
DieZeitschrift des Aargauischen Gewerb everbandes
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DieZeitschrift des Aargauischen Gewerb everbandes
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Erfolg zeigt sich nicht nur in Umsätzen und Bilanzen. Für KMU bedeutet er ebenso Stabilität in unsicheren Märkten, motivierte Mitarbeitende und die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigende Regulierung und digitale Transformation verlangen ein feines Gespür und strategisches Handeln. Erfolg entsteht nicht zufällig – er ist das Resultat von klugen Entscheidungen, Anpassungsfähigkeit und langfristiger Planung. In dieser Ausgabe beleuchten wir, wie Personen und Unternehmen verschiedener Branchen diese Vielschichtigkeit meistern und daraus nachhaltige Erfolge formen. ab Seite 4
ai17028965115_2024_01_HBL_Anz_Aargauer_Wirtschaft_45x54mm_col.pdf 1 18.12.2023 11:48:31

Räder, Rollen, Transportgeräte und Exoskelette
Onlineshop www.fta.ch
Nr. 4 \ April 2026
4
Warum Rivella Talente nachhaltig gewinnt

2026 wurde das Aargauer Familienunternehmen zum zweiten Mal zur besten Arbeitgeberin der Schweiz gewählt.
8 Was uns erfolgreich macht

Ludwig Hasler, Philosoph, Physiker und Autor, formuliert seine Gedanken rund um Erfolg.
10
Schweizer Turnsport schreibt Geschichte

Der Aargauer Sportler des Jahres, Kunstturner Noe Seifert, prägt das Schweizer Kunstturnen mit internationalem Erfolg.


An unsere Ehrenmitglieder, Delegierten, Mitglieder und Gäste
Wir laden Sie herzlich ein zur
am Donnerstag, 23. April 2026, 14.30 Uhr (Türöffnung 14.00 Uhr) im Emil Frey Classic Center in Safenwil
Programm
14.00 Uhr Eintreffen der Gäste
14.30 Uhr Begrüssung
Benjamin Giezendanner, Präsident Aargauischer Gewerbeverband
Grussbotschaften
Statutarische Geschäfte gem. Traktandenliste
Ende der Veranstaltung

Anschliessend findet der Aargauer Wirtschaftstag mit Verleihung Aargauer Unternehmenspreis 2026 statt. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Ihre Anmeldung zur Delegiertenversammlung nicht automatisch ein Ticket für den Aargauer Wirtschaftstag enthält.
Traktanden
1. Begrüssung
2. Präsidialansprache
3. Wahl der Stimmenzähler
4. Protokoll der 31. Delegiertenversammlung vom 22.10.2025
5. Jahresbericht 2025
6. Jahresrechnung 2025 und Revisionsbericht
7. Budget und Mitgliederbeiträge 2026 sowie provisorisches Budget und Mitgliederbeiträge 2027
8. Wahlen
8.1 Revisionsstelle
9. Parolenfassung zu den Abstimmungen vom 14.06.2026
10. Dank / Ehrungen
11. Mitteilungen und Umfrage
Anmeldung
Melden Sie sich bitte direkt via Online Formular unter www.agv.ch/Anmeldung-DV2026 oder über diesen
QR-Code an:

Erfolg
4 Zweimal Platz 1: Warum Rivella Talente nachhaltig gewinnt
5 Erfolg ist mehr als Perfektion
6 Aus Überschussbierhefe entstehen Proteine und Ballaststoffe
8 Was uns erfolgreich macht
9 Beruflicher Erfolg hat viele Gesichter
10 Noe Seiferts Erfolg: Schweizer Turnsport schreibt Geschichte
Kommentar
11 Externe Schocks mit lokalen Folgen
Aus der Gewerbegruppe
12 Erfolg
In eigener Sache
14 Parolenspiegel
17 KI-Tipp: Der wahre KI-Erfolg ist kein IT-Projekt
21 Rechtstipp: Wann wird ein Bonus zum Lohnbestandteil?
Besonderes
15 Wenn Zukunft greifbar wird
Rat & Tat
16 Kennzahlen lügen nicht
Interview
31 Versicherung neu gedacht
Thema im Mai: Werkstatt KI
Thema im Juni: Medien
Thema im Juli/August: Berufsbildung
Erfolg ist ein Wort, das in der Wirtschaft ständig verwendet wird. Umsätze steigen, Märkte wachsen, Unternehmen expandieren –und schnell wird ein Betrieb als erfolgreich bezeichnet. Doch gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zeigt sich, dass Erfolg weit mehr ist als eine Zahl in der Bilanz und in der Erfolgsrechnung.

Urs Widmer Geschäftsleiter AGV
KMU bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie sind innovativ, flexibel und oft tief in ihrer Region verwurzelt. Während Grosskonzerne Strategien über Jahre hinweg planen, müssen KMU häufig schneller entscheiden, näher am Markt handeln und mutiger Risiken eingehen. Ihr Erfolg entsteht nicht allein durch Kapital oder Grösse, sondern vor allem durch Menschen: Unternehmerinnen und Unternehmer, die Verantwortung übernehmen, Chancen erkennen und ihre Vision mit Beharrlichkeit verfolgen.
Dabei wird eines deutlich: Nachhaltiger Erfolg entsteht nicht über Nacht. Er wächst aus Erfahrung, aus Fehlern, aus Anpassungsfähigkeit und aus Vertrauen – Vertrauen von Mitarbeitenden, Kunden und Partnern. Viele erfolgreiche KMU zeichnen sich genau dadurch aus: Sie pflegen langfristige Beziehungen statt kurzfristiger Gewinne, sie investieren in ihre Mitarbeitenden und bleiben gleichzeitig offen für Veränderungen. Nicht das Quartalsergebnis ist wichtig, sondern die nächste Generation.
Doch bei aller wirtschaftlichen Leistung lohnt sich ein Blick über die Zahlen hinaus. Denn Erfolg und Zufriedenheit sind nicht immer dasselbe. Eines meiner Lieblingssprichwörter bringt diesen Unterschied auf den Punkt: «Wenn du bekommst, was du willst, bist du erfolgreich. Wenn du mit dem zufrieden bist, was du hast, bist du glücklich.»
Gerade Unternehmerinnen und Unternehmer kennen diese Spannung. Wachstum, neue Märkte und ambitionierte Ziele treiben sie an. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung vieler KMU, dass wahre Stärke auch darin liegt, das Erreichte wertzuschätzen. Ein stabiles Unternehmen, engagierte Mitarbeitende und zufriedene Kunden sind oft wertvoller als das nächste Prozent Wachstum.
Vielleicht ist genau diese Balance das Geheimnis vieler erfolgreicher KMU: Sie streben nach Entwicklung, ohne ihre Werte zu verlieren. Sie verfolgen klare Ziele, ohne dass sich der Blick für das Wesentliche trübt. Und sie wissen, dass Erfolg nicht nur darin besteht, immer mehr zu erreichen, sondern ebenso darin, bewusst wahrzunehmen, was bereits gelungen ist.
Am Ende sind es nicht nur Zahlen, die über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden. Es sind Haltung, Verantwortung und die Fähigkeit, wirtschaftlichen Erfolg mit menschlicher Zufriedenheit zu verbinden. Dort, wo beides zusammenkommt, entsteht etwas, das weit über betriebswirtschaftliche Kennzahlen hinausgeht: nachhaltiger Erfolg.
Manchmal reicht es, auch nur glücklich zu sein …
IMPRESSUM
Mitteilungsblatt für die Mitglieder des Aargauischen Gewerbeverbands, 20. Jahrgang
Herausgeber AGV Aargauischer Gewerbeverband Gewerbehaus
Entfelderstrasse 19
5000 Aarau
Tel. 062 746 20 40
Fax 062 746 20 41
E-Mail agwi@agv.ch
Redaktion
Urs Widmer, Geschäftsleiter AGV
Marianne Kamm, GeschäftsleiterStv. AGV
Benjamin Giezendanner, Präsident AGV Eveline Frei
Beiträge
Monika Christener, Chris Beyeler, Rita Brem-Ingold, Urs Briner, Sonja Brönnimann, Helen Dietsche, Judith Fasler, Nicole Geiser, Ludwig Hasler, Susanne Hörth, Matthias Kunz, Michael Lux, Franziska Nachtigall, Hans R. Schibli, Juliana Thöny, Janine Tschopp, Nicole von Reding-Voigt, Beat Weidmann
AGV Aargauischer Gewerbeverband Auflage: 11 000 Exemplare Erscheinungsweise: 10-mal pro Jahr, Nachdruck unter Quellenangabe gestattet, Belegsexemplare erbeten
Layout
Effingermedien AG, Dorfstrasse 69, 5210 Windisch
Druck
DZZ Druckzentrum Zürich AG, Bubenbergstrasse 1, 8045 Zürich
Anzeigenverwaltung
DaPa Media Vermarktungs GmbH Luzernerstrasse 22 5620 Bremgarten Tel. 056 648 86 99 www.dapamarkt.ch agwi@dapamarkt.ch
Inserateschluss am 25. des Vormonats
Adressänderungen an agwi@agv.ch
Rivella ist nicht nur ein Love-Brand im Regal, sondern auch im Arbeitsmarkt angekommen: 2026 wurde das Aargauer Familienunternehmen nach 2021 erneut zur besten Arbeitgeberin der Schweiz gewählt. Hinter dem Erfolg steht kein Zufall, sondern konsequente Kulturarbeit – und eine Arbeitgebermarke, die nach innen wie nach aussen wirkt.
Monika Christener, Leiterin Unternehmenskommunikation Rivella Group
Viele Menschen in der Schweiz verbinden Rivella mit Kindheitserinnerungen, Pausen beim Skifahren oder dem «klassischen» Moment im Sportverein. Als Arbeitgeberin war die Marke lang wenig sichtbar. Das hat sich geändert: 2026 wurde die Rivella Group erneut zur besten Arbeitgeberin der Schweiz gekürt, nach 2021. Für Simone MüllerLedermann, Leiterin People & Culture bei Rivella, ist klar: «Die Auszeichnung ist nicht nur ein schöner Moment, sondern bestätigt Employer Branding als strategischen Wettbewerbsfaktor.»
Arbeitsmarkt im Wandel –und Rothrist als Realität Der Fachkräftemangel ist in der Schweiz Tatsache. Die demografische Entwicklung verschärft den Wettbewerb um Talente. Hinzu kommt: Rivella sitzt in Rothrist. Ein starker Produktions und Unternehmensstandort –aber nicht unbedingt ein Magnet wegen der Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Wer Talente gewinnen will, muss also mehr bieten als einen bekannten Namen. Deshalb war früh klar: Arbeitgeberattraktivität entsteht nicht «nebenbei». Sie braucht Investitionen, Prioritäten – und Klarheit darüber, wofür Rivella als Arbeitgeberin steht. Simone MüllerLedermann betont: «Wir haben die Arbeitgebermarke in den letzten Jahren gezielt aufgebaut und unsere Erfolge nach aussen getragen.»
Kultur als Strategie: Innovativ, fokussiert, zäme
Was macht Rivella als Arbeitgeberin aus? Ein Kern liegt in der Kultur. Sie ist kein Hoch

glanzversprechen, sondern ein Rahmen für Verhalten und Zusammenarbeit. Die drei Werte – innovativ, fokussiert, zäme – geben Orientierung: mutig neue Wege gehen, Prioritäten setzen, vertrauen und gemeinsam Erfolge möglich machen. Diese Kultur wurde bewusst weiterentwickelt – durch Dialoge, Führungskräfteentwicklung und klare Führungsprinzipien. Denn Führung hat den grössten Einfluss auf Engagement.
Mehr als Benefits: Das Gesamtpaket muss stimmen
Attraktive Rahmenbedingungen sind wichtig, aber nur ein Teil: Die Rivella Group setzt auf flexible Modelle wie Teilzeit, CoModelle und mobiles Arbeiten – je nach Bereich unterschiedlich umsetzbar.
Gleichzeitig rückt die Gesundheit in den Fokus: Themen wie Belastung, Resilienz und mentale Gesundheit werden mit externen Angeboten und gezielten Schulungen für Führungskräfte aktiv gefördert.
Authentisch nach aussen –und konsequent nach innen
Employer Branding wirkt besonders bei Menschen, die noch nicht aktiv suchen. Sichtbarkeit ist wichtig, darf aber keine Fassade sein. Entscheidend ist die Übereinstimmung zwischen Aussenbild und Innenleben.
Rivella misst deshalb nicht nur über Rankings. Interne Befragungen, Kultur Checks, Dialogformate und Plattformen wie Kununu zeigen, ob das Versprechen trägt und wo nachgeschärft werden muss. Denn auch Rivella hat Entwicklungsfelder: Nicht jede Flexibilitätslösung lässt sich überall gleich schnell umsetzen, und Transformation braucht Kommunikation für alle Bereiche.
Warum «Beste Arbeitgeberin» kein Zufall ist
Dass Rivella 2026 erneut Platz 1 erreicht, ist Freude und Auftrag zugleich. Die Handelszeitung / PMEStudie bescheinigt starke Werte bei Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen, Zusammenarbeit und Führung. Entscheidend ist jedoch die Konsequenz dahinter: Arbeitgeberattraktivität ist kein einmaliges Projekt, sondern tägliche Arbeit an Führung, Entwicklung und Vertrauen.
Für Rivella heisst das: Die Rivella Group stärkt weiter eine Arbeitgebermarke, die hält, was sie verspricht – gerade in Zeiten knapper Talente. Simone MüllerLedermann sagt: «Am Ende gewinnt Rivella nicht mit dem Standort, sondern mit engagierten Menschen, die sich täglich leidenschaftlich für unseren Erfolg einsetzen.»
https://rivellagroup.com
Warum kleine Schritte, Mut und Authentizität oft mehr zählen als grosse Titel. Mit 26 Jahren bin ich Schweizermeisterin (2020) und Weltmeisterin (2022) im Beruf als Konditorin /Confiseurin. Doch für mich bedeutet Erfolg weit mehr als diese Auszeichnungen.
«And the gold medal goes to Juliana Thöny, Switzerland.»
Ein Satz, der mein Leben verändert hat. Ein Moment voller Glück, Dankbarkeit und tiefer Erfüllung – fast unwirklich. Bis heute fühlt er sich manchmal wie ein Traum an. Wenn ich die Videos von damals anschaue, bekomme ich jedes Mal Gänsehaut.
Doch so prägend dieser Erfolg war – heute weiss ich: Erfolg ist für mich viel mehr als ein Titel. Lange Zeit habe ich Erfolg mit Perfektion verbunden. Mit dem Anspruch, fehlerfrei zu sein, alles zu wissen und jederzeit Bestleistung zu bringen. Gerade nach meinem Schweizermeistertitel und später nach dem Weltmeistertitel an den Berufsweltmeisterschaften (WorldSkills) hatte ich oft das Gefühl, diesen Erwartungen gerecht werden zu müssen. Doch dieser Druck hat mich eingeschränkt und mich ein Stück weit von mir selbst entfernt.
Heute sehe ich das anders. Erfolg bedeutet für mich, die eigene Vision zu finden und den Mut zu haben, sie authentisch zu leben. Entscheidungen aus Vertrauen zu treffen – und nicht aus Angst. Und vor allem: mir selbst treu zu bleiben, unabhängig davon, wie gross der Erfolg ist.
Der Weg zu meinem Weltmeistertitel war intensiv – über 1000 Trainingsstunden, investiert neben dem Alltag. Doch was mir am

Juliana Thöny
meisten geblieben ist, ist nicht nur die Anstrengung, sondern die Freude an den kleinen Momenten der Leichtigkeit. Jeder noch so kleine Fortschritt war für mich ein Erfolg, weil er mich meinem Traum Stück für Stück nähergebracht hat. Gerade in den letzten Wochen vor dem entscheidenden Wettkampf, als die Trainingstage lang und die Nächte noch länger wurden und sich die Backstube fast wie mein Zuhause anfühlte, waren es genau diese Momente, die mir immer wieder neue Energie und Motivation gegeben haben, weiterzugehen.
Nach diesem Erfolg wurde mir bewusst, wie wichtig auch die persönliche Weiterentwicklung ist. Der starke Fokus auf Leistung hatte mich zeitweise zu einem Menschen gemacht, der ich so nicht sein wollte – sehr streng mit mir selbst und stark auf mich konzentriert. Heute ist es mir wichtig, bewusster hinzuschauen und loszulassen.
Ein Jahr nach meinem Weltmeistertitel merkte ich, dass ich Abstand brauchte. Die intensive Trainingszeit war prägend und wunderschön, doch ich setzte mich zunehmend selbst unter Druck. Gleichzeitig fühlte sich dieser grosse Erfolg manchmal fast zu gross für mich an.
Der Wechsel in ein Luzerner Hotel und damit in die Gastrobranche war deshalb ein bewusster Schritt. Ich konnte als Chef Patissière weiterhin im süssen Bereich arbeiten und gleichzeitig einen neuen Rahmen für mich schaffen. Dort bin ich in erster Linie einfach Juliana. Nicht der Titel steht im Vordergrund, sondern meine Leidenschaft für das Handwerk.
Gerade das hat mir geholfen, wieder Leichtigkeit zu finden. Die Freude am Ausprobieren ist zurückgekehrt – ebenso wie die Erkenntnis, dass nicht alles perfekt sein muss.
Auch im Alltag hat sich mein Blick auf Erfolg verändert. Erfolg sind für mich heute die kleinen Dinge: wenn ich es schaffe, selbstkritische Gedanken zu stoppen, ruhig zu bleiben oder bewusst das Positive zu sehen. Gerade als introvertierte Person sind es oft die Momente, in denen ich meine Komfortzone verlasse, die sich wie echte Erfolge anfühlen.
Was ich aus all dem mitgenommen habe? Erfolg bedeutet nicht, alles erreicht zu haben, sondern den eigenen Weg zu gehen und dabei Schritt für Schritt zu wachsen. Erfolg ist ein Weg voller Höhen, Tiefen und vieler kleiner Momente dazwischen. Genau dort entsteht er: in den Augenblicken, in denen wir den Mut haben, weiterzugehen – egal, wie herausfordernd es manchmal ist.
All das hat mir gezeigt, dass wahrer Erfolg nicht nur im Äusseren sichtbar wird, sondern vor allem in mir selbst entsteht. Heute weiss ich: Erfolg liegt in der Balance zwischen Ehrgeiz, Ruhe, Freude und Leichtigkeit. Es liegt in der Fähigkeit, auch die kleinen Schritte zu sehen, zu feiern und wertzuschätzen, selbst wenn sie unscheinbar wirken. Genau diese Momente machen am Ende den grössten Unterschied und geben mir die Kraft, weiterzumachen, selbst wenn der Weg anspruchsvoll ist.
Aargauer Start-up feiert den erfolgreichen Markteintritt
Die weltweite Bierproduktion verursacht täglich einen Nebenstrom von 10 000 Tonnen überschüssiger Hefe, die bislang kaum genutzt wurde. Das Aargauer Startup Yeastup (www.yeastup.com) entwickelte ein industrielles Verfahren zur Umwandlung der Überschusshefe in hochwertige Proteine und Ballaststoffe und damit eine Rückführung in den Lebensmittelkreislauf.
Urs Briner, Co-Founder & CFO Yeastup AG
Gesunde, nachhaltige Inhaltsstoffe für den täglichen Konsum Der Trend ist eindeutig: Vegane Ernährung und funktionelle Lebensmittel gewinnen weltweit an Bedeutung. Marktforschungsinstitute prognostizieren einen zusätzlichen Proteinbedarf von 265 Millionen Tonnen bis 2050. Parallel wächst das Interesse an gesundheitsfördernden Ballaststoffen wie BetaGlucan oder Mannan. Genau diese wertvollen Inhaltsstoffe stecken in der Bierhefe – einem bislang unterschätzten Rohstoff. Yeastup nutzt dieses Potenzial und macht daraus nachhaltige, nährstoffreiche Zutaten für den täglichen Konsum. Herzstück des Unternehmens ist ein patentiertes MultiExtraktionsverfahren, mit dem sich mehrere Inhaltsstoffe gleichzeitig gewinnen lassen. Neben hochwertigen Proteinen entstehen essenzielle Ballaststoffe. Die Technologie wurde erfolgreich im industriellen

Weena-Produkt (https://www.getweena.com/)
Massstab umgesetzt: In einer umgebauten Produktionsanlage in Lyss werden schon heute wöchentlich rund 40 Tonnen Bierhefe verarbeitet – mit weiterem Ausbaupotenzial. Ein gutes Beispiel für innovatives und nachhaltiges Upcycling. Das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) unterstützt dabei das Unternehmen bereits seit über fünf Jahren.
Nur Nachhaltigkeit genügt nicht «Nachhaltigkeit allein genügt nicht. Entscheidend sind der konkrete Mehrwert für die Konsumentinnen und Konsumenten und ein tragfähiges Geschäftsmodell», sagt Daniel Gnos, CEO von Yeastup. Entsprechend vielseitig sind die Einsatzmöglichkeiten der gewonnenen Inhaltsstoffe. Die Proteine eignen

Warum sind Proteine und Ballaststoffe so wichtig?
Proteine sind der Baustoff für Zellen und Gewebe und werden für den Aufbau und die Reparatur von Muskeln, Haut, Haaren, Nägeln und Organen benötigt. Der durchschnittliche menschliche Körper (75 kg) benötigt täglich 60 Gramm Proteine. Eine erhöhte Ballaststoffzufuhr verbessert zudem die Darmgesundheit und das Mikrobiom. Das ist wesentlich für unsere Verdauung und die Stärkung des Immunsystems.
sich zum Beispiel als Ersatz für KollagenPeptide oder EiErsatz – zwei Märkte mit starkem Wachstum. Eine erste Anwendung für Konsumentinnen und Konsumenten ist ein veganer HighProteinRiegel, der sich durch seine Textur und seinen Geschmack von bestehenden Produkten klar unterscheidet. Exklusiv für die Leserinnen und Leser dieses Magazins können die Riegel mit einem 10ProzentRabattcode auf www.getweena.com bezogen werden (Code HTZ10).
Yeastup hat weitere Anwendungen im Bereich veganer Mayonnaise, Salatsaucen, Backwaren und Fleischersatz entwickelt. Gleichzeitig arbeitet Yeastup an Ballaststoffanwendungen vor allem im Nahrungsergänzungsbereich. Dadurch kann das Immunsystem gestärkt, die Verdauung gefördert und entzündliche Prozesse reduziert werden. «Wir sind natürlich auf der Suche nach weiteren Partnerschaften mit der Industrie für unsere Anwendungen und offen für weitere Gespräche», meint Sandra Martinek, Verkäuferin bei Yeastup.
Weitere Unterstützung gesucht
Trotz technologischer Erfolge bleibt das mehrfach preisgekrönte Aargauer Unternehmen ein wachstumsorientiertes Startup. Die Finanzierung stellt im heutigen Umfeld eine Herausforderung dar. «Die Kapitalbeschaffung ist derzeit anspruchsvoll – globale Unsicherheiten und veränderte Investitionsschwerpunkte machen es nicht einfacher», erklärt CFO Urs Briner. Derzeit sucht das Unternehmen zusätzliches Wachstumskapital und ist offen für Gespräche mit Investoren sowie neue Partnerschaften mit der Lebensmittelindustrie.

Kategorie Leuchtturmpreis Passiflora

Unsere Praxis Passiflora – Die Schmerzversteher – bietet ganzheitliche komplementäre Schmerztherapien an. Wir entwickeln innovative Lösungen zur nachhaltigen muskulären Entspannung. Unser Wood-i®, ein geprüftes Vibrationsund Massagegerät, wurde gezielt für die effiziente Lockerung in Sport und Regeneration konzipiert.
Standort
Menziken, Möhlin, Aarburg
Branche Gesundheit
Gründung 2006
Anzahl Mitarbeitende 10
Zertifikate Diverse
Geschäftsführer/in Andrea Zulauf, Sandro S. Aeschbach

Kategorie national smARTec Veranstaltungstechnik AG
smARTec ist Ihr Partner für mobile Veranstaltungstechnik. Wir kombinieren modernste Technologien mit kreativer Umsetzung – für Veranstaltungen aller Art. Dank eigenem Material- und Logistikpark sind wir unabhängig, flexibel und jederzeit einsatzbereit. Wir machen Profis und fördern dank unserem Ausbildungsprogramm den Nachwuchs.
Standort
Rohrerstrasse 100, 5000 Aarau
Branche Event / Veranstaltungen Gründung 1998
Anzahl Mitarbeitende 110 Zertifikate
ISO 9001, ISO 14001, Swisstainable leading Geschäftsführer/in Beat Schmid


Was zählt im Leben: Es zu etwas bringen? Etwas zustande bringen!
Mich gibt es schon lange. 80 plus. Manche sehen das bereits als Erfolg. Ich nicht. Immerhin mag sein: Im Alter schält sich klarer heraus, was als Erfolg taugt – und was nicht. Nichts gegen die üblichen Symbole (Güter, Anerkennung), doch im emotionalen Haushalt zählt einzig die Genugtuung, mit meinem Leben etwas Tüchtiges angefangen zu haben. Kurz gesagt: Für mich ist Erfolg nicht, dass ich es «zu etwas gebracht» habe. Sondern dass ich «zustande gebracht» habe, was mir möglich war.
Lassen Sie mich dazu kurz die Geschichte des jungen Joel erzählen. Mit 14 Jahren der klassische LoserTyp. Wo Joel war, lief alles krumm, nichts als Störung, Chaos, Provokation. Mit Schule konnte er nichts anfangen. Wissen, Lernen, Sprachen – wozu? Bis er eine Strafaufgabe bekam, wahlweise Aufsatz schreiben oder Kuchen backen.
Wer Joel beim Backen zuschaut, sieht einen Jungen vollkommen ruhig an der Arbeit. Konzentriert, strukturiert. Holt das Familienrezept für Brownies hervor. Sie sollen seinem Lehrer schmecken. Und sie schmecken fantastisch. Joel macht etwas. Es wird etwas. Er fängt an, Zeitschriften zu lesen, er leiht sich Fachbücher aus. Beginnt zu experimentieren, erfindet eigene Kuchen. Forscher würden von «Flow» reden, dem Aufgehen in kompletter Selbstvergessenheit durch maximale Konzentration – aus Glück, etwas zum Gelingen zu bringen. Nachbarn bestellen Extrakuchen für Partys. Er kann etwas, er macht sich nützlich, er wird gebraucht. Beiläufig eignet sich Joel Wissen an. Backen ist ja auch Chemie, Physik, Mathe, bloss nicht im Schulmodus. Er weiss, Hirschhornsalz zerfällt beim Erhitzen in Kohlenstoffdioxid, Ammoniak und Wasser. So läuft Erfolg. Joel findet seine Rolle. Er macht, was er gern macht und deshalb gut

kann, stets besser, bringt sich so in Hochform und gewinnt Interesse und Respekt der anderen. Heute lebt Joel erfolgreich als Autor von Backbüchern.
Finden Sie das Beispiel leicht kitschig? Aus der Zeit gefallen? Ich denke, es taugt in seiner Märchenhaftigkeit prima als Exempel eines erfolgreichen (= gelungenen, zufriedenen) Lebens. Dafür, dass am sichersten erfolgreich wird, wer herausfindet, welche Werkzeuge in der eigenen Werkzeugtasche liegen. Wer seine persönlichen Begabungen und Neigungen erkennt – und nützlich macht für andere. Wer versteht, was ihm liegt. Und unermüdlich danach lebt.
Falls das zu simpel tönt – hier noch die aufgeschlüsselte Rezeptur. In drei Anläufen. Zunächst. Erfolg beginnt unspektakulär –indem wir etwas tun. Anpacken. Hineinbeissen. Uns abmühen an etwas. Jedem Anfang mag ein Zauber innewohnen (Hermann Hesse), sicher jedoch allerlei Überwindung. Ich spielte mal Geige, das war zu Beginn wirklich kein Vergnügen, das Instrument reagierte zickig, ich musste mich ihm unterwerfen, mich seinen Eigenarten fügen, bevor ich frei auf ihm aufspielen konnte. Ohne die Bereitschaft, mich ihm unterzuordnen, hätte die Geige mir ewig übel mitgespielt. Läuft mit
jedem Instrument so. In Bau, IT, Gastro, Therapie, Bildung. Überall sind erfolgreich die Angefressenen, die sich durch Misserfolg nicht ausbremsen lassen. Sie wachsen am Widerstand, finden Umwege, entwickeln Varianten, tüfteln an Raffinessen. Es ist ein erotisches Verhältnis zur Sache, das Erfolgreiche auszeichnet. Sie umwerben sie, verwöhnen sie, verführen sie, haben nie genug von ihr.
Sodann. Erfolg hängt nicht an dem, was ich habe (Macht, Besitz, Ansehen); das mag sich mit der Zeit einstellen – oder auch nicht. Vielmehr zählt, dass ich aus mir heraushole, wozu ich fähig bin. Wir alle leben aus unterschiedlichen Neigungen, Talenten, Kräften, manche mit mehr, andere mit weniger, egal, Hauptsache, wir bringen sie zu Geltung. «Es gibt kein Glück», sagt Schopenhauer, «ausser im Gebrauch meiner Kräfte.» Im Gebrauch meiner Kräfte, nicht im Urlaub. Im Gebrauch meiner Kräfte.
Im Entfalten meiner Möglichkeiten. Nicht à la «Ich bin okay, wie ich bin». Sondern: Ich will werden, wie ich sein kann. Nicht damit ich irgendwo (Beruf, Sport, Politik) spitze bin. Sondern in meine Bestform finde. An dieser Bestform feilen Erfolgreiche ihr Leben lang. Schliesslich. Erfolg ist kein Egotrip. Ohne Resonanz kein grüner Zweig. Joel mag der beste Kuchenbäcker der Welt sein – seine Kuchen müssen den Leuten auch schmecken. Erfolg setzt Interesse an anderen voraus. Egozentriker mögen reüssieren mit Weltraumraketen, in unserem Alltag gewinnt, wer andere für sich einnimmt: als «Taschendieb der Herzen» (Baltasar Gracian). Nicht dass Erfolgreiche selbstlos unterwegs wären, sie folgen ganz einfach dem «reziproken Egoismus»: Wenn sie möglichst viele um sich herum beglücken, werden sie selbst am reichsten. Sodass sie am Lebensende nicht verlegen werden bei der Gretchenfrage: Hast du in deinem Leben einen anderen glücklicher gemacht? Oh, nicht bloss einen!
Arbeiten ist mehr als Geldverdienen. Die berufliche Tätigkeit gestaltet unsere Identität mit. Deshalb ist es im Beruf nicht allen Menschen gleich wichtig, die Karriereleiter emporzuklimmen. Im Kern geht es vielen darum, das Berufsleben mit Sinn zu füllen.
Die Auseinandersetzung mit Berufen beginnt früh im Leben. In der Schweiz befassen sich Jugendliche bereits in der 8. Schulklasse mit der Berufswahl. Zu diesem Zeitpunkt wissen sie meist schon ziemlich gut, was ihnen gefällt und was nicht. Das auf einen bestimmten Beruf anzuwenden, ist jedoch eine Herausforderung. In Gesprächen mit Berufsberaterinnen und Berufsberatern bei ask! können Präferenzen, Fähigkeiten und Stärken sichtbar gemacht werden. Ihnen ist dabei sehr bewusst: Heutzutage wird ein Beruf nicht mehr «für immer» gewählt. Das lebenslange Lernen ist in der Berufswelt fest verankert.
Die Jugendlichen sollen deshalb während des Berufswahlprozesses motiviert werden, einen Beruf zu wählen, der ihnen in den nächsten drei bis vier Jahren Freude bereitet, ihnen aber auch das Potenzial bietet, sich darauf aufbauend später weiterzuentwickeln. Dank der Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystems stehen dafür zahlreiche Wege offen.
Erfolg im zweiten Anlauf Nicht immer gelingt der Start in die Berufswelt auf Anhieb. Obwohl eine anerkannte Ausbildung eine zentrale Rolle spielt, um langfristig auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen zu haben, verfügen heutzutage zahlreiche Erwachsene in der Schweiz über keinen anerkannten Berufsabschluss. Das kann dazu führen, dass sie Stellen unter ihrem Potenzial annehmen, eine eher schlecht bezahlte Anstellung erhalten oder gar arbeitslos sind. Einen Berufsabschluss nachzuholen, ist für viele deshalb ein wichtiger Schritt zum beruflichen Erfolg. Dazu benötigen sie meist Unterstützung, die sie bei ask! finden können: Hier beraten und begleiten wir auch erwachsene Menschen auf ihrem Weg, eine Ausbildung zu absolvieren und so einen anerkannten Berufs

Sonja Brönnimann Vorsitzende der Geschäftsleitung bei ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf
abschluss zu erlangen. Mit der Nachholbildung haben sie dann nicht nur ein Fähigkeitszeugnis in den Händen – sie ist Wegbereiter, sich beruflich zu positionieren und das eigene Potenzial weiter auszuschöpfen.
Sinn in der gewählten Arbeit sehen Bei der beruflichen Weiterentwicklung geht es vielen Menschen nicht unbedingt um das Erklimmen der Karriereleiter. Die Arbeitswelt unterliegt einem ständigen Wandel. Weiterbildungen gehören deshalb nicht nur zum guten Ton – sie sind Türöffner, um das eigene Potenzial zu entfalten und sich beruflich neu
20 Jahre ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf
ask! feiert Jubiläum: Seit 2006 informiert, berät und begleitet ask! Menschen zwischen 14 und 65 Jahren bei Fragen zu Bildung, Beruf, Arbeit und psychischer Gesundheit. Im besonderen Fokus stehen Jugendliche des Kantons Aargau bei ihrer ersten Berufs- und Schulwahl. Die vielfältigen Beratungsangebote sind hilfreich für den bedeutsamen Übergang von der Schule in den Beruf. Aber auch bei allen weiteren Schritten während der beruflichen Laufbahn können Aargauerinnen und Aargauer auf ask! zählen. Mit ask! packen alle ihre Chancen in Ausbildung und Beruf – immer wieder neu.
zu positionieren. Denn die berufliche Tätigkeit gestaltet unsere Identität mit. Und die Freude daran beeinflusst wiederum das Wohlbefinden. In der Forschung genauso wie in der Praxis zeigt sich: Je sinnvoller die eigene Arbeit erlebt wird, desto höher ist das Engagement sowie das Commitment. Ausserdem sind die Chancen auf Erfolg höher, wenn man mag, was man tut. Entsprechend suchen Menschen eine Aufgabe, die ihr Berufsleben mit Sinn erfüllt. Was als sinnvoll empfunden wird, ist jedoch sehr individuell und hängt stark mit den eigenen Werten zusammen.
Berufslaufbahnen sind nicht immer linear Was im Leben als wichtig erachtet wird, hängt zudem von der jeweiligen Lebensphase ab. Deshalb bleiben immer weniger Menschen ihrem einst gewählten Beruf oder Unternehmen ein Leben lang treu. Einige verfolgen Weiterbildungen, um sich innerhalb ihres Berufsfelds weiterzuentwickeln. Andere wiederum entscheiden sich, mit einer weiteren Ausbildung eine neue berufliche Laufbahn einzuschlagen. Das Schweizer Bildungssystem bietet mit seiner praxisnahen Durchlässigkeit zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung der eigenen Karriere.
Der Zugang zu den unterschiedlichen Weiterbildungs und Studiermöglichkeiten basiert jedoch auf der individuellen Vorbildung. Die Berufs und Laufbahnberaterinnen und berater bei ask! kennen sich bestens mit den unterschiedlichen Möglichkeiten und Zulassungsbedingungen aus. Es lohnt sich also auch bei Fragen zur eigenen Laufbahn, bei uns Rat zu suchen. Mit etwas Mut und der richtigen Begleitung können alle den nächsten Baustein zum beruflichen Erfolg setzen.
Noe Seifert prägt das Schweizer Kunstturnen mit internationalem Erfolg, Disziplin und Engagement. Seine Karriere steht für Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit – Werte, die ihn zum Vorbild für die Jugend und den Turnsport machen. Durch seine Erfolge inspiriert er zudem viele junge Talente.
Beat Weidmann, Raeda Sports GmbH
Noe Seifert verkörpert die neue Generation des Schweizer Kunstturnens. Mit Eleganz, technischer Präzision und grosser mentaler Stärke hat sich der Kunstturner aus Oftringen an die internationale Spitze gearbeitet und Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Sein Werdegang ist geprägt von Beharrlichkeit, kontinuierlicher Entwicklung und dem festen Glauben, dass grosse Ziele nur durch tägliche Arbeit erreichbar sind. Noe Seifert steht für Leistungsbereitschaft, Glaubwürdigkeit und Zielstrebigkeit – Werte, die weit über den Sport hinausreichen.
Sein Werdegang
Geboren wurde Noe Seifert 1998, mit sechs Jahren begann er mit dem Kunstturnen. Früh zeigte sich sein Talent, besonders an Barren und Reck, die bis heute zu seinen Paradedisziplinen zählen. Über den Turnverein Satus ORO Rothrist führte ihn sein Weg ins nationale Leistungszentrum Magglingen und schliesslich ins Schweizer Elitekader. Unter erfahrenen Trainern entwickelte er sich konsequent weiter und etablierte sich Schritt für Schritt international. Parallel zum intensiven Training absolvierte Noe Seifert eine kaufmännische Ausbildung und machte die Trainerausbildung, um sich in Zukunft für Nachwuchstalente zu engagieren.
Seine Erfolge
Den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere erreichte Noe Seifert im Oktober 2025 bei der Weltmeisterschaft im Kunstturnen in Jakarta. Mit einer herausragenden Leistung im Mehrkampf gewann er die Bronzemedaille – die erste Schweizer WMMedaille in dieser Disziplin seit 75 Jahren. Dieser Erfolg war ein Mei

WM Jakarta 2025
lenstein für ihn und den Schweizer Turnsport. Experten lobten seinen «brillanten Mehrkampf an allen sechs Geräten» und betonten seine technische Sauberkeit sowie seine bemerkenswerte Nervenstärke. Bereits zuvor machte Noe Seifert international auf sich aufmerksam. Bei der Europameisterschaft 2024 gewann er Bronze am Barren und gehörte zu den tragenden Figuren der Schweizer Mannschaft. Auch bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 zeigte er seine Klasse mit dem 7. Rang im Teamfinal. Mehrfache SchweizerMeisterTitel unterstreichen seine Konstanz und seinen Einfluss auf nationaler Ebene.
Die aussergewöhnlichen Leistungen blieben in der Heimat nicht unbeachtet. Im März 2026 wurde Noe Seifert zum Aargauer Sportler des Jahres 2025 gewählt – eine Auszeichnung von Publikum und Fachjury. Sie würdigt nicht nur seine historischen Erfolge, sondern ebenso seine Vorbildrolle für den Nachwuchs und seinen Beitrag zur positiven Entwicklung des Kunstturnens im Kanton Aargau und in der Schweiz.
Die Erfolgsfaktoren
Trotz seiner beeindruckenden internationalen Erfolge hat Noe Seifert stets Bodenhaftung bewahrt und ist sich selbst treu geblieben. Den
Druck, der mit Wettkämpfen und hohen Erwartungen einhergeht, betrachtet Noe Seifert nicht als Belastung, sondern als Ansporn, immer wieder sein Bestes zu geben und an seine eigenen Grenzen zu gehen. Seine Erfolgsfaktoren lassen sich wie folgt beschreiben:
• Konsequente und langfristige Entwicklung: Noe Seifert verfolgt einen kontinuierlichen und nachhaltigen Trainingsansatz. Seine Fortschritte sind das Resultat jahrelanger, zielgerichteter Arbeit und Anpassung. Dabei bleibt er stets offen für neue Trainingsmethoden und Verbesserungen.
• Technische Präzision: Besonders an seinen Paradedisziplinen Barren und Reck überzeugt Noe Seifert mit höchster Schwierigkeit und nahezu fehlerfreien Ausführungen. Er arbeitet kontinuierlich daran, seine Technik zu perfektionieren.
• Mentale Stärke: Noe Seifert begegnet Druck und Rückschlägen mit einer grossen inneren Stärke. Für ihn sind herausfordernde Situationen keine Hindernisse, sondern Chancen, um über sich hinauszuwachsen. Niederlagen und Fehler nutzt er als Motivation, um sich weiterzuentwickeln und neue Energie zu schöpfen.
• Professionelle Betreuung und stabiles Umfeld: Ein erfahrenes Trainerteam sowie die Unterstützung durch stabile Verbandsstrukturen bilden das Rückgrat seiner Karriere. Zudem kann er auf ein verlässliches Umfeld zählen, um sich voll auf seine sportlichen Ziele zu konzentrieren und sein Potenzial auszuschöpfen.
• Bodenständigkeit und Disziplin: Trotz grosser Erfolge bleibt Noe Seifert bescheiden und verliert nie den Blick für das Wesentliche. Seine Disziplin im Alltag ist ein wesentlicher Baustein für seinen Erfolg und seine Konstanz.
Noe Seiferts Karriere zeigt, dass Ausdauer, Disziplin und ein starker Charakter entscheidend sind, um im internationalen Spitzensport zu bestehen. Die Verbindung von sportlicher Exzellenz und gesellschaftlichem Engagement macht ihn zu einem Vorbild für kommende Generationen.
Die Biodiversität in der Schweiz bleibt unter Druck, nicht nur der Igel auch das Wiesel und der Kiebiz sind vom Aussterben bedroht. Gemäss dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) gelten über 35 % der untersuchten Tier und Pflanzenarten in der Schweiz als gefährdet oder bereits ausgestorben. Genauso wie die Biodiversität wird auch die Exportwirtschaft von externen Einflüssen destabilisiert. Veränderungen im internationalen Umfeld können sich rasch und direkt auf lokale Systeme auswirken.
Sinkende Artenvielfalt
Diese Parallele macht deutlich, dass Resilienz zu einer zentralen Herausforderung wird. Während Unternehmen ihre Lieferketten diversifizieren und Risiken abfedern, ist auch die Natur auf robustere Strukturen angewiesen: gut vernetzte Lebensräume und grössere ökologische Pufferzonen, um langfristige Stabilität zu sichern. Denn wie in global vernetzten Wirtschaftssystemen können auch in ökologischen Netzwerken selbst kleine Störungen weitreichende Folgen haben, da sie in solchen vernetzten Systemen selten lokal begrenzt bleiben.
Der Mensch als Einflussfaktor
Zu den oft unterschätzten Umweltbelastungen zählt die Entsorgung von Abfällen in der Natur. Was als kleiner Eingriff erscheint, summiert sich zu einem zusätzlichen Stressfaktor. Die bisherigen Massnahmen gegen Littering auf Weiden, wie beispielsweise die Kampagnen «Die Kuh ist keine Mülltonne» oder «Ich esse lieber Gras statt Müll», scheinen inzwischen ihre Wirkung verloren zu haben. Dieses Muster nachlassender Sensibilität gegenüber schleichenden Risiken findet sich auch in anderen Bereichen wieder. So stossen etwa Warnungen vor den Folgen eines starken Schweizer Frankens für die Exportwirtschaft bei Konsumentinnen und Konsumenten oft auf wenig Beachtung, solange Ferien oder Einkäufe im Ausland dadurch günstiger werden.
Mehr Weitsicht gefragt
Gerade diese kurzfristigen Vorteile verdecken die strukturelle Abhängigkeit der Schweiz vom Aussenhandel. Die Schweizer Wirtschaft basiert gemäss Zahlen zu rund 60 bis 70 % auf Exporten. Entsprechend empfindlich reagiert sie auf Wechselkursschwankungen und inter
nationale Entwicklungen. Ähnlich empfindlich reagieren Ökosysteme: Im Kanton Freiburg wird die Waldschnepfe, die auf mehreren Roten Listen als verletzlich oder gefährdet geführt wird, weiterhin traditionell gejagt. Sie gilt als eine der exklusivsten Delikatessen der feinen Jagdküche. In beiden Fällen zeigt sich, dass kurzfristige Vorteile häufig zulasten langfristiger Stabilität gehen. Leider werden diese Zusammenhänge oft erst erkannt, wenn es bereits zu spät ist.

Eveline Frei Redaktionsmitglied «Aargauer Wirtschaft»
Nanotechnologie Ideen fundiert prüfen –mit wissenschaftlicher Unterstützung
Immer wieder begegnen wir Unternehmen mit vielversprechenden Ansätzen im Bereich Nanotechnologien, die im Alltag nicht weiterverfolgt werden. Oft fehlt die Zeit oder die passende wissenschaftliche Unterstützung, um diese fundiert zu prüfen. Genau hier setzt die neue Nano-Argovia-Machbarkeitsstudie an: Sie ermöglicht es, Innovationsideen in den Bereichen Nanomaterialien, Nanotechnologien oder Nanoanalytik strukturiert und praxisnah zu überprüfen – gemeinsam mit einem Forschungspartner. Gefördert werden Projekte mit bis zu 60 000 Franken. Der Antrag ist bewusst niederschwellig gestaltet und kann laufend beim Hightech Zentrum Aargau eingereicht werden. Eine Nano-ArgoviaMachbarkeitsstudie schafft Klarheit über das technische Poten-
zial Ihrer Idee und gibt Sicherheit für den nächsten Schritt Richtung Innovation. Mein Rat: Wenn Sie ein Aargauer Unternehmen sind, zögern Sie nicht, kontaktieren Sie uns frühzeitig und nutzen Sie diese Fördermöglichkeit. Gemeinsam schärfen wir Ihre Idee und finden den idealen Forschungspartner aus dem Netzwerk des Swiss Nanoscience Institute (SNI).
Weitere Infos:


Marcus Morstein Schwerpunktleiter Werkstoff- und Nanotechnologien
Erfolg ist das positive Ergebnis einer Bemühung, bei dem ein definiertes Ziel erreicht oder eine beabsichtigte Wirkung erzielt wird. Es ist individuell, oft mit Selbstverwirklichung, Gesundheit und Glück verbunden, und nicht nur auf Geld oder Karriere beschränkt. Erfolg ist das Resultat von Planung, Disziplin und kontinuierlicher Entwicklung. (Definition)
Haben Sie Erfolg oder wo könnte man die
sen suchen? Persönlich ist es ein Gradmes
ser meiner Bemühungen und Ziele, der von Misserfolg bis zu sehr erfolgreich ausfallen kann. Ich muss mich bemühen im Sinne «von nichts kommt nichts». Als Familienfrau, Trauerbegleiterin, Bäuerin und Grossrätin ist es meine Aufgabe, mein Bestes zu geben. Als Familienfrau kann ich meinem Mann und den Kindern den Rücken stärken, mich ob deren Erfolg freuen, weil ich einen Teil dazu beigetragen habe. Das Resultat ist Glück. Bei einer Trauerbegleiterin sind Mindset, Selbstvertrauen und eine positive Einstellung entscheidend, um Herausforderungen zu meistern. Als Bäuerin sehe ich den Erfolg, zum Beispiel eine gute Ernte, eben die Früchte der Arbeit. Politisch sind es die Resultate, sei es in alleinigen oder gemeinsamen Bemühungen etwas zu erreichen oder als Grossrätin der Mitte oft zum

Brem-Ingold Oberwil-Lieli, Grossrätin und Unternehmerin
Wohl der Aargauerinnen und Aargauer ein Ziel zu erkämpfen. Das hat viel mit Respekt und einer positiven Lebenseinstellung zu tun. Ich setze mich für ein Thema ein und möchte etwas bewegen. Der Erfolg im Beruf bedeutet mehr als nur das Erreichen von Zielen. Es geht um die persönliche Zufriedenheit und Erfüllung, die man im Job erlebt. Wenn etwas nicht gelingt, ist es kein Misserfolg, sondern ich bin zufrieden, dass ich es überhaupt versucht habe. In der letzten Volksabstimmung war die Individualbesteuerung Thema, die Heiratsstrafe sollte abgeschafft werden. Im Kanton Aargau wurde erkannt, dass es andere Wege geben muss, damit die Heiratsstrafe nicht zur Familienstrafe wird. Unser Kanton hat diese Vorlage abgelehnt. Neue Ziele müssen gesetzt werden, die Erfolg versprechend sind. Bei der

nächsten Volksabstimmung wird über die 10MillionenBevölkerungsgrenze befunden. Damit soll das Wachstum der Schweiz gedeckelt werden und damit die Zuwanderung gesenkt. Sorge bereitet mir die wachsende Kriminalität, da generell die Hemmschwelle gesunken ist, aber auch die überteuerten Wohnungen. Es ist zu einfach, die Schuld bei den Zuwanderinnen und Zuwanderern zu suchen. Medizinisches Personal, Arbeiter in der Landwirtschaft oder im Strassenbau: Seien wir doch ehrlich, allein schaffen wir es nicht. Dass aber Zuwanderinnen und Zuwanderer, die kriminell sind, nach strengeren Richtlinien und schneller ausgeschafft werden müssten, wäre ein anderer Lösungsansatz. Dafür werde ich mich einsetzen, nicht für die Deckelung der 10MillionenSchweiz. Es wäre ein persönlicher Erfolg, den sicher nicht alle mit mir teilen würden. Erfolg ist selten Zufall, sondern das Resultat von harter Arbeit, Beharrlichkeit, Disziplin und der Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen.
«Der Erfolg im Leben liegt nicht darin, nie zu scheitern, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir fallen.»
Nelson Mandela
Mein Erfolgsrezept? Nicht zu hohe Ziele setzen, sondern solche, die erreichbar sind. Stufe für Stufe, dann kann ich mich freuen und mich auf Neues konzentrieren. Denn auf den Lorbeeren will ich mich nicht ausruhen. Ein Ziel zu erreichen, ist ein Lebensgefühl. Heute fahren wir auf den Lebensmittelmarkt, um unsere landwirtschaftlichen Produkte zu verkaufen. Selbstverständlich freut sich unsere Familie, wenn der Umsatz stimmt, besonders aber wenn unsere Kundschaft zufrieden ist und wieder bei uns einkauft. Dann haben wir unsere Ziele erreicht, dann sind wir auf dem rechten Weg. Es ist nicht Ihr Erfolgsrezept, das müssen Sie selbst schreiben und sich erarbeiten. «Die erfolgreichsten Unternehmer, die ich kenne, sind optimistisch.» Diesen Satz las ich in einer Stellenausschreibung. Erfolg ist die Konsequenz unseres Denkens und Handelns. Ihnen wünsche ich für Ihr Lebensrezept alles Gute und viel Erfolg!
Expo Surbtal, 17. bis 19. April
MUGA26, Gewerbeausstellung Murgenthal, 17. bis 19. April
SAGA 26, Gewerbeausstellung Safenwil, 12. bis 14. Juni
LEGA26, Gewerbeausstellung Lenzburg, 4. bis 6. September GewerbeART, Gewerbeausstellung Küttigen, 11. bis 13. September
Gewerbeausstellung des Gewerbevereins Muri und Umgebung, 1. bis 4. Oktober
BRIGA26, Gewerbeausstellung Brittnau, 2. bis 4. Oktober
Gewerbeausstellung Birmenstorf, 24. bis 25. Oktober
Gwärbi, Gewerbeausstellung Gränichen, 13. bis 15. November
RGA27, Gewerbeausstellung Reusstal, 16. bis 18. April Expo Geissberg, 16. bis 18. April
MADA27, Gewerbeausstellung Aarburg, 23. bis 25. April
EXPO27, Gewerbeausstellung Rheinfelden, 23. bis 25. April
SCHEGA27, Gewerbeausstellung Schenkenberg, 24. bis 29. September
Gewerbeausstellung Eigeschau, Gewerbe Eigenamt, 13. bis 15. Oktober
Öffnungszeiten, Kontaktpersonen usw. unter www.agv.ch
Hinweise für unsere Mitglieder: Ist die Gewerbeausstellung Ihrer Organisation nicht aufgeführt? Dann melden Sie diese an unser Sekretariat (info@agv.ch) für kostenlose Einträge in der «Aargauer Wirtschaft» und im Internet. Gern nimmt die Redaktion auch Berichte über Vorbereitung und Durchführung von Gewerbeausstellungen entgegen.
Media Vermarktungs GmbH, Telefon +41 56 648 86 99

Zofingen, 2.–4.6.
Mach Nägel mit Köpfen für dein KMU.
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UTA IMMOBILIEN ist im Aargau verwurzelt und kennt den Markt aus erster Hand. Ob Verkauf, Vermietung oder Eigentumsverwaltung – mit UTA IMMOBILIEN an Ihrer Seite profitieren Sie von umfassender Expertise, qualifizierter Betreuung und partnerschaftlichem Engagement. Wir sind Ihre Immobilien-Partnerin mit Standortvorteil.
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Präsidium und Vorstand des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) haben anlässlich der Sitzung vom 26. März 2026 folgende Parolen für die bevorstehenden Abstimmungen vom 14. Juni 2026 gefasst:
Abstimmungen vom 14. Juni 2026
Eidgenössische Vorlagen
Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» (BBl 2026 17)
Änderung vom 26. September 2025 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG) (BBl 2025 2896)
Kantonale Vorlagen
Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr (VERAS); Verpflichtungskredit vom 16. Dezember 2025
Aargauische Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» vom 28. August 2024

Kategorie regional Huplant Pflanzenkulturen AG

Die Huplant Pflanzenkulturen AG betreibt ein Gartencenter mit pflanzenbasiertem Café und eine der modernsten Biotopfpflanzenproduktionen der Schweiz. Seit 2001 setzen die Familie Huber und 50 Mitarbeitende auf Innovation und Nachhaltigkeit. Passionierte Fachleute bieten ein Einkaufserlebnis, das einfach guttut.
Standort
Parole
Holzikerstrasse 11, 5042 Hirschthal
Branche Grüne Branche Gründung 2001
Anzahl Mitarbeitende 50 Zertifikate
Bio Suisse, Suisse Garantie, Pro Specie Rara Gütesiegel
Geschäftsführer/in Adrian Huber

Kategorie national Working Bicycle AG

Die Working Bicycle AG ist Schweizer Marktführerin für mobile Veloaussenwerbung. An 31 Standorten realisiert sie für über 500 Brands nationale und regionale Kampagnen, dreisprachig und effizient. Dank inhouse entwickelter Technologie sind Reichweite und Erfolg präzise messbar, was zu höchster Kundenzufriedenheit führt.
Standort
Weidenweg 15, 4310 Rheinfelden
Branche Aussenwerbung Gründung 2018
Anzahl Mitarbeitende 20 Zertifikate –
Geschäftsführer/in
Patrick Tschudi, Jérôme Huber, Luca Tschudi
Wenn Jugendliche Berufe erleben, statt nur davon zu hören, entstehen echte Perspektiven. Die Woche der Berufsbildung im Aargau schafft genau diese Begegnungen – und bringt am Netzwerkanlass engagierte Akteure aus Wirtschaft, Politik und Bildung zusammen.
Es gibt diese leisen, entscheidenden Momente im Leben junger Menschen. Momente, in denen ein Funke überspringt. Wenn aus Unsicherheit plötzlich Neugier wird – und aus Neugier eine Idee für die eigene Zukunft. Genau solche Momente entstehen während der Woche der Berufsbildung im Kanton Aargau vom 4. bis 8. Mai 2026.
Berufliche Orientierung ist heute anspruchsvoller denn je. Die Auswahl an Möglichkeiten ist gross, die Anforderungen verändern sich
Zur Person
Matthias Kunz Leiter Betriebliche Bildung und Vorstandsmitglied
«Schule trifft Wirtschaft»

Als Leiter der Betrieblichen Bildung und Vorstandsmitglied von «Schule trifft Wirtschaft» setzt sich Matthias Kunz seit 2018 dafür ein, dass Berufsorientierung im Aargau für alle zugänglich ist und Jugendliche genügend Schnuppermöglichkeiten erhalten.
stetig, neue Berufsbilder entstehen, andere wandeln sich grundlegend. Für Jugendliche bedeutet das: Entscheidungen treffen in einer Welt, die ständig in Bewegung ist. Umso wichtiger sind echte Einblicke. Das Schnuppern, das Ausprobieren, das Fragestellen. Denn Berufsorientierung beginnt nicht am Schreibtisch – sie beginnt dort, wo gearbeitet wird. In Werkstätten, Büros, Spitälern, Ateliers oder auf Baustellen.
Während der Woche der Berufsbildung öffnen im ganzen Kanton Lehrbetriebe, Berufsfachschulen und ÜKZentren ihre Türen. Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse tauchen ein in den Berufsalltag, erleben Tätigkeiten hautnah und begegnen Lernenden und Fachpersonen, die ihren Weg bereits gehen. Diese Begegnungen sind oft prägend. Wenn eine Lernende ehrlich erzählt, wie ihr Alltag aussieht. Wenn ein Berufsbildner zeigt, worauf es wirklich ankommt. Wenn Jugendliche spüren: Das passt zu mir – oder eben nicht. Auch das ist wertvoll. Denn eine bewusste Berufswahl entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Erfahrung.
Gerade in einer Zeit, in der sich Berufe rasant verändern, ist diese Erfahrung entscheidend. Digitalisierung, neue Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen verändern Tätigkeiten und Anforderungen. Doch eines bleibt: Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament einer starken Wirtschaft. Und genau hier setzt die Berufsbildung an – praxisnah, zukunftsorientiert und eng vernetzt mit den Betrieben.
Über 5000 Lehrbetriebe im Aargau engagieren sich tagtäglich für die Ausbildung junger Menschen. Sie investieren Zeit, Wissen und Herzblut. Sie begleiten Jugendliche in einer Lebensphase voller Fragen – und geben Halt,
Orientierung und Perspektiven. Diese gemeinsame Verantwortung wird auch am Netzwerkanlass vom 6. Mai 2026 an der Berufsschule Aarau (bsa) spürbar.
Hier treffen sich Menschen, die die Berufsbildung tragen und weiterentwickeln: engagierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung. Mit hochkarätigen Gästen wie Regierungsrätin Martina Bircher, Rémy Hübschi (SBFI), Prof. Ursula Renold (ETH Zürich), Nationalrätin Simona Brizzi und Gregor Thurnherr werden zentrale Fragen diskutiert – zur Attraktivität der Berufsbildung, zu systemischen Veränderungen und zur Zukunft der Qualifikation.
Doch der Anlass ist mehr als ein Fachtreffen. Es ist ein Ort der Begegnung. Ein Raum für Austausch, für neue Ideen und für das gemeinsame Weiterdenken.
Beim anschliessenden Apéro entstehen Gespräche, die verbinden. Erfahrungen werden geteilt, Perspektiven erweitert und Netzwerke gestärkt. Es sind genau diese Verbindungen, die die Berufsbildung so stark machen. Die Woche der Berufsbildung zeigt eindrücklich: Erfolgreiche Berufsorientierung ist Teamarbeit. Sie gelingt, wenn Schule, Wirtschaft und Staat zusammenwirken und Menschen bereit sind, ihr Wissen und ihre Begeisterung weiterzugeben.
Am Ende geht es um mehr als um eine Berufswahl. Es geht um Selbstvertrauen. Um das Entdecken eigener Stärken. Und um den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Oder anders gesagt: Es geht um Zukunft – ganz konkret.
Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten zu den Berufserkundungen und zum Netzwerkanlass finden Sie unter: www.ag.ch/berufsbildungswoche
Für grosse Unternehmen sind Kennzahlen ein alltägliches Steuerungsinstrument. Aber auch Kleinbetriebe verschaffen sich mit pragmatisch ausgewählten Schlüsselzahlen eine einfache Handhabe, um die geschäftliche Entwicklung zu beobachten. In erster Linie dienen Kennzahlen als Frühwarnsystem.
Seit dem Untergang der «Titanic» wissen wir: Es macht einen grossen Unterschied, ob man den Eisberg erst beim Aufprall bemerkt oder ob man ihn schon einige Kilometer vorher wahrnimmt, wo man ihm noch ausweichen kann. Was in der Seefahrt stimmt, gilt ebenso im Geschäftsleben. Je früher man eine problematische Entwicklung erkennt, desto besser kann man gegensteuern. Das macht den Nutzen von Kennzahlen als Frühwarnsystem aus. Sie bringen problematische Entwicklungen früh ins Blickfeld. Besonders wichtig sind naturgemäss Aspekte, die mit der finanziellen Gesundheit des Unternehmens zu tun haben – namentlich die Liquidität und die Rentabilität.
Flüssig oder nicht?
Die Praxis zeigt, dass kleinere Unternehmen manchmal von einem finanziellen Engpass überrumpelt werden. Viele Ausgaben (Mieten, Löhne, Versicherungen, Sozialbeiträge usw.) fallen kontinuierlich an und können verlässlich eingeplant werden. Auf der Einnahmenseite hingegen gibt es je nach Grösse, Geschäftsmodell und Kundenstruktur grosse Schwankungen. Das Überraschungsmoment lässt sich vermeiden, indem man die Liquidität – das Verhältnis der flüssigen Mittel zu den Forderungen und Verbindlichkeiten –vorausschauend beobachtet. Es geht darum, ein aufkommendes Missverhältnis frühzeitig zu erkennen, wenn aktives Handeln und Gegensteuern noch möglich sind. Auch gilt es

dann herauszufinden, was dahintersteht: die grundsätzliche Frage des wirtschaftlichen Bestehens oder etwas anderes? Überraschenderweise stösst man gerade in kleineren Unternehmen oft auf sehr banale Gründe, die hinter einem Liquiditätsengpass stehen: Vor lauter Aufträgen gerät die Administration (und damit die Rechnungsstellung) in den Rückstand; oder der Unternehmer hält sich aus Rücksicht auf die Kundenbeziehung mit Akontorechnungen vornehm zurück, obwohl ein Projekt über mehrere Monate läuft oder sogar mit finanziellen Vorleistungen seinerseits (z. B. Materialeinkauf) verbunden ist. Als Grundlage für die Beobachtung der Liquidität genügt im Grunde eine einfache ExcelTabelle, die Einnahmen und Ausgaben über einen Horizont von mindestens zwölf Monaten voraus darstellt. Entscheidend ist, dass diese Informationen regelmässig aktualisiert werden. Noch aussagekräftiger wird so eine Tabelle, wenn man sie mit einem Ampelwarnsystem versieht. Das heisst, es werden im Hintergrund verbindliche Grenzwerte definiert, die nicht unter oder überschritten werden dürfen (z. B. für das prozentuale Verhältnis zwischen den kurz/mittelfristigen Forderungen und den kurz/mittelfristig verfügbaren
Mitteln). Die Ampelfarbe zeigt auf einen Blick an, wie die Dinge stehen beziehungsweise wo Handlungsbedarf besteht.
Rentabel oder nicht?
Dass man sich als (Klein)Unternehmer in der Startphase nach der Decke strecken und gewisse Abstriche machen muss, gehört zur unternehmerischen Logik. Mittel und langfristig ist das Ziel aber immer, wirtschaftlich Erfolg zu haben, also rentabel zu wirtschaften. Das heisst zuerst einmal, die Einnahmen fallen übers Jahr gesehen höher aus als die Ausgaben. Die Differenz ergibt den Gewinn. Ist das Unternehmen damit bereits rentabel? Kommt darauf an. Das stellt sich unter anderem heraus, wenn man den Gewinn jetzt noch in Beziehung zum eingesetzten Kapital setzt. Für kleinere Unternehmen generieren diese zwei einfachen Kennzahlen bereits wertvolle Informationen – in der Gegenwartsbetrachtung aber auch aus langfristiger Perspektive.
Passend zum Unternehmen
Kennzahlen zu Liquidität und Rentabilität sind der Grundstock. Darüber hinaus hängt es von der Tätigkeit und vom Marktumfeld ab, welche Kennziffern die besten Informationen liefern, um die unternehmerische Tätigkeit zu steuern. Für eine Internetplattform sind Klickraten von Bedeutung, um ihr Angebot optimal auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen. Dem Gastronomiebetrieb helfen Kennzahlen zu den Gästefrequenzen, um Einkauf und Personal bestmöglich zu planen. Für einen Produktionsbetrieb sind Kennzahlen rund um die Lagerhaltung von Bedeutung. Es gibt keinen allgemein gültigen Katalog, welche Kennzahlen die richtigen sind. Jedes Unternehmen muss für sich definieren, wo seine Risiken liegen und was seinen Erfolg ausmacht. Nur schon die Diskussion darüber ist ein lohnenswerter Grund, über Kennzahlen nachzudenken.

Kategorie national Aartech GmbH

Die Aartech entwickelt und fertigt hochwertige Teile, Baugruppen und Systeme für Weltmarktführer und innovative Nischenanbieter in den Branchen Energie- und Medizintechnik sowie Luft- und Raumfahrt. Dabei setzt sie auf Qualität, Zuverlässigkeit und nachhaltige Partnerschaften mit hohen technischen Ansprüchen.
Standort 5314 Kleindöttingen
Branche MEM-Branche Gründung 1891 Vorgänger-Abteilung (BBC) / 2017
Umbenennung zu Aartech GmbH
Anzahl Mitarbeitende 43
Zertifikate ISO 13485, 9001, 3834-2 und 4063, Kununu: Open und Top Company Geschäftsführer/in Velisa Pantic
Kategorie regional Busi Gartenbau

Busi Gartenbau ist fest in der Region verankert. Mit viel Leidenschaft für Natur und Gestaltung und mit Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit gestaltet das Unternehmen individuelle Gärten, die zum Verweilen einladen. Ein ausgezeichnetes Beispiel ist der Märliwald in Seengen, der Fantasie, Natur und Handwerk verbindet.
Standort Seengen /Hallwil
Branche Gartenbau und Unterhaltsarbeiten
Gründung 1993
Anzahl Mitarbeitende 11
Zertifikate –Geschäftsführer/in Peter (Busi) Sandmeier
Dass künstliche Intelligenz (KI) vom Schreckgespenst zum nützlichen Handlanger wird, passiert nicht durch teure IT-Projekte. Der Schmerz der Ineffizienz ist real: Lizenzen verstauben, weil das Team blockiert.
Erfolg messen wir rein an der Akzeptanz. Wie packen wir das im KMU-Alltag an? Setzen Sie erstens auf Befähigung. Ein ungezwungenes KI-Znüni löst erste Knoten. Geben Sie gezielt Zeit zum Ausprobieren an echten Firmenproblemen und fördern Sie den internen Austausch.
Zweitens: Werden Sie strategisch greifbar. Eine klare Vision und ein simples Ampelsystem zeigen sofort, welche Tools erlaubt sind. Das schafft Sicherheit.
Und drittens? Echtes Leadership. Seien Sie das Vorbild. Suchen Sie den Dialog, klären Sie Verantwortlichkeiten und messen Sie die echte Wirkung. Machen Sie den Wandel zur Chefsache. Wenn die Mitarbeitenden spüren, dass Sie Verantwortung übernehmen, weicht die Sorge echter Neugier. Fragen?


Chris Beyeler Experte für wirksame und bodenständige künstliche Intelligenz
Massgeschneiderte Vorsorgelösungen, die optimal zu Ihrem Unternehmen








Mittwoch, 29. April 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Laufenburg
Montag bis Freitag, 4. bis 8. Mai 2026
Woche der Berufsbildung
Dienstag, 5. Mai 2026
Baustellenbesuch – Bauberufe hautnah erleben, Ort noch offen
Mittwoch, 6. Mai 2026
Generalversammlung Schule trifft
Wirtschaft, Aarau
Mittwoch, 6. Mai 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Laufenburg
Donnerstag, 7. Mai 2026
Baustellenbesuch – Bauberufe hautnah erleben, Windisch
Dienstag, 12. Mai 2026
Berufsschau 2026, Gewerbe Buchs, Buchs









Mittwoch, 13. Mai 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Frick
Mittwoch, 20. Mai 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Laufenburg
Mittwoch, 10. Juni 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Laufenburg
Mittwoch, 17. Juni 2026
Schnupperhalbtag im Kernkraftwerk Leibstadt
Mittwoch, 12. August 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Stein
Mittwoch, 19. August 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Laufenburg
Mittwoch, 26. August 2026
Mittwochs bei ERNE, Region Stein
Samstag, 29. August 2026
Schnupperhalbtag im Kernkraftwerk Leibstadt
Weitere Informationen finden Sie unter www.schule-trifft-wirtschaft.ch / veranstaltungen

Kategorie Leuchtturmpreis meierelektro ag

Seit 2018 elektrifizieren wir konsequent unseren Firmenfuhrpark. Heute umfasst unsere Flotte 56 Elektrofahrzeuge, genutzt von allen Mitarbeitenden – von der Geschäftsleitung bis zu den Lernenden. 29 Ladestationen, ein Schnelllader und ein 300-kWh-Speicher aus recycelten Kyburz-Akkus steigern den Solareigenverbrauch.
Standort
Mühlestrasse 2, 5618 Bettwil
Branche Elektroinstallationen Gründung 1979
Anzahl Mitarbeitende 97 Zertifikate –
Geschäftsführer/in Kurt Meier
Kategorie regional Kurt Vorburger AG
Vorburger Gebäudetechnik bringt nachhaltige und zukunftsorientierte Technik in Gebäude und schafft spürbaren Komfort im Alltag. Ob Heizung, Sanitär, Lüftung, Kühlung oder erneuerbare Energien: Die Profis begleiten Projekte von der Planung bis zur Installation und sichern mit Service und Wartung einen zuverlässigen Betrieb.
Standort
Hauptstrasse 15, 5032 Aarau Rohr
Branche Gebäudetechnik Gründung 1939
Anzahl Mitarbeitende 70 Zertifikate –
Geschäftsführer/in Patrick Vorburger und Roland Zobrist
Der Fachkräftemangel ist Realität. Zahlreiche, insbesondere handwerkliche Betriebe haben Mühe, geeignete Lernende zu finden.
Jugendliche mit schwachen schulischen Leistungen, psychischen Belastungen oder wenig familiärer Unterstützung sind den Anforderungen einer Lehre oft nicht gewachsen. Bei spät zugewanderten Jugendlichen erschweren unzureichende Sprachkenntnisse den Einstieg. Für Betriebe ist die Begleitung dieser Lernenden deshalb häufig mit einem erhöhten Zeitaufwand und zusätzlichen Herausforderungen verbunden. Das Programm «Ausbildungsbegleitung während der Lehre» des Lernwerks unterstützt und begleitet Lernende mit erschwerten Voraussetzungen schulisch und persönlich.
Das Programm «Ausbildungsbegleitung während der Lehre» zielt darauf ab, Lehrvertragsauflösungen zu reduzieren und die Lernenden so zu stärken, dass sie ihre Ausbildung erfolgreich abschliessen und der Übergang ins Berufsleben gelingt. Das Angebot umfasst unter anderem Lern- und Auf gabenhilfe, Prüfungsvorbereitung sowie persönliche Unterstützung und professionelles Coaching während der Lehre. Auch der Lehrbetrieb

Ausbildungsbegleitung
erhält bei Bedarf eine Beratung und Begleitung. Die Coaches stehen während der ganzen Ausbildung in regelmässigem Austausch mit dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsfachschule. Die Ausbildungsbegleitung ist eine Ergänzung zu den bestehenden Förderangeboten der Berufsfachschulen.
Gegen Ende der Lehrzeit ergänzt eine gezielte Bewerbungsunterstützung das Angebot.
Begleiten Sie bereits Lernende oder überlegen Sie sich, neu auszubilden, und interessieren sich für die Ausbildungsbegleitung? Am 3. Juni 2026 stellen wir Ihnen unser Angebot vor. In einer Podiumsdiskussion berichten Lernende und Lehrbetriebe von ihrer Erfahrung mit der Unterstützung
durch die Lernwerk-Ausbildungsbegleitung. Sie haben die Möglichkeit, beim anschliessenden Stehlunch Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Datum und Zeit
3. Juni 2026, 11.45 bis 13.15 Uhr (inkl. Stehlunch)
Ort
Lernwerk Betriebe AG Klosterzelgstrasse 28 5210 Windisch
Anmeldung
bis 20. Mai 2026 (via QRCode oder Link) https://lernwerk.ch/anlassausbildungsbegleitung

Ansprechperson
Fabienne Beck
Leiterin Integrationsprogramme 056 201 77 03 fabienne.beck@lernwerk.ch

Wichtige Termine – bitte in Ihren Kalendern, Outlook usw. vormerken. Weitere Details (Einladungen) werden zur gegebenen Zeit auf www.agv.ch und in einer der nächsten Ausgaben der Mitgliederzeitung publiziert. Die Gewerbevereine und Berufsverbände werden gebeten, verschiedene Termine in ihre eigene Jahresplanung aufzunehmen und bei der Planung von eigenen Anlässen zu berücksichtigen.
April 2026
Frühlings-Delegiertenversammlung
23. April, 14 Uhr, Emil Frey Classic Center Safenwil
Aargauer Wirtschaftstag mit Verleihung
Aargauer Unternehmenspreis 2025
23. April, 17 Uhr, Emil Frey Classic Center Safenwil
Herbst-Delegiertenversammlung 2026 17. September, 18 Uhr, Ort noch offen
DieZeitschrift des Aargauischen Gewerb everbandes
Mai Werk statt KI
Juni Medien
Juli / August Berufsbildung
September Standort
Mitglieder sind herzlich eingeladen, Beiträge von allgemeinem Interesse zur Publikation einzureichen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier
Die nächsten Kursdaten
● 20. / 21. / 22. und 27. / 28. April 2026
● 22. / 23. / 24. und 29. / 30. Juni 2026
● 14. / 15. / 16. und 21. / 22. September 2026
Weitere Informationen und Daten finden Sie unter www.berufsbildner-agv.ch
Dauer: 5 Tage – die Kursdaten sind auf der Homepage ersichtlich
Ort: Herzogstrasse 1, Aarau (Nähe Bahnhof und Parkhaus)
Abschluss: nach Besuch der 5 Tage erhalten Sie Ihren Kursausweis (ohne Prüfung)
Kurskosten: CHF 765.00 (Preis inklusiv Unterlagen / Lehrmittel, keine Einschreibegebühr)
Vergünstigung: Personen mit Wohnsitz im Kanton Aargau profitieren von einer kantonalen
Subvention in Höhe von CHF 75.00
Rabatt: CHF 100.00 für AGV-Mitglieder sowie für Lehrbetriebe mit Lernenden in der Branche Dienstleistung und Administration



Sachverhalt
Susi Meier erhielt in den letzten Jahren stets einen freiwilligen Bonus von 5000 Franken bei einem Jahreslohn von 48 000 Franken brutto. Aufgrund der Geschäftslage wird ihr im aktuellen Jahr kein Bonus ausbezahlt. Sie stellt sich die Frage, ob sie dennoch einen Anspruch darauf hat.
Rechtliche Grundlagen und Einordnung
→ Rechtlich ist zu prüfen, ob der Bonus eine Gratifikation (Art. 322d OR) oder ein variabler Lohnbestandteil (Art. 322 OR) ist.
→ Die Gratifikation ist grundsätzlich freiwillig und liegt im Ermessen des Arbeitgebers, sofern das nicht vertraglich anders geregelt ist.
→ Der Lohnbestandteil ist dagegen geschuldet und einklagbar.
→ Ob ein Bonus als Gratifikation oder Lohnbestandteil gilt, hängt insbesondere von Freiwilligkeit, objektiven Kriterien und Akzessorietät (untergeordnet zum Lohn) ab.
→ Bonuszahlungen sind aber so oder so sozialversicherungspflichtig.
Tipps
Damit Bonus kein Lohnbestandteil wird
→ Freiwilligkeit klar festhalten: ausdrücklicher Vorbehalt im Vertrag und bei Auszahlung

→ Keine Auszahlung aufgrund fixer Systeme oder Berechnungsformeln
→ Keine Regelmässigkeit in gleicher Höhe (jährlich etwa gleich hoher Betrag)
→ Höhe muss im Ermessen des Arbeitgebers liegen (nicht abhängig von klar messbaren Kriterien)
→ Bonus darf nur Nebenleistung zum Lohn sein (untergeordnet zum Lohn)
Bei Einkommen bis 150 000 Franken kann bereits ein verhältnismässig kleiner, aber regelmässig ausgerichteter Bonus zum Lohnbestandteil werden. Bei höheren Einkommen gilt der Bundesgerichtsentscheid 141 III 407. Susi Meier könnte vor Arbeitsgericht einen Anspruch auf den Bonus geltend machen und hat gute Chancen, diesen zu erhalten.

Das Areal der Jehle AG in Etzgen stand am Samstag, 14. März, ganz im Zeichen der regionalen Berufswelt. Viele junge Leute nutzten die Gelegenheit, um praxisnah mit den Herausforderungen der Berufsfindung in Berührung zu kommen.
Franziska Nachtigall, Neue Fricktaler Zeitung
Am 14. März verwandelte sich das Areal der Jehle AG in einen Ort voller Neugier und Erwartungen: Die Berufsschau lockte zahlreiche Leute aus der Region an, und schon kurz nach der Eröffnung um 10 Uhr waren die Räumlichkeiten gut besucht und das Interesse deutlich spürbar. Vor allem Jugendliche, oft begleitet von Eltern oder Angehörigen, strömten herein. Die ersten grossen Entscheidungen der jungen Menschen stehen mit der Berufswahl bevor. Die Eltern stellten sich der Herausforderung, ihre Kinder zu begleiten, sie zu unterstützen und gleichzeitig ein Stück loszulassen.
Facettenreiche Berufswahl
Die Messe in Etzgen bot genau das, was in solchen Momenten so wertvoll ist: Orientierung, Informationen und die Möglichkeit, Berufe direkt zu erleben. Zahlreiche Stände präsentierten ein breites Spektrum – vom Polymechaniker über Schreiner bis zu medizinischen und pädagogischen Berufen. Die Ausstellenden gaben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erklärten Anforderungen und zeigten, welche Fähigkeiten in den Berufen gefragt sind. Für die Jugendlichen war das mehr als nur Information – sie konnten in die Berufe hineinschnuppern, Technik hautnah erleben und selbst aktiv werden. Mittendrin statt nur dabei, auch ausserhalb der Halle warteten spannende Erlebnisse. Forstwarte zeigten, wie vielfältig die Arbeit in der Natur ist, und luden Interessierte jeden Alters zu einem Erlebnis per VirtualRealityBrille ein. Überall waren kleine Highlights zu entdecken.
Besonders beliebt war die Erne AG, bei der man Bagger fahren oder eine Wand mauern durfte – ein echtes Abenteuer, das viele Augen zum Leuchten brachte, trotz des am Ausstellungstag herrschenden Schneefalls und der

es

Tizian Schib, Polymechaniker im vierten Lehrjahr, klärt über die Arbeit in der Jehle AG und deren Maschinen auf.
Kälte. Zunehmend wurde die Messe lebhafter. Der Kuchen und Getränkestand der Laufenburger Sekundarstufe lud zu einer kurzen Pause ein und bot Gelegenheit zum Austausch zwischen Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Ausstellenden. Zwischen den Ständen, den Mitmachaktionen und den regen Gesprächen entstand ein bunter, inspirierender Mix aus Information und Erlebnis. Für viele Jugendliche war die Messe ein erster Schritt, um Orientierung zu gewinnen, eigene Interessen zu erkunden und Antworten auf die Fragen zu finden, welche die Berufswahl so schwierig machen. Eltern erhielten Einblicke, wie sie ihre Kinder unterstützen können, ohne Druck aufzubauen. So wurde die Berufsmesse zu einem Ort der Orientierung und der Sicherheit – ein wertvolles Ereignis, das allen Teilnehmenden noch lang in Erinnerung bleiben wird.

Kurz nach der Eröffnung füllen sich die Räumlichkeiten der Jehle AG.

Ein besonders heiss begehrter Posten: Die Automobilbranche, in der man erste Handwerkskünste näher entdecken durfte.
94 kreative Objekte der Malerlernenden des Kantons Aargau konnten am Samstag, 14. März 2026, in der Aula der Berufsschule Aarau bestaunt werden.
Judith Fasler, Geschäftsstellenleiterin SMGV Aargau
Die Aula der Berufsschule Aarau (BSA) war am Samstag, 14. März 2026, um 10 Uhr zum Bersten voll, als Yanik Hochuli, Vorsitzender der Kommission Lernende Maler, zur Kürung der besten Werke der Lernenden begrüsste. 68 Prozent der Lernenden nahmen am Wettbewerb teil. Das ist zwar weit weg vom Teilnehmerrekord, jedoch erreichte die Anzahl der interessierten Besucherinnen und Besucher einen Höchststand.
Im dritten Lehrjahr wurden gewöhnliche WC-Brillen in ausserordentliche Kunstwerke verwandelt und alle mit einer Schlusslackierung versehen. Im zweiten Lehrjahr wurde ein Beistelltisch farbenprächtig gestaltet, und mancher Tisch wurde in seinem Funktionsumfang erweitert. Auch die im ersten Lehrjahr bearbeiteten Bilderleisten unterliefen fast magische Wandlungen. Die Ausstellung war ein Fest für die Sinne und die anschliessende Preisverleihung die Belohnung für den besonders hohen Einsatz und Fleiss der Lernenden. Die Bearbeitung der Rohlinge verlangte einiges Know-how. Bei der Bücherleiste wurde schnell klar, dass die Deckfarbe ohne geeignete Haft-
1. Rang: Lea Huggenberger, Bircher AG, Suhr (links)
2. Rang: Laura Josefine Bolliger, Reto Wyss AG, Zofingen, und Salome Hodel, Reto Wyss AG, Zofingen
3. Rang: Leonie Eichenberger, Hochuli Malergeschäft GmbH, Aarau
Gewinner/ innen 3. Lehrjahr «WC-Brille»

grundierung nicht hält. Ana Surkuljevic, Lernende im ersten Lehrjahr, meinte im Interview mit Yanik Hochuli, dass ihr vor allem das Zeitmanagement schlaflose Nächte bereitet habe. Für ihren Lehrbetrieb sei es wichtig, dass sie am Wettbewerb mitmache, und sie selbst wolle eine gute, einzigartige Arbeit abgeben. Lukas Gloor, Lernender im zweiten Lehrjahr, setzte seine Leidenschaft für den Eishockeysport mit dem Beistelltisch um. Mit Einfallsreichtum erzielte er Effekte, die auch die Jury ins Staunen versetzten. Maria Steffen, Lernende im dritten Lehrjahr, erzählte Yanik Hochuli die Entstehungsgeschichte ihres WC-Deckels und dass der rote Schmetterling auf grünen Grund
Gewinner/ innen 2. Lehrjahr «Beistelltisch»

1. Rang: Leonie Meier, Malergeschäft Döbeli AG, Unterkulm (links)
2. Rang: Lukas Gloor, Malergeschäft Döbeli AG, Unterkulm
3. Rang: Diego Schleuniger, Malergeschäft Schleuniger & Sohn, Klingnau
auf jeden Fall ihrer Toilette zu Hause einen frühlingshaften Anstrich geben werde. Im ersten bis dritten Rang gab es jeweils ein Gutschein zwischen 100 und 200 Franken. Bis zum fünften Rang erhielten die Teilnehmenden ein Diplom.
Die BSA verlieh auch dieses Jahr unter der Leitung von Gregor Schürpf den BSA-Sonderpreis. Der Schule ist es ein Bedürfnis, herausragende Leistungen zu belohnen und die Freude des Lehrkörpers über die Dinge auszudrücken, welche das Leben ein wenig farbiger machen.

Gewinner/ innen 1. Lehrjahr «Bilderleiste»

1. Rang: Mona Bircher, Werner Aegerter AG, Rombach (links)
2. Rang: Alessandro Ambrogio, Bircher AG, Suhr
3. Rang: Efe Çakir, Bircher AG, Suhr

Bilder sagen mehr als tausend Worte –die vielen Gewerblerinnen und Gewerbler an den Generalversammlungen in Unterkulm, Reinach, Beinwil am See und Schöftland zeigen deutlich, dass die Vereine im Bezirk Kulm ein aktives Vereinsleben führen.
Helen Dietsche, AGV-Vorstand, Bezirksvertreterin Kulm
«Wie der Herr, so’s Gescherr» oder: Ein aktiver Vorstand bringt Leben und Aktivität in einen Gewerbeverein. Dieses Aktivsein ist eine der Gemeinsamkeiten der regionalen Gewerbevereine Gewerbe Oberwynental HAGO, Gewerbe Kulm, Handwerker und Gewerbeverein Beinwil am See / Birrwil und Handwerker und Gewerbeverein Schöftland und Umgebung. Die Aktivitäten sind vielfältig: Biketouren, Brätelabende, Unternehmensbesuche, gemeinsame Mittagessen, Hallwilerseerund


fahrten, Gewerbeausstellungen, Gewerbekarussell, Fondueplausch und vieles mehr stehen auf den Jahresprogrammen. Bei allen Veranstaltungen ist eines zentral: die Teilnahme der Mitglieder, nur durch sie lebt ein Verein, und die Mitgliedschaft trägt Früchte. Noch das: Eine Veranstaltung steht auf allen Jahresprogrammen: der Neujahrsapéro des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) am 6. Januar 2027 in Aarau – ein toller Anlass zum Jahresbeginn.


Die Vorfreude auf die Gewerbeausstellung in Niederwil im nächsten Jahr wächst. Damit alles klappe, müsse man aber etwas Gas geben, betonte Gewerbevereinspräsident Pascal Hufschmid.
Michael Lux, Reussbote
Das Ziel der Reusstaler Gewerbeausstellung (RGA) 27, die vom 16. bis 18. April 2027 stattfindet, ist ambitioniert: 100 Aussteller möchte man für die RGA 27 rund um Gemeindehaus und Schulareal in Niederwil gewinnen. Bisher haben sich zwar erst 31 Aussteller angemeldet, doch Gewerbevereinspräsident Pascal Hufschmid, der zudem dem Organisationskomitee vorsteht, beruhigte. Für die äusserst erfolgreiche RGA 18 hätten zum gleichen Zeitpunkt noch weniger Anmeldungen vorgelegen, erklärte er vor der Generalversammlung, die ganz im Zeichen des Anlasses stand. Die Anmeldung läuft bis zum 31. Oktober dieses Jahres und ist mittlerweile auch für Nichtmitglieder geöffnet. Der Hauptsponsor des Events und einige CoSponsoren sind schon gefunden. Aber es benötige ein paar Sponsoren mehr, um den Anlass finanziell zu stemmen: «Das Geld reicht noch nicht, um die
RGA 27 durchführen zu können», so Pascal Hufschmid. Helfende Hände werden ebenfalls weiterhin gesucht, da sich Feuerwehr und Zivilschutz zurückgezogen haben. Dafür sind die Vereine FischbachGöslikon, Tägerig und NiederwilNesselnbach und die Schule mit im Boot. Schliesslich soll die RGA 27, zu der ungefähr 20 000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden, auch ein kleines Dorffest werden – mit Festwirtschaft, Tombola und musikalischer Unterhaltung. Als Hauptattraktion konnte man die Band Heimatliebi gewinnen.
Neues Vorstandsmitglied
Auf der Traktandenliste stand auch die Wahl des Vorstands. Als Nachfolgerin von Susanne Pieper, die nach zwölf Jahren nicht mehr antrat, wurde Eli EtterVock mit den Bisherigen gewählt. Für Susanne Pieper, die in ihrer Amtszeit nicht weniger als 60 Events organisierte, gab es Blumen und dankende Worte:

Rund 90 Personen, davon 56 Stimmberechtigte, folgten der Einladung des Vorstands.
«Wir lassen sie nur ungern ziehen», sagte Pascal Hufschmid. Der Vorstand habe es ihr bei der Planung nicht immer leicht gemacht, doch sie habe eine Engelsgeduld bewiesen, witzelte er. Ausserdem wurden die Jahresrechnung mit einem Plus von knapp 800 Franken und das Budget 2026 mit grosser Mehrheit genehmigt.

frisch gewählte

Kategorie
Leuchtturmpreis
Lumvin AG
Lumvin ist ein Schweizer Clean-Tech-Pionier aus Baden, der auf nachhaltige LED-Lösungen spezialisiert ist. Durch innovatives Retrofitting rüstet das Unternehmen bestehende Leuchten energieeffizient um. In Kooperation mit libs fördert Lumvin die duale Bildung und setzt auf lokale Wertschöpfung sowie höchste Qualität.
Standort
Fabrikstrasse 9, 5400 Baden Branche Handel und Produktion in der LED-Lichttechnik
Gründung 2020
Anzahl Mitarbeitende 12
Zertifikate –
Geschäftsführer/in Kristjan Jozipovic
Ergänzungswahl, Strukturreform, volle Agenda: Die GerefVersammlung zeigte eindrücklich, dass der Gewerbeverein weiterhin mit viel Energie und klarer Ausrichtung unterwegs ist.
Susanne Hörth NEUE FRICKTALER ZEITUNG
Spannend, lehrreich und abwechslungsreich –so fasste Denise Schmid ihr erstes Jahr als GerefPräsidentin zusammen. An der Generalversammlung 2025 hatte sie von ihrer Vorgängerin Franziska Bircher das Ruder des Gewerbevereinsschiffs übernommen.
Gemeinsam mit einer zum Teil neuen Vorstandscrew hielt sie den eingeschlagenen Kurs und passte ihn dort an, wo es die stetigen Veränderungen erforderten. Mehrfach betonte Denise Schmid vor den rund 120 Anwesenden der GerefVersammlung – sie fand im Spital Laufenburg des Gesundheitszentrums Laufenburg statt –, dass der Verein nur dank dem engagierten Mitwirken aller so gut funktioniere. «Erfolg hat drei Buchstaben: TUN.»
Dieses Motto werde sowohl von den Vereinsmitgliedern als auch vom Vorstand und von den Kommissionsmitgliedern gelebt.
Franziska Bircher lobte in ihrer Grussbotschaft als Vertreterin des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) dieses gelebte Miteinander. «Ihr macht eine gute Arbeit mit einem guten Team.» Ein starker Gewerbeverein wie der Geref sei keine Selbstverständlichkeit – das zeigten leider andere Beispiele im Kanton. Immer wieder werde im Verband der Verein aus dem Bezirk Laufenburg, unter anderem wegen seiner Vorreiterrolle beim Projekt «Schule trifft Wirtschaft», als Leuchtturm hervorgehoben.
Wechsel bei der Kommission Bauhandwerk
Dass diese Erfolge stets das Resultat von viel Arbeit, gemeinsamer Organisation und der Bereitschaft vieler zum Mitmachen sind, verdeutlichten die Rück und Ausblicke der Vorstandsmitglieder. Patrick Uebelmann leitete während 18 Jahren den Bereich Bauhandwerk. Seit letztem Jahr steht er dem neu geschaffe

nen Ressort «Schule trifft Wirtschaft» vor. Um sich noch stärker dieser umfassenden und für Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie Lehrbetriebe zukunftsorientierten Aufgabe widmen zu können, übergab er die Leitung des Bauhandwerks an das bisherige Kommissionsmitglied Basil Mösch. Bevor dieser Wechsel von der Versammlung mit Applaus bestätigt und Patrick Uebelmann für sein langjähriges Wirken gedankt wurde, machte er auf eine Änderung in der Kommission aufmerksam: «Es wird ab jetzt nur noch VDL und BHWMitglieder geben. Mit anderen Worten: Alle GerefMitglieder der Baubranche sind neu beim Bauhandwerk. Damit vereinfachen wir die Vereinsstruktur und unterscheiden nur noch diese beiden Kategorien.» Patrick Uebelmann hofft, dass alle Geref Mitglieder der Baubranche diesen Schritt mittragen. «Ich bin überzeugt, dass der Mehrwert erkannt wird und die Werbemassnahmen sowie die Lehrstellenbörse für alle einen Nutzen haben und in der Bevölkerung mehr Beachtung finden.»
Apropos Beachtung: Für eine noch bessere Vernetzung, umfassende Informationen und das Nutzen von Angeboten wurde im vergangenen Jahr das Ressort «Öffentliche Kommuni
kation» geschaffen. Betreut wird es von Colin Herzog. «Wir sind neu auch auf LinkedIn», erklärte er und verwies auf die zunehmende Bedeutung der SocialMediaKanäle. Sein Aufruf: teilen, sichtbar sein, Sichtbarkeit stärken. Für den guten Austausch und das Miteinander standen im vergangenen Jahr neben den «Schule trifft Wirtschaft»Anlässen, dem NetzwerkAnlass sowie den Weihnachtsmärkten in Frick und Laufenburg wiederum diverse Angebote für die GerefMitglieder auf der Agenda. Sie wurden rege genutzt und sind im laufenden Jahr schon fest eingeplant. Der Blick etwas weiter nach vorn lässt am Horizont bereits die Silhouette einer neuen Gewerbeausstellung erscheinen. Noch befindet sich diese in der Grobplanung. Bekannt sind jedoch das Durchführungsjahr 2028 und mit Bernhard Stöckli der Präsident des Organisationskomitees.
Den Abschluss der Versammlung machte Linus Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung des Gesundheitszentrums Fricktal. Er stellte den Fricktaler Gesundheitsversorger anhand eindrücklicher Zahlen vor. Beim anschliessenden Apéro boten diese Einblicke Gesprächsstoff, und der allgemeine Austausch untereinander kam nicht zu kurz.
Freitag, der 13. – für viele ein Datum, das mit Aberglauben verbunden ist. Doch an diesem 13. März erwies sich der Abend im Birmenstorfer Träff alles andere als unheilvoll: Der Gewerbeverein Birmenstorf feierte seine 40. Generalversammlung und gleichzeitig sein 40-jähriges Bestehen –und das in festlicher, geselliger Atmosphäre.
Nicole Geiser, Aktuarin Gewerbeverein Birmenstorf
Der Vorstand hatte den Träff passend zu diesem Anlass in den Vereinsfarben dekoriert und so einen würdigen Rahmen geschaffen. 43 Ehrenmitglieder, Mitglieder und Gäste aus Politik und Gewerbe fanden sich ein. Kulinarisch wurden die Anwesenden vom Steakhouse Schmitte verwöhnt, während die Jugendlichen der Jubla Birmenstorf mit charmantem und engagiertem Service dafür sorgten, dass niemand auf dem Trockenen sass. Ihr Einsatz kommt der Jugendarbeit zugute – der Erlös fliesst in neues Material für ihre Lager. Ein besonderer Dank gilt zudem der Firma Deliciel, die das feine Dessert gesponsert hat.
Im offiziellen Teil der Versammlung blickte Präsidentin Ursula Spörri auf ein aktives Vereinsjahr zurück. Neben verschiedenen Sitzungen, Veranstaltungen und Treffen mit lokalen Akteuren beschäftigte sich der Vorstand vor allem mit der Überarbeitung der Vereinsstatuten. Diese wurden von der Versammlung angenommen und sollen dem Verein künftig mehr organisatorische Flexibilität geben. Auch personell gab es Veränderungen: Heidi Fellmann trat nach langjährigem Engagement aus dem Vorstand zurück und wurde unter grossem Applaus verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurden Axel Stratmann (Steakhouse Schmitte) sowie Marius Biland (Markus Biland Bodenbeläge), der gleichzeitig das Amt des Vizepräsidenten übernimmt. Ein besonderer Moment des Abends war die Anwesenheit von vier Ehrenmitgliedern und damit Vertretern der Gründergeneration: Hans Riedweg, Karl Bader, Moritz Zehnder und Roland Wirz. Sie erinnerten sich an die Anfänge des Vereins. Karl Bader, damals bei der Raiffeisenbank tätig, hatte schon Jahre zuvor die Idee für einen Gewerbeverein. «Doch die Zeit war noch nicht reif und das Interesse gering», erzählte er. Erst 1986 gelang es, die Gewerbler erneut an einen Tisch zu bringen – und der Verein wurde gegrün
det. Ziel war es damals, dem lokalen Gewerbe mehr Gewicht in der Gemeinde zu geben und gemeinsam stärker aufzutreten. Dieser Gedanke prägt den Verein bis heute. Auch die Gäste würdigten das Engagement des Vereins. Nationalrat und AGVPräsident Benjamin Giezendanner, AGVGeschäftsleiter Urs Widmer sowie Bezirksdelegierter Flavio De Nando überbrachten ihre Glückwünsche. Für den Gemeinderat gratulierte Urs Rothlin und betonte die wichtige Rolle des Gewerbevereins für das Dorfleben.
Mit Blick in die Zukunft steht bereits der nächste Höhepunkt fest: Am 24. und 25. Oktober 2026 organisiert der Gewerbeverein eine Gewerbeausstellung im TräffAreal. Zahlreiche lokale Betriebe werden dort ihre Arbeit präsentieren und zeigen, wie vielfältig das Birmenstorfer Gewerbe ist. Die Jubiläumsausstellung soll nicht nur ein Schaufenster der lokalen Wirtschaft sein, sondern auch ein Treffpunkt für die Bevölkerung.
Beim anschliessenden gemütlichen Teil wurde angestossen, diskutiert und gelacht – ein gelungener Abend, der zeigte, wie lebendig das Birmenstorfer Gewerbe auch nach 40 Jahren noch ist.

Hinten von links: Nicole Geiser, Axel Stratmann, Ursula Spörri, Heidi Fellmann & Marius Biland. Vorne von links: Oliver Brack, Mehrije Bobaj, Flavio De Nando, Benjamin Giezendanner & Urs Widmer
Schülerinnen und Schüler und ihre Angehörigen hatten Ende März an der Berufsmesse in Rheinfelden die Möglichkeit, sich mehr als 70 Berufe näher anzuschauen.
Janine Tschopp
60 Firmen aus der Region nahmen an der Berufsmesse «Schule trifft Wirtschaft» vom 27. und 28. März in Rheinfelden teil. Am Freitag kamen etwa 500 Achtklässlerinnen und Achtklässler aus Rheinfelden und Möhlin im Klassenverband und erkundigten sich spezifisch über Berufe, die für sie infrage kommen. Nach Impulsreferaten von Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern begaben sich die zukünftigen Fachkräfte an die Stände der ausgewählten Berufe und besprachen in 20MinutenSlots ihre vorbereiteten Fragen. Am Samstagvormittag war die Messe für alle Oberstufenschüler (7. bis 9. Klasse) aus Rheinfelden und Möhlin sowie für ihre Eltern und Begleitpersonen offen. Die Besuchenden zirkulierten frei und orientierten sich an den Ständen über die verschiedenen Berufe. Wie sieht der Alltag aus? Was muss man mitbringen? Welche Wege führen zu diesem Beruf?


Welche Möglichkeiten gibt es im Zusammenhang mit Schnupperlehren und Lehrstellen?
Vielfältige Auswahl direkt vor der Haustür
«Ich interessiere mich für einen handwerklichen Beruf», sagte ein Siebtklässler im Gespräch mit der Journalistin und meinte weiter: «Ich finde, es hat hier eine sehr grosse Auswahl an spannenden Berufen.» Von vielen Eltern gab es am Samstagvormittag ebenfalls positive Rückmeldungen. Das Gewerbe vor Ort zu haben und direkt vor der Haustür Einblick in so viele Berufe zu erhalten, wurde sehr geschätzt. Eine Mutter meinte: «Es ist toll, dass die Jungen die Informationen nicht

nur von den Lehrpersonen, sondern von Menschen erfahren, die den Beruf selbst mit Leidenschaft ausüben.» Auch von Berufsbildnern kamen positive Rückmeldungen. «Wir müssen Sorge tragen zu unserem dualen Bildungssystem. Es ist wichtig, dass die jungen Menschen schon früh lernen, in einem Betrieb zu arbeiten», meinte Benno Keller, Birchmeier Kies + Beton AG. Marco Ruflin, Lanz AG Gartenbau, lobte die Berufsschau: «Für uns ist es eine gute Möglichkeit, uns mit anderen Berufsbildnern zu vernetzen und Ideen auszutauschen.»
Samstag hat noch Potenzial
Das Organisationskomitee (OK) von «Schule trifft Wirtschaft» besteht aus den Gewerbevereinen im unteren Fricktal, den Schulleitungen der Oberstufe Möhlin und Rheinfelden sowie «ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf». Am Samstagmittag zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Roger Buser, Bildungsverantwortlicher beim Gewerbeverein Rheinfelden, meinte im Gespräch mit der Journalistin: «Es ist toll, dass wir auch Nischenberufe wie zum Beispiel Ofenbauer oder Recyclist zeigen konnten.» Das Fazit der OKPräsidentin Anita Kym war ebenfalls positiv: «Es ist schön, dass so viele Firmen dabei waren.» Gefreut hat die Organisatoren zudem, dass zukünftige Fachkräfte, die am Freitag im Klassenverband an der Berufsmesse waren, am Samstag mit ihren Eltern wiederkamen. Trotzdem habe der Samstag noch Potenzial. «Der Samstag darf noch wachsen», meinte Anita Kym und würde sich freuen, wenn noch mehr junge Menschen mit ihren Angehörigen die Gelegenheit nutzen würden, die grosse Berufsvielfalt in der Region näher anzuschauen.
Der Aargauer Unternehmenspreis steht für die Substanz der regionalen Wirtschaft. In den Kategorien regional, national und Leuchtturmpreis werden Unternehmen ausgezeichnet, die den Kanton prägen – durch Beständigkeit, Innovationskraft und unternehmerische Verantwortung. Gerade in einer geopolitisch angespannten Welt zeigt sich: Es sind nicht kurzfristige Trends, sondern tief verwurzelte Unternehmen, die Stabilität schaffen.
Diese Unternehmen entfalten Strahlkraft – weit über den Kanton hinaus. Ihre Geschäftsmodelle, ihre Kultur und ihre Erfolge werden beobachtet, adaptiert und teilweise sogar kopiert. Genau das belebt den Wettbewerb und stärkt den Wirtschaftsraum nachhaltig. Ähnliches ist auch beim Aargauer Unternehmenspreis zu beobachten: Er hat sich als Format etabliert, das Wirkung zeigt – und längst andernorts als Vorbild dient. Und doch bleibt eines klar: Die Finalteilnahme ist einzigartig, so wie der Preis selbst. Originale lassen sich nicht kopieren.
Die Finalisten im Fokus
Die diesjährigen Finalisten zeigen eindrücklich die Vielfalt und die Tiefe des Wirtschaftsstandorts Aargau. In der Kategorie regional treten Busi Gartenbau, Huplant Pflanzenkulturen und die Kurt Vorburger AG an. Auffallend ist die starke Prägung durch Unternehmen aus der Garten- und Pflanzenwelt – eine aussergewöhnliche und zugleich stimmige Konstellation. Sie steht sinnbildlich für Verwurzelung, für nachhaltiges Wachstum und für ein Denken in Generationen.

In der Kategorie national stehen Aartech GmbH, smARTec Veranstaltungstechnik AG und Working Bicycle AG für unternehmerische Stärke über die Kantonsgrenzen hinaus. Sie zeigen, wie aus regionaler Herkunft nationale Strahlkraft entstehen kann – mit klaren Strategien, unternehmerischem Mut und hoher Anpassungsfähigkeit.
Der Innovationspreis vereint Lumvin AG, meierelektro AG und Passiflora. Hier treffen Ideen, konkrete Produkte und echter Pioniergeist aufeinander. Diese Unternehmen stehen für Fortschritt, für den Mut, neue Wege zu gehen, und für die Fähigkeit, Innovation in marktfähige Lösungen zu übersetzen. Sie geben einen Ausblick darauf, wie die Zukunft des Standorts gestaltet wird.
Die Jury – Wirtschaft hautnah erleben
Die Jury sichtete zunächst intensiv die eingereichten Unterlagen, analysierte Kennzahlen und Strategien. Doch der entscheidende Schritt
folgte danach: Während zweier Tage besuchte sie die Unternehmen vor Ort. Dort wurde nicht nur bewertet – dort wurde gespürt.
Man erlebte die Menschen hinter den Unternehmen, die Kultur in den Betrieben und die Haltung im Alltag. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage wurde klar: Diese Unternehmen sind tief verwurzelt. Der globale Sturm mag an der Oberfläche Spuren hinterlassen, doch in der Tiefe bleiben sie stabil. Ihre Stärke liegt in langfristigem Denken, in gewachsenen Strukturen und in der Fähigkeit, Wandel anzunehmen, ohne ihre Identität zu verlieren.
Jetzt ist das Publikum gefragt
Mit dem Public Voting erreicht der Aargauer Unternehmenspreis seinen emotionalen Höhepunkt. Jetzt steigt die Spannung spürbar: Welche Unternehmen überzeugen nicht nur die Jury, sondern auch die Öffentlichkeit? Welche Geschichten bleiben hängen, welche Leistungen begeistern nachhaltig?
Das Publikum wird Teil der Entscheidung und damit Teil dieser besonderen Auszeichnung. Jede Stimme ist mehr als nur ein Klick: Sie ist Anerkennung, Unterstützung und ein klares Bekenntnis zur Aargauer Wirtschaft. Jetzt liegt es an der Leserin und am Leser: Werden Sie Teil der Jury und nominieren Sie Ihren Favoriten für den Publikumspreis.
Benjamin Giezendanner, Präsident AGV

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Eveline Frei
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