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Zugerbieter 20140129

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Eine Lokalausgabe der Zuger Presse

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ite im «Z ugerbi

PPA 6002 Luzern – Nr. 4, Jahrgang 109

Mittwoch, 29. Januar 2014

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Zuger Kantonsspital

834 Babys sind in Baar zur Welt gekommen zudem die beiden Belegärzte Susanna Harlacher und Niklaus Flütsch verantwortlich, die natürlich Patientinnen mitbringen. Alles in allem komme die Philosophie der Klinik gut an. So lasse man in erster Linie die Natur arbeiten, könne aber bei Bedarf jederzeit auf die Sicherheit des Spitals zurückgreifen. «So ist es jederzeit möglich, auf einen Kaiserschnitt umzustellen.»

Es läuft rund im Baarer Spital: Es vermeldet zum zweiten Mal hintereinander Rekorde. Auch, weil die Frauenklinik beliebt ist. Charly Keiser

Das Zuger Kantonsspital eilt von Erfolg zu Erfolg. So vermeldete es 2012 einen Geburten- und Patientenrekord, der aber im vergangenen Jahr bereits wieder übertrumpft wurde. Denn mit 10 171 stationären Patienten konnte erstmals die grosse 10  000er-Schallmauer durchbrochen werden.

Attraktive Lage lockt ausserkantonale Patienten an Und auch die Lage des Zuger Kantonsspitals sei natürlich attraktiv, betont Honegger. «Die Erschliessung ist super.» Kein Wunder, liege der ausserkantonale Anteil an Patientinnen bei 15 Prozent, ergänzt er. So würden rund fünf Prozent der Kunden aus Zürich, je vier aus den Kantonen Schwyz und Aargau sowie zwei Prozent aus dem Kanton Luzern stammen.

Kantonswachstum und Spitalreform stärken den Erfolg Der Grund für den grossen Zuspruch, den das Zuger Kantonsspital geniesst, liegt einerseits im Wachstum des Kantons. Andererseits sind mit der Spitalreform, die seit Anfang 2012 in Kraft ist, die Kostenpauschalen einheitlich, was bedeutet, dass die Patienten das Spital frei wählen können. Und dies auch ohne die Spitalzusatzversicherung «Spital allgemein ganze Schweiz», sofern das Spital auf der jeweiligen kantonalen Liste aufgeführt ist. Steigerung von 65,4 Prozent innert Jahresfrist Einen grossen Teil zum Erfolg beigetragen hat die Frauenklinik. Denn 2013 sind 834 Babys in Baar zur Welt gekommen. Auch das ist eine neue Höchstmarke. Mit 418 Mädchen und 416 Buben erblickten damit im Zuger Kantonsspital 50 Erdenbürger mehr das Licht der Welt als noch im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von

Christoph Honegger führt bei einer Schwangeren einen Ultraschall durch. 6,4  Prozent. Den Erfolg der Frauenklinik ortet deren Chefarzt Christoph Honegger an verschiedenen Orten. Zwar wisse man das natürlich nicht genau, aber zum einen komme die Infrastruktur der Frauenklinik bei den Patientinnen gut an. So sei in jedem Gebärzimmer eine Badewanne. Auch

Foto Daniel Frischherz

wenn keine Wassergeburt geplant sei, sei die Wanne während der Geburt als Ort zur Entspannung sehr beliebt. Aber auch die permanent vorhandene Anästhesie des Spitals, die eine Schmerztherapie garantiere, gehöre zur guten Infrastruktur. Zum anderen habe sich die Klinik sicherlich

auch einen guten Ruf erarbeitet. «Bei uns wird man gut und umfassend betreut. Und ganz wichtig: das inklusive der Kinder. Dank Befragungen der Patientinnen und einem Benchmark-Vergleich mit anderen Institutionen stellen wir unsere Qualität sicher.» Für ­einen weiteren Teil des Erfolgs seien

Hebammen sind am neuen Betreuungskonzept beteiligt «Ausserdem trägt sicherlich auch das neue Betreuungskonzept zur Attraktivität der Frauenklinik bei», ergänzt ­Honegger. An diesem sind die Hebammen massgeblich beteiligt. So würden jeweils zwei Kontrolltermine bei den Hebammen stattfinden, bei denen Themen besprochen werden könnten, die über das Medizinische hinausgingen. «Zur Betreuung und damit zum Erfolg gehören auch die rund zehn Informationsabende für angehende Eltern, die wir jedes Jahr durchführen», fügt Honegger an. An diesen werde jeweils das Konzept der Klinik erklärt, und die Teilnehmer könnten die Räumlichkeiten der Klinik anschauen.

Kaiserschnitt Belegärzte mit vielen Kaiserschnitt-OPs

Mehr als vier von zehn Frauen entbinden im Kanton Zug ihre Kinder per Kaiserschnitt. Mit dem Anteil von 42,2 Prozent liegt Zug schweizweit an der Spitze und übertrifft den eidgenössischen Durchschnitt um 8,9 Prozent. Und schon diese Zahl ist hoch, wenn man mit den nordischen Ländern vergleicht, wo die Rate deutlich unter 20 Prozent liegt.

Kantonsspital: Ein Drittel macht Kaiserschnitt Im Zuger Kantonsspital wird allerdings nur jede dritte Geburt per Kaiserschnitt g emacht. Das Spital liegt ­ damit im Durchschnitt der Eidgenossenschaft. Den Schnitt nach oben drückt die zur Hirslanden-Gruppe gehörende Andreas-Klinik in Cham.

Andreas-Klinik: 54 Prozent Kaiserschnitt 54 Prozent der Frauen, die im letzten Kalenderjahr ihre Kinder in Cham zur Welt brachten, taten dies mit einem Kaiserschnitt, wie Klinikdirektor Urs Karli verrät. Der höhere Anteil an Privatpatienten könnte einen Einfluss haben, mutmasst Karli und betont: «Der Einfluss des Spitals auf diese Zahl ist null. Ob Kaiserschnitt oder natürliche Geburt entscheiden ganz alleine Arzt und Patientin. Es kann nicht sein, dass das Spital in irgendeiner Form Einfluss auf den Entscheid nimmt.» kk

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Fasnacht

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

Inthronisation

Er ist ein erprobter Fasnächtler Seit dem Wochenende quaken es die Frösche laut heraus: Die Ebeler Zunft hat einen neuen Zunftmeister.

te. Er habe sein Motto «Mit voller Energie simmer debii» unterschätzt und würde es neu «Zämerutsche, abhocke und sitze bliibe» nennen. Dazu dürfte er in der Gilde der Altherren ausgiebig Zeit haben.

Hansruedi Hürlimann

Viel Goodwill bei den zahlreichen Huldigungen Rolf II. hat in dieser Beziehung bereits vorgesorgt. Mit seinem Wahlspruch «Es chunt, wies chunt» kann er seine Pflichten entsprechend gelassen in Angriff nehmen. Sein Motto wurde von den Gruppen, die zu vorgerückter Stunde ihre Huldigungen vortrugen, dankbar aufgenommen. So zum Beispiel die Vorstandsmitglieder der Zunft, die ihm, weiss gewandet und tänzelnd in einer Ballett-Persiflage, zuriefen: «Nüd nur hüt Abig laufts rund, au die ganz Fasnacht heissts, es chunt wies chunt!» In gleicher Weise nah-

«Ich bin kein grosser Redner», sagte Zunftmeister Rolf II., nachdem er die Insignien des hohen Amtes erhalten hatte. Viel Applaus erntete er dennoch mit der Ankündigung, dass sich alle Anwesenden am Dessertbüffet bedienen könnten. Zuvor hatte Zeremonius Donald Basan ­einen detaillierten Einblick in das Leben des neuen Oberhauptes und seiner Frau Erika gegeben, die ihn als Zunftmutter bei allen Anlässen begleiten wird. Und diese werden zahlreich und anstrengend sein, wie sein Vorgänger Peter II. bei der Abdankung sag-

men die Altzunftmeister bei ihrer in Versform vorgetragenen Gratulation darauf Bezug und wünschten ihm viel Glück mit einem dreifachen «Quäh, quäh, quäh». Viel Ehre erfuhr der neue Zunftmeister auch von den weiteren Gruppen, die ihre Aufwartung machten, wie seine Nachbarn oder die Delegationen von anderen Fasnächtlern – der amtierende und designierte Räbevater, die Faschallminister und Vertreter der Letzibuzäli. Bei seinen Einsätzen stehen Rolf II. nebst seiner Frau und Zunftmutter Erika auch zwei Ehrendamen zur Seite, nämlich Tochter Petra sowie Alexandra, eine langjährige Freundin der Familie. Und im Hintergrund arbeitet eine erfahrene und bestens organisierte Zunft mit. «Ich ­ habe ein Team im Rücken, das mein Motörli zum Laufen bringt», so die Überzeugung des Zunftmeisters.

Josef Zeberg zeigt in der Fotoausstellung eine Räbegäuggelmaske, die früher noch ein bisschen anders aussah.

Ausstellung

Fotografische Schätze Was hat sich seit der Räbefasnacht aus dem Jahr 1947 verändert? Eine Ausstellung in der Schrinerhalle dokumentiert diese Entwicklung. Bettina Mosel

Zunftmeister Rolf II. wird zusammen mit seiner Frau, Zunftmutter Erika, die Ebeler Fasnacht anführen. Anzeige

Abheben ohne die Boden­ haftung zu verlieren.

Foto hh

Er trägt einen wohlklingenden Titel: Josef Alois I. Zeberg, Ehren-Obmann der Räbeväter. Als solcher hat er ausserdem das Amt des Archivars der ­Räbeväter inne. Und so fielen Josef Zeberg über 1000 fotografische Dokumente über die Räbefasnacht der Jahre 1947 bis 1950 in die Hände. Zeberg wollte die historischen Bilder in Briefmarkengrösse auf keinen Fall der Vergessenheit anheimfallen lassen. Nach einigem Hin und Her landeten die Relikte bei Zebergs Ehefrau

«Ich möchte allen danken, die die Fasnacht Jahr für Jahr möglich gemacht haben.» Josef Alois I. Zeberg, Ehren-Obmann der Räbeväter

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Foto mob

Claire. Dass dies goldrichtig war, zeigt die Fotoausstellung «Faschingsumzüge 1947 bis 1950 und alt Baar», die in der Schrinerhalle zu bewundern ist. Zeberg bedauert, dass der Fotograf leider nicht bekannt sei. Claire Zeberg ist Fotografin. Sie hat die alten SchwarzWeiss-Aufnahmen eingescannt, am Computer fachmännisch bearbeitet und liebevoll aufbereitet. Dann wurden die Aufnahmen im Format A4 ausgedruckt. 400 Exponate werden ausgestellt, «dann war die Halle voll», konstatiert der Hausherr.

Dem ganzen Dorf mit den Bildern etwas zurückgeben Entstanden ist eine Reise in die Vergangenheit der Räbemetropole. Und das Beste daran: Josef Zeberg weiss zu vielen Bildern eine Anekdote und kennt sogar einige der Personen auf den Porträts. Natürlich darf da der Urvater aller Räbeväter, der Brauereibesitzer Christian Buck, nicht fehlen. Warum nimmt Josef Alois Zeberg so eine mühevolle Arbeit auf sich? «Ich möchte mit der

Ausstellung allen danken, die immer wieder mit grossartigen Leistungen, mit Wille und Fantasie die Fasnacht unterstützt und möglich gemacht haben», so Zeberg.

Veränderungen im Laufe der Zeit sind dokumentiert Ausserdem wolle er dem Ort Baar, wo er seit 1961 lebt, auch etwas zurückgeben. Besonders freue er sich schon auf die ­Gespräche mit den Besuchern der Ausstellung, meint er verschmitzt. «Das wird schön, wenn sich Leute auf den Fotos selbst erkennen oder Freunde und Bekannte.» Die Bilder laden ein zur genauen Be­ trachtung, zum darin Versinken. Es sind die Kleinigkeiten, die die Fotos so liebenswert machen. Hier zieht ein Geissbock einen Wagen, da sieht man noch die «Alte Krone», wo jetzt die Kantonalbank steht. Immer wieder entdeckt man auf den Bildern die altehrwürdigen Häuser der Marktgasse, die nun grösstenteils moderneren Bauten gewichen sind. Auch das Dorf hat sich nach und nach verändert «Hier sieht man noch genau die Aussentreppen an den Häusern, die mussten weg, als die Trottoirs gebaut wurden», erklärt Zeberg. Auch der Bahnhof und die Spinnerei haben sich seit der Zeit der ersten Räbefasnacht stark verändert. Die Spinnerei hatte zu dieser Zeit noch einen Mitteltrakt. Die Arbeiterinnen der Spinnerei liessen es sich nicht nehmen, am Umzug dabei zu sein. Fesch ausstaffiert und offensichtlich gut gelaunt bereicherten sie das festliche Bild. Was Josef Zeberg stark beeindruckt: «Die Menschen gingen 1947 noch im besten

Sonntagsgewand zur Räbefasnacht, und die Strassen waren richtig überfüllt, es wurden sogar Seile angebracht, um die Schar der Zuschauer von der Strasse fernzuhalten.» Zeberg pickt einige besonders gut gelungene Aufnahmen heraus: «Hier, die Kinder, die sind richtig herausgeputzt mit Rüschenkleidern und Anzug.»

Sujets schon damals mit ironischem Blick auf die Welt Schon damals nahmen die Wagen politische Vorgänge ins Visier. «Acht Schnaps und acht Kirsch», kann man da lesen, führten an den Pranger. Der Absturz eines amerikanischen Militärflugzeuges auf dem Gauligletscher mitsamt der missglückten Rettung durch die US-Armee wird durch den Kakao gezogen. Auch Visionen von der Ruderregatta im Jahr 2000 gab es bereits. Dem Tram, das damals Baar und Zug verband, auf seinem Weg holperte und polterte und ab und an aus den Schienen sprang, wurden auch Bilder gewidmet. Fotos können direkt bei der Ausstellung bestellt werden «Bei Interesse können die Besucher die Fotos bei uns bestellen», sagt Josef Zeberg, der mit seiner Ausstellung zudem erreichen möchte, dass viele Menschen die Baarer Räbefasnacht weiterhin unterstützen. Vielleicht entdecken die aufmerksamen Besucher ja den Unterschied zwischen der Maske des ersten Räbegäuggels im Jahr 1947 und der aktuellen Maske. Vernissage: Montag, 10. Februar, 18 Uhr. Ausstellungsdauer: bis 22. Februar. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 16 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag: 9 bis 12 Uhr, Schrinerhalle, Dorfstrasse 27.

Auch die jüngeren Räbefasnachtbesucher putzten sich 1947mächtig heraus.

pd


baar

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

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Pfadi

Polizei

Baubereit für Nägel mit Köpfchen

Auto beginnt während Fahrt zu brennen

Das neue Pfadiheim wächst bereits in den Köpfen seiner Planer. Die Frage der Restfinanzierung muss noch geklärt werden. Bettina Mosel

Für die Biberli, Wölfe, Rover und all die anderen Gruppen der Baarer Pfadfinder wird ein neues Pfadiheim entstehen. Das ist so sicher wie die tägliche gute Tat der Pfader. Marc Haring, Mitglied des Kernteams und besser bekannt unter dem Namen Speedy, blickt erfreut und erleichtert auf das letzte halbe Jahr zurück. Es stand ganz im Zeichen der Neubaufinanzierung.

Die Finanzierung ist schon fast in trockenen Tüchern «Wir haben von allen Seiten der Gemeinde Baar so viel Zuspruch erhalten, dass wir ­ weiter auf eine Eröffnung des neuen Gebäudes im Sommer 2015 hoffen dürfen», berichtet er begeistert. Die katholische Kirchgemeinde beteiligte sich spontan mit einem Betrag von 100 000 Franken, und der kantonale Lotteriefonds unterstützt den Pfadi-Neubau mit 250 000 Franken. Zusammen mit dem Sponsorenlauf im Oktober und der Summe der ­ bisherigen Spenden ist der ­finanzielle Grundstein mit gut

Marc Haring zeigt marode Details und freut sich auf den Neubau. 640 000 Franken gelegt. Da die Bausumme auf etwa 900 000 Franken angesetzt ist, bleibt die Frage der Restfinanzierung. Marc Haring ist zuversichtlich: «Wir haben noch bei Firmen, Stiftungen und Privatpersonen angefragt, und die Gemeinde Baar informiert uns im Sommer über die Höhe des zu erwartenden Zuschusses.» Speedy ist ganz sicher: «Wir schaffen das!» Für grosse und kleine Spenden sind die Baarer Pfader aber weiterhin dankbar. Zu diesem Zweck stehen in den Geschäften kleine Holzhäuschen. Neu ist der Spendomat. Unter www.spen-

Fotos mob

domat.ch können Gönner ihren Obolus beitragen und nehmen automatisch an einer

«In 50 Jahren soll der Neubau noch zweckmässig und robust sein.» Marc Haring, Mitglied Kernteam Pfadi Baar

Verlosung von Sachpreisen teil. «Der grössere und spannendere Teil ist zurzeit aber die Planungsphase», so der

Die Leiterinnen Fabienne Trinkler (links) und Pascale Koller helfen mit. Pfader. Zu diesem Zweck ­haben die Pfadfinder ein Bauteam gebildet. Aktive Leiter aus allen Gruppen, die exakt die Bedürfnisse der Biberli, Wölfe und der PTAs kennen, bringen ihre Erfahrungen aus der Praxis und ihre Ideen ein. So sei gewährleistet, dass ein breites Interessenspektrum zum Tragen komme. Architekt Stefan Waber, v/o Viper, achtet darauf, dass alles realistisch und umsetzbar bleibt. «Grundsätzlich soll das neue Haus ein behindertengerechter, funktionaler, zweckmässiger und robuster Holzbau werden», erklärt Haring und fährt fort:

«Da bleiben wir uns treu.» Das neue Pfadiheim solle für die Zukunft der rund 220 Pfadfinder gebaut werden. Haring meint: «Auch in 50 Jahren soll der Neubau noch zweckmässig und robust sein.» 520 Quadratmeter stehen den Pfadern für ihre Arbeit mit Kinder- und ­Jugendgruppen dann zur Verfügung. Im Frühling wollen die Pfader so weit sein und die Baueingabe bei der Gemeinde Baar machen. «Wenn alles gut geht, ist nach dem Sommer der erste Spatenstich», wagt Haring eine vorsichtige Prognose und appelliert einmal mehr: «Bau mit eus es Neus!»

Am Donnerstag, 21. Januar, 15.01  Uhr, alarmierte ein Mann die Zuger Polizei: «Auf der Aegeristrasse zwischen Talacher und der Lorzento­ belbrücke brennt ein Auto.» Sofort wurde die Feuerwehr Baar aufgeboten, die den Brand rasch löschen konnte. Verletzt wurde niemand, der Lenker konnte anhalten und sich in Sicherheit bringen. Sein Fahrzeug erlitt Total­ schaden. Weshalb das in Richtung Ägeri fahrende Auto zu brennen anfing, ist unklar. Der kriminaltechni­ sche Dienst der ­Z uger Poli­ zei hat Ermittlungen aufge­ nommen. Beim Eintreffen auf dem Schadenplatz stellte man eine mit Treibstoff ver­ schmutzte Strasse fest. Die­ se hatte nichts mit dem brennenden Fahrzeug zu tun. Mit Unterstützung des Amt für Umweltschutz und des kantonalen Tiefbauamtes wurden die Gewässer im Ge­ biet Moos sowie die Stras­ senabwasser-Behandlungs­ anlage Talacher kontrolliert. Für die Strassen- und Kanal­ reinigungen war der Kanton verantwortlich. pd

Feuerwehr Die Feuerwehr Baar leistete folgenden Einsatz: Donnerstag, 21. Januar, 15.02 Uhr, Aegeristrasse. Siehe Polizeibericht. pd

Langzeitpflege

Sieben Dienstleistungsaufträge werden auf Anfang 2015 ausgeschrieben Die Einwohnergemeinden des Kantons Zug beschaffen in drei Etappen insgesamt 16 Leistungen der Langzeitpflege.

zusammen kann auch die Nacht-Spitex kosteneffizient aufgebaut werden.» Dieses kombinierte Angebot hilft pflegebedürftigen Personen, länger in ihrem vertrauten ­Zuhause wohnen zu bleiben.

«Die Einführung einer kantonsweiten Nacht-Spitex ist auf gutem Weg», erklärt Berty Zeiter, Sozialvorsteherin von Baar und Präsidentin der Kommission Langzeitpflege. «Die Zuger Gemeinden wollen die spitalexterne Palliative Care während der Nacht ab ­Januar 2015 anbieten. Mit ihr

Eine Arbeitsgruppe der Zuger Gemeinden definiert Leistungen Menschen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten gewinnen an Lebensqualität. Gleichzeitig wird durch das 24-Stunden-Angebot der ambulanten Palliative Care das Sterben zu Hause mit einer schweren Krankheit möglich.

Die Zuger Einwohnergemeinden haben mit der Einführung der neuen Pflege­ finanzierung zusätzliche Auf-­ gaben erhalten. Gemäss Spitalgesetz des Kantons Zug sind die Gemeinden zur gemeinsamen Aufgabenerfüllung verpflichtet. Eine Arbeitsgruppe aller Zuger Einwohnergemeinden hat im letzten Jahr die spezialisierten Leistungen der Langzeitpflege definiert. Anschliessend haben die Gemeinden die neue Organisation Langzeitpflege (bestehend aus Konferenz, Kommission und Fachstelle) ins Leben ge-

rufen. Die Kommission Langzeitpflege, präsidiert von Berty Zeiter, hat den Auftrag, die notwendigen Massnahmen zur Umsetzung der insgesamt 16 Leistungen in die Wege zu leiten.

Tagesheim, Tag-Nacht-Station und weitere Leistungen In einer ersten Etappe wollen die Gemeinden auf den 1.  Januar 2015 sieben Leistungsvereinbarungen abschliessen. Die folgenden Dienstleistungsaufträge für die spezialisierte Langzeitpflege werden im Amtsblatt ausge-

schrieben: • stationäre Akut- und Übergangspflege • stationäre Slow-StreamRehabilitation • Tagesheim • Tag-Nacht-Station • spitalexterne Palliative Care (ambulant, während der Nacht) mit Nacht-Spitex. Zwei Leistungen möchte die Kommission Langzeitpflege an die bisherigen Leistungserbringer direkt vergeben: Die ambulante Akut- und Übergangspflege wird vom Verein Spitex Kanton Zug bereits heute erbracht, und die Abtei-

lung für junge pflegebedürftige Menschen besteht seit einigen Jahren schon im Pflegezentrum Baar. Die Kommission Langzeitpflege der Zuger Gemeinden hat Institutionen der Langzeitpflege und Spitex schriftlich eingeladen, sich für die Dienstleistungsaufträge zu bewerben. Wer Angebote einreichen möchte, kann die Ausschreibungsunterlagen per E-Mail bei der Fachstelle Langzeitpflege der Zuger Gemeinden beziehen. pd Kontakt: hausheer@keller-beratung.ch

Umfrage

Wie gefällt Ihnen die neue Jego-Überbauung an der Marktgasse? Robert Schuler, Plattenleger

Ottilia Scherer, KV-Angestellte

Daniel Camenzind, Projektsach­ bearbeiter

Marlis Eggerschwiler, Hausfrau

Paul Waltens­ bühl, Pensio­ nierter

Josef Merz, Pensionierter

Damit wird das Dorfbild stark verändert

Es wurden einfach Das Areal wird für kalt wirkende mich nicht zur Betonklötze gebaut Begegnungszone

Ich verstehe unter modernen Bauten etwas anderes

Es ist wichtig, dass Weniger Glas hätte man heutzutage es meiner Meinung in die Höhe baut nach auch getan

Mir gefielen die alten Häuser an der Marktgasse um einiges besser. Die Überbauung ist für meinen Geschmack etwas zu modern. Damit wird auch das Dorfbild stark verändert. Für mich persönlich ändert sich mit der Jego-Überbauung jedoch nichts. Ich werde dort ganz normal vorbeilaufen.

Mir gefällt der Bau überhaupt nicht. Man hätte sich vorher besser um die alten Häuser kümmern sollen. Die Überbauung besteht nun einfach aus Betonklötzen. Mir würden zum Beispiel runde und farbige Bauten viel besser gefallen. So wirkt das Ganze einfach kalt und nüchtern.

Die neue Häuserfront gefällt mir nicht sehr gut. Die ganze Überbauung macht einen trostlosen und kalten Eindruck auf mich. Mir haben zwar die alten Häuser auch nicht gefallen, ich verstehe unter modernen Bauten jedoch etwas anderes. Ich hätte mich zum Beispiel über Farben gefreut.

Eigentlich gefällt mir die Überbauung nicht sonderlich gut. Für mich war aber auch klar, dass die alten Häuser weg mussten. Man sollte bei neuen Bauten mehr in die Höhe bauen und so den Platz besser ausnützen. Gegen einen modernen Stil habe ich aber überhaupt nichts.

Mit der neuen Überbauung bin ich ganz zufrieden. Die modernen Häuser gefallen mir so. Natürlich wurde das Dorfbild damit erweitert und etwas verändert. Für mich wird sich aber mit der neuen Häuserfront nichts ändern. Das neue Areal wird für mich auch kaum zu einer Begegnungszone.

Ich bin nicht wirklich begeistert von der Überbauung. Auf der Strassenseite wurde meiner Meinung nach zu viel mit Glas gearbeitet. Um dort gemütlich zu wohnen, fehlen auch die Terrassen. Für mich ist dort, so direkt an der Strasse, auch keine neue Begegnungszone entstanden. dom


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rathauspost RATHAUSPOST

Zuger presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4 Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

spannende Einblicke in vergangene Zeiten Zur Erschliessung der gemeindlichen Fotosammlung

S

eit dem letzten Jahr ist das Gemeindearchiv Baar um eine wertvolle sammlung reicher: Die Fotosammlung, man könnte sie als das kollektive Bildgedächtnis der Gemeinde Baar bezeichnen, wurde vollständig digitalisiert und mit hilfe einer Datenbank erschlossen. Einen Grossteil der sammlung hat der ehemalige Gemeindeschreiber Josef Wyss in den 1980er- und 1990er-Jahren aufgebaut. Zudem stellen immer wieder privatpersonen digitale Versionen aus ihren Beständen dem Gemeindearchiv zur Verfügung, so dass in der gemeindlichen und damit öffentlichen sammlung der Informationswert dieser seltenen stücke gesichert ist. Die Fotosammlung umfasst aktuell 2500 Einheiten, rund 400 postkarten und 2100 Fotografien. Die ältesten aufnahmen stammen aus der Zeit um 1900, am besten dokumentiert ist der Zeitraum von 1970 bis zur Jahrtausendwende. auf der Datenbank sind alle aufnahmen beschrieben und möglichst genau datiert, weiter sind angaben zu herkunft, Format, Fotografen und weiterführender Literatur festgehalten. Interessant sind - vor allem bei den älteren postkarten – die preisangaben: Für die postkarte «Gruss aus Baar» von 1898 musste in den

1980er-Jahren der stolze preis von 400 Franken bezahlt werden, während die postkarte «Bärengrotte in der höll» von 1930 mit einem Franken geradezu ein schnäppchen war.

unterdorf Baar von südosten (Luftbild), Dorfstrasse und Bahnhofsquartier, vor 1929 (unten, llinks). Baarer Fasnacht, aufzug des räbechüngs, 1951 (unten, rechts).

Breites inhaltliches Spektrum Inhaltlich präsentiert sich die sammlung sehr breit: Natürlich finden sich die postkarten mit den bekannten ansichten der pfarrkirche st. Martin, der Dorfstrasse, des barocken rathauses oder der höllgrotten. Gut dokumentiert sind die grossen Bauprojekte der 1960er und 1970er-Jahre, vor allem die schulhausbauten und Freizeitanlagen. Die sammlung enthält auch Luftbilder von einzelnen Quartieren und Fotos zu verschwundenen Liegenschaften, was besonders wichtig ist, da Baar aufgrund der grossen Bautätigkeit sein Gesicht täglich verändert. In gewissen Gebieten - etwa rund um den Bahnhof oder an der Marktgasse wurden und werden ganze strassenzüge neu gestaltet und überbaut. Weiter enthält die sammlung auch schnappschüsse von vergangenen Dorffesten oder von den Empfängen der zahlreichen Baarer olympiasieger und Weltmeister, aber auch unerwartetes wie eine serie von aufnahmen mit Verkehrsunfällen auf Baarer Gemeindegebiet.

Mehr Komfort mit weniger Wasser Neue Duschköpfe und Baarer Wassersparsiebe für das hallenbad Lättich

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ann waren sie das letzte Mal im hallenbad Lättich? Diejenigen mit guten Vorsätzen zum neuen Jahr haben es schon bemerkt: In den Duschen perlt das Wasser aus neuen Duschköpfen und Baarer Wassersparsieben.

Die Bademeister sind überzeugt Mitte Dezember schliesst das hallenbad Lättich jedes Jahr seine türen für die Besucher, und die Jahresreinigung und revisionsarbeiten stehen an. Letzten Dezember wurden während der jährlichen revision auch neue Duschköpfe und Wassersparsiebe installiert. Die neuen Duschköpfe haben die abteilung Liegenschaften / sport während der testphase im sommer überzeugt. «Die Duschköpfe mussten während der testzeit über zwei Monate kein einziges Mal entkalkt werden. Das Versprechen des herstellers, dass weniger Entkalken nötig ist, hat sich bestätigt», erklärt urban schicker, Chef Bademeister im schwimmbad Lättich. Dies bringt eine zeitliche arbeitsentlastung, vor allem in den späten abendstunden, mit sich. Die bisherigen Duschköpfe mussten für einen einwandfreien Betrieb rund ein Mal pro Monat abgeschraubt und in starke Entkalkungsmittel eingelegt werden. Der Verschleiss an teilen war entsprechend hoch. Erfolgreiche Testphase Die neuen Duschbrausen sind speziell für den Einsatz in sportanlagen entwickelt worden und werden in der schweiz hergestellt. sie zeichnen sich durch ihre robustheit aus, und es kann mit wenig Wasser komfortabel ge-

schule sennweid produziert. somit wird auch dort Wasser gespart, und als Blickfang erinnert es daran, dass Wasser und insbesondere Warmwasser ein lebenswichtiges Gut ist, dem wir sorge tragen müssen.

Kontakt Einwohnergemeinde Baar Mirjam halter, abteilung planung / Bau, Energie / umwelt telefon 041 769 04 60, E-Mail: mirjam.halter@baar.ch.

Impressum «Rathauspost» amtliches publikationsorgan der Gemeinde Baar Die alten Duschbrausen im hallenbad Lättich (rechts) wurden durch neue, wasser- und energiesparende Duschköpfe ersetzt. duscht werden. Das sehr angenehme Duschgefühl könnte noch mehr Badegäste anregen, auch vor dem Baden wirklich zu duschen, hofft urban schicker. Denn dies erleichtert es den Bademeistern, die Badewasserqualität hoch zu halten. stefan Weber, sachbearbeiter betrieblicher Liegenschaftsunterhalt, hat die testphase auch ausgewertet: «Die Besucher waren sehr zufrieden mit den Duschköpfen. Wir waren zuerst skeptisch, ob dies auch bei Frauen mit

langen haaren der Fall sein wird. Doch die spezielle Düse kann das shampoo auch mit halb so viel Wasser gründlich auswaschen.» Dies wirkt sich auf den Energieverbrauch aus, denn halb so viel Warmwasser bedeutet auch, dass auch weniger Energie für die Wassererwärmung gebraucht wird. Bei der langen täglichen Einsatzdauer der hallenbadduschen ein Einsparpotenzial. Die Duschbrausen werden innert kürzester Zeit amortisiert sein, ist stefan Weber über-

zeugt. Die Kosteneinsparungen bei unterhalt, Wartung, Wasser- und Energieverbrauch machen die Idee der abteilung Liegenschaften / sport somit bezahlt. Siegerzeichnung des Design-Wettbewerbs Gleichzeitig mit den neuen Duschbrausen montierte das Betriebspersonal im hallenbad an den Waschtischen das Baarer Wassersparsieb. Dieses wurde aus der siegerzeichnung des Design-Wettbewerbs an der oberstufen-

Redaktion Gemeindekanzlei rathausstrasse 2 postfach, 6341 Baar telefon 041 769 01 20 Fax 041 769 01 91 E-Mail: einwohnergemeinde@baar.ch Technische Herstellung Maihofstrasse 76, 6002 Luzern Nächste Ausgabe 26. Februar 2014


aus dem rathaus

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

Baugespanne

Einwohnergemeinde Schulen / Bildung

Alois und Ida Müller, Oberau 1, 6340 Baar Dachsanierung beim Gebäude Assek.Nr. 94a auf GS Nr. 1312, Oberau 1 Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen – Koordinaten 680 899 / 227 022 Einsprachefrist bis 12. Februar 2014 Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen. Christian und Claire Rogenmoser, Marktgasse 16, 6340 Baar Um- und Anbau bei den Gebäuden Assek.Nrn. 376a und 376b auf GS Nr. 162, Marktgasse 16 und 16a Einsprachefrist bis 12. Februar 2014 Einwohnergemeinde Baar, Rathausstrasse 6, 6340 Baar, vertreten durch archetage, Architekten ETH/SIA/HTL, Lättichstrasse 8, 6340 Baar Heizungserneuerung sowie Sanierung beim Gebäude Assek.Nr. 1292a auf GS Nr. 992, Dorfstrasse / Schule Allenwinden Einsprachefrist bis 12. Februar 2014 Die Profile sind erstellt. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungsund Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen. Marian und Walter Ineichen, Büni 1, 6340 Baar Gartenschwimmbad auf GS Nr. 2044, Büni 1, Koordinaten 683 610 / 229 178, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen Einsprachefrist bis 19. Februar 2014 Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen.

Winterkonzert Jugendmusik Baar, Leitung: Sandro Blank Leitung Young Winds: Xaver Fässler Leitung Brass Quartett: Heinz della Torre Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr Kirche St. Martin Baar Eintritt frei – Kollekte Weitere Infos auf www.musikschule-baar.ch

Einwohnergemeinde Liegenschaften / Sport

Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Baar:

3½-Zimmer-Wohnung

Feuerwehrübungen Aufgebot zu Übungen: Mittwoch 29. 1. 2014 Donnerstag 30. 1. 2014 Freitag 31. 1. 2014

Musikschule

Mietzins Fr. 1935.– / Monat 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr

Löschzug Pikett Löschzug Blickensdorf Löschzug Allenwinden

Entschuldigungen sind bis spätestens zum Beginn der Übung an den Verantwortlichen zu richten. Im Weiteren gilt die entsprechende Weisung des Kommandos.

inkl. Heiz-/Nebenkosten sowie einem Aussenparkplatz. Einwohnergemeinde Baar, Liegenschaften / Sport, Rathausstrasse 6, Postfach, 6341 Baar Telefon 041 769 05 20 oder E-Mail: liegenschaften-sport@baar.ch.

Einwohnergemeinde Schulen / Bildung Rektorat

Die schulergänzenden Betreuungsangebote sind gefragt. Per sofort (Montag, 17. Februar 2014) suchen wir zur Verstärkung unseres Teams

Mitarbeiterinnen

Einwohnergemeinde Planung / Bau

Offene Arbeitsausschreibung Gemäss dem Submissionsgesetz des Kantons Zug vom 2. Juni 2005 und der Submissionsverordnung vom 20. September 2005 werden folgende Aufträge zur freien Bewerbung ausgeschrieben.

für den Mittagstisch – Allenwinden: Dienstag und Freitag – Wiesental: Donnerstag – Zentrum: Montag und Donnerstag

Auftraggeberin: Einwohnergemeinde Baar, vertreten durch Planung / Bau, Rathausstrasse 6, 6341 Baar, T 041 769 04 30, F 041 769 04 90. Vergabeverfahren: Offenes Verfahren. Diese Arbeitsausschreibung untersteht nicht dem GATT/WTO-Übereinkommen.

Wir bevorzugen Personen, die als Springerinnen vom Einsatz her möglichst flexibel sind. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Objekt: Schule Allenwinden

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie umgehend an Schulen / Bildung, Rektorat, Schule Dorfmatt B, Postfach, 6341 Baar oder per Mail an elsbeth.strobel@baar.ch

Gegenstand der Arbeitsausschreibung:

Fragen beantworten wir gerne unter 041 769 03 30/33.

Heizungserneuerung

BKP 240 Heizungserneuerung Holzschnitzelheizung mit Trockenschnitzeln inkl. Heizungsverteiler sowie thermische Solaranlage Ausführungstermin: Juli / August 2014 Sprache des Vergabeverfahrens: Deutsch.

Einwohnergemeinde Soziales / Familie www.baar.ch

Deutsch lernen in der Gemeinde Möchten Sie . . . Deutsch lernen? Kontakte knüpfen? Informationen erhalten zum Leben in der Gemeinde Baar und im Kanton Zug? Die Gemeinde Baar unterstützt Sie und bietet Deutschkurse an: Kursbeginn:

Februar 2014 (nach den Sportferien)

Kursdauer:

16 Abende à 2 Lektionen / 32 Abende à 2 Lektionen (Intensivkurs)

Kurskosten:

CHF 160.– / CHF 320.– (Intensivkurs)

Kursniveau:

mit / ohne Vorkenntnisse

Anmeldung bis am 7. Februar 2014 an: Einwohnergemeinde Baar, Soziales / Familie, Rathausstrasse 6, 6341 Baar, oder telefonisch 041 769 07 11 oder via E-Mail an soziales-familie@baar.ch

Teilnahmebedingungen: Diese sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Bezugsquelle Unterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind kostenlos und können ab Montag, 27. Januar 2014, bei der Auftraggeberin abgeholt oder schriftlich mit einem adressierten und frankierten Rückantwortcouvert C4 bestellt werden. Eingabetermin: Die Angebote müssen verschlossen, mit dem Vermerk «Schule Allenwinden» und der entsprechenden BKP-Bezeichnung, spätestens bis am Dienstag, 18. Februar 2014, 14 Uhr, im Besitz der Auftraggeberin sein. Das Risiko der rechtzeitigen Offertzustellung liegt beim Unternehmer. Offertöffnung: Dienstag, 18. Februar 2014, 14 Uhr, Gemeinderatssitzungszimmer, 2. OG, Rathausstrasse 6, Baar. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen nach der ersten Publikation im Amtsblatt des Kantons Zug, d.h. bis Montag, 3. Februar 2014, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizufügen oder genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit möglich beizulegen.

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Aktuell Heizungserneuerung Schule Allenwinden Die 28-jährige Ölheizung der Schule Allenwinden ist am Ende ihrer Betriebszeit und muss ersetzt werden. Nach den Grundsätzen des neuen Energieleitbilds der «Energiestadt Baar» sollen alte Ölheizungen durch Wärmeerzeugungen mit erneuerbaren Energien ersetzt werden. Für die Schule Allenwinden wurden verschiedene Varianten geprüft. Unter anderem wurde aufgrund einer Interpellation der CVP aus dem Jahre 2008 auch die Realisierung eines Wärmeverbunds näher untersucht. Es stellte sich jedoch heraus, dass im fraglichen Gebiet grössere Wärmeabnehmer fehlen und auch kein geeigneter Standort für eine entsprechende Heizzentrale gefunden werden konnte. Der Gemeinderat hat sich schliesslich für die Ausführung einer eigenen Holzschnitzelheizung mit Trockenschnitzeln im Schulhaus entschieden. Die Lieferung der Holzschnitzel erfolgt aus dem einheimischen Wald. Die Submission für die neue Heizungsanlage wird in diesen Tagen gestartet, und das Baugesuch für die energetischen Verbesserungen an der Gebäudehülle wird öffentlich ausgeschrieben (siehe Inserate in der heutigen Ausgabe). Die Ausführung der Hauptarbeiten ist während der Sommerferien vorgesehen. Information bezüglich Bewilligungspflicht von Luft-/Wasserwärmepumpen Luft-/Wasserwärmepumpen verursachen durch Ansaugen und Ausblasen der Luft Lärm. Auch deshalb dürfen solche Bauten und Anlagen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden. Der Abteilung Planung / Bau ist entsprechend ein Baugesuch (Eingabeformular, Situation, vorhandene Pläne mit Beschrieb der Wärmepumpe und Lärmgutachten) für Luft-/Wasserwärmepumpen dreifach einzureichen. Verordnung über die Gebühren im Beurkundungswesen Der Gemeinderat hat auf den 1. Januar 2014 eine neue Verordnung über die Gebühren im Beurkundungswesen erlassen. Die Verordnung wurde durch Urkundspersonen aus verschiedenen Gemeinden ausgearbeitet, dem Gemeinderat unterbreitet und wird von allen Zuger Einwohnergemeinden angewendet. Die Verordnung ist unter www.baar.ch einsehbar. Motorikpark im Kanton Zug In seiner Stellungnahme an die Baudirektion des Kantons Zug teilt der Gemeinderat zur Interpellation von Urs Raschle betreffend Umsetzung eines Motorikparks im Kanton Zug mit, dass er sich mit der Beantwortung der Interpellation einverstanden erklären kann. Im Kanton Zug stehen der Bevölkerung genügend und sehr schöne Naherholungsgebiete zur Verfügung. Daher besteht für die Gemeinde Baar kein Interesse an der Realisierung eines solchen Parks. Änderungen in der Integrationskommission Elena Tafur König hat ihren Rücktritt als Mitglied der Alternativen – die Grünen Baar der Integrationskommission mitgeteilt. Als Nachfolger wählt der Gemeinderat Hanspeter Roth für den Rest der Amtsdauer 2011–2014. Ebenfalls neues Mitglied der Integrationskommission ist Selina Chanson. Sie hat die Leitung der Fachstelle Kind und Jugend übernommen und somit als beratendes Mitglied in der Kommission Einsitz. www.baar.ch / T 041 769 01 11 29. Januar 2014 Li/sb


Baar

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

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Runder Geburtstag

«Privat ist das jetzt meine beste Zeit» über die Knobel bestens im Bild ist. «Ich habe zwei Jahre in Schweden gearbeitet und dort Bandy gespielt», antwortet er auf die Frage, wie er zum Eishockeyspielen gekommen sei.

Heute feiert Max Knobel seinen 90. Geburtstag. Ohne den Zuger, der in Baar lebt, würde der EVZ heute möglicherweise gar nicht existieren.

Wegweisende Jahre im hohen Norden Bandy ist der Vorläufer des heutigen Eishockeys und Max Knobel eine Eishockey-Legende. Zumindest für Zuger Verhältnisse. Denn als einziger Zuger hatte er 1953, zusammen mit Baarer Kollegen, den Baarer Schlittschuh Club (BSC) gegründet. «Gespielt habe ich ­ etwa bis in die zweite Liga», erinnert sich Knobel, der es auch unterstützte, als sich der BSC am 5. Mai 1967 in Eissport Verein Zug – besser bekannt als EVZ – umbenannte. Von 1953 bis 1970 war Knobel Lehrlingschef der Landis & Gyr.

Charly Keiser

Gesund bleiben. Und dies vor allem im Kopf. Das möchte Max Knobel, der heute seinen 90. Geburtstag feiert. «Und noch möglichst lange mit Trudy zusammen sein», fügt Knobel an und lächelt in Richtung seiner Lebenspartnerin, mit der er seit 1989 zusammenlebt.

Ein Baarer interessiert sich für das Weltgeschehen Im Gespräch mit dem Senior wird nach wenigen Sätzen klar, warum er ausgerechnet «im Kopf» fit bleiben will. Denn es scheint, als gebe es kein Thema, das ihn nicht interessieren würde. Lesen ist Knobels grosse Leidenschaft: täglich mehrere Zeitungen, viele Bücher und Magazine. Doch das reicht ihm noch nicht: Denn auch Nachrichten, politische Diskussionen und Wissenssendungen schaut er sich regelmässig an. Sport, Politik, Kultur: Das sind nur drei von vielen Sachen,

Jubilar Max Knobel interessiert sich für Politik, Sport, Kultur und vieles mehr.

Foto kk

Dank ihm wurde eine Lehrwerkstätte eingerichtet «Das war meine geschäftlich schönste und erfolgreichste Zeit», antwortet er spontan auf die entsprechende Frage. So habe er über 100 Lehrlinge in 14 Berufen eingestellt. Besonders stolz ist Knobel, dass die Landis & Gyr dank seiner Initiative eine Lehrwerkstätte für

Werkzeugmacher im bündnerischen Disentis errichtete. Lange war der Jubilar auch Vormundschaftssekretär in der Gemeinde Baar. Genauer ab 1978 und bis zu seiner Pensionierung. «Das hat mich sehr erfüllt», betont er. «Vor allem wegen dem Menschlichen.»

Engagiert für Menschen, die es nicht leicht hatten Doch selbst nach seinem Ruhestand hat er für die Städte Zug und Zürich als Mandat Mündel betreut, wie er mit

«Alles, was noch kommt, ist ein Geschenk.» Max Knobel, ist nun 90 Jahre alt leuchtenden Augen anfügt. «Privat ist jetzt meine beste Zeit», sagt Knobel, lächelt, nimmt Trudi Baurs Hand und drückt sie gefühlvoll. Und wie alt will Knobel werden? «Da habe ich überhaupt kein Ziel», antwortet er postwendend. Er lebe, wie wenn es weitergehe, wisse aber, dass jeder Tag der letzte sein könne. «Alles, was noch kommt, ist geschenkt.»

Zum Gedenken

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Antoine de Saint-Exupéry

Elisabeth Pfister Villa 26. Dezember 1937 bis 24. Januar 2014

Wir sind sehr traurig! <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwNzI2NAYAXsbG3Q8AAAA=</wm>

Pietro Villa Martin Pfister und Cacilda Giacometti Pfister mit Fabiola, Gabriela, Samuel und Isabel Christina und Bruno Jans-Villa Ulrico Pfister und Helene Huldi mit Jonas Monica Villa Schüpfer und Bruno Schüpfer mit Lars und Jan Nicole Pfister Fetz und Reto Fetz Alfred Scheurer, Simon Scheurer, Linda und Markus Troxler-Scheurer <wm>10CFWKoQ7DMAwFv8jRe3FczzOswqKBqTxkGt7_o6ZjBUfuboy0gj97fx39nQTDBV6Vmg1WHJHaUGieYPUKtieXwSPUb78ARiLm9Qgo1eeyGmLbXL38Pt8TiEGEjnIAAAA=</wm>

Traueradresse: Pietro Villa, Rosenbergstrasse 22, 6300 Zug Wir treffen uns am Freitag, 31. Januar 2014, zur Beerdigung auf dem Friedhof St. Michael Zug und anschliessend zum Trauergottesdienst in der Abdankungshalle. Treffpunkt: 10.15 Uhr vor der Abdankungshalle. Das Monatsgedächtnis findet statt am Samstag, 22. Februar 2014, 9 Uhr, Kirche St. Oswald, Zug. Anstelle Blumen gedenke man Heilpädagogisches Schul- und Beratungszentrum Sonnenberg Baar, Postkonto 50-800000-9 oder Hilfe für Künstlerinnen und Künstler in Not, Sozialfonds Suisseculture Sociale, Postkonto 92-125154-8, IBAN CH37 0900 0000 9212 5154 8.

Gestern liebt’ ich, Heute leid’ ich, Morgen sterb’ ich: Dennoch denk’ ich Heut’ und morgen Gern an gestern. Wir trauern um

Todesfälle Baar 27. Januar Marianne Nussbaumer-Wallisch, geboren am 30. Januar 1929, wohnhaft gewesen an der Zugerstrasse 75. Es finden keine Abdankung und keine Beisetzung in Baar statt. 22. Januar Baar Margrit Schuler-Hürlimann, geboren am 23. Januar 1930, wohnhaft gewesen an der Rigistrasse 155. Der Trauergottesdienst findet statt am heutigen Mittwoch, 29. Januar, 9.30 Uhr, in der Friedhofkapelle Baar; anschliessend Bestattung auf dem Friedhof Kirchmatt. 22. Januar Baar Josef Ulrich-Theiler, geboren am 1.  Juli 1931, wohnhaft gewesen an der Bahnmatt  2. Der Trauergottesdienst findet statt am Freitag, 31.  Januar, 9.30  Uhr, in der Friedhofkapelle Baar. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Hansruedi Glauser 28. Juni 1945 bis 22. Januar 2014 <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwNzI2NAUAa2OlNA8AAAA=</wm>

Lucie Glauser-Greter Thomas Glauser und Brigitte Moser mit Till Samuel Glauser Christian Nobs und Ruth Greter Verena Müller-Glauser Beat Glauser <wm>10CFXKKw6AQAwFwBPRvJZ-tlSSdRsEwWMImvsrEhxi3IxRRvisfTv6XgzOmBAys5XCKJA1w4lVCiwhYF04Vcw95ffPZtYcYAu0EJdM0HPdL5h9mo9mAAAA</wm>

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 4. Februar, um 15.30 Uhr in der Abdankungshalle des Friedhofs St. Michael in Zug statt. Anstelle von Blumen gedenke man Médecins Sans Frontières, IBAN: CH18 0024 0240 3760 6600 Q. Traueradresse: Lucie Glauser-Greter, Bellevueweg 16, 6300 Zug


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Kultur

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Gemeindesaal

Idylle und Lebenslust Die Zuger Sinfonietta entführte das Publikum mit beschwingten Werken in schöne musikalische Träumereien. Martin Mühlebach

Der Gemeindesaal war gut besetzt, als die Zuger Sinfonietta am späten Sonntagnachmittag die Bühne betrat. Unter der Leitung von Philippe Bach, der als versierter und erfolgreicher Dirigent weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, standen Werke der tschechischen Komponisten Antonín Dvorák (1841 bis 1904), Josef Suk (1874 bis 1935)

Serenade für Streicher in EDur op. 22 von Antonín Dvorák zauberten die Musiker ein ­beglückendes Ambiente böhmischer Idylle und Lebenslust in den Saal. «Das ist eines der schönsten Werke für Streicher», liess Philippe Bach über die Serenade verlauten. Während sich der Dirigent und die Musiker voll verausgabten und ein beeindruckendes Zeugnis ihres grossen Könnens abgaben, schien das Publikum in schöne, frohe Träume zu versinken. Nach der Pause gaben fünf Bläser und vier Streicher ein Nonett von Bohuslav Martinu zum Besten, in dem die abgestimmten Klänge der Instrumente sanft ineinanderflos-

Die Battlefield Band begeisterte in der Rathus-Schüür: Sean O’Donnell (Gitarre, Gesang, links), Alasdair White (Fiedel, Flöten), Ewen Henderson (Dudelsack, Fiedel, Flöten, Gesang) und Mike Katz (Dudelsack, Flöten, Bouzouki).

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Rathus-Schüür

«Schotten lieben Liebe, Freundschaft und Guinness» So das Credo der Battlefield Band, geäussert am letzten Donnerstag anlässlich des Konzerts in der Rathus-Schüür. Raphael Kryenbühl

Die Zuger Sinfonietta berührte das Publikum im Gemeindesaal. und Bohuslav Martinu (1890 bis 1959) auf dem Programm. Die Meditation über den alt-

«Das ist eines der schönsten Werke für Streicher.» Philippe Bach, Dirigent, über die Serenade in E-Dur op. 22 von Antonín Dvorák. böhmischen Choral Sankt Wenzel op. 35a von Josef Suk leitete ein klassisches Konzert ein, das in allen Belangen zu gefallen vermochte. Mit der

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sen oder sich ein Zwiegespräch lieferten. Die Serenade D-Moll für zehn Bläser, Violoncello und Kontrabass op. 44 von Antonín Dvorák bildete den triumphalen Abschluss eines Konzerts, das keine Wünsche offenliess. Der lang anhaltende Applaus des Publikums schwoll nochmals stark an, als Dirigent Philippe Bach den ihm überreichten Blumenstrauss einem kleinen, in der ersten Reihe sitzenden Mädchen in die Hand drückte. «Die berührende Geste passte zum ebenso berührenden Konzert», meinte eine Frau beim Verlassen des Saals.

In der Tat verbreitete die Battlefield Band eine warme, traditionell schottische PubAtmosphäre. Wenn es in der Rathus-Schüür ein Cheminée gäbe, hätte man es anzünden müssen. Getragene, ruhigere Stücke wechselten sich ab mit schnelleren, temperamentvolleren. Rein instrumentale wechselten mit Songs, die von Gesang, zum Teil sogar von Chorgesang wie beim melancholischen «Farewell to Indiana», begleitet wurden. Die meisten Songs wurden in Englisch vorgetragen, es gab aber auch welche in Gälisch zu hö-

ren, der uralten keltischen Sprache, die immer noch in Schottland, Irland und Wales gesprochen und in den Schulen wieder gelehrt wird, um sie wiederzubeleben. Besungen wurden dabei natürlich die Liebe, aber auch Landschaften und Emigrantenschicksale. Auch Fiedel- und Dudelsackduette wurden eingebaut.

Alle vier Musiker machten deutsche Ansagen Es sind überhaupt die Dudelsäcke, die in der Musik der Band eine zentrale Rolle einnehmen. Einzeln oder zu zweit: Immer, wenn sie in Aktion traten, wurde die Atmosphäre dichter, intensiver. Aber auch deutlich lauter, sodass die anderen akustischen Instrumente der Band elektrisch verstärkt werden mussten, um von den Dudelsäcken nicht zugedeckt zu werden. Interessant: Ansagen und Einleitun-

Präzisierung zum «Anno dazumal» In der Gebäudechronik zum Artikel «Ein Kleinod an der Blickensdorferstrasse» in unserer Serie «Anno dazumal» war vermerkt, dass das

Gebäude 1917 auf den Namen Caspar Ehrler eingetragen war. Der vollständige Name des Besitzers des Hauses lautete: Caspar Bär-Ehrler. red

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dern auch im Rest Europas, in den USA und Kanada, in Australien und China gaben sie Konzerte. 2003 absolvierten sie sogar sechs Auftritte in Usbekistan.

gen wurden von allen vier Musikern gemacht, und zwar in ganz akzeptablem Deutsch. Dabei tat sich vor allem Sean O’Donnell hervor, der im Übrigen grossen Wert darauf legte, nicht aus Schottland, sondern aus Nordirland zu stammen. «Ich komme aus Nordirland, wo die Landschaft schöner und die Menschen freundlicher sind», so O’Donnell.

In Glasgow heisst ein Stadtteil Battlefield Gegründet wurde die Band 1969 in Glasgow im Stadtteil Battlefield (daher stammt Name der Band), und sie hat die schottische Folkszene massgeblich geprägt, auch aufgrund ihrer langen Lebensdauer. Inzwischen ist kein Gründungsmitglied mehr in der Band, das letzte hat sie 2010 verlassen. Macht aber nichts, auch in der neuen Besetzung wusste die Band zu überzeugen. Immerhin hat das Publikum zwei Zugaben verlangt und erhalten. Leider gab es kein Guinness, sonst hätte man auf den Auftritt anstossen können!

Auftritte in Kanada, Australien und China Auch Mike Katz ist kein Schotte, sondern kommt aus Los Angeles. Alasdair White und Ewen Henderson sind aber waschechte Schotten. «Die drei wichtigsten Dinge im Leben eines Schotten sind Liebe, Freundschaft und Guinness», sagte Alasdair White zu Beginn. Die Herren scheinen recht oft im deutschen Sprachraum unterwegs gewesen zu sein. Aber nicht nur dort, son-

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Stimmzett

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lksabstim

mung vom

Wollen Sie die Volksin itiative «Gegen M asseneinw anderung» annehmen ?

9. Februar

2014

Antwort

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

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V-Zug

Ein Zentrum für Innovation und Technik Dass die V-Zug eng mit der Stadt Zug verbunden ist, ist nichts Neues. Neu ist die Zusammenarbeit, aus der ein multifunktionaler Stadtteil hervorgehen soll. Laura Sibold

Das Stammareal der V-Zug entwickelt sich schrittweise zu einem Ort, an dem sich industrielle Produktion, Forschung und Entwicklung mit urbanen Nutzungen vernetzen. Stadt und Kanton Zug unterstützen diese Pläne. Die industrielle Tätigkeit der V-Zug und ihrer Muttergesellschaft Metall Zug soll verstärkt und durch die Ansiedlung weiterer technologischer und innovativer Kompetenzen ergänzt werden.

Ein industrielles Technologieund Innovationscenter «Innovation ist unser Erfolgsrezept. Wir wollen dem Markt stets eine Nasenlänge voraus sein», erklärt Dirk Hoffmann, Direktionspräsident von V-Zug. Demnach seien die zentralen Ziele der Unternehmung, in der Schweiz Marktführer zu bleiben und im Ausland weiter zu expandieren. Den Grundstein für die

Realisierung des Technologieund Innovationscenters legen Stadt Zug und V-Zug mit einem städtebaulichen Studienauftrag, dessen Resultate noch bis Freitag, 31. Januar, im Zugorama an der Baarerstrasse 124 besichtigt werden können. Fünf Planerteams waren eingeladen, die Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Industrieareals zu einem Industrie-

«Auf halber Fläche soll in Zukunft doppelt so viel stehen.» Dirk Hoffmann, Direktionspräsident V-Zug

und Technologiecluster auszuloten. Zentrale Aspekte wie die Öffnung des Areals für grössere Nutzungsvielfalt, Flexibilität in der phasenweisen Realisierung – aber auch die Eingliederung ins Stadtbild und die Forderung nach einem minimalen ökologischen Fussabdruck – waren Aspekte, welche die Planer berücksichtigen mussten. Den Wettbewerb gewonnen haben Hosoya Schaefer Architects aus Zürich mit ihrem Modell «Areal als Labor». Ein nächster Schritt ist

nun die Ausarbeitung eines Masterplans für das Areal der V-Zug und der angrenzenden Grundstücke entlang der Baarerstrasse. Dieser bildet die Grundlage für die Revision des heutigen Bebauungsplans, der die rechtlichen Grundlagen für eine etappenweise Umsetzung festlegt.

Das Areal soll offener und flexibler gestaltet werden Das rund 80 000 Quadratmeter grosse Areal der V-Zug soll im südlichen Bereich öffentlich zugängliche Räume schaffen, die künftig auch Raum für neue Industrieunternehmen, innovative Start-up-Firmen, Dienstleister, Werkstätten, Ateliers, Labors und Schulen bieten soll. «Das Ziel ist ein multifunktional nutzbarer Stadtteil, in dem die V-Zug auch Arbeitsplätze schafft», sagt der Zuger Stadtrat und Vorsteher der Baudirektion André Wicki. So ist denn die Metall Zug AG mit mehr als 1400 Angestellten der drittgrösste Arbeitgeber im Kanton Zug. Als erstes Projekt wird 2014 der geplante Erweiterungsbau entlang der Oberallmendstrasse, der die betrieblichen Logistik- und Produktionsprozesse optimiert, in Angriff genommen. «Dieser Erweiterungsbau

Sie freuen sich über den geplanten Umbau: Bild oben: Direktionspräsident V-Zug Dirk Hoffmann (links) und Stadtrat André Wicki. Bild unten: Zuger Stadtarchitekt Beat Aeberhard (links) und Beat Weiss von den Fotos ls V-Zug Immobilien.

CEO der Metall Zug, Jürg Werner (links), und Architekt Markus Schaefer nehmen das Siegermodell unter die Lupe. soll 2016 betriebsbereit sein», sagt Hoffmann. Bis 2030 sei unter Umständen das Gesamtprojekt «Areal als Labor» fertiggestellt. Es beinhaltet auch Hochhäuser. Hoffmann erklärt: «Auf halber Fläche soll in Zukunft doppelt so viel ste-

hen.» Nach und nach würden die alten Bauten durch neue ersetzt. «Diese funktionale Bereinigung des Areals schafft ideale Voraussetzungen für die Entwicklung in Richtung eines

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

Föderalismus

5000 Seiten Gesetze und Verordnungen Im Rahmen der schweizerischen Regierungskonferenz in Interlaken, an der Regierungsmitglieder aller Kantone dabei waren, hat Landammann Beat Villiger ein viel beachtetes Referat zum Thema Föderalismus gehalten. Wir veröffentlichen eine leicht gekürzte Version. Beat Villiger

Zur Zentralisierung gibt es einen Zwillingsbegriff – und der heisst: Bürokratisierung. Nicht wenige Politikerinnen und Politiker glauben an den Sinn des staatlichen Eingriffs und verlangen Gesetze, wollen die Alltagswelt durchregulieren und kontrollieren und zentralisieren. Eine Vorschrift kommt mal aus dieser Stadt, mal aus jenem Kanton, und munter fliessen die Regelungen aus der Bundesverwaltung – vielfach ohne politische Diskussion. Die Folge: Unser Staat gibt Jahr für Jahr allein auf Bundesebene 5000 Seiten an Gesetzen und Verordnungen von sich – Tendenz stetig steigend.

Warnende Stimmen ernst nehmen Zu diesem Trend kommt die Ökonomisierung der Gesellschaft. Der Geist der Zeit ruft

«Ich misstraue manchen Verordnungen und Vorschriften mit Zentralisierungscharakter.» nach Fusion und Zentralisation. Im Vordergrund stehen der Gedanke der Effizienz und der Wunsch nach Kosteneinsparung, und lautstark hallt der Ruf nach produktionstechnischen Vorteilen und positiven Grösseneffekten, sogenannten Skalenerträgen. Das tönt gut und leuchtet auf den ersten Blick ein. Doch wer genauer hineinzoomt, der erkennt bald, dass die latente Skepsis nicht unbegründet ist und warnende Stimmen ernst zu nehmen sind. Vorschnelle Entscheide verkennen das subtile föderative Netzwerk, und sie missachten das Direktdemokratische sowie die feine Korrelation von Kompetenz und Verantwortung als Basis unseres demokratischen und rechtsstaatlichen Systems.

Charakteristisch für unser Land ist das Kleinräumige und Vielgestaltige, das bunte Mosaik öffentlicher und privater

«Die heutige Problemlage benötigt weder Fusionen noch Zentralisierung.» Institutionen und Strukturen. Ein Land mit Eigenheiten und Eigenarten, von aussen schwer verständlich, innen dezentral organisiert und bürgernah konzipiert.

Eine Gegenposition aus Überzeugung Doch der Trend muss nicht unser Freund sein. Darum die Gegenposition aus persönlicher Überzeugung: Ich glaube an die interkantonale Kooperation, ich vertraue der regionalen und nationalen Zusammenarbeit, doch ich misstraue manchen Verordnungen und Vorschriften mit Zentralisierungscharakter. Regulatoren vernachlässigen und beengen die Freiheit und verkennen das Subsidiaritätsprinzip. Die Zivilisationsdynamik ist beschleunigt, der Wandel rasant und konstant. Das sehen wir alle. Darum verlangt der Schweizer Föderalismus verstärkte Kooperation innerhalb der Regionen; er fordert eine unkomplizierte und unbürokratische Zusammenarbeit. Die heutige Problemlage benötigt weder Fusionen noch Zentralisierung. Das sagt auch die Wissenschaft – und die Erfahrung aus unserer Zentralschweizer Kooperation mit rund 20 gemeinsamen Projekten. Anhand von drei Beispielen zeige ich auf, unter welchen Bedingungen Kooperationen erfolgreich sein können. Gescheiterte und gelungene Konkordate Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) startete Anfang 2001 als Zentralschweizer Konkordatsprojekt. An drei Hochschulen sollten Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden: in Luzern, in Goldau und in Zug. Ein kompliziertes Konstrukt mit drei Standorten und sechs Trägerkantonen, einem gemeinsamen Konkordatsrat und einer Direktion – und vielen Geldströmen und Querzahlungen. Das Konkordat wurde in allen kantonalen Parlamenten debattiert und verabschiedet. Die Nachfrage nach dem Ausbildungs- und Dienstleis-

einfacher geführt werden, als mit elf Regierungsmitgliedern, mit elf Kommandanten, mit Kontrollvertretern der Parlamenten und einem Direktorium mit Verwaltung? Wer ist letztlich verantwortlich? Es darf ja nicht so sein wie bei Agatha Christie, wo alle ein Messer in die Hand nehmen, damit niemand verantwortlich ist. Es funktioniert, doch nicht in optimaler und wünschenswerter Weise. Eben: Es klappt irgendwie. Doch irgendwie ist zu wenig. Solche Fragen müssen wir prüfen, insbesondere bei neuen Zusammenarbeitsmodellen, wie zum Beispiel bei neuen interkantonalen Haftanstalten. Fazit: Wir erleben in der Zentralschweiz einen dynamischen Föderalismus – mit Gelingen und Misslingen, mit Inspirationen und Irritationen – eine Kooperation nicht ohne Spannung, zum Beispiel zwischen Dynamik und Struktur. Wir müssen diese Spannung aushalten und daraus die Spannkraft für das politisch Mögliche gewinnen. Das Polizeikonkordat Zentralschweiz ist bestes Beispiel. Es gäbe deren mehr.

tungsangebot war gross. Doch dem Konstrukt mangelte die innere Kohärenz und zum Teil die Akzeptanz. Die integrative Kraft der Gesamtführung war schmal, die Kooperation brüchig und der Preis hoch. Im Juni 2010 kündigte der Kanton Luzern das Konkordat PHZ auf Ende Juli 2013.

Keine klare Führung Die übrigen Trägerkantone der PHZ konnten und wollten ohne den grössten Kanton das Konkordat nicht weiterführen. Es wurde auf den 31. Juli 2013 aufgelöst. Die drei bisherigen Hochschulen werden seither als eigenständige Pädagogische Hochschulen weitergeführt – unter kantonaler Souveränität. Mögliche Gründe für dieses Beispiel eines nicht gelungenen Konkordats: Die Führung war nicht klar, die Verantwortlichkeit ebenso wenig und der zentripetale Aufwand überdimensioniert gross. Das Scheitern war nicht vorprogrammiert, aber bald einmal abzusehen und die Auflösung weder Überraschung noch Unglück. Die Fortsetzung unter kantonaler Hoheit gewinnt an Fahrt, die Autonomie ist gestärkt und die Vitalität der Einzelschulen gross. Die neue Vielfalt belebt. Ein zweites Beispiel: Das Polizeikonkordat Zentralschweiz. Seit Anfang 2011 haben wir in der Zentralschweiz ein Polizeikonkordat, verabschiedet von allen sechs Kantonsregierungen und den kantonalen Parlamenten. Die bisherige Hilfeleistung aus Vorgängerkonkordaten wurde erweitert. Die neue interkan-

«Wir müssen diese Spannung aushalten und daraus die Spannkraft für das politisch Mögliche gewinnen.» tonale Übereinkunft über die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit regelt die hoheitlichen Funktionen. Sie sind übertragbar. Leistungen werden abgegolten, und um die Preise wird gerungen; die kantonalen Zuständigkeiten bleiben gewahrt. Sie funktioniert, diese Zusammenarbeit der variablen Geometrie. Und sie bringt konkrete Ergebnisse. So sind in den Bereichen Intervention, Ordnungsdienst, Logistik,

Setzt sich für starke Kantone und weniger Zentralisierung ein: Landammann Foto Stefan Kaiser / Neue ZZ Beat Villiger. Überlauf von Notrufen, Redundanz der Einsatzleitzentrale und Ausnahmetransporte interkantonale Vereinbarungen gestützt auf das Konkordat bereits abgeschlossen worden oder befinden sich in der Pipeline. Mögliche Gründe für dieses Beispiel eines gelungenen Konkordats: Die Kooperation ist einfach, transparent, die Zuständigkeit geregelt, die Nahtstellenproblematik ist gelöst und die kantonale Souveränität gewährleistet. Ein drittes Beispiel: Die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch. Sie ist ein interkantonales Projekt. Träger dieses polizeilichen Aus- und Weiterbildungszentrums sind elf Konkordatskantone der Zentral- und Nordwestschweiz, der Aargau, die beiden Basel, dazu

Bern, Solothurn und die sechs Innerschweizer Kantone. An dieser Schule werden jährlich rund 300 Absolventinnen und Absolventen auf ihre künftigen Aufgaben als Polizistin und Polizist vorbereitet.

Höhere Anforderungen an die Berufsbildung Elf Kantone unter einen Hut zu bringen und den verschiedenen Ansprüchen und Vorstellungen zu genügen, das ist nicht einfach. Aber letztlich können dadurch höhere Anforderungen an die Berufsausbildung erfüllt werden, es können Kosten eingespart und es kann im Bereiche der Sicherheit ein Mehrwert geschaffen werden. Die Aufgabe ist komplex. Eine Frage stellt sich immer wieder: Könnte eine solche Einrichtung nicht

Es braucht eine klare Kompetenzzuteilung So kann man zusammenfassen: Interkantonale Kooperation und Koordination ja, aber mit klarer Kompetenzzuteilung. Die Arbeit lässt sich aufteilen, nicht aber die Verantwortung. Sie ist klar zu regeln und zu delegieren, am besten kantonal. Darauf ist zu achten. Sonst schafft die künstlich konstruierte Komplexität nur zusätzlichen Koordinationsbedarf, ohne die Wirkkraft zu erhöhen. Evident ist die Gefahr negativer Grösseneffekte. Zudem sind die feingliedrigen Strukturen zu beachten: Das Dezentrale bindet die Politik enger an die Bürgerpräferenzen und wirkt so wohlfahrtssteigernd. Das konsequente Handeln im Subsidiaritätsprinzip stärkt die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger und ihr Interesse am politischen Gemeinwesen: ein subtiles Gut, dem Sorge zu tragen ist. Und zu den Konstanten der Schweiz zählt das Kapital einer bürgernahen und bedarfsgerechten Politik über den gelebten Föderalismus. Dieser Pfeiler trägt zur Stabilität und damit auch zur Prosperität unseres Landes bei. Der Autor ist Landammann des Kantons Zug und war Präsident der Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) 2012/13.

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13 · Zugerbieter Mittwoch 29. Januar 2014 · Nr. 4

Zuger Presse

Neue Unterflurcontainer für Hauskehricht In der Gemeinde Unterägeri wurden bereits drei Unterflurcontainer (UFC) installiert. Weitere sind in Planung. Sie stehen der Bevölkerung für die Abfallentsorgung zur Verfügung. Bereits an drei Standorten, beim Strandbad Lido, beim Oberstufenschulhaus und bei der Kinderkrippe Schönenbüel, befinden sich Unterflurcontainer für Hauskehricht. In Zusammenarbeit mit der Zeba plant die Gemeinde Unterägeri weitere Unterflurcontainer, welche in den nächsten zehn Jahren auf dem Gemeindegebiet zu finden sein werden. Saubere und preiswerte Lösung Unterflurcontainer haben im Vergleich zum herkömmlichen System mit den Sammeltouren für einzelne Kehrichtsäcke und Kehrichtcontainer viele Vorzüge. Die Unterflurcontainer haben ein Volumen von 5000 Litern, was dem Fassungs-

vermögen von sieben Rollcontainern entspricht, benötigen hierfür jedoch bedeutend weniger Platz. Sie garantieren eine Rund-um-dieUhr-Entsorgung an allen Tagen. Vom Unterflurcontainer ist lediglich die elegante Einwurfsäule zu sehen, alles andere ist verborgen. Da herumstehende Kehrichtsäcke zwischenzeitlich nicht zum Spielzeug oder Futternapf für Tiere mutieren, sind Unterflurcontainer ebenfalls hygienischer und sauberer. Die Unterflurcontainer werden von der Zeba (Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen) finanziert. Darin enthalten sind die Anschaffung, sowie die Wartung, Reinigung und allfällige Reparaturen. Die Gemeinde Unterägeri hat lediglich die bauseitigen Vorleistungen wie Bewilligungen, Baugrube oder Umgebungsgestaltung zu übernehmen. Dank des grossen Fassungsvermögens müssen die Unter-

flurcontainer nur alle 14 Tage geleert werden. Hierzu hebt das Kehrrichtfahrzeug die komplette Einheit mit einem Kran aus dem Boden und entleert den Inhalt. Das durch die Sammeltouren bekannte «Stop-and-go» des konventionellen Kehrichtfahrzeuges entfällt dank der zentralen Entleerung. Lärmemissionen und Emissionen in der Umwelt werden dadurch vermindert und die Wohnqualität in der Gemeinde Unterägeri weiter erhöht. Was darf entsorgt werden? Die öffentlichen Unterflurcontainer stehen der ganzen Bevölkerung zur Verfügung. Zu beachten gilt jedoch, dass bloss Hauskehricht in gebührenpflichtigen Säcken von 17 bis maximal 110 Litern Volumen entsorgt werden darf. Alles andere ist wie gewohnt an den dafür vorgesehenen Sammelstellen (z. B. Grünabfuhr) bzw. beim Werk- und Ökihof zu entsorgen.

Die neue Unterflurcontainer-Anlage bei der Kinderkrippe Schönenbüel.

Abteilung Bau & und Unterhalt unter neuer Führung Seit dem 1. Januar 2014 leitet Hans Zogg die Abteilung Bau und Unterhalt. Zuvor war der in Küssnacht a. R. wohnhafte 47-jährige Hans Zogg als Projektleiter beim Tiefbauamt des Kantons Zug tätig. Redaktion: Herr Zogg, was haben Sie bei Stellenantritt angetroffen? Hans Zogg: Ich wurde auf sympathische Art und Weise bei der Gemeinde Unterägeri empfan-

gen und traf auf ein bestens funktionierendes Team. Wie sehen die nächsten Schritte aus? Zuerst muss ich die diversen Aufgabenbereiche noch besser kennen lernen. Das Rad neu zu erfinden gilt es nicht. Vielmehr liegt mein Augenmerk darauf, zusammen mit dem Team aus jedem Projekt das Beste für die Unterägerer Bevölkerung herauszuholen – visuell, funktionell und kostenbewusst.

Hans Zogg

Was reizte Sie daran, vom «grossen» Bauamt des Kantons Zug ins eher beschauliche von Unterägeri zu wechseln? Vom Grundsatz her unterscheiden sich die beiden Arbeitgeber nicht gross. In Unterägeri habe ich jedoch die Gelegenheit, mein Fachwissen als gelernter Bauingenieur FH und Wirtschaftsingenieur FH in leitender Funktion in diversen Sparten einzusetzen. Beim Kanton beschränkte sich

Senioren-Hock Unter neuem Namen wird der frühere Altersnachmittag weitergeführt und findet jeweils am letzten Mittwoch-Nachmittag des Monats statt. Unter der neuen Leitung von Marta Theiler, welche von einer grossen Anzahl von Helferinnen und Helfer unterstützt wird, hat der frühere Altersnachmittag einen neuen Namen erhalten: «Senioren-Hock». Der Hock beginnt jeweils um 14 Uhr und endet um 17 Uhr. Er findet im Pfarreisaal Sonnenhof (an der Alte Landstrasse, vis-à-vis der Marienkirche) oder im Altersheim Chlösterli in Unterägeri statt.

forderungen bei der Gemeinde Unterägeri. Meine Frau, die beiden 6 und 8 Jahre alten Kinder und ich können uns gut vorstellen, auch privat ins Ägerital zu ziehen – es erinnert mich etwas an meine alte Heimat. Besten Dank für das kurze Gespräch. Der Gemeinderat wünscht Ihnen eine gute Einarbeitungsphase, viel Freude und gutes Gelingen in Unterägeri.

Zuger Mietvertrag Offizieller Startschuss ist am Mittwoch, 19. Februar 2014, von 14 bis 17 Uhr im Sonnenhof. Zu Besuch ist die Wylägerer Fasnachtsgesellschaft mit dem Ehrenpaar Job und Martina, dem Narrenrat und der Ehrengarde sowie mit sämtlichen Gruppen, wie Badjöggel, Nüssler und Bomerhüttli Ysebäänli. Weitere Höcks wie Lotto, Filmvorführungen, urchiger Nachmittag mit verschiedenen volkstümlichen Gruppen, Tanz mit Unterhaltung sowie Ägeri-Quiz und Besuch des Samichlaus mit Gefolge sind bereits in Planung. Die Veranstalter freuen sich auf eine grosse Anzahl Seniorinnen und Senioren ab dem 65. Lebensjahr.

Wegen der bevorstehenden Schliessung der Papeterie am Dorfplatz kann der Zuger Mietvertrag ab 1. Februar 2014 am Schalter der Einwohnerkontrolle

Statistik Urkundenwesen ägeri zusammen 259 Beurkundungen vorgenommen, hauptsächlich Kaufverträge, Schenkungen und Abtretungen sowie Schuldbriefe.

Unterägeri für CHF 10.– bezogen werden. Der Zuger Mietvertrag ist auch online auf der Internetseite des Kantons Zug (www.zg.ch) erhältlich.

Samstag, 1. Februar 2014, Möblö-Party in der AEGERIHALLE

2-millionste Ausleihe

Die drei gemeindlichen Urkundspersonen Sylvia Derrer Pape, Antoinette Kohler und Patrick Sigrist haben im vergangenen Jahr in Unter-

das auf die Projektleitung im Bereich Tiefbau. Gönnen Sie uns einen kleinen privaten Einblick? Aufgewachsen bin ich in Arosa. Der beruflichen Perspektiven wegen zog es mich vor Jahren zusammen mit meiner Frau in die Zentralschweiz zur SBB, wo ich 10 Jahre lang als Projektleiter Bahnbau tätig war. Nach dem Engagement beim Kanton Zug bin ich nun voller Tatendrang und freue mich auf die neuen Heraus-

Am 21. Januar 2014 durfte in der Bibliothek ein kleines Jubiläum gefeiert werden – die 2-millionste Ausleihe. Die Leiterin der Biblio-

thek Gaby Dörnenburg (rechts) überreichte den Jubilaren Sonja Iten aus Oberägeri und ihren vier Töchtern ein kleines Präsent.

Schulhaus Schönenbüel Die bereits bei der Planung des Oberstufenschulhauses Schönenbüel vorgesehene Bepflanzung des Retentionsbeckens wird nun ausgeführt. Bei Wikipedia wird das Retentionsbecken wie folgt beschrieben: Ein Rückhaltebecken (Retentionsbecken) ist ein künstlich angelegtes Becken, das dazu dient, grössere Mengen Wasser zu speichern. Im Falle des Retentionsbeckens beim Schulhaus Schönenbüel

dient es dazu, bei starken Regenfällen das Oberflächenwasser verzögert wieder frei zu geben bzw. der Lorze zuzuführen. Somit können Überschwemmungen bzw. ein Übertreten der Lorze verhindert werden. Im Frühling 2014 wird das Retentionsbecken durch eine in Unterägeri ansässige Firma mit Hecken und Bäumen bepflanzt. Somit wird der bereits bei der Planung des Schulhauses vorgesehene Sichtschutz entlang der Wilbrunnenstrasse vollendet.

Grosse Party unter dem Motto «Unsere kleine Farm» mit CPB Charly’s Partyband und der Ländlermusig Echo von Lizä, sowie vielen Guggenmusiken. Türöffnung Kaffeestube 19 Uhr / Ägerihalle 20 Uhr. Weitere Infos: www.moeschtlibloeser.ch

Samstag, 22. Februar bis Samstag, 15. März 2014 Theater Unterägeri: «Der usbildet Chrank» in der AEGERIHALLE

Erschlichene Verträge, penetrantes umwerben der Tochter, slapstickartige Situationen und freche Dialoge machen diese Molière-Adaption zu einem Seh- und Hörvergnügen. Alle Aufführungsdaten: 22. 1. – 20 Uhr (Première), 7. 3 – 20 Uhr, 8. 3. – 20 Uhr, 9. 3. – 17 Uhr, 12. 3. – 20 Uhr, 14. 3. – 20 Uhr, 15. 3. – 20 Uhr (Dernière). Weitere Infos: www.theater-unteraegeri.ch

Donnerstag, 27. Februar 2014 Schmutziger Donnerstag / Kinderfasnacht

12.45–13.45 Uhr Gratis-Schminken in der AEGERIHALLE 14 Uhr Kinderumzug durch Wylägeri. Nach dem Umzug ist Party-Time in der AEGERIHALLE

50 Jahre Wylägerer Fasnachtsgesellschaft mit grossem Monsterkonzert auf der Bühne vor der AEGERIHALLE Beginn: 19 Uhr. Informationen unter: www.wylaegeri.ch


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

Leserbriefe

Klare Voten gegen Abtreibungsinitiative Zur Abtreibungsinitiative haben uns zahlreiche Leserbriefe erreicht. Allerdings kein einziger, der Stellung im Sinne der Initianten nimmt.

innerung: Um schwanger werden zu können, braucht es immer auch einen Mann. Deshalb empfehle ich ein klares Nein zur ungerechten Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache». Isabelle Vögtli, Oberwil

Das Ziel der vom rechtskonservativen Lager kommenden Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» ist, wenn man es aus moralischer Sicht betrachtet, eine Abtreibung zu verhindern. Es soll eine Hürde geschaffen werden, um schwangeren Frauen zusätzlich vor Augen zu führen, dass man das Kind auch austragen könnte. Doch die Pflicht, die Abtreibung selber finanzieren zu müssen, wird keine Schwangere davon überzeugen, das Kind zu behalten. Ausserdem wird eine solche Entscheidung nie leichtfertig getroffen und der Abbruch nicht in einer Nachtund-Nebel-Aktion durchgeführt. Diese Initiative würde ganz klar die Schwächeren unserer Gesellschaft treffen, die sich eine «ärztlich kontrollierte» Abtreibung nicht leisten können. Sie würden auf billigere, gesundheitlich kritisch anzusehende Methoden zurückgreifen, um einen Abbruch durchzuführen. Zudem ist die Initiative so ausgelegt, dass die Frauen stark benachteiligt würden, da der Abbruch von ihnen alleine bezahlt werden müsste. Nur kurz zur Er-

Abtreibung soll nicht am Portemonnaie scheitern Wer in der Schweiz abtreiben will, muss sich in einer Notlage befinden. So wird sichergestellt, dass die Abtreibung nicht als «gratis Verhütung», wie die Befürworter der Initiative das nennen, missbraucht wird. Wenn eine Frau nicht Mutter werden will, soll sie das auch nicht werden müssen. Wenn sie ein Kind gegen ihren Willen gebären muss, kann es sein, dass sie ihr Kind nicht liebt und es deshalb schlecht behandelt beziehungsweise spüren lässt, wie ungewollt es ist. Das ist eine sehr schlimme Erfahrung für Kinder und kann zu einer traumatischen Kindheit führen. Das soll niemand erleben müssen. Junge Frauen, die sich noch in der Ausbildung befinden, wären besonders stark betroffen. Wenn man alleine dasteht und kein Geld hat, würde man bei Annahme der Initiative Mutter werden müssen. Aber wie soll man ein Kind finanzieren können, wenn man eine Abtreibung nicht finanzieren kann? Die Befürworter sprechen von Kosten, die wegfallen

obligatorischer Beratung und Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Sie wollten den Entscheid über diese Möglichkeit in einem engen gesetzlichen Rahmen dem Gewissen jener Beteiligten überlassen, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Die Befürchtung, dadurch werde die Anzahl der Abtreibungen erhöht, war Gott sei Dank nicht begründet. Dank der obligatorischen Beratung und der vermehrten Aufklärung hat sich das System bewährt. Die Schweiz hat eine der geringsten Abtreibungsraten in Europa. Die Initianten möchten nun diese Regeln ändern. Sie wollen die Kostenübernahme durch die obligatorische Krankenversicherung aus dem Leistungskatalog der Grundversicherung streichen. Die finanzielle Entlastung der Krankenkasse wäre dadurch gering, d. h. 0,03 Prozent der Gesamtkosten. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche würde sich nicht verringern, jedoch würden viele unter schlechten Bedingungen durchgeführt. Ohne Unterstützung der Krankenkasse könnten sich finanziell und sozial benachteiligte Frauen kaum einen fachgerechten Abbruch leisten. Viele würden illegale Abtreibungspraxen aufsuchen, zu Kurpfuschern und «Heilerinnen» gehen oder ins Ausland ausweichen. Das wollen wir nicht. Deshalb sagen wir wie die grosse Mehrheit des Natio-

werden, doch den Staat wird es mehr kosten, wenn er ungewollte Kinder finanzieren muss. Vor allem, wenn die unfreiwillige Mutter ihre Ausbildung noch nicht beenden konnte. Heute ist Verhütung ein grosses Thema. Keine will überhaupt vor die Entscheidung gestellt werden, ob sie abtreiben will. Aber Unfälle gibt es immer: Ein Kondom reisst, ohne dass man es merkt, die Pille wirkt nicht oder die Verhütung versagt sonst – schliesslich ist keine Methode zu 100 Prozent sicher. Man kann also nicht einfach von Fahrlässigkeit sprechen, wenn man ungewollt schwanger wird. Aus diesem Grund muss es weiterhin allen Frauen möglich sein, frei entscheiden zu können, ob sie das Kind haben wollen und können oder nicht – egal wie klein ihr Portemonnaie ist. Anna Spescha, Juso Zug

Bewährtes nicht ändern Jede Abtreibung ist unerfreulich. Vor zwölf Jahren haben sich die Schweizerinnen und Schweizer mit diesem Thema befasst, als sie über die Bundesvorlage «Fristenregelung» abstimmen konnten. Damals sagten 72 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ja zur Möglichkeit eines straffreien Schwangerschaftsabbruchs während der ersten zwölf Wochen mit

nal- und Ständerates Nein zur Initiative. Ein Nein ermöglicht, dass die ausgewogene Regelung beibehalten werden kann. Im Namen des Vorstandes CVP 60+ Kanton Zug Martina Arnold, Zug

Schon Grauenhaftes erlebt Die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» verspricht fälschlicherweise Kostensenkungen im Gesundheitswesen. Der Aufwand für die Abtreibungen beträgt gerade mal zirka 0,03 Prozent der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Das Kostenargument ist nur Vorwand. Stattdessen zielt die Initiative auf eine erneute Infragestellung und Stigmatisierung des legalen Schwangerschaftsabbruchs. Bei Annahme der Initiative sind die finanziell und sozial benachteiligten Frauen betroffen, welche im Falle einer Selbstfinanzierung auf medizinisch fragwürdige Angebote so genannter «Engelmacherinnen» ausweichen müssten. Als Ärztin habe ich dies noch erlebt – grauenhaft! Die Initiative ist einfach nur abzulehnen. Karin Julia Stadlin, Frauenärztin, Cham Illusorische Sparmassnahmen 0,03 Prozent der gesamten Gesundheitskosten sollen mit der Initiative eingespart werden und das auf Kosten einer

kleinen Gruppe von Frauen im gebärfähigen Alter, die in ihrer Notlage noch zusätzlich mit finanziellen Problemen zu kämpfen hätten. Das Irreführende an der Initiative ist, dass im Titel Kosteneinsparungen suggeriert werden, Tatsache ist: die Einsparungen wären gering und eine Prämien­ reduktion würde nicht erreicht, dies gestehen selbst die Initianten ein. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nimmt nicht ab, wenn die Kosten dafür selbst übernommen werden müssen oder die Möglichkeit eines legalen Schwangerschaftsabbruches eingeschränkt werden. Im Gegenteil, je schwieriger der Zugang zu einer durch medizinisches Fachpersonal ausgeführten Abtreibung ist, desto höher ist die Rate lebensgefährlicher Schwangerschaftsabbrüche. Die Folgekosten sind nicht überschaubar. Damit Schwangerschaftsabbrüche weiter abnehmen, braucht es Prävention, Beratung, Betreuung und ein kinderfreundliches Umfeld. Dafür müssen wir uns einsetzen und die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Mit der geltenden Fristenregelung wurde Rechtssicherheit geschaffen und eine niedrige Abtreibungsrate erzielt. Es gibt keinen Grund, diese Errungenschaften in Frage zu stellen. Darum sagen wir Nein zu dieser Initiative. Für die CVP Frauen Kanton Zug, Lisa Hertig

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Mehr Heimat. Zum Wohlfühlen.

Zivilschutz-Sirenentest Am Mittwoch, 5. Februar 2014, ertönen in der Zeit von 13.30 bis 14.00 Uhr im Kanton Zug die Alarmsirenen. Der gesamtschweizerische Sirenentest dient in erster Linie zur Überprüfung der Funktionsbereitschaft der Sirenen und der übermittlungstechnischen Einrichtungen.

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Im Katastrophenfall und in bewaffneten Konflikten wird mit diesem Zeichen die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich in d en offiziellen Telefonbüchern, auf Teletext Seite 662 und unter www.zg.ch/zivilschutz. Amt für Zivilschutz und Militär, Zivilschutzverwaltung

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EVENTS

Party

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Zug wird Ende Januar zum grossen Schlagertreffpunkt

Veranstaltungskalender

SEESICHTEN ZUGERSEE Schlagzeilen, Fakten, Bilder

Attraktiv reproduzierte Zeitungsartikel erzählen, wann und wie der Zugersee Aufsehen erregt(e). Fotos von Andreas Busslinger. Bei doku-zug.ch, Oswalds­ gasse 16, Zug. Mo bis Fr: 10 bis 18 Uhr; Do: bis 20 Uhr. Gruppen ausserhalb der Öffnungszeiten: Telefon 041 726 81 81.

In der Altstadthalle in Zug stellen Künstlerinnen ihre Werke aus. Von Donnerstag, 6. Februar, bis Montag, 10. Februar. Vernissage: 6. Februar, 18 Uhr. Es lohnt sich!

«FasnachtsKunst» Traditionsmasken von Steiger Im Kunstkubus in Cham an der Zugerstrasse 37 zeigt Verena Steiger ihre Traditionsmasken. Einführung mit dem Volkskundler Hans Steinegger. Vernissage: Samstag, 1. Februar, 13 bis 15 Uhr.

Tanz

Das Ballett Basel mit «absolut dansa» Das Ballett Basel kommt mit der neuen Produktion «absolut dansa» ins Casino. Die Schweden Johan Inger und Alexander Ekman walten als Gastchoreografen und lassen es auf der Bühne mächtig krachen. pd Donnerstag, 30. Januar, 20 Uhr, Theatersaal Casino. Einführung mit Bettina Fischer um 19.15 Uhr.

Buchtipp

An Bord des «Rigi»-Dampfschiffs Die Geschichte des Dampfschiffes «Rigi» liegt übersichtlich dargestellt, mit all ihren Kapitänen, Renovationen und wichtigen Ereignissen als Buch vor. Im «Rigi Dampfschiff – Bordbuch» von Josef Gwerder wird die Entwicklung des Schiffes anhand von Zeitungsausschnitten, Bildern und Tabellen systematisch dargestellt. Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Der erste erfasst das Bordbuch von Josef Gwerder von 1848 bis 1958. Im zweiten Teil schildert This

«Zehn nackte Frisösen» zum Startschuss der Schlagerparty in der Lounge and Gallery. Dies ist nicht bildlich gemeint, sondern akustisch. Ballermann-Aushängeschild Michie Krause steht dabei erstmalig auf der Bühne der Lounge and Gallery. Seine Shows gehören dabei zum Besten, was die Sparte Schlager zu bieten hat, und mit seinen Hits «Schatzi,

Heute finden Sie als Beilage in dieser Ausgabe die Aktionsangebote von <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwN7QwNAUAZCNFKg8AAAA=</wm> <wm>10CAsNsjY0MLQ01zUwM7c0MQcAVqr1oA8AAAA=</wm>

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schenk mir ein Foto» oder «Ich bin solo» produzierte er Ohrwürmer, die sich in so manchen Gehörgängen auf Dauer eingenistet haben.

Bald ist das Januarloch überstanden. Um dies auch gebürtig zu feiern, findet in der Lounge and Gallery eine grosse Schlagerparty statt.

Kunst artgroupzug.ch präsentiert Kunst-Aus-Stellung

Ein Indoor-Biergarten rundet das «ballernde» Fest ab DJ Serge & Snow runden das geballte Ballern an guter Schlagermusik gekonnt ab. Der Indoor-Biergarten von Eichhof und Erdinger verwandelt die Lounge and Gallery vollends zum Schlagerparadies. pd

Michie Krause wird in der «LG Zug» für Stimmung sorgen.

pd

Freitag, 31. Januar, 22 Uhr, Lounge and Gallery Zug. Ab 18 Jahren. Weitere Informationen unter: www. l-g.ch/events/show?id=720

Theater

«The Rocky Horror Show» weilt in Luzern Das Luzerner Theater zeigt ab 1. Februar ein Kult­ musical von Richard O’Brien. Die Regisseurin Isabel Osthues inszeniert schon zum dritten Mal am Luzerner Theater. Seit nun schon 40  Jahren reissen Frank ’n’ Furter und seine skurrile Schar die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin. Und der Kult hat kein Ende. Nun ist es an der Zeit für eine Neuauflage am Luzerner Theater.

Regisseurin, Bühnenbildner und Kostümbildnerin haben Erfahrung Die Regisseurin Isabel Osthues inszenierte in Luzern bereits zweimal äusserst erfolgreich «Himmels-W» von Monique Schwitter sowie Elfriede Jelineks «Die Kontrakte des Kaufmanns». Der Bühnenbildner Jeremias Böttcher und

die Kostümbildnerin Mascha Schubert arbeiten unter anderem seit einigen Jahren mit «Flying Steps», einer der erfolgreichsten Urban Dance Crews weltweit zusammen.

Ein Stück mit guter Musik zum Lachen und Weinen «Es ist eigentlich ein recht interessantes Stück, doch letztendlich ist es im Grunde eine wirklich gute Rock-’n’Roll-Comedy. ‹Rocky› bringt einen einfach zum Lachen, die Band rockt, und man verlässt das Theater und fühlt sich ein klein wenig besser als man es tat, bevor man hineinging», beschreibt Richard O’Brien das Schauspiel. O’Brien hat Buch, Musik und Texte zum Stück «The Rocky Horror Show» geschrieben. Und so präsentierte er mit der Science-FictionTravestie einen Gegenentwurf zur damaligen Musicaltradition. Es ist die Persiflage auf Doktor Frankenstein, die seit ihrer Uraufführung 1972 und

durch die Verfilmung Kultstatus errungen hat. Und gerade im grössten Spass steckt tief­ ster Ernst.

Zwischen Leidenschaft, Grössenwahnsinn und Horror Das Stück handelt von einer skurrilen Partygesellschaft in Feierlaune vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania. Sie residiert auf der Erde, in einem Schloss am Waldrand. Dort klopfen eines Nachts Brad Majors und Janet Weiss an, frisch verlobt und mit einer Reifenpanne liegen geblieben. «Rocky» – die neue Schöpfung eines Wissenschaftlers Sie treffen auf den extravaganten Hausherrn Frank  ’n’ Furter, seines Zeichens Wissenschaftler, der ihnen umgehend seine neueste Schöpfung präsentiert: Rocky, ein blondes, muskelbepacktes Retortenwesen, das er in erster Linie zu seinem sexuellen Vergnügen

erschaffen hat. Brad und Janet erliegen zunehmend der erotischen Atmosphäre und den Verführungskünsten des Hausherrn, verlieren ihre Hemmungen und verwerfen all ihre moralischen Ansichten und Gewissheiten. Zwischen Sex, Horror und Grössenwahn eskaliert die Party der Schlossbewohner und ihrer Gäste zu einem furiosen Inferno der Leidenschaften. Am Ende besingt Frank ’n’ Furter die «Super Heros», und die Bewohner des fernen Planeten machen sich auf die Heimreise. Brad und Janet bleiben am Abgrund stehend zurück, aber in vieler Hinsicht befreit. pd Vorstellungen: Samstag, 1. Februar, Mittwoch, 5. Februar, Donnerstag, 6. Februar, Freitag, 14. Februar, Sonntag, 16. Februar, Samstag, 1. März, Freitag, 7. März, Donnerstag, 13. März, Sonntag, 23. März, Montag, 14. April, Samstag, 26. April, und Dienstag, 29. April, jeweils um 19.30 Uhr, Luzerner Theater.

Hörspiel

Bordbuch des «Rigi»-Dampfschiffs.

pd

Oberhänsli die Geschichte des Dampfschiffs von 1959 bis 2009. This Oberhänsli ist in Luzern aufgewachsen und arbeitet seit 1994 als Konservator und Ausstellungsmacher im Verkehrshaus der Schweiz. Josef Gwerder war lange bei der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees aktiv und hat bereits mehrere Bordbücher herausgegeben. Auf 112  Seiten erzählt das vom Verkehrshaus herausgegebene Bordbuch nun von der Entwicklung des geschichtsträchtigen Dampfschiffes «Rigi». ls

Nach dem grossen Erfolg der ersten Episode, die weit über tausend Mal gespielt wurde, veröffentlichen die beiden Burgbach-Primarschülerinnen Nidia und Natalie Hürlimann heute die zweite Episode ihrer Hörspielserie B.O.X. Büro für Unerklärliches. Team B.O.X. das sind die Kinder Skye Robinson, Cat Wilson und Ben Hawking mit seinem Hund, dem Husky Tamanend.

Das «Bureau Of The Unexplained» erklärt paranormale Phänomene B.O.X. steht für «Bureau Of The Unexplained» (Büro für Unerklärliches), und es befindet sich in einem gut versteck-

Bariton Thomas Hampson in Zug Ganz hoch oben muss es grossartig sein. Denn ist man erst mal oben angelangt, muss man nichts mehr, man darf. Und man macht nur noch das, was man wirklich gerne tut. Und genau so, davon sind die Organisatoren überzeugt, kommt das Programm von Thomas Hampson und der Amsterdam Sinfonietta daher. Wunderschöne Musik, urpersönlich und tief ergreifend.

Stücke von Schubert, Brahms, Schönberg, Barber und Wolf Zum besten gegeben werden die Werke «Verklärte Nacht» für Streichorchester op. 4 von Arnold Schönberg, «Vier Ernste Gesänge» op. 121 von Johannes Brahms und «Dover Beach» op. 3 von Samuel Barber. Des Weiteren werden Hugo Wolfs «Italienische Serenade» in G-Dur und eine Auswahl von Liedern von Franz Schubert und Hugo Wolf gespielt. pd Freitag, 31. Januar, 20 Uhr, Kirche St. Oswald, Zug. Einführung mit Annelis Berger um 19 Uhr im Theater Casino Zug. Kartenverkauf unter Tel. 041 729 05 05 und www.theatercasino.ch

Notfall Notfallnummern

APOTHEKERDIENST 041 720 10 00

Zug Apotheke, Bahnhof Zug. Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 7–21 Uhr, Samstag, 8–20 Uhr, Sonntag, 8–20 Uhr

VERGIFTUNGSFÄLLE 145 Unentgeltliche medizinische Beratung. 24-Stunden-Betrieb.

Dienstnummer ganzer Kanton: 0848 140 140

ELTERN-NOTRUF 041 710 22 05

ten und schwer zugänglichen Baumhaus in Castle Hill, einem Aussenquartier von London. Von seinem Bureau aus unternimmt das Forschungsteam spannende Forschungsreisen, tief hinein in die Welt der paranormalen Phänomene.

24-Stunden-Betrieb

SANITÄTSDIENST 144 FEUERWEHR 118 POLIZEI 117 KINDER-NOTRUF 147 24-Stunden-Betrieb, pro juventute.

Hörspiele für Kids, gemacht von Kids. Fast so abenteuerlich wie in einem Hörspiel ist es auch bei der Produktion zu und hergegangen. Dahinter steckt die Fantasie der beiden Schwestern Nidia und Natalie, Schülerinnen der Primarschule Burgbach in Zug. Unter der Anleitung ihres Vaters, der die Story und das Script jeweils verfeinert, gibt es oft ziemlich viel Action während der Aufnahme von Dialogen und Geräuschen. pd Die Hörspiele gibt es gratis auf der Website unter: www.hoerspiel-box.ch

Konzert

PANNENDIENST 041 760 59 88

Eine Veröffentlichung zweier Zugerinnen Die Schwestern Nidia und Natalie Hürlimann veröffentlichen die zweite Episode ihres Hörspiels. Darin erklärt ein Forschungsteam die Welt.

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freizeit

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

SUCHTBERATUNG ZUG 041 728 39 39

Montag: 8.30–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr und 13.30–17 Uhr.

ÄRZTLICHE nOTFALLNUMMER 0900 008 008

24-Stunden-Betrieb. Kostenpflichtig: 3.23 Franken/Minute

Zahnärztliche nOTFALLNUMMER 0844 22 40 44

Natalie (links) und Nidia Hürlimann präsentieren stolz ihr Hörbuch.

pd

Montag bis Donnerstag 16–21 Uhr. Freitag 12 bis Montag 8 Uhr. An Feiertagen von 16 Uhr des Vortages bis 8 Uhr des nachfolgenden Tages.


16

veranstaltungen

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 29. Januar 2014 · Nr. 4

Kino Akte Grüninger Premiere

9. Woche «Die Momentaufnahme aus dem Leben eines Helden, der sich nie als Held gefühlt hat.» So steht es in den Produktionsnotizen. Stefan Kurt in der Rolle des Paul Grüninger. Donnerstag, Freitag, Montag, Dienstag und Mittwoch: 20.15 Uhr. Ab 10, in Begleitung ab 8 Jahren. CHD.

The Wolf Of Wallstreet 3. Woche Ein Parforceritt über Aufstieg

und Fall des berüchtigten Jordan Belfort. Samstag und Sonntag: 20.15 Uhr. Ab 16, in Begleitung ab 14 Jahren. Deutsch.

Der Medicus – The Physician

6. Woche Von Philipp Stölzl, mit Ben Kingsley, Stellan Skarsgard, Olivier Martinez und vielen anderen. Nach dem gleichnamigen Weltbestseller «Der Medicus» von Noah Gordon. Samstag und Sonntag: 16.45 Uhr. Ab 12, in Begleitung ab 10 Jahren. Deutsch.

Fünf Freunde 3 3. Woche

Reduzierter Eintrittspreis. Verfilmt nach der Geschichte von Enid Blyton. Abenteuer pur. Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch: 14.30 Uhr. Ab 6, in Begleitung ab 4 Jahren. Deutsch.

Fuck Ju Göthe 13. Woche

Der in Deutschland meistbesuchte Film aus dem Jahr 2013. Montag, Dienstag, Mittwoch: 14.30 Uhr. Ab 12, in Begleitung ab 10 Jahren. Deutsch.

Ausstellungen Hélène Kaufmann Wiss: Schmuck

Foto Roger Zbinden /Neue ZZ/

Vergessene Klänge gesungen

und Bilder. Vernissage ist am Donnerstag, den 30. Januar, 18–20  Uhr. Zum offenen Samstag lädt die Künstlerin am 1. Februar, 10–14 Uhr, ein. Finissage ist am Samstag, den 22. März, 10–12 Uhr. «Die Mobilität und Sichtbarkeit der Objekte ist eine einzigartige Chance der Schmuckkunst», so die Künstlerin auf ihrer Homepage. Die Goldschmiedin und Malerin stammt aus Ba-

Messa di Voce haben in Baar Werke aufgeführt, die wohl seit Jahrhunderten in kein Ohr gedrungen sind. Das Ensemble hat Stücke von Johann Sebastian Bach eigenhändig intoniert, ganz ohne existierende Tonaufnahmen. ls Donnerstag, 30. Januar, bis Mittwoch, 5. Februar 2014

Donnerstag 30. Januar

Winterkonzert: der Jugendmusik der Musikschule Baar. Kollekte, Kirche St. Martin, 19.30. Jazzinbaar: Alabama Jazz Band (ZH): Reservationen unter Telefon 041 761 15 85, Restaurant Brauerei, 20.00. Reformierte Kirchgemeinde: Gottesdienst mit Pfarrerin Vroni Stähli, Martinspark, 10.00. Zuger Senioren wandern: 7.57 ab Baar-Bahnhof Wanderung über Schmidhof–Schochenmühle (entlang der alten Lorze)–Chollermüli–Brüggli–Strandbad–nach Fussballstadion Zug. Etwa eine Stunde und 40 Minuten. Kaffeehalt im Stadion-Restaurant Zug 94, Allmendstrasse 20, Telefon 079 209 61 75. Weiterwandern über Letzi (entlang der Lorze)–Unterau–Oberau–Altgass–Kantonsspital nach Baar SBB, etwa 50 Minuten. Wanderleiter ist Jörg Gretener, Telefon 041 761 26 59. Alt Baar Aktiv: Mittagsclub, Martinspark,11.45. Anmeldung unter Telefon 041 761 75 80.

Mittagsclub: 11.45, Kontakt bei Brigitte Dettling, Telefon 041 761 75 80. Fachstelle Kind und Jugend: Jugendcafé, 16.00–22.00, Art-Gallery. YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 19.15–21.45. Probetraining jederzeit möglich. Bachweid 3, www.yunsong.ch. Telefon 401 760 51 28. TSV Concordia Baar: Fitness Erwachsene: Turnhalle Wiesental

2, 20.00–21.45. Jugi: Turnhalle Wiesental I, 18.30–19.45. Sport Stacking: Turnhalle Wiesental Spiegelsaal, 18.30– 19.30. Volleyball: Turnhalle Wiesental I, 19.45–21.45.

Freitag 31. Januar

Reformierte Kirchgemeinde: Ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Didier Sperling, 16.00.

Fachstelle Kind und Jugend: Treff Cube Kind, 15.15–17.15. Jugendcafé, Art-Gallery, 17.00–24.00. Treff Allenwinden, 19.00–21.00. Treff Cube Jugend, 20.00–22.00. Jugi Kids: TSV Concordia Baar, Turnhalle Sternmatt II, 18.00– 19.15. YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 17.10–22.00. Alt Baar Aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Bahnmatt, 16.00.

Samstag 1. Februar

Fachstelle Kind und Jugend: Jugendcafé, Art-Gallery und Preisverleihung ab 19.00. Treff Cube Jugend, 20.00–22.00. Freikirche der Siebenten-TagsAdventisten: Predigt, 10.00. Bibelgespräch, 11.00. Choller­ strasse 35, Zug.

Sonntag 2. Februar

Katholische Kirchgemeinde:

Ein stiller Start in den Tag: Morgenmeditation im katholischen Pfarrhaus an der Asylstrasse 2, 7.00–7.30. Eine regelmässige Teilnahme wird nicht vorausgesetzt. Informationen unter Telefon 041 769 71 40.

Eucharistiefeier, St. Martin, 8.00. Missa Portuguesa, St. Martin, 9.15. S. Messa in italiano, St. Anna, 9.30. Eucharistiefeier, St. Thomas, 9.30. Eucharistiefeier, Walterswil, 9.30. Eucharistiefeier, St. Martin, 10.45. Gottesdienst in albanischer Sprache, St. Thomas, 11.15. Blasiussegen für Familien, St. Martin, 16.00. Eucharistiefeier, St. Wendelin, 9.00.

Alt Baar Aktiv: Jass-Nachmittag für Senioren, Restaurant Bären, 14.00. Katholischer Gottesdienst mit Blasiussegen, Martinspark, 16.45. Zen-Meditation: Imakoko-Zentrum, Franziska Haller, Lindenstrasse 10, 19.30–21.30. Informationen unter Telefon 079 290 53 07 oder www.imakoko.ch

Reformierte Kirchgemeinde: Gottesdienst mit Pfarrerin Anja Pecenkovic-Niederhauser, 10.00. Gottesdienst mit Pfarrer Didier Sperling, 17.00.

YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 17.50–21.45.

Christlicher Treffpunkt: Gottesdienst, 9.30. Culto Latino, 18.00.

Haltungsturnen und Gymnastik: Mit Paula Radler von der Pro Senectute. Telefon  041 761 49 78, Turnhalle Wiesental Spiegelsaal, 9.00.

Jugendcafé: Art-Gallery, 15.00–20.00.

Montag 3. Februar

sel, lebt und arbeitet nun aber in St. Gallen. Brigitte Moser, Schmuck Galerie, Dorfstrasse 27. Öffnungszeiten: Mittwoch– Freitag: 10–12 und 14–18 Uhr, Samstag: 10–12 Uhr.

Fotoausstellung: Räbefasnacht historisch

Am Montag, den 10. Februar, öffnet in der Schrinerhalle eine ganz besondere Ausstellung. Claire und Josef Zeberg haben etwa 400 SchwarzWeiss-Aufnahmen aus den

Jahren 1947 bis 1950 aufbereitet. Die Relikte aus der guten alten Zeit zeigen die Entstehung der Räbefasnacht und die Entwicklung, die Baar seit diesen Jahren erfahren hat. «Faschingsumzüge 1947 bis 1950 und alt Baar» lautet der Titel der Ausstellung. Josef Zeberg gibt zu den Exponaten, die auch bestellt werden können, sehr gerne Auskunft. Schrinerhalle, Dorfstrasse 27. Öffnungszeiten: Montag–Freitag: 16–20 Uhr, Samstag und Sonntag: 9–12 Uhr.

Bibliothek Die schönsten Hüttenziele im Winter

von David Coulin Romantische Nächte in den Bergen sind ein besonderes Erlebnis. 50 romantische Hütten und Berghäuser in der Schweiz – mit Schneeschuhen, Skiern und zu Fuss. Zahlreiche Berghütten in den Alpen sind mit Schneeschuhen auch im Winter leicht erreichbar. Für dieses Buch hat David Coulin die im Winter lohnendsten Hüttenziele in den Schweizer Alpen ausgewählt. Er hat SAC-Hütten und private Skihütten besucht und diejenigen ausgewählt, die mit Schneeschuhen oder Skiern zugänglich und bewertet sind. Ausserdem beschreibt der Autor einige traumhafte Berghäuser, die ebenfalls gut zu

Fuss oder direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. 50 Winter-Hüttenziele, in stimmungsvollen Texten und Fotos vorgestellt. Mit detaillierten Informationen zu den Hütten, den Zugangsrouten. Dazu gibt es weiterführende Wege und Kartenskizzen zu betrachten. David Coulin, geboren 1967, arbeitet als Journalist und Kommunikationsmanager. Neben seinen Tätigkeiten als freier Fotojournalist, Tourenleiter und Bergbuchautor betreibt er ein Büro für Nachhaltigkeitsmanagement und Kommunikation. David Coulin ist Autor und Ko-Autor mehrerer Bücher im AT Verlag. 141 Seiten., AT Verlag, 2013. In der Bibliothek zur Ansicht vorhanden. Ausleihbar in einer Woche.

Mittwoch 5. Februar

YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 16.00–22.00.

Alt Baar Aktiv: Katholischer Gottesdienst mit Blasiussegen, Pflegezentrum, 10.00. Gedächtnistraining mit Rita den Otter, Bahnmatt, 14.30.

Bewegung, Spiel und Spass: mit Doris Walt von der Pro Senectute. Auskunft unter Telefon 041 761 30 10, Bahnmatt, 14.15.

Fachstelle Kind und Jugend: Treff Rainhalde Kind, 14.00–16.00. Jugendcafé, 14.00–22.00.

Dienstag 4. Februar

Frohsinn-Nachmittag: im reformierten Kirchgemeindehaus, 14.00. Geschichten-Nachmittag: Weisch no? und Musikalisches mit Paul Lindner. Fahrdienst, Telefon 041 761 76 82.

YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 15.30–22.00. Musik im Löwen Sihlbrugg: Ländlerkapelle Urs Brühlmann, Arth, ab 19.00. Eintritt frei. Es gibt Innerschwyzer Spezialitäten.

IMPRESSUM

Stephanie Sigrist (ste) Willy Schäfer (wsch), Pressedienst (pd)

Zugerbieter – Unabhängige Wochenzeitung für Baar und Allenwinden, 109. Jahrgang Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20 www.zugerbieter.ch, E-Mail: info@zugerbieter.ch

VERLAG ZUG: Bruno Hegglin, Telefon 041 429 53 52, Abo-Dienst, Telefon 041 429 53 77

HERAUSGEBERIN: Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern.

INSERATEANNAHME: Publicitas AG, Michael Kraft, Baarerstrasse 27,Postfach, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail zug@publicitas. ch

REDAKTION: Chefredaktor: Florian Hofer (fh), Redaktion: Claudia Schneider Cissé (csc) (Leitung), Laura Sibold (ls) Freie Mitarbeit: Bettina Mosel (mob), Daniela Sattler (sat), Hansruedi Hürlimann (hh), Lukas Schärer (lus), Marcus Weiss (mwe), Marianne Sidler (ms), Martin Mühlebach (mü), Monica Pfändler-Maggi (mm), Simon Carrel (sim),

DRUCK: Luzerner Druckzentrum/Neue Luzerner Zeitung AG. Der «Zugerbieter» erscheint als Lokalausgabe der «Zuger Presse» und als offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Baar jeden Mittwoch in einer Auflage von zirka 12 300 Exemplaren. Die «aktuelle Baarer Zeitung» wird an alle Haushalte in der Gemeinde Baar verteilt.

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