SCHIFF AHOI
Einmal um die ganze Welt mit der VASCO DA GAMA
BELLA ITALIA
Auf Grand Tour durch unser Sehnsuchtsland im ZEIT REISEN-Bus
MALAGA
Picassos Heimatstadt zeigt sich von ihren schönsten Seiten
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SCHIFF AHOI
Einmal um die ganze Welt mit der VASCO DA GAMA
BELLA ITALIA
Auf Grand Tour durch unser Sehnsuchtsland im ZEIT REISEN-Bus
MALAGA
Picassos Heimatstadt zeigt sich von ihren schönsten Seiten
GANZ SCHÖN FREIBURG.
In der Altstadt ist Freiburg mittelalterlich verwunschen und mitten im Heute. Entdecken Sie das entspannte Leben in Deutschlands grüner Großstadt. VISIT.FREIBURG.DE
Matthias Ehlert
Direktorin
Nathalie Senden
Head of Tourism, Culture & Art
Sandra Lindemeier
Projektverantw.-
ZEIT Reisen
Anke Poggensee
Artdirector
Céline Odermatt
Redaktion
Michael Angele
Ralph Gerstenberg
Bildredaktion
Iris Ströbel
Autoren dieser Ausgabe
Nadine Claudius
Jeannette Richter
Sandra Prechtel
Olaf Schlippe
Manchmal sind es Maler, deren Bilder das Sehen verändern und Sehnsüchte in unsere Herzen pflanzen. Picassos Blick auf seine Heimat Andalusien, sein lebenslanges Schwärmen für seine Geburtsstadt Málaga, diesen luftigen Ort zwischen Meer und Himmel mit dem überirdischen Licht, hat bei vielen Reisenden ein Echo gefunden. Die Stadt dankt es Picasso zu seinem Jubiläum mit vielfältigen Aktivitäten, ja, sie hat sich geradezu herausgeputzt für diesen Anlass, wie wir bei unserer Stippvisite bemerkten. Aber auch woanders war es in diesem Sommer schön, etwa in den kleinen Dörfern des Trentino, in denen nachhaltiger Tourismus vorbildlich praktiziert wird. Wen eher
das exotische Fernweh packt, der kann kurzentschlossen an Bord der VASCO DA GAMA auf Weltreise gehen, sollte allerdings aufpassen, dass ihm zu Weihnachten keine Kokosnuss auf den Kopf fällt. Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist die ungarische Hauptstadt Budapest, die in diesem Herbst die 150jährige Vereinigung ihrer beiden Stadthälften Buda und Pest feiert. Wer beim Reisen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden möchte, sollte vielleicht einmal den kleinen Kurort Oberstaufen im Allgäu aufsuchen, wo eine bereits im 19. Jahrhundert entwickelte Detox-Kur, die Original Schroth-Kur, noch immer Wunder wirkt. Kommen Sie mit uns auf die Reise!
4 Einmal um die ganze Welt
7 Ich packe meinen Koffer
8 Von Dörfern und Menschen
22
Malerische Buchten, exotische Ziele, unvergessliche Erlebnisse aufgereiht wie an einer Perlenkette: all das kann Wirklichkeit werden. An Bord der VASCO DA GAMA, die im Oktober zu ihrer sechsmonatigen Weltreise aufbricht.
Schließen wir einmal kurz die Augen, lassen die Fantasie schweifen und begeben uns auf eine Reise in die nicht allzu ferne Zukunft: Es ist Ende November, in Deutschland werden die Tage kürzer, grauer und kälter … – und wo sind wir? An einem menschenleeren Traumstrand mitten im Indischen Ozean. Um uns herum puderweißer Sand, sich sanft wiegende Palmen und bizarre, kleine Felsen. Vor uns das blaue, angenehm temperierte Meer und ein endloser Horizont. Die Insel La Digue auf den Seychellen hat einige solcher Traumstrände (man kennt sie von früher aus der Bacardi-Werbung) und bietet noch viel mehr: Freilaufende Riesenschildkröten, kleine Strandbars, an denen frisch gefangener Pulpo serviert wird, eine entspannte, nahezu autofreie Atmosphäre, ja, überhaupt eine himmlische Ruhe, als wäre hier die Zeit stehengeblieben.
Am frühen Morgen haben wir hier angelegt, an Bord des klassisch-eleganten Kreuzfahrtschiffes VASCO DA GAMA, benannt nach dem großen portugiesischen Seefahrer und Entdecker. Und wir fühlen uns selbst wie Entdecker, wenn wir die kleine Inselwelt erkunden, uns Kokosnüsse aufschlagen lassen oder mit dem Schnorchel die faszinierende Unterwasserwelt der Lagune erkunden.
Seit die VASCO DA GAMA am 10. Oktober in Lissabon in See gestochen ist, haben wir schon einige solcher magischen Momente erlebt. In den verwinkelten Souks und auf dem quirligen Djemaa el Fna, dem zentralen Marktplatz von Marrakesch, fühlten wir uns unter Schlangenbeschwörern und Teppichhändlern wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Im Bandia-Naturreservat im Senegal wie Grzimeks Erben – dort konnten wir Löwen, Zebras und Giraffen in freier Wildbahn beobachten. Wir haben ein traditionelles Zulu-Dorf besichtigt, über die bis ans Meer reichenden Sanddünen der NamibWüste gestaunt, uns am Boulders Beach nahe Kapstadt in die knuddeligen Pinguine verliebt und das Kap der Guten Hoffnung umrundet. Nicht atemlos und mit engem Termin-Korsett, sondern dank des Slow Cruising Konzepts unseres Kreuzfahrt-Anbieters nicko cruises mit genügend Zeit, um das Gesehene als lebenslange Erinnerung abzuspeichern.
Wir befinden uns auf der dritten Route unserer bis März dauernden Weltreise, die aus insgesamt zehn Routen besteht. Jede davon hat eine Länge zwischen 14 und 25 Tagen und kann auch einzeln gebucht werden. Ca. 1000 Passagiere finden Platz auf der VASCO DA GAMA, das ist für eine Hochseekreuzfahrt nicht viel und ermöglicht genügend Raum für ein individuelles Urlaubserlebnis. Fünf Restaurants und sieben Bars stehen ihnen zur Verfügung, dazu ein beheizbarer Hauptpool am Oberdeck mit einem Panorama-Glasschiebedach, der Badespaß bei Wind und Wetter ermöglicht.
Oben ein Markstand auf den Malediven, unten ein Blick auf einen der beiden Pools der VASCO DA GAMA. Links ein Strand auf der Hauptinsel Mahé der Seychellen
Zehn Routen umfasst die Weltreise der VASCO DA GAMA vom 10.10.23 bis 8.4.24. Jede Route ist einzeln buchbar, in der Außenkabine, inkl. Flug und All-Inclusive-Paket an Bord:
⚑ 15 Tage
Mauritius – Madagaskar – Komoren –Seychellen – Malediven ab 4.399€ p. P.
⚑ 23 Tage
Philippinen – Bali – Timor – Cairns –Brisbane – Sydney ab 6.349€ p. P.
⚑ 24 Tage
Auckland – Cook Inseln – Bora Bora –Tahiti – Mexiko ab 6.749€ p. P.
Die Weltreise 2024/25 mit 8 neuen Routen, u.a. rund um Südamerika, vom 23.10.24 bis 18.3.25 zum Ultra-Frühbucher-Preis ab 2.690€ p. P. (einzelne Routen) oder als Weltreise ab 23.652€ p. P.
Links eine der komfortablen Balkonkabinen der VASCO DA GAMA. Dank des Slow Cruising Konzepts von nicko cruises bleibt für jeden Traumstrand (u.) genügend Zeit
Alle Informationen finden Sie unter → nicko-cruises.de/fernreisen
Von Singapur geht es weiter nach Thailand, Kambodscha, Vietnam, Hongkong, die Philippinen. Wir streifen die großen Entdeckerziele Südostasiens wie die Tempelanlagen von Angkor Wat, besuchen schwimmende Märkte und wunderschöne Buchten. Wie auf einer Perlenkette reihen sich die intensiven Erlebnisse aneinander. Und wir sind noch lange nicht am Ende, denn ein ganz besonderer Höhepunkt wartet noch auf uns: die Weiten des Pazifik. Wieder lassen wir uns richtig Zeit bei einer ausführlichen Erkundungstour entlang der Küsten Australiens, Tasmaniens und Neuseelands, lernen die pulsierenden Metropolen Sydney und Melbourne kennen und alle Varianten von Grün in den „Fjorden Neuseelands“. Die folgenden Tage auf hoher See, unterwegs zu den Cook-Inseln und Französisch-Polynesien, genießen wir die Vorzüge der VASCO DA GAMA: Wir relaxen am Pool und in der Sauna, erfreuen uns an der Kreativität der Restaurantköche und amüsieren uns im bordeigenen Showtheater. Den Abschluss der Reise bildet ein Abstecher in die bunte, farbenfrohe Welt Mittelamerikas, u.a. nach Mexiko, Guatemala und Costa Rica, bevor wir uns mit einer Tagespassage durch den Panamakanal auf den Rückweg nach Europa machen, wo wir am 8. April auf Teneriffa ankommen.
Nur eine Fantasie? Ja, aber eine, die schnell Wirklichkeit werden kann.
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Es ist heiß in San Lorenzo in Banale, einem der Mitglieder im Club der schönsten Dörfer Italiens. Über uns umschweben weiße Wolkenfetzen die steilen Hänge der Brenta-Dolomiten, zu unseren Füßen erstreckt sich die sanfte Hochebene der Äußeren Judikarien. Träte der Monte Misone, der Richtung Süden wie ein Pfropfen im unteren Talausgang steckt, einen Schritt zur Seite, könnte man einen Zipfel des Gardasees erspähen.
Auf dem schmalen Platz vor der Kirche nimmt ein junger Mann eine Gruppe Touristen in Empfang. Ermanno Baldessari, lässiges T-Shirt, die Haare im Nacken zusammengebunden, stammt aus dem Dorf, wie schon seine Eltern und Großeltern. Im Winter arbeitet der 22-jährige als Snowboardlehrer, im Sommer hilft er seinem Vater im Familienrestaurant. Und gelegentlich führt er als Tourguide Gäste durch sein Dorf, erklärt ihnen die besondere Architektur und gibt ihnen die Möglichkeit, dessen Bewohner kennenzulernen.
Die Struktur der Judikarien-Dörfer ist auf den ersten Blick nur schwer zu erfassen. Sie wirken wie zusammengedrängt, ein Konglomerat aus verschachtelten Ebenen, Treppen, Mauern, Stiegen und Dächern, zwischen denen schmale Gassen aus Flusskieseln verlaufen. Eine Architektur entstanden aus den Zwängen der Umgebung. Da es an den Seitenhängen kaum ebene Flächen zum Bauen gab, nutzte man den Platz optimal und lehnte Haus an Haus.
Erste Station von Ermannos Tour sind die Brunnen im Ortsteil Berghi. Zwei ältere Frauen mit Kopftuch und Schürze sind dort mit Körben voller Wäsche unterwegs. Sie begrüßen uns fröhlich und beantworten geduldig jede Frage. Wir erfahren, dass der untere Brunnen als Viehtränke und Waschmaschine des Dorfes diente, während man
sich aus dem oberen das Trinkwasser holte. Jedes Dorf hier besitzt einen Brunnen. Mal groß wie ein Pool, mal rund wie eine Schüssel. Glasklar sprudelt das Wasser aus den Bergen in die steinernen Becken. Wir füllen unsere Flaschen und wandern weiter.
Vor einem hoch aufragenden Gebäude bleiben wir stehen. Das Bauernhaus von Quinto Tomasi sei typisch für die Gegend, erklärt Ermanno. Im Erdgeschoß befanden sich die Ställe, darüber die Wohnräume, die offenen Dachgeschosse dienten als Scheune. Ein gestapelter Bauernhof. Über eine Auffahrt aus steinernen Bögen führt uns der Hausherr in die große Halle im dritten Stock. Hier wurden die Fuhrwerke abgestellt, Heu gelagert und Hochzeit gefeiert. Der drahtige Mann nimmt eine drei Meter lange Schlittenkonstruktion von der Wand. Als Kind musste er sie auf seinen Schultern hinauf ins Val D’Ambiez tragen, um damit Heu für den Winter zu holen.
An der Fassade fallen die Rundbögen der Loggia aus rosafarbenem Stein ins Auge. Ein elegantes Detail, dass man eher an einem Palazzo erwartet als in einem Bergdorf. Der verwendete Stein, Ammonitico Rosso, wird seit der Römerzeit nördlich von Trento abgebaut. Sieht man ihn sich genauer an, entdeckt man spiralig aufgerollte Ammoniten, erstarrt im versteinerten Urschlamm, die von der geologischen Entstehungsgeschichte der Dolomiten künden. Denn ganz früher, vor 240 Millionen Jahren, gab es hier ein tropisches Meer, in dem riesige Korallenriffe, die heutigen Bergmassive, wuchsen.
Später am Nachmittag zieht ein Gewitter auf. Zuflucht bietet das Il Ritorno, eine Kräuterplantage
Links: Ein typisches Bauernhaus in San Lorenzo mit charakteristischer Rundbogen-Loggia, rechts: Walnussbäume im Bleggio.
Li. Seite: Dorfbewohnerinnen aus San Lorenzo in Banale
Die Dörfer im Trentino strahlen eine ganz besondere Atmosphäre aus. Wer sich aufmacht, sie zu entdecken, wird bereichert zurückkehren.
mit Restaurant und Hofladen. Vor einigen Jahren, erzählt die Besitzerin Anita Ciccolini, habe sich eine Gruppe Produzenten der Äußeren Judikarie zusammengetan und das Netzwerk Deges gegründet. Sie sind Imker, Metzger, Bäuerinnen, Bäcker oder Winzer, die sich an gemeinsame Regeln für ihre Arbeit halten. Die wichtigste lautet: Null Kilometer. Vor Ort produziert, vor Ort verkauft. Eigentlich eine alte, natürliche Lebensweise, die auf dem Boden, dem Mikroklima und der Kultur eines bestimmten Ortes beruht. Der leckere Schinken und Käse auf dem Tisch vor uns, die säuerlich eingelegten Forellen, der Wein, der Salat aus Anitas Blüten und Kräutern - alles stammt aus der Hochebene und den angrenzenden Almen und Seitentälern. „Unsere Geschmäcker sind unsere Geschichte“, sagt Anita. Und jedes Tal schmeckt hier ein bisschen anders.
Nach dem Platzregen leuchten die dicken Echinaceablüten, Lavendel und Kornblumen auf den Feldern um die Terrasse. Hier oben, mit Blick über die Hochebene, hat man das Gefühl, über den Dingen zu stehen. Und im Inneren kehrt Ruhe ein.
Ein von Anita hergestelltes Shampoo aus Verbena und Ecchinacea entdecken wir am nächsten Morgen im Badezimmer unseres kleinen Hotels Casariga. Der Name bezieht sich auf riga, Linie, erklärt uns beim Frühstück Elisa Bernardi. Als sie mit ihrem Mann Omar vor 14 Jahren das Land hier im Lomaso erwarb, schwebte ihnen ein Haus wie eine Linie in der Landschaft vor. Ihre Vision wurde Wirklichkeit: Zwei Bänder aus bodentiefen Fenstern schmiegen sich in die Wiese des Hanges, die wirkt, als wäre sie leicht hochgeklappt worden, um die Wohnräume des Hauses aufzunehmen. Von der Landstraße oberhalb führt ein kleiner Pfad über das Wiesendach zu zwei Natursteinmauern, die den Eingang markieren. Die Steine für die Mauern sammelten sie beim Aushub, erzählt Elisa. Früher hat sie als Restauratorin gearbeitet, ihr Mann besaß einen Bauernhof bei Bozen. „In den Äußeren Judikarien gibt es nur wenig Tourismus. Darum können wir hier Dinge verwirklichen, die in Bozen oder unten am Gardasee nicht mehr möglich sind. Aber es ist wichtig, behutsam vorzugehen.“
Sieben Kilometer Luftlinie vom Casariga, auf der anderen Seite des Tals, liegt Rango, ein weiteres Mitglied im Club der schönsten Dörfer. Vor 12 Jahren war der Ort so gut wie verlassen. Rondini, von Rondine (Schwalbe), nannte man hier die Männer, die im Winter in die Po-Ebene zogen, um dort als Scherenschleifer oder Kupferschmiede zu arbeiten und im Frühjahr in ihre Dörfer zurückkehrten. Irgendwann blieben sie in den Städten oder zogen weiter nach Amerika. Rango verwaiste, wie so viele Borghi in Italien.
Um dieser Landflucht zu begegnen, wurde 2001 „I Borghi piu belli d’Italia“, der Club der schönsten Dörfer Italiens, gegründet. Über 300 sind es mittlerweile, 11 davon im Trentino. Voraussetzung für die Aufnahme ist eine historische Dorfstruktur und eine gut erhaltene Bausubstanz. Die Dörfer bewerben sich, eine Kommission entscheidet, wer aufgenommen wird. Geld gibt es keines, aber das Prädikat lockt Touristen an. In Rango überredeten junge Leute die Einwohner, in den Erdgeschossen ihrer Häuser und den Bogendurchgängen einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Er war ein Erfolg und der Startschuss für die Wiederbelebung des Ortes. Der Stolz der alten und neuen Bewohner auf ihr Dorf zeigt sich in den behutsam restaurierten Gebäuden und den liebevoll dekorierten Fassaden. Es ist schön, sich rund um Rango, im Bleggio, zu verlieren. Schmale Straßen schlängeln sich an steilen Hängen zwischen Weinreben und wilden Wiesen, führen hinunter zu kühlen Waldstücken entlang von Flussläufen. Walnussbäume säumen den Weg, der zu winzigen Dörfern führt.
Eine breite Steintreppe führt zum Eingangstor des Dorfes Rango (o.). Links das zum Castel Campo gehörige Gehöft „Pacomio“ mit einer Scheune im oberen Geschoss. Ganz oben die Hänge im Norden der Giudicarie (Banale-Gebiet), im Hintergrund die Brenta-Dolomiten
Aber auch Burgen, wie das Castel Campo, prägen diese charaktervolle Landschaft. Auf einem Felsen im Wald thront es, seine Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1920 erwarb es der Mailänder Cesare Rasini mit seiner Frau Thea. „Sie waren beide Intellektuelle und Thea eine begabte Bildhauerin“, erzählt uns Marina Rasini, die später in die Familie einheiratete. Wir stehen im Kastell-Innenhof, dessen grazile Bogengänge im Renaissance-Stil man in dieser trutzigen Umgebung nicht erwartet hätte. Als das Paar hierherzog, war die Gegend bitterarm. Jeden Tag standen Leute vorm Tor, um nach Essen und Kleidung zu fragen. Thea öffnete das Kastell für die Kinder der Gegend, die dort zu essen bekamen und im Park spielen durften. Marina Rasini hat Produktdesign studiert und viele Jahre in New York und der Schweiz gelebt. Als ihr Mann vor 20 Jahren früh an Krebs starb, zog sie sich auf die Burg zurück und
begann sie wieder instandzusetzen. Heute veranstaltet sie hier mit ihren drei Töchtern Sommercamps für krebskranke Kinder und Jugendliche. Sie setzen fort, was Thea begonnen hatte. „Das Kastell gibt den Ton an“, sagt sie. „Es weiß, was in seinen Mauern geschehen soll. Und es mag Kinder.“
Auf dem Land um das Anwesen experimentiert sie mit uralten Getreidesorten. Neben einem der Felder haben die Jugendlichen ein rundes Labyrinth aus Heu und Steinen angelegt. Obwohl im Herzen Judikariens gelegen ist kein Dorf von hier zu sehen, nur Himmel, Bäume, Wiesen und Felder. „Versuche, dich ganz leer zu machen, wenn du durch das Labyrinth gehst“, empfiehlt Marina. „Denke an nichts.“
„Unsere vielen Geschmäcker sind unsere Geschichte“, sagt Anita Ciccolini, die eine Kräuterplantage mit angeschlossenem Hofladen und Restaurant betreibt.
Die Stadt an der Costa del Sol ist zu beneiden: Um ihre Lage am Meer, den schützenden Kranz aus Bergen, das milde Klima, die heitere Atmosphäre und ihren berühmtesten Sohn
VON Matthias EhlertOben: Huldigung an Picasso im Hafenviertel Soho vom Street-ArtKünstler TVBoy, li. der farbige Würfel des Centre Pompidou Málaga. Li. Seite die palmengesäumte Einkaufsmeile Puerta del Mar
HIER IST ER ALSO AUFGEWACHSEN, hat auf der Plaza de la Merced den Tauben nachgejagt, ist um die Ecke zur Schule gegangen. Hat hier den Duft von Meer und Jasmin geatmet, seine kindliche Fantasie von der großen Stierkampfarena anstacheln und in ersten Zeichnungen seine Begabung aufblitzen lassen. Pablo Picasso gilt heute als der berühmteste Sohn von Málaga, und die größte Stadt an der spanischen Sonnenküste tut alles, damit das nicht in Vergessenheit gerät. Dabei hat der Ausnahmekünstler ganze zehn Jahre – von 1881 bis 1891 – hier verbracht, bevor er mit seiner Familie nach Barcelona zog.
Doch das spielt keine Rolle, jetzt, anlässlich seines 50. Todestages, ist seine Heimatstadt im Picasso-Fieber. Die Museen haben große Ausstellungen auf die Beine gestellt, obwohl sie im Vergleich zu Madrid, Paris oder New York, was wichtige Werke Picassos anbetrifft, eher die armen Verwandten am Katzentisch sind. Umso mehr stellt man die Herkunft in den Mittelpunkt und seine lebenslange Sehnsucht nach dem Ort seiner Kindheit: Alle Häuser, die irgendwie mit dem Künstler und seiner Familie verbunden sind, sind ausgeschildert, kostenfreie Audioguides erschließen auf Picasso-Routen die Quartiere, Restaurants werben mit von seiner Kunst inspirierten kulinarischen Kreationen.
Wer sich auf Picassos Spuren begeben will, beginnt am besten auf der Plaza de la Merced, wo er als lebensgroße Bronzefigur auf einer Bank unter Jacarandabäumen wartet. Es ist das ideale Selfie-Motiv, man kann sich neben ihn setzen, die Hand
Eine bessere Lage gibt es kaum: Mitten in Málagas Altstadt, nur ein paar Schritte von der Kathedrale und dem Picasso-Museum entfernt, empfängt das elegante Boutique-Hotel seine Gäste. Während vor den Fenstern das pulsierende Leben tobt, genießt man im Innern die Ruhe und Ästhetik eines perfekt renovierten Stadtpalastes aus dem 19. Jahrhundert. Zeitgemäßer
Komfort trifft hier auf eine sorgsam
bewahrte Atmosphäre und einen Tempel für Gourmets: Das Restaurant BALAUSTA von Sternekoch José Carlos Garcia, einem Pionier der neuen andalusischen Küche. →
um seine Schultern legen. Gleich dahinter, an einer Ecke des weitläufigen Platzes, steht sein Geburtshaus, das heute ein Museum ist. Die Ausstellung ist nicht sehr groß, hat aber dafür den Charme des Authentischen. Man tritt in den bürgerlichen Salon der Familie, eingerichtet mit Mobiliar vom Ende des 19. Jahrhundert und stellt sich vor, wie der kleine Pablo hier mit seinen Zinnsoldaten spielte oder von seinem künstlerisch tätigen Vater im Zeichnen unterrichtet wurde. Wie eine Reliquie wird sein Taufkleidchen präsentiert, flankiert von ersten Talentproben und Werken des Vaters. Das Herz von Kunstenthusiasten schlägt höher, wenn sie auf eines der originalen Skizzenbücher für Picassos Schlüsselwerk „Les Demoiselles d’Avignon“ aus dem Jahr 1907 stoßen. Aber auch die ausgestellte Druckgrafik hat hohe Qualität.
Nächste Station ist das 2003 eröffnete Museo Picasso Málaga, das sich, nur ein paar Gehminuten entfernt, im historischen Zentrum der Stadt befindet. Genauer gesagt, im viele Jahrhunderte vergessenen mittelalterlichen Judenviertel, um dessen bauliche Überreste sich die Stadt heute wieder bemüht. Das Museum ist in den verwinkelten Gassen nicht so leicht zu finden, sicheres Indiz ist die lange Schlange vor dem Tor des
historischen Stadtpalastes, der den Haupteingang bildet. Drinnen gleitet man dann fast unmerklich aus der RenaissanceUmgebung in die von dem amerikanischen Architekten Richard Gluckmann gestalteten weiten, weißen Ausstellungsräume. Rund 400 Werke umfasst die hier präsentierte Sammlung, die auf Schenkungen von Picassos Familie beruht. Es sind Werke aller Schaffensperioden, von denen sich der Künstler ursprünglich nie trennen wollte, und die sich nach dem Tod des Künstlers u.a. in dessen Atelier befanden.
In den Gassen rund um das Museum tobt im Sommer das touristische Leben. Boutiquen, Eisdielen, Souvenir-Shops, Streetfood-Läden, Bodegas, Restaurants und immer wieder Tapas-Bars verquirlen zu einem bunten, lebendigen, unbeschwerten Mix, der einen der besonderen Reize der andalusischen Hafenstadt ausmacht. Erstaunlich ist die Kunstfertigkeit, mit der etwa die Kellner der berühmten, seit den 1930er Jahren stetig wachsenden Bodega El Pimpi in diesem fröhlichen Chaos die Übersicht behalten und jeden Gast innerhalb kürzester Zeit mit Erfrischungsgetränken oder gegrillten Sardinen versorgen.
Leichtfüssig kann man hier wechseln zwischen kulinarischem und kulturellem Genuss, Sehenswürdigkeiten und Shopping-Vergnügen. Allein die Auswahl an Museen ist riesengroß: Noch einen Abstecher zum Museo de Málaga mit Gemäl-
Links: Blick vom im Norden der Stadt gelegenen, prachtvollen Botanischen Garten, der im 19. Jahrhundert privat angelegt wurde. Unten: Tapas-Bar an der Placa de la Merced, wo auch das Geburtshaus Picassos steht
den aus der Neuzeit und archäologischen Fundstücken im klassizistischen Zollhaus oder lieber ins Museum Carmen Thyssen mit spanischer Malerei des 19. Jahrhunderts in einem Renaissance-Palast? Auch das Stierkampfmuseum in der Arena soll einen Besuch wert sein und auf die Alcazaba, die von den Römern errichtete und von den Mauren erneuerte Festung, wollen wir auch noch steigen. Und dann weiter zum Castillo de Gibralfero hinauf, wo es die beste Aussicht über den Hafen und das Häusermeer in der malerischen Bucht gibt.
Oder folgen wir den Lockrufen der Aromen und Gerüche und flanieren zum Mercado de Atarazanas, der ältesten und größten Markthalle der Stadt mit ihren wunderschönen Buntglasfenstern? Alles was hier an Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch aufgetürmt ist, kann man gleich vor Ort probieren, als Smoothie oder Gambas vom Grill. Das Gegenbild zum herrlich Improvisierten und Ruralen bildet dann Málagas marmorgepflasterte Einkaufsmeile Marqués de Larios mit ihren aparten,
neuen Reichtum ausstrahlenden Patrizierhäusern, für die im 19. Jahrhundert die Eleganz Chicagos Pate stand.
Wer nach einer Atempause in diesem pulsierenden Trubel sucht, der findet ihn direkt im Herzen der Altstadt. In einem prachtvollen Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert, dem Palacio Solecio, hat vor vier Jahren ein Boutique-Hotel eröffnet, dessen Restaurant BALAUSTA mit seinen historischen Kreuzgängen eine Oase der Ruhe ist. Geleitet wird es vom Sternekoch José Carlos García, einem Pionier der neuen andalusischen Küche, der traditionelle Rezepte, regionale Zutaten und weltoffene Kreativität in eine unnachahmliche Balance bringt.
Die letzten Stunden des Tages in Málaga gehören dem früheren Hafengelände. Bis vor wenigen Jahren vergittertes Sperrgebiet, ist es heute ein Parcours des mediterranen Müßiggangs. Ein Freiluft-Varieté, bei dem man aus dem Staunen nicht herauskommt. Kolumbianische Akrobaten-Truppen, die
atemraubende Salti über mutige Freiwillige ausführen, Puppenspieler, die ihre Marionetten zu Michael Jackson oder Madonna gekonnt die Hüften schwingen lassen, Stimmvirtuosen, die ihre Arien in den sanften Nachthimmel schmettern. So viel geballte Straßenkunst auf hohem Niveau ist selten anzutreffen.
Den nächsten Morgen, der die Stadt wieder mit einem makellos blauen Himmel begrüßt, beginnen wir mit einer Sünde. In der alteingesessenen, auf Churros spezialisierten Casa Aranda tauchen wir die heißen, verführerisch glänzenden Krapfen in einen café con leche. Und überlegen, was wir heute alles noch vorhaben. Vielleicht endlich mal an die schwarzen Sandstrände gehen oder das neue Ausgehviertel Soho erkunden? So vieles ist möglich in dieser Stadt, deren heitere Atmosphäre Picasso ein Leben lang vermisste: „Schau, dort im Süden liegt Málaga“, soll er oft sehnsüchtig als Exilant an der Côte d’Azur geseufzt haben. Wir können ihn verstehen.
Die imposante, 1876 eingeweihte Stierkampfarena von Málaga war noch nicht von Hochhäusern umstanden, als sie die zeichnerische Fantasie des kleinen
Pablo Picasso anregte.
LA ZAMBRA, das war früher das Byblos Hotel und in den 1980er und 1990er Jahren eine echte Ikone. Julio Iglesias ist hier zum Sonnenuntergang mit dem Hubschrauber gelandet, nur um einen Cocktail zu schlürfen. Auch die Rolling Stones und Prinzessin Diana schauten gern vorbei, wenn sie die spanische Sonnenküste besuchten. Dann war es auf einmal vorbei mit dem Glamour, die JetsetKarawane zog weiter. Gut für uns Normalsterbliche: Nach einer aufwendigen Umgestaltung durch das renommierte Architektur-Studio Esteva i Esteva und der Umbenennung in La Zambra erstrahlt das nun zur Hyatt-Gruppe gehörende Hotel schöner denn je, ohne dass sich das anscheinend schon groß herumgesprochen hätte. Die charakteristischen blauen Türme und die weiß leuchtende Fassade sind geblieben, doch im Innern öffnet sich nun eine andalusische Wohlfühloase, deren sanfte Farben und unaufdringliche Materialien sofort eine ausgesprochen beru-
higende Wirkung entfalten. Der Name La Zambra leitet sich ab von einer Variante des Flamenco, die barfuss getanzt wird – und zumindest die Schuhe abstreifen möchte man sich auch auf der Stelle, so chillig und ungezwungen ist hier die Atmosphäre. Potenziert wird dieses Gefühl von dem weiten Grün ringsum, das Hotel grenzt direkt an die zwei berühmten Golfplätze Los Olivos und Los Lagos. Gleich vier Restaurants stehen den Gästen zur Verfügung, wobei das Picador mit seiner modernen Interpretation der lokalen Tapas-Kultur herausragt. Angenehm lässig, im Stil eines Chinguito (Strandbar) ist das Bartolo in der Nähe der beiden Pools, das mit mediterranen Snacks verführt. Das Motto des La Zambra lautet: „Die Freiheit zu sein und zu tun, was Dein Herz Dir sagt“. Mein Herz sagt mir nach drei Tagen, bitte, bitte bleibe noch länger hier, so gut wirst Du es so schnell nicht woanders haben. Aber die Tickets sind leider schon gebucht. → lazambrahotel.com
Malerisch gelegen zwischen Marbella und Málaga im Hinterland der Costa del Sol ist Mijas der nächste Ort.
197 Zimmer gibt es, alle mit Terrasse oder Balkon und Blick auf die angrenzenden Golfplätze oder die Berge.
Auf 2000 qm bietet das Mood Spa fünf unterschiedliche „Wellness-Journeys“, um Körper und Geist zu entspannen.
Nicht erst seit Goethe weckt das „Land, wo die Zitronen blühn“ unsere Sehnsucht: nach Schönheit und Stadtkultur, nach harmonischen Landschaften, dem blauen Meer natürlich und nach Pistazieneis. Die meisten von uns haben sonnige Ferienerinnerungen im Album, aber Italien ist so viel mehr. Auf einer 43-tägigen Kulturexpedition wollen wir das Land mit seinen Traditionen und Künsten erleben sowie seine Geschichte und Rolle im modernen Europa verstehen. Landschaft, Museen, Küche und Architektur erzählen von Etruskern, Griechen, Römern, Arabern, Normannen und Staufern. Sie hören diesen Erzählungen zu und dürfen sich auf Begegnungen und zudem auf unvergessliche Geschmacksmomente freuen. Erlebnisse für Verstand, Herz und alle Sinne erwarten Sie, fundierte Informationen von Ihrem Reiseleiter Prof. Dr. Ludwig Tavernier, von ZEIT-Redakteuren, Kunsthistorikern und Archäologen – und das inspirierende Gespräch darüber. Die Sehnsucht wollen wir nicht stillen, aber doch ihre Bilder schauen und begreifen.
Auftakt der Grand Tour ist Hamburg. Vor dem Pressehaus fährt der komfortable ZEIT-Bus los. Wir wählen die langsame Annäherung, die dem Reisen den Weg zurückgibt und den Gedanken Räume öffnet. Speyer gewährt erste Tuchfühlung mit Italien, lombardische Steinmetze führten beim Dombau den Fäustel. Die Lombardei erreichen Sie über das Tessin, und von Genua setzt die Fähre nach Palermo über. Über die Jahrhunderte erlebte Sizilien eine Abfolge von siegreichen und geschlagenen Eroberern. Von diesen Vergangenheiten erzählen in Palermo, Monreale, Agrigent, Syrakus und Taormina griechische Tempel, römische Ruinen und immer wieder der normannischarabisch-byzantinische Stil. Ein sinnliches Gedächtnis der vielen Kulturen sind die Garküchen mit ihren Aromen und Düften.
Über die Straße von Messina geht es entlang der Küste durch Kalabrien. Tarent war in der Antike ein wichtiger Seehafen, in der Gegenwart steht das Stahlwerk für den Konflikt zwischen Umweltschutz und dem Erhalt von Arbeitsplätzen im Mezzogiorno. Wie auf einem Barometer lassen sich in Brindisi historische Konstellationen ablesen: Von hier brachen Handelsschiffe ins östliche Mittelmeer auf, im Mittelalter in den Orient, im 19. Jahrhundert zu den Kolonien in Afrika. Heute spielen sich an der EU-Außengrenze menschliche Dramen ab.
Über Otranto führt Ihre Route nach Lecce mit seinen Barockfassaden und Ostuni nach Alberobello, der Stadt der Trulli. Die Finesse italienischer Stadtkultur entfaltet sich in immer neuen Facetten, so auch in Bari. Wo einst sich die Kreuzritter einschifften, werden heute am Hafen Meeresfrüchte kulinarisch zelebriert. Wunderwerke der Baukunst sind das Castel del Monte aus der Zeit Kaiser Friedrich II. und Matera, die Stadt aus Höhlen. Auf der Fahrt nach Amalfi erleben Sie, vorbei
an Fischerdörfern und Zitronenhainen, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt: die Amalfitana (Abb. li.). Allein die Lage zwischen Meer und Vesuv macht Neapel zum Ereignis.
Ein Höhepunkt jeder Italien-Reise ist Pompeji. Der Vulkanausbruch verschüttete und konservierte zugleich Alltagsleben und Kultur – ein einzigartiges Fenster in die römische Welt! Mit einer Archäologin begeben Sie sich in Rom auf Spurensuche in die Zeit Kaiser Augustus‘. Unter seiner Herrschaft wurde Rom zur modernen Metropole umgebaut. Der zweite Tag steht im Zeichen des Vatikans. Evelyn Finger, Leiterin des ZEIT-Ressorts Glauben & Zweifeln, und eine Kirchenhistorikerin führen Sie durch die Vatikanstadt.
Nun folgt eine Reihe von Schönheiten, die mit etruskischen Nekropolen, Kirchen und Palazzi, mit Kochkunst, Arkadengängen und Piazze um den ersten Platz in Ihrem Herzen buhlen: Orvieto, Assisi, Perugia, Arezzo und Siena, die eine Stadt so charaktervoll wie die andere. Prima inter pares aber ist Florenz, in der Renaissance eine der bedeutendsten Städte Europas. Die Medicis unterstützten als Mäzene Leonardo da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Galileo Galilei. Bei der Passeggiata, dem Abendspaziergang auf der mittelalterlichen Stadtmauer von Lucca können Sie sich über die Macht von Familien und Mäzenen austauschen – in der Renaissance wie in der Gegenwart.
Freuen Sie sich auf die Fahrt entlang der ligurischen Küste und durch die Cinque Terre mit Panoramablicken auf das smaragdgrüne Meer. In Turin ziehen herrliche Barockbauten die Blicke auf sich. Das Haus Savoyen brachte nicht nur seinen Hang für Prunk in die Stadt, sondern auch eine große Schwäche für Schokolade. Süßes Pflichtprogramm! Die Viscontis und Sforzas prägten Mailand. Stil, Mode und Kultur sind hier zuhause – so wie in der Emilia-Romagna Genuss und feine Lebensart. In Bologna wird Essen mit besonderer Hingabe gepflegt. Über Ravenna erreichen Sie die Lagune von Venedig und gelangen vom Meer aus in dieses Gesamtkunstwerk aus Wasser, Palästen und Brücken. Petra Schaefer, Korrespondentin der ZEIT-Weltkunst, geht mit Ihnen über die Biennale und durch ihre Lieblingsviertel. Über Triest, das mit Kaffeekultur verführt, und durchs Friaul erreichen Sie Verona. Wo ließe sich schöner flanieren als in den Gassen der Stadt Romeos und Julias? Von Vicenza, das Palladios Handschrift trägt, reisen Sie nach Trient und über die Südtiroler Weinstraße nach Bozen. Vor der Kulisse der grandiosen Bergwelt der Dolomiten endet in Brixen die Grand Tour.
ZEIT Reise: Italien – Grand Tour im Sehnsuchtsland
Termin: 10.5.2024 | Dauer: 43 Tage | Preis: ab 17.990 € | Buchung unter → zeitreisen.zeit.de/bus-italien
Zack, erzählen Sie etwas über sich. Ich bin 33 Jahre alt und ich liebe es, hier in Berlin zu leben. Seit vier Jahren arbeite ich im Hotel und ich kann mir nichts Besseres vorstellen. Du brauchst keinen Anzug tragen, kannst deine Ohrringe anbehalten, deine Tattoos sind okay, du kannst einfach du selbst sein, ohne etwas zu verstecken.
Was ist das Einmalige am Hotel Mercure Berlin am Wittenbergplatz?
Wir sind perfekt für Gäste, die sich für Shopping und Mode interessieren. Um uns herum sind die besten Einkaufsstraßen Berlins und gleich nebenan ist das berühmte Kaufhaus KaDeWe. Davon hat sich unser Hotel inspirieren lassen. Schon im Foyer überrascht eine ganze Wand mit Strickwaren, Bildern von Models, Stoffbahnen und Stoffbahnen. Wir haben sogar einen Laufsteg und ein Schaufenster, in dem ein extra für uns gestaltetes Kleid hängt. Die Gäste sind begeistert! Sobald sie ankommen, beginnen sie zu fotografieren.
Kultur und Geschichte, Lockerheit und Kreativität: Berlin hat viele Qualitäten, die es für Gäste aus aller Welt so anziehend macht. Doch wie findet man die Hotspots in einer Stadt, die sich permanent verändert?
Die „Local Champions“ der Mercure Hotels bieten ihren Gästen jede Menge Geheimtipps.
Diesmal erzählt Zack Hachem, Schichtleiter im Front Office des Hotel Mercure Berlin am Wittenbergplatz, wie sich sein persönliches Berlin anfühlt.
Wie schaffen Sie es, damit die Gäste sich gleich willkommen fühlen?
Mit Freundlichkeit, Individualität und der richtigen Begrüßung. Ich gebe den Leuten gern Tipps für Aktivitäten, die nicht dem Standardprogramm der Berlinbesucher entsprechen. Ich empfehle ihnen gern die kleinen lokalen Restaurants, Bars und Parks, wo sie nicht gleich auf andere Touristen.
Was wären solche Insider-Tipps?
Zum Beispiel der Thaimarkt im Preußenpark, ein asiatischer Food Court, der nur am Wochenende stattfindet. Die guten Eisdielen am ViktoriaLuisePlatz. Oder die Uhr im Europa Center, die aus Wasser ist.
Wofür ist ihre Gegend noch bekannt?
Wir sind nur wenige Minuten vom Schöneberg
Kiez, dem Berliner Gayviertel, entfernt. Dort gibt es viele Bars, Clubs und Geschäfte gibt, die für die LGBTQI+Community sehr interessant sind. Der Christopher Street Day beginnt jedes Jahr im Juli direkt hier vor dem Hotel.
„In
Wir alle träumen von unterschiedlichen Dingen: Liebst du die geballte Ladung Vitamin D und das verträumte Rauschen des Meeres. Oder findest du dein Glück im Schnee, an einem ruhigen See oder bei Gipfelerlebnissen? Wohin euch eure Sehnsüchte auch führen möchten, ROBINSON hat den perfekten Club für euch.
Wie deine Erlebnisse zu Herzensmomenten werden? Das machen die Menschen aus, mit denen du sie teilst. Egal ob du bereits mit Lieblingsmenschen anreist. Sicher ist, dass du mit einem Herz voller neuer Best Buddys abreist. Urlaub bei ROBINSON bedeutet Bestzeit mit den richtigen Menschen.
Kulinarik hat bei ROBINSON einen hohen Stellenwert. Zahlreiche GastrotainmentKonzepte oder lebensbejahendes BalAyur – ein unvergessliches Happening, und zwar jeden Tag gleich mehrfach. Niemand von euch muss kochen, aber jeder kann sicher sein, dass es allen schmeckt – das ist QualityTime bei ROBINSON.
Wie jung eure Liebsten auch sein mögen, in den ROBINSON Clubs könnt ihr euch auf eine zuverlässige und altersgerechte Betreuung verlassen. Die ROBINS freuen sich schon, mit euren Glückskindern über Tische und Bänke zu gehen. So hat jeder von euch sein perfektes Tagesprogramm.
⑤ AKTIV ODER ENTSPANNT?
64 Sportarten und kurse mit TopTrainern, da ist garantiert für jeden das Richtige dabei. Typ Auspowern wird glücklich auf dem Tennisplatz, der MountainbikeTour oder bei der Boxstunde. Typ Relax bucht sich im WellFitSpa ein – nach der Yoga Session am Meer.
Budapest, die geschichtsträchtige mitteleuropäische Hauptstadt, strahlt zugleich eine innovative und traditionelle Atmosphäre aus. Das macht sie zu einer besonders vielseitigen und kosmopolitischen Stadt. Die herrliche bauliche und natürliche Umgebung am Donauufer, die grandiose Architektur aus verschiedenen Epochen, die historischen Thermalbäder, die abwechslungsreiche Gastronomie, die blühende Mode und Designszene sowie das reiche kulturelle Leben prägen den einzigartigen Charakter Budapests, dasim Herbst sein 150jähriges Jubiläum feiert. Die Stadt bietet eine Vielzahl von Erlebnissen, die für jeden Gast unvergesslich sind. Das Schauspiel der Wachablösung vor dem Parlamentsgebäude, die SelfieMotive auf der Kettenbrücke, die Schlittschuhbahn im Stadtwäldchen Liget oder das neue, interaktive House
of Music hinter dem weitläufigen Heldenplatz mit seinen zwei renommierten Museen. Das quirlige Leben auf der Andrássy út, der Prachtmeile der Stadt, mit dem erst kürzlich restaurierten, spektakulären Opernhaus. Die Große Markthalle mit ihren authentischen lokalen Gerichten. Ein absolutes Muss ist ein Besuch in einem der historischen Badehäuser. Angelegt von den Römern, verfeinert von den Osmanen, hat sich hier eine einzigartige Badekultur erhalten. Hier lässt sich das Angenehme mit dem Gesunden verbinden und die entspannende Wirkung des weltberühmten Heilwassers ausprobieren. An 365 Tagen im Jahr, von denen jeder Tag einen BudapestBesuch wert ist.
Mehr Infos unter → visithungary.com
Paradiesische Inseln, Palmen und Sonne satt?
Klingt ein bisschen wie eine Fototapete, könnte aber auch Ihr nächster Winterurlaub sein.
Zusammen in der Hängematte über weißem Sand schaukeln. Der Blick schweift über das türkisblaue Wasser, das in der Sonne glitzert. Auf den AIDA KaribikRouten warten nicht nur Traumstrände auf Sie, sondern auch eine vielfältige und geschichtsträchtige Kultur mit lebensfrohen Menschen. Ein echtes Paradies für Entdecker und Erholungsfreudige gleichermaßen, dem Sie mit AIDAperla ganz nahekommen können – während die anderen zu Hause frieren. Machen Sie Ihre Urlaubsträume diesen Winter wahr: Reisen Sie entspannt der Sonne entgegen …
Hier gehts zur Traumreise
„Karibische Inseln ab Dominikanische Republik“:
Die karibischen Inseln bieten viel Abwechslung: endlos lange Sandstrände – aber auch unzählige Gelegenheiten, einzigartige Naturschätze zu erkunden. Wandern Sie beispielsweise durch den Regenwald St. Lucias oder schnorcheln Sie an den TauchHotspots vor Dominica. Vielleicht erhaschen Sie auch einen Blick auf die dort ansässigen Wale? Zurück an Bord dürfen Sie sich jede Menge Entspannung gönnen: Neben 3.100 m² Body & Soul Organic Spa hält AIDAperla auch private Wellness Cabanas für Sie bereit. Ankommen, tagträumen, relaxen –bei solchen Traumreisen kann der Winter einpacken!
Im äußersten Südwesten Bayerns im Allgäu liegt Oberstaufen am Fuße der Alpen. Aufgrund ihrer abwechslungsreichen Landschaft und ihres Heilklimas ist die kleine Marktgemeinde ein beliebtes Urlaubsziel. Die nahen Berggipfel, Wiesen und Schluchten laden zu ausgedehnten Wanderungen und RadTouren ein. Wegen seiner hervorragenden Servicequalität und Wanderinfrastruktur, die Familien, Natur und Sportfreunde gleichermaßen beglückt, wurde Oberstaufen vom Deutschen Wanderinstitut als PremiumWanderort ausgezeichnet. Der Hausberg von Oberstaufen ist der Hochgrat mitten im Naturpark Nagelfluh, mit 1834 Metern zugleich der höchste Berg im westlichen Allgäu. Auf ihn führt eine nostalgische Gondel mit ViererKabinen, bei klarem Wetter ist der Rundumblick von hier oben atemberaubend.
Erholung garantiert: Mit gesunder Luft und herrlichen Ausblicken können Urlaubsgäste in Oberstaufen so richtig auftanken
gehende Original Schrothkur: Ein Naturheilverfahren, das individuell vom Arzt angepasst wird und einer ganzheitlichen DetoxBehandlung gleicht. Seit 1991 ist Oberstaufen das weltweit einzige SchrothHeilbad. Ein besonderes Angebot für Gäste ist die Oberstaufen PLUS Karte. In über 300 Unterkünften bekommt man sie ausgehändigt und kann damit von vielen attraktiven Zusatzleistungen profitieren, etwa kostenlosen Bergbahnfahrten oder dem Eintritt ins Erlebnisbad.
Erstklassig ist auch die Luft im staatlich anerkannten Heilklimatischen Kurort Oberstaufen. Wer sich hier bewegt, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und tut etwas gegen Herz und Kreislaufprobleme. Zugleich ist Oberstaufen der Ort mit den meisten Wellnesshotels in Bayern – Entspannung ist hier vorprogrammiert. Spezialität ist die auf den schlesischen Fuhrmann Johann Schroth im 19. Jahrhundert zurück Mehr Infos unter → oberstaufen.de
GEFÖRDERT DURCH:
Burg Altena im Sauerland gilt als eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. Als „Versailles Westfalens“ wird Schloss Nordkirchen im Münsterland bezeichnet. Und im Siebengebirge fügt sich hoch über dem Rhein Schloss Drachenburg (Abb. li.) idyllisch in die Landschaft. NordrheinWestfalens Reichtum an imposanten Schlössern und prächtigen Burgen ist bemerkenswert. Einige von ihnen gehören zu den 60 Sehenswürdigkeiten, die Tourismus NRW auf seiner Website jetzt mit inspirierenden 360GradPanoramen neu in Szene gesetzt hat. „Flugmodus an!“ heißt es zum Start in die einladenden Perspektiven, die reichlich Inspirationen für einen Besuch vermitteln. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Entdeckertrip zur Barockpracht der WelterbeSchlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl?
Tourismus NRW e.V. Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf → deinnrw.de/kultur
Gestalten Sie Ihre maßgeschneiderte Rundreise durch Australien und/oder Neuseeland gemeinsam mit den fachkundigen Reisespezialisten von TravelEssence.
Durch unser langjähriges Know-How und direkte Kontakte zu lokalen Gastgebern mit handverlesenen
Ihre Wünsche. Unser Wissen. Die perfekte Reise.
Unterkünften wird Ihre schönste Auszeit des Jahres zum perfekten Erlebnis. Lehnen Sie sich entspannt zurück: wir kümmern uns um Flüge, Unterkünfte, Mietwagen und individuelle Aktivitäten - ganz nach Ihren persönlichen Wünschen und Vorlieben.
www.travelessence.de
“Go Local” abseits der Massen
“GoBild: Schloss Drachenburg, Königswinter © Johannes Höhn
Die fünf Etappen der insgesamt 2000 KM umfassenden Grand Tour Route sind in fünf bis sieben Abschnitte eingeteilt, sodass vor Ort stets genügend Zeit bleibt, um die Highlights der jeweiligen Etappe, wie die romanischen Kirchen im Vall de Boí oder die römischen Ruinen Tarragonas, zu erkunden.
Katalonien erstreckt sich von den kleinen Buchten und goldenen Sandstränden der felsigen Küste bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Pyrenäen. Die Grand Tour ist eine Entdeckungsroute, um Kataloniens Naturlandschaften, aber auch seine kulturellen und kulinarischen Schätze kennenzulernen. Die Rundtour startet in Barcelona und führt vom Meer in die Berge und zurück. In mehreren Etappen kann man die Schönheiten der Naturparks, zahlreiche UNESCO Welterbestätten und regionale Küche erleben. Ausreichend Zeit sollte man mitbringen, denn es gilt viele, einzigartige Naturlandschaften zu durchstreifen. Die
komplette Route ist für eine Dauer von zwei bis vier Wochen ausgelegt. Wer weniger Zeit hat, stellt sich seine eigene Grand Tour zusammen: Die Tour ist so aufgebaut, dass man die Abschnitte einzeln und zu jeder Jahreszeit abfahren kann. Wichtig ist nur, sich mit offenen Augen auf den Weg zu machen, um die vielen, neuen Gesichter Kataloniens kennenzulernen. Alles andere ergibt sich unterwegs.
Alle Infos auf der Website
→ grandtour.catalunya.com/de/
In Jordanien durch die beeindruckende Felsenstadt Petra streifen? Auf Island die Kräfte der Natur ganz nah spüren? Oder lieber in Italien nach einem erlebnisreichen Tag Antipasti frisch von Mamma genießen? Auf GebecoReisen tun wir all dies in bester Gesellschaft: mit einer Reisegruppe Gleichgesinnter und begleitet von einer kundigen Reiseleitung, die sich nicht nur um einen einwandfreien Ablauf der Reise kümmert, sondern als Kenner fremder Kulturen und persönlicher Ansprechpartner unserer Reisenden das Herzstück der Reise bildet. Durch sie werden besondere Begegnungen mit Menschen vor Ort möglich und kleine Insidertipps sorgen für Überraschungen.
So lernen wir in Vietnam bei einer Radtour durch die Reisfelder die Dorfbewohner auf eine ganz andere Art kennen. In Kapstadt kommen wir ins Gespräch darüber, wie wunderbar die Aufbruchsstimmung der „Regenbogennation Südafrika“ mit den Traditionen der verschiedenen Kulturen harmoniert. Oder wir
spüren in Portugal die einzigartige Stimmung bei einer FadoVeranstaltung. All diese Begegnungen erleben wir dank unserer Reiseleitung in gelöster Stimmung und gleichzeitig respektvoll und auf Augenhöhe. So nehmen wir nicht nur einzigartige Eindrücke aus unserem Reiseland mit, die es so kein zweites Mal geben wird, sondern werden gleichzeitig zu Brückenbauern zwischen den Kulturen. All dies können wir bei unser Rückkehr voller Begeisterung erzählen und mit Schnappschüssen von unserer Reise untermalen. Doch uns ist klar: Dieses Gefühl, das wir bei einer GebecoReise verspüren, und das wir mit unseren Mitreisenden geteilt haben, das kann man nur auf Reisen erleben. Die neuen GebecoKataloge für 2024 bieten schon jetzt Inspiration für die nächste Reise in Europa oder in die Ferne und sind online bestellbar.
Gebeco GmbH&Co KG
Holzkoppelweg 19, 24118 Kiel 0431 54 46 0, → gebeco.de/kataloge
Wer wie Holland America Line auf eine 150jährige Firmengeschichte zurückblickt, leistet immer wieder Pionierarbeit. So ist Holland America der große AlaskaPionier unter den Kreuzfahrtlinien, mit einer Destinationserfahrung seit 75 Jahren. Dank dieses gewachsenen Expertenwissens ist die Traumreise Alaska bei Holland America Line in den besten Händen.
Der größte Bundesstaat der USA lässt sich besonders gut vom Wasser aus bereisen. Pro Saison bietet Holland America Line weit über 100 Kreuzfahrten an, die in Seattle oder Vancouver starten. Das vielfältige Angebot wird ergänzt durch 18 unterschiedliche „Cruisetours“. Diese zwei bis elftägigen Kreuzfahrtverlängerungen in den Denali Nationalpark und ins YukonTerritorium runden die Traumreise Alaska auf perfekte Weise ab. Das Beste daran: das komplette Land&Sea Package liegt in den bewährten Händen der Holland America Line AlaskaSpezialisten.
Genau wie viele von uns, hat Gerwin sein Leben lang gearbeitet und ist gereist, wann immer es möglich war. Während er und seine Frau ihre Reisen oft selbst organisierten, entdeckten sie in den KleingruppenTouren von Viventura eine wunderbare Alternative. Neben der Erkundung unvergesslicher Sehenswürdigkeiten in ganz Südamerika widmet Viventura seine Reiserouten lokalen Erfahrungen und Verbindungen zwischen Menschen.
Auf einer ViventuraReise lernte Gerwin die V Social Foundation kennen, eine Stiftung, die gemeindebasierte Tourismusprojekte unterstützt. Nach einer erfolgreichen Karriere verspürte er den Wunsch, zurückzugeben, und fand durch V Social seinen Platz in einem Projekt in La Boquilla, Kolumbien.
Dort angekommen, verbringt er sechs Monate in La Boquilla und unterrichtet Mitglieder der Gemeinschaft in Englisch. Dies ist besonders wertvoll für die örtlichen Reiseführer, die nun ihre Touren einem größeren
Publikum anbieten können. „Es sind wahre Freundschaften entstanden… Ich werde bestimmt wieder hinfahren, um die Leute zu treffen“, erzählt Gerwin.
Gerwins Geschichte verdeutlicht die positive Kraft der Veränderung, die Reisen haben können. Genau deshalb integriert Viventura authentische lokale Erfahrungen in all seinen Reisen. Der kulturelle Austausch ist von unschätzbarem Wert und hat, wie das Beispiel von Gerwin zeigt, oft lebensverändernde Wirkung.
Viventura ermöglicht es Ihnen, echte Verbindungen zu den Menschen vor Ort aufzubauen. Besuchen Sie La Boquilla, tauchen Sie ein in das Leben eines traditionellen kolumbianischen Fischerdorfs und tragen Sie gleichzeitig zur örtlichen Gemeinschaft bei. Entdecken Sie das wahre Südamerika auf einzigartige Weise!
Mehr Infos unter → viventura.de
Infopaket „Alpen‐Panoramabahnen Schweiz"
Wert 16,50 €
• Eine Übersichtskarte mit allen Panoramabahnen der Schweiz
• Broschüren Bernina Express und Glacier Express
• Ein Prospekt „Die Schätze Graubündens entdecken“
• Informa�onsmaterial zum Berner Oberland und der Jungfrauregion
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Nur solange Vorrat reicht!
Entdecken Sie die schönsten Gegenden der Heimat und erkunden Sie die Highlights, die rechts und links Ihrer Route liegen. Ob entlang von Schlössern und Burgen, zu UNESCO Welterbestätten oder in das grüne Ruhrgebiet, es gibt viel Unerwartetes zu entdecken.
Nach herrlichen Touren verwöhnen Sie sich mit ausgezeichneter Küche und einem guten Tropfen. Unsere privat geführten Ringhotels mit viel familiärem Flair bieten rundum „echt HeimatGenuss“ und Ihre Gastgeber haben immer gute InsiderTipps auf Lager.
Mehr Reiseinspirationen finden Sie auf → ringhotels.de
Winterspaß am Thunersee und am Lago Mag giore ‐ 8 Tage
Der neue GoldenPass Express und die Centovallibahn sind inklusive!
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Sparen Sie bis zu 32% bei Buchung vor dem 31.10.2023
Genießen Sie diese Highlights:
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» 4 Übernachtungen in der Sonnenstube der Schweiz, am Ufer des Laggo Maggiore ‐ 3 Sterne Hotel mit Frühstück
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» In der roman�schen Centovallibahn geht es ins Tessin
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Klar: Auch die Fahrt durch den PanamaKanal ist ein Genuss. Und für manche ein Lebenstraum: Die Schleusen, der Gatún-See, der Dschungel an den Ufern, die Mündung des Rio Chagres, der Gaillard-Durchstich … Man sitzt an Deck, schaut und staunt. Und vielleicht hört man sich auch den Vortrag über die unglaubliche Geschichte dieses Weltwunder-Bauwerks an.
Als ZEITRedakteur, aber auch als Reiseleiter und Lektor auf Seereisen hat Dr. Wolfgang Lechner alle sieben Kontinente bereist. Am 5. Februar 2024 sticht er mit ZEIT Reisen wieder in See – an Mittelamerikas prachtvoller Westküste.
Am 14. Februar 2024 werde ich das alles wieder genießen können, erneut als Reiseleiter an Bord der Sea Cloud Spirit, deren erste Panama-Passage ich erleben durfte, kurz vor Weihnachten letzten Jahres. Und wieder werden wir alle in unser ZEIT Reisen-Gruppe den Atem anhalten, wenn das Dreimast-Vollschiff unter der Puente de las Américas durchfährt. 61 Meter Durchfahrtshöhe, offiziell! Und der Großmast der Sea Cloud Spirit ragt genau 57,90 Meter über die Wasserlinie. Ob das auch diesmal gutgeht? Ja … nein … oh, das wird knapp … geschafft!
Es hilft, die Nerven zu beruhigen, wenn man dabei ein Glas Ron Abuelo in der Hand hält. Oder einen anderen karibischen Rum. Denn Rum war schon immer gut fürs Gemüt von Seefahrern. Rum ist der kulinarische Genuss in dieser Gegend der Welt. Und Rum hat selbst eine unglaubliche Geschichte, die ich als Lektor immer wieder gern erzähle: Es war Kolumbus, der das Zuckerrohr in die Karibik brachte. Für Zuckeranbau und -verarbeitung wurden Millionen von Afrikanern versklavt. Aus Melasse und Zuckerrohrsaft, entdeckt man später, lässt sich Rum destillieren. An Melasse und Rum entzündete sich der erste interkontinentale Handelskrieg – und letztlich der amerikanische Unabhängigkeitskampf. Rum ist – wie ein Historiker einmal schrieb –„Geschichte in Flaschen“.
Und Rum schmeckt. Besonders an Bord eines Segelschiffs im Panama-Kanal. Und wenn man seine Geschichte kennt.