Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg
81. Jahrgang • 25. September 2026 • Nr. 16
GASCHT Bregenz
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FOTO: GETTYIMAGES
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Neuer Standort für die touristische Fachkräftebasis
MAGAZIN
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 2
VORARLBERGER WIRTSCHAFTSFORUM
Zwischen Reformdruck und Weltpolitik
FOTO: FREDERICK SAMS
Wirtschaftspolitik, Führung, Künstliche Intelligenz und Geopolitik: Beim 43. Vorarlberger Wirtschaftsforum am 12. November 2026 im Festspielhaus Bregenz stehen jene Themen im Mittelpunkt, die Unternehmen derzeit besonders fordern.
Am 12. November 2026 diskutieren führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über aktuelle Herausforderungen und deren Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Vorarlberg.
Franz Schellhorn
Philipp Lehner
Juliane Hefel
Sebastian Kurz
Ulrike Franke
FOTOS: MARKUS RÖSSLE, ADOLF BEREUTER, WATERHOUSE PHOTOGRAPHY, KURZ, MARKUS HERTRICH
F
ührende Persönlichkeiten ausWirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutieren, wie sich der Wirtschaftsstandort behaupten kann und welche Entscheidungen heute für die Zukunft getroffen werden müssen. Hochkarätige Gäste aus verschiedenen Bereichen Wie wettbewerbsfähig ist Europa – und welche Reformen braucht es, damit Österreich und seine Regionen wirtschaftlich erfolgreich bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria. Er analysiert die aktuellen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort und richtet den Blick auf notwendige Veränderungen, um Österreich und Europa langfristig konkurrenzfähig zu halten. Auch die Anforderungen an Führung verändern sich. Philipp Lehner, CEO desVerpackungsherstellersALPLA,
hinterfragt in seiner Management-Keynote etablierte Arbeitsweisen zwischen Tool-Überlastung und permanenter digitaler Kommunikation. SeinAnsatz:Wirksame Führung müsse nicht komplexer, sondern klarer, fokussierter und stärker auf Eigenverantwortung ausgerichtet sein. Eine weitere Perspektive bringt Juliane Hefel ein. Die Senior Vice President von PPG Industries verbindet internationale Führungserfahrung mit den Themen Künstliche Intelligenz, Innovation undTransformation. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Denkweisen Unternehmen benötigen, um Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv zu gestalten. IhrAusgangspunkt: Fortschritt beginnt mit der Bereitschaft, Bestehendes infrage zu stellen. Wie eng technologische Entwicklung und staatliche Souveränität inzwischen miteinander verbunden sind, zeigt das Gespräch mit Sebastian Kurz. Der ehemalige österreichische Bundeskanzler und heutige Co-Founder sowie Presidentvon Dream spricht mit dem Journalisten Christian Rainer über Europas digitale Souveränität, technologische Abhängigkeiten, KI-Sicherheit und Cyberabwehr. Ulrike Franke, Senior Associate Fellow am European Council on Foreign Relations in Paris, beschäftigt sich mit europäischer Sicherheits- undVerteidigungspolitik, neuenTechnologien und der Zukunft der Kriegsführung. Ihre zentraleThese: „Die Zeit, in der Unternehmen lediglich wirtschaftlicheAkteure waren, ist vorbei.“ Entscheidungen überTechnologien, Standorte, Lieferketten und internationale Partnerschaften haben zunehmend eine geopolitische Dimension. Das Vorarlberger Wirtschaftsforum verbindet damit wirtschaftspolitische Analyse, praktische Führungserfahrung und technologische Zukunftsfragen mit einem Blick auf die internationale Entwicklung.
43. Vorarlberger Wirtschaftsforum 12. November 2026, Festspielhaus Bregenz
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INHALT
Schwerpunkte dieser Ausgabe: 4
GASCHT. Mit dem neuen Standort der GASCHT am Campus Marienberg in Bregenz werden moderne Ausbildungsbedingungen geschaffen. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg und das Land Vorarlberg leisten dafür einen wesentlichen finanziellen Beitrag.
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THEMA: WOHNBAUFÖRDERUNG. „Novellierung Raumplanungsgesetz“. Sie eröffnet die Möglichkeit, den Wirtschaftsstandort Vorarlberg zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln.
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In dieser Ausgabe finden Sie das Extra: Renovieren & Sanieren
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Ausbilder:innenforum 2026. Zum zehnten Mal bringt das Ausbilder:innenforum am 6. Oktober 2026 Menschen zusammen, die junge Talente begleiten, fördern und für ihre Zukunft stärken – heuer mit zwei besonderen Keynote Speakern: Nico Langmann und Anna Marton.
KOMMENTAR
Energiewende ja, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür?
FOTO: MAREK KNOPP
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
KommR Karlheinz Kopf WKV-Präsident
„Was abzulehnen ist, ist eine grundsätzliche politische Blockade noch vor Abschluss dieser Prüfung.“
Zwei Tage intensive öffentliche UVP-Verhandlung zum geplanten Reststoffkraftwerk von Rondo Ganahl, zahlreiche Argumente – und für die Wirtschaftskammer Vorarlberg bleibt eine zentrale Frage offen: Wie kann ein Projekt, das für den Wirtschafts- und Energiestandort von so großer Bedeutung ist und gleichzeitig auf das Ziel der Dekarbonisierung einzahlt, auf solche öffentliche Ablehnung stoßen? Politisch jedenfalls nicht nachvollziehbar! Die Wirtschaftskammer Vorarlberg war bei der Verhandlung in ihrer Funktion als Standortanwaltschaft vertreten und zieht nun Bilanz: Die Stimmung im Verhandlungssaal war emotional geladen, die Gegner des Vorhabens haben ihre Bedenken hinsichtlich des geplanten Projekts zum Ausdruck gebracht. Außer Frage steht, dass ein Projekt dieser Größenordnung umfassend auf seine Auswirkungen geprüft werden muss. Genau dafür wird das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren durchgeführt. Eine sorgfältige und sachliche Prüfung ist selbstverständlich. Eine pauschale Ablehnung ohne nachvollziehbare fachliche Grundlage ist für die Wirtschaftskammer hingegen nicht nachvollziehbar. Ohne sichtbare Infrastruktur bleibt die Energiewende ein Lippenbekenntnis. Trotzdem lehnen Kritiker genau das ab, was seit Jahren gefordert wird: Konkrete, regionale Energieerzeugung. Das geplante Reststoffkraftwerk der Rondo Ganahl AG könnte rund sieben Prozent des Vorarlberger Gasverbrauchs ersetzen, einen Industriebetrieb, eine Brauerei und hunderte Haushalte versorgen – und das auf Basis regionaler Reststoffe statt fossilem Erdgas. Der Widerspruch ist offensichtlich: Dekarbonisierung wird lautstark eingefordert, aber dort, wo sie real wird, regt sich Widerstand. Energiewende ja – aber bitte nicht sichtbar, nicht hörbar und schon gar nicht im eigenen Umfeld. Diese Haltung ist bequem, aber auch brandgefährlich. Denn sie verhindert genau jene substanziellen Projekte, die Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung überhaupt erst möglich machen. Wenn ein Unternehmen bereit ist, 110 Millionen Euro zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zur Energieautonomie beizutragen, sollte das - gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten - als Standortbekenntnis und Chance gesehen werden – nicht als Problem. Wer, wenn nicht auch die Betriebe selbst, sollen die Transformation stemmen? Die Energiekrise hat gezeigt, wie verletzlbar Abhängigkeiten machen Teures Flüssigerdgas hat günstiges russisches Gas ersetzt, geopolitische Unsicherheiten sind zur neuen Normalität geworden. In dieser Realität zählt jede Kilowattstunde aus regionaler Erzeugung. Wer also Energiewende, Resilienz und Unabhängigkeit fordert und Energieautonomie ernst meint, muss auch den Mut haben, die dafür notwendigen Vorhaben zuzulassen und kann sich nicht gleichzeitig gegen zentrale Projekte der regionalen Energieversorgung stellen. Alles andere bleibt ein gut klingendes Versprechen und endet allzu oft in einer Haltung, die man längst kennt: Grundsätzlich dafür, aber bitte nicht vor meiner Haustür. Das geplante Kraftwerk wäre ein starkes Signal für nachhaltige und klimaschonende regionale Energiegewinnung. Während es in anderen Ländern Europas längst Standard ist, dass energieintensive Betriebe wie Papierfabriken eigene Kraftwerke betreiben, blockieren wir uns - mal wieder - selbst. Das ist nicht nur kurzsichtig, sondern für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg auch grob fahrlässig. Ihr Karlheinz Kopf Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg
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MAGAZIN
WKV investiert in die Zukunft der Tourismusausbildung GASCHT Bregenz. Mit dem neuen Standort der GASCHT am Campus Marienberg in Bregenz werden moderne Ausbildungsbedingungen geschaffen. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg und das Land Vorarlberg leisten dafür einen wesentlichen finanziellen Beitrag.
Informationen zur GASCHT Die GASCHT bietet eine vierjährige duale/ triale Ausbildung mit Wahlmodulen in Service und Gastgeberkompetenz, Rezeption und Hotelmanagement sowie Küche und Kulinarik; optional kann in einem zusätzlichen Jahr die Berufsmatura erworben werden. Ein starkes Praxisnetzwerk mit rund 80 Qualitätsbetrieben in Vorarlberg, internationale Kooperationen und ERASMUS+-Auslandspraktika sichern die hohe Praxisorientierung. Die Abschlüsse umfassen den Hotelfachschulabschluss und den Lehrabschluss in der gewählten Spezialisierung, ergänzt um weitere Zertifikate. Derzeit besuchen rund 300 Schüler:innen an den Standorten Bludenz, Hohenems und Bezau die Schule. www.gascht.at
D
ie Tourismusschule GASCHT startet in eine neue Entwicklungsphase: Künftigwerden die dritten und vierten Klassen am Campus Marienberg in Bregenz gebündelt. Dafür werden rund 3.000 Quadratmeter an modernen Unterrichts- und Praxisflächen geschaffen. Insgesamt fließt ein zweistelliger Millionenbetrag in das Projekt. DieWirtschaftskammerVorarlberg (WKV) inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie beteiligt sich mit einem einmaligen Investitionsbeitrag von zwei Millionen Euro. Das Land Vorarlberg stellt einen Investitionskostenbeitrag von bis zu 11,1 Millionen Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Schulträgerverein Marienberg und den weiteren Projektpartnern schafft die WKV damit die Grundlage für eine langfristige und nachhaltige Weiterentwicklung der GASCHT. Gleichzeitig wurde beim Bildungsministerium ein Antrag auf Förderung der Errichtungskosten eingebracht. „Der Tourismus ist eine tragende Säule der Vorarlberger Wirtschaft und leistet einen essenziellen Beitrag zu gesunden und leistungsstarken Strukturen. Er ist einwichtiger Impulsgeber, besticht durch hohe Qualität, schafft Arbeitsplätze und unterstützt auch andere Branchen. Daher war es für die Wirtschaftskammer Vorarlberg inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit, für die neue Heimat der GASCHT einen Beitrag zu leisten. Gerne investieren wir in die Ausbildungs-Infrastruktur und sichern somit dieQualität und dieWettbewerbsfähigkeit des Tourismus von morgen mit“, freut sich WKV-Präsident Karlheinz Kopf zu berichten. Fachkräfte als Schlüssel für den Tourismus Das Engagement der WKV kommt zu einem Zeitpunkt, an dem gut ausgebildete Fachkräfte für die Tou-
rismuswirtschaft von zentraler Bedeutung sind. Gastronomie und Hotellerie sind auf engagierte junge Menschen angewiesen, die über fachliche Kompetenz, praktische Erfahrung und Gastgeberqualitäten verfügen. Eine hochwertigeAusbildung ist daher einewesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche.
„Gerne investieren wir in die Ausbildungs-Infrastruktur von morgen.“ Karlheinz Kopf WKV Präsident
Die GASCHT hat sich seit ihrer Gründung im Schuljahr 2017/18 zu einem wichtigen Bestandteil der VorarlbergerTourismusausbildung entwickelt. Rund 300 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Schule an den Standorten Bludenz, Hohenems und Bezau. Das duale beziehungsweise triale Ausbildungsmodell verbindet Schule, betriebliche Praxis und persönliche Entwicklung. Die Jugendlichen können sowohl einen Lehrabschluss als auch einen Hotelfachschulabschluss erwerben und zusätzliche Qualifikationen etwa in den Bereichen Barista, Sommellerie oder Nachhaltigkeit erlangen. Optional ist auch die Berufsmatura möglich. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt die hohe Nachfrage nach diesem Ausbildungsweg: Die Schülerzahlen steigen, die vorhandenen Kapazitäten reichen teilweise nicht mehr aus. Gleichzeitig liegt die Ausbildungsabbruchquote bei weniger als fünf Prozent. Rund 80 Prozent der Absolventinnen und Absolventen bleiben der Branche verbunden. Das bestätigt die Bedeutung der GASCHT als Brücke zwischen schulischer Ausbildung und betrieblicher Praxis. Moderne Infrastruktur schafft neue Möglichkeiten Mit dem Campus Marienberg soll nun der notwendige nächste Entwicklungsschritt erfolgen. Im Dominikusbau sind unter anderem neue Klassenräume, eine Lehrküche und Verwaltungsbereiche vorgesehen. Im Klostergebäude werden Küche, Sanitär-, Garderobenund Duschbereiche erneuert. Die Villa Raczynski wird
Nach der Pressekonferenz wurden die Gäste der Pressekonferenz am Marienberg kulinarisch von den Schüler:innen der GASCHT gemeinsam mit Lehrer Thomas Hilbrand verwöhnt.
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THEMA
MEINUNGEN
FOTOS: LAND VORARLBERG/7PRO.TV, WKV/MATTHIAS RHOMBERG, WKV/VRABL
„Wir wollen, dass junge Menschen in Vorarlberg eine echte Perspektive im Tourismus sehen und sich bewusst für unsere Branche entscheiden.“ Markus Kegele Obmann Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Die Projektpartner:innen nach dem Unterschreiben der Absichtserklärung vor der Villa Raczynski am Campus Marienberg.
punktuell adaptiert und soll zusätzliche Möglichkeiten für die touristischeAusbildung schaffen. Die Bündelung der dritten und vierten Klassen in Bregenz bringt dabei nicht nur neue räumliche Möglichkeiten. Sie schafft auch Synergien und erleichtert eine effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Der Standort Hohenems wird nach Bregenz verlagert, während die Ganzjahresklassen in Bezau und Bludenz bestehen bleiben. Damit bleibt die GASCHT weiterhin in den Regionen verankert und gleichzeitig entsteht mit Marienberg ein gemeinsamer Standort für die oberen Schulstufen. Für die WKV ist insbesondere die enge Verbindung zwischen Ausbildung und betrieblicher Praxis ein zentraler Faktor. Die GASCHT arbeitet mit rund 80 Qualitätsbetrieben in Vorarlberg zusammen. Internationale Kooperationen und Erasmus+-Auslandspraktika erweitern dasAusbildungsangebot zusätzlich. Die neue Infrastruktur soll dazu beitragen, dieses praxisorientierte Modell weiterzuentwickeln und die Qualität der Ausbildung langfristig abzusichern. Investition in Qualität und Wettbewerbsfähigkeit Die WKV versteht ihren finanziellen Beitrag deshalb nicht nur als Unterstützung eines einzelnen Schulprojekts. Die Investition von zwei Millionen Euro ist auch ein Bekenntnis zur dualen und trialen Ausbildung und zur langfristigen Sicherung der Fachkräftebasis im Land. Gerade im Tourismus sind gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Branche schafft Arbeitsplätze, generiert Wertschöpfung und wirkt weit über Gastronomie und Hotellerie hinaus. Von einer starken Tourismuswirtschaft profitieren zahlreiche weitere Bereiche der Vorarlberger Wirtschaft. Umso wichtiger ist es aus Sicht der
WKV, jungen Menschen attraktive und zeitgemäße Ausbildungswege zu bieten. Vorarlberg verfügt bereits über ein breites Ausbildungsangebot für Tourismusberufe. Dieses reicht von der dualen Ausbildung in den Lehrbetrieben und an der Landesberufsschule Lochau über schulische Angebote bis hin zur Höheren Lehranstalt fürTourismus und Weiterbildungsangeboten desWIFIVorarlberg. Die GASCHT nimmt darin eine besondere Rolle ein, weil sie schulische Ausbildung und Lehre besonders eng miteinander verbindet. Start für die nächste Entwicklungsphase Die Planungen und Einreichungen erfolgen als nächster Schritt. Für das zweite Quartal 2027 sind dieVorbereitung der Übersiedlung der Volksschule am Campus sowie die Ausschreibungen vorgesehen. Der Baustart ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Flächen soll im vierten Quartal 2029 erfolgen. Mit dem finanziellen Engagement übernimmt die Wirtschaftskammer Vorarlberg gemeinsam mit dem Land und den weiteren Projektpartnern Verantwortung für die Zukunft der touristischen Ausbildung. Ziel ist es, jungen Menschen bestmögliche Rahmenbedingungen für ihren Einstieg in eine Branche zu bieten, die für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg eine zentrale Rolle spielt. Die neue Heimat der GASCHT in Bregenz steht damit für mehr als zusätzliche Räumlichkeiten: Sie schafft moderne Lern- und Praxisorte, stärkt die Verbindung zu den Ausbildungsbetrieben und eröffnet neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des trialen Ausbildungsmodells. Die Investition ist damit zugleich eine Investition in Talente, Fachkräfte und die Wettbewerbsfähigkeit des Vorarlberger Tourismus.
„Neben der Landesberufsschule trägt die GASCHT außerordentlich zur Attraktivierung der Tourismusberufe bei. Unser Beitrag ist ein starkes Signal für die Jugend, für die Gastronomie und Hotellerie und für den gesamten Wirtschaftsstandort.“ Heike Ladurner-Strolz Obfrau Fachgruppe Hotellerie
„Die GASCHT hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Lehrlingszahlen in Gastronomie und Hotellerie zu stabilisieren und den Rückgang deutlich zu bremsen.“ Stefan Köb Obmann Stv. Fachgruppe Gastronomie
thema
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WKV fordert starke Wohnbauförderung
Eigentum sichern, Altersarmut vermeiden und Konjunktur stärken
Vorarlberg braucht eine attraktive und ausreichend hoch dotierte Wohnbauförderung. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg appelliert daher an die Landesregierung, die Wohnbauförderung als zentrales Instrument der Wohnungs-, Wirtschaftsund Sozialpolitik zu betrachten und ihre langfristige Bedeutung nicht aus den Augen zu verlieren. eistbaresWohnen gehört zu den entscheidenden Zukunftsfragen unseres Landes. Für junge Menschen und Familien stellt sich der Erwerb von Wohneigentum zunehmend schwieriger dar. „Eine ausreichend hohe Dotierung der Wohnbauförderung erscheint unverzichtbar, wenn Eigentum auch künftig für breite Bevölkerungsschichten erreichbar bleiben soll,“ betont Karlheinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Vorarlberg soll sich nicht schleichend zu einem Land entwickeln, in demWohneigentum nur noch fürwenige leistbar ist und immer mehr Menschen dauerhaft auf Mietverhältnisse angewiesen sind. DieWohnbauförderung ist einewichtige sozialpolitische Investition. „Wer im Laufe seines Erwerbslebens Wohneigentum
FOTO: GETTYIAMGES
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FOTO: MATTHIAS RHOMBERG
„Wer im Laufe seines Erwerbslebens Wohneigentum schaffen kann, reduziert seine Wohnkosten im Alter wesentlich und ist weniger stark von steigenden Mieten abhängig.“ Petra Kreuzer Vizepräsidentin Wirtschaftskammer Vorarlberg
weitere regionale Betriebe aus. „Im Bau- und Baunebengewerbe sowie in vor- und nachgelagerten Branchen hängen viele Arbeitsplätze, Lehrstellen und regionale Wertschöpfungsketten direkt an einer stabilen Wohnbauförderung“, sagtKopfweiter.Hinzukommt,dasseinerheblicherTeilder Baukosten wieder an die öffentliche Hand zurückfließt. „Mehr als 40 Prozent der Errichtungskosten im Neubau entfallen unmittelbar oder mittelbar auf Steuern undAbgaben – jeder Euro anWohnbauförderung kommt damit in mehrfacher Hinsicht dem Land selbst wieder zugute“, verdeutlicht Kopf.Wohnbauförderungsmittel sind somit nicht nur Ausgaben des Landes, sondern lösen zusätzliche Wertschöpfung, Beschäftigungssicherung und öffentliche Einnahmen aus. Mobilisierung von Investitionen Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wäre es der falsche Weg und ein verheerendes Signal, aktuell bei denMittelnfürdieWohnbauförderungzusparen.ImGegenteil: Eineverlässliche und ausreichend ausgestatteteWohnbauförderungschafftPlanungssicherheit,mobilisiertprivateInvestitionenundunterstütztdieregionaleBauwirtschaft. „Wir erleben seit Jahren eine spürbare Zurückhaltung bei privaten Investitionen. Ohne Stärkung derWohnbauförderung wird eine Verbesserung der Baukonjunktur nicht gelingen. Das wird weiterhin direkte Auswirkungen auf BeschäftigungunddenUnternehmensbestandhaben“,erklärt
FOTO: NADINE STUDENY
Konjunktureller Hebel „GleichzeitigistdieWohnbauförderungweitmehralsein finanzieller Zuschuss – sie ist ein bedeutender konjunkturpolitischerHebelundzentralerStabilisatorinwirtschaftlich herausfordernden Zeiten“, streicht Kopf hervor. Investitionen in den Wohnbau lösen unmittelbar Aufträge für Bauwirtschaft, Handwerk, Planer, Zulieferer und zahlreiche
Kopf weiter. „Wir haben in den letzten drei Jahren rund 20 Prozent unserer Bauträger-Mitglieder verloren, darunter solide Betriebe, welche schon lange am Markt agiert haben. WeiterestehenmutmaßlichmitdemRückenzurWand.Wenn die öffentliche Hand hier nicht beginnt stärker gegenzusteuern, verschärft sich die Situation weiter,“ betont Kreuzer. „DennwenigerWohnbaubedeutetwenigerAufträge,weniger Beschäftigung und eineVerzögerung bei der dringend benötigtenWohnraumerrichtung inVorarlberg.“
„Eine ausreichend hohe Dotierung der Wohnbauförderung erscheint unverzichtbar, wenn Eigentum auch künftig für breite Bevölkerungsschichten erreichbar bleiben soll.“ Karlheinz Kopf Präsident Wirtschaftskammer Vorarlberg
Langfristige Absicherung Die Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert die Landesregierung daher auf, die Wohnbauförderung mit ausreichend Mittelnauszustatten,dieselangfristigfinanziellabzusichern und so auszugestalten, dass insbesondere junge Menschen, FamilienundderMittelstandrealistischeChancenaufWohneigentumhaben.FürdieSicherstellungausreichenderWohnbaufördermittel mitentscheidend ist aus Sicht der Wirtschaftskammer Vorarlberg, dass die Einnahmen aus dem Wohnbauförderungsbeitrag und Rückflüsse aus Wohnbauförderdarlehenverbindlich für ihren Zweck, nämlich die FörderungundSchaffungvonleistbaremWohnraum,eingesetzt werden. Herausfordernde Situationen benötigen zudem kreativeLösungsansätze –dabeisollteauchdieAuslagerung auf eine Fremdfinanzierung der Wohnbaufördermittel seitens des Landes nicht ungeprüft bleiben.
FOTO: GETTY IMAGES
schaffenkann,reduziertseineWohnkostenimAlterwesentlich und ist nicht mit steigenden Mieten konfrontiert,“ erklärt Petra Kreuzer,Vizepräsidentin derWirtschaftskammer Vorarlberg. „Die Förderung von Eigentum ist damit gleichzeitigeinewirksameMaßnahmezurVermeidungvonAltersarmut. Zudem kann eine höhere Eigentumsquote langfristig auch die öffentliche Hand entlasten, wenn weniger MenschenaufMiet-oderHeizkostenzuschüsseangewiesen sind.“Auch darf nicht außerAcht gelassenwerden, dass der Wohnraumbedarf in Vorarlberg laut Prognosen weiter steigen wird, während die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren stark eingebrochen ist. „Ein anhaltender Nachfrageüberhang bei kontinuierlicher Unterproduktion wird zwangsläufig auch steigende (Wohnungs-)Kaufpreise und Mietpreise zur Folge haben“, führt Kreuzer fort.
THEMA
DieWohnbauförderung ist keine kurzfristige Fördermaßnahme. Sie ist eine Investition in leistbaresWohnen, soziale Sicherheit, Eigentumsbildung und vor allem auch die wirtschaftliche ZukunftVorarlbergs. „Wir appellieren an die Landesregierung,dielangfristigeBedeutungderWohnbauförderung nicht aus denAugen zuverlieren und nicht am falschen Ort zu sparen“, sagt Kopf abschließend.
Die Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert die Landesregierung daher auf, die Wohnbauförderung mit ausreichend Mitteln auszustatten.
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magazin V.E.M.
SERVICE
FORUM VORARLBERG
Vorsitzwechsel Gerhard Gassner folgt auf Alfred Felder
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KI Days von 28.9 - 30.9.2026
An der Spitze der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) kommt es zu einem Wechsel: Gerhard Gassner übernimmt den Vorsitz des V.E.M.-Arbeitgeberkomitees von Alfred Felder. Alfred Felder hat die V.E.M. über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie gesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei stets auf der Stärkung des Wirtschaftsstandorts sowie auf der Aus- und Weiterbil-dung von Fachkräften. Mit Gerhard Gassner übernimmt ein erfahrener Vertreter der Vorarlberger Industrie den Vorsitz. Die V.E.M. bedankt sich bei Alfred Felder für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz.
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„Die Berufsbildung ist politisch wie gesellschaftlich unter ihrem Wert behandelt worden.“ Thomas Mayr Geschäftsführer des Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft
FOTOS: WKV, NINA BRÖLL, HANS SCHERHAUFER, SILBERBALL, LUKAS LORENZ
Jawohl! Nein danke! Gründergeist auf Klimaschutz braucht konkrete Projekte großer Bühne statt politischer Blockade Vorarlberg zeigt auch 2026, wie viel Unternehmergeist im Land steckt: 797 neue Unternehmen wurden im ersten Halbjahr gegründet. Ideenreichtum, Eigenverantwortung und der Mut, neue Wege zu gehen, prägen die heimische Gründungsszene. Bei der start-Night des Gründerservice wird dieser Gründergeist am 15. Oktober in der inatura Dornbirn sichtbar. Die Finalist:innen des Wettbewerbs „start your business“ präsentieren ihre Geschäftsideen vor Jury und Publikum und kämpfen um die begehrten Preise. 41 Projekte wurden eingereicht, sechs davon haben es ins Finale geschafft. Beim Live-Voting entscheidet auch das Publikum mit. Die start-Night bringt damit nicht nur die besten Ideen auf die Bühne, sondern schafft Raum für Austausch, neue Kontakte und Inspiration. Ein Abend, der zeigt: Vorarlbergs Gründergeist ist lebendig – und hat viele Gesichter. (ne)
Wer den Ausstieg aus fossilen Energien fordert, muss auch konkrete Projekte ermöglichen, die ihn voranbringen. Das geplante Reststoffkraftwerk von Rondo Ganahl in Frastanz ist ein solches Projekt: Mehr als 100 Millionen Euro sollen in die Reduktion des Erdgasverbrauchs, mehr Energieautonomie und die langfristige Absicherung eines wichtigen Industriestandorts investiert werden. Statt diesen Schritt zu unterstützen, wird das Projekt grundsätzlich infrage gestellt und neue, öffentlich dominierte Strukturen gefordert. Damit drohen vor allem zusätzliche Verhandlungen und Verzögerungen. Nein Danke zu einer Klimapolitik, die den Ausstieg aus fossilen Energien fordert, konkrete Investitionen dafür aber politisch ausbremst. Wer Dekarbonisierung will, muss auch bereit sein, sie in der Praxis umzusetzen. (moh)
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MAGAZIN
START-NIGHT 2026
Bühne frei für Vorarlbergs beste Gründungsideen Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, wird die inatura Dornbirn wieder zum Treffpunkt für Gründer:innen, Startups, Gründungsinteressierte und alle, die innovative Geschäftsideen aus Vorarlberg live erleben möchten.
B
ei der start-Night 2026 präsentieren die Finalist:innen des Gründungswettbewerbs „start your business“ ihre Ideen vor Publikum und Jury und kämpfen um die begehrten Preise. Die besten Ideen im Finale Auch 2026 zeigt der Gründungswettbewerb „start your business“, wie vielfältig und ideenreich die Vorarlberger Gründungsszene ist. Aus insgesamt 41 Einreichungen wurden jeweils drei Finalist:innen aus den Kategorien „Klassische Gründung“ und „Startup“ ausgewählt. Und bei der start-Night gehört diesen Gründer:innen die Bühne und sie haben die Chance, ihre Ideen der Jury und einem großen Publikum zu präsentieren.
Auch das Publikum entscheidet mit Neben der Fachjury hat auch das Publikum ein Wort mitzureden: Per Live-Voting stimmen die Besucher:innen für ihre:n persönlichen Favorit:innen und entscheiden, wer den Publikumspreis mit nach Hause nimmt. Damit bleibt es bis zum Schluss spannend – denn neben der Bewertung durch die Expert:innen zählt an diesem Abend auch die Stimme des Publikums.
deine Idee. dein Weg. deine Bühne.
Jetzt zur start-Night am 15. Oktober 2026 anmelden: www.start-business.at/night
Warum gute Entscheidungen nicht im Kopf entstehen Ein weiteres Highlight des Abends ist der Vortrag von Anna Allgäuer „Warum gute Entscheidungen nicht im Kopf entstehen“. Sie zeigt, wie eng Körper, Emotionen und Denken zusammenspielen, und warum wir gerade unter Druck anders entscheiden, kommunizieren und handeln, als wir es ausgeruht tun würden. Ein Thema, das insbesondere für Gründer:innen und Jungunternehmer:innen relevant ist, die im Alltag laufend Entscheidungen treffen und dabei häufig unter hohem Zeit- und Leistungsdruck stehen. Austausch, Kontakte und neue Impulse Nach Programm und Preisverleihung bietet die start-Night viel Raum für persönlichen AusFOTO: GETTY IMAGES FG TRADE tausch. Bei Getränken und kaltem Buffet können Besucher:innen mit Gründer:innen, Finalist:innen und anderen Gästen ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen. start your business ist eine Initiative der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Startup Vorarlberg, der FH Vorarlberg, der Vorarlberger Sparkassen und des Landes Vorarlberg.
Informationen: Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2026 Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr Ort: inatura, Jahngasse 9, Dornbirn Eintritt: frei gruenderservice@ wkv.at www.start-business. at/night
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NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 10
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MARKENWECHSEL
MARKETING
Rupp AG stellt Weichen an der Unternehmensspitze
Jürgen Albrecht setzt ab 1.1.2027 auf ADEG
Ölz startet neue Markenkampagne
Die Rupp AG steht seit 15. September 2026 unter neuer Leitung: Frédéric Nalis wurde vom Aufsichtsrat zum Chief Executive Officer (CEO) und Vorstandsvorsitzenden bestellt, um künftig die Weiterentwicklung des international tätigen Familienunternehmens voranzutreiben. Der gebürtige Franzose bringt umfassende Branchen- und Managementerfahrung mit. Weitere Veränderung im Vorstandsteam: Die Vorstandsmitglieder Laura Rupp (CCO Ingredients) und Mathias Gattermayer (CFO) werden im Laufe des Jahres aus dem Gremium ausscheiden. In beiden Fällen erfolgt dieser Schritt aus persönlichen Gründen und war schon länger geplant.
Die geplante Zusammenarbeit zwischen ADEG und dem Vorarlberger Kaufmann Jürgen Albrecht ist kartellrechtlich freigegeben: Die Bundeswettbewerbsbehörde und der Bundeskartellanwalt haben innerhalb der gesetzlichen Frist keinen Antrag auf Prüfung des Zusammenschlusses durch das Kartellgericht gestellt. Damit kann die geplante Übernahme der beiden Lebensmittelhandelsflächen in Feldkirch-Tisis und Schwarzach umgesetzt werden. Die Märkte sollen ab 1. Jänner 2027 als ADEG Albrecht-Märkte geführt werden.
Beide Standorte und die bestehenden Teams bleiben erhalten. Damit wird die Nahversorgung in Feldkirch-Tisis und Schwarzach langfristig gesichert und gemeinsam mit ADEG weiterentwickelt. Mit ADEG will Albrecht die besondere Handschrift seiner Märkte bewahren und langfristig weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen weiterhin regionale Produkte, persönliche Beratung, Frische und hochwertige Spezialsortimente. Damit bleiben der Name des Kaufmanns und die regionale Identität der Standorte auch nach außen sichtbar.
v.l. Florian Klein (Geschäftsführer ADEG), Kaufmann Jürgen Albrecht und Brian Beck (Vorstand BILLA Großhandel und Kaufleute)
Mit einer neuen, aufmerksamkeitsstarken Markenkampagne rückt Ölz der Meisterbäcker seinen zentralen Markenwert in den Mittelpunkt: die Liebe zum Backen. Mit der Botschaft „Mit Liebe backen. Von Hand geflochten.“ startet die beliebteste österreichische Backwarenmarke mit einem neu entwickelten TV-Auftritt in die nächste Kommunikationsära. Den Kampagnenauftakt macht der Ölz Butter Zopf – ein Produkt, das seit 45 Jahren für die Verbindung aus Handwerk, Qualität und Genuss steht. Im Mittelpunkt des neuen TV-Auftritts steht die Frage „wie man eigentlich schmeckt, dass Ölz mit Liebe bäckt.“ Die Kampagne startet in Österreich ab dem 17. August 2026.
JUBILÄUM
20 Jahre Fusonic: verstärkter Fokus auf Energiesektor und KI-Einsatz Seit 2006 ist Fusonic zur Full-Service-Agentur gewachsen und hat sich zur fixen Größe im DACH-Raum entwickelt.
Das Götzner Unternehmen vereint das gesamte Know-how für komplexe, maßgeschneiderte SoftwareProjekte von der Konzeption über UX-Design und Software-Entwicklung bis zum zuverlässigen CloudBetrieb. Seit einigen Jahren unterstützt Fusonic auch bei der Optimierung von Geschäftsprozessen. Laufende Weiterbildung, Gewinnbeteiligung für Mitarbeitende und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung bilden die Basis als verlässlicher Arbeitgeber sowie Dienstleister
für Betriebe aus Gewerbe, Industrie, Finanz, Versicherungen sowie Energie in Vorarlberg und darüber hinaus. Heute zählt der Software-Entwickler mit 24 Mitarbeitenden zu den etablierten Playern für individuelle digitale Lösungen im Bodenseeraum. Ob SoftwareEntwicklung, UX/UI-Design, DevOps Consulting, Cloud Hosting oder Optimierung von Geschäftsprozessen: Fusonic hat sein Portfolio konsequent weiterentwickelt.
FOTOS: RUPP AG; MICHAEL KREYER; ÖLZ DER MEISTERBÄCKER BY DOMINIK VEJNIK
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 12
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13 | NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
Neue Lehrlinge
Liebherr in Nenzing bildet 40 Jugendliche in zehn Lehrberufen aus 40 junge Menschen starten ihre Ausbildung bei Liebherr in Nenzing. In zehn Lehrberufen reicht das Angebot von Maschinenbau, Zerspanungs- und Schweißtechnik bis zu Elektrotechnik, IT und kaufmännischen Berufen. Erstmals beginnt zudem eine Ausbildung im Rahmen der Dualen Akademie im Bereich Konstruktion. Das praxisorientierte Modell richtet sich an junge Erwachsene mit Matura und ergänzt das Ausbildungsangebot um eine weitere berufliche Perspektive.
Hoch hinaus möchten die 43 neuen Lehrlinge bei Doppelmayr 43 neue Lehrlinge begannen bei Doppelmayr in Wolfurt ihre Ausbildung. Damit absolvieren derzeit 137 Jugendliche am Standort eine Lehre – von klassischen Metall- und Elektroberufen bis zu digitalen Fachrichtungen. Sechs der neuen Lehrlinge sind weiblich. Begleitet von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern arbeiten die Jugendlichen früh an Projekten und Technologien mit. Die Lehrlingsausbildung ist für Doppelmayr ein wichtiger Baustein zur Sicherung von Fachkräften und Know-how. Im Bild: Die neuen Lehrlinge und ihre Eltern bei den Kennenlerntagen im Montafon.
Startschuss für sechs neue Lehrlinge bei der faigle Group
Lehrstart bei Hoeckle
Mit Anfang September haben sechs neue Lehrlinge ihre Ausbildung beim Kunststoffexperten faigle in Hard gestartet: drei angehende Zerspanungstechniker, zwei Kunststofftechnologen und eine Bürokauffrau. Damit bildet das Unternehmen aktuell 20 Lehrlinge in sechs unterschiedlichen Berufen aus – begleitet von neun Ausbilderinnen und Ausbildern. „Die Lehre hat bei uns seit jeher einen hohen Stellenwert. Deshalb investieren wir auch konsequent in die Ausbildung junger Talente und halten unsere Lehrlingszahlen unabhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage auf konstant hohem Niveau“, betont Christian Hansl, CEO der faigle-Unternehmensgruppe. Im Bild: Die sechs Jugendlichen, die Anfang Monat ihre Lehrausbildung beim Kunststoffexperten faigle begonnen haben.
Marcel Plesko (re.) und Muhammed Yesilyaprak (li.) wurden bei Hoeckle in Langenegg als nächste ZerspanungstechnikerLehrlinge begrüßt. Sie werden die handwerklichen und technischen Fähigkeiten für das Fertigen von Präzisionsbauteilen aus Metall erlernen. Die Ausbildung beginnt in der modernen Lehrwerkstatt mit Grundtechniken wie Feilen, Bohren, Fräsen, Drehen und Schleifen.
FOTOS: LIEBHERR, DOPPELMAYR,AIGLE GROUP/MARCEL A. MAYER, CATHARINA TREFFLER, HOECKLE AUSTRIA
Motivierte Lehrlinge beim Dorfinstallateur Der Dorfinstallateur freut sich über Zuwachs: Anfang September haben zehn Lehrlinge ihre Ausbildung im Unternehmen begonnen. Sie bringen viel Motivation und Neugier mit. Besonders erfreulich: Auch heuer ist ein Mädchen unter den neuen Lehrlingen. Damit zeigt der Dorfinstallateur, dass technische und handwerkliche Berufe für alle offen sind. Insgesamt bildet der Dorfinstallateur ab diesem Jahr knapp 50 Lehrlinge aus. Das Unternehmen legt großen Wert auf praxisnahe Ausbildung, moderne Technik und persönliche Betreuung. Im Bild: Die neuen Lehrlinge bei Dorfinstallateur 2026.
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NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 14
Neue Lehrlinge
Tomasseli Gabriel Bau: Start der Ausbildung für acht Jugendliche Hochwertiges Handwerk braucht Fachkräfte: Tomaselli Gabriel Bau bildet seit 1948 Lehrlinge aus und zählt seit 1998 zu den ausgezeichneten Lehrbetrieben Vorarlbergs. Am 1. September starteten acht Jugendliche ihre Lehre – sechs Hochbauer, ein Tiefbauer und ein Baumaschinentechniker. Martin Holzbau, Burtscher Böden, Brunner Bau und Summer Installationstechnik bilden ab sofort drei Zimmerer, zwei Bodenleger, einen Hochbauer sowie einen Installateur aus. Derzeit beschäftigt die Gruppe 32 Lehrlinge, darunter die Landesbeste im Hochbau, Angelina Schadler. Im Bild: acht neue Lehrlinge bei Tomaselli Gabriel Bau mit Ausbildungsleiter Patrick Schwiegelsohn.
Zimmerer-Nachwuchs bei Dobler Holzbau Die Firma Dobler Holzbau GmbH in Röthis begrüßt ihre fünf neuen Mitarbeiter, die heuer die Lehre als Zimmerer begonnen haben. Durch die Lehrzeit werden sie von Ausbildungsleiter Robert Kathan, BM Benedikt Corn und HBM Emanuel Vith begleitet.
FOTOS: SOLID4, MAISCHÖN ...MIR ZU LIEBE, JÄGER BAU, DOBLER HOLZBAU GMBH
Neun Lehrlinge starten bei maischön …mir zuliebe Mit September begann für fünf junge Menschen bei maischön … mir zuliebe ein neuer und spannender Lebensabschnitt: Sie starten ihre Ausbildung zur Friseurin bzw. zur Kosmetikerin und Fußpflegerin. Geschäftsführer Thomas Nöckl betont zum Aussbildungsstart: „Die Ausbildung junger Menschen hat bei maischön ...mir zuliebe seit vielen Jahren einen besonders hohen Stellenwert. Unser Ziel ist es, ihnen nicht nur das Friseurhandwerk auf höchstem Niveau zu vermitteln, sondern auch Freude am Beruf, Selbstständigkeit und persönliche Entwicklung mitzugeben. Schöne Erfahrungen in den kommenden Ausbildungsjahren.“
Zwölf Lehrlinge starten ihre Ausbildung bei Jäger Bau In mehreren Etappen starteten heuer insgesamt zwölf Jugendliche ihre Lehre bei Jäger Bau. Im Mai und Juli wurden erste Ausbildungsplätze besetzt, Anfang August kamen zehn weitere Lehrlinge hinzu. Ausgebildet werden sie in den Bereichen Tischlerei, Hochbau, Tiefbau, Elektrotechnik und Metalltechnik. Aktuell befinden sich damit insgesamt 28 Lehrlinge bei Jäger Bau in Ausbildung. Seit März ist Madlen Dürr neue Ausbildungsleiterin bei Jäger Bau. Die 32-jährige Montafonerin ist seit drei Jahren Teil des Unternehmens. Im Bild: Neue Lehrlinge (Sanna Lena, Selina, Mirjam, Dominic, Tobias, Raphael, Alexander, Huub, Magnus, Nikolai, Evgenii und Simon) bei Jäger Bau mit Ausbildungsleiterin Madlen Dürr (links außen) und Bereichsleiter Hoch- und Tiefbau Rainer Gehrmann (rechts außen).
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WERBUNG
REMAX IMMOWEST
Umsatzmilliarde wieder geknackt Vorarlbergs Immobilienmarkt zählt im ersten Halbjahr 2026 zu den wachstumsstärksten Österreichs. REMAX Immowest analysiert die regionale Entwicklung.
FOTOS: REMAX
V
orarlbergs Immobilienmarkt hat nach herausfordernden Jahren wieder deutlich zugelegt. Im ersten Halbjahr 2026 wurden landesweit 3.449 Immobilienkäufe im Grundbuch verbüchert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 28,1 Prozent – dem drittstärksten prozentualen Zuwachs unter den Bundesländern. Der aktuelle REMAX-ImmoSpiegel zeigt damit eine Entwicklung, die über eine bloße Erholung vom jüngsten Tief hinausgeht. Besonders deutlich wird das im längerfristigen Vergleich: Die Zahl der Verkäufe liegt knapp zwölf Prozent über dem Durchschnitt der ersten Halbjahre 2016 bis 2025. Gemessen an diesem Vorsprung nimmt Vorarlberg österreichweit die Spitzenposition ein. Nach dem Einbruch auf rund 2.100 Käufe im ersten Halbjahr 2024 hat der Markt innerhalb von zwei Jahren erheblich an Stärke zurückgewonnen. Philipp Feurstein, Geschäftsführer von REMAX Immowest
KONTAKT: www.remax-immowest.at
Zurück über der Milliardengrenze Auch beim Transaktionsvolumen zählt Vorarlberg zu den dynamischsten Bundesländern. Immobilien im Wert von 1,22 Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr gehandelt, rund ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Damit verzeichnet das Land auch beim prozentualen Umsatzwachstum den dritten Rang im Österreichvergleich. „Vorarlberg hat nicht nur gegenüber dem Vorjahr deutlich aufgeholt. Unser Markt liegt auch klar über seinem langjährigen Durchschnitt. Dass alle vier Bezirke bei Verkäufen und Umsatz zulegen, zeigt, wie breit diese Erholung getragen wird“, erklärt Philipp Feurstein, Geschäftsführer von REMAX Immowest.
Vier Bezirke, eigene Stärken Innerhalb des Landes setzt jeder Bezirk andere Akzente. Bregenz bleibt mit den meisten Verkäufen und dem höchsten Transaktionsvolumen der größte Teilmarkt. Feldkirch überschritt erstmals seit 2022 wieder die Marke von tausend Käufen in einem ersten Halbjahr. Beim Abstand zum eigenen Zehnjahresschnitt liegt der Bezirk sogar vor Dornbirn und Bregenz. Die stärksten Umsatzimpulse kamen dagegen aus dem Süden und aus Dornbirn. In Bludenz stieg das gehandelte Volumen um nahezu 90 Prozent auf 203 Millionen Euro. Dornbirn legte um mehr als die Hälfte zu. Bludenz blieb als einziger Bezirk bei der Verkaufszahl noch unter seinem langjährigen Durchschnitt, holte gegenüber dem Vorjahr aber kräftig auf. Für REMAX Immowest ist diese regionale Differenzierung entscheidend. „Der Aufschwung hat in jedem Bezirk ein eigenes Profil. Diese Unterschiede einzuordnen und auf die einzelne Immobilie zu übertragen, ist der Kern fundierter Beratung“, betont Feurstein. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung im zweiten Halbjahr aussehen wird.
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 16
WIFI
BLEIB NEUGIERIG.
Information und Anmeldung: 05572 3894-424 anmeldung@vlbg.wifi.at
Unternehmertraining „KOMPAKT“
WIFI-Führungskompetenztraining
Vorbereitung auf die Unternehmerprüfung
European Leadership Competence Training
Wollen Sie die Unternehmensprüfung bestreiten und Ihr unternehmerisches Denken vertiefen? Das WIFI-Modul bereitet Sie ideal darauf vor. Sie bereiten sich auf mögliche Problemsituationen vor, indem Sie Strukturen im Betrieb erkennen. Sie denken von nun an vernetzt und können kompetente Entscheidungen treffen. So führen Sie verantwortungsvoll und erweitern Ihr unternehmerisches Know-how.
Sie lernen von den Besten, wie man sich und andere motiviert, Konflikte sicher löst und das Steuer auch in turbulenten Phasen fest im Griff behält. In Diskussionen, Übungen, Gruppen- und Einzelarbeiten reflektieren Sie Ihr Selbstverständnis als Führungskraft, vertiefen Ihre sozialen Fähigkeiten und entwickeln Ihren persönlichen, unverkennbaren Führungsstil. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich zur Qualifizierten Führungskraft zertifizieren zu lassen.
Trainingseinheiten: 94 Beitrag: € 2.090,- (exkl. Prüfungsgebühr) Ort: WIFI Dornbirn und/oder Online
Trainingseinheiten: 80 Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg
Beitrag: € 2.750,Ort: WIFI Dornbirn
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Geheimnis Körpersprache
Moderation und Präsentation
Nonverbale Signale entschlüsseln
Wirkungsvoll sprechen, sicher auftreten
Bevor Sie sprechen, hat Ihr Körper schon längst "das Wort ergriffen" und der Körper Ihres Gegenübers auch. Doch welche geheimnisvollen Botschaften senden wir über unsere Körpersprache?
Als Moderator:in steuern Sie den Ablauf, beziehen die Zuhörenden mit ein und geben Orientierung. Präsentierende stehen im Mittelpunkt, vertiefen Inhalte und beziehen Stellung. Beides erfordern ein souveränes Auftreten und eine sorgfältige Vorbereitung.
In diesem Workshop geht es darum, das Geheimnis der Körpersprache zu lüften. Erfahren Sie, wie Sie auf andere wirken, was Ihr Körper anderen mitteilt bzw. was Ihnen die Körpersprache anderer sagt.
In diesem Seminar trainieren Sie beide Kompetenzen. Sie üben sicher aufzutreten, Inhalte klar zu strukturieren und Ihre Körpersprache gezielt einzusetzen. Durch Videoanalysen und individuelles Feedback stärken Sie Ihre Präsenz und Wirkung - in Meetings, auf der Bühne oder vor der Kamera.
Trainingseinheiten: 6 Beitrag: € 315,Ort: WIFI Dornbirn
Trainingseinheiten: 16 Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg
Beitrag: € 515,Ort: WIFI Dornbirn
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17 | NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
WIFI
Business English Workshops
KI in Logistik & Supply Chain
Business English, das im Berufsalltag weiterbringt. Kompakte Workshops für alle, die ihr Englisch gezielt und praxisnah für den Job verbessern möchten - von Grammatik und klarer Kommunikation über professionellen Kundenkontakt und IT-Englisch bis hin zu Verhandlungen und interkultureller Kommunikation. Auch der sichere und kritische Einsatz von KI-Übersetzungstools steht auf dem Programm. Die Workshops sind nach Sprachniveau und beruflichem Bedarf ausgerichtet und direkt im Arbeitsalltag einsetzbar.
Trainingseinheiten: 8
Trainingseinheiten: jeweils 6 Beitrag: jeweils € 185,Ort: WIFI Dornbirn
Dieser Kurs vermittelt Logistik-Fachkräften einen praxisnahen Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz. Sie lernen, wie KI-Technologien in Transport, Lager und Supply Chain erfolgreich eingesetzt werden – und wie Sie diese Erkenntnisse direkt in Ihrem Berufsalltag anwenden können.
Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg
Beitrag: € 475,Ort: WIFI Dornbirn
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Lehrgang Grafik und Mediendesign
KI in der Wirtschaft (Modul 1)
Erstellen von professionellen Druck- und Webvorlagen
KI-Werkzeuge im Berufsalltag effizient einsetzen
Machen Sie Ihre Plakate, Broschüren oder Kataloge zum optischen Blickfang! Arbeitgeber:innen setzen immer stärker auf qualifizierte Grafikund Mediendesigner:innen, die grafische Projekte im eigenen Unternehmen umsetzen können.
Entdecken Sie die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz für Unternehmen zur Steigerung von Effizienz und Innovation.
Der Lehrgang bereitet Sie auf die Arbeit mit den Adobe-Programmen
InDesign Photoshop und Illustrator vor Typografie und Gestaltung runden das Programm ab und ermöglichen Ihnen, Ihre Ideen vom Notizblock auf den Bildschirm zu bringen.
Ort: WIFI Dornbirn
Überblick über aktuelle KI-Tools und Technologien Praxisnahe Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen Effizienzsteigerung im beruflichen Alltag Chancen und Potenziale von KI erkennen und nutzen
Trainingseinheiten: 16
Trainingseinheiten: 180 Beitrag: € 3.690,-
Ihre Vorteile:
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Schweißwerkmeister:in (Ö-Teil 1)
Beitrag: € 630,Ort: WIFI Dornbirn
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Massage Grundausbildung
European / International Welding Specialist Sie möchten eisernen Willen zeigen und als Schweißwerkmeister:in eine führende Rolle in Ihrem Betrieb übernehmen? Dann besuchen Sie diesen Lehrgang und erweitern Sie Ihr Wissen in den Gebieten Schweißverfahren, Werkstoffe oder Fertigungstechnik. Mit diesen technischen Basiskenntnissen sind Sie befugt, als Schweißaufsichtsperson zu arbeiten und nehmen eine Schlüsselrolle in Ihrem Team ein.
Ort: WIFI Dornbirn und Extern
Die Ausbildung ist ebenfalls der Beginn, wenn Sie anschließend medizinische:r Masseur:in werden möchten.
Trainingseinheiten: 705
Trainingseinheiten: 320 Beitrag: € 6.440,-
Sie sind an der menschlichen Anatomie interessiert und wollen Menschen dabei helfen ihr Wohlbefinden zu steigern? In der "Grundausbildung Massage" erhalten Sie durch das Erlernen von kompetentem Wissen über den menschlichen Körper und verschiedene Massagetechniken die Qualifikation, am gesunden Menschen zu arbeiten.
Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg
Beitrag: € 6.800,Ort: WIFI Hohenems
Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg
MAGAZIN
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 18
AUSBILDER:INNENFORUM 2026
Zehn Jahre Ausbilder:innenforum: Impulse, die Ausbildung bewegen Zum zehnten Mal bringt das Ausbilder:innenforum am 6. Oktober Menschen zusammen, die junge Talente begleiten, fördern und für ihre Zukunft stärken – heuer mit zwei besonderen Keynote Speakern: Nico Langmann und Anna Marton. Seit Jahren greift das Forum aktuelle und relevanteThemen auf – von der Funktionsweise des Gehirns über die Generation Z bis hin zu Mut in Krisenzeiten. Auch heuer steht neben den Keynotes vor allem eines im Mittelpunkt: der gemeinsameAustausch und die Frage,welche Impulse sich direkt in die Ausbildungspraxis mitnehmen lassen. DieTeilnahme ist kostenlos, eineAnmeldung jedoch erforderlich unter: www.wkv.at/event/5362
Ausbilder:innenforum 2026: Am 6. Oktober geht es um neue Impulse für die Ausbildung, den Austausch unter Ausbilder:innen und die Frage, was junge Menschen heute für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben brauchen.
A
m 6. Oktober 2026 lädt die Wirtschaftskammer Vorarlberg zum 10. Ausbilder:innenforum ins Kulturhaus Dornbirn ein – ein Treffpunkt für alle, die junge Menschen begleiten, motivieren und fördern. Die jährliche Veranstaltung richtet sich an Ausbilder:innen im ganzen Land und bietet Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für die tägliche Arbeit. Zum Jubiläum warten mit Nico Langmann und Anna MartonzweibesondereKeynoteSpeakeraufdasPublikum. Sie geben persönliche Einblicke, setzen neue Denkanstöße und zeigen unterschiedliche Perspektiven darauf, was es bedeutet, junge Menschen auf ihremWeg zu begleiten. NicoLangmannweiß,wasesbedeutet,HerausforderungenanzunehmenundneuePerspektivenzuentwicklen:Als österreichischer Rollstuhltennis-Profi hat er zwei Paralympische Spiele bestritten und zählt zu den erfolgreichsten Rollstuhltennisspielern des Landes. Im Interview spricht er über seinen Weg, den Umgang mit Rückschlägen und darüber, was wir von ihm für die Begleitung und Förderung junger Menschen lernen können. Anna Marton steht für Führung, die gewohnte Denkmuster hinterfragt und Vielfalt als Stärke begreift. Als Unternehmerin und Keynote-Speakerin beschäftigt sie sich mit Leadership, Neurodiversität und der Frage, wie Menschen ihr Potenzial entfalten können. In ihrem Gastkommentar gibt sie spannende Impulse dazu, warum Andersdenken ein wichtiger Schlüssel für die Arbeitswelt von morgen sein kann.
FOTO: MATTHIAS RHOMBERG
NICO LANGMANN
Kurz gefragt, persönlich geantwortet: Nico Langmann im Interview Herr Langmann, Sie haben im Laufe der Jahre immer wieder erlebt, dass Dinge nicht so möglich sind, wie man sie sich vorgestellt hat. Was können Unternehmen und Ausbilder:innen vom Umgang mit solchen Herausforderungen lernen? Ich glaube, die wichtigste Erkenntnis ist: Nicht zu lange daran festhalten, wie etwas eigentlich hätte sein sollen. In meinem Leben gab es immer wieder Situationen, in denen der ursprünglich gedachte Weg schlicht nicht funktioniert hat. Dann kann ich viel Energie darauf verwenden, mich darüberzuärgern-oderichfragemich:Okay,wasgehtstattdessen? Genau diese Haltung können auch Unternehmen undAusbilder:innenmitnehmen.GeradeinderAusbildung läuft nicht bei jedem Menschen alles nach Schema F. Entscheidend ist dann, flexibel zu bleiben und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Manchmal braucht jemand einen anderen Zugang, andere Rahmenbedingungen oder einfach ein bisschen mehr Zeit. Das bedeutet nicht automatisch weniger Leistung. Oft entsteht gerade dann etwas richtigGutes,wennmanbereitist,denursprünglichenPlan zu verändern. Oft sehen wir zuerst die Einschränkung und erst danach die Möglichkeiten. Wie gelingt es, den Blick stärker auf die Fähigkeiten und Potenziale eines Menschen zu richten - gerade auch in der Ausbildung? Indem wir uns bewusst machen, wie schnell wir Menschen in Schubladen stecken. Wenn jemand im Rollstuhl vor mir sitzt, sehe ich natürlich zuerst den Rollstuhl. Das ist menschlich. Problematisch wird es erst, wenn ich daraus sofort ableite, was dieser Mensch alles nicht können wird. Eigentlich müsste die erste Frage viel öfter lauten: Was kannst du gut?Was interessiert dich?Wo möchtest du hin? Und erst danach: Welche Rahmenbedingungen brauchen
MAGAZIN
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wir dafür? Gerade in derAusbildung ist das enorm wichtig. Junge Menschen sind noch dabei, herauszufinden, was in ihnensteckt.WennwirihnenvonBeginnanvermitteln,was angeblich alles nicht möglich ist, begrenzen wir ihr Potenzial, bevor sie überhaupt die Chance hatten, es zu zeigen. Ich würde deshalb viel stärker ausprobieren lassen. Nicht zuerstzehnGründesuchen,warumetwasschwierigwerden könnte,sonderneinenGrund,warumwiresversuchensollten. Ihre zentrale Botschaft lautet „in Lösungen denken“. Was bedeutet das ganz konkret für Ausbilder:innen, wenn ein junger Mensch nicht in die üblichen Vorstellungen oder Erwartungen passt? Für mich bedeutet „in Lösungen denken“ nicht, Problemeschönzureden.EineStufebleibteineStufe,wennichim Rollstuhl davorstehe. Aber die entscheidende Frage ist:
Bleibe ich vor dieser Stufe stehen und diskutiere darüber, dass sie da ist - oder suche ich einenWeg, wie ich trotzdem nach oben komme? Auf dieAusbildung übertragen heißt das:Wenn ein junger Mensch nicht in das gewohnte Raster passt, sollte die ersteReaktionnichtsein:„Dasgehtbeiunsnicht.“Sondern: „Was müsste sich ändern, damit es gehen kann?“Vielleicht isteseinetechnischeUnterstützung,eineandereAufgabenverteilung, ein angepasster Arbeitsplatz oder einfach eine andere Art, etwas zu erklären. Und ganz wichtig: mit der Person sprechen, nicht über sie. Menschenwissen meistens selbst ziemlich gut,was sie brauchen und was sie können. Ausbilder:innen müssen nicht für jedes Problem sofort die perfekte Lösung kennen. Sie sollten aber offen genug sein, sie gemeinsam mit dem jungen Menschen zu finden. Genau dort beginnt für mich echte Inklusion.
Nico Langmann ist Keynote Speaker und Rollstuhltennis Profi. Er spricht darüber was es bedeutet Herausforderungen anzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln. www.instagram.com/nico_ langmann/
GASTKOMMENTAR: ANNA MARTON
Der Blindspot - Wir panzern die falschen Stellen Wir sitzen einem alten Denkfehler auf: dem Survivorship Bias. Im Zweiten Weltkrieg untersuchten die Alliierten ihre heimgekehrten Bomber und wollten dort panzern, wo die meisten Löcher saßen.
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Praktisch heißt das: Im Bewerbungsgespräch. Zwanzig Minuten Smalltalk prüfen nichts, was im Beruf je verlangt wird. Schicken Sie Ihre Fragen zwei Tage vorher. Lassen Sie einen echten Arbeitsschritt ausprobieren. Die ersten Wochen. „Melde dich, wenn was ist“ ist keine Einladung, sondern eine Hürde. Und fragen Sie nie „Alles klar?“ — darauf sagt jeder Ja. Fragen Sie: „Wo hast du raten müssen?“ DieAntwort zeigt, wo Ihr Prozess unklar ist — und zwar für alle. Sie suchen nicht die schnellsten Denker — die Allerstärksten machen sich ohnehin selbstständig. Sie suchen die, die in Ihrem Team wirksam werden wollen: die Ihre Abläufe schärfen und Ihre Innovation vorantreiben. Damit die sich bei Ihnen bewerben und bleiben, müssen Auswahl, Bewerbungsgespräch und Onboarding anders aussehen. Nicht als Vorsatz — ab der nächstenAusschreibung.Walds Erkenntnis ist achtzig Jahre alt. Wir entscheiden, wie lange wir diesem Blindspot noch aufsitzen. Panzern wir die Stellen, an denen wir sie verlieren.
FOTO: MANFREDBAUMANN; GRAFIK: ANNA MARTON
asselbe tun wir bei Lehrlingen. Wir schauen auf die, die durch Schule und Bewerbungsprozess gekommen sind, und nennen das unser Bild vom passenden Lehrling. Bewerbungsprozesse sind nicht gebaut, um Talent zu finden, sondern um abzusichern: bloß niemanden einstellen, der schon einmal gescheitert ist, etwas abgebrochen hat — oder durch dessen Scheitern ein Systemfehler sichtbar wurde. So messen wir Anpassung, obwohl wir Eignung, Innovationskraft undWiderstandsfähigkeit suchen. Ich bin eine der Maschinen, die zurückgekehrt sind. Weil ich in einer Schule lernen durfte, in der ich mein eigenes System entwickeln konnte. Daraus abzuleiten, dass alle neurodivergenten Menschen das schaffen müssen, ist der Survivorship Bias in menschlicher Form. Ich wurde nur aus Glück nicht an den entscheidenden Stellen getroffen. Der StatistikerAbrahamWald erkannte es: Panzert das Cockpit. Dort, wo keine Löcher sind — denn dort getroffen, kam eine Maschine nicht zurück. Das ist unser Blindspot.
Nicht die sichtbaren Einschusslöcher sind das Problem, sondern die leeren Stellen: Dort kam keine Maschine zurück.
Anna Marton ist KeynoteSpeakerin und Gründerin von Amazing 15. Sie spricht über Leadership, Neurodiversität, Künstliche Intelligenz, Vertrieb und Antifragilität. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Österreichischen Frauenpreis in der Kategorie Wirtschaft. www.annamarton.com
ÖSTERREICH
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SOZIALPARTNER
80 Jahre Sozialpartnerschaft: Zukunft gemeinsam gestalten Industriestrategie, Energiepolitik, Produktivität und Arbeitsmarkt.
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„Österreich ist grundsätzlich ein starker Industriestandort“, sagt WKÖ-Präsidentin Martha Schultz. „Aber unser starker, exportorientierter Standort ist unter Druck geraten, und hier gilt es gegenzusteuern. Umsowichtiger ist es, dass die Umsetzung der Industriestrategie rasch weiter vorangetrieben wird. Denn wir brauchen in Österreich eine starke Industrie. Sie ist eine zentrale Säule unserer Wirtschaft und entscheidend für viele Zulieferbetriebe und KMU. Dafür gemeinsam die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, ist auch eine zentraleAufgabe der Sozialpartnerschaft.“ Energiepolitik zukunftsfähig gestalten Darüber hinaus braucht es eine sichere, leistbare und nachhaltige Energieversorgung. Dafür müssen unter anderem erneuerbare Energien sowie die notwendigen Netze, Speicher und Flexibilitäten rasch ausgebaut und unterschiedliche Technologien genutzt werden, um die besten und effizientesten Lösungen zu ermöglichen. ÖGB-PräsidentWolfgang Katzian dazu: „Die Kosten müssen gerecht verteilt werden. Es steht außer Streit, dass niedrigere Finanzierungskosten die zentrale Stellschraube sind, um die Belastung für Haushalte, Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe zuverringern. DieTransformation wird nur dann ein Erfolg, wenn wir damit gute Arbeitsplätze halten und die Kostenvorteile der Erneuerbaren endlich als leistbare Preise bei allen ankommen.“ Produktivität steigern Österreichs Produktivitätsdynamik muss gestärkt werden, um die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung, steigende Einkommen und die Finanzierung des Sozialstaats zu sichern. Dafür braucht es mehr Investitionen, ein leistungsfähiges Forschungs- und In-
FOTO: MAREK KNOPP
euer feiertdieÖsterreichischeSozialpartnerschaftihr 80-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums haben die Sozialpartnerorganisationen eine Zusammenschau aktueller Herausforderungen und Forderungen erstellt. So brauchtÖsterreich eine aktive Industriepolitik für Standort und Beschäftigung, die Investitionen, Innovationen, leistbare Energie, resiliente Lieferketten und faireWettbewerbsbedingungenverbindet. Dafür sindverlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine bessere Abstimmung von Industrie-, Innovations-, Bildungs- und Standortpolitik nötig. Zudem sollen Forschung und Innovation rascher in industrielle Anwendungen und wirtschaftliche Wertschöpfung überführt werden.
v.l. Wolfgang Katzian (ÖGB), Martha Schultz (WKÖ), Renate Anderl (AK) und Josef Moosbrugger (LK).
novationssystem sowie die rasche Verbreitung neuer Technologien. „Um weiter produktiv und international wettbewerbsfähig sein zu können, braucht es echte Nachhaltigkeit, die ökonomische, ökologische und soziale Notwendigkeiten gleichermaßen berücksichtigt. Innovationen, Investitionen und zukunftsweisende politische Rahmenbedingungen sind dafür erforderlich. Es muss klares strategisches Kernanliegen der Sozialpartner sein, Versorgungssicherheit und -autonomie bei unverzichtbaren Grundlagen für Wirtschaft und Menschen zu gewährleisten“, betonte LK-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger. Zukunftsfähiger Arbeitsmarkt Menschen und Unternehmen müssen dabei unterstützt werden, den Wandel erfolgreich zu bewältigen. Dafür braucht es ein leistungsfähiges Bildungs- undQualifizierungssystemvon der frühen Bildung über die duale Ausbildung bis zur Weiterbildung. Die Lehre soll mit modernen Berufsbildern, digitalen Kompetenzen und höherer Durchlässigkeit weiterentwickelt werden. „Die Menschen in Österreich haben viele Fähigkeiten und Potenziale. Sie müssen besser genutzt werden, um so die Erwerbsbeteiligung zu erhöhen“, sagt Renate Anderl, Präsidentin der Bundesarbeitskammer. „Um den Bedarf an Arbeits- und Fachkräften zu decken, braucht es gezielte Qualifizierung und gute, gesunde Arbeitsbedingungen.
Die Sozialpartner bekennen sich zu einer starken EU, die Wettbewerbsfähigkeit, sozialen Zusammenhalt und Rechtsstaatlichkeit verbindet und gemeinsam Antworten auf Herausforderungen entwickelt. Detailinfos zu den Panels:
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NEXTGRADE
Aufatmen für HR – faire Gehaltsstrukturen SELBST gestalten Mit NextGrade® haben Sabine Huber-Wynnyczenko und Isabel Meister ein System entwickelt, mit dem Personalabteilungen Funktionsbewertungen professionell und in Eigenregie umsetzen können.
FOTOS: NEXTGRADE
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KONTAKT NextGrade® HM Pay & People Consulting GmbH Millennium Park 4 6890 Lustenau T 0676 7768 620 hello@nextgrade.at www.nextgrade.at
tichwort Entgelttransparenz: Was wäre, wenn Gehälter transparent und nachvollziehbar wären – und nicht davon abhängen, wer geschickter verhandelt? Sabine Huber-Wynnyczenko und Isabel Meister haben in ihren langjährigen Tätigkeiten im Personalmanagementimmerwiederdasselbe beobachtet: Gehaltsunterschiede bei vergleichbaren Funktionen, fehlende Transparenz und Entscheidungen, die sich nicht immer sachlich begründen ließen. Nicht nur zwischen Frauen und Männern, sondern auch innerhalb desselben Geschlechts. Für die beiden war irgendwann klar: Unternehmen brauchen eine systematische Funktionsbewertung – das sogenannte Job Grading. Eine Lösung, die einfach umzusetzen ist. Praxisnahes System Aus dieser Überzeugung ist NextGrade® entstanden. Ein pragmatisches und objektives Bewertungssystem für mittelständische Betriebe, das Funktionen nach klaren Kriterien strukturiert beurteilt. So werden Vergütungsentscheidungen nachvollziehbarer und vergleichbarer.
SELBST machen statt machen lassen NextGrade® führt Personalverantwortliche Schritt für Schritt durch den Prozess – Vorwissen ist nicht nötig. Anhand von Projektplänen, Vorlagen und Video-Tutorials lässt sich die Funktionsbewertung eigenständig durchführen, ohne teure externe Beratung einkaufen zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist: Das Know-how für Job Grading bleibt im Haus und kann kontinuierlich weiterentwickelt werden. So entstehen transparente Strukturen, die auch für künftige Anforderungen tragfähig sind.
NETZWERKABEND
Entgelttransparenz in der Praxis Impulse, Perspektiven und gute Gespräche
GlessHub Millennium Park 6, Lustenau Donnerstag, 8. Oktober 2026 | 18 Uhr
NextGrade®
Wisst ihr, wie fair eure Gehälter sind?
nextgrade.at
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Jetzt den Quick-Check machen und in 2 Minuten Klarheit haben.
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Vorsorgepass der SVS Der Vorsorgepass schafft einen Überblick über die individuellen Vorsorgemaßnahmen, zeigt den persönlichen Vorsorge-Status und belohnt Prävention
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VS-Versicherte erhalten für jede einzelne absolvierte Maßnahme Punkte. Diese werden in einen Bonus umgewandelt, den sich der Versicherte jederzeit auszahlen lassen kann. 500 Punke werden zu 50 Euro, 1.000 Punkte zu 100 Euro usw. Neben dem Bonussystem gibt es ein Statusprogramm mit drei Level: Bronze, Silber, Gold. Bronze-Level erreicht man mit dem Absolvieren der Vorsorgeuntersuchung. Der SilberStatus markiert die Hälfte aller zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen und der Goldstatus steht für das komplette Programm. Der SVS-Vorsorgepass kann in der svsGO App oder online im Webportal abgerufen werden. Für all jene, die svsGO – noch – nicht nutzen, kann mit Terminvereinbarung in den Kundencentern und bei den Beratungstagen das Programm aktiviert werden. Es werden alle Vorsorgeaktivitäten seit Anfang 2026 berücksichtigt. Die einzelnen Maßnahmen werden automatisch gutgeschrieben. Basis dafür ist die Leistungsabrechnung des Arztes. Für den Versicherten bedeutet das, dass die Maßnahmen nicht gesondert eingereicht werden müssen. Die Auszahlung kann ganz einfach in der svsGO App und im Webportal mit dem Click auf den Button „Auszahlung“ erfolgen – beziehungsweise über die Kundencenter und Beratungstage. Der Vorsorgepass gilt für alle, die bei der SVS krankenversichert sind und ihre mitversicherten Angehörigen.
Der Vorsorgepass umfasst aktuell zum Start des Programms folgende Maßnahmen: •
Vorsorgeuntersuchung für alle ab 18 Jahren
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Gesundheitscheck Junior: die „Vorsorgeuntersuchung“ für die junge Generation zwischen 6 und 18 Jahren
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Krebsvorsorgeuntersuchungen: Gebärmutterhalskrebs für Frauen ab 18, Brustkrebsfrüherkennung für Frauen ab 45, Prostatakrebsvorsorge für Männer ab 45 und Darmkrebsvorsorge für Frauen und Männer ab 45
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Impfungen: jährliche Grippeimpfungen für alle Generationen, Herpes Zoster und Pneumokokken ab 60 Jahre
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Jährliche Mundhygiene
Weitere Informationen:
svs.at/vorsorgepass
SITZUNGEN Fachgruppentagungen Alle Informationen und die Tagesordnungen zu den aktuellen Fachgruppentagungen in Vorarlberg finden Sie unter: www.wko.at/vlbg/wko/fachgruppentagungen-2026
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 22
TERMINE Dienstag, 29. September 2026 08.00 - 12.00 Uhr, Bregenz, LK Vorarlberg, Montfortstraße 9 14.00 - 15.40 Uhr, Bludenz, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) Bludenz, Bahnhofstraße 12 Donnerstag, 1. Oktober 2026 09.30 - 11.10 Uhr, Dornbirn, Wifi Vorarlberg, Bahnhofstraße 24 14.00 - 15.00 Uhr, Schoppernau, Gemeindeamt Schoppernau, Unterdorf 2a Dienstag, 6. Oktober 2026 08.00 - 12.00 Uhr, Bregenz, LK Vorarlberg, Montfortstraße 9 Mittwoch, 7. Oktober 2026 08.30 - 11.10 Uhr, Egg, Gemeindeamt Egg, Loco 873 13.45 - 15.25 Uhr, Lustenau, Rathaus, Rathausstraße 1 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Nutzen Sie auch das umfassende Angebot an unseren digitalen Services über svsGO. Diese stehen Ihnen rund um die Uhr, ohne Termin und ohne Wartezeit zur Verfügung. Gerne geben unsere Mitarbeiter:innen auch telefonisch unter der Rufnummer 050 808 808 Auskunft. Für ein persönliches Beratungsgespräch in unserem Kundencenter in Feldkirch oder einem persönlichen Beratungsgespräch an unseren Beratungsorten buchen Sie bitte einen Termin über die Online-Termin Anmeldung unter: www.svs.at Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14
Donnerstag, 15. Oktober 2026 16.00 bis 18.00 Uhr Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH CAMPUS V, Hintere Achmühlerstrasse 1, 6850 Dornbirn Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter 05572/55252-18 wird gebeten! Informationen unter: 05572/55252-0, wisto@wisto.at
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23 | NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
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NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 24
KURS
DIPLOMLEHRGANG
Führung, die im Alltag wirkt
Systemisches Leadership: Teams entwickeln & Menschen verstehen
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ührung zeigt sich besonders dann, wenn der Arbeitsalltag anspruchsvoll wird: Wie lassen sich Mitarbeitende motivieren? Wie können Konflikte frühzeitig erkannt und konstruktiv gelöst werden? Und wie gelingt es,auchunterBelastungsouveränzubleiben? Das mit 24 Unterrichtseinheiten sehr kompakte Führungstraining am WIFI Vorarlberg richtetdenBlickgenauaufdieseSituationen. Im Mittelpunkt stehen Motivation, Führungskommunikation,derUmgangmitKonflikten und Strategien gegen Stress. Dabei geht es nicht um theoretische Patentrezepte, sondern um das eigene Führungsverhalten und konkrete Veränderungsmöglichkeiten für den Berufsalltag. Führungskräfte lernen, individuelle Stärken bewusster wahrzunehmen, Wertschätzung und Teamarbeit zu fördern und Gespräche zielgerichtet zu führen. So entstehen neue Impulse für eine Führungsrolle, die Orientierung gibt und gleichzeitig die Menschen imTeam im Blick behält. Start: 26.11.2026 Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 765 Information & Anmeldung: t 05572/3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at
Der Diplomlehrgang Systemisches Leadership am WIFI Vorarlberg vermittelt Führungskräften neue Perspektiven, systemisches Denken und wirkungsvolle Werkzeuge für Teams und Veränderungsprozesse.
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rfolgreiche Führung braucht heute mehr als Fachkompetenz.WerTeams undOrganisationen nachhaltig entwickeln möchte, muss Zusammenhänge erkennen, unterschiedliche Perspektiven einbeziehen und Veränderungsprozesse wirksam begleiten. Genau hier setzt der Diplomlehrgang „Systemisches Leadership“ am WIFI Vorarlberg an. Neue Perspektiven für Führungskräfte In 160 Trainingseinheiten vermittelt der LehrgangWerkzeuge des systemischen Denkens und der teamorientierten Kommunikation. Themen wie systemische Prozesse, Konflikte und Krisen, Teamarbeit sowie gemeinsameVisionen und Zielarbeit stehen im Mittelpunkt. Wie nachhaltig die Ausbildung wirken kann, beschreibtAbsolventin Christine Gorgomiti: „Für mich stand die persönliche Weiterentwicklung im Mittelpunkt, über meine eigenen Grenzen hinauszuwachsen, klarer zu mir zu stehen und mehr innere Orientierung zu gewinnen.“ Ihr Nutzen decke sich stark mit ihren ursprünglichen Zielen. „Ich kann diese Ausbildung mit voller
FOTO: MILJAN ŽIVKOVI I ADOBESTOCK
Motivieren, kommunizieren, Konflikte lösen: Gute Führung zeigt sich im Alltag. Das kompakte WIFI Führungstraining schafft dafür neue Perspektiven und Werkzeuge.
Systemisches Leadership eröffnet neue Perspektiven und schafft Klarheit für eine bewusste und wirksame Führung im Team.
Überzeugung weiterempfehle.“ Der nächste Lehrgang startet bereits am 1. Oktober imWIFI Dornbirn. Alle Informationen zum Lehrgang über den QR-Code:
LEHRGANG
Neue Impulse für starke Teamarbeit Neue Arbeitswelten verändern die Rolle von Führungskräften. Gefragt sind Persönlichkeit, Dialogfähigkeit und ein Führungsverständnis, das Menschen und Teams weiterbringt.
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eams werden vielfältiger, Arbeitsweisen flexibler und Veränderungen zum festen Bestandteil des Unternehmensalltags. Damit wandelt sich auch die Rolle von Führungskräften. Gefragt sind nicht nur klare Entscheidungen, sondern ebenso Kommunikation, Selbstreflexion und ein Gespür für Menschen und Unternehmenskultur. Das Führungskompetenztraining im WIFI Vorarlberg greift diese Herausforderungen in drei Modulen auf. Im Mittelpunkt stehen die eigene Führungspersönlichkeit und die Frage,wie zeitgemäße Führung im Arbeitsalltag gelingt. Ge-
sprächsführung, Konfliktmanagement und Teamentwicklungwerdendabeiebensobeleuchtet wie Führungsinstrumente und der persönliche Führungsstil. Praxisnahe Übungen schaffen den BezugzukonkretenSituationenimUnternehmen. Absolventin Lea Kieber schätzt besonders diesen Praxisbezug: „In diesem Lehrgang bekam ich umfassenden und praktischen Input.Themen wie Gesprächsführung,aktivesZuhörenundKulturarbeit fand ich besonders spannend.“ Sie empfiehlt die Ausbildung allen, die sich selbst, ihrer Arbeit und denMitarbeitendenbewussterbegegnenmöchten
undwissenwollen,wieagileFührungfunktioniert. DasTraining umfasst 80 Einheiten und richtet sich an angehende und erfahrene Führungskräfte. AnschließendbestehtdieMöglichkeitzurPrüfungfür das international anerkannte Zertifikat „Qualifizierte Führungskraft“. Start: 16.10.2026 Trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 2.750 Information & Anmeldung: T 05572/3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at
25 | NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
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FAIRPLAY
Messebau mit Zukunft und Verantwortung In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gewinnen persönliche Begegnungen, Vertrauen und starke Markenauftritte zunehmend an Bedeutung.
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KONTAKT fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH Steinebach 18 6850 Dornbirn T 05572 424093 www.fairplay.gmbh
lobale Unsicherheiten, steigender Wettbewerbsdruck und rasch verändernde Marktbedingungen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Gerade deshalb bleiben Messen wichtige Plattformen, um Kundenkontakte zu pflegen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und Marken erlebbar zu machen. Die fairplay Konzept- und Raumdesign GmbH hat sich zu einem leistungsstarken Partner für Messebau, Markeninszenierung und Raumgestaltung entwickelt. Seit der Unternehmensübernahme 2019 wurde fairplay strategisch weiterentwickelt. Auch die Corona-Pandemie nutzte das Unternehmen, um Prozesse zu optimieren und Kompetenzen auszubauen. Ein wichtiger Meilenstein war die Übernahme des Mitbewerbers Standpunkt GmbH im Jahr 2025. Durch die Zusammenführung von Know-how, Erfahrung und personellen Ressourcen konnte fairplay seine Marktposition stärken und sein Leistungsspektrum erweitern. Kunden profitieren von umfassender Betreuung, hoher Flexibilität und Umsetzungskompetenz. Von der ersten Konzeptidee bis zur schlüsselfertigen Übergabe begleitet fairplay seine Kunden durch den gesamten Projektablauf. Planung, Design, Produktion,
Logistik sowie Montage und Demontage werden aus einer Hand koordiniert. Individuelle Messestände, kreative Markenwelten und maßgeschneiderte Raumkonzepte setzen Unternehmen wirkungsvoll in Szene. Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie. fairplay setzt auf wiederverwendbare Konstruktionen, modulare Standbausysteme und hochwertige Materialien, die über zahlreiche Messeauftritte hinweg genutzt werden können. So lassen sich Materialverbrauch, Abfallmengen und Transportaufwand deutlich reduzieren. Auch regionale Lieferanten und Partner spielen eine wichtige Rolle. Kurze Transportwege, effiziente Lagerhaltung und die Wiederverwendung vorhandener Bauteile verbinden ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz. Zugleich entwickelt fairplay flexible Messekonzepte für unterschiedliche Standorte und Veranstaltungsformate. Mit einem erfahrenen Team, kreativen Ideen, hoher handwerklicher Qualität und einem klaren Blick auf die Zukunft ist fairplay ein verlässlicher Partner für Unternehmen, die auf nationalen und internationalen Messen erfolgreich auftreten möchten.
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MAGAZIN
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 26
INTERVIEW PATRICK THURNHER
„Es hat mich gereizt, eigene Entscheidungen zu treffen“ Bundeslehrlingswettbewerb. Patrick Thurnher ist Trainer der diesjährigen Schweißerlehringe. Im Gespräch mit „die Wirtschaft“ erzählt er von seiner eigenen Teilnahme beim Bundeslehrlingswettbewerb und seiner Motivation zur Selbstständigkeit.
Patrick Thurnher
Zur Person Patrick Thurnher führt seit Juni 2024 Thurher Metalltechnik und ist spezialisiert auf anspruchsvolle Schweißarbeiten und -reparaturen. Aktuell bereitet er die Teilnehmer des Bundeslehrlingswettbewerbs auf den anstehenden Bewerb vor.
Sie haben selbst am Bundeslehrlingswettbewerb erfolgreich teilgenommen. Wann war das? Ich war 2011 in Wien dabei. Wie sind Ihre Erinnerungen daran und hatte diese Teilnahme Einfluss auf Ihren beruflichen Alltag? Meine Erinnerungen an den Wettbewerb sind sehr positiv. Vor allem weil ich einiges dazu gelernt habe, gerade in Sachen genaues und sauberesArbeiten sowie im Umgang mit Zeitdruck. Das waren wichtige Erfahrungen, die mein weiteres Berufsleben und meinen Anspruch an die Qualität meiner Arbeit geprägt haben. Nun sind Sie als Trainer der diesjährigen Lehrlinge dabei. Worauf legen Sie besonders Wert in der Vorbereitung? Ich lege großen Wert darauf, dass die Lehrlinge nicht nur fachlich gut vorbereitet sind, sondern auch lernen, ruhig und konzentriert zu arbeiten. Bei einem Wettbewerb spielen Genauigkeit, Qualität und Zeitmanagement eine große Rolle. Gleichzeitig möchte ich ihnen vermitteln, dass sie Freude an ihrer Arbeit haben und selbstbewusst zeigen können, was sie gelernt haben. Sie haben ja die Meisterprüfung gemacht. Welche
FOTO: BEIGESTELLT
Vorzüge hat Ihnen diese gebracht? Ja, ich habe den Schweißwerkmeister und im Anschluss die Ausbildung zum Schweißtechniker absolviert, da ich mich beruflich auf das Schweißen und insbesondere auf Schweißreparaturen spezialisiert habe. Zusätzlich habe ich Ausbildungen im Bereich der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung gemacht, da diese einen wichtigen Bestandteil in diesem Tätigkeitsfeld darstellt. Diese Ausbildungen haben mir ermöglicht, mein Fachwissen gezielt zu vertiefen und mich auf anspruchsvolle Schweißarbeiten und Reparaturen zu spezialisieren. Sie haben sich selbstständig gemacht. Was war Ihre Motivation dazu? Genau, ich bin nun seit 2024 selbstständig. Mich hat vor allem gereizt, meine eigenen Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und mir selbst etwas aufzubauen. Gleichzeitig wollte ich mein Können und meinen eigenen Qualitätsanspruch unter Beweis stellen. Die Möglichkeit, eigenständig zu handeln und meine Vorstellungen in der täglichen Arbeit umzusetzen, war für mich die größte Motivation für den Schritt in die Selbstständigkeit. Wie sehen Sie die Entwicklungen Ihrer Branche auch hinsichtlich Automatisierung und KI? Durch den immer größer werdenden Fachkräftemangel ist dieAutomatisierung aus meiner Sicht nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtert viele Arbeitsabläufe und kann uns im täglichen Berufsleben sinnvoll unterstützen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass KI und Automatisierung, gerade wenn es darauf ankommt, die Fachkompetenz, Erfahrung und das handwerkliche Können eines Menschen nicht vollständig ersetzen können – und das ist auch gut so. Umso mehr freut es mich, wenn sich junge, motivierte Menschen für das Handwerk entscheiden und bereit sind, einen Beruf von Grund auf zu erlernen. Danke für das Gespräch! Interview: Nora Ionian-Weiß
27 | NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
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HALI
CoZone: Räume strukturieren, Zonen schaffen Die Anforderungen an moderne Büros verändern sich: Büros müssen heute konzentriertes Arbeiten ermöglichen, den Austausch im Team fördern und sich an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen.
M
FOTOS: HALI GMBH
it der CoZone hat hali, der führende Büromöbelhersteller in Österreich, ein modulares Stellwandsystem entwickelt, das bestehende Flächen einfach und neu strukturiert. So entstehen ganz ohne bauliche Maßnahmen jene Räume, die im Arbeitsalltag gebraucht werden – von Rückzugsbereichen für fokussiertes Arbeiten über Besprechungszonen bis hin zu Bereichen für spontane Abstimmungen.
KONTAKT hali GmbH Millennium Park 1 6890 Lustenau T +43 5 04815 50 office.lustenau@hali.at www.hali.at
Durchdachte Details Neben der flexiblen Planung überzeugt die CoZone durch praktische Zusatzfunktionen. Die optionale Elektrifizierung bringt Strom genau dorthin, wo er gebraucht wird – etwa für elektrisch-höhenverstellbare Tische, Leuchten oder das Laden von Laptops. Ein zusätzliches Highlight ist das integrierte Ablagefach für Bücher, Pflanzen, Smartphones oder andere Arbeitsalltagshelfer. Die integrierte Beleuchtung schafft eine angenehme Raumwirkung und ist perfekt für hochwertige Loungeoder Lobbybereiche.
Paneele für Akustik, Atmosphäre und Funktion Unterschiedliche Bereiche im Büro haben unterschiedliche Anforderungen. Deshalb kann die CoZone je nach Bedarf mit verschiedenen Paneelen ausgestattet werden. Besonders für Arbeitsplätze und Meetingzonen eignet sich das Akustikpaneel, das störende Geräusche reduziert und mehr Ruhe für konzentriertes Arbeiten schafft. Weiters kann zwischen einem Pinn-, Stoff- oder Melaminpaneel gewählt werden.
COZONE
Das modulare Stellwandsystem um Räume neu zu denken und zu gestalten.
www.hali.at
MAGAZIN
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 28
GREENWASHING-VERBOT
Handel fordert praxisnahe Umsetzung Ab 27. September 2026 gelten verschärfte Regeln für Umweltaussagen. Besonders für kleine Handelsbetriebe sind viele Abgrenzungen noch unklar. it Ende September gelten in Österreich verschärfte Bestimmungen gegen Greenwashing. Mit der Umsetzung der EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) müssen Unternehmen künftig genauer prüfen und belegen können, wenn sie Produkte oder Dienstleistungen als umweltfreundlich, nachhaltig oder klimafreundlich bewerben. „Der österreichische Handel tritt selbstverständlich für einen fairen Wettbewerb und gegenIrreführungderKonsument:innen ein. Die neuen,verschärften Regelungen überfordern aber viele Handelsbetriebe, daAbgrenzungen oft nicht eindeutig sind“, kritisiert Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich. Künftig müssen allgemeine Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“durcheineanerkanntehervorragende Umweltleistungbelegtwerden.AuchAngabenwie„klimaneutral“ oder zu Recyclinganteilen unterliegen strengeren Vorgaben.Unternehmensollten daher ihreWerbung,Websites, Online-Shops und Social-Media-Auftritte überprüfen. Für Altbestände gilt in Österreich eine Übergangsregelung: In den ersten drei Jahren können bestimmte zivilrechtlicheAnsprüche betreffendWaren grundsätzlich
nur geltend gemachtwerden, wenn die betroffenen Waren nach dem 27. September 2026 in Verkehr gebracht wurden. Für Handelsbetriebe fordert Trefelik mehr Rechtssicherheit und einen praxisnahen Umgang mit den neuen Bestimmungen. Auch Verbraucherschutzorganisationen sollten bei Auffälligkeiten zunächst das Gespräch mit Unternehmen suchen und Korrekturen ermöglichen. BesondersgefordertsiehtCarinaPollhammer,Obfrau der Sparte Handel in der WKV, kleinere Betriebe: „Unser Handel in Vorarlberg ist stark von Familien- und Kleinbetrieben geprägt, die keine eigene Rechtsabteilung haben. Sie brauchen klare, verständliche Regeln statt eines Graubereichs, in dem jede Werbeaussage zum Risiko wird. Wir empfehlen allen Betrieben, ihre Umweltaussagen jetzt zu überprüfen, und stehen dabei gerne unterstützend zur Seite.“
Spartenobfrau Carina Pollhammer bietet vor allem kleinen Betrieben Unterstützung durch die Mitarbeiter:innen der Wirtschaftskammer Vorarlberg an.
FOTO: MARINA SCHEDLER
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BUCHTIPP
V.E.M.
INDUSTRIE
Praxisnaher Werkzeugkasten für Führung
1,6 Millionen Euro für Fachkräfte von morgen
Gaspreis auf höchstem Wert seit Jänner 2023
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b im Unternehmen, in einem Verein oder in der Familie: Führung ist überall gefragt, wo Menschen im Team arbeiten oder leben. Wolfgang Frick hat wohl alle Aspekte dieses Themas erfahren – in über 40 Jahren Praxis, über 700 Mitarbeitergesprächen und mehr als 50Projekten.InseinemBuch„60ShadesofFührung“,GOLDVerlag, erzähltderAutoroffenvon Erfolgen, aber auch von Situationen, in denen Führung scheiterte: von Vorgesetzten ohne Rückgrat und Empathie, von toxischem Schweigen,Neidund beruflichen Rückschlägen. Auch der Verlust einer Führungsposition wird nicht ausgespart. Botschaft: Führung braucht Methoden, aber vor allem auch Haltung. Erscheinungstermin ist der 19. Oktober 2026.
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ie Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) unterstützt auch 2026 ihre Mitgliedsbetriebe gezielt bei der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses. Insgesamt wurden heuer 1,63 Millionen Euro aus demV.E.M.-Ausbildungsfonds an Lehrbetriebe ausbezahlt. DieAusbildungsprämie beträgt 6.000 Euro pro Lehrling. Voraussetzung für die Auszahlung ist der erfolgreiche Abschluss des Lehrlingsleistungswettbewerbs nach dem zweiten Lehrjahr. Damit verbindet die V.E.M. die finanzielle Unterstützung der Ausbildungsbetriebe bewusst mit einem klaren Qualitätsanspruch. DerV.E.M.-Ausbildungsfonds besteht seit 1978 und ist ein wesentliches Instrument zur Förderung der technischen Lehrlingsausbildung inVorarlberg. Ziel ist es, engagierteAusbildungsbetriebe zu unterstützen und gleichzeitig die Qualität der Ausbildung sowie die Fachkräftebasis amWirtschaftsstandort langfristig zu stärken.
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er Iran-Konflikt hält die Energiepreise im September 2026 auf hohem Niveau und sorgtweiterhin für einen klarenAufwärtstrend bei Öl und Gas. Europa und Österreich spüren die Auswirkungen unmittelbar – und die langsame Befüllung der Speicher wirkt zusätzlich auf die Preise. Die österreichische Industrie – insbesonderediehochenergieintensivenBranchen, wie vor allem Chemie, Stahl, Metalle, Papier,Steine, ErdenundGlas– spürtdiehöheren Energiepreise deutlich. Aber auch die anderen Industrieunternehmen kämpfen mit hohen Kosten. Die Prognosen für Herbst und Winter zeigen keine Entspannung.. Der anhaltende Konflikt zwischen Iran und den USA sowie mehrerenregionalenAkteurentreibtdieglobalen Energiepreise weiter nach oben. Besonders die Lage an der Straßevon Hormus – einem der wichtigsten Energie-Nadelöhre derWelt – sorgt für erhebliche Marktverwerfungen. Öl und Gas reagieren empfindlich auf die zunehmenden Risiken, die Transportwege, Infrastruktur und Lieferketten betreffen.
29 | NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT
MAGAZIN
BEYOND HAIR FRISURENTRENDSHOW 2026
Frisurentrends, neue Techniken und ein Blick in die Zukunft Mitte September lud die Innung der Vorarlberger Friseure zur Frisurentrendshow ins Casino Bregenz. Im Mittelpunkt standen aktuelle Farben und Techniken - aber auch das, was ein Branchenevent ausmacht: Kolleg:innen treffen, sich austauschen, Kontakte pflegen und neue Impulse mitnehmen.
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ür den fachlichen Input sorgte Stargast Martin Dürrenmatt, achtfacher Hairdressing-Weltmeister und international renommierter Friseur aus der benachbarten Schweiz. Er zeigte verschiedene Farbtechniken und Looks und erklärte auch, wie sie umgesetzt werden. Es ging also nicht nur ums Zuschauen, sondern vor allem darum, die Techniken zu verstehen und Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
mehr, das sie sich für ihre Zukunft vorstellen können. Hier braucht es neue Ideen und ein Umdenken – bei den Arbeitszeiten, im Berufsalltag und auch in der Ausbildung“, betont der Innungsmeister der Friseure Günther Plaickner. „Wir sind jeden Tag nah an den Salons und wissen, was die Branche bewegt. Veranstaltungen wie diese bringen Menschen zusammen, schaffen Austausch und geben neue Impulse – genau das braucht die Branche“, sagt General Manager von Kao Goldwell, Marco Felice.
v.l. Goldwell Geschäftsführer Marco Felice, Hair Models mit Stargast Martin Dürrenmatt und Innungsmeister der Vorarlberger Friseure Günther Plaickner.
„Die Arbeitswelt hat sich verändert – und damit auch die Vorstellungen junger Menschen von ihrem Berufsleben. Acht Stunden am Tag, sechs Tage die Woche an Kund:innen zu arbeiten, ist für viele heute kein Modell
Der Maestro Martin Dürrenmatt ist achtfacher Weltmeister.
Ausbildung
#ichwillmehr
Das AMS Vorarlberg fördert Arbeitsuchende und Beschäftigte durch vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebote und unterstützt Unternehmen dabei, Fachkräfte zu gewinnen. ichwillmehr.ams.at Zana O. machte über die Zukunftsstiftung Vorarlberg des AMS seine Ausbildung zum Kfz-Techniker beim Autohaus Linher-Koch in Feldkirch.
<<< ichwillmehr.ams.at
AMS. Wir verbinden Mensch und Arbeit.
FOTOS: EVA RAUCH
Neben den Trends wurde auch über ein Thema gesprochen, das die Branche derzeit beschäftigt: Wie kann der Friseurberuf für die nächste Generation attraktiv bleiben?
Die Frisurentrendshow bot damit neben den fachlichen Impulsen auch Raum für Gespräche über die Zukunft des Friseurhandwerks.
MAGAZIN
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 30
Kurz notiert
UBIT-Studienreise: Innovation erleben, Kontakte knüpfen FiW on Tour in Schruns: Unternehmertum hautnah erleben 35 Unternehmerinnen nutzten Mitte August die Gelegenheit, bei der Veranstaltung „FiW on Tour“ von Frau in der Wirtschaft Vorarlberg Schruns aus einer ganz besonderen Perspektive kennenzulernen. Bei der abwechslungsreichen Tour öffneten neun erfolgreiche Unternehmerinnen ihre Türen und gewährten exklusive Einblicke in ihre Betriebe und ihren unternehmerischen Alltag. Die Teilnehmerinnen konnten dabei hautnah erleben, wie vielfältig Unternehmertum im Montafon gelebt wird. Neben den spannenden Betriebsbesichtigungen stand vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken und zum Sammeln frischer Ideen für ihre eigenen Unternehmen.
FiW Wissenswert: Aufsichtsratskompetenz kompakt Am 6. und 13. Oktober 2026 findet das Seminar Aufsichtsratskompetenz kompakt im WIFI Dornbirn statt. Die beiden Vortragenden, Rechtsanwalt Tobias Gisinger (SKBG Rechtsanwälte GmbH) und Steuer- und Wirtschaftsberater Leopold Schurz (RTG Dr. Rümmele GmbH & Co KG), begleiten und qualifizieren seit 2014 Frauen in Führungspositionen für eine Tätigkeit im Aufsichtsrat. Mit dem Seminar leistet Frau in der Wirtschaft einen wichtigen Beitrag dazu, Frauen für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu gewinnen und ihre Chancen auf Aufsichtsratsmandate zu stärken. Das zeigt sich auch in der Entwicklung des Frauenanteils: Seit 2014 ist dieser von 11,8 auf mittlerweile 24 Prozent gestiegen. Weitere Informationen und die Anmeldung ist über folgende Webadresse möglich: www.wkv.at/event/5604.
Vorarlberger Fitnessbetriebe laden zum Aktivsein ein Die #BEACTIVE Woche findet von 23. bis 30. September in Vorarlberg statt. Zahlreiche Freizeit- und Sportbetriebe laden zu kostenlosen Schnupperangeboten, offenen Türen und vielen weiteren Aktionen ein. Die #BEACTIVE Woche verfolgt das Ziel, Menschen die körperliche Bewegung und dessen Wichtigkeit wieder näherzubringen. Deshalb gibt es von 23. bis 30. September viele verschiedene Aktionen in unterschiedlichen Freizeit- und Sportbetrieben in Vorarlberg. Gesamt haben sich die Vorarlberger Fitnessbetriebe rund 36 Angebote in allen Bezirken überlegt. Alle Informationen zu den Angeboten finden sind auf: www.wkv.at/beactive.
„rAusnahmezustand“ im designforum Vorarlberg Mit „rAusnahmezustand. Eine Ausstellung gegen Überforderung“ eröffnet das designforum Vorarlberg am 1. Oktober 2026 seine erste selbst kuratierte Ausstellung. Gemeinsam mit dem Vorarlberger Designstudio Designreserve stellt sie einen bisher unscheinbaren Helden der Designgeschichte ins Spotlight: den Schulstuhl. Die Eröffnung mit Designtalk findet am 1. Oktoberum 17 Uhr im Rahmen des FEZ 26 – Festival zur Eröffnung der Zukunft in der CampusVäre in Dornbirn statt. www.designforum.at/ vorarlberg
FOTOS: MIKE FLEISCH, FIW, MARIE SCHILCHER, GETTYIMAGES/DRAGEN ZIGIC
Wie gewinnt man Einblicke in einen der attraktivsten Märkte Europas? Indem man ihn direkt vor Ort erlebt. 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten bei der UBIT-Studienreise spannende Einblicke in den Schweizer Markt. Im Fokus standen KI, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation. Die Reise zeigte konkrete Chancen für österreichische Unternehmen auf und bot wertvolle Impulse für die Praxis. Zudem entstanden neue Kontakte und Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen. Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel von Innovation und Nachhaltigkeit.
31 33 | | NR. NR. 16 14 •• SEPTEMBER AUGUST 2026 2026 • DIE • DIE WIRTSCHAFT WIRTSCHAFT
VORLETZTE
apropos BLICKPUNKT
KOMMENTAR
Manchmal braucht es ein bisschen länger...
Unter dem Motto: „Handwerk kommt zur Blüte“, fand der diesjährige Flashmob der Vorarlberger Florist:innen am Mittwoch, 23. September am Dornbirner Marktplatz statt. Dabei zeigten die Florist:innen live ihr kreatives Können und machten auf die vielseitigen Facetten des Floristenberufs aufmerksam. Die vor Ort gebundenen Sträuße von den Profis wurden im Anschluss an Passantinnen verschenkt.
FOTO: WKV/NESENSOHN
... bis aus einer guten Idee ein richtig gutes Zuhause wird. Bei der GASCHT war das so. Vor neun Jahren mit einer mutigen Idee gestartet, hat sie sich längst zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Nun bekommen die dritten und vierten Klassen am Campus Marienberg in Bregenz eine neue Heimat. Die GASCHT ist ein Versprechen an junge Menschen. Ein Versprechen, dass der Tourismus ein Berufsfeld mit Zukunft, mit Chancen und mit unglaublich vielen Möglichkeiten ist. Und ein Versprechen an unsere Betriebe, dass wir sie mit der Frage nach den Fachkräften von morgen nicht alleine lassen. Wer einmal erlebt hat, mit welcher Begeisterung junge Menschen in der Gastronomie und Hotellerie arbeiten, der weiß, welches Potenzial in ihnen steckt. Die GASCHT bringt diese Begeisterung mit einer Ausbildung zusammen, die Schule, Praxis und persönliche Entwicklung verbindet. Die Financiers, Land Vorarlberg und die WKV mit den Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie, haben die Wichtigkeit und Bedeutung erkannt. Doch nicht nur die Finanzierung, auch die Personen um die Schule sind von immenser Wichtigkeit. Mit dem Team des Trägervereins Marienberg und dem Verein „mensch im tourismus“ wird die Qualität der touristischen Ausbildung hochgehalten. Und während in Vorarlberg ein weiterer Schritt für die Zukunft der GASCHT gesetzt wurde, war bzw. ist eine ehemalige GASCHT-Absolventin bereits bei den WorldSkills in Shanghai. Sie wird in diesen Tagen im Bereich „Hotel Reception“ zum Berufswettbewerb antreten. Alleine hin eiine dieses Bild zeigt uns, woh qualifizierte Ausb bildung führen kann. Dafür lohntt es sich, die Ärmel hochzukrem mpeln.
JUGENDMAGAZIN
Check Check Lehre dein Magazin für den nächsten Schritt
Das aktuelle Magazin erscheint am 9. Oktober 2026. Jetzt vorbestellen bei der Lehrlingsstelle der WKV unter: lehre@wkv.at oder online lesen unter: www.wkv.at/news
FOTO: WKV/SCHWENDINGER
Schule vorbei – und jetzt? Ausbildung, Lehre oder doch noch weiter zur Schule? Die Möglichkeiten sind riesig! In der neuen Ausgabe von Check Check Lehre findest du spannende Stories, echte Einblicke in den Lehrlingsalltag, Tipps zur Berufswahl und Infos zu Karriere & Weiterbildung. Entdecke über 200 Lehrberufe, lass dich inspirieren und finde heraus, welcher Weg zu dir passt. Deine Zukunft. Deine Möglichkeiten. Dein Check!
Daniela Vonbun--Häusle Redakteurin „die wirtschaft“
Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Sabine Barbisch, BA (ba, DW 394), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Nora Ionian-Weiß, MA (nw, DW 395), Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung KOMM (moh, DW 380), Mag. Eva Niedermair (ne, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Daniela Vonbun-Häusle (vd, DW 383); Redaktionsassistenz: Claudia Ganahl (cg, DW 382) E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206. Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6840 Götzis, Bahnhofstraße 4, 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, 05523 52392-11, 0664 88234240, markus.steurer@media-team.at. Anzeigentarif Nr. 01/2026 vom 8.7.2025. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.500 (2. Halbjahr 2025). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder von Getty Images. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.
WIRTSCHAFTSKAMMER
NR. 16 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 32
veranstalt ungen 10.Vorarlberger Ausbilder:innen Forum 2026
Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf die Beratungsbranchen
5.Vorarlberger Bildungsforum 2026 Bildung.Zukunft.Mensch.
Dienstag, 6. Oktober 2026 Einlass: 13.30 Uhr Kulturhaus Dornbirn Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5362
start-Night 2026 - Bühne frei fürVorarlbergs beste Gründungsideen
Fresh-up: NützlichesWissen für EPU. Dienstag, 13. Oktober 2026 8.30 - 9.00 Uhr online Mehr Nutzen aus Ihrer WK-Mitgliedschaft. In diesem Fresh-up-Webinar bekommen Sie einen Überblick, welche Services die Wirtschaftskammer speziell für Ein-Personen-Unternehmen bietet und wie Sie diese für Ihr Unternehmen nutzen können. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5663
Was bewegt unsere Mitarbeitenden? Donnerstag, 15. Oktober 2026 Einlass: 17.30 Uhr Arbeiterkammer Feldkirch, Widnau 4 Das salvus-Unternehmensnetzwerk BGF lädt zur nächsten Veranstaltung ein. Betriebliche Gesundheitsförderung gezielt gestalten anhand der Sinus-Milieus. Mitarbeitende nicht nach klassischen Merkmalen (z.B. Alter, Geschlecht) einzuteilen, sondern in „Gruppen Gleichgesinnter“ mit ähnlichen Werten und Lebenseinstellungen zusammenzufassen. Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5901
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Einlass: 18.30 Uhr inatura Dornbirn Vorarlbergs beste Gründungsideen live auf der Bühne und als weiteres Highlight: Anna Allgäuer mit „Warum gute Entscheidungen nicht im Kopf entstehen“. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5908
Recht kompakt: Dienstverhinderung SchwerpunktUrlaub & Krankenstand Donnerstag, 22. Oktober 2026 14.00 - 15.30 Uhr Wirtschaftskammer Voralberg Dienstverhinderung in der Praxis: Alles Wichtige zu Urlaub, Krankenstand und den häufigsten arbeitsrechtlichen Fragestellungen - kompakt und verständlich erklärt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5846
Mittwoch, 4. November 2026 14.00 - 17.30 Uhr Festspielhaus Bregenz Die Wirtschaftskammer Vorarlberg lädt zur Fortsetzung ihrer Bildungsinitiative ein. Es richtet sich an Lehrer:innen, Pädagogen:innen und alle bildungsaffinen Menschen, die die Zukunft der Bildung mitgestalten möchten. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5121
Tourismusnacht 2026 Die Bühne der Besten. Die Party der Branche.
Montag, 16. November 2026 Festspielhaus Bregenz Die Vorarlberger Tourismusbranche kommt zusammen, um außergewöhnliche Leistungen, besonderes Engagement und herausragende Erfolge zu würdigen. Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5866 FOTOS: MATTHIAS RHOMBERG, SITTHIPHONG | STOCK.ADOBE.COM, NEUROCAKE | STOCK.ADOBE.COM, LISA MATHIS
Österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch
Donnerstag, 15. Oktober 2026 12.30 - 13.00 Uhr online Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5876