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Die Wirtschaft, Nr. 13, 13. Juli 2026

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Guteszieht Kreise.

DORNBIRN

Renditestarkes Zinshaus –Investieren in Bestlage

ca 285 m² Wohnfläche

ca 76 m² Nutzfläche

Geschäftsfläche + 3 Wohnungen

HWB 80/C fGEE 1,49/C

BLUDENZ

Attraktives Investment im Bludenzer City-Bürohaus

ca 103 m² Nutzfläche

2 Stock

öffentl Parkplätze in der Umgebung

HWB 237/F fGEE 4,18/G

RANKWEIL

Büro, Praxis, oder Ihr neues

Geschäft in bester Lage

ca 202 m² Nutzfläche

barrierefrei

Lagerräume im Keller

EAW in Arbeit

Ein Investment in Stil und Kreativität

ca 85 m² Nutzfläche zentrale Lage an der L190 Kundenparkplätze vor dem Eingang

HWB 51/C fGEE 1,44/C

HARD

Raum für Visionen: Wohnen oder Büro möglich

ca 467 m² Nutzfläche

ca 357 m² Grundstück

Nähe zur deutschen Grenze

HWB 56/C fGEE 1,20/C

LAUTERACH

Top-Gewerbeobjekt in bester Lage zu Mieten

ca 2 954 m² Lagerfläche

ca 681 m² Bürofläche

Halle ist beheizt mit Luftheizung

HWB 46/B fGEE 1,11/C

SIESUCHEN, WIRHABEN

Bundesstraße 87,6923 Lauterach Bahnhofstraße2,6800 Feldkirch

Ihre Verkaufsfläche in bester Lage mit höchster Frequenz

ca 229 m² Nutzfläche gute Verkehrsanbindung

5 Tiefgaragenplätze

HWB 56/C fGEE 0,74/A

HARD

Ideale Geschäfts-, Ausstellungsund Lagerfläche

ca 591 m² Nutzfläche

Warenlift bis 4t - ca 19 m²

9 überdachte Parkplätze

HWB 57/C fGEE 0,50/A++

LAUTERACH

Bürostandort mit Flexibilität – bis zu 4 separate Einheiten möglich

ca 419 m² Nutzfläche

2 OG mit Lift

8 Tiefgaragenplätze

HWB 17/A, fGEE 0,60/A+

NENZING

Wohn- und Geschäftshaus für Investoren – viele Möglichkeiten

ca 925 m² Nutzfläche

ca 1 356 m² Grundstück

schnelle Anbindung an die A14

HWB 103/D, fGEE 1 33/C

HÖRBRANZ

Attraktives Gewerbeensemble und perfekte Infrastruktur

ca 150 m² Nutzfläche gute Infrastruktur

6 Freiplätze

HWB 110/B fGEE 1,34/C

LAUTERACH

Geschäftsfläche– profitieren Sie von der Frequenz rund um XXXLutz

ca 208 m² Nutzfläche zentrale Lage, Mitnutzung Parkplatz XXXL möglich

HWB 52/C, fGEE 0,74/A

WIRFÜHRENMENSCHUNDRAUMZUSAMMEN +43557453434

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DORNBIRN
DORNBIRN

Schwerpunkte dieserAusgabe:

6

Naturschutz mit HausverstandWKVunterstütztVorderungen desLandes.

12

RechtsanwältinChristine Knecht-Klebererklärtdie wichtigstenKriterienzur KI-Verordnung. (AI-Act)

27

LiebherrNenzingblickt auf 50Jahre Innovationund internationaleEntwicklung zurück.

EXTRA. IndieserAusgabefindenSie folgendes Extrathema: WirtschaftsstandortVorarlberg 4 10 22 25 28

SmartBorderAustria: Wieeineeffiziente Zollabwicklungjetztgeht.

106Unternehmen wurdenmit demQualitätslabel „ausgezeichneter Lehrbetrieb“geehrt.

Start-Pitch2026:GesuchtwerdenVorarlbergsbesteGrüdungsideen. WerdenSchritt in die Selbstständigkeitplantodergeradegegründethat, kannseine Geschäftsideenochbis 16.Augustbeimstart-Pitch2026 einreichen.

KI-DAYSvon28.bis30. September 2026

DieKI-Daysbieteneinen Einstieg, Matchmakingbzw.praktische Umsetzungzur EtablierungvonKI-Toolsimeigenen Betrieb. Jetztanmelden!

LAUFEND

AKTUALISIERTE INFORMATIONEN:

Indenuntenstehenden LinksfindenSiedie aktuellenEntwicklungenundTerminezur Digitalisierungder Zollprozesseim RahmenvonSmart BorderAustria. EbenfallsfindenSie sämtlicheNewsletter desBMFundauchden LinkzurAnmeldungzu diesenNewslettern:

•NewsletterAnmeldung &Archiv

SmartBorderAustria

SmartBorderAustria dientder VereinfachungundBeschleunigungdes grenzüberschreitenden GüterverkehrszwischenderSchweiz bzw.demFürstentum Liechtensteinund Österreich.Diesistin beidenRichtungenmöglichund sorgtfüreine effizientereZollabwicklung.

DasHauptzielvonSmartBorder AustriaistdieDigitalisierungderZollprozesseinVorarlbergsowiedie Ablösedesbestehenden papierbasiertenLaufzettelverfahrens.SmartBorder Austriaisteinegemeinsammit derSchweizer Zollverwaltung vereinbarte Lösung und dientzurÜberwachungder von beidenZollverwaltungenvereinbarten Prozesse.

DasLaufzettelverfahrenwirdam01.September 2026 gesamtheitlichbeendet.AbdiesemZeitpunktistdieTeilnahmeanden Prozessenvon SmartBorderAustriafür dengrenzüberschreitendenGüterverkehrzwingenderforderlich.Derflächendeckende Regelbetriebfürdie ProzessevonSmartBorderAustriastartetplanmäßigam 01.Dezember2026.

DigitalisierungderGrenzzollstellen

MitderDigitalisierungderGrenzzollstellen erfolgt eineexklusiveUmstellungaufdiedigitalenProzessevon SmartBorder Austria.Sobald eineGrenzzollstelle digitalisiertwurde,isteineNutzungdes papierbasierten

Laufzettelverfahrensdortnicht mehrmöglich.GleichzeitigmitderDigitalisierungderGrenzzollstellen startet die Pilotphasefür den Prozess Rollender Korridoran folgenden Terminen:

GrenzzollstelleDigitalisierung /StartPilotphase Rollender Korridor

•Tisis:25.6.2026 (inBetrieb)

•Höchst: 31.8.2026

•Hohenems (nur Ausgang):31.8.2026

•Mäder: 31.8.2026

•Meiningen: 31.8.2026

•Lustenau: 30.11.2026

WICHTIG!

1.September2026 –EndedesLaufzettelverfahrens 1.Dezember2026 –Sart desflächendeckenden Regelbetriebsfür die Prozessevon Smart Border Austria

www.bmf.gv.at/ themen/zoll/smartborder-austria/ newsletter-anmeldung-archiv.html

•AktuelleNeuigkeiten

www.bmf.gv.at/ themen/zoll/smartborder-austria/ aktuelle-neuigkeiten. html

•Smart-Border-Austria

ZuroptimalenLenkungdesVerkehrsund VermeidungvonStausanden Grenzenwerden andenGrenzzollstellen sogenannteWechselverkehrszeichenmontiert.

FolgendeAnweisungenwerdendamitindeutscherundenglischerSprache erteilt:

www.bmf.gv.at/ themen/zoll/smartborder-austria.html

EDITORIAL

Naturschutz braucht Vernunft–nichtSchikanen

LiebeLeserinnen,liebeLeser!

KommRKarlheinzKopf

WKV-Präsident

„DieWirtschaftverlangtkeineSonderbehandlung,abereine Anerkennungihrer besonderenBedeutungfüreinenachhaltigeWohlstandsentwicklungunseres Landes.“

Niemandstellt denWert einerintaktenNaturinfrage.ImGegenteil: Gerade die VorarlbergerWirtschaftlebtvoneinemattraktivenLebensraum. Unsere UnternehmeninvestierenseitJahrenin Energieeffizienz,ressourcenschonende Produktion,Kreislaufwirtschaft undinnovativeTechnologien.Sie übernehmen Verantwortung –nicht,weilsie dazugezwungenwerden,sondern weil nachhaltigesWirtschaftenlängstTeilihresErfolgsmodells ist. Umso unverständlicheristeine Entwicklung,dieNaturschutzimmeröftermitimmerneuen Auflagen,unübersichtlichenVerfahrenundunverhältnismäßigenHürden gleichsetzt. Naturschutz betreibtman nichtüber unsachgemäße Schikanen. WerVerfahrenendlos in dieLänge zieht, Zuständigkeitenvervielfachtoderjede unternehmerische Entwicklung unterGeneralverdachtstellt,schütztdieNatur nichtbesser, erverhindertInvestitionen, Innovationenund Arbeitsplätze.

DieWirtschaftverlangt keine Sonderbehandlung,abereine Anerkennung ihrerbesonderenBedeutungfüreinenachhaltige Wohlstandsentwicklung unseresLandes. Sieverlangtfaire, nachvollziehbare undpraktikableRahmenbedingungen. Entscheidungenmüssentransparent,rechtssicher undinnerhalb angemessener Fristengetroffenwerden. UnternehmerinnenundUnternehmer brauchenPlanungssicherheit undkeine jahrelangen Genehmigungsmarathons, derenAusgang oftungewissbleibt.

Wirdürfen nichtvergessen:Einestarke Wirtschaft ist keine Bedrohungfür denNaturschutz –sieist eineseinerwichtigsten Voraussetzungen. Nur erfolgreicheBetriebekönneninneueTechnologieninvestieren,Emissionen reduzieren undnachhaltigeLösungenentwickeln.Werden Wirtschaftsstandort schwächt,nimmtsich genaujenePartner, diewir fürden Umwelt- und Klimaschutz dringendbrauchen.

Deshalbmüssenwir endlichaufhören,Ökologie undÖkonomie gegeneinanderauszuspielen.Beidesgehörtzusammen.VerantwortungsvollePolitikschafft Regeln,diedie Naturschützen, ohne Entwicklungunmöglichzu machen.Sie setztaufKooperationstattKonfrontation, aufAugenmaßstattIdeologieund aufLösungenstattBlockaden.

Vorarlbergbrauchtbeides:eineintakteNaturund einewettbewerbsfähige Wirtschaft.Dasist kein Widerspruch,sondern dieGrundlageunseres Wohlstands und unsererLebensqualität. Naturschutzgelingtdort,wo Verantwortung,Innovation undVernunftzusammenkommen,nichtdort,woBürokratie undSchikanenden Takt vorgeben.

thema Naturschutz mitHausverstand

Forderungen derWirtschaftskammerVorarlbergwerdenim Gesetz überNaturschutzundLandschaftsentwicklung (GNL)umgesetzt.

„Entscheidendist nichteingenerelles

NeinzurEntwicklung, sonderndie wirtschaftliche Entwicklungund Naturschutzmiteinanderzuverbinden.“

MarkusComploj

Spartenobmann Industrie

„Dievorgesehenen Vereinfachungen schaffenmehr Planungssicherheit, beschleunigen Investitionenund entlastenUnternehmenvonüberflüssigerBürokratie.“

BernhardFeigl

Spartenobmann

GewerbeundHandwerk

DieNovellierungdesVorarlbergerGesetzesüberNaturschutzundLandschaftsentwicklung(GNL) trägt eine deutlicheHandschrift:weniger Bürokratie,kürzereVerfahrenundmehrPlanungssicherheitfür Investitionen –bei unangetastetemSchutzökologischsensiblerGebiete.

Essindgenaujene Themen,für diesichdie Wirtschaftskammer VorarlbergseitJahren aktiveinsetzt.

RunddreiJahrzehntelangbliebdasGNLin seinen Grundzügenunangetastet, währendVerfahren,InteressensabwägungenzulastenderwirtschaftlichenWeiterentwicklungundVerwaltungsaufwandstetigzunahmen –der ökologische Erhalt stand dazuvielfach inkeinem Verhältnis.

„WenigerBürokratie,mehrHausverstand“.

Am25.Juni2026präsentierten Landeshauptmann Markus WallnerundLandesratChristianGantner die Reform.IhrLeitmotiv: „WenigerBürokratie, mehrHausverstand“. InderWirtschaftskammer wertet mandie NovellealsErfolgaufganzerLinie –diezentralenForderungenderInteressenvertretungfinden sichunmittelbarwieder,wenngleichnocheinigeForderungenoffen gebliebensind.

Dassdie Reformbreitabgestütztist,belegtauch der vorangegangeneNovellierungsprozess: Mit dem AuftaktimFrühjahr2025wurden alle betroffenenAkteure eingeladen,VorschlägefüreinpraxistauglichesundklaresNaturschutzrechteinzubringen.

Wo dieWirtschaftamstärkstenentlastetwird AmdeutlichstenspürbaristdieEntlastung dort, wo diegrundlegende Entscheidung überdie Flächennutzunglängstgefallenist:inalsBaufläche gewidmeten undbebautenGebieten.DoppelgleisigkeitenundüberzogeneBewilligungspflichtenwerden abgebaut, ohne demSchutzvoneuroparechtlichgeschütztenundökologischsensiblenGebieten,Pflanzenund Arten entgegenzuwirken.

Betriebsgebiete sind vonderBewilligungspflichtbefreit.Es sind keinenaturschutzrechtlichenBewilligungen aufgewidmetenBetriebsflächennotwendig.Dortwurdebereits imRahmender Raumplanung entschieden,dass eine wirtschaftlicheNutzung des Gebietes vorgesehen ist. ZusätzlicheVerfahren schaffendaher nurDoppelgleisigkeitenundkeinenökologischenMehrwert.

Bauen wirdeinfacher,nicht schrankenlos. Im bebauten Gebiet fallenüberholte Bewilligungspflichten weg. AußerhalbbebauterBereichegeltenweiterhinklareGrenzen undBewilligungspflichten.

Deutlich höhere Schwellenwerte fürVorhabenaußerhalb bebauterBereiche.Dort greifteinenaturschutzrechtlicheBewilligungspflichtfürBauwerkeund Parkplätzeerstab2.000 m² überbauter Fläche –bisherlag dieGrenzebei800m² BeiGeländeveränderungen steigt derSchwellenwert von100auf400m²,undbei Straßen,Lager- undAblagerungsplätzenwerdendieGrenzenteilsmehralsverdoppelt.

SchnellereVerfahren,mehr Rechtssicherheit

Nebenden Bewilligungspflichtenselbstsetztdie Novellebeim Verfahrenan–ein weitererKernpunktder ForderungenderWirtschaftskammer Vorarlberg.

DieBehörde musskünftiginnerhalb von dreistattvierWochenmitteilen,ob fürdasangezeigte Vorhabenüberhaupt einBewilligungsverfahrennötigist.

Online veröffentlichteEntscheidungen geltenbereitsnacheiner statt nach zweiWochenalszugestellt.

Bescheidauflagen könnenauf Antrag des Bewilligungsinhabers nachträglichabgeändertoderaufgehoben werden,wennweniger belastende Auflagenausreichen.

Beteiligungs-und BeschwerderechtevonNaturschutzanwaltschaftundUmweltorganisationenbestehenkünftignur mehr dort, woes unionsrechtlichvorgegebenist.

„Genauderrichtige Schritt“ WirtschaftskammerpräsidentKarlheinz KopfbegrüßtdieNovelle,mitderzahlreicheForderungenderWirtschaftskammer aufgenommenwurden.„IneinigenBereichenkonntenwesentlicheVerbesserungen fürdieWirtschafterzieltwerden.InsbesonderedieAbschaffungvonDoppelgleisigkeitenmitanderenGesetzenwirdeinespürbareEntlastungfürUnternehmensein, die indenWirtschaftsstandortinvestierenwollen.“EinstarkerWirtschaftsstandortund wirksamerNaturschutzsindkeineGegensätze,sonderngemeinsameVoraussetzung füreinenachhaltigeEntwicklung Vorarlbergs.DievorgesehenenVereinfachungen schaffenPlanungssicherheitfürzukünftige Investitionenunddiedamit verbundenen Verfahren,ohnedassderSchutzökologisch besonderssensiblerGebiete undgeschützterArtenverlorengeht.

BlickaufFlächenbilanzberuhigt Werbefürchtet,dasskünftigüberallgebautwerdendarf,kannberuhigtsein –ein BlickaufdieFlächenbilanz desLandesentkräftetdasArgument.Geradeeinmalknapp fünfProzentderGesamtfläche Vorarlbergs

EinwirksamerNaturschutzsetzt Prioritätenanstatt pauschal zu verbietenBartholomäberg, im Bild:Rellseck -Blick nachBludenzund insWalgau.

sindalsBau-, Bauerwartungsfläche undBetriebsgebietegewidmet,dasentspricht rund 12.000Hektar.Demstehenetwa 235.000Hektarlandwirtschaftlichgenutzte Fläche, Freihaltegebieteund Waldgegenüber –Flächen, aufdenendienaturschutzrechtlicheBewilligungspflicht abdenjeweiligenSchwellenwertenbestehen bleibt. DieErleichterungengreifen alsodort, wo dieNutzungsentscheidungohnehinlängst gefallenist,währendderweitausgrößte Teildes Landes imbisherigenSchutzregime verbleibt.¹

PlanbarkeitfürInvestitionen

DieGNL-Novelle setztden Schutzdort an,woergebrauchtwird –beiökologisch sensiblen Flächen und schützenswerten Arten –undnichtdort,woeinewirtschaftlicheEntwicklung stattfindenmuss.Für Unternehmenim Land bedeutet diesvor allem PlanbarkeitfürInvestitionenund Stärkungdes Standortes.Die Novelle soll im Sommer 2026inBegutachtunggehen undim Frühjahr 2027inKrafttreten.Hält sie,wasdieAnkündigungverspricht,ist sie eingutesBeispieldafür,dasseinstarker WirtschaftsstandortundwirksamerNaturschutzzusammengehören. ¹

RundumdieReform kursieren Behauptungen,dieeiner Prüfung nichtstandhalten

Mythos

„DerNaturschutzwirdausgehebelt.“

Fakt

Natura-2000-Gebiete undunionsrechtlich geschützteArtenbleiben vollständiggeschützt.

Beseitigtwird vorallemnationales „Gold Plating“, dasüber europäischeVorgabenhinausgeht.

Mythos

„Jetzt darf überallohneBewilligunggebaut werden.“

Fakt

Nein.Erleichterungengeltenvor allemauf gewidmetenundbebautenFlächen. Außerhalb dieserBereichebleibennaturschutzrechtliche Bewilligungen bestehen.

Mythos

„Umweltorganisationenwerdenausgeschaltet.“

Fakt

IhreBeteiligungs-undBeschwerderechtebleiben dorterhalten, wosieeuroparechtlich vorgeschriebensind.

Mythos

„GrößereBauprojekteentgehen jeder Kontrolle.“

Fakt

Es werdenlediglichrealistische Schwellenwerte eingeführt –nichtjedesVorhabenmuss unabhängig vonseinerUmweltrelevanzein aufwendiges Naturschutzverfahrendurchlaufen.

magazin

CREATIVELUNCH

Kreativitätstärkt Unternehmen

Gestaltung lebtvomAustausch unterschiedlicher Perspektiven. GenaudafürbotderCreativeLunch AnfangJuliinderCampusVäre Raum.Kreativschaffende,Unternehmer:innenundAuftraggeber:innenkamenanlässlichdesfür VorarlbergerfoglreichenStaatspreisDesignundderAusstellung imdesignforumzusammen,um überdieRollevonDesignals Innovations-undWettbewerbsfaktorzudiskutieren.Georg Bechter (Licht)undFelixBösch(Lustenauer Senf)zeigtenauf,wiegutesDesign Unternehmennachhaltigprägen kann.Wirtschaftentsteheaus Kultur-undInnovationdort,wo unterschiedlicheDisziplinen zusammenarbeiten. https:// kreative-wirtschaft-vorarlberg. at/

TOURISMUS

Hitzeschutzverordnung

DieHitzeschutz-(Hitze-V)und UV-Verordnungbringt neue AnforderungenfürTätigkeitenim Freien inHotellerieundGastronomie.HitzeundUV-Strahlung können die Gesundheitvon Arbeitnehmer:innenim Freien starkbeeinträchtigen. Aufgrund derHitze-Vsindsie im Freienab 2026umfassenderzuschützen. Ausgenommensindkurze,leichte Tätigkeiten(max.60Min.)wie kurzeWegevombzw.zum Auto oderleichteHandarbeit.Somitsind auchPersonen im Hotel-und Gastgewerbe,dieüber denTag verteiltlängereZeitimFreien arbeiten,vonder Hitze-Vbetroffen. Detailinformationen dazufinden SieüberdenLinkoderQR-Code unten: https://short.wkv.at/hitzeschutz

BERGBAHNEN

Beste Sommerbergbahnen

25Jahre BesteÖsterreichische Sommer-Bergbahnen:Beider BÖSB-SommertagungimMontafon zeigtenÖsterreichWerbung,FachverbandderSeilbahnenundGastgeber:innen,wie der alpine Bergsommer zurstrategischenSäuledes heimischen Tourismusgewordenist. AnalysenderÖsterreich Werbung belegen eine stabilebiswachsende internationaleNachfragenach Naturerlebnis,Sommerfrischeund gemeinsamerZeitindenBergen. Das Gütesiegel„BesteÖsterreichische Sommer-Bergbahnen“prägtseit 25 Jahrenmaßgeblichdasheutige Gästeerlebnis.ZumJubiläumwurden zehnZukunftsthesenerarbeitet,die den Bergalshochwertigen,verantwortungsvollenundganzjährig gedachtenErlebnisraumdefinieren. MontafonundGolmzeigenbereits heute, wieRegionen undBergbahnen dieseZukunftkonkretgestalten.

„Führungskräfte sind derzentrale Hebelfür die emotionale Bindung im Unternehmen.“

DianaPanzirsch Unternehmensberaterin

EineVorverlegungderSommerferien wäreeinsinnvollerSchritt.Sieträgt densteigendenTemperaturenRechnungund bringtzugleichVorteile für WirtschaftundTourismus.EinfrühererFerienbeginnverlängertdie Sommersaison,schafftmehrPlanungssicherheitfürBetriebe undstärkt Hotellerie,Gastronomie,Bergbahnen sowiedenregionalenHandel.Familien könnenUrlaubsangebotebessernutzen, währendder Schulstartineine klimatischangenehmereZeitfällt.EineAnpassung derFerienzeitenandie heutigenRahmenbedingungenmagderTraditionwiedersprechen,istaber einevernünftigeEntscheidung.GleichzeitigwäredieseinguterAnlass,die gesamteFerienregelungzu überdenkenundzeitgemäßzugestalten- mit einerausgewogenerenVerteilungderunterrichtsfreienZeiten. (ne)

WenndasSchuljahr schonWochen vor denFerienendet

IndenletztendreiWochen vorden Sommerferienscheintderreguläre Schulbetriebvielerorts bereits eingestelltzuwerden. StattUnterricht stehenProjekttage,Ausflüge,Sportveranstaltungen,Filme,Festeund zahlreicheandere Aktivitäten aufdem Programm. DieLehrpläne verschwindensprichwörtlichinden Schubladen.Niemandstellt den Wert gemeinsamerErlebnisseinfrage. Doch warummüssensieausgerechnet geballt in denletztenWochen desSchuljahres stattfinden? Sinnvoller wäre es,solche Projekte über dasgesamteSchuljahr zu verteilen und denUnterrichtbiseine Wochevor Ferienbeginnkonsequentdurchzuführen.Wer Bildungernstnimmt,solltenichtakzeptieren,dassaus neun WochenSommerferien faktischzwölfodermehrWochen werden.(moh)

DerSprintermitLadebordwandvonBärCargolift.

Sprinter BASE 311CDI,standard, mitLadebordwandvon BärCargolift

84 kW (114 PS), Hinterradantrieb,3Sitze,3,5 tzGG exkl.MwSt. ab €46.624,–1

eSprinterBASE314,standard, mitLadebordwandvon BärCargolift 100kW(136PS),Batteriekapazität nutzbar56kWh, Hinterradantrieb, 698kgNutzlast, 3Sitze,3,5 tzGG

exkl.MwSt. ab €46.440,–1

Kraftstoffverbrauch Sprinter Kastenwagenkombiniert(WLTP)2:9,3 l/100km, CO2-Emissionenkombiniert: 244g/km Stromverbrauch eSprinter Kastenwagen(WLTP)3:29,2kWh/100 km,elektrische Reichweite (WLTP)3:208 km,CO2-Emissionenkomb.:0 g/km 1 Unverb.Verkaufspreis exkl.MwSt.,gültigbis30.09.2026 bzw. bisauf Widerruf. Tippfehler vorbeh. Abb.:Symbolfoto. 2Angeg. Wertewurdennach vorgeschr.Messverfahrenermittelt. Eshandelt sichumdie „WLTP-CO2-Werte“ i.S.Durchführungsverodnungen Art. 2Nr. 3(EU)2017/1152 bzw. Art. 2Nr. &Art. 2Nr.32017/1153. DieAngaben sindnichtBestandteil desAngebots,sonderndienenalleinVergleichszweckenzwischen versch. Typen. WertevariiereninAbh.der gewähltenSA. 3Stromverbrauch& RW wurden aufGrundl.Der VO 2017/1151/EU ermittelt. Stromverbrauchund RW sindabhängig vonFahrzeugkonfig.,indiv.Fahrweise,Straßen- Verkehrsbed., Außentemp., Nutzungv.Klimaanlage/Heizung etc.und kann ggf.abweichen.

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AUSBILDUNG

Auszeichnungfür gelebteAusbildungsqualität

Verleihung. Vorarlbergs Lehrausbildunglebtvom EngagementderBetriebe: Insgesamt106Unternehmenwurdenin derKulturbühneAMBACHinGötzismitdem Qualitätslabel „AusgezeichneterLehrbetrieb“geehrt.

Die Auszeichnungwirdgemeinsamvom Land Vorarlberg,derWirtschaftskammer VorarlbergundderArbeiterkammerVorarlberg vergeben.„DieseBetriebeübernehmen Verantwortung.SiesindeinentscheidendesElement,wennesdarumgeht,dieFachkräftevon morgenidealauszubilden. Vorarlbergistein LandderLehre –mitInvestitionenin AusbildungundgezielterUnterstützungfürBetriebe undJugendlichearbeitenwirzusammendaran,dassdassobleibt“,betonteLandeshauptmannMarkus Wallner.

Derzeittragen317 Vorarlberger Betriebe ausallenBranchendasPrädikat„AusgezeichneterLehrbetrieb“. Damitverfügtrund jeder fünfte AusbildungsbetriebimLandüberdie Landesauszeichnung.SiestehtfüreinehochwertigeLehrlingsausbildungundwirdjeweils fürdreiJahre vergeben.Anschließendisteine neuerlicheZertifizierungerforderlich. Im Rahmendes Verfahrensüberprüfteine Kommissiondie Ausbildungsqualitätdirekt inden Betrieben.NebendenausgezeichnetenLehrbetriebenwurdenauch46Absolventinnen undAbsolventender„Akademiefür Ausbilder:innen“geehrt.33vonihnenschlossendie AusbildungalszertifizierteAusbilder:innen

ab,achtwurdenals ausgezeichnete Ausbilder:innen ausgezeichnetund fünf erreichten denAbschluss als Diplom-Ausbilder:innen. Damit wirdnichtnurdieQualitätder betrieblichenAusbildung sichtbar gemacht, sondern auchdasEngagementjener Personengewürdigt,diejunge Menschen auf ihremberuflichen Wegbegleiten.

Wirtschaftskammer-Präsident Karlheinz KopfunterstrichdieBedeutungder ausgezeichnetenBetriebe fürdenWirtschaftsstandort. SieseientragendeSäulen desdualenAusbildungssystemsundleisteteneinen unverzichtbarenBeitrag zurSicherung qualifizierter Fachkräfte.Geradeinwirtschaftlich herausforderndenZeitenbraucheesBetriebe, dieweiterhinindie Ausbildunginvestieren. DafürseienverlässlicheRahmenbedingungen undInstrumente wiedie Lehrbetriebsförderungvon zentralerBedeutung.

Seit1997würdigt dasPrädikatBetriebe,die sich durch eine besondershoheAusbildungsqualität auszeichnen.Zielistes,vorbildliches Engagement sichtbarzumachenunddasBewusstseinfürdieBedeutung einerqualitätsvollen Lehrausbildungnachhaltig zu stärken.

WKV-DirektorStellvertreterin GudrunPetzBechternahmstellvertretendfür die WKV das Zertifikat entgegen.

Informationen

Details zuden AuszeichnungsrichtlinienundLehrbetriebenfindenSie über den QR-Codeoderunter: www.wko.at/pages/ ausgezeichneter-lehrbetrieb-vlbg/start

Die106ausgezeichnetenLehrbetriebe dürfendenTitelnun bis2029tragen, danachwerdensierezertifiziert.

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DYNABCS

dynabcsundArcticWolfstärkendieCybersecurityinVorarlberg

Cyberangriffezählen zu dengrößten Risikenfür Unternehmenund öffentlicheEinrichtungen.Gleichzeitigwirdesimmer schwieriger, Bedrohungenrechtzeitig zu erkennen undwirksam darauf zu reagieren. Deshalbsetzt dyna bcsauf diebewährteSicherheitslösung von Arctic Wolf undbietetdiese erfolgreichbei Kunden in Vorarlberg an.

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INTERVIEW CHRISTINE KNECHT-KLEBER

„AI Act: WasUnternehmen jetztwissenmüssen“

MitderKI-Verordnung(AIAct) schafftdieEUerstmalseineneinheitlichenRechtsrahmenfür künstlicheIntelligenz. Dochwenbetrifftsiekonkret –undwelcheUnternehmenmüssensichdamitauseinandersetzen?

Zur

Person

Dr.ChristineKnechtKleber,LL.M, ist spezialisierteRechtsanwältinfürITund Wirtschaftsrecht.In ihrerTätigkeit berätsie insbesondereUnternehmenzudigitalen Geschäftsmodellen, Datenschutz-und IT-rechtlichenFragestellungensowiezur rechtlichenEinordnung neuerTechnologien. www.dckk.at

ChristineKnecht-KleberistspezialisierteRechtsanwältin fürIT,DigitalisierungundWirtschaftsrecht.

DieKI-VerordnungisteineEU-Verordnung –ähnlich wiedieDSGVO. Sie giltdaher unmittelbar in dergesamten Europäischen Unionundmuss nichterst in nationalesRechtumgesetztwerden.Der oft verwendete Begriff „AIAct“istdieenglischeÜbersetzungfür KI-Verordnung.Relevantistdie KI-Verordnungnichtnurfür Technologieunternehmen.Siebetrifftalle Betriebe,die KI-Systemeentwickeln,anbieten,importieren,vertreiben oderimeigenenUnternehmeneinsetzen.Damitkönnen auchklassischeKMUerfasstsein,wenn sieetwaChatbots, automatisierteBewerberauswahl, KI-gestützteBonitätsprüfungen,Prognosetools,Bild-oder TexterstellungoderanderKI-Anwendungennutzen.ImInterview erklärtRechtsanwältinDr. ChristineKnecht-Kleber, was dieneuenVorgabenbeinhalten,welche Pflichten bereits inKraftsindundworaufUnternehmenbeim Einsatzvon KIkünftigbesondersachtenmüssen.

FrauKnecht-Kleber,wasist dasZiel derKI-Verordnung?

DieKI-Verordnungsolleinensicheren, transparenten undgrundrechtskonformen EinsatzvonKI in derEUgewährleisten.SieverbietetKInicht,sondernverfolgteinen risikobasiertenAnsatz.

Heißtdaskonkret,KIsollnichteingeschränkt,sondern gesteuertwerden?

Genau. Die Verordnung siehtvor: Je höherdas Risiko einerKI-Anwendung fürSicherheit, Gesundheit oder Grundrechte,destostrengersinddieAnforderungen.Die KI-Verordnungistam1.August2024inKraftgetretenund wirdnunschrittweisewirksam.

WelcheKI-Regelungengeltenbereits jetzt?

AuchwenndieKI-Verordnung nochnicht vollständig anwendbar ist, gibtesbereitskonkrete Verpflichtungen für Unternehmen. Seit2.Februar2025sindbestimmte besonders problematischeKI-Anwendungen verboten, etwamanipulative KI-Systeme,Social Scoring oder bestimmteFormenbiometrischer Kategorisierung. Ebenfalls seitdiesemZeitpunkt gilt die PflichtzurKI-Kompetenz. Unternehmenmüssen daherdafür sorgen, dass Personen,diemit KI-Systemen arbeiten,ausreichend informiert,geschultundsensibilisiertsind.Seit2.August 2025geltenüberdiesbesonderePflichtenfürAnbietervon KI-Modellenmitallgemeinem Verwendungszweck, sogenanntenGPAI-Modellen.Gemeint sind damitdieKIModelle,diefürvieleunterschiedlicheZweckeeingesetzt werdenkönnen,etwa zur ErstellungvonTexten, Bildern, Programmcodesoderanderen Inhalten.

Zur Einordnung:Wasistder Unterschied zwischen KI-ModellundKI-Systemundwarum istdaswichtig?

Das KI-Modellbildetdietechnische Grundlage,das KI-SystemistdiekonkreteAnwendungimUnternehmen –etwaeinChatbot,einÜbersetzungstooloderein Textgenerator. Diese Unterscheidungist zentral, weil sich darausunterschiedliche Pflichten ergeben:Anbietervon KI-Modellen unterliegen aber wie bereits erwähnt anderen AnforderungenalsUnternehmen,dieKI-Systeme lediglich im eigenen Betrieb einsetzen. Praktisch relevant bleibtaber, dassUnternehmenAnbietersorgfältigauswählensollten –insbesondereimHinblick aufTransparenz, Dokumentation, Nutzungsbedingungen undzulässigeVerwendung.

WasmüssenUnternehmenab2. August 2026 konkret beachten?

Mit diesem Tagrückenfürviele Betriebe vorallem Transparenz-undOffenlegungspflichteninden Vordergrund. Werein KI-Systemeinsetzt, dasdirektmit Menschenkommuniziert-etwaineinemChatbotimKundenservice-,muss grundsätzlichdarauf hinweisen,dassdie KommunikationmitKI erfolgt. Auch bei künstlicherzeugtenodermanipuliertenInhaltensiehtdieKI-Verordnung besondereTransparenzpflichtenvor. Anbietervon

FOTO: PHI LIPP STEURER

KI-Systemen,diesynthetische Audio-,Bild-,Video-oder Textinhalteerzeugen,müssengrundsätzlichtechnische Maßnahmenvorsehen,damitsolcheInhaltealskünstlicherzeugtoderveränderterkennbar sind.

Betriebe,diesolche Systemeverwenden,müssenvor allembeider Veröffentlichungsorgfältigprüfen,obein Hinweiserforderlichist.

BesondersrelevantsindDeepfakesundbestimmte KI-generierteTexte.Deepfakessindgrundsätzlichoffenzulegen.KI-generierteoderKI-veränderte Textekönnen ebenfallskennzeichnungspflichtigsein,wenn siezur InformationderÖffentlichkeitüberThemenvonöffentlichemInteressedienen.Eine Ausnahmekann gelten, wenn einemenschlichePrüfungoderredaktionelle Kontrolle erfolgtundeineklareredaktionelleVerantwortung besteht.

GibtesdazuschonUmsetzungshilfen?

Ja,aufEU-EbenegibtesOrientierungshilfen,etwaeinenfreiwilligenCodeofPracticezur Kennzeichnung KIgenerierterInhaltesowieeinenLeitlinienentwurfder KommissionzuTransparenzpflichten nachArtikel50der KI-Verordnung.Dieseersetzendiegesetzlichen Pflichten nicht,helfenaber bei derpraktischenUmsetzung.

UndwasistmitHochrisiko-KI-Systemen?

DieursprünglichfürAugust2026vorgesehenenPflichtenfürHochrisiko-KI-Systeme(z.B.Risikomanagement, Dokumentation,menschlicheAufsicht,Protokollierung) wurdendurchdenAIOmnibusverschoben.

Siegeltennunvoraussichtlicherst ab:

- 2.Dezember2027 füreigenständigeHochrisiko-KISystemesowieab

- 2.August2028 fürHochrisiko-KI-SystemealsSicherheitskomponenteninProdukten

DerAI-OmnibusisteineEU-Änderungsverordnung zurKI-VerordnungimRahmeneinesbreiterenDigitalpakets,dieauf VereinfachungundmehrRechtssicherheit abzielt.Damitbleibt2026vorallemeinJahrder Transparenz-undUmsetzungspflichtensowie derorganisatorischen Vorbereitung.

WiesolltensichUnternehmenaktuellvorbereiten?

Betriebesolltenzuerst Transparenzimeigenen Haus schaffen.DerersteSchrittisteineKI-Bestandsaufnahme: WelcheKI-Systemewerdenbereitseingesetzt,vonwem undzuwelchemZweck?Erfasstwerdensolltennichtnur zentraleingeführte Systeme,sondernauchimArbeitsalltaggenutzteAnwendungen,dieaufKIberuhenoder KI-Funktionenenthalten. Im nächstenSchrittsollte geklärtwerden,welcheRolledasUnternehmennachder KI-Verordnunghat.IstesAnbietereinesKI-Systemsoder Betreiber,verwendetesalsoeinKI-SystemineigenerVerantwortungodernimmteseineandereRollenachder KI-VO ein?DieseEinordnungistwichtig,weildavonabhängt,welchePflichtenkonkretgreifen.DaraufaufbauendbrauchteseineersteRisikoeinschätzung.Unternehmensolltenprüfen,obKIinsensiblenBereichen eingesetztwird–etwaimPersonalwesen,inderBildung,

imGesundheitsbereich,in kritischer Infrastrukturoder beiKredit-undRisikobewertungen.InsolchenBereichen kannein Hochrisiko-KI-Systemvorliegen.FürBetreiber solcherHochrisiko-KI-Systemegelten besondere Pflichten,etwazur richtigen Verwendung,menschlichen Aufsicht, laufenden Kontrolle undDokumentation.Praktischsinnvollsind interneKI-Richtlinien, Schulungen, klareFreigabeprozesse undeineDokumentation derverwendetenSysteme.AußerdemsolltenBetriebedieUnterlagen undNutzungsbedingungenihrerKI-Anbieterprüfen –insbesondere zu Datenschutz, Vertraulichkeit, TransparenzundKennzeichnung.Wichtigistaußerdem: Die DSGVO gilt nebenderKI-Verordnungweiterhin. SobaldpersonenbezogeneDatenverarbeitetwerden,müssenauchdiedatenschutzrechtlichenVorgabeneingehaltenwerden. WerdieseGrundlagenjetztschafft,reduziert rechtliche RisikenundistaufdienächstenStufen der KI-Verordnungdeutlich besservorbereitet.

Wasistorganisatorischwichtig?

Empfohlenwerden interneKI-Richtlinien,Schulungen, klareFreigabeprozesseundeine strukturierteDokumentationdereingesetzten Systeme.Ebenso sollten UnternehmendieUnterlagen undNutzungsbedingungender Anbietersorgfältigprüfen –insbesondere zu Datenschutz, Vertraulichkeit,Transparenz undKennzeichnung.

Werüberwacht dieEinhaltung derKI-Verordnungin Österreich?

DerzeitgibtesinÖsterreichnoch keine allgemein zuständigeKI-Behörde.DieKI-Verordnungsiehtjedochvor, dassjederMitgliedsstaateineMarktüberwachungsbehörde benennenodereinrichtenmuss –diese Benennunghättebis2. August2025erfolgen sollen. Diese Behörde sollkünftigdieEinhaltungderKI-Verordnung kontrollieren, VerstößeverfolgenundauchSanktionen wieGeldbußenverhängenkönnen.Welche konkreteBehördediese Aufgabe in Österreich übernehmen wird, ist derzeitnochvomGesetzgeberzuklären.

GibtesbereitseineAnlaufstelle?

Ja,alsvorbereitendeStrukturgibtesbereitsdieKI-Servicestelle der RTR-GmbH.Siedient alsAnsprechpartnerin zum ThemaKI undbietetUnternehmengebündelte Informationen sowieeinen erstenÜberblicküber die regulatorischen Anforderungen.

Welche Empfehlunggeben SieUnternehmen?

Betriebenempfehleich,die Webseite derKI-ServicestellederRTRzunutzen: https://short.wkv.at/ki-servicestelle-rtr.Besondershilfreich istdiedortigeÜbersicht, welchePflichten jenach ArtundEinsatzbereicheines KI-Systemsrelevant seinkönnen.

VielenDank für dasGespräch!

Interview:Eva Niedermair

„Die KI-Verordnungbetrifft längstnicht nur TechUnternehmen, sondern alle Betriebe, dieKI imAlltageinsetzen –vielen ist dasnoch garnicht bewusst.“

ChristineKnechtKleber, Rechtsanwältin& CIPP/E IT- und Wirtschaftsrecht

österreich

WIRTSCHAFTSPARLAMENT

SchultzundDanningerziehenBilanz

ZurHalbzeitdesReformjahres 2026zogWKÖ-PräsidentinMartha SchultzeineersteBilanzihres Modernisierungsprogramms: „Die vergangenenMonatewaren schwierig.AberdankwenigerFouls undeinigengutherausgespielten TreffernistmeinEindruck:Wir liegenwiedervorne“.Manwolle Vertrauenzurückgewinnenunddie Wirtschaftskammermoderner, effizienterundschlagkräftiger machen.„DieVorgabeheißt: sparsamer,schlanker,stärker“, erklärteSchultz. UnddieswerdendieMitgliedsbetriebeauchspüren:„Wirwerden dieUnternehmenab2030um100 MillionenEuroundnachhaltig entlasten.Wirleistenaucheinen BeitragzueinerLohnnebenkostensenkungundgehenalsWKÖ voran“,betonteSchultz.Aberauch inanderenBereichenwiebeispielsweisederTransparenzseidie Reformarbeitbereitsweitfortgeschritten.Zielsei,Inhalteeinfacher auffindbarundvergleichbarzu machen.DamitsollendieLeistungenderWK-Organisationsichtbarer undbesserdargestelltwerden.

Lohnnebenkostensenkungeine derWKÖ-Hauptforderungen AlsinteressenpolitischenErfolg streichtSchultzvorallemdie

SenkungderLohnnebenkosten hervor.Aberauchmit derAktivpensionwerdeeineForderung der Wirtschaft umgesetztund ein echterAnreizgeschaffen,länger zu arbeiten.Dankdes Einsatzes der WKÖgiltdieRegelung auchfür Selbstständige.Zusätzlichwertet SchultzdasStromausgleichsgesetz unddenIndustriestrompreisals positiveMaßnahmen.Budgetsanierung durchhöhere Abgaben –hier nannteSchultzdiegeplante Paketsteueroder dieverlängerte Bankenabgabe -könne wiederum nichtdielangfristige Antwort sein. AuchGoldPlatingbeiVorgabenaus Brüsselmüssevermiedenwerden. Daher habedie WKÖbeider Lohntransparenzrichtlinie die Stopptaste gedrückt,sagteSchultz.

Herausforderndes Umfeld „Geradejetztbrauchteseine effiziente,starkeundschlagkräftigeWirtschaftskammer“,erklärte WKÖ-GeneralsekretärJochen DanningerinseinerRede. Nun müsseesdarum gehen,durch konsequentesHandeln GlaubwürdigkeitundVertrauenweiterzu stärken,damitdieWKÖwieder„mit vollerKraftfür ihre Mitglieder arbeiten“könne.„UnsereAufgabe istes,konkreteVerbesserungen für Unternehmenkonsequent

einzufordernund durchzusetzen.In denvergangenenWochen und Monatenkonntenwirwichtige Fortschrittefür denStandort erreichen“,führte derWKÖ-Generalsekretäraus underwähnte dabei dieSenkungderLohnnebenkosten sowieersteSchrittebeim Bürokratieabbau.„Die WKÖ hat zahlreiche Vorschläge –von schnellen, digitalenVerfahren bishin zu automatisierten Genehmigungen–erarbeitetund eingebracht“,sagte Danninger. Mitdemkürzlich beschlossenenErneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzsollen zudemschnellere Genehmigungen unddamitRaumfür Investitionen undhöhereVersorgungssicherheit geschaffenwerden.Darüber hinaus bringtsichdie WKÖaktiv beider Industriestrategieein. Das FassdemBoden wiederum schlage dervorgelegteVorschlag zurEntgelttransparenzrichtlinie aus.Chancengleichheitdürfenicht inneuenbürokratischenVorschriftenenden,stellte Danningerklar. „Die WKÖ ist dieerste Adresse, wennes umdieVertretungder Interessenheimischer Betriebe geht. Genau dafürgibt esunsund dafür werden wir unsauch weiterhinmit ganzerKraft einsetzen.“

„Gerade jetzt brauchteseine effiziente,starke und schlagkräftige Wirtschaftskammer.“ Jochen Danninger WKÖ-Generalsekretär

WKÖ-PräsidentinMarthaSchultzerklärt, dassdieReformderWirtschaftskammerin vollemGangeist,dieWKÖsollsparsamer, schlankerundstärkerwerden.

Alle Meldungen rund um dasWirtschaftsparlament unterfolgendem QR-Code:

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INFOSUNTER: www.sonnenwert.at PeterBöhler| Geschäftsführervonsonnenwert. sonnenwertistPartnerfürunbürokratischeEnergiegemeinschaften.

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Lokale Netzanschlussbewirtschaftung undstandortübergreifende Energiekonzeptemachenesmöglich.So kannder selbst erzeugte Ökostrom optimalgenutzt werden. „Sie senken sofort ihre Betriebskosten,schaffen Planungssicherheitbei derEnergie undstärken dieWertschöpfungvor Ort“,sagtGeschäftsführer PeterBöhler. sonnenwertpachtet über dasContracting-Modellauch Dächer, setztmit Photovoltaik-Marktführer Hansesun PV-Projekte umundstelltauf Wunsch denStrom über eine Energiegemeinschaftbereit. „Viele wollen sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren. Wirholen fürjeden Betrieb bei derEnergie dasOptimum heraus“, so Böhler.

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Idealfür alle,die ihre persönlichen Potenziale entfalten wollen

DerKursbestehtaus einem Mixaus Videos,Grafiken, Theorie-Inputs sowie vieleninteraktiven Elementen wieOnline-Fragebögen und Reflexionsübungen.

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ƒ Visionen undPotenzialeunter Berücksichtigung eigenerRessourcenund Charakterstärken

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HYPOVORARLBERGBANKAG

KIimMittelstand:

Warumjetztder richtigeZeitpunkt zumHandeln ist

KünstlicheIntelligenzist längstkeinZukunftsversprechenmehr.Sieist bereits TeilderwirtschaftlichenRealität –undzunehmendeinentscheidenderHebel für Produktivität,Innovationund Wettbewerbsfähigkeit.Beim Business Frühstückder Hypo Vorarlbergdiskutierten Richard Karlinger, VertriebsdirektorFirmenkundenderHypo Vorarlberg,DieterUnterberger,GeschäftsführenderGesellschafterBMWUnterberger,undChristianStummeyer,Professorfür Wirtschaftsinformatik undwissenschaftlicher Leiterdesbayerischen KI-Zentrums AININ, überdie Rollevon KI im Mittelstandund wie Unternehmendiesekonkretundstrategisch sinnvollnutzen können.

ChristianStummeyer: AusmeinerSicht istKünstlicheIntelligenz inzwischenEffizienztreiber,Innovationsmotor undWettbewerbsfaktor zugleich –aber in einerklarenReihenfolge.Für vielemittelständische Betriebe beginntKIalsEffizienztreiber:Routinetätigkeiten werden schneller, Prozesse transparenter, Wissen leichter zugänglich.Der nächsteSchritt ist dann dieInnovation:neueServices, bessereKundenkommunikation,vielleichtneue, datenbasierteGeschäftsmodelle. Undgenau dadurchwirddiese zumWettbewerbsfaktor. WerKIheute nurals technischesWerkzeugbetrachtet, unterschätzt sie. Entscheidend ist nicht, ob einUnternehmenKI„einsetzt“,sondernobeslernt,damitschnellerzuentscheiden,näherandenKund:innenzuseinund produktiverzuarbeitenals derWettbewerb.

Dieter Unterberger: Dassehen wirimAlltagsehr deutlich.Die größtenHebel liegen beiuns derzeitin AdministrationundBuchhaltungaberauchimVertrieb undKundenservice.SogenannteQuick Wins sind mit geringemAufwanderreichbarundbringensoforteinen messbarenNutzen. Entscheidend ist dabeiaber, KI nichtisoliertzubetrachten. Siemussimmer in einGesamtkonzepteingebettet sein –organisatorisch,technischund personell.

DieterUnterberger,ChristianStummeyer undRichardKarlinger(v.l.n.r.)imGesprächbeimBusinessFrühstückderHypoVorarlberg.

RichardKarlinger: AusBankensicht bestätigtsich das. Unternehmen, dieihreProzessebesserstrukturieren undDaten sauber aufbereiten, gewinnen nichtnur internanEffizienz, sondernauchexternanStärke. GeradeimFirmenkundengeschäftbeobachtenwir:Wer Transparenz beiseinenZahlen, Abläufen undPotenzialen hat, kann Investitionengezielter planen undFinanzierungen fundierter argumentieren. KI wird dadurch auchzueinem strategischenInstrument. Gleichzeitig sehenwir aber,dassviele Unternehmer:innen noch mit derFrage ringen,wie siekonkret startensollen.

Stummeyer:Wichtigist:NichtmitdemgroßenTransformationsprogrammstarten,sondern mitkonkreten Schmerzpunkten im Alltag.EineguteLeitfrage lautet: Woverlieren unsere Mitarbeiter:innenjedeWoche Zeit mitSuchen,Formulieren,ZusammenfassenoderAbgleichen? GenaudortkannKI oftschnell helfen.Der Mittelstand brauchtamAnfangkeine perfekte KI-Strategie auf 80 Seiten,sondern drei gute Anwendungsfälle, saubere Regeln undden Mut, zügigzulernen.

Unterberger:Gleichzeitig verändertdas auch dieRolleder Mitarbeitenden. KI übernimmtRoutinen, aber sie ersetzt keineMenschen. Im Gegenteil: Fachwissen wird wichtiger.Mitarbeiter:innen müssen lernen,KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen,richtig einzuordnenund verantwortungsvoll einzusetzen. Kompetenzenwie Qualitätskontrolle,ProzessverständnisundkritischesDenken werdeninden nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen.Dazukommt einGrundverständnisfür Datenschutz undCompliance. DieGeschwindigkeit,mit der sich dieseTechnologienentwickeln, machtlebenslangesLernenpraktisch unverzichtbar.

Stummeyer: Dasist auch ausmeinerSicht einerder entscheidendenPunkte. DiegrößteHerausforderung ist oftnicht dieTechnologie selbst,sondern dieKultur im Unternehmen. Vielehaben anfangsBerührungs-

ängste oder Sorgevor Veränderung.Diese verschwindennicht durchPowerPoint-Präsentationen,sondern durchErfahrung.Unternehmen solltenKIniedrigschwelligerlebbarmachen–kurze Workshops, echte Beispieleaus demArbeitsalltag,geschützteTestumgebungen undklare Spielregeln. Wichtigist auch dieBotschaft ausdem Führungsteam:KIist kein Kontrollinstrumentund kein heimliches Rationalisierungsprogramm, sondernein Werkzeug zurEntlastungund besserenArbeit.

Unterberger: Ganz genau! Daszeigt sich aktuellbereitskonkret in unsererBuchhaltung.Routineaufgaben wiedieBelegverarbeitung,VorkontierungundderBankabgleichlassensichdurch KI automatisieren.Während manuelleProzesseStundendauern,erledigenintelligente SystemediesinSekunden. DerEinsatz vonKIsenkt die Fehlerquotebei derDateneingabeund erkenntDoppelzahlungen oder Unregelmäßigkeiten in Echtzeit.

Stummeyer: Mein Ratwäre: Machen SieKIzur Chefsache,abernichtzumChefprojekt.DieGeschäftsführung mussRichtung,PrioritätundSpielregelnvorgeben–aber diebestenAnwendungen entstehendort, wo dieoperativenProblemetäglich auftreten. Erst wenn einUnternehmen verstanden hat, wo KI konkrethilft,welche Datenbenötigtwerden,welcheRisikenauftretenundwie Mitarbeiter:innen damitarbeiten, sollte daraus eine belastbareKI-Strategieentstehen.Alsokleinstarten,ernsthaft lernen,Wirkung messen –und danach skalieren.

Karlinger:Dasseheich ebenfallsso. Warten ist keine Strategie. Wersichheute nichtdamit beschäftigt, wird ineinigenJahrenspürbarlangsamersein–inProzessen, Entscheidungen undKundenservice.Der Mittelstand warimmerstarkdarin,pragmatischundschnellzuhandeln.Genau dieseStärkebraucht es,umdas Potential vonKIgezielt zu nutzen undlangfristig in nachhaltige Wettbewerbsvorteilezuübersetzen.

MEHR UNTER: www.hypovbg.at/ newsroom

NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit:Wissen

gezieltvertiefen

MiteinemmodularaufgebautenBildungsangebot unterstütztdasWIFIVorarlbergFachkräfte dabei,KompetenzenimNachhaltigkeitsmanagementgezieltauszubauen.

NachhaltigkeiterfordertfundiertesKnow-how. Mit dem WeiterbildungsprogrammzumThemaNachhaltigkeitsmanagementbietetdasWIFIVorarlbergeinen strukturiertenQualifizierungsweg:vomzertifizierten LehrgangNachhaltigkeitsmanagement biszusechs daraufaufbauendenExpertsModulen.DasAngebotrichtet sichanFach- und Führungskräftesowie Berater:innen, dieUnternehmenkompetentaufihrem Wegzumehr NachhaltigkeitbegleitenoderNachhaltigkeitimeigenenUnternehmenerfolgreichverankernmöchten.

FundierteBasisschaffen

DenEinstiegbildetderLehrgangNachhaltigkeitsmanagement,dermitderZertifizierungzum„Certified SustainabilityExpert“abschließt.In60TrainingseinheitenerwerbendieTeilnehmer:innenpraxisnahesWissen zuThemenwieESG,Kreislaufwirtschaft,Klimaschutz, Nachhaltigkeitskommunikationsowie derImplementierungeinesNachhaltigkeitsmanagementsimUnternehmen.DamitentstehteinefundierteBasis,umNachhaltigkeitstrategischzuverankernund densteigenden AnforderungenvonWirtschaftundGesetzgebungprofessionellzubegegnen.

Wissengezieltvertiefen

ImAnschlussermöglichensechsExpertsModuleeine gezieltefachlicheSpezialisierung.DieModule behandeln dieThemenNachhaltigkeitsberichte, TreibhausgasbilanzundDekarbonisierung,Nachhaltigkeitin der Wertschöpfungskette,CircularEconomy,Change und

MEISTERKURSEMETALLTECHNIK

Nachhaltigkeitsmanagmenterfodert fundiertes Know-how.

TransformationsowieNachhaltigkeitskommunikation. JedesModulkann individuellgewähltwerdenundvermitteltpraxisnahesWissen fürkonkreteHerausforderungeninUnternehmenundderBeratung. Voraussetzungfür die Teilnahmeist dererfolgreiche Abschluss desLehrgangs Nachhaltigkeitsmanagement odereine vergleichbareQualifikation.

Schrittfür SchrittzumExpertenwissen

MitdemmodularenAufbauschafftdasWIFIeinen durchgängigenQualifizierungswegvom fundierten EinstiegbiszurgezieltenVertiefung.Weralle sechs Experts Moduleabsolviert, erhält zusätzlich eineGesamtauszeichnung desWIFIVorarlberg.Damit bietet dasWIFI eine Weiterbildung,die aktuelleAnforderungen aufgreiftund Fachkräftendie Möglichkeit eröffnet,ihre KompetenzenimZukunftsfeldNachhaltigkeitkontinuierlichauszubauen.

FundierteVorbereitungaufdieMeisterprüfung

DieMeisterkursefürMetalltechnikundMechatronikam WIFIVorarlbergbieteneine fundierteundmodulare VorbereitungaufdieMeisterprüfungunddennächsten Karriereschritt.

DieMeisterkursefür Metalltechnik und MechatronikamWIFIVorarlbergbereitengezielt auf die MeisterprüfungvorundvermittelndasdafürerforderlicheFachwissen.Die Module 1bis 3dienenderVorbereitungauf diefachlicheMeisterprüfungund werdenjeweilsmiteinerEinzelprüfung abgeschlossen. Währenddiesedrei Module dasfachliche Wissen unddiepraktischenKompetenzenfürdieMeisterprüfunginMetalltechnikbzw.Mechatronikvermitteln, stehenimModul 5dieGrundlagenderUnternehmensführungimMittelpunkt.DasUnternehmer:innen-Trainingbereitetdamitgezielt auf dieUnternehmer:innenprüfungvor. Jenachangestrebtem

TERMINE

Akademiefür Nachhaltigkeitsmanagement

LehrgangNachhaltigkeitsmanagement

Info-Abend:22.9.2026, 18 Uhr,WIFIDornbirn

StartLehrgang: 6.10.2026

ExpertsModul1

Nachhaltigkeitsberichte

Start: 27.10.2026, WIFIDornbirn

ExpertsModul2

Treibhausgasbilanz/ Dekarbonisierung

Start:10.11.2026, WIFIDornbirn

ExpertsModul3

Nachhaltigkeitin der Wertschöpfungskette

Start:19.1.2027, WIFIDornbirn

ExpertsModul4

CircularEconomy

Start: 23.2.2027, WIFIDornbirn

ExpertsModul5

Change undTransformation

Start:13.4.2027, WIFIDornbirn

ExpertsModul6

Nachhaltigkeitskommunikation

Start:11.5.2027, WIFIDornbirn

Abschlusskönnendieerforderlichen Module individuellkombiniertwerden. FürdasMeisterprüfungszeugnissinddieerfolgreichabgelegtenPrüfungender Module 1bis 3sowiedes Moduls 5erforderlich. Wer denMeistertitelnurführenmöchte,absolviertzusätzlichzuden erstendreiModulendasModul 4undlegt anschließend die Ausbilder:innenprüfung ab. Interessierteerhalten beimkostenlosen InfoAbendam23.November2026um18UhrimWIFIDornbirn einenumfassendenEinblickindieMeisterkurse für Metalltechnikund Mechatroniksowie dieeinzelnen Ausbildungswege. AnmeldungundBeratung: t055723894-451, kohler.eva@vlbg.wifi.at.

GASTKOMMENTAR INNUNGSMEISTERWOLFGANGFITZ

Gutgemeint istnochlange nicht gutgemacht

Innungsmeister WolfgangFitz Schwanenbäckerei, Wolfurt

Information

DieInnungder Lebensmittelgewerbe vertrittdieInteressen derBäcker,Fleischer, Konditoren,Müller, Molker,Käsereienund Mischfuttererzeuger sowiediedesNahrungs-undGenussmittelgewerbes.

T05522305347 lebensmittelgewerbe@ wkv.at www.wko.at/vlbg/ gewerbe-handwerk/ lebensmittelgewerbe

Seit1.Juligiltauf ausgewählteGrundnahrungsmittel einneuerUmsatzsteuersatz.Dass Menschen mitgeringemEinkommenentlastetwerdensollen,ist einZiel, daswiralsLebensmittelhandwerk ausdrücklich unterstützen.LeistbareLebensmittelsindwichtig–geradein wirtschaftlichherausforderndenZeiten. Waswir,die FachgruppedesLebensmittelsgewerbes,jedochscharf kritisieren,istdieArtund WeisederUmsetzung.

EnormerbürokratischerAufwand DieneueRegelungwurdeohne ausreichendeÜbergangsfristbeschlossenunddenBetriebenpraktischüber Nachtverordnet.DasmagaufdemPapiereinfachwirken, inderbetrieblichen Realitätbedeutetesjedocheinen enormenorganisatorischenund finanziellenKraftakt: Kassensystememüssenangepasst,WarenneuzugeordnetundMitarbeitendeeingeschultwerden –unddas innerhalbweniger Wochen.

Besondersproblematischist,dassdie Steuerbegünstigungnichtnachdem entscheidet,wasKundinnen und Kundenals „Brot“oder „Gebäck“wahrnehmen,sondern nachzollrechtlichenWarencodesundRezepturen.Obein ProduktunterdenreduziertenSteuersatzfällt, hängt etwavomFettgehaltoderderZusammensetzungab. Für Konsumentinnenund Konsumentenistdas kaumnachvollziehbar,fürunsereBetriebebedeuteteseinensehr hohenbürokratischen Aufwandund einerhebliches Fehlerrisiko.

Betriebesolltenentlastet werden

Derösterreichische Lebensmittelhandelhatfür die technische Umsetzungmehrere MillionenEuroinvestiertunddiegesetzlichenVorgabenumgesetzt.Auchdie VorarlbergerBetriebewerdendasGesetz selbstverständlicheinhalten.Denneinesistklar:WirsindnichtGesetzgeber,sondernAnwenderdesgeltendenRechts.DennochbleibtdieFrage erlaubt,obdieser Wegderrichtige ist.GeradedasLebensmittelhandwerk kämpft seitJahrenmitsteigendenEnergie-und Personalkosten, wach-

senderBürokratieund zunehmendemFachkräftemangel. Anstatt dieBetriebezuentlasten, werdenihnen zusätzliche administrative Lasten aufgebürdet, deren Nutzeninkeinem Verhältniszum Aufwandsteht.Als InteressenvertretunghabenwirfrühzeitigundmitNachdruckaufdieseProblemehingewiesen. In zahlreichen Gesprächenmitden zuständigen Ministerien und verantwortlichenpolitischen Positionen,haben wir voreinerüberstürztenEinführung ohne praktikable Übergangsregelungengewarnt.LeiderfandendieseBedenken kaum Gehör.

AlltagstauglicheLösungen

Jetztgilt es,nachvorne zu blicken. Unsere Aufgabe alsInnungistes,dieBetriebebestmöglich bei derUmsetzung zu unterstützen.Wir arbeiten mitHochdruck an klaren Leitfädenund praxisnahenHilfestellungen, damitdieZuordnungder Produkterechtssicher undeffizienterfolgen kann.DieSenkung derUmsatzsteuerdarf nichtzum Sinnbild dafür werden,wiewirtschaftspolitischeMaßnahmen anderPraxisvorbeigehen.WerBetriebe alsverlässlichePartnerbei derVersorgung derBevölkerung sieht, musssie frühzeitigeinbindenund praktikable Lösungenschaffen.Gute Politikmisstsich nichtnur an ihrenZielen, sondern auch daran,obsieim Alltagfunktioniert.Ichpersönlichhabe michwährend meinerberuflichenLaufbahnnochniepolitischdermaßen missverstandenundnichtvertretengefühlt,wievor derUmsetzungdieser Regelung.

start-Pitch2026: VorarlbergsbesteGeschäftsidee gesucht

DieFinalist:innendesstart-Pitch präsentierenihreGeschäftsideen vorJuryundPublikum.DiebestenKonzeptewerden beider start-Nightam15.Oktober 2026inDornbirnausgezeichnet.

Informationen undRückfragen

DasTeamvomGründerservicederWirtschaftskammerVorarlbergsteht gernezurVerfügung. gruenderservice@wkv.at www.gruenderservice.at

WerdenSchrittindieSelbstständigkeitplant odergeradegegründet hat, kannseineGeschäftsidee jetzt beimstartPitch2026einreichen.DerVorarlbergerGründungswettbewerbbietet dieChance, das eigene Gründungsprojektvor einerFachjuryzupräsentieren,wertvolleErfahrungenzusammeln undPreisgelder vonbiszu€ 4.000zu gewinnen. deineIdee.deinWeg.deineBühne.

itmachenkönnenGründer:innenundJungunternehmer:innenausallen Branchen. Obklassische GründungoderStartup –gefragtsindüberzeugendeGeschäftsideenundtragfähige Konzepte.DieEinreichung istnochbis 16.August2026 möglich.

DiedreibestenProjektejeKategorie schaffenes insFinale.Beiderstart-Nightam15. Oktober 2026 inderInaturaDornbirnpräsentieren sie ihreGeschäftsideenvor Publikumund Fachjury,bevordie Gewinner:innen gekürt werden.

DieTeilnahmeistganz einfach: Online-Formular ausfüllen,Unternehmenspräsentationoder Pitch Deck hochladenundabsenden.

Alle InformationenunddasEinreichformulargibtes unter: www.start-business.at/mitmachen.

Der start-Pitchist TeilderInitiativestart yourbusiness,einer KooperationdesGründerserviceder Wirtschaftskammer Vorarlberg, derStartup Vorarlberg GmbH,der FachhochschuleVorarlberg, derVorarlberger Sparkassenund desLandes Vorarlberg.

ReichejetztdeineGeschäftsideeein und gewinnebiszu €4.000: www.start-business.at/mitmachen

FOTO:GETTYIMAGESAL VAREZ

BREAKFASTDERHREXPERTSGROUP

KonfliktesindkeinBetriebsunfall

KonfliktegelteninvielenUnternehmen alsStörfaktor.Warum genaudieseSichtweise in dieIrreführt, zeigte AutorundOrganisationsberaterKlausEidenschinkbeimjüngstenBREAKfast derHRExperts Vorarlberg.

Mehrals100 Teilnehmer:innenfolgtenderEinladung derHRExperts Vorarlberg,derFachkräftestrategie VorarlbergundderFachgruppeUBITderWirtschaftskammer Vorarlberg.Unterdem Titel „Konflikteschürenund beruhigenlernen“KlausEidenschinkdeutlich:Konflikte sindkeinFehlerimSystem,sonderneinnormalerBestandteiljederOrganisation.Sieentstehenüberalldort,wo unterschiedlicheInteressen,BedürfnisseoderZieleaufeinandertreffen.Stattsievermeidenoderlösenzuwollen, solltenUnternehmenlernen,siekonstruktivzuregulieren. Dennunterschiedliche Perspektivenverschwindennicht –siegehören zurZusammenarbeit.

KonflikteerfüllenlautKlausEidenschink einewichtigeFunktion:SieschaffenOrientierung,ermöglichen VeränderungundfördernInnovation.WoverschiedeneSichtweisenaufeinandertreffen,entstehenoftneueLösungen. VoraussetzungdafüristjedochdieBereitschaft,Spannungenauszuhalten undUnterschiede alsChancezubegreifen.

AuchdieemotionaleSeite von Konfliktenspielteeine zentraleRolle.GefühlewieAngst,SchamoderOhnmacht seiennatürliche Begleiter. Konfliktkompetenzbedeute

MENTORINGFÜRBERUFSFOTOGRAF:INNEN

Fachgruppenobmannder BerufsfotografenFrederick Sams.

deshalb,dieseEmotionen wahrzunehmen,anstattsiezu verdrängen.FürFührungskräfteergibtsichdarauseinklarer Auftrag:Nicht Konfliktvermeidung, sonderneinbewussterundprofessionellerUmgangmitMeinungsverschiedenheitenstärkt Teams undOrganisationen langfristig.DieVeranstaltungim SCHLATT1 inHohenems botdafürzahlreiche Denkanstöße undintensiven Austausch.DasFazitdes Vormittags: Konflikte sind keinBetriebsunfall,sonderneineVoraussetzungfürEntwicklung underfolgreiche Zusammenarbeit.

Mentoringprogrammstärkt denNachwuchs derBerufsfotografie

MitdemneuenMentoringprogramm erhalten Newcomer:innen in der BerufsfotografiepersönlicheUnterstützungvon erfahrenen Kolleg:innen.

MitdemStartunseresMentoringprogramms am 1. Julibietenwir denrund360MitgliedernderBerufsfotografie eine wertvolle Chance:Erfahrene Berufsfotograf:innenstehenNewcomer:innenpersönlichzurSeite.IneinemfreienGewerbeistesnurlogisch,dassman als Neueinsteiger:innichtalleswissenkann –undgenauhier setzen wiran.ObperWhatsApp,E-Mail,telefonisch oderpersönlich –unsere Mentor:innenunterstützenbeifachspezifischenFragen. VonPreiskalkulationüberKundenkontaktbishinzuWorkflows helfensie,typische FehlervonBeginnanzuvermeiden.Sowachsennichtnurdie Newcomer,sonderndiegesamteBranche.Aktuellstehen 13Mentor:innenaus verschiedenenFachbereichenbereit.Seitdem1. JulikönnensichinteressierteunkompliziertübereinenFragebogenalsMenteebewerben. GemeinsamgestaltenwirdieZukunft derBerufsfotografie.

GASTRONOMIE

StärkungderBargeldkultur in derGastronomie Initiative„BargeldfreundlicherBetrieb“:GSAund WKO setzen starkes Zeichen für Wahlfreiheit beim Bezahlen.

Fachgruppenobmann Gastronomie KM MikeP.Pansi.

Seitknapp 30 Jahren verantwortet dieGeldserviceAustria (GSA)weiteTeileder BargeldlogistikinÖsterreich.Mitder Initiative „Bargeldfreundlicher Betrieb“ stärkt dieNationalbank-Tochter dieSichtbarkeitvonBargeldinder Gastronomie.Ziel derKampagne istes,dieWahlfreiheitbeimBezahlen hervorzuheben undBarzahlung alsgleichwertigeZahlungsform –insbesondereinderGastronomie, woBargeldengmitTrinkgeldkultur,persönlichemServiceundWertschätzungverbundenist-sichtbarzumachen.InteressierteGastronomiebetriebekönnenüberdieGSAkostenloseMaterialienanfordern,dieGästedarauf hinweisen,dassBarzahlungimLokalausdrücklichwillkommenist.Unterstützt wirddieKampagnevomFachverbandGastronomieinderWirtschaftskammer Österreich(WKO).„Bargeld istinderGastronomieweit mehralsnureinZahlungsmittel.Essteht fürWahlfreiheit,niederschwelligenZugangundeinStückgelebteösterreichischeAlltagskultur.Gerade imWirtshaus,imCaféoderbeimkleinen FamilienbetriebmussderGast selbst entscheidenkönnen,wieerbezahlen möchte–unkompliziert, unabhängigundohnedigitaleHürden,dasgiltgeradefürunsereälterenMitmenschen“, hebtKM Mike P. Pansi, FachgruppenobmannGastronomie derWirtschaftskammer VorarlbergdieBedeutung vonBargeld fürseine Berufsgruppehervor.

LukaKolanovicistambitionierter Newcomer.

„Ichgehmit“findetimRahmendesBIFO-Projekts „BerufeerlebenVorarlberg“statt.

BeiWilhelm +MayerundderKarrenseilbahn inDornbirnentdeckten die Kindererstmals wasihreElternüberhauptdenganzen Tagzutunhaben.

SVSINFORMATION

Teilnehmer-Rekord bei„Ichgeh mit“

DiesesJahrgabenknapp2.400 Unternehmenpraxisnahe Einblicke in dievielfältigen Berufsmöglichkeiten.

Mehrals 5.400 Mädchen undJungszwischen10 und14 JahrenbegleitetenEnde Juniihre Eltern, VerwandtenoderBekannten anderen Arbeitsplatzundkonntensoerste ErfahrungeninderBerufsweltsammeln.„Das großeund stetig steigendeInteressevon Unternehmen an ‚Ichgehmit‘zeigt,wiewichtig unserenUnternehmendieNachwuchsförderungist.NurdurchdasErleben vor Ortkann sichjede:rJugendlicheeinenrealistischenEindruckder Arbeits-undUnternehmenswelt machen.Gleichzeitigisteseinpositiveserstes EintauchenindieBerufsumgebungihrerEltern oderVerwandten.Dasisteinebesondere QualitätdiesesTages“,betonteWKV-Präsident Karlheinz Kopf. InformationenfürUnternehmenunddasDatum für2027finden Sie hier: https://www.ichgehmit.at

Felixund Louishalfenab sechs Uhrmorgens das Frühstück im Gasthaus Rösslevorzubereiten.

Wirtschaftskraft fürsozialeSicherheit

BeidenSVS-GipfelgesprächendiskutiertenExpertenaus SozialversicherungundWissenschaftüber dieBedeutungvonSelbständigenfür Innovation,WachstumunddieFinanzierungdesSozialstaats.

„WirtschaftskraftfürsozialeSicherheit“ –unter diesemMottoerörtertenVertreterausSozialversicherungundWissenschaftdie Bedeutung vonSelbständigenfürdenösterreichischenSozialstaat.ImMittelpunktstandenderBeitragSelbständigerzur FinanzierungsozialerSicherheit,dieMotive für Unternehmensgründungensowie dieRollevon InnovationundEigenverantwortungfürdie wirtschaftlicheEntwicklungdesLandes.

Daran,dassSelbständigefürÖsterreich von großerundnachwievorwachsenderBedeutungsind, bestehtkeinZweifel.Peter Lehner,SVS-Obmann,hob hervor,dassdieZahlderSVS-Versicherten inden vergangenen20Jahrenvon760.000 aufrund1,3 Millionengestiegensei.Selbständigkeitseimodern, stehefürVerantwortungundInnovationskraft. Die

gesellschaftlicheBedeutungvonUnternehmernbetonte AlexanderBiach,Generaldirektorder SVS: Sie würden Arbeitsplätzeschaffen,Fachkräfteausbilden und wesentlichzur Finanzierung desSozialstaats beitragen.

MonikaKöppl-Turyna,EcoAustria, zeigtedie volkswirtschaftlicheDimensionauf. Einerheblicher Teil derFinanzierung desSozialschutzsystems werdedirekt oder indirekt vonArbeitgebern getragen –darunter auchSVS-Versicherte.Darüberhinauswürden Selbständigedie WettbewerbsfähigkeitundAttraktivität desWirtschaftsstandortsstärken. DieunterschiedlichenBeweggründefürUnternehmensgründungen erläuterte NikolausFranke,WUWien –vonGründungen auswirtschaftlicher Notwendigkeitbis zuinnovationsgetriebenenStart-ups, dieneueMärkteerschließen undhohepersönlicheErfüllungbieten.

SVS-Obmann Peter Lehner

KÜNSTLICHEINTELLIGENZ

KIDays:Jetztregistrieren!

DieKIDays2026bietenheimischenUnternehmeneinenEinstieg, Matchmaking bzw.praktische Umsetzung zurEtablierungvonKI-Tools im eigenenBetrieb.

KünstlicheIntelligenzverändertMärkte, GeschäftsmodelleundOrganisationenschnelleralsjedeTechnologie zuvor. Gleichzeitig entstehenneuerechtliche, ethischeundwirtschaftlicheRahmenbedingungenauf europäischerundnationaler Ebene. DieKIDaysVorarlbergbringengenaudiese Perspektivenzusammen:An dreiTagenerhaltenUnternehmeneinefundierteEinordnung zuaktuellenEntwicklungen undRahmenbedingungen,lernenkonkreteKI-Lösungen undKI-Anbieter kennenundvernetzensichgezieltübereinenkuratierten MarktplatzinklusiveMatchmaking.Praxisnahe Beispiele,kompaktePitchesundvertiefendeBreakout Sessions zeigen,wiederEinstieg gelingt undwelchenächsten Schritteim eigenenUnternehmenmöglichsind. VielfältigesProgramm. Tageinsstartetmitzwei spannendenKeynotes,dieden Teilnehmendeneine OrientierunginSachen KI bietensollen. Unter anderem wirdIsabell Welpe,Expertin fürFührung, Strategieund Organisationimdigitalen Zeitalter,Einblickein dieneuestenTrendsundEntwicklungenimBereichderdigitalen Technologiengebenundzeigt,wie diesedieWirtschaft unddieGesellschaftverändernwerdenundwelcheChancensiefürUnternehmenbieten.DerzweiteTagwirdvom

KI Days 2026

Digital InnovationHubWest kuratiert.AufeinenVortrag der LeiterinForschungsgruppe DigitalBusiness Transformation undBlumStiftungsprofessorin Sabrina Schneider,folgenPitches diverser Unternehmen,diein wenigenMinutenpraxiserprobteAnwendungenpräsentieren. Spannendfüralle Unternehmen,dieKInichtnur verstehen,sondernauchanwendenwollen.TagdreibietetZeitfürVernetzung,Austausch und Praxisfragen und findetmit demKI PoetrySlam einenfulminanten Ausklang.In Kooperationmit derWirtschafts-Standort VorarlbergGmbH(WISTO),Wirtschaftskammer Vorarlberg, undderFachhochschuleVorarlbergentstehteinFormat, dasÜberblick, Austausch undAnwendung verbindet.

Einordnung – Vernetzung – Umsetzung DA SP RO GR AM M— DR EI TA GE

1. Tag

Orientierungund Rahmen

EinordnungaktuellerEntwicklungen in Österreichund derEU, Keynotes zu Regulierung und Wettbewerbsfähigkeit.

2. Tag

Innovation und Vernetzung

KI-Marktplatz, kuratiertesB2BMatchmaking, 1:1-Meetings und konkrete UseCases.

poweredbyDIH-West

3. Tag

Umsetzungund Branchenfokus

Praxisbeispiele, Breakout-Sessionsund der konkrete Einstieg in dieUmsetzung.

poweredbyHYPOVorarlberg

DA TUM

Mo 28.09. –Mi30.09.2026 einzelnoderimPaket buchbar

ORT

forumVorarlberg, CAMPUSV HintereAchmühlerstraße 1c ·6850 Dornbirn

Die KI Days2026 finden von 28.bis 30. Septemberstatt.

AktuellesausderVorarlbergerWirtschaft

VonneuemWohnraum,adaptiertenBikelines,einerGoldmedaille sowieeiner Ehrunglangjähriger Mitarbeitender.

NEUBAU

Firstfeierfür30

neue WohnungeninDornbirn

EinJahrnach demBaustart sind dieRohbautenim WeidenweginDornbirn-Haselstauden für insgesamt dreißigEigentums-undgemeinnützigeWohnungen fertiggestellt. Sie werdeninressourcenschonender Holzbauweise errichtet.Im kommendenHerbstwollen i+RWohnbau unddie Wohnbauselbsthilfe(WS)die Einheitenschlüsselfertig übergeben. Im Bildv.l.: Manuel Hofer (Bauleiteri+R),Architekten Josef Nachbaur-Sturm undSebastianWörter,KarlheinzBayer(GFi+R), Thomas Schöpf(GF Wohnbauselbsthilfe),Mitar Simikic (Bauleiter Wohnbauselbsthilfe)und Julian Mandlburger.

BikeparkBrandnertal: NeueLoischkopfbahn, neuerRipperundfrischerFlowauf

derTschengla

IndenvergangenenMonaten wurde intensivgebautund weiterentwickelt.Ein zentralesElementder Neuerungen ist die neueLoischkopfbahn,dieden Zugang zumTrailnetz komfortablerundeffizienter macht.FürMountainbikesstehen moderneBike-Cabs zurVerfügung,mitdenenBikesschnellundunkompliziert transportiertwerden können.Die ältesteFreeridestrecke des Bikeparks,„Tschäck theRipper“, wurdeimZugederUmbauarbeiten komplett neugestaltet, dasgleiche giltfür„Tschengla Unchained“. Zudemistein KinderbikeparkinPlanung.

AUSZEICHUNG

Goldfür„Blossom Magic“ vonKäseMoosbrugger

GroßerErfolg: Der mitBlüten affinierte Käse„Blossom Magic“wurdebeiderInternational Cheese&Dairy Expo (ICDA) in Stratfordmitder Goldmedailleinder Kategorie „MountainCheese“ ausgezeichnet. Über 4.000 Käseaus allerWeltwurdenfür denWettbewerbindenunterschiedlichstenKategorieneingereicht. Die Prämierungist für MoosbruggerderperfekteEinstieginden englischenMarkt und zugleicheinebedeutende internationaleAnerkennung der Käsequalität. ImBild:Peter Hruzaund Stefan Fessler.

Im festlichen Ambiente desSpannrahmensinHardwurdeder roteTeppich fürinsgesamt159 MitarbeiterinnenundMitarbeiter ausgerollt, mit denenSPARimvergangenenJahr ihrJubiläum zwischenzehnund40Jahrenfeiern durfte. „Esfreutunssehr, dass wirso vieleSPAR-Jahrehochlebenlassen dürfen.Fürunsals Unternehmensindlangjährige Mitarbeitende dashöchsteGutund nachhaltigfür denErfolg derSPARimLändlemitverantwortlich. MitdiesemFest wollenwireinfachDANKEsagen“, betonteCarina Pollhammer,Geschäftsführerin SPARVorarlberg.

JUBILÄUM

TAGDEROFFENENTÜR

50JahreLiebherrNenzing

LiebherrNenzingblicktauf 50JahreInnovationund internationaleEntwicklungzurück: Über 15.000Besucherinnenund Besucherwarentrotz Rekordhitzebeim Tagderoffenen Tür am StandortNenzing.

V.l.:HolgerStreitz(Geschäftsführer TechnikLiebherr-WerkNenzing GmbH),MarkusSchmidle(Geschäfts führerKaufmännischLiebherr-MCCtec GmbH),MarkusComploj(SpartenobmannIndustrie),KarlheinzKopf (WKV-Präsident),Reinhard Krappinger(GeschäftsführerTechnik Liebherr-MCCtecGmbH),StefanMaier (GeschäftsführerKaufmännisch Liebherr-WerkNenzingGmbH).

MiteinemTagderoffenenTürfeierteLiebherrinNenzing gemeinsammitder VorarlbergerBevölkerungdas 50-jährigeBestehendes Standorts.Beim Werksrundgang konntendieüber15.000BesuchendendasBetriebsgelände erkunden.IndenProduktionshallengabesEinblickeindie EntwicklungundFertigungderMaschinen sowieindieBerufsbilder,diehintereiner Liebherr-Maschine stehen.

HINTERGRUND

DieFirmengruppe Liebherr istein familiengeführtes TechnologieunternehmenmitbreitdiversifiziertemProduktprogramm.Das Unternehmenzähltzu dengrößtenBaumaschinenherstellernder Welt.DieLiebherr-Werk NenzingGmbHist weltweitalsInnovationsführeretabliert. DasBaumaschinenportfolioumfasstRaupenkrane,Hydroseilbagger sowieRamm-und Bohrgeräte.Digitale LösungenundDienstleistungenfürdie BaustellederZukunft vervollständigendas Produktspektrum. www.liebherr.com

DieLehrwerkstatt wareinBesuchermagnet: Lehrlinge präsentiertengemeinsammitihren Ausbildern allezehn Ausbildungsberufeam Standort.Großen Andrang gabes zudembeidenMaschinenvorführungenamPrüfstand:Die BesuchendenerlebtendieLeistungsfähigkeitderMaschinen hautnah,teilweiseauchselbstamBedienhebel.ImHR-und Technologie-Pavillon zeigte Liebherr, wiesichdie TechnologienindenvergangenenfünfJahrzehntenentwickelthabenundwelcheInnovationeninSteuerung,Visualisierung, Konnektivitätund AutonomiedieZukunftderMaschinen prägenwerden.NebendentechnischenEinblickengabes einRahmenprogrammfürdieganze Familie.

„Der Tagderoffenen Türwarfür unsein besonderes Zeichen derVerbundenheit mitder Region. Esfreutuns sehr,dasssovieleMenschengemeinsammitunsdieses Jubiläumgefeiert haben“, sagt WolfgangPfister, Leiter Strategisches Marketingund Kommunikation.

SeitderProduktionsaufnahme1976hatsichder StandortNenzingvoneinemZentrumfürmaritime Krantechnologiezueineminternationalbedeutenden Baumaschinenherstellerentwickelt.50Jahre später entsteheninNenzingSeilbaggerundSpezialtiefbaumaschinenfürUmschlag-und Spezialtiefbauarbeiten sowie RaupenkranefürvielseitigeHebeaufgaben–Maschinen, dieweltweitaufGroßbaustellenundInfrastrukturprojektenzumEinsatz kommen.

Tag deroffenen Tür: Buntes Kinderprogramm, EinblickebeimWerksrundgang, innovative Antriebskonzepte, digitale Lösungen,MaschinenzumAnfassen unddieLehrwerkstatt.

WERBUNG

RONDOGANAHLAG

Papier –kostbarerWertstoff im Kreislauf

Beider RondoGanahlAGläuft allesrund– sowohl diehochkomplexen Produktionsprozesseals auch dieKreislaufwirtschaft,die innerhalb derUnternehmensgruppegeschlossen wird.Der Verpackungs-Spezialist geht innovativvoran,umAntworten aufökologische Herausforderungenzubieten, undplant denBau einesKraftwerksamStammsitz in Frastanz zurErzeugung thermischerEnergie.

DKONTAKT

RondoGanahlAG T0552251841 www.rondo-ganahl.com

ieVorarlbergerPapierfabrikwurde1911gegründet,im August1912startetedie Produktion am heutigen Standort in Frastanz –der Grundstein fürdas international erfolgreicheUnternehmenwargelegt.DasPrinzipderPapierherstellungauf Basisvon 100Prozent Altpapierhat sich seithernichtgeändert.DankkontinuierlicherInvestitionenwird bei Rondoauf modernstem Standder Technikproduziert.

GeschlossenerKreislauf

Seit derFirmengründungverfolgtRondo eine klareVor-

wärtsstrategieundschließtdenPapier-Recycling-Kreislauf innerhalbderUnternehmensgruppe:DasTochterunternehmensammelt Altpapier, dasinder Rondo-Papierfabrikzu hochwertigem Wellpappe-Rohpapierweiterverarbeitet wird.IndeneigenenWellpappe-Werkenentstehen daraus individuelle Verpackungskonzepte. DieProduktionpapierbasierenderFaserguss-Formteile alsAlternative zu Innenverpackungenaus Kunststoff komplettierendas Angebot.

ZielEnergieautonomie

EnergieintensiveProduktionskettensindbeiderPapierHerstellungeinebesondereHerausforderung,welcherRondo möglichstressourcenschonendbegegnenmöchte. Das UnternehmenplantdaherdenBauunddieInbetriebnahme eineseigenen Kraftwerks,das thermische Energiefür die Produktionsprozesse am Standort liefertund benachbarte Betriebe sowieHaushalte im Ortmit Energieversorgen kann.Mit einerzusätzlichenNutzung derAbwärme erhält dasProjekt eine neue Dimensionfür diegesamte Region. So reduziertRondo denVerbrauch vonfossilemErdgas, nutztvorhandeneEnergieträgerimLandundbleibtstabiler Arbeitgeberfür über 400Mitarbeitende in Frastanz.

ACOTEC

GesundeRaumluft:Ein entscheidender BeitragzumSchutzunsererGesundheit

Saubere Luft isteinewesentliche Voraussetzungfür Gesundheit und Wohlbefinden –insbesonderein Innenräumen, in denenwir rund80Prozent unsererLebenszeitverbringen. Innovative Luftfiltersystemekönnendazubeitragen,Schadstoffe,Viren undPollen nahezuvollständig ausder Raumluftzu entfernenund gleichzeitig eine angenehmeund leiseUmgebungzugewährleisten.

Die WHO(Weltgesundheitsorganisation) hatbereits 2021 dieLuftverschmutzung alsdie größte Gesundheitsbedrohung bezeichnet.Die EU-Luftqualitätsrichtlinie (EU2024/2881)legtEU-weit bindende Grenzwerte undZiele fürLuftschadstoffewie Feinstaubund Stickstoffdioxid (CO 2) fest,umdie Gesundheit derMenschenzuschützen. Sieverpflichtet dieStaaten,die Luftqualität zu überwachen undbei GrenzüberschreitungenGegenmaßnahmen zu ergreifen.

Acotec hatsichauf dieLuftqualitätin Räumen spezialisiertund dafür einenspeziellenLuftfilterentwickelt undpatentiertDP10 2016 000481,gültigbis 2036.Damit können Viren, Blütenpollen und Feinstäube zu 99,975 Prozentaus derRaumluftentferntwerden. Prüfbericht 2302385/ 22512-Dvom 24.01-18 vonOfi-Wien.

EinzusätzlichesKriterium bildet dabeider Lärm,denndie Verständigungder im Raum befindlichenPersonenmussmöglich sein.Das ist auch derGrund,warum diemarktüblichen LR-Gerätenicht einsetzbar sind,weilvielzulaut. Etwa 80 Prozentder Lebenszeit hält sich jeder Mensch in Räumen auf. Grundgenug,unsereAufmerksamkeit auf diesen Umstandzulenken.

Europaweit tätigesUnternehmen, gegründet 1984, mitdreiEdelsparten, vornehmlichtätig in derInnenraumLuftreinigung,DeutschesPatentbis 2036, ca.300 Kunden dieseit40Jahrenbetreut werden,aus Altersgründen zu verkaufen. PreisVB

WERBUNG

TISCHBEINSTEUERBERATUNGUNDWIRTSCHAFTSPRÜFUNG

Aufstieg ausdeneigenenReihen: TISCHBEIN erweitertdieGeschäftsführung

Währendviele Vorarlberger Betriebe um Fachkräfte ringen,bildetdie KanzleiTISCHBEIN selbst aus–sowohlzur Bilanzbuchhalterin alsauchzur Steuerberaterin. Jüngstes Beispiel:Rebecca Steinwender, BSc, wurdesoebenals Steuerberaterinangelobtund rücktzugleichindie Geschäftsführung auf.

Wer hier einsteigt, soll mitwachsen können.Bevor Steinwender 2021 zu TISCHBEINkam,sammelte dieBetriebswirtinnebenihrerTätigkeitimelterlichenHandelsunternehmen Erfahrungineinem Industriekonzern, der Hotellerie undeiner Bank.Berufsanwärterzeitund Fachprüfung durchliefsie in-house.„WerguteFachkräfte will,musssieausbilden,nichtnursuchen“,sagtGeschäftsführerDr.HelmutRiedmann.„DassRebeccaihrenWegbei uns biszur Steuerberaterinund nunindie Geschäftsführunggegangenist,bestätigt diesen Anspruch.“

AneinemTischmit IhremUnternehmen. PersönlicheBeratung aufAugenhöhe— seit über30Jahren.

KONTAKT

TISCHBEIN

Steuerberatungund Wirtschaftsprüfung office@tischbein.at T0557225111-0 www.tischbein.at

Seit über 30 Jahren ist dieKanzlei TISCHBEIN, vormals BGR-Steuerberatung,amStandortDornbirn–seit Sommer 2025 in neuerKonstellation undunter neuem Namen: Aufdiesenstieß derItalien-begeisterte Riedmann über denMaler TischbeininGoethes „ItalienischerReise“. Undsovielfältigwie dieBilderdes Malers ist auch dieKlientelder Kanzlei: DierundzehnMitarbeiter betreuen Unternehmenverschiedenster Branchen undGrößen, ebenso wieNon-Profit-Organisationen, Stiftungen undPrivatpersonen–inden Bereichen Steuern, Rechnungslegungund Wirtschaftsprüfung.

AnihrerArbeitbeiTISCHBEINbegeistertSteinwender, Unternehmenaktiv zu unterstützen undihren MandantendabeidenRückenfreizuhalten–damitdiesesichganz aufihrKerngeschäftkonzentrierenkönnen.Genaudasist fürsiereizvoll:VerantwortungfürsGanzezuübernehmen, dazu dieHerausforderung undDynamik.Gearbeitetwird aufAugenhöhe,imfünften Stockmit guterAussicht–seriös in derSache undalles andere alsverstaubt.

Kurz notiert

Vorarlberger Projekteholen denConstantinusAward

ZweiVorarlbergerProjekte wurdenbeim ConstantinusAward2026,Österreichs bedeutendstemPreisfürBeratung,Buchhaltungund IT,ausgezeichnet.InderKategorie Human Resources –HumanRelationsgewannveicus Unternehmensentwicklungmiteinerdigitalen HR-LösungfürLängleOberflächentechnik.Den SieginderKategorieManagementConsulting holtedieDr.ChristophNussbaumerStrategy ConsultantsGmbHmitderstrategischen TransformationdesHotelSchachnerzum PanoramaSPAResort.DieAuszeichnungen unterstreichendieInnovations-undBeratungskompetenzVorarlbergs. www.constantinus.net

15Lehrlinge,einZiel: SiegimFleischerhandwerk

BeimLandeslehrlingswettbewerb der VorarlbergerFleischverarbeiter:innenstellten15 LehrlingedesdrittenLehrjahresihr Können unterBeweis.Gefordertwarentheoretisches WissensowiepraktischeFertigkeitenwiedas ZerlegeneinesRinderstummels, dasbankmäßigeZerlegeneinerSchweinehälfteundtraditionelleWurstarbeiten.BeiderSiegerehrung wurdendieLeistungendesBerufsnachwuchses gewürdigt.DenerstenPlatz holteAntonia Hauser(BärenmetzgLustenau),gefolgtvon NoahZangerlundValentinHöfle(Lehrbetrieb GeroldHosp).DerWettbewerbzeigtdiehohe QualitätderLehrlingsausbildungimFleischerhandwerk.

JederelfteEurokommtaus derIT

DerIT-Sektorerwirtschaftet laut einerneuen Economica-Studie8,85Prozent derösterreichischen Wirtschaftsleistung –das entspricht40,5 Milliarden Euro oderjedemelftenEuro. Seit 2019stieg dieWertschöpfung um 54Prozent, mehrals 322.000Menschenarbeitendirekt oder indirektin derIT. DieUBITVorarlbergbetont die BedeutungregionalerIT-Kompetenz: Sichere Systeme, Softwareentwicklung,Datenmanagementund IT-Sicherheitseienentscheidend,um Unternehmenwettbewerbsfähig undkrisenfest zuhalten. www.wkv.at/news

DerMarkt Indien imFokus

Über 20Teilnehmende folgten Anfang Juli der WKV-EinladungzumForum Indien underhielten einen kompakten,praxisnahenÜberblicküber einenderdynamischstenZukunftsmärkte derWelt. ImMittelpunktstandendiewachsendenChancen fürösterreichische UnternehmeninTechnologie, Infrastruktur,Energie, Mobilität,Digitalisierungund derKreativwirtschaftmit klarerBotschaft: Die Nachfrage nach innovativen Lösungen„Madein Austria“ nimmtstarkzu.InmehrerenImpulsen gabender Wirtschaftsdelegierte inNewDelhi Hans-Jörg Hörtnaglgemeinsammitausgewiesene Indien-Experten konkrete Handlungsempfehlungen fürdenerfolgreichenMarkteinstieg.DieVeranstaltungistTeil der Internationalisierungsoffensive go-international.MeldenSie sichzu einem BeratungsgesprächbeiunsererFörderberaterin ViktoriiaLymarenko: go-international@wkv.at.

WirHochVier: KI-Dialogfür dieBildung vonmorgen

DieBildungsinitiativeWirHochVierlud zum zweitenDialogformat rund umgenerative KünstlicheIntelligenzinsMINTPop-upnach Dornbirn. Bildungs-undKI-ExperteGeorg Winderzeigte, wieKI Lernenunterstützen,aber auch Denkprozesse verändern kann. Im Mittelpunktstanden nichtfertigeAntworten, sondern dergemeinsameDialogüberChancen, Grenzen undVerantwortung.DieVeranstaltung unterstrichdas Ziel vonWirHochVier,Orientierungzugeben, Kooperationen zu stärken und Impulsefür dieBildungszukunftin Vorarlbergzu setzen. https://short.wkv.at/wirhochvier

Stammtisch stärkt den Austausch mitdenBetrieben

Der persönliche Austausch mitden Betrieben stand beimGastronomie-undHotellerie-StammtischinderKreativwerkstatt der Walserstuba in RiezlernimMittelpunkt. Rund20 Betriebe nutzten dieGelegenheit, Erfahrungen aus dem Betriebsalltagzuteilen, Herausforderungen anzusprechen undgemeinsamLösungen zu diskutieren.FachgruppenobfrauHotellerie Heike Ladurner-StrolzundSpartengeschäftsführerin KerstinBiedermann-Smithinformierten zudem über aktuelle Themen der Fachgruppensowie Anliegen aufLandes- undBundesebene. Ergänzendstanden drei Betriebsbesucheauf demProgramm, umdendirekten Austausch weiterzu vertiefen.

apropos

BLICKPUNKT

80JahreBregenzerFestspiele! Die wirtschaftlicheBedeutungderBregenzerFestspiele fürVorarlbergunddieRegionisterheblich:Laut UmwegrentabilitätsstudieleistendieFestspiele jährlich einenBeitragvonüber 130MillionenEuro zumBruttoinlandsprodukt.

THEMAVORARLBERG

WandeldurchWettbewerb

ThemaVorarlbergAusgabe 120 /Juli-August2026. JetztdaskostenloseAbo sichernunter: www.themavorarlberg.at

Energiepolitischwirdsichin unseremLandwohl erst durchmehrWettbewerb etwasändern –wenigerdurch dieTatsache,dass dieEnergiewendekeine Zukunftsvisionmehr ist,sondernlängstRealität. Daserklärt der deutscheEnergieexperteTimMeyerinder aktuellen Sommerausgabeundsprichtsogar von„dervierten energiepolitischen Revolution“. Alsrevolutionär kann mandasösterreichische Doppelbudget hingegenkaum bezeichnen,meintÖkonom David Stadelmann,der das jüngste Werk desFinanzministers genauerunter die Lupegenommenhat.Warumimeigenen Unternehmen brachliegendesFachkräftepotenzialoftübersehenwird undwelcheFolgen dashabenkann,erklärtanschließendUnternehmensberaterin DianaPanzirsch. ModeratorinMartinaReuterruftUnternehmerinnen dazuauf,mehrMutzurSichtbarkeitzuzeigen.Diese undvieleweiterespannende Beiträge lesen Sie jetzt in der neuenAusgabe vonThema Vorarlberg.

Impressum

ZUGUTERLETZT

Ganztagsschulenbrauchen mehralsguteAbsichten

DieDiskussionüberdenAusbauder Ganztagsschulen greifteinenwichtigenPunkt auf.Wennwir dieses Modell erfolgreichetablierenwollen,braucht esweit mehr als zusätzlicheBetreuungsplätzeoderneueGebäude.Es brauchtvorallemeines:dieUnterstützung jener Menschen,diedieses System Tagfür Tagmit Leben füllen –unsererLehrerinnen undLehrern. Der Erfolg einer Ganztagsschuleentscheidetsich nichtaufdem Papier,sondern im Klassenzimmer. Wer Ganztagsschulenausbauenwill, mussdeshalb auchdie Voraussetzungendafürschaffen.MehrZeit in derSchule bedeutet mehr pädagogische Verantwortung, mehr Abstimmung, mehr individuelle Förderung und mehrZusammenarbeit. DafürbrauchenLehrkräfte ausreichend Zeit,personelle Unterstützungundattraktive Arbeitsbedingungen.Ein neues Systemkann nurfunktionieren, wenn jene, die es tragen,auchdieMöglichkeit haben,ihre Aufgabe professionell zu erfüllen.Warumsetzenwir unsals Wirtschaftfürden AusbauvonGanztagsschulen ein? Weil wirtagtäglicherleben,dass viele Jugendliche nachder Pflichtschulenicht mehrüber jeneBasiskompetenzen verfügen,diesiefür eineerfolgreiche Lehreoderden Einstieg insBerufslebenbenötigen. Bildungdarf sich deshalbnichtnuranpädagogischen Idealenorientieren. Sie mussauchdenAnforderungender Gesellschaft und derArbeitsweltgerechtwerden.Unser Zielist keine Schule fürdieWirtschaft,sonderneineSchule, die junge Menschenbestmöglichauf ihr weiteres Leben vorbereitet.Dazugehörtauch,den Bildungserfolgregelmäßigzu überprüfen.EinBildungt sichanseinenErgebniss lassendürfen.Outputu licher Kompetenzgewin sengenausoTeilder Qu diskussionseinwieLehr pläne,Unterrichtsforme oder Schulorganisation.

Herbert

Motter

Chefredakteur „DieWirtschaft“

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HerausgeberundMedieninhaber: WirtschaftskammerVorarlberg– Herstellung: „DieWirtschaft“BetriebgewerblicherArt,beide 6800 Feldkirch,Wichnergasse 9, 05522305–382,presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: SabineBarbisch,BA(ba,DW395), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387),NoraIonian-Weiß, MA (nw, DW 395),Mag.Herbert Motter, Leiter AbteilungKOMM(moh,DW 380),Mag.EvaNiedermair(ne,DW381), Mag. JuliaSchmid(ju, DW496),Mag.DanielaVonbun-Häusle(vd,DW383); Redaktionsassistenz:Claudia Ganahl (cg, DW 382) E-Mail: nachname.vorname@wkv.at,Änderungder Zustelladresse:DW206 Verlagsagenden –Anzeigenannahme: MediaTeamKommunikationsberatung Gesellschaftm.b.H.,6840Götzis,Bahnhofstraße 4, 0552352392-0,office@media-team.at,media-team.at– Anzeigenleiter: MarkusSteurer, 05523 52392-11, 066488234240, markus.steurer@media-team.at.Anzeigentarif Nr.01/2026 vom8.7.2025. Hersteller: RussmediaVerlagGmbH, Gutenbergstraße1, 6858Schwarzach. Jahresbezugspreis: €28,-.FürMitgliederderWirtschaftskammer kostenlos.Nachdrucknur beivoller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: GrundlegendeRichtung:Wahrnehmungdergemeinsamen InteressenallerMitgliederderWirtschaftskammer Vorarlberg. OffenlegungderEigentumsverhältnissenach§ 25Mediengesetz: WirtschaftskammerVorarlberg,Wichnergasse 9, 6800Feldkirch. Sieheauch:wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 21.500 (2.Halbjahr2025).FotosohneBildnachweisstammenausunseremArchiv odervon GettyImages. AlleverwendetengeschlechtsspezifischenFormulierungenmeinendieweiblicheund männliche Form.

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Gründungsworkshopsfür haupt-undnebenberufliche Gründungen:

•Dienstag,21.Juli2026

8.30 -11.30Uhr,online

WirtschaftskammerVorarlberg -online

Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5722

•Mittwoch,5.August2026

13.30 -16.30Uhr,persönlich

WirtschaftskammerVorarlberg Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5716

•Mittwoch,12.August2026

13.30 -16.30Uhr,persönlich

WirtschaftskammerVorarlberg

Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5723

•Montag,31.August2026

13.30 -16.30Uhr,online

WirtschaftskammerVorarlberg -online Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5724

•Mittwoch,2.September2026

13.30 -16.30Uhr,persönlich

WirtschaftskammerVorarlberg

Anmeldungunter: www.wkv.at/event/5717

KI-WerkstattVorarlberg

Freitag,24.Juli2026,31.Juli2026, 14.August2026,28.August2026, 4.September2026 8.00 -12.00Uhr

Glashaus,Götzis,Lastenstraße56,6840Götzis KeineabstraktenIdeen.Sondernkonkrete ProzesseausIhremBetriebsalltag. Worumes gehtundanwensichdasFormatrichtet:Sie sindeinKMUausVorarlbergundhabeneinen ArbeitsablaufoderinternenProzess,derzuviel Zeitfrisst,fehleranfällig istoderunnötigKosten verursacht?InderKI-WerkstattVorarlberg entwickelnSiegemeinsammitvierweiteren Betriebenunderfahrenen Begleiter:innenvor Orteinekonkrete KI-LösungfürIhren mitgebrachtenProzess. Anmeldungundweitere Informationenunter: https://ki-werkstattvorarlberg.at oder mittelsQR-Code:

IDAustriaUnternehmertagDigitaleIdentitätalsChancefür IhrUnternehmen

Freitag,31.Juli2026

9.00-10.30Uhr

WirtschaftskammerVorarlberg

DieIDAustriaist diezentrale digitaleIdentitätslösung derRepublikÖsterreichundermöglicht Unternehmeneine sichere,effiziente und rechtskonforme Abwicklung digitaler Geschäftsprozesse.

-VereinfachteKundenidentifikationdurch staatlichgeprüfte digitaleIdentität

-Rechts- undPlanungssicherheit beidigitalen Prozessen(z.B. Altersverifikation)

-Effizienzsteigerunginder digitalenAbwicklung vonGeschäftsprozessen

-Zugangzuneuen digitalenGeschäftsmodellen VordiesemHintergrundladen dieWKV und Staatssekretär AlexanderPröllgemeinsammit demBundeskanzleramt herzlichzum IDAustria Unternehmertag.

AnmeldungundweitereInformationenunter: www.wkv.at/event/5802

FOTO:WKV/VRABL

TERMINE

Dienstag,8.September2026 16.00bis 18.00 Uhr

Patentsprechtagder Wirtschafts-Standort VorarlbergGmbH

CAMPUSV,Hintere Achmühlerstrasse1, 6850Dornbirn

DiePatentanwälte Dr.Ralf Hofmann bzw. Dr.ThomasFechnerinformieren Sie unentgeltlich überdasPatent-,Marken-,Gebrauchsmuster- und Musterwesen. UmeinetelefonischeAnmeldung unter 05572/55252-18wirdgebeten! Informationenunter: 05572/55252-0, wisto@wisto.at www.wisto.at

Dienstag,14.Juli2026

08.00 -12.00Uhr, Bregenz,LKVorarlberg, Montfortstraße9

Dienstag,21.Juli 2026

08.00 -12.00Uhr, Bregenz,LKVorarlberg, Montfortstraße9

Dienstag,28.Juli 2026

08.00 -12.00Uhr, Bregenz,LKVorarlberg, Montfortstraße9

14.00 -15.40 Uhr,Bludenz, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK),Bahnhofstraße12

Mittwoch,29.Juli 2026

09.30 -11.10Uhr,Krumbach, Dorf2 13.30 -15.10Uhr,Bezau, Sicherheitszentrum Bezau,Platz639

Beratungstag der SVS –Sozialversicherung derSelbständigen NutzenSieauchdas umfassendeAngebotan unserendigitalenServices über svsGO.Diese stehenIhnenrundum dieUhr, ohne Termin undohne Wartezeit zurVerfügung. Gernegebenunsere Mitarbeiter:innenauch telefonischunterderRufnummer050 808 808Auskunft. FüreinpersönlichesBeratungsgesprächin unseremKundencenter in Feldkirchbuchen SiebitteeinenTermin über die Online-Termin Anmeldung.Fürein persönliches Beratungsgespräch anunseren Beratungstagsorten buchenSiebitteeinenTermin über SVS-Beratungstageauf www.svs.at SozialversicherungderSelbständigen (SVS), 6800 Feldkirch,Schloßgraben 14

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