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EDITORIAL

Es wird köstlich!

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ast du Lust, neue Food-Trends zu entdecken? Und würdest du gern wissen, wie man unverarbeitetes Obst und Gemüse in genussvolle Gerichte verwandelt? In der THE TASTY GREENS ISSUE heißt es Pflanzenpower statt Neujahrsmüdigkeit! Von guter Hausmannskost über internationale Klassiker bis hin zu süßen Lieblingsspeisen findest du hier viele Inspirationen für köstliche Gerichte. Es warten also viele Rezepte mit Wow-Effekt, Tipps für pflanzliche Kochkurse und vegane Events auf dich. Für alle, die vegan mal ausprobieren möchten, aber lieber Gemeinschaft starten und mehr über die pflanzliche Küche lernen möchten, eignet sich der Veganuary perfekt. Mehr dazu ab S. 12. Außerdem: Hafer, Mandel, Soja: Erfahre mehr über pflanzliche Milchalternativen. Plus: Wir machen pflanzliche Drinks selbst! (Ab S. 34) Und dann geht’s von der Küche ins Badezimmer, denn: Was kann gut zum veganen Jahresstart passen? Mehr ab S. 37. Wir wünschen viel Freude beim Entdecken, Lesen und Nachkochen der Rezepte

Deine VeganWorld-Redaktion

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Unser Magazin VeganWorld findest du ab der März-Ausgabe ausschließlich digital. Mehr dazu ab S. 5 und auf veganworld.de. Melde dich jetzt an!

IMPRESSUM VERLAG well media GmbH An der Grünwalder Brücke 1 82049 Pullach im Isartal

ART DIRECTION Dorothea Padilla

DRUCK

CHEFREDAKTION Susann Döhler

ul. Obrońców Modlina 11,

HERAUSGEBER Alexander Lacher

REDAKTION Lisa Schneider, Klara von Beuthen

GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Baumgartner

LEKTORAT Carmen Schnitzer

HANDELSREGISTER HRB 204321, Amtsgericht München Ust.-IdNr.: DE289648269 PROJEKTLEITUNG Jürgen Friedel (V.i.S.d.P.) j.friedel@wellmedia.net REDAKTIONSADRESSE well media GmbH Vegan World An der Grünwalder Brücke 1 82049 Pullach im Isartal Tel.: 089 - 30 77 42 - 12 Fax 089 - 30 77 42 - 33 redaktion@veganworld.de

FOTOGRAFIE & BILDRECHTE Coverbild: AdobeStock, Артур Комис; SEINZ Wisdom Resort (S. 6), Zahnheld, Lebensbaum, YogaWorld: Anja Schnell Fotografie (S. 7), Wilfa: beide Fotos © Wilfa (S. 9), Vegdog: younikat GmbH (S. 11), Fotos und Grafiken: VEGANUARY (S. 14-21), Yoga S. 22: freepik by @prostooleh, FOTOS: EVENTPRESS/ GREENACTORSLOUNGE (S. 24-26), BIANCA ZAPATKA (S. 28-33) Sofern nicht anders angegeben: Hersteller! MARKETING, SALES & ANZEIGEN Jürgen Friedel (Anschrift: siehe Verlag) Tel. 089 - 30 77 42 - 56 j.friedel@wellmedia.net

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14 VEGANUARY 2026 Pflanzenpower statt Neujahrsmüdigkeit 22 ENTSPANNUNG BEGINNT HIER Unser Schwestermagazin YOGA WORLD JOURNAL im Porträt

34 UNGLAUBLICH VIELSEITIG! Hafer, Mandel, Soja: Wir machen pflanzliche Drinks selbst! 38 KOSMETIK: NATÜRLICH GUT Pflege, die gute Laune macht

40 FIT WIE IMMER Erkenntnisse der Longevity-Forschung Plus: Rezepte für vitaminreichen Genuss 48 SO WIRD GEFEIERT UND GESCHLEMMT Events, Saisonkalender und Buchtipps 50 WAS IST EIGENTLICH PSEUDOGETREIDE? Power aus Amaranth, Buchweizen, Quinoa

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INHALT

THE TASTY GREENS ISSUE


PINNWAND

Was ist Pseudogetreide?

Nährstoffreich, vielseitig einsetzbar und köstlich: Buchweizen, Quinoa & Co. werden gerne zum Backen und Kochen verwendet. Da sie optisch und geschmacklich an Getreide erinnern, botanisch aber anders zugeordnet werden, spricht man von „Pseudogetreide“. Dieses ist in der Regel glutenfrei. Hier stellen wir dir sechs bekannte Arten vor:

Amaranth-Pops mit veganem Sojajoghurt und Nüssen oder selbstgemachte Amaranth-Gemüse-Taler: Das „Gold der Inka", wie Amaranth auch genannt wird, wurde schon vor 3000 Jahren genutzt, weil es eben gut schmeckt und reich an Eisen, Magnesium und Ballaststoffen ist. Leider geriet Amaranth lange Zeit in Vergessenheit, aber zunehmend erfreut sich das Powerfood wieder wachsender Beliebtheit. Übrigens: Die Pflanze selbst ist so robust, dass sie auch unter extremen Bedingungen gut wachsen kann. Da wundert der Name nicht, denn aus dem Griechischen übersetzt, bedeutet Amaranth „die Unverwelkliche“. Eine wahre Überlebenskünstlerin!

Buchweizen

Wusstest du, dass man in Russland Buchweizen auch „russisches Gold“ nennt? Buchweizen zählt dort nämlich zu den Grundnahrungsmitteln. Auch in Europa nutzte man Buchweizen bereits im Mittelalter, bevor man später hauptsächlich zu Weizen griff. Ersterer ist reich an pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen, Magnesium, Eisen und wichtigen B-Vitaminen. Wie auch andere Pseudogetreide sollte man ihn am besten trocken, kühl und luftdicht verschlossen aufbewahren – auf diese Weise bleibt er länger frisch. Wer gerne den Tag mit Buchweizen beginnen möchte, kann z.B. morgens mit einem Buchweizenpfannkuchen mit Beeren oder Schokocreme starten. Für den Mittagstisch oder zum Abendessen bietet sich ein warmer Sattmacher-Salat mit Buchweizen, Tomaten, Oliven, Gurken und selbstgemachtem Dressing an. Köstlich!

Chia

Klein und superstark: Chiasamen können — in Wasser eingelegt —bis zur 10-fachen Größe aufquellen. Man findet sie oft in Rezepten für Puddings, Smoothies oder in Broten. Und nicht nur das: Gerade beim veganen Backen spielen Chiasamen eine wichtige Rolle, da sie eine gute pflanzliche Alternative zu Eiern sein können. Chiasamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen, Calcium, Magnesium und pflanzlichem Eiweiß und wurden aufgrund ihrer tollen Eigenschaften schon vor über 5000 Jahren in Mittel- und Südamerika kultiviert. Chia soll in der Maya-Sprache „Stärke“ bedeutet haben, weil die Körnchen dem Körper Kraft gaben. Auch bei den Chiasamen gilt: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Tipp: Chiapudding mit Mandeldrink 50

oder Kokosmilch quellen lassen und mit Lieblingsfrüchten und bunten Toppings wie Nüssen oder Kakaonibs servieren.

Canihua

Leider hierzulande noch recht unbekannt, aber in einigen Biomärkten und ausgewählten Läden ist das Wunderkorn aus Südamerika erhältlich. Canihua ist im Gegensatz zu den anderen Pseudogetreiden so mini, dass bereits auf einen Teelöffel über 1500 Körner passen können. Es ist frei von Saponinen, weshalb das auf 4000 Meter Höhe wachsende Canihua keinen bitteren Geschmack aufweist. Trotz seiner winzigen Größe ist Canihua leicht bissfest und kennzeichnet sich durch ein kräftiges, nussiges Aroma, der an einen Mix aus Quinoa und Amaranth erinnert. In Peru wird Canihua z.B. geröstet und wie Popcorn geknabbert. Es ist reich an pflanzlichem Eiweiß, Eisen, Magnesium, Zink, Ballaststoffen und Antioxidantien. Ob für Bowls, Riegel, Brotteige oder eben auch für selbstgemachtes Popcorn.

Quinoa

Bereits vor 5000 Jahren wurde Quinoa in Südamerika angebaut. Botanisch gesehen gehört sie zu den FuchsschwanzGewächsen und hält sich trocken und dunkel gelagert ca. ein Jahr. (Hinweis: In konkreten Fällen stets die Hinweise auf der Verpackung lesen.) Bei den Nährwerten macht Quinoa eine gute Figur: ca. 120 kcal kommen auf 100 g gekochte Quinoa. Sie enthält neben ca. 4 g Protein auch Eisen, Magnesium und andere Ballaststoffe. Rezeptidee: Müsli mit Quinoa, Joghurt und Bananen oder auch Quinoa-Bällchen zum Anbraten mit einem cremigen Dip. Übrigens: Die mild-nussigen Körnchen gelten wegen ihres hohen Gehalts an hochwertigen Proteine und essenzielle Aminosäuren auch als ideales Lebensmittel für Astronauten.

Teff

Klein, aber oho! Wenn du denkst, dass Amaranth oder Canihua schon winzig sind, dann dürfen wir dir Treff vorstellen. Teff ist der kleinste Getreide-Ersatz der Welt und bringt volle Nährstoffpower mit, darunter Eisen, Calcium, pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und B-Vitamine. Die Körner wurden bereits vor über 5000 Jahren in Äthiopien angebaut, wo daraus auch heutzutage noch das beliebte Fladenbrot „Injera“ gemacht wird. Oder wie wäre es mit selbstgemachten herzhaften Teff-Crackern und einem süßen Teff-Porridge?

PINNWAND PINNWAND

Fotocredit: freepik

Amaranth


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