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Programmheft/Programme booklet »Nurejew-Gala«

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nurejew gala


Ioanna Avraam (Kitri), Arne Vandervelde (Basil)


Schwanensee Marc Moreau (Prinz Siegfried), Valentine Colasante (Odette)


Der Name August Bournonville ist nicht nur untrennbar mit dem Königlich Dänischen Ballett, dessen Direktion er beinahe 50 Jahre innehatte, verbunden, sondern steht auch für den Dänischen Stil, den er begründete. In diesem werden bravouröser Tanz und ausdrucksstarke Pantomime in Leichtigkeit, Harmonie und natürlicher Anmut vereint. »Einige der signifikanten Merkmale in der Bournonville-Sprache sind vor allem das Épaulement, bei dem der Oberkörper in der Regel dem arbeitenden Fuß zugewandt ist, die schnelle Fußarbeit ohne sichtbare Anstrengung und große Sprünge, die in einer zurückhaltenden Weise ausgeführt werden. Die Arme sind immer vor dem Körper platziert, und es sollte ein sichtbarer Kontrast zwischen der Geschwindigkeit der Beine und der Bewegung der Arme bestehen. Man könnte sagen, die Beine sind der Rhythmus und die Arme sind die Musik«, so Johnny Eliasen, ehemaliger Erster Solist im Königlich Dänischen Ballett und renommierter Einstudierer von Bournonville-Balletten, über den Stil des dänischen Choreographen. »Wenn ich mit Tänzer*innen arbeite, die nicht mit dem Bournonville-Stil aufgewachsen sind, konzentriere ich mich normalerweise auf die Bewegung der Arme. Das ist sehr wichtig, da es ungewöhnlich ist, die Arme in einem anderen Tempo als die Beine einzusetzen.« Zur Musik von Hans Christian Lumbye und Wilhelm Christian Holm choreographierte Bournonville 1854 eine erste Fassung von La Ventana. Er schuf das Kammerballett für die Tänzerin Juliette Price, Mitglied einer berühmten englischen Zirkusfamilie, die er verehrte. Zwei Jahre später überarbeitete er seine Kreation für das Königlich Dänische Ballett und erweiterte sie um eine Seguidilla, die er von Paul Taglioni entlehnte, und einen Pas de trois. Ausgangspunkt für die Handlung ist eine junge spanische Frau, die von einem Mann träumt, den sie zuvor kennengelernt hat: »Ich war nicht blind für die schönen und romantischen Qualitäten des spanischen Charakters. Aber hier, wie bei allem anderen, war es eine Frage, zu bestimmen, was auf die Bühne gehört, die richtige Wahl des Materials zu treffen und dann die geeignetste Art und Weise zu finden, es zu verwenden. Ich wollte zeigen, wie man das Bild, ohne es seiner nationalen Physiognomie zu berauben, idealisieren und in die dramatische Sphäre ziehen kann. Nun liest man in spanischen Romanen immer, dass die erste Liebeserklärung vor dem Fenster der Schönheit stattfindet, während sie selbst – hinter den geschlossenen Jalousien verborgen – den Seufzern ihres Liebhabers lauscht, die von den geheimnisvollen Klängen einer Gitarre oder einer Mandoline begleitet werden. Eine Blume oder eine Schleife, die vom Balkon herabgeworfen wird, ist ein Zeichen, dass diese Huldigung angenommen wurde, und die Romanze beginnt«, schreibt Bournonville in seinen Memoiren My Theatre Life über La Ventana und verweist so auch auf seine Intentionen und Inspiration, den spanischen Nationaltanz mit klassischer Balletttechnik zu verweben. »La Ventana ist ein einaktiges Ballett in zwei Szenen mit spanischer Note. Es ist ein unterhaltsames Divertissement mit einigen schönen Bournonville-Schritten«, erläutert Eliasen, der mit den Tänzer*innen des Wiener Staatsballetts den berühmten Pas de trois einstudiert hat: »Der Pas de trois ist ein gutes Beispiel für Bournonvilles Stil. Die Interaktion zwischen den drei Tänzer*innen zeigt, worin Bournonville gut ist, und das Publikum kann die Leichtigkeit als Qualität des Tanzes genießen.« 11

PAS DE TROIS LA VENTANA


nurejew im heute

SOLIST*INNEN DER NUREJEW-GALA IM GESPRÄCH

Rudolf Nurejews Schaffen als Tänzer und Choreograph wirkt bis heute tief in die Ensembles, mit denen er gearbeitet hat. Die Auseinandersetzung mit seinem Künstlertum durch immer wieder neue Generationen führt nicht nur sein Erbe lebendig fort, sondern es werden auch seine tänzerische Raffinesse und Ausdruckskraft wie seine Forderungen an die Ballettkunst spür- und erfahrbar. Mit dem Ballett der Wiener Staatsoper verband Nurejew eine intensive Beziehung. Nicht nur als Tänzer in mehr als hundert Vorstellungen, sondern u.a. auch durch seine bis heute lebendigen Wiener Choreographien von Schwanensee und Don Quixote. Ein weiteres Ensemble, das einen wichtigen Stellenwert in Nurejews künstlerischer Biographie darstellt, ist das Ballet de l’Opéra de Paris, dessen Direktor er von 1983 bis 1989 war. Werke wie La Bayadère oder Cinderella, aber auch der von der Wiener Fassung ausgehende Schwanensee gehören zu den wichtigen Pariser Kreationen Nurejews. Über den Stellenwert, den Nurejew und seine Werke für die Compagnien und das eigene Künstlertum haben, sprach Nastasja Fischer mit den Étoiles der Pariser Oper Valentine Colasante und Marc Moreau sowie mit den Ersten Solist*innen und Solisten des Wiener Staatsballetts Ioanna Avraam, Ketevan Papava, Masayu Kimoto, Eno Peci und Arne Vandervelde.

NUREJEW IM HEUTE

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Hyo-Jung Kang, Davide Dato


four schumann pieces Sein Stil ist unverkennbar und einzigartig. Und doch ist sein Schaffen so unerschöpflich, dass man bei jedem Werk wieder staunend davorsteht, um diesem äußerst kreativen Kopf dabei zu folgen, wie er uns in seiner einmal gefundenen Bewegungssprache in immer neuen Variationen vor Augen führt, was die Grundelemente menschlicher Begegnungen sein können. Im Juli 2024 feiert Hans van Manen seinen 92. Geburtstag. Seine bisher letzten Werke entstanden 2014: Im April des Jahres für Het Nationale Ballet die Dances with Harp (2019 zu Dances with Piano »uminstrumentiert«), im Oktober 2014 in Düsseldorf uraufgeführt für Martin Schläpfer als Tänzer Alltag. Das Lebenswerk, das sich vor uns ausbreitet, besteht fast nur aus Meisterstücken und zeigt einen Choreographen, der als einer der wenigen der Gegenwart – dem Codex des klassischen Balletts durchaus vergleichbar und aus der Verschmelzung von Neoklassik, Modern Dance und der natürlichen Gestik des Alltags gewonnen – sich in konsequenter Klarheit ein System aus Bewegungsformen geschaffen hat, die, Vokabeln gleich, seine Tanzsprache bilden: die fragend, vorwurfsvoll oder aufgebracht in die Luft geworfenen Arme, die gespreizten Hände, angewinkelten und angespannten Glieder, die so typischen Balancen und OffBalancen, tiefen Pliés, den Raum durchschneidenden geometrischen Bewegungslinien und charakteristischen Blicke – an ihnen lässt sich jedes Werk Hans van Manens sofort identifizieren. Mit Four Schumann Pieces kann das Wiener Staatsballett – seit seiner Premiere am 4. Juni 2022 im Rahmen des Programms Kontrapunkte in der Volksoper Wien – ein Werk zu seinem Repertoire zählen, das eher selten zu sehen ist, obwohl es in die Reihe der »großen klassischen Arbeiten« gehört, wie Jochen Schmidt die in den 1970er Jahren entstandene Serie mehrerer Ballette bezeichnete, die sich durch eine für Hans van Manen bis dahin ungewöhnliche Musikwahl auszeichnet. Hatte er sich zuvor so gut wie nie mit Komponisten jenseits der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts beschäftigt, so fällt ein besonderes Interesse an Musik der Wiener Klassik und Romantik in diese Jahre: 1971 und 1973 entstehen die beiden bahnbrechenden Ballette Große Fuge und Adagio Hammerklavier zu Ludwig van Beethovens Großer Fuge op. 133, der Cavatina aus dem

FOUR SCHUMANN PIECES

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KAI VON EIKELS

»Der Virtuose erfüllt nicht geltende Standards, ehe er sie überschreitet, sondern er geht von der Überschreitung, von einem primären Mehr aus, überspringt das Solide und kommt auch niemals darauf zurück. Es gibt keine Virtuosität ohne die Anwesenheit anderer, die sie bezeugen. Und ein Publikum kann Virtuosität nur dann bezeugen, indem es selbst in seinen Reaktionen ebenso exzessiv ist wie die Performance. Virtuosität bewahrheitet sich nie in einer stillen, bescheidenen, zurückhaltenden Achtung und Zustimmung. Sie erfährt Anerkennung als Virtuosität erst in der überschäumenden Begeisterung, braucht einen Applaus, der nicht enden will.«

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KOLUMNENTITEL


Dornröschen Hyo-Jung Kang (Prinzessin Aurora), Marcos Menha (Prinz Désiré)


pas de deux dornröschen Hundert Jahre sind vergangen, seit sich Aurora an der Spindel der Carabosse gestochen hat und in jenen tiefen Schlaf gefallen ist, aus dem sie nur ein Prinz erwecken kann, der ihr ewige Liebe schwört. Immer dichter ist die Rosenhecke um das Schloss gewachsen, undurchdringbare, ja tödliche Dornen für all jene, die nicht auserkoren sind, die Königstochter von ihrem Fluch zu erlösen. In ihren Träumen muss Aurora immer und immer wieder ihren Befreier imaginiert haben – ein Motiv, das sich durch viele Märchen und Sagen zieht. Endlich macht sich der Richtige auf den Weg: Prinz Désiré. Nach langem Irren durch viele Landschaften zeigt ihm eine Fee in einem tiefen Wald schließlich das Schloss, er durchschlägt die Hecke, findet die schlafende Schöne und weckt sie mit einem Kuss. Was danach passiert ist das Glück des vollständig erfüllten Augenblicks. Mit der Uraufführung im Oktober 2022 hat Martin Schläpfer dem Wiener Staatsballett eine eigene Version des Dornröschens geschenkt, basierend auf Piotr Iljitsch Tschaikowskis 1890 in St. Petersburg uraufgeführter Partitur und geschaffen aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Essenz der legendären Choreographie Marius Petipas, um aus den Wurzeln dieser Tradition einen eigenen Weg zu gehen. Sehr viel mehr als eine Randnotiz des abendfüllenden Handlungsballetts ist der für Hyo-Jung Kang und Marcos Menha kreierte, für sich stehende Pas de deux von Aurora und Prinz Désiré, von Martin Schläpfer choreographiert auf die Tschaikowskis zweiten Akt beschließende Entreacte-Musik mit ihrem grandiosen lyrischen Violinsolo. Zwei Menschen begegnen sich, umkreisen sich. Wie zwei scheue, verletzliche Tiere nähern sie sich behutsam an. In ihren Blicken, in ihren Bewegungen liegt eine Verwunderung, ein Staunen, das die Welt still stehen lässt. Sie versuchen einander zu fassen, müssen das vollständige Vertrauen aber erst noch gewinnen – eine Prinzessin aus einem vergangenen Jahrhundert und ein Prinzen von Heute. Vergangenheit und Gegenwart durchdringen sich in der Choreographie auf einzigartige Weise: Reminiszenzen an die Ballettwelten Marius Petipas, Echos aus einer längst nicht mehr existenten Zeit erfüllt mit jener für die Tanzkunst Martin Schläpfers so typischen psychologischen Feinheit, Raffinesse und Tiefe. Eine wundersame Begegnung zweier Geschöpfe, Mann und Frau, der das Wissen, dass alles Glück letztlich endlich ist, ihre melancholisch vibrierende Menschlichkeit verleiht. 45

PAS DE DEUX DORNRÖSCHEN


finale études Dass das Ballett sich und seine Grundlagen selbst reflektiert und darin zur Choreographie wird – dafür finden sich in der Geschichte des Tanzes eine ganze Reihe herausragender Beispiele. Bereits August Bournonville hatte 1849 in seinem Ballett Konservatoriet (Konservatorium) eine Ballettclass, wie er sie während seines Paris-Aufenthaltes in den 1820er Jahren bei Auguste Vestris besucht hatte, nachgestellt. Es wird aber auch berichtet, dass es ein in ein Tanzstudio einfallendes Sonnenlicht gewesen sein soll, das George Balanchine zu jenem magischen Beginn seiner 1934 für die Studierenden der neu gegründeten School of American Ballet kreierten Serenade inspiriert haben soll, die gerade die Erste Position eingenommen hatten, als sie intuitiv die Augen mit einer Hand gegen das grelle Licht abschirmten. Die Beobachtung des Tänzers Edward Villella, der – vom nachmittäglichen Licht umspielt – seine Dehnübungen an der Stange mit einer wohl animalischen Kraft verübte, soll 1953 Jerome Robbins zu seinem Afternoon of a Faun angeregt haben: Ein Miniaturballett, in dem sich eine Beziehung zwischen einer Tänzerin und einem Tänzer im schlichten Setting eines Ballettstudios entspinnt und Robbins damit nicht zuletzt der Gefahr, mit Vaclav Nijinskys bahnbrechender Choreographie zu Debussys gleichnamiger Komposition verglichen zu werden, auf raffinierte Weise auswich. In einem Ballettsaal spielt auch die 1964 in Paris uraufgeführte The Private Lesson des Dänen Flemming Flindt – eine Übertragung von Eugène Ionescos düsterem Einakter La Leçon ins Ballettmilieu, in welchem eine Unterrichtsstunde zwischen einem Lehrer und einer Schülerin in Machtmissbrauch und Unterwerfungsfantasien eskaliert und schließlich im Mord an der Schülerin endet. Und auch der Direktor des Wiener Staatsballetts Martin Schläpfer ließ sich in einer seiner großen Arbeiten – dem 2013 für das Ballett am Rhein kreierten, 80-minütigen Nacht umstellt – auf Tänze Franz Schuberts zu einem akademisch strengen Prolog inspirieren, der, so der Choreograph, »gespickt ist mit technisch sehr schwierigen Elementen aus der Class, die eigentlich keiner auf der Bühne zeigen möchte: total ausgestellt und völlig unspektakulär«. Durch die Verkehrung von Virtuosität ins Innere wird das Übungsmaterial zur Basis eines Psychogramms von drei Menschen, deren Gang in drei verschiedene Richtungen hinein in die Nacht zum Auslöser des eigentlichen Balletts wird.

FINALE ÉTUDES

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impressum Nurejew-Gala Bournonville / Nurejew / Schläpfer / van Manen / Gsovsky / Neumeier / Lander Spielzeit 2023/24

HERAUSGEBER Wiener Staatsoper GmbH, Opernring 2, 1010 Wien Direktor: Dr. Bogdan Roščić Kaufmännische Geschäftsführerin: Dr. Petra Bohuslav Direktor & Chefchoreograph Wiener Staatsballett: Martin Schläpfer Kaufmännische Leiterin Wiener Staatsballett: Mag. Simone Wohinz Redaktion: Mag. Anne do Paço, Nastasja Fischer, MA Gestaltung & Konzept: Fons Hickmann M23, Berlin Bildkonzept Cover: EXEX, Wien Layout & Satz: Mag. Anton Badinger / badinger.cc, Wien Hersteller: Print Alliance HAV Produktions GmbH, Bad Vöslau AUFFÜHRUNGSRECHTE Die Rechte für die Choreographien liegen bei den Choreographen. Die Aufführung des Ausschnitts aus Harald Landers Études erfolgt mit besonderer Genehmigung von Lise Lander. Piotr Iljitsch Tschaikowski: Schwanensee. Aufführungsmaterial: Alkor Edition Kassel GmbH György Ligeti: Ramifications. © Universal Edition AG Wien Robert Schumann: Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3 in einer Fassung für Streichorchester von © Martin Yates. Daniel François Esprit Auber, Arrangement von Daniel Stirn. © Musikverlag Hans Sikorski GmbH Berlin im Auftrag von Mario Bois, SA Paris Ludwig Minkus: Fandango und Grand Pas de deux aus Don Quixote. © Musikverlag Hans Sikorski GmbH Berlin im Auftrag von Mario Bois, SA Paris Knudåge Riisager: Études. © Boosey & Hawkes · Bote & Bock GmbH, Berlin VERWENDETE EINSPIELUNG György Ligeti: Ramifications, Kammerkonzert, 2. Streichquartett, Aventures, Lux aeterna. Ensemble Intercontemporain, Leitung: Pierre Boulez © 1988 Deutsche Grammophon TEXTNACHWEISE Über die heutige Vorstellung / About Today’s Perfor­ mance, das Interview Nurejew im Heute und die Texte zu La Ventana und Die Kameliendame von Nastasja Fischer sowie die Texte zu Grand Pas Classique, Dornröschen und Études von Anne do Paço sind Originalbeiträge für dieses Programmheft. Die Texte zu Ramifications und Four Schumann Pieces basieren auf Originalbeiträgen von Anne do Paço für die

Programmhefte des Wiener Staatsballetts Promethean Fire (Spielzeit 2022/23) und Kontrapunkte (Spielzeit 2021/22). Der Text zum Wiener Blut Walzer erschien erstmals im Programmheft der Wiener Staatsoper zum Opernball 2023. Nachdruck nur mit Genehmigung des Wiener Staatsballetts/Dramaturgie. Umschlagklappe: Alastair Macaulay: Nureyev Remembered. In: The Times Literary Supplement. London, 9. Mai 2003 / S. 9: Rudolf Nurejew zitiert nach nureyev.org (aus dem Englischen übersetzt von Nastasja Fischer) / S. 10: August Bournonville: My Theatre Life. Translated by Patricia N. McAndrew. Middletown 1979 (aus dem Englischen übersetzt von Nastasja Fischer) / S. 19: György Ligeti zitiert nach: »Träumen Sie in Farbe?« György Ligeti im Gespräch mit Eckhard Roelcke. Wien 2003 sowie »Ich will eine schmutzige Musik, eine irisierende Musik …«. György Ligeti über die Krise der modernen Musik, musikalische Allusionen und kulturellen Extremismus im Gespräch mit Marina Lobanova. In: Neue Zeitschrift für Musik, Heft 3, Mai/Juni 2003 / S. 29: Sjeng Scheijen: Gelukskind. Het leven van Hans van Manen. Amsterdam 2023 (Zitat aus dem Niederländischen übersetzt von Anne do Paço) / S. 34: Otto Brusatti: Zwischen Radetzky-Marsch und Parsifal. In: Ders., Günter Düriegl & Regina Karner (Hrsg.): Johann Strauß. Unter Donner und Blitz. Katalog zur 251. Sonderausstellung im Historischen Museum der Stadt Wien. Wien 1999 / S. 42: John Neumeier während eines Gesprächs zur Wiener Einstudierung von Die Kameliendame / S. 43: Kai von Eikels: Virtuosen-Herrschaft. Überlegungen zu Ausnahme-Performances und Macht – vom Bühnenstar des 19. Jahrhunderts bis zu den Souveränitätsversprechen des Postfordismus. In: Ders., Gabriele Brandstetter & Bettina Brandl-Risi (Hrsg.): Szenen des Virtuosen. Bielefeld 2017 / S. 62: Biographie Victor Gsovsky nach: Reclams Ballettlexikon. Hrsg. v. Horst Koegler & Helmut Günther. Stuttgart 1984. BILDNACHWEISE S. 4–7, 21–25, 36, 37, 41: © Ashley Taylor / S. 8: © Ann Ray/ Opéra national de Paris / S. 31: © Jean-Paul Vroom / S. 32: © Jorge Fatauros/Het Nationale Ballet / S. 33: © Bil Leidersdorf / S. 34: © Elisabeth Hausmann / S. 38: © Julien Benhamou/Opéra national de Paris / S. 44 © Michael Pöhn / S. 50–55, 60 & 66: © Andreas Jakwerth / S. 57: © Roman Novitzky / S. 58 & 62: Archiv Wiener Staatsballett / S. 59: © Josef Pálffy / S. 61: © Sebastien Galtier / S. 63: © Kiran West / S. 64: z.V.g. / S. 65: © Opéra national de Paris Rechteinhaber, die nicht zu erreichen waren, werden zwecks nachträglicher Rechtsabgleichung um Nachricht gebeten.


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