Schornsteinlรถsungen
Versetzanleitung Schornstein Montagesysteme Abgasanlage entsprechend allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-7.1-3416 bzw. DIN EN 13063-1, -2, -3
Schornsteinlösungen Verarbeitungshinweise
Fugenkleber: Mischungsverhältnis Das Mischverhältnis beim Fugenkleber beträgt: 7 Teile Fugenkleber : 1 Teil Wasser. Achtung: Mischungsverhältnis genau einhalten. Auf keinen Fall weiteres Wasser zugeben! Eimeraufschrift beachten!
Hinweise zum Kamtec-Mörtel (Dünnbettmörtel MG III)
Individuelle Zuschnitte
Mischungsverhältnis: 1 Teil Wasser : 2 Teile Trockenmörtel; 2 – 3 Minuten mit Elektrowendelgerät knollenfrei mischen, ggf. Konsistenz korrigieren; nach 3 Minuten Reifezeit erneut durchmischen. Überwässern vermeiden, Verarbeitungszeit ca. 2 h; Verarbeitungstemperatur 5° C bis 30° C; Auftragen von Dünnbettmörtel auf Lagerfuge durch Tauchen, mit Hilfe einer Mörtelrolle, Dressierbeutel MÖ oder SpachtelRT EL kelle (siehe Fotos unten).
DBM
Zuschnitte lassen sich schnell, einfach und passgenau mit speziellen Steinsägen herstellen.
Bewehrungsset – bis 3 m freistehend
Mantelstein im Mörtelbett lotrecht auf tragfähigen Rohboden aufsetzen. Horizontale Abdichtung vorsehen.
Mit Perlit gefüllter Ziegelmantelstein verhindert effektiv vertikale Wämebrücken, z. B. im Bereich der Dachdurchführung.
Zubehör für größere Höhen über Dach.
ThermoTrennZiegel mit Perlitfüllung
Perlitfüllung
Dachraumhöhe A
Anschluss des Rohrstutzens prüfen, dazu bitte die Reinigungstür öffnen.
Höhe über Dach H
Thermo-Trenn-Ziegel (TTZ):
Bewehrungslänge L = < 600 cm
Fertigfuß – Die Alternative:
Mörtelauftrag Ziegelmantelstein 1) mit Dressierbeutel
2) durch Tauchen
3) mit Spachtelkelle
S2 S1
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Hauptheizungszug ISS Ø 12, 14 und LASW
11 N ormaler Versetzrhythmus bis zur oberen Reinigung, bzw. Bewehrungsset oder Kragplatte: Fugenkleber mit Dressierbeutel vollflächig in die Rohrmuffe einbringen. Vier Mantelsteine versetzen, Distanzhalter von unten auf das Muffenrohr aufschieben und durch Quetschen der Quetschösen fixieren. Rohr
12 Bei Ummauerung des Schornsteinkopfes Krag- platte unterhalb der Dach haut anordnen und im Mörtel bett versetzen, im normalen Versetzrhythmus fortfahren. Das vorletzte Keramikrohr 4050 cm unter Oberkante Abdeckplatte enden lassen! Hinweis A „Kopfausführung Ø 12, 14, LASW“ beachten!
13 Letzten Mantelstein ver setzen. Letztes Keramikrohr auf Länge schneiden und mit Distanzhalter versetzen. Letztes Keramikrohr 34 cm (bei HandyAP 36 cm) über Oberkante Abdeckplatte enden lassen.
14 A bdeckplatte bzw. Stülpkopf im feuchten Mörtelbett versetzen. Hinweis D beachten!
15 Fangseil an Abströmkopf und letztem Distanzhalter befestigen. Kopf anschlie ßend über Keramikrohr schieben und mit Schlauch schellen sichern.
Versetzanleitung Montagesysteme
Schornsteinlösungen
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Kamin-/Kachelofenzug ISS Ø 16, 18, 20
13 N ormaler Versetzrhythmus bis zur oberen Reinigung bzw. Bewehrungsset oder Krag platte: Zwei Mantelsteine ver setzen, zwei Dämmmatten in
14 Bei Ummauerung des Schorn steinkopfes Kragplatte unter halb der Dachhaut anordnen und im Mörtelbett versetzen, im normalen Versetzrhythmus fortfahren.
15 Letzten Mantelstein versetzen. Dämmung mantelsteinbündig enden lassen. Das letzte Rohr 5 cm unter der Mantelstein oberkante enden lassen (3 mm Dehnungsfuge je Meter Schornsteinhöhe).
16 A bdeckplatte bzw. Stülpkopf im feuchten Mörtelbett ver setzen. Hinweis D beachten!
17 D ehnungsfugenblech mit PU Kleber auf der Abdeckplatte befestigen.
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5 Distanzhalter an Schraub
6 Mantelstein versetzen. Ziehschwamm in das Rohr bis unter den Muffengrund einstecken und Muffe voll flächig mit Fugenkleber aus füllen. Hinweis C „Fugen kleber: Verarbeitung Ø 12, 14, LASW“ beachten!
7 Kontrolltür in die Reini gungsöffnung eindrehen und Reinigungstür auf den Mantelstein aufschrauben (Leichtbeton) bzw. aufdübeln (Ziegel). Vorgänge 4 bis 7 wiederholen sich für eine evtl. obere Reinigungsöffnung.
8 Mantelstein und darauf folgenden Mantelstein mit Öffnung für den Feuer- stättenanschluss versetzen. Ausschnittmaße (b x h) 22 cm x Mantelsteinhöhe. Individuelle Anschlusshöhen durch Kürzen der Keramik rohre mit Winkelschleifer und Diamantscheibe möglich. Hinweis B „Feuerstätten anschlusshöhe Ø 12, 14, LASW“ beachten!
9 Distanzhalter am Feuer stättenanschluss zwischen Sattelstück und Muffe befestigen (siehe unter 5 ) und Rohr versetzen. Zieh schwamm mit Ziehstab (Rundeisen) bis unter den Muffengrund nachziehen.
10 Anschlussmembrane in den Feuerstättenanschluss ein bringen und anschließend Anschlussstein mit An schlussmembrane mantel steinbündig in den Mantel stein einmörteln. Dichtung im Anschlussstein entfällt bei raumluftabhängiger Betriebsweise. Dichtungen entfallen auch bei Anschluss einer Pelletfeuerstätte und beim LASW.
Kragplatte: Fugenkleber mit Dressierbeutel vollflächig in die Rohrmuffe einbringen. Vier Mantelsteine versetzen, Distanzhalter von unten auf das Muffenrohr aufschieben und durch Quetschen der Quetschösen fixieren. Rohr versetzen. Ziehschwamm mit Ziehstab bis unter den Muffengrund ziehen.
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7 Fugenkleber vollflächig auf die Rohrunterseite des Reinigungsanschlusses auf tragen. Anschlussformteil auf Sockelstein setzen. Nach innen quellenden Fugenkleber mit Schwamm verstreichen. Hinweis C „Fugenkleber: Verarbeitung Ø 16 – 20“
8 Mantelstein mit Ausschnitt für die Reinigungsöffnung herstel len und auf vorhergehenden Mantelstein im Mörtelbett ver setzen. Auf Mantelsteinöffnung zugeschnittene Dämmmatte zwischen Mantelstein und Rohr einbringen. Ausschnittsgrößen (b x h): 19 x 4 cm.
9 Vorsatzsschale in die Reini gungsöffnung einstellen, Reinigungstür mit Schiebe rahmen auf den Mantelstein aufschrauben (Leichtbeton) bzw. aufdübeln (Ziegel) und Federbügel auf der Rückseite des Türblattes einhaken.
10 Vorgänge 5 bis 9 wiederholen sich für die Erstellung einer evtl. oberen Reinigungsöffnung.
11 Mantelstein mit Ausschnitt für Feuerstättenanschluss herstellen und versetzen. Ausschnittgröße = Stutzen breite zzgl. 1 cm umlaufend bzw. 3 cm oben (Dehnungs fuge).
12 Dämmmatte mit Öffnung für den Feuerstättenanschluss herstellen und in den Mantel stein einstellen. Feuerstätten anschluss mit Fugenkleber versetzen, oberhalb Stutzen mit Dämmung auskleiden (siehe Foto). Die Dehnungs fugen mit Mineralfaser aus füllen. Dämmstreifen schneiden und einsetzen, so dass Däm mung und Mantelstein bündig enden.
13 N ormaler Versetzrhythmus bis zur oberen Reinigung bzw. Bewehrungsset oder Krag platte: Zwei Mantelsteine ver setzen, zwei Dämmmatten in den Mantelstein einstellen, Keramikrohr versetzen.
und im Mörtelbett versetzen, im normalen Versetzrhythmus fortfahren.
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Einen zweizügigen Schornstein ver setzen Sie unter Beachtung der Ver setzanleitung für den Hauptheizungs
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IH 0241 PTK
1 Ersten Mantelstein im voll fugigen Mörtelbett lotrecht auf tragfähigem Rohboden aufsetzen und mit Beton ausfüllen. Horizontale Abdichtung (Feuchtesperre) vorsehen.
2 Sockelstein auf Betonfläche mittig aufsetzen. Der Konden satauslauf endet mit einem HTRohr DN 50. HTRohr bauseitig verlängern und an die Hausentwässerung anschließen oder einen Behälter unterstellen.
3 Ausschnitte für Konsensat ablauf (8 x 11 cm) und Reinigungstüranschluss im Mantelstein mit Winkel schleifer herstellen. Mantel stein aus Leichtbeton mit Mörtel der Gruppe MG II (M2,5) bzw. MG IIa (M5) auf den vorhergehenden setzen. Ziegelmantelstein mit Dünn bettmörtel (Tauchen, Spach telkelle oder Dressierbeutel) versetzen. Ausschnittgrößen Reinigungsanschluss (b x h): 19 x 5 cm.
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d Dämmung un bündig Mantelseiten enden lassen
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Der Versetzvorgang des „FeststoffLAS“ entspricht grundsätzlich dem des Hauptheizungs zuges für die Querschnitte Ø 12 und 14 cm. Zusätzlich sind die Muffenrohre werkseitig bereits gedämmt.
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4 Mantelstein mit Ausschnitten für die Reinigungsöffnung (b x h: 19 cm x Mantel steinhöhe) herstellen und versetzen.
5 Distanzhalter an Schraub verbindung öffnen, zwischen Muffe und Reinigungs stutzen befestigen und mit Quetschösen am Rohr fixie ren (gegebenenfalls Schraube weiter eindrehen). Fugen kleber mit Dressierbeutel vollflächig in die Sockelstein muffe einbringen und Reini gungsformstück versetzen.
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Hinweise zweizügiges System
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LASW – Zusatzinformationen für Aufbau
Sockelstein mit Kondensatablauf und Reinigungstüranschluss sind beim Fertigfuß bereits werkseitig eingebaut, Höhe Fertigfuß 1,25 m Anschluss des Rohrstutzens prüfen, dazu bitte die Reinigungstür öffnen.
6 Mantelstein versetzen. Ziehschwamm in das Rohr bis unter den Muffengrund einstecken und Muffe voll flächig mit Fugenkleber aus füllen. Hinweis C „Fugen kleber: Verarbeitung Ø 12, 14, LASW“ beachten!
Sockelstein mit Kondensatablauf und Reinigungstüranschluss sind beim Fertigfuß bereits werkseitig eingebaut, Höhe Fertigfuß 1,25 m Anschluss des Rohrstutzens prüfen, dazu bitte die Reinigungstür öffnen.
obere Reinigungsöffnung.
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1 Ersten Mantelstein im voll fugigen Mörtelbett lotrecht auf tragfähigem Rohboden aufset zen und mit Beton ausfüllen. Horizontale Abdichtung (Feuchtsperre) vorsehen.
2 Sockelstein auf Betonfläche mittig aufsetzen. Der Konden satauslauf endet mit einem HTRohr DN 50. HTRohr bauseitig verlängern und an die Hausentwässerung anschließen oder einen Behälter unterstellen.
3 Ausschnitte für Kondensat ablauf (8 x 11 cm) und Reinigungstüranschluss im Mantelstein mit Winkelschleifer herstellen. Mantelstein aus Leichtbeton mit Mörtel der Gruppe MG II (M2,5) bzw. MG IIa (M5) auf den vorherge henden setzen. Ziegelmantel stein mit Dünnbettmörtel (Tauchen, Spachtelkelle oder Dressierbeutel) versetzen. Ausschnittgrößen Reinigungs anschluss (b x h): 19 x 5 cm.
4 5 cm Dämmstreifen schneiden und auf Sockelsteinrand legen.
5 Mantelstein mit Ausschnitt für Reinigungstüranschluss herstellen. Ausschnittgrößen (b x h: 19 cm x Mantelstein höhe) herstellen und versetzen.
6 Dämmmatte im Bereich der Mantelsteinöffnung ausschnei den und mit Vlies nach außen in den Mantelstein einstellen. Den Stoß der Dämmplatten nicht in die Eckbereiche des Mantelsteines einbringen!
7 Fugenkleber vollflächig auf die Rohrunterseite des Reinigungsanschlusses auf tragen. Anschlussformteil auf Sockelstein setzen. Nach innen quellenden Fugenkleber mit Schwamm verstreichen. Hinweis C „Fugenkleber: Verarbeitung Ø 16 – 20“ beachten!
19 x 4 cm.
Einen zweizügigen Schornstein ver setzen Sie unter Beachtung der Ver setzanleitung für den Hauptheizungs zug (links) und der Versetzanleitung für den Kaminofenzug (rechts). Ein zweizügiger Mantelstein entsteht im Ziegelmantelstein sowie bei zwei zügigen Gleichzügen durch das „knirsche“ Aneinanderstellen zweier Mantelsteine. Bei Ziegeln die dünnen Stege (3,5 cm) aneinanderstellen.
Rohr für Rohr nachziehen
Fugenkleber: Verarbeitung Ø 12, 14, LASW Glätteschwamm bis kurz unter die Muffe ziehen. Muffe mit Schwamm säubern. Fugenkleber mit Dressierbeutel großzügig auftragen (vollflächiges Ausfüllen der Fuge). Nachfolgendes Rohr in den Dressierbeutel Fugenkleber Fugenkleber setzen, Rohr festhalten und Glätte schwamm nachziehen. Glätteschwamm
Hinweis C
Vor dem Versetzen pro Rohr einen Distanzhalter auf der Dämmung fixieren. (siehe nebenstehendes Foto) Die Dämmung des Keramikrohres ist erst ab dem Feuerstättenanschluss aufwärts erforderlich (Reinigungstüranschluss im Fertigfuß wird deshalb ungedämmt aus geliefert). Dämmung endet ca. 5 cm unter der Oberkante des letzten Keramikrohres. Für den Anschluss der Verbrennungs luftleitung den Mantelstein an der gewünschten Stelle anbohren und Luftleitung dicht einmörteln. Bei Verwendung eines Fertigfußes den Mantelstein nicht im Bereich der Auflagelaschen des Tragekreuzes anbohren! Das Stahlrohr von der Feuerstätte zum Schornstein in den Keramikrohrstutzen einführen. Verbleibenden Spalt mit Mineralfaser oder Dichtschnur ausfüllen. Gleiches gilt für den Spalt zwischen Stahlrohr und Anschlussstein.
falsch
Fugenkleber vollflächig auftragen.
Fuge voll ausgefüllt und verstrichen!
Mantelstein
Dämmung
Keramikrohr
richtig
Fugenkleber: Verarbeitung Ø 16 – 20 Schnitt
vorletztes Keramikrohr
Muffengrund
≤ 95 cm
34 cm
inweis D – Kamtec-Sicherheitsmörtel zur Fixierung von H Abdeckplatten und Mantelsteinen aus Leichtbeton Anmischen des Mörtels Beutelaufschrift beachten! Einsatzbereich Die obersten 4 Mantelsteine und die Abdeckplatte mit einer Frischmörteldicke von ≥ 3 mm versetzen. Die Kontaktflächen der Mantelsteine und Abdeckplatte müssen staubfrei sein. Verarbeitungshinweis Verarbeitung des Mörtels nicht bei Luft und Untergrundtemperaturen unter + 5°C durchführen. Frisch verarbeitetes Material vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen (starke Sonnen einstrahlung, Frost, Niederschlag etc.) schützen.
Mörtel bett
Abdeck platte
(bei HandyAP 36 cm)
letztes Keramikrohr
euerstättenanschlusshöhe Ø 12, 14, LASW F Individuelle Feuerstättenanschlusshöhen durch Kürzen der Keramikrohre mit Winkelschleifer und Diamantenscheibe möglich. Gewünschte Schnittstelle vor dem Abschneiden einkerben.
16-20
38,5 cm
Kopfausführung: Ø 12, 14, LASW
12-14
32,5 cm
Hinweis B
42 cm
Hinweis A
IH 0241 PTK ttinhcsnettalpmmäD tim
Der Versetzvorgang des „FeststoffLAS“ entspricht grundsätzlich dem des Hauptheizungs zuges für die Querschnitte Ø 12 und 14 cm. Zusätzlich sind die Muffenrohre werkseitig bereits gedämmt.
S H
Hinweise zweizügiges System
S H
LASW – Zusatzinformationen für Aufbau
(Feuchtsperre) vorsehen.
200 cm
vorsehen.
192 cm
Hinweise zum sicheren Aufbau und Betrieb 1) 2) 3)
4)
5) 6)
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Vor Errichtung der Abgasanlage ist zu prüfen, ob das vorgesehene Produkt für die beabsichtigte Verwendung und den Einsatzort geeignet ist. Der Schornstein ist entsprechend DIN V 18160-1 über Dach schlagregensicher zu bekleiden, z.B. mit Schieferplatten, Blech, Putz oder Mauerwerk. Eine zusätzliche Wärmedämmung der Mantelsteinoberflächen ist bei dreischaligen Schornsteinen mit Abgaskondensation vorzusehen bei: a) Abgastemperaturen am Schornsteineintritt < 60 °C b) Abgastemperaturen am Schornsteineintritt ≥ 60 °C und Bauhöhen > 15 m Es sind mindestens 3 cm dicke Mineralfaserplatten, Baustoffklasse A 1, Wärmeleitfähigkeit ≤ 0,040 W/mK, einzusetzen. Für den Standsicherheitsnachweis des Schornsteinkopfes gelten die Bestimmungen der DIN V 18160-1, Abschnitt 13. Für unbewehrte Kamtec Kaminsysteme liegt eine Typenstatik mit den zulässigen Höhen über Dach vor (steht unter www.wienerberger.de als Download zur Verfügung, bitte Randbedingungen beachten). Mit Hilfe von Bewehrungssets lassen sich Höhen über Dach bis zu 3,00 m erzielen. Es ist auf den rechtzeitigen Einbau des Bewehrungssets sowie ausreichende seitliche Abstützung durch Decken und Dachkonstruktion zu achten. Die Tragfähigkeit der Kragplatten ist auf eine Ummauerungshöhe von maximal 3,00 m begrenzt. Mit Decken, Wänden und Dachkonstruktion dürfen Schornsteine nicht kraftschlüssig verbunden sein. Es ist eine geeignete Trennlage einzulegen, z.B. Mineralfaserdämmstreifen. Für die Abstände zu brennbaren Bauteilen ist die Feuerungsverordnung (FeuVO) des jeweiligen Bundeslandes zu beachten. Gemäß DIN V 18160-1 müssen großflächig an Schornsteine angrenzende brennbare Bauteile einen Abstand von mindestens 5 cm einhalten. Gegenüber Holzbalken und Bauteilen entsprechender Abmessungen genügt ein Abstand von 2 cm. Zu Bauteilen mit geringer Fläche wie Fußleisten und Dachlatten ist kein Abstand erforderlich, wenn diese Bauteile frei liegen oder außenseitig nicht gedämmt sind. Die Zwischenräume zwischen angrenzenden brennbaren Bauteilen und Schornstein sind offen zu halten und zu belüften. Die Zwischenräume dürfen verschlossen werden, wenn temperaturbeständige, nichtbrennbare Dämmstoffe (Mineralfaser) mit geringer Wärmeleitfähigkeit (≤ 0,040 W/mK) verwendet werden und der Abstand mindestens 5 cm beträgt. Zwischenräume in Decken- und Dachdurchführungen sind wie vor beschrieben und mit 5 cm Abstand zu verschließen. Ist der Wärmedurchlasswiderstand der Bauteile aus oder mit brennbaren Baustoffen größer als 2,5 m² K/W oder sind die Bauteile außenseitig entsprechend gedämmt, ist der Abstand zu hinterlüften, sofern nicht anderweitig nachgewiesen wird, dass bei Nennleistung die Temperatur an den Bauteilen 85 °C und bei Rußbränden im Innern des Schornsteins 100 °C nicht überschreitet. In der Abgasanlage anfallendes Kondensat ist bauseits in das häusliche Entwässerungsnetz abzuführen. Maßgeblich sind die Bestimmungen der unteren Wasserbehörde. Hinweise hierzu können auch dem Arbeitsblatt ATV-DWK-A 251 „Kondensate aus Brennwertkesseln“ entnommen werden. Im Freien und in nicht beheizten Räumen verlaufende Kondensatleitungen sind bauseits vor dem Einfrieren zu schützen (dafür kann eine Rohrdämmung oder Rohrbegleitheizung erforderlich werden). Bei dreischaligen Abgasanlagen (Kaminofenzug) darauf achten, dass äußere Bekleidungen diffusionsoffen ausgeführt werden. Dies gilt insbesondere für Tapeten und Anstriche (z. B. keine Latexfarbe verwenden) sowie bei bauseitiger Ummauerung des Schornsteinkopfes (Mauerwerk belüften). Wichtige Hinweise für die Inbetriebnahme (Anheizen) der Abgasanlage sind dem Merkblatt zu entnehmen, welches sich im Fugenklebereimer befindet. Das Merkblatt bitte dem Bauherrn bzw. Betreiber der Abgasanlage übergeben. Eine Abdeckung (Meidinger Scheibe, Welle etc.) im Mündungsbereich der feuchteunempfindlichen Abgasanlage ist nicht erforderlich. Die Abdeckplatten sind hinsichtlich der auftretenden Windlasten nicht für das Anbringen einer Abdeckung ausgelegt. Soll dennoch eine Abdeckung angebracht werden, so ist der statische Nachweis bauseits zu führen. Die Abdeckung ist in Abstimmung mit dem Hersteller sach- und fachgerecht zu befestigen. Abgasanlagen benötigen eine (untere) Reinigungsöffnung im Bereich des Sockels. Abgasanlagen, die nicht von der Mündung aus gereinigt werden können, müssen eine weitere (obere) Reinigungsöffnung bis zu 5 m unterhalb der Mündung haben. Es empfiehlt sich hierzu bereits in der Planungsphase die Abstimmung mit dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Lage und Höhe des Feuerstättenanschlusses sind vor Errichtung der Abgasanlage mit dem Heizungs- bzw. Ofenbauer abzustimmen. Die Höhe des Anschlusses kann durch die Höhe eines bauseitigen Sockels variiert werden. LASW: Für den Anschluss der Verbrennungsluftleitung den Mantelstein an der gewünschten Stelle mit einer geeigneten Bohrkrone anbohren (falls die Öffnung nicht nachträglich bei Aufstellung der Feuerstätte hergestellt wird). Lage und Durchmesser sind mit dem Heizungs- bzw. Ofenbauer abzustimmen. Die Verbrennungsluftleitung bis Innenkante Mantelstein schieben und einputzen/mörteln. Bei Verwendung eines Fertigfußes den Mantelstein nicht im Bereich der Auflagelaschen des Tragkreuzes anbohren. Die Mantelsteine aus Leichtbeton sind mit Mörtel der Gruppe M 2,5 oder M 5 nach DIN EN 998-2 zu versetzen (nicht im Lieferumfang enthalten). Die Ziegelmantelsteine mit Dünnbettmörtel, die Schamotterohre mit Fugenkleber versetzen (jeweils im Lieferumfang enthalten). Bei Luft-Abgas-Anlagen (ISS 12 und 14 sowie LASW) sind die raumseitigen Oberflächen des Mantelsteins mit einem mineralischen Innenputz zu versehen (Dicke ≥ 1 cm) oder zu verschlämmen. Abgasanlagen dürfen nicht durch unzulässige Belastungen, wie z. B. erhöhte Raumluftfeuchte und/oder Baufeuchte beansprucht werden (auch nicht über außer Betrieb befindliche Feuerstätten).
Kennzeichnung der Abgasanlagen gemäß DIN EN 13063-1, -2, -3 bzw. Zulassungsbescheid Hauptheizungszug: Ø 12 cm und 14 cm zweischalige Konstruktion (Muffenrohr, Distanzhalter, Mantelstein, ggf. Dämmrohr) • EN 13063-2 T160 P1 W 2 O50 (flüssige und gasförmige Brennstoffe) • EN 13063-3 T160 P1 W 2 O50 (flüssige und gasförmige Brennstoffe) • T400 N1 W 3 G50 L90 (feste Brennstoffe) gemäß Zulassungsbescheid Z-7.1-3416 Kaminofenzug: Ø 16 cm, 18 cm und 20 cm dreischalige Konstruktion (Schamotterohr, Mineralfaserdämmung, Mantelstein) • EN 13063-1 T400 N1 D 3 G50 (feste Brennstoffe) • EN 13063-2 T200 N1 W 2 O50 (flüssige und gasförmige Brennstoffe) Luft-Abgas-Schornstein (Feststoff-LAS): Ø 14 cm, 16 cm, 18 cm und 20 cm (Muffenrohr, Mineralfaserdämmung, Distanzhalter, Mantelstein) gemäß Zulassungsbescheid Z-7.1-3416 (LASW Einfach- und Mehrfachbelegung) • T400 N1 W 3 G50 L90 (für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe)
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Schornsteinlรถsungen
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