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modernisieren

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Modernisieren Mehr Raum, mehr Wohnqualit채t


Inhaltsverzeichnis

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Einleitung Ein Plus an Wohnqualit채t

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Projektdokumentation Wohnhaus Z체rich Wohnhaus Eggersriet

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Bauteilratgeber Steildach Flachdach Photovoltaik

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Produktkatalog Ziegeleindeckungen Steildach Flachdach: Umkehrdach Flachdach: Warmdach

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Konzept Die e4 Geb채udeh체lle

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Chancen nutzen In vielen Objekten liegen enorme Potenziale brach. Gemäss Statistik kommt auf eine durchschnittliche Parzelle eines Einfamilienhauses ein Erweiterungspotenzial in den Geschossflächen von fast 300 m2. Einerseits bedeuten diese Potenziale erhebliche Werte, andererseits lassen sich dadurch ältere Objekte sozusagen in die „richtige Richtung“ entwickeln. Das heisst: Mehr Raum und Komfort, also mehr Wohnqualität. Das eigene Haus bietet vielfältige Chancen. Dies ist auch das Thema dieses Heftes. Anhand von zwei realisierten Beispielen lassen sich interessante Optionen aufzeigen. Das eine steht im städtischen Kontext, das andere in ländlicher Gegend. Die Gemeinsamkeit beider Wohnhäuser: Die Er­neuerung der bestehenden Bausubstanz in Kombination mit einer Erweiterung ermöglicht einen beachtlichen Mehrwert. Den exemplarischen Darstellungen schliessen sich ein kurzer Ratgeber und ein Bauteilkatalog an. Ideen vermitteln – das wollen wir mit dieser Broschüre. Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen. Michael Fritsche Leiter Marketing und Verkauf

Erneuern und erweitern – das schafft beachtlichen Mehrwert und garantiert eine langfristige Wertsicherung.


Ein Plus an Wohnqualität ... Über den Mehrwert Dass in der Schweiz von einem Sanierungs­ stau die Rede ist, stammt nicht aus Werbe­ büros der Bauindustrie, sondern basiert auf der sehr tiefen Erneuerungsrate, die von Hochschulen und Behörden erhoben wird. Zwar fordert der Bundesrat ein verstärktes Engagement für energetisch bessere Bauten, doch viele Bauherrschaften fühlen sich in ihren angestammten Räumen wohl. Die betroffenen Bauteile altern sehr langsam, es fehlt an stichhaltigen Motiven, so der oft gehörte Kommentar, es braucht einen – deutlich wahrnehmbaren – Mehrwert.

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Motivation ungenügend? Untersuchungen vom Bundesamt für Energie zeigen, übliche Anreize für Gesamterneuerungen bei Hauseigentümern bewirken kaum den erwünschten Effekt. Dies gilt vor allem für steuerliche Vorteile und Energieeinsparungen, für den Beitrag zum Umweltschutz und die Wirkung in der Öffentlichkeit, zum Beispiel bei Nachbarn. Sogar in Kombination ergeben diese Argumente häufig keine ausreichende Motivation. Diese Resultate der Studie „Gebäudepark“ sollten nicht erstaunen. Denn in einer Abwägung kommt diesen Gründen nur geringes Gewicht zu.

Ausschlaggebende Gründe Die gute Wärmedämmung erhöht den thermischen Komfort und das neue Dach lässt einen sorgloser schlafen. Denn die dichte Gebäudehülle schützt nicht nur die Bewohner, sondern auch die Konstruktion, insbesondere vor Spritz- und Kondenswasser, aber auch vor Kleintieren wie Insekten. Falls sich dieser Zuwachs an Sicherheit, Komfort und Werterhaltung mit einer Erweiterung kombinieren lässt, ergibt sich ein echtes Plus an Wohnqualität, das entsprechende Investitionen rechtfertigt. Die Erweiterung eines Hauses bringt vielfach den Anreiz.


... mit neuen Räumen. Grenzen setzt das Baurecht Geltende Zone und Ausnützungsziffer, Grenz­abstände und Limiten für die Gebäudehöhe. Allerdings hat die Ausnützung sehr selten eine begrenzende Funktion, wie Statistiken belegen. Allein in den 28 641 Hektaren Bauzone im Kanton Zürich liegen Reserven in den Geschossen von 80 Mio. Quadratmeter (m2) brach. Auf ein Grundstück von 1 000 m2 entfallen im Durchschnitt ungenutzte Reserven von 280 m2! Ein Ein­familienhaus könnte um dieselbe Fläche erweitert werden. In ländlichen Gebieten anderer Kantone sind die Reserven noch grösser.

Grundstück: 1000 m2

Reserve in den Geschossflächen: 280 m2

Attraktive Lage Erweiterungen von bestehenden Bauten lassen sich an besonders vorteilhaften Lagen realisieren. Typisch dafür ist die Aufstockung eines Wohnhauses oder der Anbau in einem Garten. Dadurch entsteht besonders hochwertiger Wohnraum, der sich auch finanziell trägt. Die Lage stimmt – und die Bauqualität. Denn An- und Aufbauten müssen gemäss den geltenden Mustervorschriften der Kantone (MuKEn) neuen Häusern entsprechen. Der Schallund der Wärmeschutz haben ebenso Neubau-Qualität wie der Brandschutz und der Feuchteschutz.

Systematisch vorgehen Die Erweiterung des eigenen Hauses, auch in Verbindung mit einer Gesamtsanierung, kann zu einem komplexen Projekt werden. Ein Hausbesitzer spart sich mit einer dem Objekt angemessenen Systematik im Vorgehen viel Ärger und Kosten. Je nach Grösse empfiehlt es sich, die Gesamtplanung an ein Architekturbüro abzugeben. Denn mit Fachkompetenz lassen sich viele Probleme lösen. In jedem Fall dient dieses Heft Architekten und Hausbesitzern, eine Erweiterung schrittweise zu planen und zu realisieren. Beispiele ergänzen diesen Ratgeber.

Von den Auflagen für Neubauten (Höchstanteil nicht erneuerbarer Energien) sind Erweiterungen bis 50 m2 beheizter Nutzfläche befreit. (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich)


Ein Plus an Wohnraum mit architektonischer Raffinesse.

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Wohnhaus Zürich – Bausubstanz im Wandel Sinnvoll erweitern Ein im Holzrahmenbau gefertigter Anbau als Erweiterung eines ehemaligen Arbeiterhauses in der Zürcher Hürststrasse schafft einen prägnanten Kontrast zum Altbau. Die mit Mineralwolle verfüllten Holzrahmen umfassen rund 20 m2 neue Innenraumfläche. Eine Backsteinwand als Trennung zum Nachbargebäude gewährt den Brandschutz. Mit Verweis auf die Konstruktion besteht die äussere hinterlüftete Verkleidung aus rot eingefärbten waagerecht verlegten Holzlatten. Das als Warmdach mit Nutzschicht ausgeführte Flachdach dient der Dachgeschosswohnung als grosszügige Terrasse.

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TERASSE

VORPLATZ

WOHNEN/ ESSEN

WOHNEN/ ESSEN

ZIMMER

DG

ZIMMER

OG

ZIMMER

EG

UG

GARAGE HOBBY-RAUM

SCHNITT A-A

Schnitt OBJEKT:

UMBAU MFH, Hürststrasse 75, 8046 Zürich

BAUHERR:

Margrit und Martina Roth, Hürststrasse 75, 8046 Zürich

GEZ.

M.R.

DAT. FOR.

22.08.2004

imroth GmbH

A3 I

REV. REV. REV.

Säntistrasse 15

9230 Flawil

116 - 05

REV. REV. REV.

04.11.2013

I

PLANNUMMER

I

TEL. 044 220 22 00

REV. REV. REV. I

martina.roth@imroth.ch

Massstab:

1:100 I

daniel.imhof@imroth.ch

Dem Altbau angepasst Mit dem bewohnbaren Dachgeschoss wird das ehemals dreigeschossige Einfamilienhaus auf vier Ebenen mit quadratischer Grundfläche erweitert. Ein neues mit dunkelgrauen Ziegeln eingedecktes Dachtragwerk gleicht den Gebäudeabschluss an die Firsthöhe des Nachbargebäudes an. Beim Einbau der neuen Ölheizung griff die Bauherrschaft auf bestehende Anschlüsse und Leitungen des Heizsystems zurück. Der Jahresverbrauch von 2200 Liter Heizöl blieb konstant, trotz der Aufstockung und Zunahme der beheizten Fläche von 94,9 m2 auf 218,3 m2.


Eleganter Anbau Das 1930 entstandene, ehemalige Arbeiterhaus gruppiert sich mit umliegenden Reiheneinfamilienhäusern entlang von Strassen in einer quadratischen Siedlungsformation. Die zum Inneren orientierten Parzellenteile dienten früher als Anbaufläche zur Selbstversorgung. Die Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes im Jahre 2005 ermöglicht eine Angleichung der Firsthöhe an das Nachbargebäude und den Einbau einer zweiten Wohneinheit.

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Zwei Maisonette-Wohnungen Mit der Erneuerung und Erweiterung wollte die Bauherrschaft möglichst grosszügige Räumlichkeiten realisieren und das Objekt als Mehrgenerationenhaus nutzen. Neben der Innenraumfläche im Anbau trägt der Abbruch bestehender Wände zu dieser raffinierten Lösung bei. Die Unterkellerung des Anbaus und die Aufstockung des Einfamilienhauses vergrösserte das nutzbare Gesamtvolumen des Gebäudes. Der neue Schlafraum im Sockelgeschoss ergänzt die Räume im Erdgeschoss.


EG

Garage Hobby

Abbruch

Heizung

Neubau

Sockelgeschoss, Erdgeschoss Der Gebäudezugang befand sich vor der Modernisierung neben dem offenen Treppenhaus. Jetzt ist die untere Wohnung über den Anbau zugänglich. Das ursprüngliche Erdgeschoss besass neben Bad und Küche zwei Einzelzimmer mit einer Fläche von rund 12 m2. Eine gewendelte U-Treppe führt in die zweite Wohnung im Ober- und im Dachgeschoss. Im Zuge der Modernisierung wurde diese Treppe um 90 Grad gedreht.

Zimmer

Waschen

Untergeschoss

1.OG

Zimmer

WohnKüche

Whg EG

Schopf

Whg OG

Untergeschoss Erdgeschoss OBJEKT: BAUHERR: Zimmer

GEZ.

2.

Zimmer

Margrit

WohnKüche

Dachgeschss

Obergeschoss

M.R.

REV.

04.11.2013

REV.

REV. REV.

27.11.2013

REV. REV.

Obergeschoss, Dachgeschoss REV. REV. DAT. 22.08.2004 Die Aufhebung bestehender Wände in FOR. A3 REV. REV. Verbindung mit der neuen Geschossfläche 1:200 erzeugt grosszügige Innenräume. Beide imroth GmbH Ebenen verfügen über Nassbereiche und zwei separate Zimmer. Ein neues Treppenelement vermittelt zwischen Ober- und Dachgeschoss. Aufgrund der Unterkellerung und des zusätzlichen Geschosses verdopOBJEKT: pelte sich das Gebäudevolumen von 410 m3 auf 870 m3. Der Einsatz energieeffizienter Margrit BAUHERR: Fenster im bestehenden Gebäude vermindert die Wärmeverluste zusätzlich. Zudem wurden sämtliche Elektroinstallationen GEZ. M.R. REV. REV. 04.11.2013 ersetzt.

Erdgeschoss

Zimmer

Arbeiten Zimmer

Dachgeschoss

Terrasse

DAT. FOR.

22.08.2004 A3

imroth GmbH

Obergeschoss OBJEKT: BAUHERR:

Margrit


Erneuerung und Erg채nzung in harmonischer Eleganz.

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Dachgeschoss mit weitem Blick Über dem 2-geschossigen Kubus thront eine 20 m2 grosse Terrasse. In den Innenräumen des Dachgeschosses dominieren helle Wände, die Böden sind mit Fliessestrich mit geringer Aufbauhöhe ausgestattet. Dadurch bleiben die relativ hohen Räume erhalten. Im Nassbereich sind Natursteinplatten aus Schiefer verlegt. Der charakteristische Kniestock des Dachgeschosses ist in die neuen Räume integriert.

Obergeschoss mit Grosszügigkeit Der neue Unterlagsboden im Obergeschoss mit Anhydrid-Aufbau schützt die Erdgeschosswohnung vor Luft- und Trittschall. Im Obergeschoss des an die Westfassade angegliederten Anbaus ist die neue Küche installiert.

Erdgeschoss mit Garten Die in den Anbau gewechselte Küche liegt dicht neben dem Essbereich. Daraus resultiert eine Vergrösserung des östlich gelegenen Wohnbereichs auf rund 30 m2. Raumhohe Fensteröffnungen gewähren eine intensive natürliche Belichtung. Heller Abrieb respektive Weissputz verstärken den freundlichen Charakter der Innenräume auf allen Ebenen.


Erweiterung mit diskretem Charme.

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Wohnhaus Eggersriet – Ausbau des Daches Ausgangslage Die Erweiterung eines Einfamilienhauses im Wohnviertel von Eggersriet führt bei gleichzeitiger Teilsanierung des Altbaus zur architektonischen und energetischen Aufwertung. Das Verbundmauerwerk des 1976 errichteten Gebäudes hatte bereits mit Wärmedämmputz ansehnliche U-Werte um 0,35 W/m2 K. Das ursprünglich unbeheizte Dachgeschoss diente als Abstellraum – jetzt ist es ein über Lukarnen beleuchteter Dachwohnraum. Punktuelle Anpassungen des bestehenden Einfamilienhauses ermöglichten eine Annäherung an den MinergieStandard. Die Liegenschaft befindet sich in einem ruhigen Quartier, das alle Voraussetzungen für angenehmes Wohnen bietet – eine häufige Ausgangslage.

Bauliche Massnahmen Ein mit Steinwolle verfülltes Ständersystem ist mit hinterlüftetem Kupferblech verkleidet. Das als Warmdach ausgeführte Flachdach liegt über der 18 cm starken Sichtsparrenlage. Auf einer 3-Schicht-Platte und Dampfbremse gewährleisten 2 Lagen vom Hochleistungwärmedämmstoff Vacuspeed einen sehr guten Wärmeschutz. Eine bituminöse Abdichtung und eine Kiesschicht schützen die Konstruktion. Die Hohlräume an den Schnittstellen zwischen Warmdach und ursprünglichem Walmdach sind vollständig mit Zellulose-Dämmstoff verfüllt. Eine dachstocktragende balkonseitige Aussenwand des Erdgeschosses erreicht mit nachträglich gedämmter hinterlüfteter Holzfassade einen U-Wert von 0,15 W/m2 K.


An die Zukunft denken Wer sein Haus erneuert und erweitert, strebt in der Regel einen besseren Wohnkomfort, eine weitgehende Sicherheit und eine höhere Flexibilität an. Mehr Raum und mehr Licht bringen mehr Komfort. Bei der Sicherheit stehen der Brandschutz und der Einbruchschutz im Vordergrund. Falls sich das Haus flexibel nutzen lässt, beispielweise durch Separierung in zwei Wohnungen, bleibt das Gebäude über Jahrzehnte zukunftsfähig. Bei Umbaumassnahmen ist auf die geltenden Bauvorschriften zu achten. Sehr oft ist eine Erweiterung des Wohnraumes möglich, weil Ausnutzungsreserven verfügbar sind.

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Erneuerungen Sämtliche Gebäudeöffnungen sind mit 3-fach verglasten, hochdämmenden Fenstern mit einem U-Wert der Verglasung von 0,6 W/m2 K bestückt. Wie die Eingangstür sind die Fenster nach Minergie zertifiziert. Langlebige und umweltfreundliche LEDLeuchten ersetzen die herkömmliche Beleuchtung. Die Energieeffizienz wird durch den Ersatz eines veralteten Abluftsystems in den Nasszellen durch stromsparende Einzellüfter begünstigt. Brandschutzvorgaben forderten ein höheres Schornsteinrohr zur Gewährleistung des Mindestabstandes zu den neuen Fensteröffnungen.

Energieeinsparungen Der vorhandene Ölkessel versorgt sowohl das neue Dachgeschoss als auch den Altbau inklusive Einliegerwohnung mit Warmwasser und Heizwärme. Trotz Zunahme der beheizten Gesamtwohnfläche von 108 m2 auf 360 m2 wurden infolge der Sanierungsmassnahmen bereits 1800 Liter Öl in der ersten Heizperiode eingespart. Zur nachträglichen Installation einer Solarthermieanlage auf den Walmdächern und einer Photovoltaikanlage auf dem Neubaudach wurden Anschlüsse und Leerleitungen eingebaut. Dies erlaubt eine spätere Nachrüstung der Haustechnik.


A B

Wintergarten

Eingang

Küche

Garage

B

Entrée

Wohnen / Essen

Zimmer

Zimmer

Abbruch Neubau

B

Zimmer

Abstell

Zimmer

Wohnen

Balkon

A

B

Mehr Flexibilität in der Nutzung Die Nutzungsformen von Wohnungen sind sehr unterschiedlich. Bei jugendlichen Bewohnern ist eine Kleinwohnung für zwei Personen angemessen, deutlich mehr Raum braucht die Familie mit Kindern. Für Senioren eignet sich wiederum ein Teil dieser Fläche. Dieser demografische Wandel lässt sich mit dem Konzept in Eggersriet umsetzen: Das Treppenhaus ermöglicht es, die Dachwohnung zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig zu erschliessen. Beide Wohnungen verfügen dann über einen separaten Zugang. Sogar für den späteren Einbau einer zusätzlichen Küche sind Vorkehrungen getroffen worden.

Dachgeschosswohnung Die Dachwohnung umfasst neben dem grosszügigen Wohnraum zwei gleich grosse Zimmer sowie ein Badezimmer. Die Erschliessung über die neue 14-stufige Treppe und Positionierung über der vorhandenen Kellersteigung erfolgt über das Treppenhaus. Der Wohnraum stellt mit 41 m2 den grössten Anteil der Wohnung. Der angebundene Balkon ist mittels Hebe-Schiebe-Tür erreichbar. Der übrige Raum des alten Dachgeschosses wird weiterhin als Abstellfläche genutzt. Mit Steinwolle verfüllte und beidseitig beplankte Leichtbauwände trennen die Wohnräume voneinander ab. Abrieb respektive Weissputz ermöglichen helle Räume.


DG

Abbruch Neubau EG

UG

Schnitt A

DG

EG

UG

Schnitt B

Superdämmstoff als Lösung Das ziegelbedeckte Dach des Einfamilienhauses unterteilt sich in drei separate Walmdächer. Das flachgeneigte Walmdach mit geringer Raumhöhe wurde mittels offener Balkenlage als Tragkonstruktion in die Lukarnen integriert. Die festgeschriebene Lukarnen-Oberkante von 50 cm unterhalb der Firsthöhe beschränkte gleichzeitig die Raumhöhe der Dachwohnung. Die Verwendung von Vakuumdämmung im Dachaufbau anstelle eines konventionellen Dämmstoffes erzeugte rund 15 cm zusätzliche Raumhöhe.

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Grosszügigkeit als Programm Eine grosszügige Hebe-Schiebe-Tür trennt den Wohnraum vom Balkon und ermöglicht eine gute natürliche Belichtung des Innenraumes. Die grossflächige Verglasung lässt Wohn- und Aussenraum als einen Grossraum erscheinen. Die sichtbare Sparrenlage des neuen Flachdaches trägt zur Gestaltung der Dachwohnung bei und erzeugt gleichzeitig eine angenehme Raumhöhe von mehr als 2,10 m. Das Vordach und die seitlichen Balkonwände schützen zudem vor sommerlicher Sonneneinstrahlung und Wind.


Raffinierte Materialisierung Die Fassadenverkleidung des neuen Korpus ergänzt die bisherige Materialpalette des Gebäudes. Über der braunen Ziegeldeckung ist rotbraunes Kupferblech sichtbar. Der neue Farbton verleiht dem Gebäude Lebendigkeit und gewährleistet eine gute Einpassung in die Umgebung; sie gleicht sich im Lauf der Zeit dem Dachziegelfarbton an. Die balkonumgebenden Wände heben sich durch helle Lärchenroste an den Innenseiten von den restlichen Nutzungen ab.


Zimmer

Zimmer

Eingang

Aussenwand   Kupferblech  Schalung, 27 mm  Lattung und Hinterlüftung, 45 mm  Windpapier  Schalung, 25 mm  Ständer und Steinwolle, 220 mm  Dampfbremse  Gipsfaserplatte Fermacell, 15 mm  Abrieb oder Weissputz

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Flachdach (Warmdach)   Kies  2. Lage Dörrkuplast EP 5 ard WF flam, 5 mm  1. Lage Dörrkuplast E-3 sk, 3 mm (Elastomerkeil 25 mm x 25 mm rundum bei Dachrandabschluss)  Trennlage VIP, 3 mm  Vacuspeed, 40 mm (2-lagig, 2 x 20 mm)  Trennlage VIP, 3 mm  Dampfbremse EVA 38 flam, 3,8 mm  PUR mit Vliess, 30 mm (Kabelführung)  3-Schicht-Platte, 27 mm  Sparren, 180 mm


Wohnen

Balkon

Steildach   Ziegel (bestehend)  Dachlattung, 24 / 48 mm  Konterlattung, 45 / 50 mm  Pavaroof, 24 mm  Sparren, 160 mm  Zellulose-Dämmstoff (Hohlraum komplett ausgeblasen)  Dampfbremse E-3 sk, 3 mm  PUR mit Vliess, 30 mm  3-Schicht-Platte, 27 mm  Sparren, 160 mm

Boden – Wohnraum   Bodenfliesen, 60 / 60 cm  Anhydrit-Unterlagsboden mit Bodenheizung, 50 mm  Trennlage, PE-Folie  Trittschalldämmung, 30 mm (Paroc SSB 1)  Beton (bestehend)

Boden – Balkon   Lärchen-Bodenriemen, 27 mm  Alu-Unterkonstruktion, 60 mm  2. Lage Dörrkuplast EP 5 ard WF flam, 5 mm  1. Lage Dörrkuplast E-3 sk, 3 mm (Elastomerkeil 25 mm x 25 mm rundum bei Dachrandabschluss)  3-Schicht-Platte, 27 mm  Balkenlage  Lärchenrost


Steildach Varianten für die Dachsanierung Vielfältig sind die Varianten zur Erneuerung des Daches. Vollständiges Auffüllen der Sparrenzwischenräume mit Wärmedämmung in Verbindung einer Luftdichtigkeitsschicht oder Überdämmung der Sparrenebene verbessern den Wärmeschutz des Dachaufbaus. Die Übersparrendämmung versetzt das Tragwerk in das Dachrauminnere, hat neben der Ästhetik jedoch einen vergleichsweise hohen Dachaufbau zur Folge. Raumseitige Aufdoppelungen mit Dämmmaterial erzeugen eine zusätzliche Dämmebene, bedeuten jedoch Raumverlust, eine Nutzungseinschränkung während der Umbaumassnahmen und ergeben keinerlei konstruktive Aufwertungen des bestehenden Dachaufbaus. Insofern ist die traditionelle Erneuerung von aussen der Königsweg. Die Erneuerung schadhafter Dachsysteme begünstigt die Energieeffizienz bei gleichzeitiger optischer Aufwertung eines Gebäudes.

Erweiterung als Option Die meisten Energieverluste resultieren aus einer ungenügend gedämmten Gebäudehülle. Als reines Aussenbauteil ist das Dach mithilfe von hochwertigen Wärmedämmsystemen gegen Energieverluste zu schützen. Die Norm SIA 232/1 unterscheidet zwischen einfach und zweifach belüfteten Steildächern. Das Steildach als traditionelle Dachform wird mit einer Neigung in Grad definiert. Einige Systeme der Dacheindeckung sind für bestimmte Neigungen ungeeignet. Ungenutzter Dachraum schafft ideale Voraussetzungen, um Wohnraum mit bevorzugter Lage zu realisieren.

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Einfach oder zweifach belüftet Das zweifach belüftete Dach (Kaltdach) besitzt zwei Hinterlüftungsebenen: zwischen Dacheindeckung und Unterdach sowie zwischen Unterdach und Wärmedämmung. Das einfach belüftete Dach besitzt eine Belüftungsebene zwischen Dachdeckung und Wärmedämmung. Gauben, Kamine oder Dachfenster führen zu Unterbrechungen des Dämm- und Luftdichtigkeitsperimeters. Wirksame Abdichtungen verhindern eindringende Feuchte. Dies dokumentiert die Norm SIA 232 „Geneigte Dächer“ für das Steildach und die Norm SIA 271 „Abdichtungen im Hochbau“ für das Flachdach. Die Dacheindeckung leitet das Wasser ab, zusätzliche Sicherheit bietet das Unterdach. Es muss sowohl luft- und wasserdicht als auch dampfdurchlässig sein. Dampfbremsen werden auf der warmen Seite der Dämmung angebracht. Damit soll verhindert werden, dass Feuchtigkeit bis zur Kaltseite der Dämmung gelangt und dort kondensiert. Mithilfe der Hinterlüftungen lässt sich konstruktiv bedingte Feuchte – durch Diffusion oder Konvektion – an die Aussenluft abführen.

Luftdicht verkleidet Den Wärmeschutz von Gebäuden behandelt die Norm SIA 180 „Wärme- und Feuchteschutz“. Ältere Steildachsysteme sind in der Regel ungenügend gedämmt (U-Wert zwischen 2,0 und 3,0 W/m2 K). Neue Dächer dagegen müssen die gesetzlich geforderten U-Werte von 0,2 W/m2 K (Neubau) und 0,25 W/m2 K (Umbau) oder besser erreichen. Wärmegedämmte Dächer müssen luftdicht sein. Erreicht wird dies mit einem Konfektionsschutz, zum Beispiel mit einer luftdichten Folie. Neben dem winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz ist auch der Schallschutz zu beachten. Ausgebaute Dachräume sind vor Schalleinwirkungen, beispielsweise durch Niederschläge auf der Dacheindeckung, zu schützen.

Zwischensparrendämmung 1 Eindeckung  2 Ziegellattung  3 Konterlattung, Hinterlüftung  4 Unterdach  5 Verlegeunterlage  6 Wärmedämmung  7 Sparren  8 Dampfbremse  9 Lattung, Installationsraum  10  Verkleidung 1 

2 

4  5  6  8  9  10 7  3  


Flachdach Warm- oder Kaltdach Flachdächer werden aus gestalterischen und ökonomischen Gründen oft in der Dachlandschaft verwendet. Herkömmliche Flachdächer sind in der Regel als Warmdächer mit einer fugenlosen Dachhaut ausgebildet. Raumseitig der Wärmedämmung ist zwingend eine dampfsperrende Dampfbremse anzubringen, um Eindringen von Wasserdampf in die Dämmschicht zu verhindern. Das Kaltdach enthält zwischen Unterdach und Wärmedämmschicht einen Belüftungsraum zur Abführung von ausdiffundierendem Wasserdampf. Ein Flachdach besitzt nach der Norm SIA 271 ein Mindestgefälle von 1,5 %. Regenwasser läuft zum tiefsten Punkt des Daches, von wo es über ein Fallrohr oder einen Bodenablauf dem Abwassersystem oder umliegenden Gelände zugeführt wird.

Aufbau Warmdach 1 Nutzschicht  2 Splittschicht  3 Trennlage  4 Abdichtung  5 Schutzschicht  6 Wärmedämmung  (Vakuum-Dämmung) 7 Trittschall  8 Dampfbremse  9 Grundierung  10 Tragkonstruktion 

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1  2  3  4  5  6  7  8  9 10  


Schutzelement Das Dach ist das am stärksten durch Witterung und andere Umwelteinflüsse beanspruchte Bauteil eines Gebäudes. Ebenso müssen die Bestandteile eines Daches vor Feuchtigkeit geschützt werden. Dächer bieten eine grosse konstruktive und visuelle Vielfalt. Zu den bekanntesten Dachformen zählen das traditionelle Steildach und das Flachdach. Die regelmässige Wartung eines Daches bildet die Grundlage für eine dauernde Funktionstüchtigkeit des Bauteils, wird jedoch häufig vernachlässigt. Denn Undichtigkeiten und Alterung führen früher oder später unweigerlich zu Schäden im Dachaufbau.

Aufbau Umkehrdach 1 Schutzschicht  2 Filterschicht  3 Drainage  4 Speicherschutz  5 Trennlage  6 Wärmedämmung (XPS)  7 Abdichtung  8 Grundierung  9 Tragkonstruktion  10

Nutz- und Schutzschichten Das begehbare Flachdach benötigt als Abschluss eine Nutzschicht. Diese kann aus Gehwegsplatten, Fahrbelag oder Begrünung bestehen. Wird hingegen ein Flachdach nicht genutzt, so können beispielsweise Schutzschichten wie gewaschener Rundkies, Ziegelschrotmischungen oder Solarkollektor- und Photovoltaikanlagen eingesetzt werden. Eine Trennlage ist zwingend zwischen der Schutz- und Dichtschicht vorzusehen, beispielsweise ein Vlies. Sowohl Nutz- als auch Schutzschicht sind nach der Norm SIA 271 „Abdichtungen von Hochbauten“ auszuführen. Dachdurchdringungen und Oberlichter benötigen besondere Beachtung. 1  2  3  4  5  6  7  8  9 


Strom von der Sonne – Photovoltaik Für die Energiewende Mit Blick auf die Energiewende 2050 steigen die Anforderungen an die Planenden wie auch an die Unternehmen. Gefragt sind Gebäude, die nahezu oder gänzlich ihren Eigenbedarf decken. Anhand der individuellen Eigenheiten muss jedes Gebäude einzeln bewertet werden, um ein optimales Anlage-Design zu realisieren. Sonnenkollektoren sind für Bauten mit fossilen Wärmeerzeugern und Holzfeuerungen prädestiniert, Photovoltaikmodule für „All-electric-Houses“ mit Wärmepumpen. Die Anschaffung ist aufgrund der Förderung attraktiv.

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Geringste Beschattung Das Dach hat sich als Bauteil zur Gewinnung von Solarenergie bewährt. Mit geringster Beschattung bietet es ideale Voraussetzungen zur Produktion von Sonnenenergie. Die auftreffende Strahlung führt zu einer Aufheizung der Anlage. Für eine optimale Leistung der Module ist eine Hinterlüftung sinnvoll. Zur Energieproduktion eignen sich auch Fassaden. Neben der Erzeugung von Strom oder Wärme übernehmen die Anlagen auch eine gestalterische Funktion. In einem gut gedämmten Einfamilienhaus reicht die Dachfläche aus, um den im Haus benötigten Strom zu produzieren.


Gute Optik durch Integration Dachintegrierte Photovoltaikanlagen verleihen Dächern eine hohe Ästhetik und bieten Witterungsschutz. Zusätzlich resultieren Kostenersparnisse. Grund dafür ist der geringere Materialeinsatz bei der Eindeckung. Solaranlagen können sowohl grossflächig als auch kleinteilig in Kombination mit einer herkömmlichen Eindeckung ausgeführt werden. Solarmodule verbinden moderne Technik mit traditioneller Optik. Dachintegrierte Anlagen sind nicht nur bei Neubauten sinnvoll, sie bieten auch eine Ergänzung bei Erneuerungen von Häusern. Zudem setzen diese umweltfreundlichen Anlagen ein Zeichen für die Energiezukunft.


Im Zweifel für das Ziegeldach Tonziegel zählen auch heute noch zu den meist verbreiteten Eindeckungsarten von Steildächern. Ihr natürliches Erscheinungsbild mit einer grossen Auswahl an Formen und Farben verleiht unserer Umgebung ihren charakteristischen Anblick. Nach einem Bericht des griechischen Schriftstellers Pindar wurden die Tonziegel 450 v. Chr. von den Korinthern erfunden. Die unterschiedlichsten Einflüsse aus Religion, Kultur oder Baukunst führten zur Vielzahl an Dachformen. Ziegeleindeckungen eignen sich nicht nur für ländliche und alpine Regionen, sondern überzeugen ebenso im städtischen Raum. Mit dem breiten Anwendungsspektrum bieten sie unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Seit Jahrzenten produziert die ZZ Wancor AG qualitativ hochwertige Tondachziegel in den unterschiedlichsten Varianten. Das Sortiment erstreckt sich von Flachschiebeziegel über rustikale Pfannenziegel bis zu traditionellen Biberschwanzziegeln und wird beispielsweise durch folgende Zubehörziegel ergänzt: Halbe Ziegel, Ortgangziegel, Bord- und Firstziegel. Mit den unterschiedlichen Eigenschaften und Vorzügen gliedert sich das Angebot in folgende Kategorien:

    

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Die bewährt Flachen Die robust Rustikalen Die profiliert Mediterranen Die glatt Modernen Die dauerhaft Traditionellen


Das Steildach – werterhaltend und nachhaltig

Ziegeleindeckung Die Dacheindeckung bildet die oberste Schicht des Daches mit ihrer wichtigsten Funktion: die Konstruktion vor äusseren Einwirkungen wie Sonne, Regen und Schnee zu schützen. Tondachziegel sind in unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich und überzeugen durch:  einfache Eindeckung  handliche Formate  einfache Montage  Langlebigkeit  ihr ökologisch wertvolles Material

Wärmedämmung Um die Wärmeverluste und die damit direkt verbundenen Energieverluste möglichst gering zu halten, werden vor allem die Bauteile der beheizten oder gekühlten Gebäudehülle wärmegedämmt. Die Wärmedämmung sorgt sowohl im Winter als auch im Sommer für ein behagliches Raumklima. Die Montage bei einer Modernisierung wird in der Regel als Zwischensparrendämmung mit einer zusätzlichen Unter- oder Aufsparrendämmung ausgeführt.

Unterdach Das Unterdach befindet sich auf der kalten Seite der Wärmedämmung und ist bei wärmegedämmten Dächern erforderlich. Es dient als umfangreichste Zusatzmassnahme gegen Flugschnee und Regen, welche bei Wind unter die Eindeckung geblasen werden können. Das Unterdach kann regensicher oder wasserdicht ausgeführt werden. Zugleich erfüllt es die Winddichtigkeit und verhindert damit das Eindringen von Kaltluft und Aussenfeuchte in die Wärmedämmung.

Dampfbremse Nur luftdicht ausgeführte Gebäudehüllen können auch einen guten Wärmeschutz aufweisen. Dampfbremsen sind Bauteile, die speziell für die Herstellung der Luftdichtigkeit entwickelt wurden. Sie werden auf der warmen Seite der Wärmedämmung angebracht. Sie regulieren den Feuchtetransport und verhindern dadurch eine Kondensation allfälliger Feuchtigkeit auf der Kaltseite der Konstruktion.

Zubehör  Schneehalter: Verringern das Abgleiten von Schnee- und Eisschichten auf geneigten Dächern. Dadurch können Personen- und / oder Sachschäden erheblich reduziert werden.  Sturm- und Firstklammern: Sie dienen hauptsächlich zur Sicherung von windexponierten Ziegeln wie Ortgangziegel oder Firstziegel. In Abhängigkeit von geographischer und örtlicher Lage werden sie auch in der Fläche zur Sicherung der Tondachziegel eingesetzt.  First- und Gratrolle: Sie dient der einfachen und sicheren Abdeckung der Hinterlüftung gegen Eindringen von Insekten und Flugschnee.


Das Umkehrdach – das robuste Flachdach

Schutz- und Nutzschicht Die Oberschicht des Umkehrdaches hängt von ihrer Nutzung ab. Die Schutzschicht hält äussere Einflüsse von der Wärmedämmung fern und beschwert diese. Bekieste oder extensiv begrünte Umkehrdächer finden hierbei die häufigste Verwendung. Eine Nutzschicht hingegen kann als Gehbelag, Fahrbelag oder Vegetationsschicht verwendet werden. Dadurch ist das Umkehrdach vielseitig einsetzbar und macht es zum robusten Allrounder unter den Flachdächern.

Wärmedämmung Bei einem Umkehrdach schützt die XPSWärmedämmung die darunter liegende Abdichtung. Daher werden hohe Anforderungen an sie gestellt. Dies betrifft Dauerhaftigkeit und Druckfestigkeit. Zudem müssen sie eine dauerhaft hohe Wärmedämmfähigkeit und eine geschlossene, homogene Zellstruktur besitzen. Charaktereigenschaften sind:  erhöhte Feuchtebelastung  hohe Druckfestigkeit  einfache Verarbeitung  wetterunabhängige Montage

Filterschicht Die ROOFMATETM MK ist eine wasserableitende, diffusionsoffene und hochreissfeste Trennlage mit Polyethylen-Mikrofadenstruktur. ROOFMATETM MK wird oberhalb der XPS-Wärmedämmplatten verlegt, wodurch das Niederschlagswasser auf der Trennlage abgeleitet wird. Bei intensiv begrünten Umkehrdächern wird das ROOFMATETM MK in Verbindung mit dem wasserdurchlässigen Filtervlies Typ 1 verlegt.

Abdichtung Abdichtungen sind ein- oder mehrlagige Schichten, die lagesicher vor Ort erstellt werden. Sie dienen zur Abdichtung des Baukörpers gegen Durchfeuchtung von Regen, Schnee und Schmelzwasser. Eine dampfsperrende Dampfbremse ist beim Umkehrdach nicht erforderlich, da es sich um ein diffusionsoffenes Flachdachsystem handelt. Elastomerbitumenabdichtungen finden die häufigste Verwendung und werden in der Regel zweilagig verlegt.

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Zubehör  Bitumenlack: Dünnflüssiger und lösemittelhaltiger Haftvermittler zwischen Unterkonstruktion und der ersten Elastomerbitumenabdichtungslage.  Bitumenheissklebemasse: Blockbitumen 85/25 dient zur Heiss-Verklebung der entsprechenden Elastomerbitumenbahnen.  Elastomerkeile: Sie dienen der fachgerechten bituminösen Eckausbildung.  Schutzschicht: Die Bautenschutzmatte dient zur Verbesserung der Trittschalldämmeigenschaften im Umkehrdach und besteht aus einer Recycling-Gummigranulatmatte.  Trittschalldämmfolie: Die geschlossenzellige Polyethylen-Schaumstoffmatte sollte druckfest, elastisch, unverrottbar, feuchtigkeitsunempfindlich und leicht zu verarbeiten sein.


Das ultrakompakte Warmdach mit Vacuspeed

Abdichtung und Dampfbremse Abdichtungen sind ein- oder mehrlagige Schichten, welche beim Warmdach über der Wärmedämmung angebracht werden und das Bauwerk gegen Regen, Schnee und Schmelzwasser schützen. Um ein Kondensieren von Feuchtigkeit innerhalb der Wärmedämmschicht zu verhindern, wird warmseitig – unterhalb der Wärmedämmung – eine Dampfbremse eingebaut. Diese dient gleichzeitig als Bauzeitabdichtung während der Bauausführung.

Wärmedämmung Vakuumdämmplatten, welche im ultrakompakten Warmdach von ZZ Wancor eingesetzt werden, besitzen dank des Vakuums innerhalb der Dämmplatte einen 5 bis 8 mal besseren Dämmwert als konventionelle Dämmstoffe. Sie bestehen aus einem mikroporösen Kernmaterial, sogenanntem pyrogenen Kieselpulver, welches in einer gasdichten Hüllfolie eingeschweisst wird. Die extrem dünnen Platten eignen sich vor allem für Lösungen mit Platzmangel.

Trennlage Die Trennlage VIP dient beim ultrakompakten Warmdach von ZZ Wancor als Schutzschicht für die Vakuumpaneele. Sie besteht aus einer PU-gebundenen, feinen rezyklierten Gummigranulatmischung, welche sich speziell für den Einsatz mit Vakuumdämmung eignet. Sie ist zäh-elastisch, hoch druckbelastbar, unverrottbar und weist sehr gute Trittschalldämmeigenschaften auf.

Trittschalldämmung Eine Trittschalldämmung vermindert die raumseitige Ausbreitung von Schall. Sie besteht beispielsweise aus einer geschlossenzelligen Polyethylen-Schaumstoffmatte. Sie sollte druckfest, elastisch, unverrottbar, feuchtigkeitsunempfindlich und leicht zu verarbeiten sein.

Zubehör  Bitumenlack: Dünnflüssiger und lösemittelhaltiger Haftvermittler zwischen Unterkonstruktion und der ersten Elastomerbitumenabdichtungslage.  Bitumenheissklebemasse: Blockbitumen 85/25 dient zur Heiss-Verklebung der entsprechenden Elastomerbitumenbahnen.  Elastomerkeile: Sie dienen der fachgerechten bituminösen Eckausbildung.


Die e4 Gebäudehülle Kompetenz – Sicherheit aus einer Hand

Wir stellen aus unterschiedlichsten Baustoffen Bauteile her, welche über die gleichen vier Kerneigenschaften – einzigartig, energieeffizient, erneuerbar, erschwinglich – verfügen. Wir bieten alle Komponenten an, die es für eine Gebäudehülle braucht. Die Bauteile lassen sich aber auch einzeln benutzen, etwa für ein Dach- oder Wandsystem. Damit haben wir die Möglichkeit, Lösungen individuell auf den Kunden zuzuschneiden, von kleinen bis grossen Projekten.

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Einzigartig – emotion

Erschwinglich – economy

In unserer Produktpalette befindet sich für jedes Bauvorhaben die passende Lösung. Unsere Produkte zeichnen sich durch einen hervorragenden Schutz gegen Brand und Schall aus. Neben den klassischen Eigenschaften bieten sie auch einen ausgezeichneten Wärme- und Feuchteschutz und ermöglichen somit in einzigartiger Weise homogene und erstklassige Konstruktionen. Dies schafft Sicherheit.

Die Wirtschaftlichkeit unserer Produkte wird vor allem durch ein umfangreiches Angebot erreicht. Wir sind in der Lage, alles aus einer Hand zu liefern. Dank Fachkompetenz bieten wir Ihnen optimale Unterstützung und erstklassigen Service bei der Ausführung Ihres Projekts – von der Planung bis zum Bau. Neben den tiefen Kosten beim Bau sind auch die niedrigen Wartungs- und Energiekosten hervorzuheben.

Erneuerbar – environment

Energie – energy

Unsere Produkte überzeugen mit einer hohen Langlebigkeit und empfehlen sich somit für Neubau und Modernisierung. Der geforderte Dämmwert von 0,25 W/m2 K bei Dachsanierungen wird bereits mit 25 mm Vacuspeed erreicht und somit sind schlanke Bauteilhöhen möglich. Unser Sortiment umfasst intelligente Lösungen für eine energetische Modernisierung und verschiedenste Anwendungsbereiche.

Durch den nachhaltigen Einsatz der Baustoffe stellen wir mittels unserer Kompetenz und unserer Erfahrung in jeder Hinsicht effiziente Bauteile her. Grösstmögliche Effizienz ist sowohl in der Herstellung wie auch in ihren Funktionen gewährleistet. Unsere energieeffizienten Solarlösungen machen herkömmliche Dächer zu zukunftsweisenden Energieerzeugern und erweitern sie um eine gestalterische Komponente.


Dienstleistung – Erfahrung aus einer Hand

Kompetenter Partner von

 Minergie  Gebäudehülle Schweiz

Unterstützung in der Planung Unsere Produktmanager und Ingenieure stehen Ihnen bei der Planung zur Seite, sei es mit bauphysikalischen Berechnungen oder beim Überwachen der Ausführung von spezifischen Detaillösungen. Unterstützung in der Vorbereitung Unsere Mitarbeiter im Aussen- wie im Innendienst beraten Sie persönlich und helfen Ihnen bei Bestellungen, Devisierungen oder Massenauszügen. Und sie lassen Sie gerne teilhaben an ihrem Wissen und ihrer Erfahrung in Bezug auf Produkte und Verarbeitung. Unterstützung in der Umsetzung Unsere Anwendungstechniker und Instruktoren schulen das Personal direkt auf Ihrer Baustelle und helfen ihm mit Rat und Tat.

Impressum Herausgeber ZZ Wancor AG 8105 Regensdorf www.zzwancor.ch Architektur imroth GmbH 9230 Flawil Bauleitung Wohnhaus Zürich Adrian Sieber / Partner

ZZ Wancor AG Beratung T 0848 840 020 www.zzwancor.ch

8044 Zürich Bauleitung Wohnhaus Eggersriet Claudio Rutishauser 9034 Eggersriet


ZZ Wancor bietet Ihnen eine breite Palette von hochwertigen Baustoffen: Ton-Dachziegel und Backsteine aus eigener Schweizer Produktion, bewährte Systeme im Bereich Flachdach sowie Dämmmaterialien und weitere Bauprodukte von erstklassigen Herstellern. In der ganzen Schweiz vertreten, stehen wir den Architekten, Ingenieuren, Bauherren und Unternehmern mit professioneller Beratung – auch vor Ort – jederzeit zur Verfügung. Wir pflegen das Bewährte, optimieren kontinuierlich und setzen mit Neuentwicklungen innovative Impulse. Das Unternehmen ZZ Wancor AG gehört zur Wienerberger Gruppe.

ZZ Wancor AG Eichwatt 1 CH-8105 Regensdorf

Beratung T 0848 840 020 info@zzwancor.ch www.zzwancor.ch

IVO Druck 04.14 5000

ZZ Wancor. Dach, Wand, Dämmung.


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