P.P.A P.P.A 6002 6002 Luzern, Luzern, Post Post CH CH AG AG –– Nr. Nr. 32, 32, Jahrgang Jahrgang 22 28
Dienstag, 8. August 2023
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Stephan Schuler Der Baarer Briefträger bietet mit seinem Postboten Leo Touren an. Seite 5
Entwicklungsstrategie
Einsatz für Innovationen – mit Blick auf Nachhaltigkeit
Die Stadt Zug will in wirtschaftlicher Hinsicht auch weiterhin ihrer Pionierrolle gerecht werden. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Legislaturzielen hervor. Florian Hofer
«Dem Stadtrat ist bewusst, dass eine erfolgreiche Entwicklung nur in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie privaten Akteurinnen und Akteuren möglich ist. Basis dazu sind kurze Wege zwischen Bevölkerung, Wirtschaft und der Stadt Zug wie auch die Qualität unserer Dienstleistungen. Beides werden wir auch in Zukunft aktiv pflegen und vorantreiben», sagt dazu Stadtpräsident André Wicki. Mit der klaren Ausrichtung der Legislaturziele und dem gemeinsamen Ein-
satz für Innovationen, Gemeinschaft, Wirtschaft und Bildung wolle der Stadtrat Zug und seine Stellung als traditionsreiche, lebendige und zukunftsorientierte Stadt weiter entwickeln.
Auch mögliche Massnahmen sind im Plan aufgeführt Der Stadtrat hatte in einem intensiven Prozess über mehrere Monate gemeinsam die Legislaturziele für die Jahre 2023 bis 2026 für die Stadt Zug erarbeitet. Diese Legislaturziele umfassen die Handlungsfelder Lebensraum,Wirtschaft, Umwelt und Bildung und führen mögliche Massnahmen auf. Die Legislaturziele basieren auf der im letzten Jahr verabschiedeten Entwicklungsstrategie. Sogar Abstimmung auf Ziele wichtiger UNO-Staaten Insbesondere die nachhaltige Gestaltung der Zukunft ist dem Stadtrat wichtig. So
Die Entwicklung der Stadt soll vorangetrieben werden. Dazu hat sich der Bild: Matthias Blattmann Stadtrat Gedanken gemacht. werden seit einiger Zeit sämtliche wichtigen Entscheide auf ihre Auswirkungen auf die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals,
Nationaler Finanzausgleich
SDGs) der UNO-Mitgliedsstaaten hinterfragt. Was die Legislaturziele im Einzelnen beinhalten, lesen Seite 3 Sie auf
Sattel-Hochstuckli
Zuger Beitrag erhöht sich wiederum
Liftschliessung sorgt für rote Köpfe
Im nächsten Jahr bezahlt der Kanton Zug 17 Millionen Franken mehr in den NFA-Topf als im Jahr 2023.
Wegen dauerhaften Schneemangels werden die beiden Skilifte im Gebiet Sattel-Hochstuckli geschlossen. Dieser Entscheid des Verwaltungsrats kam bei vielen HochstuckliFans gar nicht gut an. Am vergangenen Mittwoch zogen sie nach Sattel, um ihrem Unmut Luft zu schaffen – und mit der Forderung, den Entscheid rückgängig zu machen. pc Seite 9
Der Kanton Zug hat im Jahr 2024 rund 383 Millionen Franken einzuzahlen. Mit 2970 Franken pro Einwohnerin und Einwohner handelt es sich um den höchsten Pro-Kopf-Betrag
aller Kantone. Er ist mehr als doppelt so hoch wie derjenige des zweitplatzierten Geberkantons. Diese Zahlen knüpfen an den Trend der letzten Jahre an und zeigen einmal mehr, in welchem Ausmass der NFA in die Finanzen der Kantone eingreift. Finanzdirektor Heinz Tännler hält fest: «Fast 3000 Franken Pro-Kopf-Beitrag ist eine stolze Summe, die wir den
Einwohnerinnen und Einwohnern ja nicht einfach so in Rechnung stellen können.» Die Prognosen der Ausgleichszahlungen sehen gemäss Berechnungen von BAK Economics für den Kanton Zug keine Entlastung vor. BAK Economics schätzt, dass der Anteil des Kantons Zug im Jahr 2025 bereits auf über 400 Millionen Franken ansteigt. pd
Bild: Stefan Schibli
Junge Artisten zeigen ÖV «Nachfolgelösung nicht zeitgemäss» wieder ihr Können
Der Kinder- und Jugendzirkus Grissini gastiert ab dem 17. August wieder beim Jachthafen in Zug. Einmal mehr werden aufregende akrobatische und andere Nummern gezeigt. Der Zirkus Grissini ist eine Perle der Zuger Kulturlandschaft. pc
Seite 11
Gemeindetageskarten sind im Kanton Zug nur noch bis Ende Jahr erhältlich.
Ende 2023 wird die Gemeindetageskarte, wie sie heute besteht, abgeschafft. Der Schweizerische Gemeindeverband hat Anfang Jahr eine Nachfolgelösung vorgeschlagen. Die Gemeindepräsidentenkonferenz
der zugerischen Gemeinden (GPK) hat sich dazu Ende Juni beraten und entschieden, die Nachfolgelösung nicht einzuführen. Den nicht vollständig digitalisierten Prozess erachtet die GPK als nicht mehr zeitgemäss. Aufgrund der Personalisierung der Spartageskarten müssen die persönlichen Angaben mit einem amtlichen Ausweis abgestimmt werden, was
einen physischen Schalterkontakt bedingt. Da das Angebot auch auswärtigen Personen offensteht, kann nicht in jedem Fall ein Abgleich mit den Einwohnerkontrolldaten vorgenommen werden. Die Zuger Gemeinden werden die Entwicklung weiter beobachten und sich allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wieder zum Thema beraten. pd
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