The Constellation Choir & Orchestra bringen unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner österliche Werke von Bach zur Aufführung
Gustav Mahler
Wiener Philharmoniker, Luxembourg
Philharmonic und RSO Wien interpretieren große Chorsymphonien und die Rückert-Lieder
Carminho
Salzluft und Sehnsucht: Die FadoSängerin verleiht dem portugiesischen Lebensgefühl ihre Stimme und präsentiert ihr neues Album
Carminho
Sehr geehrtes Publikum,
nicht nur die Gegenwart, sondern die Zeit an sich ist ein spannendes Phänomen. Durch feinste Messungen meinen wir sie zu kontrollieren, und zugleich trägt sie Kennzeichen eines sozialen Konstrukts. Physikalisch beschreibt die Zeit eine Dimension, in der Veränderungen und Prozesse ablaufen. Seit der Erfindung mechanischer Uhren prägt uns ein quantitatives Zeitverständnis, das die Zeit bis in kleinste Einheiten gliedert und einordnet. Für eine lange Periode der Zivilisationsgeschichte, bis ins Mittelalter hinein, wurde Zeit stärker qualitativ als quantitativ verstanden und erlebt. Es waren Tätigkeiten und Ereignisse wie Gebets-, Arbeitsund Marktzeiten, die den Ablauf eines Tages oder der Nacht strukturierten und so das Leben und die Gemeinschaft prägten.
Wenn ich nun an ein gelungenes Konzert denke, dann erinnert das Geschehen in diesem an ein zeitloses, qualitatives zeitliches Phänomen. In einem gelungenen Konzert spielt die Dauer keine entscheidende Rolle mehr. Parameter wie die Authentizität und die künstlerische Qualität, die Resonanzfähigkeit des Publikums und die Integrität der musikalischen Konstellation, des Settings, tragen zu einem tatsächlich zeitlosen gemeinsamen Erlebnis der Wahrnehmung und der Kommunikation bei.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele von künstlerischer Exzellenz geprägte zeitlose Momente im Wiener Konzerthaus, die Ihnen viel Freude bereiten sollen. Bitte schenken Sie den anregenden Einblicken und Empfehlungen der folgenden Seiten Ihre Aufmerksamkeit und der Musik im Wiener Konzerthaus weiterhin Ihr Vertrauen und Ihre Zeit.
Mit herzlichen Grüßen
Matthias Naske Intendant
Julian Prégardien
Ein Interview mit dem gefeierten Tenor und Porträtkünstler dieser Saison
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BLICKPUNKT
Gustav Mahler und die Literatur
Die intensive Beziehung des Komponisten zu Jean Paul, Friedrich Rückert u. a. als Schlüssel zum Verständnis seiner Musik
RÜCKBLICK
21/12/25
So, 11 & 15.00 Uhr · Mozart-Saal Familienkonzert mit Federspiel und André Gatzke
»Federleichte Weihnacht«
Die Musiker von Federspiel begeistern mit ihrer leichtfüßigen Virtuosität alt und jung zu jeder Jahreszeit. Nach einem Weihnachtskonzert für Familien und der großen Gala zu Silvester kehren Sie im April zurück, um Kinder ab 6 Jahren bei Piccolo ins »Grand Hotel Federspiel« einzuladen:
Sa & So, 11 & 12/04/26 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal Piccolo: »Grand Hotel Federspiel«
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MUSIKREISEN
Wien
Herbert Zotti über Ursprünge und Entwicklung des Wienerlieds
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ORCHESTER · SOLISTISCHES
Gut gegen Schwermut
Seelenverwandtschaft, tausend Briefe, keine Begegnung: Peter Iljitsch Tschaikowsky und Nadeshda von Meck
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NEOKLASSIK · POP, ALTERNATIVE, ELECTRONICS
Hildur
Guðnadóttir
Das Konzerthaus-Debüt der isländischen Oscar- und Grammypreisträgerin mit ihrem neuen Programm »Where To From«
18 KLAVIER Ein geläuterter Virtuose
Arcadi Volodos gibt ein Rezital mit Werken von Frédéric Chopin und Franz Schubert
20 ORCHESTER · SOLISTISCHES Felsenfeste Musik und ein schillerndes Seifenkonzert
Marin Alsop am Pult des RSO Wien mit einem ihr gewidmeten neuen Werk von John Adams und Samuel Barbers Violinkonzert
CHOR, ORATORIUM & OPER
Komponiertes
Lachen
Wie Kantaten und das OsterOratorium von Johann Sebastian Bach eine alte liturgische Tradition aufgreifen
24 GLOBAL & LOKAL
Die Lust an der Melancholie
Die Fado-Sängerin Carminho stellt ihr neues Album »Eu Vou Morrer de Amor ou Resistir« vor
María Dueñas, S. 27
Die Strottern, S. 12
Weites Herz, offener Horizont:
Julian Prégardien
Als »melancholischen Enthusiasten« charakterisierte ihn liebevoll einmal die Süddeutsche Zeitung. Die FAZ feierte seine feinsinnige Gestaltungskunst als »präzise, kristallklar und unsentimental«. Dabei weiß der Tenor Julian Prégardien stets mit viel Gefühl berührende Bögen zu spannen und wird dafür auf der Opernbühne ebenso bejubelt wie im Konzertsaal
Seine große Hingabe gilt dem Lied, bei dem Sänger und Publikum verhältnismäßig vertraulich zusammentreffen. Vor allem weiß Julian Prégardien hier immer wieder die Schranken der Konvention zu überwinden. Dem entdeckungsfreudigen Ausnahmekünstler ist gerade eine facettenreiche Porträtreihe gewidmet. In einer erfreulichen Fülle von Auftritten – für Kenner:innen ebenso wie für Kinder – präsentiert er seit Saisonbeginn den Reichtum seines künstlerischen Spektrums.
Die erste Hälfte Ihrer Residenz war geprägt von Ihrem erklärten Lieblingskomponisten Franz Schubert – nicht nur in dem eröffnenden Liederabend mit Sir András Schiff, sondern auch in den nahbaren Formaten »Schubert für alle« und »klangberührt«. Was hat Sie persönlich
in diesen Klangbegegnungen mit dem Publikum berührt?
Ein ganz besonderer Moment war während des »klangberührt«Konzertes mit Lilian Genn und Bryan Benner, als wir zu »Des Baches Wiegenlied« alle Menschen im Saal eingeladen haben, mitzusummen. So haben wir alle gemeinsam dem Müllerburschen ein Schlaflied gesungen. Und natürlich war das erste »Schubert für alle«Programm am 19. November ein ganz besonderer Abend für mich, weil eine vor zwei Jahren gepflanzte Saat nun aufgeht: Da habe ich mit dem Projekt »Müller*in Wien« Schubert zum Grundnahrungsmittel erklärt, Lieblingslieder verschenkt und die Lieder seiner »Schönen Müllerin« an zehn verschiedenen Orten in Wien aufgeführt.
»Die echte Freiheit liegt meiner Ansicht nach im emotionalen Überschwang, den ich mir erlaube.
Den Liedern nachzufühlen ist eine ±±Gratwanderung.«
JULIAN PRÉGARDIEN
In Ihren Lied-Interpretationen nehmen Sie sich gerne etwas mehr Freiheiten, als es die Allgemeinheit bei diesem Repertoire vielleicht gewohnt ist (auch wenn erwiesen ist, dass das Verzieren durch die Wiedergabe von Schuberts Freund und Lieblingssänger Johann Michael Vogl von Anfang an Tradition hat). Von welchen Impulsen lassen Sie sich dabei leiten? Die echte Freiheit liegt meiner Ansicht nach im emotionalen Überschwang, den ich mir erlaube. Den Liedern nachzufühlen ist eine Gratwanderung. Ich versuche das intellektuelle Übergewicht, das dem Format Liederabend – zumal in der Schubert-Tradition – anhaftet, ins Gleichgewicht zu bringen mit einer nahbaren Gefühlsechtheit.
Einigen der bedeutendsten Schubert-Lieder (z. B. »Du bist die Ruh«) liegen Verse von Friedrich Rückert zugrunde. Nun singen Sie im April die Rückert-Lieder von Gustav Mahler mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister: Endet bei Mahler die Möglichkeit des freien Umgangs mit dem Material oder sehen Sie für sich da noch einen Spielraum?
Natürlich sind künstlerische Freiheit und Flexibilität hier tatsächlich eingeschränkter als bei Schubert-
Liedern. Ich sehe meine Aufgabe bei Mahler-Liedern auch anders gewichtet: Sie sind in gewisser Weise transparenter komponiert. Ich meine damit, dass darin oft nur eine mögliche Art der Darbietung durchscheint. Als ich mich vor fünf Jahren anlässlich des jugendlichen Zyklus »Lieder eines fahrenden Gesellen« das erste Mal mit Mahlers Liedern beschäftigt habe, habe ich gemerkt, dass die Helligkeit meiner TenorStimme hier – wie übrigens auch bei Schuberts »Winterreise« – eine für viele Hörer:innen ungewohnte Klanglichkeit eröffnet.
Klanglichkeit spielt ja auch in der feinnervigen Lyrik Rückerts eine große Rolle. Ich habe vor einigen Jahren ein reines Rückert-Programm aufgeführt, gemeinsam mit dem kürzlich plötzlich verstorbenen Komponisten und Pianisten Rudi Spring. Er hat mir einen Rückert-Liederzyklus auf die Stimme komponiert, mit viel Sensibilität für Rückerts einzigartige Wortkompositionen, und dabei meine Neugierde auf »mehr Rückert« entfacht.
Gibt es für Sie über die Verse des Sprachartisten Rückert hinaus noch andere,
Schubert und Mahler sind beide auf eigene Weise Wien verbunden. Ihre Beziehung zu dieser Stadt haben Sie anlässlich Ihres Tamino-Debüts an der Staatsoper vor einem Jahr als besonders, aber in Entwicklung beschrieben. Wie fühlt sich diese Beziehung denn heute an? Durch die »Zauberflöten«-Episode an der Staatsoper habe ich die Musikstadt Wien noch einmal auf etwas andere Art und Weise näher kennengelernt als durch meine vielgeliebte Residenz hier im Wiener Konzerthaus mit ihren niederschwelligen Schubert-Aktionen und Vermittlungsaktivitäten. So gesehen ist meine Beziehung zu Wien weiterhin in Entwicklung, und ich schaue mit besonderer Offenheit auf die nächsten Jahre, vor allem auch auf das Im Porträt
persönlich empfundene Verbindungslinien von Schubert zu Mahler?
In meiner Wahrnehmung ist Mahler der Beschließer dessen, was Schubert geöffnet hat: Lieder als Kosmos der menschlichen Erfahrungen und Sehnsüchte, mit zwischen Illustration und Verklärung changierenden Mitteln der Komposition und melodischer Schlichtheit in Verbund mit höchster Komplexität.
KONZERTTIPPS
28 & 29/03/26
Sa & So, 19.00 Uhr · Großer Saal
Bach: Matthäuspassion
Pygmalion
Wiener Sängerknaben
Julian Prégardien Evangelist
Stéphane Degout Jesus
Julie Roset Sopran
Maïlys de Villoutreys Sopran
Lucile Richardot Alt
Paul-Antoine Bénos-Djian Countertenor
Zachary Wilder Tenor
Christian Immler Bass Raphaël Pichon Dirigent
Johann Sebastian Bach Matthäuspassion BWV 244
14 & 15/04/26
Di & Mi, 10.00 & 14.30 Uhr Schönberg-Saal
Klangmobile
Julian Prégardien · Eloïse Bella Kohn
Julian Prégardien Tenor
Eloïse Bella Kohn Klavier
Schubert-Jahr 2028. Es wäre doch großartig, wenn sich Wien deutlich zu Schubert bekennen würde!
Ihr Debüt in Wien haben Sie zu Ostern 2023 in der Matthäuspassion mit den Philharmonikern unter Franz WelserMöst gegeben – nun singen Sie mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon erneut den Evangelisten in diesem Werk. Welchen Unterschied macht es für Sie, diese Ihnen so ans Herz gewachsene Partie mit einem traditionellen Klangkörper oder einem Originalklang-Ensembles zu singen?
Bei den Philharmonikern war eine besondere Hingabe spürbar. Viele musizierten das Werk unter der Leitung von Franz Welser-Möst zum ersten Mal, andere hatten es zuletzt mit Harnoncourt gespielt, als mein Vater den Evangelisten sang. Das war schon etwas sehr Besonderes und Einzigartiges! Mit Raphaël, der so alt ist wie ich, und Pygmalion schaue ich auf ungefähr dreißig Passionsaufführungen und die Aufnahmen beider Bach-Werke zurück. Da gibt es eine Einheit von Vertrauen und gemeinsam erwünschter Wirkung, die ich unglaublich genieße und die mich zu höchster Intensität anspornt.
Dabei spielt die Arbeit absolut auf Augenhöhe eine wichtige Rolle. Übrigens hat die Matthäuspassion von 2023 damals den Impuls für meine Schubert-Aktionen gegeben: Ich war während dieses Projektes zum ersten Mal im Geburtshaus in der Nußdorfer Straße und spürte, dass ich hier in Wien Schubert singen muss.
In Wien haben Sie zu Silvester das alte Jahr verabschiedet und das neue begonnen, mit dem anspruchsvollen Tenor-Part in Beethovens Neunter: Welche Bedeutung hat dieses Werk für Sie in unserer Zeit?
Die Gleichheit aller Menschen war vor 200 Jahren genauso eine Utopie, wie heute. Was aber heute erschwerend dazu kommt: Wir hätten so viel mehr Möglichkeiten, fairer zu verteilen. Es gibt von so vielem einen Überfluss – aber es haben zu wenige Zugang zu Bildung, zu Kultur, zu den noch wichtigeren Grundnahrungsmitteln und zu medizinischer Versorgung. Daher empfinde ich Beethovens Neunte vielmehr als Auftrag an uns alle als eine Bestätigung.
Das Gespräch führte
OLIVER BINDER
Philipp Lossau Ausstattung
17/04/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
RSO Wien · Prégardien · Meister
Julian Prégardien Tenor
Cornelius Meister Dirigent
Kaija Saariaho Song for Betty (EA)
Lumière et pesanteur (EA)
Gustav Mahler Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Modest Mussorgski
Bilder einer Ausstellung
Bearbeitung für Orchester: Maurice Ravel
18/04/26
Sa, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Schubert für alle
Prégardien · Ahmadi · Meyer · Kohn
»Östliche Rosen«
Julian Prégardien Tenor Avin Ahmadi Gesang, Ud
Markus Meyer Lesung
Eloïse Bella Kohn Klavier
Moderierter Liederabend mit Liedern nach Texten von Friedrich Rückert, traditionellen persischen Liedern und Lyrik
20.00 Uhr · Buffet Schubert-Saal Après Schubert Austausch mit den Interpret:innen
Im Porträt
Blickpunk t Gustav Mahler
und die Literatur
Bücher hat er nach eigener Aussage »mehr und mehr« »gefressen«, hat sein Leben lang begeistert und intensiv über seine Lektüre gesprochen, und er hat Literatur komponiert: Texte von Tirso de Molina bis Hans Bethge, von Nietzsche bis Rückert, vom »Wunderhorn« bis zur mittelalterlichen Sequenzlyrik. Wer Mahlers Musik näher kommen will, kann um sein Verhältnis zur Literatur keinen Bogen machen
Das Interesse für Literatur erwachte bei Mahler früh. Für den unternehmerisch tätigen Vater war, wie für viele seiner Generation, die deutsche Literatur wohl ein Teil seiner Bemühung um Integration und Akzeptanz. Gustav Mahlers Auseinandersetzung mit Literatur betraf zunächst auch diesen Kanon, ging aber schnell weit darüber hinaus. Das zeigt sich sowohl an der intensiven Beschäftigung mit der Literatur der Romantik, namentlich E. T. A. Hoffmann und ganz besonders Jean Paul, als auch im großen Interesse an den Romanen Fjodor Dostojewskijs.
Jean Paul
Jean Pauls Roman »Titan« steht in Zusammenhang mit der 1. Symphonie. Es ist hier zwar keine direkte Bezugnahme auf den Inhalt im Sinn programmatischen Komponierens gegeben, jedoch erscheint der Name »Titan« im Programm der zweiten Aufführung der Symphonie am 27. Oktober 1893 in Hamburg ausdrücklich als Werktitel. Die ersten drei Sätze heißen hier »Blumen-Frucht- und Dornstücke«, ein weiterer deutlicher Hinweis auf Jean Paul, in diesem Fall auf dessen Roman »Siebenkäs«. Die Verweise auf Literarisches hat Mahler bei der Aufführung der Symphonie 1894 in Weimar noch beibehalten, danach aber darauf verzichtet. Seit 1896 besteht die Symphonie aus vier Sätzen und 1901 hat Mahler jegliche Programme zurückgezogen.
Ein wesentlicher Aspekt der Auseinandersetzung mit Jean Paul zeigt sich bei Mahler in der Übernahme von dessen Begriff von »Humor«, wie er in der »Vorschule der Ästhetik« erscheint und sich vor allem als das »umgekehrt Erhabene« manifestiert. Das Erhabene war ja in der Ästhetik des 18. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung. Es betraf nicht nur positiv Affirmatives, sondern dezidiert auch »Gewaltiges« und »Ehrfurchtgebietendes«, bis hin zu »Schrecken« und »Schaudern«. Die Umkehrung des Erhabenen generierte daher auch weit mehr als »nur« Humor im landläufigen Sinn, sie öffnete ein weites Bezugsfeld von Ironie, Sarkasmus, Groteske und Satire. Diese Art von Humor kennzeichnete einen großen Teil von Mahlers bevorzugter Literatur, beispielsweise Laurence Sterne, dessen »Tristram Shandy« er sehr geschätzt hat, auch den »Don Quijote« des Cervantes bis zurück zu den Satirikern der Antike. Die Vielschichtigkeit und auch die Abgründe des so verstandenen Humors spielen in den Werken Mahlers eine Schlüsselrolle, gänzlich frei davon ist wohl nur die 8. Symphonie.
Johann Wolfgang von Goethe
Welche Arten von Literatur hat Mahler nun aber »vertont«? Hier fällt zunächst auf, dass von den »Olympikern« der Literatur niemand auftaucht, mit Ausnahme von Goethe; für den zweiten Satz der 8. Symphonie hat Mahler den Schluss des zweiten Teils des »Faust« gewählt.
Goethes Text reagiert hier auf einen gänzlich anderen im ersten Satz, nämlich die lateinische Pfingstsequenz »Veni creator spiritus«. Was beide Texte verbindet, ist das zentrale Thema der »allumfassenden« Liebe, somit ein Symbol für den universalen Anspruch der Symphonie.
Des Knaben Wunderhorn
Gänzlich anders war die Literatur, mit der sich Mahler im Zusammenhang mit seiner Liedkomposition beschäftigt hat. Dabei ist zunächst der »Wunderhorn-Komplex« zu betrachten. Die Sammlung »Des Knaben Wunderhorn«, deren erster Band 1805 erschien, ist dafür namensgebend. Achim von Arnim und Clemens Brentano haben damit eine Anthologie von deutscher Volksdichtung vorgelegt, die breite Aufmerksamkeit gefunden hat. Dabei handelt es sich nicht zur Gänze um aufgefundene und »anonyme« Dichtung, nicht wenige Texte wurden erst für die Sammlung geschrieben und die Herausgeber haben beträchtliche Eingriffe vorgenommen. Goethe hat das in seiner Rezension auch angesprochen: »Diese Art Gedichte, die wir seit Jahren Volkslieder zu nennen pflegen, ob sie gleich eigentlich weder vom Volk, noch fürs Volk gedichtet sind, […] sind so wahre Poesie, als sie irgend nur sein kann.«
Mahler entnahm dem »Wunderhorn« Texte sehr unterschiedlichen Inhalts, von Liebesliedern über Humorvolles bis hin zu den »Soldatenliedern«, hier mit einem ganz deutlichen Schwerpunkt auf Inhalte, die dem damaligen Heroismus gar nicht entsprechen. Die »WunderhornLieder« sind wichtig für Mahlers Musiksprache über das Lied hinaus, einige davon sind auch in Symphonien eingebaut worden (etwa »Des Antonius zu Padua Fischpredigt« als Basis für das Scherzo der 2. Symphonie, Urlicht als vierter Satz der Zweiten, »Ablösung im Sommer« als Hauptmaterial des Scherzos der 3. Symphonie und »Das himmlische Leben« als vierter Satz der Vierten).
Außerdem findet sich das »Wunderhorn« auch über die sogenannten »Wunderhorn«-Symphonien (2 bis 4) hinaus; so finden wir Zitate und Anklänge, beispielsweise »Lob des hohen Verstands« im Finalsatz der Fünften und »Revelge« im ersten Satz der Sechsten. Mahler hat in die zu »vertonenden« Texte eingegriffen, einige Kompositionen basieren zudem auf eigener Dichtung, etwa die frühe Kantate »Das klagende Lied« oder der Zyklus »Lieder eines fahrenden Gesellen«.
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Gustav Mahler
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Abbildung oben:
Gustav Mahler (1860–1911) Fotografie aus dem Jahr 1892
Abbildung unten:
Friedrich Rückert (1788–1866) Gemälde von Bertha Froriep, 1864
Friedrich Rückert und Hans Bethge
Auf das »Wunderhorn« folgte 1901 die Wendung zur Dichtung von Friedrich Rückert (1788–1866). Zwar üblicherweise nicht der ersten Reihe im literarischen Pantheon zugeordnet war Rückert ein vielgelesener und vor allem extrem vielseitiger Autor, selbst mit zahlreichen Sprachen und Kulturen bestens vertraut, so beherrschte er unter anderem Persisch, Arabisch und Sanskrit. Sprachliche Virtuosität und das Spiel mit Sprachklängen und Wortbedeutungen war ein wichtiger Aspekt in Rückerts Dichtung und für Mahler besonders interessant.
Der Zyklus der »Kindertotenlieder« ist durch höchste Differenzierung in Ausdruck und Instrumentation gekennzeichnet. Anklänge an diesen Zyklus finden sich darüber hinaus in den Symphonien 5 bis 7. Zusammen mit einigen weiteren Rückert-Vertonungen waren die »Kindertotenlieder« übrigens das einzige (!) Hauptwerk Mahlers, das zu seinen Lebzeiten in Wien uraufgeführt wurde (29. Jänner 1905), wenn man vom kaum beachteten Frühwerk »Das klagende Lied« absieht.
Die sogenannten »Rückert-Lieder«, wiederum insgesamt fünf Lieder, stellen im Gegensatz zu den »Kindertotenliedern« keinen eigentlichen Zyklus dar. Auffällig sind hier einerseits der Aspekt der Musikalisierung von Wortsinn und Sprachvokalen (»Ich atmet’ einen linden Duft«), andererseits eine ganz spezielle, oft gänzlich unübliche Instrumentierung für jedes einzelne Lied. Mahler hat damit die Liedkomposition des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt. »Ich bin der Welt abhanden gekommen« nimmt einen besonders wichtigen Platz ein; unverkennbar von den Ideen Schopenhauers getragen steht das Lied in deutlicher Nähe einerseits zum Adagietto der 5. Symphonie, andererseits zum »Lied von der Erde« und Mahler hat es offensichtlich als direkten Ausdruck seiner Persönlichkeit verstanden.
»Das Lied von der Erde« (1908) basiert schließlich auf altchinesischer Lyrik in Form von »Nachdichtungen« von Hans Bethge (1876–1946). Exotismus spielt hier nur an der Oberfläche eine Rolle, zentral sind die grundsätzlichen Fragen der Existenz, das Thema Einsamkeit und schließlich – wiederum im Sinne Schopenhauers – das Erreichen einer abgeklärten Haltung der »Welt« gegenüber.
· CHRISTIAN GLANZ
KONZERTTIPPS
15 & 16/03/26
So, 11.00 & Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 3
Wiener Symphoniker
Damen der Wiener Singakademie
Wiener Sängerknaben
Sasha Cooke Mezzosopran
Petr Popelka Dirigent
Barbara Rett Moderation (15/03)
Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-moll für großes Orchester, Altsolo, Knabenchor und Frauenchor
16/04/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 9
Wiener Philharmoniker
Sir Simon Rattle Dirigent
Gustav Mahler Symphonie Nr. 9
17/04/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Rückert-Lieder
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Julian Prégardien Tenor
Cornelius Meister Dirigent
Kaija Saariaho Song for Betty (EA) Lumière et pesanteur (EA)
Gustav Mahler Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Modest Mussorgski
Bilder einer Ausstellung
Bearbeitung für Orchester: Maurice Ravel
18/04/26
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 2
Luxembourg Philharmonic, Wiener Singakademie, Louise Alder Sopran, Okka von der Damerau Mezzosopran, Tugan Sokhiev Dirigent
Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungs-Symphonie«
09, 10 & 11/05/26
Sa, 15.00 Uhr, So, 11.00 Uhr & Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 8
Wiener Philharmoniker, Wiener Singverein, Wiener Singakademie, Wiener Sängerknaben, Jacquelyn Wagner, Sarah Wegener, Ying Fang Sopran, Wiebke Lehmkuhl, Tamara Mumford Alt, Benjamin Bruns Tenor, Michael Nagy Bariton, Tareq Nazmi Bass, Andris Nelsons Dirigent
Gustav Mahler Symphonie Nr. 8 Es-Dur in zwei Sätzen für großes Orchester, acht Solisten, zwei gemischte Chöre und Knabenchor
Musikreisen
WIEN
Musikreisen
Wien – die Stadt der Musik: Dazu gehören nicht nur Mozart, Schubert, Strauß und Mahler, sondern auch das Wienerlied. Herbert Zotti, langjähriger Leiter des Wiener Volksliedwerks und Mitglied des Teams von »weanhean«, gibt einen kurzen Abriss zu dessen Ursprüngen
Die Geschichte des Wienerliedes ist lang – etwa 200 Jahre. Entstanden im Biedermeier aus den Liedern der Bänkelsänger:innen und Harfenist:innen, den Liedern der Altwiener Volkskomödie sowie zahlreicher weiterer Quellen (Volksliedern, Gassenhauern, Küchenliedern), entwickelt von den »Volkssängern«, die in kleinen Formationen (»Volkssänger-Gesellschaften«) mit eigener Konzession in Gasthäusern und Heurigenlokalen spielten. Sie waren keine Bettelmusikanten mehr, wie ihre Vorläufer, sondern präsentierten fixe Programme zu fixen Zeiten gegen festgelegtes Eintrittsgeld. Im Laufe der Zeit wurden die Lieder musikalisch und textlich anspruchsvoller, auch weil sich hochkarätige Komponisten und Texter dieses Genres angenommen haben.
Ein wichtiges Biotop des Wienerliedes, die Heurigenlokale in den Vororten, waren deswegen so beliebt, weil der Wein und die Speisen dort erheblich billiger waren als in der Stadt. Grund dafür war die »Verzehrungssteuer«, die ab 1829 an der Stadtgrenze, dem Linienwall, eingehoben wurde. Deswegen haben sich auch viele Tanz- und UnterhaltungsEtablissements in den Vororten angesiedelt. Selbst der Sonntagsausflug der Wiener:innen »ins Grüne« war weniger der Gesundheit als dem Geldbeutel geschuldet. Als um 1890 die Vororte eingemeindet wurden, hat man die Steuer auf das gesamte
Gebiet erweitert. In der Folge ist die Unterhaltung wieder ins Zentrum gewandert.
Zurück zur Musik: Das Wienerlied hat sich im Laufe der Zeit natürlich verändert. Viele musikalische Moden wie Fox, Shimmy, Jazz und Blues hat es verdauen müssen, später dann noch Rock-Pop und Rap. Aber das ist kein Spezifikum: Urbane Volksmusiken, dieses Produkt der Unterhaltungskultur für die rasend schnell wachsenden Städte im 19. Jahrhundert, gibt es nahezu weltweit. So hat Paris sein neues Chanson und seine Musette, Lissabon seinen Fado, Neapel seine Canzone, Havanna die Habanera, Buenos Aires (& Montevideo) den Tango usw. Sie alle waren den gleichen musikalischen Moden ausgesetzt, und etliche davon haben die Herausforderung, sich selbst treu und erkennbar zu bleiben, irgendwie bewältigt.
Bei all diesen Stadtmusiken ist es wichtig, neben der musikalischen Seite den sozialen Kontext zu beachten. Sie waren nicht die Unterhaltung für die »bessere Gesellschaft«, sondern für das Kleinbürgertum und das durch die Industrialisierung entstandene Proletariat, in Wien damals zum großen Teil bestehend aus Zuwanderern aus den Kronländern der Monarchie.
Noch ein paar Worte zu einer wesentlichen musikalischen Eigenart: An der Wiege der Wienermusik bzw. der »Weana Tanz« steht der Landler (der »Deutsche Tanz« bzw. die »Allemande«) und damit der ungerade Takt, speziell der Walzer. Auch die Mehrheit der österreichischen Volkslieder sind ¾-Takter. Und diese tänzerische, beschwingte Taktart macht auch einen wesentlichen Teil des Flairs und den Charme des Wienerliedes aus. Damit es nicht zu gemütlich wird, gibt es daneben die Heurigenmärsche und andere geradtaktige Lieder. Wesentlich sind auch Sprache, Inhalt und viele weitere Kriterien. Neue Dialektlieder verwenden häufig eine eher unspezifische Musik im geraden Takt.
Aufgrund seiner Herkunft und Geschichte ist das Wienerlied »Bühnenlied« für eine oder maximal zwei Sänger:innen. Und es wird praktisch nie a cappella gesungen. Anfänglich begleitet von der Harfe, später vom Klavier, gelegentlich von der Zither, von einem »Packl« (Harmonika und Kontragitarre) oder einem »Schrammelquartett« (zwei Violinen, eine Kontragitarre, eine Harmonika oder G-Klarinette). Natürlich gibt es auch Heurigenlieder, bei denen zumindest der Refrain in größeren Formationen mitgesungen werden kann (»Es wird a Wein sein …«). Das sind dann aber eher »alkosoziale« als musikalische Phänomene.
Noch vieles gäbe es zu sagen … Auch über den Jodler/Dudler und die Instrumentalmusik, also die »Weana Tanz«. Dazu aber ein andermal.
· HERBERT ZOTTI
KONZERTTIPPS
13/04/26
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Ernst Molden & Neue Wiener Concert Schrammeln
»mei liab«
Ernst Molden Gesang, Gitarre Neue Wiener Concert Schrammeln
Peter Uhler Violine, Nikolai Tunkowitsch Violine , Marie-Theres Stickler Wiener Knopfharmonika, Peter Havlicek Kontragitarre , Tini Kainrath Gesang
28/04/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Die Strottern & Gäste
»30 Jahre Die Strottern –ollaweu nua feian«
Die Strottern: Klemens Lendl Gesang, Violine , David Müller Gesang, Gitarre
Martin Eberle Trompete, Flügelhorn , Martin Ptak Posaune, Harmonium , Matthias Schorn Klarinette, Matthias Loibner Drehleier, Peter Ahorner
Lesung , Musicbanda Franui
18.00 Uhr · Schubert-Saal Musik im Gespräch
Susanne Schedtler im Gespräch mit Erwin Barta
»wos an weana olas en s gmiad ged«. Wiener Musik – Musik aus Wien
Gut gegen
Peter Iljitsch Tschaikowsky und Nadeshda von Meck verband eine einzigartige Beziehung, deren abruptes Ende bis heute Rätsel aufgibt
Zwei Menschen, die sich unzählige Briefe schreiben, ohne sich jemals in Wirklichkeit zu begegnen: Das ist nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, eine Geschichte aus dem Zeitalter der E-Mails, sondern aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Peter Iljitsch Tschaikowsky erhielt am 30. Dezember 1876 (nach dem in Russland üblichen Kalender am 18. Dezember) den ersten Brief von Nadeshda von Meck, den er tags darauf beantwortete.
Der in den 1930er-Jahren veröffentlichte gesamte Briefwechsel umfasst 1204 Briefe, ausgetauscht im Verlauf von etwa 14 Jahren. Das sind, ver-
lorene Briefe nicht eingerechnet, im Schnitt etwa 86 Briefe im Jahr bzw. einer alle vier Tage. Freilich beinhalteten diese nicht wie viele Mails nur wenige Worte, sondern teilweise mehrere Seiten, abgeschickt an verschiedenen Orten, wo sich der Komponist jeweils aufhielt: nicht nur in Moskau und St. Petersburg, sondern auch in Clarens (Schweiz), Tiflis, Rom, Venedig oder Wien: »Die Fahrt über den Semmering war bezaubernd«, schreibt Tschaikowsky am 3. Dezember 1877. Sein Diener war »der Ansicht, die Häuser in Wien seien viel hässlicher als die in Moskau und Moskau in jeder Beziehung unvergleichlich schöner.«
Nadeshda von Meck, 1876 46-jährig und gerade verwitwet, kümmerte sich um das Finanzimperium ihres Mannes, eines ehemaligen Eisenbahningenieurs. Von ihren elf überlebenden Kindern (geboren hatte sie insgesamt 18) waren einige schon erwachsen. Aufgrund ihres Reichtums konnte sie ihrer Liebe zur Musik
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Schwermut
auch durch spendable Unterstützung Ausdruck verleihen. In ihrem Haus unterrichteten Nikolaj Rubinstein, Henryk Wieniawski und zeitweise auch Claude Debussy.
Von Meck und Tschaikowsky fühlten sich wie Seelenverwandte, beschlossen aber, sich nicht zu treffen: »Es gab eine Zeit, da ich Sie persönlich kennenlernen wollte. Je mehr aber Ihre Musik mich bezaubert, umso ängstlicher fürchte ich eine Begegnung mit Ihnen.« Stattdessen schickten sie sich gegenseitig Fotografien. Für den von Depressionen und Selbstzweifeln gebeutelten Komponisten stellte die Brieffreundin in diesem Zeitraum die größte emotionale Stütze dar. Sie bestätigte ihn nicht nur in seiner künstlerischen Arbeit, sondern ließ ihm eine großzügige Apanage von jährlich 6000 Rubel zukommen.
»Wie viel Freude und wieviel Schmerz bereitet mir Ihre Musik! Doch dieser Schmerz fesselt, er
offenbart uns unsere höhere Natur, erweckt die Hoffnung und Erwartung eines Glückes, das dieses Leben nicht zu bieten vermag«, bekannte von Meck im März 1877. Nach seiner 5. Symphonie 1888 großer Kritik ausgesetzt, ermutigte sie Tschaikowsky, weiterhin zu komponieren.
Das Unglaubliche passierte im September 1890: Die geliebte Freundin teilte Tschaikowsky mit, dass sie die Zahlungen aufgrund ihrer finanziellen Lage einstelle und auch den Briefwechsel beende. Weitere Briefe seinerseits gingen zurück bzw. blieben unbeantwortet. Auf das Geld war er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr angewiesen, der Verlust der Freundschaft stellte für ihn aber einen herben Schlag dar. Der Grund für von Mecks Rückzug bleibt bis heute unklar. Hatten ihre Kinder Druck auf sie ausgeübt? War sie eifersüchtig darauf, dass Tschaikowsky nun als erfolgreicher Komponist mit ihr weniger Exklusivität teilte? Hat sie tatsächlich erst jetzt erfahren,
dass er homosexuell war und war davon schockiert? War sie, geplagt von psychischen und physischen Leiden, gesundheitlich schlichtweg nicht mehr in der Lage? Drei Monate nach Tschaikowskys unerwartetem mysteriösem Tod am 6. November Jahr 1893 starb Nadeshda von Meck in Nizza an Tuberkulose.
· ALEXANDRA ZIANE
KONZERTTIPP
11 & 12/04/26
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
So, 11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Zimmermann · Treviño
Frank Peter Zimmermann Violine
Robert Treviño Dirigent
Frank Martin
Konzert für Violine und Orchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
Nadeshda von Meck
G U Ð N A -
Die isländische Komponistin und Cellistin, die an der Schnittstelle zwischen Konzert-, Film- und experimenteller Musik arbeitet, gibt ihr Konzerthaus-Debüt VON ANNELIE LECHNER
Island hat eine ungewöhnlich hohe Dichte an experimentierfreudigen Musiker:innen – vor allem in Bezug auf seine vergleichsweise kleine Bevölkerungszahl von 400 000 Einwohner:innen. Die Vielfalt und hohe Qualität der modernen Musikszene baut auf historischen Wurzeln auf: Rímur (epische Gesänge) und Tvísöngur (Zwiegesänge) reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück und prägen die Vokalmusik bis heute. Die Regierung fördert Musikschulen auf der ganzen Insel. Eine eng vernetzte und lebendige Musikszene, Offenheit sowie die Isolation des Landes begünstigen Originalität.
Als wohl radikalste Pop- und Avantgarde-Künstlerin verschaffte sich Björk weltweiten Ruhm. Das Post-Rock-Trio Sigur Rós kombiniert sphärische Klanglandschaften mit ungewöhnlichen Gesangstechniken und einer erfundenen Sprache. Die Band Múm mischt Ambient-Folk und Elektronika-Elemente mit Glitch, der »Ästhetik der Defekte«. Of Monsters and Men und Kaleo haben mit solidem Folk-Pop bzw. -Rock auf sich aufmerksam gemacht. Demnächst im Wiener Konzerthaus zu Gast sind Pianist Víkingur Ólafsson, Multiinstrumentalist Ólafur Arnalds, ein Pionier der Neoklassik, und die Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir.
In dieses Who’s who reiht sich eine Künstlerin ein, die mit einem Oscargewinn Geschichte schrieb: Hildur Guðnadóttir. Sie erhielt 2020 als dritte Frau überhaupt für
ihre eindrucksvolle Filmmusik zum psychologischem Thriller »Joker« einen Oscar. Mit ihrem düsteren und intensiven Soundtrack setzte sie sich gegen Branchenlegenden wie Randy Newman und John Williams durch.
Geboren 1982 in Reykjavík, erhielt Guðnadóttir eine klassische Ausbildung: Als Kind begann sie Cello zu spielen, später studierte sie in ihrer Geburtsstadt sowie an der Universität der Künste in Berlin, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Neben ihren eigenen Projekten wirkte sie mit zahlreichen Künstler:innen aus Elektronik, Experimental- und Industrialmusik zusammen, u. a. mit The Knife, Throbbing Gristle, Múm und Animal Collective.
Ihr Schaffen bewegt sich zwischen neuer und experimenteller Musik und Indie-Elektronik. Guðnadóttir schrieb Musik für Theaterstücke, Filme (»Joker«, »TÁR«) und sogar für ein Computerspiel (Battlefield 2024). Für ihren mit einem Grammy-Award prämierten Soundtrack zu »Chernobyl« nahm sie im Kernkraftwerk Ignalina Geräusche auf und fügte diese zu Klangcollagen zusammen.
Nun bringt Guðnadóttir ihr neuestes Solo-Projekt zur Aufführung: »Where To From« formt sich aus musikalischen Tagebucheinträgen – oft kaum mehr als kurze, mit dem Handy aufgezeichnete Melodiefragmente. »Die ursprünglichen Ideen und Skizzen haben sich über sechs oder sieben Jahre hinweg in meinem Handy
angesammelt«, berichtet die Komponistin. »Nachdem ich an so vielen Filmmusiken gearbeitet hatte, war es für mich spannend, einmal ganz anders darauf zu schauen, wie mir Musik eigentlich begegnet. Es gibt viel Raum in der Musik in meinem Kopf. Als ich diese Handyaufnahmen wieder angehört habe, wurde mir klar: Das ist genau der geistige Raum, in dem ich besonders gern bin.« Die Skizzen und ausgewählten Melodien arbeitete sie zu intimen, kontemplativen Kompositionen aus – ein vielversprechender Konzertabend ist hier gewiss.
KONZERTTIPP
Atmosphères 26/04/26
So, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Hildur Guðnadóttir
»Where To From«
Hildur Guðnadóttir
Gesang, Violoncello, Komposition & Friends
Hildur Guðnadóttir »Where To From«
Reinhören
Ein geläuterter Virtuose
Zum Rezital von Arcadi Volodos
»Jede Schubert-Sonate ist ein eigenes, einzigartiges Universum, eine unergründliche Welt voller Stille, Frieden und Licht.«
ARCADI VOLODOS
Die Musik von Franz Schubert bildete schon recht früh eine Art Sehnsuchtsort für Arcadi Volodos, ohne dass sich das direkt in den Programmen offenbart hätte, mit denen er als junger Virtuose die Öffentlichkeit in Erstaunen versetzte. Vor knapp dreißig Jahren war Volodos als neuer Stern am Firmament der Supervirtuosen erschienen. Zuvor hatte er nie an einem Wettbewerb teilgenommen. Als Wunderkind war er nicht aufgefallen, überhaupt erst relativ spät, mit 15 Jahren, ernsthaft zum Klavier gewechselt, nach einer frühen Ausbildung in Gesang und Dirigieren in seiner Heimatstadt St. Petersburg.
Von Moskau nach New York
Nach dem Klavierabschluss in Moskau verbrachte er ab 1990 ein Jahr mit Studien in Paris und folgte dann seinen früheren Moskauer Lehrern nach Madrid, wo er sein Spiel an der neugegründeten Hochschule Sofia Reina weiter vervollkommnete. In Pianist:innenkreisen begann man, sich Wunderdinge über seine selbstverständliche Virtuosität zu erzählen, so dass auch einer der einflussreichsten amerikanischen Musikproduzenten auf den jungen Russen aufmerksam wurde. Und dann ging für Volodos, der sich bis dahin immer die Zeit nehmen konnte, die er brauchte, alles ganz schnell und eigentlich viel zu schnell. Einem New Yorker Debüt in einer NewcomerReihe folgte schon bald das Debüt in der prestigeträchtigen Carnegie Hall. Seine ersten zwei CDs erschienen in kurzer Folge. Deren Repertoire
war wie das seiner Konzerte geprägt von Liszt und Rachmaninoff, auch dem Liszt’schen Geist der virtuosen Klaviertranskription.
Von 200 auf 50
Ein knappes Jahrzehnt lang gab Volodos dann dem Druck der Vermarktung weitgehend nach, spielte zeitweise 200 Konzerte im Jahr, bevor er sich entschließen konnte, das Tempo rauszunehmen. Das geschah nicht als Bruch, den brauchte er dank seiner gut geerdeten Persönlichkeit nicht, sondern als ein langsamer Übergang. Er verringerte die Zahl der jährlichen Konzerte bald auf etwa fünfzig, reist nun weniger, und versucht, sein Leben mit der Familie in der Nähe von Madrid auf dem Land zu genießen – gerne auch wochenlang ohne Klavier. Seine Plattenfirma hält ihm bis heute die Treue, auch nachdem er die Frequenz der Neuerscheinungen auf den Abstand mehrerer Jahre drosselte und die Fundamente seines Repertoires etwa ab 2013 radikal erneuerte: Von Rachmaninoff und Liszt über die meditativen Miniaturen des spanischen Komponisten Federico Mompou hin zum späten Brahms jenseits der Sonaten, zu Schumanns Klavierzyklen und vor allem zu Franz Schubert, den er heute als seinen »absoluten Lieblingskomponisten« bezeichnet.
Langsame Annäherung
Schon 2002 hatte er Schubert seine vierte CD gewidmet, die erste mit Solostücken eines einzigen Komponisten. Aber erst um das Erscheinen
seiner zweiten Schubert-CD im Jahr 2019 herum rückte Schubert vor allem mit seinen späten Sonaten auch ins Zentrum von Volodos’ Konzertprogrammen. Die Zeit war reif, als Ergebnis eines langen Annäherungsprozesses, den er einmal mit der inneren Notwendigkeit erklärte, »alles Essentielle allein in den Noten in langwährender Auseinandersetzung zu finden. Deshalb spiele ich auch für mich sehr viel mehr Schubert, als ich das in der Öffentlichkeit mache«. Spannend, ebenso sinnvoll wie für Volodos’ Repertoire überraschend, erscheint dabei auch die Gegenüberstellung mit Chopins Sonate in b-moll, deren Traumgespinste an Schubert anknüpfen, bis hin zu dem rätselhaften Schlusssatz, der mit seiner radikal vereinfachten Unisono-Raserei gerade die rechte Herausforderung für einen geläuterten Virtuosen wie Volodos darstellt.
· MARTIN WILKENING
KONZERTTIPP
09/04/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Klavierabend
Arcadi Volodos
Franz Schubert
Sonate G-Dur D 894
»Fantasie-Sonate«
Frédéric Chopin
Mazurka h-moll op. 33/4
Mazurka e-moll op. 41/2
Mazurka f-moll op. 63/2
Prélude cis-moll op. 45
Sonate b-moll op. 35
FELSENFESTE MUSIK
UND EIN SCHILLERNDES
MARIN ALSOP KEHRT ANS PULT DES ORF RADIO-SYMPHONIEORCHESTERS WIEN ZURÜCK –NICHT ZULETZT MIT MUSIK AUS DEN USA
Sie sei einer der wenigen Menschen, »denen ich vertrauen kann, dass sie mit dem, was ich geschrieben habe, das Richtige tun«: Kann ein Komponist einer Dirigentin ein schöneres Kompliment machen? John Adams, 79 Jahre alt und lebende Legende der US-amerikanischen zeitgenössischen Musik, preist Marin Alsop als »enge Freundin, zutiefst intuitive Musikerin und langjährige Liebhaberin meiner Musik« und hat ihr ein klingendes Geschenk gemacht: »The Rock You Stand On« heißt die etwa zehnminütige Novität, die im Oktober 2025 mit dem Philadelphia Orchestra unter Leitung der Widmungsträgerin seine Uraufführung erlebt hat und nun erstmals in Österreich erklingt – bei dieser Rückkehr von Marin Alsop ins Wiener Konzerthaus und ans Pult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, dessen Chefdirigentin sie von 2019 bis 2025 war und mit dem sie viele denkwürdige Konzerte und Opernaufführungen absolviert hat.
Energetisch tönt die Partitur von Adams, der seine ganz persönlichen Lehren aus der Vielfalt der repetitiven Minimal Music gezogen hat. Sein Werk lebt von jazzigem Puls und gemahnt an eine Big Band: alles Elemente, die in Europa nicht unbedingt
zum stilistischen Arsenal zeitgenössischer Komponist:innen zählen. Dergleichen ist auch auf jener CD mit Werken von John Adams zu genießen, die dem RSO und Alsop letztes Jahr sogar eine GrammyNominierung eingetragen haben. Dass »The Rock You Stand On« seine Reise durch die Welt gerade beim Philadelphia Orchestra begonnen hat, ist kein Zufall: Marin Alsop, die 1990 bei diesem Klangkörper debütiert hat, fungiert als dessen Principal Guest Conductor.
Und auch das zweite Werk dieses Abends erlebte seine Uraufführung in Philadelphia. Wenn man die Endlosserien bis heute »Soap Operas« nennt, weil sie ursprünglich von Herstellern von Waschmitteln oder Frühstücksflocken gesponsert wurden, dann darf man auch, ohne es despektierlich zu meinen, von Opus 14 aus der Feder von Samuel Barber als einem »Seifenkonzert« sprechen: Denn es wurde 1939 vom Industriellen Samuel Simeon Fels aus Philadelphia in Auftrag gegeben. Dieser hatte mit der Haushaltsseife »Fels Naptha« ein Vermögen erwirtschaftet, das ihn befähigte, einen bis heute tätigen Fonds zu gründen, der bedürftige Künstler:innen sowie gesellschaftspolitische und Bildungsprojekte unterstützt. Die Ent-
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stehung zog sich so lange hin, dass Barber selbst von seinem »Concerto di sapone« sprach …
Das Werk war für Iso (eigentlich: Isaak) Briselli gedacht, der in Russland als Wunderkind begonnen hatte und über Deutschland in die USA gekommen war. Der Auftrag sollte beiden Absolventen des Curtis Institute of Music, dem Solisten sowie dem zwei Jahre älteren Komponisten, eine Chance zur Profilierung bieten. Barber bekam die Hälfte des Honorars von 1000 Dollar als Vorschuss, schrieb die ersten beiden Sätze in der Schweiz und legte sie Briselli nach seiner Rückkehr vor, nachdem die USA in den Krieg eingetreten waren und alle Amerikaner:innen aus Europa in die Heimat zurückgerufen hatten. Briselli war begeistert und freute sich aufs Finale, doch sein Lehrer Albert Meiff kritisierte Barbers Partitur als zu wenig virtuos und argwöhnte, Briselli könnte damit seiner Karriere schaden. Hinzu kam, dass dem Geiger dann der abschließende dritte Satz in Gestalt eines anspruchsvollen Perpetuum mobile musikalisch nicht zusagte, Barber aber nichts ändern
wollte. Nach längerem Hin und Her verzichtete er auf die restlichen 500 Dollar, man einigte sich gütlich – und Albert Spalding wurde der Solist der Uraufführung am 7. Februar 1941 mit dem Philadelphia Orchestra. Allen Einwänden zum Trotz wurde Barbers Werk eines der beliebtesten Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts. Die weit gespannte, prächtige Lyrik, die Ohrwurmmotive und die hymnischen Steigerungen des Kopfsatzes, das ausdrucksvolle Andante und das Wirbelwindfinale wird mit Alsop und dem RSO diesmal die in Russland geborene und in Kansas City (Missouri) aufgewachsene, famose junge Geigerin Maria Ioudenitch auskosten.
Dazu noch Musik aus »Good old Europe«, der Alten Welt: Richard Strauss’ Deutung des impulsiv-rastlosen archetypischen Liebhabers in seiner Tondichtung »Don Juan« nach einem Gedicht von Nikolaus Lenau und das »große musikalische Freskogemälde«, das Maurice Ravel mit seiner Ballettmusik »Daphnis et Chloé« im Sinn hatte, »weniger auf Archaik bedacht als auf Treue zu dem Griechenland meiner Träume« – keine
Konstruktion eines vorgeblichen Naturalismus also, sondern die ästhetisch idealisierte Überhöhung der Wirklichkeit, erzielt mit symphonischen Mitteln. Die Suite Nr. 2 umfasst dabei den letzten Teil des Werks, vom Sonnenaufgang bis zum orgiastischen Schlusstaumel, dessen 5/4-Takt dem Tanzensemble der Uraufführung erhebliche Schwierigkeiten bereitet haben soll.
John Adams The Rock You Stand On (EA) Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Carnegie Hall, Chicago Symphony Orchestra, La Cité de la Musique – Philharmonie de Paris, Hallé Orchestra, London Symphony Orchestra, Philadephia Orchestra und Polish National Radio Symphony Orchestra
Samuel Barber Konzert für Violine und Orchester op. 14
Richard Strauss Don Juan. Tondichtung nach Nikolaus Lenau op. 20
Maurice Ravel Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série
M
KomponiertesLachen
Vom mittelalterlichen Osterlachen zu Johann Sebastian Bachs Osterwerken: Ein Blick auf vergessene Bräuche und einen konfessionellen Schlagabtausch
Abbildung linke Seite
Johann Sebastian Bach, Porträt von Elias Gottlob Haussmann, 1748 (Replik der Version 1746) / Lächelnder Engel, Skulptur der Kathedrale von Reims, um 1250
Heute kaum mehr bekannt, war der Brauch des sogenannten Osterlachens seit dem Mittelalter in ganz Europa verbreitet: Der Pfarrer füllte seine Predigt am Ostersonntag mit Gedichten, Geschichten, Fabeln oder Mären, die zum Lachen anregen sollten. Ziel war es, die Trauer und Betrübtheit der Fastenzeit und der Karwoche hinter sich zu lassen und den Menschen Freude und Trost zu schenken. Darüber hinaus diente das Osterlachen aber auch pragmatischen Zwecken: Es sollte die Aufmerksamkeit der Messbesucher:innen wecken und sie gewissermaßen aufrütteln.
Streit um die Angemessenheit
Dieses Brauchtum des Ostermärleins mit anschließendem Osterlachen rief jedoch bereits in der Reformationszeit laute Kritik hervor – insbesondere wegen der teils obszönen und profanen Inhalte mancher Geschichten, die als der Liturgie unangemessen galten. Zugleich belegen zeitgenössische Quellen, dass viele dieser humorvollen Erzählungen sehr wohl einen moralischen Kern besaßen –nur eben in einer für das Volk leicht verständlichen, unterhaltsamen Form. Jedenfalls machten daraufhin katholische Prediger wiederum manche Reformatoren zur Zielscheibe ihrer Scherze in der Ostermesse, das Osterlachen wurde zunehmend zum konfessionellen Streitpunkt.
Freude über die Auferstehung
Johann Sebastian Bach dürfte diesen zu seiner Zeit nur noch im katholischen Raum gepflegten Brauch gekannt haben, nicht zuletzt durch die verbreitete öffentliche Kritik evangelischer Geistlicher. Zwar griff die lutherische Kirche das Osterlachen nicht als liturgische
Praxis auf, erkannte aber ebenso die österliche Freude über die Auferstehung Christi als zentrales Element des Festes an – und damit auch das Lachen als Ausdruck dieser Freude. Besonders eindrücklich wird dies in Bachs Oster-Oratorium BWV 249, wo es gleich im Eingangschor heißt: »Lachen und Scherzen / Begleitet die Herzen, / Denn unser Heil ist auferweckt.« Die Musik greift diesen Text mit lebhaften Melismen in schnellen Notenwerten auf, die geradezu lautmalerisch an Gelächter erinnern.
Wenn der Himmel lacht
Auch die Kantate »Der Himmel lacht, die Erde jubilieret« BWV 31 stellt das Lachen gleich zu Beginn in den Mittelpunkt – erneut mit klanglichen Gesten, die jubelnde Ausgelassenheit vermitteln. Die festlichen instrumentalen Einleitungen beider Werke, geprägt von Trompeten und Pauken, unterstreichen diesen Charakter und heben das Osterfest als musikalisches Ereignis von besonderem Glanz hervor. Das dritte Werk des Abends, die deutlich weniger freudige Kantate »Bleib bei uns, denn es will Abend werden« BWV 6, wurde für den Ostermontag komponiert. Im Gegensatz zu den beiden anderen Werken, die für den Ostersonntag bestimmt sind, fehlt hier das Lachen in Text und Musik vollständig – auch traditionell blieb es dem Ostersonntag vorbehalten.
Jubel über das neue Leben
Bachs Musik erscheint vor diesem Hintergrund als eine protestantische, musikalische Entsprechung des Osterlachens – nicht als humorvolle oder witzige Pointe, sondern als klanggewordene Gewissheit des überwundenen Todes. Wenn im Eingangschor von »Der Himmel
lacht, die Erde jubilieret« die Freude gleichsam aus allen Stimmen hervorbricht oder im Oster-Oratorium das »Lachen und Scherzen« musikalisch Gestalt annimmt, dann wird Ostern nicht nur erzählt, sondern sinnlich erfahrbar gemacht. Die Musik übernimmt hier jene aufrüttelnde Funktion, die einst das Ostermärlein erfüllte: Sie richtet den Blick der Zuhörenden weg von der Trauer – und öffnet ihn für Freude, Bewegung und neues Leben.
· MATTHIAS GUSCHELBAUER
KONZERTTIPP
08/04/26
Mi, 19.00 Uhr · Großer Saal
The Constellation Choir & Orchestra · Gardiner
Bach: Oster-Oratorium
Hilary Cronin Sopran
Eline Welle Alt
Jonathan Hanley Tenor
Jack Comerford Bass
Sir John Eliot Gardiner Dirigent
Johann Sebastian Bach Der Himmel lacht, die Erde jubiliert BWV 31 Bleib bei uns, denn es will Abend werden BWV 6
Kommt, eilet und laufet BWV 249 »Oster-Oratorium«
Liegen der salzige Duft des Meeres und der süße Geruch von Pastel de Belém in der Luft der steilen, engen Gassen der historischen Altstadt, so heißt es: »Bem-vindo a Lisboa!« –»Willkommen in Lissabon!« Ebenso charakteristisch ist ein bestimmter Musikstil: der Fado
Die Lust an der Melancholie
Die Wurzeln des Fado reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Tief verwoben mit der »saudade«, einer sehnsuchtsvollen Form des Weltschmerzes, erzählen seine Lieder von den Prüfungen und Abenteuern des Lebens. Seit 2011 ist der Fado Teil des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO. Und die 1984 in Lissabon geborene Sängerin Carminho zählt seit Jahren zu seinen berühmtesten Stimmen. Für sie ist Fado weit mehr als Musik – er ist die Essenz ihrer Heimat: »Der Fado bildet musikalisch die Seele des portugiesischen Volkes ab. Die Portugiesen sind melancholische Menschen und leben ihre Gefühle in einer sehr tiefen Art und Weise.«
Die für Portugal so typische Musik schien Carminho in die Wiege gelegt: Sie ist die Tochter der Fadista Teresa Siqueira, die mit ihrem Mann ein Restaurant in der Alfama – dem »Heimatviertel« der Fado-Lokale – führte. »Fado lernt man in FadoLokalen«, erklärt Carminho in einem Interview, »nicht in der Schule. Tag für Tag lernt man dazu. Man lernt auch von der Erfahrung anderer, die schon länger singen, hört von ihren Geschichten und Erfolgen.« Bereits als junge Erwachsene wurde Carminho international als FadoSängerin gefeiert. Ihr Debütalbum »Fado« (2009) war ein Riesenerfolg. Im Oktober 2025 legte sie mit »Eu Vou Morrer de Amor ou Resistir« ihr siebtes Album vor, das sie am 15. April auch im Wiener Konzerthaus präsentieren wird. Es ist vollständig von ihr produziert und führt fort, was mit »Maria« (2018) und »Portuguesa« (2023) begonnen hat: In elf Stücken erweitert sich der Klangkosmos des Fado kontinuierlich, sein klangliches Paradigma wird in die Gegenwart übertragen. Carminho versteht ihre Musik dabei nicht als Bruch mit der
Tradition, sondern als natürliche Entwicklung: »Ich singe einfach gerne Fado und experimentiere dabei.« Auf »Eu Vou Morrer de Amor ou Resistir« verknüpft sie traditionellen Fado u. a. mit Jazz und dringt in neue Klangsphären vor: Für »Dia cinzento« arbeitet Carminho mit dem portugiesischen Jazzpianisten Mário Laginha zusammen, während »Saber« durch die Kollaboration mit der US-amerikanischen Performance-Künstlerin Laurie Anderson besticht. Zudem bilden die Gedichte der aus Porto stammenden experimentellen Lyrikerin Ana Hatherly (1929–2015) eine Grundlage ihrer Lieder.
Der Albumtitel – wörtlich übersetzt: »Ich werde vor Liebe sterben oder widerstehen« – ist Programm: Carminho besingt die unglückliche Liebe, den Trennungsschmerz, die Suche nach Identität und Heimat. Doch inmitten des typischen »gosto de ser triste«, des Genusses, traurig zu sein, der Lust an der Melancholie, blitzt eine neue Stärke auf. Denn am Ende, so die Botschaft, schreibt man die Geschichte(n) seines Lebens stets selbst. Also: Nur Mut!
KONZERTTIPP
15/04/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Carminho
»Eu Vou Morrer de Amor ou Resistir«
Carminho Gesang
André Dias Portugiesische Gitarre
Flávio Cardoso Gitarre
Tiago Maia Akustische Bassgitarre
Pedro Geraldes E-Gitarre, Lap-Steel-Gitarre
João Pimenta Gomes Mellotron
18.30 Uhr · Wotruba-Salon Konzerteinführung
Ágatha Lima Moderation, Gestaltung
Nach dem Konzert · Buffet Berio-Saal Jam Session
Família Pádua
Alle sind herzlich eingeladen mitzuspielen oder zuzuhören!
Einführung und Jam Sassion im Rahmen des Mentoringprogramms »Academy of Unlearning« von kulturen in bewegung, gefördert von: Verein Frauen helfen Frauen helfen, Austrian Development Agency und der Kulturabteilung der Stadt Wien
VON BARBARA ALHUTER
13 & 14/04/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Di, 18.30 Uhr · Großer Saal
Camerata Salzburg · Leonskaja · Emelyanychev
Elisabeth Leonskaja Klavier
Maxim Emelyanychev Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy Ouverture
»Die Hebriden / Fingalshöhle« op. 26
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Klangwolken
Unter Maxim Emelyanychevs Hand schafft eines der wandlungsfähigsten Kammerorchester Europas Sprünge zwischen Naturgewalten und lyrischer Stille. Mendelssohns »Hebriden« tosen in der schottischen See mit schroffen Klangbildern, die die Camerata Salzburg musikalisch aufblitzen lässt. Dann steigt Elisabeth Leonskaja mit ihrem charakteristischen Legato ein in Beethovens Konzert in c-moll: dicht, dramatisch, von innigster Emotion durchzogen. Die von der russischen Schule geprägte Wahlwienerin lässt die tiefen Empfindungen mit zeitloser Frische und Intensität aufleben. Zur Versöhnung taucht schließlich die »Pastorale« in Beethovens persönlichen Resonanzraum ein, deren fein ausgehörte Details in Vogelrufen, Bächen und Gewittern von einer utopischen Unaufgeregtheit getragen werden und gerade in ihrer Schlichtheit so nachhaltig berühren.
Maxim Emelyanychev
Präzision im Dialog
15/04/26
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
María Dueñas ·
Alexander Malofeev
María Dueñas Violine
Alexander Malofeev Klavier
Franz Schubert Sonate A-Dur D 574 für Violine und Klavier »Duo«
Claude Debussy
Sonate g-moll für Violine und Klavier
César Franck
Sonate A-Dur M 8 für Violine und Klavier
María Dueñas nähert sich ihrem Repertoire als etwas Formbarem: Schon früh begann sie, eigene Kadenzen zu schreiben, entscheidet je nach Werk, auf welcher ihrer Geigen sie spielt. An ihrem Instrument schätzt sie besonders dessen farbliche Bandbreite, die den persönlichen Ausdruck zu erweitern vermag. Einfühlsam gibt sie sich in Schuberts Duo, für das sie mit Alexander Malofeev einen Gleichgestimmten findet. Der früh als Wunderkind gefeierte Pianist perfektioniert in der Kammermusik sein Fingerspitzengespür. In Francks Violinsonate, einst als Hochzeitsgabe entstanden und im Dunkeln uraufgeführt, verschränken sich die Ansätze von Dueñas und Malofeev organisch. Debussys letzte Sonate wird schließlich zum Manifest einer jungen Generation, die für Haltung, für Risiko, für ein gestalterisches Commitment jenseits routinierter Gesten steht.
María Dueñas
Kurt Elling
20/04/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Kurt Elling & Charlie Hunter
»SuperBlue«
Kurt Elling Gesang
Charlie Hunter Gitarre
Kenny Banks Keyboards
Marcus Finnie Schlagzeug
Wenn Jazz Funk küsst
Jazz hat ein Date mit Funk, Soul bringt Blumen mit und Swing legt die Playlist auf: »SuperBlue« lässt Herzen schneller schlagen. Das Quartett um Elling und Hunter bringt den Soul zum Singen, den Funk zum Funkeln und den Swing in jedem Tanzbein zum Mitschwingen. Kurt Elling, bekanntlich der Shakespeare unter den Jazz-Vokalisten oder auch »Sinatra mit Superkräften« (Guardian), improvisiert mit Witz, Lyrik und Scat. Charlie Hunter steuert auf seiner Hybrid-Gitarre Bass, Harmonie und Melodie zugleich bei. Gemeinsam mit Kenny Banks (Keys) und Marcus Finnie (Drums) entsteht ein prickelnder Cocktail, der Grooves bigbandreif kollidieren lässt – mal bluesig, mal falsett-fein, dann wieder entschlossen funky-federnd. Überraschende Wendungen und experimentelle Höhenflüge verheißen pure Lebensfreude für eingefleischte wie frischverliebte Jazzlover gleichermaßen.
Faszination Musik
Ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen von musikalischer Interpretation auf allerhöchstem Niveau: In einer öffentlichen Meisterklasse widmet sich Franz Welser-Möst mit Mitgliedern der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker Richard Wagners Siegfried-Idyll. Mit seiner tiefen Kenntnis führt der bedeutende Dirigent durch die feinen Strukturen dieses romantischen Meisterwerks. Die jungen Teilnehmer:innen der 2018 gegründeten Orchesterakademie erhalten dabei wertvolle Impulse zu Stil, Klangbalance und musikalischem Ausdruck. Das Publikum wird Zeuge eines lebendigen künstlerischen Dialogs und darf miterleben, was eine große Interpretation ausmacht: vom Detail bis zur großen Linie, vom handwerklichen Feinschliff bis zur emotionalen Tiefe.
Meta4orisch
Das finnische Streichquartett Meta4 wartet mit einem kammermusikalischen Programm auf, das von Romantik bis zu einer Uraufführung reicht: Im Streichquartett Es-Dur op. 44/3 aus dem Jahr 1837 zeigt Felix Mendelssohn Bartholdy einmal mehr, wie aus der Tradition Neues entstehen kann, zitiert Mozart und liefert stilistische Anklänge an Beethoven. Folkloristisch inspiriert ist hingegen das Klavierquintett A-Dur op. 81 von Antonín Dvořák, für das sich der ebenfalls aus Finnland stammende Pianist Olli Mustonen zum Quartett gesellt. Schließlich erklingt die Uraufführung eines neuen Streichquartetts von Thomas Larcher, das im Auftrag des Merito String Instruments Trusts entstand. In der Vergangenheit bewies der 1963 geborene Komponist bereits mehrfach, welch klanglich originelle Streichquartette er zu schreiben vermag.
10/04/26
Fr, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Faszination Musik
Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst
Mitglieder der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker Einstudierung: Josef Hell
Franz Welser-Möst Leitung
Richard Wagner Siegfried-Idyll
12/04/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Meta4 · Mustonen
Antti Tikkanen Violine
Minna Pensola Violine
Atte Kilpeläinen Viola
Tomas Djupsjöbacka Violoncello
Olli Mustonen Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Es-Dur op. 44/3
Thomas Larcher
Encapsulations for string quartet (UA)
Kompositionsauftrag von Merito String Instruments Trust Antonín Dvořák Klavierquintett A-Dur op. 81
Franz Welser-Möst
Meta4
Grenzenlose Spielfreude
Bei den Diatonischen Expeditionen trifft steirische Harmonika auf Hackbrett, Harfe, Gesang und Bassklarinette. Das spielfreudige Trio begeisterte bereits im gesamten Alpenraum, in New York City und in Ottawa mit seinem Programm, das aus Eigenkompositionen und Interpretationen vielfältiger Musik besteht, u. a. von Astor Piazzolla, George Gershwin, Elvis Presley und Nina Simone. Die zweite Programmhälfte gestaltet Baba Yaga – ein Ensemble dessen Name auf eine bekannte Figur in der slawischen Mythologie verweist, eine wilde und oft gefährliche Gestalt. Gewiss in Anlehnung an den feurigen Sound des Quintetts: Mitreißende Balkanrhythmen verschmelzen Baba Yaga mit virtuosen Klezmer-Stücken, Gypsy-Jazz und orientalischen Tänzen.
Ein Herzschlag aus Hämmern
Was heute als temperamentvoll und verblüffend einheitlich gefeiert wird, nahm seinen Anfang fernab internationaler Bühnen. Früh teilten sich die Zwillingsschwestern Ferhan und Ferzan ein Klavier und einen kompromisslosen Ehrgeiz, woraus jenes nahezu telepathische Zusammenspiel erwuchs, das ihr Musizieren bis heute charakterisiert. In der Begegnung mit dem AlFa Duo potenzieren sich die Kräfte: Die zwei Pianistinnen formen mit den beiden Percussionisten in »Mirrors from the East« einen gemeinsamen pulsierenden Klangkörper. Die verdichtete Präzision von Philip Glass und Steve Reich greift über in die dichterische Direktheit Fazıl Says in Bearbeitungen für Marimba und Vibraphon, Avner Dorman setzt farbgesättigte Kontrapunkte. Ein Programm, das förmlich unter Strom steht – rhythmisch, impulsiv und mitreißend.
14/04/26
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Diatonische Expeditionen · Baba Yaga
»Grenzenlose Spielfreude«
Diatonische Expeditionen
Theresa Lehner Gesang, Hackbrett, Harfe
Katharina Baschinger Steirische Harmonika
Alexander Maurer Steirische Harmonika, Bassklarinette, Klarinette
Baba Yaga
Raffaella della Gemma Violine, Gesang
Jasmin Meiri Percussion, Gesang
Florian Gunacker Kontrabass, Gesang
Anela Čindrak Akkordeon
David Mandlburger Gitarre
18/04/26
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Ferhan & Ferzan Önder · AlFa Duo
»Mirrors from the East« Ferhan & Ferzan Önder Klavier
AlFa Duo
Alexander Georgiev Schlagwerk
Fabian Homar Schlagwerk
Werke von Philip Glass, Fazıl Say, Steve Reich und Avner Dorman
Baba Yaga
Ferhan & Ferzan Önder
Tönend bewegte Form
Als Samuel Beckett 1981 für den Süddeutschen Rundfunk das Fernsehspiel »Quad« für vier Darsteller:innen, Licht und Schlagwerk schrieb, war das die Verwirklichung einer Idee, die er bereits 1937 formuliert hatte: die Schaffung einer völlig neuen theatralischen Ausdrucksweise durch die Eliminierung von Sprache. In dieser geometrischen Pantomime, der Gilles Deleuze 1995 in einem seiner letzten Essays bescheinigte, »keine anderen Bestimmungen« zu haben »als seine formalen Besonderheiten«, nähert Beckett das Theater so stark an die Musik an wie nie zuvor. Folgerichtig hat es der griechische Komponist Zesses Seglias, Meisterschüler Beat Furrers, unternommen, Becketts Fernsehspiel vollends zu musikalisieren: Sein Klangtheater »Qu4d« erlebt nun im Wiener Konzerthaus durch vereinigte Vokal- und Instrumentalensembles aus Stuttgart und Barcelona seine spektakuläre Uraufführung.
22/04/26
Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal
ExVoCo · CrossingLines
ExVoCo
Christie Finn Sopran, Matias Bocchio
Bariton , Frank Wörner Bassbariton
CrossingLines
Víctor de la Rosa Klarinette, Tere Gómez
Ramírez Saxophon , Adrián Albaladejo
Díaz Posaune , Luis Azcona Schlagwerk
Zesses Seglias Qu4d. [un]spoken
sound theatre für drei Stimmen, drei
Blasinstrumente und Schlagwerk (UA)
Debüt eines Siegers
Eric Lu, geboren 1997 in Massachusetts, konnte bereits Jurys namhafter Wettbewerbe überzeugen: 2025 gewann er den internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau, 2018 die Leeds Piano Competition. Lu, gerühmt für seine farbenreichen Nuancierungen und ausgeprägte Emotionalität beim Musizieren, begeisterte das Publikum im Amsterdamer Concertgebouw, im Brüsseler BOZAR, in der Shanghai Symphony Hall und in der Hamburger Elbphilharmonie. Seine erste Station in Wien ist das Wiener Konzerthaus: Mit im Gepäck hat der Preisträger Kompositionen der zwei unterschiedlichen Romantiker Franz Schubert und Frédéric Chopin – an ihren Werken stellt er seine hohe musikalische Intuition unter Beweis.
26/04/26
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
Eric Lu
Franz Schubert Impromptu f-moll D 935/1
Impromptu As-Dur D 935/2
Frédéric Chopin Polonaise fis-moll op. 44
Ballade Nr. 4 f-moll op. 52
Polonaise B-Dur op. 71/2
Nocturne cis-moll op. 27/1
Sonate h-moll op. 58
Zesses Seglias
Eric Lu
Musik Mosaik
Einblicke, Rückblicke und Vorschauen zu unserem Musikvermittlungsprogramm, das sich an unterschiedlichen Bedürfnissen orientiert
Academy of Unlearning
Im Rahmen des Mentoringprogramms »Academy of Unlearning« von kulturen in bewegung gibt es zum Konzert von Carminho (siehe die Seiten 24 bis 25) ein Rahmenprogramm: Ágatha Lima gestaltet eine Einführung, die Família Pádua lädt zu einer offenen Jam Session: Ob erfahrene Musiker:innen oder neugierige Einsteiger:innen – alle sind herzlich eingeladen mitzuspielen oder einfach zuzuhören.
Mi, 15/04/26 · 18.30 Uhr · Wotruba-Salon Konzerteinführung zu Carminho
Mi, 15/04/26 · Nach dem Konzert · Buffet Berio-Saal Jam Session
Piccolo
In einem Hotel ist immer etwas los – und in einem Grand Hotel erst recht! Doch so richtig turbulent wird es im Grand Hotel Federspiel, als das Gepäck der Gäste ungewöhnliche, ja sogar verdächtige Formen annimmt. Wer behält in diesem Trubel noch den Überblick? Und ist Ordnung wirklich so wichtig? Manchmal macht ein bisschen Chaos das Leben erst spannend und vor allem: richtig lustig!
Sa & So, 11 & 12/04/26 · 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal
»Grand Hotel Federspiel« Federspiel
Nina Ball Kostüme, Ausstattung
Cornelia Voglmayr Choreographie
Nelly Danker Regie
Empfohlen ab 6 Jahren
sound:chat
Verschiedene musikalische Zugänge zum Film, vorgestellt anhand ausgewählter historischer und zeitgenössischer Kurzfilme: Im Zentrum steht der für das Projekt neu entwickelte Animationsfilm »Sonnensittich« von Fekry Helal und Ralph Mothwurf, die Geschichte eines Außenseiters, die zeigt, wie ein erster Eindruck täuschen kann – mit Musik von Ralph Mothwurf und Flora Geißelbrecht.
Fr, 10/04/26 · 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Ralph Mothwurf & Fekry Helal »Sonnensittich« Empfohlen ab 12 Jahren
19.30 Uhr · Buffet Berio-Saal Meet & Greet: Die Künstler:innen geben Einblicke in ihr Schaffen, es moderiert Michael Stark.
Ralph Mothwurf
Aurel Dawidiuk
Organist, Pianist, Dirigent
* 20. September 2000 · Hannover
… beeindruckt an den Pedalen und am Dirigentenpult mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw in Amsterdam, dessen erster Associate Conductor er ist, sowie u.a. an den Orgeln der Tonhalle Zürich und der Kölner Philharmonie.
… hatte sein musikalisches Erweckungserlebnis mit fünf Jahren beim Besuch einer Aufführung der »Zauberflöte«, bei der ihn der Dirigent, das Orchester und die Musik absolut begeisterten.
… kam früh in Kontakt mit der Orgel, da seine Mutter im Kirchenchor sang. Das Instrument erschien ihm mit den vielen Tasten, Registern und Pedalen wie das Cockpit eines Flugzeugs.
… studierte in Hannover und Zürich, sammelte jedoch auch in Wien wichtige Erfahrungen, wo ihm ein Schulpraktikum beim ORF Radio-
Symphonieorchester Wien und dem Chefdirigenten Cornelius Meister erste intensive Einblicke in die Orchesterarbeit eröffneten.
Marie Spaemann und Christian Bakanic mischen Pop mit klassischer Moderne, Tango Nuevo, europäischem Folk und Jazz. Das Ergebnis sind klare Melodien, mitreißende Rhythmen und eine unverwechselbare poetische Klangsprache.
11.00 Uhr: Schulkonzert · ausgebucht Informationen unter konzerthaus.at/schulkonzerte 18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltung · € 21,–50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung Zyklus KB Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.00 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper
The Constellation Choir & Orchestra · Gardiner
Bach: Oster-Oratorium
Hilary Cronin Sopran
Eline Welle Alt
Jonathan Hanley Tenor
Jack Comerford Bass
Sir John Eliot Gardiner Dirigent
Johann Sebastian Bach Der Himmel lacht, die Erde jubiliert BWV 31 · Bleib bei uns, denn es will Abend werden BWV 6 · Kommt, eilet und laufet BWV 249 »Oster-Oratorium« siehe Seiten 22–23
€ 28/56/72/86/108/115,– Zyklus JSB 50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« – Informationen siehe konzerthaus.at/2526SSM
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Benefizkonzert CS Hospiz
Camerata Academica Wien
Jeremias Fliedl Violoncello
Christian Birnbaum Dirigent
Edvard Grieg Aus Holbergs Zeit. Suite op. 40 (Fassung für Streichorchester)
Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb/1
Franz Schubert Streichquartett d-moll D 810 »Der Tod und das Mädchen«
(Bearbeitung für Streichorchester: Gustav Mahler)
€ 45/56/63/69,–
VVK · Veranstalter CS Caritas Socialis Privatstiftung
Die Künstler geben Einblicke in ihr Schaffen, es moderiert Michael Stark.
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal · Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Fr, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Kammermusik · Gespräch, Vortrag & Einführung
Faszination Musik
Öffentliche Meisterklasse mit Franz Welser-Möst
Mitglieder der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker Einstudierung: Josef Hell Franz Welser-Möst Leitung
Richard Wagner Siegfried-Idyll siehe Seite 29
€ 29,–
50% JM · Freie Platzwahl · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11
Sa, 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum Piccolo
»Grand Hotel Federspiel« Federspiel
Nina Ball Kostüme, Ausstattung
Cornelia Voglmayr Choreographie
Nelly Danker Regie siehe Seite 32
€ 27,–/Kinder € 16,– Zyklus PIA bzw. PIB
Freie Platzwahl · VVK · Empfohlen ab 6 Jahren Eine Produktion von Wiener Konzerthaus, Philharmonie Luxembourg und Brucknerhaus Linz Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 17.00 Uhr · Mozart-Saal Chor, Oratorium & Oper Sing Along »Carneval«
Freie Platzwahl · VVK · Die Sing-Along-Konzerte richten sich an unser erwachsenes Publikum, wobei wir Kinder und Jugendliche auch gerne begrüßen.
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sir John Eliot Gardiner · 08/04/26
Franz Welser-Möst · 10/04/26
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/03/26
Allgemein ab 09/03/26
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Solistisches Wiener Symphoniker · Zimmermann · Treviño
Frank Peter Zimmermann Violine
Robert Treviño Dirigent
Frank Martin Konzert für Violine und Orchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 siehe Seiten 14–15
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSY 50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 45)
12
So, 11.00 Uhr · Großer Saal
Orchester · Solistisches Wiener Symphoniker · Zimmermann · Treviño
Informationen siehe 11.04. siehe Seiten 14–15
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSM, VWS 50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung siehe S. 45)
11.00 Uhr · Schönberg-Saal · Wotruba-Salon · Neuer Salon Vorhören!
Esther Planton, Karin Meissl, Robin Prischink Workshopleitung
Eine kreative Auseinandersetzung mit Peter Iljitsch Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 e-moll
Separate Einführungen für Kinder von 8–10 bzw. 11–12 Jahren und Jugendliche ab 13 Jahren
So, 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal Junges Publikum Piccolo
»Grand Hotel Federspiel« Informationen siehe 11.04. siehe Seite 32
€ 27,–/Kinder € 16,– Zyklus PIC bzw. PID
Freie Platzwahl · VVK · Empfohlen ab 6 Jahren
Eine Produktion von Wiener Konzerthaus, Philharmonie Luxembourg und Brucknerhaus Linz
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Rolando Villazón · Maarten Engeltjes ·
PRJCT Amsterdam
»270 Jahre Mozart-Jubiläum«
Rolando Villazón Tenor
Maarten Engeltjes Countertenor, Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart Musik aus Opern wie »Idomeneo«, »La clemenza di Tito«, »Il re pastore« und »Die Zauberflöte«
Ein einmaliges Mozart-Erlebnis für die ganze Familie: Das Programm des Startenors, begleitet vom Orchester PRJCT Amsterdam, kreist um Könige, Kaiser und einen Vogelfänger.
€ 64/74/84/119/139/159/179,–
VVK · Veranstalter Concerts Pamplona GmbH
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Meta4 ·Mustonen
Meta4 Streichquartett
Olli Mustonen Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Es-Dur op. 44/3
Thomas Larcher
Encapsulations for string quartet (UA) Kompositionsauftrag von Merito String Instruments Trust
Antonín Dvořák Klavierquintett A-Dur op. 81 siehe Seite 29
€ 27/36/46/55/62/67,– Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
13
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg · Leonskaja · Emelyanychev
Elisabeth Leonskaja Klavier
Maxim Emelyanychev Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy Ouverture
»Die Hebriden / Fingalshöhle« op. 26 Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« siehe Seite 26
€ 26/37/52/62/73/85/92/98,– Zyklus SCA
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
April
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal
Ernst Molden & Neue Wiener Concert Schrammeln
»mei liab«
Ernst Molden Gesang, Gitarre
Neue Wiener Concert Schrammeln
Peter Uhler, Nikolai Tunkowitsch Violine
Marie-Theres Stickler
Wiener Knopfharmonika
Peter Havlicek Kontragitarre
Tini Kainrath Gesang siehe Seiten 12–13
€ 29/38/47/57/66/70,–
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14
Di, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal
Junges Publikum Klangmobile
Julian Pregardién · Eloïse Bella Kohn
Julian Prégardien Tenor
Eloïse Bella Kohn Klavier Philipp Lossau Ausstattung siehe Seiten 4–7
10.00 Uhr: Kombikarte € 30,–(ein Erwachsener und ein Kind) 14.30 Uhr: Ausverkauft
Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 11.00 Uhr · Schubert-Saal Junges Publikum Sing Along »Blauli«
Schüler:innen und Pädagog:innen der VS Keplerplatz
Lorenzo Gangi Percussion, Karin Hopferwieser Violoncello , Mark Peter Royce Klavier , Simon Schellnegger Viola , Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte , Monika Jeschko Moderation, Konzept
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
Informationen unter konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Frank Peter Zimmermann · 11 & 12/04/26
Elisabeth Leonskaja · 13 & 14/04/26
Ernst Molden · 13/04/26
April
14
Di, 18.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg · Leonskaja · Emelyanychev
Informationen siehe 13.04. siehe Seite 26
€ 26/37/52/62/73/85/92/98,– Zyklus SCB
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal
Diatonische Expeditionen · Baba Yaga
»Grenzenlose Spielfreude«
Diatonische Expeditionen
Theresa Lehner Gesang, Hackbrett, Harfe
Katharina Baschinger Steirische Harmonika
Alexander Maurer Steirische Harmonika, Bassklarinette, Klarinette
Baba Yaga
Raffaella della Gemma Violine, Gesang
Jasmin Meiri Percussion, Gesang
Florian Gunacker Kontrabass, Gesang
Anela Čindrak Akkordeon
David Mandlburger Gitarre siehe Seite 30
€ 26/32/40/46/56,– Zyklus SPI
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
15
Mi, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal
Junges Publikum
Klangmobile
Julian Pregardién ·
Eloïse Bella Kohn
Informationen siehe 14.04. siehe Seiten 4–7
10.00 Uhr: Kombikarte € 30,–(ein Erwachsener und ein Kind)
14.30 Uhr: Ausverkauft
Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Klavier
Klavierrezital
Nathalia Milstein
Ludwig van Beethoven
Sonate Es-Dur op. 81a »Les Adieux«
Franz Liszt
Cantique d’amour S 173/10 (Harmonies poétiques et religieuses)
Robert Schumann
Fantasie C-Dur op. 17
Arabeske C-Dur op. 18
€ 24/29/32/33,– Zyklus MM
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Kammermusik
Leonkoro Quartett
Preisträger des Merito String Quartet Award 2022
Erwin Schulhoff
Fünf Stücke für Streichquartett
Ludwig van Beethoven
Streichquartett cis-moll op. 131
€ 24/37/49/60,– Zyklus STR, U30
50% JM · »stringendo«. Der Podcast zum Zyklus mit Mitgliedern des Leonkoro Quartetts. Weitere Information finden Sie unter konzerthaus.at/2526STR
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Global & lokal Carminho
»Eu Vou Morrer de Amor ou Resistir« Carminho Gesang
André Dias Portugiesische Gitarre
Flávio Cardoso Gitarre
Tiago Maia Akustische Bassgitarre
Pedro Geraldes E-Gitarre, Lap-Steel-Gitarre
João Pimenta Gomes Mellotron siehe Seiten 24–25
€ 29/40/53/66/77,– Zyklus WO, U30
50% JM · VVK
Medienpartner DER STANDARD und Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Solistisches
María Dueñas · Alexander Malofeev
María Dueñas Violine
Alexander Malofeev Klavier
Franz Schubert Sonate A-Dur D 574 für Violine und Klavier »Duo«
Claude Debussy
Sonate g-moll für Violine und Klavier
César Franck
Sonate A-Dur M 8 für Violine und Klavier siehe Seite 27
€ 27/34/42/51/58/62,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/03/26
Allgemein ab 09/03/26
16
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester
Wiener Philharmoniker · Rattle
Sir Simon Rattle Dirigent
Gustav Mahler Symphonie Nr. 9 siehe Seiten 8–11
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MW
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang
Barokksolistene · Eike
»The Alehouse Sessions«
Bjarte Eike Violine, Leitung
Musik von Henry Purcell sowie englische Shanties, Balladen und skandinavische Traditionals
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Lied & Arien
RSO Wien ·
Prégardien · Meister
Julian Prégardien Tenor
Cornelius Meister Dirigent
Kaija Saariaho
Song for Betty (EA) Lumière et pesanteur (EA)
Gustav Mahler
Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Modest Mussorgski
Bilder einer Ausstellung
Bearbeitung für Orchester: Maurice Ravel siehe Seiten 20–21
€ 29/43/53/66/75/81,– Zyklus VK
50% JM · VVK · Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Alexander Malofeev · 15/04/26
18
Sa, 11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Allez hop
»Galopp mit Geistesblitz«
Katelyn Rose King Schlagwerk
Sarah Jeanne Babits
Schauspiel, Konzept, Text
Simon Schober Schauspiel
OMAi Projektionsmaler
Laura Malmberg Bühnenbild, Kostüme
Paul Sturminger Bühnenbild, Kostüme
Matthias Werner Allez-hop-Musik
Philipp Lossau Regie
Ausverkauft Zyklus AHA, AHB bzw. AHC
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Lied & Arien · Gespräch, Vortrag & Einführung
Schubert für alle
Prégardien · Ahmadi · Meyer · Kohn
»Östliche Rosen«
Julian Prégardien Tenor
Avin Ahmadi Gesang, Ud
Markus Meyer Lesung
Eloïse Bella Kohn Klavier
Moderierter Liederabend mit Liedern nach Texten von Friedrich Rückert, traditionellen persischen Liedern und Lyrik siehe Seiten 4–7
€ 32,– Zyklus SFA
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.00 Uhr · Buffet Schubert-Saal
Après Schubert
Wir heißen alle Besucher:innen nach dem Konzert willkommen, gemeinsam mit den Interpret:innen einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen, anzustoßen und sich über das eben Gehörte auszutauschen.
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Schubert-Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Mahler: Symphonie Nr. 2
Luxembourg Philharmonic
Wiener Singakademie
Louise Alder Sopran
Okka von der Damerau Mezzosopran
Tugan Sokhiev Dirigent
Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungs-Symphonie« siehe Seiten 8–11
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus OI
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Percussion · Klavier Ferhan & Ferzan Önder · AlFa
Duo
»Mirrors from the East«
Ferhan & Ferzan Önder Klavier AlFa Duo
Alexander Georgiev Schlagwerk
Fabian Homar Schlagwerk
Werke von Philip Glass, Fazıl Say, Steve Reich und Avner Dorman siehe Seite 30
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus PP
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19
So, 10.30 Uhr · Mozart-Saal
Orchester · Lied & Arien
Wiener KammerOrchester · Nolz · de Vriend
Patricia Nolz Mezzosopran
Jan Willem de Vriend Dirigent
Jean-Philippe Rameau Suite (Les Boréades)
Wolfgang Amadeus Mozart
Parto, parto, ma tu ben mio (Arie des Sesto aus »La Clemenza di Tito« K 621)
Pietro Locatelli Concerto grosso Es-Dur op. 7/6 »Il pianto d’Arianna«
Joseph Haydn Berenice, che fai. Kantate Hob. XXIVa/10
€ 29/38/57/66/70,– Zyklus MA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Allez hop
»Galopp mit Geistesblitz«
Informationen siehe 18.04.
Ausverkauft Zyklus AHD, AHE bzw. AHF
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
The Sound of Hans Zimmer & John Williams
Pilsen Philharmonic Orchestra
Pilsen Philharmonic Choir
Chuhei Iwasaki Dirigent
Daniel Boschmann Moderation
Melodien der legendären Komponisten Hans Zimmer und John Williams aus Filmen wie »Star Wars«, »Harry Potter« und »Der König der Löwen« machen dieses Konzert zu einem Erlebnis, das Filmgeschichte hörbar macht.
Ausverkauft
VVK · Veranstalter Alegria Konzert GmbH
So, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Alte Musik & Originalklang
Ars Antiqua Austria · Salzburger Lautenconsort · Letzbor
»Klang der Kulturen«
Gunar Letzbor Barockvioline, Leitung
Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonaten 5–8 (Acht Sonaten für Violine und Basso continuo)
€ 28/42/53/60,–
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Eine Lesung in drei Teilen mit einem Impulsvortrag zum Weltraum
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus LIT
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Patricia Nolz · 19/04/26
Louise Alder · 18/04/26
20
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz
Kurt Elling & Charlie Hunter
»SuperBlue«
Kurt Elling Gesang , Charlie Hunter Gitarre, Kenny Banks Keyboards , Marcus Finnie Schlagzeug siehe Seite 28
€ 29/39/52/64/74,– Zyklus JAZ
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« – Informationen siehe konzerthaus.at/2526SSM Unterstützt von Erste Bank · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Literatur · Klavier
Musik und Dichtung: Buddenbrooks
Markus Meyer · Maximilian Kromer
Thomas Mann: Buddenbrooks VII »Im Fall«
Markus Meyer Lesung
Maximilian Kromer Klavier
Sergej Prokofjew Vier Stücke op. 4 Franz Liszt Funérailles S 173/7 (Harmonies poétiques et religieuses)
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MUD1
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien · Unterstützt von wienerberger Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Unter dem Motto »Magische Töne« singt der Startenor berühmte Melodien aus Oper und Operette von Komponisten aus ÖsterreichUngarn wie Karl Goldmark, Franz Lehár und Emmerich Kálmán.
€ 49/99/159/199/229/259/279/299,–
VVK · Veranstalter Alegria Konzert GmbH
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Klavierabend SoRyang
»Freude im Frühling«
Werke von Christian Sinding, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Franz Liszt, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Frédéric Chopin
€ 25/30/35/40/45/49,–
VVK · Veranstalter SoRyang
Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Neue Musik · Lied & Arien
ExVoCo · CrossingLines
ExVoCo: Christie Finn Sopran, Matias Bocchio Bariton , Frank Wörner Bassbariton CrossingLines: Víctor de la Rosa Klarinette, Tere Gómez Ramírez Saxophon , Adrián Albaladejo Díaz Posaune , Luis Azcona Schlagwerk
Zesses Seglias Qu4d. [un]spoken sound theatre für drei Stimmen, drei Blasinstrumente und Schlagwerk (UA) siehe Seite 31
€ 29,– Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
25
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Bach in Space
Mona Asuka Klavier
Zu gestochen scharfen NASA-Aufnahmen auf Großleinwand spielt Pianistin Mona Asuka Werke von Johann Sebastian Bach. € 69/75,–
VVK · Veranstalter Alegria Konzert GmbH
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Frank Sinatra and Friends
Gerhard Aflenzer Broadway Big Band
Werner Auer, Dorothea Jaburek Gesang
Stella Jones Gesang Special Guest Gerhard Aflenzer Leitung
Klassiker wie »New York, New York« beschwören den Swing aus New York und Las Vegas herauf. Special Guest ist die Sängerin Stella Jones. Ein Muss für alle Rat-Pack-Fans!
€ 44/52/60/68,–
VVK · Veranstalter Kornelia Aflenzer und Mitges.
Sa, 21.00 Uhr · Berio-Saal
Pop, Alternative & Electronics City Sounds
Magdalena Wawra
»ICH BIN VIELE« TOUR 2026
Magdalena Wawra Gesang & Band
Stehplätze € 29,–
50% JM · Stehkonzert · VVK · Medienpartner FM4 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
26
So, 11.00 Uhr · Mozart-Saal Bachgemeinde Wien
Georg Friedrich Händel: Messiah
BAchCHorWien
Wiener Bachsolisten auf historischen Instrumenten Ernst Wedam Dirigent
Georg Friedrich Händel Messiah »Der Messias«. Oratorium in drei Teilen HWV 56
€ 35/45/55/65/75/85,–
VVK · Veranstalter Bachgemeinde Wien
So, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Neoklassik · Pop, Alternative & Electronics
Atmosphères
Hildur Guðnadóttir
»Where To From«
Hildur Guðnadóttir
Gesang, Violoncello, Komposition & Friends
siehe Seiten 16–17
€ 39/46/55/63/70/74,–
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Eric Lu
Franz Schubert Impromptu f-moll D 935/1
Impromptu As-Dur D 935/2
Frédéric Chopin
Polonaise fis-moll op. 44, B-Dur op. 71/2
Ballade Nr. 4 f-moll op. 52
Nocturne cis-moll op. 27/1
Sonate h-moll op. 58
siehe Seite 31
€ 27/36/45/54/67,– Zyklus KIM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Kammermusik · Klavier
Musica Juventutis
Fleischmann · Pollatschek · Legat
Daniel Fleischmann Posaune
Jasmin Pollatschek Violoncello
Julius Legat Klavier
Werke von Launy Gröndahl, Camille Saint-Saëns, François Bogaert, César Franck, Alexander Skrjabin und Igor Strawinski
€ 24/29/32/33,– Zyklus MJ
50% Ermäßigung für Personen unter 30 Jahren
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Magdalena Wawra · 25/04/26
Kartenvorverkauf
Mitglieder ab 02/03/26
Allgemein ab 09/03/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orgel
Orgelabend
Aurel Dawidiuk
Werke von Johann Sebastian Bach, Zsigmond Szathmáry, Franz Liszt, Charles Tournemire und César Franck siehe Seite 33
€ 31,– Zyklus OR
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Lied & Arien
Jakub Józef Orliński
Jakub Józef Orliński Countertenor
Michał Biel Klavier
Arien und Lieder von Georg Friedrich Händel, Tadeusz Baird, Henry Purcell und Mieczysław Karłowicz
Ausverkauft Zyklus LIE
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Mini hop
»Feuerfunke«
Johannes Kölbl Steirische Harmonika, Percussion
Maartje Pasman Tanz
Nina Ball Ausstattung
Rosa Braber Regie
In Mini kribbelt es. Sie steckt voller Energie und Leidenschaft. Steirische Harmonika und Schlagwerk untermalen ihren kraftvollen Feuertanz.
Ausverkauft Zyklus MHA
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Global & lokal
Die Strottern & Gäste
»30 Jahre Die Strottern –ollaweu nua feian«
Die Strottern: Klemens Lendl Gesang, Violine , David Müller Gesang, Gitarre
Martin Eberle Trompete, Flügelhorn , Martin Ptak Posaune, Harmonium , Matthias Schorn
Klarinette, Matthias Loibner Drehleier
Peter Ahorner Lesung , Musicbanda Franui
siehe Seiten 12–13
Restkarten € 29/39,– Zyklus LW, G 50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Schubert-Saal
Musik im Gespräch
Susanne Schedtler im Gespräch mit Erwin Barta »wos an weana olas en s gmiad ged«. Wiener Musik – Musik aus Wien
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal Zyklus G
29
Mi, 11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Mini hop
»Feuerfunke«
Informationen siehe 28.04.
Ausverkauft Zyklus MHB, MHC bzw. MHD
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 12.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Jess-Trio-Wien
Ludwig van Beethoven Klaviertrio G-Dur op. 1/2
Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 (Endfassung)
€ 24/31/37/41,– Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film · Neue Musik
Film + Musik live
Lubitsch:
Die Austernprinzessin
PHACE, Martin Matalon Dirigent
Film »Die Austernprinzessin« (D 1919)
Regie Ernst Lubitsch
Musik Martin Matalon
€ 34/45/52,– Zyklus F
50% JM · Medienpartner ray Filmmagazin
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik
Belcea Quartet
Anton Webern Fünf Sätze für Streichquartett op. 5
Brett Dean
String Quartet No. 4.
A Little Book of Prayers (EA) Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett C-Dur K 465 »Dissonanzen-Quartett«
€ 29/47/57/70,– Zyklus BE 50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Informationen siehe 28.04. 11.00 Uhr: Kombikarte (ein Erwachsener und ein Kind) € 30,– Zyklus MHE 14.30 & 16.00 Uhr: Ausverkauft Zyklus MHF bzw. MHG
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Neue Musik RSO Wien · Ioudenitch · Alsop
Maria Ioudenitch Violine Great Talent
Marin Alsop Dirigentin
John Adams
The Rock You Stand On (EA) Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, ORF RadioSymphonieorchester Wien, Carnegie Hall, Chicago Symphony Orchestra, La Cité de la Musique – Philharmonie de Paris, Hallé Orchestra, London Symphony Orchestra, Philadephia Orchestra und Polish National Radio Symphony Orchestra
Samuel Barber
Konzert für Violine und Orchester op. 14
Richard Strauss
Don Juan. Tondichtung nach Nikolaus Lenau op. 20
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série
€ 27/41/50/60/70/75,– Zyklus RSO
50% JM · VVK · Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien
Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Boehringer Ingelheim
Orchester & Chor
»Konzerterlebnis 2026«
Highlights aus Klassik und Filmmusik
€ 27/31/35/39,–
VVK
Veranstalter Boehringer Ingelheim Orchester
Aurel Dawidiuk · 27/04/26
Höhepunkte im Mai/Juni 26
Fr, 01/05/26 · Großer Saal
Pop, Alternative & Electronics
Ness Unplugged
Die österreichische Singer-Songwriterin hat sich als unverwechselbare Stimme ihrer Generation etabliert.
VVK · € 29/35/43/49/55/59,–
Sa, 09/05/26 · Mozart-Saal
Crossover · Kammermusik
SIGNUM saxophone quartet · Sidorova
»Anima«
Di & Mi, 05 & 06/05/26 · Großer Saal Orchester
Bruckner: Symphonie Nr. 7
Wiener Symphoniker
Bomsori Kim Violine
Marie Jacquot Dirigentin
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 7 E-Dur
Di, 12/05/26 · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Grigory
Werke von Beethoven und Schubert
So, 03/05/26 · Großer Saal Jazz Joshua
Redman Quartet
Nach einem Konzert mit Brad Mehldau im Juni 2025 kehrt Joshua Redman mit seinem Quartett zurück ins Wiener Konzerthaus. Das Joshua Redman Quartet steht für Jazz auf höchstem Niveau. Mit mitreißender Energie, lyrischer Tiefe und perfektem Zusammenspiel entfaltet die Band um den charismatischen Saxophonisten einen modernen Jazzsound, der Tradition und Gegenwart verbindet.
Do, 07/05/26 · Mozart-Saal
Lied & Arien · Global & lokal
Fingerlos · El Mouissi · Tschejefem · Dangl »Wurzeln«
Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf Daniil Trifonov
Werke von Clara Schumann, Robert Schumann, Anton Webern und Ludwig van Beethoven
Marie Jacquot Ness
Ksenija Sidorova
Joshua Redman
Grigory Sokolov
Tschejefem
Mo & Di, 18 & 19/05/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier
Wiener Symphoniker · Sumino – Cateen · Popelka
VVK · € 25/37/51/64/75/87/95/102,–
18/05: Zyklus CUV · 19/05: Zyklus WSY
Do, 21/05/26 · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Lang Lang
Lang Lang begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Als Fünfjähriger gewann er den Shenyang-Klavierwettbewerb und gab seinen ersten öffentlichen Klavierabend, mit neun studierte er am Zentralen Musikkonservatorium in Peking – heute ist er ein Star. Sein Rezital oszilliert zwischen klassischer Leichtigkeit Mozarts, dramatischer Intensität Beethovens und Liszts und leuchtendem spanischen Feuer von Albéniz und Granados.
VVK · € 44/74/110/144/174/205/225/245,–
Lisiecki
Mo, 01/06/26 · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Jan Lisiecki
»World (of) Dance«
€ 25/36/48/60/72/81/88/95,– Zyklus KIG
Mi, 20/05/26 · Großer Saal
Chor, Oratorium & Oper · Orgel
State Choir Latvija · Iveta Apkalna · Maris Sirmais
Werke von Lionel Rogg, William Byrd, Benjamin Britten, Rihards Dubra, Pēteris Vasks, Johann Sebastian Bach, John Cameron, Henry Purcell, Thierry Escaich und Henry Balfour Gardiner
Mit einem Chor aus ihrer lettischen Heimat beweist Starorganistin Iveta Apkalna, wie ausgezeichnet Orgel und Gesang miteinander harmonieren.
€ 27/34/42/51/58/62,– Zyklus VK, OR
Asmik Grigorian
Mi, 03/06/26 · Großer Saal
Lied & Arien · Orchester Asmik Grigorian
Arien und Duette aus Opern von Peter Iljitsch Tschaikowsky, Nikolai RimskiKorsakow und Giacomo Puccini
VVK · € 28/41/56/72/86/108,– Zyklus MST
Höhepunkte im Mai/Juni 26
Iveta Apkalna
Federspiel
Do, 28/05/26 · Großer Saal
Brass & Blasmusik · Global & lokal Federspiel »Wir & Jetzt«
VVK · € 29/41/57/72/83/91,– Zyklus AOB
Filmstill »Fantômas«
Mo, 08/06/26 · Großer Saal
Film · Jazz
Film + Musik live Feuillade: Fantômas
Gabiel Cazes, Nicolas Giraud
€ 34/45/52,– Zyklus F
Lang Lang
Hayato Sumino – Cateen
Jan
Höhepunkte im Mai/Juni 26
Mi, 10/06/26 · Mozart-Saal
Crossover · Kammermusik
The Sarahbanda
Die andere kubanische Band, hervorgegangen aus dem Projekt »Mozart y Mambo« der Hornistin Sarah Willis
VVK · € 29/39/52/64/80,– Zyklus CUV, U30
Do, 18/06/26 · Großer Saal
Orchester · Inklusive Formate Wiener Symphoniker · Popelka
»Im Klang berührt«
VVK
»Im Klang«-Plätze € 32,–/weitere Plätze € 19,–
Sa & So, 20 & 21/06/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier
Camerata Salzburg · Buchbinder
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart
VVK · € 25/37/51/64/75/87/95/102,–
20/06: Zyklus SCA · 21/06: Zyklus SCB
So, 14/06/26 · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper
Sing on Stage
»Ein Fest für Händel«
Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf
So, 14/06/26 · Mozart-Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Elisabeth Leonskaja
Brahms: Sonaten
VVK · € 26/33/43/52/59/64,–Mitwirkung beim Stage-Choir: € 44,– € 29/39/52/64/74/80,–
Fr & So, 19 & 21/06/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier Wiener Symphoniker · Rana · Popelka
Ausklang im Großen Foyer mit Allegra and the Vienna Symphony Rhythm & Blues Band (nur 19/06)
Barbara Rett Moderation (nur 21/06)
Werke von Johannes Brahms und Franz Schubert (nur am 21/06)
2005 gründete Herbert Pixner mit anderen brillanten Musiker:innen das Herbert Pixner Projekt. Seit zwanzig Jahren machen sie »feinste, handgemachte Musik aus den Alpen«, angereichert mit Elementen aus Flamenco, Gypsy Jazz, Blues, Rock und Worldmusic. Seine »Tour 2026 « führt ihn im Juni und im November ins Wiener Konzerthaus.
VVK · 27/06: Restkarten nach Verfügbarkeit 29/11: € 30/46/62/80/94,–
Sarahbanda
Rudolf Buchbinder
Sing on Stage
Elisabeth Leonskaja
Beatrice Rana
Herbert Pixner
Petr Popelka
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Mahler:
Symphonie Nr. 8
Der größte Erfolg, den der Komponist je erlebte: Zwanzig Minuten dauerte der Applaus bei der Uraufführung von Mahlers Achter, genannt die »Symphonie der Tausend«, die berühmte Zeitgenossen wie Thomas Mann beklatschten: eine Symphonie mit Chören und Solist:innen, die einen Hymnus mit Goethes »Faust« verbindet.
Sa, So & Mo
09, 10 & 11/05/26
Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Andris Nelsons
Chineke! Orchestra
Mi, 10/06/26 · Großer Saal
Orchester · Solistisches
Chineke! Orchestra · Grevious · Young
Gott, der Schöpfer der Welt und des Guten: Nichts Geringeres bedeutet »Chineke« in der nigerianischen Igbo Sprache. Das Chineke! Orchestra ist das erste professionelle Symphonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht: ein Abend mit liturgischen und ekstatischen Klängen, in dessen Zentrum die Symphonie Nr. 1 von Florence B. Price steht, das erste Werk einer afroamerikanischen Komponistin, das von einem großen Symphonieorchester aufgeführt wurde.
Konzertreihen, Festivals & Specials
Fr, 29/05/26 · Großer Saal
Brass & Blasmusik
ZAM
Abschlussgala
Alpen & Glühen
Federspiel
Vivi Vassileva mit den beteiligten Musikvereinen und Chören der ZAM-Projekte
Gemischter Satz
Unser beliebtes Festival für Musik, Literatur, Kunst und Wein, kuratiert von Andreas Schett, dem Leiter der Musicbanda Franui, und dem Autor Christian Seiler, feiert seine 10. Ausgabe an drei Tagen: Am Donnerstag wird zum Auftakt in den Mozart Saal gebeten. Der Große Saal ist der Rahmen, in dem Wein und Kunst am Freitag verheiratet werden. Am Samstag zieht das Publikum in erprobter Manier durch alle Säle des Wiener Konzerthauses – beglückt durch Konzerte und Wein.
Bei unserem Outreach Projekt ZAM kamen Alt und Jung, Stadt und Land, Profis und Amateur:innen in verschiedenen Formaten zusammen. Nach den bisherigen Stationen in Vorarlberg, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich wird diese musikalische Vielfalt bei der Abschlussgala im Großen Saal des Wiener Konzerthauses hör und sichtbar gemacht.
Preise und Ermäßigungen im Package »Gemischter Satz« – Informationen siehe konzerthaus.at/2526 GS
Alpen & Glühen
Andris Nelsons
Brass & Blasmusik · Global & lokal · Literatur
Subventionsgeber
Zyklus- und Festivalsponsoren
Generalpartner seit 1992
Konzert- und Projektsponsoren
Premium Sponsoren
Sponsoren
Kapp Hebein Partner GmbH
Kooperationspartner
Alt Wien Kaffee Am Hof 8
Bärenreiter-Verlag Bechstein
Breiteneder Immobilien Parking AG CC Hellenic Hotel am Konzerthaus Hotel InterContinental Hunger auf Kunst und Kultur Kattus
L. Bösendorfer Klavierfabrik GmbH Österreichische Nationalbibliothek Ottakringer Yamaha
Medienpartner
Der Standard Die Presse Ö1 Club
Ö1 intro, der kultüröffner ORF radio FM4 ray Filmmagazin The Gap
Firmenmäzene
Fabasoft
Minute Medical GmbH
Mitterbauer Privatstiftung
PM Factory Consulting GmbH
Wiener Porzellanmanufaktur Augarten
Verkaufs- und Abonnementbedingungen
Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie unter konzerthaus.at/agbs . Die Wiener Konzerthausgesellschaft bietet alle Lieferungen oder Dienstleistungen, insbesondere den Verkauf von Karten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft, auf Grundlage dieser Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen an. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Kartenreservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages unter konzerthaus.at/agbs.
Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
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Ihre Daten werden zur Vertragserfüllung und Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen und zur Wahrung berechtigter Interessen verarbeitet. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter konzerthaus.at/datenschutz.
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Ermäßigungen
Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft
Rollstuhlplätze sind zum Preis von 12 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag Saison 2025/26: 1. September 2009) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50% Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 18 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
U30: Alle Personen unter 30 Jahren (Stichtag Saison 2025/26: 1. September 1995) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen in der Saison 2025/26 an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 18 Euro.
Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
Bitte kaufen Sie Ihre Karten an diesen Tagen auf konzerthaus.at
Abendkassa
ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn
An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.
Kartenvorverkauf für Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 2. März, allgemein ab 9. März (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
Mitgliedschaft
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Die Abendpauschale gilt in den folgenden Garagen:
Garage am Schwarzenbergplatz – Einfahrt: Am Heumarkt 39
Garage beim Palais Schwarzenberg – Einfahrt: über Prinz-Eugen-Straße / Schwarzenbergplatz
www.bestinparking.com / www.bmove.com
Konzerthaus Nachrichten Nr. 11 (35. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (26. Jänner 2026) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at
Herausgeber, Eigentümer, Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant
Fotos & Abbildungen (soweit bezeichnet): Cover: Julia Wesely (Prégardien), Andrej Grilc (Ioudenitch), Maiana Maltoni (Carminho), Marco Borggreve (Sokhiev), Inhalt: S. 2: Julia Wesely (Familienkonzert), S. 3: Verena Maurer (Die Strottern), Marco Borggreve (Volodos), Andrej Grilc (Alsop), Sonja Müller (Dueñas), S. 5, S. 7: Julia Wesely (Prégardien), S. 8: Abbildung in »Gustav Mahler« von Richard Specht 1913 (Mahler März 1907 in Rom am Schreibtisch), S. 10: Fotographie aus dem Jahr 1892 (Mahler), Gemälde von Andres Kilger, Wikicommons (Rückert), S. 12: Wien Museum online (Postkarte der Wiener Werkstätte Nr. 512: Beim Heurigen, Moriz Jung 1911), S. 14: Gemälde von Nikolai Kusnezow, 1893 (Tschaikowsky), S. 15: Tschaikowsky-Gesellschaft, Mitteilungen Sonderheft 2, Schriftproben aus Noten- und Textautographen Čajkovskijs 1847–1893 (zusammengestellt von Thomas Kohlhase), Tübingen 2005, S. 64, akg-images (Nadeshda von Meck, Fotografie aus dem 19. Jahrhundert), S. 16: Camille Blake (Guðnadóttir), S. 18: Marco Borggreve (Volodos), S. 21: Andrej Grilc (Ioudenitch), S. 22: Sammlung Bach-Archiv Leipzig (Johann Sebastian Bach, Porträt von Elias Gottlob Haussmann, 1746), S. 24: Maiana Maltoni (Carminho), S. 26: Andrej Grilc (Emelyanychev), S. 27: C. Koestlin (Dueñas), S. 28: Palma Kolansky (Elling), S. 29: Satoshi Aoyagi (Welser-Möst), Paul Marc Mitchell (Meta4), S. 30: K. Scholz (Baba Yaga), Nancy Horowitz (Önder), S. 31: Valeria Isaeva (Seglias), Lukasz Rajchert (Lu), S. 32: Fekry Helal (Mothwurf), Severin Koller (Federspiel), S. 33: Irene Zandel (Dawidiuk), S. 34: Julia Wesely, Hans van der Woerd (Gardiner), S. 35: Marco Borggreve (Leonskaja), Irène Zandel (Zimmermann), Daniela Matejschek (Molden), S. 36: Liudmila Malofeeva (Malofeev), S. 37: Klara Leschanz (Nolz), Will. Alder (Alder), S. 38: Sima Prodinger (Wawra), S. 39: Irene Zandel (Dawidiuk), S. 40: Jeanette Sophie (Ness), Jay Blakesberg (Redman), David Payr (Jacquot), Marco Riebler (Tschejefem), Kaupo Kikkas (Sidorova), Victoria Nazarova (Sokolov), Dario Acosta (Trifonov), S. 41: Ryuya Amao (Cateen), Aiga Redmane (Apkalna), Sonja Mueller (Lang Lang), Severin Koller (Federspiel), Stefano Galuzzi (Lisiecki), Timofei Kolesnikov (Grigorian), Gaumont Production (Fantômas), S. 42: Sebastian Haenel (The Sarahbanda), Wiener Konzerthaus, Foto: Igor Ripak (Sing on Stage), Marco Borggreve (Leonskaja), Peter Rigaud (Popelka), Simon Fowler / Warner Classics (Rana), Marco Borggreve (Buchbinder), Barbara Wirl / Wirlphoto (Pixner), S. 43: Lukas Beck (Alpen & Glühen), Marco Borggreve (Nelsons), Chuko Cribb (Chineke! Orchestra), Corina Gruber (Sujet Gemischter Satz)
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Wir stehen auf Kultur.
Kultur ist systemrelevant. Darum fördert die Wiener Städtische künstlerische Vielfalt und den kulturellen Dialog mit Künstler:innen, Kund:innen und Unternehmen.
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31/05/26
Klavierabend
Víkingur Ólafsson
Johann Sebastian Bach Präludium 9 E-Dur BWV 854 (Das wohltemperierte Klavier, Band I)
Ludwig van Beethoven Sonate e-moll op. 90
Johann Sebastian Bach Partita Nr. 6 e-moll BWV 830
Franz Schubert Sonate e-moll D 566
Ludwig van Beethoven Sonate E-Dur op. 109
Wiener Konzerthausgesellschaft Lothringerstraße 20 1030 Wien, Österreich
Konzerthaus Nachrichten Nr. 11 (35 Jg.) Österreichische Post AG / SM 02Z033331N