Start-Pitch2026:GesuchtwerdenVorarlbergsbesteGrüdungsideen. WerdenSchritt in die Selbstständigkeitplantodergeradegegründethat, kannseine Geschäftsideenochbis 16.Augustbeimstart-Pitch2026 einreichen.
Laufzettelverfahrensdortnicht mehrmöglich.GleichzeitigmitderDigitalisierungderGrenzzollstellen startet die Pilotphasefür den Prozess Rollender Korridoran folgenden Terminen:
RunddreiJahrzehntelangbliebdasGNLin seinen Grundzügenunangetastet, währendVerfahren,InteressensabwägungenzulastenderwirtschaftlichenWeiterentwicklungundVerwaltungsaufwandstetigzunahmen –der ökologische Erhalt stand dazuvielfach inkeinem Verhältnis.
„WenigerBürokratie,mehrHausverstand“.
Am25.Juni2026präsentierten Landeshauptmann Markus WallnerundLandesratChristianGantner die Reform.IhrLeitmotiv: „WenigerBürokratie, mehrHausverstand“. InderWirtschaftskammer wertet mandie NovellealsErfolgaufganzerLinie –diezentralenForderungenderInteressenvertretungfinden sichunmittelbarwieder,wenngleichnocheinigeForderungenoffen gebliebensind.
Dassdie Reformbreitabgestütztist,belegtauch der vorangegangeneNovellierungsprozess: Mit dem AuftaktimFrühjahr2025wurden alle betroffenenAkteure eingeladen,VorschlägefüreinpraxistauglichesundklaresNaturschutzrechteinzubringen.
Wo dieWirtschaftamstärkstenentlastetwird AmdeutlichstenspürbaristdieEntlastung dort, wo diegrundlegende Entscheidung überdie Flächennutzunglängstgefallenist:inalsBaufläche gewidmeten undbebautenGebieten.DoppelgleisigkeitenundüberzogeneBewilligungspflichtenwerden abgebaut, ohne demSchutzvoneuroparechtlichgeschütztenundökologischsensiblenGebieten,Pflanzenund Arten entgegenzuwirken.
Betriebsgebiete sind vonderBewilligungspflichtbefreit.Es sind keinenaturschutzrechtlichenBewilligungen aufgewidmetenBetriebsflächennotwendig.Dortwurdebereits imRahmender Raumplanung entschieden,dass eine wirtschaftlicheNutzung des Gebietes vorgesehen ist. ZusätzlicheVerfahren schaffendaher nurDoppelgleisigkeitenundkeinenökologischenMehrwert.
Bauen wirdeinfacher,nicht schrankenlos. Im bebauten Gebiet fallenüberholte Bewilligungspflichten weg. AußerhalbbebauterBereichegeltenweiterhinklareGrenzen undBewilligungspflichten.
Deutlich höhere Schwellenwerte fürVorhabenaußerhalb bebauterBereiche.Dort greifteinenaturschutzrechtlicheBewilligungspflichtfürBauwerkeund Parkplätzeerstab2.000 m² überbauter Fläche –bisherlag dieGrenzebei800m² BeiGeländeveränderungen steigt derSchwellenwert von100auf400m²,undbei Straßen,Lager- undAblagerungsplätzenwerdendieGrenzenteilsmehralsverdoppelt.
DieGNL-Novelle setztden Schutzdort an,woergebrauchtwird –beiökologisch sensiblen Flächen und schützenswerten Arten –undnichtdort,woeinewirtschaftlicheEntwicklung stattfindenmuss.Für Unternehmenim Land bedeutet diesvor allem PlanbarkeitfürInvestitionenund Stärkungdes Standortes.Die Novelle soll im Sommer 2026inBegutachtunggehen undim Frühjahr 2027inKrafttreten.Hält sie,wasdieAnkündigungverspricht,ist sie eingutesBeispieldafür,dasseinstarker WirtschaftsstandortundwirksamerNaturschutzzusammengehören. ¹
DieHitzeschutz-(Hitze-V)und UV-Verordnungbringt neue AnforderungenfürTätigkeitenim Freien inHotellerieundGastronomie.HitzeundUV-Strahlung können die Gesundheitvon Arbeitnehmer:innenim Freien starkbeeinträchtigen. Aufgrund derHitze-Vsindsie im Freienab 2026umfassenderzuschützen. Ausgenommensindkurze,leichte Tätigkeiten(max.60Min.)wie kurzeWegevombzw.zum Auto oderleichteHandarbeit.Somitsind auchPersonen im Hotel-und Gastgewerbe,dieüber denTag verteiltlängereZeitimFreien arbeiten,vonder Hitze-Vbetroffen. Detailinformationen dazufinden SieüberdenLinkoderQR-Code unten: https://short.wkv.at/hitzeschutz
BERGBAHNEN
Beste Sommerbergbahnen
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„Führungskräfte sind derzentrale Hebelfür die emotionale Bindung im Unternehmen.“
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Genau. Die Verordnung siehtvor: Je höherdas Risiko einerKI-Anwendung fürSicherheit, Gesundheit oder Grundrechte,destostrengersinddieAnforderungen.Die KI-Verordnungistam1.August2024inKraftgetretenund wirdnunschrittweisewirksam.
WelcheKI-Regelungengeltenbereits jetzt?
AuchwenndieKI-Verordnung nochnicht vollständig anwendbar ist, gibtesbereitskonkrete Verpflichtungen für Unternehmen. Seit2.Februar2025sindbestimmte besonders problematischeKI-Anwendungen verboten, etwamanipulative KI-Systeme,Social Scoring oder bestimmteFormenbiometrischer Kategorisierung. Ebenfalls seitdiesemZeitpunkt gilt die PflichtzurKI-Kompetenz. Unternehmenmüssen daherdafür sorgen, dass Personen,diemit KI-Systemen arbeiten,ausreichend informiert,geschultundsensibilisiertsind.Seit2.August 2025geltenüberdiesbesonderePflichtenfürAnbietervon KI-Modellenmitallgemeinem Verwendungszweck, sogenanntenGPAI-Modellen.Gemeint sind damitdieKIModelle,diefürvieleunterschiedlicheZweckeeingesetzt werdenkönnen,etwa zur ErstellungvonTexten, Bildern, Programmcodesoderanderen Inhalten.
Zur Einordnung:Wasistder Unterschied zwischen KI-ModellundKI-Systemundwarum istdaswichtig?
Das KI-Modellbildetdietechnische Grundlage,das KI-SystemistdiekonkreteAnwendungimUnternehmen –etwaeinChatbot,einÜbersetzungstooloderein Textgenerator. Diese Unterscheidungist zentral, weil sich darausunterschiedliche Pflichten ergeben:Anbietervon KI-Modellen unterliegen aber wie bereits erwähnt anderen AnforderungenalsUnternehmen,dieKI-Systeme lediglich im eigenen Betrieb einsetzen. Praktisch relevant bleibtaber, dassUnternehmenAnbietersorgfältigauswählensollten –insbesondereimHinblick aufTransparenz, Dokumentation, Nutzungsbedingungen undzulässigeVerwendung.
WasmüssenUnternehmenab2. August 2026 konkret beachten?
Mit diesem Tagrückenfürviele Betriebe vorallem Transparenz-undOffenlegungspflichteninden Vordergrund. Werein KI-Systemeinsetzt, dasdirektmit Menschenkommuniziert-etwaineinemChatbotimKundenservice-,muss grundsätzlichdarauf hinweisen,dassdie KommunikationmitKI erfolgt. Auch bei künstlicherzeugtenodermanipuliertenInhaltensiehtdieKI-Verordnung besondereTransparenzpflichtenvor. Anbietervon
FOTO: PHI LIPP STEURER
KI-Systemen,diesynthetische Audio-,Bild-,Video-oder Textinhalteerzeugen,müssengrundsätzlichtechnische Maßnahmenvorsehen,damitsolcheInhaltealskünstlicherzeugtoderveränderterkennbar sind.
DerzeitgibtesinÖsterreichnoch keine allgemein zuständigeKI-Behörde.DieKI-Verordnungsiehtjedochvor, dassjederMitgliedsstaateineMarktüberwachungsbehörde benennenodereinrichtenmuss –diese Benennunghättebis2. August2025erfolgen sollen. Diese Behörde sollkünftigdieEinhaltungderKI-Verordnung kontrollieren, VerstößeverfolgenundauchSanktionen wieGeldbußenverhängenkönnen.Welche konkreteBehördediese Aufgabe in Österreich übernehmen wird, ist derzeitnochvomGesetzgeberzuklären.
GibtesbereitseineAnlaufstelle?
Ja,alsvorbereitendeStrukturgibtesbereitsdieKI-Servicestelle der RTR-GmbH.Siedient alsAnsprechpartnerin zum ThemaKI undbietetUnternehmengebündelte Informationen sowieeinen erstenÜberblicküber die regulatorischen Anforderungen.
SenkungderLohnnebenkosten hervor.Aberauchmit derAktivpensionwerdeeineForderung der Wirtschaft umgesetztund ein echterAnreizgeschaffen,länger zu arbeiten.Dankdes Einsatzes der WKÖgiltdieRegelung auchfür Selbstständige.Zusätzlichwertet SchultzdasStromausgleichsgesetz unddenIndustriestrompreisals positiveMaßnahmen.Budgetsanierung durchhöhere Abgaben –hier nannteSchultzdiegeplante Paketsteueroder dieverlängerte Bankenabgabe -könne wiederum nichtdielangfristige Antwort sein. AuchGoldPlatingbeiVorgabenaus Brüsselmüssevermiedenwerden. Daher habedie WKÖbeider Lohntransparenzrichtlinie die Stopptaste gedrückt,sagteSchultz.
Herausforderndes Umfeld „Geradejetztbrauchteseine effiziente,starkeundschlagkräftigeWirtschaftskammer“,erklärte WKÖ-GeneralsekretärJochen DanningerinseinerRede. Nun müsseesdarum gehen,durch konsequentesHandeln GlaubwürdigkeitundVertrauenweiterzu stärken,damitdieWKÖwieder„mit vollerKraftfür ihre Mitglieder arbeiten“könne.„UnsereAufgabe istes,konkreteVerbesserungen für Unternehmenkonsequent
einzufordernund durchzusetzen.In denvergangenenWochen und Monatenkonntenwirwichtige Fortschrittefür denStandort erreichen“,führte derWKÖ-Generalsekretäraus underwähnte dabei dieSenkungderLohnnebenkosten sowieersteSchrittebeim Bürokratieabbau.„Die WKÖ hat zahlreiche Vorschläge –von schnellen, digitalenVerfahren bishin zu automatisierten Genehmigungen–erarbeitetund eingebracht“,sagte Danninger. Mitdemkürzlich beschlossenenErneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzsollen zudemschnellere Genehmigungen unddamitRaumfür Investitionen undhöhereVersorgungssicherheit geschaffenwerden.Darüber hinaus bringtsichdie WKÖaktiv beider Industriestrategieein. Das FassdemBoden wiederum schlage dervorgelegteVorschlag zurEntgelttransparenzrichtlinie aus.Chancengleichheitdürfenicht inneuenbürokratischenVorschriftenenden,stellte Danningerklar. „Die WKÖ ist dieerste Adresse, wennes umdieVertretungder Interessenheimischer Betriebe geht. Genau dafürgibt esunsund dafür werden wir unsauch weiterhinmit ganzerKraft einsetzen.“
„Gerade jetzt brauchteseine effiziente,starke und schlagkräftige Wirtschaftskammer.“ Jochen Danninger WKÖ-Generalsekretär
nabhängige Stromversorgungaus erneuerbaren QuellenzufairenPreisen:sonnenwertistSpezialistfürneue Energielösungen. Kombiniert werden neue undbewährte TechnologienausdenBereichenStromerzeugung,Speiche-
Lokale Netzanschlussbewirtschaftung undstandortübergreifende Energiekonzeptemachenesmöglich.So kannder selbst erzeugte Ökostrom optimalgenutzt werden. „Sie senken sofort ihre Betriebskosten,schaffen Planungssicherheitbei derEnergie undstärken dieWertschöpfungvor Ort“,sagtGeschäftsführer PeterBöhler. sonnenwertpachtet über dasContracting-Modellauch Dächer, setztmit Photovoltaik-Marktführer Hansesun PV-Projekte umundstelltauf Wunsch denStrom über eine Energiegemeinschaftbereit. „Viele wollen sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren. Wirholen fürjeden Betrieb bei derEnergie dasOptimum heraus“, so Böhler.
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KünstlicheIntelligenzist längstkeinZukunftsversprechenmehr.Sieist bereits TeilderwirtschaftlichenRealität –undzunehmendeinentscheidenderHebel für Produktivität,Innovationund Wettbewerbsfähigkeit.Beim Business Frühstückder Hypo Vorarlbergdiskutierten Richard Karlinger, VertriebsdirektorFirmenkundenderHypo Vorarlberg,DieterUnterberger,GeschäftsführenderGesellschafterBMWUnterberger,undChristianStummeyer,Professorfür Wirtschaftsinformatik undwissenschaftlicher Leiterdesbayerischen KI-Zentrums AININ, überdie Rollevon KI im Mittelstandund wie Unternehmendiesekonkretundstrategisch sinnvollnutzen können.
ChristianStummeyer: AusmeinerSicht istKünstlicheIntelligenz inzwischenEffizienztreiber,Innovationsmotor undWettbewerbsfaktor zugleich –aber in einerklarenReihenfolge.Für vielemittelständische Betriebe beginntKIalsEffizienztreiber:Routinetätigkeiten werden schneller, Prozesse transparenter, Wissen leichter zugänglich.Der nächsteSchritt ist dann dieInnovation:neueServices, bessereKundenkommunikation,vielleichtneue, datenbasierteGeschäftsmodelle. Undgenau dadurchwirddiese zumWettbewerbsfaktor. WerKIheute nurals technischesWerkzeugbetrachtet, unterschätzt sie. Entscheidend ist nicht, ob einUnternehmenKI„einsetzt“,sondernobeslernt,damitschnellerzuentscheiden,näherandenKund:innenzuseinund produktiverzuarbeitenals derWettbewerb.
Dieter Unterberger: Dassehen wirimAlltagsehr deutlich.Die größtenHebel liegen beiuns derzeitin AdministrationundBuchhaltungaberauchimVertrieb undKundenservice.SogenannteQuick Wins sind mit geringemAufwanderreichbarundbringensoforteinen messbarenNutzen. Entscheidend ist dabeiaber, KI nichtisoliertzubetrachten. Siemussimmer in einGesamtkonzepteingebettet sein –organisatorisch,technischund personell.
RichardKarlinger: AusBankensicht bestätigtsich das. Unternehmen, dieihreProzessebesserstrukturieren undDaten sauber aufbereiten, gewinnen nichtnur internanEffizienz, sondernauchexternanStärke. GeradeimFirmenkundengeschäftbeobachtenwir:Wer Transparenz beiseinenZahlen, Abläufen undPotenzialen hat, kann Investitionengezielter planen undFinanzierungen fundierter argumentieren. KI wird dadurch auchzueinem strategischenInstrument. Gleichzeitig sehenwir aber,dassviele Unternehmer:innen noch mit derFrage ringen,wie siekonkret startensollen.
Stummeyer:Wichtigist:NichtmitdemgroßenTransformationsprogrammstarten,sondern mitkonkreten Schmerzpunkten im Alltag.EineguteLeitfrage lautet: Woverlieren unsere Mitarbeiter:innenjedeWoche Zeit mitSuchen,Formulieren,ZusammenfassenoderAbgleichen? GenaudortkannKI oftschnell helfen.Der Mittelstand brauchtamAnfangkeine perfekte KI-Strategie auf 80 Seiten,sondern drei gute Anwendungsfälle, saubere Regeln undden Mut, zügigzulernen.
Unterberger:Gleichzeitig verändertdas auch dieRolleder Mitarbeitenden. KI übernimmtRoutinen, aber sie ersetzt keineMenschen. Im Gegenteil: Fachwissen wird wichtiger.Mitarbeiter:innen müssen lernen,KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen,richtig einzuordnenund verantwortungsvoll einzusetzen. Kompetenzenwie Qualitätskontrolle,ProzessverständnisundkritischesDenken werdeninden nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen.Dazukommt einGrundverständnisfür Datenschutz undCompliance. DieGeschwindigkeit,mit der sich dieseTechnologienentwickeln, machtlebenslangesLernenpraktisch unverzichtbar.
Stummeyer: Dasist auch ausmeinerSicht einerder entscheidendenPunkte. DiegrößteHerausforderung ist oftnicht dieTechnologie selbst,sondern dieKultur im Unternehmen. Vielehaben anfangsBerührungs-
ängste oder Sorgevor Veränderung.Diese verschwindennicht durchPowerPoint-Präsentationen,sondern durchErfahrung.Unternehmen solltenKIniedrigschwelligerlebbarmachen–kurze Workshops, echte Beispieleaus demArbeitsalltag,geschützteTestumgebungen undklare Spielregeln. Wichtigist auch dieBotschaft ausdem Führungsteam:KIist kein Kontrollinstrumentund kein heimliches Rationalisierungsprogramm, sondernein Werkzeug zurEntlastungund besserenArbeit.
Unterberger: Ganz genau! Daszeigt sich aktuellbereitskonkret in unsererBuchhaltung.Routineaufgaben wiedieBelegverarbeitung,VorkontierungundderBankabgleichlassensichdurch KI automatisieren.Während manuelleProzesseStundendauern,erledigenintelligente SystemediesinSekunden. DerEinsatz vonKIsenkt die Fehlerquotebei derDateneingabeund erkenntDoppelzahlungen oder Unregelmäßigkeiten in Echtzeit.
Stummeyer: Mein Ratwäre: Machen SieKIzur Chefsache,abernichtzumChefprojekt.DieGeschäftsführung mussRichtung,PrioritätundSpielregelnvorgeben–aber diebestenAnwendungen entstehendort, wo dieoperativenProblemetäglich auftreten. Erst wenn einUnternehmen verstanden hat, wo KI konkrethilft,welche Datenbenötigtwerden,welcheRisikenauftretenundwie Mitarbeiter:innen damitarbeiten, sollte daraus eine belastbareKI-Strategieentstehen.Alsokleinstarten,ernsthaft lernen,Wirkung messen –und danach skalieren.
Karlinger:Dasseheich ebenfallsso. Warten ist keine Strategie. Wersichheute nichtdamit beschäftigt, wird ineinigenJahrenspürbarlangsamersein–inProzessen, Entscheidungen undKundenservice.Der Mittelstand warimmerstarkdarin,pragmatischundschnellzuhandeln.Genau dieseStärkebraucht es,umdas Potential vonKIgezielt zu nutzen undlangfristig in nachhaltige Wettbewerbsvorteilezuübersetzen.
NachhaltigkeiterfordertfundiertesKnow-how. Mit dem WeiterbildungsprogrammzumThemaNachhaltigkeitsmanagementbietetdasWIFIVorarlbergeinen strukturiertenQualifizierungsweg:vomzertifizierten LehrgangNachhaltigkeitsmanagement biszusechs daraufaufbauendenExpertsModulen.DasAngebotrichtet sichanFach- und Führungskräftesowie Berater:innen, dieUnternehmenkompetentaufihrem Wegzumehr NachhaltigkeitbegleitenoderNachhaltigkeitimeigenenUnternehmenerfolgreichverankernmöchten.
ImAnschlussermöglichensechsExpertsModuleeine gezieltefachlicheSpezialisierung.DieModule behandeln dieThemenNachhaltigkeitsberichte, TreibhausgasbilanzundDekarbonisierung,Nachhaltigkeitin der Wertschöpfungskette,CircularEconomy,Change und
senderBürokratieund zunehmendemFachkräftemangel. Anstatt dieBetriebezuentlasten, werdenihnen zusätzliche administrative Lasten aufgebürdet, deren Nutzeninkeinem Verhältniszum Aufwandsteht.Als InteressenvertretunghabenwirfrühzeitigundmitNachdruckaufdieseProblemehingewiesen. In zahlreichen Gesprächenmitden zuständigen Ministerien und verantwortlichenpolitischen Positionen,haben wir voreinerüberstürztenEinführung ohne praktikable Übergangsregelungengewarnt.LeiderfandendieseBedenken kaum Gehör.
AlltagstauglicheLösungen
Jetztgilt es,nachvorne zu blicken. Unsere Aufgabe alsInnungistes,dieBetriebebestmöglich bei derUmsetzung zu unterstützen.Wir arbeiten mitHochdruck an klaren Leitfädenund praxisnahenHilfestellungen, damitdieZuordnungder Produkterechtssicher undeffizienterfolgen kann.DieSenkung derUmsatzsteuerdarf nichtzum Sinnbild dafür werden,wiewirtschaftspolitischeMaßnahmen anderPraxisvorbeigehen.WerBetriebe alsverlässlichePartnerbei derVersorgung derBevölkerung sieht, musssie frühzeitigeinbindenund praktikable Lösungenschaffen.Gute Politikmisstsich nichtnur an ihrenZielen, sondern auch daran,obsieim Alltagfunktioniert.Ichpersönlichhabe michwährend meinerberuflichenLaufbahnnochniepolitischdermaßen missverstandenundnichtvertretengefühlt,wievor derUmsetzungdieser Regelung.
DiedreibestenProjektejeKategorie schaffenes insFinale.Beiderstart-Nightam15. Oktober 2026 inderInaturaDornbirnpräsentieren sie ihreGeschäftsideenvor Publikumund Fachjury,bevordie Gewinner:innen gekürt werden.
„WirtschaftskraftfürsozialeSicherheit“ –unter diesemMottoerörtertenVertreterausSozialversicherungundWissenschaftdie Bedeutung vonSelbständigenfürdenösterreichischenSozialstaat.ImMittelpunktstandenderBeitragSelbständigerzur FinanzierungsozialerSicherheit,dieMotive für Unternehmensgründungensowie dieRollevon InnovationundEigenverantwortungfürdie wirtschaftlicheEntwicklungdesLandes.
Daran,dassSelbständigefürÖsterreich von großerundnachwievorwachsenderBedeutungsind, bestehtkeinZweifel.Peter Lehner,SVS-Obmann,hob hervor,dassdieZahlderSVS-Versicherten inden vergangenen20Jahrenvon760.000 aufrund1,3 Millionengestiegensei.Selbständigkeitseimodern, stehefürVerantwortungundInnovationskraft. Die
gesellschaftlicheBedeutungvonUnternehmernbetonte AlexanderBiach,Generaldirektorder SVS: Sie würden Arbeitsplätzeschaffen,Fachkräfteausbilden und wesentlichzur Finanzierung desSozialstaats beitragen.
EinJahrnach demBaustart sind dieRohbautenim WeidenweginDornbirn-Haselstauden für insgesamt dreißigEigentums-undgemeinnützigeWohnungen fertiggestellt. Sie werdeninressourcenschonender Holzbauweise errichtet.Im kommendenHerbstwollen i+RWohnbau unddie Wohnbauselbsthilfe(WS)die Einheitenschlüsselfertig übergeben. Im Bildv.l.: Manuel Hofer (Bauleiteri+R),Architekten Josef Nachbaur-Sturm undSebastianWörter,KarlheinzBayer(GFi+R), Thomas Schöpf(GF Wohnbauselbsthilfe),Mitar Simikic (Bauleiter Wohnbauselbsthilfe)und Julian Mandlburger.
IndenvergangenenMonaten wurde intensivgebautund weiterentwickelt.Ein zentralesElementder Neuerungen ist die neueLoischkopfbahn,dieden Zugang zumTrailnetz komfortablerundeffizienter macht.FürMountainbikesstehen moderneBike-Cabs zurVerfügung,mitdenenBikesschnellundunkompliziert transportiertwerden können.Die ältesteFreeridestrecke des Bikeparks,„Tschäck theRipper“, wurdeimZugederUmbauarbeiten komplett neugestaltet, dasgleiche giltfür„Tschengla Unchained“. Zudemistein KinderbikeparkinPlanung.
AUSZEICHUNG
Goldfür„Blossom Magic“ vonKäseMoosbrugger
GroßerErfolg: Der mitBlüten affinierte Käse„Blossom Magic“wurdebeiderInternational Cheese&Dairy Expo (ICDA) in Stratfordmitder Goldmedailleinder Kategorie „MountainCheese“ ausgezeichnet. Über 4.000 Käseaus allerWeltwurdenfür denWettbewerbindenunterschiedlichstenKategorieneingereicht. Die Prämierungist für MoosbruggerderperfekteEinstieginden englischenMarkt und zugleicheinebedeutende internationaleAnerkennung der Käsequalität. ImBild:Peter Hruzaund Stefan Fessler.
Im festlichen Ambiente desSpannrahmensinHardwurdeder roteTeppich fürinsgesamt159 MitarbeiterinnenundMitarbeiter ausgerollt, mit denenSPARimvergangenenJahr ihrJubiläum zwischenzehnund40Jahrenfeiern durfte. „Esfreutunssehr, dass wirso vieleSPAR-Jahrehochlebenlassen dürfen.Fürunsals Unternehmensindlangjährige Mitarbeitende dashöchsteGutund nachhaltigfür denErfolg derSPARimLändlemitverantwortlich. MitdiesemFest wollenwireinfachDANKEsagen“, betonteCarina Pollhammer,Geschäftsführerin SPARVorarlberg.
JUBILÄUM
TAGDEROFFENENTÜR
50JahreLiebherrNenzing
LiebherrNenzingblicktauf 50JahreInnovationund internationaleEntwicklungzurück: Über 15.000Besucherinnenund Besucherwarentrotz Rekordhitzebeim Tagderoffenen Tür am StandortNenzing.
Beider RondoGanahlAGläuft allesrund– sowohl diehochkomplexen Produktionsprozesseals auch dieKreislaufwirtschaft,die innerhalb derUnternehmensgruppegeschlossen wird.Der Verpackungs-Spezialist geht innovativvoran,umAntworten aufökologische Herausforderungenzubieten, undplant denBau einesKraftwerksamStammsitz in Frastanz zurErzeugung thermischerEnergie.
DKONTAKT
RondoGanahlAG T0552251841 www.rondo-ganahl.com
ieVorarlbergerPapierfabrikwurde1911gegründet,im August1912startetedie Produktion am heutigen Standort in Frastanz –der Grundstein fürdas international erfolgreicheUnternehmenwargelegt.DasPrinzipderPapierherstellungauf Basisvon 100Prozent Altpapierhat sich seithernichtgeändert.DankkontinuierlicherInvestitionenwird bei Rondoauf modernstem Standder Technikproduziert.
GeschlossenerKreislauf
Seit derFirmengründungverfolgtRondo eine klareVor-
EnergieintensiveProduktionskettensindbeiderPapierHerstellungeinebesondereHerausforderung,welcherRondo möglichstressourcenschonendbegegnenmöchte. Das UnternehmenplantdaherdenBauunddieInbetriebnahme eineseigenen Kraftwerks,das thermische Energiefür die Produktionsprozesse am Standort liefertund benachbarte Betriebe sowieHaushalte im Ortmit Energieversorgen kann.Mit einerzusätzlichenNutzung derAbwärme erhält dasProjekt eine neue Dimensionfür diegesamte Region. So reduziertRondo denVerbrauch vonfossilemErdgas, nutztvorhandeneEnergieträgerimLandundbleibtstabiler Arbeitgeberfür über 400Mitarbeitende in Frastanz.
Saubere Luft isteinewesentliche Voraussetzungfür Gesundheit und Wohlbefinden –insbesonderein Innenräumen, in denenwir rund80Prozent unsererLebenszeitverbringen. Innovative Luftfiltersystemekönnendazubeitragen,Schadstoffe,Viren undPollen nahezuvollständig ausder Raumluftzu entfernenund gleichzeitig eine angenehmeund leiseUmgebungzugewährleisten.
Die WHO(Weltgesundheitsorganisation) hatbereits 2021 dieLuftverschmutzung alsdie größte Gesundheitsbedrohung bezeichnet.Die EU-Luftqualitätsrichtlinie (EU2024/2881)legtEU-weit bindende Grenzwerte undZiele fürLuftschadstoffewie Feinstaubund Stickstoffdioxid (CO 2) fest,umdie Gesundheit derMenschenzuschützen. Sieverpflichtet dieStaaten,die Luftqualität zu überwachen undbei GrenzüberschreitungenGegenmaßnahmen zu ergreifen.
Acotec hatsichauf dieLuftqualitätin Räumen spezialisiertund dafür einenspeziellenLuftfilterentwickelt undpatentiertDP10 2016 000481,gültigbis 2036.Damit können Viren, Blütenpollen und Feinstäube zu 99,975 Prozentaus derRaumluftentferntwerden. Prüfbericht 2302385/ 22512-Dvom 24.01-18 vonOfi-Wien.
EinzusätzlichesKriterium bildet dabeider Lärm,denndie Verständigungder im Raum befindlichenPersonenmussmöglich sein.Das ist auch derGrund,warum diemarktüblichen LR-Gerätenicht einsetzbar sind,weilvielzulaut. Etwa 80 Prozentder Lebenszeit hält sich jeder Mensch in Räumen auf. Grundgenug,unsereAufmerksamkeit auf diesen Umstandzulenken.
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Währendviele Vorarlberger Betriebe um Fachkräfte ringen,bildetdie KanzleiTISCHBEIN selbst aus–sowohlzur Bilanzbuchhalterin alsauchzur Steuerberaterin. Jüngstes Beispiel:Rebecca Steinwender, BSc, wurdesoebenals Steuerberaterinangelobtund rücktzugleichindie Geschäftsführung auf.
Wer hier einsteigt, soll mitwachsen können.Bevor Steinwender 2021 zu TISCHBEINkam,sammelte dieBetriebswirtinnebenihrerTätigkeitimelterlichenHandelsunternehmen Erfahrungineinem Industriekonzern, der Hotellerie undeiner Bank.Berufsanwärterzeitund Fachprüfung durchliefsie in-house.„WerguteFachkräfte will,musssieausbilden,nichtnursuchen“,sagtGeschäftsführerDr.HelmutRiedmann.„DassRebeccaihrenWegbei uns biszur Steuerberaterinund nunindie Geschäftsführunggegangenist,bestätigt diesen Anspruch.“
AneinemTischmit IhremUnternehmen. PersönlicheBeratung aufAugenhöhe— seit über30Jahren.
Seit über 30 Jahren ist dieKanzlei TISCHBEIN, vormals BGR-Steuerberatung,amStandortDornbirn–seit Sommer 2025 in neuerKonstellation undunter neuem Namen: Aufdiesenstieß derItalien-begeisterte Riedmann über denMaler TischbeininGoethes „ItalienischerReise“. Undsovielfältigwie dieBilderdes Malers ist auch dieKlientelder Kanzlei: DierundzehnMitarbeiter betreuen Unternehmenverschiedenster Branchen undGrößen, ebenso wieNon-Profit-Organisationen, Stiftungen undPrivatpersonen–inden Bereichen Steuern, Rechnungslegungund Wirtschaftsprüfung.
AnihrerArbeitbeiTISCHBEINbegeistertSteinwender, Unternehmenaktiv zu unterstützen undihren MandantendabeidenRückenfreizuhalten–damitdiesesichganz aufihrKerngeschäftkonzentrierenkönnen.Genaudasist fürsiereizvoll:VerantwortungfürsGanzezuübernehmen, dazu dieHerausforderung undDynamik.Gearbeitetwird aufAugenhöhe,imfünften Stockmit guterAussicht–seriös in derSache undalles andere alsverstaubt.
BeimLandeslehrlingswettbewerb der VorarlbergerFleischverarbeiter:innenstellten15 LehrlingedesdrittenLehrjahresihr Können unterBeweis.Gefordertwarentheoretisches WissensowiepraktischeFertigkeitenwiedas ZerlegeneinesRinderstummels, dasbankmäßigeZerlegeneinerSchweinehälfteundtraditionelleWurstarbeiten.BeiderSiegerehrung wurdendieLeistungendesBerufsnachwuchses gewürdigt.DenerstenPlatz holteAntonia Hauser(BärenmetzgLustenau),gefolgtvon NoahZangerlundValentinHöfle(Lehrbetrieb GeroldHosp).DerWettbewerbzeigtdiehohe QualitätderLehrlingsausbildungimFleischerhandwerk.
JederelfteEurokommtaus derIT
DerIT-Sektorerwirtschaftet laut einerneuen Economica-Studie8,85Prozent derösterreichischen Wirtschaftsleistung –das entspricht40,5 Milliarden Euro oderjedemelftenEuro. Seit 2019stieg dieWertschöpfung um 54Prozent, mehrals 322.000Menschenarbeitendirekt oder indirektin derIT. DieUBITVorarlbergbetont die BedeutungregionalerIT-Kompetenz: Sichere Systeme, Softwareentwicklung,Datenmanagementund IT-Sicherheitseienentscheidend,um Unternehmenwettbewerbsfähig undkrisenfest zuhalten. www.wkv.at/news
DerMarkt Indien imFokus
Über 20Teilnehmende folgten Anfang Juli der WKV-EinladungzumForum Indien underhielten einen kompakten,praxisnahenÜberblicküber einenderdynamischstenZukunftsmärkte derWelt. ImMittelpunktstandendiewachsendenChancen fürösterreichische UnternehmeninTechnologie, Infrastruktur,Energie, Mobilität,Digitalisierungund derKreativwirtschaftmit klarerBotschaft: Die Nachfrage nach innovativen Lösungen„Madein Austria“ nimmtstarkzu.InmehrerenImpulsen gabender Wirtschaftsdelegierte inNewDelhi Hans-Jörg Hörtnaglgemeinsammitausgewiesene Indien-Experten konkrete Handlungsempfehlungen fürdenerfolgreichenMarkteinstieg.DieVeranstaltungistTeil der Internationalisierungsoffensive go-international.MeldenSie sichzu einem BeratungsgesprächbeiunsererFörderberaterin ViktoriiaLymarenko: go-international@wkv.at.
WirHochVier: KI-Dialogfür dieBildung vonmorgen
DieBildungsinitiativeWirHochVierlud zum zweitenDialogformat rund umgenerative KünstlicheIntelligenzinsMINTPop-upnach Dornbirn. Bildungs-undKI-ExperteGeorg Winderzeigte, wieKI Lernenunterstützen,aber auch Denkprozesse verändern kann. Im Mittelpunktstanden nichtfertigeAntworten, sondern dergemeinsameDialogüberChancen, Grenzen undVerantwortung.DieVeranstaltung unterstrichdas Ziel vonWirHochVier,Orientierungzugeben, Kooperationen zu stärken und Impulsefür dieBildungszukunftin Vorarlbergzu setzen. https://short.wkv.at/wirhochvier
Stammtisch stärkt den Austausch mitdenBetrieben
Der persönliche Austausch mitden Betrieben stand beimGastronomie-undHotellerie-StammtischinderKreativwerkstatt der Walserstuba in RiezlernimMittelpunkt. Rund20 Betriebe nutzten dieGelegenheit, Erfahrungen aus dem Betriebsalltagzuteilen, Herausforderungen anzusprechen undgemeinsamLösungen zu diskutieren.FachgruppenobfrauHotellerie Heike Ladurner-StrolzundSpartengeschäftsführerin KerstinBiedermann-Smithinformierten zudem über aktuelle Themen der Fachgruppensowie Anliegen aufLandes- undBundesebene. Ergänzendstanden drei Betriebsbesucheauf demProgramm, umdendirekten Austausch weiterzu vertiefen.
apropos
BLICKPUNKT
80JahreBregenzerFestspiele! Die wirtschaftlicheBedeutungderBregenzerFestspiele fürVorarlbergunddieRegionisterheblich:Laut UmwegrentabilitätsstudieleistendieFestspiele jährlich einenBeitragvonüber 130MillionenEuro zumBruttoinlandsprodukt.
Energiepolitischwirdsichin unseremLandwohl erst durchmehrWettbewerb etwasändern –wenigerdurch dieTatsache,dass dieEnergiewendekeine Zukunftsvisionmehr ist,sondernlängstRealität. Daserklärt der deutscheEnergieexperteTimMeyerinder aktuellen Sommerausgabeundsprichtsogar von„dervierten energiepolitischen Revolution“. Alsrevolutionär kann mandasösterreichische Doppelbudget hingegenkaum bezeichnen,meintÖkonom David Stadelmann,der das jüngste Werk desFinanzministers genauerunter die Lupegenommenhat.Warumimeigenen Unternehmen brachliegendesFachkräftepotenzialoftübersehenwird undwelcheFolgen dashabenkann,erklärtanschließendUnternehmensberaterin DianaPanzirsch. ModeratorinMartinaReuterruftUnternehmerinnen dazuauf,mehrMutzurSichtbarkeitzuzeigen.Diese undvieleweiterespannende Beiträge lesen Sie jetzt in der neuenAusgabe vonThema Vorarlberg.
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ZUGUTERLETZT
Ganztagsschulenbrauchen mehralsguteAbsichten
DieDiskussionüberdenAusbauder Ganztagsschulen greifteinenwichtigenPunkt auf.Wennwir dieses Modell erfolgreichetablierenwollen,braucht esweit mehr als zusätzlicheBetreuungsplätzeoderneueGebäude.Es brauchtvorallemeines:dieUnterstützung jener Menschen,diedieses System Tagfür Tagmit Leben füllen –unsererLehrerinnen undLehrern. Der Erfolg einer Ganztagsschuleentscheidetsich nichtaufdem Papier,sondern im Klassenzimmer. Wer Ganztagsschulenausbauenwill, mussdeshalb auchdie Voraussetzungendafürschaffen.MehrZeit in derSchule bedeutet mehr pädagogische Verantwortung, mehr Abstimmung, mehr individuelle Förderung und mehrZusammenarbeit. DafürbrauchenLehrkräfte ausreichend Zeit,personelle Unterstützungundattraktive Arbeitsbedingungen.Ein neues Systemkann nurfunktionieren, wenn jene, die es tragen,auchdieMöglichkeit haben,ihre Aufgabe professionell zu erfüllen.Warumsetzenwir unsals Wirtschaftfürden AusbauvonGanztagsschulen ein? Weil wirtagtäglicherleben,dass viele Jugendliche nachder Pflichtschulenicht mehrüber jeneBasiskompetenzen verfügen,diesiefür eineerfolgreiche Lehreoderden Einstieg insBerufslebenbenötigen. Bildungdarf sich deshalbnichtnuranpädagogischen Idealenorientieren. Sie mussauchdenAnforderungender Gesellschaft und derArbeitsweltgerechtwerden.Unser Zielist keine Schule fürdieWirtschaft,sonderneineSchule, die junge Menschenbestmöglichauf ihr weiteres Leben vorbereitet.Dazugehörtauch,den Bildungserfolgregelmäßigzu überprüfen.EinBildungt sichanseinenErgebniss lassendürfen.Outputu licher Kompetenzgewin sengenausoTeilder Qu diskussionseinwieLehr pläne,Unterrichtsforme oder Schulorganisation.
Herbert
Motter
Chefredakteur „DieWirtschaft“
gssystem muss sen messen nd tatsächn müsualitätsren .
DiePatentanwälte Dr.Ralf Hofmann bzw. Dr.ThomasFechnerinformieren Sie unentgeltlich überdasPatent-,Marken-,Gebrauchsmuster- und Musterwesen. UmeinetelefonischeAnmeldung unter 05572/55252-18wirdgebeten! Informationenunter: 05572/55252-0, wisto@wisto.at www.wisto.at