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Check Check Lehre, Elternmagazin 2026

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Liebe

Ihr Kind steht an einem entscheidenden Punkt seines Lebens: Die Wahl zwischen einer weiterführenden schulischen Ausbildung oder dem direkten Einstieg ins Berufsleben durch eine Lehre. Als Eltern spielen Sie dabei eine zentrale Rolle, denn Ihre Meinung und Unterstützung sind für Ihr Kind von großer Bedeutung.

In Vorarlberg entscheiden sich aktuell 40 Prozent der 15-Jährigen für eine duale Ausbildung. Damit verzeichnet Vorarlberg erneut einen leichten Rückgang in der Lehrlingsstatistik. Dennoch liegen die Vorteile einer Lehre klar auf der Hand: Jugendliche werden rasch selbstständig und unabhängig, wenn sie in einen Lehrberuf einsteigen. Sie verdienen ihr eigenes Geld, und erleben die Praxis hautnah. Insgesamt befinden sich 6.348 Jugendliche in einem aktiven Lehrverhältnis.

Klares Ziel der Wirtschaftskammer Vorarlberg ist es den Stellenwert der Lehre in der Gesellschaft wieder deutlich zu stärken. 2025 informierten 51 Ausbildungsbotschafter:innen über 2.100 Schüler:innen in 84 Schulklassen über die Chancen der Lehrausbildung. Zusätzlich organisierte die Lehrlingsstelle 20 Eigenveranstaltungen mit insgesamt mehr als 21.000 Besucher:innen: Von der i-Messe, der Skills Week, dem Netzwerktreffen, dem Ausbilder:innen Forum, bis hin zur Verleihung Ausgezeichneter Lehrbetrieb, Beteiligung bei regionalen Lehrlingsmessen oder dem Lehrlingshackaton wird sehr viel unternommen, um das Image aufzubessern.

Zusätzlich möchten wir Ihnen mit diesem Magazin umfassende Informationen und Einblicke rund um das Thema Lehre näherbringen.

Folgende Schwerpunkte erwarten Sie:

• Die duale Ausbildung verstehen: Erfahren Sie, wie Theorie und Praxis in der Lehre optimal verknüpft werden.

• Vielfalt der Lehrberufe: Entdecken Sie die über 200 verschiedenen Lehrberufe, die in Vorarlberg angeboten werden, und finden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den passenden Weg.

• Institutionen und Initiativen: Lernen Sie wichtige Anlaufstellen kennen, die Sie und Ihr Kind während der Ausbildungszeit unterstützen.

• Finanzielle Aspekte: Informieren Sie sich über das erste Einkommen Ihres Kindes und welche finanziellen Unterstützungen es gibt.

• Schule und Lehrabschlussprüfungen: Erhalten Sie einen Überblick über den schulischen Teil der Lehre und die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen.

• Eltern als Begleiter: Tipps und Ratschläge, wie Sie Ihr Kind bestmöglich auf diesem Weg unterstützen können.

• Erfahrungsberichte: Ausbilder:innen und Lehrlinge teilen ihre persönlichen Geschichten und geben authentische Einblicke in den Ausbildungsalltag.

Nutzen Sie dieses Magazin, um sich gemeinsam mit Ihrem Kind über die vielfältigen Möglichkeiten der Lehre zu informieren. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und alles Gute für den gemeinsamen Weg in die berufliche Zukunft Ihres Kindes!

Das Redaktionsteam

Praktischer Ratgeber mit

Mit der Lehre bin ich bestens gerüstet.

Dilara ist Zerspannungstechnikerin im 3. Lehrjahr. Mit ihrem Abschluss sichert sie sich beste Chancen am Arbeitsmarkt.

Über 1.600 Unternehmen bilden derzeit in Vorarlberg rund 6.350 Lehrlinge in mehr als 200 Lehrberufen aus. Erfahre mehr und informiere dich unter: www.vorarlberg.at/lehre

Die Rolle der Eltern

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind bei der Berufswahl unterstützen können und welche Bedeutung Ihre Begleitung auf dem Weg in die berufliche Zukunft hat. Eltern sind wichtige Ratgeber und können helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, ohne Druck auszuüben.

Lehrstellen für dich (all genders):

* Hotel- & Gastgewerbeass. (HGA)

* Restaurantfachmann/frau

* Gastronomiefachmann/frau

* Koch/Köchin

* Kosmetiker:in

* Masseur:in

Deine Vorteile: Lehrstellen-Quiz und Onlinebewerbung ↖

ow your dreams Fo ow dreams your Unentschlossen? K omm gerne zum Schnuppern vorb e

Kontakt: Gesundhotel Bad Reuthe Frick GmbH, 6870 Reuthe Claudia Flatz, +43 5514 2265-509, team@badreuthe.at badreuthe.at/jobs/lehre

Im nächsten BerufsInfoZentrum erfährst du wie. Werde, was dir liegt: ams.at/werdedu oder Upcycler Umdenker?

Liebe Eltern, Sie spielen eine entscheidende Rolle!

Eine gute Ausbildung ist weit mehr als nur ein Schritt ins Berufsleben – sie fördert Talente, Begabungen und die persönliche Entwicklung junger Menschen. Besonders dann, wenn Eltern ihre Kinder aktiv unterstützen und hinter ihrer Berufswahl stehen, wird der Weg in die Zukunft zu einer wertvollen Erfahrung. Doch dieser Prozess bringt auch für Eltern viele neue Herausforderungen mit sich.

Es ist völlig normal, dass dabei Gedanken, Vorstellungen und auch Ängste aufkommen – oft begleitet von Gerüchten und Klischees. Doch Sie als Eltern haben bereits wertvolle Erfahrungen aus Ihrer eigenen Ausbildung und Ihrem Berufsleben gesammelt. Nutzen Sie dieses Wissen, um Ihrem Kind Orientierung zu geben. Sprechen Sie offen über Gefühle und Erwartungen, aber hören Sie auch aufmerksam zu. Schließlich kennen Sie Ihr Kind am besten – und genau dieses Vertrauen gibt Sicherheit und Motivation.

Wichtige Fragen, die Sie mit Ihrem Kind besprechen können:

• Wo liegen deine Stärken und Begabungen?

• Was macht dir wirklich Spaß?

• Wo siehst du noch Entwicklungspotenzial?

• Welche Berufswünsche und Erwartungen hast du?

(Nehmen Sie diese ernst!)

• Wie sieht mein eigener Berufsweg aus?

(Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Einblicke.)

• Wer kann noch wertvolle Einblicke geben?

(Freunde, Bekannte oder Verwandte können ebenfalls von ihrem Arbeitsalltag erzählen.)

• Welche Möglichkeiten gibt es zur Berufsorientierung?

(Nutzen Sie die zahlreichen Informationsangebote.)

Als Eltern sind Sie wichtige Begleiter auf diesem Weg. Mit Offenheit, Unterstützung und Vertrauen helfen Sie Ihrem Kind, den passenden Beruf zu finden und voller Zuversicht in die Zukunft zu starten.

Das Abc der Ausbildungspflicht für Eltern

Ausbildungspflicht

Seit 1. Juli 2017 gilt die Ausbildungspflicht in Österreich. Darunter fallen alle Jugendlichen, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben und sich dauerhaft in Österreich aufhalten.

Betreuungs- und Perspektivenplan

Ein solcher wird entwickelt, wenn sich Ihr:e Sohn/Tochter aktuell nicht in einer Ausbildung (Lehre oder Schule) befindet. Ziel ist immer ein passender Ausbildungsweg.

Chancen durch die Pflicht

Dadurch, dass jedem einzelnen Fall nachgegangen wird, hat jede:r Jugendliche in Österreich die Chance auf eine Qualifizierung und damit einen bestmöglichen Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Dauer

Die Ausbildungspflicht gilt bis zum 18. Geburtstag. Auch darüber hinaus ist es erwünscht, dass Ihr:e Sohn/Tochter in Ausbildung ist.

Erfüllung der Ausbildungspflicht

Die Ausbildungspflicht wird mit dem Besuch einer anerkannten Schule oder einer Lehre erfüllt.

Fachkräftemangel

Durch den Fachkräftemangel gibt es viele Chancen eine Ausbildung zu absolvieren.

Gesetz

Das Ausbildungspflichtgesetz (Ausbildungspflichtgesetz –APflG) ist ein Bundesgesetz, mit dem die Verpflichtung zu Bildung oder Ausbildung für Jugendliche geregelt wird. RIS - Ausbildungspflichtgesetz - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 08.02.2024 (bka.gv.at)

Hilfsarbeit

Jugendliche unter 18, dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen und in Begleitung durch das Jugendcoaching in Hilfsarbeit tätig sein.

Institutionen

Wer keine Lehrstelle oder keinen Ausbildungsplatz findet, kann auf eine Vielzahl an Angeboten (je nach individuellen Bedürfnissen) zurückgreifen. Durch die Unterstützung vom Jugendcoaching findet Ihr:e Sohn/Tochter sicher das Passende.

Jugendcoaching

Das speziell ausgebildete Team des Jugendcoachings begleitet Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf, indem sie mit den Jugendlichen die Berufsorientierung durchführen und einen Perspektiven- und Betreuungsplan ausarbeiten. In Vorarlberg sind BIFO und DAFÜR Träger des Jugendcoachings. Es wird vom Sozialministeriumsservice finanziert.

Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 in Vorarlberg

In jedem Bundesland wurde eine Koordinierungsstelle eingerichtet, finanziert vom Sozialministeriumservice.

Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Vorarlberg, Anton-Schneider-Str. 2, Bregenz

Lehrverhältnis

Mit einem Lehrverhältnis erfüllt Ihr:e Sohn/Tochter die Ausbildungspflicht zu 100 Prozent. Im Bedarfsfall kann auch eine verlängerte Lehre oder Teilqualifizierung absolviert werden.

Mitwirkung der Eltern

Wenn Ihr:e Sohn/Tochter die Ausbildungspflicht nicht erfüllt, sind Sie als Eltern verpflichtet es bei der Koordinierungsstelle zu melden.

Nachfragen

Bei der Koordinierungsstelle ist eine Service-Line eingerichtet, die täglich von 9 bis 16 Uhr (Freitag 9 bis 12 Uhr) besetzt ist. Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe brauchen, können Sie sich gerne an diese wenden.

Gratis aus ganz Österreich:

0800 700 118 oder direkt: 0664/88931268

Organisatorisches

Durch einen statistischen Abgleich bei der Statistik Austria wird festgestellt, welche Jugendlichen aktuell weder eine Schule besuchen, noch einer Ausbildung nachgehen. Diese werden von der Koordinierungsstelle kontaktiert.

Planlos

Falls Ihr:e Sohn/Tochter noch völlig planlos ist, wie es weitergehen könnte, besteht die Möglichkeit sich beim Jugendcoaching zu melden. Dort bekommen Jugendliche die nötige Unterstützung, um für sich persönlich den richtigen Ausbildungsweg zu entwickeln. (In Vorarlberg BIFO und DAFÜR)

Qualifizierung

Die Ausbildungspflicht hat das Ziel, dass möglichst alle Jugendlichen eine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung machen und somit gut qualifiziert in die Zukunft starten können.

Ruhen der Ausbildungspflicht

Das Ausbildungspflichtgesetz kann in bestimmten Ausnahmefällen ruhen. z.B. wenn Ihr:e Sohn/Tochter Kinderbetreuungsgeld bezieht, an einem freiwilligen Sozialjahr teilnimmt oder krank ist.

Soziale Medien

Auch auf Social Media ist die KOST aktiv! Auf TikTok, Instagram und Snapchat findet man uns unter „kost.vorarlberg“

Teilqualifizierung

Für Jugendliche, die aus verschiedensten Gründen eine reguläre Lehre nicht schaffen, kann die Teilqualifizierung (TQ) eine geeignete Möglichkeit sein. Auch mit einer Teilqualifizierung wird die Ausbildungspflicht erfüllt.

Unqualifizierte Beschäftigung Jugendlicher Ist nur in Ausnahmefällen und Begleitung durch das Jugendcoaching möglich. Ferienjobs oder Jobs neben dem Schulbesuch sind natürlich nach wie vor möglich.

Verlängerbare Lehre

Falls es zu viel wird in der regulären Zeit eine Lehre zu absolvieren, gibt es die Möglichkeit die Lehrzeit zu verlängern.

Wartefrist

Wenn Ihr:e Sohn/Tochter bereits eine Zusage für einen Ausbildungsplatz hat, aber noch auf den möglichen Start warten muss, wird die Ausbildungspflicht nicht verletzt.

Ist der einzige Anfangsbuchstabe, für den es laut Berufsinformationscomputer (BIC.at) in Österreich keine Berufsbezeichnung gibt. Das zeigt, wie viele Möglichkeiten es zur Erfüllung der Ausbildungspflicht gibt.

Youtuber:innen

Youtuber:innen, TikToker:innen, etc. unter 18 erfüllen in der Regel die Ausbildungspflicht nicht. Auch sie werden von der KOST kontaktiert und nach Möglichkeit zu einer schulischen oder beruflichen Qualifikation beraten.

Zusammenarbeit

Viele Institutionen arbeiten in Vorarlberg gut zusammen, dass möglichst alle Jugendlichen die passenden Möglichkeiten bekommen.

KOST Vorarlberg

Koordinierungsstelle Vorarlberg

AusBildung bis 18 Anton-Schneider-Straße 2 6900 Bregenz +43 664 88 93 12 68 service@kost-vorarlberg.at kost-vorarlberg.at

Ansprechpartnerin: Birgit Fiel

to build. Born

„Duale Ausbildung“ –Praxisnah und zukunftssicher

Die Lehre bietet eine Ausbildung am Puls der Zeit, denn sie kombiniert praktische Erfahrung mit fundierter Theorie. Jugendliche werden an zwei Lernorten ausgebildet: im Lehrbetrieb und in der Berufsschule. Diese Kombination wird als „Duale Ausbildung“ bezeichnet und ermöglicht eine besonders praxisnahe und gleichzeitig theoretisch fundierte Berufsvorbereitung.

Der Großteil der fachlichen Fähigkeiten wird direkt im Ausbildungsbetrieb erworben, wo Jugendliche von erfahrenen Fachkräften lernen und echte Arbeitssituationen. Ergänzt wird diese Praxis durch den Unterricht in der Berufsschule. Welche Schule besucht wird und ob der Unterricht wöchentlich oder in Blockform stattfindet, hängt vom gewählten Lehrberuf ab.

Die duale Ausbildung entwickelt sich ständig weiter, um den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Neue Technologien, digitale Werkzeuge und aktuelle Branchentrends werden laufend in die Lehrpläne integriert. So bleiben Lehrberufe dynamisch und zukunftssicher.

Die Vorteile der dualen Ausbildung auf einen Blick:

• Die Lehre verbindet praktisches Know-how mit fundiertem theoretischem Wissen – eine bewährte Kombination mit Tradition und Zukunft.

• In Vorarlberg gibt es rund 200 Lehrberufe – hier findet jede:r eine Ausbildung, die zu den eigenen Talenten und Interessen passt.

Übersicht zu den Lehrberufen in Vorarlberg Seite 82

• Lehrbetriebe stehen im Wettbewerb und passen ihre Ausbildung laufend an aktuelle Entwicklungen an – so bleibt die Lehre stets am Puls der Zeit.

• Der Kontakt zu Arbeitskolleg:innen und Kund:innen fördert von Anfang an die soziale Kompetenz.

• Durch das eigene Einkommen werden Jugendliche früher finanziell unabhängiger.

Der erste Zahltag Seite 34

• Viele Vorarlberger Unternehmen engagieren sich besonders für die Lehrlingsausbildung – zahlreiche Betriebe sind als „Ausgezeichnete Lehrbetriebe“ zertifiziert.

Weitere Informationen zum Erfolgsprojekt Seite 45

• Eine erfolgreich abgeschlossene Lehre eröffnet vielfältige Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten – von der Spezialisierung bis hin zum eigenen Unternehmen.

Die duale Ausbildung ist ein bewährtes Erfolgsmodell, das jungen Menschen hervorragende Perspektiven bietet –praxisnah, modern und mit besten Zukunftschancen!

Themen, die viele Eltern beschäftigen...

Wie kann ich mein Kind unterstützen?

Wo kann man sich über Berufe, Unternehmen und Informationsveranstaltungen in Vorarlberg informieren?

Die zentrale Plattform zur Berufsorientierung in Vorarlberg ist berufeerleben.at. Dort finden Sie tausende Berufsbeschreibungen (inkl. Virtual Reality Videos), vielfältige Profile und Kontakte von Vorarlberger Unternehmen sowie Termine zu Informationsveranstaltungen, Messen, Tagen der offenen Tür, Schnuppertermine, Beratungsangebote und vieles mehr.

Wo findet man offene Lehrstellen in Vorarlberg?

Wenn man sich speziell für eine Lehre interessiert werden auf lehre-vorarlberg.at über 200 Lehrberufe beschrieben, über 2.000 Ausbildungsbetriebe in Vorarlberg sind aufgelistet und hunderte offene Lehrstellen können durchforstet werden.

Welche Schritte sind in der Berufsorientierung mit Jugendlichen wichtig? Vier Phasen der Berufswahl

1. Vorbereitungsphase: Interessen, Fähigkeiten, Talente kennenlernen. Recherche zum Ausbildungsangebot.

2. Orientierungsphase: Begegnung mit Berufen, Tage der offenen Tür, Lehrlingsmessen, Schnuppern nutzen. (z.B. ich geh mit, Chancentage, etc.)

3. Reflexionsphase: Talente-Check an Schulen. Individuelle Berufsberatung beim BIFO

4. Entscheidungsphase: Auswahl auf Grundlage der Erfahrungen und Überlegungen. Unterstützung bei Bewerbung/Aufnahmeprüfung.

Und wenn Jugendliche gar nicht wissen was sie wollen? Wenn Ihr Kind mit seinen Überlegungen nicht weiterkommt, dann ist es Zeit für eine vertiefende Beratung. Eine individuelle Bildungs- und Berufsberatung beim BIFO kann weiterhelfen:

- Im Gespräch mit einem Experten/einer Expertin werden Interessen und Fähigkeiten und Vorstellungen herausgearbeitet. Hierbei kann auch eine Potenzialanalyse helfen.

- Ihr Teenager erfährt mehr über die verschiedenen Möglichkeiten zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen.

- Gemeinsam mit der Beraterin/dem Berater können Jugendliche die Situation aus einer anderen Perspektive betrachten. Dadurch ergeben sich oft auch neue Ideen.

- Es kann ein Plan erarbeitet werden, mit dem Ihr Kind Schritt für Schritt dahin kommt, wohin es möchte.

Wie läuft ein Beratungsgespräch ab?

Jedes Anliegen, jede Frage im Bereich Bildung und Beruf ist persönlich und individuell. Die Beraterin/der Berater orientiert sich deshalb konsequent an den Vorstellungen und Ideen, die Ihr Kind in das Gespräch einbringt. Es werden klärende Fragen gestellt, die dabei helfen, eine ganz persönliche „Lösung“ zu finden. Verschiedene Hilfsmittel wie z.B. Tests kommen dabei zum Einsatz.

Welche Arten von Beratung gibt es?

Ihr Kind kann sowohl zu einer persönlichen Beratung ins BIFO kommen oder sich per Videotelefonie, Telefon, Chat oder Mail beraten lassen. Eltern können Jugendliche zum Beratungsgespräch auf Wunsch auch gerne begleiten.

Ist die Beratung kostenlos?

Ja, die Beratung beim BIFO ist völlig kostenlos. Potenzialanalysen für Jugendliche (bis 20 Jahre) kosten 69 Euro.

Wie werden Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung unterstützt?

Das „DAFÜR“ in Hohenems unterstützt und begleitet Menschen mit Beeinträchtigung auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt.

Wie können Sie ihren Nachwuchs am Besten unterstützen?

1. Nehmen Sie Berufswünsche ernst und bewerten Sie Berufe nicht

2 Bieten Sie Unterstützung an und haben Sie ein offenes Ohr

3. Erzählen Sie von der eigenen Arbeit und Erfahrungen bei der Berufswahl

4. Informieren Sie über öffentliche Angebote (z.B. Tag der offenen Tür)

Welche Pflichten haben Jugendliche in Sachen Ausbildung?

Die Ausbildungspflicht bis 18 ist seit 2016 gesetzlich verankert und bedeutet, dass alle Menschen unter 18 Jahren nach der Pflichtschule eine Ausbildung machen müssen, z.B. eine weiterführende Schule, eine Lehre oder andere Ausbildungen. Dies gilt für alle Jugendlichen, die ständig in Österreich wohnen. Genauere Infos dazu gibt es bei der „KOST“ (Koordinierungsstelle Ausbildung bis 18).

Wichtige Adressen & Kontakte:

BIFO – Beratung für Bildung und Beruf Bahnhofstraße 24 | 6850 Dornbirn info@bifo.at | 05572 31717 | bifo.at

KOST Vorarlberg

Anton-Schneider-Straße 2 | 6900 Bregenz service@kost-vorarlberg.at | +43 664 88 93 12 68 kost-vorarlberg.at

DAFÜR

Markus-Sittikus-Straße 20 | 6845 Hohenems info@dafuer.at | 05576 20770 | dafuer.at

Landeselternverband

Steinebach 18 | 6850 Dornbirn office@levv.at | 05572 206767 | levv.at

Wichtige Links berufeerleben.at | lehre-vorarlberg.at short.wkv.at/Elternguide

DIE 4 PHASEN DER BERUFSWAHL

Der Weg der Berufs- und Ausbildungswahl ist eine spannende und eindrucksreiche Zeit, die von Eltern und Jugendlichen gut geplant und genutzt werden sollte. Der folgende Leitfaden soll eine erste Orientierung geben, wie sie sich die Berufswahlphase ihrer Tochter/ihres Sohnes bestmöglich vorstellen können und wo es die Möglichkeit gibt, zu unterstützen oder Rat zu geben bzw. welche Angebote es für die jeweiligen Phasen gibt. Diese Phasen sind immer individuell und nicht immer linear, aber es hilft, auf der Berufsreise einen kleinen Kompass dabei zu haben. Und wenn die Orientierung nicht von allein kommt, stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

1. Vorbereitungsphase: Sich selbst kennenlernen

In dieser ersten Phase geht es darum, dass sich die Jugendlichen mit ihren Interessen, Fähigkeiten und Talenten auseinandersetzen. Ein Überblick über das gesamte Ausbildungsangebot in der Region soll geschaffen werden. Einerseits zur Inspiration und andererseits um die eigene Persönlichkeit in eine erste Reflexion zu den realen Angeboten zu bringen.

2. Orientierungsphase: Möglichkeiten entdecken

In der zweiten Phase stehen die Orientierung und die Begegnung mit möglichst vielen Berufen im Vordergrund. Besonders im Fokus stehen hier daher die Realbegegnungsangebote wie zum Beispiel die Ausbildungsmesse „i“, Tage der offenen Türen, Infoveranstaltungen, sowie der Vorarlberger Zukunftstag „ich geh mit“ oder die „Chancen-Tage“. In dieser Phase sollen die Jugendliche auch die Fähigkeit erlangen, sich zielgerichtete Informationen zu den einzelnen Berufen und Ausbildungen zu beschaffen und diese miteinander sowie mit ihrer Kompetenzstruktur in einen ersten Vergleich bringen zu können.

3. Reflexionsphase: Vorauswahl treffen

Unterstützung bei der Überlegung möglicher Alternativen und Möglichkeiten bietet eine individuelle Berufsberatung. Standortgespräche im Rahmen des „Talente-Checks“ an Schulen, Berufsberatung durch Lehrer/innen, eine Beratung durch Jugendcoaches und Berufsorientierungs-Anbietern wie dem BIFO sind Beispiele für mögliche Unterstützung in dieser Phase. Je nach Entwicklungsstand der Entscheidungsfindung des Jugendlichen, sollen nächste Schritte ausgelöst, unterstützt und geplant werden.

4. Entscheidungsphase: Auswahl erkunden und entscheiden

In diesen Bereich fallen alle Angebote, denen schon eine Reduktion des Gesamtangebotes auf spezifische Berufs- und Bildungsangebote vorangegangen ist, gefolgt von der konkreten Umsetzung des Ausbildungswunsches, also konkretes Schnuppern und Bewerben. Unterstützung bei Bewerbungen und vor Aufnahmeprüfungen, sowie entsprechende Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten für und vor dem Eintritt in eine neue Ausbildung sollen thematisiert werden. Einen Überblick über die verschiedenen Angebote findest Du auf www.berufeerleben.at oder www.bifo.at

Gute Gründe für die Lehre

Entdecken Sie die vielfältigen Vorteile einer Lehre und warum sie eine attraktive Option für den Berufseinstieg Ihres Kindes darstellt. Eine Lehre bietet praxisnahe Ausbildung, finanzielle Unabhängigkeit und hervorragende Karrierechancen.

Karl-Heinz Kopf, Präsident der Wirtschaftskammer

Vorarlberg

Karriere mit Lehre

Berufsorientierung kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man muss Wünsche und Möglichkeiten abstecken, die eigenen Fähigkeiten und Potenziale entdecken. Und dann sind sehr wichtige Entscheidungen zu treffen. Mit einem interessanten Mix aus Praxis, Fachwissen und anderen Skills bietet die Lehre alles, was man für eine erfolgreiche Karriere braucht. Ich wünsche mir, dass Jugendliche

eine gute Wahl für ihre berufliche Zukunft treffen und viel Spannendes und Neues mitnehmen können. Bei mehr als 200 verschiedenen Lehrberufen und den sehr engagierten Lehrbetrieben im Land ist die Auswahl jedenfalls hervorragend. Nutzen Sie daher gemeinsam mit Ihrem Kind das Magazin, informieren Sie sich und fragen Sie nach, probieren sie aus und motivieren Sie Ihren Sohn/Ihre Tochter mit voller Energie, Tatendrang und Fleiß seiner/ihrer Karriere einen Kick zu geben.“

Gudrun Petz-Bechter, Direktor Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Vorarlberg

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Talent stärkt den Beruf

Die Suche nach individuellen Talenten und Fähigkeiten ist bei der Berufswahl ungemein entscheidend. Denn wer einen Beruf wählt, der den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht, hat auch Freude an seiner Arbeit und übt diese gerne aus. Unsere Wirtschaftskammer Vorarlberg engagiert sich stark für die duale Ausbildung und bietet eine breite Palette an Unterstützungs- und Beratungsleistungen, nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für Sie als Eltern an. Wir fördern die

Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben und unterstützen innovative Ausbildungsmodelle. Ich möchte Sie daher dazu einladen, die vielfältigen Informationsangebote zu nutzen, um so viel wie möglich über die Chancen und Möglichkeiten einer dualen Ausbildung für Ihr Kind in einem der über 200 Berufsfelder kennenzulernen. Ich bin sicher, dass für die Talente und Fähigkeiten ihres Kindes der passende Beruf dabei ist.“

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für die Lehre starke Gründe

Ein Arbeitsalltag voller Abwechslung

Theorie allein ist langweilig? Nicht in der Lehre! Hier wird das Gelernte direkt in der Praxis umgesetzt. Jeder Tag bringt neue Aufgaben, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse –so bleibt der Alltag spannend und lehrreich.

Der direkte Weg zum Profi

Vom ersten Tag an mittendrin: Lehrlinge werden schrittweise an ihren Beruf herangeführt und sammeln wertvolle Erfahrung. Am Ende der Ausbildung sind sie bestens qualifizierte Fachkräfte mit gefragtem Know-how und hervorragenden Karriereaussichten.

Das erste eigene Einkommen

Bereits ab dem ersten Lehrjahr verdient man eigenes Geld – ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Ob für den Führerschein, das erste eigene Auto oder persönliche Wünsche: Die finanzielle Unabhängigkeit wächst mit jeder Lehrlingsentschädigung.

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Teamwork und wertvolle Kontakte

Während der Ausbildung arbeitet man mit Kolleg:innen, Ausbilder:innen und Lehrer:innen zusammen. Man lernt, sich im Team zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Ziele zu erreichen – Fähigkeiten, die in jedem Beruf gefragt sind.

Unzählige Zukunftschancen

Mit einer Lehre stehen alle Wege offen! Ob Meisterprüfung, Berufsreifeprüfung (Matura), Spezialisierung, ein Studium oder sogar der Weg in die Selbstständigkeit – eine abgeschlossene Lehre ist eine solide Basis für viele Karriereoptionen, auch international.

LEHRE IN VORARL BERG

Hunderte offene Lehrstellen und dutzende aktuelle Schnuppertermine sind unter lehre-vorarlberg.at zu finden.

Alle Infos für Eltern zusammengefasst –einscannen und los geht’s!

Eine Plattform, alle Infos!

Offene Lehr- und Schnupperstellen, Videos, Interviews, Infos zu über 200 Lehrberufen und zu über 2.000 Ausbildungsbetrieben im Land: Auf lehre-vorarlberg.at bekommt man alles.

Sehr praktisch: Durch die Kooperation mit myLehre gibt es eine interaktive Vorarlberg-Karte, auf der Sie alle aktuellen offenen Lehr- und Schnupperstellen finden. So erfährt man auf Anhieb, welche Firmen in der Umgebung nach zukünftigen Fachkräften suchen.

Zusätzlich bekommen Eltern nun alle relevanten Infos auf einer Seite zusammengefasst: lehre-vorarlberg.at/eltern

Inspiration gefällig? Durch Interviews mit vielen Lehrlingen oder unseren Videos zu den Ausbildungsbotschafter:innen bekommen Interessierte direkte Infos von anderen Jugendlichen. So kommen regelmäßig Lehrlinge zu Wort, die über ihre Erfahrungen, Erlebnisse und ihren bisherigen

Karriereweg sprechen. Schule abgebrochen? Eine Lehre nach der Lehre gemacht, weil man doch etwas anderes werden wollte? Während der Lehre die Matura abgeschlossen und gleichzeitig Geld und Erfahrung gesammelt? Hinter jedem Lehrling steckt eine spannende Geschichte, die auf dieser Plattform erzählt wird.

Natürlich wird auf lehre-vorarlberg.at auch über alle relevanten Projekte berichtet: Virtuelle Betriebsbesichtigungen, Lehrlingsmessen, regionale Lehrlingsinitiativen, Lehrlingsnetzwerk, Ausbildungsbotschafter – die verschiedenen Rubriken sind eine Quelle an Informationen, die für den weiteren Karriereweg entscheidend sein können.

Stichwort virtual reality: Lehre in Vorarlberg hat den Grundstein für die virtuellen Betriebsbesichtigungen in ganz Österreich gelegt. Auf berufe-vr.at kann man sich an die Arbeitsplätze von über 60 Lehrlingen „beamen“ und ihnen an ihrem Arbeitsplatz über die Schultern schauen – virtuelles Schnuppern sozusagen!

Von Jugendlichen für Jugendliche: Auf lehre-vorarlberg.at erzählen zahlreiche Lehrlinge von ihrem Ausbildungsweg.

In kurzen Videos stellen unsere Ausbildungsbotschafter:innen sich und ihren Lehrberuf vor.

Auf der Plattform findet man hunderte offene Lehrstellen in ganz Vorarlberg.

Und in kurzen Videos lernt man auch unsere Ausbildungsbotschafter:innen kennen. Das sind Lehrlinge, die an Schulen über sich und ihre Arbeit berichten --> Infos über Lehre und Beruf aus direkter Hand.

Bezahlte Anzeige

Vielseitige Lehrlingsausbildung bei Rondo

Bei Rondo steht alles im Zeichen der Qualität – so auch die Lehrlingsausbildung. Der international tätige Papier-, Wellpappe- und Verpackungsspezialist sucht am Standort Frastanz für Lehrbeginn September 2026 Jugendliche, die nachhaltig in eine erfolgreiche Zukunft durchstarten möchten.

Mit der umfassenden Lehrlingsausbildung gehört Rondo zu den besten Ausbildungsbetrieben Österreichs, was durch die Prämierung als „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ vom Land Vorarlberg bereits acht Mal bestätigt wurde. „Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen liegt uns sehr am Herzen“, betont Silke Berthold, Leiterin der Lehrlingsausbildung bei Rondo. „Unsere hochmodern ausgestatteten Arbeitsplätze und die über 20 engagierten Lehrlingsausbilder schaffen die Basis für eine qualifizierte Ausbildung auf hohem technischem Niveau.“

Verpackungstechnik ist einer der 9 Lehrberufe bei Rondo, die von über 20 Lehrlingsausbildern vermittelt werden.

Schnuppertage bei Rondo

Die Rondo Ganahl AG bietet Jugendlichen Einblicke in den zukünftigen Arbeitsalltag. Bei einem Schnuppertag beantworten die Ausbilder des jeweiligen Lehrberufes alle Fragen zum Fachbereich. RONDO

Neben der fachlichen Ausbildung wird bei Rondo großer Wert auf die persönliche Weiterentwicklung der Jugendlichen gelegt. Sie werden entsprechend individueller Interessen gefördert und haben die Möglichkeit, ihre Talente optimal zu nutzen. Durch das vielfältige Ausbildungsprogramm werden die jungen Menschen zu motivierten Mitarbeitenden ausgebildet und bestmöglich auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn vorbereitet.

Verpackungstechniker/in

Industriekaufmann/frau

Papiertechniker/in

Elektrotechniker/in

Metalltechniker/in

Prozesstechniker/in

Für nähere Auskünfte und eine Terminvereinbarung steht

Silke Berthold zur Verfügung: silke.berthold@rondo-ganahl.com oder 05522 51841 165. lehre.rondo-ganahl.com oder Instagram @rondoganahlag

Betriebslogistikkaufmann-/frau IT-Systemtechniker/in Applikationsentwickler/in – Coding

Foto: Andy Sillaber

Das Talent zum Beruf machen!

Bei der Berufswahl gibt es viele Faktoren wie Karriereund Einkommensperspektiven, Zukunftssicherheit oder die Abwechslung, die ein Beruf mit sich bringt, die in die Überlegungen einfließen. Im Vordergrund sollten aber die unterschiedlichen Interessen sowie individuellen Fähigkeiten eines Jugendlichen stehen.

„Was will ich werden?“, diese Frage steht am Anfang aller Überlegungen, wie es nach der Pflichtschule weitergehen soll. Dabei sind Gespräche mit Eltern, Freund:innen und Verwandten wichtig, aber auch die Berufsberatung durch Lehrpersonen und unterschiedliche Organisationen bietet Unterstützung bei dieser Entscheidung. Das Ziel sollte immer sein, für jeden Jugendlichen das passende Angebot zu finden: Jeder hat unterschiedliche Interessen und individuelle Fähigkeiten und Talente, die bei der Wahl der Ausbildung die Hauptrolle spielen sollten.

Die Lehre gewinnt in unserer sich so rasant verändernden Welt und aufgrund des akuten Fachkräftemangels weiter an Attraktivität: Lehrlinge sind die gefragten Spezialist:innen von morgen – mit einer Top-Grundausbildung und zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Diese Kombination macht die duale Ausbildung zu einem finanziell wie auch persönlich erfolgsversprechenden Berufsmodell. Denn für die Vorarlberger Wirtschaft sind gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte eine wichtige Säule im internationalen Wettbewerb. Deshalb muss das Ziel sein, für jede Jugendliche bzw. jeden Jugendlichen die bestmögliche Ausbildung im Sinne der eigenen Interessen und Fähigkeiten sowie den Anforderungen des Wirtschaftsstandortes entsprechend zu finden.

Wichtig! Je mehr den Jugendlichen beim Schnuppern gezeigt wird. Je mehr sie selbst ausprobieren dürfen, desto leichter fällt die Entscheidung zur späteren Berufswahl.

BEWIRB

DICH JETZT

Labortechnik

Betriebslogistik

Speditionswesen

Elektrotechnik

Metalltechnik

Industriekaufwesen

Textilchemie

Textiltechnologie

Erste Einblicke in die Arbeitswelt

Erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Ihr Kind durch Praktika und Schnuppertage wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern sammeln kann. Diese ersten Eindrücke helfen, Stärken und Interessen zu erkennen und die richtige Berufswahl zu treffen.

#schnuppern2026

#schnuppern2026

Das „Schnuppern“ ist für viele Schüler:innen eine Herausforderung.

In Zusammenarbeit mit dem BIFO, bietet die Wirtschaftskammer Vorarlberg mit #schnuppern2026 ein spannendes Video-Format, welches in der 7. oder als Auffrischung in der 8./9. Schulstufe im Berufsorientierungsunterricht unterstützend eingesetzt werden kann. Viele wichtige Themenschwerpunkte zum Schnuppern werden dabei von Ausbildungsbotschafter:innen, Lehrlingsausbilder:innen, und BO-Lehrer:innen behandelt. Damit soll Hilfestellung und Anregung zum (individuellen) Schnuppern gegeben werden. Wir wünschen viel Spaß beim Ansehen!

Kapitel als Einzel-Videos:

Teil 1: Wohin geht dein Weg?

HIER geht’s zu den Videos

Dauer: ca. 60 Min.

Teil 2: Wie planst du erfolgreich?

Teil 3: Wie wirst du Schnupperkönig:in?

Teil 4: Wo gibt es Hilfe?

Mit der Schnupperlehre die Arbeitswelt entdecken

Die Frage „Wo genau soll es für mich beruflich hingehen?“ ist bei dem großen Angebot an Berufen und Branchen nicht leicht zu beantworten. Dazu kommt der Druck, die „richtige“ Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Die Schnupperlehre bietet in dieser Phase der Berufsorientierung Gelegenheit für einen ersten Einblick in die Arbeitswelt: Im Rahmen einer Schnupperlehre haben Jugendliche die Möglichkeit, Lehrberufe direkt in einem Unternehmen kennenzulernen und ihre persönlichen Berufsvorstellungen mit der beruflichen Realität vor Ort abzugleichen.

Die Schnupperlehre bietet verschiedene Möglichkeiten:

1. Individuelle Berufsorientierung während der Schulzeit

• für alle Schüler:innen der 8. Schulstufe allgemeinbildender sowie berufsbildender mittlerer und höherer Schulen

• individuell für einzelne Schüler:innen möglich

• bis zu fünf Tage unterrichtsfrei

• der Klassenvorstand erteilt die Erlaubnis dazu

• die Initiative geht von den Eltern aus

2. Individuelle Berufsorientierung außerhalb der Schulzeit (insbesondere Ferien)

• für alle Schüler:innen ab der 8. Schulstufe

• an bis zu 15 Tagen in den Ferien möglich

• Schüler:innen sind über die Schule unfallversichert

• die Eltern müssen zustimmen

• im Betrieb muss es eine geeignete Aufsichtsperson geben

3. Schulveranstaltung bzw. schulbezogene Veranstaltung (Berufspraktische Tage)

• für Schüler:innen im 8., 9., 10. Schuljahr

• alle Schüler:innen einer Klasse dürfen gleichzeitig schnuppern

• die Schüler:innen sollen die Betriebe, die sie kennenlernen möchten, selbst finden

• Ansprechpartner:innen sind die Lehrpersonen

Die Schnupperlehre ist eine ideale Möglichkeit, sich in einem Betrieb über unterschiedliche Lehrberufe zu informieren und erste Erfahrungen zu machen, auch Fragen können direkt geklärt werden. Nach der Schnupperlehre kann man sich ein schriftliches Feedback geben lassen, das bei künftigen Bewerbungen hilfreich sein kann.

Keine Lehre ohne Schule –

Theorie und Praxis

im perfekten Zusammenspiel

Auch wenn sich Ihr Kind für eine duale Ausbildung entscheidet, bleibt die Schule ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses. Viele Jugendliche nutzen die Polytechnische Schule (PTS) als 9. Schulstufe, um sich gezielt auf eine Lehre vorzubereiten. Hier erhalten sie wertvolle Einblicke in verschiedene Berufsfelder durch Betriebserkundungen, Praxistage und Lehrwerkstätten in Unternehmen oder Berufsschulen. Die PTS bietet eine allgemeine Berufsgrundbildung mit Fachbereichen wie Metall, Elektro, Bau, Holz, Handel-Büro, Dienstleistung und Tourismus. Zusätzlich werden Schlüsselkompetenzen in Deutsch, Englisch und Mathematik vermittelt. Nach Abschluss eines Lehrvertrags ist der Besuch einer fachspezifischen Berufsschule verpflichtend. Diese wird nicht frei gewählt, sondern richtet sich nach dem gewählten Lehrberuf und dem Standort des Ausbildungsbetriebs. Der theoretische Unterricht in der Berufsschule ergänzt die praktische Ausbildung im Betrieb, vermittelt zusätzliches Fachwissen und stärkt die Allgemeinbildung.

Die Dauer des Berufsschulunterrichts entspricht der Lehrzeit – in der Regel drei Jahre – und kann je nach Beruf unterschiedlich organisiert sein:

• Ganzjähriger Unterricht: Mindestens ein voller oder zwei halbe Schultage pro Woche

• Lehrgangsunterricht: Unterrichtsblöcke von mindestens acht Wochen am Stück

• Saisonaler Unterricht: Blockweise Schulzeiten, oft an saisonale Berufe angepasst

Je nach Ausbildung kann der Berufsschulunterricht auch in einem anderen Bundesland stattfinden.

Unterstützung für Jugendliche mit besonderen Herausforderungen:

Für Jugendliche mit Benachteiligungen oder Startschwierigkeiten bietet das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (AZV) eine alternative Möglichkeit zur Lehre – mit einer fixen Anstellung und sozialer Absicherung. Neben der fachlichen Ausbildung stehen hier die individuelle Begleitung und Förderung im Mittelpunkt. Pädagogische Betreuer:innen helfen beim Lernen, unterstützen bei Herausforderungen und stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Die schulische Ausbildung erfolgt an den zuständigen Landesberufsschulen, während durch Praktika in verschiedenen Betrieben wertvolle Praxiserfahrung gesammelt wird.

Diese duale Kombination aus Schule und betrieblicher Praxis macht die Lehrausbildung zu einem bewährten Erfolgsmodell –mit besten Chancen für eine sichere und erfolgreiche Zukunft.

Folgende Lehrausbildungen können im AZV absolviert werden: Betriebslogistik (Lagerlogistik) | Büro | Einzelhandel | Elektrotechnik | Fahrrad-Mechatronik | Informationstechnologie | Kochen | Malerei und Beschichtungstechnik | Metallbearbeitung | Metalltechnik | Restaurantfach und System-Gastronomie | Tischlerei | Tischlereitechnik

Weitere Informationen zur Polytechnischen Schule, Berufsschulen und AZV: pts.schule.at abc.berufsbildendeschulen.at ausbildungszentrum-vorarlberg.at

Die Lehrabschlussprüfung (LAP) –Der Schlüssel zur Zukunft

Mit der Lehrabschlussprüfung (LAP) krönen Jugendliche ihre Ausbildungszeit und beweisen, dass sie das nötige Fachwissen und die praktischen Fähigkeiten für den gewählten Beruf beherrschen.

Eine abgeschlossene Lehre öffnet viele Türen: Sie verbessert die Jobchancen erheblich, ermöglicht den Zugang zur Berufsreifeprüfung (Matura), Fachhochschule oder Universität und kann sogar der erste Schritt in die Selbstständigkeit sein.

Die LAP ist freiwillig, bringt aber klare Vorteile:

• Berufstitel: Die offizielle Berufsbezeichnung darf man nur mit abgeschlossener Lehre führen. z.B. Kfz-Techniker:in oder Augenoptiker:in.

• Höheres Einkommen: Eine abgeschlossene Lehre wirkt sich positiv auf die Entlohnung aus.

• Weiterbildungsmöglichkeiten: Die LAP bildet die Grundlage für weitere Karriereschritte und schützt in vielen Berufen langfristig die beruflichen Rechte.

Ablauf und Anmeldung

Die Anmeldung zur LAP kann sechs Monate vor Ende der Lehrzeit erfolgen und muss vom Lehrling selbst bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg eingereicht werden. Die Prüfung findet frühestens zehn Wochen vor Lehrzeitende statt.

Die LAP besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und wird von erfahrenen Berufsexpert:innen abgenommen. Ein wichtiger Bestandteil ist das Fachgespräch, das an einem der WIFI-Standorte in Vorarlberg stattfindet und etwa 30 Minuten dauert. Wer alle Lehrjahre erfolgreich absolviert hat, braucht sich vor der Prüfung keine Sorgen zu machen – die Ausbildung bereitet optimal darauf vor.

Nach bestandener Lehrabschlussprüfung erhält Ihr Kind das offizielle Prüfungszeugnis, und die Lehre ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Die LAP ist mehr als nur eine Prüfung – sie ist der Beweis für eine fundierte Ausbildung und der Startschuss für eine erfolgreiche berufliche Zukunft!

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Sutterlüty ist mehr als ein Lebensmittelmarkt. Als Vorarlberger Familienbetrieb steht das Unternehmen für Regionalität, Nachhaltigkeit und echte Qualität. Werte, die bewusst gelebt und weitergegeben werden. Für junge Menschen bedeutet das: eine Lehre in einem Umfeld, in dem sie gesehen werden, Verantwortung übernehmen dürfen und sich langfristig entwickeln können.

Mittendrin statt nur dabei

Schon ab dem ersten Tag werden Lehrlinge bei Sutterlüty herzlich aufgenommen und als vollwertige Teammitglieder integriert. Sie arbeiten in allen Abteilungen eines Ländlemarktes mit, lernen die Vielfalt der Lebensmittelwelt kennen und entdecken dabei ihre Stärken. Dabei sind sie nicht auf sich allein gestellt: erfahrene Mentor*innen begleiten sie im Alltag, geben Rückhalt und unterstützen Schritt für Schritt. Zusätzlich gibt es individuelles Coaching, um bestmöglich auf die Lehrabschlussprüfung vorzubereiten. Workshops, Exkursionen und gemeinsame Events gehören ebenso zur Ausbildung wie der Besuch der eigenen Sutterlüty-Klasse an der Landesberufsschule Bregenz. So ergänzen sich Theorie und Praxis ideal.

Top Benefits, die sich wirklich sehen lassen

Ab Herbst 2026 erhöht Sutterlüty die Lehrlingsentschädigung deutlich und bietet zusätzlich ein Prämienpaket im Wert von bis zu 6.000 Euro, besonders engagierte Lehrlinge können sich sogar über einen kostenlosen Führerschein freuen. Ein Jahresticket für den öffentlichen Verkehr in ganz Vorarlberg sowie eine Treueprämie für jene, die nach der Ausbildung bleiben, ergänzen das b’sundrige Gesamtpaket.

Ausbildung als Investition in die Zukunft der Region. „Unsere Lehrlinge sind die Schlüsselkräfte von morgen. Mit attraktiven Rahmenbedingungen und echten Perspektiven möchten wir ihnen eine nachhaltige Basis bieten“, erklärt Simon Unterassinger, Leiter Personal. Mit über 40 Lehrlingen und dem Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ investiert Sutterlüty bewusst in die Zukunft. Eltern können darauf vertrauen, dass ihre Kinder in einem Umfeld ausgebildet werden, das Sicherheit, Wertschätzung und persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellt.

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Schlechte Noten –wie gehen wir damit um?

Wenn die Noten nicht so sind wie gewünscht oder erwartet, ist es wichtig in Ruhe auf Ursachenforschung zu gehen und die eigene Situation richtig einzuschätzen. Auch in Bezug auf die Ausbildungswahl. BIFO-Jugendcoach Melanie gibt hilfreiche Tipps wie Sie mit der Situation umgehen können:

Melanie, im Jugendcoaching begegnen dir immer wieder Schüler:innen, die sich wünschen ihre Schulleistung zu verbessern. Was empfiehlst du ihnen?

Zuerst sollte die Ursache für die nicht zufriedenstellende Schulleistung gefunden werden. Die Schwierigkeiten können ganz unterschiedliche Gründe haben und es ist wichtig, sich diesen bewusst zu werden.

Welches sind die nächsten Schritte?

Wir schauen uns in der Beratung immer die jeweilige Situation an und suchen dann gemeinsam mit den Jugendlichen nach Lösungen und Unterstützungsangeboten. Im besten Fall können wir gemeinsam mit den Eltern schauen, welche Möglichkeiten es gibt. Da diese neuen Methoden oder Hilfsmittel ja nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause umgesetzt werden sollten.

Es gibt viele Angebote in diesem Bereich. Das reicht von der Strukturierung von Lernplänen über z.B. Lerncafes oder Workshops. In der Beratung arbeiten wir gemeinsam mit den Jugendlichen (und ihren Eltern) beispielweise auch daran, ihre Gewohnheiten zu verändern. Außerdem haben wir auch die Möglichkeit im Rahmen von „Beratung mit Potenzialanalyse“ die individuellen Fähigkeiten und Stärken sowie Interessen zu identifizieren und ggf. hilfreiche Maßnahmen daraus abzuleiten. Die Jugendlichen bekommen somit ein umfassendes Profil und wir können dann daraus passende Wege und Möglichkeiten erarbeiten.

Und wenn die Noten nicht für die Wunschschule oder die Traumlehrstelle passen?

Gerade wenn es um Schulanmeldung oder Bewerbungen geht, spüren die Schüler:innen Druck von allen Seiten. Wir helfen den Jugendlichen dabei, sich ein realistisches Bild über ihre aktuelle Situation sowie den Chancen und Möglichkeiten zu machen. Auch wenn die aktuelle schulische Leistung nicht für die Wunschausbildung reicht, gibt es unzählige Wege und Alternativen. Es ist immer gut, sich auch einen Plan B zu überlegen.

Wenn jemand gerne Matura machen möchte, aber nicht an einer weiterführenden Schule aufgenommen wird gibt es sowohl während als auch nach der Lehre die Möglichkeit diese nachzuholen. Im Anschluss stehen einem dieselben Wege offen, wie Jugendlichen die die Matura über eine allgemein- oder berufsbildende höhere Schule machen.

Wer sich gerne über Ausbildungen oder Alternativen informieren möchte, ist bei uns im BIFO richtig.

Der erste Zahltag ist da –

wie geht es weiter?

Sich lang gehegte Wünsche erfüllen und die neue Unabhängigkeit voll auskosten. Ihr Kind hat sich das „verdient“: Gönnen Sie die große Freude und den Stolz, aber Stehen Sie bei der Finanzplanung zur Seite. Ein paar Gedanken zum vernünftigen Umgang mit Geld schaden nicht. Respektieren Sie aber die eigenen Entscheidungen Ihres Kindes – aus dem einen oder anderen Fehlkauf kann man ja immerhin auch etwas lernen.

• Gehen Sie gemeinsam Fixkosten durch. Diese lassen sich gut planen und so möglichst niedrig halten.

• Rücklagen federn Unvorhergesehenes ab. Ein Haushaltsbuch kann helfen, den Überblick zu bewahren. Hier gibt es interessante Apps und moderne und attraktive Online-Banking-Angebote.

• Ein Termin beim Bankberater bzw. der Bankberaterin des Vertrauens hilft, einen Überblick über die vielen Angebote zu bekommen.

• Lehrlinge genießen zahlreiche Vergünstigungen wie Verkehrsangebote (Jahreskarten), spezielle Konditionen beim Bankkonto, Freizeitangebote sowie Kursen und Weiterbildungen.

• Sparen lohnt sich immer, die Regelmäßigkeit zählt: Auch wenn es zuerst nicht nach viel aussieht – mit der Zeit kommt beim Sparen doch etwas zusammen. Vorsicht! Hinter verlockenden Angeboten und Ratenkäufen verstecken sich oft Schuldenfallen. Nicht alle Wünsche müssen sofort erfüllt werden und eine gute Planung hilft, damit man den Überblick über das erste selbst verdiente Geld nicht verliert. Institute wie das ifs haben speziell für Jugendliche hilfreiche Tipps zusammengestellt. Der Vorarlberger Finanzführerschein vermittelt Kindern und Jugendlichen nachhaltig einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld. So ist Ihr Kind „fit fürs Geld“.

Infos zum Finanzführerschein:

Mein Kind, seine Lehre und Ich

„Lasst uns über Geld reden“

Spätestens mit dem Lehrlingsgehalt tauchen Fragen und Herausforderungen auf. Wir haben mit einer Familie aus Feldkirch gesprochen, deren eines Kind bereits eine Lehre absolviert. Das zweite steht kurz davor eine Lehre zu beginnen. Im Interview erzählen Christine und Marco Vonbun wie sie mit dem Thema Lehrlingsgehalt zu Hause umgegangen sind.

Welche Rolle spielt für euch als Familie das Gehalt, wenn es um die Karriere eurer Kinder geht?

Familie Vonbun: Für uns stellten sich die Fragen: Was gefällt ihnen? Wo sind die Interessen? Wo fühlen sie sich wohl? Sich für eine Lehre nur wegen des Geldes zu entscheiden, finden wir keine gute Idee. Unsere beiden Kinder haben sich viele Berufe angesehen. Als dann klar wurde in welche Richtung es geht, suchten sie sich Firmen zum Reinschnuppern. Was sie verdienen würden, war auch beiden nicht das Wichtigste. Jonas ist im 1. Lehrjahr als Karosseriebautechniker - für ihn, waren das Arbeitsklima und der Arbeitsweg wichtigere Faktoren. Leonie hat gerade ihren Lehrvertrag zur Kosmetikerin und Fusspflegerin unterschrieben. Sie hat sich genauso wie Jonas für den Beruf, den Arbeitsplatz und das Team entschieden. Fazit: Auch für sie war das Geld nicht ausschlaggebend. Denn richtigen Beruf und eine feine Atmosphäre war ihnen wichtiger!

Wurde für das Lehrlings-Gehalt eine Vereinbarung getroffen? Wird beispielsweise Geld zum Haushalt beigesteuert oder verpflichtend etwas zur Seite gelegt?

Christine Vonbun: Marco und ich haben uns über Möglichkeiten unterhalten, lange bevor wir mit den Kindern etwas vereinbart hatten. Uns war bzw. ist es wichtig, dass es unseren Kindern später leichter fällt, sich etwas aufzubauen. Daher haben wir uns gemeinsam dafür entschieden ein gemeinsames Sparkonto anzulegen und jeden Monat etwas beiseite zu legen. Als es dann bei Jonas soweit war setzten wir uns mit ihm an den Tisch und besprachen dieses Thema. Jonas war begeistert und schlug von sich aus gleich 400 Euro vor, das ist ca. die Hälfte seines Gehalts. Wir waren positiv überrascht und auch stolz. Als Bonus haben wir ihm gesagt, dass er seinen ersten Zahltag komplett behalten darf und sich etwas gönnen soll. Das kam bei ihm richtig gut an. Wir finden, der erste Zahltag ist etwas ganz besonderes und bleibt immer in Erinnerung. Ich weiß zum Beispiel heute, nach 25 Jahren noch, was ich mir mit dem ersten Gehalt gekauft habe. Wir als Eltern haben für uns beschlossen, dass wir Jonas weiterhin die Kosten für den Fußballverein übernehmen. Vorausgesetzt, er bleibt anständig, spart weiterhin brav und trainiert fleißig. Dies soll seine Motivation beim Sport erhalten. Jonas legt inzwischen sogar Ende Monat das übriggebliebene Geld zur Seite. Wir bereuen diese Entscheidung bis heute nicht! Und werden es bei Leonie genau gleich machen.

Welchen Rat könnt ihr zukünftigen Lehrlings-Eltern zum Thema Finanzen mitgeben?

Christine Vonbun: Natürlich ist jede Familie finanziell anders aufgestellt. Trotzdem würde ich als Mama in erster Linie darauf schauen, dass mein Kind lernt sich das Geld gut einzuteilen und auch noch etwas spart. Ob das Kind daheim etwas abgibt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden, doch ich bin der Meinung: Ansparen ist wirklich wichtig. Und zusätzlich sind eine offene und klare Kommunikation das A und O.

Familie Vonbun

Mein erstes Geld –selbst verdient!

Karriere mit Lehre – inklusive erstem selbstverdienten Geld. Denn anders als Schüler:innen haben Lehrlinge Anspruch auf Lehrlingsentschädigung, das bedeutet: Sie bekommen Geld für ihre Arbeit, die gleichzeitig auch ihre Ausbildung ist. Auch wenn bei einem Lehrverhältnis die Berufsausbildung im Vordergrund steht, handelt es sich dennoch um ein Arbeitsverhältnis.

Aber wie viel verdient man denn jetzt als Lehrling? Das ist von Beruf zu Beruf unterschiedlich. Ein paar Hintergrundinfos dazu:

- Normalerweise ist die Höhe der Lehrlingsentschädigung im jeweiligen Kollektivvertrag geregelt und steigt mit jedem Lehrjahr.

- Die Höhe der Lehrlingsentschädigung kann zwischen den einzelnen Lehrberufen stark auseinandergehen.

- Kollektivverträge gelten immer für bestimmte Branchen. Daher kann es auch sein, dass für denselben Lehrberuf (z.B. Industriekauffrau) in verschiedenen Branchen (z.B. Bauindustrie, Bekleidungsindustrie etc.) verschieden hohe Lehrlingsentschädigungen festgesetzt sind.

- Kollektivverträge können sich auch regional bedingt voneinander unterscheiden. Das bedeutet, dass ein Lehrling im selben Beruf in Vorarlberg mehr verdient als in Wien.

- Oft gibt es Sonderregelungen für Lehrlinge mit bereits absolvierter Matura oder für Über-18-Jährige.

- In fast jedem Betrieb gibt es einen Bonus, etwa für gute Noten, Pünktlichkeit, Auftreten oder besondere Leistungen.

- Auskunft über das jeweilige Gehalt nach Kollektivvertrag bekommen Sie auf lehre-vorarlberg.at/lehrberufeeinfach nach dem Wunschberuf suchen und alle Infos bekommen!

Das sagen die Lehrlinge –über ihr Gehalt:

In meinem 3. Lehrjahr verdiene ich etwa 1.450 Euro netto im Monat, so viel bleibt also nach Abzug der Steuern noch übrig. Davon gehen monatlich noch 100-150 Euro Fixkosten für Autoversicherung, Treibstoff und Handyvertrag weg. Zusätzlich kommt noch einiges an Trinkgeld von unseren Gästen dazu. Und Mittag- und Abendessen können wir in unserem Betrieb kostenlos. Grundsätzlich bin ich ein sparsamer Mensch und lege viel auf die Seite. Trotzdem bin ich der Meinung: Man lebt nur einmal und sollte sich auch seine Träume erfüllen dürfen. Der Verdienst war mir auf jeden Fall gar nicht so wichtig. Entscheidender war, dass mir die Arbeit Spaß macht und mir der Betrieb gefällt.

Gastgewerbeassistentin,

Diana Auer, Speditionskauffrau bei Gebrüder Weiss in Lauterach

Ich weiß noch genau, von meinem ersten Gehalt habe ich meine Mutter zum Essen eingeladen. Mittlerweile bin ich im 3. Lehrjahr und verdiene 1.240 Euro im Monat, was nach Abzug der Steuern noch 1.100 Euro sind. Für meine Autoversicherung und Tank fallen monatlich etwa 200 Euro an Fixkosten weg. Dann nochmals 400 Euro, die ich anspare. Bei uns im Unternehmen gibt es noch eine jährliche Prämie für ein erfolgreiches Zeugnis. Bei mir hat der Gehalt keine Rolle gespielt. Meiner Meinung nach ist es in der Lehre wichtiger, einen Beruf zu erlernen, der einem gefällt, als auf das Gehalt zu achten.

Mein monatliches Bruttogehalt beträgt 1.700 Euro, davon bleiben netto noch 1.400 Euro übrig. Zusätzlich bekommen wir im Betrieb jeden Monat eine Lehrlings- und Zeugnisprämie von je 100 Euro. Auch ich gebe monatlich etwa 200 Euro für Fixkosten aus und der Rest vom Gehalt geht eigentlich aufs Sparkonto. Von meinem ersten verdienten Geld habe ich mir eigentlich gar nichts Besonderes gekauft, ich wollte von Anfang an sparen. Ich habe mir dann später aber mein erstes Tattoo gegönnt.

Angelina Debortoli, Drucktechnikerin bei Offsetdruckerei in Schwarzach

Lisa Schnetzer, Hotel- und
Alpen Hotel Post in Au

Bock auf deine Zukunft im Tourismus

oder der Freizeitwirtschaft

Gäste aus aller Welt finden in Vorarlberg ein Paradies vor: Einzigartige Landschaft, Kulturgenuss, exzellente Küche und herzliche Gastfreundschaft. Wer ein Teil davon sein möchte, sollte einen Beruf im Tourismus wählen.

Vorarlberg ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Besucher:innen aus aller Welt, sondern auch ein wahres Paradies für Menschen, die ihre berufliche Zukunft im Tourismus sehen. Die einzigartige Landschaft, das breite kulturelle Angebot, die vorzügliche Küche und die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Vorarlberger:innen schaffen eine unwiderstehliche Anziehungskraft für Tourist:innen und Reisende jeden Alters. Die heimische Hotellerie und Gastronomie verzeichnet daher einen immensen Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die in der Lage sind, Gäste aus der Ferne und der Nähe optimal zu betreuen. Die Arbeitgeber:innen im Tourismus wissen

um die Bedeutung eines Top-Arbeitsplatzes und lassen sich darum als Top-Tourismus-Jobs-Betriebe zertifizieren. Auf tourismusjobs.at findet man die ausgezeichneten Arbeitgeber:innen/Lehrbetriebe.

Vielfältige Lehrberufe

Ein Blick auf die vielfältigen Lehrberufe in der Gastronomie und Hotellerie verdeutlicht die Bandbreite an Möglichkeiten, die diese Branche bietet. Wir geben euch einen Überblick über die verschiedenen Lehrberufe. Wer von einer aufregenden beruflichen Zukunft und einer spannenden Ausbildung träumt, ist hier richtig. In die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft gehören in Vorarlberg noch einige Lehrberufe mehr dazu.

Mögliche Lehrberufe

Restaurantfachmann-/frau

Die Verantwortlichkeiten von Restaurantfachleuten variieren abhängig von der Art des Ausbildungsbetriebs sowie von der individuellen beruflichen Position. In der gehobenen Gastronomie führen Restaurantfachleute beispielsweise eine Bandbreite an Tätigkeiten direkt am Tisch der Gäste aus. Diese umfassen das fachkundige Filetieren, Tranchieren oder Flambieren von Speisen. Zudem bieten sie versierte Empfehlungen für passende Weine an und servieren diese gewandt.

Hotel- und Gastgewerbeassistent:in

Diese Organisationstalente führen vielfältige Organisationsund Verwaltungsaufgaben aus. Angefangen von kaufmännischen Tätigkeiten bis zur Betreuung der Gäste an der Rezeption oder im Service. Kontroll- und Organisationsaufgaben prägen ihren Alltag, während sie den Gästekontakt pflegen.

Koch/Köchin

Köche und Köchinnen sind wahre Alleskönner und finden ihre Einsatzgebiete in Hotels, Gasthäusern, Krankenhäusern, Kuranstalten und Pflegeheimen. Ihre Verantwortlichkeiten umfassen die Zubereitung verschiedenster Speisen, die Organisation des Küchenbetriebs, die Erstellung von Speisekarten sowie den Einkauf und die Lagerung von Lebensmitteln. Sie koordinieren das Küchenpersonal, achten auf Hygienevorschriften und pflegen Kontakte zu Lieferanten und Gästen.

Pflegeassistenz/Pflegefachassistenz:

Die Lehrausbildung zur Pflegeassistenz dauert drei Jahre, die Ausbildung zur Pflegefachassistenz vier Jahre.

Die Ausbildungsvorschriften werden so aufeinander angestimmt, dass in den ersten drei Lehrjahren dieselben Inhalte vermittelt werden und beide Berufsbilder in den ersten drei Jahren wechselseitig zur Gänze anrechenbar sind. Es ist daher z.B. möglich, mit der Lehre zur Pflegeassistenz zu beginnen und bei Interesse später in die Lehre zur Pflegefachassistenz umzusteigen. Die Lehre bietet jungen Menschen direkt nach Erfüllung der gesetzlichen Schulpflicht – mit Beginn der 10. Schulstufe – die Möglichkeit, mit einer Berufsausbildung zu beginnen.

Fitnessbetreuer:in

Für wen Sport die persönliche Leidenschaft ist, für den könnte der Beruf des/der Fitnessbetreuer:in genau das Richtige sein. Als Fitnessbetreuer:in berät und betreut man Kund:innen bei der Auswahl von Trainingsgeräten und der Durchführung von Trainingsprogrammen.

Ausbildungsmöglichkeiten

in den Vorarlberger Tourismusschulen

Wer eine Ausbildung im Tourismus anstrebt, findet in den renommierten Vorarlberger Tourismusschulen und Lehrbetrieben erstklassige Ausbildungseinrichtungen.

Bezauer Wirtschaftsschulen: bws.ac.at

GASCHT: gascht.at

Landesberufsschule Lochau: lbs-lochau.at

Tourismuscampus Bludenz: tourismuscampus-bludenz.at

Interview mit

Simon Maier

Vom Bier-Fan zum Brauer: Simon Maier (22 Jahre) hat heuer seine Lehre zum Brau- und Getränketechniker bei der Mohrenbrauerei abgeschlossen.

Facts Brau- und Getränketechnik Lehrlingseinkommen

1. Lehrjahr: 846-1.338 Euro

2. Lehrjahr: 1.128-1.710 Euro

3. Lehrjahr: 1.693-2.467 Euro

4. Lehrjahr: 2.000-2.467 Euro

Mehr Infos zum Beruf auf lehre-vorarlberg.at

„Fasziniert von Tradition & Hightech“

Wie bist du zu deinem Lehrberuf gekommen?

Nach der Mittelschule Hittisau habe ich zuerst als Biathlet das Ski-Gymnasium in Stams besucht. Nach drei Jahren habe ich abgebrochen und danach die Bezauer Wirtschaftsschule abgeschlossen. Anschließend habe ich meinen Zivildienst bei der Rettung in Egg verbracht und hatte danach absolut keine Ahnung, was ich machen sollte. Über ein Inserat im Gemeindeblatt habe ich dann gesehen, dass die Mohrenbrauerei Brau- und Getränketechniker sucht. Das habe ich mir dann angeschaut, obwohl ich gar nicht wusste, was für ein Beruf das sein soll. Ich hab‘ mich zum Schnuppern gemeldet und es hat wie die Faust aufs Auge gepasst!

Was hat dich so begeistert?

Die Kombination aus traditionellem, eigentlich altmodischem Handwerk mit modernster Technik war und ist absolut faszinierend für mich. Es ist einfach sensationell, was da alles passiert! Zudem habe ich mich schon immer für Bier interessiert und Mohrenbräu ist eine bekannte Marke. Überrascht und begeistert hat mich aber auch das junge Team, was in der Brauereiszene nicht üblich ist.

Welche Aufgaben hat ein Brau- und Getränketechniker?

Um es kurz zu sagen: Wir brauen Bier. Wir begleiten die Grundzutaten Hopfen, Malz, Wasser und Hefe von ihrem Rohzustand bis zum Abfüllen in die Flaschen. Ob zum Start

Sudhaus mit der Produktion der Maische, bei der Temperaturkontrolle im Gärkeller, Ernten der Hefe, Umfüllen und Reinigen der Tanks, Überwachung der Schaltzentrale, Bedienung der vollautomatisierten Prozesse oder Proben entnehmen und Messungen vornehmen – es ist ein an sich simpler, aber doch komplexer Prozess. Und genau das fasziniert mich so am Beruf. Ich vergleiche das auch gerne mit einem analog geführten Computerspiel: Wo muss wann welches Ventil geöffnet und geschlossen werden?

Was davon gefällt dir am besten?

Der Gärkeller ist meine Lieblingsabteilung, hier habe ich während meiner Lehrzeit die meiste Zeit verbracht, hier arbeite ich auch am besten. Der chemische Part der Gärung, wenn aus dem Zucker der Würze Alkohol und Kohlensäure entstehen, begeistert mich immer wieder aufs Neue. Aber die Arbeit macht mir generell viel Spaß. Ich wollte während der Lehre jeden Tag mehr darüber erfahren und wenn man sich für etwas interessiert, passierte auch das Lernen nebenbei, weil es sich nicht nach Lernen anfühlt.

Du hast die Lehre zwar abgeschlossen, aber was war das Highlight deiner Ausbildung?

Es wird zwar zur Routine, aber das erste selbst produzierte, abgefüllte und dann ins Glas gegossene Bier vergisst man nicht! Aber auch die Schulzeit und das Lob von Vorgesetzten waren schöne Momente.

Wie sieht es mit dem Thema Weiterbildung aus?

Den Biersommelier machen bei uns alle Lehrlinge im 3. Lehrjahr – da kenne ich auch keine andere Brauerei, die das macht. Diese Sensorik- bzw. Geschmacks-Kenntnisse brauche ich auch für meine Arbeit.

Welche Eigenschaften sollten Brau- und Getränketechniker haben?

Die Arbeitsmoral ist sehr wichtig – die Bierherstellung ist ein Handwerk. Bier sollte man auf jeden Fall mögen, ansonsten müsste man den Beruf bei einem Fruchtsafthersteller wie Rauch ausüben. Man muss genau arbeiten und gerade im Sommer kann es auch körperlich sehr anstrengend sein.

Dein Tipp für alle Lehrstellensuchenden derzeit?

Schaut euch nicht nur Lehrstellenportale online an, sondern durchwühlt auch Zeitungen. Seid offen für alles und lasst euch auch auf Berufe ein, die ihr zwar nicht kennt, die aber interessant klingen.

Kurz-Info anderen Lehrberufe:

Destillateur:in

Destillateur:innen stellen aus Früchten, Kräutern und anderen Naturprodukten alkoholische Getränke, reinen Alkohol und sonstige alkoholische Auszüge und Essenzen her. Die wichtigsten Erzeugnisse sind Branntweine, Obstschnäpse, Liköre, Rum sowie Auszüge (Extrakte) aus pflanzlichen Rohstoffen.

Destillateur:innen arbeiten in den Produktionshallen von Brennereien und Betrieben der Spirituosenerzeugung an Gärbottichen und Abfüllanlagen.

Lebensmitteltechniker:in

Diese Lehrlinge sind an der Erzeugung aller Arten von Lebensmitteln beteiligt. Sie wählen die erforderlichen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe aus (z. B. Fleisch, Gemüse, Gewürze, Zucker, Aromen), überprüfen deren Qualität und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie stellen die meist automatisierten Produktionsanlagen ein, bedienen und überwachen diese. Sie warten die Maschinen und Anlagen und führen einfache Reparaturen auch selbst durch, verpacken die Produkte und lagern sie.

mit Biss!

Metalltechniker

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Elektrotechniker

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Metalltechnik: Maschinenbautechniker:in (September 2026)

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Engagierte Ausbildungsbetriebe

Lernen Sie Unternehmen kennen, die sich besonders für die Ausbildung junger Menschen einsetzen und hervorragende Lehrstellen anbieten. Ein guter Ausbildungsbetrieb vermittelt nicht nur Fachwissen, sondern fördert auch persönliche Entwicklung und soziale Kompetenzen.

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Handwerk statt Bildschirm:

Der Beruf mit echtem Mehrwert

Die Zukunft Ihrer Kinder beginnt jetzt – und das Handwerk spielt dabei eine entscheidende Rolle. Besonders der Beruf des Spenglers bietet starke Perspektiven und echte Sicherheit.

Spengler arbeiten dort, wo moderne Architektur auf präzises Können trifft: auf Dächern, Terrassen, Fassaden und bei innovativen Bauprojekten. Dieser Beruf hat Zukunft, denn kein Computer und kein Programm kann das handwerkliche Geschick und die Erfahrung eines Spenglers ersetzen. Maschinen und Geräte machen die Arbeit zwar leichter und sicherer, aber sie bleiben immer nur Helfer – die Fachkräfte selbst sind unersetzlich.

Gerade in unsicheren Zeiten ist der Spengler ein krisensicherer und gefragter Job. Zudem ist er gut bezahlt und bietet damit auch für Frauen hervorragende Chancen auf eine stabile und attraktive Karriere.

Eine Lehre im Handwerk bedeutet nicht nur einen Beruf zu lernen – sie eröffnet Ihren Kindern die Möglichkeit,

selbstständig, gefragt und erfolgreich zu sein. Der Weg als Spengler ist daher mehr als eine Ausbildung: Es ist ein solider Start in eine sichere Zukunft.

Spengler:innen

Abdichtungstechniker:innen

schwindelfrei

handwerkliches Geschick

gute Bezahlung

Spaß bei der Arbeit

gerne auch Quereinsteiger

Foto:
Tectum

Vorarlbergs „Ausgezeichnete Lehrbetriebe“ –Qualität, die überzeugt

Das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ wird an Unternehmen verliehen, die sich besonders für die hochwertige Ausbildung von Lehrlingen engagieren. Diese Auszeichnung macht die hervorragende Qualität der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg sichtbar und zeigt, welche Betriebe sich aktiv für die Zukunft junger Fachkräfte einsetzen.

sich jedes Jahr engagierte Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Die Auszeichnung wird von der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer und dem Land Vorarlberg vergeben.

356 Betriebe mit Top-Auszeichnung

2022 erhielten 102 Unternehmen das begehrte Prädikat, das bereits seit 1997 verliehen wird – und das zum 26. Mal! Die Auszeichnung gilt für drei Jahre und muss danach erneut beantragt werden. Eine unabhängige Auszeichnungskommission prüft dabei die Ausbildungsqualität direkt vor Ort, um sicherzustellen, dass die hohen Standards eingehalten werden.

Aktuell tragen 356 Betriebe aus allen Branchen in Vorarlberg das Gütesiegel – das entspricht rund 19 Prozent aller Ausbildungsbetriebe im Land.

Ein Erfolgsmodell mit Zukunft

2024 bis 2027

Warum ist die Auszeichnung so wichtig?

Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament einer erfolgreichen Wirtschaft. Die Lehre spielt dabei eine entscheidende Rolle: Sie deckt den steigenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden und bietet Jugendlichen eine praxisnahe Ausbildung mit vielfältigen Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Unternehmen, die sich in der Lehrlingsausbildung besonders hervortun, werden mit dem Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ geehrt. Dabei ist die Bandbreite groß – vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum großen Industriekonzern bewerben

Das Prädikat „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ ist mehr als nur eine Auszeichnung – es bestätigt Unternehmen eine besonders hohe Ausbildungsqualität und zeigt, dass sich Engagement in der Lehrlingsausbildung langfristig auszahlt. Denn eine erstklassige Ausbildung sichert nicht nur den Fachkräftenachwuchs, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

Tipp: Eine Liste der „Ausgezeichneten Lehrbetriebe“ in Vorarlberg finden Sie online unter ausgezeichneter-lehrbetrieb.at

LEHRE ZUM ELEKTROINSTALLATIONSTECHNIKER (m/w/d)

IN EINER NEUEN DIMENSION

Du hast höhere Pläne für die Zukunft? Spring in die neue Dimension der Lehre und mach den Weg frei für deine Karriere. lehre.grafgroup.com

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Mit 120 Lehrlingen an 14 Standorten ist die Fa. Stolz österreichweit der größte Lehrlingsausbildungsbetrieb im Handwerk.

VERSCHIEDENE AUSBILDUNGSZWEIGE – Wir bieten verschiedene Ausbildungszweige an. Im Bereich Installations- und Gebäudetechnik umfasst eine Lehre gleich mehrere Berufe: Gas- und Sanitärtechnik, Heizungstechnik und Lüftungstechnik. Auch im Bereich Elektrotechnik bieten wir Lehrstellen mit verschiedenen Schwerpunkten an.

ERFOLGREICHE AUSBILDUNG – Durch unsere langjährige Erfahrung in der Lehrlingsausbildung, kann den Stolz-Lehrlingen eine optimale Ausbildung garantiert werden. Das bestätigen auch die zahlreichen guten Schulzeugnisse sowie die laufenden Erfolge und Spitzenleistungen bei den Lehrlingswettbewerben, die zusätzlich honoriert werden.

KARRIERE – In unserem erfolgreichen Familienbetrieb hat jeder interessierte Lehrling nach der Ausbildung ausgezeichnete Weiterbildungs- und aussichtsreiche Karrierechancen.

SCHNUPPERTAGE – Wir bieten jederzeit gerne Schnuppertage an. Melde dich unverbindlich bei uns – wir freuen uns auf dich!

Fa. Markus Stolz · HEIZUNG · SANITÄR · KLIMA · ELEKTRO in Bludenz, Schruns, Feldkirch und Bregenz T 05552 63024-0 · stolz@stolz.at

Hier gehts zu deiner Lehrstelle: www.stolz.at

Ausbilder:innen erfüllen wichtige Aufgaben für die Wirtschaft und Gesellschaft

Eine erfolgreiche Lehre lebt vom Engagement der Lehrlinge sowie der Ausbildungsbetriebe. Speziell die Ausbildungsverantwortlichen tragen zur hohen Qualität der dualen Ausbildung in Vorarlberg bei.

Die Lehrlingsausbildenden in Vorarlberg sind sich dieser großen Verantwortung bewusst, denn sie sind einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg einer Lehre. Sie sind nicht nur Vorgesetzte, sondern auch Vorbild und Vertrauensperson „ihrer“ Lehrlinge. Deshalb legen sie neben der Vermittlung des fachlichen Know-how auch großen Wert auf soziale Kompetenzen. Von Werten wie Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen, Verantwortungsbereitschaft, aber auch Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit profitieren die Lehrlinge nicht nur in der Ausbildung, sondern auch persönlich. Die Ausbildungsverantwortlichen erfüllen damit eine wichtige Funktion für Wirtschaft und Gesellschaft: Eine hochwertige Ausbildung schafft attraktive Jobs und sichert auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg.

Weiterbildung für Vorarlbergs Ausbildungsverantwortliche Um diese hohe Qualität zu erhalten, bilden sich die Ausbildungsverantwortlichen stetig weiter: Im Rahmen von Veranstaltungen des „Netzwerk Ausbilder Vorarlberg“ haben sie die Möglichkeit, sich Impulse für die tägliche Arbeit zu holen und Erfahrungen mit Kolleg:innen aus der Lehrlingsausbildung überbetrieblich auszutauschen. Auch die „Akademie für Ausbilder:innen“ – eine gemeinsame Initiative der Vorarlberger Landesregierung, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Vorarlberg – bietet Ausbilder:innen Weiterbildungsmöglichkeiten. Ziel ist die Qualifizierung der Ausbilder:innen, und zwar nicht nur in Hinblick auf deren fachspezifische Kenntnisse, sondern vor allem in den Bereichen Selbst- und Sozialkompetenz.

Die Lehre aus der Sicht von Ausbilder:innen

Lehrlingsausbilder:innen haben im Rahmen der dualen Ausbildung eine wichtige Funktion inne: Sie vermitteln den Jugendlichen nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern sind auch Vorbild und Vertrauensperson „ihrer“ Lehrlinge. Hier erklären sie, welche Chancen die Lehre in Vorarlberg bietet, worauf sie besonderen Wert legen und die Expert:innen der Lehrlingsausbildung verraten Tipps speziell für Eltern.

Was würden Sie Eltern raten, die vor der Entscheidung „Lehre oder Schule“ stehen?

Ich würde Eltern raten, nicht nur auf Noten oder „klassische“ Bildungswege zu schauen, sondern auf das Kind selbst: Wo liegen seine Stärken? Lernt es lieber praktisch oder theoretisch? Eine Lehre ist kein „zweiter Weg“, sondern ein gleichwertiger Bildungsweg mit vielen Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Wichtig ist, dass die Entscheidung gemeinsam getroffen wird – mit offenem Ohr für die Wünsche und Talente des Jugendlichen.

Welche Chancen bietet eine Lehrausbildung in Vorarlberg – beruflich und persönlich?

Vorarlberg bietet ein starkes Netzwerk an innovativen Betrieben und eine hohe Ausbildungsqualität. Lehrlinge haben beste Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz, oft direkt im Anschluss an die Ausbildung. Persönlich gewinnen Jugendliche an Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstvertrauen. Sie erleben früh, dass ihre Arbeit gebraucht wird – das stärkt enorm.

Als Ausbilder sind Sie mehr als „nur Fachvermittler“. Welche Rolle spielen Sie für Jugendliche im Alltag?

Ausbilder sind oft wichtige Bezugspersonen. Wir begleiten Jugendliche in einer Lebensphase, in der viel passiert –

beruflich wie privat. Wir geben Orientierung, Struktur und Rückhalt. Für Eltern ist es wichtig zu wissen: Ihr Kind ist nicht allein. Es gibt Erwachsene im Betrieb, die hinschauen, unterstützen und fördern – fachlich, aber auch menschlich.

Worauf legen Sie in der Ausbildung junger Menschen besonderen Wert?

Neben Fachwissen sind uns Verlässlichkeit, Teamfähigkeit, Respekt und Eigenverantwortung besonders wichtig. Eltern können erwarten, dass wir ihre Kinder ernst nehmen, individuell fördern und ihnen echte Entwicklungschancen bieten. Ziel ist es, nicht nur gute Fachkräfte, sondern starke Persönlichkeiten auszubilden.

Welche Botschaft möchten Sie Eltern mitgeben, die noch zweifeln?

Die Lehre ist kein Risiko, sondern eine große Chance. Sie verbindet Praxis mit Bildung und eröffnet viele Wege –bis hin zum Meister, Studium oder einer Führungsposition. Vertrauen Sie Ihrem Kind und seinem Potenzial. Ein motivierter junger Mensch in der richtigen Umgebung kann in einer Lehre über sich hinauswachsen.

Julia Lampert, Lehrlingsausbilderin und Steinmetztechnikerin

Stein Lampert, Göfis

Was raten Sie Eltern für die gemeinsame Suche nach einer Lehrstelle?

Ich finde es bei der Suche nach dem richtigen Lehrberuf wichtig, dass man auf die eigenen Interessen und Stärken aufbaut. Die Eltern können hierbei sehr gut behilflich sein, da sie die Jugendlichen sehr gut kennen und oft Stärken sehen, die manchen Jugendlichen vielleicht noch nicht bewusst sind.

Warum bietet die Lehre hervorragende Zukunftschancen?

Jugendliche mit einer abgeschlossenen Lehre haben durch den aktuellen Fachkräftemangel eher einen Vorteil, der sich u.a. durch die ersten Erfahrungen im Berufsleben während der Lehrzeit ergibt. Zudem besteht die Möglichkeit, durch Weiterbildungen oder bei Absolvierung einer Lehre mit Matura anschließende Studien zu absolvieren.

Warum sind Jugendliche in der Lehre gut aufgehoben?

Durch eine kompetente Betreuung von den Lehrlingsausbildern wird ein guter Start ins Arbeitsleben vermittelt. Die Jugendlichen können früher eine Selbstständigkeit erlangen. Ebenso wird Disziplin, Pünktlichkeit und Teamwork vermittelt, was auch zur Persönlichkeitsbildung beiträgt.

Die Lehre ist ein perfekter Start ins Berufsleben – warum? Es wird ab dem ersten Tag der Ausbildung im Betrieb oder in Lehrwerkstätten mitgearbeitet, man lernt schnell die Abläufe und die Firmenstrukturen kennen und lernt dadurch auch, Arbeiten selbstständig zu sehen und auszuführen.

Wie schätzen Sie die Zukunftschancen von Lehrlingen/ Lehrabsolvent:innen ein?

Steinmetz und Steinmetztechniker sind sehr seltene, jedoch sehr gefragte Berufe. Die Zukunftschancen sind in diesen Berufen optimal, da eine hohe Nachfrage nach Fachkräften besteht. Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Lehre als Steinmetz/in oder Steinmetztechniker/in haben sehr viele Möglichkeiten im weiteren Berufsleben, bis hin zur Meisterprüfung als Steinmetz/in, einer planerischen Tätigkeit als Arbeitsvorbereiter im Büro oder Vorarbeiter in verschiedenen Bereichen.

Lukas Fürst Leitung F&B und Lehrlingsbeauftragter, Hotel Fernblick Montafon, Bartholomäberg

Was raten Sie Eltern für die gemeinsame Suche nach einer Lehrstelle?

Eltern können ihren Kindern bei der Lehrstellensuche auf vielfältige Weise unterstützen. Sie sollten darauf achten, dass die gewählte Lehrstelle den Interessen, Fähigkeiten und Stärken ihres Kindes entspricht. Eine passende Berufsausbildung, die dem Kind Spaß macht und seine Talente fördert, ist entscheidend für eine erfolgreiche Zukunft. Gemeinsam mit dem Kind können Eltern Informationen über verschiedene Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten sammeln. Dazu gehören Recherchen im Internet, Gespräche mit Berufsberatern, Lehrern, und anderen Eltern sowie Besuche von Berufsmessen und unterschiedlichen Betrieben. Es ist hilfreich, wenn das Kind Praktika oder Schnuppertage in verschiedenen Unternehmen absolvieren kann, um einen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu bekommen und herauszufinden, was ihm am besten gefällt. Wichtig ist, dem Kind während des gesamten Prozesses unterstützend zur Seite zu stehen und ihm Mut zuzusprechen. Es ist normal, dass es Rückschläge geben kann, und Eltern sollten ihr Kind ermutigen, nicht aufzugeben und weiterzumachen.

Warum bietet die Lehre hervorragende Zukunftschancen?

In der Lehre erhalten die Auszubildenden eine praxisorientierte Ausbildung, die sie direkt auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Sie erwerben nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Fähigkeiten, die in ihrem zukünftigen Beruf unmittelbar benötigt werden. Abgeschlossene Berufsausbildungen genießen in vielen Branchen eine hohe Wertschätzung. Gut ausgebildete Fachkräfte werden heutzutage immer mehr gesucht und haben gute Chancen auf eine langfristige Beschäftigung und berufliche Weiterentwicklung. Viele Berufsausbildungen sind international anerkannt, was den Absolvent:innen die Möglichkeit bietet, auch im Ausland zu arbeiten und ihre Karriere global auszurichten. Gerade bei uns im Tourismus kann man das Reisen und Arbeiten zum Beispiel optimal kombinieren.

Warum sind Jugendliche in der Lehre gut aufgehoben?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Lehre nicht nur besonders gut als Ausbildung für eine spezifische Branche eignet. Gerade bei uns im Tourismus ist es viel mehr ein Lernen

Die Lehre aus der Sicht von Ausbilder:innen

fürs Leben. Man lernt viele unterschiedliche Menschen, Kulturen und Bräuche kennen und kann diese auch für das weitere, eigene Leben nutzen. Durch die Lehre lernt man auch zusätzlich Eigenverantwortung und Selbständigkeit in frühen Jahren.

Die Lehre ist ein perfekter Start ins Berufsleben – warum? Wie bereits erwähnt, machen Lehrlinge von Beginn an sehr viele unterschiedliche Erfahrungen. Sie lernen Eigenverantwortung und Selbständigkeit und können dadurch sehr schnell Aufgaben übernehmen und sichtlichen Fortschritt erlangen. Gerade für junge Menschen ist es immer wichtig, dass sie Erfolgserlebnisse sammeln und auch teilen können. Das motiviert und fördert die Entwicklung ungemein. Zusätzlich ist es natürlich auch ein erleichterter und unterstützter Einstieg ins Berufsleben, weil man sich nicht allein gelassen fühlt. Bei uns im Fernblick Montafon stehen wir jedem Lehrling als Lehrlingsausbilder zur Verfügung, machen zusätzliche Exkursionen und Ausflüge auch neben dem beruflichen Alltag. Das erleichtert den Einstieg ungemein.

Wie schätzen Sie die Zukunftschancen von Lehrlingen/ Lehrabsolvent:innen (im Tourismus) ein?

Aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels in nahezu allen Branchen bietet eine Lehrausbildung derzeit wohl so gute Zukunftschancen wie lange nicht mehr. Lehrabsolventen, die über zusätzliche Qualifikationen, Sprachkenntnisse oder Spezialisierungen verfügen, haben in der Regel bessere Zukunftsaussichten. Zum Beispiel können Zusatzausbildungen in Bereichen wie Hotelmanagement, Tourismusmarketing oder Eventplanung die Chancen auf interessante Positionen und Aufstiegsmöglichkeiten erhöhen.

Insgesamt können Lehrlinge und Lehrabsolventen im Tourismussektor ausgezeichnete Zukunftschancen haben, insbesondere wenn sie über relevante Qualifikationen, Spezialisierungen und Anpassungsfähigkeit verfügen und die Entwicklungen in der Branche aktiv verfolgen. Es ist jedoch wichtig, dass sie sich kontinuierlich weiterbilden und auf dem Laufenden bleiben, um den sich wandelnden Anforderungen des Tourismusmarktes gerecht zu werden.

Eine Lehre, bei der du zählst. #nextgeneration

Starte deine Karriere bei Hydro Nenzing! Wir bieten dir eine spannende Lehrlingsausbildung in den Berufen Industriekauffrau/-mann und Maschinenbautechniker/in. Bei uns lernst du nicht nur alles, was du für deinen Beruf brauchst – du kannst auch deine persönlichen Stärken weiterentwickeln.

Komm ins Team Nenzing und werde Teil unserer #nextgeneration. Alle Infos per QR-Code oder unter hydro.com/lehremitprofil

Deine Energie. Deine Lehre. Deine Zukunft.

Wir bieten dir eine Top-Ausbildung im Bereich Sanitär-, Heizungs-, Luft- und Klimatechnik:

Metallbau- und Blechtechniker (m/w/d)

Installations- und Gebäudetechniker (m/w/d)

Bürokaufmann/-frau (m/w/d)

Du lernst in einem motivierten Team, an modernen Arbeitsplätzen und immer mit der Unterstützung von Profis. Unser Prämienmodell sowie spannende Firmenevents machen die Ausbildung interessant und abwechslungsreich. Zeig uns, was du kannst – bei ausgezeichnetem Erfolg übernehmen wir die Kosten für deinen Autoführerschein. Bei uns stehen dir alle Aufstiegschancen offen – es liegt an dir, was du daraus machst!

Komm zum Schnuppern und bewirb dich gleich für eine Lehrstelle bei uns!

Hörburger GmbH & Co KG, Altach/Rankweil, www.hoerburger.at

Lehre bei INHAUS

#Hier hast du was zu sagen

Worauf kommt es an, wenn man sich für eine Lehrstelle entscheidet? Inhaus ist ausgezeichneter Lehrbetrieb und noch viel mehr: Lehrlinge finden ein breites Ausbildungsangebot, digitales Lernen im Bootcamp, ein gutes Arbeitsklima in kleinen Teams und vor allem einen sicheren Arbeitsplatz in einem wachsenden Unternehmen. Und –unsere Lehrlinge haben etwas zu sagen.

„Eine Lehre soll Spaß machen und junge Menschen in ihrer Entwicklung fördern, persönlich und beruflich“, meint Patrick Pozzera, Lehrlingsbeauftragter bei Inhaus. Als führender Bad- und Heizungsspezialist in Vorarlberg bietet Inhaus seinen Lehrlingen eine umfassende Ausbildung mit echtem Mehrwert.

Prämien und 6 Wochen Urlaub

Ein attraktives Prämiensystem zusätzlich zum guten Gehalt, 6 Wochen Urlaub für alle und weitere sympathische Vorteile machen eine Lehre bei Inhaus auch finanziell interessant.

Einzigartig ist auch die Ausbildung im hauseigenen Bootcamp: Mit neuester Hard- und Software erhalten die jungen Menschen eine praxisnahe Ausbildung und lernen von Mitarbeitern und von Geschäftsführer Robert Küng wie Zusammenhänge und Unternehmensprozesse im Arbeitsalltag funktionieren.

„Egal, woher du kommst oder welche Interessen du hast – bei uns zählen dein Engagement und deine Motivation. Gemeinsam finden wir den richtigen Weg für dich. Ob Technik, Organisation oder Handel – bei uns stehen dir alle Türen offen“, erklärt Patrick, „was sich darin zeigt, dass sechs von acht Mitgliedern der Geschäftsleitung ihre Karriere mit einer Lehre begonnen haben.“

Mehr über eine Lehre bei Inhaus

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Deine Vorteile bei Inhaus

Attraktives Prämiensystem zusätzlich zum guten Gehalt

6 Wochen Urlaub für alle

Karriereförderung: Lehre mit Matura

Rotation in verschiedene Abteilungen

Junges, motiviertes Ausbildungsteam

Gemeinsame Aktivitäten: Sporttage, Ausflüge

Nintendo Switch für die Mittagspause

Patrick Pozzera Lehrlingsbeauftragter bei Inhaus

Die Lehre ist chancenreich

Erfahren Sie, welche vielfältigen Karrierewege und Weiterbildungsmöglichkeiten eine abgeschlossene Lehre Ihrem Kind eröffnen kann. Vom Meisterbrief bis zum Studium – eine Lehre ist der erste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.

Mach den Abschluss im Durchstarten

WERKMEISTERSCHULE

▪ Vorkurs: Kunststofftechnik Start: Mai 2026

▪ Vorkurs: Bio- und Lebensmitteltechnologie Start: April 2026

▪ Vorkurs: Maschinenbau und Betriebstechnik Start: April 2027

BERUFSREIFEPRÜFUNG

▪ Mathematik

Start: September 2026

▪ Englisch Start: September 2026

▪ Deutsch Start: September 2026

▪ BWL und Rechnungswesen Start: September 2026

▪ Politische Bildung und Recht Start: Februar 2027

Bleib neugierig

Wir sind

#fürdich da!

Kostenlose Beratung zu Themen wie:

→ Rechte und Pflichten als Lehrling

→ Lehrvertrag

→ Arbeitszeiten und Überstunden

Melde dich bei uns! ak-vorarlberg.at/lehrejugend

Information und Anmeldung: T 05572 3894-425 | E info@vlbg.wifi.at

FACHAKADEMIEN

▪ Angewandte Informatik Start: Herbst 2026

▪ Medieninformatik und Mediendesign Start: Herbst 2026

▪ Automatisierungstechnik Start: September 2026

WIFI. Wissen Ist Für Immer.

Leonie, AK Mitglied seit: 2024

Die Lehre als „Türöffner“

LEHRE UND MATURA PFLICHTSCHULE

LEHRE inkl. MaturaVorbereitung

STUDIEREN OHNE KLASSISCHE MATURA PFLICHTSCHULE LEHRE Vorbereitung Lehrabschluss-Prüfung

BERUFSREIFEPRÜFUNG

Vorbereitung

Lehrabschluss-Prüfung

PRAXIS-KOMPETENZ

Ingenieur, Meister, Fachwirt, Werkmeister, Erfahrung etc.

HOCHSCHULISCHE

ABSCHLÜSSE AM WIFI MBA, akad. gepr.

HOCHSCHULISCHE ABSCHLÜSSE AM WIFI MBA, akad. gepr.

Wer sich für eine Lehre entscheidet, dem stehen viele

Wege offen: Die Möglichkeiten an Weiterbildung und Zusatzqualifikationen für den beruflichen Aufstieg sind vielfältig. Ein Überblick:

Meister- und Befähigungsprüfung

• Mit WIFI-Kursen in zwei bis fünf Modulen zur höchsten Qualifikation

• Besteht aus Ausbilder- und Unternehmerprüfung

Unternehmerprüfung

• Beim Unternehmer-Training des WIFI wird umfassendes Wissen vermittelt, das für das Unternehmertum wichtig ist: Kommunikation, Marketing, Organisation, Unternehmensrecht, Rechnungswesen und Personalmanagement

• Eine erfolgreich absolvierte Unternehmerprüfung ist die beste Basis für die Selbstständigkeit

Berufsreifeprüfung

• WIFI, BFI oder VHS bieten ein breites Angebot an Vorbereitungskursen an

• Vier Teilprüfungen in Deutsch, Mathematik, einer lebenden Fremdsprache und einem Fachbereich sind zu absolvieren

• Die Berufsreifeprüfung ist eine attraktive Zusatzausbildung mit Höherqualifizierung und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität

Zusatzprüfung

• Nach der bestandenen Lehrabschlussprüfung können Lehrlinge eine Zusatzprüfung in verwandten Lehrberufen absolvieren; zum Beispiel: Bäcker – Konditor, Metalltechnik – Sanitär-/Klimatechnik

Lehre und Matura

• Mit dem Angebot Lehre und Matura können sich Lehrlinge kostenfrei auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten

• Die Vorbereitung beginnt im 1. oder 2. Lehrjahr

• Innerhalb von fünf Jahren kann die Lehrabschlussprüfung und die Matura absolviert werden

Kontakt für weitere Informationen

Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg lehre@wkv.at | 05522 305-1155 | wkv.at/lehre

Wirtschaftslandesrat Marco Tittler

spricht

im Interview über Chancen und Möglichkeiten der dualen Ausbildung in Vorarlberg

Wie beurteilen Sie aktuell die Chancen für junge Menschen in Vorarlberg, eine qualifizierte Lehrausbildung zu erhalten? Vorarlberg ist das Vorzeigeland der dualen Ausbildung. Die heimischen Betriebe bieten beste Bedingungen, große Wertschätzung und eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Aus Sicht der Lehrlinge bietet die duale Ausbildung eine hervorragende Karrieregrundlage sowie beste Zukunftschancen dank einer starken und weltweit tätigen Wirtschaft. Bei uns entscheiden sich jährlich dank guter Rahmenbedingungen rund die Hälfte der Jugendlichen für eine Lehre. Die Arbeitsmarktdaten zeigen deutlich, dass eine abgeschlossene Lehrausbildung gute Chancen bietet, erfolgreich in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Durch die demografische Entwicklung und dem damit

auch in Zukunft vermutlich noch bestehende hohen Bedarf an Mitarbeitern und Fachkräften haben sich noch nie so gute Chancen am Arbeitsmarkt ergeben.

Welche konkreten Maßnahmen und Programme gibt es in Vorarlberg, um die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen zu stärken und den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern? Wir legen großen Wert auf die enge Vernetzung zwischen Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft, um unseren Jugendlichen einen nahtlosen Übergang in das Berufsleben zu ermöglichen. Es geht insbesondere um ein gutes, umfassendes Informationsangebot und Beratungsmöglichkeiten. Neben den regionalen Lehrlingsmessen

in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und der „i“-Ausbildungsmesse leistet auch das BIFO mit der Durchführung des „Talente Checks“ einen wichtigen Beitrag. Ziel des Projektes ist es, dass Jugendliche nach Abschluss der Pflichtschulzeit ihre Kompetenzen und Interessen kennen und wissen, welche weitere Ausbildung sie wählen wollen. Der Vorarlberger Zukunftstag „ich geh mit“ ermöglicht es Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren Eltern, Verwandte oder Bekannte ins Unternehmen zu begleiten und Einblicke in spannende Berufe und Unternehmen zu erhalten. Durch die Vernetzung von Unternehmen mit Schulen unter Einbindung von Eltern und Jugendlichen wird eine besondere Erfahrung ermöglicht.

Eine qualitativ hochwertige Ausbildung benötigt auch entsprechende Infrastruktur. Wir investieren deshalb regelmäßig in die technische Ausstattung der Landesberufsschulen. Neben der Ausstattung wird auch kontinuierlich in die Gebäude investiert und so die Ausbildungsmöglichkeiten gestärkt und erweitert. So hat die Landesregierung erst gerade die Sanierung und Erweiterung der Landesberufsschulen beschlossen.

Inwiefern fördert das Land die Weiterbildung von Lehrlingen, um sicherzustellen, dass sie auch nach Abschluss ihrer Lehre wettbewerbsfähig und gut qualifiziert bleiben? Wir unterstützen verschiedene Möglichkeiten, um den künftigen Fachkräften ein attraktives Aus- und Weiterbildungsangebot anbieten zu können und lebenslanges

Lernen zu ermöglichen. Im Rahmen des Bildungszuschusses fördern das Land Vorarlberg, die Arbeiterkammer, die Wirtschaftskammer Vorarlberg und das AMS Personen unter dem Gesichtspunkt der Qualifikationserweiterung.

Auch fördert und unterstützt das Land Einrichtungen wie das WIFI, das BFI oder den Digital Campus Vorarlberg. Letzterer zielt insbesondere darauf ab, Menschen über alle Altersgruppen hinweg dabei zu unterstützen, ihre digitalen Kompetenzen zu entwickeln und die Chancen der Digitalisierung in zukunftsträchtigen Berufsfeldern zu nutzen.

Jüngst wurde in Vorarlberg die Fördergesellschaft für den Arbeitsmarkt Vorarlberg (FAV) eingerichtet. Hier werden alle Fragen rund um die Höherqualifizierung beantwortet. Mit Hilfe der FAV sollen bestehende Aktivitäten zur Höherqualifizierung und Erwerbsbeteiligung der Vorarlberger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser koordiniert werden, um eine noch höhere Wirksamkeit zu entfalten.

Welche Rolle spielen innovative Ausbildungsmodelle? Ausbildungsmodelle wie duale Studiengänge in Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben bieten eine hervorragende Möglichkeit, Theorie und Praxis effektiv zu verknüpfen. Sie ermöglichen es den Studierenden, wertvolle Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig einen akademischen Abschluss zu erwerben. Dies stellt sicher, dass unsere Studierenden nicht nur über das erforderliche theoretische Wissen verfügen, sondern auch über praktisch Erfahrung in der Arbeitswelt verfügen. Mit diesem Modell wurden gute Erfahrungen gesammelt.

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Gestalte deine Zukunft im IT-Bereich –Wir suchen engagierte Lehrlinge!

Wir bieten jungen, engagierten Persönlichkeiten einen zukunftsweisenden und vielseitigen Job in der IT-Welt. Unser einzigar tiges Ausbildungsprogramm ermöglicht Einblicke in alle Unternehmensbereiche, um dabei eine breite Palette an Fertigkeiten zu erlernen. So lernen die Teilnehmer des Ausbildungsprogrammes den Umgang mit Firewalls, Netzwerk-Switchen, das Einrichten von Server/Storage Infrastruktur vor Ort beim Kunden oder in der Cloud. Neben den technischen Kompetenzen erleben die Auszubildenden den täglichen Umgang mit Kunden und deren IT-Anforderungen.

Gelerntes Wissen wird in einer eigens geschaffenen Testumgebung im Rechenzentrum zur Anwendung gebracht.

Diese Plattform ermöglicht es unseren IT-Technikern in Ausbildung, Technologien nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern sie auch praktisch zu erleben. Ausgestattet mit Servern und einer Firewall, dient das Lehrlingsrack als sicherer Spielplatz, um alles, was die IT-Welt zu bieten hat, ausgiebig zu testen und zu erforschen.

Die IT-Welt ist dynamisch und abwechslungsreich. Bei dyna bcs stehen unsere Lehrlinge täglich neuen Herausforderungen gegenüber, die ihre Kreativität und Fähigkeiten fördern.

Neben diesen praktischen Erfahrungen haben wir mittels Gameification einen motivierenden Anreiz für Auszubildene geschaffen. Unabhängig vom Ausbildungsjahr, kann somit ein Auszubildender sich im Erfahrungslevel weiterentwickeln. Jede erfolgreich abgeschlossene Mission bringt Punkte. Bestimmte Punktezahlen ermöglichen den Aufstieg in ein höheres Level, welches Stellung im Unternehmen und finanzielle Entlohnung repräsentiert.

Werde Teil einer aufregenden Reise in die IT-Welt. Bewirb dich jetzt und öffne die Tür zu einer vielversprechenden Karriere bei dyna bcs!

Weitere Infos unter dynabcs.at/lehre

mit dir geht IT besser. bewirb dich!

Hier bist du der SPAR.

Lehre mit Matura Lehre? Matura? Beides!

Ein Lehrabschluss verschafft eine ausgezeichnete Startposition als Fachkraft am Arbeitsmarkt. Die Matura verbessert die Aufstiegschancen in jedem Unternehmen enorm. Weshalb nicht beides machen? In der Lehrausbildung stehen die alle Wege offen!

Das Ausbildungsmodell „Lehre und Matura“ ist die erste Wahl für alle Jugendlichen, die eine praxisorientierte Ausbildung mit einer breiten Allgemeinbildung verbinden wollen. Das Praktische an deiner Berufsmatura ist: Du erhältst eine Fachausbildung, verdienst Geld, sammelst Berufserfahrung und hast somit perfekte Aufstiegschancen. Und das Beste: Sie ist kostenlos!

Die Kurse werden auch flächendeckend vom WIFI Vorarlberg und dem BFI der AK Vorarlberg angeboten. Nach wie vor besteht auch bei der Volkshochschule ein entsprechendes Angebot Bei regelmäßigen Informationsveranstaltungen erfährt man alles über Voraussetzungen, Ablauf, Dauer und Möglichkeiten. Auf lehreundmatura.info findet man eine Übersicht der nächsten Info-Veranstaltungen, die Info-Broschüren zum Download und einer ersten Überblick auf die beiden Modelle, die zur Auswahl stehen.

Grundsätzlich gibt es diese zwei Möglichkeiten für eine Lehre mit Matura:

• Arbeitszeit-Modell (Tageskurse während der Arbeitszeit, Zustimmung des Lehrbetriebs notwendig)

• Freizeit-Modell (Abendkurse, keine Zustimmung des Lehrbetriebes notwendig)

Die Kurse finden in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz statt. Je nach Modell, verfügbarem Platz und persönlichen Präferenzen (Arbeitsplatz, Wohnort) kannst du den Standort selbst wählen.

Alle Infos über das Ausbildungsmodell „Lehre mit Matura“ –einscannen und los geht’s!

Ihr habt Fragen oder möchtet einen individuellen Beratungstermin? Das sind eure Ansprechpartner:innen: Christina Scheffknecht, MA, christina.scheffknecht@bfi-vorarlberg.at Margreth Amann, amann.margreth@vlbg.wifi.at Mag. Anneliese Grilz, MAS, grilz.anneliese@vlbg.wifi.at

Endlich den Matura-Wunsch erfüllen!

Weshalb hast du dich für eine Lehre mit Matura entschieden?

Ich bin bereits vor der Lehre in der Handelsakademie gewesen und wollte meine Matura machen. Jedoch habe ich diesen Weg nicht zu Ende gehen können, da sich unerwartete Hindernisse auf meinen Weg eingeschlichen haben. Also wechselte ich nach dem Abschluss der dritten Klasse HAK in die Handelsschule und habe diese dann abgeschlossen. Das Konzept „Lehre mit Matura“ war für mich dann die perfekte Möglichkeit, parallel zur Arbeit meine Matura nachzuholen.

Arbeit, Berufsschule, Kurs-Programm: Wie kommst du mit deinen Aufgaben zurecht? Wie motivierst du dich, wenn du einen „Hänger“ hast?

Da ich schon vor der Lehre bereits sehr viele Weiterbildungen parallel zur Arbeit absolviert habe, bin ich es schon gewöhnt, teilweise nach der Arbeit noch für ein paar Stunden einen Kurs zu besuchen. Jedoch muss ich sagen, dass die Lehre mit Matura sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man muss wirklich den Kampfgeist haben und sich Prioritäten setzen, damit man diesen Weg mit Bravour meistern kann.

Teilweise hat man kaum mehr Freizeit, weil man mit der Arbeit, Berufsschule und der Abendschule komplett ausgebucht ist. Einen sehr großen Vorteil erziele ich dadurch, dass mir mein Job sehr gut gefällt und sich ein Arbeitstag für mich nicht wirklich wie ein Arbeitstag anfühlt. Zum Glück ist die Berufsschule für mich keine große Herausforderung und ich kann deshalb den Fokus sehr gut auf die Matura setzen. Der größte Motivationsfaktor ist bei mir der unerfüllte Wunsch der Matura. Wenn ich etwas beginne, möchte ich dies auch zu Ende bringen. Und dies hat mit dem eigentlichen Weg, den ich eingeschlagen hatte, leider nicht funktioniert. Deshalb bin ich jetzt noch motivierter!

Welchen Tipp hast du für andere Lehrlinge, die gerade überlegen, eine Lehre mit Matura zu machen?

Ich finde, dass dieses Konzept sehr ansprechend ist, da man die Matura mit der Praxis, also der Arbeit verbinden kann. Jedoch sind gewisse Eigenschaften, welche nicht wirklich zu Wort kommen, Voraussetzung sind für dieses Modell. Dazu gehören Durchhaltevermögen, Belastbarkeit, mit Stress umgehen können und teilweise das eigene Privatleben für eine

Melisa Sahin (22 Jahre) absolviert derzeit eine Lehre als Prozesstechnikerin bei der Firma Julius Blum und parallel dazu die Kurse für ihre Matura. Wie das funktioniert, erzählt sie uns im Interview.

befristete Zeit ein wenig zurückzuschrauben. Es muss die perfekte Mitte gefunden werden, dass man in den anderen Teilbereichen, der Arbeit und Berufsschule nicht nachlässt und immer noch die gleiche Leistung erbringt.

Welches Ziel hast du, sobald du alle Prüfungen bestanden hast?

Zuerst steht noch meine Lehrabschlussprüfung an und im Anschluss habe ich meine letzte Matura-Prüfung. Dann heißt es für mich ein wenig Pause vom Ganzen, um mich zu regenerieren für den nächsten Abschnitt. Und zwar würde ich sehr gerne danach berufsbegleitend meinen Bachelor machen und dies so zeitnah wie möglich.

Durch die Lehre mit Matura wirst du auf ein berufsbegleitendes Studium meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet. Beruflich bin ich mit meiner derzeitigen Position sehr zufrieden, jedoch bin ich offen für Neues und wer weiß, was die Zeit mit sich bringt.

Interview mit HoferJohanna

Facts Fleischverarbeitung

Lehrlingseinkommen

1. Lehrjahr: 940 Euro

2. Lehrjahr: 1.199-1.219 Euro

3. Lehrjahr: 1.603-1.761 Euro

4. Lehrjahr: 1.671-1.896 Euro

Mehr Infos unter lehre-vorarlberg.at

„Wie eine zweite Familie für mich!“

Mit einem eigenen Hof war der Grundstein für die Karriere gelegt: Johanna Hofer (19) über ihre Ausbildung zur Fleischverarbeiterin und – verkäuferin bei Korle’s Metzg in Egg.

Wie bist du zu deinem Lehrberuf gekommen?

Nach der Mittelschule habe ich die 3-jährige Landwirtschaftsschule besucht. Da wir zuhause in Hittisau einen kleinen Hof haben, war dieser Weg schon mal von Anfang an klar. Eigentlich lag ursprünglich der Fokus auf der Verarbeitung von Milch, aber die Fleischverarbeitung hat mir dann doch viel besser gefallen, die Tätigkeiten sind auch abwechslungsreicher.

Und wie kam es zu deiner Lehrstelle bei Korle’s Metzg?

Da ich Konrad, meinen jetzigen Chef, bereits kannte, habe ich einen zweitägigen Schnuppertermin vereinbart. Ich durfte gleich beim Auslösen und Wursten helfen – und es hat mir wirklich sehr getaugt! Also habe ich schon am zweiten Tag nach einer Lehrstelle gefragt und bekam nach einer Woche eine Doppellehre angeboten: als Fleischverarbeiterin und als Verkäuferin an der Ladentheke. Da ich mir den Verkauf aber zuerst gar nicht vorstellen konnte, ging ich nochmals Schnuppern. Danach war ich überzeugt und bin jetzt sehr froh darüber, dass ich mich dafür entschieden habe. Durch mein Fachwissen kann ich unsere Kund:innen nun auch viel besser beim Einkauf beraten und auch an unserem Hof gehen viele Tätigkeiten Hand in Hand.

Was gehört nun alles zu deinen Tätigkeiten?

Fleisch auslösen und zuschneiden, Wursten, Speckspritzen, Steaks und andere Stücke marinieren und für den Verkauf vorbereiten, der Fleischverkauf vorne im Laden oder Platten und Brezel für Caterings herrichten. Wenn wir Wild geliefert bekommen, muss auch das Fell abgezogen werden. Das Schlachten ist heutzutage nicht mehr verpflichtend, aber für mich gehört es zum Beruf dazu. Einmal durfte ich bereits dabei sein. Und auch wenn es sehr anstrengend war – an diesem Tag wurden zehn Tiere geschlachtet – herrschte dank der ruhigen und entspannten Art meines Chefs eine gute Atmosphäre für diese Art der Arbeit.

Und welche deiner Aufgaben gefällt dir am besten? Zuschneiden und Wursten gefallen mir besonders, aber auch das Abfüllen vom Leberkäse läuft wunderbar. Zu den besonderen Momenten gehört natürlich auch die Qualitätskontrolle: Nichts schmeckt besser als ein frisches Wienerle!

Apropos besondere Momente:

Was sind die Highlights in deinem Lehrberuf?

Unser Team ist einfach toll, ebenso wie die Stimmung. Es ist wie eine zweite Familie für mich! Wir haben alle ein sehr cooles Verhältnis miteinander, auch mit dem Chef kann man jederzeit über alles sprechen. Zwei Highlights gab es bisher: Das „Ufrichta“ nach dem Bau von Konrads Metzgerei in Langenegg – das war ein Fest, von dem man jetzt noch spricht. Und natürlich unser jährlich stattfindender Metzgerball.

Wenn sich jemand für deinen Beruf interessiert, welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?

Es ist auf jeden Fall ein sehr anspruchsvoller und körperlich anstrengender Beruf, also sollte man am besten volljährig sein. Der Besuch der Landwirtschaftsschule ist auf jeden Fall ideal. Im Rahmen der Praxis nimmt man auch an einer Schlachtung teil und spätestens dann weiß man, ob man für die Fleischverarbeitung geeignet ist oder nicht.

Welche Tipps hast du für andere Lehrstellensuchende?

Schnuppern, schnuppern, schnuppern – nie zu scheu sein, um etwas anzuschauen oder auszuprobieren. Ist nichts Passendes dabei, gleich den nächsten Termin vereinbaren und wirklich alle Schnuppergelegenheiten an der Schule nutzen!

Kurz-Info zur zusätzlichen Ausbildungsmöglichkeit:

Lebensmitteltechnik

Lebensmitteltechniker:innen sind an der Erzeugung aller Arten von Lebensmitteln beteiligt. Sie wählen die erforderlichen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffe aus (z. B. Fleisch, Gemüse, Gewürze, Zucker, Aromen), überprüfen deren Qualität und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie stellen die meist automatisierten Produktionsanlagen ein, bedienen und überwachen diese. Sie war ten die Maschinen und Anlagen und führen einfache Reparaturen auch selbst durch.

Milchtechnologie

Diese Lehrlinge verarbeiten Rohmilch zu Milchprodukten und Käse. Sie erzeugen u. a. Trinkmilch, Milchmischerzeugnisse, Butter- und Sauermilch, Topfen, Joghurt oder Schlagobers und verschiedene Käsesorten. Sie übernehmen die Milch, messen sie ab und prüfen ihre Qualität. Danach leiten sie die Milch zur speziellen Verarbeitung weiter. In der betrieblichen Praxis sind Milchtechnolog:innen meist auf einen bestimmen Aufgabenbereich wie z. B. Milchannahme, Pasteurisierung, Butterei oder Käserei spezialisiert. Milchtechnolog:innen führen laufend Qualitätskontrollen durch, verpacken die Produkte und lagern sie.

Fotos: LiV/Curin

„Ich hatte eine schöne Lehrzeit

Interview mit Walter Knapp, gelernter Fliesenleger, seit 2018

Geschäftsführer bei der bad 2000 GmbH.

Was war der Grund dafür, dass Du Dich für eine Lehre als Fliesenleger entschieden hast? Wieso genau dieser Lehrberuf?

Der Grund war, dass ich schon immer ein Interesse an handwerklichen Tätigkeiten hatte. Da während meiner Grundschulzeit unser Haus gebaut wurde, konnte ich sehr viel, von den Maurerarbeiten über das Fliesenlegen und Holzarbeiten, begutachten. Als ich in dem Alter von 15 nach einer Lehrstelle suchte, wusste ich, dass in meinem Musikverein ein Fliesenleger ist, der bei bad 2ooo GmbH arbeitet. Nach erfolgreichen Schnuppertagen in dieser Firma war ich mir sicher: das wird mein Beruf werden.

Wie hast Du Deine Lehrzeit erlebt?

In den ersten Tagen und Wochen erschrickt man, wenn man sieht, was alles an neuen Abläufen und Aufgaben zu bewältigen ist. Auch dass es ein anstrengender Beruf ist

wurde mir sofort klar. Aber ich hatte eine schöne Lehrzeit. Ich besuchte sehr viele verschiedenen Orte, lernte viele Menschen kennen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen war sehr Interessant. Insgesamt war meine Lehrzeit eine wertvolle Erfahrung, die mich sowohl persönlich, menschlich als auch beruflich weitergebracht hat.

Was passierte nach Deiner Lehrabschlussprüfung? Bist Du bei bad 2000 geblieben?

Natürlich hat man als Jugendlicher auch die Wahl, ob man noch was anderes nach der Lehre macht. Weiterbildungen oder einen anderen Beruf. Aber mir wurde sehr schnell viel Vertrauen seitens der Bauleitung und Firma geschenkt. Ich bekam ein eigenes Firmenauto, eigene Baustellen und konnte mich sehr schnell als eigenständiger Fliesenleger etablieren. Die Geschäftsführung erkannte mein Potential schon früher, wodurch sie mich immer wieder gefördert und gefordert haben. Auch das tolle Betriebsklima mit den Kollegen hat mich dann doch dazu bewegt zu bleiben.

Du leitest nun gemeinsam mit Deinem Geschäftspartner Fabian Lessiak die Firma. Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht? Sind unterschiedliche Bereiche zwischen Euch aufgeteilt?

Fabian und ich kennen uns seit der Lehrzeit. Wir haben als Fliesenleger zusammengearbeitet und anschließend, als ich ins Büro gewechselt bin, war er dort schon Bauleiter und daher haben wir dann enger zusammengearbeitet. Damals schon hatten wir unsere Aufgabengebiete, er als Bauleiter und ich als Verkäufer. So wurde uns dann auch die Geschäftsführung angeboten. Einfach ausgedrückt, ich bin Zuständig für die inneren Angelegenheiten und Fabian für die Äußeren. Es erleichtert uns die Arbeit, da die Verantwortung auf zwei Personen aufgeteilt ist. Wir pushen uns auch gegenseitig oder holen uns auch gerne einen Rat und verschiedene Ansichten voneinander.

Foto: Stefan Kofler

Welche Freuden und Herausforderungen bringt diese Führungsposition mit sich? Was vermisst Du im Vergleich zu Deiner Tätigkeit als Fliesenleger?

Die Führungsposition bringt sowohl Freuden als auch Herausforderungen mit sich. Zu den Freuden gehört es, ein Team zu leiten und zu motivieren, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Es ist befriedigend, die Entwicklung und das Wachstum der Teammitglieder zu sehen und zur positiven Entwicklung des Unternehmens beizutragen. Die Möglichkeit, strategische Entscheidungen zu treffen und die Richtung des Unternehmens mitzugestalten, ist ebenfalls eine Bereicherung. Herausforderungen in der Führungsposition besteht darin, mit verschiedenen Persönlichkeiten und Arbeitsstilen innerhalb des Teams umzugehen. Es erfordert auch ein hohes Maß an Organisationstalent und die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Ressourcen effektiv zu nutzen. Im Vergleich zu meiner Tätigkeit als Fliesenleger vermisse ich manchmal den direkten Kontakt zur handwerklichen Arbeit. Als Führungskraft verbringe ich mehr Zeit mit administrativen Aufgaben und Managementtätigkeiten, was eine andere Art von Befriedigung bietet. Dennoch schätze ich die Möglichkeit, mein Fachwissen und meine Erfahrung einzubringen, um andere zu unterstützen und das Unternehmen voranzubringen.

Wie sieht es bei Dir im Unternehmen mit Personal aus? Habt ihr jedes Jahr genügend Auszubildende? Wie viele Jugendliche werden gesamt von Euch ausgebildet? Leider haben wir viel zu wenig Bewerbungen. Momentan haben wir nur einen Lehrling im Büro. Wir würden aber jedes Jahr drei Lehrlinge als Fliesenleger ausbilden. Letztes Jahr hat der letzte Lehrling positiv als Fliesenleger die Lehre abgeschlossen.

Welche beruflichen Möglichkeiten stehen einer:m Fliesenleger:in nach ihrer/seiner Ausbildung offen?

Nach der Ausbildung hat man die Möglichkeit den Meisterbrief zu machen. Auch bietet sich an in den Verkauf bzw. Innendienst zu wechseln, oder sich in verwandten Berufe weiterzubilden wie Keramiker:in oder Ofenbauer:in.

Was würdest Du Eltern raten, deren Kind gerade in der Phase der Berufswahl steckt?

Ich würde jedem Elternteil raten, den Jugendlichen jeden Berufswunsch zu ermöglichen. Und nicht mit einem Vorurteil gegenüber einer Berufsgrupp den Beruf uninteressant zu machen.

Passendens Zitat finde ich: „Wir können nicht alle mit nem MacBook und nem Chai Latte in einem Co-Working-Space sitzen und die 10. Dating-App erfinden. Es gibt auch ein paar Leute, die etwas anfassen müssen und sich die Hände schmutzig machen.“

(Marco Scheel, Chef des Textilherstellers „Nordwolle“)

Man merkt oft, dass die Eltern sehr viel Einfluss auf die Jugendlichen haben, was die Berufswahl betrifft.

Die jetzige Firma wurde 1934 von Georg Huber als „G. Huber – Ofen- und Fliesengeschäft“ in Bludenz gegründet. 2006 tritt die Firma Jäger Bau GmbH zu 75 Prozent, Mag. Sabine Huber (eine Enkelin des Gründers) zu 25 Prozent in die Firma ein. 2017 gibt Sabine Huber die Geschäftsführung ab und veräußert ihre 25 Prozent der Firmenanteile an die Fliesenlegermeister Walter Knapp und Fabian Lessiak. Die beiden Herren übernehmen 2018 die Geschäftsführung und führen das Unternehmen in das 22. Jahrtausend.

Fotos: bad 2000/Walter Knapp

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DOPPELMAYR GRUPPE

No Limits für die Lehre bei Doppelmayr

In Wolfurt befindet sich der größte Produktionsstandort der Doppelmayr Gruppe. Hier werden Seilbahnen entwickelt und gefertigt, die später auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen.

Für die Umsetzung dieser Projekte braucht es fähige Fachkräfte. Deshalb ist die Lehrlingsausbildung eine sehr wichtige Institution für das Unternehmen. Wir haben acht Lehrberufe, die wir in Wolfurt ausbilden.

Diese Lehrberufe warten auf dich:

• Stahlbautechnik

• Maschinenbautechnik

• Zerspanungstechnik

• Mechatronik Fertigungstechnik

• Mechatronik Automatisierungstechnik

• Elektrotechnik

• Applikationsentwicklung – Coding

• IT-Technik

Foto: Studio Fasching

„Wir freuen uns immer sehr auf die Schnupperer. Unsere Lehrlinge erklären ihnen voller Stolz, die wichtigsten Aufgaben aus dem jeweiligen Lehrberuf.“

Manuel Strasser, Ausbildungsleiter

Die Lehrlinge bei Doppelmayr lernen alles, was es für den Seilbahnbau braucht und nach dem Lehrabschluss stehen alle Türen offen. Denn höchste Qualität, modernste Technologie und ausgeprägte Innovationskraft machen Doppelmayr aus und sind die ideale Basis für eine erfolgreiche Berufslaufbahn im Unternehmen.

Jetzt zum Schnuppern anmelden: lehre.doppelmayr.com

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Matura und was jetzt?

Duale Akademie!

Die perfekte Alternative nach der Matura: Mit der Dualen Akademie (DA) verbindet man eine praxisorientierte Ausbildung mit einem direkten Job-Einstieg.

Die Duale Akademie vereint den direkten Berufseinstieg mit einer modernen zukunftsweisenden Ausbildung: In verkürzter Lehrzeit (aufgrund der Matura) durchlaufen die Teilnehmer:innen eine maßgeschneiderte Ausbildung, die sie dazu qualifiziert, im Anschluss Karrieren als wichtige Fachkräfte zu machen und Schlüsselfunktionen in zukunftsorientierten Berufe zu übernehmen. Zudem ist nach einem Jahr Berufspraxis und Abschluss des DA Traineeprogramms eine Zertifizierung zum wirtschaftlich anerkannten Abschluss „DA Professional“ (Stufe 5 des NQR) möglich.

Bei deiner DA-Ausbildung in ausgewählten Top-Unternehmen, profitierst du von folgenden Vorteilen:

• Kurze und kompakte Ausbildungsdauer

• Interessante TOP-Ausbildungsbetriebe (DA-Partnerbetriebe und offene Stellen auf wkv.at/dualeakademie)

• Praxisorientierte Ausbildung mit Vollzeitanstellung in einem Ausbildungsbetrieb

• Auslandspraktikum

• Eigene DA-Klassen in der Berufsschule (eigener speziell auf die Zielgruppe entwickelter Lehrplan)

• Zukunftskompetenzen auf sozialer, digitaler und internationaler Ebene

• Zertifizierung zum „DA Professional“

Aktuelles österreichweites Ausbildungsangebot im Rahmen der Dualen Akademie:

• Bankkaufmann/frau

• Applikationsentwicklung-Coding

• IT-Systemtechnik

• Betriebslogistikkaufmann/frau

• Speditionskaufmann/frau

• Großhandel

• Elektrotechnik (Module in VLBG: „Anlagen- und Betriebstechnik“ sowie „Automatisierungs- und Prozessleittechnik“)

• Kunststofftechnologie

• Mechatronik (Module in VLBG: „Automatisierungstechnik“ und „Fertigungstechnik “)

• Metalltechnik

• Tischlereitechnik

In Vorarlberg gibt es aktuell über 40 DA-Trainees.

Weitere Informationen zur Dualen Akademie, den DA-Partnerbetrieben und zu offenen Jobs:

T 05522 305-1155

E dualeakademie@wkv.at W wkv.at/dualeakademie

„Sehr gute Vorbereitung

für das spätere Studium“

„Ich habe mich nach der Matura am Gymnasium Bludenz für die Duale Akademie entschieden, weil ich es als sehr gute Vorbereitung auf ein späteres Studium sehe und als idealen Übergang zwischen Schule und Hochschule. Besonders gefällt mir, dass ich Praxis und Theorie miteinander verbinden kann und gleichzeitig bereits im Unternehmen arbeite und Geld verdiene. Ein besonderes Highlight meiner Ausbildung ist der sechswöchige Auslandsaufenthalt im Sommer, in einem Hilti Repair Center in Finnland. “

Nico Augustin, DA Trainee Mechatronik, Fa. Hilti

„Schätze die inhaltliche Breite der Ausbildung“

„Ich besuche die Duale Akademie im Bereich Mechatronik. Nach dem Abschluss an der HAK Bludenz und mehreren Jahren Berufserfahrung in der Automobilindustrie schätze ich vor allem die inhaltliche Breite der Ausbildung. Neben der fachlichen Ausbildung arbeiten wir in der Dualen Akademie auch an einem Zukunftsprojekt, was die Ausbildung besonders spannend macht. Meinen Auslandsaufenthalt werde ich in einem Zumtobel Werk in Serbien verbringen.“

„Unternehmen profitieren von Absolvent:innen“

„Die Duale Akademie verbindet akademische Ausbildung mit praxisnaher Lehre. Unternehmen profitieren davon, dass Absolventinnen und Absolventen bereits ein solides Grundwissen mitbringen und zusätzlich eine technische Ausbildung absolvieren. Für die Teilnehmenden bedeutet das ein höheres Einstiegsgehalt und sehr gute Karrierechancen. Langfristig entstehen so genau jene Fachkräfte, die vor allem in Bereichen wie Forschung und Entwicklung dringend gebraucht werden.“

Kerstin Bertsch, DA-Trainee Mechatronik, Fa. Zumtobel

Thomas Kresser, Lehrlingsausbilder Fa. Zumtobel

Julia Ploner –erste weibliche Absolventin der Dualen Akademie

Wie bist du auf die Idee gekommen dich über die Duale Akademie weiterzubilden?

Durch Bekannte bin ich auf die Duale Akademie aufmerksam geworden. Nach der Matura wollte ich einen technischen Beruf praxisnah erlernen, nicht nur theoretisch. Gleichzeitig war mir meine persönliche Weiterentwicklung sehr wichtig. Die Duale Akademie bot für mich eine ideale Gelegenheit, beides miteinander zu verbinden.

Wie ist deine Erfahrung mit der zusätzlichen Ausbildung? Wie zeitaufwändig war die Ausbildung zusätzlich zu deinem beruflichen Alltag?

Meine Erfahrung mit der zusätzlichen Ausbildung war sehr positiv. Der Großteil der Kurse und auch das Auslandspraktikum finden während dem beruflichen Arbeitsalltag statt, sodass die Ausbildung nicht allzu zeitaufwändig ist. Auch das Schreiben der Projektarbeit fällt einem leicht und macht Spaß, wenn man Freude an seinem Beruf hat.

Was nimmst du durch die Ausbildung mit in die Zukunft?

Bzw. wie geht es jetzt beruflich bei dir weiter? Hast du bereits berufliche Veränderungen durch die Ausbildung erfahren?

Durch die Ausbildung habe ich viel Fachwissen und neue Kompetenzen erworben, die mir sowohl beruflich als auch persönlich weiterhelfen. Sie hat mir mehr Selbstvertrauen gegeben und meine Perspektiven erweitert. Beruflich eröffnen sich mir dadurch neue Chancen und Wege für die weitere Entwicklung

Was würdest du Mädchen raten?

Geht selbstbewusst euren eigenen Weg, auch wenn ihr Spaß an einem Job habt, in dem noch nicht so viele Frauen vertreten sind. Nutzt jede Möglichkeit zur Weiterbildung und vertraut auf eure Stärken. Wenn etwas Spaß macht und man sich anstrengt, kann man auch erfolgreich sein.

DUALE AKADEMIE VORARLBERG

DAS PROGRAMM FÜR DIE FACHKRÄFTE DER ZUKUNFT!

Die Duale Akademie ist eine einzigartige Ausbildung speziell für Maturant:innen, Studienabbrecher:innen und Umsteiger:innen, welche den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ermöglicht.

wkv.at/dualeakademie

„Geduld und ein gutes Auge für Farben“

Rukan Oguz (20) ist Drucktechnikerin im 3. Lehrjahr bei RATTPACK in Wolfurt. Wie sie zum Beruf kam und was sie alles erlebt, erzählt sie uns im Interview.

1. Was sind deine wichtigsten Tätigkeiten als Drucktechnikerin bzw. als Verpackungstechnikerin?

Rukan: Meine wichtigsten Tätigkeiten sind das Einstellen und Bedienen der Druckmaschine und das Mischen der Farben. Während der Produktion muss ich laufend die Maschine und das Druckbild kontrollieren, damit am Ende das Produkt nach Kundenwunsch von der Maschine kommt.

2. Wie würdest du den Job einem Kind erklären, damit es versteht, was du tust?

Rukan: Ich bedrucke große Rollen Folie aus der dann Verpackungen vor allem für Lebensmittel wie Kekse oder Bonbons oder auch für Tierfutter hergestellt werden. Dafür muss ich Farben zusammenmischen und große 2-stöckige Maschinen bedienen.

3. Wie bist du überhaupt zu deinem Job gekommen?

Rukan: Ich habe eine Lehrstelle gesucht, die etwas mit Farbe zu tun hat. Dabei bin ich auf Berufe wie Lackierer:in, Maler:in und auch Drucktechniker:in gestoßen. Die Aufgaben, die ich im Internet über den Beruf des Drucktechnikers gefunden habe, haben mich direkt angesprochen. Daher habe ich mich zum Schnuppern angemeldet und bin dann direkt bei dem Beruf hängen geblieben.

4. Hattest du schon eine Vorstellung vom Beruf oder wie hast du mehr darüber erfahren?

Rukan: Nein, nur durch Recherche im Internet. Mehr erfahren habe ich dann beim Schnuppern. Dabei habe ich von Lehrlingen alles über den Ablauf der Lehre und die Aufgaben des Drucktechnikers erfahren und auch das Team kennengelernt.

5. Welche Aufgabe gefällt dir an deinem Lehrberuf besonders?

Rukan: Besonders gefällt mir das Experimentieren mit den Farben und dass ich schon sehr früh in meiner Lehrausbildung Verantwortung übernehmen durfte und dadurch jetzt sehr selbstständig arbeiten kann.

6. Was war bisher das schönste Lob oder der tollste Moment, den du erlebt hast?

Rukan: Ab dem dritten Lehrjahr dürfen die Lehrlinge selbständig die Maschine bedienen. Davor hatte ich ziemlich Respekt und die ersten Wochen waren für mich eine große Herausforderung.

Als ich nach ein paar Wochen gemerkt habe, dass es einfach etwas Zeit braucht reinzukommen, es dann gut lief und man mir gesagt hat, dass man sich voll auf mich verlassen kann, war ich sehr stolz auf mich.

7. Wenn sich jemand für deinen Beruf interessiert: Was sind die wichtigsten Voraussetzungen in der Druck- bzw. Verpackungstechnik?

Rukan: Man braucht eines gutes Auge für Farben und Geduld, weil auch mal was schief laufen kann. Teamfähig sollte man sein, da man an der Maschine immer für 2 Helfer:innen zuständig ist.

Außerdem braucht es Handwerkliches Geschick, körperliche Belastbarkeit und man muss wissen, dass man auch mal schmutzig werden kann.

8. Welche Tipps hast du für andere Lehrstellensuchende?

Rukan: Beim Schnuppern und Vorstellungsgesprächen ehrlich sein und sich nicht verstellen.

Außerdem offen sein und auch mal etwas versuchen wovon man nie gedacht hätte, dass man es später machen würd. Ich war zunächst etwas unsicher weil viele in meinem Umfeld gesagt haben, dass Drucktechnik doch ein Männerberuf sei. Zum Glüch habe ich auf mich gehört und bin heute sehr zufrieden mit meiner Entscheidung und fühle mich im Team sehr wohl.

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„Auf

geht´s Mädels!“

Die MINT-Koordinationsstelle ist Teil der MINT-Strategie Vorarlberg, einer Initiative des Landes Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg, der Bildungsdirektion und des BIFO. Ihr Ziel ist es, schon im Kindergarten und in den Schulen bis zum Schul- und Ausbildungsende das Basiswissen und die Begeisterung für MINTThemen, -Schulfächer, -Ausbildung und -Studiengänge in Vorarlberg auf vielfältige Weise zu fördern. Ein Interview mit MINT-Koordinatorin Andrea Huber.

MINT, was ist das eigentlich?

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

In welchen Berufen findet man MINT?

Wenn man ganz genau ist, dann ist MINT in allen Berufen zu finden. Sowohl im Büro, im Handel, in den produzierenden Betrieben, in den Sozial- und Pflegeberufen oder auch im Handwerk. Manche Berufe zählen aber explizit zu den MINT-Berufen. Das sind zum Beispiel Berufe rund um die Metallverarbeitung, der Elektrotechnik, des Handwerks oder der Informationstechnologie. Aber

auch Gesundheitsberufe wie Optiker oder Orthopädietechniker sind diesem Bereich zuzurechnen.

Wie siehst du die Zukunftschancen in diesen Berufen?

Vorarlberg ist eine Region, in der die Industrie, das Handwerk eine sehr starke Rolle spielt. Viele Firmen sind Technologieführer und können ihren Lehrlingen gute Ausbildungen an moderner Technik mit tollen Karrieremöglichkeiten bieten. Das betrifft Traditionsberufe wie Holzbau oder Tischlerei, aber auch Berufe im Bereich der Informationstechnologie, des Maschinenbaus oder der Elektronik, die sich durch die Fortschritte der Digitalisierung stetig weiterentwickeln. Auch Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Vorarlberg bieten viele Chancen im MINT-Bereich. Eine Lehre in Vorarlberg ist aber generell ein sehr guter Start ins Berufsleben. Die Ausbildungsform hat ein sehr hohes Ansehen und die Qualität der Ausbildungen in allen Bereichen ist sehr hoch. Auch gibt es nach der Lehre viele Möglichkeiten für weitere Ausbildungen, von Weiterbildungen über die Matura bis hin zu einem Studium. Viele Manager und Führungskräfte in den Vorarlberger Unternehmen starteten ihre Karriere mit einer Lehre.

Stichwort Digitalisierung – wie sehr spielen Computer in der Arbeitswelt eine Rolle?

Die Digitalisierung spielt in allen Berufen eine wichtige Rolle, nicht nur in den „digitalen“ Berufen. Maschinen und Geräte werden digital gesteuert und Kunden- oder Patientendaten werden digital verwaltet. Computer unterstützen in fast allen Bereichen und beschleunigen Prozesse. Sie sorgen für hohe Präzision und Sicherheit. In kreativen Berufen findet Design digital statt. Zusätzlich bringt der Fortschritt bei der künstlichen Intelligenz neue Möglichkeiten in der Entwicklung neuer Berufsbilder, aber auch in den täglichen Arbeitsabläufen. Wir haben mit unseren Handys ebenfalls immer einen sehr leistungsstarken Computer zu Hand. Apps für alle Bereiche erleichtern uns die Kommunikation und das Leben. App-Entwicklung bietet breite Themengebiete und Anwendungsmöglichkeiten.

MINT und Mädchen? Gibt es noch Männer- und Frauenberufe? Nein, es gibt keinen Beruf, der exklusiv einem Geschlecht zuzuordnen ist. Sowohl Mädchen als auch Burschen können jeden Beruf ausüben. Gerade bei den Mädchen sieht man, dass das Interesse für technische Lehrberufe steigt. So ist der Beruf der Metallbautechnikerin auf Platz 3 der beliebtesten Lehrberufe angekommen. Diese Entwicklung freut mich sehr, weil es jungen Frauen sehr gute berufliche Perspektiven gibt.

Was rätst du Eltern, deren Töchter einen technischen Beruf ergreifen wollen?

Der Start in die Berufswelt ist für alle Eltern ein besonderer Moment. Informieren Sie sich gemeinsam mit Ihrer Tochter über die beruflichen Möglichkeiten, die Berufsbilder und die möglichen Ausbildungsfirmen. Nutzen Sie die Beratungsangebote des BIFO, in den Gesprächen mit den Beraterinnen und Beratern können Sie all Ihre Fragen stellen. So finden Sie den idealen Lehr- und Ausbildungsplatz und die Jugendlichen starten mit viel Selbstvertrauen in diesen neuen Lebensabschnitt.

Kontakt MINT-Koordination Vorarlberg:

Andrea Huber, MINT Koordinatorin im BIFO

Telefon: 0650/3902633 | E-Mail: andrea.huber@bifo.at mint-v.at

Heute Lehrling – morgen gefragter Facharbeiter

Eine gute Ausbildung ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Du bringst Teamgeist und Engagement mit? Dann ist eine Lehre bei Walser genau das Richtige für dich. Unsere Ausbildungsberufe machen Lust auf mehr und bieten hervorragende Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Bei uns absolvierst du eine umfassende Ausbildung mit Zukunft!

Aktuell bilden wir 19 Lehrlinge in 3 verschiedenen Lehrberufen aus. Wir bieten entschlossenen und motivierten Persönlichkeiten eine duale Fachausbildung, die einen ausgezeichneten Qualitätsstandard nachweisen kann.

Die Walser GmbH mit ihrem Hauptsitz in Rankweil wurde im Jahr 1903 gegründet. Schritt für Schritt entwickelte sich aus einer kleinen Karosseriewerkstatt einer der führenden Spezialisten im Karosserie- und Fahrzeugbau im Dreiländereck. Heute realisiert Walser als Komplettanbieter für Fahrzeugaufbauten anspruchsvollste Lösungen im Transport- und Logistikbereich. Um den spezifischen Kundenbedürfnissen bestmöglich gerecht zu werden, ist die Firma Walser in die Bereiche Fahrzeugbau, Feuerwehrtechnik, Reparaturservice und Lackiertechnik aufgeteilt.

Unsere hervorragende Ausbildung bildet den Grundstein für eine nachhaltige Personalentwicklung. Bei uns hast du die Wahl zwischen drei Ausbildungsberufen, die alle eines gemeinsam haben: die hohe Qualität. Starte also nach deinem Schulabschluss mit einer perfekt zu dir passenden Berufsausbildung im technischen Bereich.

Neben einer praxisnahen, zukunftsorientierten Ausbildung mit attraktiver Ausbildungsvergütung kümmern wir uns auch darum, dass du rundum gut versorgt bist: Wenn du deine Fachausbildung bei uns startest, ist es für uns selbstverständlich, dich während dem Übergang von Schule in den Ausbildungsalltag bestmöglich zu unterstützen. Du bist von Beginn an mittendrin und wirst in den aktuellen Tagesablauf eingebunden, während du parallel deine Grundfertigkeiten in unserer eigenen Lehrwerkstatt erlernst. Unser Ausbildungsleiter begleitet dich deine gesamte Lehrzeit hindurch, wird dich professionell betreuen und dein Talent fördern.

Deine Ausbildungsmöglichkeiten bei Walser:

Karosseriebautechniker:in Fahrzeugbau | Karosseriebautechniker:in Feuerwehrtechnik | Lackiertechniker:in | Baumaschinentechniker:in

Mehr über deine Lehre bei Walser: walserjobs.at/lehre

Lehrlingsbeauftragter Heiko Rheinberger

Verschaffe dir einen Einblick darüber, was dich bei deiner Lehre bei Walser erwartet und komm zu einem Schnuppertag bei uns in Rankweil vorbei! Deinen Termin kannst du direkt mit unserem Lehrlingsbeauftragten Heiko Rheinberger unter 0664 8200 370 oder h.rheinberger@walser-gruppe.com vereinbaren.

Fotos: Walser

LEHRE IN DER APO

Ihr Kind möchte mit seiner Arbeit Menschen helfen und Sie wünschen sich einen sicheren, sinnvollen Berufsweg? Eine Lehre in der Apotheke verbindet Verantwortung, Zukunftsperspektive und Abwechslung. Informieren Sie sich jetzt über Ausbildung, Beruf und Chancen auf www.job-apotheke.at

NÜZIDERS

Starte deine Lehre als Elektroniker:in. Bewirb dich jetzt: gantner.com/lehre

Bunte Berufswelt

Tauchen Sie ein in die Vielfalt der Berufswelt und entdecken Sie die zahlreichen Ausbildungsberufe, die Ihrem Kind offenstehen. In über 200 Lehrberufen gibt es für jede Begabung und jedes Interesse spannende Möglichkeiten.

Lehrberufe in Vorarlberg

Lehrberufe in Vorarlberg

Fitnessbetreuung

Freizeit

Lehrberuf m w ges.

Steinmetztechnik 3

Straßenerhaltungsfachkraft

5.5 Elektro, Elektronik, Steuerung, Technische Informatik

Tiefbau

Konstruktion, Techn. Organisation

Lehrberuf

Konstrukteur:in –

Technische:r

Konstrukteur:in – Maschinenbautechnik

5.9 Chemie, Kunststoffe

Konstrukteur:in – Metallbautechnik

Chemieverfahrenstechnik

Konstrukteur:in – Stahlbautechnik

Kunststoffverfahrenstechnik

Konstrukteur:in – Werkzeugbautechnik

Technische:r Zeichner:in

Kunststofftechnologie

5.9 Chemie, Kunststoffe

Labortechnik (Biochemie)

Chemieverfahrenstechnik

Labortechnik (Chemie)

Metalltechnik (Stahlbautechnik) 89 7 96

Stuckateur:in und Trockenausbauer:in 11 0 11

(Angewandte Elektronik)

Tiefbauspezialist:in – Baumaschinenbetrieb 2 0 2

Tiefbauspezialist:in – Tunnelbautechnik 2 0 2

Vermessungs- und Geoinformationstechnik –Vermessungstechnik

Elektronik (Informations- und Telekommunikationstechnik)

Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutztechnik 1 0 1

5.5 Elektro, Elektronik, Steuerung, Technische Informatik

Elektronik (Kommunikationselektronik)

5.3 Textil, Bekleidung, Leder

Bekleidungsgestaltung (Damenbekleidung) 0 1 1

Elektrotechnik (Anlagen- und Betriebstechnik)

Bekleidungsgestaltung (Herrenbekleidung) 0 2 2

Elektrotechnik (Elektro- und Gebäudetechnik)

Bekleidungsgestaltung (Wäschewarenerzeugung 0 1 1

Tapezierer:in und Dekorateur:in 3 4 7

Textilgestaltung – Weberei 1 0 1

5.4 Druck, Foto, Papier

Metalltechnik (Werkzeugbautechnik) 66 22 88

Kunststoffverfahrenstechnik

Metalltechnik (Zerspanungstechnik)

Skibautechnik

Kunststofftechnologie

Textilchemie

Labortechnik (Biochemie)

6.3 Gesundheit

Labortechnik (Chemie)

Hörgeräteakustiker:in

Skibautechnik

Orthopädieschuhmacher:in

Textilchemie

Orthopädietechnik – Orthesen

6.3 Gesundheit

Pharmazeutisch-kaufmännisc

Hörgeräteakustiker:in

Pflegeassistenz

Orthopädieschuhmacher:in

(Anlagen- und Betriebstechnik)

(Automatisierungstechnik)

Textiltechnologie 11 2 13

(Elektromaschinentechnik)

Buchbindetechnik und Postpresstechnologie –Postpresstechnologie

Buchbindetechnik und Postpresstechnologie –Buchbinder:in 1 0 1

(Fertigungstechnik)

Drucktechnik – Bogenflachdruck 4 2 6

Drucktechnik – Digitaldruck 3 0 3

Drucktechnik – Rollenrotationsdruck

Drucktechnik – Siebdruck

Druckvorstufentechnik

5.5 Elektro, Elektronik, Steuerung, Technische Informatik

Mechatronik (IT-, Digitalsystem - und Netzwerktechnik)

Elektronik (Angewandte Elektronik) 39 8 46

Elektronik (Informations- und Telekommunikationstechnik) 1 0 1

Elektronik (Kommunikationselektronik) 1 0 1

Elektrotechnik (Anlagen- und Betriebstechnik) 310 42 352

Elektrotechnik (Elektro- und Gebäudetechnik) 257 18 275

künstlerische Gestaltung

Orthopädietechnik – Orthesentechnik

Pflegefachassistenz

Zahnärztliche Fachassistenz

Pharmazeutisch-kaufmännische Assisten

Pflegeassistenz

Zahntechnik

Pflegefachassistenz

6.5 Schönheit, Körperpflege,

Zahnärztliche Fachassistenz

Friseur:in

Zahntechnik

Fußpflege

6.5 Schönheit, Körperpflege, Massage

Friseur:in

Kosmetik/Fußpflege

Kosmetik

Fußpflege

Kosmetik/Fußpflege

Kosmetik

Masseur:in

Masseur:in

6.6 Sport, Spiel, Freizeit Fitnessbetreuung

Fahrradmechatronik 21 2 23

Mechatronik (Automatisierungstechnik) 154 22 176

Beschriftungsdesign und Werbetechnik

und Gebäudetechnik (Heizungstechnik)

Mechatronik (Elektromaschinentechnik) 5 0 5

Mechatronik (Fertigungstechnik) 24 2 26

Mechatronik (IT-, Digitalsystem- und Netzwerktechnik) 1 0 1

5.6 Metall

Büchsenmacher:in

Medienfachmann/-frau – Grafik, Print, Publishing audiovisuelle Medien

1 0 1

Fertigungsmesstechnik – Produktmessung 10 10 20

Gold- und Silberschmied:in und Juwelier:in 0 2 2

Medienfachmann/-frau – Onlinemarketing

Medienfachmann/-frau – Webdevelopment und Medien

Bühne, Literatur

Installations-, Gebäudetechnik (Gas- und Sanitärtechnik) 197 11 208

Installations- und Gebäudetechnik (Heizungstechnik) 1 0 1

Installations-, Gebäudetechnik (Lüftungstechnik) 5 0 5

Veranstaltungstechnik 8

Kälteanlagentechnik 13 0 13

Geisteswissen- und Gesellschaftliche Themen Bibliotheks-, Informationsassistenz

6.6 Sport, Spiel, Freizeit Fitnessbetreuung

7.1 Kunst, künstlerische Gestaltung Beschriftungsdesign und W erbetechnik Orgelbau

7.1 Kunst, künstlerische Gesta Beschriftungsdesign und W erbe Orgelbau

7.2 Multimedia, Design, Grafik

7.2 Multimedia, Design, Grafik

Medienfachkraft – Grafik und Print

Medienfachkraft – Grafik und Medienfachkraft – Digitalmar

Medienfachkraft – Digitalmarketing

Medienfachmann:frau – W ebde audiovisuelle Medien

Karosseriebautechnik 51 3 54

Kraftfahrzeugtechnik (Motorradtechnik) 12 1 13

Kraftfahrzeugtechnik (Nutzfahrzeuge) 33 2 35

Kraftfahrzeugtechnik (PKW) 315 21 336

Berufsbeschreibungen: www.berufsprofile.at, www.berufeerleben.at, vorarlberg.bic.at

Land-, Baumaschinentechnik – Baumaschinen 32 1 33

Land-, Baumaschinetechnik – Landmaschinen 27 0 27

Lehrlingsausbildende Betriebe: www.bifo.at/lehre

Berufsberatung: www.bifo.at/beratung

Luftfahrzeugtechnik 1 0 1

Metallbearbeitung 61 6 67

Metalltechnik (Fahrzeugbautechnik) 45 0 45

Metalltechnik (Maschinenbautechnik) 302 36 338

Metalltechnik (Metallbau- u Blechtechnik) 46 3 49

Metalltechnik (Schmiedetechnik) 3 0 3

Metalltechnik (Schweißtechnik) 35 4 39

Medienfachmann:frau – W ebdevelopmen audiovisuelle Medien

7.3 Medien, Bühne, Literatur

7.3 Medien, Bühne, Literatur

Maskenbildner:in

Maskenbildner:in

Veranstaltungstechnik

Veranstaltungstechnik

8. Verwaltung, Wirtschaft, Recht

8. Verwaltung, Wirtschaft, R Assistent:in in der Sicherheitsv

Assistent:in in der Sicherheitsverwaltung

Verwaltung, Wirtschaft, Recht

9 Sprachen, Geisteswissen- und Gesellschaftliche Themen

9 Sprachen, Geisteswissen Gesellschaftliche Themen

in der Sicherheitsverwaltung 1 1 2 9 Sprachen, Geisteswissen- und Gesellschaftliche Themen Archiv-, Bibliotheks-, Informationsassistenz 2 1 3 bifo.at, berufeerleben.at,

Archiv-, Bibliotheks-, Informationsassisten

Archiv-, Bibliotheks-, Informationsa

bifo.at, berufeerleben.at, vorar

bifo.at, berufeerleben.at, vorarlberg.bic.at

Die Highlights der i

• Einzigartige Erlebniswelt in fünf Hallen auf 12.000 Quadratmetern

• 2025 wurden über 100 Lehrberufe und über zehn Schultypen lebendig präsentiert

- iCorner: Infos rund um Themen wie Talente, Berufe und Bewerbungen

- „Samstag ist Elterntag“: Einen besonderen Raum für vertiefende und ausführliche Gespräche finden Eltern im extra konzipierten Eltern-Café

- BIFO, AMS, regionale Lehrlingsinitiativen sowie Vereine informieren vor Ort

- Expert:innen verschiedenster Institutionen stehen den ganzen Tag über kostenlos und ohne Termin für persönliche Fragen bereit

• Gratis zur i anreisen, Tickets und Infos auf: i-messe.at

Ausbildungsmesse i: Einzigartige

Erlebniswelt

An drei Messetagen werden von den Sparten und Fachgruppen der Wirtschaftskammer Vorarlberg sowie den Schulen, mit Unterstützung der Vorarlberger Betriebe, eine unvergleichbare Erlebniswelt erschaffen. Information, Unterhaltung, gute Gespräche und neue Kontakte – dies alles erwartet die Jugendlichen und ihre Erziehungsberechtigten.

Aviso: i 2027: „Von 4. bis 6. November 2027 sind Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen eingeladen, die bunte Erlebniswelt im Messequartier Dornbirn zu besuchen. Neben dem iCorner, bei dem Talente und Bewerbungen im Mittelpunkt stehen, bietet der ‚Elterntag‘ am Samstag informative Begegnungen im Eltern-Café rund um das Thema Berufswahl“, kündigt WKV-Präsident Karlheinz Kopf an.

Bildnachweis: Eva Sutter, Matthias Rhomberg

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OBERFLÄCHENTECHNIKER:IN

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www.beiser.at

Individuelle Beratung

Informieren Sie sich über die Angebote zur persönlichen Beratung, die Ihrem Kind bei der Wahl des passenden Berufsweges zur Seite stehen. Berufsberater und Mentoren unterstützen dabei, eine fundierte Entscheidung für die Zukunft zu treffen.

BIFO-Angebote für

Jugendliche und Eltern

Das BIFO ist fast 40 Jahren das Kompetenzzentrum für Fragen rund um Bildung und Beruf und wurde vom Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg gegründet.

An drei Standorten in Bregenz, Dornbirn und Feldkirch kümmert sich ein engagiertes Team von Expertinnen und Experten um die unterschiedlichen Anliegen der Ratsuchenden. Dabei werden sowohl Jugendliche als auch Erwachsene umfassend beraten, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten analysiert und gemeinsam Bildungs- und Berufswege erarbeitet.

Neben der individuellen Beratung bietet das BIFO auch die Weiterbildungsplattform „Pfiffikus“, Informationen zu Bildung und Beruf auf der Webseite und Angebote wie den Talente-Check, Workshops oder Elternabende direkt in Schulen oder Institutionen an. Die Beratungen des BIFO sind kostenlos, anbieterneutral und alle Inhalte werden vertraulich behandelt.

Terminvereinbarung:

bifo.at | 05572 31717 | info@bifo.at

Individuelle Beratung

Bildungs- und Berufsberater/-innen und Jugendcoaches unterstützen bei der Berufs- und Ausbildungswahl.

Bei einem Gespräch werden schon bestehende Ideen und Vorstellungen besprochen und offene Fragen von Jugendlichen und Eltern beantwortet. Die Beratungen des BIFO sind kostenlos, anbieterneutral, vertraulich und können auch per Video oder Telefon in Anspruch genommen werden.

Die Berater:innen helfen dabei

• die eigenen Interessen und Fähigkeiten kennenzulernen und einzuschätzen

• Berufe und Schulen zu entdecken und miteinander zu vergleichen

• Lösungen zu finden, wenn es mit der Schule oder Lehre nicht klappt

• die nächsten Schritte zu planen

BIFO-Informationszentrum

Im BIFO-Informationszentrum in Dornbirn steht von Montag bis Donnerstag, von 13:30-17:00 Uhr ein:e Be-

rater:in ohne Terminvereinbarung für Fragen zur Verfügung. Außerdem können Bewerbungsunterlagen an vorhandenen Computern erstellt werden. Bei Bedarf unterstützt der oder die BIFO-Berater:in dabei.

Terminvereinbarung, Telefon- und E-Mail-Beratung

Für eine Terminvereinbarung und bei Fragen zu Beruf und Bildung helfen die Expert:innen von BIFO gerne persönlich, per Video, E-Mail oder Telefon weiter. 05572 31717 | info@bifo.at

Online-Beratung über Messenger-Dienste bifo.at/beratung/onlineberatung

Unkomplizierte Kontaktaufnahme mit BIFO-Berater:innen über die Messenger-Funktion von Facebook & Instagram, sowie über die Messenger-Dienste SIGNAL und WhatsApp (unter der Mobil-Nr. +43 664/6113424)

Berufe erleben Vorarlberg berufeerleben.at

Auf der Website finden Sie sämtliche Informationen und Berufsprofile zu knapp 2000 Lehr- und Ausbildungsberufen.

Vorarlberger Zukunftstag „ich geh mit“ ichgehmit.at

Der Vorarlberger Zukunftstag bietet Mädchen und Jungs von 10-14 Jahren die Möglichkeit einen ersten Einblick in die Berufswelt zu erhalten. Am Donnerstag, 25. Juni 2026 können Kinder und Jugendliche ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten einen Tag lang ins Unternehmen begleiten.

Chancentage chancentage.at

Bei den Chancentagen im Herbst können motivierten Schüler/-innen der 8. und 9. Schulstufe eine Woche lang verschiedene Unternehmen/Berufe und weiterführende Schulen in ganz Vorarlberg kennenlernen.

Girls’Day girlsday.at

Der Girls’Day, der international jedes Jahr Ende April stattfindet, ist eine schulische Veranstaltung und bietet Mädchen die Möglichkeit, in unterschiedliche MINT-Berufe hinein zu schnuppern. So erweitern die Mädchen ihr Berufswahlspektrum und lernen „unter sich“ ihre indivi-

duellen Stärken kennen. Sie begegnen vor Ort weiblichen Vorbildern und Frauen in Führungspositionen – das begeistert und motiviert.

TALENTE-CHECK (7./ 8. SCHULSTUFE) talente-check.info

Der Talente-Check ist ein Gesamtpaket an Maßnahmen der Schulen in Kooperation mit dem BIFO, um die Fähigkeiten und Interessen kennenzulernen und die passende Bildungslaufbahn einzuschlagen. Der Talente-Check setzt sich zusammen aus Fragebögen, Checks zu Interessen, Stärken, Potenzialen und Neigungen sowie einem Standortgespräch. Das Standortgespräch findet gemeinsam mit den Eltern (ggf. per Video oder Telefon) statt.

VIRTUELLE ELTERNABENDE ZUM THEMA „4. KLASSE UND WIE WEITER?“ bifo.at/elternabend

In Form von regelmäßigen „Elternabenden“ via MS Teams werden die einzelnen Schritte auf diesem Weg der Entscheidung benannt und Anregungen gegeben, wie Eltern ihre Kinder unterstützend begleiten können. Zudem werden die vielen Möglichkeiten aufgezeigt, aus denen die Jugendlichen nach der 4. Klasse Mittelschule oder der AHSUnterstufe wählen können.

ANGEBOTE AN SCHULEN

Zusätzlich bietet das BIFO verschiedene Angebote für und an Schulen an (Infos dazu erhalten Sie direkt an der Schule)

• Gruppenbesuch im BIFO-Informationszentrum

• Berufsorientierungs-Workshops in Schulklassen

• Impulsabende zur Bildungs- und Berufsorientierung (für Eltern und Jugendliche)

• Elternabende (virtuell und in Präsenz)

BIFO-Standorte:

BIFO-Hauptsitz in Dornbirn: Bahnhofstraße 24 | 6850 Dornbirn

BIFO-Standort in Bregenz: Anton-Schneider-Straße 2 | 6900 Bregenz

BIFO-Standort in Feldkirch: Bahnhofstraße 46 | 6800 Feldkirch

Tausend Ideen im Kopf und hundert Möglichkeiten

im Visier?

Verschaff dir Klarheit und Orientierung! Wir helfen dir deine Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und unterstützen dich bei allen Fragen zu Aus- und Weiterbildung, Berufseinstieg oder -wechsel, Stellensuche und Bewerbungen. Soll ich weiter zur Schule gehen, später vielleicht studieren? Oder lieber eine Lehre beginnen? Welcher Beruf passt überhaupt zu meinen Talenten und Ideen? Mit all diesen Fragen bist du beim BIFO genau richtig. Wir unterstützen dich dabei, deine Stärken und Ideen richtig einzusetzen, geben dir Inputs, die deine Entscheidung erleichtern sollen und beraten dich zu allen Fragen rund um Aus- und Weiterbildung – und zwar kostenlos und vertraulich

Potenzialanalyse

Gerade an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf/ Berufsausbildung oder Berufseinstieg bzw. Jobwechsel ist es wichtig, die eigenen Interessen und Stärken zu kennen, um eigene Potentiale zu entdecken eine gute Entscheidung für deinen weiteren Bildungs- bzw. Berufsweg zu treffen. Bei der Potenzialanalyse wird mit Hilfe einer Kombination aus verschiedenen Testverfahren ein Profil über deine individuellen Interessen, Neigungen, Stärken und Persönlichkeitsmerkmale erstellt. Die Testung dauert ca. 3 bis 4 Stunden und findet jeden Freitagnachmittag im BIFO statt. Im

anschließenden Beratungsgespräch besprechen wir deine Ergebnisse und definieren gemeinsam mögliche und für dich passende Aus- und Weiterbildungswege sowie Entwicklungsmöglichkeiten. Bei Bedarf bieten wir gerne weitere Beratungsgespräche an.

Karriere-Check für Maturant:innen

Die speziell für Maturanten der AHS/BHS und Absolvent/ innen der Berufsreifeprüfungen oder Teilnehmer/innen von „Lehre mit Matura“ entwickelte Teststrecke hilft dabei, die eigenen Potenziale kennenzulernen und weitere berufliche oder schulische Schritte nach der Matura zu planen. Der Karriere-Check ist ein österreichweites Projekt, das von der Wirtschaftskammer gefördert und in Vorarlberg vom BIFO durchgeführt wird. Ähnlich der Potentialanalyse werden auch hier spezielle psychologische Testverfahren angewendet, die Aussagen über Interessen, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften ermöglichen.

Die Ergebnisse werden in einer individuellen Beratung im BIFO besprochen und es wird gemeinsam ein Karriereplan erstellt. Dieser kann neue Möglichkeiten nach der Matura aufzeigen, eigene Ideen bestätigen und Kompetenzen darstellen. Durch die Planung nächster Schritte entsteht Klarheit und Sicherheit.

„Jeder und jede hat zumindest eine grobe Ahnung davon, was ihm oder ihr gefällt und was nicht. Im BIFO schauen wir uns diese Interessen zusammen mit den eigenen Stärken und Schwächen, dem was einem im Leben wichtig ist und den Erfahrungen die man gesammelt hat und sammeln möchte an. Eine Potenzialanalyse kann z.B. ein klares Bild vermitteln und helfen den weiteren Aus- und Weiterbildungsweg zu finden oder eine stimmige Berufswahl zu treffen.“

Dott. Mag. Andreas Pichler (Geschäftsführer, BIFO – Beratung für Bildung und Beruf)

„Potenzialanalyse und Karriere-Check unterstützen fundiert bei der Entscheidung für den weiteren beruflichen oder schulischen Weg.“

Mag.

Melanie Batka-Niederer (Testkompetenzzentrum, BIFO – Beratung für Bildung und Beruf)

Termine und Kosten

Bildungs- und Berufsberatungen sowie Potenzialanalyse und Karriere-Check für Maturant:innen sind nach Terminvereinbarung in Dornbirn und Feldkirch möglich.

• Bildungs- und Berufsberatung sind kostenlos, vertraulich und anbieterneutral!

• Potenzialanalyse sowie Karriere-Check (inkl. Auswertung und Beratungsgespräch/ Karriereplan) für alle bis 20 Jahre nur 85,- Euro (Normalpreis 245,- Euro)

Terminvereinbarungen: Online unter bifo.at, per Mail an info@bifo.at oder telefonisch unter 05572 31717

BIFO-Informationszentrum Dornbirn (WIFI-Campus) Bahnhofstrasse 24, 6850 Dornbirn

Öffnungszeiten: Mo – Do, 13:30 – 17:00 Uhr bifo.at

Lehrlingsinitiativen

EXTRIX LEHRE AM KUMMA

Ansprechpartner: Clemens Seewald extrix.at

WIGE IM VORDERLAND

Ansprechpartner: André Kranz wige-vorderland.at

Werde Lehrling bei uns und entdecke die aufregende Welt des Metallbaus. www.manahl.at

ENTDECKE HIER UNSERE LEHRBERUFE

MANAHL Metallbau GmbH 6700 Bludenz-Bings T 05552 6100

LEHRE LIVE

Ansprechpartnerin: Margit Anita Hinterholzer witus.at/lehre-live

LEVEL UP

Ansprechpartner: Michael Rüdisser levelup.messedornbirn.at

Der schnellste Weg zu unseren Services.

BILDUNG & LEHRE

Das WKO-Servicepaket ist randvoll mit Know-how, Unterstützung und Beratung und bietet den direkten Draht zu Fachleuten, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Von A wie Ausbildung bis Z wie Zukunftschancen. wko.at

Sie haben Fragen oder

Anregungen?

Hier können Sie uns erreichen: wkv.at/lehre 05522 305-1155 lehre@wkv.at

Impressum

Medieninhaber:

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

Redaktion: Markus Curin, Philipp Hutle, Eva Niedermair und Daniela Vonbun Verlag, Gestaltung und Umsetzung: Media Team GmbH, media-team.at sechs8vierzig, sechs8vierzig.at

Druck: druckhaus-goessler.com

Erscheinungstermin: März 2026

Auflage: 6.000 Stück

Fotos: Studio Fasching, Markus Gmeiner, Michael Gunz, BIFO, Alexandra Serra, Matthias Weissengruber, Frederick Sams, Michael Nussbaumer, MEDIArt Andreas Uher, Daniel Mauche, Patrick Säly, Fotostudio B&G, Andy Sillaber, Matthias Rhomberg, DarkoTodorovic, Fotoprofi Digital, Tony Gigov, Marek Knopp, Eva Sutter, Hilti AG, WKV, iStockphoto, Shutterstock.

WELCHES TALENT HAST DU?

Offene Lehr- und Schnupperstellen, Berufs-Infos, Interviews und Services: www.lehre-vorarlberg.at ist das große Informations-Portal zur dualen Ausbildung.

ÜBER200 VERSCHIEDENE LEHRBERUFE

Egal, welches Talent Ihr Kind hat oder wofür es sich interessiert: Bei 200 verschiedenen Lehrberufen in Vorarlberg finden Sie gemeinsam die passende Ausbildung. Stellen Sie die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft Ihres Kindes, auf www.lehre-vorarlberg.at

Lehre in Vorarlberg

Eine gemeinsame Initiative von

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