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Freitag, 5. Februar 2016 cover 9
marketing & media Übersetzung Ein Buch hilft zu verstehen, was Jesus wirklich sagte 16
Kommentar Jochen Ul bing über Marketing für kleine Unternehmen 16
Jubiläum Die Marken artikelkampagne wird 20 Jahre alt 14
ESC „Wer singt für Öster reich?“, am 12.2. um 20:15 Uhr auf ORF eins
© Markus Morianz
© leadersnet.at/Katharina Schiffl
Puls 4: Gut gerüstet für das Fernsehjahr 2016 Puls 4-Programmchef Johannes Kampel u.a. über eigene ErfolgsFormate wie das Cafe Puls, aber auch die Konkurrenz wie den ORF. 10
ranking week 2015/16
D A S B R A N C H E NR A N K I N G VON
medianet
Die medianet rankingweek 2015/16 erscheint am 4. März. Erstmalig werden Daten und Ratings aus xpert.network, dem ersten B2B-Portal für die Kommunikationsbranche, in die Bewertung miteinbezogen.
Der medianet Sonderthemenplan 2016 ist hier abrufbar!
© FMP
© APA/AFP/Yoshikazu Tsuno
(www.medianet.at)
Führung Zu Gast bei Österreichs nationalem Privatsender KroneHit.
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Entwicklung Der Net Promoter Score stellt zwei effektive Fragen. 12
10 Coverstory
Freitag, 5. Februar 2016
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„Mit Bewegtbild bewegen“ Im Interview mit medianet sprach Johannes Kampel, Puls 4-Senderchef, nicht nur über den neuen alten Player ORF, sondern auch über Eigenformate und mögliche TV-Trends.
WIEN. Nach 10 Jahren Cafe Puls, dem Frühstücksfernsehen auf Puls 4, wagt der ORF in wenigen Wochen auch den Gang in diese Zeitzone. Darüber besorgt ist man bei Puls 4 nicht, wie Senderchef Johannes Kampel im Interview mit medianet erklärte: „Wir haben ein starkes, etabliertes Format und wir glauben, dass ein neuer Mitbewerber befruchtend sein kann.“ Eine Idee allein ist nichts Auf Kundenseite sei es bisher zu keinerlei Verschiebungen gekommen erklärt Kampel. „Vielleicht werden sich Marktanteile verschieben. Was sich aber in jedem Fall steigern wird, ist die Anzahl derer, die um diese Zeit fernsehen, und das ist entscheidend. Die Menschen werden auch bei uns vorbeizappen, und es werden durch den ORF sicher auch neue Schichten angesprochen. Unser Ziel ist es, die Marktführerschaft zu behalten, so selbstbewusst sind wir.“ Kampel selbst ist nach einer zweijährigen Unterbrechung wieder zurück und Senderchef von Puls 4. Vor allem der Mut des Senders habe ihn in dieser Entscheidung bestärkt: „Das hat Puls 4 schon immer ausgezeichnet, dieser Mut hat mir immer gefallen und ist auch mein Antrieb.“ Auch die Eigenformate des Senders hätten zu der Entscheidung beigetragen, und vor allem im letzten Jahr verzeichnete man einige Erfolge: „Wir konnten fixe Blöcke für beispielsweise unsere Informationssendungen finden. Auch die letzte TV-Konfrontation, die wir gemeinsam mit dem ORF im Zuge der Wien-Wahl s endeten,
Weitblick Bei Puls 4 setzt man auf einen 360°-Blick, erklärt Senderchef Kampel: „Ich denke sehr verbreitet. Wir haben nicht hier Fernsehen und dort Digital.“
360°
hat verdeutlicht, dass wir ein Player sind, der deutlich sichtbar ist.“ 2016 erwartet die Zuschauer ein Mix, wie Kampel sagt: „Es gibt Formate wie ‚Bist Du deppert?‘, die wir in die zweite Staffel schicken, oder sogar in die dritte wie im Fall von ‚2 Minuten, 2 Millionen‘. Wir setzen aber gleichzeitig auch auf neue Formate wie ‚Sehr witzig!? Der Witze-Stammtisch‘.“ „Der Samstagabend ist …“ Ideen für neue Formate kommen bei Puls 4 in einen Format-Development-Prozess, erklärt Kampel: „Es muss ein gewisses Verfahren durchlaufen werden, was dann mit einer Abstimmung endet. In diese sind bis zu zehn Personen involviert. Wird die Idee positiv bewertet, dann ziehen wir sie auch durch. Eine Idee allein ist allerdings nichts, sie macht vielleicht fünf bis zehn Prozent aus. Es stellt sich immer die Frage: Was kann ich mit dem Format machen? Was hat der Zuschauer davon? Denn wenn ich den Zuschauer gewinnen kann, kann ich auch den Werbekunden gewinnen.“ Neben Werbekunden wäre auch der Format-Verkauf ins Ausland eine mögliche Einnahmequelle, die bei Puls 4 allerdings nicht forciert wird: „Der internationale Verkauf unserer Formate steht sicher nicht an erster Stelle. Für uns gilt es, Eigenentwicklungen zu forcieren; das bringt einen guten Spirit ins Haus und baut einen gewissen Stolz auf“, so Kampel. „Neben dem k lassischen Werbeblock bieten wir auch sehr innovative Kooperationen mit Kunden. „Dorf braucht Wirt“ z.B. war eine Puls 4-Formatentwicklung, in welcher Wirtshäuser im Mittelpunkt stehen und der Kunde Puntigamer durch Product Placement authentisch und in sympa-
Senderchef Im Juli 2015 kehrte Johannes Kampel nach einer zweijährigen Pause als Senderchef zurück zu Puls 4. Kampel war bereits zehn Jahre im Unternehmen tätig. © Lisa-Maria Trauer (6)
thischer Art und Weise integriert wurde. Durch individuelle und innovative Konzepte bieten wir unseren Kunden für Ihre Produkte somit eine optimale Verlängerung ins TV.“ „… bei uns der Dienstag“ Bei der Entwicklung neuer Formate setze man auf einen 360 GradBlick: „Ich denke sehr verbreitet. Wir haben nicht hier Fernsehen und dort Digital. Wir denken visionär und gestalten mit Innovation. Heuer wollen wir Channels digitaler Natur aufbauen. Das hat den Hintergrund, dass wir uns z.B. bei Sportereignissen wie der National Football League (NFL) fragen, was passiert, wenn die Spiele nicht im Fernsehen laufen? Was ist, wenn keine Saison ist? Die Antwort ist, dann machen wir eben digital weiter und schaffen so eine Basis, um dann auch wieder ins TV retour zu gehen. In dem Moment wo du ein Bewegtbild hast, kannst du auch bewegen.“ Vor allem die digitale Ausrichtung spricht die Zielgruppe des Senders, welche sich in der Altersgruppe 12 bis 49 bewegt, an: „Wir sind Bewegtbild und produzieren Content. Die Flächen gehören bespielt und von dort aus müssen wir agieren. Unsere Zielgruppe kann da gut mitgehen.“ 2016 soll Österreichs Fernsehempfang volldigitalisiert sein – ein Zustand, der auch neue Herausforderungen mit sich bringt, weiß der Senderchef: „Es wird ungefähr 100 Sender geben, die in Österreich empfangbar sind, das Angebot wird zunehmen. Man wird sich seinen Platz jeden Tag erarbeiten müssen und dem Zuschauer dafür Angebote machen.“ Der Sender sei stets auf der Suche nach neuen möglichen Angeboten, so Kampel. „Wir besuchen regelmäßig internationale Fernsehmessen und prüfen neue Formatideen auf die Bedürfnisse der Puls 4-Zuseher. Ich glaube es geht nicht mehr darum, die Dinge nur einfach groß aufzuziehen, sondern den Zuschauern gut platziert ein interessantes Programm anzubieten.“ Puls 4 zeigt seine Shows am Dienstagabend; auf die Frage, ob die Samstagabendshow nicht mehr zeitgemäß ist, erklärt Kampel: „Auf die Suche nach dem ‚Wetten dass‘-Nachfolger können sich gern Sender wie der ORF begeben. Wir haben eine jüngere Ausrichtung und setzen auf Filme am Samstagabend. Man konzentriert sich immer sehr auf die Highlights, in Wirklichkeit geht es aber um 168 Stunden pro Woche, die cool bespielt werden müssen.“ Selbstverständlich regional Das letzte Jahr zeigte auch, dass der regionale Bezug immer wichtiger wurde: „Der Österreichfaktor ist für uns als österreichisches Vollprogramm selbstverständlich. Die Informationsformate gewinnen immer mehr an Reichweite; meiner Meinung nach hängt das mit der heutigen Zeit zusammen. Es bedarf Informationen und es braucht Lösungen. Wir wollen das mit unseren Mitteln ermöglichen, neutral, unabhängig und neue Meinungen offerieren. Hier kommt der Öster-
© Gerry Frank
••• Von Dinko Fejzuli und Gianna Schöneich
Beim österreichischen Privatsender Puls 4 setzt man neben USFilm/Serien-Ware vor allem auch auf eigenproduzierte Formate.
reichfaktor am deutlichsten durch. Mit Cafe Puls haben wir ein ursprünglich deutsches Frühstücksformat überblendet und durch ein österreichisches Angebot ersetzt und erfolgreich seit über zehn Jahren etabliert.“ Das Bedürfnis nach Information wird auch mit dem neuen Format „Bist Du deppert?“ versucht zu stillen: „Es geht um Steuerverschwendungen. Es wird eine Panelshow sein, und wir versuchen mit Comedians einen heiteren Blick auf die ernste Thematik zu werfen. Das bisherige Feedback,das wir erhalten haben, trifft es meiner Meinung nach sehr gut: ‚Da traut ihr euch etwas, was andere vielleicht nicht könnten‘. Das stimmt. Nicht mehr und nicht weniger.“
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Marketing 11
FMP: Radio zum Anfassen WIEN. Kürzlich durfte das FMP Forum Media Planung hinter die Kulissen der Senderzentrale von Österreichs einzigem nationalen Privatradio, KroneHit, blicken. Am 16. Backstage-Programm standen ein unterhaltsamer Rundgang durch das Studio, informative Fragerunden und ein geselliges Gettogether zum Schluss. Eine Gruppe interessierter Mitglieder des FMP Forum Media Planung erkundete am 28. Jänner das moderne Studio des Radiosenders KroneHit. Gastgeber Verkaufsdi-
zeit in Wien entwickelt wird, wurde heiß diskutiert: Mithilfe des Smartphones soll das Radio die persönlichen Vorlieben des Hörers kennenlernen und sich dementsprechend anpassen. „Ich persönlich war sehr gespannt auf die neue technische
Ausstattung und wie sich ‚Visual Radio‘ darstellt. Das war super interessant und ich freue mich sehr, dass KroneHit dieses spannende FMP Backstage ermöglicht hat“, so die Vorsitzende des Forum Media Planung (FMP), Elisabeth Plattensteiner (OMD). (cw)
© FMP
Das Forum Mediaplanung lud zur einer interessanten Backstage-Führung bei Österreichs einzigem nationalen Privatsender, KroneHit, ein.
Mario Frühauf und Rüdiger Landgraf, beide KroneHit (2. v.r. und ganz hinten Mitte) führten die FMP-Truppe auch zu KroneHit-Moderator Ferry Ptacek (r.).
Ich persönlich war sehr gespannt auf die neue technische Ausstattung und wie sich ‚Visual Radio‘ darstellt.
Next Generation Radio Das Aufspüren von zukunftsträchtigen Trends ist für das FMP Forum Media Planung besonders bedeutend. Aus diesem Grund stand das Thema Trimedialität im Radio im Zentrum der munteren Studioführung. Neben der modernen Produktion von Radioprogrammen wurde somit auch über Visual Radio und andere Aspekte dieser Thematik gefachsimpelt. Auch das Projekt „Next Generation Radio“, das der-
Facts FMP Das Forum bietet seit mehr als 40 Jahren eine Plattform für den Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen in den Bereichen Mediaplanung und Mediaforschung. Durch
regelmäßige Vorträge können sich die Mitglieder beruflich weiterbilden und Kontakte knüpfen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.forummediaplanung.at
Quelle: Media Server, Ganzjahr 14/15, (n=3.422), Wohnbev. Österr. 14-29, Bewegtbild ges. (TV live/zeitversetzt/Mediatheken + Online TV-Progr./Mediatheken), Tagesablaufstudie
rektor Mario Frühauf und Rüdiger Landgraf, KroneHit-Programmchef, begrüßten die Gäste sehr herzlich und begleiteten sie auf einer spannenden Reise durch die einzelnen Studios, diverse Redaktionen und die Produktionsräume. Im Gepäck hatten sie anschauliche Informationen rund um die Entstehung des Programms und neuartige Entwicklungen in der aufregenden Radiolandschaft.
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Die erste Gesamtmediennutzungsstudie Österreichs räumt auf mit sämtlichen Mythen und macht klar: Fernsehen ist das beliebteste Medium. Lust auf einen Faktencheck? Gerne: www.screenforce.at
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••• Von Anne M. Schüller
Z
Der NPS kann positiv oder negativ sein Wenn man die Kritiker von den Promotoren abzieht, kann das Ergebnis positiv oder negativ sein. Passiv Zufriedene fließen in die Berechnung nicht ein. So hat die Beratungsgesellschaft buw einmal den NPS für CRMSysteme gemessen, das sind Softwarelösungen für das Kundenbeziehungsmanagement. Jeweils 28 Prozent der Befragten waren Promotoren oder passiv Zufriedene, 44 Prozent waren Kritiker. Der NPS beträgt also –16. Für Apple wurden schon NPS-Werte von 78, für Amazon 71, für Porsche 68, für Google 63, für Audi 47 und für BMW 42 gemessen. In vielen Fällen sind die Werte hingegen recht niedrig oder sogar negativ, was für die Motivation der Mitarbeiter nicht unbedingt förderlich ist. Ferner sind Vergleiche zwischen Branchen und Ländern mit größter Vorsicht zu genießen, da der jeweilige Befragungszeitpunkt sowie Ereignisse um diesen herum zu starken Schwankungen führen können. So hat die deutsche Telekom einmal festgestellt, dass ihr NPS steigt, wenn über Konkurrenzprodukte negativ berichtet wird. Auch kulturelle oder geschlechtsspezifische Unterschiede sind zu berücksichtigen. Zum Beispiel vergeben Japaner höchst selten eine zehn, Lateinamerikaner jedoch andauernd. Wer gerade wütend auf einen Anbieter ist, gibt schnell mal eine null. Wieder andere geben grundsätzlich nie mehr als eine neun, weil sich, wie sie meinen, immer noch was verbessern lässt. Der NPS misst nur die Temperatur Der NPS-Wert ist zwar einfach zu ermitteln, doch er misst nur die „Temperatur“ einer Kundenbeziehung. Und so wie Schweine nicht allein dadurch fett werden, dass man sie wiegt, so braucht es im Anschluss an die Errechnung der reinen Kennzahl eine zusätzliche Analyse von Ursache und Wirkung. Dies geschieht mithilfe einer Zusatzfrage, die der
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ur Messung von Kundenloyalität und Empfehlungsbereitschaft hat der amerikanische Loyalitätsexperte Fred Reichheld den Net Promoter Score entwickelt. Unternehmen, so sagt er, brauchen keine komplexen Kundenstudien, sondern am Ende nur ein, zwei Fragen, die kontinuierlich gestellt werden müssen. Als die mit Abstand effektivste schlägt er die „ultimative Frage“ vor: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie X an einen Freund oder Kollegen weiterempfehlen?“ Dazu wurde eine Skala von null (höchst unwahrscheinlich) bis zehn (höchst wahrscheinlich) entwickelt. Die Antwortgeber lassen sich in drei Gruppen einteilen: Promotoren, passiv Zufriedene und Kritiker. Als Promotoren gelten nur diejenigen, die ihre Empfehlungsbereitschaft mit 9 oder 10 einstufen. Von den Promotoren werden die Kritiker (zwischen 0 und 6) abgezogen. Das Ergebnis ist der Net Promoter Score.
Der Net Promoter Score Der Net Promoter Score (NPS) hat in den letzten Jahren einen weltweiten Siegeszug angetreten, weil er, wie man so sagt, „vorstandstauglich“ ist.
eigentliche Startpunkt für kontinuierliche, kundenrelevante Optimierungsmaßnahmen ist. Sie geht so: „Was ist der Hauptgrund für die Bewertung, die Sie gerade gegeben haben?“ Leider zeigt der NPS nicht, ob auf die Empfehlungsbereitschaft hin auch Taten folgen. Denn erst dann, wenn tatsächlich wirkungsvolle Empfehlungen ausgesprochen werden, kann dies neue Kunden bringen. So kam im Rahmen einer Kundenbefragung in einem Telekommunikationsunternehmen heraus, dass zwar 81 Prozent der Interviewten behaupte-
ten, den Anbieter weiterzuempfehlen, doch nur 30 Prozent taten dies auch. Und nur in 12 Prozent der Fälle entstand daraus neues Geschäft. Für einen Finanzdienstleister betrugen die entsprechenden Zahlen 68 sowie 33 und 14 Prozent. Wie mit dem NPS gearbeitet wird Die reine Frage nach dem NPS-Wert erfordert nur höchstens zwei Minuten und wird am besten telefonisch von einer neutralen Person gestellt. Wo dies nicht möglich ist: Schriftlich geht‘s auch. In aller Regel liegt
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feature 13
Noten erwartet. Ich habe Unternehmen gesehen, da hat eine hoch bonifizierte Fixierung auf den NPS als Leistungskennziffer (KPI) die ganze Firma in Angst und Schrecken versetzt. Wertvolle Erkenntnisse sind das Ziel Wie schon betont, ist der NPS-Score an sich nur eine Hilfskennzahl. Denn am Ende geht es um glückliche Kunden. So ermöglicht erst die Zusatzfrage („Was ist der Hauptgrund für die Bewertung, die Sie gerade gegeben haben?“) den Einstieg in einen fundierten Dialog. Sie kann sofort oder im Zuge eines weiteren Anrufs gestellt werden. So können Stolpersteine rasch identifiziert und O-Töne der Kunden in Meetings und Mitarbeitergesprächen verwendet werden.
Für Apple wurden schon NPS-Werte von 78, für Amazon 71, für Porsche 63, für Audi 47 und für BMW 42 gemessen.
Über die Repräsentativität Wer Repräsentativität will, sollte mindestens 100 Kunden befragen. Reichheld empfiehlt, seine eher unübliche 11er-Skala unbedingt beizubehalten, denn sie zeigt Nuancen besser als etwa eine 5er-Skala. Außerdem empfiehlt er, den NPS erstens regelmäßig und oft sowie zweitens auch für einzelne Produkte oder Geschäftsvorfälle zu erheben. Zum Beispiel kann ein Hersteller seine Kunden per NPS entscheiden lassen, welche Produkte überleben sollen. Solche, die niedrige NPSWerte erhalten, werden sofort aus dem Programm genommen. Bei Mittelwerten kann die Entwicklungsabteilung schnell nach tarieren. Und top bewertete Produkte können vorrangig beworben werden. Jedoch ist der NPS nur dann ein wirksames Tool, wenn er die Kundenbeziehungsqualität zutreffend reflektiert. Da, wo die Höhe oder Entwicklung des NPS-Werts in
© A. Schüller
die Antwortquote bei weit über 90 Prozent. So geben bei der Allianz Österreich 98 Prozent der befragten Kunden einen NPS-Wert ab, und 67 Prozent stimmen einem weiteren Anruf für Zusatzfragen zu.
Anne M. Schüller ist Keynote-Speakerin, Bestsellerautorin und Businesscoach. Jüngst ist die zweite Auflage ihres Buchs „Das neue Empfehlungsmarketing“ erschienen (2015, Business Village). Infos: www.empfehlungsmarketing.cc
ein Vergütungssystem einfließt, muss besonders darauf geachtet werden, dass die Durchführung wasserdicht ist. Manipulationen sind, wie bei jeder Befragung, auch beim NPS möglich. Rankings und Prämien sorgen ferner dafür, dass Mitarbeiter absichtlich die falschen Dinge tun, nur um an Ehre und Geld zu gelangen. Die Aussicht auf Boni macht sehr erfinderisch. So werden Rabatte gewährt oder Produkte einfach verschenkt, um im Gegenzug eine Zehn zu erhalten. Oder es werden nur die Kunden befragt, von denen man sich gute
Die passiv Zufriedenen kann man fragen, was zu tun ist, damit sie höhere Werte geben. Und die Promotoren kann man fragen, mit welchen Worten sie die Firmenangebote empfehlen. Mehr als ein, zwei weitere Fragen sollten es jedoch nicht sein, weil dies die Komplexität erhöht und gleichzeitig die Antwortbereitschaft senkt. Bei einer sehr schlechten Bewertung sollten Kunden unverzüglich kontaktiert werden, um nach Hintergründen zu fragen. Bei einer sehr hohen Punktzahl macht man das am besten auch, denn in beiden Fällen gibt es viel zu lernen. Und auch die Führungskräfte sollten solche Gespräche führen. Schon wenige gepfefferte Kundenkommentare können oft mehr bewirken als der dickste Berichtsband mit Zahlenkolonnen, Ampeln, Tachos, Torten, Balken, Infografiken und Diagrammen. Gut und richtig umgesetzt, macht der NPS die Unternehmen schneller, agiler und kundenorientierter. Die Stabilität einer Kundenbeziehung kann regelmäßig überprüft werden, um gefährliche Fehleinschätzungen zu vermeiden. Promotoren und Kritiker, die sogenannten Detraktoren, lassen sich identifizieren. Angebotene Serviceleistungen können auf Kundenrelevanz überprüft und durch die Kundenbrille validiert werden. Insgesamt entsteht eine Innovationskultur, die von den Bedürfnissen des Marktes gesteuert wird – und nicht länger von Ratespielen im obersten Stock.
NPS für Österreichs Finanzdienstleister Jahr 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Branche NPS für Banken % 12 2 10 11 17 14 21 18 NPS Versicherungen % –3 –3 6 6 8 8 14 10 NPS Bausparkassen % – 0 16 10 9 10 16 12 Auf Initiative des FMVÖ (Österreichischer Finanzmarketingverband) wird in Österreich der NPS landesweit für Finanzdienstleister gemessen. Die Besten werden auf einer Gala mit dem „Recommender Award“ geehrt. Die Tabelle zeigt die Zahlen der letzten Jahre; die schlechten Werte in 2009 hängen mit der Finanzkrise zusammen, und der Sprung in 2014 wird so erklärt, dass in dem Jahr die Stichprobe von 6.000 auf 8.000 Personen erhöht wurde. Dadurch wurden mehr regionale Anbieter erfasst, die im Durchschnitt besser abschneiden als die großen internationalen Konzerne.
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20 Jahre Markenartikel-Kampagne
2.500 Beachtlich Neben rund 250.000 Plaka ten und 2.500 TV-Spots haben gut 700 Anzeigen während der 20jährigen Kampagne den Konsumenten und dem Handel die Kraft der Marke vor Augen geführt. Links die aktuelle MarkenartikelKampagne für das Jahr 2016.
Herstellermarken sind ein wichtiger Wirtschafts- und vor allem Wertschöpfungsfaktor.
„Marken fungieren gewissermaßen als Verbündete der Konsumenten“, so Markus Liebl, Generaldirektor der Brau Union und neuer Präsident des Markenartikelverbandes. „Ohne Vertrauen der Konsumenten gibt es keine Marke, ohne Marke keinen Leistungswettbewerb, ohne Leistungswettbewerb keine Innovation und ohne Innovation keinen Wohlstand“, so Liebl weiter. Wie die Marktforschung zu den Kampagnen zeigt, wird die Position der Herstellermarken durch die Kommunikationsmaßnahmen deutlich gestärkt. Mit der Initiative gewinnen die Markenartikel für den täglichen Einkauf an Bedeutung – und es gelingt sogar, abgewanderte Konsumenten zu den Herstellermarken zurückzubringen. In dieser Konsequenz ist die Initiative einmalig in Europa und zum Vorbild ähnlicher Kampagnen
in anderen europäischen Ländern geworden. Begehrlichkeit ist das Ergebnis von Vertrauen in die Leistung und Qualität der Marke. Das rückt die aktuelle Kampagne in den Mittelpunkt – mit einem speziellen Argument für jede Marke. Vieles spricht für die Marke „In diesem Jahr dramatisieren wir die Entscheidung für die Marke“, so Mariusz Jan Demner. „Wir inszenieren das Leistungsversprechen, das beim Konsumenten den Griff zum Markenartikel im Supermarktregal auslöst.“ Ob Markenbotschaften wie reinster Genuss für Gösser, voller Geschmack für Kuner, zarter Moment bei Milka und beste Waschkraft bei Persil, die hohe Verfügbarkeit oder kontinuierliche Innovationen – Herstellermarken liefern Kaufargumente, die nur Originale für sich glaubwürdig beanspruchen können. Und so entsteht in Summe eine vielfältige Palette an Gründen für die Marken – von Bona bis zu Wiener Zucker, von Ariel über Nivea bis zu Persil und Somat. Plakate, digitale Screens, TV und Print-Sujets zeigen österreichweit: Da greift jeder zu.
750 Mitmacheffekt Mehr als 750-mal entschieden sich Unternehmen seitdem, an der Gemeinschafts kampagne des Österreichischen Markenartikel-ver bandes teilzuneh men.
© Cornelia Gstettner
WIEN. Was 1997 als Idee begann, hat sich im Laufe der Jahre zur konsequenten, publikumswirksamen Initiative für Markenartikel entwickelt: Mehr als 750-mal entschieden sich Unternehmen seitdem, an der Gemeinschaftskampagne des Österreichischen Markenartikelverbandes teilzunehmen. Rund 250.000 Plakate, 700 Anzeigen und 2.500 TV-Spots haben den Konsumenten und dem Handel die Kraft der Marke vor Augen geführt. Immer wieder zeigte die Initiative, dass Marken das Leben verändern, es vielfältiger, bunter und fröhlicher machen, dass Marken forschen und ihre Kraft aus der Innovation, nicht aus der Imitation beziehen. Für die kreative Umsetzung wurden die Markenartikel so unter anderem in Form eines Alphabets, als Supermarken, Champions, Alltagshelden oder Innovationsführer usw. präsentiert. Anhand einer Galerie von Plakaten in Originalgröße auf der Albertina-Rampe kann man sich auch persönlich einen Eindruck verschaffen.
© DM&B (5)
„Achten Sie auf die Marke“ ist einer der bekanntesten Slo gans der Marken artikelkampagne. Das Motto der Ju biläumskampagne: „Da greift jeder zu“.
Klaus Albrecht Schröder, Markus Liebl, Mariusz Jan Demner, KR Karl Javurek, Ernst Klicka (v.l.).
Wirtschaftsfaktor Marke Auch das Web spielt in dieser Gemeinschaftskampagne eine entscheidende Rolle. Online sind die Marken im Rahmen einer breit angelegten Digital-Kampagne nicht nur auf den großen Medienseiten des Landes, sondern auch auf der Kampagnen-Site www.achten-sieauf-die-marke.at und der Plattform Winpin vertreten. Herstellermarken sind ein wichtiger Wirtschafts- und vor allem Wertschöpfungsfaktor. In den Bereichen Forschung, Produktion, Marketing und Vertrieb stellen sie viele hochqualifizierte Arbeitsplätze und beschäftigen in nachgelagerten Betrieben ein Vielfaches ihrer eigenen Mitarbeiter. (cw)
*Quelle: AGTT/GfK TELETEST; Evogenius Reporting 07.01.2015 - 16.05.2015; personengewichtet; Standard 71598_IP_ANZ_DSDS2016_271x417_Medianet_ICv2.indd 1
EVERYBODY PUT YOUR MEDIAPLAN IN THE AIR! Wenn ab 2. Jänner H. P. Baxxter und Dieter Bohlen gemeinsam in der „Deutschland sucht den Superstar“ Jury sitzen, summen wir siegessicher: Hyper, Hyper. So waren es in der letzten Staffel bereits bis zu 425.000 Österreicher ,* die die RTL Show sahen. Wie Sie davon profitieren können? Schreiben Sie uns: verkauf@ip-oesterreich.at
GROSSE FORMATE. GROSSE SENDER. GROSSE ERFOLGE.
IP-OESTERREICH.AT
01.02.16 13:27
16 Biz-Talk & Kommentare
Freitag, 5. Februar 2016
Zitat des Tages Martin Gaiger Kurier Digital-GF
© Christian Hofer
Karriere
Redaktionelle Leistung wird vom User gewürdigt; es ist nicht nachvollziehbar, warum das von Werbern nicht auch anerkannt werden sollte.
Arang Rezayati Tipico Arang Rezayati übernimmt in Wien die Marketingund Kommunikationsagenden des Sportwettanbieters Tipico. Für das Geschäft in Österreich hat Tipico mit dem 36-Jährigen einen neuen Marketing- und PRManager verpflichtet. Seit dem 1. Februar ist Rezayati direkter Ansprechpartner für Sponsoring, Kooperationen, Werbung bis hin zur Medienarbeit für den österreichischen Markt. Rezayati war zuletzt unter anderem Marketingleiter beim Weekend Magazin und Wettpunkt International tätig.
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© leisure.at/Katharina Schiffl (3)
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1. Matthias Seiringer, ORFEnterprise und IAB-Vorstand, Phi lipp Stein, ORFEnterprise, Philip Miro, ORF-Enterprise, Marcus Veigel, Cynapsis Interactive GmbH; 2. Marcus Hantschel, adbalancer GmbH und Leiter der IAB Arbeitsgruppe Standards HTML5; 3. Lilian Meyer-Janzek, Geschäftsführerin IAB-Austria.
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Überarbeitung
Guideline-Vorstellung AKTUALISIERUNG. Im Sommer 2014 stellte der Internet Advertising Bureau die erste HTML5-Guideline vor; Flash verschwand parallel beinhe vollkommen von der Bildfläche. Im Rahmen des IAB Impulse-Events im Microsoft Austria Auditorium wurde am 2. Februar eine aktualisierte Guideline vorgestellt, um die Implementierung des technischen Standards am österreichischen Digitalwerbemarkt voranzutreiben. Bei einem Expertenvortrag von Marcus Veigel, Cynapsis Interactive, konnten die Besucher ihr Wissen austauschen und über die neue Richtlinie diskutieren. Die Website des IAB, www.iab-austria.at, lädt ebenfalls zu einer aktiven Diskussion ein, außerdem findet sich hier die Richtlinie wieder. (red)
Von Wollmilchsäuen und kleinen Unternehmen
Sie sind dort, und wo seid ihr? Jürgen Hofer
© Gütersloher Verlagshaus
Wie Marketing für Klein- und Einzelunternehmen funktioniert.
Was Jesus wirklich gesagt hat VERSTÄNDLICH. Viele JesusWorte sind falsch übersetzt. Jesu Muttersprache, Aramäisch, ist die entscheidende Hilfe zu dem wirklichen Verständnis seiner einzigartigen fundamentalen Botschaft. Weil damals das Aramäische so weit von der Bibelsprache Griechisch entfernt war, wie heute das Arabische vom Deutschen, ist uns Jesus sehr unverständlich überliefert worden. Das Buch von Franz Alt ist ein Appell an alle, die Botschaft Jesu wieder neu lebendig werden zu lassen. Ob gläubig, atheistisch, zweifelnd, oder agnostisch: Wer den wahren Jesus kennenlernt, wird auch heute nicht an ihm vorbeikommen. Das Buch will dazu anstiften, das geistige Eigentum von Jesus wieder herzustellen. Gütersloher, 351 Seiten; ISBN: 9783 579085227
PHILOSOPHIE-FRAGE. Es gibt einen Grund dafür, warum sich die eierlegende Wollmilchsau evolutionär nicht durchgesetzt hat. Gewisse Arbeiten überlassen wir schlichtweg lieber dem Spezialisten. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, deren Größe es schlicht nicht zulässt, dass sie sich selbst zum Marktführer aufschwingen. Während Konzerne verschiedenste Bereiche abdecken, oder sogar branchenübergreifende „Generalisten“ sind, gilt für kleine Betriebe das strikte Gegenteil: Sie müssen sich vor allem anstrengen, durch herausragende Attribute am bestehenden Markt Aufmerksamkeit und Vertrauen zu generieren und verstehen diese Eigenschaften auch prägnant zu kommunizieren. Jeder Marketingüberlegung sollten daher folgende Fragen vorausgehen: Was ist meine Kernkompetenz? Wer ist meine Zielgruppe? Netzwerke proaktiv ausbauen Eine scheinbar leichte Aufgabe, an der die Großzahl der Einzelunternehmer scheitert. Hat man sich als Unternehmen jedoch einmal klar positioniert, gilt es, sich die eigenen Netzwerke bewusst zu machen und diese proaktiv auszubauen. Ein vermeintlicher Nachteil kann sich so schnell als Vorteil entpuppen, wenn sich Einzelunternehmen einmal der zahlreichen, branchenfremden Kooperationsmöglichkeiten gewahr werden. So kann bspw. ein inhabergeführter Hersteller von Photovoltaikanlagen an eine Bank herantreten, die gerade Sanierungskredite besonders fördert, und damit eine Kooperation
© Karl Zotter
Gastkommentar ••• Von Jochen Ulbing
bUch der woche
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Coach Jochen Ulbing ist Geschäftsführer von ZUG (Zentrum für nachhaltige Unternehmensentwicklung in der Gruppe), Unternehmensberater, Wirtschaftstrainer und Coach für Unternehmensstrategie.
schaffen, die das eigene Potenzial multipliziert, ohne inhaltlich diffus zu werden. Gerade Kooperationsveranstaltungen haben sich als langfristiges Mittel zur Kundenakquise und -betreuung gegen viele, vielfach teurere Marketing- und Öffentlichkeitsmaßnahmen bewiesen. Beim oftmals überstrapazierten Thema Social Media wird von vielen Ratgebern zu wenig darauf geachtet, wen sie beraten. Ist es für eine ganze Generation an medienkompetenten Digital Natives kein Problem, regelmäßig Blogposts zu erstellen und Videos oder Fotos zu produzieren, wäre es für einen Handwerksbetrieb, der sich keine professionelle Medienarbeit leisten kann oder will, denkbar schlecht investierte Zeit und Arbeit. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.
Der Kommunikationsservice WhatsApp hat die Marke von einer Milliarde Usern geknackt, sprich etwa jeder siebte Erdbewohner verwendet den 2014 vom Social-Giganten Facebook gekauften Service. Noch beeindruckender ist die Masse an Aktionen, die dabei „verursacht“ wird: Über 42 Milliarden Nachrichten werden jeden Tag übermittelt, die User versenden dabei täglich (!) über 1,5 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos, wie das Unternehmen auf seinem unternehmenseigenen Blog darstellte. Das Statistik-Portal statista rechnete aus von Eigentümer Facebook – schlanke 22 Milliarden Dollar kostete der Kauf 2014 in etwa – veröffentlichten Daten die Werte für den einzelnen User heraus: 1.267 Nachrichten versendet der User im Schnitt pro Monat, empfangen werden gar 2.267; dabei werden durchschnittlich pro Nutzer 13 Sprachnachrichten und sieben Videonachrichten durch den Äther gejagt. Wo die User sind, wissen wir nun. Werbetreibende werden sich eventuell die Frage stellen, ob sie und ihre Marken dort auch sind. Zu Recht.
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marketing & media Etat ambuzzador für die Einkaufszentren SCS und das Donauzentrum 20
Erfolg Neue Projekte und Unternehmenszuwachs für Himmelhoch PR 21
Jury-Sitzung Die zweite Runde der xpert.networkBewertung fand statt 22
Diskussion Der kommunikative Wandel – und wir? 24
Verleihung Der Amadeus Award für österreichische Musiker 24
© Arnold Pöschl
Neuerung
MediaCom erhält APG-Etat WIEN. Der österreichische Betreiber des Stromübertragungsnetzes APG hat sich für eine neue Mediaagentur entschieden: Zukünftig wird MediaCom – die Kommunikationsagentur GmbH für den Mediaetat der Verbundtocher verantwortlich sein. In einer zweistufigen öffentlichen Ausschreibung hat sich MediaCom gegen den bisherigen Etathalter durchgesetzt. In der ersten Jahreshälfte 2015 hatte APG zu einem Bieterverfahren geladen und im Herbst die Entscheidung bekannt gegeben. kampagne
© Franz Helmreich Fotografie
Du wirst vergessen, dass …
Relaunch: Kurier vollzieht massiven Digitalumbau
WIEN. „Du wirst vergessen, dass deine Nachbarn lärmempfindlich sind“, so lautet ein Claim der neuen ActualKampagne. Mit den Fenstern des Unternehmens sollen zu lautes Trompetenspiel, kalte Füße oder Sicherheitssorgen in Vergessenheit geraten, so die Aussage der Kampagne, die von Demner, Merlicek und Bergmann umgesetzt wurde. Gemeinsam mit Fotograf Jork Weismann setzte man die Vorteile der Fenster ironisch in Szene. Geshootet wurde am Mondsee. Ingo Ganzberg, Marketingleiter Actual, über die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass der Kampagnengedanke würdig und humorvoll weitergeführt wurde.“
© Focus
© Styria Content Creation/Christoph H. Breneis
Martin Gaiger setzt auf schlanke Navigation, mehr Text statt Bild und nimmt auch das Thema Paid Content in den Mund – ein Einblick. 18
Projekte Dachmarke SCC für alle Kanäle und jede Zielgruppe. 19
Wachstum Der Werbemarkt wuchs laut Focus um 3,3%, und auch für 2016 ist man positiv gestimmt. 20
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„Großer, gewaltiger Schritt“ kurier.at-Relaunch Anfang März mit völlig neuem Erscheinungsbild; Kurier Digital-Geschäftsführer Gaiger will außerdem User zum Zahlen erziehen und die Werber vom Stellenwert von Premiumportalen überzeugen.
Verlorene Identität? So räumt man die kurier.at-Navigation auf und unterscheidet künftig nur noch in drei Hauptbereiche mit wenigen Rubriken darunter. Wie das final aussehen wird, behält sich Gaiger für den Launch vor; ein kurzer Blick vorab verrät jedenfalls eine auf den ersten Eindruck deutlich merkbare Reduktion und Neustrukturierung – auch auf DesignEbene, wie Gaiger betont: „Wir zeigen uns dann optisch leichter und aufgeräumter, die Inhalte werden klarer strukturiert und leichter zu finden sein.“ Dabei setzt man auch bewusst – durchaus entgegen dem aktuellen Konzept – auf mehr Text- und weniger Bildanteil auf kurier.at. Dieser Schritt sei unbedingt notwendig gewesen, führt Gaiger weiter aus: „Was sich tempomäßig in der digitalen Welt tut, ist beachtlich, und da muss man als Medienmarke weitaus schneller als in der klassischen Medienwelt immer wieder nachziehen und optimieren.“ Der letzte Relaunch passierte im November 2012, also vor mehr als drei Jahren: „Das ist länger als eine iPhone-Generation“, verweist Gaiger auf die Schnell lebigkeit des Internets. Zukünftig muss man sicherstellen, dass „die Nachrichten die Menschen dort erreichen, wo sie sind“, so Gaiger. Das reiche von den eigenen Plattformen mit besonderem Fokus auf Mobile (55% des Gesamttraffics) über Facebook Instant Articles, Google AMP (Accelerated Mobile Pages) und Google Kiosk, Apple News bis hin
Status quo So sehen die Portale des Kurier, kurier.at, futurezone. at, events.at und film.at, aktuell aus. Mit Anfang März wird vor allem die große Nachrichtenplattform kurier.at komplett anders erscheinen. Derzeit (siehe Bild) dominieren große Bilder, auf der neuen Website werden diese dann spürbar dezenter eingesetzt; der Textanteil überwiegt.
zu Partnerprogrammen mit MSN. „Tatsache ist, dass alle Medienanbieter darauf achten müssen, ihre Identität auf diesen Drittplattformen nicht zu verlieren oder aufzugeben“, mahnt Gaiger zugleich. Paid Content? Das Aufbereiten der Inhalte für eben diese verschiedenen Kanäle ändere „die komplette redaktionelle Herangehensweise dramatisch“; man müsse auch in einem kleinen Markt mit bescheidenen Ressourcen darauf achten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. „Das bedeutet ein hohes Maß an Auto-
Du bezahlst für Musik, du bezahlst für Videos – es wird Zeit, auch für Wissen zu bezahlen.
Gaigers Kurier Digital-Team Neue Gesichter Martin Gaiger, Geschäftsführer des Kurier Digital, war davor in leitenden Positionen u.a. für die Verlagsgruppe News, die News Networld, Antenne Wien, oe24Netzwerk und Weekend Online tätig. Stefan Kaltenbrunner, zuletzt sieben
Jahre DatumChefredakteur, verantwortet seit Jänner ebenfalls als Chefredakteur kurier.at. Claudia Zettel folgte Gerald Reischl und agiert ebenfalls seit 1. Jänner als Chefredakteurin der Futurezone. Elisabeth Mittendorfer übernimmt die Führung von Lifestyle und
Entertainment; sie kommt von miss. at zum Kurier. Martina Zadina, zwölf Jahre Geschäftsführerin des Onlinevermarkters adworx, leitet seit Mitte Jänner gemeinsam mit Claudia Weiss und Andrea Stoifl die Verkaufsagenden des gesamten Kurier DigitalNetzwerks.
matisierung und Effizienzsteigerung und vor allem Journalisten mit Verständnis und Fähigkeiten dafür – und da ist der Markt doch recht dünn gesät“, so Gaiger. Als Kurier Medienhaus selbst beobachte man internationale Entwicklungen genau, vor allem in puncto Plänen der großen Player über dem großen Teich. Skeptisch zeigt er sich auch beispielsweise gegenüber dem vor Kurzem gestarteten Spotify für Verlage read.it,
dessen Geschäftsmodell für Verleger kaum Aussicht auf Ertrag bietet, so Gaiger: „Die daraus generierten Erlöse für die Verleger fallen unter die Kategorie Peanuts.“ Denn eben das Thema Monetarisierung ist ein gewichtiges, wie Gaiger schon im Herbst bei den Österreichischen Medientagen ankündigte. Thema Paid Content: Der User verlange „beträchtlichen inhaltlichen Mehrwert“, den man erst einmal stiften müsse. Modelle, vom Verkauf auf Artikelbasis bis hin zum Angebot von kostenpflichtigen Zusatzservices, lägen am Tisch. „Aber das ist nicht gleich die große Geldmaschine, sondern vorab ein Erziehungsprozess des Konsumenten, indem wir ihm sagen: Du bezahlst für Musik, du bezahlst für Videos, es wird Zeit auch für Wissen zu bezahlen.“ Fehlende Wertschätzung? Apropos Monetarisierung: Mit Martina Zadina, ehemals adworx sowie kürzlich erst im Amt bestätigte IABPräsidentin, holte sich Kurier Digital eine laut Gaiger „optimale Ergänzung für das Team“. Gemeinsam gelte es weiterhin sicherzustellen, dass Werbung im richtigen Umfeld bei der richtigen Zielgruppe ankomme. „Qualitätsportale wie der kurier.at und futurezone.at haben es deutlich leichter, das für den Werbekunden sicherzustellen.“ Man müsse aber darauf achten, dass nicht Dritte mit geklauten Daten den Werbekunden vorgaukeln, diese Konsumenten auch woanders zu erreichen, so Gaiger, der den Wert von Qualitätsumfeldern betont. „Wir unterscheiden uns von boulevardesken und billigen Angeboten; die redaktionelle Leistung wird vom Konsumenten gewürdigt, und es ist nicht nachvollziehbar, warum das von der Werbebranche nicht auch in der Form anerkannt werden sollte.“ Potenzielle Wachstumsfelder seien, neben dem Haupterlös digitales Anzeigengeschäft, aber
© Kurier/Gilbert Novy
WIEN. Mit dem Ziel, das digitale Angebot weiter auszubauen, holte Geschäftsführer Thomas Kralinger den Digitalexperten Martin Gaiger im Jänner 2015 zum Kurier. Der wiederum kam, um den Kurier Digital unter die Top 3-Onlineangebote Österreichs zu führen, wie er in seinem Antrittsinterview sagte. Zwölf Monate später blickt Gaiger auf ein „spannendes, herausforderndes, interessantes, lustiges und vor allem sehr erfolgreiches“ Jahr zurück, wie er im medianet-Interview erläutert. Und wartet zugleich mit der nächsten großen sicht- und spürbaren Veränderung auf: dem Komplett-Relaunch des digitalen Auftritts von kurier.at. Der Relaunch, avisiert für Anfang März, sei dabei keine feinere Adaption des bestehenden Auftritts, sondern ein „großer, gewaltiger Schritt“.
© Screenshots kurier.at; futurezone.at; events.at; film.at
••• Von Jürgen Hofer
Digital-Team Ein Teil des neuen Teams (alle siehe Infobox): Claudia Weiss, Martin Gaiger, Martina Zadina und Andrea Stoifl (v.l.n.r.).
auch Content Marketing sowie das Thema Corporate Publishing, dem man sich intensiv widmet. Praktiziert wird das neben kurier.at weiterhin auf futurezone.at, film.at und events.at, die als „große und starke Marken“ in dieser Form auch nach dem Relaunch eigenständig bestehen bleiben. Job und Immo passieren als ein Teil von kurier.at so wie auch beispielsweise der Medien-Branchendienst atmedia.at, den man vor einiger Zeit im Wirtschaftsbereich von kurier.at integrierte. „Wir halten das für einen intelligenten Weg und glauben, dass man gerade den Medien-Themen dadurch deutlich mehr Popularität und Kraft geben kann, wenn man sie ins Bewusstsein einer breiten Bevölkerung rückt.“
Top 10-Einzelangebote Visits (Jahresschnitt) 2015 2014 willhaben.at 30.244.774 23.976.113 derstandard.at 21.960.371 19.085.775 gmx.at 19.769.029 19.668.283 krone.at 17.272.758 13.119.952 kleinezeitung.at 8.973.279 6.699.246 drei.at 8.727.747 9.020.737 diepresse.com 8.168.451 6.929.563 vol.at 7.293.566 7.166.549 kurier.at 6.785.754 5.808.328 herold.at 4.698.868 5.435.623 Quelle: ÖWA Österreichische Webanalyse; gereiht nach 2015
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Marketing 19
Freitag, 5. Februar 2016
Für alle und jeden
TV-Quoten
Neuer Rekord für Puls 4-Formate
Digitalmagazin,“ erklärt SCC-Managing Partner Eva Maria Kubin. Das BeachMagazin setzt 2016 weiterhin bei Konzeption, grafischer Aufbereitung und Vertrieb auf SCC. Nun präsentiert es sich in einem neuen Design und behandelt das „A1 Major Klagenfurt/Kärnten“, den Tour-Stopp am Wörthersee der neuen Swatch Beach Volleyball Major Series (part of the FIVB World Tour). Das BeachMagazin 2016 wird als Beilage in verschiedenen LifestyleMagazinen erscheinen und auch als Informationsbroschüre vor Ort erhältlich sein.
Mehr Überblick für die Leser „Auf mehr als 80 Seiten zeigt die Publikation neue Interior-Trends, gibt Einrichtungstipps und lässt die willhaben-Community mit Geschichten rund um die eigenen vier Wände zu Wort kommen“, so SCCManaging Partner Martin Distl. „Darüber hinaus gibt es allen, die in Sachen Wohnen etwas verändern wollen, einen informativen Überblick über den österreichischen Immobilienmarkt. Und es zeigt, wie viel Spaß die Suche nach der Traumwohnung, nach dem neuen Lieblingsstuhl und mehr auf willhaben.at machen kann.“ Liebensraum wird digital und analog in einer Auflage von jeweils 100.000 Stück im Februar und Oktober als Abo-Beilage bei miss,
© Styria Content Creation/Christoph H. Breneis
WIEN. Unter der Dachmarke Styria Content Creation (SCC) haben sich seit rund vier Monaten die Styria Multi Media Corporate und die Radio Content Austria firmiert. In das Jahr 2016 startet SCC mit neuen Projekten und Kunden. Das Magazin Liebensraum – Das schönste rund ums Wohnen von willhaben.at setzt auf Content Marketing und auf Reverse Publishing und folgt damit dem Trend internationaler Brands wie Airbnb oder Zalando und Co.
2016 widmet sich das Team um Martin Distl, Managing Partner SCC, neuen Projekten.
Wienerin und Die Presse erscheinen. Anfang März geht ein weiteres Printprodukt an den Markt: Das Magazin des Postgraduate Centers der Universität Wien, Competence, setzt auf Themen wie Wissen und Weiterbildung. Die erste Ausgabe
beschäftigt sich auf 52 Seiten mit der Frage „Was treibt uns an?“. „Competence liegt inhaltlich wie optisch ein ausgereiftes Konzept zugrunde. Es bringt anspruchsvollen Lesestoff und erscheint als hochwertige Printausgabe und als
Das breite Portfolio der SCC „Wir können für alle Kanäle – egal ob Online, Print, Social Media, Bewegtbild, Audio usw. – und auf jede Zielgruppe zugeschnittene, relevante Inhalte produzieren“, so Distl über das Portfolio der Styria Content Creation. Ein Augenmerk lege man auch auf die Thematik von Strategie und Beratung: „Hier können wir mit der gesamten Bandbreite, von der Content-Strategie über die Content-Produktion bis hin zur punktgenauen Distribution und den Metrics, punkten und das wissen unsere Kunden zu schätzen“, erklärt Kubin. (jw)
© Lisa-Maria Trauer
Die Dachmarke Styria Content Creation startet in 2016 mit neuen Projekten; ihr Portfolio: alle Kanäle und jede Zielgruppe.
WIEN. Einen hohen Seherzuspruch erfuhren gestern Abend die Puls 4-Formate „Bist Du deppert! Steuerverschwendung und andere Frechheiten“ mit Moderator Gerald Fleischhacker und „Super Nowak – Der Held der Konsumenten“. „Bist Du deppert!“ erreichte am neuen Sendeplatz Dienstag einen Marktanteil von 11,5% (E12–49) und eine Durchschnittsreichweite von 208.200 Zusehern (12+), „Super Nowak“ verbuchte 9,3% Marktanteil (E12–49) und eine Durchschnittsreichweite von 148.000 Sehern (E12+), gab der Sender bekannt. Die beiden Puls 4-Formate erreichen damit Rekordquoten. Laut dem Sender handelt es sich hierbei nicht nur um die die erfolgreichsten Sendungen seit Start der beiden Formate, sondern auch um die beiden meistgesehenen Sendungen im Privat-TV am gestrigen Abend. (red)
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20 MARKETING
Freitag, 5. Februar 2016
medianet.at
TV-Spots „Sympathie“
© panthermedia.net/Panithan Fakseemuang
Top 3 Kunde 1 Merkur 2 Ikea 3 Nespresso
Spot Fränz backt Kekse für Freunde Vater backt mit Tochter Pizza „Jack Black“
Agentur D,M&B Wirz McCann
Index 223% 194% 187%
Agentur Jung von Matt D,M&B –
Index 187% 157% 156%
Agentur D,M&B Leo Burnett Wieden & Kennedy
Index 182% 175% 173%
Agentur McCann DDFG D,M&B
Index 165% 156% 149%
TV-Spots „Modern“
Für shoppende Community
© myreadit.com
WIEN. Social Media ist längst im stationären Handel angekommen. Die zwei größten Einkaufszentren Österreichs setzen nun nach einem Pitch auf ambuzzador; die Agentur inszeniert seit Jänner das Donauzentrum und die Shopping City Süd (SCS) für Soziale Medien. Die beiden Zentren gehören zu Unibail-Ro damco, Europas größtem Betreiber von Shopping Centern. Thomas Heidenhofer, Country Manager UnibailRodamco, erklärt: „ambuzzador konnte sich im Pitch mit einer integrierten Content- und Media strategie durchsetzen, die unsere Online-Community weiter ausbaut und in unsere Einkaufszentren bringt.“ Wer einen Blick auf die Facebook- und Instagram-Community der beiden Einkaufszentren wirft, zählt weit über 330.000 Fans, die angesprochen werden wollen. Sabine Hoffmann, Gründerin von ambuzzador, über die neue Aufgabe: „Das ambuzzador ContentTeam inspiriert die Community und weckt damit Anlässe, das Donauzentrum und die SCS zu besuchen; wir setzen dabei auf die Einbindung der Community, Real-Time-Trends und in Zukunft noch stärker auf Videos und Bewegtbild, um den Designanspruch der Zentren auch online zu inszenieren.“ (red)
Innovation
PR für digitale Trafik WIEN. Bei der Markeneinführung von read.it (www.myreadit.com) setzt die Frankfurter PVG Presse-Vertriebs-Gesellschaft auf die Wiener Agentur Loebell Nordberg rund um Annabel Loebell. Die App bietet rund 200 Magazine und Tageszeitungen österreichischer und deutscher Verlage. Seit Mitte 2015 wird sie von Loebell Nordberg betreut. Neben der strategischen Beratung zum Markteintritt begleitete die Agentur auch die Content-Akquise bei den heimischen Verlagen und war darüber hinaus als Lead-Agentur für die Planung sämtlicher Kommunikationsaktivitäten rund um den Markteintritt am 27. Jänner 2016 verantwortlich. „Mit Loebell Nordberg haben wir für den Start von read.it den optimalen Partner gefunden. Neben ausgezeichneten Kenntnissen des österreichischen Medienmarkts verfügt die Agentur über beste Kontakte und überzeugt mit einer erfrischenden und hochprofessionellen Arbeitsweise“, so Jörg Braun, Managing Director von read.it und Verantwortlicher der PVG Gruppe für die Entwicklung der App, über die Zusammenarbeit mit der Wiener Agentur. (red)
Spot Hamilton Serie 300 Raubüberfall
TV-Spots „Originell“ Top 3 Kunde 1 Mömax 2 Fiat 3 Heineken
Spot Hausgeist Fiat 500 mit Viagra Fußball auf Schiff
TV-Spots „Beste Performance“ Top 3 Kunde 1 Coca-Cola 2 Billa 3 XXX Lutz
Spot Weihnachtstruck Monatszuckerl Weihnachtsshopping
Quelle: Focus, „Sujet Focus 2015“, 745 getestete Spots, 6.900 persönliche Interviews (150 pro Welle); Index-Wert bezogen auf den Durchschnitt aller Bewertungen.
© Focus (2)
Social Media
Top 3 Kunde 1 Mercedes 2 BMW 3 Paco Rabanne
Focus erfragte bei den Konsumenten die Wirkung von TV-Spots. Im Bild: K
Ein Plus auch 2016 3,3% Plus brachte das Werbejahr 2015 laut Focus, wobei die Außenwerbung der große Sieger war. Für heuer zeigt man sich positiv gestimmt.
WIEN. Der österreichische Werbemarkt wuchs im Jahr 2015 um 3,3% und lag damit bei 4,2 Mrd. Euro Brutto-Werbespendings, wie Focus diese Woche vor Medienvertretern bekannt gab. Etwa 130 Mio. Euro lag man damit über dem Wert von 2014, als der Markt erstmals die Vier-Milliarden-Grenze überschritt. Das alles sind Werte berechnet nach den Bruttopreisen, sprich ohne etwaige Rabattierungen, die daher nur einen Anhaltspunkt in Sachen tatsächlicher Ausgaben geben, sehr wohl aber den am Markt erwirkten Werbewert abbilden. Größter Anteilshaber am Werbekuchen war – wenig überraschend – auch im Vorjahr der Printsektor: 43% der Bruttospendings ergingen an ihn; Tageszeitungen als ein Teil lukrieren 57,6% davon und damit allein ein Viertel des Gesamtwerbemarkts. Zweitstärkste Gattung war TV mit knapp 24%, gefolgt vom Direct Marketing mit 16%. In etwa gleichauf zeigten sich die Außenwerbung (6,1%), Online (5,8%) und Radio (4,8%). Dem Kino kommt mit 0,3% ein verhältnismäßig geringer Beitrag zu. Digitale Außenwerbung boomt Großer Gewinner des Werbejahrs 2015 war der Bereich der Außenwerbung: Digital-Out-of-Home stieg um beachtliche 32,4% zu 2014, Street Furniture um 15,8% und die Außenwerbung um 12,4% – ein Trend, der laut Angaben der Focus-Marktforscher Klaus Fessel und Ronald Luisser auch auf das Wahljahr zurückzuführen ist. Bei lokalen Ereignissen wie den Landtagswahlen würde verstärkt im Außenwerbebereich und weniger in Rundfunk und Print geworben werden. Gleichzeitig verlor allerdings der Bereich „Transport“ am stärksten (8,4%); ebenso verlor laut Focus das ORF-Fernsehen mit
inus 6,6%, das Direct Marketing m mit 5,1% und das Kino (-2,6%). Stärkste Werber waren wie in den Vorjahren die Bereiche Investitionsgüter mit 26% aller Spendings, gefolgt vom Dienstleistungssektor (21%) und den Markenartiklern (19%). Zumindest was die Bruttowerbewerbe anbelangt, nehmen Medien, die in anderen Medien werben, einen gewichtigen Teil ein: ganze neun Prozent laut Focus, wo man betont, dass aber natürlich ein Großteil davon auf Gegengeschäf-
Das Bruttowerbevolumen der vier großen Konzerne Rewe, Spar, Lutz und Metro entspricht in etwa mehr als einem Zehntel des Gesamt-Werbemarkts.
ten beruhe. Dort würden kaum Werbegelder fließen, aber der Werbewert für den Konsumenten sei dennoch vorhanden, so die FocusVerantwortlichen. Rewe vor Spar und Lutz Im Ranking der Konzerne mit dem meisten Brutto-Werbedruck zeigt sich in den Top Ten eine bemerkenswerte Konstellation: die ersten vier, namentlich die Rewe Gruppe, die Spar Gruppe, die Lutz Gruppe und die Metro Gruppe, sind für ein Zehntel des gesamten Werbemarkts verantwortlich. An der Spitze die Rewe mit 144,3 Mio. Euro (-0,3% zum Vorjahr), gefolgt von Spar mit knapp 140 Mio. (plus 3,9%) und Lutz mit knapp 132 Mio. Euro (+13,4%). Die Metro Gruppe gab ebenfalls werblich Gas und erhöhte um 15,7% auf 71,8 Mio. Euro Bruttowerbewert. Bemerkenswert ist laut Fessel und Luisser, dass Procter & Gamble mit „nur“ 65,6 Mio. Euro auf Rang sechs aufscheint – in anderen Märkten sei der Konsumgüter-Konzern weitaus dominanter vertreten. Des Weiteren sei zu beobachten, dass der Handel werblich aufrüste, um den Verdrängungswettbewerb anzukurbeln. Lidl oder Hofer würden laut den beiden Marktforschern beispielsweise werblich weit stärker agieren, als es deren Umsatz widerspiegeln würde. Agenturen optimistischer Neben dem traditionellen Rückblick gab Focus aber auch einen Ausblick auf das bereits angelaufene Werbejahr 2016: Zwei Prozent werde der Werbemarkt heuer wachsen, so eine Umfrage von Focus unter 150 Personen der Werbewirtschaft; Werbetreibende zeigen sich dabei mit 1,9% Wachstumsprognose pessimistischer als Personen aus Agenturen mit 2,6%.
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Freitag, 5. Februar 2016
MARKETING 21
Für Bayer in bewährter Qualität
Kampagne
Klebrige Angelegenheiten WIEN. Loctite – Erfolg gesichert“ – so lautet das Motto der neuen internationalen Kommunikationskampagne der Klebstoffmarke Loctite. Die Kampagne umfasst Printsujets und eine neue Microsite, mit www.loctite-success.at soll die Onlinepräsenz erweitert werden. Kernstück der Kampagne sind die verschiedenen Printsujets, die anhand von Beispielen zeigen sollen, wie Loctite-Produkte und -Lösungen Unternehmen zu mehr Erfolg verhelfen können. Auf www.loctite-success.at finden sich Geschichten aus der ganzen Welt, rund um das Klebemittel, ein „Handbuch Klebetechnik“, das das Leistungsspektrum von Loctite-Anwendungen zeigen soll, sowie Informationen zu den LoctiteTestlabors. (red)
Die Bayer Austria GmbH setzt weiterhin für das gesamte Mediabusiness im Consumer Health auf die Agentur MediaCom.
WIEN. Auch in Zukunft setzt Bayer Austria GmbH für das gesamte Mediabusiness im Consumer HealthBereich auf MediaCom. Die Agentur wird die ganzheitliche Kommunikationsstrategie gemäß ihrem Content + Connections-Ansatz für das breite BayerSortiment in über 60 Märkten verantworten und dabei neben klassischen Maßnahmen auch weiterhin innovative und kreative Lösungen umsetzen.
Sponsoring könnte profitieren Dass das Werbejahr wie schon im Vorjahr von den Wahlen auch heuer wieder von äußeren Einflüssen abhängen werde, darüber war man sich einig. Die anstehende Bundespräsidentenwahl werde natürlich Spuren bei den Werbespendings hinterlassen. Der von ÖVP-Kandidat Andreas Khol vorgeschlagene Verzicht auf Plakatwerbung im Rahmen eines Fairness-Abkommens hätte aber spürbare Negativeffekte vor allem für die Außenwerbung. Andere Events, wie die Fußball-Europameisterschaft, würden Einflüsse finden, entweder durch verstärkte Engagements der Werbetreibenden oder bewusste Zurückhaltung anderer in dieser sportreichen Zeit. Profitieren würde vor allem der Bereich des (Sport-)Sponsorings, wo Unternehmen verstärkt auftreten. (hof)
Werbeentwicklung Veränderung in % 2015 2014 Jänner +7,6 −4,4 Februar 0,0 −0,5 März +3,0 +0,3 April +4,0 +7,9 Mai −2,7 +7,7 Juni +2,1 +3,7 Juli +7,0 +1,5 August +10,8 −6,6 September +10,0 −1,1 Oktober +0,5 +7,0 November −3,2 +6,5 Dezember +6,8 +8,6 Veränderung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Quelle: Focus Bruttowerbewerte, klassische Medien und Direktmarketing
© LG Electronics Austria
Superbowl-Spot für LG
Martina Flock, MediaCom, über die weitere Zusammenarbeit mit Bayer Austria GmbH.
betrachtet. Gefragt wird, ob der Kunde alle Möglichkeiten nutzt, ob es Dead Ends gibt; handelt es sich um eine konsistente Kommunikation? Das Endprodukt ist ein Connected Store, welchen man gemeinsam mit Kunden analysiert und mit anderen Marken vergleicht. Besonderes Augenmerk liegt auf auf dem Weg, den der Konsument zurücklegt. Man begleitet den Konsumenten an jedem Punkt seines Kaufentscheidungsprozesses. Ziel ist aber nicht nur der Kauf selbst, sondern auch die positive Äußerung über diesen und darauf folgende Empfehlungen. (red)
Das verbindende Element ist dabei der Content (jede Form von Nachricht an den Konsumenten), der als Treibstoff für ein hoch effizientes Kommunikationssystem dient. Um diese Systeme über alle Kategorien von Paid, Owned und Earned zu messen und zu bewerten, setzt MediaCom exklusiv den „Connected System Audit“ ein. Connected System Audit Hierbei handelt es sich um eine neue Form der Konkurrenzanalyse. Bei dieser wird das gesamte Kommunikationssystem des Kunden
Weiterhin zertifiziert PR-Agentur Himmelhoch bekommt die Zertifizierung nach ISO 9001 bestätigt – dazu kommen neue Kunden.
WIEN. Seit November 2014 ist die PR-Agentur Himmelhoch mit dem Zertifikat ISO 9001 ausgezeichnet. Geschäftsführerin Eva Mandl und ihr mittlerweile 26-köpfiges Team dürfen sich nach wie vor als einzige PR-Agentur in Österreich über die Erfüllung der national und international bedeutendsten Norm im Qualitätsmanagement freuen, die Ende Dezember 2015 im jähr lichen Überwachungsaudit bestätigt wurde. Dynamisch und erfolgreich Himmelhoch PR blicke auf ein dynamisches und erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Die Freude über das weitere Unternehmenswachstum sei durch die Bestätigung der ISO 9001-Zertifizierung gekrönt worden, so die
Agentur in einer Aussendung. „Wir wollen himmelhoch jauchzende Kunden und Mitarbeiter. Daher steht die Qualität bei allem, was wir tun, im Mittelpunkt. Wie wichtig das für uns ist, zeigt sich daran, dass wir seit 2014 als einzige PR-Agentur in Österreich ISO 9001-zertifiziert sind“, sagt Eva Mandl, Geschäftsführerin von Himmelhoch. 2016 begann für die Agentur genauso erfolgreich, wie 2015 endete: Die Agentur darf den Spielehersteller Ubisoft und den ersten österreichischen Windkanal Wind o Bona zu ihren neuen Kunden zählen. Im letzten Jahr konnten Kunden, unter anderem die Budget-DesignHotelkette Motel One, die Spezialitätenrösterei J. Hornig, die Junge Wirtschaft gewonnen werden. (red)
© Himmelhoch
Vorhersagen, die die tatsächliche Gebarung der jeweiligen Werbejahre schon in den letzten zehn Jahren immer recht gut widerspiegelten, wie man bei der Pressekonferenz betonte, wenngleich die tatsächlichen Bruttospendings dann sogar stets über der abgegebenen Prognose lagen. Mit knapp 13% Wachstum sieht man für 2016 Online bzw. Social Media als klare Gewinner, Print werde um 3,5% abnehmen. In Sachen Online-Marketingbudgets werde das Newsletter- und E-MailMarketing gewichtigstes Segment sein und vor allem zulasten des postalischen Versands gehen, schätzen die von Focus Befragten ein.
technologie
© MediaCom Vienna
Klaus Fessel (li.) und Ronald Luisser.
In bewährter Qualität planen „Der Etat war und ist für unsere Agentur etwas ganz Besonderes. Wir sind sehr froh, die außerordentlich gute Zusammenarbeit der letzten Jahre, in denen wir neben zahlreichen erfolgreichen Produktlaunches auch die Marktführerschaft vieler Bayer-Brands weiter ausbauen konnten, fortzusetzen und gemeinsam neue kreative Wege zu gehen“, freut sich Martina Flock, Client Service Manager MediaCom. „Da MediaCom den Etat bei Bayer Austria verteidigen konnte, freuen wir uns, in bewährter Qualität gemeinsam kreative, integrierte Kampagnen zu planen und umzusetzen“, so Blake Leitch, Country Division Head, Bayer Consumer Health. MediaCom bezeichnet sich selbst als Content + Connections-Agentur, die für Kunden eine Kommunikationsoptimierung einsetzt, welche weit über die reine Planung und Optimierung einzelner Medien kanäle hinaus gehe. „MediaCom analysiert, plant und optimiert das Kommunikationssystem ganzheitlich, als einheitlichen Wirkungsverbund, um ideale Voraussetzungen für den Geschäftserfolg ihrer Kunden zu schaffen“, beschreibt man dabei.
Für Eva Mandl, Geschäftsführerin Himmelhoch, geht der Erfolg weiter.
Der erste LG-Superbowl-Spot gemeinsam mit Liam Neeson.
WIEN. Im Vorfeld des Super Bowl 50 präsentierte LG Electronics (LG) seinen ersten Super Bowl-Werbespot: In den Hauptrollen Schauspieler Liam Neeson und der neue LG Signature Oled TV. Der Werbespot konzentriert sich auf LGs Innovationen im Home Entertainment-Bereich. Eine außergewöhnliche Bildqualität werde durch die Oled TV-Technologie ermöglicht, erklärt das Unternehmen in einer Aussendung und schreibt hierzu: „Die sich durch reines Schwarz, unvergleichbaren Kontrast und klare Farben auf einem eleganten Slim-Glass-Panel zeigt.“ Neeson spielt in seiner Rolle „den Mann aus der Zukunft“, der das Fernsehen von morgen in die Welt von heute bringt. Produziert wurde der Werbespot von Ridley Scott, Direktor war dessen Sohn Jake Scott. Beide haben mit Super BowlSpots schon Erfolge gefeiert, einschließlich Ridleys Werbespot aus dem Jahr 1984 für Macintosh und dem „Budweiser Lost Dog“-Spot von Jake. Nach dem meistgesehenen Super Bowl-Spot „Clash of Clans“ im Vorjahr spielt Neeson nun seine zweite Rolle in einem Super Bowl-Werbespot. Vor Kurzem wurde der LG Signature Oled außerdem als bestes TV-Gerät bei den CES Awards (Consumer Electronic Show) ausgezeichnet. (red)
22 medien
Freitag, 5. Februar 2016
medianet.at
„Überall dabei sein ist noch lange keine Strategie“ Neue digitale Vertriebswege erhöhen die Chance, mehr Leser zu erreichen. Neben dem Bedarf an Expertise braucht es allerdings eine klare Strategie, manchmal eine Investition und in jedem Fall eine effiziente Organisation.
Facts
Gastbeitrag ••• Von Angela Schuh-Haunold
Die Autorin Angela SchuhHaunold ist Verlags- und Medienberaterin und seit 20 Jahren für Magazine und Zeitungsverlage tätig. Sie war unter anderem Vertriebsleiterin in der Mediaprint und in der Verlagsgruppe News. Seit 2014 ist sie für den DPV Deutscher Pressevertrieb – einer 100% Tochter von Gruner + Jahr tätig, um zwischen österreichischen Verlagen und dem DPV als Full Service Anbieter zu vermitteln. schuh-haunold. angela_fr@dpv.de
WIEN. Zusätzliche digitale Vertriebsmöglichkeiten erhöhen die Anforderungen an Vertrieb und Marketing von Zeitungen und Magazinen. Es gibt mehr Möglichkeiten, Leser zu erreichen, aber auch mehr Bedarf an Expertise und höhere Kosten. Neben der Frage nach der richtigen Angebots-Strategie geht es darum, sich effizient zu organisieren und auf die Marktgegebenheiten einzustellen.
DPV Für 14 Großverlage und über 160 kleinere und mittelständische Verlage erbringt der DPV alle Dienstleistungen, die im Bereich Einzelverkauf, Abonnement & digitalem Vertrieb von Vertriebsorganisation gefordert sind. (u.a. Beratung bei Vertrieb, CRM, Kundenservice, digit. Vertrieb über eigene Webshoplösungen und große Marktplätze, Analyse, Statistik, Databasemarketing, Datamining u.v.m.)
© Gruner+Jahr/David Maupilé
Alles zu einem Preis „All you can read“ – mit diesem Modell ist vergangene Woche read. it. aus Deutschland offiziell am österreichischen Markt eingetreten. read.it bietet seine Kunden Zeitungen und Magazine in einem Flatrate-Modell ab 9,99 € pro Monat an. Bereits im September 2015 hat sich Blendle aus den Niederlanden auf den österreichischen Medientagen präsentiert. „Read what you need“ ist hier das Geschäftsmodell. Zum Kauf angeboten werden Artikel aus Zeitungen und Magazinen, die je nach Länge pro Beitrag zwischen 0,15 bis 1,99 € zu haben sind. Falls der Leser mit dem Artikel nicht zufrieden ist, bekommt er sein Geld zurück. Ein ähnliches österreichisches Modell hat sich unter dem Namen selectyco ebenfalls im September erstmals vorgestellt. Vor ein paar Jahren noch hatte man Paid Content-Strategien für Printmedien wenig Chancen gegeben. Nun explodieren förmlich die unterschiedlichen Möglichkeiten für Verlage, die diverse Anbieter als Geschäftsmodell für sich entdeckt haben. In nur fünf Monaten wurden österreichischen Verlagen drei neue Vertriebswege für ihre Inhalte offeriert, die die Hoffnung, dass Paid Content funktioniert, gestärkt haben. Was aber wird es den Verlagen bringen? Digitaler Medienkonsum steigt Die Prognose für Umsätze durch ePublishing in Österreich liegt für 2016 bei 60,51 Millionen Eu-
Nur Kosten einzusparen, ist ebenso wenig eine Strategie, die Eigentümer auf Dauer selig machen wird. Dieser Weg … führt direkt am Markt vorbei.
ro; nur 11 Millionen davon entfallen auf ePaper und eMagazine,der Rest sind Umsätze durch eBooks. Bis 2020 soll sich die Umsätze für ePublishing auf 119,31 Millionen Euro erhöhen, davon 19,1 Millionen für ePaper und eMagazine (Quelle: Prognostizierte Entwicklung des Marktes „Digitale Medien“ in Österreich bis 2020, Statista, Juli 2015). Eine imposante Steigerung um über 70% in vier Jahren. Reicht das? Es gibt keine Alternative. Die Konsumation digitaler Inhalte, insbesondere über das Tablet und das Smartphone, steigen stetig an. Junge Zielgruppen sind fast ausschließlich über diese Kanäle zu erreichen. Vertriebs- und Marketing Manager der Verlagshäuser stehen angesichts dieser Entwicklung nicht nur vor der Frage „Wo dabei sein, und wo nicht?“, sondern auch vor der Herausforderung zunehmender Vertriebs- und Marketinganforderungen: 1. Mehr Produktangebote und Produktkombinationen 2. Eine steigende Anzahl von Verkaufs- und Vertriebskanälen 3. Eine steigende Anzahl an Plattformen und Marktplätzen
4. Komplexere Interaktionsformen mit den Kunden. Fragen wie: „Wie spreche ich die Zielgruppen auf den unterschiedlichen (Social Media-)Kanälen richtig und effizient an?“ „Welche Formate brauche ich für das Ausspielen der Inhalte auf den verschiedenen Plattformen?“ oder „Kann mein Serviceteam alle Kundenanfragen für alle Vertriebskanäle beantworten?“ begleiten heute den Marketingund Vertriebsalltag. Dazu kommt, dass die Logistik und Zustellung zu einer technischen Frage geworden ist. Bisher nur individuelle Lösungen Österreichische Verlage haben auf diese Anforderungen bisher meist mit individuellen Verlagslösungen reagiert, die manchmal umständlich und teuer scheinen. Als Vergleich kann die Vorgehensweise beim Eintritt des Internets dienen, der vielen Verlagsorganisationen bis heute zusetzt. Zu Beginn einfach „neben“ die bestehende Organisation „hingestellt“, wurden aus Verlagen plötzlich „Medienhäuser“. Der Begriff allein kann aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die
Aussichten Die Prognose für Umsätze durch ePublishing in Österreich liegt für 2016 bei 60,51 Mio. €. Nur 11 Mio. davon entfallen auf ePaper und eMagazine, der Rest sind Umsätze durch eBooks. Bis 2020 soll sich die Umsätze für ePublishing auf 119,31 Mio. € erhöhen, davon 19,1 Mio. für ePaper und eMagazine.
119 Mio.
Integration des Mediums „Internet“ bis heute oft gar nicht oder nur halbherzig umgesetzt ist. Was übrig bleibt, ist das schlechte Gefühl, auf einem Schatz von potenziellen Kundendaten zu sitzen, den man nicht heben kann. Erwartung der Kunden steigt Die Integration neuer Vertriebs kanäle und Systeme passiert ähnlich: Zu den bereits bestehenden Verkaufskanälen werden – von unterschiedlichen Anbietern – weitere neue „hinzugefügt“ und miteinander vernetzt. Weil nicht nur die Angebote, sondern auch die Verkaufskanäle mehr werden, gibt es mehr technische Schnittstellen in der Kundenkommunikation, die an eine (hoffentlich) zentral vorhandene Kundendatenbank angedockt sind. Mit der Geschwindigkeit, in der sich heute Angebote, Systeme und Kundenanforderungen weiterentwickeln und verändern, werden systemische Anpassungen zu einem kostenintensiven Dauerbrenner. Denn insbesondere die Erwartungshaltungen der Kunden im Bereich der digitalen Kommunikation mit Verlagen steigen. Die Umsetzung erfordert Expertentum, Erfahrung und Geld. Professionelle Anbieter wie Amazon oder Zalando haben ihre Kunden mit perfektem Service, einfacher Handhabung und Zahlungsmodalitäten verwöhnt. Diese positiven Erfahrungen sind zu einem Bewertungsmaßstab auch für das Angebot von Verlagshäusern geworden. Mit der zunehmenden Technologisierung und Professionalisierung potenzieren sich daher die Anforderungen an die Schnelligkeit und die Flexibilität von Redaktionen, des Marketings und des Vertriebs. Um mithalten zu können, ist es ratsam, einmal innezuhalten und den Ist-Zustand im Hinblick auf die Anforderungen der Zukunft neu zu evaluieren. Neben Medien oder Marken, die gut vom Markt angenommen werden, braucht es eine ganzheitliche Sicht auf die Kunden und eine Systemlandschaft, die permanent und kosteneffizient weiterentwickelt wird. Fehler kosten Geld Ganz klar sei hier gesagt: Überall dabei zu sein, ist keine Strategie, und alles anzubieten, ist aufwendig und teuer. Gerade im Hinblick auf eine effiziente Organisation ist es wichtig, ein klares Ziel zu haben und Kunden und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Das ist es auch, was Eigentümer und Kunden zu Recht vom Management und dem ihm anvertrauten Unternehmen erwarten dürfen. Nur Kosten einzusparen, ist eben so wenig eine Strategie, die Eigentümer auf Dauer selig machen wird. Neben der Auszahlung von Managerboni kostet dieser Weg voraussichtlich weit mehr und führt direkt am Markt vorbei.
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24 Biz-Talk
Freitag, 5. Februar 2016
medianet.at
© Cayenne
Karriere
Romana Gürtner
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Cayenne Seit Anfang Jänner wird die Wiener Agentur Cayenne von Romana Gürtner unterstützt. Die 32-Jährige übernimmt die Leitung der Grafik und ersetzt damit Edith Heigl, die in Mutterkarenz geht. Zuvor war Gürtner bei Reichl und Partner tätig.
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diskussionsrundE
OMV Johannes Vetter folgt Michaela Huber die Senior Vice President für Sicherheits- und Umweltagenden der OMV wird - als Senior Vice President Corporate Communications nach. Vetter war seit Jänner 2011 Unternehmenssprecher und Head of Media Relations des OMV Konzerns. Davor leitete er bei der MOL Gruppe in Budapest die internationale Kommunikation und das Brand Management.
Fachgruppe Werbung: Welcome Lounge KOMMUNIKATIV. Letzte Woche, Mittwoch, lud die Fachgruppe Werbung und Marketing der Wirtschaftskammer Wien ins 25hours Hotel zur Welcome Lounge. Der Abend stand unter dem Motto „Der (kommunikative) Wandel – und wir?“ Stephan Götz, Obmann der Fachgruppe, wolle mit Veranstalungen wie der Welcome Lounge in Kontakt mit den Unternehmern treten und das Netzwerk weiter ausbauen. Herausforderung Disruption Wie geht man als kommunikatives Unternehmen mit der Disruption um? Wie viel Scheitern ist erlaubt? Darüber diskutierten Brigitte Mühlbauer, Managing Partner asoluto public+interactive relations, Michael Kochwalter, Geschäftsführer Unique Relations, Lisa Vockenhuber, Bloggerin bei Finespitz. at und Consultant Kobza Integra PR, und Johanna Zugmann, Autorin und Journalistin. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bettina Pepek, kommunikationsraum. Johanna Zugmann über die kooperativen Geschäftsmodelle der EPUs: „Machen Sie’s wie in Hollywood. Da schließt sich auch der beste Regisseur mit den besten Schauspielern und Kameraleuten für ein großes Projekt zusammen. Nutzen Sie Ihr Netzwerk.“ (red) 1. Johanna Zugmann, Michael Kochwalter, Bettina Pepek, Stephan Gustav Götz, Brigitte Mühlbauer, Lisa Vockenhuber ; 2. Die gut besuchte Veranstaltung.
© foto_christian@mac.com (5)
© Pepo Schuster (2)
Johannes Vetter
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get-together
Wiener Hüttenzauber URIG. Die gemeinsame Firmengruppe von Splash line und Kesch lud vergangene Woche zum zünftigen Hüttenabend in die urige Wiener Alm im Wiener Prater. Zahlreiche Geschäftspartner nutzten das „Get-together“ fürs Networking in gemütlicher Atmosphäre Den Hüttenzauber nicht entgehen ließen sich unter anderem Davis Cup Captain Stefan Koubek, Christian Chytil (Impacts), Petra Burger (CocaCola), Kurt Kaiser (brandKaiser), Georg Wernicke (San Lucar), Gerhard Seidl (Business Run), Wolfgang Nachtwey (ORF), Sandra Havlicek (Nespresso), Claudia Wiesner (Wiener Wiesn), Manfred Oschonig, Gerd Bernd Lang (Castrol), Ernst Ranftl (Hütte&Co), Peter Altrichter und Melanie Rondonell (Swatch), Andreas Lorenz (Alu König Stahl). (red)
BUCHTIPPs
1. Stefan Koubek (Davis Cup Captain), Ernst Ranftl (Hütte&Co), Manuela Ranftl (Mars Austria OG); 2. Marion Hauser (wienlive look), Wolfgang Nachtwey (ORF); 3.Birgit Schielin (Arbeiterkammer Wien), Georg Wernicke (San Lucar); 4. Friedrich Kovac (XL Design), Manfred Oschounig (ÖBB); 5. Lukas Schütz (Kesch), Didi Tunkel (Splashline), Thomas Kenyeri (Kesch).
Musikawards
Gottlos
MENSCHLICH. Mark Renton sollte glücklich sein. Doch in Großbritannien der 1980erJahre ist kein Platz für ihn und seine Freunde. Man hat ihnen Arbeit, Bildung und Wohlstand versprochen. Als Marks Familie auf tragische Weise zerbricht, gerät sein Leben außer Kontrolle. Heyne, 832 Seiten; ISBN:9783 453676862
SKANDALÖS. Susan und Julie sind 60 Jahre alt geworden und seit der Schulzeit miteinander befreundet. Als Susans Ehemann tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben führte. Um nicht in die Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung. Heyne, 400 Seiten; ISBN: 9783 453269453
SPANNEND. Ein grausamer Leichenfund schockiert die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Chief Tolliver: Ein junges Mädchen wurde lebendig begraben. Ihnen wird schnell klar, das Abigail nicht das einzige Opfer des Killers gewesen ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. blanvalet, 542 Seiten; ISBN: 9783 73410211
Rock me, Amadeus MUSIKALISCH. Bereits zum 16. Mal findet die Verleihung des Amadeus-Award statt. Die Veranstaltung, welche so wie die vergangenen Jahre im Volkstheater stattfinden wird, zeichnet die erfolgreichsten österreichischen Musikerinnen und Musiker aus. Durch den Abend wird Amadeus-Host Manuel Ruby und Moderatorin Arabella Kiesbauer führen. Der österreichische Privat-TV-Sender ATV agiert auch heuer wieder als TV-Partner der Amadeus Austrian Music Awards und überträgt die Award Show sowohl live-zeitversetzt im Fernsehen als auch im Internet unter ATV.at.
© Arnold Pöschl
Old School
© blanvalet Verlag
Skagboys
© Heyne Verlag
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© OMV/Alexandra Eizinger
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Das Moderatorteam für den Amadeus-Award: Schauspieler Manuel Ruby & ATV-Moderatorin Arabella Kiesbauer.
Gewinnverfahren Die Amadeus-Jury besteht aus rund 120 fachkompetenten Vertretern der Musik- und Medienbranche. Die Nominierten wurden aus der JuryWertung und den Verkäufen im Jahr 2015 ermittelt. 50% Verkaufserfolg des Vorjahres und 50% JuryWertung fließen in das Gesamtranking ein. Die FM4 Award-Nominierten werden von Radio FM4 ausgewählt. Aus den Nominierten werden mittels Publikums-Onlinevoting und Juryvoting die Gewinner gewählt (wobei jeweils 50% Publikums voting und 50% Juryvoting in die Wertung ein fließen). Musikfans können ab sofort für ihre Lieblingskünstler stimmen. http://voting.amadeusawards.at/voting.
medianet.at
Freitag, 5. Februar 2016
cover 25
marketing & media
radiotest 2. hj. 2015
Spitze Auch nach diesem Radio-Test bleiben die ORF-Radios vorne 26
Wachstum Deutliche Reichweitensteigerung für KroneHit 27
Regional Spitzenreiter sind Antenne Steiermark und Kärnten 30
Zufriedenheit RMS bleibt wichtigstes Massenmedium 31 © Raimo Rudi Rumpler
studie
© Panthermedia.net/Tsidvintsev
Morgens und zu Hause
Die Radiotest Parole: „Weitgehend stabil“
WIEN. Im vergangenen Jahr präsentierte der Verein Media Server Zahlen zur Mediennutzung in Österreich. Speziell abgefragt wurde dabei der Tagesablauf der Österreicher, also wann diese Medien nutzen. Das Radio erreicht seine Tagesspitze bereits am Morgen, wird aber bis zum frühen Abend gehört; 77% der Österreicher hören täglich Radio. Dabei hören die Österreicher überwiegend zu Hause Radio: 71% tun dies in den eigenen vier Wänden, 62% unterwegs. Als Hauptmotive werden Unterhaltung (64%), Information (55%) und Entspannung (37%) genannt. Über das Smartphone oder Handy hören 19% der 14- bis 19-Jährigen Radio. Die MediaServer-Tagesablaufstudie zeigt das durchschnittliche Mediennutzungsverhalten der Österreicher ab 14 Jahren. Ziel ist es, die Abbildung des Medienkonsums in seiner Gesamtheit auf Basis von methodisch gleich erhobenen Nutzungsdaten zu gewährleisten. In einem weiteren Schritt wurden die Ergebnisse der Hauptstudie mit einzelnen Reichweitenerhebungen fusioniert. Der komplette Media Server soll im April erscheinen und den Medienkonsumenten in seiner Gesamtheit darstellen und damit ein Verständnis für diesen schaffen. Die Daten zur Hauptstudie sind online verfügbar und finden sich unter: www.vereinmediaserver.at/ daten
Acht von zehn zehn Österreicherinnen und Österreicher hören Radio. Sehr viele von ihnen nutzen dabei die ORF-Angebote. 26 MEthoden
Das Sampling des Radiotests WIEN. Die Grundgesamtheit des Radiotests sind alle Personen ab 10 Jahren aus ganz Österreich. Die Befragung von 12.912 Personen für das zweite Halbjahr fand von Juli bis Dezember 2015 statt. Die Tagesreichweite ergibt sich aus all jenen Personen, die am Tag zuvor zumindest eine Viertelstunde R adio gehört haben. Der Marktanteil gibt an, wie groß der prozentuelle Anteil der Hördauer eines Senders an der gesamten Hördauer ist.
Kulthit s &dasBeste Heute
Wiens Nummer #1
unter den regionalen Privatradios. * Quelle: GfK Austria, Radiotest, 2. HJ 2015, Wien, Mo-So, 10+, Privatradio
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26 radiotest
medianet.at
© Foto Weinwurm/Radio Arabella
Freitag, 5. Februar 2016
Meistgehört
© Life Radio/Peter Christian Mayr
WIEN. In der Zielgruppe 10+ ist Radio Arabella 92,9 mit einem Marktanteil von 7% und einer Tagesreichweite von 6,6% vor allen anderen privaten regionalen Marktteilnehmern und somit der meistgehörte Wiener Privatradiosender. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen besitzt der Sender 6% Marktanteil und 5,9% Tagesreichweite. „Wir freuen uns, dass sich die harte Arbeit des Teams bezahlt macht. Die hohe Akzeptanz des Publikums lässt sich auf die geleistete Qualitätsarbeit der gesamten Radio Arabella-Mannschaft zurückführen, und es ist umso erfreulicher, dass unsere Hörerinnen und Hörer das schätzen. Mit Kulthits und dem Besten von heute sind wir voller Elan ins neue Jahr gestartet. Auch 2016 warten einige Glanzpunkte im Programm, und bei den Events von Radio Arabella 92,9 – angefangen beim Radio Arabella-Skitag, dem sensationellen 90er Clubbing „It’s my life“ bis zur Fußball-EM – werden wir schon im ersten halben Jahr viele Highlights in unserer wunderschönen Stadt setzen – ganz nach unserem Motto „23 Bezirke – ein Sender.“, freut sich Programmchef Ralph Waldhauser. (OTS)
Marktführerschaft
© ORF/Günther Pichlkostner; Ö3/Hans Leitner
Der Wiener Lieblingssender
Karl Amon, ORF-Radiodirektor, und Ö3-Senderchef Georg Spatt freuen sich über die Erfolge beim Radiotest des zweiten Halbjahres 2015.
Altbewährte Zutaten Ö3 ist der beliebteste Radiosender & beweise seine Sonderstellung im Markt, so Senderchef Spatt. Leichte Rückgänge seien externen Faktoren geschuldet.
WIEN. Die ORF-Radios konnten laut Radiotest im zweiten Halbjahr 2015 ihre Dominanz halten, kamen auf eine Tagesreichweite von 64,6% (2014: 66,5%) und einen leicht rückläufigen Marktanteil von 72% (2014: 74%). Rund fünf Millionen Österreicher hören laut Radiotest täglich ORF-Radios. ORF-Hörfunkdirektor Karl Amon zeigte sich zufrieden. „Die ORFRadios sind Publikumslieblinge. Das Ö1-Morgenjournal im Auto, Ö3 via Live-Stream im Büro, FM4 zum Nachhören – kein anderes Medium ist so ein einfach verfügbarer und zeitgemäßer Tagesbegleiter wie das
Radio. Der ORF bietet nicht nur Inhalte für unterschiedliche Interessen an, sondern auch über unterschiedliche Verbreitungswege“, erklärte Amon in einer Aussendung. Größter Sender blieb auch im zweiten Halbjahr 2015 Ö3 zwar mit Verlusten bei der Reichweite 34,9% (36,4%), aber mit stabilem Marktanteil von 31% (31%). Dahinter folgten die ORF-Regionalradios mit 30,7% (31,5%) Reichweite und 34% (35%) Marktanteil.
Österreich gesamt, Mo–So, 10+
Sehr erfreulich ist, dass sich der Radiomarkt insgesamt weiter auf extrem hohen Niveau sehr stabil hält.
OÖ hört Life Radio WIEN. Der Radiotest des 2. Halbjahres 2015 bringt für den Sender Life Radio erfreuliche Nachrichten: Oberösterreich ist der Sender der private, regionale Marktführer bei den Hörern ab 10 Jahren. In der Tagesreichweite in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49 Jährigen liegt Life Radio vor dem Landesstudio des ORFs. „Das ist ein Hit-Ergebnis. Danke an unsere vielen Hörer; sie wissen und schätzen, wofür wir stehen: Abwechslung in der Musik („Kein Hit doppelt zwischen 9 und 4“), Gewinnspiele, die ganz nah an ihnen dran sind („Wir zahlen Ihre Rechnung“), oder Moderatoren wie Silli und Andy von der Life Radio Morgenshow, die zum Aufstehen fix dazu gehören“, freut sich Ullrich Jelinek, Life RadioProgrammgeschäftsführer. 168.8000 Hörer schalten jeden Tag im Sendegebiet auf Life Radio, ebenfalls erfreuliche Zahlen, wie Life Radio-Geschäftsführer Christian Stögmüller sagt: „Dieser Radiotest beweist: Seit 18 Jahren vertrauen und mögen uns unsere Hörer. Wir werden alles tun, damit das so bleibt. Ein Danke auch von mir fürs Einschalten von Oberösterreichs beliebtestem regionalen Privatradio.“ (OTS)
Sender Tagesreichweite % Marktanteil % ORF-Radios gesamt 64,6 (66,5) 72 (74) Ö3 34,9 (36,4) 31 (31) ORF-Regionalradios 30,7 (31,5) 34 (35) Privatsender Inland 28,6 (29,1) 24 (23) KroneHit 12,4 (12,2) 8 (8) Österreich 1 7,4 (8,8) 5 (6) FM4 3,9 (3,7) 3 (2)
Wien, Mo–So, 10+ Sender Tagesreichweite % Marktanteil % ORF-Radios gesamt 52,2 (55,6) 68 (67) Ö3 27,0 (28,6) 30 (30) Radio Wien 11,3 (13,8) 13 (14) KroneHit 10,1 (11,3) 9 (10) Österreich 1 9,6 (11,6) 10 (10) Radio Arabella 6,6 (7,7) 7 (8) Radio NÖ 6,5 (7,1) 8 (8) Radio Energy 6,2 (7,6) 5 (5) FM 4 5,0 (4,1) 4 (3) 88.6 Der Musiksender 3,8 (5,1) 4 (4) Radio Burgenland 2,5 (2,1) 3 (1) Radio Ö24 2,3 (1,5) 2 (1) 98,3 Superfly 1,6 (1,9) 2 (2) Quelle: Radiotest 2. Halbjahr 2015 vs. 2. Halbjahr 2014 (Zahlen in Klammer)
Das ORF-Kulturradio Ö1 verlor und kam auf 7,4% (8,8%) Tagesreichweite und 5% (6%) Marktanteil, der ORF-Jugendsender FM4 konnte mit 3,9% (3,7%) Reichweite sowie 3% (2%) Marktanteil zulegen. „Sehr erfreulich ist, dass sich der Radiomarkt insgesamt in Österreich weiter auf extrem hohen Niveau sehr stabil hält“, freute sich Ö3-Chef Georg Spatt. Ö3 beweise auch im aktuellen Radiotest wie-
der seine Sonderstellung im Markt und auch seine Ausnahmestellung im europäischen Vergleich bzw. im Vergleich mit anderen Mediengattungen: „Mit mehr als 2,6 Mio. täglichen Hörern ist Ö3 meistgehörter Radiosender über alle Zielgruppen, noch vor allen neun ORF Landesstudios in Summe und damit natürlich auch weit mehr Hörern, als alle Privaten in Summe erreichen“, freut sich der Ö3-Chef. Bei der Zielgruppe 14–49 fällt der Vergleich noch deutlicher aus, so Spatt: „Ö3 ist hier nicht nur meistgehörter Radiosender österreichweit (43%), sondern auch meistgehörter Radiosender in jedem einzelnen Bundesland sowie Marktführer österreichweit (40%) und Marktführer in jedem einzelnen Bundesland.“ Ö3: Minus dem Trend geschuldet Für Rückgänge bei der Reichweite macht Spatt vor allem Dinge wie die „Quote für österreichische Musik, das Visual Radio-Verbot (Ö3TV) und Ähnliches“ verantwortlich. Dies sei „kein Jammern auf hohem Niveau“, sondern die Feststellung eines Programmverantwort lichen, so Spatt gegenüber medianet. Weiters haben im Fall von Ö3 „wegen unserer Größe im Markt die Bewegungen im Radiotest weniger mit unseren unmittelbaren Mitbewerbern zu tun, als vielmehr mit der generellen Veränderung von Mediennutzung und neuen Medienangeboten. Das ist ein Trend, der weltweit anhält und dem auch wir uns nicht ganz entziehen können. Und als Full Content-Anbieter für eine sehr große Zielgruppe sind wir auch sehr stark von aktuellen Ereignissen, wie z.B. der Flüchtlingsthematik, Landtagswahlen oder auch einem extrem heißen Sommer im zweiten Halbjahr 2015 abhängig.“ (fej/hof/red)
medianet.at
Freitag, 5. Februar 2016
radiotest 27
KroneHit erklimmt neue Radiohöhen WIEN. Der Radiotest für das 2. Halbjahr 2015 weist für KroneHit, Österreicsh einzigen nationalen Privatsender wieder deutliche Reichweitensteigerungen aus. Sowohl gegenüber dem 2. Halbjahr des Vorjahres als auch dem 1. Halbjahr 2015 gibt es ein Plus. 12,4% Tagesreichweite (Montag bis Sonntag, 10+) bedeuten rund 940.000 tägliche Hörer. Mit 18,8% Tagesreichweite wurde in der Werbezielgruppe 14–49 (Montag bis Sonntag) der bisher höchste Wert in der Geschichte von KroneHit erreicht.
ke sagen. Aber nicht nur im Radiotest steigt der Zuspruch – die Page Impressions von kronehit.at haben sich im Jahresvergleich verdoppelt und werden im Jänner die zehn Millionen-Marke durchbrechen, mit 482.000 Likes auf Facebook haben wir die größte Facebook-Com-
munity aller österreichischer Radiosender, unser Musik-TV-Kanal KroneHit.tv wächst weiter und mit Next Generation Radio werden wir noch dieses Jahr den Livestream von KroneHit skipbar und personalisierbar machen“ , so Landgraf abschließend. (red)
© leadersnet.at/Katharina Schiffl
Österreichs einziges nationales Privatradio ist hinter Ö3 auch die No. 2 am österr. Radiomarkt & besetzt nun in gleich sechs Bundesländern die Pole-Position unter den Privatsendern.
Ernst Swoboda: Erfreut über ein Plus sowohl via UKW als auch bei den Web-Zugriffen.
Wir freuen uns sehr, dass der Erfolgskurs von KroneHit so klar und stark weitergeht. Das ist auch für den d ualen Rundfunk in Österreich sehr wichtig.
KroneHit ist damit nicht nur weiterhin mit großem Abstand die Nummer eins unter den Privatsendern und zweitstärkster Sender am österreichischen Radiomarkt hinter Ö3, sondern hat auch erstmals in gleich sechs Bundesländern die Führungsposition unter den Privatsendern, in Wien, Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich, Tirol und neu bei der Altersgruppe 14bis 49-Jährige in Salzburg, inne. Erfolgreich auch im Web „Wie schon im letzten Radiotest haben auch im 2. Halbjahr deutlich mehr Menschen aus der Altersgruppe 14–49 KroneHit gehört, als alle ORF-Regionalradios zusammen“, so Senderchef Hannes Swoboda. „Wir freuen uns sehr, dass der Erfolgslauf von KroneHit so klar und stark weitergeht. Das ist auch für den dualen Rundfunk in Österreich sehr wichtig, KroneHit war und ist auf dem Weg dorthin die Zugmaschine.“ Programmdirektor Rüdiger Landgraf: „Noch nie haben so viele Menschen in der Werbezielgruppe 14–49 täglich KroneHit gehört – das ist ein Supererfolg für das gesamte Team – wir können nur Dan-
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Freitag, 5. Februar 2016
medianet.at
Tagesreichweiten, 10+, Montag–Sonntag Radio ORF gesamt Österreich 1 Ö2 gesamt Ö3 FM 4 Ö2 Wien Ö2 Niederösterreich Ö2 Burgenland Ö2 Steiermark Ö2 Kärnten Ö2 Oberösterreich Ö2 Salzburg Ö2 Tirol Ö2 Vorarlberg Andere Sender Privatradio Inland Sonstige Sender RMS Top KroneHit Radio Ö24/Antenne Wien 88.6 Der Musiksender Radio Energy Radio Arabella 98,3 Superfly 88.6 im VG1 88.6 im VG2 Arabella Mostviertel im VG 1d/1e Arabella NÖ im VG1/2 Antenne Steiermark Soundportal im VG1 Soundportal im VG2 Lounge FM Steiermark-VG Radio Grün-Weiß/VG 1b/c Radio Ö24 Steiermark im VG Radio West im VG 1b/1c Welle 1 Steiermark im VG Antenne Kärnten Lounge FM Kärnten im VG Welle 1 Kärnten im VG Life Radio Lounge FM gesamt Lounge FM OÖ im VG Radio Arabella OÖ – VG1 Radio Arabella OÖ – VG2 Radio Ö24 OÖ im VG Welle 1 OÖ im VG1 Welle 1 OÖ im VG2 Antenne Salzburg Klassik Radio Salzburg im VG Lounge FM Salzburg-VG Radio Energy Salzburg im VG Welle 1 Salzburg im VG Life Radio Tirol Antenne Tirol Antenne Tirol im VG Radio Energy Tirol im VG Klassik Radio Tirol im VG Lounge FM Tirol-VG Radio U1 im VG1b Welle Tirol im VG1 Radio Osttirol im VG Antenne Vorarlberg ∑
Österreich Wien nö burgenland steiermark kärnten oö salzburg Tirol vorarlberg 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 80,4 79,3 73,3 68,3 81,3 82,0 83,4 84,3 83,2 82,0 84,8 84,4 81,4 82,0 82,2 81,6 83,0 80,6 80,7 81,0 66,5 64,6 55,6 52,2 70,5 70,5 76,3 74,5 67,5 66,4 74,2 72,1 66,9 64,5 71,0 69,0 67,8 65,1 666,4 64,2 8,8 7,4 11,6 9,6 8,6 8,0 7,4 6,1 8,3 6,2 7,3 7,1 8,4 6,4 8,1 9,0 7,6 5,7 6,6 4,5 31,5 30,7 20,9 19,3 33,7 34,6 43,5 43,5 33,6 34,9 44,0 41,4 30,0 28,3 34,5 33,1 32,0 30,1 35,5 34,0 36,4 34,9 28,6 27,0 40,9 39,9 40,1 39,2 35,6 33,8 35,3 36,4 39,8 37,4 39,0 36,2 38,9 36,7 33,6 32,1 3,7 3,9 4,1# 5,0 4,1 3,4 3,1 2,3 2,9 2,6 2,9 3,3 3,7 4,3 4,0 4,4 4,3 4,3 3,3 4,3 0,0 0,2 0,0 0,1 0,1 0,0 4,3 3,9 13,8 11,3 6,7 7,4 3,6 2,5 0,5 0,2 0,1 0,1 1,4 1,3 0,1 0,2 7,1 7,0 7,1 6,5 26,9 27,3 4,0 4,2 0,5 0,8 0,1 0,2 2,2 2,2 2,1 2,5 1,8 1,1 38,4 38,2 5,1 5,2 0,2 0,1 0,4 0,3 3,5 3,4 32,7 33,5 0,9 0,7 0,1 0,2 0,6 0,7 0,0 0,1 3,1 2,9 0,3 0,0 0,1 0,0 0,3 0,4 0,7 43,4 41,0 0,1 0,5 0,5 4,9 4,5 0,3 0,9 0,9 0,0 0,2 0,2 27,9 25,5 1,5 0,8 0,0 2,5 2,5 0,3 0,1 0,0 0,1 0,3 0,3 2,3 2,4 33,2 31,8 0,2 2,8 2,6 0,0 0,1 0,2 0,3 0,3 0,3 0,7 0,3 31,4 29,7 0,5 0,3 1,6 1,5 0,1 0,0 0,2 0,1 35,0 34,0 32,3 32,2 32,0 29,1 27,7 29,2 22,3 24,1 35,5 32,8 29,8 31,6 35,6 36,6 28,4 29,9 38,4 39,0 35,9 38,0 29,1 28,6 29,8 25,6 26,0 27,1 20,9 22,6 32,9 31,9 27,8 30,0 30,9 31,0 23,5 24,4 33,6 33,8 28,2 29,1 4,4 5,0 3,1 4,7 2,7 3,0 2,0 2,4 3,7 2,3 2,7 3,1 6,0 7,1 7,2 7,1 6,7 8,8 10,0 11,2 28,6 28,2 28,3 24,6 25,4 26,8 20,8 22,4 32,8 31,9 27,5 29,5 30,9 30,7 23,4 23,7 33,3 33,3 28,2 29,0 12,2 12,4 11,3 10,1 15,5 16,7 14,2 15,9 11,5 9,4 10,1 9,2 13,9 15,6 7,4 9,0 9,9 11,1 10,7 10,6 0,9 0,4 0,2 0,6 0,7 1,5 2,3 1,3 2,0 2,1 5,1 3,8 4,2 5,6 3,7 4,7 0,1 0,2 0,1 0,1 0,2 0,2 0,0 1,9 1,7 7,6 6,2 1,5 1,9 0,3 0,5 0,0 2,6 2,3 7,7 6,6 5,3 4,9 0,6 0,9 0,0 0,5 0,6 1,9 1,6 0,5 1,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 3,5 5,5 5,4 5,6 9,5 9,7 8,0 9,0 3,3 3,2 0,1 0,1 4,1 3,7 21,1 20,5 0,3 0,7 0,1 0,0 0,2 0,0 0,0 0,1 0,3 0,0 5,0 3,1 0,1 0,0 0,1 0,0 2,8 0,8 9,6 10,8 0,1 1,1 1,2 0,7 1,3 1,4 0,3 0,1 19,0 21,2 0,1 0,2 0,1 2,9 1,6 1,8 1,9 2,1 2,1 0,0 0,4 0,4 0,1 0,1 0,1 12,2 11,8 0,1 0,5 0,5 0,4 0,3 0,4 0,4 0,2 0,0 0,3 0,9 0,5 1,4 0,8 0,3 0,4 0,3 0,4 0,0 2,1 1,2 10,9 9,7 8,0 8,1 0,1 4,8 4,7 3,5 3,7 0,9 0,9 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 1,2 1,3 11,1 10,1 0,0 0,1 0,1 0,9 0,7 1,2 0,1 5,3 7,4 5,3 7,7 0,7 0,6 0,1 0,0 8,1 7,1 0,4 0,1 0,2 3,9 3,0 4,5 3,1 6,2 4,3 0,1 3,3 0,0 0,9 0,0 0,2 0,1 0,1 0,1 0,0 0,1 13,8 11,8 0,2 0,4 2,4 3,7 0,2 0,1 0,6 24,3 20,0 0,9 1,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 19,8 22,0
Tagesreichweiten, 14–49 Jahre, Montag–Sonntag Radio ∑ ORF gesamt Österreich 1 Ö2 gesamt Ö3 FM 4 Ö2 Wien Ö2 Niederösterreich Ö2 Burgenland Ö2 Steiermark Ö2 Kärnten Ö2 Oberösterreich Ö2 Salzburg Ö2 Tirol Ö2 Vorarlberg Andere Sender Privatradio Inland Sonstige Sender RMS Top KroneHit Radio Ö24/Antenne Wien 88.6 Der Musiksender Radio Energy Radio Arabella 98,3 Superfly 88.6 im VG1 88.6 im VG2 Arabella Mostviertel im VG 1d/1e Arabella NÖ im VG1/2 Antenne Steiermark Soundportal im VG1 Soundportal im VG2 Lounge FM Steiermark-VG Radio Grün-Weiß/VG 1b/c Radio Ö24 Steiermark im VG Radio West im VG 1b/1c Welle 1 Steiermark im VG Antenne Kärnten Lounge FM Kärnten im VG Welle 1 Kärnten im VG Life Radio Lounge FM gesamt Lounge FM OÖ im VG Radio Arabella OÖ – VG1 Radio Arabella OÖ – VG2 Radio Ö24 OÖ im VG Welle 1 OÖ im VG1 Welle 1 OÖ im VG2 Antenne Salzburg Klassik Radio Salzburg im VG Lounge FM Salzburg-VG Radio Energy Salzburg im VG Welle 1 Salzburg im VG Life Radio Tirol Antenne Tirol Antenne Tirol im VG Radio Energy Tirol im VG Klassik Radio Tirol im VG Lounge FM Tirol-VG Radio U1 im VG1b Welle Tirol im VG1 Radio Osttirol im VG Antenne Vorarlberg
Österreich Wien nö burgenland steiermark kärnten oö salzburg Tirol vorarlberg 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15
79,5 61,6 5,3 18,2 45,4 5,6 3,1 3,0 1,1 2,8 1,8 2,7 1,5 2,0 1,2 40,6 37,4 4,9 37,2 18,1 0,7 2,8 2,9 2,1 0,7
79,2 59,1 4,5 17,7 43,0 6,0 2,9 3,4 1,1 2,8 1,8 2,2 1,5 1,7 1,0 41,3 37,8 5,3 37,5 18,8 0,8 3,2 2,5 2,2 0,7
69,4 48,5 7,0 10,0 31,4 6,2 8,0 1,6 1,0 0,1 0,2
36,2 34,0 3,5 33,1 15,4 1,7 6,4 11,3 5,8 2,5
3,9
4,1
0,1
67,0 45,5 7,3 9,8 29,2 7,1 6,9 2,0 0,7
81,1 66,5 4,5 19,8 52,8 7,0 6,7 13,1 0,5 0,1
82,0 65,0 4,2 21,6 49,9 5,1 6,9 15,0 0,4 0,2
0,2 0,2
0,3
0,6 0,1 0,1
0,1 35,2 31,0 5,4 30,4 15,1 2,8 4,9 8,7 5,9 2,0
36,8 35,3 2,7 35,0 24,0 1,9 6,5 2,6 4,3 0,7 5,7 8,4 9,5 8,3 0,1 0,1
40,4 38,4 2,9 38,2 25,5 1,0 9,8 3,3 4,6 1,5 9,9 9,1 9,1 7,6 0,2
85,0 74,2 6,1 28,2 54,5 5,2 4,6 2,9 23,4 2,5
85,8 70,4 4,6 29,3 53,8 4,5 2,5 2,9 24,2 2,7 0,2
82,2 61,4 4,2 18,8 44,8 4,6 0,1 0,2 0,3 18,5 0,1
2,0
2,8 0,5
2,6 0,5
0,3
0,5
1,2
1,0
0,1
0,1
0,6 0,6
84,7 67,8 4,0 28,1 44,7 4,5 0,2
0,6 27,5
86,3 68,0 4,1 27,2 47,2 5,5 0,1
0,6 27,0
81,2 62,5 4,8 16,3 50,8 4,9
82,6 60,0 3,6 14,0 47,2 7,1
0,8
0,8 0,1 0,1
33,6 32,2 2,4 32,2 22,3 0,7 6,0 0,6 0,9 0,0
35,1 33,9 2,2 33,9 25,6 0,3 7,7 0,9 1,3 0,3
44,7 42,1 4,0 42,1 17,4
45,8 45,0 2,7 45,0 15,2
43,3 41,3 3,0 41,2 16,3
47,3 45,5 4,1 45,1 16,5
15,5 0,9 0,6 0,4 45,6 40,4 7,2 40,4 20,5
0,2 0,0
0,4
0,1
0,2
0,2
0,1
0,2
0,0
6,1 0,5
4,5 0,1
25,4 8,9
0,6 0,1
0,7 0,1
0,3 0,2
28,8 3,6 2,2
31,8 2,5 3,5
1,0
0,8
0,2
2,1 0,5
27,7 5,2 4,9 1,1 11,2 0,3 1,3 1,3 0,2
0,2 0,1
0,3 0,4
7,0 1,9
82,2 59,3 3,0 19,6 43,3 4,0 0,4 0,2 0,8 18,0 0,7 0,1 0,4
0,6 0,3
0,2
0,1
0,1
83,5 67,9 5,7 21,4 50,6 5,5
81,1 64,2 5,4 20,3 44,7 6,8 0,4
12,2 1,3
0,2 0,1 0,7 20,9
44,9 39,7 6,9 39,5 23,4
37,3 32,7 8,2 32,5 11,4
0,1 0,1
15,9 1,4 2,1 11,1 6,7
14,7 0,8 1,5 8,7 7,4
8,3 5,8 1,6
8,0 7,0 1,5 0,2
1,0
0,9
0,1
0,1 0,3
0,2 1,2
1,3
Grundgesamtheit Personen ab 10 Jahre = 7,575.000 Personen Personen 14–49 Jahre = 4,095.000 Personen Befragungsgebiet Gesamt-Österreich, alle Bundesländer kleinste Einheit = politischer Bezirk Feldzeit Juli bis Dezember 2015, tagesgleichverteilte Interviews Fallzahl 12.912 Interviews ab 10 Jahre, 7.034 Interviews 14–49 Jahre Befragungsart telefonisch, CATI Durchführung GfK Austria
0,0
0,1
0,1
0,1
Definition Tagesreichweite Personen, die gestern zumindest 1 Viertelstunde lang Radio bzw. einen bestimmten Sender gehört haben. Dabei ist es unerheblich, wann und wie lange insgesamt Radio bzw. der bestimmte Sender gehört wurde. Ausweisung der Tages reichweite erfolgt in % und Projektion in 1.000. Definition Marktanteil Der Marktanteil eines Senders bzw. Werbeverbundes gibt an, wie groß der prozentuelle Anteil der Hördauer des Senders bzw. Werbeverbundes an der gesamten Hördauer ist. Der Marktanteil wird immer in Prozent angegeben.
0,4
0,0
83,1 66,8 6,3 20,9 49,2 6,4
82,3 63,5 3,5 18,8 48,1 6,2
0,7 19,2 0,2
0,1
0,5
0,2 20,7
18,4
37,4 33,0 6,5 32,5 14,2
43,8 39,0 7,2 39,0 13,8
42,0 36,8 8,9 36,4 15,1
0,4
0,1
0,3
0,2 0,2
0,8 0,3
13,8
11,7 1,2 1,0 11,9 12,6
0,5 8,7 9,1
82,3 64,7 4,5 25,0 44,3 4,5
82,4 60,3 2,1 21,9 40,3 6,2
0,6 24,4 45,1 38,3 10,0 38,1 16,1
0,3 21,8 47,1 38,4 12,2 38,4 15,2
0,1
0,5
0,5
0,1
0,0
10,7 5,5 6,3 7,9
9,8 3,7 3,5 5,7 2,8 1,1 8,4 6,3 14,3
11,2 4,3 23,0 0,1
0,1
0,6 0,2 0,1 0,3
0,3
26,4
28,8
Sender Verbreitungsgebiet 88.6 im VG 1 (ab 1. Hj. 2012 inkl. Hit FM) St. Pölten Stadt/Land, Krems Stadt/ Land, Gmünd, Horn, Zwettl, Melk, Waidhofen/Thaya, Scheibbs, Waidhofen/Ybbs, Amstetten, Tulln 88.6 im VG 2 (ab 1. Hj. 2012 inkl. Hit FM) Wr. Neustadt Stadt/Land, Baden, Neun kirchen, Mödling, Bruck a.d.Leitha Radio Arabella Mostviertel VG 1d (1. Hj. 2014) Amstetten, Melk, Scheibbs, St. Pölten Stadt/Land, Lilienfeld Radio Arabella Mostviertel VG 1e (ab 2. Hj. 2014) Amstetten, Melk, Scheibbs, St. Pölten Stadt/Land, Lilienfeld, Waidhofen/Ybbs Radio Arabella NÖ im VG1 (1. Hj. 2009 bis 2. Hj. 2013) St. Pölten Stadt/Land, Amstetten, Melk, Scheibbs, Krems Stadt/Land, Tulln
medianet.at
Freitag, 5. Februar 2016
radiotest 29
Marktanteile, 10+, Montag–Sonntag Radio ORF gesamt Österreich 1 Ö2 gesamt Ö3 FM 4 Ö2 Wien Ö2 Niederösterreich Ö2 Burgenland Ö2 Steiermark Ö2 Kärnten Ö2 Oberösterreich Ö2 Salzburg Ö2 Tirol Ö2 Vorarlberg Andere Sender Privatradio Inland Sonstige Sender RMS Top KroneHit Radio Ö24/Antenne Wien 88.6 Der Musiksender Radio Energy Radio Arabella 98,3 Superfly 88.6 im VG1 88.6 im VG2 Arabella Mostviertel im VG 1d/1e Arabella NÖ im VG1/2 Antenne Steiermark Soundportal im VG1 Soundportal im VG2 Lounge FM Steiermark-VG Radio Grün-Weiß/VG 1b/c Radio Ö24 Steiermark im VG Radio West im VG 1b/1c Welle 1 Steiermark im VG Antenne Kärnten Lounge FM Kärnten im VG Welle 1 Kärnten im VG Life Radio Lounge FM gesamt Lounge FM OÖ im VG Radio Arabella OÖ – VG1 Radio Arabella OÖ – VG2 Radio Ö24 OÖ im VG Welle 1 OÖ im VG1 Welle 1 OÖ im VG2 Antenne Salzburg Klassik Radio Salzburg im VG Lounge FM Salzburg-VG Radio Energy Salzburg im VG Welle 1 Salzburg im VG Life Radio Tirol Antenne Tirol Antenne Tirol im VG Radio Energy Tirol im VG Klassik Radio Tirol im VG Lounge FM Tirol-VG Radio U1 im VG1b Welle Tirol im VG1 Radio Osttirol im VG Antenne Vorarlberg ∑
Österreich Wien nö burgenland steiermark kärnten oö salzburg Tirol vorarlberg 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 191 186 162 131 190 205 192 195 206 205 216 228 198 171 196 207 204 216 181 200 74 72 67 68 81 78 85 84 74 71 78 79 70 68 76 76 70 67 72 69 6 5 10 10 6 6 4 3 5 4 4 4 5 4 5 4 5 3 5 3 35 34 25 24 36 35 47 48 39 37 47 47 30 29 37 36 33 32 40 37 31 31 30 30 36 35 32 32 28 29 25 26 34 32 31 32 30 31 27 26 2 3 3 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 3 2 3 2 2 1 3 3 4 14 13 5 8 3 2 0 0 0 0 0 0 8 7 8 8 30 27 3 3 1 0 0 0 1 2 0 0 2 2 1 3 1 1 40 39 0 0 0 0 5 6 0 0 0 0 2 4 37 36 0 1 0 0 0 1 0 0 4 4 1 0 0 0 0 0 0 47 46 0 0 1 5 4 0 1 1 0 0 0 27 26 0 0 0 3 3 0 0 0 0 0 1 1 2 36 35 0 3 3 0 0 0 0 0 1 0 0 32 31 0 0 2 2 0 0 0 0 39 37 27 28 33 33 20 23 15 16 27 29 22 22 30 33 25 25 31 33 29 32 23 24 31 30 18 20 14 15 24 28 20 20 25 26 19 20 27 27 21 23 4 4 3 4 2 3 1 2 3 2 2 2 5 7 6 5 5 6 8 9 23 24 29 28 18 20 14 15 24 28 20 20 25 26 19 19 26 27 21 23 8 8 10 9 10 10 8 9 7 5 5 4 10 10 4 6 5 6 6 5 1 0 0 0 0 1 2 1 1 2 4 4 3 4 3 2 0 0 0 0 0 0 0 1 1 5 5 1 1 0 0 0 2 2 8 7 4 3 1 0 0 0 1 2 2 0 1 0 0 0 0 0 2 3 4 6 6 5 6 5 2 3 0 0 2 3 15 18 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 3 0 0 0 0 2 0 6 12 0 2 0 0 1 1 0 0 13 15 0 0 0 1 1 1 1 2 1 0 0 0 0 0 0 9 8 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 1 1 8 10 5 7 0 2 1 2 2 1 1 0 0 0 0 0 0 1 9 8 0 0 0,0 0 0 1 0 4 4 4 5 1 1 0 0 6 5 0 0 0 2 2 2 2 3 2 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 12 12 0 0 1 2 0 0 0 19 15 1 1 0 0 0 0 0 0 14 17
Marktanteile, 14–49 Jahre, Montag–Sonntag Radio ∑ ORF gesamt Österreich 1 Ö2 gesamt Ö3 FM 4 Ö2 Wien Ö2 Niederösterreich Ö2 Burgenland Ö2 Steiermark Ö2 Kärnten Ö2 Oberösterreich Ö2 Salzburg Ö2 Tirol Ö2 Vorarlberg Andere Sender Privatradio Inland Sonstige Sender RMS Top KroneHit Radio Ö24/Antenne Wien 88.6 Der Musiksender Radio Energy Radio Arabella 98,3 Superfly 88.6 im VG1 88.6 im VG2 Arabella Mostviertel im VG 1d/1e Arabella NÖ im VG1/2 Antenne Steiermark Soundportal im VG1 Soundportal im VG2 Lounge FM Steiermark-VG Radio Grün-Weiß/VG 1b/c Radio Ö24 Steiermark im VG Radio West im VG 1b/1c Welle 1 Steiermark im VG Antenne Kärnten Lounge FM Kärnten im VG Welle 1 Kärnten im VG Life Radio Lounge FM gesamt Lounge FM OÖ im VG Radio Arabella OÖ – VG1 Radio Arabella OÖ – VG2 Radio Ö24 OÖ im VG Welle 1 OÖ im VG1 Welle 1 OÖ im VG2 Antenne Salzburg Klassik Radio Salzburg im VG Lounge FM Salzburg-VG Radio Energy Salzburg im VG Welle 1 Salzburg im VG Life Radio Tirol Antenne Tirol Antenne Tirol im VG Radio Energy Tirol im VG Klassik Radio Tirol im VG Lounge FM Tirol-VG Radio U1 im VG1b Welle Tirol im VG1 Radio Osttirol im VG Antenne Vorarlberg
Österreich Wien nö burgenland steiermark kärnten oö salzburg Tirol vorarlberg 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 2. Hj. ’14 2. Hj. ’15 187 190 149 123 191 217 194 203 190 215 227 235 198 176 206 208 202 218 180 216 66 64 59 59 73 69 77 76 64 59 66 68 62 60 70 70 64 63 66 63 2 2 4 5 2 3 2 1 3 2 2 2 2 1 2 2 3 1 2 1 18 18 13 13 17 19 29 27 19 17 27 27 14 14 22 20 20 19 27 24 41 40 36 35 49 44 44 45 40 37 35 37 45 41 42 43 40 40 35 34 4 4 6 6 6 3 3 4 3 3 3 3 2 5 4 5 2 3 2 4 3 3 10 9 5 7 3 2 0 0 0 3 3 2 3 12 11 2 3 0 0 0 1 1 1 1 0 1 0 0 23 19 0 0 0 3 3 0 0 0 1 3 19 16 0 1 0 0 0 2 2 0 0 0 0 27 26 0 0 1 2 2 0 0 0 0 12 12 0 0 2 2 0 0 0 0 1 1 21 19 0 2 2 0 0 1 0 20 19 0 0 1 1 0 0 27 24 35 37 42 42 28 32 24 25 37 41 34 33 39 41 31 31 37 38 35 38 32 33 39 38 26 29 22 23 34 39 32 31 33 35 25 27 32 31 28 29 4 4 3 5 2 3 2 2 3 2 2 2 6 6 6 4 5 7 8 9 31 33 38 37 26 29 22 23 34 39 32 31 33 34 25 27 32 30 27 29 12 12 15 15 16 16 13 15 11 9 9 7 14 16 6 10 7 9 9 8 1 1 1 3 1 0 1 0 2 2 6 5 4 7 4 3 0 0 0 1 0 0 0 2 1 8 7 1 1 0 2 1 5 6 3 3 1 1 1 1 3 2 0 1 0 0 0 0 0 4 5 7 10 7 5 6 4 3 4 0 0 2 4 19 24 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 7 4 0 0 0 0 4 0 4 18 0 3 1 0 2 2 1 0 22 22 0 0 2 2 2 2 2 2 0 0 0 0 13 10 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 2 2 6 8 4 6
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Radio Arabella NÖ im VG2 (1. Hj. 2014) St. Pölten Stadt/Land, Amstetten, Melk, Scheibbs, Krems Stadt/Land, Tulln, Lilienfeld Radio Arabella NÖ im VG2 (ab 2. Hj. 2014) St. Pölten Stadt/Land, Amstetten, Melk, Scheibbs, Krems Stadt/Land, Tulln, Lilienfeld, Waidhofen/Ybbs Soundportal im VG1 (ab 1. Hj. 2002) Graz Stadt, Graz Umgebung Soundportal im VG2 (ab 1. Hj. 2015) Graz Stadt, Graz Umgebung, Murtal, Leoben, Bruck-Mürzzuschlag Lounge FM Steiermark (ab 1. Hj. 2015) Graz Stadt, Graz Umgebung Radio Grün-Weiß im VG 1b (ab 2. Hj. 2007) Leoben, Bruck/Mur Radio Grün-Weiß im VG 1c (ab 1. Hj. 2015) Leoben, Bruck-Mürzzuschlag Radio Ö24 Steiermark (ab 2. Hj. 2015) Murtal, Leoben, Murau, Liezen
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Radio West im VG 1b (1. Hj. 2007 bis 2. Hj. 2008 und ab 1. Hj. 2012) Voitsberg, Graz Umgebung Welle 1 Steiermark im VG (ab 2. Hj. 2011) Graz Stadt, Graz Umgebung Lounge FM Kärnten im VG (ab 2. Hj. 2011) Klagenfurt Stadt, Klagenfurt Land Welle 1 Kärnten im VG (ab 1. Hj. 2013) Klagenfurt Stadt, Klagenfurt Land Lounge FM OÖ im VG (ab 2. Hj. 2008) Linz Stadt/Land, Wels Stadt/Land, Steyr Stadt/Land Radio Arabella OÖ im VG1 (ab 1. Hj. 2006) Linz Stadt, Linz Land Radio Arabella OÖ im VG2 (ab 1. Hj. 2014) Linz Stadt/Land, Wels Stadt/Land, Steyr Stadt/Land, Vöcklabruck Radio Ö24 OÖ (ab 2. Hj. 2015) Linz Stadt/Land, Steyr Stadt/Land Welle 1 OÖ im VG 1 (ab 2. Hj. 2010) Wels Stadt/Land, Linz Land Welle 1 OÖ im VG2 (ab 2. Hj. 2010) Linz Stadt, Linz Land Welle 1 Salzburg im VG Salzburg Stadt, Salzburg Umgebung
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Lounge FM Salzburg-VG (ab 1. Hj. 2014) Salzburg Stadt Klassik Radio Salzburg (ab 2. Hj. 2015) Salzburg Stadt Radio Energy Salzburg im VG (ab 2. Hj. 2009) Salzburg Stadt Antenne Tirol im VG (ab 1. Hj. 2005) Innsbruck Stadt/Land, Kufstein, Schwaz Lounge FM Tirol im VG (ab 1. Hj. 2015) Innsbruck Stadt, Innsbruck Land Klassik Radio Tirol (ab 2. Hj. 2015) Innsbruck Stadt Radio Energy Innsbruck im VG (ab 2. Hj. 2009) Innsbruck Stadt Radio U1 im VG 1b (ab 1. Hj. 2008) Innsbruck Stadt/Land, Kufstein, Schwaz, Kitzbühel Welle Tirol im VG1 (ab 1. Hj. 2007) Innsbruck Stadt, Innsbruck Land Radio Osttirol Lienz (= Osttirol) Radio Ö24 = vormals Antenne Wien (Umstellung mit 29. September 2013)
30 radiotest
Freitag, 5. Februar 2016
medianet.at
Österreich hört Gelb Styria-Radios Antenne Steiermark und Antenne Kärnten gehören zu den ganz großen Gewinnern des aktuellen Radio-Tests - mit bis zu 26% mehr Hörern.
im Internet, die immer mehr Usern gefällt: Die Facebookseiten der Sender haben mit aktuell knapp 150.000 Fans längst alle anderen regionalen Medienangebote auf dieser Online-Plattform ebenfalls hinter sich gelassen.
GRAZ/KLAGENFURT. Erfolgsmeldung für die Styria-Radios. Mit Antenne Steiermark und Antenne Kärnten stellt die Styria Media Group AG nicht nur die regionale Nummer eins im jeweiligen Bundesland, sondern auch die beiden nationalen Spitzenreiter unter den regionalen Privatradios.
„mobile“ Höhrerinnen & Hörer Die Apps von Antenne Steiermark und Antenne Kärnten mit Livestream und umfangreichen Serviceangeboten wie Verkehr, Blitzer und Wetter für das ganze Land sind kostenlos erhältlich. (red)
Von der erfolgreichen Steigerung in den Marktdaten profitieren auch unsere Kunden und Partner, die mehr Reichweite erhalten.
© Katharina Jessner
+26% bei 14-49 für Antenne Stm. Das Team von Antenne Steiermark darf sich beim Radiotest, der unabhängigen „Zeugnisverteilung“ für Österreichs Radiosender, erneut über gleich mehrere Spitzenplätze freuen. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hat der Privatsender beim Marktanteil im 2. Halbjahr 2015 um 26 Prozent zugelegt. Täglich schalten rund eine Viertelmillion Steirer die Antenne ein. Die regionale Nummer eins im Bundesland ist auch im nationalen Verlgeich vorne dabeim denn: Österreichs erfolgreichstes regionales Privatradio heißt – mittlerweile fast schon „traditionell“ – Antenne Steiermark. Platz zwei im nationalen Ranking geht an Antenne Kärnten. Der Sender, ebenfalls mit dem markanten Gelb im Logo, ist erneut die regionale Nummer eins im
Bundesland und vermeldet einen historischen Hörer-Höchststand seit der Gründung 1998: 106.000 Kärntner schalten jetzt täglich die Antenne ein. „Unser Dank gilt unseren Hörern und Kunden, die alle ein Teil dieser unglaublichen Erfolgsgeschichte sind, und natürlich unserem Team“,
Erfolgs-Duo AntenneGeschäftsführer Rudolf Kuzmicki und Gottfried Bichler freuen sich über erfolgreiche Steigerung in den Mediadaten.
freuen sich die Antenne-Geschäftsführer Rudolf Kuzmicki und Gottfried Bichler. „Von der erfolgreichen Steigerung in den Marktdaten profitieren auch unsere Kunden und Partner, die somit mehr Reichweite für ihre Werbebotschaft erhalten.“ Zum Erfolg „on air“ gesellt sich die stetig wachsende Community
Erfreuliche Entwicklung: Radio Ö24
WIEN. Der Radiotest für das zweite Halbjahr 2015 bestätigt: Das Konzept des „News-Radios“ von Radio Ö24 geht für die Macher auf. Die Reichweite in der Kernzielgruppe 14–49 steigerte sich im 2. Halbjahr 2015 im Vergleich zum 2. Halbjahr 2014 um, wenn auch auf niedrigem Niveau, erfreuliche 100 Prozent, von 1,6 auf 3,2 Prozent Tagesreichweite in der Zielgruppe 14–49 (Mo–Fr Freitag). „Das ist einer der höchsten Zugewinne, die jemals im Radiotest
erzielt wurden und diesmal besonders signifikant. Denn Ö24 ist in diesem Radiotest der einzige Radio-Sender, der im Sendegebiet zulegen konnte; alle anderen Radios in Wien haben Hörer verloren.Damit hat sich die Reichweite von Radio Ö24 in nur einem halben Jahr in Wien verdoppelt. Somit ist klar: Radio Ö24 schwimmt seit seinem Relaunch kontinuierlich auf der Erfolgswelle.Das Gesamtkonzept mit newsorientiertem Live-Radio, aktuellen Hits und schnellsten
News ist der klare Gewinner am Wiener Markt“, so PRogrammchef Alex Nausner. Deutliche Steigerung Radio Ö24-Geschäftsführerin Sylvia Buchhammer: „Nach knapp zwei Jahren zeigen alle Zahlen, ob bei Marktanteil oder Tagesreichweite, eine deutliche Steigerung, der Vorsprung unserer Mitbewerber im am härtest umkämpften Radiomarkt Österreichs ist beachtlich geschmolzen. Wir gehen diesen
Weg weiter und werden 2016 vor allem im Promotionbereich neue Akzente setzen.“ Nausner weiter über die erfreulichen Kennzahlen: „Der Zuwachs in der Kernzielgruppe zeigt uns, dass wir mit unserer neuen Positionierung ‚Die besten Hits & die schnellsten News‘ und vor allem mit unseren topaktuellen Breakingnews den richtigen Weg beschritten und damit unseren Platz am Markt gefunden und nachhaltig ausgebaut haben.“ (red)
© Österreich/Artner
Neues Gesamtkonzept bei Ö24; Relaunch verhilft dem Fellner-Radio zu einer Verdoppelung der Reichweite von 1,6% auf 3,2%.
Alexander Nausner, Programmchef bei Ö24, erfreut eine deutliche Steigerung.
www.radio886.at
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medianet.at
Freitag, 5. Februar 2016
radiotest 31
RMS Radios weiter im Aufwind WIEN. Zufriedene Gesichter über die aktuellen Radiotest-Zahlen gibt es auch beim Vermarkter der heimischen Privatradios, der RMS Austria. Die RMS Top Kombi zeigt in der Kernzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wiederum Zugewinne sowohl bei der Tagesreichweite als auch beim Marktanteil. Im wichtigen Werbemarkt Wien liegt die RMS Top Kombi in der Kernzielgruppe bereits zum dritten Mal in Folge vor dem Mitbewerber Ö3 – sowohl in der Tagesreichweite als auch beim Marktanteil.
Aber auch insgesamt sind die Zahlen für die Gattung Hörfunk weiter erfreulich. Denn: Der aktuelle Radiotest weist für die Gattung Radio ebenso hohe wie stabile Werte aus: Rund 80% der Österreicher ab zehn Jahre hören täglich Radio und das etwas mehr als drei
Stunden (186 Minuten). Damit ist Radio im Vergleich zu allen anderen Mediengattungen unangefochten das Massenmedium Nummer eins. In der Kern-zielgruppe der 14bis 49-Jährigen konnte die Hördauer sogar um 3 Minuten gesteigert werden (aktuell: 190 Minuten). (red)
© Raimo Rudi Rumpler
Die Hördauer konnte trotz Hitzewelle im Sommer um insgesamt drei Minuten gesteigert werden; Radio bleibt weiterhin das wichtigste Massenmedium.
Laut Michael Graf, Geschäftsführer bei RMS, war 2015 ein gutes Radiojahr.
Antenne-Radios im Aufwind Bei den Einzelsendern sind besonders die Reichweitensteigerungen (14–49 Jahre) der Sender Antenne Kärnten, Antenne Steiermark (s. Bericht auf Seite 30), Antenne Vorarlberg sowie Radio Ö24 in Wien hervorzuheben. In ihrem jeweiligen lokalen Verbreitungsgebiet konnten vor allem die Welle-Sender in Salzburg, OÖ, Kärnten und Tirol sowie Radio Grün-Weiß in der Obersteiermark und Radio Arabella in Linz zulegen. Das reichweitenstärkste Privatradio ist und bleibt mit 18,8% nationaler Reichweite weiterhin unangefochten KroneHit. Zugewinn im Radiojahr 2015 Michael Graf, Geschäftsführer RMS Austria: „Das Jahr 2015 war ein gutes Radio- und ein noch besseres Privatradiojahr. Das betrifft sowohl den Hörer- als auch den Werbemarkt. Über die neuerlichen Zugewinne der RMS im aktuellen Radiotest freuen wir uns, bestätigen sie doch erneut den
Das Jahr 2015 war ein gutes Radio- und ein noch besseres Privatradiojahr.
kontinuierlichen Aufwärtstrend der Privatradios. Während der Radiowerbemarkt um 4% gewachsen ist, legte Privatradio um 7% zu. Ich gehe für 2016 zwar von keinem Aufschwung, wohl aber von einer mäßig positiven Entwicklung der Gesamtkonjunktur und des Medienmarkts aus. Für Radio erwarte ich eine Entwicklung, die zumindest im Schnitt der anderen Mediengattungen liegt, für Privatradio bzw. RMS hoffe ich wiederum auf eine überproportionale Steigerung.“
Richtig gehört: Hit-Ergebnis für Life Radio Life Radio ist das meistgehörte regionale Privatradio Oberösterreichs.1 15,2 %
6,8 %
5,4 %
0,9 %
LIFE RADIO
Welle 1
Arabella
Lounge FM
Tagesreichweite regionaler Privatsender in OÖ, 14-49, Mo-Fr Life Radio ist und bleibt die Nummer 1 unter den regionalen Privatradios in Oberösterreich und liegt in allen Zielgruppen (10+, 14-49 und 35+) weit vor den anderen regionalen Privaten.1 Und das nicht ohne Grund: Der Life Radio HitMix, der beste Verkehrsservice für Oberösterreich, die Storys der OÖ Reporter und die Life Radio Morgenshow mit Silli und Andy bringen Life Radio dieses Hit-Ergebnis! Quelle: Radiotest 2. Halbjahr 2015, GfK Austria GmbH; 1 Tagesreichweite regionaler Privatsender in OÖ, 10+, 14-49, 35+, Mo-Fr
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KRONEHIT IST ÖSTERREICHS NUMMER 1 uNTER dEN PRIvaTRadIOS
Wir sind die meiste Musik Österreich: 12,4 % und auch die Nr. 1 in Wien, NÖ, Bgld, OÖ, Tirol (14-49) und Salzburg (14-49)!
Quelle: Radiotest GfK austria, 2. HJ 2015, Mo–So, 10+ und 14–49
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