P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 47, Jahrgang 27
Dienstag, 22. November 2022
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Urs Hürlimann Der Morgarten-Präsident war am 15. November in seinem Element.
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Seite 13
Soziale Fürsorge
Auch das Geld spielte seit jeher eine grosse Rolle
Bild: Christoph Theiler
Für einen Tag wird Zug zur Märchenstadt
Zum 39. Zuger Märlisunntig am Sonntag, 4. Dezember, tauchen Feen, Hexen und Zauberer, Gaukler, Märchenerzähler und Musikanten in der Zuger Altstadt auf. 28 Märchenstuben öffnen ihre Türen, in den Gassen warten weitere Attraktionen. fh
Seiten 7 bis 10
Wie viel darf soziale Unterstützung kosten? Diese Frage beschäftigt Politiker von heute. Auch in der Vergangenheit war das so. Dies zeigt die Forschung zur Sozialen Fürsorge im Kanton.
Meier anlässlich der Präsentation des Berichts festhielt. Fast das ganze Personal wurde über Jahrzehnte von katholischen Kongregationen gestellt, deren Wertvorstellungen von Sitte und Moral die Arbeit mit den Kindern und Erwachsenen stark beeinflussten. Dies zeigen einzelne Lebensgeschichten von Betroffenen.
Franz Lustenberger
Klosterfrauen, die für Gottes Lohn in den Heimen arbeiteten; dazu viele Ehrenamtliche etwa im Vormundschaftswesen. Die Kirche und zivile Institutionen haben seit dem Jahr 1850 die soziale Fürsorge geprägt. Frauen waren überproportional engagiert, wie Forschungsleiter Thomas
Es braucht auch gut ausgebildetes Personal Heute sei die Gesellschaft an einem anderen Punkt, erklärte Regierungsrat Andreas Hostettler an der Buchpräsentation vor den Medien. Die Frage nach den Ressourcen für soziale Aufgaben würde sich aber ebenfalls stellen. In Bezug auf die Finanzen, aber auch in
Bezug auf das benötigte und gut ausgebildete Personal. Denn: «Im weiten Feld der Sozialpolitik geht es immer um
einzelne Menschen, oft um die Verletzlichsten der Gesellschaft», so Hostettler. Seite 5
Schweizer Buchpreis
Bundesratswahlen
Stadtpräsidium
«Der rote Diamant» Für Tännler ging die Barbara Gysel reichte nicht ganz Rechnung nicht auf oder André Wicki?
Polizei
Nach dem Diebstahl ins Gefängnis
Der Zuger Autor Thomas Hürlimann hat den Schweizer Buchpreis knapp verpasst. Der in Walchwil lebende Autor war für sein Buch «Der rote Diamant» auf die Liste der Anwärter gekommen und von der Öffentlichkeit als ein möglicher Favorit gehandelt worden. Den mit 30 000 Franken dotierten Preis hat dafür Kim de l’Horizon, der sich selbst als non-binär definiert, für den Roman «Blutbuch» erhalten. Hürlimann erhält immerhin noch 3000 Franken. fh
Heinz Tännler bleibt Zuger Finanzdirektor. Die SVP hat Hans-Ueli Vogt und Albert Rösti als Kandidaten für die Nachfolge von Bundesrat Ueli Maurer nominiert. Tännler wurde von der Findungskommission, in der auch der Zuger Nationalrat und SVPFraktionschef Thomas Aeschi sass, nicht berücksichtigt. Die Zeit aktuell sei schwierig, Hans-Ueli Vogt und Albert Rösti seien aber die passenden Kandidaten, sagte Aeschi an der Medienkonferenz. fh
Am Sonntag, 27. November, gegen 13 Uhr steht fest, wer das Stadtpräsidium in Zug besetzen wird. Zur Wahl stehen Barbara Gysel (SP) und André Wicki (SVP). Gysel war am 2. Oktober neu in den Stadtrat gewählt worden, Wicki ist derzeit Finanzchef der Stadt Zug. Gysel und Wicki hatten die meisten beziehungsweise zweitmeisten Stimmen geholt und die amtierenden Stadträte Eliane Birchmeier und Urs Raschle aus dem Rennen geschlagen. fh
In der Zuger Innenstadt hat ein Mann einen 2200 Franken teuren Damenmantel gestohlen. Der Ladendieb wurde von zivilen Fahndern der Zuger Polizei angehalten und festgenommen. Es handelt sich um einen 51-jährigen Mann aus Bosnien-Herzegowina. In der Einvernahme gab der Mann, der sich illegal in der Schweiz aufhält, den Ladendiebstahl zu.Weiter sagte er aus, absichtlich mit dem Zug nach Zug gereist zu sein, um hier Diebstähle zu begehen. fh
Ausbildung von Pflegerinnen des Liebfrauenhofs in der hauseigenen Pflegerinnenschule, vermutlich um 1930. Bild: Staatsarchiv
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