da steht, was geht
nzeiger FÜR DAS NORDQUARTIER
Bern, 17. Dezember 2025, Nr. 12
Quartierzeitung für Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut | 99. Jahrgang, 16 600 Exemplare
Kontakt: Web: www.afdn.ch Mail: info@afdn.ch Phone: 031 351 35 13
NEUORDNUNG ALLMENDEN
3, 4 & 20
CH-ROCK-HIGHLIGHT IN FESTHALLE 13
Nicht nur zur Advents- und Weihnachtszeit: Die Kirchgemeinde Bern-Nord ist für alle da.
Bild: cla
BERNER BÜCHER ZUM SCHENKEN 14/15
KIRCHGEMEINDE BERN-NORD
Nicht primär Predigten, sondern eine soziale Institution 17
Die nächste AfdNAusgabe erscheint am 28. Januar 2026 ORTAL DAS QUARTIER-P www.afdn.ch
Wenn von der Institution Kirche berichtet wird, geht es meist um Mitgliederschwund und leere Kirchenbänke. Oder im schlimmsten Fall um Missbrauchsfälle. Das hat durchaus seine Berechtigung. Wer jedoch die Kirchenarbeit nur auf diese Aspekte sowie auf Predigten, Hochzeiten und Trauerfeiern reduziert, verkennt, was da sonst alles geleistet wird. Die Kirchen sind einer der wichtigsten Erbringer sozialer Leistungen in der Schweiz. Ihr Angebot ist goss, breitgefächert – und für alle da. Weder muss man einer Konfession angehören, noch muss man mit der Kirche etwas zu tun haben, um an den Aktivitäten
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teilzunehmen oder von den Dienstleistungen profitieren zu können. Das ist auch im Nordquartier nicht anders. Im Gegenteil: hier ist das Spektrum besonders kreativ und wird von innovativen Köpfen betreut und vorangetrieben. Hier werden spannende Möglichkei-
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ten angeboten, etwa die Adventstour «Nordstern», die noch bis Heiligabend läuft (vgl. AfN 11/2025). Leider werden diese Angebote und Leistungen (noch) viel zu wenig wahrgenommen – wir versuchen, diesbezüglich Gegensteuer zu geben. AB SEITE 8
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da steht, was geht
nzeiger FÜR DAS NORDQUARTIER
wünscht eine klare Weitsicht und ein glückliches neues Jahr!
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern sowie allen Anzeigen-Partnern frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und für dieses nur das Allerbeste. Ihre AfdN-Macher*innen.
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FOKUS
Bern, 17. Dezember 2025
NEUORDNUNG ALLMENDEN
Gemeinsam den Freiraum von morgen gestalten Die Grosse und die Kleine Allmend werden rege genutzt: Hier finden Sport, Kultur, Events und Freizeitaktivitäten statt. Sie gehören zu den wichtigsten Grünflächen Berns. Die Vielfalt ist eine zentrale Qualität der Allmenden – aber der Raum ist begrenzt, der Nutzungsdruck ist hoch. Gleichzeitig verändert sich das Umfeld im Entwicklungsschwerpunkt Wankdorf rasant, was zusätzliche Anforderungen an den Freiraum stellt. Mit einer Testplanung prüft die Stadt Bern, wie die Allmenden für die Zukunft weiterentwickelt werden können. Der Dialog mit Fachleuten, Politik und Bevölkerung soll ermöglichen, dass die Allmenden als offene, klimaresiliente Erholungsräume für alle erhalten bleiben. mgt/cae einer digitalen Umfrage dazu Stellung nehmen. Ziel ist es, die bisherigen Erkenntnisse aus der Testplanung im Dialog mit der Bevölkerung zu überprüfen. Die Erkenntnisse aus der ersten Phase und dieser zweiten Phase fliessen anschliessend in die politischen Gremien ein; Gemeinderat und Stadtrat legen die Eckwerte und Stossrichtungen für die weitere Bearbeitung der Testplanung fest.
Im Rahmen der Veranstaltungen der Testplanung fand ein intensiver Austausch zwischen Experten, Behörden und Beteiligten aus den Quartieren statt. Bilder: zVg
D
ie Allmenden sind eine der letzten grossräumigen Grünflächen der Stadt Bern. Die Grosse und die Kleine Allmend sind Erholungsoasen, Sportwiesen und Veranstaltungsorte zugleich. In den letzten Jahren haben sich die Ansprüche an den Freiraum verdichtet: Sport, Kultur, Events, Biodiversität, Klima, Verkehr und Logistik müssen hier auf begrenztem Raum ein Nebeneinander finden. Ein Stadtteil verändert sich Die Allmenden liegen im Entwicklungsschwerpunkt Wankdorf (ESP). In den angrenzenden Quartieren entstehen in den nächsten Jahren neue Wohn- und Arbeitsplätze. Die Verkehrsanbindung wird mit Fokus auf den öffentlichen und auf den Langsamverkehr optimiert. Die Allmenden sollen deshalb nicht losgelöst vom städtischen Umfeld, sondern im Gleichklang mit dem Stadtgebiet entwickelt werden. Alle mit im Boot – Ablauf der Testplanung Die Stadt will die vielfältigen Bedürfnisse auf den Allmenden besser ins Gleichgewicht bringen und ihre Funktion als öffentlicher Grünraum stärken. Mit Blick auf die klimatischen Veränderungen will sie zudem die Aufenthaltsqualität auf den Allmenden verbessern und den Raum als offenen Ort für alle bewahren. Die Entwicklung der Allmenden muss gleichzeitig innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen erfolgen. Um die Möglichkeiten für die künftige Entwicklung der Allmenden auszuloten und den Freiraum ganzheitlich zu betrachten, führt die Stadt eine Testplanung durch. Der
Ablauf der Testplanung lässt sich in vier Phasen unterteilen: Phase 1: März bis Dezember 2025 Drei interdisziplinäre Teams (u. a. Landschaftsarchitektur, Verkehr, Raumplanung) haben unterschiedliche Lösungsansätze für die künftige Nutzung und Gestaltung der Allmenden erarbeitet. Diese wurden anschliessend mit Fachleuten, Behörden und betroffenen Interessengruppen gespiegelt und mit deren Feedback weiterentwickelt. So entstand ein breiter Variantenfächer, der die Vereinbarkeiten, Widersprüche und Konsequenzen respektive kritischen Punkte der unterschiedlichen Nutzungsansprüche auf den Allmenden aufzeigt. Phase 2: Januar bis September 2026 Die Zwischenresultate der Teams und die daraus entstandenen Erkenntnisse werden öffentlich vorgestellt. Die Bevölkerung kann an Partizipationsveranstaltungen und in
Phase 3: Konkretisieren In der dritten Phase wird die Testplanung auf Grundlage der durch den Stadtrat beschlossenen Eckwerte und Stossrichtungen weiterbearbeitet und konkretisiert. Diese Resultate werden wiederum mit den betroffenen Interessengruppen und der Öffentlichkeit gespiegelt. Abschliessend formuliert das Beurteilungsgremium die Empfehlungen zur Finalisierung des Nutzungsund Gestaltungskonzepts «Allmenden». Phase 4: Finalisieren und verabschieden Das neue Nutzungs- und Gestaltungskonzept «Allmenden» wird finalisiert. Das Planerlassverfahren für die Nutzungsplanung wird durchgeführt. Das Verfahren sieht die öffentliche Auflage der Nutzungsplanung sowie die Genehmigung der zuständigen Behörden vor. Das Verfahren erfordert eine Abstimmung im Stadtrat und an der Urne. Wer redet mit? Die Arbeit in der ersten Phase der Testplanung erfolgte unter Einbezug von verschiedenen Fachleuten, den betroffenen Behörden und relevanten
Stakeholdern auf den Allmenden, darunter auch die Quartierorganisationen Dialog Nordquartier und QUAV4 mit je zwei Vertretenden. In der zweiten Phase während der öffentlichen Mitwirkung werden verschiedene Veranstaltungsformate wie Mitwirkungstag, Kinder- und Jugendmitwirkungen, eine digitale Umfrage sowie eine Ausstellung angeboten. Mehr zur Thematik finden Sie auf den Seiten 4 und 20 sowie hier: https://www.sp-bern-nord.ch/sektion/ ag-qvw/schwarzbuch/
MITWIRKUNG – DEINE MEINUNG ZÄHLT Mach mit Hilf mit, dass die Allmenden ein attraktiver Ort für alle bleiben. Ab dem 12. Januar bis zum 27. März 2026 kannst du an der digitalen Umfrage teilnehmen. Den Link dazu findest du ab dem 12. Januar 2026 auf der Website www.bern.ch/allmenden Sei dabei Während sechs Wochen liegen die Zwischenergebnisse in einer offenen Ausstellung auf. Sie können frei besichtigt werden. Die Stadt organisiert auch verschiedene betreute Mitwirkungsfenster. Alle Interessierten sind eingeladen, sich einzubringen. Offene Ausstellung 12. Januar bis 28. Februar, BERNEXPO/ Tschäppätstrasse Mitwirkungstag mit Anwesenheit der Planungsteams und der Jury Samstag, 17. Januar 2026, BERNEXPO/ Tschäppätstrasse Mitwirkungsfenster im Generationenhaus Mittwoch, 11. Februar 2026 Anlässe für Kinder und Jugendliche Kindermitwirkung Stadtteil 5: Mittwoch, 21. Januar 2026 Jugendmitwirkung: Donnerstag, 22. Januar 2026 Kindermitwirkung Stadtteil 4: Mittwoch, 28. Januar 2026 Mit Spielangebot vom Spielrevier/ Schützenweg Die Zeiten der Veranstaltung und weitere Informationen werden laufend aktualisiert: www.bern.ch/allmenden
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QUARTIER-MIX
NEUORDNUNG ALLMENDEN
Hohe Wichtigkeit für Quartier und Quartierkommission Im Januar startet eine neue Etappe in der Planung der beiden Allmenden – die Testplanung geht über in die Phase der öffentlichen Mitwirkung. Der DIALOG Nordquartier als offizielle Quartierkommission hat seine Haltung während der Testplanung dezidiert eingebracht. Mittels verschiedener Aktivitäten werden im Januar die bisherigen Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Martin Jost
Bern, 17. Dezember 2025
CARTE BLANCHE FÜR…
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önnte es sein, dass der Stellenwert und somit die Bedeutung der beiden Allmenden für die Bevölkerung etwas überbewertet oder gar verklärt wird, wie in der Diskussion rund um die Allmenden immer wieder zu hören ist? Dieter Aeberhard ist diesbezüglich exakt gegenteiliger Meinung; er ist Vorstandsmitglied im DIALOG und Co-Leiter der Arbeitsgruppe Quartierentwicklung und er sagt: «Ich finde, das trifft nicht zu. Ja, die Allmenden sind tagsüber nicht immer stark besetzt. Es muss nicht sein, dass ich mich als Quartierbewohner täglich dort aufhalte, aber die Allmenden sollen jederzeit die Möglichkeit bieten, das zu tun.» Zudem, so der Architekt, sei die Belegung eine Frage der Wahrnehmung; wenn vier Teams verteilt auf der Grossen Allmend gleichzeitig Fussball spielen, ergebe das ein anderes Bild als das einer Schulklasse während eines Spielnachmittags. Andreas Abebe ergänzt, dass die Fussballclubs Breitenrain und Wyler, beide aktiv im Kinder- und Jugendfussball, teils konfrontiert seien mit Platzproblemen und die Allmenden für den Breitensport eine wertvolle Ergänzung sein könnten, wenn die Platzverhältnisse der beiden Vereine ausgeschöpft sind. Vertretung der Bewohnenden Der Pfarrer der Reformierten Kirchgemeinde ist im Präsidium der Quartierkommission und war ebenfalls involviert in die erste Phase der Testplanung zur Neuordnung der Allmenden; er ist zuversichtlich über den weiteren Verlauf: «Wir sind angehört worden und ich hatte den Eindruck, dass unsere Anliegen ernsthaft aufgenommen wurden. Uns ist wichtig, dass die Quartierbevölkerung weiss, was wir uns überlegt und was wir eingebracht haben.» Anlässlich der kommenden Veranstaltungen werden die Menschen aus dem Quartier Gelegenheit dazu haben und Andreas Abebe hofft, dass diese Möglichkeiten zur Meinungsbildung rege genutzt werden. Im Wissen darum, «dass der DIALOG natürlich nicht alle Interessen aus dem Quartier abdeckt, aber halt doch die repräsentativste Organisation der Quartierbevölkerung ist.» Als Vertretung der Nordquartier-Bevölkerung habe man versucht, den Spagat zu machen, den es dazu braucht, ist Dieter Aeberhard überzeugt, und: «Wir haben konstruktiv am Prozess
…RÖFES BUNTE WELT DIE ZWEITE HALBZEIT (DES LEBENS) Was hätte sein können. Oder: Die zweite Halbzeit des Lebens. Irgendwann im Leben blickt man zurück und grübelt: Was hättest du anders machen können?
Andreas Abebe (l.) und Dieter Aeberhard wünschen sich eine Vielfalt an Ideen zur sinnvollen Nutzung der Allmenden. Bild: mj
mitgearbeitet; das wurde gewürdigt und unsere Position als Vertretung von 20 000 Bewohnenden wurde als wichtig wahrgenommen.» Vielfältige Bedürfnisse Insbesondere habe die Fachjury anerkannt, dass für die 3000 Menschen, die sich in den nächsten Jahren in den neu entstehenden Quartierteilen niederlassen werden, ausreichend Erholungs- und Grünraum zur freien Nutzung vorhanden sein muss. Die Umsetzung der vielfältigen Bedürfnisse werde für die Behörden zu einer Herausforderung, die Dieter Aeberhard so zusammenfasst: «Institutionen wie BERNEXPO oder YB im Quartier zu haben, ist wichtig; genauso wichtig ist jedoch, dass die Bewohnenden des Nordquartiers auf den Allmenden Spaziergänge machen, Feste feiern oder an Schneetagen schlitteln können.» Eine Möglichkeit zur Sicherung der Qualität für alle besteht gemäss dem DIALOG darin, dass man sich Gedanken macht über die Anzahl der Belegungen und auch eine Reduktion der Nutzungen könnte ein gutes Nebeneinander fördern. Eine klare Haltung hat die Quartierkommission zur Idee eines unterirdischen Parkings auf der grossen Allmend: «Es ist hinlänglich bekannt», so Andreas Abebe, «dass wir das aus Gründen der ökologischen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeit eine ganz schlechte Idee finden.» Gerade zu diesem Thema, ergänzt Dieter Aeberhard, wurde von Fachleuten aus anderen Städten, die auch am Prozess teilnahmen, die Frage gestellt, ob es wirklich richtig sei, hier ein Parking zu bauen.
Möglichkeiten zur Mitwirkung Die Haltung der Kommission zu den Allmenden ist seit zwei Jahren unverändert und man ist überzeugt, über gute Argumente zu verfügen. Dies auf der Grundlage, wie Dieter Aeberhard mehrmals betont, nämlich, dass der DIALOG breit abgestützt ist und sich somit klar positionieren kann. «Wenn wir eine ablehnende Haltung einnehmen, begründen wir das. Wir sind nicht einfach gegen etwas.» Die Benutzung von öffentlichem Grünraum sollte möglichst wenig eingeschränkt sein, deshalb lehnt man einen exklusiven Profibetrieb durch die Young Boys auf der Allmend ab. Hingegen sollte der Charakter der Allmenden in den Vordergrund rücken, attraktiver sollen sie werden, auch durchsetzt mit schattenspendendem Baumbestand, und, so Dieter Aeberhard: «Sehr wichtig ist dabei eine grosszügige Verbindung beider Allmenden. Das wäre eine enorme Bereicherung, dafür haben wir uns stark eingebracht.» Andreas Abebe wagt gar den Ausblick, dass mit einer Überdachung der Autobahn die zwei Allmenden dereinst zu einer verschmelzen könnten. Es soll niemand dauernde Ansprüche auf die Allmenden haben, sind sich beide einig, ebenso in der Feststellung, dass eine Vielzahl guter Ideen die Chancen für sinnvolle Nutzungen erhöht. Es wird dauern, bis es soweit ist, aktuell bekräftigt Andreas Abebe nochmals seinen Wunsch: «Die Quartierbevölkerung soll sich ein Bild machen und sich informieren. Die Allmenden sind ihre grüne Lunge.»
Ich bin Nichtarzt (wäre eigentlich mein Traumjob – aber zu viel Präsenzzeit), Nichtautofahrer (irgendwie immer den Zeitpunkt für die Autoprüfung verpasst), lebe seit mehr als 30 Jahren mit meiner Nichtehefrau, und so weiter. Viele Abzweigungen sind endgültig und definitiv – aber das ist wohl die falsche Haltung: Wie beim Fussballspiel öffnet jeder Schritt, jede Entscheidung unendlich viele neue Möglichkeiten zum weiteren Spielverlauf – auch wenn du gerade ein Eigentor geschossen hast. Genauso ists im Leben: Viel wichtiger als das, was war, ist das, was jetzt noch kommen könnte! Es geht weniger um «Was hätte ich anders machen sollen?», sondern mehr um «Was mach ich jetzt draus?». Der Gedanke, dass man auch im späteren Leben noch Änderungen und Anpassungen vornehmen kann, gibt einem die Freiheit, das Leben nicht nur in den eigenen Händen zu halten, sondern es aktiv zu gestalten. Und manchmal kann man sogar regulierend auf Vergangenes reagieren, z.B. mit der Ehelichung der Nichtehefrau!
Rolf Julmy lebt seit 25 Jahren im Nordquartier, ist Fussballfan, besucht regelmässig die Heimspiele des FC Breitenrain sowie zwecks Erfrischung diverse favorisierte Gaststätten. Zudem staunt er immer wieder über die stetig auftretenden Banalitäten des Alltags, die er zuweilen in Worte fasst: https://röfesblog.my.canva.site/
INFO Phase 2/Mitwirkung Ab 12. Januar finden während mehrerer Wochen verschiedene Veranstaltungen für die Öffentlichkeit statt; es besteht ebenfalls die Möglichkeit zur Teilnahme an einer digitalen Umfrage. www.bern.ch/allmenden
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QUARTIER-MOMENTUM
Strahlende Augen, lachende Gesichter und viele, viele Chlousesäckli: Der Samichlous mit Schmutzli auf dem «SPITZ». Bild: Daniel Jüni
Altenberg · Beundenfeld · Breitenrain · Löchligut · Lorraine · Spitalacker · Wankdorf · Wyler und Wylergut
Wahlen 2026: Die SP auf die Eins! Die SP auf die Eins! Die Weihnachtszeit ist Zeit für so Vieles: zum Beispiel Spielenachmittage. Wer freut sich nicht insgeheim auf den wohligen Ärger oder das hämische Grinsen, während man ein Eile-Mit-Weile-Toggeli „hei tuet“, oder ein Lotti-Karotti-Häschen den Berg runterpurzelt. Auch im Polit-Monopoly will ständig jemand mitspielen und gewählt werden. Tatsächlich sind die kantonalen Wahlen aber bereits 4 Jahre her.Vor 4 Jahren verlor Corona endlich an Bedrohlichkeit und der einmalig geglaubte trumpsche Ausrutscher in den USA war passé. Bereits Anfangs seiner zweiten Amtszeit liess Trump Menschen deportieren; der russischeAngriffskrieg dauert seit knapp 4 Jahren an; gemäss UNHCR sind im Bürgerkrieg im Sudan bereits 12.7 Millionen Menschen vertrieben worden. Der bestialische Angriff der Hamas auf Israel jährte sich zum zweiten Mal, mindestens 70‘000 Palästinenser:innen verloren ihr Leben, und zum Auftakt des jüdischen Lichterfests sind vergangenen Sonntag in Sydney mindestens 11 Menschen ermordet worden. In der
Schweiz wird alle 2 Wochen eine Frau aufgrund ihres Geschlechts getötet und wenn die Menschen auf der Strasse für mehr Schutz und gegen viel zu kleine Budgets protestieren, bezeichnen einige Medien dies als „Viel Lärm um Nichts». Der Kanton Bern berücksichtigt neu das etablierte Angebot AppElle für Gewaltopfer nicht mehr, sondern greift auf ein semiprofessionelles Modell zurück. Der Kanton Bern wollte einem seit 10 Jahren in der Schweiz lebenden abgewiesenen Iraner verwehren, in einer Privatunterkunft statt in einer Kollektivunterkunft zu leben. Der Grosse Rat unterbreitete im Februar und mitten in der Klimakrise dem Stimmvolk einen stark abgeschwächten Gegenvorschlag zur Solarinitiative, welche in ihrer ambitionierten Form dringend nötig gewesen wäre. Nun kommen Sie ins Spiel: die Stadt Bern wählt 20 der 160 Sitzen des Grossrats. Gut, dass bereits fest steht, dass die Liste Nr. 1 der SP (Stammliste Frauen) zugeteilt wurde. Tragen Sie sich das Wochenende vom 29. März 2026 ein, liegen Sie der Verwandtschaft
über die Festtage in den Ohren, antworten Sie allen auf gute Neujahrswünsche, dass dafür mit Wählen gesorgt werden kann. Wir können nicht die ganze Welt neu starten, aber den Grossrat können wir «hei tue» und neu wählen. In diesem Sinne: Es guets Nöis! Judith Schenk, Stadträtin
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Bern, 17. Dezember 2025
VOLKSSCHULE Sanierungskredit für Schulareal Wankdorf Auf dem Areal der Volksschule Wankdorf sind bauliche Massnahmen nötig: Das Gebäude an der Morgartenstrasse 2a, welches eine Ganztagesbasisstufe, Schulleitungsbüros sowie die Büros und Labors des Amts für Umweltschutz umfasst, soll teilsaniert und energetisch optimiert werden. Gleichzeitig erfolgt eine Sanierung der Kanalisationsleitungen auf der Parzelle und das Schulareal wird durch einen neuen Rollpark aufgewertet. Für die Umsetzung beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Baukredit von rund 6,8 Millionen Franken. Bei der Volksschule Wankdorf handelt es sich um ein Gebäude-Ensemble aus den Jahren 1959 bis 1961 und einen Erweiterungsbau aus den 70er-Jahren. Das Ensemble umfasst neben der Volksschule und der Turnhalle den ehemaligen «Hauswirtschaftstrakt» – ein flaches, dreigeschossiges Gebäude an der Morgartenstrasse 2a. In diesem Gebäude sind heute eine Ganztagesbasisstufe und die Büros der Schulleitung untergebracht. Die beiden Obergeschosse sind seit 2015 durch die Büros und Labors des Amts für Umweltschutz der Stadt Bern belegt. Bei dessen Einzug wurde das Gebäude teilsaniert – wobei sich die Massnahmen hauptsächlich auf den Innenbereich in den Obergeschossen beschränkten. Nun besteht vor allem im Erdgeschoss und im Dachbereich weiterer Sanierungsbedarf. (aus Gemeinderats-Info vom 4. Dezember 2025)
ROLLPARK Erste Bauetappe abgeschlossen Im Zusammenhang mit der Sanierung des Schulareals Wankdorf (siehe Volksschule) soll auf dem Schulhausareal ein Rollpark realisiert werden. Dies, um die Umgebung und das Spielangebot für die Schule und das Quartier aufzuwerten. Um die nötige Fläche freizuspielen, werden die Parkplätze im Süden der Parzelle aufgehoben. Die Planung des Rollparks erfolgte mit dem Ziel, keine zusätzlichen versiegelten Flä-
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QUARTIER-SPLITTER chen zu schaffen. Für eine natürliche Beschattung der Anlage sorgen die bereits bestehenden Bäume. (aus Gemeinderats-Info vom 4. Dezember 2025)
WANKDORF Schwingfest als Publikumsmagnet Wenn am 5. Juli 2026 im Wankdorfstadion angeschwungen wird, wird eines bereits feststehen: Das Bernisch-Kantonale Schwingfest bricht die Publikumsrekorde für ein Teilverbandsfest. Kurz nach dem Beginn des Vorverkaufs Anfang Dezember waren 17 000 Tickets bereits verkauft. Und der Andrang hält an, wie das Organisationskomitee mitteilt. Man habe darum beschlossen, die Tribüne D im Wankdorf ebenfalls für den öffentlichen Verkauf freizugeben. Mit der Öffnung der Tribüne D ist zudem nun klar, dass die Sägemehlringe zentral in der Mitte des Stadions Wankdorf angeordnet werden. Das biete eine optimierte Sicht für alle Besuchenden, schreibt das OK. Ursprünglich war geplant, die fünf Ringe auf der Seite des Sektors B (West) anzulegen. (aus BZ vom 7. Dezember 2025)
MODITREFF 12 Der älteste Mädchentreff schliesst Der älteste Moditreff der Stadt Bern schliesst per Ende Jahr seine Türen. Nach zwei Jahren Übergangsphase und «dem Ausprobieren unterschiedlichster Angebote» hat der Vorstand des Trägervereins für offene Jugendarbeit (TOJ) entschieden, das Angebot definitiv einzustellen. «Der Standort in der Lorraine ist nicht mehr genutzt worden», sagt TOJ-Präsident und Stadtrat Timur Akçasayar (SP). Der «Moditreff Punkt 12» richtete sich an Mädchen ab 10 Jahren und junge Frauen. Ehemalige Nutzerinnen würden mittlerweile andere Angebote des TOJ bevorzugen, sagt Akçasayar. «Der Rückgang der Nutzerinnen trifft nur auf den Standort in der Lorraine zu», führt er weiter aus. Andere Jugendtreffs und vor allem auch Angebote spezifisch für Mädchen oder FINTA-Personen er-
freuen sich laut Akçasayar grosser Beliebtheit. (aus BZ vom 9. Dezember 2025)
BERNEXPO
Dezember
Spielzeugbörse wurde abgesagt Einst lockte die Spielzeugbörse bis zu 4000 Besuchende auf das BernexpoAreal. Doch das ist lange her. Erstmals wurde nun die Durchführung, die am 13. und 14. Dezember vorgesehen war, gar abgesagt. In den letzten Jahren seien die Zahlen sowohl bei den Ausstellenden als auch bei den Besuchenden kontinuierlich zurückgegangen, sagt BernexpoMediensprecher Adrian Erni. «Eine Durchführung in der bisherigen Form ist nicht mehr sinnvoll.» Ein abschliessender Entscheid stehe noch aus. Die rückläufigen Zahlen deuten aber darauf hin, dass die Spielzeugbörse definitiv aus dem Bernexpo-Kalender verschwinden wird. Mediensprecher Erni verweist auf die BEA-Besuchermesse: Alternativ könnten Aussteller und Ausstellerinnen im nächsten April dort einen Stand mieten. Eine der vielen Hallen ist jeweils den Spielwaren gewidmet. Die Spielzeugbörse wurde erstmals 1992 und seither jährlich auf dem Bernexpo-Areal durchgeführt. Einzig während der Coronapandemie fiel sie aus. In den letzten Jahren präsentierten zwischen 100 und 150 Ausstellende ihre Waren. (aus BZ vom 10. Dezember 2025)
enfussball-EM in der Host City Bern in allen Bereichen ein grosser Erfolg war. Insgesamt verzeichneten die Fanzonen Bundes-, Bären- und Waisenhausplatz über 500 000 Besucher. Rund 120 000 Menschen besuchten die vier ausverkauften Spiele im Stadion Wankdorf. Das kostenlose Rahmenprogramm stiess mit Konzerten, Public Viewing oder der Filmshow «UNSTOPPABLE» auf grossen Zuspruch. Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen und die Stimmung war zu jeder Zeit friedlich. «Das Turnier hat neue Massstäbe gesetzt und dem Frauenfussball einen starken Schub verliehen», sagt Hannah Sutter, Co-Gesamtprojektleiterin. Die Host City Bern legte grossen Wert auf die Umsetzung von zahlreichen Legacy-Massnahmen, welche von verschiedenen Akteur:innen getragen werden und deren Wirkung sich auch längerfristig entfalten sollen. (aus Gemeinderats-Info vom 11. Dezember 2025)
WEURO 2025
ERFOLGREICH
Überaus erfreuliche Abschlussbilanz Die Stadt Bern stand vom 1. bis 27. Juli 2025 ganz im Zeichen des Frauenfussballs: Die Host City Bern veranstaltete unter dem Motto «Berner Ballzauber» ein äusserst erfolgreiches, buntes und friedliches Sommerfussballfestival für die Bevölkerung sowie in- und ausländische Gäste, darüber hinaus setzte es vielfältige Legacy-Massnahmen um. Kurz nach Beendigung des Turniers zogen Hannah Sutter und Marc Heeb, welche die Co-Gesamtprojektleitung verantworteten, bereits eine durchwegs positive Bilanz. Nun liegt auch der Schlussbericht vor. Dieser zeigt noch einmal eindrücklich auf, dass die Durchführung der Frau-
Vegane Bäckerei baut aus Die vegane Bäckereien-Kette Bakery Bakery expandiert noch weiter als bisher bekannt. Gemäss einem Baugesuch soll der bisherige SBBInfopoint im Berner Hauptbahnhof zu einer Bakery-Bakery-Filiale umgebaut werden. Eben erst hat das Unternehmen von Gründer Kevin Schmid die ehemalige Bar Brésil am Bollwerk übernommen. Der erste fixe Standort der Bakery Bakery öffnete 2020 an der Schärerstrasse im Breitsch seine Tore. Neben Bern ist das Unternehmen heute in Basel, Zürich und Winterthur präsent. (aus hauptstadt.be-Brief vom 13. Dezember 2025)
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HINTERGRUND
Bern, 17. Dezember 2025
KIRCHEN BERN-NORD
Verstaubtes Image, innovative Köpfe
Die Kirche ist viel mehr als ein Treffpunkt für Gläubige. Ihr Angebot ist gross, niederschwellig und für alle da. Sie ist ein oft unterschätzter Player im Quartierleben. Weder muss man einer Konfession angehören noch muss man mit der Kirche etwas zu tun haben, um an den Aktivitäten teilzuhaben. Text: Claudia Langenegger. Bilder: cla & zVg.
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HINTERGRUND
Pfarrer Andreas Abebe.
«Wir hatten eine ausserordentliche Situation – doch so ungewöhnlich war diese eigentlich auch nicht: Jede Kirche und jedes Kirchgemeindehaus ist da, um benutzt zu werden», sagt Tobias Rentsch, reformierter Pfarrer der Kirchgemeinde Bern Nord.
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onntags läuten sie zum Gottesdienst und gegen Weihnachten gibts Kerzenziehen – doch das ist längst nicht alles, was die Kirchen im Nordquartier bieten. Ihr Angebot ist reich: Zu Heiligabend laden sie zum Essen und den ganzen Rest des Jahres bespielen sie ihre Räumlichkeiten mit Aktivitäten wie Tanzen, Malen mit Kindern, Mittagstisch, Spielnachmittagen, Seniorentreffen und vielem mehr.
«Wir wollten hier ganz explizit Dinge ausprobieren. Das Schöne daran: Ich würde alles weiterführen, was hier stattfand. Es ist Aufgabe der Kirche, Gottesdienste zu feiern – aber nicht nur, sondern auch neugierig darauf zu sein, was auf die Kirche zukommt – ob das nun ein TätowierFestival oder ein Jubiläumsfest des lokalen Fussballclubs ist.»
Ein Spielfeld, um zukünftige Nutzungen zu erproben, ist toll – doch Die Markuskirche an der Tellstrasse was haben diese Aktivitäten mit der wurde vor zwei Jahren mit dem Pop- Kirche zu tun? «Ich sehe vor allem up «Zur Markuskirche» sogar stadt- die Gemeinsamkeiten», sagt Tobias bekannt. Der kirchliche Betrieb war Rentsch. «Eine Beiz passt nur auf den ersten Blick damals in die Johanneskirche an nicht in eine Kir«Wir sind als der Wylerstrasse che, weil es al5 verlegt worden, lenfalls ein tradiLandeskirche ein Teil weil die Markustionelles Bild der Gesellschaft.» sprengt. Aber: kirche nach dem Pop-up-Betrieb Gemeinschaft zu hätte saniert werden sollen. Doch es pflegen und dafür zu sorgen, dass gab eine Beschwerde, die bis in die die Menschen zusammenkommen, zweite Instanz gezogen wurde – der das ist typisch für die Kirche.» Umbau verzögerte sich und so verlängerte sich die Zwischennutzung. Die Quartierbewohnenden sollen sich auch weiterhin aktiv beteiligen. Statt die Räumlichkeiten leer stehen «Sie sollen mit ihren Ideen auch in zu lassen, setzte die reformierte Zukunft zu uns kommen», so Tobias Kirchgemeinde auf neuartige Pro- Rentsch. jekte. Es gab Jubiläumsfeiern, Barbetrieb, das Theaterfestival «aua- «Wir sind da, wir hören zu» wirleben», Yoga, Partys, Film- In der Kirchgemeinde Bern-Nord ist abende, ein Unterrichtsprojekt von viel los – auch ohne Markuskirche. Architekturstudierenden und vieles Andreas Abebe, langjähriger Pfarrer mehr. Bald ist Schluss damit: Die an der Markuskirche und jetzt an Tore schliessen sich, am 18. Dezem- der Johanneskirche, der zweiten reber lädt die Bimbam-Bar zum letz- formierten Kirche im Nordquartier, ten Mal zum Umtrunk, im Januar sagt dazu: «Wir sind als Landeskir2026 fahren die Bauwagen auf: Die che Teil der Gesellschaft, wir wollen Markuskirche wird endlich reno- inklusiv sein, ein Treffpunkt und viert. eine Anlaufstelle.»
Als Pfarrer steht er sonntags zwar immer wieder auf der Kanzel, er ist aber auch kulturell aktiv – jeden Winter organisiert er in der Johanneskirche eine Filmreihe. «Einen Film von der Kirchenbank anstatt aus dem Kinoplüsch zu betrachten, löst andere Fragen und Emotionen aus und führt zu anderen Gesprächen», beobachtet er seit über 20 Jahren. Der aktuelle Zyklus heisst «schwarz-weiss»: Bis am 3. April flimmert jeden zweiten Freitagabend ein Filmklassiker über die Grossleinwand. Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit ist die Seelsorge – niederschwellig und
individuell: «Es kann sein, dass ich mit einem Quartierbewohner auf einen Spaziergang gehe, dass ich die Menschen zu Hause besuche und sie in schwierigen Lebenssituationen begleite», erklärt Andreas Abebe. «Beispielsweise Leute, denen der Umzug in ein Altersheim bevorsteht und die aus ihrer Wohnung ausziehen müssen. Wir sind für die Menschen im Quartier da.» Kirche: Sozialarbeit und Vernetzung In den Kirchgemeinden sind auch Sozialarbeitende angestellt, die, wie Pfarrpersonen auch, auf Bedürfnisse aus dem Quartier reagieren und Angebote schaffen. «Wir bieten für
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HINTERGRUND
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HINTERGRUND
kirchen bern nord
Stéphanie Meier (l.) und Anja Stauffer von der Kirchgemeinde St. Marien.
alle Altersgruppen etwas an», sagt Sozialarbeiterin Mandana Trucco, die bei der Kirchgemeinde BernNord tätig ist. «Die Kirche hat einen gesellschaftlichen Auftrag, wir müssen für das Quartier und die Gesellschaft da sein», sagt sie. «Die Leute sollen teilhaben können, vor allem gerade auch solche, die einsam sind und/oder ein kleines Budget haben. Aber natürlich auch alle anderen.» Sie und ihre Kolleginnen bieten nicht nur Beratung und finanzielle Unterstützung an, sie rufen auch soziale und kulturelle Angebote ins Leben. Das Zentrale dabei: Jede und jeder ist willkommen, unabhängig von Konfession und Glaube. «Zu unserer Arbeit gehört auch, dass wir uns mit anderen Institutionen aus dem Nordquartier wie beispielsweise der Quartierarbeit Bern-Nord vernetzen. Wir treffen uns regelmässig beim Format Netzwerk Soziokultur zum Austauschen und stossen hin und wieder gemeinsame Projekte an», erklärt Mandana Trucco. Konfession? Blick über den Tellerrand hinaus An der gleichen Strasse wie die Johanneskirche, bloss 200 Meter entfernt, steht die katholische St. Marienkirche. Die beiden Kirchgemeinden spannen für vieles eng zusammen. Einmal pro Monat gibts etwa einen konfessionsübergreifenden – ökumenischen – Gottesdienst und der grösste Teil des kirchlichen Unterrichts findet ökumenisch statt. Und sowohl das Sommerfest wie auch das Kerzenziehen vor Weihnachten sind gemeinsame Anlässe. Auch dieses Jahr hat sich von Mitte November bis Anfang Dezember im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses St. Marien das halbe Quartier getroffen – das traditionelle Kerzenziehen in der Vorweihnachtszeit ist bekannt und beliebt.
mittag im Rahmen von «Tischlein deck dich»-Lebensmittel an Menschen in sozialer Not. Und jeden Donnerstag sind Asylsuchende und Sans-Papiers zu einem Mittagessen in St. Marien eingeladen.
«Es gibt viele Leute, die beim ökumenischen Kerzenziehen zum ersten Mal den Fuss in unsere Kirche setzen», sagt Stéphanie Meier, Sozialarbeiterin in der Kirchgemeinde St. Marien. Und für die meisten ist es auch das einzige Mal im Jahr. Denn «Kirche» bedeutet für viele nach wie vor eine Hemmschwelle. Das veraltete Bild einer Kirche, in der es nur um Gottesdienst und Beten geht, steckt leider noch immer recht hartnäckig in den Köpfen fest. Dabei ist Kirche heute viel mehr und manchmal auch ganz anders. So verteilen rund 35 Freiwillige jeden Dienstagnach-
Wow, auch das ist Kirche?! Manchmal müssen wir halt aus der Kirche raus, damit Leute zu uns kommen.»
Alles neu und doch nicht Wie viel in den Kirchen los ist, was sie alles anbieten – das ist den QuarKitt fürs Quartier tierbewohnenden oft nicht bewusst. «Es ist wichtig, nahe bei den Men- Die neuartigen Veranstaltungen, schen zu sein», sagt Stéphanie Mei- wie sie in der Markuskirche mit Ener. «Denn die Kirche hat die Mög- thusiasmus angestossen wurden, lichkeit, die Leute zu erreichen und stiessen jedoch nicht immer auf Gefür sie da zu sein.» Ob dies nun mit genliebe. Dass das Gotteshaus auch der Einzelfallhilfe geschieht, ob sie ein Raum für eine Bar oder Public sich mit der Stiftung Krankenpflege Viewing ist, kann Menschen irritiefür Menschen mit knappem Budget ren. Mit den Veränderungen in der einsetzt, ob sie Kirche kommt individuelle Soauch die Be«Die Kirche ist eine zialberatungen fürchtung auf, durchführt oder der ältesten Festhütten, eine Heimat und einen vertrauten ob sie mit dem die es gibt.» jährlichen SomOrt zu verlieren. merfest vor der «Diese Bedenken Marienkirche ein geselliges Zusam- müssen wir ernst nehmen», sagt menkommen organisiert – die Kir- Pfarrer Tobias Rentsch. «Unsere che sorgt für Kitt im Quartier, Aus- Kirchgängerinnen und Kirchgänger tausch und Gemeinschaft. sollen sich nach wie vor hier daheim fühlen. Wir wollen niemanden aus«Das Sommerfest ist ein wunderba- schliessen, es soll einfach auch Platz rer Anlass, es ist ein Treffpunkt für für neue und unterschiedlichste BeAnwohnende», sagt Stéphanie Mei- dürfnisse geben.» er. «Ich habe erlebt, dass hier Freundschaften entstanden sind Und er gibt zu bedenken: «Die Kirund ich erhalte immer wieder posi- che ist eine der ältesten Festhütten, tive, erstaunte Rückmeldungen. Vie- die es gibt. Wir feiern Taufen, Hochle Leute, die nichts mit der Kirche zu zeiten und sogar beim Tod gibt es tun haben, sind freudig überrascht: eine Trauerfeier. Rituale zu Freude, Hoffnung und Dankbarkeit sind typisch für die Kirche.» Und so tut die heutige Kirche nichts anderes als das, was sie schon immer tat: Die Leute zusammenbringen und die Gemeinschaft beleben. Dafür reicht es schon längst nicht mehr, zur Sonntagspredigt ins Gotteshaus zu rufen. Die Zwischennutzung in der Markuskirche sorgt für eine reiche Sammlung an Erfahrungen, was in einer Kirche möglich ist.
Sozialarbeiterin Mandana Trucco und Pfarrer Tobias Rentsch.
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QUARTIER-MAGAZIN
Bern, 17. Dezember 2025
KROKUS UND GOTTHARD IN DER FESTHALLE
«Wir sind heiss» Am 19. Dezember treten mit Krokus und Gotthard die zwei erfolgreichsten Rockbands der Schweiz in der neuen Festhalle auf. Jean-Claude Galli
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as Motto des Abends spricht Bände. Unter dem Titel «Rock Monsters of Switzerland» spielen mit Krokus und Gotthard am Freitag, 19. Dezember, die Meister der Schweizer Rockszene eine Doppel-Headliner-Show in der neuen Festhalle. «Wir sind heiss darauf, endlich wieder einmal in der Bundesstadt loslegen zu dürfen», sagt Krokus-Bassist und Bandgründer Chris von Rohr gegenüber dem Anzeiger für das Nordquartier. Krokus schauen auf ein grandioses 2025 zurück, in dem sie ihr 50-Jahr-Bandjubiläum gebüh-
Krokus (von links): Fernando von Arb, Marc Storace, Mark Kohler, Chris von Rohr und Mandy Meyer; hinten Drummer Flavio Mezzodi.
Acts gemeinsam bestreiten. Darunter ist auch das neue Duett «Liverpool» von Gotthard-Sänger Nic Maeder und Krokus-Sänger Marc Storace, komponiert durch von Rohr.
Krokus am Wacken Openair, 1. August 2025.
rend feierten. «Nebst vielen anderen Höhepunkten erinnere ich mich natürlich besonders gerne an den Auftritt in Wacken am 1. August vor 85 000 Fans», so von Rohr. Wacken gilt weltweit als Olymp für Formationen aus dem rockigen und harten Spektrum. Krokus standen bereits zum dritten Mal an diesem Mega-Event in Norddeutschland im Line-up. Ebenso oft wie in der alten Festhalle. An diese
Bilder: zVg
Gigs hat von Rohr jedoch durchzoge- tastrophen-Sound. Das kann also nur ne Erinnerungen. Wie an jene von besser werden», ist er überzeugt. GeFrank Zappa, Jesehen hat er die neue Halle von thro Tull, AC/DC und den Rolling «Die Lorraine mit ihrem innen noch nicht. Stones 1973, die «Aber eine Locaeigentümlichen Charme tion in dieser er dort jeweils als Gast erlebte. «Der Grösse ist gut und hat mich angezogen.» frühere Saal war wichtig für Bern.» absolut ungeeigGotthard und net für solche Konzerte, klanglich Krokus spielen je 70 Minuten, dazu war das unterirdisch, der reinste Ka- kommen vier Songs, die die beiden
Krokus und Gotthard vereint: Vorne mittig Gotthard-Sänger Nic Maeder (schwarzer Hut) und Krokus-Sänger Marc Storace.
Für den Solothurner, der während elf Jahren auch Produzent und Songwriter von Gotthard war, wird der 19. Dezember also ein besonders emotionaler Tag. Doch auch mit dem Nordquartier, insbesondere mit der Lorraine, verbindet er gefühlvolle Erinnerungen. «Ich habe hier jeweils den grossen Tasten-Meister Hanery Amman besucht. Überhaupt hat mich die Lorraine mit ihrem eigentümlichen Charme als Musikerund Künstlerquartier früher immer angezogen», sagt von Rohr. Für das Konzert in der neuen Festhalle sind noch ganz wenige Tickets erhältlich. Der Vorverkauf läuft bei ticketcorner.ch. Die Türöffnung erfolgt um 17.15 Uhr, der Showbeginn um 18.45 Uhr. Im Vorprogramm figuriert der Blueser Philipp «Bluedög» Gerber. w ww.bernexpo.ch, www.krokusonline.com, www.gotthard.com
Krokus-Bandgründer/-Bassist Chris von Rohr.
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QUARTIER-MAGAZIN
Bern, 17. Dezember 2025
BERNER BÜCHER 2025
Ein sackstarker Jahrgang mit einer breitgefächerten Vielfalt Pünktlich zum Jahresende präsentieren wir Ihnen wieder eine Auswahl von Büchern, geschrieben von Autorinnen und Autoren aus der Region, zum Verschenken oder zum Selberlesen. Jean-Claude Galli Meral Kureyshi, «Im Meer waren wir nie», Limmat Verlag Die 1983 im Kosovo als Tochter von Eltern der türkischsprachigen Minderheit geborene Autorin lebt seit 1992 in Bern. 2015 erschien ihr Debüt «Elefanten im Garten». Sie zählt zu den wichtigsten Stimmen der Schweizer Gegenwartsliteratur. «Im Meer waren wir nie» ist ihr dritter Roman.
Thomas Bornhauser, «75», Weber Verlag Mit Krimis hat der ex-Migros-AareKommunikationschef abgeschlossen. Zum 75. Geburtstag schildert er ebenso viele Episoden aus seinem Leben. Er besuchte die gleiche Schule wie Donald Trump, gehörte zur Air Force One von Ronald Reagan und löste beinahe eine Staatskrise aus.
Flurin Jecker, «Santa Tereza», Nagel und Kimche Luchs, die Hauptfigur im Roman «Santa Tereza», ist Friedhofwächter und hat eine kognitive Beeinträchtigung – und einen Blick für das wirklich Wesentliche. Flurin Jecker, geboren 1990 in Bern, ist Biologe, ehemaliger «Bund»-Journalist und Absolvent des Literaturinstituts in Biel.
Barbara Traber, «Sie sind noch da», Neptun Verlag In ihrem neuen Buch stellt Barbara Traber die Schicksale von Schreiberinnen vor, die sich trotz grossem Können nie ganz durchsetzen konnten: Dramatikerin Brigitte Meng, Kinderbuchautorin Elsa Muschg, Mundartdichterin Gertrud Burkhalter, Lys Wiedmer-Zingg und Radka Donnell.
Christine Brand, «Vermisst – Der Fall Emily», Blanvalet Die Tochter eines Emmentaler Bestatters und frühere Gerichtsreporterin landet mit ihren Krimis immer wieder Bestseller. Im neusten Band der «Vermisst»-Reihe stösst Privatermittlerin Malou Löwenberg auf einen Kinderhändlerring. 2026 erscheint die Verfilmung ihres Romans «Blind».
Agnes Siegenthaler, «So nah, so hell», Zytglogge Verlag In einer eigentümlichen neuen Mischung aus Lyrik und Prosa legt die 1988 in Bern geborene Agnes Siegenthaler mit «So nah, so hell» ihren Debütroman vor. Eine poetische Spurensuche in einem zur Räumung bestimmten Haus, auf einer etwas anderen Suche nach der verlorenen Zeit.
Meret und Lia Wälti, «Lia am Ball», Kaleio Verlag Das reich illustrierte Buch für Kinder ab acht Jahren, verfasst von den Langnauer Schwestern Meret und Lia Wälti, erzählt die Geschichte von Lia Wälti, Captain der Frauen-Fussballnati und Spielerin bei Juventus Turin. Die Illustrationen stammen von Mireille Lachausse. Sandra Rutschi, «BEA – ihre Menschen, ihre Geschichten», Stämpfli Verlag Die als BZ-Journalistin bekannte Autorin schreibt Sachbücher und Fiktionales. Das BEA-Buch beleuchtet nicht nur die Frühjahrsmesse, sondern die ganze Geschichte des Messeplatzes Bern. Und im Gmeiner Verlag veröffentlichte Rutschi 2025 auch den Krimiband «Mörderische Aare». Stefanie Christ, «Der Schlitten der Stadtpräsidentin und andere Wunder», Th. Gut Verlag Auch Christ verfügt über langjährige BZ-Vergangenheit. Die Weihnachtsgeschichten sind eine perfekte Einstimmung auf die Festtage. Im Baeschlin Verlag ist von ihr das Kinderbuch «Das Universum im Käseloch» erschienen, im Weber Verlag eine erneuerte Version von «Liebes Bern».
Peter Beutler, «Monbijou», Emons Verlag Beutler lässt in seinem Krimi den wahren Fall Marcel Walther wiederaufleben. 1995 geriet der Gynäkologe in Verdacht, seine Schwägerin ermordet zu haben, und nahm sich das Leben. Walther pflegte gute Beziehungen zum späteren Stapi Alex Tschäppät, siehe den Stiller-HasSong «Aare». Endo Anaconda, «Im Gespinst, in dem ich wohne», Verlag Der gesunde Menschenversand Von Stiller-Has-Frontmann Endo Anaconda ist dreieinhalb Jahre nach seinem Tod als sein lyrisches Vermächtnis ein umfangreicher Band mit dem Untertitel «Schlaflieder. Liebesgedichte. Seuchentexte» erschienen. Mitherausgeberin ist sein ältestes Kind, die Künstlerin Nina Rieben. Markus Isenschmid, «Der Apéro war vorzüglich», tolino media Ursula wird 70 – die beste Gelegenheit für ein grosses Fest. Und der ideale Ausgangspunkt für den pensionierten Berner Chemiker und Biologen Markus Isenschmid, in seinem Roman die Magie von wahrer Freundschaft und die Schwierigkeiten des Älterwerdens in optimistischer Form zu vereinen.
Bern, 17. Dezember 2025
Barbara Lutz, «Wo wir hingehören», Limmat Verlag Die 1959 geborene Vorarlbergerin studierte Ethnologie und lebt in Bern. Für «Keine Seufzer wert» erhielt sie 2017 den Berner Literaturpreis. In «Wo wir hingehören» schildert Lutz das Schicksal zweier Geschwister als Pflegekinder auf einem österreichischen Bauernhof in der Nachkriegszeit. Christoph Simon, «Die geschenkte Leiche», Atlantis Der erste Krimi des bekannten Berner Kabarettisten dreht sich um Paul Gertsch, Besitzer eines Trödelladens in der Altstadt, der sich mit seiner Tochter auch um die Aufklärung von Verbrechen kümmert. Erkenntnis: Der trockene SimonHumor funktioniert auch in Buchform formidabel. Hans Herrmann, «Seefeld», Lokwort Wer einmal über die Karrenfelder im Naturschutzgebiet Hohgant-Seefeld gewandert ist, den lassen sie nie mehr los. Nun hat der Theologe Hans Herrmann der Gegend ein literarisches Denkmal gewidmet. Angesiedelt ist der Krimi in den 1940er-
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QUARTIER-MAGAZIN Jahren und der Ära von General Henri Guisan. Konrad Pauli, «Passo per passo», Klaus Isele Editor Der 1944 in Aarberg geborene Pauli hat schon zahlreiche Prosabände veröffentlicht. In seiner neusten Geschichtensammlung «Passo per passo» erkundet er als literarischer Flaneur die unscheinbaren Ecken der Stadt. Sein Motto heisst: Die grosse Welt spiegelt sich im Kleinsten. Karin Hofmann, «Leo Sola», Lokwort Die in Bern lebende Autorin ist seit vielen Jahren in Führungspositionen des Gesundheits- und Sozialbereichs tätig, u.a. als Delegationsleiterin beim IKRK. Der Roman «Leo Sola» ist Hofmanns Einstieg in die Belletristik, aufgemacht an der Auslandskorrespondentin Leonie «Leo» Lusser. Thomas Pfenninger, «Die noch leben», Kommode Verlag Der 1984 in Zürich geborene Schriftsteller lebt in Bern. 2022 erschien sein Debütroman «Gleich, später, morgen». In «Die noch leben», ange-
siedelt im spanischen Cartagena, geht es um die moralisch-politische Frage, was bei uns täglich unter welchen Bedingungen auf dem Teller landet. Res Brandenberger, «Einer wie Erik», Allenfalls Verlag Der Berner Grafiker und Spielgestalter («Kreml», «Tichu») schreibt auch. In seinem neuen Roman sprüht die Fantasie und Fabulierlust des ausgebildeten Sekundarlehrers wieder aus jeder Zeile. Und er führt in «Einer wie Erik» flugs sogar ein neues Allianzpronomen ein. Ein Heidenspass! Jrene Rolli/Till Keller/Sarah Forrer, «Einfach saisonal», KRAUTin Verlag Gäste kommen und keine Ideen im Kopf? Von Till Keller, Küchenchef im vielgelobten Restaurant «Darling» an der Kasernenstrasse, stammen die Rezepte in diesem Kochbuch, das alle Sorgen vertreibt. «Einfach saisonal» versammelt 60 Lieblingsgerichte, sortiert nach den vier Jahreszeiten. Fitzgerald & Rimini, «Ennetlands», LP mit Booklet, Verlag Der gesunde Menschenversand
Ariane von Graffenried und Robert Aeberhard bilden dieses klangvolle Spoken-Word-Duo und verbinden Musik, Performance und Literatur. Ihr neues Album mit sieben literarischen Liedern «voller Sehnsucht nach dem Unbekannten» wird am 11. Januar 2026 im Progr Bern getauft. Sam Mumenthaler (Herausgeber), «Beat by Beat», Verlag Sturm & Drang Der Berner Popchronist hat einen ganz besonderen Schatz gehoben: Die Memoiren des 2024 verstorbenen «Pop»-Mitgründers Beat Hirt geben einen einmaligen Einblick in die wilde Welt der 1960er, inklusive grandioser Fotos von späteren Stars wie David Bowie oder Eric Clapton. Therese Bichsel, «Das Jahr ohne Sonne», Zytglogge Verlag Die gebürtige Emmentalerin spezialisiert sich seit ihren Anfängen als Buchautorin in den 1990er-Jahren auf historische Stoffe. Im Mittelpunkt von «Das Jahr ohne Sonne» steht die Not der Schweizer Landbevölkerung im frühen 19. Jahrhundert, ausgelöst von Missernten und Hunger.
WINTERFREUDEN
Heisser Käse im Nordquartier Zur kalten Jahreszeit gehören in der Schweiz und Bern der Genuss von erhitztem Käse, dargereicht als Raclette oder Fondue. Auch im Nordquartier kommen Fans auf ihre Rechnung. Jean-Claude Galli
Im Rooftop-Igloo auf der Kursaal-Terrasse wird (auch) wieder Fondue serviert. Bilder: zVg
R
aclette oder Fondue? Für viele am liebsten beides. Dass es «e chli schtinke» muss, ist eine diskussionswürdige Werbebotschaft und letztlich Geschmacksache, wie das meiste im Leben. Wo gibt es im Nordquartier die besten Möglichkeiten, um heissen Käse zu verzehren und dazu einen Schluck zu trinken? Hier eine unvollständige Auswahl an geeigneten Adressen.
«Rooftop Igloo» im Kursaal: Nach Ausflügen in asiatische Gefilde heisst das Motto in dieser Saison «Swiss Edition». In den beheizten Iglus auf der Rooftop-Terrasse werden Käsefondue von Jumi mit Brot von der Bäckerei Röthlisberger oder Fondue Chinoise serviert. Das Angebot ist auch für Vegetarier und Veganer geeignet. Unser Insidertipp: Die Chinoise-Beilage Gerstotto mit Sbrinz
und Krautstiel ist eine echte Entdeckung. Wein-Empfehlung: der Heida von Cordonier & Lamon in Flanthey bei Sierre. Offen Dienstag bis Samstag ab 17.30 Uhr. Betriebsferien vom 1. bis 7. Januar. Infos unter www.kursaal-bern.ch Für drei Monate steht auf dem Quartierplatz das «YB Chalet» mit Platz für 90 Personen. Im Angebot sind Apéro-Plättli, Raclette mit Käse von Jumi und Walliser Weine der Kellerei Bétrisey et Albrecht in Sitten. Betriebsferien vom 22. Dezember bis zum 5. Januar, dann offen bis zum 31. Januar. Betriebszeiten von Dienstag bis Samstag ab 17.30 Uhr, bei YBSonntagsheimspielen ebenfalls offen. Infos: www.bscyb.ch Bis Ende Februar 2026 läuft in der «Freibank» an der Stauffacherstrasse 82 wieder das Winterkonzept «Bim Portier» mit Raclette vom HolzkohleTischgrill mit Käse von Jumi, heissen Marroni, Gerstensuppe, Kartoffeln und Bratspeck. Offen Montag bis Freitag, Betriebsferien vom 24. Dezember bis zum 4. Januar. Infos: www.freibank.ch Das «Kairo»-Fonduezelt im Lorrainepärkli ist Geschichte. Ab dieser Saison wird das feine Fondue aus der
Dorfchäsi Noflen im Säli des Stammhauses am Dammweg 43 serviert. Von zwei bis 60 Personen möglich, unbedingt reservieren. Infos unter www.cafe-kairo.ch Wer lieber zu Hause tafelt, aber nicht weiss, wo es guten Käse gibt: In der «Gelateria di Berna»-Filiale an der Scheibenstrasse 18 hat sich als Winternutzung bis zum 28. Februar 2026 der «Chäsilade Worb» eingemietet (Sonntag geschlossen). w ww.vomchaeser.ch
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QUARTIER-MAGAZIN Dieser «Talk» entstand ohne das Wissen, dass Konrad Pauli bereits in den Quartierköpfen vorgestellt wurde, weshalb das Interview eher kurz gehalten ist und nicht der üblichen Länge entspricht. Du lebst seit Jahren im Breitenrain; welche Veränderungen nimmst du wahr? Viele, denen man begegnet ist, sind nicht mehr da. Wie fandest du ins Nordquartier oder es zu dir? Über etliche Orte landete ich Anfang der Achtzigerjahre im Breitsch. Wir haben uns gegenseitig gefunden.
Konrad Pauli vor dem Grotto Ticino beim Breitenrainplatz. Bild: zVg
K
onrad Pauli wurde in Aarberg geboren und wuchs ebenda auf. Er besuchte das Lehrerseminar Hofwil, unterrichtete 40 Jahre und schrieb nebenbei. Die Schule und das Schreiben halfen einander, wie er sagt; er vergleicht sein Tun mit einem Güterbahnhof mit vielen Gleisen und das Schreiben sei immer noch eine Notwendigkeit.
Hat es dich nie aus dem Nordquartier weggezogen? Klar, immer wieder. Auf Reisen nach nah und fern. Wegziehen war aber nie ein Thema. Wie kamst du zum Schreiben? Schon als Junge verfasste ich FotoText-Reportagen für Zeitungen. Über Jahre Ausstellungsberichte. Dann packte mich die Prosa – auf einmal war alles Stoff. Du hast mal gesagt, du seist kein bekannter Autor, einer, der nicht auf
Bestsellerlisten aufgeführt sei. Hast du das manchmal empfunden? Ganz unbekannt bin ich auch wieder nicht. Dein Buch «Josef und Eva» thematisiert den Verlust des Partners, einen Verlust, den du 2022 mit dem Tod deiner Frau erlebt hast. Was hat das Schreiben der Geschichte mit dir gemacht? «Eva und Josef»: Die Erzählung war, nach einem halbjährigen Stillstand, der Versuch, aus der Erstarrung herauszufinden. Wenn du ein Buch mit einer Geschichte aus dem Nordquartier schreiben würdest, welchen Titel hätte es? In vielen meiner Bücher hat es Breitsch-Geschichten. Und was wäre die Handlung? Halte mich an Martin Walser: «Ich möchte, dass die Abenteuer in Prosa stattfänden, nicht in Handlungen.» In einem Bericht stand, dass die Schüler und du bei deinem Abschied aus dem Berufsleben geweint hätten. Erinnerst du dich an diesen Moment? Es war ein berührender Moment – aber wir haben auch gelacht.
Bern, 17. Dezember 2025
CORINNAS QUARTIER TALK mit KONRAD PAULI
Welche besonders schöne Geschichte passierte dir im Nordquartier? Es gibt einige. Nenne ich die eine, übergehe ich die andere. Und zu guter Letzt: Wo zieht es dich im Quartier immer wieder hin? Die vertrauten Wege. Auf ihnen geschieht immer etwas. Man muss es bloss wahrnehmen. Was wünschst du den Menschen im Nordquartier für die kommenden Feiertage und für 2026? Gib dem Leben einen Sinn.
«DAS ZELT» AUF DER ALLMEND
«Schön, wieder hier zu sein» Nach dem umbaubedingten Exil in Köniz ist «Das Zelt» Ende 2025 im Nordquartier zurück. Sehr zur Freude von Direktor Adrian Steiner. Jean-Claude Galli
«
Wir sind dankbar, wieder auf der Allmend sein zu dürfen», sagt Adrian Steiner im Gespräch mit dem Anzeiger für das Nordquartier. «Je zentraler eine Lage, umso besser für uns», meint der Direktor von «Das Zelt». «Unser Angebot braucht Raum, eine gute Erschliessung und die nötige Infrastruktur, deshalb ist die Allmend für uns der ‹Place to be›. In Bern wäre wohl nur der Bundesplatz ein noch besserer Standort», sagt er augenzwinkernd. Nach einem durch den Bau der neuen Festhalle bedingten Gastspiel in Köniz gastiert das Showunternehmen von Ende Dezember 2025 bis Mitte Januar 2026 wie die Jahre zuvor im «Breitsch». Zum nunmehr fünfzehnten Mal. «Das Zelt» wurde für die Expo.02 als Kultur- und Eventplattform für die Arteplage in Biel konzipiert. Später gingen Steiner und der bekannte Seiltänzer David Dimitri damit auf Tournee. «Wir sind die einzige noch lebendige Erinnerung an die Expo», sagt Steiner, der es spürbar bedauert, dass die eigentlich für 2027 geplante nächste
Ausgabe der Landesausstellung nicht zustande kommt. Übers Jahr verteilt gastiert «Das Zelt» in 25 verschiedenen Orten. «Die Expo hatte etwas Verbindendes und ‹Das Zelt› nun auch. Wir verbinden die ganze Schweiz und unser Programm ist möglichst identitätsstiftend für unser Land.» Steiners Unternehmen ist rechtlich gesehen ein Zirkus, wurde aber mit Comedy gross, wie er betont. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte 2003 in Brünnen auf dem heutigen Westside-Areal mit dem Berner Duo «Flügzüg». «Im Jahr darauf ging es mit den fünf Jungs von Bagatello und später mit Divertimento durch die Decke», sagt Steiner. Angesprochen auf die Besonderheiten des Berner Publikums meint er: «Es ist ein sehr gutes, dankbares Publikum. Kulturell äusserst aufgeschlossen und gebildet.» Besonders erwähnenswert im aktuellen Programm seien die Familienshow «Weihnachtszirkus», die «Silvestergala» und die «Schwiizer
Hits – live». «Dabei sind dort auch die Berner Florian Ast, Ritschi und Gitarrist Slädu.» Das generelle Erfolgsrezept sei eine spannende Mischung mit laufenden Anpassungen. «Es gibt auch in digitalen Zeiten ein grundsätzliches Bedürfnis, physisch zusammenzukommen. Wir sind mit dem ‹Zelt› für alle Menschen da. Freude zu haben, ist etwas eminent Wichtiges für die ganze Gesellschaft.» 26. Dezember bis 11. Januar, «Das Zelt» in Bern www.daszelt.ch
Bern, 17. Dezember 2025
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EINKEHR
Lichte Nächte und mancher dunkle Tag Julia ist wieder da! Im Hallenbad Wyler erfreut die ehemalige «Tredici»-Gastgeberin Julia Gurtner ihre Gäste bis Mitte März mit einem Tavolata-Konzept italienischer Prägung. Jean-Claude Galli
Z
Angenehme Gesellschaft Nun kehren wir nach Jahren wieder zurück, zum Glück aber nicht ins lauwarme Wasser und den Haupttrakt, sondern in den zwischengenutzten Nebenbereich. Nur die Kulinarischer Genuss mit Blick aufs (Hallenbad-)Becken. Bilder: jc schwarz gekachelte Wand in der Eingangszone und der Blick durch die hölzernen Lamellen Richtung Bas- li – nehmen wir gegen halb acht an sin erinnern noch an den früheren der langen Tafel Platz. Angekündigt INFOS Zweck. Erwartet werden wir von Ju- sind «Italienische Klassiker und Küche: Die ganze Pracht des Südens lia Gurtner, die uns bereits früher winterliches Soulfood». Die RohstofService: Sehr aufmerksam mehrfach im «Tredici» an der Rat- fe sind von möglichst lokaler Herhausgasse verwöhnt hatte, als Gast- kunft und weisen Bio-Qualität auf. Ambiente: Nüchterne Klassik trifft geberin, Köchin und Weinfrau in Zum Auftakt gibt es dezent gewürz- Gemütlichkeit, ein Weihnachtsbaum Personalunion. Mit ihrem Tavolata- te Randenstücke mit Rucola-Baum- folgt zeitnah Pop-up-Konzept «À Cena» gastierte nuss-Pesto sowie Bohnenmus, dazu Preise: Menü 85 Franken pro Person die 36-jährige Emmentalerin im ver- Stücke vom klassischen Kichererb- exklusiv Getränke, jedoch absolut angegangenen Sommer schon in einer senfladen Farinata di Ceci und eine messen Garage im Mattequartier. Jetzt ist sie Focaccia. Und wie es meistens ist in Adresse: Scheibenstr. 65, 3014 Bern. bis Mitte März 2026 an der Scheiben- diesen Konstellationen, kommt bald Offen von Mittwoch bis Freitag ab strasse zu Hause. Und das Hallen- die entscheidende Frage: Wein oder 18 Uhr. Essen um 19.30 Uhr, nur mit bad-Trauma ist rasch weggespült. Wein (Wasser gibt es natürlich Reservation unter www.juliagurtner.ch Zwar bergen Tavolata-Runden im- auch)? Nach kurzer Beratschlagung Das Menü wird laufend angepasst. mer das kleine Risiko, auf einen und Stichentscheid durch unsere Holzkopf als Tischnachbarn zu tref- Begleitung reisen wir geschmackfen. Doch das ganze Setting von lich in den äussersten Süden unse- wein», meint sie strahlend. Nach den «À Cena» sorgt res Nachbarlan- ersten zwei Schlucken begreifen wir dafür, dass Krades und bestellen selbstredend, warum ihre Freude «Es wird wie im wallbrüder und eine Flasche He- derart gross ist. Und stecken mit unDum mschwätliocentric von serem Enthusiasmus schliesslich eigenen Wohnzimmer der Azienda auch unsere Nachbarn für ihre Bezer hier garanaufgetischt.» Agricola Kalma stellung an. «Achtung, Flasche ist tiert fernbleiben. auf Sizilien, die sehr schnell leer!», heisst es treffend An unserer Tafel versammeln sich fünf hungrige, jun- die Rebsorten Frappato und Nero auf der Lieferanten-Website von ge und wohlkultivierte Männer. Und d’Avola vereint. Julia Gurtner ist ent- Trallala-Weine. Was uns direkt zum gleich neben uns nimmt ein Paar zückt. «Das war mein Hochzeits- Textanfang führt. Tatsächlich sass Platz, das wir uns auch in den Vidmarhallen oder bei einer Lesung von Caroline Wahl vorstellen könnten. Ein Schluck auf die Hochzeit Nach dem Apéro – für die Dame ein Glas Sant’Agata Lambrusco di Sorbara von der Cantina Paltrinieri und für den Herrn ein Birra Moretti plus eine Schale mit erstklassigen Taral-
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um Hallenbad Wyler haben wir eine ausgesprochen ambivalente Beziehung. Unter Anleitung einer extrem resoluten und schmerzhaft zupackenden ehemaligen Spitzenschwimmerin aus der Tschechoslowakei – 1968 mit ihren Eltern in die Schweiz geflüchtet, der Name ist uns leider gerade entfallen – mussten wir in den frühen 1990er-Jahren im Zuge unserer Ausbildung am Lehrerseminar Muristalden die Prüfung für das Lebensrettungsbrevet absolvieren. Zusätzlich waren uns solche Anstalten mit ihrer vermeintlich keimfreien Atomsphäre und dem dazugehörigen Chlorgeruch sowie den beängstigenden Akustik-Verhältnissen per se immer ein Graus.
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Trallala-Teilhaber Sascha Pauli vor langer Zeit einmal in exakt jener Schulstube, in der wir kurzzeitig unterrichteten. Davon blieb gottlob kein Trauma übrig. Weitere WeinPartner sind übrigens Cultivino und Cantina del Mulino mit einer Filiale an der Moserstrasse 13. Küchenkönnerin Zurück zum Kern der Sache: Wie im eigenen Wohnzimmer wird nun munter weiter aufgetischt. Im Pasta-Gang folgen Tagliatelle al ragù mit einer gut spürbaren, aber nicht aufdringlichen Zimtnote. In der vegetarischen Variante basiert der Sugo auf der Verwendung von Linsen. Grundsätzlich sei festgehalten: Bei der Reservation kann gerne der Wunsch nach einem vegetarischen Menü festgehalten werden. Gurtners Können zeigt sich gerade auch in diesem Bereich. Insbesondere beim Hauptgang. Im Mittelpunkt steht dort der Klassiker Pollo alla Cacciatora. In der vegetarischen Variante spielt Sellerie die Hauptrolle, dazu kommen griechischer Joghurt, Kapern, Oliven und Haselnüsse. In beiden Fällen begleitet von knusprigen Kartoffelspalten aus dem Ofen. Beim Dessert entzündet sich ein alter Streit. Doch keine Angst, die tschechische Schwimmerin taucht nicht mehr auf, der Zwist ist rein theoretischer Natur und tobt unter dem Arbeitstitel «Wer hats erfunden?» nur kurz in unserem Kopf. Serviert wird die luftige Brandteig-Spezialität Profiteroles. Dem Namen nach eine klassisch französische Schöpfung, die ihre Basis jedoch in der Pasticceria-Tradition der Lombardei und des Piemonts hat und von dort erst in die Menüpläne der gehobenen französischen Hotellerie und später Haute Cuisine geriet. Hocuse Bocuse!
ICH BIN EIN EX-KIND. Deshalb engagiere ich mich heute für Kinder in Not.
Marco Wölfli, Fussballlegende
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QUARTIER-MAGAZIN
-CHÖPF R E
«Was brauche ich eigentlich zum Leben?» Er wirkt ruhig. Und gleichzeitig aufmerksam. Seine Gedanken, dass Ortswechsel auch zu Hause möglich ist, wenn nämlich die Umgebung sich verwandelt, sind überraschend, interessant und – gerade im Nordquartier – hochaktuell.
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Der Link zum Breitsch: Die Stadtentwicklungsprojekte WIFAG, Wankdorffeldstrasse, Wankdorfcity 3. Das Quartier wird sich verändern. Spannend: In verschiedenen Phasen vor Ort sein und beobachten. Welche neuen Bezüge sind möglich? Wie mich hineingeben? Die Frage nach der Identität. Sie bildet man laufend, in der Beziehung zur physischen Umwelt und zu Menschen. Etwas geht verloren, etwas Neues kommt. Was wäre das Wohnumfeld meiner Wünsche? Was die ideale Nachbarschaft, wie mein Wunschverhältnis von wohnen und arbeiten? Was ist verhandelbar? Es gibt natürlich Machtverhältnisse. Die Eigentümerschaft kann im Rahmen des Gesetzes tun und lassen, was sie will. Aber es gibt Grauzonen, mindestens auf Zeit, die es auszuloten gilt. Partizipation gelingt meiner Erfahrung nach vor allem durch Ausprobieren. Erfahrungen sammeln und einbringen. Uns die Mitwirkung nicht vermiesen lassen! Uns nicht nur in den Zwischennutzungen, sondern auch in den Umsetzungsphasen beteiligen! Ich bin 1986 geboren. Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich mit meinen Eltern und dem kleinen Bruder in Hubersdorf bei Solothurn. Dann zügelten wir nach Hägendorf bei Olten, wo ich die Primar- und Sekundarschule besuchte. Danach ging ich in Olten auf die Kanti. Meine Kindheit war nicht so spektakulär. Ein- bis zweimal Pfadischnuppern, aber der Brüetsch konnte zu Hause «Turtles» schauen und ich musste in die Pfadi... Später ging ich schutten, zwar auch am Samstagnachmittag, aber äs hett meh gfägt. Ich war eher ein Ausseinseitertyp, gehörte nicht zu den Coolen. Vielleicht weil ich seit dem Kindergarten eine Brille trug, nicht so grosse Sprüche machte, eher zurückhaltend und nicht ton-
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ch bin Quartierarbeiter. Das Thema Nachbarschaft ist faszinierend. Ich wohne seit fünfzehn Jahren an der Güterstrasse im Holligenquartier. Zuerst gab es in der Umgebung die Kehrichtverbrennung, dann eine Zwischennutzung, jetzt eine Genossenschaftssiedlung. Immer der gleiche Ort und ringsum verändert sich alles – wobei die alten Geschichten weiter mitschwingen. Neue Verkehrsverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten entstehen. Seit der Zwischennutzung bin ich im Quartier angekommen und weniger stadtorientiert.
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MARKUS FLÜCK
QUART I
Bern, 17. Dezember 2025
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hen – und neue zuziehen. Bewegungen in beide Richtungen. 2013 schloss ich mein Studium ab. Ich fragte Décroissance Bern, ob sie mir ein Teilpensum mit Grundeinkommen bezahlen können. Ich schaffte mir also selber einen Job und auch diese politische Arbeit war prägend. Was brauche ich eigentlich zum Leben? Krankenkasse, essen, wohnen – da ich gesund bin und in einer WG lebe halten sich die Ausgaben im Rahmen. 1800 Franken reichten.
Markus Flück.
angebend war. Vielleicht hat mich das für das Thema «Ausgeschlossensein» sensibilisiert. In der Kanti hatte ich dann zum ersten Mal einen Freundeskreis, wo man einander schätzte. «Äs isch guet, wie me isch.»
Bild: zVg
brach ich das Bein beim Fussball und kam zum Zivilschutz. Im Zivildienst hätte ich spannendere Erfahrungen sammeln können und konkrete Dinge anpacken.
Ich war dann einen Monat mit dem Schon früh interessierte ich mich für Interrail unterwegs. Und fing in Bern Atlasse und Lexika, verschiedene ein Volkswirtschaftsstudium an. Länder und Hauptstädte, und auch Doch die ökonomische Eigennutzfür die Frage: Warum gibt es Un- sicht auf die Welt war mir zu doktrigleichheiten? Jean Ziegler und sein när, ich wechselte zur Soziologie. Buch «Die neuen Herrscher der Weil es ein wissenschaftlicher Fakt Welt», Globaliist, dass Mensierungsthemen, schen soziale We«Schon früh interessierte sen sind, sich ihr Gerechtigkeit. Selbstverständich mich für Das Dörfliche nis durch soziale Atlasse und Lexika.» Beziehungen heband mich nicht besonders. Und rausbildet. Ghanso war ich froh, nach Olten und dann di und Martin Luther King machten nach Bern zum Studium zu kom- mir viel Mut. Die Bestätigung, dass men. In den Ferien arbeitete ich im eigentlich alles in Bewegung ist und Coop-Verteilzentrum als Kommis- die Verhältnisse nicht gottgegeben, sionierer. Den ganzen Tag mit dem sondern selbstgemacht und damit Wägeli durch die Gestelle und die veränderbar sind. Waren zusammentragen. Manchmal zogen die Tage sich endlos hin, An der Uni Bern war damals einiges besonders vor Weihnachten. Gera- im Umbruch. Die Einführung des de als ich aufhörte, kamen die Head- Bachelors/Masters. Und der Kampf sets, die Dauerkommunikation mit für den Erhalt unserer Soziologieder Maschine. Die Menschen wer- professur. Ich war inzwischen Hilfsden auf ihre Arbeit reduziert. Es war assistent, brauchte nicht mehr im eine wichtige Erfahrung für mich Verteillager zu arbeiten und konnte und brachte mir Respekt ein für die mich von den Eltern loslösen. Ich Leute, die diese Arbeit machen. studierte ein Semester in Jena. Das war spannend. Ein inspirierendes Dass ich mich nicht für den Zivil- Umfeld. Feste. dienst entschied, war ein biografischer Fehlentscheid. Ich wollte ei- In Berlin und Leipzig sah ich, wie gegentlich zum Militär, stellte mir das schichtliche Ereignisse dazu führen als eine Art Pfadilager vor. Dann können, dass Leute massiv wegzie-
Ich war Politischer Sekretär von attac und Décroissance. Und merkte: Ich möchte nicht immer mit den Gleichen am Tisch etwas aushecken, sondern mit den Leuten selber an ihren Lebensumständen arbeiten. Idealerweise Leute zusammenbringen und befähigen, um eine gerechtere Welt mindestens in Ansätzen zu schaffen. Die Quartierarbeit will eigentlich genau das. Beraten und begleiten im Kleinen und Zusammenarbeit mit der Stadt und andern Organisationen im Grössern. 2018 fing ich an, soziokulturelle Animation zu studieren, arbeitete als Mitarbeiter in Ausbildung bei der Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit VBG im Gäbelbach, dann schloss ich ab und bin seit Ende 2023 zu vierzig bis fünfzig Prozent im Nordquartier tätig. Daneben ist Raum für ehrenamtliche Tätigkeiten in meiner Nachbarschaft und in Vereinen, für punktuelle Jobs und Engagements, Lehraufträge an der Berner Fachhochschule, Stadtführungen mit StattLand, Fachmittelschul-Prüfungen abnehmen. Ich bevorzuge das Eintauchen ins Lokale mit seiner Vielfalt an Menschen und Dingen vor einem Massentourismus, wo Städte und Orte nur noch Kulisse sind. Me büglet, büglet, büglet bis an die Grenze – und dann eine Woche irgendwohin zur Erholung. Andere Welten kennenlernen ist sicher spannend. Aber auch im Lokalen könnte ein neuer Blick, Überraschendes liegen. Und vielleicht ist in der Provinz, abseits der Metropolen, wo alles für die Touristen hergerichtet ist, das Leben manchmal spürbarer. Fortsetzung auf Seite 20
20 Fortsetzung von Seite 19 In der Lorraine, meinem Schwerpunktgebiet, entsteht ein neuer Quartiertreff. Eine Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Verein Läbigi Lorraine VLL ergab als Hauptanliegen im Quartier: Steigende Mieten, Verkehrspolitik, die Sicherheit des Schulwegs. Die Begegnungszone Lorrainestrasse – zieht der Leist die Beschwerde weiter? Wie kann Leben auf die Strasse getragen werden? Ist die Lorraine altersgerecht? Weitere Fragen aus meinem Alltag: Aufenthaltsstatus, Anmeldungen Tagesschule, Freizeitangebote für
SOZIOKULTUR IM QUARTIER Kinder, gerade im Winter. Sozialversicherungsfragen. Immer wieder indirekt auch Rassismus. Unser A und O in der Quartierarbeit: Wissen, was die Leute beschäftigt, sie unterstützen und zusammenbringen, auch mit Fachstellen und Organisationen. Informationen sammeln, gemeinsam bearbeiten, auch politisch Strukturen aufbauen, in denen die Leute sichtbar werden. Wenn alle nur für sich kämpfen, gibt es vielleicht Einzellösungen, aber die Themen brodeln weiter.
ein Filmzyklus «psychedelic visions» über die Rolle von psychoaktive Substanzen bei der Verbesserung unserer Verbindung mit der Welt. Unsere Träume haben da ebenfalls eine grosse Bedeutung. Mehr Raum zum Träumen! Selbst die Steine an der Sense sind nicht einfach wertlos, nutzlos. Ich kann mit ihnen in Verbindung treten. Weg kommen von der Entfremdung durch die Reizüberflutung von aussen, und uns stattdessen bewusst Zeit nehmen für die Verbundenheit mit unserer Mitwelt.
Ein Traum. Gerade in Anbetracht der Weltlage. In der Reitschule lief
Aufgezeichnet von Katrin Bärtschi
Inserieren im Anzeiger Nordquartier – immer ein Volltreffer! da steht, was geht
Anzeiger Nordquartier, Postfach 9314, 3001 Bern, anzeigen@afdn.ch QUARTIERZENTRUM 5
Wie soll die Allmend zukünftig aussehen? Am Mittwochnachmittag, 21. Januar 2026, sind Kinder von 6 bis 13 Jahren eingeladen, ihre Traum-Allmend zu gestalten und draussen mit dem Spielmaterial vom Spielplatz am Schützenweg zu spielen. Während des Anlasses wird die Strasse vor dem Quartierzentrum gesperrt und gehört ganz den Kindern und dem Quartier. Chiara Nauer Möglichkeit, eigene Anliegen einzubringen. Für Jugendliche: Auch Jugendliche können ihre Ideen und Anliegen zu den Allmenden einbringen! Ein Mitwirkungsanlass für Jugendliche und junge Erwachsene von 13 bis 25 Jahren findet am 22. Januar 2026 statt. Zusätzlich läuft ab 8. Januar 2026 eine Online-Befragung.
KINDERMITWIRKUNG Warum das Ganze? Die Allmenden sind ein wichtiger Freiraum in Bern. Damit sie auch in Zukunft für alle attraktiv bleiben, sammelt die Stadt Rückmeldungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Für die Kinder organisiert die Fachstelle Kinder- und Jugendmitwirkung einen offenen Anlass, an dem sie frei kommen und gehen können. Dabei möchten wir erfahren, was ihnen wichtig ist und wie die Allmenden gestaltet sein sollten, damit sie dort gerne Zeit verbringen.
Das erwartet die Kinder: Ein kreativer Nachmittag, an dem sie ihre Ideen spielerisch entwickeln und die zukünftige Gestaltung der Allmend bewerten können. Während der Mitwirkung bleibt die Strasse autofrei und lädt dazu ein, sich dort aufzuhalten und den Raum gemeinsam zu beleben. Die Spielgeräte vom Spielplatz am Schützenweg laden zu Bewegung, Spiel und Spass ein. Für Erwachsene: Am Info-Stand gibt es von Stadtgrün Bern Einblick ins Projekt und die
Wann: Mittwoch, 21. Januar 2026 Zeit: 14.00 bis 17.00 Uhr Wo: Quartierzentrum 5, Flurstrasse 26B, 3014 Bern Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbeikommen. Bei Fragen erreicht ihr mich unter chiara.nauer@bern.ch
JUGENDMITWIRKUNG Wann: Donnerstag, 22. Januar 2026 Zeit: 18.00 bis 20.00 Uhr Wo: Bern Expo Du möchtest mitmachen? Dann melde dich gerne via 031 321 60 53 oder stella.vogt@bern.ch
Bern, 17. Dezember 2025
Danke! Werte Leserin, werter Leser Gerne möchte sich der DIALOG bei Ihnen bedanken, dass Sie unsere Kolumne regelmässig lesen. Dass Sie sich dafür interessieren, woran wir arbeiten. Dass Sie mitdenken, wenn es um Belange aus unserem Stadtteil geht, weil es Ihnen nicht egal ist, was in Ihrem nahen Umfeld passiert. Gemeinsam stärken wir so den Zusammenhalt in unseren Quartieren, achten wir darauf, dass es auch unsern Nachbar:innen gut geht, sorgen wir dafür, dass niemand auf halber Strecke stehen bleibt. Immer wieder freuen wir uns auch darüber, dass Sie auf uns zukommen und bei uns deponieren, was wir übersehen haben. Wir nehmen Ihre Anliegen gerne auf, bleiben mit Ihnen in Kontakt und setzen uns mit Ihnen zusammen, um nach besten Lösungen und den Wegen dorthin zu suchen. Gerne können Sie dies auch über Mitgliederorganisationen in Ihrer Nähe – politische Parteien, lokale Quartierorganisationen oder interessespezifische Institutionen – tun. Auch bei ihnen sind Sie bestens aufgehoben, tragen sie Ihre Fragen doch auch in die Versammlungen des DIALOG und geben ihnen das nötige Gewicht.
Frohe Festtage Im übrigen wünschen wir Ihnen frohe Festtage, eine ruhige Zeit und einen guten Start ins neue Jahr. Nutzen Sie die kommenden Tage, um ein paar Worte mit Ihren Nachbarn zu wechseln, sich mit der Familie und Freund:innen zu treffen, neue Winkel im Quartier zu entdecken oder einmal über die Allmenden zu schreiten. Der DIALOG versammelt sich am 14. Januar um 19.45 Uhr im Saal der Pfarrei St. Marien wieder. Fühlen Sie sich frei, bei uns vorbeizuschauen, Sie sind stets herzlich willkommen. Und wer weiss, vielleicht werden auch Sie einmal bei uns Mitglied!
Kontakt : info@dialognord.ch www.dialognord.ch
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DIES&DAS
Bern, 17. Dezember 2025
REZEPTE FÜR JEDE SAISON
Saisonal über alles – alles über saisonale Gerichte Das Konzept des Restaurants Darling an der Kasernenstrasse soll sich auch als Kochbuch mit 60 saisonalen Rezepten bewähren. Die gleichen Partnerbetriebe, dasselbe Restaurantteam, dazu Fachleute für Konzept, Text, Grafik und Fotografie trugen zum gelungenen Buchprojekt bei. Martin Jost
Chefkoch Till Keller (l.) und Co-Leiter Christoph Schürch fördern mit dem Rezeptbuch den Mut zur Einfachheit. Bild: mj
B
raucht es wirklich ein weiteres Kochbuch, wo doch die Kulinarik allgegenwärtig ist in diesen Zeiten? Es gibt TV-Kochsendungen zuhauf, in Buchläden türmen sich die Kochbücher, im Internet findet man unzählige Rezepte und auch Betty Bossi feiert gerade ein Comeback. Christoph Schürch versteht diese Frage. Zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Noemi Wüthrich führt er das Lokal, das auch den beiden gehört. «Die Küche, die wir anbieten, ist sehr saisonal. Das behaupten zwar viele von sich; wir nehmen für uns jedoch in Anspruch, dass wir das konsequent machen. Das gab den Ausschlag für ein Kochbuch, das genauso ausgerichtet ist.» Das beschränkt sich nicht nur auf das Angebot der Speisen, sondern auch auf deren Herkunft. «Wir haben ausschliesslich Direktbezug der Produkte, der Zwischenhandel fällt weg; das führt dazu, dass wir unseren Partnern faire Preise zahlen
können und dass die Wertschöpfung in der Region bleibt.» Um die 60 saisonalen Rezepte im Kochbuch unterzubringen, wären eigentlich nicht 190 Seiten Umfang nötig. Eigentlich, wären da nicht die geschmackvollen Fotos, die informativen Beschreibungen der Produkte und die Porträts der Menschen, die das alles erst möglich machen. Mut zur Einfachheit Dazu gehört ein ausführliches Gespräch mit Chefkoch Till Keller, es werden auch die beiden Biobauern vorgestellt, die sich der nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben haben und das Restaurant mit Gemüse und Fleisch beliefern. Und somit eigentlich bestimmen, was im Restaurant serviert wird, und welche Rezepte im Kochbuch präsentiert werden. Christoph Schürch zu diesem Konzept: «Die Grundidee ist die, dass wir nicht ein Menü schreiben und danach einkaufen gehen, es ist genau
Senevita Casa Bern – Ihre Spitex seit über 40 Jahren. Persönlich. Kompetent. Pünktlich. Ihre Vorteile auf einen Blick: • Zur vereinbarten Zeit: Sie wissen im Voraus, wer Sie wann besucht • Bezugspflege in kleinen Teams: Vertrauen und Kontinuität garantiert • Kostenloses Erstgespräch: WillkommensRaum für Ihre individuellen Wünsche rabatt sichern Setzten Sie auf Erfahrung und Pflege, die wirklich zu Ihnen passt. 031 326 63 00
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umgekehrt; die Produkte stehen je nach Angebot der Bauern zur Verfügung, dann legen wir das Menü fest.» Dieses Konzept ist im Kochbuch wiedergegeben, es soll, so der Gastronom, eine gute Ausgangslage sein, um auch zu Hause nach Lust und Laune saisonal zu kochen, denn: «Wir kochen nicht kompliziert, dafür mit Geschmack. Unser Motto ist der Mut zur Einfachheit und gemäss diesem Grundsatz sind auch die Rezepte im Kochbuch geschrieben.» Das Buch ist für die Betreibenden des Restaurants eine Plattform, ihre Philosophie von nachhaltiger, saisonaler Küche zu kommunizieren; ohne jedoch missionarisch zu erscheinen, wie Christoph Schürch betont: «Kulinarik soll in erster Linie viel Spass machen. Wir sind keine Fundis, es geht einfach um Geschmack.»
INFO
Darling Restaurant/Einfach saisonal 60 saisonale Rezepte, Fr. 49.– Bezug im Restaurant oder via www.darling.restaurant
DIE GELBE SPALTE IM da steht, was geht
Polizei 117 Feuerwehr / Ölwehr 118 Sanität 144 Dargebotene Hand 143 Pro Juventute, Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche 147 Vergiftungsnotfälle 145 ACS/TCS Strassenhilfe 140 REGA 1414 Air Glacier 1415 aha! Allergiezentrum 031 359 90 00 Alzheimervereinigung Bern 031 312 04 10 Anonyme Alkoholiker 031 311 05 01 Apothekennotruf 0900 98 99 00 AugenCentrum Zytglogge 031 311 58 33 Berner Gesundheit, Fachstelle für Suchtprobleme 031 370 70 70 Beratungsstelle Ehe, Partnerschaft, Familie der ref. Kirchen 031 311 19 72 Betax/Tixi 031 990 30 90 Blaues Kreuz 031 311 11 56 City-Notfall 031 326 20 00 Contact Bern 031 378 22 22 Einsatzzentrale Kapo 031 634 41 11 EWB Pikettdienst 031 321 31 11 Familientreff 031 351 51 41 Frauenhaus-Bern/ AppElle 031 533 03 03 Gesundheitsdienst Stadt Bern 031 321 68 27 Home Instead Seniorendienst 031 370 80 70 Hirslanden Salem-Spital 031 337 60 00 – 24h-Notfallzentrum 031 335 35 35 – Psychiatrischer Dienst 031 337 80 60 Inselspital 031 632 21 11 – Notfallzentrum Erwachsene 031 632 24 02 – Notfallzentrum Kinderkliniken 031 632 92 77 INFRA 031 311 17 95 Kindernotaufnahme KINOSCH 031 381 77 81 Klinik Beau-Site 031 335 33 33 – 24h-Notfallzentrum 031 335 30 30 Medbase Bern Bahnhof 031 335 50 00 MedPhone/Notfallarzt 0900 57 67 47 Mieter/-innenverband Bern 0848 844 844 Pro Senectute 031 359 03 03 RailService SBB 0900 300 300 Schulmedizinischer Dienst 031 321 59 59 Selbsthilfe BE 0848 33 99 00 Spitex 031 388 50 50 Spitex Region Bern Nord 031 300 31 00 Tierarzt Notfall Stadt Bern 0900 00 25 25 Tierklinik Bern 031 684 23 15 – Nacht, Sonn- und Feiertage 0900 900 960 VCS Pannenhilfe 0800 845 945
22 Sudoku leicht
RÄTSEL-SPASS Sudoku mittel
Bern, 17. Dezember 2025
Sudoku schwer
Auflösungen der letzten Ausgabe Sudoku
leicht
mittel
So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. GEWINNEN SIE Senden Sie das Lösungswort an wettbewerb@afdn.ch oder per Postkarte an Anzeiger Nordquartier, Postfach, 3001 Bern. Die Gewinner:innen eines der 5 Einkaufsgutscheide à 20 Franken vom Wankdorf Center werden persönlich benachrichtigt. Es wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Schwedenrätsel
schwer
Schwedenrätsel: Wunschtraum
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DIES&DAS
Bern, 17. Dezember 2025
1.12. – 24.12.2025
MERRY X-MAS
Traumauto zu gewinnen
Sonntag offen 21.12.2025 10–18 Uhr
«IN EIGENER SACHE»
Ihre Unterstützung ist uns wichtig Liebe Leserinnen und Leser Schön, dass Sie den Anzeiger für das Nordquartier in Händen halten. Dieser feiert 2026 seinen 100. Geburtstag! Mittlerweile sind zudem 11 Jahre vergangen, seit wir ihn übernommen und vor dem Konkurs gerettet haben. Seither wird der AfdN von einem kleinen Team mit viel Herzblut und Engagement realisiert. Als Quartierzeitung, die in alle Haus halte des Nordquartiers verteilt wird, leben wir zu 100 % von den Werbeeinnahmen (Anzeigen) und freiwilligen Beiträgen. Wichtig ist uns, der Leserschaft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen redaktionellem Inhalt und Reklame zu bieten. Natürlich hat dies seinen Preis: Mit Ihrem freiwilligen Abonnements beitrag helfen Sie mit, die hohen Fixkosten für Aufbereitung, Pro duktion, Druck und Verteilung Ih res Quartierleibblattes mitzutragen. Sie unterstützen unsere Arbeit und ermöglichen es uns, in die Zukunft zu investieren und das Angebot weiter zu optimieren und den sich wandelnden Bedürfnissen anzupassen.
Fakt ist ferner, dass das für uns zentrale Inseratengeschäft sich nach der Pandemie nie mehr so richtig erholt hat. Auch bewegen sich die Papierpreise auf hohem Niveau. Höhere Kosten generiert letztendlich auch der Vertrieb, da für die Vertragung in alle Briefkästen nur noch ein Anbieter, also faktisch ein Monopol, zur Verfügung steht. Ihre Unterstützung ist für uns ein grosser Vertrauensbeweis sowie zugleich ein wichtiger Motivator, mit dem Anzeiger für das Nordquartier eine Art Bühne zu sein, welche Menschen mit dem Quartier verbindet und zum Dialog anregt. Damit wir Sie auch künftig mit interessantem, spannendem, hintergründigem sowie zuweilen auch überraschendem Lesestoff unterhalten können, zählen wir auf Sie und danken für Ihren wertvollen Beitrag. Quartiernachbarlich grüssen Claudio A. Engeloch, Verleger, und das ganze AfdN-Team. www.afdn.ch
FREIWILLIGER ABO-BEITRAG Falls Sie uns auch unterstützen möchten: IBAN CH21 0079 0016 9333 0402 3 blickpunktNORD GmbH, 3001 Bern Eine jede Abo-Spende zählt und setzt ein wichtiges Zeichen. Die EZ-Scheine auf Seite 27 werden von der Post akzeptiert.
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KIRCHLICHE AGENDA
Bern, 17. Dezember 2025
kirchen bern nord
mitten im Leben
Gottesdienste feiern Wir wünschen Ihnen erfüllte und gesegnete Fest- und Feiertage Januar 2026 Donnerstag, 1. Januar – Neujahr Marienkirche Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl. 10 Uhr Herbert Knecht, Josef Willa, Erica Droz (Querflöte), Vera Friedli (Orgel). Neujahrsapéro
Dezember 2025 Sonntag, 21. Dezember – 4. Advent Johanneskirche Andreas Abebe, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr Marienkirche 9.30 Uhr
Pater Anderson, Michal Kromer, François Comment (Orgel). Pfarreikaffee
Marienkirche 17 Uhr
Ökumenisches Weihnachtsspiel. Die Weihnachtsgeschichte mit vielen Liedern, aufgeführt von Kindern und Jugendlichen aus dem Nordquartier
Mittwoch, 24. Dezember – Heiligabend Johanneskirche Familienfeier für Klein und Gross mit Weihnachts17 Uhr geschichte und Liedern. Sonja Gerber, Vera Friedli (Orgel) Johanneskirche Christnachtfeier. Tobias Rentsch, Karin B. Friedli 22 Uhr (Sopran), Vera Friedli (Orgel) Marienkirche 22.30 Uhr
Heiligabend-Gottesdienst. André Flury, Josef Willa, Regula Küffer (Querflöte), Hyunjoo Kim (Orgel). Glühwein, Punsch und Lebkuchen
Donnerstag, 25. Dezember – Weihnachten Marienkirche Ökumenischer Gottesdienst mit Kommunion. Herbert 9.30 Uhr Knecht, Michal Kromer, Brigitte Kunz Burkhalter (Klarinette), Vera Friedli (Orgel) Sonntag, 28. Dezember Johanneskirche Mirjam Wey, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr Marienkirche 9.30 Uhr
Josef Willa, François Comment (Orgel)
Mittwoch, 31. Dezember – Silvester Johanneskirche Ökumenische Altjahrabendfeier. Mirjam Wey, Michal 19 Uhr Kromer, Matyas Vinczi (Kontrabass), Vera Friedli (Orgel)
Sonntag, 4. Januar Johanneskirche Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl. Andreas 9.30 Uhr Abebe, Michal Kromer, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee Dienstag, 6. Januar Marienkirche Fiire mit de Chliine zum Dreikönigstag. Sonja Gerber, 17 Uhr Jürg Bernet (Musik). Sonntag, 11. Januar Johanneskirche Mirjam Wey, Vera Friedli (Orgel). Kirchenkaffee 9.30 Uhr Marienkirche 9.30 Uhr
André Flury, Jürg Bernet (Orgel). Pfarreikaffee
Sonntag, 18. Januar Johanneskirche KUW-Gottesdienst zum Thema Taufe. Andreas Abebe, 9.30 Uhr Kinder der 3. Klasse, Vera Friedli (Orgel). Apéro Marienkirche 9.30 Uhr
Michal Kromer, François Comment (Orgel). Pfarreikaffee
Sonntag, 25. Januar Johanneskirche Pop-Gottesdienst – von ABBA bis Sting. Sonja Gerber, 9.30 Uhr Mirjam Hässig (Berner Sängerin und Songwriterin), Vera Friedli (Musik). Café- und Sirup-Bar im Bistro Marienkirche 9.30 Uhr
Tauferinnerungsfeier. André Flury, Jean-Luc Gassmann (Musik). Pfarreikaffee
Reformierte Kirchgemeinde Bern-Nord Wylerstrasse 5, 3014 Bern, 031 331 40 37, bern-nord.refbern.ch Katholische Pfarrei St. Marien Wylerstrasse 24, 3014 Bern, 031330 89 89, marienbern.ch
Bern, 17. Dezember 2025
VERANSTALTUNGEN
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Winterdienst gesucht
JANUAR 2026 Samstag, 3. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Sonntag, 4. Januar, ab 12.30 Uhr Kutüsch Montag, 5. Januar, ab 18.30 Uhr Frauenbeiz, Anmeldung: info@frauenbeiz.ch Dienstag, 6.,Januar, ab 19 Uhr Bistro-Club, politische Diskussion mit Prof. Beat Schneider Mittwoch, 7. Januar, ab 19 Uhr Veganes Mittwuch-Znacht, Anmeldung: 076 477 10 29 Freitag, 9. Januar, 19 Uhr Äthiopisches Essen, Anmeldung: 076 457 72 43 Samstag, 10. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Sonntag, 11. Januar, ab 12.30 Uhr Kutüsch Montag, 12. Januar, 19–21 Uhr Stricken für alle Mittwoch, 14. Januar, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht Samstag, 17. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Sonntag, 18. Januar, ab 12.30 Uhr Kutüsch Mittwoch, 21. Januar, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht Freitag, 23. Januar, 19 Uhr Äthiopisches Essen, Anmeldung: 076 457 72 43 Samstag, 24. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Sonntag, 25. Januar, ab 12.30 Uhr Kutüsch Montag, 26. Januar, 19–21 Uhr Stricken für alle Mittwoch, 28. Januar, ab 19 Uhr Indisches Mittwuch-Znacht Donnerstag, 29. Januar, 19 Uhr «Paul Robeson», Vortrag von Martin Schwander (SFB) Samstag, 31. Januar, 10–12 Uhr Märitkafi Samstag, 31. Januar, ab 14 Uhr Armando Lenoci Blues Sax Band Deine Anmeldung fürs Essen erleichtert unsere Planung. Infos: www.breitsch-traeff.ch
Überwachung & Schneeräumung (Nov.–März, jeweils Wochenende) Quartierzentrum 5, getragen vom Verein Wylerhuus | Flurstrasse 26b, 3014 Bern www.qznord.ch | info@qznord.ch Liebe Besucher*innen Am Standort Flurstrasse 26b betreibt der Verein Wylerhuus das Quartierzentrum 5. Raumvermietungen, Verkauf Tageskarten, Nähatelier sowie Information und Beratung gehören zu unseren Dienstleistungen fürs Quartier. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
BETRIEBSFERIEN | 20. Dezember 2025 – 4. Januar 2026
Während den Betriebsferien bleibt das QZ durchgehend geschlossen.
Quartierzentrum 5 Sekretariat | 031 331 59 55
C. Portner| Hausverwaltung und Raumvermietung Öffnungszeiten Sekretariat und Information Montag und Freitag: 13–17 Uhr
SBB-Tageskarten Gemeinde | 031 331 59 55
Verkauf direkt vor Ort und Bezahlung in bar oder mit TWINT oder Karte Montag und Freitag: 13–17 Uhr Aufgrund des administrativen Aufwands wird eine Servicegebühr von Fr. 2.– pro Tageskarte erhoben.
Für mehrere Liegenschaften suchen wir eine zuverlässige Person, die von November bis Ende März die Schneeverhältnisse überwacht und bei Bedarf die Schneeräumung von insgesamt 12 Liegenschaften im Breitenrain übernimmt. Ihre Aufgaben • Regelmässige Kontrolle der Schneesituation (Pikettdienst) • Zeitgerechte Schneeräumung von Gehwegen, Zufahrten, Eingängen und Garageneinfahrten • Sicherstellung der Wintersicherheit auf allen betreuten Objekten Entschädigung • Monatliche Pauschale für den Piketteinsatz • Schneeräumungsarbeiten nach effektivem Stundenaufwand Ihr Profil • Zuverlässig, flexibel und wetterfest • Verfügbarkeit während der ganzen Wintersaison (Nov.–März, jeweils Wochenende) Interessiert? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Bewerbungen bitte bis 5. Januar 2025 an pvsimmobilien@wifag.ch
Nähatelier | 076 367 77 61 S. Salvati | Leitung Freitag: 9–12 und 14–17 Uhr
Quartierarbeit Bern Nord | 078 208 92 59
N. Müller | Leitung Quartierzentrum und Quartierarbeiterin nina.mueller@vbgbern.ch
Hotel Jardin, Bern Militärstrasse 38, 3014 Bern Telefon 031 333 01 17, www.hotel-jardin.ch
BoGa Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21, 3013 Bern, Telefon 031 684 49 45, www.boga.unibe.ch
Hirslanden Bern Hirslanden Bern AG, Salem-Spital Schänzlistrasse 39, 3013 Bern Telefon 031 337 60 00, salem-spital@hirslanden.ch
La Cappella Allmendstrasse 24, 3014 Bern Telefon 031 332 80 22, www.la-cappella.ch
cinedolcevita Seniorenkino Bern, CINEABC, Moserstrasse 24, Tram 9, Haltestelle Breitenrain- oder Viktoriaplatz, Eintritt Fr. 13.–. BEKB|BCBE-Kunden erhalten eine Vergünstigung von Fr. 5.– gegen Vorweisung des Kinogutscheines. Gutscheine erhältlich bei den BEKB|BCBE-Nieder lassungen Bundesplatz und Breitenrain
Kulturmuseum Bern Schützenweg 22, 3014 Bern Telefon 079 357 95 08, www.kulturmuseum.ch
Kirchenkino im Nordquartier Markuskirche, Tellstrasse 33, 3014 Bern www.refbern.ch
Das Schweizer Tierschutzrecht lässt noch immer zu, dass sozial lebende Tiere einzeln gehalten werden. Deshalb kämpfen wir für tierfreundliche Gesetze und ihren konsequenten Vollzug. Für detaillierte Informationen: tierimrecht.org
Ruf Lanz
DEZEMBER 2025 Samstag, 20. Dezember, 10–12 Uhr Weihnächtliches Märitkafi mit LiberaTerra-Markt und Musik Sonntag, 21. Dezember, ab 12.30 Uhr Kutüsch, Kurdisch Türkisch Schweizerischer Kulturverein Montag, 22. Dezember, 19–21 Uhr Stricken für alle Mittwoch, 24. Dezember, ab 19 Uhr Mittwuch-Znacht Samstag, 27. Dezember, 10–12 Uhr Märitkafi Samstag, 27. Dezember, 17–22 Uhr Fineboy represents: Afro-Buffet (siehe Flyer) Sonntag, 28. Dezember, ab 12.30 Uhr Kutüsch Mittwoch, 31. Dezember, ab 19 Uhr Silvester mit Alex – Essen, Musik, Party (siehe Flyer)
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… UND AUSSERDEM
da steht, was geht
nzeiger FÜR DAS NORDQUARTIER
Quartierzeitung für Altenberg, Beundenfeld, Breitenrain, Löchligut, Lorraine, Spitalacker, Wankdorf, Wyler und Wylergut | 98. Jahrgang, 16 600 Exemplare
Kontakt: IMPRESSUM Web: www.afdn.ch Mail:
info@afdn.ch
Phone: 031 351 35 13 Herausgeber: blickpunktNord GmbH Postfach 9314, 3001 Bern Auflage: 16 600 Ex., WEMF beglaubigt TEXT 1 Kontaktkoordinaten: Anzeiger für das Nordquartier, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 351 35 13, www.afdn.ch, info@afdn.ch Verlagsleitung: Claudio A. Engeloch TEXT 1 Redaktion: Claudio A. Engeloch (engeloch@a-fdn.ch) Corinna Elena Marti (cem1@bluewin.ch) Freelance-Mitarbeit: Bianka Balmer (bianka.balmer@gmx.ch) Bildlegende TEXT 1 Katrin Bärtschi (katrin.baertschi@bluewin.ch) Vortitel Urs Frieden, Journal B (frieden@halbzeit.ch) T Jean-Claude Galli i (jean-claude.galli@fluestertuete.ch) t e l Lead Martin Jost (martin_jost6@bluewin.ch) TEXT 1 Text SEITE XX Claudia Langenegger (info@reporterin.ch) Die nächste AfdNAusgabe erscheint am Cartoons: Heinz «Pfuschi» Pfister 27. März 2024 RTAL Redaktionsschluss: Montag, 17.00 Uhr DAS QUARTIER-PO www.afdn.ch Anzeigen: anzeigen@afdn.ch Anzeigeschluss: Montag, 17.00 Uhr Für Senioren, Layout, Produktion: seit merkur medien ag, 4900 Langenthal 1908 im Nordquartier die Unterstützung Medien- und Printunternehmen brauchen. Druckerei Läderach AG Druck: DZB, Druckzentrum Bern AG, Unser Zeitungspapier wird umweltBeundenfeldstrasse 17 Wir sind von wenigen 24 Stunden Sie schonendbis hergestellt und für enthält Telefon 3013 Bern 031 349 49 49 da. Von Krankenkassen anerkannt. Kosten. einen hohen Altpapieranteil Telefon 031 331 61 26 Die Online-Zeitung lose Beratung. www.laedera.ch Vertrieb: Post CH Netz AG Journal B sagt, was Bern bewegt! Kontaktstelle Anlaufstelle Quartier: Ihre Druckerei Läderach AG, BeundenfeldTel 031 370 80 70 für Kleininserate www.homeinstead.ch im Anzeiger 17, 3013 Bern, strasse Tel. 031 331 61 26, www.journal-b.ch für das Nordquartier druckerei@laedera.ch Copyright: © für alle Inhalte: Verlag blickpunktNord GmbH
Bern, 17. Dezember 2025
auf die Eins! Wahlen 2026: Wahlen 2026: 2026 Die SP auf die Eins!
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Ihre Kontaktstelle für Kleininserate im Anzeiger für das Nordquartier Druckerei Läderach AG
Abschiede gestalten. In unseren Räumlichkeiten für private Trauerfeiern und Aufbahrungen.
Breitenrainplatz 42, 3014 Bern 24h für Sie da: 031 333 88 00 egli-ag.ch
Bestattungsdienst seit 1992 Schönburgstrasse 19, 3013 Bern (früher vis-à-vis Wylerbad), Tel. 031 332 40 50
Vivaldi, Elton John Eine stimmungsvolle Musik während der Trauerfeier ist so individuell oder Requiem? wie das Leben.
das andere Bestattungsunternehmen
Nick Wülfert | John Bieri | Tanja Zwahlen
031 332 44 44 Bern-Mittelland 032 325 44 44 Biel-Seeland 033 223 44 44 Thun-Oberland www.aurora-bestattungen.ch
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Burkhalter
Der FC Breitenrain bedankt sich bei allen Sponsoren, Mitgliedern, Supportern und Freunden für die wertvolle Unterstützung im 2025. Wir freuen uns auf viele schöne Ereignisse im 2026 und wünschen Ihnen allen schöne Advents- und Feiertage.
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