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Zuger Presse 41_11.10.2022

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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 41, Jahrgang 27

Dienstag, 11. Oktober 2022

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Stadtratswahlen Barbara Gysel (SP) und André Wicki (SVP) sind noch im Rennen. Seite 5

Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Christian Hildebrand Der Fotograf aus Allenwinden hat einen wichtigen Preis gewonnen. Seite 7

Barbara Gysel

als Ihre Stadtpräsidentin — ein guter Zug

am 27. November 2022 www.barbaragysel.ch

Covid-19

Ab jetzt werden alle über 16 gratis geimpft Seit gestern geht der Kanton in Baar wieder verstärkt gegen die Pandemie vor. Gratis, wie die Gesundheitsdirektion mitteilt. Florian Hofer

Durch die bisher verabreichten Impfungen und den hohen Anteil an genesenen Personen

bestehe in der Schweiz eine hohe Grundimmunität, teilt die Gesundheitsdirektion weiter mit. Diese Grundimmunität schütze vor allem vor schweren Krankheitsverläufen. Insbesondere für besonders gefährdete Personen werde dennoch eine zweite Auffrischimpfung empfohlen. Zu dieser Gruppe gehören alle über 65-Jährigen. Weiter gehören dazu Personen zwischen 16

und 64 Jahren, die ein erhöhtes individuelles Erkrankungsrisiko haben, etwa aufgrund einer Vorerkrankung oder einer Schwangerschaft. Eine allgemeine Empfehlung besteht auch für alle anderen Personen im Alter von 16 bis 64 Jahren ohne Risikofaktoren. Für sie ist eine Auffrischimpfung nach individueller Abwägung und Entscheidung sinnvoll, wenn sie das Risiko

einer Infektion oder eines seltenen schweren Verlaufs vermindern möchten.

Angepasste Omikron-Impfstoffe vorhanden Für die zweiten Auffrischimpfungen werden angepasste mRNA-Impfstoffe verwendet, welche besser vor der Omikron-Variante schützen sollen. Auf Wunsch kann jedoch auch der proteinbasierte Impfstoff

Nuvaxovid oder eine ursprüngliche Variante eines mRNAImpfstoffs verabreicht werden. Das Zuger Impfzentrum in Baar weitet die Öffnungszeiten aus: Seit dem gestrigen Montag wird das Impfzentrum von Montag bis Mittwoch sowie von Freitag bis Samstag jeweils von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein. «Wir haben den Betrieb des Impfzentrums absichtlich nie vollständig heruntergefahren»,

NFA

führt Landammann Martin Pfister aus. «Wir können nun rasch die Kapazitäten ausbauen und alle impfwilligen Zugerinnen und Zuger impfen.» Die Auffrischimpfungen werden aktuell nur nach Voranmeldung vergeben. Eine Anmeldung für die Impfung ist auf corona-impfung-zug.ch oder unter 041 531 48 00, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr möglich.

Trinkwasser

Gemeinden hoffen auf eine Entlastung

Grossflächige Entwarnung

Die Einwohnergemeinden finanzieren seit 2008 die Zahlungen des Kantons Zug an den Nationalen Finanzausgleich mit. Im Jahr 2022 belaufen sich diese Gemeindebeiträge auf total rund 47,3 Millionen Franken. «Die sehr gute finanzielle Lage des Kantons, das diesbezügliche wiederholte Anliegen der Gemeinden sowie Rückmeldungen aus der Vernehmlassung haben den Regierungsrat jetzt dazu bewogen, das Finanzierungsmodell der Zuger Zahlungen an den NFA zu überdenken», teilt Finanzdirektor Heinz Tännler mit. Infolgedessen sollen der entsprechende damalige Kantonsratsbeschluss per Ende 2023 aufgehoben und die Gemeinden per 2024 aus der NFA-Mitfinanzierung entlassen werden. Damit würde der Kanton die NFA-Zahlungen des Kantons Zug künftig alleine tragen. Der Kantonsrat muss dem noch zustimmen.

Die Wasserqualität im Grossteil der Stadt Zug ist wieder einwandfrei und das Wasser kann bedenkenlos verwendet werden, teilt die WWZ AG mit. Durch das koordinierte Schliessen von Schiebern im Wasserleitungsnetz und systematische Wasserproben konnte die Verunreinigung auf das Gebiet um die St.-OswaldsGasse eingegrenzt werden. Im restlichen Gebiet der Stadt Zug ist das Trinkwasser wieder von einwandfreier Qualität und kann bedenkenlos verwendet werden. Jedoch empfiehlt die WWZ AG im entwarnten Gebiet an jedem Wasserhahn das Kalt- und Warmwasser erstmals mindestens 5 Minuten laufen zu lassen, bevor es gebraucht wird. Die Ursache der Verunreinigung ist nach wie vor unbekannt. Ein kleines Gebiet bleibt noch von der Verunreinigung betroffen. Es handelt sich um folgende Adressen: St.-Oswalds-Gasse 2–21,Aegeristrasse 4, 6, 8, Kirchenstrasse 2, 3, 5, 7. In diesem Gebiet muss das Trinkwasser weiterhin abgekocht werden. fh

NFA-Einsparung kann Steuerausfälle kompensieren Sehr zur Freude der kommunalen Finanzchefs. André Wicki, Finanzvorsteher in der Stadt Zug, betont: «Das Finanzdepartement hat den Anstoss gegeben, dass der NFA für alle Gemeinden abgeschafft werden soll, dies unter anderem im Zusammenhang mit der OECD-Mindestbesteuerung von 15 Prozent, wodurch der Kanton Zug mit höheren Fiskalerträgen zu rechnen hat.» Die jährlichen finanziellen Auswirkungen dieser Änderung auf die Stadt Zug wären 19 Millionen Franken tiefere Fiskalerträge, die aufgefangen werden könnten, wenn die Stadt nicht mehr für den NFA zur Kasse gebeten würde. fh

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Bild: pd

Das Dorfzentrum in Rotkreuz wird verändert Gleichzeitig mit der Modernisierung des Rotkreuzer Bahnhofs und der geplanten Kantonsschule will die Gemeinde Risch das Rotkreuzer Dorfzentrum (Bild) aufwerten.

Der Dorfplatz soll erneuert, Wohnraum geschaffen und das Verwaltungsgebäude neu gebaut werden. Zudem gibt es Änderungen beim Sportpark. pc Seite 3

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Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, redaktion-zugerpresse@chmedia.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate-zugerpresse@chmedia.ch; Abodienst/Vertrieb: 058 200 55 86, kkczeitschriften@chmedia.ch


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