Das Gesetz von Saat und Ernte Es gibt keine ewige Verdammnis!

Die Botschaft der Wahrheit
Diese Broschüre enthält
Auszüge aus dem über 1000-seitigen großen Offenbarungswerk
„Das ist Mein Wort. Alpha und Omega“, gegeben durch die Prophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele-Sophia, hier speziell zu dem Thema:
Das Gesetz von Saat und Ernte.
Es gibt keine ewige Verdammnis!
ROktober 2025
© Gabriele-Verlag Das Wort GmbH
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Auszüge aus dem großen Offenbarungswerk
Das ist Mein Wort A und Ω zu dem Thema:
Das Gesetz von Saat und Ernte
Es gibt keine ewige Verdammnis!
Gott ist der Geber des Lebens, weil Er selbst das Leben ist. Aus dem ewigen Gesetz des Lebens gab Gott den Menschen den freien Willen zur freien Entscheidung für oder gegen Ihn. Wer für Ihn ist, der hält die ewigen Gesetze der Liebe und des Lebens und wird auch vom ewigen Gesetz die Gaben der Liebe und des Lebens empfangen. Wer gegen das ewige Gesetz empfindet, denkt und handelt, der empfängt das, was er gesät, also empfunden, gedacht, gesprochen und getan hat. Jeder empfängt also, was er selbst gesät hat. Wer gute Saat sät, also Gottes Gesetze erfüllt, wird auch gute Früchte ernten. Wer mensch-
liche Saat sät, die er als menschliche Empfindungen, Gedanken, Worte und Taten in den Acker seiner Seele einbringt, der wird auch entsprechende Früchte ernten. Daraus erkennt ihr, dass Gott nicht in den Willen des Menschen eingreift. Er ist Geber, Helfer, Mahner, Führer und Beschützer jener, die sich bemühen, Seinen Willen zu tun, weil sie sich Ihm zuwenden. Wer sich von Ihm abwendet, indem er sein eigenes, menschliches Gesetz schafft, der wird auch von seinem eigenen, menschlichen „Ichheitsgesetz“ gesteuert werden.
Gott greift also nicht in das Gesetz von Saat und Ernte ein. Gott kommt Seinen Kindern auf mannigfache Art und Weise entgegen, und die, die Ihn von Herzen bitten und erfüllen, was Ich, Christus in Gott, Meinem Vater, ihnen geboten habe – einander selbstlos zu lieben –, die sind in Gott, und Gott wirkt durch sie.
Alles, was an Ungöttlichem von dir ausgeht – wie gegensätzliche Gedanken, Worte und
Taten –, kann nicht nur deinem Nächsten Pein und Kummer bereiten, sondern auch dir selbst. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Die Ernte entspricht der Saat. Sie wird immer von dem geerntet, der gesät hat – nicht von seinem Nächsten. Dein Nächster hat nicht deine Saat gesät und wird auch nicht deine Ernte ernten. … (Kap. 25, 14-18)
Wer seine eigenen Ursachen erkennt, der kennt auch die in dieser Welt ablaufenden Ursachenketten, deren Wirkungen zu mannigfachen Krankheiten, Leiden und Pein führten und führen. Wer den Einblick in das Gesetz von Saat und Ernte hat, der kennt auch den Weg heraus aus den Wirren und Verstrickungen des menschlichen Ichs. Und wer den Weg heraus aus Leid, Pein, Krankheit und Siechtum geht, der wird immer weniger Ursachen schaffen. Dadurch verringert sich die schlechte Saat im Acker des Lebens. In ihm geht dann die gute Saat auf, das Leben in Mir, dem Christus. ... (Kap. 21, 6-7)
Mein Vater, der auch euer Vater ist, sandte Mich zu den Menschen. Ich wurde Mensch, um unter den Menschen zu wohnen und mit der Sprache der Menschen zu verkünden, was ewiges Leben ist. Der Sohn Gottes, der als Mensch der Menschensohn wurde, kam vom Himmel, um die Erlösung zu bringen. Da Gott, Mein Vater, alle Kinder in gleicher Weise liebt, so gab Er Mir auch die Macht und die Kraft, alle Seelen an Sein Herz heimzuführen. Ich kam vom Himmel, um den Menschen den Willen Gottes zu offenbaren und unter den Menschen Seinen Willen zu erfüllen.
Kein Mensch und keine Seele wird von Mir verstoßen, denn allen habe Ich die Erlösung gebracht. Nur der Mensch stößt sich selbst in sein Schicksal, der Gottes Willen ablehnt und im Eigenwillen, in der Sünde, weiterlebt. Trotz alledem trägt er die Erlösung in sich und wird einst an Meiner Hand zurückfinden, und Ich werde ihn zum Vater führen, denn
in Mir und durch Mich sind alle Seelen und Menschen erlöst.
Wer sich Mir, dem Christus, hingibt, der muss nicht jede begangene Sünde tragen. Denn: Wer von Herzen zu Mir, dem Christus, kommt, der bemüht sich auch, in jeder Situation Gottes Willen zu erkennen und zu erfüllen. Und wer sich redlich bemüht, Gottes Willen zu tun, der hat von Gott schon empfangen.
Zu Mir kommen heißt, nicht nur zu Mir zu beten, sondern auch das Gesetz des Lebens an sich und an seinem Nächsten zu verwirklichen. Wer die Gesetze Gottes beachtet, der ist Mir, dem Christus Gottes, zugewandt. Er wird seine menschliche Saat nicht ernten müssen.
Wer sich Mir zuwendet, erfährt in und um sich die Gnade des Allerhöchsten. Sie steht jedem Menschen bei, in jeder Lebenslage. Sie baut den Menschen auf, stärkt ihn und hilft ihm, die Sünden zu erkennen und zu bereinigen, bevor sie am Leibe sichtbar werden. ... Kap. 30,7)
Als Jesus von Nazareth lehrte Ich die Männer und Frauen, die Mir nachfolgten, und alle, die Mir zuhörten, Teile aus dem vollkommenen Gesetz, dem Absoluten Gesetz. Ich erklärte ihnen auch, dass das Absolute Gesetz der Liebe in das Gesetz von Saat und Ernte hineinstrahlt, da der Geist allgegenwärtig ist und auch im Gesetz von Saat und Ernte, dem Gesetz des Falles, wirkt.
Durch Mich als Jesus von Nazareth, den einverleibten Christus, und durch alle weiteren wahren Gottespropheten belehrte und mahnte der Ewige Seine Kinder in den unvollkommenen Ebenen, dass das Gesetz des Falles, das Gesetz von Saat und Ernte, beständig aktiv ist. Wer sich nicht rechtzeitig besinnt und umkehrt, der wird seine Ursachen als Wirkungen zu erdulden haben. Der Ewige war und ist bestrebt, auch in der heutigen Zeit Seine Menschenkinder und alle Seelen an Sein Herz zu führen, hin zum Gesetz der ewigen Liebe, bevor die Ernte – die Wirkungen auf die von ihnen gesetzten Ursachen –
auf sie zukommt. Der Ewige führte und führt sie durch Mich, Christus, zur Selbsterkenntnis. Er gab und gibt ihnen die Kraft, das zu bereinigen, was sie als Sünde und Fehler erkannt haben und erkennen.
Der Christus, der Ich Bin, kam in Jesus von Nazareth auf diese Erde, in diese Welt, um die Menschen als Menschensohn das ewige Gesetz zu lehren und es vorzuleben, auf dass sie den Weg zum ewigen Vater erkennen und Sein Gesetz erfüllen – damit sie wieder in die ewigen Wohnungen eingehen können, die Er für alle Seine Kinder bereithält. ... (Kap. 25, 8)
Wer schlechte Saat in den Acker des Lebens bringt, wird auch eine schlechte Ernte haben, denn die Frucht liegt schon im Samen.
Doch wer seine Fehler rechtzeitig erkennt, bereut und sie nicht mehr begeht, der nimmt das Gesetz Gottes an, und er lernt allmäh-
lich, alle Lebensformen zu lieben. Dann empfängt er aus den Gnadenhänden des Ewigen, und seine Seele und sein Leib werden Licht, Heil und Heilung erlangen. Erkennet: Nicht immer bringt die Saat sofort die Ernte hervor. Was der Mensch in diesem Erdenleben sät, also verursacht – auch an den Tier- und Pflanzenreichen –, das wird er ernten; wenn nicht in diesem Erdendasein, dann in einem künftigen Erdenleben oder als Seele in den Stätten der Reinigung. Daher lebt jeden Tag bewusst! Denn jeder Tag zeigt jedem Menschen, was an ihm gut und weniger gut ist und was er heute, an diesem Tag, wiedergutmachen kann. ... (Kap. 24, 3)
Erkennet: Im ewigen Gesetz gibt es keinen Zwang. Gott, der Ewige, hat allen Seinen Kindern den freien Willen gegeben. Wer sich frei entscheidet, der hat mit der freien Entscheidung die Kraft zu dem, was echtes Christentum prägt: Gleichheit, Freiheit, Einheit, Brü-
derlichkeit und Gerechtigkeit. Alle Zwänge kommen aus dem Gesetz von Saat und Ernte, das auch Fallgesetz genannt wird. Dem Menschen ist geboten, seinen geistigen Weg frei zu wählen. Ich, Christus, bot und biete den Weg zum Herzen Gottes an, doch Ich zwinge keinen Menschen, ihn zu gehen. Wer seine Nächsten zwingt, lebt selbst unter dem Zwang des Fallgesetzes und verkörpert den Fallgedanken.
Einige sogenannte christliche Konfessionen zwingen ihre Gläubigen zur Wassertaufe. Schon die Kleinkinder, deren freier Wille noch nicht entwickelt ist und die deshalb auch noch nicht selbst entscheiden können, werden durch die Wassertaufe in die Mitgliedschaft einer Kirche gezwungen und damit zur Teilnahme an ihren übrigen Ritualen veranlasst.
Das ist ein Eingriff in den freien Willen des Einzelnen, gleichsam eine zwangsweise Christianisierung. Das sind Abläufe im Fallgesetz.
Menschen, die Mich, Christus, nicht freiwillig, aus tiefster innerer Überzeugung, an- und aufnehmen, haben es oftmals sehr schwer, die Zehn Gebote, die Auszüge aus dem ewigen Gesetz, in rechter Weise zu verstehen und anzunehmen, weil diese durch viele Veräußerlichungen, dogmatische Formen, Riten, Bräuche und Kulte in den Hintergrund gedrängt wurden. In den Konfessionen wurden diese Veräußerlichungen zur Hauptsache, sie haben jedoch mit dem inneren Christentum, der Inneren Religion, nichts gemein, sondern stammen zum Teil unmittelbar aus der Zeit der Vielgötterei und des Götzentums und damit aus dem Bereich der Fallebenen.
Erst wenn sich Menschen freiwillig lösen von den ihnen aufgezwungenen Dogmen und starren Formen, von Riten und Kulten sowie von ihren eigenen Gottesvorstellungen, können sie allmählich in ihr Inneres, in ihr wahres Wesen, geführt werden. Dort, in ihrem inneren Sein, finden sie sich dann als wahres Wesen in Gott und als Bewohner des Reiches
Gottes, das inwendig in jedem Menschen ist. Dieses Innere Leben ist die wahre Religion, die Innere Religion.
Erkennet: Das ewige, allumfassende, universelle Gesetz, das Gesetz der Himmel, ist unumstößlich. Es ist das Gesetz allen reinen Seins. Durch den Fall entstand das Gesetz von Saat und Ernte und kann nur aufgelöst werden durch die Verwirklichung der ewigen Gesetze. Es kann jedoch nicht umgangen werden. Das Gesetz von Saat und Ernte wirkt so lange in jeder Seele, bis die Sünden erkannt, bereinigt, gesühnt und Mir, dem Christus Gottes, übergeben wurden. Dann ist das Fallgesetz in der Seele aufgehoben. Die Seele ist sodann weitgehend befreit von ihrer Unreinheit. Sie wird wieder das reine Wesen in Gott, welches das Absolute Gesetz lebt, da es wieder dem absoluten, allwaltenden Gesetz der Liebe und des Lebens zustrebt. Das Gesetz von Saat und Ernte hat so lange Gültigkeit, bis alles Gegensätzliche abgegol-
ten und in positive Energie umgewandelt ist und jedes Wesen wieder in Gott lebt, aus Dem es hervorging. In dem Maße, wie alle Wesen aus Gott wieder eingegangen sind in das Herz Gottes, in das Absolute Gesetz, werden sich alle Reinigungsebenen – alle teilmateriellen und materiellen Ebenen, einschließlich der Erde – in kosmische Energie umwandeln und wieder im Absoluten Gesetz schwingen. Dann ist das Fallgesetz aufgehoben, und Gottes Liebe ist bewusst und allwaltend in allem Sein, in jedem Wesen. ... (Kap. 25, 8)
Wehe denen, die gegen Mensch, Tier, Pflanze, Stein und gegen alles sündigen, was ihnen Gott zum Leben in Ihm gegeben hat! Das Gemüt vieler Menschen ist stumpf geworden. Ihr menschliches Ich sinnt nur auf eigene Vorteile. Dabei benachteiligt der eigensüchtige Mensch seine Mitmenschen und beutet auch die Naturreiche aus. Der Mensch
dieser Zeit legte und legt Hand an an den großen Erdmenschen, die Erde. Er verunreinigt die Erde, schändet das Leben auf ihr und greift durch seinen Umgang mit der Atomkraft in die Atmosphäre ein, ebenso mit Chemikalien und anderem. Er schändet also die Erde und alles, was darauf lebt, und zerstört ihren atmosphärischen Mantel, welcher ihr und allem irdischen Leben Schutz bietet.
Gerade in dieser Zeitenwende, der Wende von der alten, sündhaften Zeit zur Lichtzeit, rufen Tier- und Pflanzenarten mit ihren Empfindungskräften, mit der Sprache ihres Bewusstseins, zu ihrem Schöpfer um Hilfe und Rettung. Unvorstellbar leiden die Tiere und Pflanzen unter den Auswüchsen des menschlichen Ichs, der menschlichen Eigensucht. Das geknechtete Leben ruft um Erbarmen und Erlösung.
Gott, Mein Vater, der Schöpfer aller Lebensformen, hat die geknechtete Kreatur erhört.
Viele Tierarten sterben wegen der gegensätzlichen Handlungsweise der Menschen aus.
Ihre geistigen Kräfte gehen entweder zurück in die Erdseele oder in die reinen Bereiche des ewigen Seins. Das ist für viele Erlösung. Viele von ihnen kommen jedoch dann wieder, wenn das Licht auf der Erde wohnt, weil Menschen in der Einheit mit Gott leben. Wisset: Jede ungesühnte Missetat und jede Misshandlung – sei es an Menschen, Tieren, Pflanzen, sogar an Steinen, an der ganzen Erde also und an der Atmosphäre – fällt auf den Urheber zurück. Erkennet: Viele Tiere sind den Menschen gegeben, auf dass sie ihnen dienen. Viele sind gegeben, um das ökologische Gleichmaß zu wahren. Doch rechtes, ja gegenseitiges Dienen, kann nur dann sein, wenn der Mensch die Kindschaftsliebe aus dem Vater-Mutter-Gott und die Schöpferliebe, die im Tier, in den Pflanzen und in den Steinen wirksam ist, entfaltet hat. Dann kann er auch mit allem Sein kommunizieren. Wo reine Kommunikation ist, dort fließt auch ewige, kosmische Energie. Wo jedoch die Kräfte der Liebe gebunden sind, dort ist Hart-
herzigkeit, Eigensucht und Sklaverei. Dort gibt es weder Verständnis noch Toleranz, dort ist nur Nehmen und kein Fließen aus Geben und Empfangen.
Es ist Gesetz: Was der Mensch dem Geringsten Meiner Brüder antut, seinem Mitmenschen, das hat er Mir, dem Christus, angetan – und letzten Endes auch sich selbst; denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Die Ernte entspricht jeweils der Saat. Wenn der Mensch gegen das ewige Gesetz der selbstlosen Liebe verstößt, wendet er sich ab von den ewigen Energien, die er zu einem gesunden Leben benötigt, zum Wohlergehen seiner Seele und auch seines Leibes. Wer sich also der Welt und ihren Schatten zuwendet, der wendet sich von Mir, dem Lichte, ab. Und wer sich von Mir abwendet, der tritt in die Schatten des menschlichen Ichs ein. Wer im Schatten steht, der leidet und verkümmert und wird zum Sklaven seines Ichs und macht wiederum seine Nächsten zu Sklaven. … (Kap. 21,5)
Gott ist Liebe!
Gott verdammt nicht! Jedoch der Mensch, der gegen das göttliche Gesetz denkt, spricht und handelt, begibt sich in sein eigenes Gericht und nennt dies Verdammnis. Die Worte „verdammen“ und „Verdammung“ entstanden aus der Furcht vor Gott und dem Glauben an Rachegötter. Rachegötter sind nichts anderes als menschliche Vorstellungen, also Götzen, die der Mensch selbst schuf, weil er wegen seiner gottfernen Gedanken und Handlungen energiearm wurde und sich dadurch vom Wahren, Einen, Ewigen entfernte. Die negativen Gedanken brachten ihm Gewissensbisse, denn tief in seinem Inneren erkannte er, dass das Gegensätzliche, das Gottferne, nicht sein wahres Leben ist. Da sein geistiges Erbe, das göttliche Gesetz, wegen seiner Sünde nicht mehr durch ihn wirken konnte, bekam er Angst, weil er die Elemente nicht mehr beherrschte, sondern die Elemente ihn beherrschten. Dar-
aus folgerte er, die Lenker der Elemente seien Götter, denen er Opfer darbringen müsse, um sie wohlgesonnen zu stimmen.
In den folgenden Zeiten erhoben sich dann Menschen selbst zu Göttern, erwarben Reichtum und Ansehen und bauten Macht auf, um damit ganze Völker zu beherrschen. Schließlich wurden sodann Reichtum, Ansehen und Macht selbst zu Götzen vieler Menschen.
Götzen dieser Welt, die das Volk noch in der heutigen Zeit verehrt, sind auch weltliche Macht und kirchliche Obrigkeit. Ihre Amtsträger verfügen über große Vermögen und über Ansehen und Einfluss und üben damit Macht auf das Volk aus. Wer sie verehrt, macht sich von ihnen abhängig und erhebt sie zu Götzen. Denn Bindung an Menschen, an menschliche Neigungen und Vorstellungen ist Götzendienst.
Wenn dann auf den Menschen die Wirkungen zukommen, deren Ursachen er mit seinem gottfernen Denken und Handeln selbst geschaffen hat, bekommt er Angst und klagt
Gott an und bezeichnet Ihn als Rachegott, der verdammt und züchtigt. Du sollst jedoch deinen himmlischen Vater nicht fürchten, denn Er liebt dich! Fürchte deine menschlichen Gedanken, deine Worte und dein gegensätzliches Handeln; denn sie können dich in eine lange „Verdammnis“ führen! Gott ist Liebe! Fürchte also Gott nicht, sondern sei Gott gegenüber ehrfürchtig und gib Ihm in allem die Ehre, in deinem Denken, Reden und Tun – jedoch nicht einem Menschen. Die Menschen, deine Nächsten, sollst du achten, nicht jedoch ehren, denn allein Gott, dem Ewigen, All-Einen, gebührt die Ehre. Gott ist das Licht der Liebe, und in Seinem Lichte ist alles – auch jene, die sich durch ihre Sünde wider das Gesetz des Lebens selbst „verdammen“. Jegliche Götzendienste – auch Verehrungen des menschlichen Ichs –werden vergehen, denn nichts hat Bestand, was nicht aus Gott ist. Auch die vielen Reli-
gionen und Konfessionen, die immer noch an der Vorstellung eines Rachegottes festhalten und daraus die ewige Verdammnis ableiten, werden vergehen.
Nur der Mensch, der die Gesetze Gottes hält, erfährt den einen, ewigen Gott in sich. Er erfährt den Gott, der niemals straft und züchtigt, den Gott, der aus Liebe jedem Menschen die Freiheit zur Entscheidung lässt – für oder gegen Ihn. Er erfährt den Gott der Liebe, der keines Seiner Geschöpfe verdammt. Für ihn ist „ewige Verdammnis“ eine Verhöhnung Gottes. Er erfährt den Gott, der zu den Menschen vom Gesetz von Saat und Ernte spricht, nach welchem der Mensch erntet, was er selbst gesät hat.
Denn der Mensch selbst ist der Sämann für seine guten, weniger guten und schlechten Werke. Er erntet, was er sät. Jede Saat trägt schon die Frucht in sich, und derjenige wird die Frucht ernten, der die Saat in den Acker des Lebens gebracht hat.
Die Zeit ist nahe, in der das sündhafte Leben vergeht und die Menschen eine gute Saat in den Acker des Lebens einbringen. Die Frucht ist dann das Gesetz des Lebens, das sie erfüllen – und das sie erfüllt. Dann bleibt allein die Liebe Gottes unter den Menschen, weil sie die selbstlose Liebe zu Ihm und zu ihren Nächsten leben. Daraus ersteht das Friedensreich Jesu Christi, dessen Herrscher Ich Bin. … (Kap. 12, 10-11)
Ich Bin die Wahrheit! Wer gegen das Leben handelt, der ist auch gegen sich selbst, da auch er das Leben ist. Denn in ihm wirken alle Kräfte des Lebens – auch das Leben der Tiere und der Pflanzen. Denn alles ist das Leben, das aus dem einen Urquell strömt, aus Gott.
Der Mensch leidet so lange, wie er seinem Nächsten Leid zufügt, ob es Menschen, Tiere oder Pflanzen sind. In den zurückliegenden zweitausend Jahren haben sich Meine
Worte an die Menschen über das Gesetz von Saat und Ernte erfüllt, und sie werden sich weiterhin erfüllen – so lange, bis das Gesetz von Saat und Ernte umgewandelt ist, weil alle Menschen einander selbstlos lieben. … (Kap. 14, 5-7)
Wahrlich, Ich sage euch, das Leben ist Gottes Odem. Ob Mensch oder Tier – sie alle werden von e i n e r Kraft beatmet, von Gott.
Gott ist Leben, und Leben ist Odem. Wer seinem Nächsten mutwillig den Atem raubt, indem er ihn tötet, der wird in den geistigen Tod fallen. Im Reiche der Seelen wird er ein Fremder sein, denn er kennt sein eigenes Bewusstsein nicht und weiß daher auch nicht, ob er lebt oder tot ist. Allein schon, wenn der Mensch willentlich und wissentlich duldet, dass Menschen und Tiere gequält, missachtet und misshandelt werden, wird ihm Gleiches oder Ähnliches widerfahren.
Was also der Mensch seinen Nächsten und Übernächsten, das heißt Tieren, Pflanzen und Steinen, antut, das tut er Mir an – und damit sich selbst.
Erkennet: Auch Steine sind Schöpfungskräfte Gottes; auch ihnen sollte Achtung entgegengebracht werden.
Die Saat des Menschen wird also seine Ernte sein. (Kap. 34, 7-10)
Erkennet: Alles, was lebt, empfindet. Ähnlich wie der Mensch empfinden alle Lebensformen Freude und Leid – ob es Tiere, Pflanzen oder Steine sind. Das Leben ist Bewusstsein. Das Bewusstsein strahlt unzählige Evolutionsfacetten des Ich Bin aus. Bewusstsein ist auch Bewusstwerdung. Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine empfinden entsprechend ihrem Bewusstsein.
Erkennet: Wer Tiere jagt, wird einst selbst gejagt werden. Wer Tiere quält, wird einst
selbst gequält werden. Wer das Leben der Erde ausbeutet, wird zur Beute derer, die ihn hierfür anleiten.
Jede Saat hat ihre Ernte. Was der Mensch sät, geht in den Acker seiner Seele ein; von dort aus sprießt und wächst es. In jedem Samen ist schon die Frucht.
Wer also wider seinen Nächsten und wider die Naturreiche ist, der ist auch gegen Gott –denn Gott, das Leben, ist in allem Sein.
Erkennet: Wer Gottes Gesetze nicht erfüllt, der belastet seine Seele. Wer Tiere quält oder tötet, dessen Hände sind mit Blut befleckt. Wer das Fleisch der Tiere verzehrt, die Natur verunreinigt und schändet, der ist unrein. Solche Menschen können weder mit heiligen Dingen umgehen noch die sogenannten „Geheimnisse“ der Himmel erfahren und so auch nicht das Gesetz der Himmel lehren und auslegen.
Wer das Heiligste, die Gesetze der Himmel, lehrt und seine Mitmenschen anweist, diese
zu halten, und sie selbst nicht hält, der wird nur von denen Zustimmung ernten, die ähnlich leben und denken wie er.
Alles Gottlose hat auf die Dauer keinen Bestand. Es wird weichen, so, wie die Nacht vor dem Tag weicht. Die Zeit ist nahe herbeigekommen, in der das Licht alles an den Tag bringt und die Menschen das gottferne Leben derer erkennen, die zwar sie belehrt und ihnen geboten haben, die Gesetze des Lebens zu halten, jedoch sie selbst nicht hielten, deren Hände mit Blut befleckt sind und deren Körper durch das Verzehren von Fleisch verunreinigt sind.
Gottes Mühlen mahlen langsam. Eines Tages wird die Spreu vom Weizen getrennt, und die Gotterfüllten werden zu Meiner Rechten stehen, und die Spreu, die Gottlosen, werden der Läuterung anheimfallen nach dem Gesetz von Saat und Ernte. … (Kap. 38, 1-2)
Das Gesetz von Saat und Ernte wird so lange wirksam sein, bis das Gegensätzliche vergangen ist und das Göttliche auf der Erde wohnt, bis also alle Menschen auf der gewandelten, der neuen Erde Gottes Willen erfüllen. Ganz allmählich geht die Zeit zu Ende, in der Mein Wort verdreht und zurechtgebogen wurde, um es jenen dienstbar zu machen, die damit wähnten, über der Wahrheit zu thronen, und sich Untergebene schufen.
Erkennet: Das Unkraut wurde von Meinungsbildnern gesät, die Meine Worte, Meine Aussagen, nicht verstanden und die Wahrheit –teilweise bewusst und auch unbewusst –verdrehten. Viele legten die Wahrheit zu ihren Gunsten aus. Daraus entstanden unter anderem auch die von Dogmen, Glaubensund Lehrsätzen geprägten kirchlichen Institutionen, die das Evangelium jeweils so auslegten und auslegen, wie es für ihre Institution zweckdienlich war und noch ist. Zu diesen Institutionen hatten und haben nur
jene Menschen Zugang, die sich unter ihre Dogmen, Glaubens- und Lehrsätze stellen. Dies allein schon gibt Einblick in das, was Ich eben offenbart habe: Sie haben Mein Wort verdreht und zurechtgebogen, um es sich dienstbar zu machen. Die Wahrheit ist die Kraft der Unendlichkeit und ist für alle Menschen da. Die Wahrheit strahlt in unzähligen Facetten in diese Welt. Wer behauptet, dass die Facetten ewiger Wahrheit sich in Dogmen und Formen pressen lassen?
Es kam also Unkraut unter die gute Saat. Obwohl in den Jahrhunderten das Unkraut die gute Saat überwuchert hat, so blieb diese doch im Verborgenen erhalten. Die Zeit ist gekommen, in welcher das Unkraut ganz allmählich vom Acker des Lebens entfernt wird, damit die gute Saat sprießen und eine gute Ernte bringen kann. Ganz allmählich und mit viel Mühe und Geduld wird die schlechte Saat vom Acker des Lebens genommen, da-
mit kein Körnchen der guten Saat verloren geht und mit in den Ofen geworfen wird, in welchem das Unkraut verbrennt. Das ist die Gerechtigkeit Gottes. Wenn auch viele Menschen nicht verstehen können, dass der Übergang von der sündhaften Welt zur Lichtzeit einen sehr langen Zeitraum umfasst, so entspricht dies doch der Gerechtigkeit. Denn Gott gibt jedem Sünder immer wieder die Möglichkeit zur Umkehr. Jedes noch so kleine Fünkchen echter Reue wird beachtet und genährt. Das ist Gottes Liebe und Gerechtigkeit. Jeder Seele und jedem Menschen wird Gott, der Ewige, gerecht. Die Wahrheit Gottes muss wohl den Widerspruch der Sünder erdulden – doch nicht in alle Ewigkeit. Die Zeit ist da, in der alles, was die Gegensatzkraft verborgen hat, enthüllt und bekannt wird, denn alles ist schon in der atmosphärischen Strahlung offenbar. Auf diese Weise wird die Wahrheit frei – und sie wird alle frei machen, die sich von der Wahrheit, von Gott, frei machen lassen. ... (Kap. 44, 7-8)
In der gewaltigen Zeitenwende, die in der heutigen Zeit offenbar wird, reinigt sich auch allmählich die Atmosphärische Chronik. Alles, was dort noch an Sündhaftem verzeichnet ist, geht allmählich auf die Verursacher über, sowohl auf die Seelen in den Stätten der Reinigung als auch auf die Menschen. Alles Ungesetzmäßige – und selbst die ungesetzmäßigen Absichten der Einzelnen, das, was Menschen für die Erde noch vorhaben und durch ihre Gedanken schon in die Atmosphärische Chronik eingegeben haben –wird entweder gelöscht oder kommt auf seinen Urheber zurück, je nachdem, wie sich im weiteren Verlauf die Seele des Menschen entscheidet: für oder gegen Gott. (Kap. 12, 12)
Erkennet: Allein das ewige Gesetz der Liebe macht den Menschen frei – nicht das Gesetz von Saat und Ernte. Dieses bringt ihm nur Leid, Krankheit, Not und Siechtum. ... (Kap. 25, 8)

Das ist Mein Wort A und Ω
Christus selbst erklärt durch Gabriele, die Prophetin Gottes, was teilweise falsch oder missverständlich überliefert ist. Wir erfahren, was Er als Jesus von Nazareth wirklich lehrte, was Seine Erlösertat für uns in Wahrheit bedeutet, und wie heute jeder Mensch Ihm nachfolgen kann.
Aus dem Inhalt:
• Sinn und Zweck des Erdenlebens • Über das Gesetz von Ursache und Wirkung • Voraussetzungen für die Heilung des Leibes • Die Lehre der „ewigen Verdammnis“ ist eine Verhöhnung Gottes • Jesus lehrt beten • Kampf der Finsternis gegen Gottes Plan und Seine gerechten Propheten • Jesus liebte die Tiere und setzte sich für sie ein • Über das richtige Verständnis der Gebote • Über Tod, Reinkarnation und Leben • Die wahre Bedeutung der Erlösertat des Jesus, des Christus • Über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschheit • u.v.m.
Gebunden: 1080 S., mit Audio-CD. ISBN 9783964466273 Taschenbuch: 1152 S., ISBN 9783964462756
E-Book: ISBN 9783964460004










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