JEDER WEIN ERZÄHLT SEINE EIGENE GESCHICHTE – GENAUSO WIE ES JEDES GERICHT TUT. MITEINANDER KOMBINIERT, ENTSTEHT OFT ETWAS KOMPLETT NEUES, DAS ÜBERRASCHT, DAS DIE GESCHMACKSNERVEN HERAUSFORDERT UND DEN GAUMEN BEGEISTERT.
IMPRESSUM Für den Inhalt verantwortlich: Döllerer Stammhaus GmbH, doellerer.at · Redaktion: Barbara Hutter, Döllerer Gestaltung: Designbüro:Struijk-Debus · Druck: Druckerei Samson · Fotos: Döllerer, Domaine Alexandre Bonnet (Cover), Joerg Lehmann, Patrick Langwallner, Roxanich, Niederösterreich Werbung/Mara Hohla (Schlossfischerei Litschau), Stefan Feichtinger (Falstaff Auszeichnung), Eckhard Supp (Porträt Gernot & Heike Heinrich), Roland Unger (Weingut Heinrich), Mike Rabensteiner (Hotel Arlberg), Angela Lamprecht (Hotel Arlberg), Robert Rieger (Hotel Arlberg), Bureau Rabensteiner (Hotel Arlberg) Christoph Schöch (Porträt: Bejamin Schneider & Patrick Krummenacher), Dominik Stixenberger (Günther Groissböck), Anna Stöcher (Joji Hattori), Max Mausen (Hyung-ki Joo), Nadja Klier (Julia Stemberger), Dietmar Lipkovich (Cornelius Obonya), Martin Lugmayr (Mercedes Echerer) · Diese Zeitung wurde auf Naturpapier gedruckt.
Harmonie zwischen Teller & Glas
Zugegeben, man kann zu einem exquisiten Menü auch Wasser trinken. Und ja, Wein lässt sich auch als Solist genießen. Aber jetzt einmal ehrlich – das ist doch nur das halbe Vergnügen. Es ist die Kombination, das Zusammenspiel, das Suchen und Finden einer Harmonie, die überrascht, bezaubert, im Gedächtnis bleibt. Kurz gesagt: It takes two to tango. Die Melodie kommt aus der Küche und dem Weinkeller, den Takt geben Koch und Sommelier vor, und dann heißt es: Darf ich bitten? Was da an Geschmackskomponenten aufeinandertrifft, sich zu ungewohnten Tanzpaaren formiert, einander umschmiegt, ergänzt, kontrastiert – das finden wir immer wieder aufs Neue atemberaubend. Ein wenig Wagemut gehört freilich dazu. Auch Neugier. Aber auch viel Erfahrung und Können. Der herbe Stolz von Tannin schmilzt in den Armen von salziger Säure, pikantes Umami weckt versteckte Temperamente in fruchtiger Schwere, feine Perlage bringt leichtfüßigen Schwung in behäbige Cremigkeit. Warum sich also einen so exquisiten Reigen entgehen lassen?
Diese Ausgabe unserer Zeitung ist dem Zusammenspiel von Speisen und Wein gewidmet. Sie ist eine Hommage an das Wine-Food-Pairing, das jedoch nie akademisch sein soll, sondern stets genussvoll und sinnlich. Kleine Informationshappen und Einblicke hinter die Kulissen gibt es dennoch. Denn, wie oben erwähnt, ein wenig Neugier gehört dazu, das weckt den Appetit. Und so erzählen wir wieder Geschichten von Winzern und Weinen, von Fischen und essbaren Gärten, von Genussfesten und Kulturfreuden, von Begegnungen und befreundeten Familien – nicht zuletzt stellen wir Ihnen glückserfüllt das jüngste Mitglied unserer großen Döllerer-Familie vor: Franz Josef.
WIR STELLEN VOR:
WEINGUT ROXANICH
Die Großzügigkeit eines Künstlers, die Akribie eines Goldschmieds, der wache Blick eines Avantgardisten – Mladen Rožanić ist mehr als Winzer, mehr als Unternehmer. Vor 25 Jahren hob er sein Weingut auf den alten Ländereien seiner Familie im Westen Istriens aus der Taufe. Seit damals produziert er biodynamische Naturweine mit konsequentem Nonkonformismus, größter Behutsamkeit, viel Geduld und mittlerweile auch mit seinen sechs Töchtern, den berühmten „Sorelle“. Ihnen ist eine der drei Kollektionen der mehr als 20 Roxanich-Weine gewidmet: SORELLE, FIRST ROSES und PHILOSOPHY – von seelenvoller, fast wilder Sinnlichkeit über poetische Frische bis zu lang gereifter, dunkler Spurensuche. Letztere führt Reisende direkt nach Motovun, ins Herz der istrischen Hügel, und lädt zum Bleiben ein. Von Roxanichs Design-Hotel schweift der Blick über das Mirnatal, ein grandioser Rahmen für Weindegustationen oder für Köstliches aus der Null-Kilometer-Küche des Restaurants.
Unsere vinophile Vielfalt und unser umfangreiches Know-how finden Sie auch online: für Endverbraucher auf shop.doellerer.at und für Großhandelskunden auf weinhaus.doellerer.at
Döllerers Produktwelt
2. 3.
1.
Wirtshausküche im Glas
5.
Wir machen die Entscheidung leichter: Die feinen Klassiker aus unserer Wirtshausküche im Glas schmecken unseren Gästen genauso gut wie uns. Jetzt haben wir unter diesen Versuchungen die allerbesten ausgewählt.
7.
6.
1. RINDERCONSOMMÉ
580 ml . € 11,50
Eine „echte“ Rindssuppe, wie sie im Buche steht, perfekt mit Kaspressknödel, Leberknödel oder anderen klassischen Suppeneinlagen.
2. RAGÙ ALLA BOLOGNESE
580 ml . € 17,90
Die bekannteste & beliebteste Sauce aus Bella Italia. Verwendung bester Grundzutaten und mit besonderer Aufmerksamkeit in der Zubereitung.
3. WEIDEHENDL IN PAPRIKARAHM
580 ml . € 19,00
Wie bei der Oma! Bestes österreichisches Hendlfleisch in feinsämiger Paprikarahmsauce mit zarter Süße.
4. RAGOUT VOM RAURISER REH
580 ml . € 22,00
Köstliches Rehragout mit intensiver Sauce aus Rotwein, Portwein und Gewürzen macht dieses Gericht perfekt für jede Jahreszeit.
5. DÖLLERER GULASCH
580 ml . € 19,00
Der Wirtshausklassiker für daheim. Wir verwenden doppelt so viel Zwiebel wie Rinderwade. Damit wird’s legendär!
6. RIESLINGBEUSCHEL
580 ml . € 22,00
Ein einzigartiger Klassiker der österreichischen Küche! Wir haben es für Sie mit besonders viel Liebe und Sorgfalt zubereitet.
7. KALBSSAUCE
252 ml . € 15,00
Was lange köchelt, wird mehr als gut: Die elegantaromatische Sauce rundet Ragouts ab und wird zum geschmackvollen Begleiter von Steak und Filet.
8. WILDSAUCE
252 ml . € 15,00
Perfekt für Ihre Wildgerichte daheim. Mit herrlich intensivem Geschmack verfeinert sie bestes Fleisch von Berg, Wald und Wiesen.
9. LAMMSAUCE
252 ml . € 15,00
Beste Zutaten werden zu einer feinen Sauce komponiert – verleiht vor allem kurz gebratenen Lammspezialitäten das gewisse Etwas.
Den richtigen Wein zum Essen auszusuchen fällt oft nicht leicht. Deshalb geht man ins Restaurant und überlässt die Abstimmung von Wein und Essen dem Sommelier und der Küche. Bei den Döllerers hat man sich immer an eine Maxime gehalten, die da lautet: Nicht zu viel akademisches Wissen servieren, immer schön locker bleiben.
ESSEN ZUM WEIN, WEIN ZUM ESSEN
„An solchen Tagen bringen wir alle PS am Boden“, sagt Alexander Koblinger, Head-Sommelier im Stammhaus der Döllerers. Ist der Döllerer etwa ein Rennauto? Mit „solchen Tagen“ meint Koblinger die Formel 1 im Jahresablauf des Hauses, wenn Küche, Service und die Sommelerie noch enger verschränkt zusammenarbeiten, als es sonst eh schon der Fall ist. Es sind die Tage, an denen der Abend dem Zusammenspiel von Küche und bestimmten Weinen, einem bestimmten Weingut oder dem gemeinsamen Wirken verschiedener Sommeliers und ihren Empfehlungen zu einem Menü aus der Hand des Döllerer-Küchen-Teams gewidmet wird. Wenn es nicht mehr als eine Weinfolge und ein Menü gibt, für alle Gäste, die gleichzeitig eintreffen, und wenn das gesamte Döllerer-Team hochkonzentriert darauf hinarbeitet.
„Wie haben sie das wieder gemacht, wie viele Abende und Nächte haben sie getüftelt, um herauszufinden, dass genau dieser Wein zu genau diesem Gericht passt?“ Das denkt sich der Döllerer-Novize nach dem ersten Bissen und dem ersten Schluck. Dabei ist es so, dass die richtige Platzierung der Gäste bei voll ausgebuchten Abendessen der Döllerer-Mannschaft mehr Kopfzerbrechen bereitet als die Frage, welches Gericht zu welchem Wein und umgekehrt. Der HeadSommelier Alexander Koblinger beschreibt die Vorgehensweise so: „Ratzfatz.“ Will sagen: Viel Zeit brauchen wir nicht. Manche Abstimmung funktioniert fast durch Zuruf, wenn eine Mannschaft gut eingespielt ist.
Im vergangenen Jänner gab es ein Gastspiel des legendären Bordeaux Pichon Longueville Comtesse de Lalande, allein der klingende Name sagt, warum die Weine aus Frankreich immer noch als zur Oberliga gehörig angesehen werden. Man muss den Wein gar nicht trinken, es reicht, wenn der Name in den Ohren klingt. Die Weine von Comtesse de Lalande sind nach der Umstellung auf Biodynamie eleganter, ziselierter und schlanker geworden. Eine Küche, die auf den Tisch haut, ist zu dieser modernen Art des Bordeaux nicht angesagt. Zum gebratenen Kalbsbries mit einer Sauce nach dem Vorbild des burgundischen Saucenklassikers „Meurette“ kommt der Jahrgang 2015 ins Glas, voller Beerenaromen, Kirsche, mittelgewichtig, komplex und immer noch frisch. Der Waller wurde in Cabernet mariniert, er präsentiert sich fest und fleischig, dazu gibt es schwarze Perigord-Trüffel und Schwarzwurzel. Nichts anderes als ideal ist dazu die ein wenig nach Veilchen duftende 2020er-Comtesse, so präzise wie viele Rotweine aus der Generation der biodynamisch produzierten Bordeaux.
Die Regel „Nur Weißwein zum Fisch“ ist längst über Bord. Es geht um den Charakter von Essen und Getränk. Wie frisch, fett, geröstet, erdig, würzig, süß oder sauer erscheint das Gericht? Danach richtet
sich die Entscheidung für den dazu eingeschenkten Wein. Und umgekehrt funktioniert es genau so. „Ist der Wein reif, dann braucht er ein ruhigeres Gericht“, sagt Koblinger. Ist er straff, kann die Speisenbegleitung auch etwas lauter sein. Manchmal braucht ein Wein einen Kontrast auf dem Teller. Wie man Weine in Kategorien wie „weich“, „erdig“, „frisch“ oder „voller Spannung“ einteilt, kann man es auch mit Speisen machen. Eine Herangehensweise, die beim Pairing Ergebnisse abseits der Routine bringt, für die das Restaurant Döllerer bekannt ist. Generell gilt: Es gibt keine Regeln. Aber es ist wie in der Architektur und der Kunst (und beim Weinmachen wie beim Kochen): Wenn du die Regeln kennst, tust du dir leichter, sie zu brechen.
„Wenn wir mit Weingütern arbeiten, entstehen die Gerichte rund um den Wein, das ist logisch,“ sagt Alexander Koblinger. Macht sich die Küche daran, zum Wein zu kochen, wird zuerst einmal ausgelotet, was das Weingut in den Abend einbringen wird. Wie verhält es sich mit Jahrgangstiefe und Portfolio, handelt es sich um eine Vertikale einer Lage oder doch eher um eine Präsentation der Lagen aus einem Jahrgang? Das verlangt eine komplett unterschiedliche Herangehensweise in der Küche. Manchmal geht es bei den Weinen nur um Nuancen, die einen Wein, eine Lage, einen Jahrgang besonders machen. Aber das Gericht
kann diese Unterschiede noch einmal betonen. Der passende Teller ist dann der Lautsprecher des Weins. Oder auch sein Echo.
Andreas Döllerers Kreationen haben sich in den vergangenen Jahren stark in Richtung Saucen entwickelt. Eine saucenbasierte Küche passt einfach gut zum Wein, beide sind füreinander geschaffen. Und wie die Zubereitung und das Rezept sich auf die Weinempfehlung auswirken, merken wir am Beispiel Kalbsbries: Zum Bries „Meurette“ passen ein mittelschwerer Bordeaux oder ein Burgunder, zum gebackenen Kalbsbries „Alt Wien“ mit Mayonnaise-Ei und Sardellen am besten ein Weißwein, Sancerre oder Gemischter Satz aus Wien. Käse ist perfekt, um sich durch verschiedene Weine zu kosten, vor allem, wenn man gerne Weißweine oder nicht zu süße Likörweine (Portwein, Madeira, Sherry) trinkt. Deshalb gibt es bei den Weindiners der Döllerers meistens Käse statt dem Dessert. Weil es zum guten Ton einer guten Küche gehört, dem Weinthema einmal den Vortritt zu lassen. Den Vortritt zu lassen, das haben sich die Döllerers bei der Formel 1 jedenfalls nicht abgeschaut. Dort gehört es zum guten Ton, niemandem den Vortritt zu lassen.
Alexander Rabl
JEDES GERICHT KANN IN VIER GRUNDGESCHMÄCKER UNTERTEILT WERDEN: SAUER, SALZIG, SÜSS UND BITTER. AUCH DER FETTGEHALT SPIELT EINE ENTSCHEIDENDE ROLLE. JE NACHDEM, WIE SICH DIESE KOMPONENTEN IN IHRER INTENSITÄT ZUEINANDER VERHALTEN, MUSS FÜR EIN GELUNGENES GESAMTGESCHMACKSBILD DER RICHTIGE WEIN GEFUNDEN WERDEN.
„Besondere Produkte kommen immer von besonderen Menschen. Die Energie und das Herzblut, mit denen Amelie und Franziskus ihre Arbeit zur Passion machen, sind etwas Besonderes. Diese Leidenschaft ist genau das, was am Ende auch den Unterschied macht.“
ANDREAS DÖLLERER
Schlossfischerei Litschau
NATURNAHE, ÖKOLOGISCHE TEICHWIRTSCHAFT IN 44 TEICHEN: WWW.SCHLOSSLITSCHAU.AT
MIT HOLZ kennen sie sich aus, die Menschen im Waldviertel. Und sie wissen, was langsam wächst, wird kräftig und widerstandsfähig. Wie ein Baum und seine Wurzel, die tief in der Erde verankert sind, wie Familien und ihre lange Geschichte. Wasserwiesen und Teichwirtschaft rund um die Grafschaft Litschau, im nördlichsten Eck Österreichs, gibt es schon seit vielen Jahrhunderten, seit 1763 betrieben von den Grafen von Seilern-Aspang. Die „Schlossfischerei Litschau“ und damit die Familientradition führt Franziskus Seilern-Aspang nun gemeinsam mit Markus Schlosser fort. Das erklärte Ziel des Familienbetriebs: Fische in erstklassiger Qualität zu züchten und zu vertreiben, und das in naturnaher, ökologischer Teichwirtschaft.
Der schuppige Star unter den Teichbewohnern und über die Grenzen des Waldviertels hinaus bekannt für sein zartes, fein aromatisches Fleisch: der Karpfen. Höhepunkt im Jahreszyklus ist das herbstliche Abfischen, ein Ritual und Fest zugleich, so alt wie die Teichwirtschaft selbst. In Handwerk und Technik unverändert, werden mit großen Netzen – heute aus Nylon – die Fische „geerntet“, schonend und nach höchsten Tierwohl-Standards. Die Umsicht und die Sorgfalt lassen sich schmecken. In den frischen Fischfilets ebenso wie in den behutsam geräucherten Stücken. Ein Stück genussvolle Tradition aus erster Hand. Und eine Hommage an ein mystisches, naturbelassenes Land mit langer Geschichte.
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Das Sitzvergnügen
Edel und mit eleganten Kurven, cool und dennoch verlockend, ungekünstelt und ziemlich verführerisch – ein Italiener eben – stilvoll, gastfreundlich, einladend! Unser neuer Alpine Cuisine Dining Chair macht ganz schön was her, mit klarer Linienführung, präzisen Rundungen, durchdachten Details … Alle Achtung. Das Innenleben: höchst seriös, in massivem Holz, umhüllt von weichem Stoffbezug. Ein breites Lederband führt von einer Armlehne zur anderen, hält und stützt zugleich, fixiert mit Nieten aus gebürsteter Bronze – ein Augenzwinkern in Richtung Küche. Fine Dining mit purem Sitzvergnügen.
SOMMERLICHE KULTUR- & KULINARIK-GENÜSSE AUF DER PERNERINSEL & BEIM DÖLLERER
NAHES
HALLEIN
Was für eine Laufbahn: Hier lustwandelten Fürsterzbischöfe, hier wurde Sole zu Salz gekocht, nun ist die Pernerinsel in Hallein seit gut 35 Jahren eine der originellsten Spielstätten des Salzburger Kulturbetriebs. Und unverzichtbarer Teil der Sommerfestspiele. Ob also Goethes „Faust“ oder Jelineks „Tiere“, die allerbeste Einstimmung für eine Portion Literatur und Bühne ist die Kochkunst. Zu geniesen beim –nur zwölf Kilometer entfernten – Döllerer, ganz entspannt, auch am Nachmittag, da wir durchgehend für Sie kochen. Und nach dem Dessert: Kunstgenuss gleich nebenan, auf der Kulturinsel im Salzachfluss.
„Genauso wie die Perner insel große Kultur bietet, genießt man bei uns, ganz nah, feinste Kulinarik. Eine tolle Kombination für jeden Sommerabend.“
CHRISTL DÖLLERER
Döllerer Gastgarten
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WIR FEIERN UNSERE NEUE FALSTAFF-PRÄMIERUNG!
100 PUNKTE
Döllerers Restaurant wurde bei den Falstaff Awards 2026 mit der Höchstwertung von 100 Punkten ausgezeichnet. „Diese besondere Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und zugleich eine wunderbare Bestätigung unserer täglichen Arbeit. Der Erfolg ist vor allem dem großartigen Einsatz unseres gesamten Teams zu verdanken – seiner Leidenschaft, seinem handwerklichen Können und seiner Kreativität“, sagen Andreas und Christl Döllerer. Die Auszeichnung bestätigt einmal mehr die Position von Döllerers Restaurant als eines der führenden Restaurants Österreichs. Die 100 Punkte sind weiterer Ansporn und Motivation, die Gäste auch in Zukunft mit besonderen kulinarischen Erlebnissen zu begeistern.
ES IST JA GAR NICHT SO EINFACH, den Dingen ihren Lauf zu lassen, läuft doch unser Leben in allzu geregelten Bahnen. Wir checken, kontrollieren, planen … Fast ist er zu beneiden, unser Essbarer Garten, denn er darf wachsen, sprießen und sogar wuchern, wie es ihm gefällt und wie es Mutter Natur vorgesehen hat. Die hat ihn mit jedem Jahr üppiger und bunter gemacht, voller Leben und Vielfalt. Mittendrin in diesem Paradies: die neue Klanghütte, überdacht und dennoch mit freiem Blick über die Dächer von Golling zur umliegenden Bergwelt. Mit gemütlicher Holzliege und Kopfhörern, um vergangene Konzerte oder Lesungen in Ruhe zu genießen. Apropos Genuss: Unser Essbarer Garten ist ja nicht nur schön, sondern auch höchst geschmackvoll. Und so haben wir bereits die erste Ernte nicht nur vernascht, sondern verarbeitet, zu wundervollen Petits Fours: von Pariser Crème mit Szechuanpfeffer bis etwa zu Marshmallows mit süßer Eberesche. Und allesamt so hinreißend wie unser Garten. Er ist aber auch wirklich etwas Besonderes, mit Regenschutz und Blick ins Grüne, ein echter Lieblingsplatz. Und eine Einladung, sich zurückzulehnen und die Dinge einfach laufen zu lassen.
WEIN-EVENT
Erlebnis-Tag
Kochen & Wein für Paare in Döllerers Stammhaus
Während der/die eine zusammen mit Andreas Döllerer eine Exkursion zu seinen regionalen Lieferanten macht und danach mit ihm gemeinsam den Kochlöffel schwingt, wird der/die andere von Master Sommelier Alex Koblinger in die Geheimnisse der österreichischen Weiß- und Rotweine eingeweiht. 10.04.
WEIN-EVENT
Weinplauderei
„Pizza e Vino“ in Döllerers Enoteca
Schon mal unkompliziert „Wein geplaudert“? Freuen Sie sich auf einen genussvollen Abend mit einer vielfältigen Auswahl charaktervoller Weine, italienischen Schmankerln, genialen Pizzen und Dessert. Alles serviert in entspannter, lockerer Atmosphäre –ganz im Stil von Bella Italia. Nicht verpassen!
17.04.
WEIN-EVENT
Weinfest
Althoff Seehotel Überfahrt am Tegernsee
Freuen Sie sich auf eine unterhaltsame Küchenparty am 19. April 2026 mit Gerichten der Küchenchefs Cornelia Fischer, Walter Leufen und Stefano Romano sowie großartigen Weinen anwesender Winzer und Live-Musik! Am 20. April 2026 erwartet Sie eine exquisite Weindegustation mit 34 nationalen und internationalen Produzenten & ProdzentInnen sowie ein Winzer-Galadiner von Küchendirektor Walter Leufen, das von den erlesenen Weinen anwesender WinzerInnen begleitet wird.
19.&20.04.
WEIN-EVENT
Gipfeltreffen in Golling in Döllerers Stammhaus
Drei der besten Sommeliers stellen sich der Herausforderung, spontan die perfekte Getränkebegleitung zum mehrgängigen Alpine-Cuisine-Menü von Andreas Döllerer aus Döllerers Weinkeller auszuwählen. Um welche Gerichte es sich handelt, erfahren die drei allerdings erst kurz zuvor – und dann ist ihre (Wein-)Expertise gefragt. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von der Auswahl der Sommeliers Nancy Großmann (Grill Royal, Berlin), Shahzad Talukder (Restaurant Atelier im Hotel Bayerischer Hof, München) und Alex Koblinger (Döllerer Stammhaus & Weinhaus) begeistern! Freuen Sie sich auf einen köstlichen & spannenden Abend!
23.04.
WEIN-EVENT
Wein-Erlebnis-Tag für Weinliebhaber in Döllerers Stammhaus
Eine spannende, leidenschaftliche Weinreise. Glasweise eingeschenkt und meisterhaft serviert von Master Sommelier Alex Koblinger. 01.05.
WEIN-EVENT
Großer Inventurabverkauf in Döllerers Enoteca
Wir räumen unser Weinlager, darum gibt’s für Sie großartige Rabatte auf Weine, Schaumweine, Geschirr, Accessoires & andere kunterbunte Kleinigkeiten für zu Hause. Nicht verpassen!
20.–22.05.
KUNST + KULINARIK
Kunst & Kulinarik Festspiele Golling auf der Burg Golling
Dieser Festspiel-Sommer steht ganz im Zeichen einer „Sommerfrische der Sinne“. Freuen Sie sich auf 22 Vorstellungen mit hochkarätigen KünstlerInnen aus der Musik- & Schauspielszene!
23.06.–30.08.
WEIN-EVENT
Weinplauderei „Grigliata e Vino“ in Döllerers Enoteca
Schon mal unkompliziert „Wein geplaudert“? Beim Grillabend in unserer Enoteca genießen Sie Köstlich-Frisches vom Grill und lernen gleichzeitig Weine kennen, die bestens zu Gegrilltem passen!
03.07.
WEIN-EVENT Weinplauderei „Jung vs. Gereift“ in Döllerers Enoteca
Freuen Sie sich auf eine spannende Verkostung von jungen sowie gereiften Weinen! Was haben die einen, was die anderen nicht haben – und umgekehrt? Diese Weinplauderei wird Ihre Geschmacksnerven fordern und begeistern – nicht zuletzt auch wegen der köstlichen Speisen, die dazu direkt aus Döllerers Wirtshausküche serviert werden. Seien Sie dabei! 10.09.
KULINARIK
Wild-Wochen in Döllerers Wirtshaus
Andreas Döllerer verwöhnt Sie in Döllerers Wirtshaus mit feinen Gerichten rund um heimisches Wild. Wir freuen uns auf Ihre Reservierung!
06.10.–07.11.
KULINARIK
Jeunes-RestaurateursChefs-Roulette in Döllerers Restaurant
JRE-Spitzenköche aus Österreich tauschen an diesem Abend ihre Restaurants und überraschen mit einem 5-Gänge-Menü. Wer wird wohl bei uns kochen?
07.10.
WEIN-EVENT
Weinfest HEIMSPIEL in Golling & Kuchl
Gemeinsam mit Ihnen und fast 100 ProduzentInnen unseres Sortiments verwandeln wir Kuchl & Golling zu Genussschauplätzen. Es erwarten Sie 2 Weindegustationen, 1 Podiumsdiskussion und 2 Winzer-Galadiners inkl. Weinbegleitung!
12.&13.10.
WEIN-EVENT
Winzer-Stammtisch mit Weingut Krutzler, Eisenberg in Döllerers Enoteca
Verkosten Sie in unserer geselligen StammtischRunde die wunderbaren Rotweine von Reinhold und Clemens Krutzler und genießen Sie dazu ein 3-Gänge-Wirtshausmenü um nur € 89,00! 15.10.
WEIN-EVENT
Winzerbegegnung Álvaro Palacios, Spanien, in Döllerers Stammhaus
Freuen Sie sich auf diesen spannenden Abend mit den großartigen Weinen der drei spanischen Weingüter des Winzer-Pioniers Álvaro Palacios! Begleitet werden die feinen Weine von einem köstlichen Alpine-Cuisine-Menü von Andreas Döllerers. Nicht verpassen!
04.11.
KULINARIK
Gansl-Tage in Döllerers Wirtshaus
Ein traditionelles Gansl aus Döllerers Wirtshausküche zu Martini ist ein Muss. Liebevoll und g’schmackig zubereitet, wie eh und je.
10.–14.11.
KULINARIK
Trüffel-Wochen in Döllerers Wirtshaus
Alles Tolle von der Knolle – oder auch dem Gold aus dem Piemont – dürfen Sie zu diesen Tagen in Döllerers Wirtshaus erleben. Denn köstliche, mit Trüffel verfeinerte Gerichte werden Ihnen aufgetischt.
17.11.–05.12.
24.04.
Die Wirtshausküche
Der Kurs zum neuen Döllerer Wirtshaus-Kochbuch. Unternehmen Sie mit Andreas Döllerer eine kulinarische Reise.
08.05.
Cucina Italiana
La dolce vita pur: Andreas Döllerer zeigt Ihnen die Eckpfeiler der italienischen Küche!
22.05.
Saucen
Das Zubereiten von Saucen gilt unter Köchen als Königsdisziplin, die auch Andreas Döllerer sehr am Herzen liegt.
26.06.
Leichte Sommerküche
Mit diesem Kochkurs kann der Sommer kommen, denn Sie werden kulinarisch bestens vorbereitet sein!
25.09. & 09.10.
Wilde Zeiten
Begeben Sie sich mit Andreas Döllerer auf die Pirsch nach köstlichen Gerichten und allerlei Zubereitungstipps rund ums heimische Wildbret –Reh, Hirsch, Gams & Co. Weidmannsheil!
13.11.
Trüffel
Es ist Trüffelzeit: Kochen Sie gemeinsam mit Andreas Döllerer und verwenden Sie das Piemonteser Gold!
04.12. Weihnachtsmenü
Alle Informationen zu den Events und den Kochkursen finden Sie unter doellerer.at/eventkalender
Nach diesem Kochkurs wissen Sie, was Sie Ihren Lieben zu Weihnachten auftischen: Sie erhalten Tipps für den Einkauf, die Vorbereitung und natürlich auch die Zubereitung.
Sonntagslunch
Das Wort Lunch klingt zwar nach geschäftiger Eile, am Sonntag jedoch ist alles anders. Der Sonntagslunch ist ein bewusster Moment des Innehaltens, des Feierns. Der Sonntag schenkt Zeit – für Familie und Freunde, für mehrgängigen Genuss mit Tiefe, für gute Gespräche und Weine, für gemeinsames Erleben.
SAIBLING & PARADEISER passt zu
2024 PETITE LILY BORDEAUX BLANC SEC AOC BIO-DYN., CHÂTEAU CLIMENS | BARSAC-BORDEAUX 0,75 L . € 20,20
Dieses Gericht lebt von Frische und Leichtigkeit. Zartes Fischfleisch trifft auf Säure, leichte Süße und Umami. Das Joghurt im Dressing macht die Frische cremig.
Der Petite Lily aus Sauternes basiert auf der Rebsorte Sémillon, welche Eleganz, Frische und duftige Aromen in den Wein bringt. Der Wein hat eine sehr feine Struktur und ist somit die ideale Kombination für dieses Gericht. Er muss nicht belüftet werden und man sollte ihn nicht zu kalt servieren. Am besten mit 8 °C in ein größeres Glas einschenken. Dieses betont die Intensität des Petite Lily.
STEINPILZSUPPE
passt zu 2025 BOURGOGNE
HAUTES-CÔTES DE NUITS BLANC, CAROLINE PARENT | BURGUND 0,75 L . € 49,40
Tiefe, Wärme und erdige Aromen zeichnen die Steinpilzsuppe aus. Sie ist sämig und weich am Gaumen, PilzUmami sorgt für Länge und Nachhall.
Der Bourgogne Hautes-Côtes de Nuits Blanc 2023 von Caroline Parent basiert auf Chardonnay aus Höhenlagen, seine feine Säure setzt frische Kontrapunkte zur cremigen Struktur, dezentes Holz greift die erdige Würze der Steinpilze auf. Der Wein trägt das Gericht und verlängert es – das Pairing funktioniert über Aromatik und das Spiel der Kontraste. Den Wein eine halbe Stunde belüften und bei 10 °C, gern im größeren Glas, servieren.
GEFÜLLTE RINDSROULADE passt zu 2025 PROMIS, CA’MARCANDA | TOSKANA 0,75 L . € 54,50
Geschmortes Rindfleisch steht für Gewicht und Saftigkeit. Die dunkle Sauce liefert Reduktion, Würze und Tiefe, die Fülle aus Speck und Wurzelgemüse eine leichte Süße. Das Gericht braucht Kraft und Substanz im Wein – also einen würdigen Gegenspieler.
Der Promis 2023 der Familie Gaja aus der Toskana ist ein solcher: Volumen und runde Mitte mit Merlot, Würze und dunkle Frucht mit Syrah, elegantes Tannin mit Sangiovese. Perfekt für die Aufnahme der Aromen und der Struktur der Roulade. Den Promis eine Stunde in einer Karaffe belüften und im großen Glas bei maximal 16 °C servieren.
Nachkochen & verkosten?
Jetzt Rezepte nachlesen und auf shop.doellerer.at die Weine bestellen!
Die Schwarzbeernocken bringen eine warme, dunkle Frucht und dezente Herbe auf den Gaumen. Ihre Textur verbindet sich mit schmelzendem Zucker: Das Gericht lebt von Frucht, Süße und Tiefe.
Der 2024 Bigarò von Elio Perrone ist eine Besonderheit, eine Cuvée aus Moscato mit aromatischer Frische und lebendiger Säure sowie Brachetto mit roter Beerenfrucht und zarter Würze. Eine Kombination, die den Schwarzbeeren eine leichtere, hellere Aromatik entgegensetzen. Die feine Perlage wirkt auflockernd und belebend. Den Rosé gut gekühlt bei 6 bis 7 °C servieren, ideal im schlanken Glas.
EINE BIBLIOTHEK VOLLER FLÜSSIGER SCHÄTZE ERWARTET SIE IN DÖLLERERS
ENOTECA – UND WAS NICHT IN DEN REGALEN STEHT, HOLT IHNEN DAS ENOTECA-TEAM GERNE AUS DEM KELLER.
Viel mehr als Wein.
Sakko oder nur Pulli? Rock oder Hose? Sandalen oder Sneaker? Völlig egal. Come as you are! Wir, das Sommelier-Team von Döllerers Enoteca, freuen uns auf Sie und helfen Ihnen gerne beim Beantworten Ihrer Wein-Fragen, wie z. B. „Welcher Wein passt zu meinem Menü?“
Wein zum Essen
Sie schwingen den Kochlöffel, wir kümmern uns nach Ihren Wünschen um die perfekte Weinbegleitung – oder besser: das Wine & Food Pairing, wie es so schön heißt. Ausgesucht. Frisch und belebend oder komplex und gereift. Aber immer passend zu Ihrem Menü.
Private Verkostungen
Natürlich freuen wir uns besonders, wenn Sie noch ein bisserl bei uns bleiben. Denn Wein und kleine Köstlichkeiten lassen sich direkt in unserer gemütlichen Enoteca genießen – etwa bei privaten Verkostungen mit italienischer oder österreichischer Jause.
„Eine spannende Überraschung im September-Paket.“
CHRISTIAN DÖLLERER
Den Weinkeller auffüllen
Das Leben steckt voller Überraschungen. Gut, wenn dann das passende Getränk im Keller liegt. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite, um Ihre Vorräte aufzufüllen. Für Glücksmomente und Notfälle, für Zweisamkeit und Feierlaune.
Die allerschönsten Geschenkideen Warum sich manche Menschen beim Schenken so schwertun, ist uns ein Rätsel. Genuss und Zeit ist immer eine gute Idee: etwa einen Gutschein für eine Weinverkostung unter Freunden in der Enoteca oder ein besonderer Wein für besondere Momente oder gar ein Genusspackerl mit köstlichem Inhalt u. v. m.
Wenn einer eine Reise tut … Bei Döllerers Weinabo kommt die Geschmacksreise direkt ins Haus. Neues, Spannendes, Rares, wahlweise vier, sechs oder zwölf Mal im Jahr. Und immer als Überraschung. Kleine Ausnahme: Im September wird ein Blindverkostungspaket (6 Flaschen à 0,375 l) vom Weingut Bründlmayer in Live-Schaltung per Zoom-Konferenz mit Alex Koblinger und Andreas Wickhoff vom Weingut Bründlmayer verkostet. Für Neugierige, Abonnenten und die, die es noch werden wollen.
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DÖLLERERS WEINABO
DIE GRÖSSTEN WEINMYTHEN
Was haben wir früher nicht alles gelesen – und manchmal auch geglaubt: Fisch nur mit Weißwein, bloß keine süßen Weine, je teurer, desto besser. Es gibt wohl wenige Themen, die so von Mythen, Vorurteilen und Meinungen durchflochten sind wie die Welt des Weins. Unter uns gesagt: Vieles stimmt einfach nicht.
Gemeinsam mit unserem HeadSommelier Alex Koblinger haben wir uns daher darangemacht, die gängigsten „Fake News“ aufzudröseln und die Dinge mal klarzustellen. Weil es einfach immer am besten ist, jemanden zu fragen, der wirklich was davon versteht.
„Zu Fisch passt kein Rotwein.“
NICHT DIE FARBE ENTSCHEIDET, sondern die Struktur. Wenn kräftiges, junges Tannin auf zartes Fischeiweiß und feine Fetttextur trifft, entsteht metallische Bitterkeit. Ein gedämpfter Saibling neben einem kernigen Eisenberg DAC Blaufränkisch verliert sofort an Präsenz. Der Wein wirkt hart. Der Fisch verschwindet. Gleiches gilt für einen überholzten Weißwein. Ein fein strukturierter Rotwein hingegen mit seidigem Tannin, moderatem Alkohol und präziser Säure funktioniert zu gebratenem Waller mit Röstaromen von Speck und würzigem Fischfond hervorragend.
„Wein atmet, indem man die Flasche öffnet.“
KLINGT LOGISCH. IST ES NICHT. Denn der Luftaustausch durch den Flaschenhals ist gering. Stundenlanges Stehenlassen verändert den Wein kaum. Wird dieser in eine bauchige Karaffe umgefüllt, erhöht sich der Sauerstoffkontakt deutlich. Je jünger und strukturierter der Wein, desto mehr Sauerstoff kann er integrieren, ob Rotwein oder kraftvoller Weißwein. Tipp für zu Hause: den Wein in ein Gefäß umgießen und wieder zurück in die Flasche füllen, dieses doppelte Umfüllen führt Sauerstoff zu und verteilt ihn gleichmäßig. Wichtig bleibt: Belüften imitiert keine Reife!
„Schaumwein ist nur ein Aperitif.“
SCHAUMWEIN KANN MEHR und wird meist unter seinem Potenzial serviert: Zu kalt. In zu kleinen Gläsern. Reduziert auf das Anstoßritual. Dabei wirkt feine Perlage wie ein Texturverstärker. Kohlensäure hebt Aromen, schärft Konturen und verändert die Wahrnehmung am Gaumen. Sie wirkt gegen Fett, Butter und cremige Textur. Sie durchbricht Umami und alles, was die Zunge belegt, erzeugt Druck und lässt sogar schokoladige Süße schlanker erscheinen. Als Beispiel für zu Hause: Ein eleganter Rosé-Sekt von Bründlmayer mit Pizza Margherita – zwei würdige Sparringspartner.
„Zu warm. Zu kalt. Falsch.“
ROTWEIN trinkt man bei Zimmertemperatur. Weißwein muss eiskalt sein. Das Problem: Heute haben unsere Wohnzimmer 23 °C und nicht mehr 16 bis 18 °C wie einst – und genau da zeigen viele Rotweine ihre Balance. Ab 22 °C erhöht sich der Dampfdruck flüchtiger Aromastoffe, Alkohol tritt stärker hervor, feine Nuancen verflüchtigen sich schneller. Der Wein wirkt breiter, schärfer oder alkoholischer. Das ist simple Physik. Auch Weißwein kann leiden: Bei 5 °C schließen sich die Aromen, die Textur wirkt hart, die Säure erscheint aggressiver und die Komplexität bleibt verborgen. Temperatur ist ein Strukturregler.
„Weine mit Restsüße sind Laienweine.“
DAS IST MEHR VORURTEIL als Weinwissen, denn einige der größten Weine der Welt setzen Restsüße als Stilmittel ein. Entscheidend ist das Verhältnis von Zucker zu Säure. Ein Kabinett mit 40 Gramm Restzucker kann mit knackiger Säure schlanker und spannender wirken als ein trockener Wein ohne Struktur. Süße puffert Säure. Säure strukturiert Süße. Ist die Säure präzise, entstehen Spannung, Länge und eine sensationelle Energie. Mit zunehmender Reife über Jahre entwickelt sich außerdem eine enorme Komplexität – die Süße tritt sensorisch zurück, während Textur, Würze und Tiefe zunehmen.
„Mehr Mut zur Reife.“
NICHT JEDER WEIN wird besser. Aber viele große Weine werden erst durch Zeit vollständig. Reife ist in der Struktur des Weines angelegt. In der Jugend dominiert meist die Primär-Aromatik, der Eigengeruch der Rebsorte. Gärung, Hefekontakt oder Holzausbau bilden die Sekundär-Aromen. Mit zunehmender Reife entstehen zusätzlich Tertiär-Aromen, würzig, nussig, erdig. Langsam tritt die Frucht zurück, die Aromatik wird ruhiger und zugleich komplexer, Tiefe und Zwischentöne treten hervor. Wer etwas wartet, bekommt neue Dimensionen dazu, also eigentlich mehr für sein Geld.
Heimspiel in Golling
Döllerers Weinfestival. Am 12. und 13. Oktober werden die Orte Golling und Kuchl bei Salzburg zu ganz besonderen Genussschauplätzen!
Zwei Tage lang feiern wir mit Ihnen und mehr als 50 Winzern den Wein, die Kochkunst und natürlich den Genuss.
WEINGUT HEINRICH
GERNOT UND HEIKE HEINRICHS IDEE VON TERROIRGEPRÄGTEN WEINEN BAUT AUF EINEM TIEFEN VERSTÄNDNIS DER VIELFÄLTIGEN LEBENSWELTEN INNERHALB IHRER WEINGÄRTEN.
ES WIRD EIN FEST SEIN: Frei nach dem Motto „Trinke Gutes und rede darüber“ gibt es an beiden Tagen zur Verkostung spannende Gespräche mit den anwesenden WinzerInnen und ProduzentInnen aus Österreich, aber auch aus Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Portugal und sogar Südamerika. Am Dienstagvormittag findet eine Podiumsdiskussion mit anschließendem Wirtshausmenü mit Weinbegleitung statt. Jeweils krönender Abschluss dieser zwei Festtage: der Aperitif und das mehrgängige Winzer-Galadiner von Andreas Döllerer mit begleitenden Weinen anwesender ProduzentInnen in Döllerers Stammhaus.
MONTAG, 12. OKTOBER
WEINDEGUSTATION 13.30–18.00 UHR mit über 50 WinzerInnen & ProduzentInnen in Döllerers Weinhaus
WINZER-GALADINER 18.30 UHR
Aperitif, mehrgängiges Winzer-Galadiner von Andreas Döllerer mit begleitenden Weinen anwesender WinzerInnen & ProduzentInnen in Döllerers Stammhaus in Golling.
DIENSTAG, 13. OKTOBER
PODIUMSDISKUSSION 10.00 UHR
Podiumsdiskussion auf der Burg Golling: WinzerInnen und WeinproduzentInnen diskutieren mit VertreterInnen aus Medien, Gastronomie und Hotellerie zu einem spannenden Thema aus der Weinwelt.
MITTAGS
2-Gänge-Wirtshausmenü mit Weinbegleitung in Döllerers Stammhaus in Golling
WEINDEGUSTATION 13.30–18.00 UHR mit über 50 WinzerInnen & ProduzentInnen in Döllerers Weinhaus
WINZER-GALADINER 18.30 UHR
Aperitif, mehrgängiges Winzer-Galadiner von Andreas Döllerer mit begleitenden Weinen anwesender WinzerInnen & ProduzentInnen in Döllerers Stammhaus in Golling.
Die Weingärten von Gernot und Heike Heinrich sind ein höchst lebendiges Stück Erde. Über und unter der Erde. Dem Winzerpaar geht es um Artenvielfalt, um natürliche Gleichgewichte, um gesunden Boden. Da, wo das Leithagebirge sich zum Neusiedler See neigt, wachsen auf Kalk und Schiefer heimische Rebsorten in Weiß und Rot und nach biodynamischen Richtlinien. Allen voran: der Blaufränkisch –für Gernot Heinrich ein vielgesichtiger Rotwein, der sich kraftvoll dicht zeigen kann, ebenso wie subtil und elegant wie ein Pinot, dann wieder mit dunkler Frucht und Gewürznoten. Das Winzer-Ehepaar setzt auf Spontanvergärung und reduzierte Kellerarbeit. Für ihre „Freyheit“-Linie dürfen die Trauben besonders lange auf der Maische liegen, für noch mehr Struktur und Komplexität.
Gastkultur zwischen gewachsener
Tradition und frischen Impulsen – stilvoll, herzlich und unverwechselbar.
Hotel Arlberg, Lech
Echte Begegnungen
SABINE
DÖLLERER IM GESPRÄCH
MIT BENJAMIN SCHNEIDER UND PATRICK KRUMMENACHER
BENJAMIN SCHNEIDER & PATRICK KRUMMENACHER
Kennengelernt haben sich die Gastgeber Benjamin und Patrick an der École hôtelière, der renommierten Hotelfachschule in Lausanne. Nach ihrem Studium sammelten sie auf der ganzen Welt umfangreiche Erfahrungen, die sie schließlich 2017 mit nach Lech brachten. Gemeinsam gestalten sie das nächste Kapitel des Hotel Arlberg erfolgreich weiter. Hier verbinden sie ihre Vision von moderner Gastlichkeit mit tiefem Respekt – nicht nur für die Familiengeschichte, sondern auch für das lokale Kulturerbe von Lech – was zu einer Verschmelzung von Tradition und Moderne führt. Ihr beständiges Streben nach Exzellenz bringt frischen Wind und spiegelt die tiefe Wertschätzung für ihre Heimat wider.
SABINE DÖLLERER: „Familien, die gemeinsam arbeiten, bleiben zusammen – oder werden gemeinsam verrückt.“ Was sind eure liebsten und größten Herausforderungen im Familienalltag im Unternehmen?
BENJAMIN SCHNEIDER: Die größte Herausforderung in einem Familienunternehmen besteht für mich darin, Emotion und Sachlichkeit bewusst voneinander zu trennen. Wenn man nicht nur Kollegen, sondern Familie ist, kommuniziert man automatisch anders. Man kennt die Stärken und Schwächen des anderen bis ins Detail, teilt Alltag, Urlaub und private Momente – das schafft eine völlig andere Ausgangslage als in einem klassischen beruflichen Umfeld. Dadurch kann eine sachliche Diskussion schnell eine emotionale Ebene bekommen, oft ohne dass man es sofort merkt. Genau hier braucht es viel Selbstreflexion und Disziplin: persönliche Befindlichkeiten zurückzustellen und Entscheidungen im Sinne des
Unternehmens zu treffen. Man muss sich immer wieder selbst hinterfragen und bewusst zwischen Rolle und Beziehung unterscheiden. Gleichzeitig sehe ich darin auch eine große Stärke – gerade in der Hotellerie. Wir arbeiten in einem emotionalen Business. Es geht darum, Erlebnisse, Erinnerungen und Gefühle zu schaffen. Dass wir als Familie mit dieser emotionalen Tiefe im Alltag unterwegs sind, empfinde ich daher nicht als Nachteil, sondern als wertvollen Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Eine weitere Herausforderung ist es, klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen. In einem Familienbetrieb verschwimmen diese naturgemäß. Ein einfaches Beispiel: Nach einem langen Arbeitstag essen wir abends gemeinsam im Restaurant – als Familie. Und doch bleiben wir jederzeit ansprechbar für Gäste und Mitarbeitende. Arbeit und Freizeit gehen oft Hand in Hand. Umso wichtiger ist es, sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen – nicht als Unternehmer, sondern als Familie.
SABINE DÖLLERER: Wenn das Hotel Arlberg ein Familienmitglied wäre, wer wäre es und warum?
PATRICK KRUMMENACHER: Die Antwort ist Hannes Schneider. Als Patron und Gentleman prägt er das Haus seit vielen Jahren mit seiner Persönlichkeit. Seine persönliche Betreuung gehört für viele Gäste ganz selbstverständlich zum Urlaubserlebnis dazu. Ob beim kurzen Gespräch in der Lobby, bei der Begrüßung oder einfach zwischendurch – Hannes nimmt sich Zeit, hört zu und kümmert sich mit echter Aufmerksamkeit um die Anliegen und Wünsche unserer Gäste. Dabei lebt er eine ausgeprägte Handson-Mentalität. Er ist sich nie zu schade, selbst einen Koffer zu tragen oder einen Teller in die Hand zu nehmen. Genau diese Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Team: Jeder unterstützt jeden, abteilungsübergreifend und selbstverständlich. Dieses Miteinander ist ein zentraler Teil unserer Identität. Was Hannes dabei besonders auszeichnet, ist die Kombination aus Eleganz und Herzlichkeit. Er verkörpert Stil, Präsenz und gleichzeitig echte Nähe – und genau diese Mischung spiegelt auch das Hotel Arlberg wider.
S. D.: Was habt ihr als Familie im Hotelalltag gelernt, das ihr nie in einem Business-Buch lesen würdet?
B. SCH.: Was wir als Familie im Hotelalltag gelernt haben – und was so in keinem Business-Buch steht – ist, wirklich jeden Gast gleich zu behandeln. Ganz egal, ob jemand nur auf einen Espresso vorbeikommt, kurz nach dem Weg fragt oder unsere teuerste Suite gebucht hat: Am Ende ist jeder Mensch, der durch unsere Tür tritt, ein Gast. Und jeder verdient dieselbe Aufmerksamkeit, denselben Respekt und dieselbe Herzlichkeit. In der Theorie sprechen viele von Servicekultur und Gästefokus. In der Praxis bedeutet das aber, Haltung zu zeigen –auch dann, wenn es sich wirtschaftlich vielleicht nicht „rechnet“. Gerade die kleinen Begegnungen sind oft entscheidend. Man weiß nie, wer wiederkommt,
„Für diese Ausgabe unserer Zeitung habe ich bewusst einen Partner gesucht, der für Qualität, Persönlichkeit und echte Gastfreundschaft steht. Genau deshalb fiel meine Wahl auf das Hotel Arlberg. Als Familienbetrieb verbindet das Haus Tradition mit einem modernen Blick auf Kulinarik, Wein und Genuss. Besonders spannend finde ich die Mischung aus gelebten Werten, Leidenschaft für Qualität und der Offenheit für neue Ideen – wie sie auch im Arlberg Club House sichtbar wird. Für mich passt diese Kombination perfekt zu unserer Zeitung und zu den Geschichten, die wir erzählen möchten.“
SABINE DÖLLERER
wer uns weiterempfiehlt oder wer einfach genau in diesem Moment ein freundliches Wort braucht. Diese Selbstverständlichkeit von Wertschätzung haben wir nicht aus Management-Literatur gelernt, sondern im täglichen Miteinander – von Generation zu Generation.
S. D.: Wie schafft ihr es, Tradition und Innovation unter einem familiären Dach zu vereinen?
P. K.: Für uns sind Tradition und Innovation kein Widerspruch, sondern ein Dialog zwischen den Generationen. Entscheidend ist, dass bei der Weiterentwicklung des Hauses wirklich alle mitbedacht werden – von der Großmutter bis zum Enkelkind. Jede Generation bringt ihre eigene Perspektive, ihre eigenen Werte und Erfahrungen ein. Wir „Jungen“ haben vielleicht viele neue Ideen und einen starken Drang, Dinge weiterzuentwickeln, Prozesse zu modernisieren oder neue Konzepte umzusetzen. Gleichzeitig sind die Erfahrungswerte unserer Eltern und unserer Großmutter unglaublich wertvoll. Sie helfen uns, Entwicklungen einzuordnen, Trends kritisch zu hinterfragen und Entscheidungen in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Innovation entsteht bei uns nicht aus einem Bruch mit der Vergangenheit, sondern aus dem Verständnis für das, was das Haus seit jeher ausmacht. Die Tradition gibt uns die Identität – und die Innovation sorgt dafür, dass diese Identität zeitgemäß weiterlebt.
S. D.: Wenn euer Weinkeller sprechen könnte – welche Geschichte würde er als Erstes erzählen?
B. SCH.: Wenn unser Weinkeller sprechen könnte, würde er wahrscheinlich als Erstes vom Hochwasser 2005 erzählen. Gerade erst fertiggestellt, wurde er am 23. August von einem Jahrhunderthochwasser überrascht. Binnen kürzester Zeit stand alles unter Wasser. Was eigentlich ein Moment der Freude und des Stolzes sein sollte, wurde zur echten Bewährungsprobe. Jede einzelne Flasche musste danach von Hand gereinigt werden – vorsichtig und mit viel Geduld, damit sich die Etiketten nicht lösten. Es war eine Arbeit, die Demut gelehrt hat und gleichzeitig den Wert jedes einzelnen Details bewusst gemacht hat. Bei einer Flasche Petrus ist das Etikett dennoch verloren gegangen. Und so wurde dieser besondere Tropfen schließlich ganz unkompliziert mit Frankfurter Würsteln getrunken – vielleicht nicht die klassischste Kombination, aber definitiv eine, die man nicht vergisst. Diese Ge-
schichte steht bis heute sinnbildlich für unseren Umgang mit Herausforderungen: anpacken, zusammenhalten – und selbst in schwierigen Momenten den Humor nicht verlieren.
S. D.: Food-Trends 2030: Welche kulinarische Entwicklung findet ihr spannend – und welche darf bitte nie Realität werden?
P. K.: Healthy Living und Longevity sind Entwicklungen, die uns in den kommenden Jahren sicherlich noch stärker begleiten werden – und die ihren festen Platz in der Küche finden. Das spüren wir schon heute: Im Vergleich zu vor zehn Jahren bieten wir deutlich mehr gesunde, ausgewogene und bewusste Alternativen auf unserer Speisekarte an. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass es am Ende immer um Balance geht. Zwischen den Käsespätzle und gedünstetem Gemüse. Zwischen Genuss und Bewusstsein. Für uns darf Essen nicht nur funktional sein – es soll Freude machen, verbinden und Teil des Urlaubserlebnisses sein. Ein Trend, den wir für unser Haus hingegen nicht sehen, ist eine zu starke Technologisierung des Essens –etwa Food-Tech-Konzepte, die individuelle Hormonhaushalte oder hochpersonalisierte Nährstoffanalysen in den Mittelpunkt stellen. Solche Ansätze haben ihre Berechtigung, aber eher in spezialisierten Health Resorts. Im Hotel Arlberg bleibt Kulinarik vor allem eines: ehrlich, genussvoll und mit Gefühl.
S. D.: Wenn ihr euer Lieblingspaar aus Speise & Wein als Kurzgeschichte erzählen müsstet – wie würde sie beginnen?
B. SCH.: Vor langer Zeit – irgendwo zwischen Küche und Weinkeller – begegneten sich ein knusprig-goldenes Schnitzel und ein eleganter „Greif“ der Weinhofmeisterei Hirtzberger. Auf den ersten Blick schienen sie unterschiedlich: hier die bodenständige österreichische Seele auf dem Teller – dort die feine, vielschichtige Raffinesse aus der Wachau im Glas. Doch wie so oft im Leben war es genau dieser Kontrast, der sie füreinander bestimmte. Das Schnitzel brachte Wärme, Vertrautheit und diesen unverwechselbaren Duft von Heimat mit. Der Greif hingegen steuerte Frische, Präzision und eine vibrierende Mineralität bei. Gemeinsam erzählten sie keine laute, sondern eine harmonische Geschichte –von Tradition, Handwerk und zeitloser Eleganz. Und so lebten sie glücklich bis ans Ende aller Tage – vielleicht nicht über sieben Bergen bei sieben Zwergen, aber ganz sicher bei uns im Restaurant,
wo sie Abend für Abend aufs Neue zueinanderfinden.
S. D.: Wie pflegt ihr langfristige Partnerschaften in Zeiten, in denen alles „on demand“ und „just in time“ sein soll?
P. K.: In einer Zeit, in der vieles „on demand“ und „just in time“ funktionieren soll, setzen wir bewusst auf das Gegenteil: Verlässlichkeit, Beständigkeit und echte Beziehungspflege. Zeit hat man nicht – man nimmt sie sich. Das gilt für Partnerschaften genauso wie für Freundschaften oder Familie. Langfristige Zusammenarbeit entsteht nicht zwischen Tür und Angel, sondern durch regelmäßigen Austausch, persönliche Begegnungen und ehrliches Interesse am Gegenüber. Dazu gehört auch gute Planung und Vorbereitung. Wer langfristig denkt, plant nicht nur für die nächste Saison, sondern für die nächsten Jahre. Man wächst gemeinsam, entwickelt sich weiter und meistert Herausforderungen miteinander. Gerade in unserer Branche sind stabile Partnerschaften ein entscheidender Erfolgsfaktor. Sie basieren auf Vertrauen – und Vertrauen entsteht nicht „just in time“, sondern über Zeit.
S. D.: Club House-Geburt: Wie kam die Idee wirklich zustande? War es ein Moment der Erleuchtung, ein Glas Wein zu viel oder ein Gespräch am Küchentisch?
B. SCH.: Mehrere Gläser Wein, würden wir im ersten Moment sagen. Aber ganz ehrlich: Es war eher ein Prozess als ein einzelner Geistesblitz. Die Idee entstand eigentlich durch einen einfachen, fast alltäglichen Moment – den Blick aus unserem Büro. Schräg gegenüber stand das alte Verkehrsamt. Über Wochen hinweg habe ich dieses Haus immer wieder angesehen. Gleichzeitig wusste ich, dass eine Ausschreibung der Gemeinde im Raum steht. Und je öfter mein Blick dorthin fiel, desto stärker wurde der Wunsch, genau hier etwas Eigenes zu entwickeln. Was dieses Etwas konkret sein sollte, entstand nicht über Nacht. Die inhaltliche Ausrichtung wuchs Schritt für Schritt – in Workshops, in intensiven Gesprächen, in strategischen Überlegungen. Und ja, auch in klassischen Kopfkissengesprächen kurz vor dem Einschlafen, wenn die Gedanken plötzlich klarer werden. Am Ende war es also weder nur ein Glas Wein noch ein einzelner Moment der Erleuchtung – sondern eine Mischung aus Gelegenheit, Vision, Austausch und dem Mut, eine Idee wirklich weiterzudenken.
DIENSTAG, 23. JUNI 2026 | 18.45 UHR
Maria Hofstätter & Linzer Geiger Trio
Weilling Land & Leute: Ein Bauernroman von Max Maetz
DONNERSTAG, 25. JUNI 2026 | 19.15 UHR Federspiel Wir & Jetzt
DIENSTAG, 30. JUNI 2026 | 19.15 UHR
The Flying Schnörtzenbrekkers
500 Jahre Ivica Strauss – drei Bratschen für ein Halleluja !
DONNERSTAG, 2. JULI 2026 | 19.15 UHR Günter Haumer & Wiener Philharmonia Schrammeln Mei Nachbarin und I
DIENSTAG, 7. JULI 2026 | 19.15 UHR
Philipp Hochmair
Werther: Nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe
MITTWOCH, 8. JULI 2026 | 19.15 UHR
Ernst Molden und das Frauchenorchester Neiche Zeid
DONNERSTAG, 9. JULI 2026 | 19.15 UHR Michael Köhlmaier & Trio mg3 Boulevard der Helden
DIENSTAG, 14. JULI 2026 | 19.15 UHR
Iva Schell & die österr. Salonisten Liebling, mein Herzt lässt dich grüßen
MITTWOCH, 15. JULI 2026 | 19.15 UHR Günther Groissböck Lieder eines fahrenden Gesellen
DONNERSTAG, 16. JULI 2026 | 19.15 UHR
Mercedes Echerer
Arrivederci Roma: Das Geheimnis der Rozsanéni
DIENSTAG, 21. JULI 2026 | 19.15 UHR
Fritz Karl & Elena Uhlig
Die Ehe – eine feindliche Übernahme
MITTWOCH, 22. JULI 2026 | 19.15 UHR MoZuluArt
MOzART & ZULU – als wäre Mozart Afrikaner gewesen
DONNERSTAG, 23. JULI 2026 | 19.15 UHR
Ethel Merhaut
Waltzing in the clouds: Eine Liebeserklärung an Wien
DIENSTAG, 28. JULI 2026 | 19.15 UHR
Juergen Maurer & Maria Köstlinger „Mich hätten Sie sehen sollen …“
MITTWOCH, 29. JULI 2026 | 19.15 UHR Bozen Brass Crossroads: Wo sich Wege kreuzen, entsteht Neues
DONNERSTAG, 30. JULI 2026 | 19.15 UHR Italian Swing Quartet Con anima – mit Seele!
SONNTAG, 2. AUGUST 2026 | 19.15 UHR Cornelius Obonya & Peter Havlicek Haydn und die Jazz
MONTAG, 3. AUGUST 2026 | 19.15 UHR
Natalia Ushakova & ihre drei Tenöre Ein italienischer Sommerabend
SONNTAG, 23. AUGUST 2026 | 11.00 UHR Philipps kulinarischer Oper(n)ettenFührer & Pablo Cameselle Geschmackvolles aus Oper und Operette
MONTAG, 24. AUGUST 2026 | 19.15 UHR
Joji Hattori & Hyung-ki Joo mit Johanna von der Deken Humoresque
DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026 | 19.15 UHR Julia Stemberger & Streichquartett Sonare Nackt kochen
SONNTAG, 30. AUGUST 2026 | 19.15 UHR Festspielfinale Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist!
Sommerfrische der Sinne
ZU VIEL, ZU SCHNELL, zu grell, zu laut. Es tut gut, innezuhalten und den leisen Tönen oder gar der Stille zu lauschen. Die Augen zu schließen oder den Blick auf ruhigem Grün oder der ewigen Schönheit der Berggipfel ruhen zu lassen. Dann entsteht Raum für Neues, für frische Impulse. So sehen wir unsere Sommerfrische der Sinne. Erholung für Aug’ und Ohr, für Gaumen und Seele. Unser Beitrag: die Verquickung von Kunst und Kulinarik, beides auf höchstem Niveau, der pure Genuss für die Sinne. Musik, Literatur, so exquisit wie die Küche von Andreas Döllerer, verschmelzen zu einem belebenden Gesamtkunstwerk, das ergreift und erfrischt zugleich. Der perfekte Rahmen: die Burg Golling. Auch in diesem Sommer ist das Programm der Festspiele Golling seiner Vielfalt treu geblieben. Wienerlied gefällig oder doch lieber virtuose Blechblasensembles? Amüsante Sprachkunst oder afrikanischer A-cappella-Gesang? Eine Portion Belcanto oder doch ein Streichquartett? Was auch immer, beim zweiten
„Festspiele Golling: Innehalten, Hören, Schmecken und Staunen.“
HERMANN DÖLLERER
Akt, dem Souper aus der regional verwurzelten und ebenso weltoffenen Küche von Andreas Döllerer, lässt sich bestens über diese Festspielmomente plaudern –oder auch versonnen schweigen und genießen.
Viele solcher Augenblicke wurden uns geschenkt, von großen Menschen, die mit ihrer Kunst unsere Herzen und die der Festspielgäste berührt haben. Diesen Unvergesslichen wurde der Themenweg „Künstlerspuren“ gewidmet, der vom Egelsee bis zu Döllerers Essbarem Garten führt. Mit Stationen zum Innehalten und Nachspüren – und als Einladung, die inspirierende Seite unseres Heimatorts Golling zu entdecken. So wie die Sommerfrische, die alles ein wenig leichter macht.
GÜNTHER GROISSBÖCK
JULIA STEMBERGER
CORNELIUS OBONYA
MERCEDES ECHERER
JOJI HATTORI & HYUNG-KI JOO
VORGESTELLT
StammhausTeam
Wissen, Erfahrung, viel Leidenschaft – das geben wir gerne weiter. Wir bilden nicht nur jeden Sommer 15 bis 20 Praktikanten aus Österreichs Tourismusschulen aus, dieses Jahr ergänzen auch fünf neue Lehrlinge unser Team. Drei unserer Lehrlinge haben sogar Matura oder eine Ausbildung in anderen Sparten. Begeisterung steckt offensichtlich an. Es lebe die Next Generation!
5 NEUE LEHRLINGE VERSTÄRKEN MIT UNSEREN 3 „ALTEN HASEN“ UNSER STAMMHAUSTEAM
Weinhaus & Enoteca
Die Würfel sind gefallen: Zusätzlich zu unserem charmanten und lustigen Thomas verstärkt nun Jonathan unser Enoteca-Team. Mit diesem dynamischen Duo aus den beiden charismatischen Weinprofis ist beste Weinberatung garantiert.
THOMAS UND JONATHAN
VERSTÄRKUNG GESUCHT!
Aufgeschlossenen, engagierten und motivierten MitarbeiterInnen stehen wir immer offen gegenüber! Unsere aktuellen Jobausschreibungen finden Sie unter doellerer.at/karriere. Natürlich freuen wir uns auch über Initiativbewerbungen für Döllerers Genießerhotel, Restaurant, Wirtshaus & Feine Kost an christl@ doellerer.at und für Döllerers Weinhaus & Enoteca an sabine@doellerer.at!
am 16. November 2025
Zur Mittagszeit an einem Sonntag ist Franz Josef bei uns angekommen. Genau dann, wenn man als Familie zusammenkommt, isst, lacht und das Leben teilt.
Benannt nach seinen beiden Uropas, die das Leben gelebt und geliebt haben, trägt er ihre Geschichten weiter und schreibt nun seine eigene.
Mit ihm ist unser Glückskleeblatt, zuvor bestehend aus Laura, Immanuel und Xaver, vollständig geworden. Aus drei wurden vier. Zwischen den beiden Brüdern Xaver und Franz Josef ist von Beginn an etwas entstanden, das man nicht erklären muss: Nähe, Vertrauen und dieses leise Wunder, das Familie ausmacht. Und wir durften erleben, wie zwei kleine Menschen, ohne einander noch zu kennen, dem anderen mit einer Selbstverständlichkeit und Liebe begegnen, die berührt. Kindliche Freude, die trägt, heilt und alles heller macht. Ohne viele Worte, ohne Erwartungen. Genau darin liegt etwas Magisches. Das ist Familie.
Laura Handerer
Wer uns kennt, weiß: Wir haben unser eigenes kleines Schlaraffenland. Das wir aber nur allzu gern teilen, mit Gourmets, mit Neugierigen und anderen lieben Leuten. Apropos – in unserer Feinen Kost gibt’s hinter dem Tresen jetzt eine Staffelübergabe. Denn Mariella freut sich auf ihr bevorstehendes Mama-Glück und so hat Arifa übernommen. Das ist unser Glück! Ein bisserl geänderte Öffnungszeiten haben wir auch, aber sonst bleibt alles beim Alten: Leckerbissen, wohin das Auge blickt, aus unserer Wirtshausküche oder von ausgesuchten Produzenten, dazu praktische, hübsche Accessoires.
Franz Josef
Vorbestellung können gerne Dienstag bis Samstag bis 20.00 Uhr an der Rezeption abgeholt werden. Vorbestellungen unter 06244/4220 143 oder feinekost@doellerer.at
ÖFFNUNGSZEITEN FEINE KOST
MONTAG: GESCHLOSSEN
DIENSTAG–FREITAG: 7.30–14.00 UHR
SAMSTAG: 7.30–13.00 UHR
Geboren
DÖLLERER STAMMHAUS
IN GOLLING
MARKT 56, 5440 GOLLING
+43 (0) 6244 4220 0
OFFICE@DOELLERER.AT
DOELLERERS
DOELLERERS
Restaurant
In Andreas Döllerers vielfach ausgezeichneter Küchenlinie Alpine Cuisine spiegeln sich seine Liebe zu traditionellen Gerichten und deren moderne Interpretation ebenso wider wie seine Wertschätzung für regionale Produkte.
DI–FR: 18.00–24.00 UHR
SA: 12.00–24.00 UHR
SO & MO: GESCHLOSSEN
Genießerhotel
Im Vier-Sterne-Haus mit seinen 25 liebevoll eingerichteten, eleganten Studios und Suiten lässt es sich wohlfühlen.
Wirtshaus
Seit 1909 ist das unkomplizierte, ursprüngliche und herzliche Wirtshaus ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Genießens. Hier schmeckt es einfach nach daheim.
DI: 17.00–22.00 UHR
MI–SA: 12.00–22.00 UHR
SO & MO: GESCHLOSSEN
Feine Kost
Ein Paradies für Feinschmecker mit verschiedensten Fleisch-, Wurstund Käsedelikatessen, Schmankerln aus der Wirtshausküche u. v. m.
DIE AKTUELLEN ÖFFNUNGSZEITEN
ALLER DÖLLERER-BETRIEBE FINDEN SIE IMMER UNTER DOELLERER.AT/ KONTAKT-UND-OEFFNUNGSZEITEN
DÖLLERER WEINHAUS
IN KUCHL
KELLAU 160, 5431 KUCHL
+43 (0) 6244 20567
WEINHAUS@DOELLERER.AT
ENOTECA@DOELLERER.AT
DOELLERERSWEINHAUS
Weinhaus
In Döllerers Weinhaus mit seiner Enoteca vereint sich die Liebe der Familie Döllerer zu Service, Wein und ihren Kunden aus Gastronomie und Hotellerie sowie privaten Wein- und Genussfans zu einem großen Ganzen.
Weingroßhandel
Mit 117 Jahren Erfahrung in der Gastronomie und über 35 Jahren im Weinhandel ist die Familie Döllerer für Großhandelskunden ein kompetenter Partner in Sachen Wein, Getränke und Service.
MO: GESCHLOSSEN
DI–FR: 7.30–14.00 UHR
SA: 7.30–13.00 UHR
Enoteca
Die venezianische Weinbar mit rundum verlaufender Weinbibliothek lädt Wein- und Genussfreunde zum Verkosten, Verweilen und Einkaufen ein.