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KONTAKTE 8, Уџбеник за 8. разред - 18630

Page 1

Гордана Летић-Глишић

KONTAKTE

8

НЕМАЧКИ ЈЕЗИК за осми разред основне школе

аудио CD


Гордана Летић-Глишић

KONTAKTE 8 Немачки језик за осми разред основне школе Осма година учења

Завод за уџбенике • Београд


Рецензенти Др Оливера Дурбаба, доцент на Филолошком факултету у Београду Светлана Миланковић, професор у Основној школи „Бановић Страхиња“ у Београду Јасна Мајсторовић, професор у Основној школи „Јелена Ћетковић“ у Београду Уредник Владана Антонијевић Одговорни уредник Слободанка Ружичић Главни уредник Драгољуб Којчић За издавача Драгољуб Којчић, директор

CIP - Каталогизација у публикацији

CIP - Каталогизација у публикацији Народна библиотека Србије, Београд Народна библиотека Србије, Београд

37.016:811.112.2(075.2)

37.016:811.112.2(075.2)

ЛЕТИЋ-Глишић, Гордана, 1965– ЛЕТИЋ-Глишић, Гордана, 1965Kontakte 88 : :немачки за за осми разред основне Kontakte немачкијезик језик осми разред школе : осма година учења / Гордана Летић-Глишић основне школе : осма година учења / ;Гордана [илустратор Душан Лакићевић]. - 3. изд. -Душан Београд Летић-Глишић ; [илустратор :Лакићевић]. Завод за уџбенике, 2019 (Нови Сад: Завод : Сајнос). - 159 - 2. изд. - Београд стр. : илустр. ; 27 cm +(Београд 1 електронски оптички диск за уџбенике, 2017 : Службени (CD-ROM) гласник). - 159 стр. : илустр. ; 27 cm + 1

електронски оптички диск (CD-ROM) Тираж 1.200. - Библиографија: стр. [160]. ISBN 978-86-17-20015-0 Тираж 1.000. - Библиографија: стр. [160]. COBISS.SR-ID 274730252

ISBN 978-86-17-19551-7 COBISS.SR-ID 227666700

Министар просвете Републике Србије решењем број 650 - 02 - 00147 / 2010 - 06 од 21.7.2010. године одобрио је овај уџбеник за издавање и употребу у осмом разреду основне школе.

ISBN 978-86-17-19551-7 978-86-17-20015-0

© Завод за Уџбенике, Београд, (2010–2019) (2010–2017) Ово дело се не сме умножавати, фотокопирати фотокопирати ии на на било било који који начин други репродуковати, начин репродуковати, уницелини нити у деловима, без писменог одобрења издавача. у целини ни у деловима, без писменог одобрења издавача.


VORWORT

Teile des Lehrwerks · Schülerbuch · Arbeitsheft · Kassette / CD mit Lesetexten, Hörtexten und Musikbeispielen · Lehrerhandbuch

Zielgruppe Das Lehrwerk richtet sich an Schüler der 8. Klassenstufe. Es ist eine Fortsetzung der Lehrwerkreihe Kontakte.

Schülerbuch • in sieben Lektionen werden Themen aus dem Interessenbereich des Schülers behandelt, die auch dem Rahmenplan des serbischen Bildungsministeriums entsprechen

• zahlreiche authentische Texte dienen zur Einübung des globalen und selektiven Lesens und sollen zum weiterführenden Lesen Mut machen

• die Texte haben auch erzieherische und allgemein bildende Werte • verschiedene Aufgabenstellungen ermöglichen alle Sozialformen im Deutschunterricht (Einzel-,

Partner-, Gruppenarbeit) • authentisch nahe Hörtexte zur Schulung des Hörverstehens • Sprechszenarien in Form von Comics führen zum Rollenspiel und somit zur Einübung der Sprechakte • alle anderen Sprechaufgaben enthalten Hilfen in Form von vorgegebenen Satzstrukturen und Ausdrücken im Sprechkasten • unmittelbar unter den Texten werden interessante Redewendungen oder Schlüsselwörter übersetzt oder erklärt • jede Lektion schließt mit einer Selbsteinschätzung des Gelernten mit Satzbeispielen ab (Ich kann...) • im Anhang finden die Schüler einen Wiederholungsteil in Form eines Fragebogens zu den bearbeiteten Themen, eine Liste der unregelmäßigen Verben, ein alphabetisches Wörterverzeichnis und Lösungen der Aufgaben, wie auch einen Ansatz zum europäischen Sprachenportfolio.

Arbeitshef Das Arbeitsheft begleitet die sieben Lektionen mit Wortschatz- und Grammatikübungen. Jede Lektion beginnt mit einer Wortschatzliste, mit der in den Übungen gearbeitet werden soll. Dank der Wortschatzliste kann das Arbeitsheft auch unabhängig vom Schülerbuch eingesetzt werden.


VORWORT Eine Grammatikübersicht und die Lösungen der Aufgaben befinden sich im Anhang des Arbeitsheftes, wie auch ein Wiederholungsteil in Form eines Fragebogens zu den bearbeiteten Themen. Die Lerntipps im Schülerbuch und die Grammatikübersicht im Arbeitsheft sind zweisprachig verfasst, auf Deutsch und Serbisch. Dies soll dem Schüler ein weitgehend selbstständiges Lernen ermöglichen. Denselben Zweck erfüllen auch die Lösungen im Anhang des Lehrbuchs und des Arbeitsheftes. In der Unterrichtspraxis hat der Lehrer nicht immer die Zeit, jedem Schüler Rückinformationen über das Geleistete zu geben, da diese Informationen aber unentbehrlicher Teil des Lernprozesses sind, geben die Lösungen Antwort. Unsichere Schüler werden sich vielleicht gleich die Lösungen anschauen, aber auch das ist ein Beitrag zum Lernprozess. Der Schüler setzt sich mit der Aufgabe auseinander. Das Lernziel der Aufgaben und Wiederholungen wird den Schülern über Lerntipps bewusst gemacht.

Symbole Die Symbole werden am Anfang des Schülerbuchs erklärt. Sie begleiten die einzelnen Aufgaben oder weisen auf das Arbeitsheft hin.

Links Im Schülerbuch wird auf die entsprechenden Aufgaben im Arbeitsheft hingewiesen. Es bestehen auch „Links” zu anderen Themen, die schon bearbeitet wurden, oder erst bearbeitet werden. Der Schüler kann im Buch ständig vor- und zurückblättern, wie in einem Internet-Text (bzw. Computertext mit Hyperlink). Natürlich gibt es auch Internet-Links für interessierte Schüler. Leider werden diese Links oft gewechselt und müssen überprüft werden.

Die Rolle des Lehrers und die Rolle des Schülers Hinsichtlich der methodischen Ansätze und Schwerpunkte sollte dieses Lehrwerk dazu verhelfen, die traditionellen Rollen Lehrer / Schüler zu verändern. Dem Schüler soll zur Selbstständigkeit im Lernen verholfen werden. Dabei werden auch sein Selbstbewusstsein, seine Leistungsbereitschaft und seine Kreativität gefördert. Nichts ist unmöglich, es gibt immer einen Weg und man findet immer Hilfe. Dieses Gefühl sollte das Lehrwerk wie auch der Lehrer vermitteln und Hilfe leistend den Schülern zur Seite stehen. Gegenseitige Hilfestellung seitens der Schüler ist genauso wichtig, wie das selbstständige Forschen nach Lösungswegen. Auf diesen Wegen begleitet der Lehrer den Schüler, er leitet ein, gibt Impulse, beobachtet, hilft bei auftretenden Schwierigkeiten und gibt Antworten auf Fragen. Der Schüler sollte im Stande sein, seinen Lernerfolg selbst zu verfolgen und zu beurteilen. Das Bewusstmachen der Lernziele und ihr Erreichen sind motivationsfördernd, dazu trägt auch das europäische Sprachenportfolio bei.

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DIE VIER FERTIGKEITEN

Sprechen Das Sprechen steht im Vordergrund der kommunikativen Ziele und Aufgaben. Einzelne einleitende Lesetexte und Aufgaben sollen zu Sprechanlässen führen. Szenen, Dialoge und Diskussionsvorschläge dienen als Vorlage zum Nachspielen. Gesteuerte Dialoge helfen schwächeren Schülern, hindern aber nicht die Kreativität der Besseren. Beim Sprechen greift der Lehrer nur beim Stocken der Kommunikation ein (das falsch Gesagte richtig wiederholen, das gesuchte Wort vorsagen, neue Impulse durch Fragestellung geben u.ä.). Ein ständiges Unterbrechen stört die Kommunikation und ist kontraproduktiv. Hier sei gesagt: alles ist annehmbar, was nicht die Verständigung zu sehr stört oder unmöglich macht.

Lesen Die Lesetexte sind authentisch und sollten nicht detailliert erlesen und übersetzt werden. Globales und selektives Lesen stehen im Vordergrund. Der Schüler soll mit Hilfe der bekannten Vokabeln die wichtigsten Informationen aus dem Text erschließen und das Thema des Gelesenen erkennen. Hilfestellungen wie Zeichnungen, Fotos, Überschriften, Zwischenüberschriften werden dem Schüler als Strategien in den Lerntipps bewusst gemacht, wie auch das Einordnen von Schlüsselinformationen in Tabellen.

Hören Auf dem Tonträger befinden sich neben den Lesetexten auch Hörverständnisübungen, die zur Schulung des globalen und selektiven Hörverständnisses dienen. Sie sind größtenteils in authentischer Umgangssprache gleichaltriger Jugendlicher in Deutschland verfasst und können auch als Dialog- oder Szenenansatz zum Rollenspiel in der Klasse anregen. Dazu wird im Lehrerhandbuch die Transkription der Hörtexte als Kopiervorlage zum Rollenspiel angeboten. Hintergrundgeräusche tragen zur Authentizität bei und schulen das selektive Hörverstehen.

Schreiben Die Lesetexte und Übungsaufgaben dienen als Vorlage zum Verfassen eigener ähnlicher Texte. Dadurch werden die Schüler schrittweise vom gelenkten Schreiben zum freien Schreiben geführt.

5


VORWORT Vorlagen geben Sicherheit und sollen vom Schüler bewusst eingesetzt werden. Die Briefform oder die E-Mail-Form kann nur gelernt werden, indem Vorlagen analysiert und umgesetzt werden. Über sich und andere zu berichten gehört zum Inhalt dieser Formen. Auf dieser Klassenstufe ist auch das Schreiben von Aufsätzen in einer Länge von 140 bis 160 Wörtern vorgesehen. Themenvorschläge werden am Ende jeder Lerneinheit gemacht.

G1

Grammatik Die behandelten Grammatikphänomene ent springen und ent sprechen den Verständigungsabsichten. Durch Beispiele werden die Schüler angeleitet, selber Regeln zu formulieren (zu ergänzen), anstatt schon fertige Regeln auswendig zu lernen. Neben neuen grammatischen Einheiten werden auch alte Kenntnisse wieder aufgefrischt und übersichtlich dargestellt, denn eine systematische Wiederholung und Einübung ist besonders auf dieser abschließenden Klassenstufe sinnvoll. Übungsaufgaben befinden sich im Arbeitsheft. Im Anhang des Arbeitsheftes finden die Schüler eine Übersicht der behandelten grammatischen Phänomene, in Form von einer vereinfachten, zielgerechten Lernergrammatik.

Projekte Im Rahmen von Projekten kann den Schülern mehr Freiheit und Freiraum für kreatives, selbstständiges Handeln eingeräumt werden. Ein Projekt bezieht sich auf ein Thema, der Lerner kann aber dieses Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen behandeln. Projekte dienen als Anlass zum Recherchieren und Sammeln von Informationen (im Internet, in Zeitungen/Zeitschriften, als Umfrage u.a.). Diese Informationen werden in eine entsprechende Präsentationsform gebracht (auf Folie, auf große Blätter, als Tafelbild, als Aushang an der Pinnwand, als PowerPoint Präsentation u.ä.) und dementsprechend ausgewertet, analysiert und präsentiert. Jedes Projekt muss mit einer Präsentation abschließen, denn sonst wird der große Aufwand nicht gewürdigt und zielgerecht eingesetzt. Der Zeitaufwand ist dementsprechend groß, obwohl die Schüler vieles außerhalb der Unterrichtszeit realisieren können und sollen. Dazu bietet sich auch der Förderunterricht, bzw. die AG an. Nur die Präsentation sollte im Plenum, vor der ganzen Klasse stattfinden. Der Lerneffekt ist meistens so groß, dass sich die „investierte” Zeit lohnt. Projekte werden in Gruppenarbeit realisiert. Jedes Mitglied der Gruppe sollte eine entsprechende, seinen Fähigkeiten gerechte Aufgabe übernehmen (Einer kennt sich mit dem Internet aus, der Andere kann gut Tabellen zeichnen, der Dritte ist gut in Rechtschreibung, der Vierte kann die Ergebnisse mündlich präsentieren...). Es kann immer nur ein Teil der Klasse an einem Projekt arbeiten. Es sollten aber zum Schuljahresende alle an einem Projekt teilgenommen haben. 6


Am Anfang sollte der Lehrer die Aufgabenverteilung leiten, bis die Schüler selbst erkennen, wer in der Gruppe welche Aufgabe erfolgreich übernehmen könnte. Wichtig dabei ist, bei den Schülern die Einsicht zu entwickeln, dass jeder etwas kann.

T

Tests Die Tests werden als Kopiervorlagen im Lehrerhandbuch angeboten. Sie sollten nach jeder Lerneinheit gemacht werden. Die Nachbesprechung und Testberichtigung wurde in den vorgeschlagenen Jahresplan eingebaut. Dieses Testen soll nicht zu unnötigen Stresssituationen führen, aber zum regelmäßigen Arbeiten anregen. Laut Rahmenplan sind auch je eine Klassenarbeit pro Schuljahreshalbjahr vorgesehen. Vorschläge dazu gibt es im Lehrerhandbuch.

Ein großes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit geht besonders an die Schüler der Deutschen Schule Belgrad und an ihre Lehrerin Frau Svetlana Pantelić.

Autorin 7


INHALT Lektion Seite 1

12

Thema Trefpunkte A) Wo trefen wir uns heute? B) Trefpunkt – Handy

KOMMUNIKATION und AKTIVITÄTEN • über deine Freunde und eure Treffpunkte sprechen • ein Treffen vereinbaren/sich verabreden (Rollen lernen und Szenen nachspielen) • eine Einladung zu einem Treffen am Telefon verstehen • über die Treffpunkte Jugendlicher auf dem Lande in Österreich mehr erfahren • Handy (Mobiltelefon) – Begriffe auf Deutsch lernen • Ein Handy-Gespräch führen • über das Handy (Mobiltelefon) als Treffpunkt nachdenken und deine Meinung sagen • einen Ausschnitt aus einer Fernsehsendung zum Thema: „Mein Handy” selektiv verstehen

2

30

Taschengeld

• Lesetexte zum Thema „Taschengeld” verstehen • über deine Wünsche und Möglichkeiten in Verbindung mit deinem Taschengeld sprechen • mit den Eltern Wünsche besprechen (Rollen lernen und Szenen nachspielen) – Wünsche äußern • Hörtexte zum Thema „Taschengeld” verstehen • über das Thema „Jugendliche und ihr Taschengeld” in Deutschland mehr erfahren

3

48

Partyzeit!

• eine Party planen und organisieren – Vorschläge machen • eine Nachricht am Telefon verstehen • über das Jugendschutzgesetz und die „Ausgehregeln” in Deutschland mehr erfahren • über eigene „Ausgehregeln” erzählen • über Liebe und Liebeskummer lesen und sprechen – Gefühle ausdrücken

A) Eine Party planen B) Liebeskummer

4

66

Denk mal!

(berühmte Persönlichkeiten, ihre Jubiläen und Denkmäler) A) Wissenschafler – Albert Einstein (1879–1955) Relativitätstheorie 1905 B) Schrifsteller – Friedrich Schiller (1759–1805)

• über Einstein, Schiller und Mozart mehr erfahren • Biografien lesen und Daten heraussuchen • die europäische Hymne hören • einen Ausschnitt aus einer authentischen Rede Einsteins hören • Musik von Mozart hören • einen Ausschnitt aus Mozarts Biografie hören • ein ausgedachtes Interview mit Mozart hören • ein Interview mit diesen Persönlichkeiten selbst ausdenken und spielen (Rollenspiel)

C) Komponist – Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

5

78

Die Gegenwart ist unsere Zukunf A) Technik B) Natur- und Umweltschutz

8

• über die Technik der Zukunft etwas erfahren • selbst einen Text zum Thema Technik der Zukunft schreiben • über Naturschutz lesen und nachdenken • von deinem Lieblingstier erzählen • über Umweltschutz lesen und nachdenken • erzählen, was deine Familie für den Umweltschutz tut


Lernstrategie

Grammatik

Projekte (Vorschläge)

• Wie lernt man etwas auswendig?

WIEDERHOLUNG

Kurzes Theaterstück (oder ein

• Das Hörverstehen üben

• Wechselpräpositionen

Sketch) zum Thema „Treffen"

(mit Dativ oder Akkusativ)

schreiben, und aufführen

• Präpositionen mit Dativ • Präpositionen mit Akkusativ • Personalpronomen im Nominativ und Dativ • Reflexivpronomen im Akkusativ

• Wortschatz: Vermutungen

Konjunktiv II Wunschsätze

Umfrage zum Thema

überprüfen

(hätte, wäre, würde)

"Taschengeld"

• Konditionalsätze:wenn-Sätze • Indirekte Rede: dass-Sätze, W- und ob-Sätze

• Lernen in der Gruppe

• Modalverben

eine reale Klassenparty

• Verben mit Präpositionen

vorbereiten

• Pronominaladverbien (wofür/dafür) • Infinitiv + zu • Imperativ (nur im AH) • Präpositionen während, wegen,

ein Interview mit berühmten

statt + Genitiv

Persönlichkeiten selbst

• Temporalsätze: während, bis

ausdenken und spielen

• Temporalsätze: als, wenn

(Rollenspiel)

• Zahlen • Präteritum

• Adjektivkomparation

• Recherchen zum Thema

(Steigerungsformen)

„Technik der Zukunft“

• Komparativ und Superlativ im

• Ausstellung

attributiven Gebrauch

zu Themen:

• Futur

– Technik der Zukunft oder

• Präsens, Perfekt

– Die Zukunft unseres

• lassen + Infinitiv

Planeten

9


INHALT Lektion Seite

Thema

KOMMUNIKATION und AKTIVITÄTEN

94

EUROPA

• über die Mitgliedstaaten und die Geschichte der EU etwas erfahren

6

100

Die unendliche Lesewelt

• über das Thema „Wie wichtig ist Lesen?” lesen und nachdenken • erzählen wo und was du liest • deutsche Bücher für junge Lerner lesen • vom Lesen zum Schreiben: eigene kurze, kreative Texte schreiben • ein Bücherquiz organisieren und durchführen • Ausschnitte aus einer Fernsehsendung verstehen

7

114

Meine Zukunf

• von deiner Schule erzählen, Vorschläge machen und deine Meinung äußern • erfahren, wie Schulen anderswo sind • lernen, wie man Klassenarbeiten richtig vorbereitet • Berufsbezeichnungen wiederholen • über deinen Traumberuf sprechen, Wünsche äußern und argumentieren

A) Schule hier und anderswo B) Traumjobs

Symbole Sprechaufgabe

Höraufgabe

Text auf CD

Schreibaufgabe

Rollenspiel

g gehen 10

unregelmäßiges Verb (Liste im Anhang)


Lernstrategie

Grammatik

Projekte (Vorschläge)

• Adjektiv - Superlativ

Ein EU-Land präsentieren

• obwohl und weil-Sätze

Lektüre: ein deutsches Buch

• Viele Lerntipps!

• Adjektivdeklination (nur im AH)

Umfrage zum Thema

(diesmal nur auf Deutsch ):

• Gebrauch des Artikels bei

„Mein Traumjob”

Wie macht man Hausaufgaben?

Berufsbezeichnungen

Wie bereitet man Tests vor?

• Systematisierung der Nebensätze

Tipps gegen Prüfungsangst

(nur im Grammatiküberblick - AH)

Symbole Spiel

Projekt

Internet - Aufgabe

Lerntipps

AH

Hinweis auf das Arbeitsheft

Lektion1

Link zu anderen Lektionen

Schlüsselwörter

11


TREFFPUNKTE DAS KANNST DU HIER LERNEN UND MACHEN: • über deine Freunde und eure Treffpunkte sprechen • ein Treffen vereinbaren / dich verabreden (Rollen lernen und Szenen nachspielen) • eine Einladung zu einem Treffen am Telefon verstehen • über die Treffpunkte Jugendlicher auf dem Lande in Österreich mehr erfahren • Handy (Mobiltelefon) – Begriffe auf Deutsch lernen • ein Handy-Gespräch führen • über das Handy (Mobiltelefon) als Treffpunkt nachdenken und deine Meinung sagen • einen Ausschnitt aus einer Fernsehsendung zum Thema: „Mein Handy” selektiv verstehen

A Wo treffen wir uns heute? B Treffpunkt – Handy


Lektion 1

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TREFFPUNKTE AH

A1 Wo triffst du dich mit Freunden? Kreuze an! in der Wohnung auf dem Schulhof auf dem Sportplatz auf dem Spielplatz im Sportverein im Park an der Straßenecke im Café in der Disko(thek) im Kino

andere Treffpunkte: ________________________________________

A2 Erzähle wo und wann du dich mit Freunden triffst. SPRECHKASTEN

Ich treffe mich

Wir gehen

14

mit meinen Freunden mit meinem Freund mit meiner Freundin mit der Clique

jeden Tag jeden Freitag jeden Nachmittag samstags immer um 17 Uhr

auf dem Schulhof.

oft selten nie einmal im Monat zweimal in der Woche

ins Kino.


Lektion

1

Wir wiederholen: Wechselpräpositionen mit Dativ und Akkusativ AH

Wo triffst du dich mit deinen Freunden? Im Park. In der Wohnung. Im Kino. Wohin gehst du mit deinen Freunden? In den Park. In die Wohnung. Ins Kino.

G1

Ergänze die REGEL mit den Begriffen DATIV oder AKKUSATIV: Frage: WO?

Antwort: Wechselpräposition + .............................................................................

Frage: WOHIN?

Antwort: Wechselpräposition + .............................................................................

Wechselpräpositionen sind:

an

auf

hinter

in

neben

über

unter

vor

zwischen

Wir wiederholen: Präpositionen mit Dativ und Präpositionen mit Akkusativ

AH

Ich treffe mich mit meinem Freund im Park. Ich gehe ohne ihn nicht ins Kino.

D a t i v

Präpositionen mit Dativ

Präpositionen mit Akkusativ

aus

für

bei

um

mit

gegen

nach

ohne

seit

durch

von zu

A k k u s a t i v

an + dem an + das bei + dem in + das in + dem von + dem zu + der zu + dem

—> am —> ans —> beim —> ins —> im —> vom —> zur —> zum

Wir wiederholen Kurzformen: Präposition + Artikel

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TREFFPUNKTE SPIEL: Ich gehe zu meinem Freund / meiner Freundin… Ein Schüler steht auf und sagt „Ich gehe zu meinem Freund (Petar)” und setzt sich zu diesem Freund. Petars Nachbar muss aufstehen und einen anderen Freund / eine andere Freundin nennen und zu ihm/ihr gehen. Das Spiel kann zeitlich begrenzt (z.B. 10 Minuten) gespielt werden oder bis alle den Platz gewechselt haben.

Wir wiederholen: Personal- und Reflexivpronomen

AH

G2 Übersetze folgendes Gedicht in deine Muttersprache. Lerne danach die deutsche Version auswendig. So hast du ganz schnell Personalpronomen im Nominativ und Dativ und Reflexivpronomen im Akkusativ wiederholt.

G3 Ihr könnt das Gedicht auch spielen, indem ihr auf die entsprechende/n Person/en zeigt. Eine „neugierige” Person steht daneben, stellt die Fragen und bekommt zum Schluss von euch allen die wohlverdiente Antwort. SICH TREFFEN mitt dir. Ich ttreffee mich mi Wann wollenn wirr uuns ttreffen? Wo wollen wir uns treffen? mitt mir. Du ttriffstt dich mi Wann wolltt ihrr eeuch treffen? t Wo wollt ihr euch treffen? Er ttrifftt sich mit mit ihr. Wann wollenn siee ssich treffen? t Wo wollen sie sich treffen? mitt ihm. Sie ttrifftt sich mi Wo und wann wollen sie sich treffen? Das geht dich nichts an! Das geht dich nichts an! 16

То те се не тиче!


Lektion G4

1

Schreibe das Gedicht im Plural. Hilfe: wir–uns– mit euch; ihr–euch– mit ihnen; sie–sich– mit uns.

TIPP: Wie lerne ich etwas auswendig? Schritt 1: Text lesen Schritt 2: Text hören (vom Tonträger oder jemand anders liest den Text vor) Schritt 3: Text in Teilen auf Streifen schreiben, Streifen mischen und versuchen den Text richtig zu legen Schritt 4: den Text auswendig aufsagen – erster Versuch Die Schritte so oft wiederholen bis man den Text auswendig kann. Vor dem Schlafengehen den Text noch einmal wiederholen. Како се учи напамет? 1. корак: прочитати текст 2. корак: чути текст (са носача звука или неко други чита текст) 3. корак: текст поделити и делове преписати на папириће, папириће помешати и поново саставити текст 4. корак: изговорити напамет текст – први покушај Ове кораке понављати до коначног успеха. Последњи пут поновити пре спавања.

LIED Wann wollen wir uns treffen?

A3 Lies den Text und schreibe die entsprechenden Treffpunkte neben die Balken im Diagramm.

AH

Treffpunkte Jugendlicher auf dem Lande Treffpunkte Jugendlicher sind vor allem die Wohnungen der Freunde: 71% treffen sich hier oft. Den Wohnungen folgen als Treffpunkt Sportplätze und öffentliche Räume wie Straßen oder Parks mit rund 33% und Einkaufszentren oder Kaufhäuser mit 17%. Die Hauptbeschäftigungen in der Freizeit drehen sich um Fernsehen/Video/DVDs (82%), Musik hören und Musik machen (78%) und Freunde treffen (72%). (url: http://www.styriavitalis.at/data/WebsiteJGSF/ergebnisse.der.fragebogenerhebung.pdf)

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TREFFPUNKTE tze Sportplä

Stra ßen oder Park s

.......................................... .......................................... .......................................... ..........................................

Wohnun gen

% 10

20

30

40

50

60

70

80

90

100

er Kaufhäuser d o n e tr n ze fs u Einka

A4 a) Mathe! Lies den Text noch einmal und ergänze die Lücken mit den Bruchzahlen aus dem Kasten. Mehr als ........................................ der Jugendlichen treffen sich in Wohnungen. ............................................... trifft sich auf Sportplätzen, Straßen oder in Parks. Weniger als ................................................................... der jungen Leute treffen sich in Einkaufszentren oder Kaufhäusern. ein Drittel (1/3), ein Fünftel (1/5), zwei Drittel (2/3)

b) Erkläre das Balkendiagramm deinem Partner auf Deutsch! (Hilfe: Text a))

A5 Lest die beiden Comics und hört euch die Gespräche an.

A6 Spielt die Szenen nach. Ihr könnt die Zeit und den Ort des Treffens ändern.

18


Lektion

1

Hi! Eigentlich ganz gut.

Hallo Anna! Wie geht´s?

Wollen wir uns heute mit den anderen treffen?

Leider kann ich heute nicht. Klar! Aber wo und wann? Wollen wir uns heute mit den anderen treffen?

Um 18.00 Uhr bei Ursula. Vielleicht gehen wir dann gemeinsam ins Kino.

Nicht schlecht. Ich bin dabei.

Schade, wir wollten gemeinsam ins Kino gehen.

Na ja, vielleicht ein anderes Mal.

Tschau !

OK. Tschüss!

PROJEKT

AH

Wenn euch das Schauspielern gefallen hat, könnt ihr ein kurzes Theaterstück oder ein Sketch zum Thema „Treffen” schreiben und aufführen. 19


TREFFPUNKTE A7 Hör dir das Gespräch am Telefon zweimal an. Beantworte die Fragen. Dazu hast du 10 Minuten Zeit. Zur Kontrolle hör den Text noch einmal. 1) Wie heißen die Sprecher? .......................................................................................................................................................................................... 2) Wo wollen sie sich treffen? .......................................................................................................................................................................................... 3) Wann wollen sie sich treffen? ..........................................................................................................................................................................................

DAS HANDY – dein treuer Begleiter

Lektion 2

Mobiltelefon Fast jeder hat heutzutage ein Mobiltelefon (auch Handy genannt). In Deutschland hat jeder vierte Jugendliche ein eigenes Mobiltelefon – ein Handy. Manche Jugendliche sind regelrecht handysüchtig. Sie organisieren mit dem Handy ihr gesamtes Leben. Aber auch Eltern finden es schick, sogar mit ihren Kindern im Kindergarten mobil in Kontakt zu bleiben. 23,3 Millionen Menschen benutzen es derzeit in Deutschland. Die Telefone sind klein und handlich und funktionieren über Funksignale wie zum Beispiel auch das Radio. Dadurch kann man von fast überall in der Welt mit jedem, der auch ein Telefon hat, Kontakt aufnehmen. 20


Lektion

1

SMS SMS – ist die englische Abkürzung für „short message service”. „Short message” heißt Kurznachricht, die Textnachricht auf dem Handy. Die erste SMS wurde 1992 von einem PC an ein Mobiltelefon geschick t . Damals wurde der SMS keine große Bedeutung zugemessen. Sie wurde oft kostenlos angeboten. Mit der Zeit gewann die Kurzmitteilung jedoch an Beliebtheit. Im Jahr 2003 wurden in Europa über 16 Milliarden SMS pro Monat versend versendet. Für die Mobilfunkanbieter ist sie mittlerweile die Geldquelle Nr. 1. „Simsen” heißt eine SMS verschicken. Ob in der Schule, an der Uni, in der Straßenbahn oder im Kino, überall wird gesimst. Dabei ist die SMS-Nachricht schon eine neue Textform: Es steht nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen zur Verfügung. Also wird gekürzt und vereinfacht. Ähnlich wie im Internet verwendet man Abkürzungen wie z.B.. „hdl” für „Hab dich lieb” o oderr „guk” für „Gruß und Kuss”.

Klingelton Wie klingelt denn dein Handy? Ist es ein Lied aus den Charts, ein lustiger Spruch oder ein eigenartiges Geräusch? Der Klingelton ist gnalton, der d entsteht, sobald ein Anruf auf dem Telefon eingeht. ein Signalton, Die ursprüngliche Idee, verschiedene Klingeltöne zu haben, lag darin, das eigene Telefon von anderen zu unterscheiden.

Das Handy als Gefahr? Im Volksmund heißt es:: „Handys grillen das Gehirn”. Weltweit W schlagen immerr mehr W Wissenschaftler Alarm: Sowohl die Basisstationen als auch die Handys sondern Strahlen ab. Da das Handy nah an das Ohr gehalten wird, ist die Stärke derr Strahlen besonders für sensible Organe wie Augen uund Gehirn gefährlich. Viele klagen über Kopfschmerzen, Herz-Probleme, Schlafstörungen und Depression. Symptome sind Konzentrationsprobleme oder kurzer Gedächtnisverlust. Wer sein Risiko reduzieren will, sollte das Handy also nicht zu nahe an den Kopf halten. Dabei helfen auch spezielle Kopfhörer. (Datenquellen: www.Ki-Ka.de ; „vitamin de” Zeitschrift für Freunde der deutschen Sprache – Sibirien / Juni 2002)

21


TREFFPUNKTE A8 Antworte oder ergänze! 1. Wie viele Menschen hatten laut Text in Deutschland ein Handy? .................................................................. 2. Im Jahr 2003 haben Europäer .................................................................. SMS monatlich verschickt. 3. Was bedeuten die Abkürzungen „hdl” und „guk"? ............................................................................................................................................................................................ 4. Wie klingelt dein Mobiltelefon? Ist es eine bekannte Melodie? ............................................................................................................................................................................................ 5. Für welche Organe sind die Handy-Strahlen besonders gefährlich? ............................................................................................................................................................................................

INTERESSANTES

Handy – Abkürzungen, Smileys und ihre Bedeutungen

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hdl

hab dich lieb

idad

ich denke an dich

lamito

lach mich tot

bst

bin so traurig

lidumino?

Liebst du mich noch?

lamiinru!

Lass mich in Ruhe!

guten8

Gute Nacht

2hot4u

Das geht dich nichts an! (too hot for you)

ads

Alles deine Schuld!

sd

Schleich dich!

re

Bin wieder da! (return)

btw

übrigens (by the way)

vmn

Vergiss mich nicht!

:-)

lachen

:-(

bin traurig

:´-(

weinen

;-)

das war ironisch gemeint

:-0

erstaunt sein

:-*

Kuss

:-P

Zunge rausstrecken

:-#

Geheimnis


Lektion

1

A9 Was machst du, wenn du dich mit deinen Freunden nicht sehen kannst? Telefonierst du oder simst du? Wird das Handy zum Treffpunkt? Beantworte folgende Fragen zum Thema Mobiltelefon (Handy) und spiel mit deinem Partner das Interview: • Hast du ein Handy?

JA

NEIN

• Wann hast du dein erstes Handy bekommen? ...........................................................

Wünschst du dir eins?

NEIN JA

• Wie lange dauert meistens ein Gespräch mit deinem Freund / deiner Freundin? .......................................... Minuten • Wann schaltest du dein Handy aus? Kreuze an!

Warum? Kreuze an! Weil es alle haben. Weil es praktisch ist. Ich weiß es nicht.

im Kino beim Essen in der Schule im Bus im Flugzeug im Krankenhaus

• Ist das Handy gut für deine Gesundheit oder schadet es eher der Gesundheit? ........................................................................................................................................................................

der Gesundheit schaden

штетити здрављу 23


TREFFPUNKTE A10 Lies nun die Handy-Tipps! (Medizini 4/2002)

fasse dich kurz Notfall

sprich nicht lange хитан случај

die Funkwellen

радио таласи

A11 Steht das so im Text? JA Langes Telefonieren mit dem Handy ist nicht gesund. Man soll nicht draußen telefonieren, das schadet der Umwelt. Im Flugzeug ist ein eingeschaltetes Handy gefährlich. Im Unterricht kann man mit dem Lehrer telefonieren. 24

NEIN


Lektion

1

A12 Svenja hat noch kein Handy. Sie ist unglücklich und bittet Inge um Rat. Lies den Text und beantworte die Fragen.

(TREFF Schülermagazin, 2/2005, gekürzt)

der Außenseiter, die Markenklamotten die Welt liegt dir zu Füßen der Selbstbetrug das Wichtigtun Freunde gewinnen

Liebe Svenja, • ohne Handy fühlst du dich als Außenseiter. Allerdings kenne ich viele in deinem Alter, die kein Handy haben. Und die trotzdem glücklich und beliebt sind. • Du hast momentan den totalen „Handy-Blick”. Du glaubst, nur mit Handy ist man ein kompletter Mensch... • Glaubst du, die Jungen würden dir nachlaufen, nur weil du ein Handy hast? Das ist doch wie mit Markenklamotten. Man glaubt, mit bestimmten Sachen würde einem die Welt zu Füßen liegen. Ein teurer Selbstbetrug! • Viele Handy-Besitzer gehen anderen auf die Nerven mit Klingeln, Simsen und Wichtigtun. • Klar Handys sind nützlich. Bitte deine Eltern, dir, wenn nötig ein Handy zu leihen. Für die Klassenfahrt, für den Besuch bei der Oma in einer anderen Stadt... Um Freunde zu gewinnen, brauchst du das Handy aber nicht! • Ansonsten gibt es ja immer noch Festnetz-Telefone oder Briefe...

аутсајдер Kleidung mit Firmenmarke (Levis, Nike...) свет ти је под ногама самопревара правити се важан придобити пријатеље

Fragen zum Text: 1. Wie fühlt sich Svenja ohne Handy? ....................................................................................................................................................................................................... 2. Braucht Svenja ein Handy um Freunde zu gewinnen? ....................................................................................................................................................................................................... 3. Womit gehen Handy-Besitzer anderen auf die Nerven? ....................................................................................................................................................................................................... 25


TREFFPUNKTE A13 Ein Handygespräch in Paaren auf Deutsch spielen:

AH

Beispiel 1: Hi Ljubica! – Hallo Miki. – Was machst du heute Abend? – Eigentlich nichts. – Kommst du mit ins Kino? – Klar. Wann und wo wollen wir uns treffen? – Um 19 Uhr, vor dem Tak. – Abgemacht! – Tschau! – Tschüss! Beispiel 2: Hallo Marko. – Hallo Nikola. – Was haben wir heute in Mathe auf? – Weiß ich nicht. Ruf doch Deki an und melde es dann auch mir! – OK. – Tschüss!

A14 Nachdem ihr die Texte gelesen habt, könnt ihr ein Gespräch zum Thema Handy führen. Ihr könnt auch in Gruppen diskutieren und einen Moderator wählen. Diskussionsfragen zum Thema Handy: • Muss jeder ein Handy haben? • Wie kann man mit dem Handy „klug” telefonieren, um der Gesundheit nicht zu schaden? • Wo und wann sollte man das Handy ausschalten? • Hat man mehr Freunde, wenn man ein Handy hat? Die Handy-Texte und der Sprechkasten können dir helfen deine Meinung auf Deutsch zu äußern. 26


Lektion

1

SPRECHKASTEN Ich bin (nicht) der Meinung, dass (jedermann ein Handy haben muss). Ich zum Beispiel (habe kein Mobiltelefon und bin glücklich). Um der Gesundheit nicht zu schaden, kann man (im Freien telefonieren). Man sollte das Handy (im Flugzeug) ausschalten, weil (die Elektronik gestört wird). Ein Handy ist (praktisch), aber (Freunde hat man auch ohne Handy).

A15 Du hörst einen Ausschnitt aus einer RTL-Fernsehsendung mit dem Titel: „Handy Show O2”. Du hörst den Text drei Mal: • Nach dem ersten Hören: lies dir die Aussagen durch! • Nach dem zweiten Hören: hast du das gehört? Kreuze R–richtig oder F–falsch an! • Beim dritten Hören: überprüfe deine Lösungen. R

F

Anke Engelke hat ein Bellen als Klingelton. Anke Engelke hat ein Hurry-Beepton auf ihrem Handy. Veronika Ferres hört gern Volksmusik. Veronika Ferres hört gern sphärische Klänge. Ralf Siegel hat das Lied „Ein bisschen Frieden” als Klingelton. Deine Lehrerin kann die richtigen Antworten an der Tafel präsentieren oder du schaust in den Lösungen am Ende des Buches nach. Besprecht in der Klasse warum ihr evt. einige Aussagen falsch angekreuzt habt! Welche Ausdrücke waren schwierig zu verstehen? Ist das Sprechtempo zu schnell? Verstehst du Männer, die Deutsch sprechen, oder verstehst du nur Frauenstimmen?

TIPP Das Hörverstehen üben. Wenn du Kabel- oder Satellitenfernsehen hast, nutze es aus! Schau und hör dir Sendungen an! So übst du das Hörverstehen, wobei dir die Bilder helfen können. Du kannst aber auch „Deutsche Welle” im Radio hören. Dann wird es zwar etwas schwieriger, am Anfang wirst du fast gar nichts verstehen, aber du übst und wirst mit der Zeit immer mehr verstehen. Gib nur nicht auf! Über das Internet kann man auch deutsche Fernseh- oder Radiosendungen empfangen. Auf jeden Fall solltest du das Hör verstehen verschiedener Sprecher üben. Man hat herausgefunden, dass Schüler, die nur von Frauen unterrichtet wurden, Deutsch sprechende Frauen viel besser verstehen als Männer oder Kinder. 27


TREFFPUNKTE TIPP Вежбај покушавајући да разумеш говор. Ако имаш кабловску или сателитску телевизију – вежбај слушајући изворни говор. Гледај и слушај емисије. Тако вежбаш разумевање говора на лакши начин, јер гледаш и слике. Можеш да слушаш и „Deutsche Welle” на радију. То је нешто теже и на почетку нећеш ништа разумети, али упорним слушањем ти вежбаш и временом ћеш све више разумети. Само буди упоран! Преко интернета такође можеш да слушаш и гледаш радио и телевизијске емисије. У сваком случају требало би да вежбаш разумевање говора разних говорника. Установљено је да ученици који су имали само жене – професорке немачког, много боље разумеју жене – говорнике немачког, него мушкарце и децу.

LINK Ein aktueller Treffpunkt ist ganz bestimmt auch das Internet. Sprache ist bei vielen Treffen besonders wichtig. Deshalb hier interessante Links zu den Themen Sprachen und Brieffreundschaften für Jugendliche: • Erster Vorschlag: Auf dieser WEB Site findest du eine Art Wörterbuchtabelle mit vielen Sprachen (mitunter auch Serbisch, Österreichisch und Schweizerdeutsch!). http://www.blinde-kuh.de/sprachen/ Fremde Sprachen aus der ganzen Welt Es kann nicht schaden, ein paar Worte in anderen Sprachen sprechen und verstehen zu können. Wenn du in den Ferien mal ins Ausland fährst, ist das ziemlich nützlich.

• Zweiter Vorschlag: Hier kannst du mit Gleichaltrigen Brieffreundschaften knüpfen:

E-MAIL-FREUNDSCHAFTEN BEI SOWIESO

http://www.sowieso.de/

www.letternet.de

Die Deutsche Post hilft auch. 28


Lektion

1

Schreibe einen Text (140 bis 160 Worte) zum Thema: Wo treffe ich mich mit meinen Freunden? Diese Punkte können dir helfen: • Wann triffst du dich mit deinen Freunden? • Wo trefft ihr euch? • Was macht ihr dann? • Was sagen deine Eltern zu euren Treffen? • Was möchtest du anders machen?

Freizeit

Freunde sich treffen

in der Wohnung/Disco im Café/Park/Einkaufszentrum auf dem Schulhof/Sportplatz

ICH KANN

Mobiltelefon (Handy)

einschalten/ausschalten Klingelton-klingeln Gefahr-gefährlich

Ergänze!

ein Treffen vereinbaren

Wo wollen ......................................................................?

mich am Telefon verabreden

Wir gehen.......................................................................

++

+

-

Wann................................................................................?

Kom........................... du mit? Bis spä.......................................................!

Treffpunkte benennen

auf dem Sportplatz, in der Wohn........................, .............................................................................................

Etwas zum Thema Handy sagen

Ein Handy ist ...............................................................

meine Meinung äußern

Ich bin der Mei...................................., d............ ein

Es kann aber der G........................... sch................

Handy............................................................................. Ich finde, dass............................................................. ........................................................................................... 29


TASCHENGELD DAS KANNST DU HIER LERNEN UND MACHEN: • Lesetexte zum Thema „Taschengeld” verstehen • über deine Wünsche und Möglichkeiten in Verbindung mit deinem Taschengeld sprechen • mit den Eltern Wünsche besprechen (Rollen lernen und Szenen nachspielen) • Wünsche äußern • Hörtexte zum Thema „Taschengeld” verstehen • über das Thema „Jugendliche und ihr Taschengeld” in Deutschland mehr erfahren

„Die Geige, die du mir geschenkt hast, hat mir schon viel Geld eingebracht“, erzählt Markus seinem Onkel. „Kannst du denn schon so gut spielen?“, fragt der Onkel verwundert. „Das nicht, aber Papa gibt mir oft 5 Euro, damit ich aufhöre.“


Lektion 2 ... putzen...

...Geschirr abtrocknen...

... ganz schön mühsam, diese Hausarbeit!

Ich habe aber alles genau aufgeschrieben...

... und kann nun schön mein Taschengeld aufbessern.

Das macht für diesen Monat genau 20 Euro!

Kein Problem, junger Mann. Diese 20 Euro ziehen wir dann... ... von meiner Rechnung ab!!!

Einkaufen...


TASCHENGELD Taschengeld oder: „Was Hänschen nicht lernt, „ lernt Hans nimmer mehr.

Warum Taschengeld? Taschengeld. Für Kinder und Jugendliche meistens die einzige Geldquelle für persönliche Wünsche. Manche „verprassen” ihr Geld gleich nach der Auszahlung, andere sparen es monatelang. Die einen sind immer in Geldnot, andere teilen sich das Geld optimal ein. Man will es nicht glauben, aber Taschengeld ist in Bezug auf das spätere „finanzielle” Leben eine wichtige (Lern-)Lektion. Z.B. lernt das Kind: • Den Wert des Geldes. Durch die verschiedenen Dinge, die sich das Kind kauft, bekommt es ein Gefühl für viel und wenig, teuer und billig. • Eigene Entscheidungen zu treffen. Was wird von dem Geld gekauft? Sinnvoll oder unnütz? • Organisation. Wenn man es sich nicht einteilt, kann das Geld schnell ausgegeben sein. Also: Wer in jungen Jahren schon lernt, was Geld ist und wie man damit umgehen muss, kommt später meist besser zurecht. Folgendes sollten Eltern beachten: • Der Auszahlungstermin soll immer pünktlich und regelmäßig eingehalten werden, damit das Kind planen kann. • Taschengeld soll immer ausgezahlt werden, unabhängig davon, ob das Kind brav oder böse war. Taschengeldentzug ist keine geeignete Strafe. • Taschengeld soll ohne Erinnerung daran gegeben werden. Lassen Sie Ihr Kind nicht betteln. • Lassen Sie das Kind selbst und frei entscheiden, was es mit seinem Geld kauft. Sie können beraten, wenn das Kind Sie danach fragt, entscheiden muss es selbst. • Geben Sie nicht zuviel! Bei aller Liebe zu Ihrem Kind, bei zu hohem Taschengeld verliert Ihr Kind die Orientierung. Die Folge sind maßlose Wünsche und Schulden. • Mädchen und Jungen werden beim Taschengeld selbstverständlich gleich behandelt. (url: www.elternforfamily.de)

32


Lektion

2

A1 Welche Wörter und Phrasen aus dem Text passen zu den Erklärungen? Verbinde! Schreibe danach die passende Übersetzung in deiner Muttersprache auf die Linien. °

Taschengeldentzug

• das Taschengeld nicht bekommen

°

.................................................................

und somit bestraft werden

°

die Geldquelle

• das ganze Geld, das man hat, schnell

°

.................................................................

und ohne nachzudenken ausgeben

°

das Geld einteilen

• der Moment in dem man das Geld bekommt

°

.................................................................

°

die Auszahlung

• nicht sofort das ganze Geld ausgeben,

°

.................................................................

sondern planen und Schritt für Schritt ausgeben

°

Geld verprassen

• woher man das Geld hat

°

.................................................................

°

Geld sparen

°

.................................................................

°

mit Geld umgehen

• eine Zeit lang das Geld gar nicht

°

.................................................................

ausgeben oder zur Bank bringen

gut

• Art und Weise wie man das Geld behandelt

vorsichtig

behutsam

mit Geld umgehen

verschwenderisch

verantwortungsvoll

e Piepen s u ä M e l Knet Koh

sparsam

e Kröten Kies 33


TASCHENGELD

A2 Was kann man mit dem Geld machen? Unterstreiche die sechs Verben im Text, die sich auf das Wort „Geld” beziehen und schreibe sie im Infinitiv auf die Linien! 1. Geld ....................................................

2. Geld ..........................................................

3. Geld .....................................................

4. Geld ..........................................................

5. Geld .....................................................

6. Geld ..........................................................

A3 a) Finde im Text die Gegenteile! viel billig unnütz brav

– .................................................... – .................................................... – .................................................... – ....................................................

b) Schreibe die Sätze mit den Adjektiven aus der Aufgabe A3 ab oder: schreibe neue Sätze mit diesen Adjektiven. ......................................................................................................................................................................................................... ......................................................................................................................................................................................................... ......................................................................................................................................................................................................... .........................................................................................................................................................................................................

A4 Sollten Eltern folgendes beachten? Steht das so im Text? JA Kinder sollen jeden Tag Taschengeld nach Bedarf bekommen. Kinder sollen nicht um Taschengeld bitten. Kinder dürfen von ihrem Taschengeld das kaufen, was sie möchten. Mädchen und Jungen sollen das gleiche Taschengeld bekommen. 34

NEIN


Lektion

2

TIPP Vermutungen überprüfen. Wenn du ein Wort nicht verstehst, überlege zuerst was es bedeuten könnte. Überprüfe danach deine Vermutung indem du: – im Wörterbuch nachschlägst – deinen Lehrer fragst – deine Mitschüler fragst – jemanden aus deinem Bekanntenkreis fragst – im Internet in einem entsprechenden Forum die Frage stellst ,z.B. auf der Site wer-weiss-was. So funktioniert das Forum: • Gegenseitigkeit: Jeder hilft jedem. • Hilfe: Du suchst Hilfe zu einem bestimmten Thema? Frag ihre Experten! • Austausch: Im Gegenzug hilfst du anderen Nutzern bei Themen, mit denen du dich auskennst. http://www.wer-weiss-was.de/content/start.shtml

Проверити претпоставке Ако неку реч не разумеш, размисли прво шта би она могла да значи. После тога провери своју претпоставку, тако што ћеш: – погледати у речнику, – питати наставника, – питати друге ученике, – питати неког од познаника, – постави питање у одговарајућем форуму на интернету, на пример у форуму „Ко зна шта“. Овај форум функционише по следећим принципима: • узајамност: Свако помаже сваком. • помоћ: Ако ти треба помоћ из одређене области питај њиховог стручњака. • размена: Из области које ти познајеш ти помажеш другима.

35


TASCHENGELD INTERESSANTES Wie viel Taschengeld ist angemessen? Die deutschen Jugendämter empfehlen: • 2–5 Jahre: 0,50 Euro wöchentlich maximal 1 Euro • 6–7 Jahre: 1,50 Euro wöchentlich, maximal 2 Euro • 8–9 Jahre: 2 Euro wöchentlich, maximal 2,50 Euro • 10–12 Jahre: 10 Euro monatlich • 13–15 Jahre: 20 Euro monatlich • 16–17 Jahre: 30–40 Euro monatlich (url: www.familienhandbuch.de , Auszug)

Taschengeld und Jobben Linda (16) „Pro Woche krieg' ich 10 bis 15 Euro, das ist immer unterschiedlich”, meint Linda zum Thema Taschengeld. „Meine Eltern sind geschieden, und das Taschengeld gibt mir mein Vater, wobei mir meine Mutter auch noch was zusteckt. Außerdem bekomme ich für viele Sachen extra Geld; Kino und so muss ich nicht selbst bezahlen.” Linda benötigt ihre „Mäuse” nach eigenen Angaben ausschließlich für CDs und Kleidung. „Bei Klamotten gibt mir mein Vater Geld zusätzlich, und dafür muss ich manchmal abwaschen oder Wäsche aufhängen. Einmal wöchentlich gehe ich außerdem regelmäßig Babysitten: Das macht Spaß und lohnt sich, denn dadurch hab' ich eigentlich immer genug Geld.”

Oliver (14) Oliver Engelhardt sieht keinen Grund, sich über seine monatlichen Bezüge zu beschweren. Seine Eltern haben das Taschengeld kürzlich unverhofft von 10 auf 50 Euro erhöht. „Ich habe ein Kaninchen, für das ich sorgen muss, und das kostet mich schon zwanzig Euro im Monat.", sagt der 14-jährige. Gewöhnlich gibt Oliver seine „Kröten” für Compact Discs aus, „aber jetzt habe ich mir gerade Rollerblades zusammengespart.” Fünfzig Euro Taschengeld im Monat hält der sportliche Blondschopf für einen durchaus angemessenen Betrag für seine Interessen außerhalb der Schule. „Ich komme gut damit aus.", bestätigt er. „Einer meiner Freunde kriegt von seiner Mutter, der Tante und der Oma insgesamt hundert Euro alle vier Wochen. Und eigentlich finde ich es ganz gut, denn so kann man sich mehr selber kaufen, was man braucht, wie Klamotten.” Oliver hat einige Zeit sein Taschengeld mit dem Austragen von Zeitungen aufgebessert, „aber das wurde mir irgendwann zu kalt draußen. Da verzichte ich lieber." (Text: Bremer Nachrichten, 02/04/1996, gekürzt und angepasst, neue Rechtschreibung)

36


Lektion

2

A5 Ergänze die Tabelle nachdem du die Texte gelesen hast! Du musst nicht jedes Wort im Text verstehen. Am besten unterstreichst du zuerst die entsprechenden Stellen im Text. Name

Alter

Wie viel Taschengeld bekommen sie im Monat?

Was machen sie um zusätzlich etwas zu verdienen?

Sind sie mit ihrem Taschengeld zufrieden?

Was kaufen sie sich für ihr Geld?

A6 Erzähle, ob du Taschengeld bekommst, und wenn ja: » » » » » »

Seit wann? (Seit meinem ................. Lebensjahr.) Wann? Wie oft? (täglich, wöchentlich, monatlich, nach Bedarf) Wie viel? Was kaufst du dir für dein Geld? Was machst du um zusätzlich etwas zu verdienen? Bist du mit deinem Taschengeld zufrieden?

PROJEKT Eine Gruppe kann die Antworten auf die Fragen zum Thema Taschengeld in der Klasse sammeln und in Form von Balkendiagrammen (s. Lektion 1) mit Kommentar präsentieren.

Beispiel: „30 % bekommen Taschengeld seit ihrem 7. Lebensjahr. ...” 37


TASCHENGELD INDIREKTE REDE

AH

„Pro Woche bekomme ich 10 bis 15 Euro.”, sagt Linda. Linda sagt, dass sie pro Woche 10 bis 15 Euro bekommt. „Warum jobbst du nicht?”, fragt Linda Oliver. Linda fragt Oliver, warum er nicht jobbt. „Bist du mit deinem Taschengeld zufrieden?” fragt Linda Oliver. Linda fragt Oliver, ob er mit seinem Taschengeld zufrieden ist.

G1

Was sagen und fragen die Jugendlichen?

„Mein Freund bekommt mehr Taschengeld als ich.”, meint Oliver. Oliver meint,......................................................................................................................................................................... „Wie viel Taschengeld bekommst du im Monat?”, fragt Oliver Linda. Oliver fragt Linda,.............................................................................................................................................................. „Möchtest du dir nur die CDs kaufen?”, fragt Oliver Linda. Oliver fragt Linda,..............................................................................................................................................................

G2

Ergänze die Regeln!

Im OB-Satz steht das Verb immer an ..................................... Stelle. Im DASS-Satz steht das Verb immer an ..................................... Stelle. In den W-Sätzen der indirekten Rede steht das Verb immer an ..................................... Stelle. W-Sätze fangen mit den W-Fragewörtern an. Das sind: wer, was, wo, wie, weshalb,..............................................................................................................................................................................

38


Lektion

2

A7 Du hörst ein Mädchen und einen Jungen. Sie erzählen wie viel Taschengeld sie bekommen, was sie sich dafür kaufen und wie sie noch ein wenig Geld dazuverdienen um ihr Taschengeld aufzubessern. » » »

Hör den Text einmal. Lies dir danach die Fragen durch. Hör den Text ein zweites Mal und beantworte die Fragen. Beim dritten Hören kontrolliere deine Antworten. Wie viel Taschengeld bekommen sie im Monat?

Was kaufen sie sich für ihr Geld?

Was machen sie um zusätzlich etwas zu verdienen?

Sind sie mit ihrem Taschengeld zufrieden?

Stefanie (16)

Florian (12)

A8 In dieser Lektion haben sich einige Wörter aus der Umgangssprache für „GELD” versteckt, z.B. „Kohle”. Welche anderen Wörter gibt es? In der Umgangssprache heißt GELD auch:

Kohle, ................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. 39


TASCHENGELD AH

WENN-(DANN)-SÄTZE Wenn ich mir etwas Großes kaufen möchte, (dann) muss ich jobben. Meine Eltern geben mir Geld, wenn ich zu Hause helfe.

G3

Übersetze die WENN-Sätze (wenn = ако). .................................................................................................................................................................................................. .................................................................................................................................................................................................. .................................................................................................................................................................................................. ..................................................................................................................................................................................................

G4

Unterstreiche im kommenden Text „11 Spartipps" die drei Wenn-Sätze. Überlege: Wo steht das Verb im WENN-Satz? ERGÄNZE DIE REGEL! Im WENN-Satz steht das Verb immer an ............................................. Stelle.

Wünsche Wünsche Wünsche Wünsche Wünsche Wünsche

AH

Ich hätte gern mehr Taschengeld. Ich hätte gern ein neues Mountainbike. Ich wäre gern ein Jahr in Amerika. Ich würde mir gern neue Jeans kaufen.

40

de w ür

itiv n i f n +I

ich

würde

ја бих

wir

würden

ми бисмо

du

würdest

ти би

ihr

würdet

ви бисте

er, sie, es

würde

он, она, оно би

sie, Sie

würden

они би, Ви бисте


Lektion G5

Übersetze!

ich hätte

AH ја бих имао/ла

wir hätten

du hättest

ihr hättet

er sie es hätte

sie Sie hätten

ich wäre

ја бих био/била

wir wären

du wärst

ihr wärt

er sie es wäre

sie Sie wären

G6

2

Wenn du mehr Geld hättest, was würdest du dir kaufen? Erzähle deinem Partner! Nenne mindestens drei Wünsche!

"Wenn ich mehr Geld hätte, würde ich mir (einen neuen Computer) kaufen.” ...

"Ich hätte auch gern..." "Ich würde gern ..." "Ich wäre gern..."

41


TASCHENGELD 11 SPARTIPPS Hilfe, mein Taschengeld ist alle! Geht es dir auch so? Am Ende des Taschengelds ist immer noch so viel vom Monat übrig... Das muss nicht sein, denn es gibt ein paar clevere Spartipps. Damit du dir vom Gesparten auch mal größere Wünsche erfüllen kannst. 1. Taschengeld-Bilanz Mach eine Tabelle mit zwei Spalten. Schreibe regelmäßig in die linke Spalte deine Einnahmen und in die rechte Spalte deine Ausgaben. So behältst du den Überblick, wie viel Geld du gerade hast. AH 2. Preise vergleichen Wenn du einen Einkauf planst, vergleiche vorher die Preise. 3. Zeitschriften/Bücher/CDs/Spiele Diese Dinge musst du nicht gleich kaufen. Leih sie dir in der Bücherei (= Bibliothek) aus. 4. Kleidung Markenklamotten um jeden Preis? Ganz bestimmt nicht! In Secondhand-Boutiquen bekommst du Markenware günstiger. 5. Handy Hände weg vom Vertrags-Handy! Leg dir ein Handy mit einer Prepaid-Karte zu. So kannst du deine Ausgaben kontrollieren und vermeidest unnötige Schulden. 6. Pausenbrot Du gehst jeden Tag zum Schulkiosk? Nimm dir das bisschen Zeit und mach dir dein Pausenbrot selber. Das ist billiger und oft gesünder. 7. Süßigkeiten Versuch deine Süßigkeiten-Rationen zu reduzieren: jeden Tag ein bisschen was. 8. Getränke Nimm dir für unterwegs immer eine Alu- oder Plastikflasche mit Leitungswasser mit. Dann musst du nicht im Supermarkt teure Getränke kaufen, wenn du Durst bekommst. 9. Ausrüstung für ein neues Hobby Wenn du einen Sport oder ein Hobby neu ausprobieren willst, leih dir erst mal die Ausrüstung dazu. Vielleicht bist du am Anfang begeistert, merkst dann aber, dass dir die Sache doch nicht so gut gefällt. 10. Geschenke Es muss nicht immer gleich das teure Geschenk sein. Selbstgebastelte Geschenke sind persönlicher. Oder wie wäre es mal mit einem Gutschein, in dem du Zeit verschenkst? Zeit z. B. für einen gemütlichen Nachmittag zu zweit, einen Spaziergang oder eine Radtour. 11. Der wichtigste Tipp am Schluss: SPAREN! Lege jede Woche bzw. jeden Monat eine feste Summe zurück, als Geldreserve. So hast du immer Geld. 42


Lektion

2

A9 Ergänze! Trage in deine Tabelle ........................................................................................................................................................... Vergleiche ..................................................................................................................................................................................... Kaufe Kleidung in .................................................................................................................................................................... Leih dir Bücher und Zeitschriften .................................................................................................................................. Nimm ein Handy mit ............................................................................................................................................................. Mach dir dein Pausen ............................................................................................................................................................. Iss weniger ................................................................................................................................................................................... Nimm eine Plastikflasche .................................................................................................................................................. Leih dir die neue Hobby- ...................................................................................................................................................... Bastle deine ................................................................................................................................................................................ Lege jede Woche eine............................................................................................................................................................

... die Preise.

... Prepaid-Karte.

... -brot selber.

...Geschenke selber.

... feste Summe zurück. ...deine Einnahmen und Ausgaben ein. ... in der Bibliothek aus.

.. Süßigkeiten.

... Secondhand-Boutiquen. .. mit Leitungswasser mit. ... -ausrüstung zum Ausprobieren.

43


TASCHENGELD AH

A10 Lest den Comic und hört euch das Gespräch an! Na, was brauchst du denn so früh am Morgen?

Morgen, Mama! Gut geschlafen?

Eigentlich alles. RAM, ROM, Brenner, Scanner, Kamera... Außerdem hat Peter einen, mit dem kann er fast alles... Ja, ja, hoffentlich kann er mit dem auch Geld verdienen...

500 Euro.

44

Äh, nichts besonderes. Ich hätte gern einen neuen Computer.

Na klar! Nur Ideen muss man haben... Hast du eigentlich Geld gespart? Wir können dir dann helfen...

Das ist aber ganz schön viel Geld. Dann kannst du nicht nach Griechenland reisen.

Einen neuen Computer! Was fehlt denn deinem?

Ja... so um die 200 Euro und ich kann meinen alten für 300 Euro verkaufen. Und wie viel brauchst du noch?

Na gut. Du hast ja Recht. Der Computer kann warten.


Lektion

2

A11 Spielt die Szene nach! Ihr könnt den Wunsch, die Ziffern und vielleicht auch den Schluss ändern!

Lektion 1 IM INTERNETFORUM GELESEN (http://kurier.at/multimedia/1013821.php )

Das ist passiert: SMS-Attacke auf das Taschengeld Daniel Preiser ist 13, besitzt ein Wertkartenhandy (mit Prepaid-Karte) und hört gerne MTV und Viva; jene Sender, in denen auch Klingeltonanbieter Jamba viele seiner jugendlichen Kunden wirbt. Auch Daniel hat einen Klingelton bestellt. „Was er nicht wusste, war, dass er damit gleich ein Abo bestellt hat", klagt sein Vater Helmut Preiser. Denn als Daniel mit seinem Taschengeld sein Handy auflädt, verschwindet das Guthaben binnen Sekunden. „Plötzlich wies sein Konto sogar ein Minus auf", so Preiser. „Mein Sohn ist, wie viele Kids, in die Falle geraten."

werben das Abo(nnement) das Guthaben aufladen in die Falle geraten

рекламирати претплата допунити кредит упасти у замку

Das ist die Antwort: Ich bin 14, habe ein Wertkartenhandy und besitze totzdem ein bisschen Intelligenz! Ich weiß im Vorhinein, dass ich so was nicht brauche. Zuerst mal überlegen ob „tweety” so toll ist und du es unbedingt brauchst. Den Klingelton hört man sowieso nur ein paar Sekunden!

45


TASCHENGELD Das Handy-Schulden Notfall-Programm

Lektion1

Verlierst du leicht den Überblick beim Telefonieren oder hast du vielleicht auch schon mal TelefonSchulden gemacht? Keine Panik! Mit diesen Tipps vermeidest du Schulden oder kriegst sie wieder in den Griff. 1. Besorge dir ein Handy mit einer Prepaid-Karte. So behältst du den Überblick über deine Telefonkosten. Wenn das Guthaben auf der Karte verbraucht ist, sagt dein Handy automatisch „Stopp”. 2. Führe nur noch die wichtigsten Gespräche per Handy. Das Gleiche gilt für SMS. 3. Finger weg von bunten Bildern, Logos, ausgefallenen Klingeltönen und Spielen! Die musst du in der Regel über eine teure 0190-Nummer kaufen und bist schnell etliche Euros los. 4. Rede über deine Handy-Sorgen! Mit deinen Eltern, Lehrern... die Schulden ein Minus auf dem Konto oder im Geldbeutel...

0190 A12 а) Was ist Daniel passiert? Erzähle deinem Partner, deinem Lehrer oder der ganzen Klasse! Wie kann er sein Problem lösen? Die Texte zum Thema Handy, die du schon gelesen hast, können dir beim Erzählen helfen.

A12 b) Hattest du schon mal Probleme mit dem Taschengeld oder finanzielle Schwierigkeiten mit deinem Handy? Erzähle im Forum (in der Klasse)! Die Texte zum Thema Handy, die du schon gelesen hast, können dir beim Erzählen helfen.

Schreibe einen Text (140 bis 160 Worte) zum Thema: Taschengeld Diese Punkte können dir helfen: • Bekommst du Taschengeld? • Findest du das gut? • Wie viel Taschengeld sollen Eltern geben? • Wofür sollen Jugendliche Taschengeld ausgeben? 46


Lektion

2

Taschengeld geben

bekommen

ausgeben

Eltern

monatlich wöchentlich

kaufen Preis teuer/billig

verdienen

viel/wenig ICH KANN

Ergänze!

Wünsche äußern

Ich hä..................................................................

++

+

-

.............................................................................. sagen, was man

spa.................... mit Geld umg....................

mit dem Geld

verd.................... ausg.....................................

machen kann

Einn....................... Ausg.................................

über Taschengeld

Ich beko...........................................................

sprechen und meine

Dinar Taschengeld monat.......................

Meinung dazu sagen

Ich bin damit zuf.......................................... Ich bin..............................................................

gesprochene und

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

geschriebene Texte zum Thema "Taschengeld" verstehen sagen, wie man Geld

die Preise verg............................................,

sparen kann

Pausenbrot ................................................., Kleidung in .................................................. .......................................................................... Leitungswasser tr....................................., Zeitschriften in der B......................... ausl................... Handy mit P................................................... 47


PARTYZEIT

PARTYZEIT DAS KANNST DU HIER LERNEN UND MACHEN: • eine Party planen und organisieren – Vorschläge machen • eine Nachricht am Telefon verstehen • über das Jugendschutzgesetz und die „Ausgehregeln” in Deutschland mehr erfahren • über eigene „Ausgehregeln” erzählen • über Liebe und Liebeskummer lesen und sprechen – Gefühle ausdrücken

A Eine Party planen mer B Liebe und Liebeskum

48


DEUTSCH аудио CD

Уџбенички комплет чине: • уџбеник • радна свеска • компакт диск • приручник за наставнике

www.zavod.co.rs

К. Б. 18630


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