Saison
2020/21
Kapsch Group
Wenn Tradition auf Innovation trifft. Dann entstehen bahnbrechende Ideen, mit denen man das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert. Wir von Kapsch freuen uns, das Wiener Konzerthaus als Generalpartner zu unterstützen und Teil dieser einzigartigen Komposition zu sein. www.kapsch.net
13/06/21 So, 18.00 Uhr & 20.30 Uhr Großer Saal
Tschechische Philharmonie Kirill Gerstein Klavier Semyon Bychkov Dirigent
FFP2
Ihre Sicherheit Gerade in Zeiten von Covid-19 möchten wir, dass Sie sich im Wiener Konzerthaus wohlfühlen. Daher haben wir eine Reihe an Präventionsmaßnahmen vorgenommen. Moderne Systeme zur Raumbelüftung
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Wir garantieren eine hohe Frischluftqualität im Wiener Konzerthaus: Unsere Lüftungsanlagen, die sich aus reinem Außenluftbetrieb speisen, sind bis zum sechsfachen Luftaustausch pro Stunde ausgelegt. Jeder Saal hat eine eigene Lüftungsanlage – eine Durchmischung der Luft ist damit ausgeschlossen.
Fortlaufend aktualisiertes Präventionskonzept Unser Präventionskonzept sowie die daraus resultierenden Maßnahmen werden laufend an die jeweilige Situation angepasst und weiterentwickelt:
getestet geimpft genesen
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regelmäßige Tests des Wiener Konzerthaus-Teams
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regelmäßige Tests der Künstlerinnen & Künstler
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kontaktlose Zutrittskontrolle
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personalisierte Kartenkäufe & Contact-Tracing
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strenge Hygienevorschriften
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zahlreiche Selbstdesinfektionsmöglichkeiten
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geschulte Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter
Corona-Beauftragter Eine hausinterne Ansprechperson wurde beauftragt und prüft die Einhaltung unserer Präventionsmaßnahmen.
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Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957) (19') Allegro Andante Allegro
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische« (1833) (30') Allegro vivace Andante con moto Con moto moderato Saltarello. Presto
Ersatztermin für den 3. Mai 2021 Ein Mitschnitt der Konzerte wird am 24. Juni 2021 um 19.30 Uhr in der Sendung »Das Ö1 Konzert« auf Radio »Österreich 1« ausgestrahlt.
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Sehr geehrte Damen und Herren! Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir Sie, ausschließlich den auf Ihrer Karte angegebenen Sitzplatz einzunehmen und sich auch nach der Pause nicht umzusetzen. Bitte halten Sie beim Verlassen des Saals mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Personen und benutzen Sie alle zur Verfügung stehenden Ausgänge. Beachten Sie, dass eine FFP2-Maske im gesamten Gebäude – auch während der Veranstaltung – getragen werden muss.
Dmitri Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102 Entstehung 1957 Besetzung Solo-Klavier, Piccoloflöte, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, Pauke, Kleine Trommel, Streicher Uraufführung am 10. Mai 1957 in Moskau vom Wiener
Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Robert Heger mit Maxim Schostakowitsch, dem Sohn des Komponisten und Widmungsträger des Klavierkonzerts, als Solisten
Erstaufführung im Wiener Konzerthaus am 16. Mai 1959 durch Fumiko Nagata und das Orchester des Konservatoriums Wien unter der Leitung von Adrian Manz
Bisherige Aufführungen im Wiener Konzerthaus 4
In Dmitri Schostakowitschs umfangreichem Œuvre gibt es zwei Klavierkonzerte, ein frühes, freches (Op. 35, 1933), das der Pianist Schostakowitsch für sich selbst schrieb, und dem er eine Solotrompete beigesellte, sowie ein späteres, strengeres (Op. 102, 1957), das er für seinen Sohn Maxim als Examensstück komponierte. Die Uraufführung fand am 10. Mai 1957, am 19. Geburtstag des Solisten, in Moskau statt. Maxim Schostakowitsch ist zugleich ein Dirigent, der sich für die Verbreitung auch der weniger bekannten Werke seines Vaters einsetzt. Eine Konzertreise in den Westen nahm er 1981 zum Anlass, sich von seinem Orchester a bzusetzen und in die USA zu emigrieren. Damit wurde er auf Jahre hin zur Persona non grata in seinem Heimatland; sein Name verschwand vorübergehend auch aus allen Schostakowitsch-Biografien und 4
Dmitri Schostakowitsch Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
allen Informationen, die sich auf das ihm gewidmete und von ihm uraufgeführte Klavierkonzert beziehen. 1994 trat er erstmals wieder in Russland auf. Dass das 2. Klavierkonzert ursprünglich als Prüfungsstück gedacht war, zeigt sich in der anspruchsvollen und glanzvollen Rolle des Soloparts. Der Pianist muss – abgesehen von kurzen Introduktionen und kleinen Interludien im zweiten und dritten Satz – ununterbrochen spielen; im Finale steigert sich das Konzert zur regelrechten Tour de Force für den Solisten oder die 5
K O N Z E R T T I P P
17 & 18/06/21 Do & Fr, 18.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Grigory Sokolov Frédéric Chopin Polonaise cis-moll op. 26/1 Polonaise es-moll op. 26/2 Polonaise fis-moll op. 44 Polonaise As-Dur op. 53 Sergej Rachmaninoff Zehn Préludes op. 23
© Anna Flegontova
Dmitri Schostakowitsch
Solistin. Zugleich ist der Orchestersatz so angelegt, dass er das Klavier niemals überdeckt. Mit dem Ziel, die Stärken des Pianisten oder der Solistin ins rechte Licht zu setzen, sind auch der klare formale Aufbau und die prägnanten, eingängigen Themen verknüpft. Im Solopart zeigen sich möglicherweise auch die Vorlieben des Vaters Schostakowitsch als Pianist, denn das Klavier hat über weite Strecken den Charakter eines Schlaginstruments. Der trockene Klang eines Xylophons wird eher evoziert als ein romantisch-schwelgender Klavierklang. Die anti-expressive Grundhaltung, die auch Schostakowitschs 1. Klavierkonzert kennzeichnet, zeigt sich gleich zu Beginn des ersten Satzes (Allegro) im Staccato-Thema der Holzbläser, zu denen sich das Klavier schon nach sechs Takten – non legato – hinzugesellt. Die Stimmen der erst später einsetzenden Streicher sind so notiert, dass Note und Pause einander permanent abwechseln, also keine melodische Linie entsteht. Die kleine Trommel, die mit den Streichern einsetzt, unterstreicht den anti-expressiven Habitus. Zu dieser Grundhaltung gehören eine einfache Struktur und eine traditionelle Formdisposition. Eine große Steigerung zum vollen Orchestertutti leitet über zum zweiten Thema, das als leise vorgetragene Moll-Melodie im Klavier kontrastiert, aber gleichfalls staccato begleitet wird. Während die Durchführung vom Passagenwerk des Klaviers bestimmt wird, kehrt in der Reprise zuerst das zweite Thema wieder, nun im dreifachen Forte des ganzen Orchesters, während der Solist oder die Solistin es mit Arpeggien umspielt. Eine ausgeschriebene Kadenz, die in ihrer strikten Zweistimmigkeit wie eine Invention klingt, leitet über zur Reprise des ersten Themas, das sich zu einer lärmenden Apotheose steigert. Der langsame Satz (Andante) steht in Moll und ist eine kurze Doppelvariation mit ausdrucksvollen Themen und großer klanglicher Schönheit. Die Streicher stellen das Hauptthema vor. Das Klavier spinnt es in einer Melodie fort, die das lyrische Kontrastthema in Dur bildet. Beide Themen werden bei ihrer Wiederholung ausgeschmückt und mit Kontrapunkten, besonders in den Celli, bereichert. Das Nachspiel erinnert in seinen ruhig fließenden Triolen ein wenig an Beethovens »Mondscheinsonate«. Das Finale (Allegro) ist ein »klassisches« Sonatenrondo und steigert den trockenen, anti-expressiven Habitus des ers-
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Dmitri Schostakowitsch
ten Satzes zu einem virtuosen Feuerwerk. Das Hauptthema, stets in Oktavparallelen geführt, entfesselt durch die vielen tonartfremden Töne ein Kaleidoskop an harmonischen Perspektiven. Das Kontrastthema, Fortissimo im ganzen Orchester, gemahnt mit seinem unregelmäßigen 7/8-Takt an Unterhaltungsmusik und Jazz, eine Assoziation, die durch jazzartige Breaks im Klavier und ein Couplet, in dem Klavier und Hörner dialogisieren, verstärkt wird. Zum Jazz und zur Unterhaltungsmusik gehört auch die bevorzugte Besetzung mit Bläsern, Klavier und Kontrabässen, die mit dem vollen Orchestertutti kontrastiert. Mit einer applaustreibenden Tour de Force klingt das Konzert aus. (Dorothea Redepenning)
»Je älter ich werde, desto mehr spüre ich mich dem Werk meines Vaters verpflichtet und desto stärker wird in mir das Gefühl, dass ich möglichst viele Menschen an dieser Musik teilhaben lassen sollte.« Maxim Schostakowitsch über die Musik seines Vaters (Interview mit Raoul Mörchen für »Rondo«)
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Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Entstehung 1833 Uraufführung am 13. Mai 1833 in der Philharmonic S ociety in London unter der Leitung des Komponisten Besetzung 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher
Erstaufführung im Wiener Konzerthaus am 11. Dezember 1921 vom Wiener Sinfonie-Orchester unter dem Dirigat von Martin Spörr
Bisherige Aufführungen im Wiener Konzerthaus 44
Die 4. Symphonie A-Dur op. 90 verdankt ihren Beinamen dem Umstand, dass es sich bei ihr um das einzige größere Werk Mendelssohns handelt, in dem dieser die Eindrücke, die er während seiner ausgedehnten Italienreise der Jahre 1830 und 1831 empfangen hatte, künstlerisch verarbeitete. Im März 1833 vollendet, ist sie ihrer Entstehungszeit nach eigentlich Mendelssohn Bartholdys 3. Symphonie, doch wurde sie erst 1851, vier Jahre nach seinem Tod, gedruckt, weswegen sie ihre verhältnismäßig hohe Opuszahl und die Nummer 4 trägt. Ihre vom Komponisten selbst geleitete Uraufführung erlebte sie allerdings bereits am 13. Mai 1833 in London. Die dortige Philharmonic Society hatte 1832 den Beschluss gefasst, bei Mendelssohn neben verschiedenen anderen Werken auch eine Symphonie in Auftrag zu geben, was diesem sehr gelegen kam, da er ohnehin an der »Italienischen« arbeitete. Mendelssohn Bartholdy schrieb in einem Brief vom 22. Februar 1831: »Überhaupt geht es mit dem Componieren jetzt wieder frisch. Die ›italienische Sinfonie‹ macht große Fortschritte; es wird das lustigste Stück, das ich gemacht habt.« 9
Felix Mendelssohn Bartholdy
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Gemälde von Horace Emile Jean Vernet (1789–1863) aus dem Jahr 1831
Wussten Sie, dass … Felix Mendelssohn Bartholdy, bevor er seine Bildungsreise nach Italien antrat, durch die Wiederaufführung von Bachs »Matthäus-Passion« bekannt geworden war und dank der Symphonie Nr. 1 c-moll op. 11 in London auch schon internationale Erfolge feiern konnte? die besagte Reise von Berlin über Leipzig, Weimar (wo der Komponist auf Johann Wolfgang von Goethe traf ), München und Wien nach Venedig, Florenz, Rom und Neapel führte? Mendelssohn Bartholdy war insgesamt etwa eineinhalb Jahre unterwegs. 10
Felix Mendelssohn Bartholdy
In den Wintermonaten 1832/33 widmete sich der junge Komponist der Ausarbeitung der Partitur. Die erwähnte Londoner Uraufführung war ein großer Erfolg, das Publikum begeistert, und in »Harmonicon« war gar die Rede davon, die Symphonie würde »viele Generationen überdauern«. Im Jahr nach der Uraufführung des Werkes nahm der Komponist an den S ätzen 2, 3 und 4 noch erhebliche Überarbeitungen vor. Dass es zu keiner Revision des ersten Satzes kam, dürfte mit ein Grund dafür gewesen sein, dass sich Mendelssohn B artholdy bis zu seinem Tod nicht zur Veröffentlichung der Symphonie entschließen konnte. Die somit eigentlich unvollendete revidierte Fassung wurde erst nach Mendelssohns Tod im Jahr 1849 in Leipzig zum ersten Mal aufgeführt. Durchsetzen konnte sie sich gegen die ursprüngliche Fassung nicht, was auch damit zusammenhängen mag, dass die Herausgeber der Erstausgabe und der ersten Gesamtausgabe diese gleichsam zur »gültigen« Fassung erklärt haben. Für den Charakter des Werkes ist bezeichnend, was Mendelssohn Bartholdy über seine Empfindungen in Italien schrieb:
»Ich habe mir den ganzen ersten Eindruck von Italien wie einen Knalleffekt, schlagend, hinreißend gedacht: – so ist es mir bis jetzt nicht erschienen, aber von einer Wärme, Milde und Heiterkeit, von einem über alles sich ausbreitenden Behagen und Frohsinn, daß es unbeschreiblich ist.«
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Felix Mendelssohn Bartholdy 12
Wärme, Milde und Heiterkeit sprechen auch aus dem gesamten Werk, das direkte Beziehungen zu seinem Titel allerdings nur durch den letzten Satz herstellt – durch einen Saltarello, dessen Rhythmik und Melodik dem lebhaft-springenden Tanz (»saltare« = springen) nachempfunden sind. Der Eröffnungssatz im 6/8-Takt setzt wie die in Musik gesetzte Lebendigkeit ein: Über den raschen, schwerelosen Achtel-Wiederholungen der Holzbläser und Hörner erklingt das energische Hauptthema der Violinen. Der Signal-Charakter des Beginns prägt den gesamten Satz. In der Überleitung zum lyrischen Seitengedanken wird das prägnante Kopfmotiv abgespalten und verarbeitet, obwohl die Exposition noch nicht abgeschlossen ist. Dies ist ein schönes Beispiel für Mendelssohns eigene Interpretation der klassischen Sonatensatzform. Das folgende Andante con moto in d-moll verströmt eine elegische Stimmung. Der kurze, nur 103 Takte umfassende Satz stilisiert die barocke Satzweise. In diesem elegisch-langsamen Satz, zu dem Mendelssohn Bartholdy durch eine südliche Prozession angeregt worden sein soll, zitiert der Komponist zudem ein Lied von Carl Friedrich Zelter (konkret »Es war ein König in Thule«), womit er seinem 1832 verstorbenen Lehrer eine Huldigung dargebracht hat. Auf das klassische Menuett greift M endelssohn im dritten Satz zurück, bevor das Saltarello-Finale folgt. Die »Italienische« offenbart zweifellos eine eigenständige Werkstruktur, die nach dem Musikwissenschaftler Wulf Konold die »Subtilität der Klangfarben« mit der »Poetik der Form« verbindet. (Archiv)
Grenzenlos Musik 2021/22 6 Konzerte im Großen Saal 1 Konzert im Mozart-Saal 2 optionale Zusatzkonzerte im Großen Saal Unterstützt von
08/09/21
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Juan Diego Flórez Juan Diego Flórez Tenor Vincenzo Scalera Klavier Arien und Lieder von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn
Bartholdy, Richard Strauss, Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi, Edouard Lalo, Jules Massenet und Giacomo Puccini
02/10/21
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Musicbanda Franui · Habjan Nikolaus Habjan Puppenspiel, Gesang, Rezitation Musicbanda Franui Andreas Schett Trompete, Gesang, Leitung »Alles nicht wahr« Lieder von Georg Kreisler sowie Musik von Gustav Mahler und Peter Iljitsch Tschaikowsky (Bearbeitungen: Markus Kraler und Andreas Schett)
13/01/22
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Tobias Moretti & wood sounds Tobias Moretti Rezitation wood sounds Julia Moretti Barockoboe, Florian Hasenburger Violine, Wolfram V. Fortin Viola, Rainer Johannsen Barockfagott, Charlie Fischer Perkussion, Anne Marie Dragosits Cembalo »My love is as a fever« Musik und Texte von Henry Purcell, William Shakespeare u. a.
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01/03/22
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Janoska Ensemble meets Michel Camilo Michel Camilo Klavier Janoska Ensemble Ondrej Janoska Violine, Roman Janoska Violine, František Janoska Klavier, Julius Darvas Kontrabass »New York – Vienna: A Virtuoso Conclave«
27/03/22
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Katia & Marielle Labèque Katia Labèque Klavier Marielle Labèque Klavier Bryce Dessner El Chan Philip Glass Étude Nr. 18 (Études for piano, Book 2)
The poet acts (Musik zu »The hours«, Regie: Stephen Daldry, USA 2002) Four movements for two pianos David Chalmin Distant places Thom Yorke Don’t fear the light
06/04/22
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Avi Avital, Ksenija Sidorova & Itamar Doari Avi Avital Mandoline Ksenija Sidorova Akkordeon Itamar Doari Percussion »Between Worlds«
29/06/22
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Filarmónica Joven de Colombia Katia Labèque Klavier Marielle Labèque Klavier Gabriel Galíndez Cruz Choreographie des Orchesters bei »Petruschka« Andrés Orozco-Estrada Dirigent Wolfgang Ordoñez Travesía Osvaldo Golijov Nazareno für zwei Klaviere und Orchester Igor Strawinski Petruschka. Burleske in vier Szenen (Fassung von »1947«)
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O P T I O N A L E S Z U S AT Z KO N Z E R T N R . 1
07/11/21
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Webern Symphonie Orchester & China Youth Symphony Orchestra of the Central Conservatory of Music · Lang Lang · Jordan Webern Symphonie Orchester, China Youth Symphony Orchestra of the Central Conservatory of Music, Lang Lang Klavier, Yu Feng Dirigent, Philippe Jordan Dirigent Jia Guoping Ling Lai (Listen to the sounds of nature) Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16 Sergej Prokofjew Suiten Nr. 1–3 aus »Romeo und Julia« opp. 64a, 64b
und 101 (Auswahl und Zusammenstellung: Philippe Jordan)
Eine Kooperation mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Central Conservatory of Music, Beijing
O P T I O N A L E S Z U S AT Z KO N Z E R T N R . 2
11/11/21
Do, 21.00 Uhr · Großer Saal
Jazzrausch Bigband »téchne« Jazzrausch Bigband, Roman Sladek Posaune, Leitung Musik von Leonhard Kuhn
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Orchester international 2021/22 9 Konzerte im Großen Saal
28/09/21
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker Gautier Capuçon Violoncello Alain Altinoglu Dirigent Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104 César Franck Symphonie d-moll M 48
11/10/21
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
musicAeterna Orchestra Teodor Currentzis Dirigent Alexey Retinsky Neues Werk (EA) Gustav Mahler Symphonie Nr. 5
03/11/21
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino Zubin Mehta Dirigent Anton Bruckner Symphonie Nr. 9 d-moll
14/12/21
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mariinsky Orchestra Emmanuel Tjeknavorian Violine Valery Gergiev Dirigent Dmitri Schostakowitsch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65
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21/01/22
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Sächsische Staatskapelle Dresden Antoine Tamestit Viola, Daniel Harding Dirigent Benjamin Britten Four sea interludes op. 33a (Peter Grimes) William Walton Konzert für Viola und Orchester a-moll Edward Elgar Variations on an original theme »Enigma« op. 36
04/03/22
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
St. Petersburger Philharmoniker Julian Rachlin Violine, Yuri Temirkanov Dirigent Peter Iljitsch TschaikowskyViolinkonzert D-Dur op. 35 Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47
31/03/22
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Julia Fischer Violine, Vladimir Jurowski Dirigent Josef Suk Meditation über den »Sankt-Wenzels-Choral« op. 35a Antonín Dvořák Violinkonzert a-moll op. 53 Sergej Rachmaninoff Symphonische Tänze op. 45
21/05/22
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Oslo Philharmonic Klaus Mäkelä Dirigent Jean Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39
Symphonie Nr. 6 d-moll op. 104 · Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105
30/05/22
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchestre de Paris Stefano Bollani Klavier, Manfred Honeck Dirigent Maurice Ravel La Valse · George Gershwin Rhapsody in Blue Béla Bartók Konzert für Orchester Sz 116 17
Zeitenspiegel
Ref lektoren und Ref lexionen. Eine Bühne für Kunst, Kultur und alles Wissenswerte.
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Biografien
Kirill Gerstein Kirill Gersteins Neugierde und Vielseitigkeit hat zu einer intensiven Auseinandersetzung mit einem breiten Spektrum an Repertoire (von Bach bis Adès) und Stilen geführt. Der in Berlin lebende, international gefragte und mit bedeutenden Preisen bedachte Pianist tritt u. a. mit dem Chicago und Boston Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Royal Concertgebouw, den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf und gibt Recitals in London, Berlin, Wien, Paris und New York. Zudem ist Gerstein Professor für Klavier an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Nachdem er sich letztes Jahr der Welt- und den Europapremieren von Thomas Adès’ – mit dem Gerstein eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet – für ihn geschriebenem Klavierkonzert widmete (die bei der DG erschienene Live-Aufnahme wurde bei den Grammophon Awards 2020 mit einem ersten Preis dekoriert), steht diese Saison im Zeichen der Uraufführung und Premiere von Thomas Larchers Klavierkonzert, das Gerstein u. a. in Amsterdam und Berlin präsentiert. Seit 2010 erscheinen Kirill Gersteins CDs bei myrios classics. 19
Als österreichisches und international tätiges Unternehmen sind wir stolz, das Wiener Konzerthaus mit voller Energie zu unterstützen. Die OMV fördert mit dem Zyklus „Vorhören“ außergewöhnliche Musikerlebnisse für Kinder und Jugendliche. Alle Sponsoringprojekte finden Sie auf www.omv.com/sponsoring
© Wiener Konzerthaus, Foto: Lukas Beck
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Biografien
Semyon Bychkov Semyon Bychkov, geboren 1952 im damaligen Leningrad, emigrierte 1975 in die Vereinigten Staaten und lebt seit Mitte der 1980er-Jahre in Europa. Nach Stationen als Erster Gastdirigent bei den St. Petersburger Philharmonikern, als Musikdirektor beim Orchestre de Paris, als Chefdirigent beim WDR Sinfonieorchester sowie als Chefdirigent der Dresdner Semperoper wurde er 2019 zum Chefdirigent und Musikdirektor der Tschechischen Philharmonie ernannt. In seiner zweiten Saison als Chefdirigent widmete sich Semyon Bychkov nach Konzerten in Prag, London, New York und Washington dem TschaikowskyProjekt, das sich in einer Reihe von Auftritten, Residenzen und auch Aufnahmen niederschlug. Zu den jüngeren Höhepunkten zählen u. a. Bychkovs erste Interpretation von Smetanas »Má vlast« mit der Tschechischen Philharmonie und der Beginn eines Mahler-Zyklus. Sein Repertoire spannt sich über vier Jahrhunderte. Über seine Zusammenarbeit mit der Tschechischen Philharmonie hinaus leitet er die großen Orchester Europas und Amerikas und hält Ehrentitel der Royal Academy of Music und des BBC Symphony Orchestra. 2015 wurde er bei den International Opera Awards zum »Conductor of the Year« ernannt. 21
Nicht ohne.
Nicht ohne.
Kultur setzt immer wieder starke Akzente. Aber nicht ohne unsere Unterstützung. Kultur, Kunst, Bildung und soziales Engagement machen unsere Welt um vieles reicher. Die Zuwendung durch Unterstützer ermöglicht die Verwirklichung und Fortführung vieler gesellschaftlicher Anliegen und trägt zur Vielfalt des Lebens bei. Die Erhaltung gesellschaftlicher Werte hat bei uns eine lange Tradition – eine Tradition, die sich auch in der Förderung des Wiener Konzerthauses widerspiegelt. www.wst-versicherungsverein.at
Biografien
Tschechische Philharmonie
Ihr erstes Konzert gab die Tschechische Philharmonie im Prager Rudolfinum 1896 – mit einem reinen Dvořák-Programm. International anerkannt für seine Interpretation der Werke tschechischer Komponisten, hat das Orchester auch eine b esondere Verbindung zu der Musik von Brahms, Tschaikowsky und Mahler, der die Uraufführung seiner siebten Symphonie mit der Tschechischen Philharmonie leitete. Die Orchestergeschichte spiegelt sowohl ihre Verortung im Herzen Europas als auch die wechselhafte tschechische Geschichte wider. Smetanas »Má vlast« wurde ein kraftvolles Symbol – und markierte auch den Beginn der neuen Ära mit Semyon Bychkov als Chefdirigenten. Während in der zweiten Saison Bychkovs Tschaikowsky im Fokus stand, steht die aktuelle dritte im Zeichen von Mahler. Neben einer Reihe von Konzerten ist auch eine CD-Aufnahme geplant. Über eine Folge von Subskriptionskonzerten mit Kompositionen von Schostakowitsch, Brahms, Dvořák, Mozart, Strauss und Rachmaninoff hinaus stehen Uraufführungen von Detlev Glanert und Thomas Larcher auf dem Programm. Eine andere Initiative widmet sich dem Jubiläum der Samtenen Revolution. Zwei Charakteristika bewahrte sich der Klangkörper durch die 125-jährige Geschichte hindurch: die Verbindung zu tschechischen Komponisten und der Glaube, dass die Kraft der Musik lebensverändernd sei. Gegründet wurde das Orchester als Organisation zur Veredelung der musischen Künste in Prag. In den 1920er-Jahren leitete der damalige Chefdirigent Václav Talich Konzerte für Arbeiter, junges Publikum und für Organisationen wie das Rote Kreuz. Die Tschechische Philharmonie wurde von Größen des Musiklebens wie Gustav Mahler, Edvard Grieg, Leonard Bernstein, Arthur Honegger, Darius M ilhaud und Krzysztof Penderecki dirigiert. Mit seiner Geschichte verbinden sich die Namen großer Solist*innen wie Bruno Walter, Alexander Zemlinsky, Swjatoslaw Richter, David Oistrach, George Szell, Mstislav Rostropovich, Erich Kleiber, Lovro von Matačić, C laudio Arrau, Evgeny Kissin und Martha Argerich.
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Herzlichen Dank an unsere Förderer, Sponsoren und Partner. Generalpartner seit 1992
Premium Sponsoren Wiener Städtische Versicherungsverein Wiener Städtische Versicherung AG Sponsoren EHL Erste Bank Gazprom Neft Trading GmbH Kapp Hebein Partner GmbH Mondi OMV PORR AG Raiffeisenbank Wien Sberbank Europe AG Siemens AG Österreich voestalpine High Performance Metals GmbH Mitglieder des Wiener Konzerthaus Circles Saison 2020/21 Helmut Meier · Patricia & Marcus Meier · Regina & Peter Oswald Michaela & Alois Steinbichler
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Stifter ab der Saison 2014/15 Czerwenka Privatstiftung · Burkhard & Gabriela Gantenbein · Martin Gerhardus George Wm. Hamilton · Silvia & Dan Hirsch · Günther & Irmi Kloimüller Oper Christoph & Bernadette Kraus · Patricia & Marcus Meier · Georg Schmetterer Leopold Schmidt · Gerhard Schneeweiss · Hans Schönherr · Josip Šušnjara Christa-Maria Schuster · Stefan & Elisabeth Weber
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Kär
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Firmenmäzene EMAKINA · Kartenbüro Jirsa · Mitterbauer Privatstiftung PM Factory Consulting GmbH · Vienna Classic Online Ticket Office Wiener Porzellanmanufaktur Augarten
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Unser Dank gilt auch allen weiteren Stifterinnen und Stiftern.
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Impressum
Preis des Programmes € 2,90 call +43 1 242 002 · write ticket@konzerthaus.at
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H a u p ts
Herausgeber: Wiener Konzerthausgesellschaft · Matthias Naske, Intendant Redaktion: Barbara Alhuter Fotos (sofern bezeichnet): Marco Borggreve (Gerstein), Sheila Rock (Bychkov) Druck: Druckerei Walla, Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien
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© Michael Koenigshofer