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2605_Recherchetext_Zuerich-West_DE

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Einst ratterten hier Maschinen und Russ hing in der Luft. Heute bringt eine pulsierende Ausgehmeile Leben in die ehemaligen Arbeiter - und Industriequartiere. Stetig im Wandel verbindet Zürichs Westen die Industrievergangenheit der Limmatstadt mit urbanem F ortschritt und vielfältiger Freizeitkultur. Statt Maschinen und Mechanik stehen in den Kreisen 4 und 5 – welche häufig gemeinhin als Zürich -West bezeichnet werden – heute Kunst, Design, Gastronomie, Shopping und Musik im Mittelpunkt. ➡ zuerich.com/zuerich -west

Zürich -West: Vom Industrieviertel zum Trendquartier

Wenn ein e Zürcherin heutzutage von «Zürich -West» spricht, ist meist das Gebiet gemeint , das westlich der Langstrasse bis fast nach Altstetten führt und das im Süden von den vom Hauptbahnhof wegführenden Gleisen und im Norden vom Fluss Limmat umschlossen wird. Heute gilt dieses Stadtviertel als eines der beliebtesten und quirligsten Quartier e der Stadt, nicht zuletzt dank einer bewegten Vergangenheit: Über 100 Jahre war Zürichs Westen bekannt als Industriequartier von Zürich, auch wenn sich dieses nur gerade auf eine Fläche von einem halben Kilometer Länge erstreckte. Hier gaben sich die bekanntesten Firmen der Schweizer Industriegeschichte die Klinke in die Hand. Die Hallen der Textilfabrik Schoeller lagen neben der Maschinen - und Turbinenfabrik der Escher W yss AG und auch die Zahnradfabrik Maag war hier beheimatet. Doch Industrie und Wirtschaft veränderten sich stetig, nicht immer zum Besten: Als der Seifen - und Haushaltsbedarf -Produzent Steinfels seinen Standort 1986 aus Kostengründen nach Wetzikon ausserha lb der Stadt verlegen musste, war das der Beginn einer neuen Ära in Zürichs Westen.

«Kein Ziel für Zürichreisende»

In einer Fernsehsendung 1 sagt die Moderatorin 1992 über Zürich -West, das Quartier sei «kein Ziel für Zürichreisende, sondern ein Weg, die Stadt so schnell wie möglich zu verlassen». Weitere Betriebsschliessungen führten zu menschenleeren Strassen und leere Hallen, die etwas Gespe nstisches an sich hatten. Aber nicht lange, denn in den 90er -Jahren kam es in Zürich -West zu kreativen und provisorischen Zwischennutzungen, was dem Viertel neues Leben einhauchte. Und als 1993 auf dem ehemaligen Sulzer -Areal der Technopark – ein Ort für W issens - und Technologietransfer mit 250 Unternehmen und 1’800 Arbeitsplätzen – entstand, war in der Geschichte von Zürich -West definitiv ein neues Kapitel angebrochen. 1994 entstanden auf den Industriegeländen Freizeitanlagen, Restaurants, Bars und Clubs s owie das Multiplex -Kino Cinemaxx, das heute als Kino Abaton bekannt ist. ZürichWest wurde damals «West -End» genannt und war besonders für Nachteulen und Partyhungrige ein angesagtes Viertel. Im Jahr 2000 eröffnete das Schauspielhaus in der stillgelegten S chiffbau -Halle eine grosse Theaterbühne mit Bar und Restaurant und im Gebäudekomplex Puls 5 zogen neue Bewohn ende in 102 Eigentumswohnungen, darunter viele Künstler :innen , Kreative, Kommunikationsfachleute, aber auch Familien mit Kindern. Eine neue Tramverbindung wurde gebaut und mit der Standortverschiebung der Zürcher Hochschule der Künste – kurz ZHdK – in den allmählich wieder pulsierenden Stadtkreis, wurde das Quartier erneut zu einem Hotspot. 1 ’650 Dozierende und Mitarbeitende sowie 3 ’100 Studenten beleben das Areal der einstigen Toni -Molkerei – der seinerzeit grösste Milchverarbeitungsbetrieb in Europa.

Das Partyquartier einst und heute

In den 90ern war Zürich -West also das «heisse Pflaster» unter den Partyquartieren von Zürich. Hier standen unzählige Clubs, die es heute – leider, wie viele Zürcher :innen wehmütig sagen würden – nicht mehr gibt. Sie hiessen «Dachkantine», «Labyrinth», «Luv», «Rohstofflager» und «Toni -Molkerei» (dieser

1 SRF «Kultur im Gespräch», 1992

Zürich

Stadtleben, Zürich, Schweiz.

Club befand sich tatsächlich in den stillgelegten Hallen des seinerzeit grössten Milchverarbeitungsbetriebs in Europa). In ihnen fühlten sich Intellektuelle, Homosexuelle, Drogenabhängige und Raver gleichermassen wohl und feierten gemeinsam nächtelang rege lrechte Techno -Orgien. Aus unterschiedlichen Gründen, etwa fehlender Schutzrichtlinien, Drogenhandel, illegaler Machenschaften und Abwanderung der Stammkundschaft mussten viele dieser Clubs schliessen, einige schafften es noch knapp über die 2000er -Jahre -S chwelle. Nichtsdestotrotz ist dem Quartier der Party -Stempel bis heute erhalten geblieben und aus der Techno -Hochburg ist inzwischen das Elektro -Mekka geworden, das nicht nur bei den Einheimischen beliebt ist, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus gro sses Ansehen geniesst. In den um 2000 eröffneten Clubs «Supermarket »und «Hive »wird elektronische Musik mit ausgezeichneten DJs und Soundanlagen zelebriert, aber auch Hip -Hop -Liebhaber :innen fühlen sich im Viertel wohl. Etwa im Club «Gonzo» oder im «Exil» , wo regelmässig auch Rock, Pop, Re ggae , Dancehall - oder Baile Funk -Konzerte stattfinden. Für Jazz - und World -Musik -Liebhaber :innen gibt es den Club «Moods »beim Schiffbau das «Labor5 »oder das «Aubrey» , wo sich ein gemischtes Publikum gut aufgehoben fühlt Und wer auf Salsa, Bachata oder Cha Cha Cha steht, wird in der Bananenreiferei – wo früher Bananen gereift wurden – auf seine Kosten kommen.

Die Langstrasse: Vom Sündenpfuhl zur Ausgehmeile

Die Langstrasse und der «Chreis Cheib» Strenggenommen gehört die Langstrasse nur zur Hälfte zu Zürich -West. Nämlich auf der nördlichen Seite der Geleise, die vom Zürcher Hauptbahnhof wegführen. Das ist der Stadtkreis 5. Der Stadtkreis 4 – der auch als Aussersihl bezeichnet wird –, der sich südl ich der Geleise entlang der Langstrasse Richtung See ausbreitet, ist bei vielen Zürchern als «Chreis Cheib» bekannt. Dieser wird häufig und fälschlicherweise zu Zürich -West dazugerechnet. Das Wort «Cheib» bezeichnete einst Aas, heute wird es eher als Schim pfwort für einen gemeinen Kerl, einen Lump also, verwendet. Bei der Bezeichnung «Chreis Cheib» allerdings handelt es sich tatsächlich um die ursprüngliche Wortbedeutung: In Aussersihl befanden sich einst die städtischen Gruben für Tierkadaver, hauptsächlic h für Pferde und Kleintiere, die als «Cheib» bezeichnet wurden.

Von der eigenständigen Gemeinde zum Sündenpfuhl

Aussersihl war von 1787 bis 1891 eine eigenständige Gemeinde vor den Toren der Stadt Zürich. Eine Starke Bevölkerungszunahme in den 1860er Jahren sowie finanzielle Schwierigkeiten zwangen die Gemeinde, die Stadt Zürich um Eingemeindung zu bitten. Der Zuzug von italienischen Bauarbeitern sowie eine rege Bautätigkeit verwandelten das Quartier des Weiteren rasant. Die kantonale Polizeikaserne, das Volkshaus sowie die SBB -Hauptwerkstätte beflügelten das Quartier, das bis in die 1970erJahre vor allem von auslän dischen Arbeitskräften bewohnt wurde. Es entstanden einfache «Beizen», Gastwirtschaften und Restaurants für Arbeitende. Bald wurde Aussersihl aber auch zum Rotlichtmilieu der Stadt und vermehrt liessen sich Randständige und Menschen aus der Drogenszene hier nieder, wodurch es vermehrt z u Drogenhandel und Kriminalität kam. Dies führte in den 90er -Jahren, als die

Stadtleben, Zürich, Schweiz.

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Drogenszene in Zürich vor allem im Platzspitz -Park hinter dem Landesmuseum und später am Bahnhof Letten ausartete, zu massiven Problemen. 2001 wurde das Projekt «Langstrasse PLUS» lanciert, das in dessen 10 -jähriger Laufdauer eine Verbesserung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit erreichte.

Heute die liebste Ausgehmeile der Zürcher :innen

Seither hat sich das Quartier um die Langstrasse sehr beruhigt. Unzählige Take -Away -Lokale, hippe Restaurant -Ketten, Ateliers und Design -Boutiquen haben sich hier eingerichtet und pflegen ein fröhliches, multikulturelles Nebeneinander. Die Clubs « Klaus », «Gonzo», «Heile Welt», «Plaza» und «Kanzlei» sowie beliebte Bars, etwas das «Dante», die «Olé Olé Bar »,das «Longstreet» oder die «Stubä» sorgen spätestens an den Wochenenden für feuchtfröhliche Abende und erfreuen sich grösster Beliebtheit.

Die langen Öffn ungszeiten, sogenannte After -Hour -Partys und die Möglichkeit, fast 24 Stunden irgendwo einen Snack zu bekommen, schaffen optimale Bedingungen , dass sich manche Partygänge r:innen dazu verlocken lassen, eine Nacht auf den Strassen Zürichs – oder besonders an einer Strasse, nämlich der Langstrasse – durch zufeiern.

Kunst, Design und Musik in Zürich -West

Zu der Entwicklung vom einstigen Industrie - zum heutigen Kreativquartier der Stadt tragen unter anderem diverse Museen und Einrichtungen bei. Eine einzigartige Mischung aus internationaler Kunstszene, Gewerbe und Stadtbevölkerung trifft im Löwenbräu -Areal aufeinander. In dem historischen Bau aus dem Jahre 1897 – der einst eine Brauerei war – befinden sich zahlreiche Galerien, eine Kunsthalle , das Migros Museum für Gegenwartskunst sowie seit 2025 auch das Museum Haus Konstruktiv Direkt am Ufer der Limmat entstand in den 1990er Jahren ein regelrechter Pilgerort für Kunstbegeisterte: In der Kunsthalle Zürich und im Migros Museum für Gegenwartskunst finden regelmässige Kunstausstellungen statt, die weniger auf Bewährtes setzen, sondern eng mit Künstler:innen aus dem eigenen Gebäude oder weltweit zusamme narbeiten wollen. Weiter finden sich da zahlreiche Namen wie Francesca Pia, Gregor Staiger oder Hausser & Wi rth und sogar eine Stiftung, die Künstler:innen und Pioniere unterstützt namens Luma Stiftung Mit der neuesten Einbettung des Museum Haus Konstruktiv , welches im Jahr 2025 ins Löwenb räu-Areal gezogen ist, wurde das Angebot um eine wertvolle künstlerische Aktivität erweitert. Etwas weiter im Westen zeigt das Museum für Gestaltung im Gebäude der Zürcher Hochschule der Künste in einer eindrücklichen Sammlung Design -Klassiker aus dem 20. Jahrhundert und faszinierende Ausstellungen geben Einblick in die Geschichte und Zukunft von K unst, Design und Grafik. Nebe n dem Museum finden Musikliebhaber :innen im Club «Mehrspur » die Bühne der Jazz - und Popabteilung der Zürcher Hochschule der Künste, w o an öffentlichen Konzerten international erfolgreiche Bands aus Jazz, Electro, Indie, Soul und vielem mehr auftreten. Ganz ähnlich klingt es im Club «Moods »: Als Jazz -Club bekannt und beliebt, stossen hier auch immer wieder Konzerte unter dem Label «World -Music» auf grossen Anklang. Im gleichen Gebäude – dem Schiffbau – befinden sich ausserdem drei Spielstätten des Zürcher Schauspielhauses , welche für jedes Theaterstück neu inszeniert werden. Musikalisch geht es auch in der Maag Music Hall zu und her. Die Konzerthalle beim Bahnhof Hardbrücke wird mit Konzerten, Shows und Events aller Art bespielt

Zürich Tourismus

Zürich,

Shopping in Zürich -West

Die Kreativwirtschaft boomt in Zürich . Das sieht man insbesondere in der Trendschmiede ZürichWest: Textil - und Möbeldesigner, Schmuck - und Modemacher :innen , Architekt :innen und Grafiker :innen siedelten sich mit ihren Ateliers oder Läden im Umkreis der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) an . Schon seit 1999 beliefert «The Gloss» urbane und modische Stadtbewohner :innen mit einem angesagten Mix mit Marken wie Wood Wood, Kitsuné oder Adidas. Bei «Walter Vintage Möbel & Accessoires» sowie dem schmucken Laden «Bogen 33 » dreht sich alles um Design -Möbelstücke und Vintage -Einrichtung. Auf dem Gerold -Areal bei dem bekannten « Frau Gerolds Garten» tummeln sich rund 50 lokale Design er auf einem Design -Markt unter freiem Himmel zu ausgewählten Daten. Einzelne Flächen in Frau Gerolds Garten werden immer wieder von unterschiedlichen Künstler :innnen gestaltet. Passend zur Saison, mit einem eigenen Thema oder auf Auftrag von Frau Gerold. Im hinteren Teil vom 2500 Quadratmeter grossen Gerold Areal befindet sich das Herzstück von Frau Gerold: ihr Garten. Hier pflanzt und pflegt sie ohne chemische und synthetische Zusatzstoffe erlesenes Gemüse und schmackhafte Früchte.

Gleich nebenan, im einzigartigen Container -Turm, finden sich 1'600 Taschen und Accessoires des Zürcher Labels Freitag und somit die weltweit grösste Auswahl an «Individual Recycled Freewaybags». Unter den Viadukt -Bögen finden Modebewusste und Shopaholics n eben Schweizer Brands wie «Kitchener» und «Tarzan» internationale Brands wie «Arc’Teryx», «Nudie Jeans» und «Quicksilver».

Auf der südlichen Gleisseite finden Shopaholics im Triangel beim Kasernenareal (Tribeka), zu dem auch die noch junge Europaallee gehört, heimisches Handwerk und Zürcher Manufakturen. Trendsetter fühlen sich hier wohl, denn hier entdecken sie junge Zürcher Design -Läden mit dem gewissen Etwas.

Kulinarischer Westen

Zahlreiche kreative Gastronom :innen verwandeln alte Backsteingebäude und ehemalige Industriehallen in innovative Restaurants. Die Glasfront des Restaurants «LaSalle »im ehemaligen Zürcher Industriequartier eröffnet den Blick in die geräumige Schiffbauhalle, in der bis ins 20. Jahrhundert für internationale Auftraggebe nde geschweisst und gebaut wurde. In einer grossen Lagerhalle um die Ecke verströmt eine Mischung aus Restaurant, Bar, Verkaufshalle, Spezialitätengeschäft und Freizeittreffpunkt gemütliche und nostalgische Stimmung zugleich: Das «Les Halles »beherbergt zahlreiche Sammlerstücke vom antiken Rennrad über witzige Werbeschilder aus Blech bis hin zum Designermöbel und bietet seit jeher Muscheln in verschiedenen Variationen als Hausspezialität an. Unweit davon entstand 2010 unter den Bögen des histo rischen Viadukts eine Einkaufs - und Genussmeile. Unter einem der Bögen serviert das Restaurant Viadukt leichte Küche zwischen massiven Steinwänden. In der «Gerold Chuchi »kommt der Chef für eine Pasta -Beratu ng höchstpersönlich am Tisch vorbei, welcher abends mit allen anderen Tischen in die Ecke geräumt wird, um den tanzenden Gästen des Clubs Hive genügend Platz zu bieten. Im Restaurant Steinfels dominiert heute farbige Einrichtung im Stil der 70erJahre, nur wenige Elemente erinnern an die Vergangenheit. Heute riecht es hier nicht mehr nach Waschmittel und Duftstoffen, sondern nach Grillfleisch, geschmolzenem Käse und selbst gebrautem

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Bier. Im Gebäude nebenan lässt sich das gehaltvolle Dinner in einem der zwölf Säle des Kinokomplexes Abaton gemütlich verdauen. Inmitten des Quartiers ragt mit 126 Metern der Prime Tower hervor: Dort macht das Restaurant Clouds seinem Namen im 35. Stock al le Ehre: Mit ausgezeichneten Gerichten auf den Tellern und einer phänomenalen Aussicht über ganz Zürich und die Schweizer Berge wähnen sich Geniesser :innen aus aller Welt hier auf Wolke sieben. In der angrenzenden Bar überblicken Gäste bei einem Glas Wein oder einem erfrischenden Getränk die Dächer Zürichs. Vom Stadtlärm isoliert, auffallend aufgrund der speziellen Architektur, direkt an der Limmat mit einer grosszügigen Terrasse und viel Sonnenschein bis spätabends überzeugt Café -Bar Betrieb «Nude» mit ihrer umfangreichen Menükarte, die Kaffee - sowie Cocktail -Fans gleichermassen glücklich machen sollte, und zusätzlich was gegen den kleinen Hunger bietet.

Events in Zürich -West

Zu den zahlreichen Kreativangebote n in Zürich -West zählen die Design -Veranstaltungen «Kreislauf 345 » und die verrückten Raves im Frau Gerolds Garten. Direkt daneben findet man sich neben einer künstlichen Citywave, welche Besuchenden einen urbanen Surfvibe garantiert. Die Stimmung ist besonders an den Events von Urban Surf ausgelassen. Aber auch an sonstigen Tagen können Surf -Sessions für diverse Levels gebucht werden Kulinarisch fehlt es dem Kreis 5 aber auch nicht an Events: Das jährliche Streetfoodfesti val auf der Hardturmbrache lädt Locals so wie Tourist:innen dazu ein, eine kulinarische Vielfalt an Gerichten zu degustieren. Direkt neben dem Prime Tower ersteht wie aus dem Boden gestampft zudem ein hervorragendes Food Festival, das sich Street Food Park Festival nennt.

Stadtführung Zürich -West

Die Tage, als hier Maschinen ratterten und Russ in der Luft hing, sind vorbei: Zürich -West hat sich unlängst zum Hotspot für Nachtschwärmer:innen und Trendbewusste gemausert. Auf einer Führung mit einem Guide von Zürich Tourismus wird das einstige Industrieviertel mit seinen architektonischen Kontrasten zwischen Alt und Neu erkundet, erfolgreiche Umnutzungen präsentiert und einen Blick zurück auf die faszinierende Geschichte dieses aufstrebenden Stadtviertels geworfen. Heute kommen hier Feinschmecker:innen in einem der zahlreichen internationalen Restaurants auf ihre Kosten, Modebewusste werden in den stylischen Boutiquen der Viadukt -Bögen fündig und Architekturliebhabende sind von den baulichen Gegensätzen, die dieses Viertel so aussergewöhnlich machen, beg eistert.

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