Mit Georg Friedrich Haas’ »11.000 Saiten« für 50 Klaviere und Kammerorchester wird der Große Saal zum Instrument
Klavier von A bis Z
Von Martha Argerich über Lilyia Zilberstein bis zu Krystian Zimerman: phänomenale Klavierabende im Herbst
Jazztribut
Ein All-Star-Ensemble rund um esperanza spalding und die Tonkünstler widmen sich Wayne Shorters Œuvre
Vimbayi Kaziboni
Piotr Beczała
Krystian Zimerman · esperanza spalding
Sehr geehrtes Publikum,
herzlich willkommen: Die 114. Saison beginnt spektakulär und ebenso geht sie weiter! Den Auftakt gestalten Manfred Honeck, das Pittsburgh Symphony Orchestra und zwei unserer Porträtkünstler: der Geiger Augustin Hadelich und der Pianist Alexandre Kantorow am 9. und 10. September.
Der vielgerühmte Orchesterklang des Pittsburgh Symphony Orchestra vereint in einzigartiger Weise Präzision, Farbenreichtum und Wärme, die in der Akustik des Wiener Konzerthauses besonders gut zur Geltung kommen. Ganz anders, aber ebenso genial wird der Abend des Mahler Academy Orchestra mit Fleur Barron unter der Leitung von Philipp von Steinaecker am 17. September mit den Kindertotenliedern und der neunten Symphonie von Gustav Mahler. Philipp von Steinaecker führt das Orchester auf Originalinstrumenten in die Klangwelt der Zeit Gustav Mahlers: Die Streicher spielen auf Darmsaiten, die übrigen Instrumentengruppen auf historischen Instrumenten. Das Projekt bewegt sich auf höchstem Niveau und ich verspreche Ihnen, dass Sie die Musik, die Sie bestimmt schon oft gehört haben, neu, lebendig und frisch – wie selten zuvor – erleben werden.
Wenige Tage darauf erklingt das spektakuläre Werk »11.000 Saiten« von Georg Friedrich Haas im eigens arrangierten Großen Saal. 50 mikrotonal zueinander gestimmte Klaviere und das Klangforum Wien unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni laden Sie am 20. September zu einem einzigartigen Klangerlebnis ein.
Ab dem 29. September treten an mehreren kurz aufeinanderfolgenden Abenden die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen und das ORF RadioSymphonieorchester Wien erstmals unter der Leitung seines Chefdirigenten Markus Poschner (1. Oktober) sowie die Wiener Symphoniker unter dem Dirigat von Elim Chan (5., 6. & 7. Oktober), ihrerseits Artistic Partner des Orchesters sowie ab 2027 Music Director des San Francisco Symphony, auf.
Elim Chan wird Gidon Kremer durch Alfred Schnittkes spannendes Violinkonzert Nr. 4 und eine Auswahl der Ballettmusiken zu »Aschenputtel« von Sergej Prokofjew führen. Am 17. Oktober interpretiert Franz Welser-Möst an der Spitze seines Cleveland Orchestra Bernd Richard Deutschs »Intensity« und Richard Strauss’ »Sinfonia Domestica«.
In den ersten Wochen der Saison 2026/27 werden Martha Argerich gemeinsam mit Lilya Zilberstein sowie Anton und Daniel Arkadij Gerzenberg (22. September) und am 25. Oktober die Pianistenlegende Krystian Zimerman für Sie konzertieren. Auch Cat Power (19. Oktober) und Ólafur Arnalds (23. Oktober) freuen sich gemeinsam mit vielen weiteren wunderbaren Musiker:innen auf die Begegnung mit Ihnen.
Ihr
Matthias Naske Intendant
RÜCKBLICK
21–23/05/26
Gemischter Satz 2026
Im Mai feierten wir die zehnte Ausgabe des Gemischten Satzes. Das Festival für Musik, Literatur, Kunst und Wein bot an drei Tagen ein vielfältiges Programm. Im künstlerischen Zentrum des Festivals steht seit jeher die Musicbanda Franui, die am 9. Oktober mit einem nicht minder spektakulären Crossover-Projekt aufwartet:
Fr, 09/10/26 · 19.30 Uhr · Großer Saal
Musicbanda Franui & Friends »Die große Schubertsache«
4 IM PORTRÄT
Ein A. H. Moment
Der sensible Violinvirtuose
Augustin Hadelich ist Porträtkünstler der Saison 2026/27
8 BLICKPUNKT
John Dowland
Komponist und Lautenvirtuose der Spätrenaissance: ein Porträt
10 MUSIKREISEN
In den Trattnerhof
Über eine Uraufführungsstätte von Mozarts Klavierkonzerten
Augustin Hadelich, 09/09/26
12 NEUE MUSIK
11.000 Saiten
Radikal neuer Hörraum: Wie Georg Friedrich Haas mit einer Komposition für 50 Klaviere traditionelle Konzertformen hinter sich lässt
Gemischter Satz 2026
LITERATUR
Poetik der Krise –Poesie der Freiheit
Sophokles’ antikes Drama »Antigone« als Paradebeispiel für den Konflikt zwischen staatlicher Gewalt und persönlichem Gewissen
16
ORATORIUM & ORCHESTER
Haydn, London …
Von London nach Wien: Die Geschichte hinter Haydns »Schöpfung«
18 JAZZ
Jede Komposition ein Abenteuer
Ein All-Star-Ensemble rund um esperanza spalding feiert mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich das musikalische Vermächtnis von Wayne Shorter
22
MUSIKALISCHE MÄRCHEN
Es war einmal …
Von »Daphnis & Chloe« über »Aschenbrödel« bis »Le sacre du printemps«: Märchenhafte Ballettmusiken von Ravel, Prokofjew und Strawinski
Ein A. H. Moment
VON LIZ REITTER
Es gäbe genügend Material für das klassische Virtuosennarrativ: Wunderkinddebüt, Spitzenkonservatorium, internationale Preise und Nominierungen, Residenzen bei führenden Orchestern rund um den Globus. Vom eigenen Mythos bleibt Augustin Hadelich dennoch sichtlich unbeeindruckt. Weniger ist mehr, lautet sein Credo. Und das in einer Zeit, in der sich viele Musiker:innen stets überinszenieren müssen. Und bei einem Geiger, der alles spielen könnte, was sich auf vier Saiten physikalisch noch verantworten lässt.
Viele Heimaten, kein Heimatton
Woher kommt jemand, der überall ein wenig zu Hause ist? Bei Augustin Hadelich fällt die Antwort zwangsläufig weitläufig aus. Deutsche Eltern, Kindheit in Italien, Studium in New York, heute amerikanischer und deutscher Staatsbürger. »Zuhause ist mehr als ein Ort für mich. Wenn ich bei meiner Familie bin, fühle ich mich zu Hause.« Es ist die denkbar naheliegendste Definition eines Musikers, der mehr als dreihundert Tage im Jahr unterwegs ist. »Wenn ich an Heimat denke, denke ich an die Toskana und ihre Landschaft«, sinniert Hadelich. »Meine frühesten Erinnerungen sind Olivenbäume, Weinberge und Wälder. Meine Muttersprache ist
aber Deutsch, und jetzt lebe ich seit zwanzig Jahren in Amerika. Alle drei Länder gehören irgendwie zu meiner Identität.« Ob trotzdem oder gerade aufgrund dessen: Sein Spiel verrät keine nationale Schule, keinen stilistischen Stempel.
Die Musik selbst singen lassen
Es begann am heimischen Notenpult mit seinem Vater, einem Hobbycellisten. »Die Eltern meines Vaters waren professionelle Musiker«, erzählt Hadelich, »er hatte also schon einiges an Grundwissen.« Später reiste die Familie regelmäßig nach Deutschland, damit der junge Augustin namhaften Violinisten wie Christoph Poppen, Uto Ughi oder Igor Ozim vorspielen konnte. Prägend war für ihn der gefeierte Primarius des Amadeus Quartetts: »Mit zwölf, dreizehn Jahren hatte ich das Glück, bei Norbert Brainin
Unterricht zu nehmen. Ich habe sehr viel von ihm gelernt, besonders geschmacklich. ›Less is more‹, hat er gerne gesagt – zu einer Zeit, in der mir oft vermittelt wurde: Egal was du interpretierst, mach möglichst viel davon. Von ihm lernte ich, die Musik selbst sprechen zu lassen.«
Kaum ein Satz beschreibt Hadelichs Kunst treffender. Auch technisch versucht er, dem Klang möglichst wenig in die Quere zu kommen. Darauf beruht diese organische Ungezwungenheit in seinem Auftreten: »Jeder Musiker sollte die Bewegungen machen, die sich richtig anfühlen, man muss nichts unterdrücken. Meine Bewegungen sind mit den Jahren etwas größer und freier geworden, das war ein natürlicher Nebeneffekt eines langen Prozesses, größer und freier zu klingen.«
Seit sechs Jahren verhilft ihm seine »Leduc, ex Szeryng« dazu, diesem Anspruch gerecht zu werden: »Sie hat einen wunderbar warmen Klang, der sehr menschlich und gesanglich ist.« Die sagenumwobene Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1744 gilt als das vermutlich letzte vollendete Instrument aus der Werkstatt des legendären Geigenbauers. Hadelich, der mit Aufnahmen ihres Vorbesitzers Henryk Szeryng aufwuchs, erkennt darin auch heute noch bestimmte
Eigentümlichkeiten wieder. Und doch bleibt er uneitel: »Ich denke, wir klingen trotzdem sehr unterschiedlich – schließlich hört man den Klang eines Geigers viel mehr als den der Geige.« Sein eigentliches Klangideal war ohnehin immer die menschliche Stimme: »Ich fühlte sofort, dass ich mit dieser Geige singen kann und genieße es sehr.«
Mit ähnlicher Unbefangenheit nähert sich Hadelich dem Notentext. Bestärkt hat ihn darin zuletzt die Zusammenarbeit mit Thomas Adès und John Adams: »Manchmal meinen diese Komponisten es mit ihren Anweisungen nicht immer wörtlich, es geht ihnen immer mehr um Charakter und Ausdruck. Wir begegnen der alten Musik mit großer Ehrfurcht, aber wahrscheinlich haben Komponisten wie Beethoven auch nicht alles so wörtlich gemeint.«
Über sich sagt der Stargeiger etwas, das womöglich am besten seine Bühnenpräsenz erklärt: »Ich war immer jemand, der beim Zuhören die Augen schließt. Insofern ist mir das Theatralische vielleicht etwas fremd.« Überhaupt spielt Hadelich nicht nach außen, er hört nach innen. Und vor allem hört er anderen zu: »Man sollte
auch ein Violinkonzert so spielen und dem Orchester so gut zuhören, als wäre es Kammermusik.«
Von Bach bis Barber
Wie vielseitig sich diese Haltung musikalisch übersetzen lässt, präsentiert Augustin Hadelich in seinem Porträtzyklus, in dem er in unterschiedlichen Konstellationen zu erleben ist.
Die neue Spielzeit wird gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Samuel Barbers Violinkonzert eröffnet, das hierzulande erstaunlich selten auf den Spielplänen steht. Für Hadelich ein Versäumnis: »In Amerika gehört Barber zu den fünf meistgespielten Violinkonzerten! Es ist ein schönes, lyrisches Stück – emotional tief empfunden, aber immer nobel. Dieses Konzert muss unbedingt auch in Europa mehr gespielt werden!«
Ein weiterer Höhepunkt verspricht das Duo mit Seong-Jin Cho zu werden, das sich Brahms-, Janáček- und Prokofjew-Sonaten widmet. »Ich liebe das unglaublich reiche Repertoire der Pianisten, und spiele für mich viel Klavier.« Darin schwingt die Bewunderung eines Musikers mit, der ohne Geige vermutlich Pianist
geworden wäre. »Gerade deshalb weiß ich das Können von jemandem wie Seong-Jin ganz hoch zu schätzen. Ich werde bestimmt viel dazulernen, wenn ich ihm auf die Finger schaue!«
Zutiefst nahe geht ihm außerdem das Solorepertoire – von Telemann über Bach und Paganini bis hin zu Ysaÿe und Perkinson spannt sich ein Bogen durch mehrere Jahrhunderte Geigengeschichte. Für Hadelich sind es schlicht »die großartigsten Stücke, die es für Geige gibt«. Über Bachs Chaconne schwärmt er: »Eigentlich gibt es nichts Besseres.«
Zum Saisonende kehrt er schließlich mit der Academy of St Martin in the Fields noch einmal zu einem Teil seiner musikalischen Wurzeln zurück: mit einem italienischen Programm zwischen Paganini und Puccini, das schließlich in Tschaikowskys schwelgerisches »Souvenir de Florence« mündet. Besonders am Herzen liegt ihm Paganinis viertes Violinkonzert, das außerhalb Italiens kaum zu hören ist: »Die Musik erinnert mich stilistisch stark an Rossini: lyrisch, witzig, dramatisch, aufregend.« Seine Begeisterung ging so weit, dass Hadelich das Autograf des Werks
ausfindig machte und eine neue Edition der Instrumentierung anregte. »Es ist sozusagen ein Stück für die Fans, in dem viele Lieblingsmomente aus früheren Werken anklingen. In mancher Hinsicht ist es Paganinis beste Komposition.«
Wenn weniger mehr nachhallt
Braucht nicht jemand, der beruflich immerzu Klang produziert, irgendwann vor allem eines: Ruhe? Hadelich bejaht. Nach großen Konzerten wolle er oft gar nichts mehr hören, sondern nur die Musik und die Stimmung weiterwirken lassen. »Ich finde Musik im Hintergrund sehr lästig. Wenn zum Beispiel in einem Restaurant Musik läuft, kann ich mich kaum auf das Gespräch konzentrieren.« Für ihn ist Klang zu essenziell, um diesen zur akustischen Tapete zu reduzieren.
Obwohl Social Media, YouTube und Streamings eine Selbstverständlichkeit sind, ist Qualität auch hier das oberste Gebot: »Ich glaube, dass wir unsere Musik genauso ernst nehmen
müssen wie zu früheren Zeiten. Deswegen war es mir immer egal, ob der Algorithmus lieber mehr Posts will.« Wo sich die Klassik zwischen Virtuosenkult und Dauerinszenierung verliert, postuliert Augustin Hadelich genügsam unaufgeregt: »Lieber nichts posten als etwas Schlechtes.« Gerade heute sollen Musiker:innen zugleich interpretieren, erklären, filmen, unterhalten und möglichst algorithmusfreundlich präsent sein. Hadelich entzieht sich diesem Takt: »Manche Projekte brauchen Jahre, bis sie gut genug sind. Das ist okay, als klassischer Musiker muss man in viel größeren zeitlichen Horizonten denken als nur, was man heute posten kann. Jeder sollte also seiner Ästhetik treu bleiben. Man kann unsere Kunst zwar auf neue Art präsentieren, aber sie sollte nicht oberflächlich werden, die Substanz sollte nicht verloren gehen.«
Je lauter die Welt wird, desto kostbarer werden jene Künstler:innen, die einen Raum nicht mit Lautstärke füllen müssen – Augustin Hadelich (ge)hört (da)zu.
12/05/27 Academy of St Martin in the Fields · Hadelich
Nähere Informationen unter konzerthaus.at/PAH
Augustin Hadelich
»In fünf Sätzen«
Studium
Juilliard School New York bei Joel Smirnoff 2004–2007
Durchbruch
Gewinn der International Violin
Competition of Indianapolis 2006
Instrument
»Leduc, ex Szeryng«
Guarneri del Gesù, ca. 1744
Lehrtätigkeit
Yale School of Music seit 2021
Auszeichnungen (Auswahl)
Grammy Award 2016, Ehrendoktorwürde der University of Exeter 2017, »Instrumentalist of the Year« in Musical America 2018, Opus Klassik 2021 & 2025
KONZERTTIPPS
09/09/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Saisoneröffnungsfest
Pittsburgh Symphony Orchestra · Hadelich · Honeck
Augustin Hadelich Violine Manfred Honeck Dirigent
John Adams
Short Ride in a Fast Machine. Fanfare für Orchester
Samuel Barber
Violinkonzert op. 14
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Anschließend: Saisoneröffnungsfest mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten, erfrischenden Getränken und musikalischen Überraschungen im ganzen Haus.
11/11/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Augustin Hadelich · Seong-Jin Cho
Augustin Hadelich Violine
Seong-Jin Cho Klavier
Johannes Brahms
Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier
Leoš Janáček
Sonate für Violine und Klavier
Amy Beach
Romance für Violine und Klavier
Sergej Prokofjew
Sonate D-Dur op. 94a für Violine und Klavier
John Dowland Blickpunkt
Heute würde man es Branding oder Image nennen: Wer etwas über John Dowland liest und von Alter Musik versteht, denkt unmittelbar an »Lacrimae« oder »Tears«
Als »Jo. Dolandi de Lacrimae« trug er sich 1597 in Nürnberg in das Freundebuch (Album amicorum) des Theologen Johannes Cellarius ein. »Dowland« deutete er dabei lautmalerisch um zum »dolandi«, dem Leidenden, der Tränen vergießt. Darüber zeichnete er den zu einem Signum gewordenen Beginn seines Lautenlieds »Flow my tears«, in dem die Noten nach kurzem Verharren um eine Quart herabperlen, als flössen nach kurzem Anschwellen Tränen aus einem Auge. Das Stück, das ursprünglich für Laute solo komponiert war, fehlte in keiner zeitgenössischen Lautensammlung. 1600 veröffentlichte Dowland es mit Text in seinem »Second Booke of Songs«, eine Version, die sich ebenfalls größter Beliebtheit erfreute und 2006 von Sting mit dem Lautenisten Edin Karamazov eingespielt wurde. Schließlich bildete die Komposition auch die erste von sieben Pavanen (Schreittänze) in seiner 1604 erschienenen Sammlung »Lacrimæ, or Seven Teares« für Gamben und Laute, wo »Alte Tränen« neben neuen, seufzenden traurigen, erzwungenen, solchen eines Liebenden und wahren Tränen erscheinen. Darunter befindet sich auch eine Pavane mit dem Titel »Semper Dowland semper dolens« (»Immer Dowland, immer leidend«): ein Stück voller Seufzerfiguren und Sekundvorhalten.
Freilich fügte sich Dowland damit in eine Mode Englands um 1600, in der die »Mélancolie angloise« weit verbreitet war. 1586 hatte der Physiker Timothy Bright einen Traktat veröffentlicht, in dem er dieser Gemütsverfassung auf den Grund geht und Medizin, Psychologie und Theologie verbindet. Wichtigen Einfluss übte dieser vermutlich auch auf William Shakespeare aus, dessen zögerlicher
und nachdenklicher Hamlet ein Paradebeispiel eines Melancholikers darstellt. Dem schwermütigen Grübeln, das auch ein Mittel sozialer Distinktion war und geistreichen Menschen gut anstand, verleiht Dowland in derselben Epoche einen Klang.
Dowland hatte zeit seines Lebens alles daran gesetzt, an den englischen Königshof und insbesondere in den Dienst von Queen Elisabeth zu gelangen. Erst lange nach ihrem Tod im Alter von beinahe fünfzig Jahren wurde ihm dieser Wunsch erfüllt. 1563 geboren, war der Lautenvirtuose und Komponist zuvor in Diensten des englischen Gesandten Sir Henry Cobham in Paris sowie am Hof von Heinrich Julius Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und beim Landgrafen Moritz von Hessen in Kassel tätig. Eine längere Anstellung wurde ihm von 1598 bis 1606 am dänischen Hof König Christians IV. zuteil, ehe er nach England zurückkehrte und für Theophilus Howard, Lord Walden, arbeitete. 1612 erfolgte die lange ersehnte Anstellung am königlichen Hof, wo er jedoch nur einer von mehreren Lautenisten war und keine weiteren Notenbücher mehr veröffentlichte. Über die Umstände seines Todes wissen wir ebenso wenig wie über die seiner Geburt. Am 20. Februar 1626, vor vierhundert Jahren, wurde er in der Londoner Pfarrgemeinde St. Anne, Blackfriars beigesetzt. Die Kirche fiel 1666 dem Großen Feuer von London zum Opfer, wurde vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Was bleibt, sind Dowlands berührende »Lacrimae«.
· ALEXANDRA ZIANE
John Dowland (links)
* 1563 in London
† 1626 in London
rechts
Eigenhändiges Stammbuchblatt für das Album amicorum des Johannes Cellarius aus Nürnberg mit Fugenthema aus Beginn des Lautenliedes »Flow my tears«
KONZERTTIPP
06/10/26
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Jupiter · Dunford
John Dowland zum 400. Todestag
Mélissa Petit Sopran
Hugh Cutting Countertenor
Thomas Hobbs Tenor
Florian Störtz Bassbariton
Myriam Rignol Viola da gamba
Clémence Schiltz Viola da gamba
Mathilde Vialle Viola da gamba
Etienne Floutier Viola da gamba
Nicholas Milne Viola da gamba
Thomas Dunford Laute, Leitung
John Dowland
Lachrimae or Seven Teares (Auszüge)
Come againe, sweet love doth now invite F I/66
Go chrystall tears
Sorrow, stay, lend true repentant tears
I saw my lady weep F II/2 Flow, my tears F II/6
The Frog Galliard Now, o now I needs must part. Lied mit Consort F I/12 sowie weitere Werke
In den Trattnerhof
Sie heißen etwa Zur Mehlgrube, Jahn’scher Konzertsaal, Augartensaal und Trattnerscher Saal im Trattnerhof: die Uraufführungsstätten von Mozarts Klavierkonzerten
VON ALEXANDRA ZIANE
VON ALEXANDRA ZIANE
Ansicht vom Graben gegen den Kohlmarkt (mit Brunnen des Hl. Leopold u. Pestsäule; rechts der Trattnerhof).
Radierung, koloriert, 1781 von Carl Schütz (1745–1800) Wien, Wien Museum
KONZERTTIPPS
04/10/26
So, 10.30 Uhr · Mozart-Saal Wiener KammerOrchester · Bashkirova · de Vriend
Elena Bashkirova Klavier
Jan Willem de Vriend Dirigent
Franz Anton Rosetti Symphonie g-moll
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Es-Dur K 449
Joseph Haydn Symphonie e-moll Hob. I/44 »Trauer-Symphonie«
16/10/26
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · de la Salle · Minasi
Lise de la Salle Klavier Riccardo Minasi Dirigent
Emilie Mayer Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert C-Dur K 503
Im Anschluss an das Konzert: Ausklang im Großen Foyer mit The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project
18/10/26
So, 11.00 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker · de la Salle · Minasi
Lise de la Salle Klavier
Riccardo Minasi Dirigent
Barbara Rett Moderation
Emilie Mayer Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert C-Dur K 503
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Der Trattnerhof am Graben 29, der in der ursprünglichen Form 1911 demoliert wurde, zählte Ende des 18. Jahrhunderts zu den bedeutendsten kulturellen Treffpunkten Wiens. Dort fand vermutlich 1786 die Uraufführung von Mozarts Klavierkonzert C-Dur K 503 statt, und dort wohnte Mozart 1784 mit seiner Familie sogar einige Monate. Wie der Musikwissenschaftler Michael Lorenz nach ausgiebigen Studien zum Trattnerhof folgerte, waren die Wohnverhältnisse relativ beengt: zwei Zimmer, Küche und Nebenräume.
Von 1773 bis 1776 hatte Johann Thomas Trattner Edler von Trattner das fünfstöckige prächtige Gebäude nach Plänen von Peter Mollner errichten lassen. In Ungarn als armer Waisenknabe geboren, hatte er in Wien eine Buchdruckerlehre absolviert, ehe er selbst eine Buchdruckerei erwarb. Diese war für sämtliche in Österreich herausgegebenen Schul- und Lehrbücher verantwortlich und konnte durch den günstigen Nachdruck ausländischer Werke großen Profit erzielen. Selbst zu Kaiserin Maria Theresia stand Trattner in gutem Verhältnis, aber auch zu seinem Mieter Mozart. Diesem überließ er die Wohnung sowie den im Haus befindlichen Saal für dessen Subskriptionskonzerte zu einem günstigen Preis. Seine Frau Therese erhielt bei Mozart Klavierunterricht.
Die Klavierkonzerte K 449, 450 und 451 komponierte Mozart für die im Trattnerhof am 17., 24. und 31. März 1784 veranstalteten Konzerte, zu denen die gehobene Wiener Gesellschaft strömte. Mozarts Nachbarn, die Familie des Hofrats von Greiner, luden zu kunstsinnigen Zusammenkünften ein. Die Tochter Karoline, verheiratet Pichler, die eine erfolgreiche Schriftstellerin werden sollte und auch Klavier spielte, hält in ihren Memoiren fest: »… der große Mozart, obwohl nicht mein Lehrmeister, schenkte mir manche Stunde; ich
hatte oft Gelegenheit, ihn spielen zu hören und mich nach seinen Anweisungen zu vervollkommnen.«
Neben etlichen Geschäften gab es im Trattnerhof auch ein Lesekabinett, das Mitgliedern Bücher und Zeitungen zur Lektüre anbot. 1784 ließ Ernst von Fillenbaum es nach venezianischen Vorbildern zu einem Casino umgestalten: »Nicht bloss dem hohen Adel, auch allen Fremden von Unterscheidung, den k.k. Officiers, Beamten vom Range, Großisten, Banquiers, Handelsleuten, Doctoren, Agenten und der Geistlichkeit steht das Casin zu allen Zeiten offen, und wird für den täglichen Eintritt nichts bezahlt. … Caffee, Chocolade, Punsch u.s.w. bekommt man um den billigsten Preis.« Brettspiele und Billardtische fand man dort ebenso wie Musikinstrumente und Noten, außerdem wurden Erfrischungsgetränke und Speisen serviert. In diesem Casino fand vermutlich die Uraufführung von Mozarts Klavierkonzert in C-Dur K 503 statt, das er laut seines eigenen Werkverzeichnisses am 4. Dezember 1786 fertiggestellt, aber wohl schon zwei Jahre früher begonnen hatte. Dokumentarische Belege für die dort in der Adventszeit im Casino geplanten vier Akademien gibt es jedoch keine. Zu diesem Zeitpunkt war Mozart jedenfalls bereits in eine komfortablere Wohnung in der Schulerstraße übersiedelt. Den Grundstock für seinen Erfolg als Pianist hat er sich im Trattnerhof erarbeitet.
Ehe das Haus nach einem Besitzerwechsel abgerissen wurde, sollten dort noch der Schriftsteller Hermann Bahr und Hugo Wolf wohnen. Der Neubau nach Plänen von Rudolf Krausz bestand schließlich aus zwei Baukörpern, die von der Goldschmiedgasse getrennt wurden. Das darin angesiedelte, von Josef Hoffmann gestaltete Grabencafé, in dem ebenfalls Konzerte stattfanden, verschwand mit dem Umbau des Hauses im Jahr 1954.
11.000 Saiten
VON ANDREAS KARL
50 fein verstimmte Klaviere, 11.000 Saiten und ein Kammerorchester: die Gischt hunderter Wellen und der Gesang von anderen Planeten. Georg Friedrich Haas’ singuläre Vision kommt zurück nach Wien
Die Musik der kleinsten Intervalle und ihre Phänomene lassen sich physikalisch gut erklären: Schwebungen, Verschiebungen in der Harmonizität und im Obertonspektrum. Doch was im musikalischen Hören geschieht –jenes eigentümliche Flirren, die nuancierten Farbveränderungen, der Sog des stufenlosen Gleitens –, das gleicht Magie. Diese lässt sich bereits mit zwei Saiten hervorrufen; in »11.000 Saiten« stehen Georg Friedrich Haas (*1953 in Graz) nun ebenso viele zur Verfügung. Er, der wie kaum ein anderer die Schönheit der mikrotonalen Welt zu formen versteht, lässt daraus gemeinsam mit 50 Pianist:innen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Klangforum Wien etwas entstehen, das mehr einem visionären Traum als der Wirklichkeit gleicht.
Den zündenden Funken lieferte Peter Paul Kainrath, der künstlerische Leiter des Klangforum Wien und selbst Pianist, bei einem Besuch der Hailun-Klavierfabrik im chinesischen
Ningbo. Dort werden neu gebaute Klaviere, noch bevor sie das Werk verlassen und fein gestimmt sind, zu Testzwecken in einer Halle automatisch von Maschinen angespielt – ein surreales Klangerlebnis. Kainrath war derart fasziniert, dass er sofort zum Telefon griff, um Haas davon zu erzählen. Was folgte, war ein künstlerisch und logistisch revolutionärer Coup.
Jedes der 50 Klaviere in Haas’ Werk ist gegenüber dem jeweils nächsten um exakt zwei Cent verstimmt – jene winzige Differenz zwischen der temperierten und der schwebungsfreien Quinte. Aus den üblichen zwölf Tönen pro Oktave werden so 600; ein fast stufenloses Spektrum.
Haas verschmilzt die über 11.000 Saiten zu einem einzigen Superinstrument. Zwischen den kreisförmig angeordneten Klavieren sitzen die mit Timecodes synchronisierten Solist:innen des Klangforums. Sie greifen Farben und Töne der Klaviere auf, verstärken sie, spiegeln sie zurück in den Raum. Haas vergleicht diese Anordnung mit einem riesigen Getriebe aus lauter Uhren, in dem jede einzelne ein wenig anders geht und trotzdem – oder gerade deshalb –alles zusammenstimmt.
Die Musik beginnt mit einem Vorspiel, das von strahlendem C-Dur in ein noch leuchtenderes A-Dur übergeht. Durch die feinen Abstufungen können die Intervalle in reiner Stimmung erklingen – auskomponierte Nostalgie einer vergangenen harmonischen Welt, schöner und intensiver, als sie je gewesen ist. Zugleich justieren diese ersten Akkorde unser Hören neu.
11.000 Saiten in New York City Haas’ monumentale Konzertinstallation wurde vom Klangforum Wien im Herbst 2025 in der Park Avenue Armory dargeboten.
Doch der eigentliche Zauber beginnt erst danach: komplexe Farben, Wolken aus Klang, aus denen sich Töne lösen. Ein schwereloses Hören, befreit vom Ballast statischer harmonischer Ordnungen, hinein in den stufenlosen Raum.
Dort komponiert Haas mit Obertonspektren, die an vertraute Klänge erinnern. Immer wieder scheinen etwa Chorstimmen aus den Klavieren aufzusteigen – als hätte er Zugang zu einem Archiv aller nur erdenklichen Klänge.
Aus ihnen schöpft er harsche, unheimliche Donnerschläge ebenso wie zarte Imitationen oder ein Rauschen wie die Gischt hunderter sich brechender Wellen – zahllose, wellenförmig ineinander verschachtelte Klavierläufe, zugleich statisch und innerlich hoch bewegt. Ändert sich das Spektrum der Läufe, ist es, als würde sich das Meer selbst verschieben.
Wenn wieder isolierte Akkorde und Figuren wie zu Beginn erscheinen, wird man kurz daran erinnert, dass es auch noch andere Musik geben kann als diesen Rausch – und lässt doch das nostalgische Gefühl mit Lust auf die Gischt zugleich wieder hinter sich. Man durchlebt die Verwirklichung eines durch und durch musikalischen Traums.
KONZERTTIPPS
20/09/26
So, 15.30 & 19.00 Uhr · Großer Saal
Georg Friedrich Haas: 11.000 Saiten
Klangforum Wien
50 Pianist:innen in Zusammenarbeit mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Vimbayi Kaziboni Musikalische Leitung
Georg Friedrich Haas 11.000 Saiten für 50 mikrotonal zueinander gestimmte Klaviere und Kammerorchester
Abo 2026/27: Die Konzerte sind Teil der Zyklen
KLANGFORUM WIEN
KLEINER ZYKLUS
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627KFW2
NOUVELLES
AVENTURES
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627NA
Poetik der Krise –Poesie der Freiheit
William Henry Rinehart
Antigone gießt ein Trankopfer über den Leichnam ihres Bruders Polyneikes (Marmorskulptur, 1870)
Wir nehmen das Motto unseres Literaturzyklus »Musik und Dichtung« zum Anlass und betrachten in der vorliegenden und den kommenden Ausgaben der Konzerthaus Nachrichten Veranstaltungen und Werke der aktuellen Spielzeit unter dem Aspekt von Kunst als Gradmesser politischer Krisen und Chancen. Den Auftakt macht Sophokles’ »Antigone«: Das Drama, entstanden in der athenischen Polis als Spiegel demokratischen Seins, ist ein wirkungsmächtiges Beispiel dafür, dass sich die Kunst seit der Antike Fragen zum Wesen der Demokratie stellt
SOPHOKLES: ANTIGONE
21/10/26
Mi, 12.30 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Musik und Dichtung: Poetik der Krise – Poesie der Freiheit
Stockinger · Lorenz · Adefris
Sophokles: Antigone
Marie-Luise Stockinger Lesung
Katharina Lorenz Lesung
Miriam Adefris Harfe
Marie-Luise Stockinger und Katharina
Lorenz lesen Sophokles’ »Antigone«
Miriam Adefris Mantra · Felucca sowie weitere Werke
Schulkonzert:
Do, 22/10/26, 11.00 Uhr · Schubert-Saal
Wie hegt man die Übermacht eines politischen Führers ein? Diese und andere Fragen rund um Demokratie als Staatsform sind 2500 Jahre alt – so alt wie die Demokratie selbst. Seine Meinung zu diesen Fragen bildete sich der Athener Bürger der ersten Demokratie der Geschichte im Theater, das dadurch eine zentrale politischen Institution darstellte. Die Tragödie spielte im Tarngewand von mythischen Stoffen aus vordemokratischen Zeiten
Infos & Anmeldung: konzerthaus.at/schulkonzerte
Abo 2026/27:
MUSIK UND DICHTUNG
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627MUD
VON JULIA HAHN
erschütternde Modelle des Scheiterns im politischen Handeln durch, die den Athenern Einsichten über sich selbst und ihre Situation in der Polis vermittelten.
In »Antigone« verhandelt der Dichter Sophokles den Konflikt zwischen individuellem Recht und Staatsmacht. Kreon, der Herrscher Thebens, verbietet bei Todesstrafe, den Staatsfeind Polyneikes zu begraben. Mit dem Bestattungsverbot will Kreon ein Exempel setzen, um Theben vor Verrätern zu schützen – er folgt darin seiner Pflicht als Stadtherr. Dabei verliert er sich aber in seiner Maxime, »das eigne Vaterland« an die erste Stelle zu setzen. Denn mit dem starren Festhalten an »Theben first!« negiert er ein gottgegebenes Gesetz: die Pflicht der Menschen, ihre Toten zu begraben. Antigone, Polyneikes’ Schwester, begehrt gegen dieses Verbot auf. Den »ewig gültigen Gesetzen« der Götter und der Fürsorge für die Familie fühlt sie sich mehr verpflichtet als der Willkür der »Ein-Mann-Herrschaft« Kreons. Sie bestattet ihren Bruder und wird dafür von Kreon lebendig begraben. Allen Warnungen seiner Umgebung begegnet Kreon mit Hybris und Verdächtigungen, Beschimpfungen und überzogenen patriarchalischen und autoritären Denkweisen. Als er endlich – aus Furcht vor der angedrohten Rache der Götter – nachgibt, ist es zu spät, die Katastrophe ist bereits eingetreten: Antigone, sein Sohn und seine Ehefrau sind tot. Sie haben sich der Tyrannei durch Selbstmord entzogen.
Kreon handelt eigenmächtig, und darin liegt der Ursprung der Tragödie. Hätte er die Pluralität der Meinungen gelten lassen, hätte er Respekt vor einem überstaatlichen Prinzip gezeigt, so Sophokles’ Botschaft, wäre die Katastrophe nicht eingetreten. In Antigone, Kreons Gegenüber, dieser frei agierenden Frauengestalt, die unabhängig von politischen Normvorstellungen und im Einklang mit ihrer familiären und göttlichen Pflicht handelt, warnt Sophokles vor der Gefahr eines übersteigerten Polisverständnisses der rein männlichen Bürgergesellschaft.
Die Nachwirkung der Antigone ist unermesslich. Bis heute wird die Tragödie des Sophokles weltweit rezipiert, aufgeführt, neu interpretiert. Der gewaltfreie Widerstand einer frei Denkenden gegen die hybrische Unvernunft eines übermächtig Herrschenden besitzt – leider – gerade heute wieder brennende Aktualität.
NEUES FORMAT AB NOVEMBER
Unbezahlbar. Die Menschenrechte
Die neue Gesprächsreihe mit Sven Hartberger, dem langjährigen Intendanten des Klangforums Wien und gesellschaftspolitisch engagierten Autor, findet abwechselnd im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses und in den Kammerspielen der Josefstadt statt. Hartberger trifft dabei auf unterschiedliche Gesprächspartner:innen aus Kunst, Kultur und Politik. Nach drei kurzen, kontroversen Gesprächsrunden auf dem Podium wird die Diskussion für das Publikum geöffnet und zum gemeinsamen Austausch eingeladen.
An allen Abenden wird Musik von Friedrich Cerha zu hören sein. Die Bedeutung des gewaltigen musikalischen Œuvres, das Cerha geschaffen hast, ist einer breiten Öffentlichkeit noch ebenso wenig bewusst, wie die Bedeutung der mit zunehmender Dynamik voranschreitenden Erosion der Menschenrechte.
VERANSTALTUNGSTIPP
02/11/26
Mo, 19.30 Uhr · Schubert-Saal Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn
Sidonie Forstreiter Moderation Friedrich Cerha Deux éclats en reflexion Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier
Weitere Termine unserer neuen Gesprächsreihe werden in Kürze bekannt gegeben konzerthaus.at/unbezahlbar
Haydn, London …
VON ALEXANDRA ZIANE
»Und es ward Licht.« Zu diesen Worten erstrahlt in Haydns »Schöpfung« nach vielen Takten des Chaos klarstes C-Dur. Die Sonne hat die Finsternis besiegt, der Schöpfungsakt beginnt
Bei der Uraufführung am 29. April 1798 im Stadtpalais Schwarzenberg am Mehlmarkt, dem heutigen Neuen Markt, soll das Publikum so beeindruckt gewesen sein, dass das Orchester für einige Minuten nicht weiterspielen konnte. Auch der sonst meist spottende sogenannte Eipeldauer, der der ersten öffentlichen Aufführung im Burgtheater beiwohnte, zeigt sich vom Werk begeistert: »Ich hätt’s mein Leben nicht glaubt, daß der menschliche Blasbalg und d’Schafdarm, und’s Kalbfell solche Wunder machen könnten. Da hat d’ bloß Musik den Donner und den
Blitz ausdruckt, und da hat der Herr Vetter den Regnguß und s’Wasser rauschen ghört, und da haben d’Vögel wirklich gsungen, und der Löw hat brüllt, und da hat man sogar hören können, wie d’Würmer auf der Erden fortkriechen.« Neben kunstvollen Arien und hymnischen Chören zeichnen insbesondere die beschriebenen Tonmalereien Haydns Oratorium aus.
Die Anregung zur Komposition erhielt Haydn vermutlich auf seinen vorangehenden Londonreisen. Glaubt man seinen frühesten Biographen, so besuchte er dort 1791 das viertägige, fulminante Handel Commemoration Festival in Westminster Abbey. Zwar gab es auch in Wien bereits Aufführungen von Händels Oratorien bei der Tonkünstler-Societät und im Umkreis Gottfried van Swietens, doch dürfte für Haydn der überwältigende Händel-Kult in England besonders beeindruckend gewesen sein. Zeitgenössischen Angaben zufolge waren an die tausend Mitwirkende an den Aufführungen beteiligt.
Tatsächlich beginnt Haydns Karriere als Oratorienkomponist erst nach seinen Londonreisen. Die Gattung der Symphonie hingegen gelangte für ihn mit den Londoner Symphonien zum abschließenden Höhepunkt. Diese waren für die Abonnementkonzerte des Konzertunternehmers Johann Peter Salomon entstanden, der den Komponisten vom Hof der Esterházy abgeworben und als Attraktion an die Stadt an der Themse geholt hatte. Dort wartete Haydn immer wieder mit musikalischen Überraschungen auf, so etwa mit einem einleitenden Paukenwirbel in seiner Symphonie Nr. 103 Es-Dur. Das englische Publikum liebte Haydns Humor und feierte ihn als den Shakespeare der Musik. Trotzdem entfloh er am 15. August 1795 dem englischen Nebel, über den er sich in Briefen beschwert hatte, und trat die Rückreise nach Wien an. Im Gepäck führte er ein englisches Libretto, die Grundlage für die »Schöpfung«, deren Komposition er im Jahr darauf begann.
KONZERTTIPPS
10/10/26
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Haydn: Die Schöpfung
Barucco
Wiener Singakademie
Gabriel, Eva Elsa Benoit Sopran
Uriel Kieran Carrel Tenor
Raphael, Adam Alexander Grassauer
Bassbariton
Heinz Ferlesch Dirigent
Joseph Haydn Die Schöpfung. Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2
18.00 Uhr · Schubert-Saal
Musik im Gespräch
Armin Raab im Gespräch mit Erwin Barta
Aus dem Vollen schöpfen: Joseph Haydn, Weltenbaumeister
Béla Bartók Divertimento für Streichorchester Sz 113
Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur
Franz Liszt Angelus! S 163/1 (Années de pèlerinage, troisième année)
Joseph Haydn Symphonie Es-Dur Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel«
02 & 03/11/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker ·
Wiener Singakademie · Koopman
Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Julia Lezhneva Sopran
Maarten Engeltjes Countertenor
Julian Prégardien Tenor
Krešimir Stražanac Bassbariton
Ton Koopman Dirigent
Joseph Haydn
Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon«
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-moll K 626
… & der Papagei
Aus London nahm Joseph Haydn 1795 nicht nur musikalische Inspiration, sondern auch ein ungewöhnliches Souvenir mit nach Hause: einen Kongo-Graupapagei (Psittacus erithacus erithacus). Der hochintelligente Vogel wurde rasch zur Attraktion im Haydn-Haushalt. Zeitgenossen berichteten, er habe »Papa Haydn« rufen und sogar den Beginn der Kaiserhymne (»Gott erhalte …«) pfeifen können. Nach Haydns Tod wurde der berühmte Vogel in der Verlassenschaftsabhandlung angeführt und wie folgt beschrieben: »Ein lebender Papagey aus dem Geschlechte der gelehrigen Jakos in Taubengröße, grau mit rothem Schweif. Da die Papageys nach allen Naturhistorikern ein hohes Alter bei 100 Jahren erleben, so ist dieser noch jung. Herr Haydn kaufte denselben vor 19 Jahren, noch nicht völlig erwachsen, in London um einen hohen Preis und unterrichtete ihn selbst. Wohnt wie gewöhnlich in einem blechern Hause.« Fürst Johann I. Josef von Liechtenstein, der Schwager des Fürsten Esterházy, ersteigerte Haydns Papagei schließlich für erstaunliche 1.415 Gulden, was heute etwa der Summe von 32.500 Euro entspricht. Der präparierte Papagei befindet sich heute im Haus der Musik in Wien.
· ANNELIE LECHNER
Wayne Shorter 1933–2023
Jede Komposition ein Abenteuer
Er war ein künstlerischer Visionär, der den Jazz in unbekannte Terrains führte. Sein musikalisches Vermächtnis wird in außergewöhnlicher Besetzung
gefeiert: Mit »A Tribute to Wayne Shorter« präsentiert ein internationales
All-Star-Ensemble symphonische Werke des 2023 verstorbenen Musikers
VON WERNER ROSENBERGER
Keine »Suite« im traditionellen Sinn mit klar abgeschlossenen Nummern spielen esperanza spalding, Tineke Postma, Leo Genovese, Terri Lyne Carrington, das Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich und Clark Rundell: Die »Iphigenia Suite Nr. 1«, ist fließender Sound zwischen Debussy und Messiaen, Hochdramatik, Jazz, moderner Oper, symphonischer Dichtung und spirituellem Ritual.
Wayne Shorter komponiert in seiner sieben Jahrzehnte dauernden Karriere bereits ab 1959 im HardBop-Quintett von Art Blakey’s Jazz Messengers kraftvolle Stücke. Gefragt ist: »Nichts zu Filmisches oder Ätherisches, sondern Wirkungsvolles.« Bei »Children of the Night« lässt er die drei Bläser wie ein Orchester klingen – und arrangierte das Werk später tatsächlich für ein solches.
Auch Miles Davis engagiert Shorter 1964 wegen seiner harmonisch raffinierten Kompositionen für sein zweites großes Quintett. »Improvisation ist einfach beschleunigte Komposition«, so der Saxophonist, der oft spontane Soli mit Humor, Spannung, Melancholie, klassischen Musikthemen, Jazz-Zitaten, melodischen Verschiebungen und wiederholten Variationen von all dem spielt.
Er tritt u. a. mit Joni Mitchell und Carlos Santana auf und gründet 1971 mit dem Keyboarder Joe Zawinul die Fusion-Band Weather Report, die Energie und Instrumentierung der Rockmusik mit Jazzimprovisation verbindet. Als Shorter den Synthesizer als Orchesterdarsteller hört, werden seine Kompositionen episch; er nennt sie »Musik für Filme, die niemals gemacht werden«.
In den 1980er-Jahren, am Ende seiner Zeit bei Weather Report, widmet sich Shorter auf drei Soloalben seiner symphonischen Seite – mit vielschichtigen Melodien und Motiven, allerdings immer noch in einem Fusion-Setting, wobei elektronische Instrumente seine musikalischen Konzepte realisieren: »Atlantis«, »Phantom Navigator« und »Joy Ryder«. Schon ähnlich wie später auf dem Album »High Life« (1995) in einer Kombination aus elektrischen Instrumenten und Orchester.
In den 1990er-Jahren erhält Shorter Aufträge, Werke für Symphonieorchester zu komponieren. Nach seiner Vorstellung ist nichts jemals fertig komponiert, alles kann immer wieder überarbeitet werden. So waren einige der ersten symphonischen Werke Neuarrangements: »Angola« aus den Art-Blakey-Tagen; das populäre »Orbits« vom Album »Miles Smiles« (1967) aus den Miles-Davis-Jahren. Letzterer Titel suggeriert Bewegung ohne festen Mittelpunkt und permanente Veränderung. Genau so funktioniert das Stück musikalisch: Der Puls ist elastisch, die Form offen, die Interaktion wichtiger als klassische Akkordfolgen.
Der verrätselte Track »Midnight in Carlotta’s Hair« vom Album »High Life«, das 1996 mit dem Grammy für »Best Contemporary Jazz Performance« ausgezeichnet wurde, wirkt fast wie ein Traumfragment, ein Satz aus einem surrealistischen Roman
oder eine Film-noirhafte Momentaufnahme. Auch in »Forbidden Plan-It« steckt viel von Shorters ästhetischem Denken: Musik als Abenteuer ohne festes Ziel. Er verkündet keine eindeutige Botschaft, sondern schafft einen mentalen Raum. Er liebt offene Bedeutungen, Science-Fiction-Assoziationen, Zen-Denken und Mehrdeutigkeit in der Erzählung.
Wayne Shorter: »Jazz bedeutet für mich: ›Ich fordere dich heraus‹. Und diese Musik beschäftigt sich mit dem Unerwarteten. Auch wenn niemand wirklich weiß, wie man mit dem Unerwarteten umgeht. Wie übt man das Unbekannte?«
Auch bei Auftritten seines eigenen improvisierenden akustischen Jazzquartetts mit Orchestern, die seine Partituren spielen, ist das Ziel, Improvisation und Komposition auf neue Weise zu synthetisieren. Als Komponist hat er den Jazz »von innen heraus verändert«, schreibt Shorters Biografin Michelle Mercer, »weil seine Stücke nicht bloß Themen für Improvisationen sind, sondern offene dramatische Welten. Seine Musik hat die Sprache des modernen Jazz ähnlich tief geprägt wie die von Duke Ellington, Thelonious Monk oder John Coltrane.«
»Wayne Shorter hat mein Leben wirklich verändert«, sagt Clark Rundell. Den Orchesterdirigenten hat von Shorters Fusionswerken »Causeways« aus dem Album »Joy Ryder« (1988) am meisten beeindruckt. Auf die Frage, ob er das Stück selbst orchestrieren dürfe, antwortet Shorter: »Mach es. Mach es nur noch geheimnisvoller.« Prompt wurde aus der Melodie und dem hypnotischen Rhythmus eine Art Bolero, live im Konzerthaus-Programm vor »Gaia« gestellt, »Shorters größtes und härtestes Werk«, so Rundell, »und vielleicht sein großartigstes.«
KONZERTTIPP
14/10/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
A Tribute to Wayne Shorter
Tonkünstler-Orchester
Niederösterreich
esperanza spalding
Kontrabass, Gesang
Clark Rundell Dirigent
Tineke Postma Saxophon
Leo Genovese Klavier
Terri Lyne Carrington Schlagzeug
Celebrating the Symphonic Legacy of Wayne Shorter
Wayne Shorter
Forbidden Plan-It (EA)
Orbits (EA)
Midnight in Carlotta‘s Hair (EA)
Iphigenia Suite Nr. 1 (EA) Causeways (EA) Gaia (EA)
Abo 2026/27: Das Konzert eröffnet den Zyklus
JAZZ
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627JAZ
esperanza spalding über Wayne Shorter »Lange Zeit wussten wir nichts über die enorme Vernetzung von Espenhainen und darüber, dass ihre unterirdischen Wurzelsysteme sie tatsächlich zu den größten Organismen der Erde machen. So fühlt sich Waynes Vorstellungskraft für mich an. Ich kann mir alle Bestandteile seiner Musik anschauen und verstehen, wie sie funktioniert, aber darunter oder darüber gibt es eine Ebene, die man weder wahrnehmen noch analysieren kann. Man spürt, dass da etwas Unsichtbares ist, das all diesen Ausdruck hervorbringt. Und ich glaube, genau das macht Wayne und seine Musik so aufregend und so außergewöhnlich.«
Es war einmal …
Märchen und Geschichten, in denen der Tanz eine zentrale Rolle spielt, zählen klarerweise seit jeher zu den beliebtesten Sujets des Balletts. Ravels »Daphnis et Chloé«, Strawinskis »Le sacre du printemps« sowie Prokofjews »Aschenbrödel« stehen im Herbst im Mittelpunkt von Konzerten dreier Spitzenorchester
Daphnis et Chloé
Es waren einmal auf der sonnendurchfluteten Insel Lesbos ein Hirtenjunge namens Daphnis und ein Hirtenmädchen namens Chloé. Beide waren Findelkinder und mit Schafen, Ziegen und dem Rauschen der Olivenhaine aufgewachsen. Erst wurden sie Freunde, dann verliebten sie sich ineinander, ohne ihre Gefühle zunächst recht deuten zu können. Ihrer Liebe stellten sich viele weitere Hindernisse in den Weg:
Daphnis und Chloe
Gemälde von Camille-Félix Bellanger Öl auf Leinwand, 1893
Piraten entführten Chloé, und reiche Familien wollten über das Schicksal der zwei Liebenden bestimmen. Trotz aller Widrigkeiten blieben sie einander treu. Als sich beide schließlich als Kinder angesehener Familien erwiesen, stand ihrer Verbindung nichts mehr im Wege. Daphnis und Chloé feierten eine große Hochzeit und lebten glücklich miteinander.
Soweit der Handlungsumriss des wohl berühmtesten Liebesromans der Antike. Im frühen 3. Jahrhundert schilderte der griechische Schriftsteller Longos, wie seine beiden Protagonist:innen behutsam die Liebe entdecken. Maurice Ravel verwendete den antiken Stoff auf Anregung des Impresarios Serge Diaghilew. Über die Entstehung seiner als Tanzsymphonie angelegten Komposition für die legendären Ballets Russes merkte Ravel an: »Als ich die Musik dazu schrieb, war es meine Absicht, ein ausgedehntes Klangfresko zu komponieren, wobei ich mich weniger um Archaik kümmerte als um die Treue eines Griechenlands meiner Träume.«
Dem Ballett entnahm Ravel zwei Orchestersuiten, wobei die Suite Nr. 2 eines der meistgespielten Werke Ravels überhaupt ist. Alleine im Wiener Konzerthaus wurde sie bereits über vierzigmal aufgeführt –im Oktober ist sie in der Interpretation des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter dem Dirigat von Alan Gilbert zu hören. Sie besteht aus drei
nahtlos ineinander übergehenden Teilen, die den glücklichen Ausgang der pastoralen Geschichte schildern. Dabei bildet die »Danse générale« den krönenden Abschluss: ein mitreißendes Bacchanal, in dem Daphnis und Chloé ihr Wiedersehen feiern. Es wird von einem treibenden 5/4-Takt und komplexen orchestralen Klangfarben dominiert.
Le sacre du printemps
Es war einmal, in einer mythischen Vorzeit: Als nach langem Winter die Erde zu neuem Leben erwachte, versammelte sich eine Gemeinschaft zu einem großen Frühlingsfest mit Musik und Tanz. Die Menschen glaubten, dass die Natur nur dann wieder erblühen könne, wenn ihr ein besonderes Opfer dargebracht werde. Unter den jungen Mädchen wurde deshalb eine Auserwählte bestimmt. Während die Weisen des Stammes feierliche Gebete verrichteten und sich die Menge in rituellen Kreisen bewegte, führte die Auserwählte einen immer ekstatischeren Tanz auf. Mit jedem ihrer Schritte schien die Kraft der Erde stärker zu werden. Als das Mädchen erschöpft zusammenbrach, war das Frühlingsopfer vollzogen.
Die archaische Handlung von »Le sacre du printemps« basiert auf keiner literarischen Vorlage, sondern auf einer spontanen Eingebung Igor Strawinskis: »Als ich in St. Petersburg
VON ANNELIE LECHNER
die letzten Seiten des ›Feuervogels‹ niederschrieb, überkam mich eines Tages – völlig unerwartet, denn ich war mit ganz anderen Dingen beschäftigt – die Vision einer großen heidnischen Feier: Alte angesehene Männer (›Die Weisen‹) sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das zufällig ausgewählt wurde und geopfert werden soll, um den Gott des Frühlings günstig zu stimmen.«
»Daphnis et Chloé« wurde 1912 im Pariser Théâtre du Châtelet von Serge Diaghilews Ballets Russes erstmalig aufgeführt. »Le sacre du printemps« wurde auch für dieses bedeutende Ballettensemble komponiert. Die Uraufführung 1913 im Théâtre des Champs-Elysées ging als einer der größten Skandale in die Musikgeschichte ein. Die neuartige, rhythmisch komplexe Musik und die unkonventionellen Tanzschritte sowie Kostüme lösten im Publikum einen gewaltigen Tumult aus. Keine romantische Märchengeschichte, sondern ein unerbittliches heidnisches Ritual stand in diesem Ballett im Mittelpunkt des Geschehens. Das Werk kulminiert in der »Danse sacrale«, dem »Opfertanz«. Atemlose polyrhythmische Strukturen und brachiale Schlagwerkeinsätze, scharfe Bläserrufe, massive Klangblöcke der Streicher: All das steigert sich, bis sich die Auserwählte zu Tode tanzt, musikalisch antwortet darauf eine Reihe vernichtender Orchesterschläge. Die Musik bricht am Ende mit einem monumentalen Schlussakkord ab. Dem musikhistorisch so bedeutenden Werk widmet sich Markus Poschner anlässlich seines Antrittskonzerts als Chefdirigent des RSO Wien.
Aschenbrödel
Es war einmal … Nun, die Geschichte von Aschenbrödel dürfte, in welcher Version auch immer, durchaus bekannt sein. Vom »Aschenputtel« zur Prinzessin: Mithilfe von Magie ermächtigt sich hier das Gute gegen das Böse, allen gesellschaftlichen Barrieren zum Trotz.
Sergej Prokofjew wandte sich dem berühmten Märchen in der Version von Charles Perrault, also der mit der guten Fee und nicht mit dem zauberischen Haselnussbaum, während der Kriegsjahre zu. Die Arbeit an dem Ballett begann Prokofjew bereits 1940, er komponierte zunächst jedoch noch seine Oper »Krieg und Frieden«, bevor das farbenreiche Ballett am Moskauer Bolschoi-Theater 1945 seine Premiere feierte. Über seine Absichten schrieb der Komponist: »Ich wollte die poetische Liebe zwischen Aschenputtel und dem Prinzen darstellen – das Entstehen und Erblühen dieses Gefühls, die Hindernisse, die sich ihm in den Weg stellen, und die Verwirklichung des Traums.«
Wie schon bei »Romeo und Julia« komponierte Prokofjew hier eine Musik voller tänzerischer Eleganz. Zu den bekanntesten Nummern zählt der opulente »Große Walzer«, der den glanzvollen Höhepunkt des Balles leicht ironisch und schwungvoll einfängt – und mittlerweile als einer der schönsten Walzer des 20. Jahrhunderts gelten kann. Dirigentin Elim Chan stellt für ihre drei Konzerte mit den Wiener Symphonikern im Oktober eine eigene Auswahl von Auszügen aus dem Ballett und der ersten Orchestersuite zusammen: märchenhaft!
KONZERTTIPPS
01/10/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Antrittskonzert Markus Poschner
RSO Wien · Gigashvili · Poschner
Giorgi Gigashvili Great Talent Klavier
Markus Poschner Dirigent
Hannah Kendall O flower of fire (EA)
Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur
Igor Strawinski Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland
05 & 06/10/26
Mo & Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Kremer · Chan
Gidon Kremer Violine
Elim Chan Dirigentin
Sofia Gubaidulina Fairytale poem
Alfred Schnittke Violinkonzert Nr. 4
Sergej Prokofjew
Auszüge aus dem Ballett
»Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
07/10/26
Mi, 10.30 Uhr · Großer Saal Im Klang berührt
Wiener Symphoniker · Chan
Elim Chan Dirigentin
Julian Hüttl Moderation
Petra Linecker Moderation, Konzept
Sergej Prokofjew
Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
22/10/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
NDR Elbphilharmonie Orchester · Andsnes · Gilbert
Leif Ove Andsnes Klavier
Alan Gilbert Dirigent
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
Claude Debussy
La mer. Drei symphonische Skizzen
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série
Cinderella
Gemälde von John Everett Millais Öl auf Leinwand, 1881
Musik Mosaik
Einblicke in inklusive Angebote unseres Musikvermittlungsprogramms für Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen
Weitere Informationen unter: konzerthaus.at/inklusion
KONZERTTIPP
29/09/26
Di, 18.30 Uhr · Schubert-Saal klangberührt
Ciara Moser
»The Rose of Battle«
Nishant Shekar Gesang
Stephanie Weninger Keyboard
Brian Urra Violine
Isaac Romagosa E-Gitarre
Ciara Moser E-Bass
Lumanyano Mzi Percussion
Musik
ohne Barrieren:
IM ABONNEMENT
klangberührt Ein besonderes Bedürfnis nach Musik
Kulturelle Teilhabe wird im Wiener Konzerthaus seit jeher gelebt, denn Musik verbindet und schafft unvergessliche Momente. »klangberührt« fördert ein Miteinander auf Augenhöhe. Die vier inklusiven und weitgehend barrierefreien Konzerte richten sich an Menschen mit und ohne Behinderung ab 16 Jahren. Im Schubert-Saal wird die Distanz zwischen den Musiker:innen auf der Bühne und dem Publikum verringert. So entsteht eine offene Atmosphäre, in der spontane Reaktionen und Emotionen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich willkommen sind. Licht und Farben sprechen alle Sinne an und ermöglichen einen ganzheitlichen Zugang zur Musik. Musikvermittlerin Lilian Genn begrüßt bei »klangberührt« die blinde Bassistin und Komponistin Ciara Moser, den Balafon-Spieler Mamadou Diabate, die Sängerin und Geigerin Phoebe Violet sowie die Bläser:innen des Aires Tropicales Quintet – vier abwechslungsreiche Konzerte mit Musik, die bewegt und berührt.
Empfohlen ab 16 Jahren
Ermöglichen Sie inklusive Projekte mit Ihrer Spende!
»Ich kann Noten nicht visuell lesen; deshalb lasse ich die Musik direkt auf mich wirken und verinnerliche sie«, so Ciara Moser. Die irisch-österreichische Bassistin und Komponistin wurde für ihr Debütalbum »Blind. So What?« international gefeiert. Bei ihrem Konzerthaus-Debüt verbindet sie in »The Rose of Battle« Folk mit Modern Jazz und Fusion.
29/09/26
Ciara Moser
09/11/26
Mamadou Diabate
25/01/27
Phoebe Violet
08/04/27
Aires Tropicales Quintet
ZYKLUS KB
4 inklusive Konzerte im Schubert-Saal
Abonnements
Einheitspreis € 78,–Begleitung € 39,20
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627KB
Ciara Moser
KONZERTTIPP
07/10/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Inklusives Konzertformat
Im Klang berührt
Wiener Symphoniker
Elim Chan Dirigentin
Petra Linecker Moderation, Konzept Sergej Prokofjew Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
Im Klang berührt
»Im Klang berührt« kombiniert zwei erprobte Formate – »Im Klang« und »klangberührt«. Die Musiker:innen der Wiener Symphoniker sitzen im geräumten Parterre des Großen Saals, zwischen ihnen sitzt das Publikum – Menschen mit und ohne Behinderung, selbstverständlich auch Rollstuhlfahrer:innen.
Durch die Nähe zu den Musiker:innen und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Moderation von Julian Hüttl und Petra Linecker wird ein multisensorisches Erlebnis ermöglicht.
Auf dem Programm des Konzerts am 7. Oktober steht märchenhafte Musik: Die Dirigentin Elim Chan hat Auszüge aus »Aschenbrödel« von Sergej Prokofjew zusammengestellt. Den Traum vom Mädchen, das von der Dienstmagd zur Prinzessin aufsteigt, setzt Prokofjew farbenfroh um. Die einzelnen Figuren des Märchens zeichnet er durch plastische Leitmotive, romantische ebenso wie groteske. Im Vorfeld des Konzerts werden darüberhinaus einzelne Workshops in teilnehmenden Institutionen stattfinden, bei denen gemeinsam musiziert wird.
Rückblick · Im Klang berührt mit Petr Ppelka (18/06/26)
DEUTSCHER DIGITAL AWARD 2026
Prämierte Website
Unsere Website wurde beim Deutschen Digital Award 2026 in der Kategorie »Nutzerfreundlichkeit & User Experience« mit Silber ausgezeichnet!
Der Deutsche Digital Award zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für digitale Projekte im deutschsprachigen Raum. Mit dem Relaunch unserer Website haben wir besonderen Wert darauf gelegt, digitale Inhalte möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Dazu gehören unter anderem eine klare Struktur, gute Lesbarkeit und anpassbare Schriftgrößen. Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit sind uns wichtig, damit möglichst viele Menschen die Angebote des Wiener Konzerthauses entdecken und nutzen können.
Die Auszeichnung bestärkt uns darin, den Weg weiterzugehen und die Website laufend zu verbessern und inklusiver zu gestalten.
Deutscher Digital Award 2026
v.l.n.r.: Team der Agentur Mirmedia (Sebastian Maier, Tobias Wiesel, Eva-Maria Schreiner, Oliver Priester), Agnes WiesbauerLenz (Vorständin), Anna Bernard (Leitung Marketing & Kommunikation) & Christian Reimeir (Content Management)
KONZERTTIPPS
Klavier von A …
Für Klavierfans beginnt das Alphabet mit »Argerich«: Die Grande Dame der 88 Tasten ist ein Garant für tiefsinnige Konzerterlebnisse. Einen besonderen Abend gestaltet Martha Argerich mit einer ihrer engsten Weggefährtinnen und deren Familie: Im September teilt sie mir ihrer langjährigen Duo-Partnerin Lilya Zilberstein und deren Söhnen Anton und Daniel Arkadij Gerzenberg das Podium des Großen Saales. Einmal gab es bereits die seltene Gelegenheit, das tastenkundige Generationen-Gespann zu erleben: Nun wird es dank großen Erfolgs und begeisterter Publikumsreaktionen fortgesetzt. Erleben Sie die Klangfülle romantischen und auch modernen Repertoires mit bis zu acht Händen: Dass dabei Höhepunkte wie Ravels »La valse« oder Auszüge aus Griegs Peer-Gynt-Suite nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.
… bis Z
Krystian Zimerman ist ein Phänomen: Auf der Bühne ist der Weltstar des Klaviers nur selten zu erleben. Rund 50 Konzerte gibt der polnische Pianist im Jahr. Dieser Zugang eint ihn mit seinem Lieblingskomponisten Frédéric Chopin, der ebenfalls ein stiller Heros der Bühnen und bei Zeitgenoss:innen dafür bekannt war, der Musik samt und sonders den Ton zu überlassen. Wem je das seltene Geschenk zuteil wurde, Krystian Zimerman, den Fackelträger klassisch-romantischer Musik, in einem Konzert zu erleben, weiß um die Kostbarkeit seines außerordentlichen Stils in der Tongebung, seines Empfindens für Klangsinnlichkeit und die zwingende Intelligenz seiner Programmzusammenstellung. Dass er sich für die Entwicklung seiner Klavierabende Zeit nimmt und sein Publikum gerne mit einer Auswahl überrascht, ist ein weiteres Qualitätskriterium seiner hohen Kunst und ein Wagnis, bei dem man als Zuhörende:r nur gewinnen kann!
22/09/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Argerich · Zilberstein · Anton & Daniel Arkadij Gerzenberg
Martha Argerich Klavier
Lilya Zilberstein Klavier
Anton Gerzenberg Klavier
Daniel Arkadij Gerzenberg Klavier
Werke für vier, sechs und acht Hände von Bedřich Smetana, Carl Czerny, Sergej Rachmaninoff, Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch, Robert Schumann, Maurice Ravel und Edvard Grieg
Abo 2026/27:
Das Konzert ist Teil des Zyklus
KLAVIER IM GROSSEN SAAL
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627KIG
25/10/26
So, 19.30 Uhr · Großer Saal Krystian Zimerman Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Abo 2026/27:
Das Konzert ist Teil des Zyklus
KLAVIER IM GROSSEN SAAL
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627KIG
Krystian Zimerman
Martha Argerich
Esa-Pekka
Von Planeten, Schwänen und Meereswogen
29/09/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Salonen
Esa-Pekka Salonen Dirigent
Witold Lutosławski Symphonie Nr. 4
Claude Debussy
La mer. Drei symphonische Skizzen
Jean Sibelius Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82
Abo 2026/27: Das Konzert ist Teil des Zyklus
MEISTERWERKE
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627MW
»Bei dieser Einleitung muss ich an die Bewegung von Planeten denken«, sagt Esa-Pekka Salonen über den Beginn von Jean Sibelius’ 5. Symphonie. Der finnische Dirigent und Komponist leitet die Wiener Philharmoniker bei einer Aufführung dieses beliebten Werkes seines Landsmannes Sibelius. Dieser feilte lange an der Symphonie und brachte sie 1919 in Helsinki erstmals zur Aufführung. Der Anblick von 16 Schwänen inspirierte Sibelius zu dieser Komposition: »Einer der größten Augenblicke meines Leben«, schrieb er. Die in der ersten Konzerthälfte auf dem Programm stehende symphonische Skizze »La mer« von Claude Debussy setzt auf wundersame Weise verschiedene Meeresstimmungen in klangfarbenreiche Musik. Den Anfangspunkt macht Witold Lutosławskis 4. Symphonie aus dem Jahr 1992. »Musik ist Musik«, betonte der Komponist und sprach sich dabei gegen außermusikalische Inhalte aus. Jedoch ließ er sich in seinen späteren Werken vom Klangfarbenreichtum Debussys beeinflussen.
Salonen
Atemlose Spannung
17/10/26
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Cleveland Orchestra · Welser-Möst
Franz Welser-Möst Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie C-Dur K 338
Bernd Richard Deutsch Intensity Richard Strauss
Sinfonia domestica F-Dur op. 53 für großes Orchester
Abo 2026/27:
Das Konzert ist Teil des Zyklus
MEISTERWERKE
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/2627MW
Das Cleveland Orchestra zählt zu den sogenannten Big Five der amerikanischen Symphonieorchester. Unter George Szell erlangte es internationale Bedeutung, seit 2002 steht Franz Welser-Möst an seiner Spitze. Eingangs erklingt die letzte in Salzburg entstandene Symphonie von Wolfgang Amadeus Mozart – die festliche Symphonie C-Dur K 388, vermutlich erstmals in Wien aufgeführt. Es folgt »Intensity« von Bernd Richard Deutsch, 2022 vom Cleveland Orchestra uraufgeführt und Franz WelserMöst gewidmet. Den Abschluss bildet die relativ selten zu hörende »Sinfonia domestica« von Richard Strauss. Das üppig besetzte Werk spiegelt den Spannungsbogen des häuslichen Familienalltags samt seiner allseits bekannten Facetten um Verwandtenbesuch, Streit und Versöhnung wider. Nach der Uraufführung seines Tongedichts 1904 bekannte der sicher nicht bescheidene Komponist: »›Domestica‹ ist mir gelungen, klingt großartig, ist sehr fein, auch brillant, dauert zwar 41 Minuten, hält das Publikum aber trotzdem in atemloser Spannung.«
Franz Welser-Möst
Philipp von Steinaecker
Alexandre Kantorow
Preisgekrönt
Alexandre Kantorow, der 2019 im Alter von 22 Jahren als erster Franzose den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewonnen hat, eröffnet mit Brahms’ 1. Klavierkonzert seine Porträtreihe im Wiener Konzerthaus. Sein Aufstieg war phänomenal. Der Standard schrieb schon kurz darauf vom »besten Pianisten der Welt«, als »der wiedergeborene Liszt« wurde er gar bezeichnet. Ein Millionenpublikum bescherte ihm 2024 die Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris, wo er in fließendem Regen auf einer Seine-Brücke Ravels »Jeux d’eau« spielte. Zu seinen bevorzugten Komponisten gehört jedoch Johannes Brahms. Sinnlich und organisch, »… wie die Wurzeln eines Baumes, aus denen sich ganz natürlich das gewaltige Geflecht aus Ästen und Blättern entfaltet«, empfindet er dessen Werke. Den orchestralen Part übernimmt in diesem Konzert das Pittsburgh Symphony Orchestra, das in der zweiten Konzerthälfte Dmitri Schostakowitschs 5. Symphonie interpretiert. Mit einer Einspielung dieses wuchtigen Werks unter der Leitung von Manfred Honeck gewann es 2018 zwei Grammys, einen davon für die beste Orchesteraufnahme.
10/09/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pittsburgh Symphony Orchestra · Kantorow · Honeck
Alexandre Kantorow
Klavier
Manfred Honeck
Dirigent
Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47
Mahler im Originalklang
Wie klangen die Symphonien Gustav Mahlers zu seiner Zeit? Nicht nur Werke aus Mittelalter, Renaissance oder Barock wurden mit anderen Instrumenten oder Spielweisen ausgeführt als wir es heute gewöhnt sind. Philipp von Steinaecker hat sich mit seinem Mahler Academy Orchestra auf die Suche nach dem originalen MahlerKlang gemacht – mit sorgfältiger Recherche nach dem von Mahler selbst beschafften Instrumentarium, handschriftlichen Spielanweisungen in der Dirigierpartitur von Mahlers Freund Willem Mengelberg sowie alten Schellackplatten. Einstmals Assistent von Claudio Abbado und Sir John Eliot Gardiner finden in Philipp von Steinaeckers Dirigat historische Aufführungspraxis und Interpretation Mahler’scher Werke perfekt zueinander. Das Orchester besteht zur Hälfte aus jungen Stipendiat:innen der GustavMahler-Akademie Bozen, zur Hälfte aus Mitgliedern so renommierter Orchester wie des Concertgebouw Orchestra und der Berliner Philharmoniker. Dieses Mal stehen, mit Fleur Barron als Sängerin, die »Kindertotenlieder« und Mahlers Neunte auf dem Programm, beides Werke, die sich mit der Endlichkeit beschäftigen und auf berückende Weise verklingen.
17/09/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler Academy Orchestra · Barron · von Steinaecker
Mahler Academy Orchestra
Originalklang-Project Fleur Barron Mezzosopran
Philipp von Steinaecker Dirigent
Gustav Mahler Kindertotenlieder für eine Singstimme und Orchester Symphonie Nr. 9
15 Jahre Alma
Seit 15 Jahren verbindet Alma traditionelle Volksmusik mit modernem Flair – vielstimmig und echt. Bei den fünf Musiker:innen erklingen Klassik und Volksmusik, Ländler und Polka, Jodler und Walzer, Komposition und Improvisation Seite an Seite. Inspiration für ihre Kompositionen und Bearbeitungen holt sich die Band u. a. auf ihren zahlreichen Konzertreisen, die sie bereits von Wien über Skandinavien bis nach Peru geführt haben. Seit dem Debüt im Jahr 2015 ist Alma regelmäßig im Wiener Konzerthaus zu Gast. Wenn das Ensemble im Oktober in den Mozart-Saal zurückkehrt und damit den Zyklus »Spielarten« eröffnet, gibt es einen freudvollen musikalischen Ausblick auf die Zukunft, denn: Auch nach 15 Jahren geht es bei Alma definitiv gekonnt vielseitig weiter!
30 Jahre Pink Martini
Pink Martini, der unaufhaltsame Motor der Freude, bringt seit über dreißig Jahren die Mission von Gründer Thomas Lauderdale, multikulturelle Verbindungen und Inklusion zu schaffen, weltweit auf die Konzertbühnen. Das verbindende Element bescheinigt dem »kleinen Orchester« aus Oregon auch die internationale Presse: »Das ist gehaltvolle, äußerst zugängliche Musik, absolut kosmopolitisch und doch völlig unprätentiös. Und sie scheint so ziemlich jeden anzusprechen … von Grundschüler:innen über Großmütter bis hin zu den jungen, hippen und schönen Menschen.« (Washington Post) Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Old-Fashioned-Pop, globalen Rhythmen, Big-Band-Sound und Hollywood-Glamour begeistert Pink Martini Menschen jeden Alters. Mit einer Reihe von bekannten Stimmen, darunter China Forbes, Storm Large, Ari Shapiro, »America’s Got Talent«-Finalist Jimmie Herrod oder Meow Meow, gastierte Pink Martini u. a. bereits in der Carnegie Hall in New York, im Sydney Opera House und der Royal Albert Hall in London. Im Wiener Konzerthaus gibt Pink Martini sein Debüt!
04/10/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alma
»15 Jahre – Von hier aus weiter«
Julia Lacherstorfer Violine, Gesang
Evelyn Mair Violine, Gesang
Matteo Haitzmann Violine, Gesang
Marie-Theres Stickler
Diatonische Harmonika, Gesang
Marlene Lacherstorfer Kontrabass, Gesang
12/10/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pink Martini
»30 Years of Pink Martini«
Storm Large Gesang
Thomas Lauderdale Gesang, Klavier & Band
Pink Martini
Alma
19/10/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Cat Power
»The Greatest Tour –20th Anniversary Performance of the Album in its Entirety«
Cat Power Gesang & Band
20 Jahre »The Greatest«
Eigentlich heißt Cat Power ja Charlyn Marie Marshall. Der Künstlername, unter dem die US-amerikanische Singer-Songwriterin nun bekannt ist, war zunächst der Name ihrer ersten Band. Mittlerweile ist Cat Power solo unterwegs – und das äußerst erfolgreich. Mit ihrer melancholischen Stimme und ihren emotionalen, introspektiven Songs prägt Cat Power die Indie- und Alternative-Szene seit den 1990er-Jahren. Ihre Musik verbindet Folk, Blues, Soul und Rock. Alben wie »Moon Pix« (1998) und »The Greatest« (2006) gelten als Meilensteine ihres unverwechselbaren, minimalistischen Stils. Ihr Debüt im Wiener Konzerthaus gab sie im Juli 2024 – hier brachte sie Songs, die Bob Dylan 1966 auf seiner legendären »Royal Albert Hall Concert«-Tour präsentierte, zur Freude ihrer Fans zur Aufführung. Nun freuen wir uns auf eine Rückkehr des Indie-Stars anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres legendären Albums »The Greatest«.
Cat Power
Brandneu im Originalton
In der Reihe »Originalton« präsentiert das Wiener Konzerthaus zeitgenössische Autor:innen und setzt damit seine lange literarische Tradition fort. So lesen aus ihren brandaktuellen Romanen Jacqueline Kornmüller im Oktober und Emmanuel Carrère im November. Kornmüller hat sich vor allen Dingen mit der von ihr inszenierten preisgekrönten »Ganymed«-Serie im Kunsthistorischen Museum und im Otto-Wagner-Areal in den Steinhofgründen einen Namen gemacht – mittlerweile ist die Theatermacherin auch als Schriftstellerin erfolgreich. In ihrem poetischzauberhaften Roman »Die Frau im Schrank« erzählt Kornmüller vom frisch engagierten jungen Schauspieler DU, der sich das Zimmer in der Wohnung eines Freundes mit einem Turm von Büchern, dem Gefühl von Einsamkeit und einem alten Schrank mit Eigenleben teilt: Als sich die klemmende Tür des Schranks öffnet, entdeckt DU darin allerlei Hinterlassenschaften und das Foto einer jungen Frau … Jacqueline Kornmüllers neuestes Werk handelt von Zufall und Bestimmung – während Jacqueline Kornmüller erzählt und der Schauspieler Peter Wolf alias DU moderiert, begleiten Mona Matbou Riahi und Peter Rom das kongeniale Duo musikalisch.
Schubert-Songcontest
Spektakuläres Crossover-Projekt der Musicbanda Franui: »Die große Schubertsache« stellt Franz Schuberts Schaffen in den Mittelpunkt. Dessen Werke werden zwischen Klassik, Pop, Jazz und Wiener Lied neu interpretiert. Die Teilnehmer:innen des Franui’schen Events sind: Mezzosopranistin Anja Mittermüller, Bassbariton Florian Boesch und Tenor Julian Prégardien. Zudem singt Karl Markovics. Das Duo Oliver Welter und Clara Frühstück nähert sich der »Winterreise« auf besonders radikale Weise. Mit den Strottern, Anna Mabo & die Buben, Daniel Heide sowie The Erlkings als weiteren Gästen verspricht »Die große Schubertsache« ein gleichermaßen formidables und vielfältiges Konzert zu Ehren des Wiener Liederfürsten zu werden.
19/10/26
Mo, 19.30 Uhr · Berio-Saal Originalton
Kornmüller · Wolf · Matbou Riahi · Rom »Die Frau im Schrank«
Jacqueline Kornmüller Sprecherin
Peter Wolf Moderation
Mona Matbou Riahi Klarinette, Gesang
Peter Rom E-Gitarre
11/11/26
Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal Originalton
Carrère · Proedl »Kolchose«
Emmanuel Carrère Gespräch und Lesung in französischer Sprache
Gabriel Proedl Moderation Gespräch und Lesung werden ins Deutsche übersetzt
09/10/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Musicbanda Franui & Friends
»Die große Schubertsache«
Anja Mittermüller Mezzosopran Great Talent
Julian Prégardien Tenor
Florian Boesch Bassbariton
Karl Markovics Gesang
Oliver Welter Gesang
Clara Frühstück Klavier
Die Strottern
Anna Mabo & die Buben
The Erlkings
Daniel Heide Klavier
Die große Schubertsache oder: Der Songcontest, bei dem Franz Schubert gewinnt
Jacqueline Kornmüller
Musicbanda Franui
Falling Ap a rt Together
23/10/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Ólafur Arnalds
»Falling Ap a rt Together«
Ólafur Arnalds Klavier, Electronics & Band
Der preisgekrönte Künstler, Komponist und Produzent Ólafur Arnalds kehrt mit einem kühnen und abenteuerlichen Projekt zurück nach Wien: »Falling Ap a rt Together« ist der Versuch, die Distanz zwischen uns abzubauen. Das hybride Konzertformat legt die Schichten offen, die wir errichten, um uns sicher zu fühlen. Es geht Arnalds um die gemeinsame Menschlichkeit, die entsteht, wenn wir uns erlauben, verletzlich zu sein. Mit seinem Team aus engagierten Künstler:innen und Musiker:innen präsentiert Arnalds eine fesselnde Mischung aus früherem und neuem Material. Diese mitreißende Show fordert die Grenzen dessen heraus, was ein Konzert sein kann: Das Publikum darf sich hier auf eine immersive LivePerformance freuen, deren atemberaubende visuelle Inszenierung präzise auf Arnalds sphärische Kompositionen abgestimmt ist.
Ólafur Arnalds
Sternstunde des Operngesangs
Piotr Beczała ist ein weltweit gefragter Operntenor. Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Marco Boemi widmet er sich zwei verschiedenen musikalischen Welten: mythischen Helden Richard Wagners und Menschen aus Fleisch und Blut des italienischen Verismo. Im ersten Teil des Abends erklingen Arien aus Wagners Opern »Lohengrin«, »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Rienzi« und »Die Walküre«. Besonders mit der Titelrolle des »Lohengrin« feierte Beczała zuletzt große Erfolge in Bayreuth. Zu Beczałas bevorzugtem Repertoire gehören die großen Arien des Verismo, von Giacomo Puccini und Umberto Giordano. Letztes Jahr gab er bei den Salzburger Festspielen sein Rollendebüt als Andrea Chénier. Nicht zuletzt wird der großartige Tenor an diesem Abend mit strahlenden Spitzentönen des Cavaradossi aus »Tosca« glänzen, in den berühmten Arien »Recondita armonia« und »E lucevan le stelle« –eine Sternstunde des emotionsvollen Gesangs!
Die Vögel der Nacht
Seit über einem Jahrzehnt touren Ursula Strauss und Ernst Molden gemeinsam durch den deutschsprachigen Raum. Sie eröffneten am Rathausplatz zweimal die Wiener Festwochen und begeistern seit Jahren mit einer einzigartigen Mischung aus Lyrik, Musik und Bühnenpräsenz. Nach den erfolgreichen Alben »Wüdnis« und »Oame söö« laden die beiden nun zu einem großartigen Konzertabend, um dabei ihr drittes gemeinsames Album zu präsentieren: Die neuen Songs von »nochdvegl« – reduziert auf zwei Stimmen und Gitarre – erzählen von König Laurins Rosengarten, gefährlichen Basilisken in Wien und heimtückischen Wassermännern.
25/09/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Piotr Beczała
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Piotr Beczała Tenor
Marco Boemi Dirigent
Werke und Arien von Richard Wagner, Umberto Giordano und Giacomo Puccini
30/09/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Ursula Strauss & Ernst Molden
Album Release Konzert »nochdvegl«
Ursula Strauss Gesang Ernst Molden Gesang, Gitarre
Piotr Beczała
Ursula Strauss
Besonders besetzt
Zuletzt begeisterte Denis Kozhukhin im Mai 2026 mit Vilde Frang und Maximilian Hornung in einem Programm, bei dem die Klaviertrios von Schumann im Fokus standen. Nun ist der russische Pianist in einer anderen Trio-Konstellation zu Gast: Er präsentiert ein entdeckungsfreudiges Kammermusikprogramm mit dem andalusischen Klarinettisten Pablo Barragán und dem französischen Bratschisten
Adrien La Marca. Mit dem Kegelstatt-Trio schuf Mozart 1786 die erste bedeutende Komposition für Klarinette, Viola und Klavier. 67 Jahre später griff Robert Schumann diese ungewöhnliche Besetzung in seinen »Märchenerzählungen« op. 132 auf. An ihnen orientierte sich wiederum
Max Bruch für seine Acht Stücke op. 83. Ergänzt wird das Konzert durch eine Sonate für Klarinette und Klavier von Carlos Guastavino sowie kammermusikalischen Bearbeitungen von Xavier Montsalvatges »Cinco canciones negras« und Astor Piazzollas »Cuatro estaciones porteñas«.
05/10/26
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Barragán · La Marca · Kozhukhin
Pablo Barragán Klarinette
Adrien La Marca Viola
Denis Kozhukhin Klavier
Carlos Guastavino Sonate für Klarinette und Klavier
Xavier Montsalvatge Cinco canciones negras
Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviertrio Es-Dur K 498 »Kegelstatt-Trio«
Robert Schumann Märchenerzählungen op. 132
Max Bruch Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 (Auswahl)
Astor Piazzolla Cuatro estaciones porteñas
(Bearbeitung für Klarinette, Viola und Klavier: José Bragato)
Mit Herz und Style
Cari Cari präsentieren ihr neues Studioalbum. »One More Trip Around The Sun« ist eine Hommage ans Älterwerden, eine Liebeserklärung an Familie und Freund:innen und das Versprechen, sich und den eigenen Werten treu zu bleiben. Trotz der anstehenden Welttournee und internationalen Lorbeeren etwa vom Rolling Stone, der Cari Cari als »größte Entdeckung des Primavera Sound Barcelona« bezeichnete, bleibt das Duo vollkommen unabhängig – ohne Plattenvertrag, Management oder Verlag. Ihr drittes Studioalbum ist Cari Caris Art, »nein« zu sagen: Nein zu Major-Label-Strukturen und zu einem System, das den Menschen hinter der Kunst vergisst. Beständig setzt sich das Duo für Fair Pay im Kulturbetrieb ein. Selbst der unverwechselbare Sound von Cari Cari ist ein klares Statement gegen kurzlebige Trends. Charakteristisch bleibt der Einsatz von Maultrommel und Didgeridoo. Die einzigartigen Klangcollagen sind vertraut, allerdings noch vielschichtiger und präziser gestaltet als je zuvor – ein musikalischer »Trip Around the Sun«!
Nachdem in der vergangenen Konzertsaison der erste Teil von »Fantômas« – fulminant musikalisch begleitet von den Jazzmusikern Nicolaus Giraud und Gabriel Cazes – zu erleben war, geht es jetzt weiter mit der Jagd nach dem mörderischen Bösewicht: »Juve gegen Fantômas« ist der zweite Teil der berühmten Stummfilm-Krimiserie »Fantômas« von Louis Feuillade aus dem Jahr 1913. Der Vorläufer moderner Thriller gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Nach Fantômas’ spektakulärer Flucht verfolgen Inspektor Juve und Journalist Fandor erneut den legendären Ganoven, der seine Identitäten so schnell wechselt wie ein Chamäleon seine Farbe. Diesmal sorgt das Trio Mario Rom’s Interzone, bestehend aus dem Jazztrompeter Mario Rom, Bassist Lukas Kranzelbinder und Schlagzeuger Herbert Pirker, für fantastische Livemusik.
7 Kulturen, 1 Sound
Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra hat sich seit seinem mittlerweile vierzehnjährigen Bestehen als feste Größe in der internationalen Balkanmusikszene etabliert. Mit einer unverwechselbaren Mischung aus vielfältigen Musikstilen wie Jazz Manouche, Klezmer und RomaMusik erschafft die Band einen Klang, der weltweit Menschen berührt und kulturelle wie geopolitische Grenzen mühelos überwindet. Das siebenköpfige Ensemble trägt die Essenz von sieben miteinander verwobenen Geschichten in sich – geprägt von unterschiedlichen Kulturen und Lebenswegen. Mittlerweile kann das Barcelona Gipsy balKan Orchestra auf ein siebtes Studioalbum verweisen: Neben seiner Verbundenheit zu traditioneller Musik ist hier eine lebendige Sammlung eigener Kompositionen, Texte und Melodien entstanden, die gerade live die volle leidenschaftliche Kraft des Kollektivs entfaltet.
13/10/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film + Musik live
Feuillade: Fantômas
Mario Rom’s Interzone
Mario Rom Trompete
Lukas Kranzelbinder Kontrabass
Herbert Pirker Schlagzeug
Film »Fantômas. Teil 2: Juve contre Fantômas
(Juve gegen Fantômas)« (F 1913)
Regie Louis Feuillade
Musik Lukas Kranzelbinder, Herbert Pirker, Mario Rom
15/10/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Barcelona Gipsy balKan Orchestra
Margherita Abita Gesang
Julien Chanal Gitarre
Fernando Salinas Akkordeon
Xavi Pendón Klarinette
Pere Nolasc Turu Violine
Ivan Kovačević Kontrabass
Albert Enkaminanko Percussion
Fantômas
Barcelona Gipsy balKan Orchestra
Alles Schumann
»Für mich ist Schumann der größte Künstler überhaupt«, so Christian Gerhaher. Der gefeierte Bariton hat mit seinem kongenialen künstlerischen Partner, dem Pianisten Gerold Huber, 2021 eine Aufnahme sämtlicher SchumannLieder vorgelegt. Nach »Schumann I« im Dezember 2024 kann man im Wiener Konzerthaus nun einen weiteren, ganz Schumann gewidmeten Abend mit den beiden Stars erleben. Auf dem Programm stehen Lieder aus Schumanns »Liederjahr« 1840, darunter die Fünf Lieder op. 40 und der Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39, sowie späte Schätze wie die Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90. Laut Christian Gerhaher sind die Lieder von 1840 zwar die populäreren, die späteren dafür aber »besonders interessant, besonders tiefgründig«. Ein Muss – nicht nur für Schumann-Fans!
Die Donau komponiert
Das Festival Wien Modern wird heuer von der Donau eröffnet. Genauer gesagt: »Mit der Donau« entsteht eine abendfüllende Komposition und Rauminstallation unter ebendiesem Titel. Hinter dem Projekt steht ein künstlerisches Kollektiv, bestehend aus der Komponistin Pia Palme, der Künstlerin Lisa Horvath, der Sopranistin Juliet Fraser, den Tanzperformer:innen Elie Halonen und Satu Hakamäki sowie dem zweitlängsten Fluss Europas. Im Nationalpark Donau-Auen erforscht das Kollektiv Klänge, Bewegungen und Worte, die aus der Landschaft heraus entstehen. Im ausgeräumten Großen Saal setzt es ein sensibles Zusammenwirken von Orchester, Klängen aus der Natur, Stimme, Bewegung, Video und Rauminstallation in Gang. Es spielt das RSO Wien unter der Leitung von Irene Delgado-Jiménez – eine erste von zahlreichen Erkundungen verschiedenster Ökosysteme.
30/10/26
22/10/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Christian Gerhaher ·
Gerold Huber
Schumann II
Christian Gerhaher Bariton
Gerold Huber Klavier
Robert Schumann
Fünf Lieder op. 40
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39
Drei Gesänge op. 83
Romanzen und Balladen op. 53
Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal Eröffnungskonzert Wien Modern 39
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Irene Delgado-Jiménez Leitung
Juliet Fraser Sopran, Musik, Research Elie Halonen, Satu Hakamäki Performance, Research Pia Palme Konzept, Musik, Text, Research Lisa Horvath Raumkonzept, Szenografie, dramaturgische Beratung, Research Pia Palme, Lisa Horvath, Juliet Fraser, Satu Hakamäki, Elie Halonen Mit der Donau. Komposition und Rauminstallation mit Sopran, Orchester, Elektronik, zwei Performer:innen und einem Fluss (UA)
Christian Gerhaher
Altarm der Donau
Wiener Konzerthaus Soirée
Circle-Reise nach Polen
Die diesjährige Konzerthaus-CircleReise führte unsere neuen Stifter:innen und Circlemitglieder nach Warschau und Krakau.
In Warschau standen neben historischen Stadtführungen und einem exklusiven Besuch des POLIN-Museums (Museum der polnischen Juden) auch ein Abendessen mit Countertenor Jakub Józef Orliński auf dem Programm. Im Rahmen eines Besuchs der Opera Narodowa durften wir einen Workshop der Opernakademie mit Edith Wiens besuchen sowie einen Blick in die Generalprobe von »La Traviata« werfen. Auch Konzertbesuche kamen nicht zu kurz. So spielten zwei Teilnehmer des Nationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau ein exklusives Konzert für uns, in Krakau
Unser jährliches
Fundraising-Dinner im Großen Saal des Wiener Konzerthauses
Erleben Sie einen glanzvollen Galaabend mit exzellenter Musik und köstlicher Kulinarik!
Mit poetischer Leichtigkeit und Wiener Schmäh begleiten Die Strottern den Abend musikalisch, Pianist Giorgi Gigashvili begeistert mit feinsinniger Virtuosität.
Kulinarisch verwöhnt Sie Haubenkoch Christian Wallner. Für ausgelassene Stimmung sorgt DJane Colette beim Ausklang im Schubert-Saal.
Für weitere Informationen und Buchungen steht Ihnen Marlene Fischer gerne zur Verfügung.
fischer@konzerthaus.at +43 1 24200 314
NÄHERE INFOS
Weitere Informationen unter konzerthaus.at/konzerthaus-soiree
gab der junge, aufstrebende Harfenist Adrian Nowak ein Privatkonzert an der Musikakademie.
In Krakau beeindruckten besonders die Kunstschätze wie der Hochaltar aus der Werkstatt von Veit Stoß in der Marienkirche oder Leonardo da Vincis »Die Dame mit dem Hermelin« im Czartoryski-Museum.
CIRCLE-REISE FRÜHJAHR 2027
Anmeldung
Sollten auch Sie Interesse an einer Mitgliedschaft als Stifter:in haben und Intendant Matthias Naske auf die Reise im Frühjahr 2027 begleiten wollen, melden Sie sich bitte gerne bei Birgit Zawichowski: zawichowski@konzerthaus.at +43 1 24200 316
Elim Chan Dirigentin
* 18. November 1986 · Hongkong, China
… wusste bereits als Kind, dass sie Dirigentin werden möchte. Als sie zum ersten Mal eine Dirigentin im Konzert erlebte, wollte sie an ihre Stelle treten, dorthin, wo »die Magie passiert«. Später gewann sie als erste Frau die Donatella Flick LSO Conducting Competition (2014).
... gibt in der Saison 2026/27 als Artistic Partner der Wiener Symphoniker ihr Konzerthaus-Debüt. Die designierte Musikdirektorin der San Francisco Symphony war u. a. Chefdirigentin des Antwerp Symphony Orchestra sowie Erste Gastdirigentin des Royal Scottish National Orchestra.
... bezeichnet das Dirigieren als einen der »geheimnisvollsten Berufe überhaupt«. Am meisten begeistert sie daran, »im Zentrum des Geschehens zu sein« sowie die Aufgabe, »alle zu motivieren, den bestmöglichen Klang zu kreieren«.
KONZERTTIPPS
05 & 06/10/26
Mo & Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker · Kremer · Chan
Gidon Kremer Violine
Elim Chan Dirigentin
Sofia Gubaidulina Fairytale poem
Alfred Schnittke
Violinkonzert Nr. 4
Sergej Prokofjew
Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
Petra Linecker Moderation, Konzept Sergej Prokofjew
Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
01
Di, 20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart«
Das Wiener Hofburg Orchester präsentiert mit renommierten Opernsänger:innen sowie Balletttänzer:innen Werke von Wolfgang
Amadeus Mozart, Johann und Josef Strauss sowie Franz Lehár und Emmerich Kálmán
€ 45/55/75/110,–
VVK
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
06
So, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
ZYLUS YURY REVICH
Classic Revolution –VIVALDI
Yury Revich Violine & Konzept
Guillaume Vincent Klavier
Tim Slizzer Beatboxing & Vocals
Giuseppe Tartini Sonate g-moll für Violine und Klavier »Teufelstriller-Sonate«
Antonio Vivaldi Die vier Jahreszeiten
Concerto e-moll RV 279 für Violine, Streicher und Basso continuo (La Stravaganza)
Ignatius Sancho
Dutchess of Devonshire's Reel
George Bridgetower Henry
Joseph Bologne, Chevalier Saint Georges
Sonate Nr. 2 in a-dur
€ 25/45/55/75/90,–
VVK · Veranstalter NEW WAYS Center for Sustainable Development e.U. Artist Management
09
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Solistisches
Saisoneröffnung
10
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Pittsburgh Symphony Orchestra · Kantorow · Honeck
Alexandre Kantorow Klavier
Manfred Honeck Dirigent
Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47 siehe Seite 33
€ 45/88/113/140/172/186,– Zyklus VIR
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12
Sa, 20.00 Uhr · Mozart-Saal Yasmin Levy
September
17
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang · Orchester Mahler Academy Orchestra · Barron · von Steinaecker
Fleur Barron Mezzosopran
Philipp von Steinaecker Dirigent
Gustav Mahler Kindertotenlieder für eine Singstimme und Orchester · Symphonie Nr. 9 siehe Seite 33
€ 29/44/59/73/86/94,– Zyklus OK
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Schönberg-Saal Einführungsvortrag
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal
20
So, 15.30 & 19.00 Uhr · Großer Saal
Neue Musik
Georg Friedrich Haas: 11.000 Saiten
Klangforum Wien
50 Pianist:innen in Zusammenarbeit mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
eröffnungSaison-mit anschließendem Fest
Pittsburgh Symphony Orchestra · Hadelich · Honeck
Augustin Hadelich Violine
Manfred Honeck Dirigent
John Adams Short Ride in a Fast Machine. Fanfare für Orchester
Samuel Barber Violinkonzert op. 14
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95
»Aus der Neuen Welt« siehe Seiten 4–7
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus OI
50% JM · VVK · Das Konzert im Großen Saal ist der Auftakt zu einem festlichen Abend, an dem alle Gäste zu kleinen kulinarischen Köstlichkeiten, erfrischenden Getränken und im Haus verteilten Überraschungskonzerten eingeladen sind. Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
»One More Night with Yasmin Levy« Yasmin Levy kehrt nach ihrem gefeierten Wien-Konzert 2024 zurück: Nach Veröffentlichung ihres Albums »Mujer« sowie ihrer berührenden Interpretation von »Caruso« bringt sie ein emotionales Konzertprogramm auf die Bühne – eine einzigartige Verbindung aus Tradition und modernem Klang.
€ 35/54/69/78,–
VVK · Veranstalter EAI GmbH
16
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Chor, Oratorium & Oper VOCES8
»Lead me home«. A celebration of the American choral landscape
Das Ensemble VOCES8, seit zehn Jahren Stammgast im Wiener Konzerthaus, feiert die amerikanische Chorlandschaft mit Werken von Virgil Thomson, Caroline Shaw, Morten Lauridsen, William Billings, Bobby McFerrin, Eric Whitacre, Taylor Scott Davis, Samuel Barber, Richard Rodgers, Billy Strayhorn, Harry Warren, Cole Porter u. a.
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus COM
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Vimbayi Kaziboni Musikalische Leitung
Georg Friedrich Haas
11.000 Saiten für 50 mikrotonal zueinander gestimmte Klaviere und Kammerorchester siehe Seiten 12–13
€ 44/59,– Zyklus NA (19.00 Uhr)
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Klavier · Kammermusik
Argerich · Zilberstein · Gerzenberg · Gerzenberg
Martha Argerich Klavier
Lilya Zilberstein Klavier
Anton Gerzenberg Klavier
Daniel Arkadij Gerzenberg Klavier
Werke für vier, sechs und acht Hände von Bedřich Smetana, Carl Czerny, Sergej Rachmaninoff, Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch, Robert Schumann, Maurice Ravel und Edvard Grieg siehe Seite 28
€ 33/64/82/104/124,– Zyklus KIG
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Alexandre Kantorow · 10/09/26
Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
23
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Zum 20-jährigen
Jubiläum von Exilarte
Wiener Symphoniker · Kotte · Wincor
»Echo des Unerhörten«
Mitra Kotte Klavier
Katharina Wincor Dirigentin
Wilhelm Grosz
Spanish Rhapsody für Klavier und Orchester (UA)
Serenade op. 5 · Tanz op. 7
Hans Winterberg
Symphonie Nr. 2
€ 27/41/50/60/70/75,–
VVK · Veranstalter mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst
Mi, 20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester »Strauss & Mozart«
Informationen siehe 01.09.
€ 45/55/75/110,–
VVK
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
25
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Lied & Arien · Orchester
Piotr Beczała
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Piotr Beczała Tenor
Marco Boemi Dirigent
Werke und Arien von Richard Wagner, Umberto Giordano, Amilcare Ponchielli und Giacomo Puccini
siehe Seite 39
€ 73/98/133/168/192,– Zyklus MST
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Piotr Beczała · 25/09/26
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Geburtstagskonzert
Prof. Gerhard
Schulz
Ehemalige Studierende, Freund:innen und Kolleg:innen von Herrn Prof. Schulz:
Simply Quartet (Mitglieder)
Goldmund Quartett (Mitglieder)
Johannes Dickbauer Violine
Mila Georgieva Violine
Bettina Gradinger Violine
Tomo Keller Violine
Anna Knopp Violine
Marie Isabel Kropfitsch Violine
Catherina Lee Violine
Luka Ljubas Violine
Réka Szilvay Violine
Lieke te Winkel Violine
Milica Zulus Violine
Eszter Haffner Violine, Viola
Lily Francis Violine, Viola
Isabel Charisius Viola
Sebastian Führlinger Viola
Hanna Weinmeister Viola
Lilia Schulz-Bayrova Violoncello
Bruno Weinmeister Violoncello
Christoph Berner Klavier
Nadja Höbarth Klavier
Christian Schulz Dirigent
Wilhelm Sinkovicz Moderation
Werke von Joseph Hellmesberger jun., Robert Schumann, Gustav Mahler, Nikolai Rimski-Korsakow, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Felix Mendelssohn Bartholdy
€ 29/38/47/57/66/70,–
VVK · Veranstalter Univ. Prof. Mag. Eszter Haffner
26
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orff: Carmina Burana
Akademischer Orchesterverein Wien, ProChoro Wien, Gumpoldskirchner Spatzen, Maria Nazarova Sopran, Aaron-Casey Gould Tenor, Clemens
Unterreiner Bariton, Alexandra Tirsu Violine, Michał Juraszek Dirigent
Erich Wolfgang Korngold Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Carl Orff Carmina Burana. Cantiones profanae für Soli, Chor und Orchester
€ 24/39/48/57/61/68/76/84,–
VVK · Veranstalter Stratus Music – Organisation von Konzerten und Musikveranstaltungen
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Golden Melodies Orchestra
Mit Hits von James Last, Bert Kaempfert und Max Greger feiert das Golden Melodies Orchestra die Unterhaltungsmusik der 1960er bis 1980er – mit Evergreens wie »Trumpet Blues« oder »Blue Spanish Eyes«.
€ 42/48/55/68,–
VVK · Veranstalter Golden Melodies Orchestra Rudi Jursitzky und Mitges. (GbR)
Nach ihrem erfolgreichen Debüt in der Carnegie Hall 2024 geht Isabella d’Éloize Perron auf Europatournee, bei der sie neben Vivaldis und Piazzollas »Vier Jahreszeiten« auch diejenigen des renommierten Filmkomponisten François Dompierre zur Aufführung bringt.
€ 30/46/57/69,–
VVK · Veranstalter Peaks Invest s.r.o.
Mitra Kotte · 23/09/26
Ciara Moser · 29/09/26
Di, 11.00 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Junges Publikum · Inklusive Formate klangberührt
Ciara Moser
»The Rose of Battle«
Ciara Moser E-Bass & Band
Lilian Genn Moderation
Für ihr Debütalbum »Blind. So What?« wurde die irisch-österreichische Bassistin und Komponistin Ciara Moser international gefeiert. Nun kommt die preisgekrönte Künstlerin erstmals ins Wiener Konzerthaus. In »The Rose of Battle« verbindet sie Folk mit Modern Jazz und Fusion.
11.00 Uhr: Schulkonzert · kostenfrei · Anmeldung unter konzerthaus.at/schulkonzerte 18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltung · € 22,–50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung Zyklus KB Freie Platzwahl · 11.00 Uhr: Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 16.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum Mini hop
»Alles verkehrt«
Antonia Kapelari Es-Althorn, Trompete
Maartje Pasman Tanz Nina Ball Ausstattung
Rosa Braber Regie
Bei »Mini hop« entdecken Ein- bis Dreijährige mit ihrer Begleitung die Welt durch Musik – nonverbal und interaktiv. Diesmal will Mini hoch hinaus: Sie reist ins Weltall. Auf dem Purzelplaneten steht Minis Welt Kopf: Alles ist verkehrt herum! Zuerst ist es für Mini ganz ungewohnt, aber dann macht es ihr großen Spaß, denn die Welt darf auch mal anders sein. Antonia Kapelaris Bläserklänge bringen Minis Welt schließlich wieder ins Gleichgewicht.
Ausverkauft Zyklus MHA
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester
Wiener Philharmoniker · Salonen
Esa-Pekka Salonen Dirigent
Witold Lutosławski Symphonie Nr. 4
Claude Debussy
La mer. Drei symphonische Skizzen
Jean Sibelius Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 siehe Seite 30
€ 45/88/113/140/172/186,– Zyklus MW
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
September/Oktober
30
Mi, 11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Mini hop
»Alles verkehrt«
Informationen siehe 29.09.
11.00 Uhr: Kombikarte € 31,– Zyklus MHB (ein Erwachsener und ein Kind)
14.30 & 16.00 Uhr: Ausverkauft Zyklus MHC, MHD
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
George Dalaras
»The Legacy of Greece«
George Dalaras Gitarre, Busuki, Gesang & sein griechisches Ensemble
Bekannte Klassiker sowie ausgewählte, seltener aufgeführte Lieder aus dem Repertoire von George Dalaras
€ 29/39/59/75/89/99,–
VVK · Veranstalter Karozas Entertainment GmbH
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal
Album Release Konzert
Ursula Strauss & Ernst Molden
»nochdvegl«
Ursula Strauss Gesang
Ernst Molden Gesang, Gitarre siehe Seite 39
€ 29/42/54/64/77/83,–
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Antrittskonzert
Markus Poschner
ORF Radio-Symphonieorchester Wien Giorgi Gigashvili Klavier Great Talent
Markus Poschner Dirigent
Hannah Kendall O flower of fire (EA) Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur Igor Strawinski Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland
Mit diesem Konzert tritt Markus Poschner, der seit 2017 das Bruckner Orchester Linz leitet und seit 2025 das Sinfonieorchester Basel, seine Position als Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien an –in guter Tradition des Klangkörpers mit modernen sowie zeitgenössischen Werken. siehe Seiten 22–25
€ 29/41/52/61/73/78,– Zyklus RSO
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Großer Saal
Konzerteinführung mit Markus Poschner und dem RSO Wien
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Benefizkonzert zugunsten CS Hospiz Wien
Luc Mangholz Flöte
Sebastian Breit Oboe
Gregor Hinterreiter Klarinette
Lukas Schmid Fagott
Manuel Huber Horn
Gabriel Meloni Klavier
Alexander Zemlinsky
Humoreske. Schulstück für Bläserquintett
Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett Es-Dur K 452 für Klavier und Bläser
Heinrich Kaspar Schmid
Bläserquintett B-Dur op. 28
Francis Poulenc
Sextett S 100 für Bläserquintett und Klavier
€ 45/56/63/69,–
VVK · Veranstalter CS Caritas Socialis Privatstiftung
Ursula Strauss · 30/09/26
Oktober
02
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
Gile Bae
»The Art of Sound«
Pianistin mit Strahlkraft: Gile Bae begeistert mit technischer Brillanz und unverwechselbarer Bühnenpräsenz. Sie will Klassik einem möglichst breiten Publikum nahebringen
– Kenner:innen und all jenen, die klassische Musik (neu) entdecken wollen.
für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien und Elbphilharmonie Hamburg
Oscar Jockel
Neues Werk für Streichquartett (UA) Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien, Elbphilharmonie Hamburg und European Concert Hall Organisation
Joseph Haydn
Streichquartett G-Dur Hob. III/81
Fanny Mendelssohn-Hensel
Streichquartett Es-Dur
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett f-moll op. 80
€ 31,– Zyklus RIS
50% JM · Freie Platzwahl
Unterstützt von der European Concert Hall Organisation Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal
Symphonisches
Schrammelquintett Wien & Wagner-Trenkwitz
»A echt’s Weana Kind«
Christoph Wagner-Trenkwitz Moderation, Lesung
Kompositionen der Strauss-Dynastie sowie Märsche, Polkas und Tänze von Johann und Josef Schrammel, Carl Michael Ziehrer u. a.
€ 25/38/51/58,– Zyklus SSW
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Marlene Lacherstorfer Kontrabass, Gesang siehe Seite 34
€ 28/35/44/53/60/64,– Zyklus SPI, U30
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum · Brass & Blasmusik
Piccolo
»MähTropolis«
Sonus Brass Ensemble
Stefan Dünser Trompete, Libretto, Konzept
Attila Krako Trompete
Zoltán Holb Horn
Jan Ströhle Posaune
Harald Schele Tuba
Nina Ball Ausstattung
Pascale-Sabine Chevroton Choreographie
Markus Kupferblum Pantomime, Regie
Fred, Albert und John, drei Schafe aus Schottland, träumen vom großen Abenteuer: Sie wollen ausbüxen, dem Alltagstrott entkommen, in die Stadt ziehen. Doch was sie dort erleben, überrascht sogar die schlauen Schafe ...
€ 28,–/Kinder € 17,– Zyklus PIA bzw. PIB
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren · Eine Produktion von Philharmonie Luxembourg, Tonhalle-Gesellschaft
Zürich, Bregenzer Festspiele und Wiener Konzerthaus
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 10.30 Uhr · Mozart-Saal
Orchester · Klavier
Wiener
KammerOrchester · Bashkirova · de Vriend
Elena Bashkirova Klavier
Jan Willem de Vriend Dirigent
Franz Anton Rosetti Symphonie g-moll Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Es-Dur K 449
Joseph Haydn Symphonie e-moll Hob. I/44 »Trauer-Symphonie«
€ 29/39/49/59/68/73,– Zyklus MA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum · Brass & Blasmusik Piccolo
»MähTropolis«
Informationen siehe 03.10.
€ 28,–/Kinder € 17,– Zyklus PIC bzw. PID
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren · Eine Produktion von Philharmonie Luxembourg, Tonhalle-Gesellschaft
Zürich, Bregenzer Festspiele und Wiener Konzerthaus Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.00 Uhr · Schubert-Saal
Maria Tănase –
Die Seele Rumäniens
Meda Topirceanu Mezzosopran
Cvartet Constantin Mirea
Die Bukarester Mezzo-Sopranistin Meda Topirceanu interpretiert die Lieder der rumänischen Ikone Maria Tănase in zeitgenössischem Belcanto mit osmanischem Einfluss. Begleitet vom Cvartet Constantin Mirea erklingen folkloristische Stücke in Arrangements des Komponisten Ioan Dobrinescu.
€ 49/59/69,–
VVK · Veranstalter Asociatia »Friends of Visual Arts«
Mo, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Lied & Arien · Kammermusik
Musica Juventutis
Rothen · Lermer · Kropfreiter
Katharina Rothen Sopran
Franziska Lermer Violoncello
David Kropfreiter Klavier
Werke von Robert Schumann, Franz Lehár, Richard Strauss, Dmitri Schostakowitsch und Sergej Prokofjew
€ 25/30/33/35,– Zyklus MJ
50% Ermäßigung für Personen unter 30 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Solistisches
Wiener Symphoniker · Kremer · Chan
Gidon Kremer Violine
Elim Chan Dirigentin
Sofia Gubaidulina Fairytale poem
Alfred Schnittke
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4
Sergej Prokofjew Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan) siehe Seiten 22–25
€ 29/52/67/82/99/107,– Zyklus WSF
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
05
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik
Barragán · La Marca · Kozhukhin
Pablo Barragán Klarinette
Adrien La Marca Viola
Denis Kozhukhin Klavier
Carlos Guastavino
Sonate für Klarinette und Klavier
Xavier Montsalvatge
Cinco canciones negras
Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviertrio Es-Dur K 498
»Kegelstatt-Trio«
Robert Schumann
Märchenerzählungen op. 132
Max Bruch
Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 (Auswahl)
Astor Piazzolla
Cuatro estaciones porteñas
(Bearbeitung für Klarinette, Viola und Klavier: José Bragato) siehe Seite 40
€ 28/37/48/57/64/70,– Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 20.00 Uhr · Berio-Saal
Klavierabend
Gibran Alcocer
Gefühlvolle, minimalistische Klavierstücke: Gibran Alcocer zählt zu den spannendsten Pianisten und Komponisten seiner Generation. Mit seiner intimen, filmischen Musik erreichte der 23-jährige Mexikaner weltweit über eine Milliarde Streams.
Sein Durchbruch gelang ihm bereits 2022, als er auf TikTok viral ging. Heute begeistert er nicht nur digital, sondern auch live ein internationales Publikum in renommierten Konzertsälen Europas – so war er bereits in der Elbphilharmonie und in der Berliner Philharmonie zu Gast.
€ 54,99/65,99/79,99
VVK · Veranstalter Barracuda Music GmbH
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang · Lied & Arien
Jupiter
·
Dunford
John Dowland zum 400. Todestag
Mélissa Petit Sopran
Hugh Cutting Countertenor
Thomas Hobbs Tenor
Florian Störtz Bassbariton
Myriam Rignol, Clémence Schiltz
Mathilde Vialle, Etienne Floutier
Nicholas Milne Viola da gamba
Thomas Dunford Laute, Leitung
John Dowland
Come againe, sweet love doth now invite F I/66 Semper Dowland semper dolens
In darkness let mee dwell F IV/116 Lachrimae antiquae. Pavan P 15 Flow, my tears F II/6
Weep you no more, sad fountaines sowie weitere Werke siehe Seiten 8–9
€ 29/39/49/59/68/73,– Zyklus OK
50% JM · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
07
Mi, 10.30 Uhr · Großer Saal
Inklusive Formate · Orchester Im
Klang
berührt
Wiener Symphoniker
Elim Chan Dirigentin
Petra Linecker Moderation, Konzept Sergej Prokofjew Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107
(Zusammenstellung: Elim Chan)
Die Musiker:innen platzieren sich im geräumten Parterre, dazwischen sitzt das Publikum –Menschen mit und ohne Behinderung. siehe Seiten 22–25
»Im Klang«-Plätze € 32,–/weitere Plätze € 19,–
50% Ermäßigung beim Kauf von mindestens 2 Karten
50% JM · Freie Platzwahl im Bereich der »Im Klang«Plätze. Alle anderen Bereiche mit fixen Plätzen · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
Cari Cari
»Live 2026«
Stephanie Widmer
Gesang, Schlagzeug, Bass, Didgeridoo, Maultrommel
Alexander Köck Gitarre, Gesang Ivo Thomann Schlagzeug siehe Seite 40
€ 42/45/54/60,– · Stehplätze € 45 ,– Zyklus U30
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten
Parterre · VVK · Medienpartner FM4
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Oktober
Giorgi Gigashvili · 08 & 09/10/26
Do, 19.00 Uhr · Großer Saal Wiener Konzerthaus-Soirée
Die Strottern: Klemens Lendl Gesang, Violine David Müller Gesang, Gitarre Giorgi Gigashvili Klavier
Einzelplatz: € 700,–
Einzelplatz Young Supporters: € 350,–Tisch (10 Personen): € 7.000,–
Ein festlicher Galaabend voller Glanz und musikalischer Exzellenz ist unser jährliches Fundraising-Dinner: mit Cocktail-Empfang, einem Haubenmenü und virtuoser Musik im Großen Saal und einem ausgelassenen Ausklang im Schubert-Saal mit DJane Colette. siehe Seite 43
Einzelplatz Young Supporters für Unterstützer:innen unter 40 Jahren · Spende steuerlich absetzbar · Für weitere Informationen und Buchungen steht Ihnen Marlene Fischer (+43 1 24200 314 · fischer@konzerthaus.at) gerne zur Verfügung. Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Giorgi Gigashvili wäre als Jugendlicher beinahe Popstar geworden, entschied sich am Ende aber für das Klavier. Mit Werken von Frédéric Chopin und Franz Liszt zeigt das »Great Talent« des Wiener Konzerthauses, wie bunt Musik auf schwarz-weißen Tasten sein kann.
€ 34,–/Jugendliche € 22,– Zyklus SOC Freie Platzwahl · Empfohlen ab 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Buffet Berio-Saal Meet & Greet
Giorgi Gigashvili gibt Einblick in sein künstlerisches Schaffen, es moderiert
Michael Stark.
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal · Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Oktober
09
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Lied & Arien · Crossover
Musicbanda Franui & Friends
»Die große Schubertsache«
Anja Mittermüller Mezzosopran Great Talent
Julian Prégardien Tenor
Florian Boesch Bassbariton
Karl Markovics Gesang
Oliver Welter Gesang
Clara Frühstück Klavier
Die Strottern
Anna Mabo & die Buben
The Erlkings
Daniel Heide Klavier
Die große Schubertsache oder: Der Song Contest, bei dem Franz Schubert gewinnt siehe Seite 36
€ 29/43/57/69/80/87,– Zyklus GM
50% JM · VVK · Unterstützt von Kapsch
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik
Simply Quartet
Joseph Haydn
Streichquartett Es-Dur Hob. III/31
Witold Lutosławski Streichquartett
Antonín Dvořák
Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 51
€ 28/35/44/53/60/64,– Zyklus LS
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
10
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Chor, Oratorium & Oper · Alte Musik & Originalklang Haydn: Die Schöpfung
Barucco
Wiener Singakademie
Elsa Benoit Sopran
Kieran Carrel Tenor
Alexander Grassauer Bassbariton
Heinz Ferlesch Dirigent
Joseph Haydn
Die Schöpfung. Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2 siehe Seiten 16–17
€ 29/41/52/61/73/78,– Zyklus VK, G
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Schubert-Saal
Musik im Gespräch
Armin Raab im Gespräch mit Erwin Barta
Aus dem Vollen schöpfen:
Joseph Haydn, Weltenbaumeister
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal Zyklus G
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Gerhard Aflenzer
Broadway Big Band
»Swing Gala«
Martin Breinschmid Vibraphon
Michael Fischer Steptanz
Karin Bachner Gesang, Special Guest Gerhard Aflenzer Leitung
Gast der traditionellen Swing Gala ist dieses Mal die Sängerin Karin Bachner. Genießen Sie Titel aus der Big-Band-Ära, u. a. aus dem Repertoire der Bands von Lionel Hampton, Glenn Miller, Benny Goodman und Count Basie.
€ 45/52/60/68,–
VVK · Veranstalter Kornelia Aflenzer und Mitges.
Sa, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Queen of Sand: Irina Titova
»Es war einmal in Hollywood«
Irina Titova, die »Queen of Sand«, entführt mit ihrer Sandmalerei-Show in die magische Welt Hollywoods. Live entstehen ikonische Filmszenen aus »E.T.« , »Forrest Gump«, »Casablanca« oder »Zurück in die Zukunft«. Begleitet von Filmmusik und der Stimme von Sky du Mont verschmelzen Sand, Licht und Musik zu einem Gesamtkunstwerk.
€ 39/44/49,–
VVK · Veranstalter We Production GmbH 11
So, 11.00 Uhr · Mozart-Saal
WSY-Talent 2026
Konzert der Preisträger:innen
Wiener Symphoniker
Daniela Fietzek Moderation
Peter Schreiber Dirigent
Nachwuchsförderung auf hohem Niveau: Begabte Musiker:innen, prämiert mit dem WSY-Talent, erarbeiten mit dem Orchester ein Solostück und bringen es zur Aufführung.
€ 35,–
VVK · Veranstalter Wiener Symphoniker
Allgemein ab 10/08/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik
Belcea Quartet
Beethovens Streichquartette I
Ludwig van Beethoven
Streichquartett G-Dur op. 18/2
Streichquartett F-Dur op. 135
Streichquartett cis-moll op. 131
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus BE 50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz
Pink Martini
»30 Years of Pink Martini«
Storm Large Gesang
Thomas Lauderdale Gesang, Klavier & Band siehe Seite 34
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus CUV
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Chor, Oratorium & Oper Stehkonzert
SCHMUSECHOR SOLO
Verena Giesinger
Dirigentin, Künstlerische Leitung
Aus der Wiener Musikszene nicht mehr wegzudenken: Der Schmusechor ist eine prickelnde Mischung aus Popmusik, Performance, Haute Couture und Leidenschaft.
Stehplätze € 42,–
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · Medienpartner FM4
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
13
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film · Jazz
Film + Musik live
Feuillade: Fantômas
Mario Rom’s Interzone
Mario Rom Trompete
Lukas Kranzelbinder Kontrabass
Herbert Pirker Schlagzeug
Film »Fantômas. Teil 2: Juve contre Fantômas (Juve gegen Fantomas)« (F 1913)
Regie Louis Feuillade
Musik Lukas Kranzelbinder, Herbert Pirker, Mario Rom siehe Seite 41
€ 35/47/53,– Zyklus F, U30
50% JM · Medienpartner ray Filmmagazin
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Elsa Benoit · 10/10/26
14
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Klavier · Solistisches
Klavierrezital
Roman Borisov
Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 13
»Grande Sonate Pathétique«
Leopold Godowsky Renaissance (Auswahl)
Sergej Rachmaninoff Variationen d-moll über ein Thema von Corelli op. 42
€ 25/30/33/35,– Zyklus MM
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz
A Tribute to Wayne Shorter
»Celebrating the Symphonic Legacy of Wayne Shorter«
Wayne Shorter Forbidden Plan-It (EA) Orbits (EA) Midnight in Carlotta’s · Hair (EA) Iphigenia Suite Nr. 1 (EA) · Causeways (EA) Gaia (EA) siehe Seiten 18–21
€ 31/54/69/88/105,– Zyklus JAZ
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Galakonzert
30 Jahre Live Music Now
Federspiel
Frédéric Alvarado-Dupuy Klarinette, Gesang Philip Haas Trompete, Flügelhorn, Gesang Christoph Moschberger Trompete, Flügelhorn, Gesang Roland Eitzinger Tuba, Gesang Simon Zöchbauer Trompete, Flügelhorn, Gesang
Thomas Winalek Basstrompete, Gesang Christian Amstätter Posaune, Gesang »Live Music Now« wird 30 – und »Federspiel«, das bei uns zum ersten Mal seine Flügel ausbreitete, fliegt seit 20 Jahren mit Federleichtigkeit durch die Konzertszene! Ein Galakonzert mit Auszügen aus dem neuen FederspielProgramm »Wir und Jetzt«, das beide Jubiläen mit Schwung und bestem Klang krönt. Feiern Sie mit uns!
€ 25/35/45/55,–
VVK · Veranstalter Live Music Now
15
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal
Barcelona Gipsy balKan Orchestra
Margherita Abita Gesang
Julien Chanal Gitarre
Fernando Salinas Akkordeon
Xavi Pendón Klarinette
Pere Nolasc Turu Violine
Ivan Kovačević Kontrabass
Albert Enkaminanko Percussion siehe Seite 41
€ 29/39/49/59/68/73,–
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ausklang im Großen Foyer mit The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project siehe Seiten 10–11
€ 31/43/59/75/86/94,– Zyklus FR@7
50% JM
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
17
Sa, 11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum Allez hop
»aufgepasst & aufgespielt«
Trio Frühstück:
Maria Sawerthal Violine
Clara Frühstück Klavier
Sophie Abraham Violoncello
Sarah Jeanne Babits
Schauspiel, Konzept, Text
Simon Schober Schauspiel
OMAi Projektionsmaler
Laura Malmberg & Paul Sturminger
Bühnenbild, Kostüme
Matthias Werner Allez-hop-Musik
Philipp Lossau Regie
Herzlich willkommen auf der wohl melodischsten Blumenwiese der Welt! Mit der Mohnblume Poppy (Sarah Jeanne Babits) und dem Löwenzahn Dandelion (Simon Schober) erleben Drei- bis Fünfjährige Abenteuer voller Musik: Diesmal erinnern sich Poppy und Dandelion an die Zeit, als sie noch klein waren. Seither haben sie viel erlebt und sind um einiges gewachsen. Sie sind nicht ganz groß, aber groß genug für die Blumenakademie, die von den sehr verehrten Eulen geleitet wird. Für die kecken Blumen gibt es von piano bis forte viel zu entdecken.
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.00 Uhr · Mozart-Saal
Neue Musik Klangforum Wien · Katzameier · Cambreling
»Schwankende Zeit«
Otto Katzameier Bariton
Sylvain Cambreling Dirigent
Salvatore Sciarrino Gesualdo senza parole Quaderno di strada. 12 canti e un proverbio Isabel Mundry Non mesuré mit Louis Couperin II und Je est un autre (Schwankende Zeit, Teile IV und V)
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus KFW
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
21.00 Uhr · Buffet Berio-Saal Tutti
Austausch über das Gehörte mit den Komponist:innen und Interpret:innen Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
esperanza spalding · 14/10/26
Oktober
17
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester
Cleveland Orchestra · Welser-Möst
Franz Welser-Möst Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie C-Dur K 338
Bernd Richard Deutsch Intensity
Richard Strauss Sinfonia domestica F-Dur op. 53 für großes Orchester siehe Seite 31
€ 49/99/129/162/199/219,– Zyklus MW
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18
So, 11.00 Uhr · Großer Saal Orchester · Klavier
Wiener Symphoniker · de la Salle · Minasi
Lise de la Salle Klavier
Riccardo Minasi Dirigent
Barbara Rett Moderation
Emilie Mayer
Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« siehe Seiten 10–11
€ 29/52/67/82/99/107,– Zyklus WSM, VWS
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
11.00 Uhr · Schönberg-Saal · Wotruba-Salon · Neuer Salon
Vorhören!
Esther Planton, Karin Meissl
Robin Prischink Workshopleiter:innen
Eine kreative Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Separate Einführungen für Kinder von 8–10 bzw. 11–12 Jahren und Jugendliche ab 13 Jahren
So, 11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum
Allez hop
»aufgepasst & aufgespielt«
Informationen siehe 17.10.
11.00 Uhr: Ausverkauft Zyklus AHD 14.00 & 16.00 Uhr: € 32,–/Kinder € 24,– Zyklen AHE bzw. AHF
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 14.00 & 17.00 Uhr · Mozart-Saal
Chor, Oratorium & Oper Sing Along »Europa«
Wiener Singakademie, Lorenzo Gangi Percussion, Karin Hopferwieser Violoncello, Katharina Metzner Harfe, Mark Peter Royce Klavier, Simon Schellnegger Viola, Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte, Monika Jeschko Moderation, Konzept, Heinz Ferlesch Dirigent
Neu: Aufgrund der großen Nachfrage gibt es jetzt ein Zusatzkonzert um 14.00 Uhr für alle Sing-Along-Begeisterte.
14.00 Uhr: € 16,–/Kinder € 9,–Gruppenpreise: € 13,50/Kinder € 4,50 (gültig beim Kauf von mindestens 5 Karten) 17.00 Uhr: Ausverkauft
Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren Anmeldungen unter konzerthaus.at/kindergarten (€ 6,– pro Kind, Pädagog:innen kostenfrei)
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Berio-Saal Literatur
Originalton Kornmüller · Wolf · Matbou Riahi · Rom
»Die Frau im Schrank« Jacqueline Kornmüller Sprecherin, Peter Wolf Moderation, Mona Matbou Riahi Klarinette, Peter Rom E-Gitarre siehe Seite 36
€ 29,–
50% JM · Freie Platzwahl · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pop, Alternative & Electronics
Cat Power
»The Greatest Tour – 20th Anniversary Performance of the Album in its Entirety«
Cat Power Gesang & Band siehe Seite 35
€ 29/43/61/77/91,– Zyklus SIN
50% JM · VVK · Medienpartner FM4 und The Gap
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal · Jazz
Verena Göltl & Andreas Haidecker · Ines Reiger & Lukas Meißl’s Great Austrian Songbook
»Jazz goes Vienna«
Von Wiener Jazz-Charme bis zum »Great Austrian Songbook«: Verena Göltl und Andreas Haidecker hauchen vertrauten Jazzstandards neuen Atem ein – im Wiener Dialekt. In der zweiten Konzerthälfte de- und rekonstruiert Jazzpianist Lukas Meißl mit seiner Band die österreichische Popularmusik von Mozart bis Falco quer durch die Jahrhunderte und Genres – und bettet sie in vielschichtig komponierte Arrangements.
€ 28/37/47/56/64/70,– Zyklus LW
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg · Tharaud · Downie Dear
Alexandre Tharaud Klavier
Finnegan Downie Dear Dirigent
Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester Sz 113
Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Franz Liszt
Angelus! S 163/1
(Années de pèlerinage, troisième année)
Joseph Haydn
Symphonie Es-Dur
Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel« siehe Seiten 16–17
€ 29/55/66/82/96/102,– Zyklus SCA
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Comedy · Lied & Arien
Gerhard Bronner & Georg Kreisler
»Der g’schupfte Ferdl geht
Tauben vergiften im Park«
Wolf Bachofner Gesang
Karl Markovics Gesang
Ethel Merhaut Gesang
Julia Stemberger Gesang
Katharina Stemberger Lesung
Bela Koreny Klavier, Idee, Leitung
€ 29/43/57/69/80/87,–
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
Mi, 12.30 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Literatur · Solistisches
Musik und Dichtung
Stockinger · Lorenz · Adefris
Sophokles: Antigone
Marie-Luise Stockinger & Katharina Lorenz
Lesung, Miriam Adefris Harfe
Miriam Adefris
Mantra · Felucca sowie weitere Werke siehe Seiten 14–15
50% JM · VVK (18.30 Uhr) · Musik und Dichtung 2026/27 steht unter dem Motto »Poetik der Krise – Poesie der Freiheit« · Musik und Dichtung zu Mittag: Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien Unterstützt von wienerberger Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 18.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg · Tharaud · Downie Dear
Informationen siehe 20.10. siehe Seiten 16–17
€ 29/55/66/82/96/102,– Zyklus SCB
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Neue Musik · Alte Musik & Originalklang Cantando Admont
Hugo Paulsson-Stove & Thomas Köll Tenor
Ulfried Staber Bass, Elīna Viļuma-Helling Sopran, Markus Wallner Klangregie
Solage Fumeux fume. Rondeau
Filipoctus de Caserta De ma doulour. Ballade
Johannes Ciconia Le ray au soleyl. Kanon
Jacob de Senleches
En ce gracieux tamps. Virelai
Morton Feldman Three Voices
€ 44,– Zyklus AV
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
Do, 18.00 Uhr · Berio-Saal
Abschlusskonzert isaCommunity
Absolvent:innen der Masterclass isaCommunity präsentieren ihr Programm zum Thema »Collaborate for change!« - Musik an der Schnittstelle von Musik und Gesellschaft.
Eintritt frei
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
NDR Elbphilharmonie
Orchester · Andsnes · Gilbert
Leif Ove Andsnes Klavier
Alan Gilbert Dirigent
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
Claude Debussy
La mer. Drei symphonische Skizzen
Maurice Ravel Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série siehe Seiten 22–25
€ 29/48/65/80/94/104,– Zyklus OI
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Lied & Arien
Christian Gerhaher ·
Gerold Huber
Schumann II
Christian Gerhaher Bariton
Gerold Huber Klavier
Robert Schumann Fünf Lieder op. 40
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39
Drei Gesänge op. 83
Romanzen und Balladen op. 53
Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90 siehe Seite 42
€ 30/44/59/73/86/94,– Zyklus LIE
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
23
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Neoklassik · Pop, Alternative & Electronics Ólafur Arnalds
»Falling Ap a rt Together«
Ólafur Arnalds Klavier, Electronics & Band
siehe Seite 38
€ 38/49/59/68,– Zyklus U30
50% JM · VVK · Medienpartner DER STANDARD, The Gap und Ö1 intro, der kultüröffner
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Literatur
Pichler · Steffenhagen · Werths · Luser
Hollywood on Air.
Gaston Leroux: Das Phantom der Oper
Chris Pichler Sprecherin
Britta Steffenhagen Sprecherin
Tim Werths Sprecher
Christoph Luser Sprecher
Nils Kirchhoff Geräuschemacher
Felix Raffel Klavier
Regine Ahrem Regie
Regine Ahrem Das Phantom der Oper. Livehörspiel nach dem Roman von Gaston Leroux (1909–1910)
Restkarten € 29/49/59/73,– Zyklus LIT
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
24
Sa, 20.00 Uhr · Berio-Saal
Chris D’Elia
»GO FOR IT TOUR – VIENNA«
Brandneues Material, neue Energie und eine völlig andere Show: Chris D’Elia gibt sein Wiener Debüt.
€ 60/70/80,–
VVK · Vorstellung in englischer Sprache Veranstalter Pegasus Entertainment & Events Inc
25
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Krystian Zimerman
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. siehe Seite 28
€ 32/59/76/95/114/125,– Zyklus KIG
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
27
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pizzera & Jaus & folkshilfe
»Tour ma uns zamm«
Zwei der prägendsten Stimmen der heimischen Dialektmusik: Pizzera & Jaus und folkshilfe bringen Mundartmusi auf die Bühne, die Herz und Hirn gleichermaßen berührt.
Restkarten · Stehplätze € 84,90
VVK · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre Veranstalter töchtersöhne ts gmbh
Ólafur Arnalds · 23/10/26
Oktober
28
Mi, 12.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Jess-Trio-Wien
Ludwig van Beethoven
14 Variationen für Klaviertrio Es-Dur op. 44
Antonín Dvořák Klaviertrio f-moll op. 65
€ 25/32/38/43,– Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pizzera & Jaus & folkshilfe
»Tour ma uns zamm«
Informationen siehe 27.10.
Ausverkauft
VVK · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre
Veranstalter töchtersöhne ts gmbh
30
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Neue Musik · Orchester
Eröffnungskonzert
Wien Modern
ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Irene Delgado-Jiménez Leitung, Juliet Fraser Sopran, Musik, Research, Elie Halonen, Satu Hakamäki Performance, Research, Pia Palme Konzept, Musik, Text, Research, Lisa Horvath Raumkonzept, Szenografie, dramaturgische Beratung, Research
Pia Palme, Lisa Horvath, Juliet Fraser, Satu Hakamäki & Elie Halonen
Mit der Donau. Komposition und Rauminstallation mit Sopran, Orchester, Elektronik, zwei Performer:innen und einem Fluss (UA) Kompositionsauftrag von Wien Modern siehe Seite 42
€ 35,–
50% JM · Freie Platzwahl · Wien Modern 39 Veranstalter Wien Modern in Kooperation mit der Wiener Konzerthausgesellschaft (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 62)
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
31
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
Grzegorz Niemczuk
»Legendäre Klaviersonaten«
Sonaten von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Wolfgang Amadeus Mozart
€ 50/58/63/68,–
VVK · Veranstalter Grzegorz Niemczuk – Piano Studio
Sa, 19.30 Uhr · Schubert-Saal Shostakovich Ensemble
Filipe Pinto-Ribeiro Klavier
Mario Hossen Violine Harriet Krijgh Violoncello Klaviertrios von Dmitri Schostakowitsch Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy
€ 25/36/45/55,–
VVK · Veranstalter Klangkultur Entertainment GmbH
Dienstag - Samstag, ab 18.00 Uhr The Amauris Vienna
Täglich von 7:00 bis 24:00 Uhr
Vorgezogener Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
Klassik
Mo & Di, 02 & 03/11/26 · Großer Saal
Chor · Oratorium & Oper
Wiener Symphoniker · Wiener Singakademie · Koopman
Julia Lezhneva Sopran
Maarten Engeltjes Countertenor
Julian Prégardien Tenor
Krešimir Stražanac Bassbariton
Ton Koopman Dirigent
Joseph Haydn Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon«
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-moll K 626
€ 29/52/67/82/99/107,–
02/11 : Zyklus WSY · 03/11 : Zyklus CUV
Do, 05/11/26 · Mozart-Saal
Kammermusik · Percussion
Vivi Vassileva · Frank Dupree
Werke von Deleruyelle, Psathas, Liu, Ravel, Mayrhofer, Eötvös, Gershwin und Corea
Messe c-moll K 417a sowie Werke von Anton Bruckner, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Schubert
VVK · € 32/59/76/93/112/120,– Zyklus VK, U 30
Do, 12/11/26 · Großer Saal
Orchester · Solistisches
Orchestre Philharmonique de Radio France · Renaud & Gautier Capuçon · van Zweden
Werke von Johannes Brahms und Hector Berlioz
€ 29/52/67/82/99/107,– Zyklus OI
Sa, 28/11/26 · Großer Saal
Orchester
Tonhalle-Orchester Zürich · Järvi
Gustav Mahler Symphonie Nr. 6 a-moll
€ 31/54/69/88/105/115,– Zyklus OI
Für die mit * gekennzeichneten Konzerte hat der Vorverkauf bereits begonnen.
Höhepunkte
Chor
Di, 10/11/26 · Großer Saal
Chor · Oratorium & Oper
The King’s Singers »Full of noises«
Geistliche Werke und weltliche Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten: Die King’s Singers präsentieren ein Repertoire, das von Hildegard von Bingen bis zu aktueller Popmusik reicht. Besonders darf sich das Publikum auf einen unterhaltsamen Block mit Close-Harmony-Gesang freuen, der Folk-, Pop und Jazzklassiker mit Vokalbearbeitungen bekannter Werke wie »Der Barbier von Sevilla« und »Der Hummelflug« verbindet.
VVK · € 29/41/52/61/73/78,– Zyklus COM
Literatur
Di, 17/11/26 · Mozart-Saal
Literatur · Global & lokal
Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit
Erwin Steinhauer Lesung
Peter Rosmanith Percussion, Hang
Joe Pinkl Tuba, Posaune, Klavier
Georg Graf Saxophon, Klarinette, Flöte
Anton Burger Violine
Erwin Steinhauer spielt und spricht Szenen aus Karl Kraus’ »Die letzten Tage der Menschheit. Tragödie in fünf Akten mit Vorspiel und Epilog«
VVK · € 29/42/54/64/77/83,–
Gautier Capuçon· 12/11/26
Ton Koopman· 02 & 03/11/26
Vivi Vassileva · 05/11/26
Raphaël Pichon · 06/11/26
Erwin Steinhauer · 17/11/26
The King’s Singers · 10/11/26
Höhepunkte
Meisterstimmen
Mi, 02/12/26 · Großer Saal
Chor, Oratorium & Oper · Orchester
Anna Netrebko
Béla Bartók: Herzog Blaubarts Burg Ungarisches Rundfunk-Sinfonieorchester
Anna Netrebko Judith
Alexander Köpeczi Herzog Blaubart
Misi Boros Klavier
Henrik Nánási Dirigent
Werke von Franz Liszt
Béla Bartók A kékszakállú herceg vára
»Herzog Blaubarts Burg«.
Oper in einem Akt op. 11
€ 60/90/127/161/190/209,– Zyklus MST
Do, 10/12/26 · Großer Saal
Lied & Arien · Orchester
Elīna Garanča
»Advent mit Elīna Garanča«
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Wiener Singakademie
Elīna Garanča Mezzosopran
Freddie de Tommaso Tenor
Karel Mark Chichon
Dirigent, Künstlerische Leitung
Elīna Garanča verzaubert mit ihrem samtigen Mezzosopran: Mit dem Tenor Freddie de Tommaso beschließt sie mit einem ebenso besinnlichen wie festlichen Adventkonzert das Jahr. Auf dem Programm stehen Werke u. a. Werke von Georg Friedrich Händel, Franz Schubert, Johannes Brahms, Giuseppe Verdi und Peter Iljitsch Tschaikowsky.
€ 60/125/156/191/216/232,– Zyklus MST
Lieder aus Wien
Fr, 27/11/26 · Mozart-Saal
Global & lokal
Kollegium Kalksburg · Agnes Palmisano Quartett
»Alter vor Schönheit –Jubiläumsedition«
Facettenreiche Wiener Klangwelten: Die Herren des Kollegium Kalksburg prägen seit drei Jahrzehnten das Neue Wienerlied. 25 Jahre ist es her, dass Agnes Palmisano, die Königin des Dudlers, sich dem traditionellen Wienerlied verschrieben hat.
€ 28/37/47/56/64/70,– Zyklus LW
Für die mit * gekennzeichneten Konzerte hat der Vorverkauf bereits begonnen.
ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
Klavier
Di, 03/11/26 · Mozart-Saal
Klavier · Solistisches
Piotr Anderszewski
Intermezzi von Johannes Brahms
Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 111
€ 29/39/49/59/68/73,– Zyklus KIM
Di, 10/11/26 · Mozart-Saal
Neue Musik · Klavier
Pierre-Laurent Aimard
SWR Experimentalstudio
Werke von Johann Sebastian Bach und Mark Andre
€ 30,– Zyklus NA
Sa, 14/11/26 · Mozart-Saal
Klavier · Solistisches
Lukas Sternath
Werke von Franz Liszt und Franz Schubert
€ 28/37/47/56/64/70,– Zyklus KIM
Fr, 27/11/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier
RSO Wien ·
Blechacz · Avni
Werke von Frédéric Chopin, Charlotte Sohy und Maurice Ravel
€ 29/41/52/61/73/78,– Zyklus RSO
Mo, 30/11/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier
Wiener Philharmoniker · Buchbinder · Altinoglu
Werke von George Gershwin, Henri Dutilleux und Maurice Ravel
€ 45/88/113/140/172/186,– Zyklus MW
Rudolf Buchbinder · 30/11/26
Lukas Sternath · 14/11/26
Pierre-Laurent Aimard · 10/11/26
Elīna Garanča · 10/12/26
Anna Netrebko · 02/12/26
Piotr Anderszewski · 03/11/26
Agnes Palmisano · 27/11/26
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
Jazz
09/11/26 *
Branford Marsalis & Dianne Reeves
celebrate John Coltrane
21/11/26 *
Chris Potter Trio
09/12/26
Jazzrausch Bigband
»Am Weihnachtsabend«
13/02/27
Michael Mayo
17/02/27
Julian Lage Quartet feat. John Medeski, Jorge Roeder, Kenny Wollesen
06/03/27
Tigran Hamasyan
»Solo«
03/04/27
Aaron Parks Little Big
21/04/27
Kandace Springs
31/05/27
Ledisi
»A Tribute to the Great Dinah Washington«
Grammy-Preisträgerin Ledisi widmet sich dem Werk der legendäre Dinah Washington Die Sängerin präsentiert frische Jazz- und Soul-Interpretationen von Washingtons Klassikern, darunter »What A Difference
A Day Made«, »This Bitter Earth« und »You Don’t Know What Love Is«.
Höhepunkte
Brass & Blasmusik
15/11/26 *
Mnozil Brass
»Strau$$. Ein Tänzchen zwischen den Stühlen«
26/01/27
Canadian Brass
»Happy New Year!«
Eine weltweite Zuhörer:innenschaft für Brasssounds von Barock über Pop bis Dixieland zu gewinnen, hat sich das Blechbläserquintett Canadian Brass zum Ziel gesetzt.
11/02/27
The Philharmonic Brass »Dances!«
Klassisch verspieltes Programm: Mit der Präzision ersklassiger Musiker aus den Reihen der Berliner und Wiener Philharmoniker wagen The Philharmonic Brass einen stilistisch abwechslungsreichen Tanz.
21/02/27
Mnozil Brass »Jubelei!«
16/03/27
Thomas Gansch Blasmusik Supergroup
Konzerthaus-Ehrenmitglied
Thomas Gansch kehrt mit seiner formidablen Blasmusik Supergroup zurück! Das Ziel der Supergroup ist es, die Vielfalt und Kraft der Blasmusik zu zeigen, die in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Renaissance erlebt hat.
08/06/27
Balkan Paradise Orchestra
Das zehnköpfige katalanische Balkan Paradise Orchestra mixt die Blechbläsertradition des Balkans mit globalen Rhythmen: ein kraftvolles Debüt der 2015 gegründeten Frauenbrassband, die den feinen Balanceakt zwischen individueller Note und kollektivem Einsatz mühelos schafft.
Dianne Reeves · 09/11/26
Michael Mayo · 13/02/27
Kandace Springs · 21/04/27
Thomas Gansch ·
Höhepunkte
Comedy
04 & 05/11/26 *
Helge Schneider
»Ellebogen vom Tich!«
Helge Schneider, der Perückenträger aus dem Ruhrgebiet, manövriert sich trompetend und mit unverwechselbarem Geschnatter ins nächste Jahrzehnt. Mit einer verrückten Neuauflage einer Art Miniaturorchester beutelt er weiter die Zwerchfelle seines Publikums bis aufs Äußerste.
29/11/26 *
Thomas Gansch
»Weihnachts-Schlagertherapie«
26/01/27
Romantic Slivo & The Burning Hearts
»Love, love & love«
Ein leidenschaftliches Debüt: Deep Soul und L’amour-Hatscher prägen das neue Projekt von 5/8 erl-in-Ehr’n-Sänger Slivo Slivovsky. Als »Romantic Slivo« bewegt er sich laut »Falter« furchtlos zwischen Schmalz und Schmäh.
31/03/27
Global Kryner
»2nd Love – Tour 2027«
26/04/27
Matthias Schorn & Christoph Gigler und Gäste
»Just Fun – jetzt erst recht«
24/05/27
Meow Meow
»An evening with Meow Meow« Sie ist »Top-Performerinnen des Jahres« (New Yorker), »sensationell« (Times), eine »Königin des Chansons« (Berliner Zeitung): Die post-postmoderne Diva Meow Meow hypnotisiert und inspiriert ein weltweites Publikum – und ist erstmalig im Wiener Konzerthaus zu erleben!
Für die mit * gekennzeichneten Konzerte hat der Vorverkauf bereits begonnen.
Vorgezogener Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
Silvester
28/12/26 *
Ethel Merhaut · Lilian Klebow · Wolf Bachofner · Bela Koreny »Schlager und Hits von 1920 bis 2020«
29/12/26 *
Tini Kainrath & klezmer reloaded extended »Music from the Stars of David«
29/12/26 *
Strauss Festival Orchester Wien · Christoph Koncz »Sphärenklänge«
30/12/26 *
Nikolaus Habjan & Friends »Puppe, Pfiff und Poesie«
Der Kunstpfeifer und Puppenspieler widmet sich Arien aus Opern und Operetten sowie Liedern von Schubert und Kreisler.
30 & 31/12/26, 01/01/27 *
Beethoven: Symphonie Nr. 9
Wiener Symphoniker · Manfred Honeck
30/12/26 *
Frau Thomas & Herr Martin »Bauernsilvester«
Lieder aus dem lustigen Leben von Tom Neuwirth a.k.a. Conchita Wurst und Martin Zerza
31/12/26 *
Thomas Quasthoff singt
Frank Sinatra
Mit den legendären Songs Frank Sinatras verleiht der renommierte Bassbariton dem Silvesterabend einen glanzvollen musikalischen Rahmen.
Thomas Quasthoff · 31/12/26
Helge Schneider · 04 & 05/11/26
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
Pop, Alternative & Electronics
18/11/26 *
SODL Live
05/12/26 *
Mavi Phoenix
»Live 2026«
12/01/27
DOTA unplugged & das klitzekleine Orchester
14/01/27 * konzerthaus.nachts
Kein Sonntag Ohne Techno · Wiener Symphoniker · Popelka
28/01/27 *
Büşra Kayıkçı »Live 2027«
Minimalistisch-melancholische Klavierstücke: Die vielseitige Künstlerin Büşra Kayıkçı lässt sich von dem Schaffen John Cages und Nils Frahms inspirieren.
27/02/27 *
Kat Frankie – B O D I E S »The Circle Tour«
01/04/27 *
Marina & The Kats »Off We Go«
11/04/27
Mira Lu Kovacs
14/04/27
Sophie Hunger
21/04/27 *
Sofie Royer
Schrammelquintett Wien · 08/12/26, 14/03/27 & 09/05/27
Höhepunkte
Specials
11/11/26 *
Janoska Ensemble
13/02/27
RSO Wien · Marin Alsop »Too Hot To Handel –The Gospel Messiah«
Marin Alsop präsentiert eine Adaption von Händels »Messiah«, die Jazz, Gospel, Rock und Funk kombiniert.
09/03/27
Orpheus Chamber Orchestra with Branford Marsalis
Das legendäre Orpheus Chamber Orchestra mit Superstar Branford Marsalis bringt neben Klassikern von Duke Ellington und George Gershwin ein neues Saxophonkonzert von Jeff Beal mit.
Symphonisches Schrammelquintett Wien
08/12/26
Symphonisches
Schrammelquintett Wien & Katharina Straßer »Wollt’s wissen wer i bin?«
14/03/27
Symphonisches Schrammelquintett Wien »Wo die Citronen blüh’n«
09/05/27
Symphonisches Schrammelquintett Wien »Geh langsam durch die alten Gassen«
Büşra Kayıkçı · 28/01/27
Mavi Phoenix · 05/12/26
Kat Frankie – B O D I E S · 27/02/27
Mira Lu Kovacs · 11/04/27
SODL · 18/11/26
Höhepunkte
Global & lokal
02/11/26 *
Ernst Molden & Der Nino aus Wien
»Unser Österreich ff.«
10/11/26 *
Manu Delago & Max ZT
»Deuce Tour 2026«
29/11/26 *
Herbert Pixner Projekt
»Tour 2026«
01/12/26 *
Angélique Kidjo
»Hope«
Die fünffache Grammy-Preisträgerin
Angélique Kidjo, vom Time Magazine als »Afrikas führende Diva« gefeiert, verbindet westafrikanische Tradition mit R&B, Funk, Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen.
19/12/26
Die Tanzgeiger ·
Helene Blum & Harald Haugaard & Gäste
»Frohe Weihnachten & God Jul«
28/01/27 *
Pippo Pollina
»Solo in Concerto«
29/01/27
Manu Delago & Ensemble
»Environ Us«
»Environ Us« von Manu Delago ist ein audiovisuelles Werk mit Field Recordings aus der Natur, perkussiven Sounds und Elektronik. Es sensibilisiert für die un mittelbare Umwelt und holt die Außenwelt direkt in den Konzertsaal.
Für die mit * gekennzeichneten Konzerte hat der Vorverkauf bereits begonnen.
17/02/27
Maxjoseph ·
Ali Doğan Gönültaş Trio »Von Oberbayern nach Ostanatolien«
23/02/27
vorstadtkollektiv ·
Martin Spengler & die foischn Wiener*innen »Echtes und Foisches aus der Vorstadt«
Vorgezogener Vorverkauf für Mitglieder ab 03/08/26
Allgemein ab 10/08/26
26/02/27
LINA_ & Marco Mezquida »O Fado«
08/04/27
Goldgeiger · Trio Wellcaru & Ľubomír Gašpar
»Orientexpress«
15/04/27
Album Release Konzert
Felix Kramer & inn.wien ensemble »Astronaut«
22/04/27
Lila Downs »Cambias Mi Mundo«
Lila Downs verbindet indigene mexikanische Musik mit modernen Einflüssen zu einem authentischen Sound voller Seele.
26/04/27 *
Hubert von Goisern ZU LEISE? & ZU LAUT! Tour 2027 Kapitel 1: ZU LEISE?
26/05/27
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31/05/27
Lusterboden · Wiener Blond »Mit dem letzten Kaiser Vespa fahren«
01/06/27
Hecki Trio · Wieder, Gansch & Paul »Cuvée & Rambazamba«
Das Hecki Trio steht für frische alpenländische Musik, so harmonisch wie ein Cuvée, während Wieder, Gansch & Paul mit ihrem feurigen Rambazamba ein virtuoses Klangfest feiern.
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Verkaufs- und Abonnementbedingungen
Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie unter konzerthaus.at/agbs . Die Wiener Konzerthausgesellschaft bietet alle Lieferungen oder Dienstleistungen, insbesondere den Verkauf von Karten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft, auf Grundlage dieser Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen an. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Kartenreservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages unter konzerthaus.at/agbs.
Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
Datenschutzerklärung
Ihre Daten werden zur Vertragserfüllung und Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen und zur Wahrung berechtigter Interessen verarbeitet. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter konzerthaus.at/datenschutz.
Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen: Bei Veranstaltungen, die die Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern, dem Klangforum Wien, dem Verein Wien Modern oder anderen Kooperationspartnern veranstaltet (siehe Hinweise beim Online-Kauf bzw. im Kalendarium), werden Ihre Daten von beiden Kooperationspartnern verarbeitet. Ihr Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch gilt in diesen Fällen gegenüber beiden Kooperationspartnern. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter konzerthaus.at/datenschutz.
Ermäßigungen
Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft
Rollstuhlplätze sind zum Preis von 14 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag Saison 2026/27: 1. September 2010) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50% Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 20 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
U30: Alle Personen unter 30 Jahren (Stichtag Saison 2026/27: 1. September 1996) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen in der Saison 2026/27 an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 20 Euro.
Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
Bitte kaufen Sie Ihre Karten an diesen Tagen auf konzerthaus.at
Abendkassa
ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn
An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.
Kartenvorverkauf
für Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 03 . August, allgemein ab 10. August (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
Mitgliedschaft
Unterstützen Sie das Wiener Konzerthaus und genießen Sie die zahlreichen Vorteile Ihrer Mitgliedschaft. Mehr Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft
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GOLDEN MELODIES ORCHESTRA
Die schönsten Melodien der Welt
Mit dem Golden Melodies Orchestra kehren jene großen orchestralen Klangbilder zurück, die über Jahrzehnte die internationale Unterhaltungsmusik geprägt haben. In der Tradition der legendären Orchester von James Last, Bert Kaempfert und Max Greger verbindet das Ensemble musikalische Präzision mit jener Leichtigkeit, die diese Musik bis heute unverwechselbar macht.
Das Programm spannt einen weiten Bogen von bekannten Evergreens über unvergängliche Instrumentalklassiker bis hin zu jenen Melodien, die Generationen begleitet haben und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Der charakteristische warme Orchestersound, fein abgestimmte Arrangements und die stilistische Vielfalt zwischen Big Band und klassischer Unterhaltungsmusik lassen den unverwechselbaren Klang dieser Epoche eindrucksvoll lebendig werden.
Der volle orchestrale Klang, ergänzt durch solistische Akzente und musikalische Raffinesse, macht diesen Abend zu einem besonderen Konzerterlebnis. Viele dieser Melodien sind seit Jahrzehnten im musikalischen Gedächtnis ihres Publikums verankert und entfalten gerade im Live-Konzert ihre ganze emotionale Kraft. Das Golden Melodies Orchestra steht für eine musikalische Tradition, die heute nur noch selten in dieser Form zu erleben ist. Authentisch, stilbewusst und mit Liebe zum Detail.
26. September 2026
Sa, 19.30 Uhr
Wiener Konzerthaus Mozart-Saal
Karten und Informationen konzerthaus.at
Abendpauschale mit der Bmove-App 6 € für 6 Std.
Mit der Bmove-App wird die Abendpauschale (18–24 Uhr) von 6 € automatisch verrechnet.
Bei Einfahrt mit Kurzparkticket erhalten Sie an der Konzerthauskassa eine Nachsteckkarte und bezahlen am Kassenautomaten in der Garage.
Die Abendpauschale gilt in den folgenden Garagen:
Garage am Schwarzenbergplatz – Einfahrt: Am Heumarkt 39
Garage beim Palais Schwarzenberg – Einfahrt: über Prinz-Eugen-Straße / Schwarzenbergplatz
www.bestinparking.com / www.bmove.com
Herausgeber, Eigentümer, Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant
Redaktion Annelie Lechner
Redaktionelle Mitarbeit Barbara Alhuter, Gundula Fäßler, Sophie Löschenbrand, Isabel Neudecker, Mira Possert, Birgit Zawichowski, Alexandra Ziane
Grafische Gestaltung Ula Krzyżak
Impressum
Fotos & Abbildungen (soweit bezeichnet): Cover: Astrid Ackermann (Kaziboni), Julia Wesely (Beczała), Bartek Barczyk (Zimerman), Rob Lewis (spalding), S. 2: Igor Ripak (Gemischter Satz), Suxiao Yang (Hadelich), S. 3: JP PERROT / P PORTER (de la Salle), Angie Kremer (Kremer), Volker Weihbold / Oberösterreichische Nachrichten (Poschner), Simon Pauly (Chan), S. 4-7: Suxiao Yang (Hadelich), S. 8: Wikicommons (Dowland), S. 10: Wien Museum (Trattnerhof), S. 13: Stephanie Berger (Klangforum Wien in der Park Ave. Armory, NY), S. 14: The Met, Creative Commons (William Henry Rinehart: Antigone), S. 17: Theo Pongracz (Illustration: Haydns Papagei), S. 18 & 21: Richard Ascroft (Shorter), S. 22: Wikicommons (Camille-Félix Bellanger: Daphnis und Chloe), S. 25: Wikicommons, Andrew Lloyd Weber Collection (John Everett Millais: Cinderella), S. 26: Manuela Haeussler (Moser), S. 27: Andrea Humer (Im Klang berührt), Anna Bernard (Deutscher Digital Award), S. 29: Markus Aubrecht (Argerich), Bartek Barczyk (Zimerman), S. 30: Banjamin Suomela (Salonen), S. 31: Julia Wesely (Welser-Möst), S. 32: Sasha Gusov (Kantorow), Annemone Taake Photography (von Steinaecker), S. 34: Franzi Kreis (Alma), Hornbecker (Pink Martini), S. 35: Inez Vinnoodh (Power), S. 37: Victoria Nazarova (Kornmüller), Ingo Pertramer (Musicbanda Franui), Anna Maggy (Arnalds), S. 39: Julia Wesely (Beczala), Rafaela Proell (Strauss), S. 40: Alex Lordache (Kozhukhin), Andreas Jakwerth (Cari Cari), S. 41: Andrea Humer (Fantômas), Luminar Neo (Barcelona Gipsy balKan Orchestra), S. 42: Gregor Hohenberg (Gerhaher), Nationalpark Donauauen / Kern (Wien Modern 39), S. 43: Corina Gruber (Detail Wiener Konzerthaus), Konzerthaus-Circle in Krakau (Zawichowski), S. 44: Simon Pauly (Chan), S. 45: Sasha Gusov (Kantorów), S. 46: Julia Wesely (Beczała), Andrej Grilic (Mitra Lotte), Valid Magazin (Moser), S. 47: Rafaela Proell (Strauss), S. 48: Simon Pauly (Chan), S. 49: Giorgi Kolbaian (Gigashvili), S. 50: James Bellorini (Benoit), S. 51: Rob Lewis (spalding), S. 53: Anna Maggy (Arnalds), S. 55: Francois Berthier (Koopman), Benjamin Ealovega (The King’s Singers), Julia Wesely (Vassileva, Pichon), Anoush Abrar (Capuçon), Alberto Venzago (Järvi), Jan Frankl (Steinhauer), S. 56: Vladimir Shirokov (Netrebko), Simon Fowler / Warner Classics (Anderszewski), Thomas Rabsch (Sternath), Sarah Katharina (Elīna Garanča), Julia Wesely (Aimard), Stephan Mussil (Palmisano), Marco Borggreve (Buchbinder), S. 57: Jerris Madison (Reeves), Lauren Desberg (Mayo), Robby Klein (Springs), Daniela Matejschek (Gansch), S. 58: Helge Schneider (Schneider), Gregor Hohenberg (Quasthoff), Todd Rosenberg Photography (Honeck), Magnus Hastings (Meow Meow), S. 59: Michelle Rassnitzer (SODL), Juanita Sohé Pereira Lillo (Phoenix), Fatma Cekmez (Kayıkçı), Cathleen Wolf (Frankie), Christoph Hofbauer (Kovacs), Julia Wesely (Symphonisches Schrammelquintett Wien), S. 60: Ronnie Niedermeyer (Der Nino aus Wien & Ernst Molden), Erwan Blaszka (Kidjo), Enrique Leyva (Downs)
Druck Walla & Co, Druckerei GmbH, Neutorgasse 9, 1010 Wien · Erscheinungsort Wien
Sorg für Begeisterung.
Kultur ist systemrelevant. Darum fördert die Wiener Städtische künstlerische Vielfalt und den kulturellen Dialog mit Künstler:innen, Kund:innen und Unternehmen.