Nach «Im Surinam» und «Graffenrieds Gründung», die von Urahnen des Autors in den Kolonien handeln, führt «Die Lücke» die Familiengeschichte in die Epoche des Übergangs zur postkolonialen Zeit von heute fort.
«Jeder Romancier ist ein Geisterbeschwörer. Nicolas Ryhiner hat das Talent und die Erfindungsgabe, den Geistern seiner abenteuerlichen, über Jahrhunderte zurückreichenden Familiengeschichte ein zweites Leben zu schenken – und uns ein großes Lesevergnügen.» Andres Müry, Autor und Theaterkritiker
Nicolas Ryhiner
Drei Brüder mit grundverschiedenen Lebensplänen: Den Ältesten, Pief, lockt zu Beginn des 20. Jahrhunderts das aufregende Leben als Tierfänger in die weite Welt hinaus. Der Jüngste, Mathys, wird überraschend zum Direktor des weltberühmten Hotels Taj Mahal in Bombay befördert. Der Mittlere, Gilgian, der Vater des Autors, bleibt als Hausarzt fest verwurzelt in seiner Heimatstadt. Doch dann kommt Mathys gewaltsam ums Leben. War es Mord? Nicolas Ryhiner erzählt von der Lücke, die der Tod seines Onkels in der Familie hinterlassen hat. Und vom Schleier des Schweigens, der in seiner Erinnerung über der Geschichte ausgebreitet lag. Erst Jahrzehnte später kommt unerwartet Licht ins Dunkel.
Die Lücke
Generationenroman in 23 Geschichten über die magische Kraft des Erinnerns
Die
Nicolas Ryhiner
Lücke Roman in 23 Geschichten