2027

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STRABAG: Stolze Unterstützerin der Wiener Staatsoper

Hinter diesem Code wartet ein kurzer Film über das NEST: mit Künstlerinnen und Künstlern, Stimmen aus dem Publikum, Augenblicken aus dem Haus und der besonderen Nähe, die diesen Ort ausmacht. Scannen Sie den Code und treten Sie ein.



Musikalische Leitung DAN K. KURLAND
Konzept & Inszenierung ANNA BERNREITNER
Szenografie HANNAH OELLINGER
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Eine Drehung… und schon beginnt die Magie! Die Stimme der Puppe Olympia erhebt sich, mechanisch und brillant. Eine weitere Drehung, und schon erscheint der Zwerg Klein-Zach, verträumt und lebhaft. Dieses Opernkarussell ist ein Open-Air-Erlebnis für Kinder und Familien! Direkt vor dem NEST am Karlsplatz dreht sich dieser besondere Opernspaß. Die Kinder sitzen im Karussell, dürfen mitfahren, mitfiebern und Oper hautnah miterleben.
Szenisch und musikalisch werden einige der fantastischen Figuren aus Jacques Offenbachs Les Contes d’Hoffmann zum Leben erweckt. Die Muse führt zunächst in die zauberhafte Welt der Oper ein: Musik, Gesang, Malerei, Poesie, Handwerk und Fantasie – alles wird in ihr vereint. Dann erscheint die Puppe Olympia. Sie ist der Motor des Karussells, schläft jedoch immer wieder ein.
Nun sind die Kinder gefragt: Mit ihrer Hilfe muss sie geweckt werden, damit sich das Karussell weiterdreht. Plötzlich taucht der Akrobat Can Can auf und bringt Bewegung ins Spiel. Die Muse macht sich über ihn lustig, beneidet ihn insgeheim jedoch um seine
körperliche Leichtigkeit und Ausdruckskraft. Olympia stellt sie zur Rede und hilft ihr, ihre Gefühle einzuordnen und sich mit Can Can zu versöhnen. Gemeinsam träumen sie sich hinauf zu den Sternen, bevor im fulminanten Can-Can-Tanz am Ende noch einmal alle eingeladen sind, mitzumachen.
Offenbachs erfolgreichste Melodien dürfen natürlich nicht fehlen: Olympias bekannte Koloratur-Arie »Les oiseaux dans la charmille«, das Lied über den Zwerg Klein-Zach, das Duett »Belle nuit« aus Les Contes d’Hoffmann , schließlich der Can-Can aus der Operette Orpheus in der Unterwelt.
Mit Karussell kehren Regisseurin Anna Bernreitner und Szenografin Hannah Oellinger zu ihren künstlerischen Wurzeln zurück. Mit der seit 2011 bestehenden Künstlergruppe Oper rund um haben sie zahlreiche, einzigartige Opernprojekte an außergewöhnlichen Orten verwirklicht. Seitdem international an renommierten Opernhäusern tätig, steht für das künstlerische Team in Karussell die Freude und Begeisterung für das Metier und die Möglichkeit, dass auch die Kleinsten einmal Oper aus nächster Nähe erleben können, an erster Stelle.
In Koproduktion mit der OPÉRA NATIONAL DE NANCY-LORRAINE
Termine 4. bis 20. SEPTEMBER 2026
Für KINDER AB 4 JAHREN

A GRAPHIC OPERA
Text vom KOMPONISTEN nach dem Tagebuch der Anne Frank Deutsche Textfassung von ULRIKE PATOW
Musikalische Leitung JERA PETRIČEK Inszenierung DAVID BÖSCH
Ausstattung PATRICK BANNWART
Video FALKO HEROLD Anne Frank OLIVIA WARBURTON
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Anne Frank ist dreizehn Jahre alt, als sie sich mit ihrer Familie im Juli 1942 vor den Nationalsozialisten in einem Amsterdamer Hinterhaus verstecken muss. Zwei Jahre lang leben dort acht Menschen auf engstem Raum, abgeschnitten von der Außenwelt und in ständiger Angst, entdeckt zu werden. In ihrem Tagebuch hält Anne fest, was sie bewegt: Angst und Enge, Streit und Sehnsucht, erste Liebe, der Wunsch nach Freiheit und der Traum, Schriftstellerin zu werden. Grigori Frids Monodrama folgt diesen Aufzeichnungen in 21 Episoden und bleibt nahe an Annes Worten. Die Komposition richtet den Blick weniger auf äußere Handlung als auf innere Zustände: auf Stimmungen, Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen. Tonale und atonale Passagen, Leitmotive und Cluster stehen nebeneinander; dunkle Farben öffnen sich immer wieder für fragile, lichtdurchlässige Momente. So wird Musik zum Resonanzraum einer inneren Entwicklung.
David Bösch entwickelt mit seiner »Graphic Opera« eine eigenständige Form des Musiktheaters, in der sich Bühne, Film und Animation miteinander verbinden. Live-Spiel und Projektionen greifen ineinander und machen das Tagebuch gleichsam sichtbar: Erinnerungen, Gedanken, Träume und Ängste treten nach außen. Dokumentarische Fragmente, gezeichnete Bilder und szenische Vorgänge formen eine vielschichtige Bildsprache zwischen Realität und Traumlogik. Das Tagebuch der Anne Frank erzählt von einem Mädchen, dessen Leben durch Gewalt und Antisemitismus bedroht und schließlich ausgelöscht wurde. Zugleich begegnet man einer klugen, neugierigen, widersprüchlichen Jugendlichen, die sich ihre Wahrnehmung, ihre Sprache und ihre Hoffnung nicht nehmen lässt. Gerade darin liegt die Kraft dieses Werks: Es macht Geschichte nicht abstrakt, sondern in einer einzelnen Stimme, einem einzelnen Leben erfahrbar.
Eine Übernahme aus der HAMBURGISCHEN STAATSOPER
Premiere 16. OKTOBER 2026
Termine 18. 19. 21. 22. 23. OKTOBER 2026
Ab 14 Jahren
OLIVIA WARBURTON über die Rolle der ANNE FRANK, die Kraft der GRAPHIC OPERA und darüber, warum Theater Geschichte unmittelbar erfahrbar machen kann.
Sie haben Anne Frank bereits viele Male in Hamburg gesungen. Gibt es einen bestimmten Moment, in dem Sie die Verbindung zum Publikum besonders stark spüren?
ow Das ist schwierig zu beantworten, weil die ganze Vorstellung für mich eine Reise ist. Als wir 2023 mit den Proben begonnen haben, habe ich die Tagebücher noch einmal auf Englisch gelesen und mir beim Spazierengehen die Hörbuchfassung mit Helena Bonham Carter angehört. Dabei wurde mir sehr bewusst: Natürlich kennen wir alle das tragische Ende dieser Geschichte. Aber wir sprechen oft weniger darüber, wer Anne war, bevor sie ins Versteck gehen musste. Genau diese Anne wollte ich in die Produktion einbringen: ihre Positivität, ihre Hoffnung, ihr Leuchten. Sie war frech, lebendig, neugierig, ein ganz normales zwölf- oder dreizehnjähriges Mädchen. Das Publikum soll miterleben können, wie sie unter unvorstellbaren Bedingungen erwachsen werden muss.
Die Oper basiert auf 21 Tagebucheinträgen, die Grigori Frid vertont hat. Wie ist die Produktion mit Annes Text umgegangen?
ow Frid hat 21 sehr starke Episoden aus dem Tagebuch ausgewählt. Während der Proben hatten wir aber das Gefühl, dass es noch andere Einträge gibt, die wir unbedingt einbeziehen wollten. David Bösch bat alle im Raum, ihre liebsten Passagen aus dem
Tagebuch zu schicken. Die Produktion folgt also Frids musikalischer Struktur, wird aber durch zusätzliche Tagebucheinträge ergänzt, die ein umfassenderes Bild von Anne, ihrer Familie und dem Leben im Versteck entstehen lassen. Es geht nicht nur darum, historische Ereignisse zu illustrieren. Es geht darum, einem Menschen zu begegnen. Die Produktion trägt die Bezeichnung Graphic Opera. Was bedeutet das für Sie als einzige Sängerin auf der Bühne?
ow Das Bühnenbild, das Video, die Requisiten, die ganze Ausstattung sind unglaublich. Die Bühne ist fast wie ein Pop-up-Buch, das sich immer wieder in eine neue Welt verwandelt: die Silhouette von Amsterdam, dann plötzlich Annes Zimmer. Dadurch hat das Publikum das Gefühl, mit ihr in diesem Raum zu sein. Für mich als Darstellerin ist diese visuelle Welt ganz klar ein Partner. Natürlich habe ich keine andere Sängerin, keinen anderen Sänger, mit dem ich direkt spiele. Aber ich habe das Orchester, den Raum, die Projektionen, die Zeichnungen, die Objekte. Patrick Bannwart und Falko Herold haben etwas geschaffen, das Annes Innenwelt sichtbar werden lässt.
Wie würden Sie Frids Musik einem Publikum beschreiben, das ihr zum ersten Mal begegnet?
ow Sie ist reich an Dissonanzen, hat etwas Expressionistisches, aber sie steht immer im Dienst des Dramas. Ganz praktisch gespro-
chen war es ein schwieriges Stück zu lernen. Rhythmisch ist es sehr anspruchsvoll, und weil es eine Mono-Oper ist, gibt es für mich eigentlich keine Pause.
Am Anfang sind die Stücke oft kürzer, fragmentarischer, fast wie kleine Momente oder Blitze. Gegen Ende wird die Musik gesteigerter und dramatischer. Die letzten Episoden fühlen sich beinahe wie große dramatische Arien an. Die musikalische Entwicklung spiegelt Annes Entwicklung.
Sie haben Anne als zugleich gewöhnlich und außergewöhnlich beschrieben. Ist das auch eine Coming-of-Age-Geschichte?
ow Ja, absolut. Diese Jahre im Leben eines jungen Menschen sind unglaublich prägend und empfindlich. Anne ist in vieler Hinsicht ein ganz normales Mädchen, aber sie ist zugleich außergewöhnlich. Wir erleben, wie sie sich nicht nur von einem Mädchen zu einer jungen Frau entwickelt, sondern auch als Schriftstellerin.
Das bewegt mich jedes Mal: Der Unterschied zwischen dem ersten Tagebucheintrag, der noch sehr einfach geschrieben ist, und den späteren Passagen, in denen sie so poetisch über die Natur, den blauen Himmel, die Schönheit Amsterdams und über Hoffnung schreibt. Nach allem, was sie erlebt hat, gibt es in ihr immer noch diese Hoffnung.
Gleichzeitig sehen wir auch ihre freche Seite. Sie will alles entdecken. Sie liest viel, sie erschleicht sich Bücher, die sie eigentlich nicht lesen soll, sie entdeckt langsam ihre Gefühle für Peter. All das ist wichtig, weil es sie als ganzen Menschen zeigt.
Worauf freuen Sie sich, wenn Sie diese Produktion nach Wien bringen?
ow Der Raum in Wien wird anders sein als in Hamburg, und darauf freue ich mich. Das Orchester wird im Graben spielen, was die Balance zwischen Stimme und Orchester verändern wird. Vielleicht entsteht dadurch noch stärker das Gefühl, dass Anne ganz allein auf der Bühne ist.
Wenn wir die Produktion in Wien spielen, werde ich die Rolle ungefähr eineinhalb Jahre nicht gesungen haben. In dieser Zeit habe ich weitergelebt, neue Erfahrungen gemacht und mich als Sängerin und Darstellerin weiterentwickelt. Weil ich sie so oft gesungen habe, fühlt sich die Rückkehr ein bisschen so an, als würde man einen alten
Mantel wieder anziehen. Oder vielleicht besser: als würde ich wieder in Annes Schuhe schlüpfen.
Warum muss diese Geschichte jungen Menschen auch heute erzählt werden?
ow Wir lesen über diese Ereignisse in der Schule, wir haben Geschichtsunterricht, wir lesen das Buch. Aber ins Theater zu kommen und diese Geschichte unmittelbar vor sich verkörpert zu sehen, ist eine sehr kraftvolle Art des Lernens.
Ich habe das bei Schulvorstellungen oft erlebt. Man spürt manchmal eine Energie im Raum, als wüssten die Teenager noch nicht, ob sie zuhören und diese Geschichte wirklich an sich heranlassen wollen. Aber am Ende herrscht vollkommene Stille. Diese Stille erzählt etwas. Sie zeigt, wie stark Theater und Kunst sein können, um Geschichten zu erzählen, Geschichte wachzuhalten und Menschen zu erreichen.

OLIVIA WARBURTON wurde in Lincolnshire, Großbritannien, geboren und studierte an der ROYAL ACADEMY OF MUSIC in London.
An der HAMBURGISCHEN STAATSOPER debütierte sie 2023 als Anne Frank in GRIGORI FRIDS
Das Tagebuch der Anne Frank. Für diese Rolle wurde sie 2024 mit dem Theaterpreis Hamburg – ROLF MARES in der Kategorie Herausragende Darstellung ausgezeichnet.

WANDEROPER durch das Gebäude der WIENER STAATSOPER
Text MARGIT MEZGOLICH
Musikalische Leitung STEPHEN HOPKINS Inszenierung & Konzept NINA BLUM
Bühne & Raumkonzept MARCUS GANSER
Kostüme ÁGNES HAMVAS Choreografie KATHLEEN BAUER
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Ein geheimnisvoller Vogel, die sternenflammende Königin, Zauberinstrumente, Papageno, Rätsel, Gesang und vieles mehr: das ist die neue Wanderoper für Kinder im Haus am Ring. Gemeinsam macht man sich auf, ein spannendes Abenteuer zu bestehen und wandert über verschlungene Pfade durch die Wiener Staatsoper. Überall Musik, überall Theaterzauber und ein gemeinsames Eintauchen in die magische Welt der Oper. Theatermacherin Nina Blum hat nach ihren beiden Staatsopern-Erfolgen – Die Entführung ins Zauberreich und Das verfluchte Geisterschiff – nun ein drittes Kinderopernprojekt entworfen, das sich an Mozarts Zauberflöte orientiert. Man hört beliebte Zauberflöten -Melodien, man trifft auf Figuren, die aus der Oper bekannt sind, aber vieles ist ganz neu. So nimmt die Handlung andere Wendungen; der Komponist Gerald Resch hat Mozarts Klänge an das Wanderkonzept angepasst und erweitert. Aus der Perspektive der Regisseurin Nina Blum steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die unmittelbare Begegnung. »Mich interessiert, wie wir Oper für Kinder nicht
nur verständlich, sondern körperlich erlebbar machen können«, erzählt sie. »Das Wandern durch das Haus eröffnet eine neue Form des Erzählens – plötzlich ist das Publikum mittendrin, nicht mehr nur Zuschauer, sondern Teil der Geschichte.« Gerade diese Nähe ermögliche es, bekannte Stoffe wie die Zauberflöte neu zu denken. »Ich wollte die Essenz bewahren – die Zauberinstrumente, die Prüfungen –, aber zugleich Räume öffnen für Überraschungen und eigene Fantasie.« Besonders wichtig ist ihr dabei, Kindern die Scheu vor der Oper zu nehmen: »Oper darf bunt, lustig, berührend und manchmal auch ein bisschen gruselig sein. Interaktion zwischen Publikum und Sänger:innen ist auch ein wichtiges Zaubermittel meiner Inszenierung.« Die Regisseurin versteht das Projekt als Einladung, Kindern Lust auf Oper zu machen. »Wenn Kinder hier staunen, lachen und vielleicht zum ersten Mal eine Arie ganz bewusst hören, dann haben wir etwas erreicht!«
Ein ideales Opern-Einsteiger-Projekt also und die perfekte Familienoper. Demnach: Auf die Plätze, fertig – und staunen!
Uraufführung 10. OKTOBER 2026
Termine 11. 18. 20. 25. 26. 31. OKTOBER 2026
1. 2. 4. 6. 11. 15. 18. 21. 25. 27. 29. NOVEMBER 2026 3. 8. 13. 20. 22. 23. 26. DEZEMBER 2026 3. 6. JÄNNER 2027

Kinderoper nach OTFRIED PREUSSLER
Libretto von ANNE X. WEBER und SUSANNE LÜTJE
Musikalische Leitung DAN K. KURLAND / STEPHEN HOPKINS / CARL PHILIPP FROMHERZ
Inszenierung CHRISTIANE LUTZ Bühne JULIA HANSEN
Kostüme NINA BALL
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
OPERNSCHULE DER WIENER STAATSOPER
CHORAKADEMIE DER WIENER STAATSOPER
Die kleine Hexe ist 127 Jahre alt, für die großen Hexen aber noch immer viel zu jung, um in der Walpurgisnacht auf den Blocksberg zu reiten. Also tut sie, was man in so einem Fall vielleicht besser nicht tun sollte: Sie schwingt sich mit ihrem klugen Raben Abraxas heimlich auf den Besen, mischt sich unter den Hexentanz und wird prompt erwischt. Zur Strafe muss sie beweisen, dass sie bis zum nächsten Jahr eine »gute« Hexe werden kann.
Für die kleine Hexe ist die Sache eigentlich klar: Eine gute Hexe hilft, wenn jemand Hilfe braucht, und schaut bei Ungerechtigkeit nicht weg. Genau damit gerät sie in Konflikt mit den großen Hexen, deren Vorstellung von »gut« eine ganz andere ist. So erzählt Otfried
Preußlers Kinderbuchklassiker nicht einfach von einer Hexenprüfung, sondern von einer Heldin, die ihrem eigenen Gefühl für das Richtige treu bleibt, auch wenn alle anderen etwas anderes behaupten.
Seit seinem Erscheinen 1957 gehört Die kleine Hexe zu den bekanntesten und beliebtesten Kinderbüchern im deutschsprachigen Raum. Franz Wittenbrinks Kinderoper macht daraus ein ebenso mitreißendes wie berührendes Musiktheater voller Walpurgisnacht, Magie und Humor. Christiane Lutz bringt das Werk als fantasievolles Opernabenteuer auf die Bühne – über Eigensinn, Mut und einen inneren Kompass, der sich nicht so leicht verhexen lässt.
Premiere 10. APRIL 2027
Termine 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. APRIL 2027 01. 02. 05. 06. 10. 11. MAI 2027
Für KINDER AB 6 JAHREN
Viele kennen Die kleine Hexe aus ihrer Kindheit. Wie war das bei Ihnen?
cl Ich kenne die Geschichte tatsächlich aus meiner eigenen Kindheit. Es gibt ja Figuren, die ziehen einfach mit einem durchs Leben. Die kleine Hexe ist für mich so eine Figur. Sie gehört zu diesen Charakteren, die man nicht nur liest, sondern irgendwie mitnimmt. Deshalb habe ich auch nicht das Gefühl, ich würde sie von außen betrachten. Eher so, als würde ich einer alten Bekannten wieder begegnen.
Die kleine Hexe ist 127 Jahre alt und gilt trotzdem als zu jung. Warum ist das so ein guter Ausgangspunkt?
cl Weil es erst einmal wahnsinnig komisch ist. 127 Jahre alt und immer noch heißt es: Du bist zu klein, du darfst noch nicht mitmachen. Aber genau darin steckt etwas, das viele kennen. Dieses Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, obwohl man selbst längst findet: Hallo, ich bin doch schon so weit! In der magischen Welt kann man das wunderbar erzählen, weil alles ein bisschen größer, schräger und lustiger ist. Und genau dadurch kommt es einem plötzlich sehr nahe. Theater funktioniert oft so: Man schaut auf etwas Fremdes – und erkennt sich selbst darin.
Ist die kleine Hexe für Sie eher Rebellin oder Idealistin?
cl Sie ist auf jeden Fall eine Rebellin, weil sie sich nicht an die Regeln hält. Aber sie rebelliert nicht einfach aus Lust am Krawall. Sie tut das, weil sie ein starkes Gefühl dafür hat, was richtig und was falsch ist. Für mich ist sie deshalb vor allem eine Figur mit einem inneren Kompass. Sie ist unbequem, eigensinnig, unkonventionell, manchmal auch sperrig, aber immer dem Guten zugewandt. Und was heißt in dieser Geschichte eigentlich, eine »gute« Hexe sein?
cl Genau das ist der Clou. Zuerst versteht die kleine Hexe: Gut sein heißt, anderen helfen. Denen, die schwächer sind, benachteiligt werden oder einfach Pech haben. Das ist ihr moralischer Kompass. Und dann kommt dieser großartige Schockmoment, wenn die großen Hexen plötzlich sagen: Eine gute Hexe ist böse. Punkt. Da kippt mit einem Schlag das ganze Weltbild. Und das ist stark, weil die Geschichte Kindern und Erwachsenen gleichermaßen etwas zumutet: Man kann sich nicht einfach auf Regeln verlassen. Man muss selbst denken. Die kleine Hexe merkt, dass sie sich entscheiden muss. Dazugehören um jeden Preis – oder dem treu bleiben, was sie
als richtig erkannt hat. Und sie entscheidet sich für das Gute. Das ist ihre eigentliche Hexenprüfung.
Wie macht man so einen inneren Prozess auf der Bühne sichtbar?
cl Wir wollten dafür ein Bild finden, das man nicht lange erklären muss, sondern sofort versteht. Deshalb gibt es bei uns eine »Waage der guten Taten«, welche die kleine Hexe selbst baut. Mit jeder guten Tat verändert sich etwas. Man sieht also, dass sie versucht, ihr Handeln zu prüfen, zu verstehen, einzuordnen.
Und dann wird diese Waage zerstört. Plötzlich ist das, woran sie sich orientiert hat, weg. Das ist ein richtiger Einbruch. Aber genau darin liegt die Entwicklung: Am Ende braucht sie diese äußere Hilfe gar nicht mehr. Sie hat begriffen, was für sie »gut« ist. Diese Erkenntnis trägt sie dann in sich. Die Geschichte besteht aus vielen einzelnen Episoden. Wie wird daraus ein Theaterabend?
cl Wir haben einen zentralen Bühnenraum, der sich immer wieder verwandelt. Das hilft, alles zusammenzuhalten. Denn die Geschichte springt zwar von Episode zu Episode, erzählt aber eigentlich ein ganzes Jahr im Leben der kleinen Hexe. Ein Jahr, in dem sie älter, mutiger und klarer wird. Und das ist etwas, das Kinder sofort verstehen. Ein Jahr ist in diesem Alter eine riesige Zeitspanne. Da kann sich gefühlt alles verändern. Genau dieses Wachsen steckt für mich in der Form der Geschichte. Welche Rolle spielt die Musik?
cl Eine sehr große. Franz Wittenbrinks Musik hat enorme Theaterlust – sie ist lebendig, direkt und farbenreich. Gerade in den großen Szenen, etwa der Walpurgisnacht, entsteht ein starker Sog. Man kann hier durchaus an Berlioz denken, etwa an den »Songe d’une nuit du sabbat« aus der Symphonie fantastique, mit seiner grellen, fast rauschhaften Energie. Gleichzeitig gibt die Musik auch den Figuren ein klares Profil – sie erzählt nicht nur, sie öffnet eine Welt.
Was wünschen Sie sich für das Publikum?
cl Dass es sich mitnehmen lässt. Theater kann etwas Besonderes: Man erlebt Gefahr, Wut, Freude, Unsicherheit, Triumph und sitzt dabei trotzdem sicher im Zuschauerraum. Das ist eine ziemlich magische Verabredung.
Warum brauchen wir Oper für Kinder und junge Menschen?
cl Weil sie ein intensives gemeinsames Erlebnis schaffen kann. Musik, Sprache, Bilder, Spiel, alles kommt zusammen. Und zwar nicht, um irgendwem pädagogisch den Zeigefinger zu zeigen, sondern weil diese Kunstform etwas auslösen kann. Staunen, Mitgefühl, Spannung, Freude.
Ich finde es wichtig, jungen Menschen zu zeigen: Das ist auch eure Kunstform. Nicht als Pflichtprogramm, sondern als Einladung. Kommt rein, schaut euch das an, lasst euch berühren, lacht, gruselt euch, denkt mit. Genau dafür ist Theater da.

CHRISTIANE LUTZ ist Opernregisseurin und erzählt mit großer Fantasie Geschichten für die Bühne. Ein besonderes Anliegen ist ihr das Musiktheater für junges Publikum.
Für die Spielstätte NEST entstanden mit ihr unter anderem Das Städtchen Drumherum, Wagnis Wagner und Produktionen der Reihe Oper, animiert



Musikalische Leitung DAN K. KURLAND Inszenierung & Bühne JAN LAUWERS
Lee Miller KATE LINDSEY Lee Miller (Schauspielerin) ROMY LOUISE LAUWERS
Man Ray GEORGE VAN DAM
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Lee Miller: Topmodel in New York, Ikone, Fotografin, Muse der Surrealisten in Paris, Kriegsberichterstatterin im Zweiten Weltkrieg. Mit Lee Miller in Hitler’s Bathtub widmen der belgische Theatermacher Jan Lauwers und Komponist Maarten Seghers dieser außergewöhnlichen, schillernden Frau und Künstlerpersönlichkeit ein tiefgreifendes Porträt. Ausgangspunkt des Werks ist jene ikonische Fotografie, die in die Geschichte einging: Am Abend des 30. Aprils 1945 lässt Lee Miller sich von dem Fotografen David E. Sherman nackt in der Badewanne Hitlers in seiner Privatwohnung am Prinzregentenplatz in München fotografieren. Das Bild ist eine Inszenierung: Die schmutzigen Stiefel auf der Badematte, die Uniform lässig über den Hocker gelegt, auf dem Beistelltisch die Statue einer nackten Frau, im Hintergrund ein Foto von Adolf Hitler. Dann natürlich noch Lee selbst, schräg nach hinten über die eigene Schulter blickend,
während sie sich mit einem Waschtuch abreibt. Dieses Bild will provozieren, nicht zuletzt, da es unmittelbar nachdem Miller und Sherman im KZ Dachau die Grauen der NS-Diktatur fotografisch dokumentierten, entstanden ist. Für Jan Lauwers ist Lee Miller in Hitler’s Bathtub nicht nur eine Hommage. Hier steht Lee Miller für ein ganzes Geschlecht, das in der Kunstgeschichte hinter seinem männlichen Gegenpart zurücksteht: »Das Libretto ist das Porträt einer Frau, die sich am Ende ihres Lebens fühlte wie eine Kuh, aus der der letzte Tropfen Milch herausgemolken worden ist. Eine Frau im Schatten vieler, vieler Männer. Berüchtigter Männer. Ich wollte ein Porträt schaffen, in dem es nicht mehr nur um Lee geht, sondern in dem sie für die vielen zum Schweigen gebrachten Frauen in der Kunstgeschichte steht.« Nach seiner erfolgreichen Uraufführung in der Spielzeit 2024/25 kehrt Lee Miller in Hitler's Bathtub nun an das NEST zurück.
Ein Auftragswerk und eine Koproduktion der WIENER STAATSOPER und der NEEDCOMPANY
Termine 27. 30. SEPTEMBER 2026 3. 4. OKTOBER 2026
Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 JAHREN

MUSIKTHEATER über ein Leben dazwischen
Künstlerische Leitung ANDREAS HEISE, KIAN JAZDI, MARLENE SCHLEICHER
Bühne & Kostüme ELENA POPOVA
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Was bewegt mich, meine Heimat zu verlassen? Wer bin ich dort und hier? Ausgangspunkt von Migrantenexpress sind Gespräche mit Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Iran geflohen sind. Im Zentrum steht die Frage, was sie zum Aufbruch bewegt hat, welche Erinnerungen sie an das Unterwegssein prägen und wie sich der oft langwierige, nicht abgeschlossene Prozess des Ankommens gestaltet.
Dabei fragt Migrantenexpress nicht nach der einen, eindeutigen Wahrheit, sondern nach dem, was Menschen als wahr erinnern, empfinden und erzählen. Aus den konkreten Geschichten Einzelner entstehen vielschichtige Erzählungen, in denen sich wiederkehrende Motive zeigen: Sprachlosigkeit innerhalb der eigenen Familie, die Suche nach einem neuen Selbst, groteske bürokratische Hürden sowie der Wunsch nach Leichtigkeit, der immer wieder von Schuldgefühlen überlagert wird.
Migrantenexpress versteht diese Erfahrungen nicht als Randphänomene, sondern als Stimmen, die einen wesentlichen Teil der ge-
sellschaftlichen Realität prägen. Das Projekt eröffnet einen Resonanzraum für individuelle und kollektive Erfahrungen von Migration, in dem Dissonanz, widersprüchliche Perspektiven und innerer Zwiespalt Platz haben. Das Stück zeigt historische und biografische Wiederholungsschleifen und Kämpfe, die sich über Generationen hinweg in veränderter Form fortsetzen.
Für Migrantenexpress kommen ein interdisziplinäres Team, ein professionelles Ensemble und eine Gruppe von Laien zusammen. Die künstlerische Umsetzung verbindet unterschiedliche Erzählformen: Lieder, Arien und klassische Instrumentalmusik treffen auf Soundscapes, Pop-Elemente, Bewegung und Tanz. Sprache wird gesucht, hinterfragt und eingefordert. Auf der Bühne entstehen Szenen zwischen Ausnahmezuständen und Alltag, Vergangenheit und Zukunft, in denen die Protagonist:innen sich gemeinsam auf die Suche nach Erinnerungen begeben, ihre Zugehörigkeit immer wieder neu aushandeln und ihren ganz persönlichen Blick auf das Leben hier in Wien teilen.
Uraufführung 12. FEBRUAR 2027
Termine 14. 15. 16. FEBRUAR 2027
Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 JAHREN
GETEILTE VERANTWORTUNG und eine Form, die erst im ZUSAMMENSPIEL entsteht.

Wie ist es zu Migrantenexpress gekommen?
kj Seit vielen Jahren bestand der Wunsch, »etwas« aus der Fluchtgeschichte meines Vaters zu machen. Zunächst gab es die Idee, das filmisch umzusetzen, dann als Komposition und dann strömte die Energie zum interdisziplinären Musiktheater. Eine Ausweitung auf vielfältige Perspektiven ergab sich nach einem Recherchestipendium, in dem ich sieben Menschen ausführlich interviewen konnte. In Migrantenexpress versuchen wir nun, einige dieser Geschichten aufzu-
arbeiten. Die Zusammenarbeit mit meinen künstlerischen Partnern Marlene Schleicher und Andreas Heise ist mir dabei sehr wichtig, weil ich überzeugt bin, dass Migration immer aus mehreren Perspektiven gedacht werden muss.
Wie bringt man diese komplexe Thematik auf die Bühne?
ms Das Wichtigste ist, auf der Bühne Raum für die einzelnen Geschichten zu schaffen, ohne Betroffenheit zu schüren. Unsere Herausforderung ist es, die unterschiedlichen Erzählungen aus den Interviews mit den Perspektiven der Beteiligten zu verknüpfen und sich immer wieder zu fragen, was gerade im Fokus steht. Ist es die Person? Ein politisches Ereignis? Ein gesellschaftlicher Mechanismus? Wir wollen sehr konkrete Vorgänge abbilden, die aber Raum für Assoziationen und eigene Erfahrungen zulassen.
Was interessiert euch an der Arbeit mit Laiendarstellern? Worin liegt für euch das Potenzial? kj Das Potenzial ist enorm und begründet sich in einer sozial-ästhetischen Form: Ein Laie verwirklicht sich in einer solchen Produktion vielleicht ein oder zwei Mal im Leben. Das bringt eine Dringlichkeit für den verarbeiteten Stoff mit, unabhängig von der Thematik. Diese Energie überträgt sich auch auf die Profis und daraus können großartige Dinge entstehen!
ms Professionelle Tänzer:innen, Sänger:innen und Darsteller:innen sind in ihrer jeweiligen Disziplin hochspezialisiert. Da wir aber alle
in verschiedenen Disziplinen agieren lassen, wird sich jede:r in einer Situation wiederfinden, in der wir neu über Exzellenz oder Perfektion nachdenken müssen.

Wie geht ihr an eine solche Arbeit heran?
ah Am Anfang steht für uns immer das Gespräch. Wir hören zu, wollen aus den Geschichten aller Beteiligten lernen und suchen nach Berührungspunkten, Widersprüchen und gemeinsamen Themen. Im Probenprozess fragen wir dann, welche Inhalte sich am stärksten durch Text, Gesang oder Bewegung ausdrücken lassen – und wer sie jeweils am glaubwürdigsten tragen kann. Dabei bringen alle ihre unterschiedlichen Expertisen ein, um eine gemeinsame Form zu entwickeln. Ziel ist ein authentischer Ausdruck, in dem sich sowohl professionelle als auch nicht-professionelle Künstler wiederfinden.
Was ist für euch an diesem Projekt wichtig?
ah Für uns geht es vor allem ums Zuhören, Lernen und Verstehen. Wir freuen uns darauf, neue Perspektiven kennenzulernen und unseren Blick zu erweitern. Am schönsten wäre, wenn wir aus dem Prozess verändert und bereichert herausgehen.
kj Dieses Projekt ist für mich ein sehr persönliches Anliegen. Wir suchen in einem sehr belasteten Themenfeld das Nadelöhr zwi-
schen künstlerischer Exzellenz und gesellschaftlicher Teilhabe. Das ist ein schwieriger Job und ich bin froh, mir die künstlerische Leitung teilen zu dürfen.
ms Für mich ist die Teamkonstellation besonders und zeigt exemplarisch, dass die Auseinandersetzung mit postmigrantischen Themen ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein muss. Der Migrantenexpress ist für mich eine Entwicklung, die immer wieder zu vorläufigen Zwischenergebnissen kommt, die dann an der Gegenwart überprüft und weitergedacht werden müssen.

ANDREAS HEISE, KIAN JAZDI, MARLENE SCHLEICHER arbeiten zwischen Musiktheater, Tanz und partizipativen Formaten; JAZDI ist Musiker und Projektentwickler mit Schwerpunkt auf interdisziplinären Produktionen, SCHLEICHER Dramaturgin und Regisseurin für Musiktheater in Communitykontexten, und HEISE Choreograf und Regisseur mit internationaler Erfahrung in Ballett, Oper und spartenübergreifenden Projekten.



Ein BALLETT nach ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY mit MUSIK von CLAUDE DEBUSSY
Choreografie ADI HANAN Musikarrangement MARTIN GELLNER Musikalische Leitung DAN K. KURLAND / MARKUS HENN Bühne PHILIPP LOSSAU Kostüme MAYA BASH
JUGENDKOMPANIE DER BALLETTAKADEMIE DER WIENER STAATSOPER BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
In wohl jedem Bücherregal zu finden ist Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz, den der französische Autor 1943 im Exil in New York veröffentlichte. Saint-Exupéry, von seinem Biografen Joseph Hanimann als »melancholischer Weltenbummler« bezeichnet, war nicht nur Schriftsteller, sondern auch leidenschaftlicher Pilot. 1935 stürzte er in der Sahara ab und irrte tagelang durch die Wüste – ein biografisches Erlebnis, das sich im Kleinen Prinzen widerspiegelt. Auch dort muss ein Pilot in der Wüste notlanden und begegnet einem geheimnisvollen Jungen: dem kleinen Prinzen. Er erzählt von seinem Asteroiden mit der Rose und den Affenbrotbäumen, von seiner Reise über verschiedene Planeten und von seinen Begegnungen mit merkwürdigen Erwachsenen, bevor er auf der Erde den Fuchs und die Schlange trifft.
Seit seiner Veröffentlichung wurde Der kleine Prinz weit über 100 Millionen Mal verkauft und in mehr als 500 Sprachen und Dialekte
Uraufführung 22. NOVEMBER 2026
übersetzt, sogar ins Lateinische. Kaum ein anderes Werk wurde so oft zitiert und hat auch 83 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner Popularität verloren. Bis heute regt es immer wieder zu neuen künstlerischen Auseinandersetzungen an.
In Adi Hanans choreografischer Uraufführung ist es der Pilot, Sinnbild der erwachsenen Welt, der eine innere Wandlung durchlebt. Durch die Begegnung mit dem kleinen Prinzen beginnt für ihn ein Prozess des Wiederentdeckens: eine Rückverbindung zu sich selbst und zu dem, was im Erwachsenwerden verloren zu gehen scheint. Die Geschichte wird so zu einer Reise des Heranwachsens, vielleicht mehr noch: des Wiedererinnerns. Der kleine Prinz ist Kunstmärchen und Abenteuer zugleich, eine Erzählung von Freundschaft und Liebe, von Einsamkeit und Nähe, von Kindern und Erwachsenen, die oft sehr »seltsam« sind.
Termine 24. 25. 26. 28. 30. NOVEMBER 2026 1. 2. 4. 5. 6. 11. 12. 16. DEZEMBER 2026
Ab 6 JAHREN
Adi Hanan choreografiert Der kleine Prinz als »Märchen von heute«, als farbenfrohe Fantasiewelt aus Tanz und Musik. Aus der Perspektive des kleinen Prinzen entfaltet sich eine bilderbuchartige Folge von Begegnungen mit Menschen, Tieren und Blumen, die seine Reise von Planet zu Planet prägen.
»Seit meiner Kindheit begleitet mich Der kleine Prinz. Schon damals erschien mir dieses Buch zugleich bezaubernd und rätselhaft. Erst viele Jahre später, als ich es erneut las, hat sich mir seine tiefere Bedeutung offenbart:
In meinem Ballett ist es der Pilot, der diese Wandlung erfährt. Durch die Begegnung mit dem kleinen Prinzen beginnt er, sich selbst wiederzufinden. Schicht für Schicht legt er das Vergessen ab und lernt, neu zu fühlen. Begleitet wird er dabei vom kleinen Prinzen und dessen Reise durch eine Welt voller eigenwilliger Gestalten.«
ADI HANAN

Für das Ballett werden verschiedene Werke von Claude Debussy eigens für Instrumentalensemble eingerichtet. So entsteht eine Musikfassung, die den wechselnden Stimmungen und Emotionen dieser Reise folgt und der Choreografie ihren atmosphärischen Raum gibt.
Die israelische Choreografin und Tänzerin ADI HANAN war von 2020 bis 2025 Mitglied des WIENER STAATSBALLETTS. 2022 stellte sie bei einem Junge Choreografen-Abend des WIENER STAATSBALLETTS an der VOLKSOPER WIEN erstmals eine eigene Arbeit vor; 2024 folgte mit Eden ein Auftragswerk für das WIENER STAATSBALLETT im Ballettabend Les Sylphides
Heute arbeitet sie als freie Künstlerin. Jüngere Projekte führten sie unter anderem an das OPERNHAUS ZÜRICH und zum Wiener Kultursommer. Ihr Duett Will You Catch Me? wurde zudem für die PERU BIENNALE ausgewählt. Mit Der kleine Prinz gibt ADI HANAN ihr choreografisches Debüt im NEST.
»Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.«

Das berühmte BALLETT für Kinder
Choreografie & Gesamtkonzept ENO PECI Kostüme NINA PAIREDER Mitarbeit Kostüme SOPHIE BRATTINGA
BALLETTAKADEMIE DER WIENER STAATSOPER
JUGENDKOMPANIE DER BALLETTAKADEMIE DER WIENER STAATSOPER
BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER
Ein geheimnisvolles Nuss-Schokolade-Geschäft, ein magisches Geschenk und eine Reihe überraschender Abenteuer: Mein erster Nussknacker führt Kinder ab sechs Jahren und ihre Familien in eine fantasievolle Welt zwischen Traum und Realität. Im Mittelpunkt steht Klara, die beim Versteckspiel mit Fritz erschöpft einschläft. Von da an nimmt das Geschehen seinen Lauf: Das Geschäft erwacht zum Leben, eine Schar von Kindern kostet sich durch die bunten Süßigkeiten und Nüsse, besteht mutig einen Kampf gegen Einbrecher und gerät in ein Schneetreiben. Mitreißende Tänze, die verschiedene Regionen der Erde andeuten, gipfeln in einem großen Finale, das alle vereint. Dem Thema entsprechend zieht sich die Nuss in immer neuen Formen und Größen als roter Faden durch das Stück. Spielerisch, bildhaft und rasant entfaltet sich eine Handlung, die vertraute Elemente des Nussknacker -Stoffes aufgreift und zugleich ganz eigene Akzente setzt. Ein besonderer Höhepunkt ist der Pas de deux des »Eiskonfekt-Duos«, in dem zwei
Fantasiefiguren mit beinahe mechanischer Präzision aufeinandertreffen. Der Choreograf und Solotänzer des Wiener Staatsballetts Eno Peci hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie Mitgliedern der Jugendkompanie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper eine eigens für junges Publikum entwickelte Fassung geschaffen. In seinem prägnanten zeitgenössischen Stil verbindet er organische Bewegungen, Humor und Spannung mit großer Klarheit und liebevoll gezeichneten Figuren. Dabei verzichtet er auf einfache Zuschreibungen von Gut und Böse und erzählt den bekannten Stoff mit einer gegenwärtigen, offenen Handschrift. Getragen wird all dies von vielen bekannten Melodien aus Tschaikowskis meisterhafter Partitur, die vom festlichen Glanz eines Marsches bis zur traumhaften Poesie des »Schneeflocken-Walzers« reichen. So entsteht ein ebenso zugängliches wie vielschichtiges Ballett für die ganze Familie, das klassische Musik und zeitgenössische Bewegungssprache auf lebendige Weise zusammenführt.
Termine 20. 22. 23. JÄNNER 2027
Ab 6 JAHREN



Der Klang des NEST
Wer im NEST Musik hört, begegnet ihm fast immer: dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper. Während im Haupthaus meist das Staatsopernorchester und damit die Wiener Philharmoniker im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung stehen, ist es im NEST vor allem das Bühnenorchester, das den Klang des Hauses prägt. Seine Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück: Ursprünglich als Orchester des Wiener Burgtheaters gegründet, ist es heute vor allem für die sogenannten Bühnenmusiken zuständig, also für all jene musikalischen Momente, die nicht aus dem Graben, sondern von der Bühne, aus dem Off oder sogar aus dem Zuschauerraum erklingen.
Mit der Eröffnung des NEST hat dieses traditionsreiche Ensemble eine neue, zusätzliche Aufgabe übernommen. Seit nunmehr zwei Spielzeiten ist das Bühnenorchester der primäre Klangkörper des Hauses und damit aus dem musikalischen Leben des NEST nicht wegzudenken. Ob im Graben großer Kinderopernproduktionen wie Musketiere! oder auf der Bühne in Produktionen wie Lee Miller in Hitler’s Bathtub: Wann immer im NEST Musik erklingt, ist das Bühnenorchester zu hören, das mit Leidenschaft, viel Flexibilität und großer Kreativität an seine neue Aufgabe herantritt.
»Das NEST ist neben dem Haupthaus ein neues Zuhause für das BÜHNENORCHESTER. Für uns ist es etwas Besonderes, diesen familiären Ort von Beginn an mitzugestalten und mitformen zu können.«
LUKA KUSZTRICH (1. VIOLINE)

Das BÜHNENORCHESTER DER WIENER STAATSOPER ganz nah erleben
Mit Nestklang zeigt sich das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper von einer besonders persönlichen Seite. Die Reihe macht seine Musikerinnen und Musiker nicht nur als Kollektiv, sondern auch in kammermusikalischer Besetzung erlebbar: nahbar, vielseitig und mit Raum für eigene Ideen. So entstehen Abende zwischen einem Schlagwerk-Konzert für die ganze Familie, einem Liederabend und Musik des 20. Jahrhunderts. Die musikalische Leitung liegt bei Dan K. Kurland, der im NEST sowohl im Graben als auch am Klavier zu erleben ist.
In der Spielzeit 2026/27 lädt Nestklang zu einem abwechslungsreichen Programm ein:
EIN KONZERT FÜR DIE GANZE FAMILIE
Termin 28. FEBRUAR 2027
Alter AB 8 JAHREN
KAMMERMUSIK MIT KATE LINDSEY
Termin 27. APRIL 2027
Alter FÜR ERWACHSENE
IGOR STRAWINSKI – DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN
Termine 16. JUNI 2027 17. JUNI 2027
Alter AB 14 JAHREN
SILVESTERKONZERT FÜR KINDER
Termin 31. DEZEMBER 2026
Alter AB 6 JAHREN
Ein INSZENIERTES PORTRÄT
Termine 7. 8. 9. JÄNNER 2027
Alter AB 6 JAHREN
Text CHRISTIANE LUTZ
Musikalische Leitung
Inszenierung
ANDREAS ABEGG
LISA PADOUVAS
Ein Orchester auf der Bühne, Kostüme, Requisiten und Projektionen – und davor Sängerdarsteller:innen, die das außergewöhnliche Leben eines der größten deutschen Komponisten auffächern: Wagnis Wagner ist ein szenisches Konzert über Richard Wagner für ein junges Publikum. Es erzählt von einem Komponisten, dessen Musik die Oper verändert hat, und von einem Menschen, dessen Leben wie ein Abenteuerroman wirkt: dramatisch, ruhelos, widersprüchlich und voller Wendungen. Im Zentrum steht nicht nur die Frage, wer Wagner war, sondern auch, wie seine Musik klingt. Ausgehend von wichtigen Stationen seiner Biografie begegnet das junge Publikum einzelnen Werken und musikalischen Motiven: dem Fliegenden Holländer, Tristan und Isolde, dem Ring des Nibelungen und anderen Klangwelten eines Komponisten, der die Musikgeschichte geprägt hat. Wagners Lebensweg liefert reichlich Stoff: 1839 flieht er mit seiner Frau Minna und dem Neufundländer Robber vor seinen Gläubigern aus Riga. Die geplante kurze Schiffsreise nach England wird zu einer gefährlichen Fahrt durch Stürme und Unwetter. Später verarbeitet Wagner diese Erfahrung in Der fliegende Holländer. Auch danach bleibt sein Leben in Bewegung: In den Revolutionsjahren 1848/49 verstrickt er sich in politische Aufstände und muss erneut fliehen, diesmal in die Schweiz. Dort schreibt er, denkt über Kunst und Gesellschaft nach, beschäftigt sich mit Schopenhauer und arbeitet u. a. an Tristan und Isolde und den Wesendonck-Liedern . Zeitgleich entstehen im Schweizer Exil seine bekanntesten antisemitischen Schriften, die zu den problematischen Seiten des Denkens Wagners zählen.
Immer wieder in Geldnot, findet Wagner schließlich in König Ludwig II. von Bayern einen glühenden Verehrer und großzügigen Gönner. Mit dessen Unterstützung entsteht später auch das Festspielhaus in Bayreuth.
Nach der erfolgreichen Premiere im NEST in der Spielzeit 2024/25 und Gastspielen u. a. bei den Tiroler Festspielen Erl kehrt Wagnis Wagner nun an das NEST zurück: als spielerische und unterhaltsame Begegnung mit Richard Wagner, Minna Wagner, König Ludwig II. und jeder Menge Musik.
Vorhang auf für eine vergessene SING- UND SPRACHKUNST
Termine 29. 30. 31. JÄNNER 2027
Alter FÜR ERWACHSENE
Mit GEORG NIGL NICHOLAS OFCZAREK
AUGUST DIEHL
Klavier ALEXANDER GERGELYFI
»Wie schön war es doch, das alte, unverstärkte Burgtheater-Deutsch!« – ein Ausspruch, den man heute in Wien nur mehr selten hört, aber dann doch noch immer wieder, wenn ältere Generationen von früheren Theatererlebnissen zu schwärmen beginnen. Andererseits waren die in diesem Zusammenhang genannten Bühnengrößen – eine Paula Wessely beispielsweise oder ein Oskar Werner – freilich auch nur die letzten Vertreter einer Theater-Kunstsprache, die sich bewusst einem mittlerweile ungewohnten Pathos verschrieben hatte. Man höre sich nur die im Internet abrufbare ErlkönigAufnahme des seinerzeit umschwärmten Schauspielers Alexander Moissi an, um zu erahnen, welchen Rezitationsstil das Publikum vor mehr als 100 Jahren erwartete und liebte. Aber auch ein Schiller, ein Lessing, ein Goethe suchten zu ihrer Zeit eine ausgefeilte pathetische Kunstsprache und nicht ein dem gängigen Alltagsidiom abgelauschtes Deutsch.
Im Musikbereich haben wiederum die moderne Instrumentenbauweisen sowie die Inhalare-la voce-Technik des Belcanto und das vokallastige Singen des Italienischen nach und nach einen vergleichbaren Paradigmenwechsel bewirkt: Das intime, pathosgeladene und farbenreiche Musizieren im kleinen Kreis, wie es rund um Franz Schubert gebräuchlich war, verschwand zugunsten triumphalistischer Darbietungen in großen Sälen, ebenso wie die Idee (trotz gegenteiliger Bemühungen Wagners), das Singen aus dem Gesprochenen heraus zu entwickeln.
In Pathos3 wird der Ausnahmesänger Georg Nigl gemeinsam mit den beiden gefeierten Schauspielern Nicholas Ofczarek und August Diehl den Versuch unternehmen, anhand berühmter Passagen ebenso berühmter Theaterstücke und ausgewählter Lieder von Beethoven bis Schubert und Loewe das ursprüngliche Klang- und Spracherlebnis der Bühnen des frühen 19. Jahrhunderts wiederzubeleben.
»Wir wollen zeigen, dass Sprechen und Singen früher als Verwandte verstanden wurden und nicht als verschiedene Sparten.«
GEORG NIGL
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten –und das schon von klein auf. Die FÖRDERUNG junger Talente gehört zum Selbstverständnis der WIENER STAATSOPER und des WIENER STAATSBALLETTS.


Ob singend in der OPERNSCHULE oder tanzend in der BALLETTAKADEMIE: Beide Ausbildungsstätten führen Kinder und Jugendliche praxisnah, professionell und mit großer Nähe zum Theateralltag an die Bühne heran.
MATINEE DER BALLETTAKADEMIE
Termin 27. JUNI 2027
Ort WIENER STAATSOPER
Seit ihrer Gründung im Jahr 1771 zählt die Ballettakademie der Wiener Staatsoper zu den traditionsreichsten Ausbildungsstätten für klassischen und zeitgenössischen Tanz. Im Zentrum stehen künstlerische Exzellenz, fundierte Tanzausbildung und das Wohlbefinden der jungen Tänzerinnen und Tänzer. So bereitet die Akademie ihre Schülerinnen und Schüler auf internationale Karrieren vor und begleitet sie in ihrer künstlerischen und persönlichen Entwicklung. Rund 140 Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 18 Jahren werden derzeit an der Ballettakademie unterrichtet. Über die angegliederte Jugendkompanie schafft die Akademie zudem eine wichtige Brücke zwischen Ausbildung und professioneller Bühne. Vielfalt, Respekt und künstlerisches Wachstum prägen die Arbeit und machen die Ballettakademie zu einem wichtigen Impulsgeber für die Tanzlandschaft in Österreich und darüber hinaus.
In der Spielzeit 2026/27 sind die jungen Tänzerinnen und Tänzer wieder in einer eigenen Matinee zu erleben: Dann gehört die große Bühne ganz den Nachwuchstalenten aller Ausbildungsstufen.
WEIHNACHTEN MIT DER OPERNSCHULE
Termine 20. 21. DEZEMBER 2026
Ort NEST
SOLOS – BÜHNE FREI FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION
Termin 22. MAI 2027
Ort NEST
Ob als Gassenkinder in Bizets Carmen , als Lebkuchenkinder in Hänsel und Gretel oder rund um den Spielzeughändler Parpignol in Puccinis La Bohème : Ein Opernbetrieb ohne Kinderchor wäre kaum vorstellbar.
Die Opernschule der Wiener Staatsoper ist ein fester Bestandteil des Hauses. Sie bietet gesangsbegeisterten Kindern ab acht Jahren die Möglichkeit, solistisch oder im Chor auf der Bühne zu stehen, mit großen Sängerinnen und Sängern zusammenzuarbeiten und das Theaterleben aus nächster Nähe kennenzulernen. Auch mit eigenen Konzerten bereichert die Opernschule das Programm.
JUNGE VIRTUOSEN spielen für Kinder & im Konzert
Termine 4. MAI 2027
KINDERKONZERTE UM 9.00 UHR UND 10.30 UHR KONZERT FÜR ERWACHSENE UM 19.00 UHR
In Kooperation mit der OESTERREICHISCHEN NATIONALBANK UND Ö1
Historische Streichinstrumente, junge Talente und ein Tag voller Musik: Der Ö1 Musiksalon bringt gleich zwei besondere Konzerterlebnisse ins NEST. Junge, herausragende Musiker spielen auf historischen Streichinstrumenten aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbank. Dabei treffen Enthusiasmus und Strahlkraft auf Fingerspitzengefühl, Feinsinn und die besondere Aura dieser kostbaren Instrumente.
Am Vormittag richten sich zwei Konzerte an Kinder ab sechs Jahren: Spielerisch und in lockerer Atmosphäre öffnen die jungen Künstler:innen die Ohren für die Welt der klassischen Musik. Am Abend sind sie mit einem Konzert für Erwachsene zu erleben. Ein doppeltes Hörerlebnis, das zum Ohrenspitzen und Staunen einlädt.
Ein OPERETTENKONZERT mit der K YIV OPERETTA und dem OPERNSTUDIO DER WIENER STAATSOPER
Termin 10. DEZEMBER 2026
Alter FÜR ERWACHSENE
Operette in Zeiten des Kriegs – klingt paradox und ist doch überlebensnotwendig. Das Kyiv National Academic Operetta Theatre zählt zu den vorrangigen Theatern seines Genres in der Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs ist der Glanz und Pomp der Operette nicht nur Mittel zur Ablenkung und Zerstreuung geworden, sondern auch ein Kampf um die eigene kulturelle Identität. Insbesondere Operettenklassiker von Emmerich Kálmán oder Franz Lehár erfreuen sich dort besonderer Beliebtheit. Im NEST kommen nun zwei großen Operettennationen zusammen. Im gemeinsamen Konzert der jungen Sängerinnen und Sänger der Kyiv Operetta und des Opernstudios der Wiener Staatsoper wird Musik hier zum Träger eines interkulturellen Austausches und einer geteilten Humanität – und unterhält so ganz nebenbei mit Walzermelodie und Csárdástanz.
Manche Meisterwerke hört man. Andere erlebt man. Der vollelektrische Lexus RZ ist eine Symphonie für die Sinne. Er vereint dynamische Kraft mit einer erhabenen Stille, in der jedes Detail zur vollendeten Harmonie findet: von der intuitiven Präzision des Lexus Steer-by-Wire-Systems bis zur sinnlichen Haptik der Takumi-Materialien. Ein Fahrerlebnis, das selbst zur Kunst wird.

LEXUS GRAZ | DENZEL | Wetzelsdorfer Straße 35 | 8052 Graz
LEXUS INNSBRUCK | BACHER GMBH | Haller Straße 233 | 6020 Innsbruck
LEXUS LINZ | DIT MITTERBAUER GMBH | Gewerbepark Wagram 1 | 4061 Pasching
LEXUS WIEN NORD | KEUSCH | DAS AUTOHAUS | Lorenz-Müller-Gasse 7–11 | 1200 Wien
Stromverbrauch Lexus RZ 550e mit Elektromotor 300 kW (408 PS), kombiniert: 17,9 kWh/100 km, CO 2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, CO 2-Klasse: A, elektrische Reichweite kombiniert (EAER): 462 km und elektrische Reichweite innerorts (EAER City): 607 km. Werte gemäß WLTP-Prüfverfahren. Abbildung zeigt Symbolfoto.


HEY IHR!
Musiktheater und Tanz kann man anschauen, hören, auf sich wirken lassen. Man kann aber auch selbst mittendrin sein: eine Szene schreiben, eine Choreografie erfinden, mit der eigenen Stimme einen Raum füllen, Fragen stellen, mitdenken und mitgestalten. Genau darum geht es bei Vermittlung & Outreach. Wir möchten Türen öffnen: zur Wiener Staatsoper, zum NEST, zu Musiktheater und Tanz, zu den Menschen vor, auf und hinter der Bühne. Unsere Angebote laden dazu ein, Oper und Ballett aus neuen, überraschenden Blickwinkeln kennenzulernen – spielerisch, künstlerisch, neugierig und gemeinsam.
Dabei geraten Grenzen in Bewegung: zwischen Musiktheater, Tanz und Performance, zwischen Bühne und Publikum, zwischen Kunst und der eigenen Lebenswelt. Unsere Formate verbinden unterschiedliche künstlerische Sprachen und führen an Orte innerhalb und außerhalb des Opernhauses – ins NEST, in die Stadt, in Schulen und dorthin, wo neue Begegnungen möglich werden. Auf den folgenden Seiten gibt es ein vielfältiges Programm zu entdecken: vom einzelnen Workshop zum Reinschnuppern, vielfältigen Chorerlebnissen und offenen Partyformaten bis hin zu partizipativen Stückentwicklungen. Ein umfangreiches Schulprogramm ergänzt das Angebot: mit vorbereitenden musiktheaterpädagogischen Schulworkshops, Bühnenprobenbesuchen und längerfristigen Jahresprojekten.
Es braucht keine besonderen Vorkenntnisse. Nur Lust, Neugier und die Offenheit, sich auf etwas Neues einzulassen. Wir freuen uns auf euch!
Keep it shiny, keep it real!
KATHARINA AUGENDOPLER, IVAN BEAUFILS und CARLOS CHAMORRO Team Vermittlung & Outreach der WIENER STAATSOPER

Termine 5.–6. DEZEMBER 2026 & 16–17. APRIL 2027
Ort NEST & WIENER STAATSOPER
Alter AB 6 JAHREN
Kosten 90 € PRO KIND / 140 € PRO ERWACHSENE
Anmeldung NEST.AT
Wenn sich die Türen der Wiener Staatsoper schließen und die letzten Lichter im Zuschauerraum verlöschen, beginnt für Kinder und ihre Eltern, Großeltern oder andere vertraute Erwachsene ein ganz besonderes Abenteuer: Gemeinsam verbringen sie eine Nacht im Opernhaus, entdecken seine verborgenen Räume und tauchen in die facettenreiche Welt von Musik und Theater ein. Der Abend beginnt im NEST mit abwechslungsreichen Workshops. Hier wird gesungen, Theater gespielt und improvisiert. Fantasie und Ausdruck stehen im Mittelpunkt, während die Teilnehmenden selbst aktiv in die Welt der Bühne eintauchen. Nach einem gemeinsamen Abendessen folgt eine nächtliche Führung durch die Wiener Staatsoper. Türen zu sonst verborgenen Räumen öffnen sich, und das Haus zeigt sich in geheimnisvoller Atmosphäre. Spielerische Aufgaben, spannende Geschichten und überraschende Einblicke machen diesen Rundgang zu einem kleinen Abenteuer. Anschließend verwandeln sich die Prunkräume der Oper in einen außergewöhnlichen Schlafplatz. Schlafsäcke werden ausgerollt, und mitten im Opernhaus entsteht ein Ort voller Fantasie, Ruhe und leiser Bühnenmagie. Am folgenden Morgen klingt das Erlebnis bei einem gemeinsamen Frühstück in der Kantine der Wiener Staatsoper aus. Den Abschluss bildet der Besuch einer Kinderoper oder eines Balletts im NEST, bei dem die Eindrücke der vorangegangenen Nacht noch einmal nachwirken.
Termine HERBSTKURS 22. SEPTEMBER 2026 bis 24. NOVEMBER 2026 FRÜHJAHRSKURS 9. FEBRUAR 2027 bis 13. APRIL 2027
IMMER DIENSTAGS 16–17.15 Uhr
Ort WORKSHOPRAUM NEST
Alter 7–12 JAHRE
Kosten KOSTENLOS
Anmeldung NEST.AT
Im Tanzlabor Jung wird getanzt, improvisiert, Theater gespielt und ausprobiert. Ausgehend von einer Produktion im NEST entwickeln die Kinder gemeinsam eine eigene kleine Choreografie und entdecken dabei, wie Musik, Bewegung und Szene zusammenwirken. Dabei ist Raum für eigene Ideen, für unterschiedliche Ausdrucksformen und für den ganz persönlichen Zugang zu Tanz und Theater. Schritt für Schritt wächst so ein gemeinsames Stück, das am Ende vor Familie und Freund:innen präsentiert wird. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig ist vor allem die Freude daran, sich auf die Gruppe einzulassen und über mehrere Wochen gemeinsam zu arbeiten. Das Projekt ist eine Kooperation mit Tanz die Toleranz.
Termine 26. SEPTEMBER 2026 7. NOVEMBER 2026
30. JÄNNER 2027 13. MÄRZ 2027
SAMSTAGS 15–17 Uhr
Ort WORKSHOPRAUM NEST
Alter AB 8 JAHREN
Kosten 5 €
Anmeldung NEST.AT
Eine eigene Oper in weniger als zwei Stunden bauen? Herausforderung angenommen! In diesem Workshop tauchen die Teilnehmenden in die Welt des Musiktheaters ein und erleben, wie aus ersten Ideen szenische und musikalische Momente entstehen. Gemeinsam mit Künstler:innen aus verschiedenen Disziplinen entwickeln sie spielerisch eine eigene Mini-Oper: von der ersten Idee bis zur Präsentation am Ende. Dabei wird gesungen, Theater gespielt, improvisiert und ausprobiert. Vorkenntnisse braucht es keine, nur Neugier, Spielfreude und Lust darauf, gemeinsam etwas Neues zu erschaffen.
Termine HERBSTKURS 23. SEPTEMBER 2026 bis 25. NOVEMBER 2026 FRÜHJAHRSKURS 10. FEBRUAR 2027 bis 14. APRIL 2027
IMMER MITTWOCHS 17–18.30 Uhr
Ort WORKSHOPRAUM NEST
Alter 10–15 JAHRE
Kosten 50 € PRO KURS
Anmeldung NEST.AT
Wie entsteht eine Oper, und was verbirgt sich hinter den Kulissen? Im Musiktheaterclub tauchen Jugendliche in die Welt des Musiktheaters ein und entdecken, wie viele verschiedene Berufe und Aufgaben an einer Inszenierung mitwirken. Gleichzeitig erleben sie, wie aus ersten Ideen eigene Szenen, Figuren und Geschichten entstehen. Gemeinsam wird geschrieben, gespielt, gesungen und ausprobiert. Dialoge nehmen Gestalt an, Rollen werden entwickelt, und die eigenen Ideen finden durch Musik und Gesang ihre Stimme. Schritt für Schritt wächst so ein kleines Musiktheaterstück, das am Ende vor Familie und Freund:innen präsentiert wird. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Freude am gemeinsamen Gestalten. Wichtig ist die regelmäßige Teilnahme über die gesamte Terminreihe.
Termine KICK-OFF 22. OKTOBER 2026
IMMER DONNERSTAGS 16.30–18 UHR
Ort WIENER STAATSOPER
Alter 15–27 JAHRE
Kosten KOSTENLOS
Anmeldung per Mail an OUTREACH@WIENER-STAATSOPER.AT
Wer Oper und Ballett nicht nur im Zuschauerraum erleben, sondern genauer kennenlernen möchte, ist hier genau richtig. Die Teilnehmenden besuchen Vorstellungen und Proben, werfen bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen und kommen mit Mitarbeiter:innen und Künstler:innen der Wiener Staatsoper ins Gespräch. Bei den regelmäßigen Treffen werden Eindrücke geteilt, Werke besprochen und Fragen diskutiert. So entsteht ein lebendiger Austausch über das, was auf und hinter der Bühne geschieht, und darüber, wie viele unterschiedliche Perspektiven sich auf Oper und Ballett eröffnen.
Termine KICK-OFF 6. OKTOBER 2026
IMMER DIENSTAGS 18–21 UHR
Orte KULTURHAUS BROTFABRIK / WIENER STAATSOPER / NEST / IN DEN WIENER STADTBEZIRKEN
Alter 15–27 JAHRE
Kosten KOSTENLOS
Anmeldung per Mail an OUTREACH@WIENER-STAATSOPER.AT
Was bedeutet es, heute Hoffnung zu haben? Wo braucht es Mut, um Hoffnung überhaupt zuzulassen? Welche Geschichten von Aufbruch, Widerstand oder Solidarität tragen wir in uns? Und wie können wir sie im öffentlichen Raum teilen? Bei SCHIMMER! entwickeln junge Erwachsene von 15 bis 27 Jahre über eine Spielzeit hinweg eine site-specific Performance, die im April und Mai an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum zur Aufführung kommt. Der jeweilige Ort wird dabei nicht nur zur Bühne, sondern auch zum Ausgangspunkt der Recherche: Seine Geschichten, Atmosphären und Stimmen fließen in den Entstehungsprozess ein und prägen die künstlerische Arbeit auf unmittelbare Weise. In einem offenen Prozess kommen Musik, Tanz und Theater gleichberechtigt zusammen. Aus Improvisationen, Bewegungsrecherchen, Klangexperimenten und szenischen Skizzen wachsen performative Sequenzen, die sich stetig verändern, verdichten und schließlich zu einem Stück verschmelzen. Zu sehen ist ein vielstimmiges Gefüge aus Bewegung, Szene, Stimmen und Klängen, das den öffentlichen Raum neu erfahrbar macht: als Ort der Begegnung, der Auseinandersetzung und der Möglichkeit. SCHIMMER! lädt dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Hoffnung heute aussehen kann: fragil, widersprüchlich und dennoch kraftvoll.
Termine 19. SEPTEMBER 2026 14. NOVEMBER 2026 23. JÄNNER 2027 27. FEBRUAR 2027 3. APRIL 2027 22. MAI 2027
SAMSTAGS 15–18 Uhr
Ort PROBEBÜHNE DER WIENER STAATSOPER
Alter 8–99 JAHRE
Kosten 10 €
Anmeldung
WIENER-STAATSOPER.AT
Eine offene Workshopreihe – mit einem Blick hinter die Kulissen der Wiener Staatsoper. Hier öffnen wir unsere Probebühnen und laden alle ein, künstlerische Arbeitsweisen kennenzulernen, auszuprobieren und selbst aktiv zu werden. Jeder Workshop setzt einen wechselnden Impuls in den Bereichen Stimme, Improvisation, Theater und Tanz. Geprobt wird dort, wo an der Wiener Staatsoper die großen Produktionen entstehen. Hier sind alle zwischen 8 und 99 Jahren eingeladen, mitzumachen –Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Die einzelnen Termine sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. So ist sowohl ein spontanes Mitmachen als auch eine fortlaufende Teilnahme möglich. Der jeweilige Schwerpunkt wird vorab auf der Website der Wiener Staatsoper angekündigt.
Termine werden im Laufe der Spielzeit auf NEST.AT bekannt gegeben
Ort IN DEN WIENER BEZIRKEN
Alter 8–99 JAHRE
Kosten KOSTENLOS
Anmeldung NEST.AT
Oper trifft Pop und die Stadt singt mit. Der Pop-Up-Chor der Wiener Staatsoper lädt alle ein, die Freude am Singen haben. Jeder Termin führt an einen anderen Ort in der Stadt, von der Markthalle bis zum Club. Nach einem gemeinsamen Warm-up wird ein neues Arrangement einstudiert, das einen bekannten Opernhit mit einem aktuellen Popsong verbindet. So entsteht Schritt für Schritt ein gemeinsamer Song. Ob mit viel Chorerfahrung oder ganz neu dabei: Mitsingen können alle. Denn gemeinsames Singen verbindet, schafft besondere Momente und macht einfach Spaß.
Termine KICK-OFF 30. SEPTEMBER 2026
IMMER MITTWOCHS 18–20 Uhr
AUFFÜHRUNGEN 10. 11. JUNI 2027
Ort MUSISCHES ZENTRUM WIEN / NEST
Alter 12–99 JAHRE
Kosten KOSTENLOS
Anmeldung per Mail an OUTREACH@WIENER-STAATSOPER.AT
Hier kommen Menschen zusammen, die Lust haben, gemeinsam zu singen und neue musikalische Formen zu erproben. Zwischen Oper, Pop, Performance und Improvisation entsteht ein Chor, der Grenzen auslotet und Verbindungen hörbar macht. Das klassische Chorkonzert wird dabei bewusst erweitert: Die Grenze zwischen Bühne und Publikum gerät in Bewegung, musikalische und szenische Elemente greifen ineinander. Im gemeinsamen Arbeiten entstehen neue Formen des Musizierens im Chor, zwischen Konzert und Musiktheater. Über eine Spielzeit hinweg entwickelt die Gruppe eine gemeinsame Aufführung, die im Juni 2027 unter dem Titel You Can Have It All! auf der Bühne des NEST zu erleben ist. So wächst ein musikalisches Ökosystem, in dem Oper, Pop und andere Ausdrucksformen aufeinandertreffen und gemeinsam etwas Neues entstehen lassen.
Termine KICK-OFF 3. OKTOBER 2026
IMMER DONNERSTAGS 18.30–20.30 Uhr AUFFÜHRUNGEN 2. 3. JUNI 2027
Ort KULTURHAUS BROTFABRIK / WIENER STAATSOPER / NEST
Alter 12–99 JAHRE
Kosten KOSTENLOS
Anmeldung per Mail an OUTREACH@WIENER-STAATSOPER.AT
Im CityLab kommen Menschen verschiedener Generationen zusammen, die Lust haben, gemeinsam ein eigenes Musiktheaterstück zu entwickeln. Ausgehend von Béla Bartóks Oper Herzog Blaubarts Burg beschäftigt sich das Ensemble in den wöchentlichen Proben mit Themen des Werks und setzt sie spielerisch in Bezug zur eigenen Lebenswelt. Gemeinsam wird improvisiert, es entstehen Szenen, Musik und Choreografien, und Schritt für Schritt wächst daraus ein gemeinsames Bühnenprojekt. Unter dem Titel Alle außer sich kommt die entstehende Arbeit gemeinsam mit dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper im Juni 2027 im NEST zur Aufführung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig ist vor allem die Freude am gemeinsamen Gestalten und die regelmäßige Teilnahme an den Proben.
Termine 8. NOVEMBER 2026 10. JÄNNER 2027 28. FEBRUAR 2027 11. APRIL 2027 20. JUNI 2027
Ort
SONNTAGS 11–12.30 Uhr
BALLETTSAAL 1, WIENER STAATSOPER
Alter AB 16 JAHREN
Kosten 20 €
Tickets WIENER-STAATSOPER.AT
Richtig gehört: Hier heißt es Schwitzen in der Oper! Bei diesem besonderen Format wird der Ballettsaal der Wiener Staatsoper zum Sportstudio. Dort, wo sonst an großen Bühnenproduktionen gearbeitet wird, lässt sich die Wiener Staatsoper aus einer neuen Perspektive erleben. Nach einem Warm-up werden gemeinsam Bewegungsabläufe erarbeitet, die sich Schritt für Schritt zu einer Choreografie verbinden. Begleitet wird das Training von einem energiegeladenen Live-DJ-Set, bei dem Opernmelodien auf elektronische Beats treffen. Eine besondere Gelegenheit, die Wiener Staatsoper aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben und den Ballettsaal in einen pulsierenden Dancefloor zu verwandeln.
Termine 28. OKTOBER 2026 26. FEBRUAR 2027
Ort NEST
Alter AB 14 JAHREN
Kosten 7 € / 16 €
Tickets NEST.AT
Wenn junge Poet:innen auf Live-Musik treffen, entsteht etwas Einzigartiges: Ausgehend von Themen, Motiven und Figuren eines bekannten Opernwerks entwickeln sie neue Texte und bringen diese performativ auf die Bühne. Die Poet:innen greifen Stimmungen, Konflikte und Klangfarben der Musik auf, lassen sich von Arien, Szenen und Charakteren inspirieren und verwandeln sie in eigene Stimmen und Perspektiven. Begleitet vom Bühnenorchester der Wiener Staatsoper entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Oper und zeitgenössischer Poesie, zwischen komponierten und improvisierten Momenten, zwischen Wort und Klang. So lädt OpernSlam dazu ein, Oper neu zu hören und Poesie neu zu erleben: mal humorvoll, mal nachdenklich, mal kraftvoll und immer getragen von der Energie des Augenblicks.
Termine 27. FEBRUAR 2027 25. JUNI 2027
Ort NEST
Alter AB 16 JAHREN
Kosten 5 € / 10 €
Tickets NEST.AT
Dafür haben Wiener Tanzbegeisterte und Mitarbeitende der Wiener Staatsoper vor der Kamera des Performancekünstlers und Choreografen Willi Dorner zu ihren Lieblingsliedern getanzt, von 90er-Hits über afghanische Popmusik, Rap und Funk bis zu aktuellen Charts. Aus diesem Videomaterial sind Tanzclips entstanden, aus denen das Publikum am Abend auswählen kann. Die Clips werden auf eine Leinwand projiziert und laden dazu ein, Bewegungen direkt mitzutanzen oder sich von ihnen inspirieren zu lassen. So wird die Bühne im NEST zur gemeinsamen Tanzfläche: Wer möchte, tanzt mit.
kann


Der WORKSHOP zur Vorstellung
Ort WORKSHOPRAUM NEST
Kosten 5 €
Anmeldung NEST.AT
Was passiert in der Geschichte? Welche Figuren begegnen uns? Welche Themen stecken im Stück und was haben sie mit uns zu tun? In den Intro -Workshops bereiten sich Kinder, Jugendliche und Familien kreativ auf den Besuch einer Vorstellung im NEST vor. Im szenischen Spiel, beim gemeinsamen Musizieren und Improvisieren nähern sie sich Handlung, Musik und Figuren eines Musiktheaterstücks oder Balletts. So entsteht ein persönlicher Zugang zum Werk, bevor sich der Vorhang hebt.
INTRO: LEE MILLER
Termin 27. SEPTEMBER 2026 15.30–16.30 Uhr
Alter AB 16 JAHREN
INTRO: DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
Termine 16. OKTOBER 2026 16.30–17.30 Uhr 18. OKTOBER 2026 15.30–16.30 Uhr
Alter AB 14 JAHREN
INTRO: DER KLEINE PRINZ
Termine 28. NOVEMBER 2026 15.30–16.30 Uhr 5. DEZEMBER 2026 15.30–16.30 Uhr
Alter AB 6 JAHREN
INTRO: MIGRANTENEXPRESS
Termin 14. FEBRUAR 2027 16.30–17.30 Uhr
Alter AB 14 JAHREN
Nützliches und nutzloses WISSEN zum OPERNKANON
Termine 10. OKTOBER 2026 und 21. MAI 2027
Ort NEST
Alter FÜR ERWACHSENE
Sie kennen sich in der Operngeschichte aus? Sie haben Spaß am gemeinsamen Ratespiel? Und Sie wollen erleben, wie nützlich nutzloses Wissen sein kann? Dann sind Sie bei Georg Nigls Opernquiz genau richtig! Denn der außergewöhnliche Sänger beeindruckt nicht nur durch faszinierende künstlerische Brennkraft und Darstellungstiefe, sondern kann auch als Moderator begeistern. Spielerisch werden Themenfelder und Komponisten erkundet, in mehreren Runden geht es quer durch die Opernwelt. Im Zentrum stehen das gemeinsame Lernen und ein hoher Unterhaltungsfaktor. Die erste Ausgabe am 10. Oktober dreht sich rund um Giacomo Puccini. Ob auf der Bühne oder im Publikum: Mitraten ist ausdrücklich erwünscht.
Wer einmal auf der NEST-Bühne stehen und als Kandidat oder Kandidatin antreten möchte, kann sich jeweils ab einem Monat vor dem Termin unter dramaturgie@wiener-staatsoper.at bewerben. Zu gewinnen gibt’s zwei Karten für eine Opernvorstellung in der Loge des Staatsoperndirektors und ein exklusives Meet & Greet!



SCHULVORSTELLUNGEN
Für Schulklassen zeigt das NEST altersgerechte Vorstellungen aus OPER und BALLETT. Zu ausgewählten Produktionen * stehen kostenlose vorbereitende Workshops zur Verfügung.
Beginn der Schulvorstellungen im NEST ist in der Regel um 10.30 Uhr.
AB 6 JAHREN
DER KLEINE PRINZ*
EIN BALLETT NACH ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY
DI 24.
DO 26.
MO 30.
NOVEMBER 2026
DI 1.
MI 2.
DEZEMBER 2026
WAGNIS WAGNER
EIN INSZENIERTES PORTRÄT
DO 7.
FR 8. JÄNNER 2027
ERSTER
DAS BERÜHMTE BALLETT FÜR KINDER
MI 20.
FR 22. JÄNNER 2027
DIE KLEINE HEXE*
KINDEROPER NACH OTFRIED PREUSSLER
MO 12.
DI 13.
MI 14.
DO 15.
FR 16.
MO 19.
DI 20.
MI 21.
DO 22.
APRIL 2027
MI 5.
MO 10.
DI 11.
MAI 2027
AB 14 JAHREN
A GRAPHIC OPERA
MO 19.
MI 21.
DO 22.
FR 23.
OKTOBER 2026
MIGRANTENEXPRESS*
MUSIKTHEATER ÜBER EIN LEBEN DAZWISCHEN
MO 15.
DI 16. FEBRUAR 2027
AB 16 JAHREN
LEE MILLER IN HITLER’S
BATHTUB*
EINE TRAGISCHE KANTATE
MI 30.
SEPTEMBER 2026
BEGINN: 19.00 UHR
Für ausgewählte
ABENDVORSTELLUNGEN in der WIENER STAATSOPER stehen Kartenkontingente für SCHULKLASSEN zur Verfügung. Zu allen mit * gekennzeichneten Vorstellungen werden kostenlose WORKSHOPS angeboten. Die Zeitangaben der jeweiligen Vorstellung finden Sie etwa zwei Monate vor dem Vorstellungstermin auf der Website der Wiener Staatsoper.
SCHULVORSTELLUNGEN
AB 6 JAHREN
GEHEIMMISSION
ZAUBERFLÖTE
WANDEROPER DURCH
DAS GEBÄUDE DER WIENER STAATSOPER
DI 26.
OKTOBER 2026
MI 4. FR 6.
MI 11.
MI 18.
MI 25. FR 27.
NOVEMBER 2026
DO 3.
DI 22.
MI 23. DEZEMBER 2026
ABEND VORSTELLUNGEN ABEND VORSTELLUNGEN
BALLETT
SEPTEMBER 2026
MI 9. LE NOZZE DI FIGARO*
DI 15. LE NOZZE DI FIGARO*
DO 24. MACBETH
OKTOBER 2026
DO 1. MACBETH
FR 9. IL BARBIERE DI
SIVIGLIA*
DI 13. IL BARBIERE DI SIVIGLIA*
MI 14. CARMEN*
MI 21. DIE ENTFÜHRUNG AUS
DEM SERAIL
FR 23. DIE ENTFÜHRUNG AUS
DEM SERAIL
NOVEMBER 2026
DI 3. L'ORFEO*
MO 23. LUISA MILLER*
MO 30. LUISA MILLER*
JÄNNER 2027
DI 12. FIDELIO
DO 14. DIE VERKAUFTE BRAUT
DO 28. DON GIOVANNI*
FEBRUAR 2027
SO 21. DON GIOVANNI*
MÄRZ 2027
DO 4. TOSCA*
MI 31. SALOME*
APRIL 2027
DI 6. IL BARBIERE DI
SIVIGLIA*
MI 28. DIE TOTE STADT
DO 29. COSÌ FAN TUTTE*
MAI 2027
DI 4. CARMEN*
MI 12. DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
DO 13. L'ELISIR D'AMORE
MI 19. DIE ZAUBERFLÖTE
JUNI 2027
DO 10. DER FLIEGENDE
HOLLÄNDER
MO 14. LE NOZZE DI FIGARO*
SEPTEMBER 2026
MO 28. LIVING LEGACIES
DEZEMBER 2026
MI 16. ONEGIN
FEBRUAR 2027
DO 11. LIVING LEGACIES
MÄRZ 2027
DI 16. VISIONARY DANCES*
APRIL 2027
MO 5. VISIONARY DANCES*
JUNI 2027
MI 2. WOOLF WORKS*
MO 7. WOOLF WORKS*
Mit Probenbesuchen, Führungen und Backstage-Projekten eröffnet die WIENER STAATSOPER Schulklassen besondere Einblicke in den Theaterbetrieb. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler ab der 7. Schulstufe.
Anmeldungen sind per E-Mail an SCHULE@WIENER-STAATSOPER.AT möglich.
IN DER WIENER STAATSOPER
Die Generalprobe ist eine einmalige Chance, eine Neuproduktion noch vor der Premiere in einem vollständigen Durchlauf mit allem, was zu einer Aufführung gehört, zu erleben. Sie findet stets am Vormittag statt. Ein besonderes Angebot für Schulklassen.
SEPTEMBER 2026
MI 30. EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE/HERZOG BLAUBARTS BURG OPER
OKTOBER 2026
MO 19. NIJINSKY BALLETT
NOVEMBER 2026
DO 19. ARIADNE AUF NAXOS OPER
DEZEMBER 2026
MO 14. LA DAMNATION DE FAUST OPER
FEBRUAR 2027
DO 18. UN BALLO IN MASCHERA OPER
MÄRZ 2027
FR 12. PIQUE DAME OPER
APRIL 2027
MO 19. WOOLF WORKS BALLETT
JUNI 2027
MI 9. I CAPULETI E I MONTECCHI OPER
IN DER WIENER STAATSOPER
Bei einer Bühnenprobe erleben Schulklassen den regulären Probenbetrieb in der Wiener Staatsoper. Szenen werden wiederholt, Abläufe unterbrochen, gemeinsam besprochen und in verschiedenen Varianten erprobt.
OKTOBER 2026
FR 23. L’ORFEO OPER
NOVEMBER 2026
FR 13. ARIADNE AUF NAXOS OPER
DEZEMBER 2026
MO 21. SCHWANENSEE BALLETT
MÄRZ 2027
DO 18. SALOME OPER
APRIL 2027
FR 23. DIE TOTE STADT OPER
MAI 2027
DI 04. DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG OPER
Vom Foyer über die Feststiege durch die Prunkräume bis in den Zuschauerraum – bei einem rund 40-minütigen Rundgang erfahren Schüler innen und Schüler Wissenswertes über die Geschichte des Hauses, seine Architektur und den Opernbetrieb. Termine für Führungen können individuell vereinbart werden.
Drei Schulklassen tauchen tief in die Welt der Oper ein und erleben sie nicht nur als Publikum, sondern auch als kreativ Mitwirkende. Sie begleiten eine Produktion im NEST, lernen die Wiener Staatsoper kennen, erleben Proben, kommen mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Zugleich werden sie selbst künstlerisch aktiv: Im Lauf des Schuljahres entwickeln sie ein eigenes Bühnenstück, das am Ende in einem gemeinsamen Showing auf der Bühne im NEST präsentiert wird.
Die Termine werden in enger Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern festgelegt und an die Wünsche sowie die Rahmenbedingungen der jeweiligen Schule angepasst. Das Projekt ist kostenlos, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Nehmen Sie gerne schon jetzt Kontakt mit uns auf, wenn Sie in der Spielzeit 2027/28 eine Rampenlichter-Klasse werden möchten.
Vor oder nach dem Vorstellungsbesuch laden unsere WORKSHOPS Schulklassen dazu ein, OPER und BALLETT auf spielerische Weise zu entdecken. Im gemeinsamen Musizieren, Improvisieren und in szenischen Arbeiten nähern sich die Schülerinnen und Schüler einer Produktion aus verschiedenen Perspektiven und schlagen Brücken zu ihrer eigenen Lebenswelt.
Jeder WORKSHOP wird im Austausch mit den Lehrerinnen und Lehrern auf die jeweilige Schulklasse abgestimmt. Je nach Altersgruppe dauert er etwa 45 bis 60 Minuten oder rund 90 Minuten, findet direkt vor Ort in ihrer Schule statt und ist in Kombination mit einem Vorstellungsbesuch kostenlos. Die Termine werden individuell vereinbart.
Anmeldungen sind per E-Mail an SCHULE@WIENER-STAATSOPER.AT möglich.
OPER
DIE KLEINE HEXE
DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK MIGRANTENEXPRESS
LEE MILLER IN HITLER’S BATHTUB BALLETT
DER KLEINE PRINZ
OPER
CARMEN
COSÌ FAN TUTTE
DON GIOVANNI
EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE/HERZOG BLAUBARTS BURG
IL BARBIERE DI SIVIGLIA
L’ORFEO
LE NOZZE DI FIGARO
LUISA MILLER
PIQUE DAME
SALOME
TOSCA
BALLETT
VISIONARY DANCES
WOOLF WORKS
Alle Informationen zu VORSTELLUNGEN, PROBENBESUCHEN und WORKSHOPS für SCHULKLASSEN in der WIENER STAATSOPER und im NEST finden Sie unter nest.at/schulen wiener-staatsoper.at/schulen
KARTENPREISE
PERSON
8 € Schulvorstellung im NEST – 2 Begleitpersonen pro Klasse sind kostenfrei
4 € für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie für je eine Begleitperson
WIENER STAATSOPER
25 € Abendvorstellung in der Wiener Staatsoper
4 € für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie für je eine Begleitperson
10 € Generalprobe in der Wiener Staatsoper
0 € kostenfreie Bühnenprobe in der Wiener Staatsoper
9 € Führung durch die Wiener Staatsoper WORKSHOPS
0 € kostenfreier Workshop im Rahmen eines Vorstellungs besuchs im NEST oder in der Wiener Staatsoper
Ticketanfragen für Schulbesuche richten Sie bitte per E-Mail an schule@wienerstaatsoper.at . Damit wir Ihre Anfrage rasch bearbeiten können, bitten wir um Angabe von Datum, Produktion, Name und Adresse der Schule, Anzahl der Schüler:innen, Anzahl der Begleitpersonen sowie gegebenenfalls des Bedarfs an Rollstuhlplätzen.
Schulvorstellungen im NEST beginnen um 10.30 Uhr. Eine Ausnahme bildet Lee Miller in Hitler’s Bathtub mit Beginn um 19.00 Uhr.
Die Vorstellungszeiten in der Wiener Staatsoper werden jeweils zwei Monate vor dem Vorstellungstermin auf der Website der Wiener Staatsoper bekannt gegeben.
Bitte planen Sie Ihre Ankunft so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Haus sind, damit ein reibungsloser Einlass gewährleistet ist.
Am Donnerstag, 15. Oktober 2026 laden wir Lehrkräfte zu einem Get-together mit anschließendem Besuch der Vorstellung Die Entführung aus dem Serail in der Wiener Staatsoper ein. Der Preis pro Ticket beträgt 25 €. Anmeldung ab September unter schule@ wiener-staatsoper.at.
Mit der Spielzeit 2026/27 wird das NEST Teil der Kulturschultüte, des Programms des Vereins Kultur für Kinder. Die Kulturschultüte ermöglicht Kindern aus Wiener Volksschulen die kostenlose Teilnahme an Kulturprojekten und verbindet Workshops, Unterrichtsmaterialien und den Besuch kultureller Veranstaltungen. Weitere Informationen zum Programm und zu den teilnehmenden Schulen finden Sie auf der Website KULTURFUER KINDER.AT.
Unser Newsletter für Schulen informiert laufend über Vorstellungen, Workshops, Probenbesuche und weitere Angebote in der Wiener Staatsoper und im NEST.
Anmeldung NEWSLETTER

In die Oper gehen, hat in Wien Tradition. Damit das auch in Zukunft s0 bleibt, steckt unsere Energie auch in der Förderung von Kultur. Wir sponsern das NEST, die neue Spielstätte der Staatsoper. Dadurch schaffen wir eine Bühne, die auch ein junges Publikum für Kunst begeistert.


TICKETS für die gesamte SPIELZEIT 2026/27 erhalten Sie ONLINE, TELEFONISCH oder PERSÖNLICH.
ONLINE tickets.nest.at
nur mit Kreditkarte
T +43 1 513 1 513
Mo–So: 10–19 Uhr
KASSA IM NEST NEST – Neue Staatsoper im Künstlerhaus
A Karlsplatz 5 1010 Wien
Ö öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
BUNDESTHEATERKASSEN IM OPERNFOYER DER WIENER STAATSOPER
A Opernring 2 Eingang Herbert von Karajan-Platz 1010 Wien
Ö Mo–Fr: 10–17 Uhr Sa, So und Feiertage: 10–13 Uhr
Für allgemeine Fragen rund um Ihren Besuch im NEST sind wir gerne für Sie da. Wir informieren Sie zu Vorstellungen, zum Haus und zu organisatorischen Anliegen.
+43 1 514 44 2250 nest@wiener-staatsoper.at
SCHULGRUPPEN (FÜR SCHULVORSTELLUNGEN)
1
DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK / DER KLEINE PRINZ / DIE KLEINE HEXE / LEE MILLER IN HITLER’S BATHTUB / MEIN ERSTER NUSSKNACKER / MIGRANTENEXPRESS / PATHOS3 / WEIHNACHTEN MIT DER OPERNSCHULE / SILVESTERKONZERT
ROLLSTUHLPLÄTZE: 4€ BEGLEITSITZE: 4€
2
DAS OPERNQUIZ MIT GEORG NIGL / KARUSSELL / KYIV – WIEN / NESTKLANG / Ö1 MUSIKSALON / WAGNIS WAGNER
3
ALLE AUSSER SICH (CITYLABPERFORMANCE) / OPERNSLAM / SOLOS – BÜHNE FREI FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION / YOU CAN HAVE IT ALL! (CHORALLE-PERFORMANCE)
4
TANZKARAOKE
Für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Geburtstag sind für jede Vorstellung Tickets um 5 bis 16 € erhältlich. Bitte halten Sie beim Einlass einen Altersnachweis bereit.
Für junge Erwachsene bis zum 27. Geburtstag gibt es für jede Vorstellung ermäßigte Tickets um 5 bis 21 €. Auch hier ist beim Einlass ein Altersnachweis erforderlich.
Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 % erhalten gegen Vorlage ihres Behindertenpasses 50 % Ermäßigung beim Kauf von Karten an allen Tageskassen. Ist eine Begleitperson im Behindertenpass vermerkt, kann auch für sie ein Ticket mit 50 % Ermäßigung gebucht werden. Für die Online-Buchung ist eine einmalige Registrierung erforderlich.
Im Saal stehen drei barrierefrei erreichbare Rollstuhlplätze mit jeweils einem Begleitsitz zur Verfügung. Rollstuhlplätze können telefonisch, per E-Mail oder online gebucht werden. Für die Online-Buchung ist ebenfalls eine einmalige Registrierung erforderlich.
T
+43 1 514 44 2653
M nest@wiener-staatsoper.at
KINDER- & U27-ANGEBOTE IN DER WIENER STAATSOPER
Auch in der Wiener Staatsoper gibt es günstige Angebote für junges Publikum: Kinder bis zum 16. Geburtstag erhalten Tickets um 20 €, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 27. Geburtstag um 25 €.
Bereits bezahlte Karten können grundsätzlich nicht zurückgegeben oder umgetauscht werden. Dies gilt auch bei Krankheit, Verhinderung oder geänderten Reiseplänen. Auch bei Besetzungsänderungen oder bei verspätetem Eintreffen ist eine Rückgabe oder ein Umtausch ausgeschlossen. Wird eine Vorstellung durch eine notwendige Spielplanänderung ersetzt, können Karten selbstverständlich zurückgegeben oder umgetauscht werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren AGB auf nest.at.
ROLLSTUHLPLÄTZE BEGLEITSITZE
Sämtliche SITZPLÄTZE sind nur von oben (»Eingang«) über TREPPEN (je 3 Stufen pro Sitzreihe) erreichbar. Auch das Verlassen des Saals ist nur über diesen Weg möglich. Wegen der steilen Treppen empfehlen wir für einen barrierearmen Zugang die obersten Sitzreihen.


Als Zukunftspartner der Wiener Staatsoper unterstützen wir Bildungs- und Nachwuchsprojekte wie die Opernschule, die Ballettakademie, das Opernstudio und partizipative Workshops. Wir setzen uns aktiv für den künstlerischen Nachwuchs und die Entwicklung von jungem Publikum ein und ermöglichen so den Zugang zu Kunst und Kultur für junge Menschen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Kultur!
GENERALSPONSOR DER WIENER STAATSOPER
ZUKUNFTSPARTNER DER WIENER STAATSOPER
HAUPTSPONSOR NEST
SPONSOREN NEST
PREFERRED PAYMENT PARTNER
TECHNOLOGIEPARTNER
GASTROPARTNER
Wer Oper und Tanz liebt, kann die WIENER STAATSOPER nicht nur als Gast erleben, sondern auch als Unterstützer begleiten. Die FREUNDESKREISE ermöglichen besondere Nähe zum Haus und fördern zugleich das, was seine Zukunft lebendig hält: den künstlerischen Nachwuchs und neue Begegnungen mit OPER und TANZ.
FREUNDESKREIS DER WIENER
STAATSOPER
Als Mitglied des Offiziellen Freundeskreises erleben Sie die Wiener Staatsoper aus besonderer Nähe. Sie begleiten das Programm des Haupthauses intensiver, erhalten je nach Mitgliedsstufe Vorkaufsrechte, ausgewählte Ticketangebote und Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen, begegnen Künstlerinnen und Künstlern, besuchen Proben und erhalten Einblicke hinter die Kulissen. Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie zugleich jene Bereiche, in denen neue Zugänge zur Oper entstehen: das NEST, die Opernschule, das Opernstudio sowie die Vermittlungsangebote des Hauses. Gerade hier begegnen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien der Oper oft zum ersten Mal.
OPER UNTERSTÜTZEN
Offizieller Freundeskreis der Wiener Staatsoper
Auch für junge Opern- und Ballettbegeisterte gibt es eigene Möglichkeiten, Teil der Freundeskreise zu werden. Wer unter 35 ist, kann die Staatsoper und das Staatsballett als junges Mitglied aus nächster Nähe kennenlernen: mit besonderen Angeboten, exklusiven Einblicken, Begegnungen und dem »Intermezzo« als Treffpunkt in den Pausen von Abendvorstellungen. Nach der Jungen Mitgliedschaft bietet die Mitgliedsstufe Junior Förderin/Junior Förderer unter 45 Jahren eine attraktive Anschlussmöglichkeit mit erweiterten Leistungen. Für Familien, die gemeinsam erste Opernerlebnisse im NEST entdecken möchten, gibt es außerdem die NEST-Familienmitgliedschaft. Denn die nächste Generation sitzt nicht erst irgendwann im Publikum. Sie ist längst da.
JUNG DABEI SEIN Junge Freundeskreise für Oper und Ballett, für alle unter 35
Der Freundeskreis Wiener Staatsballett richtet den Blick auf die Kunst des Tanzes. Er unterstützt die Compagnie des Wiener Staatsballetts und trägt dazu bei, ihre Arbeit auch jenseits der Vorstellung sichtbar zu machen: im Training, in Proben, in Begegnungen mit Mitgliedern des Ensembles und in besonderen Einblicken in den Alltag einer internationalen Spitzencompagnie.
Die Beiträge helfen unter anderem dabei, die physiotherapeutische Betreuung der Compagnie auszubauen, erstklassige Spitzenschuhe anzuschaffen, renommierte Gastlehrende einzuladen und das Wiener Staatsballett mit Gastspielen international zu stärken.
BALLETT UNTERSTÜTZEN Freundeskreis Wiener Staatsballett
AGRANA BETEILIGUNGS-AG
STEFANIE UND ALOYS-MAXIMILIAN ARCO-ZINNEBERG
ATHENAEUM HOLDING
BAUSTOFFIMPORTKONTOR GMBH
BIOLITEC HOLDING GMBH & CO KG
BPG ALTERNIVE MINERALS RESERVES GMBH
CASINOS AUSTRIA & ÖSTERREICHISCHE LOTTERIEN
CHRISTIAN ZELLER PRIVATSTIFTUNG
DIEHL STIFTUNG & CO KG
DORDA RECHTSANWÄLTE
DREAM SECURITY LTD
EE&MC GMBH
E+H RECHTSANWÄLTE GMBH
MAG. KLAUS FLACHMANN
GERSTNER HOSPITALITY GMBH / KR OLIVER W. BRAUN
GLOBAL NEIGHBOURS GMBH
GUSCHLBAUER GMBH
HABAU GROUP – PETER HALATSCHEK HOLDING
HELM AG
ANDRÉ UND ROSALIE HOFFMANN
MAG. EVA-MARIA HÖFER & GERDA DUJSIK
GERALD HÖRHAN / INVESTMENTPUNK ACADEMY
PROFESSOR DR. KARL JURKA
KATHREIN PRIVATBANK
RA MAG. GEORG KONRAD LL.M.
KÖNIG HOLDING AG
KATSIARYNA LIUBCHYK
LUGNER CITY GMBH
MAGDA & GERHARD MAYR
MIBAG HOLDING GMBH
OBERBANK AG
MARIA UND CHRISTIAN PLANEGGER
RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL AG
RAIFFEISEN HOLDING NÖ-WIEN
"RAINER" WIRTSCHAFTSGÜTER-VERMIETUNGS GES.M.B.H.
CHRISTOPHER RUDOLPH REDLICH JR. / JOANNA GROCHOWSKA-REDLICH
WOLFGANG & ANGELIKA ROSAM
SANLAS HOLDING GMBH
MARTIN SCHLAFF
SIMACEK HOLDING GMBH
INGRID & PHILIPPE SOULIER
SUPERNOVA GROUP
STADT WIEN
STRABAG SE
TGI AG
TOYOTA MOTOR CORPORATION
UNICREDIT BANK AUSTRIA AG
ANTHONY WATSON C.B.E. WIRTSCHAFTSKAMMER WIEN

Dank der Unterstützung engagierter Opernfreund*innen können junge Menschen die Welt des Musiktheaters entdecken. So wird die zweite Spielstätte NEST auch durch den Offiziellen Freundeskreis finanziert. Die Vorteile Ihrer Mitgliedschaft finden Sie unter:
NEWSLETTER SPIELPLAN
@wienerstaatsoper
Wiener Staatsoper
@neuestaatsoper @wienerstaatsoper @wienerstaatsballett @wienerstaatsoper_community
NEST – Neue Staatsoper im Künstlerhaus A Karlsplatz 5, 1010 Wien M nest@wiener-staatsoper.at T +43 1 51 444 2250
Spielzeit 2026/27
Wiener Staatsoper Wiener Staatsballett
Direktor DR. BOGDAN ROŠČIĆ Kaufmännische Geschäftsführerin DR. PETRA BOHUSLAV Ballettdirektorin ALESSANDRA FERRI Eine vollständige Liste aller Mitarbeitenden der Wiener Staatsoper finden Sie auf wiener-staatsoper.at/personalia Redaktion des Saisonbuches SUSANNE ATHANASIADIS / DR. JANINE ORTIZ / REBECCA SOPHIE MAYR / GERTRUD RENNER Mit Beiträgen von KATHARINA AUGENDOPLER / IVAN BEAUFILS / MARTIN J. BONHARD / CARLOS CHAMORRO / NASTASJA FISCHER / IRIS FREY / MARIA GRUBER / DR. ANDREAS LÁNG / DR. OLIVER LÁNG / CARMEN WIENINGER Design EXEX – ELSA KUBIK / KATHARINA LUGER / CHRISTIAN SCHLAGER / JANA LILL Bildwelt EXEX – MALIKA TESSMANN Druck DRUCKEREI BERGER Fotos FREDERICK DEAR (S. 11) VALERIE MEDICUS (S. 17) SEBASTIAN MADEJ (S. 24) MARLENE SCHLEICHER (S. 25) NERGIS KURU (S. 25) ASHLEY TAYLOR (S. 31, 47) MARTINA BERGER (S. 36, 37) ANITA SCHMID (S. 59)
Stand 15. Mai 2026 / ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN
Medieninhaberin & Herausgeberin WIENER STAATSOPER GMBH Opernring 2, 1010 Wien
