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Benedikt Meyer - Alberts Tour

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Dies ist Albert Meyers Geschichte, der sich im Sommer 1939 auf sein Fahrrad schwang und verschwand. Er fuhr dem drohenden Krieg davon, seinen Sorgen und seinem Weltschmerz. Er fuhr über 700 Kilometer durch die Schweiz, überquerte mit seinem Dreigänger mehrere Alpenpässe und befasste sich mit seiner Rolle in einer unsicheren Zeit, bis er Ruhe, Klarheit und Zuversicht fand. Dann kehrte er zurück. Und es ist die Geschichte seines Enkels, der die Reise durch die Schweiz Jahrzehnte später wiederholt, zunächst ohne einen tieferen Sinn darin zu erkennen. Erst im Nachhinein, als er selbst an einem Wendepunkt im Leben steht, eröffnet sie ihm neue Perspektiven.

Alberts Tour BENEDIKT MEYER

«Warum? Vielleicht ist das eine dumme Frage, aber: Warum berührt mich diese Geschichte überhaupt? Was hat sie mit mir zu tun? Worüber zerbreche ich mir hier den Kopf? Mein Grossvater hat vor fast 100 Jahren den Krieg kommen sehen (was keine Kunst war) und ging auf eine Fahrradtour. Und das ist eigentlich alles, was ich weiss.»

BENEDIKT MEYER

Alberts Tour Wie mein Grossvater sein Fahrrad nahm und verschwand


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