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Thomas Blubacher Geboren 1967 in Basel, war der promovierte Theaterwissenschaftler als freischaffender Regisseur für Bühnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA tätig. Er publizierte rund dreissig Bücher vorwiegend zur Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Im Zytglogge Verlag sind von ihm «Letzte Ruhe am Rheinknie – Spaziergänge zu bemerkenswerten Toten auf Basels Friedhöfen» (2021), «Basels Weltvariété – Karl Küchlin und sein Theater» (2022), «Drehort Schweiz – Filming Locations von Aarau bis Zwieselberg» (2022) sowie «Fluchtpunkt Basel – Menschen aus Kunst und Kultur im Exil 1933–1945» (2023) erschienen. «Ausgespielt» ist sein Romandebüt.
«Aus!», rief Guggenheim. «Was ist das denn nun wieder für ein Mist, Herrgottsakrament! Das Blut spritzt ja einen halben Meter weit, das glaubt kein Mensch! Wir drehen hier doch keinen Horrorfilm mit Bela Lugosi! Wieso ist das nicht präpariert worden wie besprochen? Arbeite ich mit lauter Dilettanten?» Erst jetzt bemerkte er, dass alle wie versteinert auf den regungslosen Alberti starrten. Ein greller Schrei Hilde Ehingers durchbrach die Stille: «Einen Arzt! Schnell, einen Arzt!» Friedel Forst beugte sich zu Alberti hinab. «Zu spät.» «Nicht für ihn, für mich!», hauchte Hilde Ehinger und sank zu Boden. Mit seinem literarischen Debüt legt der bekannte Sachbuchautor Thomas Blubacher einen augenzwinkernd erzählten, tempo- und wendungsreichen Kriminalroman vor, der gleichzeitig ein stimmungsvolles Porträt des Basler Kulturlebens der späten 1930er-Jahre ist.
Münchenstein, 1938: Im Atelier der Tonfilm Frobenius A.G. geschieht ein Mord vor laufender Kamera. Die Basler Studenten Max und Simon, die sich als Statisten ausgegeben und so in die Dreharbeiten eingeschlichen haben, verlassen fluchtartig das Studiogelände. Als vor den Nationalsozialisten aus Deutschland geflohener Emigrant darf Simon keinesfalls ins Visier der Polizei geraten. Dennoch fällt der Verdacht auf ihn. Um seinen Freund zu schützen, will Max den wahren Täter finden. Da kann es nicht schaden, dass sein Onkel als Kriminalkommissär die Ermittlungen in diesem Fall leitet. Dieser ist jedoch wenig begeistert davon, seinen Neffen darin verwickelt zu sehen.
Thomas Blubacher
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Thomas Blubacher
Kriminalroman
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