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LOTTO MASTERS 2026 Hallenmagazin

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BUDENZAUBER

Tickets

Wunderino Arena Ticketcenter

So,11.01., 9-12 Uhr

10.01.

Wunderino Arena

Samstag · Einlass 15:00 Uhr · Beginn 17:00 Uhr · Herren

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Welcome to Kiel!

Top-Stimmung und ein besonderes Flair beim größten Fußball-Hallenturnier Deutschlands

Dieses Wochenende dürfte längst einen festen Platz im Terminkalender der schleswig-holsteinischen Fußballfans haben. Heute und morgen wird unter dem Hallendach der Wunderino Arena in Kiel das Fußballjahr 2026 im hohen Norden eröffnet. Am heutigen Sonnabend spielen die acht besten Herren-Mannschaften aus Schleswig-Holstein um den Titel beim 26. LOTTO MASTERS, am morgigen Sonntag feiert der LOTTO NORDCUP mit den sechs besten Frauen-Teams des nördlichsten Bundeslandes sein Comeback.

Das LOTTO MASTERS wird seit 1999 jährlich während der Winterpause im Kieler Handballtempel ausgetragen und hat für die Teilnehmer längst einen enormen Stellenwert. In den letzten Jahren war die Wunderino Arena regelmäßig bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und die Top-Stimmung gehört zum besonderen Flair des größten Fußball-Hallenturniers Deutschlands.

Das heutige Teilnehmerfeld beim LOTTO MASTERS garantiert Spannung pur. Neben den drei Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck, SC Weiche Flensburg und VfB Lübeck werden auch die Flens-Oberligisten SV Todesfelde, Holstein Kiel U23, SV Eichede, Heider SV sowie nach vielen Jahren auch wieder der VfR Neumünster auf dem Hallenboden um die inoffizielle Hallenlandesmeisterschaft kämpfen.

Im vergangenen Jahr feierte das LOTTO MASTERS ein rauschendes 25-jähriges Jubiläum. Wir wünschen allen Zuschauerinnen und Zuschauern, Fans und Mannschaften auch heute einen stimmungsvollen Abend beim LOTTO MASTERS.

Auch heute ist wieder Feuer unter dem Hallendach.

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Grußwort des Ministerpräsidenten

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde, das Jahr startet wieder mit einem sportlichen Highlight in Schleswig-Holstein. Diesmal gleich doppelt. Denn wir fi ebern, jubeln und feiern nicht nur mit den Fußballern beim 26. LOTTO MASTERS, sondern dürfen auch endlich wieder die Fußballerinnen beim LOTTO NORDCUP anfeuern! Das ist ein echter Gewinn für das Sportland Schleswig-Holstein.

Zwei Tage lang erwarten uns packender Hallenfußball, begeisterte Fans und eine Atmosphäre, die man nur hier in Kiel erleben kann. Nach der besinnlichen Weihnachtszeit startet das Jahr 2026 bei uns im echten Norden mit Leidenschaft, Emotionen und Teamgeist.

Mein Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den Teams und natürlich den Fans. Sie alle machen dieses Turnier zu einem besonderen Ereignis. Den Mannschaften wünsche ich faire und erfolgreiche Spiele mit vielen Toren, Überraschungen und großem Sportsgeist. Allen Zuschauerinnen und Zuschauern wünsche ich mitreißende Momente und ein fröhliches, ausgelassenes Miteinander auf den Rängen.

Ihr

Daniel Günther Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Foto: Frank Peter

Grüße der Landeshauptstadt Kiel

Liebe Fußballbegeisterte,

das 26. LOTTO MASTERS und der LOTTO NORDCUP zeigen gleich zu Beginn des Jahres, wie sportbegeistert unsere Stadt ist! Die antretenden Teams stellen mit viel Energie ihr fußballerisches Können unter Beweis – sowohl die Männer beim MASTERS als auch die Frauen beim NORDCUP, der nach 13 Jahren Pause wieder die besten weiblichen Teams des Landes zusammenkommen lässt.

Die Spiele bieten uns Zuschauer*innen vielleicht schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Stimmung während der Fußballweltmeisterschaft Mitte des Jahres in Kanada, Mexiko und den USA. Die meisten werden diese Spiele dann nur im Fernsehen verfolgen können – ganz anders ist natürlich die Live-Atmosphäre in der Wunderino Arena. Sowohl am 10. als auch am 11. Januar gibt es hier jede Menge Emotionen und beste Stimmung!

Trainer-Legenden wie Jürgen Klopp oder Diego Simeone haben es nämlich längst erkannt: Talent, Technik und Qualität gibt es im Frauen- und Männerfußball gleichermaßen. Das hat eine Studie aus dem Jahr 2023 sogar wissenschaftlich belegt. Für

die Untersuchung zeigte man den Teilnehmenden Spielszenen, bei denen nicht zu erkennen war, ob Männer oder Frauen spielten und Tore erzielten. Das Ergebnis: Weiß man nicht, wer am Ball ist, wird kein Qualitätsunterschied zwischen Frauen- und Männerfußball wahrgenommen.

Egal welches Geschlecht – die LOTTO-Turniere machen mit packenden Partien und tollen Toren in jedem Fall richtig Lust auf Fußball. Wir wünschen allen Fans viel Spaß und Spannung mit den besten Fußballteams Schleswig-Holsteins!

Herzlichst Ihre

Dr. Ulf Kämpfer Oberbürgermeister

Bettina Aust Stadtpräsidentin

©Lh Kiel – Pepe Lange
©Lh Kiel – Gunnar Dethlefsen

Grußwort des SHFV-Präsidenten

Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde,

seit 1999 bildet das LOTTO MASTERS einen sportlichen Höhepunkt zu Beginn des schleswig-holsteinischen Fußballjahres. Das LOTTO MASTERS hat sich auch über unsere Landesgrenzen hinaus zu einer echten Prestigeveranstaltung entwickelt. Während andernorts Hallenfußball an Bedeutung verliert, füllt er bei uns in Schleswig-Holstein Jahr für Jahr die Tribünen und begeistert eine treue Fangemeinde. Dieses Turnier ist mehr als ein Wettbewerb. Es ist ein Stück Identität unseres Fußballs.

In diesem Jahr triff t die besondere Atmosphäre des LOTTO MASTERS auf die Vorfreude der anstehenden Weltmeisterschaft im kommenden Sommer. Lassen Sie uns schon jetzt unsere Fußballbegeisterung transportieren und gemeinsam das erste Fußballfest des Jahres feiern. Ich wünsche mir, dass unser Motto „Schleswig-Holstein liebt Fußball“ über den gesamten Abend in der Halle spürbar ist.

Sportlich knüpft das Teilnehmerfeld an die Vorjahre an. Sieben der acht Teams standen bereits im letzten Jahr auf dem Kunstrasen in der Kieler Arena. Neu dabei ist mit dem VfR Neumünster ein mehrfacher Titelträger, der dem Turnier bei seiner Rückkehr sicher seinen Stempel aufdrücken möchte. Wird der SC Weiche Flensburg 08 mit Rekordsieger Holstein Kiel nach Turniersiegen gleichziehen? Verteidigt der SV Todesfelde mit seinen großartigen Fans den Titel? Eines ist sicher: Wie in den Vorjahren erwartet uns auch heute ein packender Fußballabend voller bewegender Geschichten.

Lassen Sie mich an dieser Stelle noch auf den LOTTO NORDCUP hinweisen. Ich freue mich sehr über die Neuauflage des Turniers der Fußballerinnen, das am morgigen Sonntag hier an Ort und Stelle stattfinden wird. Dieses Event bietet den Frauenteams eine großartige Bühne, die sie verdienen. Natürlich freue ich mich darauf, Sie auch morgen im Namen des SchleswigHolsteinischen Fußballverbandes beim LOTTO NORDCUP zu begrüßen.

Aber nun wünsche ich allen Teams beim LOTTO MASTERS viel Erfolg und den Fans einen unvergesslichen Abend, bei dem wir neben allem sportlichen Ehrgeiz natürlich auch wieder unterstreichen wollen: Schleswig-Holstein kickt fair!

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Grußwort

der Geschäftsführerin der NordwestLotto Schleswig-Holstein GmbH & Co. KG, Jessica Witthaus, anlässlich des 26. LOTTO MASTERS 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fußballfreundinnen und Freunde,

endlich ist es wieder soweit. Seit einem Vierteljahrhundert begeistert dieses Indoor-Fußballereignis nun schon Fans und Spieler gleichermaßen im Land und bringt nicht nur sportliche Höchstleistungen auf engem Raum zusammen, sondern auch die Leidenschaft und Begeisterung, die den Fußball so einzigartig machen.

Die Duelle erinnern an vergangenes Jahr, denn die Teams sind mit Ausnahme des VfR Neumünster (statt FC Kilia Kiel) identisch. Die drei starken Regionalligisten VfB Lübeck, 1. FC Phönix Lübeck und SC Weiche Flensburg treffen auf die Mannschaften der Oberliga Holstein Kiel (U23), SV Todesfelde, Heider SV, den SV Eichede und den VfR Neumünster. Damit dürfen wir heute acht traditionsreiche und ambitionierte Clubs begrüßen, die den Norden Deutschlands fußballerisch prägen. Eines ist dabei sicher: Es wird spannend und emotional und nur eine Mannschaft wird heute Abend den Pokal in den Händen halten.

Wie sagte einst der Weltfußballer Pelé: „Erfolg ist kein Zufall. Es ist harte Arbeit, Ausdauer, […] und vor allem: Liebe zu dem, was man tut.“ Welche Mannschaft also wird ihre Leidenschaft für den Sport in die Tat umsetzen und sich für die harte Arbeit der letzten Monate belohnen? Wer hat heute aber vielleicht auch das Quäntchen mehr Glück, das meiner Meinung nach, sowohl im LOTTO-Spiel als auch beim Fußball ebenfalls nicht fehlen darf? Wir werden es erleben, die Daumen sind gedrückt!.

Das LOTTO MASTERS ist das Jahresauftaktereignis im schleswig-holsteinischen Fußball. Umso mehr freut es mich, dass LOTTO Schleswig-Holstein diesem Turnier auch in 2026 wieder als Förderer beiseite stehen kann. Zwischen dem SchleswigHolsteinischen Fußballverband und LOTTO Schleswig-Holstein besteht eine langjährige, starke Partnerschaft, die durch eine gute Zusammenarbeit geprägt ist. Aber nicht nur dem schleswig-holsteinischen Fußball, sondern dem Sport in SchleswigHolstein generell fühlt sich LOTTO Schleswig-Holstein sehr

verbunden. So fl ießen jährlich mindestens 11 Mio. Euro aus den Mitteln der von LOTTO Schleswig-Holstein veranstalteten Lotterien und Wetten in den regionalen Sport. Darüber hinaus unterstützt unser Unternehmen mit der GlücksSpirale den Deutschen Olympischen Sportbund mit über 500.000,- Euro im Jahr. LOTTO Schleswig-Holstein ist damit ein verlässlicher Partner für ein sportlich aktives Schleswig-Holstein.

Ich wünsche allen Mannschaften faire Spiele, den Fans mitreißende Momente und uns allen einen unvergesslichen Turniertag voller Emotionen und sportlicher Klasse.

Ihre

Jessica Witthaus Geschäftsführerin der NordwestLotto Schleswig-Holstein GmbH & Co. KG

„Das coolste Turnier in Deutschland!“

Interview mit LOTTO MASTERS-Organisator Klaus Kuhn

Im vergangenen Jahr feierte das traditionsreiche LOTTO MASTERS sein 25-jähriges Jubiläum. Das beliebte Fußballturnier ist aus dem Sportkalender der Landeshauptstadt Kiel nicht mehr wegzudenken. Im ganzen Land Schleswig-Holstein freuen sich die Anhänger der acht besten Fußballmannschaften jedes Jahr aufs Neue auf den Budenzauber. Vor dem 26. LOTTO MASTERS sprachen wir mit Turnierchef Klaus Kuhn über den kommenden Abend in der Wunderino Arena.

Herr Kuhn, nach dem Jubiläums-Turnier im vergangenen Jahr bezeichnete Ministerpräsident Daniel Günther das LOTTO MASTERS als das coolste Turnier, das es in Deutschland gibt. Mehr Lob geht nicht, oder?

Unser Ministerpräsident hat passende und wohltuende Worte gefunden, fi nde ich. Das Lob gebührt Jahr für Jahr dem gesamten Organisationsteam, das immer wieder einen wahren Kraftakt hinlegt, um die Wunderino Arena zu füllen und das Publikum zu begeistern. Vor allem haben aber auch die teilnehmenden Clubs stets dazu beigetragen, dass unser Turnier überhaupt eine so lange Erfolgsgeschichte schreiben konnte. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aller Vereine ist hervorragend. Ich bin immer wieder begeistert, dass die Clubs so aktiv ihre Fanszenen ansprechen und auf diese Weise auch für eine ganz besondere Stimmung sorgen.

Auch in diesem Jahr war die Qualifikation für das LOTTO MASTERS ein brandheißes Thema bei den Flens-Oberligisten im Land…

Das freut mich sehr, dass sich die Vereine inzwischen schon zu Saisonbeginn mit dem Thema LOTTO MASTERS beschäftigen.

Für viele Spieler ist unser Turnier das absolute Saisonhighlight. In diesem Jahr gab es bei der Qualifikation sicherlich ein paar Überraschungen. Der amtierende Flens-Oberliga-Meister FC Kilia Kiel hatte diesmal das Nachsehen, dafür sicherte sich der VfR Neumünster nach Jahren der Abstinenz wieder sein MASTERS-Ticket und wird zum 20. Mal mit dabei sein. Dass sich mit dem amtierenden MASTERS-Sieger SV Todesfelde und der U23 der KSV Holstein zwei Teams in der Wunderino Arena wiedersehen werden, die auch in der Liga um den Titel spielen, birgt eine gewisse Brisanz. Dass sich der sportliche Wettbewerb dadurch vom grünen Rasen in die Halle überträgt, ist ein sehr interessanter Aspekt.

LOTTO MASTERS-Organisator Klaus Kuhn.

Sehen Sie in diesem Jahr einen Favoriten auf den LOTTO MASTERS-Sieg?

Das ist wie immer schwierig zu sagen. Jeder teilnehmende Verein bringt die nötigen Qualitäten mit, um die Finalrunde zu erreichen. Und dann ist alles möglich. Auf der einen Seite haben wir Mannschaften wie Weiche Flensburg und den Titelverteidiger SV Todesfelde, die in den vergangenen Jahren dominiert haben. Auf der anderen Seite gibt es frühere MASTERS-Gewinner wie Holstein Kiel, den VfB Lübeck und den VfR Neumünster, die seit vielen Jahren auf den großen Wurf warten. Sicherlich darf man auch gespannt sein auf Phönix Lübeck. Die Adlerträger stellen momentan sportlich die stärkste Mannschaft im gesamten Teilnehmerfeld. Oder der SV Eichede, einer der sportlich konstantesten Vereine im Land. Für mich ist der Ausgang des LOTTO MASTERS völlig offen – und das erhöht den Reiz nochmal enorm.

2025 wurde das LOTTO MASTERS durch kämpferische Komponenten entschieden. Hoffen Sie diesmal wieder auf fußballerische Finesse?

Technik, Präzision, Dynamik, Intensität und Ballgefühl sind sicherlich wichtige Eckpfeiler des Hallenfußballs. Aber auch die kämpferische Komponente darf im Fußball nie fehlen. Ich fi nde, dass beide Aspekte in der Vergangenheit beim LOTTO MASTERS gut ausgewogen waren. Die hohe Dynamik und räumliche Nähe gibt es so nur beim Hallenfußball. Ich glaube, dass viele Zuschauer gerade wegen dieser Besonderheiten seit vielen Jahren zum LOTTO MASTERS pilgern. Grundsätzlich finde

ich auch, dass der Fußball in Schleswig-Holstein zuletzt an Attraktivität gewonnen hat. Das kommt auch unserem Turnier zugute.

Was ist Ihr persönlicher Wunsch für die 26. Auflage des LOTTO MASTERS?

Wir wollen auch in diesem Jahr wieder Emotionen wecken, die Zuschauer von den Sitzen reißen und am Ende alle mit einem positiven Gefühl nach Hause schicken. Dafür tun wir alles Erdenkliche. Mein tolles Team und ich versuchen, mit der bekannten Mischung aus Sport, Show und Unterhaltung die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass uns das auch diesmal wieder gelingt.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Kuhn!

Wer darf heute Abend beim LOTTO MASTERS das

Siegertreppchen betreten?
Die beiden Gruppen für das LOTTO MASTERS 2026.

Stimmungsvolle Eröffnungszeremonie beim LOTTO MASTERS 2025.

Todesfeldes Torhüter Fabian Landvoigt feierte 2025 mit seinem Team den Sieg beim LOTTO MASTERS.

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Todesfelde siegte zum Jubiläum

Der damalige Regionalligist sicherte sich im Januar 2025 durch einen 1:0-Finalsieg gegen

Weiche Flensburg 08 zum zweiten Mal den Titel

1.144 Einwohner hat die kleine Gemeinde Todesfelde im Kreis Segeberg. Am Sonnabend, den 11. Januar, feierten rund 1.400 mitgereiste Schlachtenbummler das blau-gelbe „FußballDorf“ beim Jubiläums-Turnier des LOTTO MASTERS in der Landeshauptstadt. Das Goldene Tor für „Deathfield“ erzielte Falk Schmidt kurz vor dem Ende des Endspiels und sicherte der Mannschaft von Trainer Björn Sörensen nicht nur den Siegerpokal, sondern auch einen stattlichen Scheck über 5.000 Euro. Nach 2020 war es der zweite Sieg des SV Todesfelde beim beliebtesten Fußball-Hallenturnier Deutschlands.

Mit großen Emotionen und einer herausragenden Lightshow wurde das LOTTO MASTERS 2025 eröffnet und mit großen Emotionen ging es am späten Abend auch zu Ende, als die Stimmung im Todesfelder Fanblock beim Siegtreffer das Hallendach zum Wackeln brachte. Nach einem spannenden Finale der beiden besten Mannschaften war Todesfelde am Ende der glückliche Gewinner. Mit dem Flensburger Torjäger Sandro Plechaty (vier Treffer) sowie dem Todesfelder Schlussmann Fabian Landvoigt standen die beiden herausragenden Akteure des Turniers auch im Endspiel auf dem Rasen der Wunderino Arena. Vorjahressieger FC Kilia Kiel sowie der Nachwuchs der Kieler

Störche mussten beim 25. LOTTO MASTERS bereits in der Vorrunde die Segel streichen. Rekordsieger Holstein (sechs Titel) wartet damit nun schon seit 2013 auf den siebten Turniersieg. Drittliga-Absteiger VfB Lübeck rehabilitierte sich indes für zahlreiche Minusleistungen der vergangenen Jahre, schickte eine mit zahlreichen Profi s gespickte Mannschaft ins Rennen und schaffte mit

Der heiß begehrte Siegerpokal.

drei Siegen souverän den Halbfinal-Einzug. Bereits im ersten Spiel der Gruppe A hatten die Lübecker mit dem 2:1 gegen die Störche einen prestigeträchtigen Erfolg landen können. Neben dem VfB schaffte der fünfmalige MASTERS-Sieger aus Flensburg-Weiche den Halbfinal-Einzug. In der Gruppe B hatten der 1. FC Phönix und Todesfelde die Nase vorn. Doch im Halbfinale kam für die beiden durchaus überzeugenden Lübecker Vertreter das Aus. Im Finale hatte dann letztlich der SV Todesfelde das entscheidende Quäntchen Glück auf seiner Seite.

„Im Vergleich zu den Vorjahren wurde diesmal von der ersten Minute an Fußball gekämpft, der technische versierte Fußball stand ein wenig im Hintergrund. Insgesamt fand das LOTTO MASTERS einen stimmungsvollen Ausgang“, so Uwe Döring, der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, nach dem Turnierende. Björn Sörensen, Trainer des Siegers SV Todesfelde, strahlte auf der abschließenden Pressekonferenz:

„Unsere Fans haben uns mit all den Emotionen durch das Turnier getragen. Die Wucht unserer Anhänger war sicherlich heute der Schlüssel zum Erfolg.“

Das restlos ausverkaufte Turnier hat seinen Stellenwert als populärste Fußball Indoor-Veranstaltung im Januar 2025 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Sonderlob gebührte abermals Turnierchef Klaus Kuhn und seinem OrganisationsTeam. Ministerpräsident Daniel Günther lobte folgerichtig: „Es ist und bleibt das coolste Turnier, das es in Deutschland gibt!“

Packendes Duell zwischen dem Heider SV und Weiche Flensburg.
Saison 25/26
Superstimmung im Fanblock des Turniersiegers SV Todesfelde.

Jubiläums-Kick für Traditionsclub

Drei LOTTO MASTERS-Titel, 20 Teilnahmen: Dauerbrenner VfR Neumünster ist zurück

Tradition pur begleitet beim heutigen MASTERS-Auftritt den VfR Neumünster, der in Schleswig-Holstein fußballhistorisch als Nummer 3 hinter Holstein Kiel und dem VfB Lübeck gilt. Die glorreichen Zeiten der Rasensportler liegen allerdings schon länger zurück, gleichwohl blühten die in der Szene ob ihrer lila-weißen Spieltracht gerne als Veilchen bezeichneten Schwalestädter auch im neuen Jahrtausend mehr als einmal auf.

Am 3. März 1910 gründen zwölf junge Männer den FV Neumünster von 1910 und legen den Grundstein für einen der erfolgreichsten norddeutschen Clubs überhaupt. Im Jahr 1924 verschmilzt der FVN mit dem damaligen VfR Neumünster, einer kurz zuvor ins Leben gerufenen Abspaltung der Fußballsparte von Gut Heil, zum heutigen Verein für Rasensport Neumünster von 1910. Sowohl der FVN als auch der „neue“ VfR feiern einige Achtungserfolge, pendeln aber regelmäßig zwischen den Spielklassenebenen. Und so sind es zunächst andere, die nicht nur im Land, sondern auch in Neumünster bedeutendere Rollen ausfüllen als die Rasensportler.

Aufstieg in die Erstklassigkeit

Deren Stern geht in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Als Geburtsstunde einer Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte gilt der Aufstieg in die Landesliga im Jahr 1951, die der VfR zwölf Monate zuvor noch knapp verfehlt. Es ist nicht nur die höchste Spielklasse in Schleswig-Holstein, sondern die zweithöchste Ebene des deutschen Fußballs zugleich. Die LilaWeißen mischen gleich von Beginn an richtig gut mit, sichern sich 1953 den Meistertitel, scheitern aber knapp in der Aufstiegsrunde zur erstklassigen Oberliga Nord. Zwei Jahre später

holen sie dann Versäumtes nach. In einem Entscheidungsspiel zweier punktgleicher Teams besiegen die Veilchen den VfV Hildesheim vor 10.000 Zuschauern auf dem Victoria-Sportplatz in Hamburg durch Treffer von Günter Mess und Rudi Rieck mit 2:0. Der VfR ist erstklassig und spielt künftig gegen die Crème de la Crème des norddeutschen Fußballs.

Goldene Jahre der Oberliga Nord Acht Jahre lang nehmen die Neumünsteraner in der Oberliga eine tragende Rolle ein, erst die Einführung der eingleisigen Bundesliga im Jahr 1963 stoppt die Zugehörigkeit der Rasensportler zur Erstklassigkeit. In diese Zeit fallen – natürlich – diverse Höhepunkte der mittlerweile knapp 116-jährigen Vereinsgeschichte. So besiegen die Lila-Weißen am 25. März 1956 den Oberliga-Abonnementsmeister Hamburger SV vor 18.000 Zuschauern, der bis heute größten Heimkulisse in der VfR-Historie, mit 2:0. Die Saison 1958/59 beenden die Veilchen hinter dem HSV und Werder Bremen sensationell auf Platz 3, im Jahr der Bundesliga-Einführung werden die Schwalestädter im Windschatten der Topteams Hamburger SV, Werder Bremen und Eintracht Braunschweig Oberliga-Vierter.

„Europapokal“

Bis heute ist der VfR der einzige schleswig-holsteinische Verein, der jemals Pflichtspiele auf europäischer Ebene bestritten hat. Im Rappan-Cup, der Intertoto-Runde, treffen die Rasensportler 1963 in ihrer Staffel auf drei Clubs, die noch heute regelmäßig im Europapokal vertreten sind: Rapid Wien, PSV Eindhoven und Djurgardens IF aus Stockholm. Mit 4:8 Punkten werden die LilaWeißen Gruppendritter.

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Rekordkulisse bei Dynamo Dresden Ihre Nachfahren werden an die ganz großen Zeiten nicht mehr anknüpfen. Gleich siebenmal scheitern die „Veilchen“ zwischen 1974 und 1983 in der Aufstiegsrunde zur damals drittklassigen Amateur-Oberliga Nord. In die dritthöchste Spielklasse ziehen die Neumünsteraner 2003 ein, in der Regionalliga Nord treffen sie erstmals in ihrer Geschichte in einer Meisterschaftsrunde auf Clubs aus dem Westen und Osten der Republik. Nach dem Aufstieg in die Oberliga 48 Jahre zuvor ist dies der größte Erfolg in der Vereinshistorie. Apropos Osten: Das Spiel bei Dynamo Dresden am 30. Mai 2004 ist mit 28.000 Zuschauern die VfRBegegnung mit dem größten Besucheransturm überhaupt.

Im Jahr 2012 schaffen es die Rasensportler nochmals in die – mittlerweile viertklassige – Regionalliga Nord, die sie nach drei Jahren wieder verlassen müssen. 2019 stürzen die Lila-Weißen erstmals in die Sechstklassigkeit ab, drehen vier Ehrenrunden in der Landesliga und kehren 2023 in die Oberliga zurück.

Titel und Rekorde

Die Visitenkarte des einstigen Erstligisten ist beeindruckend. Siebenmal sichert sich der VfR den Landesmeistertitel, geht 2011 gar als erster ungeschlagener

Champion des Landes in die SHFVAnnalen ein. Dreimal gewinnen die Rasensportler den SHFV-Pokal und qualifi zieren sich somit 1974, 2004 und 2013 für den DFB-Pokal. Und dann ist da ja auch noch das LOTTO MASTERS, an dem die Lila-Weißen heute zum 20. Mal teilnehmen. Mit Marinko Ruzic stellen sie den MASTERS -Rekordspieler (14 Teilnahmen zwischen 1999 und 2012) und MASTERS -Rekordtorschützen (18 Treffer) zugleich.

Hießen die Korsettstangen in den glorreichen 1950er und 1960er Jahren Günter Mess, Jonni Schmuck sowie Heinz Hartleib, Werner Kusch, Peter Kaack und Erwin Schlesinger, so prägen heute Akteure wie Torhüter Christopher Newe, Kevin Schulz, Alija Kastriot oder auch Jonas Schomaker das Gesicht des VfR.

Die neue VfR-Chronik

Wer noch viel tiefer in die Historie der Neumünsteraner eintauchen möchte, wird in der dieser Tage erscheinenden VfRChronik mit dem Untertitel „Zwei Farben, eine Liebe“ fündig. Im ersten von zwei Teilen werden auf mehr als 300 Seiten die Jahre 1910 bis 2000 ausführlich beleuchtet. Zahlreiche Fotos, Statistiken und Abbildungen seltener und selten gewordener Devotionalien runden das Werk ab. Das ultimative VfR-Buch kostet 39,90 Euro und ist per E-Mail an vfr1910@t-online.de bestellbar (Versand gegen Aufpreis).

2003 sicherte sich der VfR Neumünster zum letzten Mal den Titel beim Budenzauber.
MASTERS-Rekordspieler Marinko Ruzic gegen den Holsteiner Henning Hardt.
Neumünsters Routinier Jonas Schomaker freut sich auf das LOTTO MASTERS.

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den Willer Wald it jedem Liter an bft Willer Tankstellen getanktem Sprit p anzen unsere Kundinnen und Kunden, die Schlautanker, zehn Quadratzentimeter euwald it Hilfe aller Schlautanker und prominenter Unterstützung aus Sport, Politik und Gesellschaft wurden bereits über 4 m Wald für die Allgemeinheit

geschaffen – das ist eine Fläche rund 48 Fußballfeldern! Und die Walduhr, die du unter www. schlautanken.sh ndest, tickt unaufhörlich weiter Unterstützt wird das Projekt seit Anfang an von den Störchen, die für jedes geschossene Tor äume im Willer Wald p anzen Damit wächst der Willer Wald rasant!

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Und wir legen noch einen nach: Während der Lotto Masters unterstützen wir alle teilnehmenden Vereine und bedanken uns für jedes geschossene Tor mit einem neu gep anzten aum.

Die Landkarte des LOTTO MASTERS 2026

Champions League zwischen Nord- und Ostsee

REGIONALLIGA NORD

VereinSDiff.P

1. SV Meppen 21 44 49

2. VfB Oldenburg 21 29 46

3. SV Drochtersen/Assel 21 24 46

4. SSV Jeddeloh 20 24 41

5. 1. FC Phönix Lübeck 21 12 36

6. Bremer SV 20 3 30

7. Hannover 96 II 21 3 28

8. Hamburger SV II 20 0 28

9. SC Weiche Flensburg 08 21 1 27

10. VfB Lübeck 21 -11 27

11. SV Werder Bremen II 21 -8 26

12. Kickers Emden 21 2 25

13. HSC Hannover 21 -24 23

14. FSV Schöningen 19 -18 21

15. Eintracht Norderstedt 21 -16 18

16. Blau-Weiß Lohne 20 -20 17

17. Altona 93 20 -27 15

18. FC St. Pauli II 20 -18 14

VereinSDiff.P

SC Weiche Flensburg 08

Regionalliga Nord

Holstein Kiel Flens-Oberliga

Flens-Oberliga

SV Todesfelde Flens-Oberliga

Regionalliga Nord

SV Eichede Flens-Oberliga

Regionalliga Nord

Sicherheit Fair Play.

Hintere Reihe von links: Teammanager Moritz Schwartz, Physiotherapeut Yannick Bremser, Ramiz Demir, Bjarne Pfundheller, Mika Lehnfeld, Nemo Philipp, Torben Sachau, Zeugwart Ulrich Lenz, Zeugwart Horst Plieske

Mittlere Reihe von links: Cheftrainer Guerino Capretti, Torwarttrainer Lukas Oden, Co-Trainer Pierre Becken, Julian Albrecht, Luca Menke, Noah Andreas, Antonio Verinac, Joel Chinaemerem Amadi, Yehor Melenivskyi, Dardan Karimani, Physiotherapeut Timo Schwalbe, Physiotherapeutin Svenja Schuster, Physiotherapeutin Anina Geisteier

Vordere Reihe von links: Marvin Thiel, Manuel Farrona Pulido, Fabian Istefo, Mikail Polat, Phillip Diestel, Finn Böhmker, Rohin Shivani, Ali Abu Alfa, Colin Ulrich, Ware Pakia

Es fehlen: Henry Jeschonek, Samuel Schwoon, Jaromir Grimm, Linus Goldmann, Mannschaftsärzte Dr. Ulf Seidel, Dr. Stefan Bark und Dr. Bernd Staden

Tor

1 Finn Böhmker

21 Phillip Diestel

Abwehr

4 Yehor Melenivskyi

5 Luca Menke

13 Marvin Thiel

37 Joel Chinaemerem Amadi

41 Henry Jeschonek

42 Samuel Schwoon

45 Pierre Becken

46 Torben Sachau

47 Tom Becker

48 Lukas Schmitt

Mittelfeld 6 Bjarne Pfundheller 8 Mikail Polat

10 Manuel Farrona Pulido

VfB Lübeck kompakt

Gegründet: 1919

Clubfarben: grün-weiß

1. Vorsitzender: Dr. Dieter Gudel

Heimat: Stadion an der Lohmühle (10.434 Zuschauer)

Zuschauerschnitt: 3.039

18 Nemo Philipp 19 Fabian Istefo

20 Rohin Shivani

22 Colin Ulrich

23 Dardan Karimani

27 Noah Andreas 39 Julian Albrecht 43 Jaromir Grimm

Angriff

7 Ware Pakia

9 Antonio Verinac 11 Ali Abu Alfa 28 Ramiz Demir 44 Mika Lehnfeld

47 Linus Goldmann

Trainer: Guerino Capretti

Co-Trainer: Pierre Becken

Größter Erfolg: Teilnahme Aufstiegsrunde zur Bundesliga 1969, Aufstieg in die zweite Bundesliga 1995, 2002, Halbfinale DFB-Pokal 2004, Landesmeister 1951, 52, 55, 57, 75, 77, 87, 89, 90, 92, 93, 2014

MASTERS-Teilnahmen: 25

Im Netz: vfb-luebeck.de

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VFB LÜBECK

Spannung im Stadtderby

VfB freut sich auf besondere Atmosphäre und will dem Stadtrivalen Paroli bieten

Da hat „Losfee“ Maik Hintze bei der Ziehung der Gruppen im Haus des Sports aber ganze Arbeit geleistet. In der Gruppe A kommt es zum Stadtduell der Regionalligarivalen VfB Lübeck und Phönix Lübeck.

Mehr Spannung geht in der Staffel fast gar nicht. Das sieht auch VfB-Co-Trainer Pierre Becken so. „Wir haben eine interessante Gruppe bekommen. Dass wir das Stadtduell gegen Phönix schon direkt in der Gruppenphase haben, ist cool. Auch die beiden Oberligisten sind spannende Gegner. Wir freuen uns auf die besondere Atmosphäre in der Wunderino

Arena“, sagt der 38-jährige spielende Co-Trainer der GrünWeißen. Im Sommer stand bei den finanziell klammen Lübeckern erneut ein großer Umbruch an. Viele langjährige Stammspieler mussten aus finanziellen Gründen gehen. Es wurden junge, günstige Spieler verpfl ichtet, die sich beim VfB beweisen und weiterentwickeln sollen - um sich auch für andere Vereine zu empfehlen. Und trotzdem ist es Chefcoach Guerino Capretti, wie schon in den letzten Jahren, erneut gelungen, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Eine Herkulesaufgabe für den 43-jährigen UEFA-ProLizenzinhaber, der die Hansestädter ins Tabellenmittelfeld führte. „Jeder wusste um die Vorzeichen, die wir im Sommer hier hatten. Wir haben lange gebraucht, um die Mannschaft

zusammenzustellen. Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Liga aus vier bis fünf Mannschaften besteht, die das Meisterschaftsrennen unter sich ausmachen. Von Platz 6 bis 18 sind die Teams sehr nah beieinander“, blickt VfB-Sportchef Sebastian Harms auf die Hinrunde. Das größte Weihnachtsgeschenk machten sich die Grün-Weißen selber. Publikumsliebling Felix Drinkuth, der die Hanseaten im Sommer Richtung Eintracht Norderstedt verließ, kehrte Ende November zurück auf die Lohmühle - ist seit dem 1. Januar spielberechtigt. „Der VfB ist für mich mehr als nur ein Verein. Ich habe hier besondere Erfolge feiern dürfen, und die Rückkehr fühlt sich einfach richtig an“, so der Angreifer.

Trainer Guerino Capretti.
Julius Jamal Kliti von Phönix Lübeck gegen Michel Pfundheller vom VfB Lübeck.

1. FC PHÖNIX LÜBECK

Hintere Reihe von links: Philippe Markvoort, Julian Markvoort, Radovan Karaman, Benjamin Luis, Karim Hüneburg, Arthur Inaka, Kalilou Camara, Stylianos Kokovas, Tobias Bjørnstad, Vladyslav Kraiev

Mittlere Reihe von links: Christiano Adigo (Cheftrainer), Simon Gottschling (Co-Trainer), Ben Jablonski, Michel Dammeier, Joshua Krüger, Imran Ali, Jannes Vollert, Anton Ihde, Jonathan Stöver, Fabio Maiolo, Susanne Kieft (Physio), Dr. Jan Esser (Mannschaftsarzt), Tim Kieft (Zeugwart), Fredrik Trumpler (Teammanager)

Vordere Reihe von links: Aristidis Andrikopoulos, Louis Grobauer, Christen Mensah, Tim Kips, Mika Schneider, Can Degirmenci, Julius Kliti, Valentin Steinmetz

Tor

1 Mika Schneider

31 Tim Kips

Abwehr

3 Jannes Vollert

4 Imran Ali

17 Louis Grobauer

19 Stylianos Kokovas

20 Karim Hüneburg

22 Philippe Markvoort

23 Radovan Karaman

29 Tobias Bjørnstad

Mittelfeld

5 Joshua Krüger

6 Michel Dammeier

7 Julius Kliti

8 Fabio Maiolo

10 Jonathan Stöver

13 Julian Markvoort

15 Ben Jablonski

16 Can Degirmenci

18 Valentin Steinmetz

21 Vladyslav Kraiev

28 Christen Mensah

Angriff

9 Arthur Inaka

11 Anton Ihde

24 Benjamin Luis

26 Kalilou Camara

27 Aristidis Andrikopoulos

Trainer: Christiano Adigo

Co-Trainer: Simon Gottschling

1. FC Phönix Lübeck kompakt

Gegründet: 13. Januar 1903 (als Ballspielclub Lübeck, seit 1971 eigenständig als 1. FC Phönix)

Clubfarben: blau-weiß-rot

1. Vorsitzender: Thomas Laudi

Heimat: Buniamshof (8.549 Plätze)

Zuschauerschnitt: 588

Größter Erfolg: Aufstieg in die Oberliga Nord (1. Liga) 1957, Aufstieg in die Regionalliga Nord (2. Liga) 1967, Landesmeister 1967, 1978

MASTERS-Teilnahmen: 5

Im Netz: phoenixadler.de

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1. FC PHÖNIX LÜBECK

Kompromisslose Adler

Phönix Lübeck hält in der Regionalliga Kontakt zu Spitzenteams

Im Gegensatz zum Stadtrivalen VfB Lübeck stehen die Kicker vom 1. FC Phönix Lübeck in der Tabelle besser da – wesentlich. Die Elf von Phönix-Chefcoach Christiano Adigo hält den Anschluss zu den Top-Teams der Regionalliga aus Meppen, Oldenburg und Drochtersen/Assel und überwintert im oberen Drittel.

Faustpfand der Adler ist die bombensichere Deckung um Abwehrchef Jannes Vollert – die den Lübeckern die beste Defensive der Liga beschert. „Wir freuen uns, dass wir sehr wenig Gegentore bekommen, aber das ist nicht nur ein Verdienst der Abwehr, sondern der ganzen Mannschaft. Wir verteidigen im Verbund kompromisslos und halten den Gegner fern von unserem eigenen Tor. In der Offensive haben wir sehr viele

gute Ansätze. Leider hapert es momentan etwas am letzten Pass oder dem unbedingten Willen, das Tor zu machen. Wenn wir das noch verbessern und weiter hart arbeiten, können wir noch mehr Punkte holen“, sagt Jannes Vollert optimistisch. Phönix kann mit der Hinrunde zufrieden sein. „Nicht viele haben uns zugetraut, dass wir so gut abschneiden, weil der Kader sich im Sommer doch verändert hat. Wir haben keine großen Namen eingekauft. Wir haben uns bisher großartig geschlagen und entwickelt. Wir haben das Landespokal-Finale erreicht, haben mehr Punkte als nach der Hinrunde der Vorsaison geholt. Da gibt es sportlich nichts zu meckern. Und das, obwohl wir weiter mit den Bedingungen im Stadion Buniamshof und am Flugplatz zu kämpfen haben“, so Vollert. „Mehr kann man von einer Mannschaft nicht erwarten“, meint auch Phönix-Sportchef Frank Salomon, der in der Regionalliga mit einer ähnlich guten Platzierung wie in den vergangenen zwei Spielzeiten rechnet. Der 61-Jährige freut sich beim MASTERS auf eine spannende Gruppe mit zwei attraktiven Oberligisten und dem Stadtduell. Fraglich ist, wie auch beim Stadtrivalen, ob die Adler mit der kompletten Ligamannschaft anrücken, oder den jungen Wilden aus dem starken Oberligateam das Vertrauen schenken und somit dem einen oder anderen Talent die große Bühne bieten.

Trainer Christiano Adigo verlängerte vor Weihnachten bis 2028.
Zum Duell zwischen Phönix Lübeck und dem SC Weiche Flensburg 08 könnte es 2026 in den Finalspielen kommen.

3. Reihe von links: Martin Holzwarth (Teammanager), Finn Göttsche (Teammanager), Steffen Neelsen, Marvin Wolf, Manuel Lorenzen, Luca Wichmann, Thede Reimers, Hanko Schwarz (Zeugwart), Timo Burmeister (TW-Trainer), Jörg Eggers (Videoanalyst)

2. Reihe von links: Andreas Meyenburg (Geschäftsführer Liga GmbH), Hannes Nissen (Geschäftsführer Liga GmbH), Kristina Gay (Assistenz & Digital/Print), Mika Kieselbach, Mats Schaller, Hendrik Fleige, Jonah Gieseler, Macius Dahm, Tarek von Böhlen, Patrick Storb, Markus Wichmann (Trainer), Leif Hahn (Co-Trainer), Tobias Dau (Co-Trainer)

1. Reihe von links: Lennart Busch, Helge Kröger, Vasyl Tanchak, Björn Lambach, Fabian Arndt, Eric Gründemann, Christopher Thomsen, Yusef Abdelrahman, Mathis Harms, Azat Selcuk, Jan Wansiedler, Jannis Hinz

Es fehlen: Christopher Buchtmann, Julia Franz (Social Media)

Tor

1 Eric Gründemann

26 Christopher Thomsen

Abwehr

2 Luca Wichmann

3 Macius Dahm

5 Patrick Storb

8 Steffen Neelsen

17 Lennart Busch

18 Helge Kröger

19 Jannis Hinz

22 Manuel Lorenzen 28 Yusef Abdelrahman

Mittelfeld

4 Tarek von Böhlen

6 Fabian Arndt

Heider SV kompakt

Gegründet: 14. Oktober 1925

Clubfarben: schwarz-weiß

1. Vorsitzender: Detert Bracht

Heimat: Stadion an der Meldorfer Straße (11.000 Plätze)

Zuschauerschnitt: 550

7 Marvin Wolf 10 Azat Selcuk

11 Mathis Harms

21 Thede Reimers

23 Christopher Buchtmann

24 Jan Wansiedler

30 Björn Lambach 37 Vasyl Tanchak

Angriff

9 Mika Kieselbach 13 Hendrik Fleige 27 Jonah Gieseler 29 Mats Schaller

Trainer: Markus Wichmann

Co-Trainer: Tobias Dau, Leif Hahn

Größter Erfolg: Aufstieg in die Oberliga Nord (1. Liga) 1960, Aufstieg in die Regionalliga Nord (2019), Halbfinale Deutsche Amateurmeisterschaft 1955, Landesmeister 1956, 1958, 1959, 1960, 1962, 1963, 1983

MASTERS-Teilnahmen: 9

Im Netz: heidersv.de, facebook.com/ heidersvligagmbh.de

Dithmarschens Stolz

Der Heider SV will sein MASTERS-Schattendasein endlich beenden

Der HSV hat in seiner bisherigen MASTERS-Historie noch keine Bäume ausreißen können. Das soll in diesem Jahr anders werden. Doch die Gruppenspiele gegen die beiden Teams aus Lübeck und dem Ligakonkurrenten VfR Neumünster haben es in sich.

„Wir haben uns in den letzten Jahren in Kiel nicht mit Ruhm bekleckert. Unsere Auftritte waren nicht so gut. Dieses Jahr wollen wir unseren tollen Fans etwas zurückgeben“, sagt Hannes Nissen, Geschäftsführer Liga GmbH. Nissen bildet mit Andreas Meyenburg gemeinsam die Doppelspitze bei den Jungs von der Westküste. „Andreas ist in meinen Augen der größte Macher in der Geschichte des Heider SV. Er erzählt nicht,

sondern macht. Andreas ist ein Wühler und ein Macher und ich weiß es zu schätzen, dass er mir soviel Verantwortung übertragen hat“, verliert Nissen nur lobende Worte über seinen Mitstreiter. Zudem ist Meyenburg auch der Hauptsponsor des Heider SV. Für Nissen ist die Elf von HSV-Chefcoach Markus Wichmann in der Flens-Oberliga voll im Soll. „Aber es hätten trotzdem gerne ein paar Punkte mehr sein können. Gerade wenn ich an die Spiele gegen Eutin und Satrup denke“, blickt Nissen zurück. Vor der Saison richteten sich alle Blicke nach Heide, als der Oberligist die Verpflichtung von Christopher Buchtmann bekannt gab. Ein wahrer TransferCoup des Geschäftsführerduos. „Für mich ist es in dieser Saison der Transfer schlechthin in der Oberliga. Christopher bringt sich mit seiner Erfahrung und Routine super ein“, erklärt Nissen. Dass seine Elf das LOTTO MASTERS besser als in der Vergangenheit bestreiten will, verdeutlicht die Tatsache, dass der HSV sechsmal in der Soccerhalle trainiert hat. „Für mich ist es nicht ausschlaggebend, in welcher Klasse man spielt. Wenn man weiterkommen möchte, muss man auch einen Regionalligisten schlagen“, so die Erkenntnis von Nissen. Binnen kürzester Zeit war das Heider Kartenkontingent von 700 Tickets vergriffen. Und der HSV will seinen mitgereisten Fans mit sportlichem Erfolg danken.

Trainer Markus Wichmann.
Macher Andreas Meyenburg.
Heides Routinier Christopher Buchtmann vor Kilias Kapitän Tom Warncke.

VFR NEUMÜNSTER

Hintere Reihe von links: Jan Lippegaus, Sven Freitag, Yasin Diler, Christopher Kramer, Kastriot Alija, Visar Mehmeti, Kevin Schulz

Mittlere Reihe von links: Trainer Danny Cornelius, Co-Trainer Marcel Vones, Sportlicher Leiter Dirk Brestel, Tom Schilling, Kenny Korup, Nick Neca, Moshood „Ola“ Adesanya, Physiotherapeutin Kerstin Felgentreu, Betreuerin Manuela GötzeFezzani, Lars Neca (Sportdirektor VfR Neumünster Liga GmbH), Betreuer Mounir Fezzani

Vordere Reihe von links: Bo Blöcker, Ilir Serifi, Araik Arshakyan, José Aguirre, Christopher Newe, Lukas Franz, Berk Akcicek, Berg Pekgür, Luis Schmidt

Es fehlen: Patrick Amponsah, Christoph Kahlcke, Jordan Marquardt, Jonas Schomaker, Physiotherapeut Marco Peters

Tor

1 Lukas Franz

25 Christopher Newe

27 José Aguirre

Abwehr

2 Patrick Amponsah

3 Jan Lippegaus

4 Kenny Korup

5 Tom Schilling

8 Christoph Kahlcke

17 Nick Neca

24 Jonas Schomaker

Mittelfeld

6 Sven Freitag

7 Visar Mehmeti

10 Ilir Serifi

14 Jordan Marquardt

15 Yasin Diler

18 Kevin Schulz

20 Araik Arshakyan

22 Berk Akcicek

Angriff

9 Moshood „Ola“ Adesanya

11 Luis Schmidt

13 Christopher Kramer

19 Kastriot Alija

26 Bo Blöcker

Trainer: Danny Cornelius

Co-Trainer: Marcel Vones

VFR Neumünster kompakt

Gegründet: 1910

Clubfarben: lila-weiß

1. Vorsitzender: Torben John

Heimat: Grümmi-Arena (4.999 Zuschauer)

Zuschauerschnitt: 295

Größter Erfolg: Aufstieg in die Regionalliga Nord 2003, 2012; Landesmeister Schleswig-Holstein 1953, 1966, 1976, 1980, 2000, 2011, 2012; SHFV-Pokalsieger 1974, 2004, 2013

MASTERS-Teilnahmen: 19

Im Netz: vfr-nms.de

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VFR NEUMÜNSTER

Erinnerungen an große Tage

VfR Neumünster feiert sein 20. LOTTO MASTERS-Jubiläum

In der vergangenen Saison fuhr der VfR Neumünster in der Flens-Oberliga den Klassenerhalt im wahrsten Sinne des Wortes auf den letzten Drücker ein. In dieser Saison überraschen die Schwalestädter die Konkurrenz. Von niemandem vor Saisonbeginn unter die TopSechs-Teams gewählt, qualifizierten sie die Veilchen überraschend für das LOTTO MASTERS. Oder doch nicht so ganz überraschend?

„Die Teilnahme war für mich schon das Ziel. Dass wir es umsetzen konnten, ist natürlich umso schöner. Das haben sich die Jungs auch verdient“, sagt VfR-Chefcoach Danny Cornelius. Vor knapp einem Jahr übernahm der 40-Jährige die Lila-Weißen und führte den VfR-Kahn in ruhige Gewässer. Es läuft unter dem

Ex-Profi, der klangvolle Vereine wie die SG Wattenscheid 09, Wuppertaler SV, SV Meppen und Rot-Weiß Erfurt als Spieler in seinem Portfolio trägt. Am meisten freut er sich auf das Spiel in der Gruppenphase gegen den Regionalligisten VfB Lübeck. Von 2010 bis 2012 schnürte der gebürtige Bottroper die Stiefel für die Grün-Weißen. „Auch für mich ist die Teilnahme jetzt als Trainer toll, da ich mit dem VfB Lübeck 2011 im Finale gegen Holstein Kiel den Pokal gewonnen habe. Damals war die Stimmung überragend und es hat uns gepusht, von den Zuschauern ausgepfiffen zu werden“, blickt Cornelius zurück. Mit dem Heider SV, dem 1. FC Phönix Lübeck und dem VfB warten echte Brocken auf die Rasensportler. „Ich finde, es ist eine interessante Gruppe“, so Cornelius, der beim VfR einen langfristigen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat. Unüblich im Amateurbereich, aber VfR und Cornelius, das passt. „Ich mache meine A-Lizenz. Der Verein gibt mir finanziell und zeitlich den Rahmen, um das Ganze auf die Beine zu stellen. Das ist für mich ein großes Lob und große Wertschätzung“, erklärt der Familienvater. Letztmals waren die Neumünsteraner im Januar 2017 beim LOTTO MASTERS in Kiel vertreten. Mit ihren treuen Anhängern dürfte die Cornelius-Elf eine Bereicherung des Hallenevents werden.

Die Neumünsteraner Nick Neca und Visar Mehmeti im Spitzenspiel der Flens-Oberliga gegen Holsteins Jorden Winter.
Trainer Danny Cornelius verlängerte in Neumünster bis 2028.

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HOLSTEIN KIEL U23

Obere Reihe von links: Tim Graf (Athletiktrainer), Caspar Medlin, Malte Petersen, Etienne Sohn, Tim Ottilinger, Finn Wirlmann, Laurynas Kulikas, Lasse Soldanski, Lenny Borges, Mätthi Meyer, Stephan Stahl (Betreuer)

Mittlere Reihe von links: Linus Schewior (Co-Trainer), Sven Boy (Co-Trainer), Ali Jamil, Muhamed Ajruli, Tim Spieckermann, Oskar von Esebeck, Felix Boelter, Ikem Ugoh, Till Könneker (Physiotherapeut), Britta Stahl (Betreuerin)

Vordere Reihe von links: Willi Weiße (Cheftrainer), Henrik Arnold, Cengizhan Koc, Enes Rüzgar, Henrie Müller-Kalthoff, Islam Matene, Jorden Winter, Veit Lückner, Niklas Jakusch (Torwarttrainer)

14 Cengizhan Koc

Ali Jamil 21 Muhamed Ajruli

Gustav Karimi

Angriff

9 Etienne Sohn 11 Jordan Winter 13 Oskar von Esebeck

Laurynas Kulikas 20 Islam Matene

Mätthi Meyer 23 Enes Rüzgar

Trainer: Willi Weiße

Co-Trainer: Sven Boy, Linus Schewior

Holstein Kiel kompakt

Gegründet: 7. Oktober 1900

Clubfarben: blau-weiß-rot

1. Vorsitzender: Steffen Schneekloth

Heimat (U23): Arena im CittiFussball-Park (1.200 Plätze)

Zuschauerschnitt: 247

Größter Erfolg: Deutscher Meister 1912, Deutscher Vizemeister 1910, 1930, Deutscher Amateurmeister 1961, Teilnahme Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga 1965, Aufsteiger in die 2. Liga Nord 1978, Aufsteiger in die 2. Bundesliga 2017, Relegation zur Bundesliga 2018, Relegation zur Bundesliga 2021, Aufsteiger in die 1. Bundesliga 2024

MASTERS-Teilnahmen: 25

Im Netz: holstein-kiel.de

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HOLSTEIN KIEL U23

Jungstörche wollen es wissen

Holsteins Identifikationsfigur Malte Petersen kann LOTTO MASTERS

Für Holstein kann das Ziel nur die sofortige Rückkehr in die Regionalliga sein. Doch Realität und Anspruch klaffen momentan weit auseinander. Doch was können die Jungstörche vor der großen Kulisse in der Wunderino Arena abliefern?

„Wir freuen uns auf das MASTERS und haben beim letzten Mal die besondere Stimmung erlebt und dementsprechend groß ist die Vorfreude bei allen. Unsere Mannschaft ist jung, technisch stark und bringt viel Energie mit – wir wollen mutig auftreten und zeigen, was in uns steckt“, kündigt U23-Cheftrainer Willi Weiße, der schon im vergangenen Jahr an der Hallenbande stand, an. In seinem Kader stehen mit Torhüter Lio Rothenhagen, Leon Parduzi, Hamza Muqaj, Luca Prasse, Ikem Ugoh und Louis Köster sechs Jungprofis, die einen Lizenzspielervertrag beim Zweitligisten besitzen. Da die Elf von Marcel Rapp zum Zeitpunkt des MASTERS ihr achttägiges Trainingslager in Südspanien absolviert, um sich auf die Rückrunde der 2. Bundesliga vorzubereiten, dürften die Letztgenannten nicht in der Wunderino Arena auflaufendoch die KSV-Routiniers Malte Petersen, Kapitän der U23, und

Holstein Kiels U23 dürfte vor dem Anpfiff des LOTTO MASTERS für viele eine Wundertüte darstellen.

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord läuft es in der Flens-Oberliga nicht so, wie es sich die Verantwortlichen vorgestellt haben.

Finn Wirlmann wissen aus ihrer Zeit beim SC Weiche Flensburg beziehungsweise FC Kilia Kiel, wie Hallenfußball geht. Sie werden die Jungstörche führen. Vor allem auf Rückkehrer Petersen ruhen die Hoffnungen der KSV-Verantwortlichen. Petersen ist als Ü23-Akteur ein wichtiger Bestandteil der U23-Mannschaft. Er kann bereits auf weit über 100 Oberliga- und Regionalligaspiele sowie eine große Erfahrung zurückgreifen und hat auf Anhieb Verantwortung bei der U23 übernommen. Als ‚Kieler Jung‘ mit Holstein-Gen hat er das Potenzial zur Identifikationsfigur. Übrigens: Vor zwei Jahren wurde Petersen im Trikot des FC Kilia Kiel zum besten Spieler des LOTTO MASTERS gewählt.

Trainer Willi Weiße.
Holsteins Kapitän Malte Petersen steigt gegen

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SC WEICHE FLENSBURG 08

Hintere Reihe von links: Geschäftsführer Sport Dominique Natusch, Obinna Iloka, Bjarne Schleemann, Torben Marten, Marshall Faleu, Nils Bock, Kevin Ntika, Uchechi Duru, Randy Gyamenah, Marian Sarr, LigaManager Marc Peetz

Mittlere Reihe von links: Physiotherapeut Moritz Wanger, Raul Celotto, Maxim Jurk, Theo Behrmann, Moritz Göttel, Maksym Tytarenko, Erjanik Ghubasaryan, Ibrahim Bashiru Ali, Alexander Laukart, Marcel Cornils, Trainer Tim Wulff, Pyhsiotherapeut Mamadou Sabaly

Vordere Reihe von links: Co.-Trainer Kawa Moustafa, Betreuer Benjamin Uhr, Sandro Plechaty, Dominic Hartmann, Ole Wagner, Christian Rust, Rene Guder, Mads Albaek, Thies Richter, Geschäftsführer Finanzen Harald Uhr, Betreuer Torsten Hoffmann

Tor

1 Christian Rust

12 Nils Bock

Abwehr

3 Torben Marten

4 Marshall Faleu

5 Kevin Ntika

13 Obinna Iloka

21 Ole Wagner

22 Uchechi Duru

23 Marian Sarr

27 Sandro Plechaty

28 Theo Behrmann

Mittelfeld

2 Bjarne Schleemann

6 Erjanik Ghubasaryan

7 Joshua Nwokoma

8 Raul Celotto

17 Rene Guder

19 Thies Richter

24 Maxim Jurk

29 Maksym Tytarenko

37 Dominic Hartmann,

77 Alexander Laukart

90 Mads Albaek

Angriff

9 Moritz Göttel

10 Marcel Cornils

14 Randy Gyamenah

26 Ibrahim Bashiru Ali

Trainer: Tim Wulff

Co-Trainer: Kawa Moustafa

SC Weiche Flensburg 08 kompakt

Gegründet: 1. Juli 2017 (durch Fusion von ETSV Weiche Flensburg v. 1930 und Flensburg 08 v. 1908)

Clubfarben: blau-weiß-rot

1. Vorsitzender: Bernd Bleitzhofer

Heimat: Manfred-Werner-Stadion (2.500 Plätze)

Zuschauerschnitt: 936

Größter Erfolg: Meister der Regionalliga Nord 2018, Landespokalsieger 2018, 2021, Relegation zur 3. Liga 2018, Aufstieg in die Regionalliga Nord 2012

MASTERS-Teilnahmen: 12 (ETSV Weiche 6/SC Weiche 6)

Im Netz: weiche-flensburg-08.de, weiche-liga.de

SC WEICHE FLENSBURG 08

Auf dem Weg zum 6. Titel?

Der nördlichste Regionalligist will in „Knaller-Gruppe“ gute Rolle spielen

alles offen, egal ob du Oberliga oder Regionalliga spielst. Das ist eine offene Kiste. Wir wollen natürlich so weit kommen, wie es geht. Zudem wollen wir die Atmosphäre aufsaugen“. Der 38-jährige Ex-Storch, der die Kieler Störche im Juni 2009 in die 3. Liga köpfte, ist seit Anfang September Cheftrainer bei den Flensburgern, nachdem Coach Torsten Fröhling gehen musste. Wulff gewann seinerzeit als Spieler mit Holstein Kiel und Weiche die begehrte MASTERSTrophäe. „Es waren immer Highlights. Zu Holstein-Zeiten durfte ich schon als 18-Jähriger unter Trainer Stefan Böger das MASTERS spielen. Da denkt man gerne dran zurück“, so der A-Lizenz-Inhaber. Wulff führte nach Amtsübernahme die Flensburger ins gesicherte Mittelfeld, wohl wissend, dass der Abstand zum Tabellenkeller geringer ist als zur Spitzengruppe. „Wir müssen in der Rückserie noch ordentlich Punkte sammeln, damit wir nicht so unter Druck stehen“, weiß der ehemalige Torjäger. Große personelle Veränderungen wird es in der Winterpause beim nördlichsten Regionalligisten nicht geben. „Einige Langzeitverletzte kehren zurück. Die sind dann für uns wie Neuzugänge“, sagt SC-

Der SC Weiche Flensburg 08 ist auf dem Papier als einziger Regionalligist in der Gruppe B automatisch der Favorit.

Doch SC-Chefcoach Tim Wulff warnt: „Die Gruppe ist eine Knaller-Gruppe. Das ist ein ganz schönes Brett mit den Teams. In der Halle ist

Co-Trainer Kawa Moustafa. Im vergangenen Jahr unterlagen die Flensburger im Finale dem SV Todesfelde mit 0:1. Fünfmal konnte sich der Regionalligist die MASTERS -Krone bereits aufsetzen - zuletzt im Januar 2023. Wulff sieht das LOTTO MASTERS ebenfalls als Startschuss für die Rückrunde. „Da zeigt sich, ob man gut reinkommt. Wir wollen das Event deshalb auch positiv gestalten“. so Wulff. Der 38-Jährige wird bei der Auswahl der „Masterstruppe“ keine Spieler zwingen, daran teilzunehmen. „Die Jungs müssen Bock haben. Ich denke, wir werden eine richtig gute Truppe zusammenbekommen“, blickt Wulff voraus.

Trainer Tim Wulff.

SV

Hintere Reihe von links: Hendrik Manke (Torwarttrainer), Jens Wollesen, Mika Meyer, Justin Cloppatt, Albin Nishori, Evgenij Bieche, Norman Giebler, Lionel Lingani, Lucas Irmler, Jan-Henrik Schmidt (Sportlicher Leiter)

Mittlere Reihe von links: Sascha Steinfeldt (CoTrainer), Paul Kujawski (Cheftrainer), Jonas Dürr, Leon Tonder, Silas Meyer, Charles Kouakou, Peer-Maurice Ehlers, Justin Krüger, Nick Tonder, Max Gengnagel (Spielanalyst)

Vordere Reihe von links: Heino Keiper (FußballObmann), Marko Ljuljic, Lasse Berger, Kartik Sharma, Benito Diekhoff, Christopher Barkmann, Mats Lüdtke, Kazusanosuke Ikeda, Tamo Clausen, Noah Fritzen, Reiner Nowinski (Betreuer)

Es fehlen: Henry Koglin, Velson Fazlija, Kai Knoesel (Physiotherapeut)

Tor

1 Christopher Barkmann

24 Benito Diekhoff

26 Mats Lüdtke

Abwehr

3 Lionel Lingani 4 Albin Nishori

5 Justin Cloppatt

16 Noah Fritzen

17 Tamo Clausen

21 Lucas Irmler

Mittelfeld 6 Leon Tonder 7 Mika Meyer 8 Silas Meyer

Gegründet: 15. Mai 1947

Clubfarben: rot-weiß

1. Vorsitzender: Olaf Gerken

Heimat: Ernst-Wagener-Stadion (3.000 Plätze)

Zuschauerschnitt: 151

11 Evgenij Bieche

14 Kazusasonuke Ikeda

18 Justin Krüger

22 Henry Koglin

23 Kartik Sharma

25 Lasse Berger

27 Marko Ljuljic

32 Norman Giebler

33 Peer-Maurice Ehlers

Angriff

19 Jens Wollesen

20 Jonas Dürr

29 Velson Fazlija

Trainer: Paul Kujawski

Co-Trainer: Sascha Steinfeldt

Größter Erfolg: Aufstieg in die Regionalliga Nord (2013, 2016), Landesmeister 2013, 2016

MASTERS-Teilnahmen: 12

Im Netz: sveichede.de

SV EICHEDE

Konstanz ohne Ende in Eichede

Stormarner nehmen Herausforderung an und wollen in Kiel alles reinwerfen

Der SV Eichede hat sich erneut und frühzeitig für das LOTTO MASTERS 2026 mit tollen Auftritten in der Flens-Oberliga qualifiziert. Die Stormarner spielen im Konzert der Großen rund um den SV Todesfelde, den Heider SV und Holstein Kiel II eine tragende Rolle.

„Die erneute Qualifi kation für das MASTERS ist alles andere als selbstverständlich. Was die Mannschaft und das Team um das Team seit der Sommervorbereitung geleistet haben, ist außergewöhnlich“, sagt der Sportliche Leiter des SV Eichede, Jan-Henrik Schmidt. Beim letztjährigen Turnier verpasste der SV Eichede den Einzug in die K.-o.-Runde trotz eines starken Auftritts knapp. Mit Vorfreude blickt Schmidt auf das Event in der Wunderino Arena. Beim MASTERS ist jedes Spiel eine große Herausforderung. Mit Holstein Kiel und dem SV Todesfelde erwarten uns zwei starke Liga-Konkurrenten und mit Weiche Flensburg ein etablierter Regionalligist. Wir werden in Kiel alles reinwerfen und sind schon voller Vorfreude“, so Schmidt, der gemeinsam mit Chefcoach Paul Kujawski den Kader trotz zahlreicher Abgänge hervorragend verstärkt hat. Hauptaugenmerk lag auf der Jugend – lediglich Linksverteidiger Lucas Irmler (kam vom Oldenburger SV) sticht mit seinen 29 Lenzen heraus. Der Bundeswehrnationalspieler entpuppte sich schnell als absolute Verstärkung. Im Angriff präsentiert sich Jens Nicolas Wollesen als Top-Transfer. Der 20-jährige Mittel-

stürmer, der vom TSV Nordmark Satrup nach Eichede wechselte, triff t und triff t und triff t. Als „Ausnahme-Sturmtalent“ kündigte der SVE Wollesen an und der 1.95 m große Angreifer liefert. „Ich möchte das Vertrauen, das die Verantwortlichen in mir sehen, zurückzahlen. Der SVE verfolgt einen Plan, mit dem ich mich identifi zieren kann“, sagt Wollesen. Auf das LOTTO MASTERS freut er sich besonders und meint: „Ich hoffe, dass wir für eine Überraschung sorgen können“. Schießt Wollesen seine Mannschaft in die Finalrunde?

Trainer Paul Kujawski.
Seit Jahren wird im Ernst-Wagener-Stadion konstant guter Fußball angeboten.
Sportchef Jan-Henrik Schmidt und Trainer Paul Kujawski freuen sich auf das LOTTO MASTERS.

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Eure Laura Wontorra

SV TODESFELDE

Hintere Reihe von links: Noel Denis, Maximilian Musci, Maximilian Averger, Pawel Erfmann, Rafael Krause, Noah Awuku, Niklas Stehnck, Kai-Fabian Schulz, Christian Rave, Tyler Körting, Okan Özütemiz

Mittlere Reihe von links: Björn Sörensen, Dirk Hellmann, Dominik Lindtner, Henrik Sirmais, Robert Balasz, Marc Springmann, Laura Salewski, Florian Diedrichsen, Sören Gelbrecht, Manuela Bath

Vordere Reihe von links: Jan-Marc Schneider, Janek Sternberg, Sean Hopp, Benny Soares, Marco Drawz, Jarmain Ozuzu, Fabian Landvoigt, Max Kischkat, Benjamin Petrick, Mirko Boland, Mats Klüver, Perry Dodoo

Es fehlen: Morten Liebert, Lasse Jetz

Tor

1 Fabian Landvoigt

20 Jarmain Chinonso Ozuzu

Abwehr

3 Max Kischkat

4 Lasse Jetz

13 Christian Rave

15 Benny Soares

21 Maximilian Sergio Musci

25 Tyler Körting

37 Janek Sternberg

Mittelfeld

6 Pawel Erfmann

9 Okan Özütemiz

10 Mats Jonathan Klüver

SV Todesfelde kompakt

Gegründet: 1928 (Fußball-Abteilung 1947)

Clubfarben: blau-gelb

1. Vorsitzender: Holger Böhm

Heimat: Joda Sportpark (2.000 Plätze)

Zuschauerschnitt: 536

16 Niklas Stehnck 17 Marco Drawz 19 Perry Dodoo 23 Sean Hopp

26 Maximilian Aberger 27 Noel Denis 31 Mirko Boland

Angriff

7 Pepe Kruse 11 Morten Liebert 28 Noah Awuku

Benjamin Petrick 35 Jan-Marc Schneider

Trainer: Björn Sörensen

Co-Trainer: Dirk Hellmann

Größte Erfolge: Landespokalsieger 2020, Oberliga Meister 2020, 2022, 2024

MASTERS-Teilnahmen: 9

Im Netz: svtodesfelde.de/ svt-fussball.de

Siedlungsstr. 31 · 23826 Todesfelde TEL 04558 / 794 · FAX 04558 / 98314

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„Deathfield“ peilt Titelverteidigung an

Oberliga-Primus SV Todesfelde kommt als Titelverteidiger nach

Der SV Todesfelde ist nicht nur MASTERS-Titelverteidiger, sondern auch unangefochtener Tabellenführer der Flens-Oberliga Schleswig-Holstein.

Nach dem RegionalligaAbstieg im vergangenen Sommer stand die Elf von Chefcoach Björn Sörensen vor einem Umbruch. Fast ein Dutzend Spieler, unter ihnen jahrelange Leistungsträger wie Innenverteidiger Moritz Achtenberg (Eintracht Norderstedt) und Torjäger Marco Pajonk (SV Azadi Lübeck) kehrten dem Team aus dem Kreis Segeberg den Rücken – viele junge Talente und mit Benjamin Petrick (ETSV Hamburg) und Noel Denis (Teutonia 05) zwei Akteure, die schon höherklassig gespielt haben, heuerten in Todesfelde an. Die Mischung passt beim Ligaprimus der höchsten Amateurklasse Schleswig-Holsteins. „Wir haben

Kiel

den Switch aus der Regionalliga zurück in die Oberliga sportlich gut hinbekommen. Die Jungs machen es hervorragend und sie haben eine super Entwicklung genommen“, lobt Trainer Sörensen seine Truppe. Trotz aller Erfolge gab es auch Störgeräusche, die das Team jedoch nicht aus der Bahn warfen: Mit dem 35-jährigen Kai-Fabian Schulz und Rafael Krause gingen zwei Leistungsträger während der Hinrunde. Doch damit nicht genug: Die Todesfelder haben am „Grünen Tisch“ die Stau-Posse zum Auswärtsspiel nach Satrup verloren. Der Spielausschuss des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes wertete die Partie mit 5:0 Toren für die Satruper, verhängte dazu ein  Ordnungsgeld von 400 Euro gegen die Todesfelder und obendrein wurden  noch drei Punkte abgezogen. „Das Gericht entscheidet nach Recht und Satzung. Aber zudem noch drei Punkte abzuziehen, das ist schon eine drakonische Strafe“, sagt Heiko Spiering, Sportlicher Leiter des Spitzenreiters. In der Gruppe B treffen die Todesfelder auf Holstein Kiel, SC Weiche Flensburg 08 und den Ligakonkurrenten SV Eichede. „Holstein wird mit einer jungen Truppe kommen, die gut zocken kann. Weiche Flensburg ebenso. Aber in der Gruppe ist nichts unmöglich“, meint Björn Sörensen mit Blick auf die Gegner.

Trainer Björn Sörensen.
Der SV Todesfelde kann sich auch in diesem Jahr beim

125 Jahre Holstein Kiel

Geschichten, Emotionen und Menschen bestimmten 125 Jahre lang das Vereinsleben bei der KSV Holstein. Das Jubiläumsjahr 2025 war ein echter Meilenstein in der schillernden Historie der Kieler Störche.

Meistertrophäe Victoria

Alle wollten sie sehen: die Victoria. Der legendäre Pokal wurde von 1903 bis 1943 vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) an die deutschen Fußballmeister übergeben und somit im Jahr 1912 nach dem 1:0-Erfolg an der Hamburger Hoheluft auch an die KSV Holstein, die damals noch unter dem Namen FV Holstein auflief. Allen früheren Gewinnern der Victoria ist es heute seitens des DFB gestattet, mit einer Sondergenehmigung eine Replik der Trophäe anfertigen zu lassen. Der FC Bayern München, Deutscher Meister im Jahr 1932, ist ebenso im Besitz der Victoria wie der FC Schalke 04, der Karlsruher SC und nun auch die KSV Holstein. Am 26.Mai 2025 wurde die 28 kg schwere Meistertrophäe erstmals nach 113 Jahren wieder der Kieler Öffentlichkeit präsentiert – ein wahrlich würdiges Geburtstagsgeschenk zum 125. Vereinsjubiläum der Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900. „Jeder Klub hat seine eigenen Mythen und Legenden, bei uns sind das vor allem der Holsteingeist und sinnbildlich für Holsteins Ausnahmestellung in der Pionierzeit des deutschen Fußballs die Victoria. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Identifikationsgeschichte“, so Clubhistoriker Patrick Nawe, der sich in Zusammenarbeit mit KSVGeschäftsführer Wolfgang Schwenke, dem DFB und der Bremer Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld um die Rückkehr der Victoria nach Kiel bemüht hatte.

Ernst-Möller-Straße

Der 30. April 2025 war ein großer Tag für die KSV Holstein und bildete den Auftakt der Feierlichkeiten zum 125. Vereinsgeburtstag. Nur 200 Meter vom HolsteinStadion entfernt wurde die Ernst-Möller-Straße mit zahlreichen Ehrengästen eingeweiht. Benannt wurde der von der Projensdorfer Straße zum Fögeplatz führende Zubringer nach dem neunfachen Nationalspieler und gebürtigen Kieler Ernst Möller, der Holstein mit seinem goldenen Tor zum 1:0-Sieg gegen den Karlsruher FV im Jahr 1912 zur Deutschen Meisterschaft schoss und nur vier Jahre später im Ersten Weltkrieg sein Leben lassen musste. „Möller verkörperte zu Lebzeiten mit Teamgeist und Fairness Werte, die wir alle schätzen. Diese Benennung ist eine Hommage an seine sportliche Leistung und soll uns daran erinnern, wie wichtig es ist, Träume zu verfolgen und Herausforderungen mit Entschlossenheit zu begegnen. Möge diese Straße ein Ort sein, an dem zukünftige Generationen inspiriert werden, ihre eigenen Ziele zu verfolgen und die Werte des Sports zu leben“, meinte Vereinspräsident Steffen Schneekloth im Rahmen der Einweihung.

Rückkehr der Legenden

Holstein Kiel trägt seiner großen Fußball-Tradition weiter Rechnung. Unter dem schlagkräftigen Motto „Die Legenden kehren zurück“ wurden am 22. September 2025 im Zuge der Feierlichkeiten rund um den 125. Geburtstag des Vereins offiziell drei Trainingsplätze im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) in Projensdorf umbenannt. Dort gibt es seitdem den Adsch-Werner- sowie den Gerd-Koll- und den Peter-EhlersPlatz, benannt nach dem Rekordnationalspieler, Rekordspieler und Rekordtorschützen der KSV. Dies ist eine Hommage an drei der größten Spieler in der Clubhistorie von Holstein. „Wir wollen die Geschichte dieses Vereins erzählen und auch dokumentieren. Mit der Umbenennung der Plätze bekommen wir die Tradition und die Geschichte in das Bewusstsein unserer Nachwuchsspieler“, erklärte Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der KSV Holstein.

Holstein-Ausstellung

25 Jahre lang mussten die Fans der KSV Holstein darauf warten, anlässlich des Vereinsjubiläums war es endlich wieder so weit. Der Kieler Traditionsclub präsentierte seinen Fans und allen Fußballfreunden vom 27. Oktober bis zum 6. November im Kieler CITTI-PARK eine Ausstellung zur Geschichte der Störche. Mit spannenden, auffallendansprechenden und emotionalen Erinnerungsstücken konnten die Besucher einen interessanten Blick in die Historie des erfolgreichsten Fußballvereins des Landes Schleswig-Holstein werfen. Zum Abschluss der Ausstellung stand die gesamte Mannschaft sowie des Trainer- und Funktionsteams der KSV allen Fans im Rahmen einer großen Autogrammstunde zur Verfügung.

Gerd Koll
Adsch Werner
Peter Ehlers

125-Jahr-Feier in der Hebbelschule

Höhepunkt der Feierlichkeiten war am 6./7. Oktober die offizielle Geburtstagsfeier in der Hebbelschule Kiel, der Gründerschule des FC Holstein von 1902. Der Aufmarsch der Holstein-Kapitäne und -Legenden beim Jubiläumsfestakt sorgte für Begeisterungsstürme bei den rund 500 Zuschauern.

Operngala

Rund 600 Gäste erlebten am 11. Oktober im Kieler Opernhaus anlässlich des 125. Jubiläums der KSV Holstein eine spektakuläre Vereinigung von Stadionund Opernatmosphäre–ein einzigartiger Abend. Von Trikot bis Abendkleid war alles dabei und das Philharmonische Orchester Kiel heizte dem begeisterten Publikum zusammen mit den Denkedrans mächtig ein. Die Holstein-Gala schaffte es auf faszinierende Art und Weise, Kultur und Fußball zu vereinen.

Holstein Chronik

Pünktlich zum 125. Geburtstag der KSV Holstein erschien am 7. Oktober das offizielle Jubiläumsbuch „DIE CHRONIK“. In fünfjähriger Arbeit und Recherche haben die sechs Autoren Patrick Nawe (Herausgeber, siehe Foto), Tim Cassel, Christian Jessen, Norman Nawe, Hartwig Rodde und Jürgen Weber die Geschichte der Störche komplett aufgearbeitet. Entstanden ist das bislang umfassendste Nachschlagewerk der Vereinsgeschichte.

Vordere Reihe von links: Axel Möller, Harry Witt, Henning Hardt, Dirk Köhlert, Lars Habermann, Christian Jürgensen, Tim Wulff, Tim Siedschlag, Steven Skrzybski, Dirk Bremser, Fin Bartels, Niklas Jakusch. Obere Reihe von links: Bernd Brexendorf, Thorsten Neumann, Andreas Köpke, Eberhard Gräf, Jürgen Horn, Eggert Dolling, Wulf-Dieter Hansen, Carsten Nemitz, Günter Tams, Josef Pistauer, Immo Stelzer, Wolfgang Schwierzke, Daniel Jurgeleit, Henrik Preuß, Peter Rautenberg, Sven Boy, Michael Frech, Thorsten Rohwer, Dmitrijus Guscinas, Dominic Peitz, Fiete Sykora, Rafael Kazior, Kenneth Kronholm, Alexander Mühling.

Retro-Trikots

Fußballtrikots symbolisieren für Fans vor allem Zugehörigkeit, Loyalität und Stolz gegenüber ihrem Verein, da sie ein direktes Bekenntnis zu den Teamfarben und der Vereinsgeschichte darstellen. Dieser Tatsache trug die KSV Holstein in ihrem Jubiläumsjahr mit drei limitierten Retro-Trikots der Vereinsgeschichte in attraktiver Aufmachung Rechnung. Neben dem Meistertrikot von 1912 durften sich die Fans über das alte Erstliga-Trikot der Störche vom Beginn der 1960er Jahre sowie das Trikot des 1. Kieler FV aus dem Jahr 1910 freuen. Die historischen Erfolge und Traditionen der KSV werden durch die Trikots am Leben erhalten und verbunden.

Jubiläums-Choreo

Die Westkurve des Holstein-Stadions bot beim Anpfiff der Partie gegen den VfL Bochum am 25. Oktober ein beeindruckendes Bild. Die aktive Fanszene der KSV Holstein widmete sich dem 125-jährigen Vereinsjubiläum in emotionaler und farbenfroher Weise. In wochenlanger Arbeit wurde ein Hochziehelement angefertigt, das sich mit unserem Meistertorschützen Ernst Möller und dem Victoria-Pokal vor allem dem größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte widmete. Passend dazu wurde mit kleinen Fahnen die 125-jährige Fußballtradition in der Landeshauptstadt gefeiert.

Sondertrikots

Zweimal liefen die Störche im Jubiläums-Jahr in Sondertrikots auf. Am 26. April 2025 lieferte Holstein in den traditionsreichen weißen Trikots beim 4:3 gegen Borussia Mönchengladbach seine vielleicht beste Vorstellung in der Bundesliga ab. Im Jubiläumsmonat Oktober ging es dann in einem dunkelblauen Sondertrikot, das an das KSV-Jersey der legendären Saison 1978/79 in der 2. Liga Nord angelehnt war, gegen den VfL Bochum. Damals wirbelte eine mit zahlreichen gebürtigen Kielern, Eigengewächsen und Studenten gespickte Holstein-Elf als junger Aufsteiger das Bundesliga-Unterhaus durcheinander.

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Störche weiter uneinholbar

Die Ewige Tabelle des LOTTO MASTERS von 1999 bis 2025

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Schleswig-Holsteiner mischen mit

Regionalliga Nord: Weiche auf Kurs, VfB Lübeck mit Rückkehrer und Phönix mit „Fair Pay“

Sowohl der SC Weiche Flensburg 08, als auch der VfB und der 1. FC Phönix Lübeck haben in dieser Saison für Schlagzeilen in der Regionalliga Nord gesorgt.

Bereits Ende August trennten sich die Verantwortlichen des SC Weiche nach einer Ergebniskrise und dem 1:3 gegen Blau-Weiß Lohne von Chefcoach Torsten Fröhling. Pikant an der Geschichte: „Die Entlassung war“, so SC-Finanz-Geschäftsführer Harald Uhr, „zur Halbzeit der Partie gegen Lohne beschlossene Sache gewesen“. Dabei hatte Fröhling seinen Vertrag erst Ende Mai verlängert. Vorerst interimsweise übernahm Co-Trainer Tim Wulff das Ruder an der Bredstedter Straße. Ende September entschieden sich die Flensburger Macher um Geschäftsführer Sport, Dominique Natusch, Wulff als Chefcoach zu befördern. „Tim Wulff ist prädestiniert für die Aufgabe, weil er den SC Weiche durch und durch lebt. Er hat in den vergangenen Jahren entsprechende Erfahrungen als Trainer gesammelt. Da bot sich diese Lösung einfach an“, so das Plädoyer von Natusch pro Wulff . Unter dem 38-jährigen ehemaligen Mittelstürmer von Holstein Kiel kehrte der Erfolg zur. „Wir haben in den letzten zwei Jahren viel Lehrgeld bezahlt. Wichtig ist, dass Ruhe im Verein ist. Wenn man sieht, wie die jungen Spieler sich entwickeln, macht es richtig Spaß. Wir mussten an einigen Schrauben drehen. Ich denke, ich kenne die Liga ganz gut und ich weiß, wie die Kabine funktioniert. Das ist schon sehr wichtig. Der Erfolg ist im Moment ganz okay, aber ich möchte immer das Maximum erreichen“, sagt Wulff auf Nachfrage. Der A-Lizenzinhaber unterstützt die Forderung nach dem direkten Aufstieg als Meister der Regionalliga.

Beim VfB Lübeck grüßt hingegen jedes Jahr das Murmeltier. Der fi nanzielle Schuh drückt mehr denn je, sodass vor dem Ligastart im Sommer ein erneuter großer Umbruch stattfand. Das Finanzloch erschwerte Sportvorstand Sebastian Harms die Kaderplanung immens. Mitte Juli hatten die Grün-Weißen erst 15 Spieler unter Vertrag. „Unser Etat ist im letzten Viertel der Regionalliga“, sagte Harms bei einer Mitgliederversammlung des VfB. „Es fällt mir schwer, totalen Optimismus zu verbreiten.“

Dafür spielt der VfB eine ordentliche Saison. Auch zum Jahresende sorgte die Rückkehr des „Verlorenen Sohnes“, Felix Drinkuth, für positive Vibes. Der Offensivspieler unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Aufgrund der Transferperiode war der 31-jährige Offensivmann allerdings erst ab dem 1. Januar 2026 für seinen alten und nun neuen Verein spielberechtigt.

Völlig unaufgeregt agiert hingegen der 1. FC Phönix

Die Fans des SC Weiche Flensburg hatten zuletzt wieder Grund zur Freude.
Ramiz Demir vom VfB Lübeck gegen Weiches Dominic Hartmann.

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Lübeck in der Regionalliga, der den Kontakt zur Spitzengruppe um das Top-Trio SV Meppen, SV Drochtersen/Assel und dem VfB Oldenburg hält. Zudem stachen die Adler mit einer Aktion Ende November heraus, die revolutionär ist. Mit „FairPay“ beendeten die Lübecker das letzte Spiel am Buniamshof. Das heißt: Anstelle fester Preise wählten die Zuschauer dabei ihren Eintritt erst während oder nach dem Spiel - orientiert am eigenen Stadionerlebnis. Soll heißen: „5 Euro: war okay“, „10 Euro: solides Spiel“, „15 Euro: hat Spaß gemacht!“ und „20 Euro: richtig stark – gerne wieder“. „Mit FairPay wollen wir ein Stadionerlebnis schaffen, das ehrlicher ist als jeder feste Eintrittspreis. Unsere Zuschauer bewerteten den Tag selbst - für uns war das ein

mutiger Schritt, bei welchem Phönix bewusst auf Vertrauen und eine off ene Bewertung des Spiels durch sein Publikum setzte. Wir sind überzeugt, dass sich gute Mannschaftsleistungen mit hohem Unterhaltungsfaktor im “FairPay-Modell“ auch widerspiegeln“, sagt Phönix-Geschäftsführer Frank Salomon.

Während es für die Adler in der Rest-Rückrunde darum geht, den Anschluss nach oben zu halten, kämpft der VfB um dringend benötigte Punkte für den Ligaverbleib. Und sollten sich die Eisenbahner aus Flensburg unter der Regie von Tim Wulff weiter festigen, ist ein Platz zwischen sechs und neun zum Saisonende keine Utopie.

Der VfB Lübeck muss in der Rückrunde noch stabiler werden.Die Bank des FC Phönix um Trainer Christiano Adigo und Macher Frank Salomon.
Lübecker Stadtderby am Buniamshof – Muzaffer Can Degirmenci vom FC Phönix vor Joel Amadi vom VfB.

Schnell noch ’n FLENS, bevor es ’n Anpfiff gibt.

Das Flenst.

Todesfelder Dominanz

Ein breites Verfolgerfeld sorgt für Spannung in der Flens-Oberliga – VfR Neumünster ist bisher die große Überraschung

Vor dem Saisonstart hielten viele Experten, Trainer, Verantwortliche und Spieler die Oberliga für die stärkste seit Jahren. Die Regionalliga-Absteiger Holstein Kiel II und SV Todesfel-

de gesellten sich zu den schon ohnehin starken Teams vom FC Kilia Kiel, dem Heider SV, SV Eichede sowie dem PSV Neumünster.

Todesfeldes Torjäger Benjamin Petrick feiert seinen Treffer im Spitzenspiel bei der U23 von Holstein Kiel.

„Die Oberliga wird mit Sicherheit eine Herausforderung – vor allem, wenn man den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga anpeilt“, meinte Todesfeldes Ex-Profi Janek Sternberg vor dem Saisonstart. Der 33-Jährige ist sich der starken Konkurrenz jederzeit bewusst: „Den Anspruch, um die Spitze mitzuspielen, haben mehrere Teams, besonders wenn man in Richtung Kiel blickt. Dennoch ist der Regionalliga-Aufstieg unser klares Ziel. Wir sind personell gut aufgestellt und haben die Qualität, das zu schaffen.“

Todesfelde marschierte ungeschlagen durch die Vorrunde, doch eine Posse verhinderte eine frühzeitige sportliche Entscheidung im Titelrennen der Flens-Oberliga. Am „Grünen Tisch“ wurde der Elf von Chefcoach Björn Sörensen, der erfolgreich seine A-Lizenz absolviert hat, ein Stau-Chaos zum Verhängnis: Der Mannschaftsbus des SV Todesfelde befand sich auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Satrup, geriet hinter der Rader Hochbrücke in einen verhängnisvollen Stau und erschien somit nicht rechtzeitig zum Anpfiff. Nach einer Wartezeit von 45 Minuten wurde die Begegnung abgesagt und als Nichtantritt der Gastmannschaft bewertet. Der Spielausschuss des Schleswig-Holsteinischen-Fußballverbandes wertete die Partie mit 5:0 Toren für Satrup, verhängte dazu ein Ordnungsgeld von 400 Euro gegen die Todesfelder und obendrein wurden drei weitere Punkte abgezogen. „Eine drakonische Strafe“, zeigte

sich der Sportliche Leiter des Spitzenreiters, Heiko Spiering, enttäuscht.

Die Reserve von Holstein Kiel, ursprünglich Topfavorit der Flens-Oberliga, hat sich nach dem Regionalliga-Abstieg den Kampf um die Meisterschaft trotz der starken Konkurrenz wohl etwas leichter vorgestellt. Sieben Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenführer aus Todesfelde. Drei Niederlagen mussten die Jungstörche dabei über sich ergehen lassen - zu viel, um den SV Todesfelde ernsthaft in Gefahr zu bringen. KSVChefcoach Willi Weiße blickt schon jetzt auf die Rückrunde, die Ende Februar beginnt, und sagt kämpferisch: „Der Vorsatz ist wie immer: Jedes Spiel gewinnen wollen und dann am Ende schauen, was dabei herauskommt“.

Eine ausgezeichnete Rolle spielen weiterhin der Heider SV und SV Eichede, die zu den konstantesten OberligaTeams der vergangenen Jahre zu zählen sind. Es passt ein-

Packende Spielszene mit Eichedes Lucas Irmler und Todesfeldes Mats Klüver im Spitzenspiel der Flens-Oberliga.
Heides Leistungsträger Jonah Gieseler und Christopher Buchtmann.

fach im sportlichen und wirtschaftlichen Umfeld an der Meldorfer Straße und am Ernst-WagenerStadion. Die beiden engagierten Trainer Markus Wichmann (Heide) und Paul Kujawski (Eichede) gehen den Erfolgsweg mit ihren Clubs unbeirrt weiter und könnten am Ende durchaus das Zünglein an der Waage im Titelrennen sein. Die positive Überraschung der Vorrunde war jedoch der VfR Neumünster. In der letzten Saison haben die Lila-Weißen den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag feiern können und in der laufenden Spielzeit überraschten die Schwalestädter als Jäger der Top-Teams. Trainer Danny Cornelius ist es gelungen, rund um die Grümmi-Arena Ruhe hereinzubekommen. Störgeräusche wie in den Jahren zuvor kommen aus der Geerdtstraße in dieser Saison nicht mehr. Cornelius und der VfR - das passt. Zwar rief der 40-Jährige vor der Saison erneut den Klassenerhalt als Hauptziel aus, doch: „Das MASTERS hatte ich im Hinterkopf und wollte das schon gerne erreichen“, so Cornelius, der als Spieler „den Pott“ schon mit dem VfB Lübeck in die Höhe streckte.

Überraschend fehlt in diesem Jahr der amtierende Meister FC Kilia Kiel beim LOTTO MASTERS. Die Kilianer hinken der Musik ein wenig hinterher. Eine Niederlagenserie ließ die Elf vom Hasseldieksdammer Weg im ersten Saisondrittel bedrohlich in Richtung Tabellenkeller rutschen, doch mittlerweile hat sich die Elf von Chefcoach Nico Soranno gefangen und ist wieder auf Kurs. Den PSV Neumünster, im Vorjahr mit großer Fanunterstützung in der Wunderino Arena dabei, hat ein völlig verkorkster Oktober ohne einen einzigen Punktgewinn die Teilnahme am LOTTO MASTERS gekostet – Enttäuschung pur. „Das war eine Vollkatastrophe“, blickt PSV-Coach Nils Voss zurück.

Thede Reimers und sein Heider SV hatten bei der Qualifikation zum LOTTO MASTERS gegenüber Yannik Jakubowski und dem FC Kilia die Nase vorn.
Holsteins U23-Kapitän Finn Wirlmann.

Hallenlandesmeisterschaften 2026:

Wer krönt sich zum Hallen-König?

Eröffnet werden die Hallenlandesmeisterschaften am 31. Januar in Eckernförde. Dort treten am gesamten Wochenende die C- und B-Juniorinnen sowie die besten Herren- und Frauen-Teams des Landes auf dem Hallenparkett gegeneinander an. Eine Woche darauf, am 7. und 8. Februar, spielen die Junioren in Henstedt-Ulzburg um den Hallentitel.

Bei den Jugendteams sichern sich die Sieger der vorausgehenden Kreismeisterschaften den direkten Einzug in den Landesvergleich. Wenn die talentiertesten Nachwuchsspielerinnen und -spieler der Region aufeinandertreffen, ist Spannung vorprogrammiert. Auch bei den Frauen und Juniorinnen werden die Teilnehmerinnen über die Kreismeisterschaften bestimmt. Je nach Anzahl der Meldungen finden einige dieser Turniere sogar kreisübergreifend statt.

desmeisterschaften zu sichern. Wer sich hier behauptet, hat beste Chancen, in der Halle für eine großartige Atmosphäre zu sorgen.

Die Herren treten ebenfalls im Rahmen der Kreismeisterschaften an, um sich einen der begehrten Startplätze bei den Lan-

Die Turniere in der Übersicht:

Samstag, 31.01.2026

C-Juniorinnen | Eckernförde | Beginn: 10:00 Uhr

Herren | Eckernförde | Beginn: 14:00 Uhr

Sonntag, 01.02.2026

B-Juniorinnen | Eckernförde | Beginn: 10:00 Uhr

Frauen | Eckernförde | Beginn: 14:00 Uhr

Die Hallenlandesmeisterschaften sind jedoch nicht nur sportlich ein Höhepunkt: Alle siegreichen Teams können sich zudem auf attraktive Prämien freuen – ein zusätzlicher Anreiz, um alles in die Waagschale zu werfen.

Samstag, 07.02.2026

D-Junioren | Henstedt-Ulzburg | Beginn: 10:00 Uhr

B-Junioren | Henstedt-Ulzburg | Beginn: 15:00 Uhr

Sonntag, 08.02.2026

C-Junioren | Henstedt-Ulzburg | Beginn: 10:00 Uhr

A-Junioren | Henstedt-Ulzburg | Beginn: 15:30 Uhr

Bei den C-Junioren jubelten im Vorjahr die Spieler des SC Weiche Flensburg 08.

Wer folgt Phönix ins Finale?

SHFV-LOTTO-Pokal: Halbfinale zwischen SV Todesfelde und VfB Lübeck steht noch aus

Am 23. Mai 2026 steigt das große Finale: Im Rahmen des Finaltags der Amateure findet auch das Endspiel um den SHFV-LOTTO-Pokal statt. Während der 1. FC Phönix Lübeck bereits das Finalticket gebucht hat, steht der Gegner noch aus.

Dabei könnte es im Endspiel zum Lübecker Stadtduell kommen: Im zweiten Halbfinale des Landespokals trifft der SV Todesfelde auf den amtierenden schleswig-holsteinischen Pokalsieger VfB Lübeck. Die Partie findet am 4. April 2026 um 14 Uhr statt. Der VfB Lübeck geht als Favorit in das Duell mit dem SV Todesfelde, darf den Spitzenreiter der Flens-Oberliga jedoch nicht unterschätzen.

Zu gerne dürfte VfB-Cheftrainer Guerino Capretti an den gelungenen Saisonabschluss im vergangenen Mai an der Lohmühle denken, als man die Kaltenkirchener TS im Pokalfinale 2025 mit 2:1 (2:0) besiegen konnte und damit nicht nur den Landespokal gewann, sondern sich darüber hinaus für den DFB-Pokal qualifizierte. Neben der sportlichen hatte die Teilnahme am DFB-Pokal auch finanziell eine große Bedeutung für die Grün-Weißen, die in der ersten Runde knapp dem SV Darmstadt mit 1:2 (0:1) unterlagen. Nun träumen die Lübecker nach Siegen gegen Kilia Kiel und den SC Weiche Flensburg 08 erneut vom lukrativen Wettbewerb auf Bundesebene.

Für den SV Todesfelde wäre es dagegen das zweite Landespokalfinale innerhalb von drei Jahren – und die Wiederauflage des LOTTOPokalfinals von 2024. Damals fand das Endspiel zwischen „Tofe“ und Phönix im Joda-Sportpark statt, das die „Adlerträger“ mit 3:1 (1:1) für sich entschieden.

Der 1. FC Phönix Lübeck hatte in der laufenden Pokalsaison durchaus Schwierigkeiten, bewies aber sowohl im Achtel- als auch im Halbfinale große Moral. Während man im Achtelfinale bei TuS Rotenhof durch zwei späte Treffer ein 0:1 in ein 2:1 drehte, agierte man im Halbfinale beim SV Eichede mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl. In Stormarn kassierte Phönix kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit zwar noch den 1:1-Ausgleich, blieb dann im Elfmeterschießen aber cool und setzte sich auch dank des besseren Nervenkostüms durch.

Der 1. FC Phönix Lübeck hat bereits das Finalticket in der Tasche.
Packende Zweikämpfe im Viertelfinale: Der VfB Lübeck setzte sich gegen Weiche Flensburg durch.
Todesfeldes Morten Liebert erzielte in der laufenden Pokalsaison bereits drei Tore.

Wählen

Sie die „SHFV-Fußballer des Jahres“

Alle bisherigen Gewinner*innen in der Übersicht

Fußballer des Jahres

2009 Michael Holt (Holstein Kiel)

2010 Bastian Henning (VfB Lübeck)

2011 Marc Heider (Holstein Kiel)

2012 Jaroslaw Lindner (Holstein Kiel)

2013 Rafael Kazior (Holstein Kiel)

2014 Marc Heider (Holstein Kiel)

2015 Rafael Kazior (Holstein Kiel)

2016 Rafael Czichos (Holstein Kiel)

2017 Dominick Drexler (Holstein Kiel)

2018 David Kinsombi (Holstein Kiel)

2019 Ahmet Arslan (VfB Lübeck)

2020 Fin Bartels (Holstein Kiel)

2021 Fin Bartels (Holstein Kiel)

2022 Fabian Reese (Holstein Kiel)

2023 Steven Skrzybski (Holstein Kiel)

2024 Finn Porath (Holstein Kiel)

Fußballerin des Jahres

2009 Nina Jokuschies (Holstein Kiel / Hamburger SV)

2010 Gaitana Lippert (FFC Oldesloe)

2011 Rachel Pashley (FFC Oldesloe)

2012 Marie Becker (Holstein Kiel)

2013 Marie Becker (Holstein Kiel)

2014 Marie Becker (Holstein Kiel / Harvard Women’s Soccer)

2015 Jana Leugers (Holstein Kiel)

2016 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2017 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2018 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2019 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2020 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2021 Indra Hahn (SV Henstedt-Ulzburg)

2022 Nicole Ebsen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)

2023 Indra Hahn (SV Henstedt-Ulzburg)

2024 Fenja Bannach (SSC Hagen Ahrensburg)

Mit dem 26. LOTTO MASTERS nimmt das Fußballjahr 2026 in Schleswig-Holstein gleich richtig Fahrt auf. Viele weitere spannende Momente dürften in den kommenden Monaten folgen. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Welche Persönlichkeiten haben das letzte Jahr im Land besonders geprägt? Gemeinsam mit LOTTO SchleswigHolstein sucht der Schleswig-Holsteinische Fußballverband erneut die Fußballerin, den Fußballer und den Trainer des Jahres.

Im Januar können Sie auf www.shfv-kiel.de Ihre Stimme für Ihre Favorit*innen abgeben. Eine Jury aus regionalen Sportjournalist*innen sowie Vertreterinnen und Vertretern des SHFV stellt dafür aktuell eine Liste mit jeweils zehn Nominierten pro Kategorie zusammen. Aber auch Ihre Stimme zählt: Mit Ihrem Voting entscheiden Sie anschließend maßgeblich mit, wer den Titel „Fußballerin“, „Fußballer“ oder „Trainer des Jahres 2025“ tragen wird. Neben Ihrer Stimmabgabe haben Sie zudem die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und attraktive Preise zu gewinnen. In Kürze werden die Top-10-Kandidatinnen und -Kandidaten auf der SHFV-Website vorgestellt. Das Endergebnis ergibt sich anschließend aus drei Bausteinen: Ihrem Online-Votum, der

Trainer des Jahres

2010 Peter Schubert (VfB Lübeck)

2011 Thorsten Gutzeit (Holstein Kiel)

2012 Thorsten Gutzeit (Holstein Kiel)

2013 Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche Flensburg)

2014 Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche Flensburg)

2015 Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche Flensburg)

2016 Hannes Drews (Holstein Kiel A-Jugend)

2017 Markus Anfang (Holstein Kiel)

2018 Daniel Jurgeleit (SC Weiche Flensburg 08)

2019 Ole Werner (Holstein Kiel)

2020 Ole Werner (Holstein Kiel)

2021 Ole Werner (Holstein Kiel)

2022 Lukas Pfeiffer (VfB Lübeck)

2023 Marcel Rapp (Holstein Kiel)

2024 Marcel Rapp (Holstein Kiel)

Einschätzung der Jury sowie der Wahl durch die Trainer*innen der höchstklassigen Mannschaften im Land. Die endgültigen Preisträgerinnen und Preisträger werden schließlich bei einer zentralen Ehrungsveranstaltung in Büdelsdorf ausgezeichnet.

Holten die meisten Stimmen im Vorjahr: (v.l.) Finn Porath, Fenja Bannach und Marcel Rapp.

COMPANY-CUP 2026

Jetzt für Norddeutschlands beliebtestes Firmenfußballturnier anmelden!

Bereits seit 2010 finden jedes Jahr zahlreiche Betriebsfußballmannschaften den Weg zum COMPANY-CUP, um an einem erstklassigen Fußballnachmittag zusammen mit den Arbeitskolleg*innen Spaß zu haben, Tore zu schießen und mit etwas Glück am Ende auch eine der vorderen Plätze zu belegen.

Eine Woche vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist es wieder soweit: Am Samstag, dem 06. Juni 2026 um 10:00 Uhr, findet bereits zum sechsten Mal in Kooperation mit dem Gettorfer SC der COMPANY-CUP im Sportpark Gettorf statt. Dabei liegt das Veranstaltungsgelände angesichts der Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Regionen verkehrsgünstig zwischen Schleswig, Rendsburg und Kiel. Der Sportpark Gettorf bietet überragende Bedingungen, um den Anforderungen des außergewöhnlichen Events gerecht zu werden: Kunstrasenplätze in perfektem Zustand, ein kompaktes und übersichtliches Areal mit vielen Sitzgelegenheiten für die Zuschauer*innen und Spielmöglichkeiten für Kinder, ein umfangreiches Catering, eine angemessene Anzahl an Umkleidekabinen mit Duschmöglichkeiten sowie ausreichend Parkplätze für alle. Im vergangenen Jahr konnte sich CHEFS CULINAR erneut im finalen Neunmeterschießen gegen Bela 92 den Turniersieg sichern und wurde damit nach 2023, 2024 und 2025 zum ersten Triple-Sieger der langen COMPANY-CUP-Historie. Schafft es 2026 ein anderes Team, die begehrte Trophäe zu gewinnen? Der COMPANY-CUP bietet die einzigartige Möglichkeit, im Rahmen eines Betriebssportevents die Motivation und Unternehmensidentifikation der Mitarbeiter*innen zu stärken und für ein hervorragendes Betriebsklima zu sorgen. In lockerer Atmosphäre können bestehende Kontakte gepflegt sowie neue geknüpft werden, um über den COMPANY-CUP hinaus gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Haben Sie nun Lust darauf bekommen? Dann melden Sie sich und Ihr Team gleich an,

wenn das Anmeldefenster Anfang 2026 geöffnet wird. Über den QR-Code finden Sie weitere Informationen zum COMPANY-CUP sowie Eindrücke und Ergebnisse der letzten Jahre. Wir freuen uns schon jetzt auf alle Unternehmen und viele begeisterte Zuschauer*innen, die dafür sorgen werden, dass der 16. COMPANY-CUP im Sportpark Gettorf wieder ein voller Erfolg wird. Der Eintritt ist für alle Zuschauer*innen dabei selbstverständlich frei.

Weitere Informationen zum COMPANY-CUP

Geht die Serie weiter? CHEFS CULINAR holte auch 2025 den Pokal.

Das Punktesammeln geht weiter

Schleswig-Holsteinische Teams können beim DFB-Punktespiel 2.0 Prämien sichern

Die bundesweite Vereinsaktion des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und seiner 21 Landesverbände zur Stärkung des Amateurfußballs geht in die nächste Runde. Beim DFB-Punktespiel können die fast 24.000 Vereine in Deutschland wie bereits anlässlich der Heim-Europameisterschaft im vergangenen Jahr ab sofort wieder mit jeder umgesetzten Maßnahme zur Vereinsentwicklung Punkte sammeln und so attraktive Prämien gewinnen.

Die Verlosungshauptpreise sind ein Kurztrainingslager im Home Ground von adidas in Herzogenaurach sowie ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt, der Heimat des deutschen Fußballs. Zur Heim-EM 2024 hatten bereits 4650 Klubs aus ganz Deutschland am DFB-Punktespiel teilgenommen, das waren knapp 20 Prozent aller Vereine. Gemeinsam haben sie beeindruckende 22.382 Maßnahmen eingereicht, umgesetzt und so das Vereinsleben nachhaltig gefördert. Diese Zahl soll nun noch einmal deutlich übertroffen werden. Amateurvereine können sich über ihre Vereinsverantwortlichen wieder auf punktespiel.dfb.de registrieren und sich einen Überblick über die Maßnahmen und Preise verschaffen sowie sofort loslegen und Punkte sammeln. Wichtig: Hierfür ist aus steuerrechtlichen Gründen für die Gewinnpreisvergabe ein Gemeinnützigkeitsnachweis erforderlich.

Auf der Webseite zum DFB-Punktespiel finden sich die Maßnahmen aus den drei Kategorien Vereinsentwicklung, Qualifizierung sowie Spielbetrieb und Fußballangebote, für deren Umsetzung jeweils 10, 25 oder 50 Punkte gesammelt werden

können. Schon kleinere Aktivitäten wie beispielsweise ein Aushang am Vereinsheim zur Schiedsrichter*innen-Neugewinnung oder der Besuch eines DFB-Mobils lassen den Zählerstand steigen. Je größer die Maßnahme, desto mehr Punkte warten auf die Vereine.

In der Online-Übersicht ist für Vereine einsehbar, welchen Punktestand sie erreicht haben und welche Maßnahmen sie noch umsetzen können, um im Ranking aufzusteigen. Wer den Bronze-, Silber-, Gold- und den neu eingeführten Platin-Status im DFB-Punktespiel erreicht, gewinnt Garantiepreise wie beispielsweise ein Trainingspaket (Mini-Tore, Bälle und Leibchen) oder ein Technikpaket (Lautsprecher und TV-Gerät). Hinzu kommt das neu eingeführte Starterlevel, das zeitnah nach der ersten erfolgreich geprüften Maßnahme ein Ballpaket für die Vereine vorsieht.

Vereine erhalten bei Teilnahme am DFB-Punktespiel dementsprechend das Starterpaket plus das Garantiepreispaket des höchsten Levels, das sie erreichen. Die Hauptpreise werden nach Beendigung des Punktespiels unter allen Vereinen aus dem Gold- und Platinlevel verlost. Das DFB-Punktespiel läuft bis zum 31. August 2026.

Jetzt registrieren:

Das Spielen eines Instruments ist ein Geschenk, das immer wieder Freude bereitet, ganz gleich, ob Sie Ihre ersten musikalischen Schritte machen oder Ihr Handwerk bereits beherrschen. Auch ein Instrument von Yamaha ist ein Geschenk, das immer wieder Freude bereitet.

Hier scannen für vollständige Teilnahmebedingungen, weitere Produktkategorien und eine Anleitung zum Cashback-Antrag:

Susan Albers & Band:

Welcome to Kiel

Licht aus, Spot an, “WELCOME TO KIEL“ – und schon weiß jeder in der Arena, welch einmalige Stimmung man mit fetten Beats und „Klatschpappen“ in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt zaubern kann!

Seit mehr als zehn Jahren begrüßt das LOTTO MASTERS mit „Welcome to Kiel“ nicht nur alle Fußballbegeisterten auf dem Plakat, sondern mit Sängerin Susan Albers und Band auch musikalisch in der Arena. Zusammen mit Lasershow und dem Einlaufen der Mannschaften entstehen hier Stimmung und Spannung, die wirklich einmalig sind und ihren emotionalen Höhepunkt finden, wenn die ganze Arena das alt-ehrwürdige „Schleswig-Holstein Lied“ gemeinsam anstimmen.

Die Stimme hinter den Songs ist Sängerin Susan Albers, die nicht nur treue Besucher des LOTTO MASTERS gut kennen, sondern auch einem Millionen Publikum als Kandidatin bekannter Casting-Formate wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „The Voice of Germany“ bekannt sein wird. Sie ist nicht nur als Solo-Künstlerin für Yamaha Music und als Solistin der Bundeswehr Big Band unterwegs, sondern steht auch gemeinsam mit Künstlern wie Ronan Keating oder Tom Gabel auf großen Bühnen.

Das musikalische Trio wird komplettiert durch die Kollegen Jan „The Judge“ Richter an der Gitarre und „Tobsen-Didi“ Tobias Dahm an den Tasten. Zusammen wird das Trio der Arena musikalisch auch nochmal vor den Halbfinal-Spielen einheizen.

Wer ein bisschen stöbern möchte, der kann sich gerne in den sozialen Netzwerken „austoben“ – zum Beispiel den YouTubeKanälen „Susan Albers“ (@susanalbersmusicofficial) und „SusanAlbersFeat“ (@SusanAlbersFeat)… oder direkt auf der Website https://susanalbers.net/.

Susan feat. Chrissy-Chris-Cross & Tobsen-Didi Welcome to Kiel

Musik: Christian Martini / Text: Tobias Dahm

EAN: 4250782388155

erhältlich auf Musikportalen und als Streaming

Jan Richter (Gitarre), Susan Albers (Gesang) und Tobias Dahm (Keyboard)
Scan for Video

Hallenmoderation

YORK LANGE

Seit 25 Jahren ist der gebürtige Kieler nun im Radiogeschäft unterwegs und nach verschiedenen Stationen in Schleswig-Holstein und Hamburg mittlerweile in Mecklenburg-Vorpommern gelandet – beim Sender mit dem coolen Sound der 80er. Sein erstes Stadionerlebnis im Sommer 1995 hat „Pancky“ damals sofort mit dem Fußballvirus angesteckt, und diese Begeisterung hat ihn seitdem durch alle Lebenslagen begleitet. Selbst aktiv gespielt hat der mittlerweile 44-Jährige zwar nie, aber Fußball gehörte immer zu seinem Alltag. Heute hat sich der Fokus ein wenig verschoben: Der Garten ist zum kleinen Fußballplatz geworden, auf dem er mit seinen beiden kleinen Kindern die ersten Pässe spielt und jede Menge Spaß hat. Für das Fußballjahr 2026 hat Christian klare Wünsche: Der HSV soll den Klassenerhalt schaffen, Holstein sich in Liga 2 stabilisieren und Deutschland am liebsten Weltmeister werden. Wenn das gelingt, wäre die Saison für ihn perfekt.

Der gebürtige Schleswiger York Lange ist seit 2010 beim LOTTO MASTERS als Moderator dabei. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Stadionsprecher der KSV Holstein (seit 2007) und Radiomoderator sowie Entertainer bei Events aller Art, haben wir mit dem 56-Jährigen in der Wunderino Arena also einen echten Fachmann am Mikrophon. Der passionierte Golfspieler freut sich jedes Jahr aufs Neue auf den Budenzauber in Kiel. „Das LOTTO MASTERS ist für mich ein absolutes Highlight im Kalender“, so Lange. Seit neuestem kommen bei York regelmäßig unangemeldet Prominente und Persönlichkeiten zum Schnack vorbei, in seiner eigenen Talkshow „Wer kommt,der kommt..!“ Immer am letzten Mittwoch im Monat. Weder York noch die Zuschauer wissen, wer am Ende aus dem Auto steigt und wer seine Gäste sind. Die nächsten Shows sind am 25.03., 27.05. und 29.07.2026 in der Tonberghalle in Kiel. Infos und Tickets gibt es auf www.werkommtderkommt.de

VOLKER MARCZYNKOWSKI

Volker Marczynkowski ist ein echtes Radio-Urgestein. Der gebürtige Hamburger ist seit drei Jahrzehnten auf den Radio-Wellen im ganzen Norden zuhause und mittlerweile in Berlin angekommen. Für das LOTTO MASTERS kehrt er in sein Wohnzimmer Schleswig-Holstein zurück. Seine Liebe zum Fußball entdeckte „Marczy“ im Weltmeister-Jahr 1974. Die eigene Stürmerkarriere bescherte ihm zwar viele Tore, aber von der spielerischen Qualität her reichte es leider nicht, um heute auf dem Parkett selbst dabei zu sein. Seine Fähigkeiten am Mikro bewies er dagegen nicht nur bei seinem langjährigen Radio-Engagement, sondern auch bis zum Sommer 2007 als Stadionsprecher von Holstein Kiel. Noch immer springt der Entertainer ein, wenn Not am Mann ist. Zudem half Marczynkowski vorübergehend beim Aufbau eines neuen Fußball-RadioSenders in Leipzig mit. Aktuell hört man ihn bei 94,3 rs2 in Berlin.

CHRISTIAN PANCK

Der LOTTO NORDCUP kehrt zurück

Die sechs besten Frauen-Teams aus Schleswig-Holstein spielen morgen um den Titel

Der LOTTO NORDCUP feiert sein Comeback! Am Sonntag, 11. Januar 2026, werden ab 10:45 Uhr die sechs besten Frauenteams aus SchleswigHolstein um den Titel unter dem Hallendach der Wunderino Arena in Kiel spielen.

2013 fand das Turnier der Fußballerinnen in der Landeshauptstadt letztmalig statt –damals als Einladungsturnier, bei dem neben Teams aus der Region auch Größen aus der Bundesliga wie der VfL Wolfsburg oder Turbine Potsdam und Nationalspielerinnen wie Alex Popp und Tabea Kemme auf dem Kunstrasen spielten. Nun folgt zum Start ins Fußballjahr 2026 die Wiederauflage unter neuen Voraussetzungen.

uns gemeinsam für einen erfolgreichen Auftakt des Turniers sorgen!“

„Wir haben uns bewusst dazu entschieden, mit dem LOTTO NORDCUP unseren besten schleswig-holsteinischen Teams eine Plattform vor einer großen Kulisse zu geben“, sagt Uwe Döring, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. „Es ist uns eine große Freude, dieses Turnier gemeinsam mit der Holstein Kiel Marketing GmbH auszurichten. An alle Fußballfans im Norden: Seid am 11. Januar 2026 in Kiel dabei und lasst

Qualifiziert sind neben den Regionalligisten Holstein Kiel und SV Henstedt-Ulzburg die Top-4-Teams aus der VR-Banken Oberliga: SSC Hagen Ahrensburg, IF Stjernen Flensborg, der Eichholzer SV und der Kieler MTV.

Klaus Kuhn, Geschäftsführer der Holstein Kiel Marketing GmbH, freut sich auf das Frauenturnier, weiß aber auch, dass es eine große Herausforderung ist, am Tag nach dem LOTTO MASTERS den LOTTO NORDCUP zu organisieren: „Wir werden auch für den Frauenfußball in Schleswig-Holstein ein ‚Welcome to Kiel‘ in einem emotionalen Opening vorbereiten. Wir wünschen uns ein großes Zuschauerinteresse, damit auch der LOTTO NORDCUP schnell einen festen Platz im Sportkalender einnimmt.“

Auch Fenja Bannach, Schleswig-Holsteins Fußballerin des Jahres 2024 und Spielerin des SSC Hagen Ahrensburg, ist voller Vorfreude ob des 11. Januar 2026: „So ein Turnier wie den LOTTO NORDCUP braucht es für uns Fußballerinnen in Schleswig-Holstein. Für uns Spielerinnen wird dies ein einzigartiges Erlebnis.“

„Welcome to Kiel!“ gilt 2026 nicht für die Fußballer, sondern auch für Schleswig-Holsteins beste Fußballerinnen.
Beim LOTTO NORDCUP stand bereits Nationalspielerin Alexandra Popp (damals FCR 2001 Duisburg) auf dem Kieler Kunstrasen.

Turnierleitung und Regelwerk

Der SHFV-Herrenspielausschuss setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen, den Vorsitz hat Dennis Keske. Für die Turnierleitung des 26. LOTTO MASTERS zeichnen verantwortlich:

Dennis Keske

Vorsitzender SHFV-Herrenspielausschuss, Staffelleiter Flens-Oberliga, Spielleiter SHFV-LOTTO-Pokal

Gerd Freisler

Beisitzer und Spielleiter Landesligen

Lorenz-Peter Henningsen

Beisitzer und Spielleiter Verbandsligen West und Ost

Stefan Sommermeier

Beisitzer und Spielleiter Verbandsligen Nord und Süd

Matthias Ploen

Beisitzer

Kurzübersicht Regelwerk 26. LOTTO MASTERS:

Beim LOTTO MASTERS wird grundsätzlich nach den Richtlinien für Fußballspiele in der Halle (siehe SHFV-Spielordnung) gespielt. Hier eine Übersicht der wichtigsten Regeln für das heutige Turnier:

Spielfeld:

Gespielt wird in der Wunderino Arena auf Kunstrasen mit Granulatverfüllung. Die Tore sind 5 Meter breit. Das gesamte Spielfeld (auch Torauslinie) ist durch eine Bande abgegrenzt.

Mannschaften:

Eine Mannschaft besteht aus bis zu 12 Spielern, von denen 5 (1 Torwart und 4 Feldspieler) gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen.

Spielablauf:

Die im Spielplan erstgenannte Mannschaft nimmt Aufstellung auf der Seite des Warte- und Aufwärmbereiches (Eingangsbereich des Spielfeldes) und hat Anstoß. Auswechseln von Spielern erfolgt im Bereich der Torauslinie (Auswechselzone der jeweiligen Mannschaft). Die Spielzeit in allen Spielen beträgt 12:30 Minuten.

Torwartspiel:

Der Torhüter darf den Torraum verlassen und am Spiel teilnehmen. Er verursacht aber einen indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft, wenn er a. den Ball in seiner Spielfeldhälfte ein zweites Mal berührt (Torabwurf zählt als erste Berührung), nachdem dieser ihm von einem Mannschaftskollegen absichtlich zugespielt wurde, ohne dass der Ball dazwischen von einem Gegner berührt oder gespielt wurde.

b. den Ball mit seinen Händen berührt, nachdem er ihn direkt durch Einrollen oder ein absichtliches Zuspiel von einem Mitspieler erhalten hat.

c. den Ball länger als sechs Sekunden in den Händen hält oder ihn länger als sechs Sekunden mit dem Fuß kontrolliert, solange er den Ball noch mit der Hand spielen darf.

Platzverweise:

Wird ein Spieler für die Dauer von zwei Minuten des Spielfeldes verwiesen, hat er die Zeitstrafe in der Auswechselzone abzuleisten. Ablauf der Zeitstrafe wird über den Hallensprecher angesagt. Bei Feldverweis mit Roter Karte scheidet der Spieler aus dem Turnier aus. Eine Mannschaft, die einen oder mehrere Feldverweis(e) auf Zeit oder mit der Roten Karte hinnehmen musste, kann wieder auf die zulässige Anzahl an Spielern ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat.

Gruppenplatzierung:

Bei der Ermittlung der Gruppenplatzierungen entscheidet bei Punktgleichheit zunächst die Tordifferenz. Ist auch diese gleich, entscheiden die mehr erzielten Tore. Wenn auch hier Gleichstand herrscht, entscheidet der direkte Vergleich der betroffenen Mannschaften. Endete dieser Vergleich unentschieden, wird die Platzierung durch Entscheidungsschießen von der Strafstoßmarke ermittelt (5 Spieler jeder Mannschaft). Ein Nachschuss ist nicht möglich.

Endrunde:

Enden die Halbfinalspiele und das Endspiel nach Zeitablauf unentschieden, gibt es keine Verlängerung. Der Sieger wird durch ein Entscheidungsschießen von der Strafstoßmarke aus ermittelt.

Schiedsrichter beim LOTTO MASTERS

Jan-Christian Meyer, Bela Bendowski und Steffen Brandt leiten die Partien beim LOTTO MASTERS 2026.

Schnelle Spiele auf engem Raum, viele Zweikämpfe und Emotionen: So besticht das LOTTO MASTERS Jahr für Jahr. Für die Schiedsrichter sind die Eigenarten des Turniers eine große Herausforderung. Daher werden in diesem Jahr zwei zusätzliche Schiedsrichterassistenten seitlich der Tore den Hauptschiedsrichter unterstützen, um noch bessere Entscheidungen zu treffen.

Jan-Christian Meyer (28, SV Grün-Weiß Todenbüttel) ist Mitglied im SHFV-Schiedsrichterlehrstab. Er pfeift Spiele in der Flens-Oberliga und ist als Schiedsrichterassistent in der Regionalliga im Einsatz.

Bela Bendowski (26, SV Eintracht Lübeck 04) debütierte 2021 als Schiedsrichter in der Regionalliga. Zudem leitet er Spiele in der DFB-Nachwuchsliga der U19-Junioren.

Steffen Brandt (31, SV Wasbek) pfeift regelmäßig Partien in der Flens-Oberliga. Ein Highlight seiner bisherigen Laufbahn war die Leitung des SHFV-LOTTO-Pokalfinals 2022.

Susann Kunkel, Vorsitzende des SHFV-Schiedsrichterausschusses, sagt über die Nominierungen: „Wie gewohnt schicken wir eine Mischung aus Erfahrung und Talent ins LOTTO MASTERS. Interessant wird in diesem Jahr die Kombination der Schiedsrichter mit Schiedsrichterassistenten, die insbesondere im Bereich der Strafräume die Schiedsrichter bei den schnellen, zweikampfi ntensiven Spielen unterstützen soll. Auf diese Pilotierung sind wir als SHFV-Schiedsrichterausschuss insbesondere in diesem Jahr gespannt.“

IMPRESSUM

Herausgeber:

Holstein Kiel Marketing GmbH

Klaus Kuhn

Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel

Marketing/Vertrieb: Klaus Kuhn, Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel

Redaktion: Patrick Nawe

Redaktionelle Beiträge: Patrick Nawe, André Haase, SHFV-Pressestelle

Fotos: Patrick Nawe, Sascha Klahn, Sönke Ehlers, Arne Schmuck, Uwe

Paesler, SHFV-Pressestelle, Agentur 54 Grad, die teilnehmenden Vereine

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Satz und Gestaltung: L&S Digital GmbH & Co. KG

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Jan-Christian Meyer
Bela Bendowski
Steffen Brandt

Fußball-Kalender Schleswig-Holstein 2026

Termin Event

10. Januar 26. LOTTO MASTERS (Kiel, Wunderino Arena)

11. Januar LOTTO NORDCUP (Kiel, Wunderino Arena)

31. Januar

1. Februar

7. Februar

8. Februar

18. Januar Ende Winterpause 2. Bundesliga/Holstein Kiel (gegen SC Paderborn)

Hallenlandesmeisterschaften Herren, C-Juniorinnen (Eckernförde)

Hallenlandesmeisterschaften Frauen, B-Juniorinnen (Eckernförde)

Hallenlandesmeisterschaften D- und B-Junioren (Henstedt-Ulzburg)

22. Februar Ende Winterpause Regionalliga Nord

27. Februar Ende Winterpause Flens-Oberliga

Hallenlandesmeisterschaften C- und A-Junioren (Henstedt-Ulzburg)

7. März Ende Winterpause VR-Banken Oberliga

14. Mai DFB-Pokal-Finale der Frauen (Köln)

16. Mai Saisonende Flens-Oberliga

14. Mai Finaltag der Jugend (Malente)

23. Mai

17. Mai Saisonende Regionalliga Nord

31. Mai Saisonende VR-Banken Oberliga

6. Juni

SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Herren

23. Mai DFB-Pokal-Finale der Herren (Berlin)

6. Juni Company-Cup (Gettorf)

13. Juni Tag des Kinderfußballs (Audorf)

SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Frauen (Büdelsdorf)

17. Mai Saisonende 2. Bundesliga/Holstein Kiel (gegen Dynamo Dresden)

11. Juni Eröffnungsspiel Weltmeisterschaft 2026 der Herren (Mexiko-Stadt)

14. Juni Landesmeisterschaft D-Juniorinnen

20. Juni Landesmeisterschaft D-Junioren (Malente)

21. Juni Landesfinale Sparda-Bank Integrations-Cup Herren / Frauen (Malente)

Juli FLENS Beach Trophy

7.- 9. August Saisonauftakt 2. Bundesliga / 3. Liga

21.-24.August Erste Runde DFB-Pokal der Herren

28. August Saisonauftakt 1. Bundesliga

November Auslosung LOTTO MASTERS 2027

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