

Nachhaltigkeit
NACHHALTIGKEITSBERICHT 2025
Vorwort der Geschäftsleitung
Liebe Leserinnen und Leser

«Mit klarer Haltung zur Nachhaltigkeit und Offenheit für neue Wege gestalten wir die Energiezukunft aktiv mit.»
Andreas Ronchetti Salomon CEO
Versorgungssicherheit, Umweltschutz und gesellschaftliche Verantwortung sind unsere führenden Leitprinzipien. Als regionales Unternehmen stellen wir sicher, dass die Bevölkerung und die Wirtschaft in der Region Zug zuverlässig mit Energie, Wasser, Wärme und Telekommunikation versorgt ist. Wir investieren gezielt in den Ausbau erneuerbarer Energiesysteme und in Massnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen. Damit tragen wir aktiv zur Energie- und Klimastrategie 2050 des Kantons Zug bei.
Wir modernisieren die Infrastruktur laufend – vom Glasfasernetz bis zur Fernwärmeleitung. So schaffen wir die Grundlage für eine stabile, bezahlbare und umweltfreundliche Versorgung. Fortschrittliche Technologien wie zum Beispiel Batteriespeicher und Sektorkopplung stärken die Netzstabilität und Effizienz.
Auch im vergangenen Jahr haben wir unsere wesentlichen Themen und nachhaltigen Projekte weiter vorangetrieben.
In Steinhausen sind die Bauarbeiten für die Energiezentrale gestartet. Ab 2026 versorgen wir weitere 280 Liegenschaften mit umweltfreundlicher Wärme.
2025 haben wir das Wasserkraftwerk Untermühle umfassend revidiert und stellen damit auch künftig eine zuverlässige und ökologische Stromproduktion sicher.
Zudem schaffen wir ein faires und gesundes Arbeitsumfeld, fördern die Stärken unserer Mitarbeitenden und engagieren uns für die Gemeinschaft. Wir setzen uns bei WWZ für faire Löhne ein. 2025 haben wir uns unabhängig prüfen lassen und die Zertifizierung «Fair-ON-Pay» erhalten. Diese Auszeichnung bestätigt, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich viel verdienen.
Wir laden Sie ein, uns auf den folgenden Seiten zu begleiten und mehr über unsere Initiativen, Fortschritte und Ziele zu erfahren.
Die Geschäftsleitung
NACHHALTIGKEIT
BEI WWZ

Wesentliche Themen
Unser Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen.
6
Risikobewertung und Materialität
Wir haben unsere klimabedingten, sozialrelevanten und wirtschaftlichen Risiken analysiert.
7
Unsere
Nachhaltigkeitsstrategie
Für WWZ bedeutet Nachhaltigkeit, unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig, sicher und ökologisch zu versorgen.
8
Nachhaltigkeit bei WWZ
HANDLUNGSFELD
UMWELT

Erneuerbare Energie
Wir engagieren uns für eine nachhaltige Energieversorgung und reduzieren unsere CO2-Emissionen.
14
Sauberes Wasser
Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und fördern den schonenden Umgang mit Wasser.
18
HANDLUNGSFELD SOZIALES

Unsere Mitarbeitenden
und unsere
Kultur
WWZ will die besten Talente der Branche gewinnen.
22
Unsere
Kundinnen und Kunden
Wir engagieren uns für mehr Transparenz und Datenschutz gegenüber unseren Kundinnen und Kunden.
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HANDLUNGSFELD UNTERNEHMENSPRINZIPIEN

Versorgungssicherheit
Wir versorgen unsere Kundschaft sicher und zuverlässig mit Energie, Wasser und Telekommunikation.
34
Ethisches
Geschäftsverhalten
Wir verhalten uns ethisch einwandfrei.
36
Gesellschaftliches Engagement
Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und engagieren uns in der Region Zug.
38
HANDLUNGSFELD INNOVATION

Fortschrittliche Produkte
Wir fördern und entwickeln nachhaltige Produkte.
42
WWZ - Für heute, morgen und kommende Generationen
GRI 2-2, 2-3, 2-4
Wir richten unser Handeln, unsere Organisation und unsere Prozesse auf die Umwelt, soziale Belange und eine nachhaltige Unternehmensführung aus.
Dieser Bericht
Das ist der zweite Nachhaltigkeitsbericht von WWZ. Gemäss den Schweizer Gesetzen sind wir noch nicht berichtspflichtig. Da uns Nachhaltigkeit aber ein wichtiges Anliegen ist, berichten wir proaktiv.
Wir richten unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten auf die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die 17 Sustainability Development Goals (SDG), aus.
Der Bericht lehnt sich an die Standards der SDG und der Global Reporting Initiative (GRI) an. Auf den folgenden Seiten berichten wir, wie wir die Nachhaltigkeitsanforderungen angehen und umsetzen. Involviert sind die Unternehmen der WWZ-Gruppe: WWZ AG, WWZ Energie AG, WWZ Telekom AG, WWZ Immobilien AG sowie erstmals die Heizungsmacher AG.
Die Nachhaltigkeitsziele
Die von den 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen definierten 17 Nachhaltigkeitsziele (SDG) haben zum Ziel, eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft zu fördern.
Die Schweiz schliesst sich mit der «Agenda 2030» diesen Zielen an. WWZ nutzt das UN-SDG-Rahmenwerk als Leitplanke.
In der Nachhaltigkeitsstrategie konzentrieren wir uns auf die Nachhaltigkeitsziele innerhalb der SDG:
+ SDG 5 Geschlechtergleichheit
+ SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
+ SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie
+ SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur
+ SDG 12 Nachhaltiger Konsum und Produktion
+ SDG 13 Massnahmen zum Klimaschutz
Sie sind wesentlich für WWZ, weil wir dort einen grossen Hebel haben und die Wirkung relevant ist. Diese Themenfelder sind in unserem strategischen Ansatz verankert und leiten unsere Planung und die Umsetzung nachhaltiger Projekte. Die Verbindung unserer Nachhaltigkeitsbemühungen mit den SDG zeigen wir im Bericht auf.
ESG bei WWZ
WWZ konzentriert sich auf diese Nachhaltigkeitsziele:

Das ergiebigste Quellgebiet von WWZ liegt im Lorzentobel.
Wesentliche Themen
GRI 3-1, 3-2, 3-3
Bei der Bewertung der wesentlichen Themen und der Methodik für die Berichterstattung haben wir uns an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) Universal Standards 2021 orientiert. Dabei haben wir wirtschaftliche, ökologische und soziale Auswirkungen, einschliesslich der Menschenrechte, berücksichtigt.
Die Wesentlichkeitsanalyse erfolgte 2024 auf Basis der «doppelten Materialitätsbewertung», die zwei Sichtweisen betrachtet:
+ die Sicht von innen nach aussen: Auswirkungen, die WWZ auf Gesellschaft und Umwelt hat;
+ die Sicht von aussen nach innen: Auswirkungen von Gesellschaft und Umwelt auf WWZ.
Die Bewertung der Themen wurde mit einer sechsstufigen Bewertungsmatrix vorgenommen. Es wurden die
positiven und die negativen Auswirkungen betrachtet und die Chancen und Risiken identifiziert.
Expertinnen und Experten analysierten die Themen basierend auf Benchmarks, Entwicklungen, Vorgaben für den Energiesektor und ihren Erfahrungen. Resultat war die Identifizierung 18 relevantesten Nachhaltigkeitsthemen.
Dieser Bericht erläutert, wie wir mit diesen Themen umgehen.
Wesentlichkeitsanalyse
Wesentlichkeitsanalyse – Finalisierung nach Workshop
Unternehmenskultur Gesundheit der Mitarbeitenden
Zufriedenheit der Mitarbeitenden Gleichstellung
Einfluss auf WWZ-Performance (Wirkung auf WWZ nach innen)
Verantwortungsvolle Unternehmensführung
Diversität Mitarbeitende und Führung
Transparenz und Sensibilisierung der Kundinnen und Kunden
Datenschutz Verbraucherinnen und Verbraucher
hoch sehr hoch hoch sehr hoch
Cybersicherheit
Versorgungssicherheit: Strom, Wasser, Wärme, Telekommunikation
Ressourceneffizienz Wasser
Digitale Transformation
Forschung und Entwicklung nachhaltiger Produkte und Innovationen
Ethisches Verhalten im Wettbewerb
Klimaschutz – Reduktion der CO₂-Emissionen
Smart-Grid-Technologien/ Smart-City-Infrastruktur
Erneuerbare Energien Trinkwasserqualität
Soziales Innovation Umwelt
Unternehmensprinzipien
Relevanz für Stakeholder (WWZ-Wirkung nach aussen)
Risikobewertung und Materialität
GRI 201-2
Künftige Gesetze zu Klimaschutz und CO2-Abgaben sowie das Ziel der Schweiz, bis 2050 klimaneutral zu werden, sind noch nicht klar definiert.
Unsere doppelte Wesentlichkeitsanalyse zeigt: Die zuverlässige Bereitstellung von Strom, Wasser, Wärme und Telekommunikation ist unser wichtigstes Thema. Eng damit verknüpft ist die Cybersicherheit – ein Angriff auf unsere Systeme hätte gravierende Auswirkungen auf Bevölkerung und Wirtschaft.
Wir setzen auf ein integriertes Enterprise Risk Management, das auf allen Ebenen verankert ist. Mit einem Tool und standardisierten Methoden wie der 6x6-Risikomatrix bewerten wir Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmass. So erfassen, bewerten und steuern wir Risiken systematisch.
WWZ leistet einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen durch den Ausbau der erneuerbaren Energie und der Fernwärme. In diese Projekte investieren wir grosse Summen als Vorleistung. Damit gehen wir finanzielle und wirtschaftliche Risiken ein, wobei sich auch Chancen eröffnen. So lassen sich neue Angebote wie nachhaltige Energie- und Wärmeverbunde und die Sektorkopplung lancieren sowie neue Kundensegmente ansprechen.
Klimabedingte Risiken wie Schäden durch Unwetter (Hochwasser, Hagel usw.) oder die Absenkung des Grundwassers, die zu Engpässen in der Versorgung führen können, werden für unsere Region derzeit als moderat eingeschätzt.

Mit einem ganzheitlichen Risikomanagement stellt WWZ die zuverlässige Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft sicher.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie
GRI
2-22
Für WWZ bedeutet Nachhaltigkeit, unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig, sicher und ökologisch mit Energie und Kommunikationslösungen zu versorgen.
Wir legen Wert auf eine kundenfreundliche, ökonomische und nachhaltige Infrastruktur und eine sichere und bezahlbare Versorgung für die Region Zug. Zudem tragen wir Verantwortung für Umwelt und Soziales und eine gewissenhafte Unternehmensführung. Wir setzen auf nachhaltige Energiequellen und reduzieren unsere CO2-Emissionen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der internationalen und nationalen Klimaziele. Gleichzeitig haben wir bereits früh in nachhaltige Technologien investiert, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Nachhaltiges Handeln stärkt unsere Marktposition und verbessert den Zugang zu Kapital. Anhand von Nachhaltigkeitskriterien fördern wir Innovation und die technologische Weiterentwicklung.
Wir schaffen ein sozialverträgliches Arbeitsumfeld und fördern die Stärken und Talente unserer Mitarbeitenden. Transparenz und das Vertrauen der Stakeholder sind uns wichtig. Wir haben das Ziel, eine zukunftssichere, umweltfreundliche und wirtschaftlich erfolgreiche Energieversorgung anzubieten.
Zudem unterstützen wir die Energie- und Klimastrategie des Kantons Zug und der Schweiz.
In Abstimmung mit unserer Wesentlichkeitsanalyse haben wir 2024 eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die auf vier Säulen basiert:
+ Umwelt
+ Soziales
+ Unternehmensprinzipien
+ Innovationen
Unseren wichtigsten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten wir mit der Säule «Umwelt». Hier setzen wir auf die Reduktion von CO2-Emissionen durch fossilfreie Energie und die Erhöhung der Energieeffizienz. Damit rücken wir dem Netto-Null-Ziel bis 2050 näher. Zusammen mit dem Kanton Zug, den Gemeinden in unserem Versorgungsgebiet und Organisationen wie Energie Zukunft Schweiz, Swisscleantech, Klima Charta Zug und Swiss eMobility vernetzen wir uns und arbeiten aktiv an gemeinsamen Themen, um den Umweltschutz zu stärken.
Schwerpunkt «umweltfreundliche Fernwärme»
Durch den Ausbau der Fernwärme und der Fernkälte leistet WWZ einen erheblichen Beitrag zur Dekarbonisierung. Unsere CO2-armen Wärmelösungen ermöglichen modernes Heizen, um den Zielen der Energiestrategie 2050 näherzukommen. Umweltfreundliche
Wärmeverbunde, die Seewärme, Abwärme und regionale Holzschnitzel nutzen, reduzieren die CO2-Emissionen und den Einsatz fossiler Energien wie Erdgas und Erdöl.
Wir bauen unsere Fernwärmeverbunde in den nächsten Jahren weiter aus. So wird auch der Wärmeverbund Ennetsee laufend erweitert und modernisiert. Neue Leitungen verbessern die Versorgungssicherheit in Cham und ersetzen die alte Infrastruktur.
Künftig wird Abwärme über eine neue Rohrbrücke über die Autobahn A4 transportiert. Die Bauarbeiten erfolgten koordiniert mit der Gemeinde, begleitet von transparenter Kommunikation für Anwohnende über digitale Plattformen und vor Ort.

Anlagen der Fernwärmeversorgung in der Seewasserzentrale des Wärmeverbunds Circulago
Schwerpunkt «Wasserversorgung»
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist in der Schweiz selbstverständlich und zugleich ein wertvolles Gut. Mit moderner Technik und strengen Kontrollen sorgen wir dafür, dass über 66'000 Menschen in der Region Zug und in Hochdorf täglich Zugang zu Wasser in guter Qualität erhalten. Rund die Hälfte des Wassers stammt aus dem Lorzentobel, wo zahlreiche Quellen zusammengeführt werden.
Bevor das Wasser zu den Konsumentinnen und Konsumenten gelangt, wird es mit fortschrittlicher Technik aufbereitet und laufend kontrolliert. Im Jahr 2025 wurden über 600 Proben im Leitungsnetz entnommen und in zertifizierten Laboren analysiert.
Ein automatisiertes Monitoring-System ermöglicht die Echtzeitüberwachung der Mikrobiologie des Wassers und unterstützt die Planung der Infrastruktur.

Wasserreservoir als Teil der Infrastruktur für die sichere Trinkwasserversorgung in der Region
Umwelt Soziales Unsere Fokusthemen
SDG SDG
Unsere Ambitionen
Erneuerbare Energie
+ Wir engagieren uns für eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung.
+ Wir reduzieren unsere CO2-Emissionen.
+ Wir ersetzen langfristig fossile Energien.
Sauberes Wasser
+ Wir sorgen für qualitativ einwandfreies Trinkwasser und fördern den schonenden Umgang mit Wasser.
Unsere Ziele
Erneuerbare Energie
+ Netto-Null bis 2050 (CO2-Emissionen Scope 1, 2)
Sauberes Wasser
+ 100 % sauberes Trinkwasser gemäss den gesetzlichen Anforderungen
Unsere Ambitionen
Unsere Mitarbeitenden
+ Wir setzen uns für Gleichstellung und Diversität ein und fördern die Gesundheit unserer Mitarbeitenden.
+ Wir haben eine motivierende Unternehmenskultur.
Unsere Kundinnen und Kunden
+ Wir engagieren uns für Transparenz und Datenschutz gegenüber unseren Kundinnen und Kunden.
+ Wir sensibilisieren zu Nachhaltigkeitsthemen.
Unsere Ziele
Unsere Mitarbeitenden
+ keine Arbeitsunfälle
+ keine Diskriminierungen
+ Lohn- und Chancengleichheit
Unsere Kundinnen und Kunden
+ umfassender und zuverlässiger Schutz von Kundendaten
+ keine Datenschutzverletzungen
Unsere Initiativen
Erneuerbare Energie
+ hohe Investitionen in umweltfreundliche Energie und Wärmeverbunde für die Region Zug
+ Reduktion von CO2-Emissionen über die Versorgung mit lokaler Wasserkraft, Seewärmeenergie, Holzschnitzeln sowie der Abwärme der Kehrichtverbrennung
+ Ausbau der E-Mobilität, der Photovoltaik mit und ohne Batteriespeicher und der erneuerbaren Gase
Sauberes Wasser
+ sorgfältige und strenge Wasserkontrollen
+ Sensibilisierung für schonenden und sparsamen Umgang mit Wasser
Unsere Initiativen
Unsere Mitarbeitenden
+ moderne Arbeitsplätze, Arbeitszeitmodelle und Führungsgrundsätze
+ Sicherheit und Gesundheit fördern
+ Lohngleichheit
+ Talentmanagement
+ Ausbildung und Schulung von Mitarbeitenden
Unsere Kundinnen und Kunden
+ Datenschutz für Kundinnen und Kunden sicherstellen
+ transparente und verständliche Kommunikation
+ Sensibilisierungskampagnen für Nachhaltigkeit
Unternehmensprinzipien Innovationen
SDG SDG
Unsere Ambitionen
Versorgungssicherheit
+ Wir versorgen sicher und zuverlässig mit Strom, Wärme, Gas und Trinkwasser.
+ Wir übernehmen Verantwortung für Cybersicherheit.
Ethisches Geschäftsverhalten und Engagement
+ Wir verhalten uns ethisch einwandfrei.
+ Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung.
+ Wir engagieren uns in der Region Zug.
Unsere Ziele
Versorgungssicherheit
+ Investitionen in nachhaltige und zuverlässige Infrastruktur
+ überdurchschnittlich hohe Netzstabilität
Ethisches Geschäftsverhalten und Engagement
+ keine Compliance-Verletzungen
+ keine Korruption
+ Förderung nachhaltiger lokaler Projekte
Unsere Initiativen
Versorgungssicherheit
+ Investitionen in neue Infrastruktur: Erneuerung von Wasserleitungen
+ Investitionen in Cybersicherheit
+ Satelliten- und Online-Wasserleckortung
+ Ausbau Glasfasernetz
Ethisches Geschäftsverhalten und Engagement
+ fortschrittliche Compliance- und GovernanceStrukturen
+ Zusammenarbeit mit Lieferanten, die die Sorgfaltspflichten erfüllen
+ Engagement in der Region Zug
Unsere Ambitionen
Fortschrittliche Produkte
+ Wir fördern die Entwicklung nachhaltiger und energieeffizienter Produkte, der Infrastruktur und fortschrittlicher Prozesse auf der Grundlage einer modernen Infrastruktur.
Unsere Ziele
Fortschrittliche Produkte
+ Innovationsprojekte mit Technologiepartnern durchführen
Unsere Initiativen
Fortschrittliche Produkte
+ Investitionen in die Entwicklung intelligenter und energieeffizienter Produkte wie Sektorkopplung, Batteriespeicher und Pionierprojekt «Wärmeverbund Circulago»
+ digitale Transformationsprojekte und Einsatz künstlicher Intelligenz (KI)

Handlungsfeld Umwelt
Wir engagieren uns für eine nachhaltige Energieversorgung und reduzieren unsere CO2-Emissionen.
Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und fördern den schonenden Umgang mit Wasser.

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Energiezentrale Unterfeld
Erneuerbare Energie
GRI 3-3, 305-1, 305-2
WWZ unterstützt die Klimastrategie von Bund und Kanton. Wir setzen auf fossilfreie Energie und reduzieren unsere CO2Emissionen kontinuierlich. Wir bringen die Dekarbonisierung und den Ausbau der erneuerbaren Energien voran.
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
Ambitionen
+ Wir engagieren uns für eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung.
+ Wir reduzieren unsere CO2-Emissionen.
+ Wir ersetzen langfristig fossile Energieträger durch erneuerbare Energien.
Unsere Fortschritte
Das Standard-Stromprodukt von WWZ ist Naturstrom, der mehrheitlich aus Schweizer Wasserkraft stammt, ergänzt durch europäische Wasserkraft und lokal produzierten Solarstrom. Damit setzen wir auf eine nahezu CO2-freie Versorgung. Wir machen unsere Kundinnen und Kunden zum Teil der Lösung, denn mit jeder Kilowattstunde Naturstrom leisten sie einen Beitrag zum Umweltschutz.

Ziel
+ Netto-Null bis 2050 für unsere direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1, 2)
WWZ investiert hohe Summen in den Ausbau CO2-armer Energie, vor allem in Fernwärmenetze, um umweltfreundliche Wärme und Kälte zu liefern. Diese Netze sind komplex, langfristig ausgelegt und ressourcenintensiv und binden Bevölkerung, Gemeinden, Industrie und Energieversorgungsunternehmen ein. Wir liegen mit unseren Projekten planmässig auf Kurs. Mehr über die Wärmeverbunde im Überblick:
Unsere Wärmeverbunde im Überblick: wwz.ch/waerme-kaelte
Jede Kilowattstunde Naturstrom leistet einen Beitrag zum Umweltschutz.
Nachhaltige Wärme für Steinhausen Mit dem Baustart für die moderne Energiezentrale in der Sennweid wird ein neues Kapitel für die nachhaltige Wärmeversorgung in Steinhausen aufgeschlagen. In der ersten Bauetappe wurden zwei von insgesamt vier Heizkesseln installiert. Die Bauzeit für dieses bedeutende Projekt dauert bis zirka Ende 2026. Nach der Inbetriebnahme produziert die Energiezentrale für etwa 280 Liegenschaften nachhaltige Wärme.
Für umweltfreundliches Heizen setzen wir naturbelassene Holzhackschnitzel aus regionalem Holz ein. Ab etwa 2030 wird zudem die Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in das Heizsystem integriert.
Das Rohrnetz für den Wärmetransport wird bis etwa 2030 fertiggestellt. Durch die CO2-arme Wärme in Steinhausen und in Teilen der Gemeinde Zug sparen wir 12'000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein. Die Energiezentrale Steinhausen wird 2026 mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie an den Fassaden ausgestattet.

In Steinhausen entsteht eine moderne Energiezentrale, die ab 2026 nachhaltige Wärme liefert.
Wärmeverbund Ennetsee: 43 Kilometer Fernwärmeleitung im Endausbau
In der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Renergia in Perlen LU wird das ganze Jahr Abfall umweltverträglich verbrannt. Dabei entsteht rund um die Uhr Abwärme, die als CO2-neutral produzierte Energiequelle für den Wärmeverbund Ennetsee zur Verfügung steht. Die Fernwärmeleitung führt von der KVA Renergia entlang der A14 Richtung Rotkreuz.
Auch 2025 machten die Arbeiten am Wärmeverbund Fortschritte; Schwerpunkt war das Gebiet Cham. Der zweite Teil der Etappe führt von Rotkreuz bis Hünenberg See. Von dort verläuft die Leitung durch Cham bis nach Steinhausen, wo sie an den Wärmeverbund Steinhausen anschliesst. Ein markantes Element dieser Etappe ist die Rohrbrücke; eine Stahlkonstruktion, die zwei Fernleitungsrohre über die Autobahn A4 führt.
Der Wärmeverbund Ennetsee ist ein wichtiger Beitrag zur regionalen Energiewende und stärkt die Versorgungssicherheit in der Region. Dadurch werden künftig jährlich 15'000 Tonnen CO₂ reduziert.

Mit der Installation der Rohrbrücke über die A4 wächst die 43 Kilometer lange Fernwärmeleitung weiter.
Neues Design und technologische Verbesserungen
Die öffentlichen Ladestationen treten neu in einem modernen Look auf. Nicht nur das Design wurde überarbeitet, sondern auch die Technik wurde weiterentwickelt. Die neuen Ladestationen laufen zuverlässiger und verteilen die verfügbare Ladeleistung intelligent, um das Stromnetz zu schonen.

Energieeffizientes Licht für die Industriestrasse und Gubelloch
Nach über einem Jahr Bauzeit wurde die sanierte Industriestrasse in Zug im August 2025 eröffnet. Gemeinsam mit der Stadt Zug haben wir 32 moderne LED-Strassenlaternen installiert. Diese sind besonders energieeffizient und langlebig. Durch gezielte Lichtlenkung erhöhen sie die Sicherheit im Strassenraum. Auch die Unterführung Gubelloch wurde mit neuster Lichttechnik ausgestattet. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zug und der Lichtplanung PGS Light GmbH haben wir moderne LED-Leuchten installiert, die Fahrbahn und Fusswege gleichmässig und harmonisch ausleuchten. Das Ergebnis: ein deutlich verbessertes Sicherheitsgefühl für alle Verkehrsteilnehmenden.

Die neue LED-Beleuchtung in der Unterführung Gubelloch sorgt für mehr Sicherheit.
Neue Elektroflotte bei den Heizungsmachern Seit Beginn der Heizungsmacher AG fährt die Fahrzeugflotte rein elektrisch. Mittlerweile legen die Elektrofahrzeuge jährlich über 500'000 Kilometer in der Deutschschweiz zurück. 2025 wurde die Flotte mit neuen Elektrofahrzeugen vollständig modernisiert.

Unsere nächsten Massnahmen
Bis 2030 sollen unsere gasbetriebenen Wärmeverbunde an die umweltfreundlichen Fernwärmenetze angeschlossen sein. Wir treiben den Ausstieg aus den fossilen Energien weiter voran und setzen primär auf Fernwärme und Biogas. Zudem bauen wir die Photovoltaik und die Elektromobilität in den nächsten Jahren aus. Unseren eigenen Fuhrpark elektrifizieren wir weiterhin.
Das e.Mob-Team von WWZ bei der Montage der neuen Ladestelle in Walchwil.
Übergabe der neuen elektrischen Flotte an die Heizungsmacher AG
Bauarbeiten für neue Fernwärmeleitungen zur Stärkung der regionalen Energieversorgung

102'143 kW
installierte Photovoltaikleistung
Das entspricht dem Bedarf von etwa 24'000 Haushalten in der Stadt Zug.
+14'903 kW zu 2024
7'789 Tonnen CO2 eq
direkte und indirekte CO2-Emissionen 2025
Scope 1 und 2: Darunter fällt zum Beispiel eigener Energieverbrauch für eigene Gebäude, Betriebsanlagen und die Fahrzeugflotte von WWZ und der Heizungsmacher.
79 %
Anteil erneuerbarer Energie am verkauften Strom aus Wasserkraft und Sonne
17'709 Tonnen
CO2-Einsparungen durch nachhaltige
Fernwärmeverbunde im Jahr 2025
+66 % zu 2024
3'591
von WWZ betriebene Ladestationen
+693 Ladestationen im Jahr 2025 (+24 % zu 2024)
Sauberes Wasser
GRI 3-3, 303-1, 303-5
Wir kontrollieren regelmässig die Grundwasserschutzzonen, überwachen die Qualität des Trinkwassers engmaschig und über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, um den höchsten Standard sicherzustellen.
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
Ambitionen
+ Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und fördern den schonenden Umgang mit Wasser.
+ Wir wollen unseren Wasserverbrauch reduzieren und die Bevölkerung sensibilisieren, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen.
Unsere Fortschritte
Überwachung der Wasserqualität
Die Wasserqualität von Quellen und Pumpwerken überwachen wir rund um die Uhr online. So können wir bei relevanten Veränderungen sofort reagieren. Bei einer Trübung des Quellwassers nehmen wir die betroffenen Quellen umgehend vom Netz und leiten das Wasser aus.
Trinkwasser gehört zu den am intensivsten überwachten Lebensmitteln. WWZ ist zudem am nationalen Grundwasserbeobachtungsprojekt NAQUA beteiligt. Dadurch sind wir frühzeitig über Veränderungen im Grundwasser informiert, etwa wenn Spuren von umweltschädigenden Substanzen wie PFAS (perund polyfluorierte Alkylverbindungen) festgestellt werden.
Lediglich in Hochdorf überschreitet der ChlorothalonilWert den geltenden Grenzwert. Chlorothalonil ist ein
Ziel
+ 100 % sauberes Trinkwasser gemäss den gesetzlichen Anforderungen.
ehemals weltweit eingesetzter Pflanzenschutzwirkstoff aus der Landwirtschaft mit langlebigen Abbauprodukten. Der Wirkstoff darf heute nicht mehr eingesetzt werden. Die nachweisbaren Abbauprodukte im Grundwasser sind noch lange messbar und bauen sich nur langsam ab. Dieses generelle Problem muss mittelfristig durch Wasserversorgungen und Behörden behoben werden, damit die Trinkwasserqualität langfristig sichergestellt ist.
Weil der festgesetzte Grenzwert für Chlorothalonil eine grosse Sicherheitsmarge aufweist, besteht für die Bevölkerung keine akute Gesundheitsgefahr, bestätigte der Bundesrat Anfang 2025 in einem Bericht.
Wir arbeiten eng mit dem Amt für Verbraucherschutz und dem Amt für Umwelt zusammen.
Zertifiziert für hohe Standards 2025 haben wir unser SVGW-Zertifikat erfolgreich erneuert. Das Zertifikat für den Zeitraum 2025–2030 bestätigt, dass unsere Trinkwasserversorgung höchste Standards erfüllt. Seit 2006 lassen wir uns alle fünf Jahre freiwillig durch den Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) zertifizieren – ein Ausdruck unseres Qualitätsanspruchs. Derzeit verfügen schweizweit nur 32 Wasserversorgungsbetriebe über diese Auszeichnung.
Dieses Jahr stand die Anwendung der SVGW-Richtlinie «W12, gute Verfahrenspraxis in Trinkwasserversorgungen» im Vordergrund. Dabei wurden sämtliche 84 Quellen und deren Fassungen sowie alle Reservoire nach der neusten Verfahrenspraxis beurteilt.
Wasserleckortung
In unseren Versorgungsgebieten haben wir über 800 Datenlogger mit Ortungssystemen unterirdisch installiert. Über Geräuschtracker werden Wasserleitungsbrüche rasch entdeckt und Lecks zügig repariert.
Ein kleines Leck kann zu einem grossen Leitungsbruch werden und Schäden verursachen, die den Wert des verlorenen Wassers deutlich übersteigen. Frühe Lecksuche schützt die Qualität unseres Trinkwassers und sichert die Versorgung, weil durch ein Leck Verunreinigungen ins Trinkwasser gelangen können.
Seit wir digitale Logger einsetzen, finden und beheben wir Lecks schneller und verhindern so weitere Schäden. Oft können wir ein Leck sogar reparieren, bevor ein grösserer Leitungsbruch entsteht. Jährlich reparieren wir in unserem Versorgungsgebiet 70 bis 80 Schäden am Leitungsnetz.
Unsere nächsten Massnahmen
Auch 2026 führen wir Wasserkontrollen durch, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Hohe Qualität hat für uns weiterhin Priorität.
Gleichzeitig verbessern wir die Datenanalyse, damit wir Wasserverluste noch schneller erkennen.
Gemeinsam mit dem Kanton Zug arbeiten wir an der strategischen Wasserplanung und setzen uns für eine nachhaltige Wassernutzung in der Region ein.

Sauberes Zuger Trinkwasser: ein öffentlicher Brunnen als Zeichen für verlässliche regionale Wasserqualität
601 Wasserproben wurden 2025 durchgeführt.
0
Trinkwasserverunreinigungen
8'575'552 Liter eigener Wasserverbrauch 2025

Handlungsfeld Soziales
Wir setzen uns für Gleichstellung und Diversität ein und fördern die Gesundheit der Mitarbeitenden. Wir engagieren uns für Datenschutz und Transparenz.

Gemeinsam aktiv unterwegs: für Gesundheit, Gleichstellung und ein sicheres Umfeld
Unsere Mitarbeitenden und unsere Kultur
GRI 2-7, 3-3, 401-1, 403-1, 403-2, 403-5, 403-6, 403-9, 404-2, 404-3, 405-1, 406-1
Ob innovative Entwicklungs- oder strategisch denkende Infrastrukturfachleute: WWZ setzt alles daran, die besten Talente der Branche zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam die Vision des Unternehmens zu verwirklichen.
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
Ambitionen
+ Wir setzen uns für die Gleichstellung und Diversität ein und fördern die Gesundheit unserer Mitarbeitenden.
+ Wir pflegen eine Unternehmenskultur, die Mitarbeitende motiviert.
Wir entwickeln uns laufend weiter. Dabei stehen die Mitarbeitenden mit ihren Kompetenzen im Zentrum, die in stabilen und breit aufgestellten Teams arbeiten. Um ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Vertrauen, Flexibilität und Loyalität möglich sind, setzen wir auf gezielte Massnahmen im Recruiting und in der Mitarbeitendenbindung. Dazu gehören ein starkes «Employer Branding», flexible Arbeitsmodelle, marktgerechte Löhne und moderne Arbeitsumgebungen.
Ziele
+ keine Arbeitsunfälle
+ keine Diskriminierungen
+ Lohn- und Chancengleichheit
Die Entwicklung von Führungskräften sowie die Förderung von Gleichstellung und Diversität gehören fest zur Unternehmensstrategie. So schaffen wir ein Umfeld, in dem Talente sichtbar sind, wachsen und Schlüsselrollen übernehmen. Das stärkt die Organisation nachhaltig.
Wir wollen keine Arbeitsunfälle
Die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeitenden stehen an oberster Stelle. Unser Ziel ist es, eine unfallfreie Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Risiken frühzeitig erkannt und minimiert werden. Das gelingt uns mit einer gelebten Sicherheitskultur. Regelmässige Schulungen, klare Vorgaben und ein ständiger Verbesserungsprozess bilden die Grundlage dafür.
Die Basis unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements bilden vier Säulen: Arbeitssicherheit, physische Gesundheit, psychische Gesundheit und betriebliches Eingliederungsmanagement
Mit Kursen zu mentaler Stärke, Teilnahme an der «bike to work Challenge», Sport am Mittag und der systematischen Wiedereingliederung nach Krankheitsausfällen stärken wir die Resilienz und Leistungsfähigkeit unserer Teams. So erhöhen wir auch die Zufriedenheit und das Vertrauen der Mitarbeitenden. Eine wichtige Rolle übernehmen die Führungskräfte. Sie leben ein gesundheitsförderndes Verhalten vor und entwickeln die entsprechenden Strukturen weiter.
Die vier Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
Arbeitssicherheit
+ Arbeitssicherheit und Unfälle
+ Schulungen und Kompetenzen
+ Gefährdungsbeurteilungen
+ Ergonomie am Arbeitsplatz
+ Erste Hilfe und Sanität
Physische Gesundheit
+ Bewegung
+ Schlaf
+ Ernährung
+ Gesundheitsförderung und Prävention
Psychische Gesundheit
+ mentale Stärke
+ Work-Life-Balance
+ Sucht
+ psychologische Sicherheit und gesundheitsfördernde Führung
Betriebliches Eingliederungsmanagement
+ aktive Unterstützung und Wiedereingliederung nach Langzeitabsenzen und Krankheiten

Sicher arbeiten: Eine starke Sicherheitskultur schützt unsere Mitarbeitenden täglich.
Unsere Fortschritte
Gleichgestellt und fair bezahlt: Lohngleichheit mit «Fair-ON-Pay»-Zertifikat Faire Löhne sind bei uns kein Zufall – sie sind ein klares Bekenntnis. 2025 haben wir uns durch die unabhängige Zertifizierungsstelle SGS prüfen lassen und das «Fair-ON-Pay»-Zertifikat erhalten. Die Auszeichnung bestätigt: Bei WWZ verdienen Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich viel.

Der Zertifizierungsprozess ist transparent und anspruchsvoll. Das Gütesiegel erhält man, wenn alle Kriterien erfüllt und die gesetzlich definierten Toleranzschwellen eingehalten sind. Das Zertifikat ist vier Jahre gültig.
Für uns ist Lohngleichheit sehr wichtig. Mit ihr schaffen wir ein Arbeitsumfeld, das auf Vertrauen, Fairness und Gleichstellung basiert. Das stärkt die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden sowie das Vertrauen unserer Kundinnen und Partner. Mit der Zertifizierung gehen wir einen weiteren Schritt in unserer sozialen Nachhaltigkeitsstrategie. Sie stärkt unsere Arbeit für mehr Diversität und die Weiterentwicklung der Führungskultur.
Mental gemeinsam stark «Mentale Stärke», ein Thema, das angesichts wachsender Anforderungen in Alltag und Beruf zunehmend an Bedeutung gewinnt. Psychische Belastungen nehmen zu: Arbeitslast, familiäre Verantwortung, weltpolitische Krisen und eine beschleunigte Gesellschaft fordern unsere mentale Widerstandskraft heraus.
Wir bei WWZ sind überzeugt, dass mentale Stärke kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit. Deshalb investieren wir bewusst in dieses Thema.
Seit Januar 2025 läuft ein mehrwöchiges Trainingsprogramm, das Mitarbeitenden freiwillig offensteht. In vier parallelen Kursen werden acht Module bearbeitet. Alle zwei Wochen gibt es einen neuen Impuls. Das Training basiert auf den Kernkompetenzen Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein und Selbstmanagement. Absolventinnen und Absolventen des Programms treffen sich anschliessend zu einem Erfahrungsaustausch mit Interessierten. Bereits Trainierte und Neueinsteigende tauschen sich über Erfahrungen, Erkenntnisse und Fragen aus.
Zusätzlich bieten wir seit Anfang 2025 eine unabhängige, anonyme Sozialberatung an. Sie dient als Anlaufstelle für Mitarbeitende in herausfordernden Lebenslagen. Das können sowohl private als auch berufliche Schwierigkeiten sein, wie zum Beispiel der Umgang mit Kindern, Sucht, Überlastung, Krankheit oder Scheidung. Mitarbeitende können sich kostenfrei und anonym beraten lassen. Das Angebot wird rege genutzt.

Gemeinsam mentale Ressourcen aufbauen: Austausch und Impulse aus dem Trainingsprogramm «mentale Stärke»

Mediamatik-Lernende haben dieses Bild selbständig geplant, fotografiert und aufbereitet.
Berufsbildung
WWZ bildet auch Lernende aus. Zudem gewinnt die Berufsbildung an Bedeutung. 2025 befanden sich bei WWZ ein Netzelektriker, drei Mediamatikerinnen und Mediamatiker und ein Logistiker in Ausbildung. 2025 haben wir das Berufsbildungskonzept überarbeitet mit dem Ziel, bis im Sommer 2029 rund 18 Lernende in 7 Berufen auszubilden.
Wir investieren nicht nur in ihre fachliche Ausbildung, sondern bieten auch attraktive Rahmenbedingungen. Wer bei WWZ die Lehre absolviert, profitiert von sechs Wochen Ferien und sonstiger grosszügiger Unterstützung (ÖV, Mobile-Abo, Laptop, Mittagessen, Schulmaterial, Krankenkasse und Erfolgsbeteiligung).
Gemeinsam stark im Sattel
Zwölf Teams, 48 Mitarbeitende und jede Menge Rückenwind. Bei der «Bike to work Challenge» traten
WWZ-Mitarbeitende während acht Wochen kräftig in die Pedale. Gemeinsam erreichten sie 27'044 Kilometer, sammelten 1'235 Velotage und sparten 3'894 kg CO₂ ein. Das ist so viel wie der Jahresstromverbrauch von eineinhalb Haushalten. Mit dieser Aktion setzten sich die Mitarbeitenden für Gesundheit, Klimaschutz und Teamgeist ein. Besonders wertvoll waren die Motivation im Team, der Austausch unterwegs und das gemeinsame Erlebnis.

WWZ-Mitarbeitende engagieren sich bei der «bike to work Challenge» für Gesundheit, Klimaschutz und Teamgeist.
Wo.Men in Power: Mehr Frauen in der Energiewirtschaft
WWZ ist Mitglied im Netzwerk «Women in Power» (WiP) – einem Zusammenschluss von Fachfrauen aus Wirtschaft, Politik und Forschung in der Schweizer Energiebranche.
Wir wollen die Sichtbarkeit und Förderung unserer Mitarbeiterinnen stärken, Diversität fördern und eine Plattform für Austausch und Netzwerken schaffen. Intern haben wir ein eigenes Programm «Wo.Men in Power» lanciert, um gemeinsam mit Frauen und Männern an diesen Zielen zu arbeiten. Das Programm führen wir auch 2026 fort.
Ein Zeichen gegen Foodwaste Übrig gebliebene, aber einwandfreie Speisen aus der Cafeteria oder von Events werden nicht entsorgt, sondern stehen im neuen Kühlschrank «Food.Fair.Sorger» allen Mitarbeitenden kostenlos zur Verfügung –unkompliziert zum Mitnehmen. So reduzieren wir Lebensmittelabfälle, schärfen das Bewusstsein für Ressourcenschonung und setzen ein klares Zeichen gegen Foodwaste.
«Veganuary»
Im Januar 2025 starteten wir die Aktion «WWZ goes Veganuary». Zwei Wochen lang stand pflanzliche Ernährung im Mittelpunkt unserer Cafeteria. Ziel war es, die ökologische Wirkung bewusster Ernährung erlebbar zu machen. Pflanzliche Gerichte senken den Ressourcenverbrauch und verursachen deutlich weniger CO₂-Emissionen. Zur Orientierung: Ein veganes Gericht spart im Schnitt so viel CO₂ ein wie 35-km-Autofahrt mit einem Benzinauto. Die Aktion schärfte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, förderte Offenheit für Neues und zeigte, dass Genuss und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.
Unsere nächsten Massnahmen
Unsere Initiativen im Jahr 2025 haben sich bewährt und Wirkung gezeigt. Deshalb führen wir sie 2026 gezielt fort.
So fördern wir nicht nur eine starke Unternehmenskultur, sondern auch eine moderne und wertorientierte Entwicklung unseres Unternehmens.
14
Arbeitsunfälle* 2025
6 Arbeitsunfälle* mehr als 2024 *meldepflichtige Berufsunfälle.
564
Mitarbeitende +27 Mitarbeitende gegenüber 2024
127
Teilzeitmitarbeitende
23 % Teilzeitmitarbeitende in 2025 (24 % 2024)
33
Arbeitsunfälle / 1'000 Vollzeitmitarbeitende 2025 +12 gegenüber 2024
110/454
Frauen/Männer
19.5 % Frauenanteil in 2025 (21 % 2024)
5
Lernende 2025
4 Lernende 2024
Unsere Kundinnen und Kunden
GRI 3-3
Wir fördern den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Ziel ist es, einen umfassenden Datenschutz und höchste Datensicherheit zu gewährleisten. Durch präventive Massnahmen und regelmässige Schulungen der Mitarbeitenden lösen wir dieses Versprechen ein.
Ambitionen
+ Wir engagieren uns für Transparenz und Datenschutz für unsere Kundinnen und Kunden.
+ Wir sensibilisieren zu Nachhaltigkeitsthemen.
Unsere Fortschritte
Mit «Blizz» regional stark WWZ hat 2025 ihre Telekomsparte umgestellt und eine eigene Produktpalette unter dem Markennamen «Blizz» lanciert. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es uns, noch gezielter auf kundenspezifische Bedürfnisse einzugehen. Dank fortschrittlicher Glasfasertechnologie profitieren Kundinnen und Kunden von schnellen und zuverlässigen Internetverbindungen.
Unser «Blizz» Bus ist vollelektrisch unterwegs und verbindet nachhaltige Mobilität mit Kundennähe. Als mobile Verkaufs- und Beratungsplattform bringt er die Produkte und Services direkt in die Gemeinden und Quartiere. Durch den Einsatz des Busses reduzieren wir unnötige Fahrwege für Kundinnen und Kunden und schaffen gleichzeitig einen sichtbaren Mehrwert im direkten Austausch.
Ziele
+ umfassender und zuverlässiger Schutz der Kundendaten
+ keine Datenschutzverletzungen

UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
Der vollelektrische «Blizz Bus» bringt Internet- und TV-Services direkt in die Gemeinden.
Papier war gestern 2025 stellten rund 16'000 Kundinnen und Kunden auf die digitale Rechnung um. Damit sparen wir jährlich grosse Mengen Papier, schonen Ressourcen und vereinfachen Abläufe. Die digitale Rechnung ist kostenlos, jederzeit verfügbar, sicher und spart Zeit. Ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Effizienz.
Schnell und transparent informiert
Seit Mitte 2025 informiert WWZ die Anwohnerinnen und Anwohner in Cham auf einer digitalen Plattform schnell, verständlich und transparent über die Bauprojekte in der Region. Im Mittelpunkt steht der Ausbau des Fernwärmenetzes mit Angaben zu den Projektbeteiligten, zum aktuellen Bauprogramm, zu Einschränkungen, einer interaktiven Karte, häufigen Fragen und Antworten sowie direkten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern. Zusätzlich können sich Bewohnerinnen und Bewohner über eine Umfrage aktiv einbringen und ihre Meinung teilen. wwz.ch/wvennetsee
Seit Ende 2025 steht die digitale Anwohnerinformation auch Bewohnerinnen und Bewohnern von Steinhausen zur Verfügung. wwz.ch/wvsteinhausen
Optimierung Eigenverbrauch
Die Heizungsmacher AG unterstützt Haushalte dabei, ihren Eigenverbrauch zu erhöhen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und den Stromverbrauch zu senken. Als einer der grössten Anbieter in der Schweiz für Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Ladelösungen für Elektromobilität profitieren bereits mehrere tausend Haushalte von ihren integrierten Energiesystemen.
Durch die intelligente Steuerung und Kombination dieser Technologien werden erneuerbarer Strom und erneuerbare Wärme effizient genutzt und gespeichert. Die ganzheitlichen Lösungen ermöglichen es den Kundinnen und Kunden, flexibel auf künftige Anforderungen an das Energiesystem zu reagieren.
Seit 2025 unterstützt WWZ zudem die Abrechnungslösungen vREV (virtuelle Rückvergütung Eigenverbrauch) und vZEV (virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch).
Energieberatungen
Wir kooperieren mit dem Kanton Zug, den Gemeinden in unserem Versorgungsgebiet sowie den Verbänden wie dem Energienetz Zug und Energie Schweiz. Diese bieten unseren Kundinnen und Kunden Energieberatungen an und zeigen, wie Energie gespart und effizient genutzt wird.
Unsere nächsten Massnahmen
Wir wollen die Bevölkerung weiterhin zu verantwortungsvollem Konsum sensibilisieren und den Blick für nachhaltiges Handeln schärfen.
WWZ-Fachkräfte im Einsatz für eine sichere, nachhaltige und zuverlässige Energie- und Datenversorgung.

> 99 %
der Mitarbeitenden sind in relevanten Datenschutzthemen geschult.
Motivbeispiele unserer Social-Media-Kampagne zu nachhaltigem Verhalten im Alltag
Unsere Social-MediaNachhaltigkeitskampagne
Die Nachhaltigkeitskampagne zeigt Wirkung. Ihr Ziel ist, Kundinnen, Kunden und alle Mitarbeitenden für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und zum bewussten Handeln anzuregen, ohne den Zeigefinger zu erheben.
Wir haben fünf Sujets online geschaltet. Die Beiträge stiessen in den sozialen Netzwerken auf grosse Resonanz. Die Kampagne fällt auf und motiviert, ein voller Erfolg.








Handlungsfeld Unternehmensprinzipien

Wir versorgen unsere Kundschaft zuverlässig und sicher mit Energie, Wasser und Telekommunikation und übernehmen Verantwortung für Cybersicherheit. Wir verhalten uns ethisch einwandfrei und engagieren uns gesellschaftlich.

Moderne Arbeitsumgebung als Grundlage für verantwortungsvolle Unternehmensführung und konsequente Umsetzung der Unternehmensprinzipien
Versorgungssicherheit
GRI 3-3, 308-2, 408-1, GRI EU29
Um eine sichere und nachhaltige Versorgung zu gewährleisten, investieren wir kontinuierlich in eine moderne Infrastruktur.
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
Ambitionen
+ Wir versorgen unsere Kundinnen und Kunden sicher und zuverlässig mit Strom, Wärme, Wasser, Telekommunikation.
+ Wir übernehmen Verantwortung für die Cybersicherheit.
Versorgungssicherheit ist unser Auftrag. Unser Anspruch ist es, Ausfälle möglichst zu verhindern.
Kommt es dennoch zu Störungen im Alltag, etwa durch einen Leitungsbruch im Quartier oder einen kurzzeitigen Stromausfall in einzelnen Häusern, stehen unsere Einsatzteams bereit.
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche sorgt unser Pikettdienst dafür, dass solche Vorfälle rasch behoben werden und die Versorgung schnell wiederhergestellt wird.
Darüber hinaus bereiten wir uns gezielt auf mögliche grosse Krisen vor, die den gesamten Betrieb oder Teile der Region lahmlegen könnten, etwa durch Cyberangriffe, Feuer, Naturkatastrophen oder eine Energiemangellage. Für diese ausserordentlichen Situationen haben wir Krisenteams, die eingespielt zusammenarbeiten und den Betrieb Schritt für Schritt wiederherstellen. Mit dem Störfall- und Krisenmanagement sorgen wir dafür, dass Ausfälle schnell eingegrenzt und behoben werden.
Ziele
+ Investitionen in eine nachhaltige und zuverlässige Infrastruktur
+ überdurchschnittlich hohe Netzstabilität
Unsere Fortschritte
Revision Kraftwerk Untermühle
Nach über 14 Jahren ununterbrochenem Betrieb und mehr als 120’000 Betriebsstunden wurde das Wasserkraftwerk Untermühle inklusive Rechenreiniger teilrevidiert. WWZ hat zusammen mit Fachleuten den Generator und das Getriebe komplett demontiert und für die Generalüberholung ins Herstellerwerk transportiert. Diese Massnahmen sichern den langfristigen Betrieb und die Leistung der Anlage. So ist auch künftig eine zuverlässige und ökologische Stromproduktion für unsere Kundinnen und Kunden sichergestellt.

Nach der Teilrevision von Generator, Getriebe und Rechenreiniger ist der langfristige, zuverlässige und ökologische Betrieb der Anlage gesichert.
Reservoir Talacher
Neben der umfassenden Revision des Kraftwerks Untermühle erfolgte im September die Sanierung der Hauptwasserleitungen vom Reservoir Talacher in Richtung Baar und Zug mit der fortschrittlichen Inliner-Methode. Bei dieser nachhaltigen Sanierungsmethode werden neue Hochdruck-Liner in die Rohre eingezogen und mit den Altrohren verbunden. Das verlängert die Lebensdauer der Leitungen um weitere Jahrzehnte und sichert die Trinkwasserversorgung, ohne dass neue Leitungen verlegt werden müssen.

Die Sanierung der Hauptwasserleitungen mit der Inliner-Methode sichert die Trinkwasserversorgung für Jahrzehnte, ohne neue Leitungen zu verlegen.
Ausbau Glasfasernetz
Wir bauen das Glasfasernetz aus, um eine zuverlässige, energieeffiziente und moderne digitale Anbindung für unsere Kundinnen und Kunden sicherzustellen.
WWZ hat in den letzten fünf Jahren rund 35 Millionen Franken in die Telekomnetze investiert und setzt verstärkt auf FTTH («Fiber to the Home»: Glasfaser direkt ins Haus bzw. in die Wohnung). Neben Steinhausen und Baar gibt es bis Ende 2026 auch in Cham und Hausen am Albis schnelles Internet über FTTH. Danach wird die Gemeinde Risch bis Ende 2028 ausgebaut.

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist die Grundlage für eine moderne, energieeffiziente und zukunftssichere digitale Infrastruktur.
Cybersicherheit
Eine verlässliche IT-Infrastruktur ist eines der wichtigsten Sicherheitsthemen von WWZ. Durch Investitionen in moderne Sicherheitslösungen schützen wir die digitalen Systeme und sensiblen Daten vor Bedrohungen. Wir managen Cyberrisiken aktiv. Als Teil der Cybersicherheitsstrategie haben wir Sensibilisierungsmassnahmen ergriffen, um das Bewusstsein der Mitarbeitenden zu stärken.
Dafür haben wir 2025 das Schulungsprogramm Hoxhunt eingeführt, welches die Mitarbeitenden auf Phishing-Attacken und Cyberangriffe trainiert. Durch regelmässige Schulungen und Informationssicherheitsweisungen, insbesondere im Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI), gewährleisten wir den Schutz sensibler Daten und stärken die Widerstandsfähigkeit unserer IT-Infrastruktur.
Unser Rechenzentrum wurde 2025 erfolgreich nach ISO-27001-Norm rezertifiziert. Damit konnten wir erneut bestätigen, dass unser InformationssicherheitsManagementsystem den globalen Sicherheitsstandards entspricht.
Im «House of Policy» sind alle Reglemente und Richtlinien für Cybersicherheit erfasst und die Mitarbeitenden sind entsprechend geschult. Die Informationen sind leicht zugänglich, verständlich erklärt und bieten klare Handlungsanweisungen.
Unsere nächsten Massnahmen
Neue Trinkwasserleitung Oberwil-Risch
In den kommenden Jahren ist eine neue Verbindungsleitung zwischen Oberwil und Risch geplant. Das Projekt schafft die Möglichkeit, Wasser zwischen den Regionen auszutauschen und Engpässe zu vermeiden. Die neue Leitung bietet die Grundlage für einen nachhaltigen und dauerhaft sicheren Wasseraustausch.
CHF 113,9 Mio.
Investitionen in Versorgungsinfrastruktur
(wie Wasser, Wärme, Strom, Telekom) im Jahr 2025
+CHF 21,3 Mio. (+24 %) zu 2024
0.278
Stromunterbrüche (geplant und ungeplant) pro Verbraucher im Jahr 2025
8.5 Minuten
durchschnittliche Stromausfalldauer (geplant und ungeplant) pro Verbraucher im Jahr 2025
Ethisches Geschäftsverhalten
Als Mitarbeitende und als Unternehmen handeln wir mit uneingeschränkter Integrität, verantwortungsbewusst, transparent und gehen respektvoll miteinander um, unabhängig davon, was andere erwarten oder verlangen.
Ambitionen
+ Wir verhalten uns ethisch einwandfrei.
+ Wir erfüllen die Sorgfaltspflicht bei unseren Beschaffungen.
+ Wir dulden keine Korruption oder Gesetzesverletzungen.
Wir stehen für Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Fortschritt. Zudem setzen wir auf ein hohes Mass an Verantwortung und erwarten von allen Mitarbeitenden, dass sie unseren «Code of Conduct» täglich leben. Wir achten die Menschenrechte und bekämpfen Korruption.
Neben der Einhaltung rechtlicher Vorgaben stehen bei uns Integrität und Ethik im Mittelpunkt. Unsere Mitarbeitenden sind darin geschult und stehen in der Pflicht, sich an geltende Gesetze, ethische Grundsätze sowie firmeninterne Richtlinien zu halten.
Unsere Fortschritte
Compliance-Stelle Mitarbeitende können sich bei der Compliance-Stelle melden, wenn sie nichtintegres, verantwortungsloses oder intransparentes Verhalten feststellen. Die Stelle stärkt die Compliance in unserem Unternehmen und schafft eine Möglichkeit, allfällige Missstände zu erkennen und verantwortungsvoll abzuklären.
Ziele
+ keine Compliance-Verletzungen
+ keine Korruption
Weiterentwicklung Enterprise Risk Management
Ein modernes, unternehmensweites Risikomanagement unterstützt uns, Risiken im gesamten Unternehmen systematisch zu erkennen, zu bewerten und zu steuern. Damit schaffen wir in einer zunehmend komplexen Welt Transparenz und Sicherheit.
2025 haben wir ein digitales Risikomanagement-Tool eingeführt. Damit stärken wir den transparenten und effizienten Umgang mit Risiken und entsprechenden Massnahmen. Wir führen den Roll-out 2026 fort und entwickeln die Funktionalitäten weiter.
Verantwortungsvolle Lieferkette und Beschaffung Wir arbeiten mit Lieferantinnen, Lieferanten und Geschäftspartnerinnen und -partnern zusammen, die ihre Verantwortung in Bezug auf Kinderarbeit, Achtung der Menschenrechte, soziale Sorgfaltspflicht, Umweltrichtlinien und Umweltschutz einhalten.
GRI 3-3, 205-2, 207-2, 308-2, 408-1, 414-2
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE

WWZ stärkt ihre Governance mit klaren ethischen Standards.
Gesellschaftliches Engagement
GRI 3-3, 2-28, 2-29, 413-1
Wir nehmen bei WWZ gesellschaftliche Verantwortung wahr und setzen uns für Menschen und die Gemeinschaft ein. Als Zuger Unternehmen unterstützen wir lokale Traditionen.
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
Ambitionen
+ Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung.
+ Wir engagieren uns in der Region Zug.
Soziales Engagement hat für uns eine hohe Bedeutung. Wir sprechen unterschiedliche Zielgruppen an und sind für alle Generationen da. Die Menschen und Institutionen in unserer Region liegen uns am Herzen. Deshalb engagieren wir uns für das vielfältige Vereinsleben in der Region Zug.
Wir sponsern Institutionen und Vereine in Sport, Kultur und Gesellschaft. WWZ unterstützt Projekte, die einen lokalen Bezug haben. Wichtig ist uns, dass sie Projekte im Einklang mit unserer Unternehmensphilosophie und unseren Werten stehen. Neben klassischem Sponsoring pflegen wir im Sinne unserer Werte auch soziale Engagements.
Unsere Fortschritte
Engagement im Brunnenbau
In Song Ndeppe, einem kleinen Dorf westlich von Yaoundé in Kamerun, hat sich seit Februar 2025 vieles verändert. Hier steht jetzt Brunnen Nr. 1928, gestiftet von WWZ, die dafür auf den Versand von Weihnachtskarten für ihre Kundinnen und Kunden verzichtet hat. Ein Handpumpenbrunnen mit einer Tiefe von 11,5 Metern liefert täglich 700 Liter sauberes Wasser.
Die Menschen im Dorf leben vom Anbau von Makabo, Maniok, Yams und Kartoffeln. Der Weg zu sauberem
Ziele
+ Förderung nachhaltiger lokaler Projekte
Wasser war lang und beschwerlich. Weite Märsche bestimmten den Alltag. Als das Wasser knapp wurde, suchte die Dorfgemeinschaft Hilfe beim Trinkwasserprojekt «l’eau c’est la vie» in Otélé.
Am 14. Februar 2025 übergab das Team von «l’eau c’est la vie» den Brunnen offiziell. Seither ist der Brunnenplatz ein beliebter Treffpunkt im Dorf. Man trifft sich, tauscht Neuigkeiten aus, lacht und pumpt Wasser.
Während der Bauarbeiten lernten die Bewohnenden, wie Hygiene, Wasser und Gesundheit zusammengehören. Seither trägt ein Brunnenkomitee die Verantwortung für Wartung, Pflege und Reparaturen.

Der Brunnen liefert täglich 700 Liter Wasser und stärkt dank Hygieneschulungen und einem Brunnenkomitee die lokale Gemeinschaft langfristig.
Unsere nächsten Massnahmen
Das Engagement für die Bevölkerung und die Gesellschaft setzen wir in den nächsten Jahren fort. Wir unterstützen weiterhin Vereine und Kulturaktivitäten in der Region Zug und leisten so einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben.
WWZ setzt ein Zeichen für Inklusion Ein besonderes Highlight ist das Sponsoring der Special Olympics Switzerland. WWZ unterstützt diesen Sportanlass für kognitiv beeinträchtigte Athletinnen und Athleten als Hauptsponsorin und fördert damit junge Talente. Die Spiele sind ein Anlass für alle und stehen für ein Engagement, das über den Sport hinausgeht.
Ende Mai 2026 finden die Wettkämpfe an zahlreichen Sportstätten im Kanton Zug statt. Während vier Tagen kämpfen Athletinnen und Athleten in 16 Sportarten um Medaillen.
Die National Games Zug bieten die Chance, die Athletinnen und Athleten zu feiern und das Bewusstsein für Inklusion zu stärken.
Inklusion bedeutet, unsere Gesellschaft so zu gestalten, dass sie die Vielfalt aller Menschen widerspiegelt und wertschätzt und Menschen mit Beeinträchtigung sich in ihr sicher, wohl und zugehörig fühlen.
NATIONAL GAMES
ZUG 2026
28. – 31.05.2026
Als Hauptsponsorin unterstützt WWZ die Sportveranstaltung für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und stärkt so das Bewusstsein für Vielfalt und Teilhabe.

CHF 328'718
für die Förderung von Kulturaktivitäten und Vereinen im Jahr 2025

Handlungsfeld Innovationen
Wir fördern und entwickeln nachhaltige Produkte, eine moderne Infrastruktur und fortschrittliche Prozesse.

Technische Infrastruktur im Rechenzentrum als Basis für fortschrittliche und nachhaltige digitale Lösungen
Fortschrittliche Produkte
GRI 3-3
Wir sind ein innovatives Unternehmen und setzen auf zukunftsweisende Technologien. Mit smarten Energiekonzepten, digitalen Netzwerken und einer nachhaltigen Infrastruktur gestaltet WWZ die Energieversorgung von morgen.
Ambitionen
+ Wir fördern die Entwicklung nachhaltiger und energieeffizienter Produkte, einer modernen Infrastruktur und fortschrittlicher Prozesse.
WWZ investiert kontinuierlich in die Entwicklung intelligenter Produkte und Prozesse, um die Energiezukunft aktiv mitzugestalten. Dazu zählen fortschrittliche Technologien wie Sektorkopplung, Batteriespeichersysteme und die Digitalisierung der Netze, die eine leistungs- und zukunftsfähige Energienutzung ermöglichen.
Parallel dazu treiben wir die digitale Transformation voran und fördern gezielt den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), um Prozesse zu verbessern und den Weg in eine digitale Energiewirtschaft zu ebnen.
Unsere Fortschritte
Elektrizität und Wärme intelligent koppeln Energiesysteme wandeln sich grundlegend. Die neuen Systeme sind vernetzt, haben intelligente Strukturen und ermöglichen es, Energie aus unterschiedlichen Quellen wie Wasser, Wind, Sonne und Biomasse zu gewinnen, zu kombinieren und effizient zu steuern. Vernetzte Energiesysteme verbinden mehrere Quellen und Netznutzende miteinander und verteilen so Strom und Energie, zum Beispiel in einem Fernwärmeverbund, mit Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Ladestationen in Haushalten und Überbauungen. Entscheidend für den Erfolg dieser Systeme ist die intelligente Netzsteuerung. Sie sorgt dafür, dass die
Ziele
+ Innovationsprojekte mit Technologiepartnern durchführen
Frequenz von 50 Hertz und damit das Stromnetz stabil ist. Denn zu viel oder zu wenig Strom im Netz führt zu Ausfällen.

Energiezentrale Unterfeld mit Photovoltaikanlage und Infrastruktur für das geplante Batteriespeichersystem
Energiespeicherung im Unterfeld
Mit der Inbetriebnahme der Energiezentrale Unterfeld im Sommer 2024 wurde bewusst Raum für künftige Technologien geschaffen. Nun konkretisiert sich die Planung für ein intelligentes Batterie-Energie-Speicher-System (BESS), das im Sommer 2026 in Betrieb gehen soll. Der Speicher trägt zur Stabilisierung des nationalen Stromnetzes bei, indem er überschüssige Energie aufnimmt und bei Bedarf wieder einspeist. Zukünftig sollen weitere Energielösungen integriert werden, welche die Energieeffizienz vor Ort zusätzlich
UNSERE AMBITIONEN UND ZIELE
steigern, etwa durch Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenmanagement. Damit kommen wir einem flexiblen, vernetzten und nachhaltigen Energiesystem einen entscheidenden Schritt näher.
Netzdienliches Laden: Kooperationsprojekt mit Zug Alliance
Gemeinsam mit Zug Alliance und weiteren Unternehmen aus Wirtschaft und Forschung arbeiten wir an unterschiedlichen Forschungs- und Pilotprojekten.
Ein Teilprojekt ist das «netzdienliche Laden», bei welchem wir testen, wie Elektroautos gespeicherten Strom ins Netz einspeisen können und als mobile Speicher dienen, um das Stromnetz zu entlasten. Dabei klären wir, wie die Elektromobilität system- und netzdienlich eingesetzt werden kann. Zudem definieren wir den Stromtransport sowie Tarife und Verrechnungsmodelle.

Ladeinfrastruktur für «Netzdienliches Laden» zur bidirektionalen Nutzung von Elektrofahrzeugen
Künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt rasant. Damit wir diese Chancen verantwortungsvoll und sinnvoll nutzen, sensibilisieren und befähigen wir unsere Mitarbeitenden im Umgang mit KI. Mit der Initiative KI@WWZ schaffen wir Raum für Information, Austausch und praxisnahe Übungen. Über das Intranet, die KI-Community und regelmässige KI-Circles fördern wir gemeinsames Lernen und proben konkrete Anwendungen. So machen wir den Nutzen von KI erlebbar und bauen Schritt für Schritt Kompetenz auf.

Gleichzeitig achten wir auf Datensicherheit und Transparenz: Wir trainieren den kritischen Umgang mit KIErgebnissen, legen Wert auf die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten und befolgen strenge Datenschutzrichtlinien.
Nachhaltigkeit heisst für uns auch, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten: mit Verantwortung, Lernbereitschaft und Offenheit.
2026 passen wir unsere KI-Richtlinie an, da sich die Rahmenbedingungen rund um KI und deren Nutzung schnell ändern.
Unsere nächsten Massnahmen
In den kommenden Jahren treiben wir unsere Projekte energisch und entschlossen voran. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern entwickeln wir Lösungen für die nachhaltige Energiezukunft und die Transformation der Industrie. Folgende Schwerpunkte stehen im Vordergrund:
+ Zug Alliance: virtuelles Kraftwerk mit sieben Teilprojekten, von PV-Recycling über bidirektionales Laden bis hin zu intelligenter Netzsteuerung und Energieoptimierung
+ Verein zur Dekarbonisierung der Industrie (VZDI): Forschung und Umsetzung von Methan-Pyrolyse zur Produktion von Wasserstoff sowie Speicherung von Kohlenstoff als entscheidendem Schritt zur Reduktion der CO₂-Emissionen
+ Joint Venture Multi Energy Hub: Aufbau einer CO₂-neutralen Multi-Energie-Arealversorgung als Modellprojekt für künftige Stadt- und Quartierlösungen
Bei WWZ gewinnen Innovationsmanagement und New Business künftig an Bedeutung. Wir bauen gezielt Ressourcen auf, um unsere Innovationskraft strategisch zu stärken.
Damit gehen wir den klaren Schritt von einzelnen Projekten zu einer ganzheitlichen Innovationsstrategie, die WWZ langfristig als verlässliche Wegbereiterin für Fortschritt, nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftlichkeit positioniert.
GRI-Index
WWZ berichtet in Bezugnahme auf die GRI-Standards für den Zeitraum vom 1.1.2025 bis zum 31.12.2025. Der GRI-Index kann unter folgendem Link abgerufen werden: wwz.ch/gri-index.

Titelseite: Mitarbeitende beim Wasserkraftwerk Untermühle, wo WWZ regionale erneuerbare Energie produziert
Seite 44: Naturnaher Erholungsraum im Lorzentobel

Impressum
Herausgeberin
WWZ AG
Chollerstrasse 24
6301 Zug wwz.ch
Fachstelle Nachhaltigkeit
Nicole Vogler Redaktion
Manuela Steffen Realisation
Elias Pfeiffer Fotos
Pascal Berger, Christian H. Hildebrand, Ramon Hirzel, Markus Lamprecht, Chris Roos, St. Martin Stiftung, Alexandra Wey
Über WWZ
WWZ schafft Mehrwert für die Bevölkerung, die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft in der Region Zug – seit über 130 Jahren. Die WWZ AG hat ihren Sitz in Zug. Sie zählt über 5'000 Aktionärinnen und Aktionäre und gehört zu den 100 grössten Arbeitgeberinnen der Zentralschweiz.
Wir denken an heute und an kommende Generationen. Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch und liefern zuverlässig Energie, Wasser und Telekommunikationsdienstleistungen.
Unsere über 550 Mitarbeitenden erfüllen die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden kompetent und mit Begeisterung.
WWZ AG
WWZ Energie AG I WWZ Netze AG I WWZ Telekom AG
Chollerstrasse 24 I Postfach I 6301 Zug
Telefon: 041 748 45 45
I wwz.ch