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DestINNation (Frühling/Sommer 2026)

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Korfu

Venezianische Architektur und türkisblaues Meer

AUSSERDEM

Ein ereignisreiches

Jubiläumsjahr

Buchpräsentation, Ausstellung und ein runder Geburtstag

Eine kulinarische Reise

Von Mallorca über Korsika nach London

Take the line to your hotel, Main Station, City Centre and the Airport.

Monday – Friday until 7:20 pm every 15 minutes, after 7:40 pm every 30 minutes; On Saturday every 20 minutes between 8:03 am and 7:43 pm.

Before and after every 30 minutes.

On Sundays and holidays every 30 minutes. Get your ticket online or at the ticket machine

Public Transport.

REISEZIELE

Manchester

Birmingham

London

Amsterdam

Mallorca

Korsika

Sardinien

Kalabrien

Preveza Korfu

Wien

Thessaloniki

Kalamata Kefalonia

FRÜHLING/SOMMER 2026

18

50 Jahre Idealtours

Neue Zielgebiete und mehr Flexibilität

Kos Rhodos

Kreta Karpathos

Antalya

S. 8

INTERVIEW

Bilanz und Ausblick mit Flughafen-Geschäftsführer Marco Pernetta

S. 12

KALABRIEN

Karibikflair in Italien

S. 22

Ein ereignisreiches Jahr

Buchpräsentation, Ausstellung und Jubiläen

S. 24

EINE KULINARISCHE REISE

Von Mallorca über Korsika nach London

16

DAS BERGPARADIES

KORSIKA IM SOMMER

Impressum — Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H., Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck Produktion: target group publishing GmbH Redaktion: Barbara Kluibenschädl (Ltg.), Michaela Ehammer, Anna Füreder, Iris Handle, Markus Wechner, Lisa Schwarzenauer Grafik: Katharina Angerer Fotos, falls nicht anders angegeben: Shutterstock.com, AdobeStock Druck: Intergraphik GmbH, Innsbruck — Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.innsbruck-airport.com/impressum abgerufen werden.

S. 28

EIN VOLLER ERFOLG Flughafenfest 2025

Liebe Leserinnen und Leser, wenn die Tage länger werden, wächst sie wieder – die Sehnsucht nach der Ferne. Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm kommt die Lust, neue Horizonte zu entdecken, Städte zu erkunden oder am Meer durchzuatmen. Vom Flughafen Innsbruck aus beginnt diese Reise besonders entspannt: kurze Wege, klare Abläufe und ein Panorama, das schon beim Abflug Urlaubsgefühle weckt. Wir wünschen einen wunderbaren Start in den Sommer und eine gute Reise!

S. 32

HINTER DEN KULISSEN

GeoSphere Austria

36

IM SAMMELFIEBER

Flugzeugmodellsammler Walter Kaller im Gespräch

S. 40

DAMALS

Das Hotel am Flughafen Innsbruck

Das grüne Paradies

Korfu gilt als „grünste Insel“ von Griechenland, geprägt von Olivenhainen, Zypressen und duftenden Kumquat-Plantagen. Die UNESCO-Altstadt von Korfu-Stadt begeistert mit venezianischem Flair und romantischen Küstengassen. Zu den Highlights zählen außerdem das Kap Drastis (im Bild) und der Achilleion-Palast.

Jeden Freitag geht es mit Idealtours in wenigen Stunden ans Ionische Meer.

Saison der Sehnsucht

Städtetrip oder Strandmoment, große Kunst oder tiefe Gefühle: Der Sommer eröffnet vielfältige

Möglichkeiten – und zahlreiche Destinationen lassen sich bequem ab Innsbruck erreichen.

SHORTCUTS

LGW

Beats und Kunstgenuss

Wer es etwas lauter und bunter mag, ist im Sommer in London genau richtig: Bei den Wimbledon Championships von Juni bis Juli liegt die Stadt im Ausnahmezustand und fiebert im Tennisrausch mit. Der Notting Hill Carnival Ende August verwandelt mit karibischen Rhythmen und farbenprächtigen Paraden ganze Straßenzüge in eine pulsierende Festmeile. Ruhigere Töne schlagen dagegen Häuser wie die Tate Modern oder das British Museum an – mit Weltkunst auf höchstem Niveau.

Neu im Sommer 2026

Grünes Juwel

Smaragdgrünes Wasser, silbrige Olivenhaine und venezianische Architektur verleihen Korfu seinen unverwechselbaren Charakter. Die Altstadt der Ionischen Insel lädt mit ihren verwinkelten Gassen und eleganten Plätzen zum Flanieren ein und zum Genießen regionaler Spezialitäten, wie würziger Pastitsada oder der inseltypischen Kumquat. Anschließend locken idyllische Buchten wie Porto Timoni mit kristallklarem Wasser

LONDON

AMS FESTIVALS UND GROSSE KUNST

Mit den immer länger werdenden Tagen im Sommer wird Amsterdam zur Bühne: Beim Kwaku Summer Festival, der Pride Amsterdam oder dem Grachtenfestival pulsiert die Stadt. Open-Air-Kinos wie das Pluk de Nacht Film Festival sorgen für Filmnächte unter freiem Himmel. Tagsüber begeistern Meisterwerke im Rijksmuseum oder im Van Gogh Museum. Empfehlenswert sind aber auch die „Offenen Gartentage“, die Einblicke hinter die Grachtenfassaden im Zentrum von Amsterdam gewähren.

ABWECHSLUNGSREICH

METROPOLE IM SOMMERGLANZ

Mit den ersten warmen Tagen entfaltet die britische Hauptstadt seinen ganz eigenen Sommerzauber Picknicks im Hyde Park, entspanntes Flanieren entlang der South Bank und lange Abende über den Dächern der Stadt prägen das urbane Lebensgefühl. Straßenmusikerinnen und Straßenmusiker sorgen für den Soundtrack, Streetfood-Märkte für kulinarische Vielfalt, und auf Rooftop-Terrassen leuchtet die Skyline im goldenen Abendlicht.

MEHR FLÜGE

Im Sommer verbinden bis zu fünf Flüge pro Woche Innsbruck und London Gatwick.

AMS Zwischen Grachten

Wenn die Sonne über den historischen Giebelhäusern glitzert und sich im Wasser der Grachten spiegelt, zeigt sich Amsterdam von seiner schönsten Seite. Ob auf zwei Rädern oder bei einer entspannten Grachtenfahrt –die Stadt und ihre charmanten Viertel lassen sich aus immer neuen Perspektiven entdecken. Grüne Oasen wie der Vondelpark laden zum Picknick ein, während Cafés und Bars ihre Tische nach draußen rücken und das urbane Lebensgefühl zelebrieren.

MEHR FLÜGE

Im Sommer gibt’s bis zu viermal pro Woche Flugverbindungen zwischen Innsbruck und Amsterdam.

Zur Person Marco Pernetta ist seit 2014 als Geschäftsführer des Flughafens Innsbruck tätig. 2024 ist er für eine weitere fünfjährige Funktionsperiode bestätigt worden.

Bilanz zum Jubiläumsjahr

100 Jahre Flughafen Innsbruck, der Verlust der Frankfurt-Strecke, die Einführung des neuen EU-Grenzkontrollsystems und eine positive Entwicklung trotz schwieriger Rahmenbedingungen: Flughafen-Geschäftsführer Marco Pernetta zieht Bilanz über ein ereignisreiches Jahr.

Der Flughafen Innsbruck hat 2025 sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Wie fällt die Bilanz für dieses besondere Jahr aus?

Marco Pernetta: Wir schauen zufrieden auf das Jubiläumsjahr zurück. Mit knapp 883.000 Passagieren konnten wir ein Plus von 2,4 Prozent verzeichnen. Das klingt vielleicht erst mal bescheiden, aber wenn man bedenkt, in welchem schwierigen Umfeld sich die europäische Luftfahrt bewegt, ist das ein gutes Ergebnis für uns.

Sie sprechen die Herausforderungen an – welche waren das konkret?

Die Airline-Landschaft in Europa hat sich 2025 weiter verändert. Es gibt nach wie vor Kapazitätsengpässe bei den Fluggeräten, viele regionale Strecken werden ausgedünnt, besonders im deutschsprachigen Raum. Und dann ist da natürlich die Diskussion um die Flugabgabe, die sich direkt auf die Ticketpreise auswirkt. Das waren alles Faktoren, die uns durchaus beschäftigt haben.

Ein großer Rückschlag war sicher der Wegfall der Frankfurt-Strecke? Absolut. Die erneute Streichung der Frankfurt-Verbindung war schmerzhaft. Frankfurt ist ein wichtiges internationales Drehkreuz und diese Anbindung fehlt uns. Wir arbeiten mit unseren Eigentümern und Partnern intensiv daran, wieder eine ganzjährige, tragfähige Verbindung zu einem zweiten großen Drehkreuz neben Wien aufzubauen.

Wie hat sich der Verkehr über das Jahr verteilt?

Der Winter bleibt ganz klar unsere Hochsaison. Im ersten Quartal 2025 haben wir über 60 Prozent aller Jahrespassagiere abgefertigt. Das ist die Zeit, in der die wirtschaftliche Basis für das Gesamtjahr gelegt wird. Aber – und das freut uns besonders – auch der Sommer entwickelt sich sehr positiv. Von Mai bis Oktober hatten wir über 188.000 Passagiere, das sind 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Tirolerinnen und Tiroler nutzen verstärkt die Sommerdestinationen ab Innsbruck.

Welche Ziele waren 2025 am beliebtesten?

London war die Nummer eins, gefolgt von Wien und Amsterdam. Bei den Airlines lagen Transavia, easyJet und Austrian vorne. Besonders dynamisch haben sich Spanien, die Türkei – die Strecke wurde wieder neu aufgenommen – und Dänemark entwickelt.

„Wir schauen zufrieden auf das Jubiläumsjahr zurück.“
Marco Pernetta, Geschäftsführer Flughafen Innsbruck

Jetzt gibt es seit November eine wichtige Neuerung bei den Grenzkontrollen – das Entry/Exit-System der EU. Wie sind Ihre ersten Erfahrungen damit?

Das war und ist tatsächlich eine große Herausforderung für uns, gerade in der Wintersaison. Die EU hat ja das klassische Stempeln von Pässen durch ein digitales System ersetzt, das biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder erfasst. Das betrifft alle Reisenden aus Drittstaaten, die einen Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen im Schengen-Raum planen. Wir haben einen sehr hohen Anteil an britischen Wintergästen. Das heißt, ein Großteil unserer wichtigsten Gästegruppe ist vom EES betroffen.

Wie lief die Einführung konkret ab?

Offiziell gilt das EES bei uns seit 19. November, die Testphase haben wir im Dezember gestartet. Seitdem sammeln wir Schritt für Schritt Erfahrungswerte auf operativer und technischer Ebene und stehen in enger Kooperation mit dem Innenministerium. Auf dieser Grundlage bereiten wir uns darauf vor, ab dem 30. März eine zu 100 Prozent EESkonforme Kontrolle aller Ein- und Ausreisenden zu gewährleisten. Dafür haben wir die Kapazitäten bei der Grenzkontrolle entsprechend ausgebaut.

Wie sind die Erfahrungen bisher?

Wie erwartet, kommt es durch das neue System zu etwas längeren Kontrollzeiten. Wir rechnen aktuell mit bis zu zwei Minuten pro Passagier, je nach Situation und Aufwand.

Wie läuft die aktuelle Wintersaison?

Der Dezember ist stark gestartet mit über 107.000 Passagieren, das sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Wir haben mit Düsseldorf eine neue Destination dazubekommen und konnten mehrere Frequenzerhöhungen aus Großbritannien, unserem wichtigsten Quellmarkt, verzeichnen. Anfang Januar hatten wir zwar europaweite Wetterkapriolen mit Verzögerungen und vereinzelten Streichungen, aber insgesamt erwarten wir bis Ostern eine positive Gesamtentwicklung.

© Gerhard Berger

DIE AKTUELLEN

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS SIND

• Vorsitzender: Dipl.-Ing. Helmuth Müller

• 1. Stv. des Vorsitzenden: KR Patrizia Zoller-Frischauf

• 2. Stv. des Vorsitzenden: Mst. Mathias Mölk

• Mag. Bernhard Beyer, MA

• Mag.(FH) Martina Entner

• Vorstandsdirektor Ing. Mag.(FH) Christian Nagele

• Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Pühringer

• Mag. Gisela Wurm

Und was bringt der Sommer 2026?

Besonders freuen wir uns darüber, dass die beliebte griechische Insel Korfu neu von Idealtours angeboten wird. Außerdem wird Amsterdam im Sommer viermal pro Woche angeflogen – das ist eine Verdoppelung der bisherigen Verbindungen. Damit verbessern wir einerseits die internationale Erreichbarkeit Tirols und erweitern andererseits die Reisemöglichkeiten für die Menschen aus der Region. Was viele vielleicht nicht wissen: Der Flughafen Amsterdam Schiphol zählt zu den größten europäischen Drehkreuzen und bietet Anschluss an das weltweite SkyTeamNetzwerk, was besonders für Weiterreisen sehr komfortabel ist.

Vielen Dank für das Gespräch.

Der Aufsichtsrat am Flughafen Innsbruck

Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Dipl.-Ing. Helmuth Müller befindet sich im ersten Jahr seiner fünfjährigen

Amtsperiode: Das aus acht Mitgliedern bestehende Gremium trifft sich in der Regel viermal jährlich. Seine Aufgabe ist es, den Flughafen Innsbruck wirtschaftlich verantwortungsvoll zu begleiten, über zentrale strategische Entscheidungen zu beraten und die Interessen der Eigentümer zu vertreten.

Eigentümer-

51 Prozent Innsbrucker Kommunalbetriebe

24,5 Prozent Land Tirol

24,5 Prozent Stadt Innsbruck

BETRIEBSRAT

• Betriebsratsvorsitzender der Angestellten: Ing. Florian Barta

• Stv. Betriebsratsvorsitzende der Angestellten: Tiziana Haller

• Betriebsrat der Angestellten: Simon Lorch

• Stv. Betriebsratsvorsitzender der Arbeiter: Jeremy Schmaltz

Die Bestellung des Aufsichtsrats erfolgt durch diese Eigentümer.

Kalabrien Karibikflair im Süden Italiens

Zwischen türkisblauem Meer, zerklüfteten Steilküsten, historischen Bergdörfern und sonnenverwöhnten Stränden entfaltet sich Kalabrien als ursprüngliche Region.

© Nadine Kreyska

Direktflug ab Innsbruck

Die südlichste Region des italienischen Festlands ist vielerorts noch ein Geheimtipp – und gerade deshalb so reizvoll. Mit rund 320 Sonnentagen im Jahr zählt Kalabrien zu den sonnenreichsten Regionen Europas. Die Sommermonate eignen sich besonders gut für einen Badeurlaub und Wassersport, während der Frühling und Herbst ideale Bedingungen für Wanderungen, Ausflüge und Entdeckungsreisen bieten. Lauwarme Nächte laden im Sommer dazu ein, lange Abende im Freien zu verbringen – ganz im Zeichen des italienischen Dolce Vita. Feine Sandstrände, einsame Buchten, geschichtsträchtige Orte und eine beeindruckende Naturlandschaft prägen Kalabrien als vielseitiges Reiseziel für Familien, Paare und Alleinreisende. Kurze Flugzeiten und Direktflüge ab Innsbruck machen die italienische Stiefelspitze im Sommer zu einem attraktiven Reiseziel.

Postkartenidylle an Italiens Stiefelspitze Wer türkisfarbenes Wasser und helle Strände sucht, wird in Kalabrien fündig. Entlang der Tyrrhenischen Küste reihen sich malerische Badeplätze aneinander: Im Fischerdorf Scilla begeistert der Strand mit Blick auf das Castello Ruffo, während die kleine Bucht Arcomagno bei San Nicola Arcella – eingerahmt von mächtigen Felsen – ein wahres Postkartenmotiv bietet.

Tropea, oft als Perle Kalabriens bezeichnet, thront spektakulär auf einer Sandsteinklippe über dem Meer. Der Stadtstrand Mare di Tropea sowie der Naturstrand Spiaggia Michelino mit feinem, weißem Sand und türkisfarbenem Wasser sorgen für echtes Karibikgefühl mitten in Europa.

Mit 320 Sonnentagen im Jahr zählt Kalabrien zu Europas sonnenreichsten Regionen.

5 GRÜNDE, WIESO

KALABRIEN DAS PERFEKTE REISEZIEL IST

Kurze Fluganreise (rund 2 Stunden)

Traumhafte Strände und einsame Buchten

Rund 320 Sonnentage im Jahr

Ideal für Familien, Paare und Alleinreisende

Authentische Küche und kulturelle Highlights

Must-sees in Kalabrien: Altstadt von Tropea, Naturstrand Spiaggia Michelino, Felsbogen bei Arcomagno, Fischerdorf Scilla und die normannische Burg Castello Ruffo

Italienische Kultur und Küche erleben

Kalabrien ist reich an Geschichte und kulturellen Schätzen. In Scilla belohnt der Aufstieg zum normannischen Schloss Ruffo mit einem eindrucksvollen Panorama. Auch Tropea beeindruckt mit einem mittelalterlichen Stadtkern, barocken Palazzi und romantischen, engen Gassen.

Kulinarisch zeigt sich die Region authentisch: Die kalabrische Küche ist geprägt von der jahrhundertealten Kultur der Bauern, Hirten und Fischer. In ländlichen Trattorien stehen bis heute Wildschwein und Lammgerichte, frischer Fisch sowie regionale Spezialitäten auf der Speisekarte.

Erholungsurlaub für Paare und Familien

Familien finden im TUI MAGIC LIFE Calabria eine gelungene Kombination

aus Erholung, Sport und Unterhaltung. Der Club liegt nur durch einen naturbelassenen Pinienwald vom weitläufigen Sand- und Kiesstrand getrennt. Während Kinder sich im Wasserpark oder im Kids Club austoben, genießen Erwachsene entspannte Stunden im Private-Lodge-Bereich ab 16 Jahren. Abends sorgen internationale Shows und Mottopartys für einen stimmungsvollen Ausklang des Tages. Das TUI BLUE Tropea, ein Adultsonly-Resort in Panoramalage oberhalb der Baia di Riaci, bietet besonders schöne Entspannungsmomente inmitten mediterraner Vegetation. Die Anlage überzeugt mit einem ruhigen Strandabschnitt und einem umfangreichen Sport- und Wellnessangebot.

Besonders preisbewusste Urlauberinnen und Urlauber finden im Adults-only-Hotel TUI SUNEO La Conchiglia am Küstenabschnitt Capo Vaticano ideale Voraussetzungen für einen erholsamen Aufenthalt. Vor allem der Wellnessbereich „SPA Esagono“ mit Finnischer Sauna, Dampfbad und Hamam sorgt für Entspannung. Das Hotel beeindruckt mit seiner spektakulären Klippenlage und einem herrlichen Blick auf die Äolischen Inseln.

Weitere Informationen und Buchungen in jedem guten Reisebüro und auf www.tui.at/kalabrien.

Kalabriens Strände laden zum Entspannen ein.

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Mit dem Flex Tarif Upgrade bis einschließlich 15 bzw. 29 Tage vor Anreise ohne Angabe von Gründen kostenlos umbuchen oder stornieren.

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Moderne Hotels mit Qualität, Leidenschaft für Service und bester Unterhaltung

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Ob Bootstour, Weinverkostung oder eine Tour an der „Küste der Götter –bei TUI Musement findet jede:r das passende Erlebnis.

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Korsika

Das Strandund Bergparadies

Nur 100 Flugminuten von Innsbruck entfernt wartet mit Korsika die „Insel der Schönheit“. Gäste finden dort zwei völlig unterschiedliche, aber gleichermaßen faszinierende Regionen: den blühenden Norden und den sonnenverwöhnten Süden.

Nordkorsika – der blühende Garten Die Reise beginnt in Calvi, dem Hauptort der bezaubernden Balagne. Enge Gassen, kleine Cafés und Boutiquen erzählen die Geschichte dieser Region. Die Balagne gilt als der blühende Garten Korsikas. Besonders im Frühling erfüllt der betörende Duft der Macchia – Myrte, Rosmarin, Wacholder, Lavendel und Ginster – die klare Meeresluft und macht die Region ideal für Wanderungen und Radtouren. Familienfreundliche Sandstrände und idyllische Buchten laden zum Entspannen ein, während historische Dörfer auf Hügeln thronen und den Blick über Olivenhaine freigeben.

Südkorsika – Karibikflair im Mittelmeer Im Süden zeigt Korsika seine exotische Seite. Die Region Porto-Vecchio begeistert mit weißen Traumstränden und türkisblauem Wasser. Bonifacio, spektakulär auf Kalksteinfelsen erbaut, liefert Postkartenmotive aus jeder Perspektive. Die Gipfel des Bavella-Massivs bieten unvergessliche Panoramen und abwechslungsreiche Wanderwege. Wälder, Felsen und Schluchten zeigen die ursprüngliche Schönheit der Insel.

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Idealtours feiert 50 Jahre und eröffnet neue Horizonte

Seit einem halben Jahrhundert steht Idealtours für Urlaub, der anders ist: kein Massentourismus, sondern echte Entdeckungen – mit dem Vorteil, direkt ab Innsbruck loszufliegen. Zum Jubiläum wartet das Tiroler Traditionsunternehmen mit einem neuen Zielgebiet, mehr Flexibilität und einem Service auf, der den Urlaub bereits zu Hause beginnen lässt.

© Idealtours, Stefan Strasser, GettyImages

50 Jahre Erfahrung. Handverlesene

Reiseerlebnisse mit echtem Mehrwert.

50 Jahre Leidenschaft für das Besondere Was 1976 als visionäre Idee begann, ist heute ein fester Bestandteil der Tiroler Reisekultur: Idealtours hat sich über Jahrzehnte als Spezialist für Urlaubsziele abseits touristischer Trampelpfade etabliert. Seit 1993 hebt die Maschine direkt ab Innsbruck ab – kein langer Anreiseweg, kein Umsteigen, kein Zeitverlust. Der Urlaub beginnt, sobald man das Haus verlässt. Und das möglichst bequem: Seit 2017 holt Idealtours seine Gäste per Hausabholung mit Four Seasons Travel direkt daheim ab – inklusive für alle Urlauberinnen und Urlauber in Nordtirol. Koffer aufgeben, zurücklehnen, ankommen.

Ein weiterer Meilenstein folgte vor sechs Jahren mit der Einführung unterwöchiger Flüge, die noch mehr Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglichen. Ob eine Woche, zehn Tage oder ein verlängertes Wochenende –Idealtours macht es möglich.

Griechenland, wie es wirklich ist Wer Griechenland kennt, weiß: Das Land ist weit mehr als Santorin und Mykonos. Idealtours erschließt jene Regionen, die Reisende suchen, wenn sie nach Authentizität fragen.

Korfu – das neue Zielgebiet für 2026 – empfängt die Gäste von Idealtours jeden Freitag. Die smaragdgrüne Insel im Ionischen Meer verbindet venezianisches Erbe, üppige Natur und eine lebendige Küche zu einem einzigartigen Charakter.

Historische Altstadtgassen, einsame Olivenhaine und kristallklare Buchten wechseln sich ab – ein Reiseziel, das beides kann: Kultur und Erholung. Lefkas empfängt seine Besucherinnen und Besucher jeden Samstag. Die einzige griechische Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, beherbergt einige der schönsten Strände Europas – darunter den weltbekannten Porto Katsiki mit seinen weißen Klippen. Abseits davon laden kleine Bergdörfer und unberührte Wanderwege zur Entdeckung ein. Kefalonia, ebenfalls samstags erreichbar, ist die größte der Ionischen Inseln und zugleich eine der vielfältigsten. Der türkisblaue Melissani-See, der Myrtos Beach und charmante Hafenstädtchen wie Fiskardo machen die Insel zu einem Geheimtipp, der seinem Namen kaum noch gerecht wird – und dennoch fernab des Massentourismus geblieben ist. Kalamata, zweimal wöchentlich jeden Sonntag und Donnerstag angeflogen, ist das Tor zur Mani, einer der rauesten und faszinierendsten Landschaften Griechenlands.

Tiefe Schluchten, mittelalterliche Turmdörfer und olivengesäumte Küsten prägen diese Region des Peloponnes. Dazu: die berühmten schwarzen Oliven und ein Lebensgefühl, das noch nicht vom Tourismus überformt wurde.

Chalkidiki, freitags angeflogen, lockt mit seinen drei charakteristischen Halbinseln: Kassandra, Sithonia und dem heiligen Berg Athos, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der orthodoxen Welt. Türkisblaues Wasser, dicht bewaldete Hügel und traumhafte Sandstrände machen diese Region zur idealen Kombination aus Natur, Kultur und Badeurlaub.

Epiros, samstags erreichbar, ist das vielleicht unbekannteste Ziel im Portfolio – und gerade deshalb ein Highlight für Entdeckernaturen. Das nordwestgriechische Bergland mit dem UNESCO-Weltnaturerbe Vikos-Schlucht, den mystischen Zagori-Dörfern und dem milden Küstenklima von Preveza bietet eine Naturkulisse, die ihresgleichen sucht. Wer hier Urlaub macht, erzählt davon.

Das authentische Italien Neben Griechenland geht es auch nach Italien.

Kalabrien – die unentdeckte Stiefelspitze. Jeden Sonntag hebt die Maschine nach Kalabrien ab – an die Spitze des italienischen Stiefels, die selbst viele Italophile noch nicht kennen. Zwischen dem Tyrrhenischen und dem

Ionischen Meer eingeklemmt, bietet Kalabrien einen Kontrast, der kaum größer sein könnte: wilde Berglandschaften des Apennins treffen auf glasklares Meerwasser, normannische Burgen thronen über antiken Küstenstädtchen, und die kalabrische Küche – geprägt von ’Nduja, frischer Pasta und dem würzigen Bergamotte-Aroma – ist eine der authentischsten Italiens. Fernab der toskanischen Touristenpfade entfaltet Kalabrien einen ganz eigenen, unverstellten Charme.

Für jeden das Richtige

Ob ein Familienurlaub in einer gepflegten Ferienanlage direkt am Meer, eine Auszeit in einem exklusiven Boutiquehotel, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt, oder der Rückzug in eine versteckte Strandperle, zu der kein Reiseführer den Weg weist – das Angebot von Idealtours deckt alle Reisewünsche ab. Das Sortiment reicht von familiengeführten Unterkünften mit persönlicher Note bis hin zu gehobenen Häusern für alle, die besonderen Wert auf Komfort und Individualität legen.

Ob Ruhe in einer abgelegenen Bucht oder das lebendige Treiben griechischer Städtchen – Idealtours findet den Urlaub, der passt. Und bringt seine Gäste direkt dorthin: ab Innsbruck, mit Abholung vor der Haustür, ohne Umwege.

„Unser Anspruch war immer: Der Urlaub soll sich leicht anfühlen. Deshalb beginnt er bei Idealtours schon mit der Abholung vor der Haustür.“

Susanne Neuhauser, Idealtours-Geschäftsleitung

© Idealtours, Stefan Strasser, GettyImages
Strand, Sonne, Freiheit – Urlaub für kleine Entdeckerinnen und große Träumer

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Ereignisreich

Am Flughafen Innsbruck war letztes Jahr einiges los – und das nicht nur an den Gates: Von der Buchpräsentation bis zur Jubiläumsfeier war auch kulturell einiges geboten.

© Flughafen Innsbruck, Rene Zangerl

Starke Bilder

Zur Feier von 100 Jahren Flughafen Innsbruck wurde am 9. Oktober 2025 eine eindrucksvolle Ausstellung mit 25 bislang unveröffentlichten Fotografien eröffnet. Die historischen Aufnahmen dokumentieren die Entwicklung des Flughafens über die Jahrzehnte und spannen den Bogen von den Anfängen in der Reichenau bis zum heutigen Standort am Fürstenweg. Kuratiert wurde die Ausstellung, die aktuell im ersten Stock des Flughafenterminals erlebt werden kann, von der renommierten Luftfahrthistorikerin Dr. Tanja Chraust, die auch die einführende Präsentation vor geladenen Gästen wie den Enkelinnen der Luftfahrtpioniere Raoul Stoisavljevic und Alfred von Eccher übernahm.

Convention Bureau feiert

Zwar keine 100 Jahre, aber trotzdem ein runder Geburtstag: Das 2005 gegründete und in der Tirol Werbung angesiedelte Convention Bureau Tirol (CBT) feierte im Oktober 2025 sein 20-jähriges Bestehen und hat sich in seinen ersten zwei Jahrzehnten zur zentralen Drehscheibe für die Tiroler MICE-Branche (Meetings, Incentives, Conventions und Exhibitions bzw. Tagungen, Belohnungsreisen, Kongresse und Ausstellungen) entwickelt. Die offizielle Feier dieses Meilensteins fand in der Eventlounge des Innsbrucker Flughafens unter Anwesenheit zahlreicher Gäste statt, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft und Politik.

Besonderes Nachschlagewerk

Als feierlicher Abschluss des Jubiläumsjahres wurde am 18. November vor rund 150 Gästen der Bildband „100 Jahre Flughafen 1925–2025“ von Dr. Tanja Chraust präsentiert. Die Luftfahrthistorikerin widmet sich darin auf mehr als 300 Seiten der Entwicklung des Innsbrucker Flughafens und seiner Bedeutung für die Region: Mithilfe von großformatigen, teilweise bisher unveröffentlichten Aufnahmen und faszinierenden Hintergrundinformationen wird die Geschichte vom ersten Standort in der Reichenau bis in die Gegenwart aufgezeigt.

Das zweisprachige Werk (Deutsch und Englisch) ist im Eigenverlag erschienen und im ausgewählten Buchhandel sowie direkt am Airport Shop & Travel Value Shop am Flughafen Innsbruck erhältlich.

Kulinarische Höhenflüge

Von herzhaften Eintöpfen bis süße Leckereien: Die Sommerziele ab Innsbruck laden zu einer genussvollen Entdeckungsreise ein. Jede Region erzählt dabei ihre eigene Geschichte.

Auf rund 1.800 Hektar Fläche wird auf Korfu auch Wein angebaut.

Korfu

Die korfiotische Küche vereint griechische Tradition mit italienischen Einflüssen –ein Erbe der venezianischen Herrschaft. Sofrito, in Weißwein-Knoblauch-Sauce geschmortes Kalbfleisch, sorgt für aromatische Gaumenfreuden, das Fischgericht Bourdeto bringt eine Prise Meer in die Tavernen, während sich das geräucherte Schweinefilet Noumboulo als Korfus Antwort auf italienischen Prosciutto präsentiert.

Der Festtagsklassiker der „grünen Insel“ ist jedoch Pastitsada: geschmortes Huhn, Hahn oder Rind in einer mit Zimt, Nelken und Piment gewürzten Tomatensauce, traditionell zu dicken Nudeln serviert. Dazu passt das alkoholfreie Ingwerbier Tzitzibira – ein Relikt aus britischer Zeit – oder ein herb-süßer Kumquatlikör.

Rund

4 OlivenbäumeMillionen sind auf Korfu beheimatet.

AMSTERDAM

In Amsterdam duftet es nach frischem Hering und frittierten Leckereien wie Bitterballen oder Frikandel. Schließlich prägen herzhafte Snacks die lokale Esskultur. Als klassisches Nationalgericht gilt der deftige Eintopf Stamppot: gestampfte Kartoffeln, kombiniert mit Gemüse wie Grünkohl, Karotten oder Sauerkraut und traditionell serviert mit geräucherter Rookworst.

Ergänzt wird die niederländische Küche durch Süßes wie Stroopwafels mit Karamell oder Poffertjes, fluffige Minipfannkuchen. Aufgetischt werden zudem holländischer Käse, die dicke Erbsensuppe Erwtensoep oder im Frühjahr Asperges met Ham – Spargel mit Schinken. Ein nahezu unverzichtbarer Begleiter vieler Gerichte ist dabei reichlich Mayonnaise.

Der
„Vecchio Amaro del Capo“ besteht aus 29 verschiedenen Kräutern, Blüten, Früchten und Wurzeln.

Kalabrien

Intensiv, scharf und aromatisch – so präsentiert sich die kulinarische Seite Kalabriens. Von der streichfähigen, feurigen Wurst ’Nduja über die süßlich-rote Tropea-Zwiebel bis hin zu würzigem Pecorino-Käse oder saftigen Kaktusfeigen bietet die „Stiefelspitze“ Italiens eine Vielzahl von Spezialitäten. Geprägt wird die lokale Gastronomie neben Olivenöl, Auberginen und Bergamotte vor allem von Peperoncino, Schweinefleisch und Schwertfisch.

Eine Delikatesse hat ihren Ursprung in Pizzo, genauer gesagt in der Bar Ercole: das Tartufo-Eis. Auch wenn heute vielerorts eigene Kreationen angeboten werden, besteht das Original aus Haselnuss- und Schokoladeneis mit flüssigem Schokoladenkern, umhüllt von feinem Kakaopulver. Der Fenchellikör Finocchietto oder der Kräuterlikör Vecchio Amaro del Capo fördern zum Schluss die Verdauung.

Rund 7 Millionen Mandelbäume gibt es auf Mallorca.
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Mallorca

Mallorca schmeckt nach Olivenöl, Mandeln und sonnengereiften Orangen. Auf der spanischen Baleareninsel bestimmen rustikale, aromatische Zutaten und frisches Gemüse die Küche. Zu den kulinarischen Botschaftern zählen die Teigschnecke Ensaimada, die Streichwurst Sobrasada, Pa amb oli – Brot mit Öl – sowie Tumbet, ein traditioneller Gemüseauflauf. Auf den Speisekarten finden sich außerdem der saftige Mandelkuchen Gató d’ametlla sowie Frito Mallorquín. Letzteres wird als Nationalgericht Mallorcas gefeiert und ist eine herzhafte Pfannenspezialität aus klein geschnittener Leber und anderen Innereien, Kartoffeln sowie Paprika, Tomaten und Fenchel. Fest verankert in der lokalen Getränkekultur sind neben Wein und Bier auch der Kräuteranislikör Hierbas sowie Horchata, eine Mandelmilch mit Zimt und Zitrone. Als Aperitif wird häufig Palo gereicht – ein bittersüßer, dickflüssiger Likör aus Chinarinde, Enzianwurzel und karamellisiertem Zucker.

Antalya

Antalyas Kulinarik lebt von Getreide, Gemüse und Fleisch, ergänzt durch aromatische Kräuter, fangfrische Meeresfrüchte und fein abgestimmte Gewürze, die den Gerichten Charakter verleihen. Ob Bergamottenmarmelade zum Frühstück, Hühnersuppe Arabaşı zu Mittag, gefüllte Zucchiniblüten zwischendurch oder Hackbällchen am Spieß mit Bohnensalat und Sesammus am Abend – die kulinarische Szene in Antalya hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Auf der Dessertkarte locken Kürbis mit Tahini und Walnuss, „angebranntes“ Eis aus Ziegenmilch oder Lokum, eines der ältesten Süßigkeiten der Welt.

Ensaimada
Ein absolutes Muss ist der Afternoon Tea, traditionell mit Sandwiches,

London

Auch wenn London für seine lebendige StreetfoodSzene und indische Einflüsse bekannt ist, geht es vielerorts weiterhin deftig zu. Ob Pasteten, Blutwurst, Scotch Egg oder Fish and Chips – serviert wird englische Tradition mit Biss, in britischer Lässigkeit. An Sonntagen kommt zudem der klassische Sunday Roast auf den Tisch.

Süße Akzente setzen Sticky Toffee Pudding, ein saftiges Biskuitküchlein mit Datteln, Eton Mess –eine Mischung aus Erdbeeren, Baisers und Sahne –sowie der Sirupkuchen Treacle Tart, eines von Harry Potters Lieblingsdesserts.

Civet de Sanglier

KORSIKA

Auf Korsika treffen rustikale Schmankerl auf mediterrane Würze – eine echte „Cuisine du Terroir“. Im Mittelpunkt stehen lokale Produkte und saisonale Zutaten: Schaf- und Ziegenkäse, Kastanienmehlprodukte und aromatische Macchia-Kräuter prägen die korsische Küche.

Zu den Klassikern zählen der Wildschweineintopf Civet de Sanglier, Cannelloni au Brocciu, Polenta aus Kastanienmehl sowie die Fischsuppe Aziminu, die an Bouillabaisse erinnert. Auch die Getränke spiegeln die korsische Vielfalt wider: Beliebt sind der Aperitif Cap Corse, der Myrtenlikör und das Kastanienbier Pietra.

„A u torghje si bei“: Am besten trinkt’s sich direkt an der Weinpresse.

Rückblick Flughafenfest

Fliegen zum Anfassen

Am 26. Oktober stand Innsbruck nicht nur im Zeichen des Nationalfeiertags, sondern auch im Zeichen der Luftfahrt. Der Flughafen Innsbruck feierte und lud zum traditionellen Flughafenfest.

Hinter

den Kulissen

Großes Interesse galt am Flughafenfest der Betriebsfeuerwehr des Flughafens. Ihr Löschfahrzeug „Panther“ beeindruckte mit massiver Bauweise und modernster Technik. Nebenbei konnte man auch den Fuhrpark des Flughafens kennenlernen, der den Alltag am Flughafen veranschaulichte.

Technik zum Greifen nah

Am Vorfeld zeigte sich die Luftfahrt hautnah. Zwischen Tragflächen, Turbinen und glänzenden Cockpits konnten Besucherinnen und Besucher Flugzeuge aus nächster Nähe bestaunen. Fachkundige Pilotinnen und Piloten erklärten Technik, Einsatzbereiche und Ausbildungswege. Vereine und Unternehmen wie die Aerobats, die Innsbrucker Segelflieger Vereinigung, das Flugsportzentrum Tirol, der ÖAMTC sowie Heli Tirol und Wucher Helicopter präsentierten ihre Maschinen und standen für Gespräche bereit. Auch die Flying Bulls, unter anderem mit der legendären DC-6-Maschine, waren vor Ort.

Spektakuläre Überflüge

Das Österreichische Bundesheer war beim Flughafenfest prominent vertreten. Zwei Transporthubschrauber – eine Agusta Bell 212 sowie eine AW 169 „Lion“ – konnten aus nächster Nähe besichtigt werden. Ergänzt wurde die Präsentation durch ein mobiles Radargerät, das Einblicke in die militärische Luftraumüberwachung bot. Für Gänsehautmomente sorgten die Überflüge: Am Vormittag zog eine Lockheed C-130 Hercules ihre imposante Bahn über Innsbruck, am Nachmittag folgten zwei Eurofighter Typhoon.

© Schlossmarketing, Christoph Plank, Alexander Pauli

Kunstflug und Rundflüge

Mehrere Anbieter ermöglichten beim Flughafenfest Rundflüge über Innsbruck und die umliegende Bergwelt. Über den gesamten Tag verteilt begeisterten außerdem Segelkunstflüge und Modellkunstflüge das Publikum: Präzise Manöver, elegante Rollen und waghalsige Figuren zeigten, wie viel Können und Feingefühl im Flugsport stecken.

25.000

Besucherinnen und Besucher

„Wir dürfen auf einen rundum gelungenen Tag mit hervorragender Stimmung, vielen staunenden Gesichtern und einem Riesenglück mit dem Wetter blicken.“

Marco Pernetta, Flughafen-Geschäftsführer

Flugsport an der Kranebitter Allee

An der Kranebitter Allee stand alles im Zeichen des Flugsports. Das Flugsportzentrum Tirol und die Innsbrucker Segelflieger Vereinigung zeigten die Faszination des Segel- und Motorfliegens. Der Segelflugbetrieb konnte live mitverfolgt werden. Speisen, Getränke und eine Hüpfburg sorgten für eine entspannte Atmosphäre, ein Shuttle-Service verband das Areal mit dem Hauptgelände.

ACTION AUF DER LANDSEITE

Auf den Parkplätzen vor dem Terminal präsentierten sich Organisationen wie Polizei, Feuerwehr, Rettung, Samariterbund, MÜG, Bundesheer sowie ÖAMTC, GeoSphere Austria und die HTL Kapfenberg mit dem Schwerpunkt Luftfahrt-Aviation. Technik, Ausrüstung und Ausbildungswege wurden anschaulich erklärt. Auch für Kinder gab es dort ein abwechslungsreiches Programm: Hüpfburgen, Riesenrutschen, ein Karussell sowie Bastel- und Malstationen sorgten für Spaß und Kreativität. Im Sportcorner konnte außerdem mit den Innsbrucker Haien und den Swarco Raiders gespielt und geklettert werden. Für das leibliche Wohl sorgten die am Flughafen ansässigen Betriebe CN9, Der Bäcker Ruetz sowie Eurest mit dem Flughafenrestaurant FLY INN.

DER FLUGHAFEN

DANKT DEN SPONSOREN FÜR DIE TATKRÄFTIGE UNTERSTÜTZUNG.

F ü r kleine Reisende

Schaffstdu es,alle Punkte zu verbinden?

Kurioses aus der Luft

Hat ein Flugzeug eine Hupe?

Ja, die meisten großen Passagierflugzeuge haben eine Hupe. Sie wird auch „Ground Call“ genannt. Die Hupe brauchen Pilotinnen und Piloten aber nicht in der Luft, sondern um das Bodenpersonal auf sich aufmerksam zu machen. Dann kann die Cockpitbesatzung über ein Headset direkt mit Technikerinnen und Technikern am Boden kommunizieren, ohne das Flugzeug verlassen zu müssen.

2,000

Tel:

www.alpenzoo.at

© F. Schmidt
„

Mitten im Wettergeschehen“

In einem unscheinbaren Gebäude am Areal des Flughafens Innsbruck arbeitet ein Team, das Wetterprognosen erstellt, Extremereignisse analysiert und die Folgen des Klimawandels dokumentiert – die Regionalstelle der GeoSphere Austria.

Zur Person

Seit 1999 arbeitet Manfred Bauer bei der GeoSphere Austria bzw. deren Vorgängerin ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik). 2012 übernahm er die Leitung der Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck.

Früher unter dem Namen

ZAMG – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik – bekannt, wurde diese 2023 mit der Geologischen Bundesanstalt zur GeoSphere Austria fusioniert. Der Hauptsitz ist in Wien, die Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg hat ihre Räumlichkeiten am Flughafen Innsbruck. „Im Mittelpunkt stehen die Beratung der Bundesregierung sowie die Warnung der Öffentlichkeit in meteorologischen, klimatologischen und geologischen Angelegenheiten“, erklärt Manfred Bauer, der Leiter der Regionalstelle mit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Expertise vor Ort

Obwohl die Innsbrucker Regionalstelle heute nicht mehr für Flugmeteorologie

zuständig ist, ist deren Sitz nicht grundlos dort. 1945 wurde die Niederlassung von der französischen Besatzung gegründet, damals vor allem für Flugwetterfragen. Schon als ZAMG sei es wesentlich gewesen, nicht nur von Wien aus zu agieren, sondern in den Bundesländern präsent zu sein, wie Bauer betont. „Auf diese Weise ist man als Ansprechpartner vor Ort und als Wetterexpertin oder -experte mitten im Wettergeschehen.“

Das lokale Wissen sei ein entscheidender Vorteil, die Lage im Zentrum Tirols werde sehr geschätzt.

Der Schwerpunkt der GeoSphere liegt auf Wettervorhersagen für einen breiten Kundenkreis – von Bund und Ländern über Medien, Energieversorger und Straßenerhalter bis hin zu Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus. Hinzu kommen die Betreuung des Messnetzes und die Bereitstellung von Daten. Auch als Gutachterinnen und Gutachter bei wetterbedingten Schadensfällen wird das Team herangezogen, aber auch bei Fragen zu Schnee- und Windlast oder im Umweltbereich. „Und auch das Thema Klimawandel und seine Auswirkungen sind ein großes Thema, das wir

beispielsweise in zahlreichen Vorträgen vermitteln“, so Bauer. Langweilig werde es nie, wie er meint.

Forschung im alpinen Raum Tirol und Vorarlberg sind vom Gebirge geprägt, weshalb auch der Fokus der Regionalstelle auf den Besonderheiten gebirgiger Regionen liegt, sowohl bei Wetter- als auch bei Klimafragen. In der Forschung sei die Zusammenarbeit mit universitären Partnern wichtig, so Bauer, „insofern ist die Lage hier in Innsbruck natürlich günstig“.

Das „Hauptsignal des Klimawandels ist die Erwärmung“, sagt Bauer. Im Alpenraum sei die Temperaturzunahme bisher etwa doppelt so stark wie im globalen Mittel. Die Konsequenzen reichen laut Bauer von zunehmender Hitzebelastung in Siedlungsgebieten über veränderte Niederschlagsmuster bis hin zu mehr Extremniederschlägen. In direkter Folge beobachte man mehr Muren, Hangrutsche und Überschwemmungen. Schutzwälder würden laut dem Experten unter höheren Temperaturen leiden, Gletscher rasant schmelzen, instabiler

In der Regionalstelle der GeoSphere Austria in Innsbruck sind 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
„ Es gibt kaum Bereiche im Leben, die nicht vom Wetter beeinflusst werden.“

Manfred Bauer, Leiter der Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg

Permafrost Bergstürze begünstigen. „Eine zu erwartende Zunahme von Extremereignissen und das Schmelzen der Gletscher bereiten mir besonders Sorge“, so Bauer, auch vor dem Hintergrund globaler politischer Entwicklungen, die nicht auf eine rasche Reduktion der Treibhausgas-Emissionen hindeuten würden, „sondern trotz eindeutiger wissenschaftlicher Belege den Klimawandelleugnern und -verharmlosern gerade wieder die Oberhand geben“.

Wetterbericht für alle

Die Qualität der Vorhersagen hängt maßgeblich von den Wettermodellen ab, die mit leistungsfähigen Computern berechnet werden. Mit steigenden Rechenkapazitäten habe sich die Prognose in den vergangenen Jahrzehnten

enorm verbessert. Zeiträume von sieben bis zehn Tagen seien heute oft „einigermaßen verlässlich“, auch wenn die Natur immer wieder überrasche. Künstliche Intelligenz spiele zunehmend eine Rolle, etwa bei der Textierung von Prognosen. „Ich denke zwar nicht, dass die KI die Modelle in absehbarer Zeit ersetzen wird, sie unterstützt uns aber schon heute.“

Mit der Arbeit der GeoSphere kommt die Bevölkerung täglich in Kontakt. „Wetterprognosen sind heute wichtiger denn je. Es gibt kaum Bereiche im Leben, die nicht vom Wetter beeinflusst werden“, erklärt Manfred Bauer. Die Berichte sind über zahlreiche Medien zugänglich, wer am Morgen ORF Radio Tirol einschaltet, hört mitunter ihn oder seine Kolleginnen und Kollegen.

Manfred Bauer im Klimagarten am Flughafen Innsbruck

Kleine Flieger, große Leidenschaft

© Max Schorch

Walter Kaller ist Luftfahrtfan durch und durch. Als ehemaliger Obmann der „Flughafenfreunde Innsbruck” widmet er sich seit 25 Jahren dem Sammeln von Flugzeugmodellen und organisiert die Tauschbörse beim Flughafenfest.

Am Flughafen Innsbruck starten und landen täglich Maschinen in allen Größen. Aber auch ganz kleine Maschinen haben am dort ihren Platz – genauer gesagt, sie werden dort getauscht und verkauft. Die Rede ist von Flugzeugmodellen, die regelmäßig im Herbst beim Flughafenfest bei einer Tauschbörse präsentiert werden. Zuständig für die Börse ist Walter Kaller. Er ist Ehrenobmann der „Flughafenfreunde Innsbruck“ und leidenschaftlicher Sammler. „Seit 2003 organisiere ich die Börse. Früher war sie noch viel größer, aber auch heuer war gut was los“, erzählt er. Acht Aussteller aus Österreich, Deutschland und der Schweiz boten dort nicht nur Flugzeugmodelle aller Größen, sondern auch Fotomaterial, Flugzeugbesteck, Spuckbeutel und Safety Cards. „Zu den Käuferinnen und Käufern zählen Sammlerinnen und Sammler, aber auch Kinder mit ihren Eltern“, erklärt Kaller.

Ein Vierteljahrhundert Seine Sammelleidenschaft begann vor 25 Jahren. Das Faszinierende dabei sei für ihn die Luftfahrt selbst: „Es ist beeindruckend, wie man mit einem Flugzeug in kurzer Zeit überall auf der Welt sein kann. Aber auch der Sound, das Motorische –

„ Das Schönste an meinem Hobby sind die Begegnungen und die Gespräche mit anderen Sammlern.“
Walter Kaller, ehemaliger Obmann der „Flughafenfreunde Innsbruck“

das imponiert mir“, erklärt Kaller. Sein erstes Modell war eine DC-9, die er während eines seiner 350 Flüge im Laufe seines Lebens gekauft hat. „In den Bordheften sieht man, welche Modelle sie verkaufen. Dort sind sie auch am billigsten“, weiß der Sammelprofi. Heute besitzt er mindestens 60 Modelle. Die Preise reichen von 15 bis zu mehreren hundert Euro. Besonders wertvoll ist für ihn das Modell Dash 7 der Tyrolean Airline. „Da es die Airline nicht mehr gibt, ist dieses Modell das seltenste in meiner Sammlung.“

Außerdem besitzt er über 700 Safety Cards, also jene Karten, die Passagieren an Bord eines Flugzeugs die Prozeduren im Falle eines Notfalls erklären. Auch diese sind wertvolles

Sammelgut. „Die können schon teuer sein, bis zu 70 Euro das Stück“, erklärt er. Entscheidend sei eine kleine Aufschrift am unteren Rand, die Monat und Jahr der Ausgabe zeigt. Manche wollen etwa jeden Monat eines Jahres besitzen.

Treuer Besucher

Neben dem Sammeln ist Kaller ein engagierter Beobachter der Luftfahrt. „Ich bin fast jeden Tag am Innsbrucker Flughafen und mache Fotos vom Anflug der Flugzeuge. Dabei geht es mir vor allem darum, jede einzelne Registrierung einer Airline zu dokumentieren. Das ist wie die Nummerntafel bei einem Auto. Die Embraer der Austrian Airlines hat zwölf verschiedene, und ich habe die ganze Serie“, erklärt Kaller. Seine Fotos sammelt er in inzwischen 30 Alben und verwendet sie für einen Kalender, den er jährlich selbst produziert und der bei anderen Sammlerinnen und Sammlern guten Absatz findet. Das freut ihn besonders, denn: „Das Schönste an meinem Hobby sind die Begegnungen und die Gespräche mit anderen Sammlern“, erklärt er.

Einige der Flugzeugmodelle sind echte Unikate, die per Hand bemalt wurden.
© Max Schorch

Das Hotel am Flughafen Innsbruck West/Kranebitten

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Der Flughafen Innsbruck West bestehend aus: Hotel mit Abfertigungsbereich für die Passagiere, ebenerdiges Flugsicherungsgebäude, Tower, die beiden Hangars vom Fluggelände in der Reichenau und Betonpiste.

Nachdem während der NSHerrschaft die Pläne für eine neue Innsbrucker Flughafenanlage – abgesehen von dem 1943 erstellten Notflugfeld auf der im westlichen Stadtgebiet befindlichen Ulfiswiese – nicht realisiert werden konnten, widmete sich die französische Besatzungsmacht bald nach Kriegsende der Errichtung eines neuen Flughafens in der Tiroler Landeshauptstadt. Da das in der Reichenau befindliche erste Flughafengelände nicht mehr erweitert werden konnte, nahm der französische Hochkommissär Emile Béthouart schon am 8. Jänner 1946 im Beisein von Dr. Alfons Weißgatterer (Landeshauptmann von Tirol)

und Dr. Anton Melzer (Innsbrucker Bürgermeister) den ersten Spatenstich für den neuen Flughafen auf dem vom NS-Regime seit 1938 vorgesehenen 104 Hektar großen Areal (= Ulfiswiese) vor. Obwohl es in dieser wirtschaftlich sehr schwierigen Nachkriegszeit immer wieder zu Problemen bei der Materialbeschaffung kam, konnte dieses Großbauvorhaben unter dem Einsatz von 200 Kriegsgefangenen innerhalb von zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen werden und am 15. Jänner 1948 in einem feierlichen Akt in Betrieb gehen. Bei dieser neuen Flughafenanlage (Tower, ebenerdiges Flughafengebäude, Hotel und Betonpiste) mit dem Namen Flughafen Innsbruck West stach besonders das Flughafenhotel hervor, welches in der Tiroler Tageszeitung vom 9. März 1948 „als Visitenkarte Tirols und einer der schönsten und modernsten Betriebe Tirols“ bezeichnet wurde. Das vom Innsbrucker Architekten Hubert Sterzinger entworfene Gebäude wurde bewusst in einem betonten Tiroler Stil gebaut. Originelle Fresken, schmiedeeiserne Leuchter,

© Stadtarchiv/Stadtmuseum
Innsbruck, Ph-38141

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Der Eingangsbereich des Flughafenhotels, welches von der Internationalen Schlafwagengesellschaft betrieben wurde

Perserteppiche in Zimmergröße, Fauteuils und offene Kamine sollten den Hotelgast erfreuen. Der Komfort der Zimmerausstattung (z. B. Bauernmöbel, Seidenbettdecken, Telefon-, Lautsprecheranschluss und gekachelte Bäder) war enorm. Zur Entspannung befand sich auf der Südseite des Flughafenhotels die Sonnenterrasse und für die sportliche Ertüchtigung standen an der Nordseite eigene Tennisplätze zur Verfügung. Ebenso beeindruckend war die vollelektrisch ausgestattete Küche mit einem Backofen, der locker den Bedarf für 500 Personen bewältigen konnte. Weiters gab es dort auch einen großen Eiskühlschrank. Zudem trieb ein Elektromotor die Kaffee-, Faschier-, Passier- und Gemüseschneidemaschine an. Auch die Kulinarik brauchte sich nicht zu verstecken, denn das jeweilige Menü umfasste immerhin sechs Gänge. Dies zu Zeiten, wo die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung noch auf Basis von Bezugsscheinen erfolgte und der Tageskaloriensatz für den österreichischen Normalverbraucher mit 1.700

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Die im Tiroler Stil gehaltenen Hotelzimmer boten einen beachtlichen Komfort.

festgelegt war. Obwohl am 24. April 1965 südlich der Flughafenpiste der neu errichtete Flughafen Innsbruck offiziell in Betrieb ging und der Tower (Höhe: 17,55 m) von der nordseitigen Flughafenanlage (= Bezeichnung: Innsbruck West/nach der Übergabe an Österreich am 13. September 1955: Innsbruck Kranebitten) im August 1965 als Luftfahrthindernis abgerissen wurde, blieb das Flughafenhotel noch weiterhin bestehen. Bis in die 1970er-Jahre diente dieses den Flugsportlern für die überaus beliebten Faschingsbälle. Erst nach Beendigung der Krisenphase für den Flughafen (November 1968 bis Herbst 1978), welche durch den Verlust der Hauptstützen des Innsbrucker Flugbetriebs (British Eagle/ Austrian Airlines/Swissair) verursacht worden war, kehrte der Flughafen Innsbruck mit Jahreswende 1978/79 wieder auf die Erfolgsschiene zurück. Doch das gesteigerte Flugaufkommen führte dazu, dass das noch nordseitig vorhandene Flughafenhotel aus Gründen der Flugsicherheit im Oktober 1981 abgetragen werden musste.

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Das reichliche Angebot der Bar (z. B. Grand Marnier, Cointreau und Bénédictine) erinnerte noch an bessere Zeiten.

Locker bleiben

Stundenlanges Sitzen, trockene Kabinenluft und wenig Bewegung – nach einem Flug fühlt sich der Körper oft steif und träge an. Mit ein paar einfachen Dehn- und Mobilisierungsübungen lässt sich der Körper aber schnell wieder in Schwung bringen.

1.

Nackenstretch

5.

Seitenbeuge

Die Seitenbeuge ist eine einfache Übung, um den Körper wieder aufzurichten und zu mobilisieren. Stellen Sie sich stabil hin, führen Sie einen Arm über den Kopf und neigen Sie den Oberkörper zur Gegenseite. Wer etwas mehr Herausforderung möchte, hebt den Fuß auf der Seite der Neigung kurz vom Boden ab.

Langes Sitzen und wenig Bewegung machen sich oft zuerst im Nacken bemerkbar. Eine sanfte Dehnung bringt schnell Erleichterung. Legen Sie eine Hand auf den Kopf und neigen Sie ihn bei aufrechtem Oberkörper behutsam zur Seite.

4.

Ausfallschritt-Dehnung

Eine Hüftdehnung ist nach dem Flug besonders wohltuend und hilft, Spannungen zu lösen. Machen Sie einen großen Ausfallschritt und schieben Sie das Becken leicht nach vorne, bis eine Dehnung an der Hüftvorderseite spürbar wird.

2.

Wadenlockerung

Während eines Flugs sammelt sich häufig Flüssigkeit in Füßen und Unterschenkeln, wodurch sie sich schwer oder geschwollen anfühlen können. Um die Durchblutung anzuregen, setzen Sie ein Bein nach hinten, die Ferse bleibt am Boden.

3.

Rumpfrotation

Nach langem Sitzen tut auch dem Rücken Bewegung gut. Stellen Sie sich aufrecht hin, lassen Sie die Arme locker hängen und drehen Sie den Oberkörper langsam nach rechts und links. Der Blick folgt der Bewegung, die Rotation erfolgt ruhig und kontrolliert.

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SPIELRAUM FÜR DEN ERFOLG

Architektonisch einzigartig, historisch eindrucksvoll und umgeben von hochalpinen Gipfeln eröffnet Congress Messe Innsbruck neue Spielräume für nachhaltig erfolgreiche Veranstaltungen. Profitieren Sie vom international erprobten Know-How eines hochprofessionellen Teams und drei inspirierenden Standorten in Innsbruck.

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Foto(s): Die Fotografen

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