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Die Wirtschaft, Nr. 17, 9. Oktober 2026

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Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

81. Jahrgang • 9. Oktober 2026 • Nr. 17

Bahnausbau Unteres Rheintal

FOTO:ÖBB/KI GENERIERT

Für eine leistungsfähige und siedlungsverträgliche Trassenlösung

www.bhm-ing.com


MAGAZIN

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 2

STARTUP VORARLBERG CONVENTION

Wachstum durch mutige Entscheidungen E

s war noch nie so leicht, die Welt zu verändern.“ Mit dieser These eröffnete Zarah Bruhn, Gründerin von socialbee, die diesjährige Startup Vorarlberg Convention. Was optimistisch klingt, bekam in ihrer Keynote schnell eine zweite Seite. Denn Gründen heißt auch, mit Unsicherheit umgehen zu lernen. Oder, wie Bruhn es formulierte: „Alles was an Scheiße passieren kann, wird euch passieren.“ Es ging darum, Chancen zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und Wachstum möglich zu machen. Game Changer. Wie unterschiedlich diese Entscheidungen aussehen können, zeigten Eva Roth von Atmosvere, Ralf Pfefferkorn von Sodex und Fabian Eckert von RECUP. Ihre persönlichen Game Changer führten immer wieder zu vermeintlich einfachen Dingen zu-

rück: zuhören, Kund:innen und Markt wirklich verstehen, den eigenen Flow finden, sich etwas trauen und das eigene Ego auch einmal zurückstellen. All in – aber um welchen Preis? Dass Wachstum ohne Risiko kaum denkbar ist, zog sich durch die zweite Hälfte der Convention. Dabei wurde deutlich, wie individuell Risikobereitschaft ist: Persönliche Lebenssituation, finanzielle Möglichkeiten und Familie bestimmen mit, welches Wagnis tragbar ist. Den Abschluss setzte Unternehmer und Red Bull Extremsportler Paul Guschlbauer. Seine Keynote „Own your adventure – own your risk!“ brachte die zentrale Botschaft des Nachmittags auf den Punkt: Risiko lässt sich nicht eliminieren – entscheidend ist, den eigenen Umgang damit zu finden.

FOTO: DEMAKO

Die Startup Vorarlberg Convention brachte am 1. Oktober bereits zum dritten Mal Gründer:innen, Investor:innen und das Vorarlberger Startup-Ökosystem in Dornbirn zusammen.

Ausgebuchtes forum Vorarlberg am CAMPUS V, ehrliche Einblicke, eine zentrale Frage: Was braucht es, damit aus einer Idee ein wachsendes Unternehmen wird?

5. VORARLBERGER BILDUNGSFORUM © NeuroCake | stock.adobe.com

BILDUNG.ZUKUNFT.MENSCH

4. NOVEMBER 2026 | 13.30 - 17.00 Uhr Werkstattbühne im Festspielhaus Bregenz

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INHALT

Schwerpunkte dieser Ausgabe:

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FOTOS: KI, BEIGESTELLT

WorldSkills in Shanghai

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THEMA: Bahnausbau

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Gastkommentar zur Gesundheit von Petra Schiesser

Vorarlberg muss seine Zukunft gestalten – und zwar jetzt

FOTO: MAREK KNOPP

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

KommR Karlheinz Kopf WKV-Präsident

„Ob Bahn, Fachkräfte oder künstliche Intelligenz: Immer geht es um dasselbe – Vorarlberg muss seine Zukunft aktiv gestalten.“

Vorarlberg ist ein Land der Macher:innen. Das zeigt sich nicht nur in unseren erfolgreichen Unternehmen, sondern auch bei unseren jungen Fachkräften und beim Innovationsgeist, mit dem unsere Betriebe neue Technologien aufgreifen. Doch wirtschaftlicher Erfolg braucht die richtigen Rahmenbedingungen. Und gerade hier stehen wichtige Entscheidungen an. Ein Beispiel ist der Bahnausbau im Unteren Rheintal. Für einen exportorientierten Wirtschaftsstandort wie Vorarlberg ist eine leistungsfähige Bahnverbindung keine Frage des Komforts, sondern eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Unternehmen brauchen eine verlässliche Anbindung an internationalen Märkte und die Nordseehäfen. Gleichzeitig brauchen die Menschen im dicht besiedelten Rheintal einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr. Und auch für den Tourismus sowie für die Gewinnung von Fachkräften aus dem gesamten Bodenseeraum wird eine moderne Bahninfrastruktur immer wichtiger. Dabei gilt: Ausbau und Lebensqualität dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen eine starke Bahn, aber eine Lösung, die unseren sensiblen Siedlungs- und Lebensraum schützt. Deshalb ist es richtig, jetzt alle Varianten sorgfältig zu prüfen – einschließlich unterirdischer Lösungen. Entscheidend ist, dass am Ende jene Variante steht, die für Bevölkerung und Wirtschaft langfristig den größten Nutzen bringt. Wie wichtig Investitionen in Menschen sind, zeigen unsere erfolgreichen Teilnehmer:innen bei den WorldSkills in Shanghai eindrucksvoll. Drei Medaillen für Vorarlberger Fachkräfte und insgesamt 32 Auszeichnungen für das österreichische Team sind ein starkes Signal. Unsere duale Ausbildung ist international ein Erfolgsmodell. Darauf dürfen wir stolz sein, doch gleichzeitig müssen wir alles daransetzen, dieses Modell weiterzuentwickeln und junge Menschen für Facharbeit und Technik zu begeistern. Das gilt auch für ein Thema, das unsere Wirtschaft in den kommenden Jahren massiv verändern wird: Künstliche Intelligenz. Die KI Days Vorarlberg haben gezeigt, dass KI längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Sie wird bereits eingesetzt und eröffnet unseren Unternehmen große Chancen. Entscheidend ist, dass aus technologischen Möglichkeiten konkrete Anwendungen werden. Dafür braucht es Wissen, Mut zum Ausprobieren und vor allem den Austausch zwischen Unternehmen, Forschung und Bildung. Ob Bahn, Fachkräfte oder künstliche Intelligenz: Immer geht es um dasselbe – Vorarlberg muss seine Zukunft aktiv gestalten. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Jetzt kommt es darauf an, dass wir gemeinsam die richtigen Entscheidungen treffen und ins Handeln kommen. Ihr Karlheinz Kopf Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg


thema

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Bahnausbau Unteres Rheintal: Generationenprojekt in greifbarer Nähe Vorarlberg. Der Ausbau des Bahnnetzes im Unteren Rheintal ist notwendig und wird von Land, Gemeinden, Wirtschaft und regionalen Partnern gemeinsam getragen. Entscheidend ist die volkswirtschaftlich beste Lösung für die Bevölkerung und die Betriebe in Vorarlberg mit Blick auf Lebensqualität, Standort, Verkehr und Exportwirtschaft.

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Gemeinsam für eine starke Bahn Der Ausbau des Bahnnetzes im Unteren Rheintal ist notwendig und wird von Land, Gemeinden, Wirtschaft und regionalen Partnern gemeinsam getragen.

FOTO: ÖBB/SAILERBROTHERS/KI

er Bahnausbau im Unteren Rheintal ist für die Zukunft ftt Vorarlbergs von zentraler Bedeutung: Als starkesExport rtlandbrauchteseineleistungsfähigeAnbindung t an Exportmärkt kte t und Nordseehäfen.Und für eine funkt ktiot nierende Mobilität im dicht besiedelten Raum spielt der Öffentliche Nahverkehr eine wesentliche Rolle. Zudem schafft fftt die Anbindung an die transeuropäischen Netze (TEN) nachhaltige Mobilitätsangebote für internationale Gäste der Tourismusregion und die Erschließung von Fachkräft ften t aus dem Bodenseeraum für die Vorarlberger Wirtschaft ft. t Die Bahninfrastruktur in unserer Region ist überlastet. Gleichzeitig ist der Raum zwischen Wolfurt, Lauterach, Bregenz, Lochau, Hörbranz entlang des Bodenseeufers und der deutschen Staatsgrenze dicht besiedelt und räumlich besonders sensibel. Insbesondere das eingleisige Nadelöhr zwischen Bregenz und Lochau begrenzt die Entwicklung eines leistungsfähigen Personen- und Güterverkehrs. Es braucht daher gleichsam eine starke Bahn und einenAusbau, der Siedlungsraum, Landschaft und Lebensqualität schützt.


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FOTO: MATTHIAS RHOMBERG

Entscheidend ist die volkswirtschaftlich bahnhof Wolfurt und entlang des sensiblen beste Lösung für die Bevölkerung und die BeBodenseeufers kommt nur eine unterirdische triebe in Vorarlberg – mit Blick auf LebensquaLösung in Frage. Wir setzen auf eine enge Plalität, Standort, Verkehr und Exportwirtschaft. nungspartnerschaft mit den Gemeinden und Dazu hat die Landeregierung den ÖBB vor weder Interessensgemeinschaft Unterirdische nigenTagen ein gebündeltes Forderungspaket Bahntrasse Großraum Bregenz und erwarten zum Bahnausbau im Unteren Rheintal übervon den ÖBB transparente Schritte. Wichtig ist geben. ebenso: Während der Bauphase muss der BeZiel ist ein leistungsfähiger, siedlungsvertrieb bestmöglich aufrechterhalten werden.“ träglicher Ausbau zwischen Wolfurt und der Landesrat MarcoTittler hob die wirtschaftsStaatsgrenze zu Deutschland. Das Paket baund verkehrspolitische Bedeutung hervor: „Die siert auf der gemeinsamen Position von Land, Beseitigung des Engpasses zwischen Bregenz betroffenen Gemeinden, der Wirtschaftskamund Lochau und die Zweigleisigkeit Lustenau– mer Vorarlberg und der Initiative mehramsee. Hard/Fußach sind zentrale Bausteine für verLandeshauptmann lässliche Takte und Markus Wallner: „Das mehr Güter auf der Untere Rheintal „Für die Wirtschaft ist es nicht Schiene. Der Standbraucht mehr Kapazi- entscheidend, auf welcher unterirdiort Wolfurt kann als tät – aber so, dass schen Trasse gefahren wird. Wichtig Drehkreuz zusätzliSiedlungsraum, Seeche Schlagkraft entist, dass es eine leistungsfähige und ufer und Lebensqualiwickeln – für die Exin absehbarer Zeit realisierbare tät gewahrt bleiben. portwirtschaft wie Wir erwarten, dass Anbindung für Güter- und Fernverfür den PersonenBund und ÖBB die Ka- kehr gibt.“ fernverkehr.Wirwolpazitätserweiterung Karlheinz Kopf len den Ausbau mit im Unteren Rheintal Präsident Wirtschaftskammer Vorarlberg EU-Mitteln kofinan(Modul Rheintal) ins zieren und die grenzZielnetz 2040 aufnehüberschreitende Abmen, die Varianten einer unterirdischen Fühstimmung mit Deutschland und der Schweiz rung seriös prüfen und die nächsten Planungseng führen.“ schritte zügig setzen.“Wallner verwies auf den einstimmigen Landtagsbeschluss vom 31. JänWirtschaftskammer-Präsident Karlheinz ner 2024, wonach im dicht besiedelten Raum Kopf stellte fest: „Nur mit einem Schulterund entlang des Bodenseeufers keine oberirschluss von Land, Gemeinden und der Wirtdische Gleiszulegung erfolgen darf. schaft rückt ein Generationenprojekt dieser Der Handlungsbedarf ist klar: Vorarlbergs Dimension in greifbare Nähe. Für den exportExportwirtschaft benötigt verlässliche Schieorientierten Wirtschaftsstandort ist eine funknenverbindungen zu den Nordseehäfen, der tionierende Logistik entscheidend. Vorarlberg öffentliche Verkehr ist Rückgrat der Mobilität braucht eine leistungsstarke Anbindung an die im dicht besiedelten Rheintal und die AnbinNordseehäfen. Für die Wirtschaft ist es nicht dung an transeuropäische Netze (TEN-T) stärkt entscheidend, auf welcher unterirdischen TrasTourismus und Fachkräftegewinnung in der se gefahren wird. Wichtig ist, dass es eine leisBodenseeregion. Zugleich ist die Infrastruktur tungsfähige und in absehbarer Zeit realisierbaüberlastet – besonders das eingleisige Nadelre Anbindung für Güter- und Fernverkehr gibt.“ öhr zwischen Bregenz und Lochau begrenzt Alle Partner des gemeinsamen Positonspaden Personen- und Güterverkehr. piers erwarten auf Basis des heute übergebenen „Siedlungsverträglichkeit ist der Maßstab“, Forderungspakets zeitnah eine strukturierte unterstrich Landesstatthalter Christof BitVariantenprüfung und das gemeinsame Festschi. „Im dicht besiedeltenAbschnitt ab Güterlegen der Bestvariante mit Bund und ÖBB.

THEMA

POSITIONSPAPIER Das übergebene Forderungspaket umfasst unter anderem: •

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Aufnahme der Kapazitätserweiterung im Unteren Rheintal (Modul Rheintal) in das Zielnetz 2040 und baldige politische Beschlussfassung. Variantenuntersuchung einer unterirdischen Lösung zwischen Vorarlberg und Deutschland (Unterflurtrasse und Pfändertunnel), inklusive Prüfung der Rolle des Güterbahnhofs Wolfurt als Mobilitätsdrehscheibe für Güter- und Personenfernverkehr Rasche Planung und Umsetzung des zweigleisigen Ausbaus Lustenau–Hard/ Fußach (im Rahmenplan 2027–2032 vorgesehen) Gemeinsame Planungsschritte mit dem Land Vorarlberg und den betroffenen Gemeinden; keine (längere) Unterbrechung des laufenden Bahnverkehrs während der Bauzeit Prüfung von EU-Kofinanzierungsmöglichkeiten (TEN-T, CEF, Interreg) Frühzeitige Abstimmung mit Deutschland und der Schweiz sowie Einbettung in die grenzüberschreitende Entwicklung der Bodenseeregion Prüfung der Notwendigkeit einer „Strategischen Prüfung Verkehr“, da keine Hochleistungsstrecke erforderlich ist Sachliche Bewertung des Schweizer Vorschlags zur Führung des Railjets Zürich– Wien ab 2038 über St. Gallen– St. Margrethen–Dornbirn sowie des geplanten Ausbaus Zürich–München

„Für die exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft ist eine leistungsfähige Bahnanbindung Richtung Deutschland und zu den Nordseehäfen von zentraler Bedeutung. Deutschland ist für viele unserer Kunden der wichtigste Absatz- und Beschaffungsmarkt. Unsere Region ist in Richtung Deutschland über die Straße hervorragend angebunden – auf der Schiene fehlt jedoch bis heute eine entsprechend leistungsfähige Verbindung. Wenn wir mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern wollen, braucht es deshalb einen raschen und zukunftsfähigen Ausbau der Bahnverbindung Richtung Deutschland. Der Güterbahnhof Wolfurt kann dabei als wichtige Schnittstelle zwischen Straße und Schiene eine zentrale Rolle für Vorarlberg und die gesamte Bodenseeregion spielen.“ Wolfram Senger-Weiss Vorsitzender der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss


MAGAZIN

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WORLDSKILLS

WorldSkills 2026: Einmal Silber, zweimal Bronze für Vorarlberg Berufsweltmeisterschaften. Von 22. bis 27. September gingen in Shanghai die Berufsweltmeisterschaften WorldSkills über die Bühne.

A

cht Vorarlberger Teilnehmer:innen kämpften bei den achten Berufsweltmeisterschaften (World Skills) in Shanghai im 48-köpfigen Team Österreich um Medaillen. Mit großem Erfolg: Maler Luca Ladler vom Betrieb Hannes Hagen Präzision.Farbe (Hohenems) holte die Silbermedaille. Jeweils Bronze ging an René Bitschnau (HTL Dornbirn) im Bereich Chemielabortechnik und Keanu Frick (Julius Blum GmbH) in der Kategorie Maschinenbautechnik. Zudem wurden Elena Mathis (Hotel GAMS zu zweit) im Bereich Hotel Rezeption, Sandro Flatz (Julius Blum GmbH) im Bereich Maschinenbau CAD, Deniz Mutun (Julius Blum GmbH) in der Kategorie CNC-Fräsen, Janick Gehrer (Julius Blum GmbH) in der Kategorie Anlagenelektrik und Simon Österle (Ludwig Steurer Maschinenund Seilbahnbau GmbH GmbH & Co. KG) in der Kategorie Schweißen mit einer „Medal for Excellence“ ausgezeichnet.

Das Team Österreich mit Karlheinz Kopf, Udo Filzmaier und Mike P. Pansi.

Silber: Luca Ladler, Maler

Bronze: René Bitschnau, Chemielabortechnik

Bronze: Keanu Frick, Maschinenbautechnik

Mercedes Benz Arena Shanghai

Österreich unter den Top-Nationen Österreich gewann bei denWorldSkills 2026 in Shanghai vier Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie 20 „Medals for Excellence“, die für herausragende Leistungen nach den Podestplätzen vergeben werden. Damit wurden 32 der 48 Fachkräfte des Nationalteams der Berufe ausgezeichnet. In der Nationenwertung belegte Österreich Rang sieben und wir hinter der Schweiz und Frankreich die dritterfolgreichste europäische Nation.

FOTOS: BEIGESTELLT, ALEXANDRA SERRA, SKILLSAUSTRIA/WIESER/SLOVENCIK

Hohe Qualität der Berufsausbilung „Herzliche Gratulation an Luca Ladler an René Bitschnau und Keanu Frick zu ihren Medaillen. Dieser großartige Erfolg unterstreicht wieder einmal die hohe Qualität der Berufsausbildung in Vorarlberg. Unsere duale Ausbildung ist weltweit mit an der Spitze“, freut sich Wirtschaftskammer-Präsident Karlheinz Kopf, der gemeinsam mit WKV-Vizepräsident Udo Filzmaier, Fachgruppenobmann Mike P. Pansi, Blum-CEO Martin Blum und Collini-CEO Günther Reis sowie Malermeister Hannes Hagen dem Vorarlberg-Team vor Ort die Daumen drückte. „Wir dürfen stolz sein, was unsere jungen Fachkräfte in Shanghai geschafft haben. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, welch‘ großen Stellenwert die Facharbeiterausbildung bei den Unternehmen im Land einnimmt und wie qualitativ hochwertig sie im weltweiten Vergleich ist“, erklärt der Wirtschaftskammer-Präsident.


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„Dieser Erfolg unterstreicht wieder einmal die hohe Qualität der Berufsausbildung in Vorarlberg. Unsere duale Ausbildung ist weltweit mit an der Spitze.“ Karlheinz Kopf Präsident Wirtschaftskammer Vorarlberg

MAGAZIN

Übersicht der Vorarlberger Teilnehmenden Podiumsplätze erzielten: • Silber: Luca Ladler, Fußach, Maler, Hagen Hannes Präzision.Farbe (Hohenems) • Bronze: René Bitschnau, Frastanz, Chemielabortechnik, HTL Dornbirn • Bronze: Keanu Frick, Höchst, Maschinenbautechnik, Julius Blum GmbH (Höchst) Mit einer Medal for Excellence ausgezeichnet wurden: • Sandro Flatz, Fußach, Maschinenbau CAD, Julius Blum GmbH (Höchst) • Janick Gehrer, Hard, Anlagenelektrik, Julius Blum GmbH (Höchst) • Elena Mathis, Hohenems, Hotel Rezeption, Hotel GAMS zu zweit (Bezau) • Deniz Mutun, Lustenau, CNC-Fräsen, Julius Blum GmbH (Höchst) • Simon Österle, Krumbach, Schweißen, Ludwig Steurer Maschinen- und Seilbahnbau GmbH & Co KG

Empfang der erfolgreichen Teilnehmer:innen im Landhaus.

Betriebsrundgang bei der Collini Group in Jiangsu.

Betriebsrundgang bei Suzhou faigle Engineering Plastics Co., Ltd.

„WKV-Delegationsreise nach China“ Vorarlberger Unternehmen sind international erfolgreich, weil sie Qualität, Innovationskraft und Kundennähe auch auf globalen Märkten leben. Im Rahmen der WKV-Delegationsreise besuchte WKV-Präsident Karlheinz Kopf gemeinsam mitWKV-Vizepräsident Udo Filzmaier die China-Standorte der Collini Group sowie von Suzhou faigle Engineering Plastics Co., Ltd. in Jiangsu. „Für mich war besonders interessant zu sehen, wie zwei Unternehmen mit starken Wurzeln in Vorarlberg ihre Präsenz in einem der wichtigsten und dynamischten Wirtschaftsräume der Welt gestalten“, erläutert Karlheinz Kopf und führt aus: „Bei den Betriebsrundgängen wurde deutlich, wiewichtig internationale Standorte für unsere exportorientierte Wirtschaft sind. Sie ermöglichen Nähe zu Kunden und Märkten, schaffen Zugang zu internationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten und stärken damit auch dieWettbewerbsfähigkeit der Unternehmen insgesamt. World Skills Empfang im Landhaus Nach ihrem starken Auftritt bei den 48. Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in Shanghai (22.-27. September 2026) wurden die acht Vorarlberger Teilnehmer:innen am 5. Oktober 2026 im Landhaus in Bregenz geehrt. Landeshauptmann Markus Wallner und VorarlbergerWirtschaftskammerpräsident Karlheinz Kopf gratulierten gemeinsam mit Landesrat Marco Tittler und Arbeiterkammerpräsident Bernhard Heinzle den erfolgreichen Teilnehmer:innen beim feierlichen Empfang. Landeshauptmann Wallner betonte: „Unsere jungen Fachkräfte haben in Shanghai eindrucksvoll gezeigt,was eine Ausbildung in Vorarlberg leisten kann. Mit Präzision, Ausdauer und Nervenstärke haben sie ihre Expertise auf internationaler Bühne zur Schau gestellt und zugleich die Stärke unseresAusbildungsstandorts sichtbar gemacht. Ich gratuliere ihnen ganz herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen. Die Lehrlinge haben Vorarlberg großartig vertreten.“


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magazin INDUSTRIESTRATEGIE

JUNGE WIRTSCHAFT

BRAIN HEALTH

Spartenobleute fordern mehr Tempo

Wohlstand braucht Investitionen – keine neuen Steuern

Gehirngesundheit ist keine Frage des Alters

Die Junge Wirtschaft (JW) sieht die erneute Forderung der Grünen nach einer stärkeren Besteuerung von Vermögen kritisch. Gerade in einer Phase, in der Österreich wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen muss, brauche es bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, Gründungen und Wachstum – und keine Debatte über neue Steuern. „Österreich ist schon heute ein Hochsteuerland. Wer immer wieder einfach nur reflexartig nach neuen Steuern ruft, schafft keinen neuen Wohlstand – sondern nimmt jenen Spielraum, den wir für Investitionen, Innovation und neue Arbeitsplätze dringend brauchen“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich.

Gehirngesundheit ist weit mehr als Gedächtnistraining im Alter. Viele denken dabei an Sudoku oder Rechenaufgaben für ältere Personen. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn wer in jungen Jahren schon in Gehirngesundheit investiert, reduziert seine Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken um bis zu 40 Prozent. Ähnliches gilt für Burnout, Depressionen und andere Erkrankungen, die das Gehirn betreffen. Das heißt: Die eigene Gehirngesundheit lässt sich beeinflussen. Die Initiative Brain Health der connexia zeigt diesen Herbst in Hard, Lauterach und Wolfurt, wie wertvoll Bewegung, mentale Fitness und Stressregulation sein können. www.aktion-demenz.at FOTOS: DIE FOTOGRAFEN, ANJA KOPPITSCH, CONNEXIA

Mit der Industriestrategie Österreich 2035 hat die Bundesregierung Anfang dieses Jahres die Stärkung der Industrie erstmals in der Zweiten Republik in einem Regierungsprogramm verankert. Ein wichtiges Signal – darin waren sich die Spitzenvertreter:innen der Sparte Industrie der Wirtschaftskammern Tirol, Vorarlberg, Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und Kärnten bei ihrem Kooperationstreffen in Innsbruck (siehe Foto) einig. Bei der Umsetzung der Strategie fordern sie jedoch deutlich mehr Tempo ein. Denn die Zwischenbilanz fällt ernüchternd aus: Mit Stand 31. Juli 2026 waren erst 14 der geplanten 117 Maßnahmen umgesetzt. Mehr dazu unter: www.wko.at/vlbg/news/presseaussendungen

„Es ist mir ein Rätsel, warum die Wichtigkeit der Lehre immer wieder aufs Neue verteidigt werden muss.“ Manfred Brandl Pensionierter Geschäftsführer von Liebherr Nenzing

Jawohl! Nein danke! Ausbilder:innen verdienen mehr als Anerkennung Wer über die Fachkräfte von morgen spricht, darf jene nicht vergessen, die sie heute begleiten: die Ausbilder. Sie vermitteln Wissen, geben Orientierung und sind für junge Menschen oft weit mehr als fachliche Ansprechpartner. Ihre Verantwortung ist groß – und sie verdient Wertschätzung und Unterstützung. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigte das gestrige Ausbilder:innenforum 2026: Das Interesse war groß, der Austausch intensiv. Zahlreiche Ausbilder nutzten die Gelegenheit, neue Impulse mitzunehmen und sich über aktuelle Herausforderungen in der Lehrlingsausbildung auszutauschen. Denn gute Ausbildung braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, Mut machen und junge Talente auf ihrem Weg begleiten. Wer in Ausbilder investiert, investiert in die Fachkräfte und den Wirtschaftsstandort von morgen. (ne)

Das SPÖ-Chaos schadet dem Land Es ist unfassbar, wie sich die SPÖ derzeit selbst zertrümmert. Viel dilettantischer und unprofessioneller kann eine Parteiobmann-Diskussion nicht geführt werden, und das ist noch höflich formuliert. Und die Lösung, auf die sich die Roten einigten, verdient den Namen nicht: Babler bleibt noch Vizekanzler, bekommt aber zwei Aufpasser an die Seite gestellt. Anfang 2027 soll Minister Marterbauer übernehmen, wobei der Zeitpunkt von dessen Genesung abhängt: Geht’s noch? Damit ist nur eines gewährleistet: Dass die Sozialdemokraten ihr Chaos auch in die Dreierkoalition tragen und das schwierige Regieren in einer schwierigen Zeit noch weiter erschweren, zum Schaden des gesamten Landes. Die SPÖ war einmal eine staatstragende Partei, das ist definitiv vorbei. (ad)


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BMW

Neue Klasse, starke Perspektiven

FOTO: BMW GROUP

BMW investiert in die Zukunft Österreichs

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ie Mobilität der Zukunft entsteht dort, wo Innovation, Investitionen und qualifizierte Fachkräfte zusammenkommen. Die BMW Group zeigt in Österreich, wie industrielle Transformation erfolgreich gestaltet werden kann und dabei nachhaltige Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und neue Chancen für Unternehmen schafft.

Seit nahezu fünf Jahrzehnten ist die BMW Group ein verlässlicher Partner des Wirtschaftsstandorts Österreich. Mit Investitionen von rund zehn Milliarden Euro seit 1977 und einem aktuellen Investitionsvolumen von durchschnittlich mehr als einer Million Euro pro Tag bekennt sich das Unternehmen klar zu Österreich als Entwicklungs-, Innovations- und Produktionsstandort. Damit sichert die BMW Group hochwertige Arbeitsplätze, stärkt regionale Wertschöpfung und schafft wichtige Impulse für zahlreiche Unternehmen entlang der heimischen Liefer- und Wertschöpfungsketten.

KONTAKT BMW Austria GmbH Siegfried-Marcus-Str. 24 5020 Salzburg T 0662 83 83-0 info@bmw.at www.bmw.at

Eine Schlüsselrolle nimmt dabei das BMW Group Werk Steyr ein. Mit rund 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt es zu den bedeutendsten Industriebetrieben Österreichs und verbindet Forschung, Entwicklung und Produktion an einem Standort. Das Werk entwickelt und produziert sowohl Verbrennungs- als auch Elektromotoren und treibt Zukunftstechnologien wie elektrische Antriebssysteme und Wasserstoff-Brennzellentechnologie entscheidend voran. Besonders deutlich wird die Bedeutung des Standorts mit der NEUEN KLASSE, der nächsten Fahrzeuggeneration der BMW Group. Das Werk Steyr liefert die Elektromotoren für die ersten Modelle der NEUEN KLASSE und entwickelt sich damit zu einem zentralen Kompetenzzentrum für elektrische Antriebssysteme innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks. Dafür

hat die BMW Group mehr als eine Milliarde Euro in die Transformation des Standorts investiert. Österreichische Innovationskraft wird so zu einem wesentlichen Baustein der Mobilität von morgen. Die Investitionen der BMW Group stärken nicht nur das Unternehmen selbst, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich. Die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion schafft ideale Voraussetzungen, um Innovationen rasch in industrielle Anwendungen zu überführen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig auszubauen. Gleichzeitig investiert die BMW Group gezielt in die Ausbildung kommender Generationen: Aktuell absolvieren 119 Lehrlinge ihre Ausbildung im Werk Steyr und erwerben jene Kompetenzen, die für die Mobilität der Zukunft erforderlich sind. Auch für Unternehmer bietet die Transformation neue Chancen. Die BMW Group steht für innovative und wirtschaftliche Mobilitätslösungen, die Unternehmen bei ihrer nachhaltigen Entwicklung unterstützen. Vom vollelektrischen Firmenfahrzeug über intelligente Flottenlösungen bis hin zu attraktiven Finanzierungs- und Serviceangeboten begleitet BMW Betriebe auf ihrem Weg in eine zunehmend digitale und nachhaltige Mobilitätswelt. Mit der NEUEN KLASSE, langfristigen Investitionen in den Standort Österreich und einem klaren Fokus auf Innovation, Beschäftigung und Ausbildung unterstreicht die BMW Group ihre Rolle als starker Partner für Wirtschaft und Gesellschaft. Das Zusammenspiel aus technologischer Exzellenz, regionaler Wertschöpfung und unternehmerischer Zukunftsorientierung schafft nachhaltige Perspektiven für Österreich und seine Unternehmen.


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DER NEUE BMW i3 MIT BIS ZU 910* KM VOLLELEKTRISCHER REICHWEITE.

BMW i3 50 xDrive: Energieverbrauch, kombiniert WLTP in kWh/100 km: 16,1-13,4; Elektrische Reichweite, WLTP in km: 758-910.* *Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Die tatsächlichen Werte sind abhängig von unterschiedlichen Faktoren, z. B. Beladung, Fahrstil, Strecke, Witterung, Nebenverbraucher (u.a. Klimatisierung), Bereifung, Alterungszustand der Batterie. Abbildung: Symbolfoto.


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AUSZEICHNUNG

WACHSTUMSKURS

Wolfgang Frick unter den Top 111 Speakern

Mositech-Gruppe mit knapp 58 Millionen Euro Umsatz

Der Frastanzer Unternehmensberater, Marketingexperte und Vortragsredner Wolfgang Frick wurde in den Kreis der Top 111 Public Speaker in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgenommen. Die Auszeichnung wird vom „Expertenportal“ vergeben, einem der führenden Vermittler von Rednerinnen und Rednern in der DACH-Region. Aufmerksam wurde das Expertenportal auf Frick im Rahmen einer Speaker-Slam-Veranstaltung im deutschen Mastershausen bei Frankfurt. Die Award-Verleihung findet am 6. November 2026 im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Als eine Folge der Ernennung wurde Frick bereits für einen Expertenkongress in New York im August 2026 gebucht. Informationen unter www.marke-ting-sommelier.at

Mositech ist auf den Vertrieb und Service moderner Medizintechnik für die flexible Endoskopie spezialisiert. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dornbirn fungiert in Österreich und der Schweiz als Exklusivpartner renommierter Hersteller wie PENTAX Medical, STERIS und Wassenburg Medical. Die Zeichen stehen weiter klar auf Wachstum. Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte die Mositech-Gruppe einen Umsatz von knapp 58 Millionen Euro. Damit konnte der Spezialist für flexible Endoskopie und OP-Instrumentenmanagement

seinen Umsatz seit 2022 nahezu verdoppeln. Wesentliche Treiber sind neben der steigenden Nachfrage im Gesundheitswesen die personelle Verstärkung der Schweizer Geschäftsführung sowie der grenzüberschreitende Ausbau des Serviceangebots. Zusätzliche Marktchancen eröffnet die zur Gruppe gehörende MIM Medizintechnik. Die seit 2020 eigenständige Sparte ist in Österreich Marktführer im OP-Instrumentenmanagement und expandierte im Februar 2026 mit einem Standort in Spreitenbach in die Schweiz. Mittlerweile vertrauen mehr als 85 Krankenhäuser im DACH-Raum auf die herstellerunabhängige Instandhaltung. Die Mositech-Gruppe ist auf Vertrieb und Service medizintechnischer Spitzenprodukte spezialisiert.

KUNDENSERVICE

E-Werke Frastanz: neue Kundenzone Die neue Servicestelle in der Kundenzone bietet Unterstützung bei Fragen zum Netzanschluss, zu Stromverträgen, zu Rechnungsthemen sowie zu allgemeinen Stromthemen. Damit entsteht eine regionale Servicelösung – als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Oberland. In der Kundenzone im ersten Obergeschoss der Zentrale finden Kund:innen den vkw Kundenservice, sowie weitere Dienste der E-Werke Frastanz – vom Netzservice über digitale Dienste wie Kabelfernsehen, Internet und Streaming sowie Vermittlung bis zum IT-Service für Unterstützung bei EDV-Themen. Der Zugang zur Kundenzone erfolgt über den Haupteingang im Erdgeschoss beim EP: Elektrofachmarkt der E-Werke.

ERÖFFNUNG

Tourismusbüro Bludenz und Hingucker concept store gemeinsam als Mühlgasse 5 Das Tourismusbüro Bludenz hat seinen neuen Standort in der Mühlgasse unter dem Namen „Mühlgasse 5“ eröffnet. Gemeinsam mit dem Hingucker Concept Store ist dort ein Treffpunkt entstanden.

Bei einer Sneak Preview Ende September begrüßten Simon Tschann, Präsident der Alpenregion Bludenz Tourismus, Wiebke Meyer, Geschäftsführerin der Alpenregion Bludenz Tourismus, sowie Simon und Jennifer Bitsche von Bitsche Optik die anwesenden Gäste. „Für uns ist es wichtig, dass das Tourismusbüro als persönliche Anlaufstelle in Bludenz erhalten bleibt. Mit dem neuen Standort verbinden wir persönliche Gästeinfo mit einem zeitgemäßen Konzept und schaffen

zugleich eine Verbindung zur Positionierung unserer Alpenstadt als Ausgangspunkt in die Region und als Treffpunkt unserer fünf Täler“, sagt Geschäftsführerin Wiebke Meyer. Das kombinierte Konzept ist darauf ausgelegt, zu wachsen und sich zu verändern, um Besuchende immer wieder zu inspirieren, die Region kennenzulernen.

FOTOS: MARCEL HAGEN/STUDIO 22, E-WERKE FRASTANZ

unternehmen


13 | NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

UNTERNEHMEN

JUBILÄUM

PERSONALIA

50 Jahre Blumen Garten Öhninger – mit Herz und Leidenschaft

Führungswechsel bei B&B

Was 1976 auf wenigen Quadratmetern im Interspar in Bürs begann, ist heute ein besonderer „Bluamalada“ mit viel Herz, Tradition und Leidenschaft: der Blumen Garten Öhninger in Satteins.

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m 2. September 1976 gründeten Maria und Edgar Öhninger ihr Unternehmen. Anfang der 1980er-Jahre folgte der nächste Schritt: In Satteins eröffneten sie ein kleines Blumengeschäft neben dem Gasthaus Sternen – ein kleines, charmantes Häuschen, an das sich viele Kundinnen und Kunden noch heute gerne erinnern. Vom kleinen Blumengeschäft zum heutigen Blumen Garten Öhninger 1986 zog der Betrieb an den heutigen Standort in der Walgaustraße 4. Im Laufe der Jahre wurde der Blumen Garten immer wieder erweitert und umgebaut. Ein Glashaus, die Überdachung des Außenbereichs, eine Garage undweitereVeränderungen machten aus dem ursprünglichen kleinen Geschäft den heutigen Blumen Garten Öhninger. Ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war das Jahr 2002: Tochter Kerstin Dietrich absolvierte in Innsbruck ihre Meisterprüfung und war damals die jüngste Floristenmeisterin Österreichs. 2004 trat sie in den elterlichen Betrieb ein und übernahm im Februar 2010 schließlich das Unternehmen. Mit Liebe zur Natur und zum Detail Bis heute stehen bei Blumen Garten Öhninger die Liebe zur Natur, die Freude an Blumen und die Liebe zum Detail im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist demTeam, Menschen mit Blumen glücklich zu machen.Wenn Kundinnen und Kunden das Geschäft mit einem Lächeln verlassen, ist für die Familie klar: „Dann haben wir alles richtig gemacht.“ Zum Jubiläum gilt daher ein besonderer Dank allen Kundinnen und Kunden, Lieferanten, Mit-

So sah das erste Geschäft von Blumen Garten Öhninger damals aus.

Alexandra Gunz übernimmt mit 1. Oktober 2026 die Geschäftsführung bei B&B Immobilien GmbH in Dornbirn

Alexandra Gunz

Kerstin Dietrich mit ihrer Mama, Gründerin Maria Öhninger.

Eine große Pflanzenvielfalt gibt es bei Blumen Garten Öhninger zu bestaunen. FOTOS: KERSTIN DIETRICH, BEIGESTELLT

arbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Familie, die den Blumen Garten Öhninger über all die Jahre begleitet, unterstützt und zu dem gemacht haben, was er heute ist. 50 Jahre Blumen Garten Öhninger – ein „Bluamalada“, geführt mit viel Herz, Leidenschaft und Liebe zur Natur.

A

ls staatlich geprüfte Immobilienmaklerin verfügt Alexandra Gunz über umfassende fachliche Expertise sowie langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche. Mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem fundierten Branchenwissen wird sie die erfolgreiche Entwicklung der B&B Immobilien GmbH weiterführen und zugleich neue Impulse für die Zukunft setzen. Seit mehr als 30 Jahren ist die B&B Immobilien GmbH erfolgreich in der Immobilienbranche in Vorarlberg tätig.

WEITERER STANDORT IN DEN USA

ALPLA baut Aktivitäten in den USA mit neuem Standort in Las Vegas aus ALPLA expandiert im Westen der Vereinigten Staaten und eröffnet ein Werk in North Las Vegas (Nevada). Der 13.000 Quadratmeter große Standort im Craig Road Logistics Center wird die Leistungsfähigkeit von ALPLA zur Herstellung von Kunststoffflaschen für globale und nationale Kunden stärken.

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it dem neuen Standort in rücktALPLA näher an zentrale Kunden und sichert sich einen strategisch günstigen Zugang zu wichtigen Verkehrskorridoren und regionalen Vertriebsnetzen. Der weltweit tätige Verpackungsspezialist wird ab Frühjahr 2027 hochwertige Lösungen im Extrusionsblasformverfahren herstellen. Mit dem zweiten Produktionsstandort im Westen der Vereinigten Staaten kann ALPLA Serviceleistungen und Liefereffizienz verbessern und das Wachstum in der Region vorantreiben. „Diese Investition ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie von AL-

PLA in Nordamerika“, sagt Tasos Pourloukakis, Regional Managing Director vonALPLA NorthAmerica. Verpackungslösungen für viele Branchen Der Standort in North Las Vegas wird Kunden aus verschiedenen Branchen beliefern, darunter solche für Lebensmittel, Getränke, Gesundheit, Kosmetik und Haushaltspflege sowie zusätzliche Kapazitäten für künftige Partnerschaften bereitstellen. ALPLA betreibt nun 19 Standorte in denVereinigten Staaten, wobei in North Las Vegas 36 neue Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden.


KI DAYS

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 14

KI DAYS VORARLBERG

Künstliche Intelligenz in der praktischen Anwendung Von 28. bis 30. September fanden im forum Vorarlberg am CAMPUS V die KI Days Vorarlberg statt. Veranstaltet wurden sie von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) und der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences.

Einer der Speaker war der KI Experte Malcolm Werchota.

Praxisnahe Einblicke und Austausch bei einer Breakout-Session der KI Days Vorarlberg.

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nternehmen,Forschungseinrichtungen,Startupsund weitere Interessierte kamen zusammen, um aktuelle KI-Entwicklungen einzuordnen, konkrete Anwendungen kennenzulernen und neue Kooperationen anzustoßen. Rund 250 Teilnehmende aus unterschiedlichen Branchen nutzten die dreitägigeVeranstaltung, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, praxisnahe Einblicke zu gewinnen und konkrete KI-Anwendungen kennenzulernen.DieKIDaysbrachtendabeidiegesamteBandbreiteder Vorarlberger Innovationslandschaft zusammen – von global tätigen Industriekonzernen über Klein- und MittelbetriebebishinzuKI-Start-upssowieAkteurenausForschung und Bildung.

Infos Weitere Infos unter: www.wko.at/KI

KI zumVerstehen,Ausprobieren undWeiterdenken Das Programm spannte den Bogen von strategischen Fragestellungen bis hin zu konkreten Anwendungen. Keynotes, Breakout-Sessions und Diskussionsformate gaben EinblickeintechnologischeEntwicklungenundderenAuswirkungen auf Unternehmen und Arbeitswelt. In der KIWerkstatt entwickelten Teilnehmer:innen aus eigenen betrieblichen Herausforderungen mithilfe von KI eine digitale Lösung und nahmen einen ersten funktionsfähigen Prototypen mit zurück ins Unternehmen. Beim KIMarktplatz konnten Demonstratoren und Anwendungen direktausprobiertundmitExpert:innendiskutiertwerden. AuchdieKI-PitcheszeigtenkonkreteLösungenausWirtschaftundForschung–vondatenbasiertenAnwendungen über Automatisierung bis hin zu neuen Möglichkeiten durch generative KI. Das DIHWest Forumwidmete sich der

Großes Interesse am KI-Marktplatz: Teilnehmer:innen informierten sich über Demonstratoren und konkrete Anwendungen.

Frage,wieUnternehmen Künstliche Intelligenz erfolgreich in die Praxis bringen können. Eine zentrale Erkenntnis der KI Days DerAustauschzwischenUnternehmen,Forschungund Technologieanbietern ist entscheidend, damit aus Ideen konkreteAnwendungen entstehen. Besonders gefragt waren praxisnahe Einblicke, persönliche Gespräche und die Möglichkeit, konkrete Herausforderungen zu diskutieren. AuchdieFrage,welcheKompetenzenesimUmgangmit KIkünftigbraucht,spielteeinezentraleRolle.IsabellWelpe, Keynote-Speakerin und Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der TU München, betonte: „Zu den wichtigsten Future Skills zählt für mich unternehmerisches Handeln.Wenn ein Beruf auch im KI-Zeitalter nicht aussterben wird, dann ist es der der Unternehmerin oder des Unternehmers: Probleme lösen und proaktiv vorangehen.“ Die KI Days Vorarlberg haben gezeigt, dass Künstliche Intelligenz bereits heute konkrete Chancen und Anwendungsmöglichkeiten fürUnternehmen bietet.Gleichzeitig wurdedeutlich:EntscheidendfürdenerfolgreichenEinsatz sind Wissen, Vernetzung und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure.

FOTOS: MIKE SIBLIK

Rund 250 Besucher:innen nutzten die KI Days Vorarlberg für Einblicke in aktuelle Entwicklungen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz.


15 | NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

WERBUNG

VORARLBERGER SPARKASSEN & VEICUS

Nachfolge verdient beste Begleitung.

Mehr als 350 Vorarlberger Betriebe wurden 2025 an die nächste Generation übergeben. Die eigentliche Welle steht aber erst bevor: Die Wirtschaftskammer rechnet, dass österreichweit bis 2034 rund 52.500 Arbeitgeberbetriebe mit etwa 705.000 Arbeitsplätzen zur Übergabe anstehen.

FOTO: SPARKASSE & VEICUS

Chancen, bestehende Unternehmen auf einem soliden Fundament weiterzuentwickeln. Als Vorarlberger Sparkassen sehen wir es als unsere Aufgabe, Unternehmer:innen bei diesem oft sehr komplexen Generationenwechsel frühzeitig und kompetent zu begleiten“, betont Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen.

Unternehmensnachfolge gelingt, wenn der richtige Zeitpunkt zur Übergabe gefunden ist und der Wechsel sorgfältig vorbereitet wurde.

KONTAKT Vorarlberger Sparkassen www.sparkasse.at/ vorarlberg

„Unternehmensnachfolge wird in den kommenden Jahren zu einer der wichtigsten wirtschaftlichen Herausforderungen in Österreich. Jede gelungene Übergabe sichert nicht nur Arbeitsplätze und Know-how, sondern auch regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig eröffnen sich für engagierte Nachfolgerinnen und Nachfolger attraktive

EVENT 3. Nov.

Erste Anlaufstelle bei der Übergabe Für alle, die sich die Übernahme eines Unternehmens vorstellen können, erhalten am 3. November ab 17:30 Uhr in den MUUT Offices Götzis Einblicke aus erster Hand. Die Feldkircher Unternehmensberatung veicus präsentiert echte Fallbeispiele. Geschäftsführer Peter Flatscher weist auf die Herausforderungen hin: „Die passende Finanzierung ist bei einer Übernahme nur eine von vielen Aspekten. Danach muss in einem Betrieb mit gewachsenem Team und Kundenstamm die eigene Handschrift gefunden werden.“ Anschließend stehen die veicus- und Sparkassen-Expert:innen für Gespräche bereit. Die Teilnahme bei der Veranstaltung ist kostenlos, die Plätze sind allerdings begrenzt.

Impulse & Netzwerk Ab 17:30 Uhr MUUT Offices Götzis Mit Felix Loacker & Sebastian Metzler

Die Initiative für Vorarlbergs Nachfolger:innen und solche, die es noch werden wollen. Infos & Anmeldung

Jetzt kostenlos anmelden

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NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 16

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BLEIB NEUGIERIG.

Information und Anmeldung: 05572 3894-424 anmeldung@vlbg.wifi.at

Mediation und Konfliktmanagement

Rhetorik Masterclass

Anerkannt in Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein, Deutschland und der Schweiz

Kommunikation, die bewegt und überzeugt

Überall, wo Menschen zusammen leben und arbeiten, können Konflikte entstehen. Diese gehören zu unserem Leben. In der Familie, bei Scheidungen, in der Nachbarschaft oder in Unternehmen ist oft Hilfe bei der Lösung von Konflikten notwendig. Hier kommen die Mediator:innen ins Spiel. Sie sind die neutrale Vermittlung zwischen zwei oder mehreren Parteien und helfen Lösungen zu finden, mit denen alle zufrieden sind. Die (Konflikt-)Parteien behalten dabei stets ihre Entscheidungsmöglichkeit und die Kontrolle über den Ausgang ihres Konflikts.

Trainingseinheiten: 377 Beitrag: € 6.850,Ort: WIFI Dornbirn

Ihr Weg zum Cambridge B2 First – fließend, sicher und zertifiziert In diesem Abendkurs bringen Sie Ihr Englisch auf das international anerkannte B2-Niveau – und bereiten sich optimal auf das Cambridge English B2 First Zertifikat vor. Native Speakers begleiten Sie von der ersten Stunde an durch ein abwechslungsreiches Training in Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen. Die Prüfung selbst kann separat gebucht werden – gut vorbereitet starten Sie mit dem nötigen Selbstvertrauen in sie hinein.

Beitrag: € 2.350,Ort: WIFI Dornbirn

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Jetz vastand i di - Vorarlberger Dialekt verstehen Vorarlbergerisch für Anfänger:innen Sie leben in Vorarlberg und weisen fortgeschrittene Deutschkenntnisse auf, verstehen aber den Vorarlberger Dialekt nur schwer? Dieser ist Kurs ist genau das Richtige. Sie lernen die Grundstrukturen des Dialekts und besprechen typische Phrasen und Formulierungen. Nach Abschluss sind Sie in der Lage, die Vorarlberger:innen besser zu verstehen und mit Ihnen im Dialekt zu kommunizieren!

Trainingseinheiten: 12

Trainingseinheiten: 90 Ort: WIFI Dornbirn

Sie gewinnen mehr Präsenz, Selbstvertrauen und Überzeugungskraft – und lernen, Ihre Persönlichkeit gezielt einzusetzen, um auch in entscheidenden Momenten sicher und wirkungsvoll zu kommunizieren.

Trainingseinheiten: 86 Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Englisch B2 Abendkurs

Beitrag: € 1.030,-

Souverän auftreten, klar auf den Punkt kommen und andere mit den eigenen Worten erreichen: Die Rhetorik Masterclass stärkt Ihre persönliche Wirkung und gibt Ihnen Sicherheit für anspruchsvolle Gesprächsund Auftrittssituationen.

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Beitrag: € 152,Ort: WIFI Dornbirn

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17 | NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

WIFI

KI in der Wirtschaft (Modul 2)

KI im Projektmanagement

Mit Prompts und KI-Agenten produktiver arbeiten Künstliche Intelligenz eröffnet völlig neue Möglichkeiten, Projekte effizienter zu planen, zu steuern und umzusetzen.

Sie lernen fortgeschrittene Prompt-Engineering-Techniken, entwickeln eigene GPT-Modelle und erstellen KI-gestützte Content-Strategien.Der Kurs behandelt auch fortgeschrittene Bild- und Videogenerierung, ethische und rechtliche Aspekte sowie Zukunftstrends der Generativen KI. In praxisnahen Workshops wenden Sie das Gelernte direkt auf eigene Projekte an.

In diesem eintägigen, praxisorientierten Seminar lernen Sie, wie KI-Tools im gesamten Projektverlauf unterstützen können: von der Strukturierung erster Projektideen über Ressourcen- und Risikoanalysen bis hin zu Statusberichten.

Inhalte: Fortgeschrittenes Prompt Engineering & Automatisierung, KI-gestützte Content-Strategie & Marketing, Eigene GPT-Modelle & Unternehmensanwendungen,...

Anhand realer Beispiele, Live-Demos und Übungen entdecken Sie, wie KI Ihnen Routinearbeit abnimmt und so mehr Zeit für Leadership, Kommunikation und strategische Aufgaben schafft.

Trainingseinheiten: 8

Trainingseinheiten: 8

Beitrag: € 370,Ort: WIFI Dornbirn

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Beitrag: € 495,Ort: WIFI Dornbirn

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Buchhaltung I - Grundkurs

Glasfasertechnik - Modul 1 Basiswissen

Die Buchhaltung ist ein vielseitiger Bereich des Rechnungswesens. Um den Einstieg für Personen ohne Vorkenntnisse so leicht wie möglich zu gestalten, umfasst der Buchhaltung-Grundkurs praxisorientiertes Grundwissen.

Hochleistungsfähig und zuverlässig: Glasfasertechnik ist die Basis effizienter Datenübertragung. Große Geschwindigkeitskapazitäten ermöglichen ultraschnelles Internet und einen erheblichen Vorteil für alle Nutzer:innen.

Nach dem Kurs werden Sie in der Lage sein, die Systematik der Buchhaltung zu verstehen, selbstständig das Belegwesen zu organisieren sowie ein Kassabuch zu führen.

Der Breitbandausbau in Österreich soll vorangetrieben werden - und schafft zahlreiche Arbeitsplätze in einer dynamischen und spannenden Branche.

Damit Sie das Grundwissen auch anwenden können, werden zahlreiche praktische Beispiele vorgestellt.

Nutzen Sie Ihre Chance und starten Sie als Glasfasertechniker:in in eine erfolgreiche Zukunft!

Trainingseinheiten: 66

Trainingseinheiten: 16

Beitrag: € 930,Ort: WIFI Dornbirn

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Lean Management für Produktion

Beitrag: € 850,Ort: WIFI Dornbirn

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Patisserie Grundkurs Teige, Massen, Dekorationen

Unternehmen stehen vor ständig wachsenden Herausforderungen. Veränderte Marktbedingungen und höhere Erwartungen der Kund:innen an die Produkte verlangen neue Ausrichtungen in der Produktion. Diese Ausbildung zeigt Ihnen den Nutzen der Lean Strategien und gibt Ihnen praktische Tipps zu einer effektiven Arbeitsorganisation.

Der perfekte Einstieg in die Welt der Patisserie. An nur einem Tag entdecken Sie die wichtigsten Grundlagen der süßen Küche. Anhand ausgewählter Beispiele in den Bereichen Teige, Massen und Cremen erlernen Sie grundlegende Techniken für Ihre süße Zukunft.

Trainingseinheiten: 80

Trainingseinheiten: 8

Beitrag: € 2.840,Ort: WIFI Dornbirn

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Beitrag: € 310,Ort: WIFI Hohenems

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg


NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 18

EXTRA WERBUNG

CONVENTION PARTNER VORARLBERG

Business Meetings bieten Chancen für Unternehmen und Region Convention Partner Vorarlberg unterstützt bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen

FOTO: FLURINA MORODER

Menschen als auch mit der unmittelbaren Umgebung. Gerade bewusst eingeplante Pausen ermöglichen es, neue Kontakte zu knüpfen. Und wenn Formate verschiedene Naturerlebnisse, kulinarische und kulturelle Angebote sowie Einblicke in die Architektur und ansässige Unternehmen einbinden, bleiben diese meist lange in Erinnerung – auch über ein Geschäftstreffen oder Kongresswochenende hinaus.

KONTAKT Convention Partner Vorarlberg CAMPUS V | Hintere Achmühlerstraße 1c 6850 Dornbirn T 05572 377033-43 service@convention.cc www.convention.cc

B

usiness Meetings bieten einen guten Nährboden, um das eigene Know-how zu erweitern, Ideen zu entwickeln oder neue Kooperationspartner zu finden. „Sie sind Orte für Wissensaustausch, persönliche Erlebnisse und frische Impulse – nicht nur für das veranstaltende Unternehmen, sondern auch für unsere Region“, sagt Katrin Preuß, Leiterin von Convention Partner Vorarlberg. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind persönliche Begegnungen, sowohl zwischen den

Partner für die Planung Jedes Business Meeting braucht auch einen passenden Raum. Der digitale Venue Finder von Convention Partner Vorarlberg ermöglicht eine Vorauswahl, bei der finalen Entscheidung unterstützt das Team persönlich. Mehr als 150 Locations stehen Veranstalterinnen und Veranstaltern in Vorarlberg zur Verfügung – vom Kongresshaus über Tagungshotels bis zur Blumenhandlung, Werkstatt oder Säge. Das Convention Bureau holt auch Angebote ein, übernimmt die Buchung, Teilnahme-Registrierung und Hotelauswahl, hat Ideen für das passende Rahmenprogramm und erledigt auf Wunsch die Abrechnung. Wer ein Green Event oder Green Meeting plant, hat mit Convention Partner Vorarlberg als Lizenznehmer des Österreichischen Umweltzeichens ebenfalls den perfekten Partner zur Seite.

STADT HOHENEMS

Hohenems: Zwei Säle. Unendliche Möglichkeiten.

KONTAKT

Ob Tagung, Workshop, Meeting oder Feier: Die Hohenemser Veranstaltungssäle geben Business Events Raum für neue Ideen und besondere Momente.

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odernsteTechnik, flexible Raumkonzepte und eine Atmosphäre, die Kreativität fördert, machen jede Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Die zentrale Lage und gute Erreichbarkeit schaffen ideale Bedingungen für Unternehmen. Der historische Löwensaal überzeugt mit imposanter Galerie und variabler Architektur. Der große Saal eignet sich fürTagungen,Vorträge

und Feiern, der kleine Saal für Workshops und Schulungen. Im Salomon Sulzer Saal, geprägt von der Architektur der ehemaligen Synagoge, wird jedes Event von einer außergewöhnlichen Atmosphäre begleitet. Technik, Infrastruktur und Catering werden professionell aus einer Hand betreut. So entsteht ein Veranstaltungsort, an dem aus einem Termin ein Erlebnis werden kann.

Stadt Hohenems Radetzkystraße 5 6845 Hohenems T 05576 7101 1331 saalbuchung@ hohenems.at www.loewensaal.at www.salomon sulzersaal.com

Tagungen | Seminare | Firmenfeiern

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19 | NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

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GOLM SILVRETTA LÜNERSEE TOURISMUS GMBH

Mit Weitblick: Seminare und Events am Golm

FOTOS: GOLM SILVRETTA LÜNERSEE TOURISMUS GMBH BREGENZ, PHILIPP SCHILCHER

Wer für sein nächstes Seminar, Meeting oder Firmenevent einen Ort sucht, der Kopf und Blick gleichermaßen freimacht, wird am Golm fündig. Im Restaurant Grüneck sowie im Restaurant Feineck verbinden sich moderne Seminarräume mit der beeindruckenden Bergwelt Vorarlbergs und schaffen so eine Umgebung, in der Ideen Platz haben, sich zu entfalten.

KONTAKT Erlebnisberg Golm im Montafon Seilbahnstraße 1 6773 Vandans info@gsl-tourismus.at www.golm.at

Mit Fokus und gemeinsamen Erlebnissen Ob Workshop im kleinen Team oder Meeting mit größerer Runde: Die Räumlichkeiten bieten Platz für zehn bis 60 Personen und sind mit allem ausgestattet, was produktives Arbeiten braucht: TV, Tonanlage mit Mikrofon, Flipchart gehören ebenso dazu wie ein Seminarkoffer. Der Zugang von der Bergbahn ist barrierefrei, Catering und Verpflegung lassen sich unkompliziert dazubuchen. So bleibt der Fokus dort, wo er hingehört: auf dem Inhalt. Und wenn die Saison und die Gruppengröße passen, kann das Seminar auch noch mit einem

gemeinsamen Erlebnis am Golm verbunden werden. Ob Waldseilpark-Golm, Alpine-Coaster, Mountaincarts oder Gauertaler AlpkulTour – Möglichkeiten gibt es viele.

Highlights mit besonderer Note Doch nicht nur für Arbeitstage, auch für besondere Anlässe ist im Grüneck sowie im Feineck Platz. Für Hochzeiten, Firmenfeiern oder größere Veranstaltungen stehen Flächen für 80 bis 400 Personen zur Verfügung. Dazu kommen kulinarische Highlights und ein Panorama, das jedem Fest eine besondere Note gibt. Was beide Angebote verbindet, ist die besondere Lage: hoch über dem Alltag, mit freiem Blick auf die Berge und einer Gastfreundschaft, die man spürt, sobald man ankommt. Wer sein Seminar, Meeting oder Event plant, findet am Golm also nicht nur die passende Infrastruktur, sondern auch den Rahmen, der aus einem Termin ein Erlebnis macht. Mehr Infos unter golm.at

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NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 20

österreich

REGISTRIERKASSE

PENSIONSVERSICHERUNG

HILFE FÜR BETRIEBE

Erleichterungen seit Oktober voll wirksam

Aktivpension auch für Selbstständige

Digital Creative Transformation Summit 2026

WKÖ-Präsidentin Martha Schultz betont: „Diese Möglichkeit ist ein wichtiger Schritt für weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung im Geschäftsalltag.“ Weniger ausgedruckte Belege bedeuteten zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Maßnahme sei eine spürbare Entlastung für viele Mitgliedsbetriebe. Weniger Bürokratie, mehr Rechtssicherheit Die digitale Belegoption ist Teil eines Pakets, das auf Initiative der

WKÖ im Vorjahr beschlossen wurde und teilweise bereits seit 1. Jänner wirksam ist. Dazu zählt die dauerhafte Verankerung der 15-Warengruppenregelung. Sie ermöglicht eine vereinfachte Erfassung der Waren. Außerdem wurde die sogenannte KalteHände-Regelung angepasst: Die Umsatzgrenze wurde von 30.000 auf 45.000 Euro angehoben. Die Regelung befreit bestimmte Unternehmen, die Umsätze im Freien tätigen, etwa Hütten, Buschenschänken und kleine Kantinen, von der Registrierkassenund Belegerteilungspflicht. Alle drei Maßnahmen wurden auf Bestreben der WKÖ erreicht und bringen bürokratische Erleichterungen und mehr Rechtssicherheit. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten ist das besonders wichtig. Weitere Infos zum Thema: https://wko.at/steuern/elektronischer-beleg-digitale-belegmitnahme-ab-oktober-2026

15.000 Euro Steuerfreibetrag machen Arbeiten im Alter attraktiv. „Mit der Aktivpension wird eine zentrale Forderung der Wirtschaftskammer umgesetzt“, sagt WKÖ-Präsidentin Martha Schultz anlässlich des Beschlusses im Nationalrat. Kernstück ist ein Steuerfreibetrag von 15.000 Euro pro Jahr. Dieser soll ab 2027 sowohl Personen zugutekommen, die nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters weiterarbeiten, als auch Pensionistinnen und Pensionisten, die zusätzlich einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Voraussetzung sind grundsätzlich 40 Versicherungsjahre in der Pensionsversicherung. Für Frauen gibt es eine Übergangsregelung, hier reichen zum Start 34 Versicherungsjahre. Besonders positiv sei, dass die Aktivpension auch für Selbstständige gelten werde, berichtet Schultz. Zusätzlich zum Steuerfreibetrag soll bei einem Zuverdienst neben der Alterspension der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung entfallen. Für Selbstständige wird der entsprechende Pensionsversicherungsbeitrag nahezu halbiert.

Beim digitalen Creative Transformation Summit 2026 bekommen Unternehmer:innen Tipps und klare Anleitungen von Kreativexpert:innen für mehr Erfolg im Unternehmen. Praxisnah, verständlich und sofort anwendbar. Termin: 19. November 2026, 13.00 bis 16.00 Uhr, Online. Informationen unter: www.kreativwirtschaft.at/ creative-transformationsummit-2026

E-Rechnung verständlich erklärt Die elektronische Rechnung kommt – und damit viele Fragen. Betrifft mich das überhaupt? Reicht eine PDF-Rechnung künftig noch aus? Was ist Peppol? Und brauche ich dafür eine neue Software? Das Webinar zeigt, was KMU jetzt wissen müssen. Webinar nachsehen unter: www.wko.at/digitalisierung/ webinar-e-rechnung-verstaendlich-erklaert

FOTOS: GETTYIMAGES/JING, BARBARA NIDETZKY, CHRISTOF GAGGL

Seit 1. Oktober 2026 können Unternehmen Belege auch digital zur Verfügung stellen. Damit ist eine wichtige WKÖ-Forderung in Kraft, die Betriebe im Handel, im Tourismus und in weiteren Branchen entlastet. Betriebe erfüllen die Belegerteilungspflicht auch dann, wenn Kundinnen und Kunden den elektronischen Beleg unmittelbar beim Bezahlvorgang vor Ort auslesen können – etwa durch das Scannen eines auf dem Bildschirm angezeigten QR-Codes. Das Recht auf einen gedruckten Beleg bleibt uneingeschränkt bestehen. Die Nutzung digitaler Belege ist freiwillig.


21 | NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

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Fachgruppentagungen Alle Informationen und die Tagesordnungen zu den aktuellen Fachgruppentagungen in Vorarlberg finden Sie unter: www.wko.at/vlbg/wko/fachgruppentagungen-2026

AVISO

Veranstaltungen Gründungsworkshop Online - Für nebenberufliche Gründungen

Donnerstag, 22.10.2026, 13.30 – 16.30 Uhr, online Sie möchten Ihre Geschäftsidee neben einem Voll- oder Teilzeitjob oder während der Karenz umsetzen? Sie gründen als Einzelperson? Sie erhalten die wichtigsten Informationen für Ihre Gründung, erfahren was zu beachten ist und was auf Sie zukommt. Weitere Infos und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5728

Warum dein Kopf nicht kündigen darf!

Dienstag, 3.11.2026, 17.30 - 19.00 Uhr, CampusVäre, Koje 21, Spinnergasse 1, Dornbirn Im allgemeinen Staunen über die fehlerfreien KI-generierten Texte hat sich die Idee verbreitet, Sprachberufe würden bald überflüssig. Aber je mehr Sprache maschinell massengefertigt wird, desto mehr Menschen braucht es, die diese Maschinen steuern und den Sprachgebrauch verantworten. Das bedingt starke Sensibilität für Sprache und Wirkung. Wir loten aus, wie wir den KI-Trend nutzen können, um gegen den Strom zu schreiben: so, dass unsere Texte wirken. Weitere Infos und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5943

KI-Update | AI Act: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Mittwoch, 11.11.2026, 12.00 – 12.30 Uhr, online Praxisnah und kompakt: Wo steht der digitale Omnibus? Welche Anforderungen bringt der AI Act, wer ist betroffen und welche Pflichten gelten künftig für Unternehmen? Weitere Infos und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5836

TERMINE Dienstag, 13. Oktober 2026 08.00 - 12.00 Uhr, Bregenz, LK Vorarlberg, Montfortstraße 9

Donnerstag, 15. Oktober 2026 16.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch, 14. Oktober 2026 09.30 - 11.10 Uhr, Krumbach, Dorf 2 13.30 - 15.10 Uhr, Bezau, Sicherheitszentrum Bezau, Platz 639

Dienstag, 10. November 2026 16.00 bis 18.00 Uhr Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH

Donnerstag 15. Oktober 2026 09.00 - 11.00 Uhr, Schruns, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) Schruns, Veltlinerweg 5 Dienstag, 20. Oktober 2026 08.00 - 12.00 Uhr, Bregenz, LK Vorarlberg, Montfortstraße 9 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Nutzen Sie auch das umfassende Angebot an unseren digitalen Services über svsGO. Diese stehen Ihnen rund um die Uhr, ohne Termin und ohne Wartezeit zur Verfügung. Gerne geben unsere Mitarbeiter:innen auch telefonisch unter der Rufnummer 050 808 808 Auskunft. Für ein persönliches Beratungsgespräch in unserem Kundencenter in Feldkirch oder einem persönlichen Beratungsgespräch an unseren Beratungsorten buchen Sie bitte einen Termin über die Online-Termin Anmeldung unter: www.svs.at Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14

CAMPUS V, Hintere Achmühlerstrasse 1, 6850 Dornbirn Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter 05572/55252-18 wird gebeten! Informationen unter: 05572/55252-0, wisto@wisto.at www.wisto.at

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 22

3 FRAGEN | 3 ANTWORTEN

„Glück als Wirtschaftsfaktor“ Maike van den Boom beantwortet drei Fragen dazu. Weitere Details und Hintergründe erzählt sie beim Vortrag von Frau in der Wirtschaft und der Jungen Wirtschaft Vorarlberg am Donnerstag, 22. Oktober ab 18 Uhr im Vereinshaus Rankweil. Willkommen sind alle, die sich für moderen Führung, Unternehmenskultur und die Zukunft von Arbeit interessieren - unabhängig von einer Mitgliedschaft.

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„Glück als Wirtschaftsfaktor“ – ist das ein Widerspruch? Glück und Wirtschaft sind kein Widerspruch. Glückliche Mitarbeitende sind produktiver, kreativer, leistungsfähiger und loyaler. Sie sind seltener krank und verkaufen nachweislich mehr. Davon profitieren auch die Kund:innen: Wo Menschen gerne arbeiten, kaufen Kund:innen lieber ein. Entscheidend ist letztlich der Umgang miteinander – wer sich gesehen und wertgeschätzt fühlt, bringt sich auch gerne ein.

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Woher kommt das Miteinander in den Nordischen Staaten gegensätzlich zu uns Mitteleuropäern? Der Unterschied beginnt bei unserem Menschenbild: In den nordischen Ländern begegnet man Mitarbeitenden mit Respekt und auf Augenhöhe. Jeder Mensch und jeder Beitrag zählt, zugleich trägt jede:r Mitarbeiter:in Verantwortung für das große Ganze. Führung bedeutet dort weniger Kontrolle als Unterstützung. So entsteht ein Miteinander, das Menschen motiviert, Unternehmen agiler macht und am Ende zweimal gewinnt.

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Kann eine glückliche Unternehmenskultur ein Wettbewerbsvorteil um qualifizierte Fachkräfte sein? Ja, eindeutig. Menschen sind bereit, für ein gutes Arbeitsumfeld sogar auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Eine glückliche Unternehmenskultur wird damit zum echten Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte. Und sie wirkt nach außen: Zufriedene Mitarbeitende sind die glaubwürdigsten Markenbotschafter eines Unternehmens – und tragen ihre Begeisterung weiter.

Weitere Informationen auf: https://

jwv.at/events/glueck-als-wirtschaftsfaktor-mit-maike-van-den-boom/


23 | NR. 17 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

PETRA SCHIESSER

GASTKOMMENTAR

„Gesundheit ist nicht für alle dasselbe“

FOTO: BEIGESTELLT

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Petra Schiesser ist Abteilungsleiterin Studienleitung bei INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung und seit mehr als 25 Jahren in der Markt- und Sozialforschung tätig. Ihre Schwerpunkte liegen unter anderem in der Lebensweltforschung sowie in den Bereichen Gesundheit und HR – mit besonderem Augenmerk darauf, wie Werte und Lebensstile Einstellungen und Verhalten prägen.

etriebliche Gesundheitsförderung gehört heute für viele Unternehmen selbstverständlich dazu. Bewegungsangebote, Ernährung, Stressprävention, Vorsorge oder psychische Gesundheit: Das Spektrum ist groß. Manche Mitarbeitende nutzen solche Angebote, andere fühlen sich kaum angesprochen – obwohl sie genauso davon profitieren könnten. Der Grund liegt nicht nur in Alter, Geschlecht oder Position. Menschen unterscheiden sich auch darin, was sie unter Gesundheit verstehen undwas sie motiviert, etwas für sich zu tun. Für die einen ist Gesundheit Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Erfolg und ein aktives Leben. Andere verbinden damit ganzheitlichesWohlbefinden und Balance.Wieder andere wollen vor allem ihren Alltag gut bewältigen, ohne sich ständig mit Gesundheit beschäftigen zu müssen. Sinus-Milieus. Genau hier setzen die Sinus-Milieus an. Sie beschreiben gesellschaftliche Gruppen, deren Mitglieder sich in ihren Grundwerten, ihrer Lebensauffassung und ihrem Lebensstil ähneln. Damit gehen auch unterschiedliche Einstellungen zu Arbeit, Freizeit – und Gesundheit – einher. Die Milieus ergänzen klassische soziodemografische Merkmale um eine entscheidende Frage: Was bewegt Menschen eigentlich? Für Unternehmen ist das hoch relevant. Denn ein und dieselbe Maßnahme kann je nach Lebenswelt unterschiedlich wirken. Ein Fitness- oder Tracking-Angebot kann für leistungsorientierte Mitarbeitende attraktiv sein, weil es Selbstoptimierung und Effizienz unterstützt. Andere erreicht man eher über Wohlbefinden, Gemeinschaft oder einen unkomplizierten Nutzen im Alltag. Wer Gesundheit erst dann zumThema macht, wenn etwas nicht stimmt, wird

durch Appelle an Eigenverantwortung allein kaum zu gewinnen sein. Milieusensible betriebliche Gesundheitsförderung bedeutet deshalb nicht, für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter ein eigenes Programm zu entwickeln. Es geht darum, Angebote und Kommunikation breiter zu denken:Welche Bedürfnisse stehen hinter dem Verhalten? Welche Sprache schafft Nähe? Welche Zugänge wirken motivierend – und welche erzeugen Distanz? Das erklärt, warum gut gemeinte Maßnahmen manchmal hinter den Erwartungen zurückbleiben: nicht unbedingt, weil das Angebot schlecht ist, sondern weil es nur einen Teil der Belegschaft wirklich anspricht. Zielgruppengerechte Gesundheitsförderung. Darin liegt zugleich eine Chance.Wer Gesundheit zielgruppengerecht vermittelt, kann Prävention verständlicher, alltagstauglicher und relevanter machen – über Qualität und Eigenverantwortung, Entlastung, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden oder unkomplizierte Zugänge. Die Leitideen unterscheiden sich, das Ziel bleibt dasselbe: Mitarbeitende dort abzuholen, wo Gesundheit für sie persönlich Bedeutung bekommt. Denn betriebliche Gesundheitsförderung wird dann besonders wirksam, wenn sie nicht nur fragt: Was ist gesund? Sondern auch: Was bewegt unsere Mitarbeitenden?

Veranstaltungs-Tipp: Petra Schiesser kommt am 15. Oktober zur nächsten salvus Unternehmensnetzwerk BGF Veranstaltung nach Vorarlberg. Veranstaltungsort: AK Vorarlberg; Beginn: 18.00 Uhr. Infos und Anmeldung: www.wkv.at/event/5901

KREATIVZENTRUM

CampusVäre feierte erfolgreiche Eröffnung Die CampusVäre in Dornbirn feierte von 1. bis 4. Oktober 2026 imposant die Eröffnung der Halle 4 mit dem „FEZ 26 – Festival zur Eröffnung der Zukunft“. und 2.500 Besucher:innen nutzten die vier Tage, um die CampusVäre als neues Zentrum für Kreativwirtschaft, Innovation, Kunst und Kultur kennenzulernen. Dasvielfältige Programm reichtevon Diskussionsformaten und Workshops über Kunst- und Kulturprojekte bis zum Familiensonntag. Mit 21 flexibel mietbaren Büro-, Arbeits- und Studioräumen schafft die Halle 4 Platz für rund 150 weitere Menschen und Unternehmen. Auf insgesamt 12.000 Quadratmetern vereint die CampusVäre inzwischen Ateliers, das designforum Vorarlberg, ein Materialteillager und eine Padel-Anlage. Die positive Resonanz bestätigt die Bedeutung des Standorts als Impulsgeber für Wirtschaft, Gesellschaft sowie Stadt- und Regionalentwicklung. Die ausführliche Meldung finden Sie unter www.wko.at/vlbg/news/wirtschaftsnews

FOTOS: FREDERICK SAMS, KLEBERMETZLER

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Die neu gestaltete Halle 4 schafft Platz für 150 weitere Menschen und Unternehmen. Die Räume sind flexibel mietbar.

Die CampusVäre sieht sich als Impulsgeberin.


SERVICE

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 24

ÜBERBLICK

Kleinunternehmerregelung in Österreich und der EU

FOTO: GETTY IMAGES/ SANJERI

Was ist die Kleinunternehmerregelung, wie funktioniert sie und welche Vorteile bringt sie?

2025 wurde die Grenze für Kleinunternehmer:innen in Österreich deutlich angehoben.

Der/ die österreichische Kleinunternehmer:in mit Inlandsgeschäften Kleinunternehmer:innen sind Unternehmer:innen, deren Umsätze bis zu einer gewissen Grenzevon der Umsatzsteuer befreit sind. Mit dem Progressionsabgeltungsgesetz 2025 wurde die Kleinunternehmergrenze in Österreich deutlich angehoben: Sie beträgt nun 55.000 Euro brutto. Unternehmer:innen, deren Umsätze diese Grenze nicht überschreiten, können von der Umsatzsteuerbefreiung profitieren. Eine wichtige Neuerung ist die zehn-prozentige Toleranzgrenze: Bis zu einem Umsatz von 60.500 Euro können im laufenden Jahr noch zur Gänze steuerfreie Umsätze getätigt werden. Bei einer Überschreitung von mehr als zehn Prozent sind alle weiteren Rechnungen ab diesem Zeitpunkt steuerpflichtig. Wenn verschiedene unternehmerische Tätigkeiten ausgeübt werden (z.B. Gewerbebetrieb, Vermietung, Landund Forstwirtschaft), sind die Umsätze zusammenzurechnen. Sollte die Grenze nur um bis zu zehn Prozent überschritten werden, entsteht die Umsatzsteuerpflicht erst im Folgejahr. EU-weite Kleinunternehmerregelung Für EU-Unternehmer:innen, die in Österreich die Kleinunternehmerbefreiung nutzen möchten, gelten zwei Grenzen: Die nationale österreichische Grenze von 55.000 Euro und zusätzlich die EU-weite Grenze von

100.000 Euro für alle EU-Umsätze zusammen. Bei Überschreiten der EU-Grenzewerden die übersteigendenUmsätze sofort besteuert. Hier gibt es keineToleranzgrenze. Umgekehrt können österreichische Unternehmer:innen die Kleinunternehmerbefreiung auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten beantragen. Hierfürwurde ein eigenes Portal in FinanzOnline eingerichtet. Voraussetzung ist, dass sowohl die EU-Grenze von 100.000 Euro als auch die nationale Kleinunternehmergrenze des jeweiligen Mitgliedstaates nicht überschritten werden. In Deutschland liegt die Grenze aktuell beispielsweise bei 25.000 Euro. Wichtige Konsequenz: DerVorsteuerabzug ist für Kleinunternehmer:innen grundsätzlich ausgeschlossen. Kleinunternehmer:innen in der Sozialversicherung Gewerbliche Einzelunternehmer:innen, die ihre selbstständigeTätigkeit bloß in geringem Ausmaß ausüben, können sich nach dem gewerblichen Sozialversicherungsgesetz ausnehmen lassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man bereits durch ein zusätzliches Angestelltenverhältnis ÖGK versichert ist, um eine Mehrfachversicherung zu vermeiden. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz (z.B. bei Arbeitsunfällen) bleibt jedoch aufrecht. Hier gilt eine jährliche Einkunftsgrenze in Höhe von 6.613,20 Euro.

ACHTUNG!

Sachbezug für Elektro-Dienstwagen ab 2027 Ab 1. Jänner 2027 endet die bisherige vollständige Sachbezugsbefreiung für emissionsfreie Firmenfahrzeuge.

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ür Elektro-Dienstwagen mit Null Gramm CO₂ pro Kilometer sind bei möglicher Privatnutzung künftig 0,375 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 180 Euro monatlich, als Sachbezug anzusetzen. Ab 2028 steigt der Wert auf 0,625 Prozent bzw. maximal 300 Euro monatlich. Die Neuregelung gilt auch für bereits bestehende Elektro-Dienstwagen. Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Anschaffung, sondern die Möglichkeit der Privatnutzung. Bei höchstens 500 Kilometern privater Nutzung pro Monat im Jahresdurchschnitt wird der halbe Sachbezug angesetzt. Damit fällt die bisherige Nullbesteuerung weg. Für Unternehmen entstehen dadurch zusätzliche Lohnab-

gaben, gleichzeitig wird der steuerliche Anreiz für Elektro-Dienstwagen abgeschwächt. Kritik der WKV Die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) kritisiert die beschlossene Neuregelung insbesondere wegen der fehlenden Planungssicherheit. Viele Betriebe hätten ihre Flottenstrategien und Benefits für Mitarbeitende auf Basis der bisher geltenden Rahmenbedingungen gestaltet. Die Änderung bedeute zusätzliche Kosten für Unternehmen und eine Schlechterstellung der Beschäftigten. Gleichzeitig werde ein wichtiges Instrument zur Förderung der E-Mobilität und der Elektrifizierung von Firmenflotten geschwächt.

INFO Rechtsservice, Steuerrecht +43 5522 305 310 rechtsservice@wkv.at


25 | NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

WERBUNG

SCHLOSS HOFEN

Führungskompetenz modular aufbauen: Praxisnahes Leadership-Programm Führung heute erfordert Orientierung, Klarheit und die Fähigkeit, Veränderungen konstruktiv zu begleiten. Mit seinen Weiterbildungsangeboten verbindet SCHLOSS HOFEN fundiertes Wissen mit praxisnaher Entwicklung und setzt dabei auf unterschiedliche Zugänge zu Leadership. So werden Kompetenzen gestärkt, die Führungspersönlichkeiten heute und in Zukunft brauchen.

Ergänzt wird das Portfolio durch das praxisorientierte Micro-Credential „Existenzielles Leadership“ für Personen in Führungsfunktionen und Berater:innen, das auf der existenzanalytischen Psychotherapie nach Alfried Längle basiert und ein vertieftes Verständnis des MenschSeins und dessen Anwendung im Beruf vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der Vorarlberg University of Applied Sciences – FHV sowie der Universität St. Gallen. Der Hochschullehrgang „Psychologie in der Arbeitswelt“ von Schloss Hofen und der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences vermittelt wissenschaftlich fundiertes Know-how in Arbeits- und Organisationspsychologie. In drei Modulen mit 13 Lehrveranstaltungen vertiefen Teilnehmende Coaching, Führungs-, Motivations- und Organisationsentwicklung praxisnah und erfahrungsorientiert. Der Lehrgang richtet sich an Fach- und Führungskräfte, HR, Projekt- und Netzwerkleitungen sowie Beratende, die Veränderungsprozesse wirksam gestalten wollen.

FOTO: SCHLOSS HOFEN

Gemeinsam mit der Ostschweizer Fachhochschule OST wird zudem ein Masterprogramm „Sinn- und wertorientiertes Führen“ angeboten, das mit der Absolvierung von drei Führungs-Lehrgängen zu einem Master of Advanced Studies (MAS) über die FH OST führt.

Schloss Hofen bietet außergewöhnliche Seminar- und Veranstaltungsräume für Personen, Firmen und Organisationen. Anfragen & Buchung unter: www.hotelschlosshofen.at

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er Zertifikatskurs „Identitätsorientiertes Führen“ basiert auf dem humanistischen Ansatz der Existenzanalyse nach Viktor Frankl und vermittelt Kompetenzen in werteorientierter Führung, Change Management und Konfliktlösung. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Certificate of Advanced Studies der Ostschweizer Fachhochschule OST. Das Angebot richtet sich an Leitungspersonen und HR-Verantwortliche, die ihren Führungsstil gezielt weiterentwickeln möchten. Das Zertifikatsprogramm „Führen in Zeiten des Wandels“ setzt einen besonderen Schwerpunkt auf wertorientiertes, nachhaltiges und identitätsstiftendes Leadership. Im Vergleich zu vielen anderen Führungsprogrammen betont es Resilienz, Selbstreflexion und das Begleiten von Teams durch komplexe Veränderungsprozesse.

Das neue Masterstudium „Organisationsberatungund -entwicklung, MSc (CE)“ begleitet Veränderungsprozesse in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Im Zentrum stehen systemische Beratungskompetenz, die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden und ein interdisziplinärer Blick auf Organisationen, Führung und Wandel. So erwerben die Teilnehmer:innen ein breites methodisches Instrumentarium, um Entwicklung nachhaltig, professionell und wirksam zu gestalten. Alle Details zu den Lehrgängen sind auf der Website von SCHLOSS HOFEN erhältlich.

KONTAKT & INFORMATION Bodensee Weiterbildungszentrum SCHLOSS HOFEN Hofer Straße 26 6911 Lochau info@schlosshofen.at www.schlosshofen.at


MAGAZIN

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 26

COACHING

Betriebsanlagen-Coaching: Unterstützung bei Betriebsanlageverfahren Ob Genehmigung einer neuen Betriebsanlage, geplante Änderungen oder die wiederkehrende Überprüfung: Betriebsanlagenverfahren bringen für Unternehmen häufig zahlreiche fachliche und organisatorische Fragen mit sich.

Informationen: www. wkv.at/ba-coaching Fragen: ba-coaching@ wkv.at

it der Beratungsförderung Betriebsanlagen-Coaching bietet die Wirtschaftskammer Vorarlberg Betrieben gezielteUnterstützung durch erfahrene Expertinnen und Experten. Die Betriebsanlagen-Coaches begleiten Unternehmen bei der Vorbereitung und Abwicklung von Betriebsanlagenverfahren. Sie unterstützen unter anderem bei der Erstellung und Abstimmung der erforderlichen Einreichunterlagen sowie bei der Koordination von Fachplaner und Sachverständigen. Auch die Abstimmung mit der Behörde kann Teil des Coachings sein. Gerade eine frühzeitige fachliche Begleitung kann helfen, offene Fragen zu klären, notwendige Unterlagen vollständig vorzubereiten und mögliche Verzögerungen im Verfahren zu vermeiden. Das Coaching kann außerdem für die Vorbereitung der gesetzlich vorgesehenen wiederkehrenden Eigenüberprüfung gemäß § 82b Gewerbeordnung genutzt werden. Insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe – etwa auch im Zuge einer Betriebsübernahme – ist diese Überprüfung häufig mit zusätzlichem organisatorischem Aufwand verbunden. Die Coaches unterstützen dabei praxisnah bei der Vorbereitung und Durchführung. „Betriebsanlagenverfahren sind

Betriebsanlagen-Coaching: Die WKV unterstützt Unternehmen bei Betriebsanlagenverfahren.

für Unternehmerinnen und Unternehmer oft mit vielen Detailfragen verbunden. Mit dem Betriebsanlagen-Coaching bieten wir eine praxisnahe Unterstützung, damit Verfahren gut vorbereitet und möglichst effizient abgewickelt werden können“, erklärt Gudrun Petz-Bechter, Direktor-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Förderung deckt 75 Prozent der Nettoberatungskosten, maximal 750 Euro pro Betriebsanlage.

POTENZIALE NUTZEN

Unternehmerische Chancenwoche: Rückenwind für die ersten Geschäftsjahre Von der Preisgestaltung über Förderungen bis hin zu Marketing und Personal: Die Unternehmerische Chancenwoche der Wirtschaftskammer Vorarlberg bot Jungunternehmer:innen praxisnahe Antworten auf zentrale Fragen der Unternehmensentwicklung.

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ie kalkuliere ich meine Preise und plane meinen Umsatz und meine Liquidität? Welche Förderungen für Investitionen, die Unternehmensentwicklung und für Weiterbildungen kann ich nutzen? Wann rechnet sich der erste Mitarbeiter bzw. die erste MitarbeiteFOTO: GETTY IMAGES MICROSTOCKHUB rin? Und wie gelingt die Sichtbarkeit meines Unternehmens? Mit genau diesen Fragen beschäftigten sich Praxisnahes Wissen für den Unternehmensalltag: Bei der zahlreiche Jungunternehmerinnen und JungunternehUnternehmerischen Chancenwoche standen zentrale Fragen mer bei der diesjährigen Unternehmerischen Chancenrund um die Unternehmenswoche der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Das Proführung im Mittelpunkt. gramm spannte den Bogenvon betriebswirtschaftlicher Planung, Steuern und Förderungen bis hin zu rechtlichen Fragestellungen und Marketing.

Im Mittelpunkt stand der konkrete Nutzen für Unternehmen in den ersten Jahren nach der Gründung. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Werkzeuge, um ihre finanzielle Stabilität zu sichern und fundierte unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Gerade in der Aufbauphase ist der Bedarf an Orientierung, Erfahrung und kompetenten Ansprechpartner:innen groß. Genau hier setzt die WirtschaftskammerVorarlberg an. Sie begleitet Unternehmer:innen von der Gründung über die ersten entscheidenden Geschäftsjahre bis weit darüber hinaus mit Beratung, Information und praxisnaher Expertise.

FOTO: GETTY IMAGES WINNIE VINZENCE

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WERBUNG

VIENNA HOUSE BY WYNDHAM MARTINSPARK HOTEL

Gute Ideen brauchen manchmal einen Tapetenwechsel.

FOTOS: MARTINSPARK

Der Besprechungsraum im Büro ist praktisch. Aber manchmal braucht es einfach einen anderen Ort, damit neue Gedanken entstehen, Gespräche in Gang kommen und ein Team wieder einmal wirklich zusammenkommt.

KONTAKT Vienna House by Wyndham Martinspark Hotel Mozartstrasse 2 6850 Dornbirn T 05572 3760 113 christine.plieschnig@ martinspark-dornbirn.at www.wyndhamhotels.com

Wir haben den passenden Ort dafür. Mitten in Dornbirn bietet das Martinspark Hotel flexible Räume für kleine Meetings, aber auch für Tagungen, Seminare und Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen. Doch seien wir ehrlich: Einen Raum, einen Bildschirm und WLAN kann man vielerorts buchen.

Kaffee vor dem ersten Programmpunkt, gutes Essen in der Pause, den unkomplizierten Ablauf und darum, dass sich jemand kümmert, während Sie sich auf Ihre Gäste, Mitarbeiter oder Kunden konzentrieren. Ob konzentrierter Workshop im kleinen Kreis, große Firmenveranstaltung oder Weihnachtsfeier, bei der aus Kollegen irgendwann eine ziemlich gute Partygesellschaft wird – wir gestalten den passenden Rahmen dazu. Zentral gelegen. Flexibel geplant. Persönlich betreut. Und gerne auch ein bisschen anders. Denn gute Veranstaltungen bleiben nicht wegen des Beamers in Erinnerung. Sondern wegen der Menschen, der Gespräche und der Atmosphäre.

Meetingraum kann jeder. Atmosphäre nicht. Deshalb geht es bei uns im Martinspark Hotel nicht nur um Quadratmeter und Bestuhlung. Es geht um den

LOOS & PARTNER

Nachfolge: Der realistische Firmenwert – mehr als eine reine Rechenfrage Wussten Sie, dass für mittelständische Unternehmen aktuell im Schnitt 20 bis 30 % weniger als noch vor drei Jahren bezahlt werden? Viele Übergeber:innen planen leider noch mit Preisvorstellungen von früher. Wer den realistischen Unternehmenswert seines Betriebes sucht, sollte auch wissen, wie er entsteht

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Loos & Partner GmbH Schwefel 81 6850 Dornbirn T 05572 200 88 www.loos-partner.com

Diese Erfahrung hilft auch bei der Grundsatzfrage: a) den Preis durchzusetzen, b) für einen vertrauenswürdigen Nachfolger auf einen Teil zu verzichten oder c) die Übergabe zu verschieben, um den Unternehmenswert zuerst zu steigern.

• Wie stark hängt der Betrieb an den Inhaber:innen? • Wie stabil sind Kunden:innen, Mitarbeiter:innen und Lieferanten? • Welche/r Käufer:in passt, und was kann sie/er zahlen und finanzieren? • Wie wird das Unternehmen präsentiert, und wie verläuft die Verhandlung?

Übrigens - die Wirtschaftskammer Vorarlberg fördert einfach und unbürokratisch die Beratung für eine Unternehmensbewertung im Zuge einer Betriebsnachfolge.

„Rechnenkönnenviele.DenfairenPreiserzieltman mitErfahrung. Wir begleiten Unternehmensübergaben seit über 20 Jahren und wissen, worauf Käufer:innen achten, wo Übergeber:innen Werte verschenken und wo sich Verhandlungen entscheiden“, sagt Herbert Loos. „Gemeint ist nicht der rein mathematische Firmenwert, sondern der Preis, der tatsächlich bezahlt wird.“

FOTOS: LOOS & PARTNER

KONTAKT

ie Berechnung ist unverzichtbar: bereinigte Zahlen, Ertragswert, Vergleichswerte. Sie liefert aber nur die Ausgangsbasis, meist eine Wert-Spanne. Welcher Verkaufspreis darin tatsächlich erzielbar ist, entscheidet sich an Fragen, die in keiner Formel stehen:


MAGAZIN

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 28

INTERVIEW MARGIT DIEM

Vom Pelz zum Lieblingsstück Wenn Margit Diem über ihr Handwerk spricht, geht es nicht nur um Pelz. Es geht um Materialien, die Geschichten tragen, um handwerkliches Können – und um die Möglichkeit, etwas Bestehendes neu zu denken. Seit vielen Jahren arbeitet die Kürschnerin in ihrer Werkstatt in Vorarlberg und verbindet dort traditionelles Handwerk mit modernen Formen.

Margit Diem

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ass ihr Beruf heute etwas Besonderes ist, zeigt auch ein Blick auf die Entwicklung der Branche: Als Diem ins Berufsleben startete, gab es inVorarlberg noch vier Kürschnereien. In den größeren Betrieben arbeiteten Kürschner, Pelznäherinnen, Schneider und Verkaufspersonal gemeinsam. Heute ist ihre kleine Werkstatt der einzige verbliebene Betrieb dieser Art in Vorarlberg.Dasssiedamitnichtnureineseltengewordene Handwerkstradition bewahrt, sondern auch gestalterisch am Puls der Zeit arbeitet, beweisenihreAuszeichnungen:NachdemRedFox Design Award im Februar wurde Margit Diem auchbeimdiesjährigenInternationalenDesignWettbewerb des Deutschen Kürschnerhandwerks ausgezeichnet. Der Wettbewerb rückt geradejeneVerbindungindenMittelpunkt,fürdie auch Diems Arbeit steht: Handwerk, Design, Kreativität und ein nachhaltiger Umgang mit dem Material. Was hat Sie dazu bewogen, Kürschnerin zu werden? Ein von meinem Vater organisierter Schnuppertag in einer Gerberei weckte meine Leidenschaft für die Arbeit mit hochwertigen Fellen. Weil dort keineAusbildung möglich war, machte ich einen Schnuppertag bei der Kürschnerei Sutter in Bregenz. Der direkte Einsatz verschiedenerWerkzeugeüberzeugtemichvollkommen,

FOTOS: BEIGESTELLT

und mein Engagement führte noch am selben Tag zum Angebot eines Lehrvertrags. Was begeistert Sie an Ihrem Handwerk auch nachvielen Jahren noch? Kein Tag ist wie der andere: Ich kann mich bei der Arbeit mit Pelz kreativ entfalten und schätze dieses Material als langlebiges, edles Gut. Schön ist vor allem das Prinzip des Upcyclings – aus getragenen Pelzen fertige ich einzigartige, moderne Lieblingsstücke an.

Sie erleben also nicht nur ein traditionelles Handwerk, sondern auch einen starkenWandel.Wie hat sich das Kürschnerhandwerk in denvergangenen Jahrenverändert? Als ich mein Berufsleben begann, gab es in Vorarlberg noch vier Kürschnereien – teilweise große Handwerksbetriebe, in denen ganze TeamsausKürschnern,Pelznäherinnen,SchneidernfürSchnittundAusfertigungundVerkaufspersonal Hand in Hand arbeiteten. Heute ist meine kleine Werkstatt der einzige verbliebeneBetriebdieserArtinganzVorarlberg. Während die Nachfrage gesunken ist und der GroßteilderWareheuteüberHandelskettenverkauft wird, bleibt meine Werkstatt ein Ort für echte Handwerkskunst, individuelle Maßarbeit unddienachhaltigeUmgestaltungbestehender Pelze. DieWerkstatt habe ichvon JürgenAmann nach seiner Pensionierung übernommen und führe das Handwerk seither mit großer Freude in eigener Regie weiter. Was möchten Sie Menschen mitgeben, die Ihr Handwerk bisher nur oberflächlich kennen? Pelz ist ein nachhaltiges und wertvolles Naturprodukt, das über viele Jahre hinweg seine Schönheit bewahrt. Frei von Mikroplastik ist es vollkommen natürlich, lässt sich durch geschickte Umarbeitung immer wieder dem aktuellen Zeitgeist anpassen und überzeugt über

Generationen hinweg mit hervorragenden Trageeigenschaften. Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Langlebigkeit in Ihrem Beruf? Ichwünschemir,dassnachhaltiggewonnene Materialien – wie Felle aus der heimischen Jagd ohneTierleid–demKürschnerei-Handwerkeine ZukunftgebenundauchdienächsteGeneration die Möglichkeit hat, diesen Beruf auszuüben. Wunderschön ist für mich in diesem Zusammenhang, wenn Enkelkinder die Pelze ihrer Großmütter umgestalten lassen und diese Erbstücke voller schöner Erinnerungen weitertragen. Tradition, dieweitergedachtwird... Vielleicht liegt genau darin die besondere Stärke von Margit Diems Arbeit: Sie bewahrt nicht einfach, was war. Sie verändert es. Ein getragener Pelz muss nicht im Schrankverschwinden, nur weil sich Mode und Geschmack veränderthaben.DurchhandwerklichesKönnenkann aus einem alten Stück etwas Neues entstehen – und damit auch ein Stück Familiengeschichte weiterleben. Die aktuellen Auszeichnungen sind dafür mehr als ein Preis. Sie sind eine Anerkennung dafür, dass handwerkliche Qualität und zeitgemäße Gestaltung zusammengehören. Und sie zeigen, dass auch ein beinahe verschwundenes Handwerk seinen Platz in der Gegenwart haben kann – wenn es den Mut hat, sich weiterzuentwickeln. Interview: Eva Niedermair

„Aus getragenen Pelzen fertige ich einzigartige, moderne Lieblingsstücke.“ Margit Diem Kürschnerin

Zur Person Margit Diem ist derzeit die einzige Kürschnerin im Land. Sie hat in diesem Jahr bereits zwei wichtige Preise ihres Handwerks gewonnen. Den Red Fox Austria Award und beim Internationalen DesignWettbewerb des Deutschen Kürschnerhandwerks in München wurde sie in der Gruppe „WePrefur“ (Nachhaltigkeitssiegel der Deutschen Kürschner) Zweite.


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WERBUNG

FAIRPLAY

FOTOS: FAIRPLAY

fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH: Ihr Partner für erfolgreiche Messeauftritte weltweit.

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n wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten sind persönliche Begegnungen wichtiger denn je. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, sich in internationalen Märkten erfolgreich zu positionieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Messen bieten dafür eine einzigartige Plattform. Sie schaffen direkte Kontakte, stärken Vertrauen und machen Produkte, Dienstleistungen sowie Markenwelten erlebbar.

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noch leistungsstärkeres Unternehmen mit erweiterten Kapazitäten und einem breiten Leistungsspektrum für nationale und internationale Messeprojekten. Heutebegleitet fairplay seine Kunden von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Messestandes. Konzeption, Design, Planung, Produktion, Logistik sowie Montage und Demontage werden aus einer Hand umgesetzt. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Entwicklung maßgeschneiderter Messestände, Markeninszenierungen und Präsentationsflächen, die exakt auf die individuellen Ziele und Anforderungen der Kunden abgestimmt sind. Ob internationale Leitmesse, Fachausstellung oder exklusive Produktpräsentation: Jedes Projekt wird mit höchstem Qualitätsanspruch und großer Leidenschaft realisiert. Mit langjähriger Erfahrung, hoher Flexibilität und einer klaren internationalen Ausrichtung begleitet fairplay Unternehmen in ganz Europa und darüber hinaus. fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH steht für Verlässlichkeit, Kreativität und professionelle Messelösungen, die Unternehmen weltweit sichtbar machen und langfristig stärken.

Die fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH hat sich als verlässlicher Partner für individuelle Messeauftritte im In- und Ausland etabliert. Fairplay verfolgt konsequent das Ziel, Unternehmen mit kreativen, funktionalen und wirtschaftlich erfolgreichen Messekonzepten zu unterstützen. Ein bedeutender Entwicklungsschritt erfolgte 2025 mit der Übernahme des Mitbewerbers Standpunkt GmbH. Durch die Bündelung von Know-how, strategischem Denken, Erfahrung und Ressourcen entstand ein

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Alles aus einer Hand: Von der ersten Idee bis zum letzten Messetag. Messebau | Mietmobiliar | Logistik | Montage | Eventausstattung

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MAGAZIN

NR. 17 • OKTOBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 30

Kurz notiert Am 24. September lud die Fachgruppe Persönliche Dienstleister zum Herbst.Lauschen in den Freihof Sulz. Nach einem lockeren Interview mit Fachgruppenobfrau Brigitte Grabher, die auf die Aktivitäten der Fachgruppe, die positive Entwicklung der Neugründungen sowie Themen wie berufliche Sorgfalt und Weiterbildung einging, standen spannende Impulse auf dem Programm. Rasmus Gaupp-Berghausen sprach über „Wasser, Frequenzen & Herzschwingung“, Anja Veber über „die Wirkung von Farben“ und Bertram Klehenz gab Einblicke in die Arbeit von Rettungshunden. Beim anschließenden Austausch blieb viel Raum für Fragen, persönliche Gespräche und neue Kontakte.

Maschinen- und Technologiehandel bei Loacker Recycling Das Gremium des Maschinen- und Technologiehandels stattete der Firma Loacker Recycling einen Besuch ab. Prokurist Thomas Loacker persönlich führte die Teilnehmer durch das Unternehmen und gab interessante Einblicke in die Branche sowie die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Recyclingunternehmens. Loacker Recycling blickt auf rund 150 Jahre Erfahrung im Sammeln, Sortieren und Aufbereiten von Wertstoffen zurück. Heute ist die Loacker Recycling Gruppe mit rund 45 Betriebsstätten und 1.400 Mitarbeitenden in acht Ländern vertreten und zählt damit zum Spitzenfeld der europäischen Entsorgungswirtschaft. Der Besuch bot dem Gremium Einblicke in die Abläufe und Herausforderungen der Recyclingbranche sowie Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen.

Podestplatz für Vorarlberger Rauchfangkehrer Lehrling Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Rauchfangkehrer am 24. und 25. September 2026 in Lilienfeld erreichte der Vorarlberger Lehrling Jonas Marte den dritten Platz. Die besten Nachwuchskräfte aus ganz Österreich traten dabei in verschiedenen praktischen und fachlichen Disziplinen gegeneinander an. Für Jonas Marte bedeutet die Platzierung eine erfolgreiche Teilnahme an einem der wichtigsten Wettbewerbe für den Rauchfangkehrer-Nachwuchs. Die Vorarlberger Rauchfangkehrer gratulieren herzlich zu diesem Erfolg.

Vietnam im Fokus Der vietnamesische Botschafter Le Thai Hoang Vu war zu Gast in Vorarlberg und tauschte sich mit WKV-Präsident Karlheinz Kopf über die Wirschaftsbeziehungen aus. Bei Besuchen von Vorarlberger Exportbetrieben stand das Potenzial des vietnamesischen Marktes im Mittelpunkt. Unter anderem wurde die Firma Doppelmayr besucht, der mit 31 Anlagen in Vietnam vertreten ist und dort bereits mehrere Weltrekorde realisiert hat. 2025 exportierte Vorarlberg Waren im Wert von 16 Millionen Euro nach Vietnam, importiert wurden Güter im Wert von 66 Millionen Euro. Zahlreiche weitere Vorarlberger Unternehmen wie DREWES Logistics, Rauch, Getzner Werkstoffe und Textil, Amann Girrbach, Omicron, Zumtobel, Grass, Fulterer, Gebrüder Weiss, Alpla oder Blum sind in Vietnam aktiv.

Bei der 10. Auflage von Handwerk+Form ist ganz Andelsbuch eine Bühne für herausragendes Handwerk und zeitgenössische Gestaltung. Besonders erfreulich ist, dass heuer erstmals eine U21-Kategorie jungen Handwerker:innen die Möglichkeit gab, ihr Können im professionellen Wettbewerbsumfeld zu zeigen. Bei einem Besuch konnte sich WKV-Präsident Karlheinz Kopf von der Qualität und Vielfalt der eingereichten Arbeiten überzeugen. Handwerk+Form zeigt eindrucksvoll, was entsteht, wenn Tradition, Kreativität und Innovation zusammenkommen. Ein starkes Signal für das Handwerk und für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg.

Glückwünsche an Kommerzialrat Manfred Ellensohn Anlässlich seines bevorstehenden runden Geburtstags überbrachte der Geschäftsführer des Vorarlberger Fahrzeughandels Michael Hollersbacher, Kommerzialrat Manfred Ellensohn die herzlichen Glückwünsche des gesamten Gremiums und ein persönliches Geschenk. Ellensohn steht seit Jahrzehnten für Engagement und Verbundenheit mit dem Vorarlberger Fahrzeughandel. Als langjähriger Obmann des Gremiums hat er die Interessen der Branche maßgeblich mitgestaltet. Auch heute ist er als Seniorchef eines der führenden Autohäuser des Landes eng mit dem heimischen Fahrzeughandel verbunden.

FOTOS: BEIGESTELLT, JAKOB WILD, WKV, ROSWITHA SCHNEIDER

Herbst.Lauschen 2026: Austausch und neue Einblicke

Handwerk und Form in Andelsbuch


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VORLETZTE

apropos BLICKPUNKT

KOMMENTAR

FOTO: EVA SUTTER

Jetzt zählt das Tempo

10. Ausbilder:innenforum 2026: 217 Ausbilder:innen und 22 jugendliche Ausbildungsbotschafter:innen – selbst Lehrlinge – kamen am 6. Oktober im Kulturhaus Dornbirn zusammen. Die WKV schafft mit diesem Forum, Ausbilder:innen und Ausbildungsbotschafter:innen Raum für Austausch, Weiterbildung und neue Impulse. Im Mittelpunkt: junge Menschen begleiten, stärken und für ihren Weg in die Arbeitswelt fit machen.

THEMA VORARLBERG

4-TAGE WOCHE ...

Thema Vorarlberg Ausgabe 122 /Oktober 2026. Jetzt das kostenlose Abo sichern unter:

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... eine realitätsfremde Träumerei. Österreich befindet sich im nunmehr dritten Rezessionsjahr, verliert an Wettbewerbsfähigkeit, die Wirtschaft steht massiv unter Druck. Und was macht die Gewerkschaft? Sie fordert einmal mehr die Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich - und erhebt damit eine Forderung, die zwar in Einzelfällen umsetzbar sein mag, für die Wirtschaft gesamthaft aber nicht zu realisieren ist, schon gar nicht in diesen schwierigen Zeiten. Ein sehr spannendes Interview über die heimische Politik führt Chefredakteur Andreas Dünser in der aktuellen Ausgabe mit dem Wiener Meinungsforscher Peter Hajek. Volkswirt David Stadelmann sieht derweil in Donald Trump einen unbequemen Spiegel Europas, während Verhaltensökonom Matthias Sutter der Frage nachgeht, wie sich Kooperation in Unternehmen wirklich verbessern lässt. Diese und viele weitere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Thema Vorarlberg.

Österreich hat eine Industriestrategie. Das ist gut. Nur: Papier produziert noch keine Wertschöpfung, und Ankündigungen sichern noch keinen einzigen Arbeitsplatz. Von 117 vorgesehenen Maßnahmen waren Ende Juli gerade einmal 14 umgesetzt. Das ist angesichts des internationalen Wettbewerbs zu wenig. Denn während in Österreich noch über Strategien und Zuständigkeiten diskutiert wird, müssen Unternehmen längst Entscheidungen treffen: investieren, produzieren, Arbeitsplätze schaffen – oder Standorte verlagern. Rund 10.000 Industriearbeitsplätze gehen hierzulande derzeit jedes Jahr verloren. Jeder davon ist ein Warnsignal für den Standort. Was jetzt zählt, sind vor allem wettbewerbsfähige Energiekosten, schnellere Genehmigungsverfahren und ausreichend Fachkräfte. Auch bei Forschung und Innovation darf Österreich nicht ausgerechnet dort bremsen, wo neue Wertschöpfung entstehen soll. Die Forschungsprämie muss ein Instrument bleiben, das Innovation erleichtert, nicht eines, das Unternehmen mit zusätzlicher Bürokratie belastet. Dabei geht es nicht um Sonderwünsche der Industrie. Eine starke Industrie finanziert einen erheblichen Teil jener Leistungen, die in Österreich selbstverständlich geworden sind: durch Arbeitsplätze, Steuern, Abgaben und Wertschöpfung. Wer die industrielle Produktion am Standort halten will, muss deshalb auch die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Jetzt aber muss Schluss sein mit p dem politischen Schneckentempo! Österreich hat kein ondern Erkenntnisproblem, so ein Umsetzungsproblem. Im internationalen Wetttbewerb gewinnt nicht, wer die besten Strategiepapierre schreibt, sondern wer schneller s ins Handeln kommt. Herbert Motter Chefredakteur „Die Wirtschaft“

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Sabine Barbisch, BA (ba, DW 394), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Nora Ionian-Weiß, MA (nw, DW 395), Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung KOMM (moh, DW 380), Mag. Eva Niedermair (ne, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Daniela Vonbun-Häusle (vd, DW 383); Redaktionsassistenz: Claudia Ganahl (cg, DW 382) E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206. Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6840 Götzis, Bahnhofstraße 4, 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, 05523 52392-11, 0664 88234240, markus.steurer@media-team.at. Anzeigentarif Nr. 01/2026 vom 8.7.2025. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.500 (2. Halbjahr 2025). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder von Getty Images. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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