Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg
81. Jahrgang • 23. Oktober 2026 • Nr. 18
Großauflage an die Vorarlberger Haushalte
5. Vorarlberger Bildungsforum WERBUNG
4. November 2026, Werkstattbühne Festspielhaus Bregenz
FOTO:NEUROCAKE | STOCK.ADOBE.COM
Bildung.Zukunft.Mensch.
NEXT
GENERATION
DU bist am Zug.
Das Kapitalsparkonto p p zum Weltspartag.
Aktionsangebot:
3,00 % Zinsen p.a. vor KESt für 7 Monate
Profitieren Sie mit einer Einlagensumme von mind. EUR 2.000,bis max. EUR 200.000,- pro Person. Das Kapitalsparkonto zum Weltspartag ist bis 30.11.2026 abschließbar – in allen VOLKSBANK VORARLBERG Filialen. volksbank-vorarlberg.at/kapitalsparen
Gutes zieht Kreise.
Wir sind die Experten für Unternehmensnachfolge
loos-partner.com
INHALT
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 2
Schwerpunkte dieser Ausgabe:
Betriebsnachfolge: Erfolgreich übernehmen werden Milena Baur-Paa und Jonas Wenzler im November 2026 den Betrieb von Orthopädieschuhmacher Gerhard Fink in Dornbirn.
6
Am 4. November 2026 findet unter dem Motto „Bildung. Zukunft.Mensch.“ das 5. Vorarlberger Bildungsforum im Festspielhaus Bregenz statt.
20
Wohnbauförderung, Bahnausbau Unteres Rheintal und Naturschutzgesetz - aktuelle wirtschaftspolitische Themen, die beschäftigen. 24
16 47 53 60 65 75
Ausbilder:innenforum. Warum Jugendliche Menschen brauchen, die sie auf Ihrem Weg begleiten. Extras: In dieser Ausgabe finden Sie folgende Sonderthemen: - Herbstzeit ist Bildungszeit - Gesundheit, Pensionen & Vorsorge - Baukompetenz - Der Handel im Wandel - Top Arbeitgeber - Mobilität im Fokus
34
Buchaktion der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft: Mit freundlicher Unterstützung der Sparte Industrie verlosen wir auch in dieser Ausgabe wieder 25 Kinder- und Jugendbuchgutscheine.
37
WIFI Vorarlberg. Alles über aktuelle Kurse, Aus- und Weiterbildungen erfahren Sie ab Seite 37.
FOTOS: MATTHIAS RHOMBERG ,FACKLER FOTOGRAFIE, GETTY IMAGES
12
3 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EDITORIAL
EDITORIAL
Lohnpolitik mit Augenmaß: Wettbewerbsfähigkeit muss Vorrang haben
FOTO: MAREK KNOPP
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
KommR Karlheinz Kopf WKV-Präsident
„Die Inflationskrise hat zudem offengelegt, dass die bisherigen Formeln der Lohnfindung an ihre Grenzen stoßen.“
Österreichs Wirtschaft steht vor enormen Herausforderungen. Schwaches Wachstum, hohe Kosten und zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck setzen unsere Betriebe unter Druck. Umso wichtiger ist es, dass wir bei der Lohnpolitik die wirtschaftlichen Realitäten nicht aus den Augen verlieren. Denn eines ist klar: Wir können auf Dauer nur verteilen, was zuvor erwirtschaftet wurde. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt deutlich, warum ein Umdenken notwendig ist. Zwischen 2022 und 2025 sind die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter in Österreich kumuliert um rund acht Prozentpunkte stärker gestiegen als im Euroraum. Gleichzeitig haben sich die Lohnstückkosten um rund sechs Prozentpunkte stärker erhöht. Damit hat sich unsere preisliche Wettbewerbsfähigkeit spürbar verschlechtert. Gerade für einen exportorientierten Wirtschaftsstandort wie Vorarlberg ist das ein ernst zu nehmendes Warnsignal. Die Inflationskrise hat zudem offengelegt, dass die bisherigen Formeln der Lohnfindung an ihre Grenzen stoßen. Eine weitgehend automatische Orientierung an der Teuerung, wie sie mit der sogenannten Benya-Formel verbunden wird, wird den heutigen Herausforderungen nicht mehr gerecht. Denn steigende Energie- und Importpreise bedeuten nicht, dass unsere Unternehmen mehr erwirtschaften. Im Gegenteil: Sie belasten die Betriebe zusätzlich. Die Inflationsrate allein kann daher kein geeigneter Maßstab für nachhaltige Lohnabschlüsse sein. Entscheidend müssen die Produktivität und die tatsächliche Wertschöpfung der Unternehmen sein. Erfreulich ist, dass inzwischen eine Trendwende erkennbar wird. Seit Herbst 2025 liegen zahlreiche Kollektivvertragsabschlüsse unter der rollierenden Inflation. Vor allem in der Industrie haben die Sozialpartner mit maßvollen und innovativen Vereinbarungen Verantwortungsbewusstsein bewiesen. Das zeigt auch: Unsere Sozialpartnerschaft kann dann ein Erfolgsmodell bleiben und Planungssicherheit, Stabilität und sozialen Frieden garantieren, wenn sie bereit ist, in der Vergangenheit bewährte Instrumente an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Allerdings dürfen wir uns nichts vormachen: Die Wettbewerbsnachteile der vergangenen Jahre sind noch lange nicht aufgeholt. Angesichts der schwachen Produktivitätsentwicklung und der anhaltenden internationalen Unsicherheiten braucht es weiterhin eine zurückhaltende, an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientierte Lohnpolitik. Unsere Betriebe benötigen wieder Luft zum Atmen und Spielraum für Investitionen. Denn ohne Investitionen gibt es keinen nachhaltigen Aufschwung, keine zusätzlichen Arbeitsplätze und langfristig auch keine steigenden Einkommen. Eine verantwortungsvolle Lohnpolitik ist deshalb kein Gegensatz zu den Interessen der Beschäftigten. Sie ist vielmehr eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir Beschäftigung, Kaufkraft und Wohlstand dauerhaft sichern können. Wer den Wirtschaftsstandort stärken will, muss die Wettbewerbsfähigkeit wieder stärker in den Mittelpunkt stellen. Nur eine erfolgreiche Wirtschaft schafft die Grundlage für sozialen Fortschritt. Ihr Karlheinz Kopf Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg
thema
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 4
Drei Perspektiven und ein Ziel beim 5. Vorarlberger Bildungsforum
Chronologie des Vorarlberger Bildungsforums 2013 - „Schule der Zukunft“ mit Richard David Precht sowie Wolfgang Vogelsaenger und Margit Rasfeld 2015 - „Wie eine gute Schule gelingen kann“ mit Richard David Precht, Markus Hengstschläger und Martin Korte 2017 - „Die Sehnsucht nach den perfekten Schülern“ mit Gunter Dueck, Andreas Salcher und Angelika Knies 2024 - „Wirkung entfalten“ mit Silke Müller, Ali Mahlodji sowie Henning Beck
5. Vorarlberger Bildungsforum. Am 4. November 2026 findet unter dem Motto „Bildung.Zukunft.Mensch.“ das 5. Vorarlberger Bildungsforum im Festspielhaus Bregenz statt.
B
ildung ist der einzige Rohstoff, den wir haben“, betonte der 2016 verstorbene ehemalige Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Manfred Rein, bei der Eröffnung des ersten Vorarlberger Bildungsforums im Jahr 2013. Er und die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) wurden damit zum Impulsgeber für dieVorarlberger Bildungslandschaft. Heuer, am 4. November, geht die große Bildungsveranstaltung in die fünfte Runde.
Bildung weiter denken, ungewohnte Wege gehen „Fünfmal Bildungsforum. Das zeigt vor allem eines: Bildung ist keinThema für einen einzelnenTag, sondern eine Daueraufgabe für alle, die Zukunft gestalten wollen“, das betont WKV-Präsident Karlheinz Kopf im Vorfeld des 5. Vorarlberger Bildungsforums. Für Gudrun Petz-Bechter, Direktor-Stellvertreterin in derWKV, ist das der zentrale Punkt, wie sie ausführt: „Genau deshalb bringen wir Menschen zusammen, die Neues denken, Bestehendes hinterfragen und Lust haben, Bildung
Gut ausgebildete Menschen sind wertvolle Ressource Petz-Bechter und Kopf greifen in diesem Zusammenhang den Satz von Manfred Rein auf – „gut ausgebildete Menschen sind die wichtigste Ressource unseres Landes. Sie sind die Grundlage für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität. Kurz gesagt: Die Zukunft Vorarlbergs entscheidet sich auch in Klassenzimmern, Werkstätten, Hörsälen und Ausbildungsbetrieben.“ Mit dem Bildungsforum wolle man Impulse geben, Diskussionen anstoßen und vor allem eines erreichen:Wirkung. Ideen sollen nicht im Veranstaltungsraum bleiben, sondern ihren Weg in die Praxis finden. Drei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel DreiPerspektiven,eingemeinsamesZiel:Wieschaffenwir Bildung,dieMenschenstärkt,OrientierunggibtundZukunft
FOTOS: MATTHIAS RHOMBERG, MAREK KNOPP
FOTO: NEUROCAKE / STOCKA.DOBE.COM
weiterzuentwickeln. Denn dieAnforderungenverändern sich ständig. Was gestern noch funktioniert hat, reicht morgen vielleicht nicht mehr aus. Umso wichtiger ist es, offen für neue Perspektiven zu bleiben und den Mut zu haben, auch einmal ungewohnte Wege zu gehen.“
Gudrun Petz-Bechter: „Was gestern noch funktioniert hat, reicht morgen vielleicht nicht mehr aus.
Karlheinz Kopf: „Bildung ist eine Daueraufgabe für alle, die Zukunft gestalten wollen.“
5 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
THEMA
„Die Zukunft Vorarlbergs entscheidet sich auch in Klassenzimmern, Werkstätten, Hörsälen und Ausbildungsbetrieben.“
FOTOS: DIETMAR MATHIS, MATTHIAS RHOMBERG
Karlheinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg
SteffiBurkhart:„FutureSkills2035:DassmarteZusammenspielvon Menschlicher und Künstlicher Intelligenz“ Als Zukunftsforscherin, Generationenexpertin und renommierte Keynote Speakerin beschäftigt sich Steffi Burkhart seit vielen Jahren mit den Auswirkungen von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und gesellschaftlichem Wandel auf Arbeit, Bildung und Zusammenleben. Ihr Fokus liegt auf den GenerationenY, Z und Alpha sowie auf den Zukunftskompetenzen, die Menschen in einer sich rasant veränderndenWelt benötigen. Mit inspirierenden Impulsen zeigt sie, wie das Zusammenspiel von menschlicher und künstlicher Intelligenz gelingen kann und warum Bildung der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft bleibt.
Marcell Heinrich: „Generation Null Bock? – Warum wir Potenziale übersehen und wie Schule und Wirtschaft jungeTalente erkennen und entfalten können.“ Marcell Heinrich ist Unternehmer, Pädagoge undTalentarchitekt. Mit seinem Team hat er bereits über 70.000 junge Menschen erreicht und rund 15.000 Lehrkräfte fortgebildet. Er berät sowohl Arbeitgeber:innen als auch Bildungsministerien in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Seine Erfahrungen reichen von der Zusammenarbeit mit Schulen undAusbildungsbetrieben bis zu Projekten mit namhaftenUnternehmen und Institutionen. In seiner Keynote zeigt er, warum wir junge Menschen neu betrachten müssen, wie Schulen und Unternehmen gemeinsam verborgene Potenziale erschließen können. Andreas Ferner: „Stundenwiederholung“, eine pointierte Mischung aus seinen erfolgreichsten Bühnenstücken. Sabine Barbisch
5. VORARLBERGER BILDUNGSFORUM BILDUNG.ZUKUNFT.MENSCH. 4. November 2026 | 13.30 - 17.00 Uhr Werkstattbühne im Festspielhaus Bregenz
QR-Code scannen und kostenlos anmelden.
wkv.at/bildungsforum
© NeuroCake | stock.adobe.com
gestaltet? „Mit visionären Ideen, praxisnahen Impulsen und überraschenden Denkanstößen zeigen Steffi Burkhart, Marcell Heinrich undAndreas Ferner, warum Bildung weit mehr ist alsWissensvermittlung undweshalb der Mensch auch im Zeitalter von KI und Digitalisierung im Mittelpunkt stehen muss“, kündigtGudrun Petz-Bechter die Speaker:innen an.
Rund 1.000 Gäste besuchten die Premiere des Vorarlberger Bildungsforums im Jahr 2013 (links oben). Silke Müller (links) und Ali Mahlodji bereicherten das 4. Vorarlberger Bildungsforum 2024 zum zentralen Thema „Wirkung entfalten!“
THEMA
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 6
INTERVIEW MARCELL HEINRICH
„Talente zeigen sich oft dort, wo Jugendliche mit Begeisterung etwas gestalten“
FOTO: MICHAELBENETT
Generation Null Bock? – Warum wir Potenziale übersehen und wie Schule und Wirtschaft junge Talente erkennen und entfalten können. Lautet der Vortrag des Bildungsexperten Marcell Heinrich beim 5. Vorarlberger Bildungsforum. Seit über zwei Jahrzehnten begleitet er junge Menschen, Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen dabei, Talente sichtbar zu machen und Potenziale zu entfalten. Heinrich‘s Arbeit verbindet moderne Bildungsansätze mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Generationen von morgen. Mit Leidenschaft setzt er sich dafür ein, Lern- und Lebensräume zu schaffen, in denen Menschen ihre Stärken entdecken und ihre Zukunft aktiv gestalten können.
Zur Person Marcell Heinrich, ist Hip Hopper mit eigenem Label, staatlich anerkannter Streetworker, Unternehmer, Vater und Zukunftsforscher. Er teilt seine Erkenntnisse aus 20 Jahren Begleitung junger Menschen, deren Eltern und Chefs. Heinrich möchte seine Erfahrungen und sein Wissen teilen um Eltern, Lehrer:innen und Vorgesetzte zu inspirieren ihrem Nachwuchs Wurzeln und Flügel zu geben. https://marcellheinrich.com
Wie können Eltern, Lehrkräfte und Führungskräfte verborgene Talente erkennen und dazu beitragen, dass Jugendliche ihre Stärken entdecken? Indem wir genauer hinschauen – und zwar nicht nur auf Leistungen, Noten oder das, was jemand noch nicht kann. Ein Schulzeugnis ist nicht falsch. Es beantwortet nur längst nicht alle Fragen, die wir über einen jungen Menschen stellen sollten. Talente zeigen sich oft dort, wo Jugendliche mit Begeisterung etwas gestalten, Verantwortung übernehmen oder Herausforderungen auf ihre ganz eigene Weise lösen. Entscheidend ist, dass wir ihnen dabei aufmerksam und möglichst frei von vorgefassten Erwartungen begegnen. In meinerArbeit verbindenwir solche Beobachtungen mit persönlichen Gesprächen und wissenschaftlich fundierten diagnostischen Verfahren. Denn zwischen dem, was ein junger Mensch heute leistet, und dem, was in ihm steckt, kann ein gewaltiger Unterschied liegen.
Was brauchen junge Menschen heutzutage, um ihre Potenziale zu entfalten? Vor allem Menschen, die an sie glauben, und Gelegenheiten, bei denen sie über sich hinauswachsen können. In unserem Buch „Education for Future“ beschreiben wir, wie bedeutsam Mentoren, selbst gewählte Herausforderungen und Momente der Selbstgewissheit sind. Junge Menschen müssen erleben können: Das kann ich! Das interessiert mich! Hier werde ich gebraucht! Aus solchen Erfahrungen entsteht allmählich ein innerer Kompass, der ihnen Orientierung für ihr Leben gibt. Gerade in einer Welt, in der künstliche Intelligenz immer mehr Antworten liefern kann, wird diese innere Orientierung wichtiger. Denn wer seine eigenen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ziele nicht kennt, kann auch die vielen Möglichkeiten der Zukunft nur schwer selbstbestimmt nutzen. Wie können wir Jugendliche unterstützen, ihre Talente sinnvoll einzusetzen? Indem wir nicht nur fragen, ob ein junger Mensch zu unseren bestehenden Anforderungen passt, sondern auch, unter welchen Bedingungen er seine Fähigkeiten am besten entfalten kann. Das gilt für Schulen genauso wie für Ausbildungsbetriebe. Wir erleben in unserer Arbeit, wie viel sich verändert, wenn Unternehmen ihre Nachwuchsauswahl, die Begleitung ihrer Auszubildenden und die Qualifizierung ihrer Ausbilder neu gestalten. In einem Ausbildungsbetrieb konnten wir die Abbruchquote von 100 auf 20 Prozent senken. Das zeigt: Nicht nur der Jugendliche muss zum Betrieb passen. Auch der Betrieb muss lernen, junge Menschen richtig zu begleiten. Schule und Wirtschaft haben dabei letztlich dasselbe Ziel: jungen Menschen zu ermöglichen, ihren Platz zu finden, Verantwortung zu übernehmen und ein gelingendes Leben zu gestalten. Vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns schon auf Ihren Vortrag beim Bildungsforum in Bregenz. Interview: Daniela Vonbun-Häusle
7 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
THEMA
INTERVIEW STEFFI BURKHART
„Wer Megatrends ignoriert, wird über sie stolpern.“ Generationen. Als Zukunftsforscherin und Expertin für die Generationen Y, Z und Alpha beschäftigt sich Steffi Burkhart intensiv mit den Themen Digitalisierung, KI und gesellschaftlichem Wandel. Burkhart ist überzeugt: „Wenn eine ganze Generation weltweit die Fähigkeit entwickelt, in die Zukunft zu blicken statt permanent in die Vergangenheit, dann hat das eine ähnliche Sprengkraft wie die Idee der Aufklärung.“
FOTOS: SIMON WEGENER
synchronisierten Generationen der Menschheitsgeschichte, über das Internet und Social Media weltweit miteinander verbunden. Ich bin davon überzeugt:Wenn eine ganzeGenerationweltweit die Fähigkeit entwickelt, in die Zukunft zu blicken statt permanent in die Vergangenheit, dann hat das eine ähnliche Sprengkraft wie die Idee der Aufklärung. Und mit KI hält sie dafür ein Werkzeug in der Hand, eine Superpower, die es so noch nie gab. Noch nie war es so einfach, aus einer Idee ein Projekt, ein Produkt oder ein Unternehmen zu machen.
Zur Person Steffi Burkhart, (*1985) ist Generationenforscherin, prom. Gesundheitspsychologin und als KeynoteSpeakerin und Impulsgeberin eine der gefragtesten Stimmen im deutschsprachigen Raum. Sie forscht zu Generationen, New Work sowie dem smarten Zusammenspiel aus menschlicher Intelligenz und KI. www.steffiburkhart.com
Was also brauchen Jugendliche 2035? Ich nenne es menschliche Intelligenz. Allen voran Resilienz, besser noch Antifragilität. Also die Fähigkeit, an Krisen zu wachsen, brauchen junge Menschen in einer Welt, in der eine Krise die nächste jagt. Dazu kommen Frustrationstoleranz, der Umgang mit Unsicherheit und dasOrchestrierenvon Komplexitäten, Kreativität,Vorstellungskraft, Umsetzungsstärke, Entrepreneurship-Geist, Empathie, Verantwortung, demokratisches Bewusstsein und digitale Mündigkeit. Und eine Kompetenz, die es im Duden noch nicht gibt: Voraus-handeln. Wer 2035 die Schule verlässt, steht bis weit in die 2080er Jahre im Erwerbsleben. Eine 50-jährige Erwerbsbiografie ist kein Sprint, sondern ein Marathon mit vielen Etappen. Employabilitywird damit zur zentralen Zukunftskompetenz. Damit ist die Beschäftigungsfähigkeit gemeint; für junge Menschen heißt es die Fähigkeit, in einer 50-jährigen Erwerbsbiografie bei sich so rasant veränderten Rahmenbedingungen, trotzdem immer einen Wertbeitrag in die Wirtschaft einbringen zu können.
Sie beschäftigen sich intensiv mit der Zukunft. Wagen wir eine Prognose: Welche Kompetenzen brauchen Jugendliche 2035? Niemand weiß, welche Berufe es 2035 geben wird. Was ich aber weiß: Wir bereiten junge Menschen noch immer im „Modus der Erfahrung“vor, also auf eineWelt, die es so nicht mehr geben wird. Wir schauen in den Rückspiegel, obwohl wir dringend nach vorne blicken müssten. Also stellt sich mir die Schlüsselfrage: Bereitenwirwirklich junge Menschen ausreichend auf all die Herausforderungen des 21. Jahrhundertsvor? Lernen junge Menschenwirklich mutig Zukunft mitzugestalten?Vermittelnwir ihnen, Probleme zu lösen und alles kritisch zu hinterfragen?
Sie nennen die KI eine „Superpower“. Wie können Menschliche und KI smart zusammenspielen? Erfolg in der Zukunft ist die smarte Kombination aus menschlicher und künstlicher Intelligenz. Wir müssen junge Menschen befähigen, imCo-Play mit Maschinen zu arbeiten, die immer intelligenter und immer stärker vernetzt sein werden, statt mit ihnen zu konkurrieren. Denn diesen Konkurrenzkampf werden wir verlieren, definitiv.
Wie sieht das die junge Generation? Was mich zuversichtlich macht: Die Generationen Y, Z und Alpha blicken nach vorn. Sie sind die ersten
Sie sagen, „wenn die KI den Großteil der Routine übernimmt, wird der menschliche Rest zum eigentlichen Kern der Arbeit“. Wie meinen Sie das?
THEMA
Dieser Kern beginnt mit einer Frage. Wir bewegen uns von einer Answer Economy in eineQuestion Economy.Antwortenwerden zum Massengut, sie sind in Sekunden verfügbar und kosten fast nichts.Wertvoll wird die gute Frage: ein Problem richtig zu definieren, den Kontext zu verstehen, eine Antwort kritisch einzuordnen. Das stellt unsere Schulen auf den Kopf. Denn sie belohnen seit Jahrzehnten die richtigeAntwort, nicht die kluge Frage. Stellen wir uns vor, Schülerinnen und Schüler müssten nicht mehr nur Aufgaben lösen, sondern Aufgaben erfinden, an denen selbst die beste KI scheitert. Das wäre Lernen auf einem völlig neuen Niveau. Birgt diese Entwicklung auch Gefahren? Ich beobachte eine gefährliche Entwicklung. Je selbstverständlicher wir der KIvertrauen, destoweniger hinterfragenwir sie. KI hebtvor allem Einsteiger schnell auf ein solides Niveau. Aber was wir nicht mehr üben, verlernen wir. Urteilskraft entsteht durch Übung und Wiederholung, genau durch jene Routineaufgaben, die wir gerade automatisieren. Darin liegt ein Paradox, das wir lösen müssen: Wer soll in zehn Jahren Senior sein,wenn heute niemand mehr Junior sein darf? Expertise heißt künftig weniger, Wissen im Kopf zu haben, sondern urteilen zu können und zu erkennen, wo die KI irrt.
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 8
Das sehen wir bereits am Arbeitsmarkt... Während Einstiegsjobs im Büro, im Marketing oder in der IT schrumpfen, wächst der Bedarf in Pflege, Medizin, Handwerk und Gastronomie. Neue Berufsbilder werden sich aus meiner Sicht in vier Richtungen entwickeln. Human-to-Human: Berufe, deren Kern die Beziehung ist, also Pflege, Bildung, Coaching,Therapie, Führung. Human-to-AI: Menschen, die KI-Systeme anleiten, prüfen und verantworten. Human-to-Physical: Handwerk, Technik und Arbeit mit der realen Welt, die sich nur schwer automatisieren lässt. Und Human-to-Meaning: Rollen, die Orientierung, Ethik und Sinn stiften.
Orten Sie hier auch Herausforderungen? Wir müssen über eine Gefahr sprechen, die viel zu wenig diskutiert wird. Tristan Harris, der als Technologieethiker bei Google gearbeitet hat, nennt Social Media unseren „ersten Kontakt“ mit KI: eine noch primitive KI, die auf die Gehirne unserer Kinder gerichtet war, um ihre Aufmerksamkeit zu maximieren. Das Ergebnis kennen wir, eine Generation, die so ängstlich und belastet ist wie keine vor ihr. Das war das Social-Media-Dilemma. Jetzt droht ein KI-Dilemma. Der Wettlauf „Das stellt unsere Schulen auf den Wie kann dann die Bildung der geht nicht mehr um unsere AufKopf. Denn sie belohnen seit Zukunft aussehen? merksamkeit, sondern um unsere Lehre muss neu gedacht werden. Wir Bindung. KI-Begleiter sollen BezieJahrzehnten die richtige Antwort, brauchen neue Antworten auf das Wie, hungen ersetzen, und sie werden nicht die kluge Frage. auf dasWas und vor allem auf dasWozu. darauf optimiert, uns emotional Steffi Burkhart Undwir müssen verstehen, dass sich die festzuhalten. Schon heute haben Antreiber für Bildung verschieben. Bilviele Teenager solche KI-Begleiter dung war lange statusorientiert: Wer ausprobiert, und nicht wenige empeinen Doktortitel trug, stand gesellfinden diese Gespräche als ebenso schaftlich höher. Und sie war nutzenorientiert: Ich lerne für die Note, erfüllend wie mit echten Freunden. Erste Studien zeigen, dass intenfür den Studienplatz, für den Job. Beides sind extrinsische Motive. Die sive Nutzung mit mehr Einsamkeit einhergeht, nicht mit weniger. Generationen Z und Alpha bringen drei neue dazu: Beitrag, GemeinDazu passt ein Paradox, das ich bei jungen Menschen beobachte: schaft und Leidenschaft. Wozu lerne ich, und was kann ich damit er- Je digitaler ihr Alltag wird, desto stärker zieht es sie in die physische, zeugen, sozial, ökologisch,wirtschaftlich?Wem dient es, meinemTeam, multisensorische Welt. Face-to-Face-Begegnungen bieten, was kein meiner Region, der Gesellschaft? Und zahlt es auf meine individuellen Algorithmus leisten kann, nämlich echte Verbindung. Pointiert geStärken und Leidenschaften ein? sagt: Je mehr die KI kann, desto mehr zählt das, was uns als Menschen ausmacht. Diese Kompetenzen sind keine Soft Skills mehr. Sie sind Was ist nun der Schlüssel für eine gute Bildung? die neuen Kernkompetenzen. Der Engpass ist nicht die Technologie, sondern die Motivation. Beitrag, Gemeinschaft und Leidenschaft sind deshalb keine weichen Fak- Und was bedeutet das alles für die Lehrpersonen und Bildungsvertoren. Sie sind die eigentliche Stellschraube der Bildung der Zukunft. antwortlichen in ihrem Berufsalltag? Deshalb stelle ich die Frage ganz direkt: Ist es nicht unsere VerantworWir erwarten von Lehrpersonen, Jugendliche auf eine KI-geprägte tung, junge Menschen gut auf ihre Zukunft vorzubereiten? Ich sage Welt vorzubereiten, und lassen sie dabei weitgehend allein. Laut OECD deutlich: Dieser Verantwortung kommen wir derzeit nicht nach. Wir hatten nicht einmal vier von zehn Lehrkräften im vergangenen Jahr eine diskutieren über KI-Strategien, während an vielen Schulen nicht einmal Fortbildung, in der KI überhaupt vorkam. Und die meisten, die KI nicht der Grundunterricht gesichert ist. Wer Megatrends ignoriert, wird über nutzen, lehnen sie gar nicht ab, ihnen fehlt schlicht das Wissen. Der sie stolpern. Engpass liegt also nicht bei der Bereitschaft, sondern bei der Befähigung. Gleichzeitig entwickelt sich die Technologie so rasant, dass kein Damit wir nicht stolpern - welche Kompetenzen werden nie von der Lehrplan in diesem Tempo mithalten kann. KI übernommen werden? Bei „nie“ bin ich vorsichtig. Die spannendere Frage lautet für mich: Damit verändert sich auch das Bild der Lehrpersonen... Was können wir, was die KI derzeit nicht kann? Was ist unsere menschLehrpersonen werden nicht ersetzt, aber ihre Rolle verändert sich liche Superpower? Beziehung und Vertrauen, echte Empathie, Verant- grundlegend: vom Wissensvermittler zum Lernbegleiter, Coach und wortung, ethisches Urteilen, Originalität und Sinnstiftung. Eine KI kann Mentor. Inspiring Teaching wird zur neuen Normalität. Dafür müssen Mitgefühl simulieren, aber sie fühlt nicht mit und steht für niemanden Lehrpersonen selbst KI-kompetentwerden, als neugierigeAnwender:inein. Wer entscheidet, muss die Folgen tragen. Das lässt sich nicht an nen, die ausprobieren und gemeinsam mit den Jugendlichen lernen eine Maschine delegieren. dürfen. Das braucht eine neue Fehlerkultur, denn niemand muss alles
9 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
THEMA
„Ist es nicht unsere Verantwortung, junge Menschen gut auf ihre Zukunft vorzubereiten? Ich sage deutlich: Dieser Verantwortung kommen wir derzeit nicht nach.“ Steffi Burkhart Zukunftsforscherin
wissen. Richtig eingesetzt kann KI Lehrpersonen spürbar entlasten, bei der Unterrichtsplaanung, bei Korrekturen, bei der Differenzierrung von Material. Und sie hilft gerade den weniger Erfahrenen am meisten. Diese geewonnene Zeit muss zurück in die Beziehun ng fließen. Schulen müssen so gestaltet seein, dass Lehrpersonen ihre Schülerinnen und Schüler wirklich kennen. Was heißt das für die Schulen? Und Schule muss neueVorbilder sichtbar machen.. Kinder, die früh Menschen erleben, die etwaas erfinden und aufbauen, tun das später deutlich häufiger selbst. Wer aber kein grü ündendes Elternhaus hat, begegnet diesenVo orbildern oft nirgends. InÖsterreich kann fasst die Hälfte der Menschen keinen einzigen n Unternehmer nennen. Holen wir junge Grründerinnen und Gründer, Creatorinnen und Creator in die Klassenzimmer. Sonst blleibt Gründen eine Frage der Herkunft staatt des Potenzials. Konkrett bedeutet das... Die Bildungsverantwortlichen sind gefordert, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen n. Lernzeit muss Arbeitszeit sein,
auch für Lehrpersonen. Wir brauchen systematische Fortbildung statt Einzelinitiativen, klare Leitlinien und eine verlässliche Infrastruktur. Österreich hat mit seinen KI-Pilotschulen einen Anfang gemacht, jetzt geht es darum, aus Piloten die Regel zu machen. Und ich bin überzeugt: Bildung ist längst nicht mehr nurAufgabe von Schulen und Hochschulen. Unternehmenwerden zu Bildungsgestaltern unserer Gesellschaft. Wir brauchen Lern-Ökosysteme, in denen Schulen, Betriebe, Hochschulen und junge Menschen gemeinsam am Tisch sitzen, mit deutlich mehr Denkdiversität, als wir sie heute in Entscheidungsgremien haben. Ihre Conclusio? Am Ende ist es eine Frage der Prioritäten. Wenn wir es ernst meinen mit der Verantwortung für die nächste Generation, dann investieren wir zuerst in die Menschen, die sie begleiten. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Sabine Barbisch
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 10
magazin MESSE DORNBIRN
AUSTRIAN FIBERSUMMIT 2026
FAHRSCHULTAGUNG 2026
Gustav zieht positive Bilanz
Die Glasfaserbranche trifft sich in Vorarlberg!
Neue EU-Führerscheine im Fokus Neue EU-Führerschein-Richtlinie bringt Änderungen bei alternativ angetriebenen Fahrzeugen, Anhängern und der Fahrausbildung: Der Umfang des B-Führerscheins wird für Fahrten quer durch Europa bei Elektrofahrzeugen, Hybridfahrzeugen und Fahrzeugen mit alternativem Antrieb von derzeit 3.500 kg auf die neue Gewichtsgrenze von 4.250 kg angehoben. Für das Lenken von Fahrzeugen mit Schaltgetriebe kommt ein erleichterter „Stufenzugang“. Führerscheinwerber:innen, die ihre Fahrprüfung zunächst auf einem Automatikfahrzeug ablegen, benötigen keine vollständige Prüfung mit einem Behördenprüfer mehr, um einen uneingeschränkten Führerschein zu erhalten. Nähere Infos und weitere Änderungen unter: https://short.wkv.at/eu-fuehrerschein
FOTO: BARBARA NIDETZKY
Am 10. (im Business Club des SCR Altach) und 11. November 2026 (in der Messe Dornbirn) wird Vorarlberg zum Treffpunkt der österreichischen Glasfaserbranche! Der Austrian FiberSummit 2026 bringt Netzbetreiber, Energieversorger, Industrie, Planer und Technologiepartner zusammen, um über aktuelle Entwicklungen, innovative Lösungen und die Zukunft der digitalen Infrastruktur zu diskutieren. Mit Vorarlberg als Gastgeberregion rücken 2026 besonders starke Infrastrukturpartnerschaften, regionale Umsetzungskompetenz und der grenzüberschreitende Austausch in den Fokus. Weitere Informationen und Anmeldung: https://events.ofaa.at/ veranstaltungen/fibersummit26/
„Wir können auf kein funktionierendes Unternehmen verzichten. Wenn Betriebe keine Nachfolge finden, stehen Arbeitsplätze, Know-how und Wertschöpfung auf dem Spiel.“ FOTOS: THOMAS EBNER, GETTY IMAGES
Rund 6.000 Besucher:innen kamen vom 16. bis 18. Oktober zur Gustav ins Messequartier Dornbirn. Mehr als 165 Unternehmen, Manufakturen und Labels aus Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentierten Produkte und Ideen aus Design, Mode, Handwerk und Kulinarik. Die Gustav verbindet etablierte Unternehmen mit neuen Konzepten. In diesem Jahr nahmen 40 Betriebe erstmals teil Die Ergebnisse der Publikumsbefragung zeigen eine hohe Bindung an die Veranstaltung. 95 Prozent der Befragten empfehlen die Gustav weiter, 93 Prozent planen auch im nächsten Jahr einen Besuch. Die Qualität der Ausstellenden zählt für das Publikum zu den wichtigsten Merkmalen der Gustav.
Martha Schultz WKÖ-Präsidentin
Jawohl! Nein danke! Geplantes Kraftwerk eröffnet Potenzial für eine langfristige Nahwärmeversorgung
Österreich darf seine Betriebe nicht durch zusätzliche nationale Vorgaben belasten
Mit der geplanten Kraft-Wärme-Kopplungsanlage auf dem Betriebsgelände der Rondo Ganahl AG wird ein wichtiger Schritt in Richtung Energieautonomie und nachhaltiger Energieversorgung gesetzt. Besonders erfreulich ist, dass dabei nicht nur die Versorgung der heimischen Industrie mit Wärme und Strom gestärkt, sondern auch die vorhandene industrielle Abwärme sinnvoll genutzt werden soll. Die mögliche Einbindung in die regionale Nahwärmeversorgung eröffnet zusätzliche Chancen für Haushalte und Betriebe. Weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, mehr regionale Wertschöpfung und eine sichere Energieversorgung – genau solche Initiativen braucht unser Land. Ein vielversprechender Beitrag zur Energieautonomie Vorarlbergs, der Unterstützung verdient. (moh)
Bereits Ende September hat die Wirtschaftskammer davor gewarnt, dass der österreichische Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz Verkehr (EEG-V) das Tanken massiv verteuern könnte. Eine aktuelle Studie von Economica untermauert nun unsere Warnung und zeigt, welche erheblichen Mehrkosten ein österreichischer Sonderweg verursachen könnte: 95 Cent mehr für Diesel, 86 Cent mehr für Benzin und 2,2 Milliarden Euro zusätzliche Treibstoffkosten pro Jahr für unsere Betriebe – das ist die Rechnung, die uns beim EEG-V im Jahr 2035 droht. Der österreichische EEG-V-Entwurf orientiert sich am nationalen Ziel der Klimaneutralität bis 2040 und geht damit über die europäischen Vorgaben hinaus. (moh)
11 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
FINANZIEREN & DOPPELT PROFITIEREN. Jetzt für einen Vito oder Sprinter entscheiden.
€ 3.000,– Finanzierungsbonus exkl. MwSt.1
+ 4 Jahre Service kostenlos bei Finanzierung.2 Kraftstoffverbrauch Vito Kastenwagen, Sprinter Kastenwagen nach WLTP kombiniert3: 6,6–12,7 l/ 100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 174–333 g/km.
1 Der Finanzierungsbonus i.d.H.v. € 3.000,– netto wird zusätzlich zu den jeweils gültigen Fahrzeugkonditionen gewährt und wird im Kaufpreis berücksichtigt. Er ist laufzeitbezogen und wird bei vorzeitiger Vertragsbeendigung aliquot nach der verbleibenden Restlaufzeit rückverrechnet. Gültig für alle Vito und Sprinter Kastenwagen und Tourer; gilt nicht für Sprinter Fahrgestell/ Pritschenwagen. Gültig für alle Finanzierungsarten über die Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH, 24–60 Monate Laufzeit. Aktion gültig bis 31.12.2026 bzw. bis auf Widerruf. 2 Inkl. Servicepaket „ServiceCare BestBasic“ – beinhaltet die Services i. d. ersten 4 Jahren oder 80.000 km nach Herstellervorgaben, inkl. Tausch aller relevanten Flüssigkeiten und Arbeitszeit, exkl. Verschleißteile. Aktion gültig bis 31.12.2026 bzw. bis auf Widerruf. Satz- u. Druckfehler vorbeh. 3 Angegeb. Werte sind die ermittelten „WLTP-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1152. Die Angaben dienen allein Vergleichszwecken zw. versch. Typen. Werte variieren in Abhängigkeit d. gewählten Sonderausstattungen.
HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN. Ihre Anzeige in DIE WIRTSCHAFT? Über uns.
KLEINANZEIGEN FAHRZEUGE Kaufe Pkw / Lkw / Busse, Zustand und km egal, sofort Barzahlung und Abholung. Tel.: 0676 9196912
IMMOBILIEN Ihre Wohnungen sollen arbeiten, nicht Sie! Wir verwalten Ihren Wohnungsbestand zuverlässig und sorgen für reibungslose Abläufe. Sie behalten den Überblick: Ohne Aufwand, ohne Ärger. Andreas Hofer Immobilien GmbH, Sabrina Prattes, T 05577 93080-207, ah.at Gewerbeimmobilien gesucht! Wir sind spezialisiert auf Verkauf und Vermietung von Büro-, Handels- und Betriebsobjekten und verfügen über ein starkes Netzwerk an Interessenten. Andreas Hofer Immobilien GmbH, Markus Maier, T 05577 93080-204, ah.at
Tel. +43 5523 52392 office@media-team.at
www.media-team.at
Besondere Immobilien verdienen Diskretion und Stil. Wir verkaufen diskret und mit Erfahrung im Premiumsegment an vorgemerkte Kunden mit Kaufkraft. Andreas Hofer Immobilien GmbH: Markus Maier: T 05577 93080-204, ah.at Gastronomiebetrieb am Faaker See, gut etabliert, aus Altersgründen zu verkaufen. Die Liegenschaft umfasst: 8 Gästezimmer, eine Betriebswohnung, zirka 80 Sitzpläze innen, zirka 70 Sitzpläze außen, überdachte Terrasse, sowie ausreichend Parkplätze, Gesamtfläche 2.800 m2. Bebaute Fläche 340 Quadratmeter. Auch für Bauträger und Projektentwickler (Wohnbau) sehr interessant. Keine Makler Anfragen erwünscht. Angebote unter Chiffre: „Gastronomiebetrieb“ an: office@media-team.at
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 12
3 FRAGEN | 3 ANTWORTEN
BETRIEBSNACHFOLGE
Eine geglückte Betriebsübergabe
Aktuell auf der Nachfolgebörse
Traditionelles Handwerk und moderne Technik in neuen Händen: Jonas Wenzler und Milena Bauer-Paa führen den Orthopädieschuhmacherbetrieb von Gerhard Fink weiter.
1
Was hat Sie dazu bewogen, den Betrieb von Orthopädieschuhmacher Gerhard Fink zu übernehmen? Herrn Fink kennen wir über unsere Berufsgruppe. Im Gespräch wurde klar: Er möchte sich verkleinern, wir möchten wachsen. Uns verbindet der Anspruch, Menschen individuell und persönlich zu versorgen. Wir freuen uns, seine Arbeit in Dornbirn fortzuführen und neue Impulse einzubringen.
2
Wie verbinden Sie Bewährtes mit Ihren eigenen Ideen? Wir bewahren die persönliche Betreuung und das traditionelle Handwerk. Gleichzeitig bringen wir moderne Scan- und Fertigungstechniken sowie unsere Erfahrung aus Hörbranz und Lindau ein. Unser Ziel sind individuelle Lösungen, die zu den Menschen und ihrem Alltag passen.
3
Welche Bedeutung hat eine gelungene Betriebsnachfolge für das regionale Handwerk? Für uns bedeutet sie, Wissen, Erfahrung und eine wichtige Anlaufstelle vor Ort zu erhalten. Kunden behalten einen persönlichen Ansprechpartner, und das Handwerk bekommt Raum für neue Ideen. So können wir Bewährtes weitertragen und den Beruf auch für die nächste Generation attraktiv machen.
Jetzt informieren. Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an Betrieben, die in Vorarlberg zur Übergabe stehen. Weitere Angebote auf www.nachfolgeboerse.at Biokeksmanufaktur sucht Nachfolge. Die etablierte Manufaktur verfügt über bestehende Kundenbeziehungen und hat großes Potenzial für eine Weiterführung. Inserat Nr. 725299 Etabliertes Kosmetikstudio zur Übernahme. Das Kosmetikstudio wurde 2018 gegründet, ist vollständig ausgestattet und verfügt über professionelle Kosmetikgeräte. Der Firmensitz ist im Raum Feldkirch.Inserat Nr. 759642 Event-Organisation: Möbel- Dekorationsverleih & Floristik zumVerkauf. Dieses Unter-
nehmen ist seit rund 20 Jahren erfolgreich im Bereich Event, Dekoration, Hochzeiten und Floristik tätig. Inserat Nr. 673614 Schlosserei mit gutem Kundenstamm zur Übergabe.Bestens eingeführtesUnternehmen mit sehr guterAuftragslage im Raum Feldkirch steht zur Übernahme. Inserat Nr. 681203 Bio Lebensmittel Online-Shop. Sehr produktiver Online-Shop mit einem Umsatz von mehr als 2,5 Millionen Euro pro Jahr steht in den nächsten ein bis fünf Jahren zur Übergabe. Inserat Nr. 779915
NACHBERICHT
Steuersprechtag zur Betriebsnachfolge In Kooperation mit der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen (KSW) organisierte die Wirtschaftskammer Vorarlberg im Oktober erneut einen kostenlosen Steuersprechtag für Betriebsübergeber:innen.
Milena Bauer-Paa und Jonas Wenzler. Mehr Infos: www.engelhart-schuhe.at
mMittelpunktstandenFragenzursteuerlichen Gestaltung der Betriebsnachfolge. Im Rahmen persönlicher, 45-minütiger Beratungsgespräche hatten dieTeilnehmer:innen die Möglichkeit, individuelle Fragen zu ihrer konkreten Nachfolgesituation zu klären und sich zu steuerlichen Aspekten der Betriebsübergabe beraten zu lassen. Der Sprechtag war eine gute Gelegenheit, offene Themen frühzeitig anzusprechen und sich mit densteuerlichenHerausforderungeneinesGenerationenwechsels auseinanderzusetzen. Expertise. Mit Lukas Hefel (BDO Austria GmbH), Theresa König und Christian Fitz (LeitnerLeitner GmbH ) standen drei erfahrene Steuerexperten zur Verfügung. Der Steuersprechtag unterstrich die Bedeutung einer frühzeitigen und fundierten steuerlichen Beratung bei der Unternehmensnachfolge. Denn
FOTO: WKV
FOTO: SIMONA FACKLER/FACKLER FOTOGRAFIE LINDAU
I
Christian Fitz und Theresa König (LeiterLeitner GmbH) und Lukas Hefel (BDO Austria GmbH).
eine gut geplante Übergabe schafft wichtige Voraussetzungen dafür, dass Betriebe erfolgreich in die nächste Generation geführt werden können.
MAGAZIN
13 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
BETRIEBSNACHFOLGE
Betriebsübergabe: Frühzeitig planen, erfolgreich umsetzen Übergabe. 52.500 Unternehmen stehen in Österreich bis 2034 vor einer möglichen Übergabe. Rund 705.000 Arbeitsplätze sind damit verbunden. Wie sich eine Betriebsnachfolge erfolgreich gestalten lässt, erfahren Unternehmer:innen bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 4. November 2026, in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
D
ie Unternehmensnachfolge ist ein entscheidender Schritt – sowohl für die Übergebenden als auch für die Zukunft des Betriebes. Die aktuellen Zahlen unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung: Im Jahr 2025 wurden österreichweit 8.202 Unternehmen übergeben, ein neuer Höchststand seit Beginn der Erhebungen. Gleichzeitig stehen in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Betriebe vor einem Generationenwechsel. Eine frühzeitige Planung ist daher besonders wichtig, um den Fortbestand der Unternehmen zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten und einen angemessenen Kaufpreis zu erzielen. Fragen. Doch eine Betriebsübergabe wirft viele Fragen auf: Wie lässt sich der Wert des eigenen Unternehmens realistisch bestimmen?Welche Möglichkeiten bietet das Pensionsrecht? Und welche steuerlichen Folgen sind bei der Übergabe zu berücksichtigen? Antworten und praxisnahe Impulse erhalten Betriebsübergeber:innen bei der Informationsveranstaltung „Betriebsnachfolge frühzeitig planen und erfolgreich umsetzen“. Veranstaltung. Von 14 bis 17 Uhr geben drei Expert:inne Einblicke in zentraleAspekte des Übergabeprozesses.
Stefan Grabher von Rheintal Business in Lustenau widmet sich unter dem Titel „Von der Unternehmensbewertung bis zum realisierten Kaufpreis“ verschiedenen Bewertungsverfahren, aktuellen Ansätzen in der Unternehmensbewertung und anschaulichen Praxisbeispielen. Dabei steht im Mittelpunkt, wie sich der Unternehmenswert ermitteln und ein Verkauf erfolgreich umsetzen lässt. Orientierung. Daniela Novak von der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) in Feldkirch beleuchtet unter dem Titel „Die Qual der Wahl – welche Pension ist die richtige für mich?“ die unterschiedlichen Alterspensionen, deren Voraussetzungen und sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen. Damit erhalten die Teilnehmenden wichtige Orientierung für die persönliche Planung des Übergangs in den Ruhestand. Die steuerlichen Rahmenbedingungen stehen im Vortrag von Mario Bilgeri, Steuerberater bei RTG Dr. Rümmele Steuerberatung undWirtschaftsprüfung GmbH & Co KG in Dornbirn, im Mittelpunkt. Er erläutert, welche steuerlichenAuswirkungen eine Unternehmensnachfolge mit sich bringt und welche Gestaltungsmöglichkeiten Übergeber:innen kennen sollten.
FOTO: GETTY IMAGES, NARONGRIT SRITANA
BetriebsnachfolgeEvent
Eine Betriebsübergabe wirft viele Fragen auf. Beim Betriebsnachfolge-Event am 4. November in Feldkirch liefern drei Expert:innen die passenden Antworten.
Die Veranstaltung ist kostenlos und bietet eine gute Gelegenheit, sich kompakt und praxisnah zum Thema Betriebsübergabe zu informieren: Mittwoch, 4.11.2026 14.00 bis 17.00 Uhr in der WKV in Feldkirch Anmeldung: www.wkv.at/ events/betriebsnachfolge Kontakt Betriebsnachfolge Miriam Bitschnau und Katharina Huchler T 05522-305-1144 betriebsnachfolge@wkv.at
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 14
Bildungspolitik im Fokus Themen. Für die WKV ist klar: Bei Bildungsthemen darf es kein weiteres Aufschieben geben! Bei den Basiskompetenzen läuten die Alarmglocken längst und bei der Weiterentwicklung des Schulsystems braucht es eine offene und ideologiefreie Debatte.
Für eine ideologiefreie Diskussion
Bildungsreformen sind ein sensiblesThema in Österreich, die aktuelle Diskussion rund um die sechsjährige Volksschule macht das einmal mehr deutlich. Aus Sicht der Vorarlberger Wirtschaft sollte dabei jedoch nicht die Organisationsform allein im Mittelpunkt stehen, „sondern die Frage, welches Bildungssystem Kinder bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereitet“, stellt Karlheinz Kopf, Präsident derWirtschaftskammerVorarlberg, klar. „Wir sehen die großen Herausforderungen, die eine Verlängerung der Volksschule auf sechs Jahre mit sich brächte. Gleichzeitig hat für uns Priorität, dass die Diskussion über die Weiterentwicklung des Schulsystems generell offen und ideologiefrei geführt wird“, führt Gudrun Petz-Bechter, Direktor-Stellvertreterin und Leiterin der Bildungspolitik in der WKV, aus. Deshalb steht für dieVertreter derWKV auch folgender Ansatz in der Diskussion um die Weiterentwicklung des Bildungssystems im Raum: „Wenn das Ziel mehr Chancengerechtigkeit, bessere Basisqualifikationen und eine stärkereTalentförderung ist, dann sollte auch dieGemeinsame Schule als möglicher Reformansatz sachlich geprüft werden. Denn entscheidend ist dabei nicht das Etikett einer Schulform, sondern ihre Ausgestaltung.“ Eine gemeinsame Schule könne nur dann erfolgreich sein, erläutert Petz-Bechter, „wenn leistungsstarke Kinder gefordert, Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf ge-
zielt gefördert und individuelle Begabungen bestmöglich entwickelt werden. Ebenso braucht es eine konsequente Sprachförderung und moderne Lernkonzepte.“ Am Ende gehe es nicht um die Frage,welche Schulform gewinnt, es geht laut der bildungspolitischen Leiterin in derWKV vielmehr darum, „ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte und Lehrlinge mit starken Basisqualifikationen für unseren Wirtschaftsstandort hervorzubringen. Dafür braucht es Offenheit für Veränderungen und den Mut, neue Wege ernsthaft zu diskutieren.“
Wo die Alarmglocken längst läuten
Die heurigen Ergebnisse der PISA-Studie sind ein neuerlicherWeckruf: Die Lesekompetenz und die Mathematikkompetenz der Jugendlichen in Österreich haben sich weiter verschlechtert. Das ist alarmierend, denn es geht nicht nur um schulische Leistungen. Lesen, Verstehen, Rechnen, Zusammenhänge erkennen, logisch schlussfolgern, Quellen bewerten und Informationen kritisch hinterfragen sind grundlegende Fähigkeiten für Ausbildung, Beruf und gesellschaftlicheTeilhabe. Gerade in einer zunehmend digitalen und komplexen Arbeitswelt werden diese Kompetenzen wichtiger – gleichzeitig nehmen sie ab. „Die Alarmglocken läuten längst. Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass viele Jugendliche am Ende der Pflichtschule nicht über jene grundlegenden Kompetenzen verfügen, die sie für eine erfolgreiche
15 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
MAGAZIN
DUALE AUSBILDUNG
ibw-Studie zeigt Stärken der Lehrlingsausbildung
FOTO: MASTER1305 | STOCK.ADOBE.COM
Die Lehrlingsausbildung bleibt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Gleichzeitig steht das duale Ausbildungssystem vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw), die im Auftrag der WKV erstellt wurde.
Ausbildung und einen guten Start ins Berufsleben brauchen“, erklärt Gudrun Petz-Bechter. Das ist nicht nur für die betroffenen Jugendlichen ein Problem, sondern auch für den Wirtschaftsstandort. Wenn Schulen junge Menschen nicht verlässlich auf Ausbildung und Beruf vorbereiten, müssen Betriebe diese Defizite nachträglich ausgleichen. Lehrbetriebe übernehmen damit zusätzliche Verantwortung und investieren viel Zeit und Ressourcen, um Grundlagen nachzuholen, die eigentlich während der Schulzeit vermittelt werden sollten.
Von herausfordernden Betreuungslücken
Eine moderne Bildungslandschaft muss auch die Lebensrealität berufstätiger Eltern berücksichtigen. Ein Beispiel: Nach den neunwöchigen Sommerferien verursachten unklare Stundenpläne und frühe Unterrichtsenden für viele Familien Betreuungslücken. WKV-Präsident Karlheinz Kopf führt aus: „Kurzfristige oder sehr eingeschränkte Unterrichtszeiten erschweren die Arbeitsorganisation erheblich. „Wir benötigen eine Bildungslandschaft, welche die Lebensrealität erwerbstätiger Mütter und Väter aktiv miteinbezieht.“ Zudem brauchen dieArbeitgeber Planungssicherheit für DienstundUrlaubspläne. Kopf betont, dass „Fachkräftemangel und Personalengpässe verlässliche Rahmenbedingungen wichtiger denn je machen“. Dazu kommt, dass jährlich wechselnde Nachmittagsunterrichtstage die Planung von Arbeit, Betreuung und Freizeitaktivitäten deutlich erschweren. „Familien mit Kindern, die beruflich aktiv sind, profitieren von möglichst stabilen und langfristig planbaren Stundenplänen“, erklärt Gudrun Petz-Bechter und erklärt weiter: „Auch Unternehmen können Arbeitszeiten besser abstimmen, wenn schulische Strukturen vorhersehbar sind. Das Ziel sollte sein,Änderungen auf ein Minimum zu reduzieren.“
„Vorarlberg ist und bleibt das Lehrlingsland Nummer eins in Österreich. Die duale Ausbildung ist ein wesentlicher Pfeiler unserer wirtschaftlichen Stärke und unserer Wettbewerbsfähigkeit. Gerade deshalb wollten wir genauer wissen, wo die Herausforderungen liegen und welche Maßnahmen notwendig sind, um dieses Erfolgsmodell langfristig abzusichern“, erklärt WKV-Präsident Karlheinz Kopf. Die ibw-Studie macht deutlich, dass die Lehre für die Fachkräftesicherung und damit für den Wirtschaftsstandort von zentraler Bedeutung bleibt. Gleichzeitig zeigen sich seit Jahren Entwicklungen, die den Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck setzen. „Das System der Lehrlingsausbildung ist im Augenblick schwerstens gefährdet“, warnt Kopf. Die Zahl der Lehrlinge ist seit den 1980er-Jahren von rund 9.000 auf aktuell etwa 6.300 zurückgegangen. Parallel dazu sank die Zahl der Lehrbetriebe allein zwischen 2016 und 2025 von knapp 2.000 auf rund 1.640 Betriebe. Das entspricht einem Rückgang von rund 17 Prozent und liegt deutlich über dem österreichweiten Durchschnitt von rund elf Prozent. Gudrun Petz-Bechter, stellvertretende Direktorin und Leiterin der Bildungspolitik in der WKV, verweist darauf, dass die Lehre selbst keineswegs an Qualität verloren habe. „Ein zentrales Ergebnis der Studie lautet: Die Lehre funktioniert. Die Herausforderung liegt nicht in der Qualität des Systems, sondern darin, ausreichend qualifizierten Nachwuchs für dieses System zu gewinnen“, erklärt Petz-Bechter. Berufliche Bildung gewinnt an Bedeutung Thomas Mayr, ibw-Geschäftsführer ordnet die Ergebnisse auch in einen internationalen Kontext ein: „In vielen Ländern wächst die Erkenntnis, dass ein einseitiger Fokus auf akademische Bildungswege zu einem Ungleichgewicht am Arbeitsmarkt führt. Während immer mehr junge Menschen höhere Schulen oder Hochschulen besuchen, fehlen gleichzeitig Fachkräfte mit praktischen Qualifikationen.“ Gerade vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz gewinne die berufliche Bildung zusätzlich an Bedeutung. „Digitale Technologien können vieles unterstützen, aber sie schneiden keine Haare, installieren keine Heizungen und renovieren keine Häuser. Praktische Kompetenzen bleiben auch in Zukunft unverzichtbar“, erklärt Mayr. Die Lehrlingsausbildung gilt international als besonderes Erfolgsmodell der deutschsprachigen Länder. Seit Jahren verfolgt auch die Europäische Union das Ziel, arbeitsplatznahe Ausbildungsformen („work-based learning“) zu stärken. Die Einführung dualer Ausbildungssysteme sei jedoch vielerorts schwierig, weil dafür bestimmte strukturelle Voraussetzungen notwendig seien. „Duale Berufsbildung lebt von einer doppelten Partnerschaft: einerseits zwischen Betrieb und Berufsschule, andererseits zwischen Staat und Wirtschaft. Österreich verfügt hier mit den Wirtschaftskammern über eine besondere Stärke, die wesentlich zum Erfolg des Systems beiträgt“, betont Mayr. Tipp! Hier finden Sie den Link zur Studie: www.wko.at/vlbg/ news/ibw-studie-fachkra-fte-von-morgen.pdf
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 16
EXTRA
BILDUNG - HERBSTZEIT WERBUNG
FHV – VORARLBERG UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES
423 Absolvent:innen feiern Studienabschluss
Die feierliche Sponsion der FHV fand bereits zum 31. Mal statt.
E
inen ganz besonderen Tag feierten 423 Bachelor- und Masterabsolvent:innen der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences: Sie durften sich anlässlich der Sponsionsfeier im Kulturhaus Dornbirn über ihren Studienabschluss freuen.
Während für 715 Erstsemestrige das Studium an der FHV kürzlich begonnen hatte, feierten 423 Bachelorund Masterabsolvent:innen den Abschluss ihrer akademischen Ausbildung an der Hochschule. Die Sponsion fand an zwei Tagen im Kulturhaus Dornbirn statt. In vier Festakten erhielten die Absolvent:innen von mehr als 20 Bachelor- und Masterstudienprogrammen aus den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Soziales und Gesundheit ihre Urkunden.
KONTAKT Fachhochschule Vorarlberg GmbH | CAMPUS V Hochschulstraße 1 6850 Dornbirn www.fhv.at
31. Sponsion Die Sponsion fand in diesem Jahr bereits zum 31. Mal statt. FHV-Rektorin Regine Kadgien betonte: „Mit der Sponsion würdigen wir die Leistungen unserer Absolventinnen und Absolventen und ihr Engagement, mit dem sie ihr Studium gemeistert haben. Sie nehmen fundiertes Fachwissen und wichtige Future Skills mit: kritisches Denken, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und weiterzulernen. Damit können sie Veränderungen in Unternehmen und in unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten. Ich wünsche ihnen den Mut, Verantwortung zu
übernehmen, neue Wege zu gehen und neugierig zu bleiben.“ Weiters nehmen die Absolvent:innen aus ihrer Studienzeit ein starkes FHV-Netzwerk mit, das ihnen auch zukünftig einen wertvollen Austausch bietet. Bisher haben etwa 8900 Absolvent:innen ihr Hochschulstudium in Vorarlberg als hochausgebildete Fachkräfte abgeschlossen. Preisträger:innen ausgezeichnet Neben den Urkunden erhielten 23 Absolvent:innen einen Anerkennungspreis für herausragende Leistungen während des Studiums, der von den „Starken Partner:innen“ sowie weiteren Partnerunternehmen der FHV vergeben wurde. Die FHV ist eng vernetzt mit Unternehmen aus Vorarlberg und der Region. Diese Zusammenarbeit zeigt sich zum einen in vielfältigen Forschungsprojekten und -aufträgen, zum anderen in gemeinsamen Projekten mit Studierenden, beispielsweise in Form von praxisorientieren Bachelor- oder Masterarbeiten innerhalb eines Partnerunternehmens. FHV-Studierende knüpfen schon während ihrer Ausbildung hervorragende Kontakte zur Wirtschaft. Die Erfahrung zeigt, dass Absolvent:innen aus vielen Jobangeboten wählen können und innerhalb kürzester Zeit im Beruf durchstarten.
FOTO: FHV/RHOMBERG
FHV-Sponsion: Bachelor- und Mastergrade wurden feierlich im Kulturhaus Dornbirn vergeben
17 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA
BILDUNG - HERBSTZEIT WERBUNG
WBI
KI kann vieles. Entscheidend ist, was sie über Ihr Unternehmen weiß. Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Arbeitsalltag. Doch damit sie Unternehmen wirklich unterstützt, muss sie wissen, wie dort gearbeitet wird, welche Vorgaben gelten und auf welche Informationen sich Mitarbeitende verlassen können.
FOTO: WBI
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Informationen zu sammeln. Entscheidend ist, dass relevantes Wissen verständlich festgehalten, geprüft und aktuell gehalten wird. Es ist klar, welche Informationen gelten und wer dafür verantwortlich ist. So können Mitarbeitende selbstständiger handeln, neue Kollegen sich schneller einarbeiten und Führungskräfte werden von wiederkehrenden Rückfragen entlastet. Mit der neuen KI-Anbindung (MCP) von WIVIO wird dieses Wissen jetzt auch für externe KI-Anwendungen wie ChatGPT nutzbar. Mitarbeitende können ihre Fragen direkt an die KI stellen und auf das gesicherte Unternehmenswissen zurückgreifen.
Beispielhafte Darstellung: ChatGPT greift über die MCPSchnittstelle auf das Unternehmenswissen in WIVIO zu.
KONTAKT
enau dafür schafft die WBI GmbH die Grundlage. Mit einer seit über 30 Jahren praxiserprobten Methode, der Software WIVIO und begleitender Einführung unterstützt WBI mittelständische Unternehmen dabei, wichtiges Wissen zu sichern, zu organisieren und im Arbeitsalltag nutzbar zu machen.
Weitere Informationen unter www.wbi.at
Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
WBI GmbH Im Schlatt 1 6845 Hohenems T 05576 90999-1100 www.wbi.at
G
Welche KI-Anwendungen Unternehmen künftig einsetzen, wird sich verändern. Entscheidend bleibt eine verlässliche Wissensbasis, die Menschen und KI gleichermaßen nutzen können. Denn KI erleichtert den Zugang zu Wissen. Dass dieses Wissen richtig und aktuell ist, bleibt in der Verantwortung der Menschen.
Mein Haus des Wissens
Geballtes Wissen unter einem Dach: ob online oder direkt vor Ort, in der Vorarlberger Landesbibliothek finden Sie qualitätsgeprüfte Informationen. Sie ist Bewahrerin des kulturellen Erbes Vorarlbergs und bietet Ihnen einen Ort für Begegnungen, Gespräche und Kulturerlebnisse. Fluherstraße 4 | 6901 Bregenz | Österreich | T +43 5574 511 44100 www.vorarlberg.at/vlb
WERBUNG/MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 18
AMS
Mit Motivation zum neuen Berufsweg Canel Köken fand über das AMS seinen Weg in die 5 Täler Bauhandels GmbH. Heute absolviert er dort im Rahmen der Zukunftsstiftung Vorarlberg eine verkürzte Lehre.
D
Nach einer abgebrochenen Lehre als Betriebsdienstleister und verschiedenen beruflichen Erfahrungen suchte der heute 20-Jährige erfolglos nach einer neuen Lehrstelle. Über das AMS kam er schließlich zu INTEGRA. Dort überarbeitete er seine Bewerbungsunterlagen und entwickelte eine gezieltere Suchstrategie. So entstand der Kontakt zum 5 Täler Baumarkt. „Canel hat mich sofort überzeugt“, erinnert sich Wehinger. Besonders schätzt sie seine Lernbereitschaft: „Er ist wie ein Schwamm, der alles aufsaugt und sich alles merkt.“ Die Teilnehmenden der Zukunftsstiftung absolvieren eine verkürzte Lehre.
„Ich möchte die jungen Menschen unterstützen. Sie sollen das Gefühl haben, dass jemand für sie da ist und ihre Anliegen ernst nimmt“, erzählt Wehinger. Derzeit absolvieren sechs Lehrlinge bei 5 Täler Bauhandel ihre Ausbildung im Einzelhandel mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Drei Lehrlinge sind heuer über die Zukunftsstiftung des AMS Vorarlberg neu hinzugekommen, deren Umsetzung INTEGRA Vorarlberg übernimmt. Einer von ihnen ist Canel Köken.
Für Wehinger ist das kein Nachteil: „Fachlich ist das kein Problem, weil die älteren Jugendlichen schon einiges mitbringen. Gerade in ihrer persönlichen Entwicklung sind sie schon weiter.“ Für Köken hat sich der Weg gelohnt: „Von meinem Einstieg bei INTEGRA bis zur Lehrstelle bei 5 Täler hat alles reibungslos funktioniert. Die verkürzte Lehrzeit ist für mich ein großer Vorteil, aber auch für den Betrieb.“
FOTO: AMS
ie Ausbildung junger Menschen ist bei der 5 Täler Bauhandels GmbH in Nüziders ein wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung. Seit rund zwei Jahren begleitet Dominique Wehinger als Lehrlingsbeauftragte die Jugendlichen. Dabei legt sie großen Wert auf einen persönlichen und vertrauensvollen Umgang.
Lehrlingsbeauftragte Dominique Wehinger mit Lehrling Canel Köken
Arbeitsmarktservice Vorarlberg
ams-forum-a.at
ional Sc
bilingu al, m
it
M
atu
ra und/o d
e
ur
g H ie r e ht s z
ho
ol
iploma D In B rI
te
at rn
Ein Bildungsstandort der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs
Tag der offenen Tür
Website!
schulenriedenburg.at
Samstag 28.11.2026 9-13 Uhr Arlbergstraße 88-96, 6900 Bregenz
19 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
SCHLOSS HOFEN
Schloss Hofen – der besondere Ort für Seminare und Veranstaltungen Verwaltung sowie in den Themenfeldern Leadership und Management. Zusätzlich bietet unser Business- und Seminarhotel außergewöhnliche Seminarräume, kulinarische Genüsse sowie beste Übernachtungsmöglichkeiten in besonderem Ambiente.
FOTO: GUENTER KOENIG
FOTO: FABRIZIO PRITZI
Acht modern ausgestattete Seminar- und Veranstaltungsräume Das Seminarhotel Schloss Hofen ist ausschließlich auf Bildungs- und Firmen-Events spezialisiert und kennt die Bedürfnisse dieser Zielgruppen bis ins Detail. Die acht modern eingerichteten Seminar- und Veranstaltungsräume bieten ideale Voraussetzungen für Lernund Entwicklungsprozesse, sei es für ein Meeting, eine Sitzung oder einen Workshop einer Kleingruppe, einer Veranstaltungsreihe für eine ganze Abteilung oder Firma bzw. eine Fach-Tagung mit bis zu 80 bis 120 Personen. Das harmonische Gesamtkonzept wird seit Jahren von innovativen Unternehmen der Region sowie hochrangigen Bildungsinstitutionen aus der DACHRegion geschätzt.
Schloss Hofen bietet außergewöhnliche Seminar- und Veranstaltungsräume für Personen, Firmen und Organisationen
S KONTAKT Business- und Seminarhotel SCHLOSS HOFEN Hofer Straße 26 6911 Lochau hotel@schlosshofen.at www.hotelschlosshofen.at
chloss Hofen ist seit über 40 Jahren das KompetenzundVeranstaltungszentrum für berufsbegleitende Höherqualifizierung undWeiterbildung inVorarlberg und im Bodenseeraum. Zu den Schwerpunkten zählenUniversitäts- und Hochschulprogramme in Kooperation mit postsekundären Institutionen sowie Fort- und Weiterbildungen in gesellschaftlich relevanten Bereichen der Daseinsvorsorge wie Gesundheit, Pflege, Elementarpädagogik, Soziales und-
Als Highlight übernachten Bildungs- und BusinessGäste im Renaissance-Schloss Übernachtungs-Gäste profitierenvon einer ausgesprochenen Ruhe-Lage sowie insgesamt 27 geschmackvoll und zeitgemäß eingerichteten Zimmern direkt im Schloss. Eine Buchung der Hotel-Zimmer ist für Firmen neuerdings auch ohne die gleichzeitige Nutzung eines Seminarraums möglich. Ermöglichen Sie daher Ihren BusinessGästen aus allerWelt – neben gutenGesprächen, Meetings und Geschäften – ein Aufenthaltserlebnis in malerischhistorischer Kulisse mit Blick auf den Bodensee. Vorarlberger Zentrum für lebenslanges Lernen Als Bildungsinstitution des Landes und Weiterbildungseinrichtung der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) bietet Schloss Hofen ein breites Spektrum an Angeboten für Menschen, die sich in gesellschaftlich relevantenThemen- und Berufsfeldern stetig weiterentwickeln wollen. Eine Absolvierung von berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungen erhöht Berufs- und Karrierechancen und steht bei Unternehmen und Institutionen hoch im Kurs. Die zusätzliche Belastung – neben Beruf und Familie – zeugt von hoher Motivationskraft und unterstreicht gegenüber Arbeitgebern Leistungsfähigkeit und -willen.
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 20
NATURSCHUTZGESETZ
WOHNBAUFÖRDERUNG
Mythen und Fakten
WKV fordert starke Wohnbauförderung
„Die Novelle zum Naturtschutzgesetz (GNL) ist der richtige Schritt. Sie erleichtert Verfahren, ohne den Naturschutz zu schwächen“, betont WKV-Präsident Karlheinz Kopf.
V
or allem im bereits bebauten Gebiet sollen überholte Bewilligungspflichten entfallen. Dort ist durch die Raumplanung bereits festgelegt, dass eine bauliche Nutzung vorgesehen ist. Natura-2000-Gebiete und unionsrechtlich geschützteArten bleibenvollständig geschützt. „Wo wertvolle Lebensräume und geschützte Arten betroffen sind, bleibt der Schutz bestehen. Wo Flächen bereits gewidmet und bebaut sind, braucht es dagegen praktikable Regeln.“
Laut Wirtschaftskammer braucht Vorarlberg eine attraktive und ausreichend hoch dotierte Wohnbauförderung.
Mythos: "Der Naturschutz wird ausgehebelt." Fakt: Natura-2000-Gebiete und unionsrechtlich geschützte Arten bleiben vollständig geschützt. Die Novelle soll vor allem nationale Überregulierungen ("Gold Plating") beseitigen, die über europäische Vorgaben hinausgehen. Mythos: "Jetzt darf überall ohne Bewilligung gebaut werden." Fakt: Nein. Bewilligungsfreistellungen gelten vor allem auf bereits gewidmeten und bebauten Flächen. Außerhalb dieser Bereiche bleiben naturschutzrechtliche Bewilligungen mit realistischen Schwellenwerten bestehen. Mythos: "Umweltorganisationen werden ausgeschaltet." Fakt: Die Beteiligungs- und Beschwerderechte bleiben dort erhalten, wo sie europarechtlich vorgeschrieben sind. Die Novelle verhindert lediglich Beteiligungs- und Beschwerderechte, die über diese Vorgaben hinausgehen und Projekte unnötig verzögern. Weniger Doppelgleisigkeiten, schnellere Verfahren Mit der Überarbeitung des GNL sollen außerdem unnötige Doppelgleisigkeiten und überzogene Beteiligungsrechte abgebaut werden. Die Beteiligungs- und Beschwerderechte von Umweltorganisationen bleiben dort bestehen, wo sie europarechtlich vorgeschrieben sind. Abgebaut werden sollen hingegen Rechte, die über diese Vorgaben hinausgehen und Verfahren unnötig verlängern. Auch kürzere Fristen und Erleichterungen bei den Zustellregelungen tragen zur Verfahrensbeschleunigung bei.
FOTO: GETTY IMAGES
Womit die Novelle aufräumt:
D
ieWirtschaftskammerVorarlberg appelliert daher an die Landesregierung, die Wohnbauförderung für den privatenWohnbau als zentrales Instrument der Wohnungs-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu betrachten und ihre langfristige Bedeutung nicht aus denAugen zuverlieren. Leistbares Wohnen gehört zu den entscheidenden Zukunftsfragen unseres Landes. Für junge Menschen und Familien stellt sich der Erwerb von Wohneigentum zunehmend schwieriger dar. „Eine ausreichend hohe DotierungderWohnbauförderungerscheint unverzichtbar,wennEigentumauchkünftig für breite Bevölkerungsschichten erreichbar bleiben soll,“ betont Karlheinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. WenigerWohnbau bedeutet noch weniger Beschäftigung Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wäre es der falsche Weg und ein verheerendes Signal, aktuell bei den Mitteln für die Wohnbauförderung zu sparen. Im Gegenteil: Eine verlässliche und ausreichend ausgestattete Wohnbauförderung schafft Planungssicherheit, mobilisiert private Investitionen und unterstützt die regionale Bauwirtschaft. „Wir erleben seit Jahren eine spürbare Zurückhaltung bei privaten Investitionen. Ohne Stärkung der Wohnbauförderungwird eineVerbesserung der Baukonjunktur nicht gelingen. Daswird weiterhin direkte Auswirkungen auf Be-
schäftigung und den Unternehmensbestand haben“, erklärt Kopf. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren einige Bauträger verloren, darunter solide Betriebe, welche schon lange am Markt agiert haben. Weitere stehen mutmaßlich mit dem Rücken zur Wand. Wenn die öffentliche Hand hier nicht beginnt stärker gegenzusteuern, verschärft sich die Situation weiter", betont WKV-Viepräsidentin Petra Kreuzer. „Denn wenigerWohnbau bedeutetwenigerAufträge, weniger Beschäftigung und eine Verzögerung bei der dringend benötigten Wohnraumerrichtung in Vorarlberg.“ Wohnbauförderung mit ausreichenden Mitteln Die Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert die Landesregierung daher auf, die Wohnbauförderung mit ausreichend Mitteln auszustatten, diese langfristig finanziell abzusichern und so auszugestalten, dass insbesondere junge Menschen, Familien und der Mittelstand realistische Chancen auf Wohneigentum haben. Für die Sicherstellung ausreichender Wohnbaufördermittel mitentscheidend ist aus Sicht der Wirtschaftskammer Vorarlberg, dass die Einnahmen aus dem Wohnbauförderungsbeitrag und Rückflüsse aus Wohnbauförderdarlehen verbindlich für ihren Zweck, nämlich die Förderung und Schaffung von leistbarem Wohnraum, eingesetzt werden.
21 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
MAGAZIN
„BAHNAUSBAU IM UNTEREN RHEINTAL“
Unterstützung aus der Vorarlberger Wirtschaft Vier Vorarlberger Unternehmen beziehen Stellung: Gebrüder Weiss, Rauch Fruchtsäfte, Rhomberg Gruppe und die Julius Blum GmbH unterstützen die gemeinsame Position von Land Vorarlberg, Gemeinden, Wirtschaftskammer und Bürgerinitiative, die einen leistungsfähigen Ausbau der Bahn im Unteren Rheintal bei gleichzeitigem Schutz des sensiblen Siedlungsraums befürworten.
D
ie international tätigenVorarlberger Unternehmen plädieren für eine rasche Beseitigung der bestehenden Engpässe und eine ernsthafte und ergebnisoffene Prüfung unterirdischer Lösungen für jene Bereiche, in denen eine oberirdische Erweiterung mit erheblichen Eingriffen in Siedlungsraum und Lebensqualität verbunden wäre. Konkret geht es um den kapazitätserhöhendenAusbauderBahnverbindungzwischenWolfurtund der deutschen Staatsgrenze. Das eingleisige Nadelöhr zwischen Bregenz und Lochau soll überwunden werden. Für den sensiblen Siedlungs- und LandschaftsraumentlangdesBodenseeuferssollimdichtbesiedeltenAbschnitt eine unterirdische Lösung, etwa als Unterflurtrasse oder Pfändertunnel,geprüftwerden.DasZiel:eineleistungsfähigeBahnverbindungfür Personen- und Güterverkehr, die den Anforderungen von Wirtschaft, Bevölkerung und grenzüberschreitender Mobilität gerecht wird.
Zukunftsfähige Bahninfrastruktur von zentraler Bedeutung „Für die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft ist eine leistungsfähige Bahnanbindung Richtung Deutschland und zu den Nordseehäfen von zentraler Bedeutung. Deutschland ist für viele unserer Kunden der wichtigste Absatz- und Beschaffungsmarkt. Unsere Region ist in Richtung Deutschland über die Straße hervorragend angebunden – auf der Schiene fehlt jedoch bis heute eine entsprechend leistungsfähige Verbindung“, erklärt Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von GebrüderWeiss, und betont weiter: „Wenn wir mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern wollen, braucht es deshalb einen raschen und zukunftsfähigen Ausbau der Bahnverbindung Richtung Deutschland. Der Güterbahnhof Wolfurt kann dabei als wichtige Schnittstelle zwischen Straße und Schiene eine zentrale Rolle für Vorarlberg und die gesamte Bodenseeregion spielen.“
FOTO: BLUM GMBH
Auch für Rauch ist die Schiene ein unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen und leistungsfähigen Transportlogistik. Das Unternehmen sieht in einem gezielten Infrastrukturausbau eine wesentliche Voraussetzung, um dieVerlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene weiter voran-
zutreiben. „Rauch setzt seitvielen Jahren konsequent auf die Schiene und zählt zu den größten BahnkundenÖsterreichs. Damit das auch in Zukunft funktioniert, brauchen wir leistungsfähige Verbindungen ins Ausland. Wenn wir mehr Verkehr auf die Schiene bringen wollen, müssen wir auch die notwendige Infrastruktur schaffen“, sagt Harald Krammer, Geschäftsführer Operations bei Rauch Fruchtsäfte. Einen ähnlichen Handlungsbedarf erkennt die Rhomberg Gruppe. Aus ihrer Sicht stößt die bestehende Bahninfrastruktur bereits heute an ihre Grenzen. Zusätzliche Anforderungen ergeben sich durch die Erweiterung des Güterbahnhofs Wolfurt und die steigenden Verkehrsströme im internationalen Bahnverkehr. Hubert Rhomberg,Geschäftsführer der Rhomberg Gruppe: „Die Bahninfrastruktur ist jedenfalls nicht fit für die Zukunft, wir haben nur eingleisige Verbindungen in die Nachbarländer und gleichzeitig immer höhere Frequenzen. Die Erweiterung desWolfurter Güterbahnhofs erfordert zusätzlich einen Ausbau.“ Wie stark die Vorarlberger Industrie bereits heute auf den Schienengüterverkehr setzt, zeigt das Beispiel Blum. Der Beschlägehersteller transportiert einen erheblichen Teil seiner Produkte per Bahn, baut die eigene Infrastruktur kontinuierlich aus und sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Straßen und zur Reduktion von Emissionen. „Wir erleben jedenTag, wie wichtig eine leistungsfähige Bahninfrastruktur für die zuverlässige Belieferung unserer Kunden ist. Mehr als ein Drittel unserer Produkte wird bereits per Bahn transportiert – damit vermeiden wir jährlich mehr als 20.000 Lkw-Fahrten“, betont Gerhard Humpeler, CFO der Blum Group. „Die Bahninfrastruktur im Ländle kommt jedoch zunehmend an ihre Grenzen. Wenn wir den Güterverkehr weiter auf der Schiene halten und zusätzlicheTransporte von der Straße auf die Schiene verlagern wollen, braucht es auch eine entsprechend leistungsfähige öffentliche Infrastruktur. Der laufende Bahnverkehr sollte dabei während der Bauzeit möglichst ohne nennenswerte Einschränkungen aufrechterhalten werden.“
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 22
SICHERHEIT
Vorarlbergs Schulanfänger sind „Sicher unterwegs“ Auch dieses Jahr wurden wieder 5.800 Sicherheitswesten an Schulanfänger:innen für Sichtbarkeit am Schulweg. ie Freudewar groß am 17. September 2026: Zum Start ins neue Schuljahr überbrachten Vertreter:innen des ORFVorarlberg, des LandesVorarlberg, derVorarlberger Landesversicherung (VLV), der illwerke vkw und der Wirtschaftskammer Vorarlberg den Kindern der Klasse 1a der Volksschule Dalaas persönlich ihre Sicherheitswesten. Gut sichtbar im Straßenverkehr. Viele Erstklässler:innen sind täglich zu Fuß in die Schule unterwegs. Damit sie im Straßenverkehr jederzeit gut sichtbar sind, gibt es die Initiative „Sicher unterwegs“ des ORF Vorarlberg. Dabei stattet der ORFVorarlberg gemeinsam mit seinen Partnern zum Schulbeginn alle ersten Klassen der Volks- und Sonderschulen des Landes mit Sicherheitswesten aus. Dem ORF Vorarlberg und den beteiligten Partnern ist es ein großes Anliegen, mit der Initiative „Sicher unterwegs“ einen aktiven Beitrag zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu leisten. Bei der offiziellen Übergabe in derVolksschule Dalaas mit dabei waren Markus Klement (Landesdirektor ORF Vorarlberg), Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink, Angelika Walser (Verkehrs- und Mobilitätsbildung der
FOTO: MAURICE SHOUROT
D
Die Erstklässler:innen der VS Dalaas freuen sich über ihre Sicherheitswesten.
Bildungsdirektion Vorarlberg), Ivo Walser (Schulqualitätsmanager), Jennifer Bitsche (Vizepräsidentin derWirtschaftskammer Vorarlberg), Robert Sturn (Direktor Vorarlberger Landesversicherung VLV) und Johannes Hofer (Pressesprecher vorarlberg netz der illwerke vkw). Gemeinsam mit Schuldirektorin Barbara Fritz und Klassenlehrerin Gloria Rauch überreichten sie den Schulanfänger:innen die leuchtend gelben Westen.
VVG FOTOS: CHRISTOF GAGGL, GETTY IMAGES/ XAVIER LORENZO
Sozial- und Selbstkompetenz für Lehrlinge Die Power-Kurse der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VVG) stärken die Sozial- und Selbstkompetenz von Jugendlichen.
D „In unseren PowerSeminaren lernen Lehrlinge genau das, was im modernen Arbeitsalltag den Unterschied ausmacht: Teamgeist, Mut und Eigenverantwortung.“ Beatrice Winkler Geschäftsführerin VVG
er Einstieg ins Berufsleben bringt für Jugendliche viele neue Herausforderungen mit sich. Mit ihren Power-Seminaren unterstützt die VVG Vorarlberger Betriebe dabei, Lehrlinge gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsalltags vorzubereiten und ihre Entwicklung zu fördern. Eigeninitiativestärken.Im Mittelpunkt stehen die Sozial- und Selbstkompetenz, die in der beruflichen Ausbildung neben den fachlichen Inhalten oft zu kurz kommen. Ziel ist es, das Verständnis für betriebliche Zusammenhänge zu stärken, die Erwartungen von Arbeitgeber:innen und Mitarbeitenden zu klären und die Integration der Jugendlichen in den Betrieb zu erleichtern. Selbstbewusste und eigenständige Lehrlinge können betriebliche Anforderungen besser verstehen und umsetzen und so schneller produktiv mitarbeiten. Drei Seminare pro Lehrjahr. Pro Lehrjahr werden drei ganztägige Seminare angeboten, die in den WIFIs stattfinden. Die Inhalte reichenvon den eigenen Erwartungen und jenen desUnternehmens über den persönlichenAuftritt und dessenWirkung auf andere bis hin zum eigenen
Beitrag für ein positives Betriebsklima. Auch die Frage, wie es nach der Lehre beruflich weitergehen kann, wird behandelt. Positive Einstellung. Die Seminare ergänzen die berufsspezifische Ausbildung um wichtige Fähigkeiten, die über den eigenen Arbeitsplatz hinausgehen. Ein gezielter Einstieg schafft zudem die Grundlage für eine positive Einstellung zum Beruf, zur Weiterbildung und zum gemeinsamen Lernen. Das Angebot richtet sich an Unternehmen jeder Größe. Besonders kleine und mittlere Betriebe profitieren davon, da sie solche hochwertigenWeiterbildungsangebote oft nicht selbst organisieren können. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vvg.at
23 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
IMMO7
immoteam7 war gestern. Heute sagt Vorarlberg immo7 „Wir wurden von unseren Kunden schon lange als immo7 bezeichnet. Jetzt machen wir das eben auch offiziell“, sagt Kevin Bachmann, mit einem Augenzwinkern. Als jüngstes Mitglied im Führungsteam wollte er der Marke ein Facelift verpassen – schlanker, moderner und einfach zeitgemäß. Das Team bleibt, wie es ist.
KONTAKT immo7 Mozartstraße 1 6850 Dornbirn T 0664 8879 1340 office@immo7.at www.immo7.at
D
ornbirn. Manchmal braucht ein Unternehmen 15 Jahre, um zu merken, dass seine Kunden klüger sind als sein eigenes Marketing. „immoteam7“ war immer schon zu lang für den Alltag – also haben Kunden, Partner und Anrufer den Namen längst selbst zurechtgestutzt. Jetzt zieht das Unternehmen nach: Aus immoteam7 wird immo7.
Der neue Markenauftritt bringt vor allem eines: Klarheit. Ein kürzerer, einprägsamer Name, der widerspiegelt, wie das Unternehmen ohnehin schon wahrgenommen wird. Für Kundinnen und Kunden ändert sich am gewohnten Service nichts – immo7 steht für dieselbe Kompetenz in Vermittlung, Vermarktung und Bewertung von Immobilien, die immoteam7 in den letzten anderthalb Jahrzehnten aufgebaut hat.
Neuer Name. Dieselbe Verlässlichkeit.
immo7.at
FOTO: IMMO7
Neue Gesichter? Fehlanzeige. Klaus Suppan, Kevin Bachmann, Kurt Kennerknecht und Christoph Geringer stehen weiterhin unverändert hinter der Marke. Nur das Schild an der Tür ist neu.
Aus immoteam7 wird : Mozartstraße 1 6850 Dornbirn
T +43 664 88 79 13 40 office@immo7.at
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 24
AUSBILDER:INNENFORUM 2026
Gemeinsam für die Fachkräfte von morgen Am 6. Oktober 2026 lud die WKV zum 10. Ausbilder:innenforum ins Kulturhaus Dornbirn ein - ein Pflichttermin für alle, die junge Menschen begleiten, motivieren und fördern.
(v.l.): BIFO Geschäftsführer Andreas Pichler, Roland Paterno (Lehrlingsstelle WKV), Karlheinz Kopf, Speakerin Anna Marton, Speaker Nico Langmann, WKV-Direktor Stv. Gudrun Petz-Bechter, und WKV-Direktor Julian Fässler.
FOTOS: EVA SUTTER
Die jugendlichen Ausbildungsbotschafter:innen, die selbst eine Lehre absolvieren, gaben Einblicke in ihren Ausbildungsalltag und zeigten aus erster Hand, wie vielfältig und chancenreich die Lehre ist.
D
ie jährliche Veranstaltung richtete sich an Ausbilder:innen im ganzen Land und bot die Möglichkeit, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die tägliche Arbeit mitzunehmen. Seit Jahren sorgt das Forum für spannende Inputs - von der Funktionsweise des Gehirns über die Generation Z bis hin zu Krisenzeiten. Neben den Keynotes bot das Forum viel Raum für Austausch, Vernetzung und neue Ideen.
Spannende Keynotes Zum Jubiläum waren mit Nico Langmann und Anna Marton zwei besondere Keynote Speaker:innen geladen, die neben persönlichen Einblicken und neuen Denkanstößen unterschiedliche Perspektiven aufzeigten was es bedeutet junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Ausbilder:innen: ein Schlüssel für die Fachkräfte von morgen Die große Bedeutung der Ausbildungsarbeit zeigt sich auch am Interesse: Insgesamt 239 Personen nahmen am diesjährigen Ausbilder:innenforum teil.
Darunter 217 Ausbilder:innen und 22 jugendliche Ausbildungsbotschafter:innen, die selbst gerade eine Lehre absolvieren. Für die WKV ist das Engagement und der Ausbilder:innen ein ganz wesentlicher Baustein, um die Fachkräfte von morgen zu sichern. Sie vermitteln nicht nur berufliches Wissen, sondern begleiten junge Menschen in einer entscheidenden Lebensphase, fördern die Selbstständigkeit und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Mit dem Ausbilder:innenforum und den Ausbildungsbotschafter:innen unterstützt die WKV diesen wichtigen Auftrag. Sie schafft Möglichkeiten zur Weiterbildung und Vernetztung und bringt zugleich die perspektiven der Jugendlichen ein. Denn eine gute Lehrausbildung braucht beides: engagierte Ausbilder:innen, die junge Menschen stärken, und Rahmenbedingungen, die sie in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen.
25 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
MCI
MCI: Was morgen zählt, beginnt heute
Karrieren verlaufen heute selten nach Plan. Berufsbilder verändern sich, neue Technologien entstehen, Branchen wachsen zusammen. Umso wertvoller ist eine Ausbildung, die nicht nur auf den ersten Beruf vorbereitet, sondern Möglichkeiten schafft. Für den nächsten Schritt und für jene, die heute noch gar nicht absehbar sind.
Mehr als Fachwissen: Am MCI entstehen Kompetenzen, Perspektiven und Möglichkeiten für eine Arbeitswelt im Wandel.
KONTAKT MCI Internationale Hochschule GmbH Universitätsstrasse 15 6020 Innsbruck T 0512 2070-1521 www.mci.edu
ielleicht liegt genau darin eine der wichtigsten Aufgaben moderner Bildung: Menschen nicht auf einen einzigen Weg festzulegen, sondern ihnen das Wissen, die Kompetenzen und das Selbstvertrauen mitzugeben, ihren eigenen zu gestalten.
Am MCI | Die Unternehmerische Hochschule® bedeutet das, akademische Qualität konsequent mit der Realität außerhalb des Hörsaals zu verbinden. Studierende beschäftigen sich nicht nur mit Theorien, sondern mit Fragestellungen aus Unternehmen und Gesellschaft. Sie arbeiten in Projekten, diskutieren mit Expert:innen aus der Praxis und lernen, Zusammenhänge zu verstehen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Denn Fachwissen bleibt wichtig. Doch die Arbeitswelt verlangt längst mehr: analytisches Denken ebenso wie Kreativität, techno-
logische Kompetenz ebenso wie unternehmerisches Verständnis und die Fähigkeit, mit Veränderung umzugehen. Mit mehr als 30 Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Wirtschaft & Gesellschaft sowie Technologie & Life Sciences eröffnet das MCI unterschiedliche Wege. Vollzeit, berufsbegleitend oder online. Ergänzt wird das Angebot durch Executive Education für Berufstätige und Führungskräfte, die ihre Kompetenzen gezielt vertiefen und sich für neue Aufgaben weiterentwickeln möchten.Über 300 Partneruniversitäten weltweit erweitern dabei den Blick über den eigenen Standort hinaus. Gleichzeitig sorgen Unternehmen, Projekte und Lehrende aus der Praxis dafür, dass die Verbindung zum Berufsleben vom ersten Studientag an bestehen bleibt. So wird Studium nicht zum Endpunkt einer Ausbildung, sondern zum Ausgangspunkt für Entwicklung. Für den ersten Beruf. Für den nächsten Karriereschritt. Für eine Idee, die vielleicht erst in einigen Jahren entsteht. Denn Zukunft lässt sich nicht vollständig planen. Aber man kann sich darauf vorbereiten, sie selbst zu gestalten.
Why not study at the top? BACHELOR . MASTER . EXECUTIVE EDUCATION . PHD
mci.edu
© MCI
FOTO: MCI/GABL
V
WERBUNG
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 26
ORF VORARLBERG
ORFVorarlberg – für alle
Bei der offiziellen Übergabe der Sicherheitswesten mit dabei waren Markus Klement (Landesdirektor ORF Vorarlberg), Bildungslandesrätin Barbara Schöbi Fink, Volksschuldirektorin Barbara Fritz, Johannes Hofer (Pressesprecher vorarlberg netz), Jennifer Bitsche (Vizepräsidentin Wirtschaftskammer Vorarlberg), Angelika Walser (Verkehrs- und Mobilitätsbildung der Bildungsdirektion Vorarlberg) und Robert Sturn (Direktor Vorarlberger Landesversicherung VLV).
KONTAKT ORF Vorarlberg Rundfunkplatz 1 6850 Dornbirn T 05572 301 www.vorarlberg.ORF.at ORF Vorarlberg orfvorarlberg orfvorarlberg
„ORF Vorarlberg – für alle“ ist Anspruch, Auftrag und ein Versprechen: gesehen, befähigt und inspiriert zu werden. Wenn rund 5.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler in leuchtenden Sicherheitswesten unterwegs sind, wird Achtsamkeit zum Alltag. Wenn 22 Ersthelferinnen und Ersthelfer mit dem „DECUS“-Preis geehrt werden, wird Zivilcourage sichtbar. Wenn ORF Vorarlberg, Russmedia und das Europäische Parlament sich gemeinsam für die Stärkung der allgemeinen Medienkompetenz einsetzen, wächst Urteilskraft. Und wenn Partner an einem Strang ziehen, um den „Kulturpreis Vorarlberg“ 2026 zu ermöglichen, entsteht Zukunft. Schulanfänger sind „Sicher unterwegs“ Viele Erstklässlerinnen und Erstklässler sind täglich zu Fuß in die Schule unterwegs. Damit sie im Straßenverkehr jederzeit gut sichtbar sind, gibt es die Initiative „Sicher unterwegs“ des ORF Vorarlberg. Dabei stattet der ORF Vorarlberg gemeinsam mit seinen Partnern zum Schulbeginn alle ersten Klassen der Volks- und Sonderschulen des Landes mit kostenlosen Sicherheitswesten aus. Ihnen allen
ist es ein großes Anliegen, mit dieser Initiative einen aktiven Beitrag zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu leisten. Zum Start ins neue Schuljahr überbrachten Vertreterinnen und Vertreter des ORF Vorarlberg, des Landes Vorarlberg, der Vorarlberger Landesversicherung (VLV), der illwerke vkw und der Wirtschaftskammer Vorarlberg den Kindern der Klasse 1a der Volksschule Dalaas im Klostertal persönlich ihre neuen Sicherheitswesten . Ersthelferinnen und Ersthelfer ausgezeichnet Mit dem „DECUS“-Preis werden Personen geehrt, die in einer bedrohlichen Situation nicht weggesehen haben, sondern helfend eingeschritten sind. Kürzlich standen 22 mutige Heldinnen und Helden im Mittelpunkt der feierlichen „DECUS“-Verleihung im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn. „DECUS“ bedeutet Dank für Engagement, Courage und Selbstlosigkeit“. Der Preis ist eine Initiative von ORF Vorarlberg, Rotes Kreuz Vorarlberg und den Vorarlberger Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit Arbeiter-Samariter-Bund, Wasserrettung, Feuerwehr, Bergrettung und Polizei. Bei der festlichen Gala, die
FOTOS: MAURICE SHOUROT
Der ORF Vorarlberg bringt Menschen zusammen: Das engagierte Team im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn macht Kinder sichtbar und sicher, würdigt Zivilcourage, stärkt die Medienkompetenz der Bürgerinnen und Bürger und gibt jungen Kreativen eine Bühne – für ein informiertes, solidarisches, kulturell starkes Vorarlberg.
27 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
kürzlich in Dornbirn stattfand, begrüßten ORF-Landesdirektor Markus Klement und Janine Gozzi (Rotes Kreuz Vorarlberg) alle Geehrten und Gratulanten. Die Urkunden und Preise an die Ausgezeichneten überreichten neben Klement und Gozzi Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) und Michael Alge (Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Vorarlberg). Auch nächstes Jahr wird der DECUS-Preis wieder verliehen. Ersthelfende können unter decus@orf.at dafür nominiert werden.
„Kulturpreis Vorarlberg“ als gemeinsame Initiative Bereits zum 12. Mal richten das Casino Bregenz und die Dornbirner Sparkasse den mit 15.000 Euro dotierten „Kulturpreis Vorarlberg“ aus. Projektpartner sind das Land Vorarlberg und der ORF Vorarlberg. Der Kulturpreis richtet sich an junge, kreative Köpfe aus verschiedenen Kulturgattungen. Die zu prämierende Sparte wird jedes Jahr neu definiert, 2026 ist es „Textiles und Design“. Die fünf Nominierten sind heuer Antonia Boss, David Degasper, Franziska Goll, Selina Reiterer und Elisabeth von der Thannen-Biondi. Die Künstlerinnen und der Künstler werden ihre Werke am 10. November um 18.00 Uhr im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn präsentieren. Im Anschluss daran tagt eine hochkarätig besetzte Fachjury über die Vergabe der Preise. Die feierliche Preisverleihung findet dann am 30. November im Casino Restaurant FALSTAFF im Rahmen eines großen Galaabends statt.
Beim großen Medienkompetenz-Schwerpunkt ORF Vorarlberg bündelt der Regional-Broadcaster seine Kräfte mit Russmedia und dem Europäischen Parlament, um die Medienkompetenz in Vorarlberg zu stärken.
Die Partner des „Kulturpreis Vorarlberg“ 2026 v.l.: Bernhard Moosbrugger (Direktor Casino Bregenz), Claudia Voit (Kulturamtsleiterin Land Vorarlberg), Jasmin Ölz (Kulturkoordinatorin ORF Vorarlberg), Markus Klement (Landesdirektor ORF Vorarlberg) und Martin Jäger (Vorstandsdirektor Dornbirner Sparkasse).
FOTO: MAURICE SHOUROT
FOTO: ADOBE STOCK
Großer Medienkompetenz-Schwerpunkt Mit einem großen Medienkompetenz-Schwerpunkt im Oktober 2026 setzt der ORF Vorarlberg gemeinsam mit Russmedia und dem Europäischen Parlament auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit in Zeiten von Falschinformationen. Ziel ist es, die Mechanismen von Desinformation sichtbar zu machen und Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen Mediennutzerinnen und -nutzer Informationen kritisch prüfen können. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die manipulierte Wahrheit – Wie stabil ist unser Fundament aus Fakten?“ richtet sich an die breite Öffentlichkeit. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe setzen sich in einem interaktiven Workshop mit den Mechanismen gezielter Falschinformation auseinander. Lehrkräfte nehmen an einer ganztägigen Fortbildung zum Thema Medienkompetenz im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn teil.
FOTO: SUSANNE HAGSPIEL
Für ihren Mut und ihre Selbstlosigkeit geehrt: Die DECUS-Preisträgerinnen und -Preisträger 2026.
„ORF Vorarlberg – für alle“ heißt für uns: nah dran sein, zuhören und Menschen im Land verbinden. Wir zeigen, was die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger bewegt, geben Orientierung im Medienalltag und bieten Raum für Ideen und Talente. Mit unabhängiger Information, gelebter Regionalität und starken Partnerschaften schaffen wir Räume für Austausch und Teilhabe. Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 28
5 DAYS OF CREATIVITY
VORARLBERGER SEILBAHNEN
Was neue Möglichkeiten mit einer Branche machen
Wie bleibt Wintersport in Vorarlberg zukunftsfähig?
Von 2.- 6. November 2026 widmen sich die „5 Days of Creativity“ der Zukunft von kreativer Arbeit. Im Zentrum steht die Frage, wie sich der Wert menschlicher Kreativität im Umgang mit Künstlicher Intelligenz verändert.
Zwischen Klimawandel, Nachwuchs und neuen Erwartungen: Was es braucht, damit Wintersport auch in Zukunft begeistert.
GRAFIK: STUDIO WIND
Wildpass-Jahreskarten für Kinder sowie Schulskitage zeigen, wie vielfältig die Angebote sind. „DieNachwuchsfrage lässtsich nichtvon einzelnen Bergbahnen allein lösen“, klärt Gapp auf.
enn Texte, Bilder und Entwürfe in Sekunden entstehen, gerät mehr in Bewegung als der einzelne Arbeitsablauf. Kund:innen bewerten Leistungen neu, Berufsbilder verändern sich, eingespielte Geschäftsmodellewerdenhinterfragt.DieFachgruppenWerbungundMarktkommunikation und Berufsfotografie stehen für mehr als 3.000 Arbeitsplätze in Vorarlberg, deshalb geht es längst nicht mehr nur um die Wahl geeigneter Werkzeuge für kreative Leistungen, es mussvor allem geklärtwerden,worin dieLeistungkünftigbestehtundwelcheWerte sie vermittlen soll. „Wer stehen bleibt,verliert“ Unter diesem Titel beleuchten die fünf Abende Design, Gestaltung, Sprache und Text, Fotografie und Bild sowie die Zukunft der Branche. Das tägliche kreative Frühstück inunterschiedlichenAgenturenundStudios ergänzt die fachliche Auseinandersetzung um persönliche Begegungen und Einblicke in die tägliche Arbeit vor Ort. Der Ausgangspunkt reicht über technische Fragen hinaus: KI erweitert die Möglichkeiten kreativer Arbeit undverändert damit zugleich die Erwartungen an ihre Ergebnisse. Was machbar erscheint, wird rasch zur Voraussetzung – für Auftraggeber ebenso wie für Kreative selbst. Für Hanno Schuster, vom Leitungsteam der KreativenWirtschaft ist klar: „Möglichkeiten verändern Menschen, aber auch ganze Branchen. Künstliche Intelligenz stellt uns nicht nur neue Werkzeuge zur Verfügung; Sie verändert unser Denken und Handeln und beeinflusst nicht zuletzt auch die Erwartungen unserer Kund:innen.“ Alle Infos unter: https://short.wkv.at/5days
Eine Rekordbeteiligung von 172 Seilbahnmitarbeiter:innen horchten den Ausführungen der Vortragenden zu.
FOTO: WKV
W
T
echnische und infrastrukturelle Fragen allein entscheiden nicht über die Zukunft des Wintersports. Ebenso wichtig ist, Menschen emotional zu erreichen und die Begeisterung fürs Skifahren weiterzugeben. „Gerade bei jungen Menschen wächst die Distanz zum Schnee. Umsowichtigeristes,positiveZugängezuschaffen und Erlebnisse zu ermöglichen, die langfristig verbinden“, erklärt Hubert Siller, Fachhochschulprofessor am MCI Management Center Innsbruck. Die Kombination aus Natur, Bewegung und Emotion biete dafür weiterhin beste Voraussetzungen.
Qualität und leistbareAngebote Damit diese Begeisterung entsteht, braucht es attraktive Rahmenbedingungen. „Die Gäste erwarten heute hohe Qualität, Komfort undVerlässlichkeit“, betont Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen in der WKV.LauteineraktuellenErhebunginvestierten die Vorarlberger Bergbahnen seit Jahresbeginn rund 76 Millionen Euro. Fast jede zweite Bergbahn investierte in Seilbahnanlagen und Bahntechnik,41ProzentinInfrastrukturundGebäude sowie 35 Prozent in Beschneiung und Schneesicherheit.Gleichzeitigbrauchtesniederschwellige, leistbare Möglichkeiten für erste Erfahrungen im Schnee. Familienskitage, kostenlose
#schifahra bringt mehr Kinder auf die Ski Wie gezielte Unterstützung wirkt, zeigen die Schulskitage #schifahra derWirtschaftskammer Vorarlberg, der Bildungsdirektion und des Vorarlberger Skiverbands. In der Wintersaison 2025/26nahmen193Schulklassenmitinsgesamt 4.404SchülerinnenundSchülernteil.Bei286Skitagen standen 1.251 Kinder erstmals auf Skiern. Im Winter davor waren es 134 Klassen mit 2.692 Kindern. Ein wesentlicher Faktor war die ausgeweitete Unterstützung für Busanreisen: Dafür standen47.100Eurobereit, gegenüber9.676 Euro im Vorjahr. „Oft scheitert es nicht am Interesse, sondern an ganz praktischen Fragenwie derAnreise.WennwirdieseHürdenabbauen,kommen deutlich mehr Kinder auf die Ski“, erklärt Gapp. Kleine Skigebiete alswichtige Einstiegshilfe AuchKlein-undKleinstskigebietesindfürdie Nachwuchsförderung unverzichtbar. Wohnortnah und kostengünstig ermöglichen sie Familien, Schulen,Vereinen undAnfänger:innen den Einstieg. Mit der Klein(st)liftförderung unterstützen die Fachgruppe Seilbahnen und das Land Vorarlberg diese wichtigen Strukturen. Faire Konditionen und neue Erlebnisse Darüber hinaus setzen sich die Vorarlberger Bergbahnen für eine Lockerung der EU-Geoblocking-Regelungen ein, um unterschiedliche Konditionen für Einheimische und Gäste zu ermöglichen. „Wer die Auswirkungen des Tourismus imAlltag mitträgt, sollte auchvon entsprechendenAngebotenvorOrtprofitierenkönnen“, sagt Gapp. Für Jugendliche zählt neben leistbaren Angeboten vor allem das Gesamterlebnis. Anfängerbereiche, Snowparks, Fun- und RaceAreas sowie Gastronomie und Veranstaltungen sollen unterschiedliche Interessen ansprechen. „SkifahrenbleibtdasKernprodukt.Aberspeziell bei jungen Menschen müssen wir das Erlebnis rundherummitdenken,wennwirlangfristigBegeisterung schaffen wollen“, fasst Gapp zusammen.
29 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
NÄGELE WOHNBAU
Wohnbau braucht Erfahrung
Generalunternehmer mit Verantwortung für das ganze Projekt.
W
FACT BOX • Kompetenz seit 1972 rund 4.000 realisierte Wohneinheiten • Für private und gewerbliche Investoren sowie gemeinnützige Bauträger • Projektentwicklung und Planungskompetenz • Professionelle Projektund Bauleitung • Verlässliche Termin-, Kosten- und Qualitätssicherheit • Schlüsselfertige Übergabe
Von der Projektentwicklung bis zur schlüsselfertigen Übergabe übernimmt Nägele Verantwortung für das gesamte Projekt. Die erfahrenen Fachleute entwickeln die Grundlagen und Konzepte, während das eigene Planungsbüro diese planerisch weiterführt und bis zur Baureife ausarbeitet. In der Umsetzung koordiniert Nägele sämtliche Beteiligten und gewährleistet Termin-, Kosten- und Qualitätssicherheit. Auftraggeber profitieren von klaren Verantwortlichkeiten, kurzen Entscheidungswegen und einem zentralen Ansprechpartner über den gesamten Projektverlauf hinweg. Der Schwerpunkt liegt auf der Errichtung von Wohnanlagen für private und gewerbliche Investoren sowie gemeinnützige Bauträger. Dabei profitiert Nägele von jahrzehntelanger Erfahrung als Bauträger und Generalunternehmer.
Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld sind Verlässlichkeit, wirtschaftliches Denken und Erfahrung entscheidend. Nägele verbindet diese Stärken mit dem Anspruch, nachhaltige Werte und qualitätsvollen Wohnraum zu schaffen. Zahlreiche Projekte in Vorarlberg zeigen, wie hochwertige Architektur, wirtschaftliche Lösungen und professionelle Umsetzung erfolgreich zusammenspielen.
„Wohnbau ist unsere Kernkompetenz. Durch unsere langjährige Erfahrung kennen wir die Anforderungen von Investoren, Bauträgern und Bewohnern gleichermaßen. Dieses Wissen ermöglicht es uns, Projekte effizient und aus einer Hand umzusetzen.“
FOTO: NÄGELE WOHNBAU
er in Vorarlberg Wohnraum schaffen möchte, braucht einen Partner, der Planung, Kosten, Termine und Qualität zuverlässig zusammenführt. Die Nägele Wohn- und Projektbau GmbH begleitet Projekte als Generalunternehmer von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
Klaus Baldauf Geschäftsführer
Nägele Wohn-& Projektbau GbmH Müsinenstraße 29 | 6832 Sulz | T 05522 60170 office@naegele.at | www.naegele.at
IHR GENERALUNTERNEHMER IM WOHNBAU
Lustenau Staldenstraße
WIR SCHAFFEN WOHNRAUM FÜR VORARLBERG
Nägele Wohn-& Projektbau GmbH
WOHNBAU · PROJEKTBAU
Göfis Boxler
Lustenau Staldo
Als Generalunternehmer übernehmen wir die komplette Umsetzung von Wohnanlagen – von der Planung über die Projektleitung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Ob für Investoren, Bauträger oder den gemeinnützigen Wohnbau – Nägele ist Ihr Partner für Qualität und Verlässlichkeit.
Müsinenstr. 29 | 6832 Sulz T 05522 60170
office@naegele.at www.naegele.at
MAGAZIN
UNTERNEHMERPRÜFUNG
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 30
PREMIERE
good work Die Job- und Karrieremesse Vorarlbergs Die neue Job- und Karrieremesse good work bringt am 6. und 7. November 2026 Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Beratungsorganisationen im Messequartier Dornbirn zusammen.
Jugendliche bestehen Unternehmerprüfung 26 Schüler:innen des Wirtschaftszweigs am BG Dornbirn haben die Unternehmerprüfung der Wirtschaftskammer Vorarlberg erfolgreich absolviert, davon mehr als die Hälfte mit Auszeichnung oder gutem Erfolg.
N
ach der Begrüßung durch SchuldirektorChristof BohlewürdigteWKVDirektorJulianFässlerAnfangOktoberdieLeistungenderangehenden Maturant:innen und überreichte die Zertifikate. Fässler gratulierte den Jugendlichen zu ihrem Engagement und betonte, dass die Wirtschaft genau solche Menschen brauche: junge Menschen, die Herausforderungen annehmen, Durchhaltevermögen beweisen und bereit sind, mehr zu leisten als unbedingt notwendig. Seit der Einführung der Unternehmerprüfung am BG Dornbirn im Jahr 2012 haben bereits 424 Schülerinnen und Schüler diese lebenslang gültige Zusatzqualifikation erworben. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstreicht den hohen Stellenwert der wirtschaftlichen Ausbildung am BG Dornbirn.
as Angebot richtet sich an Menschen vor dem Berufseinstieg ebenso wie an Jobsuchende, Fachkräfte, Wechselwillige und Wiedereinsteiger:innen. Im Mittelpunkt stehen offene Stellen, Aus- undWeiterbildung sowie persönliche Gespräche über berufliche Perspektiven. Die good work führt Jobsuche, Berufsorientierung und Weiterbildung an einem Ort zusammen. Im Zentrum der Messe stehen Begegnungen mit Raum für den direkten Austausch zwischen Arbeitgeber:innen und potenziellen Mitarbeiter:innen. Weitere Informationen zur Jobund Karrieremesse finden Sie unter: https://goodwork.messedornbirn.at
FOTOS: BEIGESTELLT
D
31 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
REMAX IMMOWEST
Immowest unter Austrian Leading Companies REMAX Immowest verbindet breite Marktkenntnis mit Expertise für unterschiedliche Immobiliensegmente. Der zweite Platz bei Austria’s Leading Companies in Vorarlberg bestätigt den wirtschaftlichen Erfolg.
E
FOTO: REMAX
in veränderter Immobilienmarkt verlangt Erfahrung, genaue Marktkenntnis und die Fähigkeit, das eigene Angebot weiterzuentwickeln. Auf diese Verbindung setzt REMAX Immowest mit dem Hauptsitz in Lauterach. Das zum österreichischen REMAX-Netzwerk gehörende Maklerunternehmen erzielte 2025 mit 14 Mitarbeitenden einen Umsatz von 4,32 Millionen Euro. Bei Austria’s Leading Companies (ALC) 2026 erreichte es in Vorarlberg den zweiten Platz in der Kategorie Kleinbetriebe. Die Auszeichnung wurde jüngst im Festspielhaus Bregenz übergeben. Für Geschäftsführer Philipp Feurstein steht hinter den Zahlen vor allem die Arbeit der Menschen im Unternehmen: „Das Ergebnis 2025 ist in erster Linie eine Teamleistung.“ Gemeinsam mit Lothar Mennel und Julian Hefel führt er Immowest. Als wesentliche Grundlagen des Erfolgs nennt er die langjährige Marktpräsenz und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Dienstleistung.
KONTAKT: www.remax-immowest.at
FOTO: PEROUTKA/DIEPRESSE
Breites Angebot, gezielte Expertise „Wir verstehen uns als Vollanbieter und verfügen in allen Bereichen über spezialisierte Expertinnen und
Experten“, erläutert Feurstein. Schwerpunkte bilden Gebraucht-, Luxus- und Gewerbeimmobilien. Damit deckt ImmowestunterschiedlicheSegmenteabundbündeltdas dafür erforderliche Fachwissen im Team. Aktuell betreut das Unternehmen rund 350 Objekte im Verkauf oder in der Vermietung. Diese Aufstellung trifft auf einen Markt, dessen Bedingungen sich deutlich verändert haben. Nach einem außergewöhnlich starken ersten Halbjahr 2026 ist es in Vorarlberg seit dem Sommer spürbar ruhiger geworden, nicht zuletzt, weil höhere Finanzierungskosten die Nachfrage dämpfen. „Heute sind weniger Käufer aktiv als in der Nullzinsphase, wir befinden uns damit in einem Käufermarkt“, beschreibt Feurstein die Situation. Weiterentwicklung als Aufgabe Immowest setzt weiterhin auf den Ausbau digitaler Services und die Weiterbildung des Teams. Die fachliche Spezialisierung und die Entwicklung der Dienstleistung bleiben damit zentrale Aufgaben des Unternehmens. Der Blick richtet sich auf die Anforderungen eines Marktes, in dem sich die Voraussetzungen für Kauf und Verkauf verschoben haben. Die jüngste Auszeichnung ordnet den Erfolg auch wirtschaftlich ein: Für ALC werden die Bilanzzahlen und die wirtschaftliche Performance der jeweils jüngsten drei Geschäftsjahre anhand eines Kennzahlenmodells ausgewertet. Hinter dem Wettbewerb stehen „Die Presse“, KSV1870 und PwC Österreich. Bewertet wird damit die wirtschaftliche Entwicklung über mehrere Jahre.
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 32
18 . L E H R L I N G S B A L L 2026
Lehre
am
Ball
28.11.2026 | ab 18:00 Uhr FE STSPIELHAUS BR EGENZ
derlehrlingsball.at
33 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
VLV
Sicher in die Zukunft Die private Pensionsvorsorge bietet Sicherheit und Flexibilität.
FOTO: VLV
E
rfreulicherweise steigt unsere Lebenserwartung von Jahr zu Jahr. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass der Bestand an Personen mit über 65 Lebensjahren deutlich zunehmen wird, die Geburtenzahlen sind hingegen stark rückläufig. Dies wird auch finanzielle Auswirkungen auf die Pensions- und Pflegeversorgung im Alter haben. Daher ist es der Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G. (VLV) ein Anliegen, ihren Kunden und Kundinnen bestmögliche Konditionen für die eigene Pensionsvorsorge bieten zu können - und das - dank hoher Gewinnbeteiligung.
KONTAKT Vorarlberger LandesVersicherung V.a.G. Bahnhofstraße 35 6900 Bregenz T 05574 412-1459 vlv@vlv.at www.vlv.at
Private Pensionsvorsorge nach Maß Eine private Pensionsvorsorge (Rentenversicherung) ist das einzige Vorsorgeinstrument, welches Kunden und Kundinnen eine lebenslange Rente garantieren kann. Dies ermöglicht die Schaffung eines persönlichen Mehrwerts durch eine private Altersvorsorge als optimale Ergänzung zur staatlichen Pension. Dabei kann die Höhe der Rente schon heute fixiert werden, auch wenn die Rentenauszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnt. Damit wird die bekannte „Pensionslücke“ individuell geschlossen oder zumindest verringert. „Wir als regionale Versicherung sind bemüht, unseren Kunden und Kundinnen beste Konditionen für ihre persönliche, maßgeschneiderte Altersvorsorge zu bieten“, erklärt Dir. Mag. Klaus Himmelreich.
Dir. Robert STURN (links) Dir. Klaus HIMMELREICH (rechts)
Frühzeitig vorsorgen Wie so oft beschäftigt man sich in jungen Jahren ungern mit Themen wie der Altersvorsorge. Man sollte sich aber rechtzeitig Gedanken machen, wie man die staatlichen Leistungen durch private Vorsorgebausteine ergänzen kann, um für spätere Zeiten gerüstet zu sein. „Es ist sehr wichtig, sich mit der eigenen Zukunft auseinanderzusetzen und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen“, betont Dir. KommR Robert Sturn. Bewusstsein schaffen Der Staat wird auch künftig eine wichtige Rolle in Bezug auf die Pension spielen. Die Ergänzung durch private Vorsorgebausteine ermöglicht wichtige, individuelle Freiräume und finanzielle Unabhängigkeit. Denn selbst wenn der Pensionsantritt noch weit entfernt scheint: Je früher man mit der Altersvorsorge beginnt, desto weniger muss man monatlich zurücklegen. Das Sparziel kann bereits mit kleinen Beiträgen erreicht werden. Somit wird nicht nur finanzielle Sicherheit geschaffen, sondern auch die Freiheit, den Lebensabend nach den jeweiligen Vorstellungen zu gestalten.
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 34
BUCH- & MEDIENWIRTSCHAFT
Lesen ist eine wichtige Basiskompetenz!
„Ein Buch schafft einen Raum der Konzentration, der Entschleunigung und der inneren Bilder, wie kein anderes Medium“, betont Verena Brunner-Loss, Fachgruppenobfrau Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Deshalb präsentieren wir eine Auswahl an besonderen Kinder- und Jugendbüchern, die inspirieren, begeistern und zum Weiterlesen animieren. Denn gute Geschichten begleiten ein Leben lang.
AB 4 JAHREN
AB 3 JAHREN
Alter: ab 3 Jahren Verlag: Aracari ISBN: 978-3-907114-41-4 Seitenanzahl: 68 Seiten
Eines Morgens bekommt Kiki von ihrem Vater ein Pferd. Sie kann ihr Glück kaum fassen. Zwischen Kiki und ihrer Stute entsteht eine tiefe Freundschaft. Bis die kleine Kiki größer wird und alles sich verändert. „Kiki und ich“ erzählt auf berührende Weise von Verbundenheit, Freundschaft, Großwerden und Loslassen.
Der kleine Fuchs trinkt seinen Kakao am liebsten am Lagerfeuer mit seinen Freunden. Doch als die Sonne untergeht, gehen alle außer der kleine Fuchs ins Bett. Ob er noch andere Tiere findet, die mit ihm einen Kakao trinken möchten? Alter: Ab 4 Jahren Verlag: Knesebeck ISBN: 978-3-98962-126-8 Seitenanzahl: 48 Seiten
AB 5 JAHREN
AB 4 JAHREN
Alter: ab 4-8 Jahren Verlag: Gratitude Verlag ISBN: 978-3-9892001-2-8 Seitenanzahl: 32 Seiten
In diesem besonderen Bilderbuch erzählen Kinder von ihren eigenen Erfahrungen: mit Diabetes, Asthma, Autismus, ADHS, Tourette, Blindheit, Legasthenie und vielem mehr. Gemeinsam legen sie einen Garten an, stellen neugierige Fragen und entdecken dabei: Jeder von uns hat besondere Stärken – und zusammen sind wir wie ein farbenfroher Garten voller Blumen. Dieses Buch zeigt dir, dass es völlig in Ordnung ist, anders zu sein – und dass unsere Unterschiede die Welt spannender, bunter und schöner machen.
Alter: Ab 6 Jahren Verlag: arsedition ISBN: 978-3-8458-5050-4 Seitenanzahl: 144 Seiten
Alter: ab 5 Jahren Verlag: Knesebeck ISBN: 978-3-98962-077-3 Seitenanzahl: 80 Seiten
Auf einer Wiese, getrennt durch einen Zaun, grasen Zwergschafe und Bergschafe. Die Zwergschafe sind neu, aus dem Norden gekommen, um den Rasen im Garten zu mähen. Noch kennen die beiden Herden einander nicht, aber als sie sich begegnen und gegenseitig beeindrucken wollen, kommt es zum Eklat: Der Zaun fällt! Und jetzt? Streiten? Sich unauffällig unter die anderen mischen? Doch dann entdecken die Schafe etwas, das sie alle wollen und nur gemeinsam erreichen können – also arbeiten sie zusammen und stellen fest, dass man als große Herde krass über sich hinauswachsen kann.
AB 6 JAHREN Der erste Wackelzahn wackelt und der neue Schulranzen ist schon umgeschnallt – nun ist Piet wirklich bereit für die Schule. Wie gut, dass er seinen Mutzahn hat! Wenn er den mit der Zunge berührt, fühlt Piet sich groß und stark. Doch dann ist die erste Zahnlücke da und ausgerechnet der Mutzahn fehlt! Auf keinen Fall kann Piet so zur Schule gehen. Wo soll er nun eine ordentliche Portion Mut herbekommen? Ein Glück, dass Piet gute Freunde an seiner Seite hat: Das freche Drachenmädchen Prima, das eines Tages aus seinem Schulranzen klettert, und die neugierige Polly, mit der Piet ein echtes Zeltabenteuer erlebt. Gemeinsam kann die Wackelzahn-Bande alles schaffen – auch den aufregenden ersten Schultag.
35 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
MAGAZIN
Gewinnspiel!
FOTO: FATCAMERA GETTY IMAGES
Die Vorarlberger Buch- und Medienwirtschaft verlost, mit freundlicher Unterstützung der Sparte Industrie, 25 Buchgutscheine á 20 Euro für Kinder und Jugendliche. Die Gutscheine können in den Vorarlberger Buchhandlungen eingelöst werden. Teilnahme am Gewinnspiel unter: www.wkv.at/event/6000 oder per QR-Code. Teilnahmeschluss ist der 30. Oktober 2026.
AB 8 JAHREN Komm mit nach Tote Hose – dort herrscht CHAOS TOTAL! In der gemütlichen Straße Tote Hose leben Maddie, Klara und Dad gemeinsam mit dem unerschrockenen Huhn Huhnzilla. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Die Stühle schmieden einen Plan zur Übernahme der Weltherrschaft! Maddie, Klara und Huhnzilla müssen Dad und die anderen Bewohner retten – bevor noch jemand vom Campingstuhl gefressen wird! Während Maddie zur Königin von zwei Reichen wird, schlägt Huhnzilla ein echtes Monster in die Flucht. Bei Maddie, Klara und Huhnzilla wird es niemals langweilig, denn sie haben mehr Flausen im Kopf als Federn auf dem Huhn.
AB 10 JAHREN
Alter: Ab 8 Jahren Verlag: Carlsen ISBN: 978-3-551-55993-7 Seitenanzahl: 208 Seiten
AB 12 JAHREN
Alter: Ab 12 Jahren Verlag: Atrium Verlag AG ISBN: 978-3-85535-208-1 Seitenanzahl: 288 Seiten
Cora fällt es schwer, neue Freundschaften zu schließen. Bis sie Adrien kennenlernt. Adrien hat ADHS und ist anders als andere, doch ihm scheint das nichts auszumachen. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt Cora, was es bedeutet, richtig Spaß zu haben. Dabei erhält sie Einblicke in die Firma von Adriens Vater, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mithilfe von künstlicher Intelligenz verstorbene Menschen als Hologramme nachzubilden. Als Adrien nach einem tragischen Unfall vorübergehend ins Koma fällt, bekommt Cora die Chance, ihren besten Freund als Hologramm wiederzusehen. Doch das ist nicht der Adrien, den sie kennt! Cora merkt, was wirklich hinter den Plänen des Unternehmens steckt und muss all ihren Mut zusammennehmen, um das Richtige zu tun.
Zauberhafte Winterlandschaft auf der Insel und ein geheimnisvolles Rätsel Der Winter auf Solupp ist wunderbar, findet Ema: das wild schäumende Meer, die von Sternen erfüllten Dunkelstunden und das Versprechen von Schnee in der Luft. Doch das Rätsel um ihre Herkunft lässt sie einfach nicht los. Nur gut, dass Emas Freundin Mari und ihre Geschwister nach Solupp zurückkehren. Zusammen mit Joon setzen Mari, Kurt und Bela alles daran, Ema bei ihrer Spurensuche zu helfen. Dabei gehen sie dem mysteriösen Rätsel der „Wechselnachtwünsche“ auf den Grund und tauchen noch tiefer in die Geheimnisse der Insel ein. Ob es ihnen gelingt, die sieben unlösbaren Aufgaben zu lösen?
Alter: Ab 10 Jahren Verlag: Carlsen ISBN: 978-3-551-32303-3 Seitenanzahl: 304 Seiten
AB 14 JAHREN Reese Whitmore ist inmitten einer Welt voller Geld, Luxus und Machtspielen aufgewachsen. Als sie plötzlich spurlos verschwindet und kurz darauf tot aufgefunden wird, muss ihre Zwillingsschwester Addie allein in dieser scheinheiligen Welt bestehen. Schnell verdächtigt die Polizei Reese‘ Freund Troy, doch auch ihre beste Freundin Cass scheint mehr zu wissen, als sie zugibt. Beide haben Reese in der Nacht ihres Todes gesehen und beide haben etwas zu verbergen. Ist es ausgerechnet einer der Menschen, die Reese am nächsten standen, der sie ermordet hat? Alter: Ab 14 Jahren Verlag: Magellan ISBN: 9978-3-7348-5111-7 Seitenanzahl: 384 Seiten
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 36
Ich bilde meine
Profis
selber aus.
Thomas erkennt Talente und bildet Fachkräfte für morgen aus.
BRINGT MEIN BUSINESS NACH HV VORNE:
Foto: Frederick Sams Entgeltliche Einschaltung des Landes Vorarlberg
WERBUNG
Über 1.600 Unternehmen in Vorarlberg bilden Lehrlinge aus. Unterstützungsmöglichkeiten für Ausbildungsbetriebe und Informationen des Landes finden Sie unter: www.vorarlberg.at/lehre
Terminren. a r ve einb
WACHSTUMSMILLIARDE Die Finanzierung für Unternehmen mit Zukunftsplänen.
WIFI
vorarlberg
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg
81. Jahrgang • 23. Oktober 2026 • Nr. 18
FOTO: WIFI VORARLBERG I STUDIO22
AUS- UND WEITERBILDUNG
Weiterbildung, die beruflich wirkt Die aktuelle WIFI-Imagestudie des Gallup Instituts zeigt: Das WIFI steht für praxisnahe Weiterbildung, hohe Qualität und konkreten Nutzen für Beruf und Karriere. Wer sich heute weiterbildet, erwartet mehr als reine Wissensvermittlung. Qualität, konkreter Nutzen und Praxisrelevanz entscheiden zunehmend über die Wahl eines Bildungsangebots. Das zeigt die aktuelle WIFI-Imageanalyse 2026 von Gallup Austria. Besonders wichtig sind kompetente Trainer:innen, gut aufbereitete Kursunterlagen, ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine professionelle Organisation. Auch aktuelle Lehrinhalte und die Anerkennung von Abschlüssen durch die Wirtschaft spielen eine zentrale Rolle. Eine starke Marke für berufliche Bildung In diesem anspruchsvollen Umfeld verfügt das WIFI über eine besonders starke Position. 70 Prozent der Befragten nennen das WIFI spontan als bekannte Aus- und Weiterbildungseinrichtung, deutlich öfter als andere Anbieter. Die Studie bescheinigt dem WIFI zudem ein umfassendes, praxisorientiertes Angebot, anerkannte Zeugnisse und Zertifikate sowie moderne und zukunftsorientierte Lehrinhalte. Auch Kurszeiten, die auf Berufstätige abgestimmt sind, moderne Räumlichkeiten, gute Organisation und kompetente Trainer:innen prägen das Bild. Eine besondere Stärke liegt dabei klar in der beruflichen Weiterbildung.
Entscheidend ist der konkrete Nutzen Dass dieses positive Bild auch der tatsächlichen Erfahrung entspricht, bestätigen ehemalige Teilnehmer:innen. Auf einer Bewertungsskala von 1 bis 5, bei der 1 die beste Note ist, erhält das umfassende Weiterbildungsangebot des WIFI die Durchschnittsnote 1,60. Die Kompetenz der Trainer:innen wird mit 1,61 bewertet. Auch die Organisation der Kurse, die Qualität der Kursunterlagen, die Aktualität der Lehrinhalte und die Praxisorientierung erhalten sehr gute Bewertungen. Noch wichtiger ist die Wirkung im Berufsleben: Für 45 Prozent der befragten WIFI-Absolvent:innen hat sich die berufliche Situation durch die Weiterbildung verbessert. Mehr als 70 Prozent bewerten den Nutzen ihres besuchten Angebots mit den Noten 1 oder 2. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das WIFI mit seinem praxisnahen Bildungsangebot einen wichtigen Beitrag dazu leistet. Besonders erfreulich ist, dass sich Weiterbildung für viele Absolventinnen und Absolventen auch beruflich konkret auszahlt“, betont Karlheinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
WIFI
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 38
INTERVIEW SEBASTIAN MICHALKO
„Wir wollen Menschen für das Kochhandwerk begeistern“ Mit der neuen Position des Küchenmeisters für Aus- und Weiterbildung stärkt das WIFI Vorarlberg sein Angebot für die Gastronomie. Sebastian Michalko begleitet Fachkräfte auf ihrem Karriereweg. Ein Meilenstein: Die Küchenmeisterausbildung, die höchste berufliche Qualifikation für Köch:innen, wird erstmals auch in Vorarlberg angeboten.
FOTO: BEIGESTELLT
vor zehn oder 15 Jahren vielleicht noch weniger wichtig war? Die Anforderungen in der Branche verändern sich laufend. Neue Technologien, Ernährungstrends und Nachhaltigkeit stellen Betriebe und ihre Mitarbeiter:innen vor neue Herausforderungen. Der Kostendruck in vielen Betrieben steigt stetig. Mitarbeiter:innen, die ein wirtschaftliches Denken mitbringen sind deshalb heiß begehrt. In unserer Branche kann es auch einmal hitzig zugehen, umso wichtiger sind Kommunikations-Skills sowohl untereinander als auch mit den Kund:innen.
Zur Person Küchenmeister Sebastian Michalko begann seine Karriere mit einer Ausbildung zum Koch im Schwarzwald. Nach verschiedenen Stationen in Vorarlberger Betrieben stieg er zuerst zum SousChef und dann zum Küchenchef im Alpinresort Schillerkopf auf. 2021 machte er die Prüfung zum Küchenmeister und Ernährungstrainer. Seit April 2026 zeichnet er als Küchenmeister im WIFI Vorarlberg für das gastronomische Kursprogramm zuständig.
Herr Michalko, Sie haben die neu geschaffene Position des Küchenmeisters am WIFI Vorarlberg übernommen und sind für das Kursprogramm des KüchenCampus zuständig. Was möchten Sie in dieser Rolle bewegen? Die Gastronomie lebt von Menschen, Leidenschaft und kontinuierlicher Entwicklung. Genau das macht diese Aufgabe für mich so spannend. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben und gleichzeitig dazu beitragen, Fachkräfte auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten. DasWIFI bietet dafür eine ideale Plattform, weil hier Praxisnähe und hochwertige Weiterbildung Hand in Hand gehen. Sie kommen selbst aus der gastronomischen Praxis. Welche Erfahrungen möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Viele haben ein veraltetes Bild von Gastronomie. In den letzten Jahren hat sich aber in diesem Bereich viel verändert. Es gibt in dieser Branche viel mehr Möglichkeiten als die meisten erwarten. Jungen, gut ausgebildeten Köchen und Köchinnen steht im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Welt offen. Was muss ein:e gute:r Köch:in heute können, was
Die Gastronomie kämpft mit Fachkräftemangel. Welche Rolle können Aus- und Weiterbildung dabei spielen? Wer sich weiterbildet, erweitert nicht nur sein Fachwissen, sondern schafft auch neue Karriereperspektiven für sich selbst und einen Mehrwert für den eigenen Betrieb. Mit den Fachausbildungen Koch/Köchin und Restaurantfachkraft ermöglichen wir motivierten Menschen einen qualifizierten Einstieg in die Gastronomie. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind diese Ausbildungen enorm wichtig, weil sie die Grundlage für erfolgreiche Karrieren schaffen. Kochen lernt man vor allem durch Praxis. Welche Skills können junge Köch:innen im WIFI KüchenCampus vertiefen? Wir vermitteln im KüchenCampus angehenden Köch:innen handwerkliche Fähigkeiten und Techniken, die im hektischen Berufsalltag oft zu kurz kommen:vom präzisen Umgang mit Fleisch und Fisch über klassische Saucen bis hin zu Patisserie und modernen Garmethoden. Unser Ziel ist es, jungen zukünftigen Fachkräften Sicherheit, Selbstvertrauen und vor allem Begeisterung für echtes Kochhandwerk mitzugeben. Erstmals kann die Küchenmeisterausbildung direkt in Vorarlberg absolviert werden. Was bedeutet diese neue Möglichkeit für Köchinnen und Köche in der Region? Die neue Küchenmeisterausbildung ist für mich ein ganz besonderer Meilenstein. Küchenmeister sind in allen Branchen und Industrien gefragt, die auch nur ansatzweise mit Lebensmitteln zu tun haben. Der WIFI
39 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WIFI
NEU
Küchenkompetenz auf Meister-Niveau
Diplom-Küchenmeister ist seit sechs Jahren auf NQR6 und damit einem Bachelorabschluss gleichgesetzt. Es wird unglaublich viel Wissen und Know-how in den verschiedensten Bereichen vermittelt, das weit über den Tellerrand eines Koches hinausreicht. Bisher musste man für die Ausbildung regelmäßig bis nach Innsbruck reisen. Im Einzugsgebiet Bodenseeraum haben in der Vergangenheit sogarTeilnehmer:innen aus Deutschland und der Schweiz den Weg bis nach Innsbruck auf sich genommen. Das ist nun vorbei. Vom Einstieg bis zum Küchenmeister: Wo sehen Sie die wichtigsten Entwicklungsmöglichkeiten für Menschen, die in der Gastronomie Karriere machen möchten? Unsere Angebote richten sich sowohl an Einsteiger:innen als auch an erfahrene Fachkräfte und Führungspersonen. Besonders am Herzen liegt mir, Menschen entlang ihres gesamten beruflichen Weges begleiten zu können. Gastronomie und Tourismus ist auch ganz viel Leidenschaft und Handwerk und gerade dabei ist es sehr befriedigend sich weiterzuentwickeln. Es gibt unglaublich viele Spezialisierungen, die sehr gefragt sind. Viele Menschen in der Gastronomie denken über den nächsten Karriereschritt nach, schieben ihn aber auf. Was würden Sie ihnen sagen? Habt Mut zur Weiterentwicklung. Weiterbildung eröffnet neue Möglichkeiten, stärkt das Selbstvertrauen und macht fit für die Zukunft. Gerade in unserer Branche kann zusätzlichesWissen oft den entscheidendenUnterschied machen. Ihr Motto für Ihre neue Aufgabe? „Einfach anfangen… einfach machen.“ Interview: Julia Schmid
WIFI KÜCHEN PROGRAMM Patisserie Grundkurs Start: 2.11.2026 Einheiten: 8 Beitrag: € 310 Ort: WIFI Hohenems Vegetarisch & vegan kochen Start: 5.11.2026 Einheiten: 8 Beitrag: € 310 Ort: WIFI Hohenems Diätetisch geschulte:r Koch/Köchin Start: 15.1.2027 Einheiten: 110 Beitrag: € 2.490 inkl. Materialkosten und Prüfungsgebühr Ort: WIFI Hohenems Team Küche - Teambuilding mal anders In den Küchen-Workshops führt Küchenmeister Sebastian Michalko Gruppen zwischen sechs und 16 Personen durch ein gemeinsames Kocherlebnis. Einheiten: 4 Beitrag: € 950 bis zu acht Personen, € 85 für jede weiter Person Persönliche Beratung: Sebastian Michalko T 05572/3894-535 michalko.sebastian@vlbg. wifi.at
FOTO: RH2010 I STOCK.ADOBE:COM
Fachwissen, Führung und Kreativität vereint: Die Ausbildung zum/zur WIFI Diplom-Küchenmeister:in eröffnet neue Perspektiven.
Die Ausbildung zum/zur Diplom-Küchenmeister:in bereitet erfahrene Köch:innen auf anspruchsvolle Führungsaufgaben in der Gastronomie und Hotellerie vor.
W
er eine Küche erfolgreich führenwill, braucht heute weit mehr als ausgezeichnetes Handwerk. Gefragt sind Kreativität,wirtschaftliches Denken, Führungskompetenz und ein Gespür für aktuelle Entwicklungen. Die Ausbildung zum WIFI Diplom-Küchenmeister auf NQRNiveau 6 verbindet genau diese Kompetenzen und bereitet erfahrene Köchinnen und Köche auf anspruchsvolle Führungsaufgaben in Gastronomie und Hotellerie vor. Von Fine Dining bis Unternehmensführung Die Ausbildung am WIFI Hohenems umfasst 160 TrainingseinheitenTheorieund100Trainingseinheiten Praxis sowie 270 Einheiten Selbststudium und Projektarbeiten. Inhaltlich reicht das Spektrum von Waren-, Speisen- und Menükunde über Kalkulation,Controlling undUnternehmensführung bis zu Digitalisierung, KI, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterführung. Im praktischenTeil stehen unter anderem Fine Dining, Meistermenüs,Warenkorbkochen, Patisserie sowie moderne Zubereitungs- und Präsentationstechniken im Mittelpunkt. Qualifikation für den nächsten Karriereschritt DerAbschluss dokumentiert umfassende kulinarische und unternehmerische Kompetenz. Gleichzeitig ist der TitelWIFI Diplom-Küchenmeister eine derVoraussetzungen für das Zertifikat „Certified Master Chef“ des Weltkochverbandes. Damit eröffnet die Ausbildung erfahrenen Küchenprofis die Möglichkeit, Fachwissen gezielt auszubauen und sich für leitendeAufgabenweiterzuqualifizieren. Die nächste Ausbildung zum WIFI Diplom-Küchenmeister Niveau NQR 6 startet am 22. Feburar 2027. Alle Infos dazu auf der Homepage oder im QR-Code: https://short.wkv.at/NQR6
WIFI
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 40
PERSÖNLICHKEIT
Soft Skills: Kompetenzen, die den Unterschied machen
Soziale Fähigkeiten. Kommunikation, Empathie und Selbstreflexion sind zentrale Kompetenzen in der modernen Arbeitswelt. Das WIFI Vorarlberg bietet passende Ausbildungen und kostenlose Info-Abende für den nächsten Entwicklungsschritt.
FOTO: STOCK.ADOBE.COM
erweitern möchten. Wer die erworbenen Coachingkompetenzen anschließendverfeinern undvertiefen möchte, kann mit dem Aufbaulehrgang zum Coach den nächsten Schritt setzen. Der kostenlose Info-Abend Coaching am 11. November 2026 gibt einen umfassenden Einblick in beide Ausbildungsstufen sowie deren Inhalte und Möglichkeiten.
Soziale Kompetenzen sind heute im Berufsalltag genauso wichtig wie Fachwissen.
INFO-ABENDE Coaching Termin: 11.11.2026, 18 Uhr Ort: WIFI Dornbirn Lehrgangsstart: 8.4.2027 NLP+ Practitioner Termin: 17.11.2026, 17.30 Uhr Ort: Online Lehrgangsstart: 1.4.2027 Trainer:in in der Erwachsenenbildung Termin: 2.2.2027, 18 Uhr Ort: WIFI Dornbirn Lehrgangsstart: 9.4.2027 Info & Anmeldung: Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 feurstein.marzellina@ vlbg.wifi.at
F
achwissen bleibt wichtig, doch im Berufsalltag entscheiden zunehmend auch persönliche und soziale Kompetenzen darüber, wie erfolgreich Zusammenarbeit, Führung und Veränderung gelingen. Das bestätigt auch der „Future of Jobs Report 2025“ des World Economic Forum: Resilienz, Flexibilität undAgilität zählen für 67 Prozent der befragten Arbeitgeber zu den zentralen Fähigkeiten. Auch Führung und sozialer Einfluss, Motivation und Selbstreflexion sowie Empathie und aktives Zuhören haben einen hohen Stellenwert. Soft Skills werden damit zu wichtigen Qualifikationen in einerArbeitswelt, die von Veränderung und neuen Anforderungen geprägt ist. Entwicklung professionell begleitet Wer Menschen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen professionell begleiten möchte, findet mit der Coaching-Ausbildung am WIFI Vorarlberg eine fundierte Qualifizierung. Coaches unterstützen Einzelpersonen und Teams dabei, Ziele zu entwickeln, Ressourcen zu aktivieren und Veränderungen zu gestalten. Neben Methoden- und Fachkompetenz spielen deshalb auch die eigene Reflexionsfähigkeit und persönliche Entwicklung eine wichtige Rolle. Eine Besonderheit ist der zweiteilige Aufbau der Ausbildung: Das Coaching-Kompetenztraining richtet sich an alle, dieCoaching-Fähigkeiten in ihre beruflicheTätigkeit integrieren und ihre sozialen Kompetenzen
Kommunikation bewusster gestalten Der NLP+ Practitioner richtet den Blick darauf, wie Sprache, Wahrnehmung und Denkmuster Kommunikation und Verhalten beeinflussen. Die Teilnehmenden lernen, Sprach- und Denkmuster besser zu erkennen, Kommunikation gezielter zu gestalten und die eigenen Verhaltens- und Motivationsmuster zu reflektieren. Auch der Aufbau guter Beziehungen, der Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen und eine klare Zielorientierung sind Teil der Ausbildung. Einen ersten Überblick bietet der kostenlose Online-Info-Abend am 17. November 2026. Wissen professionell vermitteln Auch dieVermittlungvonWissenverlangt soziale und kommunikative Kompetenz. DieAusbildung „Trainer:in in der Erwachsenenbildung“ vermittelt das Handwerkszeug, um Lernprozesse professionell zu planen und Gruppen sicher zu begleiten. Themen wie Gruppendynamik, Kommunikation, Konfliktkompetenz und Feedback stehen dabei im Fokus. Einblicke in dieAusbildung bietet der kostenlose Info-Abend am 2. Februar 2027.
„In der Ausbildung habe ich viel über mich, andere Menschen und über Dynamiken in Systemen gelernt.“
„Der Lehrgang war für mich mehr als eine Weiterbildung, er war ein nachhaltiger Entwicklungsraum.“
Robert Lettau Absolvent „CoachingAusbildung“
Svetlana Berchtold Absolventin „Trainer:in in der Erwachsenenbildung“
41 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WIFI
WIFI SPRACHEN ZENTRUM
KURZFORMATE
Sprachenlernen ist keine Talentfrage
WIFI-Inputs: Wissen auf den Punkt gebracht
FOTO: DANIEL ERNST I STOCK.ADOBE.COM
bereits mehr Wissen in ihnen, als sie selbst vermuten.
Regelmäßige Übung, Geduld und Mut sind beim Sprachenlernen entscheidend.
I
ch habe einfach kein Sprachentalent.“ Ein Satz, den WIFI-Englischtrainerin Cynthia Pintarelli häufig hört. Doch sie ist überzeugt: „Sprachenlernen ist kein Talent, sondern ein Prozess.“ Wer schlechte Erinnerungen an den Schulunterricht hat oder lange keine Fremdsprache mehr gesprochen hat, bringt oft Unsicherheiten mit. Dabei gilt für Englisch genauso wie für alle anderen Sprachen: Entscheidend sind regelmäßige Übung, Geduld und der Mut, die Sprache aktiv anzuwenden. Im WIFI Vorarlberg steht deshalb nicht die perfekte Grammatik im Mittelpunkt, sondern die Freude daran, sich verständigen zu können.
Kleine Erfolge, großes Selbstvertrauen Gerade nach längeren Lernpausen fällt der Wiedereinstieg oft schwer. Umso wichtiger ist eine entspannte Atmosphäre, in der Fehler erlaubt sind und Fortschritte sichtbar werden. „Sobald Lernende merken, dass sie sich verständigen können und verstanden werden, wächst ihr Selbstvertrauen und damit auch ihre Motivation weiterzulernen“, erklärt Pintarelli. Mit praxisnahen Übungen und vielen Gesprächsmöglichkeiten entdecken die Teilnehmenden Schritt für Schritt ihre sprachlichen Fähigkeiten wieder. Oft steckt
Sprechen statt nur Vokabeln pauken Sprachen lernt man am besten, indem man sie verwendet. Deshalb setzt Pintarelli auf einen lebendigen, kommunikativen Unterricht. In Partner- und Gruppenübungen wird diskutiert, gemeinsam an Aufgaben gearbeitet und vor allem viel gesprochen. Die Trainerin versteht sich dabei als Lernbegleiterin, die unterstützt, motiviert und wertvolles Feedback gibt. So entsteht ein geschützter Raum, in dem sich Sprachkenntnisse ohne Leistungsdruck entwickeln können. Fit für die internationale Arbeitswelt Ob im Meeting, bei Präsentationen oder im Austausch mit internationalen Geschäftspartnern: Fremdsprachenkenntnisse eröffnen berufliche Möglichkeiten. Entscheidend ist dabei nicht nur sprachliche Korrektheit, sondern die Fähigkeit, Gedanken klar und selbstbewusst auszudrücken. Genau das wird imWIFIUnterricht praxisnah und orientiert an realen Kommunikationssituationen trainiert. Auch digitale Lernangebote und KI-gestützte Tools werden künftig wichtiger. Für Pintarelli bleibt jedoch eines unverzichtbar: der persönliche Austausch. Denn Sprache lebt davon, dass Menschen miteinander sprechen. Das Sprachenangebot am WIFI Vorarlberg bietet die Möglichkeit, Kenntnisse aufzufrischen, auszubauen und neue Sicherheit beim Sprechen zu gewinnen. Der erste Schritt muss dabei nicht perfekt sein, entscheidend ist, ihn zu wagen. Das gesamte Angebot an Sprachkursen ist über den QR Code oder auf der Homepage abrufbar: www.vlbg.wifi.at/ Bereiche/Sprachen/index.php
Wenig Zeit, viel Wissen: Die neuen WIFI-Inputs vermitteln live online und damit ortsunabhängig praxisnahes Know-how in nur zwei bis drei Trainingseinheiten.
FOTO: FIZKES I STOCK.ADOBE.COM
Beim Sprachenlernen zählt nicht Perfektion, sondern der Mut zum Sprechen. Am WIFI Vorarlberg werden Sprachen lebendig und das Selbstvertrauen gestärkt.
Die WIFI-Inputs bringen im Live Online-Format aktuelles Fachwissen auf den Punkt.
W
eiterbildung, die in jeden Arbeitsalltag passt: Mit den „Inputs“ bietet dasWIFIVorarlberg kompakte Live-OnlineKurse, die aktuelles Fachwissen auf den Punkt bringen. In nur zwei bis drei Trainingseinheiten vermitteln erfahrene Trainer:innen praxisnahe Inhalte, die sich direkt im Beruf anwenden lassen. Die Teilnahme ist bequem von überall aus möglich, ohne Anfahrtswege und mit minimalem Zeitaufwand. Drei Themenbereiche, viele Impulse Die Inputs zum Thema Zoll behandeln aktuelle Fragen rund um Import, Export und Zollorganisation. Die Inputs Arbeitsrecht vermitteln Sicherheit bei Themen wie Arbeitszeit, Kündigung und Vertragsgestaltung. Und die Inputs für mehr Effizienz im Büro zeigen, wie Selbstmanagement, klare Strukturen und der gezielte Einsatz von KI den Arbeitsalltag erleichtern. So wird Weiterbildung zum unkomplizierten Wissensupdate mit nachhaltigem Nutzen. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.wifi.at/vlbg
WIFI
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 42
WIFI PROGRAMM 2026/27
Kurse, die in Kürze starten Bleib neugierig. Das WIFI hat in den nächsten Wochen wieder viele Ausbildungen und Kurse aus den Wissensgebieten Management, Persönlichkeit, Sprachen, Betriebswirtschaft, Informatik und auch Technik im Programm.
Cocktails gekonnt mixen, Gäste begeistern und Showelemente gezielt einsetzen: Der Kurs Showbarkeeping vermittelt Techniken wie Einschenken mit dem Jigger oder Pouring mit der Flasche und dem Shaker für einen starken Auftritt hinter der Bar. Start: 16.11.2026 Ort: WIFI Hohenems Trainingseinheiten: 28 Beitrag: € 630 Beratung T 05572/3894-536 kilic.gamze@vlbg.wifi.at
Mit KI schneller zum Lernerfolg
Der Kurs „KI im Projektmanagement“ zeigt praxisnah, wie KI bei Planung, Organisation und Kommunikation unterstützt. So lassen sich Abläufe effizienter gestalten, Routineaufgaben erleichtern und wertvolle Zeit im Projektalltag gewinnen spürbar. Start: 16.11.2026 Ort: WIFI Hohenems Trainingseinheiten: 8 Beitrag: € 495 Beratung: T 05572/3894-475 fussi-amann.margreth@vlbg.wifi.at
Effektiver Lernen, Wissen nachhaltig verankern und Prüfungen gezielter vorbereiten: Der Kurs „Lernen lernen mit KI“ zeigt, wie passende Lernstrategien und KI den Lernprozess unterstützen. Das stärkt die Selbstlernkompetenz, spart Zeit und macht Lernen leichter. Start: 13.11.2026 Trainingseinheiten: 8 Beitrag: € 325 Beratung: T 05572/3894-461 gangl.patrizia@vlbg.wifi.at FOTOS: STOCK.ADOBE.COM
Showbarkeeping: Mixen mit Showeffekt
Projekte mit KI effizient steuern
MEDIATION
Konflikte als Chance verstehen Professionelle Mediation braucht Fachwissen, Übung und eine reflektierte Haltung. Der WIFI Lehrgang Mediation & Konflikmanagement verbindet diese Kompetenzen mit persönlicher Weiterentwicklung.
K Durch Mediation können nachhaltige Lösungen für Konflikte gefunden werden.
onflikte sind Teil des privaten und beruflichen Alltags. Unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Sichtweisen können Spannungen erzeugen, gleichzeitig steckt in Konflikten auch die Chance für Veränderung und Weiterentwicklung. Entscheidend ist, sie frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen zu verstehen und konstruktiv zu bearbeiten. Genau hier setzt die Ausbildung „Mediation und Konfliktmanagement“ am WIFI Vorarlberg an. Der Diplomlehrgang vermittelt fundiertes Wissen und praxiserprobte Methoden für einen professionellen Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden ler-
nen, Konfliktdynamiken zu erkennen, Gespräche strukturiert zu führen und unterschiedliche Interessen sichtbar zu machen. Fragetechniken, Interventionenund MethodenderMediation unterstützen dabei, festgefahrene Situationen zu lösen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Das erworbene Know-how lässt sichvielseitig einsetzen: im beruflichen Umfeld, in Führungspositionen, im Personalwesen, in Beratung und Begleitung ebenso wie im privaten Bereich oder in einer Tätigkeit als Mediator:in. Einen wichtigen Stellenwert nimmt dabei die praktische Anwendung ein. Übun-
43 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WIFI
Technik Know-how leicht gemacht
Mit Canva und KI kreativ gestalten
Interkulturell sicher kommunizieren
Photoshop und KI kreativ verbinden
Der Lehrgang „Technische Grundlagen“ für Personen aus dem kaufmännischen Bereich schafft Sicherheit im Berufsalltag: Er vermittelt zentrale Grundlagen, macht Produktionsabläufe verständlich und erleichtert die Kommunikation mit technischen Abteilungen. Start: 2.11.2026 Trainingseinheiten: 95 Beitrag: € 2.250 Beratung: T 05572/3894-451 kohler.eva@vlbg.wifi.at
Professionelle Designs einfach selbst erstellen. Der Kurs „Canva Basis mit KI“ vermittelt die wichtigsten Canva-Grundlagen und zeigt, wie KI den Gestaltungsprozess unterstützt. So entstehen ansprechende Social-Media-Posts, Präsentationen und weitere Designs schneller, kreativer und ohne Grafik-Vorkenntnisse. Termin: 9.11.2026 Trainingseinheiten: 8 Beitrag: € 370 Beratung: T 05572/3894-470 giselbrecht.thomas@vlbg.wifi.at
Kulturelle Unterschiede erkennen, Missverständnisse vermeiden und sicher kommunizieren: Der Kurs „Mastering Cross-Cultural Communication“ stärkt interkulturelle Kompetenz und vermittelt Strategien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im internationalen Umfeld. Start: 10.11.2026 Trainingseinheiten: 6 Beitrag: € 185 Beratung: T 05572/3894-472 holzer.carmen@vlbg.wifi.at
Bildbearbeitung neu gedacht: Der Kurs „AI X Photoshop“ zeigt, wie KI-Funktionen in Photoshop kreative Prozesse beschleunigen und neue Möglichkeiten eröffnen. So entstehen professionelle Bildwelten effizienter und mit weniger Aufwand. Start: 18.11.2026 Trainingseinheiten: 8 Beitrag: € 370 Beratung: T 05572/3894-470 giselbrecht.thomas@vlbg.wifi.at
gen, Reflexion und qualifiziertes Feedback ermöglichen es, das Gelernte unmittelbar zu erproben und die eigene Gesprächs- und Konfliktkompetenz weiterzuentwickeln. Fachliche und persönliche Entwicklung Wie umfassend dieAusbildungwirken kann, zeigt die Erfahrung vonTeilnehmerin Silvia Muhr. Konflikte, derenWurzeln und das darinverborgene Potenzial hätten sie schon immer fasziniert. Der Lehrgang habe ihr viel Know-how und zahlreiche Werkzeuge für den Umgang mit Konflikten vermittelt, sowohl privat als
auch als Führungskraft und für eine nebenberufliche Tätigkeit als Mediatorin. Der Mehrwert geht für Muhr jedoch über das Fachwissen hinaus: „Im Laufe der Ausbildung lernte ich viel mehr als reines Fach- und Praxiswissen, ich setzte mich auch mit mir und meinen Werten auseinander.“ Gerade diese persönliche Weiterentwicklung sei für sie besonders wertvoll. Die Ausbildung schließt nach einer schriftlichen Arbeit mit einem Diplom ab. Damit erwerben die Teilnehmenden die Voraussetzung zur Anerkennung als eingetragene:r Mediator:in in ihrem gewählten Land (Österreich, Fürstentum Liechten-
Mediation und Konflikmanagment Start Lehrgang: 19.11.2026 Beitrag: € 6.850 Trainingseinheiten: 377 + 24 Peergruppenarbeit Infos und Anmeldung: Marzellina Feurstein, MSc T 05572/3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at
WIFI
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 44
LEHRGANG
SYSTEMADMINISTRATION
REFA: Mit System zu mehr Produktivität
IT-Know-how für moderne Netzwerke Die Ausbildung zum/r WIFI-Systemadministrator:in vermittelt praxisnahes Know-how für die sichere Verwaltung moderner IT-Infrastrukturen.
FOTO: IPOPBA / STOCK.ADOBE.COM
FOTO: SEVENTYFOUR / STOCK.ADOBE.COM
In der neu konzipierten REFA-Grundausbildung werden Methoden für produktive Prozesse und moderne Arbeitsgestaltung vermittelt. Start: 14. November.
Produktivität beginnt bei intelligenteren Prozessen.
W
ie viel Arbeitszeit geht durch ineffiziente Abläufe verloren? Laut den „Global HumanCapitalTrends 2025“von Deloitte entfallen im Arbeitsalltag durchschnittlich 41 Prozent der Zeit auf Tätigkeiten, die keinen Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens leisten. Ein enormes Potenzial, das zeigt: Produktivität beginnt nicht bei höherem Arbeitstempo, sondern bei intelligenteren Prozessen. Genau hier setzt die REFA-Grundausbildung im WIFI Vorarlberg an. Prozesse analysieren und gezielt verbessern Die umfassend modernisierte Ausbildung verbindet bewährte REFA-Methoden mit aktuellen Ansätzen aus Industrial Engineering, Lean Management und Digitalisierung. Stets mit dem Ziel, Produktivität und menschengerechte Arbeitsgestaltung in Einklang zu bringen. Im Mittelpunkt stehen die systematische Analyse von Arbeitsabläufen, die Ermittlung verlässlicher Prozessdaten sowie die wirtschaftliche und menschengerechte Gestaltung von Arbeitssystemen. Methoden wie Zeitstudien, Wertstromanalysen und Rüstoptimierung schaffen die Grundlage für fundierte Verbesserungen im Betrieb.
Praxiswissen mit anerkanntem Abschluss Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung. In einer intensiven Praxiswoche entwickeln die Teilnehmenden anhand eines realitätsnahen Montagebeispiels Lösungen für effizientere Arbeitsabläufe. Die Ausbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Beschäftigte aus Produktion, Arbeitsvorbereitung, Prozessmanagement und Qualitätssicherung. Der Lehrgang umfasst 160Trainingseinheiten und startet am 14. November 2026 amWIFI Dornbirn. Nach erfolgreichem Abschluss wird der anerkannte REFA-Grundschein mit dem Titel „REFA-Process-Optimizer“ verliehen.
O
b Netzwerke, Server oder Cloud-Dienste: Eine funktionierende IT-Infrastruktur ist für Unternehmen unverzichtbar. Systemadministrator:innen sorgen für einen sicheren, stabilen und effizienten Betrieb. Die Ausbildung am WIFI Vorarlberg vermittelt das notwendige Fachwissen, um komplexe IT-Umgebungen professionell zu betreuen. IT-Kompetenz für die Praxis In 144 Trainingseinheiten stehen zentrale Themen wie Virtualisierung, Active Directory, Netzwerkinfrastruktur, Firewalls, VPN sowie Microsoft 365 auf dem Programm.Auch Datensicherung undWiederherstellung sind wichtige Bestandteile. Das erworbene Wissen ermöglicht es, Firmennetzwerke zu planen, zu verwalten und gezielt weiterzuentwickeln. Die Ausbildung richtet sich an Personen mit bestehenden Netzwerkadministrationskenntnissen, die ihre IT-Kompetenzen erweitern möchten. Der nächste Lehrgang startet am 6. November 2026 am WIFI Dornbirn. Alle Informationen zu Inhalten, Terminen und Anmeldung gibt es über die Homeage oder den QR-Code: https://short.wkv.at/systemadmin
REFA-GRUNDAUSBILDUNG Start: 14.11.2026 Ort: WIFI Dornbirn Trainingseinheiten: 160 Beitrag: € 4.690 Infos & Anmeldung: Eva Kohler T 05572/3894-451 kohler.eva@vlbg.wifi.at
45 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
SPARKASSE
Heute entscheidet sich die Wettbewerbsfähigkeit von morgen
Neue Technologien, effizientere Prozesse, zusätzliche Kapazitäten: Viele österreichische Unternehmen wissen genau, wo sie investieren wollen. 57 Prozent planen in den kommenden Jahren konkrete Investitionen. Mit der Wachstumsmilliarde schaffen Erste Bank und Sparkassen zusätzlichen finanziellen Spielraum für Unternehmen, die ihre Zukunft aktiv gestalten wollen.
I FOTO: STUDIO FASCHING
nvestieren oder abwarten? Diese Frage stellt sich derzeit in vielen österreichischen Unternehmen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll: Kosten sind gestiegen, qualifizierte Fachkräfte schwer zu finden und geopolitische Entwicklungen sorgen für Unsicherheit. Gleichzeitig verändert sich der Wettbewerb rasant. Digitalisierung und Automatisierung schreiten voran, neue Technologien entstehen und Energieeffizienz wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wer sein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen will, muss heute die Weichen für morgen stellen.
KONTAKT Vorarlberger Sparkassen sparkasse.at/vorarlberg
Österreichs Unternehmen wollen gestalten Dass viele Unternehmen dazu bereit sind, zeigt die aktuelle KMU-Studie der Erste Bank und Sparkassen. 65 Prozent der österreichischen Klein- und Mittelunternehmen blicken optimistisch auf die kommenden zwei bis drei Jahre. Noch wichtiger: Aus dieser Zuversicht werden konkrete Pläne. 57 Prozent wollen investieren. Die größten Chancen sehen sie in Digitalisierung, Innovation und nachhaltiger Transformation. „Vorarlbergs Unternehmen haben immer bewiesen, dass sie Veränderungen als Chance nutzen. Wer
heute in Innovation, Digitalisierung und neue Kapazitäten investiert, stärkt nicht nur das eigene Unternehmen, sondern die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts von morgen. Mit der Wachstumsmilliarde schaffen wir den finanziellen Spielraum, um Zukunftspläne jetzt umzusetzen“, sagt Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. Aus Plänen wird Wachstum Genau hier setzen Erste Bank und Sparkassen mit der Wachstumsmilliarde an. Eine Milliarde Euro zusätzliches Finanzierungsvolumen steht für zukunftsorientierte InvestitionenösterreichischerUnternehmenbereit.Denndie Zukunft der österreichischen Wirtschaft wird nicht morgen entschieden, sondern heute: in Investitionen, Innovationen, neuen Technologien und der Bereitschaft, Chancen zu nutzen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Zukunftspläne konkret zu machen. Die Wachstumsmilliarde unterstützt Österreichs Unternehmen dabei: www.sparkasse.at/wachstumsmilliarde
POP-UP
BÜROMÖBEL SALE Der Sale geht weiter! Neue Designstücke entdecken.
tze s p l ä le t i e Arb ehstüh dr el Büro gemöb l n Lou ikmöbe t s bel Aku zmö n e r fe Kon egale R
Designmöbel auf 1500 m² Ausstellungsfl fläche l
mit bis zu 70 % Rabatt reiter design gmbh | Herzogried 2 | A-6837 Weiler
uvm.
WERBUNG
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 46
GROSSE ENTSCHEIDUNGEN
MIT STARKEM FINANZPARTNER. WER VIEL VORHAT, KOMMT ZU UNS. Wir geben Menschen mit Verantwortung finanzielle Klarheit und Sicherheit – mit persönlicher Beratung, die unternehmerische Herausforderungen versteht, Komplexität reduziert und zielgerichtete Lösungen entwickelt. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch. Hypo Vorarlberg – Ihre persönliche Beratung in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels, Salzburg und St. Gallen (CH). www.hypovbg.at/firmenkundenberatung
47 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
extra
GESUNDHEIT & PENSIONEN & VORSORGE Gesundheit stärken, Arbeitsfähigkeit erhalten
FOTO: GETTYIMAGES/ TETIANA LAZUNOVA
Prävention und altersgerechte Arbeitsplätze sichern die Zukunft von Betrieben. Ein leistungsfähiges Gesundheitssystem und gesunde Mitarbeitende sind wichtige Voraussetzungen für einen starken Wirtschaftsstandort. Das Manifest „Gesundheit neu denken!“ der Wirtschaftskammer Österreich und weiterer Expert:innen zeigt Reformbedarf auf: Mehr Gesundheitskompetenz und Eigenverantwortung, bessere Prävention, mehr Transparenz und effizientere Abläufe sollen dazu beitragen, die Qualität der Versorgung langfristig zu sichern. Auch die Arbeitswelt spielt dabei eine zentrale Rolle. Betriebliche Gesundheitsförderung, psychische Gesundheit und die Wiedereingliederung nach Erkrankungen müssen stärker in den Fokus rücken.
Wie Unternehmen die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten langfristig erhalten können, zeigt das Konzept des alternsgerechten Arbeitens. Ergonomische Arbeitsplätze, Bewegungspausen, passende Arbeitsabläufe und gezielte Weiterbildung helfen, Mitarbeitende aller Altersgruppen gesund und motiviert im Berufsleben zu halten. Gleichzeitig bleibt wertvolles Erfahrungswissen im Betrieb und kann an jüngere Generationen weitergegeben werden. Die Initiative „Arbeit & Alter“ bietet dazu praxisnahe Tipps und Beispiele. Ein erster Schritt ist eine Analyse der Altersstruktur im eigenen Unternehmen. WERBUNG
GESUNDHEIT & PENSIONEN & VORSORGE
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 48
EXTRA
WERBUNG
UNIQA
Gesundheit ist so individuell wie das Leben. Gesundheit ist unser wertvollstes Gut. Und gleichzeitig etwas sehr Persönliches. Denn welche medizinische Versorgung uns wichtig ist, hängt von der eigenen Lebenssituation, den persönlichen Bedürfnissen und den individuellen Ansprüchen ab.
FOTO: ADOBE STOCK
kenhaus lässt sich vorsorgen: Je nach gewähltem Versicherungsschutz sind zusätzliche Leistungen wie die Behandlung durch Privatärzt:innen oder die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer möglich.
KONTAKT UNIQA Insurance Group AG Rheinstraße 18 6900 Bregenz www.uniqa.at
D
ie private Krankenversicherung von UNIQA ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung und bietet zusätzliche Möglichkeiten bei der Gesundheitsversorgung. Dazu zählen etwa Behandlungen bei Privatärzt:innen sowie Untersuchungen, Medikamente und Impfungen. Auch für einen Aufenthalt im Kran-
Ges u Gleich beraten lassen!
Be
uniqa.at Die wesentlichen Produktinformationen finden Sie im Produktinformationsblatt auf www.uniqa.at
Ob Privatärzt:in, Sonderklasse im Krankenhaus oder weitere Leistungen rund um die Gesundheit: Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt immer von der persönlichen Situation ab. Denn wer sich frühzeitig mit der eigenen Gesundheitsvorsorge beschäftigt, schafft sich vor allem eines: mehr Möglichkeiten, wenn es darauf ankommt.
gemeinsam besser leben
rn? he
eit versic h nd
Dabei geht es nicht nur um Komfort. Vielmehr steht die Möglichkeit im Mittelpunkt, bei der eigenen Gesundheit mehr Wahlfreiheit zu haben und Entscheidungen entsprechend den persönlichen Bedürfnissen treffen zu können. Und weil sich das Leben und damit auch die eigenen Anforderungen verändern können, bietet UNIQA einen besonderen Vorteil: Erstmals nach drei Jahren kann der Versicherungsschutz an die aktuelle Lebenssituation angepasst werden, ohne erneut Gesundheitsfragen beantworten zu müssen.
sse r j et
. t z
49 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA
GESUNDHEIT & PENSIONEN & VORSORGE WERBUNG
PANDAS LIFTSYSTEME
Sicherheit die bewegt – Lebensqualität die bleibt Ob in öffentlichen Gebäuden oder in privaten Wohnräumen – Pandas GmbH gestaltet eine Welt, in der alle Menschen, ob jung oder alt, mobil oder mit Einschränkungen, gleichberechtigt teilhaben können. ir entwickeln Lösungen, die nicht nur funktional sind, sondern auch Ihre Immobilie bereichern. Ein besonders wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist unser vielfältiges Liftsortiment, das speziell entwickelt wurde, um Barrieren in unterschiedlichsten Umgebungen abzubauen. Von Sitztreppenliften über Plattformlifte bis hin zu Hubliften und Homelifte bieten wir maßgeschneiderte Lösungen, die den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Dabei achten wir nicht nur auf Funktionalität, sondern auch auf das Design: Unsere Lifte fügen sich harmonisch in das bestehende Umfeld ein, ohne die Ästhetik und den Charakter von Gebäuden und Räumen zu beeinträchtigen. Wir schaffen Lösungen die es ermöglichen, auch in historischen Gebäuden den Zugang zu allen Stockwerken zu garantieren, ohne die Denkmalpflege und den Charme der Architektur zu gefährden. So wird Barrierefreiheit zu einem Teil der Geschichte – lebendig, respektvoll und gleichzeitig zukunftsweisend.
Liftsysteme
FOTOS: PANDAS
W
Aufgrund der hohen Nachfrage freuen wir uns, Ihnen nicht nur unsere bewährten Liftsysteme anzubieten, sondern auch eine Vielzahl weiterer Produkte. In unserem Showroom in Altenstadt im Gewerbegebiet Runa entdecken Sie zum Beispiel zertifizierte Pflegebetten und Spezialmatratzen für Zuhause, E-Mobile, Rollatoren und noch vieles Mehr. Vereinbaren Sie einen Termin – wir beraten Sie gerne! Gemeinsam sorgen wir für eine inklusive Zukunft, in der Barrierefreiheit zur Selbstverständlichkeit wird – in Feldkirch und weit darüber hinaus!
• Aufzüge
• Homelifte
• Treppenlifte
INFOS & KONTAKT Pandas GmbH Seit 18 Jahren in Feldkirch • Aufzüge • Homelift • Treppenlift 6800 Feldkirch T 05522 36583 info@pandas.cc www.pandas.cc
l i st p e z ia l e ! S n i De nd im Lä
Tel.+43 5522 365 83 | www.pandas.cc | info@pandas.cc | A-6800 Feldkirch
WERBUNG
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 50
FAIRPLAY
FOTOS: FAIRPLAY
fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH: Ihr Partner für erfolgreiche Messeauftritte weltweit
I
n wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten sind persönliche Begegnungen wichtiger denn je. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, sich in internationalen Märkten erfolgreich zu positionieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Messen bieten dafür eine einzigartige Plattform. Sie schaffen direkte Kontakte, stärken Vertrauen und machen Produkte, Dienstleistungen sowie Markenwelten erlebbar.
KONTAKT fairplay Konzept und Raumdesign GmbH Steinebach 18 6850 Dornbirn T 05572 4240 93 info@fairplay.gmbh www.fairplay.gmbh
noch leistungsstärkeres Unternehmen mit erweiterten Kapazitäten und einem breiten Leistungsspektrum für nationale und internationale Messeprojekte. Heute begleitet fairplay seine Kunden von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Messestandes. Konzeption, Design, Planung, Produktion, Logistik sowie Montage und Demontage werden aus einer Hand umgesetzt. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung maßgeschneiderter Messestände, Markeninszenierungen und Präsentationsflächen, die exakt auf die individuellen Ziele und Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Ob internationale Leitmesse, Fachausstellung oder exklusive Produktpräsentation: Jedes Projekt wird mit höchstem Qualitätsanspruch und großer Leidenschaft realisiert. Mit langjähriger Erfahrung, hoher Flexibilität und einer klaren internationalen Ausrichtung begleitet fairplay Unternehmen in ganz Europa und darüber hinaus. fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH steht für Verlässlichkeit, Kreativität und professionelle Messelösungen, die Unternehmen weltweit sichtbar machen und langfristig stärken.
Die fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH hat sich als verlässlicher Partner für individuelle Messeauftritte im In- und Ausland etabliert. Fairplay verfolgt konsequent das Ziel, Unternehmen mit kreativen, funktionalen und wirtschaftlich erfolgreichen Messekonzepten zu unterstützen. Ein bedeutender Entwicklungsschritt erfolgte 2025 mit der Übernahme des Mitbewerbers Standpunkt GmbH. Durch die Bündelung von Know-how, strategischem Denken, Erfahrung und Ressourcen entstand ein
KOSTENLOSER MESSE-CHECK 2027 Ihr Messeauftritt 2027 beginnt jetzt.
Alles aus einer Hand: Von der ersten Idee bis zum letzten Messetag. Messebau | Mietmobiliar | Logistik | Montage | Eventausstattung
Herbstaktion 2026 Kostenlose Erstberatung & Standkonzept Bei Anfrage bis 31.12. 2026 erhalten Sie: • unverbindliches Beratungsgespräch • erstes Standkonzept inklusive Layout • Prüfung von Einsparungspotenzialen bei bestehenden Messeauftritten
fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH info@fairplay.gmbh • +43 5572 42 40 93 -15 • www.fairplay.gmbh
• Frühbucher-Vorteile für die Messesaison 2027
51 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WERBUNG
DEIN BUSINESS LIEGT UNS AM HERZEN
PEUGEOT EXPERT
€ 24.690,-
* Jetzt ab mit 4 Jahren Garantie sichern.
Auch 100% elektrisch verfügbar.
BEREIT FÜR JEDE HERAUSFORDERUNG *Stand 10/2026. Verbrauch kombiniert: 6,3 - 6,9 l/100km; CO 2 -Emission kombiniert: 166 - 182 g/km. Die angegebenen Werte beziehen sich jeweils auf die Serienausstattung und sind als Richtwerte zu verstehen. Aktionspreis exkl. USt für EXPERT LKW KW M BLUEHDI 120 S&S 6-GANG bei Barkauf. Angebot inkl. Garantieverlängerung für 48 Monate/160.000 km (Garantieverlängerung gemäß den Bedingungen der Peugeot Austria GmbH). Gültig für Firmenkunden bei Abschluss eines Neuwagen-Kaufvertrages bis 30.11.2026. Druck- und Satzfehler vorbehalten.
MAGAZIN
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 52
BUNDESLEHRLINGSWETTBEWERB METALLTECHNIK
Vorarlbergs Metalltechnik Nachwuchs überzeugt
R
und 62 Lehrlinge aus ganz Österreich traten am 9. und 10. Oktober 2026 beim Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechnik in Vorarlberg gegeneinander an. In sechs Berufsgruppen stellten sie ihr fachliches und praktisches Können unter Beweis. Besonders erfolgreich waren die Vorarlberger Teilnehmer, die gleich sechs Stockerlplätze erreichten - darunter zwei Bundessiege. Gold für Vorarlberg Gold holte Florian Feuerstein in der Metallbau- und Blechtechnik. Auch Marcel Albrecht durfte sich über einen ersten Platz freuen: Er setzte sich in der Land- und Baumaschinentechnik gegen die Konkurrenz durch. In derselben Kategorie erreichte Pius Blum den hervorragenden zweiten Platz.Weitere Silbermedaillen gingen an Fabio Moser in der Stahlbau- und Schweißtechnik, Emanuel Holzknecht in der Maschinenbau-, Werkzeugbauund Zerspannungstechnik sowie Laurin Ertl in der Schmiedetechnik. Damit bewiesen die Vorarlberger Nachwuchsfachkräfte in unterschiedlichen Fachrichtungen, dass sie auch im österreichweitenVergleich bestens mithalten können.
Der Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker:innen fand am 9. und 10. Oktober in Vorarlberg statt. Insgesamt sechs Podestplätze gingen an die Vorarlberger Teilnehmer.
DieWettbewerbe Die Wettbewerbe fanden in der Landesberufsschule 2 in Bregenz sowie in der HTL-Bregenz statt. Den Abschluss bildete die Siegerehrung bei der Fahrzeugbau Wolgenannt GmbH in Dornbirn. Bei den Aufgaben waren Genauigkeit, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis gefragt - und das unter Zeitdruck. Landesinnungsmeister Wolfgang Rusch betont die Bedeutung derVeranstaltung für die Branche: DerWettbewerb zeige, aufwelch hohem Niveau die jungen Fachkräfte inVorarlberg ausgebildet werden und was sie bereits leisten können.Wettbewerbsleiter Christian Summer hob hervor, dass nebenhandwerklichemGeschickvorallemauchtechnisches Verständnis, Genauigkeit und ein sicherer Umgang mit MaterialundMaschinenentscheidendwaren.WeitereInfosund Fotos finden Sie online unter: www.wkv.at/news
MUTMACHER:INNEN
Mutgeschichten von Ideen, Unternehmergeist und dem Schritt, es einfach zu tun Eine voll besetzte Postgarage, fünf spannende Unternehmer:innen-Persönlichkeiten und viele ehrliche Einblicke in die Welt des Unternehmertums.
B
v.l.: Simon Bolter (Pizza Finito), Ramona Nussbaumer (Clevere Nuss IT), Katharina Rieplhuber (Katha-Wedding und Katha-Vinum), Heidi Winsauer (Moderatorin, EPU-Sprecherin), Stefanie Fuchs-Schneider (Future Fox), Tim Mittelberger (Dorfelektriker)
eim gemeinsam von der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und dem EPU-Zielgruppenmanagement der WKV organisierten Event „Mutmacher“ am 7. Oktober stand die Frage im Mittelpunkt,welchen Mut undwelche Entschlossenheit es braucht, unternehmerische IdeenWirklichkeitwerden zu FOTO: MATTHIAS RHOMBERG lassen. Unter der Moderation von EPU-Sprecherin Heidi Winsauer teilten fünf Unternehmer:innen ihre persönlichen Geschichten:Tim Mittelberger vom Dorfelektriker, Steffi Fuchs-Schneider von der Social-Media-Agentur Future Fox, Katharina Rieplhuber von Katha-Vinum und KathaWedding, Simon Bolter, Gründer von Pizza Finito, und Ramona Nussbaumer, Gründerin von Clevere Nuss IT.
Besonders deutlich wurde an diesem Abend: Mut bedeutet nicht, keine Zweifel zu haben. Einige der Speaker mussten sich auf ihremWeg in die Selbstständigkeit anhören, warum ihre Idee nicht funktionieren würde. Trotzdem haben sie weitergemacht und gezeigt, dass es sich lohnen kann, den eigenen Weg zu verfolgen. Dabei spielen auch die richtigen Menschen im Umfeld eine wichtige Rolle – ob Familie, Freunde oder Mentoren. Ein Gedanke blieb besonders hängen: Umgib dich mit Menschen, die dir guttun und dich zum Leuchten bringen. Auch beim Thema Preisgestaltung waren sich alle einig: Die eigene Leistung ist nicht verhandelbar. Während manche erst lernen mussten, selbstbewusst zu ihren Preisen zu stehen, war das für andere von Anfang an selbstverständlich. Was von diesem Abend bleibt? Es braucht nicht immer die Zustimmung aller, um eine gute Idee umzusetzen. Manchmal braucht es vor allem den Mut, an sich selbst zu glauben und einfach anzufangen.
FOTO: EVA RAUCH
Sechs Stockerlplätze beim Bundeslehrlingswettbewerb in Vorarlberg: Die heimischen Nachwuchstalente überzeugten mit Können, Präzision und technischem Verständnis.
53 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
extra
„Im MAZ können wir gezielt auf jeden Lehrling eingehen und die handwerklichen Grundlagen festigen." Stephan Moosbrugger Ausbildungsleiter, MAZ
BAUKOMPETENZ
FOTO: BEIGESTELLT
MAZ: Das Handwerk von Grund auf lernen Im Maurerausbildungszentrum (MAZ) in Hohenems vertiefen Baulehrlinge ihre praktischen Fertigkeiten. Sie lernen, Mauerwerk fachgerecht herzustellen, zu verputzen und zu betonieren. Dabei zählt vor allem eines: saubere Arbeit.
Als das MAZ am WIFI Hohenems im Dezember 2005 eröffnet wurde, konnten Vorarlbergs Baulehrlinge ihre zwischenbetriebliche Ausbildung erstmals wieder im eigenen Bundesland absolvieren. Zuvor mussten sie dafür nach Innsbruck fahren. Mit dem neuen Ausbildungszentrum entstand eine wichtige Ergänzung zur praktischen Ausbildung in den Lehrbetrieben und zum theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Derzeit werden im MAZ über alle Lehrjahre hinweg insgesamt 186 Lehrlinge ausgebildet. Dort üben die Lehrlinge grundlegende Arbeiten des Hochbauers. Sie stellen Mauerwerke her, verputzen, betonieren und schalen Grundmauern. Dabei haben sie Zeit, einzelne Arbeitsschritte zu wiederholen, ihre Werkstücke zu kontrollieren und Fehler zu korrigieren. Die Ausbilder:innen unterstützen sie dabei und gehen gezielt auf jene Bereiche ein, in denen noch Übung notwendig ist. Auch die Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung gehört dazu. „Besonders wichtig ist mir Qualität vor Geschwindigkeit, denn die Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von selbst, aber die Genauigkeit und die Qualität der Werkstücke muss passen“, betont Stephan Moosbrugger, Ausbildungsleiter im MAZ. Übung macht den Unterschied Auf einer Baustelle müssen die Arbeitsschritte ineinandergreifen und Termine eingehalten werden. Im MAZ können sich die Lehrlinge gezielt mit einzelnen Tätigkeiten beschäftigen und ihre Ausführung verbessern. Das hilft ihnen, die Grundlagen ihres Handwerks zu festigen und sich auf die Anforderungen im Berufsalltag vorzubereiten.
Auch der Umgang mit Baustoffen gehört dazu. Bei den Übungen werden Ziegel nach der Beurteilung des Mauerwerks wieder abgebaut und erneut verwendet. Der Kalkmörtel wird gesiebt und ebenfalls wiederverwendet. So lernen die Jugendlichen, sorgfältig mit Materialien umzugehen und Ressourcen zu schonen. Wenn Lehrlingsarbeit anderen zugute kommt Im MAZ geht es nicht nur um Übungsstücke. Die Lehrlinge setzen ihr Können auch bei gemeinnützigen Projekten ein. Unter der Leitung von Stephan Moosbrugger entstanden beispielsweise Hochbeetanlagen aus Beton, die sozialen Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Dazu zählten der Sunnahof in Göfis, die Lebenshilfe Batschuns, pro mente in Dornbirn und der Kindergarten Hohenems-Schwefel. Bei solchen Projekten erleben die Jugendlichen, wie aus dem Erlernten etwas entsteht, das auch anderen zugutekommt. Gleichzeitig sammeln sie praktische Erfahrung und arbeiten gemeinsam an einer konkreten Aufgabe. Die BAUAkademie Vorarlberg begleitet die Lehrlinge auf ihrem Weg zur Fachkraft und engagiert sich für die Ausbildung des Berufsnachwuchses. Das MAZ bietet dafür den Rahmen, in dem handwerkliche Grundlagen gefestigt und wichtige Fertigkeiten für die Arbeit auf der Baustelle erlernt werden.
EXTRA
BAUKOMPETENZ
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 54
WERBUNG
RÄDLER BAUSTOFFE
Rädler Baustoffe überzeugt mit Kundennähe und Regionalität Der Wunsch von einem Eigenheim ist groß, doch nicht jeder von ihnen besitzt handwerkliches Geschick oder die erforderlichen Fachkenntnisse. Eine gründliche und professionelle Beratung spielt daher eine entscheidende Rolle auf dem Weg zum eigenen Zuhause. Dieser Beratungsservice ist der Schlüssel zum Erfolg und einer der Kernkompetenzen von Rädler Baustoffe.
icht nur beim Hausbau, auch beim Renovieren, bei der Hausdämmung oder bei der Gartengestaltung. Man geht in einen Bausupermarkt, hat erst das Gefühl, dass sich die Mitarbeiter – ohnehin in spärlicher Anzahl vorhanden – gar verstecken oder man ist mit dem chaotischen Produktsortiment überfordert.
KONTAKT August Rädler GmbH Das Bauzentrum. Wolfurt Sportplatzstraße 3 6922 Wolfurt T 05574 71831-0 Dornbirn Lustenauer Straße 90 6850 Dornbirn T 05572 26354 office@raedler-baustoffe.at www.raedler-baustoffe.at
Mehrwert für den Kunden Die Mitarbeiter des Baustofffachzentrums Rädler bieten ihren Kunden ein Know-how, das sich in mehr als 100-jähriger Firmengeschichte entwickelt hat. Die fachspezifischeAusbildung und langjährige Erfahrung in der Baustoffbranche sind die Stärke des traditionsreichen Vorarlberger Baustofffachhändlers und helfen eine individuelle, auf das Problem bezogene Lösung zu finden. Durch herausragende Servicequalität bestechen Neben der Fachberatung sorgt das Familienunternehmen als Komplettanbieter von Baustoffen und Gartenbauartikeln dafür, dass die Baumaterialien in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort vorhanden sind. Hierfür steht allen Baukunden das umfangreichste Baustofflager in Vorarlberg zur Verfügung. Denn bei Rädler werden Baustoffe nicht bloß in einer Zusatzabteilung nebenbei verkauft, sondern als Fachunternehmen dreht sich hier alles nur um Baustoffe – „Wir liefern nicht nur Produkte, sondern auch gleich die dazugehörende Logistik, fachspezifische Beratung und fertige Problemlösungen mit“, beschreibt Dr. Reinhard Lutz die Kernkompetenz seines Unternehmens.
FOTOS: RÄDLER
N
Zufriedene Kunden Die hohe Kundenzufriedenheit, die wir bei unserem Unternehmen verzeichnen, findet in den hervorragenden Bewertungen auf verschiedenen Onlineportalen ihren Ausdruck. Dies ist für uns ein wichtiger Meilenstein und eine Bestätigung unseres Engagements für erstklassige Produkte und exzellenten Service. Unsere Kunden sind das Herzstück unseres Erfolgs, und wir möchten uns von Herzen bei ihnen für ihre Treue und ihr Vertrauen bedanken.
Power trifft Präzision: Das neue HiKOKI-Sortiment in unseren Bauzentren in Wolfurt und Dornbirn bietet modernste Elektrowerkzeuge und Zubehör – leistungsstark zuverlässig und sofort einsatzbereit.
55 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA
BAUKOMPETENZ WERBUNG
MIETPLUS
Ein gutes Gefühl beim Vermieten mietplus ist DER professionelle Mieter in Vorarlberg
Wolfgang Fiel bietet mit mietplus ein einzigartiges Vermietungsmodell für Immobilienbesitzer.
KONTAKT Wolfgang Fiel Gründer und Inhaber von mietplus T 0660 6065250 office@mietplus.at www.mietplus.at
W
er eine leerstehende Wohnung oder ein Haus besitzt, jedoch den Aufwand und das Risiko der Vermietung vermeiden möchte, findet in Vorarlberg eine ganz besondere Lösung: mietplus. Das Unternehmen von Wolfgang Fiel hat sich innerhalb der letzten Jahre als professioneller Mieter etabliert und bietet Immobilieneigentümern eine stressfreie Alternative zur herkömmlichen Vermietung.
Die Vorteile liegen auf der Hand: mietplus mietet Immobilien als Hauptmieter und kümmert sich anschließend um die Weitervermietung an sorgfältig ausgewählte Untermieter. Dadurch entfallen Unsicherheiten wie Zahlungsausfälle, Leerstände oder aufwendige Mieterwechsel. Und selbst bei Schäden oder unerwarteten Zwischenfällen werden alle Kosten und Aufwände übernommen. Das mietplus-Modell ist in Vorarlberg einzigartig und bietet Eigentümern vor allem eines: ein gutes Gefühl beim Vermieten. Auch auf der Seite der Wohnungssuchenden erfährt mietplus durch faire Mietangebote eine hohe Bestätigung und wird vielfach als höchst kompetenter und seriöser Vermieter weiterempfohlen. Dies führt zu einer starken Zunahme an Vormerkkunden und sichert eine hohe Qualität in der Weitervermietung.
Foto: Romolo Tavani-shutterstock
FOTO: WOLFGANG FIEL
Mit garantierten Mieteinnahmen, zuverlässiger Verwaltung und einem sorglosen Rundum-Service setzt mietplus neue Maßstäbe am Wohnungsmarkt.
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 56
EXTRA
BAUKOMPETENZ WERBUNG
ALPINA HAUSBAU
Das ist die Zukunft: Häuser aus Holz
J
edes ALPINA-Haus steht für handwerkliche Qualität – ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, Budgethaus, Aufstockung oder Sanierung. Das Know-how aus über 800 gebauten Häusern und mehr als 40 Jahren Erfahrung fließen in jeden Arbeitsschritt mit ein. Und wenn Sie Ihren Hausbau wirtschaftlich optimieren möchten, finden Sie wohnenswerte Antworten auf die Frage nach leistbarem Bauen – zum Budgethaus, zu Nachverdichtung, Mehrgenerationshäusern und anderen Modellen. So entstehen Holzbauten mit nachhaltigen Wohn- und Nutzungsmöglichkeiten.
EINBLICKE IN UNSERE PROJEKTE Lassen Sie sich von den Projekten auf unserer Website inspirieren: www.alpinahaus.at
KONTAKT ALPINA Hausbau GmbH Erlachstraße 2 6971 Hard T 05574 73595 info@alpinahaus.at
Werfen Sie einen Blick in Ihre Zukunft Dank 3D-Planung ist Ihr Haus schon vor dem Spatenstich begehbar: Die Vorschau zeigt Ihnen Ihr Zuhause am Bildschirm und erleichtert Ihnen viele Entscheidungen. Ein ALPINA-Haus wird so vorausschauend geplant, dass es Ihren Lebensplänen entgegenkommt. “Unser Verständnis von zeitgemäßem Bauen verbindet handwerkliches Können mit ökologischen Werten, Individualität und zukunftsgerechten Funktionen”, so Geschäftsführer Josef Fessler. Die Wertschöpfung entsteht und bleibt vor Ort – durch regionale Materialien und den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Doppeltes Know-how, doppelte Vorteile. Die eigene Tischlerei vereint zwei Disziplinen: Als Bautischler konzentriert sich ALPINA auf die Grundfunktionen des Hauses. Fenster, Türen und Stiegen werden in Maßarbeit auf Ihr Zuhause angepasst. Als Möbeltischler
Mit Erfahrung und Können baut ALPINA Ihr individuelles Zimmermeisterhaus.
legt ALPINA genau dort Hand an, wo es um behagliche Wohnatmosphäre geht – in der Küche, in der Garderobe, im Bad, Ess-Wohnbereich und Schlafzimmer. ALPINA übernimmt Gesamtverantwortung Das Unternehmen bietet alles aus einer Hand – von der Planung bis zur Schlüsselübergabe. “Wer mit uns ein Haus baut, kann sich fix auf uns verlassen. Auf den Fixpreis und den Fixtermin. Und darauf, am Ende ein fixfertiges Haus zu bekommen.” Dank der eigenen Zimmerei und Tischlerei sind die Wege kurz und weil ALPINA auch Ihr Generalunternehmer ist, bleibt Ihr Ansprechpartner bis zur Schlüsselübergabe an Ihrer Seite und koordiniert alle beteiligten Handwerker.
Echtes Handwerk für Ihr Zuhause – direkt aus der ALPINA-Tischlerei.
FOTOS: STUDIO 22, MARCEL HAGEN
Hier liegt Holz in der Luft – im Duft, im Raumklima und in der Wohlfühlatmosphäre. ALPINA konzipiert wahre Wohnfreude.
11 2022• •DIE DIEWIRTSCHAFT WIRTSCHAFT 57| |NR. NR.20 18••NOVEMBER OKTOBER 2026
NR. 6 • MÄRZ 2022 • DIE WIRTSCHAFT PROMOTION |5
EXTRA
BAUKOMPETENZ
WERBUNG
Budgethaus
Einfamilienhaus Sanierung Aufstockung Zubau Vorher
Nachher
Mehrfamilienhaus
Das individuelle Holzhaus. Jeder Mensch lebt seine Individualität, warum sollte er nicht so bauen und so wohnen? Genau aus diesem Grund ist jedes ALPINA-Haus ein Wunschhaus. Wunschgemäß geplant von Ihrem oder einem unserer erfahrenen Architekten, meisterlich gebaut von den ALPINA-Zimmerern und den ALPINA-Tischlern. Persönlicher kann ein Haus nicht sein.
ALPINA Hausbau GmbH, 6971 Hard, +43 5574 735 95, www.alpinahaus.at Partnerbetriebe: Berlinger Elektrotechnik / Böhler Fenster / Brunner Bau / Brunner Gerüstbau Giessmann Beschattungen / Haller Bau / HeiBa Metallbau / Hepp Installationen / Fliesen Jams / Elektro Kirchmann Malermeister Martin Lässer / Schaffer Dachbau / Schwendinger + Fink Spengler- und Dachdecker Spenglerei Maier / Siegfried Steurer Installationen / Admonter - Sterlika Parkett / TOMO Pool & Gartenbau
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 58
EXTRA
BAUKOMPETENZ WERBUNG
TECTUM
Gute Mitarbeitende fallen nicht vom Himmel. Sie wachsen gemeinsam mit guten Arbeitgeber:innen.
FOTO: TECTUM
Denn nicht jedes Talent steht im Lebenslauf. Manche Fähigkeiten wurden bisher nicht entdeckt, andere hatten noch keine Chance, sich zu entfalten. Gute Arbeitgeber:innen öffnen Türen, bieten Chancen und schenken Vertrauen. Doch hindurchgehen muss jeder Mensch selbst. Wer bereit ist, dazuzulernen, Verantwortung zu übernehmen und besser zu werden, kann Großes erreichen – vor allem im Handwerk. Gerade bei Flachdächern, Fassaden und Bauwerksabdichtungen braucht es Fachwissen, handwerkliches Geschick und Teamgeist. Vieles davon kann man lernen. Entscheidend sind die richtige Einstellung und der Wille, sich weiterzuentwickeln.
KONTAKT TECTUM GmbH Schwefelbadstraße 6 6845 Hohenems T 05576 42710 info@tectum.cc www.tectum.cc
F
achkräftemangel ist in aller Munde. Gute Leute sind gefragt wie nie. Doch was zeichnet wirklich gute Mitarbeitende aus? Und welche Rolle spielen dabei die Arbeitgeber:innen? Wir bei TECTUM sind überzeugt: Die besten Teams entstehen dort, wo motivierte Menschen auf Unternehmen treffen, die ihr Potenzial erkennen und fördern.
Die besten Fachkräfte sind nicht immer jene, die schon alles können. Sondern jene, die bereit sind, jeden Tag besser zu werden. Denn echte Baukompetenz entsteht nicht allein durch Erfahrung. Sondern durch das Zusammenspiel von Menschen, die etwas erreichen wollen, und einem Unternehmen, das ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Können ist wichtig. Wollen ist entscheidend. Gemeinsam machen wir mehr daraus.
Einfahrt, Vorplatz und Terrasse sind die Visitenkarte ihres Zuhauses. Mit verschiedensten Materialien wie Natursteine aus Pophyr, Maggia, Gneis oder Granit lassen sich wahre Kunstwerke pflastern. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne. Besuchen Sie unsere Ausstellung in Bludenz!
Alfenzstraße 2b, A-6700 Bludenz
www.mallitsch.at
59 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA MAGAZIN/WERBUNG
SANIERUNGSOFFENSIVE
Sanierungsoffensive setzt wichtigen Impuls für Vorarlbergs Wirtschaft 500 Millionen Euro stärken Bauwirtschaft und Handwerk, ein wichtiger Schritt zur Belebung der Konjunktur.
D
ieWirtschaftskammerVorarlberg(WKV)begrüßtdieSanierungsoffensive der Bundesregierung. Für 2027 stehen insgesamt 500 Millionen Euro für thermische Gebäudesanierungen und den Austausch alter Heizsysteme bereit. Davon entfallen 321 Millionen Euro auf Sanierungen und 179 Millionen Euro auf den Heizungstausch.
„UnsereWirtschaft braucht dringend neueWachstumsimpulse. Gerade die Bauwirtschaft und das Handwerk stehen unter erheblichem Druck“, betont WKV-Präsident Karlheinz Kopf. Die Förderungen schaffen Anreize für Investitionen, bringen zusätzliche Aufträge und stärken die regionale Wertschöpfung–insbesonderefürkleineundmittlereBetriebeimBau-und Baunebengewerbe. Entscheidend sei, dass die Unterstützung rasch und unbürokratisch bei den Menschen ankommt. Für eine nachhaltige Belebung der Konjunktur brauche es zudem verlässlicheRahmenbedingungenundweitereMaßnahmenzurStärkungdes Wirtschaftsstandorts. Die Sanierungsoffensive verbinde wirtschaftliche Impulse mit Klimaschutz und sei einwichtiger Schritt, um Investitionen in thermische Sanierungen und den Austausch alter Heizsysteme anzustoßen.LangfristigbraucheesPlanungssicherheitfürBetriebeundHaushalte sowiestabileFörderbedingungen,damitdieregionaleBauwirtschaftnachhaltig gestärkt werde.
Baubetriebliche • Bauwirtschaftliche • Bautechnische Gutachten und Beratung IPA und Lean Management Organisationsberatung Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker • Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger • Zertifizierter Experte für Lean Construction nach VDI 2553 • Lego Serious Play Facilitator
Jürgen Matt ZT Consulting
Bühelstraße 13b, 6845 Hohenems www.matt-zt.at • office@matt-zt.at +43 664 4368126
R S SIND IND D DEI EIN ANKER
sechs8 vierzig
IN DER WERBEFLUT www.sechs8vierzig.at
SCHEIBER
Sicherheit für Bauwerke
Die Scheiber Abdichtungs- und Beschichtungstechnik GmbH bietet umfassende Leistungen rund um Schutz, Sanierung und Instandhaltung von Bauwerken.
Das Unternehmen verfügt über ein vielseitiges Tätigkeitsfeld im gesamten Baubereich. Dazu zählen professionelle Abdichtungsarbeiten an Balkonen, Terrassen, Kellerwänden, Fundamentanschlüssen, Wasser- und Lichtschächten, Tiefgaragen sowie Trinkwasser-/ Brauchwasserbehältern. Ebenso umfasst das Leistungsspektrum fugenlose Beschichtungen in Schwimmbädern, Sanitär- und Wohnräumen, Produktionshallen und Werkstätten. Darüber hinaus werden Verfugungsarbeiten (Fensterfugen, Sanitärfugen, Bautrennfugen), Injektionstechniken gegen drückendes Wasser, Brandschutzlösungen (z.B. bei Weichschott, Kabeltrassen und Leitungsdurchführungen, Brandschutzfugen) inklusive digitaler Brandschutzdokumentation sowie umfassende Betonsanierungen durchgeführt. Auch für komplexe und technisch anspruchsvolle Herausforderungen werden durch die über 45-jährige Erfahrung, Flexibilität und Innovationskraft maßgeschneiderte Lösungen entwickelt, die nachhaltig wirken und langfristig Sicherheit gewährleisten. Ein wesentlicher Beitrag liegt in der Werterhaltung bestehender Bauwerke. Durch fachgerechte Sanierungen wird die Substanz langfristig geschützt und zukünftigen Schäden effektiv vorgebeugt. Ziel ist es, Gebäude nicht nur instand zu setzen, sondern ihre Lebensdauer deutlich zu verlängern und ihren wirtschaftlichen Wert dauerhaft zu sichern. Persönliche Beratung direkt vor Ort bildet dabei die Grundlage für maßgeschneiderte, langfristige und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen.
KONTAKT T 05572 377045-0 info@baudicht-scheiber.at www.baudicht-scheiber.at
Abdichtungs- und Beschichtungstechnik für Boden, Wand, Decke und Dach. Im Haus-, Wohn- und Industriebau.
SEIT
80
6850 Dornbirn, Schwefel 87a T 05572 377045-0 www.baudicht-scheiber.at
extra
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 60
„Klein anfangen, ausprobieren, lernen und nachjustieren.“ Boris Planer
Handelsexperte, Zukunftsforscher
HANDEL IM WANDEL v.l. Michael Tagwerker - Geschäftsführer Sparte Handel, Carina Pollhammer - Obfrau Sparte Handel, Harald Künzle - Berufsgruppenobmann Einrichtungsfachhandel und WKV-Präsident Karlheinz Kopf freuten sich über den regen Zuspruch beim Handelstag 2026.
Der Handelsexperte Boris Planer zeigte beim Handelstag der Sparte Handel auf, welche Chancen der Handel von morgen bietet und warum persönliche Beratung, Vertrauen und digitale Angebote gemeinsam den Unterschied machen.
Wie sieht die Zukunft des Handels aus? Welche Veränderungen erwarten die Branche und wie können heimische Betriebe diese Entwicklungen für sich nutzen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Handelstag der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Als Vortragender gab Boris Planer, renommierter Handelsexperte, Zukunftsforscher und Speaker des Zukunftsinstituts, Einblicke in die Zukunftsperspektiven der Branche. Handel ist mehr als Verkaufen Planer machte deutlich, dass sich der Handel zunehmend vom reinen Verkaufsort zum relevanten Teil des Alltags entwickeln wird. Digitale Kommunikation, bequeme Angebote und einfache Einkaufsmöglichkeiten werden für Kund:innen selbstverständlich. Gleichzeitig gewinnen persönliche Beratung, Vertrauen und Begegnung wieder an Bedeutung. Auch beim Thema Einkaufserlebnis gehe es nicht zwangsläufig um Unterhaltung. Während Kund:innen in manchen Situationen vor allem Schnelligkeit und Einfachheit schätzen, suchen sie in anderen Inspiration, individuelle Beratung oder persönliche Begegnungen. Entscheidend sei, die Bedürfnisse der Menschen zu verstehen und Produkte, Dienstleistungen und Technologie sinnvoll miteinander zu verbinden. „Gerade der stationäre Handel kann seine Stärken ausspielen, indem er Orientierung bietet, Menschen zusammenbringt und lokale Identität stärkt. Die Chance liegt nicht darin, internationale Onlinehändler zu kopieren, sondern eigene Stärken besser auszuspielen“, betonte Carina Pollhammer, Obfrau Sparte Handel, nach Ploners Vortrag. Klein anfangen, mutig bleiben Den Handelstreibenden vor Ort gab der Handelsexperte konkrete Empfehlungen mit auf den Weg: Unternehmerinnen und Unternehmer sollten nicht auf die perfekte
FOTO: NUSSBAUMERPHOTOGRAPHY
Mit Qualität und Kundennähe in die Zukunft
Zukunftsstrategie warten, sondern Neues ausprobieren, Erfahrungen sammeln und ihre Angebote laufend weiterentwickeln. Ausgangspunkt müsse dabei stets die Frage sein, welche Bedürfnisse die eigenen Kund:innen haben und warum sie gerade in diesem Geschäft einkaufen sollten. Technologie könne unterstützen, eine klare Positionierung und gute Kundenbeziehungen aber nicht ersetzen. Qualität und Nähe als Stärken Vorarlbergs Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Vorarlberg vertritt rund 7.060 Mitgliedsbetriebe in 19 Branchen. Mit 22.376 Beschäftigten, darunter über 1.000 Lehrlinge in 26 Lehrberufen, ist der Handel die drittgrößte Branche des Landes. Der Gesamtumsatz beträgt rund 16,5 Milliarden Euro, die regionale Kaufkraftbindung liegt bei 80 Prozent. Für Spartenobfrau Pollhammer sind diese Zahlen auch ein Beleg für die Bedeutung der heimischen Betriebe: „Der Vorarlberger Handel überzeugt durch Qualität, persönliche Beratung und die Nähe zu seinen Kundinnen und Kunden. Unsere Händlerinnen und Händler verkaufen nicht einfach Waren – sie schaffen Vertrauen, bieten Service und machen unsere Ortszentren und Gemeinden lebendig. Sie ermöglichen Begegnungen, schaffen Arbeitsplätze und übernehmen Verantwortung für die Region. Diese Stärken gilt es zu bewahren und gleichzeitig mutig in die Zukunft zu führen.“ Der Handelstag 2026 zeigte damit deutlich: Wer die Bedürfnisse seiner Konsument:innen versteht, auf Qualität setzt und offen für neue Wege bleibt, kann die Zukunft aktiv mitgestalten.
61 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA
DER HANDEL IM WANDEL WERBUNG
EKZ AM MARKT
Treue wird belohnt im EKZ am Markt Heerbrugg
D
amit bedankt sich das Einkaufszentrum bei seinen Kundinnen und Kunden für ihre Treue und macht den Einkauf in der Vorweihnachtszeit gleich doppelt attraktiv. Das Prinzip ist einfach: Pro CHF 30.– Einkaufswert erhalten Kundinnen und Kunden in den teilnehmenden Geschäften einen Sticker. Sobald zehn Sticker gesammelt sind, ist die Sammelkarte vollständig und kann mit den persönlichen Angaben versehen in die Wettbewerbsurne im EKZ am Markt Heerbrugg eingeworfen werden. Damit nimmt die Karte automatisch an der grossen Verlosung teil.
Mitmachen lohnt sich, denn der Preis-Pool kann sich sehen lassen: Insgesamt werden 50 attraktive Preise im Gesamtwert von über CHF 5’000.– verlost. Auf die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner warten unter anderem Hotelübernachtungen, erholsame WellnessErlebnisse, spannende Ausflüge sowie Bergbahn- und Freizeit-Tickets. Damit bietet die Treue-Aktion Gewinnchancen für ganz unterschiedliche Interessen.
FOTO: EKZ AM MARKT
Einkaufen, Sticker sammeln und mit etwas Glück einen attraktiven Preis gewinnen: Noch bis zum 10. Dezember 2026 läuft im Einkaufscenter am Markt Heerbrugg die grosse Treue-Aktion.
Wer bereits fleissig Sticker gesammelt hat, sollte deshalb unbedingt dranbleiben. Und auch für einen Einstieg ist es noch nicht zu spät: Bis zum 10. Dezember 2026 werden in den teilnehmenden Geschäften weiterhin Sticker abgegeben. Jede vollständig ausgefüllte Sammelkarte erhöht die Chance auf einen der 50 Preise. Das EKZ am Markt Heerbrugg wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück und bedankt sich herzlich bei seinen Kundinnen und Kunden für ihre Treue. Also: einkaufen, Sticker sammeln, Karte einwerfen und Daumen drücken!
Einkaufen, Sticker sammeln und gewinnen: Noch bis 10. Dezember wird die Treue der Kundinnen und Kunden im EKZ am Markt Heerbrugg mit attraktiven Gewinnchancen belohnt.
KONTAKT Am Markt Heerbrugg Markstrasse 4 9435 Heerbrugg info@ammarktheerbrugg.ch
STADT HOHENEMS
Hohenems zum Verschenken Ob zu Weihnachten, als Dankeschön oder als kleine Aufmerksamkeit: Mit dem Hohenemser Einkaufsgutschein lässt sich persönliche Wertschätzung mit einem Beitrag für die Region verbinden. Wer den Gutschein schenkt, gibt nicht einfach einen Betrag weiter, sondern ermöglicht freie Auswahl bei über 120 Hohenemser Betrieben. Ob Gastronomie, Mode und Beauty, Gesundheit und Sport, Handwerk, Kultur oder Dienstleistungen – für unterschiedliche Wünsche und Anlässe ist etwas dabei. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist der Gutschein auch eine Möglichkeit für Unternehmen, Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden oder Geschäftspartnern eine Freude zu machen und gleichzeitig die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Denn jeder eingelöste Gutschein bleibt in der Region, stärkt die Hohenemser Betriebe und trägt dazu bei, Kaufkraft und Wertschöpfung vor Ort zu halten. Erhältlich im Rathaus Hohenems, bei der Raiffeisenbank Hohenems, der Dornbirner Sparkasse – Filiale Hohenems, im Jüdischen Museum Hohenems oder online unter www.hohenems.travel/hohenemser-einkaufsgutscheine
Hohenemser Einkaufsgutschein
Wertschätzung schenken. Region stärken. SONDERTHEMEN 18. DEZEMBER 2026 • Finanzstark ins neue Jahr – Banklösungen für Unternehmen Beratung & Service, die dem Unternehmen helfen, langfristig zu wachsen
Eine Initiative der Wirtschaftsgemeinschaft Hohenems.
• Danke für Ihr Vertrauen – gemeinsam mehr erreichen Wir bedanken uns bei unseren Kund:innen und Partner für die Zusammenarbeit
Stadt Hohenems Radetzkystraße 5 | 6845 Hohenems | +43 5576 7101 0 stadt@hohenems.at | www.hohenems.travel
ANZEIGENSCHLUSS: 4. DEZEMBER 2026
DER HANDEL IM WANDEL
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 62
EXTRA
WERBUNG
MESSEPARK
Große Freude im kleinen Format Freie Wahl schenken – mit dem Messepark-Gutschein terhaltung und Bücher bis hin zu Angeboten für Kinder und praktischen Artikeln für den Alltag. Unternehmen müssen deshalb nicht erraten, was ihren Mitarbeitenden oder Kund:innen gefällt. Die Beschenkten entscheiden selbst, wofür sie ihren Gutschein verwenden möchten. Diese Kombination aus Vielfalt und persönlicher Freiheit macht den Messepark-Gutschein zu einer Geschenkidee, die zu unterschiedlichsten Menschen und Anlässen passt.
FOTOS: MESSEPARK
Schenken leicht gemacht Die Reservierung der Gutscheine für Unternehmen ist unkompliziert: Firmenkunden können ihre Gutscheine online unter aktion.messepark.at/gutschein reservieren und anschließend direkt im Center-Management abholen. Bei der Reservierung lässt sich bereits angeben, wie viele Gutschein-Mäppchen in welcher Stückelung benötigt werden. Damit ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung bereits erledigt. Für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden oder Kund:innen Wertschätzung zeigen möchten, ist der Messepark-Gutschein damit eine flexible Geschenkidee, bei der die Freude nicht mit der Übergabe endet, sondern bei der persönlichen Auswahl erst beginnt.
W KONTAKT Einkaufszentrum Messepark Messestraße 2 6854 Dornbirn T 05572 29380 www.messepark.at
ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Donnerstag: 09:00–19:00 Uhr Freitag: 09:00–20:00 Uhr Samstag: 08:30–18:00 Uhr
as schenkt man Menschen, die ganz unterschiedliche Wünsche haben? Am besten die freie Wahl. Der Messepark-Gutschein macht genau das möglich – und braucht dabei kaum Platz. So klein wie ein 50-EuroSchein eröffnet er eine große Welt voller Möglichkeiten und sorgt für Freude ganz nach dem persönlichen Geschmack. Besonders attraktiv ist der MesseparkGutschein für Unternehmen: Bis zu 186 Euro pro Mitarbeitenden und Jahr können lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei vergebenwerden. Damit lässt sich Wertschätzung unkompliziert und zugleich steuerlich attraktiv schenken. Auch bei der Präsentation überzeugt der Gutschein. Die Gutscheine werden in dekorativen Mäppchen stilvoll verpackt und sind damit sofort bereit zum Verschenken. Passend zur Weihnachtszeit sind die Mäppchen in einer festlichen goldenen Ausführung erhältlich. Über 60 Shops, mehr als 1.000 Marken Der größte Vorteil des Messepark-Gutscheins liegt in seiner Vielfalt. Er kann in allen Shops (außer IkeaPlanungsstudio) im Messepark eingelöst werden. Mehr als 1.000 Marken bieten, dabei eine breite Auswahl – von Mode, Schmuck und Beauty über Elektronik, Un-
SCHON ANS SCHENKEN GEDACHT? Bestellen Sie Ihre Messepark-Gutscheine ganz einfach online unter aktion.messepark.at/gutschein oder telefonisch unter 05572 29380.
63 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA
DER HANDEL IM WANDEL WERBUNG
KLEIN, ABER …
GROSSE FREUDE IM KLEINEN FORMAT. Mit einem Messepark Gutschein verschenken Sie Freude. Einlösbar in allen Shops und Gastronomiebetrieben im Messepark. Erhältlich am Messepark Infopoint oder am GutscheinOmat im Erdgeschoss.
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 64
EXTRA
DER HANDEL IM WANDEL WERBUNG
VEREIN WIRTSCHAFT | ENGAGEMENT | FELDKIRCH
„Feldkirch empfiehlt sich“ - Die Vielfalt der Montfortstadt sichtbar machen Was macht Feldkirch besonders? Wo gibt es den besten Kaffee, das Lieblingsgeschäft oder den Ort, an den man immer wieder gerne hinkommt? Genau diese persönlichen Empfehlungen stehen im Mittelpunkt der neuen Kampagne „Feldkirch empfiehlt“.
D
FOTOS: STADTMARKETING FELDKIRCH
ie Werbegemeinschaft „Wirtschaft | Engagement | Feldkirch“ (WEF) und das Stadtmarketing Feldkirch machen mit der Kampagne „Feldkirch empfiehlt“ gemeinsam sichtbar, was die Stadt so vielfältig und besonders macht: engagierte Unternehmer:innen, persönliche Beratung, besondere Geschäfte, gute Gastronomie und Orte, die man einfach gerne weiterempfiehlt. Denn Feldkirch lebt von seiner Vielfalt. In der historischen Innenstadt treffen eigentümergeführte Geschäfte und Gastronomiebetriebe auf Wochen- und Themenmärkte, Kultur, Veranstaltungen und Freizeitangebote. Es sind diese unterschiedlichen Angebote und vor allem die Menschen dahinter, die den Charakter der Stadt prägen. Mit der Kampagne „Feldkirch empfiehlt“ wird diese Vielfalt jetzt zur persönlichen Empfehlung.
neue Deine gsstadt Lieblin
Betriebe,Kund:innenundGästesindeingeladen,ihreLieblingsorte und persönlichen Favoriten zu teilen – online unter #feldkirchempfiehlt und sichtbar in der Stadt mit auffälligen Schaufensterplakaten und Postkarten. „Die besten Botschafter:innen für Feldkirch sind jene Menschen, die unsere Stadt jeden Tag leben und erleben. Mit der Kampagne geben wir echten Empfehlungen eine Bühne. Denn persönliche Erfahrungen schaffen Vertrauen – und genau das kann klassische Werbung nicht ersetzen“, sagt WEF-Obmann Mario Sieber. „Die gemeinsame Kampagne ‚Feldkirch empfiehlt‘ zeigt, wofür wir, die Feldkircher Geschäfte und Lokale stehen: persönliche Beratung, Service und Qualität– und bringt jedem einzelnen Betrieb zusätzliche Sichtbarkeit, die alleine nicht erreichbar wäre“, betont Sabrina Malin, Kleiderkaschta.
KONTAKT Verein Wirtschaft | Engagement | Feldkirch www.feldkirch-leben.at
Feldkirch empfiehlt
65 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
extra TOP ARBEITGEBER
FOTOS: BEATE RHOMBERG
Panto Outdoor wurde als KMU-Unternehmen des Jahres ausgzeichnet.
KMU-Preis 2026 KMU – Unternehmer des Jahres Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser; Panto Outdoor Sportbekleidung Handel GmbH HANDEL Waibel GmbH, Klaus; Stockinger Schuhe GmbH (Treue Sohle), Dornbirn; Willy Faigle GmbH & Co KG, Hörbranz DIENSTLEISTUNG/ TOURISMUS Käsehaus Montafon GmbH, Schruns; Vorsprung brandspaces GmbH & Co KG, Lustenau; Nesevo GmbH & Co KG, Hörbranz; GEWERBE/HANDWERK FD3D GmbH, Lustenau; EnergieWerk Ilg GmbH, Dornbirn; Glas Müller GmbH, Frastanz
Große Bühne für die Stützen des Standortes Die kleinen und mittleren Unternehmen sind nicht nur volkswirtschaftlich gesehen echte Riesen. Über 99 Prozent der Vorarlberger Unternehmen sind den KMU zuzuordnen, sie sind zusammen auch die größten Arbeitgeber und Ausbilder im Land. Damit wird auch Wertschöpfung generiert – auch und gerade in den nun schon seit Jahren dauernden Krisen. Kurz und gut: Sie stemmen den größten Teil der Wirtschaftsleistung in Vorarlberg. Sie sind resistent und erhalten trotz konjunkturellen Durchhängern, wenn irgend möglich, die Arbeitsplätze. Diese Leistungen wie auch der Ideenreichtum und die Innovationen der Unternehmer:innen und Mitarbeiter:innen dahinter sind es, die auf die große Bühne gehören. Vergangene Woche fand in der Dornbirner Messehalle 12 die Auszeichnung von Vorarlbergs besten Klein- und Mittelbetrieben durch die VN und die Wirtschaftskammer Vorarlberg vor über 300 Gästen statt. Unternehmer des Jahres Bereits zum 13. Mal wurde bei der Veranstaltung das KMU-Unternehmen des Jahres geehrt: Heuer standen drei Personen im Scheinwerferlicht. Pascal Sonnleithner, Andreas Wagner und Tobias Loser haben im Jahr 2005 ihr Unternehmen gegründet. Heute gibt es Panto OutdoorShops in Hard, Hohenems, Egg, Mellau, Frastanz und Bregenz. Beschäftigt werden 45 Mitarbeitende. Zu den KMU-Unternehmern des Jahres wurden sie von der Jury auch deshalb gekürt, weil sie konsequent auf das setzen, was im stationären Handel ihre Stärke ist: persönliche Beratung. Panto verzichtet auf den Onlinehandel, ein eigener Shop im Netz war nie Thema. Im Mittelpunkt steht bei Panto die Beratung. In ihrer Laudatio auf das KMU-Unternehmen des Jahres betonte die stellvertretende VN-Chefredakteurin Hanna Reiner: „Hier wird nicht nur Ware verkauft. Hier wird beraten. Anpro-
biert. Erklärt. Zu- und manchmal auch abgeraten. Für sie ist der stationäre Handel kein Auslaufmodell, sondern ein Geschäftsmodell, das funktioniert. Sie wollen, dass die Menschen in den Laden kommen – und genau das erleben. Und die Kunden kommen gerne wieder. Weil sie gut beraten wurden. Weil sie sich gut aufgehoben fühlen. Und weil hinter dem Unternehmen Menschen stehen, die das tagtäglich leben.“ Auf die Bedeutung der KMU wies auf der Bühne Wirtschaftslandesrat Marco Tittler hin. Gerade in der nach wie vor kritischen Wirtschaftslage seien diese ein Beispiel für Unternehmertum, Kontinuität und Zuverlässigkeit. Das Land stehe hinter seinen kleinen und mittleren Unternehmen, versprach er im Gespräch mit Moderatorin Isabella Canaval. Eine Lanze für die KMU brach auch WKV-Präsident Karlheinz Kopf: Die KMU, sagte Kopf, sichern Beschäftigung, Wertschöpfung, Ausbildung und damit einen wesentlichen Teil des Wohlstands im Land. Damit das auch weiterhin gelinge, „brauchen KMU bessere Rahmenbedingungen: weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Kosten, ausreichend Fachkräfte, gute Ausbildung und mehr Spielraum für Investitionen und Innovation.“ „Verwurzelt und unverzichtbar“ Wie wichtig die KMU für den Standort sind, betonten auch die Juroren. VLV-Vorstandsdirektor Robert Sturn hob hervor, dass „die Betriebe, die tief in Vorarlberg verwurzelt und für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind, einen sehr wichtigen Beitrag zu Stabilität und Wertschöpfung in der Region leisten“.
EXTRA
TOP ARBEITGEBER
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 66
WERBUNG
ALPLA
Stipendium als Sprungbrett
Timo Ehrmann, Product Development Manager bei ALPLA
F
ür Timo Ehrmann verlief der Einstieg ins Berufsleben nahezu ideal. Der gebürtige Deutsche studierte Angewandte Chemie und entwickelte dabei zunehmend eine Leidenschaft für Kunststoffe. Im Anschluss entschied er sich für das Masterstudium Management in Polymer Technologies an der JKU Linz. Dort erfuhr er während einer Vorlesung vom Alwin Lehner Stipendium von ALPLA und dachte sich: „Das klingt eigentlich nach einer guten Chance.“ Diese Einschätzung teilte auch die Jury. Zum Stipendium gehört ein Praktikum, das Timo die Möglichkeit bot, das Unternehmen und die „Family of Pioneers“ aus nächster Nähe kennenzulernen. Die Unternehmenskultur beschreibt er als „interdisziplinär, neugierig, Hands-on“. Seine ersten Erfahrungen sammelte er im Werk Markdorf am Bodensee. „Besonders spannend war für mich die Mitarbeit im Produktionsumfeld“, erinnert er sich. Nach sechs Monaten wechselte er mit einer Fixanstellung ins Headquarter nach Hard.
DATEN UND FAKTEN ALPLA zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen. Rund 25.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren an 206 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile.
FOTO: ALPLA/MANUEL RIESTERER
www.alpla.com
Firmengründer Alwin Lehner war der innovative Kopf hinter ALPLA und für zahlreiche Erfindungen verantwortlich.
Doppelrolle in der Produktentwicklung Heute arbeitet Timo als Product Development Manager undentwickeltgemeinsammitKundenneueVerpackungslösungen. Gleichzeitig treibt er Themen rund um Design for Recycling voran. „Ich begleite technische Entwicklungen – etwa im Bereich Kanister – und versuche im Projektmanagement, Design und technische Teams gut zusammenzubringen“, erklärt er. Darüber hinaus unterstützt er Kunden dabei, die Recyclingfähigkeit von Verpackungen bereits in frühen Entwicklungsphasen zu berücksichtigen. „Gerade durch neue regulatorische Anforderungen wird dieses Thema immer wichtiger.“ Um bei den dynamischen Entwicklungen der Branche auf dem neuesten
Stand zu bleiben, setzt Timo auf kontinuierliches Lernen. „Ich lese viel, um aktuelle Entwicklungen zu verstehen und ein gutes Gesamtbild zu bekommen. Und ich versuche, meinen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zuzuhören. Viele Entscheidungen basieren auf Erfahrung – und davon gibt es bei ALPLA jede Menge.“ Der Wissensaustausch sei besonders bei komplexen Fragestellungen wertvoll. „Mein Ziel ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und dann auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen.“ Vom Stipendiaten zum Mentor Inzwischen gibt Timo seine Erfahrungen als Mentor im Stipendienprogramm weiter. „Ich kann viele Fragen gut nachvollziehen. Vielleicht macht genau das den Austausch so wertvoll. Außerdem finde ich es schön, junge Talente auf ihrem Weg in die Praxis ein Stück weit begleiten zu können“, sagt er. Sein Rat an Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger: „Komm wie ein Schwamm hierher und sauge möglichst viel auf. Sei offen und knüpfe Kontakte.“ Für Timo persönlich erwies sich das Alwin Lehner Stipendium als echter Glücksgriff. Gemeinsam mit seiner Frau hat er mittlerweile seinen Lebensmittelpunkt am Bodensee gefunden. In ihrer Freizeit erkunden sie die Region und das Allgäu, bevorzugt mit dem Fahrrad. „Neue Landschaften, Cafés oder Städte kennenzulernen macht mir Spaß.“
ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG Allmendstraße 81 | 6971 Hard T +43 (5574) 602 0 | office@alpla.com | www.alpla.com
FOTO: ALPLA
ALPLA ist immer auf der Suche nach Talenten. Über das Alwin Lehner Stipendium fördert der Weltmarktführer aus Vorarlberg jährlich bis zu sechs Studierende. Auch Timo Ehrmann war einer von ihnen. Heute ist er ein wichtiger Mitarbeiter in der Produktentwicklung.
11 2022• •DIE DIEWIRTSCHAFT WIRTSCHAFT 67| |NR. NR.20 18••NOVEMBER OKTOBER 2026
EXTRA
NR. 6 • MÄRZ 2022 • DIE WIRTSCHAFT PROMOTION |3
TOP ARBEITGEBER
WERBUNG
3 MILLLL IA A RD R DEN! N! Vertraut. Verlässlich. Ve erbunden. Täglich kommen drei Milliarden Menschen mit unseren Verpackungen in Berührung.
Mehr erfahren:
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 68
EXTRA
TOP ARBEITGEBER WERBUNG
BLUM
Zukunft bequem finden und gestalten Einfach fragen statt lange suchen: Die neue KI-Suchassistenz erleichtert den Weg in die Karrierewelt von Blum und zeigt, wie Mitarbeitende mit neuen Technologien gemeinsam Zukunft gestalten.
DATEN UND FAKTEN Der Höchster Beschlägehersteller Blum zählt zu den Marktführern der Branche und betreibt neben acht Werken in Vorarlberg auch Werke in Polen, China und den USA. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 9950 Mitarbeitende, 6760 davon in Vorarlberg. Wer mehr über das Unternehmen sowie spannende Jobmöglichkeiten erfahren möchte, nutzt bequem die intelligente Suchassistenz auf www.blum-careers.com
KONTAKT Julius Blum GmbH T 05578 7050 info@blum.com www.blum.com
eue Technologien ausprobieren und Lösungen entwickeln: Die dialoggeprägte KI-Suchassistenz auf blum-careers.com bietet Jobinteressierten schnellen Zugang zu Infos. Zudem zeigt sie, wie Blum seinen Mitarbeitenden Raum gibt, Zukunft gemeinsam zu gestalten. Expertinnen und Experten aus IT, Marketing und HR entwickelten gemeinsam ein KI-Tool, das es ermöglicht, gezielt und einfach Informationen zu Jobs, Berufsfeldern, Bewerbungsmöglichkeiten und zum Arbeiten bei Blum zu finden. Fragen können ganz natürlich gestellt und im Dialog vertieft werden. Die Anwendung versteht Zusammenhänge, kann in unterschiedlichen Sprachen antworten und greift dabei auf relevante, freigegebene Inhalte zurück.Weretwawissenmöchte,welcheStellenzumeigenen Bildungsweg passen, wie eine Bewerbung abläuft oder welche Benefits Blum bietet, erhält schnell Orientierung.
Spannendes Lernfeld Mindestens so spannend wie die Anwendung selbst ist die Zusammenarbeit dahinter. Mitarbeitende aus drei unterschiedlichen Fachbereichen brachten dafür ihre Kompetenzen zusammen: Die IT beschäftigte sich unter anderem mit technischer Infrastruktur und Informationssicherheit. Das Marketing brachte die Perspektive auf Nutzererlebnis, Sprache und Markenwirkung ein. Die HR wiederum wusste, welche Fragen Jobinteressierte beschäftigen und worauf es im Recruiting ankommt. Die unterschiedlichen Blickwinkel waren ein wichtiger Teil des Entwicklungsprozesses – die Teammitglieder diskutierten gemeinsam die Anforderungen, erprobten die Möglichkeiten von KI und legten klare Leitlinien fest. Das Projekt wurde zu einem spannenden Lernfeld – die Mitarbeitenden konnten sich intensiv mit einer neuen Technologie auseinandersetzen sowie Wissen rund um KI, Qualitätssicherung und verantwortungsvoller Nutzung aufbauen. Das KI-Projekt steht damit beispielhaft für eine
Beim KI-Projekt bündelten Mitarbeitende aus IT, Marketing und HR ihr Know-how und entwickelten gemeinsam ihre Ideen weiter.
Arbeitswelt, in der Mitarbeitende ihre Erfahrung einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gleichzeitig weiterentwickeln können. Mensch im Mittelpunkt Technologieoffenheit bedeutet bei Blum dabei nicht, alles technisch Machbare umzusetzen. Die dialoggeprägte KI-Suchassistenz folgt bewusst klaren Grenzen: Sie informiert auf Basis geprüfter Inhalte, trifft keine Entscheidungen über Bewerberinnen und Bewerber und ersetzt auch nicht den persönlichen Austausch. Bei individuellen Anliegen bleiben die Mitarbeitenden im Recruiting weiterhin wichtige Ansprechpersonen. Das KI-Tool ist vielmehr als ergänzendes Angebot konzipiert, die Karrierewelt von Blum besonders bequem zu entdecken. Dabei zeigt das Projekt selbst, wie Innovation im Unternehmen entstehen kann: wenn unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen, Mitarbeitende Neues ausprobieren dürfen und aus einer gemeinsamen Idee neues Wissen entsteht. Den Weg zu Blum jetzt ganz bequem auf der Karriere-Website entdecken: mit der neuen KI-Suchassistenz.
FOTOS: JULIUS BLUM GMBH
N
11 2022••DIE DIEWIRTSCHAFT WIRTSCHAFT 69| NR. | NR.20 18• •NOVEMBER OKTOBER 2026
EXTRA
NR. 6 • MÄRZ 2022 • DIE WIRTSCHAFT PROMOTION |5
TOP ARBEITGEBER
WERBUNG
Werde Teil eines Teams, das bewegt.
blum.com/karriere
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 70
EXTRA
TOP ARBEITGEBER WERBUNG
RONDO
Geplantes Kraftwerk sichert unabhängige Energie- und Wärmeversorgung
FOTO: RONDO GANAHL AG
Mit der Initiative „Energieautonomie Frastanz“ verfolgt die Rondo Ganahl AG das Ziel, die Energieversorgung ihrer Papierfabrik und ihres Wellpappewerks langfristig abzusichern und unabhängiger von fossilen Energieträgern sowie internationalen Energieimporten zu werden.
A INFOS UNTER www.rondo-ganahl.com
uf dem Betriebsgelände in Frastanz soll dafür eine moderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage entstehen, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Als Brennstoffe sind Reststoffe aus der eigenen Papierproduktion sowie aufbereitete gewerbliche Reststoffe aus Vorarlberg vorgesehen. Zusätzlich eröffnet das Projekt Perspektiven für eine regionale Nahwärmeversorgung durch die Nutzung der Abwärme aus der Papierfabrik.
Versorgungssicherheit und Zukunft des Standorts Die Papierproduktion benötigt große Mengen an Prozesswärme. Derzeit wird ein Großteil dieses Wärmebedarfs mit Erdgas gedeckt – der Bedarf entspricht ca. sieben Prozent des Gasverbrauchs in Vorarlberg. Mit dem geplanten Kraftwerk kann Rondo den eigenen Gasverbrauch am Standort um rund 90 Prozent reduzieren. Damit wird die Energieversorgung besser planbar und weniger abhängig von geopolitischen Entwicklungen, Preissteigerungen und möglichen Versorgungsengpässen. Die Energie soll dort erzeugt werden, wo sie benötigt wird. Das vermeidet lange Leitungswege und zusätzliche Energieverluste. Ein Teil der erzeugten Wärme wird direkt als Dampf in der Papierproduktion eingesetzt, während eine Turbine und ein Generator elektrische Energie erzeugen. Geplant sind jährlich rund 140 Gigawattstunden thermische und 60 Gigawattstunden elektrische Energie. Das Projekt soll dazu beitragen, den Produktionsstandort Frastanz und die dortigen Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Die Rondo Ganahl AG beschäftigt in Frastanz rund 450 Mitarbeitende, etwa 100 davon in der Papierfabrik.
Deine Zukunft bei Rondo. Nachhaltig. Innovativ. Verlässlich.
Du suchst Sinn, Stabilität und eine Aufgabe mit Zukunft? Dann bist du bei Rondo richtig. Wir produzieren ökologische Verpackungen. Dabei schließen unsere 1.800 Mitarbeitenden den Kreislauf innerhalb unseres Unternehmens: von der Herstellung des Rohpapiers über die Produktion der Wellpappe-Verpackungen und Faserguss-Formteile bis zur Verwertung von Altpapier. Ressourcenschonend, ausgezeichnet und kundenorientiert.
Nachhaltige Produkte. Klimafreundlich & 100 % recycelbar.
Langfristiges Denken. Echtes Teamwork & individuelle Förderung.
Moderne Technologien. Kreative Lösungen & Raum zur Weiterbildung.
Viele Benefits. Jobbike, Wellpass & Vieles mehr.
Ob Technik, Produktion, Logistik, Verwaltung oder Vertrieb – bei uns findest du vielfältige Einstiegsmöglichkeiten. Neugierig?
Noch Fragen oder Lust auf ein erstes Gespräch? Mag. (FH) Felix Stecher freut sich, dich kennenzulernen. Rondo Ganahl AG, Rotfarbweg 5, 6820 Frastanz, personal@rondo-ganahl.com
www.rondo-ganahl.com
11 2022• •DIE DIEWIRTSCHAFT WIRTSCHAFT 71| |NR. NR.20 18 •• NOVEMBER OKTOBER 2026
EXTRA
NR. 6 • MÄRZ 2022 • DIE WIRTSCHAFT PROMOTION |7
TOP ARBEITGEBER
WERBUNG
SCHEFFKNECHT
Transport- und Logistiklösungen aus einer Hand
Seit über 80 Jahren bringt Scheffknecht Ihre Waren zuverlässig, flexibel und termingerecht ans Ziel.
S
eit mehr als 80 Jahren übernimmt die Scheffknecht Transporte GmbH unterschiedlichste Aufgaben im Transport- und Logistiksektor. Das Scheffknecht Team organisiert und koordiniert an zwei Standorten die Aufträge Ihrer Kunden. Über unser weltweites Partnernetzwerk wickeln wir die Aufträge unserer Kunden rund um den Globus ab. Alles aus einer Hand, LKW Transport, Luftfracht, Seefracht, Zollabwicklung und Lagerung, unsere rund 90 Mitarbeiter sind Profis auf Ihrem Gebiet und bringen jährlich mehr als 150.000 Tonnen Waren zuverlässig und termingerecht an ihr jeweiliges Ziel. Mit aktuell 60 Fahrzeugkombinationen können wir flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren. Ein modernes Hochregallager und ein Zolleigenlager bieten optimale Voraussetzungen für die fachgerechte Lagerung von Gütern aller Art. Als Transportprofis bieten wir Ihnen individuelle Lösungen – wir freuen uns auf Ihren Anruf! Scheffknecht Transporte GmbH | Hagstraße 30 | 6890 Lustenau T 05577 8101 | office@scheffknecht.at | www.scheffknecht.at
btv.at
Vier Länder, ein Gegenüber Ein Ansprechpartner für Tirol, Vorarlberg, Wien, Süddeutschland, die deutschsprachige Schweiz und Südtirol. Das heißt kurze Wege, rasche Entscheidungen und jede Menge Chancen. Persönlich und direkt!
EXTRA
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 72
MAGAZIN/WERBUNG
AUSTRIAN LEADING COMPANIES
Die Spitzenunternehmen Vorarlbergs sind gekürt Die ausgezeichneten Austria’s Leading Companies aus Vorarlberg überzeugten insbesondere durch nachhaltiges Wachstum und eine solide finanzielle Basis und zeigen damit die wirtschaftliche Stärke des Bundeslandes.
Vorarlbergs Preisträger Baur GmbH aus Sulz Kategorie Groß- und Mittelbetriebe Helbok GmbH aus Lustenau Kategorie Kleinbetriebe
B
ereits zum 28. Mal werden im Rahmen des Wirtschafts-Wettbewerbs „Austria’s LeadingCompanies“ (ALC) die besten Unternehmen Österreichs ausgezeichnet. Vor wenigen Wochen versammelte sich Vorarlbergs Wirtschaftselite im Festspielhaus Bregenz zur exklusiven Preisverleihung, bei der die Top-Performer des Bundeslandes in diesem prestigeträchtigenWettbewerb ausgezeichnet wurden. Verliehen wird der renommierte Business-Award von „Die Presse“ gemeinsam mit ihren
Partnern KSV1870 und PwC Österreich sowie weiteren namhaften Sponsoring-Partnern. Ausgezeichnet werden die besten Kleinbetriebe mit einem Jahresumsatz 2025 von mindestens einer Million Euro bis maximal 10 Millionen Euro, die besten Mittelbetriebe mit einem Jahresumsatz 2025 von 10 bis 50 Millionen Euro und die besten Großbetriebe mit einem Jahresumsatz 2025 von mehr als 50 Millionen Euro.
FOTO: GUENTHER PEROUTKA
Rauch Fruchtsäfte GmbH & Co OG aus Rankweil Inklusionspreis (Integration von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben) Zumtobel Lighting GmbH aus Dornbirn ESG-Award - Nachhaltigkeit (Umwelt, soziale Verantwortung & Unternehmensführung)
PONTIS PERSONAL
Pontis Personal: Hier zahlt sich Leistung aus ie Pontis Personal GmbH aus Hohenems versteht sich als Brücke zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Wer über Pontis arbeitet, bekommt nicht nur einen Job, sondern eine Perspektive.
FOTO: PONTIS PERSONAL
D
Ein leistungsorientiertes Vergütungsmodell ermöglicht bis zu 10 Prozent Bonus auf das Jahresgehalt, auf Basis individuell vereinbarter Ziele wie Weiterbildung oder geringer Ausfallzeiten. Dazu kommen 13. und 14. Gehalt, pünktliche Zahlungen, großzügige Urlaubsregelungen und die Übernahme aller administrativen Aufgaben. Kosten für Weiterbildungen übernimmt das Unternehmen. Mit über 30 Jahren Erfahrung vermittelt das Team um Geschäftsführer Johannes Klammer Fachkräfte in Metall, Bau, Technik, Handel, Gesundheit und Tourismus. Persönliche Ansprechpartner begleiten jeden Mitarbeitenden. Offene Stellen unter www.pontis-personal.at Pontis Personal | T 05576 22180 office@pontis-personal.at | www.pontis-personal.at
73 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA WERBUNG
E-WERKE FRASTANZ
Energieinfrastruktur. Gebaut für Ihre Anforderungen.
FOTOS: EWF
Neue Anlagen, höhere Leistungsanforderungen oder Standorterweiterungen stellen Unternehmen vor komplexe technische Aufgaben. Entscheidend ist eine Energieinfrastruktur, die auf Leistungsbedarf und Gegebenheiten vor Ort abgestimmt ist – und ein Partner, der die Kompetenzen dafür bündelt.
Montage der Trafostation bei Energiewerke Ilg in Dornbirn.
Trafostation mit Schaltanlagen aus hauseigener Fertigung.
Komplettlösungen von Planung bis Service Die E-Werke Frastanz planen und realisieren Trafostationen samt Transformatoren sowie Nieder- und Mittelspannungstechnik. Auch nach der Inbetriebnahme bleiben sie mit Prüfung, Service und Betreuung an der Seite ihrer Kunden. Im hauseigenen Schaltanlagenbau werden Niederspannungsschaltanlagen bis 6300A projektspezifisch geplant und gefertigt – für maßgeschneiderte Lösungen und kurze Abstimmungswege. ModerneSchaltanlageninderMittelspannungstechnik Mit Alternativgas-Anlagen kommt eine neue Generation der Mittelspannungsschaltanlagentechnik zum Einsatz. Anstelle des bisher branchenüblichen Isoliergases –SF6 bei Schaltanlagen bis 24kV, werden nunalternative Gase eingesetzt. Realisiert wurde die Technologie bereits bei namhaften Projekten – darunter bei den Energiewerken Ilg in Dornbirn und im Stadion des SCR Altach.
Ein Ansprechpartner. Weniger Schnittstellen. Je komplexer ein Infrastrukturprojekt, desto wichtiger ist eine klare Abstimmung. Bei den E-Werken Frastanz laufen die erforderlichen Kompetenzen bei einem Ansprechpartner zusammen. Wird auch eine leistungsfähige Datenanbindung benötigt, kann die Glasfaserinfrastrukturdirektmitgeplantundumgesetztwerden. So entstehen abgestimmte Lösungen für Energie und Daten. Sprechen Sie unverbindlich mit uns über Ihr Vorhaben.
KONTAKT E-Werke Frastanz Hauptmann-Frick-Straße 3 | 6820 Frastanz | T 05522 51722 anlagenbau@ewerke.at | www.ewerke.at
Ihr Ansprechpartner Ing. Christian Oberhauser Bereichsleiter Elektro-Anlagenbau T 05522/51722 anlagenbau@ewerke.at
ENERGIEINSTITUT VORARLBERG
PV-Speicheraktion: Jetzt PV-Strom speichern und besser nutzen Es gibt gute Gründe, die bestehende PV-Anlage um einen Batteriespeicher zu erweitern. Mit der PV-Speicheraktion wird das Nachrüsten jetzt besonders einfach. INFOABENDE SPEICHERAKTION
(keine Anmeldung erforderlich)
Informieren & Angebot einholen
23.10.2026, 19 – 21 Uhr Ramschwagsaal, Nenzing 04.11.2026, 20 – 22 Uhr Wäldersaal Lingenau 11.11.2026, 19 – 21 Uhr inatura, Dornbirn
KONTAKT www.energieinstitut.at
Warum einen Speicher nachrüsten? Wenn Sie mittelfristig Ihren PV-Strom tagsüber nicht verschenken und abends keinen teuren Strom aus dem Netz beziehen möchten, können Sie entweder den Stromverbrauch in Zeiten verlagern, in denen die PV-Anlage kostenlos Strom liefert: Also tagsüber das Warmwasser bereiten, das Elektroauto laden und kochen. Das kostet nichts und braucht keine Infrastruktur - geht aber nicht beliebig. Oder Sie können den Strom speichern und dann aus dem Speicher ziehen, wenn er benötigt wird (oder teurer ins Netz eingespeist werden kann). Das braucht keine Kompromisse beim eigenen Verhalten und Sie erhöhen den Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage. Jedoch müssen Sie etwas Geld in die Hand nehmen. Wenn Sie sich für Letzteres entscheiden, hilft Ihnen das Energieinstitut Vorarlberg mit der Speicheraktion dabei, die Investition möglichst sinnstiftend und zielführend zu tätigen. So funktioniert‘s Sie füllen das Teilnahmeformular zur Aktion aus und wählen bis zu drei Betriebe, die Ihnen ein faires
Angebot unterbreiten. Die Aktionspartner der Speicheraktion versprechen Ihnen neben solider Beratung und passender Auslegung nicht nur ein effizientes, leistungsfähiges System, sondern nach einer fachgerechten Installation und Inbetriebnahme außerdem die Garantieabwicklung und höchste Sicherheit. Die Speicheraktion wird vom Energieinstitut Vorarlberg mit Unterstützung von Energieautonomie Vorarlberg und der Innung der Elektriker der WKV durchgeführt.
Bei den Infoabenden des Energieinstitut Vorarlberg werden all Ihre Fragen zur Nachrüstung mit Stromspeichern beantwortet.
EXTRA WERBUNG
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 74
75 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
extra FOTO: GETTY IMAGES/ YARYNA BONDARCHUK
MOBILITÄT IM FOKUS
Neue Regeln für E-Bikes, E-Scooter und E-Mopeds Die 36. StVO-Novelle bringt neue Pflichten für Lenker:innen – ab Oktober 2026 gelten für E-Mopeds strengere Vorschriften. Seit Mai 2026 gelten neue Regeln für E-Bikes und E-Scooter. Für E-Scooter Lenker:innen unter 16 Jahren gilt
Helmpflicht, außerdem sind Blinker und eine Klingel oder Hupe vorgeschrieben. Die Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille. Für E-Bike Fahrer:innen unter 14 Jahren besteht ebenfalls Helmpflicht. Kinder unter zwölf Jahren müssen beim Radfahren grundsätzlich einen Helm tragen. Ab 1. Oktober 2026 gelten für E-Mopeds dieselben Vorschriften wie für herkömmliche Mopeds – auch bei geringer Leistung und Höchstgeschwindigkeit. Damit werden unter anderem Führerschein, Zulassung, Kennzeichen, Haftpflichtversicherung und ein geeigneter Helm verpflichtend. E-Mopeds dürfen dann auch keine Radfahranlagen mehr benutzen und müssen auf der Fahrbahn fahren. Wer weiterhin Radwege nutzen möchte, sollte auf ein E-Bike umsteigen, dessen Motor ausschließlich beim Treten unterstützt und das maximal 250 Watt Nenndauerleistung sowie 25 km/h Bauartgeschwindigkeit aufweist. Unternehmen sollten rechtzeitig prüfen, ob ihre eingesetzten Fahrzeuge den neuen Anforderungen entsprechen. WERBUNG
REIFEN FORSTER
Reifen Forster: Seit 1925 mit Tradition und Blick in die Zukunft
Das Familienunternehmen aus der Region verbindet langjährige Erfahrung mit modernen Arbeitsbedingungen und setzt dabei auf ein wertschätzendes Miteinander.
S
eit 1925 steht Reifen Forster für Qualität,Verlässlichkeit und persönliche Betreuung. Über drei Generationen hinweg hat sich das Familienunternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und dabei seine familiären Werte bewahrt. Heute sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmenserfolgs. Ein persönlicher Umgang, kurze Entscheidungswege und gegenseitiges Vertrauen prägen die tägliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig bietet Reifen Forster sichere Arbeitsplätze sowie Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.
„Unser Unternehmen lebt von den Menschen, die jeden Tag mit Engagement und Fachwissen ihren Beitrag leisten. Deshalb ist uns ein gutes Miteinander genauso wichtig wie die Weiterentwicklung unseres Unternehmens”, betont die Geschäftsführung. DieAuszeichnung als Familienfreundlicher Betrieb unterstreicht dieWerte, die Reifen Forster seit Generationen prägen. Tradition wird dabei nicht als Stillstandverstanden, sondern alsGrundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Reifen Forster | Scheibenstraße 23 · 6923 Lauterach T 05574 42362-0 · www.reifenforster.com
Starke Leistung. Starker Partner. Ihr zuverlässiger Partner für Reifen, Service und Mobiltät – für PKW, LKW, Busse und mehr. REIFEN & FELGEN
für PKW, LKW, Busse, 2-Rad Land- & Baumaschinen
24/7 PANNENSERVICE für LKW & Busse
VOR-ORT-MONTAGEN schnell & flexibel
REPARATUREN & PROFESSIONELLER REIFENSERVICE
SCHNEEKETTEN
für alle Anwendungen LAMELLIEREN & POLYURETHAN-FÜLLUNGEN
seit 19vic25e 100% Ser
SIE EN ALT UNG. H R G WI EWE IN B
4× in Vorarlberg – immer in ihrer Nähe! LAUTERACH
LOCHAU
KLAUS
BLUDENZ
Scheibenstraße 23 6923 Lauterach T +43 5574 42362-0
Landstraße 57 6911 Lochau T +43 5574 42362-100
Treietstraße 14 6833 Klaus T +43 5574 42362-200
Alfenzstraße 9 6700 Bludenz T +43 5574 42362-300
MEHR INFOS WWW.REIFENFORSTER.COM
EXTRA
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 76
WERBUNG
FIRMENPORTRAIT
TeleMatrik: In Vorarlberg zu Hause, in 7.500 Fahrzeugen im Einsatz Über 300 Verkehrsunternehmen arbeiten mit Lösungen von TeleMatrik. Das Vorarlberger Unternehmen entwickelt Software und Bordtechnik für den öffentlichen Nahverkehr und verbindet damit die Planung im Büro mit dem Geschehen auf der Straße. Zum 2. November 2026 zieht TeleMatrik von Lauterach nach Kennelbach.
FOTO: MARION RHOMBERG
zelneinführenundnachBedarfergänzen.EinBetriebkann damit dort beginnen, wo der größte Handlungsbedarf besteht. Persönliche Ansprechpartner begleiten die Einführung und unterstützen bei Fragen zur Anwendung. Über Schnittstellen, unter anderem zu den Branchenstandards des VDV, tauscht das MATRIK-System Daten mit anderen Lösungenaus.SolässtsichvorhandeneTechnikeinbinden.
E
in Fahrzeugwechsel kurz vor Betriebsbeginn betrifft mehrereMenschenzugleich.DieDispositionmussum- Informationssicherheit unabhängig geprüft planen,dasFahrpersonalbrauchtdierichtigenInformatioWo Planung, Fahrzeuge und Fahrgastinformation mitnen, und auch die Daten für Ticketverkauf und Fahrgast- einander verbunden sind, kommt es auf den Umgang mit information müssen stimmen. Für solche Abläufe Datenan.TeleMatrikistnachISO/IEC27001:2022zertifiziert. entwickelte TeleMatrik das MATRIK System. Die Zertifizierung bestätigt die unabhängige Prüfung des Seinen Ursprung hat das InformationssicherheitsUnternehmen in einem Formanagements. „Von der Software bis zum Bordschungsprojekt zur AnSie umfasst die Entrechner entwickeln wir in Vorarlschlusssicherung. Linus wicklung, den Betrieb und berg Lösungen für den öffentliGebhardtundThomasLongden Support der Systeme chen Nahverkehr. Dabei haben wir higründetenTeleMatrik2010 und digitalen Lösungen die Menschen im Blick, die im Bus in Lauterach. 2014 startete für den öffentlichen Nahund in der Leitstelle mit unserer das MATRIK System unter verkehr. Der Betrieb der Technik arbeiten.“ dem NamenTeleMatrik PTS Kundenserveristebenfalls Linus Gebhardt, Geschäftsführer und GmbH. Heute kommen die eingeschlossen. Mitgründer von TeleMatrik Lösungen bei 300 Verkehrsunternehmen und in 7.500 Fahrzeugen in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Der neue Standort bleibt inVorarlberg Schweiz zum Einsatz. Seit dem Einstieg von Volpi Capital als strategischem Investor im Jahr 2025 istTeleMatrik bei Kund:innen,Team Eine Planung,vieleAufgaben undProduktentwicklunggewachsen.InLauterachwirdder Fahrpläne, Fahrzeugumläufe und Dienste bilden die Platz knapp. Zum 2. November 2026 verlegt das UnternehGrundlage für den Betrieb. Was tatsächlich auf der Straße men seinen Geschäftssitz deshalb in die Hofsteigstraße 7 passiert, sieht die Leitstelle anhand aktueller Fahrzeug- in Kennelbach. Dort bietet der neue Standort mehr Platz daten.Diese fließenwiederumindieFahrgastinformation für die weitere Entwicklung und bessere räumliche Mögein. Auch Ticketverkauf, Abrechnung und Auswertungen lichkeiten für Schulungen, nur wenige Kilometer vom bisgehören zum MATRIK System. Die Module lassen sich ein- herigen Standort entfernt. FOTO: MARCEL HAGEN
KONTAKT TeleMatrik PTS GmbH Montfortplatz 2, 6923 Lauterach Ab 2. November 2026: Hofsteigstraße 7, 6921 Kennelbach T 05574 255 66 office@telematrik.com www.telematrik.com
Bis an den Fahrerarbeitsplatz TeleMatrik entwickelt neben der Software auch die Bordtechnik. Der tabletbasierte Bordrechner BusMATRIK zeigt dem Fahrpersonal Fahrtweg und Fahrplanlage an, verbindet es mit der Leitstelle und unterstützt denTicketverkauf sowie die Prüfung elektronischer Fahrscheine. Je nachAusstattung und Konfiguration übernimmt erweitere Aufgaben, etwa Kartenzahlung, Anschlusssicherung oder die Ansteuerung von Zielanzeigen und Haltestellenansagen. Für die Kommunikation zwischen Betrieb und FahrpersonalgibtesChatMATRIK.Überdie Applassensich beispielsweise Dienstplanänderungen und Dokumente übermitteln oder Schäden mit Fotos melden.
77 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
EXTRA
MOBILITÄT IM FOKUS WERBUNG
Neue Stärke für Vorarlbergs Transportbranche Wer unterwegs ist, muss sich auf seinen Servicepartner verlassen können. Mit der neu eröffneten Werkstatt in Nenzing baut Amann Truck & Bus Service sein Angebot in Vorarlberg weiter aus. Der moderne Standort schafft zusätzliche Kapazitäten für Wartung, Reparatur und Fahrzeugservice und sorgt dafür, dass Nutzfahrzeuge schneller wieder einsatzbereit sind. Für Transport- und Logistikunternehmen bedeutet das vor allem eines: kurze Wege, kompetente Betreuung und maximale Verfügbarkeit ihrer Fahrzeuge. Ein Gewinn für die regionale Wirtschaft und für alle, die täglich auf Mobilität angewiesen sind.
Im Bild: Die neue Werkstatt von Amann Truck & Bus Service in Nenzing stärkt den Nutzfahrzeug-Service in Vorarlberg.
elektro trUCk & BUS von MAn. löwenStArk. leISe. eFFIZIent.
AMANN TRUCK & BUS Service ist seit Anfang Mai am neuen Standort in NENZING für Sie da - Ihr Partner für eine elektrische Zukunft.
NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 78
MAGAZIN
Kurz notiert Neue Spürnasenecken in Lustenau und Nüziders eröffnet
Chancentage 2026: Berufe, Betriebe und Schulen erleben
Tourismusnacht 2026: Die Bühne der Besten. Die Party der Branche.
In den Kindergärten Lustenau und Nüziders wurden vergangene Woche zwei weitere Spürnasenecken eröffnet. Die SNE sind ein Bildungsund MINT-Förderprojekt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), das von der Wirtschaftskammer Vorarlberg gemeinsam mit Partnern wie BIFO, der V.E.M. und Unternehmen aus der Region umgesetzt wird. Ziel ist das spielerische Forschen und Entdecken für Kinder im Vorschul- und Kindergartenalter zu fördern. Dafür wurde ein spezielles Möbelstück entwickelt, das mit Forscherutensilien ausgestattet, die Kinder erfreut. Für die Pädagog:innen liegt ein Handbuch mit fertigen Experimenten dabei. Insgesamt gibt es inzwischen 24 Spürnasenecken in den Kindergärten und zwei Primary Spürnasenecken in Volksschulen.
Die Chanentage 2026 finden von 16. bis 20. November statt. Jugendliche erhalten dabei die Gelegenheit, Berufs- und Bildungswege nicht nur kennenzulernen, sondern direkt vor Ort zu erleben und einen unmittelbaren Einblick in die vielfältige Berufswelt zu bekommen. Im Mittelpunkt stehen praktische Erfahrungen, das Entdecken eigener Stärken und das Ausprobieren persönlicher Interessen. Teilnehmen können Schüler:innen der 8. und 9. Schulstufe aus Mittelschulen, Gymnasien und Polytechnischen Schulen. Anmeldung und Informationen sind auf https://chancentage.at zu finden.
Unter diesem Motto versammelt die Tourismusnacht Vertreter:innen der gesamten Tourismusbranche, um herausragende Leistungen zu würdigen und gemeinsam die Erfolge des Tourismusstandortes zu feiern. Im Rahmen des Programms werden unter anderem das Wirtshaus des Jahres ausgezeichnet sowie die Sieger:innen der XIBERG-SKILLS geehrt. Am Montag, 16. November bietet die Veranstaltung ab 20 Uhr bei der Branchenparty Gelegenheit zum persönlichen Austausch, Netzwerk und gemeinsamen Feiern im Festspielhaus Bregenz. Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5866 Die Wahl zum Wirtshaus des Jahres ist noch bis 1. November möglich: https://vorarlberg-isst. at/wirtshaus
Führung, die bewegt: „Personal Leadership“
Industriestrategie: Spartenobleute fordern mehr Tempo!
Seit mittlerweile 15 Jahren stärkt der Führungskräfte-Lehrgang „Personal Leadership“ Führungspersönlichkeiten in Vorarlberg – praxisnah, persönlich und mit nachhaltiger Wirkung im Unternehmensalltag. Gute Führung gewinnt an Bedeutung: Menschen Orientierung geben, Verantwortung fördern, Vertrauen schaffen und Zusammenarbeit wirksam gestalten. Genau hier setzt der Führungskräfte-Lehrgang „Personal Leadership 2027“ an. Das bewährte Format begleitet Führungskräfte dabei, ihre persönliche Wirkung zu stärken und Führung bewusst weiterzuentwickeln. Initiiert und ermöglicht wird der Lehrgang von Technikland Vorarlberg und der V.E.M. – Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie. Ab Juni 2027 starten die vier neuen Module. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.markusmerlin.at/ fortbildungsprogramme
Zwischenbilanz beim Wirtschaftskammer Industriegipfel in Innsbruck: Erst 14 von 117 Maßnahmen sind umgesetzt. Bei der Umsetzung fordern die Spartenobleute mehr Tempo ein. Aktuell gehen in Österreichs Industrie rund 10.000 Arbeitsplätze pro Jahr verloren. „Verlorene Arbeitsplätze kommen nicht wieder und Firmen verlagern gezwungenermaßen ins Ausland“, warnt der VorarlbergerSpartenobmann Markus Comploj, eindringlich. Am dringendsten sind Fortschritte bei den Energiekosten und die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren. Die Adaptierung der Forschungsprämie darf nicht zu einer weiteren Einschränkung dieser wichtigen Förderung führen. Der niederschwellige Zugang muss erhalten bleiben. Um den Fachkräftebedarf zu sichern, braucht es zudem eine Stärkung der Lehre, einen Ausbau der HTL-Ausbildung und eine bessere Nutzung der Rot-Weiß-Rot-Karte.
Erfolgsmodell Pflegelehre Die Pflegelehre wurde im Herbst 2023 in Vorarlberg eingeführt und richtet sich an Jugendliche nach Abschluss der allgemeinen Schulpflicht. Sie umfasst zwei Ausbildungswege: die dreijährige Lehre zur Pflegeassistenz (PA) und die vierjährige Lehre zur Pflegefachassistenz (PFA). Die Ausbildung erfolgt im dualen System mit rund 80 Prozent Praxis in den Betrieben und 20 Prozent Theorie an der Berufsschule Feldkirch. Die ersten drei Lehrjahre sind inhaltlich ident, wodurch eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Ausbildungswegen gewährleistet ist. Neben Akutpflege und Langzeitpflege steht seit Anfang 2026 auch die Hauskrankenpflege als Ausbildungssetting zur Verfügung. Die ersten Lehrlinge absolvierten im Juli 2026 ihre Lehrabschlussprüfung und sind bereits erfolgreich in den Beruf eingestiegen. Informationen unter: www.wko.at/vlbg/lehre/pflegelehre
FOTOS: LUKAS HÄMMERLE, BIFO/A. SERRA, STUDIO MATHIS, ADOBESTOCK, DIE FOTOGRAFEN
Die Industrie-Spartenobleute aus Kärnten, Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Salzburg.
79 | NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
DIE VORLETZTE
apropos SPENDENAKTION
KOMMENTAR
Ein Einkaufswagen voller Weihnachten
Arbeitszeitverkürzung: Das falsche Signal zur falschen Zeit
Der neu gegründete, gemeinnützige Verein „Weihnachtswagen“ startet eine Spendenkampagne, um Vorarlberger Familien in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. ie Idee entstand im Jahr 2025 als Pilotprojekt. Damals entschied sich Oliver Ruhm, das Budget der eigenen Firmen-Weihnachtsfeier zu spenden. Für jede(n) Mitarbeiter:in wurde stattdessen ein 250-Euro-Gutschein bei Sutterlüty gekauft und über pro mente vorarlberg an bedürftige Familien verteilt. „Mit dem Gutschein möchten wir etwas Druck aus den Feiertagen herausnehmen und einen Einkauf ermöglichen, damit wenigstens der Kühlschrank gefüllt ist“, erklärt Ruhm. Durch die kostenlose Unterstützung der Partner:innen für Werbung und Abwicklung können 100 Prozent der Spendengelder an die Vorarlberger Familien weitergegeben werden. Die Agentur Ruhm etc. hilft als Partner und kümmert sich ehrenamtlich um die Kommunikation von Spenden-Webseite bis Flyer. Sutterlüty stellt die Einkaufsgutscheine aus und unterstützt die Aktion im beliebten Kundenmagazin. Die pro mente vorarlberg, die täglich mit tausenden Klientinnen und Klienten arbeitet,wählt die Empfängerfamilien mit großer Sorgfalt und
FOTO: LUKAS HÄMMERLE
D
Diskretion aus. Im Anschluss berichtet pro mente anonymisiert über den konkreten Nutzen, den die einzelnenGutscheine gestiftet haben. Spenden sind ab sofort über die Webseite www.weihnachtswagen.at sicher per Kredit- oder Debitkarte sowie per klassischer Banküberweisung oder Zahlschein möglich: Spendenkonto Bank: Raiffeisenbank Montfort, Kontoinhaber: Weihnachtswagen e.V., IBAN: AT33 3742 2000 0027 0751 BIC: RVVGAT2B422, Verwendungszweck: Weihnachtswagen 2026
VERLAUTBARUNG: WKÖ-Compliance-Richtline: Das Erweiterte Präsidium der Bundeskammer hat am 7.10.2026 eine Compliancerichtlinie samt Anlagen beschlossen. Diese Richtlinie tritt mit 01.01.2027 mit ihren beiden Anlagen in Kraft und liegt in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, Direktion (1. Stock, Gang rechts, Zimmer 110) in der Zeit vom 23.10.2026 bis 24.11.2026, während der Bürostunden von 08.30 bis 16.30 Uhr zur Einsichtnahme für die Mitglieder auf.
Österreich verliert an Wettbewerbsfähigkeit, die Wirtschaft steht massiv unter Druck und die aktuelle Industriekonjunktur in Vorarlberg zeigt deutlich: Wir befinden uns nicht in einer Phase, in der zusätzliche Kosten und weniger Arbeitszeit problemlos durch Produktivitätsgewinne finanziert werden können. Das Argument des ÖGB, eine Arbeitszeitverkürzung sei durch Produktivitätsgewinne vergangener Jahrzehnte längst abgedeckt, greift zu kurz. Produktivität ist kein historisches Guthaben, das wir heute einfach aufbrauchen können. Entscheidend ist, was unsere Unternehmen heute erwirtschaften und welche Kosten sie aktuell tragen müssen. Steigen die Kosten je Arbeitsstunde stärker als die Produktivität, wird Produktion teurer und Österreich verliert weiter an Wettbewerbsfähigkeit. Die Wirtschaft kann nicht von den Erfolgen der Vergangenheit leben. Produktivität entsteht durch Investitionen, Innovation, Digitalisierung und effiziente Prozesse. In vielen Branchen fehlen Fachkräfte, gleichzeitig kämpfen unsere Unternehmen mit hohen Arbeitskosten und massivem Wettbewerbsdruck. Ausgerechnet jetzt die Arbeitszeit pauschal zu reduzieren und die Kosten weiter zu erhöhen, wäre wirtschaftspolitisch kontraproduktiv. Natürlich können flexible Arbeitszeitmodelle auf betrieblicher Ebene sinnvoll sein. Eine flächendeckende gesetzliche Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ist jedoch etwas völlig anderes. Wir sollten nicht darüber diskutieren, wie wir uns die Krise mit weniger Arbeit leisten können. Wir müssen darüber reden, wie wir wieder mehr Wertschöpfung, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit nach Österreich bringen. Denn die entscheidende Frage lautet: n Wirtschaft Kann sich ein Land, dessen unter Druck steht und desssen Produktivitätsentwicklungg schwach ist, eine generelle Arbeitszzeitverkürzung bei vollem Lohnausglleich leisten? Meine Antwort ist klar: Auf absehbare Zeit nicht. Julian Fässler, Direktor Wirtschaftskammer Vorarlberg
Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Sabine Barbisch, BA (ba, DW 394), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Nora Ionian-Weiß, MA (nw, DW 395), Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung KOMM (moh, DW 380), Mag. Eva Niedermair (ne, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Daniela Vonbun-Häusle (vd, DW 383); Redaktionsassistenz: Claudia Ganahl (cg, DW 382) E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206. Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6840 Götzis, Bahnhofstraße 4, 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, 05523 52392-11, 0664 88234240, markus.steurer@media-team.at. Anzeigentarif Nr. 01/2026 vom 8.7.2025. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.500 (2. Halbjahr 2025). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder von Getty Images. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.
3,25 %
GESAMTVERZINSUNG*
Österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch
WERBUNG NR. 18 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 80