Vom Liederabend bis zum Fest für Händel: Kate Lindsay, Asmik Grigorian, die Company of Music und Sing on Stage
Saxophonist
Joshua Redman im Interview
über sein aktuelles Album
»Words Fall Short«, sein Quartett und Literatur
Synästhesie
Die Fähigkeit, Töne zu sehen: von Franz Liszt bis Víkingur Ólafsson und eine ganz besondere Wahrnehmung
Konzerthaus Nachrichten
Joshua Redman
Ness
Marie Jacquot
Víkingur
Ólafsson
Sehr geehrtes Publikum,
es ist kein Geheimnis, dass das Programm im Wiener Konzerthaus von musikalischer Vielfalt geprägt und zugleich konsequent auf künstlerische Exzellenz ausgerichtet ist. Das eine schließt das andere in keiner Weise aus. So wie die individuelle Leistung der gerichteten Aufmerksamkeit des Publikums nur im kollektiven Zusammenspiel funktioniert. Die unmittelbare Kraft und Authentizität des künstlerischen Geschehens macht dieses Haus so einzigartig und lässt es weit über die Grenzen des Landes als eines führenden Konzerthäuser der Welt ausstrahlen. Herzlich lade ich Sie dazu ein, sich das einzigartig vielfältige Programmgeschehen der verbleibenden beiden Monate der 113. Saison anzusehen und ich empfehle Ihnen, sich das eine oder andere Mal Produktionen zu widmen, die Sie zu musikalischem Neuland aufbrechen lassen. Ein dafür ideales Format bietet das Festival »Gemischter Satz«, das Andreas Schett und Christian Seiler für das Wiener Konzerthaus gemeinsam mit dem künstlerisch planenden Team des Hauses vom 21. bis 23. Mai an drei Abenden mit unterschiedlichen Schwerpunkten gestalten. Feste Partner, wie Florian Bösch oder Dörte Lyssewski werden an der Seite der Osttiroler Musicbanda Franui ebenso auftreten wie Nicholas Ofczarek, Synesthetic4, die Jazzrausch Bigband, Sväng, das Javus Quartett und viele andere. Am 29. Mai lädt das gemeinsam mit Martin Grubinger und Werner Bachstein initiierte Projekt ZAM in den Großen Saal. Musikkapellen und Chöre aus Vorarlberg, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich gestalten gemeinsam mit Stars wie Thomas Gansch mit »Alpen & Glühen«, Federspiel und der Multipercussionistin Vivi Vassileva einen Abend, der die Vielfalt und Lebendigkeit der gelebten Kultur dieses Landes eindrucksvoll erlebbar macht. Das gemeinsame Musizieren – getragen von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung – setzt dabei ein starkes Zeichen, das weit über die Bühne hinausweist: als Beispiel für ein respektvolles Miteinander in unserer demokratischen Gesellschaft. Aber auch die großen und größten Orchesterwerke stehen im Mittelpunkt des Programms. So interpretieren die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Andris Nelsons an drei Abenden Gustav Mahlers 8. Symphonie (9., 10. & 11. Mai). Am 18. Mai dirigiert Petr Popelka die Wiener Symphoniker mit Antonín Dvořáks 9. Symphonie. Bereits zu Beginn des Monats führt Marie Jacquot durch Anton Bruckners 7. Symphonie. Herausragende Rezitals wie die von Grigory Sokolov (12. Mai), Nikolaj Szeps-Znaider und Daniil Trifonov (13. Mai), Lang Lang (21. Mai), Iveta Apkalna (20. Mai), Víkingur Ólafsson (31. Mai), Jan Lisiecki (1. Juni), Elisabeth Leonskaja (14. Juni) und Tabea Zimmermann und Thomas Hoppe (18. Juni) runden das attraktive Programmgeschehen ab. Und ein letzter Hinweis zum Aspekt der gelebten Vielfalt: Das Chineke! Orchestra wird am 10. Juni in ihrem gemeinsam mit den Wiener Festwochen getragenen Österreich-Debütkonzert Repertoire von Carlos Simon, Samuel Colderidge-Tayler und Florence B. Price zur Aufführung bringen. Ein aus vielfältiger Sicht spannender Abend ist dabei garantiert.
Mit herzlichen Grüßen
Matthias Naske
Intendant
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IM FOKUS
Joshua Redman
Der Saxophonist spricht im Interview über sein aktuelles Album, sein neues Quartett und über Literatur
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Inhalt
Über das Poetische in Brahms’ Klavier- und Kammermusik 10 MUSIKREISEN
In der neuen Welt
Antonìn Dvořák in New York: Wie die »Neue Welt« Musikgeschichte schrieb
RÜCKBLICK
29/01/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Jacky Terrasson Trio
»Enorme Mengen positiver Energie setzt der französisch-amerikanische Jazzpianist Jacky Terrasson mit seinem Trio frei«, resümierte die Kritik begeistert über Terrassons Konzert im Mozart-Saal. Jazzfreund:innen dürfen sich freuen: Anfang Mai gastiert mit Joshua Redman einer der größten Jazzsaxophonisten unserer Tage im Großen Saal.
Jubiläum! Wir feiern die zehnte Ausgabe unseres Festivals für Musik, Kunst, Literatur und Wein
Erla Guðmundsdóttir, S. 35
Synästhesie in der Musik
Wenn Töne grün leuchten: Von Skrjabins Farbenklavier bis Ólafsson Hörpalette
CHINEKE! ORCHESTRA Rückeroberung einer unsichtbaren Geschichte
Das Chineke! Orchestra, geprägt von Musiker:innen of Color, gibt sein Konzerthaus-Debüt
Ein symphonischer Abschied: das Adagio der Siebenten Bruckners als musikalischer Nachruf auf Richard Wagner
Das Klavier in der Kammermusik
Daniil Trifonov, Denis Kozhukin und Alexander Melnikov widmen sich kammermusikalischen Werken im Duo, Trio und Quartett
Abschlussgala unseres Outreach-Projekts: Thomas Ganschs »Alpen & Glühen«, Federspiel, Vivi Vassileva und viele andere feiern ZAM
Lang Lang, S. 14
Der Saxophonist spricht im Interview über »Words Fall Short«, Literatur und sein aktuelles Quartett
Joshua Redman
»Kunst ist ein Abenteuer, das Vertrauen und manchmal auch Unbehagen verlangt.«
Der Titel Ihres neuen Albums »Words Fall Short« stammt von Autorin Yiyun Li – was hat Sie an ihrer Art, über Sprachlosigkeit zu schreiben, am meisten berührt? Was ich daran besonders faszinierend fand, ist, dass sich oberflächlich so viel um Sprache dreht und es dabei doch um etwas völlig anderes geht: um das, was jenseits der Sprache liegt, um das, was Sprache nicht annähernd berühren oder erklären kann. Der Großteil des Buches besteht aus einem Gespräch zwischen der Autorin und ihrem Sohn, der sich das Leben genommen hat. Sie führt dieses Gespräch schriftlich mit ihm und spricht dabei über Sprache selbst. Oft analysieren sie technische Details von Phrasen und Wörtern. Man könnte meinen, das sei emotionslos oder übermäßig analytisch. Doch gerade dadurch berührt das Buch tiefste emotionale und spirituelle Ebenen des Lebens und der Beziehungen. Die Schreibweise ist größtenteils unsentimental und dennoch herzzerreißend. Was kann Musik ausdrücken, wo die Sprache an ihre Grenzen stößt? Sprache hat ihre Grenzen, so wie Musik und jede andere Kunstform. Ich würde nicht behaupten, dass Musik einfach dort ansetzt, wo Sprache versagt. Alles ist letztlich unzureichend. Das gehört zum Menschsein: Wir können nie vollständig ausdrücken, was es heißt in dieser Welt zu existieren und sie zu erfahren. Jede Kunstform ist ein Abbild, eine Darstellung – aber nie die Realität selbst. Das Schöne an Musik ist, dass sie nicht auf Sprache reduziert werden kann. Wir schreiben und sprechen viel über Musik und das ist berechtigt. Doch wenn wir das Musikerlebnis vollständig in Sprache fassen könnten, bräuchten wir keine Musik. Genauso beim Schreiben: Wenn man alles, was ein ein Roman ausdrückt, durch Musik ersetzen könnte, bräuchten wir keine Bücher. Aber wir brauchen all diese Ausdrucksformen. Es ist wundervoll, dass wir so viele Wege haben, uns der Wahrheit zu nähern – sie zu umkreisen, mit ihr zu spielen oder um sie herumzutanzen.
Viele Ihrer Titel sind literarisch inspiriert. Lesen Sie anders, wenn Sie wissen, dass daraus Musik entstehen könnte? Nein. Wenn ich lese, lese ich. Ich denke nicht darüber nach, ob etwas die Grundlage für einen Song sein könnte. Musik entsteht aus allem und aus nichts. In der Regel schreibe ich nie »über« etwas Konkretes. Es ist selten eine direkte Reaktion auf ein Erlebnis oder einen Text. Eine Ausnahme war ein Stück, das ich nach der Ermordung von George Floyd geschrieben habe. Das war eine unmittelbare Reaktion auf ein Ereignis. Ansonsten lese ich aus Vergnügen, zur Inspiration, zur Bildung und manchmal zum Transzendieren. Natürlich beeinflusst das mein Leben und damit indirekt auch meine Musik. Aber es gibt keine direkte Verbindung. Die Songtitel entstehen meist erst viel später, nachdem wir die Stücke schon gespielt haben. Oft verstehe ich selbst erst im Nachhinein, worum es in einem Stück geht. Dann entsteht vielleicht eine Assoziation und daraus ein Titel.
Einen Großteil der Musik Ihres aktuellen Albums haben Sie während der Pandemie komponiert. Hat die Stille dieser Zeit Ihre Beziehung zu Worten und Klang verändert? Es war nicht still bei uns zu Hause – ich habe zwei Kinder. Aber natürlich hat sich alles verlangsamt, weil ich nicht auf Tour war. Ich war während der Pandemie nicht produktiver, eher weniger. Normalerweise entsteht mein Schreiben aus dem Austausch mit anderen Musiker:innen, dem gemeinsamen Spielen in Echtzeit. Dieser Rückkopplungsprozess fehlte. Ich habe trotzdem einige Stücke geschrieben, allerdings ohne ein konkretes Projekt im Kopf. Manche blieben erst einmal liegen und wurden später wieder aufgegriffen. Als wir sie dann mit der Band spielten, war ich unglaublich glücklich. Diese Musiker haben die Fähigkeit, sofort den Kern eines Stückes zu erfassen. Sie können selbst ein Kinderlied tiefgründig klingen lassen. Wenn in der Musik Schönheit oder Bedeutung liegt, verdanke ich das zu einem großen Teil ihnen.
Was inspiriert Sie daran, mit Jazzmusikern der jüngeren Generation wie Paul Cornish, Philip Norris und Nazir Ebo zu arbeiten? Ihre Energie. Sie sind körperlich, kognitiv und musikalisch unglaublich stark. Gleichzeitig sind sie entspannte Persönlichkeiten, keine Selbstdarsteller. Sie geben mir Energie. Sie halten mich wach und fordern mich heraus. Ich habe das Gefühl, dass sich meine Musik weiter vertieft. Mit ihnen zu spielen hält mich lebendig.
Was soll das Publikum aus Ihrem Konzert mitnehmen? Ich hoffe, dass die Musik etwas auslöst, dass sie einen Eindruck hinterlässt. Natürlich wünsche ich mir einen guten Eindruck, aber selbst eine starke Ablehnung ist besser als Gleichgültigkeit. Heute ist vieles auf unsere Vorlieben zugeschnitten, oft algorithmisch. Das ist bequem, aber auch passiv. Es fehlt Reibung. Ich glaube, wir brauchen Reibung in Kunst und Leben. Meine Musik soll nicht absichtlich provokativ sein, aber sie darf auch nicht sofort konsumierbar sein. Kunst ist ein Abenteuer, das Vertrauen und manchmal auch Unbehagen verlangt. Ich hoffe, dass es auf irgendeine Weise lohnend ist.
Die Fragen stellte Annelie Lechner. Das vollständige Interview finden Sie online in unserer Mediathek:
Reinhören spotify.com
Words Fall Short Joshua Redman 2025
KONZERTTIPP
03/05/26
So, 19.30 Uhr · Großer Saal Joshua Redman Quartet
Joshua Redman Tenorsaxophon
Paul Cornish Klavier
Philip Norris Kontrabass
Nazir Ebo Schlagzeug
Blickpunk t Johannes Brahms
»Er pflegte seine Teilnahme am liebsten für sich in Tönen auszusprechen«: über das Poetische in Brahms’ Klavier- und Kammermusik
Johannes Brahms
* 7. Mai 1833 in Hamburg
† 3. April 1897 in Wien
Brahms gilt als Brückenbauer
zwischen Klassik und Moderne.
Bereits zu Lebzeiten galt er als führender Komponist und genoss international hohes Ansehen.
WUSSTEN SIE, DASS … i
… der sogenannte »Parteienstreit« des 19. Jahrhunderts die Musikwelt in zwei Lager spaltete? Auf der einen Seite standen Vertreter der »absoluten Musik« wie Johannes Brahms, die an klassischen Formen festhielten: Kompositionen sollten keine außermusikalischen Inhalte oder Geschichten darstellen, sondern allein durch ihre musikalische Form und Struktur wirken. Auf der anderen Seite versammelten sich die Anhänger der »Neudeutschen Schule« um Franz Liszt und Richard Wagner, die mit Programmmusik und musikdramatischen Neuerungen nach anderen Ausdruckswege suchten.
… Johannes Brahms von seinen Zeitgenossen als der große Gegenpol zu Richard Wagner wahrgenommen wurde – obwohl sich die beiden nur einmal persönlich begegneten?
Die Musik von Brahms ist durch den »Parteienstreit« des 19. Jahrhunderts in ein schiefes Licht gerückt worden: Mit der Überbetonung des formal konservativen Elements rückten ihre poetisch-außermusikalischen Momente ungebührlich in den Hintergrund.
Die frühen Klaviersonaten
Bereits der dreißigjährige Brahms positionierte sich mit der Veröffentlichung von drei Klaviersonaten als Persönlichkeit, deren Individualität einem Bekenntnis zur großen Tradition keineswegs im Wege stand: Mit den Worten »einen Lorbeerkranz dem anderswoher kommenden Johannes« drückte Robert Schumann seine Bewunderung für die fis-moll-Klaviersonate op. 2 aus. Das Lob galt nicht allein der durch kennerhafte Bezugnahmen dokumentierten Auseinandersetzung mit dem mächtigen Erbe Beethovens, sondern auch Brahms’ Weitblick, mit dem er (in durchaus kritischer Weise) auch auf die romantische Virtuos:innensonate reagierte. Vor allem aber orientierte sich sein Klavierstil am poetischen Ausdrucksreichtum der Romantiker:innen; hier war sein Mentor Schumann selbst das größte Vorbild. In den Klaviersonaten wird dies am unmittelbarsten in den langsamen Sätzen greifbar, die im Tonfall lyrischen Charakterstücken ähneln. Allerdings beließ es Brahms nicht bei Stimmungsbildern. Die beiden Sonaten op. 1 und op. 2 enthalten Variationssätze über Liedthemen, in denen Stimmen wie Individuen miteinander in Dialog treten. Die »sprechende« Haltung der Musik hat Brahms im Andante der Sonate f-moll op. 5 durch den Noten vorangestellte Verse aus dem Gedicht »Junge Liebe« von C. O. Sternau selbst angedeutet. Über die bloße Andeutung des musikalisch zum Ausdruck gebrachten Liebesglücks wendet Brahms am Ende des Satzes die Stimmung durch einen weiteren Liedverweis (»Treue Liebe« von Wilhelm Hauff) ins Nachdenkliche. Der zyklische Rahmen der Klaviersonate erlaubte es, mit dem als »Rückblick« übertitelten Intermezzo die Geschichte weiterzuerzählen. Der düstere Satz spricht auch ohne Gedichtzitat eine deutliche Sprache: Mit trauermarschartigen Figuren vollzieht sich eine Wendung ins Negative, die zugleich die poetisch-dramaturgische Fallhöhe zu den benachbarten Sätzen herstellt.
Das erste Klavierkonzert
Wie viele andere Werke ist auch das Klavierkonzert Nr. 1 op. 15 sehr eng mit Brahms’ engen persönlichen Beziehungen zum Ehepaar Schumann verknüpft. Den dämonischen düsteren Kopfsatz soll er 1854 unter dem Eindruck des Selbstmordversuchs von Robert Schumann entworfen haben, das Adagio war – wie Brahms eingestand – als »sanftes Portrait« Claras konzipiert. Das dem Hauptthema dieses Satzes im Autograph unterlegte Zitat des »Benedictus, qui venit, in nomine Domini« aus dem Messordinarium lässt Raum für Spekulationen. Constantin Floros
hielt es für möglich, dass Brahms mit dieser Musik wie in einer verschlüsselten Botschaft gleichsam Clara selbst sprechen lässt, die den jungen Brahms in der von geistiger Umnachtung schwer beeinträchtigten letzten Lebensspanne ihres Mannes als »wie eigens von Gott gesandt« empfand.
Ein Klavierquintett
Jener orchestral-klangvolle Klaviersatz, den Schumann an Brahms bewunderte, prägt auch das in jeder Hinsicht anspruchsvolle Klavierquintett f-moll op. 34. Zunächst als Streichquintett komponiert, verwandelte es Brahms danach in eine Sonate für zwei Klaviere (die Urbesetzung des 1. Klavierkonzerts!), 1864/65 wurde es dann zu einem Klavierquintett umgearbeitet. In überbordendem Ausdruckswillen vereinen sich dramatischer Zugriff und lyrische Emphase zu einer einzigartigen Synthese. Zugleich ist das Verfahren, zyklische Werke mit einem beziehungsreichen motivisch-thematischen Netz zu überziehen, bereits voll ausgebildet. Die balladenhaft erzählenden Einleitungstakte des Kopfsatzes lassen noch nichts von jener kurz darauffolgenden spannungsgeladenen Ausdrucksexzentrik ahnen, die das reguläre Formschema des Sonatensatzes gleichsam unterminiert.
Die »Regenlied-Sonate«
Zu Brahms’ bekenntnishaftesten Werken zählt die in den Sommern der Jahre 1878/79 am Wörthersee entstandene Sonate G-Dur op. 78. Den Beinamen »Regenlied-Sonate« verdankt das Werk motivisch-thematischen Rückgriffen auf zwei Lieder aus op. 59, die Brahms 1873 Clara Schumann als Geburtstagsgeschenk schickte. Die wehmütige Stimmung übertrug Brahms auf die Sonate und verwandelte sie im 2. Satz zu nachtschwarzer Todessymbolik. Nur Clara Schumann und wenige Freunde wussten um die sehr persönliche Hommage dieser Musik: Brahms gedachte damit »für sich in Tönen« (Max Kalbeck) Claras Sohn Felix Schumann, der vierundzwanzigjährig 1879 der Tuberkulose erlegen war. Clara reagierte tief bewegt: »Meine Feder ist arm, aber mein Herz schlägt Dir gerührt und dankbar entgegen, und im Geiste drücke ich Dir die Hand.«
Das erste Streichquintett
Wie sehr noch Brahms’ Spätwerk von gattungsüberschreitenden poetischen Assoziationen durchzogen ist, zeigen das 1. Streichquintett op. 88 (1882) und das 2. Klavierkonzert op. 83 (1881). Das F-Dur-Streichquintett strebt allein durch seine gegenüber dem Streichquartett vergrößerte Klangfülle nach einer Synthese, die Brahms hier auch im Hinblick auf einen Ausgleich zwischen unmittelbarer Eingängigkeit und Konstruktion anzustreben schien. Auf den von pastoralem Melodienreichtum geprägten Kopfsatz, dessen »pittoreske Bilder« sogar Brahms schärfsten Kritiker Hugo Wolf beeindruckten, folgt ein Mittelsatz,
kcilB p unk t Johannes Brahms
Johannes Brahms auf dem Wege zum »roten Igel«
In seinen Wiener Jahren kehrte Brahms regelmäßig in das traditionsreiche Gasthaus »Zum roten Igel« ein. Das Lokal in der Innenstadt war einer seiner Lieblingsorte und galt im 19. Jahrhundert generell als beliebter Treffpunkt von Künstler:innen und Intellektuellen der Wiener Kulturszene.
Silhouette von Otto Böhler, Ende 19. Jahrhundert
der in seiner komplexen Zusammenschau von Pathos und Traumwelt ein besonders beeindruckendes Beispiel für Brahms integralen Kompositionsansatz liefert. Im Rückgriff auf zwei Jugendwerke und vielfache Bezugnahmen auf Bach, Beethoven, Schubert und Schumann positioniert sich Brahms musikhistorisch abermals als Komponist, der seine eigenen Werke als fortsetzende Erneuerung einer großen Tradition begriff. Zugleich kommt darin eine vor allem von Clara und Robert Schumann thematisierte »Privatheit« der Kammermusik zum Ausdruck. Die beziehungsvolle, aber nach außen hin sorgsam verborgene poetische Qualität der Komposition ist abermals von Brahms’ persönlicher Zuneigung zu Clara Schumann inspiriert; eine Leidenschaft, die zwischen Hoffnung und Enttäuschung schwankt und am Ende durch Selbstüberwindung verklärt wird.
Brahms’ Instrumentalmusik war vielfach offen für poetische Einflüsse, sie verwandelt das zumeist verborgene subjektive Bekenntnis aber in einen objektivierten musikalischen Ausdruck.
KLAUS ARINGER
Klaus Aringer ist Professor für historische Musikwissenschaft an der Kunstuniversität Graz. Seit 2019 ist er Mitglied der Leitenden Kommission der Denkmäler der Tonkunst in Österreich, seit 2020 leitet er die Liszt–Akademie Raiding. In seinen Forschungen und Publikationen befasst er sich vor allem mit der Musik des 17.–19. Jahrhunderts und der Geschichte der Musikinstrumente.
Clara Schumann * 13. September 1819 in Leipzig † 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main
Die Beziehung von Brahms und dem Ehepaar Schumann war von tiefer künstlerischer Verbundenheit geprägt. Besonders zu Clara Schumann entwickelte Brahms eine lebenslange, innige Freundschaft. Clara Schumann ihrerseits beeinflusste Brahms’ künstlerisches Schaffen maßgeblich: Als herausragende Pianistin und scharfsinnige Beraterin unterstützte sie ihn kritisch wie fördernd bei der Veröffentlichung und Aufführung seiner Werke.
Pastellzeichnung von Franz von Lenbach nach Skizzen aus dem Jahr 1878
KONZERTTIPPS
03/05/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Hagen Quartett ·
Hagen · Fujita
Julia Hagen Violoncello
Mao Fujita Klavier
Johannes Brahms
Klavierquintett f-moll op. 34
Franz Schubert
Streichquintett C-Dur D 956
29/05/26
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Belcea Quartet ·
Tabea Zimmermann
Tabea Zimmermann Viola
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett g-moll K 516
Johannes Brahms
Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88
14/06/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
Elisabeth Leonskaja
Johannes Brahms
Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1
Sonate Nr. 2 fis-moll op. 2
Sonate Nr. 3 f-moll op. 5
18/06/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Tabea Zimmermann · Thomas Hoppe
Tabea Zimmermann Viola
Thomas Hoppe Klavier
Johann Nepomuk Hummel
Sonate Es-Dur op. 5/3 für Viola und Klavier
Johannes Brahms
Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier
(Bearbeitung für Viola und Klavier)
Max Reger
Sonate B-Dur op. 107 für Viola und Klavier
19 & 21/06/26
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
So, 11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Avdeeva · Popelka
Yulianna Avdeeva Klavier
Petr Popelka Dirigent
Barbara Rett Moderation (21.06.)
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15
Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944
»Große C-Dur-Symphonie« (21.06.)
Mit seiner Symphonie
»Aus der Neuen Welt«
betrat Antonín Dvořák buchstäblich Neuland. Sie sicherte dem Komponisten aus Böhmen einen besonderen Platz in der Musikgeschichte
Böhmische Künstler:innen in Amerika
Ema Destinnová, Rudolf Friml oder Bohuslav Martinů – das sind nur drei Beispiele für Böhm:innen in Amerika. Destinnová war vielleicht eine der größten tschechischen Stimmen. Unter dem Namen Emmy Destinn sang sie an der Met an der Seite Enrico Carusos. Der ebenfalls aus Böhmen stammende Friml, mit dem ihr eine Affäre nachgesagt wurde, war als Komponist am Broadway tätig. Gänzlich andere Gründe führten Bohuslav Martinů während des Zweiten Weltkriegs in die Staaten. Paris, wo er von 1923 bis 1941 gelebt hatte, wurde mittlerweile von den Nationalsozialisten bedroht, die seine Musik verboten. Von der Zeit des Komponisten in den USA, 1941 bis 1953, zeugen seine Symphonien.
Dvořák in New York
Mit Antonín Dvořák hatte Martinů einen Vorgänger im 19. Jahrhundert, wenn auch die Umstände für diesen glücklicher waren. Dvořák wurde 1841 im zentralböhmischen Nelaho-
zeves geboren und erhielt seine Ausbildung am Institut für Kirchenmusik in Prag (später Orgelschule genannt). Sein Ruhm als Komponist hatte einen ersten Höhepunkt erreicht, als er der Einladung der Mäzenin Jeanette Thurber nach New York folgte. Am dortigen Konservatorium übernahm er von 1892 bis 1895 nicht nur Kompositionsstunden, sondern auch die Direktion, was ihm und seiner Familie eine lebenslange finanzielle Absicherung einbrachte.
In den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts hatte er auf England gesetzt und die Insel mehrmals besucht. Dort dirigierte Dvořák unter anderem die Uraufführung seines Requiems. Der Schritt über den Atlantik erscheint daher als logische Folge.
Die »Neue Welt«
In Dvořáks ersten Eindrücken nach der Ankunft dominiert die Schilderung der schieren Größe. Bald macht er sich an die Arbeit an der Symphonie Nr. 9 »Aus der Neuen Welt«, deren Uraufführung in der Carnegie Hall am 16. Dezember 1893 zum Triumph wird. Alles an diesem Werk ist von einer besonderen Strahlkraft. Über die Inhalte und Inspirationen der rein instrumentalen Musik streiten seither Generationen.
die Rekapitulation der Themen im Schlusssatz beiträgt. Obwohl auch motivisch-thematisch gearbeitet wird, stehen doch meist die Melodien für sich, können sich aussingen. Es ist im Grunde eine Parade der Themen, den Paraden des KolumbusFestes, das der Komponist bei seiner Ankunft auf dem Kontinent erlebte, nicht unähnlich. Für Dvořák selbst stand der amerikanische Einfluss jedenfalls fest, und jeder, der den Sinn (»eine Spürnase«) dafür hat, müsse ihn erkennen.
· DAVID VONDRÁČEK
Bild links:
George Catlin »Bisonjagd mit einer Tarnung aus Wolfsfell«, ca. 1832
Während George Catlin (1796–1872), ein bedeutender Chronist des Lebens der amerikanischen Ureinwohner, eben diese und ihre Prärien visuell festhielt, versuchte Antonín Dvořák Jahrzehnte später, die »Stimmung« und den Charakter dieser Kultur in der »Neuen Welt« musikalisch einzufangen. Dvořák war inspiriert von der Musik der Afroamerikaner und der indigenen Bevölkerung.
Im sehnsuchtsvollen zweiten Satz meinen einige, die Weite der nordamerikanischen Landschaft zu erkennen. Diese beschrieb Dvořák später während eines Sommeraufenthalts im Bundesstaat Iowa: »Es ist hier seltsam. Wenige Menschen und viele leere Flächen. Ein Bauer ist vom nächsten vielleicht vier Meilen entfernt, besonders in den Prärien. Man ist froh, wenn man die unzähligen Reihen von Vieh erblickt, die Sommer wie Winter draußen auf den weiten Flächen stehen und weiden. Und so ist hier alles sehr wild, manchmal sogar sehr traurig, sodass man fast verzweifeln könnte.«
Alle musikalische Kühnheit wird in Dvořáks 9. Symphonie durch eine feste Form aufgefangen, wozu
»Die Zeitungen sagen, noch nie hatte ein Komponist einen solchen Triumph! Die Leute applaudierten so viel, dass ich aus der Loge wie ein König –à la Mascagni in Wien –mich bedanken musste.«
ANTONÍN DVOŘÁK
1893 nach der umjubelten Uraufführung seiner 9. Symphonie in der Carnegie Hall
Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur
Das 10. Mal »Gemischter Satz« – dieses Jubiläum feiern wir mit Musik, Literatur, Kunst und Wein. Auch heuer verspricht das Festival anregende und gesellige Stunden im Wiener Konzerthaus: In den Pausen locken erlesene Kostbarkeiten der Wiener Winzer und fabelhafte Künstler:innen garantieren drei Tage lang ein mitreißendes Programm
Wie der gleichnamige Wein ist auch dieses Festival ein Versprechen: Vielfalt, die gemeinsam wächst. Der Gemischte Satz feiert seine 10. Ausgabe und lädt erneut dazu ein, Musik, Literatur, Kunst und Wein in ihrer schönsten Verbindung zu erleben. Kuratiert von Andreas Schett, dem Kopf der Osttiroler Musicbanda Franui, und dem Autor Christian Seiler, entfaltet sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Programm, das wie ein guter Wiener Gemischter Satz Tiefe, Frische und Nachhall vereint.
Donnerstag, 21. Mai
Der Auftakt am Donnerstag im Mozart-Saal setzt erste Noten mit einem fabelhaften Line-Up: Das Vokalensemble VOCES8 sorgt für beste A-cappella-Intonation, Synesthetic4 für progressiven Jazz, Christoph Jarmer für österreichische Liedermacherkunst. Selbstverständlich darf auch heuer eine Lesung von Dörte Lyssewski nicht fehlen sowie ausdrucksvolle Klaviermusik gespielt von Pi-hsien Chen. Alle Mitwirkenden treffen am Ende des Auftaktes noch einmal zusammen.
Freitag, 22. Mai
Am darauffolgenden Abend steigert das Festival seine Intensität: Im Großen Saal liest Burgschauspieler Nicholas Ofczarek Texte von Thomas
Bernhard. Seine Lesung wird verwoben mit musikalischen Interventionen der Musicbanda Franui, die sich Bearbeitungen von Franz Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler widmet. Im zweiten Teil des Abends spielt die Kult-Indieband Garish, bevor die Jazzrausch Bigband den Saal in einen brodelnden Techno-Club verwandelt. Headbangen ist hier ausdrücklich erwünscht!
Samstag, 23. Mai
Der Höhepunkt folgt am Samstag im ganzen Haus: Das Publikum flaniert durch Säle, Foyers und Gänge, erlebt großartige Konzerte, entdeckt Literatur und verkostet erlesene Wiener Weine. Die Simultankonzerte finden zeitgleich im Berio-Saal, im MozartSaal und im Großen Saal statt. Hier trifft eine Vielzahl hervorragender Künstler:innen aufeinander, die zum Teil schon in vergangenen Festivalausgaben zu erleben waren oder ihr Festivaldebüt geben. Dörte Lyssewski, Anna Rieser und Stefanie Dvorak lesen sorgfältig kuratierte Texte. Drei Quartette sind zu Gast: das finnische Mundharmonikaquartett Sväng, das Kärntner Quartett Klakradl und – ganz klassisch – das Salzburger Javus Quartett. Bassbariton Florian Boesch singt, Katharina Ernst trommelt und Christoph Urbanetz entlockt seiner Gambe warme Klänge. Mit dabei sind auch die mongolische Jazzpianistin Shuteen Erdenebaatar und das österreichische Indie-PopDuo Laurenz Nikolaus. Mit Kunstinterventionen sorgt der Italiener Aldo Giannotti für überraschende Perspektiven. Beim großen Finale vereint die Musicbanda Franui schließlich alle Mitwirkenden zu einem rauschhaften Schlussakkord – ein echtes Konglomerat der Künste!
· ANNELIE LECHNER
GEMISCHTER SATZ
21/05/26
Do, 19.00 Uhr · Mozart-Saal Auftakt
19.00 Uhr · 1. Teil
VOCES8
Synesthetic4 Dörte Lyssewski Lesung
20.30 Uhr · 2. Teil
Pi-hsien Chen Klavier
Christoph Jarmer
Dörte Lyssewski Lesung
21.55 Uhr · 3. Teil
Alle Mitwirkenden
22/05/26
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal Gemischter Satz
19.00 Uhr · 1. Teil
Nicholas Ofczarek liest Kurztexte von Thomas Bernhard & die Musicbanda Franui spielt Bearbeitungen von Franz Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler
20.25 Uhr · 2. Teil
Garish & Friends
21.50 Uhr · 3. Teil
Jazzrausch Bigband: Bangers Only!
23/05/26
Sa, 18.00 Uhr · Alle Säle Gemischter Satz
18.00 Uhr · Großes Foyer Prolog
18.30, 19.35, 20.40 Uhr
Simultankonzerte · Berio-Saal
Katharina Ernst Schlagzeug , Klakradl, Christoph Urbanetz Viola da gamba , Anna Rieser Lesung
Von Liszt bis Ligeti reicht die Spur jener Musikschaffenden, für die Hören nie eindimensional war. Fünf Abende laden ein, Musik mit anderen Augen zu hören: ein Streifzug quer durch die Sinne
Einige hören Musik, einige wenige hören Farben und darüber hinaus. Wenn sich zwei oder mehrere Sinneseindrücke verschränken, spricht man von Synästhesie. Neurologisch gut dokumentiert und in der Musikgeschichte auffallend präsent, gilt dieses seltene angeborene Hörerlebnis als künstlerisch hochproduktiv und für Musiker:innen seit jeher als kreativer Turbo.
Ach du grüne 109!
Nicht von ungefähr lauscht Víkingur Ólafsson auf dem Cover seines aktuellen Albums dem heimischen Moos. Der isländische Starpianist bekennt Farbe, indem er Einblick in seine persönliche Hörpalette gewährt. Bei der Programmauswahl waren Farben entscheidend, denn sobald der Grundton E erklingt, sieht Ólafsson Grün. Und doch ist nichts daran dasselbe in Grün. Wie eine Vulkanlandschaft staffeln sich entlang seiner Wahrnehmung Nuancen, Texturen und Helligkeiten, geformt von der jeweiligen Tonalität, Rhythmik und Dynamik.
Das Repertoire beginnt bei Johann Sebastian Bach, der nicht nur programmatisch, sondern auch biografisch ein Leitmotiv abgibt: Seine Goldberg-Variationen bescherten dem Pianisten internationalen Ruhm sowie einen Grammy. Als Hommage und zugleich als Kulminationspunkt widmet er sich Beethovens wohl bach-haltigster Sonate op. 109 in E-Dur. Islands wankelmütiger Witterung gleich ist dieses drittletzte Klavierwerk von Umschwüngen durchtränkt, voller eruptiver Gesten, die in entrückter Ruhe hellhörig werden. Für synästhetische Hörer:innen ließe sich sagen: ein Werk wechselnder Licht- und Temperaturverhältnisse. Eines, das niemanden kalt lässt.
Musikalische Farbkompositionen
Weitere klangfarbliche Akzente setzen Aufführungen, die zusehends unter die (Netz-)Haut gehen.
Im Konzert mit Jörg Widmann, Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und Pierre-Laurent Aimard erstrahlt Olivier Messiaens überzeitliches »Quatuor pour la fin du temps«, in dem der Komponist selbst ein »Wirrwarr von Regenbögen« zu hören sah.
Für Alexander Skrjabin standen Klänge im Licht – sein Farbenklavier wurde zur Vision synästhetischer Bühnenkunst, in der Ton und Farbe korrespondieren. Sein »Vers la flamme« op. 72 bringt Gabriel Meloni in einer Lesung mit Michael Dangl zum Glühen.
Von Jean Sibelius heißt es, er soll die Tonarten A-, C-, D- und F-Dur in Blau, Rot, Gelb und Grün rezipiert haben. Welche Färbung sein »Norden« op. 90/1 in f-moll annimmt, wird sich Eingeweihten in der Darbietung von Álfheiður Erla Guðmundsdóttir zeigen.
Nicht zuletzt Franz Liszts legendärer Probenruf, man möge »ein bißchen blauer«, »ein tiefes Violett« und »nicht so rosa« spielen, wirft ein Schlaglicht auf die Farbdramaturgie seiner kaleidoskopischen Klangbilder, etwa der »Tarantella« aus »Venezia e Napoli«. Wer könnte diese besser zu Gehör bringen als Lang Lang, dem neben Farben auch popkulturelle Zeichentrickfiguren vorschweben sollen?
Und so schwingt in jedem Werk, in jeder Interpretation eine ganz eigene Note mit: unverkennbar gefärbt und spielerisch im Zugriff!
Sounds für alle Sinne
Im Mai verdichten sich gleich mehrere solcher Abende, die nahezu eine Synergie der Sinnesdimensionen befördern. Vielleicht ihr eigentliches Schmankerl: dass sie uns kurz aus der Hörgewohnheit lösen. Dass Musik nicht nur im Ohr bleibt, sondern auf der Zunge liegt, ins Auge sticht und unseren Blick auf das Hören schärft. Ein Hochgenuss für alle Sinne, allenfalls.
KONZERTTIPPS
13/05/26
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Musik und Dichtung: Buddenbrooks
Dangl · Meloni
Thomas Mann: Buddenbrooks »Im Reich der Gedanken«
Michael Dangl Lesung
Gabriel Meloni Klavier
Alexander Skrjabin
Vers la flamme. Poème op. 72 sowie Werke von Gustav Mahler, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Dmitri Schostakowitsch
19/05/26
Di, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Rising Stars
Álfheiður Erla Guðmundsdóttir
»Migrations – Story of a Bird«
Álfheiður Erla Guðmundsdóttir Sopran für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Harpa Reykjavík und Philharmonie Luxembourg Kunal Lahiry Klavier
Werke von Olivier Messiaen, Samuel Barber, Judith Weir, Lyra Pramuk, Jean Sibelius, Joseph Haydn, Nico Muhly u. a.
21/05/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Lang Lang
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Isaac Albéniz, Enrique Granados und Franz Liszt
Quatuor pour la fin du temps sowie Werke von Alban Berg, Maurice Ravel und Elliott Carter
31/05/26
So, 19.30 Uhr · Großer Saal Klavierabend
Víkingur Ólafsson
Johann Sebastian Bach Präludium 9 E-Dur BWV 854 (Das wohltemperierte Klavier, Band I) · Partita Nr. 6 e-moll BWV 830
Ludwig van Beethoven Sonate e-moll op. 90 · Sonate E-Dur op. 109 Franz Schubert Sonate e-moll D 566
Zum Anlass der Einladung des Chineke! Orchestra im Rahmen der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
reflektiert Leonora Scheib (Dramaturgin des Festivals) über die Tradition und Gestaltung von Europas musikalischem Erbe
Rückeroberung einer unsichtbaren Geschichte
Carlos Simon
Samuel Coleridge-Taylor
Florence B. Price
Als Chi-chi Nwanoku im Rahmen der Wiener Festwochen das Gipfeltreffen der Akademie Zweite Moderne mit einer Keynote eröffnete, wurde spürbar, welche Kraft in ihrer Person und den von ihr initiierten Projekten liegt. Die Atmosphäre unter den Zuhörenden war gebannt. Im Zentrum stand eine Frage, deren Impuls über die Rede hinaus nachwirkt und zu diesem Text inspirierte: Wie entsteht kulturelle Erinnerung und wer bleibt darin sichtbar?
Wien ist ein symbolischer Ort für diese Überlegungen. 1803 wurde hier jene Violinsonate uraufgeführt, die wir heute als »Kreutzer-Sonate« kennen. Tatsächlich entstand sie für den afro-europäischen Geiger George Bridgetower, der sie gemeinsam mit Ludwig van Beethoven zur Premiere brachte. Ursprünglich war das Werk Bridgetower gewidmet. Erst später wurde sein Name durch jenen von Rodolphe Kreutzer ersetzt – einem Geiger, der die Sonate nie öffentlich spielte.
Dieser Vorgang verweist auf ein strukturelles Problem der europäischen Musikgeschichtsschreibung: Schwarze Musiker:innen und Komponist:innen waren über Jahrhunderte Teil des Musiklebens, wurden jedoch häufig aus der kanonisierten Erzählung verdrängt. Was bleibt ist ein Traditionsbild, das sich als selbstverständlich ausgibt, obwohl es das Ergebnis bewusster Auswahlprozesse ist.
Die Auseinandersetzung mit marginalisierten Komponist:innen bleibt dabei nicht abstrakt. Im Zentrum steht die Rückgewinnung konkreter Werke für den Konzertalltag. Komponist:innen wie Samuel ColeridgeTaylor und Florence Price stehen exemplarisch für ein Repertoire, das über Generationen hinweg präsent war und dennoch aus Programmen und Lehrplänen verschwand. Price wirkte in den USA und war die erste afroamerikanische Frau, deren Symphonie von einem großen amerikanischen Orchester aufgeführt wurde – in den 1930er-Jahren. Ihre Werke,
tief verwurzelt in afroamerikanischen Spirituals und Folktraditionen, verleihen der klassischen Musik eine einzigartige Stimme. Jahrzehntelang blieb ihr Schaffen weitgehend verborgen, bis seine Wiederentdeckung nicht nur durch die Qualität der Kompositionen beeindruckte, sondern auch durch das, wofür es steht: Resilienz, Kreativität und die Rückeroberung von Raum innerhalb der klassischen Musik. Die Wiederaufnahme ihrer Werke bedeutet nicht bloße Ergänzung, sondern eine Korrektur der Perspektive: Repräsentanz entscheidet darüber, wer sich auf einer Bühne wiederfinden kann und wessen Musik als Teil des kulturellen Erbes gilt.
Wie grundlegend diese Frage ist, zeigte sich 2015 im Rahmen der Sphinx Competition, eines Wettbewerbs für Schwarze und lateinamerikanische Musiker:innen. Als Jurymitglied stellte Chi-chi Nwanoku die bis dahin selbstverständliche Repertoirewahl zur Diskussion und regte an, im Finale das Violinkonzert von Samuel Coleridge-Taylor anstelle des Sibelius-Konzertes in Betracht zu ziehen. Mit dieser Infragestellung wurde sichtbar, wie stark Programmtraditionen historisch gewachsen – und veränderbar – sind. Die erste Preisträgerin nach dieser Erweiterung war Njioma Chinyere Grevious, die dieses Werk nun auch im Wiener Konzerthaus spielt. Neben Coleridge-Taylors Violinkonzert und Prices erster Symphonie erklingt zudem ein Stück des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Carlos Simon. Historische Perspektiven und aktuelle künstlerische Stimmen werden im Programm zusammengeführt: Es geht nicht allein um Rückblick, sondern um die bewusste Gestaltung eines Repertoires, das Vergangenheit und Zukunft zusammendenkt.
Vor diesem Hintergrund erhält auch ein Konzert des Chineke! Orchestra in Wien eine besondere Resonanz. Die Gründung des Ensembles im Jahr 2015 durch Chi-chi Nwanoku markierte einen programmatischen Schritt: Das in Europa einzigartige
Klassische Musik gewinnt an Tiefe, wenn sie ihre eigenen Leerstellen ernst nimmt. Die Wiederentdeckung verdrängter Biografien ist dabei kein Akt nachträglicher Korrektur, sondern Ausdruck historischer Genauigkeit. Europas musikalisches Erbe war stets plural. Es als solches wahrzunehmen bedeutet, seine Vergangenheit ehrlicher zu betrachten – und seine Zukunft offener zu gestalten.
· LEONORA SCHEIB
Einführungsveranstaltung mit Mitgliedern des Orchesters Orchester, dessen Musiker:innen überwiegend People of Colour sind, steht für einen Ansatz, der strukturelle Exklusion in der klassischen Musik nicht nur thematisiert, sondern hörbar macht. Durch bewusste Repräsentanz wird hier eine reale Veränderung wirksam – sie beeinflusst, wer sich im Raum der klassischen Musik als zugehörig erlebt. Wenn Werke von Komponist:innen erklingen, die lange am Rand standen, wird deutlich, dass Tradition kein statisches Erbe ist, sondern ein fortlaufender Prozess. Die Frage lautet nicht, ob neue Stimmen »hinzugefügt« werden, sondern wie sich Programmgestaltung als Erweiterung des Repertoires versteht und dadurch Relevanz und Zugehörigkeit herstellt.
KONZERTTIPP
10/06/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Chineke! Orchestra · Grevious · Young
Njioma Chinyere Grevious Violine Joseph Young Dirigent
Carlos Simon
Four Black American Dances
Samuel Coleridge-Taylor Violinkonzert g-moll op. 80
Florence B. Price Symphonie Nr. 1
18.00 Uhr · Großer Saal
Mit dem Adagio seiner Siebenten schreibt Anton Bruckner ein bewegendes Requiem für seinen verehrten »Meister« Richard Wagner – ein stilles und zugleich ergreifendes Bekenntnis zur geistigen Verwandtschaft beider Titanen
Musikalisches Gebet
Als Anton Bruckner seine 7. Symphonie komponierte, schwebte ein Name wie ein Schatten über der Partitur: Richard Wagner. Während der Arbeit daran quälte Bruckner die Vorahnung von Wagners baldigem Tod. Die Nachricht aus Venedig erreichte ihn schließlich, als der zweite Satz weitgehend vollendet war: Das Adagio gehört zu den ergreifendsten Momenten der Symphonik. Vier Wagner-Tuben eröffnen den Satz mit einem choralartigen Thema von sakraler Wucht – nicht zufällig jenen Instrumenten, die Wagner eigens für seinen Ring hatte bauen lassen. Der warme, gedeckte Klang dieser Tuben verbindet sich mit den Streichern zu einer Klangfarbe, die wie aus einer anderen Welt klingt. Über diesem stillen Fundament entfaltet sich Bruckners Trauergesang in weiten, atmenden Bögen: Musik, die sich in Demut neigt und doch eine überirdische Größe besitzt.
In seiner Anlage erinnert der Satz an das Adagio aus Beethovens Neunter: Er besteht aus aufeinanderfolgenden, kontrastierenden Abschnitten, die sich bis zu einem gewaltigen Höhepunkt steigern. Bruckner treibt die Harmonik zunehmend in die Dissonanz, bevor sich die Spannung in einem strahlenden Aufleuchten entlädt – eine Geste, die nicht zufällig an Siegfrieds Trauermarsch aus Wagners »Götterdämmerung« erinnert. Der Satz scheint den Weg von irdischer Klage zu transzendenter Versöhnung zu zeichnen: eine Apotheose des Abschieds. Für Bruckner selbst war dieses Adagio ein Zeichen des Dankes an Wagner, den er als »Meister aller Meister« verehrte, und zugleich an Gott, den er in allem Wirken gegenwärtig fühlte.
Auch die Aufführungsgeschichte prägte die Rezeption des Adagios als Trauermusik. Bei der Uraufführung der Siebenten am 30. Dezember 1884 in Leipzig unter Arthur Nikisch beeindruckte gerade dieser Satz das Publikum nachhaltig und trug maßgeblich zu Bruckners Durchbruch bei. In den folgenden Jahren erklang das Adagio wiederholt bei Trauerfei-
ern für Richard Wagner und andere prominente Persönlichkeiten und festigte so seinen Ruf als »musikalisches Requiem« weit über Bruckners ursprüngliche Widmung hinaus.
Charakteristisch ist die enorme Ausdrucksdichte der Partitur: Kaum ein Ton ist nicht mit dynamischen oder agogischen Anweisungen versehen, was den interpretatorischen Anspruch ebenso erhöht wie die emotionale Intensität. Am Ende zieht sich die Musik in eine verklärte Ruhe zurück – die Trauer scheint in eine Form stiller Annahme überzugehen. Als später sogar eine Fassung des Satzes anlässlich des Todes von König Ludwig II. erklang, hatte die Musik bereits die Aura des Persönlichen überschritten. Sie wurde zu einem universellen Klang des Gedenkens – ein musikalisches Gebet, das über Bruckner hinausweist und bis heute zu berühren vermag.
So verbindet dieses Adagio Bruckners tief verwurzelte katholische Frömmigkeit mit seiner glühenden Wagner-Verehrung. Es steht im Zentrum der Symphonie und bildet zugleich einen der wichtigsten Bezugspunkte für die spätere Bruckner-Rezeption: als Klangbild des Abschieds, als symphonisches Gebet – und als leiser, doch unüberhörbarer Gruß an den »Meister«, dem Bruckner so viel verdankte.
· GUIDO KRAWINKEL
KONZERTTIPP
05 & 06/05/26
Di & Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Bruckner: Symphonie Nr. 7
Wiener Symphoniker
Bomsori Kim Violine
Marie Jacquot Dirigentin
Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-moll op. 64
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 7 E-Dur
Das Klavier in der Kammermusik
Zur Zeit Joseph Haydns machte das Klavier als Paradeinstrument blaublütiger Damen und wohlhabender Bürgersfrauen Furore. Weil sich die öffentliche Konzertbühne für sie (noch) nicht ziemte, spielten die Pianistinnen zu Hause vor einem erlesenen Zuhörer:innenkreis. Ganz nebenbei etablierten sich dadurch neue Gattungen
Alexander Melnikov
Daniil Trifonov
Denis Kozhukhin
Szeps-Znaider · Trifonov
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts schöpfte das Instrument der »höheren Töchter« aus dem vollen Klangfarbenregister und spannte einen Bogen von intimer Zartheit zu orchestraler Pracht. Genau diese Facetten haben auch Daniil Trifonov und Nikolaj Szeps-Znaider im Sinn, deren Programm mit Duowerken für Violine und Klavier wie maßgeschneidert für sie erscheint. Martha Argerich schwärmte einst über Trifonov, dass er sowohl Zärtlichkeit als auch das Dämonische habe. Als ebenso wandlungsfähig gilt der Geiger Szeps-Znaider, der »spielend« ans Dirigentenpult wechselt.
Während Robert Schumanns zweite d-moll-Violinsonate op. 121 emotionale Kontraste durchwandert, zelebrieren Violine und Klavier in Clara Schumanns Romanzen op. 22 einen Dialog der feinen Nuancen. Wie unter einem Brennglas fassen Anton Weberns Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7 ein Füllhorn an Spielarten und Stimmungen zu klingenden Aphorismen zusammen. Einen denkbar eindrucksvollen Kontrast setzt schließlich die in jeglicher Hinsicht opulente Violinsonate op. 47 (»Kreutzer-Sonate«), die Ludwig van Beethoven nach eigenem Bekunden im »stile molto concertante« komponierte.
Frang · Hornung · Kozhukhin
Vilde Frang, die nicht nur eine gefeierte Konzertsolistin, sondern auch eine leidenschaftliche Kammermusikerin ist, lotet mit Maximilian Hornung und Denis Kozhukhin die faszinierenden Klanglandschaften der drei Klaviertrios von Robert Schumann aus. Über das Klavierquintett op. 44, das Klavierquartett op. 47 und schließlich die Phantasiestücke für Klaviertrio op. 88, die alle im sogenannten »Kammermusikjahr« 1842 komponiert wurden, näherte sich Schumann ganz systematisch der Gattung Klaviertrio: 1847 überreichte
er Clara zu ihrem 28. Geburtstag die Partitur des ersten Klaviertrios d-moll op. 63. »So jugendfrisch und kräftig« sei es, bemerkte sie begeistert. Auch das lichtdurchflutete zweite Klaviertrio F-Dur op. 80 »erwärmte« sie »in tiefster Seele«, wie Clara in ihr Tagebuch notierte. Nicht weniger euphorisch schrieb sie über das dritte Klaviertrio g-moll op. 110: Es sei ein Werk, »das einen bis in die wildesten Tiefen mit fortreißt«.
Chupin · Jacobsen · Yamagami · Melnikov
Zur beliebtesten Besetzung des Klavierquartetts avancierte im 19. Jahrhunderts das um die Bratsche erweiterte Klaviertrio. Zwar galt diese Formation zu Mozarts Zeiten noch als ungewöhnlich, doch Johannes Brahms verhalf der Gattung mit seinen drei Klavierquartetten zu neuer Aufmerksamkeit. Das letzte Konzert der Reihe stellt ausgewählte Quartett-Einzelsätze und ein hierzulande selten gehörtes Klavierquartett des englischen Komponisten Arnold Bax (1883–1953) vor.
Alexander Melnikov ist dafür bekannt, seinen Werkinterpretationen ein kleines Stückchen mehr historische »Wahrheit« abzulauschen – eine Mission, die er an diesem Konzertabend gemeinsam mit dem Geiger Afanasy Chupin, dem ehemaligen Bratscher des Artemis Quartetts Volker Jacobsen und der Cellistin Kaori Yamagami unternimmt. Ausgehend von Mozart, der noch bevorzugt in getrennten Klanggruppen dachte, werden Stimmbehandlung und Klangregie bei Robert Schumann, Richard Strauss und in Gustav Mahlers betörendem kammermusikalischen Solitär hörbar vielfältiger und individueller. Bax schließlich verbindet in seinem 1922 komponierten Klavierquartett perkussive Härte, raue Dissonanzen und schroffe Akkordskulpturen mit impressionistisch schwebenden Klängen – eine Entdeckung!
Clara Schumann Drei Romanzen op. 22 für Violine und Klavier
Robert Schumann Sonate Nr. 2 d-moll op. 121 für Violine und Klavier
Anton Webern
Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7
Ludwig van Beethoven
Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier »Kreutzer-Sonate«
28/05/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Frang · Hornung · Kozhukhin
Vilde Frang Violine
Maximilian Hornung Violoncello Denis Kozhukhin Klavier
Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 63
Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80
Klaviertrio Nr. 3 g-moll op. 110
Die große
Abschlussgala
Thomas Gansch mit »Alpen & Glühen«, Federspiel, und Vivi
Vassileva: Sie stehen auf der Bühne des Großen Saals, wenn wir zur Abschlussgala unseres OutreachProjekts ZAM einladen
Musik verbindet
ZAM brachte etablierte Künstler:innen mit lokalen Ensembles, Chören und engagierten Amateur:innen in ganz Österreich zusammen. In gemeinsamen Proben, Workshops und Konzerten entstand über mehrere Jahre hinweg ein kreativer Austausch zwischen Alt und Jung, Stadt und Land, Profis und Laien.
ZAMreden
ZAMtrommeln
ZAMspielen
Begonnen hat das Projekt 2024 in Ebensee. Drei Tage lang wurde im April gemeinsam geprobt, musiziert und diskutiert. Höhepunkt war ein schlagkräftiges Abschlusskonzert mit Vivi Vassileva und der Feuerwehrmusikkapelle Langwies: Virtuose Percussion traf hier auf vielseitige Blasmusik.
ZAM wirkte aber auch dort, wo gesellschaftliche Teilhabe oft erschwert ist. So spielte Trompetenvirtuose Thomas Gansch mit seiner »Schlagertherapie« im November 2024 für die Bewohner:innen eines Kolpinghauses in Wien-Favoriten.
Die Musiker von Federspiel und die Musikvermittlerin Evelyn Fink-Mennel gaben im Mai 2025 in Langen bei Bregenz praxisnahe Workshops, etwa zu »Improvisation«, »Alpenländischer Musik« oder »Jodeln«. Nicht nur die Technik wurde hier vermittelt, sondern das musikalische Selbstvertrauen gestärkt. Im Mai 2026 wird zudem ein weiteres Projekt mit Musikern von Federspiel in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Randegg realisiert.
Eine fruchtbare Kooperation ergab sich mit Thomas Ganschs »Alpen & Glühen« und dem Chor Ad Libitum unter der Leitung von Heinz Ferlesch in St. Valentin im Mai 2025. Vier Monate später traf in Krumpendorf »Alpen & Glühen« auf den traditionsreichen Kärntner Madrigalchor Klagenfurt unter der Leitung der Grazer Domkapellmeisterin Melissa
»Beim gemeinsamen Musizieren kommen d’Leud zam«
Dermastia. Das beeindruckende Abschlusskonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Christkönigkirche zeigte auf, welche Kraft in diesem Format steckt. Thomas Gansch brachte die Idee von ZAM dabei auf den Punkt: »Weil man miteinander Musik gemacht hat, kann man vortrefflich bei einem Bier diskutieren, was gut und was schlecht ist in der Welt und sich trotzdem in die Augen schauen. Deswegen ist das Projekt ZAM so wichtig.«
Fulminanter Abschluss
Bei der Abschlussgala im Großen Saal kommen erstmals alle Beteiligten der ZAM-Projekte aus Vorarlberg, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich zusammen und feiern das gemeinsame Musizieren als sozialen und künstlerischen Prozess. So wird das Projekt in seiner Gesamtheit nun im Wiener Konzerthaus erlebbar. Thomas Gansch mit »Alpen & Glühen«, Federspiel und Vivi Vassileva präsentieren gemeinsam mit den Musikvereinen, Chören und Ensembles aus den jeweiligen ZAM-Gemeinden die musikalischen Höhepunkte ihrer Zusammenarbeit: Ein würdiger und festlicher Abschluss eines einzigartigen Outreach-Programms, das Musik als verbindende Kraft zwischen Menschen, Regionen und Generationen spürbar macht!
Matthias Naske im Gespräch mit Protagonist:innen des ZAM-Projekts
Mehr Informationen zum Projekt ZAM gibt es auf unserer Website: konzerthaus.at/zam
9 Gründe, warum Sie unbedingt ein Abonnement brauchen
Sie erleben Weltstars, bevor alle anderen von ihnen sprechen. 1
Sie entdecken Musik, von der Sie noch nicht wussten, dass Sie sie lieben werden. 2
Die Saison 2026/27 steht bevor und wir verraten Ihnen: Sie wird großartig! Mit einem Abo sichern Sie sich Ihren festen Platz im Konzertgeschehen und die besten Preise. Wir haben noch einige weitere Argumente zusammengestellt, warum ein Abokauf nicht nur vernünftig, sondern ziemlich genial ist.
Ihr Handy darf mal Pause machen. 4
Vorfreude ist inklusive. Mehrmals pro Saison. 5
Sie unterstützen Kunst – und Ihr gutes Gewissen applaudiert mit. 3
Sie sagen nicht mehr, da wollte ich eigentlich hin, denn Sie sind schon dort. 6
Rund 600 Konzerte, 65 Zyklen, 719 Orchester, Ensembles und Interpret:innen: Sichern Sie sich Ihr Abo für die Saison 2026/27!
Ab 25. März haben Sie die Möglichkeit dazu: konzerthaus.at/abo
Sie sichern sich Highlights, bevor sie ausverkauft sind. 7
Ihr Lieblingsplatz wartet schon auf Sie. Immer. 8
Sie haben einen Grund mehr, sich schick anzuziehen. 9
Exklusiver FestivalAuftakt mit Les Musiciennes du Concert des Nations
Noch vor der offiziellen Resonanzen-Eröffnung am Abend des 17. Jänner im ausverkauften Großen Saal durften Mitglieder des Förder:innenkreises den legendären katalanischen Dirigenten Jordi Savall sowie Musikerinnen aus dem Ensemble Les Musiciennes du Concert des Nations hautnah und exklusiv bei der Probenarbeit beobachten.
Jordi Savall sprach begrüßende sowie erklärende Worte zu Vivaldis Musik für das Mädchenorchester am venezianischen Ospedale della Pietà und ließ so die Generalprobe der berühmten »Vier Jahreszeiten« zur intimen Privataufführung werden.
Sollten auch Sie Interesse haben, Teil des Förder:innenkreises des Wiener Konzerthauses zu werden, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!
Am 22. Dezember vergangenen Jahres hat uns George Wm. Hamilton für immer verlassen. Mit ihm verlor das Wiener Kulturleben im Allgemeinen und das Wiener Konzerthaus im Besonderen einen seiner großzügigsten Gönner. Der liebenswert humorvolle Philanthrop aus Übersee war ein großer Fan und Kenner der klassischen Wiener Musik von Schrammel bis Strauss und seit der Saison 2014/15 Stifter der Wiener Konzerthausgesellschaft, als welcher er u. a. die Renovierung des Dirigent:innenzimmers im Jahr 2021 ermöglichte. George Wm. Hamilton hinterlässt eine große Lücke in der Reihe privater Unterstützer:innen dieser Institution. Wir werden ihn stets dankbar in bester Erinnerung behalten.
Ehrung von George Wm. Hamilton anlässlich der Fertigstellung des Dirigent:innenzimmers im Juli 2021
Mediathek
In unserer neuen Mediathek entdecken Sie Inhalte zum Lesen, Hören und Schauen – übersichtlich filterbar nach Themen und Genres. Freuen Sie sich auf Beiträge der Konzerthaus Nachrichten, Interviews, Podcasts, Empfehlungen des Intendanten, ausgewählte Konzertstreamings und vieles mehr!
Musik Mosaik
Vorschauen zu unserem Musikvermittlungsprogramm, das sich an unterschiedlichen Bedürfnissen orientiert
Piccolo
Ein musikalisches Abenteuer nach dem Kinderbuch »Zack bumm!« von Heinz Janisch: Der kleine Vogel Sigmund kann nach einem Sturz aus dem Nest nur noch »Zack bumm!« sagen. Dafür vollführt er die tollsten Flugkunststücke. Eine liebevolle Geschichte darüber, dass unsere Macken und Talente uns einzigartig machen.
Sa & So, 30 & 31/05/26 · 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal »Zack Bumm!«
Tanja Beranek Oboe, Felicia Bulenda Klarinette, Christian Walcher Fagott, Sebastian Pauzenberger Schlagwerk, Katharina Halus Puppenspiel, Elisabeth Naske Konzept, Komposition, Rebekah Wild Puppenbau, Hanna Naske Bühnenbild, Kostüme, Ela Baumann Text, Regie
Empfohlen ab 6 Jahren
Im Klang berührt
sound:chat
LYLIT trägt ihr Herz auf der Zunge und bringt ihre Kompositionen mit einer Hingabe auf die Bühne, die ans Herz geht. Ihr neues Programm erklingt in ungewöhnlicher Besetzung – die Sängerin hat sich dafür mit dem Jazzmusiker Benny Omerzell zusammengetan.
Fr, 08/05/26 · 18.30 Uhr · Mozart-Saal
LYLIT & Benny Omerzell
LYLIT Gesang, Klavier, Synthesizer
Benny Omerzell Klavier, Synthesizer Empfohlen ab 12 Jahren
19.30 Uhr · Buffet Berio-Saal
Meet & Greet: Die Künstler:innen geben Einblicke in ihr Schaffen, es moderiert Michael Stark.
Ermöglichen Sie inklusive Projekte wie »Im Klang berührt« mit Ihrer Spende!
Ein inklusives Orchesterkonzert: Die Wiener Symphoniker spielen im geräumten Parterre des Großen Saals, das Publikum sitzt mitten im Orchester. In der Nähe der Musiker:innen wird die Entstehung der Klänge nachvollziehbar und sinnlich erfahrbar: Die Vibrationen der tiefen Frequenzen übertragen sich auf Luftballons, bunte Tücher bewegen sich im Takt, das Metall der Blechblasinstrumente verbindet sich im Glanz und Ton – all diese Sinneseindrücke vervollständigen ein multisensorisches Konzerterlebnis. Musik bewegt und ermutigt zum Mitbewegen, Klatschen oder Singen. Die Moderation, gesprochen und in Gebärdensprache, lädt dazu ein, musikalische Motive zu erkennen und dem Geschehen im eigenen Tempo zu folgen. Alle Formen der Wahrnehmung und Reaktion sind hier ausdrücklich willkommen!
Do, 18/06/26 · 10.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Popelka
Petr Popelka Dirigent
Julian Hüttl Moderation
Petra Linecker Moderation, Konzept
Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944
»Große C-Dur-Symphonie«
Musikmosaik
Stimme der GenZ
01/05/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Ness Unplugged
Ness so nah wie noch nie: Für ihre »Hautnah Akustik Tour« arrangiert Ness ihre Songs als pure Unplugged-Versionen. Das Wiener Konzerthaus zählt zu insgesamt fünf exklusiven Locations, in denen die Singer-Songwriterin ihre bisher persönlichste und intimste Konzertreihe präsentieren wird, live mit ihrer Band. Ness hat sich als unverwechselbare Stimme ihrer Generation etabliert: Sie ist eine der meistgestreamten Künstler:innen Österreichs und hat mit ihrer Musik, ihren Inhalten, ihrem Style und Charisma eine immense mediale Präsenz aufgebaut. Der erfolgreiche Release ihrer EP »Leben überleben«, ihre millionenfach gestreamten Songs sowie die Kollaboration mit KontraK und Unheilig zu »Geboren, um zu leben«, Platz 4 der deutschen Single-Charts, trugen maßgeblich dazu bei. Ihre Texte über mentale Gesundheit, Identität, Verletzlichkeit, Stärke, gesellschaftliche Normen sowie ihre Erfahrungen als queere Person in einer komplizierten Welt treffen den Nerv einer stetig wachsenden Community. Ihr zunächst im Mozart-Saal geplantes Konzert hat sich bereits restlos ausverkauft – aufgrund der hohen Nachfrage wurde es in den Großen Saal verlegt.
Federspiel
28/05/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Federspiel
»Wir & Jetzt«
Frédéric Alvarado-Dupuy
Klarinette, Gesang
Philip Haas
Trompete, Flügelhorn, Gesang
Christoph Moschberger
Trompete, Flügelhorn, Gesang
Simon Zöchbauer
Trompete, Zither, Gesang
Christian Amstätter
Tenorposaune, Bassposaune, Gesang
Thomas Winalek
Posaune, Basstrompete, Gesang
Roland Eitzinger
Tuba, Gesang
Wir & Jetzt
Seit jeher gestaltet das Bläserensemble Federspiel seine künstlerische Praxis variantenreich. Bei aller Vielfalt bleibt eine Konstante prägend: Die Musiker der 2004 in Krems gegründeten Formation achten auf ihre persönlichen Beziehungen und Dynamiken. Parallel zur intensiven musikalischen Arbeit behalten die sie stets das »Wir« im Blick. Der Titel des neuen Albums und Konzertprogramms »Wir und Jetzt« bringt dies auf den Punkt. Die Kompositionen kreisen um einen Begriff, der für Federspiel weit mehr ist als eine bloße Summe von Individuen: »Wir umfasst das Wissen und die Vorstellungen aller Generationen vor uns. Wir hier und heute sind nur der jüngste in einer unendlichen Reihe von Jahresringen, von denen jeder seine Geschichte zu erzählen weiß«. Und damit wären wir beim »Jetzt«, was für das Septett bedeutet: der richtige Einsatz, das richtige Timing und die Magie des Augenblicks bei jeder Aufführung. Diesen schmalen Streifen zwischen Vergangenheit und Zukunft gilt es zu nutzen. »Nur jetzt sind wir«, so die Musiker. Wer sich auf diesen kostbaren Moment einlässt, darf sich auf ein virtuoses und berührendes Konzert freuen.
12/05/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Grigory Sokolov
Ludwig van Beethoven
Sonate Es-Dur op. 7
Sechs Bagatellen op. 126
Franz Schubert
Sonate B-Dur D 960
Beiläufig?
»Bagatellen? Nun ja! Aber Bagatellen vom Meister Beethoven.« So bringt 1826 ein Rezensent der »Allgemeinen musikalischen Zeitung« den Gegensatz zwischen dieser scheinbar so beiläufigen Gattung, der Bagatelle, und dem heldenhaften Ruf ihres Schöpfers, Ludwig van Beethoven, überein. Noch dazu handelt es sich bei den hier gemeinten Bagatellen op. 126 im Grunde um Beethovens letztes Klavierwerk, entstanden in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu gewichtigen Alterswerken. Beiläufig, so wirkt es auch, wenn Grigory Sokolov das Podium betritt und ans Klavier huscht. Und auch hier sprechen wir von einem Heros, einem Pianisten, der sich in seiner Einzigartigkeit kaum mit anderen vergleichen lässt. Auf dem Programm steht neben den Bagatellen die Sonate Es-Dur op. 7 sowie Franz Schuberts Sonate B-Dur D 960, die Krönung seines Sonatenschaffens.
Grigory Sokolov
01/06/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Jan Lisiecki
Tänze von Bohuslav Martinů, Manuel de Falla, Karol Szymanowski, Franz Schubert, Béla Bartók, Alberto Ginastera, Frédéric Chopin
Johannes Brahms, Astor Piazzolla und Isaac Albéniz
World (of) Dance
Walzer, Tango, Polonaise: Sie stammen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, doch alle sind ursprünglich Tänze. Viele Komponist:innen haben sich von Tänzen inspirieren lassen und davon ausgehend Kunstmusik geschaffen, der man ihre Ursprünge noch anhört. Auf diese Weise überdauerten viele volksmusikalische Rhythmen und Melodien die Zeit und verbreiteten sich über die Grenzen hinweg. Jan Lisiecki, derzeit einer der gefragtesten Pianisten, hat ein Programm zum Thema »World (of) Dance« zusammengestellt, das vom Üblichen abweicht und von Tschechien über Polen, Deutschland und Rumänien bis nach Spanien und Argentinien führt. In der Musik könne er, der sich selbst als schüchtern bezeichnet, sich frei ausdrücken, bei Musik von Frédéric Chopin, Franz Schubert, Johannes Brahms, Béla Bartók, Manuel de Falla, Astor Piazzolla und Alberto Ginastera. Dazu kommen weniger bekannte Tänze von Bohuslav Martinů und Karol Szymanowski. »Ich freue mich sehr darauf, das mit dem Publikum zu teilen«, so Lisiecki.
Jan Lisiecki
Mahlers Achte
Der Beginn mit Orgel und Chören klingt eher nach einem großen liturgischen Werk denn nach einer Symphonie. Gustav Mahler hatte schon in seine 2., 3. und 4. Symphonie Gesang integriert. Die Achte ist jedoch die erste, in der durchweg gesungen wird. Neben acht Gesangssolist:innen gibt es zwei große gemischte Chöre und einen Knabenchor. Zum Instrumentarium zählen neben Streichern und Orgel viel Blech, Schlagwerk, Harmonium, Celesta, Mandoline und sechs Harfen, dazu kommt ein Fernorchester. »Es ist das Größte, was ich bisher gemacht habe ... Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen«, schrieb Mahler nach der Fertigstellung dem Dirigenten Willem Mengelberg im August 1906. Gleichermaßen präzise wie überwältigend verspricht die Aufführung des monumentalen Werks durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Andris Nelsons an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu werden.
09, 10 & 11/05/26
Sa, 15.00 Uhr & So, 11.00 Uhr & Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Nelsons
Wiener Singverein, Wiener Singakademie, Wiener Sängerknaben, Jacquelyn Wagner, Sarah Wegener & Ying Fang Sopran, Wiebke Lehmkuhl & Tamara Mumford Alt, Benjamin Bruns Tenor, Michael Nagy Bariton, Tareq Nazmi Bass, Andris Nelsons Dirigent
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8 Es-Dur in zwei Sätzen für großes Orchester, acht Solist:innen, zwei gemischte Chöre und Knabenchor
Klezmer und mehr
»Wir sind Klezmer, deshalb improvisieren wir vor allem, immer auf der Suche nach Neuem – auch in uns selbst. Improvisation ist ein Tor, durch das die Welten unserer Seelen direkt zu denen gelangen, die sie entdecken wollen. Unsere Musik soll einfach Kroke-Musik heißen«, verlautbart die Band Kroke eingangs auf Ihrer Website. Das in Krakau beheimatete Ensemble, das zunächst ausschließlich mit Klezmer-Musik in Verbindung gebracht wurde, lässt sich in seinen aktuellen Werken von ethnischer Musik inspirieren und verbindet diese mit eigenen Improvisationen. Avantgarde, Bebop, Tango und Klezmer verweben Kroke mitunter sogar innerhalb eines einzigen Stücks miteinander. Geschätzt wird die polnische Band weltweit: Steven Spielberg lud sie nach Jerusalem ein, um bei der »Survivors Reunion Ceremony« aufzutreten. Dank Peter Gabriel nahm die Gruppe am WOMAD-Festival im Vereinigten Königreich teil. Das von Kroke interpretierte Stück »The Secrets of The Life Tree« wurde Teil des Soundtracks von David Lynchs Film »Inland Empire«. Die Begegnung von Kroke und Nigel Kennedy mündete im gemeinsamen Album »East Meets East«. Mit seinem aktuellen Album »Loud Silence« stellt sich das polnische Trio nun dem Wiener Publikum vor.
06/05/26
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kroke
»Loud Silence«
Tomasz Kukurba Viola
Tomasz Lato Kontrabass
Jerzy Bawoł Akkordeon
Andris Nelsons
OFortuna!
Die Wiener Konzertvereinigung feiert 2026 ihr 40-jähriges Jubiläum. Ursprünglich 1986 von Alexander Pereira als Publikumsorchester des Wiener Konzerthauses gegründet, spielt das Orchester zwei- bis dreimal pro Jahr Konzerte und verbindet Amateurmusiker:innen unterschiedlicher Altersgruppen und beruflichen Hintergrunds miteinander. Sie alle eint die gemeinsame Leidenschaft für Musik und das Ziel, die Ausübung derselben auf eine breite gesellschaftliche Basis zu stellen. Zum Jubiläum erklingt »Carmina Burana«, jene prächtige szenische Kantate, für die Carl Orff die lateinischen und mittelhochdeutschen Texte einer im Kloster Benediktbeuern entdeckten Sammlung von Liedern aus dem 11. und 12. Jahrhundert verwendete und sie neu vertonte. Zudem wird Tristan Schulzes »Daskalos-Hymnus« op. 121 für Soli, Chor und Orchester zur Uraufführung gebracht. Alles Gute zum Jubliäum!
Im Duo und
im Quintett
Der Deutschlandfunk bezeichnete sie jüngst als die »unangefochtene Königin der Bratsche«: Tabea Zimmermann. Mit 21 Jahren wurde sie die jüngste Hochschulprofessorin, mittlerweile zählt sie seit vier Jahrzehnten zu den bedeutendsten Bratschist:innen. Besonders wichtig ist der vielseitigen Musikerin die Kammermusik. Regelmäßig konzertiert sie mit dem Pianisten Thomas Hoppe, mit dem sie im Juni einen Duoabend mit Werken von Johann Nepomuk Hummel, Johannes Brahms und Max Reger gestaltet. Bereits zuvor, im Mai, ist sie mit dem Belcea Quartet in Streichquintetten von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms zu hören – gute Gelegenheiten, sich zu vertiefen. Diesen Aspekt des Musizierens schätzt Tabea Zimmermann sehr: »Es geht ja auch im Konzert darum, Zeit zu schenken, und nicht wegzunehmen«.
17/05/26
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orff: Carmina Burana
Orchester der Wiener Konzertvereinigung
Boku-Chor
Danute Ganahl Chorleitung d’accord wien
Gumpoldskirchner Spatzen
Katja Kalmar Chorleitung
Simona Eisinger Sopran
Gernot Heinrich Tenor
Günter Haumer Bariton
Tristan Schulze Dirigent
Tristan Schulze
Daskalos-Hymnus op. 121
für Soli, Chor und Orchester (UA)
Carl Orff
Carmina Burana.
Cantiones profanae für Soli, Chor und Orchester
29/05/26
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Belcea Quartet · Zimmermann
Tabea Zimmermann Viola
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett g-moll K 516
Johannes Brahms
Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88
18/06/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Zimmermann · Hoppe
Tabea Zimmermann Viola
Thomas Hoppe Klavier
Sonaten für Viola und Klavier von Johann Nepomuk Hummel, Johannes Brahms und Max Reger
Wiener Konzertvereinigung
Tabea Zimmermann
Vom Vorspiel zur Vision
Wunderkind, Phänomen am Klavier, Ausnahmetalent, Weltstar: Mit Superlativen wird nicht gegeizt in den Beschreibungen von Alexandra Dovgan. Sie sei kein Wunderkind, sagte hingegen Grigory Sokolov, der auf sie aufmerksam wurde, als sie elf Jahre alt war. Sie sei kein Wunderkind, denn sie spiele nicht wie ein Kind, sondern wie eine erwachsene, voll entwickelte Persönlichkeit. 2021 trat sie erstmals im Wiener Konzerthaus auf, unter dem Motto »Grigory Sokolov stellt vor«. Mittlerweile war sie bereits vier Mal zu Gast. Nun bestreitet sie einen Klavierabend mit vier unterschiedlichen Werken: Einer präludierenden Toccata von Johann Sebastian Bach und der Sonate c-moll D 958 von Franz Schubert. In der zweiten Konzerthälfte widmet sie sich spätromantischem Repertoire: César Francks »Prélude, chorale et fugue« M 21 sowie Sergej Prokofjews 2. Sonate d-moll op. 14, uraufgeführt 1914 vom Komponisten selbst.
Der perfekte Verbrecher
Bereits in den ersten Bildern offenbart sich, wer Fantômas ist: der Mann mit den vielen Gesichtern. Mühelos wechselt er Frisur, Bart und Kleidung und schlüpft so in verschiedene Identitäten. »Im Schatten der Guillotine« ist der erste Teil der berühmten Stummfilm-Krimiserie »Fântomas« von Louis Feuillade aus den Jahren 1913/14. Dem Pariser Meisterverbrecher Fântomas stehen Inspektor Juve und der Journalist Fandor gegenüber, deren Ermittlungen aber immer wieder ins Leere laufen, weil sich der Täter durch unberechenbare Manöver und Maskeraden entzieht.
Anarchische Freiheit behauptet sich hier gegenüber bürgerlicher Ordnung. Der Vorläufer moderner Thriller, der mit Suspense, Maskierung und genialen Verbrechen glänzt, gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Dazu erklingt Livemusik von Gabriel Cazes, Komponist und Jazzpianist, der für die größten Theater arbeitet, und dem Trompeter Nicolas Giraud.
30/05/26
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Klavierabend
Alexandra Dovgan
Johann Sebastian Bach Toccata e-moll BWV 914
Franz Schubert Sonate c-moll D 958
César Franck Prélude, chorale et fugue M 21
Sergej Prokofjew Sonate Nr. 2 d-moll op. 14
08/06/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal Film + Musik live Feuillade: Fantômas
Nicolas Giraud Trompete
Gabriel Cazes Klavier Film »Fantômas. Teil 1: À l’ombre de la guillotine (Im Schatten der Guillotine)« (F 1913)
Regie Louis Feuillade
Musik Gabriel Cazes, Nicolas Giraud
Fantômas
Alexandra Dovgan
Alles Mozart
Die Camerata Salzburg wird Dialogpartner Rudolf Buchbinders bei gleich drei von ihm vom Klavier aus geleiteten Konzerten Mozarts – jenes Orchester also, das seit seinen Anfängen innig mit dem zutiefst persönlichen Klavierkonzertschaffen des Salzburger Meisters verbunden ist. Die idealen Voraussetzungen für zwei Konzertabende, bei denen perlend melodisches und klares, strukturelles Klavierspiel auf kammermusikalisches Einfühlungsvermögen trifft. Rudolf Buchbinder, der heuer seinen 80. Geburtstag feiern wird, seit 75 Jahren Klavier spielt und seit 70 Jahren konzertiert, spannt den Bogen vom frühen Salzburger Es-Dur-Konzert KV 271, das Mozart für die französische Pianistin Louise Victoire Jenamy komponierte, über sein erstes Moll-Konzert KV 466, dem schon die Dramatik des »Don Giovanni« innewohnt, bis zum großen, auf Beethoven vorausweisenden C-Dur-Konzert KV 503.
Pixner on Tour
Während seiner Studienjahre legte er abwechselnd kreative Pausen als Senner auf der Alm ein und spielte als Barmusiker in den USA: Scheinbar Gegensätzliches findet bei Herbert Pixner nicht nur in seiner Biografie, sondern auch in seiner Musik mühelos zusammen. 2005 gründete er mit anderen brillanten Musiker:innen das Herbert Pixner Projekt. Seit zwanzig Jahren machen sie nunmehr gemeinsam »feinste, handgemachte Musik aus den Alpen«, voller Energie und angereichert mit Elementen aus Flamenco, Gipsy-Jazz, Blues, Rock und Worldmusic. Im Wiener Konzerthaus ist die grandiose Band mit ihrem aktuellen Programm sowohl im Sommer als auch im Herbst zu Gast.
… entdeckte ihre Leidenschaft für den Gesang bereits mit vier Jahren. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, legte sie an der Söngskóli Sigurðar Demetz ihr erstes stimmliches Fundament. Sie setzte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin fort, wo sie 2021 den Master of Music abschloss und sich als vielseitige Interpretin profilierte. Während dieser Zeit debütierte sie u. a. an der Staatsoper Berlin als Papagena in Mozarts »Die Zauberflöte«. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört sie dem Ensemble des Theater Basel an.
… versteht Singen als eine Form des Erinnerns und Erzählens und verweist dabei auf die tiefe kulturelle Verwurzelung der Stimme in der Tradition: »In Island ist der Akt des Singens immer mit prägenden Momenten in unserem Leben verbunden.«
… bewegt sich künstlerisch zwischen klassischer und zeitgenössischer Ausdruckskraft: »Eine gewisse Authentizität oder Ehrlichkeit in Stimmen zieht mich in allen Gesangsstilen an.«
… lässt sich jenseits der Musik inspirieren durch »alte Filme, analoge Fotografie und sogar Parfum«. Zudem ist sie als Komponistin und visuelle Künstlerin tätig.
»Migrations – Story of a Bird« Álfheiður Erla Guðmundsdóttir Sopran für den Gemeinschaftszyklus
»Rising Stars« nominiert von Harpa Reykjavík und Philharmonie Luxembourg
Kunal Lahiry Klavier
Werke von Olivier Messiaen, Samuel Barber, Judith Weir, Lyra Pramuk, Jean Sibelius, Joseph Haydn, Nico Muhly, Claude Debussy, María Huld Markan Sigfúsdóttir u. a.
Stimmenvielfalt
Ob ein ausgewählter Liederabend, ein »Theater der Stimmen«, Opernduette mit orchestraler Pracht, gefühlvolle Bachkantaten, zeitgenössische Chorwerke oder ein Fest für Händel mit großem Stage Choir: Vokales wird im Wiener Konzerthaus großgeschrieben
Company of Music
Das Vokalsolist:innenensemble verkörpert programmatische Kreativität, stimmliche Exzellenz, stilistische Offenheit und pure Musizierfreude. Im Programm »A theatre of voices« erwartet das Publikum A-cappella-Raumklang aus allen Richtungen. Zur Erstaufführung gelangen dabei Werke zeitgenössischer kanadischer und US-amerikanischer Komponist:innen.
31/05/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal »A theatre of voices«
Johannes Hiemetsberger Leitung
Cassandra Miller
The city, full of people (EA)
Caroline Shaw
How to fold the wind (EA)
Michael Gordon
A Western (EA)
BachKantaten
Lebendige Bach-Rezeption: Die Schweizer J. S. Bach-Stiftung hat sich mit ihrem musikalischen Leiter Rudolf Lutz dem gigantischen Werkkorpus von Johann Sebastian Bach verschrieben. Seit 2006 widmen sie sich einem Mammutprojekt: der Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk. Mit den Barockspezialist:innen Julia Doyle und Matthias Helm interpretieren sie eine dramatische Soprankantate, eine Dialogkantate und bringen eine Kantate für Bass und Orchester zur (Ur)aufführung, für die Rudolf Lutz originale Bach-Arien mit selbst komponierten Rezitativen kombiniert.
19/05/26
Di, 19.00 Uhr · Mozart-Saal
Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Julia Doyle Sopran
Matthias Helm Bass
Rudolf Lutz Cembalo, Leitung
Werke von Johann Sebastian Bach
State Choir
Latvija
Lettland hat eine reiche Chortradition. Singen ist hier quasi ein Lebenselixier. Die baltischen Lieder- und Tanzfeste zählen gar zum immateriellen Weltkulturerbe. Der größte professionelle Chor des Landes, der State Choir Latvija, gibt im Mai sein Debüt im Wiener Konzerthaus. Gemeinsam mit Starorganistin Iveta Apkalna gestaltet er einen Konzertabend, der beweist, wie ausgezeichnet Orgel und Gesang miteinander harmonieren.
20/05/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
State Choir Latvija
Iveta Apkalna Orgel
Maris Sirmais Dirigent
Werke von Lionel Rogg, William Byrd, Benjamin Britten, Rihards Dubra, Pēteris Vasks, Johann Sebastian Bach, John Cameron, Henry Purcell, Thierry Escaich und Henry Balfour Gardiner
Iveta Apkalna
Matthias Helm
Asmik Grigorian
Der internationale Durchbruch gelang Asmik Grigorian bei den Salzburger Festspielen 2018, als sie ihr sensationelles Rollendebüt als Salome in der Inszenierung von Romeo Castellucci gab. Im Wiener Konzerthaus unternimmt die in Litauen geborene Sopranistin – begleitet vom mexikanischen Bariton Germán Olvera und dem RSO Wien unter Stephan Zilias – einen Streifzug durch die russische und italienische Opernwelt.
03/06/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Asmik Grigorian Sopran
Germán Olvera Bariton
Stephan Zilias Dirigent
Werke von Giacomo Puccini, Nikolai Rimski-Korsakow und Peter Iljitsch Tschaikowsky
Kate Lindsey
»Man kann Lindseys Fähigkeit, stark zu charakterisieren und dabei die Schönheit des Tons zu bewahren, wenn die Musik es verlangt, gar nicht genug loben«, preist die Kritik. Die US-amerikanische Mezzosopranistin begeisterte das Wiener Publikum zuletzt auf der großen Opernbühne als Mélisande. Nun ist sie an der Seite des renommierten Liedbegleiters Helmut Deutsch mit einem ausgewählten Liederprogramm zu erleben.
08/06/26
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Zum 80. Geburstag von Helmut Deutsch
Kate Lindsey Mezzosopran
Helmut Deutsch Klavier
Lieder von Robert Schumann, Hugo Wolf, Joseph Marx, Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold
Asmik Grigorian
Kate Lindsey
Sing on Stage: Ein Fest für Händel
Händel ganz groß besetzt: Die Wiener Singakademie, das Originalklangorchester Barucco sowie Sopranistin Miriam Kutrowatz widmen sich berühmten Werken von Georg Friedrich Händel. Aber das ist noch nicht alles: Das gewaltige Konzertformat Sing on Stage eint professionelle Musiker:innen mit begeisterten Amateursänger:innen. Unter der Leitung von Heinz Ferlesch singen 150 (!) Mitglieder des Stage Choirs. Es erklingen mitreißende Chöre aus »Messiah«, »Alexander’s Feast« oder »Judas Maccabaeus« – ein stimmgewaltiges Fest für Händel!
14/06/26
So, 19.30 Uhr · Großer Saal Barucco Stage Choir Wiener Singakademie Landesjugendchor Wien Miriam Kutrowatz Sopran Heinz Ferlesch Dirigent Chöre und Arien von Georg Friedrich Händel
Mitmachen und Mitsingen: Für die Stimmlagen Tenor und Bass gibt es noch die Möglichkeit dazu! Probentermin und ausführliches Infomaterial finden Sie hier: konzerthaus.at/mitmachen
01
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pop, Alternative & Electronics Ness Unplugged
siehe Seite 27
€ 29/35/43/49,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
02
Sa, 20.00 Uhr · Berio-Saal Latin Tropical
Die Gruppe Amiri präsentiert Musik aus Mexiko, Venezuela, Peru, Chile, Bolivien Kolumbien und Kuba. Die Vollblutmusiker:innen aus Lateinamerika verzaubern mit ihrer Virtuosität, ihren Rhythmen und ihrer positiven Energie.
€ 39,–
VVK · Veranstalter Art Office Amiri
03
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz Joshua Redman Quartet
Joshua Redman Tenorsaxophon
Paul Cornish Klavier
Philip Norris Kontrabass
Nazir Ebo Schlagzeug
siehe Seiten 4–5
€ 29/41/57/72,– Zyklus JAZ
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank
Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier Hagen Quartett
· Fujita · Hagen
Julia Hagen Violoncello
Mao Fujita Klavier
Johannes Brahms
Klavierquintett f-moll op. 34
Franz Schubert Streichquintett C-Dur D 956 siehe Seiten 6–9
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus HQ
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
04
Mo, 19.00 Uhr · Mozart-Saal
Neue Musik
Klangforum Wien · Schwarz
»Lichte Spektren«
Hélène Fauchère Stimme
Carolin Widmann Violine
Carlo Laurenzi IRCAM Live-Elektronik
Augustin Muller IRCAM Live-Elektronik
Markus Wallner Klangregie
Elena Schwarz Dirigentin
Isabel Mundry The I’s (EA)
Márton Illés Neues Werk (EA)
Clara Iannotta and all you see is sand (Fassung für Ensemble) (UA)
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus KFW
50% JM · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
21.00 Uhr · Buffet Berio-Saal
Tutti
Austausch über das Gehörte mit den Komponist:innen und Interpret:innen
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
05
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester
Bruckner: Symphonie Nr. 7
Wiener Symphoniker
Bomsori Kim Violine
Marie Jacquot Dirigentin
Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-moll op. 64
Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur siehe Seiten 18–19
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSY
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Chupin · Jacobsen · Yamagami · Melnikov
Afanasy Chupin Violine
Volker Jacobsen Viola
Kaori Yamagami Violoncello
Alexander Melnikov Klavier
Klavierquartettsätze von Wolfgang
Amadeus Mozart, Robert Schumann, Richard Strauss, Anton Rubinstein, Gustav Mahler und Arnold Bax siehe Seiten 20–21
€ 27/36/46/55/62/67,– Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
06
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester
Bruckner: Symphonie Nr. 7
Informationen siehe 05.05. siehe Seiten 18–19
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSF
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Global & lokal Kroke
»Loud Silence« Tomasz Kukurba Viola Tomasz Lato Kontrabass Jerzy Bawoł Akkordeon siehe Seite 31
€ 29/57/66/70,– Zyklus WO
50% JM · VVK
Medienpartner DER STANDARD und Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ness · 01/05/26
Bomsori Kim · 05 & 06/05/26
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/04/26
Allgemein ab 08/04/26
07
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Lied & Arien · Global & lokal
Fingerlos · El Mouissi · Tschejefem · Dangl
»Wurzeln«
Rafael Fingerlos Gesang, Konzeption
Michael Dangl Lesung
Tschejefem:
Johanna Dumfart
Diatonische Harmonika, Gesang
Fabian Steindl Zither, Gitarre, Kontrabass
Michael Lugstein Klarinette, Gesang
Sascha El Mouissi Klavier
Große Komponist:innen und die Volksmusik.
Auf den (volks-)musikalischen Spuren von Anton Bruckner, Gustav und Alma Mahler, Franz Schubert und Johannes Brahms
€ 27/34/42/51/58/62,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
08
Fr, 11.00 Uhr · Mozart-Saal
Junges Publikum · Pop, Alternative & Electronics Schulkonzert »sound:chat«
LYLIT & Benny Omerzell
LYLIT Gesang, Klavier, Synthesizer
Benny Omerzell Klavier, Synthesizer
Michael Stark Host
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Junges Publikum · Pop, Alternative & Electronics sound:chat
LYLIT & Benny Omerzell
LYLIT Gesang, Klavier, Synthesizer
Benny Omerzell Klavier, Synthesizer
Michael Stark Host
LYLIT bringt ihre Kompositionen mit einer Hingabe auf die Bühne, die tief ins Herz geht. Für ihr neues Programm hat sich die Sängerin mit dem Jazzmusiker Benny Omerzell zusammengetan.
€ 33,–/Jugendliche € 21,– Zyklus SOC Freie Platzwahl · Empfohlen ab 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Buffet Berio-Saal
Meet & Greet
Die Künstler:innen geben
Einblick in ihr Schaffen, es moderiert Michael Stark.
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal · Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
09
Sa, 11.00 & 15.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum Concertino
»Match me if you can!« no string quartet
Viktoria Hofmarcher Klarinette, Gesang
Antonia Kapelari
Es-Althorn, Trompete, Gesang
Anna Reisigl Kontrabass
Sophie Trobos Violine, Gesang
Flora Besenbäck Bühnen- und Kostümbild Ida Bekic Bühnenbildassistenz
Cornelia Voglmayr Choreographie, Regie
Ein Konzert über Freundschaft und die Schönheit des Andersseins, mit Eigenkompositionen des Ensembles sowie Werken von Mozart, Debussy, Gansch u. a. € 27,–/Kinder € 16,– Zyklus COA bzw. COB
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren
Eine Produktion von Wiener Konzerthaus, Kultur St. Pölten und Junge Theater Wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 15.00 Uhr · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Mahler: Symphonie Nr. 8
Wiener Philharmoniker
Wiener Singverein, Wiener Singakademie Wiener Sängerknaben
Jacquelyn Wagner, Sarah Wegener & Ying Fang Sopran
Wiebke Lehmkuhl & Tamara Mumford Alt
Benjamin Bruns Tenor
Michael Nagy Bariton
Tareq Nazmi Bass
Andris Nelsons Dirigent
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8 Es-Dur in zwei Sätzen für großes Orchester, acht Solist:innen, zwei gemischte Chöre und Knabenchor siehe Seite 31
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus VK
50% JM · VVK · Medienpartner DER STANDARD
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Crossover · Kammermusik
SIGNUM
saxophone quartet · Sidorova
»Anima«
Michal Knot Sopransaxophon
Jacopo Taddei Altsaxophon
Alan Lužar Tenorsaxophon
Edoardo Zotti Baritonsaxophon
Ksenija Sidorova Akkordeon
Werke von Johann Sebastian Bach, Igor Strawinski, Sergey Voytenko, Max Richter und Astor Piazzolla
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus GM
50% JM · VVK · Unterstützt von Kapsch
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
LYLIT · 08/05/26
10
So, 11.00 Uhr · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper Mahler: Symphonie Nr. 8
Informationen siehe 09.05. siehe Seite 31
Ausverkauft Zyklus MW
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 11.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum Concertino
»Match me if you can!«
Informationen siehe 09.05.
€ 27,–/Kinder € 16,– Zyklus COC
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren
Eine Produktion von Wiener Konzerthaus, Kultur St. Pölten und Junge Theater Wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang · Kammermusik
Chiaroscuro Quartet · Baldeyrou
Nicolas Baldeyrou Bassettklarinette
Joseph Haydn
Streichquartett Es-Dur Hob. III/31
Streichquartett C-Dur Hob. III/32
Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett A-Dur K 581 »Stadler-Quintett«
€ 29/38/47/57/66/70,– Zyklus OK
50% JM · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11
Mo, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal
Symphonisches
Schrammelquintett Wien · Wagner-Trenkwitz
»G’schamster Diener Euer Gnaden!«
Christoph Wagner-Trenkwitz
Moderation, Lesung, Gesang Bekanntes und Raritäten von Johann Strauss Vater & Sohn, Joseph Lanner u. a.
€ 24/37/49/56,– Zyklus SSW
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Mahler: Symphonie Nr. 8
Informationen siehe 09.05. siehe Seite 31
Ausverkauft Zyklus OI
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Grigory Sokolov
Ludwig van Beethoven
Sonate Es-Dur op. 7
Sechs Bagatellen op. 126
Franz Schubert
Sonate B-Dur D 960 siehe Seite 29
€ 64/83/98/114/124,– Zyklus KIG
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Orchester
Wiener KammerOrchester · Surkov · Dawidiuk
Leonid Surkov Oboe
Johanna Berki Moderation
Aurel Dawidiuk Dirigent
Werke von Franz Schreker, Johann Sebastian Bach, Ralph Vaughan Williams, Georg Friedrich Händel und Benjamin Britten
Veranstalter Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und minciospace_
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Literatur · Klavier
Musik und Dichtung: Buddenbrooks
Michael Dangl · Gabriel Meloni
Thomas Mann: Buddenbrooks VIII »Im Reich der Gedanken«
Michael Dangl Lesung
Gabriel Meloni Klavier
Werke von Alexander Skrjabin, Gustav Mahler, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Dmitri Schostakowitsch
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MUD1
50% JM · Musik und Dichtung 2025/26 ist Thomas Manns Buddenbrooks gewidmet · Mittagsmenü im KonzerthausRestaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien Unterstützt von wienerberger
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Kammermusik · Klavier
Nikolaj Szeps-Znaider · Daniil Trifonov
Nikolaj Szeps-Znaider Violine
Daniil Trifonov Klavier
Clara Schumann Drei Romanzen op. 22 für Violine und Klavier
Robert Schumann Sonate Nr. 2 d-moll op. 121 für Violine und Klavier
Anton Webern Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7
Ludwig van Beethoven Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier »Kreutzer-Sonate« siehe Seiten 20–21
€ 29/41/56/70/82/95/103/111,– Zyklus VIR
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Allgemein ab 08/04/26
15
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Samy Deluxe & Mikis Takeover! Ensemble
Samy Deluxe Rap Miki Kekenj
Violine, Arrangement, Musikalische Leitung
Gergana Petrova Violine
Erin Kirby Viola
Valentin Priebus Violoncello
Max Dommers Kontrabass
Marta Dotkus Cembalo
Der Hamburger Rap-Pionier Samy Deluxe und das Mikis Takeover! Ensemble vereinen die emotionale Stärke der klassischen Musiksprache mit der textlichen und rhythmischen Durchschlagskraft des HipHop.
Breakout Stars Opera Gala presented by the Opera Verace Foundation Wiener KammerOrchester · Deutscher
Alma Deutscher Dirigentin
Vorgestellt werden aufstrebende Sänger:innen kurz vor dem Karrieredurchbruch, die bereits an großen europäischen Häusern auftreten. Unter Leitung von Alma Deutscher, begleitet vom Wiener Kammerorchester präsentieren sie Arien, Duette und Ensembleszenen.
€ 35/45/55/65,–
VVK · Veranstalter Opera Verace Foundation
17
So, 19.30 Uhr · Großer Saal 40 Jahre Wiener Konzertvereinigung
Carl Orff: Carmina Burana
Orchester der Wiener Konzertvereinigung, Boku-Chor, Danute Ganahl Chorleitung, d’accord wien, Gumpoldskirchner Spatzen, Katja Kalmar Chorleitung, Simona Eisinger Sopran, Gernot Heinrich Tenor, Günter Haumer Bariton, Tristan Schulze Dirigent Tristan Schulze Daskalos-Hymnus op. 121 für Soli, Chor und Orchester (UA)
Carl Orff Carmina Burana. Cantiones profanae für Soli, Chor und Orchester siehe Seite 32
€ 30/35/42/48/58/68,–
50% Ermäßigung für Personen unter 26 Jahren · VVK Veranstalter Wiener Konzertvereinigung
Daniil Trifonov · 13/05/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik
Scharoun Ensemble Berlin
Wolfgang Amadeus Mozart
Hornquintett Es-Dur K 386c
Hans Werner Henze
Quattro Fantasie. Oktettsätze aus der Kammermusik 1958 und Adagio 1963
Franz Schubert Oktett F-Dur D 803
€ 27/36/46/55/62/67,– Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Dvořak: Symphonie Nr. 9
»Aus der Neuen Welt«
Wiener Symphoniker
Hayato Sumino – Cateen Klavier
Petr Popelka Dirigent
Antonín Dvořák
Karneval. Ouverture op. 92 Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95
»Aus der Neuen Welt«
Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur siehe Seiten 10–11
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus CUV
50% JM · VVK · Medienpartner DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Crossover
Philharmonic Five
»Cinema Europeo«
Erich Wolfgang Korngold Klavierquintett E-Dur op. 15
»Cinema Europeo« Filmmusik mit Charme und Leidenschaft. Werke von Nino Rota, Hans Zimmer, Vladimir Cosma, Sergej Prokofjew u. a. in Bearbeitungen
€ 29/39/52/64/74/80,– Zyklus PH5
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.00 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper Orchester der
J. S. Bach-Stiftung · Lutz
Bach-Kantaten
Julia Doyle Sopran
Matthias Helm Bass
Rudolf Lutz Cembalo, Leitung
Johann Sebastian Bach
Mein Herze schwimmt im Blut BWV 199
Selig ist der Mann BWV 57
Johann Sebastian Bach, Rudolf Lutz Willkommen, wertes Heil. Kantate für Bass und Orchester unter Verwendung von Arien aus den Kantaten BWV 36, 66 und 73 sowie mit Rezitativen von Rudolf Lutz (UA)
€ 29/38/57/66/70,– Zyklus JSB
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Wiener Symphoniker · Sumino – Cateen · Popelka
Hayato Sumino – Cateen Klavier
Petr Popelka Dirigent
Antonín Dvořák Karneval. Ouverture op. 92
Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67
€ 37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSY
50% JM · VVK · Unterstützt von PM Factory Consulting Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
Di, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Lied & Arien
Rising Stars
Álfheiður
Erla Guðmundsdóttir
Álfheiður Erla Guðmundsdóttir Sopran für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Harpa Reykjavík und Philharmonie Luxembourg
Kunal Lahiry Klavier
»Migrations – Story of a Bird«
Werke von Olivier Messiaen, Samuel Barber, Judith Weir, Lyra Pramuk, Jean Sibelius, Joseph Haydn, Nico Muhly, Claude Debussy, María Huld Markan Sigfúsdóttir u. a.
siehe Seite 35
€ 30,– Zyklus RIS, U30
50% JM · Freie Platzwahl
20
Mi, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal
Junges Publikum
Klangmobile
David e Mia
Maike Clemens Violoncello
David Volkmer Gitarre
Ausverkauft
Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Kammermusik · Solistisches
Josef Špaček · Miroslav Sekera
Josef Špaček Violine
Miroslav Sekera Klavier
Jan Václav Voříšek
Rondo op. 8
Fazıl Say
Sonate op. 7 für Violine und Klavier
Erich Wolfgang Korngold
Suite (Viel Lärm um Nichts op. 11)
Maurice Ravel
Tzigane.
Rapsodie de concert für Violine und Klavier
€ 24/29/32/33,– Zyklus MM
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Chor, Oratorium & Oper · Orgel
State Choir Latvija ·
Apkalna · Sirmais
Iveta Apkalna Orgel
Maris Sirmais Dirigent
Lionel Rogg
La cité céleste
(Deux visions d'apocalypse Nr. 2)
William Byrd
Ave verum corpus. Motette
Benjamin Britten Te Deum C-Dur
Rihards Dubra Herr, bleib bei uns!
Pēteris Vasks Dona nobis pacem
Johann Sebastian Bach
Fantasie G-Dur BWV 572
John Cameron
Lux aeterna (Bearbeitung von Edward Elgar: Nimrod aus Variations on an original theme »Enigma« op. 36)
Henry Purcell
Di, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal
Junges Publikum
Klangmobile
David e Mia
Maike Clemens Violoncello
David Volkmer Gitarre
Ausverkauft
Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Unterstützt von der European Concert Hall Organisation Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Hear my prayer, O Lord Z 15
(Bearbeitung: Sven David Sandström)
Thierry Escaich
Évocation II (Deux évocations) · Trois motets
Henry Balfour Gardiner
Evening hymn
siehe Seite 37
€ 27/34/42/51/58/62,– Zyklus VK, OR
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Hayato Sumino – Cateen · 19/05/26
21
Do, 19.00 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal · Brass & Blasmusik
Auftakt
Gemischter Satz 2026
VOCES8
Synesthetic4
Christoph Jarmer
Pi-hsien Chen Klavier
Dörte Lyssewski Lesung siehe Seiten 12–13
€ 29/38/47/57/66/70,–
Kartenpreise beinhalten die zur Verkostung angebotenen Weine
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« – Informationen unter konzerthaus.at/2526GS
Verkostungen in den Pausen · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Lang Lang
Ludwig van Beethoven
Sonate c-moll op. 13
»Grande Sonate Pathétique«
Sonate As-Dur op. 110 sowie Werke von Wolfgang Amadeus
Mozart, Isaac Albéniz, Enrique Granados und Franz Liszt siehe Seiten 14–15
€ 110/144/174/205/225/245,–
50% JM · VVK · Unterstützt von PORR
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Kammermusik
Widmann · Faust · Queyras · Aimard
Jörg Widmann Klarinette
Isabelle Faust Violine
Jean-Guihen Queyras Violoncello
Pierre-Laurent Aimard Klavier
Alban Berg
Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5
Maurice Ravel
Sonate für Violine und Violoncello
Elliott Carter Epigrams
Olivier Messiaen
Quatuor pour la fin du Temps siehe Seiten 14–15
€ 44,– Zyklus AV
50% JM · Freie Platzwahl · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
Global & lokal · Brass & Blasmusik
Gemischter Satz 2026
Musicbanda Franui
Nicholas Ofczarek Lesung
Garish
Jazzrausch Bigband siehe Seiten 12–13
€ 29/40/53/66/77/84,–
Kartenpreise beinhalten die zur Verkostung angebotenen Weine
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« – Informationen unter konzerthaus.at/2526GS
Verkostungen in den Pausen · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
23
Sa, 18.00 Uhr · Alle Säle
Global & lokal · Brass & Blasmusik
Gemischter Satz 2026
Musicbanda Franui
Javus Quartett
Klakradl
Laurenz Nikolaus
Sväng
Florian Boesch Bassbariton
Christoph Urbanetz Viola da gamba
Shuteen Erdenebaatar Klavier
Katharina Ernst Schlagzeug
Stefanie Dvorak, Dörte Lyssewski & Anna Rieser Lesung
Kartenpreis beinhaltet die zur Verkostung angebotenen Weine
50% JM · VVK · Für das »Finale« um ca. 22.00 Uhr im Großen Saal werden fixe Plätze vergeben. Bei den anderen Veranstaltungsteilen gilt freie Platzwahl. Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« –Informationen siehe konzerthaus.at/2526GS Weinverkostungen in den Pausen · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
24
So, 19.00 Uhr · Mozart-Saal Gala der Bulgarischen Kultur und Musik (Opus 3)
Donka Angatscheva Klavier, Sinfonietta Vratsa, JP3 – Jivko Petrov Trio, Lidia Baich Violine, Orlin Pavlov Gesang, Ildikó Raimondi Sopran, Madeleine Chobanova Sopran, Sandra Pires Gesang, Wladigeroff Brothers: Alexander Wladigeroff Trompete, Flügelhorn, Konstantin Wladigeroff Klavier, Klarinette; Teodora Miteva Violoncello, Hristo Pavlov Dirigent Werke von Frédéric Chopin, Franz Liszt, Astor Piazzolla, Parashkev Hadjiev, Manuel de Falla, Alexander Vladigerov u. a.
€ 20/30/40/50/60/80,–
VVK · Veranstalter Die Kunst lebt weiter DKLW
25
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal HYDE
»Orchestra Tour 2026 JEKYLL in Wien« Kulturverein Orchester Wien
Lorenz C. Aichner Dirigent
THE ABYSS · FINAL PIECE · NOSTALGIC LAST SONG · SSS · Red Swan · MAISIE und weitere Songs von Hyde
€ 70/85/104,–
VVK · Veranstalter European Music Consulting Japan Prof. Takehiko Okabe 26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Stanisław Słowiński
»Vivaldi Experience. Die vier Jahreszeiten«
Antonio Vivaldis Meisterwerk »Die vier Jahreszeiten« wird neu interpretiert von Stanisław Słowiński, dem Orchester InfraArt und führenden Improvisationskünstler:innen der europäischen Musikszene.
Milica Djordjević Neues Werk (EA) Jieun Jeong mit dir zu schweigen (EA)
Rachel C. Walker I thought the passing of time would let the truth emerge (EA)
€ 29,– Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Musicbanda Franui · 22 & 23/05/26
ab 01/04/26
Allgemein ab 08/04/26
27
Mi, 12.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Jess-Trio-Wien
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 2
D-Dur op. 36 (Fassung für Klaviertrio)
Frédéric Chopin Klaviertrio g-moll op. 8
€ 24/31/37/41,– Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Loriot: Szenen einer Ehe mit Senta Berger und Friedrich von Thun
Senta Berger Lesung
Friedrich von Thun Lesung
Maria Reiter Akkordeon
Als Hommage an den humoristischen Großmeister finden sich mit Senta Berger und Friedrich von Thun zwei Bühnen- und Filmgrößen zusammen, um diesen Szenen Leben und Lachen einzuhauchen.
Restkarten nach Verfügbarkeit
VVK · Ersatztermin für den 6. März 2026
Veranstalter Alegria Konzert GmbH
Mi, 20.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart«
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauß, Josef Strauß
Opern- und Operettenarien sowie Duette von Emmerich Kálmán und Franz Lehár
€ 45/55/75/110,–
VVK
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
28
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Brass & Blasmusik · Global & lokal
Federspiel
»Wir & Jetzt« siehe Seite 28
€ 29/41/57/72/83/91,– Zyklus AOB
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Frang · Hornung · Kozhukhin
Vilde Frang Violine
Maximilian Hornung Violoncello
Denis Kozhukhin Klavier
Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 63
Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80
Klaviertrio Nr. 3 g-moll op. 110 siehe Seiten 20–21
€ 29/38/47/57/66/70,– Zyklus KT
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Alban Berg
Ensemble Wien
»Glück und Unsterblichkeit«
Sebastian Gürtler & Régis Bringolf Violine
Subin Lee Viola
Florian Berner Violoncello
Ariane Haering Klavier
Alexander Neubauer Klarinette
Gast aus dem »Music for Social Change«Programm der Hilti Foundation Viola
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett C-Dur K 515
Olivier Messiaen
Quatuor pour la fin du Temps
€ 27/41/51/58,–
VVK · Veranstalter Verein »Freunde zur Förderung des Alban Berg Ensembles Wien«
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Brass & Blasmusik
ZAM Abschlussgala
Alpen & Glühen
Federspiel
Vivi Vassileva Percussion
Feuerwehrmusikkapelle Langwies
Musikverein Langen bei Bregenz
Jodelgruppe Langen bei Bregenz
Musikverein Randegg
Kärntner Madrigalchor Klagenfurt
Chor Ad Libitum
siehe Seiten 22–23
€ 26/32/40/46/52/56,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Schubert-Saal
ZAMreden
Matthias Naske im Gespräch mit Protagonist:innen des ZAM-Projekts
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal
50% JM · VVK · Ersatztermin für den 18. November 2025
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Jan Lisiecki
World (of) Dance
Tänze von Bohuslav Martinů, Manuel de Falla, Karol Szymanowski, Franz Schubert, Béla Bartók, Alberto Ginastera, Frédéric Chopin, Johannes Brahms, Astor Piazzolla und Isaac Albéniz
siehe Seite 30
€ 25/36/48/60/72/81/88/95,– Zyklus KIG
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
02
Di, 11.00 Uhr · Mozart-Saal
Junges Publikum
Sing Along
»Blauli«
Schüler:innen und Pädagog:innen der Schule Zinckgasse
Lorenzo Gangi Percussion
Karin Hopferwieser Violoncello
Mark Peter Royce Klavier
Simon Schellnegger Viola
Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko Moderation, Konzept
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
03
Mi, 12.30 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Literatur · Klavier
Musik und Dichtung: Buddenbrooks
Tilmann Tuppy · Julia
Riedler · Soley Blümel
Thomas Mann: Buddenbrooks IX »Nie sollst Du mich befragen«
Tilman Tuppy Lesung (12.30 Uhr)
Julia Riedler Lesung (18.30 Uhr)
Soley Blümel Klavier
Franz Liszt
Isoldens Liebestod aus »Tristan und Isolde« S 447 (Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner) sowie weitere Wagner-Bearbeitungen von Franz Liszt und Werke von Johann Sebastian Bach
50% JM · Musik und Dichtung 2025/26 ist Thomas Manns Buddenbrooks gewidmet · Musik und Dichtung zu Mittag: Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien · Unterstützt von wienerberger Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
ORF Radio-Symphonieorchester Wien Asmik Grigorian Sopran
Germán Olvera Bariton
Stephan Zilias Dirigent Werke von Nikolai Rimski-Korsakow Arien und Duette aus Peter Iljitsch Tschaikowskys »Eugen Onegin« und »Pique Dame« sowie von Giacomo Puccinis »Madama Butterfly« und » Manon Lescaut« siehe Seite 38
€ 41/56/72/86/98/108/115,– Zyklus MST
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Neue Musik PHACE
»Solstices«
Georg Friedrich Haas Solstices
€ 29,– Zyklus PHA
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.45 Uhr · Neuer Salon Salon PHACE
Juri Giannini im Gespräch mit den Interpret:innen des anschließenden Konzerts im Berio-Saal.
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Berio-Saal
Mi, 20.30 Uhr · Mozart-Saal Wiener Hofburg Orchester
»Strauss & Mozart« Informationen siehe 27.05.
€ 45/55/75/110,–
VVK
Veranstalter Wiener Residenzorchester Veranstaltungs GmbH
06
Sa, 15.00 Uhr · Großer Saal
Festliches Singen 2026
»Viele kleine Papagenas, viele kleine Papagenos«
Wiener KinderStimmen, Wiener ABChöre, Wiener KinderChor, Wiener MädchenChor, Wiener CrescendoChor, Wiener JugendChor, Lehrer:innen der Singschule Wien, Solist:innen aus dem Wiener JugendChor, Junges Blockflötenorchester Wien, Instrumentalensemble Festliches Singen 2026 Christiane Fischer Musikalische Gesamtleitung
Ein musikalisches Abenteuer rund um Mozarts Oper »Die Zauberflöte«, erzählt von hunderten Kindern und Jugendlichen der Singschule Wien.
€ 12/14,–
VVK · Für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr sind Karten zum Einheitspreis von € 10,– (Kat 2–4) erhältlich.
Veranstalter MA 13 - BA 3 Musikschulen der Stadt Wien
07
So, 10.30 Uhr · Mozart-Saal Orchester
Wiener KammerOrchester · Kerkezos · Navarro Lara
Theodore Kerkezos Saxophon Francisco Navarro Lara Dirigent Werke von George Gershwin, Narongrit Dhamabutra, Mikis Theodorakis, Ottorino Respighi und Wolfgang Amadeus Mozart
€ 29/38/57/66/70,– Zyklus MA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 11.00 Uhr · Großer Saal Festliches Singen 2026
»Viele kleine Papagenas, viele kleine Papagenos« Informationen siehe 06.05.
€ 12/14/18/21,–
VVK · Für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr sind Karten zum Einheitspreis von € 10,– (Kat 2–4) erhältlich. Veranstalter MA 13 - BA 3 Musikschulen der Stadt Wien
08
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film · Jazz
Film + Musik live
Feuillade:
Fantômas
Nicolas Giraud Trompete
Gabriel Cazes Klavier
Film »Fantômas. Teil 1: À l'ombre de la guilotine (Im Schatten der Guillotine)« (F 1913)
Regie Louis Feuillade
Musik Gabriel Cazes, Nicolas Giraud siehe Seite 33
€ 34/45/52,– Zyklus F
50% JM · VVK · Medienpartner ray Filmmagazin
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Lied & Arien
Kate Lindsey
Zum 80. Geburtstag von Helmut Deutsch
Kate Lindsey Mezzosopran
Helmut Deutsch Klavier
Lieder von Robert Schumann, Hugo Wolf, Joseph Marx, Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold siehe Seite 38
€ 29/39/52/64/74/80,– Zyklus LIE
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
09
Di, 11.00 Uhr · Großer Saal
Junges Publikum
Schulkonzert
»Blauli«
Superar Kinderchor, Lorenzo Gangi
Percussion, Karin Hopferwieser Violoncello, Mark Peter Royce Klavier, Simon
Eine überraschende Kombination aus Klassisch und Kubanisch: The Sarahbanda verbinden kubanische Tanzrhythmen mit dem Klang eines Instruments, das in kubanischen Gruppen nicht existiert – des Horns.
€ 29/39/52/64/74/80,– Zyklus CUV, U30
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Neue Wiener Stimmen
Informationen siehe 09.06.
€26/30/34/38,–
VVK · Veranstalter Neue Wiener Stimmen
Njioma Chinyere Grevious · 10/06/26
Jan Lisiecki · 01/06/26
Symphonisches
Schrammelquintett Wien · 13/06/26
13
Sa, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal Symphonisches
Schrammelquintett Wien
»Auf der Tour«
Bekanntes und Raritäten von Johann Strauss Vater & Sohn, Joseph Lanner u. a.
€ 24/37/49/56,– Zyklus SSW
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper Sing on Stage
Ein Fest für Händel
Barucco, Stage Choir
Wiener Singakademie
Landesjugendchor Wien
Miriam Kutrowatz Sopran
Heinz Ferlesch Dirigent
Chöre und Arien aus den Werken
Georg Friedrich Händel siehe Seite 39
Konzertbesuch: € 26/33/43/52/59/64,–Mitwirkung beim Stage Choir: € 44,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Elisabeth Leonskaja
Brahms: Sonaten
Johannes Brahms
Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1
Sonate Nr. 2 fis-moll op. 2
Sonate Nr. 3 f-moll op. 5 siehe Seiten 6–9
€ 29/39/52/64/74/80,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Alte Musik & Originalklang · Solistisches
Gunar Letzbor
»Bach privat«
Gunar Letzbor Barockvioline
Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo sowie Werke von Johann Joseph Vilsmayr, Johann Paul Westhoff und Georg Philipp Telemann
€ 28/42/53/60,–
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18
Do, 10.00 Uhr · Großer Saal
Orchester · Inklusive Formate Im Klang berührt
Wiener Symphoniker
Petr Popelka Dirigent
Julian Hüttl Moderation
Petra Linecker Moderation, Konzept
Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« siehe Seite 26
»Im Klang«-Plätze € 32,–/weitere Plätze € 19,–
50% Ermäßigung beim Kauf von mindestens 2 Karten
50% JM · Freie Platzwahl im Bereich der »Im Klang«Plätze. Alle anderen Bereiche mit fixen Plätzen. · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
& 18/06/26
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Solistisches
Tabea Zimmermann · Thomas Hoppe
Tabea Zimmermann Viola
Thomas Hoppe Klavier
Johann Nepomuk Hummel
Sonate Es-Dur op. 5/3 für Viola und Klavier
Johannes Brahms
Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier
(Bearbeitung für Viola und Klavier)
Max Reger
Sonate B-Dur op. 107 für Viola und Klavier siehe Seite 6–9 & 32
€ 29/38/47/57/66/70,– Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal Orchester Fridays@7
Wiener Symphoniker · Avdeeva · Popelka
Yulianna Avdeeva Klavier
Petr Popelka Dirigent
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit Allegra and the Vienna Symphony Rhythm & Blues Band siehe Seiten 6–9
€ 30/42/57/72/83,– Zyklus FR@7
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
Tabea Zimmermann · 29/05
Petr Popelka · 18/06/26
Miriam Kutrowatz · 14/06/26
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/04/26
Allgemein ab 08/04/26
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Brass & Blasmusik · Jazz
Puschnig · Shilkloper · Sass
»3 Horns«
Wolfgang Puschnig Altsaxophon
Arkady Shilkloper Horn, Alphorn
Jon Sass Tuba
Hochkarätig besetztes Trio: Wolfgang Puschnig, Mitbegründer des Vienna Art Orchestra, zählt zu den profiliertesten Saxophonisten Europas. Jon Sass, weltweit gefeierter Tubist, ist bekannt für unverwechselbaren Sound und stilistische Vielseitigkeit.
Arkady Shilkloper gilt als Pionier moderner Spieltechniken wie Multiphonik und Zirkularatmung auf Horn und Alphorn. Mit 3 Horns widmen sich die drei Musiker einem neuen Projekt – virtuos und experimentierfreudig.
€ 29/38/47/57/66/70,– Zyklus AOB
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg ·
Buchbinder
Rudolf Buchbinder Klavier, Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Es-Dur K 271 »Jeunehomme«
Klavierkonzert C-Dur K 503
Klavierkonzert d-moll K 466 siehe Seite 34
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus SCA
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Wiener Klassiksolisten
Solisten des Wienerklassik Orchesters
Lorant Boszodi & Qing Zhao Chen Violine, Szabolcs Bozsodi Viola, Michael Luginbühl Violoncello, Franz König Kontrabass, Bernhard Pfaffelmaier Klarinette, Pavel Kachnov Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouverture zu »Le nozze di Figaro« K 492
Klarinettenkonzert A-Dur K 622
Symphonie Nr. 25 g-Moll KV 183
Klavierkonzert C-Dur K 467
€ 30/36/42/48,–
VVK · Veranstalter Wienerklassik König & Pfaffelmaier OEG
Sa, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Sinziana Mircea & Friends
»IMAGINE UNIVERSE«
Sinziana Mircea Klavier
Gäste: Pietro Dossena Synthesizer, Electronics, Marco Scazzetta Handpans, Percussion, Mariia Velia Flöte, Adistu Live Video Mapping, Video Projektionen
Das klassische Musikkonzert – neu erfunden für das 21. Jahrhundert: Klavier, elektronische Musik, Percussion, Flöte und Videomapping sind in einem immersiven Setting zu erleben. Mit Werken von Sinziana Mircea, Sergej Rachmaninoff, Hans Zimmer u. a.
€ 29/42/55,–
VVK · Veranstalter Asociatia MuseArt
21
So, 11.00 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Wiener Symphoniker · Avdeeva · Popelka
Yulianna Avdeeva Klavier
Petr Popelka Dirigent
Barbara Rett Moderation
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15
Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« siehe Seiten 6–9
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSM, VWS
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 52)
11.00 Uhr · Schönberg-Saal · Wotruba-Salon · Neuer Salon Vorhören!
Esther Planton, Karin Meissl
Robin Prischink Workshopleiter:innen
Eine kreative Auseinandersetzung mit Franz Schuberts »Große C-Dur-Symphonie«
Separate Einführungen für Kinder von 8–10 bzw. 11–12 Jahren und Jugendliche ab 13 Jahren
So, 18.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg · Buchbinder
Informationen siehe 20.06. siehe Seite 34
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus SCB
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
27
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Global & lokal · Crossover
Herbert Pixner Projekt
»Tour 2026«
Herbert Pixner Diatonische Harmonika, Klarinette, Trompete, Flügelhorn
Manuel Randi Gitarren
Elisabeth Jamnik Harfe
Alex Trebo Konzertflügel
Werner Unterlercher Bass siehe Seite 34
Restkarten nach Verfügbarkeit
50% JM · VVK · weiteres Konzert am 29. November 2026
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
29
Mo, 20.00 Uhr · Großer Saal
Pat Metheny
Pat Metheny Gitarre
Pat Metheny zählt zu den prägenden Stimmen des Jazz. Mittlerweile blickt der Jazzgitarrist auf über 20 Millionen verkaufte Alben und 20 Grammy-Auszeichnungen in zehn verschiedenen Kategorien zurück. Aktuell geht er mit seinem neuen Ensemble Side-Eye III+ auf Welttournee und ist in diesem Rahmen auch wieder im Wiener Konzerthaus zu erleben.
€ 99,99/109,99/119,99/129,99
VVK · Veranstalter Barracuda Music GmbH
Yulianna Avdeeva · 19 & 21/06/26
Puschnig · Sass · Shilkloper · 19/06/26
Höhepunkte im Herbst 2026
Do, 10/09/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier
Pittsburgh Symphony
Orchestra · Kantorow · Honeck
Werke von Brahms und Schostakowitsch
€ 45/88/113/140/172/186,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Virtuos!« Informationen unter konzerthaus.at/2627VIR
Mi, 30/09/26 · Mozart-Saal
Global & lokal
Ursula Strauss & Ernst Molden
Album-Release-Konzert »nochtvegl«
Die herausragende Schauspielerin und der Wiener Liedermacher präsentieren ihr neuestes Werk.
€ 29/42/54/64/77/83,–
Mi, 07/10/26 · Großer Saal
Pop, Alternative & Electronics
Cari Cari
Live 2026
Ein musikalischer »Trip Around the Sun« mit dem österreichischen Indie-Duo
VVK · € 42/45/54/60,– · Stehplätze € 45,–
Do, 17/09/26 · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang Mahler Academy Orchestra · Barron · von Steinaecker Werke von Gustav Mahler
€ 29/44/59/73/86/94,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Originalklang« Informationen unter konzerthaus.at/2627OK
Do, 01/10/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier RSO Wien · Gigashvili · Poschner
Werke von Kendall, Ravel und Strawinski
€ 29/41/52/61/73/78,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »RSO Wien« Informationen unter konzerthaus.at/2627RSO
Fr, 09/10/26 · Großer Saal
Brass & Blasmusik
Musicbanda Franui & Friends
»Die große Schubertsache«
€ 29/43/57/69/80/87,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Grenzenlos Musik« Informationen unter konzerthaus.at/2627GM
Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf
So, 20/09/26 · Großer Saal
Neue Musik Klangforum Wien · Kaziboni
Georg Friedrich Haas: 11.000 Saiten
€ 44/59,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Nouvelles Aventures« Informationen unter konzerthaus.at/2627NA
Mo, 05/10/26 · Großer Saal
Orchester · Solistisches Wiener Symphoniker · Kremer · Chan
Werke von Gubaidulina, Schnittke und Prokofjew
€ 29/52/67/82/99/107,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Festkonzerte der WS« Informationen unter konzerthaus.at/2627WSF
Sa, 10/10/26 · Großer Saal
Chor, Oratorium & Oper
Haydn: Die Schöpfung
Barucco · Wiener Singakademie · Ferlesch
€ 29/41/52/61/73/78,–
Konzert im Zyklus »Vokalklang« bzw. »Musik im Gespräch« Informationen unter konzerthaus.at/2627VK bzw. 2627G
Alexandre Kantorow
Heinz Ferlesch
Philipp von Steinaecker
Elim Chan
Ursula Strauss
Markus Poschner
Cari Cari
Musicbanda Franui
Vimbayi Kaziboni
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
Mo, 12/10/26 · Großer Saal
Jazz
Pink Martini
»30 Years of Pink Martini«
VVK · € 30/42/59/75/86/94,–
Mo, 12/10/26 · Mozart-Saal
Pop, Alternative & Electronics SCHMUSECHOR SOLO
Eine prickelnde Mischung aus Popmusik, Performance und Haute Couture: In seinen Arrangements spannt der Schmusechor seinen Bogen von Radiohead bis Peaches.
Konzert im Rahmen des Zyklus »Cuvée« Informationen unter konzerthaus.at/2627CUV VVK · € 38/42/47,- · Stehplätze € 42,–
Do, 15/10/26 · Mozart-Saal
Global & lokal
Barcelona Gipsy balKan Orchestra
Die multikulturelle Band aus Barcelona vermischt traditionelle Musik aus allen Ecken des Mittelmeerraums.
€ 29/39/49/59/68/73,–
Mi & Do, 04 & 05/11/26 · Großer Saal
Comedy
Helge Schneider
»Ellebogen vom Tich!««
VVK · € 42/50/62/72/80/85,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Comedy & Music« Informationen unter konzerthaus.at/2627CM
Mo, 19/10/26 · Großer Saal
Pop, Alternative & Electronics Cat Power
»The Greatest Tour – 20th Anniversary Performance of the Album in its Entirety«
V VK · € 29/43/61/77/91/100,–
Eröffnungskonzert des Zyklus »Singer-Songwriter« Informationen unter konzerthaus.at/2627SIN
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Rollstuhlplätze sind zum Preis von 12 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag Saison 2025/26: 1. September 2009) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50% Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 18 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
U30: Alle Personen unter 30 Jahren (Stichtag Saison 2025/26: 1. September 1995) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen in der Saison 2025/26 an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 18 Euro.
Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
Subventionsgeber
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Ein Festival, das Grenzen sprengt!
Ein Sommer, der klingt!
Internationale Stars, außergewöhnliche Programme und die einzigartige Kulisse aus Sonne, Seen und Bergen verschmelzen zu einem Kulturereignis der Extraklasse.
Unter dem Motto fern & nah macht der Carinthische Sommer Kärnten zum vibrierenden Treffpunkt der internationalen Musik- und Literaturszene. Kärnten wird zum Mittelpunkt des kulturellen Geschehens im Süden Österreichs.
Avi Avital
Hilary Hahn
Sharon Kam
Georg Nigl
RSO Wien
Anna Anderluh
Golnar Shahyar
Birgit Minichmayr
Il Giardino Armonico
Joachim Meyerhoff
Kammerorchester Basel
carinthischersommer.at
Yi-Chen Lin & RSO Wien (c) Marta Gillner
Hilary Hahn (c) Chris Lee
Senny Camara (c) Tiwel
Startenor ROLANDO VILLAZÓN
Wiener Konzerthaus 12. April 2026 So. 19.30 Uhr
Musik aus Opern wie Idomeneo, La clemenza di Tito, Il re pastore und Die Zauberflöte.
Mit dem Orchester PRJCT
Abendpauschale mit der Bmove-App 6 € für 6 Std.
Mit der Bmove-App wird die Abendpauschale (18–24 Uhr) von 6 € automatisch verrechnet. Bei Einfahrt mit Kurzparkticket erhalten Sie an der Konzerthauskassa eine Nachsteckkarte und bezahlen am Kassenautomaten in der Garage.
Die Abendpauschale gilt in den folgenden Garagen:
Garage am Schwarzenbergplatz – Einfahrt: Am Heumarkt 39
Garage beim Palais Schwarzenberg – Einfahrt: über Prinz-Eugen-Straße / Schwarzenbergplatz
www.bestinparking.com / www.bmove.com
Konzerthaus Nachrichten Nr. 2 (36. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (3. März 2026) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at
Herausgeber, Eigentümer, Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant
Redaktion Annelie Lechner
Redaktionelle Mitarbeit Birgit Zawichowski, Alexandra Ziane
Grafische Gestaltung Corina Gruber
Grafische Mitarbeit Theo Pongracz
Fotos & Abbildungen (soweit bezeichnet): Cover: Jen Rosenstein (Redman), Jeanette Sophie (Ness), Julia Wesely (Jacquot), Ari Magg (Ólafsson), S. 2: Antonia Wechner (Jacky Terrasson Trio), Jeanne Degraa (Ofczarek), S. 2: Sonja Mueller (Lang), Jiyang Chen (Chinyere), Eva Schram (Guðmundsdóttir), S. 4: Jen Rosenstein (Redman), S. 15: Carlos Suarez (Förder:innen bei Resonanzen-Eröffnung, George Hamilton), S. 16: Ari Magg (Ólafsson), S. 22: Marco Borggreve (Kozhukhin), Julien Mignot (Melnikov), Dario Acosta (Trifonov), S. 24: Julia Wesely (Vassileva), Severin Koller (Federspiel), Lukas Beck (Alpen & Glühen), S. 26: Helena Wimmer (Lilyt), S. 27: Jeanette Sophie (Ness), S. 28: Severin Koller (Federspiel), S. 29: Victoria Nazarova (Sokolov), S. 30: Stefano Galuzzi (Lisiecki), S. 31: Marco Borggreve (Nelsons), Jacek Dylag (Kroke), S. 32: Johannes Wahl (Wiener Konzertvereinigung), Marco Borggreve (Zimmermann), S. 33: Vladimir Volkov (Dovgan), Gaumont Production (Filmstill: Fantômas), S. 34: Marco Borggreve (Buchbinder), Karin Lernbeiss (Herbert Pixner Projekt), S. 35: Eva Schram (Guðmundsdóttir), S. 36: Marta Gillner (Company of Music), S. 37: Aiga Redmane (Apkalna), S. 38: Timofei Kolesnikov (Grigorian), Yulia Oliver-Taylor (Lindsey), S. 39: Igor Ripak (Sing on Stage), S. 40: Jeanette Sophie (Ness), Kyutai Shim / DG (Kim), S. 41: Helena Wimmer (Lylit), S. 42: Dario Acosta (Trifonov), S. 43: Ryuya Amao (Sumino – Cateen), S. 44: Marco Borggreve (Aimard), Raffaela Proell (Musicbanda Franui), S. 45: Studio Felix Groteloh (Federspiel), S. 46: Ari Magg (Ólafsson), S. 47: Stefano Galuzzi (Lisiecki), Jiyang Chen (Grevious), S. 48: Julia Wesely (Symphonisches Schrammelquintett), Salzburger Festspiele/Wildbild/Freund (Kutrowatz), Peter Rigaud (Popelka), Marco Borggreve (Zimmermann), S. 49: Julian Raggl (Puschnig · Sass · Shilkloper), Maxim Abrossimow (Avdeeva), S. 50: Sasha Gusov (Kantorow), Annemone Taake Photography (Steinaecker), Astrid Ackermann (Kaziboni), Rafaela Proell (Strauss), Robert Josipovic Photography (Poschner), Simon Pauly (Chan), Andreas Jakwerth (Cari Cari), Raffaela Proell (Musicbanda Franui), Michaela Grabner (Ferlesch), S. 51: Hornbecker Photo (Pink Martini), Hanna Fasching (Schmusechor Solo), Rob Lewis (spalding), Dani Carbonell (Barcelona Gipsy balKan Orchestra), Cat Power (Album Cover: The Greatest), Anna Maggy (Arnalds), Helge Schneider (Schneider), Ronnie Niedermeyer (Molden/Nino aus Wien), Karin Lernbeiss (Herbert Pixner Projekt)
Druck Walla & Co, Druckerei GmbH, Neutorgasse 9, 1010 Wien · Erscheinungsort Wien
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