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Johann Graf – Seelenverwandt (Kurzvorschau)

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Seelenverwandt

Seelenverwandt Roman

Die Seelen von Sarah und James sind noch in der geistigen Welt, gut verbunden mit ihrer Seelenfamilie, und freuen sich auf ihre nächste Inkarnation in menschliche Körper auf dem Planeten Erde. Sie wollen sich in ihrem menschlichen Leben treffen, wiedererkennen und die Erfahrungen und Erkenntnisse durchleben, die sie in ihrem Seelenplan vorgesehen haben. Sarah kommt im Schwarzwald in Deutschland zur Welt und James in Phoenix, Arizona. Johann Graf zeigt in seiner spirituellen Liebesgeschichte auf, welche Bedeutung Synchronizitäten haben und wie die stärkste Energie, die Liebe, wirkt. Er will die Leserinnen und Leser dazu inspirieren, diese feinen, vom Herzen ausgehenden Impulse wahrzunehmen, in ihr Handeln zu integrieren und Synchronizitäten zu erkennen – damit die Freude ihnen die Richtung im Leben weisen mag.

neutral Drucksache No. 01-12-409142 – www.myclimate.org © myclimate – The Climate Protection Partnership

Werd & Weber Verlag AG CH-3645 Thun/Gwatt www.weberverlag.ch

ISBN 978-3-03818-316-7

JOHANN GRAF

Johann Graf

Seelenverwandt JOHAN N GR AF

Eine spirituelle Liebesgeschichte


Inhaltsverzeichnis Vorwort 6 1. Einstieg 9 2. Die Geburten 11 3. Sarahs Jugend und Erwachsenwerden 15 4. James’ Jugend und Erwachsenwerden 37 5. Sedona 43 6. James wieder alleine 59 7. Sarah wieder zu Hause 87 8. London 105 9. Die Krankheit 121 10. Der Unfall 129 11. Dana 137 12. Freude und Leid 151 13. Sarah besucht James 177 Dank 186 Der Autor 187

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Vorwort Mein erstes Buch, auch eine spirituelle Geschichte, kam 2016 in die Buchhandlungen. Dann kam eine Zeit, in der wir eine schöne Terrasse an unser Restaurant anbauten und die sanitären Anlagen neu machten. Eigentlich sind wir seit Jahren daran, immer wieder Veränderungen am Gebäude und der Umgebung des Restaurants vorzunehmen. Sensitive und mediale Sitzungen sind oft berührend und gebe ich gerne. Im Herbst und vor allem im Winter liebe ich es, im Keller in einem schönen Raum Fertig-Fondue-Mischungen herzustellen. Über Jahre hinweg habe ich Käse fabriziert und die Faszination für Käse ist geblieben. Wenn man verschiedene gute Käse, mit den passenden Beilagen, vermischt, entsteht ein neues, feines und anderes Produkt daraus. Im Leben ist es auch so. Das Integrieren der passenden Gegebenheiten macht das Leben faszinierend. Es wird nicht bequemer dadurch, aber eben faszinierend. So ging es mir auch im Herbst 2019. Eigentlich wollte ich schon seit einiger Zeit wieder damit beginnen, eine spirituelle Geschichte zu schreiben. Einige Fehlversuche hatte ich hinter mir. Versuche, bei denen es nicht ins Laufen kam. Dann, im November, hatte ich das Restaurant nur an den Wochenenden geöffnet. An einem Mittwoch anfangs November hatte ich mit drei Kollegen abgemacht, abends zu jassen, was wir nicht oft machen. Ich freute mich darauf, weil wir es immer lustig haben. So sass ich im geheizten Restaurant an ­einem Tisch ganz alleine in der Gaststube und wartete auf die drei. Plötzlich floss es, hatte ich eine Eingabe, wie die Geschichte beginnt. Schnell holte ich Papier und einen Kugelschreiber. In weniger als fünf Minuten hatte ich den roten Faden dieser Geschichte erhalten und aufgeschrieben. Nur Stichworte, mehr war nicht nötig, weil sich der Inhalt ja dann ergeben wird. So begann ich im ­November mit dem Schreiben und sieben Monate später war diese spirituelle Geschichte fertig geschrieben. Meiner geistigen 6


­ ührung, den mich unterstützenden Lichtwesen und Naturwesen, F danke ich aus tiefstem Herzen. Du, liebe Leserin, lieber Leser, gehe in dein Herz, fühle beim ­Lesen. Benutze deinen Verstand zum Lesen, lasse jedoch dein Fühlen, dein Herz, deinen göttlichen Teil in dir die Richtung angeben. Johann Graf, im März 2021

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1. Einstieg Es ist wunderschön hier in der geistigen Welt, die Liebe und Verbundenheit ist allen Energien bewusst. Die Farben, die Klänge, das Licht ist hier viel intensiver, kräftiger, harmonischer und in einer grossen Ausgeglichenheit. Gott, die Quelle von Licht und Liebe, ist hier allen Energien sehr bewusst, ja, diese Lebensenergien sind ja auch ein Teil von Gott. Ihre Unsterblichkeit ist die göttliche Energie, die Seele. Je weiter diese Seelen entwickelt sind, also je bewusster sie sind, desto schneller ist ihre Schwingung. Auch hier in der geistigen Welt findet eine Weiterentwicklung, eine Bewusstwerdung statt. Die einzelnen Seelen sind mit ihrer Seelenfamilie gut verbunden und sind ein Teil dieser Seelenfamilie. Wenn einzelne Seelen bewusster werden und schneller schwingen, steigert das auch die Schwingungsfrequenz der ganzen Seelenfamilie. Ein Beispiel, wie wir das als Menschen besser nachvollziehen können, ist Folgendes: Wenn wir davon ausgehen, dass jede Seele ein ganz spezielles Farbmuster, eine ganz spezielle Zusammensetzung von Farben hat, auch viele Farben, die wir in einem menschlichen Körper nicht wahrnehmen können. Diese Farbenzusammenstellung in einer Seele entspricht der Bewusstheit dieser Seele und enthält alle Erfahrungen aus den verschiedenen Leben sowie aus dem Potenzial, den Begabungen und den Talenten für dieses Leben. Verbunden mit den aktuellen Lebenssituationen in einem menschlichen Körper. So empfinde ich das für jede Einzelne und jeden Einzelnen von uns Menschen. Verlässt eine Seele einen menschlichen Körper, was wir als das Sterben bezeichnen, geht die Seele zurück in die geistige Welt. Mit einem Farbmuster, mit einer Farbzusammenstellung, welche auch mit den Erfahrungen von diesem Leben ergänzt ist. Je vollständi9


ger das Farbmuster einer Seele ist, desto schneller schwingt diese Seele und sie ist somit viel bewusster. So steigert sich auch die Schwingung, die Bewusstheit einer g­ anzen Seelenfamilie. Hat eine Seele eine gewisse Bewusstheit erreicht, braucht sie auch nicht mehr zu inkarnieren in einen menschlichen Körper. Diese Seele hat alle für sie notwenigen Erfahrungen gemacht und entwickelt sich in der geistigen Welt weiter. Zum Beispiel als Geistführer, welche uns Seelen in einem menschlichen Körper unterstützen, begleiten und mithelfen, dass wir unseren Seelenplan und unseren Lebensplan in diesem Leben besser fühlen und erkennen können. Um diesen auch umzusetzen, oder wenigstens Teile davon. Nach meinem Empfinden ist der Lebensplan ein Teil des Seelenplanes, der hilft, dass die Seele, mit den Erfahrungen in diesem Leben, vollständiger wird, schneller schwingt, ein kompletteres Farbmuster erhält und immer bewusster wird, über all die vielen Inkarnationen hinweg. Immer, wenn wir etwas machen, das sich gut anfühlt, uns Freude macht, gehört das zu unserem Seelenplan. Das können auch sehr einfache Arbeiten oder Tätigkeiten sein. Was wir dabei fühlen, ist wichtig. Je mehr Liebe, Freude, Begeisterung und Glücksgefühle diese Tätigkeiten, oder auch das Nichtstun, in uns auslösen, desto mehr entspricht das unserem Seelenplan. So empfinde ich Gott, die Quelle von Licht und Liebe, voll Licht, voll Liebe und voller Energie. Wie auch meinen Geistführer, die Engel, meine Seelenfamilie und die Naturwesen, welche mich begleiten und unterstützen, voll in diesem göttlichen Licht sind. Diesen Einstieg zu der nun folgenden Geschichte, habe ich gerne so geschrieben. Einerseits, weil der Beginn der Geschichte in der geistigen Welt stattfindet, und andererseits, weil auch ich noch nicht weiss, was diese Geschichte alles beinhalten wird und wie der Ablauf letztendlich sein wird.

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2. Die Geburten Die Seelen von Sarah und James sind noch in der geistigen Welt, gut verbunden mit ihrer Seelenfamilie. Sie freuen sich auf ihre nächste Inkarnation in menschlichen Körpern auf dem Planeten Erde, das ist eine grosse Ehre für sie. Sarahs und James’ Seelen haben sich viel vorgenommen für ihre nächste Inkarnation. Zusammen mit ihrer Seelenfamilie, den Engeln und ihrer geistigen Führung haben sie ihren Lebensplan festgelegt. Ihr Lebensplan, als Teil ihres Seelenplans, ist ihnen in der geistigen Welt voll bewusst. Doch wenn sie als neugeborene Kinder auf der Erde sind, werden sie sich nicht daran erinnern können. Beide Seelen wollen sich in ihrem menschlichen Leben treffen, erkennen und durch Lebens­ situationen genau die Erfahrungen und Erkenntnisse machen, ­welche sie in ihrem Seelenplan vorgesehen haben. Beide Seelen ­haben in vielen Inkarnationen in menschlichen Körpern auf der ­Erde erfahren, wie es sich anfühlt, in einer tieferen Dimension, stark beeinflusst von Raum und Zeit, zu leben. Sie wissen, dass sie genau in dieser tiefen Dimension viel lernen und erfahren können, was grossen Einfluss auf die Mitmenschen und den Energielevel auf der Erde haben kann, ihre Bewusstheit steigert und die Farbzusammensetzung in ihrer Seele vollkommener werden lässt. Sarahs Seele fühlte, dass es soweit war und das Abenteuer in einem menschlichen Körper jetzt begann. Sie fühlte noch einmal ganz intensiv die Seelenschwingung von James und stürzte sich in den Geburtskanal. In einem kleinen Ort im Schwarzwald in Deutschland erblickte ein kleines Mädchen das Licht der Welt. Es war eine Hausgeburt und sie verlief problemlos. Die Hebamme reichte dem tief gerührten Vater die Schere und zeigte ihm, wo er die Nabelschnur durchtrennen durfte. Mit zitternden Händen und ganz ­u nsicher setzte er an. Die Hebamme motivierte ihn, stärker zu ­drücken, sodass die Nabelschnur getrennt wurde. «Es ist ein Mädchen», sagte der Vater mit gerührter Stimme.

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Die Hebamme wickelte das weinende Mädchen in ein weiches, weisses Tuch und legte es der Mutter auf die Brust. Das Gesicht der Mutter war noch von den Anstrengungen der Geburt gezeichnet, doch von Minute zu Minute wich die Anstrengung einem wunderschönen Leuchten, voll Dankbarkeit und Liebe. Der Vater hielt die Hand seiner Frau und schaute ihr tief berührt in die Augen. Sie strahlte zurück. Die Hebamme notierte die Geburtszeit und fragte nach dem Namen. «Sarah ist der Name unserer Tochter», antwortete die Mutter sanft. Die Seele von James hatte die Geburt von Sarah mitverfolgt und fühlte nun, dass es an ihm war, sich in den Geburtskanal zu stürzen. In einem Spital in Phoenix, im Staate Arizona, in den USA, war Hektik ausgebrochen. Anne hatte schon seit Stunden Geburtswehen, war erschöpft und mochte nicht mehr. Sie war kurz davor, bewusstlos zu werden vor Erschöpfung. Ihre Augen kaum noch ­geöffnet, schien sie abzudriften. Der Arzt rief ihr zu und rüttelte sie, motivierte sie, noch einmal fest zu pressen, wenn die Geburtswehen wieder stark werden. Anne nickte leicht. Es war zu spät für einen Kaiserschnitt und die Herztöne des Kindes wurden immer schwächer. Der Arzt schaute die Hebamme fest an und wischte sich den Schweiss von der Stirn. Die Hebamme hatte verstanden und nickte leicht. Jetzt ging es um alles. Wenn das Baby bei der nächsten Presswehe nicht geboren würde, war die Chance gleich null, dass es überlebte. Die Töne auf dem Monitor, welche die Presswehen auch akustisch wiedergaben, wurden kräftiger. «Jetzt voll drücken», motivierte der Arzt Anne laut. Diese atmete tief ein, hatte ihre Augen geschlossen und gab alles. «Es geht …», jubelte die Hebamme, half kräftig mitziehen und der Junge war zur Welt gekommen. Mit der Nabelschnur um ­den Hals, welche die Hebamme schnell durchtrennte. Sie zog ihn an den ­Füssen hoch und der kleine Junge begann zu schreien. Anne ­nahm das alles nur wie durch einen Schleier wahr. Sie war fix und fertig. Erst, als Anne ihren Sohn auf die Brust gelegt bekam, realisierte sie, dass alles vorüber war. Anne hatte ziemlich viel Blut verloren, sonst schien alles gut zu sein. 12


«Wie soll der Junge denn heissen?», fragte die Hebamme Anne. «James», erwiderte sie leise. James’ Vater war ein angesehener Banker in der Stadt und hatte in Las Vegas eine wichtige Sitzung, von welcher er es nicht rechtzeitig nach Phoenix schaffte, um bei der Geburt seines Jungen dabei zu sein. Obwohl sich die Geburt sehr in die Länge gezogen hatte. Er hatte eigentlich von Anfang an nicht damit gerechnet, dabei zu sein. Er ging emotionalen Momenten gerne aus dem Weg.

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