«Eine Medaille ist das Ziel, im besten Fall die goldene.»
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Tourismus
Wie soll er sich entwickeln?
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Unterwegs mit dem Winterdienst
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Liebe Leserin, lieber Leser
Offensichtlich. Das freut mich und ist nicht selbstverständlich. Was haben meine Worte schon für eine Relevanz, wenn anderswo Kriege toben, Demokratien unter Druck stehen und Leid gross ist?
Vor diesem Hintergrund wirkt das Lokale klein, manchmal fast unbedeutend. Und doch ist es kein Widerspruch, darüber zu berichten. Weil das Weltgeschehen uns nicht davon entbindet, hinzuschauen, wo wir leben. Weil Verantwortung nicht nur dort beginnt, wo die grossen Bühnen sind, sondern auch im Quartier, in der Nachbarschaft, im Zusammenleben. Auch wenn wir die grossen Weltfragen nicht lösen, gestalten wir täglich unser unmittelbares Umfeld. Wir wählen, diskutieren, engagieren uns. Manchmal streiten wir auch, zum Beispiel darüber, wie viel Platz ein Velo oder ein Auto braucht. Das Thun-Magazin erzählt davon. Nicht, weil es wichtiger wäre als alles andere. Sondern weil es unser gemeinsamer Alltag ist. Und der verdient Aufmerksamkeit, gerade dann, wenn die Welt laut ist.
Daniela Lüpold
Stv. Leiterin Stadtmarketing Kommunikationsbeauftragte Stadt Thun
Alle Informationen zum Thun-Magazin sind auch online verfügbar: www.thun-magazin.ch
Impressum
Herausgeberin: Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft THUNcity. Verlag, Konzept, Realisation: Weber Verlag AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, E-Mail thun@weberverlag.ch. Leitung: Abteilung Stadt marketing und Kommunikation, Stadt Thun; THUNcity; Annette Weber, Weber Verlag AG. Inserate und Layout: Bettina Ogi, Weber Verlag AG. Stadtredaktion: Daniela Lüpold (Leitung), Ines Attinger, Tanja Beutler, Silvan Gertsch, Lea Hodler, Patrick Liechti, Miriam Margani, Gabriela Meister, Noah Oetterli. Beiträge, die mit dem Logo gekennzeichnet werden, sind redaktionelle Inhalte der Stadt ver waltung Thun. Redaktion THUNcity / weitere Beiträge: Weber Verlag AG. Titelbild: Miriam Kolmann. Auflage: 65 900 Exemplare. Erscheinungsweise: 6× jährlich. Druck: AVD Goldach AG, Goldach. Papier: Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. Inhalt: 57 g/m2, Holmen View matt 1.4 Vol. ungestrichen. Lese- App: Gratis-Download im App Store. Nächste Ausgabe: 23. /24. April. ISSN 1662-0992.
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Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Sind Sie bereit für eine neue Herausforderung?
13 Tourismus: Wie soll sich der Tourismus in Thun entwickeln?
15 Kunstmuseum Thun: Magische Welten im Kleinformat
16 Schnee: Unterwegs mit dem Winterdienst
19 Donkey Republic: Wellness für die orangen Drahtesel
20 Frauenverein Thun: «In der Brocki hören wir viele Lebensgeschichten»
21 Ludothek Thun: 2000 Spielsachen gezügelt
23 Aktionstage: Gemeinsam gegen Rassismus
24 Frühe Kindheit: Als Familie unterwegs
25 PriMa: Eine PriMa Sache
27 Schweizer Künstlerbörse: Ein Jubiläum und ganz viele neue Entdeckungen
29 Neues Quartier: Viel los im Westen von Thun
31 Events: Das läuft 2026 in Thun
SHOPPING / INNENSTADT
8 Shopping: Handmade und lokal – mit Herz
35 THUNcity: ab 2026 assoziiertes Mitglied der Swiss Retail Federation
VEREINE
36 Kammerchor Seftigen: Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe
36 Volkshochschule Region Thun: Suchen Sie einen Kurs?
37 Verein Pararace: Gemeinsam sammeln, gemeinsam stark!
PUBLIREPORTAGEN
32 Budokan Thun: Der Weg des Karate
36 Coiffure Epoca Tabea Moser GmbH: Wo sich Wege kreuzen
39 Krebser AG: Buchtipp
41 Bälliz Apotheke + Drogerie AG: Ohne Ballast ins neue Jahr – gönnen Sie Ihrem Körper eine Entschlackung
43 PhysioFit Schönberg Gwatt: Mehr Fitness und Physio am Thunersee
45 Energie Thun AG: Wie die Energie Thun Strom spart, ohne dass Sie es merken
46 Dyami Häfliger: «Politik beginnt dort, wo wir gemeinsam Lösungen finden.»
48 FDP Thun: Die Menschen hinter den Wahlversprechen für Thun
50 Grüne Region Thun: Klimaschutz ist wählbar
53 Die Mitte Wahlkreis Thun: Die lösungsorientierte Kraft aus der Mitte
54 GLP Wahlkreis Thun: Mut zur Lösung –für eine lebenswerte Thunerseeregion
57 KREUZWORTRÄTSEL
58 VERANSTALTUNGSKALENDER
«Es hat mir schnell den Ärmel reingezogen»
Jana Hählen spielt mit grosser Leidenschaft Curling, ihr Ziel ist eine Teilnahme an den Olympischen Spielen. Zuerst spielt sie aber um den Weltmeistertitel bei den Juniorinnen. Ihr Alltag braucht vor allem eine gute Organisation.
Jana Hählen, wie sind Sie zur Sportart gekommen? Ich habe 2015 mit Curlingspielen begonnen. Davor habe ich unterschiedliche Schulsportangebote ausprobiert, auch Boccia. Das hat mir gefallen, es wurde aber nicht mehr angeboten. Meine Mutter hat mir dann Curling vorgeschlagen, weil es Ähnlichkeiten aufweist. Es hat mir schnell den Ärmel reingezogen.
Erinnern Sie sich an den Moment, in dem Sie gemerkt haben: Curling ist mehr als ein Hobby für Sie? Diesen einen Moment gab es nicht. In Thun wurde ich von den älteren Spielerinnen mitgezogen, gemeinsam wurden wir immer besser, bis wir es in die höchste Juniorinnen-Liga geschafft haben. Aktuell spiele ich im Team St. Gallen-Flims-Thun.
Was fasziniert Sie am Curling? Mir gefällt einerseits das Zusammenspielen im Team. Andererseits ist es ein ruhiger, aber auch kopflastiger Sport. Beim Curling passiert nichts aus Zufall, wir können das Spiel mit Taktik, mit dem Wischen und wie ein Stein gespielt wird beeinflussen.
Beim Curling spielen vier Personen in einer Mannschaft. Sie spielen an dritter Stelle und sind Wischerin. Was gefällt Ihnen daran? Wichtig ist, dass man sich auf der Position wohlfühlt, auf der man spielt. Ich würde nicht den letzten Stein spielen wollen, da könnte ich nach dem Abspielen nur noch zuschauen. Wischerin zu sein ist das Beste. Ich kann meine Energie so reingeben, dass der Stein gut kommt.
Trotz Ihres jungen Alters können Sie bereits diverse Erfolge vorweisen. Im letzten Winter wurden wir mit dem Team Juniorinnen-Schweizermeisterinnen. Dieser Titel ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Curling-Juniorinnen-Weltmeisterschaft in Kopenhagen. Der Erfolg war ein unvergesslicher Moment für uns alle und eine Bestätigung der gelungenen Saison. Im letzten Jahr war ich ebenfalls an der Jugendolympiade, nur drei Mädchen und drei Knaben können die Schweiz dort vertreten.
Die WM findet Ende Februar in Kopenhagen statt. Mit welchen Ambitionen reisen Sie dorthin? Wir hatten ein ganzes Jahr Zeit, uns darauf vorzubereiten und Vollgas zu geben. Eine Medaille ist das Ziel, im besten Fall ist es die goldene.
«Den grössten Druck mache ich mir selbst.»
Ich setze mir hohe Ziele und mache mir selbst den grössten Druck. Im Training hinterfrage ich viel. Es ist mein Traum, bei der Elite zu spielen.
Curling ist ein ausgeprägter Teamsport. Was macht für Sie Ihr Team besonders? Vor zwei Jahren war die Konstellation noch eine etwas andere. Da hat es persönlich nicht so gut gepasst. Jetzt ist es perfekt. Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, dass das Team harmoniert. Wir sind so viel unterwegs und gerade während eines Wettkampfes fast rund um die Uhr zusammen. Wir sind enorm gute Freundinnen, und ich bin überzeugt, dass sie mich durch mein Leben begleiten werden.
Neben dem Leistungssport absolvieren Sie eine Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit. Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden? Ich bin ein sozialer Mensch, ich brauche Menschen um mich und Bewegung. Das Inselspital,
Über die Person
Die 19-Jährige ist Curling-Schweizermeisterin bei den Juniorinnen. Für diese Leistung wurde sie mit dem Sportlerinnenpreis der Stadt Thun geehrt. Vom 24. Februar bis 3. März nimmt Jana Hählen mit ihrem Team an den Curling-Juniorinnen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen teil. Neben dem Leistungssport absolviert sie am Inselspital Bern die Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit.
1 Jana Hählen hochkonzentriert beim Spielen eines Steins. 2 Das Team vor dem Finale an den Schweizermeisterschaften in Thun 2025. 3 Das Team v. l. n. r.: Jana Hoffmann, Jana Hählen, Renée Frigo, Elodie Jerger, Jana Soltermann.
wo ich die Ausbildung mache, hatte eine grosse Auswahl an Bewerbenden. Obwohl klar war, dass ich oft abwesend sein werde, habe ich die Lehrstelle erhalten.
Der Berufsalltag im Gesundheitswesen ist anspruchsvoll. Inwiefern helfen Ihnen diese Erfahrungen auch im Sport? Es ist eher umgekehrt: Das Curling hilft mir in der Ausbildung. Ich lernte durch den Sport mit Druck und Verantwortung umgehen. Er hilft mir aber auch, um abzuschalten.
Sie nehmen viel auf sich mit der Ausbildung und dem Curling. Was motiviert Sie? Es stimmt, manchmal habe ich mehrere Monate kein Wochenende frei: Wenn ich nicht Curling spiele, arbeite ich. Aber ich kann nicht einfach nichts machen. Und im Sommer, wenn das Curling pausiert, wird mir schnell langweilig. Sollte es mit dem Sport nicht klappen, will ich etwas in der Hand haben.
Und wie kriegen Sie das alles unter einen Hut? Es braucht eine sehr gute Organisation. Ohne meinen Kalender wäre ich verloren. Zudem bekomme ich viel Unterstützung bei meiner Ausbildung, wie zum Beispiel einen weiteren freien Tag, wenn ich ein Turnier habe. Natürlich verzichte ich auch: In den Ausgang gehe ich nicht. Ich koche viel lieber zu Hause mit Freunden.
Thun ist Ihr Zuhause. Welche Rolle spielt die Stadt für Sie? Ich habe schon zahlreiche Orte in der Schweiz und auf der Welt gesehen, Thun ist ein «Träumli». Auch meine Teamkolleginnen freuen sich immer, wenn sie nach Thun kommen können, und posten den Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz auf Instagram. Und wichtig für uns: Thun hat eine der besten Curling-Eisflächen.
Was haben ein Bergkristall, eine Nähmaschine und ein handgeschriebener Brief gemeinsam? In der Thuner Innenstadt erzählen Menschen aus drei besonderen Läden, warum Handwerk mehr ist als Tradition – und weshalb echte Leidenschaft bis heute berührt.
Ob Steine, Stoffe oder Worte: Diese drei Thuner Geschäfte stehen für Zeit, Sorgfalt und Leidenschaft. Sie zeigen, wie Handwerk heute lebt – persönlich, sinnlich und nahbar. Eine Entdeckungsreise zu Menschen, die nicht nur verkaufen, sondern Räume zum Verweilen schaffen.
Wo Handwerk Herz zeigt Einen Ort, der entschleunigt, finden wir im Laden Naturheilkunst in der Freienhofgasse 14. Ein warmer Duft empfängt uns: ätherische Öle, handgeschöpftes Papier, gefilzte Figuren. Hier werden Produkte mit Geschichten verkauft –von Menschen, die mit ihren Händen arbeiten, lokal, international und fair. «Viele Schätze entstehen in kleinen Ateliers: Engel aus dem St. Galler Rheintal, Glaslichter in der Schweiz gefertigt mit
«Es soll ein Ort sein, an dem man runterfährt.»
Salome Bader, Inhaberin Naturheilkunst
Papier aus Nepal, gefilzte Figuren aus einem Frauenprojekt», erzählt Inhaberin Salome Bader. Und natürlich Steine: Schweizer Bergkristalle von einem Strahler aus dem Eriz, farbige Steine aus aller Welt. Im ersten Stock finden sich Klangschalen aus Nepal, seit 25 Jahren von denselben Partnern gefertigt – jedes Stück mit eigenem Charakter. Salome Bader verbindet ihre Erfahrung aus der Naturheilkunde, der Bijouterie und ihrer Liebe zu den Steinen. «Es sollte ein Ort sein, an dem man runterfährt.» Der Laden wurde für sie zum
Neuanfang, als die Kinder gross waren. Auch das Haus erzählt Geschichte: über 200 Jahre alt, einst das Rahmengeschäft Hodler. «Eigentlich wollte ich es gar nicht. Doch der Zufall führte mich hinein.» Der Laden hat zwei Eingänge, «ein Berater riet mir, einen zu schliessen, aber ich wollte zwei Eingänge». Naturheilkunst ist ein Laden für die Sinne – kein Esoteriktempel, sondern ein Raum zum Entdecken: Kinderketten, Geburtstagsketten nach Sternzeichen, handgemachte Schmuckstücke, die erschwinglich bleiben sollen. Die
Ketten entstehen direkt hier, mit Blick auf die Aare – «ein Privileg», sagt Mitarbeiterin Andrea Röthlisberger. Wie findet man den passenden Stein? «Einfach schauen und den nehmen, der einen anzieht – nicht über den Kopf auslesen. Jeder Mensch braucht etwas anderes.» Wer hereinkommt, bleibt oft länger. Vielleicht wegen der Atmosphäre, vielleicht wegen der Beratung, vielleicht, weil man intuitiv findet, was man sucht. Seit 25 Jahren ist Naturheilkunst ein Gegenpol zum schnellen Konsum – ein Laden, der lebt, weil echte Menschen echte Dinge schaffen.
«E Näimaschine choufsch bim Iseli»
Dieser Satz ist längst mehr als ein Werbespruch von Birgit Steinegger alias Elvira Iseli. «Man sagt nicht, wir gehen ins Nähcenter, sondern: wir gehen zu Iselis», sagt Christian Gander. Seit dem 1. Januar 2025 führt er das Nähcenter Iseli
an der Schwäbisgasse 4 sowie den Hauptsitz in Spiez mit seiner Frau Eveline weiter. Das Traditionsgeschäft besteht seit 1907, als der Grossvater Iseli den Laden in Spiez eröffnete – damals mit Nähmaschinen und Velos, aber noch ohne Bernina.
1932 fiel eine prägende Entscheidung: Iseli wurde einer der ersten Bernina-Händler. Diese enge Partnerschaft besteht bis heute. Ein Teil der Bernina-Maschinen wird noch immer im thurgauischen Steckborn produziert. Christian Gander ist seit 2002 im Betrieb. Der gelernte Maschinenmechaniker bringt sowohl industrielle Erfahrung als auch das Handwerk Nähen mit, unter anderem von seinem Hobby: Lenkdrachen. Das Nähen selbst sei ähnlich geblieben, doch Materialien mit Membranen oder Kevlar stellten neue Anforderungen. Heute sind Nähmaschinen digital. «Für mich ist die Ma-
«Geerbt, zur Hochzeit geschenkt, weitergegeben.»
Christian Gander, Geschäftsführer Nähcenter Iseli
1 Andrea Röthlisberger fertigt eine Kinderkette, Salome Bader freut sich im Hintergrund über das Einzelstück.
2 Christian Gander lenkt mit beiden Händen den Stoff vor dem Nähfuss.
schine kein Computer, sondern ein mechanisches Gerät. Die Elektronik ist da, um den Zugang zu vereinfachen.»
Touchscreen gibt es bei Bernina schon seit 1998. Kaum ein Haushaltsgerät sei so mit der Familie und mit Emotionen verbunden: «Geerbt, zur Hochzeit geschenkt, weitergegeben.» Es werden Objekte geschaffen, die bleiben. Früher entlastete Nähen das Haushaltsbudget, heute ist es ein bewusstes Hobby. «Es ist ein ursprüngliches Handwerk. Ich kann zuhause kreativ sein, etwas Eigenes schaffen.» Im zentral gelegenen Geschäft in Thun findet man neben Nähmaschinen alles Zubehör und rund 1000 ausgewählte Stoffe. «Der Stoff inspiriert. Er öffnet den Horizont. Das sehen wir auch in unseren Workshops», sagt Gander. «Meine Freunde sagen, ich habe ein Leuchten in den Augen, wenn es ums Nähen geht.» Und vielleicht ist genau das das Geheimnis
Gesundheitsprodukteerleben, testen und sich beraten lassen.
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DawoQualität und Herz zuhause sind –komm vorbei.
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Im Kino REX schaffen wir gemeinsame Erlebnisse für dieEwigkeit.
«Wir denken zu oft ans Endprodukt. Es geht um die Freude im Tun.»
Rahel Mäder, Lädeliinhaberin schreibmalwieder
von Iselis: «Ich verkaufe nicht nur eine Nähmaschine, sondern das Erlebnis. Wenn der Funke überspringt, dann ist eingefädelt.»
«Wosch ä Brief – de schrib ä Brief» Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es sich anfühlt, wieder einmal etwas ganz Eigenes zu schaffen – nur für Sie?
Genau diesen Moment ermöglicht schreibmalwieder an der Oberen Hauptgasse 25 in Thun. Im Laden steht Rahel Mäder – eine Frau, die Kreativität nicht verkauft, sondern in Menschen weckt. In ihrem «Lieblingslädeli» schafft sie einen Ort, an dem spürbar wird, dass Kreativität nicht nur Talent, sondern ein Bedürfnis ist. «Viele sagen: ‹Ich bin nicht kreativ›, aber der Wunsch, etwas Eigenes zu gestalten, ist gross. Wir trauen es uns einfach nicht zu.» Für Rahel bedeutet Kreativität, in einen Flow zu kommen. «Wir denken zu oft ans Endprodukt. Dabei geht es um die
Freude im Tun.» Genau diesen Raum bietet sie in ihren Kursen. «Fast alle vergleichen sich – ‹deins ist schöner als meins›. Wir sind so streng mit uns selbst.» Rahel schreibt leidenschaftlich gern – optisch wie inhaltlich. «Philosophisches, Alltagsgeschichten, Dinge, die ich beobachte.» Dazu Pinsel und florale Motive; ihre Liebe zum Aufblühen zeigt sich auch im Logo. Schreibmalwieder ist Laden und Kursraum zugleich: Papeterie, eigene Karten, Kurse und Produkte kleiner Manufakturen. «Ich kenne die Illustratorinnen und ihre Geschichten. Das macht die Karten besonders.» Seit kurzem liegt der Laden an der Oberen Hauptgasse – einem Herzensort für Rahel. «Ich wollte immer hierher. Die Stimmung ist unglaublich herzlich. Alle unterstützen sich: jemand bringt Gipfeli, jemand nimmt die Post mit, ein Miteinander.» Warum hier Karten kaufen? «Weil es Dinge sind, die es sonst in Thun nicht gibt. Und weil Hand-
3 Rahel Mäder platziert die Karten in ihrem Lieblingslädeli.
geschriebenes berührt.» Sie lacht und zitiert Globi: «Wotsch en Brief – denn schrib en Brief!» Einfach anfangen –«man bekommt so oft schöne Post zurück». Handlettering, Stempel und Aquarell, Briefpostkurse – Rahel gibt sie im Laden, in Schulen, Firmen oder Vereinen. Kreativ war sie schon als Kind, fasziniert von Schriften. Bis letztes Jahr arbeitete sie nebenbei als Kindergärtnerin, nun widmet sie sich ganz dem Geschäft. Unterstützt wird sie von Monika, Anina und Esther. «Es geht um Begegnungen und darum, Menschen Zeit für sich zu schenken.» Der Laden ist MI, FR und SA offen – das Sortiment wechselt saisonal. «Hier soll man aufblühen dürfen.»
Text und Bilder: Maria-Theresia Zwyssig
ALBERT RÖSTI MISS HELVETIA
Barbara Klossnermit Herz und Stimme.
Barbara Klossner, bekannt als «Miss Helvetia», spricht im Hörgespräch auf der NIESENwelle über Identität, Tradition und Heimat. Die Jodlerin aus dem Diemtigtal zeigt, dass der Titel mehr ist als ein schönes Etikett. Geprägt vom Oberländer Komponisten Adolf Stähli, liegen ihre Wurzeln im Jodeln – ihr Weg führte sie jedoch weiter bis zu Musical und Operette.
Thema sind auch ihre Zeit in Genf, kulturelle Brücken zwischen Sprachregionen und die verbindende Kraft der Musik. Ein Gespräch über Herkunft, Inspiration und eine moderne Helvetia.
Zwischen Bundeshaus und Bergwiese: der Mensch hinter dem Amt.
Albert Rösti ist Bundesrat – und ein Mensch mit Bodenhaftung. Aufgewachsen in einer Bergbauernfamilie in Kandersteg, Agraringenieur, Familienvater, Tierfreund, Langläufer –und seit 2023 Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). In dieser Sendung geht es nicht um Politik, sondern um den Menschen hinter dem Amt: um Kindheitserinnerungen im Berner Oberland, um Niederlagen und Neuanfänge, Verantwortung, Humor und Kraftquellen im Alltag. Ein Gespräch über Zuhören statt Lautsein, über das Leben zwischen Bundeshaus und Bergwiese – und über das, was verbindet.
Unsere meistgehörten Sendungen:
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PERSÖNLICHKEITEN
Wie soll sich der Tourismus
in Thun entwickeln?
Gegenwärtig erarbeitet die Stadt Thun eine Tourismusstrategie. Durch eine Online-Umfrage werden die Bedürfnisse und Ideen der Einheimischen aufgenommen.
Dank ihrer Ausstrahlungskraft mit dem Schloss, der attraktiven Lage am Wasser und zahlreichen Grossveranstaltungen wie den Thunerseespielen oder dem Ironman ist die Stadt Thun bei Gästen aus dem In- und nahen Ausland bekannt und beliebt. Der Tourismus hat viele Facetten und wird unterschiedlich wahrgenommen: Belebung der Innenstadt, relevanter Wirtschaftsfaktor, Garant für Arbeitsplätze, Übertourismus und Airbnb sind nur ein paar Stichworte.
Die Hotelübernachtungen sind seit der Corona-Pandemie angestiegen, und die Besucherinnen und Besucher verweilen länger in Thun. Diese Entwicklung führt zu Fragen: Wie steht der Tourismus im Einklang mit den Bedürfnissen der Bevölkerung? Wie kann er auch in Zukunft eine möglichst grosse lokale Wertschöpfung generieren? Wie kann er nachhaltig sein? Antworten darauf fliessen in die zukünftige Tourismusstrategie der Stadt Thun ein.
Einbezug der Thuner Bevölkerung
In einem politischen Vorstoss wurde der Gemeinderat gebeten, eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Tourismusstrategie zu erarbeiten. Dafür werden einerseits die Bedürfnisse und Inputs aus der Bevölkerung sowie von diversen Interessenvertreterinnen und -vertretern berücksichtigt. Andererseits fliessen Ergebnisse einer umfassenden Wertschöpfungsstudie mit ein. Diese hat der Verein Thun-Thunersee Tourismus (TTST) im letzten Jahr in Auftrag gegeben.
Vielfältige Aufgaben
Die Stadt Thun beauftragt TTST seit mehreren Jahren, den lokalen Tourismus zu fördern und zu pflegen. Den Rahmen dafür bildet eine Leistungsvereinbarung, die bis 2029 erneuert wurde. TTST verfolgt vielfältige Hauptaufgaben: Der Verein leitet beispielsweise die Informationsstelle am Bahnhof, bietet Stadtführungen an und vermittelt Unterkünfte. Zusätzlich setzt sich TTST für
einen nachhaltigen Tourismus in Thun ein, definiert Massnahmen, um einem Massentourismus vorzubeugen, und unterstützt die Stadt bei der Erarbeitung der Tourismusstrategie.
Online-Umfrage
zum Tourismus in Thun
Um die Bedürfnisse und Ideen aus der Bevölkerung zum Tourismus abzuholen, wird unter anderem eine Online-Umfrage durchgeführt. Sie soll ein erstes Stimmungsbild ergeben, wie der Tourismus in Thun wahrgenommen wird und wie er sich zukünftig entwickeln soll. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und erfolgt über folgenden Link oder QR-Code: www.thun.ch/tourismusstrategie
← Scannen Sie den QR-Code
Text: Silvan Gertsch Bild: Patrick Liechti
Wohnevent
Dienstag, 24. März 2026 bis
Samstag, 28. März 2026
Dienstag, 24. bis Freitag, 27. März 08.00-12.00 | 13.30-18.00 Uhr
Samstag, 28. März 10.00-17.00 Uhr
Wohnen mit Emotionen
Magische Welten im Kleinformat
Ab dem 1. März zeigt das Kunstmuseum Thun im Thun-Panorama eine neue Wechselausstellung. Die Zürcher Künstlerin Susanne Keller präsentiert Guckkästen, Fotografien und Texte, die den Zauber der Poesie verständlich machen.
Die Wechselausstellungen im Anbau des Thun-Panoramas sind frei in ihrer Themenwahl. Ein Bezug zum historischen Rundbild von Marquard Wocher ist keine Pflicht. Auch bei «Susanne Keller. Hinterkammer des Auges» ist das keine Vorgabe. Gerade deshalb lohne sich ein genauer Blick, sagt Kurator Cornelius Krell, «denn zwischen der zeitgenössischen Ausstellung und dem über 200 Jahre alten Gemälde lassen sich überraschende Parallelen entdecken.» So viel sei schon jetzt verraten: Betrachtet man das Gemälde von Marquard Wocher als bühnenhafte Szenerie und als Inszenierung historischer Begebenheiten, so nähert sich Kellers Kunst ihm an.
Blick durch das Loch
Das Thun-Panorama gilt als Vorläufer des Kinos: Die Stadt wird zur Kulisse, die Einwohnerinnen und Einwohner zu Schauspielenden. Auch die Arbeiten der Zürcher Künstlerin zeichnen sich durch Detailreichtum und eine starke szenische Wirkung aus. Im Zentrum der Ausstellung stehen modellartige Guckkästen, die Keller aus einfachsten Materialien wie Karton, Holz, Acrylfarbe, Metall und zugeschnittenen Bildern zusammensetzte. Durch Sehschlitze und Gucklöcher können die Besuchenden in kleine Welten blicken: auf Tiernummern im Zirkus, Ferienpostkarten oder vom Aussterben bedrohte Pflanzen beispielsweise.
Blick in die Vergangenheit
Als «Materialisierung eines poetischen Gedankennetzes» beschreibt Susanne Keller ihre Kunst. Was zunächst abstrakt klingt, wird in der Ausstellung sofort fassbar: etwa in Gedichten und Texten an den raumhohen Glasfenstern oder in den acht Fotografien der Serie «Körner Gaumen mundet» (2005–2007), die durch Unschärfe sowie Unter- und Überbelichtung Erinnerungen an Vergangenes oder Vergessenes wecken.
Bild: Bärentanz: Das kapitalistische Babel.
Sowohl die Fotoserie wie auch die Installationen entstanden in einer weit zurückliegenden Schaffensphase der Künstlerin und unterscheiden sich stark von der viel opulenteren und aufwändigeren Arbeitsweise, die sie heute pflegt. Und das, sagt Kurator Cornelius Krell, mache die Ausstellung speziell: «Es ist nicht alltäglich, dass in der zeitgenössischen Kunst nicht die neuesten Werke
der Kunstschaffenden gezeigt werden.»
Umso schöner, dass sich in Thun die Ursprünge und Entwicklungen von Kellers Schaffen besser nachvollziehen lassen.
Text: Miriam Margani Bild: Susanne Keller
Ausstellung
«Susanne Keller. Hinterkammer des Auges» 1. März bis 29. November 2026
Thun-Panorama
Unterwegs mit dem Winterdienst
Beim Winterdienst der Stadt Thun packen alle mit an. Bis zu 65 Mitarbeitende befreien die 200 km Strassen und 160 km Trottoirs von Schnee und Eis. Ein Erlebnisbericht über die Schneeräumung.
Es ist ein kaltes Wochenende im Januar. Beim Blick aus dem Fenster sieht man die ersten Schneeflocken fallen. Nach dem Check des Radars ist klar: Es wird für die nächsten Stunden schneien. Was für einige Vorfreude sein mag, gibt Markus Graf die ersten Anzeichen auf einen langen Arbeitstag. Er ist der Leiter Werkstätten der Stadt Thun und einer der fünf Pikettchefs des Winterdiensts. In dieser Woche ist er verantwortlich, dass bei der Bekämpfung von Glatteis und Schnee alles läuft, wie es soll.
«Tagwach» um zwei Uhr Um zwei Uhr klingelt sein Wecker. Nach einem kurzen Check der Messstellen, welche an vier Standorten in Thun die Luft- und Oberflächentemperatur, Luftfeuchtigkeit und den Gefrierpunkt messen, macht sich Markus Graf auf eine Kontrollfahrt durch die Stadt. In den letzten Stunden hat sich auf den Strassen eine vier Zentimeter dicke Schneeschicht gebildet. Während der Fahrt nimmt der Schneefall weiter zu. «Nun entscheide
ich, ob ich niemanden, 10, 30 oder 60 Mitarbeitende aus dem Bett hole», sagt Markus Graf. Während bei Glatteis ein kleines Aufgebot reicht, braucht es für diese Sonntagnacht ein grösseres.
Weckruf in der Nacht
Mit dem gefällten Entscheid weckt der Pikettchef seine Mitarbeitenden. Zuerst werden Chauffeure und Beifahrer für die Schneeräumung der Strassen und Trottoirs aufgeboten, gefolgt von den Handeinsatz-Teams. «Nur 30 Minuten später stehen die ersten Mitarbeitenden im Magazin an der Industriestrasse und sind bereit für den Einsatz», sagt Markus Graf stolz. Die Stimmung ist, obwohl es vier Uhr in der Früh ist, hervorragend. Den Mitarbeitenden steht die Räumung von elf Strassenrouten mit einer Gesamtlänge von 200 Kilometern und acht Trottoir-Routen mit rund 160 Kilometer Länge bevor. Dazu kommen die 14 Handeinsatz-Teams, welche Bushaltestellen, Fussgängerstreifen und Treppen vom Schnee befreien.
«Wir kommen mit der gleichen Menge Salz deutlich weiter im Vergleich zu früher.»
Markus Graf, Leiter Werkstätten
Logistik im Hintergrund Entscheidend sei, wann ausgerückt wird und wann nicht. «Wenn wir um 16 Uhr am Nachmittag mit dem ersten Schneefall ausrücken, dann stecken wir mit unseren Fahrzeugen im Feierabendverkehr», erklärt der Pikettchef Markus Graf. Er betont auch, dass bei einer Schneeräumung alle öffentlichen Strassen gleich behandelt werden. Der Fokus liege darauf, mit den richtigen Mitteln zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den Verkehr aufrechtzuhalten.
1+2 Um die Thuner Strassen bei Schnee und Eis wieder befahrbar zu machen, werden pro Jahr über 200 Tonnen Salz eingesetzt.
3+ 4 Markus Graf weckt seine Mitarbeitenden für den Dienst um drei Uhr morgens, basierend auf den Messwerten und seiner Kontrollfahrt.
Das Streusalz gehört ebenfalls zur Logistik. Die Stadt verfügt über zwei Silos, welche je 75 Tonnen Salz fassen. Bei der Verteilung auf den Strassen helfen neue Streuer, das Salz besser zu dosieren und präziser auf den Strassen und Trottoirs zu verteilen. «Wir kommen mit der gleichen Menge Salz deutlich weiter im Vergleich zu früher», erläutert Markus Graf.
Prioritäten im Winterdienst Rund 20 Mitarbeitende sind an diesem Sonntagmorgen im Januar auf den Routen im Einsatz. Eine führt durch die Quartiere Lauenen-Hofstetten-Ried
und Gwatt. Besonders in den engen Strassen des Lauenen-Quartiers wird die Schneeräumung zur Herausforderung. Mit der drei Meter breiten Schaufel ist für den Chauffeur höchste Konzentration und präzises Arbeiten mit den Schneemassen gefragt. «Wir versuchen stets, den Schnee dort zu deponieren, wo er nicht stört. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden», erklärt Markus Graf. Er bezieht sich dabei auf die Schneewälle, die sich bei der Räumung an den Seiten der Strassen bilden. Ziel des Winterdiensts ist es, die Strassen möglichst rasch vom Schnee zu befreien.
Eine Woche lang im Pikett
Fällt in einer Pikettwoche viel Schnee, wird die Belastung neben dem Tagesgeschäft schnell gross – insbesondere bei den in den letzten Jahren zunehmend intensiven Schneefällen. «Wir waren jeweils ab vier Uhr morgens bis spät in den Nachmittag im Einsatz, um alle Strassen vom Schnee zu räumen», erinnert sich Markus Graf. Der Dienst an diesem Sonntag im Januar hat bis am Mittag gedauert. Nach dem Pikettdienst bleiben vier Wochen, bis es erneut heisst: Eine Woche lang einsatzbereit sein für die Stadt Thun.
Text und Bilder: Noah Oetterli
Dr. Reto Wilhelm
FRANZ W. FAEH –PALACE RETOUR
NEU
«Palace retour.» Diese Geschichte handelt von einem, der auszog, um die grosse Welt der Hotellerie und Gastronomie zu entdecken. Sie hat keinen Anfang und kein Ende, sondern versammelt ein buntes Vielerlei von Eindrücken, Impressionen, Geschichten aus dem echten Leben eines Kochkünstlers. Die Rede ist von Franz W. Faeh, dem bodenständigen Saanenländer, der als 21-Jähriger von Gstaad auswanderte und mit gut 55 wieder nach Gstaad heimkehrt. Seine letzte Station war jene als Culinary Director im Gstaad Palace – dort, wo er einst die Lehre als Koch gemacht hatte. Dies ist kein Kochbuch. Auf über 200 Seiten sind nicht traditionelle Rezepte abgebildet, denn dieses Buch liefert Nahrung für Geist und Seele. Die Auswahl der Geschichten und Gerichte ist absichtlich eigensinnig, willkürlich, vom Moment und vom Erlebnis inspiriert. Freestyle, sozusagen – mit Stil, ganz nach dem Gusto von Franz, kein Chichi. Der Appetit kommt beim Lesen.
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Wellness für die orangen Drahtesel
Das städtische Bikesharing mit Velos und E-Bikes ist praktisch und wird rege genutzt. Gleichzeitig braucht die Flotte regelmässige Pflege. Ein Blick hinter die Kulissen, wo die Fahrzeuge wieder in Form gebracht werden.
Rund 260 orange und rote Velos sowie E-Bikes der Bikesharing-Marke «Donkey Republic» sind in der ganzen Stadt Thun und den umliegenden Gemeinden zu finden. Damit diese auch immer genug Luft in den Pneus und Zug auf den Bremsen haben, behält das Team der Velostation rund um Sven Balsiger den Überblick. Täglich sind zwei bis vier Personen der Velostation für das Bikesharing engagiert und beheben Probleme an den Velos zeitnah.
Digitaler Bestand
«Im System von Donkey Republic sehen wir die komplette Flotte samt Zustand jedes einzelnen Velos», erklärt Sven Balsiger. Das sogenannte Dashboard ist für die Velostation das zentrale Arbeitsinstrument und zugleich die Schnittstelle zwischen den Nutzenden und dem Betrieb. Melden sie in der App ein defektes Fahrrad, wird dieses automatisch gesperrt. Im Hintergrund erstellt das System ein Ticket mit allen relevanten Angaben für die Reparatur. Zudem greift der Mechanismus auch ohne einen direkten Hinweis von jemandem: Sinkt beispielsweise der Akku eines E-Bikes unter einen definierten Wert, wird es vorsorglich gesperrt. Anspruchsvoll ist der Betrieb des Bikesharings besonders im Sommer. Dann werden die Velos am intensivsten genutzt. Im Winter brauchen die Nutzerinnen und Nutzer manchmal etwas Geduld: Die tieferen Temperaturen können der Schaltung oder dem Schloss zu schaffen machen.
Täglich grüsst das Murmeltier
Jeden Morgen kontrolliert das Team der Velostation das Dashboard. Es zeigt, an welchen Stationen es zu viele Velos oder zu wenige hat und wo die defekten stehen. Anhand dieser Erkenntnisse erstellt die zuständige Person eine ökologisch sinnvolle Route und die Velos werden mit einem Transporter wieder gleich-
mässig unter den Stationen verteilt. In der Innenstadt kommt das Velo mit Anhänger zum Einsatz. Die defekten Donkeys landen in der Reparaturwerkstatt der Velostation. Sven Balsiger erklärt: «Die meisten Velos gehen am selben Tag auch schon wieder zurück auf die Strasse, nur bei E-Bikes dauert die Wartung aufgrund der Komplexität länger.» Die Velostation stellt sicher, dass das Bikesharing reibungslos funktioniert und alle Nutzenden stets an allen Stationen ein Velo in einem guten Zustand vorfinden.
Mehr Bikes und Stationen
Die Stadt Thun entwickelt das Bikesharing-Angebot laufend weiter. Dies unter anderem mit neuen Stationen, zum Beispiel bei der Wohnbaugenossenschaft Nünenen oder beim Feuerwehrmagazin im Schwäbis. Zudem konnte die Stadt im vergangenen Jahr 50 Velos aus
Bild: Sven Balsiger und sein Team nutzen für das Flottenmanagement in der Innenstadt ein E-Bike mit Anhänger.
den Niederlanden vor der Verschrottung retten. Nach einer Wartung durch die Velostation stehen diese an den Donkey-Republic-Stationen in und rund um Thun. Ebenfalls als Erweiterung der Flotte sind zwei E-Cargovelos für grössere Transporte verfügbar. Sie befinden sich am Bahnhof Thun und beim Thunerhof und müssen, anders als die anderen Fahrräder, wieder an ihren Standort zurückgebracht werden.
Text und Bild: Patrick Liechti
Donkey Republic
Mehr zum städtischen Bikesharing finden Sie unter www.thun.ch/bikesharing
«In der Brocki hören wir viele Lebensgeschichten»
Der Frauenverein Thun wird dieses Jahr 150 Jahre alt und feiert das Jubiläum mit einem besonderen Programm. Der Verein unterstützt mit ehrenamtlicher Arbeit soziale Projekte, Institutionen sowie benachteiligte Familien und Personen.
Als der Frauenverein Thun vor 150 Jahren gegründet wurde, betrug die Mitgliedschaft fünf Franken im Jahr – heute sind es 20 Franken. Damit und durch viel freiwilliges Engagement unterhält der Verein die Brockenstube sowie einen Besuchsdienst und zwei Lesezirkel. Dazu kommen der monatliche Stammtisch, verschiedene Kurse, Konzerte, Vorträge, Besichtigungen, Workshops und Ausflüge. «Es ist eine wirklich gute Sache», fasst Marianne Burkhard, Präsidentin des Frauenvereins Thun, die Aktivitäten des politisch neutralen und konfessionslosen Vereins zusammen.
150 Jahre Frauenpower
Dass der Frauenverein eine gute Sache ist und entsprechend Bestand hat, beweist auch das Jubiläum, das der Verein dieses Jahr feiert. 1876 gegründet, haben sich die Aufgaben teilweise verändert, die Idee blieb aber die gleiche: das Zusammenspannen von Frauen und die Unterstützung von sozialen Projekten, Institutionen und Personen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden beispielsweise «nahrhafte Suppen günstig oder gratis an Bedürftige und Alleinstehende verteilt». Ab 1928 betrieb der Frauenverein gemeinsam mit dem Frauenverein Strättligen unter anderem ein alkoholfreies Restaurant im Schloss Schadau und ab 1947 im Strandbad –beide wurden bis in die 1980er-Jahre geführt. Seit 1971 gibt es die Kinderkleiderbörse, die auch heutzutage noch zweimal jährlich stattfindet.
Ein Ort der Integration
Die Brockenstube, das «Herzstück» des Vereins, gibt es auch bereits seit über 100 Jahren. Sie ist die grösste Einnahmenquelle. Der Erlös abzüglich der Mietkosten geht als Spende an soziale Institutionen. Eine Ausnahme gibt es:
Vom Trinkgeld-Kässeli gehen die Frauen Pizza essen. «Die Brockenstube erfüllt mehrere Funktionen. Wiederverwenden statt Wegwerfen ist gut für die Umwelt. Viele Menschen sind auch darauf angewiesen, günstig an gute Sachen zu kommen. Gleichzeitig ist die Brocki ein Ort der Integration: Hier kommen alle Generationen und Nationalitäten zusammen, oft wird geplaudert. Wir hören viele (Lebens-)Geschichten. Für die Frauen, die freiwillig in der Brocki arbeiten, ist das eine schöne Abwechslung», erzählt Marianne Burkhard.
Das Jubiläumsprogramm Im Jubiläumsjahr findet jeden Monat ein besonderer Anlass statt, oft mit Bezug zur eigenen Geschichte. Am 28. Februar gibt es einen Suppentag im
Bälliz, eine Anspielung auf die Anfänge des Frauenvereins. «Für die Aktion haben wir in der Brocki extra Tassli gesammelt», sagt Marianne Burkhard. Am Muttertag im Mai können Kinder im Schadaupark gratis mit der Dampfbahn fahren. Damit gehe man einerseits der Vereinsgeschichte nach und hoffe andererseits, junge Mütter zur Mitgliedschaft zu animieren. Das Jubiläumsprogramm soll Sichtbarkeit schaffen und Freiwillige motivieren: «Wir möchten präsent sein und zeigen, was der Frauenverein alles leistet.»
Text: Lea Hodler Bild: Patrick Liechti
Mehr erfahren www.frauenvereinthun.ch
2000 Spielsachen gezügelt
Die Ludothek Thun ist von der Seestrasse ins Westquartier umgezogen. Wie bis anhin bietet sie ein grosses Angebot an Spielsachen. Den Betrieb ermöglichen freiwillig engagierte Mitarbeiterinnen.
Die Ludothek Thun gibt es seit 45 Jahren. Nun ist sie von der Seestrasse in helle, moderne Räumlichkeiten im Westquartier gezügelt. «Die Augen der Kinder fangen oft an zu strahlen, wenn sie hereinkommen», sagt Kathrin Schürch, Präsidentin der Ludothek Thun. Kinderaugen gibt es an diesem Nachmittag Ende Januar an der Pestalozzistrasse 95 viele: Die neuen Räumlichkeiten locken Neugierige und diejenigen, deren Ausleihfristen abgelaufen sind.
Die Spielregeln Nicht nur Kinder zählen zur Kundschaft: «Es kommen alle Generationen zu uns. Gesellschaftsspiele sind bei Erwachsenen aktuell hoch im Kurs», so Kathrin Schürch. Beliebt sei die Ludothek auch bei Schulen und Grosseltern, die die Spielsachen nach dem Besuch der Enkelkinder gerne wieder zurückbrin -
Ludothek
Die Ludothek wird von der Stadt Thun jährlich mit 39 000 Franken unterstützt. Weitere Infos: www.ludothek-thun.ch
gen. Und Eltern testeten manchmal auch, ob das gewünschte Spielzeug tatsächlich angeschafft werden solle oder ob es nach der Ausleihe vier Wochen in der Ecke stehe. Die Ludothek bietet verschiedene Ausleihoptionen. So auch ein Jahresabonnement, wobei Thunerinnen und Thuner dank des neuen Leistungsvertrags mit der Stadt Thun von einem günstigeren Preis profitieren.
Die Figuren
Ausleihe, Beratung und Rückgabe werden in der Ludothek von zurzeit neun freiwillig engagierten Frauen übernommen. Die Arbeit geht aber weit über die Öffnungszeiten hinaus: «Die zurückgebrachten Spiele müssen wir allesamt kontrollieren: Jedes Teilchen wird gezählt. Zudem hat jede Mitarbeiterin ihr eigenes Ressort und Budget für Neuanschaffungen. So bleiben die Spiele im guten Zustand und wir auf dem neusten Stand», sagt Kathrin Schürch. Dazu kommen weitere Öffnungstage und Events wie das geplante Spielfest am 30. Mai 2026. «Wir sind ein super Team,
das gut zusammenspielt. Die meisten Frauen arbeiten und haben Kinder: Da muss man etwas flexibel sein.» Wer sich fürs Engagement in der Ludo interessiere, könne sich gerne melden –helfende Hände würden immer gesucht.
Der Gewinn
Der neue Standort ist durch die Finanzierung der Stadt Thun möglich. Der Umzug sei ein Gewinn in jeder Hinsicht, so Kathrin Schürch: «Hier sind wir mitten im Quartier und bei den Familien. Vor dem Eingang ist ein Kinderspielplatz, und mit dem Bus ist die Ludo bestens erreichbar.»
Über 2000 Artikel umfasst das Sortiment, darunter Brettspiele, Fahrzeuge, Tischfussballkasten, Playmobil oder Kostüme. Besonders beliebt seien die Reitpferde, die Spielkonsole und das jeweilige Spiel des Jahres. Welchen persönlichen Spieltipp hat die Ludo-Präsidentin für 2026? «Wieder einmal die grossen klassischen Holzspiele: Carambole oder der Töggelikasten!»
Text: Lea Hodler Bild: Patrick Liechti
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Gemeinsam gegen Rassismus
Vom 18. bis 23. März finden in Thun die Aktionstage gegen Rassismus statt. Interessierte erwartet ein Film, Workshops und Stadtrundgänge.
Der internationale Tag zur Bekämpfung von Rassismus ist am 21. März. Rund um dieses Datum finden in Thun wie auch im In- und Ausland die Aktionswochen gegen Rassismus statt. Vom 18. bis 23. März setzt Thun mit einem vielfältigen Programm ein Zeichen gegen Ungleichbehandlung. Ein Blick auf zwei ausgewählte Events von insgesamt zwölf zeigt die Vielfalt der Aktionstage in Thun.
Film begleitet Rekruten
«Echte Schweizer» heisst der Film von Luka Popadić, welcher Offiziere in der Schweizer Armee mit serbischen, srilankischen und tunesischen Wurzeln begleitet. Sie dienen der Schweizer Armee, während sie weiterhin eine starke Verbindung zu ihrer Herkunftskultur bewahren. «Es braucht ein gegenseitiges Verständnis und wohlwollende Empathie von allen Seiten», reflektiert der Filmemacher Luka Popadić. Der Dokumentarfilm gibt persönliche Einblicke in die Sichtweisen der Offiziere und hinterfragt auf humor-
volle Weise Vorurteile über Heimat, Zugehörigkeit und Integration.
TV-Moderatorin blickt zurück
Das Buch von Angélique Beldner trägt den Titel «Rassismus im Rückspiegel». Darin verknüpft die TV-Moderatorin ihre persönliche Lebensgeschichte mit der Entwicklung des Umgangs mit Rassismus in der Schweiz. «In meiner Kindheit sprach man nicht über Rassismus, weil man ihn nicht sah und weil man davon ausging, dass er nichts mit uns zu tun hatte», sagt Angélique Beldner. Im Buch beleuchtet sie stereotype Dar-
Weitere Informationen
stellungen, alltägliche Grenzüberschreitungen und strukturelle Benachteiligungen. Sie macht damit sichtbar, wie vielfältig Rassismus in der Schweiz vorkommt und wie sich dessen Wahrnehmung seit den 1970er-Jahren verändert hat.
Einsatz während des ganzen Jahrs
Die Stadt Thun engagiert sich über die Aktionstage gegen Rassismus hinaus für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben. Sie setzt mit Veranstaltungen, Workshops und Gesprächen kontinuierlich Zeichen gegen Rassismus.
Text und Bild: Noah Oetterli
Die Aktionstage richten sich an alle. Details zu den beiden Event-Highlights:
– Filmmatinee «Echte Schweizer» von Luka Popadić
Sonntag, 22. März, 11 bis 13 Uhr, Kino Rex, Aarestrasse 2a
– «Rassismus im Rückspiegel» – Lesung mit Angélique Beldner
Montag, 23. März, 19.30 Uhr, Theater Alte Oele, Freienhofgasse 10a
Das gesamte Programm gibt es unter www.thun.ch/tagegegenrassismus
Als Familie unterwegs
Bereits mit der Schwangerschaft beginnt für Kind und Eltern der Abschnitt der frühen Kindheit. Die Stadt Thun unterstützt Familien und Bezugspersonen während dieser Phase mit einem breitgefächerten Angebot.
Auf die Welt kommen kann man in vielerlei Hinsicht: zum ersten Mal als Baby, zum zweiten Mal vielleicht als Elternteil oder Betreuungsperson. Es tauchen Fragen auf: Was tun mit einem Baby, das nur weint oder den Brei verweigert? Wie unterstützt man das Kind im Knüpfen von Freundschaften und wie gelingt das gemeinsame Spiel?
Wer als Familie unterwegs ist, kommt früher oder später mit diesen und anderen Themen in Berührung. Aufgrund der neuen Rolle entsteht eine neue Verantwortung mit anderen Bedürfnissen. Dem kleinen Menschen soll es gut gehen.
In dieser neuen Situation sind Anlaufstellen, professionelle Antworten auf Fragen und der Austausch mit anderen Personen in der gleichen Situation hilfreich.
Die Stadt Thun gibt diesem wichtigen Lebensabschnitt der frühen Kindheit von Beginn der Schwangerschaft bis sechs Jahre ein besonderes Gewicht. Bei der 2024 erarbeiteten Strate-
gie «Frühe Kindheit» konnten sich Fachpersonen und Eltern einbringen. Die Strategie verfolgt das Ziel, bestehende Angebote zu stärken und weiterzuentwickeln sowie besser darüber zu informieren und den Zugang zu erleichtern. Seit Sommer 2025 setzt die Stadt entsprechende Massnahmen um und stärkt damit ihre Attraktivität als Lebensort für junge Menschen und Familien.
Viel Neues
Beteiligte rund um den Altersabschnitt der frühen Kindheit profitieren von unterschiedlichen Angeboten. Eltern erhalten beim erstgeborenen Kind die Elternbriefe von Pro Juventute vom 1. bis zum 6. Lebensjahr kostenlos zugesandt. Diese Briefe enthalten unter anderem Informationen über die Entwicklung und Tipps. Für die Kinder gibt es parallel dazu das Projekt Buchstart, das die Sprachentwicklung fördert und den Zugang zu Büchern unterstützt. Die Stadt informiert Interessierte über
alle Angebote und berät Eltern und Bezugspersonen individuell nach ihren Bedürfnissen.
Erstmaliger Anlass
Zum ersten Mal organisiert die Stadt Thun im März einen Anlass für Eltern und Bezugspersonen kleiner Kinder. Dieser soll in Zukunft jährlich stattfinden. Dort erfahren sie mehr über die Angebote und erhalten praktische Informationen für den Familienalltag. Zudem können sie Fachpersonen kennenlernen und sich mit anderen Eltern austauschen.
25. März 2026, 16 bis 19 Uhr, Rathaus Thun Koordinationsstelle Frühe Kindheit Tel. 033 225 84 06, fk@thun.ch www.thun.ch/fruehekindheit
Eine PriMa Sache
Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können, sind auf Unterstützung angewiesen. Private Mandatsträgerinnen und private Mandatsträger, kurz PriMa genannt, helfen ihnen beim Bezahlen von Rechnungen oder beim Kontakt mit Ämtern.
Es gibt Menschen, die nicht allein zurechtkommen. Vielleicht haben sie eine körperliche oder eine geistige Beeinträchtigung, leiden an einer Krankheit oder verlieren im Alter ihre Aufnahmefähigkeit. In solchen Situationen bieten Beiständinnen und Beistände Unterstützung, zum Beispiel bei administrativen Aufgaben oder beim Organisieren von Leistungen wie Spitex, Mahlzeitendienst etc. Bei anspruchsvollen Beistandschaften setzt die Kindes- und Erwachsenenschutz behörde (KESB) eine Fachperson als Beiständin oder als Beistand ein. Wenn hingegen keine spezifische Fachkompetenz erforderlich ist, eignet sich eine Privatperson oft besser. Diese privaten Mandatsträgerinnen oder privaten Mandatsträger (PriMa) übernehmen vielseitige Aufgaben für Menschen, die Unterstützung brauchen. Oft üben Angehörige diese Funktion aus. Aber auch interessierte und geeignete Drittpersonen sind als PriMa sehr gefragt. Zu den Grundvoraussetzungen zählen Zeit, Geduld und ein rücksichtsvoller Umgang mit Menschen.
Fachstelle PriMa Thun
Seit über zehn Jahren existiert die Fachstelle PriMa der Stadt Thun. Ihre Aufgabe ist es, genügend PriMa zu gewinnen, diese sorgfältig in die Aufgabe einzuführen und in allen Fragen zu unterstützen. Katrin Hinni führt die Fachstelle PriMa seit vergangenem August. Wichtig sind für sie die Eignungsgespräche, in deren Rahmen abgeklärt wird, ob sich eine Person als PriMa eignet und für welche Aufgaben sie eingesetzt werden kann. «Entgegen der weitverbreiteten Meinung kommen nicht nur Angehörige als PriMa in Frage», sagt Katrin Hinni. Zudem weist sie darauf hin, dass Mandate auch geteilt werden können, indem zum Beispiel eine oder ein PriMa für die persönliche Betreuung und eine Fachperson für die Finanzen eingesetzt
wird. Für die ehrenamtliche Arbeit erhalten die PriMa eine Entschädigung, zudem werden ihnen die Spesen vergütet. «Viel wichtiger als die finanzielle Abgeltung sind jedoch die wertvollen Erfahrungen und die Sinnhaftigkeit der Aufgabe», betont Katrin Hinni.
Altersbeiständin aus Leidenschaft
Claudia Grimm aus Kiesen übernahm 2008 das erste Mandat als PriMa. Seither hat sie vier Personen betreut. Zur Vorbereitung hatte Claudia Grimm einen Kurs bei der Pro Senectute besucht. Zu ihren Aufgaben gehören sowohl das Bezahlen der Rechnungen als auch die persönliche Betreuung. «Die grösste Herausforderung ist für mich, individuell auf die Menschen einzugehen. Oft haben diese lange Zeit allein gelebt und gewisse ‹Mödeli› entwickelt. Da braucht es Zeit, um eine Beziehung aufzubauen. Zusammen Kaffee zu trinken und die Menschen von früheren Zeiten erzählen zu lassen ist das beste Mittel dazu», weiss Claudia Grimm. Nach ihrer Motivation für dieses ehrenamtliche
Engagement gefragt, meint sie: «Ich kann Licht in den Alltag dieser Menschen bringen und erfahre grosse Dankbarkeit – auch wenn diese nicht immer mit Worten ausgedrückt wird.» Für sie als Hausfrau und Mutter seien die Beistandschaften ein guter Ausgleich, zudem erwerbe sie damit wertvolle Kompetenzen für einen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. Abschliessend meint Claudia Grimm: «Ich kann diese sinnvolle Aufgabe nur empfehlen!»
Stadt Thun, Abteilung Soziales Fachstelle PriMa Hofstettenstrasse 14, 3600 Thun Tel. 033 225 84 68 prima@thun.ch
Projekt «Weiler»
für Wohnen • Arbeiten • Ausbilden • Begegnen www.stiftung-uetendorfberg.ch
BENEFIZ-ANLÄSSE
Im Zusammenhang mit der Spendenkampagne des Bauprojekts «Weiler» führt die Stiftung Uetendorfberg Benefizanlässe durch. Mit dem Bauprojekt wird in verschiedene Tätigkeitsbereiche der Institution investiert und der Uetendorfberg zu einem Begegnungsort weiterentwickelt.
Die Künstler verzichten auf eine Gage – gemeinsam mehr bewegen!
Donnerstag, 30. April 2026
20.00 Uhr
Bänz Friedli
Preisträger des «Salzburger Stiers»
und Alexander Götz
Eintritt : Fr. 40.– | Vorverkauf : www.eventfrog.ch oder direkt über den QR-Code
Shuttlebus: ab Bahnhof Uetendorf um 17.45 Uhr (für das Nachtessen) sowie um 19.45 Uhr. Rückfahrt nach der Vorstellung zum Bahnhof.
Nachtessen: Fr. 28.–, ab 18 Uhr. Reservation unter Tel. 033 346 03 01
Kontakt: info@stiftung-uetendorfberg.ch oder Tel. 033 346 03 03
Die Spendenkampagne
Zusatzvorstellung
1. Mai 2026 20.00 Uhr
Ein Bau beginnt nicht mit Beton, sondern mit Menschen, die an eine Idee glauben. Aufgrund der Umstellung der Finanzierungen im Behindertenbereich ist die Stiftung Uetendorfberg für die Umsetzung des Projekts «Weiler» auf Spenden angewiesen. Das Bauprojekt hat ein Gesamtvolumen von 26 Millionen Franken, davon müssen 8 Millionen Franken durch Spenden finanziert werden. 6 Millionen Franken wurden bereits zugesagt. Jetzt geht’s gemeinsam ins letzte Viertel der Sammlung.
Getragen wird die Spendenkampagne von einem breit abgestützten Patronatskomitee unter dem Präsidium von Bundesrat Albert Rösti und Alt-Ständerat Hans Stöckli sowie zahlreichen Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur, Sport und Politik.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.stiftung-uetendorfberg.ch
Jetzt spenden:
Ein Jubiläum und viele neue Entdeckungen
Die Schweizer Künstlerbörse feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen und trumpft mit einer neuen Location als auch einem vielfältigen Eröffnungsabend auf.
Seit 50 Jahren finden die schönsten Tage für die Schweizer Kleinkunstszene statt. Vom 15. bis 18. April stellen sich Künstlerinnen und Künstler in Thun mit ihren neuen Programmen Veranstaltenden vor. Die Kurzauftritte entscheiden, ob jemand gebucht wird. Auch das breite Publikum ist willkommen. Im KKThun geben sich am Eröffnungsabend Newcomer und Routiniers die Klinke in die Hand. Besonders ist 2026 der Exkurs in die Sprachregionen der Schweiz. Es wird bewusst auf visuell eindrückliche Darbietungen gesetzt. «Wir wollen mit Sprachgrenzen brechen und unsere Vielfalt ohne viele Worte auf die Bühne bringen», so die Leiterin der Künstlerbörse Judith Rohrbach.
Moderation ohne Worte?
Durch den Eröffnungsabend am 15. April führt das Duo «Ohne Rolf» aus Luzern. Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg sind dafür bekannt, mit geschriebenen Worten auf Plakaten zu sprechen. Umso spannender wird es sein, wie die beiden die auftretenden Künstlerinnen und Künstler anmoderieren. Mit dabei ist Matthias Romir: Der deutsche Künstler versteht sich selbst als ausdrucksstarker Jongleur, deprimierender Clown und zeitgenössischer Sonderling.
Phanee de Pool aus Biel bringt eine Mischung aus Slam Poetry und Rap, kurz «Slap», auf die Bühne. Die Genferin Eugénie Rebetez präsentiert eine Tanzperformance, und humoristisch geht es mit dem Duo Cuche et Barbezat zu und her. Einen besonderen Auftritt hat Benedikt Meyer. Der Basler Historiker und Kabarettist führt in seinem eigens für den Eröffnungsabend geschriebenen Kurzprogramm durch 50 Jahre Schweizer Künstlerbörse.
50-Jahr-Jubiläum
Seit 1976 tourte die Künstlerbörse durch die Kleintheater der Schweiz, bevor sie 1993 im KKThun ihre feste Heimat fand.
Die Institution «t. Theaterschaffen Schweiz» führt den Anlass seit den 1970er-Jahren durch. «Die Künstlerbörse war der erste Anlass ihrer Art. Die Idee wurde in anderen Ländern übernommen und bewährt sich auch dort», sagt Judith Rohrbach.
Neue Räumlichkeiten
Passend zum Jubiläum gibt es auch eine Neuerung. Das neue Gebäude des Gymnasiums Schadau wird für die «Exposition+» genutzt: An Marktständen tauschen sich die Kunstschaffenden mit den Veranstaltenden aus und vernetzen sich. Zudem sind einzelne Programmpunkte der Börse im neuen Gebäude beheimatet.
Stetige Weiterentwicklung
Auch nach einem halben Jahrhundert bleibt die Künstlerbörse ein Ort, an dem neue Ideen präsentiert werden und etab-
Bild: Es wird geblättert an der Künstlerbörse. Das Duo «Ohne Rolf» führt durch den Eröffnungsabend.
Text: Patrick Liechti Bild: Beat Allgaier Anderhub
Schweizer Künstlerbörse
15. bis 18. April im KKThun. Das ganze Programm, aktuelle Informationen und Tickets unter www.kuenstlerboerse.ch lierte Künstlerinnen und Künstler neue Impulse setzen. Judith Rohrbach über die Zukunft der Künstlerbörse: «Unser Ziel ist es, uns stetig weiterzuentwickeln. Uns ist dabei wichtig, eine offene Plattform zu sein und stets aktuelle Trends zu berücksichtigen. Wir dürfen auch verraten, dass wir im Rahmen der diesjährigen Künstlerbörse einen neuen, geschlechtergerechten Namen für unsere Veranstaltung präsentieren werden.»
Samuel Krähenbühl
2x auf Ihre Liste Eine klare Stimme
Unterlangenegg bisher
in den Grossen Rat
29. März 2026
Viel los im Westen von Thun
Im Westen von Thun wird in den nächsten Jahren viel passieren. Es soll ein neues Quartier entstehen, aber auch ein Ort für Sport, Freizeit und Arbeit.
Neue Wohnungen, ein Fussballcampus, eine Ballsport-, Racket- und Kletteranlage sowie ein Hotel: All das und noch mehr soll in den nächsten Jahren im Westen von Thun entstehen. Die Planung dieser Projekte erfolgt eng abgestimmt. Fortgeschritten ist das neue, nachhaltige Stadtquartier Siegenthalergut. Dort soll Wohnraum für bis zu 1500 Menschen entstehen sowie ein grosser öffentlicher Park. Dieser hat nun mit dem Pflanzen von Bäumen im November erste Formen angenommen. Gleichzeitig wird der Masterplan für das Siegenthalergut erarbeitet. Dieser gibt eine übergeordnete Orientierung für die langfristige Entwicklung dieses Projekts, ohne bereits alles im Detail festzulegen. Es handelt sich vereinfacht gesagt um ein Regiehandbuch. Ein Entwurf der Masterplanung entsteht bis Mitte 2026. Ebenfalls soll 2026 ein Wettbewerb für die ersten Gebäude durchgeführt werden.
Ein Hotel
Nebst den Wohnungen im Siegenthalergut soll ein Hotel mit 120 Zimmern entstehen. Dafür verantwortlich ist das Bauunternehmen Frutiger AG. Der Schweizerische Fussballverband (SFV)
wird für eine hohe Grundauslastung des Hotels sorgen. Dieser plant im östlichen Teil des Sport- und Freizeitclusters einen Campus auf der Burgerallmend – das Swiss Football Home. Dieses sieht mehrere Fussballplätze, Garderoben, Fitness- und Regenerationsräume und ein Verwaltungsgebäude mit Büros für rund 150 Mitarbeitende des SFV vor. Teile der Infrastruktur werden auch lokale Vereine und die Öffentlichkeit nutzen dürfen. Für das Swiss Football Home hat die Planungsphase erst begonnen. An der Januar-Sitzung hat der Stadtrat einen Kredit von vier Millionen Franken für das Projekt bewilligt. Ebenfalls im Osten des Sport- und Freizeitclusters liegt der bestehende Sportplatz Burgerstrasse, die Heimat des FC Rot-Schwarz Thun.
Vielfältige Sport- und Freizeitanlage
Auf der gegenüberliegenden Seite des Swiss Football Home planen private Initiantinnen und Initianten eine zusätzliche Sport- und Freizeitanlage. Vorgesehen sind eine Ballsporthalle (Handball, Volleyball, Basketball und Futsal), eine Racketanlage mit Indoor- und OutdoorPlätzen für Tennis, Badminton und Paddel, eine Kletter- und Boulder-Anlage,
ein Skills-Park sowie ein Athletik-, Gesundheits- und Trainingscenter. Gerade die Ballsporthalle ist für die Vereine wichtig, denn es fehlt eine moderne Dreifachsporthalle mit Wettkampfinfrastruktur. Die geplante Halle soll eine Tribüne mit 2000 Sitzplätzen umfassen. Die Gesamtkosten dieses Projekts liegen laut Angaben des Fördervereins Ballsport Region Thun im unteren zweistelligen Millionenbereich. Im September 2025 hat der Stadtrat ein zinsloses Darlehen von fünf Millionen für die Realisierung der Ballsporthalle gesprochen, sodass die Planung, gemeinsam mit den anderen vorgesehenen Projekten, koordiniert fortgesetzt werden kann. All diese Entwicklungen sind sorgfältig abgestimmt auf andere Infrastrukturen, wie zum Beispiel die Erweiterung der Schule Neufeld für die künftigen Kinder des Siegenthalerguts, die Umgestaltung der Burger- und Hohmadstrasse oder der Testbetrieb der tangentialen Buslinie von Steffisburg nach Thun West. Im Westen von Thun entsteht so in den nächsten Jahren ein Gesamtangebot mit grossem Mehrwert.
Text: Daniela Lüpold Bild: Noah Oetterli
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Das läuft 2026 in Thun
Datum
28. März
15. bis 18. April
18. April
2. und 3. Mai
9. Mai
15. bis 25. Mai
4. bis 25. Juni
17. bis 21. Juni
26. und 27. Juni
5. Juli
8. Juli bis 22. August
22. Juli bis 2. August
1. August
7. bis 9. August
14. und 15. , 21. und 22. August
22. August bis 6. September
22. August
5. und 6. September
11. bis 13. September
11. September
20. bis 22. September
25. September bis 25. Oktober
9. bis 11. Oktober
15. bis 17., 23. und 24. Oktober
Veranstaltung
Ostermarkt
Schweizer Künstlerbörse
Street Fashion Show
Lake Side Opening
Wildpflanzenmarkt
Schaustellerwoche
Ort
Bereich Bälliz
diverse Lokale
Innenstadt
Strandbad Thun
Mühleplatz
Lachenparkplatz
Schlosskonzerte Thun diverse Lokale
High Diving Thun
Latin Festival
Ironman Thun
Thunerseespiele
Festival Am Schluss
Bundesfeier Lindermatte
Thunfest
40 Jahre Mokka Jubiläum
Strandbad Thun
Waisenhausplatz
diverse Orte
Seebühne Thun
Mühleplatz
Lindermatte
Innenstadt
diverse Orte
Bachwochen Thun diverse Lokale/Orte
Thuner Stadtlauf
RiverSurfJam und River Games Thun
Generationenfestival
Innenstadt
Aare
Areal Gymnasium Seefeld
Kleinkunsttag diverse Orte
Ausschiesset / Fulehung diverse Orte
Thuner Wasserzauber
Freestyle Roots
Oktoberfest Thun
Aarequai
Esplanade
Parkplatz P8
12. November bis 9. Januar 2027 Winterzauber, Mein Name ist Eugen Schadaugärtnerei
13. November, 13. und 20. Dezember Christmas Event und Sonntagsverkäufe
27. November bis 23. Dezember
28. November
5. Dezember
Weihnachtsmarkt
Adventsmarkt
Thuner Chlouse-Schwümme
Weitere Eventhinweise unter www.thun.ch/veranstaltungen
Thuner Innenstadt
Mühleplatz, Waisenhausplatz
Bälliz und Altstadt
Aare
Budokan Thun: Der Weg des Karate
Im Karate Budokan in Thun ist Karate mehr als Sport. Gründer Hans Müller unterrichtet seit über 50 Jahren den Weg der japanischen Kampfkunst – geprägt von Disziplin, Respekt und innerer Stärke. Kampfkunst mit Werten.
Willkommen im «Dojo» der Karateschule
Budokan im Schoren 28 im Gwatt bei Thun. Dies ist kein gewöhnlicher Trainingsraum im 3. Stock. Viel Holz, klare Formen, eine besondere Ruhe, gleichzeitig auch Stärke. Durch die grossen Fenster öffnet sich der Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau. In der Mitte der Wand zieht ein rundes Zeichen die Aufmerksamkeit auf sich – das sogenannte «Shinsen». Es ist das Familienwappen von Misa Müller, der japanischen Frau von Hans Müller. Das Symbol steht für Energie – für positive Energie. Genau dies ist im Budokan allgegenwärtig.
Ein Dojo mit Herz und Weitblick
Hans Müller, 67 Jahre alt, ist Gründer, «Sensei» – Lehrer – und Herz der Karateschule Budokan Thun. 1977 eröffnete er mit gerade einmal 19 Jahren seine erste Schule. Im nächsten Jahr feiert Budokan Thun das 50-Jahr-Jubiläum. Hans Müller unterrichtet traditionelles, klassisches japanisches Karate. Budokan bedeutet sinngemäss «Ort des Weges der Kampf-
«Wer länger trainiert, merkt, dass sich auch der Alltag verändert: Haltung, Atmung, Konzentration, Umgang mit sich selbst und anderen.»
Hans Müller
künste»: Do steht für den Weg, Kan für das Haus. «Ich gehe den Weg des Karate», sagt er überzeugt – und lebt ihn seit über fünf Jahrzehnten. Aufgewachsen ist er in Rüegsau im Emmental als Sohn eines Schreiners. Die sportlichen Angebote waren begrenzt: Jugendriege, Ringen, Hornussen, Turnverein. «Ich habe alles ausprobiert – nichts hat mich wirklich begeistert.» Er kaufte sich ein Buch über Kampfkunst, schaute den Film Bruce Lee und das löste etwas in ihm aus. «Da wusste ich: Das will ich auch.» Während seiner Schreinerlehre machte er jahrelang Autostopp nach Bern ins Karate-Training, oft mehrmals pro Woche. In drei
1
Jahren kam er nur zweimal zu spät – ein Zeichen für seinen Willen.
Der Weg führt nach Japan
1973 eröffnete in Bern die erste Karateschule in der Region. Er trainierte dort neun Jahre lang und hörte immer wieder von Japan. Irgendwann stellte er sich eine einfache Frage: «Wo ist der Fluss am saubersten? Dort, wo er entspringt.» Also reiste er nach Japan – ohne Adresse, ohne Sprachkenntnisse, aber mit grosser Offenheit. Rund 30-mal war er bis heute in Japan. Er lebte in japanischen Familien, trainierte oft über 100 Stunden pro Monat und lernte seine Frau Misa kennen. Zurück in der Schweiz, baute er seine Dojos selbst – als gelernter Schreiner und Zimmermann kam ihm das gelegen. Auch das heutige Dojo im Gwatt entstand in Eigenarbeit. An den Wänden hängen Fotos seiner Lehrer, Bilder gemalt von einem Mönch. Der Raum ist bewusst gestaltet: Wie in einer Kirche der Altar oder im Tempel das Zentrum, so bildet hier das Shinsen die geistige Mitte.
1 Ein Teil der rund 200 Schüler:innen des Karate Budoka Thun. 2 Acht Jahre alt und fast 80: Die Jüngste und der Älteste üben gemeinsam vor dem Shinsen, dem Zentrum des Dojos. 3 Standhaftigkeit und Ausdauer sind gefragt. 4 Hans Müller zeigt im Aufenthaltsraum seinen Kollegen Bewegungsabläufe aus einem Karatebuch – der Austausch gehört ebenso zum Weg wie das Training.
Karate als Lebensschule
Karate im Budokan ist für alle: Kinder, Jugendliche, Erwachsene – bis ins hohe Alter. Wer an Karate denkt, sieht oft zerbrochene Ziegel, hohe Kicks oder Filme wie «Karate Kid». Im Budokan geht es jedoch um Haltung, Atmung, Konzentration und innere Balance. «Karate verbindet Körper, Geist und Seele», sagt Hans Müller. Bewegungen werden so lange geübt, bis sie Teil von einem selbst werden. Prüfungen haben Gewicht: Neun Gürtel führen zum schwarzen Gürtel, danach folgen zehn weitere Stufen. Hans Müller trägt den achten Dan. Zwei Trainings pro Woche gelten als ideal, denn Entwicklung braucht Zeit, Wiederholung und Hingabe. «Wer länger trainiert, merkt, dass sich auch der Alltag
Schnupperkurs-Angebot ab Montag, 9. März, bis Montag, 30. März
Kosten für 5×: Erwachsene und Jugendliche CHF 50.–, Kinder CHF 25.–. Das Kursgeld ist am ersten Kurstag in bar zu bezahlen. Die Trainingstage sind frei wählbar (5×).
Mitnehmen: Frottiertuch, Turnkleider.
Schuhe braucht es nicht, im Dojo sind alle barfuss.
verändert: Haltung, Atmung, Konzentration, Umgang mit sich selbst und anderen. Karate wird zu einer Quelle von Gesundheit, Lebensfreude und innerer Stabilität.»
Seit über 50 Jahren begleitet Budokan Thun Menschen – ruhig, konsequent und mit Herz. Genau das macht die Schule zu einem besonderen Ort in der Region. Es ist eine Lebensschule mit klaren Regeln und Werten: Höflichkeit, Ehrlichkeit, Ausdauer, Respekt und Gewaltlosigkeit bilden das Fundament. Diese Leitsätze werden nach jedem Training gemeinsam gesprochen. «Das prägt», sagt Hans Müller. Viele ehemalige Schüler:innen begegnen ihm Jahre später wieder – mit ihren eigenen Kindern – und berichten, was sie aus dem
Karate fürs Leben mitgenommen haben. Budokan Thun ist kein Ort der schnellen Effekte, sondern ein Ort der Entwicklung. Karate wird hier nicht erklärt, sondern erfahren – Schritt für Schritt. Seit 1973. Mit Konsequenz, Tiefe und Herz.
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Unser statt einsam
Unser Motto lautet: gemeinsam statt einsam
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� Organisation der Erstintervention im Notfall
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� Ansprechperson vor Ort für jegliche Anliegen
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� Auf Wunsch verschiedene Dienstleistungen: Reinigung / Wäscheservice / Einkauf / Erstintervention im Notfall in Uetendorf Verpflegung/Mittagstisch auf freiwilliger Basis
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Berufsschullehrer Ing. Agr. FH in den Grossen Rat 29. März 2026
THUNcity ist ab 2026 assoziiertes Mitglied der Swiss Retail Federation
Die Mitgliedschaft stärkt die Stimme des Thuner Detailhandels und vernetzt THUNcity mit der führenden Handelsorganisation der Schweiz.
Ab 2026 ist THUNcity assoziiertes Mitglied der Swiss Retail Federation, dem nationalen Dachverband des Schweizer Detailhandels. Damit erhält unsere Cityorganisation Zugang zu einem starken Netzwerk, zu wertvollen Marktinformationen und zu einer direkten Verbindung zu nationalen wirtschafts- und handelspolitischen Themen.
Die Swiss Retail Federation setzt sich mit fundierter Expertise und klarer Stimme für die Interessen des stationären und digitalen Handels ein – auf nationaler wie internationaler Ebene. In einer Zeit, in der sich Konsumverhalten, Rahmenbedingungen und Herausforderungen im Handel rasch verändern, ist diese Arbeit besonders wichtig. Sie sorgt dafür, dass die Anliegen der Branche in der Politik, der Verwaltung und in der Öffentlichkeit gehört werden.
Für THUNcity bedeutet diese Partnerschaft, den regionalen Detailhandel noch besser zu vertreten und aktuelle Entwicklungen frühzeitig in die eigene Arbeit einfliessen zu lassen. So können wir unsere Mitglieder gezielter informieren, praxisnahe Impulse geben und die Attraktivität der Thuner Innenstadt als lebendiger Handels- und Begegnungsraum weiter stärken.
Gemeinsam mit der Swiss Retail Federation engagiert sich THUNcity für eine zukunftsfähige Handelslandschaft in der Schweiz – und damit auch für die nachhaltige Entwicklung des Detailhandels in Thun.
Die neue Weinbar Chez Grisoni Thun an der Gerberngasse 7 ist eröffnet! Entdecken Sie über 300 erlesene Weine aus der Schweiz und der Welt – im Weinshop, bei Events oder in der gemütlichen Weinbar. Fabienne Läubli und ihr Team heissen Sie herzlich willkommen zum Geniessen und Verweilen.
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THUNcity-Neumitglied
PropFin – Immobilien & Finanzierung in Thun und Bern begleitet Sie beim Kauf, Verkauf, bei der Vermietung oder Finanzierung Ihrer Immobilie. Als unabhängige Partnerin unterstützt Sie Jehona Wenger-Jupa mit ihrem Team persönlich – von der Bewertung bis zur optimalen Finanzierung.
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THUNcity-Neumitglied
Friends – Culinary Fusion, Obere Hauptgasse 28: Hier treffen japanische Küche –Sushi, Ramen, Izakaya – auf kreative Fusiongerichte zum Teilen. Ob Frühstück, Take-away, Mittagsmenü oder Drinks am Mühleplatz – Flakeron und Arijeta Isaki laden ein, Genuss und Gemeinschaft neu zu erleben.
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AURUM Thun steht für effizientes, individuelles Krafttraining in nur 12 Minuten pro Woche. Geschäftsführerin Angelika Kallen und ihr Team begleiten Sie zu mehr Energie, Stärke und Wohlbefinden. Das Studio an der Unteren Hauptgasse 30 bietet Trainingsprogramme für nachhaltige körperliche Veränderung.
www.aurumnow.com/thun
Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe
Sonntag, 8. März, 17 Uhr, in der Französischen Kirche Bern, mit dem Kammerchor Seftigen und dem Glarner Kammerchor Der Kammerchor Seftigen lädt Sie zusammen mit dem Glarner Kammerchor zu Bachs grossem Meisterwerk ein. Unter dem Dirigat von Patrick Secchiari, begleitet vom renommierten Barockorchester Capricchio, musizieren die beiden Chöre sowie Chelsea Zurflüh, Sopran, Christina Daletska, Alt, Raphael Höhn, Tenor, und Konstantin Ingenpass, Bass. Die Partitur dieses Werks ist Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Es ist die einzige vollständige Messe von Johann Sebastian Bach. Die Abwechslung von klangvollen Chören und solistischer Schlichtheit wird auch Sie begeistern!
Weitere Infos: www.kammerchorseftigen.ch
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Wo sich Wege kreuzen
A wie Arabisch oder Aktiv Ü60
B wie Bodytoning oder Berndeutsch
C wie Chinesisch
D wie Deutsch
E wie Englisch
F wie Französisch oder Flamenco
G wie Griechisch
H wie Hatha Yoga
I wie Italienisch
und 77 weitere Kurse auf www.vhs-thun.ch
Haute Coiffure Epoca in der Thuner Altstadt startet in eine neue Epoche.
Manchmal kreuzen sich Wege genau zur richtigen Zeit. In der Thuner Altstadt beginnt für den Coiffeursalon Epoca ein neues Kapitel: Nach über 30 Jahren wurde der Salon am 1. Januar 2026 in neue Hände übergeben.
Tabea Moser stand vor zwei Jahren an einer Weggabelung. Manchmal wird man durch Umbrüche im Leben ermutigt, etwas Neues zu wagen. Daher entschied sie sich, einen unbekannten Weg zu wählen. Bestärkt durch Familie und Freunde, führte sie dieser Weg in den Coiffeursalon von Andrea Uebersax. Der Traum vom eigenen Geschäft begann in der Realität näher zu rücken. Nun ist es so weit.
Coiffure Epoca Tabea Moser GmbH bedeutet für sie den Start in eine neue Epoche, in die Selbständigkeit. «Ich freue mich, die treue Stammkundschaft weiter begrüssen zu dürfen und auch neue Gesichter herzlich zu einem Besuch bei Coiffure Epoca einzuladen.»
«Together on wheels» am 6. Pararace & Roll-Event Interlaken, August 2026. Zusammen Rennen fahren für die Vereinskasse oder ein Herzensprojekt.
Integration im Sport
Zusammen mit AthletInnen im Rennrollstuhl oder Handbike rollt ihr auf euren Bikes oder Inline-Skates über die Piste des Flugplatz Interlaken. Dabei sammelt ihr Rundengelder für euren Verein oder ein Projekt eurer Wahl.
Die Idee
Der Verein Pararace stellt euch kostenlos die Infrastruktur für euer Sponsorenrennen zur Verfügung. Euer Team fährt in einem bestimmten Zeitfenster möglichst viele Runden.
So funktioniert’s
1. Jetzt anmelden über die Webseite www.pararace.ch
2. Eure Teilnehmenden suchen Sponsoren für gefahrene Runden
3. Am Sonntag, 23. August 2026, startet das Event auf dem Flugplatz Interlaken
4. Jugendliche (bis ca. 12 Jahre) fahren 15 Minuten auf einer ca. 400 m Runde. Erwachsene fahren 30 Minuten auf einer ca. 1,5 km Runde
5. Ihr zählt eure Runden und kassiert die Sponsorengelder –wir, der Verein Pararace, kümmern uns um den Rest
6. Alle Teilnehmenden erhalten zudem einen Konsumationsgutschein von CHF 5.–
Wer sind wir?
Wir sind der gemeinnützige Verein Pararace Interlaken – ein Team aus 13 engagierten Menschen, die sich seit Jahren
zu 100 % ehrenamtlich für die Förderung des Sports für handicapierte Menschen einsetzen. Mit der Unterstützung von Partnern, Unternehmen, Gönnern und Vereinsmitgliedern schaffen wir Rahmenbedingungen für sportliche Träume.
Tauchen Sie ein in die Welt der Kunst: Entdecken, kaufen und verkaufen Sie einzigartige Werke, die Geschichte erzählen.
Ein Bild, das seine Magie für Sie verloren hat, könnte anderen noch neue Freude bringen – warum also nicht weitergeben? Ein Gemälde, das im Staub des Estrichs schläft, wartet vielleicht darauf, neu belebt zu werden. Oder vielleicht eine Sammlung von Originalwerken, die im Keller auf ihre Entdeckung warten? Geniessen Sie Kunst von bedeutenden Berner Oberländer Künstlern – und verschönern Sie Ihr Zuhause mit einer Veränderung, die den Raum zum Leben erweckt.
Entdecken Sie das ständig wachsende Angebot auf kunstmarkt-beo.ch
Infos für Verkäufer/Einlieferer Angenommen und verkauft werden Kunstwerke von Kunstschaffenden. Es muss sich um Originalbilder oder Grafiken in gutem Zustand handeln. Kunstdrucke werden nicht angenommen. Der Kunstmarkt entscheidet über die Annahme und legt zusammen mit dem Verkäufer / der Verkäuferin den Verkaufspreis fest. Die Angebote werden auf kunstmarkt-beo.ch veröffentlicht. Sie verbleiben sechs Monate auf der Internetplattform und können laufend erworben werden. Die Provision bei einem Verkauf beträgt 25 %; dem Einlieferer verbleiben 75 %
Bandi Hans, Frühlingsbaum am Thunersee mit Stockhorn
Waber Willi, Bootswerft
Clare Etienne, Thunersee mit Niesen
Lebenshilfe
10 Minuten Gehirntraining
Autoren Matthias Nowak, Dr. Frieder Beck
Titel 10 Minuten Gehirntraining Verlag Gräfe und Unzer Preis ca. CHF 33.50
NEURO-AGING STOPPEN! Ihr Gehirn schrumpft - jenseits der 50 um ein halbes Prozent pro Jahr. Doch es lässt sich etwas dagegen tun! Das ist die bahnbrechende Erkenntnis der Hirnforschung. Die beiden Neuro-Experten Matthias Nowak und Dr. Frieder Beck haben ein einzigartiges Programm entwickelt. Der Schlüssel: gezielte Mikro-Bewegungen, die Ihr Gehirn nachweislich fit machen –in nur 10 Minuten täglich!
Die Vorteile auf einen Blick:
– Bildung neuer Nervenzellen und -verbindungen im Gehirn
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Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Lucie Schmid präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps:
Biografie
Von Herzen II
Autor Thierry Carrel
Titel Von Herzen II
Verlag Weber Verlag AG
Preis ca. CHF 39.–
Wie hat Professor Dr. med. Thierry Carrel seine Karriere als weltweit gefragter Herzchirurg erlebt? Wie schmerzlich war für ihn der Abschied von seiner «Herzensklinik» im Inselspital mit knapp 60 Jahren und wo fand er neue Möglichkeiten, um herzkranken Menschen zu helfen? Wie organisiert man einen dicht gefüllten Arbeitsalltag und wie wird man «bester Ausbildner Europas»? Thierry Carrel erzählt offen aus seinem Leben. Warum Gespräche mit Patientinnen und Patienten für ihn zentral sind. Welche Vorbilder ihn geprägt haben. Weshalb er sich herzkranken Kindern in fernen Ländern widmet. Was sein Grossvater ihm mit auf den Lebensweg gab. Und wie er damit umgeht, nahe bei Leben und Tod zu sein. Ein Buch – als Ersatz für eine Abschiedsvorlesung –, das über den ersten Band «Von Herzen» hinausgeht und viel über Durchhaltekraft, Liebe zum Beruf und Menschlichkeit zeigt.
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Ohne Ballast ins neue Jahr – gönnen Sie Ihrem Körper eine Entschlackung
Nach den Festtagen und diversen Apéros, Familienfesten und kulinarischen Ausschweifungen sehnt sich unser Körper nach «leichteren» Tagen. Helfen Sie ihm beim Entgiften, Entschlacken und Entsäuern.
Der Stoffwechsel – ein Schwerarbeiter Tagtäglich verrichtet unser Stoffwechsel Schwerstarbeit. Er nimmt Nahrung auf, prüft sie, nimmt Wertvolles auf und baut es verwertbar um. Jede Körperzelle versorgt er so mit Energie, Baumaterial und Vitalstoffen. Verständlich, dass dabei auch Abfallstoffe entstehen, die normalerweise durch die verschiedenen Ausscheidungsorgane entsorgt werden.
Alltagsstress, Ernährungsfehler, Genussmittel, Medikamente und Umweltgifte führen aber schleichend zur Überlastung der körpereigenen Ausscheidungskapazität, weshalb Schlackenstoffe im Gewebe zwischengelagert werden.
Dieser latente Verschlackungszustand führt zu verschiedenen Beschwerden. Nicht nur Verdauungsprobleme können dadurch entstehen, auch Müdigkeit, Verstimmungszustände, Hautprobleme, Kopfschmerzen oder rheumatische Erkrankungen sind mögliche Anzeichen dafür, dass der Körper von einer Entgiftung profitieren könnte.
Was kann ich tun?
Nebst einer ausgewogenen Ernährung, regelmässiger Bewegung und Reduktion von Stress haben wir in der Bälliz Apotheke + Drogerie einiges zu bieten, das den Stoffwechsel nachhaltig unterstützt:
– Spagyrik: Erlesene Essenzen, unter anderem mit Löwenzahn, Brennnessel und Artischocke, unterstützen die Entgiftung und regen Leber-Galle sowie Nieren-Blase an.
– Tee: Trinken Sie während einer Entschlackungskur idealerweise 2 – 3 Liter pro Tag. Wir empfehlen unseren dazu passenden Body D-tox Tee (Stoffwechseltee), ergänzt mit stillem Wasser.
– Gemmo Knospenspray Wacholder: Dass man mit Wacholder räuchert, lässt die reinigende Kraft dieses Strauchs erahnen. Tatsächlich besitzt er eine stark wassertreibende und ausleitende Wirkung und stimuliert sowohl die Leber als auch die Nieren. Deshalb ist er ein wertvoller Helfer bei allen Beschwerden, die durch Störungen im Wasserhaushalt, durch zuviel Säure, Schlackenstoffe oder eine allgemeine Überlastung entstanden sind. Ausserdem ist er durch den Glycerinanteil angenehm süss und kann bei Verlangen nach Süssem als Ersatz eingesetzt werden.
– Bälliz Body D-tox Kapseln: Konzentrierte Pflanzenkraft in Kapselform: 2× täglich 2 Kapseln
– Schüssler Mineralstoffe: Auch Dr. Schüssler hat eine bewährte 4er-Kombination entwickelt, die den Körper un-
Bild: Christine Ueltschi und das Bälliz-Team beraten Sie gerne zum Thema ohne Ballast ins neue Jahr.
terstützt. Und diese zudem als fertige Mischung in praktische Sticks verpackt. Unser Tipp: Mischen Sie einen Stick direkt in den Stoffwechseltee.
Schenken Sie Ihrem Körper vermehrt Zuwendung, bewegen Sie sich regelmässig an der frischen Luft, setzen Sie Ihre Neujahrsvorsätze um und tun Sie aktiv etwas für Ihre Gesundheit – Ihr Körper wird es Ihnen danken! Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne!
Mehr Fitness und Physio am Thunersee: PhysioFit Schönberg auch im Gwatt
Ab sofort auch im Deltapark Vitalresort: Das PhysioFit Schönberg hat einen neuen Standort direkt am Thunersee eröffnet. Das moderne Therapiezentrum bietet Physiotherapie, innovative Trainingsmethoden, Fitness und eine traumhafte Umgebung.
Bewährte Qualität am neuen Standort
Mit dem neuen Standort im Deltapark Vitalresort im Gwatt verbindet das PhysioFit Schönberg medizinische Kompetenz mit erholsamer Umgebung. Dank der Zugehörigkeit zur Hauenstein Gruppe und dem Deltapark Vitalresort profitieren Patientinnen und Patienten von bewährter ambulanter Therapie, modernem Training und einer regenerativen Atmosphäre, mitten in der Natur und direkt am See.
Das Angebot des PhysioFit
Schönberg Gwatt
Auch im Gwatt bietet das PhysioFit Schönberg ein umfassendes Angebot
Öffentlicher Vortrag
an therapeutischen und präventiven Leistungen: Dazu gehören klassische Physiotherapie, Beckenbodenphysiotherapie, medizinische Trainingstherapie (MTT) sowie Fitnessprogramme. Ergänzt wird das Portfolio durch Gruppenkurse und das innovative Beckenbodentraining mit PelviPower.
Beckenbodentraining mit PelviPower PelviPower nutzt ein pulsierendes Magnetfeld, um die tief liegende Beckenbodenmuskulatur zu aktivieren, und stellt eine effektive Ergänzung zum klassischen Beckenbodentraining dar. PelviPower wird besonders empfohlen für Frauen nach der Geburt, in den Wech-
«Der weibliche Beckenboden − Herausforderungen von der Rückbildung bis zur Menopause»
Dr. Jutta Mielke-Nestle erläutert im Vortrag, wie sich der weibliche Beckenboden im Laufe des Lebens verändert und welche Unterstützung in den einzelnen Lebensphasen sinnvoll ist. Fabienne Trachsel, Physiotherapeutin FH, Beckenbodenphysiotherapeutin CAS SOMT, erklärt anschliessend die physiotherapeutischen Therapieansätze und stellt PelviPower vor. Donnerstag, 12. März 2026, 18 bis 19.30 Uhr im Deltapark Vitalresort im Gwatt Informationen und Anmeldung: www.physiofit-schoenberg.ch oder gwatt@physiofit-schoenberg.ch
seljahren sowie für Männer nach einer Prostataoperation.
Fitnessangebote mit Krankenkassenanerkennung
Das PhysioFit Schönberg Gwatt wurde von Fitness-Guide mit der höchsten Qualitätsstufe ausgezeichnet: Das Label «Fitness-Guide Medical» steht für besonders gute Betreuung, Beratung und Ausstattung. Neben der Physiotherapie sind auch die Fitnessleistungen über die Zusatzversicherung krankenkassenanerkannt.
Wie hat Professor Dr. med. Thierry Carrel seine Karriere als weltweit gefragter Herzchirurg erlebt? Wie fand er nach dem belastenden Abgang von seiner «Herzensklinik» am Inselspital neue Möglichkeiten, um herzkranken Menschen zu helfen? Wie organisiert man einen dicht gefüllten Arbeitsalltag, und wie wird man «bester Ausbildner Europas»?
Thierry Carrel erzählt offen aus seinem Leben. Warum Gespräche mit Patientinnen und Patienten für ihn zentral sind. Welche Vor bilder ihn geprägt haben. Weshalb er sich herzkranken Kindern in fernen Ländern widmet. Was sein Grossvater ihm mit auf den Lebensweg gab. Und wie er damit umgeht, nahe bei Leben und Tod zu sein.
In diesem Buch kommen auch Patientinnen und Patienten zu Wort. Wie haben sie Operationen überstanden? Wovor hatten sie Angst? Und wie geht es ihnen heute?
Ein Buch, das über den ersten Band «Von Herzen» (Weber Verlag 2015) hinausgeht und viel über Durchhaltekraft, Liebe zum Beruf und Menschlichkeit zeigt.
440 Seiten, 16 × 23 cm, gebunden, Hardcover Mit 170 Abbildungen. ISBN 978-3-03818-653-3
CHF 39.–
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Wie die Energie Thun Strom spart, ohne dass Sie es merken
Effizienter mit Energie umgehen ist kein Trend. Es ist ein Auftrag. Vor allem aber ist die Energie Thun AG überzeugt: Effizienz ist einer der wirksamsten Hebel für eine nachhaltige und wirtschaftliche Energiezukunft in Thun.
In den letzten drei Jahren hat die Energie Thun AG gemeinsam mit der Stadt Thun und weiteren Partner:innen viel bewegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwischen 2022 und 2024 konnten 6,7 Gigawattstunden (GWh) Strom eingespart werden. Das entspricht ungefähr der jährlichen Solarstromproduktion in Thun.
Diese Einsparung ist kein Zufall. Sie ist das Resultat gezielter Investitionen und vieler einzelner Projekte, die im Alltag oft kaum auffallen, aber eine grosse Wirkung haben.
Moderne Beleuchtung spart Strom Ein zentraler Hebel ist die Beleuchtung im öffentlichen Raum. Dort, wo Licht regelmässig und intensiv genutzt wird, ist das Einsparpotenzial besonders gross.
– Strassenlampen: Schrittweise hat die Energie Thun AG alte Natriumdampflampen durch moderne LED-Leuch-
ten ersetzt. LEDs benötigen deutlich weniger Strom, halten länger und sorgen gleichzeitig für eine bessere Lichtqualität.
– Sportanlagen und Schulareale: Auf Sportplätzen wie im Lachen sowie bei verschiedenen Schulen hat die Stadt Thun veraltete Leuchtmittel durch energieeffiziente LED-Systeme ersetzt.
Durch die Modernisierung der Beleuchtung konnte in Thun seit 2014 bereits 34 % des Stroms für öffentliche Beleuchtung eingespart werden.
Moderne, effiziente Wärme Auch beim Heizen wurde angesetzt und, wo immer möglich, alte Elektroheizungen und Wärmepumpen durch Fernwärme ersetzt. Diese nutzt regional verfügbare Energiequellen und arbeitet deutlich effizienter als viele Einzelheizungen.
Effizienz mit Verantwortung
Wenn in Thun weniger Strom verbraucht wird, wirkt sich das nicht nur positiv auf Umwelt und Klima aus. Es bringt auch Vorteile für alle Thuner:innen. Ein tieferer Gesamtverbrauch entlastet die Netze und Infrastruktur. Das hilft, Kosten langfristig stabil zu halten. Effizienz ist damit auch ein Beitrag zu fairen und verlässlichen Strompreisen.
Bild: Ramon Lehmann, Fotograf Text: Energie Thun AG
Energie Thun AG
Industriestrasse 6 3600 Thun
Tel. 033 225 22 22 www.energiethun.ch
So spart die Energie Thun AG Strom dort ein, wo er täglich gebraucht wird, und stärkt gleichzeitig die Versorgungssicherheit.
Dyami Häfliger: «Politik beginnt dort, wo wir gemeinsam Lösungen finden.»
Familie, Freiheit und Verantwortung prägen Dyami Häfliger. Der 30-jährige Jurist und Verlagsleiter kandidiert im Wahlkreis Thun für den Grossen Rat. Der GLP-Politiker erklärt, warum für ihn konkrete Lösungen, Dialog und Eigenverantwortung im Zentrum der Politik stehen.
Am 29. März 2026 wählt der Kanton Bern ein neues Parlament. Der Grosse Rat – die gesetzgebende Behörde des Kantons – wird alle vier Jahre vom Volk gewählt. Die Grossrätinnen und Grossräte üben ihr Mandat nebenberuflich aus und treffen sich viermal jährlich zu den Sessionen im Berner Rathaus. In dieser Legislaturperiode kandidiert im Wahlkreis Thun auch Dyami Häfliger für die Grünliberale Partei (GLP).
Der 30-jährige Jurist und Verlagsleiter des Weber Verlags in Thun/Gwatt ist mit vier Brüdern aufgewachsen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass für ihn genau dort ein zentraler politischer Wert seinen Ursprung hat: im Gespräch. «Ich bin nicht gerne allein. Ich bin gerne mit vielen Menschen unterwegs, im Austausch – so, wie ich es von zu Hause kenne.» Familie sei für ihn «ein wichtiger Anker im Leben», sagt Dyami Häfliger. Diskutiert worden sei zu Hause immer –auch politisch, gerade bei Abstimmun-
«Es braucht Entscheidungen. Politik darf nicht im Austausch stehen bleiben, sie muss Wirkung entfalten.»
Dyami Häfliger
gen. Unterschiedliche Meinungen gehörten selbstverständlich dazu: «Ich erlebe es als bereichernd, dass man davon etwas lernen kann. Diskussion ist wichtig – aber es braucht Entscheidungen. Politik darf nicht im Austausch stehen bleiben, sie muss Wirkung entfalten.»
Politik als Gestaltungsaufgabe
Was bedeutet für ihn Politik? Dyami Häfliger zögert kurz – nicht aus Unsicherheit, sondern aus Überzeugung. Sich selbst in den Vordergrund zu stellen, falle ihm schwer. Und doch ist Politik für ihn klar mehr als Mitreden. «Mich fas-
ziniert, dass in der Schweiz jede Person eine Stimme hat – und mit dieser Stimme etwas bewirken kann. Politik heisst für mich, Verantwortung zu übernehmen –auch dann, wenn Entscheide nicht allen gefallen.» Der Schritt von der politischen Meinung zur aktiven Kandidatur habe Mut gebraucht, sagt er. Vor allem aber Motivation – oder, wie er es nennt, ein «inneres Feuer.» «Ist ein Problem da, müssen wir eine Lösung finden. Dass wir das gemeinsam zustande bringen, finde ich unglaublich faszinierend.»
Vom Abstimmen zur Mitgestaltung
Der Moment, in dem ihm klar wurde, dass ihm ein einfaches Ja oder Nein auf dem Stimmzettel nicht mehr genügte, lässt sich für Dyami Häfliger genau benennen: die Abstimmungen rund um das Atomkraftwerk und die MinarettInitiative. «Mir wurde bewusst, welchen direkten Einfluss Abstimmungen auf das Leben der Menschen haben. Ich dachte immer öfter: Ja, aber … oder Nein, aber Ich wollte mehr dazu sagen.» Der Weg führte ihn in die Kommunalpolitik. 2020 wurde er in den Stadtrat von Langenthal gewählt und später wurde er Präsident der Geschäftsprüfungskommission. Eine prägende Zeit, wie er sagt – fachlich wie persönlich. «Ich ging sehr oft aus meiner Komfortzone heraus. Es war herausfordernd, manchmal unangenehm, aber extrem bereichernd.» Er habe gelernt, Kompromisse einzugehen, ohne die eigenen Werte zu verraten. «Ich merkte,
dass man Lösungen finden kann, auch wenn man nicht einer Meinung ist. Politik ist Sache – nicht Person.»
Verwurzelt in der Region Thun
Heute engagiert sich Dyami Häfliger bewusst in der Region Thun. Hier ist auch das Familienunternehmen angesiedelt: der Weber Verlag, den er gemeinsam mit Annette Weber-Hadorn führt. Trotz juristischer Ausbildung entschied er sich gegen eine klassische Laufbahn in Kanzlei oder Gericht. «Mich reizte das Gestalterische, das Kreative, das Nach-vorneSchauen. Entwicklungen möglich zu machen – und das in meinem Familienunternehmen – ist für mich ein grosses Geschenk.» Durch seine Arbeit ist er täglich mit den Geschichten der Menschen in der Region konfrontiert. Ein Zitat von Guy de Maupassant habe ihn dabei besonders geprägt: «Es sind die Menschen, die das Leben lebenswert machen. Kein Tag ist gleich. Diese Vielfalt, diese Offenheit – das ist etwas sehr Besonderes an dieser Region.»
Liberal, aber nicht ideologisch
Die Grünliberalen im Wahlkreis Thun stehen für «konkrete Lösungen statt Ideologien». Für Dyami Häfliger ist das kein Slogan, sondern ein Grundverständnis. «Ich bin von Grund auf ein liberaler Mensch. Ich habe Werte – aber ich würde nie wollen, dass jemand anders sie übernehmen muss.» Ideologien seien ihm fremd. Entscheidend sei die konkrete Sache. «Wenn wir ein Problem diskutieren, dann geht es nicht darum, was das Parteiprogramm sagt, sondern was in dieser Situation die beste Lösung ist.»
Freiheit, Verantwortung – und Respekt
Zu seinen zentralen Werten zählt Dyami Häfliger die individuelle Freiheit – untrennbar verbunden mit Verantwortung. «Freiheit funktioniert nur, wenn Verantwortung eingefordert wird – vom Einzelnen wie vom Staat. Wer entscheidet, muss auch zu den Folgen stehen.» Daraus folge auch eine ökologische Verantwortung: gegenüber der Natur und gegenüber kommenden Generationen. Gleichzeitig betont er die Bedeutung der Verhältnismässigkeit. «Der Klimawandel ist und bleibt eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit: Wir
«Der Klimawandel ist eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit: Wir müssen handeln – aber so, dass die Menschen mitgenommen werden und Lösungen mit der Wirtschaft Wirkung entfalten.»
Dyami Häfliger
müssen handeln – aber so, dass die Menschen mitgenommen werden und Lösungen Wirkung entfalten. Klimaschutz funktioniert nur gemeinsam mit der Wirtschaft, nicht gegen sie.» Ebenso wichtig ist ihm der Respekt: gegenüber unterschiedlichen Lebens entwürfen, gesellschaftlichen Schichten und Religionsgemeinschaften. Sein Engagement in der katholischen Kirche – unter anderem als Präsident der Pfarrblattgemeinschaft Bern – versteht er als Dienst an der Gemeinschaft. «Es geht nicht um mich als Person. Es geht um die Sache – und darum, Verantwortung zu übernehmen, wenn man gebraucht wird.»
Politik, die im Alltag ankommt Dyami Häfliger will dort ansetzen, wo Politik konkret Wirkung entfalten kann. «Als liberaler Mensch ist Chancengleichheit für mich zentral. Jeder junge Mensch soll unabhängig von Herkunft
oder Umfeld die gleichen Möglichkeiten in der Ausbildung und Weiterbildung haben.» Ebenso wichtig ist ihm eine funktionierende politische Kultur: «Ich stehe für eine Politik, die Orientierung gibt statt polarisiert – sachlich entscheidet, verständlich kommuniziert und Verantwortung übernimmt.» Und schliesslich der Staat im Alltag: «Ich setze mich für eine moderne Verwaltung ein, die ermöglicht statt verhindert – mit klaren Regeln, digitalen Prozessen und Behörden, die Probleme lösen statt neue schaffen.» Oder, wie er es selbst zusammenfasst: «Zukunft gestalten heisst für mich: anpacken und Lösungen umsetzen.»
Text: Maria-Theresia Zwyssig Bilder: zvg
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Die Menschen hinter den Wahlversprechen für Thun
Thun wählt … Wahlen geben Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Menschen mit verschiedenen Kompetenzen, neuen Ideen und persönlichem Einsatz Verantwortung zu übertragen, um die Lebensqualität einer Region aktiv weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Mit Ihrer Stimme bei den Grossratwahlen vom 29. März 2026 können wir unsere Schwerpunkte konsequent umsetzen. Dabei präsentieren wir sowohl erfahrene Politikerinnen und Politiker als auch neue Gesichter, die aus unterschiedlichen Perspektiven und vielfältigen Kompetenzen Verantwortung übernehmen wollen. Wie Carlos Reinhard, der sich mit Herzblut für zukunftsfähiges Unternehmertum einsetzt: «Ohne Unternehmer gäbe es keine Ausbildungsplätze, keine Innovation, keine Wertschöpfung und keinen Wohlstand. Unternehmertum ist ein Dienst an die Gesellschaft und oft ein persönlicher Kraftakt.» Um Unternehmen zu sichern, braucht es Nachwuchsförderung. Nicole Berner, aktiv im dualen Bildungssystem,
Carlos Reinhard
Aktueller Grossrat, Fraktionspräsident, Mitglied der Finanzkommission, Präsident Wirtschaft Thun Oberland und Unternehmer
«Thun wählt Verantwortung: Wer anpackt, soll nicht ausgebremst werden – dafür setze ich mich ein.»
setzt ihren Fokus auf Familiensicherheit. «Kinder sollen angstfrei lernen und sich entfalten können – durch verlässliche Infrastruktur, Verkehrssicherheit und Medienkompetenz.» Manuel Jenni ergänzt: «Wir stehen für weniger Bürokratie und starke Bildung – dem wichtigsten Rohstoff unseres Landes.» Für Bildungswege setzt sich bereits heute Barbara Lehmann Rickli in der Schul- und Stipendienkommission ein. Nebst Bildungsinitiativen platzierte sie erfolgreich Postulate im Verkehrsbereich. Mobilität ist ein zentrales Element gesellschaftlicher Teilhabe. «Es ist an der Zeit, offen für marktorientierte Lösungen zu sein. Unkonventionelle Ansätze fördern Wettbewerb, Innovation und Wahlfreiheit und eröffnen Perspektiven für eine zukunfts-
Nicole Berner
Leiterin Marketing und Kommunikation und Dozentin, Geschäftsleitungsmitglied FDP Thun, Co-Präsidentin Thuner Ferienpass
«Bern(er) wählt Familiensicherheit: Ich stehe für Familiensicherheit – im wirtschaftlichen Umfeld, im Verkehr und im privaten Lebensraum.»
fähige Mobilität», sagt Reto Beutler. Innovation als treibende Kraft unterstützt auch Markus van Wijk: «Ich vertraue auf die Stärke unserer Wirtschaft, um Herausforderungen pragmatisch anzugehen.» Herausforderungen gibt es in Thun genügend. «Die Förderung umweltfreundlicher Technologien und die Klimaanpassung bieten grosse Chancen für Gesellschaft und Wirtschaft. Die nachhaltige Nutzung des Raumes sowie der schonungsvolle Umgang mit unserer Umwelt ist wichtig für uns alle», sagt Ricarda Bender-Gàl. Politik ist kein Verwalten von Pendenzen, sondern das Übernehmen von Verantwortung: Weil es um mehr als nur Politik geht.
Text: Nicole Berner Bilder: zvg
Reto Beutler
Stadtrat, Präsident FDP Thun und Head of Product Management Automation
«Thun wählt Freiheit: Ich setze auf Eigenverantwortung und Wahlfreiheit – nicht auf Bevormundung und Bürokratie.»
Bildung
Wir setzen uns für starke Volksschulen, sichere Schulwege und moderne Ausbildungsplätze unter fairen Arbeitsbedingungen ein und fördern durch eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft frühzeitig Talente und Perspektiven.
Markus van Wijk
Mobilität
Mit unserem Wissen gestalten wir eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik: Digitale Lösungen, intelligentes Verkehrsmanagement und gezielte Infrastrukturprojekte sichern Mobilität, steigern die Effizienz und stärken unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Stadtrat, Fraktionspräsident, Präsident FDP Kreis Thun, sicherheitspolitischer Berater
«Thun wählt Freiheit: Ich bevorzuge Chancen statt Hindernisse. Weniger Gesetze – mehr Eigenverantwortung, Bildung, wo Leistung noch zählt.»
Barbara Lehmann Rickli Unternehmerin, Schul- und Stipendienkommission Stadt Thun, Geschäftsleitung FDP Thun
«Thun wählt unabhängiges Denken: Die freie Gesellschaft ist nicht durch den Staat zu gestalten, sondern durch uns liberale Menschen.»
Wirtschaft
Als Unternehmerinnen und Unternehmer treiben wir Innovation und Investitionen voran, reduzieren Bürokratie und setzen auf klare, verlässliche Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften.
Ricarda Bender-Gàl Unternehmerin
Weitere Informationen
Sie wählen Menschen –wir setzen Schwerpunkte. Alle Gesichter und Informationen: www.bernwaehlt.ch/Thun
«Thun wählt Verantwortung: Ich setze mich dafür ein, dass die Schweiz für künftige Generationen lebenswert bleibt – für intakte Natur und Resilienz gegen die Klimaveränderung.»
«Wir wählen einen starken Bildungs standort, eine innovative Verkehrsstrategie für alle und einen nachhaltigen Wirtschaftsstandort!»
Manuel Jenni
Unternehmer, Präsident Gewerbeverein Uetendorf und Vizepräsident FC Lerchenfeld
«Bern wählt Effizienz: Weniger Bürokratie – für unsere Unternehmen und Schulen. Ich setze mich für mehr Zeit zum Wirtschaften und die Bildung unserer Kinder ein.»
www.fdp-thun.ch
Grüne – Klimaschutz ist wählbar
Der Wahlkreis Thun stellt 16 der insgesamt 160 Sitze im Grossen Rat. Aktuell sind davon zwei durch die Grünen besetzt: Andrea de Meuron und Thomas Hiltpold. Insgesamt bilden die Grünen mit 19 Sitzen die drittgrösste Fraktion im Grossen Rat. Wirksamer Klimaschutz braucht jedoch Mehrheiten. Diese kommen angesichts der bürgerlichen Dominanz selten zustande. Die Grünen Region Thun machen Klimaschutz wählbar – mit fünf kompetenten Spitzenkandidierenden.
Die Spitzenkandidierenden der Grünen Region Thun für die Grossratswahlen vom 29. März 2026 (von links nach rechts):
GEMEINSAM.GRÜN.
Martin Christen 1975, Sportlehrer PH, Gemeindepräsident Hilterfingen
«Nachhaltigkeit ist die Grundlage meines politischen Handelns.»
Andrea de Meuron 1973, Gemeinderätin Stadt Thun, Grossrätin
«Menschen im Zentrum, verantwortungsvolle Wirtschaft, ökologisches Handeln und effiziente Verwaltung.»
Thomas Lanz 1994, Nachhaltigkeitsberater, Stadtrat Thun
«Klimaschutz mit Herz – für eine solidarische und lebenswerte Zukunft.»
«Für Freiräume, Netto-Null und gelebte Solidarität.»
Thomas Hiltpold 1960, Fürsprecher, Grossrat, Stadtrat Thun
«Grün stärkt und schützt die Natur, den Rechtsstaat und die demokratischen Prozesse.»
Text und Bilder: zvg
Schweizer Gletscher im Klimawandel
In ihrer Panorama-Zeitreise geben die Autoren des Bestsellers einen Einblick in die faszinierenden und zugleich vom Klimawandel stark bedrohten Schweizer Gletscher.
Mittwoch, 25. Februar 19.30 bis 21 Uhr
Aula Heimberg (ab Thun Zug Bhf. Heimberg oder Bus Station Laueligrabenweg)
Andreas Wipf, Gletscherkenner und Fotograf des Buches «Schweizer Gletscherlandschaften im Klimawandel». Der Geodaten-Spezialist arbeitet auf der Geschäftsstelle der Schweizer Wanderwege.
Samuel U. Nussbaumer, Co-Autor und Forscher am Geographischen Institut der Universität Zürich. Er arbeitet beim World Glacier Monitoring Service.
In der anschliessenden Fragerunde stellen sich ausserdem die Spitzenkandidierenden der Grünen Region Thun für die Grossratswahlen vor, darunter die Grossrätin Andrea de Meuron und der Grossrat Thomas Hiltpold. Zum Abschluss sind alle herzlich zu einem Gletscher-Apéro eingeladen.
Wir wollen aus der Mitte der Gesellschaft heraus mit tragfähigen Lösungen vorangehen. Das gelingt, wenn wir unsere Werte Freiheit, Solidarität und Verantwortung als zentrale Werte respektieren, leben und umsetzen.
Alle Menschen sollen sich frei entfalten können und dennoch nicht gleichgültig gegenüber Gesellschaft, Umwelt und den nächsten Generationen handeln.
Politik der Lösungen statt Polemik
Der Zusammenhalt der Schweiz ist durch die zunehmende Polarisierung bedroht. Die Polemisierung der extremen linken und rechten Seiten blockiert schon zu lange wichtige Weichenstellungen für die Zukunft.
Die Mitte vertritt die ganze Gesellschaft – wir stehen für Ausgleich, Zusammenhalt und eine Politik des Konsenses.
Im Parteiprogramm legen wir die Schwerpunkte auf folgende Themen: Gesundheit, Mittelstand und Familie, Wirtschaft und Ressourcen sowie Bildung.
Die Mitte – Bürgerliche Politik mit sozialer Verantwortung
Text und Bilder: zvg
Die Mitte Thun stellt 16 Kandidierende: Alfons Bichsel (bisher), Angelika Zimmermann, Yvonne Weber, Lara Müller, Hans-Peter Hauenstein, Tahir Pardhan, Alois Studerus, Astrick Reist, Romina Frei, Patrick Knuchel, Oliver Knecht, Patrick Perrella, Ilir Hoxha, Rolf Schumacher, Martin Wittwer, Clint Steinhauser
Alfons Bichsel (bisher) Gemeinderat aus Sigriswil
Yvonne Weber Kochcoach aus Steffisburg
Angelika Zimmermann Architektin aus Thun
Patrick Knuchel Gemeinderat aus Amsoldingen
Hans-Peter Hauenstein Gemeinderat aus Oberhofen
Tahir Pardhan Jurist aus Gwatt
Mut zur Lösung – für eine lebenswerte Thunerseeregion
Die Grünliberalen Wahlkreis Thun stehen für konkrete Lösungen statt Ideologie: bessere Gesundheitsversorgung, echte Gleichberechtigung, wirksamen Klimaschutz, mehr Sicherheit, eine moderne Verwaltung und eine starke Demokratie. Mit Kompetenz, Dialog und Zukunftssinn engagieren sich die Kandidierenden dafür, dass der Kanton Bern funktioniert – für Familien, Unternehmen und die Menschen in unserer Region.
Romeo Arnold, bisher 1988, Oberhofen am Thunersee
Besserer Schutz vor Naturgefahren, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität – für eine lebenswerte Region.
Nr. 05.01.1
Dyami Häfliger 1995, Thun / Gwatt
Orientierung bieten und Lösungen im Dialog entwickeln – sachlich, liberal und zukunftsorientiert für Thun.
Nr. 05.03.7
Vanessa Meier 1991, Thun
Wirtschaft stärken, Bürokratie abbauen, umweltbewusst gestalten –für einen starken Kanton Bern.
Nr. 05.02.9
Franziska Wüthrich 1971, Uetendorf
Gewässerschutz, Trinkwasserqualität, Biodiversität – für eine gesunde Umwelt im Kanton Bern.
Nr. 05.04.5
Zukunft liberal denken
Eine starke Region braucht Politik mit Blick nach vorne. Die Grünliberalen setzen auf Lösungen, die wirken und den Alltag der Menschen spürbar verbessern.
In der Gesundheitsversorgung braucht es Hausarztmedizin vor Ort, Notfallzentren und digitale Angebote, damit Versorgung schnell, effizient und passend erfolgt.
Bei der Gleichberechtigung stehen faire Rahmenbedingungen im Zentrum –mit Individualbesteuerung, Familienzeit für beide Eltern und echter Wahlfreiheit statt Rollenklischees.
Beim Klimaschutz geht es um Massnahmen, die wirken: Entsiegelung und Begrünung, Renaturierung von Flüssen und Mooren, Schutz vor Naturgefahren sowie die Energiewende. Diese stärken Klima, Lebensqualität und lokale Wirtschaft.
Für eine sichere Schweiz braucht es klare Verfahren, eine präsente Polizei sowie eine Armee, die aktuelle Bedrohungen versteht. Sicherheit ist kein Bauchgefühl, sondern Aufgabe des Rechtsstaats.
Eine moderne Verwaltung soll ermöglichen statt hindern – digital, verständlich, effizient und mit klaren Regeln gegen missbräuchliche Blockaden.
Und schliesslich braucht unsere Demokratie starke Medien, politische Bildung und Schutz vor digitaler Desinformation, damit Fakten statt Empörung zählen. So gestalten wir einen starken Kanton Bern – pragmatisch, wirksam und zukunftsorientiert.
Fabrizio Mognetti 1992, Oberhofen a. T. Nr. 05.05.3
Yanick Ottmann 1997, Steffisburg
Nr. 05.09.6
Michael McGarty 1976, Thun
Nr. 05.13.4
Claudia Boesch 1975, Thun
Nr. 05.06.1
Brigitte Spielmann 1968, Thun
Nr. 05.10.0
Stefanie Blaser 1988, Thun
Nr. 05.14.2
Die Kandidierenden der Liste 6:
Nicolas Glauser 1976, Thun Nr. 05.07.0
Stefan Wüthrich 1968, Uetendorf
Nr. 05.11.8
Urs Kamber 1952, Heimberg
Nr. 05.15.1
Deborah Krähenbühl 1996, Thun
Nr. 05.08.8
Nicole Krenger 1984, Thun
Nr. 05.12.6
Maya Hürlimann-Zumbrunn 1960, Steffisburg
Nr. 05.16.9
Junge Grünliberale
Patrick Kai Wittwer, Jeannine Widmer, Louis Tagmann, Sarah Kübli, Leo Glaser, Fabio Grossrieder, David Tschan, Natascha Kira Wittwer, Jonas Beer, Roman Ogi, Andreas Heinz Schmid, Annina Ganahl, Leandro Kübli, Andrin Micha Schmid, Sven Girod, Sebastian Kämpf
Wir verlosen 2 × ein 2-Jahres-Abo ThunerseeLiebi im Wert von je CHF 89.–von der Weber Verlag AG in Thun / Gwatt.
Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Haushalt kommt nur eine Antwort in die Ver losung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.
Das Lösungswort lautete: EISSTOCKSCHIESSEN
Abk.: Swiss Handball League
engl. Männerkurzname
Gebieterin
Abk.: Rhesusfaktor
Viehfutter Moralbegriff
knapp, wenig Raum lassend
Autokennzeichen Kt. Glarus
unbestimmter Artikel
Die Gewinnenden der letzten Ausgabe sind: Helen Oeler, Steffisburg und Giuseppe Troiano, Thun (2× einen Gutschein im Wert von je CHF 100.– von Free Mountain in Thun)
Wir gratulieren herzlich! Free Mountain
Die Lösung finden Sie in der nächsten Ausgabe. Talon einsenden an: Weber Verlag AG, Kreuz worträtsel, Gwatt strasse 144, 3645 Gwatt oder per E-Mail an wettbewerb@weberverlag.ch. Teilnahmeschluss: 19. März 2026