Zugerbieter 20140416

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PPA 6002 Luzern – Nr. 15, Jahrgang 109

Mittwoch, 16. April 2014

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Ostern

TannenbĂ€ume interessieren sie nur ein MĂ€h Beni Langenegger vom Matthof ist stolz auf seine Herdentiere. Dies zu Recht, denn sie unterstĂŒtzen ihn fleissig bei der Pflege seiner Christbaumanlage.

Das Lamm Ein Symbol fĂŒr Jesus Christus

Die Freunde des Jesus von Nazareth suchten Bilder und Vergleiche, die der Person und der Botschaft Jesu in Wort und Tat entsprachen. Im Johannesevangelium weist Johannes der TĂ€ufer auf Jesus hin mit den Worten: «Seht das Lamm Gottes, das die SĂŒnde der Welt hinweg nimmt.» Juden beziehen das Bild des Lammes auf das letzte Mahl vor dem Auszug aus Ägypten, an dem LĂ€mmer geschlachtet wurden und deren Blut zum Schutz an die TĂŒrpfosten gestrichen wurde. Sterben und Tod Jesu werden damit in Verbindung gebracht und so auch das letzte Abendmahl und die Eucharistie.

Daniela Sattler

Sie gehören zu Ostern wie Schoggi-Hasen und NugatEier. Viele SpaziergĂ€nger freuen sich in diesen Tagen daher besonders ĂŒber den Anblick weidender LĂ€mmer. Mit ihrem kurzen Hals, ihren mit schwarzen Stichelhaaren besetzten Ohren und den schwarzen Beinen gleichen die Babyschafe von Beni Langenegger zwar eher einem «TeddybĂ€rschaf» als einem klassischen Osterlamm. Zu bezaubern vermögen sie aber nicht minder.

Eine Scheune voll wolliger Gesellen Auf Langeneggers Weide zwischen Baar und Inwil grasen 22 Zuchtschafe und ein Bock. Es sind ShropshireSchafe, eine robuste, aus England stammende Rasse, die mit grossem Erfolg fĂŒr die Pflege von Christbaumkulturen und ObstgĂ€rten eingesetzt wird. «Sperrt man Schafe anderer Rassen mit einem Christbaum ins Gehege, ist vom Baum nach einiger Zeit nicht mehr viel ĂŒbrig», lacht der Matthof-Besitzer. Shropshires aber verschmĂ€hen TannenbĂ€ume, weshalb diese Schafe fĂŒr ihn die grössten und besten sind. Mitte Februar kamen die ersten LĂ€mmer auf die Welt, Mitte MĂ€rz waren es bereits 13, und schon bald werden es wohl noch weitere sein. Zögerlich nĂ€hern sich die wolligen Gesellen ihrem Halter, der sie mit hartem Brot anlockt. Fremde irritieren die Herdentiere. Die LĂ€mmer bewegen sich im Schutz ihrer Mutter vorwĂ€rts,

Bild eines Opfers, das Gewalt erleidet

LĂ€mmer sind sehr scheu und schreckhaft. Trotzdem gucken diese zwei wolligen Gesellen aus Beni Langeneggers Herde neugierig in die Kamera. bleiben dann wieder stehen und schauen neugierig. Bei schnellen Bewegungen scheuen sie zurĂŒck.

GenĂŒgsame und fleissige Landschaftspfleger Langeneggers Tiere leben das ganze Jahr draussen. Ab April setzt er sie zur Pflege seiner rund drei Hektar grossen Christbaumanlage ein. «Die Parzellen werden regelmĂ€ssig gewechselt», so der Landwirt. Damit die FlĂ€che durch die Tiere sauber abgeweidet werden könne, erlĂ€utert er. Und auch um die Parasitierung der Schafe zu verringern. «Durch diese Be-

weidung entsteht eine dichte Grasnarbe, die den Unkrautwuchs hemmt.» Kurzer Graswuchs reduziere die Vermehrung von MĂ€usen, und entsprechend geringer seien die NageschĂ€den an den BĂ€umen. Im Winter bekommen die Tiere, falls erforderlich, zusĂ€tzlich Futtersilagen, Heu und natĂŒrlich Wasser, aber keine chemischen Zusatzstoffe. Seine Schafe sind sehr robust. Langenegger sperrt die Mutterschafe nur zur Lammung in den Stall. «Rund zehn Tage spĂ€ter laufen sie mit ihren Kleinen wieder auf der Weide herum», erzĂ€hlt er. Die

mittelgrossen, hornlosen Weidetiere sind also genĂŒgsam. Aber auch sie mĂŒssen gehegt werden. So ist neben dem einmaligen Ablammen pro Jahr auch die Klauenpflege sowie die im FrĂŒhling und Herbst angesetzte Schur zeitaufwendig. «Die Wolle wird entsorgt, denn ihr Verkauf lohnt sich nicht mehr», so der Bauer.

Zu viele Böcke verderben die Stimmung Lammfleisch ist gesund, und das Fleisch der Shropshires soll sehr schmackhaft sein. Auf dem Matthof aber werden nur Àltere Mutterschafe und ausser Böcken keine Jungtiere unter

Foto sat

sechs Monaten zur Schlachtung gefĂŒhrt. «Zu viele Böcke beeintrĂ€chtigen die Stimmung», begrĂŒndet Langenegger lachend. Doch je Ă€lter das Tier, desto strenger der charakteristische Geschmack. Daher lohne es sich, den Metzger nach ausreichend lang abgehĂ€ngten StĂŒcken zu fragen. Der Bock auf der Weide frisst inzwischen das Brot aus der Hand, stupst gar mit der Nase. Nach Streicheleinheiten? Dieser Versuchung sollte man tunlichst widerstehen, denn ein ausgewachsener Bock bringt stolze 110 bis 140 Kilos auf die Waage. Mutterschafe wiegen 70 bis 90 Kilos.

Mit dem Text des «Agnus Dei», des Lamm Gottes, und dem Hinweis des Priesters auf die Hostie mit den Worten des TĂ€ufers bereiten sich die GlĂ€ubigen auf die Kommunion – die Begegnung mit Christus – vor. Das Lamm ist Bild des Opfers, das Gewalt erleiden muss. Die Geschichte hat das Bild des Lammes aber auch auf Kriegs- und Siegesfahnen gebracht. Noch immer mĂŒssen wir Christen lernen, Jesus und die Botschaft seines Lebens und Sterbens zu verstehen. Nicht Macht und UnterdrĂŒckung befreien von der SĂŒnde, sondern die Botschaft des Lammes. Es ist die Botschaft der Gewaltlosigkeit. Nur das Lamm kann das Buch der sieben Siegel öffOswald König, nen. katholisches Pfarramt St. Martin

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Ostermontag offen Karsamstag 8.30 – 16.00 Uhr durchgehend offen Ostermontag 9.00 – 17.00 Uhr durchgehend offen <wm>10CAsNsjY0MLQw0DU0MDM2NAIAcHNhQQ8AAAA=</wm>

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