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ESG-Bericht Environmental Social Governance 2025

Umfang der Berichterstattung

Dieser ESG-Bericht (Environmental, Social and Governance – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) wurde für DCM NV auf individueller Basis erstellt. DCM NV ist Teil der GroupDC, einer belgischen Firmengruppe, die bis heute vollständig im Besitz der Gründerfamilie ist.

Die vorliegende Berichterstattung bezieht sich auf alle Kernaktivitäten der DCM NV, die relevante Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens haben:

• Die Produktionsstätte und die Firmenzentrale in Grobbendonk (Belgien)

• Die Vertriebsniederlassung in Nieuw-Vennep (Niederlande)

• Die Vertriebsniederlassung in Telgte (Deutschland)

• Die Vertriebsniederlassung in L'Isle-d'Abeau (Soprimex SAS Frankreich)

Andere Unternehmen der GroupDC, über die DCM keine direkte Kontrolle ausübt, sind nicht in den Umfang dieses Berichtes einbezogen. Dieser konzentriert sich ausschließlich auf die eigenen Aktivitäten von DCM und stellt einen ersten Schritt bei der Umsetzung einer umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb der Gruppe dar.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in diesem Dokument die männliche Form. Selbstverständlich sind dabei immer alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen – denn Vielfalt und ein respektvolles Miteinander sind für uns gelebte Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des CEO

Ein Interview mit Tom De Ceuster, CEO der Group De Ceuster

Warum ist dieser ESG-Bericht ein wichtiger Meilenstein für DCM?

Tom De Ceuster:: "Dieser Bericht markiert für uns einen wichtigen Meilenstein. Nicht, weil wir uns erst jetzt mit Nachhaltigkeit befassen, sondern weil wir sie erstmals so strukturiert und im Einklang mit den neuen europäischen Standards darstellen. Wir möchten transparent aufzeigen, wo wir heute stehen, welche Schritte wir bereits unternommen haben und vor allem, wohin wir uns entwickeln wollen. Damit schaffen wir die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Ambition, sowohl intern als auch mit unseren Partnern."

Welche strategische Vision liegt dem Nachhaltigkeitsansatz von DCM zugrunde?

Tom De Ceuster: "Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir sind überzeugt, dass echtes Wachstum nur dann möglich ist, wenn es sowohl den Menschen als auch unserem Planeten zugutekommt. Das ist kein Nebenaspekt oder ein zusätzlicher Teil unserer Strategie – es ist die Strategie. Unsere Produkte, Prozesse und Partnerschaften sind konsequent auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtet."

Wie wichtig ist Innovation in diesem Zusammenhang?

Tom De Ceuster: "Bei DCM ist Innovation kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Wir investieren bewusst in Forschung und Entwicklung, gemeinsam mit Universitäten und Wissenszentren, um natürliche und leistungsstarke Lösungen zu entwickeln.

Unsere MINIGRAN® Technologie zur Herstellung zirkulärer Düngemittel sowie unsere biologischen Pflanzenschutzlösungen sind klare Beispiele dafür.

Dieses Prinzip übertragen wir auch auf unsere internen Prozesse: Wir streben ein intelligentes Energiemanagement an, haben einen ‚Nullozer‘Status (Produktion ohne Abwassereinleitung) und gleichen verbleibende Emissionen durch Klimaschutzprojekte aus. Seit 2021 sind wir mit dem Taking Climate Action-Label für Scope 1 und 2 zertifiziert, das Ergebnis durchdachter Innovationen und konsequenter Entscheidungen im Einklang mit unserer Nachhaltigkeitsvision."

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei dieser Mission?

Tom De Ceuster: "Unsere Mitarbeiter sind der Motor unserer Ambitionen. Ihre Fachkompetenz, ihr Engagement und ihre Tatkraft machen den Unterschied. Als Familienunternehmen setzen wir auf eine Kultur der Zusammenarbeit, Verantwortung und kontinuierlichen Weiterentwicklung."

Und wie sehen Sie die Zukunft von DCM?

Tom De Ceuster: "Unser Wachstum kann nur nachhaltig sein. Ganz gleich, ob wir innerhalb Europas oder darüber hinaus expandieren, unsere Kernwerte bleiben unverändert. Wir entwickeln Produkte und Prozesse, die über Generationen hinweg einen Mehrwert schaffen. Die kommenden Jahre stehen im Zeichen der Vertiefung und Erweiterung: Wir wollen unseren positiven Einfluss weiter ausbauen, mit einem klaren Kurs und messbaren Zielen. Das ist unser Versprechen – und unsere Verantwortung."

“Wir sind überzeugt, dass echtes Wachstum nur dann möglich ist, wenn es sowohl den Menschen als auch unserem Planeten zugutekommt.”

DCM bringt Leben

Unsere Mission

DCM bringt Leben

Es gibt nichts Schöneres als Pflanzen, die vor Leben strotzen. Nichts ist schöner als ein Garten oder ein Geschäft, das wächst und aufblüht! Egal, ob Sie aus Spaß oder beruflich tätig sind, bei DCM setzen wir alles daran, um Ihren Erfolg sicherzustellen. Wir bieten organische und organisch-mineralische Düngemittel, Bodenverbesserer und weitere Pflanzenpflege-Produkte, die das Beste aus Ihren Pflanzen herausholen und die Artenvielfalt fördern. Durch den Einsatz von Wissen und Innovationen entwickeln wir Produkte, die optimale Ergebnisse mit positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt gewährleisten. Weil wir uns auch um den Planeten kümmern wollen, auf dem wir leben.

Weltweit geschätzt

Dank mehrerer Niederlassungen in Europa und den USA sowie Partnerschaften mit Distributeuren in vielen anderen Ländern wird unsere Qualität von Fachleuten und Gartenliebhabern weltweit geschätzt. Seit der Gründung von DCM im Jahr 1976 gilt Nachhaltigkeit als eine der wichtigsten Säulen unserer Unternehmensphilosophie.

Unsere 3 Kernwerte

1. Wir sind Experten

Wir streben nach professioneller Qualität und setzen auf Forschung und Entwicklung. So betreiben wir eine eigene Forschungseinrichtung mit über 20 Mitarbeitern und kooperieren eng mit verschiedenen Forschungsabteilungen von Universitäten und Versuchsstationen. Dieses Wissen behalten wir nicht für uns, sondern teilen es weltweit in den über 45 Ländern, in denen wir tätig sind, auch mit Dritten.

2 . Wir kümmern uns um die Menschen und die Natur

Bei DCM legen wir großen Wert auf Umwelt und Ökologie.

Gleichzeitig ist es uns ebenso wichtig, dass unsere Produkte sichtbare Ergebnisse liefern. Deshalb sprechen wir von bio-rationalen Qualitätsprodukten: Produkte, die Qualität und Leistung gewährleisten und zugleich Pflanzen, Tiere und Menschen mit größter Sorgfalt berücksichtigen (siehe auch S. 18). Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur ökologische Verantwortung, sondern auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit.

Wir streben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ‚People, Planet und Profit‘ an: einen gesunden Planeten und das Wohlergehen aller, verbunden mit dem Ziel, langfristig ein finanziell solides und widerstandsfähiges Unternehmen zu bleiben.

3. Wir sind authentisch

Wir sind ein Familienunternehmen in zweiter Generation, geleitet von Tom De Ceuster, unserem CEO und Sohn des Gründers Herman De Ceuster. Von Anfang an war Herman überzeugt von der Verwendung natürlicher und organischer Rohstoffe für die Herstellung der DCM QualitätsDüngemittel. In den 70er-Jahren, als die Branche vor allem auf chemische Dünger und Massenproduktion setzte, entschied er sich bewusst für einen nachhaltigen und natürlichen Ansatz. Dieses Prinzip prägt bis heute die DNA unseres Unternehmens. Obwohl Nachhaltigkeit heute ein zentraler Markttrend ist, war sie für uns seit der Gründung stets ein authentischer Kernwert.

Als Familienunternehmen sind wir bekannt für unsere Offenheit, Zuverlässigkeit und unseren menschenorientierten Ansatz.

Die Geschichte von DCM

Ein halbes Jahrhundert

Innovation, Nachhaltigkeit und Wachstum

Im Alter von nur 20 Jahren gründete Herman De Ceuster ein Unternehmen, das sich auf die Desinfektion von Kulturböden spezialisierte. Getrieben von seiner Leidenschaft für Gärten und das Wohlergehen der Gärtner etablierte er eine einzigartige Unternehmensphilosophie: "Pflanzen und Kunden sind König." Für ihn bedeutet das, Partnerschaften auf gegenseitigem Vertrauen und der Einhaltung von Vereinbarungen aufzubauen. Qualität und Nachhaltigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Seine Mission? „Pflanzen und Kunden wachsen lassen – mit besonderem Respekt für den Planeten."

Diese Vision bildet das Rückgrat des Unternehmens und bleibt bis heute der Leitfaden für alles, was DCM unternimmt. Hermans Überzeugung, dass natürliche Lösungen die Zukunft sind, legte den Grundstein für den nachhaltigen Kurs, den das Unternehmen bis heute verfolgt.

"Pflanzen und Kunden wachsen lassen, mit besonderem Respekt für den Planeten."
Herman De Ceuster

1976

Die Geburt von DCM

DCM präsentiert mit dem Gartenberatungscomputer ein revolutionäres Konzept, das Hobbygärtnern auf Basis einer Bodenanalyse eine individuelle Beratung ermöglicht. Diese innovative Idee stärkt die Bindung zwischen DCM, seinen Kunden und den Gartencentern. Sie zeigt, dass Beratung und Unterstützung ebenso wichtig sind wie das Produkt selbst. Introduction

Herman wagt einen mutigen Schritt und gründet De Ceuster Meststoffen (DCM ). In einer Zeit, in der chemische Düngemittel den Markt dominieren, entscheidet er sich bewusst für die Verwendung natürlicher und organischer Rohstoffe. Seine Vision ist klar: nachhaltige Lösungen anzubieten, die nicht nur Pflanzen nähren, sondern auch den Boden bereichern. Obwohl der Markt in den 70er-Jahren vor allem auf Massenproduktion und schnelle Ergebnisse ausgerichtet ist, bleibt Herman seiner Überzeugung für natürliche Methoden treu. Diese nachhaltige DNA, die seit der Gründung im Mittelpunkt steht, ist heute relevanter denn je.

1990

Innovation mit dem Gartenberatungscomputer

1998-2000

De Ceuster in zweiter Generation

Um die Jahrtausendwende treten Tochter Els und Sohn Tom in das Familienunternehmen De Ceuster ein. Tom konzentriert sich in der Unternehmensführung weiterhin auf Forschung und Entwicklung, während Els mit kreativen Marketingkampagnen dafür sorgt, dass Hobbygärtner DCM kennenlernen.

Einführung von MINIGRAN® und Gründung des Forschungszentrums Scientia Terrae

Die MINIGRAN®-Technologie kommt auf den Markt und bietet ein einzigartiges, staub- und geruchsarmes Mikrogranulat, das aus natürlichen Rohstoffen aus Restströmen der Lebensmittelindustrie hergestellt wird. Das MINIGRAN®-Granulat überzeugt durch seine lange Wirkungsdauer von bis zu 100 Tagen und garantiert eine effiziente und präzise Düngung. Es wird zu einem wesentlichen Bestandteil des DCM-Sortiments und zu einem Vorzeigebeispiel für Innovation.

In Sint-Katelijne-Waver wird das Forschungsinstitut Scientia Terrae gegründet. Hier arbeiten Forscher an der kontinuierlichen Verbesserung der DCMProdukte und entwickeln gemeinsam mit Universitäten und Forschungszentren neue Lösungen für die Pflanzengesundheit sowie zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten. Mittlerweile beschäftigt das Institut 20 Mitarbeiter und wächst noch immer weiter.

2009-2013

Investitionen in Wachstum und Effizienz

DCM baut einen zweiten MINIGRAN®-Produktionsturm und erweitert seine Lagerkapazitäten um 2 Hochregallager. Der Produktionsprozess wird stark automatisiert und energieeffizienter gestaltet, wobei jedes Produkt vollständig rückverfolgbar ist. Mit diesen Investitionen stellt DCM sicher, noch besser auf die steigende Nachfrage nach ökologischen Lösungen reagieren zu können.

2019

Ein Nahezu-Null-Energie-Hauptsitz

In Grobbendonk eröffnet DCM einen Nahe-Null-Energie-Hauptsitz, der modernste Technologie mit einem inspirierenden Arbeitsplatz für die Mitarbeiter vereint. Um dies zu realisieren, wurden innovative Systeme wie Sonnenschutzanlagen, Solarmodule, umfassende Dämmmaßnahmen und sogar Betonkernaktivierung integriert.

CO₂-neutrales Unternehmen

DCM erreicht den Status eines CO₂-neutralen Unternehmens. Das bedeutet, dass die Emissionen weitmöglichst reduziert und die verbleibenden Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert werden.

Das Label ‘CO2-neutral’ wurde 2025 in ‘Taking Climate Action’ umbenannt.

Heute und morgen

Nach 50 Jahren hat sich DCM zu einem weltweit führenden Anbieter von Lösungen entwickelt, die die Natur respektieren und sich für den Einsatz in privaten Gärten, öffentlichen Grünanlagen, Sportplätzen sowie in der professionellen Landwirtschaft und im Gartenbau eignen. Das Unternehmen bleibt der Vision seines Gründers treu: Partnerschaften aufbauen, Qualität liefern und dabei stets den Planeten im Blick behalten.

Mit unserem ersten ESG-Bericht geben wir einen transparenten Einblick darauf, wo wir heute stehen und welche Ziele wir in Bezug auf Umwelt, Gesellschaft und verantwortungsvolle Unternehmensführung verfolgen.

Auf diese Weise möchten wir zeigen, wie wir gemeinsam an einer grünen Zukunft arbeiten.

Baubeginn eines neuen Forschungsgebäudes für Scientia Terrae

In Grobbendonk beginnt der Bau eines hochmodernen Forschungsgebäudes direkt neben dem bestehenden Produktionsstandort und den Bürogebäuden von DCM. Das Gebäude wird mit großzügigen Versuchsräumen ausgestattet, um innovative Produkte und Methoden zu erforschen. Das Forschungszentrum Scientia Terrae wird in dieses Gebäude einziehen und dank der neuen Infrastruktur die Position von DCM als Pionier in diesem Bereich weiter stärken.

“DCM bringt seit 50 Jahren Lebenauf dem Weg zu einer grünen Zukunft.“

Unsere Kennzahlen

Mitarbeiter

Unsere Lösungen

Unter den richtigen Bedingungen und in einem gesunden Boden pflanzen

Ausgewogen ernähren

Krankheiten oder Schädlingsbefall vorbeugen und bekämpfen

BioSubstrates

BioFertilisers

BioControl

1

BioSubstrates : gesunde Boden- und Wachstumsbedingungen

schaffen

Gesunde Pflanzen benötigen optimale Bedingungen für ihr Wachstum. Deshalb bieten wir ein umfangreiches Sortiment an organischen Bodenverbesserern und Qualitäts-Blumenerden an, die mit natürlichen Bestandteilen, Mikroorganismen, organischen Düngemitteln und Mineralien angereichert sind.

Diese Produkte verbessern die Bodenstruktur und -fruchtbarkeit und schaffen damit eine unverzichtbare Grundlage für kräftiges Wachstum.

2

BioFertilisers : Pflanzen ausgewogen und bedarfsgerecht ernähren

Pflanzen brauchen eine ausgewogene Ernährung. Wir liefern organische und organisch-mineralische Düngemittel in verschiedenen Formen, wie zum Beispiel:

• In fester Form (MINIGRAN® - mehr Info S.12) Einfach anzuwenden und ideal für eine langfristige Ernährung.

• In flüssiger oder in Gel-Form: Für eine schnelle und effiziente Aufnahme.

Im professionellen Bereich bieten wir außerdem Biostimulanzien an. Diese Produkte fördern das Wurzel- sowie das oberirdische Wachstum, ohne selbst Nährstoffe bereitzustellen. Sie verbessern die Aufnahme der bereits vorhandenen Nährstoffe, stärken die Pflanzen gegen abiotischen Stress und unterstützen so eine gesunde Entwicklung.

3

BioControl : Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingsbefall schützen

Um Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, bieten wir Lösungen an, die den bestmöglichen Schutz der Natur gewährleisten. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von Marienkäfern zur natürlichen Bekämpfung von Blattläusen. Was im professionellen Bereich üblich ist, stellen wir auch dem privaten Anwender in kleineren Verpackungen zur Verfügung, mit klaren Anleitungen und Unterstützung für die richtige Anwendung.

Das preisgekrönte* Produkt DCM PEA-02® wurde speziell für den professionellen Obstanbau entwickelt und nutzt natürliche „gute“ Viren (Bakteriophagen), um die bakterielle Pflanzenkrankheit "Feuerbrand" bei Apfel- und Birnbäumen auf nachhaltige und wirksame Weise zu bekämpfen.

* Der Golden Bernard Blum Award 2023: Diese Auszeichnung wird jährlich im Rahmen des renommierten Annual Biocontrol Industry Meeting (ABIM) in Basel, Schweiz, für das innovativste Biokontrollprodukt verliehen.

Die biorationale Philosophie von DCM

Wir bei DCM sind überzeugt: Gesundes Wachstum beginnt mit gesunden Pflanzen und Samen. Deshalb entwickeln wir innovative Lösungen, die dieses Wachstum fördern. Unsere Produkte basieren auf einer biorationalen Philosophie: effektive Lösungen, die umweltfreundlich, nachhaltig und auf natürliche Prozesse zugeschnitten sind. Das bedeutet:

Gezielt und mit minimaler Auswirkung:

Sie schützen Pflanzen und schonen dabei nützliche Organismen und Ökosysteme.

Natürliche und biologische Bestandteile:

Häufig auf Basis von Mikroorganismen oder natürlichen Inhaltsstoffen wie Pflanzenextrakten, kombiniert mit sicheren, innovativen Technologien.

Präventiver

Ansatz:

Der Fokus liegt auf Vorbeugung und der Stärkung der natürlichen

Widerstandsfähigkeit von Pflanzen und Böden.

Nachhaltige Kompatibilität:

Unsere Produkte sind kompatibel mit integriertem Pflanzenschutz (IPM) und Strategien für eine nachhaltige Land- und Gartenwirtschaft.

Mit diesem Ansatz zielt DCM darauf ab, eine optimale Leistung, einen gesunden Boden und ein kräftiges Pflanzenwachstum zu gewährleisten und Innovation mit Respekt für Mensch und Natur zu verbinden.

ESG-Bericht 19

Unsere Stakeholder

Starke, transparente Beziehungen zu unseren Stakeholdern sind entscheidend für nachhaltiges Wachstum und gesellschaftlichen Mehrwert. Unsere Stakeholder – von Mitarbeitern und Kunden bis hin zu Partnern, Banken und Nachbarn – haben jeweils eigene Perspektiven, Erwartungen und Interessen. Durch den aktiven Dialog und die Einbeziehung ihrer Beiträge in unsere Entscheidungen schaffen wir gegenseitiges Vertrauen

und langfristige Partnerschaften.

Dieses Stakeholder-Engagement hilft uns, in einer sich schnell verändernden Welt relevanter, widerstandsfähiger und gesellschaftlich verankert zu bleiben.

Unsere wichtigsten Stakeholder haben wir mithilfe der Mendelow-Matrix identifiziert:

Umwelt/Natur

im Einklang mit der Natur

Lieferanten

langfristige Zusammenarbeit, gegenseitiges Wachstum

Mitarbeiter

Arbeitsplatzsicherheit, Verantwortung, Engagement, Botschafter

Banken und Versicherungsgesellschaften

Finanzberatung und Unterstützung

Stakeholder

Nachbarn und lokale Behörden

offene Kommunikation, keine Belästigung

20 ESG-Bericht

Kunden

langfristige Zusammenarbeit, Service, Maßarbeit, Vertrauensverhältnis

Vorstand, Aktionäre und Geschäftsleitung

strategische Entwicklung, Entscheidungsfindung, Finanzierung

Unterstützende Stakeholder

Medien

Gewerkschaften

Schwesterunternehmen

Aufsichtsbehörden

Branchenkollegen

Bildungseinrichtungen

Unsere Stakeholder

Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind das Herzstück von DCM. Wir legen großen Wert auf Arbeitsplatzsicherheit, ein sicheres und anregendes Arbeitsumfeld sowie die Übernahme gemeinsamer Verantwortung. Indem wir unsere Mitarbeiter aktiv in Entscheidungen einbeziehen und sie in ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützen, schaffen wir eine Kultur des Engagements und des Vertrauens. Wir sehen unsere Mitarbeiter als Botschafter unserer Mission und Vision, die täglich dazu beitragen, einen Mehrwert für Mensch und Gesellschaft zu schaffen.

Banken und Versicherungsgesellschaften

DCM strebt transparente Beziehungen zu Finanzinstituten an. Die Zusammenarbeit mit Banken und Versicherungen dient der fachkundigen Beratung und der Sicherstellung von Stabilität und Kontinuität in unserer Unternehmensführung. Durch einen offenen Dialog und gemeinsame Ambitionen im Bereich sozialer Unternehmensverantwortung bauen wir ein finanziell gesundes und widerstandsfähiges DCM auf.

Vorstand, Aktionäre und Geschäftsleitung

Vorstand und Geschäftsleitung tragen zur strategischen Ausrichtung von DCM bei. Sie treffen Entscheidungen, die im Einklang mit unseren ESG-Zielen stehen und auf eine nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtet sind. Durch durchdachte Entscheidungsfindung und eine klare Vision von Finanzierung und Governance sichern sie die Widerstandsfähigkeit von DCM in einer sich schnell verändernden Welt.

Kunden

Wir streben nach wertvollen Kundenbeziehungen, die auf Vertrauen, Qualität und Maßarbeit basieren. Indem wir aufmerksam auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und sie mit ökologisch verantwortungsvollen Lösungen sowie persönlichem Service unterstützen, schaffen wir Partnerschaften, die über reine Transaktionen hinausgehen. Kundenzufriedenheit und gesellschaftlicher Mehrwert gehen bei DCM Hand in Hand.

Nachbarn und lokale Behörden

Als engagierter Nachbar möchten wir einen positiven Einfluss auf unser direktes Umfeld ausüben. Wir setzen auf offene Kommunikation und gegenseitiges Verständnis und tun alles, um Beeinträchtigungen zu vermeiden. Durch den ständigen Dialog mit unseren Nachbarn und den lokalen Behörden können wir gemeinsam nach Lösungen suchen und eine harmonische Beziehung zu unserer Umgebung aufbauen.

Lieferanten

Unsere Lieferanten sind unverzichtbare Glieder in unserer Wertschöpfungskette. Wir glauben an eine Zusammenarbeit, die auf gegenseitigem Respekt, gemeinsamen Werten und dem Streben nach gemeinsamem Fortschritt basiert. Indem wir sie in unsere sozialen und ökologischen Ziele einbeziehen und auf eine faire Zusammenarbeit setzen, schaffen wir gemeinsam eine stabile und zukunftsorientierte Versorgung.

Natur und Umwelt als wichtige "stille Stakeholder"

Auch wenn sie kein Mitspracherecht im Entscheidungsprozess haben, werden sie direkt von unseren Aktivitäten beeinflusst. Bei der Bestimmung der doppelten Wesentlichkeit (siehe S. 30) haben wir die Auswirkungen auf die Umwelt umfassend berücksichtigt durch Analysen zu Themen wie Klima, Biodiversität und Umweltverschmutzung. Wir sehen uns in der Verantwortung, nicht nur Schäden zu begrenzen, sondern auch positive ökologische Effekte anzustreben. Dies stellt einen wesentlichen Bestandteil unserer Vision einer verantwortungsvollen Unternehmensführung dar.

Unsere Wertschöpfungskette

Unsere Wertschöpfungskette spiegelt unseren integrierten Ansatz wider und zeigt, wie Nachhaltigkeit in all unseren Prozessen fest verankert ist. Mit unserem Fokus auf Innovation, Qualität und Kreislaufwirtschaft wollen wir einen positiven Beitrag für Mensch, Umwelt und Gesellschaft leisten.

1

• Auswahl pflanzlicher, tierischer und mineralischer Rohstoffe

• Aufmerksamkeit für Qualität und Herkunft, hauptsächlich aus den Benelux-Ländern

• DCM setzt alles daran, bevorzugt mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen pflegen

2

4 Rohstoffbeschaffung

Verpackung & Logistik

• Verpackung von u.a. Rasen- und Blumensamen sowie Biokontrolllösungen

• Effiziente Lagerung und Distribution

• Transport im In- und Ausland

5

Vertrieb & Marketing

• Vertrieb über mehrere Niederlassungen in Europa und den USA an Großhändler und Einzelhändler

• Persönliche Unterstützung professioneller Anwender durch Beratung und Workshops

• Klare Kommunikation mit den Endverbrauchern über Gebrauchsanleitungen, informative Plakate und Online-Informationen

Forschung & Entwicklung (F&E)

• Entwicklung innovativer Düngemittel und Lösungen zur biologischen Schädlingsbekämpfung

• In Zusammenarbeit mit unserem eigenen Forschungszentrum Scientia Terrae

• Kontinuierliche Produktoptimierung

• Zusammenarbeit mit Universitäten und Versuchsanstalten im In- und Ausland

3

Produktion

• Herstellung von organischen und organisch-mineralischen Düngemitteln in Grobbendonk

• Einsatz patentierter MINIGRAN®-Technologie

• Qualitätskontrolle während des gesamten Produktionsprozesses

6

Verwendung beim Kunden

• Durch Gartenprofis, Landwirte, Gartenbaubetriebe und Privatpersonen

• Anwendung im Zierpflanzen-, Obst- und Gemüseanbau, in Baumschulen, auf Sportplätzen, usw.

• Ziel: gesunder Boden, starke Pflanzen, nachhaltige Ernte

7

Kundendienst und Wissensaustausch

• Technischer Support und Nachbetreuung

• Online-Schulungen für Partner und Kunden

• Umfassender Kundenservice

Sorgfaltspflicht (Due Diligence) als Leitfaden

DCM nutzt den Due-Diligence-Prozess als Leitfaden, um mögliche negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt während der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens zu identifizieren, zu vermeiden, zu begrenzen und nachzuverfolgen. Dieser Prozess ist in die Erstellung dieses Nachhaltigkeitsberichts integriert und bildet einen wesentlichen Bestandteil unseres Ansatzes für verantwortungsvolles Unternehmertum.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung werden durch die Genehmigung dieses ESG-Berichts über relevante Nachhaltigkeitsthemen informiert. Darüber hinaus berichtet unser Health, Safety & Environment Manager regelmäßig während der Berichtszeiträume über operative Nachhaltigkeitsthemen.

Mit der systematischen Anwendung von Due Diligence im ESGBereich verfolgen wir das Ziel, Transparenz zu schaffen, kontinuierliche Verbesserungen umzusetzen und unsere Stakeholder aktiv einzubinden. Die folgenden Schlüsselelemente zeigen, wie Due Diligence in unsere Arbeitsweise eingebettet ist und wo diese Elemente im Bericht zu finden sind:

Schlüsselelemente der Due Diligence Stelle im Nachhaltigkeitsbericht

Due Diligence in Unternehmensführung, Strategie und Geschäftsmodell integrieren

Stakeholder identifizieren und sie in alle wichtigen Schritte der Due Diligence einbeziehen

Doppelte Wesentlichkeit

Erläuterung zum DCM-Kontext

Die Firma DCM verankert Nachhaltigkeitsziele in ihrer langfristigen Vision und strategischen Ausrichtung, wobei ESG Teil der Managementberichterstattung ist.

Negative Auswirkungen und Risiken vermeiden und begrenzen

Doppelte Wesentlichkeit

Nachverfolgung von Maßnahmen zur Bewältigung dieser negativen Auswirkungen und Risiken

Aktuelle und langfristige Herausforderungen und Auswirkungen für mehrere Themenbereiche beschrieben

Durch Stakeholder-Interviews und interne Workshops hat DCM relevante ESG-Themen ermittelt. Interne und externe Stakeholder wurden in die Wesentlichkeitsanalyse einbezogen.

Die Wirksamkeit dieser Bemühungen überwachen und darüber kommunizieren

Aktionspläne für mehrere Themen beschrieben

Auf Grundlage von Risikoanalysen und Folgenabschätzungen wurden die wichtigsten ESGHerausforderungen beschrieben, darunter Emissionen, Bodengesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Für mehrere wesentliche Themen formuliert DCM Maßnahmen, darunter Energieeinsparungen in der Produktion, die nachhaltige Auswahl von Rohstoffen sowie die Optimierung logistischer Prozesse, und setzt diese konsequent um.

Ergebnisse und Ergebnisanalysen für mehrere Themen beschrieben

KPIs und Fortschrittsberichte werden für mehrere Themen verfolgt. Die Ergebnisse werden in diesem Bericht geteilt und den Stakeholdern mitgeteilt.

Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß der neuen europäischen Vorschriften

Mit der Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) hat die Europäische Union einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit gemacht. Diese Richtlinie verpflichtet Unternehmen zu einer strukturierten Berichterstattung über drei zentrale Themen: Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) – zusammen als ESG-Themen bezeichnet. Ziel ist es, Nachhaltigkeitsinformationen für Stakeholder wie Investoren, Kunden und Behörden transparenter, zuverlässiger und besser vergleichbar zu gestalten. Dieser erste ESG-Bericht wurde nach den grundlegenden Prinzipien der CSRD erstellt. Damit stärken wir die Transparenz unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung und verfolgen gleichzeitig aufmerksam die Weiterentwicklung der europäischen Richtlinien.

Wie lassen sich diese Erkenntnisse auf unser Unternehmen übertragen?

Mit Unterstützung einer spezialisierten Agentur haben wir eine umfassende Analyse der wichtigsten Nachhaltigkeitsfragen durchgeführt. Um die relevantesten Herausforderungen zu identifizieren, haben wir die Methode der doppelten Wesentlichkeitsanalyse (DMA) angewendet.

Das bedeutet, dass wir Nachhaltigkeit aus zwei Perspektiven betrachten:

1. Wirkungs-Wesentlichkeit: Welche Auswirkungen hat unsere Organisation – und damit auch unsere Wertschöpfungskette –auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft?

2. Finanzielle Wesentlichkeit: Welche Risiken und Chancen ergeben sich aus externen ESG-Entwicklungen in Bezug auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft für unsere operative und finanzielle Leistung?

Diese doppelte Betrachtung ermöglicht es uns, alle relevanten Wirkungsbereiche, Risiken und Chancen (IROs) zu erfassen.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für unsere neue Nachhaltigkeitsstrategie, die auf gemeinsame Wertschöpfung für interne und externe Stakeholder setzt.

Vorgehensweise bei der doppelten Wesentlichkeitsanalyse

Für eine fundierte und verlässliche Analyse haben wir uns auf drei zentrale Quellen gestützt:

1 2

Analyse der gesamten Wertschöpfungskette

Wir haben unsere komplette Wertschöpfungskette erfasst – vom Rohstofflieferanten bis zum Endbenutzer. Dabei wurden zahlreiche Aspekte untersucht, darunter unsere Aktivitäten, Produktportfolios, geografische Präsenz, Lieferanten, Geschäftsbeziehungen, Kunden sowie weitere Faktoren, die für die Bestimmung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit relevant sind.

Sekundärforschung innerhalb der Branche

Auf Basis eines Benchmarks von 19 Branchenkollegen haben wir deren Nachhaltigkeitsberichte und Wesentlichkeitsanalysen ausgewertet. Darüber hinaus haben wir den branchenspezifischen SASB- Standard (Agricultural Products) sowie den GRI-Standard für die Landwirtschaft, Aquakultur und Fischerei herangezogen. Abschließend führten wir eine Länderanalyse durch, bei der wir Nachhaltigkeitsthemen identifizierten, die für die Länder relevant sind, in denen DCM tätig ist oder von denen wir innerhalb der Wertschöpfungskette abhängig sind.

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Interviews mit Stakeholdern

Die vollständige Liste der ESG-Themen wurde anschließend anhand von zwei Dimensionen bewertet: den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt (WirkungsWesentlichkeit) sowie der möglichen finanziellen Relevanz für DCM (finanzielle Wesentlichkeit). Diese Analyse wurde qualitativ durch interne Risiko- und Qualitätsmanagementsysteme gestützt und durch gezielte Interviews mit internen und externen Stakeholdern mit entsprechender Expertise ergänzt.

Ergebnis: die vorrangigen Themen

Basierend auf diesen drei Quellen wurden die vorrangigen Themen unserer Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt.

Diese Themen sind der doppelten Wesentlichkeitsmatrix auf Seite 32 und der dazugehörigen Tabelle auf Seite 33 zu entnehmen. Sie bilden die Grundlage für unsere Nachhaltigkeitsstrategie und den ESG-Bericht. Jedes dieser wesentlichen Themen wird auf den folgenden Seiten ausführlich behandelt.

Verankerung in unserer Strategie

Die Erkenntnisse aus der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wurden direkt in unsere ESG-Strategie integriert. Sie bilden die Grundlage für die Ziele, Aktionspläne und KPIs, die wir in den kommenden Jahren verfolgen werden. Mit diesem Ansatz wollen wir nicht nur klar und transparent berichten, sondern vor allem zu einer zukunftsfähigen und verantwortungsvollen Unternehmensführung beitragen.

Ergebnisse: DCM Wesentlichkeitsmatrix

4. Bodenmanagement

11. Gesundheit und Sicherheit

14. Zugang zu Informationen

6. Luftmanagement

10. Vielfalt und Gleichstellung

15. Faire und transparente Unternehmensführung

13. Aus- und Weiterbildung

8. Torfverwendung

9. Abfallverarbeitung

5. Wassermanagement

3. CO2-Emissionen

7. Biodiversität

9. Zirkuläre Rohstoffe

12. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

2. Energieverbrauch

1. Anpassung an den Klimawandel

Einführung 02 Neue europäische Berichterstattungsregeln

Übersicht über die ESG-Themen im Zusammenhang mit den ESRS

ESG-Thema European Sustainability Reporting Standards (ESRS)

ENVIRONMENTAL E1 Klimawandel

ENVIRONMENTAL E2 Verschmutzung

ENVIRONMENTAL E4 Biodiversität

Wesentliche Themen von DCM in der doppelten Wesentlichkeitsmatrix

1. Anpassung an den Klimawandel

2. Reduzierung des Energieverbrauchs

3. Reduzierung der CO₂-Emissionen

4. Bodenmanagement

5. Wassermanagement

6. Luftmanagement

7. Biodiversität

8. Torfverwendung

ENVIRONMENTAL E5 Kreislaufwirtschaft 9. Zirkuläre Rohstoffe

SOCIAL S1 Eigenes Personal

SOCIAL S4 Endverbraucher

GOVERNANCE G1 Unternehmensführung

10. Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion

11. Gesundheit und Sicherheit

12. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

13. Ausbildung und Kompetenzentwicklung

14. Zugang zu qualitativen Informationen

15. Faire, transparente und zukunftsorientierte Unternehmensführung

Environmental

Für eine grüne Zukunft, gemeinsam mit Ihnen

Die Natur braucht Pflege und Aufmerksamkeit, besonders jetzt, wo der Klimawandel uns vor große Herausforderungen stellt. Wir sind überzeugt, dass wir mit intelligenten, nachhaltigen Lösungen gemeinsam den Unterschied machen können. Wir entwickeln umweltfreundliche Produkte, die das Gleichgewicht im Boden wiederherstellen, die Artenvielfalt fördern und Gärten zum Leben erwecken. Von innovativer Pflanzenernährung über Bodenverbesserungsmittel bis hin zu natürlichem Pflanzenschutz –wir setzen uns für eine grünere Zukunft ein.

Unser Engagement geht weit über Produkte hinaus. Wir optimieren energieeffiziente Produktionsprozesse, setzen auf fortschrittliches Wasser- und Bodenmanagement und gewinnen zirkuläre Rohstoffe aus der Lebensmittelindustrie zurück. Gemeinsam mit Profis und Hobbygärtnern gestalten wir eine Zukunft, in der Grün wirklich wachsen kann.

1. Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel betrifft uns alle: von Landwirten und Gärtnern bis hin zu Verwaltern öffentlicher Grünflächen und Sportplätzen. Heiße Sommer, extreme Regenfälle und sich verändernde Bodenverhältnisse erfordern innovative Lösungen.

Einführung 02 Neue europäische Berichterstattungsregeln

1.1 Kräftige Pflanzen machen den Unterschied

Gesunde, widerstandsfähige Pflanzen sind in einem sich wandelnden Klima von entscheidender Bedeutung. Mit der richtigen Ernährung und Pflege werden sie widerstandsfähiger gegen Hitze, Trockenheit, extreme Feuchtigkeit und Krankheiten. So tragen wir zum Erhalt der Biodiversität, zu höheren Erträgen und zu einer stabilen Nahrungsmittelproduktion bei.

Pflanzen nachhaltig ernähren

Wir produzieren unsere Düngemittel mit hochwertigen Rohstoffen, die aus Restströmen der Lebensmittelindustrie stammen. Unsere organischen und organisch-mineralischen Düngemittel ernähren das Bodenleben, optimieren die Nährstoffnutzung und minimieren Stickstoffverluste. Das Ergebnis? Gesündere, widerstandsfähigere Pflanzen für Landwirte und Gärtner. Zudem fördern unsere Düngemittel den Aufbau von organischer Substanz und Humus im Boden und erhöhen so die Kohlenstoffspeicherung.

Wir verbessern den Boden

Ein gesunder Boden ist die Grundlage für widerstandsfähige Pflanzen. Unsere Bodenverbesserer verbessern die Bodenstruktur, regulieren den Wasserhaushalt und fördern die Artenvielfalt im Boden. So bleiben Pflanzen widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterbedingungen.

Mehr Biodiversität: ein Muss!

Kräftige, gesunde Pflanzen fördern das Bodenleben und ziehen mehr Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an. So tragen wir aktiv zu mehr Biodiversität bei, sowohl oberhalb als auch unterhalb des Erdreichs. Wir setzen auf Blumenmischungen, die mehr Farbe und Leben bringen, sowie auf die Förderung von Mikroorganismen im Boden, was die Biodiversität direkt und indirekt stärkt.

Lösungen gegen Schädlinge und Krankheiten

Für Hobbygärtner bieten wir natürliche Lösungen gegen Schädlinge und Krankheiten, ohne das Ökosystem zu belasten. Unsere professionellen Produkte erfüllen die hohen Anforderungen von Landwirtschaft und Gartenbau.

Höhere Erträge auf weniger Fläche

Pflanzen, die weniger anfällig für Krankheiten sind und besser mit wechselnden Klimabedingungen zurechtkommen, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln. Dank unserer Produkte können Landwirte und Gärtner ihre Erträge steigern, ohne zusätzliche Anbauflächen zu benötigen. Das Ergebnis? Mehr Naturschutz, weniger Abholzung und eine geringere Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen.

1.2 Gemeinsam für eine grüne Zukunft

Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Aufgabe. Deshalb arbeiten wir aktiv mit Fachleuten und Privatpersonen zusammen, um Wissen auszutauschen und bewusste Entscheidungen zu fördern.

Unterstützung von Profis

Mit Workshops, Bodenanalysen, Gebrauchsanleitungen und Online-Tools teilen wir unser praktisches Wissen und unsere Fachkenntnisse zu umweltfreundlichen Lösungen mit Landwirten und Gärtnern, Gartenbauern und Verantwortlichen von öffentlichen Grünflächen und Sportplätzen.

Ratschläge für Hobbygärtner

Über Gartencenter und Online-Kanäle bieten wir Hobbygärtnern praktische Tipps, um ihren Garten nachhaltiger und artenreicher zu gestalten. Wir inspirieren sie dazu, das eigene grüne Fleckchen in einen klimafreundlichen Garten zu verwandeln, der zu einem gesünderen Planeten beiträgt. Kleine Schritte machen einen großen Unterschied!

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Grün nicht nur wächst, sondern auch in Zukunft erblüht – heute wie morgen.

Einführung

1.3 Intelligentes Risikomanagement hält uns widerstandsfähig

Rinde aus der Holzverarbeitung erhält bei DCM ein zweites Leben: als natürlicher Rohstoff für Blumenerden und als Abdeckmaterial für einen gepflegten, geschützten Garten. Doch die zunehmende Zahl von Waldbränden – mitverursacht durch den Klimawandel – setzt die Verfügbarkeit dieses Rohstoffs immer stärker unter Druck.

Um dieses Risiko zu begrenzen, ergreift DCM mehrere Maßnahmen:

➜ Diversifizierung der Lieferanten und Regionen, um die Abhängigkeit von einzelnen Gebieten zu verringern

➜ Aufbau langfristiger Partnerschaften, um die Liefersicherheit zu stärken

➜ Anlegen strategischer Vorräte, um vorübergehende Engpässe auszugleichen

➜ Aktive Überwachung von Risikogebieten, um bei drohenden Störungen schnell eingreifen zu können

➜ Auswahl von Lieferanten nach Nachhaltigkeitskriterien, unter Berücksichtigung von Brandschutz und verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung

Dieser Ansatz gewährleistet, dass DCM auch im Falle von Störungen weiterhin Zugang zu hochwertiger Rinde hat – bei minimalen Auswirkungen auf Kosten, Produktionsplanung und Produktqualität.

Positive Auswirkungen:

➜ Wir setzen auf ökologische Lösungen, die Pflanzen widerstandsfähiger machen und die Biodiversität fördern

➜ Unsere organischen Düngemittel sorgen nicht nur für eine gesunde, stabile Nahrungsmittelproduktion, sondern schützen auch gefährdete Biotope

➜ Unsere Bodenverbesserungsmittel wirken sich positiv auf die Wasserspeicherung im Bodens aus

Chancen:

➜ Die Nachfrage nach widerstandsfähigen Pflanzen und Bodenverbesserungsmitteln steigt von Jahr zu Jahr

Risiken:

➜ Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Waldbränden in verschiedenen Regionen setzt die Kontinuität dieser Rohstoffströme zunehmend unter Druck

2. Reduzierung des Energieverbrauchs

Die Erde erwärmt sich spürbar, und das merken wir deutlich. Die Notwendigkeit, unseren Umgang mit Energie zu verändern, ist größer denn je.

Deshalb setzen wir voll und ganz auf innovative Lösungen: energieeffiziente Gebäude, optimierte Produktionstechniken und den maximalen Umstieg auf erneuerbare Energien, sowohl in der Produktion als auch im Transport. Weniger Verbrauch, weniger Emissionen, mehr grüne Energie – darauf kommt es an.

2.1 Drei Schritte zu einer energieeffizienten Zukunft

Um unsere CO₂-Emissionen pro Produkt systematisch zu senken, wenden wir die TriasEnergetica-Methode an – eine dreistufige Strategie für eine Energiepolitik, die durch kontinuierliche Optimierung die Umweltbelastung reduziert.

Positive Auswirkungen:

➜ Durch den optimalen Einsatz grüner Energie und die Automatisierung, wo immer möglich, verringern wir unseren ökologischen Fußabdruck

01. Wir reduzieren den Energieverbrauch, indem wir Verschwendung vermeiden: möglichst viel Tageslicht hereinlassen, energieeffiziente Produktionsprozesse, LED-Beleuchtung, Bewegungsmelder für die Beleuchtung der Lager und Büros usw.

Chancen:

➜ Durch die kontinuierliche Optimierung unseres Energieverbrauchs steigern wir unsere Energieeffizienz

02. 03. Trias Energetica

02. Wir nutzen erneuerbare Energien.

Wir verwenden 1520 eigene Solarmodule und beziehen ausschließlich 100 % Ökostrom, was unsere CO2-Emissionen noch weiter reduziert hat.

➜ Wir arbeiten am Umstieg von fossilen auf alternative, nachhaltige Kraftstoffe

03. Nur dort, wo es unvermeidbar ist, nutzen wir fossile Brennstoffe so effizient wie möglich. Darüber hinaus verwenden wir die dabei freigesetzte Wärme weiter für den Produktionsprozess oder das Heizen der Gebäude.

Risiken:

➜ Der Umstieg auf nachhaltige Kraftstoffe erfordert erhebliche Investitionen und bringt oft Anpassungen an Infrastruktur und Produktionsprozesse mit sich

3. Reduzierung der CO2-Emissionen

Neben der Reduzierung unseres Energieverbrauchs übernehmen wir bei DCM Verantwortung für unsere CO2-Emissionen. Seit 2021 sind wir offiziell mit dem Taking Climate Action Label für Scope 1 und 2 zertifiziert – und das ist weit mehr als nur ein Label. Es ist unser Versprechen, Emissionen systematisch zu erfassen, zu reduzieren und, wo nötig, zu kompensieren. So tragen wir aktiv zu einer klimafreundlichen Zukunft bei, ohne unsere Verantwortung auf die Gesellschaft oder künftige Generationen abzuwälzen.

3.1 DCM

trägt

das Taking Climate Action-Label

Unsere Bemühungen werden mit dem Label „Taking Climate Action“ für Scope 1 und 2 anerkannt, das von CO2logic vergeben und von Vinçotte validiert wurde. Dieses Label bestätigt, dass wir unseren CO₂-Fußabdruck – von der Produktion über den Transport bis hin zu den Büros – genau messen, aktiv reduzieren und durch Klimaschutzprojekte sorgfältig kompensieren.

"DCM übernimmt die Verantwortung für die tatsächlichen Auswirkungen seiner CO₂-Emissionen,

anstatt sie auf die Gesellschaft und künftige Generationen abzuwälzen."

Jeroen Hulsmans von CO2Logic

Was wir nicht vermeiden können, kompensieren wir bewusst

Einige Emissionen lassen sich auch heute noch nicht vollständig vermeiden. Deshalb investieren wir in zertifizierte Klimaschutzprojekte, wie zum Beispiel das Hoa Binh Windkraftprojekt in Vietnam. Ziel des Projekts ist es, nachhaltige Energie zu erzeugen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Auf diese Weise kompensieren wir nicht nur unsere verbleibenden Emissionen, sondern leisten auch weltweit einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.

Einführung

Neue europäische Berichterstattungsregeln

Erfasst: unsere Auswirkungen auf das Klima

Die Auswirkungen auf das Klima werden anhand der international anerkannten Einstufung in Scope-1-, Scope-2und Scope-3-Emissionen analysiert

Scope 1 – Direkte Emissionen: Dazu gehört unter anderem die Verbrennung fossiler Brennstoffe, die derzeit noch für die Trocknung unserer Düngemittelgranulate notwendig ist.

Scope 2 – Indirekte Emissionen aus dem Energieverbrauch: Unsere gesamte bezogene Energie stammt zu 100 % aus erneubaren Quellen.

Scope 3 – Indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette: Diese Kategorie umfasst unter anderem Transporte durch Dritte, Emissionen im Zusammenhang mit Rohstoffen sowie weitere Aktivitäten außerhalb unseres direkten Einflussbereichs.

CO₂-Emissionen: struktureller Rückgang trotz jährlicher Schwankungen

Unser jährlicher CO₂-Fußabdruck für Scope 1 und 2 (ausgedrückt in Tonnen CO₂-Äquivalenten) zeigt deutlich die Auswirkungen unserer Reduktionsmaßnahmen:

Der starke Rückgang der absoluten Emissionen in den Jahren 2022 und 2023 zeigt, dass unsere Reduktionsmaßnahmen Früchte tragen. Obwohl die relativen CO₂-Emissionen pro produzierter Einheit seit dem Referenzjahr 2021 spürbar gesunken sind, spiegeln die absoluten Zahlen diese Verbesserung nicht immer linear wider. Das liegt daran, dass die jährlichen Produktionsmengen unter anderem aufgrund folgender Faktoren schwanken können:

- Veränderungen in der Marktnachfrage

- strategische Entscheidungen zum Auf- oder Abbau von Lagerbeständen

Deshalb kombinieren wir absolute und relative Berichterstattung, um die Entwicklung unserer Klimaauswirkungen fair einschätzen zu können.

Wir verpflichten uns weiterhin, unsere relativen CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2021 jährlich um mindestens 2,5 % zu reduzieren.

Dies erreichen wir durch gezielte Investitionen in effiziente

Technologien und Prozessoptimierungen, wie z.B.:

➜ Wärmerückgewinnung in unseren Produktionsprozessen

➜ Verwendung von 100 % Ökostrom

➜ Umstieg auf elektrische Firmenwagen

➜ Ausbau eines großflächigen Solarparks

So gestalten wir Schritt für Schritt eine klimabewusste und zukunftsorientierte Unternehmensführung.

3.2 Intelligentere Entscheidungen für weniger Emissionen

Lokale Beschaffung von Rohstoffen

Warum Rohstoffe von weit her beziehen, wenn sie auch aus der Nähe verfügbar sind? Wir kaufen 80 % unserer Rohstoffe innerhalb der BeneluxLänder ein, was die Transportkilometer und Emissionen erheblich reduziert.

Darüber hinaus stärken wir damit die lokale Wirtschaft und verringern unsere Abhängigkeit von internationalen Lieferanten.

Emissionsfreier Fuhrpark

Fossile Brennstoffe gehören der Vergangenheit an. Wir setzen voll und ganz auf Elektromobilität:

➜ Immer mehr elektrische Firmenwagen: Unser Ziel ist ein komplett emissionsfreier Fuhrpark bis 2028.

➜ Umfangreiche Ladeinfrastruktur: Unsere Standorte sind mit intelligenten Ladestationen ausgestattet.

➜ Sauberer und gesünder: Weniger CO₂-Ausstoß und bessere Luftqualität für unsere Region.

Und wenn weiter entfernte Bezugsquellen unvermeidbar sind?

Dann handeln wir verantwortungsvoll. Bei bestimmten Rohstoffen, wie z.B. Sojaschrot, ist eine ferne Herkunft nicht zu vermeiden. Auch hier treffen wir bewusste Entscheidungen: Wir verwenden ausschließlich Restströme und vermeiden Soja-Nebenprodukte, die zur Entwaldung beitragen. In Übereinstimmung mit der europäischen EUDR-Gesetzgebung, die Ende 2025 in Kraft tritt, bitten wir unsere Lieferanten, eine Sorgfaltserklärung zu unterzeichnen, die garantiert, dass ihr Soja nicht mit Entwaldung in Verbindung steht. So reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck – auch über die eigene Region hinaus.

Effizienter und lokaler Transport

Jeder Kilometer zählt – deshalb gestalten wir unseren Transport intelligenter:

➜ Optimierte Routen: Dank intelligenter Planungssysteme fahren wir weniger Kilometer, verbrauchen also weniger Kraftstoff und verursachen weniger Emissionen.

➜ Lieferungen bündeln: Mehr Zusammenführung bedeutet weniger Fahrten und weniger Emissionen.

➜ Lokale Transportunternehmen: Wir arbeiten wenn immer möglich mit Transportpartnern aus der Region zusammen.

Positive Auswirkungen:

➜ Seit 2021 ist DCM offiziell CO₂-neutral für Scope 1 und 2. Wir reduzieren unsere Emissionen so weit wie möglich und kompensieren den Rest durch Klimaschutzprojekte

➜ Wir verpflichten uns, die relativen CO₂-Emissionen jährlich um mindestens 2,5 % im Vergleich zu 2021 zu reduzieren

Negative Auswirkungen:

➜ Wir können noch nicht ganz auf fossile Brennstoffe zur Trocknung unserer Düngemittelgranulate verzichten (Scope 1-Emissionen) und suchen nach nachhaltigen Alternativen

Chancen:

➜ Erfassung und Überwachung von CO2-Emissionen für Scope 3

➜ Vollständige Elektrifizierung unseres Fuhrparks bis 2028

➜ Weitere Optimierung der Transportprozesse

➜ Zusammenarbeit mit Lieferanten, die die Sorgfaltserklärung gemäß EUDR-Gesetzgebung 2025 unterzeichnen

4. Bodenmanagement

Ein fruchtbarer Boden ist die Grundlage für ein ausgewogenes Ökosystem. Je effizienter unsere Düngemittel wirken, desto weniger Nährstoffe gehen verloren – ein Gewinn für Pflanzen und Umwelt. Unsere Düngemittel leisten mehr als reine Nährstoffversorgung; sie stärken die Bodenstruktur und fördern ein reichhaltiges Bodenleben. Mit Innovationen und bewussten Entscheidungen schaffen wir einen starken, gesunden Boden, für heute und für die Zukunft.

4.1 Effiziente Ernährung mit nachhaltiger Wirkung

Intelligente Zusammensetzung

Jeder Rohstoff in unseren Düngemitteln wird sorgfältig nach Nährwert und Freisetzungsgeschwindigkeit ausgewählt. Dank unserer innovativen MINIGRAN®-Technologie werden essentielle Nährstoffe wie Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Magnesium (Mg), Eisen (Fe), Mangan (Mn) und Bor (B) über einen Zeitraum von bis zu 100 Tagen allmählich freigesetzt. Dies verhindert Wachstumsspitzen und sorgt für ein gleichmäßiges, stabiles Pflanzenwachstum.

Nährstoffe für Pflanzen und Bodenleben

Unsere organischen und organisch-mineralischen Düngemittel leisten mehr als reine Pflanzenernährung. Sie aktivieren zudem das Bodenleben, das organische Bestandteile umwandelt und Nährstoffe zum richtigen Zeitpunkt bedarfsgerecht verfügbar macht. Die mineralischen Bestandteile sind sofort verfügbar, während die kontrollierte Langzeitversorgung den Wirkungsgrad hoch und das Risiko einer Bodenbelastung gering hält. Dies gewährleistet ein gleichmäßiges Pflanzenwachstum, ohne extreme Spitzen oder unnötige Verluste.

Organische Dünger

Kohlenstoffspeicherung und Bodengesundheit

Unsere organischen Düngemittel erhöhen den Gehalt an Humus und organischer Substanz im Boden. Dadurch wird die Bodenfruchtbarkeit verbessert und Kohlenstoff langfristig im Boden gespeichert – ein wesentlicher Beitrag im Kampf gegen die globale Erwärmung. So fördern wir nicht nur kräftiges Pflanzenwachstum, sondern unterstützen auch den Schutz unseres Planeten.

Strenge Qualitätskontrollen

Um die Sicherheit und Nachhaltigkeit unserer Produkte zu gewährleisten, unterziehen wir alle Rohstoffe bei jeder Lieferung einer gründlichen Qualitätsprüfung und führen stichprobenartige Analysen durch. Darüber hinaus kontrolliert die Föderale Agentur für die Sicherheit der Lebensmittelkette (FASNK) regelmäßig unsere Rohstoffe und Produkte. So stellen wir sicher, dass wir jederzeit höchste Qualitätsstandards erfüllen.

Wußten Sie, dass...

Wußten Sie, dass unsere MINIGRAN®-Granulate eine 60 % effizientere Verteilung als herkömmliche organische Düngemittel bieten! Weniger Verschwendung, maximale Nährstoffversorgung.

Positive Auswirkungen:

➜ Unsere organischen und organisch-mineralischen Düngemittel verbessern die Biodiversität und Qualität des Bodens und tragen zur Kohlenstoffspeicherung im Boden bei

Negative Auswirkungen:

➜ Trotz sorgfältiger Zusammensetzung unserer Düngemittel, können bestimmte mineralische Rohstoffe den Boden dennoch versauern oder versalzen

5. Wassermanagement: Jeder Tropfen Wasser zählt

Sauberes Wasser wird immer knapper, deshalb übernehmen wir Verantwortung! Unsere Düngemittel werden bis zu viermal weniger ausgewaschen als chemische Alternativen. Zudem ist unser Wasserverbrauch im Produktionsprozess minimal; es gibt keine Abwassereinleitung und intelligente Lösungen sorgen dafür, dass Wasser in den Boden zurückgeführt wird.

5.1 Weniger Auswaschung, saubereres Wasser

Unsere organischen Düngemittel werden bis zu viermal weniger ausgewaschen als chemische Alternativen. Dadurch bleiben Stickstoff, Phosphat und Kalium länger für die Pflanzen verfügbar, anstatt ins Grundund Oberflächenwasser zu gelangen. Dies trägt zu einem nachhaltigeren Wassermanagement und einer saubereren Umwelt bei.

5.2 Keine Abwassereinleitung

Unser Unternehmen hat einen „Nullozer“-Status (Produktion ohne Abwassereinleitung). Das bedeutet, dass das gesamte Wasser, das wir in der Produktion verwenden, entweder vom Endprodukt aufgenommen wird oder während des Trocknungsprozesses verdunstet. Wir leiten also kein Abwasser ein und tragen so aktiv zur Kreislaufwirtschaft bei.

5.3 Wir verwenden Regenwasser so weit wie möglich

wieder

Wir lassen keinen Tropfen verloren gehen. Regenwasser, das auf unsere Dächer fällt, wird gesammelt und über ein Versickerungsbecken wieder dem Boden zugeführt. So tragen wir dazu bei, das Grundwasser auf natürliche Weise aufzufüllen und die Bodengesundheit zu erhalten. Um die Qualität des Bodens sicherzustellen, prüfen wir das Wasser regelmäßig.

Positive Auswirkungen:

➜ Wir verbrauchen nur minimale Wassermengen

➜ Wir haben einen „Nullozer“-Status: Wir leiten kein Abwasser ein

Negative Auswirkungen:

➜ Trotz sorgfältiger Zusammensetzung können unsere Düngemittel teilweise ins Oberflächenwasser ausgewaschen werden

Chancen:

➜ Unsere organischen und organisch-mineralischen Düngemittel werden bis zu viermal weniger ausgewaschen als chemische Alternativen, was die Wasserqualität schützt

➜ Indem wir Regenwasser immer effizienter sammeln und wiederverwenden, reduzieren wir unsere Abhängigkeit vom Grundwasser und gestalten unser Wassermanagement noch nachhaltiger

“Mit

unserer RTO-Anlage gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung

verantwortungsvoller Produktion, mit dem Ergebnis sauberer Luft und geringerer Umweltbelastung."

6. Luftmanagement: Investition in sauberere Luft

Wir achten nicht nur auf ein durchdachtes Boden- und Wassermanagement, sondern auch auf die Luftqualität. Deshalb haben wir in eine hochmoderne RTO-Anlage (Regenerative Thermal Oxidizer) investiert. Dieses Luftreinigungssystem sorgt dafür, dass die während des Produktionsprozesses freigesetzte Luft auf effiziente Weise gereinigt wird. Es handelt sich um eine erhebliche Investition, die jedoch perfekt zu unserer Vision einer sauberen Zukunft passt.

Wie reinigt die RTO-Anlage die Luft?

1. Luftreinigung: Die Abluft wird zunächst in einem Gaswäscher "gewaschen", wobei die abgeschiedenen Stoffe als Rohstoff wiederverwendet werden.

2. Geruchsentfernung: Durch Nachverbrennung wird die Luft geruchlos gemacht, sodass keine Belastung für die Umwelt entsteht.

3. Energierückgewinnung: Fast die gesamte bei diesem Prozess freigesetzte Wärme wird wiederverwendet, wodurch der Energieverbrauch minimiert wird.

4. Saubere Luft zurück in die Natur: Die gereinigte Luft wird sicher und umweltfreundlich nach den strengsten Normen wieder abgegeben.

Positive Auswirkungen

➜ Unsere Luftreinigung übertrifft die gesetzlichen Normen und sorgt für sauberere Luft, weniger Geruchsbelästigung sowie einen effizienteren Einsatz von Energie und Rohstoffen

7. Förderung der Biodiversität

Unsere Mission – "DCM bringt leben und bietet innovative Lösungen für die Entwicklung widerstandsfähiger Pflanzen" – setzen wir Tag für Tag in die Praxis um. Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie das Forschungszentrum Scientia Terrae testen und entwickeln täglich neue Lösungen, die nicht nur wirksam sind, sondern auch zur Bodengesundheit und Artenvielfalt beitragen.

7.1 Unsere MINIGRAN®-Technologie

Ein herausragendes Beispiel ist unsere MINIGRAN®-Technologie. Sie sorgt für eine kontrollierte Nährstofffreisetzung, unterstützt damit das Pflanzenwachstum und bereichert gleichzeitig das Bodenleben. Darüber hinaus optimieren wir kontinuierlich unsere Bodenverbesserer, Substrate und Blumenerden mit sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen wie Kalk und RHP-zertifizierten Düngemitteln. So entwickeln wir Produkte, die den Bedürfnissen von Pflanzen und Boden optimal entsprechen.

7.2 Fortschrittliche Innovationen für mehr

Biodiversität

Unser Engagement für Biodiversität und Nachhaltigkeit zeigt sich in einer Vielzahl innovativer Produkte:

• Biostimulanzien: fördern die Vitalität der Pflanzen und aktivieren das Wurzelsystem, was zu einer gesunden Bodenökologie beiträgt.

• Flüssigdünger: hergestellt aus 98 % natürlichen Inhaltsstoffen und für biologische Gärten geeignet.

• Rasensamenmischungen: trockenheitsresistente Sorten mit tiefem Wurzelsystem, die zusätzlich die Bodenstruktur verbessern.

• Blumensamenmischungen: bieten Nahrung für Bienen und andere nützliche Insekten, die für ein lebendiges Ökosystem unverzichtbar sind.

• Natürliche Lösungen gegen Schädlinge: zum Beispiel Marienkäfer und Nematoden, die eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Pestiziden darstellen.

• Pflanzenschutzmittel: wie PMV®-01, das Tomatenpflanzen vor dem schädlichen Pepinomosaikvirus schützt, indem es das natürliche Abwehrsystem der Pflanze auf sehr spezifische Weise aktiviert.

7.3 DCM PEA-02®:

eine bahnbrechende Innovation!

Unsere Innovationskraft wurde mit dem Golden Bernard Blum Award 2023 für DCM PEA-02®, ein revolutionäres biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Feuerbrand bei Apfel- und Birnbäumen, belohnt. Dieses Produkt enthält Bakteriophagen, natürliche Viren, die ausschließlich schädliche Bakterien, wie – im Fall von PEA-02 – Erwinia amylovora angreifen, ohne negative Auswirkungen auf Mensch, Tier oder Umwelt. Damit liefern wir einen echten Durchbruch im Bereich des natürlichen Pflanzenschutzes!

Positive Auswirkungen:

➜ Wir bieten eine Alternative zu chemischen Produkten, mit natürlichen, biodiversitätsfreundlichen Lösungen, die die Landwirtschaft und den Gartenbau, öffentliche Grünanlagen, Sportplätze und Gärten widerstandsfähiger machen

Chancen:

➜ Die wachsende Marktnachfrage nach biodiversitätsfördernden Lösungen und der Ausstieg aus synthetischen Pflanzenschutzmitteln bieten einen starken Wettbewerbsvorteil

8. Unsere Vision für einen verantwortungsvollen Torfeinsatz

Torf spielt eine unverzichtbare Rolle im professionellen Gartenbau. Dank seiner einzigartigen Eigenschaften ermöglicht er einen effizienten und qualitativ hochwertigen Anbau, unterstützt eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und trägt so zur Biodiversität bei. Dies entspricht den europäischen politischen Zielsetzungen wie dem Green Deal, der Strategie "Vom Hof auf den Tisch" und der Biodiversitätsstrategie für 2030. Torf trägt zu höheren Erträgen, einer geringeren Umweltbelastung und einer stabilen lokalen Lebensmittelproduktion bei. Gleichzeitig sind wir uns der ökologischen Auswirkungen des Torfabbaus bewusst. Deshalb setzt DCM auf einen ausgewogenen Ansatz: verantwortungsvolle Bewirtschaftung, Innovation bei torffreien Alternativen und eine klare, fundierte Position im Rahmen der breiteren Debatte.

Berichterstattungsregeln

8.1 Nachhaltige Gewinnung und ökologische Wiederherstellung

DCM entscheidet sich bewusst für Torf aus verantwortungsvollen Quellen und verwendet ausschließlich Torf, der nach dem RPP-Label (Responsibly Produced Peat) zertifiziert ist.

Dieses Gütesiegel garantiert, dass die Gewinnung nur in zugelassenen Gebieten erfolgt, unter Berücksichtigung von Biodiversität, ökologischer Wiederherstellung und Kohlenstoffspeicherung. Abgebaute Torfflächen werden aktiv renaturiert, wodurch neue natürliche Lebensräume entstehen. So unterstützen wir eine nachhaltige Nutzung von Torf im europäischen Agrar- und Lebensmittelsektor.

8.2 Der Weg zu torffreien Alternativen

Auf dem privaten Markt setzt DCM gezielt auf Innovationen rund um torffreie Substrate. So haben wir neben torfreduzierten DCM Aktiv-Erden einige torffreie Referenzen entwickelt: eine Lösung, die Hobbygärtnern eine torffreie Alternative bietet, ohne Kompromisse bei der Qualität. Auch wenn Torf in vielen Anwendungen derzeit noch schwer zu ersetzen ist, ermöglichen wir Benutzern schon heute eine bewusste Entscheidung für nachhaltigere Produkte. Wir investieren weiterhin in Forschung und Produktentwicklung, um das Angebot an torffreien und torfreduzierten Alternativen Schritt für Schritt auszubauen, unter Berücksichtigung ökologischer und funktionaler Anforderungen.

8.3 Vision und fundierte Position

Unsere Geschäftsführung arbeitet aktiv an einer wissenschaftlich fundierten Visionserklärung mit dem Titel: „The Use of Peat in Horticultural Growing Media: Affirming Peat’s Vital Role in Sustainable Substrates and Environmentally Sound Plant Production” (Die Verwendung von Torf in Gartenbau-Substraten: Bekräftigung der entscheidenden Rolle von Torf in nachhaltigen Substraten und einer umweltverträglichen Pflanzenproduktion). In diesem Dokument wird dargelegt, warum Torf – sofern er verantwortungsvoll gewonnen wird – eine verantwortungsvolle Wahl für professionelle Kultursubstrate bleibt. Die Visionserklärung betont die einzigartigen anbautechnischen Eigenschaften von Torf und seine Bedeutung für eine stabile, effiziente und umweltbewusste Pflanzenproduktion im Einklang mit den europäischen Nachhaltigkeitszielen.

Positive Auswirkungen:

➜ Torf spielt aufgrund seiner außergewöhnlichen Anbaueigenschaften eine entscheidende Rolle im professionellen Gartenbau. Diese führen zu höheren Erträgen und einem starken europäischen Agrar- und Lebensmittelsektor

Negative Auswirkungen:

➜ Bei der Gewinnung von Torf wird CO₂ freigesetzt und Torfgebiete gehen verloren Chancen:

➜ Durch die Verwendung von RPP-zertifiziertem Torf und die Entwicklung torffreier Alternativen kombinieren wir die Vorteile von Torf mit einer verantwortungsvollen Zukunftsperspektive

9. Kreislaufwirtschaft: Ein Ansatz auf mehreren Ebenen

Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA. Bei DCM verarbeiten wir Restströme zu neuen Produkten, reduzieren den Einsatz von Verpackungsmaterial und trennen unsere Abfälle sorgfältig. So geht möglichst wenig verloren und jeder Bestandteil bleibt so lange wie möglich im Kreislauf.

9.1 Zirkuläre Rohstoffe als Basis für unsere Düngemittel

Unsere Düngemittel bestehen zu 75 % aus zirkulären Rohstoffen, die überwiegend aus den Benelux-Ländern stammen. Wertvolle Restprodukte wie Traubenkerne, Weizengluten, Vinasse, Blut-, Knochen- und Federmehl erhalten ein zweites Leben als einer der 30 Rohstoffe, die wir einsetzen. Für Nebenprodukte von Rohstoffen mit einem weniger nachhaltigen Profil, wie Sojaschrot oder Kakaoschalen, werden wir künftig ausschließlich Lieferanten wählen, die die Sorgfaltserklärung gemäß der EUDR-Verordnung 2025 unterzeichnen, um sicherzustellen, dass ihre Produktion nicht mit Entwaldung verbunden ist. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer echten Kreislaufwirtschaft, in der keine knappen Ressourcen abgebaut werden und wertvolle Reststoffe wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden.

9.2 Weniger und bessere Verpackungen

Auch unsere Verpackungen werden ständig optimiert. Wir beschaffen Rohstoffe möglichst in großen Mengen und verfolgen einen eigenen Präventionsplan, um die Umweltbelastung durch unsere Verpackungen sowie die Verpackungsmenge pro Kilogramm verpacktem Produkt so weit wie möglich zu reduzieren. Wie machen wir das?

Weniger Kunststoff, gleiche Qualität

Durch die optimierte Umwicklung unserer Produktpaletten sparen wir jährlich rund 40 % Kunststoff ein. Zudem verwenden wir für unsere 20 kg- und 25 kg-Säcke eine um 14 % dünnere Kunststofffolie, ohne an Festigkeit zu verlieren.

Wiederverwendung und Recycling

Alle unsere Verpackungen sind 100 % recyclingfähig. Für neue Verpackungen setzen wir so viel recycelten Kunststoff wie möglich ein. So bestehen unsere Flaschen für den Hobbymarkt und unsere Blumenerdensäcke zu mindestens 80 % aus recyceltem Material. Auf diese Weise reduzieren wir die Abfallmenge und verringern die Nachfrage nach neuem Kunststoff.

Preisgekrönte

Streuschachtel: innovativ und kunststofffrei

Dank unserer neuen Kartonverpackung für Düngemittel und Saatgut sparen wir jährlich über 4 Tonnen Kunststoff ein. Diese benutzerfreundliche Schachtel ist FSC-zertifiziert und dank ihres stapelbaren Designs – inspiriert vom Lego-Prinzip – auch leicht transportierbar. Für diese Lösung wurden wir sowohl mit einem Belux- als auch mit einem europäischen Award ausgezeichnet: praktisch für den Verbraucher und zugleich weniger belastend für die Umwelt.

80 % KUNSTSTOFFFOLIE bis zu

aus recyceltem Material

FOLIENWICKLER

weniger Kunststoff/Jahr -40 %

100% wiederverwendbar

weniger Kunststoff/ Jahr -4 Tonnen STREUSCHACHTEL

95 % FLÜSSIGDÜNGERFLASCHEN

aus recyceltem Material

9.3 Trennung und Verarbeitung von 30

Abfallströmen bei DCM

In unserem Unternehmen arbeiten wir mit Sorgfalt und Präzision an der Trennung und Verarbeitung von nicht weniger als 30 verschiedenen Abfallströmen. Mithilfe moderner Technologien und intelligenter Prozesse wird jede Abfallart genau identifiziert und separat behandelt. Von organischen Restprodukten über Kunststoffe, Metalle und Papier bis hin zu chemischen Substanzen - jeder Strom wird so verarbeitet, dass maximale Wiederverwendung möglich ist.

Zusammenarbeit mit lokalen Partnern

Wir arbeiten eng mit lokalen Recyclingpartnern zusammen, um unser Abfallmanagement zu optimieren. Diese Kooperation stärkt die regionale Wirtschaft und reduziert den ökologischen Fußabdruck von Transport und Verarbeitung. Lokale Recyclinginfrastrukturen ermöglichen eine schnelle, effiziente und nachhaltige Umwandlung von Abfällen in wertvolle Rohstoffe.

Positive Auswirkungen:

➜ Indem wir 75 % unserer Rohstoffe aus Restströmen der Lebensmittelindustrie beziehen, schenken wir wertvollen Materialien ein zweites Leben

➜ Unsere Verpackungen werden immer leichter und sind 100 % recyclingfähig, was zur Abfallreduzierung beiträgt

Chancen:

➜ Zusammenarbeit mit Lieferanten, die die Sorgfaltserklärung gemäß der EUDR-Gesetzgebung 2025 unterzeichnen

➜ Der Einsatz nachhaltiger, zertifizierter Rohstoffe kann zu einem besseren Ruf und einer stärkeren Marktposition führen

➜ Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Verpackungen wächst schnell. Durch kontinuierliche Innovation können wir uns von anderen abheben und auf strengere Vorschriften und sich ändernde Marktanforderungen reagieren.

Negative Auswirkungen:

➜ Trotz vollständiger Recyclingfähigkeit entsteht beim Auspacken der Produkte ein Abfallstrom

Risiken:

➜ Der Einsatz nachhaltiger, zertifizierter Rohstoffe kann mit Beschaffungskosten verbunden sein

Social

Für einen angenehmen Arbeitsplatz mit Herausforderungen

Bei DCM glauben wir, dass jeder seine besten Leistungen erbringen kann in einem Umfeld, das von Respekt, Wertschätzung, Innovation und Zusammenarbeit geprägt ist. Wir fördern Vielfalt, setzen auf Chancengleichheit und faire Entlohnung. Ein inklusiver Arbeitsplatz, an dem man man selbst sein kann, ist für uns die Grundlage.

Auch Gesundheit und Sicherheit stehen bei uns im Mittelpunkt. Mit Wohlfühlprogrammen, offener Kommunikation und präventiven Maßnahmen unterstützen wir unsere Mitarbeiter – sowohl körperlich als auch mental.

Darüber hinaus wissen wir, wie wichtig eine gute Work-Life-Balance ist.

Deshalb bieten wir flexible Arbeitsregelungen und Heimarbeit an, damit unsere Mitarbeiter Zeit und Raum für das haben, was ihnen wichtig ist.

Schließlich fördern wir eine Lernkultur, in der Neugier und Innovation alle Chancen erhalten. Durch Schulungen, Coachings und die neuesten Tools stellen wir sicher, dass alle mit den Entwicklungen in unserem Fachgebiet Schritt halten.

So bleiben unsere Mitarbeiter und unsere Organisation bereit für die Zukunft.

Lesen Sie mehr über unsere fürsorgliche Unternehmenskultur unter www.cuxin-dcm.de/nachhaltigkeit/fuersorge-fuer-einander-und-fuer-andere

Bei DCM kümmern wir uns umeinander und motivieren uns gegenseitig, stets den Blick nach vorne zu richten.

Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der Innovation, Wachstum und Fürsorge füreinander Hand in Hand gehen.

10. Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion

Wir setzen uns für ein Arbeitsumfeld ein, in dem sich jeder Mitarbeiter respektiert und geschätzt fühlt – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Mit 216 Mitarbeitern in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich fördern wir Chancengleichheit, nachhaltige Karrieren und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung.

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Alter und Dienstalter

Im Jahr 2024 haben wir 22 neue Kollegen begrüßt, während 18 Mitarbeiter

DCM verlassen haben. Diese Entwicklung zeigt, dass sich unser Unternehmen weiterentwickelt, mit einem gesunden Zustrom neuer Talente und einem natürlichen Abgang durch Ruhestand oder Karrierewechsel.

Die Altersverteilung bei DCM zeigt eine ausgewogene Verteilung:

• 9 % sind jünger als 30 Jahre (20 Mitarbeiter)

• 58 % sind zwischen 30 und 50 Jahren alt (126 Mitarbeiter)

• 32 % sind älter als 50 Jahre alt (70 Mitarbeiter)

Die Mehrheit unserer Mitarbeiter befindet sich im aktiven Kernalter, ergänzt durch junge Talente und erfahrene Kollegen. Diese Mischung sorgt für eine stabile Teamzusammensetzung mit Raum für Wissensaustausch und Erneuerung.

Auch in Bezug auf das Dienstalter gibt es eine Verteilung über verschiedene Karrierestufen:

• 17 % arbeiten weniger als 2 Jahre bei DCM (36 Mitarbeiter)

• 30 % zwischen 2 und 5 Jahren (65 Mitarbeiter)

• 19 % zwischen 6 und 10 Jahren (41 Mitarbeiter)

• 22 % zwischen 11 und 20 Jahren (47 Mitarbeiter)

• 13 % länger als 20 Jahre (27 Mitarbeiter)

Diese Verteilung zeigt, dass es DCM gelingt, neue Mitarbeiter zu gewinnen und langfristige Karrieren zu ermöglichen. So bauen wir ein Team auf, das Erfahrung und Flexibilität vereint und für zukünftiges Wachstum bereit ist.

Gesamtzahl der Mitarbeiter

Übersicht über den Personalbestand im Jahr 2024

Altersgruppen:

Verteilung der Mitarbeiter nach Alterskategorien

Geografische Verteilung:

Anzahl der Mitarbeiter pro Land

Dienstalter bei DCM

Verteilung der Mitarbeiter nach Dienstjahren

weniger als 2 Jahre bei DCM beschäftigt zwischen 2 und 5 Jahren zwischen 6 und 10 Jahren zwischen 11 und 20 Jahren seit mehr als 20 Jahren

Verteilung nach Geschlecht

Anteil männlicher und weiblicher Mitarbeiter bei DCM

Verteilung nach Arbeitnehmerstatus

Prozentuales Verhältnis von Angestellten zu Arbeitern

Festanstellung oder Teilzeitbeschäftigung

Arbeitsregelungen bei DCM

arbeitet Vollzeit arbeitet in Teilzeit in verschiedenen Formeln (51-90 %) arbeitet 50 % oder weniger

Gleichstellung und Geschlechtervielfalt

Von unseren 216 Mitarbeitern sind 126 Männer (58 %) und 90 Frauen (42 %). Im Top-Management besteht das Team aus 25 Personen: 18 Männer (72 %) und 7 Frauen (28 %). Unser Ziel bleibt eine ausgewogene Vertretung auf allen Ebenen der Organisation, mit gleichen Chancen für alle.

Flexible Arbeitsformen

DCM beschäftigt 182 Angestellte und 34 Arbeiter. 76 % unserer Mitarbeiter arbeiten Vollzeit (91-100 %), 23 % arbeiten in Teilzeit (51-90 %) und eine kleine Gruppe (1 %) arbeitet 50 % oder weniger. Diese Flexibilität ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre Arbeit an ihre persönliche Situation anzupassen, ohne auf Engagement oder Entwicklungsmöglichkeiten verzichten zu müssen.

Lohngleichheit als Selbstverständlichkeit

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist bei DCM seit vielen Jahren die Norm. Wir verfolgen eine transparente und faire Entlohnungspolitik, die für alle klar und objektiv umgesetzt wird. Im Rahmen des Tarifvertrags 25 erfassen wir alle zwei Jahre die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Um unsere Politik weiter zu untermauern, haben wir eine unabhängige Analyse von Hudson durchführen lassen. Diese zeigt, dass unsere Entlohnung marktkonform und wettbewerbsfähig ist – zugeschnitten auf die jeweilige Funktion, die Verantwortlichkeiten und die Erfahrung jedes Einzelnen.

Fokus auf Wohlbefinden und Wiedereingliederung

Wir legen großen Wert darauf, Kollegen zu unterstützen, die aufgrund körperlicher oder psychischer Gesundheitsprobleme vorübergehend abwesend sind. DCM bietet individuelle Betreuung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben zur Wiedereingliederung.

Für Mitarbeiter, die längerfristig abwesend sind, erarbeiten wir gemeinsam mit dem Arbeitnehmer, dem Betriebsarzt und – falls erforderlich – externen Experten maßgeschneiderte Pläne. Das Ziel? Eine realisierbare und nachhaltige Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Dank unserer fürsorglichen Kultur, persönlicher Betreuung und flexibler Arbeitsregelungen schaffen wir eine Wiedereingliederung, die auf die Situation und die Möglichkeiten jedes Einzelnen zugeschnitten ist.

Positive Auswirkungen:

➜ Ein vielfältiger Personalbestand mit Berücksichtigung von Geschlecht, Alter, Arbeitsformen und Dienstalter

➜ Fürsorgliche Unternehmenskultur mit Fokus auf Wohlbefinden, Wiedereingliederung und Chancengleichheit

Chancen:

➜ Fortlaufende Überwachung und Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter und Entlohnung

11. Gesundheit und Sicherheit

Bei DCM engagieren wir uns jeden Tag für ein Arbeitsumfeld, in dem Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden selbstverständlich sind. Unsere Mission ist klar: Unfälle verhindern, Risiken minimieren und unsere Mitarbeiter aktiv in die Schaffung eines sicheren Arbeitsplatzes einbeziehen.

Proaktive Sicherheitspolitik und SHEQ-Schulungen

Unser Ziel ist nicht nur null Arbeitsunfälle, sondern auch eine Kultur, in der Sicherheit als gemeinsame Verantwortung verstanden wird. Um dies zu erreichen, investieren wir in SHEQ-Schulungen, die den Mitarbeitern die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken ihrer Aufgaben bewusst machen. Besondere Aufmerksamkeit gilt wichtigen Themen wie Lock Out, Tag Out (LOTO), damit gefährliche Energiequellen während Wartungs- und Reparaturarbeiten sicher gehandhabt werden.

Klare Verfahren und gemeinsame Verantwortung

Wir fördern die aktive Beteiligung unserer Mitarbeiter an Entscheidungen, beispielsweise bei der Auswahl von Arbeitsmitteln. Dies trägt nicht nur zur Sicherheit bei, sondern steigert auch die Akzeptanz und Zufriedenheit im Team. Jeder Mitarbeiter spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherheit am Arbeitsplatz. Vom korrekten Einsatz der Schutzausrüstung über die Meldung von Beinaheunfällen bis hin zum Erkennen von Risiken: Sicherheit beginnt mit Engagement.

Häufigkeitsrate von Arbeitsunfällen bei DCM

Die Häufigkeitsrate, definiert als die Anzahl der Arbeitsunfälle mit vorübergehender Arbeitsunfähigkeit, multipliziert mit einer Million und geteilt durch die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden, ist neben der Schweregradrate ein wichtiger Indikator für die Sicherheit am Arbeitsplatz. Bei DCM überwachen wir diesen Parameter kontinuierlich, um unser Engagement für Sicherheit und Wohlbefinden zu unterstreichen.

Die Zahlen auf der nächsten Seite zeigen, dass die Häufigkeit seit Beginn der Messungen im Jahr 2000 stark zurückgegangen ist. Während die Häufigkeitsrate in den Jahren 2001 und 2003 mit 40,3 bzw. 37,8 ihren Höchststand erreichte, wurden in den letzten zehn Jahren erhebliche Verbesserungen erzielt. Seit 2014 wurden in mehreren Jahren sogar keine Arbeitsunfälle mit vorübergehender Arbeitsunfähigkeit registriert.

Für 2025 wurde eine Häufigkeitsrate von 5,79 verzeichnet, was darauf hindeutet, dass Präventionsmaßnahmen bei DCM weiterhin dazu beitragen, Risiken zu minimieren und ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Auch wenn das Ziel weiterhin null Unfälle bleibt, spiegeln diese Ergebnisse unser kontinuierliches Engagement für ständige Verbesserung wider.

Schweregradrate: Minimierung der Unfallfolgen

Die tatsächliche Schweregradrate wird berechnet als das Verhältnis der durch Arbeitsunfälle tatsächlich verlorenen Kalendertage, multipliziert mit 1.000, zur Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden. Dieser Indikator liefert ein differenziertes Bild der Auswirkungen von Arbeitsunfällen am Arbeitsplatz, im Gegensatz zur Häufigkeitsrate, die lediglich die Anzahl der Unfälle erfasst.

Bei DCM ist die tatsächliche Schweregradrate seit Jahren besonders niedrig. Nach einem Höchststand von 1,86 im Jahr 2001 und einem vorübergehenden Anstieg im Jahr 2005 (0,73) sind die Werte systematisch gesunken. Zwischen 2010 und 2024 blieb die Schweregradrate jeweils unter 0,5, wobei in mehreren Jahren eine Schweregradrate von 0 verzeichnet wurde (z. B. in den Jahren 2013, 2017, 2018, 2019 und 2023).

Im Jahr 2024 verzeichneten wir eine minimale Schweregradrate von 0,01, was zeigt, dass es kaum arbeitsbedingte Ausfälle durch Unfälle gab. Dieser niedrige Wert spiegelt nicht nur einen Rückgang der Vorfälle wider, sondern auch die geringe Auswirkung der wenigen Vorfälle, die sich ereignet haben.

Häufigkeitsrate* DCM

* Zahl der Arbeitsunfälle, die zu vorübergehender Arbeitsunfähigkeit führen, multipliziert mit einer Million, dividiert durch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden

Tatsächliche Schweregradrate* DCM

* Anzahl der tatsächlich durch Arbeitsunfälle verlorenen Kalendertage, multipliziert mit 1.000, im Verhältnis zur Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden

Einführung 02 Neue europäische Berichterstattungsregeln

Strukturell verankerte Sicherheit

Die Entwicklung der Häufigkeits- und Schweregradraten zeigt, dass es DCM gelingt, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Arbeitsunfälle selten sind und kaum schwerwiegende Folgen haben. Wir investieren weiterhin in Schulungen, Sensibilisierung und eine offene Meldekultur, um Sicherheit strukturell zu verankern.

Sozialer Dialog und Wohlergehen

Gesundheit geht über die körperliche Sicherheit hinaus. Bei DCM schaffen wir eine Kultur der Fürsorge, in der mentale Gesundheit ebenso wichtig ist. Durch einen aktiven sozialen Dialog und die enge Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern schaffen wir gegenseitiges Vertrauen und gewinnen wertvolle Einblicke.

Positive Auswirkungen:

➜ Deutlicher Rückgang der Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen

➜ Strukturelle Verankerung der Sicherheitskultur durch Schulungen und Mitarbeiterbeteiligung

12. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist essenziell, da sie nicht nur das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter fördert, sondern auch ihre langfristige Belastbarkeit, Energie und ihr Engagement stärkt. Wer sich wohlfühlt, arbeitet leistungsfähiger, denkt kreativer und trägt konstruktiv zum Team und zum Unternehmen bei.

Flexibilität

als

Hebel zum Wohlbefinden

Deshalb ermöglichen wir unseren Mitarbeitern – sofern es die Position erlaubt und immer in Abstimmung mit dem jeweiligen Vorgesetzten – bis zu 50 % ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus zu arbeiten. Darüber hinaus setzen wir auf flexible Arbeitszeiten, damit die Mitarbeiter ihren Arbeitstag besser auf ihre persönliche Situation abstimmen können. Dieser Ansatz trägt nicht nur zum Wohlbefinden unserer Kollegen bei, sondern stärkt auch ihr Engagement, ihre Motivation und ihre Produktivität.

Unseren Mitarbeitern zuhören: Erkenntnisse aus unserer Mitarbeiterbefragung

Im Herbst 2024 haben 90 Mitarbeiter an einer internen Umfrage teilgenommen, die im Rahmen unserer ESG-Initiativen durchgeführt wurde. Ziel war es, einen besseren Einblick zu erhalten, wie die Mitarbeiter die Arbeitskultur, die Work-Life-Balance und das soziale Engagement bei DCM erleben.

Die Ergebnisse sind sehr positiv:

92 %

fühlen sich mit unserer Kultur und unseren Werten verbunden.

91 %

empfinden ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben.

97 %

sind stolz darauf, bei DCM zu arbeiten und würden uns als Arbeitgeber weiterempfehlen.

Diese Zahlen bestätigen, dass unser Engagement für Wohlbefinden und Verbundenheit auch tatsächlich am Arbeitsplatz spürbar ist.

Einführung 02 Neue europäische Berichterstattungsregeln

Environmental

ESG-Bewusstsein stärken

Die Befragung bestätigt zwar, dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt jedoch auch deutlich weiteren Handlungsbedarf: Das Bewusstsein für ESG innerhalb unserer Organisation kann noch gestärkt werden. Nicht alle Mitarbeiter wissen genau, was ESG bedeutet oder wie ihre Arbeit zu unseren übergeordneten Nachhaltigkeitszielen beiträgt.

Deshalb werden wir künftig verstärkt auf eine transparente interne Kommunikation setzen – ergänzt durch inspirierende Beispiele. Indem wir unsere Mitarbeiter besser informieren und aktiv einbeziehen, wollen wir die Akzeptanz und das Engagement für unseren Nachhaltigkeitsansatz erhöhen und so gemeinsam weiter an einer zukunftsfähigen Organisation arbeiten. Um stets am Puls der Zeit zu bleiben, werden wir diese Mitarbeiterbefragung alle drei Jahre wiederholen.

Positive Auswirkungen:

➜ Flexible Arbeitsformen und Heimarbeit stärken das Wohlbefinden, die Motivation und die Produktivität.

➜ Hohe Mitarbeiterzufriedenheit und Verbundenheit mit den DCM-Werten.

Chancen:

➜ Stärkung des ESG-Engagements durch gezielte Kommunikation und vorbildliches Verhalten.

➜ Regelmäßige Umfragen liefern wertvolle Erkenntnisse für eine maßgeschneiderte Personalpolitik.

13. Ausbildung und Kompetenzentwicklung

Unsere Weiterbildungspolitik hat das Ziel, Mitarbeiter bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen zu unterstützen – nicht nur für ihre aktuelle Rolle, sondern auch zur Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen. Wir verbinden persönliches Wachstum mit den Zielen des Unternehmens und streben an, dass jeder Mitarbeiter jährlich mindestens eine relevante Schulung absolviert.

Persönliche Begleitung: Gespräche mit Wirkung

Ein wichtiger Bestandteil unserer Weiterbildungs- und Entwicklungsstrategie sind die jährlichen Zwischen- und Entwicklungsgespräche. In diesen Gesprächen werden die Leistungen des vergangenen Jahres bewertet, wobei der Fokus vor allem auf der Zukunft liegt. Die Mitarbeiter besprechen, wie sie sich weiterentwickeln möchten, welche Fähigkeiten sie ausbauen wollen und wie sie ihre Rolle bei DCM in Zukunft sehen.

Im Jahr 2025 haben wir einen festen Mitarbeiter eingestellt, der sich ausschließlich mit der Ausbildungspolitik bei DCM befasst. Diese Verstärkung ermöglicht es uns, unsere Lernkultur weiter auszubauen und ein strukturelles und strategisches Weiterbildungsangebot für alle Mitarbeiter bereitzustellen.

Dabei nutzen wir ein Leistungsmanagementsystem, in dem Kompetenzen systematisch erfasst werden und das individuelle Wachstum und die Entwicklung der Mitarbeiter genau verfolgt werden können. So stellen wir sicher, dass die Entwicklung nicht ad hoc erfolgt, sondern in einen breiteren und ganzheitlichen Wachstumsprozess eingebettet ist.

Auf dieser Grundlage werden maßgeschneiderte Schulungen – sowohl intern als auch extern – angeboten, die auf die Bedürfnisse und Ambitionen des Mitarbeiters zugeschnitten sind. Dank der Verknüpfung mit unserem Leistungsmanagementsystem können Führungskräfte und die Personalabteilung diese Schulungsziele und Kompetenzentwicklungen auch systematisch verfolgen. So verfügt jeder Mitarbeiter über einen klaren, realistischen und transparenten Entwicklungsplan.

Zusätzlich zu diesen jährlichen Gesprächen organisieren wir sogenannte Grow-Sessions, in denen die Personalabteilung in einem informellen, zukunftsorientierten Rahmen nach persönlichen Ambitionen, Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten fragt. Dies ermöglicht es uns, Talente zu identifizieren und ihre Weiterentwicklung gezielt zu unterstützen. Bis Ende 2026 möchten wir mindestens 50 % unserer Mitarbeiter zu einer solchen Session eingeladen haben, als Teil unseres übergeordneten Ziels, die Karriereentwicklung proaktiv zu fördern.

GoodHabitz: leicht zugängliche und interaktive Schulungen als Ergänzung

Leadership

Training: Investition in starke

Führungskräfte

Im Jahr 2025 haben wir die Online-Lernplattform GoodHabitz als Ergänzung zu unserem bestehenden Weiterbildungsangebot eingeführt. Die Plattform bietet eine breite Palette an leicht zugänglichen, interaktiven Trainings – von Soft Skills wie Kommunikation, Zeitmanagement und Führung bis hin zu funktionsspezifischen Themen. So können Mitarbeiter in ihrem eigenen Tempo und entsprechend ihren persönlichen Lernbedürfnissen an ihrer Entwicklung arbeiten.

Darüber hinaus arbeiten wir aktiv an einem Leadership-Programm, das auf die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte ausgerichtet ist. Das Programm umfasst E-Learning-Module, praxisorientierte Workshops und individuelles Coaching. In den kommenden Jahren wollen wir alle unsere Führungskräfte in modernen Führungskompetenzen schulen, darunter Teamzusammenhalt, Veränderungsmanagement sowie die Begleitung von Mitarbeitern in ihrer persönlichen Entwicklung.

Mit dieser Initiative fördern wir eine Lernkultur, in der kontinuierliches Wachstum im Mittelpunkt steht. Unser Ziel ist es, dass bis Ende 2026 mindestens 80 % unserer Mitarbeiter die Plattform aktiv nutzen.

Persönliches Wachstum als treibende Kraft

Bei DCM sind wir überzeugt, dass persönliches Wachstum und Entwicklung zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Organisation beitragen. Durch regelmäßige Gespräche, zugängliche Schulungen und gezielte Weiterbildungsprogramme schaffen wir ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeiter gehört, geschätzt und unterstützt fühlen. Mit einer verstärkten Weiterbildungspolitik und einem klaren Wachstumspfad für jeden Mitarbeiter bauen wir gemeinsam an einer Zukunft, in der sowohl die Menschen als auch die Organisation weiter wachsen können.

Positive Auswirkungen:

➜ Eine strukturelle Politik fördert das kontinuierliche Wachstum und die Beteiligung der Mitarbeiter

➜ Die Einführung von GoodHabitz und LeadershipProgrammen fördert die Lernbereitschaft und unterstützt die interne Weiterentwicklung

Chancen:

➜ Stärkung der internen Talentmobilität und -bindung durch individuelle Entwicklungspfade

➜ Weitere Professionalisierung der Führung mit positiven Auswirkungen auf Teams und Leistungen

der Mitarbeiter

führen jährlich sowohl ein Zwischengespräch als auch ein Entwicklungsgespräch mit ihrem Vorgesetzten

der Mitarbeiter sind auf der GoodHabitz-Plattfrom aktiv

der Mitarbeiter

führen ein persönliches Grow-Gespräch mit der Personalabteilung

“Bei DCM sind wir überzeugt, dass persönliches

Wachstum und Entwicklung für den Erfolg unseres

Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind."

14. Endnutzer: Zugang zu hochwertigen und leicht zugänglichen Informationen

Die Aufmerksamkeit, die wir dem Wohlbefinden und der Sicherheit unserer Mitarbeiter widmen, übertragen wir auch auf die Nutzer unserer Produkte. Für DCM endet die Fürsorge für Menschen nicht an der Firmentür. Bei DCM stehen Gesundheit, Sicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Produkten im Mittelpunkt. Wir möchten, dass sowohl professionelle Anwender – wie Greenkeeper, Garten- und Landschaftsbauer und Landwirte – als auch private Gartenliebhaber auf nachhaltige, zuverlässige Lösungen zählen können (siehe auch unsere biorationale Philosophie auf S. 18), kombiniert mit klaren und zugänglichen Informationen zur richtigen Anwendung.

Persönliche Unterstützung für professionelle Kunden

Korrekte Anwendung beginnt mit der richtigen Beratung. Deshalb unterstützen unsere qualifizierten Gebietsleiter professionelle Kunden persönlich vor Ort. In Zusammenarbeit mit einem professionellen Partnerunternehmen führen sie Bodenanalysen durch, bieten maßgeschneiderte Beratung zu Düngung und Pflanzenschutz und stellen technische Datenblätter, Workshops und Schulungen zur Verfügung, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Branche zugeschnitten sind. So verbessern wir nicht nur die Nutzungseffizienz, sondern auch die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Anwendungen.

Klare Kommunikation für private Endnutzer

Auch Endverbraucher möchten wir bestmöglich bei ihrem Gartenerlebnis begleiten. Unsere Verpackungen enthalten verständliche Anleitungen, Anwendungstipps und QR-Codes, die zu zusätzlichen Informationen auf unserer Website führen. In Gartencentern unterstützen wir dies mit übersichtlichen Displays, Infoschildern und Broschüren mit Schritt-fürSchritt-Plänen für jede Anwendung.

Unsere Website – mit jährlich über 1,2 Millionen Besuchern – bietet ausführliche Artikel, How-to-Videos und saisonale Informationen zum Thema nachhaltiges Gärtnern. Darüber hinaus versenden wir regelmäßig E-Mail-Newsletter mit praktischen Tipps und relevanten Produktinformationen. In den sozialen Medien teilen wir inspirierende Inhalte zu aktuellen Gartenthemen, in Zusammenarbeit mit Influencern und Markenbotschaftern, die unsere Produkte in ihren Zier- oder Gemüsegärten verwenden. Ergänzend dazu veröffentlichen wir kostenlose Gartenmagazine mit praxisnahen Informationen zu aktuellen Themen wie Trockenheit, Wassermanagement und der Vorbeugung von Pflanzenkrankheiten.

Positive Auswirkungen:

➜ Wir begleiten die Nutzer aktiv, damit unsere Produkte sicher und korrekt angewendet werden

➜ Klare und zugängliche Informationen helfen den Konsumenten und der Umwelt

Chancen:

➜ Mehr Vertrauen aufbauen durch digitale Tools, gezielte Erklärungen und maßgeschneiderte Produktberatung

➜ Ein starkes, positives Markenimage durch inspirierende Inhalte und praxisnahe Unterstützung fördern

Governance

Ehrliche, transparente und zukunftsorientierte Unternehmensführung

Bei DCM ist gute Unternehmensführung nicht nur eine Frage von Regeln – sie ist fest in unserer täglichen Arbeitsweise verankert. Die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, kommunizieren und mit anderen umgehen, spiegelt wider, wer wir sind.

Deshalb setzen wir gezielt auf Verantwortlichkeit, ethisches

Geschäftsverhalten, sorgfältige Nachverfolgung von Beschwerden, Transparenz in der Lieferkette, nachhaltige Beschaffung und digitale Sicherheit.

Werte als Fundament

Unsere drei Kernwerte sind der Kompass für all unser Handeln:

Wir sind Experten – wir liefern Qualität und investieren kontinuierlich in Wissen, Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus kümmern wir uns um Mensch und Natur: Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Sorge für die Umwelt, für Menschen und für eine gesunde Wirtschaft zu tragen. Schließlich sind wir authentisch: Als Familienunternehmen arbeiten wir engagiert und transparent mit einer langfristigen Vision.

Diese Werte wurden in einem internen Workshop gemeinsam mit der Geschäftsleitung weiter geschärft. Sie basieren auf den Prinzipien unseres Gründers Herman De Ceuster und sind heute fest in der Organisation verankert. Sie geben vor wie wir zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen und Führung gestalten.

15.1 Gute Unternehmensführung als gemeinsame Verantwortung

Zusätzlich zu unseren Kernwerten orientieren wir uns als Familienunternehmen auch am Buysse IV Kodex – einer Richtlinie für gute Unternehmensführung in nicht börsennotierten Unternehmen. Dieser Kodex bietet praktische Empfehlungen unter anderem zum Risikomanagement, zur Diversität im Verwaltungsrat und zur Bewertung von Verwaltungsratsmitgliedern. Er unterstützt uns dabei, eine transparente, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Unternehmensführung zu gestalten, im Einklang mit unserer langfristigen Vision.

Nachhaltiges Unternehmertum erfordert jedoch mehr als nur einen soliden Governance-Rahmen: Es erfordert auch eine starke und engagierte Führung auf allen Ebenen der Organisation. Die Geschäftsleitung von DCM spielt eine aktive Rolle bei der Sicherstellung ethischen Verhaltens, fördert Integrität bei Entscheidungen und setzt auf offene Kommunikation.

15.2 Jeder

sollte seine Meinung äußern können –auch zu sensiblen Themen

Bei DCM möchten wir ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich jeder frei fühlt, Bedenken oder Zweifel zu äußern – auch zu sensiblen Themen wie Integrität oder unangemessenem Verhalten. Aus diesem Grund haben wir eine WhistleblowerRichtlinie eingeführt, die Meldungen sicher und diskret behandelt.

Mitarbeiter können sich jederzeit an die Personalabteilung oder an eine unserer Vertrauenspersonen wenden. Wir behandeln jede Meldung mit größter Sorgfalt und garantieren Schutz vor Benachteiligung. So fördern wir eine offene Unternehmenskultur, in der Respekt und Ehrlichkeit an erster Stelle stehen.

15.3 Beschwerden nachverfolgen: zuhören und verbessern

Neben internen Meldungen schätzen wir auch externes Feedback. Deshalb verfügt DCM über ein aktives Beschwerdemanagement, in dem sowohl interne als auch externe produktbezogene Beschwerden nachverfolgt werden. Diese Rückmeldungen sind eine wertvolle Informationsquelle und tragen zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Prozesse, unserer Kommunikation und Produktqualität bei.

Wir verfügen über ein integriertes Überwachungssystem, das Beschwerden strukturiert erfasst, analysiert und nachverfolgt. Dabei überwachen wir spezifische KPIs wie die Anzahl der Meldungen pro Beschwerdetyp und die durchschnittliche Zeit zwischen Eingang und Bearbeitung. Unser Ziel: 100%ige Nachverfolgung von begründeten Beschwerden und Anpassung unserer Abläufe, um Beschwerden weiter zu reduzieren.

Unser Ziel: 100%ige Nachverfolgung

berechtigter Beschwerden und Anpassung

unserer Abläufe, um Beschwerden weiter zu reduzieren.

15.4 Ehrliches und integres Geschäftsgebaren

Vertrauen, Respekt und langfristiges Denken sind nicht nur die Grundlage unserer internen Unternehmenskultur, sondern auch unserer Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Partnern.

Um diese Werte zu sichern, arbeiten wir mit einem Verhaltenskodex für unsere Geschäftspartner, der klare Standards für eine ethische und nachhaltige Zusammenarbeit definiert. Dieser Kodex orientiert sich an internationalen Richtlinien wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Er umfasst Grundsätze zu Menschenrechten, sicheren und fairen Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und integrem Geschäftsgebaren. Wir laden unsere Partner ein, sich aktiv zu diesen Werten zu bekennen und so zu transparenten und verantwortungsvollen Lieferkettenbeziehungen beizutragen.

Auch innerhalb unserer eigenen Organisation ist ethisches Handeln fest verankert. Für Bereiche wie Einkauf und Verkauf gelten klare Richtlinien zur Vermeidung von Interessenkonflikten. Die Einbindung unserer Unternehmensleitung stärkt dieses Engagement zusätzlich. CEO Tom De Ceuster und seine Familie sind eng in die tägliche Unternehmensführung eingebunden und fördern einen offenen und ehrlichen Kommunikationsstil, der auf Vertrauen und Zusammenhalt beruht.

Transparenz in der Lieferkette: Strukturelle Lieferantenbewertung

Verantwortungsvolles Unternehmertum erfordert auch eine kritische Überwachung unserer Lieferkette. Daher führt DCM strukturierte Bewertungen aller relevanten Lieferanten durch, von Rohstoffen und Verpackungen über Transport und Dienstleistungen bis hin zu ausgelagerten Prozessen. Je nach Einfluss oder strategischer Bedeutung werden diese Lieferanten regelmäßig anhand von Kriterien wie Qualität, Lieferzuverlässigkeit, Flexibilität, Dokumentation, Gesetzeskonformität sowie Umgang mit Umwelt und Sicherheit bewertet.

Um auch in Zukunft nachhaltig wachsen zu können, werden wir unsere Lieferantenbewertungen schrittweise um zusätzliche ESGKriterien erweitern. Dazu gehören Themen wie CO₂-Reduzierung, Kreislaufwirtschaft, Transparenz in der Lieferkette und die Einhaltung sozialer Standards. So möchten wir gemeinsam mit unseren Lieferanten den gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen von morgen noch stärker gerecht werden.

15.5 Aufmerksamkeit für das Tierwohl in der Lieferkette

Bei der Herstellung unserer Düngemittel verwenden wir Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie, darunter auch tierische Nebenprodukte wie Knochenmehl oder Federmehl. So geben wir Restströmen eine neue Bestimmung, ganz im Einklang mit unserer Kreislaufphilosophie.

Obwohl wir nur indirekt tierische Produkte beziehen, ist uns das Wohlergehen der Tiere wichtig. Deshalb prüfen wir, wie wir das Tierwohl in Zukunft stärker in unserer Einkaufspolitik verankern können, zum Beispiel durch verbindliche Zusagen unserer Lieferanten oder durch Kontrollen der Einhaltung gesetzlicher Normen.

15.6 Risiko- und Vorfallmanagement: Gewährleistung der Geschäftskontinuität

Bei DCM ergreifen wir sowohl vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken als auch vorbereitende Schritte für mögliche Notfälle. Unser Ansatz basiert auf einer klaren Schadensbegrenzungsstrategie: Wir identifizieren und bewerten verschiedene Katastrophenszenarien – wie Brand oder Überschwemmung – und treffen entsprechende Vorkehrungen. Neben dem Abschluss der notwendigen Versicherungen entwickeln wir Notfallpläne und interne Verfahren, um unsere Aktivitäten nach einem Vorfall so schnell und effizient wie möglich wieder aufnehmen zu können. So begrenzen wir die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter, Kunden und andere Stakeholder und stellen die Kontinuität unserer Geschäftstätigkeit sicher.

Cybersicherheit: alle wachsam, immer geschützt

Auch die digitale Sicherheit hat für DCM Priorität. Unsere IT-Abteilung investiert kontinuierlich in Systeme und Technologien, um das Unternehmen vor Datenlecks, Phishing und externen Cyberangriffen zu schützen. Wir wissen aber auch, dass Technologie allein nicht ausreicht – digitale Sicherheit beginnt mit Bewusstsein. Deshalb organisieren wir regelmäßig kurze und praxinahe Schulungen für alle Mitarbeiter: von Phishing-Simulationen bis hin zu praktischen Tipps für den sicheren Umgang mit Daten. Diese Form der digitalen Sensibilisierung stellt sicher, dass jeder – unabhängig von Funktion oder Abteilung – weiß, wie er oder sie zu einer cybersicheren Arbeitsumgebung beitragen kann.

15.7 Blick in die Zukunft

Verantwortungsvolle Unternehmensführung verstehen wir als einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Wir bauen auf unsere Stärken – wie Nähe, Transparenz und Engagement – und richten gleichzeitig den Blick nach vorn: Wie können wir unsere Systeme und Vereinbarungen weiter stärken? Indem wir unsere Unternehmenskultur mit klaren Leitlinien verbinden, schaffen wir Schritt für Schritt eine Governance-Struktur, die zukunftsfähig ist.

Positive Auswirkungen:

➜ Eine offene und sichere Kultur, in der ethisches Verhalten, Transparenz und gegenseitiges Vertrauen im Mittelpunkt stehen

➜ Qualitätsverbesserung und Prozessoptimierung durch Bewertungen und Nachverfolgung

➜ Förderung einer nachhaltigen Zusammenarbeit durch einen klaren Verhaltenskodex

Chancen:

➜ Mehr Kontrolle in Bezug auf Nachhaltigkeit bei Lieferanten, u.a. durch die Erweiterung um ESG-Kriterien und die Berücksichtigung des Tierwohls

➜ Stärkung der Reputation und des Kundenvertrauens durch nachweisliche Sorgfalt in unserer Lieferkette (Due Diligence)

➜ Zukunftsfähige Kooperationen, abgestimmt auf die strengeren europäischen Nachhaltigkeitsvorschriften (wie CSRD und EUDR)

Bericht

ESG-Bericht • September 2025

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