Mahãn Hannes Jacob
Spiritualität & W issenschaf t
Mahãn Hannes Jacob
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Über den Autor Seit 1990 arbeitet Hannes Jacob als Geistheiler in seiner Praxis in Neuchâtel (Neuenburg) in der Schweiz. Als Leiter der Schweizer Schule für Heilung Fréquences, die er 2005 gegründet hat, und als diplomierter Professor des Arthur Findlay College in London vermittelt er verschiede ne Heilmethoden (wie z. B. EPI – Extraction of Pathological Information, geistiges Heilen, Therapeutic Touch, Kahuna, Reiki), Medialität sowie ver schiedene Meditationstechniken. Er ist SNU Approved Healer und hat 6 Jahre lang an der Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie in Bern unterrichtet. Seit 2002 unterrichtet er am Zentrum für Gesundheits vorsorge von Colombier in der Westschweiz. Er hat Kriya-Yoga studiert bei Swamiji Dharmananda Saraswati Maharaj, die ihm seinen geistigen Namen «Mahãn» gab, und zieht sich regelmässig in buddhistische Klöster zurück, um in Stille zu meditieren. Seit vielen Jahren interessiert er sich tiefgehend für veränderte Bewusstseinszustände und hat in diesem Bereich zahlreiche Untersuchungen geführt. Eine grosse Anzahl Artikel über ihn sind in unterschiedlichen Ländern erschienen. Er hat an Fernseh sendungen und Radiointerviews teilgenommen und Vorträge in der Schweiz und in England gehalten.
Spiritualität & Wissenschaft
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Einleitung In meiner Danksagung habe ich diejenigen genannt, die noch auf dieser Welt weilen. Natürlich geht der grösste Dank an die geistige Welt, zuallererst an meine Geistführer Jonathan und White Feather, die meine Texte beeinflusst und meine Feder geführt haben. Sollten Sie in diesem Buch auf Ungereimtheiten stossen, so glauben Sie mir bitte, dass diese nicht etwa dem Heiligen Geist, sondern meiner eigenen Unkenntnis entspringen. All mein Wissen basiert auf meinen Er fahrungen und Beobachtungen. So kann nie vollkommen ausgeschlos sen werden, dass etwaige Abweichungen von der absoluten Wahrheit – sofern diese denn existiert – auftreten können, oder sich vielleicht Lücken finden. Sollte sich jemand verletzt fühlen, so liegt dies gewiss nicht in meiner Absicht. Da meine Erlebnisse und Erfahrungen meine einzige Quelle sind, komme ich nicht darum herum, auch über mich selbst zu sprechen, was aber sicherlich nicht das Ziel des Buches ist. Der Leser mag mich während der Lektüre vielleicht als bestimmte und selbstsichere Persönlichkeit kennenlernen, es sei ihm aber versichert, dass ich mir bewusst bin, dass sich eine Vielzahl von Aspekten noch meiner Kennt nis entzieht: Dennoch muss alles irgendwo einmal seinen Anfang finden. Ich habe bereits ein Buch über meine Pilgerreise nach Venedig ge schrieben. Wenn ich es heute wieder aufschlage und darin lese, dann zieht mich der Zauber der Reise immer noch in seinen Bann. Ein Fuss marsch nach Venedig, mit dem Ziel ein zehnminütiges Interview zu be kommen, um danach Milliardenumsätze einem guten Zweck zufliessen lassen zu wollen (ich werde im Kapitel Das Projekt Maschine näher dar auf eingehen), wird vielen Menschen als verrückt erscheinen. Wenn man die Welt retten will, wird man für verrückt gehalten, und vielleicht ist man es auch … Dennoch war diese Reise der Auslöser für meinen Glauben. Später habe ich dann Tagebuch geführt über meine Reisen nach Grie chenland und die damit verbundene Mystik. Vielleicht werde ich diese Initiationsreisen einmal als Sammlung veröffentlichen. Was mich letztendlich dazu gebracht hat, meine persönlichen Erfah rungen und Recherchen in einem Buch zusammenzustellen, sind die zahl reichen Vorurteile, welche gegenüber dem Beruf des Mediums und Heilers
Mahãn Hannes Jacob
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Über den Autor Seit 1990 arbeitet Hannes Jacob als Geistheiler in seiner Praxis in Neuchâtel (Neuenburg) in der Schweiz. Als Leiter der Schweizer Schule für Heilung Fréquences, die er 2005 gegründet hat, und als diplomierter Professor des Arthur Findlay College in London vermittelt er verschiede ne Heilmethoden (wie z. B. EPI – Extraction of Pathological Information, geistiges Heilen, Therapeutic Touch, Kahuna, Reiki), Medialität sowie ver schiedene Meditationstechniken. Er ist SNU Approved Healer und hat 6 Jahre lang an der Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie in Bern unterrichtet. Seit 2002 unterrichtet er am Zentrum für Gesundheits vorsorge von Colombier in der Westschweiz. Er hat Kriya-Yoga studiert bei Swamiji Dharmananda Saraswati Maharaj, die ihm seinen geistigen Namen «Mahãn» gab, und zieht sich regelmässig in buddhistische Klöster zurück, um in Stille zu meditieren. Seit vielen Jahren interessiert er sich tiefgehend für veränderte Bewusstseinszustände und hat in diesem Bereich zahlreiche Untersuchungen geführt. Eine grosse Anzahl Artikel über ihn sind in unterschiedlichen Ländern erschienen. Er hat an Fernseh sendungen und Radiointerviews teilgenommen und Vorträge in der Schweiz und in England gehalten.
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Einleitung In meiner Danksagung habe ich diejenigen genannt, die noch auf dieser Welt weilen. Natürlich geht der grösste Dank an die geistige Welt, zuallererst an meine Geistführer Jonathan und White Feather, die meine Texte beeinflusst und meine Feder geführt haben. Sollten Sie in diesem Buch auf Ungereimtheiten stossen, so glauben Sie mir bitte, dass diese nicht etwa dem Heiligen Geist, sondern meiner eigenen Unkenntnis entspringen. All mein Wissen basiert auf meinen Er fahrungen und Beobachtungen. So kann nie vollkommen ausgeschlos sen werden, dass etwaige Abweichungen von der absoluten Wahrheit – sofern diese denn existiert – auftreten können, oder sich vielleicht Lücken finden. Sollte sich jemand verletzt fühlen, so liegt dies gewiss nicht in meiner Absicht. Da meine Erlebnisse und Erfahrungen meine einzige Quelle sind, komme ich nicht darum herum, auch über mich selbst zu sprechen, was aber sicherlich nicht das Ziel des Buches ist. Der Leser mag mich während der Lektüre vielleicht als bestimmte und selbstsichere Persönlichkeit kennenlernen, es sei ihm aber versichert, dass ich mir bewusst bin, dass sich eine Vielzahl von Aspekten noch meiner Kennt nis entzieht: Dennoch muss alles irgendwo einmal seinen Anfang finden. Ich habe bereits ein Buch über meine Pilgerreise nach Venedig ge schrieben. Wenn ich es heute wieder aufschlage und darin lese, dann zieht mich der Zauber der Reise immer noch in seinen Bann. Ein Fuss marsch nach Venedig, mit dem Ziel ein zehnminütiges Interview zu be kommen, um danach Milliardenumsätze einem guten Zweck zufliessen lassen zu wollen (ich werde im Kapitel Das Projekt Maschine näher dar auf eingehen), wird vielen Menschen als verrückt erscheinen. Wenn man die Welt retten will, wird man für verrückt gehalten, und vielleicht ist man es auch … Dennoch war diese Reise der Auslöser für meinen Glauben. Später habe ich dann Tagebuch geführt über meine Reisen nach Grie chenland und die damit verbundene Mystik. Vielleicht werde ich diese Initiationsreisen einmal als Sammlung veröffentlichen. Was mich letztendlich dazu gebracht hat, meine persönlichen Erfah rungen und Recherchen in einem Buch zusammenzustellen, sind die zahl reichen Vorurteile, welche gegenüber dem Beruf des Mediums und Heilers
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immer noch zu oft geäussert werden. Es ging mir darum, die Situation um den offensichtlichen allgemeinen Wissensmangel zu verbessern und dabei auch jegliche Missverständnisse bezüglich diesen zwei wunderbaren Beru fen auszuräumen. In allererster Linie geht es mir darum, das Vorurteil zu be heben, nachdem Medialität und Heilen bloss folkloristischer Unsinn sind. In der Tat bedauere ich zutiefst, dass der Begriff «Medium» unter ei ner derartig schlechten Konnotation leidet, auch wenn ich in vielen Fällen die Ursprünge der Vorurteile erkennen kann. Manche Menschen suchen umgehend das Weite, sobald man sich ihnen als Medium vorstellt, wäh rend andere sich ein fantasievolles Bild von dieser Tätigkeit machen und ihr Möglichkeiten zuschreiben, die weit von unserer Realität entfernt lie gen. Mit dem Titel dieses Werkes, Spiritualität & Wissenschaft – Heilen und Medialität im Alltag, möchte ich klar zum Ausdruck bringen, dass Medialität und Heilen Gebiete sind, welche nicht nur grundsätzlich jedem Menschen zugänglich sind und in dessen Alltag eine äusserst konstrukti ve Rolle spielen können, sondern welche durchaus auch wissenschaftlich untersucht werden können und sollen. Damit meine Ausführungen in diesem Buch dem Leser so klar wie möglich werden, werde ich vorab jeweils die Begriffe, welche generell mit dem Thema der Sensitivität zusammenhängen, erläutern, bevor ich mich dann zu medizinischen oder medialen Aspekten äussere. Die Kenntnis der entsprechenden Terminologie und der Grundlagen der verschiedenen Funktionsweisen des Ätherkörpers und des Geistes wird das Verständnis der besprochenen Themen erleichtern. Die Begriffe werden auch mit dem Ziel erläutert, dem Leser sowie meinen Schülern den Zusammenhang zwischen ihrer Aktivität als Heiler oder Medium und den medizinischen Folgen erkenntlich zu machen und somit die Risiken, welche im Zusammenhang mit hoher Sensitivität für ihre eigene Gesundheit sowie diejenige ihrer Patienten entstehen kön nen, deutlicher zu machen. Ich habe mein Bestes getan, um dieses weitreichende Gebiet gut ab zudecken und ich hoffe, damit so einige Missverständnisse zu beseitigen. Aber vor allem habe ich mein ganzes Herz in dieses Werk gesteckt, im Wunsch, meinem Leser die ganze Pracht des menschlichen Geistes und irdischen Lebens zu offenbaren.
Spiritualität & Wissenschaft
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Tod — Enthülle den Schleier deines Geheimnisses — Habe Mitleid mit unserem Schicksal — Damit wir aus unserer Unwissenheit treten — Und in alle Ewigkeit — Das Leben — Preisen können
Mahãn Hannes Jacob
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immer noch zu oft geäussert werden. Es ging mir darum, die Situation um den offensichtlichen allgemeinen Wissensmangel zu verbessern und dabei auch jegliche Missverständnisse bezüglich diesen zwei wunderbaren Beru fen auszuräumen. In allererster Linie geht es mir darum, das Vorurteil zu be heben, nachdem Medialität und Heilen bloss folkloristischer Unsinn sind. In der Tat bedauere ich zutiefst, dass der Begriff «Medium» unter ei ner derartig schlechten Konnotation leidet, auch wenn ich in vielen Fällen die Ursprünge der Vorurteile erkennen kann. Manche Menschen suchen umgehend das Weite, sobald man sich ihnen als Medium vorstellt, wäh rend andere sich ein fantasievolles Bild von dieser Tätigkeit machen und ihr Möglichkeiten zuschreiben, die weit von unserer Realität entfernt lie gen. Mit dem Titel dieses Werkes, Spiritualität & Wissenschaft – Heilen und Medialität im Alltag, möchte ich klar zum Ausdruck bringen, dass Medialität und Heilen Gebiete sind, welche nicht nur grundsätzlich jedem Menschen zugänglich sind und in dessen Alltag eine äusserst konstrukti ve Rolle spielen können, sondern welche durchaus auch wissenschaftlich untersucht werden können und sollen. Damit meine Ausführungen in diesem Buch dem Leser so klar wie möglich werden, werde ich vorab jeweils die Begriffe, welche generell mit dem Thema der Sensitivität zusammenhängen, erläutern, bevor ich mich dann zu medizinischen oder medialen Aspekten äussere. Die Kenntnis der entsprechenden Terminologie und der Grundlagen der verschiedenen Funktionsweisen des Ätherkörpers und des Geistes wird das Verständnis der besprochenen Themen erleichtern. Die Begriffe werden auch mit dem Ziel erläutert, dem Leser sowie meinen Schülern den Zusammenhang zwischen ihrer Aktivität als Heiler oder Medium und den medizinischen Folgen erkenntlich zu machen und somit die Risiken, welche im Zusammenhang mit hoher Sensitivität für ihre eigene Gesundheit sowie diejenige ihrer Patienten entstehen kön nen, deutlicher zu machen. Ich habe mein Bestes getan, um dieses weitreichende Gebiet gut ab zudecken und ich hoffe, damit so einige Missverständnisse zu beseitigen. Aber vor allem habe ich mein ganzes Herz in dieses Werk gesteckt, im Wunsch, meinem Leser die ganze Pracht des menschlichen Geistes und irdischen Lebens zu offenbaren.
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Tod — Enthülle den Schleier deines Geheimnisses — Habe Mitleid mit unserem Schicksal — Damit wir aus unserer Unwissenheit treten — Und in alle Ewigkeit — Das Leben — Preisen können
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Nennen wir ihn Johann Johann ist über zwanzig Jahre lang einer meiner engsten Freunde gewesen. Sobald er ein Glas getrunken hatte, wurde er vom intelligenten Wissenschaftler zum grössten Komiker. Wir spielten, assen und tranken zusammen und wir verbrachten jedes Jahr Ferien zusammen, – bis an jenem Tag, an dem ich ihm offenbarte, was mir im Zusammenhang mit dem Heilen und der Medialität widerfuhr. Daraufhin wies er sein gesamtes Umfeld an, im Umgang mit mir Vorsicht walten zu lassen; er liess ebenfalls verlauten, dass ich womög lich einer Sekte beigetreten sei, dass ich wohl zu einem Scharlatan ge worden sei, und dass ich mein Umfeld früher oder später wohl arg ent täuschen würde. Wir haben uns nie wieder gesehen. Natürlich befiehl mich eine grosse Wut. Aber sie war von Nutzen, denn sie zwang mich, über sie hinaus zu schauen. Wie kann ich einem Blinden vorwerfen, dass er die Diskussion über die Farben oder die Tiefe eines Bildes nicht versteht? Wie kann ich einen Tauben deswegen verurteilen, weil er mit mir nicht im selben Takt tanzt? Wie kann man sich von Unkenntnis verletzt fühlen? Jeder Mensch kennt mehr als einen Johann. Jeder Mensch heisst Johann. Und je nach Thema bin ich selbst Johann. Ein Hoch auf Johann!
Spiritualität & Wissenschaft
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Meine Begegnung mit der Medialität Mein Bewusstsein, mein ganzer Geist fliegt durch die verschiedenen Dimensionen, um schliesslich in einer Steppenlandschaft zu landen. Ich befinde mich jetzt auf einem schwarzen Panther, der durch Gras und Sträucher jagt. Nach und nach, im Rhythmus seiner Bewegung nähern sich unsere Geister. Schliesslich verschmelzen sie und ich werde eins mit dem Panther. Jetzt bin ich in seinem Inneren und nehme die Umgebung mit seinen Sinnen wahr. Ich sehe nicht nur mit seinen Augen, sondern fühle auch, wie das hohe Gras und die feinen Sträucher meine Schnauze und mein Gesicht streifen … Ein anderes Mal, während einer Meditation in Präsenz meiner Geist führer, erweitert sich meine Wahrnehmung und ich finde mich inmitten eines tropischen Waldes. Über einem kleinen Teich erscheint eine Fee oder Königin, anders kann ich sie nicht beschreiben. Sie ist jung, etwa zwanzig Jahre alt, wenn man ihr denn ein Alter zuschreiben kann. Eine Perlenkette schmückt ihr Haar und ihre Schönheit ist fast übermenschli cher Natur. — Wer bist du? — Eine Freundin. Ich will sie mit «Königin» anreden, aber bevor ich das Wort ausspre chen kann, sagt sie «Shiva» und lächelt mich an. Daraufhin verschwindet ihre Erscheinung sogleich und weicht einem grossen weissen Schwan von majestätischem Antlitz, dessen Wesen tiefste Ruhe und wahrhafti gen Frieden ausstrahlt. Ich bin ein sehr rationaler Mensch. Aber ich habe diese Dinge erlebt und weiss, dass sie real sind. Die Gewissheit ist so gross, als ginge es darum, zwei und zwei zu addieren. Die wohl längste Erfahrung widerfuhr mir bei mir zu Hause; sie ge schah an mehreren Vormittagen während meiner täglichen Meditationen und zog sich über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen. Während mei ner Sitzung sehe ich einen Mann mit langem braunem Haar in einem langen Gewand; seine beiden Hände stützen sich auf einen grossen vor ihm auf dem Boden abgestellten Säbel. Ich ignoriere den Mann, obwohl
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Nennen wir ihn Johann Johann ist über zwanzig Jahre lang einer meiner engsten Freunde gewesen. Sobald er ein Glas getrunken hatte, wurde er vom intelligenten Wissenschaftler zum grössten Komiker. Wir spielten, assen und tranken zusammen und wir verbrachten jedes Jahr Ferien zusammen, – bis an jenem Tag, an dem ich ihm offenbarte, was mir im Zusammenhang mit dem Heilen und der Medialität widerfuhr. Daraufhin wies er sein gesamtes Umfeld an, im Umgang mit mir Vorsicht walten zu lassen; er liess ebenfalls verlauten, dass ich womög lich einer Sekte beigetreten sei, dass ich wohl zu einem Scharlatan ge worden sei, und dass ich mein Umfeld früher oder später wohl arg ent täuschen würde. Wir haben uns nie wieder gesehen. Natürlich befiehl mich eine grosse Wut. Aber sie war von Nutzen, denn sie zwang mich, über sie hinaus zu schauen. Wie kann ich einem Blinden vorwerfen, dass er die Diskussion über die Farben oder die Tiefe eines Bildes nicht versteht? Wie kann ich einen Tauben deswegen verurteilen, weil er mit mir nicht im selben Takt tanzt? Wie kann man sich von Unkenntnis verletzt fühlen? Jeder Mensch kennt mehr als einen Johann. Jeder Mensch heisst Johann. Und je nach Thema bin ich selbst Johann. Ein Hoch auf Johann!
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Meine Begegnung mit der Medialität Mein Bewusstsein, mein ganzer Geist fliegt durch die verschiedenen Dimensionen, um schliesslich in einer Steppenlandschaft zu landen. Ich befinde mich jetzt auf einem schwarzen Panther, der durch Gras und Sträucher jagt. Nach und nach, im Rhythmus seiner Bewegung nähern sich unsere Geister. Schliesslich verschmelzen sie und ich werde eins mit dem Panther. Jetzt bin ich in seinem Inneren und nehme die Umgebung mit seinen Sinnen wahr. Ich sehe nicht nur mit seinen Augen, sondern fühle auch, wie das hohe Gras und die feinen Sträucher meine Schnauze und mein Gesicht streifen … Ein anderes Mal, während einer Meditation in Präsenz meiner Geist führer, erweitert sich meine Wahrnehmung und ich finde mich inmitten eines tropischen Waldes. Über einem kleinen Teich erscheint eine Fee oder Königin, anders kann ich sie nicht beschreiben. Sie ist jung, etwa zwanzig Jahre alt, wenn man ihr denn ein Alter zuschreiben kann. Eine Perlenkette schmückt ihr Haar und ihre Schönheit ist fast übermenschli cher Natur. — Wer bist du? — Eine Freundin. Ich will sie mit «Königin» anreden, aber bevor ich das Wort ausspre chen kann, sagt sie «Shiva» und lächelt mich an. Daraufhin verschwindet ihre Erscheinung sogleich und weicht einem grossen weissen Schwan von majestätischem Antlitz, dessen Wesen tiefste Ruhe und wahrhafti gen Frieden ausstrahlt. Ich bin ein sehr rationaler Mensch. Aber ich habe diese Dinge erlebt und weiss, dass sie real sind. Die Gewissheit ist so gross, als ginge es darum, zwei und zwei zu addieren. Die wohl längste Erfahrung widerfuhr mir bei mir zu Hause; sie ge schah an mehreren Vormittagen während meiner täglichen Meditationen und zog sich über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen. Während mei ner Sitzung sehe ich einen Mann mit langem braunem Haar in einem langen Gewand; seine beiden Hände stützen sich auf einen grossen vor ihm auf dem Boden abgestellten Säbel. Ich ignoriere den Mann, obwohl
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er immer wieder erscheint, denn ich sage mir, dass es sich lediglich um eine mentale Projektion handelt. Eines Tages frage ich ihn dennoch, mit ein wenig Skepsis aber Humor zugleich: «Wer bist du? Eine Art Jesus?» «Nein», erwidert er zu meiner Überraschung, «Ich bin Michael, du wirkst in meiner Energie»; ich bin erstaunt und befrage ihn weiter: «Bist du Erz engel Michael?» «Ja.» Für den Bruchteil einer Sekunde erscheinen mir symbolische Flügel, dann verschwindet Michael. Unser Universum besteht aus mehreren Existenz- und Bewusstseins dimensionen. Diese verschiedenen Schichten überlappen sich, durch dringen einander und koexistieren an ein und demselben Ort. Die mate rielle Dimension hält sich für göttlich und dennoch gibt es nichts Vergänglicheres. Die natürlichen Elemente bearbeiten sie, formen und zerstören sie ganz beliebig. Das gesamte Universum unterliegt diesem Prozess und seinen Regeln, und der Mensch damit ebenso. Der Zugang zu diesen anderen Dimensionen ist mir nicht von einem Tag auf den ande ren in den Schoss gefallen, ich habe ihn nicht ohne jede Mühe erhalten. DIE ERSTEN ZEICHEN Meine Entwicklung im Bereich der Medialität begann am Ende meiner Pubertät, im Alter von siebzehn oder achtzehn Jahren. Ich interessierte mich zunächst für Chirologie, also Handlesekunst. Durch äusserst regel mässiges Handlesen für die verschiedensten Personen konnte ich mir in wenigen Jahren eine solide Grundlage in diesem Feld erwerben: Handlesen ermöglicht mir ganz unabhängig von der jeweiligen Hand, zahlreiche und meistens auch genaue Aussagen über die betreffende Person zu machen. Dabei betreibe ich jedoch niemals Hellseherei oder Wahrsagerei. Nicht sehr viel später wurde ich von einer Zigeunerin in die Radiäs thesie und die Benutzung des Pendels eingeführt. Auch hierbei stellte sich der Erfolg sofort ein. Trotz dieser vielversprechenden Anfänge wurde mir jedoch schnell bewusst, dass mir die Reife für eine derart verantwor tungsvolle Arbeit noch fehlte. In der Tat hatte ich mich nicht aus tieferen Beweggründen heraus darin geübt; es ging mir eher darum, mich zu amüsieren. Ausserdem entwickelte ich eine ungesunde Neugierde be züglich Dingen, die mich nichts angingen, so zum Beispiel das künftige Schicksal der Menschen in meinem Umfeld. Mir wurde rasch klar, dass
Spiritualität & Wissenschaft
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der Moment noch nicht gekommen war, mich mit einer so ernsthaften Materie auseinanderzusetzen. So legte ich das Pendel nieder und las nur noch anlässlich abendlicher Zusammenkünfte gelegentlich und zum oberflächlichen Amüsement der Anwesenden deren Hände.
Der Fluss Erst am Anfang der neunziger Jahre, während einer relativ einfachen Meditationsübung, bei der es darum geht, seinen Körper mit Energie zu füllen, spürte ich in meinem ganzen Körper etwas Neues und sehr Star kes. Es war, als sei ein Fluss in Bewegung gesetzt worden. Mir war sofort klar, dass dieser dazu da war, mich selbst und andere Menschen zu hei len. Nach dieser Entdeckung übte ich mich, ohne jemandem davon zu erzählen, regelmässig anhand verschiedener Übungen in diesem neuen energetischen Bewusstsein, um mir diese noch ungeläufige Energie an zueignen. So liess ich zum Beispiel Energie von einer Hand zur anderen strömen oder ich hielt solange wie möglich – und ohne mich zu verbren nen – eine Hand über eine Flamme. So ging dies eine Weile, bis ich eines Tages damit begann, die Kühe des Bauern von nebenan und die Men schen in meinem Umfeld zu behandeln. Damit wurden die Ergebnisse zum ersten Mal sichtbar. Seitdem habe ich nie mehr aufgehört, mit die ser Energie zu arbeiten.
Meine Sicht erweitert sich – Wahrnehmung der Energie Eines Morgens erwachte ich mit einer veränderten Wahrnehmung. Wo immer ich mich gerade befand, sah ich etwas, was einem feinen Lichtregen gleicht, welcher alles durchdringt. Anfangs erschien mir dies alles seltsam und ich dachte, ich hätte ein Sehproblem. Später begriff ich, dass es sich lediglich um diese natürliche Energie handelt, welche – je nach Kultur – von den einen «Prana» genannt wird, «Chi» oder auch «universelle Energie» von den anderen. Diese Energie umgibt und durch dringt uns alle, nährt uns und spielt eine grundlegende Rolle in unserer
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er immer wieder erscheint, denn ich sage mir, dass es sich lediglich um eine mentale Projektion handelt. Eines Tages frage ich ihn dennoch, mit ein wenig Skepsis aber Humor zugleich: «Wer bist du? Eine Art Jesus?» «Nein», erwidert er zu meiner Überraschung, «Ich bin Michael, du wirkst in meiner Energie»; ich bin erstaunt und befrage ihn weiter: «Bist du Erz engel Michael?» «Ja.» Für den Bruchteil einer Sekunde erscheinen mir symbolische Flügel, dann verschwindet Michael. Unser Universum besteht aus mehreren Existenz- und Bewusstseins dimensionen. Diese verschiedenen Schichten überlappen sich, durch dringen einander und koexistieren an ein und demselben Ort. Die mate rielle Dimension hält sich für göttlich und dennoch gibt es nichts Vergänglicheres. Die natürlichen Elemente bearbeiten sie, formen und zerstören sie ganz beliebig. Das gesamte Universum unterliegt diesem Prozess und seinen Regeln, und der Mensch damit ebenso. Der Zugang zu diesen anderen Dimensionen ist mir nicht von einem Tag auf den ande ren in den Schoss gefallen, ich habe ihn nicht ohne jede Mühe erhalten. DIE ERSTEN ZEICHEN Meine Entwicklung im Bereich der Medialität begann am Ende meiner Pubertät, im Alter von siebzehn oder achtzehn Jahren. Ich interessierte mich zunächst für Chirologie, also Handlesekunst. Durch äusserst regel mässiges Handlesen für die verschiedensten Personen konnte ich mir in wenigen Jahren eine solide Grundlage in diesem Feld erwerben: Handlesen ermöglicht mir ganz unabhängig von der jeweiligen Hand, zahlreiche und meistens auch genaue Aussagen über die betreffende Person zu machen. Dabei betreibe ich jedoch niemals Hellseherei oder Wahrsagerei. Nicht sehr viel später wurde ich von einer Zigeunerin in die Radiäs thesie und die Benutzung des Pendels eingeführt. Auch hierbei stellte sich der Erfolg sofort ein. Trotz dieser vielversprechenden Anfänge wurde mir jedoch schnell bewusst, dass mir die Reife für eine derart verantwor tungsvolle Arbeit noch fehlte. In der Tat hatte ich mich nicht aus tieferen Beweggründen heraus darin geübt; es ging mir eher darum, mich zu amüsieren. Ausserdem entwickelte ich eine ungesunde Neugierde be züglich Dingen, die mich nichts angingen, so zum Beispiel das künftige Schicksal der Menschen in meinem Umfeld. Mir wurde rasch klar, dass
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der Moment noch nicht gekommen war, mich mit einer so ernsthaften Materie auseinanderzusetzen. So legte ich das Pendel nieder und las nur noch anlässlich abendlicher Zusammenkünfte gelegentlich und zum oberflächlichen Amüsement der Anwesenden deren Hände.
Der Fluss Erst am Anfang der neunziger Jahre, während einer relativ einfachen Meditationsübung, bei der es darum geht, seinen Körper mit Energie zu füllen, spürte ich in meinem ganzen Körper etwas Neues und sehr Star kes. Es war, als sei ein Fluss in Bewegung gesetzt worden. Mir war sofort klar, dass dieser dazu da war, mich selbst und andere Menschen zu hei len. Nach dieser Entdeckung übte ich mich, ohne jemandem davon zu erzählen, regelmässig anhand verschiedener Übungen in diesem neuen energetischen Bewusstsein, um mir diese noch ungeläufige Energie an zueignen. So liess ich zum Beispiel Energie von einer Hand zur anderen strömen oder ich hielt solange wie möglich – und ohne mich zu verbren nen – eine Hand über eine Flamme. So ging dies eine Weile, bis ich eines Tages damit begann, die Kühe des Bauern von nebenan und die Men schen in meinem Umfeld zu behandeln. Damit wurden die Ergebnisse zum ersten Mal sichtbar. Seitdem habe ich nie mehr aufgehört, mit die ser Energie zu arbeiten.
Meine Sicht erweitert sich – Wahrnehmung der Energie Eines Morgens erwachte ich mit einer veränderten Wahrnehmung. Wo immer ich mich gerade befand, sah ich etwas, was einem feinen Lichtregen gleicht, welcher alles durchdringt. Anfangs erschien mir dies alles seltsam und ich dachte, ich hätte ein Sehproblem. Später begriff ich, dass es sich lediglich um diese natürliche Energie handelt, welche – je nach Kultur – von den einen «Prana» genannt wird, «Chi» oder auch «universelle Energie» von den anderen. Diese Energie umgibt und durch dringt uns alle, nährt uns und spielt eine grundlegende Rolle in unserer
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Existenz. Die Wahrnehmung ist mir geblieben: Ich sehe dieses goldene Licht in der Luft, auf den Feldern, in Räumen oder um Pflanzen herum. Es ähnelt sehr dem sehr feinen Regen, der mir in einem weiter unten be schriebenen Traum erschien. Dieses Licht ist die Energie, die um uns und in uns ist. Ich kann gewiss nicht mit Sicherheit sagen, was dieses Licht alles für uns tun kann, aber fest steht, dass dieser Fluss, welcher aus meiner Hand strömt, mir dabei hilft, Menschen zu heilen. Ich weiss, dass dieses Licht real ist, weil ich es durch sensorische Erfahrung wahrnehme und nicht etwa aus einem religiösen Glauben heraus akzeptiere. Nicht viel später entdeckte ich ohne etwaigen Unterricht meine Fä higkeit, Behandlungen auch auf Distanz vornehmen zu können. Diese neue Fähigkeit hat es mir oft auch ermöglicht, intuitiv und ohne etwa über Erklärungen dafür zu verfügen, präzise Informationen über die Schwierigkeiten zu erhalten, mit denen andere Menschen gerade zu kämpfen hatten. Sobald es jedoch um Fragen bezüglich meiner eigenen Belange geht, täusche ich mich leider noch häufig, und zwar aus dem einfachen und guten Grund, dass dabei mein Denken ins Spiel kommt, und damit die Antwort nicht mehr aus dem Geist, sondern aus meinem Intellekt oder meinen Wunschvorstellungen kommt.
Das Projekt «Maschine» Jahrelang hatte ich mich ganz dem Marketing verschrieben. Ich küm merte mich um die Förderung und den Vertrieb von Konsumgütern, sowie Wintersportartikeln im Rahmen von grossen internationalen Ereignissen wie etwa der Skiweltmeisterschaften oder der Olympischen Winterspie le. Allerdings veränderte sich meine Orientierung nach und nach, da ich mich mit philanthropischen Projekten befasste, die eine andere Ausrich tung hatten. Ich komme hier also nicht umhin, von einem grossen Traum, den ich hatte, zu erzählen. Ein Traum von einem philanthropischen Pro jekt, welches mir am Herzen lag. Parallel zu meinen Hauptbeschäftigungen widmete ich mich mit Leib und Seele der Studie eines sehr interessanten und ehrgeizigen Werbe projektes. Es handelte sich um die Herstellung einer Maschine, die in der
Spiritualität & Wissenschaft
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Lage war, auf den Rasen von Sportplätzen Werbebotschaften zu schreiben, so wie man es vom amerikanischen Football, Cricket oder Rugby kennt. Diese Maschine sollte Grashalme in verschiedene Richtungen beugen, um solche Botschaften sichtbar werden zu lassen, und zwar ohne jegli chen Einsatz von Farbe. Diese riesigen Grünflächen bergen ein enormes Werbepotenzial mit entsprechend grossen potenziellen Einnahmen (wir reden hier von neunstelligen Zahlen). Allerdings interessierte mich dieser Aspekt nur insoweit als die Renditen Projekten zugutekamen, die ethi sche Werte oder humanitäre oder ökologische Ziele vertraten. Ich sollte die «Fünfsternenstiftung» gründen, deren Logo aus einem Stern mit fünf Armen bestand, von denen jeder ein philanthropisches Thema darstellte: humanitäre Hilfe, Ernährung, Bildung, Artenschutz und Naturschutz. Was mich damals zum Schwingen brachte, war das Kommunikations potenzial dieser Maschine. Ich unternahm alles, um Geldgeber, Vorsitzen de von Sportvereinen, Politiker – das ging so weit, dass ich die Länder abgeordneten besuchte – davon zu überzeugen, mir bei diesem Kampf unter die Arme zu greifen. Ich brauchte ihre Hilfe nicht nur zur Realisie rung der Maschine, sondern auch dafür, dass diese politisch auf dem Spielrasen akzeptiert werden würde. Ich wollte erst dann bei der FIFA und anderen grossen Sportföderationen anklopfen, wenn ich die Unterstüt zung der Werbeagenturen erhalten und den Status der NGO (Non Govern mental Organisation) erreicht hatte. Bevor ich nicht ein erfolgversprechen des Projekt in der Hand hatte, wollte ich keinerlei Geldabfluss. Dennoch habe ich trotz jahrelangem Suchen weder ausreichende Unterstützung noch Investoren gefunden, welche dazu bereit gewesen wären, hundert tausende von Schweizerfranken in Projekte zu stecken, deren Gewinne humanitären Zwecken zugutekommen würden, Bereiche die per Defini tion kein lukratives Ziel verfolgen. Bei den Korruptionsskandalen, von denen die FIFA damals geschüttelt wurde, hätte ein solches Projekt wohl die Möglichkeit geboten, beim breiten Publikum erneut an Sympathie zu gewinnen. Es dürfte heute wohl allgemeingültiges Wissen sein, dass mit solchen Dienstleistungen Milliardenbeträge erwirtschaftet werden. Trotz aller Widerstände war ich davon überzeugt, dass es mir gelin gen würde, dieses Projekt, welches mir so am Herzen lag, eines Tages zu realisieren. Eines Abends sass ich in meinem Wohnzimmer und sah über
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Existenz. Die Wahrnehmung ist mir geblieben: Ich sehe dieses goldene Licht in der Luft, auf den Feldern, in Räumen oder um Pflanzen herum. Es ähnelt sehr dem sehr feinen Regen, der mir in einem weiter unten be schriebenen Traum erschien. Dieses Licht ist die Energie, die um uns und in uns ist. Ich kann gewiss nicht mit Sicherheit sagen, was dieses Licht alles für uns tun kann, aber fest steht, dass dieser Fluss, welcher aus meiner Hand strömt, mir dabei hilft, Menschen zu heilen. Ich weiss, dass dieses Licht real ist, weil ich es durch sensorische Erfahrung wahrnehme und nicht etwa aus einem religiösen Glauben heraus akzeptiere. Nicht viel später entdeckte ich ohne etwaigen Unterricht meine Fä higkeit, Behandlungen auch auf Distanz vornehmen zu können. Diese neue Fähigkeit hat es mir oft auch ermöglicht, intuitiv und ohne etwa über Erklärungen dafür zu verfügen, präzise Informationen über die Schwierigkeiten zu erhalten, mit denen andere Menschen gerade zu kämpfen hatten. Sobald es jedoch um Fragen bezüglich meiner eigenen Belange geht, täusche ich mich leider noch häufig, und zwar aus dem einfachen und guten Grund, dass dabei mein Denken ins Spiel kommt, und damit die Antwort nicht mehr aus dem Geist, sondern aus meinem Intellekt oder meinen Wunschvorstellungen kommt.
Das Projekt «Maschine» Jahrelang hatte ich mich ganz dem Marketing verschrieben. Ich küm merte mich um die Förderung und den Vertrieb von Konsumgütern, sowie Wintersportartikeln im Rahmen von grossen internationalen Ereignissen wie etwa der Skiweltmeisterschaften oder der Olympischen Winterspie le. Allerdings veränderte sich meine Orientierung nach und nach, da ich mich mit philanthropischen Projekten befasste, die eine andere Ausrich tung hatten. Ich komme hier also nicht umhin, von einem grossen Traum, den ich hatte, zu erzählen. Ein Traum von einem philanthropischen Pro jekt, welches mir am Herzen lag. Parallel zu meinen Hauptbeschäftigungen widmete ich mich mit Leib und Seele der Studie eines sehr interessanten und ehrgeizigen Werbe projektes. Es handelte sich um die Herstellung einer Maschine, die in der
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Lage war, auf den Rasen von Sportplätzen Werbebotschaften zu schreiben, so wie man es vom amerikanischen Football, Cricket oder Rugby kennt. Diese Maschine sollte Grashalme in verschiedene Richtungen beugen, um solche Botschaften sichtbar werden zu lassen, und zwar ohne jegli chen Einsatz von Farbe. Diese riesigen Grünflächen bergen ein enormes Werbepotenzial mit entsprechend grossen potenziellen Einnahmen (wir reden hier von neunstelligen Zahlen). Allerdings interessierte mich dieser Aspekt nur insoweit als die Renditen Projekten zugutekamen, die ethi sche Werte oder humanitäre oder ökologische Ziele vertraten. Ich sollte die «Fünfsternenstiftung» gründen, deren Logo aus einem Stern mit fünf Armen bestand, von denen jeder ein philanthropisches Thema darstellte: humanitäre Hilfe, Ernährung, Bildung, Artenschutz und Naturschutz. Was mich damals zum Schwingen brachte, war das Kommunikations potenzial dieser Maschine. Ich unternahm alles, um Geldgeber, Vorsitzen de von Sportvereinen, Politiker – das ging so weit, dass ich die Länder abgeordneten besuchte – davon zu überzeugen, mir bei diesem Kampf unter die Arme zu greifen. Ich brauchte ihre Hilfe nicht nur zur Realisie rung der Maschine, sondern auch dafür, dass diese politisch auf dem Spielrasen akzeptiert werden würde. Ich wollte erst dann bei der FIFA und anderen grossen Sportföderationen anklopfen, wenn ich die Unterstüt zung der Werbeagenturen erhalten und den Status der NGO (Non Govern mental Organisation) erreicht hatte. Bevor ich nicht ein erfolgversprechen des Projekt in der Hand hatte, wollte ich keinerlei Geldabfluss. Dennoch habe ich trotz jahrelangem Suchen weder ausreichende Unterstützung noch Investoren gefunden, welche dazu bereit gewesen wären, hundert tausende von Schweizerfranken in Projekte zu stecken, deren Gewinne humanitären Zwecken zugutekommen würden, Bereiche die per Defini tion kein lukratives Ziel verfolgen. Bei den Korruptionsskandalen, von denen die FIFA damals geschüttelt wurde, hätte ein solches Projekt wohl die Möglichkeit geboten, beim breiten Publikum erneut an Sympathie zu gewinnen. Es dürfte heute wohl allgemeingültiges Wissen sein, dass mit solchen Dienstleistungen Milliardenbeträge erwirtschaftet werden. Trotz aller Widerstände war ich davon überzeugt, dass es mir gelin gen würde, dieses Projekt, welches mir so am Herzen lag, eines Tages zu realisieren. Eines Abends sass ich in meinem Wohnzimmer und sah über
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die Schulter meiner Partnerin hinweg eine Werbung für die Marke MEXX, welche sogleich meine ganze Aufmerksamkeit beanspruchte. Die Wer bung zeigte einen dunkelhäutigen Mann und eine weisse Frau, die sich eng umschlungen hielten. Dieses Bild liess mich sofort an Luciano Benet ton denken, den Gründer der Bekleidungskette, welche in einer ihrer Wer bekampagnen ein weisses und ein schwarzes Pferd bei der Paarung zeig te. Man erinnert sich an die lange Zusammenarbeit von Luciano Benetton mit dem wenig konformen Werbeagenten Olivieiro Toscani. Waren des sen Fotos zu Beginn noch schön und farbig und zeigten beispielsweise Kinder verschiedener Ethnien vereint und lachend, so schlugen die fol genden Kampagnen eine neue Richtung ein und verwendeten dabei deut liche Botschaften zu sehr sensiblen Themen wie Krieg oder Todesstrafe, mit immer stärker provozierenden und für manche gar schockierenden Bildern. So war ich mir denn gewiss, in Luciano Benetton den Mann ge funden zu haben, den ich gesucht hatte, und der dazu bereit war, Wer bung in den Dienst humanitärer und ökologischer Anliegen zu stellen.
Beispiel der Realisierung des Logos der CHAMPIONS LEAGUE; trotz eines schlecht gepflegten Rasens ist das Bild sehr präzise und deutlich erkennbar. Dominante Marken wie Coca-Cola geben enorme Beträge dafür aus, um für Millionen von Zuschauern sichtbar zu sein – eine verpasste Chance für die damalige Lancierung des Green Coke?
Spiritualität & Wissenschaft
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Der Traum In derselben Nacht hatte ich einen ganz besonderen Traum, eine Art Wachtraum, der für meinen weiteren Werdegang eine ganz besondere Bedeutung haben sollte. Ich sass in einer Lichtung und eine Stimme sprach zu mir, ohne dass ich sehen konnte, woher sie kam. Diese Stim me sagte zu mir: «Luciano Benetton». «Luciano» liess mich an «Luce», also an «das Licht» denken, und «Benetton» an «den guten Ton». Darauf sah ich sogleich goldenen Lichtregen fallen und ich fühlte mich in dieser Lich tung, eingehüllt in diese sanfte Klarheit, glücklich und zutiefst angerührt. Was geschah, war richtig und erfüllte mich mit Sinn. Danach wachte ich auf, es war mitten in der Nacht und ich erinnerte mich an jedes Detail dieses seltsamen, aber schönen Traumes. Die Stimme schien mich ins Schlafzimmer zu begleiten. In diesem Moment wusste ich: Das Einzige, was ich zu tun hatte, war Herrn Benetton zu finden, um zu erreichen, dass er sich an meinem Projekt beteiligen würde. Am nächsten Morgen beschloss ich, Luciano Benetton anzuru fen. Die Dame, die den Anruf entgegennahm, bemerkte, dass Herr Be netton mich nicht kenne und fragte nach dem Grund meines Anrufes. Ich antwortete ihr, dass ich den Direktor persönlich sprechen wolle, aber sie entgegnete, dass dies nicht möglich sei und ich ihm schreiben müsse. «Wissen Sie», sagte ich zu ihr «manche Dinge kann man nicht schreiben, weder in einem Fax noch in einem Brief.» Ich dachte nach und beschloss dennoch, ein Fax zu schicken, in dem in etwa Folgendes stand: «Ich würde gerne mit Ihnen über etwas ausge sprochen Wichtiges sprechen, wofür zehn Minuten ausreichen …» Mei nem sehr knappen Schreiben legte ich drei Empfehlungsschreiben bei: eins von der Caritas, eins vom WWF International und eins von der Ban que Alternative, um die Relevanz meines Projektes zu unterstreichen und Herrn Benetton das nötige Vertrauen zu vermitteln. Zwei Tage später hat te ich immer noch keine Antwort erhalten; ich rief also erneut an. Diesel be Person antwortete: «Wir haben Ihr Fax erhalten, aber in dieser Form nützt das nichts.» Sie legte auf.
Mahãn Hannes Jacob
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die Schulter meiner Partnerin hinweg eine Werbung für die Marke MEXX, welche sogleich meine ganze Aufmerksamkeit beanspruchte. Die Wer bung zeigte einen dunkelhäutigen Mann und eine weisse Frau, die sich eng umschlungen hielten. Dieses Bild liess mich sofort an Luciano Benet ton denken, den Gründer der Bekleidungskette, welche in einer ihrer Wer bekampagnen ein weisses und ein schwarzes Pferd bei der Paarung zeig te. Man erinnert sich an die lange Zusammenarbeit von Luciano Benetton mit dem wenig konformen Werbeagenten Olivieiro Toscani. Waren des sen Fotos zu Beginn noch schön und farbig und zeigten beispielsweise Kinder verschiedener Ethnien vereint und lachend, so schlugen die fol genden Kampagnen eine neue Richtung ein und verwendeten dabei deut liche Botschaften zu sehr sensiblen Themen wie Krieg oder Todesstrafe, mit immer stärker provozierenden und für manche gar schockierenden Bildern. So war ich mir denn gewiss, in Luciano Benetton den Mann ge funden zu haben, den ich gesucht hatte, und der dazu bereit war, Wer bung in den Dienst humanitärer und ökologischer Anliegen zu stellen.
Beispiel der Realisierung des Logos der CHAMPIONS LEAGUE; trotz eines schlecht gepflegten Rasens ist das Bild sehr präzise und deutlich erkennbar. Dominante Marken wie Coca-Cola geben enorme Beträge dafür aus, um für Millionen von Zuschauern sichtbar zu sein – eine verpasste Chance für die damalige Lancierung des Green Coke?
Spiritualität & Wissenschaft
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Der Traum In derselben Nacht hatte ich einen ganz besonderen Traum, eine Art Wachtraum, der für meinen weiteren Werdegang eine ganz besondere Bedeutung haben sollte. Ich sass in einer Lichtung und eine Stimme sprach zu mir, ohne dass ich sehen konnte, woher sie kam. Diese Stim me sagte zu mir: «Luciano Benetton». «Luciano» liess mich an «Luce», also an «das Licht» denken, und «Benetton» an «den guten Ton». Darauf sah ich sogleich goldenen Lichtregen fallen und ich fühlte mich in dieser Lich tung, eingehüllt in diese sanfte Klarheit, glücklich und zutiefst angerührt. Was geschah, war richtig und erfüllte mich mit Sinn. Danach wachte ich auf, es war mitten in der Nacht und ich erinnerte mich an jedes Detail dieses seltsamen, aber schönen Traumes. Die Stimme schien mich ins Schlafzimmer zu begleiten. In diesem Moment wusste ich: Das Einzige, was ich zu tun hatte, war Herrn Benetton zu finden, um zu erreichen, dass er sich an meinem Projekt beteiligen würde. Am nächsten Morgen beschloss ich, Luciano Benetton anzuru fen. Die Dame, die den Anruf entgegennahm, bemerkte, dass Herr Be netton mich nicht kenne und fragte nach dem Grund meines Anrufes. Ich antwortete ihr, dass ich den Direktor persönlich sprechen wolle, aber sie entgegnete, dass dies nicht möglich sei und ich ihm schreiben müsse. «Wissen Sie», sagte ich zu ihr «manche Dinge kann man nicht schreiben, weder in einem Fax noch in einem Brief.» Ich dachte nach und beschloss dennoch, ein Fax zu schicken, in dem in etwa Folgendes stand: «Ich würde gerne mit Ihnen über etwas ausge sprochen Wichtiges sprechen, wofür zehn Minuten ausreichen …» Mei nem sehr knappen Schreiben legte ich drei Empfehlungsschreiben bei: eins von der Caritas, eins vom WWF International und eins von der Ban que Alternative, um die Relevanz meines Projektes zu unterstreichen und Herrn Benetton das nötige Vertrauen zu vermitteln. Zwei Tage später hat te ich immer noch keine Antwort erhalten; ich rief also erneut an. Diesel be Person antwortete: «Wir haben Ihr Fax erhalten, aber in dieser Form nützt das nichts.» Sie legte auf.