P.P.A P.P.A 6002 6002 Luzern, Luzern, Post Post CH CH AG AG –– Nr. Nr. 25, 25, Jahrgang Jahrgang 22 28
Dienstag, 20. Juni 2023
2re 3 9 6 5 empla
t! Ex f-beglaurbkisgte
Wem agenstä ung Aufl henzeit Woc
Folgen Sie uns auf Instagram. luzernerzeitung.ch
Hünenberg Das Stimmvolk sagt Nein zum Verkauf eines Grundstücks.
Alte Steinhauserstr. 19 6330 Cham
www.ckeiser.ch 041 741 88 22
Seite 3
Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug
Benjamin Fassbind Der Zuger entwickelte eine App, die Augenkrankheiten erkennt. Seite 5
Urnengang
So haben die Stadtzuger abgestimmt Die Volksinitiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» wurde knapp angenommen. Eine deutliche Zusage gab es für ein neues Hallenbad. Patrick Caplazi
In Zug kam es zu einem sehr knappen Wahlresultat.
Bild: Stefan Kaiser
Am Sonntag wurde in der Stadt Zug auch kommunal abgestimmt. Mit 4541 Ja- zu 4507 Nein-Stimmen wurde die Volksinitiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» von der Stadtzuger Stimmbevölkerung äusserst knapp angenommen. Deutliche Unterstützung erhielt die Volksinitiative «Für ein neues
Hallenbad in Zug» mit 7441 Jazu 1712 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,45 Prozent.
Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus Stadtpräsident André Wicki sagte zum Ausgang der Abstimmung über die Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand»: «Selbstverständlich akzeptieren wir das knappe Resultat, das ist gelebte Demokratie, auch wenn der Unterschied nur 34 Stimmen sind. Mehr preisgünstigen Wohnraum erstellen will auch der Stadtrat, nur haben er und eine Mehrheit des Grossen Gemeinderates einen anderen Weg vor-
geschlagen.» Stadträtin Eliane Birchmeier, Vorsteherin des Baudepartements, sagte zum Ausgang der Abstimmung: «Ich bedaure das Resultat sehr. Wir haben immer gesagt, dass die Initianten in der Sache offene Türen einrennen, die Forderungen aber zu kompromisslos sind. Sorge machen mir die laufenden Bebauungspläne. Wir müssen nun alle Verfahren stoppen und mit den einzelnen Investoren die Konsequenzen prüfen. Leider ist zu befürchten, dass sich die Situation für den Zuger Mittelstand nicht verbessert.» Zufrieden mit dem Abstimmungsresultat für ein neues Hallenbad zeigte sich hin-
Polizei
gegen Stadtrat Etienne Schumpf, Vorsteher des Bildungsdepartements: «Ich gratuliere der Stadtzuger Stimmbevölkerung zu diesem sehr klaren Ergebnis. Es ist ein deutliches Bekenntnis für die Schule und den Sport – insbesondere für den Schwimmunterricht, die Wassersportvereine und die ganze Bevölkerung. Der Auftrag an den Stadtrat ist klar: Wir werden die Planung eines neuen Hallenbades umgehend aufnehmen. Die Ziellinie ist sportlich, doch wir werden alles geben, um den Baukredit spätestens in fünf Jahren dem Volk zur Abstimmung vorlegen zu können.»
Polizei
Heissluftballon geriet in Brand
Mädchen (6) aus Wasser gerettet
Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen, kurz nach 6 Uhr, im Bereich «Mattenboden» in Hünenberg. Beim Startmanöver ist ein Heissluftballon in Brand geraten und aus kurzer Distanz unsanft auf dem Boden gelandet. Durch die umgehend alarmierte Feuerwehr Hünenberg konnten das Feuer rasch gelöscht und der Brandort gesichert werden. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich vier Frauen und drei Männer im Alter zwischen 28 und 62 Jahren im Korb. Drei von ihnen, zwei Frauen und ein Mann, wurden erheblich verletzt, die vier weiteren erlitten leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst sowie Privatpersonen ins Spital eingeliefert. Die Unglücksursache ist noch unklar. Diese wird durch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust untersucht. Die Bundesanwaltschaft wurde über den Vorfall informiert, da die Zuständigkeit für die Strafverfolgung gemäss Artikel 98 des Bundesgesetzes über die Luftfahrt bei der Bundesanwaltschaft liegt. Sie ist daher, zusammen mit der Zuger Polizei, für die Ermittlungen zuständig. Im Einsatz standen 20 Angehörige der Feuerwehr Hünenberg, mehrere Rettungswagen der Rettungsdienste Zug und Küssnacht am Rigi, das Notarzteinsatzfahrzeug des Rettungsdienstes Zug, mehrere Patrouillen der Zuger Polizei und ein Mitarbeiter des Feuerwehrinspektorats. pd
Am Sonntagnachmittag, kurz vor 15.45 Uhr, ist es bei der Badestelle «Tellenörtli» in Oberwil bei Zug zu einem Badeunfall gekommen. Ein sechsjähriges Mädchen trieb regungslos im Uferbereich des Zugersees und wurde durch Privatpersonen aus dem Wasser gezogen. Sie begannen umgehend mit der Reanimation und alarmierten die Rettungskräfte. Bereits eine Minute nach dem Notruf trafen der Notarzt und das Rettungsteam des Rettungsdienstes Zug am Unfallort ein und übernahmen die medizinische Betreuung des kleinen Mädchens. Dank der sehr guten Reaktion der Badegäste und der schnellen medizinischen Hilfe atmete die Sechsjährige nach kurzer Zeit wieder selbstständig. Anschliessend wurde das Mädchen mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. pd
Brauchtum
Bild: Philipp Schmidli
Endlich wieder ein eidgenössisches Fest Das lange Warten hatte ein Ende. Nachdem pandemiebedingt 2020 kein Eidgenössisches Jodlerfest stattfinden konnte, war es nach sechs Jahren am Wochenende
wieder so weit: 210 000 Besuchende kamen nach Zug, über 10 000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger nahmen daran teil. pc Seite 3
Das Zuger Chriesi steht bald im Fokus Am Montag, 26. Juni, findet in der Stadt Zug der Chriesisturm statt. Mit ihm beginnt die offizielle Kirschensaison. Das feiert die Bevölkerung anschliessend an den Sturm mit einem Volksfest auf dem Landsgemeindeplatz. Hier findet auch der Zuger Seite 11 Chriesimärt statt. pc
www.zugerpresse.ch – Zustellung: www.zugerpresse.ch/leser-service/ – Inserate: 041 725 44 56 – inserate-zugerpresse@chmedia.ch – Redaktion: 041 725 44 11 – redaktion-zugerpresse@chmedia.ch – Baarerstrasse 27, 6300 Zug