Eine Million Besucherinnen in eineinhalb Jahren: Die neue Dauerausstellung des Wien Museums - eine Geschichte der Stadt auf 3.300 Quadratmetern und mit rund 1.700 Objekten - hat zweifellos ihr Publikum gefunden. Doch wie konzipiert man ein Projekt dieser Größenordnung? Was bedeutet niederschwellige Wissensvermittlung nach neuesten wissenschaftlichen und museologischen Standards? Und wie orchestriert man das Zusammenspiel von hunderten Beteiligten? Dieser alphabetische Reader erlaubt Blicke hinter die Kulissen: Inhaltliche, konzeptionelle, organisatorische, gestalterische oder technische Aspekte werden stichwortartig vorgestellt, grundlegende Diskussionen und Weichenstellungen anschaulich erläutert. Das Buch ist aber nicht nur ein retrospektiver Leitfaden, sondern zieht zugleich Zwischenbilanz: Was funktioniert? Und wo waren Nachbesserungen notwendig? In 60 Beiträgen berichten Akteurinnen aus unterschiedlichsten Abteilungen und Perspektiven von ihren Erfahrungen mit der neuen Dauerausstellung. Ein Backstage-Be