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Anzeiger für das Nordquartier 2026/05

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da steht,was geht

nzeiger

FÜRDAS NORDQUARTIER

Bern,28. Mai2026, Nr.5

Quartierzeitungfür Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine,Spitalacker,Wankdorf, Wylerund Wylergut | 100. Jahrgang,16600 Exemplare

Kontakt:

Web: www.afdn.ch

Mail: info@afdn.ch

Phone: 031 351 35 13

KLEINERLADEN,GROSSES HERZ 3

TINY-HOUSESMITTENAUF WDC3 4

YB:EINBLICKINCLUBGESCHICHTE14

DASBOLLWÄRKBEIMBOLLWERK17

Die nächste AfdNAusgabe erscheint am 1. Juli 2026

DASQUARTIER-PORTAL www.afdn.ch

ROLAND KOELLA

EinLeben wieineinem unterhaltenden Abenteuerroman

Es bräuchtewohl eher eine (Netflix-)Serie denn ein Buch, um zu erzählen, wasRoland Koella in seinem Leben alles unternommen und erlebt hat.Auchdie Liste der Promis, die er einmal oder mehrmals getroffen hat,fülltemehrere Seiten. Viele dieser Begegnungen, dieder bald 90-Jährigeinseiner Karrieregemacht hat,wären in der heutigen Zeit so kaum mehr denkbar

Vorrund15Jahrenhaben wirRoland Koella schon einmal porträtiert. Der Autorschrieb damals voneinem «Besuchbei einemLebemann».Der dazu entstandeneBeitrag hättekeinerlei Anspruch aufVollständigkeit über alldas,was «Rolä» gemachtund

erlebt habe.Essei «vielmehrder Versuch,quasi über einenZufallsgeneratoreinigeEpisodendavon anzuschneiden».Inder Tat: Nach seiner Lehrebei derSchwarz Filmtechnik GmbH warerunter anderembei der SchweizerischenFilmwochenschau

angestellt,baute dasSRF-Fernsehstudio in Genf auf, machte Filmproduktionenmit René Gardiund FlugpionierHermann Geiger,wirktebei Gotthelf-Verfilmungenmit oder war alsFotograffür diverseMedientitel unterwegs. AB SEITE8

seit 1908 im Nordquartier

Druckerei Läderach AG

Beundenfeldstrasse17

3013 Bern

Telefon031 331 61 26 www.laedera.ch

IhreKontaktstelle fürKleininserate im Anzeiger für das Nordquartier

Begrünung der Optingenstrasse inklusivegrosser Platz bei der Einmündung in die Breitenrainstrasse.

Lesen Sie den ganzen Artikel «BERN5»indiesem Heft.

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Hoher Besuch 1988: Bundesrat Adolf Ogi (links) und BEA-Direktor KarlBürki (rechts) empfangen Prinzessin Anne, Schwester des heutigen britischen Königs Charles III.
Bild: Roland Koella

Mai2026

WYLEREGGLADEN

FOKUS

DerkleineLaden mitdem grossenHerzen

DerWylereggladen gehört seit über 40 Jahren zumBreitenrainquartier.Aus Pioniergeist entstanden,ist er seinen Werten stetstreugeblieben.Dochheute stehterwirtschaftlichunter Druck. Gerade in dieser Zeit zeigtsichseine Stärke:die Gemeinschaft. Claudia Langenegger

Der kleine,aberfeine Ladenim Wyleregg isteineInstitution im Quartier.Erwurde 1983 eröffnet, als«bio» eine kleine Nische war understwenigeLandwirtschafts-Pioniere ihre Felder umweltverträglich bebauten.Eswar eine Zeit derVisionen,man kämpftefür Freiräume undsetztesichfür eingemeinschaftliches Zusammenlebenein.Ein Geist desAufbruchs wehtedurch dieStadt Damals musstenimBreitenrain aber auch vielekleineLäden ihre Tore schliessen –soauchdie Molkerei an derWylerstrasse49. Eine Genossenschaft übernahm dasLokal underöffneteden Wylereggladen, einender ersten Bio- undWeltläden Berns.

SorgezuMenschenund Erde tragen Sieboten an,was es damals kaum gab: fair produzierteLebensmittel direkt ab Hofund ausfairemHandel. EinProjekt,das ausExperimentierfreude entstanden ist, immermehr biowurde undsichdurch Langlebigkeit auszeichnet: «Das Brot von Sterchiführenwir beispielsweise seit Beginn undverkaufen es nach wie vor»,sagtThomas Iseli, Präsidentder Genossenschaft.Der pensionierte Sozialarbeiter,der in derSuchthilfe undineinem Grossunternehmen tätigwar,kauft mehrmals proWoche hier ein. «Esist einPrivileg, dass ich mirdiesleisten kann,ich schätzedas sehr», sagt er.«Es istein Hochpreisladen, aber mankriegtaucheinen gutenGegenwert.»

BrunoGurtner,ebenfalls seit langen Jahren Genossenschafter,schwärmt: «Hiergibts denbestenKäse–vier verschiedene Sorten Alpkäseaus demBernerOberland!»Ein zufriedenesLächeln huscht über sein Gesicht. DerpensionierteÖkonom setzt

sich fürden Ladenein,wound wie er kann.Erverteiltimmer wieder Wylereggladen-FlyerimQuartier undhat Anfang Jahr vieleneue Genossenschaftsmitgliederangeworben.Dennder Betriebbraucht Unterstützung. «Bio»ist zwar mittlerweile Trend, doch dasbedeutetfür kleine Quartierlädenleidernicht viel Gutes. «Wir können mitden Grossverteilernnicht konkurrieren», sagt Thomas Iseli. «Bei unsgibteskeinen Preiskampf und-druck. Wirbezahlendie Lieferantenfair.»Lieferanten, diesie meistens persönlich kennen Währendder Corona-Pandemie setzte diebreiteBevölkerung aufden Einkaufbei den«Kleinen»,dochder Trendfür Lokalesist seitherwieder starkeingebrochen.

Einerfür alle –allefür einen Heutewehtein rauerWind: Diesteigenden Preise unddie unsichere Wirtschaftslagesetzendem Kleinbetriebzu. AlsAnfang2026auch noch dieneueGeschäftsleiterin ausfiel undder langjährigeBio-Frisch-

lieferantHorai seinen Dienst einstellenmusste,kamKrisenstimmung auf. Doch es warkeinSchlagins Genick desBetriebs. Nebendem Ladenteampackten auch qualifizierte Mitglieder derGenossenschaft mitan. Werkonnte, sogarehrenamtlich.Obesnun um Finanzen, Personal,Buchhaltung,Bestellung, Lieferung, Aushilfe oder dieBetreuungdes Sortiments ging.Hierzeigt sich diegrosseStärkedes Ladens: dieGemeinschaft.

«Wir habenauchvon aussen Unterstützung erhalten.Das hatuns gezeigt: DerLaden istein Bedürfnis. Es istdie Bereitschaft da,ihn mitzutragen», sagt BrunoGurtner.Das hatwohlauchdamit zu tun, dass derWylereggladen gernefür andere da ist. Alseswährend derCorona-Ppandemie besondersgut lief, unterstützte er andere Betriebe finanziell

Soziales Engagement

DerMini-Supermarkt istvielmehr alsnur einLaden:Erist auch ein Treffpunkt

«Wennich samstags einkaufen gehe,dauertdas immerrecht lange», sagt Thomas Iselifröhlich. Er trifft meistens aufbekannteGesichterund bleibt aufeinen Schwatz. Auch am Wylereggladenfestkommendie Menschen zusammen,seit 43 Jahren am zweitenSeptembersamstag. Aufgetischtwirdstets das beliebteRaclette. «Esist derTag,an demich so vieleGschwelltizubereite wiesonst nie»,sagtBruno Gurtner. DerKäse? Natürlichnur von bester Qualität.«UnserRacletteKäserwurde vordreiJahrenim Wallis sogarWeltmeister!»

Mit Herzblut fürdie Kundschaft da 2007 stellten siedie ersteLernende an,eineFraumit Migrationshintergrund. Siearbeitetnochheute hier. «Esist so toll zu sehen, wieIntegration aufdiesemWeg gelingen kann», freutsichThomasIseli.Die Frau fand einenPlatz mitten in derGesellschaft,und dieKundschaftgewöhnte sich daran, dass eine Frau mitKopftuchzuihrem Alltag gehört.

Heutesteht Amal hinter derKasse, auch siehat ihre LehreimWylereggladenabsolviertund bliebdanach nurzugerne.«Es gefälltmir einfach,hierzuarbeiten. Manist in Kontaktmit denKunden. Siesind nichtnur nett,sondern auch extrem hilfsbereit.»

Es istauchdie Aufmerksamkeit der Angestellten,die denLaden zu etwasBesonderemmacht.«Wenn jemand einbestimmtesProdukt im Sortimentwünscht,schauen wir, ob wiresbestellen können.» Siebieten wirklichen Kundenservice: Füreinenälteren Stammkundenmit Tremorstelltdie Verkäuferinjeweils die Einkäufe zusammen,während er draussen mitdem Rollator wartet Im Dezember 2025 wurdeder Wylereggladen zudemvon Slow Food Bern ausgezeichnet–für sein Engagement fürein faires,nachhaltigesund lokalesAngebot.

Bereit fürNeues

Aber:Umdie Existenz zu sichern, wollen undmüssenneueKundinnen undKundenerreichtwerden. «Der Kreismusssichvergrössern undverjüngen.Die jüngereGenerationkauft aber oftvielspontaner undsituativer ein»,weiss Thomas Iseli. Ob jung oder alt: «JedeneueKundin, jederneue Kundefreut uns. Auch wenn mannur WaschmitteloderBrotkauft.Wir wissen, einenGrosseinkaufkönnensich vieleLeute nichtleisten.»

«Wir brauchen nichtnur mehr junge Kundschaft,sondern auch in der Verwaltung frisches Blut.Wir sind doch mittlerweile alte Chlöise»,sagt BrunoGurtner miteinem Lachen Thomas Iselinickt zustimmend, auchüberseinGesicht ziehtsichein breitesSchmunzeln.

Wichtigist ihnen, dass dieIdeedes fairen Anbaus undHandels weiterlebt,der Ladenweiterhin existiert undsichden neuenwirtschaftlichen undgesellschaftlichenUmständen anpassen kann.Sie halten nichtam Altenfest.

www.wylereggladen.ch

Links: Bruno Gurtner (Mitglied der Verwaltung der Genossenschaft), rechts: Thomas Iseli (Präsident der Genossenschaft)
Eine Kundin beim Einkauf
Bilder:Claudia Langenegger

WANKDORFCITY3

Das«Wankdörfli» mitten im Grossprojekt

Im Wankdorf entstehenbis 2030 480neueWohnungen sowieviele Arbeitsplätze. Diesogenannte«gestapelte Stadt» entsteht nach Plänen desBernerArchitekten Rolf Mühlethaler. BereitsimOktober wird nunübergangsweisedortgewohnt Aufder Baustelle, in luftiger Höhe vonfast20Metern, platziertdie BauherrinneunTiny-Häuser. cae(Quelle:BUND/BZ)

ImMai 2025 erfolgte nach intensiverEntwicklung undPlanung derSpatenstich derdritten Etappe derWankdorfCity–dem WDC3 Obwohl diefinaleFertigstellung des«schweizweiteinzigartigenProjekts» erst aufEnde2029geplant ist, können dieerstenMieterbereitsdiesenHerbsteinziehen– mittendrinauf einemder Flachdächer entstehenneunTiny-Häuser mitje 22 QuadratmeternWohnfläche. DarineingeschlosseneineeigeneNasszellesowie eine kleine Küche. Die Mietebeträgt 999 Franken, inklusive Nebenkosten, eine begrünte Terrasseplusneben demRauschender Autobahn ziemlich viel BaustellenImissionen dazugehörend.

Im Oktoberbezugsbereit Das«Wankdörfli»liegt knapp 20 Meterüberdem Boden. Es bestehtaus neun Tiny-Häusern und auseinem weiteren Minihäuschen, dasals Waschküche undGemeinschaftsraumdienenwird. Anfang Maibegannendie Bauleute dievorgefertigtenHolzhäuschenaufsdafürvorgesehene Flachdachzuhievenund dortzuinstallieren. Es sind zweifelsfrei diewohlspeziellsten Objekte, dieder Berner Immobilienmarktderzeit zu bieten hat. Im Oktobersollendie Häuschen im «Wankdörfli» bezugsbereit sein.Der Vermietungsprozess wurdeAnfang dieser Wochegestartet.

Von«Bürowüste» zu Lebensqualität Richtigbevölkert wird dieWankdorfCity3erstabHerbst2027. Dann wird dererste Wohnbaufertiggestellt sein:ein Gebäudeneben demRosalia-Wenger-Platz mit40Wohnungen,

CARTE BLANCHE FÜR…

…RÖFES BUNTE WELT

GRAND PRIX VON BERN

darunter auchFamilienwohnungen Eine Coop-Filiale im Erdgeschoss wird ebenfallsauf diesen Zeitpunkt eröffnet werden undsolldazubeitragen, dass diemehrheitlichals «Bürowüste» wahrgenommene WankdorfCityendlich auch Wohn-und Lebensqualität ausstahlt.

Nachder Kranfahrt…

…ist Präzisionsarbeit angesagt

«Die gestapelte Stadt» Nach demKonzept der«gestapelten Stadt» desBernerArchitekten Rolf Mühlethalerentstehen rund um die alte Shedhalle, eine Hallemit klassischemIndustriedach,sechs neue Gebäude. Vier davonsindHochhäuser von50bis 70 MeterHöhe. DieGebäude werden teilweise durchTerrassen in 30 Metern Höhe verbundensein. Unterhalbder Terrassen werden sich Bürosund Schulräume befinden,darüber die Wohnungen(derAfdNhat mehrmals ausführlichberichtet,letztmals in Ausgabe5/2025)

Investition:einehalbe Milliarde Bauherrund Investor istder börsenkotierteImmofonds.LautGeschäftsführerinGabrielaTheus investiert derFonds rund eine halbe MilliardeFranken in denBau der WankdorfCity 3. Theusist zuversichtlich, dass dieWohnungen trotzder dichtenBauweiseund der Nähe zurAutobahnauf Nachfrage stossenwerden.

www.wankdorfcity3.ch www.immofonds.ch

Um deneshiernicht geht. Sondernumdie zahlreichen ehrenamtlichen Helfenden, etwa meineNichtehefrau. Mit derFrauenturngruppedes TurnvereinsLorraine-Breitenrainhalfsie von 10.30bis 19.00Uhr mit, dieStrecke zu sichernund fürOrdnung zu sorgen.Dafür erhält derVereineinen willkommenen Zustupfindie Kasse-und Bern einenTag lang dasGefühl, ohne freiwilligeHelferinnen undHelfersofortimChaos zu versinken. Am Schlusstrafen sich alle im Restaurant Kramerzum gemütlichenTeil. Später stiess ichdazuund staunteeinmalmehrüberdie integrativeKraft derVereinskultur:Menschentreffen sich regelmässigzur Pflege ihresSteckenpferdes, ordnen ihre Freizeit derAgendaandererunter underscheinen erstaunlicherweisetrotzdem pünktlichund gutgelaunt. Dabeidiskutieren siemit völlig unterschiedlichenPersonenund Lebenshaltungen über Gemeinsames, Trennendes oder darüber, werwiedervergessenhat,den Saal fürs Vereinslotto zu reservieren. Im Ozeanunendlicher Möglichkeiten entstehenkleineInseln derVerbindlichkeitmitVertrauen,Verlässlichkeit undmanchmalsogar einem StückHeimat. Manentscheidetsichfür etwas, verliert einwenig Freiheit, gewinnt neue Bekanntschaften, einen erweitertenHorizontoder wenigstens einenvernünftigenKartoffelsalatamVereinsfest.Vielleichtentstehtdaraussogar so etwas wieLebenssinn. Undich?Ich geniesse derweileinen gemütlichenMontagabend allein zu Hause. DieFrauenriege trainiert.

Rolf Julmylebtseit25JahrenimNordquartier,ist Fussballfan, besuchtregelmässig dieHeimspieledes FC Breitenrainsowie zwecks Erfrischungdiverse favorisierte Gaststätten. Zudemstaunterimmer wieder über diestetigauftretendenBanalitäten desAlltags,die er zuweilen in Wortefasst: https://röfesblog.my.canva.site/

Hoch hinaus; die Tiny-Houses werden per Kran angeliefert. Bilder:zVg/wdc3.ch
Holz auf Beton: Ein Blick in einesder Tiny-Houses.

Begrünungder Optingenstrasse inklusiv grosser Platzbei derEinmündungindie

Breitenrainstrasse

AusheutigerSicht eine Erfolgsgeschichte. DieBauarbeiten sind zu Ende.Das Pflanzen derzahlreichenBäume erfolgtimHerbst 2026.Wir freuenuns über dieBegrünung dieses Quartierteils, dersichbisher grau in grau darstellte.Das Wachsen derBäume wird indessen seine Zeit brauchen DieVorgeschichte,nicht dieder Optingenstrasse,sondern nurdes Platzes beiihrer Einmündung in dieBreitenrainstrasse, istlang.

Schoninden 80er Jahren gabes Sanierungsvorschläge vonder damaligen Verkehrsplanung, dienicht umsetzbar waren. Sie warenstark verkehrsorientiert. Ende der90erJahre engagierte sich der «DialogNordquartier» (Vorläufer der heutigen Quartierskommission) aufgrund einesAnstosses derSPBern-Nord für dieUmgestaltungvon asphaltierten

Eine etwasandere«SPITZ»-TorszenenPerspektive. Samstag, 16.Mai 2026, 16.34Uhr Bild:Andreas Blatter

Altenberg ·Beundenfeld·Breitenrain ·Löchligut ·Lorraine·Spitalacker ·Wankdorf· Wyler undWylergut

Begrünungder Optingenstrasse

Plätzen, häufig zumParkieren genutzt. DerobenerwähntePlatz warauchdabei, hattejedocheinenicht ausreichende Priorität. Dafürwurdenvor demJahr 2000 andere Plätze umgestaltet, etwa der Platzvor dem«Büner» oder derjenige vordem «Lokal». Dasalles kann auf derwebsite von«Dialog Nordquartier» =>Menu=>Stadtteil5=>Geschichte nachgelesen werden

Im Jahr 2018 schickteder heutige«Dialog» (wiederumnachAnstoss derSPBernNord)der Direktionfür Tiefbau,Verkehr undStadtgrün (TVS)einen Brief, derdie Umgestaltung derOptingenstrasse in die Breitenrainstrasse anregte.

DiedamaligeDirektorinUrsulaWyss begrüsstedas Anliegen sehr, wies aber darauf hin, dass im Moment andere Projekte Prioritäthätten.

Umso erstaunter warder «Dialog»,als die Verwaltung im Herbst 2022 einProjekt «Pilot Klimamassnahmen» zurBegrünung derOptingenstrasse vorstellte, ohne den

erwähntenPlatz ausreichend einzubeziehen Alsder «Dialog» aufdie Antwortauf das Schreibenvon 2018 hinwies,passtedie TVS ihrProjektschnell an.Wie mansichheute überzeugenkann:

Derbis vorKurzemals «Asphaltwüste» geltende Platzwird ebenfallsbegrünt undentsiegelt

DieErfolgsgeschichtekannbeginnen.

AndreasHofmann

Als stolzer Hotelsponsor des FC Breitenrain

fiebern wir bei jedem Spiel mit Unser Direktor Daniel Siegenthaler gibt seinen Spiel-Tipp ab!

30. Mai 2026

2:2

FC Breitenrain - BSC Young Boys U-21

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!

diaconis

Themenwoche Brasilien

vom1.bis 5. Juni 2026

Neben zahlreichen Aktivitäten für unsereBewohnerinnen und Bewohner bieten wir auch der Öffentlichkeit interessante Veranstaltungen an. Tauchen Sie gemeinsam mit uns ein in die Lebensfreude des südamerikanischen Landes!

•Capoeiralernen: 2. Juni, 14.30 bis 16.00 Uhr

•Samba-Tänzerinnen: 3. Juni, 14.30 bis 15.30Uhr

•Strohhüte dekorieren: 4. Juni, 14.30 bis 16.00 Uhr

•Copacabana-Strandnachmittag: 4. Juni, 14.30 bis 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei, es ist keineAnmeldung erforderlich. Wirfreuen uns auf Ihren Besuch im Haus Oranienburg!

WeitereVeranstaltungen findenSie auf www.diaconis.ch/themenwoche

Diaconis •Wohnen &Pflege Oranienburg •Schänzlistrasse 15 •3013 Bern 031337 77 00 •info@diaconis.ch •www.diaconis.ch

Liieebe N Nachhbbaarrn n wir r s sinnd d eine e juunngge e B Berneer r F Faamiliie m miit t z zwweei klleeiinneen T Töchhteerrn S Seiit t nunnmmeehhr r 15 J Jaahhrreen leebeen wir i in n dieesseer schönneen n S Staaddt – h hiieer sinnd w wir r v verwurzzeelt, , h hieer mööchhtten n wir r b blleeiibbeenn.

Wir suchheen e eiin n Z Zuhhaausse, , in n dem m wiir u unnser r F Faammiillienlleebbeen laanngffrriisstiig g gestalteen könnneen n E Eiinneen n Ort, an d deem m u unnsere e Kiinndder aufwwacchseen n und d auuch h in n v vielleen Jaahhrren n nooch h sagenn: : „ „Da biini i deehheim “

D Denkkeen Sie d daarrübeer r n nacch, , I Ihhr Hauss, Ihhrre W Woohhnnuung o odder r I Ihr Mehrrffamiliieenhauus s baald d o oddeer r in d deen n n nächhsstteen Jahreen z zu verkaufen n oddeer r l laanngffrristtig z zu u veerrmiieeten? W Wiir w wüürrddeen n u uns freueenn, , S Sie u und d Ihhrre Lieeggennsschaft t u unnverbinnddliicch h kennnnennzzulernneenn, u und d erzählleen n I Ihnnen geerrnne m mehhr r ü übber r u uns

Wir freeuueen n u uns a auuf Ihren n A Annrruf oder Ihre Nachriiccht! !

b beerrnneer r f fammiliie@gmx ch h

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KURSAAL

Gewinnrückgang im letztenJahr TrotzPostkartenblick undgut besuchtenShows lief es wirtschaftlich zuletztweniger gutals auch schon: DieKursaal Bern AG musste im vergangenen Jahr einenGewinnrückgang von12Prozent auf3,7 MillionenFranken hinnehmen–und das ausgerechnet im Jahr derFrauenEM,die zusätzlicheGäste in die Stadtund dasHotel brachte. Gleichzeitig flaute dasGeschäftim Casino ab.Ein wesentlicher Faktor fürdie Baisse im Kursaal: diemonatelangeSperreder Kornhausbrücke fürden Verkehr. «Das warwie eine Wand,die denKursaal vonder Innenstadt trennte»,sagtJonas Scharf,neuer CEOimKursaal Bern Selbst Stammgästewie Parlamentarier:innen ausdem Bundeshaus bliebenweg

DerBaslerScharfsteht erst seit Anfang Aprilander Spitze desKursaals–undbringtvielErfahrung ausdem Event-Business mit. SeineKurzanalyse:Bernschöpft sein Potenzialals Kongressstadt noch nichtaus –trotz neuerFesthalle.Die Aussichten will er verbessern:«IchwillBernauchinternationalstärker aufdie KongressLandkarte bringen»,sagter. (aus hauptstadt.be-Briefvom 1. Mai2026)

SCB

NeuerTrainer

DerSCBernschöpft nach einermiserablen Saison einmal mehr frische Hoffnung miteinem neuenTrainer: Am Montag hatder Club dieVerpflichtung vonSerge Aubin(51)bekanntgegeben.Erersetzt denDänen HeinzEhlers. Aubinist Kanadier, trainierte aber in denletzten Jahren dieEisbären–soheisstder Hockeyclub in Berlin.Chefander Bandedes SCBzusein, istein Risikojob: Seit 2020,als mitKariJalonen derletzte SCB-Meistertrainer entlassenwur-

de,scheiterten in Bern acht Coaches. DietapferenFanshoffen, dass die «kanadischeSchule» vonAubin den SCBinAufwind versetzt (aus hauptstadt.be-Briefvom 5. Mai2026)

WDC3

Wohnen mitten aufder Baustelle Im Wankdorf entstehenbis 2030 480neueWohnungen.Die sogenannte «gestapelteStadt»entsteht nach Plänen desBernerArchitektenRolfMühlethaler.Bereits im Oktoberwirdnun übergangsweise dortgewohnt.Auf derBaustelle,in luftiger Höhe vonfast20Metern, platziertdie BauherrinneunTiny Houses.Kostenpunkt fürdie Miete derMinihäuser: 999Franken pro Monat. Im Gegenzug zurbilligen Wohnungmit Aussicht müssen die Mietendenallerdingsjahrelangen Baustellenlärm in Kauf nehmen (siehe auch Berichtauf Seite4).

(aus hauptstadt.be-Briefvom 12.Mai 2026)

EISHOCKEY-WM

Auch Berner Hotels profitieren

DieEishockey-WMsorgt auch in der StadtbernerHotellerieund Gastronomie fürzusätzlichenUmsatz. Dies auch,wennalleSpieleinZürichund in Freiburg stattfinden. So istdas kanadische Team im Kursaaleinquartiert. DieSpielerfeiertenihren 6:0Sieg über ItalienimMcCarthy’sPub, wieeineverdutzte Leserindem «Blick»berichtete.

(aus BZ-Loubegaffer vom 19.Mai 2026)

HECHT

Volles Haus in derFesthalle

DieLuzernerRockpopbandHecht istein Phänomen:Langsam,aber stetig habensie sich vorallem in der Deutschschweiz eine grosse Fangemeinde aufgebaut. Diese istmittler-

weilesogross,dassdie Berner FesthalleamMitte-Mai-Samstagabend ausverkauftwar.Wie Aufnahmen derBandauf Facebook zeigen,hüpfte Frontmannund BandgründerStefanBuckbeimSong«Kawasaki»wie Mick Jagger in seinen besten Tagen aufder insPublikumhineinragendenBühne herum. «Bei diesem Song habenwir insgesamt1576Kalorien verbrannt»,schrieb dieBanddazu. DieFanswaren ausdem Häuschen Ausgesprochenbegeistertwar die Berner FDP-Stadträtin Simone Richner. Siebesuchtedas Konzertmit ihrerTochter.«Schönerhätte dieser Abendkaumseinkönnen»,schrieb sieauf Facebook.Nachdem Konzert konnte siemit ihrerTochter Stefan Buck fürein Fanfototreffen.Das sei fürbeide «das Highlightdes Abends» gewesen.

(aus BZ-Loubegaffer vom 19.Mai 2026)

BÜNER

MeisterThunfeiert(auch)imBreitsch Wieder Flüstererweiss,wurde das Restaurant BünerimBreitenrain am vorletzten Samstagabend zurFesthütte. DieSpieler desfrischgebackenenSchweizer Fussballmeisters FC Thun warenbei GastgeberJulio da SilvazuBesuchund liessensichvon ihmund seiner Crew verköstigen. Für diepassendeMeisterstimmung sorgte eineigensaufgehängtesFC-ThunTransparentimLokal.Ja, ja;der Julio versteht es halt,wie gelebtePRgeht… (aus Bärnerbärvom 20.Mai 2026)

KIDS DAY

1700 Schulkindermachten mit Unterdem Motto«BewegteKinder–GesundeZukunft»haben rund 1700 StadtbernerSchüler:innen am «Kids Sports Day» aufder GrossenAllmend unterfachkundigerAnleitung dieSportartenRugby,Boxen,HipHop, Wushu, Frisbeeund Leichtathletikausprobiert.

Mai

DASGAB ZU REDEN

GemeinderätinUrsinaAnderegg eröffneteden diesjährigen «Kids Sports Day»,der alle zwei Jahrestattfindet,und hiessdie Schüler:innen der3.und 4. Klassender StadtBern, fast 200Lehrpersonensowie rund 50 Vereinsvertreter:innen undHelfer:innenwillkommen. «Der ‹Kids Sports Day› bietet dieeinmalige Möglichkeit,verschiedeneSportartenauszuprobieren»,sagte dieDirektorin fürBildung,Sozialesund Sport. «Sport undBewegungsind nichtnur gutfür dieGesundheit, sondernermöglichen es auch, andere Kinder undJugendliche kennenzulernen undTeileiner Gemeinschaft zu werden.»

(aus Gemeinderats-Infovom 21.Mai 2026)

YB

Fangewaltaufgrund vonMissverständnissen

Beim SpielAston Villagegen die Berner YoungBoysEndeNovember 2025 in Birmingham kameszu wüsten Auseinandersetzungen zwischenYB-Fans undder Polizei. Acht YB-Fanswurdenverhaftet.Nun hat dieUni Bern dieAusschreitungen in einerFallstudieuntersucht, wie dasSRF-Regionaljournal berichtete.Die Studie kommtzum Schluss: Missverständnisseführten zurEskalation

(aus hauptstadt.be-Briefvom 19.Mai 2026)

ROLAND KOELLA –QUARTIERCHRONISTUND ZEITZEUGE

DasLeben –ein einziges Abenteuer

Seit über siebzigJahrenhältRolandKoellaals Kameramann undFotografdie Welt in Bildernfest. Protokolleines faszinierenden Besuches an derWylerringstrasse.

Text:Jean-Claude Galli, Bilder:RolandKoella, zVg

HINTERGRUND

NächstenFebruar wird Roland Koella 90 Jahrealt.Auf den ersten Blickschätzt mandie Berner Fotografen-Legende aber höchstens auf70. VorvierJahrenhat er denAuto- undMotorrad-Führerausweis abgegeben, «freiwillig undvon sich aus»,wie er betont.«Aufdem rechtenAugeseheich immernoch gestochenscharf.»Und sein Gesamtbefinden seigut.«Ichhatte eigentlich dasganze LebenlangGlück mitmeinerGesundheit, ausser einemvierfachenBeinbruch in Davos, dermichsechs Wochen lang ins Spitalbett zwang»,sagtder Rastlose «HazyOsterwald undEnzoFerrari kamenebenfalls an einem18. Februar zurWelt. Undich habe siebeide persönlich gekannt»,erzählt er beim Besuch desAnzeigers fürdas Nordquartier an derWylerringstrasse, wo er seit nunmehr14Jahrenmit Ehefrau Monika wohnt. Davorlebte und arbeiteteerüber15Jahre hinweg an derStandstrasse, wo sich heuteder OutlawzStore befindet.

Hollymundigenund Osterwood DerJazzmusiker Osterwaldund der Rennwagenhersteller Ferraripassen gutzuKoellas Biografie, dieebenfallsvon Kreativitätund hohemTempo geprägtist.Und auch sein Lebenslauf würdelockerStoff füreinen abendfüllenden Film oder einen Abenteuerroman bieten.AufgewachseninNeuenburg undBern, hätteergemässseinemVater etwas «Rechtes»werdensollen, am liebstenApotheker.«Ichwar aber immer einvisueller Mensch», so Koella.Den «Freigymer»brichterspontan ab, alserden charismatischenEdgar Schwarz(1917–1982) kennenlernt. «Schwarz warder Lehrling abgehauen underüberredetemich, in seiner damals noch jungen Firmaanzufangen.»Die SchwarzFilmAGinOstermundigen entsteht 1945 undetabliert sich raschals führendes Schweizer Filmlabormit wachsender internationaler Ausstrahlung.Zuden KundenzählenKoryphäen wieder RegisseurJean-LucGodard. Dort entstehenaberauchMusikaufnah-

men, unteranderem mitbesagtem Hazy Osterwald. «Seinetwegen habe auch ichmit demTrompetenspielen begonnen», sagt Koella.Zuvor begleiteterseinenVater regelmässig aufder HandorgelanKonzerten im GrossraumBern. Doch schon bald reicht dieZeitnicht mehr fürHobbys. Zwischen 1953 und1957macht Koella beiSchwarz eine Lehreals Filmtechniker. Danach bleibt er noch weiterevierJahre im Betrieb–auch alsKameramannund Cutter «Oft warenwir rund um dieUhr im Einsatz, weil wirsoviele Aufträge undeinen gutenRuf hatten.Ich wohnte im Haus über denStudios hinter demdamaligen ‹Bären›. Wir nanntendas Gebäudewahlweise HollymundigenoderOsterwood.»

EinganzbesonderesHaustier namens Gläggi

Koella lerntdie nationaleund internationaleFilmszene raschvon innenkennenund wirktnebst seiner eigentlichen Tätigkeitbei Schwarz fürdie Praesens-Filmbei derRealisierungvon FranzSchnyders Gotthelf-Verfilmungenoderfür die Unitas-FilmbeimikonischenWerk «SOS – Gletscherpilot»überden FlugpionierHermann Geiger mit. Im Auftragvon Schwarzbildetsich Koella auch mehrereMonateinden Bavaria-StudiosinMünchen-Geiselgasteigweiter. Im Winter 1968/1969 kommterunerwartetzueinem besondersaufregenden Einsatz. Für dieFilmwochenschau (siehe auch nächster Abschnitt)dokumentierter dieDreharbeitenzum James-BondFilm «ImGeheimdienstIhrer Majestät» im Berner Oberland.Angesichts seines Könnensund Equipments

wird er vonder britischen Produktionsfirma gefragt, ob er beim Stockcar-Rennen aufder EisbahnLauterbrunnennicht auch Zusatzmaterial fürden Rohschnitt desBond-Spektakels aufnehmenkönne.Koellaist Kamera-Assistent beiPeter Saas’ preisgekröntem Spanienfilm«Soly Sombra»von 1958 undTonmeister beiCharles Zbindenund René Gardi fürden Film «Mandara.Zauber derschwarzen Wildnis» von1959in Kamerun. Dort rettet er einAffenbaby ausder Gattungder Grünen Meerkatzen vordem sicheren Todund nimmtdas Tier,das er angelehntan denkamerunischen Ausdruck für Affenauf denNamen Gläggi tauft, schliesslich nach Hausemit,weiles ihmsosehrans Herz gewachsenist «Nach27JahrenmussteGläggidann altershalber eingeschläfert werden», sagt Koella etwaswehmütig.

TanteGertrud unddie weiteWelt Von1960bis 1961 istKoellamit dem Neuaufbaudes SchweizerFernsehstudiosinGenfund derInbetriebnahmedes dortigenFilmentwicklungslaborsbeschäftigt,bildet Kameramänner ausund schult das Laborpersonal. 1961 wechselt er als Kameramann zurSchweizer Film-

wochenschau, wo er bis1971bleibt. Er istselbstbewusst undinitiativ, wasseine Vorgesetzten zuweilen auch überfordert. «Koellawar ein Filmschaffenderder jüngeren Generation.Erwolltesichnicht hintanstellenund unterliefdie hergebrachtenHierarchien undAbläufe», heisst es im Memoriav-Artikel vonOliver Schneiderüberdie Geschichte der Filmwochenschauvon 1940 bis1975. Diestaatlich alimentiertenFilmbeiträge laufen jeweilsimVorprogrammder Kinosund verlierenihre Relevanz erst mitder zunehmenden Dominanz desFernsehens. Nebst vielen Inland-Aufträgen istKoella weltweit unterwegsund hält dieArbeit derUNICEF, derSchweizerischenEntwicklungshilfe unddes RotenKreuzes fest,soauchim Sechstagekrieg in Israel 1967.Seine berühmte TanteGertrud Lutz (1911–1995), dieerste Ehefraudes fürden Friedensnobelpreis vorgeschlagenenAppenzeller Diplomaten Carl Lutz (1895–1975), unterstütztihn als UNICEF-VizedirektorinnachMöglichkeit mitihren Kontakten. Besonders genauerinnertsichKoellaimmernochanden 12.Oktober 1966 Miteiner vierplätzigenPrivatmaschine tschechischenUrsprungs

Roland Koella im Winter 2025/2026
Lorrainechilbi 2014.
Burkhalter-Cup 2016: Michael Luginbühl, ClaudioA.Engeloch und Xavier Zuber
Elisabeth Zölch und Nicolas Markwalder an der BEA 2006.
Eine kleine Auswahl von Koellas Presseausweisen.
Die Grüne Meerkatze Gläggi, die von Koella aufgezogen wurde.

Eröffnung des «Bärner Brocki»amHofweg 2016

Transparent zum 30-jährigen Bestehen der Brass Lorraine 2011.

«Ustrinkete» am Stammtisch im «Spitz» an derMoserstrasse 2015. Heute heisst das Lokal «Del Gusto».

Einweihung des unterirdischen Kreisels beim Wankdorf2012.

Einsetzen der neuen Scheibenbrücke im Wylerfeld 2016

Festakt 125 Jahre Leist BernNord 2016.

Die alte Kaserne an der Viktoriastrasse anlässlich des Events «100 Jahre Berufsfeuerwehr» 2008.

Burkhalter-Cup 2016, FC Breitenrain gegen YB.

Mai2026

fliegt er zusammen mitdem SolothurnerFabrikanten Robert Mathys unddem Biologie-Studenten Rolf Meiervom beschaulichenFlugplatz Grenchen auszweiMonatelang durchüber30afrikanischeStaaten. In 50 Distrikt-Spitälern stellt das SchweizerTrioauf seiner 35 000 Kilometerumfassenden Reisemoderne chirurgische Instrumentevor undzeigt dendortigenÄrztenFilme über dieneusten Operationsmethoden. Koella hält dies allesfür die Filmwochenschaufestund realisiert fürdas Fernsehenzusätzlichzwei Dokfilme über Gesundheit,Ernährung undHygiene

1994 arbeitet er bisindie nahe Gegenwarthineinals selbstständiger Fotograf miteinem eigenenStudiofür Pass- undPorträtaufnahmenanbereitserwähnter Adresseander Standstrasse. Er istfür diverseVerbände, diePrivatindustrie unddortinsbesonderedie Automobilbranche tätig. Autofahren –siehe Enzo Ferrari– ist eine vonKoellas ganz grossenLeidenschaftenund Alfa Romeoseine Lieblingsmarke.Inseineminder Tat sehr bewegten Lebenfährt er nicht wenigerals 28 unterschiedliche ModelledieserTraditionsfirma.Koella istauchein viel gebuchterEvent-und Messe-Fotograf.Soist er während

lerBetrachterseinerUmgebungergibt sich dieseChronistentätigkeit eigentlich wievon selber –vom Wylerindie Welt hinaus undwiederzurück.«DieerstenBilderentstehen schon beim Erwachen.Und das wirklich Grosse entdeckt manoftmals erst im Kleinen»,meint der Weitgereistedazu. DieindieserZeitungsausgabe abgebildeten AufnahmensindeineloseMomentaufnahmevonKoellasSchaffenderjüngeren Vergangenheitaus denJahren2006 bis2017. Eine repräsentative Übersichtwürde dieGrenzen dieses Mediumssprengen. DerUmfang, dieVielfaltund derWertvon Koellas

Trends.Und beweisen,dassBekanntheitoft bald wieder Schall undRauch ist. Erstaunlichund wohltuendzugleich.

Je später derAbend

DerAutor dieser Zeilen lerntKoella an derSRF-Gala«SwissSports Awards»2005näher kennen,als diesenochinden heutigen Bernexpo-Hallenund nichtinZürich stattfindet. Es istder Abend, alsüberraschend derjunge Berner MotorradWeltmeisterTom Lüthigegen TennisStar RogerFederer im Kampfumdie Kroneals Sportler desJahresgewinnt. Auch dies hält Koella natür-

SRF-WetterfeeSandra Boner und Plüsch-Sänger Ritschi beim«Öpfu und Härdöpfu Märit»2017.

Selbstist derMann

1971 machtsichKoellaals freier Filmschaffenderselbstständig.Während dieserZeitentstehen verschiedene Filmproduktionen fürIntersportSchweiz,den Schweizerischen Coiffeurmeisterverband sowiedie Maschinenindustrie unddas Baugewerbe. Nach sieben Jahren wechselt er 1978 in dieFotobranche undist Chef derFotoabteilung beider RheintalerZeitung,dem Thuner Tagblatt, derBernerZeitung sowiedem Bieler Tagblatt.Über20Jahre hinweg begleitetermit seiner Kamera auch die Geschäftedes Berner Grossrats. Ab

23 Jahren offiziellerFotografder BEA bern expo (heute Bernexpo).

DiePrinzessinund vielePerlen VorzweiJahrenveröffentlichtder Anzeiger fürdas Nordquartier ein BEA-Specialmit mehreren Fotosvon Koella,darunterauchdasjenige vom Besuch vonPrinzessinAnne. Die Pferdenärrin undSchwester vonKönigCharles III. besuchtdie Berner Frühjahrsmesse 1988.Ab2008figuriertKoellaals regelmässigerMitarbeiterimImpressum desNordquartier-Anzeigers. Alslangjähriger Quartierbewohner undprofessionel-

Archiv –inFarbe undSchwarzWeiss–sindenormund hätten im Ganzen eine bleibendeFormund angemesseneWürdigung verdient DieSujetsindieserAfdN-Ausgabe dokumentierenEreignissemit überregionaler Ausstrahlungskraft,aber auch beiläufige Alltagsszenenund zeigen zudemKoellas Gespür fürzukünftige Entwicklungen. So hält er 2010 im WankdorfCenterdie damals noch wenigbekanntePopband Pegasusbei einemKonzert im kleinen Rahmen fest.Seine hier gezeigten Fotosbelegen auch dierascheVergänglichkeit inklusive Mode und

lich fest undals Töff-Fan freutihn Lüthis Triumphumsomehr. Doch seineErzählungen davorund danach an derPressebar sind mindestens ebenso spannend undaufregend und dauern bisindie frühen Morgenstunden. EinTreffen mitRoland Koella beinhaltet stetseineGarantie fürbeste Unterhaltung.Und im Unterschiedzuden Gebrüdern Hauff–die im Märchen«DerAffeals Mensch»übrigenseinem OrangUtan einDenkmal setzen –und den BrüdernGrimm hatKoellaseine Geschichtennicht erfunden.Sie sind wahr underhat sieallemiterlebt.

Die Band Pegasus 2010 im Wankdorf Center,von links:NoahVeraguth, Stefan Brønner, Gabriel Spahni, Simon Spahr
Kinderfasnacht2012.
Der damaligeNationalrat AlbertRösti 2017 als Juror am «Öpfu und Härdöpfu Märit». Herzogstrassenfest2015.
Kiosk im Breitenrain 2015.
SCB-Legenden Jürg Jäggi und René «Gagu» Kiener mit ihren Goalie-Masken2009.

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JAHRE

OFFIZIELLE CLUBSEITE05/2026

Das«Drü» undder Aufstieg –esist kompliziert

DasTeamvon Bene Jaussi und Daniel Miehle geht alsLeaderindie letzten drei Runden

DieAusgangslage scheint grandios.Mit sieben PunktenVorsprung führt diedritte «Breitsch»Mannschaft dieTabelle in ihrer3.Liga-Gruppe an.DreiPartien stehen noch aus. Doch steigt das «Drü»nur auf, wenn die«Espoirs» gleichzeitigden Sprung in die2 Liga Interregioschaffen Waszurzeit zweifelhaft ist. «Dochwir habeneine möglichen Promotionmit der Vereinsführung diskutiert. UndunsereJungs möchtenden Schritt wagen», sagt «Drü»-Trainer Bene Jaussi

An der Trainingsintensitätvon zwei Einheitenpro

Woche würdenichtsgeändert.«Daswäresicher eine Belastungsprobe Doch das sind sich alle bewusst.» Jaussi undCoTrainerDanielMiehlesind grundsätzlichüberzeugt, dassihreEquipenicht abhebt –egal, in welcher Liga.Aucherselberwürde gernenocheineSaison anhängen. «Baldbin ich 25 JahreVereinsmitglied, daswäredann einschönerAbschluss»,soJaussi.

Auch Miehle istseit über 20 Jahren Trainer im Verein.Erund Jaussi wechselnsichbei der Spielvorbereitung, den Teamsitzungenund den Trainings meistens ab,

dazukommt diewertvolle Hilfevon Assistenzcoach SimonFreiburghaus. «Ich binmit meinen Kontakten undder Vergangenheit auch dasBindegliedzum Verein»,sagt Jaussi,dessenzweiSöhne ebenfalls das«Breitsch»-Leibchen trugen oder dies immer noch tun–ValentinJaussi zurzeit im «Drü».

In diesem Zusammenhang istesBeneJaussiwichtig, einleidigesKlischeezu entkräften.«Wirgelten beieinigen immernoch alsClubimClub, derkeine Nachwuchsspieler in

seinen Reihen will.Doch dasstimmtnicht.» Tatsächlich stammen 80 Prozent deraktuellen «Drü»Spieler ausder eigenen Juniorenbewegung.Und dasDurchschnittsalter beträgt25Jahre

Nächsten Sonntag, 31. Mai, gastiert Rüti beiBürenauf dem«Spitz» (14 Uhr),das letzte HeimundSaisonspiel folgt am Samstag, 13.Juni, gegen Müntschemier(16 Uhr) «Danachwerden wirin der Buvettezünftig feiern Egal,auf welchemTabellenrang.»

Entscheidungsspiel am 30.Mai

Wiedas «Drü»stehen auch die«Avenirs» an der Spitze ihrerLiga. Derzeit beträgtder Vorsprungin ihrer5.Liga-Gruppe fünf Punkte,wobei das Team einSpiel mehr alsder Zweitplatzierte FC Galicia aufweist.«DerAufstieg istunser formuliertes Ziel», sagt Beni Meyer, der das Team mitPer Wenger trainiert. Den«Avenirs» kommtals Bindeglied zwischen Juniorenund Aktiveneine besondereRolle zu.Und der Verein möchte dieses Gefäss mittelfristigin der Drittligaetablieren. DerWeg der«Avenirs» soll also weiter nach oben führen

ZumShowdownum denAufstiegkommt es am kommenden Samstag, 30.Mai,gegen Portugal FutebolClube um 16.30 Uhr. Weil dieerste Mannschaft parallel aufdem

Burkhalter

«Spitz»gegen YB U21 auch ihrletztes Meisterschaftsspiel austrägt (siehe Kurzmeldungen), tretendie «Avenirs»auf der Allmendan. Undauchsie hätten natürlicheineschöneKulisseverdient. Unser

Tipp:Wer sich nach dem Schlusspfiff beim «Eis» etwasbeeilt, kann noch Zeugedes möglichen «Avenir»-Aufstiegs werden.Die beiden Spiele finden ja leicht zeitverschobenstatt

«KURZ &SPITZ»

21.BurkhalterCupamFreitag, 26.Juni

Gastgeber Breitenrain empfängt beim Burkhalter-Cup2026den grossen Nordquartier-Rivalen YB undden neuen Schweizer MeisterThun. Türöffnung istum16.30 Uhr, Beginn um 17.30Uhr.Die Partien dauernjeweils45Minuten. Ticketsgibtesüber www.eventfrog.choder an der Tageskasse,der Eintrittfür Jugendliche bis 16 istfrei.

Grosses Breitschfest am Samstag, 27.Juni

DasBreitschfestsoll Kleinund Gross zusammenbringen undden Austauschfördern.Es beginntab12Uhr mit einemGrümpelturnier für«Breitsch»-Mitglieder Um 16 Uhrstartet das Rahmenprogramm,um 20 Uhrdas Konzertmit einembekanntenSurprise Act. Infosunter www.fcbreitenrain.ch.

Letztes«Eis»Heimspielam 30.Mai

DieSaison-Dernière in der PromotionLeague vomkommenden Samstagbietetmit dem kleinen Nordquartier-Derby zwischen«Breitsch»und YB U21eineattraktiveAffiche. Anpfiff istum16Uhr.

News undInfos auf fcbreitenrain.ch

FUSSBALLCLUB BREITENRAIN

Team Drü(Bild:DanielJüni)
Team Avenirs(Bild:FCBreitenrain)
Mehr

YB-MUSEUM

Eine faszinierendeReise durchdie Clubgeschichte

Seit 1898 schreibendie BSCYoung Boys (YB) eine so erfolgreiche wieinteressantenationale undinternationale Fussballgeschichte.2006wurde im StadedeSuissedas YB-Museumeröffnet. MuseumsleiterRenéHitz(58)gab unsspannendeEinblicke in dieAusstellung zurGeschichtedes berühmtesten Berner Fussballclubs. BiankaBalmer

«Das Museum erzähltdie ClubundStadiongeschichte des BSCYoung Boys.Ineiner Zeitreise vomGründungsjahr 1898 biszur Gegenwartsindweitüber1000Exponate zu sehen: Wimpel,Pokale,Trikots,Vasen,Pendulen, Bälle, Fussballschuhe,aberauchvielBildundFilmmaterialvon denbedeutendsten Spielenund Spielern.Zu sehensindz.B.die beiden MeisterTrophäen,die nach denzweiHattrick-Meisterschaften(1909–1911 sowie1957–59,auchnochMeister 1960)inden definitivenYB-Besitz übergegangen sind.»

DerpassionierteSportjournalist, Redaktor,Museumsgründerund damalige Leiter CharlesBeurethatte uns2020 (Anm.d.Red.: Ausgabe02) ersteEinblicke in dieAusstellung zurGeschichte desgelb-schwarzen Berner Clubsgegeben DieEinleitungauf derWebsite machte neugierigauf einUpdateder zwischenzeitlichen Entwicklungen undGeschehnisse vonRenéHitz, derdem BSCYBseitvielenJahren beruflichund privat verbundenist

«Als ich2012zum BSCYBkam,wurde ichnachmeinen Zielen gefragt. Seinerzeit hatteich bereitslängere Zeit im Rahmen derSponsoringTätigkeitbei Puma mitdem Club zusammengearbeitet undantwortete (lacht):

1. IchwäregernbeimStemmen des nächsten Meisterpokalsund derOrganisation derMeisterfeier dabei. 2. Wenn ichpensioniert werde, würde ichsehrgerndie Leitungdes Museumsübernehmen.

Heutekannich mitgrosser Freude sagen, dass beides in Erfüllunggegangen ist.

DemFussballund meinem Club bin ichschon sehr langeverbunden –undnatürlich demStadion Wankdorf, durfte ichdochbeispielsweise 1969 dasCupfinal-SpielSt. Gallen –Bellinzonalivemiterleben.»

Eine spannende Zeitreise Ausser beiHeimspielen istdas Museum währendder Meisterschaftam Samstagvon 14 bis16Uhr fürallegeöffnet.Die meistenBesucher:innen buchen währendder WocheFührungen, aufdenen sieauf eine spannende Zeitreisedurch dieClubgeschichte von1898bis heutemitgenommen werden undsichauf vieleErlebnisse undAnekdoten freuen können

Schon derneu gestaltete Eingangsbereichmit demWandbilddes Wank-

dorf-Stadions 2und andereninteressanten Ausstellungsstückenzeigt dasgrosseEngagementund macht gluschtig, sich aufeinefaszinierende Reisezubegeben

Dabeikanndas ersteTrikotvon 1903 –übrigensdas ältesteTrikoteinesSchweizer Fussballclubs– ebenso bewundertwerdenwie derHattrick-Meisterpokal von1909, 1910 und1911und vieleandereliebevoll arrangierteExponate.

DieMöglichkeiten,sichmit den Meisterpokalen undanderen Erinnerungsstücken fotografierenlassen undimkleinsten Kino derSchweiz faszinierendeEtappen derClubgeschichte undentscheidende Tore noch einmal zu erleben, sind nur zwei dervielenAnziehungspunkte derganzbesonderenAusstellung.

Das125-Jahr-Jubiläum Zu sehenist dieanlässlichdes 125. Geburtstages vonYBerstellte Club-HistorikinFormeiner «Fieberkurve»,die im JubiläumsjahrineinerSonderausstellung desBerner Historischen Museumspräsentiert wurde.

Im Museums-Kino finden dieBesucher:innen darauf diewichtigsten geschichtlichenEtappen,Erfolge, Besucherzahlen undandereStatistiken, Datenüberehemalige (z.B Boccia,Gesang, Turnen oder FrauenLandhockey)Untersektionendes BSC YoungBoysund dieverschiedenenSpielstättendes BSCYoung Boys.Das StadionWankdorfkonnte 2025 sein 100-Jahr-Jubiläumfeiern– mitder Einzigartigkeit, dass dieStadien Wankdorf 1(1925–1953), Wankdorf2(1954–2001) undWankdorf3 (ab2005) immerauf der gleichen Parzelle standenund YB nurwährend derUmbauarbeiten

aufdas Neufeld-Stadionausweichen musste.

PrallgefüllteGästebüchermit viel Lobund positivenFeedbacks DieFundstückeund Geschichten desMuseums,dessenBesuchbleibendeErinnerungenhinterlässt, sind mitvielenEmotionenund Erinnerungen verbunden. «UnsereBesucher:innenkönnensich in dasGästebuch eintragen»,berichtetHitzfreudig:«Wirdurften beispielsweiseModerator undEntertainerHaraldSchmidt (inzwischenauch YB-Mitglied),2024(70 Jahrenach demWundervon Bern)und dieDFBDelegation,imMärz2026(40 Jahre nach dem1986er-YB-Meisterschaftstitel),das damalige Meister-Team undnatürlich auchdie Nachkommenvon Hans Kämpfer(Meisterspielervon 1903)bei unsbegrüssen.» Dieprall gefülltenGästebücher mit positivenRückmeldungen,vielLob undtollenFotos dokumentieren dieseErinnerungen. Dieanden Anlässen übergebenenTrikots mitallenUnterschriftenkönnenimMuseum ebenso bewundertwerden

wieGeschenke undWimpelvon grosseneuropäischenMannschaftensowie Exponate derFrauenFussball-Europameisterschaft 2025

«YBmacht Schule»

«Einmalpro Jahr können SchulklassenbeimProjekt ‹YBmacht Schule› im Rahmen eineshalbtägigen Programms lebendigen Geschichtsunterricht beiuns erleben»,berichtet René Hitz über dieweiterenAktivitäten. DiegrosseVerbundenheit, Leidenschaft undBegeisterungmit demClubwirddokumentiertmit über 27 000Mitgliedern,davon über 22000Saisonkarten(alleineca. 1800 im Breitenrainquartier)

Fürfastjede:netwas dabei «Wir durftenschon vieleberühmte Personen ausden verschiedensten Bereichenbei unswillkommen heissenund organisieren regelmässig Firmenanlässe, auch mitApéros. Es istfür fast jede:n etwasdabei und wirkönnendie Leutenur ermuntern,einmalvorbeizukommen.»

LieberRené,vielenDankfür dieses spannendeInterview! Wirwünscheneuchalles Gute!

Fürweitere Informationen: René Hitz,r.hitz@bscyb.ch www.bscyb.ch/museum

Trikot von Hansjürg Kämpfer
Meistertrikot und Pokal.
Erfolge
René Hitz vor dem Eingang des Museums.
Bilder:zVg

BURGERBIBLIOTHEK

DasNordquartierimAugeder Zensur

Einunscheinbares Dokument ausder Burgerbibliothek Bern erzähltvon Kontrolle, Kriegsstimmung undder Angstvor politischen Botschaften– sogarinder Berichterstattungeines lokalenTurnvereins BenjaminSteffen

Am18. Oktober1942steht der StadtBernein viel beachtetesFussballspiel im Wankdorf bevor: Schweiz–Deutschland.Eswar dievierteBegegnung derSchweizermit denDeutschen seit 1941. Seit 1939 herrschteder 2. Weltkrieg, dieerste Partie im März 1941 hattendie Schweizerverloren, 2:4vor 60 000 Zuschauern,inder Stuttgarter«Adolf-Hitler-Kampfbahn». Eine SchweizerZeitung bezeichnetedie deutschenSpieler als«ausserordentlich beherzte Kämpfer» und«Sportsoldaten ihresLandes» –sosteht es im Buch «Die Nati:Die Geschichte derSchweizer Fussball-Nationalmannschaft»aus demJahr2006.

Im April1941hattendie Schweizer Revanche genommen,2:1 in Bern Vorder Partie warjeder Schweizer Fussballer vonGeneral HenriGuisan begrüsst worden;der Torhüter Erwin Ballabio sprach später von«einerpolitischüberreizten Atmosphäre.Für uns, diewir fast alle unterden Fahnenstanden,galtes, Ehre einzulegenfür dasVaterland».

Vorder Partie vomApril 1941 hattees Zensur-Aufforderunggegeben.An dieAgentur «Gewerkschaftskorrespondenz» wardie Forderungergangen, dieGewerkschaftsblätterdarum zu bitten,jeglichepolitischen Untertöne zu unterlassen. Alsdie «Berner Tagwacht»davon berichtete,bekam sieein halbwöchiges Publikationsverbot DieFachzeitung «LeSport Suisse»durftesogar einenMonat lang nichterscheinen, derenAusgabe Nummer 1802 beschlagnahmte

die«Eidgenössische Kommission für Radio- undPressewesen»vollends. Grund: dieBerichterstattung über Schweiz– Deutschland, 2:1. Es hatte geheissen, «die Lust,die Deutschen zu schlagen,sei grossgewesen im Lande».Das sollte eine Demonstration derUnabhängigkeitwerden, des Widerstandswillens. Welcheinmalige Gelegenheit, unterdem Deckmantel desSportsseine wahren Gefühlezuzeigen.

VordiesemHintergrund istzusehen, wasAnfangOktober 1942 –vor der Neuauflage vonSchweiz –Deutschland –die Redaktionvon «Der Nordquartier Turner»erreichte,das Organ desTurnvereins Bern Nordquartier Es warein Schreibendes «PressechefsTer.Kr. 3– H. D. Troesch»,und es ging an dieRedaktionen derim Territorialkreis 3erscheinenden Zeitungen.KeinVereinsblattwar also zu klein, um alsZeitung zu gelten –und Teil derZensurzusein.

Denn:Der Pressechef Troeschgab «imAuftragedes Armeestabes, Abt. Presse undFunkspruch» folgende Weisungenweiter: in derBerichterstattungsolle «die allergrösste sportliche Objektivität»gewahrt und «jedepolitischeBemerkung oder Anspielung»unterlassen werden.Und: Eventuelle «Zwischenfälle unterden Spielern oder im Publikum sind mit Zurückhaltungund Takt zu behandeln undkeinesfalls redaktionell oder typographischhervorzuheben».Wennein «Blatt»diese Weisung nichtbefolge,folge die«sofortige Beschlagnahme».Und –nicht

minder wichtig, eingedenkder «BernerTagwacht»,die im Jahr zuvor über dieZensurberichtet hatteund vorübergehendverbotenworden war: DieAnweisungen derArmee unterlagen derVertraulichkeit –diesesSchreiben (sostand es oben links) dürfenicht veröffentlicht werden,ja, «nicht»war unterstrichen.

So istesheute noch im Schreibenzu lesenund zu sehen, dasimOktober

DIEBURGERBIBLIOTHEK UND IHRE GESCHICHTE UNDGESCHICHTEN

Die Burgerbibliothek Bernfeiert2026 Jubiläum –seit75Jahren besteht sieinder heutigen Formals Archiv und steht allen offen. SiebewahrteinzigartigeQuellen über Jahrhunderte hinweg,von mittelalterlichen Handschriften bis zu digitalen Daten, auch mit Bezug und Geschichten zum Nordquartier

 www.burgerbib.ch

1942 sogarandie Redaktion eines VereinsblattsimNordquartierging. Es lagertbei derBurgerbibliothek Bern,woseit2012das Archiv des TurnvereinsBernNordquartier(ab 1956 TV Berna, 2001 Fusion mitdem BTVBern) zugänglich ist, darunter auchdie eine oder andere historische Perle.

Am SpielimWankdorfvom 18.Oktober1942waren 35 000 Zuschauer zugegen, dieDeutschen gewannen 5:3, es warihr letztesSpiel in Zeiten desKrieges.«Viermaltrafder deutsche MittelstürmerWillimowskiins Schwarze»,schrieb die«Schweizer Illustrierte»– nichtohneden Hinweis,dassErnst Willimowski«ein ehemaliger Pole» sei.

«Der Nordquartier Turner»enthielt sich einesBerichts– nunja, er er-

schien auchimJanuar1943erst wieder.Inder nächsten Ausgabe fanden sich dieTraktandenfür die Hauptversammlung,ein Bericht über «unsereJubiläumsfeiervom 24.Oktober 1942», in demesim zweitletzten Abschnitthiess:«Dass wirnicht in Friedenszeiten leben, wurdeuns eindeutigbewiesen durchAlarmsirenenund dasstarke Abwehrfeuerunserer Fliegerabwehr,das an unseremEhrentage in noch niezuvor gehörterStärkeeinsetzte.Leiderhat dadurchder Besuch unseresAnlasses etwasgelittenund manchermusstesich, als dieSirenen heulten, zu andern Pflichtenbegeben.»

Ob eine solche oder ähnliche Passage auch in derBerichterstattung über dasFussball-Länderspielsechs Tage zuvorerlaubt gewesenwäre?

Auszug vom «Nordquartier-Turner».
Bild: Burgerbibliothek Bern, GA BTV 167
Das Schreiben vom Oktober 1942. Bild: Burgerbibliothek Bern, GA BTV 178

Wir durftenBirgitEllmerer, Sängerinund Business Stimmcoachin,vor sechsJahrenbereits interviewen.Insechs Jahren geschehen Dinge, verändernsichund neue Erkenntnisse kommen hinzu.

Es hatuns wundergenommen, wie es Birgit heutegeht. Heutenacheinertraurigen Mitteilung in densozialen Medien auch.Und wieMenscheninSachenStimmeheute unterwegssindund wassie gefühlt hatbei ihremAuftrittimBreitschträffals «Sophisticated Lady».

Wiewir vorsechs Jahren erfahren haben, hast du deineIdee, als Stimmcoach unterwegszusein, an derSwiss Jazz School entwickelt, alsdunacheinem lokalenStimmcoachgesucht hast.Wie istes heute, istdeinUnternehmen konkurrenzlosimRaumBern?

Ichhabe2004eineAusbildungals diplomierteintegrative Stimmtrainerin in Deutschlandabgeschlossen.Es gabimmer schon Auftritts- undRhetorik-Trainer:innen. In über 30 Jahren Unterrichtserfahrungals Gesangspädagoginund Stimmcoach,habeich meineeigeneMethode entwickelt Daherist das, wasich mache, doch aufeineArt einzigartig. In meiner Arbeit geht es um dieEntfaltungder Persönlichkeitüberdie Stimme,umAuthentizität, Selbstbehauptung und ichbin auch eine ArtStimmPhysio

Duhastdamalsgesagt, dass in einer patriarchalenGesellschaftdie Frauen eher mithohen,zartenStimmenunterwegs seien. Wasnimmst du heutewahr,dasichFrauenin vielen Bereichen«befreit» haben? Icharbeite sehr gernemit Frauen Frauen nehmen sich allgemeinim-

Können Stimmenbleibendgeschult werden oder istdas nicht immermöglich?

Jede Stimme isttrainierbar.Die Stimme istMuskulaturund kann dahermit gezieltenÜbungen gebildetwerden. Dazu kommtdas Training derArtikulation, aber auch der Körperhaltung. Ichverfolgedaeinen sehr ganzheitlichen Ansatz.Die Stimme istdie Schnittstellealler Anteileeiner Persönlichkeit.Daher hat dieArbeitander Stimme automatischeinen positivenEffektauf alle Bereiche einesMenschen.

Du bist Vielen im Quartier auch als Jazzsängerin bekannt, bist kurz vor Weihnachtenauchmit deiner Band «Sophisticated Lady»auf derBühne desBreitschträff gestanden und hast mitMarcusRichmann, der auch bereitsvom AfdN porträtiert wurde, Duette gesungen.Wie war es fürdich?

CORINNAS QUARTIER TALK

mit BIRGIT ELLMERER

mernochvielzusehrzurück. Ich helfeihnen dabei, sich denPlatz zu nehmen,der ihnenzusteht.Wenn sich eine Frau (aberauchein Mann) denRaumnimmt,der ihrzusteht, dann istihrePräsenz auchinder Stimme überzeugendhörbar.

DiePopindustriesetzt oftheute noch aufsehrkindliche Frauenstimmen. Wasist dein Empfindenhierzu?

Mich interessiert in erster Liniedie echte, authentische Stimme.Die kann kräftigoderfeinsein. Wasmich sehr stört, sind Stimmen, dieimStudiozusehrbearbeitetwurdenund sich kaum noch voneiner KI-Stimme unterscheidenlassen. Deshalb schätzeich Live-Situationen sehr.

Dasweibliche,kommerziell ausgebeuteteStimmideal istwohlvergleichbarmit demKörperideal,welches unsinder Werbungimmer wieder vorgesetzt wird.Ich wünschte mir, dass wirFrauenendlich genug Selbstbewusstseinund Selbstliebe entwickeln undendlich aufhören,gefallen zu wollen

Welche:r Politiker:in hatindeinen OhreneineschöneStimme?

Ob eine Stimme als«schön»empfundenwird, dasist wohl sehr individuell. Fürmichmussdas Gesamtpaket stimmen. Dazu gehört, ob eine Stimme Vertrauenschaffenkann, ob sie kompetentund sicher rüberkommt undnatürlich,obsie gutimKörper sitztund dadurchvollund angenehm klingt.Schön ist, dass alldiese Attribute trainiertwerdenkönnen.

Undwelche:rSchauspieler:in?

Auch da kann ichmichnicht festlegen. Es gibt vieleStimmen,die mich berühren.

Ichwar einfachnur glücklich. Die Stimmenvon Marcus undmir harmonieren perfekt. DasPublikum warwunderbar.Nachder CoronaKrisemussteich mein Lebenvöllig neuausrichten, musste vorallem finanziell wieder aufdie Beinekommen. Ichhabenun endlichwieder genügend Ressourcen,umwieder aufzutreten. Zurzeitarbeite ich selbst sehr intensiv an meiner Singstimme.Esgibtimmer noch so viel zu entdecken. MeineKolleginTaja Waibel unterstütztmichdabei mit ihrergrossen Kompetenz. Seit Kurzemarbeite ichmit demvielseitigen PianistenJürgBernetzusammenan einemGospelprogramm–das ist schonlange eingrosser Wunsch vonmir.Auchmit meiner guten altenBand«SophisticatedLady» arbeiten wiraneinem neuenProgramm. Am 10.Dezember2026gibt es mitmir undder Band wieder ein X-MasSpecial.Darauffreue ich mich sehr

Jazz im Breitsch (JiB)ist eine neue Konzertreihe im Breitschträff. Wirst du nunöftersdortzuhören sein?

DieJazz-Konzerte im Breitschträff gabesschon in den90er-Jahren Katrin Hubacher hatden Jazzclub im Breitsch wieder auseinem langenDornröschenschlaf erweckt undvielZeitund Energieinvestiert. Ab 2027 übernehmeich mitmeinemMannArndRognerdie Konzertreihe. Wirveranstaltenacht Jazz-Konzertepro Jahr.Wir haben eingrossartiges, waches Stammpublikum undwerdenmit Anfragen fürKonzerteüberrannt.SeitCorona habensoviele Clubsgeschlossen. Wirzählendaher sehr aufdie Stadt, dass sieunser Engagement auch weiterhinfinanziellunterstützt.DennBernrockt nichtnur, Bern jazztauch!

DerletzteJiB-Event vom14. Mai musste wegeneines sehr traurigen Ereignissesabgesagtwerden: Andi Steiner, derden Soundfür dieKonzertevon JiBmachteund auch Arrangeurund Trompeterindeiner Band «Sophisticated Lady»war,ist plötzlichund viel zu früh vondieser Welt gegangen.Andiwar auch dein erster Ehemannund Vaterdeines Sohnes

AndisplötzlicherTod istein grosser Schock undhinterlässt eine riesige Lücke– vorallem auch im LebenseinerKinder. Wirwerdenihn sehr vermissen.Erwar einunglaublich liebenswürdiger,vielseitigbegabter Mensch undein sehr talentierter Musiker.

Wenn du dich entspannen möchtest,wobistdugerne im Nordquartier unterwegs? VordreiJahrensindwir vonder Lorraineinden Breitsch gezogenund es gibt da so viel zu entdecken. Ichgehe sehr gernezuColette lädele,indie GdBGlace essen, ichmag das«Dolce Vita», weil es so authentischitalienisch istund fürbesondere Anlässe binich sehr gernebei Julioim «Büner». Ichgehealleine oder mit meinemMannauchgerne am SonntagzPredigt in dieJohanneskirche. Sehr schade findeich,dassPfarrer Tobias Rentschnicht mehr beiden KirchenNorddabei ist. Er hatteso tolleinnovativeIdeen (Osterlachen) underbrachte Leuteindie Kirche, diesonst da nichthingehenwürden.

 www.ellmerer.ch

Dankefür deineZeit, liebeBirgit, und viel Mitgefühl fürdie schwierige Zeit

Herzlichen Dank,liebe Corinna

Birgit Ellmerer:Sängerin, Stimmcoachin und baldigeOrganisatorin der JiB-Events.
Bild: Myriam Cibolini
Viel zu früh von dieser Welt gegangen, Andi Steiner,Musiker. Bild: Verena Sala

«BOLLWÄRK» –RESTAURANT/EVENT/BAR

Aufder Bühneder Realität angekommen

Schauspieler Jérôme Humm istauchGastronom undFestivalmacher.Letzten Winter übernahm er dasfrüherals «Kapitel»bekannteLokal am Bollwerk beim Torzum Nordquartier Jean-ClaudeGalli

Inden USAist es nichtaussergewöhnlich,dassSchauspielstars einRestaurantbetreiben oder jedenfalls ihrenNamen füreinen Betriebeinsetzen.Die entsprechende Listeumfasst Grössenwie Scarlett Johansson, Ryan Gosling, SusanSarandon,RobertDeNirooderSandraBullock undliessesichbeliebig verlängern.Inder Schweizist alles etwaskleinräumiger,inklusive Bekanntheitund densichdarausergebenden Möglichkeiten. DenBerner Schauspieler Jérôme Humm kennt dasTV-Publikum ausden SRF-Serien «Neumatt»und «Seitentriebe»,zu sehenbeimStreaming-DienstPlay Suisse.DochHummist auchFestivalveranstalterund Gastronom Im letztenWinterübernahmerdas frühere«Kapitel» am Bollwerk nahe derLorraine, wo er auch wohnt. Die Bahnhofslagescheint ideal. Mitder Reithalleund derDrogen-Anlaufstelle gibt es aber gleich zwei Problemherde. Unddie nahe Vergangenheitdes früheren Technoclubs mitklarerPositionierungimNahostkonflikthallt ebenfallsnach. Humm will sich nichtunterkriegen lassen,setzt aufden Faktor Zeit und istselbsterklärter Berufsoptimist. DieUmsatzzahlenseien zwar noch eher verhalten. «Dochwir sind auf einemguten Weg»,sagtergegenüber demAnzeigerfür dasNordquartier.

Eine Frageder Optik HummsKonzept basiertauf mehrerenSäulenmit Tagesgeschäft und Nachtbetrieb.«WirsindkeinklassischerClubund kein herkömmliches Restaurant.Sondern einOrt,an dem allesmöglich ist.»Die Vergangenheit desStandorts seispürbar.«Unsere Antwort: Alle sind willkommen,

diekeine Schrankenkennen. Politischäussern wiruns nicht.»Der Mutfür diesepositiveSichtweise entspringt seinem Lebenslauf.Mit 16 litt Humm an Lymphdrüsenkrebs im Endstadium.«Seitherseheich die Welt anders.Vieles, wasuns wichtig erscheint, istbanal.Angst bestimmt dasLeben vieler Menschen.Wer einmaldem Todindie Augengeschaut hat, setztdie Prioritätenfortananders.» Dass er alsSchauspielererkanntwird, erachtet er nichtals Geschäftsnachteil. «Bekannt zu sein, kann jedoch auch Neid auslösen.Es gibt Leute, diemit meiner direkten Artnicht klarkommen», sagt er.Offensichtlich kann er damitgut leben. «Ich habe schon vieles ausprobiert undkannnichtsrichtig.Ich versucheeinfach immer, möglichstfähige Leutemit insBootzuholen.»

In derHitze derNacht KulinarischsetzenHummund sein Team aufeineMischungaus gesun-

denGerichten wieBowls,aberauch aufPinsa,Pasta undSandwichesmit Focaccia-Brot. Wirbesuchendas Lokalaneinem sonnigen Freitag. Noch istesindiesemdurchzogenenFrühling zu kalt fürein Mahl unterfreiem Himmel.Dochdie Terrasse Richtung 20er-Bushalt istschon mittags besonntund könnte sich zurApérozeit im Sommer alsGeheimtippentpuppen.Bei gutemWetterwill Humm zudemeinen Gelato-Stand betreiben. UndamSamstag und Sonntagkommenzwischen10und 14 UhrauchBrunch-Fans aufihre Rechnung.Die Karteist über den QR-Code aufdem Tischabrufbar, geordert wird digital, fürLeute ohne Handygibteseinen TouchscreenAutomaten. Wirbestellen eine vegetarische «Marinated Seitan Energy Bowl»mit Tofu,Edamame,Randen, Sprossen,Blattsalatund Bulgur an Erdnuss-Sesam-Sauce. Unsere Begleiterinwählt dievegane«Rohkost Bowl»mit Kabis, Couscous,Bulgur, Avocado, Rüebli undCashews an Mango-Limetten-Dressing. Waswir dabeinochetwas vermissen, istein charakteristischer Twist, eine eigene Note,umsichgegen vergleichbare Angebote abzuheben. Undvielleicht wäre es aucheineÜberlegung wert,die SmashBurger, dieHumm mitzweiGeschäftspartnernbis vor Kurzem in Gümligen verkaufteund nunper FoodtruckanFestivals anbieten will,auchim«Bollwärk»zu etablieren?Geradefür Nachteulen könnte dies einverlockenderAnker sein.Von aussen gesehenwirkt das «Bollwärk» sowiesowie eine eigentlicheBlaupause fürEdwardHoppers legendäres Gemälde«Nighthawks» von1942. Im BereichPinsa undPasta empfehlenwir im Übrigendie Klassikerwie «Prosciuttoerucola»

(Pinsa)oderBolognese,AlGenovese undCarbonara (Pasta). Ebenso grosswie qualitativ erfreulich istdie Getränkeauswahl an Cocktails, Spritzernund Longdrinks über Weine,Bierund Sparklings bishin zu SpecialCoffees undMatchas.

VolleKraft voraus

Humm will beruflichauchinZukunftmehrgleisig fahren,umdas Bild mitden Zügenaufzunehmen, dassichbeimBlick ausden «Bollwärk»-Fenstern zeigt. «Aktuell sind wirander Finanzierung undEntwicklung einerneuen TV-Produktion,bei derich auch selber mitspiele», erzählterbegeistert. Thematisch ist dieSerie weit wegvon seinen bisherigenEngagements.«Wirerzählen dieSchweiz,die niemandgerne zeigt: einwohlhabendesLand, in demmateriellerÜberfluss nichtvor innerer Orientierungslosigkeit schützt.»

Gastgeber Jérôme Humm vor dem Eingang des Lokals Bild: zVg

Eine Vespa alsbesonderer Blickfang

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BERN

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HANSJÖRGWENGER(TEIL 2)

«Ja, ichkönntesagen:Ich binwiederdaheim»

Im ersten Teil desPorträtserzählteHansjörgWengervon seiner Kindheit undwie es dazu kam, dass er im Nordquartier landete, einenQuartiervereinund denBreitschträff mitgründete. Nungehtesweiter.

Der Breitschträffwar sehr gut besucht. Wirkonnten warmes Essenanbieten, Getränke sowieso. Undals dann dieJugendbewegung loslegte,konnten diesichjeweils bei unsvon denStrassenschlachtenerholen. Auch derBreitschträff wollte autonom sein,allesollten sich einbringenkönnen.

derten gibt es Ausgrenzungen. Ich habe an einemSkilagerfür Behinderteteilgenommen, dort isteszur Sachegegangen,zwischendenen, diekaumden Hügelrunterkamen wieich,und denen, dieAbfahrten fuhren.UrsulaEggli,einesehrengagierte Autorin, schriebdamals dasBuch«Herz im Korsett» undeine contergangeschädigte Frau,die ohne Arme undBeine geborenwordenwar –ihr Name istmir entfallen –arbeitete undschrieb als Psychotherapeutin. Ichbin sehr dankbarfür solchengesellschaftlichen Einsatz. DieZeitenhaben sich positivgeändert. Damals mussten dieSBB Rollstuhlfahrende noch im Gepäckwagentransportieren!

konnte inszweiteJahrder dreijährigenAusbildungeinsteigen, dann dasvierteJahrder HumanushausAusbildung anhängen undholte so dasDiplom. Icharbeitete alsGruppenleiter.

1981: Kurz vor meiner beruflichen Umorientierung Bild: zVg

Ichwar in noch zwei Vereinen.Im Kukuz–dagab es plötzlich einTelefon: «Ihr müsstsofortkommen, wir habenein Haus!» DieBrasserie Lorraine! Manmussteeinigetausend Frankennur schon fürden Vorvertrag aufwerfen. Alle gaben, wassie konnten. Ichmachtedanninder Beizengruppe mit, Projektierung, Umbau. Allesimmer begleitetvon langen Diskussionen.Diese Gruppe verliess ichdannaberwieder, ich konnte ja nichtservieren,schnell kochen oder WC putzen.Eswar kein schwerer Entscheid, dieGastronomieliegt mirnicht.Aberich blieb Genossenschafter DerandereVereinwar derVerein Ökodorf. DieIdeewar,irgendwoim Tessin einpaarHäuserzukaufen undLandwirtschaftzubetreiben. Da warenauchLeute ausandern Städtendabei.Abereswar einzu grosses Projektund kamleidernicht zustande.Wir fanden keinegeeignetenHäuserund hatten kein Geld

Dasalles beschäftigte mich sehr nebenmeinemHundertprozentjob im Radio. Ichreduzierteauf fünfzig Prozent.

Wirsindnun in denachtziger Jahren. DieBehindertenbewegung war einThema.Aberauchunter Behin-

DieComputerkamen auf, noch ganz unscheinbarund ungefährlich HeutegibteskeinSchaltzentrum mehr im Studio,esbraucht auchkeine Technikerund Operatricenmehr hinter derGlasscheibe.Ich sahdas irgendwiekommen, ichspürte, mein Weggehtaus derTechnikraus. Und entschieddann, eine Ausbildung als Sozialpädagoge zu machen,oderafe malein Praktikum. Ichkündete nach zehn Jahren beim Radiound stiegals Praktikant im Humanushaus ein.

ZurAnthroposophiewar ichnochim Komiteedurch eine jungeFraugekommen,die Lehrerin nach Rudolf Steinerstudierte. Mitihrer Klasse konnte ichVerschiedenes anschauengehen, undeineWoche nach Moskau –dasSysteminden letztenZügen.Sie ging dann ins SchlössliIns.AberKindererziehen wäre nichts fürmichgewesen.Das Humanushausdagegen kammir vor wiedie Umsetzungder Ökodorf-Idee

«Wir

Dieneunziger Jahre. Icherfuhr, dass eine Stiftung dasRüttihubelbad gekaufthabeund dortunter anderem eine Institutionfür Behinderte aufbauenwolle.Das interessiertemich, auch hatteich HeimwehnachBern. Also:MeinInteresse anmelden! Aber alleswar noch in derPlanungsundBauphase. Ichmussteein Zwischenjahrmachenund ging nach Dornach. Ichhatte eine Freundin, diedortHeilpädagogik studierte. Ich machte einsozialästhetischesStudienjahr nach HerbertWitzenmann. Mich interessierteseinphilosophischer, erkenntnistheoretischerUmgang mitder Antroposophie. Das warnicht fürdie Normalen.Witzenmann dachte lieber selber,als wiederzukäuen.EineAusnahme–und so zogerebenSpinner undSpinnerinnen an.Nachder Ausbildung zogenmeine Freundin undich nach Ittigen, in dieNähedes Rüttihubelbades. Siekam mirentgegen, denn siehatte eine Arbeit in Zürich und pendelte.

fanden keine geeigneten Häuser und hatten kein Geld.»

Ichstieg ausder WG aus, packte mein Zeug aufmeinTöffliund fuhr damitins Humanushaus. Undes ging los. EininternesZimmerwar damals noch Vorschrift.Ich war mitzuständig fürdie Betreuungder Leute, diedortlebten. Allesneu für mich.Gemeinsam in einerWerkstattarbeiten. DasGanzheitliche interessiertemichsehr. Nach zwei Jahren wechselteich dann in eine InstitutionamBodensee. DieAusbildungdortwar viel professionneller,wir hatten jeweilssechs Wochen Schule am Genfersee. Ich

DasRüttihubelbad warzuerstFreiwilligenarbeit,vielPlanung und vieleSitzungen.Aberich erhieltbald maleinen Vertrag.Wir zogen nach SchafhausenimEmmental in einaltes Häuslein,romantisch, mitHolzheizung 1998 kamdann unsere TochterLaraauf dieWelt, einschöner Moment.Späterhaben wirnochein Pflegekind aufgenommen, Luca,gleichalt wieLara. Ich arbeiteteachtzig Prozentund hatte so mehr Zeit fürdie Familie. Ja,es warein schöner Weg, ichbin zufriedendamit

Aber nach zwanzigJahrendachte ich, es reiche nunmit demFamilienleben, ichbrauche wieder etwasanderes. DerPflegesohnwar ausgezogenund Lara im Gymnasium. Fürmeine Frau wardas schon ein Schock.Estut mirbis heuteleid, aber es warhaltso.

Abgelegen im Biembachgraben, Südhang, sehr sonnig,fandich eine Wohnung. Wieder nichts Normales!

Ichdurftenochdaheimbleiben bis zumUmzug.Eineschwere Zeit,aber nachherimStöckli istesfür mich gut gekommen.Ich hattealles,was ich brauchte,eineLaube,einen Gemüsegarten.Und derBesitzerein goldigerMensch, dereinen Stocküber mirwohnte. In zwanzigMinuten warich im Rüttihubel,mit demAuto obedüre, im Winter waresein bisschen schwierig.

Dann rutschte ichauf Glatteis aus. Oberschenkelhalsbruch! Da läufst du schon viereckigund dann noch das! OP,nachher Reha,eswar Coronazeit –ich hattedochimmer Glück! –eswaren nurEinzelzimmer erlaubt, meines gabAussichtauf den Niesen.DanneineWeile Altersheim im Rüttihubelbad– einersterEinblick… Ja,derzeit wüsste ichkeinen besseren OrtfürsAlter

Icherhielt dann eine ArtWohnungskündigung ohne Zeitdruck, wegenEigenbedarfs. Unddamit sind wirwiederamAnfangdieser Geschichte

Ja,imMomentbin ichhierhappy.Ich bingerndaheim, aufdem Balkon, einBuchlesen.ImSommergeh ich auchraus, aber nichtübertrieben.Ja, ichkönntesagen:Ich binwiederdaheim.Ich binschon Berner.Für Junge undAlteist dieStadt ideal.

Es wäre schön,wennich andere,die damals auchdabei waren, wieder treffenwürde.Zudem Zweckdeponiereich hier gernemeine E-MailAdresse: hjw53@gmx.ch

EinTraum?Daraufbin ichgradnicht vorbereitet. Ichhatte meineTräume, konnte nichtalleverwirklichen, aber es warein traumhaftschönes Leben. EinTraum wardiesesPorträt.Und nunlasse ichauf mich zukommen,was kommt.

Aufgezeichnetvon Katrin Bärtschi

Dies ist der zweite Teil des «QuartierChopfs» mit Hansjörg Wenger.Der erste Teil ist in der Ausgabe vom29. April 2026 erschienen.

SOZIOKULTUR

TAGDER NACHBARSCHAFT

Vomneuen Veloständerzum gemeinsamen Raclette-Essen

Am 29.Mai 2026 findet derdiesjährige «Tag derNachbarschaft»statt –eineguteGelegenheit,ein Treffenunter Nachbar:innenins Lebenzurufen.Esbraucht kein grossesOrganisationskomitee, um einZusammenkommender Nachbarschaftzuermöglichen.Wie es zu «einer gutenBande»imeigenen Blockkommenkann, erzähltuns eine Freiwillige vonNachbarschaft Bern (siehe Infobox). SonjaPreisig undSelinaKaess

Wiealles begann «Eshat allesmit demWunschnach einemneuen,grösseren Veloständer angefangen», erzähltdie Freiwillige. Nach einigemHin undHer,einem Baugesuchund derBodenverlegung warder neue Veloständerbereitzur Nutzung. FüralleimHauswar klar –dieser Erfolg muss gefeiert werden. So kompliziertder Wegzueinem neuenVeloständer war, so unkompliziertliess sich dann dieEinweihung organisieren.Die Freiwilligehängte eine Listemit möglichenDaten und Zeiten ansAnschlagbrett.Sobalddas Datumgesetztwar,kam dienächste Listemit «Ich bindabei …» und«Ich bringe mit…». Undschon wardas feierlicheZusammenkommenorganisiert.Allepackten mitan, es wurden Bänke, Stühleund wasnochfehlte spontanzusammengetragen. Darauf folgte alsbaldein Waschküchenfondue–natürlich mitRücksichtnahme

aufdie Person,die Waschtag hatte. In einpaarTagen folgtein gemeinsames Racelette-Essen.

Tagder Nachbarschaft alsInitialzündung

DieseTreffen seienmit wenigAufwand realisierbar,sagtdie Freiwillige.«Es organisiertsichfastwie von alleine.»Für dieBewohnerinist klar, dass es sich lohnt, im eigenenHaus aktivzuwerden, denn «Ich führe mehr privateGespräche,fühle mich zugehörig undbin auchein bisschen stolz– wirsindeineguteBande.Und ichvermute,dassStörendes einfacher angesprochen werden kann.»

EinAnschlagbrett im Haus hilftder Kommunikation. Undwennman nichtalleineinladenmöchte, hilft es,einezweitePersonins Boot zu holen. Nichtallehaben eingemeinsamesBedürfnis wieeinen Veloständerals Initialzündung –hier

kann derTag derNachbarschaft die Lückefüllen.

In deinem Quartier DieQuartierarbeitder VBG(siehe Infobox) kann beiBedarf unterstützen, gemeinsam mitinteressierten BewohnendenunkomplizierteBegegnungsmöglichkeitenzuschaffen– nichtnur am Tagder Nachbarschaft. Am Tagder Nachbarschaft finden folgende Anlässestatt: –Rundumdas neue Quartierzentrum Bern Nord an derWylerringstrasse58findenvon 14 bis20Uhr verschiedene Aktivitätenstatt. GemeinsamesMitbring-Buffet ab 18 Uhr.

–Im QuartiertreffLO31 können alle Interessierten spielen, sich austauschen, grillieren undzusammensein.Von 16 bis20Uhr,Lorrainestrasse31.

– IG Löchligut: «Löchligütlertrefen sich ab 17 UhrbeimGaragenvorplatzder FamiliePlociennik, Löchliweg45, undbringen einGlasund etwasLeckereszum Knabbern und zu Trinkenmit.»

INFO

Nachbarschaft Bernist ein Angebot der VBG. DieIdeevon Nachbarschaft Bern ist, dassMenschen bei alltäglichen Herausforderungen Unterstützung vonFreiwilligenaus der Nachbarschaft erhalten.  www.nachbarschaft-bern.ch

Infos zur VBG und zur Quartierarbeit:  www.vbgbern.ch

Gerneunterstützenwir Siebei Bedarf beim Realisieren Ihres Nachbarschaftsanlasses, Quartierarbeit Stadtteil 5: Selina Kaess, selina.kaess@vbgbern.ch, Nina Müller,nina.mueller@vbgbern.ch, und Markus Flück, markus.flueck@vbgbern.ch

Infos zum Tagder Nachbarschaft:  www.bern.ch/tagdernachbarschaft

DerDIALOG istdie offizielle Quartierkommission des Stadtteils V, Breitenrain-Lorraine. Die Kommission vertritt gegenüber dem Gemeinderat, der Verwaltung und Verantwortlichen von Grossprojekten die Anliegender ansässigen Bevölkerung.

Seit längerer Zeit stehen die Aufgabenund Funktionen der Quartierkommissionen zurDebatte Auch aufDrängen des Stadtrates lancierte der Gemeinderat ein Reformprojekt,indem die zukünftige Gestalt der Quartierkommissionen erarbeitet werden soll. Beiseiner Entwicklungwurden auch wirmiteinbezogen und brachten unsein –mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass sich der Austauschzwischenden Quartierkommissionen auch ohne Reformintensivierte und ein gegenseitigesLearningeinsetzte. Schnell warman sich einig,dass eine ReformauchReformschritte seitens der Stadtverwaltungbenötige,daesviele zu justierende Schnittstellen gibt,und dass auch mehr Geld zurVerfügunggestellt werden müsse, damit die Quartierkommissionen ihren Aufgaben mit der nötigenProfessionalitätnachgehen können. Inzwischen istdas Reformprojekt soweit fortgeschritten, dass es am 1. Juni zu einer breiten Umfrage kommt. DarankönnenSie sich als interessierte Quartierbewohner:in und noch mehr als ganzer Verein beteiligen: Wenn Sie«Reformprojekt»und «Bern» in Ihre Suchmaschine eingeben, finden Siedie entsprechenden Grundlagenund habenabdem 1. Juni Zugriff aufdie elektronischeMitwirkung, die Siedurch dasganze Projektführtund nach Ihrer Meinung fragt. Wirfreuen uns über IhreBeteiligung!

Am 24. Juni um 19.45 Uhrtrifft sich der DIALOG im Quartierzentrum an der Wylerringstrasse58. Wenn SienochgenauereInformationen zumReformprojekt und seinen Mitwirkungsmöglichkeiten wünschen, sind Siehier an der richtigenAdresse

Kontakt : info@dialognord.ch www.dialognord.ch

Neue Heimat fürden Benefiz-Anlass

«Ridefor Life», dasSchweizer Solidaritätsfestival fürMenschenmit Krebs, findet am 30.Mai erstmals aufdem Aussengeländeder Neuen Festhallestatt.Verstärkt wird auch der Musik-Fokus.

AmSamstag,30. Mai, beginntin derGeschichtevon «Ridefor Life»ein neuesKapitel.Das SchweizerSolidaritätsfestivalfür Menschen mitKrebs warbis letztesJahrauf dem Bundesplatzzuhause.Neu befinden sich Startund Ziel aufdem Aussengeländeder NeuenFesthalle.Mannder ersten Stunde istKommunikationsexperteMarkusAerni.«Vor15Jahrenhabeich diesenHerzensanlass erstmals unterdem Namen‹Race for Life›amGottharddurchgeführt. DieserTag hatmichseither nichtlosgelassen», sagt Aerni. «‹Ride forLife› istmehrals einEvent –esist einZeichen.Ein Zeichendafür,dassniemand allein mitKrebs sein muss», so Aerni. Herzstückdes Tagesist der Velo-Start um 11 und14Uhr.Teams ausFirmen, Schulen, Familien und Freundesgruppenfahrenauf einervon drei Strecken undsammeln Spendenfür Menschen mitKrebs Am Nachmittag gibt es zudemdie Kids4Kids-Velorunde. Kinder fah-

KIRCHE BERN-NORD

Jean-Claude Galli

DasFührungsteam:Phibe Cornu, TashaDel Percio und Markus Aerni (v.l.). Bild: zVg

renineiner eigenenStartgruppe und sammelnSpenden fürKinderprojekte wiedas allani Kinderhospiz.Das Festival richtetsichanalle, diesich solidarisieren möchten. Teamsvon fünf bissechs Personen registrieren sich über rideforlife.ch undgestalten ihreneigenen Spendenaufruf. Mitdem jetzigen Standortwirdauch derMusik-Fokus verstärkt. Alsneues Vorstandsmitgliedengagiert sich KonzertveranstalterPhibe Cornu, derselbervon Krebsbetroffen war. «Krebs istein Sauhund. Einheimtü-

ckischer Siech, dersoviele Leben zerstört.Wennich meineErfahrung undmeinNetzwerkdafür einsetzen kann,dassanderesichandiesemTag wenigeralleinfühlenund sich mehr Menschen regelmässiguntersuchen lassen,danntue iches»,sagtCornu DasProgrammbeginnt um 17.30Uhr mitSchöreMüllerund Philipp«Bluedög» Gerber.Um18.30 Uhrfolgt Ueli Schmezer mitdem Chinderland-Programm. DerabsoluteHöhepunkt stehtum20Uhr mit«Musicfor Life» an.DieserAbend vereinteinigeder besten Stimmendes Landes.Dabei sind Jaël,Heidi Happy, KingsElliot, CarolineChevin, Dabu,Ritschi,Schöre Müller undNoahVeraguth. Der Eintritt istfrei. Food-und Getränketrucks ergänzen dasAngebot.Spendensindmöglich über dieWebsite, perTwint-QR-Code,pro gefahrene Rundeoderauf individuellemWeg Infosund Anmeldung:  www.rideforlife.ch

Wieabstimmen?Klärender Austausch

Diereformierte KirchgemeindeBern-Nord undder Verein «schweiz debattiert» laden zumAustausch über dieVolksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»(Nachhaltigkeitsinitiative)der SVPein. mgt

VerschiedeneFormate kommen dabeizum Einsatz. In einerersten Rundeverfolgen wirdie DebattezwischeneingeladenenPolitiker:innen Pro: AlikiPanayides (GeschäftsführerinSVP Kanton Bern), AngelOkaside (Vizepräsident SVPKantonBern) Contra: Lena Allenspach (GrossrätinSP),ClaudineEsseiva (GrossrätinFDP). Anschliessendkommendie Besucher:innen mitihnen an Tischrunden insGespräch, indemsie Fra-

genstellen undweitere Argumente vorbringen können.AmEndegeben Besucher:innen undPolitiker:innen in kurzen Statements ihre Wahlempfehlungen ab.Persönliche Begegnungenbei einemkleinen Apéro runden denAbend ab

Miteinander insGesprächkommen DerVerein«schweizdebattiert» führt mitgrossem Know-how durchden Abend. DerKirche– dieselberkeine

Fotosmit überraschender Wirkung

Abstimmungsempfehlungabgibt– ist es einAnliegen, dass dieverschiedenenLager insGesprächkommen, damitBürger:innen sich eine fundierte Position erarbeiten können.Gerne begrüssenwir Sieam1.Junium 19.30Uhr im Saal desKirchgemeindehauses Johannes an derWylerstrasse 5(vgl. auch AnzeigeS.24)

 www.bern-nord.refbern.ch/de/agenda-2.html www.schweizdebattiert.ch/

DerBernerFotografChristian Bärtschi präsentierthochwertige Fotografienauf Leinwand mitMotiven ausBernund Umgebung. mgt

Inseinerzweiten Fotoausstellung präsentiertChristian Bärtschi, derseit25JahrenimNordquartier wohnt, sorgfältig kreierte Fotografien aufLeinwand. SeineMehrfachbelichtungen verleihenbekannten Bauwerken undMotiven ausder Natur eine besondere, kunstvolle Ästhetik DieWerke zeigen Motive ausBern undUmgebung, darunter bekannte Wahrzeichenwie dasMünster oder

denZytglogge-Turm. DasBesondere:Durch dieKombination mehrerer Aufnahmen aufeinem Bild undeine aufwändige Nachbearbeitungentstehen Fotografienmit einereinzigartigenÄsthetik. Vertrautes erscheintsoineinem neuenLicht.Die Arbeiten bewegensichzwischen künstlerischer Interpretation undfotografischer Präzision. Wichtigist demFotografen, dass dieMehrfach-

belichtungen direkt in derKamera umgesetztwerdenund nicht– wieoft anzutreffen–nachträglichinBildbearbeitungsprogrammen.

«EINFACH MEHRFACH II» vom5.bis 20. Juni2026 im temporären Atelier an der Gerechtigkeitsgasse81.  https://fotokunst-baertschi.ch

RÄTSEL-SPASS

SudokuleichtSudokumittel Sudokuschwer

Bern,28. Mai2026

Auflösungen derletzten Ausgabe Sudoku

So lösenSie Sudoku: Füllen Siedie leeren Felder mitden Zahlen von 1bis 9. DabeidarfjedeZahlinjeder Zeile, jederSpalteund in jedemder neun 3x 3-Blöcke nurein Mal vorkommen.

GEWINNENSIE

Senden Siedas Lösungswortan wettbewerb@afdn.ch oder perPostkarte an Anzeiger Nordquartier,Postfach, 3001 Bern.Die Gewinner:innen einesder 5Einkaufsgutscheideà 20 Frankenvom Wankdorf Center werden persönlich benachrichtigt.Eswird keineKorrespondenz geführt, derRechtsweg istausgeschlossen.

Schwedenrätsel

Schwedenrätsel: Blumenbeet

MARIENKIRCHE

Ökumenisches Sommerfest 2026

Dasökumenische Sommerfest am 27.Junirundumdie Marienkirche lädt ein, dieVielfaltzuleben undzufeiern. Wer auch immerdubist, wo auch immerduherkommst:Dubistherzlichwillkommenzum Festen undFeiernbei coolen Konzerten, beiSpielen fürjedes Alter, beiKunstperformanceund Märchen, beioffenem Singen,feinentibetischen Momosund kurdischen Speisenund vielem mehr.

Vielfältig–bunt–offen füralle– so istdas ökumenischeSommerfest auch dieses Jahr.Ab15.00 Uhr feiern wirdas Lebenin allerVielfalt.Die Wylerstrasse vorder Marienkirche wird frei sein fürSpieleallerArt mitTischtennis,Putschautos, Schlangenbrotder PfadiSt. Marien, mitBüchsenwerfen,Schminken und Frisieren. DieHandarbeitsgruppe ist miteinem Verkaufsstandzugunsten weltweiter Solidaritätpräsent und Esther Gingolderzählt faszinierende Märchen. Getränke allerArt werdenangeboten,ebensowie Glace undselbstgebackene Kuchen an einemgrossen Buffet

Kunst-Performance Dass jederMenschdie gleicheWürde hatund diese Würdeunbedingt zu achten ist, isteinezentraleAussage deschristlichenGlaubens. Das heisst auch: Einstehenfür Diversität, Humanitätund dieTeilhabealler. Dasbekommt am Sommerfest seinen besonderen Platzineiner Performancedes «faceofberne»KünstlersAndreas Wiesmann:Mit einerMotorsäge können Politiker Angstund Schrecken verbreiten. DaspureGegenteil machtAndreasWiesmann, indemermit einerMotorsäge grosse Holz-Porträtbilder vonasylsuchenden Menschenschafft undsichdamit fürihre Würdeund ihre Rechte einsetzt

Musikalischrundumdie Welt

GemeinsamesSingenverbindet:Um 15.30Uhr lädt Chorleiter Jean-Luc Gassmann zumoffenen Singen für alle Generationen ein. Selbst wer noch niebesonders gern gesungen hat, wird es lieben –und alle andern sowieso! Werwill, kann diegelernten Lieder auch im ökumenischen Festgottesdienst am Sonntag, 28.Junium 10.00Uhr ausvollerKehle mitsingen.

Ukrainisch-schweizerischer Chor Um 17.00Uhr freuen wiruns aufdas Konzertdes ukrainisch-schweizerischenChors«Spivdruzhba» («Gesangsfreundschaft»). DerChor unter Leitungvon Olga Kharchenko wurde im Herbst 2022 in Bern gegründet. DasgemeinsameMusizieren verstehensie alsChancefür dasgegenseitigeKennenlernenund dieIntegrationvon geflüchteten Menschen. Siesingenukrainische und SchweizerLieder–von Mani Matter bisShchedryk

EhrlicherCountry Blues

«Ein jederMenschhat die gleicheWürdeund diese istunbedingtzuachten.»

Steven Andrewsist einCountryBlues-Künstler,der dierauen Wurzeln desDelta Bluesmit der Klarheit undEhrlichkeit destraditionellenCountryverbindet.Um 18.30Uhr geniessenwir dasKonzert mitseinemgitarrengetriebenen, handgemachtenSound undseiner markanten, kraftvollenStimme. Sei-

AndréFlury

ne Songserzählenvon Glaube,Integrität undinnerer Standfestigkeit.

Afrikanische Rhythmen und südamerikanische Grooves Um 21.00Uhr startetdas Konzert vonBELOA:Das Herzensprojekt des angolanisch-portugiesischenBas-

sisten RussoFigueiredound der SchweizerSängerinFabienneStuder verbindetihreunterschiedlichen musikalischenEinflüsse.In ihren Eigenkompositionen verschmelzen Soul undafrikanischeRhythmen mitsüdamerikanischen Grooveszu einemwarmen, grenzenlosen Sound. 2026 wächst dasDuo zu BELOAextended– mitausgewähltenGastmusiker:innen,nochmehr klanglicherVielfaltund spannenderLive-Dynamik.

Sommerfest am Samstag,27. Juni 2026, von 15.00 bis 23.00 Uhrrund um die Marienkirche Bern. Bilder:zVg

PROGRAMM SOMMERFEST 27.UND 28.JUNI2026

Samstag, 27.Juni2026, von15.00 bis23.00 Uhr beider Marienkirche Bern

ab 15.00 Uhr

Spiel, Spassund Gaumenfreuden: Kuchenbuffet,Glace, Fische angeln,Tischtennis, Putschautos, Schlangenbrot der Pfadi St. Marien, Büchsenwerfen, Schminken und Frisieren, Kirchenparcours, Handarbeits-Stand, Fotoshooting zu diesen Zeiten

15.30 Uhr offenes Singen mit Jean-Luc Gassmann ab 16.15 Uhr Performance «face of berne» vonKünstler Andreas Wiesmann 16.00–17.00 Uhr Märchenerzählerin Esther Gingold in concert

17.00 Uhr ukrainisch-schweizerischer Chor «Spivdruzhba»

18.30 Uhr StevenAndrews and friends 21.00 Uhr BELOAextended

Kulinarisches –Getränkealler Art, Kuchenbuffet, Schlangenbrot, Glace –wunderbare tibetische Momos (ab 17.30 Uhr) –feine kurdische Gözleme und Mezze (ab 17.30 Uhr)

Sonntag, 28.Juni2026, von10.00 bis11.00 Uhr

Festgottesdienst für Kinder,Familien, Jung und Alt mit Märchenerzählerin EstherGingold und Generationenchor mit Jean-Luc Gassmann Marienkirche Bern

 www.marienbern.ch

BELOA–Russo Figueiredo und Fabienne Studer.

kirchen bernnord

Gottesdienste feiern

Sonntag, 31. Mai

Johanneskirche Konfirmationsgottesdienste.Herbert Knecht, Konfir9.30 und11Uhr mand:innen,Christine Guy,Vera Friedli (Orgel)

Marienkirche André Flury,MarcFitze (Orgel). Pfarreikaffee 9.30 Uhr

Sonntag, 7. Juni

Marienkirche ÖkumenischerGottesdienst mit Kommunion 9.30 Uhr Michal Kromer,Mirjam Wey, Jodlerklub LorraineBreitenrain, Vera Friedli (Orgel). Pfarreikaffee

Sonntag, 14. Juni

Johanneskirche Sonja Gerber,Jürg Bernet (Musik). Kirchenkaffee 9.30 Uhr

Marienkirche Josef Willa, Hyunjoo Kim (Orgel). Pfarreikaffee 9.30 Uhr

Sonntag, 21. Juni

Marienkirche P. Anderson,André Flury,François Comment (Orgel) 9.30 Uhr Pfarreikaffee

Johanneskirche KUW-Gottesdienst zum Thema Abendmahl. 10.30 Uhr Andreas Abebe, Schüler:innen der 3. Klasse, Vera Friedli (Orgel)

Samstag, 27. Juni

Marienkirche ÖkumenischesSommerfest für alle, mit vielen Attrak15 bis 23 Uhr tionen, Spielen, Kulinarik und Konzerten: 17 Uhr: Ukrainisch-schweizerischerChor «Spivdruzhba», 18.30 Uhr: Steven Andrews, 21 Uhr:BELOA

Sonntag, 28. Juni

Marienkirche ÖkumenischerFamiliengottesdienst am Sommerfest 10 Uhr Sonja Gerber, Josef Willa, Esther Gingold (Märchenerzählerin). Ad-hoc-Kinder-und-Erwachsenenchor, Jean-Luc Gassmann (Musik). Apéro

ReformierteKirchgemeinde Bern-Nord Wylerstrasse 5, 3014Bern, 031 331 40 37, bern-nord.refbern.ch

Katholische Pfarrei St. Marien Wylerstrasse24,3014Bern,0313308989, marienbern.ch

kirchenbernnord

Wie abstimmen?

Klärender Austausch unter Bürger:innen

Montag, 1. Juni 2026, 19.30 Uhr Kirchgemeindehaus Johannes

Wie abstimmen?

Klärender Austausch unter Bürger:innen

Am 14. Juni stimmen wir über eine von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) lancierte Initiative ab, die eine klareAnsage macht: Mehr als 10 Millionen Menschen haben in unserem LandnichtPlatz! Viele Fragen drängen sich auf: Spiegelt die Initiative Ängste der Bevölkerung wider,denen begegnet werden muss?Wer gehört bei den 10 Millionen dazu,wer nicht? Stimmen die Argumente, die von den Ja- und Nein-Komitees insFeld geführt werden? Wie gehen wir mit Ausländer:innen in der Schweiz um? Welche strukturellen Zusammenhängegibt es zwischen der Initiative und der Wirtschaft? Wie soll das Verhältnis zur Europäischen Union (EU) gestaltet werden? Welche ethischen Fragen müssen wir uns genauer anschauen?

Der Anlass

Die Kirchgemeinde Bern-Nordund der Verein «schweiz debattiert» laden zum Austausch ein. In strukturierten Formender Debatte, des Gruppengesprächs und des Statements umkreisenwir dieInitiative und ihremöglichen Auswirkungen, damit sich jede:r Einzelneeine fundiertereMeinung erarbeiten kann.

Vier Debattierende aus Parteien und Verbänden stehenamStart und bringen ihrePro-und Kontra-Argumente zur Initiative ein.

Ein kleiner Apérorundet die Veranstaltungab.

MAI

Freitag, 29.Mai,ab18Uhr

Solidaritätmit Kuba,Projektpräsentation

MediCuba

Samstag, 30.Mai,10–12 Uhr

Märitkafi

17–22Uhr FineboyFestrepresents: Afro Buffet Party

Sonntag, 31.Mai,ab12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein

JUNI

Montag,1.Juni, ab 18.30Uhr Frauenbeiz, Anmeldung:info@frauenbeiz-bern.ch Mittwoch,3.Juni, ab 19 Uhr VeganesMittwuch-Znacht

Freitag, 5. Juni,ab18.30 Uhr Vernissage Fotoprojekt«ClaudiaJost», Teilnahmebitte mitAnmeldung:https:// www.breitsch-traeff.ch/events/vernissagefotoprojekt-claudia-jost/ Samstag, 6. Juni,10–12 Uhr

Märitkafi

9–13 Uhr Libera TerraMarkt,feine mafiafreieProdukteaus Süditalien ca.10.30 Uhr Musikmatinée:«Ratscheniza» Weltmusik

Sonntag, 7. Juni,ab12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein

Montag,8.Juni, 19–21Uhr Stricken füralle Mittwoch,10. Juni,ab19Uhr Mittwuch-Znacht, anschl.Konzert mitRuth undRes Margot Freitag, 12.Juni, 19 Uhr AethiopischesEssen, Anmeldungen: 076457 72 43

Samstag, 13.Juni, 10–17Uhr BREITSCH-MÄRIT-INFOSTAND vordem Breitsch-Träff ab 9Uhr Libera Terra Markt, Feines vonmafiafreier Biolandwirtschaft 10–12Uhr Märitkafi: Kaffee,Gipfeli, Begegnung

ca.10.30 Uhr Musikmatinée mitFernando D’Amicound Gruppo «Masciuli»

Sonntag, 14.Juni, ab 12.30Uhr Kutüsch

Mittwoch,17. Juni,19Uhr Mittwuch-Znacht

Samstag, 20.Juni, 10–12Uhr

Märitkafi

15 Uhr Klimabankett: Foodsave-Essen aufdem Breitsch-Platz

Sonntag, 21.Juni, ab 12.30Uhr Kutüsch

Montag,22. Juni,19–21 Uhr Stricken füralle Mittwoch,24. Juni,ab19Uhr IndischesMittwuch-Znacht mitSingh Pal Freitag, 26.Juni, 19 Uhr

AethiopischesEssen, Anmeldungen: 076457 72 43

Samstag, 27.Juni, 10–12Uhr

Märitkafi

17–22Uhr FineboyFestrepresents: Afro Buffet Party

Sonntag, 28.Juni, ab 12.30Uhr

Kutüsch

DeineAnmeldung fürs Essenerleichtert unsere Planung. Infos: www.breitsch-traeff.ch

Möchtest du dich freiwilligengagieren?

Meldedich: vorstand@breitsch-traeff.ch

VERANSTALTUNGEN

Quartierzentrum BernNord, getragenvom Verein Wylerhuus

Wylerringstrasse 58, 3014 Bern www.qznord.ch |info@qznord.ch

Liebe Besucher:innen

Am StandortWylerringstrasse 58 betreibt der Verein Wylerhuus das Quartierzentrum BernNord. Raumvermietungen, Verkauf Tageskarten, Nähatelier sowie Information und Beratung gehören zu unseren Dienstleistungen fürs Quartier

Wirfreuen uns auf euren Besuch.

Sekretariat |031 331 59 55

C. Portner| Hausverwaltung und Raumvermietung

Öffnungszeiten Sekretariat und Information Montag und Freitag: 13–17 Uhr

SBB-Tageskarten Gemeinde | 031 331 59 55

Verkauf direkt vor Ortund Bezahlung in bar, mit TWINT oder Karte. Aufgrund des administrativen Aufwands wird eine Servicegebühr von Fr.2.– proTageskarte erhoben. Montag und Freitag: 13–17 Uhr

Nähatelier |076 3677761

S. Salvati |Leitung

Freitag von 9bis 12 und 14 bis 17 Uhr

Quartierarbeit BernNord | 078 208 92 59

N. Müller |Leitung Quartierzentrum und Quartierarbeiterin nina.mueller@vbgbern.ch

HotelJardin, Bern

Militärstrasse 38, 3014 Bern Telefon 031 333 01 17, www.hotel-jardin.ch

BoGa

Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern, Telefon 031 684 49 45, www.boga.unibe.ch

Hirslanden Bern

Hirslanden BernAG, Salem-Spital Schänzlistrasse 39, 3013 Bern Telefon 031 337 60 00, salem-spital@hirslanden.ch

La Cappella

Allmendstrasse 24, 3014 Bern Telefon 031 332 80 22, www.la-cappella.ch

cinedolcevita

Seniorenkino Bern, CINEABC, Moserstrasse 24, Tram 9, Haltestelle Breitenrain-oder Viktoriaplatz, Eintritt Fr.13.–. BEKB|BCBE-Kunden erhalteneine Vergünstigung vonFr.5.– gegenVorweisung des Kinogutscheines. Gutscheine erhältlich bei denBEKB|BCBE-Niederlassungen Bundesplatz und Breitenrain Kulturmuseum Bern

Schützenweg 22, 3014 Bern Telefon 079 357 95 08, www.kulturmuseum.ch

KirchenkinoimNordquartier

Markuskirche, Tellstrasse 33, 3014 Bern www.refbern.ch

Liveübertragung

WM-Spiel ab 21:00 Uhr SOMMERFEST

ein Fest für Gross und Klein

im Nationalen Pferdezentrum

11:00 - 23:00 UHR

SCHWEIZ - KATAR

13. JUNI

2026

Eintritt kostenlos

Festwirtschaft vor Ort

17:30 - 23:00 UHR

11:00 - 17:30 UHR

Eindrucksvolle Reit- und Pferdevorführungen

Stempeljagd im Springgarten für Kinder Vogel-, Biodiversitäts-, & Storchenführungen Kutschenfahrt & Ponyreiten

Grosstierrettung, Hufschmiede & Tierärzte vor Ort Bastelzelt & Kinderschminken

Abendprogramm für die ganze Familie Quizshow - Eins, zwei oder drei? Liveübertragung WM-Spiel: Schweiz-Katar Pferdewelt-Spielpaltz für Kinder

Genossenschaft / Coopérative

weiter Infos und Zeitplan findest Du hier: www.npz.ch/kurse/npz-sommerfest-2026/

Vorbeikommen und vonfürtollenSchnäppli Bett,Bad, KücheundTisch profitieren!

LAGERVERKAUF IM WYLER bei der Leinenweberei BernAG

Freitag, 29.Mai 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr Samstag, 30.Mai 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Wylerringstrasse 46, 3014Bern Lagerräumlichkeiten

nzeiger

IMPRESSUM

Herausgeber:blickpunktNord GmbH

Postfach 9314, 3001 Bern

Auflage: 16 600 Ex., WEMF beglaubigt

Kontaktkoordinaten: Anzeiger für das Nordquartier, Postfach, 3001 Bern

Telefon 031 351 35 13, www.afdn.ch, info@afdn.ch

Verlagsleitung: Claudio A. Engeloch

Redaktion:Claudio A. Engeloch (engeloch@a-fdn.ch)

Freelance-Mitarbeit: Bianka Balmer(bianka.balmer@gmx.ch)

Katrin Bärtschi (katrin.baertschi@bluewin.ch)

UrsFrieden, Journal B(frieden@halbzeit.ch)

Jean-Claude Galli (jean-claude.galli@fluestertuete.ch)

Martin Jost (martin_jost6@bluewin.ch)

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Corinna Elena Marti (cem1@bluewin.ch)

Cartoons: Heinz «Pfuschi» Pfister

Redaktionsschluss: Montag,17.00 Uhr

Anzeigen: anzeigen@afdn.ch

Anzeigeschluss: Montag,17.00 Uhr

Layout, Produktion: merkur medien ag,4900 Langenthal Medien- und Printunternehmen

Druck: DZB,Druckzentrum Bern AG, Telefon 031 349 49 49

Vertrieb: Post CH Netz AG

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Die Immobilien-Begleiter Zu kaufen gesucht: Mehrfamilienhäuser Bauland Einfamilienhäuser

umweltschonend hergestellt und enthält einen hohen Altpapieranteil Highend-Audio mit vernünftigem Preis-/Leistungsverhältnis

Anlaufstelle Quartier:Druckerei Läderach AG,Beundenfeldstrasse 17, 3013 Bern, Tel. 031 331 61 26, druckerei@laedera.ch

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WirstehenIhnen bei

Gernebin ichnachVereinbarung jederzeit für Hörtermine verfügbar unter: ulrich.steiner@revolutionaudiopure.com oder Whatsapp 079460 64 74 revolutionaudiopure.com |Kyburgstrasse 9|3013 Bern

andere Bestattungsunternehmen 031332 44 44 Bern-Mittelland 032325 44 44 Biel-Seeland 033223 44 44 Thun-Oberland www.aurora-bestattungen.ch

Sacha Hänni |Gyan Härri |AlessandroArdu

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN DER SP BERN-NORD IM JUNI

14.06 FeministischerBrunch 21.06 Familien-Tag 10:00–14:00 Uhr

Ort: Volo (Lorrainestrasse 15a, barrierefrei)

Alle Informartionen unter www.sp-bern-nord.ch/veranstaltungen/

13:00–16:30 Uhr

Ort: Cevi Bern (Rabbentalstrasse 69, 3013 Bern)

FREITAG,26.JUNI 2026

21. BURKHALTER-CUP

2026 AUFDEM SPITZ

Türöffnung: 16:30 Uhr; 3Spiele:

17:30 BSC YB – FC Breitenrain

18:30 FC Thun –BSC YB

19:30 FC Breitenrain –FCThun

EintrittCHF 20

Unbedingt Vorverkauf benutzen: fcbreitenrain.ch

FUSSBALLCLUB BREITENRAIN

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