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René Hildbrand – Die besten Schweizer Sprichwörter (Kurzvorschau)

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Die besten Schweizer Sprichwörter in Mundart und Hochdeutsch «Meine Grossmutter hat schon immer gesagt …» Wir alle wissen, was nach diesem unvollständigen Satz folgt … Meist ein Sprichwort. Dieses kann selbstverständlich auch beim Grossvater, bei Mutter, Vater oder beim Lehrer aufgeschnappt worden sein. Sprichwörter sind prägnante Sätze mit Lebensregeln und Weisheiten. Es handelt sich dabei um traditionell volkstümliche Aussagen, die somit zum Volksmund gehören. Die geflügelten Worte und Weisheiten sollten kurz und einprägsam, lehrreich und gerne auch humorvoll sein. Seit es Menschen gibt, wandelt sich die Sprache, allerdings verschwinden dabei manche Perlen aus dem Sprachgebrauch. Um dem etwas entgegenzuwirken, hat der Autor mit diesem Buch 555 der beliebtesten und in der Schweiz verwendeten Sprichwörter zu einem Schatz zusammengetragen. «Sprichwörter sind Teil unserer Kultur. Sie sind sprachliche Ornamente, Kleinode und Verdichtungen, die es wert sind, dass sie immer wieder zitiert werden. Sie haben im Sprachgebrauch Wurzeln geschlagen.»

Peter Reber

ISBN 978-3-03922-122-6 Werd & Weber Verlag AG CH-3645 Thun/Gwatt www.weberverlag.ch neutral Drucksache No. 01-12-409142 – www.myclimate.org © myclimate – The Climate Protection Partnership

René Hildbrand «Uf alte Pfanne lehrt me choche.»

Die besten Schweizer Sprichwörter

«Wie der Ochs am Bärg.»

René Hildbrand

Die besten Schweizer Sprichwörter 555 geflügelte Worte und Weisheiten in Mundart und Hochdeutsch


Heued, heued Lüt, wer ned heued chunnt zu nüt.

Not macht erfinderisch.

Lügen haben kurze Beine.

8


Viel Feind, viel Ehr.

Wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Besser alt werde als tot si.

9


Schuster bleib bei deinen Leisten.

Das isch Schnee vo geschter.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Unrecht Gut tut selten gut.

10


Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

11


Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Mängisch muess me uf d Hinterbei stoh.

12


Uf alte Pfanne lehrt me choche.


Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.

14


Tue recht und scheue niemand.

Jetz müemer anderi Saite ufzieh.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen. 15


Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Die hend s’Schaffe nid erfunde.

16


Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

Die Geister, die man rief, wird man nicht mehr los.

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

17


Der Hund bellt, wenn man ihm auf den Schwanz steht.

Eier legge, ned gackere.

Was man sät, das erntet man.

18


Bis denn fliesst no vill Wasser de Rhy ab.


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