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Warum FĂźhrungskräfte gut Âdaran tun, QuerschieĂ&#x;er ernst zu nehmen Seite 4
Wolfgang Ainetter, Ex-Chefredakteur von Heute, wird neuer News-Chef Seite 7
dienstag, 5. juni 2012
Š Trßnkel/B. Schramm
12. jahrgang NO. 1559
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Die Wiener Wurstfabrikanten ßber ihre Lockartikel im Lebensmittelhandel Seite 16
Digital Media Neue Kommunikationskanäle machen herkÜmmliche Firmen zu Medienunternehmen
Freuen soll sich der Konsument, nicht ärgern
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18 20
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Š Publicis; Panthermedia.net/Ndul
inhalt
Renaissance Der Digitalstratege Iqbal Mohammed fordert die RĂźckbesinnung auf alte Marketingwerte: Mittels digitalem Content „Begehren“ zu wecken statt den Rezipienten vom Gebrauch wahllos produzierter Dinge zu Ăźberzeugen. Seite 2
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2 – medianet
Dienstag, 5. Juni 2012
Wi e es eu ch g efällt
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„Im Zuge von Entwicklung und Wettbewerb fragen Unternehmen nicht mehr ‚Was können wir kreieren oder produzieren?‘, sondern stattdessen ‚Was möchten unsere Konsumenten, dass wir kreieren oder produzieren?‘“, sagt Iqbal Mohammed. Das sei eine Revolution, die sich auf dem Produktsektor der Unternehmen vollzog. „Es ist praktisch vorprogrammiert, dass dies auch im Marketing und in der Kommunikation stattfinden wird, die Unternehmen zukünftig lancieren werden. Die Kraft und Möglichkeiten von Digital werden der Schlüssel sein, den Kreis dieser Marketingrevolution zu schließen – und Marketing angemessen ins Digital Marketing zurückzubringen.“
New Media Iqbal Mohammed, Digtaldirektor bei Publicis Deutschland, über die aktuelle Revolution in Marketing und Kommunikation
„Nicht auf Technik fokussieren, nicht in Kampagnen denken“ Neue Technologien und Medienkanäle machen vieles möglich, sind aber nicht immer – und zwangsläufig – sinnvoll. Catherina Hoschtalek
Wien. „Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen“, so ein Zitat Karl Marx’. In vielerlei Hinsicht könnte man diese Aussage auch als signifikant für die aktuelle Situation von Kommunikation und Marketing betrachten, denn in ihrem Mittelpunkt steht letztendlich immer der Mensch selbst, sei es nun als Kommunikator oder Rezipient. Iqbal Mohammed, Direktor für Digitale Strategie bei Publicis Deutschland und Keynote-Sprecher der diesjährigen ‚DMX Austria‘, stellte die aktuelle Revolution in Marketing und Kommunikation in den Fokus seines Vortrags und beleuchtete die Rolle von Social Media in diesem Kontext. Im medianet-Interview erklärt er, welche Herausforderungen, aber auch Chancen, mit den neuen medialen Möglichkeiten verbunden sind und welches Umdenken seitens der Unternehmen stattfinden muss.
zeption, Design, Prüfung, Produktion und Distribution von Produkten und Dienstleistungen, stärker auf den Vorlieben der Konsumenten basierend als auf der Bequemlichkeit der Produzenten.“ Robert J. Keith brachte es so auf den Punkt: „Unsere Aufmerksamkeit hat sich von Produktionsproblemen zu Marketingproblemen verschoben, vom Produkt, das wir machen können, zum Produkt, das der Konsument uns zu machen wünscht.“ Der Wandel der Unternehmensstrategie weg von der Produktionsorientierung hin zur Marketingorientierung schien vollzogen und wirkt auf uns aus heutiger Sicht ganz selbstverständlich. Auf den ersten Blick erscheinen die Herausforderungen an Unternehmenskommunikation heute vollkommen neu und damit auch vermeintlich anders zu sein. Tom Foremski, ehemaliger Journalist der Financial Times, schuf in diesem Zusammenhang die Formel
„EC=MC“: Sie steht für „Every Company is a Media Company“ oder „Jedes Unternehmen ist ein Medienunternehmen“. Und tatsächlich sind Unternehmen in jedem Fall darauf angewiesen, zwei grundlegende Zielgruppen mit Informationen zu versorgen: „Mitarbeiter und die Welt“, wie es Clay Shirky, US-amerikanischer Berater für Neue Medien, beschreibt. Die Zukunft des Marketing liegt darin, wie es Marken schaffen, Content zu optimieren und diesen ihren Leserkreisen zu verkaufen.
„Entwickle, als hättest
Gleichzeitig beklagt er, dass oftmals eine Fortsetzung der Unterbrecher-Taktik zum Einsatz kommt, das „jedoch mit der Feuerkraft digitaler Technologien und auf digitalen Kanälen. Im Kern hat sich der Schauplatz verlagert und das Equipment geändert, aber das Spiel bleibt das selbe.“ Im Sinne eines längst fälligen Wandels von Produktionsorientierung hin zu Marketingorientierung fordert Mohammed zu einem Umdenken auf und motiviert zur Abkehr „von einer unbehaglichen Präsenz auf allen verfügbaren sozialen Netzwerken hin zu einer Auswahl von Kanälen, die spezifische Konsumentenbedürfnisse befriedigen“. Der Konsument und seine Bedürfnisse müssten wieder in den Fokus unternehmerischer Überlegungen rücken, anstelle ausgelagerter Kommunikation sollte das Potenzial der eigenen Mitarbeiter als latente, mögliche Kommunikatoren gesehen und durch ein konsumentenseitig geschätztes Portfolio von Kommunikationsservices und Produkten jenes Plus an Aufmerksamkeit lukriert werden, „das sich in Geschäft, in Gewinne verwandelt“.
du recht, höre zu, als
Relikte und Chancen
Pflicht oder Kür „Die Herausforderung und Gelegenheit des Digitalen Marketing liegt darin, den genauen Prozess von Marketing und Kommunikation wieder zu erfinden; sie zu etwas zu machen, worauf sich Konsumenten freuen, statt es als Ärgernis zu sehen“, bringt Mohammed das Gebot der Stunde auf den Punkt.
Das Neue an New Media
wärest du im Irrtum.“ Jeremy Moon, icebreaker clothing © Jeremy Moon
Auf die Frage, was sich durch Social Media verändert habe, antworten viele, dass sich alles verändert habe – und andere, dass im Grunde alles beim Alten sei. Auf seiner Suche nach der Genesis neuer Medienkanäle erinnert Mohammed an die revolutionären Anfänge des heutigen Marketings in den 1960er-Jahren, als Geoffrey Miller die grundlegende Definition mit folgenden Worten festhielt: „Marketing ist: Systematische Kon-
Das primäre Problem des Digitalen Marketing sieht der Kommunikationsstratege darin, dass der Fokus fast immer in Richtung der Technologie tendiert. „Das resultiert gewöhnlich in der Kreation umfangreicher und sinnloser, funkelnder Objekte als Output
Digitalen Marketings, welche dann durch die Suche nach dem nächsten funkelnden Objekt verworfen werden.“ Dies sei ein Überbleibsel aus der analogen Welt. Nichtdigitale Kommunikation kommt gewöhnlich in bequemen Explosionen namens Kampagnen mit Start und Enddatum und einer Rückkehr an den Ausgangspunkt, von dem der ganze Zirkus wieder von Neuem beginnt, im nächsten Quartal oder nächsten Jahr. Die verpasste Chance im Digitalbereich ortet Mohammed darin, „dass unsere Kampagnen nicht enden müssen, sondern unendlich fortgesetzt werden können“. Marketing böte damit eine Möglichkeit, „hilfreich zu sein oder etwas Hilfreiches anzubieten, was letztendlich Kommunikation bedeutet, die weniger ärgerlich und dafür fesselnder ist“. Zwei Fehler sollten dabei vermieden werden: „Nicht auf Technologie fokussieren und nicht in Kampagnen denken.“ Dass normale Unternehmen Kommunikationsprodukte oder Services produzieren sollten, welche die Menschen begehren, statt Rezipienten mühevoll vom Gebrauch wahllos produzierter Unternehmenskommunikation zu überzeugen, „ist eine radikale Idee, die nur im Nachhinein naheliegend erscheinen wird“, so der Digitalstratege. Den Zuhörern seiner DMX-Keynote gab er ein Zitat des visionären Gründers von Icebreaker Clothing, Jeremy Moon, mit auf den Weg: „Entwickle, als hättest du recht, höre zu, als wärest du im Irrtum.“
medianet
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dienstag, 5. juni 2012 – 7
Experten über gelebte Social Media-Praxis in der Kommunikationsbranche Seite 10
Vortrag
Plattform „Wir Bauern Online“ vernetzt und bietet Services für Landwirte Seite 12
Business Lunch der IAA zu strategischem Design Seite 14
Mediaplanung: „Mut, neue Wege zu gehen“
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© Reichl und Partner/W. Heinrich
Wolfgang Ainetter, Ex-Chefredakteur der Tageszeitung Heute, wird neuer News-Chefredakteur. Den Posten tritt er am 1. Juli an. Die Neubesetzung wurde bei einer Redaktionsversammlung verkündet. Der bisherige CR Peter Pelinka wird zum Herausgeber des Nachrichtenmagazins bestellt.
© OMD
Rainer Reichl, CEO Reichl und Partner Communications Group, plädiert für mehr Ehrlichkeit in der Werbung, setzt auf starke Impulse und markante Botschaften für einen nachhaltigen Markenaufbau und sieht sich mit seiner Agentur dabei als „Werbe ingenieur“, der das Fundament konzipiert. Seite 11
Innovation Elisabeth Plattensteiner (links) und Susanne Koll (rechts) wollen mit ihrem Team um Andrea Wieschke und Roland Divos Mediaplanung auf „ein anderes Niveau heben“, „Silo-Denken“ bekämpfen und mit breitem Angebots portfolio hohe Qualität und Flexibilität bieten. Seite 8
medianet tv heute
Wechsel Michael Wimmer verstärkt Büro des ORF-Generals
© TBWA/Wien
Von den ÖBB ins Büro Wrabetz
© ORF/Sabine Hauswirth
TBWA\Wien im Spot für Arbeiterkammer gegen Schieflage. click+>www.medianet.at
A. Wrabetz holt sich mit Michael Wimmer erfahrenen Medienprofi ins Team.
Wien. ÖBB-Pressesprecher Michael Wimmer wechselt mit Juli ins Büro von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Wimmer wird das Team um Büroleiter Kurt Reissnegger und Markus Kastner verstärken. Der erfahrene Medienprofi war zuletzt in der ÖBB Infrastruktur (Leiter Stab Unternehmensstrategie, PR und Kundenservice). Der Büroposten bei Wrabetz war im April ausgeschrieben worden, nachdem es zum Jahreswechsel große Aufregung um das mögliche Avancement von SPÖ-Stiftungsrat Niko Pelinka zum Wrabetz-Büroleiter gegeben hatte. (APA)
Digital und Medienkonvergenz Agentur in Österreich.
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8 – medianet
Dienstag, 5. Juni 2012
Mediaagentur Stellenwert des digitalen Business, sich ändernde Herangehensweisen und schwankende Budgets
Seiteneinwurf
OMD: Innovation durch flexible Reaktion auf Markt
WLAN als Buchungskriterium
GF Plattensteiner und Koll über Problemstellungen und Anforderungen in der Mediaplanung. Wien. Seit mittlerweile 15 Jahren agiert die OMD Mediaagentur in Österreich und hat sich zu einer der Top 3-Agenturen des Landes entwickelt – zu diesem Anlass hat medianet mit den beiden Geschäftsführerinnen Susanne Koll und Elisabeth Plattensteiner über aktuelle Entwicklungen gesprochen. „Wir müssen aufhören, über ‚Digital‘ als eigene Kategorie nachzudenken“, erwidert Koll die Frage des Stellenwerts von digitalem Business für Mediaplaner. „Das Problem ist, dass noch immer viele zu sehr in ‚Silos‘ denken. Sie gehen zum Kunden und sagen ‚mach Digital‘ – das ist Quatsch. Vielmehr müssen wir dem Kunden zeigen, dass seine Zielgruppe im Digitalen sehr präsent ist und somit Digital aus einem zeitgemäßen integrierten Konzept nicht mehr wegzudenken ist.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Plattensteiner, die „gemeinsam mit dem Kunden gesamtheitliche Lösungen“ erarbeiten möchte. Es gehe vielmehr darum, im Voraus Ziele zu definierten und gemeinsam mit dem Kunden, unter Einbeziehung aller Möglichkeiten moderner Mediaplanung, an der Zielerreichung zu arbeiten. Herausfordernd findet Plattensteiner auch die Tatsache, dass es kundenseitig von Unternehmen zu Unternehmen verschiedene Strukturen gibt: „In manchen Firmen ist der Digitalbereich dem Marketing zugeordnet, in anderen wiederum ist Digital Teil des Vertriebs. Daraus resultierend, gibt es in den Unternehmen sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, passen wir als Agentur unsere Be-
dinko fejzuli
W
er eine Reise tut, hat viel zu erzählen – und wer dabei auch auf moderne Kommunikationsmittel nicht verzichten möchte, umso mehr. So geschehen kürzlich bei einer Hamburg-Reise, wo es mich in ein Hotel verschlug, in dem man sich auf den modernen Business-Reisenden noch nicht so ganz eingestellt haben dürfte. Denn ich staunte nicht schlecht, als man mir erklärte, WLAN am Zimmer gäbe es nur gegen Aufpreis zum ohnedies nicht ganz unüppigen Wohntarif. Mein Glück, dass ich das Zimmer – da Pressereise – nicht selbst bezahlen musste, aber aus Erkundigungen wusste ich, dass der Tarif so bei 100120 Euro pro Nacht lag. Für WLAN im eigenen Chambre – welches übrigens erst ab 15 (!) Uhr zum Einchecken bereitstand, sollten es nochmals gut 18 Euro werden – also glatt nochmals zusätzlich zwischen 10 und 15% des Zimmertarifs (je nach Verhandlungsgeschick). Da überlegt man es sich übrigens zwei mal, beim nächsten Besuch die gleiche Hotelkette zu wählen. Und ein Interviewpartner meinte kürzlich zu mir, künftig könnten bei den ohnedies gleichen Flugpreisen jene Airlines gewinnen, die etwa Dienste wie WLAN anbieten würden. Und die anderen? Tja, die wären dann buchungstechnisch wohl offline. d.fejzuli@medianet.at
ORF Sport+ Behörde gibt ORF zum Großteil recht
© OMD (2)
Jürgen Hofer
Elisabeth Plattensteiner und Susanne Koll wollen mit breitem Angebotsportfolio ihren Kunden hohe Qualität und Flexibilität bieten.
treuungsstruktur den spezifischen Anforderungen des Kunden an, um so den gestellten Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden.“ Generell arbeite man bei der OMD daran, Mediaplanung auf ein „anderes Niveau zu heben“. Man wolle, so Koll, „den Mut haben, neue Wege zu gehen und auch Bereiche, die in der Vergangenheit eher als Nischen angesehen wurden, fix in die Planung zu integrieren“.
einem auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen, Kreativmanagement zu schaffen“. Aktuell repräsentieren die Kunden der OMD einen Mix aus nationalen und internationalen Unternehmen, welche sich umsatzmäßig in etwa die Waage halten. Der Status quo der Agentur sei gut, man würde auch „nicht um jeden Preis um Kunden pitchen, sondern gemeinsam mit unseren bestehenden Kunden wachsen“, so Koll. Die Mediaspendings sieht sie speziell im TV stetig wachsend, vor allem zulasten von Print. Das oft zitierte Ende des Hypes oder gar eine Stagnation im digitalen Bereich sehen beide nicht.
Pitches nicht um jeden Preis Den Fokus lege man dabei auf eine Mischung aus Effizienz und Effektivität. „Wir wollen den Wandel vom planerisch-technischen Mediageschäft hin zu kreativen und modernen Kommunikationslösungen vollziehen“, führt Koll weiter aus. Und: „Das Ziel ist es, den Spagat zwischen logisch-rationalen Zahlen bzw. Reportings und
Innovation durch Flexibilität Für 2012 rechnet Plattensteiner für die Umsatzerlöse der OMD nominell mit einem leichten Wachstum. Generell sei man
in den Planungen eher vorsichtig optimistisch, da die seit 2009 vorherrschende Unsicherheit bei den Budgets noch immer spürbar ist. „Durch einen sehr breiten Branchenmix in unserem Kundenportfolio können wir Schwankungen leichter ausgleichen, was uns natürlich Sicherheit gibt“, blickt Plattensteiner optimistisch in die Zukunft. Man müsse sich aber für künftige Herausforderungen stark aufstellen: „Wir mussten als Agentur natürlich investieren, um den ständig neuen Trends im digitalen Bereich Rechnung tragen zu können“, so Koll. Innovation bedeute auch, ein breites Angebotsportfolio im Haus zu haben und so dem Kunden hohe Qualität und Flexibilität in der täglichen Arbeit garantieren zu können, denn „Innovation wird davon abhängen, wie rasch und flexibel man auf Veränderungen im Markt reagieren kann“.
Etat Agentur zeichnet nun für Media-Agenden in sieben Ländern verantwortlich
Eine Eishockey-WM auf dem Spartenkanal ORF Sport +: durchaus möglich.
chischen Nationalmannschaft bei der Eishockey-WM gewesen, die auch laut BKS als Premium-Sport zu werten sind. ORF Sport plus muss diese Entscheidung des BKS nun an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Fernsehprogramm unmittelbar vor Beginn des Hauptabends verlesen. Zurückgewiesen hat der BKS – wie schon die KommAustria – den Vorwurf der Privatsender, dass auch ein Tennis-Viertelfinalspiel mit Jürgen Melzer im ATP-WorldTour-500-Turnier nicht auf Sport Plus hätte ausgestrahlt werden dürfen. (APA)
Wien. Die Mediaagentur Initiative zeichnet für die Mediaagenden von BMW Austria verantwortlich und ist damit für die Koordination von Mediakampagnen für nunmehr insgesamt sieben Länder der CEERegion (Bulgarien, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Polen und Ungarn) für die Marken BMW und Mini verantwortlich. Darüber hinaus sicherte die Initiative mit dem Einsatz agenturinterner Tools sowie die Durchführung eigener Studien diesen Erfolg ab. Die Online-Agenden des Etats betreut die FastBridge, die DigitalUnit der Initiative.
und unserer Flexibilität in allen Media-Belangen bestätigt.“
… und zufriedene Kunden Freude herrscht auch auf Kundenseite: „Es macht sehr große Freude, mit einer so professionell agierenden Agentur wie der Initiative zusammenzuarbeiten. Gerade in einem hart umkämpften Markt, wie es für den Automobilmarkt sicherlich zutreffend ist, gepaart
mit Media-Budgets, die breit angelegte Kampagnen nicht zulassen, ist ‚handverlesenes Vorgehen‘ in Platzierungsfragen letztendlich erfolgsentscheidend. Gerade in diesem Punkt lässt die Agentur ‚Initiative‘ sehr viel Herzblut fließen und das ist sicherlich ein Teil unseres sich bereits jetzt abzeichnenden neuerlichen Erfolgs 2012“, so Eva-Maria Gottwald, Leitung Marketing BMW Group, über die Zusammenarbeit.
Glückliche Agentur … Xavier Reynaud, CEO Initiative Österreich: „Ich freue mich sehr, die langjährige gute Zusammenarbeit mit BMW nun durch den Gewinn des gesamten Media-Etats in Österreich zu krönen. Wir sind stolz auf das positive Feedback, das wir bereits kurz nach dem Start der ersten großen Kampagne von Kundenseite erhielten: Wir sehen uns in unserem Know-how
© fej
Wien. Zur strittigen Frage, was Premium-Sport ist, und so auf dem Spartenkanal ORF Sport plus nichts zu suchen, hat der Bundeskommunikationssenat (BKS) in einem aktuellen Bescheid diesbezügliche VÖP-Beschwerden in weiten Teilen zurückgewiesen und dem VÖP nur in einem Punkt recht gegeben. Der BKS geht damit in der Frage des Premium-Sports weniger hart mit dem ORF ins Gericht, als etwa die Medienbehörde KommAustria, die der Beschwerde des VÖP im Vorjahr in weiten Teilen Folge geleistet hat. Dagegen hatten ORF und VÖP Berufung beim BKS eingelegt. Der BKS hält den ORF in folgenden Punkten für „unschuldig“: Anders als die Medienbehörde wertet der BKS ein Halbfinalspiel des ÖFB-Samsung-Cups nicht für Premium-Sport. Ebenso wenig habe der ORF mit der Ausstrahlung wesentlicher Spiele der Eishockey A-WM – ohne Beteiligung der österreichischen Nationalmannschaft – gegen das Gesetz verstoßen. Gesetzeswidrig sei lediglich die Ausstrahlung der Spiele der österrei-
© APA/Helmut Fohringer
Premium oder nicht? BMW und Mini für Initiative
Xavier Reynaud (CEO Initiative Österreich) betreut künftig BMW in sieben Ländern.
Dienstag, 5. Juni 2012
M ar k e ti n g & A g e n tu r e n
medianet – 9
Corporate Design Neuer Unternehmensauftritt soll Fokus auf Modernisierung und Mobilisierung legen und nachhaltig erfolgreich sein
ÖAMTC erneuert seinen Auftritt Marketingleiter Harald Fleischer beschreibt den Relaunch als „Evolution statt Revolution“. Wien. Der ÖAMTC hat seinen Unternehmensauftritt überarbeitet und das Corporate Design einem Relaunch unterzogen. „Wir hatten das damals erfolgreiche und gut funktionierende Design seit 20 Jahren nicht gewechselt – wir wollten entsprechend der Clubentwicklung dynamischer und moderner werden“, beschreibt Harald Fleischer, Leiter Marketing, die Überlegungen hinter dem großen Schritt. Bereits im Sommer 2011 begannen die Planungen zum Relaunch, das am besten gefallende Design aus der Präsentation von drei Agenturen wurde einem Vergleich zum bestenden CD unterzogen und setzte sich klar durch. Die Zielsetzung an die schlussendlich durchführende Agentur Springer & Jacoby war klar: „Das Unternehmen moderner gestalten, Jugendliche anzusprechen, ohne
Spot Gegen Schieflage
TBWA für AK
ältere Mitglieder zu verschrecken und eine einheitliche Struktur für alle Kommunikationsmittel zu schaffen“, so Fleischer. Eine Herausforderung war dabei laut Fleischer die Fülle an Kanälen, die der ÖAMTC bedient. So muss die neue Linie von Visitenkarten über Briefpapier und Mailings, Onlineauftritt und Newsletter bis hin zu Inseraten realisierbar sein. Die Umsetzung stand dabei unter dem Motto „Evolution statt Revolution“: „Wir werden als extrem vertrauenswürdige Marke gesehen und wollen nicht durch rasche Änderungen Verunsicherung hervorrufen. Wir wollten Qualität,
die nicht zu kurzfristig und zeitgeistig ist – Beständigkeit ist uns wichtig“, so Fleischer weiter. Sanfte Modifikationen in Logo, Schriftzug und anderen Designelementen sollen die gewünschten Veränderungen im Kommunikationsauftritt bringen, denn laut Fleischer seien die besten Veränderungen jene, die die Kunden gar nicht bewusst wahrnehmen. Die Umstellung des Corporate Design begann dabei mit 1. Jänner 2012 und soll im Juni abgeschlossen sein. Auch hier legte man beim ÖAMTC Wert auf Nachhaltigkeit: „Wir haben bewusst darauf geachtet, dass vorhandene Lager-
bestände diverser Unterlagen zuerst verbraucht und die neuen dann parallel neu produziert werden “, beschreibt Fleischer den fließenden Übergang.
Fokus: Digital und Service Einen immer wichtigeren Teil der ÖAMTC-Kommunikation übernehmen digitale Medien: Neben Webauftritte mit eigenem TV Channel verfügt der ÖAMTC auch über eine der am häufigsten downgeloadeten Apps. Zusätzlich bietet man seit Kurzem die neuen FührerscheinTest und City Guide Apps für iPhones und Android-Smartphones.
© ÖAMTC
Jürgen Hofer
Marketingleiter Harald Fleischer will den Auftritt des ÖAMTC moderner gestalten.
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erstklassiges Keyword Targeting TBWA\Wien zeigt im neuen Spot die Arbeiterkammer als starken Partner.
Wien. TBWA\Wien nimmt für die Arbeiterkammer die Schieflage bei der Verteilungsfrage in Angriff und zeigt im neuen Spot wörtlich genommen Arbeiter, Angestellte und junge Familien, die sich eine schiefe Ebene aufwärts quälen. Die AK tritt als starker Partner auf, der die Balance wieder herstellen kann. „Die Arbeiterkammer gibt in der Kampagne ein klares Statement ab und zeigt den Menschen auf neue Art und Weise, wofür sie steht und was sie bewegen kann – ein forderndes, tolles Projekt“, freut sich Christian Schmid, GF der TBWA\ Wien. (red) Credits: Arbeiterkammer Leiter Kommunikation Wolfgang Mitterlehner, Kommunikation Doris Himsl, Kommunikation/Marketing Maria Schmidt TBWA\Wien GF Christian Schmid Strategie Sonja Prem CCO Gerda Reichl-Schebesta Team Bernhard Grafl, Tanja Trombitas, Marlene Bacher, Cornelia Gleichweit, Martina Lechner, Irene Werschlan, Arnold Preisl Filmproduktion Diefilmemacher Regie Laurentius Emmelmann Fotograf Robert Staudinger Tonstudio Soundfeiler Komponist Chris Bremus
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Fachwissen Der Public Relations Verband Austria, PRVA, lud am 31. Mai zur PR-Fachtagung des Jahres ins Raiffeisen-Forum in Wien 2 ein
Gelebte Social Media-Praxis am 28. Österreichischen PR-Tag Der PR-Tag 2012 des PRVA steht ganz im Zeichen der praktischen Social Media-Anwendungen in der Kommunikationsbranche. klärte Berater Johannes Domsich. Reputation Management ist für Unternehmen essenziell, denn das Internet vergisst nie. „Ziel einer Strategie muss der langfristige Aufbau einer positiven Reputation sein“, ist sich Referent Sempelmann sicher. Social Media macht aus einer „read only Gesellschaft“ wieder eine „read/write Gesellschaft“ und
monika hausharter
Wien. Auch heuer lud der Public Relations Verband Austria (PRVA) zu seiner großen Fachtagung; das Thema dieses Jahr waren die praktischen Social Media-Anwendungen in der Kommunikationsbranche. Neben etwa einem Filmprojekt der prNa (Public Relations Newcomer Austria) mit dem Titel „SM tut nicht weh! Wie Social Media PR bewegt “ konnten sich die 260 Teilnehmer über verschiedene Topics wie Social Media Guidelines, Evaluierungsmethoden, Storytelling, Employer Branding, Ressourcenplanung, Kampagnen-Management und Ethik informieren.
„Medienanbieter und Journalisten, die nicht auf Social Media Plattformen vertreten
Für PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl ist die „Auseinandersetzung mit Social Media das Top-Thema schlechthin. Denn Social MediaAktivitäten haben sich als fester Bestandteil jeglicher Kommunikationsarbeit etabliert, obwohl in der praktischen Umsetzung nicht immer alles so abläuft, wie es die Theorie beschreibt.“ Social Media bedeutet für Unternehmen und PR-Fachleute sowohl Chance als auch Herausforderung. Der Medienkonsum verändert sich. Nachrichten werden seltener gesucht, sie kommen zum Konsumenten. Keynote-Speaker Thomas Knüwer, Gründer der digitalen Strategieberatung kpunktnull in Düsseldorf, brachte es auf den Punkt: „Jedes Unternehmen muss eine digitale Kommunikationsstrategie haben. Denn Social Media ist kein Selbstzweck. Es ist wichtig, selbst dabei zu sein und die verschiedenen Tools auch auszuprobieren.“ Bei vielen Unternehmen sieht er noch einen großen Aufhol-
sind, existieren für © Jana Madzigon/PRVA
Guidelines, Monitoring …
viele Digital Natives gar nicht.“ v.l.n.r.: Axel Maireder (Kommunikationswissenschafter), Helmuth Bronnenmayer (Digital Communication Strategy), Johannes Domsich (Domsich & Steinberger), Ingrid Vogl (PRVA-Präsidentin), Peter Sempelmann (WirtschaftsBlatt), Lena Doppel (Digital Strategist und Univ.-Ass. für Medientechnik), Dieter Rappold (vi knallgrau), Matthias Schickhofer (Kampagnen-Berater).
bedarf im Social Media-Bereich, denn „es gibt einen großen digitalen Graben: Diejenigen, die einen guten Job machen, und jene, die den Trend verschlafen haben.“ Für Peter Sempelmann, Ressortleiter Digitale Medien des WirtschaftsBlatt, haben die Social Media-Plattformen die Welt der Kommunikation verändert. „Sie sind die Nachrichtenplattformen der Zukunft. Journalisten und PR-Experten müssen sich darauf einstellen. Wer das nicht tut, wird den Beruf wechseln müssen“, ist er sich sicher. Gerade im Journalismus spielt Twitter eine große Rolle und auch viele Journalisten
finden sich im Ranking unter den Top Ten. „Twitter ist die schnellste Nachrichtenagentur der Welt, wenn man der richtigen Community folgt. Auf Facebook sind die Marken aktiver“, veranschaulichte er die Bedeutung von Social MediaPlattformen. Seeding, die gezielte Informationsverteilung an affine Zielgruppen, die den Content weiterverbreiten, sieht er als Trend der Zukunft.
nicht einzuhalten“, betonte Online Spezialist Helmuth Bronnenmayer. Social Media Guidelines werden daher zu einem notwendigen Thema im Unternehmen. Die Aufgaben dieser Guidelines sind: die interne Auseinandersetzung mit Onlinekommunikation, Orientierung, Weiterbildung und Commitment. Auch Internet Monitoring ist ein Bereich, der immer wichtiger wird. „Unternehmen und PR-Agenturen beobachten am liebsten gratis. Je billiger das Angebot ist, desto mehr muss man selber machen, aber es ersetzt zum größten Teil die klassische Marktforschung; Evaluierung braucht auch Ressourcen“, er-
… und Storytelling „Das Internet hat den Computer verlassen. Somit sind Social Media-Verbote im Unternehmen
Neuer Service CI+ als Zusatzoption für weitere TV-Geräte
peter sempelmann, „wb“
verändert die Art und Weise, wie wir Geschichten erzählen. Gutes digitales Storytelling wird im PRBereich immer wichtiger. Wie gut und unterhaltsam es funktionieren kann, zeigt das Beispiel von Ikea: „Jeder zehnte Europäer wurde in einem Ikea Bett gezeugt.“ Virtual Identity-Spezialist Dieter Rappold weiß, dass man „eine berührende Geschichte auch in 140 Zeichen auf Twitter erzählen kann“. Die Tagung zeigte, das es viele offene Fragen im Social Media-Bereich für PRFachleute gibt. „Der PRVA wird auf jeden Fall an diesem spannenden Thema dranbleiben“, versprach die PRVA-Präsidentin Vogl.
Kunde Kommunikation für „Family Med & Health Center“
UPC Digital TV ohne Media-Box Purtscher Relations ermöglicht UPC durch sein einzigartiges Fiber Power Netz, eines der modernsten Kommunikationsnetze Europas“, so das Unternehmen in einer Presseaussendung.
Modul zu mieten Wichtig: Um das CI+ Modul nutzen zu können, brauchen Kunden ein UPC-zertifiziertes TV-Gerät. Diesbezüglich hat UPC eng mit den Geräteherstellern wie zum Beispiel Samsung, Sony, Panasonic, Philips, LG, Loewe, Sharp oder Bang und
© UPC
UPC bietet Digital TV ohne MediaBox, aber mit CI+ Modul.
Olufsen kooperiert, weitere Anbieter werden folgen. Die aktuelle Liste der kompatiblen TV-Geräte steht unter www.upc.at/tv/ci+ zur Verfügung. UPC-Kunden haben die Möglichkeit, das CI+ Modul zu ihrem bisherigen Digital TV-Service zu mieten. Entsprechend dem ersten Digital TV-Anschluss ist auf den weiteren Anschlüssen Digital TV Start oder Plus zu empfangen. Zusätzliche Programmpakete können optional bestellt werden. Das Entgelt für das CI+ Modul für einen Zweitanschluss zu einem bestehenden Digital TV Service beläuft sich auf monatlich 5,90 €. Für UPC-Kunden, die das CI+ Modul statt einer UPC MediaBox für den Erstanschluss verwenden möchten, beträgt das monatliche Entgelt 3 € zuzüglich zu dem Grundentgelt für Digital TV. Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Kombinationsmöglichkeiten und Entgelten finden Kunden ebenfalls unter www.upc.at/tv/ci+. (red)
Wien. Neukunde für Purtscher RelationsPR: Ab sofort übernimmt die PR-Agentur von Geschäftsführerin Carola Purtscher sämtliche Kommunikationsagenden rund um das medizinische Allroundzentrum Family Med & Health Center. Das Portfolio reicht dabei von der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über den Online-Auftritt der Praxis bis hin zur Weiterentwicklung der Corporate Identity. „Wir sehen in ‚Purtscher Re-
© www.bigshot.at/Christian Jungwirth
Wien. UPC, Österreichs MultimediaProvider mit innovativen TV-Services, bietet Kunden seit Kurzem eine zusätzliche Option, das hochwertige Digital TV-Angebot zu nutzen. Mit dem „CI+ Modul“ kann nun auch das gesamte digitale Programm-Angebot ohne UPC MediaBox genutzt werden. Ein weiterer Vorteil dabei: Die UPC-Kunden benötigen keine MediaBox, um das digitale TVAngebot zu nutzen. Damit wird es ganz einfach, Digital TV auch im Schlafzimmer, in der Küche oder in anderen Räumen, wo oftmals kein geeigneter Platz für eine MediaBox vorhanden ist, zu sehen. CI+ unterstützt jedoch keine interaktiven Dienste wie On Demand, den TV Guide (EPG) oder Funktionen eines Digital Video Recorder. Kunden, die diese Vorteile weiterhin nutzen möchten, wählen am besten eine UPC MediaBox. „Hochqualitatives Digital TV mit gestochen scharfen Bildern
Carola Purtscher kann sich über einen weiteren Kunden für die Agentur freuen.
lationsPR‘ den richtigen Partner für uns, da die Agentur mit ihrem breiten Kompetenzspektrum von der Markenpositionierung über klassische Medienarbeit bis hin zu Online-Agenden alle für uns notwendigen Bereiche abdeckt“, so Augenärztin Zahra Vatanparast. „Zudem haben wir uns für eine kleine inhabergeführte Agentur entschieden, da das unserer Vorstellung von persönlicher Betreuung optimal entspricht“, ergänzt Gynäkologin Zinat Vatanparast. Die Idee für das medizinische Allroundzentrum lernte Zinat Vatanparast während ihrer Ausbildung in den USA kennen. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Gynäkologie, Augenheilkunde, Biologische Laserbehandlung und LifestyleMedizin, wie etwa Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion. „Das Family Med & Health Center stellt das Angebot an medizinischer Betreuung auf eine neue Ebene. Wir freuen uns sehr auf diese spannende und schöne Aufgabe“, sagt Carola Purtscher über die zukünftige Zusammenarbeit. www.purtscherrelations.at
A g e n t u r e n & M e d i en
Dienstag, 5. Juni 2012
medianet – 11
Agentur Qualitative Positionierung von Marken erfordert in der Werbung ehrliche Aussagen und ein starkes Fundament
Kultur TV-Programm
Starke Impulse für Marken
ORF-Offensive zu Festspielen
Umsetzungen und vertraut dabei seinen über 160 Mitarbeitern an den Standorten Wien, Linz, Zürich und Stuttgart. „Wir versuchen als Multi-Talent-Agency Nachwuchskräfte zu fördern und im Mix mit erfahrenen Kollegen unseren Kunden den bestmöglichen Service zu
Jürgen Hofer
„No more empty claims“ „Wir sind Werbeingenieure und -architekten. Natürlich muss ein Haus gut aussehen – aber im Endeffekt muss auch die Haustechnik funktionieren und die Ökonomie gewährleistet sein“, beschreibt Reichl seine persönliche Herangehensweise an die Positionierung einer Marke. Vor allem in Zeiten eines nicht vorhandenen Werbedrucks stelle sich heraus, wie stark eine Marke tatsächlich sei und wie gut deren Fundament verankert wurde. Die Herausforderung in einem Markt, der von immer knapper wer-
ORF-General Alexander Wrabetz setzt auf die Salzburger Festspiele.
Wien/Salzburg. „Die Standortfrage ist geklärt: Der ORF ist in diesem Sommer in Salzburg, und Salzburg ist im ORF“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zu den Plänen des ORF anlässlich der Salzburger Festspiele. Im Zentrum stehen Übertragungen der Opern „La Boheme“, „Zauberflöte“ und „Ariadne auf Naxos“, auch ein Konzert der Wiener Philharmoniker wird live übertragen. Über 100 Programmstunden in TV (ORF 2, ORF III und 3sat) und Radio seien „ein Programm von den Salzburger Festspielen, wie es noch nie dagewesen ist“, ergänzte TV-Kulturchef Martin Traxl. Durch eine Zusammenarbeit des ORF mit Unitel Classica würden sich die Kosten pro Sendeminute zwar deutlich reduzieren, seien in absoluten Zahlen dennoch gestiegen, so Wrabetz. Der ORF sichert vor allem die Herstellung der Übertragungen, Unitel übernimmt zusätzliche Ausgaben wie Künstlerhonorare. (APA/red)
„Wir sind Werbe ingenieure, denn eine qualitativ hochwertige Markenpositionierung
© Pan&Co/APA-Fotoservice/Lusser
Wien. „Die Qualität der Positionierung einer Marke, basierend auf einer fein herausgearbeiteten Strategie, ist wichtig wie noch nie“, definiert Rainer Reichl, CEO Reichl und Partner Communications Group, die oberste Prämisse seiner täglichen Arbeit. Die Reichl und Partner Werbeagentur, die am längsten bestehende Einheit der Gruppe, war mit Gründung 1988 eine der ersten auf Markenpositionierung und ganzheitliche Kommunikation spezialisierten Agenturen im deutschsprachigen Raum; mittlerweile baut Reichl auf die Erfahrung der Betreuung von zahlreichen renommierten Marken im deutschsprachigen Raum.
© APA/Georg Hochmuth
Rainer Reichl, CEO Reichl und Partner, über die Bedeutung von Markenaufbau und guten Botschaften.
benötigt ein gut veran kertes Fundament.“ Rainer Reichl
Rainer Reichls (rechts) neueste Markenpositionierung am Markt: das Ö3-Weckerl.
denden Budgets, steigendem Druck und erhöhter Reizflut geprägt ist, sei es, „aufsehenerregende Impulse“ zu geben. „Wenn ich Ihnen heute sage ‚Der Papst ist tot‘, werden Sie sich das merken. Wenn ich rufe ‚Feuer, es brennt‘ werden Sie wissen, was sie zu tun haben. Es geht also darum, eine markante Botschaft nur einmal sagen zu müssen – dann prägt sich diese beim Konsumenten auch ein“, plädiert Reichl für einprägsame Kommuni-
kation. Gleichzeitig appelliert er an Werbetreibende, Positionierungen zu forcieren, die nicht lügen: „No more empty claims“, denn vor allem jüngere Generationen würden Werbung viel mehr als noch vor 20 Jahren durchschauen: „Es kommt ein sehr kritischer Konsument auf uns zu“, so Reichl. „Das Ziel lautet: Weg von Schickimicki hin zu einer durchdachten Qualität, die nachvollziehbar ist“, setzt Reichl auf hochwertige
bieten“, so Reichl, der zusätzlich auf ein eigenhändig erlesenes und aufgebautes Agenturnetzwerk für den CEE-Raum zurückgreifen kann und auf eine weltweite Vernetzung mit über 100 Agenturen verweist. Etwa ein Drittel der Kunden kommt aus dem B2B-Bereich, der Rest aus dem B2C-Geschäft. Diese schätzen laut Reichl in der Zusammenarbeit die „Beständigkeit in der Betreuung auf großer Vertrauensbasis mit nachhaltiger Qualität“.
Postzertifizierter Lettershop Wien/Teesdorf/Österreich. Kein „Entweder-oder“, sondern ein kundenfreundliches, gemeinsames Miteinander: Neben den Post-internen Lettershop-Dienstleistungen, von der einfachen klassischen Personalisierung im Adresskopf bis hin zur kompletten Individualisierung von Mailings und ganzen Katalogen, garantiert die Österreichische Post AG mit einem auf Qualität, Know-how und Zuverlässigkeit basierenden, geprüften Lettershop-Partnerschaftsprogramm höchste Service-Standards. Im Sinne eines erfolgreichen Miteinanders und sportlichen Fair Play – weit über die beruflichen Grenzen hinaus – lud die Österreichische Post AG jetzt die neu zertifizierten Teamplayer im Rahmen eines „Post Go Kart Race 2012“ zur Lizenz-Übergabe. Starke Leistung – hier wie dort – wurde versprochen und eindrucksvoll erbracht.
PROMOTION
Top-Anforderungsprofil Die Österreichische Post AG stellt auf der Geschäftsebene sicher, dass Kunden hohe Qualität und einen speziellen Service von zertifizierten Lettershops erwarten können. In einem Prüfverfahren werden genau festgelegte Qualitätsparameter jährlich neu bewertet und beurteilt. Besonderes Augenmerk gilt der Anwendung der Versandsoftware-Lösungen der Österreichischen Post AG
© Österreichische Post AG (2)
Partnerprogramm der Österreichischen Post: Hohe Professionalität im Daily Business und am Renn-Parcours.
Gute Stimmung beim „Post Go Kart Race 2012“ am 31. Mai 2012 im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum in Teesdorf.
(Post.Versandmanager) oder externen, postzertifizierten Softwarelösungen. Das Anforderungsprofil umfasst zudem die Einhaltung aller postalischen Richtlinien und die Abwicklung der wichtigsten Versandarten. Weiters müssen zertifizierte Lettershops einmal jährlich an einer Schulung bei der Österreichischen Post teilnehmen, um auch wirklich hinsichtlich Neuigkeiten „up to date“ zu sein.
Starkes Qualitätszeichen „Für Kunden bedeutet dies die Sicherheit, dem postzertifizierten Lettershop und dessen hochwertigen Leistungen vertrauen zu können sowie höchste Qualität und Rundum-Service“, heißt es dazu aus der Postzentrale. „Der zerti-
fizierte Dienstleister arbeitet rasch, effizient und zuverlässig.“ Sämtliche zertifizierten Lettershops sind auf der Homepage der Post unter www.post.at/ postzertifizierterlettershop aufgelistet und berechtigt, das Logo „Postzertifizierter Lettershop“ auf ihren Geschäftspapieren anzuführen.
Event lief auf vollen Touren Zur erfolgreichen Partnerschaft trägt auch ein gelebtes Beziehungsmanagement bei. Mit dem „Post Go Kart Race 2012“ wurden am 31. Mai die guten Beziehungen weiter gestärkt und auch auf der Rennstrecke eindrucksvoll unter Beweis gestellt sowie um die sportliche und menschlich-humorvolle Kompo-
nente erweitert. Zum „Post Go Kart Race 2012“, dem postzertifizierten Lettershop Event am 31. Mai, luden Vertreter der Post ihre ProfiPartner ins ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum nach Teesdorf nahe Wiener Neustadt. Das Renn-Prozedere orientierte sich an den Profis der Spitzenklasse. Für die in zwei Gruppen gegeneinander antretenden Race-Maniacs ging es nach ersten freien Trainings und Rennläufen – inklusive Fahrerwechsel und Mechanikerzeit – ins große Finale. Die besten Fahrer des „Post Go Kart Race 2012“ wurden am späten Abend gebührend gefeiert. Zur Siegerehrung gabs neben den obligatorischen Pokalen, Medaillen und Siegerkränzen auch die neuen Zertifikate für die ProgrammPeriode 2012/2013.
INFO/KONTAKT Österreichische Post AG Unternehmenszentrale Haidingergasse 1, 1030 Wien Business-Hotline: 0800-212 212 www.post.at/postzertifizierterlettershop
marketing & agenturen
12 – medianet
Dienstag, 5. Juni 2012
Createm Die Linzer Full-Service-Agentur setzt auf Qualität und verzichtet auf „Wachstum um jeden Preis“
short
Createam: „Wir brauchen keine Wunderwuzzis“
„rolling pin“: Magazin für Gastro und Hotellerie 85% der Entschei dungsträ ger lesen das Fachmagazin rolling pin.
Die beiden GF Erwin Schmölzer und Hans Reifetzhammer wollen die Agenturführung verbreitern.
© rolling pin
michael fiala
Linz. Für die Linzer 360-GradAgentur Createam verlief das vergangene Jahr, wenn man auf das Ergebnis blickt, ziemlich unaufgeregt. Einige Kunden haben das 35 Personen starke Team mit umfassenden Zusatzaufträgen beglückt, andere dafür im Zuge der wirtschaftlichen Unsicherheit eingespart. Unter dem Strich ist daher ein leichtes Plus übriggeblieben. Und dennoch hat sich die
Graz. Das in ausgewählten Verkaufsstellen erhältliche Magazin rolling pin hat sich als Fachmagazin für die gehobene Gastronomie und Hotellerie etabliert. Exklusive Reportagen, Fachartikel, Karriere- und Managementthemen, Portraits über Köche, Gastronomen und Hoteliers sowie der Karriereteil sind der Grund, weshalb rolling pin pro Jahr von Zehntausenden Mitarbeitern aus der Gastronomie und Hotellerie, davon 85% Entscheidungsträger, gelesen wird. Die nächste Ausgabe ist ab 22. Juni mit dem Schwerpunkt BBQ und Gläser erhältlich.
„Wir haben uns vor Qualität weiterentwi-
currycom kommuniziert für Jägermeister-Likör
ckelt. Das ist für uns
Hans Reifetzhammer und Erwin Schmölzer, die beiden Co-Geschäftsführer Createam im Gespräch mit medianet..
besonders wichtig,
ren in Oberösterreich eine gewisse Unzufriedenheit der Kunden mit kleineren Agenturen, die das 360Grad-Service nicht zufriedenstellend abliefern können. Das kommt uns zugute.“ Für die beiden ist generell zu bemerken, dass immer mehr Kunden wieder auf Agenturen setzen, die alles aus einer Hand anbieten – und das Beherrschen der Neuen Medien ist mittlerweile ein Pflichtprogramm. „Zu Beginn von Web2.0 & Co. haben sich Spezialisten herauskristallisiert und die klassischen Agenturen haben geschlafen. Mittlerweile haben die Generalisten aber auch Spezialisten an Bord geholt und für einen Kunden ist es natürlich weniger mühsam, nur ein Briefing durchzuführen statt zwei oder drei“, sagt Schmölzer. Irgendwann kommt der Kunde zu dem Punkt, wo er sich fragt, wer die Markentrends vorgibt:
Wachstum ohne Qualität hat uns noch nie
© currycom/Philip Michtner
interessiert.“ Hans Reifetzhammer, CoGeschäftsführer createam
Nina Strasser, Christian Krpoun, Martin Bauer, Angelika Paul (v.l.n.r.).
Agentur auf einen anderen Gewinn gefreut: „Wir haben uns vor allem im Bereich der Qualität weiterentwickelt. Das ist für uns besonders wichtig, Wachstum ohne Qualität hat uns noch nie interessiert“, sagt Co-Geschäftsführer Hans Reifetzhammer im Gespräch mit medianet. Erwin Schmölzer, zweiter Geschäftsführer, ergänzt – er sieht einen weiteren Trend, der Createam zugutekommt: „Wir spü-
Wien. Die Likörmarke Jägermeister vertraut auf die Dienste der Wiener Kommunikationsagentur currycom. Künftig übernimmt das Team rund um Christian Krpoun Produkt-, Corporate und begleitende Event-PR; im Fokus steht die strategische Positionierung. „In Österreich zählt Jägermeister mit einem Absatzvolumen von über eine Million Liter pro Jahr zu den fünf absatzstärksten Markenspirituosen. Diese erfolgreiche Kultmarke bringt spannende Herausforderungen und macht den currycom Kundenmix noch bunter und vor allem schärfer“, freut sich currycom Managing Partner Christian Krpoun auf die Zusammenarbeit.
© medianet
allem im Bereich der
ligung ins Boot holen. In zweiter Linie sind auch Substanzbeteiligungen möglich. „Wir glauben an Säulen, die wir selbst aufgebaut haben und brauchen keine Wunderwuzzis. Wir werden keine Saltos schlagen. Wichtig ist, dass wir gegenüber unseren Kunden die Qualität sichern und unsere Stellung am Markt behaupten“, meint Reifetzhammer. Abgesehen davon will die Agentur künftig wieder etwas stärker akquirieren. „Wir wollen künftig wieder etwas lauter sein“, so Reifetzhammer.
Führungsbasis verbreitern Im Fokus der mittelfristigen Entwicklung der Agentur steht für die beiden Geschäftsführer eine Verbreiterung der Führungsbasis. Schmölzer: „Wir wollen Personen innerhalb unseres Unternehmens aufbauen und mit diesen die Zukunft formen. Da geht es neben der fachlichen Eignung vor allem auch um eine charakterliche Stärke.“ Createam will zunächst diese Mitarbeiter durch Ergebnisbetei-
facts Aktuelle Kunden von Createam (Auswahl): PlusCity, Oberösterreichische Versicherung, LifeRadio, Freistädter Bier, Oberbank, Borealis, Hansaton, helopal, Hillinger, Josko oder Reiter Betten.
Eröffnung Regional
„Wir Bauern online“ Neue Plattform für Wissens- und Informationsaustausch
„Tips“ mit Büro in Horn
Wien. Die Vernetzung im Internet macht auch vor Österreichs Bäuerinnen und Bauern nicht halt. Mit dem neu entwickelten Netzwerk „Wir Bauern online“ ist es möglich, dass Nutzer einfach und rasch relevante Informationen austauschen und ihre Ressourcen managen. Das Portal wurde in den letzten Jahren von Bauern für Bauern entwickelt und ist speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten.
© ATEM
Gemeinsam mit der Firma „mmc Agentur“, die sich im Bereich Neue Medien spezialisiert, hat der Initiator, Hannes Royer, Landwirt aus Schladming, über drei Jahre an der Entwicklung von „Wir Bauern Online“ gearbeitet. „Wir Bauern Online“ sei als sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt der Bäuerinnen und Bauern gedacht. Die Nutzung von „Wir Bauern Online“ ist kostenlos.
© www.wirbauern-online.at
ATEM-Geschäftsführer Oliver Rath und Dimitrios Ferentinos (rechts).
Die Österreichischen Bauern nutzen auch die Möglichkeiten der Neuen Medien.
Nach dem Anlegen eines persönlichen Profils stehen neben üblichen Funktionen wie Teilen von Fotos und Videos, Gründen von Gruppen und die Einladung zu Veranstaltungen auch maßgeschneiderte Tools für das bäuerliche Leben zur Verfügung. Der Maschinenmanager, mit dessen Hilfe landwirtschaftliche Maschinen gefunden, reserviert und verwaltet werden, ermöglicht innovatives Ressourcenmanagement. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Umfragen zu starten, um sich rasch über das Meinungsbild von Personen und Gruppen zu informieren. Außerdem können Nutzer ihren Hof auf „Wir Bauern Online“ mit Fotos und Videos präsentieren, die Mitglieder der Gruppe über Neuigkeiten am Laufenden halten und ihnen bei Fragen unmittelbar zur Verfügung stehen. Eine weitere Besonderheit ist die Premium-Mitgliedschaft bei „Wir Bauern Online“. Diese bietet vor allem Vereinen, Verbänden und Organisationen Zusatzfunktionen wie Videokonferenzen. www.wirbauern-online.at
© Tips
Online-Netzwerk für Bauern
Eventagentur ATEM mit projektreichem Sommer
Linz. Die Linzer Eventagentur ATEM wird nach erfolgreichen Pitches folgende Projekte betreuen: Präsentation „Panther“ Rosenbauer, Strabag Fußball EM Event, Ikea KatalogcoverFotoshooting, OÖ Familienbund Ritterfest, Liwest Sommertour sowie die EWE/FM/ intuo Jahresfeier. (red)
die klassische Agentur, die Online-Agentur oder möglicherweise sogar noch eine dritte Agentur. „Da hat sich schnell herausgestellt, dass dies kein optimales Modell sein kann.“ Wichtig für Createam ist jedenfalls, dass die Spezialisten im Agenturteam auch die Markenarbeit „beherrschen, sonst macht das keinen Sinn“.
Tips-GF Thomas Frühwirth, Tips-CR und GF Josef Gruber, Bezirkshauptmann Johannes Kranner und Bürgermeister Jürgen Maier.
Horn. Getreu dem Motto „total regional“ ist Tips nun auch mit eigener Geschäftsstelle in Horn vertreten; am 15. Mai wurde im Kunsthaus die Eröffnung gefeiert. Zahlreiche prominente Gäste zeigten sich vom Standort und der Berichterstattung begeistert. Für Leser und Kunden sind die Mitarbeiter der Geschäftsstelle ab sofort vor Ort erreichbar. „Wir wollen vor Ort erreichbar sein – aus der Region, für die Region“, so Tips-CR und GF Josef Gruber. www.tips.at
Dienstag, 5. Juni 2012
marketing & agenturen
medianet – 13
MPM Sponsoring Nach einem schwierigen Jahr 2011 sieht sich Geschäftsführer Martin Platzer wieder auf einem guten Weg
Die Budgets werden wieder frei Das Sponsoring-Volumen hat sich nicht verkleinert, sondern zu den großen Events hin verschoben. Wien. Das vergangene Jahr war für Martin Platzer, Geschäftsführer von MPM Sponsoring, nicht gerade leicht. Die schwierigen Rahmenbedingungen haben sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte auf das Geschäft ausgewirkt. „Das erste Halbjahr war eigentlich sehr gut und es wurden einige Präsentationen gewonnen. Danach hat es sich aber leider nicht so entwickelt, da viele Kunden ihr Budget gekürzt haben. Vor allem bei Banken und im Telekommunikationsbereich wurden Budgets wieder zurückgezogen“, sagt Platzer im Interview mit medianet.
„An einem Strang ziehen“ Die Unsicherheit der Unternehmen ging sogar so weit, dass selbst Weihnachtsfeiern komplett abgesagt und ersatzlos gestrichen wurden. Aus dieser Situation heraus hat sich MPM bereits 2011 neu strukturiert und sich auf das Kerngeschäft konzentriert – die klassische Sponsoring-Beratung.
„Vor allem Banken und Telekommunikationsunternehmen haben ihre Budgets im Jahr 2011 gekürzt.“ MARTIN PLATZER GF MPM SPONSORING
„An Pitches für personalintensive Projekte wie etwa Roadshows beteiligen wir uns nicht mehr“, so der Sponsoring-Experte. Die Konsolidierung der Branche hat mit sich gebracht, dass einige Big-Player, aber auch One-ManShows, die den Preis gedrückt haben, vom Markt verschwunden sind.
EM 2012 keine Hilfe
pfiffen wird, ist dabei keine große Hilfe. „Die offiziellen Sponsoren der EM sind in Österreich nur mäßig aktiv“, so Platzer. Das Sponsoring-Volumen hat in der Krise laut Platzer nicht abgenommen. „Es hat sich verschoben: Die großen Events haben mehr, für die kleinen ist leider einiges weggefallen.“ Zwar sei es laut Platzer schwierig geworden, neue Projekte an Land zu ziehen; die Qualität setze sich schlussendlich aber durch. Für das zweite Quartal des aktuellen Jahres ortet Platzer eine positive Entwicklung, die irrationale Angst vieler Unternehmen ist vorbei.
„Es tut sich wieder etwas, es kommt Bewegung in den Markt und die ersten Budgets werden wieder freigegeben.“
CSR-Beratung Auch das Thema CSR gewinnt immer mehr an Bedeutung: „Sponsoring sollte jedenfalls mit CSRAktivitäten verknüpft werden“, meint Platzer. Immer häufiger gefragt ist Beratung, wenn es um Compliance-Regeln geht, wo vor allem zwischen dem öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich unterschieden werden muss. www.mpmsponsoring.com
Martin Platzer ortet wieder mehr frei gewordene Budgets am Sponsoring-Himmel.
WI$$EN. „Benchmark“, das neue Wirtschaftsmagazin der besten Printredaktion des Jahres*, bringt Hintergründe, Meinungen und Handlungsanleitungen rund um das Thema Wirtschaft. Erfahren Sie in der ersten Ausgabe alles über die drohende Inflation und wie Sie Ihr Vermögen am besten in Sicherheit bringen. Ab sofort in Ihrer Trafik oder online zu bestellen unter: DiePresse.com/benchmark * lt. „Österreichischer Journalist“
Entscheidend aus der Sicht von Platzer ist, dass die Einbindung von Sponsoring in das Kommunikationskonzept gut zusammenspielt. „Wenn alle an einem Strang ziehen, ist der Erfolg am größten. Diese Denkweise hat sich jedoch in Österreich im Gegensatz zu den USA oder auch Deutschland noch nicht so verbreitet – dabei ist es das oberste Gebot.“ Dennoch ist das Niveau der Sponsoring-Aktivierung in Österreich „zum Großteil sehr gut“. Der Agenturumsatz bewegte sich in den vergangenen Jahren im Bereich von zwei bis vier Mio. €. Für 2012 peilt Platzer rund drei Mio. € an. Die ‚Euro 2012‘, die am 8. Juni in Polen und der Ukraine ange-
Facts MPM Sponsoring setzt auf die vier Säulen Promotion, Event, Sponsoring & Corporate Social Responsibility und ist Partner des United Agencies Networks (UAN). Aktuelle Kunden: Derzeit betreut MPM Sponsoring unter anderem die ÖBB, Wien Energie, NÖM, LG, Coca-Cola oder etwa Paylife und die Volksbank.
© MPM Sponsoring
Michael Fiala
DiePresse.com/benchmark
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14 – medianet
Dienstag, 5. Juni 2012
spiel und spass Vortrag über markenführung
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© co2/Reen West
© medianet/Szene1/Kahterina Schiffl (4); ORF/Thomas Jantzen
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1. Siegerteam Unilever: Norbert Kraus (co2 GF), Miriam Krickl, Simone Kolar, Sabrina Reiter, Philipp Dangl, Stephanie Poller, Albert Wolfgang; 2. Uschi Seidl (co2), Hintergrund: Niki Lappas (LappArts) und Jürgen Hofer (medianet); 3. Keine Chance hatte die fußballförmige Piñata gegen Julia Leibner (Iglo).
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1. Martina Hörmer (IAA-Präsidentin), Mariann Wenckheim (20.20 Limited), Oliver Voigt (GF Österreich); 2. Georg Unger (GF EWK) und Alois Schober (GF Y&R); 3. Corinna Tinkler (Leiterin Kommunikation Rewe), Mariusz Jan Demner (GF DM&B); 4. Gustav Eder-Neuhauser (GF EEP); Raphaela Vallon-Sattler (IAA Executive Director).
Kunden der Agentur co2 kämpften am Riesen-Wuzzler
Battle of the Brands
Mariann Wenckheim sprach über strategisches Design
IAA Business Lunch Branding Was kann man vom heiß umkämpften britischen Lebensmittelhandel lernen? Und wie sieht die Markenführung der Zukunft aus? Diese Fragen beantwortete Mariann Wenckheim beim Business Communication Lunch der „International Advertising Association“ (IAA) Österreich, der am 24. Mai im Restaurant Vestibül, Burgtheater, stattfand. Die gebürtige Wienerin ist Miteigentümerin und im Vorstand der Londoner Strategie-Agentur „20.20“; dort verantwortet sie den Bereich „Food & Speciality Retail“ und begleitet Branding-Prozesse für Handelskonzerne und Markenartikler in Kontinentaleuropa, Großbritannien und China. IAA-Präsidentin Martina Hörmer konnte unter anderem begrüßen: IAA-Vizepräsident Oliver Voigt, Mariusz Jan Demner Demner, Merlicek & Bergmann, Gustav Eder-Neuhauser EEP, Thomas Plötzeneder GP DDSW, Christina Schauer Media 1, Gerhard Puttner Dr. Puttner & Steyrer, Alois Schober Y&R, Corinna Tinkler, Rewe, Manfred Denner, Merkur, sowie Ralph Vallon und Raphaela Vallon-Sattler. (fg)
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Kundenevent Der Anpfiff zum „Battle of the Brands“ erfolgte am 31. Mai im Atelier Augarten. Bereits zum vierten Mal ließ die Kreativagentur co2 Kunden und Freunde gegeneinander antreten. Diesmal drehte sich alles um den König Fußball: Die sechsköpfigen Mannschaften mussten Team-Geist beim menschlichen Wuzzler, Geschick bei der Torschusswand und Wissen beim Fußballquiz beweisen. Die beste Technik und Taktik zeigten die Key Account Manager von Unilever. Neben der Siegermarke waren noch Teams von Iglo, Knorr, LappArts Filmfabrik, Meda Pharma und viv it im Einsatz. Den Grund für diesen ungewöhnlichen Kundenevent nennt co2Geschäftsführer Norbert Kraus: „Die richtige Kommunikation im Team ist ein sehr wichtiger Faktor für Erfolg. Und um genau dieses Teamfeeling geht es beim ‚co2 Battle of the Brands‘. Veranstaltungen dieser Art fördern die Kommunikation und die Zusammenarbeit!“ „Wie kann Österreich erfolgreich Mit dabei waren unter anbleiben?“ Darüber diskutiert derem: Martin Wilfing, GF eine prominent besetze Runde DMVÖ, Iveta Naller, Markebeim „unique-Talk“ am 18. Juni tingleiterin der Meda Pharma, im Wein & Co um 19 Uhr. Infos: Eva Mandl, Himmelhoch Text, office@unique-relations.at PR & Event, Niki Lappas, GF LappArts Filmfabrik. (fg)
„Den Kunden ein Erlebnis bieten“, empfahl Vortragende Mariann Wenckheim.
Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at
Gastkommentar ARD, ZDF, Sat.1 und Co: Stützen für das Filmland Österreich
anno dazumal
Karriere
Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.
Gregor Wolf United Internet Dialog Karlsruhe Der 44-Jährige ist neuer Geschäftsführer der United Internet Dialog GmbH, wo er die Vertriebsaktivitäten leitet. Davor arbeitete der diplomierte Kaufmann als GF der Schober Information Group. Vertrieb und Service verantwortete er davor schon bei der Global Group.
© adsandbrands
Vernetzt Nicht zuletzt durch die Verleihung der „Goldenen Palme“ bei den heurigen Filmfestspielen in Cannes an Michael Haneke für seinen Film „Amour“ ist der „Österreichische Film“ auch hierzulande in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Um die Bedeutung heimischer Filmprojekte, die österreichische Produzenten unter Mitwirkung österreichischer Fernsehanstalten und Filmförderer realisiert haben, noch stärker zu betonen, hat der ORF „aus aktuellem Anlass“ letzte Woche auch gleich sein Montagabend-Programm geändert und mit „Die KlavierspieRTR-GF lerin“ einen weiteren mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Film ausgeAlfred strahlt. Freilich ganz so „österreichisch“, wie es uns die Medien in diesen Grinschgl Tagen darstellen, ist der österreichische Film bzw. das Filmland Österreich verantwortet u.a. die Mit doch nicht. Die Förderstatistik 2011 des Fernsehfonds Austria, der mit telvergabe 13,5 Mio. Euro jährlich Fernsehfilmprojekte fördern kann, zeigt ein etwas aus dem differenziertes Bild. Eine Realisierung der im Jahr 2011 vom Fernsehfonds Fernsehfonds Austria. Austria geförderten 48 Projekte ohne ausländische Beteiligung und ohne öffentliche Fördergelder wäre nicht möglich gewesen: Rund 46% der Gesamtherstellungskosten der 2011 geförderten Projekte trugen deutsche Fernsehveranstalter, rund 11% europäische Förderinstitutionen und rund 17% der Fernsehfonds Austria. 12% der Herstellungskosten finanzierte der ORF und 10% kamen von den Produzenten. So gesehen freuen auch wir uns vom Fernsehfonds Austria sehr über rein 100%ige österreichische Fernsehfilme, wenn es auch häufig um deutschsprachige Co-Produktionen geht.
präsentiert von
Cosmopolitan Die Illusion frischer Luft, verschafft durch die Anwendung des Zerstäubers mit Eau de Cologne. Anzeigentext: „4711 Eau de Cologne · Wonach lechzt jeder Kranke, jeder Rekonvaleszent? Nach frischer Luft. Nur bedingungsweise kann er sie in Wahrheit genießen, aber immer kann man ihm die Illusion verschaffen durch Anwendung des Zerstäubers mit 4711 Eau de Cologne“. Anzeige vom: 30.11.1912.
© United Internet Dialog
© Christof Wagner/RTR
Filmförderung international
medianet
inside your business. today.
Dienstag, 5. Juni 2012 – 21
Die „access“ will die Eventbranche verstärkt miteinbeziehen Seite 22
Export-Offensive
Bei Hallamasch setzt man primär auf das Thema Internationalisierung Seite 24
Zauber-show Happy&Ness verzaubert Baden
Š Rudi Zettelmann
Š Foto Husar
Event-Hotspot
Š Hallamasch
eventmarketing
Ein Sommer wie damals ...
Š APA/Herbert Pfarrhofer
Kick-off In drei Tagen erfolgt der Anpfiff zur FuĂ&#x;balleuropameisterschaft in Polen und der Ukraine. Auch wenn Rot-weiĂ&#x;-rot mit keiner Elf vor Ort ist, fiebern einige heimische Unternehmen dem GroĂ&#x;ereignis entgegen. Was sich abseits von KĂśnig FuĂ&#x;ball in der Ăśsterreichischen Eventszene sonst noch tut, lesen Sie auf den Seiten 21– 28
Š EPA
Lesetipp
ein unternehmen der
R
Aufgekocht Do&Co investiert 40 Mio. ₏ in die FuĂ&#x;ball-Europameisterschaft 2012 (Bild: das EM-Stadion in Warschau) und erwartet sich rund 2 Mio. ₏ Gewinn aus der GroĂ&#x;veranstaltung. Seite 27
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22 – medianet special
Dienstag, 5. Juni 2012
access 2012 Die Veranstalter bitten dieses Jahr verstärkt Österreichs Event- und Kreativwirtschaft vor den Vorhang
short
Die Tagungen der Zukunft werden grün und kreativ
© IG der Kaufleute am Neubau
Zwanzig Jahre und gar kein bisschen leise
Green Meetings zählen zu den aktuellen Herausforderungen der heimischen Tagungsindustrie. Wien. Die „access“, etablierte Fachmesse für Kongresse, Tagungen und Incentives, setzt 2012 einen neuen Schwerpunkt. „Wir werden in diesem Jahr Eventagenturen, Dienstleister des Eventbereichs sowie die Kreativwirtschaft stärker einbeziehen“, erklärt Alexander Kery vom austrian business and convention network (abcn) der Österreich Werbung.
Nach 20 Jahren eine Institution: Der Flohmarkt in der Neubaugasse.
Wien. 20 Jahre ist es her, dass in der Wiener Neubaugasse der erste, heute bereits traditionelle Flohmarkt abgehalten wurde. Von der Lerchenfelder Straße bis zur Mariahilfer Straße reichte die Veranstaltung im Frühjahr 1982, nach polizeilicher Schätzung fanden sich schon damals spektakuläre 450.000 Besucher ein. An 300 Flohmarktständen bot sich ein illustres Angebot, begleitet von einem gut frequentierten Kinderflohmarkt. Als Stimmungsmacher dienten Musikbands, Stelzengeher, Clowns und andere Attraktionen. Seit diesem sehr erfolgreichen Auftakt wird der Flohmarkt in der gesamten Neubaugasse, jeweils an einem Freitag und Samstag im Frühjahr und Herbst, abgehalten. Flexibilität beweisen seither auch die Wiener Linien, die eigens für die Veranstaltung den Betrieb der frequentierten Buslinie 13a umstellt. Eine Institution ist der Großevent nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Kaufleute der Neubaugassse. Der Zielsetzung entsprechend, ist der werbliche Effekt ausgesprochen hoch, Aufmerksamkeits- sowie Frequenzsteigerung inklusive. (red)
Von 24. bis 25. September werden in der Hofburg Vienna wieder rund 1.500 österreichische Fachbesucher sowie 300 ausgewählte internationale „Hosted Buyers“ auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern und Konzepten erwartet. 200 österreichische Aussteller bieten zwei Tage lang neue Ideen für die innovative Planung und erfolgreiche Organisation von Veranstaltungen. „Die ‚access‘ soll in Zukunft nicht nur größte B2B Fachmesse der österreichischen Tagungswirtschaft sein, sondern auch der Eventwirtschaft“, so Kery. Auch seitens der Eventbranche wird die aktuelle Entwicklung willkommen geheißen: „Das Event Marketing Board Austria (emba) begrüßt die access 2012 als wichtige Plattform und Fachmesse für Kongresse, Tagungen, Events und Incentives und freut sich auch heuer auf die Zusammenarbeit“, betont embaVorstand Martin Brezovich. Zu den Hauptgründen für die verstärkte Fokussierung auf Eventund Kreativwirtschaft zählt seitens der Veranstalter der Wille, die gesamte Tagungsindustrie abzudecken und somit „die Messe noch attraktiver und vielfältiger zu gestalten“. Alexander Kery unterstreicht auch den diesbezüglichen
© Kesch Branding
Junges Kreativteam aus Wien startet durch
© Foto Husar
Eventagenturen im Fokus
Am 24. und 25. September wird die Wiener Hofburg erneut zum Hotspot der österreichischen Tagungs- und Eventwirtschaft.
Stellenwert der Eventagenturen: „Durch kreative Elemente, durch Künstler, Emotionen und den Erlebnisfaktor komplettieren BusinessEvents neben Kongressen, Meetings und Incentives das Segment der Tagungswirtschaft und sind wichtiger Bestandteil der Branche.“ Durch die Neuausrichtung soll die access auch für Unternehmen zur Inspirationsquelle in Sachen größerer wie kleinerer Firmen-Events werden.
Tradition verpflichtet Die access wurde im Jahr 2004 von fünf Trägerorganisationen ins Leben gerufen: abcn der Österreich Werbung, Austrian Convention Bureau (ACB), Round Table Konferenz
Hotels (RTK), Austrian Airlines und Vienna Convention Bureau. In den vergangenen Jahren sind jeweils über 1.800 nationale und internationale Top-Entscheider aus 15 Nationen mit 200 österreichischen Ausstellern zusammengetroffen. Seit 2004 ist die Fachmesse Treffpunkt für Kongress-, Veranstaltungsund Incentive-Profis und punktet mit aktuellen Branchentrends, der Möglichkeit professionellen Netzwerkens, zu Wissensaustausch und Geschäftsanbahnung sowie mit kreativen Lösungen; Letztere sollen nun noch mehr in den Mittelpunkt rücken, etwa durch das vielfältige Angebot österreichischer Künstlerund Eventagenturen. Besonderen Wert legen die Messeverantwortlichen auf den Be-
reich „Green Meeting“. 2010 wurde die access als erste österreichische Fachmesse nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens „Green Meetings“ zertifiziert. 2012 wird sie wie auch im Vorjahr abermals diesen Kriterien entsprechen. Zahlreiche Aussteller konnten diesbezüglich bereits „ins Boot geholt werden“. Die access dient aber nicht nur dem Kennenlernen von Destinationen, Hotels, Event-Locations oder neuen Agenturen, sondern bietet im Rahmen der „access academy“ auch eine Reihe von Vorträgen, Case Studies und Best PracticeBeispielen zu den Themenblöcken „Meeting Architecture“ und „Meeting Design“. (cho)
Stadtspektakel Während des 55. Kongress Österreichischer Magier wurden auch die Straßen der Stadt zur Bühne
Internationale Magier verzaubern Baden
Kesch Branding-Geschäftsführer: T. Kenyeri (li.) und L. Schütz.
Wien/Baden. „Zauber & Kunst: alles, außer gewöhnlich“, so lautete der Titel eines im wahrsten Wortsinn zauberhaften, viertägigen Events in der Kurstadt Baden. Vom 17. bis 20. Mai fand dort der 55. „Kongress Österreichischer Magier“ statt, organisiert und inszeniert von der Wiener Eventagentur Happy&Ness. Im Auftrag der Vereinigung für Magische Kunst Wien (VMKW)
und in enger Kooperation mit dem international ausgezeichneten Zauberkünstler Rudi Heuer kreierte die Kommunikationsagentur Happy&Ness zahlreiche Programmpunkte des magischen Spektakels.
Zauberer aus aller Welt Mehr als 450 internationale Zauberkünstler waren angereist,
um dem Kongress in Baden beizuwohnen. Es lockten eine magische Händlermesse, welche über die neuesten Trickkreationen informierte, sowie Fachwettbewerbe und Seminare. Highlight der mehrtägigen Veranstaltung waren vier spektakuläre Galashows, in deren Rahmen Weltstars der Zauberkunst im Grand Casino sowie auf der Bühne Baden für magische Momente sorgten. Viele der Künstler traten zum ersten Mal in Europa auf und sorgten seitens des Publikums für großes Furore und Standing Ovations.
Besonderes Netzwerk
© Rudi Zettelmann
Wien. Kesch Branding hat einen sehr erfolgreichen Start geschafft; schon nach etwas mehr als einem Jahr zählt Coca-Cola zu den Stammkunden der im Februar 2011 gegründeten Agentur. Das Kreativteam hat damit für eine der wertvollsten Marken weltweit bereits zahlreiche Projekte umgesetzt, darunter so prestigeträchtige wie das nationale Sampling zu den 125-Jahre Feierlichkeiten von Coca-Cola im vorigen Jahr, die „Coca-Cola Weihnachtstruck Tour 2011“ und der Fackellauf der „Youth Olympic Games“. Jetzt konnte sich Kesch abermals durchsetzen: Ein eigens erstelltes Konzept für die „CocaCola Festival Activation 2012“ überzeugte den internationalen Kunden abermals. „Wie schon bei den anderen Projekten haben wir extravagante und doch umsetzbare Ansätze gesucht, die das Publikum vor Ort begeistern sollen“, zeigen sich die beiden Kesch-Geschäftsführer Thomas Kenyeri und Lukas Schütz erfreut über den neuerlichen Erfolg. (red)
Kongress Österreichischer Magier: Vier Galaabende bezauberten das Publikum.
Seitens der Eventagentur waren vor allem die Branchenkontakte von Happy&Ness-Geschäftsführer Roman F. Szeliga verantwortlich für den Erfolg. Zahlreiche international tätige Künstler konnten erst durch das gute Netzwerk Szeligas für eine Teilnahme gewonnen werden. Der kreative Kopf der Veranstaltungsagentur gilt als fachspezifischer Insider, ist er doch selbst Österreichischer Meister der
Zauberkunst und internationaler Preisträger. Das spezielle Knowhow kam Agentur und Kunde zugute und floss ins Veranstaltungsdesign mit ein. Mit zahlreichen kreativen Ideen und viel Liebe zum Detail setzte das Team von Happy&Ness die Veranstaltung und die Zauberkunst effektvoll in Szene und punktete damit auch bei den Teilnehmern.Besonders anspruchsvoll wurde die künstlerische Organisation des magischen Stadtspektakels umgesetzt: Gemeinsam mit den Badener Gewerbetreibenden wurden flächendeckend an zahlreichen Plätzen verblüffende magische Shows und Walkacts inszeniert, Illusionen erzeugt und viele Tricks hautnah für Passanten und Publikum vorgeführt. Seitens der Badener Wirtschaft war man über den großen Zuspruch sehr erfreut. Zu den zahlreichen bislang ungelösten, magischen Rätseln des Festivals zählt allerdings nach wie vor die Frage, wie es die Organisatoren anstellten, während der vier Veranstaltungstage hervorragendes Wetter herbeizuzaubern ... (red)
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Dienstag, 5. Juni 2012
medianet special – 23
mumok Neben der Rolle als Kulturinstitution positioniert sich das Museum auch als innerstädtische Eventlocation
short
Sektempfang im Museum
Tagungszentrum Schönbrunn baut aus Wien. Das Tagungszentrum im ehemaligen Apothekertrakt des Schloss Schönbrunn wird erweitert; neu hinzukommen werden ein überdachtes Mehrzweck-Foyer und drei multifunktionale Räume, die für unterschiedlichste Anlässe – vom Meeting über Präsentationen bis zum Geschäftsessen – genutzt werden können. Das bedeutet auch, dass zusätzlich zu den bisherigen 2.400 m� Gesamtfläche dann weitere 1.300 m� zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung ist bis zum November 2013 geplant. Das Mehrzweck-Foyer wird sich im sogenannten Spitzhof befinden, der eine fast durchgehende gläserne Überdachung bekommen wird. Das Foyer soll als Empfangs- und Entspannungsort bei Seminaren, Tagungen oder Kongressen dienen. Daher ist auch eine eigens eingerichtete Grünfläche geplant. Das witterungsunabhängige Open-Air-Flair soll sich auch für Feierlichkeiten jeder Art eignen. (red)
tet, der Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen ermöglicht“, sagt Katharina Radmacher, zuständig für das Managent der Eventlocations des Museums. „Sehr beliebt sind Abendführungen mit Sektempfang, die individuell gestaltet sind und je nach Wunsch kulinarische Genüsse beinhalten.“ Das mumok hält für solche Veranstaltungen auch fertige Packages für unterschiedliche Personenanzahlen und Interessensgruppen bereit. „Wir greifen dabei auf einen treuen Stammkundenstock zurück; vor allem buchen Unternehmen, deren Produkte oder Ausrichtung mit den Botschaften zeitgenössischer Kunst und Kultur in Verbindung treten, gern Lokalitäten und Räume für Pressekonferenzen, Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Musikveranstaltungen, Firmenfeiern oder Galaevents“, weiß Radmacher.
„Ich habe die künstlerischen Interventionen bewusst integriert. Wir wollen alle Besucher mit Kunst in Berührung bringen.“ Karola Kraus Direktorin Mumok
mehrere Räumlichkeiten im mumok, die auch für externe Veranstalter buchbar sind und Platz für bis zu 500 Personen bieten. Konkret sind das die „mumok Lounge“, die „Hofstallung“ und das „mumok Kino“, die auch die Anbindung an das künstlerische Programm des Museums möglich machen. „Das ‚mumok‘ ist einer der wenigen innerstädtischen Orte, direkt im populären MuseumsQuartier Wiens eingebet-
Adaptierungen
Die Hofstallung mit dem raumgreifenden Deckengemälde von Otto Zitko.
Mit der vor einem Jahr erfolgten Gesamtsanierung des mumok, kurz nachdem Karola Kraus die Direktion übernommen hatte, wurden auch die vermietbaren Räume adaptiert und optimiert. So wurde das „mumok Café“ in den Foyerbereich verlegt und kann nun für gastronomische Zwecke leichter genutzt werden, das „mumok Kino“ wurde nach einem Konzept von Heimo Zobernig neu gestaltet und mit einem Raum für Dis-
kussionsveranstaltungen ausgestattet. Und schließlich wurde die 370 m� große Hofstallung mit einer raumgreifenden Deckenmalerei von Otto Zitko versehen, die dem barocken Raum eine zeitgenössische Facette verleiht.
Kunst und Events Die Verbindung von Kunst und Event war dabei Programm: „Ich habe künstlerische Interven-
tionen bewusst in Räumlichkeiten integriert, die keine puren Ausstellungsräume sind und erweitere das Erfahrungsspektrum für zeitgenössische Kunst als lebendig und vielschichtig“, sagt dazu Direktorin Karola Kraus. „Wir wollen alle Besucherinnen und Besucher mit Kunst in Berührung bringen und laden alle ein, die außergewöhnliche Architektur des mumok und unsere Programme kennenzulernen.“ (red)
© Schloss Schönbrunn
Wien. Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig im Wiener MuseumsQuartier ist vor allem für seine Ausstellungen und die umfangreiche Sammlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bekannt – dass es auch Eventlocations zu bieten hat, weniger. Es gibt gleich
© mumok
Das Extra: Veranstaltungen können dabei mit dem künstlerischen Programm interagieren.
Der „Spitzhof“ im Apothekertrakt wird zum Mehrzweck-Foyer.
CCB Ein starkes Catering-Team tischt auf: Seit fast zwei Jahrzehnten stehen die Event-Profis für Flexibilität und nachhaltige Produktqualität
„Gesamtpaket muss stimmen“
Allround-Service, flexible Packages, faire und regionale Köstlichkeiten: Michael Brok und Mark C. Lewis servieren Komplett-Menü. Wien. Wer bei Firmenfeiern und Businessevents auf Nummer sicher gehen und gesunde, nach ökosozialen Richtlinien pro-
„Wir übernehmen für unsere Kunden.“ MARK C. LEWIS
© CCB Catering (5)
soziale Verantwortung
Nachhaltiger Genuss, gesunde Überraschungen, liebevoll zubereitete Qualität am Teller: Mark C. Lewis und Michael Brok ziehen alle Catering- und Event-Register.
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duzierte, variantenreiche Spitzenqualität aufgetischt haben möchte, braucht den richtigen Event-Partner. „Jeder Kunde ist anders, jede Veranstaltung verlangt nach ihrer ganz speziellen Geschmackskomposition“, so die Catering-Profis von CCB – und meinen damit nicht nur die gesunde und nachhaltige Abwechslung am Teller. Wichtig sei, dass Location, Arrangements, Produkt, Programm und Personal sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt werden. Seit fast zwei Jahrzehnten ser-
viert der Allrounder unter der Ägide von Mark C. Lewis und Michael Brok frische Eventlösungen. Dabei habe man gelernt, flexibel und – wenn es sein muss, auch kurzfristig – auf Extrawünsche der Kunden einzugehen, so die beiden Geschäftsführer.
fordert“, meint Lewis. Mit bestem Gewissen spielt der Qualitätsbetrieb einen weiteren Trumpf aus: Seine nachhaltige Einstellung zu Einkauf und Küche, die Auftraggebern wie Gästen schmeckt.
Fair, flexibel, teamorientiert
Auf den Tellern landen frische, regionale Produkte aus der heimischen Biolandwirtschaft, aber auch aus der hauseigenen Patisserie; eine Partnerschaft mit der Initiative Genuss Region Österreich unterstreicht die qualitätsintensive Strategie. Doch CCB arbeitet nicht nur mit heimischen Lebensmittelproduzenten eng zusammen; als erstes heimisches Cateringunternehmen ist
Ein verlässliches Team und ein über die Jahre gewachsenes Zuliefer-Netzwerk sorgen für reibungslose Abläufe und zufriedene Gastgeber. Dank fairer Tarif- und Leistungspolitik hätte man kontinuierlich Bonuspunkte sammeln können. „Unsere Philosophie ist einfach: Wir bieten das, was der Kunde von heute
Nachhaltig, regional, gesund
man mit Fair Trade eine Partnerschaft eingegangen. „Die Verwendung nachhaltiger Produkte und regionaler Erzeugnisse wird bei
„Wir stehen für nachhaltige Produkte und regionale Erzeugnisse.“ MICHAEL BROK
uns prioritär behandelt“, sagt Brok. Fair gehandelte Produkte seien die Basis einer qualitativ hochwertigen Event-Küche. Der soziale Mehrwert ist das Salz in der Suppe, so der Nachhaltigkeits-Fan der ersten Generation.
Lewis legt nach: „Die Verwendung regionaler Produkte sowie die Erweiterung durch Einbeziehen von Fair Trade-Produkten ist eine soziale Verantwortung, die wir unseren Kunden gern abnehmen.“ Es sollte, so der Insider, für alle Catering-Firmen mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein, hier die nötigen nachhaltigen Akzente zu setzen.
INFO/KONTAKT Catering Company Brok Handelskai 388, A-1020 Wien Geschäftsleitung: Michael Brok, Mark C. Lewis Telefon: +43 1 897 32 42 Fax: +43 1 897 32 42-14 Mail: office@brok-catering.at www.brok-catering.at
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24 – medianet special
Dienstag, 5. Juni 2012
Hallamasch Internationale Eventprojekte und kräftiges Wachstum im Inland bei Wiener Eventmarketingagentur
Kampagne Promi-Hilfe
Über die Grenzen hinweg
Vier Pfoten: Join our Team
Mithilfe der Exportoffensive der Wirtschaftskammer hat die Agentur neue Märkte sondiert.
© Vier Pfoten
Wien. Die Wiener Eventmarketingagentur Hallamasch setzt verstärkt auf die Internationalisierung ihres Kerngeschäfts. Allein im vergangenen Jahr war Hallamasch für Kunden in Rumänien, Italien, England, Dubai und der Türkei tätig. „Im Jahr 2012 werden wir bereits die Hälfte unseres Umsatzes mit Projekten im Ausland beziehungsweise mit inländischen Projekten nicht ansässiger Kunden erwirtschaften“, so Geschäftsführer Andreas Hladky.
Die Hunde werden medizinisch versorgt und wieder freigelassen.
Wien. „Join our Team!“ ist das Motto eines Streunerhunde-Kastrationsprojekts und der Rettung in Gefangenschaft lebender Bären. Zahlreiche Prominente haben jüngst beim Kick-off-Event im Ernst-Happel-Stadion ihre Unterstützung für die aktuelle Vier Pfoten-Streunertier- und Bärenrettungskampagne in der Ukraine bekundet. So u.a. Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima, die TV-Moderatorinnen Mirjam Weichselbraun und Barbara Karlich sowie die Schauspieler Alfons Haider, Gerold Rudle und Monica Weinzettl – sie alle fuhren im Ernst-Happel-Stadion mit Tierambulanzen und Tierhilfe-Autos von Vier Pfoten vor, um die Autoschlüssel an jene Mitarbeiter der Tierschutzorganisation zu übergeben, die anschließend in die Ukraine aufbrachen.
„Für uns war die Internationalisierung ein
„Ein wichtiger Schritt“
wichtiger Schritt, unser Geschäft langfristig auf etwas sicherere Beine zu stellen.“
© Hallamasch
Die Wirtschaftskrise der Jahre 2008 bis 2010 hatte in den Bilanzen zahlreicher Eventagenturen tiefe Einschnitte hinterlassen, am Höhepunkt der Krise Anfang 2010 verschwanden einige Player gänzlich vom Markt und die Branche musste sich teils neu aufstellen und organisieren. „Für uns war die Internationalisierung ein wichtiger Schritt, unser Geschäft langfristig auf etwas sicherere Beine zu stellen, denn es wurde über Nacht klar, dass Österreich sich von der internationalen Entwicklung nicht entkoppeln konnte“, so Hladky. Mithilfe der Exportoffensive der Wirtschaftskammer hat Hallamasch unterschiedliche Märkte erkundet und dabei Osteuropa, die Türkei und einen Überseemarkt ins Ziel genommen: „International zu agieren, heißt schlicht, die
Einsatz vor Ort
andreas hladky
Hallamasch-Geschäftsführer Andreas Hladky: „Wir verzeichnen starkes Wachstum.“
Kundenbasis zu erweitern, was besonders wichtig ist, wenn der Heimmarkt klein und konjunkturellen Zyklen unterworfen ist“, so Hladky, dessen Agentur vor Kurzem den internationalen Etat der deutschen Lapp Gruppe gewonnen hat und demnächst in Budapest einen Mitarbeiterevent für über 1.000 Gäste ausrichten wird. Zu den Auslandskunden der Agentur zählen neben der Lapp
Group auch die Strabag (Rumänien) oder Greentube (Italien, Spanien, England) – für weitere Unternehmen aus China, die koreanische Samsung Gruppe und ein Schweizer Unternehmen wurden Konzepte erarbeitet.
Österreichische Neukunden Auch im Inland konnte Hallamasch zahlreiche Neukunden
in der Wiener Hofburg oder die österreichweite Nivea Q10 Energy Roadshow. Hallamasch wurde zudem offizielle Eventagentur von Microsoft Österreich. Die Wiener Eventmarketingagentur Hallamasch wurde im Jahr 1998 gegründet. Das Unternehmen ist eigentümergeführt und gelangte innerhalb kurzer Zeit unter die Top5-Eventagenturen des Landes. (red)
Green Events stadt wien marketing & emba entwickelten Kriterien, um Nachhaltigkeit in der Branche zu etablieren
Umweltzeichen jetzt auch für Green Events Wien. Umweltbewusste Veranstalter, progressive Unternehmen und Vorreiteragenturen dürfen sich freuen: Ab sofort steht das Österreichische Umweltzeichen des Lebensministeriums auch zur Auszeichnung von Events zur Verfügung, die besondere Leistungen in den Bereichen Umweltauswirkungen, Ressourceneinsparungen, Abfallvermeidung, Catering und soziale Kriterien erbringen, aber auch zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen. Bereits seit 2010 arbeiten die Teams der stadt wien marketing und des event marketing board austria (emba) an der Entwicklung
© Stadt Wien Marketing
Nachrichten über Hundetötungen in der Ukraine hatten die Menschen erschüttert. Nach langen Verhandlungen konnte Vier Pfoten die Regierungen des Landes sowie einiger Städte überzeugen, dass es auch anders geht: Teams aus Veterinären und Freiwilligen sind derzeit in Kiew und Lemberg aktiv, demnächst starten Aktivitäten in Donezk, Zaporozhye und Charkow – weitere Städte sollen folgen. Hunderte Streunerhunde werden eingefangen, kastriert, geimpft, medizinisch versorgt, mit einer Ohrmarke versehen und wieder in ihren Revieren freigelassen. Darüber hinaus kooperieren Vier Pfoten und ukrainische Behörden bei der Befreiung von unter widrigen Bedingungen privat gehaltenen Bären; in den vergangenen Monaten konnten bereits vier beschlagnahmte Bären in das Bärenschutzzentrum Synevyr gebracht werden. (red)
gewinnen: „Im Bereich CSR und Nachhaltigkeit aber auch bei Online-Events und Roadshows verzeichnen wir starkes Wachstum“, so Hladky. Zuletzt organisierte Hallamasch den Österreichischen Integrationstag, den Jungunternehmerinnen-Kongress, den Sustainable Entrepreneurship Award
Der mit Green Events verbundene Marketingvorteil wird zunehmend erkannt.
des Tools „Green Events“, das im vergangenen April vom Österreichischen Umweltzeichen angenommen wurde und mit Mitte 2012 für Veranstalter verfügbar ist.
„Maßgeblicher Beitrag“ „Neue Standards in diesem Bereich zu setzen, erfordern Markt und Ökologie gleichermaßen. Dieses Tool wird einen maßgeblichen Beitrag zur umweltpolitischen Themenführerschaft in Österreich leisten“, so Michael Draxler, Geschäftsführer der stadt wien marketing, und Martin Brezovich, Vorstand der emba, unisono.
Wien. Dieses Barockjuwel hat seit dem frühen 18. Jahrhundert nicht nur Musikgenies und Politikgrößen beherbergt. Seit über 300 Jahren gilt das Palais Auersperg auch als Treffpunkt der Gesellschaft. Bis heute ist es Hort opulenter Festlichkeiten – quer durch alle Jahrezeiten und Genres. Besonderen Glanz versprechen auch 2012 vorweihnachtliche X-mas-Parties, so die LocationBetreiber der Ideal Group. Wer seinen Mitarbeitern Anerkennung und Wertschätzung zuteil lassen möchte, kann sie auch in diesem Jahr mit einer Weihnachtsfeier in einer der exklusivsten Locations im Herzen Wiens überraschen.
Der Prachtbau überzeugt mit opulentem Ambiente, elf Prunksälen, dem weitläufigen Privatpark und moderner, technischer Infrastruktur. Ein engagiertes und erfahrenes Team garantiert ein unvergessliches Erlebnis und einen Abend voller Erinnerungen, sagen die Hausherrn. „Ob Punschempfang mit Maroni im Park, Flying Dinner mit anschließender Party im Wintergarten oder gesetztes Galadinner im Rosenkavaliersaal – es findet sich bestimmt das richtige Ambiente für Sie und Ihre Feier.“ Das Palais-Team steht für ein individuell zusammengestelltes und unverbindliches Angebot jederzeit zur Verfügung.
PALAIS AUERSPERG Säle-Prunkräume/Raumgrößen: Rosenkavaliersaal (188 m2), Maria Theresien Saal (73 m2), Gluck Galerie (65 m2), Rofrano Saal (100 m2), Idomeneo Saal (58 m2), Kaiser Saal (60 m2), Kronprinz Rudolf Saal (73 m2), Loggia (35 m2), Bibliothek (52 m2), Musik Salon (62 m2), Wintergarten (193 m2), Altes Restaurant (56 m2). Infos und Kontakt: Auerspergstraße 1 1080 Wien Tel: +43 (0) 1 40107 Mail: events@auersperg.com www.auersperg.com
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Prachtvolles Entree: Die eindrucksvolle Feststiege umarmt förmlich die Besucher.
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medianet special – 25
Life Ball In der 20. Auflage des Benefizspektakels wurden 2,1 Mio. € eingenommen
Rekordergebnis beim Life Ball 2012
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Insgesamt generierte der Ball eine Wertschöpfung von stolzen 9,7 Mio. €.
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Wien. Das bunteste und schrillste Benefizspektakel – der Life Ball am Wiener Rathausplatz – hat am 19. Mai ein neues Rekordergebnis eingespielt: Laut den Organisatoren wurde bei der 20. Ausgabe des Fests ein Reinerlös von 2,1 Mio. € eingenommen. Dieser wird nationalen und internationalen AidsHilfsprojekten zugutekommen. Organisator Gery Keszler zeigt sich stolz über den diesjährigen Erfolg: „Mit dem Erlös des heurigen ‚Life Balls‘ haben wir die Möglichkeit, weiter gezielt Projekte zur Eindämmung von Aids zu unterstützen, allen voran durch die Bekämpfung der Mutter-KindÜbertragung. An der Seite unserer Partnerorganisationen können wir zudem in Ländern mit kaum vorhandener medizinischer Versorgung den Aufbau entsprechender Infrastruktur zur Behandlung von HIV und Aids fördern, aber auch Prävention und Aufklärung vorantreiben – etwa in Russland, wo die wenigsten über die Gefahren einer HIV-Infektion Bescheid wissen und Aids in der Gesellschaft komplett negiert wird.“
Die schillernde Ballnacht am Rathausplatz lässt Wiens Kassen klingeln.
9,7 Mio. Euro Wertschöpfung Der Ball, an dem das Leben gefeiert wird, ist mittlerweile zu einem Medienspektakel geworden: Jährlich berichten über 500 nationale und internationale Medienvertreter, mehr als 60 TV-Stationen und zehn Radiosender vom Life Ball. Das spiegelt sich auch in den Zuseherzahlen wieder. Insgesamt 1,4 Mio. Zuseher bzw. 20% der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren ließen sich das Spektakel nicht entgehen. Die Eröffnung mit Nicholas Ofczarek und Ben Becker verfolgten bis zu 518.000 – durchschnittlich waren 332.000 Seher dabei.
Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank sieht noch andere Aspekte: „Der Life Ball sorgt zum einen dafür, dass Aids nicht aus dem Bewusstsein verschwindet und jedes Jahr erneut Mittel aufgestellt werden, um Leid zu lindern. Zum anderen ist er inzwischen aber auch viel mehr als ein uneigennütziges Wohltätigkeitsevent – er ist zu einem entscheidenden Impulsgeber für den Wirtschafstandort Wien geworden.“ Wie eine von der WK Wien beim IHS in Auftrag gegebene Studie anlässlich des 20. Life Balls zeigt, generierte der Life Ball eine Wert-
schöpfung von stolzen 9,7 Mio. €; 4,25 Mio. € davon entfielen allein auf die Bundeshauptstadt. Die größten ökonomischen Effekte erzielten dabei die Kultur-, Sport- und Unterhaltungsdienstleister, gefolgt von den Tourismus- und Gastronomiebetrieben. „Die Bilder von Wien als Stadt der Toleranz, Kreativität und Lebensfreude sind eine Werbung von unschätzbarem Wert. Dank des Life Balls wird Wien als weltoffene, aufgeschlossene Stadt wahrgenommen, was unseren Ruf als Weltstadt erweitert und unterstreicht“, so Jank abschließend. (red)
Business Drachenboot Challenge 2012 ISY Media bläst zur Jagd auf der Ybbs
Ride the Swimming Dragon in einem Boot zu verbringen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen und die Teamfähigkeit sowie die Geschäftsbeziehungen auszubauen.
Von Angesicht zu Angesicht Außerdem haben die Unternehmen die Chance, sich mit ihren Konkurrenten von Angesicht zu Angesicht zu messen, versprechen die
© Carina Trachta
Ybbsitz. Am 1. September ist es soweit: ISY Media veranstaltet die erste „Business Drachenboot Challenge“ in Kematen. Das Rennen wird an der Ybbs ausgetragen. Rhythmische Trommelschläge führen die Paddler durch das Rennen. Die 1. Business Drachenboot Challenge bietet allen Unternehmen aus dem Mostviertel die Chance, mit ihren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern einen Tag
Das schnellste Boot gewinnt einen edlen Wanderpokal und den Neid der Konkurrenz.
Veranstalter. Die Gewinner werden in zwei Kategorien ermittelt – neben dem Preis für das schnellste wird auch ein Preis an das kreativste Boot vergeben (bewertet werden u.a. Teamlogo, Schlachtruf, Teamkleidung, Auftritt vor Ort).
Nur gemeinsam ans Ziel Bei der 1. Business Drachenboot Challenge wird entsprechend der chinesischen Tradition der Drachenbootrennen gepaddelt: 16 Paddler plus ein Trommler sind die Besatzung des zwölf Meter langen Drachenboots, das über die Distanz von 250 m ins Ziel gebracht werden soll. Die Teams werden von den Steuermännern über die Regeln und über die richtige Paddeltechnik instruiert. Wie bei jedem Rennen wird mit der Qualifikation gestartet und von Rennen zu Rennen wird sich das Siegerteam auf das Podest paddeln. Die Siegerehrung wird voraussichtlich gegen 17 Uhr stattfinden. „Sportlichkeit ist von Vorteil, aber der Sieg führt über den Teamgeist“, heißt es seitens der Veranstalter. (red)
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26 – medianet special
Dienstag, 5. Juni 2012
GfK-Umfrage Das erste Megaereignis des heurigen Sportjahrs ist für viele – besonders für Frauen – ein sozialer Event
short
Klischeelastige Euro 2012
Austrian Event Award: Griff nach den Sternen
Knabbereien und Alkoholika gehören für mehr als die Hälfte der Befragten fix zu einem Match dazu.
Walter Ilk, Eventwerkstatt, fungiert auch heuer wieder als Veranstalter.
Linz. Zum mittlerweile 16. Mal wird er verliehen, der „Austrian Event Award“. „Eventmarketing ist eines der wichtigsten Tools im Marketing. Marken- oder Produktbotschaften, die unter Berücksichtigung von Neuromarketing inszeniert werden, bleiben nachhaltig im Kopf“, so Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award, dazu. Auch heuer bestimmt die Fachjury in zehn Kategorien jeweils bis zu fünf Nominees und je einen Preisträger in Gold. Zusätzlich wird der Sonderpreis für „Green Events“ vergeben. Einreichende können außerdem einen bereits in einer der zehn Kategorien eingereichten Event für den Sonderpreis anmelden. Am 4. Dezember wird die Award-Show dann im Design Center in Linz über die Bühne gehen, begleitet vom 3. Eventmanager Congress, der heuer unter dem Motto „Der Griff nach den Sternen“ steht. (red)
Kollektiv-Kick bei Jungen Ein weiteres Klischee wird in Sachen Konsumverhalten bedient, nämlich der Umstand, dass Bier und Knabbereien zu einem gelungenen Match vor dem Bildschirm einfach dazugehören: 60% der Männer und 53% der Frauen kon-
Viewing Fans: 22% sehen sich die Spiele lieber im öffentlichen Raum an – bei Männern geben 14% an, diese Art des Fußballschauens zu bevorzugen. Trotz aller aktueller Begeisterung in Sachen Passivsport sind die Österreicher für die nächste
„Nur rund ein Drittel der Männer ist sich sicher, dass sich Arnautovic und Co. für Frankreich qualifi-
© APA/Herbert P. Oczeret
© medianet/Szene1/Caspari
Wien. Des Sportfanatikers Herz dürfte ob der Aussicht für die kommenden Wochen ein paar Takte schneller schlagen, schließlich scharren zwei Megaevents in den Startlöchern: Ende der Woche wird die Euro 2012 in Polen und der Ukraine eröffnet, während einige Wochen später das olympische Spektakel in London und Umgebung über die Bühne gehen wird. Anlässlich der Fußballeuropameisterschaft wurde nun eine GfK-Umfrage präsentiert, die wenig Überraschendes zutage fördert: 1,9 Mio. und damit rund ein Viertel der Österreicher fiebern dem Anpfiff der „Euro 2012“ entgegen, davon sind zwei Drittel Männer. Etwa genauso viele Menschen lehnen die Fußball-EM rundheraus ab, darunter finden sich zu zwei Drittel Frauen, deren Vorfreude auf die EM mit sechs Prozent erwartungsgemäß geringer ausgeprägt ist als die der Männer mit 20%. Die Hälfte des Landes steht dem sportlichen Großereignis mit, um es salopp zu sagen, relativer „Wurschtigkeit“ gegenüber.
zieren werden.“ Matthias Fischerlehner, GfK
„Mein Bier ist Fußballfan“ ist wieder das Motto bei vielen Schlachtenbummlern.
sumieren hier alkoholische Getränke, wobei die weiblichen Zuseher in Richtung Reben,- die männlichen in Richtung Gerstensaft tendieren, verrät Johannes Eckner, Leiter von Consumer Goods Research bei GfK. Für 48% der Befragten gehören Chips, Soletti und Co. definitiv zum Fußballgenuss: „Schon bei der Europameisterschaft 2008 konnten wir zweistellige Zuwachsraten bei Bier und Knabbereien messen“,
so Eckner weiter. Immer mehr werden sportliche Großereignisse auch zu einem sozialen Event: Mehr als 60% der Befragten geben an, dass sie die Spiele vor dem Fernseher verfolgen werden, besonders jüngere Fußballfans (bis 29 Jahre) tendieren allerdings häufiger dazu, die Spiele gemeinsam mit Freunden anzusehen. Konkret sind das in dieser Zielgruppe 74% im Vergleich zu 46% total. Frauen dagegen sind ausgewiesene Public
EM im Bezug auf die rot-weiß-rote Nationalmannschaft eher pessimistisch gestimmt, denn nur „rund ein Drittel der Männer und 20 Prozent der Frauen sind sich sicher, dass sich unser Team rund um Alaba, Arnautovic und Co. für Frankreich qualifizieren werden“, so GfK-Experte Matthias Fischerlehner über die geringe Zahl der Optimisten unter den insgesamt 500 Befragten der OnlineStudie. (red/APA)
HOFBURG Vienna Drei Neo-Caterer, der Silvester-Höhepunkt und jüngste Akquisen im Event- und Kongresskalender
Neue Highlights in der Hofburg Europas erste Adresse am Veranstaltungs- und Kongressmarkt reagiert auf neue Bedürfniskultur: Neben dem neu aufgestellten Catering-Angebot punktet das Team rund um Renate Danler mit dynamisch-flexiblem Buchungsmanagement. 20th World Congress of the International Federation for the Surgery of Obesity and Metabolic Disorders
„Individueller Service und mehr Flexibilität für unterschiedliche
© HOFBURG Vienna (3)
Wien. Zwei Debüts im Wonnemonat: Am 15. Mai luden Renate Danler und ihre „équipe professionnelle“ zu einem Networking-Event ins Dachfoyer der HOFBURG Vienna. Auf dem Programm: Die Ouvertüre zum neuen Silvesterhighlight, LE GRAND BAL, und die Präsentation der neuen Caterer, die offiziell mit 1. Juli das Zepter übernehmen. Vor gut 400 geladenen Gästen stellten der Premium-Caterer DO & CO, das imperial-traditionelle Haus GERSTNER und COPALOCA als kreativer spritziger Eventcaterer ihr Können unter Beweis.
Kundenbedürfnisse.“ RENATE DANLER
beim exklusiven Abend von sich reden; Gesprächsthema waren u.a. die zwei wesentlichen, auf den ersten Blick gegensätzlichen Trends am internationalen Kongress- und Veranstaltungsmarkt.
Trend am Kongressmarkt
© HOFBURG Vienna (3)
Aber nicht nur die neue Catering-Riege, auch die rege Buchungsnachfrage machte
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INFO/KONTAKT
Renate Danler (HOFBURG Vienna) und ihr neues Catering-Trio (v.li.n.re.): Michael Dobersberger (DO & CO), Oliver W. Braun (GERSTNER), Thomas Stiegner (COPALOCA).
Erste Adresse am europäischen Kongressmarkt: Die HOFBURG Vienna bleibt vielgebuchter Treffpunkt von Wissenschaft und Kultur.
Einerseits, so die HOFBURG Vienna-Geschäftsführerin, würden größere Veranstaltungen immer kurzfristiger gebucht werden, gleichzeitig fixierte vor allem der Medizinsektor weiterhin sehr lange im Vorhinein seine Kongresstermine. Danler: „Wir begegnen den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen mit noch mehr individuellem Service sowie einem professionellen und stabilen Team.“
Früh- und Spätbucher-Boom So sind die IIASA 40th Anniversary Conference mit 800 Personen und das Pioneers Festival mit 2.000 Teilnehmern für den Oktober 2012 erst im letzten Monat festgelegt worden. Andererseits haben sich die Veranstalter des
(IFSO) für den Jubiläumskongress im August 2015 bereits jetzt für die HOFBURG Vienna entschieden, genauso wie die Veranstalter des Deutschen Steuerberatertags, der im Oktober 2015 über die Bühne gehen wird. Schon jetzt steht die Hofburg im Kongressfieber: Diese Woche tagt der MedicRes World Congress; das OPEC International Seminar schließt sich am 13. und 14. Juni an. Im Juli zieht es den Werbeplanung. at Summit (12.-13. Juli) und die International Conference on Arabidopsis Research (3.-7. Juli) in die Hofburg; im September gibt sich mit dem TERMIS World Congress (6.-8. September) und dem ENEACongress (European NeuroEndocrine Association, 12.-15. September) die Medizin ein Stelldichein.
Die HOFBURG Vienna zieht jährlich bis zu 330 Veranstaltungen (Kongresse, Bankette, Bälle, Messen) mit bis zu 320.000 Gästen an und verfügt über 17.000 m2 Veranstaltungsfläche in 35 Räumen für 50 bis 4.900 Personen. Zudem ist man als permanenter Konferenzsitz der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) fest etabliert. Der Nettoumsatz pro Jahr beträgt rund 10 Mio. € (ohne Cateringerlöse), die Wertschöpfung inklusive der Konferenzaktivitäten der OSZE liegt laut Geschäftsführung bei 190 Mio. € für Stadt und Land. HOFBURG Vienna Heldenplatz A-1014 Wien, Österreich T +43 1 5873666, F +43 1 5356426 vienna@hofburg.com; www.hofburg.com
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EM-Catering Der heimische Caterer Do&Co investiert Millionen in die Fußball-Europameisterschaft 2012 und erwartet rund 2 Mio. € Reingewinn
„Keine Schnitzel-Turbulenzen“ Wien. Österreich ist doch bei der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine dabei: Der heimische Caterer Do&Co hat für die UEFA Euro 2012 an die 40 Mio. € investiert und erwartet daraus einen Reingewinn von rund zwei Mio. €. Das sagte Firmengründer Attila Dogudan bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz. Zwischen 8. Juni und 1. Juli verköstigt Do&Co in allen acht Stadien in Polen und der Ukraine die VIP-Gäste der EM. Die Ukraine war in den letzten Wochen aufgrund des Boykotts zahlreicher EU-Politiker in den Schlagzeilen. Dass sich diese Diskussionen rund um die eingesperrte Oppositionsführerin Julia Timoschenko auf sein Geschäft auswirken, glaubt Dogudan nicht: „Bis zum Schnitzel gehen die Turbulenzen nicht.“ Die EM steht im Mittelpunkt des heurigen Geschäftsjahrs von Do&Co. Zwei Jahre lange habe sich der
Caterer auf die Großveranstaltung vorbereitet. Vor Ort zeichne man für die gesamte Infrastruktur wie Zelte, Mobiliar, Dekoration sowie für Dienstleistungen wie Entertainment, Hostessen, Security und Cleaning verantwortlich.
Chancen auf EM 2016 In Kiev hat Do&Co vor Kurzem 51% an „Kyiv Catering LLC“ erworben und eine Küche mit einer Produktionsfläche von 10.000 m� gebaut. „Wenn alles gut läuft“, dann rechnet sich Dogudan auch Chancen für die nächste FußballEM 2016 in Frankreich aus.
Neben dem Fußball verköstigt Do&Co auch Tennis- und Motorsportfans weltweit. Für die Formel 1 betreute Do&Co insgesamt 17 Rennen, wobei erstmalig ein Grand Prix im indischen Delhi ausgetragen wurde. Beim letzten ATP Tennis Masters Series kümmerte sich Do&Co um 30.000 VIPGäste. Weitere jährliche Highlights sind der Beach Volleyball Grand Slam in Klagenfurt oder auch das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente der börsenotierte Caterer damit 4,18 Mio. € bei einem Umsatz von 46 Mio. €. (APA)
© EPA
Negative Auswirkungen durch den Politikerboykott erwartet man nicht.
In den EM-Stadien (Bild: Warschau) kocht Do&Co für die VIP-Gäste auf.
16. AUSTRIAN EVENT AWARD
medienpoint Drachenboot
Dragonstyle
Thurnberg. Am Samstag, 21. Juli, bringt das 6.Drachenbootrennen das Wasser am Kampsee Thurnberg zum Brodeln, wenn es nach den Veranstaltern, der Werbe- und VerlagsgesmbH medienpoint, geht: „Wenn 16 ungeübte Amateure versuchen, im Gleichklang zu paddeln und dabei gegnerische Boote abzuhängen, ist das nicht nur witzig, sondern auch ganz schön spannend, sowohl für die Teilnehmer als auch für das Publikum“, betont man seitens medienpoint.
Buntes Rahmenprogramm
© medienpoint
Nachdem die Drachen in einem feierlichen Ritual zum Leben erweckt worden sind, fällt um 10 Uhr der Startschuss für das Rennen. Jeweils vier Boote werden gegeneinander antreten und die ausgemessene Strecke von 250 m zurücklegen. „Trotz professioneller Zeitnehmung stehen der Spaß und die gemeinsame Aktivität am Wasser im Vordergrund“, heißt es weiter. So biete ein ganztägiges Rahmenprogamm auch den „Nur-Zusehern“ Abwechslung: Musik und Moderation, Bullriding, Hubschrauber-Rundflüge, Kinderanimation, etc. Viele regionale Institutionen, Firmen und Vereine hätten bereits ihre Mannschaft angemeldet – „Wir haben aber noch Boote frei“, verweist man auf den Anmeldeschluss Mitte Juni. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man unter: www.drachenbootrennen.at
Spaß und Unterhaltung stehen beim Drachenbootrennen im Vordergrund.
Verleihung:
Abendveranstaltung am Dienstag, 04.12.2012, im Design Center Linz, Europaplatz 1, 4020 Linz
Online-Anmeldung und Infos unter: wwww.eventaward.at „Eventmarketing ist eines der wichtigsten Tools im Marketing. Markenoder Produktbotschaften, die unter Berücksichtigung von Neuromarketing inszeniert werden, bleiben nachhaltig im Kopf. Die besten Beispiele aus der Branche zeigt jährlich der Event Award. Ich freue mich auf die zahlreichen Einreichungen“ sagt Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award. Auch heuer bestimmt die Fachjury in 10 Kategorien jeweils bis zu 5 Nominees und je einen Preisträger in Gold. Zusätzlich wird der Sonderpreis für Green Events vergeben. Für Einreicher ist es möglich, auch ein bereits in einer der 10 Kategorien eingereichtes Event zusätzlich für den Sonderpreis einzureichen. Die Preisträger werden bei der Verleihung präsentiert und über unsere Medienpartner und unsere Website veröffentlicht.
Veranstaltet von www.eventwerkstatt.at Tagsüber findet im Design Center Linz der 3. Eventmanager Congress Österreich statt. Ein Highlight des diesjährigen Congresses ist das Thema 3D – präsentiert durch das AEC Linz gemeinsam mit der Technik-Firma Kabaus. Informationen unter www.reglist24.com/eventmanager
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Gesamtkommunikation (B2B, B2C, B2P) Corporate – Events (B2B) Corporate – Public Events (B2P) Corporate – Efficiency Events (B2B, B2P) Mitarbeiter – Events (B2E) Consumer – Events (B2C) Exhibition – Events (B2B, B2C, B2P) Public – Events Charity/Social/Cultural (P2P) Public – Events Sport (P2P) Incentives (B2B, B2E) Sonderpreis – Green Events
E v en t m a r ke t i n g
28 – medianet special
Hochwertiger Genuss mit gutem Gewissen Wien. Das Team der Catering Company Brok (CCB) steht seit vielen Jahren für seinen Grundsatz „gesunde, nach ökosozialen Richtlinien produzierte, variantenreiche“ Spezialitäten zu bieten. Besonderen Wert legt man dabei auf den individuellen Zuschnitt des Angebots, passend zum jeweiligen Kunden und dessen Veranstaltungskonzept. Unter der Leitung von Mark C. Lewis und Michael Brok werden nicht nur frische Eventkreationen entwickelt; man legt auch Wert auf die eigene Flexibilität. Kurzfristig auf Extrawünsche der Kunden zu reagieren, gehört nach Aussage der beiden Geschäftsführer zum Alltag. Dabei bietet man bei CCB ausschließlich frische regionale Produkte aus heimischer Biolandwirtschaft sowie Spezialitäten der hauseigenen Patisserie; Partnerschaften mit der Initiative Genuss Region Österreich und Fair Trade unterstreichen das qualitative Statement. (red)
Palais Palffy Das Wiener Stadtpalais bietet Vielfalt zwischen barockem Ambiente und modernem Clubbing-Flair
Alter Glanz und weite Welt S. Nejad: „Der Club vereint die Vorzüge einer klassischen Cocktailbar und eines aufregenden Clubs.“ Wien. Seit mehr als 25 Jahren im Veranstaltungsbereich tätig, widmet sich Eventprofi Shahin Nejad seit einiger Zeit seinem eigenen Club im Palais Palffy. „Hier kann man mit Freunden und Bekannten einen netten Abend verbringen, aber auch Produktpräsentationen, Firmen- und Kundenevents abhalten“, beschreibt Nejad die Bandbreite seiner Veranstaltungsplattform. Der Palffy Club, am Josefsplatz im Herzen Wiens gelegen, präsentiert sich edel und international als „Wiens luxuriöse Location für anspruchsvolle Clubbings“, so Nejad: „Der Club vereint die Vorzüge einer klassischen Cocktailbar und eines aufregenden Clubs unter einem Dach.“ In lässiger, ungezwungener Atmosphäre treffen sich hier Genießer, Barbesucher und Nachtschwärmer, um bei exquisiten Cocktails und ausgesuchten Spirituosen die Nacht zum Tag zu machen. Wahrzeichen des Clubs ist ein Swarovski-Luster mit 80.000 Swarovski-Kristallen.
Klassik und Moderne
© CCB
Für Veranstalter und Organisatoren unterschiedlichster Events bieten Palais und Club Palffy eine erstklassige Veranstaltungsplattform, betont der Hausherr. Als eines der ältesten Wiener Palais bietet das Palffy barockes AmbienCatering Company Brok: anspruchss&m_ins 271x202_05 04 12 05.04.2012 12:46 Uhr Seite 1 volle Buffets für Kunden wie VA-Tech. te und war bereits zur Zeit der Wie-
betont Nejad: „Von Präsentation mit Fingerfoodempfang bis zum Sternekoch-Dinner kann man hier alles buchen. Und danach wird im Club der Ausklang der Veranstaltung gefeiert“. An Tagen mit normalem Clubbetrieb können PartyGesellschaften einen eigenen Bereich des Clubs für sich reservieren und dennoch mit den Clubgästen zusammentreffen. Im oberen Floor, dem Bereich der Cocktailbar, spielt man Partymusik, also 70er- und 80er Remixes, Hiphop und R‘n‘B; im unteren Floor wird vorwiegend House-Music geboten sowie eine zusätzliche Bar. Im Juli ist der Club wegen der Sommerpause geschlossen.
Virtuelle Umschau © Palffy Club
short
Dienstag, 5. Juni 2012
Der Palffy Club im Herzen Wiens: moderne Cocktailbar internationalen Zuschnitts.
ner Klassik Schauplatz kultureller Highlights: 1786 führte Wolfgang Amadeus Mozart hier erstmals seine Oper „Die Hochzeit des Figaro“ im privaten Kreis auf. Heute werde das Palais gern für Kulturveranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Vertreter der heimischen Wirtschaft schätzten die Location auch als vielseitigen Ort für Firmenveranstaltungen und Seminare, heißt es. Darüber hinaus werden hier oftmals Hoch-
zeiten und Geburtstagsfeiern im festlich anspruchsvollen Ambiente abgehalten; das Palffy spannt dabei den Bogen von historisch anspruchsvollem Flair im Bereich der Seminarräume bis hin zur modernen, internationalen Architektur des Club Palffy. Durch flexible Catering-Kooperationen mit Vertretern der heimischen Spitzengastronomie werden die Räumlichkeiten zur exklusiven Veranstaltungsplattform,
Für Interessenten bietet man unter www.palffyclub.at die Möglichkeit zum digitalen Rundgang, um sich einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten verschaffen und das Ambiente auf seine Eignung für geplante Festlichkeiten überprüfen zu können. „Der Club ist jeweils Freitag und Samstag für Clubbingveranstaltungen geöffnet“, erklärt Markus Suritsch, der für das Marketing der Location verantwortlich zeichnet. Firmen können die Clublocation von Sonntag bis Donnerstag exklusiv mieten, „an Freitagen und Samstagen bieten wir VIP-Areas unterschiedlichster Größe“, so Suritsch. (red)