Lyrische Tenöre
Film + Musik live
Happy Birthday! Der Jazz-Star feiert seinen 60er mit Trompete und »seinem« Jazz at Lincoln Center Orchestra im Großen Saal.
Juan Diego Flórez, Michael Schade und Benjamin Bernheim: Drei Meister ihres Fachs gastieren im Wiener Konzerthaus.
Anoushka Shankar spielt zu Ostens »Shiraz«, das ensemble recherche zu v. Stroheims »Blind Husbands«: Film ab!
SEP T/OKT
2021
Hearts Hearts · Wynton Marsalis · Juan Diego Flórez · Anoushka Shankar
Wynton Marsalis
Konzerthaus Nachrichten
Kapsch Group
Tradition trifft auf Innovation. Wenn sich innovative Ideen und Tradition verbinden, lässt sich das Publikum immer wieder erneut begeistern. Kapsch freut sich, das Wiener Konzerthaus als Generalpartner zu unterstützen und Teil dieser einzigartigen Komposition zu sein. www.kapsch.net
Inhalt 16 –17
22 – 23
THOMAS GANSCH
TEODOR CURRENTZIS
4–6
Der schöne Ruf des Ganschhorns
Der Zukunft verpflichtet
FLÓREZ, SCHADE & BERNHEIM
Der famose Trompeter spielt mit
3 EDITORIAL
Sentiment und Stimmenzauber
Mnozil Brass und im Trio mit
Prokowjew, Mahler und Retinsky: Teodor Currentzis dirigiert das SWR Symphonieorchester und musicAeterna.
Breinschmid und Schmid.
Gefragtes Timbre: Drei der besten Tenöre der Welt beehren uns im Herbst.
18–19 SABINE DEVIEILHE
7 WIENER KONZERTHAUS-SOIRÉE Festliches Fundraising-Dinner
Klangdüfte und Panoramen der Leidenschaft
24 – 25 MARIN ALSOP
Im Geiste Bernsteins Neben Bernsteins »Kaddish« stehen zeitgenössische Werke auf dem Programm des RSO Wien.
Die Koloratursopranistin gastiert mit französischen Liedern und
8–11
Werken des Barock.
26 STECKBRIEF
KLANGVOLLES KINO
Film + Musik live
20 – 21
2 7– 3 4
Zu erleben sind internationale Stummfilm-
MARTIN GRUBINGER
KONZERTTIPPS
Hunger des schlagenden Herzens
35– 43
Perlen mit Live-Musik von Anoushka Shankar, der Musicbanda Franui u. v. a.
11 KOLUMNE
KALENDARIUM
Der Multipercussionist bringt zwei Schlagzeugkonzerte und ein neues Projekt zur Aufführung.
44–50 KONZERTVORSCHAU
12–13 51
I M P O R T R ÄT
SERVICE
Gautier Capuçon Eröffnung der Porträtreihe mit den Wiener Philharmonikern und
52
Dvořáks Cellokonzert
FÖRDERER, SPONSOREN UND PARTNER
14–15 NEWS
56 Gautier Capuçon
IMPRESSUM
Mit unseren modernen Systemen zur Raumbelüftung garantieren wir eine hohe Frischluftqualität getestet geimpft genesen
in allen Sälen (sechsfacher Luftaustausch pro Stunde). Im gesamten Gebäude gilt für alle Personen die »3G-Regel« (»getestet, geimpft oder genesen«). Bitte halten Sie sich an die jeweils geltenden Bestimmungen. Welche Maßnahmen für Ihren Konzertbesuch aktuell notwendig sind, finden Sie unter konzerthaus.at/IhreSicherheit
EDITORIAL
Sehr geehrte Damen und Herren,
das vorliegende Programm für September und Oktober zeigt einmal mehr die wunderbare Vielfalt der in diesem Haus auftretenden Künstlerinnen und Künstler, Ensembles, Bands und Orchester. Die Planung gleicht einer großen, mit Leben und Leidenschaft gefüllten Schatzkiste, die nur darauf wartet, entdeckt und erlebt zu werden. Die Musik, die vielen Musikerinnen und Musiker und auch das Wiener Konzerthaus brauchen Sie, meine Damen und Herren, um unserem gemeinsamen Unternehmen Sinn, Berechtigung und Nachhaltigkeit zu geben. Ich bekenne, dass wir alle durch die Covid-19- Pandemie irritiert und zu einem Teil auch stark getroffen worden sind. Mut und die Leidenschaft für die Musik haben das Wiener Konzerthausteam und mich dazu bewegt, ein hohes Maß an Flexibilität zu entwickeln. So konnten wir die Spielzeit 2020/21 um einen ganzen Monat bis Ende Juli verlängern und haben damit die Voraussetzung geschaffen, dass viele Menschen auf den Bühnen und im Publikum unvergessliche Momente und Begegnungen erlebten. Nun ist die Entwicklung der epidemiologischen Lage im Herbst mit Unsicherheiten verbunden, wenngleich es
auch für jeden vernünftigen Menschen klar sein sollte, dass uns eine möglichst breite Durchimpfung der Bevölkerung am besten schützt. Da sich eine so wunderbare und bis in die kleinsten Details liebevoll gestaltete künstlerische Planung mit starken, auch internationalen Stars nicht einfach auf- oder abdrehen lässt, nicht einfach aus dem Hut zaubern lässt, haben wir beschlossen, Ihnen das beste Programm in vollem Umfang zu bieten. Selbstverständlich werden wir im Wiener Konzerthaus weiterhin konsequent die Regeln anwenden, die einen verlässlichen Schutz für alle Menschen im Haus gewährleisten. Bitte schenken Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen und lassen Sie uns gemeinsam den Mut haben, den Herausforderungen der Pandemie mit Vernunft und Zuversicht zu begegnen. Alles andere wäre unserer Kultur nicht angemessen. Mit herzlichen Grüßen Matthias Naske Intendant
3
FLÓREZ, SCHADE & BERNHEIM
Drei Weltklasse-Tenöre geben sich im Herbst die Konzerthaus-Türklinke in die Hand. Jeder ein Meister der Verführung – mit Schmelz und Ausdrucksstärke. VON OLIVER BINDER
Juan Diego Flórez
Sentiment und Stimmenzauber
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Den Reigen dieser opulenten Sänger-Festtage eröffnet der unumstrittene König des Belcanto: Juan Diego Flórez hat sich zwar längst auch das lyrisch-dramatische Fach erobert, doch stupende Höhe und höchste Phrasierungskunst machen ihn vor allem zu einer Ikone der italienischen und französischen Romantik. Nun spannt er gemeinsam mit seinem langjährigen Begleiter Vincenzo Scalera einen weiten Bogen über sein Repertoire. Selbstverständlich dürfen in diesem Rezital Flórez’ Paraderollen bis hin zu den feinfühligen Helden von Verdi und Puccini nicht fehlen. Als Geheimtipp aber gelten mittlerweile seine Interpretationen deutscher Klavierlieder: Mit bestechender Textdeutlichkeit gibt er sich nicht nur dem zarten Melos aus Beethovens Feder hin, er weiß mit hinreißender (und einer an den großen Fritz Wunderlich gemahnenden) Emphase auch das schwelgerische Schaffen von Richard Strauss zum Leuchten zu bringen.
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Michael Schade
FLÓREZ, SCHADE & BERNHEIM
i MICHAEL SCHADE
Geboren: 1965 Genf, Schweiz Stimmfächer: Mozart-Tenor lyrisch-dramatischer Tenor Ausbildung: Curtis Institute of Music in Philadelphia Ehrungen: Österreichischer Kammersänger, Honorary Officer of the Order of Canada u. a.
»Wusstet ihr nicht, dass ein Tenor kein Wesen von dieser Welt ist, sondern eine Welt in sich?« PLACIDO DOMINGO
i JUAN DIEGO FLÓREZ
Geboren: 1973 Lima, Peru Stimmfächer: Tenore di grazia lyrisch-dramatischer Tenor Ausbildung: Conservatorio Nacional de Lima, Curtis Institute of Music in Philadelphia Ehrungen: Österreichischer Kammersänger, Sonderbotschafter der UNESCO u. a.
Mit Michael Schade betritt ein weiterer Meister der Klangschönheit das Podium. Der Startenor wird für seine Pianokultur ebenso gefeiert wie für seine Expressivität. Auch er spannt – gemeinsam mit dem Pianisten Justus Zeyen und dem Schauspieler Karl Markovics – den Bogen über ein ganzes Jahrhundert. Der Titel des klug konzipierten Programms (»Hinterm Berg brennt’s«) stammt aus Eduard Mörikes gespenstischem Gedicht »Der Feuerreiter«, das Hugo Wolf so aufregend vertont hat. In Text und Ton durchwandern die drei entdeckungsfreudigen Künstler eine Zeitspanne mit vielen Facetten. Über die ausklingende Empfindsamkeit erreichen sie das ebenso abgründige wie sehnsuchtsvolle, revolutionserschütterte Reich der Romantik. Am Ende ihrer Reise steht die wehmutsvolle Rückschau in einer zerbrechlichen, zerbrechenden neuen Zeit. Neben manch Bekanntem erklingen Besonderheiten, wie die tonmalerischen Melodramen von Robert Schumann und Friedrich Nietzsche, der das berühmten Eichendorff- Gedicht » In einem kühlen Grunde« mit einer ausdrucksvollen Klavierkomposition unterlegte.
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VOKAL
KONZERTTIPPS
08/09/21 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Juan Diego Flórez Benjamin Bernheim
Juan Diego Flórez Tenor Vincenzo Scalera Klavier Arien und Lieder von
Lieder von Robert Schumann stehen neben Kompositionen von Ernest Chausson und Francis Poulenc im Zentrum des Rezitals von Benjamin Bernheim. Der junge Sänger reüssiert an den ersten Häusern in Paris, München, London, Zürich oder Berlin. Auch an der Wiener Staatsoper hat er sich bereits als Tamino, Nemorino und Rodolfo vorgestellt. Wilhelm Sinkovicz adelte ihn in der »Presse« als »neuen Tenorstar« und besprach begeistert sein Debüt-Album: »Ausdruck kommt dank modulationsfähiger, farbenreicher Tongebung immer von innen, wird niemals dem melodischen Fluss oktroyiert. Dass einer der Lehrer Bernheims der Ausdruckssänger Giacomo Aragall war, hört man indes immer wieder: Hier geht es um Seelenprotokolle.« Seinen Auftritt im Wiener Konzerthaus bestreitet Benjamin Bernheim gemeinsam mit Carrie-Ann Matheson, die zu den renommiertesten Liedbegleiterinnen unserer Tage zählt.
i BENJAMIN BERNHEIM
Geboren: 1985 Paris, Frankreich Stimmfach: französischer lyrischer Tenor Ausbildung: Conservatoire de Lausanne Auszeichnungen 2020: Artiste Lyrique de l’Année (Les Victoires de la Musique) Opus Klassik Diapason d’or
Ludwig van Beethoven , Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi, Edouard Lalo, Jules Massenet, und Giacomo Puccini
10/09/21 Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Michael Schade Karl Markovics Michael Schade Tenor Karl Markovics Lesung Justus Zeyen Klavier
»Hinterm Berg brennt’s«. Ein Säkulum in Wort und Ton
»Ich denke, es ist wichtig, die Intimität eines Liederabends zu schätzen. Was ich in der Oper nicht vermitteln kann, sind diese Farben, die intimen Momente.«
Ausgewählte Kompositionen und Texte von Franz Schubert , Robert Schumann, Johannes Brahms, Hugo Wolf ,
BENJAMIN BERNHEIM
Francis Poulenc
Annette von Droste-Hülshoff , Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Nietzsche, Else Lasker-Schüler u. a.
03/10/21 So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Benjamin Bernheim Benjamin Bernheim Tenor Carrie-Ann Matheson Klavier Lieder von Robert Schumann , Ernest Chausson und
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Wiener Konzerthaus-Soirée Unser festliches Fundraising-Dinner
In herausfordernden Zeiten ist privates Engagement wichtiger denn je. Unterstützen auch Sie das Wiener Konzerthaus und nehmen Sie an einem besonderen Abend teil! Bei unserem festlichen Fundraising-Dinner erwartet Sie Musik und Kulinarik im stilvollen und geselligen Rahmen.
Dass diese Institution nach wie vor in all ihrer Vielfalt und mit all ihrer verbindenden Kraft den Menschen in dieser Stadt dienen kann, ist zu einem großen Teil ihren unzähligen Unterstützerinnen und Unterstützern zu verdanken. Die Wiener Konzerthausgesellschaft lebt seit jeher vom Beitrag jeder und jedes Einzelnen. Der feierliche Abend hält neben einem Auftritt des wunderbaren Pianisten Vikingur Olafsson weitere musikalische Darbietungen bereit, während Sie von Haubenkoch Christian Wallner und dem Team unseres neuen Restaurants »EssDur« kulinarisch verwöhnt werden.
07/10/21 Do, 19.00 Uhr · Cocktail Mozart-Saal Do, 19.30 Uhr · Dinner Großer Saal Tisch (10 Personen): € 6.000,– (Spende steuerlich absetzbar) Einzelplatz: € 600,– (Spende steuerlich absetzbar)
Für weitere Informationen und Buchungen steht Ihnen Elisabeth Hargassner zur Verfügung. hargassner@konzerthaus.at +43 1 242 00 318 oder +43 650 6076 167
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KLANGVOLLES KINO
KLANGVOLLES KINO
l Film + Musik i v e Ob im Rahmen von Filmvorführungen, der »Internationalen Festwoche des religiösen Films«, Filmmusik-Revuen oder -Symposien – das M edium Film hat im Wiener Konzerthaus Tradition. Film(musik)-Fans können hier seit über dreißig Jahren ihrer Leidenschaft frönen und vorwiegend Stummfilme mit mehrheitlich neu komponierter Live-Musik erleben. D er Stummfilm war niemals wirklich stumm, Musik war stets essentieller Teil der Vorführung. In der kommenden Saison glänzt unser Zyklus »Film + Musik live« u. a. mit internationalen StummfilmPerlen: »Shiraz« lässt Sie in die indische Historie eintauchen, die Hollywood-Produktion »Blind Husbands« stellt ein Ehedrama in den Dolomiten nach und »Fräulein Else« ist eine deutsche Literaturverfilmung eines Österreichers. VON BARBARA ALHUTER
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In eindrucksvollen Bildern erzählte Regisseur Franz Osten in »Shiraz« die Legende des Taj Mahal.
»Shiraz« ist eine bemerkenswerte indisch-britisch-deutsche Produktion des deutschen Regisseurs Franz Osten, die einem westlichen Publikum indisches Kino ohne Exotizismus vorführen wollte. Der Film schildert die Geschichte des berühmtesten Bauwerks Indiens, des Taj Mahal, als Epos voller unerfüllter Liebe, Eifersucht, Verrat und Intrigen. Die Hauptrollen darin spielen eine entführte Prinzessin, ein verliebter Kronprinz und Shiraz, der Sohn eines einfachen Töpfers. Atemberaubend ist die in Indien entstandene Bilderwelt des ästhetisch brillanten Films. SitarVirtuosin Anoushka Shankar haucht
ihnen mit ihrer Musik Leben und Atmosphäre ein. Wie vertont man aber einen gegen Ende der 1920er-Jahre produzierten Film, dessen fiktive Handlung im 17. Jahrhundert angesiedelt ist? Shankars Erfolgsrezept bei ihrer ersten Filmkomposition: eine Mischung aus westlicher und traditionell indischer Musik, die epische Kampfszenen ebenso in Szene setzt wie intime Liebesszenen. Die Uraufführung der restaurierten und neu vertonten Filmfassung fand beim London Film Festival statt, am 19. September gastieren Shankar und ihr Ensemble mit »Shiraz« im Wiener Konzerthaus.
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KLANGVOLLES KINO
Zwei Wochen später, am 3. Oktober, folgt »Blind Husbands« in der restaurierten Fassung des Österreichischen Filmmuseums. Erich von Stroheims technisch äußerst modernes Regiedebüt von 1919 handelt von einem betrügerischen Offizier (gespielt vom Regisseur höchstpersönlich!), der einer vernachlässigten Arztgattin Avancen macht. Spektakulär an diesem Film ist, dass er in den US-amerikanischen Universal Studios gedreht wurde und dort die Kulisse – die Handlung spielt in den Dolomiten – perfektionistisch nachgebaut wurde. Von der Bergwelt bis zur Almhütte hat der Österreicher und Exil-Amerikaner von Stroheim alles nachbilden lassen. Der Kompositionsauftrag des Wiener Konzerthauses, der Elbphilharmonie Hamburg und des ZDF ging an den in Basel lebenden Komponisten, Performer und Medienkünstler Andreas E. Frank. Die Musik für das ihm bestens vertraute ensemble recherche zu schreiben, erleichterte die Arbeit an seiner ersten Stummfilmmusik dabei ungemein, verriet Frank im Interview. Das Spiel mit Klischees und der Humor der Dreiecksgeschichte veranlassten ihn zu einer »spritzigen und farbenfrohen« Filmmusik. Humor ist auch das passende Stichwort, wenn sich die osttiroler Musicbanda Franui mit dem KabarettDuo maschek. Mitte November Paul Czinners »Fräulein Else« (nach Arthur Schnitzlers gleichnamiger Novelle) widmet. Das Original erlebt dabei ein Remake. Die eigentliche Handlung: Elses Vater verspekuliert sich an der Wiener Börse. Seine prekäre finanzielle Lage nötigt die Tochter (gespielt von der großartigen Elisabeth Bergner, der späteren Ehefrau des Regisseurs) dazu, eine unmoralische Bitte zu erfüllen, die Verderben bedeutet. Für die Franui-Masterminds Andreas Schett und Markus Kraler war das Auftragswerk für die Elbphilharmonie Hamburg und das Wiener Konzerthaus die erste Stummfilm-Vertonung. Die filmische Abweichung von der literarischen Vorlage – konkret das Fehlen des inneren Monologs der Else – war Wegbereiter für eine geniale Idee: die Zusammenarbeit mit maschek.! Das
maschek. wagen sich an eine Neuinterpretation von Paul Czinners »Fräulein Else« .
Duo gleicht mittels Live-Synchronisation und treffsicheren Pointen rund um Hochfinanz- und Tourismusinvestoren das fehlende sprachliche Moment aus und greift selbst ins Filmgeschehen ein. Die Filmmusik selbst könnte laut Schett klanglich auch aus Schnitzlers und Czinners Zeiten stammen.
Den genannten Beispielen folgen noch weitere Stummfilm-Raritäten und grandiose, live gespielter Filmmusiken im Rahmen unseres Zyklus »Film + Musik live« der Saison 2021/22. Lassen Sie sich verzaubern!
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KLANGVOLLES KINO
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Erich von Stroheim in seinem Regiedebüt
KOLUMNE
»Blind Husbands« als Offizier Erich von Steuben.
V E R A N S TA LT U N G S T I P P S
19/09/21 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Shiraz« Anoushka Shankar & Ensemble Anoushka Shankar Sitar Ravichandra Kulur Bansuri, Kanjira Idris Rahman Klarinette Preetha Narayanan Violine Pirashanna Thevarajah Indische Percussion Sanju Sahai Tabla Christopher Kemsley Harmonium, Synthesizer Danny Keane Violoncello »Shiraz« (IND/GB/D 1928) Regie Franz Osten Musik Anoushka Shankar (EA)
03/10/21 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Blind Husbands« ensemble recherche Nacho de Paz Dirigent »Blind Husbands / Die Rache der Berge« (USA 1919) Premiere der restaurierten Fassung Regie Erich von Stroheim Musik Andreas Eduardo Frank (UA)
Kompositionsauftrag von Elbphilharmonie Hamburg, ZDF und Wiener Konzerthaus in Zusammenarbeit mit Arte und dem Österreichischen Filmmuseum
13 & 14/11/21 Sa & So, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Fräulein Else« Musicbanda Franui maschek. Live-Synchronisation Remake des Stummfilms »Fräulein Else« (D 1929, Regie: Paul Czinner), live synchronisiert und vertont
Blind Husbands Bisweilen führt die Reise ins österreichische Herz des Kinos nach Hollywood. In der Bibliothek der Academy of Motion Pictures Arts & Sciences (Heimat der »Oscars ©«) blätterte ich vor einigen Jahren durch eine Mappe mit Skizzen, die sich im Nachlass Erich von Stroheims fand. Es sind Zeichnungen, die der notorisch pedantische Stroheim für die Ausstattung seines Spielfilmdebüts »Blind Husbands« angefertigt hatte: aus dem Gedächtnis gezeichnete Details von tiroler Blumenbeeten, Postkutschen, ja sogar Feingebäck wie Semmeln. In ihrer Detailtreue und Lebendigkeit zeugen diese Skizzen weniger von einem wahrhaftigen Österreich der Jahrhundertwende als von einem imaginären Österreich, wie es nur im Exil und auf der Kinoleinwand entstehen konnte. Von Stroheim – geboren im 7. Bezirk als Erich Oswald Stroheim, Sohn eines Hutmacherehepaars – erfindet sich mit seiner Ankunft in Ellis Island, New York, neu. Aus dem jüdischen Handwerkersohn wird ein adeliger Kavallerieoffizier: Hollywoods oberster Alte-Welt-Bösewicht, »the man you love to hate«, und zugleich einer der größten Regisseure der Stummfilmzeit, dessen Inszenierungsstil Regisseure wie Eisenstein, Renoir oder Hitchcock beeinflusste. Unsere Rekonstruktion der Premierenfassung des Films und die Uraufführung der neuen Vertonung von Andreas Eduardo Frank gibt die Gelegenheit, dieses tragikomische und zutiefst moderne Ehedrama dort wiederzuentdecken, wo es hingehört: auf der Leinwand.
Musik Markus Kraler , Andreas Schett (UA)
Auftragswerk von Elbphilharmonie Hamburg und Wiener Konzerthaus
Michael Loebenstein • Geboren 1974 in Wien Direktor des Österreichischen Filmmuseums
Zyklus »Film & Musik live« Abonnements ab € 78,– (für Mitglieder ab € 64,40) Weitere Veranstaltungen des Zyklus »Film & Musik live« finden Sie unter konzerthaus.at/2122F
Kommen Sie ins Filmmuseum! Abonnentinnen und Abonnenten des Zyklus »Film + Musik live« erhalten beim Abschluss einer Filmmuseum-Mitgliedschaft einen Gutschein für eine Freikarte für einen Film im Filmmuseum. Nur direkt an der Filmmuseum-Kassa einlösbar. filmmuseum.at
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IM PORTRÄT
Gautier Capuçon
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IM PORTRÄT
»Das Cello rührt auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl«, soll Yehudi Menuhin einmal gesagt haben. Den vielfältigen Klang dieses faszinierenden Instruments lotet Gautier Capuçon im Rahmen seines Porträts aus. Den Beginn macht er mit den Wiener Philharmonikern und Dirigent Alain Altinoglu mit Dvořáks einzigem Cellokonzert.
»Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!« Dieser Brahms’sche Ausruf nach dem Studium der Partitur von Dvořáks Cellokonzert kann als Auftakt für die überaus erfolgreiche Rezeptionsgeschichte des Stückes gesehen werden. Bis heute zählt es zu einem der wichtigsten Werke des Violoncello-Repertoires. Davon zeugen Einspielungen etwa von Pablo Casals, Jacqueline du Pré, Anja Thauer, Mischa Maisky und Jean-Guihen Queyras. Auch Gautier Capuçon hat das Konzert eingespielt und bereits mehrmals zur Aufführung gebracht. Dabei hat es für den französischen Cellisten nicht an Reiz verloren: »Es ist ein sehr intensives Stück, sehr kraftvoll. Man braucht viele Muskeln – nicht im Sinne von Muskelkraft, sondern Muskeln in den Fingern«, erklärte er in einem Interview. »Wir sind wie Athleten, wir müssen sehr auf unsere Hände, auf unseren Körper, auf unsere Arme aufpassen.« Daher sei gerade bei diesem Konzert eine lange Vorbereitungszeit vonnöten: »Wie Sportler müssen wir die Muskeln
aufwärmen. Manche machen Fingerübungen, ich spiele erst einmal langsam. Aber wenn man anfängt, ein Dvořák-Konzert, das sehr lang und physisch extrem anspruchsvoll ist, mit kalten Händen zu spielen – das ist für die Muskeln Mord.« Gautier Capuçon entdeckt bei jeder Aufführung unterschiedliche Aspekte des Werks – und begeistert mit seinen leidenschaftlichen Interpretationen immer wieder aufs Neue: »Ich gehe jedesmal mit dem Stück auf eine gemeinsame Reise.« Diese führt ihn nun auf die Bühne des Großen Saals gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern und Alain Altinoglu – ein bravouröser Start für seine Porträtreihe, die ihn in der Saison 2021/22 achtmal ins Wiener Konzerthaus führen wird. Dabei brilliert der virtuose Musiker in Cellokonzerten von Dmitri Schostakowitsch, Joseph Haydn und Danny Elfman mit dem Mariinsky Orchestra, dem Kammerorchester Wien – Berlin sowie den Wiener Symphonikern. Drei weitere Highlights – ein Duo-Abend mit Yuja Wang, ein Trio-Abend mit Lisa Batiashvili und Jean-Yves Thibaudet und zum krönenden Abschluss ein Solo-Rezital – runden die Personale kammermusikalisch ab. Bienvenue, Monsieur Capuçon! · ANNELIE LECHNER
Weitere Konzerte: PORTRÄT
Gautier Capuçon Vorverkaufstermine für folgende Konzerte siehe konzerthaus.at
28/11/21 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Yuja Wang Gautier Capuçon Violoncello Yuja Wang Klavier Werke von Debussy, Schostakowitsch und Rachmaninoff
13/12/21 Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mariinsky Orchestra Gautier Capuçon Violoncello Valery Gergiev Dirigent Werke von Schostakowitsch
15/02/22 Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Batiashvili · Thibaudet Lisa Batiashvili Violine Gautier Capuçon Violoncello Jean-Yves Thibaudet Klavier Werke von Haydn, Arensky und Brahms
09/03/22 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Kammerorchester Wien – Berlin Gautier Capuçon Violoncello Rainer Honeck Konzertmeister, Leitung Werke von Mozart und Haydn
18 & 20/03/22 Fr & So, 19.00 & 11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker KONZERTTIPP
Gautier Capuçon Violoncello David Robertson Dirigent
28/09/21
Werke von Korngold, Elfman und
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Strawinski
Wiener Philharmoniker
23/04/22
Gautier Capuçon Violoncello Alain Altinoglu Dirigent
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Antonín Dvořák Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104 César Franck Symphonie d-moll M 48
Gautier Capuçon Gautier Capuçon Violoncello Werke von Bach, Dutilleux und Kodály
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NEWS
Das Team von »EssDur – Restaurant im Konzerthaus« v. l. n. r.: Michael Brecht Chef de Partie Mirko Vasic Restaurantleitung Anna Altenburg Pâtissière Markus Grabmaier Sous Chef Birgit Loibler Geschäftsführung Christian Wallner Küchenchef Andreas Stolarski F&B-Manager, Sommelier Sandra Bendl Chef de Rang Sobhan Kanan Chef de Partie
Gewohntes Ambiente mit frischem Schwung: Ab September 2021 betreibt die Wiener Konzerthausgesellschaft mit dem engagierten Stammteam von Weinzirl die Gastromie im Haus selber. »EssDur« lautet der Name des neuen Restaurants. BIRGIT LOIBLER Dabei garantieren Geschäftsführerin Birgit Loibler und ihr Team die hohe Service- und Speisenqualität auch in Zukunft: »Mit der neuen Betreibergesellschaft ist ein reibungsloser Übergang sichergestellt und unsere Gäste können auf Kontinuität und weiterhin höchste Qualität setzen.« Küchenchef Christian Wallner legt bei der Auswahl der Menüs einen Fokus auf regionale und saisonale Qualitätsprodukte mit nachvollziehbarer Entstehungsgeschichte. Der zweifache Haubenkoch verbindet die traditionelle österreichische Küche mit anderen Kochwelten und lässt sich dabei von aktuellen Trends inspirieren. Sein unverkennbares Markenzeichen ist das Spiel mit den vielfältigen Aromen der hochwertigsten Zutaten. Die köstlichen Kleingerichte werden bestehen bleiben, F&B-Manager und Sommelier Andreas Stolarski legt in seiner liebevoll zusammengestellten Weinkarte einen Fokus auf österreichische Weine. Die Restaurantleitung übernimmt Mirko Vasic, der schon seit 2007 im Weinzirl tätig war. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Geschäftsführerin
Bisherige Stationen: · Elterlicher Betrieb in Bad St. Leonhard im Lavanttal · Osteria a Tavola · Restaurant Fabios Für das Weinzirl war Birgit Loibler seit 2007 als Restaurantleiterin tätig.
»14 Jahre lang durfte ich unter grandiosen Chefs ein außergewöhnlich tolles Team leiten. Ich bin sehr dankbar, dass der Großteil des Teams auch den zukünftigen Weg mit mir geht und wir alle freuen uns auf diese neue Aufgabe.« BIRGIT LOIBLER
CHRISTIAN WALLNER Küchenchef
Auszeichnungen: 2 Gault&Millau-Hauben Bisherige Stationen: · Steirereck · Ambassador mit Toni Mörwald · Bergstation mit Reinhard Gehrer · Schlosspark Mauerbach Von 2012 bis 2016 war Christian Wallner bereits als Sous Chef unter Ralph Kampf im Weinzirl beschäftigt.
essdur.wien
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NEWS
»Freude!« Nach langen Monaten der Stille haben wir im Frühjahr 2021 das Projekt »Freude« ins Leben gerufen. PopUp-Konzerte, interdisziplinäre Workshops, ein internationaler StayAtHomeChoir mit tausenden singfreudigen Menschen zuhause und die interaktive Social-Media-Aktion #PopUpFreude! verbreiteten gute Laune. Den fulminanten Abschluss bildete ein großes Open-Air-Konzert am 3. Juli auf dem Rathausplatz: Initiiert vom Wiener Konzerthaus und gespielt vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Chefdirigentin Marin Alsop kam Beethovens 9. Symphonie mit der Ode »An die Freude« zur Aufführung. Schlagzeuger Christoph Sietzen sowie die in Wien lebenden Künstler Salah Ammo und Peter Gabis mischten sich auf ihre Weise in Beethovens Musik ein. Michael Köhlmeier hat Schillers Text neu gelesen und interpretiert.
konzertzuhaus.at/freude
Impressionen, Videos, Workshop-Ergebnisse und eine spannende v irtuelle Führung durchs Wiener Konzerthaus finden Sie auf
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THOMAS GANSCH
Der schöne Ruf des Ganschhorns
Mit Mnozil Brass, im Trio mit Georg Breinschmid und Thomas Schmid sowie in Wynton Marsalis' »What is jazz?«-Projekt mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra zeigt der Musiker Thomas Gansch im September die beeindruckende Vielfalt seiner Kunst.
Das neue Programm der auf der Bühne siebenköpfig agierenden Mnozil Brass mit dem Titel »Phoenix« als vielversprechend zu bezeichnen, ist eine Untertreibung. Wie nur sie es vermögen, stellen diese hochklassigen Blechbläser kompositorische »Schwergewichter« von Brahms bis Verdi in einen Kontext mit Arbeiten der »leichten Muse« sowie eigenen Werken und Bearbeitungen. Dabei schaffen es Gansch und Kollegen mit oft humoristischem Duktus nicht nur, die Grenzen von E- und U-Musik spielerisch in Frage zu stellen, sondern gerade auch die Erhabenheit der schönsten Musik durch etwas gepflegten Unernst in der Präsenta tion beinahe neu erfahrbar zu machen. Eine Qualität, die Mnozil Brass, in Musik-Studententagen 1992 gegründet, von jeher auszeichnet – im Konzert ebenso wie auf ihren bislang sieben Alben, vom Debüt »Wenn der Kaiser grooved« (1998) bis zu »Yes, Yes, Yes!«, erschienen 2015.
the year« ausgezeichnet. Bei allem Erreichten bleibt Gansch dabei künstlerisch stets beweglich, so auch im Zusammenspiel mit dem Kontrabassisten Georg Breinschmid und dem Violinisten Thomas Schmid. Wenn diese Ausnahmekönner an den Instrumenten ihr Trio »Brein, Schmid & Gansch« auf eine Bühne bringen, spüren sie lustvoll den weitreichenden kollektiven Klangmöglichkeiten zwischen Jazz und Klassik, mit viel Gelegenheit für individuelle Improvisation, die den inspirierten Fluss der Musik verstärkt und vertieft. Es soll dabei schon vorgekommen sein, dass Menschen davon angeregt in der Folge selbst zu Instrumenten greifen wollten. Nicht die schlechtesten Optionen dafür wären das »Ganschhorn«, eine spezielle Trompete, die Thomas Gansch mit einem Instrumentenbauer entwickelt hat, oder das Flügelhorn »Killer Queen«. · RAINER KRISPEL
Wenn Mnozil Brass ihre charakteristische Handschrift im Umgang mit einer (auch) tradierten Musik-Literatur verkörpern, korrespondiert dies im Kern stark mit der Vita des 1975 in Niederösterreich in eine Musikerfamilie geborenen Thomas Gansch. Galt es doch im hochmusikalischen familiären Umfeld von Vater Johann (als Komponist und Pädagoge mit der heimischen Blasmusik substantiell verbunden) und Bruder Hans Gansch (wirkte unter anderem bei den Wiener Philharmonikern) weniger den eigenen Ton auf Trompete und Flügelhorn zu finden als einen Raum für den eigenen Stil. »Der Klang ist in einem drinnen, aber einen Platz dafür zu finden, das braucht und kostet Überzeugungsarbeit«, sagt der Musiker, der auch als Sänger zu überzeugen weiß. Überzeugungsarbeit, die 2021 längst geleistet ist. Thomas Gansch spielte unter anderem beim Vienna Art Orchestra, gründete mit Gansch & Roses seine eigene »little big band« und wurde 2002 mit dem Hans Koller Preis als »newcomer of
KONZERT TIPPS
14/09/21 Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mnozil Brass »Phoenix«
29/09/21 Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
»Brein, Schmid & Gansch« Georg Breinschmid Kontrabass Benjamin Schmid Violine Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn
17/10/21 So, 14.00 Uhr · Großer Saal
»Jazz for young people: What is jazz?« Jazz at Lincoln Center Orchestra Wynton Marsalis Trompete, Leitung special guest: Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Moderation
THOMAS GANSCH
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SABINE DEVIEIHLE
Klangdüfte und Panoramen der Leidenschaft VON ANNE DO PAÇO
»Wenn ich auf Französisch singen kann, ist es, als dürfte ich demonstrieren, wie man in der französischen Tradition die Stimme in den Körper legt und an den Text schmiegt«, bekannte Sabine Devieilhe in einem Interview. Die Liederabende der aus der Normandie stammenden Sopranistin mit Alexandre Tharaud als Partner am Klavier zählen zum Schönsten, was derzeit als Erkundungen des französischen Repertoires erlebt werden kann. In einer faszinierenden Symbiose von Musik und Dichtung, Gesang und Klavierspiel gelingt den beiden die Beschwörung jener flüchtigen Atmosphäre aus mondäner Eleganz und raffinierter Verkunstung, natürlicher Schlichtheit und flirrendem Farbenreichtum, die für die Mélodies auf der Schwelle zwischen Romantik und Moderne so typisch ist. Am 18. September ist Sabine Devieilhe mit Alexandre Tharaud in einem nuancenreich abgestimmten Programm aus Werken von Fauré, Debussy, Ravel und Poulenc zu Gast im Mozart-Saal – Musik, die duftet, geboren aus dem Hineinhören in die Stille, aber auch voller emphatischer Aufbrüche in unvertraute Regionen, kabarettistischem Witz und charmanter Nostalgie. Mit einer Bach-Kantate sowie geistlichen und weltlichen Händel-Szenen präsentiert sich Sabine Devieilhe am 20. Oktober im Großen Saal. Partner sind ihr dabei der französische Dirigent Raphaël Pichon und das auf historisch informierte Aufführungspraxis
spezialisierte Ensemble Pygmalion, das im November mit Brahms’ »Deutschem Requiem« erneut im Wiener Konzerthaus zu Gast ist. Von Reue und Vergebung, Sünde und Erlösung handelt die Kantate »Mein Herze schwimmt im Blut«, die Bach im Weimarer Sommer 1714 komponierte. Ein trostreiches Bekenntnis zu Christus ist die Passion über den »für die Sünde der Welt gemarterten und sterbenden Jesus«, die Händel fünf Jahre später auf einen Text des Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes in Hamburg zur Uraufführung brachte. Dramatischer Furor, atemberaubende Virtuosität und innige Lyrik prägen das Dramma per musica »Giulio Cesare in Egitto«, mit dem Händel in der Saison 1723/24 das Publikum der Londoner Royal Academy of Music begeisterte – eine packende Geschichte über Liebe und Macht, Verrat, Rache und Mord mit zwei berühmten Persönlichkeiten der Antike im Zentrum: Julius Caesar und Kleopatra. Wie eng bei Händel das Oratorium mit der Oper verschwistert ist, zeigt sein 1707 komponierter »Trionfo del Tempo e del Disinganno«. Auf ein Libretto des einflussreichen römischen Kardinals Benedetto Pamphili verfasst und für dessen Aufführungen im privaten Rahmen gedacht, lässt Händel die Allegorie der Schönheit zwischen die Fronten des Vergnügens und der Enttäuschung geraten. Am Ende ist es die Zeit, die siegt, in diesem ausdrucksstarken Disput über zentrale Fragen des Menschseins.
Sabine Devieilhes Auftritte sind magisch. Die französische Koloratursopranistin zählt zu den bemerkenswertesten Sängerinnen ihres Faches. Im Wiener Konzerthaus ist sie mit französischen Liedern und Werken des Barock zu erleben. Sabine Devieilhe hat eine Auswahl aus Händels Werken in eine fein abgestimmte Konzert-Dramaturgie gebracht: ein barockes Panorama vielfältiger Affekte zwischen Leid und Leidenschaft.
KONZERT TIPPS
18/09/21 Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Devieilhe · Tharaud Sabine Devieilhe Sopran Alexandre Tharaud Klavier Ausgewählte Lieder von
Claude Debussy, Maurice Ravel, Gabriel Fauré und Francis Poulenc
20/10/21 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pygmalion · Devieilhe · Pichon Sabine Devieilhe Sopran Raphaël Pichon Leitung Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel
18/11/21 Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pygmalion · Pichon Mari Eriksmoen Sopran Andrè Schuen Bariton Raphaël Pichon Leitung Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45 sowie Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach und
Felix Mendelssohn-Bartholdy
SABINE DEVIEIHLE
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MARTIN GRUBINGER
Hunger des schlagenden Herzens
VON RAINER LEPUSCHITZ
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MARTIN GRUBINGER
Percussion-Hero Martin Grubinger präsentiert sein neues Projekt und ist in zwei für ihn komponierten Schlagzeugkonzerten von Peter Eötvös und Tan Dun zu erleben. »The New Project« beginnt mit einer Soloperformance Grubingers, der in einer bahnbrechenden Komposition des Japaners Maki Ishii gleich »Thirteen Drums« zum Leben erweckt, und enthält moderne Klassiker wie Steve Reichs Quartett für zwei Vibraphone und zwei Klaviere, Edgard Varèses »Ionisation« und Iannis Xenakis‘ »Persephassa«. Verwandelte sich Varèse in der ersten reinen Schlagwerkkomposition der Musikgeschichte in eine – nach seinen eigenen Worten – »Art teuflischen Parsifal auf der Suche nach der Bombe, die das Universum sprengen könnte« und baute aus den Trümmern all jene Klänge, die man bislang nur Geräusche genannt hat, so setzte Xenakis der griechischen Göttin Persephone ein Denkmal. Sechs Schlagzeuger, die um das Publikum postiert sein sollen, entfachen auf einem Arsenal von Trommeln, auf Gongs, Holzblöcken, Becken und sogar Sirenen die transformatorischen und tellurischen Kräfte der Zeus-Tochter durch Akzente und rhythmische Imitationen, die permanent durch das perkussive Ensemble kreisen. »Xenakis ist unser Schutzheiliger. Er machte Rhythmus zum Programm«, sagt Grubinger über den griechischen Komponisten und Architekten. Grubinger, der in »The New Project« auch mit einer Eigenkomposition zu hören sein wird, führt im Zentrum des Abends das für ihn komponierte Werk »Speaking Drums« des Ungarn Peter Eötvös auf, der sich etwas ganz Besonderes für den fulminanten Perkussionisten einfallen ließ. Er soll die Trommeln zum Sprechen bringen, indem er mit lautdurchsetzten Nonsens-Texten des ungarischen Autors Sándor Weöres und mit Sanskrit-Texten aus Indien über die Liebe und die Schönheit der Natur in einen Dialog mit den Schlagzeuginstrumenten
tritt. Grubinger: »Ich spreche zum Beispiel das Wort ›panyigai‹ und spiele dann Sechzehntelnoten auf der Trommel, oder ich spiele eine Triole nach dem Wort ›kudora‹, zwei Achtelnoten nach ›Kotta‹ und eine halbe Note nach ›üüü‹. Die Trommel antwortet mir immer. Ich spreche, schreie, wispere und hauche – immer in Kommunikation mit dem jeweiligen Schlaginstrument. Das hat auch etwas Theatralisches. Ich inszeniere das, manchmal auch gemeinsam mit einigen Orchestermusikern.« Der in New York lebende Chinese und Oscar-Preisträger Tan Dun, der im Oktober zwei Konzerte der Wiener Symphoniker dirigieren wird, ließ sich zu seinem Schlagzeugkonzert »The Tears of Nature« von Grubingers »Hunger des schlagenden Herzens und der vibrierenden Seele« inspirieren. In jedem der drei Sätze widmet sich Tan Dun einer Naturkatastrophe der jüngeren Vergangenheit in China, Japan und den USA. Der Komponist erkennt im Wasser des Regens, der Ozeane und der Flüsse die Tränen der Natur. Sie seien das Zeichen der Reue für die gewaltigen und oft Leben zerstörenden Naturausbrüche. Am Beginn des Konzerts wandert der Solist, Steine aufeinanderschlagend, durch das Orchester zu den Pauken, die Grubinger nicht nur mit Schlägeln und Drum-Besen zum Klingen bringt. Er wischt auch mit den bloßen Händen auf dem Fell, streicht die Pauke und spielt mit Fingernägeln.Da dies »auf dem Plastikfell der modernen Pauken nicht funktioniert«, schwört Grubinger auf die Wiener Pauken, auf denen sich bis heute die Bespannung mit Ziegenfell gehalten hat. Wiener Originalklang also in einer weltumspannenden Musik.
KONZERT TIPPS
21/09/21 Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
The Percussive Planet Ensemble »The New Project« Martin Grubinger Multipercussion Maki Ishii Thirteen drums op. 66 für Percussion solo · Dyu-Ha op. 46 Steve Reich Quartet für zwei Vibraphone und zwei Klaviere Peter Eötvös Speaking Drums Edgard Varèse Ionisation Martin Grubinger The number of fate Iannis Xenakis Persephassa
28/10/21 Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Tan Dun Martin Grubinger Multipercussion Gerald Pachinger Klarinette Tan Dun Dirigent Tan Dun The Tears of Nature. Konzert für Schlagwerk und Orchester Passacaglia. Secret of wind and birds Claude Debussy Rhapsodie Nr. 1 für Klarinette und Orchester Maurice Ravel Boléro
29/10/21 Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
Fridays@7
Wiener Symphoniker · He · Tan Dun »50 Jahre diplomatische Beziehungen Österreich – China« Martin Grubinger Multipercussion Ziyu He Violine Tan Dun Dirigent Tan Dun The Tears of Nature. Konzert für Schlagwerk und Orchester Hero Concerto für Violine und Orchester (Auszüge) Fritz Kreisler Tambourin chinois op. 3 für Violine und Klavier (Bearbeitung für Violine und Orchester) Maurice Ravel Boléro Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer: Konzertausklang mit
Martin Grubinger und Tango Piazzolla
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TEODOR CURRENTZIS
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TEODOR CURRENTZIS
Der Zukunft verpflichtet Nach dem Auftakt seines Konzertzyklus im September mit Musik von Sergej Prokofjew setzt Teodor Currentzis im Oktober seine Neudeutungen der Symphonien von Gustav Mahler mit dessen Fünfter fort – und präsentiert am Pult seines auf ihn eingeschworenen musicAeterna Orchestra auch eine Novität.
Mahler und Currentzis – das bedeutete im Wiener Konzerthaus zuletzt die Verbannung des Lauen zugunsten der Extreme, penibel und zugleich voll Feuer realisiert: Ein grandios erfühltes, erfülltes Verlöschen stand etwa am Ende der Neunten – oder im Finale der Ersten, nach einem spannungsreichen Pianissimo-Einbruch, ein fulminant inszenierter Triumph. Auch die Vierte hat Teodor Currentzishier schon dirigiert, dies mit klassizistischer Strenge und Sinn für feingliedrige Strukturen. In diesem Werk blitzt im ersten Satz an neuralgischem Punkt eine Trompetenfanfare auf – dort, wo der »Himmel«, so Mahler, uns »plötzlich grauenhaft« werde, »wie einen am schönsten Tag im lichtübergossenen Wald oft ein panischer Schrecken überfällt«. Ein wiederholtes Triolenmotiv auf dem Ton Des, zur Mollterz Fes aufsteigend, dann wieder die Tonika bekräftigend: »Wo die Verwirrung und das Gedränge der erst geordnet ausgezogenen Truppen zu arg wird, versammelt sie ein Machtruf des Kommandanten mit einem Schlage wieder unter seine Fahne«, beschrieb Mahler seiner Freudin Natalie Bauer-Lechner die Szenerie. Genau diese Trompetentöne, enharmonisch verwechselt nach cis-moll, werden wenige Jahre
später zum Beginn der fünften Symphonie und zwingen hier mit machtvoller Geste die Orchestermassen zu einem monumentalen Trauermarsch zusammen. Diesen Topos hatte Mahler bereits mehrfach auskomponiert, am Ausführlichsten etwa im Stirnsatz der Zweiten – und doch schlug er nun ein völlig neues Kapitel in seinem symphonischen Schaffen auf. In seiner Fünften, geschrieben am Beginn des 20. Jahrhunderts, verzichtete Mahler erstmals wieder auf das gesungene Wort in seinem symphonischen Kosmos: Seine gewachsene kompositorische Souveränität befähigte ihn nun, alles Nötige rein musikalisch auszusagen. Das klassische viersätzige Schema leugnet er zugunsten des Inhalts dennoch. Fünf Sätze in drei Abteilungen, symmetrisch und doch ungleich um ein zentrales Scherzo aufgebaut, das zum heiter durchwirkten Pandämonium des Weltgeschehens wird. Trauermarsch und eruptives Lamento nehmen zu Beginn schmerzensreich Abschied von Vergangenem; nach einer innigen Liebeserklärung im auch separat berühmt gewordenen Adagietto feiert das Finale schließlich wie als Beschwörung eine neue, bessere Zukunft.
Der Zukunft verpflichtet sei jedenfalls auch das Schaffen von Alexey Retinsky, ist Teodor Currentzis überzeugt: Der Dirigent findet ihn schlichtweg »faszinierend«, den 1986 auf der Halbinsel Krim geborenen Komponisten und früheren Schüler von Beat Furrer, der seit der russischen Annexion 2014 in Wien lebt und international Erfolge feiert – weil er »eine völlig neue Art von Musik« schreibe. Davon kann sich das Publikum nun auch bei der österreichischen Erstaufführung jenes Werks aus seiner Feder überzeugen, dessen Titel bei Drucklegung dieses Magazins noch nicht feststand: Spannung garantiert. · WA LT ER W EI D R I N G ER
KONZERT TIPPS
12/09/21 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
SWR Symphonieorchester Avdeeva · Currentzis Yulianna Avdeeva Klavier Teodor Currentzis Dirigent Sergej Prokofjew
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100
10/10/21 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
musicAeterna Orchestra Currentzis Teodor Currentzis Dirigent Alexey Retinsky Neues Werk (EA) Gustav Mahler Symphonie Nr. 5
11/10/21 Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
musicAeterna Orchestra Currentzis Teodor Currentzis Dirigent Alexey Retinsky Neues Werk (EA) Gustav Mahler Symphonie Nr. 5
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MARIN ALSOP
Chefdirigentin Marin Alsop wird mit »ihrem« RSO Wien die dritte Symphonie ihres einstigen Lehrers und Mentors Leonard Bernstein zur Aufführung bringen.
Im Geiste Bernsteins Weltanschauungsmusik vom Feinsten: Marin Alsop präsentiert mit »ihrem« RSO Wien und dem »isländischen Glenn Gould« Víkingur Ólafsson Bernstein und Adès. VON GREGOR HERZFELD
1963. Martin Luther King (»I have a Dream«) und John F. Kennedy (»Ich bin ein Berliner«) halten zwei große Reden des 20. Jahrhunderts. Der mittlerweile weltberühmte Dirigent Leonard Bernstein könnte sich im Ruhm seines mit beispiellosem Erfolg verfilmten Musicals »West Side Story« sonnen und die versöhnlichen Töne seiner Landsmänner als Anlass zu heiterer Stimmung nehmen. Doch er brütet über einer neuen Symphonie. »Kaddish« soll sie heißen und das gleichnamige jüdische Gebet vertonen, und zwar in drei Sätzen drei Mal hintereinander. Warum nimmt es Bernstein nicht eher leicht? Er hat eine Botschaft zu verbreiten: Kaddisch – der Lobpreis des Großen Gottes, die Verherrlichung seines
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MARIN ALSOP
i LEONARD BERNSTEIN
Geboren: 1918 Lawrence, Massachusetts, USA Sein Wien-Debüt gab der berühmte Dirigent, Komponist und Pianist im Großen Saal des Wiener Konzerthauses am 3. März 1948, woran eine Gedenktafel neben dem Haupteingang des Hauses erinnert.
Namens, seiner Allmacht, das auch Jesus zu seinem Vaterunser-Gebet inspiriert haben dürfte – soll gesungen werden von Chören und einer Solistin, und zugleich soll die bohrende Rezitation eines selbstverfassten Textes Zweifel daran zum Ausdruck bringen, angesichts des Leids, des Todes und der Sinnlosigkeit von beidem. Davon gab es 1963 viel. Noch keine zwanzig Jahre war es her, dass Millionen von Menschen, überwiegend Juden, grausam in Konzentrationslagern vernichtet worden waren. Im Kalten Krieg schien die Möglichkeit der Massenvernichtung abermals greifbar nahe. Menschen starben in einem ungerechten Krieg in Vietnam. Im November wurde der Hoffnungsträger der Bürgerrechtsbewegung, der politische Freund Bernsteins, Präsident Kennedy, erschossen. Der Komponist beschloss daraufhin, die neue Symphonie, diese blasphemische Verherrlichung des schweigenden Gottes, seinem Andenken zu widmen und sie nicht wie geplant in Tanglewood, sondern in Israel uraufzuführen. Auch wenn sie aus drei Sätzen (Invocation/Din Torah/Scherzo –
Finale) besteht, enthält sie doch die vier traditionellen symphonischen Satzcharaktere. Mit Beethoven, Mendelssohn und Mahler teilt sie die grenzüberschreitende Anreicherung durch Chor und Gesangssolisten und wurde erweitert durch Rezitation. Aus Beethovens »Durch die Nacht zum Licht« macht Bernstein »Durch die Atonalität (der Dodekaphonie) zur wiedergefundenen Tonalität« und verbindet damit seine Botschaft, die ungefähr lauten könnte: Die Mitte des 20. Jahrhunderts ist geprägt von einer dreifachen Krise, ästhetisch (Verlust der Atonalität), religiös (Verlust des Glaubens), humanistisch (Verlust der Kommunikation). Die Bereiche hängen zusammen und können – so der versöhnliche Schluss – »saniert« werden.
und Karriereschritte. So gilt sie heute noch als Vorreiterin ihrer Zunft und renommierte Interpretin des Bernstein’schen Œuvres. Zusammen mit der Kaddish-Symphonie interpretiert sie die Klavierkonzert-Version der biblischen Schöpfungsgeschichte »In seven days« des Briten Thomas Adès und das Preisträgerwerk des Kompositionswettbewerbs »Spheres of a Genius« des Jazzpianisten und -komponisten Christoph Cech.
KONZERT TIPP
08/10/21 Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Bernstein war bei aller Sensibilität für Krisen ein Utopist und Humanist. Er liebte Menschen und förderte ihre Talente. Marin Alsop gehörte dazu. Sie verehrte den Maestro, den sie bei den Young People’s Concerts erlebte, bereits in jungen Jahren und errang seine Aufmerksamkeit schließlich in Tanglewood. Seine vorurteilsfreie Unterstützung einer Dirigentin in einer absoluten Männerdomäne lieferte ihr wesentliche Einsichten
ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Ólafsson · Alsop Víkingur Ólafsson Klavier Wiener Singakademie Simone Schneider Sopran Marin Alsop Dirigentin Christoph Cech Neues Werk (UA)
Preisträgerwerk des Kompositionswettbewerbs »Spheres of a Genius« des Jam Music Lab in Kooperation mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Thomas Adès In seven days (EA) Leonard Bernstein Symphonie Nr. 3 »Kaddish«
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STECKBRIEF
Wynton Marsalis Jazztrompeter * 18. Oktober 1961 · New Orleans
Happ Birthd y Wynt ay, on!
IN EIGENEN WORTEN …
MUSIKALISCHE EINFLÜSSE Thelonious Monk, Duke Ellington, Miles Davis,
»Musik hat die Kraft, das Verständnis und Bewusstsein der Menschen zu verändern: nicht wie eine militärische oder politische Handlung, aber sie kann Menschen zum Handeln inspirieren.«
Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Jelly Roll Morton, Wayne Shorter, Maurice André, Adolph Hofner, Cootie Williams, Ray Nance, Sweets Edison, Clark Terry, Igor Strawinski, Ludwig van Beethoven
N ÄC H S T E KO N Z E R T E
16/10/21
»Musiker haben immer schon sozialkritische Dinge gesagt. Jazz ist als
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Happy birthday concert«
Ausdrucksform dafür perfekt, weil afro-
Jazz at Lincoln Center Orchestra Wynton Marsalis Trompete, Leitung
amerikanische Menschen schon immer
Music by Wynton Marsalis and by musicians that have been most influential
unter der Last leiden, im Land der Freiheit frei zu sein, aber eine Mehrheit möchte sicherstellen, dass sie genau das nicht sind: frei.«
»Wynton Marsalis ist möglicherweise der größte Trompeter aller Zeiten.« MAURICE ANDRÉ
17/10/21 So, 14.00 Uhr · Großer Saal
»Jazz for young people: What is jazz?« Jazz at Lincoln Center Orchestra Wynton Marsalis Trompete, Leitung special guest: Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Moderation Empfohlen ab 9 Jahren
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Coltrane: A love supreme« Jazz at Lincoln Center Orchestra Wynton Marsalis Trompete, Leitung John Coltrane A love supreme. Suite in vier Teilen Sonny Rollins The freedom Suite
KONZERTTIPPS
02–04/09/21 Do, Fr & Sa, 19.00 Uhr · Berio Saal
Festival
City Sounds Donnerstag
SFYA, Monsterheart, Pauls Jets Freitag
Elis Noa, At Pavillon, Hearts Hearts Samstag
Aze, Strandhase, Anger
Anger
City Sounds Unser neuestes Festival bringt den Berio-Saal zum Brodeln. An drei Tagen huldigen wir mit Acts aus der heimischen Pop-, Electro- und Indie-Szene dem Sound unserer Stadt. Mit dabei sind Pauls Jets, Hearts Hearts, Anger, Monsterheart, At Pavillon, Strandhase, SFYA, Elis Noa und Aze – neun ausgezeichnete Bands, die von Graveyard- und Wave-Pop, Western-Style und Rock’n’Roll-Einflüssen über Soul-Pop bis hin zu discoidem Funkrock mit facettenreichen popkulturellen Stilmixturen begeistern. Wer den City Sounds darüber hinaus frönen möchte, dem oder der seien die Konzerte von Oehl am 11. Oktober, deren »wunderbaren coolen, unkitschigen deutschsprachigen Pop« sogar Herbert Grönemeyer bewundert, und dem Elektronik-Duo Mynth am 20. Oktober ans Herz gelegt!
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KONZERTTIPPS
Ein Georg Kreisler-Liederabend 02/10/21 Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal »Alles nicht wahr« Nikolaus Habjan
Puppenspiel, Gesang, Rezitation
Musicbanda Franui Andreas Schett Trompete, Leitung, Gesang
Lieder von Georg Kreisler sowie Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky und Gustav Mahler (Bearbeitungen: Markus Kraler und
Andreas Schett)
Musicbanda Franui & Nikolaus Habjan
Die Lieder des großen österreichischen Liedkomponisten, Menschenkenners und Wortakrobaten Georg Kreisler stehen im Mittelpunkt eines Abends der Musicbanda Franui und des Puppenspielers und Kunstpfeifers N ikolaus Habjan. Zahlreiche Puppen, viel Gesang, bitterböse Texte und eine schräge Klangbatterie aus Hackbrett, Harfe, Zither, Violine, Kontrabass, Akkordeon sowie allerlei Holzund Blechblasinstrumente erwarten das Publikum. Die wichtigste Protagonistin ist »Lady Bug«, eine von Nikolaus Habjan geschaffene Soubrette höheren Alters, die vorgibt, seit 15 Jahren mit den Musikern von Franui auf Abschiedstour zu sein. Dabei widmet sie ihre einzigartige Ausdruckskraft hingebungsvoll dem Liedschaffen Kreislers und ist dabei aufbrausend, selbstherrlich, genialisch wiewohl auch liebenswert und charmant.
KONZERTTIPPS
The Shakespeare of Music 18 & 19/10/21 Mo & Di, 18.30 Uhr · Großer Saal »Haydn – The Shakespeare of Music I« Dt. Kammerphilharmonie Bremen Paavo Järvi Dirigent »Haydn – Heimweh nach Wien«
Joseph Haydn
Symphonie G-Dur Hob. I/94 »Mit dem Paukenschlag« Symphonie Es-Dur Hob. I/99 »Oj, Jelena, Jelena!« Auswahl von Volksliedern aus Haydns Kindheit Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon«
Paavo Järvi
Die Nachricht ging 1791 wie ein Paukenschlag durch die Londoner Presse: Haydn ist in der Stadt. Die Konzertreihe des befreundeten Impresarios J. P. Salomon am Hanover Square trug wesentlich zum »rage of music« bei, in dem sich die Stadt in diesen Jahren befand. Der »Morning Chronicle« berichtet: »Das erste Konzert unter den Auspizien von Haydn war letzte Nacht. und es gab vielleicht niemals einen reichhaltigeren musikalischen Hochgenuss. … denn gleich unserem Shakespeare bewegt und regiert er die Leidenschaften nach seinem Willen.« Drei der Londoner Symphonien Haydns stehen am Programm des Konzerts der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi, außerdem eine Auswahl von Volksliedern aus Haydns Kindheit, darunter »Oj, Jelena, Jelena«, das dem Finale der Symphonie D-Dur Hob. I/104 zugrunde liegen soll.
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LESUNGEN
Eva Menasse
Colson Whitehead
Dunkelblum
Harlem Shuffle
Brandaktuell präsentieren wir in unserer Reihe »Originalton« Neuerscheinungen der Literaturwelt. So liest Eva Menasse aus ihrem frisch veröffentlichten Roman »Dunkelblum«. Die Schriftstellerin wurde für ihre Essays, Erzählungen und Romane bereits vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Heinrich-Böll-Preis, dem Jonathan-SwiftPreis oder dem Österreichischen Buchpreis. Mit »Dunkelblum« hat sie ein Geschichtspanorama am Beispiel der Kleinstadt Dunkelblum entworfen, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird. Hinter der schönen Fassade der österreichischen Gemeinde mit dem poetischen Namen verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens …
Familiensaga, sozographische Bestandsaufnahme, Ganovenstück: Colson Whiteheads »Harlem Shuffle« ist vieles, vor allen Dingen aber eine Liebeserklärung an New Yorks berühmtestes Stadtviertel. Im Rahmen der Reihe Originalton wird der zweifache Pulitzer-Preisträger aus seinem neuesten Roman lesen. In »Harlem Shuffle« führt der Autor ins Harlem der 1960er-Jahre und beschreibt mitreißend die Geschichte eines einfachen Mannes, der so ehrlich wie möglich versucht seinem prekären Leben zu entkommen. Bekanntheit erlangte Colson Whitehead nicht zuletzt durch seinen preisgekrönten Roman »Underground Railroad«, der jüngst von Oscar-Preisträger Barry Jenkins verfilmt wurde.
18/09/21 Sa, 19.30 Uhr · Berio-Saal
»Dunkelblum« Eva Menasse Lesung
Eva Menasse liest aus ihrem neu erschienenen Roman »Dunkelblum«
13/10/21 Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal
»Harlem Shuffle« Colson Whitehead Lesung Colson Whitehead liest aus seinem neu erschienenen Roman »Harlem Shuffle«
KONZERTTIPPS
Violetta Parisini
Joep Beving
Singer-Songwriter mit Parisini
Atmosphères mit Beving
»Nichts ist schöner, als sich in einem Kunstwerk wiederzufinden, sich verstanden zu fühlen.« Was wie »großes Programm« klingt, schafft Violetta Parisini mit Leichtigkeit. Die heimische Liedermacherin eröffnet den diesjährigen Zyklus »Singer-Songwriter« mit ihrem Album »Alles bleibt«. Erstmals hat sich Violetta Parisini bei ihren Texten ihrer Muttersprache zugewandt. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass die Musikerin zweifache Mutter geworden ist und u. a. die Themen des Eltern-Seins in ihren jüngsten Liedern reflektiert. Mit liebevoller Selbstironie, Lebensfreude und »fröhlich, mit ein paar Tränen im Augenwinkel« fasst sie in ihrem 2020 veröffentlichen Album »Alles bleibt« die Komplexität des Lebens in schlichte, anrührende Töne.
Ein Mann, ein Klavier, eine Weltsicht: Der niederländische Pianist und Komponist Joep Beving begann seine musikalische Karriere Anfang der 2000er-Jahre. Elektronische Musik, New Jazz, Funk und Hip-Hop tauschte er allerdings rasch gegen reine Klaviermusik. Sein erstes Album »Solipsism« produzierte und veröffentlichte er 2015 selbst und landete damit einen Riesenerfolg: Über 140 Millionen Streams machten ihn und seine Musik über Nacht berühmt. Mit »Prehension« (2017) und »Henosis« (2019) vervollständigte er seine Trilogie. Sobald sich Beving mit zerzaustem Haar und rauschendem Bart ans Klavier setzt, strahlt er, völlig in sich gekehrt, eine Ruhe aus, die verzaubert. Er schreibt »Musik für komplexe Emotionen«, wie er selbst sagt – kontemplative, fließende Klaviermusik. Laut Beving sei die Musik bereits »da draußen«, man müsse nur die passenden Umstände schaffen, damit sie beim Publikum ankommt.
29/09/21 Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal Violetta Parisini Gesang, Klavier Emily Stewart Violine, Gesang Peter Rom Gitarre Hanibal Scheutz Bass Alex Pohn Schlagzeug
15/10/21 Fr, 21.00 Uhr · Mozart-Saal Joep Beving Klavier
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KONZERTTIPPS
Daria Burlak
Andrés Orozco-Estrada
La femme et le dragon
Mahlers Dritte
Jeder Orgelfan kennt Bachs Passacaglia c-moll BWV 582: Aber stellen Sie sich vor, das wäre das erste Orgelstück, das Sie sich aneignen würden? So hielt es die in Wladiwostok geborene Daria Burlak. Sie begann vor ihrem zwanzigsten Lebensjahr ihr Orgelstudium, das sie an ihr Klavierstudium angeschlossen hatte – und versetzte ihren Professor an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz in Erstaunen. Nur wenige Monate nach Studienbeginn erreichte sie beim »Grand Prix de Chartres« den zweiten Platz. Mit perfekter Fingerfertigkeit und stupender Pedaltechnik heimste sie bald internationale Preise ein und gastierte u. a. am Mariinsky Theater, an der Kölner Philharmonie und im Konzerthaus Detmold. Mit ihrem stilistisch vielfältigen Programm »La femme et le dragon« stellt sich Daria Burlak nun am Wiener Konzerthaus vor – und führt ihr Publikum von der Romantik über den Impressionismus bis in die Gegenwart.
»Dass ich sie Symphonie nenne«, so Gustav Mahler im Sommer 1895 gegenüber seiner Freundin Natalie BauerLechner über seine Dritte, »ist eigentlich unzutreffend, denn in nichts hält sie sich an die herkömmliche Form. Aber Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen.« Mit der längsten und formal gewagtesten Symphonie des Standardrepertoires eröffnen die Wiener Symphoniker und ihr Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada ihre Saison im Wiener Konzerthaus. Ihnen zur Seite stehen die Damen der Wiener Singakademie, die Wiener Sängerknaben und die britische Mezzosopranistin Dame Sarah Connolly, die sich mit ihrem breiten Repertoire einen festen Platz an der Spitze der internationalen Musikwelt erarbeitet hat. Und Spitzenkräfte werden auch gebraucht, um »ein so großes Werk, in welchem sich in der Tat die ganze Welt spiegelt«, zum Klingen zu bringen.
06/10/21 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
»La femme et le dragon«
30/09 & 01/10/21
Daria Burlak Orgel
Do & Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Maurice Ravel Shéhérazade. Ouverture de féerie Claude Debussy Sirènes Édouard Senny Vitrail pour Jeanne d'Arc Richard Wagner Der Ritt der Walküren Jean-Louis Florentz Prélude Lionel Rogg La femme et le dragon et La cité céleste.
Wiener Symphoniker Damen der Wiener Singakademie Wiener Sängerknaben Sarah Connolly Mezzosopran Andrés Orozco-Estrada Dirigent
Deux visions d'apocalypse
Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-moll
für großes Orchester, Altsolo, Knabenchor und Frauenchor
KONZERTTIPPS
Klaus Mäkelä
Yulianna Avdeeva
Romantische Kammermusik
Solo-Debüt einer Virtuosin
Mit seinem Klavierquintett schrieb Robert Schumann im Herbst 1842 nicht nur eines seiner schönsten Kammermusikwerke, sondern begründete auch eine neue Gattungstradition: Trotz erster Ansätze hatten sich weder Besetzung noch Gattungsstil bis zu diesem Zeitpunkt konsolidiert, und alle späteren Klavierquintette folgen im Grunde dem Vorbild desjenigen von Schumann. Zu erleben ist dieser Gipfelpunkt romantischer Kammermusik im Wiener Konzerthaus mit einem Ensemble erstklassiger Interpretinnen und Interpreten: Das Ehepaar Julian Rachlin und Sarah McElravy an erster Violine und Viola muss – zumal in Wien – nicht mehr vorgestellt werden. Der gleichfalls in Wien lebende zweite Geiger Boris Brovtsyn war im Wiener Konzerthaus bereits in einem Ensemble rund um Janine Jansen zu erleben. Den Cello- und den Klavierpart übernehmen unser heuriger Porträtkünstler Klaus Mäkelä bzw. – als Hausdebütant – der international höchst erfolgreiche spanische Pianist Javier Perianes.
Als Yulianna Avdeeva 2010 – als Fünfundzwanzigjährige – den begehrten Chopin-Wettbewerb in Warschau für sich entschied, war sie die erst vierte Gewinnerin in dessen Geschichte: Sie reihte sich in eine illustre Folge an Pianistinnen ein, der zuvor etwa Martha Argerich angehörten. Seither ist sie dank ihres lyrischen Klavierspiels bei den prominentesten Konzertveranstaltern quer über den Globus zu Gast. Das Repertoire der in Moskau und Zürich ausgebildeten Musikerin reicht von Bach, dessen Wohltemperiertem Klavier sie ein eigenes Projekt widmete, bis in die Moderne. Ihr Solo-Debüt im Wiener Konzerthaus widmet sie nicht nur dem großen Romantiker Chopin, sondern u. a. auch Schlüsselwerken der russischen Moderne wie Prokofjews Sonate Nr. 8, die einst Emil Gilels gegen Ende des Zweiten Weltkrieges uraufführte.
22/09/21 Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Julian Rachlin Violine Boris Brovtsyn Violine Sarah McElravy Viola Klaus Mäkelä Violoncello Javier Perianes Klavier Antonín Dvořák Klaviertrio e-moll op. 90 »Dumky-Trio« Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur op. 44
17/10/21 So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Yulianna Avdeeva Klavier Frédéric Chopin Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61 Władysław Szpilman Das Leben der Maschinen. Suite Mieczysław Weinberg Sonate op. 56 Sergej Prokofjew Sonate Nr. 8 B-Dur op. 84
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KONZERTTIPPS
Florian Boesch
Gilberto, Bem, João und Jose Gil
Auf den Saiten zu singen
Lebende Legende
2019 haben das Artemis Quartett, Florian Boesch und Alexander Lonquich bei unserem Festivals Gemischter Satz gespielt. Das gemeinsame Wirken hat kreative Früchte getragen und erforderte eine Fortsetzung: Bassbariton Boesch und Pianist Lonquich widmen sich gemeinsam mit Vineta Sareika und Gregor Sigl vom Artemis Quartett sowie Cellistin Julia Hagen dem romantischen Lied- und Kammermusikschaffen von Franz Schubert und Robert Schumann. Jeweils um 18.30 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher in »Vier Instrumente im Gespräch«, einem interessanten Hörleitfaden mit Gerhard Krammer, auf das Konzert einstimmen.
Zwei Grammys, sieben Latin-Grammys, Dutzende eingespielte Alben – das sind nur einige der zählbaren Erfolge, die Gilberto Gil mit 79 Jahren zu verzeichnen hat. Nicht in Zahlen festhalten lassen sich hingegen die Verdienste um die Musik seiner Heimat sowie sein gesellschaftliches Engagement, sei es für die Demokratie, das Copyright für Künstler oder den brasilianischen Regenwald. In den 1960er und 1970er Jahren öffnete Gilberto Gil gemeinsam mit Caetano Veloso die brasilianische Musik für internationale zeitgenösissche Strömungen und begründete so den Tropicalismo. Mit dem von ihm verehrten João Gilberto, einem der Väter des Bossa Nova, teilt er die leise und zugleich eindringliche Art des Singens. Im Wiener Konzerthaus war Gilberto Gil erst zwei Mal zu erleben, 2011 und 2014. Die Gelegenheit, die lebende Legende live zu erleben, sollten Sie nicht verpassen!
24 & 25/10/21 So & Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Mitglieder des Artemis Quartetts: Vineta Sareika Violine Gregor Sigl Viola Julia Hagen Violoncello Florian Boesch Bass Alexander Lonquich Klavier »Auf den Saiten zu singen« Franz Schubert und Robert Schumann in Lied und Kammermusik
21/10/21 Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
»In Concert« Gilberto Gil Gesang, Gitarre Bem Gil Gitarre, Bass João Gil Gitarre, Bass Jose Gil Percussion, Schlagzeug, Gitarre Support Adriana Calcanhotto Gesang, Gitarre
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/08/21
35
KALENDARIUM
September
Allgemein ab 09/08/21
02–04
12
Do–Sa
Festival
19.30 Uhr · Großer Saal
SWR Symphonieorchester · Avdeeva · Currentzis
City Sounds Drei Tage lang liefern Acts aus der österreichischen Pop-, Electro- und Indie-Szene smoothen Sound und beste Stimmung.
Yulianna Avdeeva Klavier Teodor Currentzis Dirigent Sergej Prokofjew
Do, 02/09/21 · 19.00 Uhr · Berio-Saal
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100
SFYA · Monsterheart · Pauls Jets
siehe Seiten 22–23
Fr, 03/09/21 · 19.00 Uhr · Berio-Saal
Karl Markovics · 10/09/21
Elis Noa · At Pavillon · Hearts Hearts
€ 27/41/58/76/91/105/115/125,–
10
Sa, 04/09/21 · 19.00 Uhr · Berio-Saal
Fr
Schade · Markovics
siehe Seite 27
Mnozil Brass »Phoenix«
»Hinterm Berg brennt’s«. Ein Säkulum in Wort und Ton
50% JM · Konzerte mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner FM4, The Gap Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seiten 16–17
Ausgewählte Kompositionen und Texte von
Franz Schubert, Robert Schumann, Annette von Droste-Hülshoff, Else Lasker-Schüler u. a.
Di
siehe Seiten 4–6 € 25/36/48/61/71/78,–
19.30 Uhr · Großer Saal
€ 25/38/53/68/80/87,– 50% JM · VVK · Ersatztermin für den 10. Februar 2021 Medienpartner Ö1 Club, Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Netrebko · Eyvazov
50% JM · VVK · Ersatztermin für den 12. November 2020 bzw. den 14. Jänner 2021 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Anna Netrebko Sopran, Yusif Eyvazov Tenor, Mit Orchester, Michelangelo Mazza Dirigent
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Die Konzerte von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov werden mit Standing Ovations frenetisch gefeiert. Nun kehrt das Traumpaar der Klassik zurück ins Wiener Konzerthaus, wo sie zuletzt im Februar 2020 vor ausverkauftem Haus triumphierten.
»Klang der Kulturen«
Neue Wiener Concert Schrammeln feat. Hohenberger, Mayer & Rohnefeld
Maria Ladurner Sopran Gunar Letzbor Barockvioline, Leitung
€ 178,40/211,85/312,20/412,55
08
Mi
19.30 Uhr · Großer Saal
Liederabend
Juan Diego Flórez Juan Diego Flórez Tenor Vincenzo Scalera Klavier Arien und Lieder von Ludwig van
Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Giuseppe Verdi u. a. siehe Seiten 4–6 € 23/34/46/59/69/80/87/94,–
Zyklus GM, CUV
50% JM · VVK · Unterstützt von Kapsch Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ars Antiqua Austria · Letzbor
»Divas« Katharina Hohenberger Gesang Eva Mayer Gesang Claudia Rohnefeld Gesang
VVK · Veranstalter DEAG Classics AG
50% JM · VVK · Ersatztermin für den 15. Jänner 2021 Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Carla Bruni Intimität und Qualität verschmelzen zu einer magischen Melange: Carla Bruni präsentiert ihr neues Album und ihre größten musikalischen Erfolge. € 73,60/85,30/97,10/108,80 VVK · Veranstalter Live Nation Austria GmbH
Werke von Antonio Bononcini € 20/31/39/45,– 50% JM · VVK · Ersatztermin für den 17. April 2021 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
17
€ 22/28/36/44/49/53,–
11
Di
19.30 Uhr · Großer Saal
Michael Schade Tenor Karl Markovics Lesung Justus Zeyen Klavier
€ 35,– pro Tag Festivalpass (02–04/09/21): € 90,–
Zyklus TC
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14
19.30 Uhr · Großer Saal
Aze · Strandhase · Anger
07
So
Sa
Fr
19.30 Uhr · Mozart-Saal
»Frank Sinatra & Friends« Gerhard Aflenzer Broadway Big Band Werner Auer, Eva Hag, Reinhard Reiskopf, Louie Austen Gesang Gerhard Aflenzer Leitung
»Jubiläumskonzert – 25 Jahre Gerhard Aflenzer Broadway Big Band« Gespielt werden die bekanntesten Hits des legendären Rat Pack. € 37/44/50,– VVK · Ersatztermin für den 14. März bzw. 17. Mai 2020 bzw. 21. März 2021 Veranstalter Gerhard Aflenzer Broadway Big Band
36
KALENDARIUM
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/08/21
September
Allgemein ab 09/08/21
18
Sa
20
Mo
23
Do
19.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Großer Saal
20.00 Uhr · Großer Saal
Liederabend
Ana Moura
Tom Jones
Ana Moura Gesang Angelo Freire Portugiesische Gitarre Pedro Marreiros Gitarre Joaquim Rodrigues Keyboards André Moreira Kontrabass Mario Costa Schlagzeug, Percussion
»Surrounded By Time«
Sabine Devieilhe Sabine Devieilhe Sopran Alexandre Tharaud Klavier Ausgewählte Lieder von Claude Debussy, Maurice Ravel, Gabriel Fauré und
€ 25/32/42/49/57/62,–
siehe Seiten 18–19 Zyklus LIE
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Berio-Saal
21
Di
Eva Menasse
The Percussive Planet Ensemble · Grubinger
»Dunkelblum«
»The New Project«
Eva Menasse liest aus ihrem neu
The Percussive Planet Ensemble Martin Grubinger Multipercussion
erschienenen Roman »Dunkelblum« siehe Seite 30
Thirteen drums op. 66 für Percussion solo Dyu-Ha op. 46
Steve Reich
50% JM · VVK · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So
19.30 Uhr · Großer Saal
Film + Musik live
Anoushka Shankar »Osten: Shiraz« Anoushka Shankar & Ensemble Anoushka Shankar Sitar Ravichandra Kulur Bansuri, Kanjira Idris Rahman Klarinette Preetha Narayanan Violine Pirashanna Thevarajah Indische Percussion Sanju Sahai Tabla Christopher Kemsley Harmonium, Synthesizer Danny Keane Violoncello
»Shiraz« (IND/GB/D 1928) Regie Franz Osten Musik Anoushka Shankar (EA) siehe Seiten 8–11 Zyklus F
50% JM · Medienpartner Ray Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
JACK Quartet · 26/09/21
Maki Ishii
€ 19,–
19
Ersatztermin für den 16. Juli 2020 bzw. den 17. Juli 2021 VVK · Veranstalter Barracuda Music GmbH
19.30 Uhr · Großer Saal
Originalton
€ 27/36/42,–
€ 129/159/179/199,–
Zyklus WO
50% JM · Ersatztermin für den 5. Dezember 2020 bzw. den 24. April 2021 bzw. den 5. Juli 2021 · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Francis Poulenc
€ 25/33/43/50/58/64,–
Im Alter von 80 Jahren präsentiert Tom Jones stolz sein neuestes musikalisches Abenteuer »Surrounded By Time«.
Quartet für zwei Vibraphone und zwei Klaviere Peter Eötvös Speaking Drums Edgard Varèse Ionisation Martin Grubinger The number of fate Iannis Xenakis Persephassa
JACK Quartet John Zorn The Remedy of Fortune Sabrina Schroeder Underroom (EA) Jason Eckardt Passage (EA)
Zyklus PP
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
Mi
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Rachlin · Brovtsyn · McElravy · Mäkelä · Perianes Julian Rachlin Violine Boris Brovtsyn Violine Sarah McElravy Viola Klaus Mäkelä Violoncello Javier Perianes Klavier Antonín Dvořák
Klaviertrio e-moll op. 90 »Dumky-Trio«
Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44 siehe Seite 33 € 23/29/37/44/50/54,–
So
19.30 Uhr · Mozart-Saal
siehe Seiten 20–21 € 29/40/53/66/78/89/94/102,–
26
Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Als »unser führendes Quartett für Neue Musik« pries es die New York Times. Auch in Wien bleibt das renommierte JACK Quartet seiner Mission treu, zeitgenössische Werke aufzuführen und in Europa noch nicht so bekannte Komponistinnen und Komponisten aus den USA und Kanada vorzustellen. € 22,–
Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
27
Mo
19.30 Uhr · Großer Saal
Philharmonix »Death and the maiden« Noah Bendix-Balgley Violine, Sebastian Gürtler Violine, Thilo Fechner Viola, Stephan Koncz Violoncello, Ödön Rácz Kontrabass, Daniel Ottensamer Klarinette, Christoph Traxler Klavier € 26/39/54/69/81/89,–
Zyklus PHI
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
37
KALENDARIUM
September 30
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Benefizkonzert zugunsten
CS Hospiz Rennweg
19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 3
Mitglieder der Wiener Philharmoniker
Wiener Symphoniker Damen der Wiener Singakademie Wiener Sängerknaben Sarah Connolly Mezzosopran Andrés Orozco-Estrada Dirigent
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Lanner, Franz Schubert, Joseph Lanner, Johann Strauß (Sohn), Josef Strauß und Johannes Brahms € 39/49/55/62,–
Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-moll für großes Orchester, Altsolo, Knabenchor und Frauenchor
Zum Schutz der Gesundheit hat sich die CS Caritas Socialis Privatstiftung entschlossen die Sitzplätze für dieses Konzert im Schachbrettmuster zu vergeben. Daher sind ausschließlich Einzelplätze buchbar. VVK · Veranstalter CS Caritas Socialis Privatstiftung
siehe Seite 32 € 21/30/41/52/61/71/77/83,–
28
Di
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Gautier Capuçon · Alain Altinoglu Gautier Capuçon Violoncello Alain Altinoglu Dirigent
Jess-Trio-Wien · 29/09/21
29
Zyklus WSF, VK
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 51)
Mi
12.30 Uhr · Mozart-Saal
Jess-Trio-Wien »Urlaub in Kärnten«
Antonín Dvořák Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104
César Franck Symphonie d-moll M 48 siehe Seiten 12–13 € 31/48/68/88/105/122/134/145,–
Do
Zyklus OI
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Marie Isabel Kropfitsch Viola Gustav Mahler
Klavierquartettsatz a-moll
Johannes Jess-Kropfitsch
Sonate op. 34 für Viola und Klavier
Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 (Endfassung) € 21/25/29/33,–
Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant »EssDur« vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550 · restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Brein, Schmid & Gansch Alain Altinoglu · 28/09/21
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Georg Breinschmid Kontrabass Benjamin Schmid Violine Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn siehe Seiten 16–17
Klavierabend
€ 25/33/44/53/63/69,–
Eduard & Johannes Kutrowatz
50% JM · VVK · Ersatztermin für den 17. Jänner 2021 Unterstützt von Erste Bank · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
»Schubert: Vierhändig« Franz Schubert
Sechs Atzenbrugger Tänze D 145/1–6 (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen: Eduard Kutrowatz) Divertissement à l'hongroise g-moll D 818 für Klavier zu vier Händen 16 Ländler D 366 (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen: Johannes Brahms) Kindermarsch G-Dur D 928 Kupelwieser-Walzer D Anh. I/14 (Bearbeitung für Klavier zu vier Händen: Johannes Kutrowatz) € 24/30/36/42,– VVK · Ersatztermin für den 18. Mai 2021 Veranstalter Schubert-Gesellschaft Wien Lichtental
19.30 Uhr · Berio-Saal
Violetta Parisini Violetta Parisini Gesang, Klavier Emily Stewart Violine, Gesang Peter Rom Gitarre Hanibal Scheutz Bass Alex Pohn Schlagzeug siehe Seite 31 € 19,–
Zyklus SIN
50% JM · Freie Platzwahl · VVK Medienpartner FM4, The Gap Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Andrés Orozco-Estrada · 30/09/21
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Mozart: Don Giovanni Ensemble der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker Studierende der österreichischen MusikUniversitäten Solistinnen und Solisten Jinxin Chen Don Giovanni Peter Dolinsek Il Commendatore / Masetto Risa Matsushima Donna Anna Niclas Mayer Don Ottavio Anastasia Michailidi Donna Elvira Jongmin Kim Leporello, Diana Alexe Zerlina Niels Muus & Michael Werba
Künstlerische Leitung
Wolfgang Gratschmaier & Stephanie Schimmer Regie Andrea Alessandrini Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni. Dramma giocoso in due atti K 527
Halbszenische Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
€ 20/23/25/27,– 50% Ermäßigung für Personen unter 27 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
38
KALENDARIUM
Oktober 01
Fr
02
Sa
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Liederabend
Benjamin Bernheim
19.30 Uhr · Großer Saal
19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 3
Musicbanda Franui · Habjan
Benjamin Bernheim Tenor Carrie-Ann Matheson Klavier
»Alles nicht wahr«
Lieder von Robert Schumann, Ernest Chausson und Francis Poulenc
Nähere Informationen siehe Konzert am 30.09. siehe Seite 32 € 21/30/41/52/61/71/77/83,–
Zyklus WS
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 51)
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Paganini Ensemble Wien Mario Hossen Violine, Marta Potulska Viola, Liliana Kehayova Violoncello, Alexander Swete Gitarre Nicolò Paganini Quartett op. 4/1 für Violine, Viola, Gitarre und Violoncello · Capriccio MS 44 für Violine solo »Nel corpiu non mi sento« · Terzetto D-Dur MS 69 für Violine, Violoncello und Gitarre · Quartett Nr. 9 D-Dur MS 36
€ 29/39/49/65,– VVK · Ersatztermin für den 14. April bzw. 15. Mai 2021 Veranstalter Austria Konzerte DRAWA Entertainment Group GmbH
Nikolaus Habjan
Puppenspiel, Gesang, Rezitation
Musicbanda Franui Andreas Schett Trompete, Leitung, Gesang
Lieder von Georg Kreisler sowie Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky und Gustav Mahler (Bearbeitungen: Markus Kraler und Andreas Schett)
50% JM · VVK · Unterstützt von Kapsch Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft Trio Artio · 06/10/21
03
So
10.30 Uhr · Mozart-Saal
Wenzel Beck & Band feat. Matthias Schorn
Joseph Haydn
06
Mi
12.30 Uhr · Schubert-Saal
Trio Artio Judith Fliedl Violine Christine Roider Violoncello Johanna Estermann Klavier
Rino Yoshimoto Violine Wolfgang Sobotka Dirigent Symphonie D-Dur Hob. I/6 »Le Matin«
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester G-Dur K 216
Franz Schubert Klaviertrio B-Dur D 28 »Sonate« Amy Marcy Cheney Beach Klaviertrio
a-moll op. 150
Clara Schumann Klaviertrio g-moll op. 17
Edvard Grieg
€ 20/23/25/27,–
Restkarten nach Verfügbarkeit
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant »EssDur« vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550 · restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Aus Holbergs Zeit. Suite op. 40 für Streichorchester Zyklus MA
Zyklus MM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal 19.30 Uhr · Großer Saal
Film + Musik live
ensemble recherche · de Paz
€ 21,–
»von Stroheim: Blind Husbands«
50% JM · Freie Platzwahl · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
ensemble recherche Nacho de Paz Dirigent Film »Blind Husbands / Die Rache der Berge« (USA 1919) Regie Erich von Stroheim Andreas Eduardo Frank Musik zu »Blind Husbands / Die Rache der Berge« (UA) Kompositionsauftrag von Elbphilharmonie Hamburg, ZDF und Wiener Konzerthaus in Zusammenarbeit mit Arte und dem Österreichischen Filmmuseum
siehe Seiten 8–11 € 27/36/42,– Wenzel Beck · 01/10/21
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus GM
19.30 Uhr · Berio-Saal
Immer in Bewegung bleibt Wenzel Beck. Der Pop-Sänger und Multi-Instrumentalist zeigt sich für neue Perspektiven und Einflüsse stets offen: »Als Songwriter fange ich alles auf, was ich finden kann, jede Idee, einfach alles.« Wir freuen uns auf die neuen Songs des talentierten Musikers, der mit seiner Band, Klarinettist Matthias Schorn und einem Überraschungsgast auftreten wird.
Zyklus LIE
siehe Seite 28 € 25/33/43/50/58/64,–
Wiener KammerOrchester Yoshimoto · Sobotka
Wenzel Beck Gesang, Gitarre Julia Hofer Violoncello, E-Bass Florian Spies Keyboard, Posaune Andreas Karall Schlagzeug Matthias Schorn Klarinette Ein Überraschungsgast
siehe Seiten 4–6 € 25/33/44/52/62/67,–
Zyklus F
50% JM · Medienpartner Ray Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Orgelrezital
Daria Burlak »La femme et le dragon« Maurice Ravel Shéhérazade. Ouverture de
féerie (Bearbeitung für Orgel: Daria Burlak)
Claude Debussy Sirènes (Nocturnes Nr. 3) (Bearbeitung für Orgel: Daria Burlak) Édouard Senny Vitrail pour Jeanne d'Arc
Richard Wagner
Der Ritt der Walküren (Die Walküre) (Bearbeitung für Orgel: Edwin Lemare)
Jean-Louis Florentz
Prélude (L'enfant noir. Conte symphonique en 14 tableaux op. 17 für Orgel) Lionel Rogg La femme et le dragon et La cité céleste. Deux visions d'apocalypse siehe Seite 32 € 23,–
Zyklus OR
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
39
KALENDARIUM
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/08/21
Oktober
Allgemein ab 09/08/21
08
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Benefizkonzert
Live Music Now
Bernstein: Symphonie Nr. 3 »Kaddish«
Sandra Kreisler Gesang Jochen Hochstenbach Klavier Als Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Georg Kreisler wird Sandra Kreisler witzige, bittersüße, eher unbekannte Lieder ihres Vaters interpretieren. Begleitet wird sie am Klavier von Jochen Hochstenbach. € 25/35/40/45/50/55,–
19.30 Uhr · Berio-Saal
Faszination Kammermusik
Blom · Trio Hedenborg
19.30 Uhr · Großer Saal
»Kreisler singt Kreisler« – frech, witzig, kritisch und aktuell
»Interpretation – einem Geheimnis auf der Spur« Philipp Blom im Gespräch mit den Brüdern Hedenborg (Trio Hedenborg)
ORF Radio-Symphonieorchester Wien Víkingur Ólafsson Klavier Wiener Singakademie Simone Schneider Sopran Marin Alsop Dirigentin
Ludwig van Beethoven
Klaviertrio D-Dur op. 70/1 »Geistertrio« € 31,–
N. N. Neues Werk (UA)
Preisträgerwerk des Kompositionswettbewerbs »Spheres of a Genius« des Jam Music Lab in Kooperation mit dem ORF RadioSymphonieorchester Wien
Zyklus FKM
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Thomas Adès In seven days (EA) Leonard Bernstein Symphonie Nr. 3 »Kaddish«
VVK · Veranstalter Live Music Now
siehe Seiten 24–25
19.30 Uhr · Schubert-Saal
€ 21/27/35/43/50/56/61/65,–
Eröffnungskonzert
Zyklus RSO
50% JM · Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Stimmen des Lichts »Liebe ist ewig«
09
Nina Veselinova Mezzosopran Claire Gascoin Mezzosopran Verena Kronbichler Sopran Danae Kyritsi Sopran Sanna Matinniemi Sopran Hyunju Mun Sopran Leo Kim Bariton Thanapat Tripuvanantakul Bass
Sa
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Spielarten
Opernarien und Duette von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Jules Massenet und
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Mit dem Projekt »Stimmen des Lichts« unterstützt der Wiener Kulturverein in Zusammenarbeit mit Kammersängerin Krassimira Stoyanova junge Opernsängerinnen und Opernsänger. € 19/24/29/38,– VVK · Veranstalter Wiener Kulturverein
07
Fr
Do
Dumfart Trio · Elina Duni & Rob Luft »Familie, Liebe & Exil« Dumfart Trio: Johanna Dumfart
Steirische Harmonika, Gesang
Michael Dumfart
Klarinette, Bassklarinette, Gesang Karl Dumfart Posaune, Gitarre, Steirische Harmonika, Gesang;
Elina Duni & Rob Luft: Elina Duni Gesang Rob Luft Gitarre Fred Thomas Klavier, Schlagzeug € 21/26/32/37/42/45,–
Zyklus SPI
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.00 Uhr · Großer Saal
Teodor Currentzis · 10 & 11/10/21
10
So
19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: 5. Symphonie musicAeterna Orchestra Teodor Currentzis Dirigent Alexey Retinsky Neues Werk (EA) Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 siehe Seiten 22–23 € 34/52/74/96/114/132/145/157,–
Zyklus TC
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Wiener Konzerthaus-Soirée Seit vielen Jahren veranstaltet das Wiener Konzerthaus ein Fundraising-Dinner, das der Unterstützung seiner kulturellen Bestrebungen dient. Wir laden Sie herzlich ein, uns dabei zu helfen, exzellente künstlerische Momente möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
19.30 Uhr · Mozart-Saal
David Oistrakh String Quartet Sergej Rachmaninoff
Streichquartett Nr. 1 g-moll (Fragment)
Alexander Borodin
siehe Seite 7
Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Spende pro Platz: € 600,–
Streichquartett Nr. 3 es-moll op. 30 Béla Bartók Román népi táncok »Rumänische Volkstänze« Sz 56 (Bearbeitung für Streichquartett: Andrey Shishlov)
Für weitere Informationen und Buchungen steht Ihnen Elisabeth Hargassner (+43 1 24200 318, hargassner@konzerthaus.at) zur Verfügung. Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Elina Duni, Rob Luft und Fred Thomas · 09/10/21
€ 23/29/37/44/50/54,–
Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
40
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/08/21
KALENDARIUM
Oktober
Allgemein ab 09/08/21
11
Mo
13
Mi
19.30 Uhr · Großer Saal
12.30 Uhr · Schubert-Saal
Mahler: 5. Symphonie
Musik und Dichtung: Adam und Eva in Amerika
Nähere Informationen siehe Konzert am 10.10. siehe Seiten 22–23 € 34/52/74/96/114/132/145/157,–
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
City Sounds
Poe: Der Gold-Skarabäus
Zyklus MUD
19.30 Uhr · Berio-Saal
siehe Seite 30
Anja Mittermüller Mezzosopran Antonia Straka Violoncello Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms, Luigi Boccherini Sonate
Nr. 6 A-Dur für Violoncello und Klavier (1. Satz: Adagio molto und 2. Satz: Allegro moderato), César Franck Sonate A-Dur M 8 (Bearbeitung für Violoncello und Klavier) € 20/23/25/27,–
Zyklus MJ
15
Fr
21.00 Uhr · Mozart-Saal
Jazz at Lincoln Center Orchestra · Marsalis
Joep Beving Joep Beving Klavier
»Jazz for young people: What is jazz?«
€ 20/23/26/29/33/36,– 50% JM · VVK · Medienpartner Der Standard, The Gap Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12
Di
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Klavierabend
16
Sa
11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Aaron Pilsan Aaron Pilsan Klavier
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Johann Sebastian Bach Das wohltemperierte Klavier, Band II BWV 870–893 Nachdem er im Juli bereits den ersten Band von Bachs »Wohltemperierten Klavier« im Wiener Konzerthaus zur Aufführung gebracht hat, widmet sich Aaron Pilsan nun dem zweiten Band des »Alten Testaments der Klavierliteratur« wie Hans von Bülow die Werksammlung einst ehrfürchtig bezeichnete. Eine höchst bemerkenswerte Leistung unseres Great Talents! Zyklus GRT
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Piccolo »Babar, der kleine Elefant« Lynn Orazi Klavier, Christophe Morisset
Schatten-, Figurenspiel, Konzept, Bühnenbild, Dan Tanson Erzähler, Schatten-, Figurenspiel, Konzept
Babar ist ein großer Abenteurer. In der Stadt lernt er Auto fahren, Kuchen essen und viele neue Freundinnen und Freunde kennen. Aber bald bekommt er Heimweh … € 21,–/Kinder € 13,–
Zyklus PID bzw. PIE
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren· Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse · Eine Produktion von TRAFFIK THEATER Luxemburg in Koproduktion mit Philharmonie Luxembourg, CC Opderschmelz, Kulturhaus Niederanven, GC De Kroon Brüssel · Mit Unterstützung des Kulturministeriums Luxembourg Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14.00 Uhr · Großer Saal
Atmosphères
siehe Seite 31
50% Ermäßigung für Personen unter 27 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 21/25/29/33,–
€ 21,–/Kinder € 13,–
Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mittermüller · Straka
So
Nähere Informationen siehe Veranstaltungen am 16.10.
€ 19,–
Musica Juventutis
17 »Babar, der kleine Elefant«
»Harlem Shuffle»
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Zyklus CUV, AOB bzw. YOU
Piccolo
Colson Whitehead
50% JM · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 27/43/63/80/96/106,–
11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal
Originalton
€ 20/24/27/29,–
siehe Seite 26
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant »EssDur« vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550 · restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ariel Oehl Gesang, Gitarre Hjörtur Hjörleifsson Bass, Gesang Patricia Ziegler Keyboard, Harfe, Gesang Katrin Paucz Gitarre, Gesang David Ruhmer Schlagzeug
Jazz at Lincoln Center Orchestra Wynton Marsalis Trompete, Leitung Music by Wynton Marsalis and by musicians that have been most influential
Karl Markovics liest Edgar Allan Poes »Der Gold-Skarabäus« und Beatrice Berrut spielt dazu Werke von Gustav Mahler, Franz Liszt und Mauricio Kagel. Restkarten nach Verfügbarkeit
Oehl
Jazz at Lincoln Center Orchestra · Marsalis »Happy birthday concert«
Karl Markovics Lesung Beatrice Berrut Klavier
Zyklus OI
19.30 Uhr · Großer Saal
Zyklus PIA, PIB bzw. PIC
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren · Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse · Eine Produktion von TRAFFIK THEATER Luxemburg in Koproduktion mit Philharmonie Luxembourg, CC Opderschmelz, Kulturhaus Niederanven, GC De Kroon Brüssel Mit Unterstützung des Kulturministeriums Luxembourg Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Jazz at Lincoln Center Orchestra Wynton Marsalis Trompete, Leitung special guest Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Moderation siehe Seite 26 € 27,–/Kinder € 17,– VVK · Empfohlen ab 9 Jahren Unterstützt von Erste Bank Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz at Lincoln Center Orchestra · Marsalis »Coltrane: A love supreme« Wynton Marsalis Trompete, Leitung John Coltrane
A love supreme. Suite in vier Teilen Sonny Rollins The freedom suite siehe Seite 26 € 27/43/63/80/96/106,–
Zyklus JAZ
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
41
KALENDARIUM
Oktober 19.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
Benefizkonzert
Yulianna Avdeeva
Rotary Club Perchtoldsdorf
Frédéric Chopin
Akademischer Orchesterverein Martine Varnik Oboe Pablo Boggiano Dirigent
Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61
Władysław Szpilman
Das Leben der Maschinen. Suite Mieczysław Weinberg Sonate op. 56 Sergej Prokofjew Sonate Nr. 8 B-Dur op. 84
»Die Hebriden / Fingalshöhle« op. 26 Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische« Richard Strauss Konzert für Oboe und kleines Orchester AV 144
18.30 Uhr · Schubert-Saal
siehe Seite 33 € 23/29/37/44/50/54,–
Felix Mendelssohn Bartholdy Ouverture
Alexandra Soumm · 18/10/21
klangberührt
Zyklus KIM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18
Mo
18.00 & 20.30 Uhr · Mozart-Saal
Klangforum Wien · Wiegers »Schöpferquelle« Bas Wiegers Dirigent Ragnhild Berstad Neues Werk (EA) Øyvind Torvund Neues Werk (EA) Márton Illés Neues Werk (EA) Yair Klartag Neues Werk (EA) € 25/31/39/47/52/56,–
Soumm · Amar
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 51)
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Fermate. Ein Moment des Innehaltens Persönlichkeiten aus Philosophie, Architektur, Religion, Literatur, Wissenschaft und Kunst befragen im Dialog mit Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen und Musikern sowie Publikum das Programm des Abends vor dem Hintergrund der eigenen Disziplin. Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher der Konzerte im Mozart-Saal
18.30 Uhr · Großer Saal
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen · Paavo Järvi »Haydn – The Shakespeare of Music I« Paavo Järvi Dirigent
VVK · Veranstalter Rotary Club Perchtoldsdorf
Alexandra Soumm Violine Illya Amar Vibraphon Lilian Genn Konzept, Inszenierung »klangberührt. Ein besonderes Bedürfnis nach Musik« – mit diesem Format gewährleistet das Wiener Konzerthaus allen Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern einen barrierefreien Zugang und steht explizit für alle Menschen mit und ohne Behinderung offen. Diesmal präsentieren die preisgekrönte klassische Geigerin Alexandra Soumm und der Jazz-Vibraphonist Illya Amar ein Duo-Programm mit Musik aus Osteuropa, Spanien und dem Nahen Osten. € 16,–
Zyklus KFWA bzw. KFWB
€ 25/38/48/58,–
Zyklus KB
50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucherin oder Besucher mit Behinderung · Freie Platzwahl · Empfohlen ab 16 Jahren · Unterstützt von Classical Futures Europe und dem Creative Europe-Programm der Europäischen Union Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19
Di
»Mit dem Paukenschlag« Symphonie Es-Dur Hob. I/99
»Oj, Jelena, Jelena!« Auswahl von Volksliedern aus Haydns Kindheit
Joseph Haydn
Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon«
19.30 Uhr · Großer Saal
Pygmalion · Devieilhe · Pichon Sabine Devieilhe Sopran Raphaël Pichon Leitung Johann Sebastian Bach
Mein Herze schwimmt im Blut BWV 199
Georg Friedrich Händel Giulio Cesare in
Egitto. Dramma per musica HWV 17 (Auszüge) · Il trionfo del tempo e del disinganno. HWV 46a (Auszüge) · Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus HWV 48 »Brockes-Passion« (Auszüge) siehe Seiten 18–19
€ 21/29/40/48/57/65/72/77,–
Zyklus SCA
Wunschkonzert
Sing Along
Company of Music
»Blauli« SchülerInnen der Volksschule St. Ursula Lorenzo Gangi Percussion Karin Hopferwieser Violoncello, Kontrabass Mark Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Informationen auf konzerthaus.at/musikvermittlung oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 332 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr ·Großer Saal
»20 Kerzen« Albert Hosp Moderation Johannes Hiemetsberger Leitung 20 Jahre Company of Music! Aus diesem
Anlass gibt das Vokalensemble zum Auftakt seiner aktuellen Konzerthaus-Saison ein Wunschkonzert: Das Publikum darf aus Werken von Tomás Luis de Victoria, Frank Martin, György Ligeti, Friedrich Cerha, David Lang und Sofia Gubaidulina wählen. Musikjournalist und Moderator Albert Hosp führt kenntnisreich durch den Abend. € 21/26/32/37/42/45,–
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen · Paavo Järvi
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus SCB
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus COM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Nähere Informationen siehe Konzert am 18.10. € 21/29/40/48/57/65/72/77,–
Zyklus OK
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seite 29
siehe Seite 29 € 21/29/40/48/57/65/72/77,–
Mi
19.30 Uhr · Mozart-Saal
11.00 Uhr · Schubert-Saal
»Haydn – Heimweh nach Wien«
Joseph Haydn Symphonie G-Dur Hob. I/94
20
Company of Music · 20/10/21
42
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 02/08/21
KALENDARIUM
Oktober
Allgemein ab 09/08/21
Mynth · 20/10/21
20
Mi
21.30 Uhr · Berio-Saal
20.00 Uhr · Brunnenpassage
19.30 Uhr · Großer Saal
Sing Along
Herman van Veen
»Musical«
»Es Fröhlicht«
Brunnenchor, Lorenzo Gangi Percussion Karin Hopferwieser Violoncello Rafael Neira-Wolf Gitarre Mark Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept Gerald Wirth Dirigent
Mit seiner neuen Vorstellungsreihe und vielversprechenden musikalischen Gästen kommt Herman van Veen, Kabarettist, Entertainer, Liedermacher und Chansonnier, ins Wiener Konzerthaus. € 41/46/51/58/62/69/76,– VVK · Veranstalter Scheibmaier & Schilling Promotion GmbH
Information & Karten: +43 1 8906041, info@brunnenpassage.at Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Klavierabend
City Sounds
23
Mynth Giovanna Fartacek Gesang Mario Fartacek Gitarre Fabian Wintersteller Bass Günther Paulitsch Schlagzeug
14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
»Romeo und Julia« Boris Kusnezow Klavier Anna-Maria Arkona Schauspiel, Text Malte Arkona Schauspiel, Text Julia Riegel Regie
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner FM4 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do
19.30 Uhr · Großer Saal
Gilberto Gil Support: Adriana Calcanhotto »In Concert« Gilberto Gil Gesang, Gitarre, Bem Gil & João Gil Gitarre, Bass Jose Gil Schlagzeug, Percussion Adriana Calcanhotto Gesang, Gitarre
Romeo und Julia sind das berühmteste Liebespaar der Welt. Und die ganze Welt denkt, sie hätten ihre aufregende Geschichte damals nicht überlebt. Von wegen! Im Hause Montague ist der Alltag eingekehrt und die beiden schwelgen in ihren Erinnerungen der letzten 400 Jahre. Ob das junge Publikum den beiden Tipps geben kann, damit ihre Liebe aufs Neue erblüht? € 21,–/ Kinder € 13,–
Zyklus COA bzw. COB
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren · Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Support
siehe Seite 34 € 28/38/53/68/80/87,–
Roland Batik »Mozart & Gulda with Batik in Between« Wolfgang Amadeus Mozart Fantasie c-moll K 475 Sonate c-moll K 457 Sonate A-Dur K 300i
Concertino
€ 19,–
21
Sa
Friedrich Gulda
Play piano play (Auswahl). Zehn Übungsstücke für Yuko
Roland Batik
Waltz for Patrizia Poem for Yuko Little Piece For Chick Corea € 13/18/27/36,– VVK · Veranstalter L. Bösendorfer Klavierfabrik GmbH
24 11.00 & 14.00 Uhr · Berio-Saal
Concertino »Romeo und Julia« Nähere Informationen siehe Veranstaltung am 23.10. € 21,–/Kinder € 13,–
17.00 Uhr · Mozart-Saal
Zyklus WO
50% JM · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische · Medienpartner Ö1 Club, Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
Fr
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Swing Gala 2021 Gerhard Aflenzer Broadway Big Band Martin Breinschmid Vibraphon Carole Alston Gesang Eine Reise durch die Zeit der großen Big Band Ära: Genießen Sie Titel aus dem Repertoire der Bands von Lionel Hampton, Glenn Miller, Benny Goodman, Count Basie, Harry James u. v. a. € 39/46/52/58,– VVK · Veranstalter Gerhard Aflenzer Broadway Big Band
Sing Along »Musical« Brunnenchor, Lorenzo Gangi Percussion Karin Hopferwieser Violoncello Rafael Neira-Wolf Gitarre Mark Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept Gerald Wirth Dirigent Werke von Richard Rodgers, Frederick
Loewe, Leonard Bernstein, Jerry Herman, Galt MacDermot und Andrew LloydWebber
So
Zyklus COC bzw. COD
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren · Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Kammerorchester der Animato Stiftung · Huangci · Griffiths Claire Huangci Klavier Kevin Griffiths Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart
Ouverture zu »Le nozze di Figaro« K 492
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
€ 10,–/Kinder € 5,– Gruppenpreise: € 8,–/Kinder € 2,50 (gültig beim Kauf von mindestens 5 Karten)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Freie Platzwahl · VVK Empfohlen für Kinder ab 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% Ermäßigung für Studierende, Pensionistinnen & Pensionisten Veranstalter Animato Stiftung
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische« € 20/40,–
4343
KALENDARIUM
Oktober 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Mitglieder des Artemis Quartetts · Hagen · Boesch · Lonquich
Hagen Quartett
Eröffnungskonzert Wien Modern
Dmitri Schostakowitsch
Vineta Sareika Violine, Gregor Sigl Viola Julia Hagen Violoncello, Florian Boesch Bass, Alexander Lonquich Klavier Franz Schubert und Robert Schumann in Lied und Kammermusik siehe Seite 34 Zyklus ABA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Ott · Alsop
Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49 Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 68 Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73
Das Auftaktkonzert einer Porträtreihe, in der sich das Publikum durch die »Chronik einer ganzen Epoche hören« (»Die Zeit«) kann: Das Hagen Quartett widmet sich dem gesamten Quartettschaffen von Dmitri Schostakowitsch in einer zyklischen Gesamtaufführung – fesselnde Werke, brillant interpretiert!
18.30 Uhr · Mozart-Saal
€ 23/29/37/45/50/54,–
Vier Instrumente im Gespräch
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus HQ
Selina Ott Trompete Andrea Sodomka Video, Visuals Marin Alsop Dirigentin Milica Djordjević Sky limited Thomas Wally
Utopia I: Seltsame Schleifen (UA)
Kompositionsauftrag von ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Wien Modern
Christian Ofenbauer
Das Satyrspiel 2019/20. Geschachtelte Musik zu Bildern für großes Orchester (letzter Teil der Antiken Tetralogie) (UA) Kompositionsauftrag von ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Wien Modern
Hörleitfaden zum anschließenden Konzert im Mozart-Saal mit
Andrea Sodomka Visuelle Komposition (UA)
Gerhard Krammer
Kompositionsauftrag von Wien Modern
Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
25
€ 30,–
Mo
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Mitglieder des Artemis Quartetts · Hagen · Boesch · Lonquich Nähere Informationen siehe Konzert am 24.10. siehe Seite 34 Zyklus ABB
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Hagen Quartett · 28/10/21
29
Fr
Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
Do
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Grubinger · Dun Martin Grubinger Multipercussion Gerald Pachinger Klarinette Tan Dun Dirigent Tan Dun The Tears of Nature. Konzert für Schlagwerk und Orchester Passacaglia. Secret of wind and birds
Claude Debussy
Rhapsodie Nr. 1 für Klarinette und Orchester Maurice Ravel Boléro siehe Seiten 20–21 Zyklus PP
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 51)
Wiener Symphoniker · Grubinger · He · Dun »50 Jahre diplomatische Beziehungen Österreich – China« Martin Grubinger Multipercussion Ziyu He Violine Tan Dun Dirigent Tan Dun The Tears of Nature. Konzert für
Schlagwerk und Orchester Hero Concerto für Violine und Orchester (Auszüge) Fritz Kreisler Tambourin chinois op. 3 für Violine und Klavier (Bearbeitung für Violine und Orchester) Maurice Ravel Boléro
Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer: Konzertausklang mit
Martin Grubinger und Tango Piazzolla siehe Seiten 20–21 € 25/34/46/56/67/73,–
Aleksandra Šuklar Marimbaphon Gundula Leitner Violoncello Tristan Schulze Dirigent Johann Strauß (Sohn)
Fridays@7
Vier Instrumente im Gespräch
€ 21/30/41/52/61/71/77/83,–
Wiener Konzertvereinigung · Leitner · Šuklar · Schulze
19.00 Uhr · Großer Saal
18.30 Uhr · Mozart-Saal
28
Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl · Wien Modern 34 · Produktion Wien Modern in Koproduktion mit dem RSO Wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit Wien Modern, Verein für neue Musik (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 51)
19.30 Uhr · Mozart-Saal
€ 23/29/37/44/50/54,–
Sa
19.30 Uhr · Großer Saal
»Schostakowitsch-Zyklus«
»Auf den Saiten zu singen«
€ 23/29/37/44/50/54,–
30
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Zyklus FR@7
50% JM · Unterstützt von OMV Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 51)
Kaiser-Walzer op. 437
Tristan Schulze
Konzert für Marimbaphon und Orchester op. 95
Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104 € 21/29/38/45,– 50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
31
So
10.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener KammerOrchester Várjon · Müller Dénes Várjon Klavier Ludwig Müller Konzertmeister, Leitung Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Es-Dur K 16 · Konzert für Klavier und Orchester A-Dur K 385p Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Klavier und Streichorchester a-moll Streichersymphonie Nr. 10 h-moll Restkarten nach Verfügbarkeit
Zyklus MA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
44
K O RNUZ BE RR ITKV O RE SM CH TH AAU
Höhepunkte im November
Zubin Mehta
9 Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf
Sir András Schiff
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preisen und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
Omer Meir Wellber
03/11/21
04/11/21
06 & 07/11/21
Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino · Mehta
Cappella Andrea Barca · Sir András Schiff
Wiener Symphoniker · Mayer · Meir Wellber
€ 23/35/48/62/73/85/92/100,–
Zyklus OI
Werke von Mozart € 21/29/40/48/57/65/72/77,–
€ 21/30/41/52/61/71/77/83,–
Zyklus WS bzw. WSM
05/11/21 Klavierabend
Jan Lisiecki Frédéric Chopin Etudes op. 10 sowie ausgewählte Nocturnes
Raphael Pichon
Pygmalion · Pichon »Brahms: Ein deutsches Requiem«
€ 21/27/35/43/50/56/61/65,–
Zyklus KIG
Jan Lisiecki
€ 21/30/41/52/61/71/77/83,–
25/11/21
Dianne Reeves »Beleza Brazil« Martha Argerich
Dianne Reeves Gesang Peter Martin Klavier Reginald Veal Bass Terreon Gully Schlagzeug
24 & 26/11/21
Wiener Symphoniker · Martha Argerich · Andrés Orozco-Estrada € 23/34/46/59/69/80/87/94,– 24/11/21 : Zyklus WS
Dianne Reeves
VVK · € 25/36/48/61/71/78,–
Zyklus VK
VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen · Alle Veranstaltungen: Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18/11/21
4 54 5
K O RNUZ BE RR ITKV O RE SM CH TH AAU
Konzertreihen, Festivals & Specials
Lang Lang Wunderkind, Superstar, Lang Lang: Mit zwei Händen ein Millionenpublikum zu bewegen, ist für den Pianisten aus der Stadt Shenyang im Nordosten Chinas seit bald 20 Jahren Alltag. Im November spielt er im Wiener Konzerthaus sowohl ein Klavierkonzert als auch ein Rezital.
Lang Lang
07/11/21
Webern Symphonie Orchester & China Youth Symphony Orchestra of the Central Conservatory of Music · Lang Lang · Jordan
09/11/21
Klavierabend Lang Lang ausverkauft
Kammermusik
PORTRÄT
Mira Lu Kovacs
Cellosonaten von Rachmaninoff und Debussy, Klaviertrios von Haydn bis Schostakowitsch, Violinsonaten von Mozart bis Weinberg: Virtuose Stars der klassischen Musik spielen Kammermusikalisches.
15/11/21
Maxim Vengerov · Polina Osetinskaya
28/11/21
Gautier Capuçon · Yuja Wang
20/01/22
Gidon Kremer · Mischa Maisky · Martha Argerich
15/02/22
Lisa Batiashvili · Gautier Capuçon · Jean-Yves Thibaudet
30/04/22
Renaud Capuçon · Martha Argerich
Mira Lu Kovacs
Yuja Wang
Renaud Capuçon
Im November beginnt die Reihe unserer Porträtkünstlerin Mira Lu Kovacs: Die bemerkenswerte Musikerin ist in drei Formationen zu erleben. Mit neuer Band präsentiert sie Songs aus ihrem jüngst veröffentlichten Solo-Album »What Else Can Break«. Im Quintett 5 K HD verfolgt die Sängerin und Gitarristin avantgardistische Elektropopansätze. Rockigere Töne schlägt Mira Lu Kovacs hingegen in der Band My Ugly Clementine an, deren Debüt heuer als »European Independent Album of the Year« gefeiert wurde.
10/11/21
Mira Lu Kovacs
14/02/22
5K HD
08/04/22
My Ugly Clementine
13 & 14/11/21 Film + Musik live
Musicbanda Franui · maschek. »Czinner: Fräulein Else« maschek. Live-Synchronisation
maschek.
Remake des Stummfilms »Fräulein Else» (D 1929, Regie: Paul Czinner), live synchronisiert und vertont
Für die Konzertreihen und Programmschwerpunkte
»Atmosphères«, »City Sounds«, »Silvester im Wiener Konzerthaus« und »Sing Along« hat der Vorverkauf bereits begonnen!
46
KONZERTVORSCHAU
08/11/21
Meute
Matthias Schriefl
The Art of Brass Ibrahim Maalouf
ausverkauft
11/11/21
Jazzrausch Bigband
31/03/22
»téchne«
Matthias Schriefl
Musik von Leonhard Kuhn Jazzrausch Bigband
»Geläut« Matthias Schriefl Trompete, Flügelhorn, Bass-Flügelhorn, Alphorn Johannes Bär Posaune, Tuba, Bass-Flügelhorn, Trompete, Alphorn, Beatboxing Sarah Buechi Gesang Susanne Paul Violoncello
06/03/22
Ibrahim Maalouf »40 Melodies« Ibrahim Maalouf Trompete,
18/05/22
François Delporte E-Gitarre
Phil Blech Wien · Latry · Mittermayr Canadian Brass
Klavier, Gesang
Olivier Latry Orgel Damen der Wiener Singakademie Anton Mittermayr Leitung Gerd Hermann Ortler Urknall. The birth of
the universe für Orgel, Blechbläserensemble, Schlagwerk und Frauenchor (UA)
Kompositionsauftrag des Wiener Konzerthauses
Gustav Holst Die Planeten. Suite für großes Orchester op. 32 (EA) (Bearbeitung für Orgel, Blechbläserensemble, Schlagwerk und Frauenchor: Mark Gaal )
24/01/22
14/06/22
Federspiel · Canadian Brass
Spanish Harlem Orchestra »Anniversary«
47
KONZERTVORSCHAU
21/11/21
Vincent Peirani Émile Parisien
Jazz
»Anniversary«
07/05/22 15/03/22
25/11/21
Dianne Reeves »Beleza Brazil«
Cécile McLorin Salvant & Sullivan Fortner »The window«
31/01/22
Maria Schneider Orchestra »Data Lords«
23/02/22
Emmet Cohen · Samara Joy McLendon »The art of the duo: McRae, Vaughan,Fitzgerald and more«
05/04/22
Branford Marsalis Quartet »An evening with Branford Marsalis«
25/04/22
Johannes Berauer's Vienna Chamber Diaries feat. Wolfgang Muthspiel
Jazzmeia Horn »Love and liberation«
16/05/22
Tigran Hamasyan Trio »The call within«
09/06/22
Stefano Bollani · Hamilton de Holanda »O que ser?«
20/06/22
3 Cohens
»Re-Imagining chamber music / Re-Imagining jazz«
01/03/22
»New York – Vienna: A virtuoso conclave«
27/04/22
Pat Metheny Side-Eye feat. Jamie Francis & Joe Dyson
12/03/22
02/05/22
Clayton-Hamilton Jazz Orchestra feat. René Marie & Akiko Tsuruga
Brad Mehldau & Prague Radio Symphony Orchestra · Clark Rundell
»Jazz power & soul«
»Piano concerto«
Hiromi – The Piano Quintet »Music for piano and string quartet«
Cécile McLorin Salvant
Janoska Ensemble meets Michel Camilo
30/06/22
48
KONZERTVORSCHAU
KONZERTVORSCHAU
Spielarten
Lieder aus Wien
02/11/21
19/11/21
Herbert Pixner Projekt
Ernst Molden & das Frauenorchester
»Tour 2021«
14/11/21
Die Tanzgeiger · Gustavo Ovalles y su Alma Llanera
27 & 28/11/21
»Geigen & Maracas«
»Wiener Winterreise«
Roland Neuwirth & Florian Krumpöck
20/12/21
Alma
06/12/21
»Cherubim«
Kolar, Sulzer, Havlicek · Mischwerk
16/02/22
Musicbanda Franui Chor des Bayerischen Rundfunks »Wohin ich geh’?« Das Mahler-Projekt
17/03/22
22/02/22
Hojsa, Kainrath, Emersberger · Trio Lepschi
Agnes Palmisano »John Dowland – Die Tiefen der Seele«
07/03/22
Klakradl · Branko Galoić Quartet
29/04/22
Ernst Molden & Der Nino aus Wien
»Kosmopolitische Begegnungen«
28/04/22
Cordes y Butons · Söndörgő »Von Brixen nach Budapest«
19/05/22
Die Strottern · SarahBernhardt
KONZERTVORSCHAU
Singer- & Songwriter 10/11/21
Mira Lu Kovacs
KONZERTVORSCHAU
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger Violine Edwin Prochart Violine Kurt Franz Schmid Klarinette Ingrid Eder Knopfharmonika Peter Hirschfeld Kontragitarre, Moderation
21/12/21
Sophie Hunger
01/03/22
Anna Mabo »Mit Leichtigkeit«
02/11/21
03/05/22
»Tierisch – Wienerisch«
Pomme 14/12/21
»Bei guter Laune« 18/05/22
Martin Klein »Nachtlieder«
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preisen und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
19/04/22
»Beim G’rebelten«
12/06/22
»Das geht ins G’müath«
49
50
KONZERTVORSCHAU
KONZERTVORSCHAU
World
Konzerttipps
06/12/21
01/04/22
Angélique Kidjo
Well-Brüder
»Mother nature«
»Aus dem bayerischen Paradies«
15/05/22
10/12/21
The Ukulele Orchestra of Great Britain
Lina_Raül Refree
»The best of 35 years«
04/02/22
Pippo Pollina & Palermo Acoustic Quintet
31/05/22
Gansch & Pixner »Alpen & Glühen«
14/02/22
28/06/22
Carminho
Patrick Hahn
»Maria«
»Weil ich unmusikalisch bin« Georg Kreisler zum 100. Geburtstag
06/04/22
Avi Avital, Ksenija Sidorova & Itamar Doari »Between Worlds«
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preisen und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
07/07/22
Iggy Pop
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SERVICE
Verkaufs- und Abonnementbedingungen Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie auf konzerthaus.at/avab. Diese gelten für alle Lieferungen und Dienstleistungen, insbesondere für den Kartenverkauf bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Karten-
reservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages auf konzerthaus.at/avab .
Ticket- & Service-Center Lothringerstraße 20 1030 Wien, Österreich call +43 1 242 002 write ticket@konzerthaus.at
Kartenverfügbarkeit, Änderung der Preiskategorie: Bei der schriftlichen Bestellung von Karten und bei der Bestellung von Abonnements oder Packages werden im Fall, dass die von Ihnen gewünschte Preiskategorie nicht mehr verfügbar ist, Karten in der nächsthöheren oder nächstniedrigeren Preiskategorie zugeteilt.
konzerthaus.at
Nebenkosten: Bei Online-Käufen mit postalischer Zusendung sowie bei allen schriftlichen Bestellungen (einschließlich Bestellungen per E-Mail) von Einzelkarten, Gutscheinen und Artikeln wird eine Bearbeitungsgebühr von 2,50 Euro pro Bearbeitungsvorgang in Rechnung gestellt. Online-Käufe und schriftliche Bestellungen von Abonnements, Packages und Mitgliedschaften werden unentgeltlich bearbeitet.
Öffnungs- und Telefonzeiten
Änderungen der Besetzung, des Programms oder des Veranstaltungsortes berechtigen nicht zur Rückgabe oder zum Umtausch der Karten. Das
Juli und August: Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr
Gleiche gilt für Terminänderungen einzelner Veranstaltungen im Rahmen eines Abonnements oder Packages.
Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht
auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
Datenschutzerklärung Ihre Daten werden zur Vertragserfüllung und Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen und zur Wahrung berechtigter Interessen verarbeitet. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung auf konzerthaus.at/dse.
Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen
Bei Veranstaltungen, die die Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern, dem Klangforum Wien, dem Musikverein Wien Modern oder dem Europäischen Forum Alpbach veranstaltet (siehe Hinweise beim Online-Kauf bzw. im Kalendarium), werden Ihre Daten von beiden Kooperationspartnern verarbeitet. Ihr Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch gilt in diesen Fällen gegenüber beiden Kooperationspartnern. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (konzerthaus.at/dse).
Ermäßigungen Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter
konzerthaus.at/mitgliedschaft
Rollstuhlplätze sind zum Preis von 11 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag 1. September 2005) erhalten bei fast allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50 % Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 12 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten. U27: Alle Personen unter 27 Jahren (Stichtag 1. September 1994) erhalten bei fast allen Eigenveranstaltungen an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 12 Euro. Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
Hausordnung Mit dem Kauf der Eintrittskarte erkennen Sie die Hausordnung an. Nähere Informationen auf konzerthaus.at/hausordnung
September bis Juni: Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr
Abendkassen ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.
Geschlossen Sonn- und Feiertage 9. September 2021 24. Dezember und Karfreitag Bitte kaufen Sie Ihre Karten an diesen Tagen auf konzerthaus.at
Kartenvorverkauf bei Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 2. August, allgemein ab 9. August (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
Mitgliedschaft Unterstützen Sie das Wiener Konzerthaus und genießen Sie die zahlreichen Vorteile Ihrer Mitgliedschaft. Mehr Informationen unter konzerthaus.at/mitgliedschaft
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Essen & Trinken EssDur – Restaurant im Konzerthaus call +u+43 1 512 5550 write restaurant@essdur.wien essdur.wien
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FÖRDERER, SPONSOREN UND PARTNER
Herzlichen Dank an unsere Förderer, Sponsoren und Partner. Subventionsgeber
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Choreografie & Lichtkonzept: John Neumeier | Musikalische Leitung: Constantin Trinks Bühne: Heinrich Tröger | Kostüm: Albert Kriemler – A-K-R-I-S | Tenor: Klaus Florian Vogt Violine: Anton Barakhovsky | Klavier: Hanni Liang | Wiener KammerOrchester Hauptsponsor Theater an der Wien
Tageskasse Theater an der Wien: Linke Wienzeile 6 | 1060 Wien www.theater-wien.at
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IMPRESSUM
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Herausgeber, Eigentümer, Verleger & Medieninhaber Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20 Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant Die Wiener Konzerthausgesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein zur Pflege der Tonkunst und anderer kultureller Bestrebungen ohne Erwerbszweck mit Sitz in Wien. Der Vereinszweck wird erreicht durch: a) die Durchführung von künstlerischen und wissenschaftlichen Veranstaltungen b) die Erhaltung und Ausgestaltung von musikalischen und wissenschaftlichen Sammlungen, insbesondere einer Bibliothek und eines Notenarchivs c) Konzertvermittlung und -besorgung d) Gründung und Förderung von Zweigvereinen in Wien, deren Tätigkeit in den Rahmen des Gesellschaftszweckes fällt e) Vermietung der Konzertsäle und anderer Räume des Wiener Konzerthauses für Konzerte, sonstige künstlerische und wissenschaftliche sowie gesellschaftliche und ähnliche Unternehmungen f) Führung der mit dem Betriebe des Wiener Konzerthauses zusammenhängenden und hiefür notwendigen Nebenbetriebe gewerblicher Art wie Buffet und Garderobe. Die »Konzerthaus Nachrichten« dienen der Vermittlung von Informationen über kulturelle Veranstaltungen, die vor allem im Wiener Konzerthaus stattfinden.
Konzerthaus Nachrichten Nr. 3 (31. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (20. Juli 2021) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at Redaktion Annelie Lechner Redaktionelle Mitarbeit Barbara Alhuter, Elisabeth Hargassner, Isabel Neudecker, Dominik Schweiger, Judith Terlizzi, Alexandra Ziane Grafische Gestaltung Corina Gruber Fotos (soweit bezeichnet)
Impressum
Cover: Tim Cavadini (Hearts Hearts), Joe Martinez (Marsalis), Manfred Baumann (Flórez), Anushka Menon (Shankar), Inhalt: Felix Broede (Capuçon), S. 2: Severin Koller (Shake Stew im Großen Saal), S. 4 & 5: Lukas Beck (Flórez, Schade), S. 6: Christoph Koestlin (Bernheim), S. 7: Carlos Suarez (Konzerthaus-Soirée), S. 8: Deutsche Kinemathek (Filmstill aus »Shiraz«), S. 10: Sammlung Österreichisches Filmmuseum (Filmstill aus »Blind Husbands«), Bernd Hofbauer (maschek.), S. 11: Corina Gruber (Illustration Loebenstein), S. 12: Felix Broede (Capuçon), S. 14: Lukas Beck (Team »EssDur«), S. 15: Lukas Beck (RSO Wien, Rathausplatz), Igor Ripak (PopUpStage »Freude«), S. 17: Maria Frodl (Gansch), S. 19: Marc Ribes (Devieihle), S. 20: Simon Pauly (Grubinger), S. 22: Olya Runyova (Currentzis), S. 24: Grant Leighton (Alsop), S. 26: Joe Martinez (Marsalis), S. 27: Philipp Oberhuber / Christian Popodi (Anger), S. 28: Theresa Pewal (Musicbanda Franui & Habjan), S. 29: Kaupo Kikkas (Järvi), S. 30: Joerg Steinmetz (Menasse), Chris Close (Whitehead), S. 31: Anita Schmid (Parisini), Rahi Rezvani (Beving), S. 32: dariaburlak.com (Burlak), Julia Wesely (Orozco-Estrada), S. 33: Marco Borggreve (Mäkelä), Christine Schneider (Avdeeva), S. 34: Andreas Weisss (Boesch), Hick Duarte (Gil), S. 35: Till Brönner (Markovics), S. 36: Beowulf Sheehan (JACK Quartet), S. 37: Tine Claerhout (Altinoglu), Annamaria Kowalsky (Jess-Trio-Wien), Peter Rigaud (Orozco-Estrada), S. 38: Lukas Beck (Beck), Julia Wesely (Trio Artio), S. 39: Blerta Kambo (Elina Duni Trio), Alexandra Muraveva (Currentzis), S. 41: Theresa Pewal (Company of Music), S. 42: Patricia Narbon (Mynth), S. 43: Andrej Grilc (Hagen Quartett), S. 44: Terry Linke (Mehta), Lukas Beck (Schiff), Lukas Beck (Meir Wellber), Christoph Köstlin (Lisiecki), Aubrecht (Argerich), Jerris Madison (Reeves), S. 45: Olaf Heine / DG (Lang Lang), Wolfgang Bohusch (Kovacs), Julia Wesely (Wang), Simon Fowler (R. Capuçon), Alexi Pelekanos (maschek.), S. 46: Marc Wilhelm (Jazzrausch BigBand), Joseph Bagur (Maalouf), Gerhard Richter (Schriefl), Daniel D’Ottavio (Canadian Brass), S. 47: Mark Fitton (McLorin Salvant), S. 48: Sepp Pixner (Pixner), Sepp Pixner (Pixner), Daliah Spiegel (Alma), Theresa Pewal (Schett/Franui), Alexander von Wiedenbeck / Andreas Orel (Palmisano), Stefan Grauf-Sixt (Klakradl), Cordes y Butons (Cordes y Butons), Daniela Matejschek (Molden), Herbert Zotti (Neuwirth), Andrea Peller (Havlicek), Markus Aubrecht (Kainrath), Pamela Rußmann (Nino aus Wien), Peter M. Mayr (Strottern), S. 49: Wolfgang Bohusch (Kovacs), Sophie Hunger (Hunger), Daniela Matejschek (Mabo), Thomas Laisne (Pomme), Sascha Pierro (Klein), Lukas Beck (Symphonisches Schrammelquintett Wien), S. 50: Patrick Fouque (Kidjo), Augusto Brázio (Lina_Raul Refree), Christian Geisler (Pippo Pollina), Mariana Maltoni / Thiago Auge Digital Retouching Studio (Carminho), Christoph Koestlin (Avital), James Miller (The Ukulele Orchestra of Britain), Maria Frodl (Gansch), Gerhard Donauer | C&G Pictures (Hahn), Rob Baker (Iggy Pop), U4: Petra Gruber (Silvesterschweinchen)
Druck Druckerei Walla, Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien Erscheinungsort Wien
Nicht ohne.
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Kultur bringt die schönsten Saiten zum Klingen. Aber nicht ohne unsere Unterstützung. Kultur, Kunst, Bildung und soziales Engagement machen unsere Welt um vieles reicher. Die Zuwendung durch Unterstützer ermöglicht die Verwirklichung und Fortführung vieler gesellschaftlicher Anliegen und trägt zur Vielfalt des Lebens bei. Die Erhaltung gesellschaftlicher Werte hat bei uns eine lange Tradition – eine Tradition, die sich auch in der Förderung des Wiener Konzerthauses widerspiegelt.
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Silvester im Wiener Konzerthaus
Vorfreude – schönste Freude! Planen Sie jetzt schon Ihren Jahreswechsel mit bester Musik! konzerthaus.at/silvester
Wiener Konzerthausgesellschaft Lothringerstraße 20 1030 Wien, Österreich Konzerthaus Nachrichten Nr. 3 (31 Jg.) Österreichische Post AG / SP 02Z033331N
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