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Dauer: 75 ch Tom» D zum Bu Begleit-C n Pönkergüggel vo te Reise auf) ck rk rrü lve -Einze «Die ve (kein CD 8- 3- 0381 ISBN 97
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PATRIC SCOTT
LEYA LUNA
8- 358-7
Spieldauer: 75 Min. Mit Stimmen von Patric Scott, Anita Buri, Fabienne Louves, Charles Nguela, Peter Pfändler und vielen mehr.
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«Dieses Buch zeigt, wie wichtig Freundschaften sind.»
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om ist ein junger Hahn. Wegen seines auffälligen Äusseren – das Gefieder auf dem Kopf ähnelt einer Punkfrisur – wird er von den a ndern Tieren gehänselt. Tom hat viele Schwestern und ein Grosi, das ihm immer wieder sagt, dass er mit seinem Gefieder etwas Besonderes ist. Seine besten Freunde sind die Hündin Lia und Bruno, das Hausschwein. Wie alle Kinder ist Tom neugierig. Er will wissen, wie die Welt hinter dem Gartentor aussieht, und will ausbrechen aus dem Alltagstrott des Bauernhofs. Mit einem Trick und der Hilfe von Lias Frauchen Seraina gelingt es ihm, das Tor zu öffnen. Und weil Freunde richtige Freunde nicht im Stich lassen, können Lia, Bruno und Seraina nicht einfach zusehen, wie Tom ganz alleine in die grosse, weite Welt zieht …
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Mit Hörbuch-CD
«Ich habe mich in meine Rolle ‹Bruno› verliebt. Eine grossartige Geschichte.» Peter Pfändler
«Es ist einfach eine sehr lustige Geschichte und sogar ich als Erwachsener wollte beim Lesen wissen, wie es endet!»
Charles Nguela
ISBN 978-3-03818-358-7 Werd & Weber Verlag AG CH-3645 Thun/Gwatt www.weberverlag.ch
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In der Schule Das Glöckchen läutet erneut. Es ist nun sieben Uhr. So wissen nicht nur die Mädchen und Buben vom Dörfli, dass bald die Schule losgeht, sondern auch die jungen Tiere. Tom ignoriert das Glöcklein und rennt Richtung Lia und Seraina. Lia ist eine Jack-Russell-Hündin und ist die beste Freundin von Tom. Zuerst begrüsst Lia den kleinen Bruno. «Wie geht es dir und deinen Allergien?», möchte sie wissen. Bruno ärgert sich im Moment eher über die ganzen Fliegen, die herumschwirren. Eine bestimmte Fliege krabbelt ständig auf seiner Nase h erum. Um das Tierchen loszuwerden, rennt Bruno hin und her, verliert das Gleichgewicht und rutscht mit voller Wucht in eine Kuh. «Aua», schreien beide. Die Kuh ist nicht begeistert. «Pass besser auf», schimpft sie mit Bruno. Bruno entschuldigt sich mehrmals, bis Tom dazwischenkommt und Bruno wieder zu sich holt. «Die Kuh ist heute einfach nicht so gut gelaunt», tröstet ihn Tom. Er nimmt sein Parfüm aus seiner Pönkerfrisur und spritzt Bruno damit voll. So vergisst dieser seine Allergien und kommt bei den Mädels toll an. Bruno niest gleich dreimal hintereinander. Seraina amüsiert sich. Seraina ist das Frauchen von Lia und macht das Quartett komplett. Die vier gehen durch dick und dünn und sind immer füreinander da. Lia bringt Seraina in die Schule. «Warum seid ihr noch nicht auf dem Weg? Bald geht doch auch eure Schule los», fragt sie die beiden. Tom nimmt das nicht so genau mit der Schule. Und Bruno verplappert sich fast, dass sie in der letzten Zeit oft zu spät in der Schule waren oder erst gar nicht hingingen. Tom fällt ihm ins Wort: «Die Schule ist toll. Und du hast recht, wir müssen sofort los.» Er zwinkert Bruno zu und beide rennen davon. Lia merkt sofort, dass hier etwas nicht stimmt, muss aber Seraina in die Schule bringen.
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Auf der Wanderung «Wir können Tom nicht einfach so gehen lassen», findet Seraina. Lia sieht das genauso. Bruno ist voller Panik, weil er nichts dabeihat. Er braucht doch seine Cremes und Medikamente. Da, wo sie hingehen, gibt es vielleicht ja keinen Arzt. «Wohin will Tom eigentlich?», erkundigt sich Bruno. «Nach Zürich. In die grosse Stadt.» Seraina packt kurz ein paar Sachen bei sich zu Hause ein und jetzt ist der Moment, wo die vier Freunde ihr Abenteuer beginnen. Keiner von ihnen weiss, was geschehen wird. Sie sind nun auf sich allein gestellt. Wenn das nur gut geht. Tom atmet ein und aus: «Das ist Freiheit.» Die vier schauen ins Tal. Es ist ein sonniger Tag. Bruno zieht am Asthmaspray und klebt an Seraina. «Warum wandern wir a usgerechnet nach Zürich?», will Lia wissen. Tom kommt aus dem Schwärmen nicht mehr raus: «Da gibt es hohe Häuser, einen Bahnhof und viele Autos.» «In einer so grossen Stadt ist es nicht ungefährlich. Und bis nach Zürich ist es sehr, sehr weit. Wo wollen wir überhaupt übernachten?», fragt Lia skeptisch. «Wir bauen eine Hütte, das wird so toll», strahlt Tom. Jetzt sind die vier Freunde auf dem Weg. Wohin die Reise hinführt, wissen sie selbst noch nicht. Es ist mitten am Nachmittag und das Dörfli haben die Freunde längst hinter sich gelassen. Über Stock und Stein führt Tom die Wandertruppe an, hoch und wieder runter. Durch einen kühlen Tannenwald über eine breite Wiese, wo die Alpenrosen wachsen und die Steinböcke am Grasen sind. Alle sind fröhlich und neugierig, was als nächstes geschieht. Nur Bruno ist unzufrieden. «Ich brauch eine Pause», murmelt er.
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Tom ignoriert Bruno und weist ihn drauf hin, wie schön es doch hier sei. Als könnte er zaubern, holt Tom eine Wanderkarte aus seiner Pönkerfrisur heraus, auf der man alle Berge, Bäche und Wege sieht. Er studiert die Karte, als ob er wüsste, wo es hingeht. Wie ein kleiner Professor sagte er: «Da vorne müsste ein Dorf kommen.» Bruno ist immer noch verdattert und fragt sich, was Tom noch so alles in seinem «Gestrüpp» versteckt hat. Und schwupps hält Tom ein Fernglas in der Hand. Tom erklärt Bruno, wie das neue Gerät funktioniert. Bruno ist völlig aus dem Häuschen. «Lasst uns eine Pause machen», schlägt Lia vor, und Seraina packt die feinen Brötchen aus. Alle sind zufrieden. Das Wandern macht ja auch hungrig und durstig. Fröhlich wird gegessen und getrunken. Plötzlich unterbricht Lia: «Ich finde es an der Zeit, langsam wieder nach Hause ins Dörfchen zu gehen. Ich würde gerne vor der Abenddämmerung wieder zurück sein.» Tom sieht das ganz anders, das Abenteuer hat für ihn erst begonnen. Er versteht Lia nicht und gackert zurück: «Wenn ihr wieder nach Hause möchtet, gehe ich allein weiter. Ich lasse mich nicht herumkommandieren, nur weil du älter bist.» Brunos Herz fängt wieder an zu rasen und er atmet schwer. Er will, dass die beiden aufhören zu streiten. Lia reicht es. «Bruno, Seraina, packt eure Sachen, wir drei gehen nach Hause.» Tom bleibt stur und dreht sich weg. Er verschränkt seine Flügel und schaut in die Luft. Dann läuft er gackernd davon und lässt seine Freunde zurück. Während die beiden Mädels ihre Siebensachen packen, schaut der kleine Bruno durch das Fernglas und spielt ein bisschen rum. «Können wir Tom wirklich alleine lassen?», fragt Seraina. Doch Lia will nicht mehr darüber reden. Im Wald lauern so viele Gefahren. Plötzlich, als die zwei losgehen wollen, hören sie die zittrige Stimme von Bruno.
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Flussabwärts – jetzt geht’s los Es fühlt sich an wie fliegen. «Bruno, komm, schau dir das an!», ruft Tom. Eine Flossfahrt auf dem Rhein, so etwas Grossartiges haben die Freunde noch nie erlebt. Über ihnen kreisen Möwen in der Luft und es springen sogar ab und zu kleine Fische aus dem Wasser, um «Grüezi» zu sagen. «Können wir nicht etwas langsamer fahren?», ruft Bruno ängstlich. «Wenn man erst mal im Strom ist, muss man sich einfach treiben lassen», erklärt ihm Regula. Alle lachen und sind fröhlich, nur Bruno ist es sichtlich unwohl. «Wie lange bleiben wir noch auf dem Floss?», fragt Seraina. «Sicher eine Stunde», antwortet Regula. Da muss der arme Bruno wohl noch durchhalten. «Vielen Dank für die tolle Reise», sagt Lia zu Tom. Sie geniesst es auf dem Floss. «Wir sind relativ schnell unterwegs. Ich hoffe, wir können bei der Rechtskurve noch bremsen», meint Regula besorgt. «Warum kann man nicht bremsen?», fragt Bruno nervös. Regula antwortet zögerlich: «Es ist schon einmal vorgekommen, dass ich nicht bremsen konnte.» In diesem Moment hört man ein Knacksen hinten am Floss. Mit offenem Mund hören alle zu. «Was war das?», fragt Seraina schüchtern. Regula ist etwas in Sorge und meint: «Das klingt nicht so gut.» «Da fehlt ein Stück Holz», sagt Seraina. Bruno ist am Ende und verkriecht sich noch weiter in die Tasche. Tom macht sich einen Spass draus und neckt Bruno: «Ein bisschen Adrenalin und Spass muss man doch haben.» Plötzlich knackst das Floss ein zweites Mal, noch lauter und unheimlicher. Nun bricht es langsam in einzelne Teile. Dort ein Brett, da ein Stamm, alles schwimmt davon. Alle sind im Wasser. Tom greift nach einem Baumstamm. «Nimm Bruno auf den Rücken!», ruft er Seraina zu. Tom ist zuerst auf dem Baumstamm und hilft Lia hochzukommen. Zum Glück sind am Stamm ein paar Äste, an denen man sich festhalten kann. Im letzten Moment schnappt sich Seraina mit Bruno auf dem Rücken einen Ast. Jeder hilft dem anderen, bis sich alle sicher auf dem Baumstamm befinden und sich, wenn auch tropfnass, vom Schreck erholen können. Für Tobi und Regula ist das alles halb so schlimm. Wasser ist ja ihr Element. Bruno ist nass von Kopf bis Fuss und hat Angst, eine Erkältung zu bekommen. «Ich muss jetzt schon husten, und was, wenn ich einen Schnupfen bekomme? Ich muss sofort an Land. Ich brauche einen Arzt», ruft Bruno verzweifelt. Regula amüsiert sich und beruhigt Bruno: «Das ist nicht so schlimm. Gleich sind wir am Ziel. Dann machen wir eine Pause, um uns an der Sonne zu trocknen.»
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Die Reise geht weiter … Tom hat natürlich keine Ahnung, weder wo es hingeht, noch wo sie gerade sind. Aber das behält er für sich. Tagelang marschiert die kleine Truppe durch die Landschaft. Immer voraus, Tom auf dem Rücken von Charly und die anderen brav hinterher. Die Sonne brennt gnadenlos. Alle sind froh, wenn sie an einem kühlen Bächlein vorbeikommen. Das ist der richtige Ort für eine Pause. Etwas trinken, baden und einander anspritzen. Sie gehen weiter über eine grosse grüne Wiese, wo es nach Sommer und frischem Heu riecht. Das Essen sucht jeder selbst und Hunger muss keiner haben. Das Alpaka Charly findet überall saftige Gräser und Kräuter, Bruno, unser Hausschweinchen, frisst sowieso alles, was ihm über den Weg läuft, ja, sogar faule Äpfel. Unser Güggel Tom pickt Körner und Würmchen aus dem Gras, und Seraina findet Zwetschgen am Obstbaum. Nur für Lia ist es nicht so einfach, weil sie als Hund schon gern ein Stück Fleisch hat und sie muss darum auf die Jagd. So sieht man sie am Abend, mit dem Schwänzchen in der Luft, ganz still vor einem Mauseloch warten. Auf einmal springt sie auf und, schnapp, hat sie eine unvorsichtige Maus gefangen. In der Nacht schlafen sie alle eng aneinander im weichen Gras unter einem Baum. Wenn sie Glück haben, finden sie eine offene Scheune, in der sie im weichen Heu schlafen können, ausser natürlich Bruno, der allergisch ist. So vergeht Tag um Tag auf ihrer Reise. Eines Morgens kommen sie über einen breiten Hügel und schauen auf einen grossen tiefblauen See. Darauf fahren Böötchen, kleinere Schiffe und sogar ein Dampfer. Das muss er sein. Der Zürichsee. Vor Freude tanzen die fünf im Kreis und umarmen sich. Die Strassen werden breiter und die Häuser höher. Eine Eisenbahn fährt am See entlang und sie sehen immer mehr Autos. Alles ist neu und alles ist anders. Bruno entdeckt ein Schild mit den Buchstaben Z.O.O. «Zoo, was ist das?», fragt er. Charly ist ausser sich: «Oh nein, das ist ein Ort, wo Tiere nicht raus dürfen. Da sind wir immer, wenn der Zirkus nicht auf Tour ist. Aber hier bekomme ich immer mein feines Essen und meine Massagen.» Tom will reingehen und nachschauen, was ihn hinter dem Tor alles erwartet. «Da kannst du nicht einfach so reingehen», meint Seraina zu Tom. «Da gibt es sicher auch Schlangen und andere Tiere», sagt Tom mit grossen Augen. Bruno wird schon wieder panisch. Er hat grosse Angst vor Schlangen.
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