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WIRTSCHAFT &ÖKOLOGIE
Frastanz. Das geplanteReststoffKraftwerkder RondoGanahlAGist keinRandprojekt, sonderneinsubstanziellerBeitrag zurVersorgungssicherheitundEnergiewende.
MitUnverständnisreagiert dieWirtschaftskammeraufdieeinstimmige AblehnungdesgeplantenReststoff-Kraftwerksder RondoGanahlAG durchdieGemeindevertretungvonFrastanz.
Dabeiistlängst klar:Ohne sichtbare Infrastruktur gibtes keineEnergiewende. WerEnergieautonomieernstmeint,kann sich nichtgleichzeitiggegen zentraleProjektederregionalenEnergieversorgung stellen.DieEntscheidungderGemeinde seiumsowenigernachvollziehbar, als es sichumeine bedeutende Investitionin wirtschaftlichherausforderndenZeiten handle.FrastanzschadetmitdieserwirtschaftsfeindlichenHaltung denUnternehmen, sichselbstunddemgesamten WirtschaftsstandortVorarlberg.
DasgeplanteKraftwerkwürdeein starkesSignalfürnachhaltige,regionaleEnergiegewinnung setzen, dasKlima schonen undgelebteKreislaufwirtschaft ermöglichen.InEuropaseieslängstStandard, dassenergieintensiveBetriebewiePapier-

fabrikeneigeneKraftwerkebetreiben.„Wir sindhier –noch –einederwenigen Ausnahmen.DieZeiten vermeintlich günstigerEnergieimporte sindvorbei. Spätestensseit der Energiekriseundden geopolitischenVerwerfungenist klar, wie verwundbarwirdurchunsereAbhängigkeit sind.“
DieDimensiondesProjekts sei erheblich:DerEnergiebedarfdesUnternehmens entsprechejenem vonrund10.000 Haushalten. MitderInbetriebnahme des Reststoffkraftwerks könnte der Erdgasverbrauchin Vorarlbergauf einenSchlagum rund siebenProzent reduziertwerden. „DasistkeinRandprojekt,dasisteinsubstanziellerBeitrag zur VersorgungssicherheitundEnergiewende.
Konkretgeheesumdie EigenversorgungeinesIndustriebetriebs,einerBrauerei sowievonrund500Haushalten. „Es gehtumEnergieautarkie in einer Zeit,in derrussischesGasdurchteures Flüssigerdgasersetzt wird,geopolitischeUnsicherheiten zur neuen Normalitätgeworden sindundjede regionalerzeugte Kilowattstunde zählt.
ZumAbschlussübtdieWKVeinegrundsätzlicheKritikamUmgangmitInfrastrukturvorhaben:Versorgungssicherheitwerde zwar eingefordert, allerdingsohnediedafür notwendigenrealen Voraussetzungen mitzutragen.ResilienzstehehochimKurs, dochausgerechnetjene Projekte, die sie konkretstärkenwürden, stoßen auf Widerstand. Und auch regionale WertschöpfungfindenurdannZustimmung, wenn siemöglichst ohne sichtbare Auswirkungen bleibt.DieseHaltung istwidersprüchlichund auf Dauer nichttragfähig.
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Am23.Aprilwurde der WelttagdesBuches gefeiert. AuchinVorarlbergstand dieserTagganzim Zeichen der Literatur, ihrer Wirkung aufBildung,Gesellschaftund persönlicheEntwicklung.
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DieimRegierungsprogramm festgeschriebeneSenkung derLohnnebenkostenmuss jetztaufdenWeggebracht werden. 24
Lebensmitteleinzelhandel:Die Strukturanalyse 2026 zeigt weiterhinhohe Qualitätmit erstenHerausforderungen
Vorarlberger Seilbahnen: Mitdem Ende der Wintersaison2025/26 behauptetensiedasVorjahresniveau,obwohlsich derMärzals herausforderndzeigte
DieSVSstärkt mitdem kostenlosenProjekt FUTUREPROOFdie GesundheitvonFamilienbetrieben.
Steuerpauschalierungen: wenigerAufwand, mehrÜberblickfürEPU undKleinbetriebeSeite21.
EDITORIAL
LiebeLeserinnen,liebeLeser!
ÖsterreichsWirtschaftsteht untermassivemDruck.IndenvergangenenJahren hatunser Standort deutlichanWettbewerbsfähigkeitverloren–einzentraler GrunddafürsinddiehohenLohnnebenkosten.Von jedemEuro,den einBetrieb zahlt,kommennurrund53CentbeidenArbeitnehmerinnen undArbeitnehmernan.DerRestgehtinSteuern undAbgaben. DasbelastetUnternehmen, schwächtdieKaufkraft undgefährdet Arbeitsplätze.

KommRKarlheinzKopf WKV-Präsident
„DieimRegierungs-
programmfestgeschriebeneSenkung derLohnnebenkosten mussjetztaufden Weggebracht werden.“
Wieernst dieLageist,zeigtauchderinternationale Vergleich:Lautaktueller „Taxing Wages“-StudiederOECD liegtÖsterreich mit einerAbgabenlastauf Arbeitvon47,1Prozentaufdem unrühmlichenviertenPlatz unter38Ländern–undhatsich damitweiter verschlechtert.Einederart hohe Belastungkostet Wettbewerbsfähigkeit, dämpftdiewirtschaftliche Dynamik undvernichtetJobs. DieZusammenhänge sindeindeutig.BerechnungenvonEcoAustriazeigen: JederProzentpunktwenigeranLohnnebenkosten bringt10.000bis 12.000 zusätzliche Arbeitsplätze.HoheLohnnebenkosten bedeutenwenigerWettbewerbsfähigkeit –undwenigerJobs.
DieForderung derWirtschaftist daherklar: DieimRegierungsprogramm vorgesehene SenkungderLohnnebenkosten muss jetztumgesetztwerden.Für dieBetriebe hat dieseMaßnahme oberste Priorität. Nunistinsbesondere FinanzministerMarkusMarterbauergefordert,denvorhandenen nationalen Spielraumkonsequent zu nutzen.
Gleichzeitig stellenwir unsalsInteressenvertretungselbstunsererVerantwortung.DieWirtschaftskammernÖsterreichshaben einenReformprozess gestartet, beidemu.a. dieUnternehmenbis2030um100 MillionenEuro jährlichentlastetwerdensollen.Über einStufenmodell soll diesesZiel schrittweiseerreicht werden,miteinem klarenFokus aufdieSenkungder Kammerumlage2.DasentsprichteinerEntlastung von über20Prozentin diesemBereichundist einkonkreterBeitragzurReduktion derLohnnebenkosten.
Wirgehen damitvoranundwerdendazuund zuanderen Reformschrittenin derWKÖund in denLandeskammern gemeinsammitMitgliedern,Funktionär:innen undMitarbeiter:innenin dennächsten MonatendieDetailsausarbeiten.Jetztmussauch dieBundesregierungliefern. Esbrauchteinebreite, spürbareEntlastung,finanziertdurchmehrEffizienzimSystem–nichtdurch neueBelastungen.
Dennklarist:WerArbeitentlastet,stärkt denStandort,schafftJobs und sichertWohlstand. Jetztist dieZeitzuhandeln.
Ihr KarlheinzKopf PräsidentderWirtschaftskammerVorarlberg
Wirtschaftskammerfordert
DieimRegierungsprogrammfestgeschriebene SenkungderLohnnebenkostenmussjetztaufden Weggebrachtwerden. DennalleUmfragen unterdenheimischen Betriebenzeigenklar: DieSenkungder Lohnnebenkostenliegt aufPlatz 1dergefordertenMaßnahmen.
ZentralerAnkerpunktist dieKampagnen-Landingpage www.wko.at/ lohnnebenkosten,auf dermandenvielen Mythen,dierundumdas Themaexistieren,klar entgegentritt.
QR-Codezur
Landingpage:

WKOstartetInitiative „Lohnnebenkosten senken undheimischeJobssichern!“ ImRegierungsprogrammfestgeschriebene SenkungderLohnnebenkosten muss jetztauf denWeggebrachtwerden.
ÖsterreichsWirtschafthatindenvergangenen Jahren massivanWettbewerbsfähigkeitverloren.HoheLohnnebenkosten warendafürmitverantwortlich,denn: Von jedem Euro, deneinBetrieb seinen Mitarbeiterinnenund Mitarbeiternzahlt,fälltfastdieHälftedurch Steuernund Abgabenweg.Von1Euro,dendieFirmazahlt,landennur 53CentbeimArbeitnehmer.47Cent werden alsSteuern undAbgabenabgeführt.

SohochistdieBelastungdesFaktorsArbeitinÖsterreich,wennmanLohnsteuerundAbgabendesArbeitnehmersmitdenAbgabendesArbeitgebers zusammenrechnet.Dennzum Bruttolohndes Arbeitnehmers kommennochknapp29,6Prozent anLohnnebenkosten fürdenArbeitgeberhinzu(nachösterreichischerBerechnunginProzent desBruttolohns, nachEU-Berechnung inProzent derArbeitskosten sind es 27,2 Prozent).
Berechnungenvon EcoAustriazeigen,dassjederProzentpunkt,umdendie Lohnnebenkosten gesenkt werden, 10.000bis 12.000Jobs bringt.Dennessteht fest: Hohe Lohnnebenkosten bedeutetweniger Wettbe-
werbsfähigkeit.Undweniger Wettbewerbsfähigkeit bedeutetweniger Jobs.
Dashat zahlreichenegativeEffekte:
DiesehohenKostenbelastendieBetriebeenorm.Bei allen Umfragenunter WK-Mitgliedsbetrieben liegtdie Senkungder Lohnnebenkosten daher klar auf Platz1der geforderten Maßnahmen. HoheLohnnebenkostenreduzierenKaufkraft.Dasistmit einGrund,warum trotz hoherLohnabschlüsse inden vergangenen Jahrenviele Arbeitnehmerdiegestiegene Kaufkraftkaumspüren. DennerhöhtsichderBruttolohn von3.000 auf3.100 Euro, steigt derNettolohnnur um 57 Euro, die Kosten für den Arbeitgeberaberum129Europro Monat. Eine so hoheAbgabenbelastungkostetJobs und gibt es ansonstennur aufGüter,die derStaat reduzierenwill, wie Alkohol, Tabak oderMineralöl. Beschäftigung ist aber nicht zureduzieren, sondern ganzimGegenteilzu fördern.Dasgefährdetauchunseren Wohlstand,denn ArbeitistdasFundamentunseres Wohlstands und diesesbröckeltdurchdenRückgang derErwerbspersonen, durchdenTrendzu kürzererArbeitszeit unddie stagnierendeProduktivitätohnehin.Gleichzeitig steigtdieLast aufdemFundament –mehr Pensionen, mehr Pflegefälle,mehr Gesundheitsausgabe
1.Behauptung: Eine SenkungnütztnurdenUnternehmen, dasieihre Kosten reduziert.
Richtigist: Unternehmen, Beschäftigte undder Standortals Ganzesprofitieren.Eine Senkungder Lohnnebenkosten um 7,5Mrd.Eurooder3,7Prozentpunkte (dasensprichtdemFLAF-Beitrag) würdedie Beschäftigung um40.000 erhöhen, denprivaten KonsumundInvestitionensteigernsowiedieWirtschaftsleistung um fünfMilliardenEuro verbessern. Aber auch schoneineReduktion um einenProzentpunkt bringt10.000bis12.000 Jobs.(Quelle: EcoAustria)
2.Behauptung:WerdenLohnnebenkostengesenkt, verschlechtertdiesSozialleistungen.SchließlichhandeltessichbeidenLohnnebenkostenu.a.umBeiträge zurArbeitslosenversicherung,zur Krankenversicherung,Unfallversicherung etc.
Richtigist: ZielistkeinesfallseineVerringerungvon Leistungen,sonderneineffizientererEinsatzderMittel durchVerbesserungen im System. Im internationalen Vergleich sindunsereSozialsystemesehr gut ausgestattet:InDeutschlandzahlenDienstgeberundDienstnehmerje1,3ProzentArbeitslosenversicherungsbeiMythen

Der Vergleich zeigt:Esgilt sämtliche Spielräume zu nutzen,umdieLohnnebenkosten zu senken –sowie auchimRegierungsprogrammundinder Industriestrategie der Bundesregierung vorgesehen. Schon eine Reduktionum0,1 Prozentpunktebringteine Entlastung um190Millionen Euro. Ziel muss sein, mittelfristig auf deutsches Niveau zu kommen.Dies kann schrittweiseerfolgen.Doch jedeEtappe dorthinmuss eine spürbare Senkung sein.

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trag,inÖsterreichje2,95Prozent.Wirgebenetwa8.401 EuroproKopffürGesundheitaus,derdritthöchsteWert derEU,imOECD-Schnittsindesnur5.967Euro.DieBeiträgefürÖGKund AUVA fließeninsGesundheitssystem.DerÖGK-BeitragistseitvielenJahrenunverändert undsollesbleiben.DasseineLohnnebenkostensenkungzukeinerLeistungsverringerungführt,zeigen auchbisherigeReduktionsschritte:DerUnfallversicherungsbeitragsankseit2014von1,4auf1,1Prozent.Leistungenwurdenabernichteingeschränkt.
3.Behauptung: WürdedieWirtschaftskammerdie Kammerumlagesenken,dannwäredasdiebesteLohnnebenkostensenkung– undkönnte ausRücklagen der Wirtschaftskammerfinanziertwerden.
Richtigist:DieKammerumlagewirdlaufendgesenkt,zuletzt2019und2024.AuchwasimRahmender derzeitigenReformanfinanziellen Spielräumengeschaffenwerdenkann,wirdandieMitgliedsbetriebe weitergegeben.Seit1999wurdedieKammerumlagevon 0,53aufimSchnitt 0,35Prozentgesenkt.SiemachtdamitnuretwasmehralseinHundertstelallerLohnnebenkostenaus.DieWK-Rücklagensind zueinemguten Teilgebunden,etwainFormvonImmobilien,undhabenu.a.dieFunktion,dieHandlungsfähigkeitder WKÖ auchinKrisenzeitenzugewährleisten.
GegnereinerReduktionvonLohnnebenkostenführen meistan, dass dieMaßnahmeinZeitenvonBudgetknappheitnicht machbarsei,siekäme denStaatviel zuteuer.Richtigistaber, dassesauch derzeit Spielräumegibt. Diesegilt es zu nutzen.Zudem sind EinsparungspotenzialeimSystemzu finden, umeine Lohnnebenkostenreduktion zu ermöglichen,die bei den Unternehmenauchankommt.
Dergroßteilsdurch Dienstgeberbeiträge finanzierteFamilienlastenausgleichsfonds (FLAF)verzeichnet seit 2023Überschüsse,für2026wird ernach deraktuellen Prognose(mangelsGeburten)einenÜberschuss von 326Mio. Euro aufweisen.EinTeilkann zudem durchBekämpfung von Sozialmissbrauchgegenfinanziertwerden,etwa durchmehrKontrollenbeimArbeitslosengeldundbeiKrankenständen.Bei den PensionenmussdieAngleichung
vontatsächlichemundgesetzlichem Pensionsantrittsalter vorangetrieben werden, Anreize fürlängeresArbeiten müssenausgebautwerden. Außerdem bestehenausgabenseitigeEinsparungspotenzialeindenBereichenGesundheit sowieVerwaltung,Förderungen, Föderalismus. Lohnnebenkosten finanzieren oftLeistungen,die nichts mitdem Dienstverhältniszutunhaben.DieFörderung vonFamilienist etwaeineAufgabeder gesamtenGesellschaft.DerWohnbauförderungsbeitragvon DienstnehmerundDienstgeberfließt nurzueinemDrittel in die Wohnbauförderung.Dazukommt:Eine Senkung der Lohnnebenkosten hätte positiveEffekte aufBeschäftigung, privatenKonsum, Investitionen, Steueraufkommensowiedie Wirtschaftsleistunginsgesamt. DieMaßnahme würdesichsomitlautEcoAustriazu über50Prozentselbstfinanzieren.
OFFENERBRIEFDERÖSTERREICHISCHENWIRTSCHAFTANFINANZMINISTERMARTERBAUER





SehrgeehrterHerrBundesministerMarterbauer,
ÖsterreichsWirtschafthatinden vergangenenJahren massivan Wettbewerbsfähigkeit verloren. HoheLohnnebenkostenwarendafürmitverantwortlich,denn:Von jedemEuro, den ein Betrieb seinenMitarbeiterinnenundMitarbeiternzahlt, fällt fast dieHälftedurch SteuernundAbgaben weg.Nurrund53 Cent landenam Konto unsererArbeitnehmerinnenundArbeitnehmer.Das schwächt denWirtschaftsstandort,belastetUnternehmenundgefährdetArbeitsplätze.
DAHER FORDERNWIR: Lohnnebenkostenjetztsenken–und heimischeJobssichern!
Die wirtschaftlicheErholungwirdsich verzögern, UnsicherheitundhoheKostenbremsendenAufschwung. InternationaleKrisen könnenwirnichtbeeinflussen,aberwir könnenÖsterreichsBetriebenRückenwindgeben.
Entlastung stattBelastungheißtdasGebot derStunde!
EntlastungbedeutetabernichtLeistungskürzung.Dashat derUnfallversicherungsbeitraggezeigt:AlsTeilder Lohnnebenkostenwurdeerseit 2014 von1,4 auf1,1Prozent gesenkt.OhneLeistungskürzung!
UNS ISTBEWUSST: Österreichmusssparen.Aber andenrichtigenStellen– durchmehrEffizienzin Verwaltung, Föderalismus,bei Förderungenunddurchdie Verhinderung vonLeistungsmissbrauch. Investierenwir inEntlastung, WachstumundJobs,indemwirdie Lohnnebenkosten aufdeutsches Niveausenken. EinersterSchritt muss im nächsten Doppelbudget verankert werden.
UNSERAPPELL:SetzenSieeinklaresSignalfürdie österreichischeWirtschaft, fürWettbewerbsfähigkeit und InvestitioneninunseremLand –unddamitfür heimischeJobs!

MarthaSchultz Präsidentin der WKÖsterreich

KR PeterBuchmüller Präsidentder WKSalzburg
wko.at/lohnnebenkosten
Andreas Wirth Präsidentder WK Burgenland

Ing Josef Herk Präsident der WKSteiermark

J Jürgen Mandl, MBA Präsidentder WK Kärnten

BarbbaraTThaller Präsidentinder WK Tirol

KR WolfgangEcker Präsidentder WK Niederösterreich

M Mag.a a Doris Hummer Präsidentinder WK Oberösterreich
KRKarlheinzKKopf Präsidentder WK Vorarlberg

DI Walter Ruck Präsidentder WKWien
EU-ENTGELTTRANSPARENZ-RICHTLINIE
Zielverfehlung. DiegeplanteEU-Entgelttransparenz-Richtliniestößtinder Wirtschaftauf deutlicheKritik.
FürWKV-PräsidentKarlheinzKopfstehtfest: Inderaktuellen Ausgestaltungbringtsie mehrNachteilealsFortschritt.„Wirbekennen unsklarzumGrundsatzgleicherLohnfürgleicheArbeit.Aberdiese Richtlinieschießtweit überdasZielhinaus.Siewürdeeinbewährtes, gutfunktionierendes Systemdurchmassive zusätzlicheBürokratieersetzen“,betontWKVPräsident Kopf.
Österreichverfügt mit einerKollektivvertragsabdeckungvonrund98Prozent über ein internationalanerkanntesModell,dasEntgeltetransparentundnachvollziehbarregelt. BereitsheutesorgenverpflichtendeMindestentgeltangabeninStellenausschreibungen sowieEinkommensberichteingrößerenUnternehmenfürzusätzliche Transparenz. „Unser KollektivvertragssystemisteinErfolgsmodellderSozialpartnerschaft–eswärevöllig falsch,diesesdurchzusätzlicheParallelstrukturenzuuntergraben“,betontKarlheinz Kopf.
DieRichtliniewürde UnternehmenzuumfangreichenOffenlegungs-,DokumentationsundBerichtspflichtenverpflichten.„DasbedeutetneueIT-Systeme,zusätzliche Verwaltungsstrukturenunderheblichen Mehraufwand.Geradefür kleineundmittlere Betriebeistdaskaumzustemmen“,warntder WKV-Präsident.Gleichzeitig drohemehr
Rechtsunsicherheitundein Anstiegvon KonfliktensowieGerichtsverfahren. Auch inhaltlich siehtdieWirtschafterheblicheRisiken: „WennjedeGehaltsdifferenzmitgroßemAufwandgerechtfertigt werden muss,wird leistungsbezogeneEntlohnung zunehmenderschwert.Imschlimmsten Fallführtdaszu einer Nivellierungnachunten –unddaskann niemandwollen“, erklärt Präsident Kopf. EinBlickinandereEU-Mitgliedstaaten zeigtzudem,wie komplex dieUmsetzung ist: EinGroßteilderLänderhatbislangnochkeine vollständigen Konzeptevorgelegt.Kopf:„Das unterstreicht, dasshier kein ausgereiftesRegelwerkvorliegt.Umsowichtigeristes,jetzt nichtüberstürztzuhandeln“.
Die WKV fordert dahereine klareKurskorrektur: KeineÜbererfüllung derEU-Vorgaben („GoldPlating“),ausreichendZeitfüreine praktikableUmsetzungundvorallemdie Anerkennungbestehenderkollektivvertraglicher Entlohnungssystemeals vollwertigen Nachweisfür Transparenz.Kritischsiehtdie WirtschaftauchdieDiskussionüberhohe Verwaltungsstrafen:„HierbrauchtesAugenmaß.Der Grundsatzmuss lauten:beraten stattstrafen. UnternehmenbrauchenRechtssicherheitund Unterstützung –keineneuen Sanktionsdrohungen.“
STEUERFREIBETRAGARBEITENIMALTER
Regierungbeschließt SteuerfreibetragfürArbeitenimAlter –Ergebnis jahrelanger WKÖ-Initiative

DieAktivpension schafftendlicheinenechten Anreiz,längerim Erwerbslebenzubleiben.
Ab2027solleseinenSteuerfreibetrag von15.000 EuroimJahrsowohlfür jenegeben,diedas Pensionsalterbereits erreichthabenundnochnormalweiterarbeiten,alsauch für jene,die bereits Pensionbeziehenundsichnochetwas dazuverdienen. „DieEinführung eines steuerlichenFreibetragsfür das Arbeiten imAlterist ein klares Signalfürmehr Leistungsanreizeund Flexibilitätam Arbeitsmarkt.Dieser Schritt kommtzur richtigenZeitund stärktsowohlBetriebe alsaucherfahrene Arbeitskräfte“, betont WKV-PräsidentKarlheinz Kopf.Besonders positivhebtdieWKVhervor, dassdie RegelungfüralleErwerbsformengilt. „Es istentscheidend,dasshier keine Unterschiede gemachtwerden. Ob angestellt oder selbstständig –wer arbeiten möchte, solldavon profitieren können“, unterstreichtderWKV-Präsident.
WirtschaftskammerVorarlbergwarntvorundifferenzierten
ÜberzogeneLohnforderungengefährdenWettbewerbsfähigkeit undJobs. Die WirtschaftsiehtRisiko fürInflationund fordert stabileRahmenbedingungen.
Diejüngstenmedialen AussagenvonÖGBPräsidentWolfgangKatzian,wonacher weitereLohnzurückhaltungenbeikünftigen Kollektivvertragsverhandlungenablehnt,stoßenbeiderWirtschaftskammer Vorarlbergauf deutlicheKritik.WKV-PräsidentKarlheinz Kopf warnt vordenwirtschaftlichenFolgeneines solchenKursesundbezeichnet„pauschaleForderungennachLohnabschlüssenüberderInflationsratealsdenfalschenWeg“.Kopf: „Viele Betriebestehennachwievoruntererheblichem Kosten-undPreisdruck.SteigendeEnergie-prei-
se,hoheZinsen undeine schwacheNachfrage setzenvieleUnternehmenmassivunterDruck.“
Die Lohnpolitik inÖsterreichwarin denvergangenenJahren(insbesondere2023–2024) durchhoheAbschlüsse geprägt, um dieKaufkraftangesichtsderhohenInflation zu erhalten,ohnedabeidengeringenWertschöpfungszuwachs zuberücksichtigen. Dies führte zu einerLohn-Preis-Spirale, beiderhoheAbschlüssedieInflationweiterbefeuertenunddie Wettbewerbsfähigkeitderösterreichischen Industrie iminternationalen Vergleich
schwächten.Präsident Kopf weist darauf hin, dasseinzelnegut laufendeBranchennicht als Maßstabfürdiegesamte Wirtschaft herangezogen werdendürfen. Zugleichwarnt dieWirtschaftskammervor negativengesamtwirtschaftlichenEffekten überhöhter Lohnabschlüsse. Auch das Argument,höhere Löhnewürdenautomatischden Konsum stärken,greifezukurz.NachhaltigeKaufkraft entstehenurdurchstabile wirtschaftlicheRahmenbedingungen und eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.
UMZUG
Vorarlberg Tourismusam neuenStandort
Seit1.April2026 befindetsichdie VorarlbergTourismusGmbHam neuenStandortamCAMPUS Vin Dornbirn.EinOrt,andemTourismus,Wirtschaft,Wissenund Kreativitätzusammenkommen. UnddamitbesteVoraussetzungen fürAustauschundgemeinsame Weiterentwicklung entstehen. Der neueStandortpasstzur„VorarlbergerTourismusstrategie2030“, dievonVorarlbergTourismus umgesetztwird.
DieneueAdresselautet:Vorarlberg TourismusGmbH,CAMPUS V| HintereAchmühlerstraße 1c| 6850Dornbirn

AUSTAUSCH
DasZukunftsprogramm „chancenreicherLebensraum“leitetseitAnfang 2026dasNetzwerk„Chancenreich LernenVorarlberg“.Wie kann BildungundAusbildungin Vorarlberg sogestaltetwerden,dassjunge Menschenbestmöglichbegleitet und inihrenTalentengestärktwerden? MitdieserFragebeschäftigte sich das NetzwerktreffenMitteApril,zudem Ausbildungsleiterinnen,Schuldirektorinnen,LeiterinnenelementarpädagogischerEinrichtungenund weiterePartnerinnendesVorarlbergerBildungssystemsnach Nenzing eingeladenwaren.Einwichtiges SignalwarauchdiePartnerschaftmit Z.L.Ö.ZukunftLehreÖsterreich,das beiderVeranstaltung vertretenwar.

Kinderwerdenneugieriggeboren, sieschauenüberallhin,siefassen allesanundstellen –sobaldsiedieSprachebeherrschen –unzählige Fragen.Unerschöpflichscheintdiese kindlicheNeugier.Die sogenannte SpürnaseneckeisteinspeziellentwickeltesKonzept,dasdiesen natürlichenWissensdrangvonKleinkindernunterstützt: Siebeinhaltet maßgeschneiderte LabormöbelundumfangreicheMINT-Forscherutensilien(Mathematik,Informatik,NaturwissenschaftenundTechnik).Aktuell gibtes20KindergärteninVorarlberg,diemitSpürnaseneckenarbeiten, derMINT-Fokussollweiterausgebautwerden.Warum? Um den ForscherdrangderKinderzuunterstützen,Talentejetztschonzu erkennenundnatürlichgehtesauchumdieFachkräfte derZukunft.(ba)
DerFrühstückstalk„Datenbasiert entscheiden –Mission(Im) possible?“ bringtMenschenaus der Vierländerregion Deutschland, Schweiz,Österreich undLiechtensteinzusammen, diesichmit der Frage beschäftigen,wieOrganisationen heutebessere Entscheidungentreffenkönnen. Eingeladen sindFührungskräfte undFachpersonen, die sichmitDaten,Digitalisierung undEntscheidungsprozessenauseinandersetzen.Dabei laden diebeiden Agenturen occursusundupinfozu diesem kurzweiligen FormatausInput und Austauschin dendata:room in der KammgarnfabrikinHard ein.Der Frühstückstalkfindetam11.Juni 2026 von08:00 bis10:30Uhr statt. Infos undAnmeldungunter: www. data-room.at/ veranstaltungen


„Ein junger Menschbraucht dreiDinge: Autonomie, Kompetenz und Beziehungen.“
BettinaPrax
Direktorindes Poly Bludenz
Lehrlingsförderung sichern–Zukunftausbilden
ÖsterreichsdualeAusbildung stehtundfällt mit engagierten Lehrbetrieben. InVorarlbergwirddiesesErfolgsmodellbesonders gelebt -als LandderLehre mitstarkemFokus aufImage undhohe Lehrlingszahlen.Dieheimischen BetriebeinvestierenjährlichrunddreiMilliardenEuroindieFachkräftevon morgen, währenddie staatlicheBasisförderungnur einenBruchteil abdeckt und seit2023gedeckelt ist. Angesichtssteigender Kosten und Einkommen geraten besonderskleine-undmittelständischeBetriebe unter Druck,obwohl sie dasRückgratderAusbildungdarstellen.DieseUnterdeckung gefährdet Ausbildungsplätze!Einenachhaltige, ausreichende Finanzierungistdaher unerlässlich.WerFachkräfte sichernwill,mussBetriebeentlastenstatt kürzenundeinklaresBekenntniszurLehreabgeben. (ne)




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WELTTAGDESBUCHES

Am 23.April wurde der Welttag des Buches gefeiert. Auch in Vorarlberg stand dieser Tag ganz im Zeichen der Literatur und ihrer Wirkung auf Bildung, Gesellschaft und persönliche Entwicklung.
Bücher eröffnen neue Perspektiven, fördern die Vorstellungskraft und schaffen Räume der Konzentration – fernab von schneller Reizüberflutung und digitalen Ablenkungen. Lesen ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit Inhalten und stärkt die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.
Die Buch- und Medienwirtschaft in Vorarlberg leistet mit vielfältigen Initiativen einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung und kulturellen Teilhabe. Die enge Zusammenarbeit mit Schulen, gezielte Unterstützung und Beratung für Lehrpersonen sowie die persönliche Empfehlung in den Buchhandlungen vor Ort schaffen einen niederschwelligen Zugang zum Lesen und stärken nachhaltig die Lesekompetenz. Gleichzeitig wird Lesen als das erlebbar, was es auch ist: eine Quelle der Freude, der Entspannung und der Inspiration
Lesekompetenz zählt heute zu den zentralen Schlüsselkompetenzen Sie bildet die Basis für schulischen und beruflichen Erfolg und ist zugleich Voraussetzung für aktive gesellschaftliche Mitgestaltung. Wer liest, kann Informationen einordnen, unterschiedliche Perspektiven verstehen und sich eine fundierte Meinung bilden
Ein erfolgreiches Beispiel ist die Gutscheinaktion für Kinder- und Jugendbücher, die im Mai 2023 gemeinsam mit der Sparte Industrie umgesetzt wurde Die Gutscheine werden über die Sparte Industrie in der WKV finanziert und in der Wirtschaftskammerzeitung „die wirtschaft“ verlost. Seit dem Start wurden bereits 475 Gutscheine vergeben, mit den Ziehungen im Mai und Oktober 2026 steigt die Zahl auf insgesamt 525 Gutscheine im Wert von rund 6 000 Euro Insgesamt haben bereits rund 930 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Unterstützt wird die Initiative von 26 Buchhandlungen im Land.
DieFörderungderLesekompetenzisteinezentraleAufgabedesBildungssystems,denn Lesenist die GrundlagefürerfolgreichesLernenund Schlüsselkompetenz fürdiegesamteBildungs-und Berufslaufbahn.
InVorarlbergwird seit mehrerenJahrenein besonderer SchwerpunktaufdieStärkungdesLesensgelegt.Dies zeigtsichindergemeinsamenInitiativevon Bildungsdirektion,LandesregierungundWirtschaftskammer. „EinwichtigerAnsatzistdieUnterstützungderSchulen beiderUmsetzungeinerdurchgängigenundnachhaltigenLeseförderung“,erläutertderLeiter derBildungsdirektionHeikoRichterundführtaus:„DasGütesiegel ‚LesendeSchule‘oderdasBildungsnetzwerkLesensetzengenauhieranundverbindenwissenschaftlicheErkenntnissemitkonkreterPraxisimUnterricht.“
FreudeamLesen. GleichzeitigwerdenLehrpersonen durchdas„Sprache.Lesen.Team“ derBildungsdirektion undgezielteFortbildungsangebotederPädagogischen Hochschule Vorarlberg unterstützt.Entscheidendsei, dassKindernichtnurlesenlernen,sondernauchFreude amLesenentwickeln,betontRichter.Aktionenwie der bundesweite Vorlesetag,dieVorarlbergerLesewoche unddasProjekt„DaskleineEhrenamt –Generation L–wirlesenvor!“weckendie BegeisterungderKinder und Jugendlichenfürdie Weltder Bücher. Auch dieZusam-

menarbeitmitElternundaußerschulischenPartnern spielt einewichtigeRolle.EinlesefreundlichesUmfeld im AlltagträgtwesentlichzurEntwicklungderKinder bei.DieErgebnisse aktuellerKompetenzmessungenzeigen,wiewichtigdieseMaßnahmen sind.Sieliefern wertvolle Hinweisedarauf,woweitere Anstrengungen notwendig sind.Entscheidendist,dassalleBeteiligten –Schulen,FamilienundPartnereinrichtungen ausder Gesellschaft–gemeinsamdaranarbeiten,dieFreudeam Lesennachhaltigzu stärken.
BildungsdirektorHeikoRichter sieht im LeseneineSchlüsselkompetenz,diees maßgeblich zufördern gilt.
INTERVIEW VERENABRUNNER-LOSS
„WerLesenfördert,betreibtPrävention“
VerenaBrunner-Loss,Fachgruppenobfrau Buch-und Medienwirtschaftinder WirtschaftskammerVorarlberg,sprichtimInterview über diewichtige Rolledes gedrucktenBuchessowiederLesekompetenz.

WaskanneinBuch,wasandereMediennicht können?WelcheRollespieltdasBuchin zunehmenddigitalenZeiten?
EinBuchermöglichteinebesondersintensive undungestörteFormder Auseinandersetzung. AndersalsvieledigitaleMedienistes nichtvon Algorithmengesteuert,nichtvon Push-NachrichtenunterbrochenundnichtaufschnelleReizüberflutungausgelegt.Geradeinzunehmend digitalenZeitengewinntdasBuchdadurchan Bedeutung:EsbietetTiefestattTempo,Kontext stattSchlagzeileundReflexionstattFragmentierung.DasBuchisteinMediumderNachhaltigkeit–sowohlinhaltlichalsauchkulturell. Es bewahrtWissen,erzähltGeschichtenüberGenerationenhinwegundschafftbleibende Werte jenseitskurzlebigerTrends.Eskonkurriert nicht um Aufmerksamkeit,esfordertsie.Es istkein MediumdesScrollens,sonderndesVerweilens.
WarumistdasgedruckteBuchfürdie EntwicklungvonLeserinnenundLesern besonderswichtig?
LesenlerntmannichtimVorbeiwischen.Das gedruckteBuchschaffteineandereFormder BindungandenText.Esverlangt Aufmerksamkeit,trainiert Ausdauer,unterstütztnachweislichdie Konzentrationsfähigkeitundstärktdas Textverständnis.EinphysischesBuchsignalisiert:JetztgehörtdieZeitderGeschichte.Essetzt einenklarenRahmen –ohne Pop-ups,ohneAblenkung. WerimBuchversinkt,lernt,sichselbst zufokussieren.Zudemschafftdasgedruckte BucheinenbewusstenGegenpolzurBildschirmzeit.Esvermittelt,dassLesenkein„NebenbeiKonsum“, sonderneineeigenständigeTätigkeit ist –eineFähigkeit,dieGeduld,Fantasieund kritischesDenken stärkt.
WarumistLeseneineSchlüsselkompetenz fürunsereGesellschaft?
LesenistdieGrundlagefürBildung,beruflicheTeilhabeunddemokratischeMitgestaltung. Wergutlesenkann,kannInformationeneinordnen,unterschiedliche Perspektivenverstehen undsicheinefundierteMeinungbilden.Ineiner ZeitvonInformationsflutundFakeNewsistLesekompetenzmehrdennjeeineVoraussetzung für kritischesDenken. Sieentscheidetdarüber, obMenschenkomplexeZusammenhängeerfassenundaktivamgesellschaftlichenDiskursteilnehmenkönnen.Lesenistdahernichtnureine individuelleFähigkeit,sonderneinegesellschaftlicheRessource. InZeitenvonFakeNews undalgorithmischverstärktenMeinungsblasen brauchtesBürgerinnenundBürger,die Texte einordnenundkritischreflektierenkönnen.Eine Gesellschaft,dienichtliest,verliertihreUrteilskraft.DeshalbistLeseförderungimmer auch Demokratieförderung.
EinelangjährigeForderungderBuchhändler:innen,dieSenkungder Mehrwertsteuer, wurdenun insRegierungsprogramm aufgenommen.Weshalb istdiesesowichtig?
Die Senkungder Mehrwertsteueristkeine Branchenförderung –sieisteineBildungs-und Gesundheitsmaßnahme.DerheimischeBuchhandel stehtuntererheblichemDruck:Durch steigende Kosten,verändertes Konsumverhaltenunddenverzerrten Wettbewerbdurchdie internationale Online-Konkurrenz.Buchhandlungenbieten aber weitmehr als Verkauf. Sie ermöglicheneinenniederschwelligenZugang zumLesen, sindkulturelle Nahversorger,BeratungsorteundoftdieersteAnlaufstellefür KinderundJugendliche,dieihreLesereisebeginnen. ZugleichistLesen aucheinGesundheitsthema. Studienzeigen,dassregelmäßigesLesenkognitiveFähigkeitenstärktunddasRisikofürDemenzerkrankungenimAlter senkenkann. Wer Lesenfördert,betreibtPrävention.EineSenkung der Mehrwertsteuerwürdenichtnurwirtschaftlichentlasten,sonderneinklaresSignalsenden: Bücher sindkeinegewöhnliche Ware. Sie sind Bildungsgrundlage,Kulturträgerund Teilder öffentlichenDaseinsvorsorge.
KOMMENTAR FRAUKE KÜHN
Und?Wiesteht’s umdas Buch? DieseFrage tauchtmitVorliebe rundumden Welttag desBuches auf.Werehrlich antworten will, mussaufdie aktuellen Entwicklungenverweisenunddiezeigen eindifferenziertes Bild.
WährendesdemBuchmarkt durch leichte Preissteigerungengelingt,seinenUmsatz stabilzuhalten,sinktgleichzeitigdie Zahl derverkauftenBücher.Sostehtesalsoum dasBuch: Ja, es wirdweiterhin gelesen, allerdingsvon weniger Menschen.
SpannendindiesemZusammenhang ist jedoch,dass parallel dazuneue Formen des Lesens entstehen. Leseclubs,silent readingpartys oder auchgemeinschaftlicheFormatewieshared reading gewinnenzunehmend an Bedeutung. Besondersbeijüngeren Zielgruppen zeigt sich,dassLiteraturalsgemeinsames Erlebnisgesuchtwird.Das Gespräch über dasBuch wirdzum Teilder Lektüre.
Schauenwiran dieser Stelle etwas genauerhin:Die Rolledes Buchesscheint sichaktuellzu verschieben,weil sich die Bedingungendes Lesenswiederverändern. Wirkennen das bereits aus den literarischenSalons. Das Buchsteht weniger für sichalleinund wirdstattdessenzum Ausgangspunkt für Austausch, für unterschiedliche Perspektiven oderauch fürOrientierung. Gleichzeitig scheintdas Lesenweniger selbstverständlich geworden zusein. Es braucht Anlass, Struktur undAustausch unddamiteine FormvonVerbindlichkeit.
WenndieVerantwortungamEndeaber garnichtbeim Buchliegt, sondernsich stattdessendieKontexte neuerfinden müssen,indenen esgelesen wird, dann wird dieZukunft des Buchesvond geprägt, die Bedingungen schaffen.
unft denen diese n

Frauke Kühn, Geschäftsführerin LiteraturhausVorarlberg

Lebensmitteleinzelhandel(LEH). DieaktuelleStrukturerhebungsanalysebringt es auf den Punkt: VorarlbergbleibtbeiderNahversorgungklaranderSpitze –doch imländlichenRaum zeigen sich erste Warnsignale.
ZumStichtag1.1.2026wurdeninVorarlberg226Lebensmittelgeschäftemit VollsortimentundDiskontauf einerGesamtverkaufsflächevon133.345m²betrieben.Im Vergleichzum Vorjahrentsprichtdieseinemleichten Rückgang:SiebenStandortemitinsgesamt1.859m²wurdengeschlossen,währenddurchNeueröffnungen und Erweiterungen1.661m²hinzugekommensind.
HoheErreichbarkeitbleibtzentraleStärkeVorarlbergs
DieErreichbarkeitvonLebensmittelgeschäftenistweiterhinaufeinemsehrhohenNiveau:Für79Prozentder VorarlbergerBevölkerungisteinGeschäftinnerhalbvon einemKilometerbzw.zwölfGehminutenerreichbar.Mit demFahrraderhöhtsich dieserAnteilauf98Prozent. BesondershochistdieVersorgungsdichteinden Ballungsräumen,währendländlicheRegionenzunehmend unter Druckgeraten.KlausKramer,Sprecherder Nahversorger, dazu:„DerleichteZugangder Vorarlberger Bevölkerung zueinemLebensmittelgeschäftisthervorragend und mussausunsererSichtweiterhinforciertwerden.“
Sorge:Zunahme unversorgterGemeinden
ZumaktuellenStichtagverfügen12 VorarlbergerGemeindenüberkein Lebensmittelgeschäft. WaseinAnstieggegenüberdemVorjahrvondreiGeschäftenbedeutet.Rund 7.250 Personensindsomitohne Nahversorger imeigenenOrt.WobeiinEichenbergdieGrundversorgung durchdieortsansässigeMetzgereiundinFraxernandrei Tagendie Wochegewährleistetwird.Gleichzeitiggibtes 44Gemeindenmitnur einem Vollsortimentsbetrieb,die vielfachaufergänzendeAngebotewie Bäckereien oder Metzgereienangewiesensind.„DieNahversorgungist insgesamtweiterhinsehrgut,allerdingszeigt dieEntwicklungineinzelnenGemeinden,dassgezielteMaßnahmennotwendigsind,umdie Versorgunglangfristigabzusichern“, betontKramer.
StrukturelleVerschiebungensetzensichfort
DielangfristigeEntwicklungimLebensmitteleinzelhandelzeigtweiterhin eineklare Verschiebunghin zu größerenBetriebstypen.Währendkleine Geschäfte zunehmendanBedeutungverlieren,wachseninsbesondereSupermärkte(400–999m²)sowieVerbrauchermärkteab1.000m²kontinuierlichweiter.SeitdemJahr2000 konntenSupermärkteihreFlächenumrund42Prozent steigern, Verbrauchermärktesogarum56Prozent.
ImVollsortimentsindaktuell194Standortemiteiner Verkaufsflächevon112.881m²erfasst;einleichter Rückganggegenüber2025.DerDiskontbereichbleibtmit32 Standortenund20.464m²stabil.Insbesonderezahlreiche Bäckereien,MetzgereienundTankstellenshopstragenzur
GrundversorgungmiteinemTeilsortimentbei.Dazugibt esin Vorarlberg140Bäckereienmitca.5.000m² Verkaufsflächeund63Metzgereienmit2.000m²,dieteilweiseeine Nahversorgerfunktionerfüllen.Tankstellenshopsbieten inzwischeneinrechtumfangreichesLebensmittelsortimentan,dasvorallemaußerhalbderregulärenÖffnungszeiten einenWettbewerbsfaktordarstellen.
Förderungen sichernVersorgungimländlichenRaum Rundeine MillionEuro an Fördermittelnwerden jährlichvomLandVorarlbergeingesetzt,umnichtwirtschaftlichtragfähigeStandortezusichern.Diesesösterreichweit einzigartigeModellgiltalswichtigerBausteinfürdieAufrechterhaltungder flächendeckenden Versorgung. FachgruppenobmanndesLebensmittelhandelsDanielDrechseldazu:„Angesichtsder aktuellenEntwicklungenwird jedoch eine Weiterentwicklungder Förderinstrumente empfohlen,umdenzukünftigenHerausforderungen wirksam begegnenzukönnen“.
Wettbewerb,Konsumverhalten&Rahmenbedingungen Das Konsumverhaltenverändertsich zunehmend: KundinnenundKundengreifenverstärkt zuPreiseinstiegsmarkenundAktionsangeboten, waszu sinkenden durchschnittlichenEinkaufssummenführt. Gleichzeitig prägenhoheAktionstätigkeit sowieeine stärkereAusrichtung auf Regionalität,Nachhaltigkeit,Bio-undGesundheitsproduktedenWettbewerb.Drechselsiehtinder Novelledes Preisauszeichnungs-GesetzeseinBashing desLebensmittelhandels:„ZusätzlicheHerausforderungenfürdenLebensmittelhandelergebensichdurchregulatorische Maßnahmenwieneue VorgabeninderPreisauszeichnungodergesetzliche Initiativen gegen sogenannte„Mogelpackungen“.Diese erhöhenden administrativen AufwandimHandelerheblich,ohnedie eigentlichenVerursacher zuadressieren“.
Onlinehandel bleibtNische
DerOnlinehandelimLebensmitteleinzelhandelbleibt mitrund zwei Prozent Marktanteilweiterhin auf niedrigemNiveau. Auffallend ist,dass sichgroßeHandelskettenzunehmendausdiesem Segmentzurückziehen.
BedeutungfürGesellschaft,Umwelt undWirtschaft
Der VorarlbergerLebensmittelhandelzählt mitrund 6.300Beschäftigtenundüber230 Lehrlingen zudenbedeutendenArbeitgebernim Land. Darüberhinauserfüllt ereinezentralegesellschaftlicheFunktion:Nahversorger sindnichtnurwirtschaftlicheEinheiten, sondernauch wichtige soziale Treffpunkte,insbesondereinkleineren Gemeinden.„Einefunktionierende,kleinräumigeNah-

„Zusätzliche regulatorische Maßnahmenwie neue Vorgabenin derPreisauszeichnung oder gesetzliche Initiativen gegensogenannte „Mogelpackungen“ erhöhen den administrativen Aufwand imHandel erheblich, ohne die eigentlichen Verursacherzu adressieren.“
DanielDrechsel Fachgruppenobmann Lebensmittelhandel

„Der leichteZugang derVorarlberger Bevölkerungzu einemLebensmittelgeschäftist hervorragend und mussaus unserer Sichtweiterhin forciert werden.“
KlausKramer SprecherNahversorger
versorgungleisteteinenwesentlichenBeitrag zumUmweltschutz,davieleEinkäufezuFußodermitdem Fahrraderledigtwerdenkönnenundoftalssoziale Treffpunktegelten“, weißKlausKramerzuberichten.
LebensmitteleinzelhandelimÖsterreich-Vergleich
AuchimösterreichweitenVergleichzeigtsichdiehohe QualitätderVorarlbergerNahversorgungdeutlich.ErgebnisseeinerbundesweitenStudiederKMUForschung Austriabelegen, dass VorarlbergzudenBundesländern mitderbestenVersorgungsstrukturzählt.SowohlderAnteilderGemeindenohneLebensmittelgeschäftalsauch jenerderbetroffenen Bevölkerungliegt deutlichunter demÖsterreichschnitt.Kramerdazu: „Wirkönnen unsin Vorarlbergglücklichschätzen.UnterzehnProzentderGemeindenbeheimatenkeinen Nahversorger.ImVergleich dazuhatdasBurgenlandmit30Prozentdenhöchsten Wert.DirektdahinterrangierenTirolundOberösterreich
ZAHLENSPIEL
MitdemFahrrad istin zwölf MinuteneineStreckevondrei Kilometernrealistisch,wasfür
98%
mitüber 20Prozent. Gleichzeitigbestätigt sichjedoch aucheinüberregionalerTrend:Während sichdieNahversorgunginurbanenZentrenweiterverdichtet,nimmtsie inländlichenRegionenzunehmend ab.EineEntwicklung,die auch inVorarlberg sichtbarist.“
Seit1970 erhebtdieFachgruppe desVorarlberger Lebensmittelhandels jährlichdie Standorteund VerkaufsflächenimLebensmitteleinzelhandel mit Vollsortiment, seit1990 auchimDiskontbereich.Daniel DrechselundKlausKramerzeigen sich freudig:„Die kontinuierliche Analyseermöglichteinefundierte BeurteilungderVersorgungssituationimLand,damit wirauchösterreichweitvergleichbarsind.“
AufeinerWegstrecke von bis zu einemKilometerbzw.zwölfMinuten zu Fußistder nächsteLadenfür
DER VORARLBERGER:INNEN den nächstenLadenerreichbar macht. niedrig.
DERVORARLBERGER:INNEN erreichbar.
Der ONLINEHANDEL im Lebensmittelhandelbleibt mitrund
EinumfangreichesSortimentan LebensmittelnundWaren destäglichen Bedarfsbietenin VORARLBERG aktuell
226 79% 9auf 12
DieAnzahlderGemeinden OHNE NAHVERSORGER hatsichvon erhöht.
Vorarlbergverfügtüber
GESCHÄFTE aufeiner Gesamtflächevon 133.345m2 an.
InVorarlberg gibtes
140 2%
Standortevon BROTVERKAUFSSTELLEN& BÄCKEREIEN aufcirca5.000m2 .
233 63
Standortevon METZGEREIEN& FLEISCHVERKAUFSSTELLEN mit circa2.000m2 Verkaufsfläche.
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WKVbegrüßtbeschlosseneCampingplatzgesetzes-Novelle.Siebringt ErleichterungenfürTourismusbetriebeundbautBürokratieab.

Die Vorarlberger Landesregierunghatam14.AprildieNovelledes Campingplatzgesetzesbeschlossen. ZielisteinspürbarerBürokratieabbau sowieeinfachere undschnellere VerfahrenfürBetreiberund Behörden.KünftigentfälltetwadiePflicht, beiErweiterungeneinNachbarschaftsverzeichnisvorzulegen. Auchtechnische Vorgabenwerdenvereinfacht:FürHöhenmessungengiltnundasprojektierteGeländeals Referenz,zudemwirddasbisherunklare Kriteriumder„leichtenDemontierbarkeit“ durchklareVorgabenersetzt.
DieReformbringt derBranchemehrFlexibilität.DerAnteilvonMobilheimenund Bungalowskannaufbiszu50Prozentder Standplätzeerhöht werden, diezulässige Flächesteigtauf60Quadratmeter.GemeindenerhaltenzudemmehrSpielraumund könnendenAnteilvon Dauerstandplätzen aufbiszu80Prozentfestlegen.Gleichzeitig entfallenbestimmteBeschränkungenfür Zelte, WohnwagenundderenAufbauten, wasden KomfortfürGästeerhöhensoll. AuchfürCamperselbstgibtesVerbesserungen:DauerstandplätzemüssenausDatenschutzgründennichtmehröffentlichausgewiesenwerden.FürbestehendePlätze wurdedieMeldefristbisEnde2026verlängert,waszusätzlicheRechtssicherheit schafft.
Thomas Walch,Sprecher derCampingplatzbetreiber,begrüßtdieÄnderungen: „BeiderCampingplatznovelleistmanaufdie AnliegenderCampingplatzbetreibereingegangen.SieträgtsomitneuenBedürfnissen dieserBrancheRechnung,diemitstarken VeränderungenderGästewünscheimCampingbereichkonfrontiertist.Dadurchist nichtnureineRechtssicherheit,vorallem aucheine Vereinfachungvon Verfahrensabläufegewährleistet.“ DieNovellesollden Tourismusstandortstärkenundwird nun demLandtagzurendgültigenBeschlussfassungvorgelegt.
ENDBILANZ
DieVorarlbergerSeilbahnen ziehen mit EndederWintersaison2025/26 eine verhalteneBilanz.EskonntedashoheNiveaudesVorjahres-Winters2024/25 innahezuTeilengehalten werden,allerdings zeigte sich insbesondereder MärzmitherausforderndenRahmenbedingungen.

FachgruppenobmannAndreasGappsagt: „AngesichtsderRahmenbedingungen können wir insgesamtdavonsprechen,dass dasNiveaugehalten wurde –auchwennuns vorallemder MärzdeutlichvorAugengeführt hat,wie schwierigeinzelne Saisonphasen verlaufenkönnen.“DerWinterwarvonvielSonnenscheinund zugleichausreichend Naturschneegeprägtundbot damitgrundsätzlich guteVoraussetzungen.Gleichzeitigzeigtesich abererneut,wiestarkdieBranchevonstabilen Rahmenbedingungenabhängt.Vorallemdie technische Beschneiungerwiessicheinmal mehr alsentscheidenderFaktor: Skigebiete mitkonsequenterBeschneiungkonntensonnigePhasen bessernutzenunddiePistenqualität sichern. Nachdemaußergewöhnlich starkenWinter 2024/25,istdie aktuelle Saison daher alsStabilisierungzubewerten–allerdingsunterdeutlichanspruchsvollerenBedingungen.GeradedieEntwicklungenim Märzunterstreichendie wachsendeBedeutungvonAnpassungsfähigkeitfürdieZukunft derSeilbahnwirtschaft.
Dietechnischbeschneiten Skigebieteentwickelten sichinsgesamtstabil.DerWinterumsatzlagmit +1,9 Prozentnahezuauf Vorjahresniveau,währenddieErsteintritteleicht
um 0,67 Prozentzurückgingen.DiedurchschnittlicheAnzahlanBetriebstagenbetrug 130.Trotz stabiler Kennzahlen bliebdie Gästeentwicklungdamitleichthinterdem Vorjahr zurück.
Deutlich schwieriger stelltesichdie Lage für Skigebieteohne technische Beschneiung dar. Sieverzeichneten einenRückgang beim Winterumsatz von 29Prozentsowie beiden Ersteintritten von33 Prozent. DiedurchschnittlicheBetriebsdauer lagbei 68 Tagen. ZweiDritteldieserGebiete konntendieSaison planmäßigbeenden, einDrittel mussteden Betriebwitterungsbedingt vorzeitig einstellen.Besondersdie Schwankungen im März wirkten sichstark ausunderschwerten die Planbarkeiterheblich.
Fokus aufSommer
NachAbschluss derWintersaison richtet sichderBlicknunauf denSommer 2026. Die Seilbahnbetreibererwarten eine ähnlich gute odersogar bessere Saisonals im Vorjahr. Die MonatevonFrühling bisHerbstgewinnen zunehmend an Bedeutung, da sich dieBerge immer stärkeralsganzjährigeErlebnisräume etablieren –fürGästeebenso wiefür Einheimische.DievoraussichtlichenBetriebszeiten findenSieauf www.wkv.at/news.

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RÜCKBLICKWEBINAR„SOCIALMEDIA:MITKITEXTE,BILDERUNDVIDEOSERSTELLEN“
DaszweiteKI-WebinarderWKV-Reihe zeigte, wieauch kleine Betriebe Social Mediamithilfevon KI-Tools effizient umsetzenkönnen.

ImWebinarwurdeSchrittfürSchrittgezeigt,wiesichmit KI-ToolsausAnalyse, Bild,VideoundTexteinfertigesSocial-Media-Reelerstellenunddirekt einplanenlässt.
DassinddieKIExpertenausder Webinarreihe:

AlexanderDenz Softwareentwickler www.sd-win.com

RomanFessler
KI-Berater
www.ki-trainingsakademie.com
DasPraxisbeispiel:füreinCafé wurdeeinzehnSekundenlanges Werbe-Reelmitdrei Szenen,Musikund plattformspezifischenCaptionserstellt.KI-TrainerRoman FesslerundSoftwareentwicklerAlexanderDenzführten dengesamtenWorkflowSchrittfürSchrittvor:Bildausder KI,Videoausder KI,TextausderKI.
SichererEinstiegindieKI-Nutzung
DabeiderArbeit mitKI-Tools auchGeschäftsdatenverarbeitetwerden,standzuBeginndasThemaSicherheitimFokus.EmpfohlenwurdenstarkePassphrasen,der EinsatzeinesPasswortmanagers,aktivierte MultifaktorAuthentifizierungsowiedieregelmäßigeÜberprüfungder eigenen E-Mail-AdresseaufmöglicheDatenlecksüber https://haveibeenpwned.com.
DreiTools,einklarerAblauf
DerWorkflowfolgteeinereinfachen Struktur: analysieren,produzieren,planen.Zunächstwurdenbestehende Social-Media-Beiträgeausgewertetunddarauseineklare Markenstimme(Brand Voice) abgeleitet.Diese wurdeim nächstenSchrittineinemDesign-Toolhinterlegt, sodass siefüralleweiterenInhaltekonsistentverfügbarist.
AnschließenderfolgtedieProduktion:AuseinemTextPromptentstandeinBild,darauseinkurzesVideo.Ergänzt durchLogo,Farben,SchriftundMusikentstandeinfertiges Reel.Die passendenCaptions wurden automatischinunterschiedlichenVariantenfürFacebookundInstagramerstellt.AbschließendwurdederBeitragineinPlanungstool übernommenundzeitlichgesteuertveröffentlicht.Effizi-
enzdurchVorbereitung.DiezentraleErkenntnis:DergrößteAufwandliegtindereinmaligenstrategischenVorbereitung.Istdieseerledigt,reduziert sichdie laufende Content-ProduktionaufwenigeMinuten–inklusiveautomatisierterVeröffentlichung.
KIimUnternehmensalltag:ZahlenundTrends Dasgezeigte Praxisbeispielspiegelteine breitere Entwicklungwider:Rund30ProzentderUnternehmennutzen aktuellKünstlicheIntelligenz.Besondersverbreitetistder EinsatzinderInformations-undKommunikationsbranche mit 60,8 Prozent,währendetwaimBauwesen 7,4Prozent undin Verkehrund Lagerei 13,5Prozent nochdeutliches Potenzialbesteht.
InderSparteInformationundConsultinginVorarlberg zeigtsicheinebesondershohe Dynamik: 75 Prozentder Betriebe setzenKIbereitseinoder planendies konkret, davon44Prozentaktivund31ProzentinPlanungoderTest. InderWerbungliegtdieNutzung bei86Prozent.Die größtenEinsatzbereiche sind Textgenerierungund Übersetzungmit79Prozent sowieRecherche mit76Prozent.Es folgenAnwendungeninderErkennungvonText,Bildund Sprache55ProzentsowieinDatenanalyse und Mustererkennung46Prozent.
ÖsterreichweitwirdKIvor allem in MarketingundVerkauf44,5 Prozent,im Managementundinbetriebswirtschaftlichen Prozessen31,5Prozent sowieimFinanz-und Rechnungswesen 28,8Prozenteingesetzt.In derLogistik liegtderAnteilbei6,5Prozent.
Herausforderungen undEntwicklungen
Als größteHürdengeltenDatenschutz und rechtliche Unsicherheiten46 Prozent, fehlende interne Expertise39 Prozent, sowieunzureichende Datenverfügbarkeitund -qualität.23Prozent sehendieEinführungskostenals wesentliches Hindernis.
GleichzeitiggewinnenDatenhoheit, Cybersicherheit unddigitale Kompetenzen fürüber 90 ProzentderUnternehmenanBedeutung.Rund60Prozentsehensichzudem ineiner Abhängigkeitvonnicht-europäischen IT-Anbietern.AuchdieNutzungvonCloud-Servicessteigtweiteran –von47 Prozentim Jahr2023auf52Prozent im Jahr 2025.
Dasdritte WebinarderKI-Reihefindet am 20. Mai statt. Thema: KI-Update:Wasjetztwirklichrelevantist Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5451
SPARKASSEBREGENZ
VorstandGerhard Lutzgewürdigt
IneinemfeierlichenRahmenwurde GerhardLutz,derlangjährige VorstandsvorsitzendederSparkasseBregenz,verabschiedet.Nach überdreiJahrzehntenim Dienst derSparkassetritterinden Ruhestand.AlsAnerkennungfür seineherausragendenVerdienste wurdeihmdieSparkassen-EhrennadelinGoldverliehen.Inseiner ÄraentwickeltesichdieSparkasse BregenzzueinerdersubstanzstärkstenBankender Region.
ImBild,v.l.:GerhardLutzerhält diegoldeneSparkassen-Ehrennadel vonHaraldGiesinger,VorstandsvorsitzenderderDornbirner Sparkasse.

PROJEKTBILANZ
Im Betrachtungszeitraum Februar 2025bisJänner 2026hat die DoppelmayrGruppe mit vielen Seilbahnprojekten dieMobilität am Berg,inStädten undamPoint of Interestentscheidendgeprägt. Mit 84realisiertenNeuanlagen weltweitkonnte das hoheNiveau desVorjahrs (85) gehalten werden. RegionalführtEuropa das Ranking mit55Neuanlagenan. Es folgenNordamerika(17),Asien (8),
Ozeanien (3)und Südamerika (1). Dabeibeeindrucktnichtnurdie reine Anzahlder anKunden Übergebenen Anlagen,sondern auch deren Einzigartigkeit und Innovationskraft.
Ein kurzerÜberblick über die Highlights:Vorzeigeprojekt urbanerMobilität –Câble C1, Île-de-France,GroßraumParis; TRI-LineWeltpremiere:Weglosen–Seebli,Hoch-Ybrig;Autonomer Betrieb: Ischgl undSölden; NachhaltigzumPoint of Interest: TeleféricoPío Nono, Santiago de Chile; Pionier-Charakter: Explorer Gondola, Montana;
Die Region Île-de-France eröffnete mit der Câble C1 ihre erste urbane Seilbahn, die längste Europas. Die 4,5 Kilometer lange Linie mit fünf Stationen verlängert die Metro-Linie 8 und verbindet die südlichen Vororte von Paris schnell und ohne CO2-Emissionen mit dem öffentlichen Verkehrsnetz.

STAY SPICED! im Messepark eröffnet
DieÖsterreichischeGewürzmanufakturSTAYSPICED !setztihren Expansionskursfortund eröffnet ihren dritten StoreinÖsterreich. Miteinemneuen Pop-UpStore im Einkaufszentrum Messepark Dornbirn stärkt das Unternehmen gezieltseinePräsenz im Westen Österreichs undschafft zugleich ein neuesKompetenzzentrumfür Gewürze, KulinarikundInspiration. Lukas M. Walchhofer, geschäftsführenderGesellschaftervon STAY SPICED !erklärt: „UnserZielwares, einen Storezugestalten,derüber denklassischen Einkaufhinausgeht.EinfacheinenOrt,andemDu entdeckenund probieren kannst, umfassendberatenwirst undneue Ideenfür Deine Küche mitnimmst.“

NATÜRLICHEFFIZIENT
HörburgerEnergietechnikrealisiertinnovative
Ideale Bedingungenfürdie Industrieproduktion: „SustainableHallConditioning“von HörburgerEnergietechnikaus Altach schaffteinstabiles Raumklima,senktBetriebskostenundreduziertden ökologischenFußabdruck.
LuftundWassersorgen bei „SustainableHall Conditioning“für einoptimalesArbeitsklimain der Produktion.HörburgerEnergietechnikausAltach realisiertalsSystempartner vonINFRANORM®die innovative LösungmitGeräten desniederländischen HerstellersOxycomfür KundenausIndustrieund Gewerbe.DiemaßgeschneidertenGesamtanlagen benötigenrund 90 Prozentweniger Energieals SystememitkonventionellenKompressionskältema-
schinen.Sie verbrauchen90ProzentwenigerCO2und setzenaufdas natürliche KältemittelWasser. „Die natürliche undeffizienteKlimatisierungerfüllt schon heute die Anforderungenvonmorgen.Sieerhöhtdie Betriebssicherheit,schafft langfristige Planbarkeitund stärkt dieWettbewerbsfähigkeit. Davon profitieren große Industriebetriebegenausowie KMU“, betont SimonHörburger, GeschäftsführervonHörburger Energietechnik.
SchönheitimBestandentdecken unddas Gute weiterentwickeln.MitdiesemAnspruchmacht diedritteGenerationvonDorner Electronicdie Unternehmenszentralefitfürdie Zukunft.Wie schonseinGroßvaterundseinVatersetzt auch KilianDorneraufArchitekturausdem Bregenzerwald.AufLeopoldKaufmannund HermannKaufmannfolgtjetztLaraKaufmann.
UnternehmensgründerElmarDornerhatteseinen FreundundArchitektLeopoldKaufmann1977mit demNeubaudesFirmengebäudesinEggbeauftragt.Im Jahr2000entwarfHermannKaufmanneinenHolzkubus zur Aufstockungdesursprünglichen Gebäudesim AuftragvonAndreasDorner,Geschäftsführer der zweiten Generation. IndritterGenerationarbeitennunGeschäftsführerKilianDornerunddieArchitektinnenLara KaufmannundMartinaSimoncinizusammen.Ineinem erstenSchritthatdasArchitekturbüroKaufmann-SimoncinidieFassadevonDornerElectronicwieder zum Ursprungzurückgeführt.
DereigentlicheStartfürdenUmbauerfolgteimFrühjahr2026.KilianDornerundLaraKaufmann gingeneinst inSichtweitezurFirmenzentraleimBORGEgggemeinsamzurSchule.DasBauprojektistfürKilianDornereine SäulederVision„Dorner2030“:„Mit dieserInvestition indieZukunftstellenwirsicher,dass unserHauptsitz inEggdieAnforderungenderdrittenGenerationerfüllt. Unser VerständnisvonArbeithatsich verändert.Wir

DasVMOBILRadisteine wichtigeErgänzungzuZug undBusundschaffteine neueFreiheitfürkurze, spontaneWege.Einfachper AppeinRadausleihen, losfahrenundamgewünschtenZiel-Standortwieder zurückgeben.

KilianDornerundLaraKaufmann aufderBaustelle.
denkennichtmehrin Silosvoneinzelnen Teams, sondernalsgesamtesUnternehmen.Diesmusssichinallemwiderspiegeln,waswirtun,vomGebäudebiszuden Produkten.Ein SymboldafüristeineStiegemittenim Geschehen,die alle Stockwerkeverbindet.“
„DiedritteArchitektengenerationhatdenAuftrag, den Bestandzuerhalten undzuverbessern“, erklärt Lara Kaufmann:„Wirwerten dieGeschossedererstenund zweitenGenerationauf, indemwir sie zusammenführen,ohnedenCharakter desBauensinderjeweiligen Zeitzuzerstören. Soentstehteingroßes Ganzes,das Gemeinschaft fördert,mehr Tageslicht indieRäume bringtundflexiblesArbeitenermöglicht.“
DerVerkehrsverbundVorarlbergstartet gemeinsammitderStadtDornbirndas erste stationsbasierte LeihradsystemdesLandes alszweijährigesPilotprojektmitrund 20Stationenund 100Fahrrädern im Stadtgebiet.
EinFahrradspontananeinemOrt ausleihenund am gewünschtenZielortwieder abstellen.Wasinvielen StädtenundbevölkerungsreichenRegionen längstzum Alltaggehört,wirdnun auch inDornbirnRealität. Gemeinsam mitderStadtDornbirn,lokalenUnternehmen als KooperationspartnerunddemerfahrenenBikesharing-Betreiber„nextbike“startet der Verkehrsverbund VorarlbergimMaidas moderne, bewährte Mobilitätsangebot–geplantalszweijährigesPilotprojektmitrund 20Stationenundbiszu100 RädernimStadtgebiet von Dornbirn.„EinLeihradistgenaudannwichtig,wenndas eigeneFahrrad nichtverfügbarist oderAlternativenfehlen.UndgenaudiesesAngebotbieteteinstationsbasiertesLeihradsystem: Rund um dieUhrverfügbarundflexibelnutzbar,sowieesbenötigt wird“,erklärt
Verkehrsverbund Vorarlberg Geschäftsführer Christian Hillbrand.
GemeinsamfüreineneueMobilitätin Dornbirn ErmöglichtwirdVMOBIL Rad durch dieengeZusammenarbeitvonöffentlicherHand undregionalerWirtschaft.FürUnternehmenbietetdas Systemaucheinen direktenMehrwert: Standortevordereigenen Haustüre machendasAngebotbesondersattraktiv fürMitarbeitendeundKund:innen.Bereits alsPartnermit an Bord sind unter anderem: Sparkasse,Hypo,Raiffeisenbank, Interspar,Messepark,die Trampolinhalle Highmatrausch, dasEnergieinstitut Vorarlberg, die FachhochschuleVorarlbergundVisuform.

DieFlottederVorarlberg LinesimBregenzerHafen umfasstsechsSchiffe,die regelmäßigaufdem Bodenseeverkehren.
AUFTAKTEINWEGABGESCHAFFT
MitjederWelleeinneuesErlebnis!
VollerElanstartetendieVorarlberg Linesam29. März mitdenerstenRundfahrtenin die Saison2026.Bereitsam3.Aprilhieß esdannauch „Schiff Ahoi“für die AusflugsschifffahrtaufdemBodensee.DasMSVorarlbergunddasMS Austriafahren gemäßdemKursfahrplanbisEndeOktoberzwischenBregenzund Konstanz imRahmenderVSU-Linien-Schiffe.EinetolleGelegenheit,umdasLebenzugenießenundden Alltaghinter sichzulassen. Auch indieser Saison präsentiertdas Unternehmenglanzvolleundinnovative neueEventschifffahrtsformateam Bodenseewie beispielsweise die Sunset LoungeBoatPartyoderdie Festspielgourmetfahrt„La Traviata“.
Zuversicht
„Trotzspürbarenglobalenwirtschaftlichen HerausforderungenamMarktsteht die Schifffahrt plangemäß mitüber50verschiedenenEventfahrten undder Linienschifffahrt bereit“ berichtetGeschäftsführer Alexandro Ruppzuversichtlich.Für2026wurdendie Schiffewieder denjährlichenInstandhaltungs-undWartungsarbeiten unterzogen,dieplanmäßigverliefen.Detailinfosunter: www.vorarlberg-lines.at.
Zum österreichischenErdüberlastungstag wurdeninderBludenzer EisdieleEinwegbecher vollständigabgeschafft.
MiteineraufmerksamkeitsstarkenAktion zum österreichischenErdüberlastungstag habenD’Eisprinza z’BludazeinenkonsequentenSchrittinRichtung NachhaltigkeitgesetztundEinwegbechervollständig abgeschafft.Ein symbolischerMüllberg aus Bechern machte sichtbar,welche Abfallmengenineiner Saisonentstehen können.KünftigwirdEisvorOrt nurnochimGlassowie To-GoausschließlichinderWaffeloderinessbarenBechern ausgegeben.
Rund50Gästebegleiteten dieAktion, die auch online großeReichweiteerzielte. Bereits eine Wochenachder Umstellungzeigt sichein deutlicherEffekt:DasRestmüllaufkommensankvon bisher etwadreiMüllsäcken proWocheaufrundeinen halben Sack.Das entspricht einer Reduktionum etwa 80ProzentundbelegtdenunmittelbarenNutzenimBetriebsalltag.Die Maßnahme istTeileinesumfassendenNachhaltigkeitskonzeptsmit Fokus aufRegionalität,Müllvermeidungundeffiziente Abläufe.Mitdem Verzicht aufEinwegbecher setzt der Betriebein klaresZeichenfür ZeroWasteund liefert ein praxisnahesBeispiel fürdie Branche.

KOSMETIKUNDFUSSPFLEGE
BeimLandeslehrlingswettbewerbüberzeugtendieTeilnehmerinnen mitfachlicher PräzisionundkreativerGestaltungskraft.

AmDonnerstag,den12.März2026,stellten dieFachkräftevonmorgenihr Könnenim BereichKosmetikunterBeweis.DerFußpflegewettbewerbfandam19.März2026statt.Den krönenden AbschlussbildetederFantasieMake-up-Wettbewerbam8.April2026 unter demMotto„DiegeschminkteBrille“mitanschließenderSiegerehrung.
AndendreiWettbewerbstagenbewältigten dieengagierten Teilnehmerinnenanspruchsvolle AufgabenwieHautbeurteilung, Reinigung,Gesichtsmassage(inklusiveHals und Nacken),das AuftragenvonMasken,FußbeurteilunginklusiveAnamnese,KundenberatungundEmpfehlungen zurHeimpflege,das
FLORISTIK
Formender Brauen, WimpernfärbensowiediekreativeUmsetzungeinesFantasie-Make-ups.
„DerLehrlingswettbewerbzeigteindrucksvoll dashohefachliche Niveau unddiegroßeLeidenschaftunsererNachwuchskräfte.Die Teilnehmerinnenhabenihr Könnenmit vielEngagementund ProfessionalitätunterBeweisgestellt“,betontdieInnungsmeisterinBettina Hofstädter.
DieSiegerinnenimÜberblick: Kosmetik:
1. Platz:Annabell Vallazza, Kosmetikinstitut BrittaReith
2.Platzex aequo:Alicia Feigl, Nägele &Strubell,und LenaEnder, MädelfeinKatharina Kerber
3.Platz:JuliaLentsch, SAMIAKosmetik Fußpflege:
1.Platz:Annabell Vallazza, Kosmetikinstitut BrittaReith
2.Platz:Alicia Feigl,Nägele &Strubell
3.Platz: LenaEnder, MädelfeinKatharina Kerber.
Können,KreativitätundgestalterischesGespürwarenbeimdiesjährigenLehrlingswettbewerbimRahmenderSCHAU!Frühjahrsmessegefragt.
DieteilnehmendenLehrlingearbeiteten unterZeitvorgabenanmehreren floristischen Aufgabenstellungen –darunter dieAnfertigungeinesBrautstraußes,eines gebundenenStraußes,einerGefäßbepflanzung,einesKranzessowieeiner kreativen Wahlarbeit –undzeigtendabeiihrhandwerklichesGeschick,ihreKreativitätsowie ihrGespürfürGestaltungundProportion. EinbesondererFokuslagaufderpraxisnahenUmsetzung.
DieGewinnerinnenimÜberblick: 1.Platz:JohannaBrunner,RosenWaibelGmbH
2.Platz:LeaStraubinger,GärtnereiLudescherGmbH
3.Platz:SophieJenny,IdeengärtnereiMüllerGmbH DerWettbewerb verdeutlichte einmal mehrdiehoheQualität derAusbildung sowie dieVielseitigkeitdesBerufsbildesderFlorist:innen.
„Der Landeslehrlingswettbewerbhatauch indiesemJahr eindrucksvollgezeigt,mit wie vielEngagement,Kreativitätund fachlichem KönnenunsereLehrlingearbeiten.DiePräsentationvor Publikumisteine wertvolle ErfahrungundunterstreichtdiePraxisnäheder Ausbildung“,betontBerufszweigsprecherin DianaBinder.
TISCHLEREI
Rund 100Tischlereilehrlinge stellten sich imMärz dem Landeslehrlingswettbewerb.

WeitereInfoszum Lehrlingswettbewerbfinden Sieunter:www.wkv.at/news
Knapp 100Jugendliche ausallendrei Lehrjahrenhaben im März an der Landesmeisterschaftder Tischler teilgenommen. EndeMärzwurdendie besten30 Teilnehmer:innenbeider Firma Haberkorn GmbHin Wolfurt für ihretollen Leistungen ausgezeichnet. Zuvorkonnten die Lehrlinge beieiner Besichtigungdes Firmengebäudeseinen BlickhinterdieKulissen gewinnen. InnungsmeisterKlaus Nenning bedankte sichrechtherzlichbeider FirmaHaberkornfür dieUnterstützungunddie langjährigeZusammenarbeit.DieErst-, Zweit-undDrittplatziertendürfensich übereinen Fixplatzineinem ganztägigen Drechslerkursbei PeterAndres in Gurtis freuen.

(v.l.)DrittplatzierteSophieJenny,Erstplatzierte JohannaBrunnerund Zweitplatzierte Lea Straubinger.
HETTICH
DerneuentwickelteSchwerlast-SchrankaufhängerSAH500von Hettichist dierichtigeWahl für„gewichtige“ wandhängendeMöbelinKüche,BadundWohnbereich,egal,ob Ober-und Unterschrank,SideboardoderKommode. DenngroßflächigesDesignmitwandhängenden,„schwebenden“Möbelnist beliebt.
Bärenstarke Leistung: Jeder SAH 500 Schwerlast-Schrankaufhänger nimmt es locker mit bis zu 110kg Traglast auf. Dadurch lassen sich großformatige und schwere Möbel dauerhaft sicher an einer Wand aufhängen.

Optisch vermitteln wandhängende Möbelein größeresRaumgefühlund dieBodenfreiheit istin SachenReinigung einechtesPlusfür dieNutzer. Doch je breiterund tiefer wandhängende Möbelwerden, destoschwererwerdensie auch.Bei Vitrinen oder Küchenoberschränkenmit Glas kommtzusätzliches Materialgewichthinzu.Summiertman dann noch die
KMU-PREIS2026
Schrankinhalte wieGeschirrhinzu, kommt einbeträchtlichesGesamtgewichtzusammen. NormaleSchrankaufhängermachenbei solchenGewichten schnellschlapp.
Anders derSAH 500: Getestet nach derBeschlagnormDIN EN 15939werden sogarTraglastenbis zu 110kgpro Schrankaufhängererreicht. Damitlassensichschwere undgroßformatige Möbel sicher an derWandaufhängen. Zudem zeigtsichder SAH500 äußerst schlank, prozesseffizientund montagefreundlich. Selbst beischmalen Bauräumen im Korpus werden SchubkästenkollisionsfreiamSystemvorbeibewegt. EinenweiterenVorteil bietet derSAH 500für Fertigungenmit hohemAutomatisierungsgrad:Das Korpusteil ohne bewegliche Teileiststapelfähig, magazinierbarund dahersehr prozesseffizient. DasWandteilmit derTechnikläuft als Zubehörteilander Produktion vorbei.
SiezählenzudenbestenKlein-undMittelbetrieben desLandes?
DannnutzenSiejetztIhreChance.
Teilnahme-Infos:
Teilnehmenkönnen VorarlbergerBetriebe mitbiszu100 Mitarbeitenden.
Teilnahmefrist: 3.Juli2026 DieTeilnahmeist kostenfrei.
Teilnahmeformular: www.kmu.vn.at
WaszeichnetIhrUnternehmen aus? WelcheRolle spielenRegionalität undNachhaltigkeit?Welches zusätzlicheEngagementgeht überdas eigentlicheKerngeschäfthinaus?WelchesAngebotbieten SieIhren Mitarbeitenden?WiehebenSie sichvonIhrenMitbewerbernab?Alldiese Fragen werden beiderBewertung der bestenKlein-undMittelbetriebeVorarlbergsinBetracht gezogen.ZurTeilnahme eingeladensind alle heimischenUnternehmenmitbiszu 100Mitarbeitenden,die indenKategorienHandel, Dienstleistung/Tourismus bzw. Gewerbe/Handwerk tätig sind.Die Teilnahme am KMU-Preisistkostenfreiundbiszum 3.Juli2026möglich.DiePreisverleihung findet im stimmungsvollen Rahmenam8.Oktober2026imMessequartierDornbirn statt.
AuszeichnugmitTradition. DerKMU-Preiswirdbereitsseit18Jahrenvonder WirtschaftskammerVorarlbergunddenVorarlbergerNachrichtenverliehen.UnterstütztwirddieInitiativevomLandVorarlberg,derHypo Vorarlberg,der VorarlbergerLandesversicherungsowie vomAutohausLins.
KONTAKT
HettichMarketing und Hettich Marketin un Vertriebs GmbH & Co. KG ertrieb Gmb Anton-Hettich-Straße 12-16 Anto ett Straß 12 32278 Kirchlengern 322 rc ng Deutschland Deutsc an www.hettich.com

KMUhabenab jetzt dieChance zurTeilnahme am KMU-Preis2026.
Mitmachen lohntsich. Die Gewinnerwerden,neben einer Auszeichnung, aufzweiSeiten im KMU-Journal präsentiert, dieausgezeichnetenUnternehmen jeweils aufeinersowieauf www.vol.at underhalten somitwichtige medialePräsenz.Zudem werdenalle teilnehmendenFirmenzumKMU-Eventeingeladen. HochkarätigeJury.Die bestenKMUwerdenvon einer objektivenFachjuryermittelt.Die Jurymitglieder sind: JulianFässler(DirektorWKV),RudiLins(Geschäftsführer Autohaus Lins,Christina Marent(VorständinWirtschaftsabteilungLand Vorarlberg), Hanna Reinerund Andreas Scalet (VN Wirtschaftsredaktion), Stephan Sausgruber(Vorstand Hypo Vorarlberg) undRobert Sturn(VorstandVLV).
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BeimerstenSteuersprechtagderWirtschaftskammerVorarlbergerhielten angehendeBetriebsübergeber:innen individuelleBeratungzusteuerlichenFragen rundumdieUnternehmensnachfolge.
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Mag.MiriamBitschnau
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T055223051144 betriebsnachfolge@ wkv.at
nKooperationmitder KSWKammerderSteuerberater:innenundWirtschaftsprüfer:innen organisiertedieWirtschaftskammererstmaligeinenSteuersprechtagfür Betriebsübergeber:innen.MitMag.AndreasMüller-Kreil(BDO AustriaGmbh)und KarlDobler(Dobler Steuerberatung)standenzweierfahrene SteuerberatervorOrt zurVerfügung,umindividuelleFragestellungenrundum die Betriebsnachfolgezuklären.Dievorabbuchbaren45-minütigenEinzelgesprächeermöglichteneinepersönliche

v.l.:KatharinaHuchler,AndreasMüller-Kreil, KarlDoblerundMiriamBitschnau.
Beratungin vertraulichemRahmen.Die Teilnehmer:innennutztendie Gelegenheit,umsichzusteuerlichen Aspekten der Übergabe,zumöglichen Gestaltungsspielräumen sowiezuaktuellengesetzlichenRahmenbedingungenzuinformieren.„DerSprechtag war innerhalbkürzesterZeit ausgebucht,unddie RückmeldungenderTeilnehmer:innenwaren sehrpositiv.Wir werden daherinder zweitenJahreshälfteeinen weiteren Termin anbieten“bestätigteMiriamBitschnau,VerantwortlichefürdenBereich BetriebsnachfolgeinderWirtschaftskammerVorarlberg.
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ANZEIGENSCHLUSS1. MAI2026






FRESH-UPFÜREPU
Im RahmendesWebinar-Formats„Fresh-up– NützlichesWissenfürEPU“standenam14. Aprildie verschiedenenMöglichkeiten dersteuerlichenPauschalierungzurGewinnermittlung imMittelpunkt. Rund100Ein-Personen-Unternehmen nutztendie Gelegenheit,sichüberVereinfachungenundmöglichesteuerliche Vorteile zuinformieren.

ImWebinarerklärteWKVSteuerrechtsexperte JürgenHaltmeier, welchePauschalierungsmodelleesgibtundfürwelcheUnternehmer:innen siesteuerliche Vorteile bringenkönnen.
ReferentdesvonEPU-Sprecherin HeidiWinsauermoderierten WebinarswarJürgenHaltmeier, SteuerrechtsexpertederWirtschaftskammerVorarlberg.Ergab einenkompaktenÜberblicküber diegängigen Pauschalierungsmodelleunderklärte praxisnah,für wen sich diese ArtderGewinnermittlungbesonders eignet.
Warumpauschalieren?
KONTAKT
JürgenHaltmeier haltmeier.juergen@ wkv.at T05522305310
Marie-Theres Hammerschmid hammerschmied. marie-theres@wkv.at T05522305326
SteuerlichePauschalierungenkönnenfürviele Kleinunternehmer:inneneine spürbareEntlastungbringen. Im Vergleich zurklassischenEinnahmen- AusgabenRechnungreduzierensieden administrativenAufwand erheblich,dabestimmteBetriebsausgabennichteinzeln aufgezeichnetund mit Belegennachgewiesen werden müssen.Stattdessenwerdendie Ausgabenanhand gesetzlichfestgelegterDurchschnittssätzeermittelt.Wichtigdabei:DieBetriebseinnahmenmüssen weiterhin vollständigundeinzelnerfasst werden.
EinsteuerlicherVorteilergibt sich dann,wenndietatsächlichenBetriebsausgabenunterderPauschaleliegen –einhäufigesSzenario vor allem beiDienstleistungsbetrieben mitgeringem Sachaufwand. PauschalierungensinddahervoralleminteressantfürUnternehmen mitüberschaubarenUmsätzen,fürNeugründer:innen sowie fürnebenberuflichSelbstständige.
VerschiedenePauschalierungsarten:
Basispauschalierung
DieBasispauschalierung stehtUnternehmer:innen miteinemVorjahresumsatzvonbiszu420.000Eurooffen (für dasJahr 2025gilt einmaximaler Jahresumsatzvon 320.000Euro).
Dabeikanneine Betriebsausgabenpauschalevon15 ProzentderBetriebseinnahmenangesetztwerden (für2025: 13,5 Prozent)gedeckeltmitmaximal63.000 Euro (für 2025:43.200 Euro). FürbestimmteTätigkeiten- wie beispielsweiseeinereinekaufmännische oder technische Konsulententätigkeit -beträgt diePauschale6 Prozent des Nettoumsatzes abermaximal25.200 Euro (für202519.200Euro).
ZusätzlichzurPauschalekönnenunter anderem folgende Ausgabentrotzdemnoch geltendgemacht werden:
•AusgabenlautWareneingangsbuch(z. B. Handelswaren, RohundHilfsstoffe)
•LöhneundGehälter inklusive Lohnnebenkosten
•Sozialversicherungsbeiträge
•ReiseundFahrtkosten(soferneinKostenersatzin gleicherHöhegegenübersteht)
•dieArbeitsplatzpauschale
•50Prozentder Kostenfüreinnichtübertragbares
Öffi Ticket (Wochen, Monats oder Jahreskarte) VoraussetzungfürdieAnwendungist,dass keineBuchführungspflichtbestehtund keinefreiwilligedoppelte Buchhaltunggeführtwird.
Pauschalierungfür Kleinunternehmer:innen
Eine besonderseinfache Varianteist die PauschalierungfürKleinunternehmer:innen mit einem Jahresumsatz von biszu55.000 Euro.Hierkönnen 45 Prozent der Betriebseinnahmenpauschal alsBetriebsausgaben angesetztwerden –beiDienstleistungsbetrieben20Prozent.
ZusätzlichzurPauschale sindauch hierweitere Ausgaben abzugsfähig,etwa:
•Sozialversicherungsbeiträge
•Reise-undFahrtkosten (beientsprechendemKostenersatz)
•dieArbeitsplatzpauschale
•50ProzenteinesnichtübertragbarenÖffi-Tickets
Einanderer VorteilderKleinunternehmerpauschale: Es bestehtkeine Verpflichtungzur FührungeinesWaren-
eingangsbuchsodereinesAnlagenverzeichnisses.Auch dieSteuererklärungistdeutlichvereinfachtundkann mitwenigenAngabenüberdasFormularE1a Kerfolgen.
BranchenpauschalierungenalsAlternative NebendenallgemeinenModellengibtesauchBranchenpauschalierungen,dieaufdie Besonderheiteneinzelner Tätigkeitenzugeschnittensind.Diesestehen unteranderemHandelsvertreter:innen,Gaststätten undBeherbergungsbetrieben,Drogist:innensowieLebensmitteloderGemischtwarenhändler:innenzur Verfügung.SiestelleneineAlternativezur detaillierten EinzelaufzeichnungundzumBelegnachweisdar.
Gutüberlegen:WahlderGewinnermittlungsart EinVergleichzwischenEinnahmen-Ausgaben-RechnungundPauschalierunglohntsichimmer,umdie steuerlichoptimaleLösungfürdeneigenenBetriebzu finden.DabeiistjedochVorsicht geboten:Der Wechsel voneinerPauschalierungzurEinnahmen- AusgabenRechnungistjederzeitmöglich,umgekehrtjedoch nicht.WersichfürdieEinnahmen-Ausgaben-Rechnung entscheidet,ist –jenachPauschalierungsart –fürdrei

ExecutiveCircle: Zukunftsdialog
UnterdemTitel „VerborgenesKapital:Wie UnternehmenungenutztePotenzialeinwirksame Wertschöpfungübersetzen“referiertam6.Mai 2026Ana-CristinaGrohnertbeimExecutiveCircle: Zukunftsdialog.AlsUnternehmerin,Autorinund Top-Managerinbeschäftigtsiesichdamit,wie UnternehmeninZeitenvonKomplexität, RessourcenknappheitundwachsendemVeränderungsdruckleistungsfähigundzukunftssicher bleiben.ImAnschlussfindeteineDiskussionsrundeüberFührung,ZusammenarbeitundOrganisation,dieWertschöpfungund Zukunftsfähigkeit statt.
Wann:6.Mai2026,17–19Uhr
Wo:Gravitat,Bahnhofstraße15, Dornbirn,Anmeldungunter:

bisfünfJahre andieseGewinnermittlungsformgebunden.
DieAnwendungderjeweiligen Pauschalierung erfolgtimZuge derEinkommensteuererklärung,indem dieentsprechendeGewinnermittlungsart ausgewählt wird.
BeratungdurchdieWirtschaftskammerVorarlberg
Tipp:Das Online-Tool„SV- und Steuerrechner“der Wirtschaftskammer– zu findenaufepu.wko.at -berechnetmöglicheSVS-undFinanznachzahlungenundbietet aucheinen AbgabenvergleichzwischenEinnahmenAusgaben-Rechnung, BasispauschalierungundKleinunternehmerpauschalierung.
DieSteuerrechtsexpert:innenderWirtschaftskammer Vorarlbergunterstützen Unternehmer:innenbeider Auswahlderpassenden Pauschalierungsart undklären, obdiesezueiner steuerlichenErsparnisund/oderzu einer spürbarenVereinfachungderBuchhaltungführen kann.

Appell:Gewerbedieseleinführenund Inflationbrechen
DieWKÖ-PräsidentinMartha Schultz sowie die BundesspartenTransport &Verkehr, Gewerbe &Handwerk undHandelforderneine temporäre Steuersenkung.Von denmassiv gestiegenenTreibstoffpreisensindinzwischenso gutwiealle Branchen betroffen, wasaus Sicht derWKÖfürdie Betriebenichtlängertragbar ist.Konkretfordert dieWKÖ-Spitzegemeinsam mit denmeistbetroffenenBranchen die EinführungeinesGewerbediesels. Dasheißt, für gewerblich genutztenTreibstoffsolles,solange diePreisean denZapfsäulennicht massiv sinken, eine SenkungderMineralölsteuergeben. Zusätzlichistaus Sichtder Branchenein AussetzenderCO2-Abgabenötig.

WKÖbegrüßt Bildungspflichtund Stärkenportfolio
DieWKÖ begrüßt den„Plan Zukunft“ mitFokus aufGrundkompetenzen,frühe Förderungund mehr Schulautonomie.Positivsindstärkere Elementarpädagogik, bessereÜbergängeindie Volksschule, Einbindung der Eltern sowie EntlastungvonLehrkräften durch mittleres Management.Mehr Praxis inderLehrer:innenausbildung, datengestützte Schulentwicklung undintensivere Berufsorientierung werden unterstützt. Zentralist dieBildungspflicht,damit alleJugendlichennach neun Jahren grundlegende Kompetenzen beherrschen. Frühzeitige Förderungund einStärkenportfoliosollen Lernzielesichern undTalentesichtbar machen. Polytechnische Schulensollen alswichtige Vorbereitungauf dieLehre gestärkt und Ausbildungsbetriebe besser unterstütztwerden.
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Forschen, Staunen,Entdecken:Vergangene Woche wurdenzwei weitere SpürnaseneckeninMINT-Kindergärteneröffnet.DerbesondereLernraum lädt Kinderein,spielerischdieWeltvonMathematik,Informatik, Naturwissenschaften undTechnik zuentdecken.DieWirtschaftskammerunddieV.E.M. springenbeiderFinanzierungein.

FredmundMalik FührenLeistenLeben WirksamesManagementfür eineneueWelt CampusVerlag2025, 448Seiten ISBN:978-3-593-52044-5
WirksamesManagement für eineneueWelt.
Moderner kanneinKlassikernichtsein!„FührenLeisten Leben“ist dasunangefochteneStandardwerk fürManagement.FredmundMalikzeigt darin, wasalleFührungskräfte undFachleuteinführenderPositionimmerundüberall wissenmüssen.ErgibtdenLeserinnen undLesern die Grundsätze,Aufgaben und Werkzeuge füreffektiveFührung undwirksamesSelbstmanagementandie Hand. „Prof.Dr.FredmundMalikgehörtzu den ManagementvordenkerninEuropa.SeinStandardwerk vermitteltkonkret, praxisnahund effektivdasentscheidendeWissenüber wirksameFührung.“Profil „Malikpolemisiertnach Herzenslust gegendie Mantras populärerManagmenttrainer.“ DieZeit
ZUGUTERLETZT
Energiewende ja, aber bittenicht vor der eigenenHaustür?
OhnesichtbareInfrastrukturbleibtdieEnergiewende ein Lippenbekenntnis.Trotzdem lehnt dieMarktgemeinde FrastanzeinProjektab, dasgenau das liefert, wasseit Jahrengefordertwird:Konkrete,regionaleEnergieerzeugung.Dasgeplante Reststoffkraftwerk derRondoGanahl AG könnterundsieben ProzentdesVorarlberger Gasverbrauchsersetzen,einen Industriebetrieb, eine Brauereiundhunderte Haushalte versorgen–unddasauf Basisregionaler Reststoffe statt fossilemErdgas. Der Widerspruchistoffensichtlich:Dekarbonisierung wird lautstarkeingefordert,aber dort, wosie real wird, regt sichWiderstand.Energiewende ja –aberbitte nicht sichtbar,nichthörbarundschon garnichtim eigenen Umfeld.Diese Haltung istbequem, abersieist auch gefährlich.Dennsieverhindert genau jeneProjekte, die Versorgungssicherheit, Klimaschutz undregionale Wertschöpfungüberhaupterstmöglichmachen. Wenn einUnternehmenbereitist, 110Millionen Eurozu investieren, Verantwortungzuübernehmenundaktiv zur Energieautonomiebeizutragen, sollte dasalsChance gesehenwerden –nicht alsProblem. Wer, wenn nicht auchdieBetriebeselbst,sollen die Transformation stemmen?DieEnergiekrisehat gezeigt, wie verletzlich Abhängigkeitensind.Teures Flüssigerdgashatgünstiges russisches Gas ersetzt,geopolitischeUnsicherheitensind zur neuen Normalität geworden. Indieser Realität zählt jedeKilowattstundeaus regionaler Erzeugung.Weralso Energiewende, ResilienzundUnabhängigkeitfordert, muss auchdenMuthaben diedafürnotwendigeV zuzulassen. Allesander eingutklingendes Vers undendetallzuoftinei Haltung,diemanlängst Grundsätzlichdafür,ab nichtvormeinerHaustü
Herbert Motter Chefredakteur „DieWirtschaft“
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HerausgeberundMedieninhaber: WirtschaftskammerVorarlberg– Herstellung: „DieWirtschaft“ BetriebgewerblicherArt,beide6800 Feldkirch,Wichnergasse9,05522305–382, presse@wkv.at,wko.at/vlbg Redaktion: SabineBarbisch,BA(ba,DW395), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387),NoraIonian-Weiß,MA(nw, DW 395),Mag.Herbert Motter, Leiter AbteilungKOMM(moh,DW 380),Mag.EvaNiedermair(ne,DW381), Mag. JuliaSchmid(ju, DW496),Mag.DanielaVonbun-Häusle(vd,DW383); Redaktionsassistenz:Claudia Ganahl (cg, DW 382) E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderungder Zustelladresse:DW 206 Verlagsagenden –Anzeigenannahme: MediaTeamKommunikationsberatung Gesellschaftm.b.H.,6840Götzis,Bahnhofstraße 4, 0552352392-0,office@media-team.at,media-team.at– Anzeigenleiter: MarkusSteurer,05523 52392-11,066488234240, markus.steurer@media-team.at. Anzeigentarif Nr.01/2026 vom8.7.2025. Hersteller: RussmediaVerlagGmbH, Gutenbergstraße 1, 6858Schwarzach. Jahresbezugspreis: €28,-.FürMitgliederderWirtschaftskammer kostenlos.Nachdrucknur beivoller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: GrundlegendeRichtung: WahrnehmungdergemeinsamenInteressenallerMitgliederderWirtschaftskammer Vorarlberg. OffenlegungderEigentumsverhältnissenach§ 25Mediengesetz: WirtschaftskammerVorarlberg, Wichnergasse 9, 6800Feldkirch. Sieheauch:wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.500 (2.Halbjahr2025).Fotos ohneBildnachweisstammenausunseremArchiv odervon GettyImages.AlleverwendetengeschlechtsspezifischenFormulierungenmeinendieweiblicheund männliche Form.
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Erfahren Sie, wohäufige Stolpersteineim Arbeitsrechtlauernundwie Sierechtliche RisikenimUnternehmensalltagerkennen und vermeiden können. Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5453
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Workshop NISG2026 fürBerater:innen, Unternehmen,DienstleisterundLieferantenund alleInteressierten. Anmeldungundweitere Informationen unter: www.wkv.at/event/5523
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Dienstag, 12.Mai 2026
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