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Wendt & Kühn - elfpunktepost 18 (Frühjahr/Sommer 2014)

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das magazin

a u s d e M H AUSE W e n d t   &   K ü h n

18. ausgabe

f r ü h j a h r / s o mm e r 2 01 4


Liebe Leserinnen und leser,

A u s d e m I n h a lt

4 Herzensbotschaften Geschenk-Tipp für Herzens­ angelegenheiten

5 Millionster Besucher begrüßt Wendt & Kühn Figurenwelt in Seiffen

W wie www Grünhainichener Lexikon

6 Von Frühlingsboten und kunterbunten Kunstwerken Ab Frühjahr 2014 im Sortiment

10 Holz braucht Zeit Titelthema 14 Ei, Ei, Ei Osterschätze vorgestellt 15 Mit bleibendem Eindruck Schautage in Grünhainichen 16 Von Grünhainichen nach Hollywood Walt Disney und die Wendt & Kühn-Figuren 18 Weihnachten in Punta del Este Lebendige Tradition 19 Leserpost Aus Zuschriften zitiert 20 Lehren Sie unsere Engel das Fliegen Berufliche Perspektiven bei Wendt & Kühn 21 Schloss Wackerbarth – Reich der Sinne Sachsens Glanzlichter 22 Auf Wiedersehen Bis Jahresende 2014 im Sortiment

in diesem Jahr haben wir in Grünhainichen den Frühling besonders herbeigesehnt. Nicht, weil der Winter lang und hart war, sondern weil wir die Gewissheit brauch­ ten, dass kein Bodenfrost mehr zu erwarten ist, um mit einem Neubau an unserer Manufaktur beginnen zu können. In dem Gebäude, das sich harmonisch in das Gesamtensemble unserer Werkstätten einfügen wird, werden die Packerei und die Versandabteilung einen neuen – und vor allem mehr – Platz finden. Außerdem entsteht bis Ende dieses Jahres ein neues Lagergebäude. Mit diesen Erweiterungsbauten haben die Vorbereitungen auf unser Firmen­ jubiläum „100 Jahre Wendt & Kühn“ begonnen, das wir 2015 feiern können. Bis zum September 2015 soll alles fertig sein – auch das umgestaltete Musterzim­ mer mit einer neuen Erlebniswelt hinter den historischen Mauern des Fachwerk­ hauses. Bereits Ende Mai/Anfang Juni dieses Jahres zu den alljährlichen Schauta­ gen zu Himmelfahrt sind Sie eingeladen, uns Ihre Gedanken für ein gutes Gelin­ gen des Baus und zum bevorstehenden Firmenjubiläum anzuvertrauen. Wie Sie dadurch für immer Teil der neuen Erlebniswelt werden können, erfahren Sie auf Seite 15 dieses Magazins. Sicher ist Ihnen bekannt, dass Wendt & Kühn-Figuren von Beginn an aus ausge­ suchten Hölzern hergestellt werden. Aber wissen Sie auch, welche Holzart für wel­ che Figur und für welches Teil verwendet wird? Meine Großtante Grete Wendt hat das bereits vor vielen Jahrzehnten festgelegt. Erfahren Sie, warum das so ist und warum sich bis heute an dieser Auswahl nichts verändert hat. Ich kann Ihnen an dieser Stelle schon einmal verraten, dass Linde, Buche und Fichte aus heimi­ schen Wäldern dominieren. Unsere Titelgeschichte widmet sich ausführlich dem Werkstoff Holz. Beim Durchblättern der 18. Ausgabe unserer elfpunktepost werden Sie ein Sonder­­heft in den Händen halten, das zum Heraustrennen vorgesehen ist. „Mein Wendt & Kühn“ ist ein Angebot, bei dem Artikel aus dem Sortiment durch persönliche Widmungen zu unverwechselbaren Einzelstücken werden. Exklusiv. Einmalig. Individuell. Geschenke von ganz besonderem Wert und zeitloser Schön­ heit, die für immer die Erinnerung wach halten an bedeutsame Momente und Menschen, die zu einem gehören. Durchschnittlich fünf individualisierte Figu­ ren täglich wurden im letzten Jahr in unseren Werkstätten bestellt. Seit diesem Jahr können auch die beiden Gratulanten mit Brief und Blume ganz persönliche Grüße überbringen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Betrachten unserer neuen ­elfpunktepost. Ihre

Claudia Baer, geb. Wendt

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g e s c h e n k-t i p p

Herzensbotschaften Lassen Sie die berühmten drei Worte doch einmal von einem Engel sagen: „Ich liebe dich“. Vielleicht gehen Sie sogar noch einen Schritt weiter und lassen den knienden Engel einen Heiratsantrag für Sie überbringen!

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dem Überreicher so gut wie sicher. Natürlich übermit­ telt der Engel mit seinem kleinen Brief auch gern einen Glückwunsch, der von Herzen kommt – zu einem schö­ nen Jubiläum, zu einem freudigen Ereignis, zu einem unvergesslichen Tag. Einfach himmlisch.

Doch auch, wer schon glücklich verheiratet ist, findet sicher viele gute Gründe, um den geflügelten Botschafter auf den Weg zu einem lieben Menschen zu schicken. Vielleicht überbringt er ein herzliches Dankeschön oder eine Einladung zu einem ganz besonderen Anlass. Auch um Ent­ schuldigung bittet der Himmelsbote mit treuem Blick – die Vergebung ist

Ein Engel sagt mehr als 1000 Worte: Verraten Sie uns, wann Sie schon einmal einen Wendt & Kühn-Engel für sich sprechen lassen haben! Vielleicht auch unsere Blumenmädchen oder Gratulanten? Zu welchem Anlass verschenken Sie die Wendt & Kühn-Figuren am liebsten? Und welche Figuren schicken Sie gern als Überbringer von Herzensbotschaften auf die Reise? Wir freuen uns auf Ihre persönlichen Geschichten, die wir gern mit den Wendt & KühnFreunden auf der ganzen Welt teilen möchten. Schreiben Sie uns per Post oder einfach per E-Mail an kundenservice@wendt-kuehn.de.

in Kniefall, ein Blumenstrauß, ein Brief­ chen – schöner lässt sich Liebe wohl kaum zum Ausdruck bringen. Inszenieren Sie den großen Moment mit blühender Fantasie: Überreichen Sie den Engel bei einem köstlichen Früh­ stück am Bett, zusammen mit einem Blumenstrauß oder als Begleiter eines handgeschriebenen Briefes, in dem Sie Ihre Liebe in Worte fassen. Wer kann da schon widerstehen?

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W e n d t & K ü h n F i g u r e n w e lt i n S e i f f e n

M i ll i o n s t e r B e s u c h e r b e g r ü SS t

D

ie Vitrinen auf Hochglanz poliert, den Sekt kalt gestellt, die Figuren ins beste Licht gerückt – so erwartete die Wendt & Kühn Figurenwelt ihren millionsten Gast. Als er die Verkaufsgalerie betrat, ahnte Gerd Schieber noch nicht, dass er der ganz besondere Jubiläumsbesucher ist. Der 68-jährige Bauunternehmer aus dem sächsischen Königs­ wartha ist Stammgast in der Welt der Engel, Blumenkinder und Spieldosen. „Seit 10 Jahren statte ich der Figurenwelt mindestens zweimal pro Jahr einen Besuch ab“, schmun­ zelt der Oberlausitzer und fügt hinzu: „Angefangen hat alles mit den Elfpunkteengeln, mittlerweile haben meine Frau und ich mehr als 200 Figuren.“ Besonders die weih­ nachtlichen Begleiter haben es Gerd Schieber angetan. „Ich stelle die Figuren nicht einfach nur so auf, oft werden sie zu

einem Teil meiner Dekoration, zum Beispiel wenn Gäste kommen und der Tisch besonders herausgeputzt werden soll.“ Damit liegt der sympathische Mann genau im Trend, denn die Figuren lassen sich hervorragend in die moderne Lebenswelt integrieren.

G rü n h a i n i c h e n e r l e x i ko n

W w i e www

I

n frischem Design, technisch den Erfordernissen der Zeit angepasst und mit stimmungsvollen Bil­ dern zeigt sich fortan der Internetauftritt von Wendt & Kühn. Er lädt ein auf eine Reise zu den Wurzeln des Traditionsunternehmens. Vor allem aber hält er viele Anregungen bereit. Dazu sind die Rubriken „Sammeln“, „Schenken“ und „Dekorieren“ neu konzipiert worden. So lässt sich auf einen Blick erfassen, welche Figuren sich besonders gut zum Sammeln eignen und welche noch in der eigenen Galerie fehlen. Dekorationsvorschläge für festliche Anlässe oder besondere Ereignisse in der Fami­ lie werden mit farbenfrohen Bildern unterstützt. Wer auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist, kann sich für den nächsten Geburtstag eines lieben Menschen, den Hochzeitstag der Eltern oder die Einschulung des Enkelkindes inspirieren lassen. Wie Sie herausfinden, welcher Fachhändler in Ihrer Nähe ein gutes Geschäft führt? Schauen Sie einfach in unse­ rem Händlerverzeichnis nach, indem Sie die gewünschte Stadt oder Postleitzahl sowie das Land eingeben. Und natürlich dürfen auch die beliebten E-Cards nicht fehlen. Für den virtuellen Gruß können Sie aus über zehn neuen Kartenmotiven wählen. Doch mehr sei nicht verraten – klicken Sie selbst unter www.wendt-kuehn.de!

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ab jetzt im sortiment

| Fr ü h j a h r 2 0 1 4

Von Frühlingsboten und kunterbunten Kunstwerken

Die aktuellen Wiederauflagen der Saison präsentieren sich in vielfältigen Tönen und schwelgen in frühlingshafter Farbenpracht. Musikalische Hasen und fleißige Engel gesellen sich zu schönen Deko­ rations- und Aufbewahrungsideen. Auch ein kunterbunter Klassiker aus der Grünhainichener Manufaktur erlebt nach über siebzig Jahren eine stilvolle Renaissance.

Bitte beachten Sie: Die Artikel aus unserer Manufaktur erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler oder in den hauseigenen Geschäften von Wendt & Kühn in Grünhainichen und in Seiffen. Ein direkter Versand ist nicht möglich.

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Hasenmusikant

Hasenmusikant

mit Doppelflöte

mit Saxophon

m i t S c h e ll e n r i n g

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M u s i k a l i s c h e V e r s tä r k u n g

Die fröhlichen Hasenmusikanten von Wendt & Kühn musizieren in neuen Tönen: Mit Doppelflöte, Saxophon und Schellenring erweitern sie das Wendt & Kühn-Hasenorchester, das mittlerweile auf 12 Musikanten ange­ wachsen ist. Der Schellenring sorgt für den richtigen Rhythmus, das Saxophon bringt ordentlich Schwung, und die Doppelflöte erzeugt durch ihre außerge­ wöhnliche Anmutung einen Hauch Exo­ tik. Nach einem Entwurf aus der Früh­ zeit der Manufaktur beleben die Hasen von Wendt & Kühn seit 2011 wieder das Sortiment und haben in dieser Zeit die Herzen der Sammler erobert. Mit ihren flachen Brettchenarmen und -beinen, die einen Hinweis auf die frühe Entste­ hungszeit in den 1920er Jahren geben,

Hasenmusikant

bilden sie eine gestalterische Besonderheit unter den Wendt & Kühn-Figuren. Dass diese zeitlose Formensprache heute wie­ der großen Anklang findet, zeigen die vie­ len Freunde und Fans, die die Hasenmu­ sikanten seit ihrer Wiederauflage gewon­ nen haben. Übrigens: Wussten Sie schon, dass das Saxophon trotz seines metallischen Kor­ pus zu den Holzblasinstrumenten zählt? Damit passt es umso schöner zu den Wendt & Kühn-Hasenmusikanten, die ebenfalls aus bestem Holz gefertigt sind: Die Körper und Ohren sind aus Linde, die Brettchenarme und -beine werden aus Buchenholz gesägt. Mehr zu diesem spannenden Thema lesen Sie in der gro­ ßen Titelgeschichte dieser Ausgabe zum Thema Holz.


Tiefe Töne

Ein kleiner Engel mit großem Instru­ ment – so groß, dass der Musikant auf einer Bank Platz genommen hat. Es ist ein gewichtiges Musikinstrument, das im Orchester für die tiefsten Töne bei den Holzbläsern sorgt: das Kontrafagott. Es erzeugt die dunklen Klänge der KontraOktave. Im Prinzip ist es wie ein Fagott, das aufs Doppelte verlängert wurde. Die Herausforderung, dieses außergewöhnli­ che Instrument als Accessoire für einen Grünhainichener Engel® zu gestalten, ist hervorragend gelungen – man spürt förm­ lich, wie viel Freude dem Engel das Musi­ zieren bereitet.

Margeritenengel,

Margeritenengel,

Margeritenengel,

sitzend, mit Becher

sitzend, mit

sitzend, mit

und Krug

Weihnachtsmann

Spielzeugente

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634/70/29

634/70/30

E r f ü llt e w ü n s c h e

Die fleißigen Helfer des Weihnachts­ mannes geben sich auch in diesem Jahr ein Stelldichein und bekommen tat­ kräftige Unterstützung. Der rot bemän­ telte Gabenbringer ist sogar höchstper­ sönlich mit von der Partie: Als winziger Weihnachtsmann, nicht mal drei Zen­ timeter groß, nimmt er einen Brief von einem Margeritenengel entgegen. Was wohl darin steht? Bestimmt der geheime Wunsch eines Kindes, der in der Weih­ nachtswerkstatt mit viel Fleiß und Liebe erfüllt wird. Vielleicht wünscht sich der Absender ja eine kleine gelbe Holzente

zum Nachziehen, wie sie der zweite Mar­ geritenengel schon bereithält. Auch für die Großen haben die Weihnachtsmann­ helfer eine wunderbare Überraschung vorbereitet: eine blau-weiß gepunktete Kanne mit Becher aus Bürgel-Keramik. Das weltbekannte Design mit den hüb­ schen Tupfen und dem charakteristischen Blau aus der Thüringer Töpferstadt Bür­ gel ist ein geschmackvolles Accessoire für den Margeritenengel.

E n g e l m i t Ko n t r afa g o t t, s i t z e n d

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F a r b e n f r o h e r F r ü hl i n g s b o t e

Der Reigen der Blumenkinder wird fortgeführt – mit einem charmanten Jungen, der voller Stolz einen leuchtend gelben Krokus trägt. In seiner farbenfrohen Gestaltung reiht er sich harmonisch in die von Firmengründerin Grete Wendt geschaf­ fene Gruppe der Blumenkinder ein, wie schon das Mädchen mit Sternmiere, das im letzten Jahr eine stilvolle Premiere erlebte. Liebevolle Details verleihen dem Krokusjungen Ausdruck und Charme: die raffinierte rote Jacke, der schwungvolle Schritt, die zart geringelte Mütze. Der Krokus ist ein Meisterwerk filigra­ ner Blütenbildnerei. Beinahe echt mutet er in der feinen Aus­ führung und Bemalung an – ein Bote der schönsten Jahreszeit, die alles um uns herum zum Blühen bringt. Eines sei an die­ ser Stelle bereits verraten: Im nächsten Jahr wird eine weitere Blume in Kinderhände gelegt. Junge mit Krokus

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Kunterbuntes Kunstwerk

H a n s K u n t e r b u n t, kl e i n , mit Podest

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Mit Hans Kunterbunt, dem Kasper im karier­ ten Anzug, kehrt ein einzigartiger Klassiker aus dem Hause Wendt & Kühn nach mehr als sie­ ben Jahrzehnten zurück ins Sortiment. In den 1930er Jahren schmückte er als Titelfigur eine beliebte Kinder- und Jugendzeitschrift gleichen Namens. Die kleine Version mit einer Höhe von neun Zentimetern hat auf einem edlen grünen Podest mit goldenen Namenslettern Platz genommen. Zum solitären Kunstobjekt wird der spitzhütige Harlekin gleichsam mit einer Höhe von 35 Zentimetern. Wer eines dieser Meisterwerke zeitloser Gestaltung sein Eigen nennen möchte, sollte mit einer mehr­ monatigen Lieferzeit rechnen.

At t r a k t i v e A u f b e w a h r u n g

Sammeln Sie auch die elfpunktepost? Viele Leserinnen und Leser dieses Magazins heben die liebevoll gestalteten Hefte gern auf, um darin zu blättern. Jetzt gibt es bei Ihrem Wendt & Kühn-Fachhändler zur stilvollen Auf­ bewahrung des Kundenmagazins einen elegan­ ten Schuber, in den bis zu zwanzig Ausgaben hineinpassen. Im klassischen Wendt & KühnGrün, veredelt mit goldfarbenem elfpunkte­ post-Schriftzug, wird Ihre elfpunktepost-Bib­ liothek zum Blickfang in jedem Bücherregal – und Sie haben immer alle Hefte gut sortiert zur Hand.

e l f p u n k t e p o s t- B i b l i o t h e k

SB11PP

D e k o r at i v e r T i s c h s c hm u c k

Feiern lässt es sich das ganze Jahr – und noch schöner werden Ihre Feste mit der neuen Kerze und den dazu passenden Servietten. Kleine Gratulanten mit Blumen und Geschenken aus der Grünhainichener Manufaktur beglei­ ten Sie und Ihre Gäste an den schönsten Tagen des Jahres – zu Geburtstagen, zu Familienfei­ ern, zum Muttertag oder einfach mal so zum stimmungsvollen Kaffeetrinken an einem son­ nigen Sonntagnachmittag.

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Kerze

Servietten

„ g r at u l a n t e n “

„ g r at u l a n t e n “

WK/643

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Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, den Docht der Kerze immer schön kurz zu halten (zirka 0,5 cm), so brennt die Kerze nur innen ab. Ein Brennstopp sorgt dafür, dass sie sicher erlischt.


Der Hans Kunterbunt –

ein außergewöhnliches Meisterstück

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ot karierter Anzug, spitzer blauer Hut, die Querflöte sicher in den Händen: Vergnügt spielt der Hans Kunterbunt sein Lied. Seit jeher zog diese außergewöhnliche Figur im großen Musterschrank am Stamm­ sitz der Traditionsmanufaktur in Grünhainichen die Bli­ cke der Besucher auf sich. Vor mehr als sieben Jahrzehn­ ten wurde das kunstvolle Meisterstück erstmals im Firmen­ katalog abgebildet. Eine Figur mit Geschichte: Die Gestalt des Hans Kunter­ bunt geht auf eine Titelzeichnung der gleichnamigen Kin­ der- und Jugendzeitschrift zurück. Sie erschien von 1926 bis Ende der 1930er Jahre als Beilage der „Leipziger Neuesten Nachrichten“. Kind­ gerecht berichtete der bunte Kasper in Erzäh­ lungen, Gedichten und Bildern von der sächsi­ schen Heimat und der Handwerkskunst. Auf diese Weise sollten das Verständnis für Heimat und Natur sowie die Liebe zu allem Schönen und Bemerkenswerten gefördert werden. In diesem Jahr kehrt der Hans Kunterbunt in das Sortiment der Manufaktur zurück – erstmals in zwei verschiedenen Größen. Neben der kleinen Ausführung von neun Zenti­ metern in der Höhe und 16 Zentimetern von Fuß zu Fuß

beeindruckt der große Kasper mit seinen 35 Zentimetern Körpergröße und einer beachtlichen Beinspanne von mehr als einem halben Meter. Beiden Figuren ist eines gemein­ sam: das kunstvolle Dekor des charakteristischen rot-weiß karierten Anzugs. Das Muster erfordert beim Bemalen besonders viel Geschick, eine äußerst ruhige Hand und ein gutes Auge. Nur wenn jedes Karo auf den Millime­ ter genau sitzt, kann sich das Muster ebenmäßig über den gesamten Körper ziehen. Jede noch so winzige Abweichung würde sich mit jeder weiteren roten oder weißen Fläche ver­ stärken und die Anmutung des fröhlichen Kaspers beein­ trächtigen. D ­ eshalb wird die Figur mit dem anspruchs­ vollen Dekor ausschließlich von Malerinnen verziert, die über einen besonders großen Erfahrungsschatz ­verfügen. Handwerk und Design vereinen sich zu einem Kunstwerk – stilvoll und von zeitloser Schönheit. Jährlich in einer begrenzten Stückzahl.

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Holz braucht Zeit 10


TITE LT H E M A

Figuren aus Holz. Aus gutem Holz. Ein vielseitiger Werkstoff von einzigartiger Beschaffenheit, der die Ausdruckskraft und Dynamik der gedrechselten Figuren von Wendt & Kühn erst ermöglicht. Doch was sind die Besonderheiten des Materials, das so wunderbar wandelbar und zugleich von zeitloser Schönheit ist, das Figuren lebendig macht und selbst ein Teil des Lebens ist? Drechslermeister Roland Stanzel lädt uns ein in heilige Hallen und lüftet das Geheimnis des Werkstoffes Holz – im wahrsten Sinne des Wortes.

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in frischer Frühlingswind pfeift den Hang hinunter, als Roland Stanzel das Tor zur großen Holzlagerhalle öff­ net. Sie ist – wie sollte es anders sein – komplett aus Holz gebaut. „So wollte es Hans Wendt, als er das neue Lager 1993 errichten ließ“, erzählt der Drechsler­ meister. „Holz gehört zu Holz.“ Im Inneren ist das Holz fein säuberlich gestapelt. Noch ist Platz für weiteren Vor­ rat. „Das ändert sich bis zum Sommer“, erklärt der Holz­ experte. „Dann ist der Raum voll bis unters Dach.“ Der Bedarf für zwei Jahre wird hier gelagert, jede Holzstärke hat einen eigenen Stapel. Aufgeschnittene Stämme sind als Bretter und Pfosten auf Latten aufgeschichtet, sodass der Wind hindurchstreichen kann. Hier wird das Holz luft­

geschnittenen Holzstücken. Nummeriert, nach Holzsor­ ten und -stärken sortiert. Denn alle Holz­arten, die bei Wendt & Kühn zum Einsatz kommen, müssen jederzeit in getrocknetem Zustand verfügbar sein. Darüber wacht Roland Stanzel mit seinem Mitarbeiter Andreas Wiegner, der nicht nur den Bestand immer im Blick hat, sondern auch die Balken auf die richtige Länge zum Trocknen sägt, Gabelstapler fährt und die Loren bestückt, die das Holz auf Schienen in die Trockenkammern bringen.

„Die Freilufttrocknung braucht Geduld. Wir geben dem Holz die Zeit, die es braucht.“ getrocknet, ganz natürlich, wie unter freiem Himmel. Das spürt man, wenn man in der Halle steht. Die Wände sind nicht geschlossen, sondern aus Lamellen gefertigt, und das Gebäude ist so ausgerichtet, dass der Wind optimal hin­ durchweht. So entsteht ein Raum, in dem praktisch Außen­ klima herrscht, in dem das Holz aber dennoch vor Schnee und Regen geschützt ist. Beste Bedingungen für eine scho­ nende Trocknung. „Die Freilufttrocknung braucht Geduld. Wir geben dem Holz die Zeit, die es braucht“, erklärt Roland Stanzel. Ein Jahr Trockenzeit pro Zentimeter Dicke von jeder Seite, lautet die Faustregel. Zwölf Monate lang trocknet das Holz, das bei Wendt & Kühn verarbeitet wird, im Freiluftbereich. Danach hat es noch 15 bis 20 Prozent relative Holzfeuchte. Für die Fertigung der Figuren ist das allerdings immer noch zu viel. Deshalb gibt es nebenan, hinter einem schweren, drei Meter hohen Schiebetor, noch einen weiteren Bereich: den Trockenraum. Hier befin­ den sich 48 Palettenstellplätze mit auf einen Meter Länge

Die beiden Kammern sind die Herzstücke des beheizten Trockenbereichs. Hier wird ganz gezielt ein stabiles Klima erzeugt – mit Wärme, Wind und Luftfeuchtigkeit. Wie in der Natur. Immer wieder wird der Feuchtigkeitsgehalt direkt im Holz gemessen, bis es auf acht bis zehn Prozent relative Feuchtigkeit heruntergetrocknet ist. Das entspricht in etwa dem Klima, das in einer Wohnung herrscht – und darauf muss das Holz vorbereitet werden. „Die Figuren, die aus dem Holz entstehen, werden ihr Leben in Wohn­ räumen verbringen. Deshalb müssen wir das Holz so trock­ nen, dass es sich unter diesen Bedingungen optimal ver­ hält“, erklärt Holzexperte Stanzel. Und er hat noch einen wichtigen Tipp: „Entscheidend ist, dass diese klimatischen

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Ah o r n , 1 1 0 M i ll i m e t e r s ta r k – Drechsler­ meister Roland Stanzel beschriftet gewissenhaft die Holzstapel, die nach Holzsorten und -stärken sortiert gelagert werden. Nur so gelingt es, den Überblick zu behalten und das Holz jederzeit in getrocknetem Zustand vorrätig zu haben.

ren eine noch nie dagewesene Bewegungs­ freude und Dynamik verliehen. Als wei­ teres wichtiges Gestaltungsmittel nutzte Grete Wendt die Farbgebung. Auf den ers­ ten Blick wagt man es manchmal kaum zu glauben, dass die Figuren aus Holz sind. In ihrer strahlenden Farbpracht muten sie beinahe an wie Porzellanfiguren. Doch ein Blick auf den unlackierten Sockel verrät, dass das kleine Meisterwerk eindeutig aus Holz gefertigt ist. Holzkunst in ihrer schönsten Form. Bedingungen für die Figuren immer beibehalten werden, denn das Holz nimmt auch später noch Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Wer also die Figuren in ungeheizten oder feuchten Räumen wie im Keller oder auf dem Dach­ boden lagert, riskiert, dass das Holz arbeitet. Dadurch kann zum Beispiel der Lack abplatzen oder Leimstellen können sich lösen. Am besten ist es, wenn man die Figuren immer in der Wohnung aufbewahrt.“ In guter Tradition

Mit der Entscheidung, ihre Entwürfe als Holzfiguren zu fer­ tigen, folgte Firmengründerin Grete Wendt der Berufung ihres Vaters. Albert Wendt war 35 Jahre lang Direktor der Grünhainichener Gewerbeschule. Schon als junges Mäd­ chen kam Grete Wendt so mit dem Werk­ stoff Holz in Kontakt und verbrachte viele Stunden in den Werkstätten der Grünhai­ nichener Holzspielzeugmacher. Drechseln und Schnitzen waren ihr sozusagen in die Wiege gelegt. Und doch gelang es ihr, sich von den Überlieferung­en zu lösen und ihren Figuren einen ganz eigenen Aus­ druck und eine unverwechselbare For­ mensprache zu geben. Dies schaffte sie durch gekonnte Anschnitte, die den Figu­

bei Wendt & Kühn: In den frühen Jahren lagerte das Holz unter freiem Himmel direkt neben dem Fachwerkhaus, auf einem Platz an der Straße. Angeliefert wurde es mit Pferdefuhrwerken. Das Abladen und Transportieren des Holzes war mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. Um 1940 wurde dann dieser überdachte Holzschuppen gebaut, in dem das Holz vor Nässe geschützt unter Freiluftbedingungen trocknen konnte. 1993 beschloss Hans Wendt den Bau der modernen Holzlagerhalle außerhalb des Firmengeländes am Ortsrand von Grünhainichen. Historisches Holzlager

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A u f d i e i n n e r e n W e r t e ko mm t e s a n

Damit die Farben der Wendt & Kühn-Figuren so wunder­ bar leuchten, muss das Holz bestimmte Voraussetzung­en erfüllen. Die Oberfläche muss glatt sein, feinporig und möglichst ohne Struktur. So kann die Grundierung opti­ mal am Holz haften, und es entsteht ein schöner, sanfter Glanz. Für die Herstellung der Figuren werden hauptsäch­ lich Linde, Ahorn und Buche verwendet – allesamt einhei­ mische Hölzer. Figurenteile, die aufwendig manuell bear­ beitet werden – zum Beispiel Engelarme, Hüte oder die Hosen der Blumenjungen – sind aus Linde gefertigt. Linde ist weich, zugleich zäh und setzt der Bearbeitung nur einen geringen Widerstand entgegen. Deshalb ist dieses Holz bei Drechslern seit Jahrhunderten so beliebt.


kl e i n e h o l z k u n d e Noch heute kommen für die Wendt & Kühn-Figuren die­ selben Hölzer zum Einsatz wie zu Grete Wendts Zeiten: Ahorn für die Engelkörper, Buche für die Beine, Fichte für die Spieldosen. Letzteres hat einen ganz besonderen Grund: Fichte klingt. Das spürt man schon, wenn man auf ein trockenes Stück Fichtenholz klopft. Schnell durch­ dringt der Schall das Holz, es entsteht ein intensiver Klang. Deshalb werden die Resonanzböden der Spieldosen aus Fichtenholz gefertigt, ebenso wie die Seitenwände der ecki­ gen Dosen und die kugelförmigen Körper der kleinen Spieluhren. Der Spieldosenkörper wirkt wie ein Verstär­ ker für den Klang des Musikwerks. Ohne diese Resonanz­ hülle wäre die Melodie kaum hörbar. „Bei uns kommt es vor allem auf die inneren Werte des Holzes an“, erklärt Roland Stanzel. „Die Eigenschaften sind entscheidend für die Qualität.“ Wa l d f r i s c h g e s c hl a g e n , sägefrisch geliefert

Damit eine konstant hohe Holzqualität gewährleistet wer­ den kann, bezieht Wendt & Kühn das Holz direkt vom Sägewerk. „Waldfrisch geschlagen und im Sägewerk frisch eingeschnitten, wird das Holz in der Manufaktur angelie­ fert – in genau den Qualitäten und Abmaßen, die für die Fertigung der Figuren erforderlich sind“, erläutert Meis­ ter Stanzel. Die Holzhändler und Sägewerke wissen genau, worauf das Traditionsunternehmen Wert legt, und sie wäh­ len das Holz speziell für diese Anforderungen aus. „Wir verwenden viele besondere Stärken und Zwischenstär­ ken von neun bis 110 Millimetern“, verrät der Holzspe­ zialist. „Wir lassen das Holz passgenau liefern, um mög­ lichst wenig Abfall zu erzeugen. Schließlich tragen wir eine große Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit diesem wertvollen Rohstoff!“ Ein dreiviertel Menschen­ leben dauert es, bis Holz nutzbar wird. Deshalb achtet Wendt & Kühn streng darauf, die Ressourcen zu scho­ nen. Späne, Reststücke und sonstige Holzabfälle werden in einer speziellen Späneheizung zu Energie umgewandelt, mit der die Werkstatträume beheizt werden. Und was ist für Roland Stanzel das Schönste am Holz? „Der Duft“, verrät er ohne Zögern und erzählt: „Wenn ich im Urlaub bin, vermisse ich diesen typischen Geruch. Und wenn ich dann wiederkomme und in die Werkstatt trete, atme ich ganz tief ein und denke: ‚Ja, so riecht Wendt & Kühn!‘“

Jedes Holz hat seine Stärken. Und ganz besondere Eigenschaften, die es für bestimmte Teile oder Bearbeitungs­ techniken qualifizieren. Warum Linde gut steht und Fichte klingt, erfahren Sie in dieser kleinen Übersicht.

Linde

Ah o r n

DAS traditionelle Holz für Drechsler und Schnitzer. Sehr feinporig, glatte Struktur. Mittelweich und zäh zugleich. Lässt sich sehr gut in alle Richtungen bearbeiten. Die helle, geschlossene Oberfläche eignet sich für eine feine Bemalung. Außerdem ist Linde „standfest“, das heißt, sie verändert sich nach der Trocknung nur noch geringfügig.

Mittelhart, hell, lässt sich gut maschinell bearbeiten. Wird oft für Engelkörper verwendet. Wie auch Linde und Buche ist der Ahorn ein Reifholzbaum, der keinen sichtbaren Kern ausbildet, weshalb das Holz durch den gesamten Stammquerschnitt eine einheitliche Färbung und Struktur aufweist.

Buche

Fichte

Europas wichtigster Wirtschaftsbaum. Hartholz, lässt sich sehr gut maschinell bearbeiten. Hervorragend geeignet zum Bohren, Sägen, Fräsen, Drechseln. Wird zum Beispiel für Engelbeine, Lichtnäpfe und Köpfe verwendet. Sehr glatt und feinporig, feine Struktur, lässt sich gut bemalen.

Nadelholz mit sehr guten ­Resonanzeigenschaften, wird deshalb für die Herstellung der Spieldosenkörper von Wendt & Kühn verwendet. Sehr weich und hell, stark gemasert mit deutlich aus­ gebildeten Jahresringen.

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E i, E i, E i

B

Weniger bekannte Osterschätze vorgestellt

unt bemalte Eier gehören zu Ostern wie der Tannen­ baum zum Weihnachtsfest. Das sahen wohl auch Fir­ mengründerin Grete und Gestalterin Olly Wendt so. Blickt man in die Regale des großen Musterarchivs, entdeckt man eine Vielzahl kunstvoll ver­ zierter Ostereier. Sie zählen zu den weni­ ger bekannten Entwürfen aus den frü­ hen Jahren der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn. Bereits in den 1930er Jahren entstanden vielfältige Motive – in Größe, Form und Farbe ganz verschieden. Das größte Ei beeindruckt mit über 30 Zentimetern Höhe, das kleinste misst nur wenige Zentimeter. Während die Mini­ aturvarianten an Frühlingszweigen hän­ gend ihren Platz fanden, wurde die Unter­ seite der größeren Exemplare flach gestal­ tet, sodass sie sich stehend dekorieren lie­ ßen. Einige Eier verbargen in ihrem Inneren sogar ein Geheimnis: Nach

Ostermädchen mit Schürze

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dem „Matrjoschka-Prinzip“ entdeckte der Sammler immer weitere kleine Eier. Vor allem Olly Wendt hatte ein Faible für die Gestaltung von Ostereiern. Sie kreierte Muster mit floralen Elementen, detail­ reichen Ornamenten und geometrischen Verzierungen. Um einen besonderen Akzent zu setzen, versah sie einige Eier zusätzlich mit einer feinen Litze aus gold­ farbenem Papier. Die Gestalterinnen entwarfen aber nicht nur einzelne Eier, sie kombinierten sie auch mit anderen Figuren. Bereits der Katalog von 1930 zeigt Hasen, Küken und Engel mit Ostereiern. Sogar die Heinzelmännchen halfen bei den Oster­

vorbereitungen und malten, mit Pinsel und Farbpalette ausgestattet, kunstvolle Muster auf die hölzernen Eier. Viele dieser historischen Entwürfe ruhen heute als gut behütete Schätze im Mus­ terarchiv in Grünhainichen. Auf öster­ liches Dekorieren mit Wendt & Kühn müssen Sammler und Liebhaber den­ noch nicht verzichten. So zeigen sich fröhliche Osterboten im aktuellen Sorti­ ment: Die Mädchen haben ihre schöns­ ten Kleider angezogen und sammeln die Eier in Schürze, Korb und Wagen. Das wohl größte Osterei hat ein Junge gefun­ den – stolz trägt er es zu seinen Freunden. Lassen Sie sich von dieser Beschwingtheit mitnehmen: Laden Sie zum gemeinsa­ men Osterspaziergang und zur mun­ teren Eiersuche ein. Folgen Sie den vergnügten Kindern mit einer far­ benfrohen Osterdekoration.

Junge mit g r o SS e m O s t e r e i

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S c h a u ta g e

mit bleibendem Eindruck

Wissen Sie, wie viele Arbeitsschritte nötig sind, um ein Blumenkind, einen Engel oder eine Spieldose herzustellen? Wir zeigen es Ihnen gern und öffnen vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 jeweils von 10 bis 17 Uhr unsere Werkstatt-Türen, um Sie wie alle Jahre teilhaben zu lassen an der meisterlichen Entstehung unserer beliebten Figuren.

S

o traditionell unsere Schautage inzwi­schen geworden sind, so besonders werden sie Ihnen in diesem Jahr vor­ kommen. Im Vorwort haben Sie sicher gelesen, dass wir auf unserem Manufakturgelände ein neues Gebäude für die Packerei und die Versandabteilung errichten wer­ den. Die umfangreichen Baumaßnahmen dazu haben bereits begonnen. Während Sie unsere Werkstätten wie gewohnt über die August-Bebel-Straße erreichen, begegnen Ihnen an der Chem­ nitzer Straße die ersten Spuren unserer großen Zukunftspläne. Deshalb wird das Musterzimmer in diesem Jahr verschlossen sein.

Sie können jedoch zu den Ersten gehören, die unser Bauvorha­ ben aus nächster Nähe betrachten. Mehr noch: Wir laden Sie ein, direkt an der Baustelle Ihre Gedanken zu unseren Plänen und zum bevorstehenden 100. Geburtstag von Wendt & Kühn im Jahr 2015 einem Bau-Tagebuch anzuvertrauen. Ihre Eintragun­ gen finden sich dann in der neuen Erlebniswelt wieder. Die Schautage vereinen in diesem Jahr Christi Himmelfahrt und den Kindertag. Grund, Sie zu überraschen: In einem eigens eingerichteten Postamt können Sie Ihre persönlichen Grüße in Form einer Postkarte selbst gestalten und versenden. Die jüngs­ ten Besucher erwartet an allen vier Tagen ein farbenfrohes Kin­ derprogramm. Um bequem die Werkstattgebäude, das Postamt und unsere geöff­ neten Verkaufsstellen zu erreichen, richten wir für Sie einen kos­ tenfreien Shuttleservice ein. Erstmals werden zu diesen Schautagen der Engel mit Kuchen und zwei Mädchen mit Lampions zum Verkauf angeboten. Wenig spä­ ter sind diese drei Figuren bei allen Wendt & Kühn-Fachhänd­ lern erhältlich. S c h au tag e-T e r m i n e 2014

engel mit

mädchen mit kurzem

kuchen

lampion, gestreift

m ä d c h e n m i t wa g e n u n d ja pa n i s c h e m l a m p i o n

650/154

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Schautage in den Werkstätten von Wendt & Kühn in Grünhainichen 29.05. – 01.06.2014 (Christi Himmelfahrt) · 10 bis 17 Uhr 29.11. – 30.11.2014 (1. Advent) · 10 bis 17 Uhr Schautage in der Wendt & Kühn Figurenwelt in Seiffen 19.04. – 20.04.2014 (Ostern) · 10 bis 17 Uhr 18.10. – 19.10.2014 (Tag des Handwerks) · 10 bis 17 Uhr

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Von Grünhainichen nach

Hollywood

In den Hauptrollen: Tom Hanks und Emma Thompson. In einer weiteren Rolle: die Figuren von Wendt & Kühn. Als Requisiten schmücken sie die original­ getreue Nachbildung des Arbeitszimmers von Walt Disney im HollywoodStreifen „Saving Mr. Banks“, der seit 6. März in den deutschen Kinos läuft.

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s war an einem Montagnach­ mittag im Oktober 2012. Die Vertriebsabteilung von Wendt & Kühn erhielt eine E-Mail mit dem Betreff „Disney“. Beim Weiterlesen bekam die Exportmitarbeiterin leuchtende Augen. Es war tatsächlich eine Nachricht aus Hollywood! Genauer gesagt: eine Anfrage von den Walt Disney Studios. „Ich konnte es zunächst gar nicht glauben“, erzählt Christiane Burkert. Noch heute glühen ihre Wangen, wenn sie an diesen Mon­ tag zurückdenkt. „Die Studios planten einen Film über die Geschichte, wie Fir­ mengründer Walt Disney die Autorin von ‚Mary Poppins‘ mit viel Charme und Geschick überzeugt, ihr berühmtes Kin­ derbuch von ihm verfilmen zu lassen.“ Walt Disney war ein großer Fan der Wendt & Kühn-Figuren. Einige von ihnen schmückten sein Arbeitszimmer. Da Disneys Büro im Film eine wich­ tige Rolle spielt, wollten es Bühnenbild­ ner Michael Corenblith und Dekorateu­ rin Susan Benjamin möglichst originalge­ treu rekonstruieren. Dazu benötigte die Dekorateurin die Wendt & Kühn-Figu­ ren, die sich einst im Besitz von Walt Dis­ ney befanden. Und zwar schon in sie­ ben Tagen! Am Montag darauf sollten

D i e s e u n d w e i t e r e F i g u r e n schickte Wendt & Kühn an das Filmset in Hollywood. Ein Glück für die Produktionsfirma: Die Blu­ menkinder und Spieldosen werden heute noch genauso hergestellt wie in den 1960er Jahren, in denen der Film spielt.

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die Dreharbeiten beginnen, Tom Hanks alias Walt Disney stand sozusagen schon in den Startlöchern. Anhand der mitge­ schickten Fotos von Walt Disneys Arbeits­ zimmer wurden bei Wendt & Kühn im Handumdrehen die Figuren zusammen­ gepackt, die einst das Büro des Filmmo­ guls zierten: ein Blumenkind mit Son­ nenblume, eine runde Spieldose, Mari­ enkäfer, Schmetterlinge und eine Gänse­ familie. Noch am selben Tag gingen die Figuren auf die Reise nach Amerika. Was für ein Glück für die Produktions­ firma, dass es all die Figuren noch unver­ ändert gibt – und zwar genauso wie in den 1960er Jahren, in denen der Film „Saving Mr. Banks“ spielt. Unverändert und ori­ ginalgetreu. Das ist die Philosophie von Wendt & Kühn. Denn Mustertreue ist das oberste Prinzip der Traditi­ onsmanufaktur, die den Figuren­ schatz, den Firmengründerin Grete Wendt in über sechzig Jahren krea­ tiver Tätigkeit schuf, mit Sorgfalt hütet

und behutsam weiterführt. In Hollywood konnte man es kaum glauben. „Vielen Dank für die gute und schnelle Zusam­ menarbeit. Walts Arbeitszimmer sah wun­ derbar echt aus. Ich glaube, dass Ihnen der Film sehr gefallen wird!“, schrieb Dekora­ teurin Susan Benjamin in ihrer Dankes­ karte an die Grünhainichener Manufaktur. Und tatsächlich: Bei den Gesprächen, die Tom Hanks in seiner Rolle als Walt ­Disney im rekonstruierten Büro des Filmprodu­ zenten führt, sind die Wendt & KühnFiguren wunderbar zu erkennen. Wich­ tige Requisiten, die der Verfilmung ein authentisches Flair verleihen. Wie aber kam es, dass Walt Disney die Figuren von Wendt & Kühn kannte und liebte? In ihren Kindheits­ erinnerungen erzählte seine kürzlich verstorbene Toch­ ter Diane Disney Miller: „Mein Vater sammelte alles, was ihn interessierte … Bei seinen Reisen ging er mit Mutter


gerne einkaufen, wie es Touristen eben so machen. Sie fanden viele besondere kleine Dinge, die ihnen Freude berei­ teten und von denen er sich vorstellen konnte, dass sie seinen Töchtern gefallen würden.“* Eine Mitarbeiterin des Walt Disney Family Museums in San Francisco bestätigt: „Walt Disney liebte Miniatu­ ren und brachte viele von seinen Reisen mit.“ Offensichtlich faszinierten ihn auch die kleinen Holzfiguren aus dem fernen Deutschland, aus den Grünhainichener Werkstätten von Wendt & Kühn. Viel­ leicht haben sie ihn sogar zu einigen sei­ ner Filmfiguren in­spiriert. Seine Tochter Diane Disney Miller berichtete: „Vater wusste feine Holzarbeiten sehr zu schät­

zen. Sein Vater war Zimmermann, und in seiner Jugend half er ihm oft bei der Arbeit.“* Er hatte sogar eine eigene Holz­ werkstatt, in der er viele Stunden bei sei­ nem Hobby verbrachte. Seine Fami­ lie wusste um diese Liebe. Eine Muse­ umsmitarbeiterin berichtet: „Diane hat mir persönlich erzählt, dass sie und ihre Schwester Sharon zusammen mit ihrer Mutter Lillian ihrem Vater viele Wendt & Kühn-Figuren schenkten.“ Auch seine Mitarbeiter soll der Studio­ boss mit den Figuren aus Grünhainichen erfreut haben. Auf persönlichen Wunsch von Diane Disney Miller sind die Figu­ ren von Wendt & Kühn im Museums­ shop des Walt Disney Family Museums erhältlich – wunderschöne Kindheitser­ innerungen an ihren berühmten Vater. Das Unbeschwerte, Kindliche ist es wohl auch gewesen, was Walt Disney an den Figuren von Wendt & Kühn so gefiel. Bringen sie doch auf unverwechselbare Weise eine Weltsicht zum Ausdruck, die Grete Wendt mit dem fantasievollen Film­ produzenten teilte. Wie sagt Tom Hanks alias Walt Disney so passend im neuen Film: „Nichts ist schöner, als die Welt durch die Augen eines Kindes zu sehen“. Grete Wendt hatte das immer getan.

D i e s e s z e n e aus dem Film zeigt die detailgetreue Nachbildung des Arbeitszimmers von Walt Disney mit zahlreichen persönlichen Gegenständen. Im Hinter­ grund das Regal mit Figuren von Wendt & Kühn – zum Beispiel die kleinen runden Spiel­dosen „Abend­ lied“ und „Frühlingsreigen“ am ­äußeren rechten Rand des oberen und mittleren Regalbodens. Das Regal mit den neuen, nachgelieferten Figuren von Wendt & Kühn ist bereits im Trailer zum Film „Saving Mr. Banks“ zu sehen: www.wendt-kuehn.de/mrbanks

D i e s e D a n k e s k a r t e a u s H o lly w o o d

erreichte Wendt & Kühn nach dem Filmdreh.

* Quelle: Ausstellungstext im Walt Disney Family Museum, San Francisco

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lebendige tradition

| Te i l 6

Weihnachten in – ohne Punta del Este Wendt & Kühn unvorstellbar 11.638 Kilometer liegen zwischen Grünhainichen im Erzgebirge und Punta del Este in ­Uruguay. Und doch ist die Entfernung für Ursula Spiller nicht zu groß, um ihre Leidenschaft zu leben: Grünhainichener Engel ®. Immer wieder erfüllt sie sich ihren Traum – wenn der Postbote einmal im Jahr bei ihr klingelt und neue Lieblingsstücke aus dem Dorf der Engel bringt.

ließ sie eigens in Grünhainichen beschriften. Nach zweimonatiger Reise traf das Geschenk pünktlich und unversehrt bei Julieta ein. „Sie war glücklich, so etwas Besonderes geschenkt zu bekommen.“ In ihrem Zimmer daheim in Montevideo hat die Uhr einen besonderen Platz an der Wand erhalten.

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hre Liebe zu den Grünhainichener Engeln® geht zurück bis in ihre Kind­ heit. Ein einziges Schmuckstück hat ihre Leidenschaft entfacht: die Spiel­ dose „Weltkugel“ mit fünf schweben­ den Engelmusikanten im Halbmond sitzend. „Die Spieldose stand immer in einer Glas­ vitrine, in der meine Eltern wertvolle Dinge aufbewahrten. Weihnachten wurde sie her­ ausgeholt. Als kostbaren Schatz behütet, durfte ich nur unter den wachsamen Augen und den schützenden Händen meines Vaters das Spielwerk aufziehen. Wenn sich die Engel zur Melodie ,Stille Nacht‘ drehten, war ich glücklich. Das ist für mich Weihnachten – bis heute“, schwärmt Ursula Spiller. Wie diese Spieldose nach Montevideo in ihr Elternhaus kam, in dem ein Teil der Familie noch heute wohnt, weiß die 75-Jährige nicht. Sicher ist: Ihre Familie hat deutsche Wurzeln. Sie selbst ist in Uruguay geboren. Sie denkt, die Figuren waren in ihrer Familie der Inbegriff für deut­ sche Weihnachten. Außer der Spieldose zier­ ten auch viele schwebende Engelmusikanten den Weihnachtsbaum. „Mich fasziniert die Schlichtheit der Figuren. Und deshalb bin ich bis heute Fan. Nicht nur, dass ich die weihnachtlichen Traditionen unserer Familie fortführe, ich gebe sie weiter“, sagt die fröhliche Pensionärin in fast akzent­ freiem Deutsch. Diego, einen ihrer drei Söhne, hat sie bereits angesteckt. Auch er ist stol­ zer Besitzer einer Spieldose. Und ihre Enke­ lin Julieta teilt ihre Begeisterung sowieso. Zu ihrem 15. Geburtstag vor zwei Jahren erhielt sie von ihrer Großmutter eine gelbe Wand­ uhr mit ihrem Namen darauf. Ursula Spiller

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Der Kontakt zu Wendt & Kühn geht auf eine Traumreise 1987 zurück. „Meine Freunde in Kempen in der Eiffel fragten mich, ob ich einen Weihnachtswunsch habe. Ich habe ihnen von meinem Traum erzählt, einmal zur Weihnachtszeit in Deutschland zu sein. Zehn Tage später war ich da. Mit Freude sah ich in einem eleganten Geschäft am Markt­ platz meine geliebten Engel“, erzählt sie noch immer euphorisch. Zu den ersten Artikeln, die sie kaufte, gehörte die Spieldose „Weltku­ gel“. Endlich besaß sie ihr Lieblingsstück aus der Kinderzeit selbst. Die ihres Vaters hat eines ihrer Geschwister geerbt. Und mit der Adresse von Grünhainichen in der Tasche wuchs ihre Sammlung allmählich – nun im ehemaligen Ferienhaus der Familie in Punta del Este, in dem sie seit 25 Jahren wohnt.

U r s u l a S p i ll e r auf dem Arm ihrer Mutter vor dem mit Wendt & Kühn-Engeln geschmückten Weihnachtsbaum in Montevideo, 1941

Heute stehen in Ursulas Bibliothek alte und neue Engelmusikanten beisammen – das ganze Jahr. Die Spieldose allerdings holt sie traditio­ nell nur zur Weihnachtszeit heraus. Auf dem Esstisch stehend, spielt sie bereits morgens ihre Lieblingsmelodie aus den Kindertagen – mit dem heute 36-stimmigen Spielwerk klangvol­ ler als damals, als die Melodie in 28 Stimmen ertönte. Die elfpunktepost, die Ursula Spiller regel­ mäßig erhält, sorgt dafür, dass einmal im Jahr der Postbote bei ihr klingelt und sie ein Paket mit Figuren aus dem entfernten, im Herzen immer nahen Grünhainichen emp­ fangen kann. Und wer weiß, vielleicht holt die engelverliebte Rentnerin ihre Engel eines Tages selbst in Grünhainichen ab? „Dann mit meiner inzwischen 17-jährigen Julieta“, sagt sie. Und: Sie sei bereit.


leserpost

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n den letzten Tagen habe ich wieder und wieder die Ausgabe Herbst/Win­ ter 2013 der elfpunktepost durchgeblät­ tert und mich – wie jedes Mal – an dem Magazin erfreut. Meine zuletzt erworbene Figur war übrigens das Schulmädchen aus Heft 16 für mein jüngstes Enkelchen Alba zum diesjährigen Schuleintritt. Das haben Sie wirklich ganz wunderbar hergestellt und ich habe damit einen tollen Eindruck bei allen Gästen hinterlassen. M. Loose

| Ha n a u

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edes Jahr, wenn die Adventszeit beginnt, nimmt unser großes Orchester an prominenter Stelle im Kaminzimmer Aufstellung, um uns während der Weih­ nachtswochen musikalisch und optisch zu unterhalten. Welch eine Freude es immer ist! Die Sammlung der kleinen Weihnachtsengel begann vor vielen Jah­ ren (1979) in Berlin eher unfreiwillig, hat sich dann aber zu einer lieben Aufgabe entwickelt. Sicher spielte die Tatsache, dass wir lange im Ausland gelebt haben (ca. zwei Jahrzehnte in Kanada) eine ent­ scheidende Rolle, denn dort waren die kleinen Musikanten liebe Botschafter aus der Heimat. D. Laschinsky

| Wa k e n d o r f

arbeitern und Gestaltern im Unterneh­ men Wendt & Kühn stets gute Gesund­ heit und auf dieser Grundlage weiter­ hin künstlerische Einfälle, umgesetzt mit einer glücklichen Hand, zur Freude vie­ ler Kunden im In- und Ausland. C . u n d J . L e hm a n n

| Berlin/Luckau

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ch sammle Ihre wunderbaren Engel und Spieldosen seit mehr als 40 Jah­ ren. Betreten Gäste mein Zuhause, wer­ den Sie von den schönen Figuren empfan­ gen. Immer wieder bekomme ich Kompli­ mente dafür und werde gefragt, wo diese Figuren gekauft werden können. Vor fünf Jahren habe ich außerdem begonnen, Ihre Figuren für meine Nichte zu sammeln. Wenn Sie einmal größer ist, soll sie sich an der Schönheit Ihrer Produkte erfreuen. K. Munslow

| St o n e , G r o ß b r i t a n n i e n

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ir waren am Himmelfahrtstag in Ihren Werkstätten. Ein wahres Ver­ gnügen, ein Augenschmaus. Wir, die die Engel und Blumenkinder bereits seit 30 Jahren sammeln und die kleinen Wesen lieben, lieben sie nach diesen Schautagen umso mehr. Eine sehr gelungene Präsen­ tation. E. Fey

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as für eine Freude: Aus dem Urlaub kommend, den kleinen Engel auf der Sternschnuppe so heil und unver­ sehrt wiederzusehen! Sie haben wirk­ lich ein Meisterwerk vollbracht. Meine Mutter hatte ihn im Januar 1945 auf der Flucht von Stettin schnell in die Mantel­ tasche gesteckt. Das ist dem Engel nicht sonderlich gut bekommen. Die Unacht­ samkeit von uns Fünfjährigen, die ihn in die Nähe von einem brennenden Kerzen­ stummel rückten, um ihn besser betrach­ ten zu können, hat ihm ebenfalls tüchtig zugesetzt. Trotzdem hing er in jedem Jahr im Tannenbaum, etwas versteckt, doch er gehörte dazu. Vor vielen Jahren habe ich diesen, jetzt so liebevoll restaurierten Elfpunkteengel geerbt. Alle Jahre hat er meine Kinder und nun auch die Enkel­ kinder begleitet. Ich danke Ihnen so sehr für die gelungene Restaurierung. Nun wird er im Mittelpunkt und ganz vorn seinen Ehrenplatz zwischen den anderen Elfpunkteengeln erhalten. R . V o lkh e i m e r

| Ottendorf

| Michelstadt

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bermals ist ein Weihnachtsfest vorü­ ber, und das sich zwischen den Fes­ ten erneut vergrößerte Engelsorchester konnte wieder liebevoll in die „Schlum­ merkiste“ gebettet werden. Diese Wun­ derwelt war wie bisher ein phantastischer Anblick für die Familie, für Verwandte und Bekannte, nunmehr auf dem 5-stu­ figen Engelberg mit elektrischem Lichter­ bogen. Wie hat alles begonnen? Nach der erstmaligen Entdeckung in einem Spezial­ geschäft in Berlin schärfte sich unser Blick für die wunderschöne Figurenwelt aus dem Erzgebirge. Wir wünschen allen Mit­

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lehren Sie unsere E n g e l d a s Fl i e g e n

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ede Figur und jede Spieldose aus unseren Grünhainichener Werk­ stätten ist ein kleines Kunstwerk. Geschaffen in liebevoller Hand­ arbeit von versierten Mitarbeiterin­ nen und Mitarbeitern. In fünf Meis­ tereien wird beim Drechseln, Leimen, Tauchen und Bemalen sowie beim Ver­ packen fortgeführt, was Grete Wendt und Olly Wendt, geborene Sommer, in den Jahrzehnten ihres Wirkens in der Manufaktur geprägt haben: eine einzig­ artige Verbindung von unverwechselba­ rem Design und höchsten Ansprüchen an die Qualität. Für Artikel, die charak­ teristisch sind und durch ihre Ausstrah­ lung Menschen in aller Welt begeistern.

So gestalten wir das Heute und bli­ cken in die Zukunft. Wollen Sie Teil dieser Faszination werden? Inte­ ressenten mit einem Abschluss als Holzspielzeugmacher(in) oder mit lang­ jähriger Berufserfahrung in der Herstel­ lung von Figuren oder Gegenständen aus Holz beziehungsweise Porzellan bie­ ten wir eine anspruchsvolle Beschäfti­ gung mit leistungsgerechter Bezahlung. Wenn Sie über Fingerspitzengefühl, Sorgfalt und hohes Qualitätsbewusst­ sein verfügen und unseren berühmten Elfpunkteengeln das Fliegen beibringen wollen, dann bewerben Sie sich bei uns. Über diese beruflichen Perspektiven bei Wendt & Kühn können Sie gern auch Freunde und Bekannte informieren. Details zu möglichen Arbeitsinhalten und -bedingungen sowie zu den Maß­ nahmen unseres betrieblichen Gesund­ heitsmanagements erläutert Ihnen gern unser Leiter Produktion und Technik, Enrico Schwalbe. Kontakt: Wendt & Kühn KG Enrico Schwalbe Chemnitzer Straße 40 09579 Grünhainichen Telefon: (037294) 86 155 Enrico.Schwalbe@ wendt-kuehn.de www.wendt-kuehn.de

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n a c h g e z ä hlt

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Seiten mit schönen Ge­schichten und span­ nenden Ereignissen – diese Worte beschreiben wohl am besten die Firmenchronik „Unsere Geschichte“ von Wendt & Kühn. Beim Blättern und Lesen in diesem besonderen Buch kön­ nen sich Freunde und Liebhaber des Tradi­ tionsunternehmens in Worten und Bildern auf eine Reise durch die beinahe 100-jäh­ rige Firmengeschichte begeben. Erzählt wird von den ersten Jahren, großen Erfol­ gen und schwierigen Zeiten. Von Ver­ gangenheit und Gegenwart, geprägt von beeindruckenden Persönlichkeiten, außer­ gewöhnlichen Ideen und deren einzigar­ tiger Umsetzung. Sorgfältig recherchiert und reich bebildert, mit seltenen histori­ schen Aufnahmen, lässt dieses Buch den Leser in die Historie der Manufaktur ein­ tauchen. Entwurfszeichnungen gewäh­ ren Einblicke in das künstlerische Schaf­ fen. Zu bestaunen sind auch Figuren, die wohlbehütet im großen Musterarchiv des Grünhainichener Stammsitzes aufbewahrt werden. Ein fesselndes Zeitdokument, in dem sich Vergangenes mit Gegenwärtigem vereint und so eine einzigartige Geschichte lebendig werden lässt. Sie erhalten die Fir­ menchronik bei Ihrem Wendt & KühnFachhändler oder durch eine Bestellung bei uns per E-Mail an info@wendt-kuehn.de.


SAC H SENS G L ANZ L IC H TER

| Te i l 4

V ORSC H AU

Wenn sich die Schatzkammer öffnet

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r wird beschützt und behütet wie der eigene Augapfel: der Muster­ schatz der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn. Er umfasst etwa 1.500 Figurenentwürfe von Grete Wendt, Mar­ garete Kühn und Olly Wendt, geborene Sommer. Ebenso wie mehr als 1.000 Zeichnungen, die in den Archiven in Grünhainichen aufbewahrt werden. Was geschieht, wenn diese Schatzkammer geöffnet wird und eine kleine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berat­ schlagt, welche Figuren in den kommen­ den Jahren ins aktuelle Sortiment von Wendt & Kühn aufgenommen werden? Was gilt es zu erforschen? Wie lange dau­ ert es, bevor ein historisches Muster in die heutige Fertigung übernommen werden kann? In der Herbstausgabe, die im September 2014 erscheint, weihen wir Sie ein, wie wir das Vermächtnis unserer Firmengrün­ derinnen behutsam weiterentwickeln und unter welchen Gesichtspunkten wir die Ideen und Wünsche unserer Sammler und Liebhaber für das Sortiment prüfen. Wie kann es bei Wendt & Kühn etwas „Neues“ geben, ohne sich vom Musterschatz zu entfernen? Bleiben Sie gespannt, was das 100. Firmenjubiläum im Jahr 2015 für Sie bereithält!

Schloss Wackerbarth: Willkommen in Sachsens Reich der Sinne

K

ennen Sie Radebeul? Die Garten- und Villenstadt vor den Toren Dresdens gilt als das Herzstück der Sächsischen Weinstraße. Hier befindet sich das Reich der Sinne: Schloss Wackerbarth. Wo einst August der Starke rau­ schende Feste feierte, erwartet heute Europas erstes Erlebnisweingut seine Gäste. Zu verdanken hat Sachsen dieses barocke Kleinod August Christoph Graf von Wackerbarth. 1730 schuf er die romantische Schloss- und Gartenanlage mit dem Lusthäuschen Belvedere. Sehr zur Freude des wohl berühmtesten sächsischen Kur­ fürsten, der für seinen Kunstsinn ebenso wie für seine Liebe zum Wein bekannt ist. Heute ist Schloss Wackerbarth Sächsisches Staatsweingut – eine moderne Sektund Weinmanufaktur, in der Gäste willkommen sind, um ihre Freude am Genuss zu teilen. Das trifft auch auf die Kulisse zu: Die denkmalgeschützte Landschaft mit ihren terrassenförmig angelegten Weinbergen und mediterran anmutenden Winzerhäuschen gilt als eine der schönsten in Europa. Das Schloss ist ein Ort, in dem die feine sächsische Lebensart wohnt. Wer sich auf den Weg macht, um sich bei einer geführten Wein-, Sekt- oder Gartentour eine Kostprobe davon zu gönnen, wird belohnt: Mit Wissen zur 850-jährigen Geschichte des Weinanbaus in Sachsen, mit der Antwort auf die Frage, weshalb die Sekte der ältesten Sektkellerei Sachsens gerüttelt und nicht geschüttelt werden und natürlich mit prickelnden Geschmackserlebnissen. Der gutseigene Markt ist eine Entdeckung für Liebhaber ausgewählter Weine und Sekte sowie für liebevoll gefertigte Accessoires und Dekorationen. So gehört auch feine deutsche Handarbeit aus dem Hause Wendt & Kühn zum erlesenen Ange­ bot. Mit den köstlichen Weinen und Sekten bilden sie eine feine Komposition. Das Parkschoppenfest am 6. Juli 2014 oder die Tage des offenen Weingutes am 30. und 31. August 2014 sind Anlässe, um das Reich der Sinne kennenzulernen.

Eine Empfehlung der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Schloss Wackerbarth – Sächsisches Staatsweingut GmbH, Wackerbarthstraße 1, 01445 Radebeul/Dresden, Telefon (0351) 89 550, www.schloss-wackerbarth.de

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H o ll ä n d e r ­

H o ll ä n d e r ­

W i n d m ü hl e

H o ll ä n d e r ­

H o ll ä n d e r ­

H o ll ä n d e r ­

H o ll ä n d e r ­

junge mit

mädchen mit

junge, Hände

mädchen mit

junge mit

mädchen mit

­Akko r d e o n

Blu m e n ko r b

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i n d e n Ta s c h e n

K r u g u n d Blu m e

Flöt e

Blu m e u n d B r i e f

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Bis Jahresende im Sortiment

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auf wiedersehen Die auf dieser Seite abgebildeten Figuren werden in diesem Jahr vor­ erst letztmalig gefertigt und können bis Ende des Jahres 2014 erwor­ ben werden. Anschließend kehren sie für mindestens fünf Jahre in den historischen Musterschrank der Manufaktur zurück.

E n g e l m i t Fa c k e l

Engel mit blühen-

auf grauem Sockel

dem Kaktus

650/1c

650/81a

tischkartenhalter

tischkartenhalter

tischkartenhalter

tischkartenhalter

tischkartenhalter

tischkartenhalter

Mädchen mit

Mädchen mit

Junge mit

Mädchen mit

Mädchen mit

Mädchen mit

Margerite

Glockenblume

Märzenbecher

Mohnblume

Kleeblatt

Vergissmeinnicht

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Im p r e s s u m e l f p u n k t e p o s t · 1 8 . A u s g a b e · G r ü n h a i n i c h e n , M ä r z 2 0 1 4 Herausgeber: Wendt & Kühn KG, Chemnitzer Straße 40 · D-09579 Grünhainichen · Telefon +49 37294 86286 · info@wendt-kuehn.de · www.wendt-kuehn.de Verantw. Redakteure, V.i.S.d.P.: Claudia Baer, Thomas Rost, Wendt & Kühn · Redaktion: Lena Tetzner, Wendt & Kühn · Gestaltung: schech.net | Strategie. Kommunikation. Design. · Text: Sternkopf Communications (4, 6-8, 10-13, 16, 17), Ines Nebelung (18, 21) · Bild: S + M Rümmler (1, 2, 21), Eva Schalling (5), Wendt & Kühn (9, 12, 14), Jörg Simanowski (10-13), © Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved (17), Ursula Spiller, privat (18), Lothar Sprenger (21), cobalt / istockphoto.com (5), Smileus / fotolia.de (7) · Druck: Gutermuth, Grünhainichen

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Mit besten Empfehlungen

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