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Weekend Magazin Vorarlberg 2019 KW 28

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REPORTAGE: EIN TAG MIT DEN HELDEN DER BERGE

BLASMUSIK-BOOM: JENSEITS VON UMTATA 2019 NR. 13 • 12./13. JULI

HUGH JACKMAN

ADRENALIN-WAHN: SO SPIELEN STARS MIT IHREM LEBEN

POSTENTGELT BAR BEZAHLT, ÖSTERREICHISCHE POST AG, RM 05A036451 K, 6900 BREGENZ

VORARLBERG

EIN RIESEN SCHRITT DER MENSCHHEIT

HERBERT KICKL: JETZT SPRICHT DER „BAD COP“

EXKLUSIV

INTERVIEW

50 JAHRE

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4    WEEKEND MAGAZIN

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jährlich

750

Tonnen minimiert.

Und ab jetzt verbessern wir diese Umweltbilanz nochmals erheblich: mit der größten Photovoltaikanlage Vorarlbergs! Ihre 4.500 Solarmodule mit 7.650 m2 erzeugen auf unserem Dach ca. 1,4 Millionen Kilowattstunden Strom – lärmfrei, emissionslos und mit einer CO2-Einsparung von 500 Tonnen. Mit allen Ökostrom-Aktivitäten zusammen verringert der Messepark den jährlichen CO2-Ausstoß um mindestens

1.250 Tonnen!

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H I G H L I G H TS

Ute Karin Höllrigl (Bild), renommierte Psychoanalytikerin und Veranstalterin von Traumseminaren, liest aus ihrem jüngsten Buch „TraumGarten“ mit tiefenpsychologischen Betrachtungen zu Garten, Sinn und dem Unbewussten. Mi., 24.7., 18.30 Uhr, Propstei St. Gerold. Freier Eintritt, Kollekte.

THE SOUND OF LECH

Wie klingt Lech? Dieser Frage widmet sich die neue Sonderausstellung des Lechmuseums. Sie erzählt von den lauten und leisen Seiten des Ortes, von gegenwärtigen und vergangenen Klängen. Die Ausstellung im HuberHus Lech läuft bis 26. April 2020. Alle Infos: www.lechmuseum.at

High

LIGHTS

Tag der Wiener Symphoniker.

Die Wiener Symphoniker sind nicht nur das „Orchestra in Residence“ der Festspiele, sondern gehören beim Tag der Wiener Symphoniker am So., 14.7. ab 15 Uhr ganz der Landeshauptstadt. Mitglieder des Orchesters sind mit ihren Ensembles hautnah am Kornmarktplatz und im Kunsthaus Bregenz bei freiem Eintritt zu erleben.

SOMMERAUSSTELLUNG Es sind Landschaften und Selbstporträts, die im Zentrum des Schaffens von Alexandra Wacker stehen. Das Nachspüren der magischen und rätselhaften Naturschilderungen und das ehrliche Begegnen mit sich selbst bilden den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Eröffnung am Sa., den 13.7. um 20 Uhr im Palais Thurn & Taxis Bregenz. Bis 25. August.

Sonderausstellung „Panorama“ im FLATZ Museum „Panorama“ verheißt Allsicht – Panorama­ bilder erweitern unseren Betrachtungswinkel auf die Welt. Die Ausstellung präsentiert erstmals „Yard Long Photographs“ aus zwei prominenten Fotosammlungen. Zu sehen bis 21.9.2019 im FLATZ Museum Dornbirn, Marktstraße 33, Fr. 15 – 17 Uhr, Sa. 11 – 17 Uhr. www.flatzmuseum.at

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6    WEEKEND MAGAZIN

FOTOS: PLAZENTA KOSTOLNA, UDO MITTELBERGER, VORARLBERG MUSEUM/CORNELIA HEFEL, ALEXANDRA WACKER SELBSTPORTRÄT, FLATZ MUSEUM / KATHARINA STÖGMÜLLER

TRAUMGARTEN


LUST IN LUSTENAU Die Sommer.Lust bringt noch bis Ende August jeden Freitagabend ab 20 Uhr perfekten Livesound bei freiem Eintritt auf den Lustenauer Kirchplatz. Am 19. 7. zum Beispiel mit „Soul Destiny“ (Bild), am 26. Juli mit „Jimmy And The Goofballs“. Alle Termine finden Sie unter www.lustenau.at/marketing.

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SCHLAGER & 90ER Die ultimative 90er Show am 30. 8. und die seit Jahren erfolgreiche Schlagerparty am 31. 8. auf der Bregenzer Seebühne sind die großen Highlights 2019. Tickets bei allen oeticket-Verkaufsstellen, Raiffeisenbanken, Bregenz- & Dornbirn-Tourismus sowie online unter www.oeticket.com.

SCHIFF AHOI Rund-, Event und Premiumfahrten auf dem Bodensee 2019

RUNDFAHRT BREGENZER BUCHT

Einstündige Rundfahrt mit Ufererklärung 07.07. bis 08.09. täglich (Zeiten siehe Webseite) Weitere Termine siehe Webseite

FEUERWERKSFAHRTEN

Seehasenfest Friedrichshafen - Samstag, 13.07.19, Uferfest Langenargen 27.07.19, 1. August Grillfahrt 01.08.19 uvm.

CAPTAIN'S BRUNCH Der Kapitän bittet zum Brunch Jeden Sonntag bis 27.10.19

FOTOS: LUSTENAU MARKETING, UDO MITTELBERGER, HEINZ HOLZMANN, PATRICK SÄLY / SCHRUNS MONTAFON TOURISMUS GMBH

DER LETZTE MENSCH Ausgestattet mit einem Audioguide begibt sich jeder Zuschauer ganz allein auf den Weg durch die Aufführung/Ausstellung über den Urmann. 23. / 24. / 26. / 27. / 28. / 30. und 31. Juli, jeweils 16.00 Uhr bis 19.24 Uhr im Magazin 4, Bregenz. Ein verbindlicher Kartenkauf ist erforderlich. Tickets auf www.eventsvorarlberg.at und beim Landestheater. Es gibt keine Abendkasse!

ITALIENISCHER ABEND

Italienische Spezialitäten auf dem See Jeden Dienstag von 04.07. bis 27.08.19

GRILL - SCHIFF

Sommerabendfahrt mi Live-Grill Jeden Freitag bis 06.09.19

TROPICAL NIGHT-BOAT Sommerparty mit coolen Beats von DJ Valerian. Samstag, 20.07.19 NEU

CAPTAIN'S DINNER

Romantische Abendfahrt inkl. 4 Gänge Dinner, Mittwoch 24.07, Sonntag 28.07.19

KRIMIDINNER©

Gastrotheater Ibk. „Das geheimnisvolle Amulett!“ Donnerstag 25.07.19 NEU „RIGOLETTO“ FESTSPIEL-GOURMETFAHRT

Abendfahrt MS Alpenstadt Bludenz inkl. 4 Gänge Menü. Optional inkl. Festspielticket erhältlich. Highlight: ‚Das Schiff legt direkt um 20.40 Uhr an der Seebühne an. Samstag 27.07. und 10.08.19

TORTILLA Y TEQUILA

Mexikanische Spezialitäten & Live Musik Donnerstag, 29.08.19

SILBERTAL: SAGENFESTSPIELE BIS 24. AUGUST Mit dem neuen Sagenschauspiel „Peppino, der Alpenmagier“ starten am 20. Juli die Montafoner Sagenfestspiele in die diesjährige Spielsaison. Auf der Freilichtbühne im Silbertal widmen sich 60 Laiendarsteller, Statisten und Helfer und eine Kulisse mit insgesamt 15 Gebäuden in elf Vorführungen einem unvergesslichen Schauspiel aus unserer Alpenwelt. Alle Termine, Karten und Infos auf www.sagenfestspiele.at.

MS SONNENKÖNIGIN

DREILÄNDER-PANORAMAFAHRT Dienstag, 23.07. + 3 Termine CAPTAIN‘S BRUNCH, Buffet und Live Musik an Bord - Sonntag, 21.07. und 18.08.19 Ein Schiff, der See und Sie. www.vorarlberg-lines.at T 0043 (0)5574 428 68

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WEEKEND MAGAZIN   7


Auch „Vorarlberg heute“ sendet am Eröffnungstag live aus Bregenz.

ORF Vorarlberg in der Festspielzeit BREGENZ. Der ORF bildet das größte Vorarlberger Kulturfestival auch 2019 umfassend und in all seinen Medien österreichweit ab.

Live aus Bregenz. Am Tag

der Festspieleröffnung sendet ORF Radio Vorarlberg

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8    WEEKEND MAGAZIN

von 9.00 bis 21.00 Uhr direkt aus Bregenz – live aus dem gläsernen Radio-Sendestudio mitten am Platz der Wiener Symphoniker. Auch „Vorarlberg heute“ berichtet ab 19.00 Uhr live vom Festspielgelände und hat interessante Gäste sowie die besten Bilder vom Eröffnungstag.

Kulturprogramm vom See. Die Eröffnung der Bregenzer Festspiele übertragen ORF 2 und 3sat

live. Verdis „Rigoletto“, die neue Oper am See, ist am 19. Juli live auf ORF 2 zu erleben. Begleitend dazu präsentiert die Produktion

„Von Machtspielen und Windmühlen“ die Highlights aus dem Festspielgeschehen und die Dokumentation „Rigoletto – Zirkusspektakel am

„Mit einer beeindruckenden Fülle an hochwertigen und spannenden Produktionen warten die Bregenzer Festspiele 2019 auf. Der ORF macht dieses einzigartige Kulturerlebnis mit Übertragungen und umfangreicher Berichterstattung allen Menschen zugänglich.“ Jasmin Ölz Kulturkoordinatorin ORF Vorarlberg

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it umfangreicher Berichterstattung bietet der ORF den Bregenzer Festspielen auch heuer eine große mediale Bühne und liefert interessante Einblicke auf allen Kanälen: Im Fernsehen mit ORF 2, ORF III, 3sat und ARDalpha, im Hörfunk mit Ö1 und ORF Radio Vorarlberg und online auf vorarlberg.ORF.at sowie ORF.at.


BREGENZER FESTSPIELE 2019 IM ORF ORF-Regionalradios (österreichweit) n Festspielgottesdienst Sonntag, 14. Juli, 10.00 Uhr, live

Festspielgottesdienst aus der Pfarrkirche Herz Jesu in Bregenz mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, Solisten der Bregenzer Festspiele

ORF Radio Vorarlberg n Mittwoch, 17. Juli 9 – 21 Uhr Gläsernes Studio vom Platz der Wiener Symphoniker

Festspielfrühstück (ORF Radio Vorarlberg) n Seefoyer Festspielhaus Sonntag, 14. Juli, 9.30 Uhr Mariame Clément, Regisseurin „Don Quichotte“ Sonntag, 21. Juli, 9.30 Uhr Heike Vollmer, Co-Bühnenbildnerin „Rigoletto“ Sonntag, 4. August, 9.30 Uhr Jan Eßinger, Regisseur „Eugen Onegin“ Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr Maximilian Hornung, Cellist

Radio Österreich 1 n Donnerstag, 18. Juli 19.30 Uhr live Jules Massenet: „Don Quichotte“ Wiener Symphoniker, Prager Philharmonischer Chor Dirigent: Antonino Fogliani

n Freitag, 19. Juli 10.05 Uhr

„Von ‚Rigoletto‘ bis ‚Don Quichotte‘, von einzigartigen Konzerten bis zu persönlichen Künstlergesprächen: Der ORF wird auch heuer wieder die Bregenzer Festspiele multimedial begleiten.“

Intrada Festivalmagazin

n S amstag, 3. August 10.05 Uhr Konzert der Wiener Symphoniker Dirigent: Andrés Orozco-Estrada

n D ienstag, 27. August 19.30 Uhr Konzert Symphonieorchester Vorarlberg Dirigentin: Ariane Matiahk Bariton: Wolfgang Stefan Schwaiger

ORF-Fernsehen n E röffnung Bregenzer Festspiele

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FOTOS: DIETMAR MATHIS | MAURICE SHOUROT, SONJA HAGEN

Markus Klement Landesdirektor ORF Vorarlberg

Bodensee“ zeigt ein spannendes Making-of der neuen Festspielproduktion. Radio Ö1 überträgt mehrere Produktionen direkt aus Bregenz, beispielsweise die Festspielhausoper „Don Quichotte“ von Jules Massenet, das Intrada Festivalmagazin und Konzerte der Wiener Symphoniker. Selbstverständlich berichten auch die „ZiB“ sowie „Vorarlberg heute“ laufend von den Festspielen.

Künstler zum Kennenlernen. Bei den „Festspielfrühstück“-

Gesprächen erzählen auch heuer wieder Mitwirkende der aktuellen Festspielproduktionen von ihrem Beruf und aus ihrem Privatleben: Regisseurin Mariame Clément am 14. Juli, Co-Bühnenbildnerin Heike Vollmer am 21. Juli, Regisseur Jan Eßinger am 4. August und Musiker Maximilian Hornung am 18. August. Alle sind herzlich eingeladen, an den vier Sonntagen jeweils um 9.30 Uhr im Seefoyer Festspielhaus Bregenz am „Festspielfrühstück“ teilzunehmen.

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Mittwoch, 17. Juli, 10.15 Uhr (live) auf ORF 2, 3sat und vorarlberg.ORF.at sowie 17.45 Uhr auf ORF III, Montag, 21. Juli, 20.15 Uhr, ARD-alpha

n „ Vorarlberg heute“ live aus Bregenz Mittwoch, 17. Juli, 19.00 Uhr, ORF 2

n Von Machtspielen & Windmühlen Die Highlights aus dem Festspielgeschehen Freitag, 19. Juli, 18.30 Uhr, ORF 2

n G iuseppe Verdi: „Rigoletto“ Freitag, 19. Juli, 21.15 Uhr, ORF 2 (live) Samstag, 10. August, 20.15 Uhr, 3sat Sonntag, 15. September, 20.15 Uhr, ORF III

n J ules Massenet: „Don Quichotte“ Sonntag, 15. September, 22.35 Uhr, ORF III

n D okumentation „Rigoletto – Zirkusspektakel am Bodensee Sonntag, 21. Juli, 18.25 Uhr, ORF 2 Samstag, 10. August, 22.25 Uhr, 3sat

n „ Kultur heute Spezial“ Freitag, 19. Juli, 19.45 Uhr, ORF III

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WEEKEND MAGAZIN   9


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er neue FestspielGuide 2019 liegt einem Teil dieser Weekend-Ausgabe bei. Der 92-seitige Kultur-Führer beinhaltet Termine und Infos über Veranstaltungen und Aktionen der Bregenzer Festspiele, der Kultureinrichtungen der Stadt Bregenz, aber auch Tipps, Infos & Events aus dem Ländle und dem grenznahen Raum. Kulturevents in Liechtenstein, Schweiz und Süddeutschland ergänzen den umfangreichen

FOTOS: WEEKEND MAGAZIN FESTSPIELGUIDE 2018

in Bregenz und in der Bodenseeregion!


Die Berge im Abendrot ERLEBEN. Ganz großes Kino zur Prime Time: die Abendstunden am Berg. Hochjoch Bahn die Sonnenanbeter wieder zurück ins Tal.

Klingt doch nach einem guten Plan fürs Wochenende, oder!?

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FOTO: SILVRETTA MONTAFON / STEFAN KOTHNER

Samstagabend. Bei einem

Jeden Freitag und Samstag verlängert die Silvretta Montafon die Sommer-Öffnungszeiten der Bahnen und Restaurants.

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Uhr brutzeln auf der Kapellrestaurant-Terrasse saftige Grillspezialitäten, während waschechte Montafoner ihre traditionelle Tracht und urigen Tänze in Szene setzen. Bis 22.30 Uhr bringt die

ie Sonne zieht sich langsam zurück und beleuchtet die Felswände. Der Himmel brennt orangerot. Mit ihm: die Kohlen auf dem Grill. Jeden Freitagabend von 17.30-22.30

Jeden Freitag

erfrischenden Sommerspritzer und einem für die Region typischen Abendessen lassen sich die letzten Sonnenstrahlen am Samstagabend auch auf der Panoramaterrasse der Nova Stoba einfangen. Oder aber man nutzt das besondere Licht und unternimmt eine Abendwanderung über den Gantakopf Richtung Garfrescha. Die Bahn macht dann den Rest und bringt die Wanderer bis 21.30 Uhr runter nach St. Gallenkirch.

Von 17.3022.30 Uhr

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FACTS Abendfahrten Jeden FR: Sonnen­ untergang Hochjoch Jeden SA: Abendfahrt Versettla & Abend­ wanderung Garfrescha Alle Infos auf silvretta-montafon.at Kontakt Silvretta Montafon Tel.: +43 5557 6300 service@silvrettamontafon.at

Kapellrestaurant

SONNENUNTERGANG HOCHJOCH Barbecue und Musik im Abendrot, auf 2.000 Metern

Jeden Samstag Abendfahrt Versettla & Abendwanderung nach Garfrescha


VO R A R L B E RG I N S I D E

SHORT

Vorarlberg

INSIDE

TALK

Pioniergeist für die Zukunft

Wofür steht „Xi – Chance Zukunft“? Wir sehen uns als Partei der totalen Mitte – also keine extrem linke oder extrem rechte Position. Im Mittelpunkt steht für uns immer die EINE Frage: Ist es gut für Vorarlberg? Generell gesehen sind für uns drei Themen existenziell für die Zukunft unseres Landes: Umwelt, Sicherheit und Vertrauen. Was möchten Sie erreichen? Wir möchten den Pioniergeist in Vorarlberg wieder wecken und fördern. Damit unser Ziel nach mehr Lebensqualität erreicht werden kann, brauchen wir Pioniere, die mutig mit neuen Ideen vorangehen. Und wie lauten Ihre politischen Ziele? Wir möchten bei den Landtagswahlen am 13. Oktober den Klubstatus erlangen. Je mehr Unterstützung „Xi“ von den Menschen des Landes erhält, umso leichter wird es sein, unsere Ideen für die Zukunft Vorarlbergs in die Tat umzusetzen.

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12    WEEKEND MAGAZIN

Mitarbeitermarke. Die Vorarlberger Tourismusbranche

präsentierte neue Mitarbeiterkampagne. Manuel Bitschnau (Montafon), Elmar Müller (Kleinwalsertal), Urs Treuthardt (Bodensee), Kerstin Biedermann-Smith (Alpenregion), Andrew Nußbaumer (Stv.-Spartenobmann), Michael Schwarzenbacher (Rest. Mangold), Harald Furtner (Sparten GF) (v. li.). www.tourismusjobs.at

NEUER INTERSPAR Juli 2020, zum 50-jährigen IntersparJubiläum, wird der Interspar-Hypermarkt Bregenz (Ltg. Kurt Fleckinger) völlig neu eröffnet. Um19 Mio. Euro außen wie innen komplett modernisiert, neuem Restaurant mit Sonnenterrasse, wird der Markt nach zwei Bauphasen nicht mehr wiederzuerkennen sein. Ringübergabe durch Präsident Guntram Hinteregger (aks Verein) an Gabriele Nussbaumer.

LEOPOLD-BISCHOF-RING Jährlich wird diese Auszeichnung vom aks an Personen, die sich ehrenamtlich im Gesundheits- und Sozialbereich besondere Verdienste erworben haben, vergeben. Heuer an die ehemalige langjährige Präsidentin der Lebenshilfe Vorarlberg, Gabriele Nussbaumer.

Markus Linhart (Bgm. Bregenz), Andreas Mark (Interspar Dir. Vorarlberg), Markus Kaser (GF Interspar Österreich) (v. li.).

FOTOS: WKI/MOTTER, DANIEL ONGARETTO-FURXER, ARNO RIEDMANN

Chris Alge Xi - Chance Zukunft


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Zug fährt ab!

ÖBB. Gerhard Mayer war 48 Jahre lang bei den ÖBB tätig, davon 23 Jahre als Regional­manager für Vorarlberg, wo rund 1.200 Personen für die ÖBB tätig sind. Mit Anfang Juli trat der leidenschaftliche Eisenbahner in die verdiente Pension über.

G. Mayer: Ich hatte einen der

spannendsten Jobs in ganz Österreich, der Bahn, Bus und Schiff inkludierte. Einige Jahre zählte der ‚BahnBus‘ dazu, die Bodenseeschifffahrt fiel zwischen 2001 bis 2004 unter das Regionalmanagement. Es war eine interessante und aufregende Zeit, in der u.a. die Renovierung der MS Vorarl­ berg durchgeführt wurde. Davon musste der damalige ÖBB-Chef Helmut Draxler erst überzeugt werden – was uns dank dessen Affinität zur Architektur gelungen ist. weekend: Welche Highlights gab es in den 48 Jahren? G. Mayer: Das war die Alpine Ski WM 2001 in St. Anton. Es war unglaublich, wieviele Passagiere mit den Sonderzügen befördert worden sind. Allein am ersten Tag – trotz abgesagtem Skirennen - fuhren 20.000 Leute nach St. Anton. Die zweite große Belastungsprobe war die Worldgymnaestrada 2007. Mittlerweile haben wir einen solchen Verkehr, wie er zur Gymnaestrada herrschte, planmäßig. Die WG war eine Initialzündung für den ÖPNV (Öffentl. Personennahverkehr) und hat die Stimmung dafür völlig verändert.

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14    WEEKEND MAGAZIN

„Wir sind in Vorarlberg quasi Abonnementsieger für den Titel ‚zufriedenste Bahnfahrer Österreichs‘.“ Gerhard Mayer, ÖBB Regionalmanager i.R.

weekend: Gab es auch spekta­ kuläre Aktionen? G. Mayer: Für die Messe-Sonderschau ‚Zukunft am Zug‘ 2008 brachten wir eine ganze Lok auf das Dornbirner Messegelände. Die Logistik der 86 Tonnen schweren, nagelneuen Railjet-Taurus war äußerst anspruchsvoll und wurde von unserem Werkstättenleiter mit einem heimischen Unternehmen bewältigt. Der aufsehenerregende Transport wurde auch in Wien beobachtet, wo man eine Lok auf den Heldenplatz stellen wollte...

weekend: Ist der Vorarlberger ein Zugfahrer? G. Mayer: Immer mehr. 1996 fuhren 150 Züge, jetzt sind es 217. Wir haben die Kilometerleistung verdoppelt, und das bei lediglich 111 Kilometer Schienennetz für den Personenverkehr. Wir fahren 3,2 Mio Kilometer jährlich und damit beinahe so viel wie in Salzburg, wo ein weit umfangreicheres Netz zur Verfügung steht. Das Landesverkehrskonzept mit seinem Zusammenspiel von ÖBB, Land

weekend: Es gibt Bestnoten für Vorarlberg? G. Mayer: Wir haben jedes Mal bei der österreichweiten Verkehrsbefragung des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) in Vorarlberg die zufriedensten Bahnfahrer verzeichnet. Dies war nicht mein Verdienst, sondern jener des Teams. Hier muss jedes Zahnrädchen passen, die Eisenbahnerfamilie hält zusammen, von Bregenz bis Bludenz – jeder der 1.200 Mitarbeiter agiert so, dass der Bahnkunde zufrieden ist und wiederkommt. Auch Projekte wie der ‚Museumszug‘ oder ‚Kunstzug zur langen Nacht der Museen‘ begeistern die Bahnkunden. Beeindruckend war der ‚Theaterzug 800 Jahre Feldkirch‘. Für das Projekt Brain Train - Fairness am Zug - wurden wir ausgezeichnet. weekend: Braucht Vorarlberg ein drittes Gleis? G. Mayer: Ich denke nicht – allein der Platzbedarf dafür ist im Rheintal nicht gegeben. In gewissen Zeiten sind wir am Limit, doch mit moderner Signaltechnik – dem ETCS European Train Control System – steuert der Computer den Zug und sind Spitzen bewältigbar. Für die nächsten Jahre ist den Bedürfnissen Genüge getan.

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REDAKTION: WORTWERK.CC

rück?

und Verkehrsverbund ist aufgegangen.

FOTOS: WALSER-IMAGE.COM

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eekend: Sie blicken auf eine spannen­ de Tätigkeit zu­


ZUR PERSON Gerhard Mayer ÖBB Regionalmanager i.R. n Jg. 1956, geb. in Tamsweg, wohnhaft in Wolfurt n verheiratet, 4 Kinder, 6 Enkel n Werdegang: Seit 1971 bei den ÖBB, Ausbildung zum Fahrdienstleister und Tätigkeit in den Bahnstationen Lochau, Götzis, Rankweil, Dornbirn, Wolfurt. 1994 Wechsel in Kundenberatung, Großkundenverkehr. Seit 1996 Regionalmanager für den Personenverkehr in Vorarlberg, seit 1. Juli 2019 Pensionist n Hobbies: Fußball, Rennrad fahren, Reisen

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WEEKEND MAGAZIN   15


LH Markus Wallner (li) und WK Präsident Hans Peter Metzler (re.) mit den Preisträgern des 16. Vorarlberger Innovationspreises.

Ausgezeichnet für exzellente Ideen INNOVATIONSPREIS 2019. Wirtschaftskammer Vorarlberg und Land Vorarlberg haben den 16. Innovationspreis für herausragende Leistungen verliehen. Insgesamt sechs Unternehmen wurden für die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren ausgezeichnet.

Projekt „stappone smarte Sensoren-Sohlen“ Geschäftsführer Peter Krimmer Bei der stappone Sensoren-Sohle handelt es sich um eine textile Innovation, welche die Bewegung des Menschen direkt am Fuß erfasst und erstmals die Nutzung von Drucksensorik im Alltag und damit die Sammlung von Daten über einen langen Zeitraum hinweg ermöglicht. Die Jury würdigt die Neuheit des Produkts, den umfangreichen Forschungsaufwand, das funktionierende Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie das hohe MarktstAPPtronics GmbH potenzial.

Positive

Kennzahlen.

Wirtschaftskammer und Land verleihen gemeinsam im Abstand von zwei Jahren diesen Preis. Über 420 Projekte wurden in den vergangenen Jahren bei den 16 Ausschreibungen eingereicht.

Knapp 100 Unternehmer konnten seit 1988 den Innovationspreis entgegennehmen. Viele der ausgezeichneten Unternehmen sind nachhaltig erfolgreich und ihre Produkte international am Markt führend. Auf die un-

Projekt „Entwicklung kreislauffähiger Bekleidung nach Cradle to Cradle®“ Andreas Röhrich (Produktionsentwicklung & Innovation) Bei dieser Neuentwickung arbeiten unter dem Lead von Wolford 11 Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen arbeiten zusammen, um hochwertige Strümpfe, Ready-to-wear und Wäsche so zu entwickeln, dass sie nach Gebrauch ohne Probleme kompostiert werden können. Die Jury würdigt die hohe Innovationskraft, die enorme Komplexität des Kooperationsprojekts und die durchgängige Integration von C2C Aspekten in der gesamten Wertschöpfungskette.

Wolford AG

FOTOS: WERNER MICHELI

on führt zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Unternehmen sowie zu einer Steigerung der Lebensqualität und des Wohlstands der Bürgerinnen und Bürger Vorarlbergs“.

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irtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler und Landeshauptmann Markus Wallner würdigen die Innovationsleistungen der heimischen Wirtschaft: „Innovati-


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FOTOS: WERNER MICHELI

terschiedlichen positiven Kennzahlen – vom heimischen Export über die eingesetzten Forschungsmittel im Land bis hin zu den Patentanmeldungen - die Vorarlberg regelmäßig als eine der innovativsten Regionen in Europa ausweisen - machte bei der Veranstaltung Landeshauptmann Markus Wallner aufmerksam. Gemessen an der Patentdichte hat Vorarlberg im Vorjahr erneut die bundesweite Spitzenposition eingenommen. Beim Export knackten die „Ländle“-Unternehmen bereits vor zwei Jahren die zehn Milliarden Euro Grenze.

Mehr Freiheit. Durch die zunehmende Komplexität von Produkten und Dienstleistungen sowie den stetig steigenden globalen Wettbewerbsdruck sind Vorarlbergs Betriebe geforderter denn je, innovativ zu sein. „Innovationen ermöglichen Produktivitätsfortschritte als unverzichtbare Basis für Löhne und Gehälter. Mit dem Innovationspreis wollen wir zum einen außergewöhnliche Entwicklungsleistungen auszeichnen und zum anderen Klein- und Mittelbetriebe zu neuen Innovationen motivieren“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Metzler. Die Schlüsselplayer für Innovationskraft sind und bleiben unsere Unternehmen. Metzler: „Ihre Übersetzungsleistung von Forschung in konkrete Innovationen, die auf den Märkten wettbewerbsfähig sind und nachgefragt werden, schafft die Basis für Fortschritt und Wachstum. Für mehr Innovationskraft im Land brauchen wir insgesamt mehr Unternehmertum – und mehr Freiheit für das Unternehmertum.“

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Projekt „TransApp High Speed Powder Coating“ Josef Liendlbauer (TransApp Technologies) Die Applikationstechnik basiert auf dem Prinzip des elektrostatischen Fluidisierbettverfahrens und kommt daher ohne Pulverpistolen aus. Mit der neuen Entwicklung wird exakt die Pulvermenge verbraucht, die für die Beschichtung erforderlich ist. Die Anwendungsgebiete reichen von flachen Platinen bis hin zu komplexen Geometrien. Die Jury würdigt den Technologievorsprung in der Verfahrensentwicklung sowie die konsequente industrielle Umsetzung. TransApp Technologies

GmbH

Projekt „Crate IoT Data Platform“ CTO Jodok Batlogg und CEO Christian Lutz

Crate.io

Es handelt sich um eine IoT Datenbank Technologie für das produzierende Unternehmen, um Maschinendaten skalierbar und in Echtzeit zu speichern. Sie ist darauf ausgerichtet, durch Datensammlung, Datenanreicherung und Datenanalyse einen holistischen Blick auf die Produktion zu werfen. Die Jury würdigt die hohe Flexibilität sowie das enorme Innovationspotenzial für Industrieunternehmen und die damit verbundene Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

Projekt „Chips.AC“ Inhaber Udo Filzmaier und Raphael Fitz Diese intelligente Online-Handelsplattform legt den Fokus auf die Rückführung der Überschussware von Verarbeitern elektronischer Baugruppen in den Markt. SIE Connect übernimmt die Vermarktung, den Verkauf und die Logistik der Teile. Beim Verkauf erhalten die Verarbeiter einen Anteil von 50 Prozent des Verkaufspreises. Die Jury würdigt die neuartige Handelsplattform in Form der Big Data Analyse und die einhergehende Schonung der Umweltressourcen. SIE

Connect GmbH

Projekt „Seriell vorgefertigte Raummodule aus Holz“ Michael und Matthias Kaufmann Das Unternehmen fertigt ganze Raumzellen, komplett möbliert und ausgestattet. Diese werden dann auf die Baustelle transportiert und innerhalb kürzester Zeit montiert. Anfahrten zur Baustelle und lange Arbeitszeiten unter Witterungseinflüssen entfallen und verkürzen die Wartezeiten für die Kunden. Die Jury würdigt die herausragende Leistung des Kleinunternehmens in Hinblick auf die innovative Art der seriellen Fertigung der Raummodule.

Kaufmann Zimmerei und Tischlerei GmbH

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WEEKEND MAGAZIN   17


Jetzt spricht der „Bad Cop“ HERBERT KICKL. Keiner polarisiert wie er. Im Weekend-Interview spricht der geschasste Innenminister über seinen Status als „Bad Cop“ der Nation, seine unvollendeten Pläne und die Wahrscheinlichkeit einer schwarz-blauen Neuauflage. Von Gerhard Gall

W

eekend: Kurz führt souverän in allen Umfragen. Wie lässt sich so eine übermäch­ tige Figur entzaubern? Herbert Kickl: Was die These von der übermächtigen Figur betrifft, möchte ich dagegenhalten. Das Ibiza-Video war wie ein Handkantenschlag ins Genick. Dennoch zeigt sich, dass die ÖVP nicht besonders zugelegt hat und die FPÖ ist auch nicht so nach unten durchgebrochen ist, wie sich manche erhofft haben. weekend: Worauf führen Sie das zurück? Herbert Kickl: Ich bin sehr optimistisch, dass wir durch unsere Regierungsarbeit viele Menschen überzeugt haben, dass das Vorurteil nicht stimmt, dass wir nicht re­ gieren wollen oder nicht regieren können. Ich glaube, dass wir mittlerweile auf der Haben­seite einiges vorweisen ­können. weekend: Lassen sich Ihre durch Ibiza verprellten Wäh­ ler zurückgewinnen? Herbert Kickl: Ich gehe davon aus, weil ich glaube, dass der Versuch der ÖVP und anderer, aus dem Fehlverhalten von zwei Personen de facto eine Geiselhaft für eine ganze Partei zu machen, nicht aufgegangen ist. In den Wählerstrom-

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analysen zur EU-Wahl sehen wir, dass die Menschen, die von uns weggegangen sind, nicht zur ÖVP, sondern in den Nichtwählerbereich gewechselt sind. Ich sehe daher Ansatzmöglichkeiten, sie wieder zu reaktivieren, wenn man ordentlich und vernünftig mit diesen Dingen umgeht.

den Freiheitlichen in Angriff zu nehmen. weekend: Was wären für Sie die No-Gos so einer Bezie­ hung? Herbert Kickl: Uns mit irgend-

weekend: Sehen Sie Chancen für eine schwarz-blaue Neu­ auflage? Herbert Kickl: Wenn Kurz sagt, er will das, was er inhaltlich begonnen hat, fortsetzen, dann wird ihm die Frage nicht erspart bleiben, mit wem er das tun kann. Und da sehe ich eigentlich keine andere Möglichkeit, als den Versuch zu unternehmen, das noch einmal mit

Herbert Kickl – ein Politiker im Trommelfeuer von Medien und Mitbewerbern.


EXKLUSIV

INTERVIEW

FOTOS: ERNST KAINERSTORFER

Herbert Kickl im Gespräch mit Weekend-Redakteur Gerhard Gall.

welchen Ressorts abzuspeisen, wo man nicht wirklich etwas bewirken kann. Oder wesentliche Teile aus dem alten Regierungsprogramm herauszulösen. Kurz müsste sich auch von den Landeshauptleuten emanzipieren, die ihm in den verschiedenen Bereichen zurufen, was er zu tun hat. weekend: Sie stehen im me­ dialen Trommelfeuer. Ihre Doppelspitze mit Norbert Hofer hat für viele Medien etwas von Good Cop & Bad Cop. Geht Ihnen Ihr Image an die Nieren? Herbert Kickl: Ich habe gelernt, damit zu leben. Es wäre aber gelogen, zu sagen, dass ist einem egal. Man ist ja ein Mensch. Medien und Journalisten prägen sehr den Eindruck, den man von jemandem gewinnt. Ich habe immer danach getrachtet, mit Journalisten einen normalen, sachlich-fairen Umgang zu haben und mich nicht mit ihnen zu verhabern, das ist nicht meine Mentalität. Manche haben mir das nicht wohlwollend ­angerechnet. Wahrscheinlich würde ich heute besser dastehen, wenn ich mich verhabert hätte. Beachten Sie beispielsweise die Bildsprache der österreichischen Medien: Sie werden von Kurz kein schlechtes und von mir kein gutes Foto finden.

weekend: Sie haben letztens Enthüllungen angekündigt. Betrifft das Ibiza? Herbert Kickl: Was ich angekündigt habe, hat sich weniger auf dieses Video bezogen. Ich habe gesagt, dass das, was auf Ibiza in einer besoffenen Art und unverantwortlichen Weise gesagt wird, ein zarter Schatten gegenüber dem ist,

Justizressort anzuzeigen, dann würden in jedem anderen Land die Alarmglocken läuten. Bei uns kommt man auf die Idee, eine Mediation zu machen, um das Ding aus der Welt zu schaffen. Die Tatsache, dass es Anklagen gegen zwei der höchsten Beamten wegen Untreue und Amtsmissbrauch gibt, ist für mich schon ein politisches Elementarereignis und da wundere ich mich, dass die Herrschaften immer noch im Dienst herumspazieren und das Innenressort repräsentieren.

„Ich bin optimistisch, dass wir durch unsere Arbeit viele Menschen überzeugt haben, dass das Vorurteil nicht stimmt, dass wir nicht regieren wollen oder nicht regieren können.“ Herbert Kickl, geschäftsführender FPÖ-Klubobmann

was in Österreich die Wirklichkeit ist. Damit meine ich die unheilvolle Verbindung zwischen dem Machtzentrum Innenministerium und dem Machtzentrum Justizressort. weekend: Diese Achse ist wie zu sehen? Herbert Kickl: Das ist ein in sich geschlossener Apparat, wo man mehr und mehr draufkommt, dass da ein kleiner Staat im Staat existiert, wo sich’s manche richten können, wo manche geschützt werden. Die Justiz deckt das Innenressort. Das Innenressort deckt die Justiz. Wenn vier Antikorruptions-Staatsanwälte plus die Chefin der ganzen Einrichtung dazu schreiten müssen, den obersten Beamten im

weekend: Welche unvollende­ ten Pläne bedauern Sie? Herbert Kickl: In der Ausein­ andersetzung mit dem politischen Islam bräuchten wir dringend einen Straftatsbestand in Analogie zum Verbotsgesetz. Was wir als Islamgesetz haben, ist zahnlos wie irgendetwas. Und wir wollten eigentlich das Asylgesetz neu aufstellen, damit es für diejenigen, die es vollziehen müssen, praktikabel ist. weekend: Wie stehen Sie zum Wahlspendenthema? Herbert Kickl: Wenn ich ein System habe, wo die Politik öffentlich sehr gut alimentiert ist, dann, glaube ich, braucht es diese Spendensache eigentlich gar nicht.

V |

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STORYS VEXKLUSIAGE REPORT

EINSATZ AM

BERG

hische Österreicung: Bergretjet Bundesland ft Mannscha Männer

970

Frauen

Kärnten 74

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Oberösterr

27

BERGRETTUNG. Wenn sich in den Bergen die Lage zuspitzt, dann sind sie geFOTOS: ANGELO LAIR , WEEKEND MAGAZIN/NAGILLER, FILO/DIGITALVISION VECTORS/GETTY IMAGES

fragt: die Bergretter. Jeder einzelne hat eine intensive Ausbildung hinter sich. Weekend war exklusiv einen Tag dabei.

V Von Alexandra Nagiller


STO RYS

V

erletzte: 2.263, Tote: 132 – so die Alpinunfallbilanz des Vorjahres alleine in den klassischen Sommersportdisziplinen. Tendenz: steigend. Bei ähnlich gutem Wetter wie im Vorjahr dürfte den Bergrettern also ein intensiver Sommer bevorstehen. Denn gerade mit Ferienstart steigt die Anzahl der Rettungseinsätze signifikant. Um dafür gerüstet zu sein, wird viel Wert auf die Ausbildung der Bergretter gelegt – wie wir selbst hautnah erleben durften.

Lokalaugenschein. Im Jamtal

nahe Galtür, im Ausbildungszentrum der Tiroler Bergrettung, sind 25 Auszubildende zum zweiten Teil der Grundausbildung eingerückt. Nun warten sie, dass der Helikopter sie auf den Fluchthorngletscher bringt, um dort den Ernstfall zu proben. Heute am Programm: die Gletscherspaltenbergung, eine Seilschaft im steilen Gelände zu sichern, Gefahren durch Altschneefelder und die Seilbergung am Helikopter.

1695

Steiermark

89 1881

Salzburg

80

4356

Tirol 207

1218

Vorarlberg 103

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Hautnah dabei: Weekend-Redakteurin Alexandra Nagiller im Einsatz bei der Spaltenbergung.

STO RYS

Übung: Bremsen mit dem Pickel im Schneefeld.

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Das Highlight. Der Höhepunkt kommt am Ende der Praxiseinheit: die Seilbergung, baumelnd am Helikopter. Für fast alle ist das eine Premiere – und umso spannender. Zuvor noch die Einweisung des Piloten in die Dos und Don’ts im Ernstfall. Denn auch hier kann einiges schiefgehen und mitunter tödlich enden. Dann geht’s los: Beim Abheben dreht sich das Seil – die Aerodynamik der Rotorblätter ist der Grund dafür. Sobald der

Heli aber Geschwindigkeit aufgenommen hat, geht es stabil und rasant durch die beeindruckende Bergkulisse zurück zum Ausbildungszentrum ins Tal.

Voller Einsatz. Solche Erleb-

nisse bleiben in Erinnerung und sind für die Teilnehmer wichtig, weiß Christian Eder, Schulleiter des Ausbildungszentrums Jamtal und selbst staatlich geprüfter Bergführer und Ortsstellenleiter der Berg­rettung in Ginzling (Zillertal): „Uns ist es wichtig, das Können der Teilnehmer zu verbessern und dass diese

Voller Einsatz bei der fiktiven Bergung aus der Gletscherspalte.

auch objektiv Gefahren einschätzen können. Fünf Bergführer sind immer dabei, die in Kleingruppen mit den Leuten arbeiten und auch viele Tipps geben. Aber auch Spaß und Kameradschaft sind wichtig.“ Das ist auch unser Eindruck: Die Truppe arbeitet perfekt zusammen, jeder unterstützt den anderen und niemand will den anderen übertrumpfen. Das Engagement ist groß. Immerhin nehmen sich die Leute bereits für die Ausbildung viel Urlaub – zwei Wochen, einmal für die ­Winter- und einmal für die Sommerausbildung. Hinzu kommt die Zeit, die sie in den Ortsstellen und für die Einsätze investieren. Denn bereits vor der Ausbildung müssen sie mindestens ein Jahr lang Erfahrung in einer Ortsstelle der Bergrettung gesammelt haben.

Faktor Sicherheit. Das The-

ma Sicherheit spielt also in allen Bereichen eine wichtige Rolle: „Wenn man in einer steilen Rinne eine Bergung durchführt, dann muss alles funktionieren“, bringt es der Ausbildungsleiter auf den Punkt und ergänzt: „Dass die Bergretter ihr Leben riskieren, kann ich so nämlich nicht unterschreiben. Ein gewisses kal-

FOTOS: ANGELO LAIR , WEEKEND MAGAZIN/NAGILLER

Üben im Schnee. Acht Tage lang werden im Sommerkurs Rettungssituationen geprobt, Theorie vertieft und medizinisches Wissen erlernt – bevor am Ende eine große Abschlussübung am Programm steht. Der praktische Teil ist dabei besonders wichtig – wer selbst Hand anlegt bei einer (fiktiven) Bergung, reagiert im Ernstfall schneller und besser. Die erste Station für heute ist also die Seilschaft – und der praktische Test, wie viel Belastung eine Sicherung mittels „Sitzpickel“ im steilen Gelände tatsächlich aushält (das ist nämlich eine Menge, je nach Gefälle). Bei den Altschnee­ feldern wird es spannend: Wie schnell kommen die Jungs und Mädels in die Liegestützposition, um zu bremsen? Und wie viel schneller klappt das Bremsen mit dem Pickel? (Mit Pickel deutlich schneller und kontrollierter.) Bei der behelfsmäßigen Spaltenbergung darf dann nur das Material genutzt werden, das man auf der Tour mithat. Hier gibt es also die Antwort auf die Frage: Was tun, wenn man einen Kameraden retten will oder schnell gehandelt werden muss? Das Ergebnis ist in dem Fall ein Flaschenzug mit Umlenkrolle.


Alpinunfälle in Österreich: Besprechung mit dem Piloten vor der Seilbergung.

79% der Verletzungen beim Wandern passieren beim Abstieg.

7.868

Alpinunfälle gab es im Vorjahr in Österreich.

kulierbares Risiko mag sein, aber wenn ein Einsatz für unsere eigene Sicherheit nicht vertretbar ist, dann brechen wir ab. Das vermitteln wir auch in der Ausbildung – und deshalb wird dort z. B. viel Wert auf die selbstständige Geländebewertung gelegt.“

Hochsaison. Viel des neu er-

lernten Wissens werden die jungen Bergretter bereits in den nächsten Monaten benötigen. „Die Zahl der Wanderer nimmt zu, dementsprechend gibt es auch mehr Unfälle. Beim Klettersteiggehen und mit E-Bikes passieren zudem auch immer mehr Unfälle“, erzählt Eder. Karl Gabl, Präsident des Kuratoriums 120 neue Bergretter werden heuer die Ausbildung allein in Tirol abschließen.

für Alpine Sicherheit, stimmt ihm zu: „Die Leute meinen immer, sie können Wandern. Dabei fehlt ihnen die Trittsicherheit. Die meisten Unfälle passieren durch Ausrutschen, Stolpern und Stürzen.“ Zudem sieht Gabl ein erhöhtes Risiko bei Männern und erklärt schmunzelnd: „Frauen sind die intelligenten alpinen Wesen.“ Der Grund: „ Sie handeln überlegter und sind vorsichtiger – deshalb entfallen auch 85 Prozent der Todesfälle im alpinen Raum auf Männer.“ Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass die Bergretter auch heuer wieder viele Menschen retten können und so das Schlimmste verhindern.

V

Im Sommer wurden

2.964 Unfälle verzeichnet.

eise Vergleichsw mmer o S passieren im fälle, weniger Un doch n je diese ende lich. häufiger töd

277

Menschen

sind im Alpinraum tödlich verunglückt,

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davon beim Wandern.

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der aus stammten ic e Österr h.

Quelle: Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit Zeitraum: 1.11.2017 – 31.10.2018


STO RYS

50 Jahre Mondlandung UNVERGESSENER SCHRITT. Vor 50 Jahren wird ein Menschheitstraum

wahr: Wir betreten den Mond. Der rasante Wettlauf zwischen zwei politischen Supermächten, wagemutige Weltraumpioniere und hartnäckiger Zukunftsglaube machten das Unmögliche möglich. Jahrzehnte später könnte das Wettrennen von vorne beginnen. Von Stefanie Hermann

E

nde der Sechziger. Die Weltlage ist angespannt, West und Ost im Kalten Krieg. Der Wettlauf ins All ist in vollem Gange. Bereits zweimal mussten sich die USA der Sowjetunion geschlagen geben: 1959 beförderte die UdSSR mit Sputnik den ersten Satelliten, 1961 mit Juri Gargarin den ersten Menschen ins Weltall. Das Wettrennen um den Mond würden die USA nicht verlieren! Koste es, was es wolle. 1961 fällt der Startschuss für das legendäre Apollo-Programm: Innerhalb eines 1969: Buzz Aldrin betritt den Mond, fotografiert von Neil Armstrong. Rechts: Apollo 11 hebt ab.

Jahrzehnts will man den Mond betreten. „Kein einziges Weltraumprojekt wird in dieser Zeitspanne die Menschheit mehr beeindrucken“, so Präsident John F. Kennedy. „Und keines wird so schwierig oder kostspielig zu erreichen sein.“ 190 Milliarden Euro werden nach heutigem Kurs in das Projekt gepulvert.

Hochrisiko-Mission. „Die Eroberung des Weltraums ist es wert, Leben zu riskieren“, erklärt Astronaut und Weltraumpionier Virgil „Gus“ Grissom wenige Wochen vor dem

geplanten Start von Apollo 1. War es Vorahnung? Am 27. Jänner 1967 steigen Gus Grissom, Edward White und Roger Chaffee für letzte Tests am Boden in die Kapsel von Apollo 1. Dann geht alles rasend schnell: Ein Kurzschluss löst einen Kabelbrand aus. Die mit reinem Sauerstoff gefüllte Kapsel geht sekundenschnell in Flammen auf. Die Astro­ nauten haben keine Chance. Sie sterben im fast 1.300 Grad heißen Feuer.

Der Adler ist gelandet. Die NASA setzt ihre


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FOTOS: NASA (3)

VIDEO


STO RYS Weltweit verfolgte über

EINE HALBE MILLIARDE Menschen die Landung vor ihren Bildschirmen.

12 0

Männer und

Die Mondlandung bietet ­besten Stoff für Hollywood. ­Zuletzt mit Ryan Gosling als Neil Armstrong in „Aufbruch zum Mond“ (2018). Aktuell in den Kinos zu sehen: der Dokumentarfilm „Apollo 11“.

Mission unbeirrt fort. Im „Summer of 69“ hat man die nötigen Tests beendet. Neil Armstrong, Buzz Aldrin und

Frauen betraten bis heute den Mond.

Michael Collins heben am 16. Juli ab. 76 Stunden brauchen sie, um die 384.403 Kilometer zum Mond zurückzulegen. Am 20. Juli 1969 ist es so weit: Um 20:17 Uhr UTC (22:17 unserer Zeit) funkt Armstrong: „The eagle has landed.“ Eine halbe Mil­ liarde Menschen ist vor dem Fernseher live dabei. Es ist das erste Großereignis der Fernsehgeschichte.

Einsam wie Adam. Mit Die Omega Speedmaster war bei der ersten Mondmission dabei. Auch heute ist sie in fast unverändertem Design erhältlich.

weniger als einer Minute restlichem Treibstoff landet die Tranquility Base sicher auf der Mondoberfläche. Die beschreibt Armstrong als „sehr feinkörnig, fast wie

Bis

2024

möchte die NASA das nächste Mal am Mond landen. Namenspatronin ist die Zwillingsschwester Apollos: Artemis.

2019

Pulver“, die Aussicht als „grandiose Trostlosigkeit“. Während Aldrin und Arm­ strong Kängurusprünge machen, Proben sammeln und fotografieren, fliegt Collins alleine in der Kommandokapsel um den

WETTLAUF ZUM MOND – APOLLO

Den Wettlauf zum Mond treiben die USA mit Vollgas voran. 1961 startet das Apollo-Programm. Bereits acht Jahre später landet Apollo 11 am Mond. Einen herben Rückschlag erlitt das Projekt 1967: Bei Tests am Boden geht Apollo 1 in Flammen auf, drei Astronauten verlieren ihr Leben.

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landete erstmals eine Sonde auf der dunklen Seite des Mondes. Das Rennen machte diesmal China. Mond. „Seit Adam hat kein Mensch eine solche Einsamkeit erlebt“, so Collins später.

MONDHELDEN

Die Astronauten: Kapitän und erster Mann am Mond Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin „Buzz“ Aldrin. „Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit“: Während Armstrong und Aldrin am Mond spazierten, umkreiste Collins mit der Kommandokapsel den Erdtrabanten.


STO RYS

2 31

Stunden und Minuten dauerte 1969 der erste Spaziergang am Mond.

190 748

Tonnen Schrott bzw.

Rund

190

Milliarden Dollar verschlang das Apollo-Programm der USA. FOTO: COLOURBOX.DE

382

Kilogramm Mondstein wurden bis heute zur Erde gebracht.

Apollos Schwester. Fast 47 Jahre ist es nun her, dass der letzte Mensch den Mond betreten hat. Den letzten großen LIVEÜBERTRAGUNG

Fernsehgeschichte schrieb die weltweite Liveübertragung. Für den den ORF moderierten Hugo Portisch, Peter Nidetzky, Herbert Pichler und Othmar Urban.

Erfolg konnte China heuer mit einer Landung auf der „dunklen Seite“ verbuchen. Auch Präsident Donald Trump hegt ehrgeizige Pläne. Bereits in fünf Jahren soll die NASA das nächste Mal bemannt zum Mond reisen. Artemis, Zwil-

Einzug der Astronauten: Zurück auf der Erde wird die ­Besatzung der Apollo 11 gefeiert wie Rockstars.

lingsschwester von Apollo und Göttin der Jagd und des Mondes, ist die neue Namenspatronin. Erstmals soll eine Frau den Mond betreten.

Zukunft am Mond. Künftig

soll der Mond Tor zum Weltraum sein. Auf der Rückseite errichtete Radioteleskope würden einen völlig neuen Blick in den Kosmos eröffnen. China, Japan, Russland, Südkorea und auch Europa haben aktuell Mondmissionen in Planung. Nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse beginnt ein neues Wettrennen. Der Mond ist reich an Iridium, Silizium und Helium-3. „Moon Mining“ könnte die Mensch-

GEGENWART DER MONDFAHRT

Artemis ist das aktuelle und sehr ambitionierte US-Mondfahrtprojekt. Bereits 2024 soll die nächste bemannte Mission zum Mond starten, wenn es nach Trump geht. Dafür wurde das Budget der NASA ordentlich aufgestockt.

heit mit den heiß begehrten Ressourcen versorgen. Zudem ist die Kolonialisierung des Mondes längst mehr als Fantasie. Baumaterialien könnten direkt von der Oberfläche abgetragen werden, auch der Gemüseanbau in Gewächshäusern wäre möglich, wie Experimente auf der Erde und der Internationalen Raumstation zeigen. Wissen, das hier gesammelt wird, kann in Zukunft für eine Mission zum Mars nützlich sein. Durch die geringere Schwerkraft gäbe der Mond auch eine optimale Startrampe für Marsmissionen ab. Dann würde er eine völlig neue Rolle einnehmen: als Sprungbrett zum Mars.

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FOTOS: UNIVERSAL PICTURES, OMEGA, COLOURBOX, NASA (3), ORF, ESA / FOSTER + PARTNERS, VIENNAREPORT

Objekte liegen mittlerweile auf der Mondoberfläche, hauptsächlich Raketenoberstufen. Darunter auch Golfbälle, Statuetten und Flaggen.

ZUKUNFT AM MOND

Kolonien am Mond könnten künftig ein Tor zum Weltraum sein. An Plänen für Behausungen, Gewächshäuser und die Nutzung von Ressourcen wird bereits eifrig getüftelt. Auch Mess­ stationen auf der dunklen Seite sind in Planung.

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LEBENSART

JENSEITS VON UMTATA BLÄSER-BOOM. Auf heimischen musikalischen Äckern wächst eine mit Techno, Pop und Brass gedüngte Blasmusik heran. Die wachsende Szene hat sogar schon ihr „Woodstock“ – im Innviertel.

V Von Gert Damberger


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L E B E N SA RT

VIDEO

FOTOS: WDB/KLAUS MITTERMAYR

S

ie sollten den Kohlestaub aus ihren Lungen blasen, den tristen Alltag vergessen und sich weniger be­ saufen. Das waren die Gründe für die Gründung der ersten „Brass Bands“ („Blechbläser-Kapellen“) von Minenarbeitern im frühindustriellen England. Für die Mitglieder der „Austrian Brass Band“ (ABB) dürften diese Motive kaum noch eine Rolle spielen. Die 34 Musikstudenten der Kunstuniversität Graz spielen in dieser Formation, weil sie ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Blasinstrumente auszureizen wie

in keiner anderen Musikrichtung sonst.

Äußerst virtuos. Die Spie-

ler der sonst so behäbigen Tuba legen da Läufe hin, dass den Zuhörern vor Staunen das Kinn auf die Brust klappt. Ein aus bis zu 35 Musikern bestehendes Brass-Orchester erreicht eine Bandbreite an Dynamik und Chromatik, die einem Symphonieorchester mit 100 Mitgliedern in nichts nachsteht. Wer einmal einer guten Brass-Gruppierung zugehört hat, zum Beispiel der

„ABB“, der „Brass Band Fröschl Hall“ oder auch „da Blechhauf ’n“, um nur einige der wichtigsten österreichischen Player zu nennen, der hört, worum es geht. Mit stampfender Festzeltbeschallung hat „Brass“ nichts mehr zu tun.

Blasmusik neu. Bands wie etwa auch die „Brass Banda“ (D) oder auch „Mnozil Brass“ (A) bekommen es hin, dass sogar Zeitgenossen, bei denen allein schon das Wort „Blasmusik“ eine allergische Reaktion auslöst, eine regelrechte Brass-Sucht entwi-

„Wurscht, was ausgeschenkt wird, bei Blasmusik-Festivals geht’s immer friedlich zu. Sie brauchen da keine Securitys.” Jürgen Uitz, Festival-Veranstalter

ckeln können. Die britische Kumpel- und Heilsarmee-Musik begann vor rund 20 Jahren bei uns populär zu werden. In etwa zum selben Zeitpunkt erlebte auch die traditionelle heimische „Blasmusi“ ein großes Revival – das bis heute andauert. „Umtata“ ist auch hier mittlerweile passé: Es wird spartenübergreifend gecovert, es wird neu komponiert und stilistisch experimentiert, dass es eine Freude ist.

Eine aktive Szene. Neue

Gruppen entstehen im Wochentakt und drängen auf die Bühnen, die Zahl der


L E B E N SA RT

BLASMUSIK-FESTIVALS n 09. – 14. Juli 2019 Mid Europe, Schladming (A) n 19. – 21. Juli 2019 Blasius – Blasmusik zum Niederknien! Fremdingen (D) n 01. – 04. August 2019 Brass Wiesn Festival, Eching bei München (D) n 22. – 25. August 2019 World Blasmusik Days, Bad Schussenried (D) n 26. Oktober 2019 1. Österreichischer Blasorchesterwettbewerb der Höchststufe, Grafenegg (A) n 25. – 28. Juni 2020 Woodstock der Blasmusik, Ort im Innkreis

Hohes Niveau. Auch der Musiker Jürgen Uitz, der seit zehn Jahren im Bezirk Gmünd im nördlichen Waldviertel das internationale Festival „Der Böhmische Traum“ organisiert, spricht von einem Boom. „Ja, in der öster-

„Obwohl wir in einem strukturschwachen Gebiet leben, hat unsere 80-Mann-­ Trachtenkapelle keinerlei Nachwuchsprobleme.“ Jürgen Uitz, Festival-Veranstalter

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30    WEEKEND MAGAZIN

reichischen Blasmusik-Szene tut sich enorm viel.“ Uitz sagt, dass sich das Niveau und die stilistische Bandbreite stark verbessert hätten. „Früher haben die Buben bei der Musik halt Trompete oder Posaune gespielt und die Mädels Querflöte oder Klarinette. Heute sind alle Instrumente für alle interessant.“

Der

Startschuss. Der Name des von Uitz und Mitstreitern organisierten Festivals spielt auf den Ohrwurm „der Böhmische Traum“ von Norbert Gälle an. Die leicht melancholische Polka aus dem Jahr 1997 gehört heute zum Standardrepertoire jeder besseren Kapelle und gehört zusammen mit „Von Freund zu Freund“, dem „Rainer-Marsch“ und dem

„Land Tirol die Treue“ zu den Hymnen der Blasmusikfans. Uitz behauptet, dass der Hitparaden-Höhenflug der Komposition die Initialzündung für die Blasmusik-­ Renaissance gewesen sei. „Bis in die Mitte der 90er-Jahre war das Repertoire recht dürftig. Da hat man landauf, landab immer genau dieselben Polkas, Märsche und Lieder gehört.“

Leistungsschau. Heute – keine Spur mehr von Ödnis. Bei der Großveranstaltung „Woodstock der Blasmusik“ in Ort im Innkreis kann man sich ein Bild von der Bandbreite machen. Das Festival ist eine Art Leistungsschau der Branche und zeigt ein Spektrum von traditionell (etwa Oberkrainer) über sehr

gediegen (Brass und klassische Bläser) bis hin zu punkig und Techno-lastig. Das Bläser-Woodstock hat sich im achten Jahr seit der Gründung zu Österreichs größtem Blechbläserfestival ausgewachsen. Im Vorjahr strömten bereits 60.000 Fans auf die Festwiese im Bezirk Ried – das ist ein Drittel der Besucherzahl von „Nova Rock“ in Nickelsdorf, Österreichs größtem Open-Air-Festival.

„Gesamtspiel“. Höhepunkt jedes Woodstock-Festivals ist das Gesamtspiel. Am frühen Samstagnachmittag greifen Massen an Besuchern zu ihrem Instrument und musizieren unter freiem Himmel unter einem namhaften Dirigenten. Bisheriger Rekord: 15.000 Musiker.

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FOTOS: WDB/KLAUS MITTERMAYR

Blasmusik-Wettbewerbe, der Trachten-Clubbings und Festivals ist im deutschen Sprachraum kaum noch überschaubar. Hotspot der Szene ist Bayern, aber auch in Österreichs Discos und Bierzelten wird geblasen, was das Zeug hält. Es ist wohlgemerkt eine breite Bewegung von aktiven Musikanten, getragen wird sie von den ländlichen Kapellen und den Musikschulen, die sich über mangelnden Zulauf nicht beklagen können.


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Grillgarten im Palast

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City BBQ am 20. Juli ab 17 Uhr Erlebnisreiches Barbecue Buffet der Extraklasse mit Craft Beer Verkostung und weiteren Getränken für € 99,– p.P.

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WEEKEND MAGAZIN 32

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FestspielWein AUSLESE. Neun exzellente Sortensieger.

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m Festspiel- und Kongresshaus Bregenz und besonders zur Festspielzeit werden dem Gast feine Weine aus Österreich offeriert, ganz im Zeichen der österreichischen Gastlichkeit. Alle zwei Jahre werden von einer fachkundigen Jury 36 ausgesuchte Weine von renommier-

ten österreichischen Winzern degustiert und bewertet. Das Ergebnis sind neun exzellente Sortensieger. Sie repräsentieren Österreichs Weinkultur.

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FESTSPIELWEIN Die Festspielweine gibt es in folgenden Gastro-Betrieben: n EvenTZ n Bühne drei n Weißes Kreuz n Goldener Hirschenn Wirtshaus am See n Rest. Kornmesser n Reiners Lochau n Casino Rest. Falstaff n Hotel Schwärzler n Burgrest. Gebhardsberg n Rest. Brigantium Alle Festspielweine sind auch in der Vinothek Pfanner & Gutmann in Lauterach erhältlich.

Österreichische Weine sind großartige Botschafter der österreichischen Kultur und Gastlichkeit. Die langjährige Partnerschaft mit den Bregenzer Festspielen hat bereits Tradition.

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Ein Rosé & vier Rotweine. Übereinstimmend wurden

folgende sortentypischen Weine ausgewählt: Rosé 2018 (Weingut Horvath, Neusiedlersee), Blauer Zweigelt 2017 (Weingut Hagn, Weinviertel), Sankt Laurent 2015 (Weingut Rabl, Kamptal), Blau-fränkisch Klassik 2017 (Weingut Gager, Mittelburgenland), Heideboden rot 2016 (Weingut Reeh, Neusiedlersee).

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WEEKEND MAGAZIN   33


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erleben. – So unterschiedlich die Teilnehmerinnen auch sind, es geht immer darum, die eigene Persönlichkeit zu betonen und Vorzüge zu unterstreichen.

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34    WEEKEND MAGAZIN

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leben“ der Vorarlberger Landesregierung geht ins zwölfte Jahr und informiert heuer über „Barrierefreie Kommunikation“. „Kommunikation auf Augenhöhe ist wichtig für ein gleichwertiges Miteinander.“

Mag.a. Elisabeth Tschann Abteilung Gesellschaft, Soziales und Integration (IVa)

D

ie Plattform „Chancen leben“ der Vorarlberger Landesregierung will Möglichkeiten und Ideen aufzeigen, wie Inklusion von Menschen mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten in allen gesellschaftlichen Bereichen systematisch gefördert und umgesetzt werden kann. Ziel ist es, das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.

„JA“ zu Inklusion & Vielfalt.

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FOTO: CHANCE LEBEN

Inklusion ist ein vielschichtiges Querschnittsthema, das alle Menschen und alle Lebensbereiche betrifft. Unter dem Motto „Vorarlberg auf dem Weg zu einem inklusiven Gemeinwesen“ soll in einem groß angelegten, partizipativen Prozess ein „Inklusives Vorarlberg“ geplant werden. Die Ziele des Prozes-

ses orientieren sich an der Vision, allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Zeichen setzen. Ein klares

Signal hierzu wurde seitens der Politik gesetzt: Die Prozessstruktur wurde für den Zeitraum 2019 bis 2020 erstellt und ein entsprechender Regierungsbeschluss gefasst. In Vorarlberg selbst haben sich bereits viele Einzelpersonen, Vereine, Träger der Integrationshilfe, Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter etc. mit großem Engagement auf den Weg zur Inklusion gemacht. Aus diesem Grund sollen sie sich auch aktiv in die Planung und Gestaltung eines „Inklusiven Vorarlbergs“ einbringen. Nähere Informationen sind unter www.vorarlberg.at/chancenleben und inklusivesvorarlberg.at erhältlich.

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ZIEL: INKLUSIVE REGION VORARLBERG Die Vorstellung von Beispielen sozialer Räume aus verschiedenen Lebens- und Themenbereichen stehen im heurigen Fokus. Barrierefreie Kommunikation ist eine Voraussetzung für Inklusion. Im Projekt wird dem nachgegangen und damit ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung „Inklusive Region Vorarlberg“ getätigt.

Barrierefreie Kommunikation Die gleichberechtigte und selbstbestimme Teilhabe an der Informationsgesellschaft ist ein wichtiges Anliegen betroffener Menschen und deren Angehöriger. Jeder hat das Recht auf Information. Für viele Menschen sind jedoch gebräuchliche Texte und Informationen nur schwer zu verstehen. Auch müssen die sozialen Räume so gestaltet sein, dass Menschen gut miteinander kommunizieren können.

Im Gespräch: Simone Gunz Unternehmen: Gunz Warenhandels GmbH Wie viele Menschen mit Behinderungen arbeiten bei der Gunz Warenhandels GmbH? Insgesamt beschäftigen wir am Standort in Mäder 100 Mitarbeiter, wovon 5 eine Behinderung haben. Wie werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen unterstützt? Wir versuchen bei jedem Mitarbeiter seine Stärken optimal einzusetzen und passende Aufgaben und Tätigkeiten zu finden, in denen sich der Mitarbeiter gut aufgehoben fühlt und Motivation und Spaß hat, in unserem Team mitzuarbeiten. Die Aufgaben und das Umfeld sind so gestaltet, dass sie meist selbstständig arbeiten können. Sie werden von Ihren Kolleginnen und Kollegen stets herzlich aufgenommen und unterstützt und alle versuchen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Was ist Ihnen wichtig? Uns ist es sehr wichtig, dass alle Mitarbeiter gleich gut im Unternehmen integriert sind und jeder dem anderen Gegenüber mit Respekt begegnet. Für uns sind alle Menschen gleich, egal welche Herkunft, welches Alter, welches Geschlecht oder mit einer Beinträchtigung. Wir freuen uns mit tollen Menschen zusammenarbeiten zu können.

Simone Gunz, Geschäftsführerin Gunz Warenhandels GmbH

Barrieren abbauen. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. Mehr Infos dazu unter www. vorarlberg.at/chancenleben und www.inklusivesvorarlberg.at

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG DES LANDES VORARLBERG

INKLUSION. Die Kampagne „Chancen

FOTO: MATHIS FOTOGRAFIE

Chancen leben

Im Rahmen von „Chancen leben“ werden heuer verschiedene Lebens- und Themenbereiche vorgestellt, wo barrierefreie Kommunikation gelebt wird.


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Kraftstoff Magnesium HEIMLICHER SUPERSTAR. Vielen von uns ist gar nicht bewusst,

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enn wir an gesunde Nährstoffe denken, kommen den meisten von uns Vitamine, Proteine, Ballaststoffe oder ähnliche Standards in den Sinn. Doch es existiert ein unbesungener Held, der für den menschlichen Organismus lebenswichtig ist und für eine Vielzahl unentbehrlicher Auf­gaben verantwortlich zeichnet: Magnesium! So beeinflusst es unter anderem den

Stoffwechsel und ist an der Reizweiterleitung von Nerven- und Muskelzellen beteiligt. Ferner stabilisiert es den Knochenbau und beeinflusst die Funktion von Herz- und Gefäßmuskelzellen. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ein Mangel an Magnesium diverse Beschwerden mit sich bringt, von Muskelkrämpfen über Antriebslosigkeit bis hin zu Schwindel, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Herzfehlfunktionen.

Stresskiller. In Verbindung mit einer überborden-

ALLESKÖNNER MAGNESIUM: Magnesium ist ein Tausendsassa unter den Mineral­stoffen: Es pusht unsere Leistungsfähigkeit, mildert chronische Beschwerden, hilft bei Komplikationen während der Schwangerschaft und lässt uns zur Ruhe kommen.

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38    WEEKEND MAGAZIN

den Stressbelastung führt ein Magnesiumdefizit oftmals auch zu Nervenleiden wie Ticks, Zuckungen, Gereiztheit oder dem soge-

nannten „Restless-Legs-Syndrom“, das durch einen unbändigen Bewegungsdrang der Beine gekennzeichnet ist. Als regelrechter Stresskiller bremst Magnesium die Bildung von Stresshormonen und fördert die Steuerung der Nervenfunktionen, was uns nicht nur belastbarer und stressresistenter macht, sondern darüber hinaus deutlich schneller rege­n erieren lässt. ­Außerdem hilft Magnesium mit seiner entspannenden Wirkung unserem Gehirn dabei, abzuschalten, weshalb

FOTOS + MODEL FOTOS: COLOURBOX.DE

wie wichtig Magnesium für unseren Körper ist. Doch der Mineralstoff spielt eine lebensnotwendige Rolle! Von Stefan Kohlmaier


AUSNAHMESITUATIONEN: Phasen starker Stressbelastung oder Schwangerschaften können den Magnesiumbedarf erhöhen.

es auch als erstklassiger Einschlafhelfer fungiert.

Schwangerschaft. Während der Schwangerschaft erhöht sich der tägliche Magnesiumbedarf minimal. Im Regelfall kann dieses Verlangen über eine bewusste Ernährung abgedeckt werden. Sollten jedoch Komplikationen wie Wadenkrämpfe, vorzeitige Wehen oder eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) auftreten, ist die Einnahme von Magnesiumpräparaten sinnvoll. Vor allem mit der Präeklampsie, die sich über Bluthochdruck, Wasseransammlungen im Gewebe und gesteigerte Ausscheidungen von Proteinen über den Urin bemerkbar macht, ist in diesem Zusammenhang nicht zu

Für entspannte Muskeln

spaßen, kann sie doch bei schwerer Ausprägung zu Frühgeburten, Mangelentwicklungen oder Tod des Ungeborenen führen.

Chronische Leiden. Wer von einer

chronisch entzündlichen Krankheit betroffen ist, sollte seine M ­ agnesiumzufuhr ebenfalls ankurbeln. Da Magnesium leicht entzündungshemmend wirkt, eignet es sich wunderbar zur Bekämpfung von Migräne, Tinnitus oder Muskelverspannungen. Diabetiker wiederum profitieren von seinem anregenden Effekt auf die Insulinproduk­ tion in der Bauspeicheldrüse und die von ihm herbeigeführte Verringerung der Insulinresistenz der Zellen.

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Körper & Geist. Zudem kön-

nen sich sowohl Profis als auch Hobbyathleten mittels Magnesium einen signifikanten Leistungsschub für ihr Training verpassen. Da der Mineralstoff Muskeln und Herz mehr Energie frei-

GESUNDE SNACKS: Nüsse schmecken lecker und bergen besonders viel Magnesium in sich.

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Insbesondere Himbeeren sollten auf keinem Speisezettel fehlen.

setzen lässt, steigert er die Leistungsfähigkeit und bildet die Grundlage jedes effizienten Ausdauertrainings. Wer durch das Sporteln zusätzlich ein paar überflüssige Kilos verlieren möchte, kann sich zudem über die durch das Magne­sium gesteigerte Pro-

duktion von Fett abbauenden Enzymen freuen. Und auch Denksportler sollten zu Magnesium greifen, da es der Gehirnleistung ebenfalls zuträglich ist.

Nahrungsmittel. Als ausgesprochen reichhaltige Magne-

Nahrungsergänzung. So vielfältig die Wirkungsweisen des Magnesiums ausfallen, so mannigfaltig gestalten sich auch die verschiedenen Präparate, die sich dazu eignen, etwaige Mangelerscheinungen zu kompensieren. Bei der Auswahl des idealen Nahrungsergänzungsmittels gilt es daher, individuelle Bedürfnisse und Ziele zu berücksichtigen. Leistungssportler müssen etwa andere Präparate einnehmen als Diabetiker, Senioren oder Menschen, die an Magersucht oder Nierenerkrankungen leiden. Prinzipiell kann man sich jedoch an den gängigsten Magnesiumpräparaten und ihren Wirkungsfeldern orientieren: Magnesiumcitrat regt die Verdauung an und hilft gegen Verstopfung und Nierenstei-

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ROTE FRÜCHTE:

siumlieferanten erweisen sich insbesondere die Klassiker der gesunden Küche: Bananen, Himbeeren, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Käse, Jogurt, Hülsenfürchte, Nüsse und Sojaprodukte. Doch auch ein vernünftiger Fleischkonsum garantiert einen gut gefüllten Magnesiumspeicher. Während der heißen Sommermonate darf außerdem nicht darauf vergessen werden, ausreichend zu trinken, denn durch das verstärkte Schwitzen gehen viele wichtige Mineralstoffe verloren. Leitungs- und Mineralwasser eignet sich bestens dafür, diesem Verlust entgegenzuwirken. Die Etiketten der Mineralwasserflaschen geben zudem Aufschluss über die enthaltene Menge Magnesium.


L E B E N SA RT

ter den Magnesiumpräparaten und kommt bei der Säureneutralisation im Magen zur Anwendung und Magnesiummalat muntert müde und erschöpfte Menschen auf und lindert Schmerzen. Bei Unsicher­heiten bezüglich der optimalen Wahl hilft der Apotheker gerne weiter.

SÜSSE TRÄUME:

Magne­siummorotat bringt das Herz-Kreislauf-System auf Touren, Magnesiumsulfat sollte nur in Verbindung mit einer Fastenkur und nicht täglich eingenommen werden, da es stark abführend wirkt, Magnesiumoxid ist der Topseller un-

Magnesium wirkt auch als natürliches Schlafmittel.

ne, Magne­siumcarbonat bietet sich mit seinem säurehemmenden Effekt bei Sodbrennen an, Magnesiumbisglycinat beschert einen sanften Schlaf,

erfolgen. Eine Tagesra­ tion zwischen 300 und 600 mg wird normalerweise als ausreichend erachtet.

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EVERGREENS: Bananen decken ein Sechstel des Tagesbedarfs.

Dosierung. Die anschließende Frage nach der korrekten Dosierung des Magnesiums sollte in Absprache mit einem Arzt

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So einfach geht Müllsparen HELFEN SIE MIT. Rund 1,4 Millionen Tonnen Abfall produzieren Herr

derlichen Industrieanlagen gibt es jedoch laut Umweltberatung in Österreich derzeit noch nicht. Deshalb gehören kompostierbare Plastikverpackungen in den Restmüll, nicht in die Biotonne.

Verpackungen einsparen. trennung neu verwertet werden können. Die umweltfreundlichste Art und Weise, mit Müll umzugehen, ist jedoch, ihn gar nicht erst zu produzieren. Ein bewusster Einkauf ist der erste Schritt: Weggeworfene Lebensmittel machen beispielsweise den Löwenanteil am Hausmüll aus. Verpackungen aus biologisch abbaubarem oder kompostierbarem Plastik erzeugen übrigens nicht weniger Müll – sie zersetzen sich lediglich unter bestimmten Bedingungen vollständig. Die dafür erfor-

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42    WEEKEND MAGAZIN

Verpackung hat einen wichtigen Nutzen: Sie schützt das Produkt und sorgt für dessen Haltbarkeit. Einsparen lässt sich Verpackungsmüll mit Nachfüll- und Großpackungen anstatt mehrerer kleiner Einzelpackungen. Müll vermeiden lässt sich auch mit Konzentraten bei Wasch- und Putzmitteln: Sie sind ergiebiger als herkömmliche Produkte, müssen daher seltener nachgekauft werden und sind damit letztendlich günstiger.

Zum Nachfüllen. Weniger Plastik, der Natur zuliebe: Unter diesem Motto werden in 24 dm-Filialen Abfüllsta­ tionen für Bio-Wasch- und Geschirrspülmittel getestet. Die einmalig gekauften Behältnisse können immer wieder nachgefüllt werden. Dank der Wasch- und Spülmittel in Bioqualität und deren regionaler Produktion bei planet pure in Vorarlberg tragen die Abfüllstationen gleich in mehrfacher Hinsicht zum Umweltschutz bei. Trennen und recyceln. Nicht immer lässt sich Müll gänzlich vermeiden – doch auch Recyceln trägt zur Ressourcenschonung bei. Sorgfältig getrennt, eignet sich Müll hervorragend zur Wiederverwertung. Laut der Altstoff

Recycling Austria (ARA) werden in Österreich durch Mülltrennung jährlich mehr als 500.000 Tonnen CO₂ eingespart. Aus nicht mehr benötigtem Plastik werden beispielsweise neue Produkte: Die Besen, Schrubber und Kehrgarnituren der dm-Marke Profissimo werden zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial hergestellt – ausgenommen sind lediglich Borsten und Gummierung. Aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit sind die Saubermacher auch mit dem Zusatz „nature“ gekennzeichnet.

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bfall enthält auch wertvolle Rohstoffe, die dank einer sorgfältigen Müll-

FOTOS: RIEBLER

und Frau Österreicher jährlich, wie die Bundesabfallwirtschaft erhebt. Aber nicht alles, was weggeworfen wird, ist unbrauchbar.


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Ein Reparaturfonds ist von jeder Eigentümergemeinschaft als Vorsorge für Aufwendungen der Liegenschaft, wie z. B. Reparaturen, Sanierungen usw. zu bilden. Es handelt sich um eine Art Zwangsansparung und ein Vermögen der jeweiligen Eigentümergemeinschaft. Der Verkäufer hat daher beim Verkauf einer Wohnung auch keinen Anspruch auf Auszahlung der von ihm einbezahlten Anteile. Dem Käufer ist dringend anzuraten, sich vor dem Kauf einer Wohnung bei der Hausverwaltung über die Höhe des aktuellen Reparaturfonds und die anstehenden Sanierungen zu erkundigen. Bei der Bewertung eines Kaufpreises wird oft vergessen, den Stand des Reparaturfonds miteinfließen zu lassen. Dies kann zu bösen Überraschungen führen. Sollte z. B. bei einem älteren Objekt der Reparaturfonds (nahezu) leer sein und vielleicht noch größere Sanierungen anstehen, so kann aus dem Schnäppchen schnell ein schlechtes Geschäft werden.

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as Verletzungsrisiko in der eigenen Wohnung ist statistisch gesehen beträchtlich, lässt sich aber mit recht einfachen Schritten deutlich verringern.

gilt nicht nur für Schuhe, sondern auch für Teppiche. Alles sollte außerdem seinen angestammten Platz haben. Das spart Nerven, weil umständliches Suchen und Ablenkung entfallen („Wo hab ich nur …?“).

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beste Maßnahme zur Vermeidung von Stürzen ist, wenn man sieht, wo man hingeht. Im Vorzimmer empfiehlt sich zum Beispiel ein Licht mit Bewegungssensor. Logisch: Wenn Sachen nicht herumliegen, kann man auch nicht darüber stolpern. Das ANZEIGEN

die nicht leicht umfallen und mit festen Armlehnen, an denen man sich gut festhalten kann, verhindern, dass man beim Hinsetzen oder Aufstehen hinfällt. Auch beim Gehen sollte man auf Trittfestigkeit achten, etwa durch Hausschuhe mit gutem Sitz.


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wicht verloren, aus Reflex an der Stehlampe festgehalten – da droht nicht nur ein Sturz, sondern zusätzliche Verletzungsgefahr durch die umfallende Lampe. Und die Kabel: die reinsten Stolperfallen. Deshalb Deckenbeleuchtung mit gut zugänglichen Lichtschaltern vorziehen. Für eine schöne Atmosphäre sorgt punktuelle Beleuchtung durch Tischlampen.

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Banales wie eine Stehlampe kann zum Sicherheitsrisiko werden. Kurz das Gleichge-

steigen kann zu einer echten Herausforderung werden. Handläufe auf beiden Seiten der Treppe bieten die Möglichkeit, sich an beiden Seiten festhalten zu können. Bevor das Risiko eines Sturzes zu groß wird: Treppenlifte oder ähnliche Hilfen stellen eine gute und bewährte Alternative dar.

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Schlafzimmer. Auch hier

gilt: Sehen bedeutet Sicherheit. Also sollte die Nachttischlampe gut erreichbar und einfach ein- und auszuschalten sein. Der Nachttisch selbst ist groß genug, damit alle wich­ tigen Utensilien – also etwa Brille oder Mobiltelefon – Platz haben und mit einem Griff zur Verfügung stehen, ohne dass man sich dabei verrenken oder übermäßig strecken muss.

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Die Einzelanfertigung ist das drittteuerste Auto auf dieser Welt. Es basiert auf einem Maybach aus den 1930er Jahren (SW38). Der Exelero beschleunigt trotz seines hohen Gewichts (2.730 kg) in nur 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Rapper Jay-Z hat den Wagen in einem Video verwendet.

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Millionen US-Dollar

Die teuersten Luxuskarossen BUGATTI LA VOITURE NOIRE Das teuerste Auto der Welt ist ein Unikat und wurde heuer im März in Genf präsentiert. Pate für den exklusiven Wagen war der legendäre Bugatti Type 57 SC Atlantic. „La Voiture Noire“ wird erst 2021 an ihren unbekannten Käufer ausgeliefert. Ein Gerücht, wonach Cristiano Ronaldo das Auto gekauft hat, stimmte nicht.

UNLEISTBAR. Für diese Autos reicht nicht mal ein Lottogewinn. Wer die exklusivsten Autos ­dieser Welt besitzen will, muss Multimillionär sein.

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46    WEEKEND MAGAZIN

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Das „Enfant terrible“ der Boxwelt – Floyd Mayweather – hat einen der insgesamt drei hergestellten CCXR Trevita. Das exklusive Cabrio der Millionen schwedischen Edelmanufaktur US-Dollar leistet 1.004 PS, dank der Power eines 4,8-Liter-V8-Biturbo-Motors. Im Preis ist allerdings kein Friseur inkludiert, der die Frisur wieder richtet.

LAMBORGHINI VENENO 751 Pferde warten im 6,5-­ Liter-Motor unter der Haube des Lambos darauf, loszuschnauben. Der auf neun Stück limitierte SupersportMillionen ler aus Italien beschleunigt US-Dollar in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wiegt dank vieler Karbonteile „nur“ 1.450 Kilogramm. Vorgestellt wurde der teure Wagen auf einem Flugzeugträger.

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ROLLS-ROYCE SWEPTAIL Als der Wagen 2013 vorgestellt wurde, übertraf er alles bisher Dagewesene. Der komplett in Handarbeit gebaute Rolls lehnt sich an das Boot- und Jacht­ design der 1920er- und 1930er-Jahre an. Die Auslieferung an den Besitzer fand 2017 stilecht beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See statt.

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WEEKEND MAGAZIN   47


Tschüss Diesel?

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war merkt der Fahrer es nicht, aber die Techniker von Honda haben tief in die Hybridtrickkiste gegriffen und einen speziellen Hybridantrieb in die Welt gesetzt. Vereinfacht ausgedrückt füttert ein Benzinmotor einen Generator, der dann den E-Motor antreibt bzw. die Akkus lädt. Der Benziner gibt seine Kraft nur in bestimmten Situationen direkt an die Räder weiter. Das soll 20 bis 30 Prozent Spritersparnis bringen, weil der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors in den meisten Situationen durch das „füttern“ der Batterie besser ist. Tatsächlich fuhren wir das 4,6 Meter lange und 1,7 Tonnen schwere SUV im Schnitt mit 6,6 Litern, was ein definitiv sehr guter Wert ist (inklusive Allrad!). Auf der Autobahn ist es natürlich mehr,

aber im Gegenzug kann man den Japaner in der Stadt mit etwas Feingefühl sogar mit unter sechs Litern bewegen! Das Ganze nennt sich „Intel­ ligent Multi-Mode-Drive (i-MMD). Mit dem EV-Knöpfchen kann man je nach Ladezustand der Batterien ein bis zwei Kilometer rein elektrisch fahren. In der Regel bestimmt dies aber das „System“ und man muss sich nicht den Kopf darüber zerbrechen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass der Motorsound nicht immer zu dem passt, was der Druck aufs Gaspedal erwarten lässt. Heißt: hohe Drehzahlen, obwohl keine zu erwarten sind. Daran gewöhnt man sich aber.

Alltag. Der CR-V ist mit seinem Fahrwerk auf der komfortablen Seite zu Hause. Kein Sportler, aber im Sportmodus durchaus leicht

FOTOS: WERNER CHRISTL/WEEKEND

dann, wenn man sich den CR-V Hybrid ansieht, der im Test mit 6,6 Litern über die Runden gekommen ist. Technisch geht Honda übrigens einen speziellen Weg. Von Werner Christl


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M OTO R

HONDA CR-V HYBRID AWD Leistung: Benziner 145 PS/Elektro 184 PS Testverbrauch: 6,6 Liter (Laut Werk 5,5) Motor: 2.0 i-VTEC Hybrid Kofferraum: 760 bis 1.920 Liter 0 – 100 km/h: 9,2 Sekunden

Der neue

direkt zu lenken sowie flott zu bewegen. Durch den gewachsenen Radstand steht noch mehr Platz im Innenraum zur Verfügung. Vor allem die Fondpassagiere haben sensationelle Kniefreiheit. Das Kofferraumvolu-

men beträgt anständige 497 bis 1.694 Liter. Im Cockpit gibt es viele „Softtouch-Materialien“. Vielleicht fehlt vereinzelt die Liebe zum Detail, aber im Großen und Ganzen ist der Innenraum gut gelungen. Nur Navi und

Co. wirken optisch nicht unbedingt wie am neuesten Stand, sind aber gut zu bedienen. Assistenten sind natürlich der Zeit entsprechend an Bord. Fazit: Der CR-V hatte in der Vergangenheit mit dem 2.2-Li-

ter-Diesel ein tolles Aggregat an Bord. Grundsätzlich kann man den Schritt, diesen in die Wüste zu schicken, verstehen. Der Hybridantrieb ­ersetzt nicht nur den Selbstzünder, er ist beim CR-V wohl der bessere Weg!

Fühlbar effizient

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Der neue

Ein Hybrid, der beeindruck t .

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HONDA Den neuen Honda CR-V Hybrid gibt es PREMIUM jetzt mit Ð 1.000,– TAKE-OFF-BONUS* QUALITY NEUE CR-V HYBRID 3 plus 5 Jahre bereits ab DER Ð 33.990,–!

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SOCIETY HUGH JACKMAN (50) Für Talk-Queen Oprah Winfrey stürzte sich „Wolverine“ vom Dach des Sydney Opera House. Der Zipline-Flug endete für ­Jackman mit einer Bruchlandung auf der Bühne. Ergebnis: Ein dickes blaues Auge. Autsch!

D N U N! O I T AC BILL MURRAY (68) „Ich war echt nervös“: Trotz blanker Nerven legte Murray im freien Fall ein Luftgitarren­solo hin. Murrays erste Worte zurück am Boden: „Ich könnte jetzt wirklich einen Drink vertragen.“

GANZ SCHÖN HIGH. Ob Höhen- oder Geschwindigkeitsrausch: Viele Stars brauchen ihre regelmäßige Dosis Adrenalin. Im freien Fall und auf der Rennpiste holen sie sich ihre Kicks.

V Von Stefanie Hermann

WILL SMITH (50) Ein besonderes Geschenk machte sich der Prince von Bel-Air zum 50er: Ein Bungee-Jump aus einem Hubschrauber über dem Grand Canyon! Sein Fazit trotz Angst: „Das ist herrlich! Das ist eines der schönsten Dinge, die ich je gesehen habe.“ VIDEO Ich bin SCANDRA. Deine Augmented Reality APP. Lade mich gratis herunter und erwecke diesen Inhalt zum Leben.


FOTOS: VIENNAREPORT (6), VIENNAREPOT / NANCY KASZERMAN/ZUMA WIRE, LONDON ENTERTAINMENT / SPLASH / © WWW.SPLASHNEWS.COM / VIENNAREPORT, DEAN PURCELL/NZH /ABACAUSA.COM /VIENNAREPORT, VIENNAREPORT / PLANET PHOTOS, TORSTEN BLACKWOOD / AFP / PICTUREDESK.COM, VIENNAREPORT / MICHAEL BROCHSTEIN / SOPA IMAGES/SIPA USA, MARC PIASECKI/WIREIMAGE/GETTY IMAGES, PHILIP RAMEY PHOTOGRAPHY, LLC/CORBIS VIA GETTY IMAGES, GETTY IMAGES, NICK UT / AP / PICTUREDESK.COM, JEAN-FRANCOIS MONIER/ AFP/PICTUREDESK.COM, MARK RALSTON/AFP/PICTUREDESK.COM

SOC I E TY ANGELINA JOLIE (44) Fliegen ist für sie der Inbegriff der Freiheit: Seit 2004 hat Jolie ihre Fluglizenz. „Es ist das schönste Gefühl. Manche sagen Fliegen sei besser als Sex. Es ist so viel besser!“, schwärmt die Schauspielerin.

KATY PERRY (34) Vor einem Auftritt richtig in Schwung kommen? Perry weiß, wie’s geht! Nur wenige Stunden vor ihrem Konzert in Neuseeland wagte sie den Bungee-Jump von der Auckland-Brücke.

HARRISON FORD (77) Bereits vier Bruchlandungen hat der passionierte Hobbyflieger hinter sich. Kein Wunder, dass Ford über alternative Hobbys nachdenkt. Aber am Himmel fühlt er sich einfach zu wohl: Mit 76 hat er kürzlich seinen ersten Fallschirmsprung gewagt. Respekt!

EWAN MCGREGOR (48) Hauptsache Höhe: Der schottische Schauspieler mit dem Pilotenschein hat umgesattelt. Zu kompliziert war ihm der Funk beim Fliegen, zu viel der Luftverkehr über L.A. Beim Paragliden kommt er jetzt so richtig auf seine Kosten – fernab vom Trubel.

ROWAN ATKINSON (64)

PATRICK DEMPSEY (53)

Je schneller, desto besser: Der Hobby-Racer aka Mr. Bean ist bekennender Autonarr. Highlight seiner Sammlung war lange ein McLaren F1 (Topspeed 391 km/h). Auch ein Unfall konnte seiner Liebe zum Flitzer nichts anhaben. Reperaturkosten: eine Million Euro.

Mehr als nur ein Hobby: Der Greys Anatomy-Star ist im Zweitjob Rennfahrer. Den Rennsport bezeichnet er sogar als seine wahre Leidenschaft. Mit seinem Rennstall Dempsey Racing nahm er unter anderem am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil – und wurde Vierter.


SOC I E TY

Milan Mladenovic (Artist in Residenz), Messe GF Sabine Tichy-Treimel, Aram Haus (Künstlerischer Leiter) und Staatskünstlerin Elke Silvia Krystufek (v. li.).

Manfred Welte (vorarlberg museum), Kultur StR. Christoph Thoma (Bludenz) (v. li.)

Neues Messekonzept Der neue künstlerische Leiter Aram Haus legte bei der gezeigten Gegenwartskunst großen Wert auf höchste Qualität. 68 Galerien und 15 Institutionen zeigten Werke von aussichtsreichen Newcomern sowie etablierten Namen. Ein Höhepunkt waren die unbekannten großformatigen Pastelle von Francis Bacon, die ihre Premiere am Bodensee feierten. TOP: 95 Prozent der rund 4.000 Besucher empfehlen die Messe weiter und wollen im kommenden Jahr wiederkommen.

Aram Haus mit ART Bodensee Edition von Destillerie Freihof und Repräsentant Didi Eisenhofer (v. li.).

Galeristin Lisi Hämmerle & Esther Mlenek (Bildraum Bodensee)

KW OPEN PROMOTION CONSULTING

Bei BoConcept Dornbirn war die perfekte Location für die dritte Monatti Taschenparty: Jürgen Dachs (mi.) mit Gästen von BoConcept Deutschland Marie Herberg & Markus Stoll

pro[mo4]: Fulminanter Start Die erste Messe für haptische Werbung im 4-Länder-Eck fand im Rahmen der „Dienstleistungsbörse Marketing & Kommunikation“ statt. Als „Messe in der Messe“ positioniert, stellte sich die „promo4“ KW open GF Karin Weinals Highlight dar. TOP: 600 Besucher erhielten einen effektiven handl mit Messe Dornbirn GF Sabine Tichy-Treiml Querschnitt über die Werbeartikelbranche der 50 Aussteller. Wie vom Veranstalter „KW open“ gewünscht, betonten die Aussteller besonders die Nachhaltigkeit. Info: www.promo4.at

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DORNBIRN BOCONCEPT

Taschenparty

FOTOS: KW OPEN

Karin Weinhandl mit einem Teil des „Montafon Tourismus“Teams, das mit eigenem Bus angereist war.

Klaus Lingg (Dornbirn Tourismus) und Heidi Mark (inside Dornbirn)

FOTOS: MESSE DORNBIRN / UDO MITTELBERGER

Roland Jörg (Leiter Kultur Stadt Dornbirn), Ariane Fuchs-Kutzer und Architekt Hubert Kutzer (v. li.).

19. ART BODENSEE

Möbel aus Skandinavien sowie Taschen aus Italien und Portugal gab es bei der Monatti Taschenparty von Martin Bonatti und Sebastian Hämmerle bei BoConcept zu sehen. 180 Gäste ließen sich das Event zwischen trendigen Wohnaccessoires und Designermöbel nicht entgehen. TOP: Die neue Handtaschenkollektion aus Portugal sowie die Musikbegleitung durch Giulia Engel.

Fashion meets Design: Karin Grinzinger, Karin Madlener

Taschenpartyfans Sabine Heinzle und Brigitte Österle

FOTOS: LISA MATHIS

MEHR FOTOS AUF weekend.at/promitalk

Präsentierte Champagner zur Kunst: Michael Drnek mit Mutter Eva & Schwester Angelika (Krone Vorarlberg) (v. li.).


Bgm. Markus Linhart, Festspiel-Präs. Hans-Peter Metzler, Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka, Dir. Casino Bernhard Moosbrugger und LSth. Karlheinz Rüdisser (v. li.)

SOC I E TY

Zentraler CR ORF Vlbg. Gerd Endrich mit Gertrud und Rita und Wilfried Hopfner (Vorst.-Vors. Raiba) (v. li.)

MEHR FOTOS AUF weekend.at/promitalk

Rigoletto Kostproben von Jordan Shanahan (Monterone) & Ekaterina Sadovnikova (Gilda)

„Cooles“ Casino Marketing Team: Ricarda Pezzey, Eisverkäuferin Linda, Anna Rützler (v. li.)

Rund 250 Gäste waren trotz Hitzewelle ins Casino Restaurant FALSTAFF gekommen, um die neue Oper Rigoletto auf der Seebühne zu feiern und auf die Produktion anzustoßen. Die jahrelange Kooperation, Nachbarschaft und Freundschaft mit den Bregenzer Festspielen war wieder der zentrale Mittelpunkt des Sommerfestes. TOP: Der festliche Abend wurde durch eine Charity-Aktion mit einem Spendenerlös von EUR 2.000,- für LICHT INS DUNKEL abgerundet.

Moderatorin Heidi Winsauer, GF Karin Thurnher-Furtner und Vors. Evelyn Dorn (beide Frau in der Wirtschaft)

Heidrun und Gebhard Sagmeister (Präs. Freunde der Festspiele) und Birgit Rüdisser (v. li.)

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Rigoletto Sommerfest

FOTOS: UDO MITTELBERGER

CASINO UND FESTSPIELE

Nicole und Jürgen Gmeiner (Direktor Donau Versicherung Vorarlberg)

Operndirektorin Susanne Schmidt und Korrepetitorin Anna Marchwinska (v. li.)

Eva Conti, Alexandra Fetz, Sabine Spiegel und Birgit Geley (alle Bodensee-Vorarlberg Tourismus) (v. li.)

Hubert Häusler (Casino Bregenz), Cordula Uhlir (Marketing Casinos Austria) und Magdalena Steurer, Dir. Stv. Gerhard Dell-Osbel Casino Bregenz) (v. li.)

Thomas und Andrea Sohm (Carini Etiketten) und Heidi und Guntram Sperger (Spedition) (v. li.)

Stv. Polizeichef Walter Filzmaier und Gertrud, Hypo-Vorstand Wilfried Amann und Polizei Pressechef Rainer Fitz (v. li.)

GF Peter Schmid (Landeskonservatorium/inatura) mit Verena und Susanne und Michel Haller (Vorstandsvorsitzender Hypo Vorarlberg) (v. li.)

Michael Zangerl (Leiter Landessportreferat) Präs. Horst Lumper (Vlbg. Fußballverband), Olympia Gen.-Sek. Peter Mennel (v. li.)


SOC I E TY

Von Dorn Lifte: Alexander Dorn und Evelyn Dorn (Frau in der Wirtschaft Vorsitzende).

MEHR FOTOS AUF weekend.at/promitalk

Eugenie Rüscher (Energetikerin Hard) und Christian Thaler (Thaler Stahlbau Hard). Susanne Paterno und VerpackungsSoftwareExperte Gerhard Ploder (ESKO Belgien).

Gerald Egger (Sedus Verkaufsleiter), GF Guntram Paterno (Paterno Bürowelt) und Peter Sablatnig (GF Sedus Österreich und Osteuropa) und vorne Jürgen Trojer und Ulrike Kohler (Paterno Verkauf)

FUSSACH - SCHWEDENSCHANZE

Sedus & Paterno präsentieren Weltneuheit Keiner sitzt wie der andere. se:flex ist ein komfortabler Drehstuhl, der sich ohne Voreinstellungen automatisch auf den Sitzenden – egal wie groß oder schwer – einstellt. Gleichzeitig kann die Rückenlehne jeder Bewegung des Nutzers folgen. Sedus, der Erfinder des Federdrehstuhls (1926), lud gemeinsam mit der Bürowelt Paterno Dornbirn zahlreiche Freunde und Kunden zu dieser Präsentation mit After Work Cocktail und kulinarischen Köstlichkeiten ein. TOP: Mehr Fotos auf www.weekend.at

Kerstin Winder (Kosmetik Angelika Dornbirn) und Jürgen Winder (Meusburger Immobilien).

FOTOS: ARNO RIEDMANN

Sissy Paterno und KR Josef Vonach (Amaco) mit Sigrid (v. li.).

Interessiert an der Weltneuheit: Annigret und Walter Böhler.

DORNBIRN, PFARRERS ÄLPELE IN EBNIT

2019 Bäumchen gepflanzt ...

„Ziel ist es, in jeder Lions-Region des Landes einen Jahrhundertwald anzupflanzen“, sagt Ideengeberin Irmi-Marie Sachs-Ritter.

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Luden zum Unternehmertreff nach Feierabend: Stadtrat Mario Leiter, GF Stadtmarketing Wiebke Meyer, Fohrenburg GF Wolfgang Sila (nicht auf Foto), Braumeister Andreas Rosa, Stadtrat Hansi Bandl

BLUDENZ, FOHRENBURGER LADA

Sunset Lounge Networking Die erste Sunset Lounge, diesmal im kürzlich eröffneten Fohrenburger Lada, nützten viele Bludenzer Unternehmer, um in entspannter Atmosphäre zu netzwerken. So sah man u. a. Christian Födinger (Sparkasse Bludenz), KOJEGeschäftsführer Christian Leidinger, Stadtrat Christoph Thoma, Notar Dr. Egon Neue Unternehmen kennenKasseroler sowie Stefan und lernen: Mit dabei Selina Anja Wehinger vom NöRD Kaufmann & Julia Alge Shop Bludenz.

FOTOS: STADTMARKETING BLUDENZ

FOTOS: WEINHANDL

Nach dem Schrunser Hochjoch (2017) und Hüggen in Blons (2018) kamen Lions-Club-Mitglieder aus dem ganzen Land ein drittes Mal zusammen, um in 1.270 Metern auf Pfarrers Älpele Künstler Johannes Kaumann in Ebnit das Lions-Jahrhun(LC Rheindelta Hofsteig) mit dertwald-Projekt fortzusetzen. „schwerem Gerät“. Unter fachkundiger Anleitung der Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung pflanzten die Hobbygärtner einen Mischwald aus 2019 Bäumchen. TOP: Mehr Fotos auf: www.weekend.at


SO, 21. JULI 2019, 9 UHR

SCHÖCKL / ST

SO, 28. JULI 2019, 9 UHR

SCHNEEBERG / NÖ

SO, 4. AUG. 2019, 9 UHR

BAD KLEINKIRCHHEIM /

K

SO, 11. AUG. 2019, 9 UHR

SPITAL AM PYHRN, WURZERALM / OÖ SO, 18. AUG. 2019, 9 UHR

ST. ANTON / T

SO, 25. AUG. 2019, 9 UHR

KITZBÜHEL / T

WIR WANDERN MIT DIR

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SOC I E TY

MEHR FOTOS AUF weekend.at/promitalk

„Jolly Eisüberraschung“ für coole Damen: Andrea Müller, Andrea Breuß und Andrea Brinkmann lieben die feine süße Abkühlung (v. li.)

Vintage Corner im Oberdeck: Michael Casagranda (Silberball) mit Anna Casagranda und Markus Schelling (Raubein Industrial Vintage Möbel) (v. li.)

Genossen die fantastische Stimmung: Alexander Lau & Petra Schwingshandl, Alexandra & Tudor Dragomir aus München. Nächstes Jahr am 20. 6. wieder dabei? (v. li.)

Vintage Night Eine Zeitreise in 4 Jahrzehnte erlebten rund 700 Gäste bei der Vintage Night auf der MS Sonnenkönigin. Ein super Sommerabend mit faszinierendem Sonnenuntergang, exklusivem MO Catering-Menü, Whiskylounge, Feuerwerk und vielen kleinen Überraschungen.TOP: Live Musik von den Souljackers und Cooler Sound von DJ Vinyl begeisterte die großteils im passenden Outfit erschienenen Partygäste.

Pop und Rock der 50er bis 80er Jahre und Polaroids, die Family im Vintage-Einsatz: Tatjana, Alexandro (DJ Vinyl) und Nicolai Rupp (v. li.)

Nach dem Apero und Kapitänsbegrüßung ging es auf das 360° Sonnendeck: MS Sonnenkönigin Kapitän Johann Wüstner mit Klaudia Hartmann (Coiffeur Klaudia) (li.) und Konny Unterthurner (Profiler Nailart Konny)

Hochprozentige Edelspirituosen gab es in der Whiskylounge bei Markus und Alexandra Pfanner (Pfanner Lauterach)

Wie immer perfektes Vintage-Outfit von Petra Zangerl (Sax Cut + Colour Lochau) und Harald Otti (MO Catering)

FOTOS: UDO MITTELBERGER

MS SONNENKÖNIGIN

SEMINARERLEBNIS AM PFÄNDER

Seminarraum am Pfänder eröffnet An die 100 Gäste hatten sich am Pfänder eingefunden, um den neuen Seminarraum der Pfänderbahn auf der Bergstation zu feiern. TOP: Die neuen Räumlichkeiten können ab sofort für Seminare und Tagungen gebucht werden. www.pfaenderbahn.at Theresa und Uwe Marent mit ihrer Tochter.

Marina Ender, Josef Gasser, Kornelia Ender und Willi Horatschek (v. li.)

FOTOS: ANNA BERLINGER, ANTON BREUER

DI Thomas E. Kinz, Christa Kinz, Bgm. DI Markus Linhart, DI Gerd Fussenegger, Alt-Abt Kassian Lauterer, Michele Kinz, Berthold Martan, Dr. Hubert Kinz, Philipp Kuner (v. li.)


SOC I E TY

Andrea Sever-Gantner (David Fussenegger) und Autorengattin Barbara Frick (v. li.).

Markus Borg, Gabi Konzett (Taufpatin des Buches) und Brigitte Baldauf (v. li.).

Rebekka von der Thannen (Leiterin Das Buch), Autor Wolfgang Frick (SPAR CH), Heike Glück (Das Buch) und MCV-Präsident Karlheinz Kindler (v. li.).

Studentin Daniela Lang (FH Kufstein) und Angelika Rimmele (Marketingleiterin Hypo Vorarlberg) (v. li.).

BUCHPRÄSENTATION, MESSEPARK

Online Business Zur Präsentation seines dritten Buches „Online ist schlagbar“ hat Wolfgang Frick mit dem Marketingclub und „Das Buch“ in den Messepark eingeladen. Seine Botschaft: „Keine Angst vor Amazon, Zalando und Co! Um Erfolg zu haben, müssen Einzelhändler ihre ureigensten Stärken einsetzen: Besten Service, emotionale Einkaufserlebnisse und positive Kundenerfahrungen“. TOP: Das Buch liegt an der Spitze der aktuellen Bestsellerliste.

FOTOS: MCV / BEATE WÜSCHNER

Guntram Drexel (SPAR / Messepark), Alt-NR Gottfried Feurstein, Burkhard Dünser (Messepark) und Heinz Wohlgenannt (Alt-GF SPAR Vorarlberg) (v. li.).

Marcel Odermatt (li., CEO Ammarkt Werbeagentur), Erich Teufel (Marketingleiter Rauch Fruchtsäfte) (v. li.). Michael Casagranda (GF Silberball/Raubein) und Dominic Möckli (Leiter TopCC) (v. li.).

SCHLOSS HOFEN

Employer Branding Forum Samuel Scheier und Lisa Bereuter (beide Mitarbeiter Service Center Illwerke/vkw).

Rainer Längle (Leiter Wirtschaft & Recht Schloss Hofen), Silke Glüsenkamp (Leiterin Personal Faigle Kunststoffe), Marion Feurle (Schloss Hofen) und Univ. Prof. Manfred Auer (Institut für Organisation und Lernen Universität Innsbruck) (v. li.).

FOTOS: UBM

Angelika Kaufmann-Pauger (FH Vorarlberg) und Frank Telian (Mental Trainer).

Unternehmen als attraktive Arbeitgeber zu gestalten, stand beim Schloss Hofener Forum für Personal- und Organisationsentwicklung im Zentrum. Prof. Manfred Auer von der Universität Innsbruck zeigte Ergebnisse aus einer Studie, welche Konzepte für die Entwicklung einer attraktiven Arbeitgebermarke erfolgsversprechend sind. Im Anschluss präsentierte Personalleiterin Silke Glüsenkamp den Employer-Branding Ansatz bei der Fa. Faigle. TOP: Das nächste Forum findet im Herbst mit der Präsentation von Masterarbeiten im Bereich des Human Resource statt.

Monika Kowarc-Stangl (li., Gebrüder Weiss), Helmut Schöpf (Gebrüder Weiss) und Barbara Vögel (ALPLA).

Recruiting-Expertinnen: Anne Möhrle (li., AKS Gesundheit), Michaela Tessadri (Gebrüder Weiss).

Sylvia Eisenring (Personal Stadt Dornbirn) und Reinhard Gasser (Konsens Zentrum).

Bertram Rützler (TIP), Karin Hartmann-Mathies (Montafon Tourismus), Stefanie Müller (Merlin) und Philipp Vetter (Schloss Hofen) (v. li.).


SOC I E TY

Komfortansprüche des 21. Jh. halten Einzug auf Schloss Amberg. Der Einbau eines Lifts und einer neuen Küche bieten noch mehr Komfort.

Schlossführung: Das Schauspielerteam von Heike Montiperle hauchte der Geschichte von Schloss Amberg Leben ein.

FELDKIRCH, SCHLOSS AMBERG

GF Trialog Martina Pointner und Urologe Josef Pointner

Martin Matt (Veratron AG) mit Standesbeamtin Karoline Matt

Schloss Amberg geht mit der Zeit 1510 schenkte Kaiser Maximilian I. seiner Geliebten, Anna von Helfenstein, das auf einem der schönsten Aussichtspunkte Feldkirchs stehende Schloss Amberg. Ein „Liebes-Schloss“ ist es noch heute, es zählt zu den beliebtesten Hochzeits-Locations Vorarlbergs. TOP: Eine wahre „Schatzkammer“ ist nach dem Umbau im historischen Gewölbekeller entstanden, in dem edle Tropfen lagern. Hier finden auch Eigenprodukte, die am Amberghang wachsen, wie Blauburgunderwein, Cider und Apfelsaft, einen Platz.

Dieter Pfurtscheller mit Gattin Karin Stecher (ORF) und Günter Polanec (Obmann Freunde Schloss Amberg)

Sparkasse-Feldkirch Vorstand Daniel Mierer mit Barbara sowie Ingrid und Eberhard Stimpel (Fa. Zima)

MEHR FOTOS AUF weekend.at/promitalk Hochzeits- & Eventplanerinnen Karin Peer (PEERfect events) und Gabi Micheluzzi (Die Hochzeitsfeen)

Bauleiter des Umbaus Schloss Amberg: Kurt Gau mit Gattin Rosalinde

Peter Bertsch (Ivoclar Vivadent) mit Julia und Schwester Anna Scheyer mit Benedict Zillinger (Nymphenburg Unternehmensberatung München)

Hochzeitsredner Thomas Sinz und Markus Scheffknecht (Covini Weinlagereinrichtungen, Lustenau)

Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Weekend Magazin Verlags GmbH, Quellenstraße 16, 6900 Bregenz. Redaktion Vorarlberg: Quellenstraße 16, 6900 Bregenz, Tel.: 05574 / 200 10-0, E-Mail: vorarlberg@weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: 0732 / 69 64-0, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Salzburg: Rottweg 66, 5020 Salzburg, Tel.: 0662 / 44 86-0, E-Mail: redaktionsbg@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512 / 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel.: 01 / 60 60 360-0. E-Mail: redaktionwien@weekend.at. Redaktion Steiermark: Bahnhofgürtel 59, 8020 Graz, Tel.: 0316 / 766 066, E-Mail: redaktionstmk@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463 / 511 200-0, E-Mail: redaktionkaernten@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg. Geschäftsführung/Chefredaktion: Anton Willam, Tel.: 0664 / 84 84 310, a.willam@weekend.at. Verlagsanzeigenleitung: Günter Payrhuber. Redaktion: Andrea Schröder, Mag. Brigitte Biedermann, Dr. Isabella Palfy, Rudolf Grüner, Stefanie Hermann, Tamara Schögl, Gerhard Gall, Werner Christl, Volker Angerer, Philipp Eitzinger, Lukas Steinberger-Weiß, Conny Engl, Mag. Gert Damberger, Mag. Simone Reitmeier, Mag. Manuela Fritz, Mag. Alexandra Nagiller, Marcus Stoimaier, Patrick Deutsch, Elisabeth Stolzer, Katharina Pecnik, Mag. Melanie Lipic-Tscheppe, Esther Elisabeth Vogel. Key-Account: Bernhard Dürr, Tel.: 0664 / 84 84 312, b.duerr@weekend.at. Marketingleitung: Arno Riedmann, Tel.: 0664 / 84 84 311, a.riedmann­@weekend.at. Layout & Produktion: Zielgruppen-Zeitungsverlags GmbH. Vertrieb Vorarlberg: Österr. Post AG. Erscheinungsweise: 14-tägig. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Über­nahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2019. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. n

Weekend Magazin erscheint im

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VERLAG

FOTOS: ARNO RIEDMANN

Seit fast 100 Jahren ist Schloss Amberg im Besitz der Familie Scheyer, die das Schloss in der 4. Generation hegt und pflegt. Feierliche Eröffnung nach erneuten Umbauarbeiten durch Schloss Amberg-Eigentümer Mathias & Jutta Scheyer, Bürgermeister Wolfgang Matt und PEERfect events Chefin Karin Peer.


AUFREGER DER WOCHE GEORGIA SALPA PENNA

Love and Smileys Die 34-jährige Schönheit mit griechischen Wurzeln ist das bekannteste irische Glamour-Model. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, Millionär Joe Penna, hat sie drei Kinder. Die beiden Zwillingssöhne und die Tochter wurden allerdings von einer Leihmutter ausgetragen. Auf ihrem Instagram-Account lässt Georgia ihre Follower am Familienleben teilhaben, jedoch sind dabei die Gesichter ihrer Kinder immer herausgeschnitten oder mit lustigen Aufklebern wie Smileys oder Sternen bedeckt. FOTOGALERIE

FOTOS: SPLASHNEWS.COM

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