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Konzerthaus Nachrichten November 2026

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Wien Modern

Tribute to Coltrane

Romantische Lieder und Orchester­ lieder gestaltet der Porträtkünstler mit Nikola Hillebrand und den Wiener ­Symphonikern unter Petr Popelka

Ur- und Erstaufführungen zum Thema »Musik und Ökosysteme« präsentiert die 39. Ausgabe des Festivals für neue Musik

Dianne Reeves und Branford Marsalis gedenken des Saxopho­nisten, ohne den die Geschichte des Jazz anders verlaufen wäre

NOV 2026

Andrè Schuen · Dianne Reeves · Seong-Jin Cho · Bar Avni

Andrè Schuen

Konzerthaus Nachrichten


Vorwort

Sehr geehrtes Publikum, mit Vielfalt und künstlerischer Exzellenz zeigt sich das Wiener Konzerthaus im November 2026 von seiner besten Seite. Dabei bilden Ihre Nähe und Ihre Offenheit, meine sehr geehrten Damen und Herren, das Fundament unserer Planung. So geben sich alte und neue Musik in diesem Haus spielerisch die Hand und begeistern in dichter Programmfolge. Schenken Sie der Musik Ihre Gegenwart und Aufmerksamkeit und Sie werden reich belohnt! In einem faszinierenden Bogen ästhetischer Vielfalt reicht das Jazzprogramm von einer Hommage an die Musik von John Coltrane durch das Branford Marsalis Quartet und Dianne Reeves (9. November) bis zum Chris Potter Trio (21. November) als Auftaktkonzert der Serie »Jazz unplugged« im Mozart-Saal. Der Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai (26. November) liest im MozartSaal in deutscher Sprache aus seinem Erzählband »Im Wahn der Anderen«, wohingegen Emmanuel Carrère in französischer Sprache aus seinem Roman »Kolchose« ­(11. ­November) rezitieren wird. Der faszinierende Pianist und leuchtende Stern am Pianistenhimmel Lukas Sternath (14. November) wird uns mit technisch und musikalisch anspruchsvollen Werken von Liszt und Schuberts »Wanderer-Fantasie« im Mozart-Saal überzeugen, wo uns wenige Abende zuvor Pierre-Laurent Aimard und das SWR Experimentalstudio mit Mark ­Andres faszinierendem Werk »…selig ist…« vertraut machen. Piotr Anderszewski lädt am 3. November zum Erleben einer Auswahl von Intermezzi und anderen Klavierstücken der letzten Lebensjahre Brahms’ und ­Beethovens Sonate c-moll op. 111 ein.

Neben der starken Präsenz der großen symphonischen Orchester Wiens werden auch herausragende internationale Klangkörper zu erleben sein: Am 12. November leitet Jaap van Zweden das ­Orchestre ­Philharmonique de Radio France mit Renaud und Gautier Capuçon als Solisten, am 28. November dirigiert Paavo Järvi das Tonhalle-­Orchester Zürich mit Gustav Mahlers 6. Symphonie. Und besonders ans Herz legen darf ich Ihnen die Aufführung von Mozarts Messe in c-moll (6. November) in der Lesart von Raphaël Pichon am Pult seines Ensembles Pygmalion mit einer einmaligen Solist:innenbesetzung, die u. a. Sabine Devieilhe und Lea Desandre umfasst. Allen Freund:innen des anregenden Diskurses empfehle ich den Besuch des Auftakts einer neuen Gesprächsreihe von Sven Hartberger. Am 2. November wird er sich, begleitet von Kammermusik von Friedrich Cerha, mit dem Leiter der Denkfabrik Agenda Austria Franz Schellhorn in der Reihe »Unbezahlbar. Die Menschenrechte« über die Demokratie unterhalten. Schenken Sie dem Wiener Konzerthaus Ihre Gegenwart und Aufmerksamkeit und Sie werden reich belohnt!

Ihr Matthias Naske Intendant

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KHN · NOV 2026

4 I M P O R T R ÄT

Glanz und Klugheit Bariton und Porträtkünstler Andrè Schuen im Interview mit Oliver Binder

8 Augustin Hadelich

Inhalt

WIEN MODERN

Im großen Ganzen Unerwartete Klänge eröffnen das Festival für neue Musik in seiner 39. Ausgabe, das mit 107 Ur- und Erstaufführungen dem Verhältnis von Musik und Ökosystemen nachgeht

10 KAMMERMUSIK

Kammermusik und Selbstfindung Augustin Hadelich und Seong-Jin Cho gestalten einen romantisch-modernen

lichen Ermög lusive Sie ink ie die ew Projekt sikWoche u M r Somme r Spende! e r mit Ih

Kammermusikabend

RÜCKBLICK

08–12/07/26 SommerMusikWoche In unbeschwerter Atmosphäre und unter Anleitung von professionellen Musiker:innen machten sich 120 Menschen zwischen 9 und 77 Jahren mit und ohne Behinderung auf die Suche nach musikalischen Erlebnissen. Beim Workshopfinale präsentierten sie im Großen Saal das Erarbeitete. Ein weiteres inklusives Projekt gibt es im November, wenn der Balafonspieler Mamadou Diabate im Zyklus ­»klangberührt« auftritt: 09/11/26 · 18.30 Uhr · Schubert-Saal

klangberührt: Mamadou Diabate


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Inhalt 1

VORWORT

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STECKBRIEF Bar Avni

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KONZERTTIPPS

Engelskonzert, Ausschnitt aus einem Deckenfresko von C. I. Carlone, Wien, Michaelerkirche

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C H O R , O R ATO R I U M & O PE R

JAZZ

Mozart und der »gute kirchen=styl«

Branford ­Marsalis Quartet feat. ­Dianne Reeves

Requiem und Messe c-moll: Diese kirchenmusikalischen Meisterwerke dirigieren

Der Saxophonist und die Sängerin mit einer

Ton Koopman und Raphaël Pichon

Hommage an ein legendäres Album von John Coltrane aus dem Jahr 1963

Bar Avni

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MUSIKMOSAIK

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Raphaël Pichon

KALENDARIUM

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KONZERTVORSCHAU

21 GESPRÄCH

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Charlotte Sohy

Unbezahlbar. Die Menschen­ rechte

BLICKPUNKT

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SERVICE

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SPONSOREN & PARTNER

Bar Avni bringt mit dem RSO Wien

Sven Hartberger führt ein Streitgespräch

die Symphonie einer Zeitgenossin von Ravel

mit Franz ­S chellhorn und lädt

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und Fauré zur österreichischen Erstaufführung

das Publikum zur Diskussion ein

IMPRESSUM


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KHN · NOV 2026


Im Porträt ⋅ Andrè Schuen

Glanz und Klugheit. Andrè Schuen im Porträt DAS GESPRÄCH FÜHRTE

Eleganz und Prägnanz prägen Auftritt und Ausdruck von Andrè Schuen. Wir widmen dem Sänger in dieser Saison eine Porträtreihe – u. a. mit Werken von Schubert, Schumann, ­Mahler und Britten

OLIVER BINDER

Seine Karriere hat den im Südtiroler Alpendorf La Val im Gadertal geborenen und dort dreisprachig (Ladinisch, Italienisch, Deutsch) aufgewachsenen Künstler nach dem Studium am Salzburger Mozarteum an die internationalen Konzert- und Opernbühnen geführt. Andrè Schuen schlüpft an den führenden Häusern in die zentralen Mozart-Rollen seines Fachs, so war er etwa in Nikolaus ­Harnoncourts Da-Ponte-Zyklus Figaro, Guglielmo und Don Giovanni. Er nimmt sich der Kavalierbaritone Verdis an, so des Posa in »Don Carlo« und Ford in »Falstaff«. Er verkörpert – »von menschlich beeindruckendem Format«, wie die Münchner Abendzeitung schwärmte – klangvoll den Lyriker Wolfram von E ­ schenbach in Wagners ­»Tannhäuser«.

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KHN · NOV 2026

Zur Freude am Alten, z.  B. Bachs Passionen, gesellt sich die am Neuen, wie jüngst in Amsterdam als Orphée in der Uraufführung von Manfred Trojahns ­»Eurydice« oder einst am Theater an der Wien als Titelheld in Anno S ­ chreiers »Hamlet«. Sein vielbeachtetes Debüt an der Wiener Staatsoper gab er vor sechs Jahren mit Tschaikowskys »Eugen Onegin«; er ist seither im Haus am Ring regelmäßig als Conte Almaviva in Mozarts »Le nozze di Figaro« zu erleben. Von Anfang an galt Andrè Schuens Liebe auch dem Lied. Mit seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide hat er die drei großen Schubert-Zyklen für die Deutsche Grammophon eingespielt und im Wiener Konzerthaus bereits 2022 den »Schwanengesang« und 2025 »Die schöne Müllerin« präsentiert. Nun beschließt das Duo im kommenden Frühjahr die Trilogie mit der »Winterreise«. Ist die »Winterreise« für Sie der krönende Abschluss dieser Serie oder messen Sie jedem der drei Werke den gleichen Rang zu? Es sind für mich drei ganz unterschiedliche Welten, die jeweils ihren eigenen Kosmos bilden. Umso mehr freut es mich, dass ich alle drei im wunderbaren ­Mozart-Saal aufführen durfte und darf. Sicher nimmt die »Winterreise« eine besondere Stellung ein. Sie ist in ihrer Konsequenz und Tiefe einzigartig und stellt einen als Musiker und als Menschen immer wieder vor neue Fragen. Ihre Porträtreihe eröffnen Sie mit Robert Schumanns »Liederkreis« op. 24, der vor neun Jahren auch am Anfang Ihres Konzerthausdebüts stand. Es scheint, als hätten Sie zu diesem Werk eine besondere Beziehung? Ja, dieses Werk begleitet mich tatsächlich schon viele Jahre.

KONZERTTIPP

15/11/26 So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Nikola Hillebrand · Andrè Schuen · Julius Drake Nikola Hillebrand Sopran Andrè Schuen Bariton Julius Drake Klavier Robert Schumann

Liederkreis nach G ­ edichten von Heinrich Heine op. 24 Lieder und Duette von Johannes Brahms und

Robert Schumann

Haben sich Ihre Sicht darauf und Ihr Zugang dazu über die Jahre gewandelt? Wenn man ein Stück immer wieder aufführt, verändert es sich zwangsläufig. Nicht unbedingt, weil man bewusst etwas anders machen möchte, sondern weil man selbst Erfahrungen sammelt. Man liest dieselben Texte mit anderen Augen, entdeckt neue Zwischentöne und bringt die neuen Erfahrungen in die Musik ein. Gerade auch der »Liederkreis« op. 24 ist für mich ein Werk, das mit jedem Wiedersehen neue Facetten zeigt. Die Beschäftigung mit solchen Werken ist deshalb eigentlich nie abgeschlossen.

KONZERTTIPPS

20 & 22/11/26 Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal So, 11.00 Uhr · Großer Saal

Wiener Symphoniker · Schuen · Popelka Andrè Schuen Bariton Petr Popelka Dirigent Barbara Rett Moderation (nur am 22/11) Gustav Mahler

Adagietto (Symphonie Nr. 5) (nur am 20/11) Der Schildwache Nachtlied Rheinlegendchen Des Antonius von Padua Fischpredigt Lied des Verfolgten im Turm Der Tamboursg’sell Wo die schönen Trompeten blasen Revelge (Des Knaben Wunderhorn) Symphonie Nr. 5 (nur am 22/11) Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit dem

Symphonischen Schrammelquintett Wien (nur am 20/11)

In einem Interview haben Sie über die Zusammenarbeit mit Daniel Heide einmal gesagt: »Wir reden nicht viel über Interpretation.« Lassen Sie sich im Liedgesang vom Fluss der Musik oder vom Gehalt des Textes lenken? Für mich gehört beides untrennbar zusammen. Der Text ist natürlich der Ausgangspunkt, ohne ihn gäbe es das jeweilige Lied nicht. Aber die Komponist:innen erzählen oft noch etwas zusätzlich in der Musik, manchmal einen Subtext, manchmal sogar etwas anderes als die Worte. Im Idealfall entsteht daraus eine gemeinsame Erzählung. Dann muss man gar nicht mehr entscheiden, ob einen gerade die Musik oder der Text führt. Das eine trägt das andere. Unterscheidet sich dieser Zugang zur Interpretation von jenem mit Julius Drake, mit dem Sie nun das erste Rezital Ihrer Porträtreihe gestalten? Jede musikalische Partnerschaft entwickelt ihre eigene Sprache. Daniel Heide und ich musizieren seit vielen


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Im Porträt ⋅ Andrè Schuen

Jahren zusammen, vieles entsteht inzwischen ganz intuitiv. Mit Julius Drake ist die Herangehensweise vielleicht etwas anders, weil jede Persönlichkeit andere Impulse einbringt. Und davon lasse ich mich gerne inspirieren. Letztlich suchen wir alle auf unsere Art dasselbe: den Kern eines Werkes. Es geht nie darum, eine bestimmte Interpretation durchzusetzen, sondern gemeinsam herauszufinden, was die Musik in diesem Moment erzählt. Schumann verleiht ja dem Klavierpart ein gelegentlich von der Singstimme unabhängiges Profil. Spüren Sie da eine Art Wechselwirkung? Unbedingt. Gerade bei Schumann ist das Klavier weit mehr als eine Begleitung. Oft übernimmt es Gedanken, kommentiert das Geschehen oder erzählt weiter, wenn die Stimme längst verstummt ist. Das beeinflusst natürlich auch meinen Gesang. Man hört dem Klavier anders zu, reagiert auf seine Farben und seine Bewegungen. Eigentlich entsteht ständig ein Dialog – manchmal auch ein bewusstes Nebeneinander verschiedener Ebenen. Genau das macht das Lied so spannend. Der von Schumann vertonte Gedichtzyklus von ­Heinrich Heine schildert eine für die Zeit typische Geschichte vergeblicher Liebe. Verbirgt sich hinter all der Melancholie nicht auch ein Augenzwinkern? Ja, durchaus. Heine bewegt sich fast nie nur auf einer Ebene. Hinter der Melancholie blitzt immer wieder Ironie auf, manchmal sehr fein, manchmal fast schmerzhaft. Ich glaube, gerade diese Ambivalenz macht seine Gedichte so modern. Schumann greift das meines Erachtens nicht so stark auf, deshalb versuche ich diese Ironie und den Sarkasmus ab und zu im Hinterkopf mitlaufen zu lassen, aber auch nicht zu stark und direkt auszustellen … Haben Sie bei der Auswahl von Gustav Mahlers ­ Wunderhorn«-Liedern, in der das Thema der vergeb» lichen Liebe auf jenes vom tödlichen Soldatenschicksal trifft, für die zwei Herbst-Konzerte mit den Wiener Symphonikern auch an eine Art Erzählung gedacht? Nicht im Sinn einer durchgehenden Handlung. Aber natürlich denkt man darüber nach, wie einzelne Lieder miteinander sprechen. Mich interessiert, wie unterschiedlich Mahler den Menschen zeigt – mit all seinen Hoffnungen, seiner Verletzlichkeit, seinem Humor und seiner Abgründigkeit. Wenn sich daraus beim Hören ein größerer Bogen ergibt, freut mich das. Aber ich möchte dem Publikum keine fertige Geschichte vorgeben. Stiftet die Ironie in ihren verschiedenen Spielarten nicht auch eine Verbindung zwischen den von Ihnen im November dargebotenen Mahler- und Schumann-Liedern? Ich glaube schon, auch wenn sie bei Mahler deutlicher zu hören ist. Bei Schumann – oder vielleicht besser

gesagt bei Heine – bleibt oft eine gewisse Leichtigkeit, selbst wenn der Schmerz spürbar ist. Bei Mahler wird diese Ironie häufig existenzieller. Da kann sie plötzlich sehr bitter oder grotesk werden. Beide verbindet, dass sie den Menschen nie eindimensional zeigen. Nähern Sie sich Mahlers bitteren Soldaten-Liedern auch im Bewusstsein der Konflikte der Gegenwart oder lieber auf rein künstlerischer Ebene? Man kann die heutige Welt wahrscheinlich gar nicht völlig ausblenden. Aber diese Musik erzählt von Erfahrungen, die (leider) zeitlos sind: Verlust, Abschied, Hoffnung, Angst. Vielleicht berühren sie uns heute deshalb besonders unmittelbar. Ihre Kraft liegt gerade darin, dass sie über einen konkreten Anlass hinausweisen. Beschäftigt Sie die Frage der Aktualität auch bei ­Beethovens 9. Symphonie zum Jahreswechsel oder ­Brittens »War Requiem« zum Abschluss ihres Porträts? Ja, denn große Werke verlieren ihre Aktualität eigentlich nie. Sie stellen Fragen, die jede Generation neu beantworten muss. Mich interessiert dabei weniger die tagespolitische Dimension als die menschliche. Beethoven appelliert an das Verbindende, Britten hält uns unsere Verletzlichkeit vor Augen. Gerade diese Spannung macht beide Werke bis heute so bewegend.

PORTRÄT 15/11/26

Nikola Hillebrand · Andrè Schuen · Julius Drake 20 & 22/11/26

Wiener Symphoniker · Schuen · Popelka 30 & 31/12/26 01/01/27

Wiener Symphoniker · Wiener Singakademie · Landshamer · Morison · Schmitt · Schuen · Honeck 18/02/27

Andrè Schuen · Daniel Heide 11/06/27

ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Wiener Singakademie · Alsop

Nähere Informationen unter konzerthaus.at/PAS


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KHN · NOV 2026

Warum nicht ganz klein anfangen, wenn es um einen Blick auf das große Ganze geht? Wien Modern 2026 beginnt am Eröffnungstag mit unerwarteten Klängen von Orientzikaden, Grashüpfern, Listspinnen, Holzameisen, Blattsaugern, Blattflöhen, Anophelesmücken und Mauerbienen. Dabei sind Insekten noch nicht einmal die kleinsten der vielen Lebewesen, die zahlreiche Künstler:innen in der 39. Festivalausgabe von Wien Modern in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen VON BERNHARD GÜNTHER


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Neue Musik · Wien Modern Sujet Wien Modern

Detailaufnahme des Gebänderten Pinselkäfers (Trichius fasciatus) Foto: Thorben Danke Design: Pentagram Berlin

WIEN MODERN 39

30/10–10/11/26 · Feststiege Klanginstallation

Flight of the Bumblebee II Chuchchepati Orchestra, Fabian L ­ anzmeier, Julian Sartorius, Patrick Kessler Installation und Konzert (02/11) von

Patrick Kessler, Julian Sartorius, Ludwig Berger Fr, 30/10/26 · Großer Saal

Atemberaubend detaillierte Lasermikrofon-Tonaufnahmen sind in den ersten Festivaltagen im Foyer zu hören – auf großen Lautsprechern aus Chuchchepati (sprich: Tschutschepati), einem Stadtteil von Kathmandu, dem das Lautsprecherensemble Chuchchepati Orchestra seinen Namen verdankt. Im Eröffnungskonzert am 30. Oktober weitet sich der Fokus: Die Wiener Komponistin Pia Palme entwickelt »Mit der Donau« – sowie mit der Künstlerin Lisa Horvath, der Sängerin Juliet Fraser und den Performer:innen Elie H ­ alonen und Satu ­Hakamäki – ein abendfüllendes Werk, das über Monate hinweg nicht zuletzt im Nationalpark Donauauen entsteht und das vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Leitung von Irene Delgado-Jiménez im Großen Saal des Wiener Konzerthauses uraufgeführt wird. Menschliche und mehr-als-menschliche Beiträge fließen zusammen in einem multimedialen, artenübergreifenden, ­co-kreativen Prozess. Durchaus im Widerspruch zum Alltag entdeckt die Musik aktuell eine Welt, in der Menschen nicht im Zentrum stehen, und sucht neue Wege in »ein verlorengegangenes Verständnis, dass auch der Mensch Teil der Natur ist und auf seine Umwelt und deren Funktionsfähigkeit angewiesen ist« (Helga KrompKolb). Das lässt sich fast fünf Wochen lang auf spannend klingende Weise erkunden: Die neuseeländische Deep-Listening-Pionierin Annea Lockwood lädt mit ihrer »Sound Map of the Danube« einen Monat lang im MAK zum Hören von über fünfzig Orten entlang des Flusses, von der Quelle bis zum Schwarzen Meer. Kirsten Reese und das Ensemble Recherche widmen sich mit einer Bioakustikerin den Klängen des Waldes – vom Schwarzwald bis zum einzigen Urwald von Wien. Das Kollektiv Points of Listening bringt die Klangwelt des indonesischen Rungan-Urwalds ins Tanzquartier. Katrin Hornek und Judith ­Unterpertinger laden zu einer Besteigung des erstaunlichsten Bergs von Wien, der Mülldeponie Rautenweg. Jean-Luc Hervé bringt Schlagzeug- und Insektenklänge in die Zacherlfabrik, in der einstmals Insektenvertilgungspulver hergestellt wurde. ­Dimitri de Perrot macht auf einer beeindruckenden Liegelandschaft im Jugendstiltheater am Steinhof die Klangwelt im Erdboden spürbar. Neben diesen und zahlreichen weiteren Erkundungen verschiedenster Ökosysteme sind u. a. Elfriede Jelinek und Francesca Verunelli im Musikverein sowie Bernhard Leitner in der Secession Schwerpunkte gewidmet. Außerdem feiert Wien Modern heuer die hundertsten Geburtstage von ­Friedrich Cerha und Morton Feldman sowie von Betsy Jolas und György ­Kurtág – die beiden letzteren am 18. November im Mozart-Saal mit dem Arditti Quartet. Ebenfalls im Wiener Konzerthaus, seit 1988 quasi Festivalzentrale, präsentiert das Klangforum Wien u. a. die australische Komponistin Liza Lim (auch dank der Neuen Oper Wien und der mdw heuer sehr präsent) sowie Katharina K ­ lement als Trägerin des Erste Bank Kompositionspreises 2026. Dazu kommen P ­ ierre-Laurent ­Aimard mit einem in­trovertierten Opus magnum von Mark Andre (10. November) sowie – entschieden extrovertiert, jung, laut und elektronisch – das Ensemble PHACE u. a. mit einem umfangreichen Werk der griechischen Komponistin Georgia Koumará, einer von über siebzig Ur- und Erstaufführungen in der kommenden Festivalausgabe.

Eröffnungskonzert

Mit der Donau RSO Wien, Irene Delgado-Jiménez, ­Juliet Fraser, Elie Halonen, Satu ­Hakamäki, ­Caroline Mayrhofer, ­Christina Bauer, Peter ­Venus, Pia Palme, Lisa Horvath Werk von Pia Palme, Lisa Horvath, Juliet Fraser, Satu Hakamäki und Elie Halonen

Sa, 07/11/26 · Großer Saal Anima Mundi Klangforum Wien Florian Bogner Klangregie Jack Sheen Dirigent Werke von Michael Finnissy, Unsuk Chin und Liza Lim

Di, 10/11/26 · Mozart-Saal ...selig ist... Pierre-Laurent Aimard Klavier SWR Experimentalstudio

Live-elektronische Realisation Werke von Johann Sebastian Bach und Mark Andre

Mi, 18/11/26 · Mozart-Saal Betsy Jolas x György Kurtág

Arditti Quartet So, 22/11/26 · Mozart-Saal

Erste Bank Kompositionspreis

Klangforum Wien Orchestra Bas Wiegers Dirigent Elfie Miklautz Laudatio Werke von Catherine Lamb, Gérard Grisey und Katharina Klement

Fr, 27/11/26 · Berio-Saal

States of Intermeshing PHACE Werke von Matthias Kranebitter, Corie Rose Soumah, Davor Vincze und Georgia Koumará

Vollständiges Programm unter wienmodern.at


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KHN · NOV 2026

Kammermusik und Selbstfindung

VON MARTIN WILKENING

Augustin Hadelich

Der Porträtkünstler Augustin Hadelich gestaltet mit Seong-Jin Cho ein Duo-Rezital mit romantischen und modernen Violinsonaten. Kammermusik gehört für die beiden Virtuosen wesentlich zu ihrer musikalischen Genese »Lieben Sie Brahms?« heißt ein einstmals berühmter und auch prominent verfilmter Roman von Françoise Sagan. Damit spricht er mehr an als eine bloße Geschmacksorientierung. Die Frage zielt auf Verständigung, auf Resonanz. Und in der Antwort, so sie positiv ausfällt, schwingt unweigerlich etwas Bekenntnishaftes mit, etwas, das Musik und Leben gleichermaßen berührt, in der Suche nach Tiefe und Identität, in der Erfahrung von Schönheit aus Komplexität, in einer Melancholie, die alle Aktivität grundiert und wie eine innere Verpflichtung zur Verantwortung wirkt.

Sowohl für Augustin Hadelich als auch für Seong-Jin Cho gehören die Brahms-Konzerte für ihr Instrument zum Kern ihres Repertoires, auch in der laufenden Spielzeit. Hadelich hat darauf hingewiesen, wie sehr sein Verständnis des Brahms-Konzerts durch die Erfahrung mit dessen Kammermusik gewachsen ist: »Nachdem ich diese gespielt hatte, merkte ich, dass ich das Violinkonzert ganz anders spielte«, sagte er jüngst in einem Interview und schlug dabei auch einen Bogen zur Bedeutung des Kammermusikspiels überhaupt für seine Selbstfindung als Musiker. Ihm sei vor allem durch die

KONZERTTIPP

11/11/26 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal

Augustin Hadelich · Seong-Jin Cho Augustin Hadelich Violine Seong-Jin Cho Klavier Johannes Brahms Sonate G-Dur op. 78 Leoš Janáček Sonate Amy Beach Romance Sergej Prokofjew Sonate D-Dur op. 94a für Violine und Klavier


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Kammermusik · Hadelich – Cho

­Kammermusik klar geworden, wie erfüllend ein Leben als Musiker sein kann, »und dass die Freude, die ich von der Musik bekomme, die Zeit und Mühe überwiegt, die ich hineinstecke«. Vor diesem Hintergrund wirkt es umso berührender, wenn man sich auf Hadelichs YoutubeKanal all die Videos anschaut, die er in der Zeit der Isolation während der Pandemie mit sich selbst an Violine und Klavier im Duo produziert hat. Die Erfahrung der Doppelbegabung mit dem jeweils anderen Instrument teilt auch Seong-Jin Cho, der als Kind bei der Entscheidung zwischen Klavier und Geige schwankte. Seit 2024 musizieren Hadelich und Cho zusammen. Cho hatte seit seinem Erfolg beim Chopin-Wettbewerb 2016 zunächst wenig Raum für intensives Kammermusikspiel gefunden, und das innere Bedürfnis danach wuchs in seiner Beschäftigung mit der Klaviermusik von Brahms:

»Meine Liebe zu den Werken von Brahms war der eigentliche Grund, warum ich mehr Kammermusik spielen wollte. Ich möchte unbedingt die 1. Violinsonate von Brahms spielen«, erklärte Cho zu einem Zeitpunkt, als die Zusammenarbeit des Duos sich gerade angebahnt hatte. Brahms’ 1. Violinsonate trägt den Beinamen »Regensonate« – wegen des Selbstzitats eines Klavierlieds, dessen lyrisches Ich an einem Regentag verklärend auf die Zeit der Kindheit zurückblickt. Ihr instrumentaler Dialog ist weniger dramatisch angelegt als in den zwei anderen Brahms-­ Sonaten, vielmehr auf einschwingende Resonanz gerichtet, lyrisch fein versponnen, »wie mit Silberfäden«, wie ein Brahms’-Freund seinerzeit bemerkte. Konfliktreich aufgeheizt, oft sprunghaft überraschend entwickelt sich die darauffolgende Violinsonate Leoš Janáčeks.

Die zweite Hälfte des Programms ist spielerischer angelegt. Sie beginnt mit der »Romance«, die die damals 26-jährige amerikanische Komponistin Amy Beach 1893 schrieb, auf der Weltausstellung in Chicago uraufführte und sogleich veröffentlichen konnte. Und mit Prokofjews groß dimensionierter 2. Sonate, die der Komponist auf Anregung von David Oistrach von einer Flötensonate zu einem mit Doppelgriffen und virtuosen Pizzicati glänzenden, humoristisch-geistvollen Konzertstück für Violine umarbeitete, schließt dieses Duo-Rezital in einem wirkungsvollen Gegensatz zu der Versponnenheit seines Beginns. Es ist Vielfalt voller Beziehungsreichtum, die nicht nur den Musikern, sondern auch den Zuhörenden einen Raum öffnet, um sich besser kennenzulernen.

Seong-Jin Cho


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KHN · NOV 2026


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Chor, Oratorium & Oper · Mozart

Mozart und der »gute kirchen=styl« KONZERTTIPP

02 & 03/11/26 Mo & Di, 19.30 Uhr · Großer Saal

Mozart: Requiem Wiener Symphoniker Wiener Singakademie Julia Lezhneva Sopran Maarten Engeltjes Countertenor Julian Prégardien Tenor Krešimir Stražanac Bassbariton Ton Koopman Dirigent Joseph Haydn

Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon«

Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-moll K 626 VON ULRICH KONRAD

Mit Mozarts Requiem und der Großen Messe c-moll stehen zwei der bedeutendsten kirchenmusikalischen Werke überhaupt auf dem Programm. In welcher Tradition stehen sie und was verstand Mozart unter guter Kirchenmusik? Diesen Fragen geht einer der wichtigsten Mozart-Forscher unserer Tage nach

Tradition Am 12. April 1783 ging Wolfgang Amadé Mozart in einem Brief aus Wien an seinen Vater auf die Frage nach Tradition und Aktualität gottesdienstlich gebundener Musik ein. Unter Kennern sei bekannt, so meinte er, »daß sich der Gusto immer ändert – und aber – daß sich die Verränderung des gusto leider so gar bis auf die kirchenMusic erstreckt hat; welches aber nicht seyn sollte – woher es dann auch kömmt, daß man die wahre kirchenMusic – unter dem dache – und fast von würmern gefressen – findet.« Aus dieser Bemerkung geht deutlich hervor, dass Mozart der Kirchenmusik eine gesonderte Stellung im Entwicklungsgang der Musik zuerkannte. Der ihr eigene »stylus ecclesiasticus« sei zwar vom allgemeinen Geschmackswandel ebenso betroffen wie etwa Kammer- oder Theatermusik, doch widerspreche dies dem Charakter »wahrer« Kirchenmusik. Bei einer früheren Gelegenheit, am 4. November 1777, hatte er nach der Aufführung einer älteren Messe des österreichischen Komponisten Ignaz ­Holzbauer kurz und bündig bemerkt, dieser schreibe »sehr gut. einen guten kirchen=styl. einen guten saz der vocal=stimmen und instrumenten; und gute fugen.«

Der sechsjährige Mozart an der Orgel

Gemälde von Heinrich Lossow, um 1864: Wie Leopold Mozart in einem Brief stolz berichtete, spielte Wolfgang Amadeus auf seiner Reise nach Wien im September 1762 in der ­Franziskanerkirche von Ybbs zum ersten Mal Orgel. Mitreisende Mönche, die gerade beim Mittagessen saßen, hätten das herrliche Orgelspiel gehört und seien herbeigeeilt.

Will man diese, durch ein konkretes Werk angeregte Aussage verallgemeinern und auf den Kirchenstil als Ganzes übertragen, dann zeichnet sich dieser in seiner »wahren« Gestalt für Mozart hauptsächlich durch zwei Eigenarten aus: einmal durch kompositionstechnische Güte des vokalen wie instrumentalen Tonsatzes, zum andern durch Präsenz kontrapunktischer Formen. Die beiden Merkmale besaßen für Mozart offensichtlich überzeitliche Gültigkeit.


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Bei oberflächlicher Betrachtung könnten die beiden Äußerungen den Eindruck erwecken, Mozart habe in Fragen der Kirchenmusik eine eher rückwärtsgewandte Haltung eingenommen und das »Wahre« in der Vergangenheit gesehen. Eine solche Einschätzung ginge jedoch an den Tatsachen vorbei. Padre Giovanni Battista Martini, der bedeutende Bologneser Musikgelehrte, urteilte Ende 1776 über das von Mozart ihm zugesandte Offertorium ­»Misericordias D ­ omini« K 222, das an kontrapunktischer Kunstfertigkeit reiche Werk stelle mit seiner »guten Harmonie, reifen Modulation, gemäßigten Bewegung der Violinen, natürlichen Abwechslung der Stimmen und guten Stimmführung« ein Musterbeispiel der »musica moderna« dar. Sicherheit des Geschmacks und stilistische Kontinuität standen demnach der Modernität von Kirchenmusik nicht im Wege, sondern bildeten vielmehr deren Voraussetzung. Mozart plädierte in den zitierten Briefen schließlich nicht dafür, ein veraltetes akademisches Regelwerk oder ein überkommenes Repertoire festzuschreiben, sondern für die Wahrung der Eigengesetzlichkeit, die kirchenmusikalisches Komponieren von dem für andere Lebens- und Stilbereiche unterschied. Er besaß ein untrügliches Gespür für den geistigen, geistlichen, sozialen und künstlerischen Raum, in dem sich die »musica sacra« bewegte.

KONZERTTIPP

06/11/26 Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal

Mozart: Messe c-moll Pygmalion Sabine Devieilhe Sopran Lea Desandre Mezzosopran Kieran Carrel Tenor Huw Montague Rendall Bass Raphaël Pichon Dirigent Anton Bruckner

Christus factus est WAB 11 Ave Maria WAB 6

Felix Mendelssohn Bartholdy

Kyrie (Deutsche Liturgie) Hora est

(Bearbeitung für Chor und Orchester: R. Percival)

Verleih uns Frieden gnädiglich Franz Schubert Lacrimoso son io D 131

Wolfgang Amadeus Mozart

Messe c-moll K 417a

Liturgie Kirchenmusik hieß für Mozart beinahe durchwegs Musik im und zum Vollzug liturgischer Handlungen in Formen des katholischen Gottesdienstes. Gedacht ist hauptsächlich an die Messe, aber auch an Teile des Stundengebets sowie, eher am Rande, an Andachten aus dem Bereich der Volksfrömmigkeit. Für die kirchenmusikalische Praxis in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – und somit auch Mozarts Kirchenmusik – bedeutete dies eine Positionierung im Spannungsfeld zwischen aufklärerisch-rationalistischer Glaubenslehre auf der einen und althergebrachten Traditionen frommen Lebens auf der anderen Seite. Vom theologischen Standpunkt aus fällt Musik strenggenommen keine substantielle Rolle beim Vollzug der liturgischen Handlung zu. Ihr nicht zu deren eigentlichem Wesen gehörender Status hat die Kirchenmusik bei aller Konstanz des funktionalen Rahmens – eben der Liturgie der Messe und den Ordnungen des Officiums – stets besonders anfällig gemacht für Regelungen und Forderungen, die von außen an sie herangetragen wurden. Immer spiegelt sich in ihr auch das aktuelle geistig-geistliche Leben, dessen Teil sie ist. Entsprechende Reformaktivitäten in den Ländern der Habsburgermonarchie unter Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Joseph II. legen davon beredtes Zeugnis ab. Vor dieser Folie sind Mozarts kirchenmusikalische Werke zu sehen.

Ob das Komponieren von Messen, Vespern, Litaneien und weiteren kleineren liturgischen Formen für Mozart eine »Herzensangelegenheit« war und diese Werke somit auch Zeugnis von seiner eigenen Frömmigkeit ablegen und sich diese in jenen entdecken lasse – diese Frage bleibt unbeantwortbar. Auch sind Mutmaßungen darüber entbehrlich, welche Entwicklung Mozart genommen hätte, hätte er 1793 tatsächlich das Amt des Kapellmeisters am Wiener Stephansdom angetreten, für welches ihm 1791 eine Anwartschaft in Aussicht gestellt worden war. Dennoch lässt sich Mozarts lebenslanges Interesse an der Kirchenmusik nicht leugnen. Als er 1790 versuchte, einen Vizekapellmeisterposten am Wiener Hof zu erlangen, schlug er die Kirchenmusik als mögliches zentrales Aufgabengebiet vor: »besonders da [… ich] aber vonn Jugend auf mir diesen Styl ganz eigen gemacht habe.«

Mozarts »kirchen=styl« Die spezifischen Eigenarten der liturgischen Musik ­Mozarts über die beiden oben genannten Eigenarten hinaus noch schärfer zu konturieren, ist ohne Bezugnahme auf die Vielfalt der Erscheinungen in den Notentexten nur sehr bedingt möglich. Bekanntlich haben die ­­­Salzburger kirchenmusikalische Tradition und insbesondere Werke von Michael Haydn großen Einfluss auf Mozarts


Chor, Oratorium & Oper · Mozart

»kirchen=styl« genommen. Darin eingeschlossen ist auch die Technik der Fugenkomposition. Dafür muss nicht das immer wieder als allein prägend beschworene »BachErlebnis« Mozarts in Wien bemüht werden (in der c-mollMesse und im Requiem schlägt sich außerdem die intensive Begegnung mit oratorischen Werken Georg Friedrich Händels nicht weniger stark nieder). Der junge Salzburger erlernte kontrapunktische Verfahren hauptsächlich aus modellhaften Kompositionen seiner älteren Kollegen, wiederum vornehmlich Michael Haydns. Erhöhte Aufmerksamkeit verdient außerdem die Tatsache, dass im »guten saz der vocal=stimmen und instrumenten«, der in vielen Fällen hauptsächlich den strahlend-bewegten, hymnischen Gesamteindruck Mozart’scher Kirchenmusik bedingt, dem Chor die dominierende Rolle zufällt. Mozart bezeichnete das Schreiben für Chöre 1778 sogar als seine »haupt=favorit=komposition«. Es scheint ihm ein künstlerisches, vielleicht aber auch ein geistliches Anliegen gewesen zu sein, weite Partien der liturgischen Texte vom chorischen Ensemble der Singstimmen (als Repräsentanten des Gottesvolkes) vortragen zu lassen, sei es in einem deklamatorischen, einem gleichsam arienhaft-sanglichen oder einem kontrapunktischen Stil sowie in allen Spielarten der wechselseitigen Durchdringung dieser Stile. Mit dieser Bevorzugung des Chors stand Mozart in seiner Zeit nicht alleine da, doch dürfte die Reichhaltigkeit und Variabilität der individuellen formalen Rollen, die er den Chören in seinen liturgischen Werken zuweist, einzigartig sein. · ULRICH KONRAD Studierte in Bonn und Wien, unterrichtete in Göttingen und Berlin. Professor für Musikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und an der Universität Würzburg, wo er von 1996 bis zu seiner Emeritierung 2023 Ordinarius war, seitdem dort Senior Professor. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musikgeschichte, zu Richard Wagner, Robert Schumann, Richard Strauss, vor allem zu Wolfgang Amadeus Mozart, zu Schaffensweise und Skizzen, Werkverzeichnis, einige Bände der Gesamtausgabe, Faksimiles, Gesamtausgabe der Briefe und Aufzeichnungen

Mozarts Stahrl VON ANNELIE LECHNER

Im 18. Jahrhundert war es durchaus üblich, Stubenvögel zu halten. Kanarienvögel und heimische Singvögel gehörten in adligen wie bürgerlichen Haushalten zu den beliebtesten Haustieren – so auch in der Familie Mozart, wie historische Briefe belegen. Während seiner ersten großen Italienreise erkundigte sich der 14-jährige Mozart bei den Seinigen in Salzburg, wie es dem »Herrn Canari geht, singt er noch? pfeift er noch?« Und er berichtet weiter: »weist du warum ich auf den Canari dencke? weil in unsern vorzimer einer ist, welcher ein gseis macht wie unsrer.« Dass Mozart seine Vorliebe für die gefiederten Sänger nie verlor, zeigt ein Eintrag in seinem Ausgabenbuch vierzehn Jahre später: »27. Mai 1784: Vogel Stahrl, 34 Kreuzer.« Der Vogel mit dem auffallenden Perlkleid soll sogar das einleitende Thema des dritten Satzes aus Mozarts 17. Klavierkonzert gezwitschert haben – allerdings in leicht abgewandelter Form, wie Mozarts Aufzeichnungen nahelegen: »Das war schön!«, notierte er dazu. Nachdem der Vogel starb, beerdigten ihn die Mozarts nahezu feierlich. Sogar ein ihm gewidmeter Nachruf ist erhalten: »Hier ruht ein lieber Narr, / Ein Vogel Staar. / Noch in den besten Jahren / Mußt er erfahren / Des todes bittern Schmerz. / Mir blu’t das Herz, / Wenn ich dran gedenke. / O Leser! schenke / Auch du ein Thränchen ihm. / Er war nicht schlimm; / Nur war er etwas munter, / doch auch mitunter / Ein lieber loser Schalk, / Und drum kein Dalk. / Ich wett, er ist schon oben, / Um mich zu loben / Für diesen Freundschaftsdienst / Ohne Gewinnst. / Denn wie er unvermuthet / Sich hat verblutet, / Dacht er nicht an den Mann, / Der so schön reimen kann.« (Den 4ten Juni 1787. Mozart.)

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VON RALF DOMBROWSKI

Branford Marsalis Quartet feat. Dianne Reeves


Jazz · Marsalis & Reeves

Zwei gewichtige Figuren des Jazz der Gegenwart verbeugen sich vor John ­Coltrane – und lassen dessen Album mit Johnny H ­ artman wieder aufleben

Brandford Marsalis Quartet: Joey Calderazzo, Eric Reves, Branford Marsalis und Justin Faulkner (links)

Dianne Reeves (rechts)

Hartmans Stärken waren die Musikalität des Gesangs, die Kraft der Stimme und das warme Timbre seines Baritons. Genau das suchte Coltrane, und so entstanden in mancher Hinsicht ungewöhnliche Aufnahmen. Denn das Repertoire bestand aus Standards, die Abläufe blieben traditionell – Intro, gesungene Form, Solo, noch einmal Gesang. Hartmann konzentrierte sich auf die Stücke, verzichtete auf Improvisationen, Scat oder Spielereien. Die Band begleitete einfühlsam und dezent, sogar der sonst gerne üppig solierende Pianist McCoy Tyner hielt sich zurück. Die Stimmung im Studio war wohlwollend, wertschätzend und sehr konzentriert. Nur einmal mussten die Bänder neu gestartet werden, weil Hartman einem Solo so intensiv zugehört hatte, dass er seinen Einsatz verpasste. Am Ende genügten ein paar Stunden in ­Englewood Cliffs und eine der schönsten Gesangsplatten des modernen Jazz war im Kasten.

Das Album »John Coltrane and Johnny Hartman« begeistert bis heute durch zeitlose Musikalität. Als sich Branford Marsalis zum 100. Geburtstag von John Coltrane ein Hommage-Projekt ausdachte, wählte er nicht »Giant Steps« oder »A Love Supreme«, sondern dieses feine und akustisch umarmende Dokument als Bezugspunkt. Denn es war schon bei seiner Entstehung ein Verweis darauf, dass auch der große Erneuerer des modernen Jazz die Wurzeln der Musik und das Great American Songbook zu schätzen wusste. Es ermöglichte Marsalis KONZERTTIPP außerdem, selbst einen Gast in die Band zu laden, um an die Mischung 09/11/26 aus Tradition und Moderne anzuMo, 19.30 Uhr · Großer Saal knüpfen. So stößt mit Dianne Reeves eine Grande Dame des amerikaniBranford Marsalis schen Jazzgesangs zum Team. & Dianne Reeves celebrate John Coltrane Als souveräne Scat-Virtuosin und Statthalterin von Soul und Swing Dianne Reeves Gesang Branford Marsalis Quartet verbindet sie ihre eigene starke Branford Marsalis Saxophon Musikpersönlichkeit mit dem BallaJoey Calderazzo Klavier den-Kosmos von Johnny Hartman. Eric Revis Kontrabass

Ein Tag im März 1963 bei Rudy van Gelder in Englewood Cliffs. Es war das Lieblingsstudio der New Yorker Jazzwelt, die Adresse zahlreicher berühmter Aufnahmen. Und auch diesmal sollte etwas Besonderes passieren. John Coltrane erschien, Justin Faulkner Schlagzeug mit ihm sein klassisches Quartett und Johnny Hartman, ein Sänger Es ist ein reizvoller und herausund Gast aus Chicago. Die Session fordernder Kontrast. Denn Dianne war eine Idee des Produzenten Bob Thiele. Seit zwei Jah­Reeves kann auf mehr als sechs zusätzliche Jahrzehnte ren arbeitete er für das noch junge Label Impulse! und Jazz zurückgreifen, aber zugleich die Einfachheit, die Klarhatte ein gutes Händchen für Jazz am Puls der Zeit. Zu heit und den unmittelbaren Spaß beim Singen vermitteln. seinen Künstlern gehörte auch John Coltrane, dessen Der Tag damals im März 1963 in Rudy van Gelders Studio Aufnahmen er mit Rat und Tat betreute. Und so meinte führte zu einer Sternstunde des modernen Jazz. Die KomBob ­Thiele, ob der Saxophonist nach einigen doch sehr bination von Dianne Reeves mit dem Branford Marsalis modernen Alben seinen Fans auch einmal ein ruhiges ProQuartet ist nun eine Wiederaufnahme des Außergewöhngramm mit Gesang bieten wolle. Mehr Vorgaben gab es lichen aus der Perspektive der Gegenwart. Denn mehr nicht, Coltrane sagte zu und lud seinen alten Bekannten Erfahrung und Professionalität, mehr Spielfreude und Johnny Hartman ein, der sich zwar schon bei Dizzy Souveränität als mit dieser Fusion lässt sich für eine Gillespie oder Earl Hines bewährt hatte, aber sonst eher Verbeugung vor John Coltrane und Johnny ­Hartman im semiprofessionellen Segment unterwegs war. kaum auf der Bühne versammeln.

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Charlotte Sohy Blickpunkt


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Blickpunkt ⋅ Charlotte Sohy

Zu ihrer Zeit fand die Pariser Komponistin C ­ harlotte Sohy (1887–1955) durchaus Anerkennung, geriet dann aber in Vergessenheit. Ihre Symphonie »Grande Guerre« wurde erst vor sieben Jahren uraufgeführt. Nun ist sie mit dem RSO Wien unter Bar Avni erstmals in ­Österreich zu hören

seiner Musik soll er einmal gesagt haben: »Danke, dass Ihnen meine Musik gefällt. Aber hören Sie sich lieber die meiner Frau an. Wenn Sie glauben, ich sei talentiert, dann war sie ein Genie.« Das Ehepaar Labey verkehrte in bedeutenden Künstler:innenkreisen – etwa im Salon von ­Marguerite de Saint-Marceaux. Sohy schilderte die Begegnungen in ihren Memoiren: »Ich erinnere mich an Maurice Ravel, der seine ›L’Heure espagnole‹ spielte, und an so viele andere.« Ihre Werke signierte sie oft mit Ch. Sohy bzw. Charles Sohy, dem Namen ihres Großvaters mütterlicherseits, aber auch mit Charlotte Sohy-Labey oder den Pseudonymen Louis Rivière und Claude Vincent.

Die Symphonie »Grande Guerre«

»La Symphonie oubliée«, die »vergessene Symphonie«, nennt die Dirigentin Debora Waldman ihr 2021 erschienenes Buch. Darin erzählt sie die Geschichte ihres Herzensprojekts: die verspätete Uraufführung von Charlotte Sohys Symphonie in cis-moll »Grande Guerre« 2019 in Besançon. Den Anstoß gab eine Begegnung mit FrançoisHenry Labey, dem Enkel der Komponistin. Sohy faszinierte Waldman sofort: Komponistin, Mutter von sieben Kindern, Ehefrau des Komponisten und Dirigenten Marcel Labey … »Wie kann es sein, dass wir diese Frau nicht kennen – eine Frau, die komponieren konnte, die Talent, Können und Inspiration besaß? Das fühlt sich einfach so ungerecht an«, so Waldman. Inzwischen liegen ein Dokumentarfilm sowie Ersteinspielungen ihrer Orchester-, Vokal- und Instrumentalwerke vor. Rund sechzig Jahre nach Sohys Tod hat ihre Musik endlich den Weg in Konzertprogramme gefunden. Renommierte Interpret:innen widmen sich ihren Werken, darunter Lang Lang oder ­Renaud Capuçon, der schwärmt: »Das zeichnet große Komponist:innen aus: Debussy erkennt man innerhalb weniger Sekunden, Ravel ebenso – und ich finde, dass man auch Charlotte Sohys Musik auf Anhieb wiedererkennt.«

Die Klangwelten der Spätromantik verbindet Sohy in ihrem eigenen Werk mit impressionistischen Farben – in unterschiedlichsten Genres: Sie komponierte intime Charakterstücke, Streichquartette, Klavierwerke, Orchesterlieder, Messen und sogar eine Oper mit selbst verfasstem Libretto, inspiriert von einer Novelle Selma Lagerlöfs. »Ihr Stil ist persönlich, anspruchsvoll, raffiniert«, schreibt BR Klassik heute dazu. Ihre Symphonie »Grande Guerre« wurde geprägt durch ihre Erlebnisse im Ersten Weltkrieg: Nachdem Marcel Labey schwer verwundet worden war, zog die Familie in die Normandie, wo Sohy ihre Symphonie vollendete. Waldman in ihrem von Susanne Moldau übersetzen Buch, das zeitgerecht zur Erstaufführung erscheint: »Diese Musik […] ist dazu geschaffen, die Seelen zu berühren. Diese Musik ist für die Ewigkeit gemacht, nicht für die der Friedhöfe und stummen Archive, sondern für die der Musikliteratur und der Konzertsäle der ganzen Welt.« Im November erklingt die Symphonie nun erstmals im Wiener Konzerthaus, gespielt vom RSO Wien unter dem Dirigat von Bar Avni.

Komponistin der Belle Époque

· ANNELIE LECHNER

Charlotte Sohy, geboren als Charlotte Marie Louise Durey, wuchs im Paris der Belle Époque auf. Ihre Familie war gut integriert in die Pariser Industriebourgeoisie. Ihr Vater, ein Ingenieur, und ihre Mutter, eine Salonnière, förderten früh ihre musikalische Begabung und ließen für sie sogar eine eigens angefertigte Cavaillé-Coll-Zimmerorgel errichten. Im Salon der Familie begegnete Sohy u. a. Gabriel Fauré, der ihr Interesse für die Orgel und für das Komponieren weckte. Prägend war die Aufführung seines Requiems in der Version für großes Symphonieorchester anlässlich der Pariser Weltausstellung 1900, der Sohy beiwohnte. Später nahm sie Kompositionsunterricht bei Mélanie Bonis und studierte an der renommierten Schola Cantorum bei ­Alexandre ­Guilmant, Vincent d’Indy und Louis Vierne. Zu ihren Mitschüler:innen und Freund:innen gehörte die gleichaltrige Nadia Boulanger. An der Schola Cantorum lernte sie auch ihren späteren Ehemann Marcel Labey kennen, der ihr künstlerisches Schaffen schätzte und unterstützte. Einem Bewunderer

KONZERTTIPP

27/11/26 Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal

RSO Wien · Blechacz · Avni Rafał Blechacz Klavier Bar Avni Dirigentin Frédéric Chopin

Zwei Tänze für »Les Sylphides« (Bearbeitung für Orchester: Igor Strawinski)

Klavierkonzert Nr. 2 f-moll op. 21 Charlotte Sohy Symphonie cis-moll op. 10 »Grande Guerre« (EA) Maurice Ravel La valse. Poème chorégraphique pour orchestre

18.00 Uhr · Schönberg-Saal

Dokumentarfilm: Charlotte Sohy – The Recognition of a ­ Woman Composer


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Bar Avni Dirigentin * 1989 · Israel

KONZERTTIPP

27/11/26 Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal

RSO Wien · Blechacz · Avni Rafał Blechacz Klavier Bar Avni Dirigentin Frédéric Chopin

Zwei Tänze für »Les Sylphides« (Bearbeitung für Orchester: Igor Strawinski)

Klavierkonzert Nr. 2 f-moll op. 21 Charlotte Sohy Symphonie cis-moll op. 10 »Grande Guerre« (EA) Maurice Ravel La valse. Poème chorégraphique pour orchestre

18.00 Uhr · Schönberg-Saal

Dokumentarfilm: Charlotte Sohy – The Recognition of a ­ Woman Composer

… begann ihre musikalische Laufbahn als Schlagzeugerin und nimmt Musik auch instinktiv als solche wahr. Zu ihren Mentor:innen zählen Yoav Talmi, Barbara Hannigan und Ayelet Geva.

... erlebte ihren Durchbruch als Dirigentin durch den Gewinn des Wettbewerbs »La Maestra« 2024 in Paris. Im Anschluss arbeitete sie intensiv mit dem Pariser Mozart Orchester und Claire Gibault zusammen. Von 2021 bis 2024 war sie Chefdirigentin der Bayer Philharmoniker Leverkusen.

... legt großen Wert auf die Programmierung ihrer Konzerte, die sie als ganzheitliche Erlebnisse versteht. Für ihre Zusammenstellung, vergleichbar derjenigen eines Menüs, trifft sie auch ungewöhnliche Entscheidungen.


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Gespräch · Unbezahlbar

Unbezahlbar. Die Menschenrechte In der Reihe »Unbezahlbar. Die Menschenrechte« wird der höchst umstrittenen Frage nachgegangen, welche konkreten Ansprüche sich aus deren hohen ­Idealen ergeben. An vier Abenden trifft Sven Hartberger, langjähriger Intendant des K ­ langforum Wien und gesellschaftspolitisch engagierter Buchautor, mit seiner ­Haltung auf prononcierten Widerspruch. Musik von Friedrich Cerha öffnet Ohren und Herzen für die große Kunst des Hörens

Wenn davon gesprochen wird, dass die Menschenrechte unbezahlbar sind, kann damit zweierlei gemeint sein: unersetzlich oder zu kostspielig. Dass die Erfüllung der Forderungen der UN-Menschenrechtskonvention aus dem Jahr 1948 ebenso wie jene der Demokratie für die Staaten des globalen Nordens eine nicht mehr zumutbare Last darstellt, denken mittlerweile nicht mehr nur Vertreter:innen des äußersten rechten Randes im politischen Spektrum. Die traurige Überzeugung scheint mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Sven Hartberger diskutiert mit unterschiedlichen Gesprächspartner:innen aus Wirtschaft und Politik. Nach drei kurzen, kontroversiellen Gesprächsrunden auf dem Podium wird die Diskussion für das Publikum geöffnet und zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Die vier Abende der neuen Reihe werden abwechselnd im SchubertSaal des Wiener Konzerthauses und in den Kammerspielen der Josefstadt stattfinden. Am ersten Abend der Reihe wird sich Franz ­Schellhorn, Leiter der Denkfabrik Agenda ­Austria, einer provokanten

Sven Hartberger

1989 Mitbegründer und bis 1999 Intendant des Wiener Operntheaters. Von 1999 bis 2019 künstlerischer Leiter des Klangforum Wien. Seit März 2021 Sprecher der Gemeinwohl-Ökonomie Österreich

VERANSTALT UNGS­ TIPP

02/11/26 Frage stellen: »Demokratie ist ein Wettbewerbsnachteil.« Das sagt der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico. Sollen wir also die Demokratie abschaffen oder vielleicht doch lieber ein wenig über den Wettbewerb als Grundlage unserer Wirtschaftsform nachdenken? An allen Gesprächsabenden der Reihe wird Musik von Friedrich Cerha zu hören sein. Cerha, der 1944 im Alter von 19 Jahren unter Lebensgefahr aus der Deutschen Wehrmacht desertiert ist, ist in seinem vielfältigen Werk stets für humanitäre Werte, für die Demokratie und für diskriminierte Menschen und Gruppen eingetreten.

Mo, 19.30 Uhr · Schubert-Saal

Unbezahlbar. Die Menschenrechte

Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn »Können wir uns die Demokratie noch leisten?« Franz Schellhorn Gespräch Sven Hartberger Gespräch Sidonie Forstreiter Moderation Annette Bik Violine Andreas Schablas Klarinette Janna Polyzoides Klavier Friedrich Cerha

Deux éclats en reflexion Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier

Weitere Informationen unter konzerthaus.at/unbezahlbar


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KONZERTTIPPS Ellebogen vom Tich!

Tänzchen & Schlager

Helge Schneider, der Perückenträger aus dem Ruhrgebiet, manövriert sich trompetend und mit unverwechselbarem Geschnatter ins nächste Jahrzehnt. Mit einer verrückten Neuauflage einer Art Miniaturorchester beutelt er weiter die Zwerchfelle seines Publikums bis aufs Äußerste. Mal haut er auf die Trommel, mal posaunt er ein Sammelsurium von Tönen aus seinem Saxophon, das er geschickt versteckt hält, bis es dran kommt. Links Klavier, rechts Trompete, linker Fuß Rhythmus und rechter Fuß bumm bumm auf der dicken Basstrommel. Herrlich, ihm zusehen zu müssen, wie er sich abmüht! Aber es lohnt sich! Allemal! Leo zupft die vier Saiten seines Kontrabasses und Sandro zerhackt aufkeimende Gedanken mit seiner ultraschmalen und scharf klingenden alten Gibson-Klampfe. Ein Hochgefühl von Megaquatsch macht sich breit, wenn Helge mittendrin das Konzert spontan beendet, um sofort wieder loszulegen. Wer sich noch ein bisschen Humor in dieser beschissenen Zeit erhalten will, ist genau richtig bei Klimperhelges Tournee. Doch Vorsicht: Ellebogen vom Tich!

Thomas Gansch ist im November mit zwei verschiedenen Programmen zu erleben. Zunächst steht nochmals ein »Tänzchen zwischen den Stühlen« an, das er gemeinsam mit Mnozil Brass für den Walzerkönig Johann Strauss konzipiert hat. Dass das walzerbesoffene »Duidu, Duidu« und sein relaxtes Pendant »Dudidubidu« tatsächlich nur einen Katzensprung voneinander entfernt sind, ist den Meistern von Mnozil Brass seit Ewigkeiten klar. Ende des Monats läutet Thomas Gansch mit der »WeihnachtsSchlagertherapie« rechtzeitig zum ersten Advent die Vorweihnachtszeit ein. Wiederholte Anwendung erhöht das Wohlbefinden: Auf die 10. und 11. Ausgabe dieser von führenden Sachverständigen für gute Laune verordneten Therapie dürfen sich alle freuen, die sich nach Zeiten sehnen, in denen man der Ankunft des Schiffs harrte, das da kommen würde, oder ganz verliebt, nach ein paar Gläschen griechischen Weins, zwei Spuren in den Schnee zog und anschließend zwei kleine Italiener vom Bahnhof abholte.

15/11/26 So, 19.30 Uhr · Großer Saal

Mnozil Brass Strau$$. Ein Tänzchen zwischen den Stühlen Thomas Gansch, Robert Rother, Roman Rindberger Trompete Leonhard Paul Posaune, Basstrompete Gerhard Füßl, Zoltán Kiss Posaune Matthias Haslinger Tuba Sharon Booth Direction, Choreographie Mnozil Brass und der Walzerkönig

04 & 05/11/26 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Do, 19.30 Uhr · Großer Saal

Helge Schneider »Ellebogen vom Tich!« Helge Schneider alles Sandro Giampietro Gitarre Leo Richartz Kontrabass Luis Vargas Percussion

29/11/26 So, 11.00 & 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Thomas Gansch »Weihnachts-Schlagertherapie X & XI« Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, ­G esang, Moderation, Leitung

Leonhard Paul Posaune, Basstrompete, Gesang

Sebastian Fuchsberger Gesang, Posaune Michael Hornek Klavier, Gesang


Konzerttipps

Helge Schneider

Thomas Gansch

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KHN · NOV 2026

Versöhnungswerk

Ma(h)lerische Klangwelt

Clara Schumann nannte es ein »Versöhnungswerk«, das Doppelkonzert von Johannes Brahms für Violine und Violoncello. Nach einem Zwist mit seinem Freund, dem Geiger Joseph Joachim, komponierte Brahms dieses Werk, das sein letztes Solokonzert werden sollte. Für den Cellopart war Joachims Freund und Quartettpartner Robert Hausmann vorgesehen. Im Konzert des O ­ rchestre ­Philharmonique de Radio France schließen sich die beiden als Solisten äußerst erfolgreichen Geschwister Renaud und Gautier Capuçon wieder einmal zusammen und lassen das Publikum an ihrem blinden Verständnis teilhaben. Nach dem klassisch-romantischen Konzert von Brahms erklingt mit der »Symphonie fantastique« von Hector B ­ erlioz außerdem der musikalische Konterpart des 19. Jahrhunderts, das Initiationswerk der Programmmusik, das die verzweifelte und von wahnhaften Träumen geprägte Liebesgeschichte eines Künstlers in Musik setzt.

Sie gäbe dem Publikum Rätsel auf, meinte Gustav Mahler über seine sechste Symphonie. Die »Tragische« entfaltet mit marschartigen Rhythmen, malerischen Naturszenen und eruptiven Ausbrüchen eine düstere, faszinierende Klangwelt. 1907 leitete Mahler persönlich die österreichische Erstaufführung seiner Sechsten. Ende November kehrt das Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi mit diesem Werk ins Wiener Konzerthaus zurück. Der Dirigent und sein Orchester widmen sich seit vier Saisonen intensiv dem symphonischen Schaffen Mahlers. »Für mich fasst Mahler die gesamte Musikgeschichte zusammen, die vor ihm kam. […] Die Tiefe seiner inneren Welt [ist] einfach erstaunlich, so nuanciert und so voller Schmerz. Und zugleich besaß er die Fähigkeit, Freude und alles dazwischen in seiner Musik auszudrücken«, so Paavo Järvi. Und die Komponistengattin Alma Mahler urteilte einst: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen!«

12/11/26 Do, 19.30 Uhr · Großer Saal

Orchestre Philharmonique de Radio France · Capuçon · van Zweden

28/11/26

Renaud Capuçon Violine Gautier Capuçon Violoncello Jaap van Zweden Dirigent

Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal

Tonhalle-Orchester Zürich · Järvi

Johannes Brahms Konzert für Violine,

Violoncello und Orchester a-moll op. 102

Paavo Järvi Dirigent

Hector Berlioz Episode de la vie d’un artiste.

Gustav Mahler Symphonie Nr. 6 a-moll

Symphonie fantastique op. 14

Gautier Capuçon

Paavo Järvi


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Konzerttipps

Vom Verklingen

Reife Gelassenheit

Das sanfte Verlöschen seines zweiten Satzes wurde viel beschworen: Im Streichquartett D-Dur Hob. III/79 legt J­ oseph Haydn den Schwerpunkt auf das Largo. Felix ­Mendelssohn Bartholdy verfasste sein Streichquartett op. 80 unmittelbar nach dem frühen Tod seiner Schwester Fanny (und kurz vor seinem eigenen) in düsterem f-moll. Schließlich erklingt im Konzert des Leonkoro Quartetts, mit Unterstützung von Krzysztof Chorzelski an der Viola, Johannes Brahms 2. Streichquintett op. 111. Gewidmet ist dieser Abend dem Andenken an Günter Pichler, dessen Rolle für das Streichquartettspiel nicht zu überschätzen ist. Er gründete das legendäre Alban Berg Quartett, das von 1971 bis 2008 mit seinem eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus neue Maßstäbe in der Streichquartettkultur setzte und zu dessen Ehrenmitgliedern zählt. Darüber hinaus prägte er die folgenden Quartettgenerationen durch seine Lehrtätigkeit wie kaum ein anderer – so auch das Leonkoro Quartett, das wie bereits das Belcea Quartet, an diesem Abend vertreten durch Krzystof Chorzelski, die Quartett-Tradition im Mozart-Saal fortführt.

Die beiden Streichquintette aus den Jahren 1882 und 1890 gehören zweifellos zu den abgeklärtesten Kammermusikwerken von Johannes Brahms. Mit dem G-Dur-Quintett, das die berühmte Opuszahl 111 trägt, hielt der da erst 57-Jährige sein Gesamtwerk gar schon für abgeschlossen: Es sei »sicherlich Zeit zu gehen«, schrieb er an seinen Verleger Fritz Simrock. Wie in den Quintetten Mozarts sind es je ein Geigen- und ein Bratschenpaar, die in diesen Werken über dem Grund des Celloparts duettieren, und so erhält die erste Bratsche hier meistens auch eine ähnliche Rolle wie die erste Geige: eine fast schon solistische, die bei Antoine Tamestit in den besten Händen liegt. Herausragend sind auch die weiteren Musiker:innen, zu denen Tamestits fester Triopartner Christian Poltéra zählt. Schließlich erklingt mit»Viola, Viola« ein energiegeladener Bratschen-Dialog des Messiaen-Schülers und Ernst-von-Siemens-Musikpreisträgers George Benjamin, bei dem Sào Soulez Larivière an Tamistits Seite tritt.

30/11/26

06/11/26

Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Ehnes · Preucil · Tamestit · Larivière · Poltera

Im Andenken an Günter Pichler

Leonkoro Quartett

James Ehnes, Alexandra Preucil Violine Antoine Tamestit Viola Sào Soulez Larivière Viola Christian Poltéra Violoncello

Krzysztof Chorzelski Viola Joseph Haydn

Streichquartett D-Dur Hob. III/79

Felix Mendelssohn Bartholdy

Johannes Brahms

Streichquartett f-moll op. 80

Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88 Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 George Benjamin Viola, Viola

Johannes Brahms

Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

Günter Pichler 1940–2026

Antoine Tamestit


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KHN · NOV 2026

Piotr Anderszewski

Musikalische Tiefenschärfe Piotr Anderszewski widmet sich Intermezzi und weiteren Klavierstücken der letzten Lebensjahre Johannes Brahms’– oft nur einige Minuten lang, zeugen sie von Intimität und Sehnsucht und wirken manchmal wie düstere Träumerei. Dem an die Seite stellt er die letzte Klaviersonate Ludwig van Beethovens. Alfred Brendel sah in ihr ein »Präludium des Verstummens«. Für Anderszewski »ist das Allerwichtigste einer Interpretation, dass sie persönlich ist – das ist sie, wenn Sie im Saal sitzen und den Eindruck haben, das Werk werde gerade vor Ihnen komponiert.«

03/11/26 Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Klavierabend

Piotr Anderszewski Johannes Brahms Ausgewählte Intermezzi,

Capriccio und Rhapsodie aus op. 116, op. 117, op. 118 und op. 119 Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 111


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Konzerttipps

Musik des Verschwindens

Poetisch-virtuose ­Wanderschaft

»Es ist eine Musik des Verschwindens. Es ist die Offenbarung der zerbrechlichsten, instabilsten kompositorischen Zwischenräume […]«: Mark Andres »…selig ist…«, vor zwei Jahren von Ausnahmepianist Pierre-Laurent Aimard und dem SWR Exprimentalstudio in Donaueschingen uraufgeführt, ist ein Werk an der Schwelle zwischen Klavierklang und Feldaufnahme, zwischen Schmerz und Trost, zwischen Dies- und Jenseits. Diese zerbrechlichen Klänge, die sich mit überwältigender Intensität nach innen richten, erinnern an das viel zu früh verstorbene Kind eines mit dem Komponisten eng befreundeten Paares und greifen zugleich das Trostversprechen der Seligpreisungen auf, wie sie vom Evangelisten Matthäus überliefert werden. Ihnen voran stellt Aimard ausgewählte Präludien und Fugen aus dem II. Band von Bachs »Wohltemperiertem Klavier«.

Der erste Preis und sieben Sonderpreise beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb, Great Talent der Wiener Konzerthausgesellschaft, Rising Star der European Concert Hall Organisation, Auftritt bei den BBC Proms, Debüt mit den Wiener Philharmonikern: Der 25-jährige Lukas Sternath hat einen imposanten Aufstieg hinter sich. Mit seinem Klavierabend gestaltet er eine poetisch-virtuose Wanderschaft, deren Ausgangspunkt Schuberts Lied »Der Wanderer« in Liszts Bearbeitung bildet. Von diesem ausgehend führt der Klavierabend zu einer Reihe weiterer Bearbeitungen sowie zu Schuberts »Wanderer-Fantasie«. In der zweiten Konzerthälfte stehen Liszts »Années de ­pèlerinage« auf dem Programm, bei denen Goethes R ­ oman »Wilhelm Meisters Lehrjahre« Pate stand. Hier allerdings ist gewiss: Dies sind keine Lehrjahre, hier ist ein wahrer Meister am Werk!

14/11/26 Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Klavierabend

Lukas Sternath

10/11/26

Franz Liszt Der Wanderer S 558/11 Frühlingsglaube S 558/7 Auf dem Wasser zu singen S 558/2 Am Tage Allerseelen S 562/1 Der Müller und der Bach S 565/2

Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Wien Modern 39 · Klavierabend

Pierre-Laurent Aimard

(Bearbeitungen für Klavier nach Franz Schubert D 489, D 686, D 774, D 343, D 795/19)

SWR Experimentalstudio

Live-elektronische Realisation

Années de pèlerinage, deuxième année, Italie S 161

Johann Sebastian Bach

Ausgewählte Präludien und Fugen (Das wohltemperierte Klavier, Band II) Mark Andre ...selig ist...

Pierre-Laurent Aimard

Franz Schubert

Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie«

Lukas Sternath


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KHN · NOV 2026

The King’s Singers

Full of voices Vokale Perfektion, eine preisgekrönte Diskografie, die ihresgleichen sucht, und jährlich über hundert umjubelte Konzerte: The King’s Singers, einst von Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge gegründet, zählen zu den stilprägenden A-cappella-Formationen der Welt. Nach ihrem grandiosen Auftritt im Dezember 2024 melden sich die sechs Sänger mit »Full of noises« zurück. Das Programm reicht von schottischer Renaissance-Polyphonie über den kristallklaren Minimalismus des 20. Jahrhunderts bis zu ikonischen Jazz-Standards und Close-HarmonyKlassikern der vergangenen Jahrzehnte. Freuen Sie sich auf einen Abend voller klanglicher Überraschungen, ganz im Zeichen von Tradition, Innovation und purer Musikalität!

10/11/26 Di, 19.30 Uhr · Großer Saal

The King’s Singers »Full of noises« Werke von John Rutter, Thomas Weelkes, Robert Parsons, Ludwig Senfl, Hildegard von Bingen, Arvo Pärt, Felix Mendelssohn ­Bartholdy u. a. sowie Close-Harmony-

Gesang mit einem abwechslungsreichen Programm aus Folk-, Pop- und Jazzklassikern sowie Vokalarrangements von »Der Barbier von Sevilla«, »Der Hummelflug« u. a.


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Konzerttipps

Familienepos

Hypnotische Monologe

Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Emmanuel ­ arrère stellt uns die deutsche Übersetzung seines Buches C »Kolchose« vor: ein beeindruckendes Familienepos, in dem sich private Schicksale und die großen Umbrüche des 20. und 21. Jahrhunderts verbinden. 2023 stirbt Hélène Carrère ­d’Encausse, die berühmteste Russland-Historikerin Frankreichs, Vorsitzende der Académie française und ­Emmanuel Carrères Mutter, kurz darauf ihr Mann Louis. Beim Ausräumen der elterlichen Wohnung stößt Carrère auf die genealogischen Recherchen seines Vaters und beginnt, die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichten von vier Generationen in Russland, Georgien, im deutschen Exil und in Frankreich nachzuzeichnen. Wie politische Geschichte die persönliche schlagartig umwerfen kann, wird dabei bis in die Gegenwart erkennbar. »Kolchose« reicht bis zum Ukraine-Krieg, dessen Beginn Carrère in Moskau miterlebt, und den Umwälzungen in Georgien, denen sich seine Cousine, die Präsidentin Salome Surabischwili, stellen muss. Die Entstehung eines »gigantischen Dystopia« und die weltweite Fassungslosigkeit darüber werfen einmal mehr die Frage auf, wie wir uns unser Leben erzählen. ​

Ein »Höllenspaß« sei seine Literatur, sagte László ­Krasznahorkai in einem Interview. Damit umreißt der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2025 wesentliche Komponenten seines Werks: Das Apokokalyptische zählt genauso dazu wie der Humor. In fließender, vor sich hin mäandernder Sprache zieht es die Leser:innen in die Geschichten wie in einen Strudel. Großen Erfolg erzielte der in Ungarn geborene Autor 1985 mit seinem Debütroman »Satanstango«, es folgten »Die Melancholie des Widerstands«, »Krieg und Krieg«, »Herscht 07769« und »Zsömle ist weg«. Einen Tag nachdem ­Krasznahorkai Wiens Buchmesse Buch Wien eröffnet, liest er im MozartSaal in deutscher Sprache aus seinem Erzählband »Im Wahn der Anderen«. Darin folgen wir einem New Yorker Bibliothekar, der sich auf den Spuren Hermann M ­ elvilles verliert. In einer anderen Geschichte endet eine labyrinthische Verfolgungsjagd mit Zug und Fähre quer durch Europa auf einer abgelegenen Insel. Doch hier lauert keine Rettung, sondern eine Falle. Szilveszter Miklós ergänzt den atemlosen Sog der Sprache mit improvisierten Schlagzeugsoli, die dem Buch auch als Tonspur beigefügt sind.

26/11/26

11/11/26

Do, 18.00 Uhr · Mozart-Saal

Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal

Originalton

Originalton

Emmanuel Carrère »Kolchose« Emmanuel Carrère Gespräch und Lesung in französischer Sprache Isolde Schmitt Übersetzung Gabriel Proedl Moderation In Kooperation mit dem Institut français d’ Autriche

Emmanuel Carrère

László Krasznahorkai · Szilveszter Miklós »Im Wahn der Anderen« László Krasznahorkai

Lesung in deutscher Sprache Szilveszter Miklós Schlagwerk In Kooperation mit der Buch Wien

László Krasznahorkai


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KHN · NOV 2026

Grenzgänge

Trio mit Drive

Die Synthese aus Klassik und Jazz ist einzigartig: Ein Jahr nach seiner »Rhapsody in Blue« komponierte George Gershwin auf Bestellung des Dirigenten Walter Damrosch ein Klavierkonzert in klassischer Form und Orchestrierung, wenngleich mit großem Bläserapparat und viel Schlagwerk ausgestattet. Trotzdem ist dem Werk deutlich anzuhören, dass es von Gershwin stammt. Rudolf Buchbinder beweist als Solist, dass er sich auch auf diese Spielart zwischen Klassik und Jazz einzigartig versteht. Für den Film »Ein Amerikaner in Paris« lieferte das Klavierkonzert einen großen Teil des Soundtracks. Etwa zeitgleich schuf M ­ aurice Ravel in Frankreich mit dem »Boléro« ein Werk, das später ebenfalls häufig als Filmmusik verwendet wurde. Die vom gleichnamigen spanischen Tanz inspirierte Komposition stellt hohe Ansprüche an die Schlagwerker:innen: Ganze 169 Mal müssen sie völlig gleichmäßig denselben Rhythmus spielen. Die Wiener Philharmoniker interpretieren überdies die fünfsätzigen »Métaboles« von Henri Dutilleux, bei denen die verschiedenen Instrumentengruppen nacheinander im Vordergrund stehen.

Chris Potter zählt zu den prägendsten Saxophonisten des Jazz. Als gefragter Sideman, u. a. von Dave Holland, John Scofield und Pat Metheny, entwickelte er rasch seinen eigenen Stil. Darin vereint er Post Bop, experimentellen Jazz und groove-basierte Musik mit elektronischen Texturen. Seit seinem Debüt im Oktober 2002 war Chris Potter bereits mehrfach im Wiener Konzerthaus zu Gast. Zum Auftakt von »Jazz unplugged« ist er erstmals mit Matt Brewer und Kendrick Scott zu erleben. Damit holt der Grammy-nominierte Saxophonist, Komponist und Bandleader einen der meistbeschäftigten Bassisten unserer Zeit und eine wahre Drum-Legende an seine Seite. Das Trio präsentiert Musik, die tief in der Tradition verwurzelt ist und spontan höchst virtuos und dennoch leichtfüßig weiterentwickelt wird.

30/11/26 Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal

Wiener Philharmoniker · Buchbinder · Altinoglu Rudolf Buchbinder Klavier Alain Altinoglu Dirigent George Gershwin Klavierkonzert F-Dur Henri Dutilleux Métaboles für großes Orchester Maurice Ravel Boléro

Rudolf Buchbinder

21/11/26

Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Chris Potter Trio Chris Potter Saxophon Matt Brewer Bass Kendrick Scott Schlagzeug

Chris Potter Trio


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Konzerttipps

Unser Österreich ff.

Feste feiern, wie sie fallen!

Ernst Molden und Der Nino aus Wien gehören zu den angesagtesten österreichischen Popmusikern. Ihr nächster Auftritt im Wiener Konzerthaus wird für längere Zeit ihr letzter gemeinsamer sein. Ernst Molden spielt seit Jahren auf höchstem Niveau, so schreibt etwa Die Presse (Samir H. Köck): »Moldens neue Alben zählen zum Schönsten, das je im österreichischen Pop aufgenommen wurde.« Und Nino Mandl gilt für Gerhard Stöger vom Falter als »bester Liedermacher seiner Generation«. Die beiden durchstreifen einen ganzen Abend Seite an Seite lautmalend ihre Heimatstadt – und zeigen auch, wo die ganz großen Vorbilder zu Hause sind. Mit »Unser Österreich« erreichten sie 2015 Platz 3 in den Ö3-Album-Charts, natürlich ohne dort je gespielt worden zu sein, 2021 landeten sie mit »Zirkus« gar auf Platz 2. Im Herbst 2026 haben sie auch manch neuen Song dabei. »Ernst Molden und Nino widmen sich hier vor allem heimischem Liedgut der 1970er- und frühen 1980er-Jahre und geben den Arbeiten von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Falco, André Heller und Ludwig Hirsch ein neues, entschlacktes Leben. Die oft dubiosen und manchmal grandiosen Original-Arrangements werden durch zwei Gitarren ersetzt, und wer glaubt, dass Falcos ›Nachtflug‹ in dieser Umgebung nichts zu suchen hat, der hat sich arg getäuscht.« (G. Bus Schweiger/Skug)

Ein dreifaches Hoch auf »Dudel-Diva« Agnes Palmisano, die ihren Geburtstag im Wiener Konzerthaus begeht. Unter dem Motto »Alter vor Schönheit – Jubiläumsedition« zelebriert die in Ottakring geborene Jubilarin samt eigenem Quartett 25 Jahre »Dudeläum«, eine liebevolle Hommage an den legendären Wiener Dudler, und feiert darüber hinaus auch das dreißigjährige Bestehen des Kollegiums Kalksburg, das sich zu ihr auf das Podium des Mozart-Saales gesellt und die Genregrenzen humorvoll auslotet. Dabei wird gesungen, gezupft, gespielt, die Singende Säge wie auch die Geige gestrichen, Gereimtes und Nicht-Gereimtes aus der Historie des Wienerlieds und darüber hinaus zu Gehör gebracht. Ob sentimental, sarkastisch, scherzhaft – hier treffen großartige Musikant:innen aufeinander, die die Landkarte des Wienerlieds bis an die Enden der Welt ausdehnen!

27/11/26 Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Kollegium Kalksburg · Agnes Palmisano Quartett »Alter vor Schönheit – Jubiläumsedition« Kollegium Kalksburg Heinz Ditsch Akkordeon,

02/11/26

Singende Säge, Gesang

Paul Skrepek Kontragitarre, Gesang Wolfgang Vincenz Wizlsperger Gesang,

Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Ernst Molden & Der Nino aus Wien

Kamm, Euphonium

Agnes Palmisano Quartett Agnes Palmisano Gesang Andreas Teufel Wiener Knopfharmonika Daniel Fuchsberger Gesang, Kontragitarre Aliosha Biz Violine ±

»Unser Österreich ff.« Ernst Molden Gesang, Gitarre Nino Mandl Gesang, Gitarre

Nino Mandl und Ernst Molden

Agnes Palmisano


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KHN · NOV 2026

Musik Mosaik

Concertino Auf in die musikalische Manege! »TempoS« verbindet Musik, Akrobatik und Tanz. Bei den vier Künstler:innen auf der Bühne dreht sich alles um Tempo, Zeit und das Leben. Neben den beiden Musiker:innen sind das zwei Akrobat:innen unter der Regie eines diplomierten Clowns der Gruppe Les nouveaux nez. Sie sind tief und hoch, schwer und leicht, langsam und schnell, sie sind ein bisschen von allem und das Gegenteil davon, ein Quartett mit Leib und Seele, Mitbewohner:innen, die es gewohnt sind, davonzufliegen, um auf der Erde Platz zu machen. Freut euch auf lebendige Klänge, Bewegung und jede Menge Spaß!

Vorschau auf unser Musikvermittlungsprogramm für unterschiedliche Altersstufen und Bedürfnisse

KONZERTTIPP

07 & 08/11/26 Sa, 11.00 & 15.00 Uhr · Berio-Saal So, 11.00 Uhr · Berio-Saal

Concertino »TempoS« Fabrice Bihan Violoncello Louise ­Marcillat Klarinette Analía Vincent Ceppi

KONZERTTIPP

Tanz, Akrobatik

10 & 11/11/26

Xavier Mermod Akrobatik Timothée Vierne Sounddesign Paul ­Alphonse Bühnenbild, Licht Léa Emonet Kostüme Alain Reynaud Regie

Di & Mi, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal

Klangmobile

Empfohlen für Kinder ab 9 Jahren

Manu Delago & Max ZT Manu Delago Hang Max ZT Hackbrett Philipp Lossau Ausstattung Empfohlen für Erwachsene mit Babys

Manu Delago & Max ZT

Klangmobile Erstklassige musikalische Darbietungen in gemütlichoffener Atmosphäre, in der sich auch die Kleinsten wohlfühlen: Beim ersten Termin von »Klangmobile« dürfen sich Erwachsene mit Babys auf Manu Delago und Max ZT freuen, die Hang und Hackbrett kombinieren. Der aus Tirol stammende Manu Delago, in der Saison 2023/24 Porträtkünstler des Wiener Konzerthauses, kooperierte schon mit Björk und Anoushka Shankar. Sein gemeinsames Album mit der Sitarvirtuosin war für einen Grammy nominiert. Meditative Stimmungen entstehen, wenn er sich mit dem in Brooklyn lebenden Max ZT, ebenfalls bereits für einen Grammy nominiert, die Klangbälle zuspielt.


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MusikMosaik · Fundraising

Förder:innenReise nach Tschechien Die tschechische Stadt Ostrava war im Juni 2026 das Ausflugsziel der Förder:innen und Mäzen:innen des Wiener Konzerthauses. Nach einem Stadtrundgang erhielten die Teilnehmer:innen bei einem Vortrag von Jan Žemla, Direktor der Janáček Philharmonie Ostrava, spannende Einblicke in die geplante Ostrava Concert Hall, die 2029 eröffnet werden soll und schon jetzt durch ein akustisches Modell in der Stadt erlebbar ist. Der spektakuläre Konzertbau nach den Plänen des renommierten Architekturbüros Steven Holl, die neue Heimat der ­Janácek Philharmonie Ostrava, wird

Fund raisingNews 1.300 Besucher:innen Platz bieten. Den musikalischen Höhepunkt des Tages bildete das Konzert des RadioSinfonieorchesters Prag unter der Leitung von Elias Grandy mit Bariton Jan Martiník. Auf dem Programm standen Antonín Dvořáks selten gespielte »Biblische Lieder« sowie eine Suite aus Leoš Janáčeks Oper »Das schlaue Füchslein«. Am zweiten Tag wurde das ehemalige Industrieareal

Dolní ­Vítkovice besichtigt, in dem von 1828 bis 1998 Kohle gefördert und Roheisen produziert wurde, ein einzigartiges Denkmal der Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. Falls Sie Interesse an dem Veranstaltungsprogramm für Förder:innen und Mäzen:innen haben, kontaktieren Sie bitte Birgit Zawichowski: zawichowski@konzerthaus.at +43 1 24200 316

Wir danken unseren neuen Stifter:innen! Zu Beginn dieser Saison konnten wir die Namen vier neuer Stifter:innen in unsere Marmortafel auf der Feststiege gravieren. Mit ihrem Engagement tragen unsere Stifter:innen wesentlich dazu bei, Musik für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen.

Stifterin ­Michaela ­Wienerroither und Intendant ­Matthias Naske

auf der Feststiege vor der Stifter:innentafel, auf der zu Beginn der neuen Saison die Namen der vier neuen Stifter:innen verewigt wurden

Unsere Stifter:innen fördern und stärken vielfältige und exzellente musikalische Erlebnisse für alle Generationen. Darüber hinaus tragen sie Verantwortung für die nachhaltige Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit unseres Hauses. Kulturorte schaffen Räume für intensive Begegnungen, Inspiration und gesellschaftlichen Austausch. Daher ist uns die Verbundenheit mit unseren Stifter:innen besonders wichtig.

Wir danken unseren neuen Stifter:innen ganz herzlich für ihr Vertrauen in die Wiener Konzerthausgesellschaft, in deren künstlerische Arbeit und strategische Entwicklung.

Sollten auch Sie Interesse an einer Mitgliedschaft als Stifter:in haben, berät Sie Birgit Zawichowski sehr gerne in einem persönlichen Gespräch. Die einmaligen Zuwendungen unserer Stifter:innen belaufen sich auf € 50.000,–. (Über den steuerlich absetzbaren Anteil Ihres Beitrags informieren wir Sie gerne.) zawichowski@konzerthaus.at +43 1 24200 316


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KHN · NOV 2026

November 02

Mo, 18.00 Uhr · Feststiege

Wien Modern 39

03 Di, 11.00 Uhr · Schubert-Saal Junges Publikum

Flight of the Bumblebee II

Sing Along »Blauli«

Chuchchepati Orchestra, Julian Sartorius Drums, Patrick Kessler Kontrabass

Lorenzo Gangi Percussion Karin Hopferwieser Violoncello Mark Peter Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept

Eintritt frei Produktion Wien Modern Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft und Wien Modern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester · Chor, Oratorium & Oper

Mozart: Requiem Wiener Symphoniker, Wiener Singakademie, Julia Lezhneva Sopran, Maarten Engeltjes Countertenor, Julian Prégardien Tenor, Krešimir Stražanac Bassbariton, Ton Koopman Dirigent Joseph Haydn

Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon«

Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-moll K 626 siehe Seiten 12–15

€ 29/52/67/82/99/107,– Zyklus WSY VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Global & lokal

Ernst Molden & Der Nino aus Wien »Unser Österreich ff.« Ernst Molden, Nino Mandl Gesang, Gitarre siehe Seite 31 € 29/42/54/64/77/83,– VVK · Ersatztermin für den 23. November 2026 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Mo, 19.30 Uhr · Schubert-Saal Gespräch, Vortrag & Einführung

Unbezahlbar. Die Menschenrechte

Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn »Können wir uns die Demokratie noch leisten?« Franz Schellhorn, Sven Hartberger Gespräch, Sidonie Forstreiter Moderation, Annette Bik Violine, Andreas Schablas Klarinette, Janna Polyzoides Klavier Friedrich Cerha Deux éclats en reflexion Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier siehe Seite 21

Der Schmetterling »Blauli« rückt das Thema Singen in der Volksschule für mehrere Monate in den Mittelpunkt. Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester · Chor, Oratorium & Oper

Mozart: Requiem Informationen siehe 02.11. siehe Seiten 12–15 € 29/52/67/82/99/107,– Zyklus CUV VVK · Medienpartner DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Klavier · Solistisches

Klavierabend

Piotr Anderszewski Johannes Brahms

Ausgewählte Intermezzi, Capriccio und Rhapsodie aus op. 116, op. 117, op. 118 und op. 119 Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 111 siehe Seite 26 € 29/39/49/59/68/73,– Zyklus KIM VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

04 Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal Kammermusik · Solistisches

Guido Sant’Anna · Giorgi Gigashvili

Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Comedy

Helge Schneider »Ellebogen vom Tich!« Helge Schneider alles Sandro Giampietro Gitarre Leo Richartz Kontrabass Luis Vargas Percussion siehe Seiten 22–23 € 42/50/62/72/80/85,– VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

05 Do, 18.30 Uhr · Schubert-Saal Lied & Arien

Schubert für alle

Prégardien · Büyükdenktaş · Giorgini »Diyalog« Julian Prégardien Tenor Feride Büyükdenktaş Mezzosopran Saskia Giorgini Klavier Moderierter Liederabend mit Liedern von

Nazife Güran, geboren 1921 in Wien, im Dialog mit Liedern von Franz Schubert € 29/34/37/39,– Zyklus SFA Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

20.30 Uhr · Buffet Schubert-Saal

Après Schubert

Wir heißen alle Besucher:innen nach dem Konzert willkommen, gemeinsam mit den Interpret:innen einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen, anzustoßen und sich über das eben Gehörte auszutauschen. Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im ­Schubert-Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im ­Kartenpreis inbegriffen

Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Comedy

Helge Schneider »Ellebogen vom Tich!« Informationen siehe 04.11. siehe Seiten 22–23 € 42/50/62/72/80/85,– Zyklus CM VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Guido Sant’Anna Violine Giorgi Gigashvili Klavier Great Talent Robert Schumann Drei Romanzen op. 94 Astor Piazzolla Le grand Tango Karol Szymanowski

Sonate d-moll op. 9 für Violine und Klavier

€ 15,–

€ 25/30/33/35,– Zyklus MM

Freie Platzwahl · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Theater in der Josefstadt (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Ausgegraute Preiskategorien nicht mehr verfügbar | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen

Julian Prégardien · 05/11/26


Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 01/10/26

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Kalendarium

November

Allgemein ab 08/10/26

07

Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Kammermusik · Percussion

Vivi Vassileva · Frank Dupree

Sa, 11.00 & 15.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum

Vivi Vassileva Marimba, Vibraphon,

­Percussion

Concertino »TempoS«

Frank Dupree Klavier Werke von

Thierry Deleruyelle, John ­Psathas, Maurice Ravel, Gregor A. ­Mayrhofer, Heng Liu, Péter Eötvös, George Gershwin und Chick Corea € 27/33/41/48/54/58,– Zyklus PP VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

06

Fabrice Bihan Violoncello, Louise ­Marcillat Klarinette, Analía Vincent Ceppi Tanz, ­Akrobatik, Xavier Mermod Akrobatik, ­Timothée Vierne Sounddesign, Paul ­Alphonse Bühnenbild, Licht, Léa Emonet Kostüme, Alain Reynaud Regie siehe Seite 32 € 28,–/Kinder € 17,– Zyklus COA bzw. COB Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren Eine Produktion von Philharmonie Luxembourg, Les Nouveaux Nez & Cie und La Cascade – Pôle National Cirque Auvergne-Rhône-Alpes Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Vivi Vassileva · 05/11/26

08 So, 11.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum

Concertino

Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal

Sa, 19.00 Uhr · Großer Saal

»TempoS«

Orchester · Chor, Oratorium & Oper

Neue Musik

Informationen siehe 07.11.

Mozart: Messe c-moll

Wien Modern 39

Pygmalion Sabine Devieilhe Sopran Lea Desandre Mezzosopran Kieran Carrel Tenor Huw Montague Rendall Bass Raphaël Pichon Dirigent

»Anima Mundi«

Klangforum Wien · Sheen Florian Bogner Klangregie Jack Sheen Dirigent Michael Finnissy

Pathways of Sun and Stars (EA) Unsuk Chin Fanfare chimérique Liza Lim Anima Mundi ~ the sentient world ~ (UA)

Anton Bruckner

Christus factus est WAB 11 Ave Maria WAB 6

Felix Mendelssohn Bartholdy Kyrie (Deutsche Liturgie) Hora est

(Bearbeitung für Chor und Orchester: R. Percival)

Verleih uns Frieden gnädiglich

Franz Schubert

Lacrimoso son io D 131

siehe Seiten 8–9 € 34,– Zyklus KFW Freie Platzwahl · VVK · Produktion Klangforum Wien, Wien Modern, Wiener Konzerthaus · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft und Wien Modern in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

21.00 Uhr · Buffet Berio-Saal

Wolfgang Amadeus Mozart

Tutti

Messe c-moll K 417a

siehe Seiten 12–15 € 32/59/76/93/112/120,– Zyklus VK, U30 VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Austausch über das Gehörte mit den Komponist:innen und Interpret:innen Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen

Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Kammermusik

Heinz Marecek · Erwin Steinhauer

Im Andenken an Günter Pichler

Leonkoro Quartett Krzysztof Chorzelski Viola Joseph Haydn

Streichquartett D-Dur Hob. III/79

Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett f-moll op. 80

Johannes Brahms

Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 siehe Seite 25 Restkarten nach Verfügbarkeit

Zyklus LS

Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

»Was lachen Sie?« Heinz Marecek Kabarett Erwin Steinhauer Kabarett Anlässlich des 80. Geburstags von Heinz Marecek kehrt er mit Duopartner Erwin Steinhauer und dem Erfolgsprogramm »Was lachen Sie?« zurück auf die Bühne. Ein klassisches Duo, pointierte Soli, Wiener KabarettTradition: Diese zwei Schauspiellegenden sollten Sie nicht verpassen! Restkarten nach Verfügbarkeit VVK ·Veranstalter Fechter Management & Verlag GmbH

siehe Seite 32 € 28,–/Kinder € 17,– Zyklus COC Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren Eine Produktion von Philharmonie Luxembourg, Les Nouveaux Nez & Cie und La Cascade – Pôle National Cirque Auvergne-Rhône-Alpes Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Literatur

Lars Eidinger Bertolt Brecht: Hauspostille Lars Eidinger Lesung, Gesang Hans-Jörn Brandenburg Klavier, Spinett, Harmonium, Keyboard

Ausverkauft

Zyklus LIT

VVK · Ersatztermin für den 26. Mai 2026 Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

09 Mo, 09.00 & 12.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum

Schulkonzert

TempoS »Ein akrobatisches Konzert« Fabrice Bihan Violoncello, Louise ­Marcillat Klarinette, Analía Vincent Ceppi Tanz, ­A krobatik, Xavier Mermod Akrobatik, ­Timothée Vierne Sounddesign, Paul ­Alphonse Bühnenbild, Licht, Léa Emonet Kostüme, Alain Reynaud Regie siehe Seite 32 Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Freie Platzwahl · Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 11 Jahren · Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Eine Produktion von Philharmonie Luxembourg, Les Nouveaux Nez & Cie und La Cascade – Pôle National Cirque Auvergne-Rhône-Alpes Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft


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KHN · NOV 2026

November 09

Mo, 11.00 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal Junges Publikum · Inklusive Formate · Global & lokal

klangberührt

Mamadou Diabate Mamadou Diabate, Yakouba Konate Balafon Hamidou Koita Drums, Kalabasse Byron Cortes E-Bass Louis Sanou Djembe Lilian Genn Moderation Der aus Burkina Faso stammende BalafonSpieler Mamadou Diabate lebt seit 2000 in Wien. Mit seiner Band ist er eine fixe Größe in der internationalen World-Szene. In seiner Musik treffen westafrikanische Rhythmen auf Pop, Jazz und Funk. 11.00 Uhr: Schulkonzert · kostenfrei · Anmeldung unter konzerthaus.at/schulkonzerte 18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltung · € 22,– 50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung Zyklus KB Freie Platzwahl · 11.00 Uhr: Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Mo, 18.30 Uhr · Berio-Saal Gespräch, Vortrag & Einführung

10

Di, 19.30 Uhr · Berio-Saal

Di, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal

Atmosphères

Junges Publikum

Manu Delago & Max ZT

Klangmobile

Manu Delago & Max ZT Manu Delago Hang, Max ZT Hackbrett Philipp Lossau Ausstattung siehe Seite 32 Kombikarte € 31,– (ein Erwachsener und ein Kind) Zyklus KLA bzw. KLB Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Chor, Oratorium & Oper

The King’s Singers »Full of noises«

€ 30,– Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal Jazz

Branford Marsalis & Dianne Reeves celebrate John Coltrane Dianne Reeves Gesang Branford Marsalis Quartet Branford Marsalis Saxophon Joey Calderazzo Klavier Eric Revis Kontrabass Justin Faulkner Schlagzeug siehe Seiten 16–17 € 31/54/69/88/105/115,– Zyklus JAZ VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Freie Platzwahl · VVK · Medienpartner DER STANDARD, The Gap und Ö1 intro, der kultüröffner Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

11 Mi, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal Junges Publikum

Klangmobile

Manu Delago & Max ZT

Kombikarte € 31,– (ein Erwachsener und ein Kind) Zyklus KLC bzw. KLD

siehe Seite 28

Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst

Einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen von musikalischer Interpretation auf allerhöchstem Niveau bietet die öffentliche Meisterklasse, in der Franz Welser-Möst mit Leonhard Baumgartner an Brahms’ Violinkonzert feilt.

€ 30,–

sang mit einem abwechslungsreichen Programm aus Folk-, Pop- und Jazzklassikern sowie Vokalarrangements von »Der Barbier von Sevilla«, »Der Hummelflug« u. a.

Ludwig Senfl, Arvo Pärt, Felix Mendelssohn ­Bartholdy u. a. sowie Close-Harmony-Ge-

€ 29/41/52/61/73/78,– Zyklus COM

und Orchester D-Dur op. 77

Manu Delago Hang, Max ZT Hackbrett

Manu Delago Hang Max ZT Hackbrett Philipp Lossau Ausstattung

VVK Medienpartner DER STANDARD und Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Johannes Brahms Konzert für Violine

»Deuce Tour 2026«

Werke von John Rutter, Thomas Weelkes,

Faszination Musik

Leonhard Baumgartner Violine Charlotte Baumgartner Klavier Franz Welser-Möst Leitung

Crossover

siehe Seite 32

Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal Literatur · Klavier

Musik und Dichtung

Neue Musik

Gunther Eckes · Arsenii Moon

Wien Modern 39 · Klavierabend

Jonathan Swift: Gullivers Reisen

Pierre-Laurent Aimard

Gunther Eckes Lesung Arsenii Moon Klavier

Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

SWR Experimentalstudio

Live-elektronische Realisation

Johann Sebastian Bach

Ausgewählte Präludien und Fugen (Das wohltemperierte Klavier, Band II) Mark Andre ...selig ist... siehe Seiten 8–9 und 27 € 30,– Zyklus NA Freie Platzwahl · VVK Produktion Wiener Konzerthaus und Wien Modern Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit Wien Modern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Di, 19.30 Uhr · Schubert-Saal

Alban Berg Ensemble Wien

Alexander Skrjabin

24 Préludes op. 11 (Auswahl) Domenico Scarlatti Sonaten (Auswahl) Restkarten nach Verfügbarkeit

Zyklus MUD1

Musik und Dichtung 2026/27 steht unter dem Motto »Poetik der Krise – Poesie der Freiheit« Unterstützt von wienerberger · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Kammermusik · Klavier

Augustin Hadelich · Seong-Jin Cho

»Kontraste«

Augustin Hadelich Violine Seong-Jin Cho Klavier

Sebastian Gürtler, Régis Bringolf Violine, Subin Lee Viola, Florian Berner Violoncello, Ariane Haering Klavier, Silvia Careddu Flöte, Alexander Neubauer Klarinette

Johannes Brahms Sonate G-Dur op. 78 Leoš Janáček Sonate Amy Beach Romance Sergej Prokofjew Sonate D-Dur op. 94a

Werke von Anton Webern, Béla Bartók, Ludwig van Beethoven und Antonín Dvořák

für Violine und Klavier

€ 27/41/51/58,–

€ 29/42/54/64/77/83,– Zyklus VIR

VVK · Veranstalter Verein »Freunde zur Förderung des Alban Berg Ensembles Wien«

VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Ausgegraute Preiskategorien nicht mehr verfügbar | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen

siehe Seiten 10–11


Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 01/10/26

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Kalendarium

November

Allgemein ab 08/10/26 Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Kammermusik · Crossover

Klavier · Solistisches

Janoska Ensemble

Klavierabend

Lukas Sternath

»Die Fledermaus à la Janoska mit Michael Dangl«

Franz Liszt Der Wanderer S 558/11

Michael Dangl Schauspiel Restkarten nach Verfügbarkeit

Frühlingsglaube S 558/7 Auf dem Wasser zu singen S 558/2 Am Tage Allerseelen S 562/1 Der Müller und der Bach S 565/2

Zyklus GM

VVK · Unterstützt von Kapsch Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

(Bearbeitungen für Klavier nach Franz Schubert D 489, D 686, D 774, D 343, D 795/19)

Années de pèlerinage, deuxième année, Italie S 161

Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal Literatur

Vittorio Ghielmi · 13/11/26

Originalton

Emmanuel Carrère »Kolchose« Emmanuel Carrère Gespräch und Lesung in französischer Sprache

Isolde Schmitt Übersetzung Gabriel Proedl Moderation siehe Seite 29 € 29,– VVK · Freie Platzwahl · In Kooperation mit dem Institut français d’ Autriche · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

13

Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal Orgel

Orgelabend

Vincent Dubois Werke und Bearbeitungen von Werken von

César Franck, Louis Vierne, ­Camille SaintSaëns, Maurice Duruflé und Maurice Ravel € 32,– Zyklus OR

12

Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Do, 19.30 Uhr · Großer Saal

Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Orchester · Solistisches

Alte Musik & Originalklang

Orchestre ­­Philharmonique de Radio France · Capuçon · van Zweden

Il Suonar Parlante Orchestra · Ghielmi

Renaud Capuçon Violine Gautier Capuçon Violoncello Jaap van Zweden Dirigent Johannes Brahms

Konzert für Violine, ­Violoncello und Orchester a-moll op. 102

Hector Berlioz

Episode de la vie d’un artiste. Symphonie fantastique op. 14

»Le diable et la sorcière. Une soirée parisienne« Vittorio Ghielmi Viola da gamba, Leitung Sextette von Jean-Philippe Rameau und Werke von Antoine Forqueray € 29/39/49/59/68/73,– Zyklus OK Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

€ 29/52/67/82/99/107,– Zyklus OI

14

VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Orchester · Solistisches

siehe Seite 24

Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Maria Bill singt Edith Piaf Maria Bill Gesang Michael Hornek Klavier Krzysztof Dobrek Akkordeon Seit dem 100. Geburtstag von Edith Piaf werden die Konzerte von Maria Bill mit ihrem ganz persönlichen Piaf-Programm gestürmt. Dieses Programm ist immer wieder sehenswert: Kein Abend gleicht dabei dem anderen.

Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal

Wiener KammerOrchester · Ottensamer · de Vriend Daniel Ottensamer Klarinette Jan Willem de Vriend Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart

Ouverture zu »Lucio Silla« K 135 Klarinettenkonzert A-Dur K 622

Luigi Cherubini

Introduction (Chant sur la mort d’Haydn) Joseph Haydn Symphonie G-Dur Hob. I/94 »Mit dem Paukenschlag«

Ausverkauft

€ 29/55/66/82/96/102,– Zyklus SCA

VVK Veranstalter Schwaiger Music Management GmbH

Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Franz Schubert

Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie« siehe Seite 27 € 28/37/47/56/64/70,– Zyklus KIM VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

15

So, 11.00 Uhr · Großer Saal Orchester · Solistisches

Wiener KammerOrchester · Ottensamer · de Vriend Informationen siehe 14.11. € 29/55/66/82/96/102,– Zyklus SCB Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

So, 19.30 Uhr · Großer Saal Brass & Blasmusik

Mnozil Brass Strau$$. Ein Tänzchen zwischen den Stühlen Thomas Gansch, Robert Rother, Roman Rindberger Trompete Leonhard Paul Posaune, Basstrompete Gerhard Füßl, Zoltán Kiss Posaune Matthias Haslinger Tuba Sharon Booth Direction, Choreographie siehe Seiten 22–23 € 31/54/69/88/105/115,– Zyklus AOB VVK · Medienpartner Ö1 Club Ein Projektauftrag von Johann Strauss 2025 Wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Lied & Arien

Hillebrand · Schuen · Drake Nikola Hillebrand Sopran Andrè Schuen Bariton Julius Drake Klavier Robert Schumann Liederkreis nach

­ edichten von Heinrich Heine op. 24 G Lieder und Duette von Johannes Brahms und Robert Schumann siehe Seiten 4–7 € 30/44/59/73/86/94,– Zyklus LIE Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft


38

KHN · NOV 2026

November 16

19

Kammermusik · Klavier

Alte Musik & Originalklang

Musica Juventutis

a nocte temporis · Van Mechelen

Mo, 18.30 Uhr · Schubert-Saal

Do, 19.00 Uhr · Mozart-Saal

Grujic · EMXAVIANSaxophonquartett · Rehberger Alexandar Grujic Klarinette EMXAVIAN-Saxophonquartett Franz Xaver Gumpenberger, Anže Klančar Jurjavčič, Emma Nigg, Vid Verdinek Saxophon, Simone Rehberger Klavier Werke von Francis Poulenc, György Ligeti, Clara Schumann und Sergej Rachmaninoff € 25/30/33/35,– Zyklus MJ

Reinoud Van Mechelen Tenor, Leitung Johann Sebastian Bach Ich armer Mensch,

SODL · 18/11/26

18 Mi, 12.30 Uhr · Mozart-Saal Kammermusik · Klavier

50% Ermäßigung für Personen unter 30 Jahren Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Jess-Trio-Wien · Selditz · Wagner

Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Thomas Selditz Viola Dominik Wagner Kontrabass

Nova Orchester Wien

Ludwig van Beethoven

»Das himmlische Leben. Mahler, Schönberg und 125 Jahre Universal Edition«

Trio in einem Satz B-Dur WoO 39

Mélissa Petit Sopran William Garfield Walker Dirigent

Klavierquintett A-Dur D 667 »Forellenquintett«

Werke von Arnold Schönberg und

Gustav Mahler

€ 15/29/39/49/59/69,– VVK · Veranstalter NOW – Verein Nova Orchester Wien

17

Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Literatur · Global & lokal

Steinhauer · Rosmanith · Pinkl · Graf · Burger Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit Erwin Steinhauer Lesung, Peter Rosmanith Percussion, Hang, Joe Pinkl Tuba, Posaune, Klavier, Georg Graf Saxophon, Klarinette, Flöte, Anton Burger Violine € 29/42/54/64/77/83,– VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Franz Schubert

Der Hirt auf dem Felsen D 965 (Bearbeitung für Violine, Violoncello und Klavier: Jess-Trio Wien)

€ 25/32/38/43,– Zyklus JES

»Drei Gitarrenkonzerte (Rodrigo, Kuhar und Albéniz)« Amadeo Kammerorchester, Mak Grgić, Nejc Kuhar, Adam Svitač, Leon Ravnikar, Kamil Anioł Gitarre, Tilen Draksler Dirigent € 34,– 50% Ermäßigung für Personen unter 27 Jahren Freie Platzwahl · VVK · Veranstalter Nejc Kuhar und das Slowenische Kulturinformationszen­trum SKICA Wien

€ 29/39/49/59/68/73,– Zyklus JSB Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

20

Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal Orchester · Lied & Arien

Fridays@7

Wiener Symphoniker · Schuen · Popelka Andrè Schuen Bariton, Petr Popelka Dirigent Gustav Mahler Adagietto (Symphonie Nr. 5) Des Knaben Wunderhorn (Auswahl) Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit dem

Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Symphonischen Schrammelquintett Wien

Mi, 19.00 Uhr · Mozart-Saal

50% JM Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Neue Musik

Wien Modern 39

Arditti Quartet »Betsy Jolas x György Kurtág« Werke von Betsy Jolas und György Kurtág siehe Seiten 8–9 € 28,– Freie Platzwahl · VVK · Produktion Wien Modern Veranstalter Wien Modern in Kooperation mit der Wiener Konzerthausgesellschaft (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

Im Anschluss · Buffet Mozart-Saal

Bar Modern Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal

Di, 19.30 Uhr · Schubert-Saal

Guitar Night to Remember Vol. 2

ich Sündenknecht BWV 55 · Meine Seele rühmt und preist BWV 189 · Ouverture / Orchestersuite Nr. 2 h-moll BWV 1067 · Ich habe genug BWV 82

siehe Seiten 4–7 € 31/43/59/75/86/94,– Zyklus FR@7

Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Camerata Medica · Bachleitner-Hofmann · Radulescu »Musik in besten Händen« Thomas Bachleitner-Hofmann Klavier Nicolas Radulescu Künstlerische Leitung Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven € 30/35/40,– VVK · Veranstalter Camerata Medica Wien

Fr, 19.30 Uhr · Schubert-Saal Mi, 21.00 Uhr · Berio-Saal

Orchester · Lied & Arien

Pop, Alternative & Electronics

Wiener KammerOrchester · Neubauer · Hattori

City Sounds

SODL Live Sodl Gesang, Gitarre, Paulina Scholz Violine, Gesang, Leo Weidinger Bass, Gesang, Matthias Pfaffl Schlagzeug Stehplätze € 29,– Stehkonzert · VVK · Medienpartner FM4 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Ausgegraute Preiskategorien nicht mehr verfügbar | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen

Martina Neubauer Sopran Joji Hattori Moderation, Dirigent Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg, Carl Maria von Weber, Gabriel Fauré u. a. € 45/55,– Zyklus PT Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft


Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 01/10/26

November

Allgemein ab 08/10/26

21

Sa, ab 14.30 bis ca. 23.00 Uhr · Schubert-Saal Klavier

So, 19.00 Uhr · Mozart-Saal Neue Musik

Wien Modern 39

Glocal Piano Festival

Erste Bank Kompositionspreis

13 Pianist:innen, über 6 Stunden Klaviermusik: Wählen Sie unsere:n Teilnehmer:in für das Finale des 66. Internationalen Klavierwettbewerbs »Ferruccio Busoni« in Bozen.

Klangforum Wien Orchestra Bas Wiegers Dirigent Elfie Miklautz Laudatio

€ 19,– Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal

The Sound of Hans ­Zimmer & John Williams Pilsen Philharmonic Orchestra & Choir Chuhei Iwasaki Dirigent Daniel Boschmann Moderation Hören Sie die größten Filmsoundtracks aus »Star Wars«, »Harry Potter« u. a. live! € 69/79/89/99/109/119,– VVK · Veranstalter Alegria Konzert GmbH

Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Jazz

Chris Potter Trio Chris Potter Saxophon, Matt Brewer Bass, Kendrick Scott Schlagzeug siehe Seite 30 € 28/37/47/56/64/70,– Zyklus JAU VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

22

So, 11.00 Uhr · Großer Saal Orchester · Lied & Arien

Wiener Symphoniker · Schuen · Popelka Andrè Schuen Bariton, Petr Popelka ­D irigent, Barbara Rett Moderation Gustav Mahler Auswahl aus »Des Knaben Wunderhorn« · Symphonie Nr. 5

Catherine Lamb the illuminated grid (EA) Gérard Grisey Partiels Katharina Klement Schaum (UA) siehe Seiten 8–9 € 35,– Freie Platzwahl · VVK · Produktion Wien Modern Ermöglicht im Rahmen von Vermehrt Schönes! – Das Erste Bank Sponsoringprogramm Veranstalter Wien Modern in Kooperation mit der Wiener Konzerthausgesellschaft (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 44)

21.00 Uhr · Schubert-Saal

Empfang Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal

23

Mo, 20.00 Uhr · Großer Saal

Jethro Tull »The Curiosity Tour« Freuen Sie sich auf einen Konzertabend mit Klassikern und neuen Songs der legendären Progressive-Rock-Band! Ausverkauft VVK · Veranstalter Barracuda Music GmbH

24

Di, 20.00 Uhr · Großer Saal

ZEIT Verbrechen Live in Wien Anne Kunze, Daniel Müller, Sabine Rückert und Andreas Sentker vom erfolgreichen Podcast »ZEIT Verbrechen« sprechen live über selbst recherchierte Kriminalfälle. Ausverkauft VVK Veranstalter Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

siehe Seiten 4–7

25

Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Kammermusik · Klavier

Boriso-Glebsky · Hakhnazaryan · Tchaidze Nikita Boriso-Glebsky Violine Narek Hakhnazaryan Violoncello Georgy Tchaidze Klavier Johannes Brahms

Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 (Endfassung) Arno Babadjanian Klaviertrio fis-moll Leonard Bernstein Klaviertrio € 28/37/47/56/64/70,– Zyklus KT Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

26

Do, 18.00 Uhr · Mozart-Saal

Originalton

László Krasznahorkai · Szilveszter Miklós »Im Wahn der Anderen« László Krasznahorkai

Lesung in deutscher Sprache Szilveszter Miklós Schlagwerk € 35,– Freie Platzwahl · VVK · In Kooperation mit der Buch Wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

27

Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester · Klavier

RSO Wien · Blechacz · Avni Rafał Blechacz Klavier Bar Avni Dirigentin Frédéric Chopin

Zwei Tänze für »Les Sylphides« (Bearbeitung für Orchester: Igor Strawinski)

Klavierkonzert Nr. 2 f-moll op. 21 Charlotte Sohy Symphonie cis-moll op. 10 »Grande Guerre« (EA) Maurice Ravel La valse. Poème chorégraphique pour orchestre siehe Seiten 18–20

€ 29/52/67/82/99/107,– Zyklus WSM, VWS

€ 29/41/52/61/73/78,– Zyklus RSO

Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

18.00 Uhr · Schönberg-Saal

1 1.00 Uhr · Schönberg-Saal · Wotruba-Salon · Neuer Salon

Dokumentarfilm: Charlotte Sohy – The Recognition of a Woman Composer

Vorhören!

Esther Planton, Karin Meissl, Robin Prischink Workshopleitung

Dokumentarfilm auf Englisch und Französisch mit englischen Untertiteln Regie: Matthias Weber

Eine kreative Auseinandersetzung mit Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5

Separate Einführungen für Kinder von 8–10 bzw. 11–12 Jahren und Jugendliche ab 13 Jahren

39

Kalendarium

Rafał Blechacz · 27/11/26

Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal mit Zählkarte


40

KHN · NOV 2026

Karten Vorverkauf für Mitglieder ab 01/10/26

November

Allgemein ab 08/10/26

28

Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester

Tonhalle-Orchester Zürich · Järvi

Paavo Järvi · 28/11/26

27

Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Global & lokal

Kollegium Kalksburg · Agnes Palmisano Quartett »Alter vor Schönheit – Jubiläumsedition« Kollegium Kalksburg Heinz Ditsch Akkordeon, Singende Säge,

Gesang

Paul Skrepek Kontragitarre, Gesang Wolfgang Vincenz Wizlsperger Gesang, Kamm, Euphonium

Agnes Palmisano Quartett Agnes Palmisano Gesang Andreas Teufel Wiener Knopfharmonika Daniel Fuchsberger Gesang, Kontragitarre Aliosha Biz Violine siehe Seite 31 € 28/37/47/56/64/70,– Zyklus LW VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Neue Musik

Wien Modern 39

PHACE »States of Intermeshing« Matthias Kranebitter 28 Auditory Scenes for

investigating cocktail party deafness Corie Rose Soumah States of Intermeshing: vii. what is past is prologue (EA) Davor Vincze QUEE(n)R (EA) Georgia Koumará Neues Werk (UA) Kompositionsauftrag von PHACE und Wien Modern

siehe Seiten 8–9 € 30,– Zyklus PHA Freie Platzwahl · VVK · Produktion PHACE, Wien Modern und Wiener Konzerthaus Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit Wien Modern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 44)

18.45 Uhr · Neuer Salon

Salon PHACE

Juri Giannini im Gespräch mit Komponist:innen und Mitwirkenden des Abends Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Berio-Saal

Alte Musik & Originalklang

Ars Antiqua Austria · Letzbor »Musica Caesarea« Gunar Letzbor Barockvioline, Leitung

Paavo Järvi Dirigent

Johann Joseph Fux Sonate a 3

Gustav Mahler Symphonie Nr. 6 a-moll

€ 29/43/55/62,–

siehe Seite 24 € 31/54/69/88/105/115,– Zyklus OI VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal

Opera Verace presents

Don Giovanni Highlights Wiener KammerOrchester Alma Deutscher Dirigentin Opera Verace präsentiert herausragende junge freiberufliche Sänger:innen, die kurz vor dem Durchbruch stehen, in einer zweistündigen halbszenischen Aufführung von Mozarts »Don Giovanni« in italienischer Sprache mit englischen und deutschen Übertiteln. € 35/55/75/95,– VVK · Veranstalter Opera Verace Foundation

29

So, 11.00 & 19.30 Uhr · Mozart-Saal Comedy · Brass & Blasmusik

Thomas Gansch »Weihnachts-Schlagertherapie X & XI«

Fr, 19.30 Uhr · Berio-Saal

So, 19.30 Uhr · Schubert-Saal

Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, ­G esang, Moderation, Leitung Leonhard Paul Posaune, Basstrompete, Gesang Sebastian Fuchsberger Gesang, Posaune Michael Hornek Klavier, Gesang siehe Seiten 22–23 11.00 Uhr: € 29/43/57/69/80/87,– 19.30 Uhr: € 29/43/57/69/80/87,– Zyklus CM

Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

30

Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester · Klavier

Wiener Philharmoniker · Buchbinder · Altinoglu Rudolf Buchbinder Klavier Alain Altinoglu Dirigent George Gershwin

Konzert für Klavier und Orchester F-Dur

Henri Dutilleux

Métaboles für großes Orchester Maurice Ravel Boléro siehe Seite 30 € 45/88/113/140/172/186,– Zyklus MW VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Kammermusik

Ehnes · Preucil · Tamestit · Larivière · Poltéra James Ehnes Violine Alexandra Preucil Violine Antoine Tamestit Viola Sào Soulez Larivière Viola Christian Poltéra Violoncello Johannes Brahms Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88 · Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

George Benjamin Viola, Viola siehe Seite 25

€ 28/37/48/57/64/70,– Zyklus KM Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

So, 19.30 Uhr · Großer Saal Global & lokal · Crossover

Herbert Pixner Projekt »Tour 2026« Herbert Pixner Diatonische Harmonika, Klarinette, Trompete, Flügelhorn

Manuel Randi Gitarren Elisabeth Jamnik Harfe Alex Trebo Konzertflügel Werner Unterlercher Bass Ausverkauft

VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Ausgegraute Preiskategorien nicht mehr verfügbar | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen

Christian Poltéra · 30/11/26


41

Konzertvorschau

Höhepunkte im Dezember

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter

konzerthaus.at · +43 1 242 002

Angélique Kidjo

Di,

Rachel Willis-Sørensen

Anna Netrebko

01/12/26 · Großer Saal

Mi,

02/12/26 · Großer Saal

04/12/26 · Großer Saal

Fr,

Global & lokal

Chor, Oratorium & Oper · Orchester

Orchester · Solistisches

Angélique Kidjo

Anna Netrebko

Die fünffache Grammy-Preisträgerin verbindet westafrikanische Tradition mit R&B, Funk, Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen zu einem Klangfeuerwerk.

Anna Netrebko brilliert als Judith in Bartóks Oper, davor erklingen Liszts ­Ungarische Rhapsodie und dessen 1. ­K lavierkonzert.

Orchestra dell’Accademia Nazionale di S. Cecilia · ­Willis-Sørensen · Harding

»Hope«

Bartók: Herzog Blaubarts Burg

Zyklus WO, U30

VVK · € 29/42/54/64/77/83,–

Johannes Brahms

€ 35/69/90/112/138/149,–

Hayato Sumino – Cateen

Martin Helmchen

So,

VVK · € 60/90/127/161/190/209,– Zyklus MST

Werke von Richard Strauss und

06/12/26 · Großer Saal

So,

Mitsuko Uchida

06/12/26 · Mozart-Saal

Di,

08/12/26 · Großer Saal

Orchester · Klavier

Klavier · Solistisches

Klavier · Solistisches

Hong Kong Philharmonic Orchestra · Helmchen · Peltokoski

Hayato Sumino – Cateen

Mitsuko Uchida

Werke von Yao Chen, Camille Saint-Saëns und Richard Wagner € 29/42/56/66/79/85,–

Zyklus VIR

Jazzrausch Bigband

Mi,

»Chopin Orbit«

Werke von Frédéric Chopin, Hayato Sumino – Cateen, Camille Saint-Saëns, Thomas Adès und Igor Strawinski

Werke von Joseph Haydn, Arnold ­ chönberg, Wolfgang Amadeus Mozart, S György Kurtág und Franz Schubert € 29/46/63/78/92/99,–

€ 29/43/57/69/80/87,–

Elīna Garanča

09/12/26 · Großer Saal

Do,

Zyklus OI, G

Zyklus KIG, U30

Klaus Mäkelä

10/12/26 · Großer Saal

Fr,

18/12/26 · Großer Saal

Jazz · Crossover

Lied & Arien · Orchester

Orchester

Jazzrausch Bigband

Advent mit Elīna Garanča

Wiener Philharmoniker · Mäkelä

»Am Weihnachtsabend«

Freddie de Tommaso Tenor

Weihnachtliche Gedichte und beschwingter Boogie fernab von Festtagskitsch VVK · € 27/33/41/48/54/58,–

Zyklus JAZ, U30

Werke von Georg Friedrich Händel, Franz Schubert, Giuseppe Verdi u. a. VVK · € 60/125/156/191/216/232,–

Zyklus MST

Werke von Claude Debussy, Thomas Adès und Igor Strawinski € 45/88/113/140/172/186,–

Zyklus MW


42

KHN · NOV 2026

Konzertreihen, Festivals & Specials

Homin

Alessandro De Marchi

Alte Musik & Originalklang · Lied & Arien

Chor, Oratorium & Oper

Orchester · Chor, Oratorium & Oper

Fünf Jahrhunderte Weihnachtsmusik

Homin

Bach: Weihnachtsoratorium

Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner erinnert sich an die Tradition seiner Familie zu Weihnachten, wo über viele Jahre hinweg das Fest mit Musik zelebriert wurde. Seine Erinnerungen fließen in ein Programm, das Musik verschiedener Jahrhunderte aus ganz Europa umfasst. Do,

03/12/26 · Großer Saal

The Constellation Choir & Ensemble · Gardiner Volkslieder sowie Werke von Giovanni

­ ierluigi Palestrina, Jan Pieterszoon P Sweelinck, Herbert Howells, William Byrd, Robert Armstrong, John Gardner u. a.

Vadym Yatsenko Leitung Mo,

21/12/26 · Mozart-Saal

»The Sound of Christmas« Internationale Weihnachtslieder wie »White Christmas«, »Stille Nacht«, »O Tannenbaum« u. a., gesungen von Homin, dem Chor der ukrainischen Seele Di,

22/12/26 · Mozart-Saal

»Ukrainische Weihnacht« Koljadky – traditionelle ukrainische Weihnachtslieder – sowie Werke und Bearbeitungen für Chor a cappella, darunter »Shchedryk« von Mykola Leontovytsch

Alte Musik & Originalklang · Festival

20, 21 & 22/12/26 So, Mo & Di · Großer Saal

Wiener Symphoniker Wiener Singakademie Anna-Lena Elbert Sopran Beth Taylor Alt Daniel Johannsen Tenor Tomáš Král Bass Alessandro De Marchi Dirigent Johann Sebastian Bach Teile I, II, IV und VI (Weihnachtsoratorium BWV 248)

»Hände«

Epochen, klingend gemacht von renommierten Ensembles und Neuentdeckungen wie dem Dunedin Consort unter John Butt, dem Collegium 1704 unter Václav Luks, La fonte musica unter Michele Pasotti, Graindelavoix unter Björn Schmelzer oder The Fine Hand!

Beim Festival der Alten Musik stehen Konzerte mit prunkvoller barocker Musik ebenso auf dem Programm wie ausgewogene Vokalpolyphonie der Renaissance oder mittelalterliche Preziosen, ergänzt wie üblich durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Instrumentenausstellung, Vorkonzerten, Filmvorführungen, einem Tanzkurs etc.

Neben Händels dramatischem Oratorium ­»Belshazzar« und beeindruckender Kirchenmusik des Bachzeitgenossen Jan Dismas Zelenka haben Sie die Möglichkeit, Bachs »Kunst der Fuge«, Madrigale von Gesualdo, Motetten von Josquin Desprez oder Ausgefallenes wie Fiddleund Flötenmusik aus Akadien zu hören.

Hände, ob betend, klatschend oder musizierend, sind dieses Mal der programmatische Ausgangspunkt. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise in vergangene

Informationen zu allen Konzerten des Festivals sowie zum Zyklus und neuen Packageangeboten finden Sie ab 8. Oktober 2026 unter konzerthaus.at/resonanzen

16–23/01/27

Resonanzen

Dunedin Consort · 16/01/27

Der langjährige Intendant der Festwochen Alter Musik Innsbruck, Alessandro De ­Marchi, leitet das Traditionskonzert.

Alle Veranstaltungen: Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Sir John Eliot Gardiner


43

Konzertvorschau Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter

konzerthaus.at · +43 1 242 002

Silvester von Strauss bis Sinatra Zum Jahresausklang spannt sich der Bogen von Walzerseligkeit bis Beethoven: Das Strauss Festival Orchester ist mit Walzern zu erleben, Bela Koreny, Ethel Merhaut, Lilian Klebow und Wolf Bachofner mit Schlagern und Hits, Tini Kainrath verbindet Klezmer mit neuen Klängen und Nikolaus Habjan begeistert mit Wortkunst und Puppenspiel. Frau Thomas & Herr Martin laden zum »Bauernsilvester«, bevor die Wiener Symphoniker Beethovens Neunte erklingen lassen. Den festlichen Schlusspunkt setzt Thomas Quasthoff mit den unvergesslichen Songs von Frank Sinatra.

Konzertreihen, Festivals & Specials 30/12/26 · Mozart-Saal

Mi,

Global & lokal

Nikolaus Habjan & Friends »Puppe, Pfiff und Poesie«

30/12/26 · Mozart-Saal

Mi,

Global & lokal · Pop, Alternative & Electronics

Frau Thomas & Herr Martin »Bauernsilvester«

30 & 31/12/26 01/01/27 · Großer Saal

Mi & Do, Mo & Di, Frau Thomas & Herr Martin

28 & 29/12/26 · Großer Saal

Orchester

Strauss Festival Orchester Wien »Sphärenklänge«

Mo,

28/12/26 · Mozart-Saal

Global & lokal

Schlager und Hits von 1920 bis 2020 Ethel Merhaut, Lilian Klebow, Wolf ­Bachofner, Bela Koreny & Band

Di,

29/12/26 · Mozart-Saal

Global & lokal

Rudolf Buchbinder Thomas Quasthoff

Tini Kainrath & klezmer reloaded extended

Orchester · Chor, Oratorium & Oper

Beethoven: Symphonie Nr. 9 Wiener Symphoniker Wiener Singakademie Christina Landshamer Sopran Catriona Morison Mezzosopran Maximilian Schmitt Tenor Andrè Schuen Bariton Manfred Honeck Dirigent

Do,

31/12/26 · Großer Saal

Global & lokal · Orchester

Thomas Quasthoff singt Frank Sinatra Mit den unvergesslichen Songs von Frank Sinatra sorgt Thomas Quasthoff bei der Silvestergala für stilvollen Swing zum Jahreswechsel.

»Music from the Stars of David«

Klavier · Solistisches

Rudolf Buchbinder spielt Beethovens Klaviersonaten 200 Jahre nach dessen Tod interpretiert Rudolf B ­ uchbinder sämtliche Klaviersonaten B ­ eethovens – ein Meilenstein der Klaviermusik in den Händen eines großen Connaisseurs! Sa,

20/02/27 Beethoven I

Sonaten op. 2/1, op. 14/2, op. 27/1 & 2, op. 7

Rudolf Buchbinder

Fr,

Mi,

24/02/27 Beethoven II

Sonaten op. 10/1, op. 26, op. 54, op. 31/2 & 3

Sa,

27/02/27 Beethoven III

Sonaten op. 2/3, op. 49/1, op. 81a, op. 10/3, op. 101 Di,

02/03/27 Beethoven IV

Sonaten op. 10/2 , op. 78, op. 31/1, op. 106 Sa,

06/03/27 Beethoven V

Sonaten op. 2/2, op. 14/1, op. 28, op. 90, op. 57 Mi,

10/03/27 Beethoven VI

Sonaten op. 22, op. 49/2, op. 13, op. 79, op. 53 Sa,

13/03/27 Beethoven VII

Sonaten op. 109, op. 110, op. 111


44

Service

Ticket- & Service-Center

Verkaufs- und Abonnementbedingungen Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnement­ bedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie unter konzerthaus.at/agbs. Die Wiener Konzerthausgesellschaft bietet alle Lieferungen oder Dienst­leistungen, insbesondere den Verkauf von Karten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft, auf Grundlage dieser Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen an. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.

Lothringerstraße 20 1030 Wien, Österreich call +43 1 242 002 write ticket@konzerthaus.at konzerthaus.at

Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Karten­reservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages unter konzerthaus.at/agbs.

Öffnungs- und Telefonzeiten September bis Juni

Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Juli und August

Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr

Geschlossen

24. Dezember | Karfreitag September bis Juni: Sonn- und Feiertage Juli und August: Samstag, Sonn- und Feiertage Bitte kaufen Sie Ihre Karten an diesen Tagen auf konzerthaus.at

Abendkassa ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.

Kartenvorverkauf für Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 1. Oktober, allgemein ab 8. Oktober (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben (VVK)). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.

Mitgliedschaft Unterstützen Sie das Wiener Konzerthaus und genießen Sie die zahlreichen Vorteile Ihrer Mitgliedschaft. Mehr Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft

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Essen & Trinken EssDur – Restaurant im Konzerthaus call +43 1 5125550 write restaurant@essdur.wien essdur.wien

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Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.

Datenschutzerklärung Ihre Daten werden zur Vertragserfüllung und Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen und zur Wahrung berechtigter Interessen verarbeitet. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter konzerthaus.at/datenschutz. Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen: Bei Veranstaltungen, die die Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern, dem Klangforum Wien, dem Verein Wien Modern oder anderen Kooperationspartnern veranstaltet (siehe Hinweise beim Online-Kauf bzw. im Kalendarium), werden Ihre Daten von beiden Kooperationspartnern verarbeitet. Ihr Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch gilt in diesen Fällen gegenüber beiden Kooperationspartnern. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter konzerthaus.at/datenschutz.

Ermäßigungen Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft Rollstuhlplätze sind zum Preis von 14 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag Saison 2026/27: 1. September 2010) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50% Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 20 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten. U30: Alle Personen unter 30 Jahren (Stichtag Saison 2026/27: 1. September 1996) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen in der Saison 2026/27 an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 20 Euro. Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.


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HerzlichenDank Dank an an Herzlichen unsereSponsoren Sponsoren unsere undPartner Partner und

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KONZERTE IM WIENER KONZERTHAUS FLUCH DER KARIBIK I INTERSTELLAR I SCHINDLERS LISTE I STAR WARS THE DARK KNIGHT I INDIANA JONES I HARRY POTTER I THE ROCK I u. a.

0 ÜBER 10 ! N KE DE MIT WIR ER EPISCH OODHOLLYW LIVE SOUND

PILSEN PHILHARMONIC ORCHESTRA & CHOIR CHUHEI IWASAKI LEITUNG DANIEL BOSCHMANN MODERATION

Sa. 21. November 2026 · So. 14. März 2027

BAC H IN

S P A C E W E R K E VO N J O H A N N S E B A S T I A N B AC H L I V E Z U N A S A- B I L D E R N AU S D E M A L L M O N A A S U K A , K L AV I E R

20. JANUAR 2027 Tickets: konzerthaus.at


Dienstag - Samstag, ab 18.00 Uhr

Täglich von 7:00 bis 24:00 Uhr

The Amauris Vienna Kärntner Ring 8 | 1010 Wien | Österreich | www.theamauris.com

ME/CFS HÄLT DICH GEFANGEN. JEDE SPENDE HILFT BETROFFENE ZU BEFREIEN.

weandmecfs.org Spendenkonto: AT95 2011 1842 5439 4200


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Konzerthaus Nachrichten Nr. 6 (36. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (31. August 2026) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at

Herausgeber, Eigentümer, Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20 Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant Redaktion Alexandra Ziane Redaktionelle Mitarbeit Barbara Alhuter, Gundula Fäßler, Annelie Lechner, Isabel Neudecker, Dominik Schweiger, Birgit Zawichowski Grafische Gestaltung Ula Krzyżak

Impressum

Fotos & Abbildungen (soweit bezeichnet): Cover: Neumayr/Christian Leopold (Schuen), Jerris Madison (Reeves), BENWOLF.DE (Cho), Julien Mignot (Avni), S. 2: Suxiao Yang (Hadelich), Igor Ripak (SommerMusikWoche), S. 3: Deckenfresko der Alexander-Sauli-Kapelle der Michaelerkirche, Wien, in der anlässlich der Exequien für Mozart am 10. Dezember 1791 Teile des Requiems vermutlich zum ersten Mal aufgeführt wurden. Das Fresko, eine Kopie des Freskos von Carlo Innocenzo Carlone aus den Jahren 1720/21 aus der Ludwigsburger Schlosskapelle, wurde allerdings erst 1806 angebracht; Julia Wesely (Pichon), Stefanie Jaeger (Avni), S. 4: Neumayr/Christian Leopold, S. 8: Sujet Wien Modern (Detailaufnahme des Gebänderten Pinselkäfers (Trichius fasciatus)): Foto: Thorben Danke | Design: Pentagram Berlin, S. 10: Suxiao Yang (Hadelich), S. 11: BENWOLF.DE (Cho), S. 12: akg-images (Der sechsjährige Mozart an der Orgel: Gemälde von Heinrich Lossow, um 1864), S. 15: Wikicommons (höchstwahrscheinlich Porträt Mozarts (Identifikation durch Cliff Eisen 2008) von Josef Hickel, sog. Hagenauer-Porträt, um 1783), Theo Pongracz (Illustration Star), S. 16: Eric Ryan Anderson (Marsalis), Jerris Madison (Reeves), S. 18: Wikicommons (Fotografie von Charlotte Sohy im Alter von 45 Jahren), S. 20: Julien Mignot (Avni), S. 21 Heribert Corn (Hartberger), S. 23: unbezeichnet (Schneider), Daniela Matejschek (Gansch), S.24: J. Bort Warner (Capuçon), Kaupo Kikkas (Järvi), S. 25: Sheila Rock (Pichler), lenaka.net (Tamestit), S. 26: Simon Fowler / Warner Classics (Anderszewski), S. 27: Marco Borggreve (Aimard), Thomas Rabsch (Sternath), S. 28: Benjamin Ealovega (King’s Singers), S. 29: Olivier Seignette (Carrère), Doris Poklekowski(Krasznahorkai), S. 30: Marco Borggreve (Buchbinder), Takehiko Tokiwa (Chris Potter Trio), S. 31 (Mandl & Molden), (c) 2023 Stephan Mussil (Palmisano), S. 32: Simon Reithofer (Delage & Max ZT), ©pepper (Concertino), S. 33: Wiener Konzerthausgesellschaft (Förder:innenreise), Carlos Suarez (Wienerroither & Naske), S. 34: Julia Wesely (Prégardien), S. 35: Julia Wesely (Vassileva), S. 37: Z. Hanakova (Ghielmi), S. 38: Michelle Rassnitzer (SODL), S. 39: Marco Borggreve (Blechacz), S. 40: Julia Baier (Järvi), S. 40: Neda Navaee (Poltéra), S. 41: Erwan Blaszka (Kidjo), Vladimir Shirokov (Netrebko), Lukas Beck (Rachel Willis-Sørensen), Giorgia Bertazzi (Helmchen), RYUYA AMAO (Cateen), Geoffroy Schied (Uchida), Georg Stirnweiss (Jazzrausch Bigband), Sarah Katharina Photography (Garanča), Marco Borggreve (Mäkelä), S. 42: Hans van der Woerd (Gardiner), Yaromyr Babsky (Homin), Sandra Hastenteufel (De Marchi), Andy Catlin (Dunedin Consort), S. 43: Andre Karsai KASEE (Frau Thomas & Herr Martin), BERND BRUNDERT (Quasthoff), Marco Borggreve (Buchbinder)

Druck Walla & Co, Druckerei GmbH, Neutorgasse 9, 1010 Wien · Erscheinungsort Wien


04 & 05/11/26

© Helge Schneider

Wiener Konzerthausgesellschaft Lothringerstraße 20 1030 Wien, Österreich Konzerthaus Nachrichten Nr. 6 (36 Jg.) Österreichische Post AG / SM 02Z033331N

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