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Satu Blanc: Freyheitsball

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Satu Blanc

Roman

Freyheitsball

Basel, im Januar 1798: Auf dem Münsterplatz wird der Freiheitsbaum aufgestellt, die alte Eidgenossenschaft bricht zusammen. Die Patrizierin Sophie Amalie, Anhängerin der Aufklärung und der Französischen Revolution, begrüßt die neue Ordnung. Doch als ihr klar wird, dass der Ruf nach Freiheit und Gleichheit die Frauen nicht miteinbezieht, begehrt sie auf. Wird sie den Mut finden, für ihre Ideale zu kämpfen und mit den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Kreise zu brechen? Auch auf die Gefahr hin, alles zu verlieren? Und weshalb kreuzt diese unheimliche Frau mit den bernsteinfarbenen Augen immer wieder ihren Weg?

Satu Blanc Freyheitsball

Auf der Straße standen Frauen. Ihre Münder bewegten sich, einige hielten Fackeln in der Hand, deren Flammen unruhig hin und her schlugen. An deren Spitze stand eine schmale, junge Frau mit Augen wie Bernstein, die Faust in die Höhe gereckt, etwas Blau­goldenes blinkte an ihrer Hand. Eine zweite Ladung Kieselsteine prasselte ans Fenster. Erschrocken wich Sophie Amalie zurück.


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