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Die Wirtschaft, Nr. 15, 11. September 2026

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Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

81. Jahrgang • 11. September 2026 • Nr. 15

Smart Border Austria

Großauflage an Vorarlberger Haushalte

FOTO: GETTYIMAGES FOTO: WKV KOMM/VRABL

Der Laufzettel ist Geschichte

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NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 2

SIE SUCHEN, WIR HABEN Bundesstraße 87, 6923 Lauterach Bahnhofstraße 2, 6800 Feldkirch

WIR FÜHREN MENSCH UND RAUM ZUSAMMEN

LUSTENAU

2552/6663

Top-Büro mit sehr hoher Verkehrsfrequenz zu mieten

WOLFURT

2552/7184

Neu sanierte Geschäftsflächen | 56 m² | Flexible Nutzung

WOLFURT

2552/7183

Neu sanierte Geschäftsflächen | 67 m² | Flexible Nutzung

BREGENZ

2552/5853

Bürofläche mit vielen Möglichkeiten

ca. 108 m² Nutzfläche Besucherparkplätze vor der Tür 2009 komplett saniert

klimatisiert Raumhöhe 2,90m Parkplatz inklusive

Kontrollierte Be- und Entlüftung Lager- und Büroraum Parkplatz inklusive

ca. 152 m² Nutzfläche zentraler Standort 2020 modernisiert

HWB 159/E, fGEE 2,31/D

HWB 121/D, fGEE 1,39/C

HWB 121/D, fGEE 1,39/C

HWB 43/B, fGEE 1,30/C

RANKWEIL

2552/7323

Geschäftsfläche mit optimaler Sichtbarkeit im Einkaufszentrum

RANKWEIL

2552/7085

Bürofläche im wirtschaftsstarken Rheintalstandort Rankweil

HÖRBRANZ

2552/7055

Lager, Produktion & Büro unter einem Dach

MÄDER

2552/7073

Großzügige Lager- und Produktionsfläche

ca. 69 m² Nutzfläche barrierefreier Zugang hauseigene Tiefgarage

ca. 174 m² Nutzfläche ca. 357 m² Grundstück direkte Anbindung zur A14

ca. 2.057 m² Nutzfläche direkte Anbindung zur A14 Teilvermietung möglich

ca. 664 m² Nutzfläche Starkstromanschluss vorhanden Höhe bis zur Decke - ca. 6,30 m

HWB 44/B, fGEE 0,83/A

EAW in Arbeit

EAW in Arbeit

EAW in Arbeit

LOCHAU

2552/6137

Raum für Visionen: Wohnen oder Büro möglich

DORNBIRN

2552/7286

Durchdachtes Wohn- und Geschäftshaus in Dornbirn

NENZING

2552/5844

Geschäftslokal im Zentrum von Nenzing

NENZING

2552/7015

Wohn- und Geschäftshaus für Gewerbetreibende oder Investoren

ca. 467 m² Nutzfläche helle und großzügige Büroflächen Nähe zur deutschen Grenze

ca. 258 m² Wohnfläche Geschäftsfläche und 2 Wohnungen zentrale Lage

ca. 166 m² Nutzfläche Gute Vekehrsanbindung 7 Parkplätze

ca. 925 m² Nutzfläche zentrale Lage Ausbau- und Optimierungspotenzial

HWB 56/C, fGEE 1,20/C

HWB 201/F, fGEE 4,12/G

HWB 96/C, fGEE 1,53/C

HWB 103/D, fGEE 1,33/C

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3 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

INHALT

Schwerpunkte dieser Ausgabe:

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FOTOS: SILBERBALL, WKV/VRABL, NINA BRÖLL

KI DAYS von 28. bis 30. September 2026! Jetzt zu interessanten Breakout Sessions anmelden!

Smart Border Austria: Das Laufzettelverfahren ist mit 15. September 2026 Geschichte. Wie es nun weitergeht erfahren Sie hier.

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Bernhard Bereuter, Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg, spricht mit „die Wirtschaft“, über die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt.

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World Skills Berufsweltmeisterschaften: Acht Nachwuchsfachkräfte aus Vorarlberg treten in Shanghai gegen die Besten der Welt an und wollen die lange Medaillentradition des Landes fortsetzen.

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Am 9. und 10. Oktober 2026 findet der diesjährige Bundeslehrlingswettbewerb der Metalltechnik in Vorarlberg statt. Martin Ilg, Fahrzeugbaumeister war einst selbst Sieger des Wettbewerbs und ist jetzt Trainer für die diesjährigen Teilnehmer:innen. Im Interview erzählt er, welche Skills zum Erfolg führen.

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EXTRA. In dieser Ausgabe finden Sie folgende Extrathemen: - Bürotechnik & Arbeitsplatzausstattung - Ideen die wirken - kreative Kommunikation - Hydraulik & Pneumatik


MAGAZIN

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 4

KI DAYS 2026 28.9 - 30.9.2026 IM FORUM VORARLBERG

Einordnung – Vernetzung – Umsetzung Künstliche Intelligenz verändert Märkte, Geschäftsmodelle und Organisationen schneller als jede Technologie zuvor. Gleichzeitig entstehen neue rechtliche, ethische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene. Die KI Days Vorarlberg, die von 28. September bis 30. September im forum Vorarlberg in Dornbirn stattfinden, bringen genau diese Perspektiven zusammen: Einordnung, Matchmaking und konkrete Umsetzung im Unternehmen.

ie KI Days im forumVorarlberg, in Kooperation mit derWISTO, der FH-Vorarlberg und derWKV bieten Unternehmer:innen an drei Tagen von Montag, 28. September - Mittwoch 30. September 2026: • eine fundierte Einordnung zu aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen • Einblicke in konkrete KI Lösungen und Anbieter • gezielte Vernetzung über einen kuratierten Marktplatz inklusive 1:1 Gespräche Praxisnahe Beispiele, kompakte Pitches und vertiefende Breakout Sessions zeigen, wie der Einstieg gelingt und welche nächsten Schritte im eigenen Unternehmen möglich sind. Breakout Sessions Die Inhalte der Breakout Sessions im Rahmen der KI Days zeigen, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz bereits heute sind: Die Themen reichen von KI im Banking- undVersicherungswesen über KI-Governance und den strukturierten Einsteig in Unternehmen bis hin zu datengetrie-

benen Anwendungen im Tourismus. Weitere Sessions widmen sich KI im Marketing und Vertrieb, dem Einsatz von KI in Handwerksbetrieben, dem praktischen Umgang mit Daten und KI in Unternehmen sowie der Frage, wie Führung im Zeitalter Künstlicher Intelligenz gelingt. Auch für en Vertrieb gibt es konkrete Impulse - etwa dazu, wie KI vorhandenes Unternehmenswissen für bessere Leads und effizientere Vertriebsprozesse nutzbar macht.Abgerundet wird das Programm durch dieThemen Kundenakquise, Markenführung und GEO (Generative Engine Optimazation) - und damit durch die Frage,wie Unternehmen auch dann sichtbar bleiben, wenn klassische Suchmaschinen zunehmend durch KI-Systeme ergänzt oder ersetzt werden. Die Bandbreite zeigt: KI ist längst kein Thema mehr für einzelne IT-Abteilungen, sondern betrifft nahezu alle Bereiche eines Unternehmens. Die KI Days bieten die Gelegenheit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen und konkrete Impulse für die eigene Praxis mitzunehmen. Jetzt anmelden und vom Know-how der Expert:innen profitieren. Programm und Anmeldung:

www.b2match.com/e/ki-days-2026 GRAFIK: SILBERBALL

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5 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

EDITORIAL

Diese Rechnung geht nicht auf

FOTO: MAREK KNOPP

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

KommR Karlheinz Kopf WKV-Präsident

„Bei Arbeitskräftemangel und schwacher Produktivitätsentwicklung wäre noch weniger Arbeit eine mutwillige Schmälerung der Zukunftschancen von uns allen.“

Eine „peinliche Darbietung“ zum Thema Arbeitszeit boten vor wenigen Tagen die Verantwortlichen des Interregionalen Gewerkschaftsrates Bodensee (IGR) bei einer Pressekonferenz. Mit einer Ansammlung von ideologischen Stehsätzen und fragwürdigen Begründungen wurden standortpolitisch wichtige Zukunftsfragen in einer unverantwortlichen Art und Weise abgehandelt. Weder stimmt es, dass die Produktivität „in den vergangenen Jahren massiv gestiegen“ sei, noch sind Produktivitätsgewinne „in höheren Unternehmensgewinnen und Dividenden gelandet“. Stattdessen wurde die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in den vergangenen Jahren durch die massive Erhöhung der Arbeitskosten, die eben nicht durch Produktivitätssteigerungen kompensiert werden konnten, massiv beeinträchtigt. Mit diesem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und einem durch die demografische Entwicklung und den Trend zu mehr Teilzeitarbeit gesunkenen Arbeitszeitvolumen werden wir das für den Erhalt unseres Wohlstandsniveaus erforderliche Volumen an Wertschöpfung nicht annähernd erreichen. Und die von den Gewerkschaftern aufgestellte Forderung, die „durch KI und Automatisierung gewonnene Zeit müsste bei den Beschäftigten in Form kürzerer Arbeitszeit ankommen“ grenzt an Scharlatanerie. Wenn diese in den Raum gestellten Effizienzgewinne in den nächsten Jahren tatsächlich Realität werden sollten, müssten sie zur Sicherung der Jobs in einer dadurch gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit „landen“. Bei Arbeitskräftemangel und schwacher Produktivitätsentwicklung wäre noch weniger Arbeit eine mutwillige Schmälerung der Zukunftschancen von uns allen, ob Arbeitgeber:innen oder Arbeitnehmer:innen. Ihr Karlheinz Kopf Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

MAGAZIN


thema

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 6

Smart Border Austria

Das Laufzettelverfahren ist bald Geschichte Digitaler Zoll. Im grenzüberschreitenden Warenverkehr sind reibungslose und gut planbare Zollprozesse entscheidend. Mit Smart Border Austria werden die Abläufe an den Grenzübergängen zwischen Österreich, der Schweiz und Liechtenstein schrittweise digitalisiert.

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Im Kern verfolgt die Initiative das Ziel, die Zollabwicklung konsequent zu digitalisieren – insbesondere in Vorarlberg. Das bisher papierbasierte Laufzettelverfahren wird dabei durch eine moderne, datengetriebene Lösung ersetzt. Smart Border Austria wurde in enger Abstimmung mit der Schweizer Zollverwaltung entwickelt und dient als gemeinsames Instrument zur digitalen Überwachung und Steuerung der zwischenÖsterreich und der Schweiz abgestimmten Zollprozesse. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die intelligente Verkehrslenkung. Durch die digitale Vorabverarbeitung sämtlicher relevanter Zolldaten soll der Warenverkehr

FOTO: XYXYXYXYXYX

FOTO: WKV/VRABL

itdem15.September2026sinddiepapierbasiert rtenLaufzettelverfahrenGeschichte t und somitwi wird i die Zollabwi wickl i klung l effizienter, transparenter und einfacher gestaltet. Für Unternehmen kann dies weniger manuelle Zwi wii schenschritte,bessernachvollziehbareProzesse und eine planbarere Abfert rtigung t an der Grenze bedeuten.


7 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

FOTO: FREDERICK SAMS

gezielt von bestehenden infrastrukturellen Engpässen, etwa am Zollamt Wolfurt, entkoppelt werden. Auf diese Weise können geografisch bedingte Nadelöhre systematisch entlastet und die vorhandene Infrastruktur effizienter genutzt werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Systems ist die verpflichtende Voranmeldung. Sämtliche zollrelevanten Informationen müssen bereits vor der Ankunft an der Grenze vollständig, korrekt und digital übermittelt werden. Dadurch können die erforderlichen Zollprozesse bereits im Vorfeld vorbereitet und abgewickelt werden.

THEMA

Carnet ATA wurde digital Seit 1. Juni 2026 wird das Carnet für die Schweiz, Norwegen und das Vereinigte Königreich nur noch digital ausgegeben und auch von Behördenseite nur noch digital abgewickelt. Infos unter:

„Das Hauptziel von Smart Border Austria ist die Digitalisierung und Beschleunigung der Zollabwicklung. Kilometerlange Staus etwa in Lustenau, Wolfurt und Tisis sollten damit der Vergangenheit angehören.“ Michael Zimmermann Obmann Sparte Transport und Verkehr

Fahrzeuge ohne entsprchende Vorabdeklaration werden an der Grenze angehalten und müssen mit Wartezeiten und einer etwaigen Zurückweisung rechnen. Digitalisierungsschritte in der Schweiz/Liechtenstein Parallel zur Einführung von Smart Border Austria erfolgt auf Schweizer Seite die schrittweise Umstellung auf Passar 2.0. Mit dieser Umstellung auf digitalisierte und automatisierte Zollprozesse werden die Abläufe an den Grenzzolllstellen angepasst. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten für Wirtschaftsbeteiligte erweitert, Zollabfertigungen ohne Schaltergang abzuwickeln. Zollverfahren die einen Schaltergang erfordern, können nur noch an den Zollstellen Schaanwald (Tisis), Au (Lustenau) und St. Margrethen (Höchst) abgefertigt werden. Dies betrifft insbesondere das CarnetATA, ZAVV, edec-webAnmeldungen ohne ZAZ (Barzahler) und „gesperrte“ e-dec Import Sendungen. An den Zollstellen Oberriet, Kriessern und Diepoldsau wird ab dem 1. Oktober 2026 kein Personal mehr vor Ort sein!

LAUFEND AKTUALISIERTE INFORMATIONEN: In den untenstehenden Links finden Sie die aktuellen Entwicklungen und Termine zur Digitalisierung der Zollprozesse im Rahmen von Smart Border Austria. Ebenfalls finden Sie sämtliche Newsletter des BMF und auch die Möglichkeit zur Anmeldung dazu: • Newsletter Anmeldung und Archiv

Digitalisierte Grenzübertritt – das sind die Anweisungen vor Ort: www.bmf.gv.at/ themen/zoll/smartborder-austria/ newsletter-anmeldung-archiv.html

• Aktuelle Neuigkeiten

www.bmf.gv.at/ themen/zoll/smartborder-austria/ aktuelle-neuigkeiten. html

• Smart-Border-Austria

www.bmf.gv.at/ themen/zoll/smartborder-austria.html


NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 8

magazin EPU-PROGRAMM

INFORMATION & CONSULTING

AKTIVPENSION

Starke Unterstützung für EPU

IC: Wissen das weiterbringt

Reform stärkt Jungunternehmer:innen

Ein-Personen-Unternehmen (EPU) leisten einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Vorarlberger Wirtschaft. Deshalb unterstützt die Wirtschaftskammer Vorarlberg EPU mit einem eigenen Serviceund Weiterbildungsangebot. Das neue Herbstprogramm 2026 bietet kostenlose Webinare, Workshops, Beratungsangebote und praktische Services zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Recht, Steuern, Finanzierung, Vertrieb und soziale Absicherung. So erhalten EPU praxisnahe Unterstützung für ihren unternehmerischen Alltag. https://short.wkv.at/herbstprogramm

Die Sparte Information & Consulting der Wirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe mit einem vielseitigen Herbstprogramm 2026. Das Angebot umfasst kostenlose Webinare, Veranstaltungen und Weiterbildungen zu aktuellen Themen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Recht und Cybersecurity. Auch praktische Fragen rund um den Unternehmensalltag sowie spezielle Angebote für EPU stehen im Fokus. Damit bietet das Programm wertvolle Impulse und praxisnahes Knowhow, um aktuelle Entwicklungen zu verstehen, Chancen zu nutzen und Unternehmen erfolgreich für die Zukunft aufzustellen. www.wko.at/vlbg/informationconsulting/programm-sparte-icvorarlberg

Die Junge Wirtschaft begrüßt die geplante Aktivpension mit einem Steuerfreibetrag von bis zu 15.000 Euro pro Jahr als wichtigen Reformschritt. Für Unternehmer:innen bringt die Aktivpension somit einen doppelten Nutzen: Erfahrene Mitarbeiter:innen können länger im Betrieb bleiben und wertvolles Wissen weitergeben. Gleichzeitig profitieren Unternehmer:innen, die über das Pensionsalter hinaus in ihrem Betrieb tätig bleiben wollen. „Dass die Aktivpension auch für Selbstständige gilt, setzt ein starkes Signal für mehr Unternehmertum und Leistungsbereitschaft“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft. www.jwv.at

00 01 1001010011 10 01 1101000010 10 01 0011011100 00 01 1011010011 10 0110 11 10100 1 0

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Service für EPU

„Die größte Gefahr geht in Zukunft von uns selbst aus. Es wird entscheidend sein, wie wir Künstliche Intelligenz nutzen.“ Henning Beck Neurowissenschaftler, Biochemiker und Publizist

FOTOS: WKV, NINA BRÖLL, HANS SCHERHAUFER

Jawohl! Nein danke! Hochschulbildung? Vorarlberg! 715 Erstsemestrige starten diese Woche an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) in ihr Studium – bei mehr als 1.200 Bewerbungen ein starkes Signal für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Die enge Verzahnung mit der Wirtschaft, duale Studiengänge und berufsbegleitende Angebote verbinden Theorie und Berufspraxis. So können die Fach- und Führungskräfte von morgen direkt hier im Ländle ausgebildet und von Unternehmen frühzeitig entwickelt werden. Junge Menschen müssen für eine hochwertige wissenschaftliche Ausbildung längst nicht mehr über den Arlberg. Gute Studienangebote und attraktive berufliche Perspektiven gibt es direkt vor der Haustür. Ready, study, go! (hm)

Keine neuen Steuern – Gesundheit fördern statt Zucker besteuern Mit einer Zuckersteuer würden wir vor allem eines schaffen: eine weitere Steuer. Damit würden wir unseren Unternehmen und unserem Wirtschaftsstandort schaden. Gerade in einer Grenzregion wie Vorarlberg, schafft das den heimischen Unternehmen einen Wettbewerbsnachteil. Aber wieso werden wieder neue Steuern als Lösung genommen? Warum fördern wir nicht zuerst den Konsum von gesunden Lebensmitteln? Wir müssen ausgewogene Ernährung informieren und Bewusstsein für die Folgen eines hohen Zuckerkonsums schaffen! Aufklärung und Anreize können nachhaltiger wirken als immer neue Abgaben. Der Staat soll gesündere Entscheidungen fördern, nicht alles direkt besteuern! (ne)


9 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

WORLDSKILLS 2026

Vorarlberger Talente auf dem Weg zu den WorldSkills

FOTOS: SKILLSAUSTRIA/WIESER, WKV/KOMM

Berufsweltmeisterschaften. Acht Nachwuchsfachkräfte aus Vorarlberg treten in Shanghai gegen die Besten der Welt an und wollen die lange Medaillentradition des Landes fortsetzen.

Die 48 Teilnehmer:innen vom Team Austria starten mit viel Motivation ihre Reise nach Shanghai.

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om 22. bis 27. September wird Shanghai zur Bühne für die besten jungen Fachkräfte der Welt. Bei den 48. WorldSkills treten rund 1.400 Teilnehmer:innen aus mehr als 70 Ländern und Regionen in 64 Berufen gegeneinander an. Österreich ist mit 48Teilnehmer:innen vertreten – acht davon kommen ausVorarlberg. So groß war dasVorarlberger Aufgebot bei denWorldSkills seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Für die jungen Fachkräfte geht es um Medaillen, aber auch um den internationalen Vergleich. Denn bei den WorldSkills entscheidet nicht allein fachliches Können: Unter Zeitdruck, vor Publikum und Expert:innen müssen die Teilnehmer:innen präzise arbeiten und auch dann die Nerven behalten, wenn ein Fehler über Erfolg oder Enttäuschung entscheidet. Von den EuroSkills zu den WorldSkills Drei Vorarlberger:innen kennen diese Situation bereits. Hotel-Rezeptionistin Elena Mathis aus Hohenems, Maschinenbau-CAD-Experte Sandro Flatz aus Fußach und CNC-Fräser Deniz Mutun aus Lustenau feiern in Shanghai ein Wiedersehen mit der WorldSkills-Bühne. Mathis kommt als amtierende Europameisterin nach China. Bei den EuroSkills im dänischen Herning holte sie Gold und will nun zeigen, dass sie auch auf Weltniveau bestehen kann. „Der Europameistertitel war ein unglaublicher Moment. Gleichzeitig hat er mir gezeigt,

dass noch mehr möglich ist“, sagt Mathis. In ihrem Bewerb geht es längst nicht nur ums Einchecken: Simuliert werden Reklamationen, Gästewünsche, Reservierungen, Verkaufsgespräche und organisatorische Ausnahmesituationen. Gefragt sind Fachwissen, Sprachgefühl, Professionalität und die Fähigkeit, auch unter Druck souverän zu bleiben. Hohe Erwartungen und Medaillienambitionen Auch die restlichen Vorarlberger reisen mit Medaillenambitionen an: Chemielabortechniker René Bitschnau aus Frastanz, Maschinenbautechniker Keanu Frick aus Höchst, Maler Luca Ladler aus Fußach und Anlagenelektriker Janick Gehrer aus Hard wollen sich mit der Weltelite messen. Schweißer Simon Österle aus Krumbach arbeitet mit seinem Coach Gustav Klammer aus Ludesch auf eine Premiere hin: Österreichs erstes WorldSkills-Gold in seiner Disziplin. Die Erwartungen sind hoch. Vorarlberg führt die österreichische Bundesländerwertung mit 20 Gold-, 15 Silber- und zwölf Bronzemedaillen an. In Shanghai soll diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden. Die Dimensionen des Wettbewerbs sind dafür beispiellos: Austragungsort ist das 1,47 Quadratkilometer große National Exhibition and Convention Center – eine BerufsWM, größer als jede zuvor. Magdalena Huber

Die Teilnehmer:innen aus Vorarlberg mit WKV-Präsident Karlheinz Kopf.


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NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 10

ORF VORARLBERG

ORF Radio Vorarlberg ist die Nummer 1 im Vorarlberger Radiomarkt Der im Juli 2026 veröffentlichte Radiotest zeigt: Bei Marktanteil und Reichweite ist ORF Radio Vorarlberg klar vorne bei allen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern ab zehn Jahren.

FOTOS: DIETMAR MATHIS

Viele junge Leute begeistern sich für das Programm von ORF Radio Vorarlberg.

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Radiohörenden über zehn Jahre so lange gehört und von so vielen Personen eingeschaltet wie ORF Radio Vorarlberg.

ein Radiosender in Vorarlberg ist so erfolgreich wie ORF Radio Vorarlberg. Der aktuelle Radiotest im Erhebungszeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 macht ORF Radio Vorarlberg im gesamten Vorarlberger Markt zum Marktanteils-Sieger und Reichweiten-Champion. Kein anderes Programm in Vorarlberg wird von allen

Großer Mitbewerbermarkt mit einer Nummer 1 Allein in Vorarlberg gibt es mittlerweile rund 100 empfangbare österreichische Radiostationen. Durch das benachbarte deutschsprachige Ausland kommt noch einmal ein umfangreiches Angebot an Sendern dazu. ORF Radio Vorarlberg wird im heimischen Gesamtmarkt von fast dreimal so vielen Personen und dreimal so lange gehört wie alle ausländischen Programmangebote zusammen.

KONTAKT ORF Vorarlberg Rundfunkplatz 1 6850 Dornbirn T 05572 301 www.vorarlberg.ORF.at

orfvorarlberg orfvorarlberg

FOTO: DIETMAR MATHIS

ORF Vorarlberg

Höchste Reichweite durch treue Community Im inländischen Verbreitungsgebiet hören werktäglich 126.000 Personen ORF Radio Vorarlberg, im Wochenschnitt von Montag bis Sonntag sind es Tag für Tag 120.000 Hörerinnen und Hörer. In Vorarlberg selbst wird kein anderes Radio täglich von mehr Menschen gehört als ORF Radio Vorarlberg.


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11 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

Am 20. September startet der neue Podcast „Säg amol – Vorarlberg im Interview“ von und mit Nicole Oberhauser, Stefan Krobath und Vanessa Schelling. Im Mittelpunkt stehen interessante Persönlichkeiten aus Vorarlberg mit spannenden Lebenswegen, besonderen Erfahrungen oder außergewöhnlichen Berufen. Unter den ersten Gästen sind Larissa Immler, Jungbäuerin und Farmfluencerin aus Eichenberg, Philipp Lingg, Erfolgsmusiker und seit Kurzem fünffacher Vater aus Schoppernau, und Wissenschaftler Markus Zerlauth aus Feldkirch. Er ist für die größte Maschine der Welt, den Teilchenbeschleuniger am Forschungszentrum CERN in Genf, verantwortlich.

Meiste Fans bei über 35-Jährigen Am besten gefällt ORF Radio Vorarlberg den über 35-Jährigen. Von Montag bis Sonntag entfällt rund jede dritte in Vorarlberg gehörte Radiominute auf ORF Radio Vorarlberg. Mehr als ein Drittel aller Personen ab 35 Jahre in Vorarlberg schaltet täglich das regionale Radio des ORF ein. In dieser Altersgruppe hat ORF Radio Vorarlberg mehr Hörerinnen und Hörer als alle inländischen privaten Anbieter zusammen. Stark gefragt bei 14- bis 49-Jährigen Auch in der jungen Zielgruppe punktet ORF Radio Vorarlberg. Mehr als jede fünfte in Vorarlberg gehörte Radiominute bei den Jungen geht auf das Konto von ORF Radio Vorarlberg. Der Sender wird von der jungen Altersgruppe beinahe doppelt so lange gehört und von doppelt so vielen Leuten eingeschaltet wie alle ausländischen Programme zusammen.

FOTO: ORF

Neue Podcasts am Start Vom Blick zurück zum Blick in die Zukunft: Der ORF Vorarlberg feilt bereits fleißig an weiteren interessanten Programminhalten, die demnächst on air gehen.

Neuer Podcast: „Säg amol – Vorarlberg im Interview“ ab 20. September

FOTO: MAURICE SHOUROT

Das multimediale Format „Säg amol“ gibt’s im TV immer am Sonntag von 9.30 bis 10.00 Uhr auf ORF III, ebenfalls am Sonntag von 11.00 bis 12.00 Uhr bei ORF Radio Vorarlberg sowie auf allen gängigen PodcastKanälen und der ORF-Plattform sound.ORF.at. Im November geht’s los mit dem neuen Podcast „Vergessen im Knast“. Dominic Dapré und Christian Suter vom ORF Vorarlberg präsentieren in sieben Folgen die spannende Aufbereitung eines wahren Falles aus Vorarlberg, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Ein junger Mann hat 18 Tage lang ohne Wasser und Nahrung knapp überlebt, nachdem er in einem Gefängnis in Höchst vergessen worden war.

Valentina Pisoni präsentiert ab 24. September die Sendung „Österreich-Hits“ auf ORF Radio Vorarlberg.

„Der großartige Erfolg im Radiotest spornt uns noch mehr an, jeden Tag unser Bestes zu geben. ORF Radio Vorarlberg ist ein Spiegelbild unseres Bundeslandes mit dem richtigen Mix im Programm. Danke ans beste Radioteam und an unsere Hörerinnen und Hörer, die uns täglich zu dem machen, was wir sind: vielfältig, abwechslungsreich, informativ und unterhaltsam.“ Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg

FOTO: DARKO TODOROVIC

FOTO: MAURICE SHOUROT

Ab 24. September präsentiert Valentina Pisoni die wöchentliche Sendung „Österreich-Hits“ auf ORF Radio Vorarlberg. Die junge Moderatorin vom ORF Vorarlberg ist selbst ein großer Fan österreichischer Musik in all ihrer Bandbreite und wird in Zukunft Donnerstagabend zwischen 21.00 und 22.00 Uhr für frischen Austria-Sound on air sorgen.

„Wir freuen uns als Team sehr darüber, dass wir so viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger täglich mit verlässlichen Informationen und guter Laune durch den Alltag begleiten dürfen. Für uns ist das eine wirkliche Ehre und Freunde. Wir sagen vielen Dank fürs Einschalten!“ Angelika Simma-Wallinger, Chefredakteurin ORF Vorarlberg


MAGAZIN

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 12

INTERVIEW BERNHARD BEREUTER

„Die Kompetenzen, die eine Person mitbringt, sind entscheidend“ Arbeitsmarkt. Bernhard Bereuter, Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg, im Interview mit „die Wirtschaft“, zu den aktuellen Arbeitslosenzahlen und was Vorarlberger Unternehmer:innen dazu wissen müssen.

AMS Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter

Zur Person Bernhard Bereuter, (*1973), ist seit 1993 im Arbeitsmarktservice tätig und seit 2016 Landesgeschäftsführer des AMS Vorarlberg mit Sitz in Bregenz.

Die Arbeitslosigkeit in Vorarlberg ist 7,9 Prozent höher als im Vorjahr – worauf ist das zurückzuführen? Wir führen denAnstieg auf die schlechterewirtschaftliche Entwicklung gegenüber dem Vorjahr zurück. Dadurch ist die Personalnachfrage gesunken. Warum steigt die Arbeitslosenquote in Vorarlberg aktuell am stärksten in ganz Österreich? Im Vergleich zu anderen Bundesländern haben wir eine unterschiedliche Branchenstruktur. Rund 25 Prozent der Beschäftigten in Vorarlberg – knapp 42.900 Personen – arbeiten in der Herstellung von Waren, also im Industriesektor. Das ist der größte Beschäftigungsbereich.Gleichzeitigverzeichnenwir dort im Bundesländervergleich einen hohen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Das hängt vor allem mit unserer starken Exportorientierung

FOTO: NINA BROELL

zusammen.Viele Unternehmen haben eine hohe Exportquote und sind stark vom deutschen Markt abhängig. Gleichzeitig gibt es große Veränderungen in der Automobilindustrie. Viele Vorarlberger Unternehmen sind Automobilzulieferer oder stellen im Maschinenbau Anlagen für die Automobilindustrie her. Deshalb verzeichnen wir im Vergleich zu anderen Bundesländern einen stärkerenAnstieg und sind stärkervon diesenwirtschaftlichen Entwicklungen abhängig. Es gibt 14,5 Prozent mehr Arbeitslose aus der Altersgruppe 50+. Warum haben es ältere Personen am Arbeitsmarkt schwieriger? Das hängt auch mit den wirtschaftlichen Entwicklungen zusammen. Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Situation ihren Personalstand anpassen müssen, trennen sich auch von älteren Beschäftigten – allerdings nicht unbedingt überdurchschnittlich häufig. Wenn ältere Personen aus dem Arbeitsprozess herausfallen, ist es derzeit aber schwieriger, siewieder zu integrieren,weil die Personalnachfrage eher gering ist. Auf eine offene Stelle kommen mehr Bewerberinnen und Bewerber, dadurch steigt die Konkurrenz. Unternehmen haben entsprechend mehr Möglichkeiten, auszuwählen, wen sie zum Bewerbungsgespräch einladen. Was können Unternehmen tun, damit ältere Bewerberinnen und Bewerber faire Chancen auf eine neue Stelle bekommen? Mein Appell ist, ältere Bewerberinnen und Bewerber zum Bewerbungsgespräch einzuladen und sich dort ein Bildvon ihnen zu machen. Entscheidend sollte sein,welche Kompetenzen die Person mitbringt und ob diese zum Unternehmen passen. Sie sollte nicht schon anhand des Alters und der Bewerbungsunterlagen ausselektiertwerden. Wenn man beispielsweise Foto und Jahrgang abdeckt, muss man sich fragen: Was hat die Person gemacht?Welche Kompetenzen bringt sie mit?Wenn diese zum Unternehmen passen, sollte man sie einladen. Im Bewerbungsgespräch kann man sich dann ein genaueres Bild machen und über die relevanten Themen sprechen. Woran liegt es, dass trotz der 3.736 offenen Stellen in Vorarlberg viele Stellen nicht besetzt werden können?


13 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

Das ist das Interessante:Auf der einen Seite steigt die Arbeitslosigkeit, auf der anderen suchen Unternehmen händeringend nach Personal. Da gibt es einen Missmatch. Angebot und Nachfrage passen zum Beispiel bei der Qualifikation nicht zusammen. Für 73 Prozent der offenen Stellen wird eine abgeschlossene oder höhere Ausbildung gesucht. Gleichzeitig haben 45 Prozent der Arbeitslosen maximal einen Pflichtschulabschluss. Gerade durch technologische Entwicklungen, Automatisierung und den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird Aus- und Weiterbildung weiter an Bedeutung gewinnen. Unternehmen brauchen gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieTechnologien der Zukunft anwenden können. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen Lehrplätze zur Verfügung stellen. Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Ende 2025 meinten Sie, dass es im zweiten Halbjahr 2026 eine Verbesserung geben könnte. Gilt diese Prognose heute noch, und wie sieht der aktuelle Ausblick aus? Leider nicht mehr. Bei der Prognose Ende 2025 haben wir damit gerechnet, dass sich im zweiten Halbjahr 2026 die Dynamik derWirtschaft gut entwickelt und dann die Arbeitslosigkeit schon leicht zurückgeht. Im ersten Quartal hat es sich auch gut entwickelt, bis die Krise im Iran gekommen ist und dann in Folge auch der Ölpreis hochging. Es wird im Jahr 2026, im Vergleich zu 2025, höhere Arbeitslosenzahlen geben. Die derzeit aktuelle Prognose geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit mit Ende des ersten Quartals 2027 nicht mehr so stark steigen wird und danach abflacht. Wie sich das auf das gesamte Jahr 2027 auswirkt, ist schwierig zu sagen. Das positive Bild für 2027 ist, dass sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr erhöht. Aber wir sehen,wie schnell globale Entwicklungen einen Einfluss haben durch die Arbeitsmärkte im regionalen Bereich. Apropros globale Veränderungen, wie verändern sich die Anforderungen in den verschiedenen Branchen durch KI? Es gibt Bereiche, in denen KI Arbeitsprozesse und einzelneArbeitsschritte übernehmen wird und dadurch weniger Menschen benötigt werden. Das bedeutet aber nicht, dass ganze Berufe wegfallen. Vielmehr werden sich die Berufe verändern.Welche Kompetenzen künftig genau gebraucht werden, lässt sich derzeit nicht pauschal sagen. Entscheidend ist deshalb die Lernbereitschaft: die Bereitschaft, sich auf neue Anforderungen einzustellen und etwas Neues zu lernen. Weiterbildung und Qualifizierung werden dadurch wichtiger, weil sich die Anforderungen schnell verändern. Was würden Sie Vorarlberger Unternehmen in Anbetracht der aktuellen Situation raten? Aus AMS-Sicht ist wichtig, dass Unternehmen ihre offenen Stellen bei uns melden. Wir haben einen eigenen Bereich mit mehr als 20 Beraterinnen und Beratern,

MAGAZIN

die bei Fragen rund um Recruiting, Personal, Arbeitsplatzgestaltung und Qualifizierungsbedarf unterstützen. Wenn eine Person grundsätzlich passt, aber noch Kompetenzen oder eine Ausbildung fehlen, gibt es verschiedene Modelle zur Qualifizierung. Manchmal reicht ein Arbeitstraining im Vorfeld, manchmal ist eine Lehrausbildung sinnvoll. Dafür gibt es etwa eine Lehrstellenförderung für über 18-Jährige. Die Qualifizierung kann in Zusammenarbeit mit dem AMS erfolgen, ohne dass Unternehmen von Anfang an hohe Lohnkosten haben. Für Personen über 55 gibt es beispielsweise eine Lohnkostenförderung für die Einarbeitungszeit. Wichtig ist außerdem, das Potenzial der eigenen Beschäftigten zu nutzen. Auch bei deren Weiterbildung können wir mit Qualifizierungsförderungen unterstützen. Für bestimmte Personengruppen übernehmen wir etwa bis zu 50 Prozent derAusbildungskosten beispielsweise einesVorbereitungskurses auf die Lehrabschlussprüfung. Entscheidend ist, individuell zu schauen, was für das Unternehmen und die jeweilige Person passt. Und schließlich brauchen wir auch in Zukunft ausreichend Lehrplätze, damit wir als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben. Die guteAusbildung und die hohe Qualität unserer Arbeitskräfte, sind ein wichtiger Standortfaktor für Vorarlberg.

„Mein Appell ist, ältere Bewerberinnen und Bewerber zum Bewerbungsgespräch einzuladen und sich dort ein Bild von ihnen zu machen.“ Bernhard Bereuter Landesgeschäftsführer AMS Vorarlberg

Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Magdalena Huber, Daniela Vonbun-Häusle

Weitere Informationen Untenstehend finden Sie wichtige Links zu den Angeboten des AMS.

Förderungen für Unternehmen: www.ams.at/unternehmen/service-zur-personalsuche/foerderungen#vorarlberg

Impulsberatung für Betriebe: www.ams.at/unternehmen/personal--undorganisationsentwicklung/impulsberatung-fuerbetriebe#vorarlberg

Qualifizierungsförderung für Beschäftigte: www.ams.at/unternehmen/personal--undorganisationsentwicklung/qualifizierungsfoerderung-fuerbeschaeftigte#vorarlberg


NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 14

österreich

WKO Tourismus Summit 2026 in Alpbach stellt Zukunft des Tourismus in den Fokus „Transform Tourism – Mut zur Veränderung“: Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutierten über KI, Mobilität und neue Wirtschaftsrealitäten. Zukunftsfragen zwischen Betriebsalltag und Standortpolitik

Vorarlbergs Vertreter:innen der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft beim Tourismus Summit 2026 mit WKV-Präsident Karlheinz Kopf.

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Weitere Interviews mit den Speaker:innen – zu den Themen KI, Automatisierung, neue Mobilitätsbedürfnisse, regionale Kreisläufe sowie geopolitische Veränderungen – finden Sie auf www.marie.wko.at

ourismus und Freizeitwirtschaft sind tragende Säulen desWirtschaftsstandorts Österreich. Gleichzeitig verändern geopolitische Entwicklungen, neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Robotik sowie ein sich rasant wandelndes Mobilitäts- und Reiseverhalten die Rahmenbedingungen für die Betriebe. Wie Österreich diesen Wandel aktiv gestalten und seine Position als international erfolgreicher Tourismusstandort sichern kann, stand im Mittelpunkt des WKO Tourismus Summit 2026 im Rahmen des European Forum Alpbach. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßte in Alpbach rund 300 Teilnehmer:innen – darunter zahlreiche Unternehmer:innen, hochrangige Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Spitzenvertreter:innen der Tourismusverbände aus Deutschland, Südtirol und der Schweiz. WKÖ-Präsidentin Martha Schultz eröffnete den Summit. Mit dabei waren WKV-Präsident Karlheinz Kopf, Wirtschafts- und Tourismusminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Tourismus-Staatssekretä-

FOTO: WKV/KUPERION

rin Elisabeth Zehetner sowie nationale und internationale Expert:innen, darunter Elisabeth Kotthaus, Head of Unit Tourism der Europäischen Kommission. Tourismus steht vor tiefgreifenden Veränderungen „Der Tourismus verändert sich derzeit mit enormer Geschwindigkeit. Beim diesjährigenTourismus Summit in Alpbach wollen wir deshalb einen breiten Blick auf die Entwicklungen werfen, die unsere Branche in den kommenden Jahren prägen werden. Für unsere Betriebe bedeutet das, sich mit Digitalisierung, KI und neuen Mobilitätsangeboten auseinanderzusetzen und gleichzeitig die persönliche Gastfreundschaft zu bewahren, die unseren Tourismus prägt. Für den Standort insgesamt heißt das: Österreich muss seine Position als verlässliches, nachhaltiges Qualitätsreiseziel in einem sich laufend verändernden internationalen Wettbewerb aktiv verteidigen und ausbauen“, betonte Kraus-Winkler. WKÖ-Präsidentin Martha Schultz richtete bei der Eröffnung den Blick auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus: „Der österreichische Tourismus ist ein zentraler Motor für Wertschöpfung, Beschäftigung und regionale Entwicklung. Gerade in einer Zeit großer wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit unsere Betriebe investieren, innovieren und im internationalenWettbewerb erfolgreich bleiben können.“ Der Summit griff die zentralen Zukunftsfragen auf, mit denen die Betriebe heute und in Zukunft konfrontiert sind: von neuen wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen über KI und Robotik sowie verändertes Gäste- und Mobilitätsverhalten bis hin zur Frage, wie persönliche Gastfreundschaft auch im digitalen Zeitalter ihre besondere Bedeutung behält. Auf Standortebene ging es zudem um internationale Erreichbarkeit, Österreichs Position im europäischenTourismus und die langfristige Sicherung der touristischen Wertschöpfung.


15 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

markt SITZUNGEN

Fachgruppentagungen Alle Informationen und die Tagesordnungen zu den aktuellen Fachgruppentagungen in Vorarlberg finden Sie unter: www.wko.at/vlbg/wko/fachgruppentagungen-2026

VERLAUTBARUNG Rechnungsabschlüsse 2025 – Wirtschaftskammer Österreich, Fachverbände sowie Wirtschaftskammer Vorarlberg und die von dieser errichteten Fachgruppen: Dem Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus wurden der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Österreich und die Rechnungsabschlüsse der Fachverbände sowie der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der von ihr errichteten Fachgruppen für das Jahr 2025 gemäß § 132 Abs 7 WKG zur Kenntnis gebracht. Die Rechnungsabschlüsse werden von 14.09.2026 bis 12.10.2026 während den Bürozeiten in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch, Direktion (1. Stock), zur Einsicht für die Mitglieder aufliegen.

TERMINE Dienstag, 15. September 2026 08.00 - 12.00 Uhr, Bregenz, LK Vorarlberg, Montfortstraße 9 Mittwoch, 16. September 2026 09.30 - 11.10 Uhr, Krumbach, Dorf 2 13.30 - 15.10 Uhr, Bezau, Sicherheitszentrum Bezau, Platz 639 Donnerstag, 17. September 2026 09.00 - 11.00 Uhr, Schruns, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) Schruns, Veltlinerweg 5 14.00 - 15.40 Uhr, Blons, Gemeindeamt Blons, Blons 9 Dienstag, 22. September 2026 08.00 - 12.00 Uhr, Bregenz, LK Vorarlberg, Montfortstraße 9 Mittwoch, 23. September 2026 10.00 - 11.40 Uhr, Riezlern, Gemeindeamt Riezlern, Walserstr. 52 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Nutzen Sie auch das umfassende Angebot an unseren digitalen Services über svsGO. Diese stehen Ihnen rund um die Uhr, ohne Termin und ohne Wartezeit zur Verfügung. Gerne geben unsere Mitarbeiter:innen auch telefonisch unter der Rufnummer 050 808 808 Auskunft. Für ein persönliches Beratungsgespräch in unserem Kundencenter in Feldkirch oder einem persönlichen Beratungsgespräch an unseren Beratungsorten buchen Sie bitte einen Termin über die Online-Termin Anmeldung unter: www.svs.at Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14

Donnerstag, 15. Oktober 2026 16.00 bis 18.00 Uhr Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH CAMPUS V, Hintere Achmühlerstrasse 1, 6850 Dornbirn Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter 05572/55252-18 wird gebeten! Informationen unter: 05572/55252-0, wisto@wisto.at

www.wisto.at


NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 16

WIFI

BLEIB NEUGIERIG. WIFI-Führungskompetenztraining European Leadership Competence Training Sie lernen von den Besten, wie man sich und andere motiviert, Konflikte sicher löst und das Steuer auch in turbulenten Phasen fest im Griff behält. In Diskussionen, Übungen, Gruppen- und Einzelarbeiten reflektieren Sie Ihr Selbstverständnis als Führungskraft, vertiefen Ihre sozialen Fähigkeiten und entwickeln Ihren persönlichen, unverkennbaren Führungsstil.

Information und Anmeldung: 05572 3894-424 anmeldung@vlbg.wifi.at

Info-Abend Mediation und Konfliktmanagement Kooperation statt Konfrontation Überall, wo Menschen zusammen leben und arbeiten, können Konflikte entstehen. In der Familie, bei Scheidungen, in der Nachbarschaft oder in Unternehmen ist oft Hilfe bei der Lösung von Konflikten notwendig.

Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich zur Qualifizierten Führungskraft zertifizieren zu lassen.

Hier kommt der Mediator bzw. die Mediatorin ins Spiel. Sie fungieren als neutrale Vermittlung zwischen zwei oder mehreren Konfliktparteien. Sie helfen Lösungen zu finden, mit denen alle zufrieden sind. Die Parteien behalten dabei stets ihre Entscheidungsmöglichkeit und die Kontrolle über den Ausgang ihres Konflikts.

Trainingseinheiten: 80

Trainingseinheiten: 1,5

Beitrag: € 2.750,Ort: WIFI Dornbirn

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Moderation und Präsentation

Beitrag: kostenlos Ort: WIFI Dornbirn

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Deutsch Sonderkurse

Wirkungsvoll sprechen, sicher auftreten Als Moderator:in steuern Sie den Ablauf, beziehen die Zuhörenden mit ein und geben Orientierung. Präsentierende stehen im Mittelpunkt, vertiefen Inhalte und beziehen Stellung. Beides erfordern ein souveränes Auftreten und eine sorgfältige Vorbereitung. In diesem Seminar trainieren Sie beide Kompetenzen. Sie üben sicher aufzutreten, Inhalte klar zu strukturieren und Ihre Körpersprache gezielt einzusetzen.

Grammatik festigen, Texte souverän schreiben, frei sprechen - vier Kurse für alle, die ihr Deutsch gezielt weiterentwickeln wollen: Deutsch Grammatikwerkstatt I (A1–B1): Grundstrukturen wiederholen und verstehen Deutsch Grammatikwerkstatt II (B2–C1): Grammatik auf fortgeschrittenem Niveau ausbauen Deutsch Sprechen leicht und sicher ab B1: frei und flüssig sprechen, ganz ohne Hausaufgaben

Durch Videoanalysen und individuelles Feedback stärken Sie Ihre Präsenz und Wirkung - in Meetings, auf der Bühne oder vor der Kamera.

Deutsch Schreiben leicht und sicher ab B2: Schreibstil schärfen für E-Mail, Bewerbung und Erörterung

Trainingseinheiten: 16

Trainingseinheiten: 30 - 42

Beitrag: € 515,Ort: WIFI Dornbirn

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Beitrag: € 353,- bis € 520,Ort: WIFI Dornbirn

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17 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

WIFI

Business English Workshops

Lehrgang Einkauf

Business English, das im Berufsalltag weiterbringt.

Dass der professionelle Einkauf einer der wichtigsten Faktoren für den Unternehmenserfolg ist, ist kein Geheimnis.

Kompakte Workshops für alle, die ihr Englisch gezielt und praxisnah für den Job verbessern möchten - von Grammatik und klarer Kommunikation über professionellen Kundenkontakt und IT-Englisch bis hin zu Verhandlungen und interkultureller Kommunikation. Auch der sichere und kritische Einsatz von KI-Übersetzungstools steht auf dem Programm. Die Workshops sind nach Sprachniveau und beruflichem Bedarf ausgerichtet und direkt im Arbeitsalltag einsetzbar.

Zusammen mit Ihnen erarbeiten wir Themen, die für Ihr Unternehmen in der Praxis relevant sind. Dazu zählen unter anderem Organisation, Strategien und Aufgaben der Beschaffung, aber auch Einkaufsabwicklung und Verhandlungstraining.

Trainingseinheiten: jeweils 6

Trainingseinheiten: 120

Beitrag: jeweils € 185,Ort: WIFI Dornbirn

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Wie auch Ihr Unternehmen die Vorteile eines gut organisierten Einkaufsbereichs voll ausnutzen kann, lernen Sie im WIFI-Lehrgang Einkauf.

Beitrag: € 2.995,Ort: WIFI Dornbirn

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Python Kompaktkurs

Online-Info-Veranstaltung: KI-Akademie

Coden leicht gemacht

WIFI KI-Akademie - KI-Kompetenz für die Wirtschaft von morgen

Entdecken Sie die Möglichkeiten von Python und lernen Sie, eigene Programme einfach und effizient zu entwickeln.

KI verstehen: Wissen für die Wirtschaft von morgen

Ihre Vorteile:

Potenziale nutzen: KI praxisnah einsetzen

Grundlagen der Programmiersprache Python verständlich erlernen

Zukunft gestalten: Projekt umsetzen & KI-Diplom erwerben

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Python kennenlernen

Verantwortung übernehmen: Ethische & rechtliche Aspekte kennen

Eigene Programme praxisnah entwickeln Die Grundlagen von Python verstehen und sicher in die Programmierung einsteigen

Trainingseinheiten: 40

Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 580,Ort: Online

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Info-Abend Technische Redaktion Technische:r Redakteur:in Schluss mit unnötig komplizierten Gebrauchs- und Betriebsanweisungen! Technische Apparaturen müssen kein Mysterium sein. Ob Texte, Grafiken oder Illustrationen: Bereiten Sie Produktinformationen in unterschiedlichen Medien verständlich auf! Sie nehmen als technische:r Redakteur:in eine wichtige Schlüsselrolle in der Industrie ein und erklären Schritt für Schritt die Anwendung von technischen Geräten. Und neugierig geworden? Dann informieren Sie sich am Info-Abend über diese Weiterbildung.

Ort: WIFI Dornbirn

Ort: WIFI Dornbirn

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Meisterprüfung Friseur:in - Info-Vormittag zum Vorbereitungskurs Sie möchten die Meisterprüfung für Friseur:innen ablegen, sind sich aber noch nicht sicher, ob Sie dafür bereit sind? An unserem kostenlosen Info-Vormittag erfahren Sie alles über den Vorbereitungskurs. Ihre Fragen werden beantwortet und einer optimalen Prüfungsvorbereitung steht nichts im Weg.

Trainingseinheiten: 1,5

Trainingseinheiten: 2 Beitrag: kostenlos

Beitrag: € 2.250,-

Alle weiteren Termine auf wifi.at/vlbg

Beitrag: kostenlos Ort: WIFI Dornbirn

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WIFI

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 18

SPRACHEN

DIPLOMLEHRGANG

Englisch C1: Fit für die Cambridge Prüfung

Mit Know-how zum erfolgreichen Event

Erfolgreiche Events brauchen mehr als gute Ideen. Gefragt sind Strategie, Organisation und Inszenierung. Der WIFI-Diplomlehrgang vermittelt das Knowhow für professionelles Live Communication Management.

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ouveräne Englischkenntnisse sind in vielen beruflichen und internationalen Kontexten ein wichtiger Vorteil. Das „Englisch C1 CambridgeAdvanced Pro Package“ am WIFI Vorarlberg führt zielgenau zum fortgeschrittenen Sprachniveau C1. Sprachkompetenz mit anerkanntem Nachweis Das Package beinhaltet den C1-Abendkurs mit der gezieltenVorbereitung auf die Cambridge C1Advanced Prüfung.Trainiert werden anspruchsvolle Sprachstrukturen, Wortschatz sowie die für die Prüfung relevanten Kompetenzen. Die Cambridge-Prüfung ist ebenfalls im Package enthalten. So führt der Weg vom Ausbau der Englischkenntnisse bis zum international anerkannten Nachweis in einem abgestimmten Gesamtpaket.

Start: 22.9.2026 Trainingseinheiten: 120 Beitrag: € 1.542 Information & Anmeldung: t 05572/3894-472 holzer.carmen@vlbg.wifi.at

essen, Firmenveranstaltungen, Konferenzen sowie Sport- und Kulturevents sind wichtige Instrumente moderner Unternehmenskommunikation. Damit sie ihre Wirkung entfalten, braucht es strategische Konzepte, kreative Ideen und eine professionelle Umsetzung. Genau hier setzt der Diplomlehrgang „Manager:in Live Communication und Event Marketing“ amWIFIVorarlberg an. Praxiswissen für erfolgreiche Events Die Ausbildung vermittelt fundiertes Know-how für die Planung, Konzeption, Organisation, Inszenierung und Durchführung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnungen. Zu den zentralen Inhalten zählen Projektmanagement, Marketing, Recht, Sponsoring und Finanzen ebenso wie Dramaturgie, Rhetorik, Medienarbeit, Social Media, die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und die Evaluierung von Events. Exkursionen ergänzen den praxisorientierten Unterricht. Der nächste Lehrgang startet am 9. Oktober 2026 imWIFI Campus Dornbirn und umfasst 242Trainingseinheiten. Einen Einblick

FOTO: CREATIVESEVEN/ADOBESTOCK

Das Cambridge Advanced Pro Package kombiniert C1-Englischkurs, Cambridge-Prüfungsvorbereitung und Prüfung in einem Angebot.

Professionelles Eventmanagement verbindet Kreativität und Organisation. Der WIFI Diplom-Lehrgang vermittelt Praxiswissen.

in Inhalte und Ablauf bietet der Info-Abend am 15. September um 18 Uhr. Alle Informationen zum Info-Abend und zum Lehrgang über den QR-Code:

TECHNISCHE REDAKTION

Technik verständlich kommunizieren Technische Redaktion verbindet Fachwissen, Sprache und digitale Kompetenz. Der WIFI Lehrgang bereitet praxisnah auf dieses Berufsfeld vor.

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echnischeProduktewerdenkomplexer,Informationen digitaler und Anforderungen an Dokumentationen umfangreicher. Genau hier setztdieTechnischeRedaktionan:Siesorgtdafür, dassInformationenzuMaschinen,Anlagen,Software oder Dienstleistungen verständlich, strukturiert und rechtssicher aufbereitet werden. TechnischeRedakteur:innenrecherchierenProduktinformationen,analysierendenInformationsbedarf verschiedener Zielgruppen und entwickeln passende Dokumentationskonzepte. Zum Aufgabenfeld gehören professionelles Schreiben und

Sicherheitshinweise ebenso wie Übersetzungskoordination,QualitätssicherungunddieBerücksichtigung rechtlicher und normativer Vorgaben.

Fundierte Ausbildung mit Zertifikat Der Lehrgang „Technische:r Redakteur:in“ am WIFIVorarlberg vermittelt dafür praxisorientiertes Know-how:von Informationsentwicklung, Layout undVisualisierungüberContentManagementund XML bis zu Projekt- und Prozessmanagement. Neu istdieUnterstützungdurchKI-AgenteninderTechnischenRedaktion.DerLehrgangorientiertsicham

europaweit harmonisierten Kompetenzrahmen vontekomEurope.NacherfolgreicherPrüfungwird das Personenzertifikat „Zertifizierte:r Technische:r Redakteur:in“ ausgestellt. Info-Abend: 18.10.2026, 18 Uhr, WIFI Dornbirn Start Lehrgang: 20.11.2026 Trainingseinheiten: 252 Beitrag: € 4.990, Prüfungsgebühr: € 525 Anmeldung: kathan.tanja@vlbg.wifi.at, t 05572/3894-469 kathan.tanja@vlbg.wifi.at


19 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

WERBUNG

Branchenlösung ab Werk.

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Unverb. Verkaufspreis exkl. MwSt., gültig bis 31.12.2026 bzw. bis auf Widerruf. Tippfehler vorbeh. Abb.: Symbolfoto. 2 Die angegebenen Werte wurden nach vorgeschr. Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „WLTP-CO2-Werte“ i.S. Durchführungsverodnungen Art. 2 Nr. 3 (EU) 2017/1152 bzw. Art. 2 Nr. & Art. 2 Nr.3 2017/1153. Die Angaben sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen versch. Typen. Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Serienausstattung. 1

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MAGAZIN

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 20

INITIATIVE FÜR UNTERNEHMER:INNEN

Gründung geschafft – und jetzt?

Stimmen zur Wirtschaftskammer

Unternehmerische Chancenwoche. Vom 21. bis 30. September 2026 bietet die Wirtschaftskammer Vorarlberg vielseitige Angebote online und vor Ort.

FOTO: GETTYIMAGES MICROSTOCKHUB

ie ersten Jahre entscheiden oft darüber, wie Weitere Angebote zeigen, worauf es bei der Einerfolgreich sich ein Unternehmen langfristig stellung von Mitarbeitenden ankommt, wie Unterentwickelt. Die „Unternehmerische Chancenwo- nehmen mit GEO-Optimierung in den Antworten che“ der Wirtschaftskamvon KI-Chats sichtbarer mer Vorarlberg bietet kleiwerden können und welnen und mittelständischen che Services die WK-MitUnternehmen deshalb Imgliedschaft bietet. Auch pulse, Informationen und der Umgang mit offenen konkrete BeratungsangeRechnungen, Zahlungsverbote für zentrale Fragen zug und ein professionelder Unternehmensentles Mahnwesen werden wicklung. kompakt behandelt. Im Mittelpunkt stehen Nutzen Sie die ChanThemen, die junge Untercenwoche, um Wissen genehmen unmittelbar bezielt zu erweitern, Potenschäftigen: Wie hoch muss ziale zu erkennen und die der Mindestumsatz sein, nächsten unternehmerium wirtschaftlich stabiler schen Schritte auf ein stazu werden? Wie lässt sich Die „Unternehmerischen Chancenwoche“ bietet biles Fundament zu stelder Unternehmensauftritt Impulse, Informationen und Beratungsangebote. len. Jetzt anmelden! rechtssicher gestalten? Was ist steuerlich zu beachten und welche För- Alle Informationen und Anmeldung: dermöglichkeiten gibt es?Auch das häufig entschei- www.wko.at/pages/unternehmerische-chancenwoche/startseite dende dritte Unternehmensjahr steht im Fokus.

FOTO: KOBALD PRIVAT

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„Gründerservice – auf den Punkt gebracht! Kompetent schnell und einfach! Förderungen und Informationen, alles kompakt und übersichtlich erhalten. Für mich und meine Firma KOBALD BAU e.U. genau das Richtige.“ Klaus Kobald | KOBALD BAU e.U.

MARKUS KEGELE, SPARTENOBMANN TOURISMUS UND FREIZEITWIRTSCHAFT

GASTKOMMENTAR

Tourismus braucht Mut, Selbstbewusstsein und die richtigen Rahmenbedingungen

FOTO: MATTHIAS RHOMBERG

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Markus Kegele Spartenobmann

erTourismusSummitinAlpbachhatfürmichvorallem eines gezeigt:Wir dürfen unsere Branche nicht kleiner reden, als sie ist. Österreich hat das Privileg, eines der attraktivsten Tourismusländer der Welt zu sein. Gerade für Vorarlberg ist der Tourismus eine unserer großen wirtschaftlichen Stärken – er schafft Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und Lebensqualität weit über die Tourismusbetriebe hinaus. Gleichzeitig stehen wir vor großen Veränderungen. Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie Gäste suchen, entscheiden und künftig buchen. Diese Möglichkeitenmüssenwirkonsequentnutzen,umunsereBetriebe effizienter zu machen und unsere Mitarbeiter zu entlasten. AberGastfreundschaft lässt sich nicht automatisieren. Der persönliche Kontakt, authentische Erlebnisse und unsere

Gastgeber bleiben das Herz des Tourismus. Damit unsere Betriebe diese Zukunft erfolgreich gestalten können, brauchensiedierichtigenVoraussetzungen:wenigerBürokratie, wettbewerbsfähige Kosten, ausreichendArbeitskräfte und mehr unternehmerischen Spielraum. Umso wichtiger war für mich das klare Bekenntnis von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer zumTourismus alswirtschaftlicheStärkeÖsterreichsundzueinerstarkenInteressenvertretung. MeinFazitausAlpbach:WirmüssenProblemeklar benennen und lösen, aber gleichzeitig wieder selbstbewusster über unsere Stärken sprechen. Tourismus ist weit mehr als Nächtigungsstatistik – er ist einwesentlicher Motor für Wohlstand, Beschäftigung und regionale Entwicklung. Wir haben allen Grund, Zukunft des Tourismus mit Mut und Zuversicht zu gestalten.


21 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

EXTRA

HYDRAULIK & PNEUMATIK WERBUNG

HABERKORN

Fluidtechnik im Fokus: Wissen für die Praxis Das Magazin TUBE bündelt technisches Know-how, konkrete Anwendungen und aktuelle Entwicklungen aus der Fluidtechnik.

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luidtechnik findet sich in n unterschiedlichsten Bereichen: in Produktionssanlagen und Maschinen, in Reinräumen, in der Leb bensmittelindustrie oder zunehmend auch in Wassserstoffanwendungen. So vielfältig die Einsatzgebiete sind, so unterschiedlich sind die Anforderungeen an Komponenten und Systeme. TUBE, das Magazii n für Fluidtechnik von Haberkorn, greift diese Vielfalt auf und ordnet relevante Themen fachlich ein.

Haberkorn GmbH T 05574 695-2641 info.wolfurt@ haberkorn.com www.haberkorn.com

TUBE #07 jetzt online durchblättern!

Dabei geht es um Them men, d ie i m A rbeitsal ltag tatsächlich eine Rolle spielen: Welche Komponenten eignen sich für besonders sensible Einsatzbereiche? Was ist bei neuen Anwendungen zu beachten? Und welche technischen Entwicklungen sollte man im Blick behalten? Von Reinraum bis Wasserstoff Die aktuelle Ausgabe #07 zeigt diese Bandbreite besonders deutlich. Die Coverstory beschäftigt sich mit Reinraumanwendungen – einem Bereich, in dem Präzision, Verlässlichkeit und Prozesssicherheit entschei-

dend sind. Auch die Lebensmittelindustrie ist ver treten: Mit H-Plus Food Connect stellt Haberkorn Lösungen für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen vor. Weitere Beiträge führen in die Pneumatik, Antriebstechnik und Hydraulik. Mit IMI Norgren und Gates stehen zwei international etablierte Marken im Fokus. Dazu kommen Beiträge zu Wasserstoffanwendungen und zu den Neuerungen der technischen Regel T 002, die vielen Praktikerinnen und Praktikern als „Schlauchfibel“ bekannt ist. Mehr als einzelne Komponenten Die Themen im TUBE zeigen zugleich, worauf es in der Fluidtechnik oft ankommt: Nicht das einzelne Produkt entscheidet, sondern das Zusammenspiel von Komponenten, Anwendung und Know-how. Genau darin liegt auch die Rolle von Haberkorn. Als technischer Händler und Systempartner verbindet das Unternehmen ein breites Sortiment mit langjährigen Herstellerpartnerschaften und Fachwissen aus unterschiedlichsten Anwendungen. Kunden erhalten damit nicht nur Komponenten, sondern Unterstützung bei der Auswahl und Umsetzung passender Lösungen.

FOTOS: HABERKORN

KONTAKT

Nah an den Fragen der Praxiis TUBE richtet sich an n Fachleute, Anwenderinneen und Anwender sowie alle, die sich beruflich mit Fluidtechnik beschäftigen. Statt rein ne Produktneuheiten aneinan nderzureihen, greift das Magazzin technische Entwicklungen, kon n krete Anwendungen und aktuelle Fragestellungen aus der Industrie auf.

TUBE macht dieses Wissen sichtbar – kompakt, praxisnah und mit einem Blick auf die Themen, die die Fluidtechnik heute und morgen beschäftigen. Die aktuelle Ausgabe #07 ist online verfügbar.


MAGAZIN

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 22

INTERVIEW MARTIN ILG

„Die Vielseitigkeit meines Berufs begeistert mich“ Bundeslehrlingswettbewerb. Martin Ilg, Fahrzeugbaumeister, unterstützt die diesjährigen Teilnehmer:innen des Bundeslehrlingswettbewerbs für Fahrzeugbau als Trainer. Er war einst selbst Sieger dieses Wettbewerbs und erzählt im Interview welche Skills zum Erfolg führen und weshalb er sich für den Beruf des Fahrzeugbauers entschieden hat.

Du hast selbst den Bundeslehrlingswettbewerb gewonnen. Wann war das? Ich habe 2017 in Amstetten den Titel geholt.

Der ständige Fortschritt sowie die stetige Verbesserung der Produkte fasziniert mich. Es wird versucht die Learnings aus der Vergangenheit in neue Projekte zu integrieren. Daher spielt Erfahrung in diesen Prozessen eine wichtige Rolle. Der Fokus liegt stets auf dem perfekten und individuellen Produkt für den jeweiligen Kunden.

Welche Fähigkeiten haben dir in Amstetten zum Sieg verholfen? Ausschlaggebend war die gute Vorbereitung sowie das Training mit erfahrenen Kollegen. BeimWettbewerb selbst konnte ich mit meiner ruhigen und genauen Herangehensweise punkten. Nun bist du als Trainer dabei. Worauf legst du besonders Wert in der Vorbereitung? Lässt du deine eigenen Erfahrungen miteinfließen? Natürlich hilft es, dass man selbst diesen Ablauf bereits durchlaufen hat und somit gut kennt. Ich lege in der Vorbereitung viel Wert auf eine exakte Bearbeitung der Teile und ein straffes Zeitmanagement. Zweiteres hilft in der stressigen Prüfungssituation für eine genaue Planung. Und natürlich werden wir üben, üben, üben, denn daraus entsteht Routine und Selbstvertrauen.

FOTO: BEIGESTELLT

Wie sind deine Erinnerungen daran und hatte dieser Sieg Einfluss auf deinen beruflichen Alltag? Es war ein genialesWochenende. Ich durfte Vorarlberg mit einer tollen Truppe vertreten. Mit dem Sieg beim Bundeslehrlingswettbewerb hat sich durchaus einiges verändert, vor allem in Hinblick auf meine Expertise. Ich wurde nach diesem Sieg auch außerhalb der Firma zunehmend nach meiner fachlichen Meinung gefragt oder um eine technische Einschätzung gebeten. Martin Ilg

Was hat dich damals dazu motiviert, den Beruf im Fahrzeugbau zu erlernen? Gute Frage. Das weiß ich gar nicht so genau, das war eher eine Zufallsentscheidung. Ich wollte eigentlich Schlosser werden und bin dann durch das Schnuppern auf die Firma Wohlgenannt gestoßen. Diese befand sich in meiner unmittelbaren Nachbarschaft zudem hat mir die vielseitige Arbeit des Fahrzeugbautechnikers von Beginn an sehr gut gefallen. Somit habe ich mich für eine Doppellehre mit Konstrukteur in diesem Unternehmen entschieden. Welche Entwicklungen im Fahrzeugbau findest du besonders spannend?

Stichwort Automatisierung: Welche Auswirkungen haben die technischen Fortschritte in deinem Bereich? In meinem Bereich zeichnet sich der Fotschritt vor allem darin ab, dass die Konstruktionstools immer besser werden. Unsere Konstruktionsabteilung kann immer exakter zeichnen. Auch die Definitionen werden immer genauer, was eine Vereinheitlichung der Produktgruppen ermöglicht. Wo früher der Facharbeiter viele Probleme selber lösen und selbstständig zu einer Lösung kommen musste, ist heutzutage viel mehr bereits vorgegeben. Interview: Nora Ionian-Weiß Vielen Dank für das Gespräch!

Zur Person Martin Ilg ist Trainer der diesjährigen Lehrlinge beim Bundeslehrlingswettbewerb für Fahrzeugbau. Er arbeitet als Projektleiter bei der Otto Wohlgenannt GmbH in Dornbirn.


23 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

EXTRA

IDEEN DIE WIRKEN – KREATIVE KOMMUNIKATION WERBUNG

IKP VORARLBERG

Gute Kommunikation ist kein Zufall – ikp Workshop-Programm Herbst 2026 Der LinkedIn-Beitrag ist online, erreicht aber nicht die richtige Zielgruppe. Das Mikrofon ist an, doch bei der ersten Frage fehlen die Worte. Und der Text? Informativ, aber schnell wieder vergessen.

training zeigen Journalistin Raphaela Stefandl und PR-Experte Martin Dechant, wie das gelingt. Das Basismodul vermittelt die wichtigsten Grundlagen, während das Fortgeschrittenenmodul vorhandene Fähigkeiten der Teilnehmer*innen gezielt ausbaut und schärft.

Die Trainer* innen: v.l. Vivienne Riepl, Martin Dechant, Eva Deschler-Einwaller, Katharina Enderle

FOTO: SAMS

„Wer in die Journalist*innen-Falle tappt, riskiert, die Kontrolle über das Gespräch zu verlieren.“

D KONTAKT ikp Vorarlberg GmbH Gütlestraße 7a 6850 Dornbirn T 05572 3988 11 vorarlberg@ikp.at www.ikp.at www.ikp-group.at

amit Botschaften ankommen, braucht es Wissen, klare Strategien und vor allem eines: Übung. Genau hier setzen die Workshops von ikp Vorarlberg an. Mit praxisnahem Training und jeder Menge Expert*innenKnow-how stärkt ikp Workshop-Teilnehmende in ihren kommunikativen Aufgaben.

Krise eingetreten? Sprachlosigkeit hat Hausverbot – ikp Medientraining Ein spontanes Interview, eine heikle Situation, eine kritische Frage: Jetzt zählt jedes Wort. Wer für ein Unternehmen spricht, muss auch unter Druck professionell, selbstsicher und glaubwürdig bleiben. Im ikp-Medien-

Martin Dechant ikp Geschäftsführer

Gepostet ist nicht gleich angekommen – ikp Social-Media-Akademie Content posten und auf Reichweite hoffen? Erfolgreiche Social-Media-Kommunikation funktioniert anders. Wer Instagram und Facebook strategisch nutzt, erreicht Zielgruppen gezielter und schafft Content mit Wirkung. In der ikp Social-Media-Akademie vermitteln Vivienne Riepl und Katharina Enderle in vier abgestuften Modulen relevantes Know-how – von Content-Formaten, Wording, Redaktionsplanung, Künstlicher Intelligenz (KI) bis hin zu Shitstorms und Influencer-Marketing. Das Ergebnis: Content, der nicht nur sichtbar ist, sondern auch langfristig wirkt. Gold in, Gold out: Storys, die bleiben – ikp Schreibwerkstatt Fakten sind die Basis, aber erst Geschichten machen sie greifbar. Text-Profi Eva Deschler-Einwaller weiß, dass ein guter Text Neugier weckt, Nähe schafft und auch komplexe Inhalte verständlich macht. In der ikpSchreibwerkstatt lernen Teilnehmende wie Storytelling funktioniert, welche Bausteine eine starke Geschichte braucht und wie KI sinnvoll beim Texten unterstützt. Mit praktischen Übungen und gezieltem Prompting entstehen Texte, die einen Unterschied machen und auch langfristig im Kopf bleiben. Alle Infos unter: www.ikp-workshops.at


MAGAZIN/WERBUNG

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 24

YOUR FUTURE IN AUTOMATION

TECH.CON & movatec vereint im Messequartier Am 23. und 24. September 2026 wird das Messequartier Dornbirn zum Mittelpunkt industrieller Zukunftsfragen.

Fachmesse für Produktions- und Prozessautomation & movatec – Fachmesse für Logistikautomation Wann: 23.-24. September 2026 Wo: Messequartier Dornbirn Eintritt: Kostenlos (Anmeldung benötigt) Alle Informationen & Anmeldung: www.techcon. messedornbirn.at/ www.movatec. messedornbirn.at/

nter dem gemeinsamen Dach „Your Future in Automation“ schließen sich die beiden Fachmessen TECH.CON und movatec erstmals zusammen. Bisher getrennte Felder wie Produktions- und Prozessautomatisierung, Robotik, Digitalisierung und Logistik verschmelzen hier zu einer zentralen Plattform.

Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind längst keine bloßen Trends mehr. Sie verändern industrielle Wertschöpfungsketten grundlegend. Unternehmen, die diese Werkzeuge entschlossen einsetzen, sichern ihre Innovationskraft und behaupten sich am Markt. Für den starken Wirtschaftsstandort Bodensee bietet das Doppelmesseformat den idealen Rahmen, um Technologien zu erleben, Kooperationen zu knüpfen und bestehende Netzwerke auszubauen. Zwei hochkarätige Keynotes setzen inhaltliche Akzente: Univ.-Prof. Sebastian Kummer von der WU Wien analysiert unter dem prägnanten Titel „Wer nicht auto-

FOTO: UDO MITTELBERGER

Fachmessen

U

TECH.CON und movatec bilden neues Fachmessedoppel für Automation in der Industrie und Logistik.

matisiert, wird atomisiert“ den Wandel in Produktion und Logistik. DIWolfgang Freiseisen, CEO der RISC Software GmbH, widmet sich der Verbindung von symbolischer KI und maschinellem Lernen zu Hybrid AI und erklärt, wie Entscheider echten Mehrwert von Hype unterscheiden. Das Angebot richtet sich an Fachbesucher aus Industrie, Wirtschaft und Forschung. Der Eintritt ist nach vorheriger Online-Registrierung kostenlos; das Ticket berechtigt zum Besuch beider Fachmessen.

SONDERTHEMEN 9. OKTOBER 2026

ANZEIGENSCHLUSS 25. SEPTEMBER 2026

• Raum für Weitblick – Seminarlocations

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für Unternehmen, die mehr vorhaben

Zeigen Sie, wie Sie Unternehmen entlasten und

Wir beraten Sie vertrauensvoll bei wichtigen

Strategieworkshops, Führungskräftetagung

strategisch unterstützen

unternehmerischen Entscheidungen.

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und Weiterbildung für Ihre Vorhaben

Wolfurt Güterbahnhof Bezugsfertige Neubaubüros, Küche, begrünte Dachterrasse, Teil eines modernen Logistik- und IT- Standortes

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25 | NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT

UNTERNEHMEN

NEWS

Aktuelles aus der Vorarlberger Wirtschaft Von einer Top-Leistungs-Prämie für Lehrlinge, einer Mobilitätsoffensive mit Leihrädern, erfolgreichen Lehrabschlussprüfungen sowie einer nachhaltigen Baustellenlogistik auf Wachstumskurs. BELOHNUNG

SPAR honoriert Top-Leistungen mit der Führerscheinprämie Wer bei SPAR während der gesamten Lehrzeit konstant hervorragende Leistungen zeigt, wird dafür belohnt: Mit der SPAR-Führerscheinprämie unterstützt das Unternehmen engagierte Lehrlinge auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft. Dieses Jahr darf sich der Lehrling Sara Türtscher aus dem EUROSPAR Bludenz-Schmittenstraße über die Prämie freuen. Die Prämie erhalten Lehrlinge, die alle monatlichen Rückmeldegespräche durchgehend positiv absolvieren. Mit diesem Anreiz würdigt Spar hervorragende Leistungen, Motivation, Eigenverantwortung und persönlichen Einsatz.

MOBILITÄT

VMOBIL Rad startet in Dornbirn Mit VMOBIL Rad startet in Dornbirn das erste stationsbasierte Leihradsystem Vorarlbergs. Ab sofort stehen im Stadtgebiet rund 100 Leihräder an mehr als 20 Stationen zur Verfügung. Die Räder können direkt über die nextbikeApp ausgeliehen und an den gekennzeichneten Stationen wieder zurückgegeben werden. Das Angebot ergänzt Bus und Bahn und soll vor allem kurze Wege in der Stadt einfacher machen. Die Leihräder können flexibel genutzt werden, etwa für Wege zwischen Bahnhof, Innenstadt, Fachhochschule oder Freizeiteinrichtungen.

LEHRABSCHLUSS

Lehrlinge im Restaurant am Karren glänzen mit Bestnoten Ein voller Erfolg für die Lehrlinge des Panoramarestaurants: Die Restaurantfachfrau Sophia und der Koch Julian haben ihre Prüfungen mit Bravour bestanden. Dass beide Lehrabgänger im Zeugnis die Bestnote erreichen, ist ein starkes Zeichen für das enorme Engagement der beiden und die Ausbildungsqualität im Betrieb. Für das Team des Panoramarestaurants ist dieser Abschluss ein besonderer Moment, da es sich um die ersten Lehrlinge handelt, die seit der Führung durch die Dornbirner Seilbahn AG ausgebildet wurden.

AUSZEICHNUNG

Seehotel am Kaiserstrand mit Umweltzeichen ausgezeichnet Das Seehotel am Kaiserstrand wurde mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusbetriebe sowie dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Meetings & Green Events ausgezeichnet. Die Zertifizierungen bestätigen das nachhaltige Engagement des 4-Sterne-Superior-Hotels und unterstreichen dessen Bestreben, ökologische Verantwortung mit hochwertiger Gastfreundschaft zu verbinden. FOTOS: SPAR VORARLBERG, STADT DORNBIRN, NADINEWALDNER_ DORNBINERSEILBAHNAG, UDO MITTELBERGER


UNTERNEHMEN

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 26

Neue Lehrlinge

ALPLA startet mit elf Lehrlingen in den Ausbildungsherbst

Bei Grass sind fünf Lehrlinge ins Berufsleben gestartet

Elf Jugendliche starteten diesen Herbst ihre Ausbildung am ALPLA-Firmensitz in Hard. Sie erlernen Berufe in Kunststoffverfahrenstechnik, Elektrotechnik, Zerspanungstechnik, IT-Systemtechnik und Fertigungsmesstechnik. Ausbildungsleiter Gerald Spieler betont den wachsenden Bedarf an Nachwuchsfachkräften mit handwerklichen Fähigkeiten, vernetztem Denken und Verständnis für komplexe Prozesse. Weitere zwölf Lehrlinge starten in Deutschland. Im Bild: Jahrgang 2026: Lehrstart für elf Jugendliche bei ALPLA in Vorarlberg.

Im neuen Lehrjahr werden bei GRASS zwei Mechatroniker, ein Werkzeugbautechniker, ein Prozesstechniker und ein Industriekaufmann ihre Ausbildung beginnen. An den Standorten Höchst, Hohenems und Götzis absolvieren derzeit 43 Jugendliche eine Lehre in zwölf Berufen. Sie erwerben technisches Know-how, handwerkliche Fähigkeiten und vernetztes Denken. Neu gebündelt wird die Lehrlingsgrundausbildung in der Lehrwerkstatt in Götzis. Im Bild v.l.: Lehrlingsausbildungsleiter Thomas Witzgall, Niklas Hofstätter, Sümeyra Unat, Maximilian Bastigkeit, Matteo Seger, Emilian Roidinger und Lehrlingsausbilderin Vanessa Scheidbach.

Zumtobel begrüßte 15 Nachwuchsfachkräfte 15 junge Menschen durfte die Zumtobel Group in Dornbirn am 1. September als Lehrlinge begrüßen. In drei bis vier Jahren werden sie in den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik, Kunststofftechnologie, Betriebslogistik, IT-Systemtechnik und Oberflächentechnik ausgebildet. Mit mehr als 50 Lehrlingen zählt Zumtobel zu den bedeutenden Ausbildungsbetrieben Vorarlbergs. 2024 erhielt das Unternehmen zum zehnten Mal in Folge das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Neben Fachwissen stehen auch Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen im Fokus. Im Bild: Die neuen Auszubildenden mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern sowie CEO Alfred Felder (links) und Vorstandsmitglied Heiner Lang (rechts) im Zumtobel Group Lichtforum in Dornbirn.

Willkommen im TGS-Team Vitaliy Palamaryuk begann am 1. September seine Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker bei TGS in Altach. Der Gebäudetechnik-Spezialist beschäftigt aktuell fünf Lehrlinge in verschiedenen Fachrichtungen. Seit 2009 bildet TGS selbst Nachwuchskräfte aus. Die Ausbildung erfolgt direkt am Einsatzort: Gemeinsam mit erfahrenen Fachkräften lernen die Jugendlichen, Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Kühlanlagen zu warten, zu reparieren und umzusetzen. Im Bild: Ausbildungsleiter Alexander Blank (rechts) begrüßt Vitaliy Palamaryuk bei TGS.

Erster Lehrtag für zwei Lehrlinge beim Dorfeletriker Nicklas Göschl und Felix Pleschberger haben Anfang September mit der Lehre zum Elektrotechniker beim Dorfelektriker begonnen. Nach einer Einführung durch Lehrlingsbetreuerin Raphaela Beran absolvierten sie die „Startklar-Woche“ in der Lernwerkstatt. Dort lernten sie Werkzeug, Betrieb, Abläufe und grundlegende Schaltungen kennen. Anschließend wechselten sie in ihre Teams und begleiteten die Monteurinnen und Monteure auf die erste Baustelle. Im Bild: Lehrlingsbetreuerin Raphaela Beran mit Felix Pleschberger und Nicklas Göschl.

FOTOS: ALEKSANDAR GOGIC, TGS, MITTELBERGER GMBH, JULIABRAUCHLE, GRASS


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EXTRA

BÜROTECHNIK & ARBEITSPLATZAUSSTATTUNG WERBUNG

MESSERLE

Der Raum arbeitet mit. Durchdachte Arbeitsplätze verbinden Ergonomie, Akustik und Raumgestaltung – und schaffen ein Umfeld, das Menschen bei ihrer Arbeit unterstützt.

FOTO: PALMBERG

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KONTAKT MESSERLE GmbH Neue Landstraße 91 6841 Mäder info@messerle.com www.messerle.com

in moderner Arbeitsplatz muss heute mehr leisten als Tisch, Stuhl und Ausstattung. Er soll konzentriertes Arbeiten ermöglichen, Kommunikation fördern, ergonomische Anforderungen gerecht werden und sich an unterschiedliche Tätigkeiten anpassen.

Seit rund 30 Jahren plant MESSERLE moderne Arbeitswelten. Diese Erfahrung zeigt: Die Anforderungen an einen Arbeitsplatz sind so individuell wie die Menschen, die darin arbeiten. Arbeitsplatzausstattung ganzheitlich gedacht. Ergonomische Bürostühle und höhenverstellbare Tische bilden die Basis. Doch ein gutes Arbeitsumfeld entsteht erst im Zusammenspiel vieler Faktoren. Deshalb beginnt die Planung bei MESSERLE mit den Anforderungen des Unternehmens – von der Analyse über Planung und Visualisierung bis zur Auswahl von Möbel und Materialien.

„Die Qualität eines Raumes entsteht durch das Zusammenspiel von Gestaltung, Licht, Materialien und Akustik. Deshalb betrachten wir bei der Planung nie einzelne Elemente isoliert, sondern den Raum als Ganzes. Erst wenn alle Faktoren aufeinander abgestimmt sind, entsteht ein Raum, in dem sich Menschen wirklich wohlfühlen.“ Nedzad Cehic, Leiter Büromöbel Planung und Beratung bei MESSERLE So entstehen Arbeitsplätze, die nicht nach Schema F geplant sind, sondern zu den Aufgaben, den Räumen und zum Unternehmen passen. Arbeitsplätze erleben statt nur auswählen. In der Ausstellung in Mäder lassen sich Bürostühle, Arbeitsplatzlösungen und Materialien direkt erleben und vergleichen. Gemeinsam mit dem MESSERLE Planungsteam entstehen daraus erste Ideen für die eigene Räume. Wie gut arbeitet Ihr Raum mit? Mehr erfahren und Beratungstermin vereinbaren: www.messerle.com/bueromoebel-und-planung-uebersicht

Die ruhigsten Räume im Büro? Stehen in Mäder. Framery Office Pods schaffen akustische Rückzugsorte für Fokus, Calls und Meetings.

Erleben Sie die Pods live in der größten Framery Ausstellung der Region bei MESSERLE.


NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 28

MAGAZIN

GASTKOMMENTAR

ANDREAS PICHLER

Mehr Präzision für digitale Skills V

FOTO: ANGELA LAMPRECHT

Andreas Pichler ist Geschäftsführer des BIFO – Beratung für Bildung und Beruf

ieleVorarlberger Unternehmen spüren den digitalen Wandel täglich. Von Produktion über Kommunikation, Prozessoptimierung oder bei der Suche nach Fachkräften.Wenn unterschiedlicheAbteilungen zusammenkommen, wird es jedoch schnell vage. Von Future Skills ist die Rede, von KI-Fitness, Digital Natives oder IKTKompetenzen, die es dringend auszubauen gilt. Klar zu benennen, wo der eigene Betrieb steht und wo Kompetenzen fehlen, ist vielfach nicht so einfach. In der Bildungs- und Berufsberatung arbeiten wir seit jeher mit Kompetenzmodellen. Was jedoch häufig fehlt ist die gemeinsame Sprache, gerade wenn es um neue oder im Entstehen befindlicheTechnologien geht. Auch um diese gegenüber unseren Beratungskund:innen passgenau zu verwenden. Mit dem neu veröffentlichten Nationalen Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen (DigiComp 3.0 AT) haben wir hier ein Instrument, welches Antworten bieten kann. Konkret werden digitale Kompetenzen in fünf lebens- und wirtschaftsnahen Bereichen konkret nach unterschiedlichen Stufen beschrieben. Für Unternehmen bedeutet das z.B. mehr Klarheit bei der Personalauswahl, der Personalentwicklung und der strategischen Planung von Weiterbildung. Konkret kann das für Vorarlberger Betriebe so aussehen: - Bei der Personalsuche können Anforderungen an digitale Fertigkeiten einheitlicher und klarer formuliert werden und Bewerber:innen so gezielter angesprochen werden. Es wird umgehend sichtbar, welche Fähigkeiten

auf welcher Stufe für die Stelle erforderlich sind. - Dasselbe gilt in der Personalentwicklung. Das Delta zwischen vorhandenen Fähigkeiten und notwendigen digitalen Kompetenzen kann über das Rahmenwerk betriebs- und standortübergreifend vergleichbar erhoben werden und gezielte Maßnahmen ergriffen werden. - In der strategischen Ausrichtung kann der nationale Referenzrahmen dazu dienen, die angenommen Entwicklungen der nächsten Jahre mit der Veränderung der digitalen Kompetenzprofile zu verzahnen. Und entsprechende Investitionen zu tätigen. Aus BIFO-Sicht als anbieterneutrales Kompetenzzentrum für Bildungsberatung und Berufsorientierung besteht der Mehrwert darin, dass Unternehmen digitale Kompetenzen nicht mehr nur als diffuse „Zukunftskompetenz“ behandeln müssen, sondern sie mit einem anerkannten, europaweit anschlussfähigen Rahmen konkreter benennen können. Was uns bei der Beratung von Erwachsenen in der Karriereplanung und Jugendlicher in der Berufsorientierung sehr hilft. Unternehmensspezifische Kompetenzprofile werden durch das Rahmenwerk nicht obsolet, aber es schafft eine gute Grundlage für künftige Weiterentwicklungen. Für Unternehmen stellt sich daher nicht die Frage, ob digitale Kompetenzen wichtig sind, sondern wie diese intern benannt, bewertet und entwickelt werden können.

PFLEGELEHRE

Erste Absolventinnen feiern erfolgreichen Abschluss Ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftssicheren Gesundheitsversorgung ist erreicht: Im großen Saal der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch feierten die ersten Absolventinnen der Pflegelehre ihren erfolgreichen Abschluss.

S

ieben junge Frauen feierten am 28. August 2026 ihren Lehrabschluss und sind ausgebildete Pflegeassistentinnen. Diese ersten Abschlüsse markieren mehr als nur einen persönlichen Erfolg, sie bestätigen ein zukunftsweisendes Ausbildungsmodell. „Der erfolgreiche Lehrabschluss unserer ersten Pflegelehrlinge markiert einen bedeutenden Schritt für die Pflege in Vorarlberg“, sagte Wilhelm Gruber, Obmann der Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Die Pflegelehre hat sich als wertvoller Weg erwiesen. Die hohe Nachfrage zeigt, wie attraktiv dieser sinnstiftende und krisensichere

Beruf für junge Menschen ist.“, erklärte Gruber. Das duale Ausbildungsmodell verbindet praktischeundschulischeInhalte:80Prozentder Ausbildung erfolgen im Betrieb, 20 Prozent an der Berufsschule Feldkirch. Mit der dreijährigen AusbildungzurPflegeassistenz(PA)unddervierjährigen zur Pflegefachassistenz (PFA) stehen zweimiteinanderverbundeneAusbildungswege zurVerfügung.Aktuellbefindensich40Lehrlinge in Ausbildung. Das Interesse ist groß: Auf eine Lehrstelle kommen derzeit rund sechs Bewerber:innen.DiePflegelehrestarteteimHerbst2023 auf Initiative der WKV. Sie ermöglicht Jugendlichen einen direkten Einstieg in die Berufswelt.

Die ersten Absolventinnen der Pflegeassistenz sind Emily Krismer, Sarah Ammann, Sophia Strauß, Latife Karakoc, Anne Schwarzenbacher. Nicht im Bild: Paula Kleinfercher und Ayse Emirdag.


SERVICE

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SERVICE

Warum ein schriftlicher Arbeitsvertrag mehr als eine Formalität ist Dienstzettel vs. Arbeitsvertrag – rechtliche Unterschiede und Sanktionen im Überblick.

n der Praxis werden die Begriffe „Arbeitsvertrag“ und „Dienstzettel“ häufig synonym verwendet – rechtlich handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Instrumente mit unterschiedlicher Funktion. Seit der Novelle des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG) mit Wirkung 28. März 2024 hat das Thema zusätzlich an Brisanz gewonnen. Der Arbeitsvertrag: die eigentliche Vereinbarung Der Arbeitsvertrag ist das zweiseitige Rechtsgeschäft zwischenArbeitgeber:in undArbeitnehmer:in. Er kommt grundsätzlich formfrei zustande – also mündlich oder sogar schlüssig durch tatsächlichenArbeitsantritt. Rechtlich verbindlich ist er in jedem Fall, unabhängig davon, ob er schriftlich festgehalten wurde oder nicht. Genau darin liegt aber das Problem: Ohne schriftliche Fixierung fehlt im Streitfall der Nachweis darüber, was tatsächlich vereinbart wurde. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag schafft hier Rechtssicherheit für beide Seiten und beugt Missverständnissen und Beweisproblemen wirksam vor. Der Dienstzettel: eine reine Wissenserklärung des Arbeitgebers Der Dienstzettel ist kein eigenständiger Vertrag, sondern eine von dem/der Arbeitgeber:in einseitig auszustellende schriftlicheAufzeichnung über diewesentlichen Rechte und Pflichten aus demArbeitsverhältnis. Er dokumentiert somit denbereits(formfrei)zustandegekommenenArbeitsvertrag. Ein Dienstzettel kann damit eine bestehende Vereinbarung weder begründen noch abändern. Daran ändert auch die Unterschrift des/derArbeitnehmer:in nichts, da diese Unterschrift lediglich dieÜbernahme des Dienstzettels bestätigt. Sanktionierung bei Nichtaushändigung eines Dienstzettels/Dienstvertrags Wird dem/der Arbeitnehmer:in kein Dienstzettel/

FOTO: GETTY IMAGES/ IZUSEK

I

Die Expert:innen der WKV empfehlen von Beginn an einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit allen erforderlichen Mindestangaben abzuschließen.

Dienstvertrag ausgehändigt, kann eine Verwaltungsstrafe verhängt werden. Es drohen Verwaltungsstrafen von 100 bis 436 Euro. Sind mehr als fünf Arbeitnehmer:innen betroffen oder wurde der/die Arbeitgeber:in innerhalb der letzten drei Jahre vor der neuerlichen Übertretung nach dieser Bestimmung rechtskräftig bestraft, so beträgt die Geldstrafe sogar 500 bis 2.000 Euro. Stellt die Bezirksverwaltungsbehörde nach Einleitung des Verwaltungsstrafverfahrens fest, dass dieArbeitgeber:innen denArbeitnehmer:innen inzwischen nachweislich einen Dienstzettel/ Dienstvertrag ausgehändigt haben und das Verschulden der Arbeitgeber:innen gering ist, kann sie von der Verhängung einer Geldstrafe absehen. Ein geringes Verschulden ist dabei bei einem erstmaligen Verstoß anzunehmen. Empfehlung für die Praxis Auch wenn ein Dienstzettel formal genügt, empfiehlt es sich in der Praxis von Beginn an einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit allen erforderlichen Mindestangaben abzuschließen. Damit erspart man sich die separateAusstellung eines Dienstzettels, schafft von Anfang an klare vertragliche Grundlagen und reduziert das Risiko von Beweisschwierigkeiten.

TIPPS Die Mindestinhalte eines Dienstzettels bzw. eines Arbeitsvertrags finden Sie unter https://www.wko.at/ einstellen/dienstzettel Auf telefonische oder schriftliche Anfrage können wir Ihnen kompakte Musterarbeitsverträge für zahlreiche Branchen zur Verfügung stellen. Melden Sie sich dafür gerne beim Rechtsservice, Arbeits- und Sozialrecht der WKV. rechtsservice@wkv.at T 05522 305 1122

FOTO: BEIGESTELLT

Stimmen zur Wirtschaftskammer „Der Gründerservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg hat mir den Start in meinen Bootsbau-Betrieb wirklich erleichtert. Die Unterstützung war professionell und effizient, und ich hatte schnell einen klaren Überblick über die nächsten Schritte, die rechtlichen Rahmenbedingungen und über die Fördermöglichkeiten. Eine Beratung beim Gründerservice ist für den Start in die Selbstständigkeit äußerst wichtig und kann ich jedem Gründer/jeder Gründerin nur wärmstens empfehlen.“ Hanno Sohm | Bootsbau Sohm


MAGAZIN

NR. 15• SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 30

Stark im Salon: Geförderte Herbstseminare für Friseurnachwuchs

So sieht eine tolle Ferienbetreuung aus

Erfolgreiche Zimmerer Lehrlinge in Klagenfurt

Sicher auftreten, klar kommunizieren, Verantwortung übernehmen und auch in herausfordernden Situationen souverän bleiben: Diese Fähigkeiten sind im Salonalltag ebenso gefragt wie fachliches Können. Genau hier setzt Manuela Jung mit ihrem Angebot an. Ziel ist es, junge Mitarbeitende persönlich zu stärken, ihre Bindung an den Beruf und den Betrieb zu fördern und damit auch Salonunternehmen im Umgang mit Fachkräften zu unterstützen. „Viele Betriebe haben heute Schwierigkeiten, guten Nachwuchs zu finden und langfristig zu halten.“ https://mj-coaching.at/

160 Kinder, vier Standorte und eine Woche voller Abenteuer: Das WIWA Feriencamp „Abenteuer, Technik & Handwerk“ der Wirtschaft im Walgau bot spannende Erlebnisse und unterstützte Familien. In Bürs, Nüziders, Frastanz und Nenzing wurde programmiert, getüftelt, geforscht, gebaut und entdeckt. Robotik, Experimente, Waldexpeditionen, Handwerk sowie Einblicke in regionale Unternehmen und die Feuerwehr boten Abwechslung. Die Kinder probierten selbst aus, blickten hinter die Kulissen und setzten eigene Ideen um. Ein Ferienangebot, das begeistert und Neugier auf Technik und Handwerk weckt.

Der Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer fand vom 3. bis 5. September 2026 im Rahmen der 58. Internationalen Holzmesse in Klagenfurt statt. Benedikt Lorenz Berger (Berger, Rückenbach Holzbau GmbH) erreichte Rang 6, Elias Gurmann (Dobler Holzbau GmbH) Rang 7 und Linn-Helena Schlenz (Holzbau Feuerstein GmbH) belegte Rang 15. Begleitet wurden die Lehrlinge von Lehrlingswart Julian Bartenbach. Vorbereitet wurden sie von Matthias Steurer und Jakob Dittmann. Im Bild v.l.: Lehrlingswart Julian Bartenbach, Elias Gurmann, Linn-Helena Schlenz und Benedikt Lorenz Berger.

Jetzt „Wirtshaus des Jahres 2026“ werden!

Pensionssystem ist kein Instrument der Arbeitsmarktpolitik

Club Alpbach Vorarlberg im Gespräch mit WKV-Präsident Kopf

Die Wahl zum „Wirtshaus des Jahres 2026“ ist gestartet: Bis 4. Oktober können Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ihr Lieblingswirtshaus nominieren. Gesucht werden Betriebe, die für gutes Essen, regionale Produkte, Qualität und gelebte Gastfreundschaft stehen. „Vorarlberg isst“ rückt damit die heimische Wirtshauskultur und ihre Rolle als Treffpunkt für Jung und Alt in den Mittelpunkt. Vom 19. Oktober bis 1. November werden die Finalisten gewählt. Die Auszeichnung wird am 16. November im Festspielhaus Bregenz verliehen. https://vorarlberg-isst.at

WKV-Vizepräsidentin Andrea Längle weist einen direkten Zusammenhang zwischen der steigenden Erwerbslosigkeit von Frauen über 60 und dem höheren Pensionsantrittsalter zurück. Die Angleichung des Antrittsalters sei für Fairness und die langfristige Finanzierbarkeit des Pensionssystems notwendig. Angesichts des demografischen Wandels fordert Längle Unternehmen auf, ältere Beschäftigte stärker im Erwerbsleben zu halten. Das Pensionssystem dürfe nicht zum arbeitsmarktpolitischen Auffanginstrument werden. www.wkv.at/news

Der Club Alpbach Vorarlberg (CAV) ermöglicht „Young Professionals“, also jungen Studierenden und Personen in Ausbildung oder am Beginn ihrer Berufslaufbahn, mit Vorarlbergbezug seit 2010 die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach. Ziel dieser Vereinsarbeit ist es, die Idee der europäischen Zusammenarbeit unter jungen Menschen, die bereit sind gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, zu fördern. Dieses Jahr stand dem Club Alpbach Vorarlberg Karlheinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, als Gast bei einem Kamingespräch zur Verfügung.

FOTOS: FREDERICK SAMS, WIRTSCHAFT IM WALGAU, WKK|LI 107|PSB-MEDIA|SOMMEREGGER-BAURECHT, LEONIE FEURSTEIN, CLUB ALPBACH VORARLBERG

Kurz notiert


31 33 | | NR. NR. 15 14••SEPTEMBER AUGUST 2026 2026 • DIE • DIE WIRTSCHAFT WIRTSCHAFT

VORLETZTE

apropos BLICKPUNKT

KOMMENTAR

FOTO: CHRISTOPHER JÖRGLER

Die Eintrittskarte ins Berufsleben

Zum 10. Ausbilder:innenforum sind am 6. Oktober 2026 im Kulturhaus Dornbirn wieder Ausbilder:innen, Personalverantwortliche und alle an der Lehrlingsausbildung interessierte Personen eingeladen, sich von Top-Referent:innen inspirieren zu lassen. Diesmal mit dabei: CEO und Gründerin Anna Marton und der österreichischer Rollstuhltennisspieler und Paralympics-Teilnehmer Nico Langmann. Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5362

IN EIGENER SACHE

Geschäftsbericht der WKV 2025 Der Bericht bietet Ihnen einen kompakten Überblick über unsere Schwerpunkte, Leistungen und Ergebnisse im vergangenen Jahr – in einer Zeit, die für viele Betriebe von wirtschaftlichen Unsicherheiten und großen Herausforderungen geprägt war. Gerade unter diesen erschwerten Bedingungen war es uns ein zentrales Anliegen, verlässlicher Partner und starke Interessenvertretung für unsere Mitgliedsbetriebe zu sein. Wir haben zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um unternehmerisches Handeln zu erleichtern: durch gezielte Serviceangebote, aktive Unterstützung bei betrieblichen Herausforderungen, Den Geschäftsbericht 2025 finden qualifizierte Beratung sowie durch entschlossene Sie unter https://short.wkv.at/ Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung. geschaeftsbericht2025

Lesen, Rechnen, Verstehen – das klingt selbstverständlich. Ist es aber längst nicht mehr. Die neuerlich sinkenden Lesekompetenzen gemäß PISA-Studie sind deshalb kein Randthema der Bildungspolitik, sondern ein Warnsignal für den Wirtschaftsstandort. Wer nach neun Jahren Pflichtschule Schwierigkeiten hat, einen Text sinnerfassend zu lesen, wesentliche Informationen zu erkennen oder einfache Zusammenhänge herzustellen, startet mit einem massiven Nachteil ins Berufsleben. Die Betriebe sind bereit, junge Menschen auszubilden. Sie vermitteln Fachwissen, Praxis und berufliche Perspektiven. Was sie nicht dauerhaft leisten können, ist die Reparatur grundlegender Bildungsdefizite. Ein Lehrling muss nicht alles können – aber er muss Arbeitsanweisungen verstehen, Informationen erfassen und einfache Berechnungen bewältigen können. Gerade in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt werden diese Fähigkeiten wichtiger. Wer Informationen nicht beurteilen kann, ist auch beim Umgang mit künstlicher Intelligenz schnell überfordert. Österreich darf deshalb nicht jedes Jahr neue Studien zur Kenntnis nehmen und anschließend zur Tagesordnung übergehen. Basiskompetenzen müssen wieder oberste Priorität haben. Förderung muss früh ansetzen, und am Ende der Pflichtschule muss verlässlich feststehen, dass die notwendigen Grundlagen vorhanden sind. Denn eines ist kklar: Die Wirtschaft kann ausb bilden. Sie n Jahre kann aber nicht neun Schule nachholen. Leesen, Verstehen und Rechn nen sind keine Kür. Sie sind die Eintrittskarte ins Berufsleben. Herbert Motter Chefredakteur „Die Wirtschaft“

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Sabine Barbisch, BA (ba, DW 394), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387), Nora Ionian-Weiß, MA (nw, DW 395), Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung KOMM (moh, DW 380), Mag. Eva Niedermair (ne, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Daniela Vonbun-Häusle (vd, DW 383); Redaktionsassistenz: Claudia Ganahl (cg, DW 382), Magdalena Huber (Praktikantin) E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206. Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6840 Götzis, Bahnhofstraße 4, 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, 05523 52392-11, 0664 88234240, markus.steurer@media-team.at. Anzeigentarif Nr. 01/2026 vom 8.7.2025. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.500 (2. Halbjahr 2025). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder von Getty Images. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


WIRTSCHAFTSKAMMER

NR. 15 • SEPTEMBER 2026 • DIE WIRTSCHAFT | 32

veranstalt ungen NISG 2026: Was ab 1. Oktober gilt

Donnerstag, 17. September 2026 10.00 - 11.30 Uhr online Use-Cases für den Einstieg als Serviceprovider. Einfach, sicher, vertrauensvoll: Erfahren, wie moderne Identifikations- und Login-Prozesse für Kund:innen unkompliziert umgesetzt werden können. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wko.at/digitalisierung/id-austriawebinar

Mittwoch, 23. September 2026 9.00 - 10.00 Uhr online Mit dem NISG 2026 gelten ab 1. Oktober 2026 neue Cybersicherheitsanforderungen für viele Unternehmen. Das Webinar klärt Betroffenheit, Pflichten und erste Schritte. Wesentliche und wichtige Einrichtungen müssen sich bis 31. Dezember 2026 im Unternehmensserviceportal registrieren. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5889

Unternehmerische Chancenwoche

KI Days 2026

Montag 21. September 2026 - Mittwoch 30. September 2026 online / Wirtschaftskammer Vorarlberg Während der „Unternehmerischen Chancenwoche“ erhalten Sie genau jene Impulse, Informationen und Beratungsangebote, die in den ersten Jahren ein wichtiges Thema sind und Sie bei unternehmerischen Entscheidungen unterstützen. Weitere Informationen und Anmeldung unter obigem QR-Code oder unter: www.wkv.at/event/5647

start-Night 2026 - Bühne frei fürVorarlbergs beste Gründungsideen

Donnerstag, 15. Oktober 2026 Einlass: 18.30 Uhr inatura Dornbirn Vorarlbergs beste Gründungsideen live auf der Bühne und als weiteres Highlight: Anna Allgäuer mit „Warum gute Entscheidungen nicht im Kopf entstehen“. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.wkv.at/event/5908

Tourismusnacht 2026 Die Bühne der Besten. Die Party der Branche.

Montag, 28. September 2026 – Mittwoch, 30. September 2026 forum Vorarlberg, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1c, Dornbirn Die KI Days Vorarlberg bieten Unternehmen an drei Tagen fundierte Orientierung, konkrete Anwendungsmöglichkeiten und gezielte Vernetzung rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Mehr Informationen unter: www.wko.at/vlbg/ki-days

10.Vorarlberger Ausbilder:innen Forum 2026 Dienstag, 6. Oktober 2026 Einlass: 13.30 Uhr Kulturhaus Dornbirn Terminankündigung, Infos folgen. Die Anmeldung ist bereits online möglich unter: www.wkv.at/event/5362

Montag, 16. November 2026 Festspielhaus Bregenz Die Vorarlberger Tourismusbranche kommt zusammen, um außergewöhnliche Leistungen, besonderes Engagement und herausragende Erfolge zu würdigen. Informationen und Anmeldung unter: https:// tourismuswoche.multimediafabrik.com/ FOTOS: GETTYIMAGES MICROSTOCKHUB, NMEDIA | STOCK.ADOBE.COM, SITTHIPHONG | STOCK.ADOBE.COM, LISA MATHIS

Österreichische Post AG WZ 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

ID Austria:Webinar für Unternehmen


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